1. Juni - Hoffnungsvoll
Man sagte doch immer, die Hoffnung stirbt zuletzt. Diesen Spruch hatte Loki noch nie gemocht. Aber dennoch war er hoffnungsvoll, seine Magie zu erlernen.
Natürlich ging dies nicht über Nacht, das war ihm klar. „Du hast Talent, mein Sohn. Ich weiß, dass du es schaffst“, sagte Frigga sanft und lächelte.
„Wann kann ich denn mit den richtigen Sprüchen anfangen? Ich will Thor in einen Frosch verwandeln.“
Die schöne Göttin lachte hell auf. Etwas anderes hatte sie von ihrem Sohn aber auch nicht erwartet. „Dafür ist die Magie aber nicht da, Loki“, mahnte sie schließlich.
Der Junge zuckte mit den Schultern.
02. Juni - Verwundert
Konnte das denn möglich sein? Sollte das tatsächlich Loki sein? Verwundert machte Thor einen Schritt näher und blieb dann wieder stehen,
„Sieht er nicht schneidig aus?“, fragte Frigga.
Sie trat neben ihren Sohn und lächelte versonnen. „Ist das wirklich Loki?“, fragte Thor nach.
„Ja, das ist er. Ich habe bei den Händlern neuen Stoff bestellt. Die Kleidung bzw. den Schnitt hat er sich selber ausgesucht und ich finde, es steht ihm.“
Dem konnte Thor nur zustimmen. Er hätte den anderen fast gar nicht erkannt. Die schwarzen Hosen und das grüne Hemd standen ihm sichtlich. Selbst das Lächeln stand ihm gut.