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Sweet Combat

von

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Tokio

Herzlich Willkommen am Hauptbahnhof Tokio. Bitte nehmen Sie alle ihr Gepäck mit und richten Sie sich an die Anweisungen der Monitore
 

Ran seufzte und schob ihren Koffer langsam durch den Gang des Zuges. Die knapp zweistündige Zugfahrt war okay gewesen. Abgesehen von ein paar nervigen Möchtegern Buben und einer alten Frau, die scheinbar schwerhörig war und ihre Telefonate in einer Lautstärke verrichtete, als ob sie ein Megafon hätte.

Eigentlich waren die Telefonate der alten Dame witzig gewesen. Jedes Mal, wenn sie fast brüllend WAS, WER oder ACH GOTTCHEN ins Handy gesprochen hatte, bekam Ran beinahe einen Lachanfall.
 

Vorsichtig stieg sie aus dem Zug und trat auf den Bahnsteig. Ob ihr Vater sie abholen würde? Gesagt hatte er nicht bei ihrem letzten kurzen Telefonat. Sie wusste ja zum Glück seine Adresse also würde sie irgendwann in der Wohnung ankommen.
 

Gelangweilt ging sie zum Fahrstuhl, den schweren Koffer die Treppe runter schleppen – auf keinen Fall- und stieg zusammen mit zwei weiteren Personen ein. Er fuhr nach unten und Ran stieg aus. Dann lief sie durch die große Halle des Hauptbahnhofs und erreichte schließlich den Ausgang.

Gähnend nahm sie ihr Handy aus der Jackentasche und schaute drauf. Zwei Nachrichten und ein Anruf in Abwesenheit. Die junge Mori setzte sich kurz auf eine der Bänke vor dem Hauptbahnhof, um die Nachrichten zu lesen.
 

Nachricht 1:

Saki: Hey ich hoffe du kommst gut in Tokio an. Ich vermisse dich jetzt schon :-( Es wird so langweilig im Karateclub sein ohne dich!
 

Nachricht 2:

Sonoko: Hey Hase, schreib mir, wenn du in deinem neuen “Zuhause“ bist und wie dein Zimmer da ist. Ich wette Kogoro hat pinke Bettwäsche, pinke Handtücher und Waschlappen für dich geholt xD
 

Anruf in Abwesenheit:

Mama
 

Genervt steckte sie ihr Handy wieder weg. Sie hatte jetzt keine Lust mit ihren Freundinnen oder Mutter zu reden. Sie wollte nur in die Wohnung und ihre Sachen auspacken.

Also stand sie auf und ging zum Taxistand. Von ihrem Vater war weit und breit keine Spur also war jetzt Taxifahren angesagt.

Ein Glück, das ihre Mutter ihr genug Geld mitgeben und auch auf ihrem Konto genug überwiesen hatte.
 

Als sie bei einem freien Taxi stehen blieb, stieg der Fahrer aus und nahm ihr den Koffer ab.

„Bitte steigen Sie ein“, sagte der Fahrer gelangweilt und verfrachtete den Koffer im Kofferraum. Ran stieg hinten ein, nannte die Adresse und starrte aus dem Fenster während des Autos los fuhr.
 

Es nervte sie das sie Kyoto verlassen musste, aber ihre Mutter ging für mindestens ein Jahr ins Ausland und Ran durfte nicht allein wohnen laut Gesetz. Also musste sie zu ihrem Vater ziehen. Auch nervte es sie das sie für die nächsten Wochen kein Karate machen durfte. Grund war eine böse Verletzung der Schulter und des Schlüsselbeins während des letzten Landesschulmeisterschaft. Ihre Gegnerin hatte unfair gekämpft und wurde zum Glück disqualifiziert, aber dennoch konnte Ran nicht weiterkämpfen und damit war für sie die Meisterschaft vorbei.
 

Das Auto fuhr durch den regen Verkehr und die junge Frau gähnte. Sie musste ja nur ein Jahr bei ihrem Vater bleiben. Nach ihrem Abschluss würde sie studieren und dann war sie eh weg. Am liebsten wäre ihr ein Auslandsstudium in Europa. Aber das war sehr teuer und auch wenn ihre Eltern gut verdienten wusste Ran, dass das Geld für so ein Studium nicht drin war. Es sei denn die bekam ein Stipendium, aber ob das noch möglich war…
 

Als das Taxi einige Zeit später vor dem Gebäude hielt, wo ihr Vater wohnte, gab sie dem Fahrer Geld und stieg aus. Der Taxifahrer war ebenfalls ausgestiegen und holte ihren Koffer aus dem Kofferraum. Sie dankte sich knapp und lief zum Eingang. Das Gebäude war relativ groß mit acht Wohnungen.
 

Die junge Mori bemerkte nicht das jemand aus einem der Fenster sah und sie beobachtete, als sie zum Eingang ging. Sie suchte bei den Klingeln den Namen Mori und fand diesen schnell. Sie drückte drauf und wartete. Keine Reaktion.

Sie drückte erneut auf die Klingel und tippte ungeduldig mit dem Fuß auf den Boden. Als eine Frau die Haustür öffnete trat Ran beiseite aber die Frau musterte sie, bevor sie die junge Schülerin ansprach.

„Bist du Ran Mori?“

Skeptisch sah Ran die Frau an. Sie schätzte die Dame auf Anfang fünfzig, ihre schwarzen Haare trug sie kurz und ihrem Kostüm nach zu urteilen arbeitete sie bestimmt in einer Bank.

„Wer will das Wissen?“, fragte die hübsche Mori mit hochgezogener Augenbraue.

„Mein Name ist Yoshina Yuu. Ich bin die Nachbarin deines Vaters Kogoro Mori. Er hat mich gebeten dir den Wohnungsschlüssel zu geben, wenn du ankommst, da er arbeiten ist“, erklärte Yoshina ein wenig unfreundlich und hielt Ran die Schlüssel hin.
 

„Verstehe, dann danke, dass Sie ihre Zeit dafür geopfert haben“, erwiderte Ran gelangweilt, nahm sich den Schlüssel und ging rein. Yoshina folgte ihr zu den Fahrstühlen.

„Hier gibt es einige Regeln. Ab zweiundzwanzig Uhr herrscht Nachtruhe also sind keine Partys, laute Musik oder ähnliches erlaubt. Die Nachtruhe geht bis sieben Uhr morgens. Außerdem sind keine Tiere gestattet und Rauchen ist im gesamten Gebäude verboten.“

Die junge Schülerin nickte nur und fragte sich gedanklich, wann die Olle in ihre Wohnung zurück gehen würde.

„Dein Vater ist ein ruhiger, netter Nachbar und ich erwarte das du es genauso sein wirst. Und wenn du hier alle Nase lang Jungs anschleppst, dann werde ich die persönlich mit meinem Baseballschläger verjagen. Falls dein Vater das nicht selbst macht.“
 

Nun drehte Ran ihren Kopf zu der Frau und sah sie so gelangweilt und beinahe teilnahmslos an das diese ihr Gesicht verzog.

„Noch was sie verklemmte Tante? Darf man hier auch nicht masturbieren oder sich Filme anschauen?“

Yoshina schnappte entsetzt nach Luft und wurde purpurrot im Gesicht.

„Was erlaubst du dir?“, regte sich die ältere Frau auf.

Der Fahrstuhl hielt und die Tür ging auf. Ran trat raus und schaute über die Schulter zurück.

„Ich erlaube mir ein normaler Mensch zu sein und keinen Stock im Arsch zu haben. Aber wenn Sie Hilfe brauchen Ihren aus ihrem Hintern rauszuziehen dann helfe ich gern. Einen schönen Tag noch.“

Damit ging Ran weiter und ließ eine sprachlose Yoshina zurück.
 

Die junge Mori ging zu den Wohnungen und fand die ihres Vaters schnell. Sie steckte den Schlüssel in das Schloss und öffnete die Tür. Sie trat ein und schaltete erstmal das Licht im Flur an. Dann zog sie ihre Schuhe und Jacke aus und stellte den Koffer ab die Seite. Gemächlich Schritt sie weiter und öffnete rechts die Tür. Es war das Wohn- Esszimmer und Küche. Das Sofa sah aus, als hätte es schon bessere Tage gehabt, aber es war immerhin aufgeräumt und sauber. Der kleine Esstisch reichte gerade so für zwei Personen aber die Küchengeräte waren relativ neu. Das Fenster war groß und ließ viel Licht in den Raum. Und der Balkon war groß genug für einen Wäscheständer, zwei Stühle und einen kleinen Tisch.
 

Ran schloss die Tür und ging in den nächsten Raum. Es war das Schlafzimmer ihres Vaters. Ziemlich klein mit einem Bett, einen Schrank und einem kleinen Schreibtisch und seinem PC. Als nächstes fand sie ihr Zimmer. Es war etwas größer als das ihres Vaters. Ihr Bett war ein wenig breiter, der Schrank war genauso klein wie der von Kogoro und der Schreibtisch auch. Aber an der Wand hing ein kleiner Fernseher und auf dem Schreibtisch stand ein Telefon. Scheinbar hatte Kogoro für sie ein eigenes Telefon eingerichtet. Das war nett und gruselig.

Ihr Fenster waren etwas kleiner als das im Wohnbereich, aber das war okay. Und zum Glück war das Zimmer nicht komplett in rosa eingerichtet. Die Wände waren weiß mit Blumenbildern…

Okay nur weil ihr Name übersetzt Orchidee heißt muss sie nicht trotzdem welche an der Wand hängen haben. Aber okay es war besser als rosa. Die Bettwäsche war lila was auch okay war. Er hatte sich Mühe gegeben und das reichte ihr aus.
 

Sie setzte sich auf das Bett und dachte nach. Nach der Scheidung ihrer Eltern vor fünfzehn Jahren hatte sie ihren Vater selten gesehen. Ihre Beziehung war noch nie besonders herzlich gewesen. Er hatte ihr jeden Monat Geld geschickt und Geschenke zu ihrem Geburtstag oder Weihnachten aber besucht hatte er sie kaum. An die paar Male konnte sie sich kaum erinnern. Für Ran war es okay gewesen, sie wusste das ihr Vater halt so war und hatte ihm nie einen Vorwurf gemacht. Dennoch wäre es schön gewesen, wenn er wenigstens zu wichtigen Anlässen dabei gewesen wäre. Bei ihren Karateturnieren zum Beispiel.
 

Seufzend Stand sie auf und verließ das Zimmer. Das letzte Zimmer war das Bad. Es war klein und bestand aus Toilette, Dusche und Waschbecken. Außerdem hingen zwei Regale an der Wand. In einem waren Waschlappen und Handtücher eingeordnet und den dem anderen waren die Pflegeutensilien von Kogoro. Aber er hatte ihr Platz für ihre Sachen gemacht.
 

Als letztes fand sie noch eine kleine Abstellkammer mit Putzsachen. Die Waschmaschine war wahrscheinlich in einem gesonderten Raum irgendwo im Gebäude. Die Wohnung ihrer Mutter war größer gewesen. Aber ihre Mutter verdiente als Anwältin auch mehr als ihr Vater der, zwar Kommissar war, aber schon ewig auf der Karriereleiter festsitzt.
 

Gähnend holte sie ihren Koffer und brachte ihn in ihr Zimmer. Sie hatte nur ihre Lieblingssachen eingepackt da sie keine Lust hatte alles hierher zu bringen. Sie würde die Tage shoppen gehen und sich neue Klamotten kaufen. Geld dafür hatte sie genug. Und ihre Schuluniform würde sie bald bekommen. Zumindest nahm sie das an.
 

Sie nahm ihr Handy aus ihrer Hosentasche und wählte als erstes die Nummer ihrer Mutter. Diese nahm nach dem zweiten Klinken ab.
 

„Ran? Bist du gut angekommen?“

„Ja alles gut bin in der Wohnung.“

„Und wo ist Kogoro?“

„Auf der Arbeit, aber das ist okay so konnte ich in Ruhe die Zimmer ansehen und jetzt auspacken. Mach dir keine Sorgen.“

Sie hörte ihre Mutter genervt seufzen. „Manchmal frage ich mich wie es dieser Mann geschafft hat so lange allein zu überleben. Ich muss gleich in den Flieger. Ich melde mich, sobald ich gelandet bin. Wenn du irgendwas brauchst, schreib mir ja?“

„Klar mach ich. Hab einen guten Flug Mama.“

„Danke bis bald mein Schatz. Hab dich lieb.“

„Ich dich auch.“
 

Danach rief sie bei Sonoko an machte aber die Freisprechung an damit sie nebenbei auspacken konnte.
 

„Aha sie lebt. Ich dachte schon Tokio hat dich gefressen und deshalb kam keine Nachricht von dir“, kam es theatralisch von Sonoko.

„Komm runter. Ich bin jetzt in der Wohnung, genauer gesagt in meinem Zimmer, das nicht rosa ist und packe aus“, erwiderte Ran gelassen und legte ihre Sachen auf das Bett.

„Echt jetzt kein rosa oder pink? Das enttäuscht mich jetzt. Als eingestaubter Junggeselle weiß dein Vater doch überhaupt nicht, was Mädchen in unserem Alter mögen und was nicht.“

„Vielleicht hat er sich Hilfe von der verklemmten Nachbarin geholt, die mir schon mitgeteilt hat das ich meine Beine geschlossen halten sollte.“

Daraufhin musste Sonoko lachen. „Echt das hat dir die Nachbarin gesagt? Klingt nach einer Frau die schon Spinnweben zwischen den Beinen hat.“

„Jepp, na egal ich muss auflegen ich will auspacken, duschen und dann ein bisschen von Tokio erkunden, bevor mein Vater nach Hause kommt und es peinlich wird“, meinte die junge Mori.

„Alles klar melde dich, wenn es was Neues zu berichten gibt. Bye Bye Baby.“

„Bye du verrückte Nudel.“
 

Bei Saki würde sie später anrufen oder sie schreiben. Jetzt musste sie erstmal ihre paar Sachen wegräumen und dann eine Dusche nehmen. Und dann konnte sie anfangen die Stadt zu erkunden die für ein Jahr ihr, naja zuhause war es nicht, sagen wir es war der Ort an dem sie es aushalten musste. Das passte ja ganz gut.
 

Nachdem sie eine Stunde später geduscht und frisch die Wohnung verließ schaute sie erstmal, wo es hier eine Bäckerei gab. Sie brauchte jetzt erstmal einen Kaffee. Und irgendwas Süßes.

Sie fand eine nahegelegene Bäckerei die nicht nur ihren überlebenswichtigen Kaffee hatten, sondern auch süße Milchbrötchen. Und es gab sogar Zitronenkuchen aber für den hatte sie heute keine Zeit. Zitronenkuchen musste genossen werden.

Sie betrat die Bäckerei und bestellte. Die Verkäuferin war freundlich und schnell mit der Bedienung.

Glücklich wenigstens Kaffee und ihr Milchbrötchen zu haben setzte sie ihren Weg fort.
 

Sie sah einige Geschäfte sie die demnächst mal genauer anschauen würde, vor allem das Einkaufszentrum Stand ganz oben auf ihrer Liste. Außerdem musste sie sich erkundigen, ob es hier einen Karateclub gab der Frauen trainierte sollte es in ihrer Schule keinen geben.

Sie nippte gerade an ihrem Kaffee und war gedankenverloren als plötzlich jemand sie anrempelte und sie beinahe ihren geliebten Kaffee verschüttete. Gerade so konnte sie den Becher fest und gerade halten und stieß einen Fluch aus. Aber sie machte sich nicht die Mühe sich umzudrehen und die Person anzuschreien. Das war Zeitverschwendung und außerdem wollte sie sich ihre Aggressionen für ihren ersten Schultag aufheben. Denn sie ahnte das sie ihre Aggressionen brauchen würde, um den Tag zu überstehen.
 

Der junge Mann der telefonierte und mit Ran zusammen stieß sah sich ebenfalls nicht um. Zu sehr war er damit beschäftigt seine Freundin zu beruhigen die seit dreißig Minuten ins Telefon keifte, weil er zu spät zu ihrem Date kam.
 

Als es langsam dunkel wurde ging, Ran zurück zur Wohnung. Sie hatte ein paar Lebensmittel eingekauft in einem kleinen Laden, weil sie nicht wusste, was ihr Vater alles Zuhause hatte, und sie ahnte das er wahrscheinlich nur von Fertiggerichten gelebt hatte. Also hatte sie Reis, Gemüse und Fleisch gekauft und würde heute das Essen zubereiten. Zwar wusste sie nicht, wann er nach Hause kam, aber er konnte es ja später essen.
 

Zurück in der Wohnung schaute sich Ran in den Küchenschränken um. Sie fand Geschirr, Gläser, Tassen, Töpfe und Pfannen. Außerdem ein paar Gewürze, Tee, Kaffee, Konservendosen und Fertiggerichte. Im Kühlschrank sah es ähnlich kläglich aus. Eine Packung Milch, ein bisschen Aufschnitt und Käse, ein paar Dosen Bier und Wasser.

Also morgen musste ein Großeinkauf gemacht werden, und dann musste ein Plan gemacht werden, was sie an welchen Tagen essen wollten. Für Ran war es kein Problem zu kochen das hatte sie bei ihrer Mutter auch gemacht, weil Eri eine miserable Köchin war.
 

Ran nahm ihr Handy und machte sich Musik an, denn mit Musik ließ es sich besser kochen.

Sie legte das Handy beiseite und legte sich alle Zutaten hin. Zu dem Song Cheap Thrills von Sia nahm das Kochen seinen Lauf.

Ein toller Start

Kogoro klappte seinen Laptop zu und rieb sich seinen steifen Nacken. Eigentlich hätte er heute früher Feierabend gemacht da seine Tochter heute offiziell zu ihm zog, aber ein neuer Fall war heute dazugekommen und sein Vorgesetzter Hauptkommissar Megure hatte ihn gebeten dazubleiben.

Kogoro fühlte sich schlecht, dass er Ran nicht Mal vom Bahnhof abholen konnte, dafür hatte er zwei Tage frei von Megure verlangt damit er mit seiner Tochter Tokio ansehen konnte und die beiden sich vielleicht langsam wieder annäherten. Er wusste das er kein guter Vater seit der Scheidung gewesen war. Aber es war damals nicht leicht gewesen das zu verdauen und Eri könnte besser mit Kindern umgehen als er und er hatte sich in die Arbeit gestürzt. Damals vor fünfzehn Jahren war er Straßenpolizist gewesen, als Eri sich getrennt hatte, weil er zu wenig Ehrgeiz im Beruf und im Privatleben gezeigt hatte, da hatte er angefangen beruflich weiterzukommen in der Hoffnung, dass sie vielleicht wieder zu ihm zurückkam. Als er es zum Kommissar geschafft hatte, kam aber nicht die gehoffte Versöhnung, sondern die Scheidung.

Er hatte es akzeptiert, auch wenn er Eri immer noch liebte. Sie war nicht nur seine erste Liebe, sondern die einzige Liebe. Aber Eri wollte mehr in ihrem Leben erreichen. Wollte groß Karriere machen und andere Länder und Kulturen sehen, im Gegensatz zu Kogoro der mit seinem Leben zufrieden war. Er hatte eine Wohnung, einen guten Job, großartige Kollegen und Freunde und machte einmal im Jahr einen kleinen Urlaub. Das reichte ihm. Aber er verstand das seine Ex-Frau mehr aus ihrem Leben machen wollte. Eris Eltern hatten ihr keine Unterstützung bezüglich ihrer Träume gegeben. Erst mit Kogoro hatte sie jemanden der an sie und ihre Träume glaubte. Er war nicht sauer das sie sich von ihm getrennt hatte. Er verspürte keinen Hass. Vielleicht kam irgendwann der Tag, an dem die beiden sich wieder freundschaftlich näherkamen. Er wünschte es sich.
 

Megure kam in sein Büro und setzte sich vor seinen Schreibtisch.

„Gute Arbeit Mori. Ich habe gerade deinen Antrag für deine zwei Tage unterschrieben und an die Personalabteilung gefaxt. Also gönn dir die Zeit mit deiner Tochter. Wie lange hast du sie nicht mehr gesehen?“

„Das letzte Mal war vor vier Jahren an Weihnachten. Eri hat mich eingeladen und ich bin nach Kyoto gefahren“, erwiderte Kogoro und dachte an das letzte Weihnachten mit Ran und Eri.
 

Ran war damals vierzehn und mitten in der Pubertät. Sie hatte keine Lust mit ihren Eltern Zeit zu verbringen, hatte aber keine Wahl gehabt. Mit Eri hatte er sich gut verstanden, er durfte sogar im Gästezimmer schlafen, anstatt in ein Hotel zu gehen.
 

„Tja und jetzt ist sie achtzehn und schließt nächstes Jahr die Schule ab. Und dann studiert sie. Ich kann mich noch an Ran als kleines Kind erinnern. Einmal haben Eri und Ran dich hier abgeholt und Ran rannte freudestrahlend zu dir. Ihre kleinen Beine konnten kaum mit ihrer Geschwindigkeit mithalten“, lachte Megure.

„Ja die Zeit rennt wirklich.“

Megure stand auf und klopfte ihm auf die Schulter. „Genieß das Jahr mit ihr. Und vergraule nicht gleich jeden jungen Mann der Interesse an ihr zeigt. Vielleicht wird einer von ihnen dein Schwiegersohn.“

Kogoro bekam einen roten Kopf und stand hastig auf. „Mach über sowas keine Scherze! Ich kriege schon schnapp Atmung, wenn ich nur daran denke das so ein kleiner Wicht Ran küssen könnte!“

Megure grinste. „Na dann hoffe ich für dich und deine Nerven das Ran vernünftige Typen anschleppt.“

Kogoro schluckte. Am liebsten wäre es ihm, wenn sie gar nichts anschleppen würde.
 

Einige Zeit später kam er in seinem Wohnkomplex an. Er gab in der Eingangstür den Code ein und trat ein. Es war kurz nach einundzwanzig Uhr und Ran war wahrscheinlich noch wach. Hoffentlich hatte sie sich etwas zu essen bestellt und wenn nicht würde er gleich etwas bestellen. Da er nicht wusste, was sie mag, hatte er noch nichts eingekauft.

Er trat in den Fahrstuhl und fuhr hoch. Als er auf einem Stockwerk ankam, sah er Yoshina vor seiner Wohnungstür stehen, die ihr Ohr gegen die Tür drückte.
 

„Yoshina? Was machen Sie da?“, fragte er mit hochgezogener Augenbraue. Sie erschrak und drehte sich panisch um.

„Kogoro! Haben Sie mich erschreckt!“

„Darf ich fragen, warum sie ihr Ohr gegen meine Wohnungstür drücken? Oder ist das eine neue Pilates Übung, von der ich nichts weiß?“

Yoshina schnaufte. „Ich wollte hören, ob ihre Tochter sich an die Regeln hält oder ob gleich am ersten Tag lautet Musik über uns reinbricht.“

„Also ich denke laute Musik hätten Sie längst durch das ganze Gebäude gehört“, bemerkte Kogoro und trat an seine Wohnungstür ran. Als er den Schlüssel ins Schloss steckte, hielt ihn seine Nachbarin auf.

„Also Sie müssen ein Auge auf ihre Tochter haben! Sie ist frech und unhöflich und ich verbitte mir das sie hier ständig irgendwelche Männer ins Gebäude bringt! Sorgen Sie dafür!“, regte sich Yoshina auf.

Kogoro war kurz sprachlos. Da er aber wusste wie leicht sich seine Nachbarin aufgeregte, oft auch grundlos, beruhigte er sie.

„Machen Sie sich keine Sorgen. Falls Ran heute etwas unhöflich rüber kam dann lag das bestimmt nur daran das sie heute hierhergezogen ist. Für ein Mädchen in ihrem Alter ist es nicht leicht im letzten Schuljahr die Schule und ihren Wohnort zu wechseln. Ich bin mir sicher sie war einfach nur müde und traurig und deshalb lief ihr Kennenlernen nicht so einfach.“

Yoshina sah nicht so aus, als ob sie ihm das glaubte aber sie nickte, wünschte ihm einen guten Abend und ging in ihre Wohnung.

Kogoro seufzte erschöpft und schloss seine Wohnungstür auf. Als er in den Flur trat und das Licht an machte, sah er Rans Schuhe und ihre Jacke. Es war ungewohnt aber auch schön nicht mehr allein zu sein. Er zog sich Schuhe und Jacke aus und ging dann zum Wohnbereich. Er hörte den Fernseher also war Ran hier drin. Er atmete einmal durch und öffnete dann langsam die Tür.
 

Ran saß auf dem Sofa und schaute sich The Masked Singer an. Sie hatte gehört, wie die Wohnungstür geöffnet wurde und war gespannt auf ihren Vater.

Als er eintrat, musterte sie ihn. Er hatte sich kaum verändert, nur seine Gesichtszüge waren älter als vor vier Jahren.

„Hallo Paps, wie war die Arbeit?“, fragte sie als ihr Vater ganz eintrat.

Er sah sie blinzelnd an, als ob er sicher gehen müsste das sie wirklich da war. Dann rieb er sich unbeholfen den Nacken.

„Hallo Mausebein. Es war viel los, deshalb bin ich auch jetzt erst zuhause. Es tut mir leid, dass ich dich nicht abholen konnte.“

„Ist schon okay. Aber nächstes Mal warn mich vor, wenn du den Schlüssel deiner Nachbarin gibst. Die Frau hat eindeutig einen Riss in der Omme.“

Nun musste Kogoro lachen. „Ja Yoshina ist nicht einfach, aber du wirst dich schon durchschlagen. Hast du Hunger? Ich bestelle und was zu essen.“

„Nicht nötig, auf dem Tisch steht dein Abendessen. Morgen müssen wir dringend einkaufen gehen, du magst dich ja von Fertiggerichten ernährt haben, aber ich mache das nicht mit. Und falls du Angst hast das mein Essen genauso, nennen wir es exotisch, schmeckt wie Mamas dann kann ich dich beruhigen, ich kann kochen und werde auch das Kochen übernehmen“, erklärte Ran gelassen und schaute wieder auf den Bildschirm.
 

Kogoro sah erstaunt zum Tisch wo in Frischhaltefolie gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse und eine Schüssel Reis stand. Langsam ging er zum Tisch und setzte sich.

Er packte es vorsichtig aus und ihm lief bei dem Geruch das Wasser im Mund zusammen. Es roch köstlich, auch wenn das Essen mittlerweile kalt war. „Danke für das Essen“, sagte er und nahm seine Stäbchen. Kaum hatte er den ersten bissen im Mund verdrehte er vor Genuss die Augen. Das letzte Mal hatte er vor sechs Monaten Hausmannskost gegessen als er bei Megure zum Abendessen eingeladen war und seine Frau Midori gekocht hatte. Aber an Rans Kochkünste kam sie nicht dran.

Ran schielte zu ihrem Vater, der mit so einem Genuss das Essen verspeiste, das sie zufrieden lächelte.
 

Als er fertig war und das Geschirr in das Waschbecken stellte, setzte er sich zu seiner Tochter auf das Sofa.

„Also wie war die Fahrt hierher?“, erkundigte er sich.

„Die war okay. Ich habe mir vorhin ein bisschen die Umgebung angeschaut. Da in fünf Tagen die Schule anfängt brauche ich noch einiges. Sind meine Schuluniformen und die Tasche schon da?“, wollte sie wissen.

„Ja beides liegt in einem Zimmer. Ich gebe sie dir gleich raus. Ich kann dir den Weg zum Einkaufszentrum zeigen dann kannst du in Ruhe shoppen gehen“, schlug ihr Vater vor.

„Ja okay und dann gehen wir Lebensmittel einkaufen. Ich brauche nur ein paar Sachen für den Anfang also wird das nicht so lange dauern. Wichtiger ist das die Schränke und der Kühlschrank gefüllt werden. Im Ernst wie kann man sich als Kommissar immer nur von sowas ernähren?“, fragte sie mit einem Kopfschütteln.

Ihr Vater grinste verlegen. „Du weißt das ich nicht kochen kann und ich war immer zu faul es zu lernen. Und es ist einfach eine Dose, eine Pizza oder ein Mikrowellen Gericht zu machen als sich selbst Stundenlang hinzustellen.“

„Mag sein, aber das hat jetzt ein Ende. Ab sofort gibt es Fertigzeug nur noch dann, wenn ich keine Zeit habe zum Kochen und das wird nicht oft der Fall sein.“

„Einverstanden.“
 

Die beiden Sprachen noch lange über Rans Schule, Kogoros Arbeit und auch über Eri. Ran fühlte sich wohl bei ihrem Vater, was sie angenehm überraschte. Es hätte auch anders sein können. Um kurz vor Mitternacht zig sie sich dann in ihr Zimmer zurück, während Kogoro ihre Schuluniformen und ihre Tasche ins Wohnzimmer legte. Anschließend ging er selbst ins Bett, denn er war müde, auch wenn er immer noch sehr erfreut war seine Tochter bei sich zu haben.
 

Am nächsten Morgen kam Kogoro gähnend aus seinem Zimmer und steuerte das Bad an. Er hatte seinen Morgenmantel dabei, weil er jetzt nicht mehr nackt herumlaufen konnte. Er klopfte da er sich sicher sein musste, dass das Bad frei war. Als niemand reagierte und er auch keine Dusche hörte öffnete er die Tür. Scheinbar war Ran längst duschen gewesen, denn der Wasserdampf war noch leicht vorhanden. Kogoro erledigte seine Morgentoilette und stieg auch in die Dusche. Als er fertig war, trocknete er sich ab und zog den Morgenmantel über. Als er das Bad verließ, steckte Ran den Kopf aus der Tür des Wohnzimmers.

„Guten Morgen, Frühstück ist gleich fertig. Zieh dich an, nach dem Frühstück geht es direkt los.“

Er salutierte und ging in sein Zimmer. Als er mit Hemd und Jeans den Raum betrat, wurde er mit frischen Kaffee, einer Miso-Suppe, gegrillten Fisch, Reis und eingelegtem Gemüse überrascht.

„Guten Morgen. Das sieht köstlich aus, Mausebein.“

„Dann setz dich und Fang an. Ich will heute einiges schaffen“, sagte Ran und setzte sich. Das Frühstück verlief schweigend zum einen, weil weder Ran noch ihr Vater morgens große Redner waren, zum anderen, weil beide morgens ihre Ruhe genossen.
 

Gleich nach dem Frühstück gingen die beiden durch die Stadt. Kogoro zeigte ihr die Einkaufsläden und Drogeriemärkte und auch einige Lebensmittelgeschäfte wurden genauestens beäugt.

Am Ende des Tages hatte Ran drei volle Tüten mit Klamotten und Schuhe und Kogoro vier volle Taschen mit Lebensmitteln. Es war für beide komisch so viel Zeit miteinander zu verbringen, aber sie würden sich daran gewöhnen.
 

Fünf Tage später war Rans erster Schultag in der Teitan Oberschule. Kogoro hatte Ran Geld gegeben für Mittagessen in der Mensa und seine Nummer vom Büro die sie abgeben musste für Notfälle.

Kogoro hatte heute bis siebzehn Uhr Dienst also würde er pünktlich zum Abendessen zuhause sein. Er hatte das schon zu Megure gesagt das er ab jetzt pünktlich Feierabend machen würde, schließlich war er jetzt nicht mehr allein Zuhause und auch wenn Ran schon fast erwachsen war, sollte sie nicht das Gefühl haben allein dazustehen.
 

Ran ging gähnend ihren Weg zur Schule und hielt bei der Bäckerei, um sich einen Kaffee zu holen. Sie hatte für sich und ihren Vater Bentos gemacht, aber die wurden bis zum Mittag nicht reichen, daher würde sie dann in der Mensa essen. Falls es da, was einigermaßen Erträgliches zu essen gab.
 

Sie kam eine halbe Stunde bei ihrer neuen Schule an und hielt sich erstmal bedeckt. Sie ging abseits der bereits eingetroffenen Schüler und beobachtete.

Ihr fielen sofort drei attraktive Schülerinnen auf, die sich einen Spaß daraus machten, andere Schüler aufgrund ihres Aussehens oder ihrer Stellung unter den Schülern fertigzumachen. Vor allem die jüngeren Schüler waren beliebte Ziele wie Ran feststellte als ein jüngeres Mädchen nach einem fiesen Kommentar weinend ins Gebäude rannte.

Ran beobachtete die drei weiter und als zwei andere Mädchen bei ihnen langliefen, beide die Köpfe gesenkt, da wusste sie das sie die nächsten Opfer waren.
 

Kazuha und Aoko hielten die Köpfe gedenkt, mieden jeden Blickkontakt und versuchten unsichtbar zu sein. Als sie bei Shiho, Akako und Momiji vorbei gingen zogen sie noch mehr die Köpfe ein, denn sie wussten gleich würde es wieder beginnen.
 

„Seht Mal wer da kommt. Unsere beiden Polizistentöchter. Aber scheinbar haben ihre Väter ihnen immer noch keine höflichen Umgangsformen beigebracht“, rief Momiji und lachte mit ihnen Freundinnen.

Kazuha und Aoko sagten nichts, hielten die Blicke gesenkt und wollten nur schnell an ihnen vorbei gehen.
 

Ran beobachtete das Ganze und sah dann das die eine einen Wassereimer hinter sich hervorholte und ihn ihrer Freundin gab, die eben laut über die beiden Mädchen geredet hatte. Das Mädchen nahm den Eimer und schüttete ohne Vorwarnung den Inhalt zu den beiden rüber. Das Mädchen mit Schleife im Haar, das rechts ging, bekam das meiste ab aber auch ihre Freundin blieb nicht verschont. Beide waren jetzt klatschnass und alle Schüler in ihrer Nähe lachten sie aus.

Die junge Mori spürte, wie ihre Aggression hochkam. Sie sah sich um und erblickten einen Fußball, der neben einem Baum lag. Sie nahm ihn drehte ihn ein paar Mal mit den Händen, bevor sie ihr Ziel anvisierte und ausholte.
 

„Na sowas warum seid ihr denn so nass regnet es etwa?“, fragte Akako hämisch lachend, während Shiho hinzufügte. „Ihr solltet das nächste Mal den Wetterbericht lesen das wäre besser für euch.“

Kazuha atmete schwer und zitterte vor Wut. Aber sie hatte schon vor langer Zeit gelernt, dass es keinen Sinn hatte sich mit den dreien anzulegen. Nicht, solange sie nur zu zweit waren und die zu dritt. Aoko legte eine Hand auf ihren Arm und wollte sie weiterziehen als plötzlich, wie aus dem Nichts ein Fußball geschossen kam und Momiji genau am Kopf traf.

Diese schrie und landete auf dem Boden, während alle anderen geschockt zusahen.
 

Lässig kam Ran auf die Gruppe zu, die Tasche um ihre Schulter gehängt und stellte sich neben Kazuha und Aoko die sie mit großen Augen ansahen. Sie hob den Ball auf und drehte ihn in den Händen.

„Na sowas da scheint heute jemand nicht den Wetter Bericht gelesen zu haben. Sie haben angesagt das es Bälle hageln würde“, meinte sie mit einem Bedauernswerten Ton.
 

Als Akako sie anschreien wollte, hielt Ran den Ball hoch und sagte kalt. „Pass auf, überleg dir was du sagst, oder tust sonst könnte der nächste Ball-Hagel auf dich fallen.“

„Wer zum Teufel bist du das du es wagst uns anzugreifen!“, keifte Shiho, während Akako Momiji aufhalf.

„Jemand der euch scheinbar erst anständiges Benehmen beibringen muss“, erwiderte Ran gelangweilt und sah dann die beiden nassen Mädchen an. „Lasst mich das Regeln“, flüsterte sie den beiden zu und beide konnten nur nicken.

„Du verdammte Schlampe ich werde dir deine Augen auskratzen“, fauchte Momiji und wollte sich mit ihren falschen Nägeln auf Ran stürzen, aber diese wich einfach aus und Momiji landete wieder auf den Boden.
 

Mittlerweile hatten sich fast alle Schüler um das Geschehen versammelt unter ihnen die drei Freunde von Shiho, Momiji und Akako.

„Wer ist das Mädchen?“, fragte Heiji leise.

„Keine Ahnung, aber scheinbar ist sie jemand mit der man sich nicht anlegen sollte“, bemerkte Kaito mit einem Pfiff. Shinichi schluckte, als er das Gesicht des Mädchens sah. Das konnte doch nicht sein. Sie war jetzt auf dieser Schule? Auf seiner Schule? Das war nicht nur unerwartet. Es war interessant.
 

Shiho baute sich vor Ran auf. „Pass Mal gut auf du Miststück. Hier in dieser Schule in dieser Stadt haben wir das sagen und du bist ein niemand! Also wirst du ab jetzt alles tun, was wir verlangen!“

Darüber konnte Ran nur Lachen. „Und wenn ihr drei die Königin von England, Dänemark und Schweden wärt, es wäre mir scheißegal. Es juckt mich überhaupt nicht wer ihr seid oder welchen Status ihr habt. Aber ich weiß eines. Wenn ihr drei charakterlich so schwach seid das ihr andere Schüler mobbt und angreift dann seid ihr für mich nichts weiter als erbärmliche, arrogante Tussen. Und gegen die bin ich allergisch also solltet ihr lieber aufpassen, was ihr in meine Gegenwart sagt oder macht.“
 

Auf dem Schulhof war es still. Keiner sagte ein Wort. Sogar ein paar der Lehrer, die von der Sache Wind bekommen hatten, sahen sprachlos zu der jungen Mori.

Und Ran? Sie stand einfach lässig da, hoch erhobenen Hauptes und schien gelangweilt. Ein wirklich toller Start in den ersten Schultag.

So sieht man sich wieder...

„Okay genug jetzt!“, rief eine tiefe Stimme und alle Schüler drehten sich um. Der Direktor Tanaka kam zu ihnen und sah sie fünf Mädchen abwechselnd an.

„Als erstes möchte ich erfahren, warum diese beiden Schülerinnen so nass sind“, sagte er und sah Aoko und Kazuha an. Diese schwiegen, denn sie wollten nicht noch mehr zur Zielscheibe der drei Miststücke werden.

„Wenn ich sprechen darf“, sagte Ran und hielt die Hand hoch.

„Ja.“

„Die drei hier haben einen Eimer Wasser über die beiden gekippt und ich bin dazwischen gegangen, weil sich hier ja scheinbar niemand für schwächere Mitschüler einsetzt“, erklärte Ran ruhig und sachlich.

„Das ist nicht wahr!“, zischte Shiho erbost.

„Ach ja? Und wie erklärt ihr den Wassereimer, der neben euch liegt in dem ganz offensichtlich Wasser drin war und das die beiden nass sind ohne das es regnet?“, fragte die junge Mori gelangweilt.

Der Direktor schaute auf den Eimer und dann zu den drei Mädchen.

„Nun das wird Konsequenzen haben. Auch wenn eure Eltern wichtige Personen in der Öffentlichkeit sind, habt ihr euch dennoch an die Schulregeln zuhalten und das beinhaltet auch das Mobbing nicht erlaubt ist. Ihr drei werdet nachsitzen für vierzehn Tage.“

„Was?! Das können Sie nicht machen!“, rief Akako wütend.

„Meine Eltern werden das nicht zulassen“, meinte Momiji und grinste zuversichtlich.

Aber der Direktor sah Momiji mit einem Blick an wo sogar sie den Kopf ein zog.

„Eure Eltern werde ich über diesen Vorfall informieren.“

„Warten Sie! Sie hat uns mit einem Fußball beworfen! Das können Sie ihr nicht durchgehen lassen“, rief Akako wütend.

Ran schaute auf den Fußball in ihren Händen und grinste leicht. „Ich bin nicht gut in Zielen und Werfen also kann es schon mal vorkommen das ich jemanden unabsichtlich treffe.“

„Das…du bist so eine miese Sch…“, knurrte Shiho wurde aber vom Direktor aufgehalten.

„Es reicht! Ihr geht jetzt alle rein. Und ihr zwei.“ Er sah Kazuha und Aoko an. „Ihr geht euch etwas Trockenes anziehen. Und du junge Dame, kommst mit in mein Büro“, sagte er und richte mit dem letzten Satz den Blick auf Ran.

Diese zuckte nur mit den Schultern und schaute Kazuha und Aoko an. „Wir sehen uns.“

Dann folgte sie dem Direktor ins Gebäude und auch alle anderen Schüler und Lehrer gingen rein.
 

Im Büro des Direktors angekommen setzte sich Ran auf eine der Stühle vor seinem Schreibtisch. Direktor Tanaka nahm dahinter Platz und musterte Ran.

„Also Fräulein Mori. Ich habe mir deine Akte angesehen. Du bist eine der besten Schülerinnen deines Jahrgangs, deine Noten sind nahezu perfekt, du warst Kapitän der Karatemannschaft und du hast in deiner Bemerkung stehen, dass du einen ausgeprägten Beschützerinstinkt hast. Vor allem gegenüber Schülern die sich nicht selbst verteidigen können.“

Die junge Mori nickte nur und wartete ab.

„Also für dich gilt das Gleiche wie für die anderen. Die Schulregen müssen eingehalten werden, ansonsten werdet ihr bestraft. Es ist lobenswert, dass du dich für zwei Mitschülerinnen eingesetzt hast die du noch gar nicht kennst“, meinte Tanaka und strich sich über seinen Bart.

„Niemand hat den beiden geholfen und ich hasse es, wenn jemand Unrecht getan wird, also habe ich das getan was andere hätten tun müssen“, erwiderte Ran gelangweilt. „Schüler die einen so schwachen Charakter haben, dass sie andere Schüler mobben und angreifen sind für mich nichts weiter als schwach und erbärmlich.“

„Nun die Eltern der drei Mädchen werden nicht erfreut sein, wenn ich ihnen von dem Disput berichte“, bemerkte der Direktor, aber Ran winkte nur ab.

„Ganz ehrlich, Eltern, die solche Kinder erziehen und so ein Verhalten zulassen und vielleicht noch unterstützen sind in meinen Augen genauso schwach und erbärmlich. Ich kann solche Menschen nicht ernst nehmen. Es tut mir leid, dass ich gleich an meinem ersten Tag mit so etwas konfrontiert wurde, aber es tut mir nicht leid, dass ich für meine Prinzipien eingetreten bin.“

Tanaka lächelte. „Ich nehme es so hin und lasse dich mit einer Verwarnung gehen. Lass sowas bitte nicht zur Gewohnheit werden.“

„Versprochen.“

Tanaka stand auf. „Dann gehen wir jetzt zu deinem Klassenraum. Dort werde ich auch noch Mal ein paar Worte sagen.“
 

Währenddessen bei Kazuha und Aoko. Die beiden hatten sich wohlweislich Ersatzkleidung mitgebracht da sie wussten das sowas passieren würde. Bisher hatten Shiho, Akako und Momiji fast immer ihre Kleidung, beschmutzt, nass gemacht oder auch teilweise zerrissen. Daher brachten sie sich immer Ersatzuniformen mit. Jetzt waren sie in der Mädchentoilette und zogen sich um.

„Ich kann es immer noch nicht glauben das die neue sich für uns eingesetzt hat“, meinte Aoko ungläubig. „Ich meine sie kennt uns nicht und hat, ohne mit der Wimper zu zucken Partei für uns ergriffen und uns verteidigt.“

„Ja ich bin auch sprachlos“, erwiderte Kazuha genauso überrascht.

„Aber dafür wird sie jetzt das Ziel von den drei miesen Hexen. Wir müssen uns auf jeden Fall bei ihr bedanken und vielleicht können wir ihr ja nachher die schule zeigen und ihr sagen wer Shiho und die anderen zwei sind und welchen Ruf sie hier haben.“

„Auf jeden Fall.“
 

Im Klassenraum:

Die Schüler Sprachen immer noch über das, was sich draußen abgespielt hatte. Shiho, Akako und Momiji standen am Fenster und schauten so angefressen aus, als ob sie jeden Moment in den Fensterrahmen beißen wollten vor Wut.

„Das lasse ich nicht auf mir sitzen!“, knurrte Akako. „Meine Eltern werden nicht zulassen das ich gleich zu Schulanfang nachsitzen muss. Sie werden der Schule Geld geben und damit ist die Sache erledigt.“

„Genau aber die Neue, die wird uns kennenlernen“, fauchte Momiji mit geballten Fäusten.

„Die wird sich wundern. Dieses Miststück wird nicht ungestraft davonkommen“, schwor Shiho nicht minder wütend.

Als Shinichi, Heiji und Kaito zu ihren kamen, war ihre Laune nicht besser. Stattdessen sahen die Mädchen ihre Freunde beleidigt an.

„Warum habt ihr uns nicht verteidigt? Ihr hättet euch für uns einsetzen müssen“, klagte Momiji und sah den jungen Hattori schmollend an.

„Erstens legen wir uns nicht mit Mädchen an. Wir würden nie ein Mädchen in irgendeiner Art und Weise angreifen. Und zweitens hatte die neue irgendwie Recht. Ihr drei habt Kazuha und Aoko absichtlich mit Wasser überschüttet und das ohne Grund“, bemerkte Heiji schulterzuckend.

„Es spielt keine Rolle, was wir gemacht haben! Als unsere Männer habt ihr verdammt noch Mal die Pflicht und zu beschützen und zu verteidigen!“, rief Akako wütend und pikste Kaito in die Brust.

Dieser zuckte mit den Schultern. „Und was hätten wir tun sollen? Sie verprügeln?“

„Zum Beispiel ja.“

Shinichi legte seinen Arm um Shiho. „Sorry aber wir vergreifen uns nicht an Mädchen das solltet ihr wissen. Aber ich werde mich um die Sache kümmern.“

Shiho grinste und klimperte mit ihren Wimpern. „Ich wusste, dass du nicht zulässt das man so mit mir umgeht.“
 

Shinichi lächelte und dachte an die neue Schülerin. Dass sie sich ausgerechnet hier Wiedersehen würden hatte er nicht gedacht. Erinnerungen an ihre letzte Begegnung kamen hoch. Er dachte an ihr weiches Haar, ihr wohlgeformter Hintern, die üppige Brust. Ihr Stöhnen, als er sich tief in ihr vergraben hatte. Sein eigenes Keuchen als er immer schneller wurde und wie sie beide heiser stöhnten, als sie den Gipfel der Lust erreichten.
 

Das war zwar schon über ein Jahr her, aber dennoch waren die Erinnerungen daran so klar als wäre es erst ein paar Stunden her.
 

Kazuha und Aoko betraten mit gesenkten Köpfen den Raum. Also Shiho und die andern sie erblickten wollten sie zu den beiden hin aber die Jungs hielten sie auf. „Kommt lasst gut sein. Oder wollt ihr das der Direktor euch von der Schule suspendiert nur weil ihr eure Wut an den beiden auslasst?“, fragte Kaito und sah Akako ernst an.

Die drei Freundinnen sahen sich an und dann ihre Freunde. „Schön wir lassen sie in Ruhe. Los setzten wir uns“, meinte die junge Miyano gleichgültig und ging zu ihrem Platz.
 

Kazuha und Aoko saßen weiter hinten und setzen sich schnell und mieden jeden Blick. Kaito und Heiji beobachteten die beiden. Beide kannten die zwei Mädchen schon jahrelang. Kaito und Aoko waren direkte Nachbarn und Kazuha und Heiji wohnten in der gleichen Straße nur ein paar Häuser voneinander entfernt. Als sie Kinder waren, hatten sie sogar miteinander gespielt aber als sie älter würden nahmen sie verschiedene Positionen im Schuleben ein. Während Heiji und Kaito beliebt waren, sah es für die beiden anders aus. Obwohl sich die meisten gut mit Kazuha und Aoko verstanden waren sie nicht beliebt. Sie hielten sich zurück, wollten unter dem Radar bleiben. Und das machte sie zur Zielscheibe für Shiho, Akako und Momiji.

Die Jungs hielten sich bei dieser Sache raus. Das war schließlich nur gezicke unter Mädchen, auch wenn sie fanden das ihre Freundinnen es mit ihren Streichen oft übertrieben. Das heute zum Beispiel war etwas, was sie nicht guthießen.
 

Nach und nach nahmen alle Schüler Platz und warteten auf die Klassenlehrerin.

Diese stand vor dem Klassenzimmer und wartete auf die neue Schülerin, die mit dem Direktor den Flur entlang ging.

„Guten Morgen Herr Direktor“, begrüßte Jodie ihrem Kollegen und Vorgesetzten.

„Guten Morgen Jodie. Dies ist ihre neue Schülerin aus Kyoto. Ran Mori. Fräulein Mori dies ist Jodie Starling ihre Klassenlehrerin.“

Ran musterte Jodie. Sie war keine Japanerin, denn mit ihren blonden Haaren und die blauen Augen sah sie eher europäisch aus.

„Ich freue mich dich in meiner Klasse begrüßen zu dürfen Ran“, sagte Jodie mit einem deutlichen Akzent.

„Freut mich auch. Sie haben einen coolen Akzent“, meinte Ran ehrlich lächelnd.

„Ich komme ursprünglich aus Amerika und bin nach dem Studium nach Japan gekommen. Falls du mich mal nicht gleich verstehst, ist das okay ich weiß das mein Akzent manchmal nicht sofort zu begreifen ist“, sagte Jodie grinsend. „Und noch etwas, dein Auftritt auf dem Schulhof war wirklich beeindruckend. Schön, dass es Menschen gibt, die sich für andere einsetzen.“

Ran lächelte ihre neue Klassenlehrerin an. „Vielen Dank.“

„Lasst uns reingehen. Ich möchte ein paar Worte sagen“, meinte Tanaka und ließ Jodie und Ran den Vortritt.
 

Jodie öffnete die Tür zum Klassenraum und trat ein. „Guten Morgen Klasse, willkommen zu eurem letzten Schuljahr“, begrüßte sie ihre Schüler mit einem Lächeln.

„Guten Morgen Frau Starling“, riefen die Schüler.

„Wir haben eine neue Mitschülerin, ihr habt sie wohlmöglich draußen schon gesehen“, verkündete Jodie und Ran trat ein.

„Das ist Ran Mori, sie kommt aus Kyoto und wird ihr letztes Schuljahr hier bei uns verbringen. Ich erwarte das ihr miteinander höflich und respektvoll umgeht.“

„Hi zusammen“, sagte die junge Mori gelangweilt und ließ ihren Blick durch die Menge schweifen. Sie sah die drei Tussis, die ihr schon tödliche Blicke zuwarfen und hinten sah sie die beiden Mädchen. Den jungen Kudo hatte sie noch nicht registriert, aber das würde bald geschehen.

„Schön ich habe vor dieses Jahr die Sitzordnung zu verändern, aber vorher gibt es etwas das der Direktor sagen möchte“, sagte Jodie und der Direktor Tanaka kam herein.

„Guten Morgen Schüler. Ich möchte noch Mal den Vorfall ansprechen, der sich heute Morgen ereignet hat“, sagte Tanaka und schaute jeden Schüler an.

„Ich dulde kein Mobbing in dieser Schule! Daher wird es ab jetzt für jeden Schüler harte Konsequenzen geben, wenn so etwas noch einmal passiert. Ich habe auch mit Fräulein Mori gesprochen das die Art wie sie die beiden Schülerinnen verteidigt hat hier nicht toleriert wird und ich hoffe das alle Schüler sich daranhalten werden. Frau Starling“, sagte er und schaute Jodie an. „Fräulein Miyano, Ooka und Koizumi werden zwei Wochen lang nachsitzen und Aufgaben erledigen, die Sie ihnen auftragen. Ich werde gleich ihre Eltern benachrichtigen und ihnen von dem Vorfall und meiner Entscheidung berichten.“

„Jawohl Herr Direktor“, sagte Jodie und warf Ran einen wissenden Blick zu.
 

Die drei Freundinnen bissen sich auf die Lippen und versuchten nicht auszurasten. Das würde es nämlich noch schlimmer machen und es war schon eine Demütigung das der Direktor hier war.

„Ich hoffe das es in Zukunft nicht mehr so solchen Vorfällen kommt und dass ihr euch für euer letztes Schuljahr zusammenrauft.“

Die Schüler nickten und der Direktor wandte sich zum Gehen ab. „Damit ist alles gesagt und jetzt übergebe ich euch wieder eure Klassenlehrerin.“

Kaum war der Direktor weg sagte Jodie.

„Jetzt zu der neuen Sitzordnung. Ich rufe euch auf und Teile euch die Plätze von vorne bis hinten zu. Denn letztes Schuljahr gab es zu viele Schüler die Dummheiten gemacht haben, anstatt aufzupassen. Vorne rechts sitzt Amaya, Rika, Yuki, Kichiro und Daisuke. In die zweite Reihe gehen von rechts angefangen Aoko, Heiji, Kazuha, Ran und Shinichi. In die dritte Reihe gehen, Kaito, Naomi, Ryo, Haruto und Kai. In die vierte Reihe gehen Taro, Akako, Shiho, Momiji und Sora. Und in die letzte Reihe gehen Akira, Kira, Shou, Takumi und Mei.“

Die Schüler waren sichtlich unzufrieden mit dieser Sitzordnung, aber sie hatten keine andere Wahl und mussten sich auf ihre zugewiesenen Plätze setzten.

Ran fragte sich wer Shinichi war und hoffte nur dass es jemand war, der sie während des Unterrichts in die Ruhe ließ. Als sie zu ihrem Platz ging und ihre Tasche anstellte lächelte Kazuha und Aoko an. Diese lächelten scheu zurück.

Als sich Ran setzte nahm ihr Nachbar ebenfalls Platz und als sie seine Stimme hörte, entglitten ihr die Gesichtszüge.

„Hallo lange nicht mehr gesehen“, sagte Shinichi grinsend und sah sie gelassen an. Ran schaute ihm ins Gesicht und sah aus, als hätte sie einen schlechten Horrorfilm geschaut.

„Na super, ausgerechnet du bist mein Sitznachbar und Klassenkamerad. Toll“, gab sie sarkastisch von sich und fügte hinzu. „Lass mich gleich eins klarstellen, ich will meine Ruhe also, wenn es nicht um schulkram geht, dann lass mich gefälligst auch in Ruhe.“

„Weißt du, wenn du meine Freundin und ihre Freundinnen nicht so behandelt hättest heute Morgen dann würde ich das vielleicht tun. Aber ich denke es macht mehr Spaß dich auf die Palme zu bringen und dir zu zeigen, wer hier das Sagen hat“, bemerkte er gelassen. Ran hob eine Augenbraue. „Eine von denen ist deine Freundin? Dann Glückwunsch zu dieser Person, du solltest ihr mal Eintrichtern, was Respekt gegenüber anderen ist. Aber wahrscheinlich hast du ihr das Hirn rausgevögelt.“

Der junge Kudo lehnte sich zu ihr rüber. „Du meinst, so wie ich dir vor einem Jahr das Hirn rausgevögelt habe?“



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Kommentare zu dieser Fanfic (3)

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Von:  xRiLey
2026-03-13T13:46:25+00:00 13.03.2026 14:46
Das Kapitel hat mir sehr gefallen 😍
Besonders freue ich mich über die Konsequenzen dieser Miststücke und hoffe, dass der Direktor sich nicht bestechen lässt.
Ich finde gut, dass die Jungs sich heraus halten und ich bin mir sicher, dass Shinichi sich aus seinem eigenem Interesse zu Ran einmischt 😁 Ohje, wenn Shiho davon erfährt, was zwischen den Beiden lief.. das wird so gut 😂
Ich musste über Shinichi seiner Antwort am Ende lachen, wie er es einfach rausgehauen hatte, dass er Ran vor einem Jahr ja auch das Hirn rausgevögelt hatte 😂
Ich bin so gespanmt, wie ihre Reaktion sein wird. 😂♥️
Von:  xRiLey
2026-03-08T19:15:17+00:00 08.03.2026 20:15
Wow. Wow. Wow.
Also erstmal muss ich sagen, dass ich Kogoro einfach nur niedlich finde. Seine Art gefällt mir richtig gut und er ist so bedacht darauf, dass es seinem Mausebein gut geht und sie sich bei ihm wohlfühlt, was ihm zum Glück gelang. 🥹

Und jetzt zu unseren "Lieblinge" 🤢 ich kann nicht in Worte fassen, wie wütend ich beim Lesen wurde! Wobei ich sagen muss, dass Momiji einfach die Schlimmste ist, weil ich die allgemein am Wenigsten ausstehen kann. Zum Glück hat Ran den Dreien schoneinmal mit dem Ball- Hagel eine Lektion erteilt 😂 Und da Kazuha und Aoko nun auch Ran an ihrer Seite haben werde, bin ich sicher, dass die noch sehr oft ihr blaues Wunder erleben werden. 😁

Shinichi hat sie aufjedenfall schonmal erkannt, was mir ja gefällt. Ich bin gespannt, wie das erste richtige Aufeinandertreffen laufen wird 😁
Von:  xRiLey
2026-03-08T07:51:25+00:00 08.03.2026 08:51
Ohhh ich liebe diese Story jetzt schon 😍
Ich bin so gespannt wie das Aufeinandertreffen Ran und ihrem Vater verlaufen wird. Und es ist süß von ihm, dass er versucht hatte ihr Zimmer zu ihrem Interesse zu gestalten, auch wenn es ihm nicht zu 100% gelang. 😁
Außerdem bin ich maximal aufgeregt, wie es wird wenn Ran in ihre neue Schule kommt und auf bestimmte Personen trifft 😍



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