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Final Fantasy VII - Gefangen im Echo von Sephiroth

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Kapitel 1

Cloud nahm den dritten Zettel der Vorhersage von Cait Sith entgegen, der eigentlich aussagen sollte wo sich Sephiroth befand.
 

Der junge Mann las ihn kurz durch und erstarrte. Barret erkannte seine Unsicherheit, starrte den Katzenroboter böse an und riss Cloud den Zettel aus der Hand.
 

Er las den Zettel laut vor. „Wenn sie suchen, werden sie garantiert fündig, dafür verlieren sie das was ihnen am wichtigsten ist.“
 

Cait Sith erwiderte lächelnd: „Was das bedeutet, wissen nur die Sterne.“
 

Barret sah nachdem er seinen Blick von dem Katzenwesen abgewandt hatte, Cloud skeptisch an. „Was ist?“
 

Cloud blickte nachdenklich vor sich hin. „Was ist mir wohl am wichtigsten?“
 

Barret blickte Cloud nun mitleidig und Cait Sith böse an. „Bring den jungen nicht durcheinander!“
 

Cait Sith blickte beschämt aber auch lächelnd vor sich hin. „Das war echt keine Absicht!“
 

Barret sah immer noch Cloud an, für den er im Laufe der Zeit tiefe Gefühle entwickelt hatte.
 

Der Einarmige wusste nicht warum, da der blonde Junge mit den blauen Augen zu anfangs nicht sonderlich umgänglich und sogar unsympathisch war, andererseits, war Barret nicht anders, aber Cloud weckte mittlerweile irgendwie seinen Schützerinstinkt.
 

Nachdem der junge Mann sich weiter in Schweigen hüllte, weil er krampfhaft überlegte, wer ihm am liebsten war und er obendrein immer noch Probleme hatte, sich an seine Vergangenheit zu erinnern, zog Barret den kleineren in ihr gemeinsames Zimmer und sperrte Cait Sith aus.
 

Etwas rüde aber auch besorgt, nachdem der andere weiterhin überhaupt kein Wort mehr gesagt hatte, erwiderte er. „Krieg dich mal ein. Du bist in Tifa verliebt oder in Aerith von mir aus und keinen wird etwas passieren, dafür werden wir zusammen sorgen.“
 

Cloud schüttelte vehement mit dem Kopf. „Aerith und ich sind nur Freunde, nicht mehr. Meine Gefühle für Tifa, kann ich nicht ganz einordnen, aber ich glaube, dass ich früher einmal in Sephiroth verliebt gewesen sein konnte.“
 

Barret, sah ihn aus großen Augen an und musste sich zusammenreißen, um nicht gleich loszuschreien und sagte. „Du warst in diesen Kerl verliebt? Warum?“
 

Cloud nickte beschämt. „Ich glaube ja, ich kann mich erinnern, dass da sogar noch mehr war. Vielleicht täusche ich mich auch, aber irgendwie sind da, diese Erinnerungen, in denen mich dieser Mann ins Bett gezogen und geküsst hat. Ich kann mich aber nicht an die ganze Vergangenheit erinnern, nicht mal an alles mit Tifa.“
 

Barret wurde wieder ruhiger auch wenn er innerlich über den Gedanken tobte, das sich Sephiroth höchstwahrscheinlich, an einem unschuldigen Jungen vergangen hatte.
 

Der Vater einer kleinen Tochter wusste von Tifa das Cloud jetzt 21 war und als schüchterner 14 Jähriger Nibelheim verlassen hatten, um Soldat zu werden und das er damit auch einen frühen Tod gewählt hatte.
 

Barret vermutete ebenfalls, dass durch seine Degeneration durch seinen Soldat Zustand, auch die Gedächtnislücken kamen und so erwiderte er, um Klarheit zu bekommen. „Wenn du dir nicht sicher bist, dann erzähl mal. Wir versuchen dann gemeinsam herauszufinden, was zwischen euch war.“
 

Cloud überlegte begann aber so Detailgetreu wie möglich zu erzählen, mit der Hoffnung, dass ihm noch mehr Details ins Gedächtnis kamen. “Ich weiß kaum noch etwas, von meiner Kindheit, da sind nur noch wenige kleine Bruchstücke, mit meiner Mutter und Tifa. Ich weiß nicht mal mehr, was aus meinem Vater geworden ist. Ich kann mich noch erinnern, dass ich, als ich von Sephiroth und seinen Taten hörte, so sein wollte wie er und dass ich ihn fortan nacheifert, damit ich nicht mehr so schwach war. Irgendwann wollte ich dann, selbst so ein mutiger Krieger werden. Durch den Beitritt bei SOLDAT wollte ich anerkannt und in ihre Gruppe aufgenommen werden. Ich bewarb mich einige Jahre später mit, 14 bei Shinra und wurde zur Ausbildung einberufen. In der Nacht vor meiner Abreise trafen sich Tifa und ich am Brunnen. Ich weiß noch, dass ich ihr versprach, zu kommen und sie zu retten, sollte sie jemals in Schwierigkeiten stecken. Danach habe ich einige Lücken und erinnere mich erst wieder an etwas als ich meiner ersten Einheit zugeteilt und meine Mission unter der Führung von Sephiroth antrat.“
 

Cloud versank tiefer in seiner Erinnerung und ihm war so als würde, er alles noch einem miterleben, aber es auch gleichzeitig seinem Freund erzählen.
 

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Cloud stand vor dem Volkshelden, den er schon seit Jahren bewunderte, schüttelte ihn ehrfürchtig die Hand und musterte den anderen ausgiebig, von Kopf bis Fuß.
 

Schnell stellte er fest, dass der andere Mann ihn genauso beobachtete, wie er ihn, was Cloud eine Gänsehaut über den Rücken jagte.
 

Obwohl noch andere Soldaten anwesend waren und er irgendwie anders gekleidet war als die anderen Soldaten in der Gruppe, hatte der junge Mann nur Augen für den Helden mit den langen weißen Haaren, der jetzt noch viel geheimnisvoller, mysteriöser und stärker wirkte als in seiner Fantasie.
 

Nachdem sich das ganze Team miteinander bekannt gemacht hatte, entschlossen sich die Männer gemeinsam in einem Lokal etwas zu Essen und zu Trinken, um sich miteinander vertraut zu machen.
 

Cloud hatte eigentlich vor, weil er ohnehin schüchtern und zurückhaltend war und seine coole Art nur eine Fassade darstellte, sich aus dieser Festivität herauszunehmen, doch das ließ, der Anführer ihrer Gruppe, Sephiroth nicht zu.
 

Er wollte jeden aus seiner Einheit, dabei haben und so ergriff er den Jungen gegen seinen Willen einfach am Unterarm und zog ihm hinter sich und den Anderen her, was ihm auch keine Schwierigkeiten bereitete da Cloud, zwar die Grundausbildung abgeschlossen, aber noch nicht sonderlich stark war und er mit seinem 1.70m der kleinste der Gruppe war und kaum Muskelmasse aufwies.
 

Im Lokal angekommen, setzte sich Sephiroth sofort neben den jüngeren und sorgte dafür, dass er nicht nur ein Gericht, sondern auch ein alkoholisches Getränk nach dem anderen aß und trank, was dazu führte, dass Cloud recht schnell betrunken war und Sephiroth mit ihm vorzeitig, die Veranstaltung verlassen musste.
 

Während Cloud vom dem anderen Mann gestützt werden musste, kann er endlich aus sich heraus.
 

Der junge Mann hatte während des Essens, bis auf „Danke“ und „Denkst du, dass ist nicht ein wenig zu viel“, kaum etwas zu seinem Helden oder zu den anderen sagen können, da er viel zu nervös gewesen war. „Sephiroth weißt du, dass du mein großes Vorbild bist, ich war in meinem Dorf immer nur ein Außenseiter und wollte unbedingt zu Soldat werden, um aus mir herauszukommen und es den anderen zu zeigen. Aber letztendlich hatte ich damit auch nur mäßigen Erfolg gehabt. Das einzige Schöne, was mir bis jetzt hier widerfahren ist, ist, dass ich dich treffen dürfte. Verzeih, dass du dich jetzt um mich kümmern musst. Ich habe zuvor niemals Alkohol getrunken und bin es nicht gewöhnt.“
 

Nachdem der jüngere Mann plötzlich taumelte nahm, ihn Sephiroth auf die Arme und trug ihn nun zurück in die Basis bis in sein Zimmer. „Du musst dir keine Gedanken machen. Ich übernehme das gerne für einen jungen und unerfahrenen Kollegen. Weißt du, auch ich bewundere dich. Ich muss nämlich sagen, dass ich mich auf den ersten Blick in dich verliebt habe.“
 

Cloud der die Aussage gar nicht richtig realisierte, sah Sephiroth nur fragend an und schlief in seinen Armen ein, was den anderen Mann zum schmunzeln brachte. „Sag nicht, dass du in dem Zusammenhang auch noch völlig unerfahren bist. Aber mach dir keine Gedanken. Auch diesbezüglich werde ich mich um dich kümmern.“
 

Sephiroth hatte zwar überlegt den Jungen in sein eigenes Zimmer zu bringen, aber er kannte erstens den Standort nicht und wollte sich auch nicht von ihm trennen. Der weißhaarige hatte noch nie in seinem Leben einen so hübschen Jungen gesehen, wie Cloud es war und wollte ihn ganz für sich haben.
 

In seinem Zimmer angekommen, zog Sephiroth den anderen aus und legte ihn schlafen in sein Bett und sich ebenfalls nackt dazu.
 

Sephiroth streichelte den jüngeren Mann der neben ihm lag, über das Haupt und die Lippen, was diesen schließlich wieder erwachen ließ.
 

Cloud blinzelte, als er den anderen Mann über sich sah, doch bevor er etwas sagen konnte, legten sich warme Lippen auf die seinen und er wurde völlig übermannt und wimmerte kurz als der andere Mann auch noch seine Hand ergriff. „Psst. Ich werde dir nicht weh tun.“
 

Cloud war plötzlich wieder so nüchtern wie zuvor. „Was machst du mit mir?“
 

Sephiroth streichelte Cloud erneut über den Kopf und versuchte ihn zu beruhigen. „Ich will nur unsere Liebe, mit dir teilen.“
 

Der Junge, der unter dem viel schwereren und größeren Soldat lag erwiderte flüsternd. „Unsere Liebe, aber ich bin...“
 

Sephiroth ließ, ihn nicht aussprechen. „Aber du hast doch gesagt, dass du mich bewunderst, also liebst du mich doch auch!“
 

Noch bevor Cloud noch einmal etwas erwidern konnte, wanderte, der andere Mann langsam mit seinen Händen und Küssen seinen Körper hinunter und ließ den unerfahrenen Jungen vor Ekstase fast verrückt werden.
 

Als er schließlich zwischen Clouds Beinen angekommen war, erwiderte er. „Meine kleine Wolke. Ich werde dir jetzt so viel Vergnügen bereiten, wie du dir nicht mal ansatzweise hättest vorstellen können.“
 

Mit diesen Worten befriedigte er den anderen Mann so lange mit den Mund und seinen Fingern bis der Blonde gekommen war.
 

Als der Junge immer noch in seiner Erregung gefangen war, drang der andere Mann schließlich mit seinen Fingern in ihn ein und weitete ihn soweit, bis er seine Männlichkeit in ihm versenken konnte.
 

Cloud stöhnte auf und war so erregt, dass er nicht in der Lage war, auch nur ein Wort zu sagen oder einen klaren Gedanken zu fassen. Nachdem beide schließlich vollends befriedigt waren, schliefen sie eng umschlungen ein.
 

Cloud erwachte am nächsten Morgen als Erster und befreite sich irritiert aus der Umklammerung der fremden Arme.
 

Der junge Mann erkannte schnell, dass die letzte Nacht kein Traum war und erinnerte sich ebenfalls, was in den letzten Stunden geschehen war und er wusste nicht, wie er damit umgehen sollte.
 

Einerseits war es ihm unangenehm mit seinem Idol geschlafen zu haben, vor allem da er noch Jungfrau gewesen war, aber andererseits war da etwas in seinem Inneren, was den anderen Mann ebenfalls begehrte.
 

Als Cloud schließlich Gedankenverloren, aus dem Fenster sah, bemerkte er, dass es schon längst Morgen war und er zu spät zum Dienst kam.
 

Panisch versuchte er sich etwas tollpatschig aus dem Bett und an Sephiroth vorbei zu kämpfen, was den anderen Mann aufweckte, ihn sofort wieder an sich zog und ihn küsste. „Wo willst du hin? Mein kleines süßes Wölkchen?“
 

Cloud sah den anderen nur verdutzt an und stammelte „Mein Dienst. Ich habe verschlafen.“
 

Sephiroth küsste den anderen Mann noch einmal innig und streichelte ihn sanft über die Brust während er sagte. „Du musst dich nicht beeilen, ich werde dich entschuldigen. Wir werden jetzt erst einmal zusammen Duschen, damit ich dich ordentlich sauber machen kann. Dazu hatte ich leider gestern keine Kraft mehr. Du hast mich einfach zu sehr ausgelaugt, und nachdem wir gegessen haben, kannst du deine Dienst aufnehmen.“
 

Den restlichen Tag war Cloud mehr als angespannt. Er wusste nicht wie es nun mit ihm und seiner Karriere bei Shinra weiterging, schließlich hatte er schon am ersten Tag, in der neuen Einheit, mit dem Vorgesetzten geschlafen.
 

Der junge Mann wusste zwar, das es nicht von ihm ausgegangen war und er so etwas auch niemals getan hätte und es sich nicht einmal Ansatzweise vorstellen konnte, überhaupt mit irgendeinem Wesen so etwas zu haben.
 

Trotz der Tatsache, dass alles von Sephiroth ausgegangen war, wusste er nicht wie dieser weiter damit umgehen würde und ob er nicht morgen schon Anstellungslos war.
 

Allerdings musste Cloud sich darum keine Gedanken machen, denn nachdem er seinen Dienst beendet hatte, wurde Cloud wieder von Sephiroth abgeholt.
 

Der junge Mann schluckte schwer und wusste nicht was er damit anfangen sollte, dass der andere Mann ihn freudig anlächelte und ihm mit seinem ausgedachten Kosenamen Wölkchen ansprach.
 

Nachdem der andere Mann ihn schließlich küsste und seine Hand nahm, war sich Cloud sicher, dass er so schnell wohl nicht gefeuert werden würde.
 

Allerdings missfiel dem jungen Mann diese Behandlung vor der Basis und versuchte sich aus dem Griff des Älteren und größeren zu befreien, was ihm allerdings nicht gelang.
 

Dieser erwiderte nur lächelnd. „Was hast du denn, ich hole dich doch nur ab. Ich möchte dich heute gerne zu einer richtigen Verabredung einladen, eigentlich hatten wir das vor unserer Bettgeschichte machen sollen, aber du hast mir gestern einfach den Kopf verdreht.“
 

Cloud erwiderte flüsternd. „Aber mir ist das unangenehm. Was ist, wenn es jemand sieht und etwas sagt?“
 

Sephiroth nahm Clouds Kinn in seine Hand und zwang ihn, ihn anzusehen. „Mein kleines Wölkchen sollte jemand auch nur einen Ton zu dir sagen, sage es mir und ich werde mich darum kümmern.“
 

Clouds Augenbrauen zuckte nach oben und er getraute sich nicht darauf, noch irgendetwas zu sagen, da ihn der gestörte Ausdruck, den Sephiroth, nach diesen Worten auf den Lippen trug, einfach nur verstörte und so lies er sich von dem anderen Mann wortlos in ein nahes Cafe mitschleifen.
 

Auch wenn dem jungen Mann diese Behandlung und auch die Treffen, mit Sephiroth unangenehm waren, lies der andere Mann doch nicht locker und sein Interesse an ihm, wuchs sogar noch mehr als das es verschwand und nach kurzer Zeit, hatte sich der andere Mann, auch schon daran gewöhnt, dass er mit dem Soldat ersten Ranges ein Paar bildete.
 

Seine anfänglichen Ängste, blieben ebenfalls aus, da niemand etwas zu ihm sagte, und diese Beziehung sogar gut geheißen wurde. Es gab mehr als eine offizielle Veranstaltung von Shinra, wo die beiden sogar gemeinsam hingegangen waren und als wunderschönes Paar bezeichnet worden.
 

So ging die Zeit ins Land und nach mehreren Wochen wurde, der Sephiroth-Einheit schließlich ihr erster Auftrag zugeteilt.
 

Als der junge Mann allerdings hörte, wo das Einsatzgebiet lag, gefror ihn das Blut in den Adern, es ging ausgerechnet in seine Heimatstadt nach Nibelheim.
 

Cloud suchte sofort das Gespräch mit dem Anführer und bat darum in der Basis bleiben zu dürfen, doch schlug sein Partner ihm diesen Wunsch ab. Der junge Mann hatte schon festgestellt, dass Sephiroth nur das tat wonach ihm war und kaum auf seine Bedürfnisse Rücksicht nah. „Ich kann dich doch nicht alleine hier zurücklassen. Was ist, wenn dir etwas zustößt? Außerdem kann ich nicht so lange ohne dich sein. Wenn es dir unangenehm ist, setzt einfach deinen Helm auf, dann wird dich auch niemand erkennen.“
 

Cloud war mit dieser Lösung überhaupt nicht einverstanden, da er doch nicht die ganze Zeit seinen Helm tragen und seine Mutter und auch Tifa belügen konnte. Aber andererseits log er schon die ganze Zeit, er behielt ihre Beziehung geheim und auch seine Karriere bei Soldat beschönigte er.
 

Der junge Mann fügte sich erneut schnell in sein Schicksal, wie die letzten Wochen auch schon und nachdem er mit seinem Einsatzkommando losgezogen war, nahm er den Helm, den er trug überhaupt nicht mehr ab.
 

Allerdings brachte das und auch der gemeinsame Einsatz, einen Vorteil mit sich, denn er lernte endlich die anderen Teammitglieder kennen. Denn auch wenn sie täglich miteinander trainierten und auch einige Male miteinander Essen gewesen waren, hatte Sephiroth doch stets dafür gesorgt, dass sein Geliebter nicht zu viel mit den anderen Mitgliedern kommunizierte und wenn er es, doch einmal tat, wurde der Mann regelrecht eifersüchtig und wollte ihm am Liebsten gar nicht mehr aus seinem Zimmer herauslassen.
 

Bei dieser Mission allerdings, hatte ihr Anführer nicht die Zeit ihn 24/7 im Auge zu behalten und so freundete er sich mit seinem Kameraden Zack Flair an, was ihm natürlich einige eifersüchtige Blicke seines Freundes einbrachte, allerdings interessierte ihm das in diesem Moment, in dem er gegen seinen Willen in sein Heimatdorf mitgehen musste, nicht.
 

In den kommenden Tagen nach der Landung und nachdem sie sich in der alten Shinra Villa einquartiert hatten, merkte Cloud, dass sich sein Partner veränderte und sich von ihm völlig zurückzog.
 

Sephiroth ging auch seiner Arbeit nicht mehr nach, sodass Zack, versuchte seine Aufgaben zu meistern, damit sie nicht vollständig führungslos waren, während sich der Kommandant in der Bibliothek, der alten fast schon verfallenen Villa, verkroch.
 

Erst konnte der Blonde mit den blauen Augen nicht nachvollziehen, warum der andere Mann ihn so plötzlich von sich stieß, allerdings genoss er seine zurückgewonnene Freiheit und ging, ohne seinen Helm in seine Heimatstadt, um wenigstens seine Mutter und Tifa zu treffen.
 

Cloud stellte aber nach einigen Tagen schließlich fest, was dem Soldaten, der sein Geliebter war, so fesselte und erfuhr das schreckliche Geheimnis, was nicht nur Sephiroth, sondern alle Soldaten betraf.
 

Cloud, der schon lange Gefühle für den anderen Mann entwickelt hatte, versuchte daraufhin ihn zu trösten und teilte ihm mit, dass sie das schon irgendwie gemeinsam schaffen würden. Allerdings war von dem zuvorkommenden, aber auch sehr besitzergreifenden Mann, der ihn Wölkchen genannt hatte, nichts mehr übrig.
 

Er schlug den jungen Mann, den er eigentlich liebte, nachdem er seine liebevollen Worte, nicht mehr ertragen konnte, einfach nieder und ließ ihn bewusstlos in der Villa liegen, während er sich aufmachte, den Makro Reaktor zu zerstören.
 

Schnell kam Cloud wieder zu sich und rannte völlig aufgelöst hinter seinen ehemaligen Partner her und verfolgte die blutigen und mit Feuer gezeichneten Spuren zum Berg Nibel in den Mako Reaktor.
 

Misstrauisch betrat der junge Mann den Reaktor und fand Tifa und Zack blutend und schwer verwundet vor.
 

Der Junge zog sie in Sicherheit und stellte sich Sephiroth entgegen, bewaffnet sich zuvor aber mit Zacks Panzerschwert, welches er dem Verwundeten weggenommen hatte, um nicht wehrlos zu sein.
 

Cloud versuchte mit dem Mann der vermeintlich, die letzten Wochen sein Geliebter war, erneut zu reden. Allerdings war Sephfiroth taub für jedes Wort seiner Worte, was er sagte und erwiderte unablässig zusammenhangloses Zeug über das alte Volk, Jenova, Shinra und das Wohl des Planeten.
 

Cloud der eigentlich nicht gegen Sephiroth kämpfen wollte, sprach nichtsdestotrotz weiter auf ihn ein. „Bitte hör auf mit dem Irrsinn. Du hast jeden im Dorf getötet. Du hast mein Haus niedergebrannt und damit hast du auch meine Mutter getötet. Wie kannst du mir so etwas antun? Obwohl du immer behauptet hast mich zu liebst. Bitte, werde wieder normal und tröste mich, denn nur so kann ich dir verzeihen, dass ich jetzt alleine auf der Welt bin und dass du Zack und Tifa verwundet hast.“
 

Der andere Mann erwiderte kaltherzig darauf. „Ich liebe nur noch den Planeten. Er ist alles, was noch für mich zählt.“
 

Cloud musste hart schlucken und während ihm die Tränen in die Augen traten, griff er in letzter Verzweiflung schweren Herzens mit dem Schwert von Zack, Sephiroth an.
 

Über diese verzweifelten Versuche, lachte der andere Mann nur, wich dem Angriff spielend aus und rammte ihm sein Katana, welches sein täglicher Begleiter war und mit dem er geschworen hatte, Cloud immer zu beschützen, in sein Leib.
 

Der junge Mann spuckte Blut, gab allerdings nicht auf, denn er war die letzte Bastion und so verrückt wie sein ehemaliger Geliebter, gerade war, würde er unter Garantie nicht nur sein Dorf, sondern die ganze Welt in Flammen setzen.
 

Noch während er versuchte sich aufzurappeln, stach Sephiroth ohne zu zögern auf den am Bodenliegenden ein, hob seinen Körper mit seinem Schwert hoch und erwiderte. „Hör auf mich zu nerven.“
 

Cloud ergriff aus purer Wut, Willenskraft und übermenschlicher Kraft die Klinge, die noch immer in seinem Körper steckte, zog sich selbst vom Schwert und schleuderte Sephiroth mitsamt dem langen Masamune-Schwert in den Mako-Reaktor-Lebensstrom.
 

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Kapitel 2

Cloud wachte nun aus seiner Erinnerung auf und besann sich darauf das er Barret diese Geschichte erzählt hatte. „So wie er vorher fixiert auf mich war und mir kaum Luft zum Atem ließ, ließ er mich genauso gnadenlos fallen und wollte mich ohne mit der Wimper zu zucken töten. Nach diese Ereignissen habe ich eine Lücke von mehreren Jahren und erinnere mich erst wieder an Details nachdem mich Tifa auf dem Bahnhof von Sektor 7 wo ich zusammengebrochen war, gefunden hat.“
 

Barret ließ diese Geschichte noch einmal Revue passieren und kam wütend und mit geballten Fäusten zu den Schluss. „Das klingt mir nicht so, als wärest du in ihn verliebt gewesen. Das klingt mehr so, als hätte er deine Unerfahrenheit ausgenutzt, und dich zu deinem Spielzeug gemacht. Wenn wir ihn gefunden haben, werde ich ihn dafür töten. Aber mach dir jetzt keine weiteren Gedanken mehr, ich werde auf dich, nein, auf euch alle aufpassen, dass euch nichts passiert.“
 

An diesem Abend war der junge Mann nicht mehr, dazu in der Lage nur irgendetwas zu tun. Er streckte sich, nach dem Vortrag von Barret, auf seinem Bett aus, und schlief zum ersten Mal nach langer Zeit sofort ein.
 

Am nächsten Tag, war jeder der Freunde wieder mit sich selbst beschäftigt und nur Cloud und Barret blieben wieder alleine allein übrig.
 

Barret der Mitleid mit Cloud hatte, entschied sich dazu, den jüngeren abzulenken und mit ihm durch den Vergnügungspark zu streifen.
 

Während ihres Zweisamen Ausfluges bemerkte Barret das Cloud noch schweigsamer war als sonst, und sprach ihn an. „Beschäftigt dich immer noch die Sache von gestern? Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich nicht darauf gedrängt, dass du mir deine Geschichte erzählst.“
 

Cloud, der weiterhin völlig in sich gekehrt wirkte, erwiderte allerdings. „Mach dir keine Gedanken. Ich habe es schließlich aus freien Stücken erzählt, außerdem, fühle ich mich auch schon viel besser jetzt wo es jemand weiß.“
 

Barret sah Cloud an und kam zu dem Schluss. „Das sieht mir nicht wirklich so aus, aber wenn du noch etwas brauchst, bist du dich wieder erholt hast, ist das für mich okay, dass wir einfach schweigsam nebeneinander herlaufen? Dann musst du aber auch mitkommen, wo ich hingehe und dir gefallen lassen, dass ich wahrscheinlich nicht still sein kann.“
 

Die nächsten Stunden zogen die beiden durch den Gold Saucer und Barret redete wirklich unaufhörlich die meiste Zeit nur von seiner Tochter Marlene.
 

Cloud lief still neben dem anderen Mann her und hörte sich seine Geschichten genau an, bis er schließlich fragte. „Marlene ist gar nicht deine leibliche Tochter? Wie war es für dich von einem Moment auf dem anderen plötzlich Vater zu sein? Ich könnte mir das gar nicht vorstellen. Ich glaube ich wäre damit einfach nur überfordert.“
 

Der andere Mann war überrascht, das Cloud ihm überhaupt zugehört und sogar seine Meinung geäußert hatte und sagte. „Wirklich!! Es ist doch schon rein optisch offensichtlich, dass ich nicht der Vater von Marlene sein kann. Aber auch wenn der Anfang schwer war, muss ich dir sagen, will ich es nicht missen, da ich sie einfach nur abgöttisch liebe.“
 

Cloud lächelte zaghaft. „Das klingt schön und das, was ich in Sektor 7 miterlebt habe, sagt mir, dass du ein guter Vater für Marlene bist. Allerdings muss ich sagen, bin ich auch nicht unbedingt das beste Beispiel, wenn es darum geht das zu beurteilen, da ich mich nicht an meinen Vater und unsere Beziehung erinnern kann.“
 

Barret verzog das Gesicht und hoffte, dass er Cloud jetzt nicht noch mehr traumatisiert hatte, doch der jüngere ließ sich davon nicht beirren und verbrachte, den Tag weiter gemeinsam mit dem anderen Mann, bis sie schließlich in den Abendstunden gemeinsam aßen und Barret unbedingt mit dem großen Riesenrad fahren wollte, was er sich allerdings am liebsten mit Marlene gewünscht hätte. Doch mit Cloud genoss er es ebenso.
 

Der junger Mann wiederum hatte so etwas in seinem Leben noch nie gesehen oder erlebt, soweit er sich erinnern konnte, war er niemals aus seinem kleinen Dorf herausgekommen und als er für Shinra gearbeitet hatte, hatte er entweder kein Geld oder keine Zeit für solche Aktivitäten. Mit Sephiroth verbracht er, die meiste Zeit nur unter sich und nicht unter anderem Menschen.
 

Nachdem der Abend angebrochen war, begaben sich die zwei wieder in ihr Quartier und begegneten dort ihren Freunden, die ebenfalls zusammen unterwegs waren, allerdings nur kurz und stellten auch am darauffolgenden Tag fest, dass jeder wieder seinen eigenen Interessen nachgehen wollte und da der ältere Mann den jüngeren nicht alleine lassen wollte, zogen sie auch an diesem Tag wieder gemeinsam los.
 

Allerdings entschieden sie sich diesmal, nicht von einem Fahrgeschäft zum nächsten zu gehen, sondern nach Informationen, für ihre Reise zu suchen, um sie so bald wie möglich fortzusetzen.
 

Allerdings endete ihre Informationssuche schon nach zwei Stunden da Cloud wieder einen seiner Anfälle, wie Barret es nannte, bekam.
 

Der ältere Mann wusste genau, woher diese rührten. Zunächst hatte er keine sonderlich hohe Meinung von den von Shinra manipulierten SOLDAT-Kriegern, doch nachdem er Cloud näher kennengelernt und erkannt hatte, dass er eigentlich ein lieber und viel zu schüchterner Junge war, wenn er nicht gerade versuchte, sich bei allen unbeliebt zu machen, brach es ihm das Herz, daran zu denken, dass dieser Junge höchstens noch ein paar Jahre hatte, bevor er so sehr degenerierte, dass er nur noch ein Schatten seiner selbst war.
 

Niemand wusste, was der andere Mann während dieser Anfälle erlebte, aber es kam schon vor, dass er sein Schwert gezogen und auf andere losgegangen war, weswegen ihn Barret währenddessen besonders akribisch im Auge behält.
 

Zum Glück blieb Clouds Anfall, diesmal ohne Konsequenzen für irgendjemanden, da er einfach nur still stehen blieb und krampfhaft versuchte nicht umzukippen.
 

Barret war froh, als der andere, sich von einem Moment auf den anderen plötzlich doch wieder bewegte, allerdings war er weniger glücklich, als der andere Mann sofort umkippte.
 

Er beeilte sich den jungen Mann so schnell wie möglich aufzuheben und auf ihr Zimmer zu bringen, bevor sie unnötig Wirbel auf sich zogen.
 

Der einarmige Mann war schnell auf ihrem Zimmer angekommen und entfernte dort, Clouds Schwert, seine Schulter Rüstung und legte ihn ins Bett.
 

Er wartete daraufhin einige Bange Minuten, an seinem Bett, Barret hatte mit jedem mal, in dem der Mann bewusstlos wurde, Angst, dass er als Seelenlose Puppe, wie sie schon eine Handvoll gesehen hatten, aufwachen würde und nicht mehr der junge Mann war, den er so mochte.
 

Allerdings hatte er diesmal weiterhin Glück, da der Junge nachdem er erwachte, völlig er selbst war.
 

Barret beobachtete ihn, wie er schwer atmete und vor sich hin schwieg was den einarmigen, dazu veranlasst zu hinterfragen was er diesmal gesehen hatte.
 

Cloud schüttelte allerdings ungläubig mit dem Kopf und erwiderte nur. „Sephiroth. Aber nicht, nur sein ich, aus der Vergangenheit. Wenn ich in letzter Zeit, diese Visionen habe, sehe ich, wie er jetzt, im Moment bei mir ist und mir Befehle, gibt. Er flüstert mir ins Ohr und sagt, dass ich zu ihm kommen soll und er mich immer noch liebt.“
 

Barret sah ihn schockiert an. „Du darfst auf keinen Fall auf ihn hören. Er hatte dich damals nicht verdient und hat dich jetzt erst recht nicht verdient. Du musst dich unbedingt gegen ihn wehren und sollte er vor dir stehen, darfst du nicht auf seine schönen Worte hereinfallen.“
 

Cloud nickte. „Das werde ich nicht und selbst wenn ich ihn jemals geliebt habe, liebe ich ihn jetzt nicht mehr, aber nachdem ich das erkannt habe, ist es jetzt umso schwerer mit diesen Visionen umzugehen.“
 

Barret erwiderte darauf. „Du liebst ihn jetzt nicht mehr? Nach deiner Erzählung hast du ihn nie geliebt. Er hat dich immer nur ausgenutzt.“
 

Cloud sah ins Nichts. „Ich bin mir nicht sicher, ich denke, etwas habe ich bestimmt für ihn empfunden.“
 

Barret wurde wütend nickte aber auch. „Ist okay, wenn du dir das einreden willst, gerne, aber gemäß deiner Geschichte klang es für mich so, dass du dich irgendwann da hinein gefügt hast, um nicht zu zerbrechen.“
 

Cloud sagte darauf nichts mehr, setzte sich auf, massierte mit seiner Hand die Stirn und die Schläfen, was den anderen Mann dazu veranlasste das Thema zu wechseln. „Hast du Kopfschmerzen?“
 

Der jüngere überlegte. „Es sind keine richtigen Schmerzen. Es ist mehr ein eigenartiges Gefühl, was ich nicht einordnen kann.“
 

Barret tat etwas, was er noch nie getan hatte, er setzte sich neben Cloud auf das Bett und sprach mit sanfter Stimme auf dem Jüngeren ein. „Du solltest dich einmal dringend untersuchen lassen. Ich weiß du willst es totschweigen und auch nicht wahrhaben, aber du degenerierst langsam. Ich will nicht, dass du so wirst wie die bemitleidenswerten Kreaturen, die wir schon auf unserer Reise gesehen haben.“
 

Cloud schüttelte mit dem Kopf. „Das hat damit gar nichts zu tun, ich...“
 

Barret ließ den anderen Mann nicht ausreden und brüllte ihn stattdessen an während er den anderen Mann zwang, ihn anzusehen. „Das hat damit nichts zu tun? Ich weiß, dass du es vor den Mädchen nicht offen zeigen willst, aber jetzt sind wir unter uns und ich habe schon lange das Gefühl, dass sich dein gesundheitlicher Zustand verschlechtert. Ich werde jetzt einen Arzt für dich holen und du wirst dich dann untersuchen lassen, alternativ, kann ich dich, mir auch gerne über die Schulter werfen und dich dorthin tragen, wenn du dich weigerst.“
 

Cloud schluckte und nachdem er von Barret wieder freigelassen wurde, legte er sich auf sein Bett zurück und erwiderte. „Okay. Aber nur für dich und die anderen dürfen, egal was dabei rauskommt, davon nichts erfahren. Außerdem musst du den Arzt holen, wenn ich mitgehe, bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht unterwegs die Flucht ergreife, weil ich Angst vor dem Ergebnis habe.“
 

Barret war erstaunt, dass der jüngere tatsächlich auf ihn hörte und so stampfte er los, auf der Suche nach einem Arzt und war auch eine Stunde später mit einem älteren Mann in einem weißen Kittel wieder zurück.
 

Barret freute sich, bei seiner Rückkehr zu sehen, das Cloud immer noch da war und augenscheinlich sogar auf sie gewartet hatte und sich dann ebenfalls von dem Mann untersuchen ließ.
 

Barret wartete während der Untersuchung draußen und starb tausend Tote, bis der Arzt schließlich nach draußen kam und seine Befürchtungen bestätigte. „Es tut mir leid, aber die Degeneration ist schon zu weit fortgeschritten. Ich habe ihm einige Medikamente zur Linderung da gelassen, aber sonst kann man hier nichts mehr machen. Es tut mir wirklich leid, aber das ist das Schicksal der jungen Männer die für Shinra in den Krieg gezogen sind und sich genetisch haben verändern lassen.“
 

Barret war sprachlos, als er das hörte, tief in seinem inneren hatte er zwar damit gerechnet, aber er hatte trotzdem immer gedacht, dass sie mit der heutigen Medizin doch noch etwas unternehmen konnten und während er so in seinen Überlegungen gefangen war, war der Arzt auch schon wieder verschwunden.
 

Der Mann mit dem Maschinengewehrarm, kämpfte mit dem Tränen und betrat, nachdem er sich selbst wieder gefangen hatte, ihr gemeinsames Zimmer und überlegte, wie er Cloud über seinen Zustand, am besten die Wahrheit sagen sollte, doch dazu kam er gar nicht, denn der andere Mann erwiderte sofort, nachdem er sein trauriges Gesicht sah. „Mach dir keine Gedanken. Das ändert gar nichts. Ich will nur, dass du es auf keinen Fall den Anderen sagst. Tifa würde es Herz brechen.“
 

Barret wollte erwidern, dass es ihm ebenfalls das Herz brach, während er darüber nachdachte, dass das alles nur die Schuld von Shinra war, ließ er sich wieder auf dem fremden Bett nieder und resignierte, dass er das Geheimnis für sich behalten sollte und dass er Cloud bald verlieren würde. Er merkte daraufhin an. „Derzeit mag es noch gehen, aber was ist wenn du irgendwann nicht mehr kannst und...?“
 

Cloud schluckte und auch er schien mit dem Tränen zu kämpfen. „Wenn dem irgendwann so sein sollte, müsst ihr mich zurücklassen und alleine weitergehen. Du musst dann alle beschützen, versprich es mir.“
 

Barret nickte völlig verstört, zog den anderen Mann an sich und gab ihm einen Kuss auf die Lippen. Cloud erwiderte den Kuss nicht und sah ihn stattdessen, stumm aus großen Augen an, nachdem dieser geendet hatte.
 

Barret kam sich in dem Moment einfach nur dumm vor und fühlte sich, als wäre er jetzt Sephiroth, der den jungen Cloud zu etwas zwang, was er nicht wollte und entschuldigte sich bei ihm.
 

Cloud schüttelte allerdings nur mit dem Kopf. „Du musst dich nicht entschuldigen, denn ich mag dich auch sehr gerne, aber ob ich schon wieder für so eine Beziehung bereit bin, kann ich dir nicht sagen. Außerdem ist es für dich nicht gut, dich an mich zu binden, denn ich werde nicht mehr lange hier sein.“
 

Barret sagte darauf nichts mehr und so ließen die beiden gemeinsam den Abend ausklingen und brachen mit ihren Freunden am nächsten Tag vereint auf eine neue Reise auf.
 

Die Gruppe machte sich wieder auf den Weg ihr Ziel zu erreichen, ganz so, als wäre nie etwas gewesen.
 

Auf ihrer langen Reise durch das Land sorgte Barret stets dafür, wie er Cloud schon versprochen hatte, dass die anderen nichts von seinem Zustand erfuhren und auch der junge Mann hielt sich verhältnismäßig gut.
 

Was aber auch der Tatsache zu verdanken war, dass er sich stets mit Barret ein Zimmer teilte und sich ihre Freundschaft immer mehr festigte und sich die beiden sogar nach und nach näher kamen, obwohl Cloud bis auf ein paar schüchterne Küsse und Kuscheleinheiten nichts zuließ.
 

Er empfand zwar auch mit jedem Tag, den Sie unterwegs waren, immer mehr für den anderen Mann, doch er wollte sich nicht schon wieder in eine Beziehung stürzen, die nur nützlich für eine Partei war.
 

So war es auch in der Beziehung von Sephiroth und ihm. Er hatte nie irgendeinen Vorteil daraus schlagen können, ganz im Gegenteil. Ihre Beziehung war nie Gleichberechtigt gewesen und er war nur dafür da, den anderen Mann zu besänftigen und damit er einen Partner hatte, mit dem er alle seine Gelüste, ausleben konnte.
 

Außerdem wollte er Barret auch nicht unglücklich machen, falls er wirklich zeitnah nicht mehr er selbst sein sollte, wollte er ebenfalls nicht, dass der andere Mann sich genötigt fühlte, sollte er vor sich hin vegetieren, sich um ihn zu kümmern.
 

Auf ihrer langen Reise bis zum Ursprung des Lebensstroms, bzw. zum Planetenkern, wo sie Sephiroth vermuteten, lernten sie weitere neue Freunde kennen und dank dem heldenhaften Einsatz von Barret verloren sie niemanden der mit ihnen unterwegs war und den sie liebgewonnen hatten, obwohl Cloud zwei Aussetzer hatte, in denen er Tifa und Aerith gefährdete.
 

Am Ende ihrer Reise angelangt, trafen die Freunde schließlich auf Sephiroth und gemeinsam, gelang es den Freunden, den übermenschlichen Gegner, welcher Cloud erneute versuchte auf seine Seite zu bekommen, zu besiegen.
 

Mithilfe von Aerith und dem Lebenstrom, können sie nicht nur den Gegner bezwingen, sondern auch das Gleichgewicht in der Welt wiederherstellen.
 

Allerdings geschahen noch mehr Wunder, der letzte Überlebende des alten Volkes, gelang es nicht, nur die Welt, wieder ins Gleichgewicht zu bringen, sondern auch mithilft des Lebensstroms Cloud und alle anderen Soldaten, von ihrer Degeneration zu heilen.
 

Überglücklich trennen, sich die Wege der Freunde, nach einigen friedlichen Tagen wieder, bis nur noch Barret, Cloud und Tifa übrig waren, welche zurück zu Sektor 7 kehrten, um dort ein neues Leben zu beginnen.
 

Tifa eröffnet nachdem sie in ihrem altbekannten Umfeld waren, wieder ihre geliebte Bar, den siebten Himmel, während Cloud und Barret sich auf eine Beziehung miteinander einlassen und sich gemeinsam um Marlene kümmern.
 

Schnell, stellte die kleine Familie fest, dass ein zusammenlegen mit Höhen und Tiefen doch einfacher war, als sie gedacht hatten, da Marlene, Cloud als neuen Mann an der Seite ihres Vaters gut aufnahm und sich nach jeder Aufmerksamkeit von ihm verzerrte. Barret witzelte dabei gerne, dass sie sich, wie er auch, in den wunderschönen Jungen verliebt hatte.
 

Allerdings gab es auch negative Seiten, da Cloud nun nicht mehr von Visionen sondern vom Albträume geplagt wurde, jedoch waren sich die beiden sicher, dass auch diese bald mit neuen schönen Erinnerungen vergehen würden.
 

Trotz ihres neuen Glückes, war Cloud enttäuscht, da er sich mittlerweile vollständig an seine Vergangenheit erinnerte konnte, nachdem seine Soldatzellen vom Lebensstrom und seiner Freundin geheilt wurden, wurde auch sein Gedächtnis wiederhergestellt.
 

Schweren Herzens erkannte er, dass das, was er mit Sephiroth erlebt hatte, wirklich alles der Wahrheit entsprach und dass er gar nicht so ein guter Soldat gewesen war, wie er immer dachte.
 

Er hatte dereinst Sephiroth in Nibelheim nur durch einen Zufall besiegt, da er zu der Zeit noch ein einfacher Rekrut gewesen war.
 

Zack war der hochgelobte Soldat, mit dem er dann zusammen entführt und in einem Labor schreckliche Experimente an ihnen durchgeführt worden, an welche er sich nach und nach in seinen Träumen erinnerte und die ihm die Fähigkeiten verliehen, auf die er, die letzten Monate zugreifen konnte.
 

Beschämt erzählte er Tifa und Barret, von seiner richtigen Vergangenheit und war überrascht, dass diese beiden sich daran überhaupt nicht störten, schließlich war er immer noch derselbe, ob er nun ein richtiger Soldat gewesen war oder nicht, war ihnen egal.
 

Cloud konnte sich mittlerweile auch wieder an seinen Vater erinnern, sie hatten nur wenige Jahre seines frühen Kindheitslebens miteinander verbracht. Allerdings waren dies schöne Jahre, bis sich sein Vater dazu entschied bei Shinra, arbeit zu suchen und dort im Krieg gegen Wutei gefallen war.
 

Trotz der neuen Erkenntnisse, war Cloud zum ersten Mal in seinem Leben mit Barret an seiner Seite, wirklich richtig glücklich, und dass er in Marlene jetzt schon eine Tochter sah, war mehr als sich beide erhoffen konnten.
 

Allerdings riss es, schon wenige Wochen später, dem jungen Mann, den Boden unter den Füßen weg, als Barret, nachdem Sektor 7 wiederaufgebaut war, entschied in seiner Heimat zurückzukehren, um dort beim Wiederaufbau zu helfen.
 

Sein Plan war Cloud und Marlene bei Tifa zurückzulassen und in einigen Monaten wieder zu ihnen zurückzukehren.
 

Tifa versprach Barret, sich um beide zu kümmern, auch wenn Cloud sich eigentlich um Marlene kümmern sollte, war es ihm so lieber, da man nie wusste ob es Cloud von einem Moment auf dem anderen wieder schlechter gehen konnte.
 

Die junge Frau übernahm diese Aufgabe gerne und auch wenn sie anfangs etwas eifersüchtig war, weil sie sich eigentlich im Cloud verliebt hatte und Barret, der am Anfang nicht wirklich etwas mit dem blonden Mann anfangen konnte, ihn ihr schließlich weggeschnappt hatte.
 

Bevor der Mann allerdings seiner Weg gehen konnten, entschieden sich die beiden Männer zu einem Schritt, den sie erst einmal aufschieben wollten, bis sich Cloud, vollständig von der toxischen Beziehung zu Sephiroth erholt hatte. Doch Cloud, war sich nun sicher, dass er dem Mann, den er liebte, endlich noch näher kommen, wollte, bevor er ihn verließ.
 

In der letzten Woche, die die drei noch gemeinsam als Familie verbringen würde, saßen die beiden Männer, nachdem Marlene schon schlief auf ihren Bett und unterhielten sich lange.
 

Barret fragte schließlich, nachdem die leise Unterhaltung der beiden geendet hatte. „Und du bist dir sicher, dass wir das machen wollen?“
 

Cloud, der schon seit einigen Tagen völlig in sich gekehrt war, brauchte einige Sekunden um zu antworten. „Ich bin mir genauso sicher, wie du dir auch sicher bist, dass du zurück in deine Heimat willst.“
 

Für den älteren Mann und reichte diese Antwort und er liest den jüngeren nicht mehr zu Wort kommen, da er Clouds Lippen lieber mit seinen eigenen Verschloss.
 

Nachdem sie sich einige Minuten heiß und innig geküsst und gegenseitig ausgezogen hatten, lagen die beiden Männer schließlich nackt aufeinander und liebkosten sich, bis sie nicht mehr konnten und Cloud plötzlich begann redselig zu werden. „Und du bist sicher, dass du mir Marlene einfach anvertrauen willst? Ich bin mir da gar nicht so sicher, mich alleine um sie zu kümmern.“
 

Barret zog den jüngeren Mann an sich und drückte, ihn fest an seine Brust. „Mach dir keine Gedanken. Tifa ist doch auch noch da und selbst wenn es Schwierigkeiten gibt, ich bin schließlich nicht aus der Welt und wenn du mich anrufst, bin ich binnen von einem Tag, mit dem Motorrad hierher gesaust:“
 

Cloud der sein Gesicht in der Brust des anderen Mannes versteckte war den Tränen nähe. „Was ist, wenn ich dich brauche, wenn ich ohne dich wieder in alte Muster verfalle?“
 

Barret streichelte über das blonde Haar des jungen Mannes. „Mach dir keine Sorgen, diese Aussetzer, die du hattest, werden nicht mehr vorkommen. Schließlich bist du jetzt geheilt, außerdem glaube ich, dass du diese Verantwortung meistern wirst. Außerdem schaffst du die paar Monate auch ohne mich. Du hast doch Tifa. Allerdings darfst du dich nicht wieder in sie verlieben, sonst werde ich sehr eifersüchtig werden.“
 

Cloud hatte sich wieder gefangen und erwiderte immer noch an die Brust des anderen Mannes gedrückt. „Ich mag sie und auch die anderen immer noch sehr gerne, aber dich liebe ich. Bei dir, kann ich es wenigstens sagen, denn seitdem wir zusammen sind, habe ich erkannt, dass das was zwischen mir und ihm war, wirklich nur eine Lüge war. In diese Lüge, habe ich mich geflüchtet, um nicht an dieser Beziehung, aus der ich mich nicht befreien konnte, weil ich einfach zu schwach war, zu zerbrechen.“
 

Barret kämpfte mittlerweile auch mit den Tränen, wenn er an die Behandlung die Cloud von Sephiroth erfahren hatte, dachte, zog es ihm noch immer das Herz zusammen und so erwiderte er. „Mach dir keine Gedanken so etwas, wie mit ihm wird nie wieder passieren. Außerdem, so lange du mich und Marlene hast, werden wir immer auf dich aufpassen.“
 

Mit diesen Worten im Ohr, schlief Cloud schließlich schnell und tief an die Brust seines Geliebten gekuschelt ein.
 

Einige Tage später war schließlich die Zeit des Abschiedes gekommen und auch wenn es sowohl Cloud als auch Marlene schwer fiel Barret gehen zu lassen, so wollten sie doch seine Träumen nicht im Weg stehen und ließen ihn auf Zeit wieder in seiner Heimat zurückkehren.
 

Als Cloud seinen Freund, in der Ferne verschwinden sah drückte, er Marlene an sich und sah Tifa in die Augen.
 

Diese wiederum Verstand den Wink und erwiderte. „Hab keine Angst, ich bin immer für dich und Marlene da. Ihr bleibt ja auch weiterhin im 7. Himmel wohnen. Also es wird sich nichts ändern und während du auf Barret wartest, kannst du die Gegend wieder als Alleskönner unterstützen? Ich kümmere mich am Tag um Marlene und du nimmst deine Aufträge an.“
 

Cloud lächelte nach langer Zeit einmal wieder und zeigte außerhalb seiner kleinen Familie nun auch Tifa einmal wieder eine Gefühlsregung. „Das klingt gut und wenn ich hier niemanden mehr helfen kann, kann ich immer noch in die anderen Sektoren gehen oder ich kann den Helmchen Hof oder Aerith unterstützen.“
 

Tifa nickte und erwiderte während sie erst auf Cloud und dann auf Marlene blickte. „Genau, wir schaffen es schon die Zeit zu überbrücken, bis unser Freund wieder zurück ist.“



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