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Daily Drabble Aktion von _Delacroix_ November

Der Drabbelwahnsinn geht in die 3. Runde
von

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Ausnüchterungszelle

Tag 1
 

Als ich am Morgen erwachte, fand ich mich in einer Zelle wieder. Es war eine grobgezimmerte und schnell erstellte Zelle mit Pritsche und Eimer darunter. Auf ersteres lag ich. Mein Blick ging zu dem Typ am Schreibtisch gegenüber meiner Zelle. Er hatte seine Füße auf dem Schreibtisch und schien zu dösen. DAS war jetzt nicht mein Plan gewesen. Ich hatte eigentlich an den Silbersee gewollt. Stattdessen war ich aber in einer Ausnüchterungszelle gelandet. Woran ich das festmachte? Gold Bier, war bekannt dafür das es bestenfalls Prügeleien gab. Es war ein Harmlose Trinkerstadt an der Handelsrute die fürs Bierbrauen bekannt war.

Gewächshaus

Tag 2 Warhnung Spinne.
 

Dieses Mal hatten sie sich mal gehörig verschätzt und waren zu dem denkbarsten schlechtesten Moment im Verbotenen Wald aufgetaucht. Nun hieß es die Füße in die Hände nehmen. Eine Verschnaufpause von vielleicht einer Minute, die sie hatten rausschlagen können, durch den Überraschungsmoment, diesen nutzten sie um sich zu verwandeln. „Scheiße, wo kommen jetzt bitte diese Riesen Spinnen her?“ schrie James noch im Verwandeln. Peter wurde kurzerhand von James ins Geweih genommen. Eine Ratte war ein Fliegengewicht. „Zum Gewächshaus“ rief Sirius noch zurück eher auch seine Gestalt sich veränderte. Dort wollten sie sich mit Remus treffen der noch ein Treffen hatte.

Feenkreis

Als ich am Morgen Richtung Fluss ging, vielen mir Kreisförmigen Flächen auf. Sie lag etwas abseits und da man von dort nicht gut an den Fluss kam, sah die Stelle noch unberührt aus. Was ich dort fand Erfreute mich, denn ich sah einen Ring aus Pilzen. Dieser war perfekt im Kreis angeordnet. Ein Feenkreis. Ein seltenes Phänomen, welches eher in trockenen Gebieten vorkam. Für mich hieß es, die Große Mutter wollte uns was sagen. Ich würde später den Schamanen des Dorfes bitten es sich anzusehen. Die Pilze die außerhalb standen sah im Vergleich zu jenen des Kreises eher vertrocknet aus.

Wartezimmer

Als ich in der Arztpraxis ankam, hatte sich schon eine Schlange gebildet. Punkt neun Uhr öffnete die Arzthelferin die Tür und grüßte mit einem Freundlichen: „Moin, bitte in der Reihenfolge wie sie hier stehen reinkommen. Vorsicht die Tür schnappt zurück.“ Ich war diese Fröhliche Art am Montag nicht gewohnt. Alle in der Reihe bleibend traten in die Praxis und hielten einander die Tür auf. Jeder wurde am Tresen mit einem Freundlichen „Guten Morgen, was ich kann ich für Sie tun“ begrüßt. Im Wartezimmer dann selbst, eine entspannte Ruhe und keiner sprach. Obwohl bis auf den letzten Stuhl alles voll war.

Parkplatz

„Sicher, dass wir richtig sind Charlie?“ Der braunhaarige war wie aus dem nichts auf dem Parkplatz eines Einkaufscenters erschienen. „Jap“ antwortete Charlie der sich neben diesen Materialisierte. „Mir wurde zugetragen, dass hier ein echte Drachenbabys sein soll“ fügte er hinzu und begab sich auf die Suche. „Und da sind wir die unauffälligsten“ lachte der Braunhaarige. „Wir sind Drachenpfleger,“ meinte Charlie nüchtern. „Drachenpfleger auf einem Muggeleinkaufscenters“ murmelte der braunhaarige sich vorsichtig umsehend. „Glaub hab den kleinen“ kam es von dem rothaarige der sich gerade wieder aufrichtete und ein grünlich-braunes, schuppiges Tier in den Armen hielt, dass die Größe eines Bärenjunges hatte.

Fußballfeld

„Lust auf eine Runde Kicken?“ fragte Remus und sah zu seinen Freunden. „Wenn sollen wir treten?“ fragte James. Es waren Ferien und die vier Freunde hatten diese genutzt nach Hause zu fahren. Nur heute war Peter verhindert und so waren nur James und Sirius zu Remus gekommen. Hier merkte man das sie beide Reinblüter waren und nur wenig Kontakt zur Muggelwelt hatten. Der Hellbraunhaarige strich sich lachend durchs Haar. „Den Ball“ kurzerhand trat dieser aufs Fußballfeld und holte aus einer Ecke einen Ball. „Fußball ist wie Quidditch bei uns. Nur auf dem Boden.“ Erklärte er und sah sie erwartungsvoll an.

Spielwarenabteilung

„Mama ich will das dahaben.“ „Paaaaaaaaapaaaa, will haben.“ Jean Atmete tief durch und nahm dann den nächsten Karton zu Hand. Wo war das: Ich möchte… hin? Klar Spielwarenabteilungen waren immer ein Magnet für Kinder und allen voraus auch ein Ort des Quengelns, weil Sehnsüchte oder Statussymbole lockten. Was beabsichtig war. Sie kannte es noch, dass sie zum Geburtstag und zu Weihnachten gefragt worden war, was sie sich wünschte und möglicherweise bekam man dann etwas von seiner Wunschliste. Dieses viele Geschenke bekommen und kannte sie nicht. Zumindest war ihr als sähe sie manche Kunden häufiger hier. War gut für den Umsatz…

Hundestrand

Er jagte mit einer Leichtigkeit über den Sand am Strand und vergaß dabei vollständig das er eigentlich ein Erwachsener Mann war. In diesem Moment war er einfach nur ein freier Hund, der seine Freiheit als Hund am Strand unter anderen Hunden genoss. „Man möchte fast meinen, dass er wirklich ein Hund ist“ sagte Ron leise zu Hermine und Harry. „Ist er es nicht?“ Hermine lächelte und schob die Leine, die sie sich locker um die Schulter gelegt, weiter hoch. „Tatze“ rief Harry dem schwarzen Hund zu, damit er nicht zu weit von ihnen weglief. Man musste ja den Anschein bewahren.

U-Bahn-Tunnel

Vorsichtig sah er sich um, eher er aus dem Schatten des Gebüsches kam. Sicherlich, er war ein Hund und man suchte nach einem Mann in Sträflingskleidung, aber er vertraute niemanden mehr. Wer wusste ob nicht Remus doch den Auroren gesteckt hatte, dass er ein Animagie war?
 

Die Luft schien rein zu sein, weswegen er es wagte in den U-Bahn-Tunnel zu gehen. Lieber diesen Weg nehmen als die Straßen. Dort war er weite Strecken zu offen sichtbar, hier musste er sich nur vor den Bahnen in Acht nehmen und es war eher Hundeverhalten als die Hauptstraßen zu nehmen. Zumindest in England.

Baumhaus

„Feuerherz wo bist du?“ Hörte er die Stimme einer Frau rufen, doch er blieb wo er war. Dieses Baumhaus versteckt in den wenigen Bäumen die nahe des Flusses standen war seine Zuflucht. Feuerherz. So hatten ihn die Mescalero genannt, vermutlich wegen seiner Brandnarben. Speziell jene die mit etwas Fantasie wie ein Herz aussah. Er hatte keine Lust zu reagieren, keine Lust gerade wieder mitzuhelfen bei irgendwas. Er wollte lieber hier oben sitzen und nachdenken. Sich in seine Innenwelt verkriechen und versuchen herauszufinden wer er wirklich war. Er war kein Mescalero, vermutlich nicht mal ein Apatsche. Aber ein Roter war er.

auf dem Kopierer

Überall suchte sie das Gruppenhandy. Es war nie ganz leicht sich in eine bestehende Ordnung einzufinden, und noch schwerer, wenn dann aber noch weitere Personen dazu kamen, die ja selbst auch eine Ordnung hatten…ja dann hieß es viel Spaß beim Suchen und war ja nicht so, dass sie nicht dann und wann etwas abgelenkt war. „Lena, kannst du davon noch eine Kopie machen?“ vor ihr stand der 4-Jährige Oke. Sie nickte und ging direkt zum Kopierer, nur damit sie damit nicht auch gleich von abkam. Auf dem Kopierer lag dann auch das gesuchte Telefon. Wie der Zufall doch manchmal mitspielte.

Latrine

Das erste was immer ausgehoben wurde, wenn sie beabsichtigten länger als nur wenige Tage irgendwo zu verweilen, war die Latrine. Für ein paar Tage, also für ein Jagdlager oder wenn sie auf Kriegszug waren, brachte es weniger sich die Arbeit zu machen eine auszuheben. Doch sie beabsichtigten diesmal länger hier ihr Lager aufzuschlagen. So wahr die Große Mutter es zu lies. Sie waren ein gejagtes Volk. Der bleiche Tod immer im Nacken. Nach den Listen der Bleichen waren sie bereits ausgerottet, doch ihre kleine Gruppe blieb standhaft. Sie würden sich nie geschlagen geben. So nun auch beim Ausheben der Latrine.

Beichtstuhl

Tala zog mit pochendem Herzen das schwere Eingangsportal auf und lauschte. Dann trat sie in den Vorraum einer alten, verlassenden Kirche. Lost Place Videos sah sie schon sehr gern und wusste auch wo bei ihr viele dieser verlassenden Orte waren. Nur hin, hatte sie sich nie getraut. Doch dann hatte ihre Freundin sie motiviert. Nun also war sie hier und sah sich um. Kirchen hatten was Mystisches.
 

Langsam und sich mit großen Augen umsehend durchquerte sie den großen Raum. Es zog sie Richtung Beichtstuhl. Knarrend ging just dann die Tür auf, als sie sich diesem näherte. War es ein wink?

Bibliothek

Die Dielen knarrten, Schatten huschten durch die schmalen Gänge zwischen den Regalen, ein Wispern, erst leise dann durch die Stille sehr laut klingend, das fahle Licht, welches durch die kleinen stark verstaubten und teils verblichenen Fenster hereinkam und letztlich die Deckenhohen Regale mit ihren bis zum Anschlag vollgefühlten Regalreihen. Das alles verlieh dem Raum eine unheimliche Aura. Einige Buchrücken glitzerten im Schattenspiel des fahlen Lichtes. Staub war nur an den Fenstern und am Boden zu sehen. In der Ecke am Fenster stand ein einzelner Sessel mit einem Buch auf der Sitzfläche. Stumm wartend das sich jemand wieder reinsetzte und weiterlas.

Burggraben

„Im …. Jahrhundert war dies die Burg… und wurde“ hörten sie die Stimme ihres Geschichtslehrers, wie immer kamen bei den hinteren nur fetzen an und wie immer waren es genau die Schüler die dann irgendwann nicht mehr zuhörten und sich Geistig ausklinkten. Was nicht bemerkt wurde.
 

Wieder einklinken taten sie sich, als sie am Burggraben vorbeikamen und anstelle, wie die anderen 25 am Burggraben entlang zu gehen, erstmal hinab in den Graben gingen. „Kommt ihr bitte da raus? Was macht ihr da unten?“ unter dem Gelächter der Klasse, stiefelten die genannten wieder den Graben hinauf. „Geschichte zum Anfassen“ konterten sie.

Hotelbar

Er war heute schon seit dem Morgengrauen unterwegs, nun da es draußen langsam dunkel wurde, suchte er sich einen Schlafplatz. Dabei kam ihm das kleine verlassene Motel am Straßenrand, wie gerufen. Wie es ihm schien, war es eins Mal für Tracker gewesen.
 

Mit einem Satz war er durch ein eingeschlagenes Fenster gesprungen und sah sich innen um. Gezielt sah er sich erst einmal an der Hotelbar um, denn da sah man gesichert ob es hier verlassen war. Als das bestätigt war, entschloss er kurzerhand nicht groß weiter zu gehen und rollte sich einfach hinter der Hotelbar zusammen und schlief ein.

Skatepark

Am nächsten Morgen streckte er erst einmal alle Glieder durch, Gähnte vernehmbar und musste sich kurz orientieren. Die Welt sah und hörte sich als Hund nun einmal völlig anderes an. Egal wie sehr er sich wohl fühlte in diesem Körper, er blieb irgendwo dennoch ein Mensch.
 

Dann ging es weiter, an Besichtigungstouren als solche hatte er kein Interesse, diese verlassenen Gebäude dienten ihm nur als Schlafplatz. Hinter dem Motel lag ein Skatepark. Dieser schien jedoch noch gelegentlich genutzt zu werden. Nur eben nicht gerade. Was er nutzte, um in den Papierkörben und um den Sitzbänken herum nach Essbarem zu suchen.

Schrein

Es waren Sommerferien und wie immer verbrachte er diese Zeit bei seiner Familie in Japan. Wie und was in Hogwarts hielt? Das war eine der meist gestelltesten Fragen seiner Brüder. Vielleicht ja, weil er in Hogwarts einfach Wataru war und nicht einer der Hamasaki-Drillinge? So ganz genau wusste er es nicht. Aber es war auch mal schön, auf Zeit, nur so gesehen zu werden. Dann lenkten ihn seine Gedanken wieder auf den Schrein vor ihn und er lauschte dem Worten die gesprochen wurden. Er spürte die Anwesenheit seiner Brüder und Verwandten und genoss es für den Moment hier zu sein.

Am Ende des Regenbogens

„Am Ende des Regenbogens, so heißt es, soll ein Topf mit Gold stehen und wer diesen findet soll niemals mehr Armut kennen. Denn dieser Topf voller Goldstücke wird niemals lehr“ leitete die Lehrerin ein. Diese Geschichte über den Regenbogen kannte eigentlich jeder. Auch wenn noch niemand den man wirklich kannte es auch wirklich versucht hätte, geschweige den diesen gefunden hätte. Es gab Märchen und Erzählungen unzählicher Art, aber nichts was wirklich zeigte das es wahr war. „Doch was meint ihr, wofür steht dieser Topf voller Gold?“ Beendete sie den Gedankengang. War nicht an jeder Geschichte auch ein wenig was Wahres?

Sonnenblumenfeld

Mit langsamen Schritten ging sie an den Feldern vorbei. Scheinbar ziellos wanderte sie an den Sonnenblumenfeld und den Gemüsefeld vorbei. Es fühlte sich nach Jahrzenten an, die nun vergangen waren. Seit dem letzten Ringkrieg und dem Tod ihres Geliebten. Das lange Haar war nun mehr Graus-weiß als braun und auch die ersten Falten legten sich in ihre Wettergegerbten Züge. Dennoch ihr eigentliches Alter sah man ihr nicht an. Sie lebte schon lang. Sie hatte damals gewusst das es ein Leben nach ihm geben würde. Er war ohne Bluterbe gewesen. Doch lieber wenige Jahrzehnte mit ihm, als ein Leben ohne ihn.

Hinten links

Sie folgte dem Weg. Alles sah gleich aus. Vorn rechts waren Steinerne Deckenhohe Wände, vorn links waren deckenhohe steinwände, hinten rechts waren diese Wände und auch hinten links waren diese deckenhohen Wände. Es war der Irrgarten der Zwerge. Nur wer den Weg von allein zu ihnen fand, war es würdig empfangen zu werden. Sie kannte die Eigenheiten der Zwerge, stand sie sich gut mit ihnen. Dennoch musste auch sie jedes Mal hier durch. Sie seufzte, Ekarius grinste. „Wer doch langweilig, wenn man zu allen Kunden entspannt hinkäme oder?“ ihr Mann hatte wirklich das Talent in allem was Gutes zu sehen.

Orchestergraben

„Warum versenkt man das Orchester in einen Graben?“ Lily sah die Lehrerin mit großen Augen an. Es war der erste Schulausflug in ein Theater. „Damit man Platz auf der Bühne hat und trotzdem Musik Begleitung“ erklärte Frau Schmidt ruhig. „Kann man das Orchester den nicht einfach hinten in die Ecke stellen?“ fragte Lily weiter „nein, denn hierbei handelte es sich nicht um ein Ding, sondern um eine Gruppe von Menschen, die Instrumente spielen“ erklärte die Lehrerin ruhig weiter. Lily sah mit großen Augen in den Orchestergraben und versuchte sich vorzustellen, dass da eine ganze Gruppe von Menschen mit Instrumenten saßen.

Wüste

Er schlang sein Turbantuch, so wie der Mann neben ihm es ihn zeigte, übers Gesicht. Innerlich rief er sich immer wieder zu Wachsamkeit, dass er hier den Muggelforscher mimen musste. Drachenpfleger gab es als Beruf bei den Muggeln nicht. Genau genommen sahen die Muggel die Drachen nicht einmal oder nicht in ihrer eigentlichen Gestalt. Was aber nichts an dessen Gefährlichkeit änderte. Sie nannten es Naturphänomene, er nannte es Drachenereignisse. „Mr. Weasley sie kommen also aus Groß Britannien und sind auf ungewöhnliche Naturphänomene spezialisiert?“ Er nickte leicht lächelnd. War jetzt eine sehr nette Umschreibung seines Berufes, aber was sollte man machen?

Umkleidekabine

Er kam mit den anderen in die Umkleidekabine und setzte sich auf die Bank. Bis letztes Jahr hatte er wenig Probleme damit sich wie alle Umzuziehen doch jetzt sah es anderes aus. Nun, hatte er auf dem Rücken ein Mahl. Vermutlich noch ziemlich gut sichtbar. Es würde wie eine Brandnarbe mit den Jahren etwas schwächer, doch nun war es erst wenige Wochen her. Würde er sich mit den anderen hier umziehen, sie würden das Mahl sehen und fragen stellen. Fragen, die er nicht beantworten konnte. Also wartete er ab, bis die meisten Draußen waren und wechselte dann schnell das Shirt.

Café

Er spürte die Blicke der anderen Besucher des Lokals auf sich und seiner Familie. Was sollte er machen? Ihm war klar, dass er auffällig war. Auch wenn er sich diesmal sogar unauffälliger gekleidet hatte. Spätestens bei den 4 langen Narben in seinem Gesicht und die nicht weniger Vernarbten Arme, war schwer unauffällig sein zu wollen. Andererseits war auch seine Schwiegermutter und Frau mit ihrem Bluterbe ein Blickmagnet. Sie saßen zu siebt in dem kleinen Französischen Café, seine Töchter unterhielten sich angeregt mit ihren Großeltern, nur Louis schien sich etwas zu ärgern, dass hier und da etwas über sie getuschelt wurde.

Marktplatz

Hier herrschte buntes Treiben. Marktschreier Prisen Ware an, es roch nach allerlei Waren und Händler von überall her Verkauften ihre Produkte, verhandelten oder unterhielten sich mit Kunden. Und sie mitten drin. Das hier war der Pulsierende Ort ganz Gondors, ihr Lieblingsort. Sie war bereits als Kind gern hier gewesen, wenn Vater sie mit in die Hauptstadt genommen hatte. Heute war sie als Händlerin hier. Der ein oder andere kannte sie noch als Adrahils Tochter, andere flüchteten eher ihr Verhandlungsgeschickt. Und überall mit dabei ihre Tochter, die mit ihren Goldblonden Haar und dem vor Lebenslust sprühenden Augen der Magnet allem war.

Terrasse

Es war die Hochzeit des Königs von Gondor und sie war eingeladen. In Minas Tirith würde heute ein neuer Zeitabschnitt beginnen. Sie war im oberen Rang einquartiert worden, als Angehörige der Adelskaste Gondors und als eine Verwandte des Truchsesses. Sie trat auf eine der Terrassen des Schlosses und ließ ihren Blick über die noch Teilzerstörte Stadt schweifen. Ihr war als spürte sie ihre Schwester wieder, diese hatte diese Terrassen geliebt und ihren weiten Blick. Findulas von Dol Amroth, Goldene Herrin der Weißen Stadt. Denethors Frau und Mutter von Boromir und Faramir. „Herrin seid ihr bereit?“ erklang eine Stimme hinter ihr.

Im Kleiderschrank

Kichernd saß er im Kleiderschrank und wartete bis seinen Bruder wieder hinausgegangen war. Faramir würde niemals auf die Idee kommen ihn hier zu suchen. Tatsächlich brauchte der siebenjährige gar nicht lange zu warten und er hörte die Tür seines Schlafzimmers wieder zu gehen. Aber er hatte keinesfalls vor raus zu kommen und ihm nach zu gehen. Es war eigentlich ganz Gemütlich hier drinnen und so kuschelte er sich ein. Schon bald war er eingeschlafen. Er wachte erst auf als die Schranktür aufgemacht wurde und ihre Amme zu ihn hinuntersah und lächelte. „Ich habe ihn gefunden“ sie reichte ihm die Hand.

stillgelegtes Sanatorium

Die Abdrücke eines sehr großen Hundes oder die eines großen Wolfes waren auf dem staubigen Boden des langen steinerden Flures zu sehn. Sie begannen direkt vor einem der Fenster und allein die Abstände zwischen den Abdrücken mochten auf Abenteuerlustigen einen unheimlichen Eindruck hinterlassen. Diese führten in einen der verlassenen Patientenzimmern, wo sie dann aber aus dem nichts abbrachen. Dafür tauchten zwei einzelne menschliche Abdrücke auf. Nur zwei, und sie sahen aus als hätte der Träger dieser Füße den Wolf angesehen. Doch von beiden Spuren fehlten ab da jegliche Spuren. Es war eine weitere unheimliche Geschichte des stillgelegten Sanatoriums von Wolfshausen.

Stall

Im Gleichklang hörte man die schweren Tropfen auf das Windschiefe Dach einschlagen. Das Wehklagen des Windes, der durch die Ritzen dran unterstrich das dunkle Bild. Im streu des verlassenden Stalls lag ein riesiger, schwarzer Hund der bei weitem schon besseren Tage gesehen hatte. Der große Kopf des Tieres lag auf den Pfoten, gar so als wäre er dem Hund viel zu schwer geworden. Draußen wollte der Himmel nicht heller werden, gelegentlich hörte man sogar ein grummeln und Blitze erhellten den Himmel. Nur dann und wann hob der große Fellhaufen kurz den Kopf, nur um ihn dann wieder sinken zu lassen.



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