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Die Geschichte von Kyoko Kagetuschi

von

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Auf Nach Paris

Danke,dass ihr auf diese Geschichte geklickt habt!In dieser Geschichte arbeite ich mit Lucia Diamond zusammen!
 

Die Geschichte spielt zur Zeit von Shadow Moth.Wer mit wem zusammenkommt, seht ihr in der Geschichte.Es könnte auch sein, dass manche Kapitel von der Hauptfigur erzählt werden,aber das werdet ihr noch sehen.
 

Jetzt aber viel Spaß!;
 

Ein Mädchen mit langen weißen Haaren stand auf einer Wiese.Augenscheinlich friedlich,doch innerlich eher chaotisch.
 

Die Sonne schien strahlend am Himmel,aber in ihrem Inneren tobte ein Sturm.Blaue Augen und um die 1,65m groß. Eine wahre Schönheit,aber sie fühlte sich hässlich.
 

Kyokos Sicht

Wie oft habe ich schon über sie geredet?Ach ja….Jetzt fällt es mir wieder ein!Wahrscheinlich habe ich schon wieder den ganzen Tag an sie gedacht.

Mein Name ist Kyoko Kagetuschi und ich bin 16 Jahre alt.Äußerlich sehe ich zwar wie ein normaler Mensch aus,aber ich kann mich nicht als Mensch bezeichnen….Nicht mehr!
 

Passend wie meine Seele wurde auch die Sonne durch Wolken verdunkelt.Das Wetter…..Erzählungen nach ändert sich je nach Stimmung das Wetter.Das trifft wohl zu.
 

Also,wo war ich gerade?Ach ja!Wie oft habe ich schon wieder über sie und ihren Partner nachgedacht?
 

Wie wird wohl….Nein….Ich brauche einen Plan!Man braucht für alles einen Plan.Wie kann ich sie am besten besiegen?Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung!
 

Jemand nähert sich mir.Mein Gefühl nach zu urteilen ist die Person angespannt.Es muss also ernst sein.
 

Immer wachsam sein!
 

Das war mein Motto.Oder besser gesagt,das meines Meisters.Wenn ich ihn Meister nennen darf.Er selbst nennt sich Suprime.Ein unheilvoller Name.
 

,,Frau Kagetuschi,Suprime fragt nach ihnen!”,ertönte eine männliche Stimme von hinten.
 

Klar,warum sonst sollte mich jemand ansprechen?Es kann nur Suprime sein.Ich musste mir ein Augenrollen verkneifen.
 

,,Ich komme!”,antwortete ich ohne jegliche Emotionen.
 

Ohne ein weiteres Wort ging der Mann davon.Er hatte Angst,dass konnte ich sofort spüren.Klar,jeder hatte vor mir Angst.
 

Ich machte einen Schritt nach dem anderen zurück ins Versteck.Mein Körper fühlte sich so schwer an.
 

Es heißt,jeder Mensch trägt eine Schachtel in seinem Körper.In dieser Schachtel soll sich das Glück eines Menschen befinden.Bei mir war diese Schachtel, wenn sie da war, nicht mehr existent.
 

Sowas wie Glück hatte ich nicht.Ich hatte fast gar nichts…..Außer einer Sache,nämlich Kraft!Diese Kraft war aber der Fluch,der mich verfolgte.
 

Ausdruckslos betrat ich den leeren weißen Raum.Suprime tauchte ein paar Sekunden später vor mir auf,in Form eines roten Lichts.
 

,,Wo warst du Kyoko?”,fragte er mich streng wie immer.
 

Klar,warum auch nett sein, wenn's auch anders geht,nicht wahr?Aber wundern tut's mich nicht.
 

Wie immer musste ich gehorchen.In meinem Leben habe ich schnell eine Sache gelernt.
 

Zu gehorchen ist ein Vorteil,und nicht zu gehorchen ist ein Nachteil. Man wird nicht belohnt, wenn man nicht gehorcht,nur wenn man gehorcht.
 

An diese Lektion wurde ich immer wieder erinnert.Wenn ich nicht gehorchte,wurde ich bestraft,auf schreckliche Weise.
 

,,Ich habe kurz frische Luft geschnappt.In diesem Versteck ist die Luft echt stickig.”,antwortete ich ausdruckslos.
 

,,Du darfst das Versteck nur mit meiner Erlaubnis verlassen!Was verstehst du nicht daran?”,sprach Suprime wütend.
 

Wenn Stimmen töten könnten, wäre ich wahrscheinlich schon längst gestorben.

Jeder Mensch zitterte bei der Stimme von Suprime ,außer ich.Ich war daran gewöhnt, seine hasserfüllte Stimme zu hören.
 

,,Worum geht es hier wirklich?Du willst bestimmt etwas von mir,oder?”
 

Suprime war kurz stumm bevor er lachte.

Natürlich änderte sich meine Mimik dadurch nicht.Mich zu erschrecken war nahezu unmöglich.
 

Meine Kindheit hat mich abgehärtet….sehr abgehärtet.
 

,,Ich schicke dich auf eine Mission nach Paris. Du musst dort etwas für mich allerdigen.”,erklärte der Schurke.
 

Ich hob meine Augenbrauen hoch.Er hat mich noch nie auf eine Mission in Europa geschickt.
 

Paris…..Die Stadt der Liebe!Was will Suprime dort?Normalerweise konnte ich mir bei seinen Missionen immer denken,was das Ziel von Suprime war,diesmal nicht.
 

,,Was soll ich denn dort?”
 

,,Du hast doch bestimmt schon von Ladybug und Cat Noir gehört,oder?”,fragte mich mein Meister.
 

Ladybug und Cat Noir.Die Helden von Paris. Natürlich…..jetzt ergab alles Sinn.Es hatte etwas mit den Miraculous zu tun
 

Sollte ich ihnen die Miraculous abnehmen?Sollte ich sie gefangen nehmen?Frage über Fragen.
 

Es war mir aber verboten, Fragen zu stellen.

Suprime hat mir schon oft genug klar gemacht,dass ich seine Missionen nicht hinterfragen soll.
 

,,Ich habe schon von ihnen gehört!Was soll ich tun?Willst du etwa ihre Miraculous?”,fragte ich weiter.
 

,,Ihre Miraculous sind nicht das einzige Ziel.Ich möchte,dass du deine Fähigkeiten unter Beweis stellst.Bring mir die Miraculous,und du bekommst mehr Freiraum.”
 

Freiraum……Ein schönes Wort!Nur dass dieses Wort fremd in meinem Leben war.Auch wenn ich mir schon vorstellen konnte,dass er mich reinlegen würde, war ich neugierig.
 

,,Einverstanden!Wann geht es los?”,stimmte ich schließlich zu.
 

,,In einer Stunde fliegst du los!Um deine Tarnung zu verbessern, habe ich dich an einer Schule in Paris angemeldet.Du wirst während deiner Mission normal zur Schule.Halt Kontakt mit mir und teile mir alle Informationen mit.”,erklärte Suprime.
 

In Paris zur Schule gehen?Darauf hatte ich eigentlich keine Lust ,aber es war meine Mission.
 

In Japan musste man Schuluniformen tragen,ob es Paris genauso war?Viele Fragen flogen durch meinen Kopf,auf die ich bald eine Antwort erhalten würde.
 

Diese Mission würde aber gleichzeitig auch bedeuten,dass ich für ein paar Wochen frei bin.Den Suprime bleibt hier in Japan,und kann mich dann nicht bestrafen.
 

Wobei ich mir vorstellen konnte,dass er dort Diener hat, die ihm Bericht erstatten und mich kontrollieren.
 

Über Suprime musste man sich eine entscheidende Sache merken:Wenn er etwas tut,dann hat er einen bösen Plan dafür.
 

Bei meinen bisherigen Missionen ist mir das schon oft aufgefallen.Über die Details sprach ich nie.
 

In meinem Leben gab es eine einfache Faustregel:Wenn ich eine Mission bekomme, führe ich sie ohne Widerstand aus.
 

Und so war es auch diesmal.Ich hatte nicht vor Widerstand zu leisten,und das würde sich auch nicht ändern.
 

,,Ich habe verstanden,Suprime!Ich gehe jetzt meine Sachen packen. “,sprach ich ausdruckslos und begann den Raum zu verlassen.
 

Die Schritte auf dem Weg in mein Zimmer fielen mir irgendwie leichter,als die Schritte in Suprimes Raum.
 

Lag wahrscheinlich daran,dass ich Suprime nicht leiden konnte.Wer könnte auch so einen bösartigen Kerl mögen?
 

Aber ich musste tun was er sagt….Ich hatte keine Wahl!
 

Ich fuhr über mein langes, schneeweißes Haar.Die Haare hatte ich mir nicht gefärbt,Suprime war für diese Haarfarbe verantwortlich.
 

Die Frage, wie er das gemacht hat,konnte er mir nicht beantworten….Nein…Er wollte mir diese Frage nicht beantworten. Aber meine Haarfarbe ist nicht das eigentliche Problem in meinem Leben.
 

Ehrlich gesagt mochte ich sogar meine weißen langen Haare.Wobei es viel mehr Dinge gab, die ich nicht mochte.
 

Mir entfuhr ein Seufzen.Das Leben konnte so kompliziert sein.Und in meinem Fall war es mehr als kompliziert.
 

Die einzelnen Räume und Gänge in unserem Hauptquartier waren modern eingerichtet.Viele Experimente und Forschungen wurden hier durchgeführt.
 

Wobei ich auch eher zu den Experimenten gehörte.Ich war ja kein normaler Mensch mehr.
 

Ich bildete auf meiner Handfläche einen kleinen Tornado.Meine Fähigkeit hieß Kryokinese.Wie der Name schon sagt, konnte ich Schnee,Eis und Frost erzeugen .
 

Ich setzte diese Kraft nur selten ein.Aus dem einfachen Grund,dass diese Kraft super viel Schaden angerichtet hat.
 

Beispielsweise gelang es mir, einen ganzen Wald gefrieren zu lassen.Das war aber für das Dorf in der Umgebung eher schlecht. Denn sie fanden nichts mehr zu essen.
 

Und das ist nur eines von mehreren Beispielen gewesen.
 

Vor meiner Zimmertür blieb ich stehen.Ich benutzte meine Schlüsselkarte und betrat meine sogenannte Zelle.
 

Mein Zimmer war sehr einfach eingerichtet.Es war alles steril in weiß eingerichtet.Ich holte meinen Koffer aus der Ecke und fing an zu packen.
 

Da ich nicht sonderlich viel besaß,war ich schnell fertig.Klar,warum sollte ich Dienerin viele Sachen besitzen?
 

Ich ging wieder in den Raum von Suprime.
 

,,Ich bin fertig mit packen.Es kann losgehen!"
 

,,Gut,begib dich zum Flughafen!”,erwiderte Suprime.
 

,,Ja,Suprime!”
 

Also,jetzt geht es los.Paris,ich komme!Das wird bestimmt interessant werden.Ich werde Ladybug und Cat Noir vernichten. Nicht weil ich sie nicht mag,einfach weil es meine Mission war.
 

Es stellt sich natürlich die Frage, was Suprime für ein Problem mit den Helden in Paris hat,aber das war mir in diesem Moment egal.
 

Ich war einfach dazu da, Aufträge auszuführen,das war der Grund für meine Existenz.
 

Sicht Ende
 

Wie angewiesen, fuhr Kyoko zum Flughafen.

Suprime hat ihr, um ganz sicher zu gehen,einen Privatjet zur Verfügung gestellt.
 

Sie hatte natürlich auch ein paar Waffen dabei,und in einem zivilen Flugzeug hätte sie das nicht mitnehmen können.
 

Kyoko nahm ein Schwert und zwei scharfe Metallfächer mit.Sie wusste,dass der Kampf gegen die Helden in Paris schwierig werden würde.
 

Mit gemischten Gedanken und Gefühlen flog sie von Tokio nach Paris.
 

Paris François Dupont Schule
 

Während Madame Bustier Unterricht gab unterhielten sich die Schüler immer wieder heimlich miteinander.
 

,,Und Marinette?Hast du heute etwas besonderes vor?”,fragte Alya leise.
 

Marinette lächelte.Ihre beste Freundin war natürlich sehr neugierig.Aber das mochte sie sehr an ihr.
 

,,Nichts besonderes!Außer Shadow Moth schlägt wieder zu!”,wisperte die Blauhaarige zurück.
 

,,Ja,ich verstehe!Ladybug sollte sich vielleicht ein bisschen Urlaub gönnen. “
 

Marinette kicherte.Sie war sehr froh,dass sie Alya ihr Geheimnis gesagt hat.Sie musste sie nicht mehr belügen und konnte ihr alles anvertrauen.
 

Sie war zum Glück die einzige neben Su-Han, die wusste,dass Marinette Ladybug ist.Ab und zu half Alya ihrer Freundin als Rina Rouge Probleme zu beseitigen.
 

Als Hüterin bestimmte Marinette darüber, wer ein Miraculous bekam und wer nicht.Sie hat entschieden,dass Alya ihr Miraculous komplett behalten darf.
 

,,Ladybug kann sich zwar keinen Urlaub gönnen,aber sie kann Zeit mit ihren Freunden verbringen.”,erwiderte Marinette mit einem Zwinkern.
 

,,Verstehe!Wollen wir zu dir nach Hause gehen?”,fragte die Braunhaarige lächelnd.
 

,,Klar!”
 

In der Pause stand Marinette mit Alya,Rose,Juleka,Alix und Myléne zusammen.
 

,,Und was habt ihr alles so vor?”,fragte Alix entspannt.
 

,,Ich und Marinette treffen uns bei ihr Zuhause.”,antwortete Alya lächelnd.
 

,,Schön!Ich gehe mit Ivan ein paar Bäume pflanzen.”,kündigte Myléne stolz an.
 

Myléne hatte einen grünen Daumen.Sie organisierte Proteste und versuchte, sich so klimafreundlich wie möglich zu benehmen.
 

Deshalb wunderte es niemanden,dass sie wieder etwas für die Umwelt tat.Sie waren alle stolz auf sie.
 

,,Es freut uns sehr,dass du dich für die Umwelt einsetzt.Ich und Juleka gehen schwimmen.”,sagte Rose gut gelaunt.
 

,,Das hört sich alles schön an!Ich muss Kim im Sprinten besiegen.”,lachte Alix siegessicher.
 

Alix liebt Wetten über alles.In Kim hat sie einen Rivalen gefunden.Täglich schlossen Kim und Alix irgendwelche Wetten ab.
 

Wer kann am besten tanzen?Wer kann am schnellsten laufen?Und noch viele andere Wetten.
 

Die Pause verging und die Schüler kehrten in die Klassenräume zurück.
 

,,Liebe Schüler,bevor wir mit dem Unterricht starten, muss ich euch etwas Wichtiges mitteilen.Wir bekommen bald eine neue Schülerin aus Japan.Ihr Name ist Lucy Hanato.Bitte seid alle nett zu ihr!”,sagte die Lehrerin.
 

Es brach Tuscheln unter den Schülern aus.

Wie immer war jeder sehr aufgeregt.Eine neue Mitschülerin war natürlich für alle etwas besonderes.
 

,,Lucy ist ein merkwürdiger Name.”,flüsterte Alya ihrer besten Freundin zu.
 

,,Naja,in Japan ist der Name wahrscheinlich gewöhnlich.Hoffentlich ist sie nett!”,wisperte Marinette zurück.
 

,,Gut,dass sie aus Japan kommt!Dann kann sie mir Sushi machen!”,lachte Chloé arrogant.
 

Marinette verdrehte genervt ihre Augen.Chloé würde sich wahrscheinlich auch nie ändern.Auch der Rest der Klasse war über diesen Kommentar genervt.
 

,,Zeig etwas mehr Respekt ,Chloé!”,forderte Madame Bustier streng.
 

Unbeeindruckt, verdrehte die Blondine kurz ihre Augen.
 

,,Marinette,Alya,wäre es für euch ok,wenn sie zwischen euch sitzt?”,fragte Madame Bustier lächelnd.
 

,,Klar!”,stimmte Marinette sofort zu,während Alya etwas skeptisch war.
 

,,Sicher,dass das eine gute Idee ist?”,fragte die Braunhaarige.
 

,,Ich bin mir sicher,dass wir daran nicht sterben werden.”,lachte die Blauhaarige.
 

,,Das ist sehr nett von euch!”,sagte die Lehrerin zufrieden.
 

Nachdem diese Angelegenheit geklärt war, begann der nächste Unterricht.
 

Agreste Anwesen
 

Gabriel stand in seinem Versteck.Neben ihm stand seine Assistentin Natalie.
 

,,Ladybug und Cat Noir schaffen es immer wieder, mich zu besiegen.All diese Schurken sind nutzlos!Um ihre Miraculous zu bekommen, brauche ich eine bessere Strategie!”,sprach der Mann wütend.
 

,,Ich verstehe Sie!Aber ich wüsste nicht, wie wir am besten vorgehen sollten.”,antwortete Natalie ausdruckslos.
 

Als Shadow Moth hat es Gabriel natürlich unnormal aufgeregt die ganze Zeit gegen die Helden zu verlieren. Mittlerweile hat er aufgehört zu zählen, wie oft er besiegt wurde.
 

,,Was sollen wir nur tun, Natalie?Diese Helden haben auf jeden meiner Pläne eine Strategie oder einen Konter!”
 

Es herrschte kurz Stille, bevor die Assistentin antwortete:,,Vielleicht sollten wir über einen neuen Komplizen nachdenken.Wir sind sicher nicht die Einzigen, die versuchen Ladybug und Cat Noir zu besiegen. “
 

,,An sich ein guter Vorschlag,aber solche Leute zu finden ist schwierig.”,antwortete der Agreste.
 

,,Da haben Sie natürlich recht!Dafür finden wir bestimmt eine Lösung. “
 

Norro und Dussu flogen nervös daneben.Wie immer waren die Kwamis stumm.Gabriel verbot ihnen meistens zu reden.
 

,,In den nächsten Tagen sollten wir unsere Angriffe fürs erste einstellen.So können wir planen, wie es weitergeht.”
 

,,Ja,Monsieur!”
 

François Dupont Schule
 

Der Unterricht ist mittlerweile beendet.Die Schüler verließen das Schulgelände.
 

,,Sollen wir direkt zu dir gehen?”,fragte Alya ihre beste Freundin.
 

,,Klar,gehen wir!”
 

,,Hey,Leute!”,begrüßte Adrian die Freundinnen.
 

Marinette wurde sofort nervös.Das Mädchen war wirklich verliebt.Alya bemerkte ihre Nervosität und lachte.
 

,,Hi,Adrian!”,erwiderte Alya entspannt.
 

,,Ha-H-Hallo Adrian!”,stotterte Marinette nervös.
 

,,Was habt ihr heute so vor?”,fragte der Agreste lächelnd.
 

,,Ich besuche Marinette zuhause.Und du?”
 

,,Ich gehe mit Nino ein bisschen spazieren.Ich wünsche euch viel Spaß!”,antwortete der blonde Teenager lächelnd.
 

,,Danke,Adrian!”
 

Als sie sich von Adrian verabschiedet haben, war Marinette erleichtert.
 

,,Versuch doch endlich normal mit ihn zu reden!”,seufzte Alya kopfschüttelnd.
 

,,Ich kann es einfach nicht!Immer wenn ich vor ihm stehe, bin ich total nervös und kriege keinen Satz heraus.Aber….Ich habe ehrlich gesagt schon aufgegeben. ”,erwiderte Marinette leicht verzweifelt.
 

,,Wir kriegen das schon hin!Aber zuerst sollten wir uns entspannen.”,sagte die Braunhaarige, als sie die Bäckerei betraten.
 

,,Hallo ihr zwei!Schön,dass ihr wieder da seid!”,begrüßte Sabine die Mädels lächelnd.
 

,,Hi,Mama!Ich und Alya gehen direkt nach oben.”,antwortete die Blauhaarige lächelnd und ging mit Alya nach oben.
 

In Marinettes Zimmer kamen direkt alle Kwamis auf sie zu.
 

,,Schön,dich wiederzusehen,Hüterin!”,begrüßte Sass Marinette.
 

,,Hallo!Ich hoffe,ihr habt keinen Mist gebaut!”
 

,,Natürlich nicht!”,lachte Fluff gespielt unschuldig.
 

Marinette schüttelte lächelnd den Kopf.

Ihr Blick fiel auf die Bilder an ihrer Wand und blieb bei einem Bild von Luka hängen.
 

Lächelnd nahm die Blauhaarige das Foto in die Hand.
 

Marinettes Sicht

Ich habe schon längst akzeptiert ,dass ich und Adrian nie zusammen sein werden.Auch wenn es sehr weh tut…..Aber das Leben geht weiter!Seit kurzem fühle ich mich sehr zu Luka hingezogen.Obwohl wir schon mal für kurze Zeit zusammen waren.Ich habe ihn damals verletzt,so sehr,dass er akumatisiert wurde.Ob er einer Beziehung eine zweite Chance geben würde?Ich wünsche es mir!

Sicht Ende
 

,,Verstehe,du magst Luka immer noch!”,lachte Alya neben ihr.
 

Erschrocken drehte sie sich zu ihr.Sie hat nicht daran gedacht,dass Alya noch da war.
 

,,N-Nein also….Ich….”,stotterte die Halbchinesin nervös.
 

,,Du musst mich nicht belügen,Süße!Es ist schön,dass du langsam von Adrian wegkommst.”,kicherte Alya und legte eine Hand auf ihre Schulter.
 

Marinettes Wangen färbten sich augenblicklich in einem zarten Rotton und das brachte Alya nur noch mehr zum Kichern.
 

Die junge Heldin versuchte empört zu tun, konnte sich aber ebenfalls ein Lachen nicht verkneifen und stimmte mit ein. Plötzlich begann ihr Handy zu klingeln und ließ die beiden verstummen.
 

Natürlich war es Luka.Wer auch sonst?Als Marinette dies bemerkte, erschrak sie so heftig, dass ihr das Gerät beinahe aus der Hand fiel, doch sie konnte es noch im letzten Moment auffangen.
 

,,Was soll ich tun?!”,rief die Blauhaarige panisch und nervös zugleich.
 

,,Natürlich ran gehen!”,erwiderte Alya sofort und musste erneut lachen. Marinette jedoch zögerte noch immer und starrte unschlüssig auf ihr Handydisplay, wo noch immer der Name von Luka aufleuchtete.
 

,,Ran gehen?Nein!Was, wenn ich etwas falsches sage?Was wenn er mich blöd findet?Was wenn ich alle Wörter verdrehe?!”
 

Alya schüttelte lächelnd den Kopf und ging heimlich ran.
 

,,Alya bitte hilf mir!”,flehte die Hüterin verzweifelt.
 

,,Hallo Marinette!Wie geht's dir?”,ertönte Lukas Stimme am anderen Ende der Leitung. “Äh, Hey.”stotterte Marinette ins Telefon, während Alya im Hintergrund leise kicherte, woraufhin sie ihr einen mahnenden Blick zuwarf. “Ich hoffe, ich störe dich gerade nicht.”
 

Leicht verzweifelt guckte sie ihre beste Freundin an.Alya zeigte ihr an, ruhig zu bleiben.
 

,,Nein,nein!Du störst überhaupt nicht!Mir geht's gut,und wie geht es dir?”,erwiderte Marinette lächelnd.
 

,,Bei mir ist alles cool!Freut mich, dass es dir gut geht!”entgegnete Luka, was Marinette ein Schmunzeln aufs Gesicht zauberte.
 

Alya, die das Schauspiel noch immer aus nächster Nähe beobachtete, lächelte ebenfalls und ermutigte ihre beste Freundin mit einem Kopfnicken dazu, ihn nach einem Treffen zu fragen.
 

“Marinette,hättest du Lust dich mit mir nach der morgigen Bandprobe zu treffen?Ich habe an deiner Melodie gearbeitet und würde es dir gerne vorspielen.”,sagte Luka sanft.
 

In ihrer Brust machte Marinettes Herz Freudensprünge. Eigentlich wollte sie ihn nach einem Treffen fragen,doch jetzt tat er es von ganz allein.
 

,,JA!Ähm…Ich meine,ja gerne!”,stimmte Marinette aufgeregt zu.
 

Alya war sofort Feuer und Flamme, sie legte sich bereits gedanklich ein passendes Outfit für ihre Freundin zurecht, um ihr am Ende bei der Auswahl helfen zu können.
 

,,Cool!Bis morgen!”,erwiderte der Couffain glücklich.
 

,,Ja,bis morgen!”
 

Nachdem Marinette das Telefonat beendet hatte, drehte sie sich glücklich im Kreis. Dabei fasste sie Alya an den Händen und drehte sich mit ihr im Kreis.
 

Die Schmetterlinge in ihrem Bauch wurden quasi zu Flugzeugen, als sie daran dachte, am nächsten Tag mit ihm auf ein Date zu gehen, verspürte sie dabei vor Aufregung ein leichtes Kribbeln.
 

Luka ging es genauso.Er war auch sehr aufgeregt.Lächelnd spielte er auf seinem Bett Gitarre.
 

,,Ist irgendein Wunder passiert oder warum strahlst du so?”,fragte Juleka lächelnd.
 

,,Naja,ich treffe mich morgen mit Marinette.“,antwortete der Türkishaarige aufgeregt.
 

,,Verstehe,Marinette ist also der Grund!”,grinste die Schwarzhaarige. Wer sollte es auch sonst sein? War Julekas Gedanke und grinste in sich hinein.
 

Natürlich wusste Juleka von den Gefühlen ihres Bruders.Es tat ihm schon ziemlich weh,dass Marinette Gefühle für Adrian hatte.Aber es machte ihr glücklich,bald ein Date mit ihr zu haben.
 

,,Sie liegt dir immer noch sehr am Herz,oder?”,fragte Juleka lächelnd.
 

Luka bekam rote Wangen und antwortete:,,Ja,ich hoffe,dass sie es erwidert!”
 

,,Ich weiß nicht, ob sie immer noch Gefühle für dich hat,aber ich wünsche es dir.”,sagte die Schwarzhaarige.
 

,,Danke,Juleka!Wie war das Schwimmen mit Rose?”
 

,,Es war super!In Zukunft werde ich öfter schwimmen gehen.”
 

,,Freut mich für dich!”,lachte Luka und spielte weiter Gitarre.
 

Währenddessen stand Kyoko vor der Tür ihres kleinen Apartments.
 

Suprime hat ihr dieses Apartment unter falschen Namen besorgt.Es lag im Herzen von Paris.
 

Kyokos Sicht

Der Flug ging echt schnell….Für mich viel zu schnell.Da bin ich also….In Paris.Es soll heißen, hier findet man seine große Liebe…..schon klar!Die Menschen sind vom Aberglauben zerfressen.
 

Ich öffnete die Tür und betrat das aufgeräumte hübsche Apartment.Es war schlicht eingerichtet.Ein kleines Wohnzimmer,ein Badezimmer, eine kleine offene Küche und ein Schlafzimmer.
 

Wenn man es mit den Wohnungen vergleicht, in denen ich gelebt habe, luxuriös.
 

,,Das wird also mein Zuhause für unbestimmte Zeit sein.”,flüsterte ausdruckslos zu mir selbst.
 

Auf meinem Nachttisch entdeckte ich einen Brief.Schnell laß ich ihn.
 

In dieser Stadt trägst du den Namen Lucy Hanato.Du gehst auf die François Dupont Schule.Außerdem ist im Brief eine Bankkarte drin, benutze diese um alles zu kaufen, was du brauchst. Verrat niemanden deine wahre Identität.Verhalt dich möglichst unauffällig!Hol mir so schnell wie möglich die Miraculous.Jede Woche werde ich einen Kontrollanruf machen,dann möchte ich einen Bericht hören.Die anderen Regeln kennst du!

Suprime
 

Ich legte den Brief zur Seite und legte mich hin.Selbst hier würde Suprime wahrscheinlich jeden meiner Schritte verfolgen und kontrollieren.
 

Er liebte Kontrolle.
 

,,Was wird hier wohl passieren?”
 

Diese Frage beschäftigte mich sehr.Ich entschied ,dass es besser wäre, Vertrauen zu den Menschen in Paris aufzubauen.Mit Feindseligkeit würde ich nicht weit kommen.
 

Ich darf sie nicht zu Nahe an mich heran lassen,aber sie auch nicht zu sehr auf Distanz halten.Ich musste einen mittleren Weg einschlagen.
 

Was sie wohl zu meinen weißen Haaren sagen würden?
 

Ich hoffe, es macht ihnen nichts aus.Und mal wieder musste ich an die zwei Personen denken,die mir alles genau hatten.
 

Es waren nicht Ladybug und Cat Noir,sondern zwei andere Personen. Zwei Personen, die ich über alles hasse.
 

Aber wer sie sind,wird in meiner Geschichte erst später aufgeklärt.
 

Langsam fing ich an, meinen Koffer auszupacken.Viel besaß ich nun wirklich nicht,aber das ging in Ordnung.
 

Ich schaute aus dem Fenster und mir stach sofort der Eiffelturm ins Auge.Es sah schön aus,das musste ich zugeben.
 

Da fiel mir ein,dass ich nur japanische Klamotten dabei hatte.Um mich anzupassen, entschied ich mich ein bisschen einkaufen zu gehen.
 

So konnte ich auch gleichzeitig die Stadt erkunden.
 

Sicht Ende
 

Kyoko verließ ihr Apartment und kaufte wie geplant ein paar Outfits.
 

Als sie wieder da war,war es schon Abend.Schnell zog sie sich um und betrachtete sich im Spiegel.
 

Sie hat sich für ein weißes Hemd entschieden. Dazu eine weißer Rock und eine schwarze Strumpfhose.Als Schuhe trug sie braune Stiefel mit Absätzen.
 

,,Gut,François Dupont,ich komme!”
 

Ich hoffe, es hat euch gefallen!Gibt der Geschichte gern ein Sternchen. Und Feedback ist gern gesehen.

Distanz bewahren

Am nächsten Morgen wachte Marinette aufgeregt auf.
 

,,Morgen,Marinette!”,begrüßte Tikki sie lächelnd.
 

,,Morgen,Tikki!Heute wird ein fantastischer Tag!”,trötete die Blauhaarige freudig.
 

Der Kwami kicherte:,,Wegen Luka?”
 

Marinettes Wangen färbten sich leicht rot, bevor sie schnell anfing, sich fertig zu machen.
 

Voller Energie betrat Marinette die Küche.Sabine verschluckte sich fast an ihren Kaffee.
 

,,Huch!Morgen,Süße!Du bist heute wirklich früh wach!”,begrüßte Sabine ihre Tochter.
 

,,Hallo,Mama!Ich bin heute ausnahmsweise früh dran!”,erwiderte Marinette und küsste kurz ihre Wange,bevor sie anfing zu frühstücken.
 

,,Hast du heute etwas besonderes vor?”
 

,,Ich gehe heute zur Bandprobe.Ansosten ist alles so wie immer.”,antwortete Marinette während sie aß.
 

,,Verstehe,ich wünsche dir viel Spaß!”
 

,,Danke,Mama!”
 

Nach dem Frühstück machte sich die Blauhaarige schnell auf den Weg zur Schule.

Dort wurde sie auch sofort von Alya begrüßt.
 

,,Hey,Süße!”
 

Die Freundinnen umarmten sich kurz.
 

,,Hi,Alya!”
 

,,Du bist heute sogar früh dran!Hat das etwas mit Luka zu tun?",fragte die Braunhaarige wissend.
 

,,Warum findet es jeder komisch,dass ich zu früh bin?”,fragte die Dupain-Cheng verdattert.
 

Marinettes Umfeld war es gewohnt ,dass sie zu jeden erdenklichen zu spät kam.Wenn sie zu früh kam,hatte dies meistens einen besonderen Grund.
 

Natürlich wusste Alya,dass es an den bevorstehenden Date lag.
 

,,Ja,es liegt an Luka!Zufrieden?”
 

,,Ja,zufrieden!Ich weiß genau, was du anziehen sollst!Ich bereite dich gut auf alles vor!”,sagte Alya und legte ihren Arm um sie.
 

,,Ich ahne Böses!”,flüsterte die Blauhaarige lächelnd.
 

Vor ihrem geistigen Auge sah Marinette schon, wie ihre beste Freundin ihr Outfit aussuchte und stark schminkte. Allein die Vorstellung bereitete ihr Unbehagen und sie malte sich bereits gedanklich aus, als sie plötzlich in einem auffällig zusammengewürfelten Outfit zu ihrem Date gehen musste.
 

“Keine Sorge Marinette, ich passe auf dich auf und egal welches Outfit Alya am Ende für dich aus wählt, Luka mag dich so wie du bist.Mit und ohne ausgefallenem Outfit, da bin ich mir ganz sicher.”flüsterte ihr Tikki in dem Versuch, sie damit zu beruhigen, von ihrem Versteck aus.
 

“Danke Tikki, das ist wirklich sehr beruhigend.”flüsterte sie zurück und wurde alsbald von Madame Bustier unterbrochen, die gerade gefolgt von der neuen Schülerin das Klassenzimmer betrat.
 

Sofort waren alle Blicke auf die neue Mitschülerin gerichtet.Alle waren komplett stumm und aufgeregt.
 

,,Guten Morgen,Schüler!Heute ist der erste Tag unserer neuen Mitschülerin.Stell dich bitte vor.”,sprach Madame Bustier lächelnd.
 

Ausdruckslos schaute sich das Mädchen kurz um.
 

,,Mein Name ist Lucy Hanato.Ich komme aus Japan.Schön euch alle kennenzulernen.",stellte sich die Weißhaarige vor.
 

Es brach wieder Tuscheln zwischen den Schülern aus.
 

,,Ihr Haare……Sie sind schneeweiß!”,flüsterte Marinette ihrer besten Freundin zu.
 

,,Ja….Sowas habe ich noch nie gesehen!”,erwiderte Alya staunend.
 

,,Ich muss aber zugeben,dass sie sehr hübsch aussieht.”,wisperte die Blauhaarige nachdenklich.
 

,,Auf gute Zusammenarbeit!Setz dich bitte zwischen Alya und Marinette hin.Das sind das Blauhaarige und das Braunhaarige Mädchen.”,sagte die Klassenlehrerin sanft.
 

,,Alles klar!”
 

Äußerlich ging Kyoko ganz normal zu ihrem Sitzplatz,doch innerlich fiel ihr jeder Schritt schwer.
 

Sie konnte sich selbst nicht erklären, warum ihr jeder Schritt schwer fiel.War es Nervosität?Sie konnte es sich nicht erklären.
 

,,Hallo,ich bin Alya!”
 

Kyokos Blick schweifte zu Alya und sie setzte sich ein Lächeln auf.
 

,,Sehr erfreut!”,erwiderte die Weißhaarige und schüttelte ihre Hand.
 

,,Hallo,ich bin Marinette!”
 

,,Freut mich,Marinette!”
 

Ein paar Reihen hinter Kyoko,Alya und Marinette saßen Nino und Adrian zusammen.
 

,,Sie sieht eigentlich ganz nett aus.”,flüsterte Nino seinem besten Freund zu.
 

,,Stimmt,aber sie wirkt emotionslos”,antwortete der Agreste nachdenklich.
 

,,Stimmt,sie hat bisher nicht einmal gelächelt!”,bemerkte der DJ.
 

,,Wahrscheinlich ist sie einfach nur nervös.”
 

Natürlich konnten Nino und Adrian nicht wissen, warum sie wirklich keine Emotionen zeigte.
 

Lucy alias Kyoko versuchte den gesamten Unterricht so wenig wie möglich zu reden.Immer wieder wurde sie von Mitschülern genauer betrachtet,aber das störte sie nicht.
 

In der Mittagspause saßen alle Mitschüler in der Cafeteria. Alle außer Kyoko.Sie stand mit ihrem Essen nachdenklich rum.Sie haderte mit der Entscheidung, wo sie sitzen sollte.
 

Während ihr Blick über die Cafeteria schweifte, traf sich ihr Blick mit dem von Adrian.
 

Kyokos Sicht

Wo sollte ich sitzen?Diese Frage habe ich mir innerlich unzählige Male gestellt.Während ich meinen Blick über all die Tische von der schweifte sah ich einen blonden Jungen in die Augen.
 

Ein Junge mit grünen Augen.Sein Blick wirkt irgendwie….besorgt!Ein paar Sekunden sahen wir uns einfach nur an,bevor ich einen leeren Tisch entdeckte.
 

Mit meinem Essen setzte ich mich allein hin.Ich konnte immer noch ein paar Blicke auf mich spüren.Ich ließ mich davon aber nicht irritieren und fing an zu essen.
 

Eine meiner Fähigkeiten war es Menschen zu spüren,die mich beobachten.Dies war aber nur eine von vielen Fähigkeiten.
 

Auch wenn ich nicht um diese Fähigkeit gebeten habe.
 

Mal wieder schweifte mein Blick über die gesamte Cafeteria.All diese Schüler haben an den Tischen sehr vertraut gewirkt.Ich werde aber nie Teil von einer Freundesgruppe sein können.Das habe ich aber akzeptiert.
 

Ich hatte hier ein Mission.Ich durfte das Ziel nicht aus den Augen verlieren.Sonst…..würde ich wieder bestraft werden.
 

Ich schob meinen Ärmel ein bisschen hoch und schaute mir ein paar meiner alten Narben an.
 

Wenn man viele Schläge abbekommen hat,dann spürt man irgendwann gar nichts mehr.
 

Ein trauriges Lächeln bildete sich auf meinen Lippen.Mein Leben bestand fast nur aus Demut.Wie sehr ich all diese glücklichen Menschen beneide……
 

,,Hey!”,rief eine weibliche Stimme und schlug laut auf meinem Tisch.
 

Ich erschreckte mich nicht mal,sondern sah einfach nur nach oben.Eine Blondine mit blauen Augen sah mich wütend an.
 

,,Entschuldige,kennen wir uns?”,fragte ich ausdruckslos.
 

,,Ich bin Chloé Bourgeois!Und das hier ist mein Tisch,also verschwinde!”,antwortete das Mädchen selbstverliebt.
 

Was ist denn das für eine Diva?Tja,so ist die Schullaufbahn halt.Soll ich auf sie hören?

Obwohl ich ja nichts falsch gemacht habe!

So ein Mist!Ich muss die Haltung bewahren!
 

,,Ich gehe nirgendwo hin.Aber du kannst dich gerne dazu setzen.”,antwortete ich ohne Emotionen und aß einfach weiter.
 

,,Wie redest du mit mir?Ich bin die Tochter von Bürgermeister Bourgeois!Und ich befehle dir aufzustehen!”,sagte Chloé laut.
 

Auf einmal war es in der Cafeteria ruhig und alle drehten sich zu uns.
 

,,Tut mir leid,aber ich werde nirgendwo hingehen. “,erwiderte ich nochmal.
 

Ich konnte eindeutig sehen, wie Chloé rot vor Wut wurde.Einen Kampf sollte ich nicht anzetteln….Wobei eigentlich fängt sie den Streit an.
 

,,Es reicht Chloé!”,sprach eine Person streng.
 

Alle sahen einen blonden Teenager,der mich mehrmals beobachtet hat.Aber leider kannte ich seinen Namen nicht.
 

,,Halt dich da bitte raus,Adrichéri!”
 

,,Nein!Dieses Mädchen hat ihren ersten Tag hier.Sei gefälligst nett!”,appellierte der Teenager streng.
 

Chloé knirschte mit ihren Zähnen, bevor sie schnaubte und sich einfach woanders setzte.

Der Junge ging lächelnd auf mich zu und fragte:,,Alles ok?”
 

,,Ja,danke,Adrichéri!”
 

Adrichéri ist schon ein komischer Name.Aber dafür will ich ihn nicht verurteilen.Immerhin hat er mir geholfen.Durch diese Chloé habe ich leider Aufmerksamkeit erregt.Genau das was ich nicht wollte.
 

Der blonde Junge lachte, nachdem ich ihn Adrichéri genannt habe.
 

,,Mein Name ist Adrian Agreste!”,stellte sich der Junge vor und reichte ihr die Hand.
 

Ich lächelte und schüttelte seine Hand.Irgendwie ist er sympathisch.
 

,,Danke,für deine Hilfe!Diese Chloé scheint wohl sehr impulsiv zu sein.”
 

Adrian lachte nochmal:,,Ja,so kennen wir sie.”
 

,,Verstehe!”
 

,,Also,wenn Chloé dir Probleme bereitet, kannst du gerne zu mir kommen!”
 

Auf dieses Angebot war ich zwar nicht unbedingt angewiesen,denn ich konnte sehr gut auf mich aufpassen,aber um keinen Verdacht zu erregen, erwiderte ich:,,Danke,sehr nett von dir!”
 

Mit einem Zwinkern ging Adrian zurück an seinen Tisch,und ich konnte endlich mein Essen genießen.
 

Sicht Ende
 

Noch bevor sich Adrian hingesetzt hat, sagte Nino:,,Das war mal eine interessante erste Unterhaltung. “
 

,,Tja,Chloé wird sich wohl nie ändern!”,erwiderte Adrian und aß weiter.
 

Marinette und Alya beobachteten auch die Weißhaarige.
 

,,Sie hat sich Chloé gut entgegengesetzt.”,sagte Alya lächelnd.
 

,,Ja,ich finde sie jetzt schon klasse!”
 

,,Meinst du nicht,dass sie irgendwie komisch wirkt?”,fragte Tikki heimlich.
 

,,Wieso fragst du?”,wollte die Hüterin wissen.
 

,,Weil sie anscheinend mit niemandem Kontakt aufnehmen will.Sie sitzt die ganze Zeit alleine rum.”,flüsterte der Kwami skeptisch.
 

,,Du machst dir viel zu viele Sorgen,Tikki!Sie ist neu hier und muss sich erstmal an alles gewöhnen.Sie wird bestimmt bald Freundschaften schließen.”,antwortete Marinette lächelnd.
 

,,Ich hoffe,du hast recht!”
 

,,Ich finde es toll,dass Adrian sie verteidigt hat!”,sagte die Braunhaarige lächelnd.
 

,,Ich auch!Adrian ist eben gutherzig!”
 

Die weitere Mittagspause verging ohne weitere Ereignisse.Im Klassenraum war Lucy wie immer Stumm.
 

Nach dem Schulschluss ging Marinette zusammen mit Alya nach Hause.
 

,,Also,bereit für dein Date?”,fragte Alya lächelnd.
 

,,Ähm….Ja….Glaube ich…”,erwiderte die Blauhaarige nervös.
 

Alya lächelte breiter und untersuchte sofort den Kleiderschrank von Marinette.Schnell nahm sie ein Kleid raus.
 

,,Probier das aus!”,forderte die Braunhaarige.
 

Marinette nickte und nahm das Kleid an sich.Nachdem sie sich umgezogen hat, betrachtete sie sich im Spiegel.
 

,,Du siehst super aus!”,sagte die Césaire aufgeregt.
 

,,Danke,dann können wir gleich los!”
 

,,Warte ein paar Sachen fehlen noch!”
 

Verwirrt sah Marinette ihre beste Freundin an,und ehe sie sich versah, hatte Alya ihr die Zöpfe gelöst.
 

Ihre Haare waren offen.Überrascht sah sie sich nochmal im Spiegel an.
 

,,Das sieht wunderschön aus!”,schwärmte Alya grinsend.
 

,,Sicher?”
 

,,Ja,sicher!Jetzt fehlt nur noch ein bisschen Schminke!”
 

Während Alya ihrer besten Freundin ein Umstyling gab,saß Kyoko nachdenklich in ihrem Zimmer.
 

Sie hatte keinen Plan,was sie in ihrer Freizeit tun sollte.Ihre Hausaufgaben hatte sie schon längst erledigt.
 

Kyoko seufzte und schaute ausdruckslos nach draußen.
 

,,Es könnte ja nicht schaden, sich die Beine zu vertreten.”,sagte sie zu sich selbst.
 

Sie verließ ihr Apartment und fing in Paris zu spazieren.Natürlich kam sie schnell am Ufer der Seine an.
 

Sie betrachtete ihr Gesicht im Wasser.Ihr Gesicht war ein reines Gesicht ohne jegliche Narben oder andere hässliche Dinge.
 

Flashback Kyoko
 

Ein kleines Mädchen lag benommen auf dem Boden.Vor ihr stand ein wütender Mann.
 

,,Es tut mir leid,ich…”,bevor das Mädchen den Satz beenden konnte, bekam sie schon den nächsten Schlag ins Gesicht.
 

Wieder fiel sie um und hörte ein Klingeln im Ohr.Der Mann hat mir gesprochen, doch durch das Klingeln im Ohr verstand sie nur einen Bruchteil.
 

,,Blöde Göre!Du sollst dich mir nicht widersetzen!Wenn du mir noch einmal widersprichst,dann kriegst du noch mehr Schläge!”,sprach der Mann voller Hass.
 

Kyoko wimmerte nur schwach,bevor ihr Tränen über die Wangen liefen.
 

,,Steh auf,Kyoko!”
 

,,Nein,ich will nicht!”,schluchzte die 11-Jährige.
 

,,STEH AUF!”
 

Ängstlich stand sie wieder auf.
 

,,Warum muss ich denn nur dieses Leid ertragen?”,fragte das Mädchen weinend.
 

,,Beweis mir deine Stärke!Na los!Greif mich an!”
 

,,Nein,und wenn du mich hundert mal schlägst!Ich will niemanden weh tun!”,erwiderte die Weißhaarige.
 

Bevor Kyoko einen weiteren Schlag bekam, schloss sie ihre Augen.Plötzlich hörte sie nur kurz einen Schrei.
 

Als sie ihre Augen öffnete, war der komplette Raum inklusive des Mannes gefroren.Schockiert hielt sie die Luft an und setzte sich ängstlich hin.
 

Ein Mann außerhalb des Raumes lächelte zufrieden.
 

,,Das Testsubjekt hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen!”,lachte der mysteriöse Mann zu sich selbst.
 

Im Eis konnte Kyoko ihr Spiegelbild sehen.Sie hatte mehrere blaue Flecken im Gesicht.Doch nachdem sie einmal geblinzelt hatte, waren plötzlich alle Verletzungen verschwunden.
 

Der Mann, der sich das Schauspiel von einem Fenster aus ansah, flüsterte:,,Selbstheilung,interessant!Das Mädchen ist stärker als gedacht!”
 

,,Sollen wir sie wieder zurück in die Zelle bringen?”,fragte ein Wissenschaftler neben ihm.
 

,,Ja,seid aber vorsichtig!”
 

Bewaffnete Männer betraten den gefrorenen Raum und zerrten das weinende Mädchen in ihre Zelle.
 

Flashback Ende
 

Kyoko wollte sich weiter in ihre Gedanken vertiefen, als plötzlich Musik ertönte.
 

Verwundert sah sie sich um und entdeckte ein Hausboot in der Nähe.Ihre Beine trugen sie neugierig zum Hausboot.
 

Auf dem Deck sah sie bekannte Gesichter und eine Band.
 

,,Seid ihr alle bereit für die Probe?”,fragte Rose per Mikrofon.
 

,,Ja,aber ein paar Gäste fehlen noch.”,erwiderte Nino.
 

,,Wie immer Marinette und Alya.”,lachte Zoé.
 

Wie aufs Stichwort kamen die beiden Mädels am Hausboot an.
 

Marinettes Sicht

Mein Herz sprang mir förmlich fast aus der Brust.Ich konnte meine Aufregung kaum beschreiben.Es ist ja nur eine Bandprobe!Beruhig dich Marinette!
 

,,Hallo,Marinette!”,begrüßte Zoé mich nett.
 

,,Hi,Zoé!”
 

,,Schön,dass ihr gekommen seid!”,begrüßte uns Nino.
 

,,Natürlich kommen wir!”,erwiderte Alys grinsend.
 

,,Könntest du Luka holen?”,fragte Juleka lächelnd.
 

Ich nickte nervös und ging ins Hausboot.Mit jedem Schritt wurde ich nervöser.Als ich vor seiner Tür ankam, atmete ich einmal tief durch und fuhr mir durchs Haar.
 

,,Ob ihm meine langen Haare gefallen würden?”,fragte ich mich selbst.
 

,,Keine Sorge,Marinette!Luka mag dich so, wie du bist!”,machte Tikki mir Mut.
 

Ich lächelte meinem Kwami dankbar an.

Leise klopfte ich an sein Zimmer.
 

Sicht Ende
 

Lukas Sicht

Ich stimmte gerade meine Gitarre für die Probe, als es klopfte.Wahrscheinlich war es meine Schwester.
 

,,Herein!”
 

Als die Person, die geklopft hat, ins Zimmer kam, stockte mir der Atem.
 

Marinette stand lächelnd vor mir.Sie trug ein wunderschönes Kleid was perfekt ihre Figur betonte und trug ihre Haare offen,und ihre blauen Haare fielen ihr wie ein Wasserfall über die Schultern.Sie war sogar leicht geschminkt.Sie sieht wunderschön aus!
 

Ich musste sogar kurz schlucken,bevor ich sagte:,,Marinette,schön dich zu sehen!”
 

Die Blauhaarige kicherte und umarmte mich kurz.
 

,,Ich freue mich auch dich zu sehen!”,erwiderte Marinette mit ihrer wunderschönen Stimme.
 

Ich spürte ein mächtiges Kribbeln und Schmetterlinge im Bauch.Ich bin wohl echt verliebt!
 

,,Du siehst wunderschön aus!”,flüsterte ich charmant.
 

Sicht Ende
 

Das Kompliment sorgte dafür,dass Marinettes Wangen sich rot färbten.Sie kicherte und küsste seine Wange.
 

,,Danke,fürs Kompliment!”,bedankte sich die Blauhaarige lächelnd.
 

,,Ich kann unser Date kaum erwarten!”,sagte der Couffain aufgeregt.
 

Marinette lachte und zog ihn an seinen Händen mit sich.
 

,,Bereit für die Probe?”,fragte Marinette lächelnd.
 

,,Klar!”
 

Luka und Marinette spürten, während sie Händchen gehalten haben, Schmetterlinge und Kribbeln in ihren Körpern.
 

Als sie auf der Bühne waren, hörten sie auf Händchen zu halten.
 

,,Gut,jetzt sind wir komplett!”,sagte Rose lächelnd.
 

,,Wie es aussieht, haben wir noch einen Zuschauer. “,lachte Nino und zeigte auf ein Mädchen neben dem Hausboot .
 

Alle sahen überrascht zu Lucy.
 

,,Hi,Lucy!Schön dich zu sehen!”,begrüßte Alya die neue Schülerin.
 

,,Hallo,ich….Will euch nicht stören,ich gehe einfach. “,erwiderte die Weißhaarige und wollte gerade gehen,doch wurde sie von Alya aufgehalten.
 

,,Wo du hier bist, kannst du auch bei der Probe zusehen.Du bist herzlich willkommen!”
 

Lucy dachte kurz nach, bevor sie zögerlich das Hausboot betrat.
 

,,Es kann ja nicht schaden.”;dachte sich Kyoko.
 

Gut gelaunt wurde sie von allen Anwesenden begrüßt.Kyoko setzte sich lächelnd hin.
 

Es war natürlich die erste Bandprobe bei der Kyoko dabei war.Das konnte aber keiner der Anwesenden wissen.
 

,,Gut,jetzt können wir anfangen!”,teilte Rose per Mikrofon mit.
 

Ivan zählte runter, als die Band anfing, ihr Lied zu spielen.
 

Alya und Marinette fingen an, die Probe zu filmen.
 

Kyokos Sicht

Ich muss zugeben ,diese Band hat es drauf!Aber das wird wahrscheinlich auch gleichzeitig meine erste und letzte Bandprobe sein.Für sowas habe ich normalerweise keine Zeit.
 

Die Leute aus meiner Klasse wirken eigentlich sehr nett,außer Chloé.Die Nummer in der Cafeteria liegt mir immer noch gut in Erinnerung.
 

Als der wunderschöne Song zu Ende war, jubelten alle begeistert.Selbst ich klatschte schmunzelnd.
 

Normalerweise war ich nicht so leicht zu beeindrucken,aber dieser Song hat mir sehr gefallen.Äußerlich zeigte ich aber so wenig Emotionen wie möglich.
 

,,Und?Wie fandest du den Song?”,fragte mich Alya lächelnd.
 

Ich durfte nicht ins Schwärmen geraten.So wenig Emotionen wie möglich,auch wenn ein Teil von mir es nicht wollte.
 

Es war meine Pflicht.Ich durfte keine Zuneigung zeigen,das könnte meine Mission gefährden.
 

,,Der Song hat sich gut angehört. “,antwortete ich schließlich.
 

Alya nickte zufrieden und sagte:,,Sehr schön!Wenn du willst, kannst du hier mit uns noch ein bisschen entspannen. “
 

Dieses Angebot konnte ich leider nicht annehmen.Ich würde ihnen zu nah kommen.Außerdem würden sie Informationen über mich kriegen.
 

,,Ein sehr nettes Angebot,aber ich muss leider nach Hause. “,sprach die Weißhaarige entschuldigend.
 

Verständnisvoll nickte die Braunhaarige.
 

,,Alles klar!Bis morgen!”

,,Bis morgen!”
 

Ich machte mich auf den Weg in mein einsames Zuhause.Ich wäre zwar gerne auf dem Hausboot geblieben ,aber es ging einfach nicht.
 

Sicht Ende
 

Nach Ende der Probe ging Luka auf Marinette zu.
 

,,Hi!Bist du bereit für unser Treffen?”,sagte der Couffain lächelnd.
 

Marinette erwiderte das Lächeln und nickte.Heimlich zwinkerte Alya ihr zu.
 

,,Lassen wir uns in dein Zimmer gehen.”
 

Wie Marinette gewünscht hat, gingen sie in Lukas Zimmer. Sie setzten sich beide auf sein Bett.Der Türkishaarige nahm seine Gitarre und fing an die Melodie zu spielen,die er für sie kreiert hat.
 

Marinette schloss ihre Augen und hörte lächelnd zu.
 

Marinettes Sicht

Die Melodie ist wunderschön!So etwas schönes habe ich noch nie gehört.Luka ist echt talentiert!Wir sollten uns öfter treffen,wenn er mir immer so ein Lied spielt.
 

Nachdem das Lied zu Ende war, klatschte ich leise.
 

,,Das war ein super Lied,danke Luka!”,lobte ich lächelnd.
 

Luka erwiderte mein Lächeln und schaute mir in die Augen.Wie sehr ich seine Augen liebe…..
 

,,Du bedeutest mir viel,Marinette.”
 

Dieser Satz zauberte mir ein breiteres Lächeln auf die Lippen.Außerdem machte mein Herz Freudensprünge.
 

Ich konnte auch fühlen,wie ich rot wurde.Er war echt gut darin, mich in Verlegenheit zu bringen.
 

Noch bevor ich antworten konnte, hielt mir Luka eine wunderschöne Rose hin.Ich weitete kurz meine Augen, bevor ich die Rose gerührt annahm.
 

,,D-Danke,L-Luka!Du bedeutest mir auch viel!”,erwiderte ich gerührt.
 

Der Musiker zwinkerte mich an, bevor er sich erhob.
 

,,Lust auf Eis?”,fragte Luka lächelnd und hielt ihr seine Hand hin.
 

Ich nahm seine Hand in meine und für mich blieb die Zeit kurz stehen,bevor wir losgingen.

Es fühlte sich so toll an, seine Hand zu halten.
 

Wir entdeckten schnell André auf einer Brücke auf der Seine.Andrés Eis ist das beste der Welt.
 

Sicht Ende
 

Als André uns sah, lächelte er uns freundlich an.
 

,,Hallo ihr lieben!Schön,euch zu sehen!”,begrüßte der Eisverkäufer Luka und Marinette.
 

,,Hallo,André!”,erwiderten Marinette und Luka synchron.
 

,,Ich habe schon jetzt die perfekte Kombination für euch!Blaubeere für die Augen, Erdbeere für eure Bindung.Das passt perfekt!”
 

,,Danke,André!”,erwiderte Luka und zahlte das Eis.
 

,,Lasst es euch schmecken!”,rief André ihnen hinterher.
 

Luka und Marinette setzten sich mit ihrem gemeinsamen Eis ans Ufer der Seine.
 

,,Hoffentlich schmeckt es dir!”,sagte Luka sanft.
 

,,Eine Kombination aus uns kann nur gut sein!”,erwiderte die Halbchinesin lächelnd.
 

Gemeinsam fingen sie an,Eis zu essen.Dann kam Marinette eine Idee,doch sie zögerte kurz.
 

Sie hielt Luka ihren Löffel vor den Mund.Der Couffain sah sie kurz überrascht an, bevor er lächelte und sich füttern ließ.
 

,,Lecker,danke!”
 

Marinette kicherte kurz bevor sie ihm weitere Portionen gab.Von ihrer Tasche sah sich Tikki das Schauspiel lächelnd an.
 

Nachdem Luka und Marinette das Eis aufgegessen haben,gingen sie am Ufer spazieren.
 

,,Die Seine ist wunderschön!”,schwärmte Marinette.
 

,,Finde ich auch!Da ich in einem Hausboot lebe, erlebe ich jeden Tag die Schönheit der Seine.”
 

,,Weißt du,ich finde es wirklich schön,dass du Gitarre spielen kannst.Ich kann leider kein Instrument spielen.”,flüsterte die Dupain-Cheng lächelnd.
 

,,Wenn du willst, kann ich dir es beibringen.“,schlug der Teenager vor.
 

,,Wirklich?”
 

,,Natürlich!”
 

Dankbar umarmte die geheime Heldin ihn.
 

,,Danke,Luka!Du bist wirklich super!”
 

,,Kein Ding,Marinette!Soll ich dich noch nach Hause bringen?”
 

,,Klar!”
 

Der Nachhauseweg von Marinette fühlte sich für Luka und Marinette viel zu kurz an.Sie waren sehr auf ihr Gespräch vertieft,dass sie nicht bemerkte,dass sie schon da waren.
 

,,Wir sind da!”,erkannte Luka als erstes.
 

Als Marinette das realisierte, fühlte sie Traurigkeit.Genau so ging es Luka.
 

,,Der Nachmittag war wunderschön!Ich danke dir für diesen schönen Tag!”,bedankte sich die Blauhaarige sanft.
 

,,Wir können das gerne irgendwann wiederholen. “,antwortete Luka daraufhin.
 

Marinette kicherte und küsste seine Wange.
 

,,Einverstanden!Bis morgen!”
 

,,Bis morgen!”
 

Marinette winkte noch kurz, bevor sie die Wohnung betrat.
 

,,Hallo,Marinette!Wie war dein Tag?”,begrüßte Tom seine Tochter.
 

,,Es war ein guter Tag!Ich gehe direkt in mein Zimmer,ich bin echt müde.”,antwortete Marinette lächelnd.
 

,,Alles klar!”,erwiderte Sabine lächelnd.
 

In ihrem Zimmer angekommen, wurde sie auch schon direkt von Alya begrüßt.
 

,,Seit wann bist du hier?”,fragte die Dupain-Cheng verdattert.
 

,,Keine Ahnung!Aber das ist jetzt egal!Ich will jedes Detail wissen!”,antwortete die Braunhaarige und setzte sich aufgeregt.
 

Dies könnte länger dauern.Marinette wusste allzu gut, wie neugierig ihre beste Freundin war.Wenn sie meinte, sie wolle alle Details wissen,dann meinte sie es genauso.
 

Marinette setzte sich lächelnd neben sie und fing direkt an zu erzählen.
 

Währenddessen lag Kyoko nachdenklich auf ihrem Zimmer.
 

Sie hatte bisher weder Ladybug noch Cat Noir gesehen.Das fand sie sehr seltsam,aber sie musste es hinnehmen. Schließlich blieb ihr nichts anderes übrig und sie hatte immerhin früh lernen müssen, sich in Geduld zu üben.
 

Die Stille wurde von einem Klingelton unterbrochen.Kyoko schaute auf ihr Handy und ging schnell ran.
 

,,Hallo,Meister!”
 

,,Wie läuft es in Paris?”,fragte der Schurke ernst.
 

Er hat sie noch nicht mal begrüßt,und kam direkt zur Sache.Er zeigte keinerlei Bindung zu ihr.Für ihn war sie nur Mittel zum Zweck,doch das hat Kyoko akzeptiert.
 

,,Ich hatte heute meinen ersten Schultag.Aber von Cat Noir und Ladybug habe ich noch nichts gesehen.”,antwortete die Weißhaarige ausdruckslos.
 

,,Bleib auf der Lauer!Sobald sich die günstige Möglichkeit bietet, holst du mir die Miraculous!”
 

,,Verstanden,aber was ist mit den anderen Helden?”,fragte Kyoko.
 

,,Wenn es geht, dann hol mir auch deren Miraculous. “,befahl Suprime streng.
 

,,Alles klar!Ich erstatte dir bald einen weiteren Bericht."
 

,,Ok,aber verhalt dich weiter unauffällig!Vertraue niemandem!”
 

Mit diesem Satz beendete Suprime das Gespräch.Die Ereignisse auf dem Hausboot und in der Cafeteria hielt sie fürs erste Geheim.
 

Sie wollte nicht,dass Suprime ihr Vorwürfe macht oder wütend wird.Sie konnte Probleme gerade nicht gebrauchen.
 

Kyoko betrat ihren Balkon und schaute nachdenklich in den Abendhimmel von Paris.
 

,,Mein Leben ist so erniedrigend….”,flüsterte sie zu sich selbst.
 

Würde sie ihre Emotionen nicht unter Kontrolle haben,hätte sie schon längst geweint.Äußerlich sah man ihr keine Emotionen an,innerlich weinte sie und verspürte Kummer.
 

In ihrem Inneren sah Kyoko plötzlich ein Bild von Adrians Blick.Der Blick, den er ihr in der Cafeteria gegeben hat, wollte ihr einfach nicht aus dem Kopf gehen.
 

Kyokos Sicht

Dieser Blick…..Den Blick,den er mir gegeben hat, war der schönste, den ich je gesehen habe.Ich habe bisher nur hasserfüllte Augen gesehen.Noch nie hat mich jemand so freundlich angeschaut.
 

Irgendwie löste es ein angenehmes Gefühl in mir aus.Ist das Glück?Nein!Sowas wie Glück habe ich nicht.
 

In Wirklichkeit hassen mich die meisten Menschen.Ich bin Abschaum….
 

Ich dachte nach was ich machen könnte,und mir fiel etwas ein.Ich holte mir meine Maske aus meinem Koffer und zog sie mir an.
 

Langsam begann ich von meinem Balkon aus zu fliegen.Ja,ich konnte tatsächlich fliegen.Aber ich nutzte diese Fähigkeit eher selten.
 

Ich sah mir Paris von weit oben an.Es war wirklich ein beeindruckender Anblick.All diese Lichter und Wahrzeichen waren wunderschön.
 

Der Mond schien strahlend am Himmel.Dadurch wuchs leider die Gefahr, entdeckt zu werden.Aber natürlich passte ich auf.
 

Nach meinem kleinen Flug ging ich erschöpft schlafen.
 

Sicht Ende
 

,,Wow!Das hört sich wunderschön an!”,schwärmte Alya, als sie die komplette Geschichte von Marinette erzählt bekam.
 

Beide Mädels saßen in ihren Pyjamas zusammen und unterhielten sich.Marinette schwärmte die ganze Zeit von dem Date,und Alya hörte aufmerksam zu.
 

,,Ich fand es auch schön!”,erwiderte Marinette lächelnd.
 

,,Bist du jetzt eigentlich verliebt?”,fragte die Braunhaarige leise.
 

Dies war eine gute Frage.Vor dem Date war sie sich ihrer Gefühle nicht im Klaren,doch das Date zeigte ihr, wie viel Luka ihr bedeutet.
 

Marinette hatte noch nie so ein schönes Date erlebt.Dafür war sie Luka sehr dankbar.Am meisten war sie von dem Song gerührt, den Luka für sie geschrieben hat.
 

,,Ja,bin ich !”,antwortete die Blauhaarige lächelnd.
 

Alya piepste aufgeregt:,,Super!Wann sagst du es ihm?”
 

,,Ich weiß es noch nicht,aber bitte behalt es für dich!”
 

,,Natürlich,Süße!Ich unterstütze dich gerne!”,versicherte die Bloggerin und umarmte sie kurz.
 

Natürlich haben die Kwamis auch mitgehört und waren von der ganzen Geschichte gerührt.
 

,,Ich finde in Luka hast du einen tollen Freund gefunden!”,sagte Sass.
 

,,Das du das sagst wundert mich irgendwie nicht.Immerhin ist er dein Besitzer. “,erwiderte Pollen grinsend.
 

,,Tja,ich bin stolz sein Kwami zu sein!”,sagte die kleine Schlange stolz.
 

Marinette und Alya mussten kichern, nachdem sie das gehört hatten.
 

,,Du kannst stolz auf deinen Besitzer sein!”,lachte auch Marinette.
 

,,Lust auf einen Film?”,fragte Alya grinsend.
 

,,Klar!”
 

Währenddessen machte Adrian noch schnell seine Hausaufgaben zu Ende.
 

,,Endlich fertig!”,seufzte der blonde Teenager und lehnte sich an seinen Stuhl.
 

,,Na endlich!”,erwiderte Plagg genervt.
 

,,Warum bist du so schlecht gelaunt?”,fragte Adrian während er seinen Schulsachen packte.
 

,,Du hast mir keinen neuen Camembert gegeben!Deshalb bin ich beleidigt!”
 

Adrian rollte mit den Augen.Dieser Kwami war wirklich ein schwebender Magen.Etwas anderes als Käse interessierte ihn wohl nicht.
 

Da Adrian den ganzen Nachmittag an einem Fotoshooting teilnehmen musste, hatte er erst jetzt Zeit seine Hausaufgaben zu machen.
 

Plagg bekam während des Shootings keinen Käse und war deswegen sehr beleidigt.
 

,,Ich kaufe dir morgen neuen Käse.”,antwortete der Agreste schmunzelnd.
 

,,Danke!Aber du wirkst sehr nachdenklich.“,antwortete der kleine Kater.
 

,,Mich beschäftigt irgendwie diese Lucy……Sie wirkt irgendwie rastlos!”,flüsterte Adrian besorgt.
 

,,War das der Grund, warum du sie in der Cafeteria beobachtet hast?”
 

Adrian nickte.Er fühlte innerlich großes Mitleid mit diesen Mädchen.Sie hat an ihrem ersten Tag wenig Kontakte geknüpft und das bereitete ihr Sorgen.
 

,,Es kann auch nur sein,dass sie nervös ist.”,vermutete der Kwami.
 

,,Das wäre zwar auch eine logische Erklärung.Aber mein Bauchgefühl sagt mir,dass es nicht so ist.Ihr Blick ist absolut emotionslos,genau wie bei….Vater!”
 

,,Verstehe,sie erinnert dich also an deinen Vater!Jetzt ergibt alles Sinn!”,lachte Plagg.
 

,,Weißt du, wie ich ihr helfen kann?”
 

,,Du musst ihr nicht helfen,sie braucht deine Hilfe bestimmt nicht!Außerdem ist sie wie gesagt sehr distanziert,deshalb wird sie dir wahrscheinlich nicht zuhören. “,antwortete der Kwami.
 

Mit dieser Behauptung hatte Plagg nicht ganz Unrecht. Kurz ließ sich Adrian die Worte seines Kwamis noch einmal durch den Kopf gehen, die Tatsache, dass er mit seiner Aussage womöglich richtig lag, machte den Blonden irgendwie traurig.
 

Er wollte ihr zu gern helfen, aber wusste nicht wie. Außerdem war dieses Mädchen ein großes Rätsel für ihn und er fragte sich, was sie wohl in ihrer Vergangenheit erlebt haben musste, um so gefühllos zu sein. Mit diesen Gedanken ging er schließlich duschen und im Anschluss zu Bett.

Schließlich begann Morgen ein neuer Tag, indem er all seine Freunde und auch das neue Mädchen wieder sah.
 

Zur selben Zeit war das Hausboot der Couffaines noch hell erleuchtet, denn Luka konnte noch nicht schlafen. Seine Gedanken kreisten um Marinette und ihr gemeinsames Date, welches ihm sehr gefallen hat.
 

Somit nahm er noch einmal seine Gitarre zur Hand und spielte mit geschlossenen Augen Marinettes Melodie, während er sich vorgestellt hat, wie sie dazu tanzte. Mit wehendem Haar und schwingendem Kleid drehte sie sich im Kreis und lachte dabei. Dieses Bild zauberte ihm ein Lächeln auf die Lippen und brachte ihn zum träumen.
 

Auch Marinette, die mittlerweile zusammen mit Alya im Bett lag, ließ ihren Tag noch einmal Revue passieren und schlief irgendwann mit dem Gedanken an türkisblaue Augen,die sie sanft anblickten, seelenruhig ein.
 

Am nächsten Morgen bei Kyoko

Ein sanfter Windhauch streifte Kyokos Gesicht und ließ sie am nächsten Morgen aus ihrem Schlaf erwachen. Es würde ein heißer Tag werden, das zeigte sich bereits an der schwülen Morgenluft, die ihr schon um diese Zeit entgegen wehte.
 

Es versprach, ein perfekter Sommertag zu werden, doch die Weißhaarige wusste, dass das nur die Ruhe vor dem Sturm war. Sie ahnte das etwas in der Luft lag, nein vielmehr spürte sie es, denn bekanntlich fühlte sie es schon lang bevor es geschah.
 

Dennoch stand sie wie jeden Morgen auf und tat alles mit einer gewissen Gleichgültigkeit und ihrer gewohnten Routine. Jeder Handgriff saß, genau wie die ausdruckslose Miene, welche sie stets aufgesetzt hat und die sie zu der machte, die sie mittlerweile war, kalt und berechnend.
 

Sie wurde zu dieser Person gemacht,die sie zu dem Zeitpunkt war.Auf die Vergangenheit war sie überhaupt nicht stolz,und erinnerte sich nur ungern daran.
 

Innerlich wollte sie keine Schurkin sein,doch sie musste.Nicht nur weil Suprime die Kontrolle über sie hatte,sondern auch weil sie sich nach Rache sehnte.Sie wollte es den Menschen heimzahlen,die ihr Leid angetan haben.
 

Nachdem sie fertig war, schaute sie nochmal prüfend in den Spiegel.Wie immer war sie ohne jegliche Emotionen.
 

Kyokos Sicht

In diesem Spiegelbild sehe ich keine Emotionen,nur das Mädchen mit starken Kräften.
 

Ich habe diese Kraft aufgezwungen bekommen.Manchmal frage ich mich, wie mein Leben verlaufen wäre,wenn ich ganz normal wäre.
 

Hätte ich Freunde gehabt?Wäre ich glücklicher?Würde ich vielleicht einen Freund haben?Zeitverschwendung darüber nachzudenken…..Ich kann mein Leben nicht mehr ändern…
 

Ich seufzte und nahm meine Schultasche, bevor ich ging.
 

Sicht Ende
 

Dank Alya hat Marinette nicht schon wieder verschlafen,und sie gingen gemeinsam pünktlich zur Schule.
 

,,Ich verstehe nicht, warum du dir wieder deine zwei Zöpfe gemacht hast.Deine offenen Haare sind wunderschön!”,sagte Alya nachdenklich.
 

Marinette hat ihre Haare tatsächlich wieder zu zwei Zöpfen gebunden.Sie war es gewohnt, ihre Haare so zu tragen,deshalb tat sie es,trotz den Einwenden von Alya.
 

,,Ich bin es halt gewöhnt, sie so zu tragen.”,antwortete die Blauhaarige.
 

Alya verdrehte schmunzelnd ihre Augen.Da sie sehr früh dran waren entschieden Alya und Marinette sich auf den Schulhof zu setzen.
 

,,Seit wann ist Lucy hier?”,fragte die Braunhaarige und zeigte heimlich auf sie.
 

Marinette sah Lucy alias Kyoko alleine auf einer Bank sitzen.Sie schrieb etwas in ein schwarzes Notizbuch und schien sehr vertieft darin zu sein.
 

,,Vielleicht macht sie gerade ihre Hausaufgaben. “,vermutete die Halbchinesin.
 

,,Glaub ich nicht,mein Bauchgefühl sagt mir,dass es etwas anderes ist.”,flüsterte Tikki ihr heimlich zu.
 

,,Es gibt nur eine Möglichkeit, das rauszufinden!”,sagte Alya lächelnd und zog Marinette mit sich.
 

Die Freundinnen versteckten sich hinter einem kleinen Busch und beobachteten sie beim Schreiben.
 

,,Ich fühle mich irgendwie komisch dabei.Ich komme mir wie ein Stalker vor. ”,flüsterte Marinette.
 

,,Dass das ausgerechnet aus deinem Mund kommt, macht das ganze wirklich lustig.“,kicherte die Bloggerin.
 

Alya konnte sich diesen Witz nicht verkneifen.

Natürlich wusste Marinette, was ihre beste Freundin damit meinte und schaute peinlich berührt weg.
 

Als sie noch in Adrian verliebt war,hat sie täglich beobachtet.Niemand kannte seinen Terminkalender so gut wie sie.
 

Bei Luka war es aber anders.Marinette beobachtete ihn nie.Lag wahrscheinlich auch daran,dass sie ihm blind vertraute.
 

,,Sehr witzig!”,fauchte Marinette leicht genervt.
 

,,Sorry!Das konnte ich mir nicht verkneifen!”,erwiderte die Braunhaarige grinsend.
 

Als Marinette und Alya wieder ihre Blicke auf die Bank richteten, waren beide schockiert.Die Bank war leer,keine Spur von Lucy.
 

,,Sie ist weg!”,sagte Marinette verwirrt.
 

,,Wo ist sie hin?”,fragte Alya ebenfalls verwirrt.
 

,,Hinter euch!”,sprach eine monotone Stimme hinter den Mädels.
 

Alya und Marinette zuckten zusammen und drehten sich langsam um.Lucy stand ausdruckslos vor ihnen.
 

,,LUCY!”,riefen die Mädels synchron.
 

,,Ja ich bin Lucy!Und jetzt kommt mit!Der Unterricht beginnt gleich. “,antwortete die Weißhaarige ausdruckslos und ging voraus.
 

Komplett baff sahen sich die Freundinnen an,bevor sie auch zum Klassenzimmer gingen.
 

Alya und Marinette fanden die gesamte Situation natürlich absolut peinlich,doch Kyoko schien nicht das geringste Gefühl zu zeigen.
 

Kyokos Sicht

Wahrscheinlich würde jeder Mensch genervt sein,wenn er beobachtet werden würde.Doch bei mir war es anders.Schon als Kind waren alle meine Handlungen vorgeschrieben.
 

Ich fand es deshalb nicht sehr schlimm,dass Alya und Marinette mich beobachtet haben.Klar,ein Teil von mir fand es komisch,aber ich will die beiden deswegen nicht fertig machen.
 

Sie wussten natürlich nicht,dass ich es spüre,wenn mich jemand verfolgt oder beobachtet.
 

Außerdem gehören zu meinen Fähigkeiten zwei super Augen und Ohren.

Ich konnte wahrscheinlich zehnmal so scharf sehen und hören wie ein normaler Mensch,zumindest wurde es diagnostiziert .
 

Ich spürte eindeutig,dass Alya und Marinette die gesamte Situation unangenehm fanden.Wäre aber auch komisch wenn nicht.
 

Idealerweise saßen Alya und Marinette direkt neben mir.Das konnte ja nur interessant werden….
 

Aber komischerweise spüre ich,dass noch eine Person mich von hinten beobachtete.Und diese Person fühlte anscheinend…..Sorge!Aber um wen?
 

Ich drehte mich um,und mein Blick traf direkt den von Adrian.In seinen grünen Augen war Mitgefühl und Sorge zu erkennen.
 

Moment….Macht er sich Sorgen….um mich?Diesen Satz verwarf ich schnell,doch sein Blick beschäftigte mich.
 

Zum Glück begann Madame Bustier mit dem Unterricht.Sonst hätte er mich vielleicht sogar angesprochen,ich durfte ihn nicht nahe an mich heranlassen.
 

Während wir unsere Aufgaben machten, tippte mir jemand plötzlich auf die Schulter. Ich drehte mich zur linken Seite und sah in Alyas besorgtes Gesicht.
 

,,Hör mal….Es tut uns leid,dass wir dich beobachtet haben.Das kommt nicht wieder vor!”,flüsterte die Braunhaarige leise.
 

Die Entschuldigung meinte sie ernst,das sah ich sofort.Aber ob sie sich an das Versprechen hält…..Ich habe da ein paar Zweifel.
 

,,Mir tut es auch leid!”,entschuldigte sich auch Marinette reumütig.
 

,,Kein Problem,es war ja auch nichts schlimmes !”,antwortete ich ausdruckslos und arbeitete einfach weiter.
 

Ich konnte noch ein paar weitere Sekunden ihre Blicke spüren, bevor sie auch weiter machten.
 

Der Rest des Tages verlief größtenteils normal,außer dass ich hin und wieder beobachtet wurde.
 

Aber wie immer störte mich das nicht.

Nachdem der Unterricht zu Ende war, sah ich, wie Adrian vor der Tür stand.Es sah so aus, als würde er auf jemanden warten.
 

Als ich an ihm vorbei wollte, hielt er mich lächelnd auf.Ich sah ihn verwirrt an.
 

,,Hi,Kyoko!”,begrüßte er mich nett.
 

,,Hi,was gibt's?”
 

An seiner Mimik und Ausstrahlung konnte ich sehen,dass es etwas Ernstes war.Ging es um den Vorfall in der Cafeteria?
 

Spekulationen brachten in den Moment sowieso nichts,deshalb wartete ich seine Antwort ab.
 

,,Ich möchte gerne mit dir reden.”
 

Das überraschte mich nicht sonderlich.Mich beschäftigte eher , warum er mit mir reden wollte.
 

Das worst case Szenario wäre,dass ich aufgeflogen bin.Deshalb bat ich innerlich,dass er nichts wusste.Sonst müsste ich….ihn erledigen.Suprime verstand da kein Spaß.
 

Ich ging ein paar Schritte nach vorne.Ich konnte schon spüren, wie er enttäuscht den Kopf senkte.
 

Ich blieb stehen und sagte:,,Na schön!Gehen wir etwas am Seine Ufer spazieren.Dort können wir reden.”
 

;Hoffe,das Kapitel hat euch gefallen!Lasst gern ne Bewertung da!

Kapitel:

Vertrauen aufbauen

Schweigsam liefen Adrian und Kyoko am Ufer der Seine nebeneinander.Es sollte eigentlich ein Gespräch geben,doch niemand fand die richtigen Worte.
 

Adrian schaute sich bei dieser Gelegenheit Kyoko genauer an.Er fand sie richtig hübsch,aber als dieser Gedanke ihm durch den Kopf ging, verwarf er ihn schnell.
 

Kyoko schaute einfach nur nach vorne.Ohne jegliche Emotionen.Adrian war nervös.Er hatte gar nicht damit gerechnet,dass Kyoko diesem Gespräch zustimmt.
 

Schließlich nahm Adrian seinen Mut zusammen und fing das Gespräch an.
 

,,Also Lucy….Ich will mit dir reden, weil….",fing der Agreste nervös an.
 

,,Du dich um mich Sorgen machst?”,fragte Kyoko emotionslos.
 

Überrascht sah der blonde Schüler sie an.Das sie es so schnell erraten hat, überraschte ihn natürlich sehr.Schnell bekam er aber wieder seine Fassung.
 

,,Ja,genau!Du wirkst irgendwie…Wie soll ich das sagen…..”
 

,,Distanziert?Emotionslos?Rastlos?Ich weiß!”
 

Schon wieder öffnete Adrian weit seinen Mund und dachte:,,Kann dieses Mädchen etwa Gedanken lesen?”
 

Kyoko konnte zwar keine Gedanken lesen,aber sie konnte anhand ihrer Menschenkenntnis gut erkennen, was Leute wohl gerade denken.
 

Ihre Beobachtungsgabe war zweifellos beeindruckend.Wahrscheinlich war nicht mal Ladybug so gut wie sie darin.
 

Das Staunen von Adrian ließ die Weißhaarige ziemlich kalt.Mit dieser Reaktion hatte sie schon gerechnet.
 

,,Ja…..Du musst nicht so schüchtern sein!Die Menschen aus meiner Klasse sind alle sehr nett!”
 

,,Abgesehen von Chloé hast du recht.”,antwortete Kyoko ausdruckslos.
 

,,Ja,und da wäre noch eine Sache!Ich möchte dich vor Lila warnen,auch wenn du es nicht glaubst, sie eine….”
 

,,Lügnerin?Ja,ich weiß!”
 

Selbst ein Plagg in Adrians Tasche war komplett überrascht.,,Sie weiß,dass Lila eine Lügnerin ist?Wie hat sie das herausgefunden?Nur ich und Marinette wissen davon. “,dachte sich der Agreste.
 

,,Wie hast du das herausgefunden?”
 

,,Ich erkenne jemanden meines Kalibers sofort.”,war die Antwort des Mädchens.
 

Schockiert blieb Adrian stehen und dachte sich:,,Ist sie etwa eine Lila 2.0?”
 

Natürlich blieb auch Kyoko stehen und sah ihn ausdruckslos an.
 

Kyoko war eine gute Lügnerin.Natürlich musste sie gut darin sein,sonst würde sie ihre Missionen niemals erfüllen.
 

Ihr wurde von Grund auf beigebracht, wie man lügt und Menschen manipuliert.Deshalb erkannte sie immer sofort, wann jemand log oder die Wahrheit sagte.
 

,,Ich bin nicht so wie Lila.”,sagte das Mädchen ruhig.
 

,,Du hast doch gerade angedeutet ,dass du so wie sie bist!”,erwiderte Adrian misstrauisch.
 

,,Ja,aber Lila lügt, um Menschen zu manipulieren oder zu verletzen.Ich tue das nicht,und das weißt du.Ich hasse es Menschen leiden zu sehen.”
 

Adrian musterte das Mädchen noch ein bisschen,bevor sie weiter gingen.Adrian glaubte ihr,den sie wirkte nicht wie Lila.
 

Trotzdem fand Adrian das Verhalten von ihr verdächtig.Sie hat ihm keinen einzigen Grund gegeben, warum sie sich so distanziert verhielt.
 

,,Jetzt mal Klartext,warum bist du so distanziert?”,fragte Adrian ernst.
 

Kyoko antwortete:,,Warum interessiert dich das so sehr?Du kennst mich gerade mal einen Tag!”
 

Bevor Adrian antworten konnte, erschütterte eine Explosion Paris.Adrian hielt Kyoko sofort fest,er wollte nicht,dass sie stolpert.
 

,,Alles in Ordnung?”,fragte der Agreste besorgt.
 

,,Keine Angst,alles gut!”,antwortete die Weißhaarige unerschrocken.
 

Adrian hatte nicht mal Zeit, über Kyokos Reaktion nachzudenken,denn es ertönte eine weitere Explosion.
 

,,Komm schnell!”,rief Adrian bestimmend und zog sie mit sich.
 

Adrians Sicht

Shadow Moth hat mal wieder zugeschlagen!Ich muss Kyoko schnell in Sicherheit bringen!Verdammt!Warum ausgerechnet jetzt?Ich muss den Schurken schnell erledigen!

Sicht Ende
 

Ich betrat mit Kyoko eine kleine Gasse.

Dort würde sie fürs Erste sicher sein,hoffte ich zumindest.
 

,,Bleib hier!Ich werde....Hilfe holen!”,sagte ich kurz,bevor ich losging.
 

Ich versteckte mich in der Kanalisation, um mich zu verwandeln.
 

,,Plagg,verwandle mich!”,rief ich und wurde zu Cat Noir.
 

Als ich als Cat Noir die Kanalisation verließ,sah ich prompt den Verantwortlichen für dieses Chaos.
 

In der Luft flog ein Schurke, der rote Kugeln abwarf,diese Kugeln explodierten beim Aufprall.
 

Ich zögerte nicht lange und sprang auf ihn zu.

Doch der Schurke wich aus.
 

,,Hey,du dummer Kater!Ich bin Dynamike!Gib mir dein Miraculous!”,sagte der Schurke wütend.
 

,,Sorry,Hitzkopf,aber das wird nichts!”,antwortete der Held.
 

Sicht Ende
 

Ladybug kam auch schnell am Kampfplatz an.
 

,,Dieser Schurke liebt anscheinend Bomben.", stellte die Hüterin fest, während sie Explosionen auswich.
 

,,Habe ich auch schon bemerkt!”,lachte Cat Noir.
 

Während Ladybug und Cat Noir gegen den Schurken kämpften,sah Kyoko aufmerksam zu und schrieb sich ein paar Dinge auf.
 

,,Endlich sehe ich euch,Ladybug und Cat Noir!”,flüsterte das Mädchen zu sich selbst.
 

Kyokos Sicht

Das sind Ladybug und Cat Noir….Meine beiden Ziele.Und der Typ, gegen den sie kämpfen, wird wohl einer dieser Schurken sein.
 

Mir kam es aber sehr komisch vor ,dass Adrian mich einfach allein gelassen hat.Er hat mir eine sehr schlechte Ausrede präsentiert,nur um zu verschwinden.
 

Aber in diesem Moment konnte ich nicht daran denken.Der Kampf hatte meine volle Aufmerksamkeit.
 

Ladybug rief:,,Glücksbringer!”und mehrere Marienkäfer waren zu sehen.Plötzlich hielt sie zwei Tüten in der Hand.
 

Ich schrieb mir jedes Detail auf.Cat Noir nutzte eine Kraft namens,,Kataklysmus!”
 

Ladybug nutzte die Tüten, um den Schurken blind zu machen und die Hände zu Fesseln.Cat Noir nutzte seine Kraft, um einen Gegenstand zu zerstören,ein lila Schmetterling kam raus.
 

Diese Ladybug öffnete ihr JoJo und fing den Schmetterling ein.Nachdem sie den Schmetterling wieder frei ließ, war er weiß.

Sie warf die Tüten in die Luft und rief:,,Miraculous Ladybug!”
 

Der komplette Schaden wurde repariert.Erstaunlich!Nachdem ich alles aufgeschrieben habe,kehrte ich zur Gasse zurück.
 

Wenige Minuten später stand Adrian wieder vor mir.Er sah heilfroh aus,mich unverletzt zu sehen.
 

,,Ist dir etwas passiert?”,fragte der blonde Teenager besorgt.
 

,,Nein!Ist dir etwas passiert?”
 

,,Nein,keine Sorge!Es tut mir leid,dass ich dich allein gelassen habe. “,entschuldigte sich der Agreste reumütig.
 

Seine Reue war definitiv echt.Aber er hat mir immer noch nicht erklärt,warum er einfach weggegangen ist.
 

Wobei es eigentlich gut war,dass er gegangen ist,dadurch konnte ich den Kampf beobachten und analysieren.
 

,,Schon gut Adrian,aber ich muss jetzt los.Bis morgen!”,verabschiedete ich mich.
 

,,Warte!”
 

Ich drehte mich ausdruckslos um.Was wollte er denn noch?Machte er sich wirklich so große Sorgen?
 

,,Was gibt’s?”
 

,,Bitte gib mir deine Nummer!Ich würde dir gerne mal privat schreiben. “
 

Ich legte kurz meinen Kopf schief. Meine Nummer?Er weiß eigentlich viel zu viel über mich!Er durfte nicht noch mehr Informationen bekommen.
 

Ich hätte dem Gespräch ausweichen sollen,doch das hätte noch mehr Verdacht erregt.Und wenn ich ihm nicht meine Nummer gebe, wird er bestimmt misstrauischer.
 

Nach kurzem Überlegen schnappte ich mir einen kleinen Zettel und schrieb schnell meine Nummer auf.
 

Überrascht weitete der Agreste seine Augen.Er hat wahrscheinlich mit mehr Widerstand gerechnet.
 

,,Cool!Ich schreib dir!”,sagte Adrian lächelnd.
 

Ich nickte und machte mich auf den Weg nach Hause.
 

Durch meine flinken Beine kam ich schnell an.In meinem Zimmer ging ich meine Notizen durch.Auch wenn der Kampf nicht sonderlich lange ging,konnte ich mehrere Details aufschreiben.
 

Zukünftig werde ich Ladybug und Cat Noir weiter beobachten.Doch die anderen Helden ließ ich auch nicht aus den Augen.
 

Wie aufs Stichwort rief Suprime mich an.
 

,,Hast du den Kampf mitbekommen?”,fragte er mich sofort.
 

,,Ja,ich konnte jedes Detail sehen.Ladybug scheint wohl die Anführerin zu sein.Cat Noir kann anscheinend nur Befehle ausführen und macht immer wieder schlechte Witze.Die Fähigkeiten von ihnen sind sehr interessant.Ladybug scheint Dinge erschaffen zu können,während Cat Noir alles zerstören konnte.Von den anderen Helden habe ich aber noch keine Informationen. “,erklärte ich sachlich.
 

,,Verstehe, gute Arbeit!Warte auf eine Gelegenheit zum Angriff!Hast du mir noch etwas zu sagen?”antwortete Suprime mit seiner fürchterlichen Stimme.
 

Eigentlich hatte ich schon ein paar andere Details zu erzählen.Doch er würde wahrscheinlich wütend werden.Wenn er erfahren würde,dass ich freiwillig mit Adrian unterwegs war,könnte er verlangen, ihn zu töten.
 

Ich hätte dem Gespräch ausweichen sollen.Aber er hätte bestimmt mehr Misstrauen geschöpft,wenn ich abgelehnt hätte.
 

Genau so war es auch mit meiner Nummer.Ich musste den Eindruck machen, ein ganz normales Mädchen zu sein.Und eine Telefonnummer wäre kein großes Drama.
 

Mein Leben ist wirklich kompliziert.
 

,,Ich war mit einem Mitschüler spazieren.Sein Name ist Adrian.”,sagte ich ehrlich.
 

Ein paar Sekunden blieb er stumm.Bevor er wütend fragte:,,Was hast du dir nur dabei gedacht?”
 

,,Es wäre verdächtig gewesen,wenn ich abgelehnt hätte.Außerdem weiß er nichts!Ich vernachlässige meine Mission nicht,keine Sorge!”,antwortete die Weißhaarige ruhig.
 

,,Das hoffe ich für dich!Du weißt ,welche Konsequenzen dir drohen!”
 

In mir stieg irgendwie Angst auf,aber ich bekam meine Gefühle schnell unter Kontrolle.

Schließlich war ich an seine Wutausbrüche gewöhnt.
 

,,Natürlich kenne ich die Konsequenzen.Es wird nicht so weit kommen!”
 

,,Hoffe ich für dich den sonst….”,fing Suprime düster an.
 

Ich fühlte heftige Kopfschmerzen und sackte zusammen.Ich musste mich zusammenreißen,um nicht zu schreien.
 

Suprime hörte ich amüsiert lachen.Er genoss es, mich leiden zu sehen.So ein Mistkerl!
 

,,Ich habe verstanden…”,wimmerte Ich mit Tränen in den Augen.
 

Der qualvolle Schmerz hörte endlich auf.
 

,,Sehr gut!Mach weiter deine Mission!Oder ich werde dir noch mehr Schmerzen zufügen!”
 

Mit diesen Worten beendete der bösartige Mann das Gespräch.Ich lag immer noch geschwächt auf dem Boden.
 

,,Warum ist mein Leben nur so?Warum?”,flüsterte ich verzweifelt.
 

Sicht Ende
 

Unterdessen stand Marinette in der Bäckerei ihrer Eltern, da sie ihrem Vater versprochen hatte, wieder auszuhelfen. Während sie eine Kundin bediente, stand er im hinteren Teil der Bäckerei und schob weiteres Gebäck in den Ofen.
 

Gerade verabschiedete sie die ältere Dame, die frischen Kuchen bei ihr gekauft hatte, als sie durchs Schaufenster hindurch Kyoko vorbeilaufen sah. Die Weißhaarige schien mit jemandem zu telefonieren und wirkte dabei für einen Moment ziemlich betrübt, doch so schnell wie dieser Ausdruck in ihrem Gesicht zum Vorschein kam, so schnell verschwand er auch wieder.
 

“Das ist das erste Mal, dass ich eine solche Emotion überhaupt bei ihr gesehen habe. Was wohl geschehen ist, dass sie so reagiert hat?”fragte Marinette leise an Tikki gewandt, da der kleine Kwami gerade für kurze Zeit ihren Kopf zu ihr heraus steckte.
 

“Vielleicht irgendwelche schlechten Nachrichten.Was es auch sein mag, wir werden es wahrscheinlich eh nie erfahren.", spekulierte die kleine Kwami Dame. "Also, irgendwie tut sie mir ja schon ein wenig leid.”murmelte die Blauhaarige diesmal eher zu sich selbst.
 

Tikki wollte noch etwas darauf erwidern, wurde aber bald darauf von der Türglocke unterbrochen, die einen weiteren Kunden ankündigte. Sogleich bildete sich ein strahlendes Lächeln auf ihren Lippen, als die vertraute Stimme von Luka sie begrüßte. “Hallo Marinette.”
 

“Oh, Hallo Luka.Was darf es denn sein?”fragte sie eifrig und deutete auf die große Auswahl an Backwaren vor sich.,,Eine Packung Macarons bitte.",meinte er lächelnd. “Welche sollen es denn sein?”
 

"Natürlich mit Erdbeer und Vanille Füllung.” “Eine gute Wahl.”lobte sie schmunzelnd und füllte jeweils eine Gebäckschachtel mit Erdbeer und Vanille Macarons, bevor sie ihm diese überreichte. “Hast du nachher Lust auf ein Picknick?”fragte er, während er das Gebäck noch bezahlte.
 

“Sehr gern.Ich wäre hier in einer Stunde fertig, dann hätte ich Zeit.”bot sie ihm an. "Gut, dann komme ich dich in einer Stunde abholen.”
 

“Okay, dann bis später.”verabschiedeten sie sich wieder voneinander. Zur gleichen Zeit beendete Adrian gerade sein Fechttraining und verabschiedete sich noch schnell von seiner Fecht Partnerin Kagami, bevor jeder in die auf sie wartende Limousine stieg und davonfuhr.
 

Allerdings konnte sich der Blonde noch keine Pause gönnen, denn es wartete bereits der nächste Termin auf ihn.
 

Es stand mal wieder ein Fotoshooting an.Auch wenn Adrian nicht besonders Lust darauf hatte,musste er es machen. Sein Vater zwang ihn dazu.
 

,,Können wir nicht einfach nach Hause gehen?”,fragte Plagg genervt.
 

Durch die Fotoshootings bekam Plagg später seinen geliebten Käse,und das ging ihm auf die Nerven.
 

,,Plagg,du weißt ,dass ich ein Shooting habe.Also hör auf zu meckern!”, erwiderte der Agreste genervt.
 

Plagg schnaubte beleidigt und zog sich wieder zurück. Adrian ging das Gespräch mit Kyoko nicht aus dem Kopf.
 

Er konnte sie nicht verändern.Doch wenigstens hatte er ihre Nummer.

Zögerlich nahm er den Zettel mit seiner Nummer raus und richtete den Kontakt ein.
 

Nervös schrieb Adrian ihr eine Nachricht.
 

,,Oh!Du schreibst deiner Liebsten eine Nachricht!”,kommentierte Plagg lächelnd.
 

Adrian verdrehte genervt seine Augen und schrieb einfach weiter.
 

Kyoko kam bei sich zuhause an,als ihr Handy vibrierte.Ausdruckslos schaute sie sich die Nachricht an.
 

Adrian:Wenn du jemanden zum Reden brauchst,ich habe Zeit!Melde dich bei mir!
 

Kyoko erlaubte sich ein Schmunzeln.Sie fand es schon rührend, wie sehr er sich mit ihr beschäftigte.Sie war halt auch nur eine junge Frau.
 

Kyoko:Alles klar!Es war ein schönes Gespräch.Schönen Tag!
 

Als Adrian die Nachricht las, lächelte er fröhlich, bevor er in seine Limousine stieg.
 

,,War die Antwort so schön,dass du strahlst?”,fragte Plagg.
 

,,Du verstehst das nicht!”,erwiderte der Teenager lächelnd.
 

Der Kwami verdrehte seine Augen.,,Liebe ist echt eklig!”
 

Währenddessen spazierten Marinette und Luka über den Champ de Mars direkt am Eiffelturm vorbei. Die beiden trugen einen kleinen Korb gefüllt mit Essen bei sich sowie eine große Picknickdecke.
 

Sie waren auf dem Weg zum Seineufer, wo sie mitten im Grünen ihre Decke ausbreiten und picknicken wollten. “Lass uns dort rüber gehen, da ist es etwas schattiger.”schlug Luka vor und deutete auf einen Platz, der im Schatten eines großen Baumes lag.
 

Dort ließen sie sich nieder und während sie das mitgebrachte Essen und die Getränke genossen, spielte Luka auf seiner Gitarre. Dabei lehnten sie an dem dicken Baumstamm und Marinettes Kopf ruhte auf seiner Schulter.
 

Mit geschlossenen Augen lauschte sie ihm und ließ sich die warme Mittagssonne ins Gesicht scheinen. Sie träumte vor sich hin und nahm dabei tief den Duft ihrer Umgebung in sich auf.
 

Es war eine Mischung aus blühendem Flieder, frisch gemähtem Gras und Luka. Sie war so entspannt, dass sie noch nicht einmal bemerkte, wie sie an seiner Schulter schlief, erst als er sie sanft wieder weckte, realisierte sie, was geschehen war.
 

“Tut mir leid, Luka, ich wollte nicht einschlafen.Ich war nur so müde.”entschuldigte sie sich, wobei sich ihre Wangen vor Verlegenheit leicht röteten.
 

“Nicht schlimm,Marinette.Es sah sogar ganz süß aus.”meinte er lächelnd, weshalb die blauhaarige noch röter wurde und Luka damit zum Kichern brachte. “Wie spät ist es eigentlich?”fragte sie gleich darauf.
 

“Gleich 16:00 Uhr.Wenn du magst, können wir zusammen räumen und noch etwas spazieren gehen. Anschließend würde ich dich dann, wenn du magst, nach Hause bringen. Die Blauhaarige nickte zustimmend und half ihm, die Sachen wieder zusammen zu packen, bevor sie sich auf den Weg machten, um noch ein wenig an der Seine spazieren zu gehen.
 

,,Sag mal Luka?Hast du außer Gitarre spielen noch andere Hobbys?”,fragte Marinette vorsichtig.
 

Luka war kurz überrascht,bevor er anfing zu lächeln.
 

,,Komm mit,ich zeige es dir!”,erwiderte der Couffain lächelnd.
 

Marinettes Sicht

Was habe ich mir mal wieder dabei gedacht?Obwohl es doch nichts Schlimmes war,oder?Ich interessiere mich halt für Luka und sein Leben.Und da die ruhige Atmosphäre der Seine es hergab,habe ich ihn nach anderen Hobbys gefragt.

Sicht Ende
 

Gespannt lief die Blauhaarige hinter Luka her.Sie malte sich innerlich aus,was Luka ihr zeigen könnte.
 

Flashback Kyoko
 

,,Versuch die Ziele genauer zu treffen!”,befahl ein Mann.
 

Ein kleines weißharriges Mädchen feuerte Pfeile aus Eis auf Zielscheiben.Ihr Auftrag war es, ihre Treffsicherheit zu verbessern.
 

Das 12-Jährige Mädchen befahl ängstlich alle Befehle.Sie musste es auch tun, denn sonst drohten ihr heftige Strafen.
 

Sie war kurz abgelenkt und schoss ein paar Pfeile daneben.Ihr Meister wurde wütend und schlug sie nieder.Weinend blieb das Mädchen liegen.
 

,,Versagerin!Die anderen Experimente zeigen deutlich mehr Talent und Einsatz als du.Nimm dir ein Beispiel an den anderen Kindern.”,sagte der Mann streng.
 

,,Es tut mir leid!”,wimmerte das Mädchen.
 

,,Ich kann deine Entschuldigungen nicht mehr hören!”,bellte der Mann und wollte nochmal zuschlagen,doch der Schlag kam nicht.
 

Zögerlich öffnete die Weißhaarige ihre Augen und sah wie der….gewürgt wurde.Als er losgelassen wurde, schnappte er nach Luft.
 

,,Könnt ihr mir mal erklären,was ihr hier mit diesen armen Mädchen macht?”,fragte eine Frau voller Wut.
 

Kyoko konnte spüren, wie alle im Raum vor Angst die Luft anhielten.Nachdem die Frau die Männer zurechtgewiesen hat,wandte sie sich besorgt an das Mädchen.
 

,,Geht es dir gut?”,fragte die Erwachsene besorgt.
 

Kyoko wich ängstlich zurück.Die Frau lächelte sie warm an.
 

,,Keine Angst,ich tue dir nichts!Ich helfe dir!”
 

,,Woher soll ich wissen,dass du mich nicht schlägst?”,fragte die Weißhaarige mit zitternder Stimme.
 

Die mysteriöse Frau kniete sich zu ihr und nahm sanft ihre Hände.Da es im Raum so dunkel war,konnte Kyoko erst in diesem Moment ihr Gesicht sehen.
 

Sie konnte sich zwar nicht mehr genau an sie erinnern,doch im Gedächtnis blieben ihr die blonden Haare und grünen Augen….Und dieses Lächeln…
 

,,Sag mir deinen Namen,kleine!”,flüsterte die Frau sanft.
 

,,Kyoko Kagetuschi!”
 

,,Kyoko….Ein schöner Name!”
 

Die Weißhaarige traute sich zu lächeln.
 

,,Komm,gehen wir gemeinsam etwas essen!”,sagte die Frau und nahm das Mädchen mit sich.
 

,,Sie können sie doch nicht einfach so mitnehmen!”,rief der Mann, der Kyoko eben noch misshandelt hat.
 

,,Nein,ich werde ihr jetzt etwas zu essen machen,und Sie werden schweigen!”
 

Wie befohlen mischte sich der Mann nicht mehr ein.Kyoko war aufgefallen,dass alle Menschen im Labor hohen Respekt vor der Frau hatten.
 

Sie musste also wichtig sein
 

,,Bevor wir etwas essen,versorge ich erstmal deine Wunden.”,kündigte die blonde Frau an.
 

,,Ok!”
 

In einem kleinen Krankenzimmer versorgte die Frau die Wunden in Kyokos Gesicht.
 

,,Danke!”,flüsterte die Weißhaarige nervös.
 

,,Kein Problem,meine Süße!Und jetzt komm Essen!”
 

Die Erwachsene hielt ihr die Hand hin,und Kyoko nahm sie lächelnd an.Gemeinsam betraten sie eine kleine Cafeteria.
 

Die Weißhaarige genoss es sehr,endlich mal wieder frische Lebensmittel zu essen.Als Experiment bekam sie fast nie frisches Essen.
 

Doch was sie viel mehr beschäftigte war,warum ihr die Frau geholfen hat.
 

,,Sagen Sie mal….Wie heißen Sie?”
 

Die blonde Frau lächelte, bevor sie antwortete:,,Mein Name ist nicht wichtig.Du bist wichtiger!Ich mache dir einen Vorschlag.Immer wenn du misshandelt wirst,kannst du es mir sagen und es hört auf.”,
 

Glücklich weitete Kyoko ihre Augen und umarmte sie.
 

,,Hey,weg von der Frau!”,rief eine Wache und zog den Taser.
 

,,Seien Sie still!”,erwiderte die Frau wütend.
 

Die Wache schluckte und hielt sich raus.
 

,,Einverstanden!”,flüsterte Kyoko, während die blonde Frau die Umarmung erwiderte.
 

Flashback Ende
 

Kyoko seufzte, als sie an dieses Ereignis dachte.Sie vermisste die Frau natürlich.Sie hat ihr das Gefühl gegeben,wichtig zu sein.

Die erste Person, die nett zu ihr war.
 

Kyoko fiel auch auf, dass Adrian der damaligen Frau sehr ähnlich sah.Doch sie konnte sich auf Anhieb noch keinen Reim darauf machen, warum.
 

Wahrscheinlich war dies auch der Grund,warum sie sich nicht so stark von Adrian distanzierte.
 

Ein Gefühl des Vertrauens hatte sich in ihr breit gemacht.Auch wenn sie es noch so sehr unterdrückte.
 

,,Was machen wir vor einem Waisenhaus“,fragte Marinette überrascht.
 

Luka lächelte Marinette nur an und zeigte ihr an, reinzukommen.
 

Was wollte Luka von einem Waisenhaus,oder besser gesagt, was wollte ein Waisenhaus von Luka?
 

Fragen, die sich Marinette die ganze Zeit stellt,während sie das Waisenhaus betraten.
 

Das Waisenhaus war sehr niedlich eingerichtet.Auf den Wänden waren süße Tiere und Sätze zu sehen.
 

Immer wieder lief Luka an Betreuern vorbei,die ihn freundlich begrüßten. Er grüßte locker zurück,während Marinette immer noch nervös hinter ihm lief.
 

,,Also dein Hobby hat etwas mit Waisen zu tun,richtig?”,fragte die Blauhaarige nervös.
 

,,Richtig!”
 

,,Und was machst du mit den Waisen?”,fragte die Dupain-Cheng weiter.
 

,,Das wirst du in wenigen Sekunden sehen.”,lachte der Türkishaarige und blieb vor einer großen Tür stehen.
 

,,Gemeinschaftsraum”,stand über der Tür.
 

Kurz nachdem Luka die Tür geöffnet hat,liefen ihm auch mehrere Kinder in die Arme.
 

,,Luka!”,riefen sie synchron.
 

,,Schön euch alle zu sehen!”,erwiderte der Couffain lächelnd.
 

Marinette stand erstmal abseits und schaute sich das gesamte Schauspiel glücklich an.
 

,,Diese Kinder sind sehr süß!”,flüsterte Tikki ihr heimlich zu.
 

,,Finde ich auch!Aber was macht Luka mit den Kindern?”,erwiderte die Hüterin lächelnd.
 

In diesem Moment wurde Marinette von einem der Kinder angesprochen.
 

,,Du bist so schön,kriege ich eine Locke?”,fragte ein kleiner Junge süß.
 

Marinette war kurz verdattert, bevor sie kicherte und den Jungen den Kopf streichelte.
 

,,Ist das die Prinzessin?”,fragte ein Mädchen und kam auf Marinette zu.
 

Alle Kinder fingen an, Marinette neugierig von oben bis unten zu mustern.
 

,,Prinzessin?”,hackte Marinette überrascht nach.
 

Luka zwinkerte sie lächelnd an.Und eh sich Marinette versah,wurde sie von den Kindern in den Raum geschoben.
 

Luka setzte sich nach vorne,während alle Kinder in einem Halbkreis um ihn herum saßen.Marinette saß fürs erste Abseits und wollte sich alle anschauen.
 

,,Spielst du uns wieder ein Lied vor?”,fragte ein kleiner Junge lächelnd.
 

Luka nickte und fing auch direkt an,ein Lied auf seiner Gitarre zu spielen.Doch es war nicht irgendeine Melodie,sondern die Melodie, die er für Marinette gemacht hat.
 

Die Dupain-Cheng und die Kinder fingen an zu klatschen, als das Lied zu Ende war.
 

,,Fang bitte an, die Geschichte über die Prinzessin zu erzählen!”,bat ein Mädchen begeistert.
 

,,Ja!”,riefen alle anderen Kinder.
 

,,Alles klar!Hört aufmerksam zu.”,stimmte der Teenager zu.
 

Sofort waren alle Kinder still.
 

,,Die Geschichte von der Prinzessin und dem Gitarrist.Vor langer Zeit in einem wunderschönen Königreich,lebte eine wunderschöne Prinzessin.Sie hatte wunderschöne blaue Haare und wurde von jedem gemocht.”;fing Luka an.
 

Auch Marinette hörte aufmerksam zu,und als sie seine Worte analysiert hat, wurde sie rot.
 

Marinettes Sicht

Eine wunderschöne blauhaarige Prinzessin, die von allen gemocht wird…meint er etwa mich?!Das würde auch erklären ,warum mich ein paar Kinder als Prinzessin bezeichnet haben.Ich bin gespannt, was er erzählt.
 

,,Die Prinzessin war in einen Prinz aus einem anderen Königreich verliebt.Sie wurde immer nervös, wenn sie ihn sah und verdrehte alle Wörter, die sie sagte.Doch Leider erkannte der besagte der Prinz die Gefühle nicht,die die Prinzessin für ihn hatte.Die Prinzessin hatte keinen Mut es ihn zu sagen.”,erzählte Luka weiter.
 

Ich musste kurz kichern, als ich mich daran erinnern musste,wie nervös ich bei Adrian wurde.
 

Ich war echt komisch.Aber Luka machte das zum Glück nichts aus.Dafür mochte ich ihn sehr….Nein…Dafür liebte ich ihn!
 

,,Ich finde es so dumm,dass der Prinz es nicht bemerkt hat!”,meckerte ein kleines Mädchen.
 

Eigentlich war es für jeden offensichtlich, wie sehr ich in Adrian verliebt war.Doch nur er bemerkte es nicht.
 

Dumm war Adrian nicht,doch anscheinend war er im Thema Liebe nicht so aufmerksam.
 

,,Die Prinzessin war immer wieder frustriert darüber,dass der Prinz nicht dasselbe fühlte.Auf einem Festival wollte sie sich ablenken,und traf schließlich auf einen Musiker.Der Musiker spielte wunderschöne Lieder,und das beeindruckte die Prinzessin sehr.”
 

Alle sahen Luka grinsend an.
 

,,Ich mag den Musiker am meisten!”,rief ein Mädchen.
 

,,Ich auch!”,stimmten mehrere Kinder zu.
 

,,Magst du den Musiker?”,fragte ein Mädchen an mich gerichtet.
 

Alle sahen mich erwartungsvoll an.Die Blicke von Luka und mir trafen sich.Wir lächelten uns einfach nur an.
 

,,Ja,ich mag ihn sehr!”,antwortete ich schließlich.
 

,,Gute Antwort!”,trötete das kleine Mädchen.
 

,,Los erzähl weiter!”
 

Luka lachte und erzählte weiter.
 

,,Als der Musiker das lächelnde Gesicht der Prinzessin sah, verliebte er sich sofort in sie.Ihre blauen Augen waren die schönsten, die er je gesehen hat.Er fing an sich mit der Prinzessin heimlich zu treffen.Und sie kamen sich nahe.Er hat sogar ein Lied für sie geschrieben,und das liebte sie sehr.”
 

,,Awww!”,tröteten die Kinder gerührt.
 

Ich wurde komplett rot.Er liebt mich?Das…..Machte mich unendlich glücklich.
 

,,Das war's für heute!Nächstes Mal erzähle ich euch mehr!”,sagte Luka lächelnd.
 

Die Kinder gaben kurz enttäuschte Laute von sich.Auch ich war etwas enttäuscht,doch als ich in Lukas' Augen guckte, wurde ich sofort glücklich.
 

,,Bringst du die Prinzessin öfter mit?”,fragte ein kleines Mädchen neugierig.
 

,,Ja,klar!”
 

,,Yippi!”
 

Luka und ich verabschiedeten sich von den Kindern und verließen das Waisenhaus.
 

,,Ich bin stolz auf dich!Du kümmerst dich liebevoll um Waisenkinder und machst ihnen Freude.”,sagte ich lächelnd.
 

Lula schreckte mir lächelnd die Hand entgegen.Er….Wollte mit mir Händchen halten…
 

Ich nahm zögerlich seine Hand und erwiderte verlegen das Lächeln.Als wir Händchen haltend liefen, fühlte ich mich wieder unendlich glücklich.
 

,,Gehen wir zu dir nach Hause!”,flüsterte Luka liebevoll.
 

Ich nickte ihm lächelnd zu.
 

Sicht Ende
 

Als sie an der Bäckerei ankamen, mussten sie leider Abschied nehmen.
 

,,Also,bis morgen!Schlaf gut!”,sagte Luka sanft.
 

Marinette küsste seine Wange.
 

,,Du auch!Bis morgen!”,flüsterte die Blauhaarige zurück.
 

Nach einer liebevollen Umarmung betrat Marinette ihr Zuhause.Als sie in ihrem Zimmer war,drehte sie sich fröhlich im Kreis.
 

,,Luka ist so wunderbar!”,schwärmte Marinette, verträumt.
 

,,Schön,dass Luka dir so viel Freude bereitet. Er tut dir wirklich gut!”,kicherte Tikki.
 

,,Ja,ich mag ihn halt sehr.”
 

Die Kwami Dame schüttelte lächelnd den Kopf .
 

,,Gib doch einfach zu,dass du ihn liebst!”,forderte Tikki.
 

Marinette wurde rot.Sie wusste,dass Tikki recht hatte.Sie musste sich ihrer Gefühle im Klaren sein.Sie musste ehrlich zu Luka sein,das hatte er verdient.
 

Marinette hatte ihm aber schon einmal das Herz gebrochen.Und sie wollte es nicht nochmal tun.Aber sie konnte und wollte sich nicht weiter gegen ihre Gefühle wehren.
 

Jeden Moment, den sie mit Luka teilte, genoss sie in vollen Zügen.Bei jeder Berührung kribbelte ihr Körper mächtig und sie spürte Schmetterlinge im Bauch.
 

Die gleichen Gefühle,die sie für Adrian verspürt hat.Aber Marinette hatte irgendwie das Gefühl,dass die Gefühle bei Luka viel stärker waren.Bei Luka konnte sie selbst sein,und musste sich nicht verstellen.
 

,,Ja,ich liebe ihn!”,flüsterte die Hüterin.
 

,,Ich habe dich nicht ganz verstanden.“,erwiderte Tikki amüsiert.
 

,,OK,DANN NOCHMAL!ICH MARINETTE DUPAIN-CHENG GEBE ZU,DASS ICH LUKA COUFFAIN ÜBER ALLES LIEBE!ZUFRIEDEN?”,schrie Marinette sich von der Seele.
 

Alle Kwamis lachten.
 

,,So schön!Unsere Hüterin ist verliebt!”,piepste Pollen.
 

,,Hoffentlich kommt ihr bald zusammen!”,wünschte Sass.
 

,,Danke,Leute!”
 

Marinette gähnte und zog sich ihren Pyjama an.Nach diesem langen Tag war sie müde,aber glücklich.
 

,,Du weißt nicht, wie schön es war, seine Hand zu halten!”,flüsterte Marinette, verträumt.
 

Tikki kicherte:,,Das kann ich mir vorstellen!Teil ihn bald deine Gefühle mit!”
 

,,Mache ich,Nacht!”
 

,,Schlaf gut!”
 

Kyoko lag immer noch wach im Bett.Sie konnte einfach nicht einschlafen.Sie fragte sich immer noch,warum Adrian und die fremde Frau von damals sich so ähnlich sahen.
 

Kyokos Sicht

Adrian geht mir irgendwie nicht mehr ganz aus dem Kopf.Er erinnerte mich sehr an die mysteriöse Frau,die mir damals geholfen hat.Ist wahrscheinlich nur Zufall!Oder…..Nein!Meine Mission ist wichtiger!

Sicht Ende
 

Langsam schlief die Weißhaarige ein.
 

Am nächsten Tag wartete Alya vor der Schule auf Marinette.Zufällig war Kyoko auch schon da.Sie stand nachdenklich ein paar Meter neben ihr.
 

Alya grübelte, ob sie Kyoko ansprechen sollte oder nicht.Schließlich ging sie auf die Weißhaarige zu.Wie immer guckte Kyoko ausdruckslos.
 

,,Hallo,Lucy!Wie geht's dir?”,begrüßte Alya das Mädchen lächelnd.
 

Ausdruckslos musterte Kyoko die Braunhaarige,bevor sie antwortete:,,Gut!Und dir?”
 

,,Mir geht's gut!Du wirkst irgendwie nachdenklich,bedrückt dich etwas?”
 

Kyoko benahm sich eigentlich wie immer und verschleierte ihre Emotionen.Doch für Alyaa wirkte es so,als sei sie nachdenklicher als sonst.
 

,,Es ist nichts!”
 

Es war eine Lüge,doch Kyoko sagte dies mit so einer Überzeugung,dass Alya es glaubte.

Wie schon erwähnt,war sie eine gute Lügnerin.
 

,,Wenn etwas ist,kannst du zu mir kommen.“,bot die Braunhaarige an.
 

Kyoko schenkte Alya ein Lächeln und nickte dankbar.Die Bloggerin schaute kurz überrascht,bevor sie auch lächelte.
 

Alya hat Kyoko das erste Mal lächeln gesehen,und das machte sie natürlich glücklich.
 

,,Auf dieses Angebot komme ich gerne zurück!”,antwortete die Weißhaarige sanft.
 

,,Hi,Alya!”,begrüßte Marinette ihre beste Freundin.
 

,,H,Süße!”,erwiderte die Césaire und umarmte sie kurz.
 

,,Hallo,Marinette!”,grüßte Kyoko.
 

Marinette war überrascht über die Begrüßung,aber sie erwiderte schnell auch:,,Hallo,Lucy!Schön,dich zu sehen!”
 

Gemeinsam gingen die drei Mädels in den Klassenraum.Die Blicke von Adrian waren mal wieder nur auf Kyoko gerichtet,die es natürlich bemerkte.
 

Der Unterricht verlief ganz entspannt.In der Mittagspause saß Kyoko allein.Zum Glück wurde sie diesmal nicht von Chloé belästigt.
 

Und mal wieder waren Adrians Blicke nur auf die geheime Schurkin gerichtet.Nino, der alles mitbekommen hat,sagte:,,Anstatt sie die ganze Zeit zu beobachten,solltest du sie ansprechen. “
 

,,Ich habe gestern mit ihr gesprochen.”,erwiderte Adrian nachdenklich.
 

,,Und wie ist es gelaufen?”,fragte der DJ neugierig.
 

,,Naja,ich habe jetzt ihre Nummer also…..war es schon ein Erfolg. “
 

,,Das ist doch großartig!Ruf sie bald mal an!”
 

,,Ja,aber…glaubst du, sie hat Lust mit mir zu reden?”
 

Nino legte eine Hand auf die Schulter seines besten Freundes.
 

,,Natürlich!Sonst hätte sie dir wohl kaum ihre Nummer gegeben.Und wer weiß?Vielleicht versteht ihr euch so gut,dass sogar mehr als Freundschaft entsteht. “,sagte Nino grinsend.
 

Adrian lachte und wurde leicht rot.
 

,,Ja,es wäre schön,wenn sie sich öffnen würde.”flüsterte der Agreste nachdenklich.
 

Kyoko aß einfach und ignorierte,dass Adrian sie beobachtete.Aber nicht nur von Adrian wurde sie hin und wieder angesehen.Auch Marinette,Alya und sogar Lila sahen sich das Mädchen immer wieder an.
 

Schließlich lächelte Lila unheilvoll und setzte sich zu Kyoko.
 

,,Hallo,...Kyoko!”,flüsterte Lila hinterhältig.
 

Kyoko hörte sofort auf zu kauen und sah sie an.
 

Kyokos Sicht

Diese Lila…Woher kennt sie meinen Namen?Ist sie etwa….eine Spionin von Suprime.Sie kam mir von Anfang an bekannt vor,aber….Ich wusste nicht warum?Was ich wusste war,dass sie sowie ich super Lügen konnte.Aber mehr nicht!
 

,,Wer bist du?”,fragte ich ausdruckslos.
 

,,Schaut mir mal genau in die Augen!”,flüsterte die Braunhaarige lächelnd.
 

Ich tat es wie befohlen und nach wenigen Sekunden wurde mir schlagartig klar,wer dieses Mädchen war.Ein Mädchen, das ich lange kannte.
 

Flashback
 

Wie immer trainierte ich wie befohlen meine Kryokinese.Ich fror Gegenstände mit Wolken aus eisiger Luft ein.
 

Ein paar Meter neben mir standen bewaffnete Wachen.Klar,ich war ja….Ein gefährliches Monster.
 

Ich durfte keine Fragen stellen,nur gehorchen.Meine Tage waren super simpel.Frühstücken, danach trainieren und danach Abendessen. Das wars!Weder Hobbys,noch Freunde.
 

Ich durfte nicht mal nach draußen.Es war bestimmt Monate her,dass ich die Sonne gesehen habe.
 

Naja,wenigstens wurde ich nicht mehr so oft misshandelt.Die Ansage der mysteriösen Frau hat wirklich gesessen.
 

Natürlich gab es ja noch auch andere Experimente,doch sie waren nie zu Gesprächen bereit.
 

Ich war so sehr auf mein Training fokussiert,dass ich nicht bemerkte,wie ein Mädchen den Raum betrat.
 

,,Warum ist hier alles voller Eis?”,fragte das Mädchen verwirrt.
 

Ich drehte mich überrascht zu einem braunhaarigen Mädchen.Sie sah nicht besonders glücklich,wie konntest man dies auch an diesem Ort.
 

,,Wenn es dich stört, kann ich das Eis schmelzen.”,sagte plötzlich ein Junge, der dazukam.
 

Wie drehte ich mich überrascht zu einem rothaarigen Teenager.Und ehe ich mich versah,verbrannte er mit Flammen mein Eis.
 

Ich war eher unbeeindruckt.Solche Kräfte waren mir nicht neu,überhaupt nicht.Aber das mysteriöse Mädchen war sehr beeindruckt.
 

,,Wow!Du kannst Feuer erzeugen,cool!”,piepste die Braunhaarige.
 

Cool?Diese Kräfte waren und sind für ein Fluch!Die Menschheit würde sich vor uns fürchten.Ich könnte also nie ein normales Leben führen…
 

,,Jaja!Ich kann Feuer machen….”,erwiderte der Junge lustlos und stellte sich zu uns.
 

,,Wie heißt du fragte?”,das neugierige Mädchen.
 

,,Jinzu,und du?”
 

,,Sag ich nicht!”,kicherte das Mädchen.
 

Wie war die denn drauf?Fragt nach Namen und verrät ihren eigenen nicht?Sie kam mir irgendwie komisch vor…..Obwohl,nachdem was ich erlebt habe,war nichts mehr komisch .
 

Jinzu verdrehte einfach seine Augen und feuerte Feuerbälle auf Zielscheiben.Anscheinend amüsierte die Braunhaarige seine Wut.
 

,,Sagst du mir wenigstens deinen Namen?”,fragte ich ausdruckslos.
 

,,Vielleicht will ich zuerst eine kleine Kostprobe deiner Macht sehen!”
 

Ich seufzte und feuerte ein Eispfeile ab.Die Zielscheiben wurden dabei in Stücke gerissen.Beeindruckt klatschte die Braunhaarige lächelnd.
 

,,Zufrieden?”,fragte ich.
 

,,Ja!”
 

,,Und was ist deine Kraft?”,hackte ich nach.
 

Das 13-Jährige Mädchen kicherte.
 

,,Mein Kraft ist Manipulation.Ich kann Leute so gut manipulieren,dass sie mir alles glauben und alles für mich tun.Die Aura die ich verbreite sorgt dafür,dass meine Worte die Wahrheit sind.”
 

Diese Kraft klang interessant.Sie konnte also jeden Menschen manipulieren und kontrollieren.Sowas hatte ich zuvor noch nie gehört.
 

,,Im Kampf ist diese Fähigkeit nicht besonders nützlich. “,kommentierte Jinzu.
 

,,Da hast du Hitzkopf natürlich recht.Aber stell dir vor, ich könnte starke Menschen dazu manipulieren, mir zu helfen.Das würde mir in jeder Schlacht den Sieg bringen. “
 

Jinzu sah das Mädchen wütend an und bildete Flammen auf seiner Handfläche.
 

,,Ist ja schon gut!Ich haue ab!”,kicherte das Mädchen und war dabei, den Raum zu verlassen.
 

Bevor sie weg war, blieb sie nochmal stehen und sagte:,,Ihr könnt mich Cerise nennen!”
 

Flashback Ende
 

Nachdem dieser Flashback durch meinen Kopf lief erkannte ich,dass das damalige Mädchen tatsächlich neben mir saß.
 

Cerise war ihr echt Name.Doch alle nannten sie hier Lila Wahrscheinlich hat sie sich so wie ich einen Decknamen gemacht.
 

,,Cerise?”,fragte ich vorsichtig.
 

,,Bingo!”,erwiderte das Mädchen lächelnd.



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