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Echoes of October

Daily Drabble - Challenge
von

Vorwort zu diesem Kapitel:
↪ Das ist langsam wirklich nervig .... meine Schreibdatei zeigt mir: 100 Wörter an... gestern, war angeblich 1 zu wenig (also baute ich irgendwo noch eins an) und jetzt zeigt es ein Wort zu viel an >.< ... ich habe nach gezählt, ich komme auf exakt 100. Vermutlich zählt das System "Shōgi-Brett" als zwei Wörter und nicht als ein Wort :/ Komplett anzeigen
Vorwort zu diesem Kapitel:
↪ Der Begriff setzt sich aus den koreanischen Wörtern "yeonghon" (영혼), was "Seele" oder "Geist" bedeutet, und "moon" (문), was "Tor" oder "Tür" heißt, zusammen.
→ Zusammen bedeutet Honmoon somit "Seelentor" oder "Geistertor" Komplett anzeigen
Vorwort zu diesem Kapitel:
↪ Na, wer ist der Übeltäter ;D? Was sagt euer Gefühl? ^^ Komplett anzeigen
Vorwort zu diesem Kapitel:
↪ Fortsetzung von Drabble 20 Komplett anzeigen
Vorwort zu diesem Kapitel:
↪ Mein Schreibprogramm sagt, es sind 100 Wörter. Ich komme beim nachzählen ebenfalls auf 100... keine Ahnung warum es hier spinnt. Ich habe beschlossen auf mein Schreibprogramm zu hören und das so zu belassen ^^ Komplett anzeigen
Vorwort zu diesem Kapitel:
↪ Fortsetzung von Drabble 19 Komplett anzeigen
Vorwort zu diesem Kapitel:
↪ Ab Morgen geht es mit den Daily Drabbles für November weiter ;).
Und das wird abgeschlossen.
Aber vor dem Abschluss: Morgen findet ihr hier die letzten 5 Extra Dabbles. (Die Zusatzwörter aus der Grabbelkiste xD) Komplett anzeigen
Vorwort zu diesem Kapitel:
↪ Nachname von Tenten ist unbekannt. Weshalb ich mich in einem AU für Kadowaki entschied. Komplett anzeigen

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Im Brunnen vor dem Tore [Naruto]

Die Herbstluft war kühl, als Naruto im Schein der Straßenlaterne auf den alten Brunnen starrte. Ein Routineeinsatz, so hieß es – die Nachbarn meldeten unheimliche Geräusche. Doch als er sich näherte, spürte er, wie der Stein unter seiner Hand eiskalt vibrierte. Wasser gluckerte und das obwohl der Brunnen seit Jahrzehnten trocken war. Ein Schatten huschte durch die Tiefe, zu schnell, um menschlich zu sein. Naruto sog scharf die Luft ein, der Geruch von feuchter Erde und Moder stieg ihm in die Nase. Seine Finger ballten sich um die Taschenlampe. „Verdammt …“ murmelte er. Ein Echo antwortete: seine Stimme – doch viel tiefer, fremd.

Mathe [Shikamaru]

Shikamaru stand im schwach flackernden Licht der Notbeleuchtung, während die Zahlen in seinem Kopf wirbelten. Statik, Berechnungen, die Belastbarkeit der einstürzenden Decke – alles musste in Sekunden passen. Mathe war kein Schulfach mehr, sondern Überleben. Er seufzte leise, schob die Hände in die Taschen und zwang sich, den Überblick über alles zu behalten. „Wenn der Balken nachgibt, bricht das ganze Stockwerk.“ Seine Stimme war ruhig, beinahe gelangweilt, doch die Männer um ihn herum hielten sofort inne. Zahlen waren sein Shōgi-Brett, Formeln die Züge. Ein falscher Schritt bedeutete den Tod. „Wir stützen hier ab, sofort.“ Rationalität war sein Schutzschild gegen die Angst.

Honmoon [Mina]

Die Nacht war kalt, der Nebel hing schwer über den alten Tempelruinen am Stadtrand. Mina fröstelte, obwohl sie den weißen Kittel noch immer trug. Honmoon – das Seelentor – hatten die Einheimischen geflüstert, als sie die Notfalltasche gepackt hatte. Ein Kind sei gestürzt, verletzte Stirn, eigentlich nichts Ungewöhnliches. Doch während sie die Wunde versorgte, hörte sie Stimmen, wispernd, kaum lauter als der Wind. Ihre Hände fingen an zu zitterten, die Lampe flackerte. Blaue Augen trafen auf den dunklen Bogen des Tores – und für einen Moment sah sie Schemen, Gestalten, die nicht mehr lebten. „Reiß dich zusammen“, flüsterte sie, doch ihr Herz raste.

im falschen Körper [Ino]

Ino rieb sich die Schläfen, während der Regen gegen die Fenster der Polizeistation peitschte. Der neue Fall ließ ihr keine Ruhe: ein junger Mann, der steif behauptete, er sei „im falschen Körper“ gefangen – doch nicht aus Identitätsgründen. Seine Stimme bebte, wenn er erzählte, wie er morgens fremde Hände im Spiegel sah, Augen, die nicht seine waren. Ino hörte geduldig zu, notierte nüchtern, doch ihr Magen krampfte sich zusammen. Zu viele Details, zu real. Ein Schatten zog durch das Zimmer, obwohl niemand den Raum betreten hatte. Ino schluckte hart. Für einen Moment war sie selbst nicht sicher, wem ihr Körper gehörte.

Das Monster unterm Bett [Naruto]

Naruto lachte leise über sich selbst, als er im abgedunkelten Schlafzimmer stolperte. Dreißig Jahre alt, Feuerwehrmann – und trotzdem beugte er sich prüfend unter das Bett, wie ein Kind. Doch der Scherz gefror ihm auf den Lippen. Zwischen Staubflusen und vergessenen Socken glänzten Augen – nicht reflektierend wie Katzenaugen, sondern tiefschwarz, leer. Ein Knurren vibrierte durch den Boden, ließ die Holzbohlen ächzen. Naruto erstarrte, das Herz hämmerte. „Unsinn… es ist nur Einbildung“, murmelte er, doch die Stimme klang brüchig. Etwas kroch näher, kratzende Nägel über Holz. Er riss sich los, schnellte zurück. Das Bett bewegte sich. Und der Schatten folgte ihm hinaus.

Geisterstadt [Shikamaru]

Shikamaru zog den Kragen seines Mantels höher, während er durch die stillen Straßen ging. Tokyo wirkte wie eine Geisterstadt: Stromausfälle hatten ganze Bezirke lahmgelegt, Schaufenster lagen schwarz da, kein Laut, kein Mensch. Nur der Wind trug vergessene Plastikfolien über den Asphalt. Seine Schritte hallten, zu laut, zu einsam. Er sog an seiner Zigarette, roch jedoch plötzlich kalten Rauch – fremd, nicht von ihm. „Tch… wie lästig.“ Sein Blick huschte zu den Spiegelungen der Fenster. Dort standen Gestalten, verschwommen, unbewegt. Als er den Kopf drehte, war die Straße leer. Ein Schauder kroch ihm über den Rücken. Er hasste es, recht zu behalten.

Ein Foto voller Fremder [Ino]

Ino blätterte durch die Akte, als ihr Blick an einem alten Foto hängen blieb. Eine Familie, lachend, vor einem Fest in Shibuya. Doch etwas stimmte nicht. Sie spürte es, noch bevor sie genauer hinsah: Hinter den lachenden Gesichtern standen Gestalten, blass, verschwommen, ohne Augen. Ihr Herz zog sich zusammen. Sie kannte die Szene – die Straße, das Laternenlicht, sogar den kleinen Imbiss im Hintergrund. Dort war sie selbst einmal gewesen. Und tatsächlich: In der Ecke, halb verdeckt, erkannte sie ihre eigene Gestalt. Nur… sie erinnerte sich nicht, dort gewesen zu sein. „Verdammt“, murmelte sie. Das Foto knisterte, als würde es atmen.

vom Meer verschwunden [Sasuke]

Das Rauschen der Wellen begleitete Sasuke, während er am Ufer stand. Ein Routinefall, hieß es – ein Fischer, spurlos verschwunden. Doch die Netze lagen unberührt, das Boot dümpelte leer im Hafen. Nur tiefe Schleifspuren führten ins Meer, als hätte etwas den Mann hinabgezogen. Sasuke kniete sich hin und berührte den nassen Sand: noch warm vom Leben. Der Wind trug ein Wispern, zu tief, zu fremd. Er richtete sich auf, dunkle Augen fixierten die gleißende Weite. „Kein Mensch…“, murmelte er. Dann schwappte eine Welle höher als die anderen, glitt zurück – und hinterließ Fußabdrücke. Barfuß. Führend hinaus ins Meer. Doch keine führten zurück.

Insektenplage [Shino]

Shino stand auf dem Dach der verlassenen Lagerhalle, während die Stadt unter ihm still war. Zuerst nur ein Summen, kaum hörbar, doch dann wuchs es zu einem ohrenbetäubenden Chor. Schwarze Punkte zogen über die Straßen, krochen aus Ritzen, schienen die Laternen zu verschlingen. In seinem Kopf ratterten die Formeln, Wahrscheinlichkeiten, Infektionsrisiken – alles falsch, zu langsam. Er ballte die Fäuste, spürte den Herzschlag im Hals, als die Insekten wie lebende Schatten über den Asphalt strömten. Die Plage war intelligent, organisiert. Shino zögerte, dann flüsterte er, kaum hörbar: „Ihr vergesst, wer hier Herr ist…“ Ein kalter Wind trug das Summen weiter, unerbittlich.

Tentakel aus der Tiefe [Naruto]

Naruto wischte sich den Schweiß von der Stirn, der Geruch von Abwasser beißend in der Nase. Geburtstag hin oder her – ein Notruf hatte ihn in die Kläranlage geführt. Die Rohre ächzten, das Wasser spritzte unter Hochdruck. Plötzlich glitt etwas aus der Dunkelheit: schwarze Tentakel, dick, glänzend, schlangenartig, die sich durch die Becken wanden. Er wich zurück, das Herz hämmerte laut. „Verdammt… was zur…?“ Ein Tentakel schlug in die Nähe, Wasser spritzte, Funken flackerten von der Lampe. Naruto zog das Atemschutzgerät fester, atmete tief. „Nicht heute… nicht an meinem Geburtstag.“ Er packte die nächste Leitung, bereit, sich dem Albtraum zu stellen.

Voodoo-Puppen [Shikamaru & Mina]

Mina schob die alte Schachtel über den Tisch, den Blick unsicher. „Gefunden im Keller der Klinik.“ Shikamaru öffnete sie mit einem Seufzen, doch selbst er erstarrte, als er die Inhalte sah: kleine Stoffpuppen, grob genäht, mit Nadeln durchbohrt. Manche trugen Namensschilder – von Ärzten, Pfleger, sogar Patienten. „Verdammt unheimlich“, murmelte er, zündete sich eine Zigarette an. Mina spürte, wie sich ihre Haut zusammenzog, als sie eine Puppe mit blonden Haarfäden erkannte. Ihr Herz stockte. „Das bin… ich.“ Das Licht flackerte. Shikamaru legte ihr beruhigend die Hand auf den Arm, doch sein Blick verriet es: Auch er fühlte, dass hier etwas lebte.

Willkommen im Rudel [Kiba & Akamaru]

Der Vollmond hing über Tokyo, als Kiba die Leine straffer zog. Akamaru knurrte tief, das Fell gesträubt, die Zähne gebleckt. „Ruhig, Kumpel“, murmelte Kiba, doch auch sein Nacken prickelte. Die Spuren führten in einen stillgelegten Park, wo Schatten zwischen den Bäumen lauerten. Dann sah er sie: gelb leuchtende Augen, ein halbes Dutzend, starr auf ihn gerichtet. Ein heulendes Knurren brach die Stille, nicht von Akamaru. Die Gestalten bewegten sich koordiniert, wie ein Rudel. Kalter Schauer kroch Kiba den Rücken hinab. „Willkommen im Rudel“, flüsterte eine Stimme im Wind. Akamaru sprang vor, bereit zum Kampf. Kiba spürte: Sie waren nicht allein.

Mit Nadel, Garn und Körperteilen [Sakura]

Der Operationssaal lag im Halbdunkel, nur das Surren der Lüftung erfüllte die Stille. Sakura blieb stehen, der Atem stockte kurz. Auf dem Tisch lag kein Patient, sondern etwas Zusammengesetztes: Hautfetzen, Finger, ein Auge, lose vernäht. Nadeln steckten tief in das Gewebe, Garn spannte wie Spinnennetze über die Wunden. Ihr Magen rebellierte, doch sie trat näher. Wer auch immer dies erschaffen hatte, kannte chirurgische Präzision. Ein kaltes Schaudern lief ihr den Rücken hinab. Da bewegte sich das Konstrukt, ein Zucken, kaum sichtbar. Sakura wich zurück, Herzschlag ohrenbetäubend. „Unmöglich…“ Doch der Kopf drehte sich langsam, Nähte knackten. Tote Lippen formten ihren Namen.

Interview mit einem Vampir [Asuma]

Asuma zündete sich im Verhörraum eine Zigarette an, der Rauch kringelte träge zur Decke. Gegenüber saß der Verdächtige, schlank, blass, die Lippen gerötet. „Also“, begann Asuma, die Stimme rau, „warum das Blut?“ Der Mann lächelte, zeigte einen Hauch zu spitze Zähne. „Sie verstehen es nicht. Sie nennen es Mord. Ich nenne es Überleben.“ Asumas Augen verengten sich. „Und die Narben an den Hälsen? Ein Ritual?“ – „Nein“, flüsterte der Verdächtige, „Einladung.“ Der Raum schien kälter zu werden, das Neonlicht flackerte. Asuma drückte die Zigarette aus, hielt den Blick. Für einen Moment schwor er, zwei Schatten hätten sich hinter dem Mann bewegt.

eine Kalte Hand in meiner [Naruto & Ino]

Naruto saß auf den Stufen vor der ausgebrannten Wohnung, die Uniform voller Ruß. Ino kniete neben ihm, versuchte, seine Atmung zu beruhigen. „Alles gut… du bist draußen.“ Er nickte stumm, die Hände zitterten. Dann spürte er plötzlich Druck in seiner Rechten – eine Hand, eiskalt, klamm. „Danke“, murmelte er, dachte, es sei Ino. Doch sie blätterte gerade in ihrem Notizbuch, keine Hand bei ihm. Sein Blick fiel auf die aschgrauen Finger, die sich um seine krallten, durchsichtig, brüchig wie Rauch. Naruto erstarrte. Ein Flüstern glitt an seinem Ohr vorbei: „Du hättest mich retten sollen…“ Die Hand zerfiel, doch die Kälte blieb.

Necromancy gone wrong [Mr/Ms/Mrs. X]

Im Keller einer verlassenen Bibliothek lag der Kreis, hastig mit Kreide gezogen. Kerzen flackerten, und der Geruch von verbranntem Wachs hing schwer in der Luft. Bücherseiten raschelten, obwohl kein Windzug wehte. Dann erhob sich etwas aus der Mitte: nicht der Geist, den die Beschwörung rufen sollte, sondern ein verzerrter Schatten, Gliedmaßen falsch gebogen, Augenhöhlen leer. Es bewegte sich wie eine Marionette, die ihre Fäden verloren hatte. Ein Schrei hallte, als der Kreis zerbrach. Die Kerzen erloschen gleichzeitig. Dunkelheit verschluckte den Raum. Nur das Kratzen von Nägeln auf Stein blieb, begleitet vom Wispern vieler Stimmen: „Falscher Körper… falsche Zeit… falsches Opfer.“

Niemand lacht [Sasuke & Hinata]

Der kleine Vergnügungspark am Stadtrand war längst stillgelegt, doch Hinata wollte die verlassenen Hallen für eine Firmenkampagne prüfen. Sasuke bestand darauf, sie zu begleiten. Zwischen verrosteten Karussells und abgeplatzten Farben hing ein altes Plakat: ein Clown, lächelnd, die Farben längst verblasst. Hinata fröstelte, während ihre Schritte auf dem Asphalt hallten. Dann ertönte es: ein Kichern, leise, hinter ihnen. Sasuke drehte sich abrupt um – nichts. Wieder Gelächter, diesmal vor ihnen. Doch die Schatten blieben leer. Hinatas Stimme zitterte: „Hier… ist niemand.“ Sasuke zog die Taschenlampe hoch. Der Lautsprecher über der Bühne knackte, flackerte. Das Kichern schwoll an. Aber niemand lachte wirklich.

Waldi ist wieder da [Asuma & Mina]

Asuma rieb sich müde die Schläfen, Aktenberge türmten sich vor ihm. „Nur noch ein Bericht, dann gehen wir,“ murmelte er, als Mina ins Büro trat, einen kleinen Kuchen in der Hand. Doch ihr Blick fror ein. „Onkel… warum sitzt Waldi hier?“ Asuma runzelte die Stirn. Vor ihm, mitten auf den Papieren, hockte das Stofftier: graue Ohren, ausgefranste Nähte, der Name Waldi schief aufgestickt. Sein Magen zog sich zusammen. „Unmöglich… der war in der Asservatenkammer.“ Mina wich zurück, der Kuchen zitterte in ihrer Hand. Da kippte der Kopf der Puppe langsam zur Seite, Glasaugen starrten sie an. Ein Lächeln schien genäht.

Augen auf dem Kopfkissen [Shikamaru & Mina]

Mina trat ins Schlafzimmer, die Finger schon am Reißverschluss ihrer Jacke. Das Licht flackerte, als sie den Schalter drückte, dann erhellte die Lampe den Raum.

Auf dem Kopfkissen lagen zwei glasige Augen, sauber platziert, umrahmt von verstreuten Rosenblüten. Rot auf Weiß. Romantisch grotesk.

Ein schriller Schrei entfuhr ihr, bevor sie zurücktaumelte, das Herz raste. Im Wohnzimmer hörte Shikamaru sofort den Klang, war in Sekunden an ihrer Seite.

Er blieb stehen, musterte das makabre Arrangement. Seine Miene wurde hart, eiskalt. „Verdammt…“, murmelte er. „Das war Absicht.“

Mina klammerte sich an ihn. Der Geruch von Rosen und Eisen hing in der Luft.

Knochensammler [Kiba & Akamaru]

Der Regen hatte den Boden des verlassenen Baugrundstücks in klebrigen Schlamm verwandelt. Akamaru zog an der Leine, und knurrte tief, bis Kiba ihn losließ. Mit gespannter Haltung grub der Malinois im Dunkel, zwischen Plastikplanen und Betonresten.

Kiba leuchtete mit der Taschenlampe nach – und das Licht brach sich an etwas Weißem. Knochen. Kinderknochen, fein säuberlich aufgereiht, als hätte jemand sie bewusst gesammelt und sortiert.

Akamaru jaulte leise, das Fell sträubte sich.

Kiba sog scharf die Luft ein, die Hand unwillkürlich an der Dienstwaffe. „Scheiße… das ist kein Friedhof,“ murmelte er. „Das ist ein Schrein.“

Ein kalter Windhauch fuhr über den Platz.

Stimmen in der Wand [Asuma, Kiba & Akamaru]

Das Blaulicht tauchte das Baugrundstück in flackerndes Blau. Absperrband flatterte im Wind, während Asuma sich unter dem Schirm seiner Zigarette den Fund ansah. Kinderknochen, wie eine makabre Sammlung.

„Verdammter Irrer,“ murmelte er, die Stirn in Falten gelegt. Neben ihm schnupperte Akamaru nervös, das Fell gesträubt. Kiba hielt ihn kaum zurück.

Da ertönte es. Ein Wispern, kaum hörbar, aus den Betonwänden der unfertigen Kellerstruktur. Stimmen, die klangen wie Kinder – flüsternd, bittend.

Kiba erstarrte. „Sag bitte, dass du das auch hörst.“

Asuma blies Rauch aus, die Kälte im Blick sprach Bände. „Ich höre es. Und das bedeutet, hier unten ist noch jemand.“

Hexenstunde [Mina & Ino]

Der Flur des Krankenhauses lag still, nur das Summen der Neonröhren vibrierte in der Luft. Ino zog den Mantel enger um die Schultern, der Bericht des Polizisten hallte in ihrem Kopf nach: Schatten, die ihn beobachtet hätten, Augen, die überall waren. Panik, Schüsse, beinahe eine Katastrophe.

Am Ende des Ganges stand Mina, das blonde Haar von den Lampen fahl beleuchtet. Sie tippte auf den Snackautomaten, der etwas eingeklemmt hatte.

„Hexenstunde, hm?“ sagte Ino mit einem dünnen Lächeln.

Mina hob den Kopf, bleich im Gesicht. „Komisch, dass du das sagst …“ flüsterte sie. „Der Automat hat gerade eben… meinen Namen gesagt.“

Der Raum, den es nicht gibt [Sakura & Mina]

Mina schob die Tür mit einem Knarren auf. „Hier soll das Material liegen?“, murmelte sie und hielt die Taschenlampe höher. Der Gang des alten Krankenhausflügels roch nach Staub und Desinfektionsmittel, die seit Jahren niemand mehr angerührt hatte.

„Das hat mir die Stationsleitung gesagt.“ Sakura folgte ihr, die Stirn gerunzelt. „Aber … auf keinem Plan ist dieser Raum verzeichnet.“

Das Licht der Lampe huschte über Regale voller Gläser. Flüssigkeit schimmerte darin, trüb, fast geronnen. Etwas darin bewegte sich – als würde es noch atmen.

Mina stolperte rückwärts. „Sakura … wir hätten den Raum niemals öffnen dürfen.“ Während sie ängstlich zu zittern anfing.

die Metamorphose [Shikamaru & Shino]

Im provisorischen Katastrophenschutz-Labor roch es nach Desinfektionsmitteln und kaltem Metall. Shino stand gebeugt über einer Probe, die er aus der verkohlten Haut eines der Opfer isoliert hatte. Unter dem Mikroskop formten sich Zellen, die sich teilten, wuchsen – nicht wie man es von Menschenzellen kannte, sondern wie etwas Fremdes, Unruhiges.

Shikamaru stützte die Stirn in die Hand, während er den Bericht hörte. „Also?“ fragte er.

„Es verändert sich,“ murmelte Shino. „Nicht nur mutiert – es passt sich an. Als würde es... werden.“

Die Neonröhren flackerten, ein Schatten huschte an der Wand entlang. Shikamaru sog die Luft ein. „Wie viele hatten Kontakt damit?“

Unangekündigter Besuch [Sasuke & Itachi]

Sasuke stand in der Lobby der Uchiha Group, die Unterlagen seines neuesten Terrorabwehreinsatzes noch in der Hand. Es war spät, das Gebäude fast menschenleer. Dann klickte die schwere Eingangstür – und Itachis Stimme hallte durch die Halle. „Sasuke.“

Der Ältere tauchte aus dem Schatten auf, die Augen dunkel wie immer. Sasuke spürte sofort den kalten Druck seiner Präsenz. „Ich dachte, du wärst in Osaka,“ sagte er, doch Itachis Lächeln war schief, unheimlich.

„Manche Besuche kündigt man nicht an.“

Ein plötzlicher Windstoß ließ die Akten fliegen. Die Sicherheitskameras flackerten. Für einen Moment glaubte Sasuke, die Schatten im Gebäude hätten sich bewegt – eigenständig.

Herzlichen Glückwunsch! Es wird ein ... Alien. [Hana, Kiba & Akamaru]

Kiba schob die Tür zur Tierklinik auf, Akamaru an seiner Seite, und legte vorsichtig die Transportbox auf den Tisch. „Hab es bei einem Einsatz gefunden. Sieht aus wie ein Fuchs… nur falsch… irgendwie.“

Hana zog die Handschuhe über und öffnete die Box. Das Wesen starrte sie mit zu vielen Augen an, die Pupillen senkten und weiteten sich gleichzeitig. Haut wie schimmernder Schleim, der pulsierte.

„Das ist kein Fuchs, Kiba“ murmelte sie, Herzschlag beschleunigt.

Ein winselnder Laut drang aus der Kreatur, fast menschlich.

Hana schluckte. „Herzlichen Glückwunsch, kleiner Bruder…“ Sie sah ihn an, Schweiß auf der Stirn. „Es wird ein Alien.“

blutige Fußspuren [Shikamaru & Mina]

Mina klammerte sich an Shikamarus Arm, das Bild der Augen brannte sich in ihre Netzhaut. „Wir müssen sofort raus,“ murmelte er, doch dann sahen beide auf den Boden. Frische, nasse Abdrücke führten von ihrem Schlafzimmer bis in den Flur – nackte Füße, blutig, als hätte jemand barfuß durch ein Schlachthaus gewatet.

Mina rang nach Luft, Tränen standen ihr in den Augen. „Das… war nicht da, als ich reinkam.“

Shikamaru spannte die Schultern, jede Muskelfaser war angespannt. Die Spuren endeten an der Wohnungstür – doch diese war verschlossen. Von innen.

Ein leises Tropfen erklang. Über ihnen.

Mina hob den Blick – und schrie erneut.

Spiegelbild [Kakashi]

Kakashi stützte sich schwer auf das Waschbecken, kaltes Wasser rann über seine Hände. Ein langer Tag voller Sitzungen, voller Fragen, voller Schatten. Er hob den Blick zum Spiegel – und erstarrte.

Das Gesicht, das ihn ansah, war nicht seines. Keine Maske, keine Falten vom endlosen Stress, sondern eine fremde, entstellte Fratze: die Augen leer, die Haut zerfurcht wie verbrannt.

„Du bist nicht würdig,“ hauchte die Gestalt im Glas.

Kakashi wich zurück, doch sein Spiegelbild blieb stehen, hob langsam die Hand zum Hals, als wollte es sich selbst die Kehle aufschlitzen.

Ein Schauer durchzog ihn.

Das Spiegelbild lächelte – und zwinkerte ihm zu.

Schrumpfköpfe [Chōji]

Chōji wischte müde den Tresen seines Izakaya, während draußen der Oktoberregen gegen die Scheiben peitschte. Ein Stammgast hatte eine alte Holzkiste dagelassen, angeblich war sie aus Südamerika. Neugierig öffnete er sie.

Darin lagen kleine Köpfe, getrocknet, verzerrt, die Haut lederbraun, die Lippen waren zugenäht. Er blinzelte, rieb sich die Augen – bestimmt nur Requisiten dachte er. Doch plötzlich hörte er ein leises Murmeln, wie ein Flüstern durch die Naht.

Ein Kopf rollte plötzlich zur Theke, stieß gegen sein Handgelenk.

Chōjis Herz raste.

Die Augenlider des Schrumpfkopfes zuckten, als wollten sie aufspringen.

Hinter ihm im leeren Gastraum erklang kicherndes Lachen – vielstimmig, fremd.

Unglücksbringer [Naruto & Konohamaru]

„Sag ich doch, dieser Helm bringt Pech,“ knurrte Konohamaru, als die beiden Feuerwehrmänner nach dem Einsatz in der Umkleide saßen. Der alte, verbeulte Helm hatte schon drei Besitzer überlebt.

Naruto lachte nur gequält. „Blödsinn. Metall rostet, Menschen sterben. Alles Zufall.“

Doch sein Blick wich aus, als er die tiefe Kerbe an der Kante sah. Heute war im Rauch fast ein Balken auf ihn gestürzt – genau dort hatte der Helm ihn gerettet.

„Wenn er ein Unglücksbringer ist, warum beschützt er dich dann?“ murmelte Konohamaru.

Naruto wollte antworten. Da fiel der Helm vom Spind, polternd, rollte vor ihre Füße – und lachte metallisch.

schwarze Flecken auf der Haut [Mina]

Das Licht in der Notaufnahme brannte grell, als Mina die Jacke des Unfallopfers aufschnitt. Blut, Schmutz, gebrochene Rippen – Routine. Eigentlich. Doch unter der Haut zeichneten sich seltsame dunkle Flecken ab, wie Tinte, die pulsierte.

„Prellungen?“, murmelte sie an niemand bestimmtes und fuhr mit den behandschuhten Fingern darüber. Die Flecken zogen sich wie Netze, krochen höher, als hätten sie einen eigenen Willen entwickelt.

Das EKG raste, dann verstummte es plötzlich. Die Flecken breiteten sich bis ins Gesicht aus, schwarz und glänzend.

Mina erstarrte. Für Sekunden glaubte sie, dass die Haut sie anstarrte.

Da zuckte die Hand des Toten – direkt nach ihrer.

Urbane Legende [Naruto, Shikamaru & Kurama]

„Sag mal, kennst du die Story von der Katze von Shibuya?“

Naruto lachte, rieb sich den Nacken. „Klar. Ich besitze sie vielleicht.“

Shikamaru blinzelte. „Wie bitte?“

Vor der Feuerwache saßen sie im Dunst verbrannten Rauchs, während Narutos Kater auf der Mauer saß – sein Fell glühte orange im Licht der Straßenlaterne, der rote Schimmer erinnert an Glut.

„Man sagt, sie taucht bei Bränden auf,“ murmelte Shikamaru. „Immer dieselbe. Seit Jahrzehnten.“

„Blödsinn,“ grinste Naruto. „Kurama lebt einfach lange.“

Da drehte der Kater den Kopf, und Shikamaru schwor, er sah neun Schatten über den Asphalt huschen — schwach, flackernd, aber real.

Die Legende atmete.

Serienmörder [Hidan]

Tokyos Neonlicht flackerte, als Regen auf die nassen Straßen prasselte.

Zwischen den Gassen roch es nach Metall und Blut.

Die Polizei fand den Körper im Shinjuku-Viertel — nackt, mit einem kreisförmigen Symbol in die Brust geritzt.

Dasselbe wie bei den letzten fünf Opfern. Hatte Tokyo einen Serienmörder?

Hidan Kamizuki kniete ein paar Blocks weiter, barfuß, die Hände erhoben.

„Jashin-sama… nimm dieses Opfer an,“ murmelte er, die Lippen verzogen zu einem irren Lächeln.

Die Sirenen kamen näher.

Er lächelte breiter, schnitt sich selbst die Haut auf — Blut tropfte in die Pfützen, bildete ein Muster.

„Schmerz ist Gnade.“

Dann verschwand er im Regen.

Blutmond [Gaara]

Der Blutmond stieg über Tokyos Dächer, rot wie frisches Eisen. Gaara hielt den Aktenordner fester, während der Wind durch die leeren Straßen pfiff. Heute Nacht würde er nicht nur Fälle von Polizeigewalt und oder Abschiebung prüfen – er spürte etwas Dunkles, das unter der Stadt lauerte.

Seine Schritte hallten zwischen den Hochhäusern, die Schatten bewegten sich seltsam zwischen den Neonlichtern.

Aus den Gullydeckeln stieg Rauch, flüsternde Stimmen umschlangen ihn. Jeder Atemzug schmeckte nach Eisen und Angst.

Gaara blieb stehen, sah hinauf, als der Blutmond alles rot färbte. Ein unheilvolles Gefühl kroch seine Wirbelsäule hinauf – als würde die Stadt selbst ihn warnen.

Geisterschiff [Shikamaru & Mina]

Mina schlang die Arme um sich, als die junge Krankenschwester flüsternd zur ihrer älteren Kollegin vorbeihuschend sagte: „Wer das Geisterschiff in der Bucht sieht… stirbt bald.“

Ein Schauer lief ihr den Rücken hinab. „Shikamaru…“ Ihre Stimme zitterte.

Er legte ruhig eine Hand auf ihren Arm. „Nur eine urbane Legende. Analysierbar. Kein Grund, sich zu fürchten.“

Doch auf dem Heimweg durch Tokyos nasse Straßen wirkte jede Laterne wie ein schwankendes Segel, jede Pfütze ein unheilvolles Spiegelbild.

Mina drückte die Augen zusammen, Herz rasend.

Shikamaru beobachtete die Reflexionen analytisch, doch selbst er konnte den kalten Kloß im Bauch der Nacht nicht ignorieren.

das verfluchte Artefakt [Tenten]

Tenten Kadowaki wischte den Staub von einem alten Katana im Yūshūkan ab. Eine neue Ausstellung sollte morgen eröffnet werden, doch das Schwert wirkte unheilvoll, kalt gegen ihre Handfläche.

„Legenden sagen, wer es berührt, wird von Albträumen heimgesucht“, murmelte ein Kollege aus dem Schatten heraus. Eigentlich glaubte Tenten nicht an Aberglauben.

Tenten schluckte, ihr Herz klopfte schneller. Die Glastür reflektierte das flackernde Licht, doch für einen Moment glaubte sie, das Schwert selbst hätte geblinkt.

In der Stille hörte sie ein leises Flüstern, kaum hörbar, als würde die Klinge nach ihr rufen.

Sie trat zurück, Hände zitternd. Das Artefakt schien zu leben.


Nachwort zu diesem Kapitel:
↪ Ende. Vielleicht?
November Drabbles findet ihr *hier*. Dieses mal im Supernatural Fandom
↪ Danke fürs Lesen — Feedback ist Mondmagie ʕっ•ᴥ•ʔっ Komplett anzeigen

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Kommentare zu dieser Fanfic (3)

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Bitte keine Beleidigungen oder Flames! Falls Ihr Kritik habt, formuliert sie bitte konstruktiv.
Von:  allisonbrown
2025-10-29T23:30:41+00:00 30.10.2025 00:30
Wow, that was amazing! I thought of something while reading, can I share?
Antwort von:  Hopey
30.10.2025 12:41
What did you think of? ^^
Now I'm curious ^^
Von:  Svante
2025-10-01T18:58:38+00:00 01.10.2025 20:58
Uuuh was das wohl sein mag? Wirklich spannender Einstieg 🤩
Antwort von:  Hopey
02.10.2025 09:47
Danke <3. Aber ich weiß gar nicht... ob ich das kann >.<
Horror schreiben meine ich. Thriller, Mystery ja... Spannung auch...
Aber Horror? Fällt mir persönlich irgendwie schwer ^^" ...
Antwort von:  Svante
02.10.2025 09:49
Sehr gern :)
Das Schöne an Horror ist ja, dass es so viele verschiedene Facetten davon gibt ;)
Und bekanntlich macht Versuch kluch :D


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