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Spiegeltanz

von

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Lowest Low

Stumm starrte Hizaki auf den Grabstein vor sich, ein Jahr war mittlerweile vergangen, ein Jahr voller Trauer und Einsamkeit, ein Jahr in dem er von so vielen Emotionen heimgesucht worden war, dass er jetzt nicht mal mehr wusste, was er fühlen sollte. Auch wenn sie die Leiche nie zu Gesicht bekommen hatten, hatten sie ein Grab ausgehoben in der Welt in der sie sich kennen gelernt hatten, der Menschenwelt. In genau diesem Wald, in welchem sie sich verloren gehabt hatten. Es war ein schlichtes Grab, der Stein schwarz und schmucklos, das Einzige was hervor stach waren die roten Rosen welche er auf das feuchte Moos gelegt gehabt hatte. Auch wenn jeder ihm gesagt hatte, dass er abschließen musste, er konnte nicht. Es ging nicht, er hatte sich doch nicht mal verabschieden können und mit einem leisen Schluchzen vergrub er das Gesicht in den Händen. Er vermisste seinen Freund einfach immer noch viel zu sehr auch wenn er wusste, dass er nie wieder zurück kommen würde. „Ich werde dich nie vergessen, Yuji. Nie.“ Nach einem abschließenden Gebet hatte er sich widerwillig losgerissen, mittlerweile spürte er die Präsenz der Dämonen nur zu gut, auch wenn er immer noch nicht wusste, wie er damit umgehen sollte.
 

„Wie lange willst du dir das noch antun?“ Hizaki schenkte Yuki nur ein müdes Lächeln, bevor er mit den Schultern zuckte und sich von dem Anderen langsam zurück zum Wasser führen ließ, dass sie zurück nach hause kehren konnten. „Solange bis ich Antworten habe.“ Yukis Seufzen ließ ihn leicht die Augen verdrehen, bevor er den Kuss des Dämon akzeptierte, dass sie das Wasser gefahrlos durchqueren konnten. Wenigstens durfte er noch hier her kommen, das war ein schwacher Trost für ihn, aber immerhin, schlimmer wäre es wohl gewesen, wenn er nie dazu gekommen wäre um Kamijo zu trauern. Und wenigstens hatte er so noch die Erinnerungen an die guten Zeiten, welche sie zweifelsohne gehabt hatten zusammen. Vielleicht nicht in der Hölle, aber in der Welt der Menschen, einer Welt die für ihn so weit weg erschien, dass alle anderen Erinnerungen längst verblasst waren. Ob es Verdrängung war oder nur ein böser Traum, wer konnte das schon so genau sagen?
 

Kaum, dass sie zurück waren, wurden sie bereits von Jasmine empfangen und zitternd ließ Hizaki zu, dass sein bester Freund ihn an sich zog, bevor er bereits schluchzend das Gesicht an dessen Brust vergrub. Er mochte gelernt haben weiter zu leben, aber nicht zu vergessen und schließlich ließ er sich von Jasmine auch in den Garten tragen, dass sie es sich dort in in einem kleinen Pavillon bequem machen konnten. Seit Kamijos Tod ertrug er keine geschlossenen Räume mehr und ausnahmslos jeder hatte es akzeptiert. Anstatt ein neues Zimmer zu bekommen, hatte er darauf bestanden, auf Jasmines Balkon zu schlafen und niemand hatte es über sich gebracht ihn davon abzuhalten. Wie auch? Es hatte sie alle überrascht zu erfahren, dass Kamijo tot war, von einer Jägerstaffel ermordet welche ihn für Mana gehalten sowie im Befehl der Königin gehandelt hatte und spätestens seit diesem Vorfall war Jasmines Entscheidung endgültig gefallen in der Hölle zu bleiben, anstatt zurück zu kehren und Hizaki war ihm dafür wahnsinnig dankbar.
 

Denn er selbst hätte es dort oben nicht mehr ausgehalten, nicht mehr der Gewissheit in der Nähe der Person zu leben, welche die Liebe seines Lebens hatte ermorden lassen und Mana hatte ihnen nur zu gerne erlaubt einzuziehen. Die wenigen Sachen, welche unersetzbar gewesen wären, hatten alle samt an Wert verloren, seit Kamijo gegangen war und somit war alles, was Hizaki von diesem geblieben war ein Amulett gewesen, welches wenn er es berührte ein Bild seines Liebsten zeigte, allerdings nur ihm. Und er weigerte sich dieses abzulegen, auch wenn es ihm Kamijo nicht zurück bringen würde, er brachte es nicht übers Herz sich davon zu trennen, wollte er doch einfach nicht, dass sein Freund denken würde, er konnte ihn vergessen. Denn das würde wohl nie der Fall sein. „Jasmine? Wenn ich sie je in die Finger bekomme, dann bring ich sie um.“ Sein bester Freund seufzte nur und nickte stumm, während er begann ihm durch die Haare zu streicheln und Hizaki kuschelte sich seufzend noch mehr an und schloss langsam die Augen. Zumindest konnte er sich auf eines verlassen. Egal was passieren würde, Jasmine würde immer für ihn da sein, ganz egal was noch kommen würde.
 

Als Hizaki einige Stunden später die Augen wieder öffnete, lag er immer noch in Jasmines Armen. Es war dunkel geworden, aber das störte ihn nicht mehr. Seit er hier war, hatte er seine magischen Fähigkeiten und Kräfte jeden Tag trainiert, an einigen Tagen widerwilliger, an anderen voller Motivation. Es hatte ihm geholfen nach seinem Verlust etwas zu finden auf dass er sich konzentrieren konnte und wollte. Etwas, dass ihn am Leben hielt. Und mittlerweile war seine Nachtsicht so gut wie die einer Katze. Während er sich vorsichtig streckte, betrachtete er Jasmine aufmerksam. So wie es schien, war sein bester Freund ebenfalls eingeschlafen und unbewusst musste Hizaki lächeln, während er dem Anderen sanft eine Haarsträhne hinters Ohr strich. Es war lange her, dass sie so etwas hatten teilen können, es erschien ihm fast wie in einem anderen Leben. Dass Jasmine sterben könnte, nach wie vor, erschien ihm mittlerweile so wahnsinnig absurd, dass er es wohl nie richtig würde in Worte fassen können. Aber der Fluch schien nicht gebrochen zu sein, zumindest hatte niemand noch mal darüber gesprochen. Aber vielleicht hatte es wirklich diesen Umbruch in Jasmines Leben gebraucht. Dieser wirkte fröhlicher als er es in der Menschenwelt je getan hatte, glücklicher und vor allem wurde er hier von allen akzeptiert und respektiert.
 

Es war mehr als deutlich spürbar, war sein bester Freund im Schloss nur als Prinzessin wahrgenommen worden, so schien hier jeder hinter dessen Maske zu sehen. Vor allem seit Jasmine es geschafft hatte, Mana vor dem Tod zu bewahren, war er ein geachtetes und hoch respektiertes Mitglied der Familie geworden. Und sein Auftreten hatte den Rest dazu getan. Freundlich und sanft zu jedem Lebewesen und gleichzeitig noch die Verlobte des Kronprinzen…Nein, daran gab es keinen Zweifel. Die Beiden würden heiraten. Es hing nur noch am wann. Aber so wie Masashi sich gab? Würde dieser alles tun nur um Jasmine glücklich zu machen und langsam hatte Hizaki es schließlich geschafft, aufzustehen, natürlich freute er sich für seinen besten Freund aber teilweise konnte er einfach nicht anders als sich Kamijo zurück zu wünschen und ab und an hatte er sich auch schon bei dem Gedanken ertappt, was wäre, wenn Satsuki damals nichts hätte tun können und Jasmine gestorben wäre.
 

Er hasste sich für diese Gedanken, jedes Mal aufs Neue, aber sie waren so stark gewesen knapp nach Kamijos Tod, dass es ein Wunder war, dass er sie irgendwie überwunden gehabt hatte, ohne mit Magie zu versuchen, die Vergangenheit wieder lebendig werden zu lassen. Kurz hatte er überlegt, ob er er Jasmine wecken sollte, sich dann aber dagegen entschieden, dieser schlief so friedlich und es war nicht so, als ob ihm hier etwas würde passieren können. Nur was sollte er jetzt tun? Hizaki seufzte auf und strich sich langsam eine Haarsträhne aus der Stirn, es war so einsam ohne Kamijo, ansonsten hatte er sich zwar gut ablenken können, aber sonst waren sie nicht an dessen Grab gewesen. So völlig in Gedanken versunken war ihm gar nicht aufgefallen, wohin er gelaufen war, erst als ein leises Räuspern ertönte, schreckte Hizaki hoch nur um sich Auge in Auge mit Yuki wieder zu finden und mit einem Aufschrei zurück zu weichen. Wieso hing dieser kopfüber von der Decke? „Na, wohin des Weges schönes Kind? Kannst du nicht schlafen und suchst Ablenkung?“ So perplex wie er war, konnte Hizaki gerade nicht mal etwas tun, außer beobachten wie Yuki sich elegant von der Decke löste und zu Boden schwebte, wo er ihn schließlich mit vor der Brust verschränkten Armen und einem amüsierten Schmunzeln auf den Lippen beobachtete und er musste leise seufzen, Yuki war eine der Personen welche ihn versucht hatten aufzufangen und ihm zu helfen, aber er war sich immer noch nicht sicher, ob dieser ihn wirklich mochte oder nur mit ihm spielte.
 

„Wenn du nicht reden willst, dann ist das auch in Ordnung. Ich kenne zig Dinge die dir helfen können zu schlafen.“ So schnell hatte er gar nicht reagieren können, wie sich ein paar weiche Lippen auf seine gelegt hatten und noch bevor Hizaki wirklich bewusst war, was passiert war, hatte sich Yuki wieder von ihm gelöst und er schnappte erstmal nach Luft, bevor seine Beine nachgaben. Was war das jetzt gewesen? „Ich glaube, es ist besser wenn ich dir helfe, in dein Zimmer zu kommen, nicht?“ Damit wurde Hizaki bereits hochgehoben und auch wenn er darüber nachgedacht gehabt hatte, zu protestieren, war er zu müde dafür und vergrub schließlich einfach nur das Gesicht an Yukis Schulter, während er versuchte darüber nachzudenken, was der Kuss zu bedeuten gehabt hatte. Zehn Minuten später wurde ihm das Denken komplett abgenommen als Yuki ihn auf die weiche Matratze gepinnt hatte und sie genau dort weiter gemacht hatten, wo sie im Flur aufgehört hatten. Nur dass dieses Mal Klamotten flogen und er sich irgendwann nackt unter dem Dämon wieder fand und das Einzige, was von den Wänden noch widerhallte, ihr Stöhnen war und ab und an Yukis Name.
 

Wie lange sie Sex gehabt hatten, ließ sich hinterher nicht mehr sagen. Hizaki wusste nur noch, dass alle Gedanken komplett aus seinem Kopf verschwunden waren, als er sich leise gähnend an Yuki heran kuschelte. Dessen zufriedenes Grinsen entging ihm zum Glück komplett, sonst hätte er wohl nicht zugelassen, dass der Dämon ihn eng an sich zog. Aber so dauerte es nicht lange, bis er sich schließlich im Reich der Träume befand, Yuki in einem Gewissenskonflikt zurück lassen, der es allerdings erst schaffte sich richtig Bahn zu brechen als auch der letzte Funke Erregung den Dämon verlassen gehabt hatte. Seufzend ließ Yuki die Finger durch Hizakis Haare gleiten, während er dessen Atemgeräuschen lauschte, es war zu einfach gewesen auf der einen Seite und auf der anderen Seite? Wusste er einfach nicht mehr, was über ihn gekommen war. Er hatte ihn einfach haben müssen in diesem Moment, es war als wäre ihm jegliche Kontrolle komplett abhanden gekommen, als sich ihre Lippen berührt gehabt und er Hizakis Verzweiflung hatte schmecken können. Es war wie eine Droge gewesen, die ihn überwältigt gehabt hatte. Und jetzt? Wusste er nicht wie er es deuten sollte.
 

Er hatte Kamijo getötet, eigenhändig, er war Schuld daran, dass es Hizaki so schlecht ging und er war es auch gewesen, welcher die Leiche des Luftelementar zurück in die Welt der Menschen gebracht und dafür gesorgt gehabt hatte, dass diese überhaupt gefunden worden war. Er hatte Hizaki als besten Freund von Jasmine geduldet und sie hatten sich soweit verstanden, aber nie viel miteinander zu tun gehabt, bis auf die Tatsache, dass er ihm gezeigt hatte, wie er mit seinen Kräften umzugehen hatte. Was also hatte das jetzt auf sich gehabt? Was hatte ihm das gebracht, wieso hatte er Hizaki unbedingt ins Bett bekommen wollen? Konnte es daran liegen, dass er es nicht mehr ertragen hatte, ihn traurig zu sehen? Ein schlechtes Gewissen konnte es kaum sein, seine Loyalität gehörte Masashi und er war mehr als erleichtert gewesen über Kamijos Tod. Vor allem weil dieser unter Folter zugegeben gehabt hatte, dass er hatte fliehen wollen, zurück zu Kami und wenn möglich Jasmine mit Gewalt hatte zurück holen wollen. Er hatte keine Wahl gehabt, als ihn zu töten, denn Luftelementare waren von Natur aus immun gegen Manipulationsversuche jeglicher Art, so dass es unmöglich gewesen wäre, seine Erinnerung so zu verändern, dass er geglaubt hätte, auf Manas Seite zu stehen. Murrend zog er Hizaki nur enger an sich, während Yuki an die Wand starrte und versuchte zu verstehen wie es so weit hatte kommen können. Wieso hatte er mit Hizaki geschlafen und was würde passieren, wenn dieser herausfinden sollte, dass er es gewesen war, welcher ihm die Liebe seines Lebens genommen gehabt hatte?

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Als Jasmine die Augen wieder öffnete, blinzelte er erstmal irritiert. War er nicht mit Hizaki im Garten eingeschlafen? Wieso befand er sich jetzt in Masashis Armen in Masashis Bett? Nicht dass er schlecht lag, ganz im Gegenteil, seit er hier gelandet war, schlief er besser, länger und fühlte sich um einiges entspannter, vermutlich half Masashi dabei auch gut mit, in der Menschenwelt war er immer in einem goldenen Käfig gewesen, nicht erlaubt einen Schritt allein zu gehen und hier konnte er tun und lassen, was er wollte. Vorausgesetzt, dass er vorher jemandem Bescheid gab. Aber meist war er sowieso nicht allein, weil Seth ihm folgte oder er Zeit mit Hizaki verbrachte, immerhin, sein bester Freund litt, sehr deutlich trotz all dieser Zeit noch und es zerriss ihm das Herz ihn so zu sehen. Aber er hatte nichts tun können, außer mit ihm trainieren und seufzend vergrub Jasmine das Gesicht an der Brust seines Freundes, dass er tief dessen Geruch einatmen konnte. Es war seltsam, wie die Zeit spielen konnte, es war so viel passiert und doch fühlte es sich an, als wären die ganzen Jahre welche er in der normalen Welt verbracht hatte, in einem anderen Leben gewesen, als wäre er aus einem Traum erwacht, seit er hier war. Wenngleich er zuerst nicht gewusst hatte, ob er sich hier wirklich würde wohl fühlen können, mittlerweile klang sogar der Gedanke an eine Hochzeit gar nicht mal mehr so schlecht.
 

Masashi hatte ihn seit dem Tag an dem er hier her gekommen war, nicht mehr darauf angesprochen, aber sie hatten so viel Zeit zusammen verbracht, dass er mittlerweile sicher war, dass wenn er überhaupt heiraten sollte, es dann nur Masashi sein konnte. Vielleicht lag es daran, dass er immer wie eine Porzellanpuppe behandelt worden war oder daran, dass die anderen Männer welche ihm immer vorgestellt worden waren, von Kami ausgesucht gewesen waren, aber er fühlte sich unglaublich zu dem Dämon hingezogen, ohne es wirklich rational erklären zu können. Sie konnten miteinander für Stunden reden oder auch einfach nur schweigend Zeit verbringen, wenn sie zusammen ausritten wurde er nicht gezwungen auf sich aufzupassen wie es sich für Prinzessinnen gehörte, sondern er konnte vollkommen er selbst sein. Es war alles, was Jasmine vermisst hatte bei seinen Eltern und doch fühlte sich ein kleiner Teil von ihm schlecht, dass er so überstürzt verschwunden war und es nicht eingesehen hatte sich bisher zurück zu melden, aber was sollte er denn tun? Warum sollte er in einen Käfig zurück kehren wenn ihm die Freiheit so viel besser gefiel? Was gab es denn dort oben noch für ihn?
 

So in Gedanken versunken bemerkte er gar nicht, dass Masashi wach wurde, erst als freche Finger unter sein Oberteil schlüpften und ihn zu streicheln begannen, zuckte Jasmine etwas zusammen und sah Masashi mit großen Augen an, bevor er lachen musste. „Erschreck mich doch nicht so.“ Ein leises Lachen war alles, was er noch als Antwort bekam, bevor Masashi ihn enger an sich zog, dass er ihn verlangend küssen konnte. „Immer wieder gerne, Prinzessin, das solltest du doch wissen.“ Jasmine verdrehte leicht die Augen kam jedoch gar nicht zum protestieren, da er erneut geküsst wurde und Masashis Streicheleinheiten waren viel zu schön um sich dagegen länger zu wehren. Offenbar würde sich ihr Aufstehen doch etwas verzögern. Aber das war in Ordnung. Masashi hatte seine Pflichten alle so koordiniert mittlerweile, dass sie genug Zeit miteinander verbringen konnten und nachdem Mana wieder in der Lage war zu regieren, waren das zum Glück nicht so viele, dass Jasmine wirklich einsam geworden wäre. Auch wenn Masashi ihn regelmäßig warnte, dass sein Vater nicht ewig warten würde, hatten sie ihm doch versprochen zu heiraten. Nur wann war offen geblieben.
 

Bisher hatte er sich davor wenigstens retten können, aber mittlerweile fand Jasmine den Gedanken gar nicht mal mehr so schrecklich abwegig. Immerhin liebte er Masashi. Nur was ihm Sorgen bereitete war die Tatsache, dass dieser von seiner Mutter nie etwas erzählte und trotzdem darauf bestanden hatte, dass eine Hochzeit ohne Juka unmöglich wäre. Jasmine murrte leise, bevor Masashi es schaffte, einen Punkt in ihm zu berühren, der ihn Sterne sehen ließ und es ihm unmöglich machte, sich auch nur ansatzweiße noch auf irgendetwas zu konzentrieren. Ja er liebte Masashi wirklich, immerhin war dieser der erste Mann der seinen Körper so akzeptiert hatte, wie er war, alle anderen Männer hatten genau das erwartet, was sein Aussehen auch versprach, eine unschuldige, junge Frau. Und wenn es auch das war, was Jeder hatte glauben sollen, wohl gefühlt hatte er sich nie mit diesem Wissen. „Masashi…“ Jasmine wimmerte leise auf, bevor er den Kopf mehr in den Nacken sinken ließ um dem Dämon eine bessere Angriffsfläche bieten zu können, während er ihm seinerseits erneut die Schultern zu zerkratzen begann. Nein, ihr Sex ging nie ohne Spuren an ihm vorbei aber es war auch viel zu gut dafür um sich irgendwie zurück halten zu können.
 

Wie könnte er ohne Masashi leben? Jasmine gähnte leise auf, während er sich komplett auf dem Bett ausstreckte. Sein Freund war aufgestanden um ihnen Frühstück zu holen und er hätte eigentlich duschen gehen sollen, aber war zu faul dafür, außerdem machte zusammen duschen so viel mehr Spaß. Gedankenverloren streckte Jasmine eine Hand aus und zuckte erstmal zurück als ein lilafarbener Funkenregen erschien, bevor er lachen musste und stumm den Kopf schüttelte. Seit er hier war, war seine Magie jeden Tag stärker geworden. Mit einem leisen Summen hatte er ein paar lila Rosen hervorgezaubert und ließ diese durch den Raum schweben, wodurch er es geschafft hatte, Masashi zu erschrecken, welcher gerade mit einem Tablett das Zimmer betreten gehabt hatte. „Ich denke, jetzt sind wir quitt.“ Jasmine blinzelte unschuldig und hatte sich dann auch schon gestreckt, dass er Masashi an sich ziehen und küssen konnte, nachdem er ihm gerade so die Gelegenheit gegeben gehabt hatte, ihr Essen in Sicherheit zu bringen. „Waren wir das nicht davor auch schon?“ Der Dämon verdrehte die Augen und er musste schmunzeln - es war doch immer wieder schön, seinen Freund irre zu machen. „Ich glaube, wir waren sogar noch viel mehr als das …“ Allerdings kratzte es in diesem Moment an der Tür und Jasmine verdrehte leicht die Augen - so viel zu einem gemütlichen Frühstück im Bett mit der Tendenz zu einer zweiten Runde Sex…
 

Als Seth ihnen jedoch berichtet gehabt hatte, weswegen dieser sie störte, war ihm alles vergangen und er folgte dem Fuchsmenschen langsam, urplötzlich viel zu nervös um sich noch auf irgendetwas konzentrieren zu können. Wieso wollte Mana sie jetzt sehen? Dass Masashi seine Hand sanft drückte, machte die Sache bedingt besser, aber wenigstens war er nicht allein auch wenn Jasmine seinen Augen nicht glauben wollte, als sie den Thronsaal betreten hatten. Die Person, welche dort neben Mana saß und sich mit diesem unterhielt als wäre nie etwas zwischen ihnen vorgefallen, war Masashis Mutter und Jasmine war sich nicht sicher, ob er dazu bereit war diese kennen zu lernen. Jedoch richtete sich die Aufmerksamkeit automatisch auf das junge Paar, kaum dass Seth Zeit gehabt hatte, sich zu verabschieden und Jasmine musste schlucken, als Juka aufstand. Womit er jedoch nicht gerechnet gehabt hatte, war dass dieser sich vor ihm verbeugte und ihn perplex blinzelnd zurück ließ, bevor er sich seinem Sohn zuwandte. „Du hast keine Ahnung, wie sehr ich mich auf diesen Augenblick gefreut habe, Masashi.“ Was passierte hier denn nur?
 

Wenigstens wirkte sein Freund genau so erstarrt wie er selbst auch und Juka wandte sich schließlich lachend um, dass er Mana ansehen konnte. „Du hast es ihnen noch nicht gesagt?“ Daraufhin folgte ein Kopfschütteln und Juka lachte erneut leise, während er sich ihm zuwandte, was Jasmine zurück zucken ließ. Irgendwie hatte er kein gutes Gefühl bei der Sache. „Das wird ja so wahnsinnig viel Spaß machen.“ Damit fand er sich auch schon in einer Umarmung wieder und erwiderte diese nur zögerlich. Er hatte nie darüber nachgedacht wie es werden würde, die Mutter seines Liebsten kennen zu lernen aber DAS war zu viel. „Willkommen in der Familie, Jasmine. Ich hoffe du überlebst das Ritual, du wirkst als hättest du wirkliche Chancen bei meinem Kleinen.“ Damit wurde er auch schon wieder losgelassen und starrte nur fassungslos Mana an - welches Ritual? Dieser begann sich die Schläfen zu massieren und seufzte tief auf, was Jasmine erschaudern ließ. Wieso wusste er davon nichts, wieso mussten sie da jetzt drüber sprechen, was sollte das denn alles überhaupt bedeuten? „Juka…Jasmine weiß nichts von diesem Ritual weil sie noch nicht offiziell verlobt sind…“ Der enttäuschte Gesichtsausdruck ließ ihn fast schon wieder Mitleid empfinden aber bevor er noch irgendwie hatte reagieren können, hatte Mana den Anderen in seine Arme gezogen und ihm seufzend durch die Haare gestrichen. „Wie hätte ich offiziell verkünden können, dass mein Sohn verlobt ist, ohne seine Mutter an meiner Seite?“ Hach ja. Wenigstens hatte Masashi seinen Spaß, so amüsiert wie dieser wirkte und Jasmine schüttelte müde den Kopf, während er von einem zum Anderen sah.
 

„Kann mich jetzt endlich mal jemand aufklären?“ Ein dunkles Lächeln erschien auf Manas Lippen, während dieser begann einen Zauber zu murmeln und Jasmine wurde im nächsten Moment schwarz vor Augen. Als er diese wieder öffnete, konnte er nicht mal sagen, wo sie waren, erst nach und nach gewöhnte er sich an die Dunkelheit und erkannte einen uralten Steinkreis in dessen Mitte ein Altar zu stehen schien und davor Mana, welcher Beschwörungsformeln murmelte, welche Jasmine noch nie in seinem Leben gehört hatte. Erst als er versuchte sich zu bewegen, wurde ihm bewusst, dass etwas nicht stimmen konnte, weder Masashi noch Juka waren irgendwo zu sehen, geschweige denn Seth und so sehr er es auch versuchte, er konnte nicht mal seine Finger bewegen, alles was er tun konnte, war blinzeln und atmen, sowie die Luft anhalten, als Mana sich schließlich zu ihm umdrehte und er den Dolch in dessen Hand wahrnehmen konnte. „Keine Angst, es wird bald vorbei sein.“ Damit hatte Mana auch schon ausgeholt und alles was Jasmine blieb, war zu schreien.
 

Masashi seufzte tief auf, während er Cauchemar weiter sanft striegelte und ab und an einen Blick zu dem eingerollten Fuchs auf dem großen Heuballen neben der Box warf. „Du machst dir wirklich Sorgen um ihn, mhm?“ Murrend sah Masashi zu seiner Mutter, welche neben dem Fuchs saß und zuckte dann mit den Schultern. „Oh Liebling, du musst mir nichts vor machen, ich bin nicht dein Vater…“ Damit hatte sich Juka auch schon erhoben, dass er ebenfalls die geräumige Box betreten und seinen Sohn in seine Arme ziehen konnte und nach einigen Sekunden in denen Masashi mit sich selbst zu kämpfen hatte, erwiderte er die Umarmung schließlich und vergrub das Gesicht an Jukas Schulter. „Ich hab Angst um ihn, ja. Als Vater ihn zuerst angeschleppt hat, dachte ich, er will mich ärgern. Aber Jasmine ist anders…Ich kann dir nicht sagen was es ist, aber ich liebe ihn…Wenn ich wirklich eine Zukunft haben sollte…Als König, dann will ich dass er an meiner Seite ist. Du hast ihn bisher nicht erlebt, aber Jasmine…“ Weiter kam Masashi nicht, weil seine Stimme brach und er kuschelte sich stumm etwas mehr an seine Mutter, während Juka leise summend begann ihm über den Rücken zu streicheln. „Ich weiß was du meinst, deinem Vater ging es ähnlich…Nur leider nicht mit mir. Das heißt nicht, dass ich ihn deswegen hasse, bitte versteh das nicht falsch, aber nach Chous Tod? Er wollte sich ablenken, er wollte vergessen und ich wollte ein Kind. Aber Gefühle waren nie im Spiel auch wenn er sich um mich gekümmert hat, nachdem klar war, dass du existierst…Ich weiß nicht, ob er überhaupt noch in der Lage ist zu lieben, Masashi, aber er tut was er muss um dich zu beschützen, wenn er denkt, dass Jasmine die perfekte Braut für dich ist, wird er sich sicher sein, dass ihm nichts passieren kann während dem Ritual.“
 

Während Masashi nur nickte und Juka weiterhin versuchte diesen auf andere Gedanken zu bringen, bemerkte keiner von ihnen, wie Seth sich langsam aus dem Stall schlich, deutlich am ganzen Körper zitternd und versuchend die Tränen zurück zu halten. Es tat weh, ganz egal wie oft er sagte, dass es das nicht tat, er hasste Chou mittlerweile, auch wenn diese längst tot war. Würde er je eine Chance bekommen, hielt Mana ihn nur bei sich, weil er nicht allein sein konnte oder wollte? War es das? Liebte er ihn überhaupt? Konnte er ihm überhaupt noch etwas glauben, wenn Mana selbst Juka nie geliebt hatte? Es war zu viel auf ein Mal und er war sich längst nicht mehr sicher, was er wollte - außer Antworten - solange Mana mit Jasmine unterwegs war um das Ritual durchzuführen konnte er sich zumindest durch alle Dimensionen bewegen wie er lustig war und nachdem er in sein Zimmer verschwunden war um sich umzuziehen, beschloss er auch genau das zu tun. Es wurde Zeit, dass er seinem Bruder einen Besuch abstattete.

Hex

Hätte er noch irgendetwas empfinden können, wäre es sicherlich Entsetzen gewesen, so aber starrte Kami seine ehemalige Mätresse einfach nur müde an. Ayaka hatte nach wie vor genug Kraft um ihm mit einer gut gezielten Ohrfeige den Schädel brummen zu lassen. Etwas dass sie ihrem Sohn vererbt gehabt hatte und er schloss langsam die Augen, verdient hätte er so viel mehr als diese Ohrfeige, aber sie wusste nicht alles. „Ich hab dir vertraut, Kami, ist dass der Dank dafür? Dass du zulässt, dass mein Sohn verschwindet, spurlos und jetzt? Kamijo ist tot, verdammt! Es gibt niemanden mehr der ihn beschützen kann! Und es gibt keinen Weg ihn zurück zu holen…Ich hätte mich nie auf dich einlassen dürfen, nie, hörst du?“ Kami schüttelte müde den Kopf, bevor er versuchte Ayaka an sich zu ziehen, aber vergeblich, so aufgebracht wie sein Gegenüber war, würde sie sich wohl nur durch einen Schock beruhigen lassen. „Dann hättest du ihm nicht jemand so Schwaches an die Seite stellen sollen…“ „DU HAST DOCH GESAGT DASS ICH MIR KEINE SORGEN MACHEN MUSS WEIL ER MIT DER PRINZESSIN ZUSAMMEN AUFWACHSEN WIRD! WIE GESCHWISTER…Ich hätte dir damals schon nicht glauben sollen…“
 

Mit einem Aufschluchzen war Ayaka zusammen gesunken und vergrub das Gesicht in den Händen. Wo auch immer ihr Sohn war, er war auf sich selbst gestellt. Denn Jasmine wäre keine Hilfe, da war sie sich mehr als sicher und schließlich ließ sie auch zu, dass Kami sie zurück auf ihr Zimmer brachte und der königliche Heiler sich um sie kümmerte. Wieso hatte Jasmine damals wieder aufwachen müssen, wäre dieser gestorben oder Satsuki daran verzweifelt, ihn zurück ins Leben zu holen, wäre das alles wohl nicht passiert und während Kami seiner ehemaligen Geliebten nur immer wieder sanft durch die Haare streichen streichelte, musste er wieder an seine Schwester denken. Der ganze Ärger hatte doch erst mit Mana angefangen, aber sie konnten es nicht beenden, ER konnte es nicht beenden, weil er zu schwach dafür war. Wieso hatte Chou sich überhaupt mit einem Dämon einlassen müssen, hätte es nicht gereicht, wenn sie sich weiter wie die Kronprinzessin benommen hätte?
 

Schlussendlich würde er so nichts erreichen können, weder für sich, noch für seinen Sohn. Solange Jasmine in der Hölle bleiben würde, freiwillig, gab es keine Möglichkeiten mehr zu ihm durchzudringen und während er Ayaka sanft weiter streichelte, überlegte Kami wie hoch die Chance war, einen Dämon zu finden, der mächtiger als Mana war und diesen dazu zu bringen ihm zu gehorchen. Vermutlich gleich Null, aber wozu hatte er einen Engel auf seiner Seite? Satsuki würde doch etwas tun können und sei es einen Erzengel zu finden. „Schlaf, Liebes. Ich werde mich um alles kümmern.“ Mit einem traurigen Lächeln war Kami damit bereits aufgestanden und hatte das Zimmer verlassen, den ungläubigen Blick welcher ihm nachgeworfen wurde deutlich spürend. Aber es gab immer eine Möglichkeit und wenn er Satsukis Leben würde opfern müssen um Jasmine zurück zu bekommen. Natürlich konnte er das nicht direkt sagen und Kaya würde ihn davon abhalten, aber im schlimmsten Fall? Kami schüttelte stumm den Kopf über seine eigenen Gedanken, es würde sich etwas finden lassen müssen, Jasmine durfte nicht bei Mana bleiben. Wer wusste, ob der Dämon überhaupt noch am Leben war? Ob sein Sohn noch am Leben war? Für einige Momente schloss Kami die Augen, während er den Kopf an eine der weißen Säulen lehnte, welche den Gang säumten. Es war ein schöner Kontrast zu dem hellen Marmorboden und den goldenen Kronleuchtern welche von der Decke hingen und welche unter der Last der vielen Kerzen fast zusammen zu brechen drohten. Der Palast war schon immer sehr hell gehalten gewesen, aber nach Chous Tod hatte er alle dunklen Farben verboten, zigtausend Vorhänge und Läufer waren verbrannt worden, alles nur um sicher zu gehen, dass kein Dämon sich hier würde einnisten können, nie wieder, nirgendwo.
 

Mana war der Zugang dank Kaya verwehrt, aber man wusste nie ob dieser nicht doch noch seine Diener schicken würde. Kami seufzte erneut, während er sich zum ersten Mal seit Jahren wünschte, dass seine Eltern noch am Leben wären, dass ihre Eltern noch am Leben wären. Er musste mit jemandem reden und ausnahmsweise war es nicht Klaha, bei dem er Trost suchte. Die Familiengruft war immer noch unheimlich, genau wie sie es vor Jahren schon gewesen war und es war kühl, mit jeder Stufe die er hinunter stieg wurde es sogar noch kälter und Kami musste sich unweigerlich fragen, ob er erfroren wäre, wenn er unten angekommen war, zumindest konnte er bereits seinen Atem sehen. Aber wenigstens war es hell. An den Wänden brannten unzählige Kerzen und Kristallkugeln warfen das Licht tausendfach verstärkt zurück. Und trotzdem empfand er es jedes Mal als unheimlich hier unten zu sein, seine Schritte hallten zu laut auf dem Steinboden wieder und obwohl es nur Reihen von Steinplatten waren, welche die flachen Gräber bedeckten, fühlte er sich beobachtet. Als würden selbst ihre Vorfahren nicht glauben können, was hier passierte und schlussendlich blieb Kami in einer kleinen Nische stehen, atmete tief durch, bevor er sich auf den Boden sinken ließ, in einer kleinen Handbewegung eine weiße Lilie und eine rote Rose erschienen ließ, welche er auf dem Stein ablegte. „Ich weiß, dass ich jahrelang nicht hier war…Aber ich könnte jetzt echt einen Rat gebrauchen, Chou…“
 

Dunkelheit schien ihn komplett zu umfangen als Jasmine die Augen langsam öffnete, unsicher ob er überhaupt noch am Leben war. Immerhin, hatte Mana nicht mit einem Dolch auf ihn eingestochen? Wobei es nur ein Stich gewesen war, direkt ins Herz und das konnte nicht gesund sein. Ein leises Seufzen entkam seinen Lippen, war er dann also gestorben? Und hatte Masashi enttäuscht? Andererseits…Mit etwas Anstrengung schaffte es Jasmine seine Hand zu heben und sich selbst über die Wange zu streichen. Wenn er tot war, wieso konnte er seinen Körper dann noch spüren? Oder war es nur eine Illusion? Dass er immer noch nichts sehen konnte, sprach doch schon irgendwie für den Tod, jedoch riss ein leises Geräusch ihn aus seinen Gedanken und im nächsten Moment war Jasmine bereits aufgesprungen und sah mit großen Augen in die Richtung in welcher besagtes Geräusch offensichtlich seinen Ursprung zu haben schien. Es war nur ein Summen, aber er kannte die Melodie, würde sie überall erkennen. Seine Mutter hatte sie ihm als Schlaflied vorgesungen, nur dass er sich jetzt hellwach fühlte und nicht müde. Kurz noch zögerte er, jedoch schienen seine Füße ihm die Entscheidung abzunehmen, in dem sie sich automatisch zu bewegen begannen. Wenn es eine Falle wäre, würde er jetzt direkt hinein laufen. Wider Erwarten stieß er jedoch gegen kein Hindernis und das Summen wurde mit jedem Schritt ein bisschen lauter, bis Jasmine sicher war, dass seine Mutter vor ihm stand, mit dem Unterschied, dass er immer noch nichts sehen konnte. Und in genau diesem Moment hätte er sich dafür schlagen können, dass er nicht eher daran gedacht gehabt hatte.
 

Einen Zauberspruch später erhellte sich alles um ihn, auch wenn die Kugel aus Licht welche Jasmine erschaffen hatte aus seiner Hand gesogen zu werden schien, kehrte die Dunkelheit nicht zurück und als er sich umsah, erkannte er, wo das Licht gelandet war. Links von ihm stand eine kleine Kristallkugel auf einem Sockel, welche jetzt weiß glühte, hell genug um alles erleuchten zu können und doch, alles was er sehen konnte, waren Spiegel. Es war erschreckend genug, dass diese in einem Kreis aufgebaut zu sein schienen, aber viel schlimmer war, dass es wirkte, als ob es keinen Ausweg geben würde. Nur einen perfekten Kreis aus Spiegeln, in dem er sich selbst sah, wenngleich Jasmine die Stirn runzeln musste, als er eine Bewegung wahr nehmen konnte. Er war nicht allein. Allerdings hätte nie im Leben damit gerechnet, wer ihn über seine Schulter hinweg ansehen würde, auch wenn er das Lächeln nur zu gut kannte. „Hallo, Jasmine.“ Und er konnte nur noch schlucken, unfähig zu verarbeiten was er sehen konnte, war diese Person doch vor Jahren gestorben. “Mama?“
 

Auf dem Gesicht der Person im Spiegel breitete sich ein Lächeln aus, als Jasmine jedoch einen Blick über die Schulter riskierte, war dort niemand, was ihn schlucken ließ. „Kami scheint sich gut um dich gekümmert zu haben. Ich bin so froh, dass es dir gut geht. Heißt dass, du hast deine wahre Liebe gefunden?“ Jasmine musste seufzen, so gerne er seine Mutter beruhigt hätte, es wäre kaum etwas Gutes dabei heraus gekommen und Tote sollte man nicht belügen, denn eins war sicher. Chou lebte nur in diesem Spiegel, ob es ihr Geist war oder eine Erinnerung dahin gestellt, denn lebendig werden würde sie nie wieder. „Ich weiß es nicht…“ Weiter kam er gar nicht, da sich der Gesichtsausdruck seines Gegenübers änderte, hatte Chou davor noch glücklich gewirkt, sah sie jetzt nur noch traurig und fast schon verzweifelt aus. „Dann folgst du meinem Weg, nicht wahr? Dabei hatte mir Kami versprochen…“ Chou schluchzte auf und Jasmine konnte spüren, wie sein Herz sich schmerzhaft zusammen zog. Er hätte sie so gerne in die Arme genommen, aber alles was er tun konnte, war die Hände auf den Spiegel direkt vor seiner Mutter zu legen. „Es tut mir leid…“ Der Schlag hatte Jasmine vollkommen unvorbereitet getroffen und er keuchte erschrocken auf, als sich das Bild seiner Mutter veränderte. War sie davor noch fast sein perfektes Ebenbild gewesen, erkannte er sie jetzt nicht mal mehr. Ihre braunen Haare waren schwarz geworden und standen in alle Richtungen ab, ihre Augen glühten in einem unheimlichen Rot und ihr waren Flügel gewachsen. Große Dämonenflügel die aussahen als wären sie aus Knochen geformt welche mit gerade so viel Leder bespannt waren um es möglich zu machen mit ihnen zu fliegen. „Nein…Das tut es nicht. Aber dafür bin ich ja hier, nicht wahr? Lass deine Mutter das für dich regeln, Jasmine. So wie du immer alles von anderen regeln lässt seit deiner Geburt!“
 

Damit hatte sich der Dämon, denn nichts anderes war die Kreatur vor ihm, bereits aus dem Spiegel heraus auf ihn gestürzt und Jasmine konnte gerade noch ausweichen, während die Scherben klirrend durch den ganzen Raum flogen. Einige schafften es trotzdem ihn zu treffen und ihm blutige Kratzer zu hinterlassen, was den Dämon amüsiert lachen ließ. „Oh, hast du dir weh getan, Liebling? Warte, Mami küsst dich wieder gesund!“ Was war hier nur los? Fakt war, dass das was ihn gerade angriff unmöglich seine Mutter sein konnte. Jetzt war die Frage ob es eine Falle gewesen war von Mana oder…Weiter kam Jasmine in seinen Gedanken nicht, da er aus dem Augenwinkel sehen konnte, wie eine Wand aus Feuer auf ihn zu kam und instinktiv riss er die Arme hoch um sich zu schützen und in der Abwehrbewegung einen Wall aus Wasser vor sich aufzubauen. Gut, dass er mit Masashi seine Kräfte trainiert hatte. Offenbar würde er hier ohne Magie nicht lebendig rauskommen und während der Dämon enttäuscht aufschrie als das Feuer gelöscht wurde, atmete Jasmine tief durch. Wenn er kämpfen musste um Masashi wieder sehen zu können, dann würde er es tun. Auch wenn er nicht wusste wie seine Chancen standen und er keine Ahnung hatte wo er sich befand. Er konnte und würde seinen Freund nicht enttäuschen. Damit begann er bereits einen neuen Zauberspruch zu murmeln, den Blick starr auf sein Gegenüber gerichtet. Er würde überleben und Masashi heiraten, davon konnte nichts und niemand ihn abhalten!

The Other Side

Seufzend ließ Jasmine den Blick durch den Ballsaal schweifen, erschauderte allein bei dem Gedanken daran, was sich dort in wenigen Stunden zu tragen würde. Er konnte das nicht wurde ihm nur erneut bewusst. Er konnte nicht mit diesen fremden Männern tanzen und ihnen die Prinzessin vorspielen, die er sein sollte. So schön die weißen Marmorsäulen welche den Saal zierten auch geschmückt waren, es fühlte sich an wie ein Gefängnis. Die lila und gold gefärbten Blumen welche seinen Namen trugen, mochten perfekt wirken im Licht der tausend Kerzen welche der große Leuchter in der Mitte der Decke fasste, einladend schimmern aber für ihn war es wie eine Warnung und zitternd wandte sich Jasmine schließlich wieder komplett ab um zurück in sein Zimmer zu verschwinden. Sollte Kami ihn hier erwischen, würde es nur wieder Ärger geben und er stritt so ungern mit seiner Mutter. Aber wieso konnte sie denn nicht verstehen, dass er frei sein wollte und sich selbst jemanden suchen, den er liebte und lieben konnte für den Rest seines Lebens? Es war nicht so, als ob seine Eltern krank wären, Beide erfreuten sich bester Gesundheit. Sie standen auch nicht vor einem Krieg, also wieso sollte er unbedingt heiraten? Er war doch viel zu jung, er war gerade erst vierzehn geworden, eher noch ein Kind als wirklich so erwachsen wie seine Mutter versuchte ihm einzureden.
 

Und das Schlimmste war, dass sein Vater auf ihrer Seite war in diesem Punkt, aber sie konnten ihm nicht erklären, wieso er heiraten musste. Nur dass es sich für eine Prinzessin so gehörte und das war meist das Ende der Diskussionen. Konnte er nicht einfach davon laufen? Jasmine schniefte leise, während er sich schließlich einfach auf sein Bett sinken ließ und sich dort zusammen rollte. Es war einfach nicht fair. Wieso war er auch Einzelkind, dann hätten seine Geschwister verheiratet werden können und er hätte seine Ruhe gehabt! Lange blieb er jedoch nicht allein, gerade als er ein Kissen gegen seine Brust gedrückt hatte um sich davon abzuhalten, zu schreien, während er weinte, wurde die Tür geöffnet und Jasmine war einfach nur froh mit dem Rücken zu dieser zu liegen. Vielleicht dachte ja der Eindringling dass er schlief und würde ihn wieder allein lassen? Oder es war jemand, der gekommen war um ihn zu töten? Im Moment wäre ihm alles recht, solange er nur mit niemandem reden musste. „Oh du armes Ding.“ Damit war er auch schon in eine Umarmung gezogen worden, hatte kaum mitbekommen gehabt, wie sich das Bett gesenkt hatte und ihm das Kissen vorsichtig entwendet wurde. Jasmine schluchzte erneut auf, während er sich enger an Kaya kuschelte und das Gesicht an dessen Brust vergrub, dass er sich richtig ausweinen konnte. Es wollte einfach alles keinen Sinn ergeben. Aber zumindest fragte Kaya nicht nach. Denn er hätte nicht gewusst, ob er überhaupt hätte antworten können oder wollen.
 

Irgendwann hatte Jasmine den Anderen jedoch los gelassen, völlig beschämt über sein Verhalten, allerdings hatte Kaya ihm nur über den Kopf gestrichen und ihm einen Kuss auf die Stirn gegeben, was ihn schwach hatte lächeln lassen. „Es tut mir leid, dass du mich so sehen musstest…“ Jasmine schniefte noch mal leise auf, bevor er sich die letzten Tränen wegwischte, das war wirklich wahnsinnig peinlich, aber wenigstens war es Kaya gewesen der ihn hatte weinen sehen und nicht Hizaki! Denn so sehr er seinen besten Freund auch mochte, Hizaki konnte manchmal unglaublich nervig sein. Vor allem was die ganze Ballsache anging. Der fand das nämlich toll, was Jasmine so gar nicht verstehen konnte. Mit einem fremden Mann den Rest seines Lebens zu verbringen war für ihn gruselig, mehr nicht! Aber mit dem Argument musste er bei Hizaki nicht kommen, der träumte eher von einem Leben als Prinzessin als er. Eigentlich wäre das die perfekte Lösung gewesen. Eigentlich. Aber so ein Rollentausch war weniger einfach durchzuführen, als geplant. Zwar hatten sie Hizakis blonde Haare braun gefärbt bekommen, seine Kleider passten dem Anderen auch, aber sie waren zu verschieden in ihren Verhaltensweisen dass es sehr schnell aufgefallen war. Zu schnell für Jasmines Geschmack. Kami hatte tagelang geweint gehabt und er hatte seinen Vater noch nie so wütend und vor allem enttäuscht erlebt. Seitdem hatte Jasmine es für sich behalten, dass er unglücklich war mit diesem Leben und versucht das Beste daraus zu machen, aber er würde sich nie an den Gedanken gewöhnen können zu heiraten. Zum Glück fanden diese Veranstaltungen nur ein Mal im Jahr statt.
 

„Kaya? Kannst du mich nicht einfach verwandeln oder aus dem Schloss schmuggeln? Ich kann es auch so aussehen lassen, als wäre es meine Idee gewesen, dass du keinen Ärger bekommst…Bitte…“ Dieser jedoch schenkte ihm statt zu antworten ein trauriges Lächeln und Jasmine ließ den Kopf hängen, offensichtlich musste er da selbst einen Weg finden. „Jasmine…Vielleicht hast du ja Glück? Nicht alle Prinzen sind so schrecklich wie du es dir vorstellst. Es kann doch sein, dass du jemanden findest, den du wirklich lieben kannst.“ Jasmine schüttelte langsam den Kopf und war aufgestanden um einen Blick aus dem bodentiefen Fenster vor seinem Bett zu werfen. Man mochte es nicht sehen, aber er spürte deutlich die Magie welche das ganze Schloss umgab, auch ohne eine Hand an die Scheibe zu legen. „Es gibt auf dieser Welt niemanden den ich so sehr lieben könnte, wie er es verdient, Kaya. Ich weiß es einfach… Du kannst mich ruhig für verrückt halten…“ Jetzt war es am Magier seufzend den Kopf zu schütteln, bevor er aufgestanden war um neben Jasmine zu treten und ihm sanft eine Hand auf die Schulter zu legen. „Nicht alles ist logisch erklärbar. Und vielleicht hat dein Gefühl recht, dass du hier nicht glücklich werden wirst. Aber wer sagt, dass dein Glück nicht zu dir kommen wird?“
 

Müde ließ Klaha seinen Blick durch den königlichen Garten schweifen, obwohl es früher Morgen war, war es ihm unmöglich zu schlafen. Sein Sohn befand sich in der Hölle, in den Fängen des Dämons, welcher ihm seine Frau geraubt gehabt hatte. Und der Mann den er liebte? War auf der Suche nach Geistern der Vergangenheit, welche doch nichts anderes waren. Geister. Damals als er in dieses Königreich gekommen war, hatte er nicht mal ahnen können, worauf er sich einließ. Er war einfach nur der Einladung gefolgt um eine wunderschöne Prinzessin kennen zu lernen. Als sie sich näher gekommen waren, hatte er schnell gemerkt, dass er mit ihr den Rest seines Lebens verbringen konnte und wollte. Er hatte nie gewusst, dass es Kami gewesen war, mit dem er sich von Anfang an verbunden gefühlt gehabt hatte, sich nur gewundert wieso die Freude über seinen Heiratsantrag so verhalten ausgefallen war. Erst nach dem Chou so krank geworden war, hatte sich Kami zu erkennen gegeben und er war aus allen Wolken gefallen. Die Frau mit der er ein Kind hatte, war nicht die Frau welche er liebte. Es war ein Schock gewesen und Klaha hatte etwas länger gebraucht, bis er sich davon erholt gehabt hatte auch wenn er versucht hatte, Chou weiterhin der Ehemann zu sein, den sie verdient hatte.
 

Auch wenn sein Herz es ihm schwer gemacht gehabt hatte, hatte dieses doch nicht aufgehört, nach Kami zu schreien. Aber es war unmöglich gewesen , wenngleich Chou ihm ihren Segen gegeben und gebeichtet hatte, dass ihr Herz jemand Anderem gehörte. Sie hatte ohne reines Gewissen offenbar nicht gehen können oder wollen und so hatte er zum ersten Mal von Mana gehört und erfahren, dass Chou bereits verflucht gewesen aber von diesem Dämon gerettet worden war. Danach hatte er nicht mehr gewusst, ob er in diesem Königreich würde bleiben können oder wollen. Es war Kami gewesen, der ihn schlussendlich davon abgehalten hatte zu gehen und Jasmine. Er hatte sein Kind nicht ohne Eltern aufwachsen lassen können, immerhin hatte er sich auf seinen Sohn gefreut, seit er gewusst hatte, dass Chou schwanger war. Und er hatte ihm die Welt zeigen wollen, irgendwann sein Königreich. Aber es war nie dazu gekommen, selbst jetzt kannte Jasmine kein anderes Königreich außer dieses in jenem er geboren worden war und es war alles seine Schuld. Nachdem heraus gekommen war, dass Chous Fluch auf Jasmine übergegangen war, hatte Klaha über reagiert, nach Lösungen gesucht, alles im verzweifelten Versuch seinen Sohn zu beschützen vor einer Macht die er nicht verstand. Und er hatte seine Eltern damit nicht behelligen wollen, er war sich nicht mal sicher, wie er es ihnen beibringen sollte, die ganze verworrene Situation mit Kami und Chou, schließlich hatten seine Eltern damals Chou kennen gelernt auf ihrer Hochzeit, er hatte ihnen einen Brief geschrieben, dass seine Frau zu krank war um zu reisen als sie eingeladen worden waren. Und dann war Chou gestorben, er hatte den Boden unter den Füßen verloren und Kami hatte ihn aufgefangen. Jetzt im Nachhinein fühlte er sich grauenvoll, dass er überhaupt zugelassen hatte, dass es soweit gekommen war, aber es war ihm damals als die beste Lösung erschienen. Für Jasmine, für das Volk und vor allem für sich selbst.
 

Drei Tage war es her, dass er seine Frau verloren gehabt hatte. Drei Tage seit er geschlafen hatte und er war am Ende seiner Kraft. Das Volk hatte von Chous Tod noch nichts erfahren, weil niemand wusste, wie sie reagieren sollten. Der Hofstaat war in Trauer versunken und komplett erstarrt, jeder wartete auf eine Reaktion des Königs, ihm. Und Klaha war sich nicht sicher, ob er im Moment überhaupt Entscheidungen treffen sollte. Er hatte sich in Kamis Schlafzimmer zurück gezogen gehabt, welches abgedunkelt war mit schweren Vorhängen, wie jeder Raum des Schlosses. „Die einzige Lösung die mir einfällt ist verrückt…“ Klaha lachte müde auf und vergrub das Gesicht in den Händen, zuckte nur leicht zusammen, als Kami ihn stumm umarmte und er lehnte sich mit dem Rücken gegen dessen Brust, dass er einen tiefen Atemzug nehmen konnte. „Nimm Chous Platz ein. Es muss niemand erfahren. Wir können tun, als wäre nie etwas passiert und normal weiter leben, Kami. Niemand wird Verdacht schöpfen und jeder, der Bescheid weiß, wird zu absolutem Stillschweigen verpflichtet.“ Stille folgte seinen Worten, bevor Kami die Arme enger um ihn gelegt gehabt hatte, den Kopf stumm gegen seinen gelehnt. „Bist du dir sicher? Aber Jasmine…"
 

Statt zu antworten, hatte Klaha den Anderen nur geküsst, ihn noch enger an sich gezogen, es war eine stumme Bitte um Absolution, die Hoffnung darauf, dass er nicht so allein da stand, wie er sich fühlte und ein Flehen um Hilfe. "Wir schaffen das, nicht wahr?" Klaha lächelte beruhigend, bevor er selbst nickte, Kami langsam eine Haarsträhne aus der Stirn strich. "Wir schaffen das, Liebling und niemand wird Verdacht schöpfen oder sich erinnern können." Auch wenn sie dafür Hilfe brauchen würden. Aber einer der Magier, welche ins Schloss gerufen worden waren im verzweifelten Versuch Chous Tod zu verhindern, war hier geblieben und vielleicht würden sie mit diesem reden können. „Wir haben Kaya, Schatz. Vielleicht wird er uns helfen, er könnte uns verstehen.“ Dieser war schließlich noch jung. Und war mehr als begeistert gewesen von Jasmine. „Wir werden Jasmine später aufklären können. Wenn er alt genug ist um das alles zu verstehen.“ Ein erneuter Kuss und dann hatte er sich von Kami müde richtig ins Bett ziehen lassen, dass sie sich eng aneinander kuscheln konnten. „Ja. Das wird unser Geheimnis sein.“ Ein leises „Ich liebe dich.“ War das Letzte, was durch das abgedunkelte Schlafzimmer hallte, bevor alle anderen Geräusche von einem leisen Lied verschluckt wurden, welches sich erhob und durch das ganze Schloss hallte. Ein Schlaflied für erschöpfte Seelen welches Trost und Ruhe versprach aber auch neue Kraft.

Illusions

[Dieses Kapitel ist nur Volljährigen zugänglich]



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Kommentare zu dieser Fanfic (7)

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Von:  EndlessRain
2017-07-02T21:53:20+00:00 02.07.2017 23:53
Ernsthaft?
Der Cliffhänger ist mies! Du kannst doch an so einer Stelle nicht aufhören! T____T

Was ist das für ein Ritual? Und wieso der Dolch und … hat Mana jetzt wirklich auf ihn eingestochen?
*starrt ungläublich auf den Bildschirm*

Seth … armes schnuffiges Fuchsilein … qq
Er tut mir so leid, aber ich kann ihn verstehen. Wenn er glaubt das Mana keine Gefühle für ihn hat … .____.
Ich möchte ihn streicheln qq
Aber großes Brüderchen taucht auf *-*
Von:  EndlessRain
2017-06-25T20:04:06+00:00 25.06.2017 22:04
Neuer Teil *___________________* ♥
Und wieso nur war mir das so klar?
Schon bei der Charakterbeschreibung war das so like ja Yuki und Hizaki gäben ein hübsches Paar ab,
jetzt wo Kamijo tot ist xD
Aber Hizaki wird ihm das nie verzeihen, das er die Liebe seines Lebens getötet hat also fuuu~ qq
Gemein u____u
Ich würde am liebsten gleich weiter lesen, zu warten ist so mies bei der FF qq"
*schmollt*


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