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Mein geliebter Feind


Erstellt:
Letzte Änderung: 30.07.2020
nicht abgeschlossen
Deutsch
33847 Wörter, 8 Kapitel
Dennis Stegmann ist nicht gerade stolz auf sein bisheriges Leben. Er hat während seiner Schulzeit Außenseiter tyrannisiert, das Berufskolleg nur durch Betrügereien beendet und seine Ausbildung hat er ebenso wenig ernst genommen. Nun muss er die Konsequenzen seiner Dummheiten ausbügeln und ist verzweifelt auf der Suche nach einem Job. Ein kleiner Lichtstreifen am Horizont erscheint, als er nach einem verpatzten Vorstellungsgespräch am Bahnhof einen schüchternen süßen Typen bemerkt und sich in ihn verliebt. Die Freude verfliegt aber schnell, als sich herausstellt, dass der süße Typ ausgerechnet sein altes Mobbingopfer Marcel Vollmayer ist, den er seit seiner Einschulung auf dem Kieker hatte. Doch es scheint, als könne sich Marcel weder an ihn noch überhaupt an seine Schulzeit erinnern. Dennis wittert die Chance, seine alten Fehler wieder auszubügeln und Wiedergutmachung für das jahrelange Mobbing zu leisten. Allerdings gestaltet sich das als etwas schwierig, denn Marcel ist mit sozialen Interaktionen vollkommen überfordert und versteht die Menschen um sich herum genau so wenig wie sich selbst.

Fanfic lesen
Kapitel Datum Andere Formate Daten
~komplette Fanfic~ V: 17.07.2020
U: 30.07.2020
Kommentare (7 )
33847 Wörter
Kapitel 1 Das Wiedersehen E: 17.07.2020
U: 18.07.2020
Kommentare (1)
3723 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 2 Die Einladung E: 17.07.2020
U: 18.07.2020
Kommentare (0)
3416 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 3 Christina E: 18.07.2020
U: 25.07.2020
Kommentare (0)
4002 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 4 Treffen im "Eulenspiegel" E: 19.07.2020
U: 25.07.2020
Kommentare (0)
5217 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 5 Unsere Altlasten E: 19.07.2020
U: 25.07.2020
Kommentare (1)
4410 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 6 Gemeinsamer Sonntag E: 24.07.2020
U: 28.07.2020
Kommentare (1)
4358 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 7 Wut und Verzweiflung E: 25.07.2020
U: 29.07.2020
Kommentare (1)
4315 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 8 Ein Verdacht E: 29.07.2020
U: 30.07.2020
Kommentare (2)
4406 Wörter
abgeschlossen
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  • Charakter
    Christina Heidenreich

    Alter: 25 Jahre
    Charakter: Schonungslos direkt, streng, aufmerksam
    Liebt: Mit Freunden treffen, Musik, Tanzen
    Hasst: Dennis' Schnapsideen, Dinge umständlich machen, Leute die nicht nachdenken

    Christina ist seit dem Kindergarten Dennis‘ beste Freundin und war kurz nach der Schulzeit in einer Beziehung mit ihm. Nachdem sich allerdings herausgestellt hatte, dass Dennis schwul war, hatten sie sich getrennt. Dennoch blieben sie weiterhin enge Freunde und treffen sich regelmäßig. Christina war trotz ihrer engen Freundschaft zu Dennis nur sehr selten an seinen Mobbingaktionen beteiligt. Zwar bereut sie ihre Jugendsünden, will dieses Kapitel aber lieber schließen und Marcels Wunsch respektieren, dass er keinen Kontakt mehr zu seinen Klassenkameraden wünscht. Dementsprechend ist sie mehr als skeptisch über Dennis‘ Pläne und scheut sich auch nicht davor zurück, ihre Meinung zu sagen. Christina hasst es, mit der Wahrheit hinterm Berg zu halten und spricht generell aus was sie denkt, ganz gleich ob es anderen passt oder nicht.
    Trotzdem ist Christina bereit, ihrem besten Freund mit gutem Rat zur Seite zu stehen und zu helfen, wenn sie es kann. Sie besitzt eine erstaunlich hohe Empathie und hat ein gutes Talent, Menschen zu durchschauen und ihre Gedanken und Gefühle nachzuvollziehen.
  • Charakter
    Dennis Stegmann

    Alter: 25 Jahre
    Charakter: Spontan, unüberlegt, dickköpfig, schnell frustriert
    Liebt: Ausflüge, Partys, Freunde treffen
    Hasst: Seine Jugendsünden, Fehlschläge, durch ihm verursachte Missgeschickte

    Dennis blickt auf ein Leben zurück, auf das er wirklich nicht stolz sein kann und er weiß es auch. Obwohl er immer wieder versucht, irgendwelche Entschuldigungen und Rechtfertigungen für seine Dummheiten in der Jugendzeit zu finden, erkennt er aber auch, dass ihn das nicht weiterbringt. Am liebsten will er dieses unangenehme Kapitel streichen und ganz von vorne anfangen und alles hinter sich lassen. Das geht aber seiner Ansicht nach nur, wenn er zuerst Wiedergutmachung bei Marcel leistet, den er jahrelang gemobbt hat. Dennis ist aufrichtig bemüht, ein besserer Mensch zu werden und wird stark von seinen Gewissensbissen geplagt. Allerdings weiß er nicht, wie er mit Marcel überhaupt umgehen soll, denn dieser ist nicht gerade einfach zu verstehen.
    Obwohl er versucht, sich zu bessern, fällt Dennis hin und wieder in alte Verhaltensmuster zurück und scheut nicht vor Tricks zurück, um das zu bekommen was er will. Er trifft seine Entscheidungen stets spontan und meist unüberlegt und ist insgesamt ein recht kurzsichtiger Mensch, der selten über die späteren Konsequenzen nachdenkt. Dennoch ist er gewillt, Marcel zuliebe seine Denkweise zu ändern, sich zu bessern und sich mehr auf seinen Schwarm einzulassen.
  • Charakter
    Marcel Vollmayer

    Alter: 25 Jahre
    Charakter: Introvertiert, emotional labil, nervös, pragmatisch, hilfsbereit
    Liebt: Ordnung, routinierte Abläufe, komplexe Aufgaben, Informationen über alles mögliche sammeln
    Hasst: Körperkontakt, Reizüberflutungen, Chaos, Veränderungen

    Marcel galt bereits seit seiner Kindheit als Sonderling, der lieber alleine war und sich mit Geschichten beschäftigt hat, als mit anderen Kindern zu spielen. Seine Hypersensibilität und seine heftigen Gefühlsausbrüche machten ihn schnell zur Zielscheibe der anderen Kinder und er war jahrelangem Mobbing hilflos ausgeliefert. Von seiner Familie und von den Lehrern hat er nur bedingt Unterstützung erfahren und war meist auf sich allein gestellt. Obwohl er sich nicht mehr genau an seine Vergangenheit erinnern kann, sind die seelischen Narben nach wie vor sehr präsent. Da Marcel nicht viel von Gefühlen und zwischenmenschlicher Interaktion versteht, geht er Probleme stets rational an und versucht alles auf eine logische Art und Weise nachzuvollziehen. Leider klappt das nur bedingt und er stößt bei emotionalen Themen sehr schnell an seine Grenzen. Obwohl er im Umgang mit anderen Menschen sehr unbeholfen und ziemlich gutgläubig ist, besitzt er eine erstaunliche Intelligenz, hohe Auffassungsgabe und ein enormes Gedächtnis.
Kommentare zu dieser Fanfic (7)

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Von:  Arya-Gendry
2020-08-04T17:43:58+00:00 Gestern 19:43
Hi^^
Bis jetzt eine Super Story. Aber das waren sie ja schon immer alle von dir. Ich bin auch schon gespannt wie es mit denn Beiden weiter geht und was noch so passieren wird. ;)
Bin aber, auch gespannt wie es in deinen anderen Storys weiter gehen wird.
Lg.
Von:  Ana1993
2020-08-02T10:45:44+00:00 02.08.2020 12:45
So, bis hierin in einem Rutsch gelesen :)
Marcel und seine "Ticks" sind schon sehr konstant und nachvollziehbar geschrieben. Mein erster Verdacht ging auch mehr in Richtung Autist/Asperger, allerdings hängt das ja gerne zusammen oder geht fließend ineinander über und klare Abgrenzungen sind schwer zu machen. (Ich hab da selbst genug bei mir erlebt und im Umfeld gehabt. Auch über unfähige Therapeuten kann ich ein Lied singen.)

Dennis hingegen... in Kapitel 7 hätte ich ihn ja gerne an die Wand geklatscht. Erst lamentiert er ewig, er würde sich Mühe geben und Marcel schon viel besser verstehen und so und dann springt er mit Anlauf in das erst beste Fettnäpfchen von der Größe eines Swimmingpools, den er finden konnte. Man man man, Christina hat schon recht. Der muss echt an sich arbeiten...
Antwort von:  Temmie
02.08.2020 17:55
Ja diese Geschichte basiert viel auf meine eigenen Erfahrungen weil ich genau die gleichen Probleme habe wie Marcel und ziemlich oft diese unkontrollierbaren Momente habe, wo ich mit meinem Gefühlen nicht umgehen kann. Richtig diagnostiziert wurde ich nie und kämpfe bis heute noch darum, endlich eine aussagekräftige Diagnose zu bekommen. Es ist auch echt schwer, zwischen Autismus und Hypersensibilität und allgemeiner Introvertiertheit zu differenzieren weil das Gehirn ja doch ziemlich individuell und kompliziert ist.

Dennis gehört zur Sorte Menschen, die gewillt sind, sich auf andere einzulassen, aber schnell wieder in ihr altes Muster zurückfallen und dann mit Unverständnis reagieren anstatt mal etwas sensibler vorzugehen. Auh er ist einigen Menschen nachempfunden, mit denen ich selber oft zu tun hatte. Es wäre einfacher gewesen, ihn als empathischen Menschen zu zeigen, der sofort weiß wie er sich zu verhalten hat. Aber in dieser Story geht es eher darum, dass jemand, der nie mit hypersensiblen und introvertierten Menschen zu tun hatte, Schritt für Schritt lernen muss, wie er sich verhalten muss. Dennis hat schon den richtigen Gedankenansatz aber ihm fehlt wirklich das Feingefühl. Solche Menschen gibt es halt, aber man muss ihnen auch etwas Zeit geben, damit sie lernen, etwas einfühlsamer und geduldiger zu sein
Antwort von:  Ana1993
03.08.2020 19:49
Ich hab meine Diagnose (Misophonie) nach über 10 Jahren vergeblicher, zum Teil gravierend falscher Therapie, zufällig von einer anderen jungen Frau in einem Sport-Forum erfahren, die das zufällig in einem Gespräch erwähnte... also ja, ich kann das gut nachvollziehen und drücke dir (und allen anderen, die endlich Klarheit wollen) die Daumen!

Menschen wie Dennis kenne ich leider auch.

Finde die Geschichte jetzt nur umso spannender, da ich weiß, dass sie aus gutem Grund authentisch ist.
Antwort von:  Temmie
03.08.2020 20:31
Ja das ist echt hart. Vor allem wenn man dann von allen Seiten zu hören kriegt, dass man sich zusammenreißen solle oder eine angeborene Störung behandelt, als könne sie geheilt werden... in meinem Fall war es ein rein zufälliges Gespräch mit meinen Eltern gewesen, die meinten, dass ich schon immer autistische Züge gezeigt habe. Wir hatten auch mal eine Diplompädagogin vom Jugendamt da, die genau das gleiche gesagt hat. Das habe ich aber erst vor wenigen Jahren erfahren. Meine Familie hat es schnell aufgegeben gehabt, eine vernünftige Diagnose zu bekommen unf stattdessen versucht, mich möglichst auf normal zu drillen. Hätten meine Eltern mir diese Anekdote nicht erzählt, wüsste ich wahrscheinlich bis heute nicht, was mit mir los ist. Wenn alles gut geht, hab ich zum Ende des Jahres nach knapp 27-monatiger Wartezeit einen Diagnosetermin in einer Uniklinik.

Ja solche Menschen wie Dennis sind etwas schwierig. Fairerweise muss ich aber auch sagen, dass solche Leute sich wirklich schwer tun, sich in die Köpfe anderer Menschen hineinzuversetzen, die nicht irem normalen Standard entsprechen. Ich habe eine Kollegin, die fast genauso ist. Auf der einen Seite ernsthaft bemüht, meine Bedürfnisse zu berücksichtigen, aber dann auch wieder ziemlich kurzsichtig im Denken und sehr unüberlegt mit den eigenen Worten. Es ist manchmal echt schwer mit solchen Leuten. Andererseits habe ich dadurch auch gelernt, meine Gedanken und Gefühle besser zu kommunizieren und mich auch mal durchzusetzen. Es hat alles eben seine Vorteile und Nachteile
Von: Hinata_Shouyou
2020-07-27T13:05:38+00:00 27.07.2020 15:05
Liebe geht durch den Magen....
Antwort von:  Temmie
27.07.2020 15:29
Ja das könnte man so sagen XD
Von: Hinata_Shouyou
2020-07-27T13:04:50+00:00 27.07.2020 15:04
Berührungsängste?
Antwort von:  Temmie
27.07.2020 15:19
Nicht ganz. Hypersensible Menschen nehmen alles viel intensiver wahr und da können Berührungen als sehr unangenehm empfunden werden. Auch Leute mit Autismus oder Asperger haben häufig Probleme damit.
Von: Hinata_Shouyou
2020-07-27T13:03:40+00:00 27.07.2020 15:03
oh man -.-
Von: Hinata_Shouyou
2020-07-18T18:27:35+00:00 18.07.2020 20:27
sehr spannend geschrieben ,freu mich wie es weiter geht
Antwort von:  Temmie
18.07.2020 20:49
Dankeschön für das Lob. Ist lange her seit ich mal wieder aktiv war und ich hoffe, mein Schreibstil ist noch nicht ganz so eingerostet XD