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You Again

von

Vorwort zu diesem Kapitel:
Kurzes Vorwort

Die Story hat nichts mit der Hauptgeschichte zu tun. Harrys Eltern leben, Tom Riddle war nie Voldemort daher gab es nie einen Krieg. Könnte sein das manches anderes sein wird als es in den Filmen oder Büchern ist. McGonagall ist Schulleiterin da Dumbledore nach dem Abschluss von Harrys Jahrgang zurückgetreten ist. Komplett anzeigen

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Ein erneuter Angriff ereignete sich in der Nacht vom 12 auf den 13 Mai. Dieses Mal wurde eine junge reinblütige Hexe, Amelia Stackhouse, angegriffen. Glücklicherweise konnte sie mit leichten Verletzungen fliehen und kam ins St.-Mungo-Hospital. Alle Fragen sich wie lange diese Serie von Angriffen noch weiter gehen wird. Was wird als nächstes passieren? Wird es bald zum ersten Toten kommen? Wann wird das Ministerium eingreifen? Welche Familie wird es das nächste Mal treffen?
 

Lucius Malfoy zerknüllte den Tagesprophet und warf ihn anschließend in den Kamin. Sind Frau und sein Sohn saßen mit ihm am Tisch und blickten ihn an.

„Wenn das Ministerium nichts unternimmt, dann müssen wir etwas tun. Wenn uns beiden etwas passiert, ist das bei weitem nicht so tragisch, wie wenn es Draco erwischt. Also werden wir Draco untertauchen lassen, bis man diese Personen fasst“, erklärte Lucius sehr ernst und sah seine Frau und seinen Sohn an. Letzterer blickte trotzig wie ein kleines Kind zurück. „Als ob ich mich verstecken würde. Ich bin ein Malfoy!“

„Draco hier geht es um die Linie der Malfoys! Du musst in Sicherheit sein und irgendwann einen Erben bekommen. Deshalb wirst du untertauchen. Ich habe mich mit Schulleiterin McGonagall in Verbindung gesetzt und sie weiß einen Ort, an dem du sicher bist.“

„Dein Vater hat Recht Draco. Dein Schutz und Sicherheit sind das Wichtigste“, meinte Narzissa nachdrücklich.

„Toll und wohin schickt mich die alte Hexe? Zu Sirius Black, weil mich dort niemand erwarten würde?“, murrte Draco.

„Das wird sie uns morgen mitteilen, denn wir reisen morgen nach Hogwarts.“
 

Draco lag in dieser Nacht wach. An Schlaf war nicht zu denken. Bei Merlins Bart er war Draco Malfoy! Er war ein Reinblüter. Er war mächtig und stolz. Sich wie eine Kakerlake zu verstecken, soweit kommt’s noch. Aber er würde wohl nicht drum herumkommen. Sein Vater war das Oberhaupt der Familie und er musste ihm gehorchen. Leider. Dies würde sich erst ändern, wenn Draco selbst das Oberhaupt werden würde. Und das war noch lange nicht der Fall. Wie auch immer. Er würde sich morgen anhören was die alte McGonagall zu sagen hatte. Sollte sie auf die bescheuerte Idee kommen das er bei den Weasleys Unterschlupf sucht dann würde er die alte Vogelscheuche fragen, ob sie noch alle Zauberstäbe beisammenhat.

Gähnend drehte sich der attraktive Malfoy auf die Seite. Er sollte versuchen wenigstens ein bisschen zu schlafen. Sein Gefühl sagte ihm das er seine Energie brauchen würde.
 

Am nächsten Morgen Apparierten die Malfoys nach Hogwarts. Als sie durch das Tor gingen und auf die Schulgelände die neugierigen Schüler sahen beachteten die drei die Kinder nicht. Ihr Weg führte sie geradewegs zum Büro von Schulleiterin McGonagall. Professor Snape war dort ebenfalls anwesend da er nicht nur ein enger Freund der Familie war, sondern auch Dracos Patenonkel.
 

„Schulleiterin McGonagall danke das Sie Draco helfen“, sagte Narzissa beim Betreten des Büros. Lucius sagte nichts, er nahm in der Mitte Platz und nickte Snape und McGonagall zu. Draco nahm links neben seinem Vater Platz und Narzissa rechts.
 

„Mr. und Mrs. Malfoy. Mr. Malfoy“, begrüßte Professor McGonagall ihre Besucher und nahm an ihrem Schreibtisch Platz. Snape stellte sich an ihre linke Seite und schaute Draco an, der aber kein Wort sagte.

„Professor Snape bat mich ein sicheres Versteck für Draco zu suchen da er genauso wie Sie beide befürchtet das er Opfer dieser Magier werden könnte. Ich habe daher meine Fühler ausgestreckt und nach langer Überlegung und suche jemanden gefunden der bereit ist Draco vorübergehend bei sich aufzunehmen.“

„Oh wirklich? Und um welche Person handelt es sich?“, fragte Mrs. Malfoy neugierig. „Ist es Sirius Black?“

„Nein.“

„Etwa die Weasleys?“, spuckte Draco voller Ekel.

„Nein, obwohl dich dort bestimmt auch niemand vermuten würde“, meinte Snape gelangweilt.

Lucius tippte ungeduldig mit seinem Stock auf.

„Wer ist es dann?“, verlangte er zu wissen.
 

Professor McGonagall richtete ihre Brille und sagte. „Es handelt sich um eine ehemalige Schülerin. Allerdings lebt sie seit ihrem Abschluss in der Muggel Welt und dort wird Draco dann auch vorläufig leben. Der Name der ehemaligen Schülerin lautet Hermine Granger.“

Draco entglitten die Gesichtszüge. Er wusste noch genau, wer Hermine Granger war. Es war eine Muggel geborene Gryffindor und unglücklicherweise die Jahrgangsbeste Hexe gewesen. Besser als er! Sie hatte ihn in allen Fächern überholt. Und dieser Person würde er niemals bleiben.

„Das kommt überhaupt nicht infrage!“, rief der junge Malfoy wütend. „Ich werde auf keinen Fall in die Muggel Welt gehen und noch weniger bei diesem Schla…“

„Mr. Malfoy! Ich dulde dieses Wort nicht in meinem Büro und schon gar nicht auf dem Schulgelände!“, wies McGonagall ihn scharf zurecht.

„Ich halte von diesem Plan auch nichts“, bemerkte Lucius gefährlich ruhig. „Mein Sohn, mein Erbe, soll bei diesen…diesen nichtsnutzigen Abschaum bleiben? Die keinerlei Zauberkraft in sich haben? Da würde ich ihn lieber bei den Weasleys lassen oder bei Sirius.“

Narzissa schluckte. „Professor McGonagall, gibt es keinen anderen Plan wie wir Draco beschützen können?“

„Natürlich können Sie ihren Sohn woanders unterbringen, aber ich glaube nicht, dass er hier in der magischen Welt sicher sein wird. Und nur zu ihrer Information die Familien Nott und Zabini haben zugestimmt ihre Söhne in die Muggel Welt zu schicken damit sie in Sicherheit sind“, erwiderte McGonagall gelassen.

„Ich stimme der Schulleiterin zu. Draco wird niemals in der Muggel Welt vermutet und schon gar nicht im Haus einer ehemaligen Mitschülerin, die er zu seiner Schulzeit gehasst hat und umgekehrt“, lies Snape als Kommentar ab.

„Und wie kommt es dann das diese Granger sich bereit erklärt ihn aufzunehmen?“, fragte Lucius. „Und wieso lebt sie überhaupt dort, wenn sie eine Hexe ist?“

„Das hat persönliche Gründe, die ich nicht weiter benennen werde. Miss Granger war anfangs sehr skeptisch, als ich ihr meine bitte mitteilte, aber auch sie ist der Meinung das man Draco Malfoy niemals bei ihr vermuten würde. Außerdem ist sie beruflich viel eingespannt, sodass die beiden sich gut aus dem Weg gehen können und sobald sich Draco an das Leben dort angepasst hat, kann er natürlich verdeckt die Muggel Welt erkunden.“

„Als ob ich Interesse hätte diese Welt kennenzulernen“, knurrte Draco und stand auf.

„Vater, Mutter, lasst uns gehen. Ich ziehe lieber zu den Blutsverrätern als zu Granger.“
 

Lucius und Narzissa sagten erstmal nichts, bis sein Vater ebenfalls aufstand und sich zu ihm wandte. „Ich habe beschlossen dich zu Miss Granger in die Muggel Welt zu schicken. Snape und McGonagall haben Recht. Dich wird dort niemand vermuten und sobald sich die Lage beruhigt hat, wirst du wieder nach Hause kommen. Aber solange bleibst du da.“

Draco wurde blass und sah seine Eltern geschockt an. „Das kann nicht dein Ernst sein!“

„Es ist mein voller ernst und mein letztes Wort.“
 

Drei Tage später am späten Abend
 

Draco stand mit seinen Eltern und Professor McGonagall in einer kleinen Seitenstraße in Belmont ein Stadtbezirk südlich von London. Professor McGonagall führte die Malfoys durch die Straßen. Niemand sagte etwas. Draco sah sich die kleinen Häuser der Muggel an und fragte sich wie man in so einem winzigen Kasten Leben konnte.

Es dauerte nicht lange und sie Bogen in eine neue Straße ein und bald darauf standen sie vor einem hübschen Haus. Es war ähnlich gebaut wie die anderen und hatte einen schönen Vorgarten.

„Kommen sie“, sagte McGonagall und schritt zur Haustür. Die klopfte an die für und kurz darauf wurde die Tür geöffnet.

„Miss Granger, guten Abend.“

„Guten Abend Professor McGonagall“, hörte Draco eine weibliche Stimme sagen und er versuchte sich daran erinnern, wie Grangers Stimme klang. Es waren mittlerweile sieben Jahre vergangen seit ihrem Abschluss und er glaubte das sich ihre Stimme verändert hatte.

Als McGonagall ins Haus ging kamen zuerst Lucius und dann Narzissa hinterher.

„Mr. Malfoy. Mrs. Malfoy“, sagte Hermine höflich, aber auch distanziert.

„Miss Granger“, sagten beide und folgten McGonagall die ins Wohnzimmer ging.

Als Draco zur Tür kam und die beiden sich zum ersten Mal nach sieben Jahren sahen blickten sie sich zunächst stumm an.

„Malfoy“, sagte Hermine und deutete ihn das er weiter gehen sollte.

Draco kam rein und sie schloss die Tür hinten ihm. „Granger“, sagte er und folgte ihr ins Wohnzimmer.

„Setzen Sie sich bitte. Auf dem Tisch steht Tee, wenn Sie welchen möchten“, meinte die junge Granger und nahm in ihrem Sessel Platz.

Ihre Gäste setzten sich auf das große Sofa und während Professor McGonagall und Narzissa dankend Tee nahmen, blieben Lucius und Draco ungerührt.
 

„Also ich habe Ihnen ja bereits erzählt, warum Mister Malfoy einen Unterschlupf benötigt. Allerdings haben er und seine Eltern bedenken und fragen die sie vielleicht jetzt aus der Welt schaffen können“, begann McGonagall und blickte Hermine an.

Diese nickte nur und sah abwartend zu den Malfoys.

„Was möchten Sie wissen?“

„Zunächst einmal warum Sie zugestimmt haben unseren Sohn bei sich aufzunehmen. Schließlich waren sie damals Feinde“, begann Narzissa.

„Also erstens, waren wir damals Kinder und ich weiß das er mich aufgrund meines Blutes immer noch hasst und sich das nie ändern wird und das ist für mich okay. Ich weiß manche Menschen können sich nicht ändern. Ich habe mir das gut überlegt und aufgrund dieser Magier die ausschließlich jagt auf Reinblüter machen, halte ich es für wichtig solchen Familien zu helfen. Seien wir Mal ehrlich, es gibt nicht mehr viele Reinblüter Familien und die die es noch gibt müssen ihre Erben am Leben erhalten bis sie neue Erben bekommen. Zweitens bin ich, auch wenn ich nicht mehr in der magischen Welt lebe, immer noch eine Hexe und ich war und bin immer für Gerechtigkeit“, erklärte die junge Granger gelassen.

„Mein Haus ist bei weitem nicht so riesig wir das Malfoy Manor aber es verfügt über ein Gästezimmer mit eigenem Bad und wenn Malfoy sich eingewöhnt hat und er allein in der Muggel Welt klar kommt dann kann er auch mit Zabini und Nott in Kontakt treten.“

„Nun das ist eine sehr erwachsene Einstellung Miss Granger“, sagte Lucius. „Sobald diese Magier gefasst sind, wird Draco unverzüglich zurückkommen. Natürlich werden wir ihnen ihren Aufwand großzügig entlohnen und wir stehen in ihrer Schuld sollten sie Mal in der magischen Welt Hilfe brauchen.“

Das war ein großer Schritt für Lucius, denn so leicht kam so etwas nicht über seine Lippen.

„Danke Mr. Malfoy.“
 

Draco sagte nichts dazu. Er starrte Granger an und suchte nach dem Mädchen aus der Schulzeit. Sie hatte sich verändert. Aus dem Lockenkopf mit dem schiefen Zähnen war eine sehr attraktive Frau geworden. Ihre braunen Haare waren hochgesteckt und sie trug eine blasse Jeans und eine weiße Bluse mit leichtem Ausschnitt und Pumps. Auch ihre Ausstrahlung war erwachsener. Das war gruselig und faszinierend zugleich für Draco der das niemals zugeben würde.
 

Während seine Eltern und McGonagall sprachen, ging Hermine raus, um neuen Tee aufzusetzen. Draco folgte ihr und blieb am Türrahmen stehen und beobachtete, wie sie Wasser in ein Gerät schüttete und dieses mit einem Klick anstellte. Muggel Sachen waren kompliziert, Zauberei war so viel angenehmer.

„Also Granger. Wenn ich hierbleibe, dann lass uns gleich ein paar Dinge Klarstellen“, begann er und trat gefährlich leise näher. Hermine drehte sich unbeeindruckt herum und lehnte sich mit verschränkten Armen gegen ihren Küchentresen.

„Und das wäre Malfoy?“

„Ich werde nicht so tun, als wären wir plötzlich Freunde oder du wärst meine Lebensretterin. Ich werde nichts von diesen Muggel Sachen lernen und ich mache, was ich will. Du hast mir nichts zu sagen verstanden?“, sagte er bedrohlich und blieb einen halben Meter vor ihr stehen.
 

Hermine hob nur eine Augenbraue hoch. „Wenn du so scharf darauf bist dich von diesen Leuten abmurksen zu lassen dann tue dir keinen Zwang an. Aber wenn du leben willst, dann wirst du meine Hilfe brauchen und glaube mir irgendwann wirst du mich darum bitten. In einer Woche bin ich beruflich unterwegs dann bist du hier allein und dann solltest du wenigstens die Küchengeräte kennen, wenn du nicht verhungern willst. Und jetzt Malfoy geh mir aus dem Weg ich muss den Tee ins Wohnzimmer bringen.“

Draco sah sie irritiert an als sie das heiße Wasser aus dem Gerät in die Teekanne goss und diese mit ins Wohnzimmer nahm.

Granger hatte ihre Biss nicht verloren. Dann würde es wenigstens nicht allzu langweilig hier werden.

Nachdem sie alles mit Hermine geklärt hatten, verabschiedeten sich die Malfoys und McGonagall von Hermine und Draco. Seine Sachen wurden von Elfen im Laufe des Gesprächs gebracht und ins Gästezimmer gestellt. Dort hatten sie seine Koffer ausgepackt und in die Schränke geräumt. Außerdem hatten sie seine eigene Bettwäsche und Handtücher mitgebracht. Wenn er schon hierbleiben musste, dann wenigstens mit seiner eigenen Wäsche.

„Master Draco, Tippi hat alles eingeräumt, wie Ihr befohlen habt“, sagte die kleine Elfe unterwürfig. Hermine verzog das Gesicht. Sie hasste es, wenn Elfen ausgebeutet wurden und man sie nicht gut behandelte. Ein Glück, das sie hier keine Elfen hatten, Malfoy würde zusehen müssen und alleine klarkommen.
 

Als sie weg waren, ging Hermine zurück ins Wohnzimmer und sah Malfoy mit verschränkten Armen an. „Also Malfoy, glaub ja nicht das du mir Angst machen könntest. Auch wenn ich nicht mehr in der magischen Welt lebe, meine Zauberkünste haben nicht gelitten in den vergangenen Jahren und wenn es sein muss, verwandle ich dich in ein Frettchen solltest du irgendwas machen.“

„Sehr gastfreundlich Granger. Ich habe nicht vor dich hinterrücks zu verhexen, falls du das denkst. Ehrlich gesagt bin ich erschöpft und möchte jetzt schlafen gehen“, meinte Draco und stand auf. Er sah wirklich müde aus, was kein Wunder war es war schon sehr spät.

„Fein du weißt ja, wo das Gästezimmer ist. Gute Nacht“, meinte Hermine nur und wartete darauf das er ging.

„Willst du gar nicht schlafen Granger?“

„Doch aber ich muss erst das Geschirr in den Geschirrspüler räumen und das Licht überall ausschalten. Das funktioniert hier nicht mit einem Wink mit dem Zauberstab, sondern indem ich es mit der Hand tue“, erklärte sie genervt.

Draco grinste fies. „Wow Granger ich wusste gar nicht, dass du es mit der Hand tust. Hätte ich dir nicht zugetraut.“

Hermine blinzelte, bis ihr klar war, was er meinte. Dann schüttelte sie nur den Kopf. „Werd erwachsen Malfoy, aber das wirst du hier ohne Zauberstab und ohne Elfen. Und jetzt geh damit ich anfangen kann.“

Er wünschte ihr eine gute Nacht und ging zu seinem Zimmer. Es war etwas gemütlicher eingerichtet jetzt, wo seine Sachen hier waren, sodass er hoffentlich einigermaßen schlafen konnte. Als er sich umzog und sich in das Bett legte konnte er keinesfalls gleich schlafen.

Seine Gedanken kreisten. Er dachte vor allem über Granger nach. Sie war erwachsener geworden. Die junge Hexe von früher war eine hübsche Frau geworden. Damals hatte er Granger nur als nervige Besserwisserin und als Freundin vom Weasley wahrgenommen. Und damals waren die Feinde gewesen. Rivalen. Jetzt musste er sich mit ihr vertragen. Ihre Hilfe annehmen, um in dieser Welt zurecht zu kommen. Konnte es schlimmer kommen? Wahrscheinlich nicht.
 

Auch Hermine lag wenig später im Bett und starrte an ihre Decke. Draco Malfoy lag in ihrem Gästezimmer. Wenn man ihr das zu Schulzeiten gesagt hätte, dann hätte sie denjenigen als verrückt abgestempelt. Aber sie war nicht mehr in Hogwarts und sie beide waren erwachsen, obwohl sie nicht glaubte das sich Malfoy groß geändert hat. Das einzige gute war das Draco ihre Hilfe brauchte, wenn er die nächsten Wochen oder Monate hier war. Wie sonst sollte er sich hier in der Muggelwelt zurechtfinden? Das konnte er nur mit ihrer Hilfe. Daher war sie gespannt wie die nächsten Tage laufen würden.
 

Am nächsten Tag erwachte Draco sehr früh. Kurz wusste er nicht, wo er sich befand, aber dann fiel es ihm ein. Er war bei Granger. Um Grangers Haus. In der Muggelwelt. Merlin noch Mal er wünschte es wäre nur ein schlechter Traum gewesen.

Er schlug die Decke weg und setzte sich langsam an die Bettkante. Draco streckte sich und stand dann auf, um auf die Toilette zu gehen. Nachdem er fertig war, schaute er sich an Spielbild im Spiegel über dem Waschbecken an. Er war immer noch müde und man sah das er angespannt war. Aufgrund seiner momentanen Situation war das ja auch kein Wunder.
 

Er verließ das Bad und sein Zimmer und ging in die Küche. Dort hörte er Stimmen die er nicht zuordnen konnte. Langsam ging er zu der offenen Tür und blieb am Türrahmen stehen. Er sah Hermine am Küchentisch sitzen. Ihre Haare waren zu einem Knoten zusammengebunden und leicht feucht also war sie duschen gewesen. Sie trug eine Hellrosa Bluse und eine helle Jeans. Sie schaute auf ein kleines Gerät in ihrer Hand und nippte nebenbei an ihrem Getränk.

Er lehnte sich an den Türrahmen und verschränkte die Arme. Sein Blick fiel auf das kleine Radio auf der Fensterbank. Von dort kamen die fremden Stimmen also. Ein Radio war ihm nicht fremd im Malfoy Manor gab es auch welche. Allerdings waren diese magisch und berichteten von der magischen Welt.

Aus diesem Radio erklang eine Männerstimme, die einen neuen Songs ankündigte, aber Draco kannte weder die Band noch den Song, außerdem lag seine Aufmerksamkeit auf die junge Granger.
 

Diese blickte nicht auf als sie ihn ansprach und weiter auf dieses Gerät schaute. „Guten Morgen Malfoy. Kaffee ist fertig, Tassen sind im oberen Schrank rechts.“

Er stieß sich ab und ging langsam auf den Tisch zu. „Morgen. Ich dachte als Gast werde ich bedient. Ist das die Gastfreundschaft von Muggel?“, erkundigte er sich gelassen.

„Ich bin weder eine Elfe noch ein Dienstmädchen oder deine Mutter. Also entweder du holst dir selbst eine Tasse aus dem Schrank oder du hast Pech und trinkst keinen Kaffee“, erwiderte Hermine ruhig und nippte an ihrem Kaffee.
 

Draco machte ein genervtes “Hmpf“ und ging zur Schranktür. Er nahm sich eine Tasse raus und goss sich Kaffee ein. „Wo hast du Zucker?“, fragte er.

„Im anderen Hängeschrank linke Tür, falls du Milch brauchst, die ist im Kühlschrank.“

Brummend nahm er sich den Zucker und häufte sich ein Löffel davon in den Kaffee und anschließend setzte er sich zu ihr an den Tisch.

Er nippte vorsichtig an dem heißen Getränk und musste zugeben das der Muggel Kaffee ganz gut war.

Beide sagten eine Weile nichts bis Draco sich dazu herab ließ eine Frage zu stellen.

„Was ist das für ein Gerät in deiner Hand?“, fragte er und versuchte neutral und nicht allzu neugierig zu klingen.

„Ein Handy. Das ist ein kleines Telefon, mit dem man Nachrichten verschicken und telefonieren kann. Muggel benutzen es wie Zauberer ihrer Posteulen nur das die Handys nicht fliegen können und man alles hier eintippen muss“, erklärte Hermine und stand auf, um sich eine weitere Tasse einzuschenken.

Draco beäugte das sogenannte Handy skeptisch. „Und wie funktioniert es, wenn nicht mit Magie?“

„Durch Strom, elektromagnetische Signale und Funkwellen. Das ist für dich aber nur nebensächlich du musst dir merken, wie man damit umgeht“, meinte Hermine und setzte sich mit ihrer vollen Tasse wieder an den Tisch.

„Und warum sollte ich das tun?“

„Weil du nur auf diese Art mit mir in Verbindung bleiben kannst und solange du dich hier nicht richtig eingeordnet hast in der Muggelwelt hast du keine andere Wahl. Ich habe dir ein eigenes Handy besorgt, das ich ihr erkläre, damit du mich benachrichtigen kannst, wenn ich nächste Woche unterwegs bin. Bis dahin muss ich dir noch einiges beibringen, Merlin steh mir bei.“
 

Der junge Malfoy lehnte sich zurück streckte sich. „Ganz ehrlich Granger. Ich habe keine Lust irgendwas hier zu lernen. Dieser ganze Muggel Kram interessiert mich nicht.“

„Schön dann verhungere, während ich weg bin oder geh raus und Lauf vor eine Straßenbahn und stirb vor Ort. Soll mir egal sein“, meinte sie schulterzuckend und nippte an ihrem Kaffee.

„Seit wann hast du so eine egal Einstellung, was deine Mitmenschen betrifft? Früher waren dir andere so wichtig“, spottete Malfoy.

Hermine blickte ihn uninteressiert an. „Seitdem ich gemerkt habe, das andere Menschen scheiße sind und ich kein Bock habe mich um scheiße zu kümmern.“

„Uh harte Worte von einer Gryffindor“, meinte er ein wenig amüsiert.

„Also“, sagte Mine. „Ich werde dir alle Geräte im Haus erklären und sicherheitshalber auch noch Mal aufschreiben, ich möchte nämlich nicht, dass du mein Haus in Brand steckst, es unter Wasser setzt oder in die Luft Jagst. Oder dass du dich selbst verletzt und am Ende meinen Teppich vollblutest und ruinierst.“

Draco hörte ihr zwar zu, aber er war dennoch von ihrer Art abgelenkt. Die Granger von früher hatte sich weiterentwickelt, vielleicht war es doch okay eine Weile hier zu bleiben. Jetzt war sie weniger nervig als Kind und da sie in wenigen Tagen eh weg war hatte er das Haus für sich allein. Und natürlich würde er das Haus verlassen und sich umsehen. Hier drin den ganzen Tag das konnte sie vergessen.
 

Hermine stand auf und ging zum Kühlschrank. „Also ein Kühlschrank ist dir ja nicht unbekannt. Bevor ich beruflich aufbreche, fahren wir beide einkaufen damit du genug zu essen hast, während ich weg bin. Ich werde einige Gerichte vorkochen und dann einfrieren die brauchst du dann nur warm machen. Ein paar einfache Gerichte wie Nudeln kann ich dir zeigen oder aufschreiben das kriegst du schon hin. Ich mache uns etwas zum Frühstück, also geh dich duschen und anziehen“, wies die junge Granger ihren Gast an und nahm Bacon und Eier aus dem Kühlschrank.

„Fein“, meinte Draco, leerte seine Tasse und stand auf. Als er in seinem Zimmer war, klopfte etwas gegen sein Fenster. Es war eine Eule, die er nicht kannte. Vorsichtig öffnete er das Fenster und ließ das Tier reinfliegen. Die Eule war klein und grau und hielt einen Brief im Schnabel. Er nahm den Brief ab und riss ihn auf.

Es war ein Brief seiner Mutter.
 

Draco,

ich hoffe du hast deine erste Nacht gut überstanden. Ich weiß es ist hart in so einer Umgebung zu schlafen. Zu essen. Falls du etwas brauchst, dann schreib mir und ich werde es dir mit einer Elfe schicken. Bitte pass auf dich auf und versuch dich mit Miss Granger zu vertragen. Ich weiß, es ist nicht leicht mit einer muggelstammigen Hexe und ehemaligen Gryffindor unter einem Dach zu leben, aber so kann dir wenigstens nichts passieren. Und dafür bin ich ihr dankbar. Ich liebe dich mein Sohn.

N.M.

Ps: Es ist zu riskant unsere Eule zu schicken, daher schicke ich immer wechselhaft Eulen zu dir
 

Draco legte den Brief weg und dankte der Eule eher er sie wieder wegschickte. Er würde seiner Mutter in den kommenden Tagen antworten, denn er hatte jetzt keine Lust zu schreiben. Was sollte er sich schon antworten? Bisher hatte er nur ein paar Stunden hier verbracht und die hatte er geschlafen.

Genervt ging er ins Bad, um zu duschen.
 

Hermine hatte in der Zeit Spiegeleier mit Bacon und Toast zubereitet. Als Draco fertig geduscht und angezogen zurück kam stellte sie ihm seinen Teller hin. „Eier und Speck sind auf dem Herd und Toast liegt auf dem Teller. Guten Appetit.“

Genervt nahm sich der Erbe der Malfoy Familie seinen Teller und legte sich alles drauf. Anschließend setzte er sich wieder an den Tisch.

„Frage Granger.“

„Ja?“

„Hast du einen Freund?“

Ihr skeptischer Blick traf seinen grinsenden.

„Und du fragst mich das weil?“

„Naja ich wäre gerne vorgewarnt, wenn du deinen Kerl herbringst, damit ich mir dann irgendwas in die Ohren stecken kann. Ich habe wirklich nicht vor mitzuhören, wie sich mittelmäßiger Sex anhört.“

Hermine verdrehte genervt die Augen und nahm eine Gabel von dem Spiegelei in den Mund. „Nein ich habe keinen Freund und auch keinen Kerl, mit dem ich Sex habe und wenn dann würde ich ihn bestimmt nicht hierherkommen lassen, solange du hier wohnst. Also reg dich ab. Übrigens gilt das auch für dich. Solange ich da bin, hast du keine Frauen anzuschleppen. Wenn ich unterwegs bin, ist mir das egal solange sie nicht an meine Sachen gehen.“

„Wem soll ich hier denn bitte abschleppen? Als ob ich so tief sinken würde es mit einer Muggel zu tun.“

Ein fieses Grinsen schlich sich auf Hermines Gesicht. „Dann leg dir genug Handcreme und Taschentücher zu, denn das wird eine lange Durststrecke für dich.“

Dracos Gesicht verfinsterte sich. „Vorsicht Granger.“

„Was denn? Das war nur ein freundlicher Tipp. Und jetzt iss Malfoy wir haben heute noch einiges vor.“

Nachdem Frühstück zeigte Hermine dem jungen Malfoy erstmal die Küchengeräte. Sie hatte Draco auch nahegelegt sich Notizen zu machen damit er das Haus nicht abfackelte oder anderes.

Also stand der gutaussehende Erbe der Malfoys neben der jungen Granger und hörte sich an wie ein Herd funktioniert.

„Alle Geräte funktionieren nur über Strom. Keine Magie deshalb musst du dir das gut merken. Der Herd funktioniert über Touchscreen. Das heißt du macht ihn mit dem Finger an indem du ein bestimmtes Symbol berührst. Das hier ist die an und aus Taste“, erklärte Hermine und berührte besagtes Symbol. Sofort leuchteten alle Symbole auf. „Die vier kreise stellen die vier Kochfelder da. Du stellst Töpfe oder Pfannen auf die Felder und stellst den Gard der Hitze mit den Strichen ein. Versuch es mal“, sagte sie und schaltete es wieder aus.
 

Draco legte vorsichtig einen Finger drauf und schaltete den Herd an. Dann drückte er probeweise auf den Kreis vom Kochfeld rechts oben und blinzelte erstaunt als dieses aufleuchtete. Dann drückte er vorsichtig auf den Strich unter dem Kreis und war fasziniert dass das Kochfeld rot aufleuchtete und warm wurde.

„Sehr gut. Natürlich darfst du die Kochplatte nicht anfassen sobald sie an ist da du dich sonst verbrennst. Und natürlich muss vorher ein Topf mit Wasser oder Öl draufgestellt werden oder eine Pfanne eben“, meinte Hermine.

„Irgendwie komisch das es so funktioniert und nicht mit Magie“, murmelte Draco und schaltete den Herd wieder aus.

„Die Bedienungsanleitung liegt in dieser Schublade.“ Sie deutete auf die Schublade links neben dem Herd. „Darin liegen alle Bedienungsanleitungen aller Küchengeräte. Falls du etwas nachschlagen willst.“

„Okay. Und was ist das unter dem Herd?“, fragte Draco neugierig.

„Der Backofen. Den machst du mit den Knöpfen an und stellt damit auch die Gradzahl ein.“

Hermine demonstrierte es und der junge Zauberer war wirklich gleichermaßen beeindruckt wie leicht verstört. Das war alles so zeitaufwendig und kompliziert. Muggel waren echt nicht zu beneiden.
 

„Okay die Kaffeemaschine nehmen wir uns heute Nachmittag oder morgen früh vor wenn wir noch Mal Kaffee kochen. Da auf dem Tresen steht der Toaster. Du packst zwei Scheiben Toast in die Schlitze, stellst mit dem Knopf an der Seite die Minuten ein und drückst die Scheiben mit dem kleinen Griff runter. Ganz simple. Hier ist diesem Schrank.“ Hermine zeigte auf den unteren Schrank neben dem Kühlschrank. „Hier ist die Mikrowelle drin. Damit kannst du essen warm machen. Das zeigte ich dir in ein paar Tagen. Ansonsten sind hier den Schubladen und Schränken alle Utensilien die man braucht. Töpfe Pfannen, Bretter, Schalen, Besteck, Teller usw.“
 

Nachdem sie Draco mit der Küche und deren Geräten vertraut gemacht hatte, gingen sie ins Wohnzimmer. Dort ging sie zum Fernseher und versuchte es einfach zu erkläre. „Ein Fernseher ist ein elektronisches Gerät, das Signale empfängt und in bewegte Bilder und Ton umwandelt. Manche Muggel arbeiten als Schauspieler. Das heißt sie spielen Rollen so überzeugend das es echt wirkt. Das wird dann aufgenommen und ins Fernsehen übertragen. Kommst du soweit mit?“

Draco sah nicht sehr überzeugt aus, und nickte nur langsam. „Klingt für mich absurd aber mach weiter.“

„Pass auf“, sagte Mine und nahm die Fernbedienung und schaltete den Apparat ein. Sofort kam ein Bild auf dem Bildschirm und ein Mann saß hinter einem Tisch und redete über irgendwas.

„Das britische Königshaus hat die Schwangerschaft von Prinzessin Zara bekannt gegeben. Ganz Groß Britannien freut sich über den baldigen Zuwachs für die Königsfamilie“, erklärte der Mann und sprach über etwas anderes.

„Das sind die Tagesnachrichten. Mit der Fernbedienung kannst du Sender suchen und einschalten“, erklärte die junge Granger und schaltete um. Ein Spielfilm lief gerade. Beim nächsten Sender lief die Serie two and a half men. Beim nächsten eine Seifenoper.

Draco sah fasziniert auf den Bildschirm. „Und das ohne Magie? Abgefahren“, meinte er verblüfft.

Hermine grinste. „Ja die Muggelwelt ist schon faszinierend.“ Sie schaltete den Apparat aus und gab Draco die Fernbedienung. „Hier da machst du ihn an. Mit diesen Knöpfen suchst du nach Sendern und mit dem machst du laut oder leise. Versuch es mal während ich kurz auf mein Handy schaue.“
 

Während Draco mit dem verstehen des Fernsehers beschäftigt war, ging Hermine in die Küche und schaute auf ihr Handy. Sie selbst arbeitete als Schauspielerin und drehte regelmäßig für eine Serie. Die Serie hieß DUFF und ihre Rolle als Laura Brown war eine der Hauptrollen. Im Moment hatten sie noch Pause aber in zwei Woche war Schluss damit und dann musste sie täglich ans Set fahren. Zum Glück konnte sie nach Drehschluss immer nach Hause fahren und hier schlafen anstatt in einem Hotel.

Da sie im Moment keine wichtigen Nachrichten oder anrufe hatte, ging sie wieder ins Wohnzimmer. Dort das Draco auf dem Sofa und ging einen Sender nach dem anderen durch.

„Wirklich unbegreiflich wie Muggel sowas zustande gebracht haben“, murmelte er.

„Wie ich sehe bist du gut beschäftigt. Dann werde ich jetzt einen Einkaufszettel schreiben und mit dir später einkaufen fahren“, meinte Hermine grinsend.

„Einkaufen? In Muggel Läden? Muss das sein?“

„Wenn du nicht hungern willst. Ja.“

Draco verdrehte die Augen und widmete sich wieder dem Fernseher zu, während die junge Granger sich Zettel und Stift nahm und eine Liste erstellte.
 

„Ein Auto sollte dir ja nicht ganz fremd sein. Der einzige Unterschied zu den Autos vom Ministerium ist der das diese Autos hier nicht magisch verändert sind. Sie laufen durch Benzin und Strom“, erklärte Hermine zwei Stunden später und öffnete ihren Wagen per Knopfdruck.

Draco musterte den grauen Rolls-Royce Cullinan. „Nettes Auto. Aber ich bevorzuge Besen.“

„Tja hier nimmt an ein Auto, die Bahn, die Straßenbahn oder irgendein anderes öffentliches Verkehrsmittel. Also steig ein.“

Sie ging um den Wagen herum und öffnete die Fahrertür, setzte sich rein und warf ihre Tasche auf den Rücksitz. Draco nahm auf dem Beifahrersitz Platz.

„Bringst du mir das fahren auch bei?“, wollte er wissen und starrte auf das Armaturenbrett.

Sie lachte. „Nein wenn du Autofahren lernen willst dann musst du zur Fahrschule gehen und dort das Fahren lernen. Aber wie gesagt es gibt noch andere Fortbewegungsmittel. Ich kann dir zeigen wie man Bus und Straßenbahn fährt. Damit kommst du auch überall hin.“

„Aha.“
 

Sie wies ihn an sich anzuschnallen und Tat dasselbe. Dann startete sie den Wagen, vergewisserte sich das alles frei war und fuhr aus ihrer Einfahrt.

Draco sah aus dem Fenster und musste gestehen das diese Art der Fortbewegung angenehm war. Zwar fühlte man sich nicht so frei wie auf einem Besen aber es war ganz behaglich. Sein Blick wanderte zu Granger die konzentriert auf die Straße sah. Er musterte sie von der Seite und beobachtete wie sie das Auto fuhr. Sie lenkte den Wagen geschmeidig durch die Kurven und dem Verkehr. Dann bog sie in eine andere Straße ein und bog auf einen großen Parkplatz ein. Ein riesiges Gebäude mit der großen Aufschrift Tesco war wohl ihr Ziel denn sie parkte das Auto unweit von dem Laden.

„Okay komm mit, wir holen einen Einkaufswagen und gehen rein“, meinte Hermine und schnallte sich ab.

„Was ist ein Einkaufswagen?“

„Wirst du gleich sehen.“
 

Kurz darauf stand Draco vor den Einkaufswagen und runzelte die Stirn.

„Was macht man damit?“

„Damit fahren wir durch den Laden und legen die Einkäufe rein“, grinste Mine und nahm sich den ersten Einkaufswagen. Dann ging sie mit dem jungen Malfoy in den riesigen Markt.

Als Draco die vielen Leute, Geräusche und Gerüche wahrnahm musste er sich kurz innerlich sammeln. „Viele Eindrücke“, meinte er nur und sah sich um.

„Komm wir gehen zuerst zur Obst und Gemüse Abteilung“, sagte Hermine und ging voran. Natürlich war es ihm nicht fremd einkaufen zu gehen aber es war anders in der Muggelwelt.
 

Die beiden zogen von Ware zu Ware. Regal zu Regal. Hermine legte alles in den Wagen was auf ihrem Zettel stand und sogar Draco legte Sachen rein die er mochte oder die interessant aussahen. Als sie bei den Süßigkeiten ankamen wusste Draco nicht was er nehmen sollte.

„Also ich mag Haselnuss Schokolade und diese Karamell Riegel“, meinte Hermine und legte beides rein. Sie war gespannt ob er sich auch etwas nahm. Diese Süßigkeiten waren anders als die in der Zauberwelt.

Der junge Malfoy studierte die verschiedenen Süßigkeiten.
 

„Schmeckt das?“, fragte er und nahm eine Packung Liquorice Allsorts aus dem Regal.

„Ja da sind verschiedene Sachen drin. Falls es dir doch nicht schmeckt ist das nicht schlimm. Du kennst diese Sachsen schließlich nicht also probiere ruhig aus was für dich gut klingt oder gut aussieht“, ermutigte sie ihn.

Draco überlegte und nahm die Packung schließlich aus dem Regal.

Außerdem nahm er von der gegenüberliegenden Seite eine Packung Nüsse mit.

„Möchtest du auch Chips? Das sind kleine dünne Scheiben aus Kartoffeln gemacht mit verschiedenen Gewürzen drauf.“

„Nein erstmal nicht. Wie bezahlst du das alles überhaupt?“, wollte er wissen. „Gold gibt es hier ja nicht.“

„Mit Muggelgeld oder mit meiner Bankkarte. Du wirst das gleich sehen. Lass uns jetzt noch Getränke holen“, grinste die junge Granger und ging vor.

Draco folgte ihr und bekam den einen oder anderen Blick mancher Männer mit die Hermine offensichtlich musterten.

„Also wir nehmen ein paar Flaschen Saft und wenn du willst kannst du auch was alkoholisches mitnehmen. Die meisten Männer trinken Bier oder stärkeres.“

Der attraktive Malfoy zuckte mit den Schultern. „Was hast du denn Zuhause?“

„Wein. Ich trinke lieber Wein. Manchmal auch Bier aber das ist selten.“

„Okay dann probiere ich deinen Wein und wenn der mir nicht zusagt kann ich hier ja immer noch was anderes kaufen oder?“

„Wie du willst. Dann lass uns jetzt bezahlen gehen.“
 

Am der Kasse bekam Draco zum ersten Mal mit wie Muggelgeld aussah und wie kompliziert es war. Anstatt Gallonen, Sickel und Knutzs, gab es viele Münzen in verschiedenen Größen und Farben und Scheine.

Nachdem die beiden ihre Einkäufe auf das Band gelegt hatten und der junge Malfoy stumm alles beobachtete, nannte die Kassiererin die Summe für den Einkauf.

Hermine hab ihr zwei Scheine und bekam einen anderen Schein und Münzen zurück.

Stirnrunzelnd beäugte Draco diesen Vorgang und folgte Hermine zum Ausgang.

„Muggelgeld ist kompliziert.“

„Mag sein aber das wenn du erstmal den Dreh raus hast ist es nicht mehr so schlimm. Außer du bist in einem anderen Land oder Kontinent wo es andere Währungen gibt dann kann es richtig kompliziert werden.“

„Es gibt andere Währungen in anderen Ländern? Was haben sich die Muggel nur dabei gedacht?“

„Gute Frage, das werden wir wohl nie erfahren.“
 

Nachdem sie die Einkäufe in den Kofferraum verstaut hatten fuhren sie zurück nach Hause.

Dort angekommen war gerade eine Nachbarin draußen und brachte ihren Müll in die Tonne.

„Hallo Hermine. Wer ist denn dein Begleiter?“

„Hallo Mona. Das ist ein alter Schulfreund von mir. Er wohnt eine Weile bei mir weil er gerade eine Auszeit braucht“, erklärte Hermine gelassen.

„Oh okay. Hi ich bin Mona, wenn Sie mal Lust auf einen Drink haben dann können Sie jederzeit bei mir klingeln“, grinste Mona und sah Draco eindeutig an.

Dieser räusperte sich. „Draco Malfoy, angenehm. Momentan fühle ich mich nicht nach einem Drink aber danke für die Einladung.“

„Schon okay es muss ja nicht sofort sein“, meinte Mona zwinkernd und ging mit schwingenden Hüften ins Haus.

Hermine konnte sich ein Lachen nicht verkneifen.

„Scheint so als hättest du schon einen Fan Malfoy.“

„Die erinnert mich irgendwie an Pansy“, murmelte Malfoy.

„Joar kommt hin der Vergleich. Los rein mit dem Zeug. Und dann gehen wir die ganzen Küchengeräte noch Mal durch.“

„Bei Merlin Granger, du hörst dich wie McGonagall“, bemerkte Draco trocken.

„Dann sei froh das ich dir keine Hauspunkte abziehen kann“, grinste sie und drückte ihn eine Tüte in den Arm.



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Kommentare zu dieser Fanfic (3)

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Von:  xRiLey
2026-05-08T20:25:14+00:00 08.05.2026 22:25
Also ich fand das Kapitel sehr amüsant..
Malfoy dachte womöglich bei all den Elektrogeräten, dass er von Hermine verarscht wird. Wie klnnen denn Muggel sowas nützliches und faszinierendes wie den Fernseher erfinden? 😁
Und einen Fan direkt neben an hat er auch. Ob er was mit ihr machen wird, sobald Hermine weg ist und er evtl. langeweile hat? 😂
Freue mich, wenn es weitergeht 🫶🏻
Von:  xRiLey
2026-04-16T17:21:57+00:00 16.04.2026 19:21
Das Kapitel hat mir wieder sehr gefallen 🫶🏻
Ich liebe die Sprüche von Hermine. Sie wird ihm noch ordentlich zeigen wo es lang geht 😂
Freue mich auf mehr 🫶🏻
Von:  xRiLey
2026-04-07T10:46:05+00:00 07.04.2026 12:46
Ohje.. Draco ist gar nicht begeistert davon bei ihr untertauchrn zu müssen. Ich bin mir sicher, dass sie sich auch besseres vorstellen könnte, aber ihre Hilfsbereitschaft und ihr Herz einfach zu groß ist 🫶🏻
Bin grspannt wie es weitergeht 🫶🏻


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