Kapitel 1
Ein Seufzer entweicht dem Bürgermeister von Water Seven, als er vor einem seiner Schiffe auf Dock 1 stehen bleibt. Es ist bereits Dunkel und alle seine Mitarbeiter sind bereits zu ause oder in der Kneipe. Naja, alle bis auf einem! „Pauly!“ manchmal fragt er sich, ob sein Schützling überhaupt noch nach Hause geht. Seit dem Vorfall hat sich der Blonde stark verändert. Er häuft keine Schulden an. Ist kaum noch mit Kollegen unterwegs und er verbringt die meiste Zeit auf dem Dock. Herr Eisberg hat den Sky-Brillen träger sogar schon dabei erwischt, wie er an seinem Arbeitsplatz schläft! Zwar hat Pauly immer gute Laune und lacht sehr viel, doch der Bürgermeister ist sich sicher, dass sein Schützling irgendwas vor ihm verbirgt. „Pauly!“ ruft er erneut und wartet darauf, dass der genannt auf dem Schiff auftaucht. Doch für wenige Minuten hört man nur den Wind.
Dann hört man es knarren und klappen, ehe auf dem Deck des Schiffes, ein Schatten auftaucht. Erneut knarrt das Holz unter dem Gewicht der Person, ehe ein etwas Staub aufgewirbelt wird, als genannte Person neben dem Schiff landet und sich den Staub von den Klamotten klopft. Dann schreitet der Raucher auf seinen Lehrmeister zu und verschränkt die Arme hinterm Kopf „Herr Eisberg, warum müssen sie mich immer wieder von der Arbeit abhalten! Wenn sie mir erlauben würden, weiter zu arbeiten, dann könnten wir das Schiff viel schneller fertig bekommen!“. Es ist nicht das erste Mal, dass Pauly seinen Vorgesetzten darum bittet länger arbeiten zu dürfen. Es ist sogar schon vorgekommen, dass ihm sein Chef erlaubt hat, die Nach durch zu machen. Wobei er den Tag nach der Nacht das frei gehabt hätte. Doch Pauly kann sich derzeit einfach nicht von seinem Job trennen!
„Pauly! Du gehst jetzt nach Hause! Und legst dich auf Ohr! Wenn ich dich morgen auf dem Dock erwische, dann erteile ich dir Zwangsurlaub! Es kann nicht sein, das du mich jeden Tag fragst, ob du länger arbeiten darfst!“ kurz seufze der Bürgermeister und reibt sich über die Stirn. Dieser Junge macht ihm einfach nur Kummer! „Dein Körper braucht Ruhe und die solltest du ihm geben. Es bringt dir und mir und vor allem deinen Kollegen nichts, wenn es dich irgendwann umhaut, weil du dich überforderst. Und jetzt Hau ab!“ die letzten Worte brüllt der Violett haarige, damit sein Schützling auch versteht, das er es ernst meint.
Doch der Blonde wirkt wenig begeistert und bleibt an Ort und Stelle stehen. Er weiß was er seinem Körper zumuten kann! Er weiß wie viel er aushält! Und er weiß, dass es einfach nicht genug ist! Er ist schwach und hilflos! Pauly will stärker werden! Besser werden! Und dazu muss er einfach mehr leisten! Doch wenn ihn alle bei seinem Vorhaben aus bremsen… wird er nie sein Ziel erreichen können. „Aber Herr Eisberg! Ich will arbeiten! Lassen sie mich doch einfach!“ kommt es nun von dem Jüngeren, welcher den Blick auf seinen Lehrmeister gerichtet hat und die Hände zu Fäusten ballt. Warum kann ihn keiner verstehen?!
„Pauly!“ der Bürgermeister mustert den Jüngeren mit einem strengen Blick „Wenn du morgen noch einen Job haben willst! Dann verschwinde jetzt!“. Aufmerksam beobachtet der Ältere, wie der Blonde langsam den Blick sinken lässt, ehe er sich tatsächlich in Bewegung setzt und an seinem Chef vorbei geht. Allerdings stört Herr Eisberg diese Reaktion irgendwie „Pauly… Du würdest doch zu mir kommen, wenn dich irgendwas bedrücken würde?“. Der Bürgermeister muss sich nicht umdrehen um zu sehen, dass Pauly stehen geblieben ist. Allerdings, als sich der Ältere zu seinem Schützling umdreht, hört er nur noch, wie sich schritte immer schneller von ihm entfernen.
Schnell schließt der Raucher die Tür hinter sich, ehe er seine Stiefel in irgendeine Ecke feuert. Seine Jacke wirft er einfach über den Stuhl im Wohnzimmer, ehe sein weg weiter zum Badezimmer führt. Schnell hat er sich von seinen restlichen Klamotten befreit und springt unter dir Dusche um sich wenige Minuten später auch schon wieder ab zu trocknen. Der Blonde legt sich das Handtuch um die Hüfte, ehe er seinen Weg weiter geht, bis er schließlich in seinem Schlafzimmer ankommt. Allerdings kommt ihm bereits beim Betrachten dieses Zimmers, etwas seltsam vor. Er kann sich nicht daran erinnert, das er jemals sein Bett frisch gemacht hat. Seufzend reicht er sich durchs Haar, vielleicht hat Herr Eisberg recht… vielleicht ist er schon so erschöpft, das er sich nicht mal daran erinnern kann, das er mal sein Bett gemacht hat. Der Raucher hat diesen Gedanken gerade zu Ende geführt, da schüttelt er bereits den Kopf und klatscht sich selber gegen die Wange „Na ganz toll! Jetzt rede ich mir das auch schon selber ein!“. Aus dem Kleiderschrank entnimmt er sich frische Socken, ne Short und schließlich ein frisches T-Shirt. Nach dem er sich angezogen hat, besorgt er sich ein Bier in der Küche, weshalb er erneut durch Wohnzimmer läuft und irgendwie hat er ein seltsames Gefühl. Mit dem Bier in der Hand, schaut er sich nun genauer um und bemerkt, dass seine Stiefel sauber im Schuhregal liegen und seine Jacke, diese hängt tatsächlich bei den anderen Jacken. Dabei ist er sich sicher, dass er sie über den Stuhl gelegt hat. Leicht kratzt er sich am Kopf und betrachtet kurz die Flasche in seiner Hand. Doch er hatte noch nicht mal einen Schluck genommen, also hat der Alkohol schon mal nichts damit zu tun. Allerdings wird er dem Rätsel auch erst mal nicht mehr auf die Schliche kommen. Denn da spürt er bereits einen Schlag auf den Kopf, ehe alle um ihn herum schwarz wird.
Ein knarren verleitet den Blonden dazu, sich das Kissen neben sich zu schnappen und sich dieses auf Ohr zu drücken. Doch das knarren lässt nicht nach und dann sind da auch noch die Wellen, die gegen den Rumpf des Schiffes schlagen! Wie soll man da nur schlafen?! Warte… Wellen?
Mit einem Schlag ist der Raucher hellwach. Das erste was er sieht, ist die Holzdecke über dem Bett, in dem er sich befindet. Leicht dreht er seinen Kopf zur Seite und erblickt die Kapitäns Kajüte. Weshalb er gleich weiß, dass sie dem Kapitän gehört. Das ist ganz gut an der großen Fensterfront zu erkennen, welche einen wunderschönen Blick aufs Meer abgibt.
Langsam richtet sich der Zimmerer auf und schaut sich vorsichtig im Raum um, doch außer ihm scheint keiner hier zu sein, weshalb er es wagt, nun auch aufzustehen. Und tatsächlich, nach genaueren betrachten der Kajüte, stellt er fest, das wirklich keiner hier ist. Dafür hört das Gentrampel von Schuhen auf dem Deck.
Auf einem Stuhl, nicht weit vom Bett weg, findet er seine Stiefel, Jacke und Hose, welche er sogleich anzieht. Doch irgendwie vermisst er etwas. Wo ist nur seine Brille? Sein Blick wandert erneut durch den Raum und schließlich entdeckt er sie auf dem Navigationstisch, ok, ob dieser Tisch wirklich dazu genutzt wird, kann er eigentlich nicht behaupten aber es liegt eine Karte darauf. Und schließlich seine Sky-Brille, welcher er sich auch gleich um den Kopf schnürt.
Dann lässt er sich einfach in den Kapitänsstuhl fallen und betrachtet aufmerksam die Karte, doch er findet nichts, was ihm sagen könnte, wo er jetzt ist. Weshalb er sich dazu entschließt, aus dem Fenster zu schauen. Doch leider kann er keine Insel sehen, weshalb er seufze und die Schultern hängen lässt. Doch dann hört er etwas, was ihm sehr wohl bekannt ist! Ein tüten oder Pfeifen, wie man es auch nennen möchte, kann nur von einem Seezug kommen! Und wenn es hier einen Seezug gibt. Dann kann er nicht so weit weg sein, von zu hause!
Der Raucher reibt sich über den Kopf und erinnert sich an einen Schlag auf den Hinterkopf. Doch leider sagt ihm das nicht, wer ihn diesen schlag verpasst hat! Weshalb er nicht weiß, wer sich auf dem Deck befindet! Und so wirklich will er das auch nicht herausfinden. Doch irgendwie muss er hier Weg kommen!
Pauly bricht die Tür der Kajüte auf
Der Blonde entschließt sich, noch mal alle Möglichkeiten abzuschätzen. Am einfachsten wäre es, einfach in Wasser zu springen aber was würde passieren, wenn er den Seezug nicht findet? Oder ihn vorher irgendwas anderes findet? Im Meer gibt es viele gefährliche Tiere, mit einem Hai würde er vielleicht noch zurechtkommen. Doch einem Seekönig zu begegnen. Nein, das musste nicht sein, da muss es einen anderen Weg geben!
Dies hier ist die Kapitänskajüte, also ist es sehr wahrscheinlich, dass dieser ihn auch entführt hat. Und daher wird es wohl auch der Kapitän sein, der ihn als erstes begrüßen wird! Sein Blick fällt zur Tür, welche sich nach außen öffnet, was sich als ungünstig erweist, da der Kapitän ihn sehen könnte, bevor er diesen überwältigt hätte! Und möglicherweise kommt der Kapitän auch nicht alleine und wenn sie bereits zu zweit sind, wird es noch schwieriger zu gewinnen! Also fällt diese Idee auch schon mal aus!
Sich in eine Ecke zu verkriechen oder einfach hoffen, es sei ein Traum, kommt schon mal gar nicht in Frage! So leicht wird er sich nicht seinem derzeitigen Schicksal ergeben!
Nachdenklich betrachtet er die Tür. Es sollte nicht so schwer sein, sie auf zu bekommen. Das schloss wirkt alt und wenn er etwas Spitzes finden könnte oder etwas langes dünnen. Sofort durchsucht er die Schubladen an dem Schreibtisch des Kapitäns und wird sogar fündig. Zwar messt man damit eigentlich die Seemeilen auf der Karte aber es wird schon seinen Zweck erfüllen, beim öffnen dieser Tür! Kurz schaut sich der Schiffszimmerer noch mal um, in der Hoffnung, das ihm was besseres ins Auge fällt, doch dann kniet er sich vor die Tür und legt kurz sein Ohr an diese, um zu horchen, das auch keine Wache oder irgendwer anders gerade auf der anderen Seite ist. Da Pauly allerdings nichts hören kann, beschließt er nun das Schloss zu begutachten und da fällt ihm doch glatt auf, dass der Schlüssel von der anderen Seite steckt! Wie dumm muss man sein um den Schüssel stecken zu lassen?!
Kurz betrachtet der Raucher den Spalt unter der Tür und entschließt sich dazu, dass der Schlüssel zu breit ist um dadurch zu passen. Allerdings fällt ihm etwas anderes auf. Ihm ist bereits am Anfang aufgefallen, dass die Tür schon etwas älter ist. Allerdings sieht das Holz auch nicht mehr so stabil aus und vielleicht, mit etwas Glück, bricht das Holz bei leichter Belastung. Schnell sucht er sich die Ecke, welche am meisten mitgenommen wirkt. Und diese findet er schließlich unten in der Linken Ecke. Kurz drückt er gegen die Stelle und hört es knacken. Er könnte nun versuchen, die Stelle Stück für Stück, heraus zu brechen. Doch dafür hat der Blonde keine Zeit und entschließt sich dazu, einfach mit dem Schuh dagegen zu treten. Es knackt ein Mal laut und schon befindet sich ein kleines Loch in der Ecke, was groß genug ist, das er mit der Hand durch fassen kann.
Kurz hält er inne um zu lauschen, ob irgendjemand der Crew etwas mit bekommen hat, doch er kann keine hektischen schritte hören. Daher schiebt er nun den Schlüssel aus dem Schloss und greift durch das Loch um sich den Schlüssel für die Tür zu holen.
Nach dem er nun die Kajüte hinter sich gelassen hat und die Tür hinter sich wieder abgeschlossen hat, befindet sich der Raucher am Anfang eines langen Gangs. Mehrere Türen gehen von diesem Gang ab, ehe er am Ende eine Treppe erblickt. Eine Wendeltreppe, die sowohl nach oben, als auch nach unten führt. Hinter der Treppe befindet sich eine Wand, daher vermutet Pauly, dass sich dahinter der Lagerraum befindet. Und wenn da tatsächlich, der große Lagerraum ist, dann führt die Treppe so ziemlich zur Mitte des Schiffsdecks und da werden wohl gerade ganz viele Mannschaftsmitglieder sein. Weshalb es wohl eher unklug ist, die Treppe nach oben zu folgen. Daher entschließt sich der Blonde nach einem anderen Weg zu suchen und wer weiß, vielleicht liegen die Rettungsboote auch tiefer im Schiff begraben. Denn dieses Schiff scheint nicht so wie ein normales Schiff aufgebaut zu sein. Das kann man schon deutlich daran erkenne, das die Kapitänskajüte nicht zum Deck anschließt, sondern eine Etage weiter unten ist. Noch dazu gibt es mehrere Räume, was darauf deutet, dass jedes Mitglied so seinen eigenen Bereich haben könnte, wodurch der gemeinsame Schlafraum weg fällt. An der Breite der Kajüte, in der er war, kann er darauf schließen, dass das schief eher schmal ist und damit es noch gut zu steuern ist, darf es daher nicht als so lang sein. Weshalb der Lagerraum wohl auch nicht so groß ist, das sie viel beute einsammeln können. Und einen Kerker scheint es wohl auch nicht zu geben… Wobei es schon merkwürdig ist, das sie ihn dann ausgerechnet in der Kapitänskajüte einschließen!?
Tief atmet Pauly ein und streicht sich durchs Haar. Es bringt jetzt nichts über das Schiff nach zu denken! Das Ziel ist es hier nur schleunigst weg zu kommen! Und das am besten ohne gesehen zu werden!
Schnell schleicht er die Treppe runter und findet sich in einem weiteren Gang wird, dieser ist allerdings nicht so lang, wie der andere und hat auch deutlich weniger Türen. Um genau zu sein, gibt es nur 6 Türen. Allerdings fällt ihm noch etwas auf, eine Luke, versteckt hinter der Tür. Wo die wohl hinführt?
Auch wenn er zu gerne wissen würde, wo hin diese Luke führt, entscheidet er sich lieber dazu, hinter einer der Türen zu verschwinden, da er über sich Schritte hören kann und das verheißt nichts Gutes! Allerdings staunt er nicht schlecht, als er sich von der Tür abwendet. Es verschlägt ihm wortwörtlich die Sprache.
Pauly erblickt einen Mann im Kleid
Nach dem der Blonde sein Gefängnis erfolgreich verlassen hat und immer tief ins Schiff eingedrungen ist. Versteckt er sich in einem Raum, von dem er sich wünsch, ihn niemals betreten zu haben.
Gerade wendet er sich von der Tür ab um sich in diesem Raum um zuschauen, da erblickt er auch schon einen Kräftig gebauten Mann mit langen schwarzen Haaren. Das ist an sich noch nicht schlimm, doch dieser Mann trägt ein auffälliges rotes Kleid mit mehreren Rosen darauf. Wenn der Kerl jetzt die richtige Figur haben würde, könnte er es vielleicht noch Akzepttieren. Doch dieser rote Fummel wirkt so, als könnte er bei jeder Bewegung reisen.
Vorsichtig tastet der Zimmerer nach der Türklinke um diesen Raum so schnell wie möglich zu verlassen. Denn noch hat ihn der Mann nicht bemerkt, allerdings spürt er schon nach wenigen Sekunden, einen eiskalten schauer seinen Rücken runter laufen. Denn zwei braune glühende Augen betrachten ihn, fast wie die eines wilden Raubtiers.
Sein Herz fängt an wie Wild an zu schlagen und der Blonde wendet sich von dem Kerl ab um sich der Tür zu widmen. Doch gerade als sich die Tür öffnet, spürt er bereits wie ihn jemand von hinten Pakt und ihn gegen die Tür drückt, weshalb diese gleich wieder zu knallt. „Ich wollte sie nicht… deine Vorlieben für Kleider… äh… hallo… ich bin der neue… ich habe mich wohl in der Tür geirrt…“ bringt er stotternd hervor, in der Hoffnung, das ihn der Kerl einfach wieder los lässt. Doch seine Hoffnung erlischt, als er die Wolfsschnauze neben sich erblickt, welcher an ihm schnüffelt und ein leises knurren von sich gibt.
Schon wieder ein Teufelsfrucht Nutzer? Dabei dachte er, diese treten eher selten auf und er hat eigentlich vermutet, das Lucci der einzige Teufelsfrucht Nutzer sein wird, dem er je begegnen muss, doch das hat sich jetzt wohl geändert.
„Ich habe es doch gewusst! Dieser Geruch!“ der Fremde leckt dem Raucher übers Gesicht „Ohne Zweifel! Wegen dir ist er also immer wieder über nach verschwunden!“. Der größere lässt den blonden nun auch endlich los und schaut ihn fragend an, ehe er an sich herab schaut und sich verlegen durchs Haar streicht „Dieses Outfit ist mir jetzt etwas peinlich... aber du musst wissen, das ist nur Teil einer Mission…“ gibt er nun von sich und richtet seine Aufmerksamkeit wieder auf den Jüngeren „Unser Kapitän hat dich also endlich gefragt, ob du seiner Crew bei zu treten. Das Freud mich. Es kann ja nicht die ganze Zeit so laufen, dass er sich weg schleicht, sobald wir in der Nähe von Water Seven sind. Immer ist er verschwunden und meinte dich treffen zu müssen“. Kurz ist es still, ehe sich der Wolf räuspert „Naja… ich habe eigentlich gedacht… das er sich einfach nur im Schatten versteckt und dich aus der Ferne beobachtet, doch da du jetzt hier bist, wird er wohl wirklich mit dir geredet haben.“
Der Zimmerer starrt den anderen einfach nur fassungslos an, wo von redet dieser Typ bloß? Wer soll mit ihm geredet haben? Wer soll immer und immer wieder bei ihm gewesen sein? Wer zum Teufel ist dieser Kapitän, der ihn einfach entführt hat! „Stopp! Jetzt mal halblang! Ich komme gerade nicht mit! Er soll mich gefragt haben! Ich kann mich nicht daran erinnern, dass mich irgendwer irgendwas gefragt hat! Ich weiß nur, dass ich in meiner Wohnung war und plötzlich hier aufwache!“. Kurz mustert er den anderen und spürt eine emese Wut in sich aufsteigen. Vielleicht sollte er lieber mal mit dem Kapitän reden! Denn die Crew weiß anscheinend nichts von dem was er getan hat! Sein Blick fällt auf seine Faust welche bereits ein Faust formt und nur darauf wartet im Gesicht des Kapitäns zu landen! Dann richtet er seinen Blick wieder auf den Fremden „Ich will sofort mit dem Kapitän reden!“.
Der Wolf verengt die Augen und packt den Jüngeren an der Schulter um ihn hinter sich zu ziehen, ehe die Tür aufgeht und der Kapitän herein kommt. Welcher sofort seine Aufmerksamkeit auf sein Crewmitglied richtet „Er ist hier oder Jyabura?“.
Bevor Pauly irgendwas sagen oder machen kann, richtet der Älteste das Wort an seinen Kapitän „Ja, ist er. Allerdings finde ich es witzig, das du gerade auf meinen Vorschlag hörst“ ein breites Grinsen bildet sich auf dem Gesicht von Jyabura ab „Zu mal alle anderen gesagt haben, dass du das auf keinen Fall machen sollst hahaa!“. Ein lautes Lachen erfüllt den Raum. Allerdings verstummt dieses lachen genau so schnell, wie es gekommen ist und endet in einem Wimmern, nach dem der Blonde einfach auf den Schweif von dem Wolf getreten ist.
„Deine Idee???!!! Du wolltest dass er mich entführt??!! Oder was hast du ihm vorgeschlagen?“ knurrt der Raucher nun und dann fällt sein Blick auf Lucci. Zu gerne würde er diesem Kerl an den Hals springen, allerdings nicht im freundschaftlichen sinne. Allerdings freut er sich auch irgendwie den Agenten wieder zu sehen und irgendwas in ihm verlangt nach einem Kuss wie in alten Zeiten. Doch nach dem was alles passiert ist, hat der Kerl das am aller wenigsten verdient! Zumal, nach dieser nächtlichen Aktion! Aber dennoch, Pauly kann einfach nicht leugnen, dass er diesen Idioten vermisst hat. Wobei, Hattori hat er nicht wirklich vermisst aber die kleinen Kämpfe, wobei ihm mittlerweile bewusst ist, das der andere immer absichtlich verloren hat.
Pauly baut sich vor seinem Entführer auf
Kurz räuspert sich der Wolf und kratzt sich hinterm Ohr, ehe er wieder breit Grinst „Ja, ich habe ihn vorgeschlagen, sich einfach das zu nehmen, was er haben will…“. Eigentlich hat der Wolf erwartet, das der Blonde nun wieder ihm die Aufmerksamkeit schenkt, weshalb er schon mit dem Schweif wedelt, doch sein Kapitän scheint viel interessanter zu sein, weshalb sich Jyabura schon fehl am Platz fühlt und die Ohren hängen lässt. Allerdings spitzt er diese so gleich wieder, als der Raucher einen Schritt vor geht.
Nach eine kurzen stille, stellt sich der Blonde direkt vor den Kapitän, der ihn genau beobachtet. Die Hände stemmt der Jüngere an seine Hüfte und schaut den Lockenkopf finster an „Du holst dir also einfach das was du haben willst?!“. Eigentlich erwartet der Blonde eine Antwort, doch der Ältere schaut ihn einfach nur an, weshalb Pauly wieder das Wort ergreift „du magst also nicht mal mit mir reden, nach allem was passiert ist! Gut! Ich will eh kein Wort von dir hören! Das einzige was ich von dir will!“ Er zieht an der Krawatte des anderen um ihn auf seine Höhe zu bringen. Kurz verspürt der Raucher das verlangen, den Abstand zwischen ihnen zu überwinden. Zu lang ist der letzte Kuss her, doch er besinnt sich eines besseren, weshalb er sich auf die Lippe beißt „Ich will! Das du mich sofort wieder nach Water Seven bringst!“. Der Blonde verschränkt die Arme vor der Brust und wartet nun auf eine Antwort.
Aufmerksam betrachtet er den Jüngeren, wie sich dessen weichen Lippen bewegen und dessen angespannte Körperhaltung. Sein blickt sinkt tiefer zum T-Shirt, wo sich teils die Muskeln im Shirt abbilden, die so empfindlich unter seinen Fingern gezuckt haben. Ein zieht an seiner Krawatte, sorgt dafür, dass er das er seine Aufmerksamkeit wieder auf das Gesicht des anderen richtet und da sieht er es, wie sich der Jüngere auf die Lippe beißt. Deutlich kann er das Blut riechen, sofort spürt eine Anspannung in seinem Körper, ein verlangen. Sein Blick wandert höher, und bemerkt, dass er nun die volle Aufmerksamkeit hat. Pauly hatte irgendwas gesagt und wollte jetzt ne Antwort? Doch was hatte er gesagt? Wobei das auch egal ist, den sein liebster ist hier und er wird ihn nie wieder verlassen! Nie wieder!!! Kurz atmet der Ältere tief durch, ehe er eine Hand auf den Hinterkopf des Jüngeren legt und ihn einfach näher zu sich zieht, um ihm zu küssen.
Es kommt ihm schon wie eine Ewigkeit vor, ehe der ältere irgendwas macht, allerdings ist es nicht das, was der Blonde wollte. Zu mal alles viel zu schnell geht, kurz bemerkt er die Hand auf seinem Hinterkopf, ehe er bereits die Lippen des Agent auf seinen spürt. Zwar sagt er sich, das er es nicht zulassen darf, doch sein Mund öffnet sich wie von selbst und so dringt der Ältere auch einfach in sein Reich ein. Pauly kann nicht mal leugnen, dass es ihm nicht gefällt, weshalb er sogar die Augen schließt. Ehe er sich mit einem neu erwachten Feuer wieder öffnet und dem anderen einfach auf die Zunge beißt, weshalb sich dieser wieder zurück zieht und etwas fragend rein schaut. Doch ehe eine Antwort folgt, erklingt ein lauter Knall, der die Wange des Älteren rot färbt „Hast du sie noch alle! Du wagst es mich zu küssen, nach allem was passiert ist?!“ knurrt der jüngere und lässt nun seine Faust gegen Luccis Brust fliegen. „Du hast mich all die Jahre belogen!“ Immer wieder lässt er seine Fäuste gegen die Brust des anderen fliegen „Du wolltest mich sterben lassen! Und jetzt glaubst du, das ich die einfach so wieder in die Arme falle!“. Kurz hält der Blonde inne, zu gerne würde er jetzt laut schreien und in Tränen ausbrechen, doch diesen Anblick wird er dem Kapitän nicht schenken. Sein Augen richten sich wieder auf den anderen „Du hast mich verloren in dem Moment, wo du Herr Eisberg hintergangen hast! Das Einzige was du tun kannst, ist mich nach Hause zu bringen!“. Hast du verstanden! Du Idiot!“ erneut schlägt er mit der Faust gegen die Brust des anderen und zu gerne würde er den anderen jetzt sehen, wie er zusammen bricht.
Ruhig lauscht der Lockenkopf den Worten des Blonden und duldet dessen, Schläge, welche ehe ein kitzeln auf seiner Brust verursache. Geduldig wartet er, bis der andere fertig ist, ehe er nach dessen Faust greift und ihn einfach zu sich zieht und ihn gegen die nächste Wand zu nageln. Schnell bündelt er die Hände des Jüngeren mit seiner über dessen Kopf, während die andere das Kinn des Jüngeren ergreift „Es tut mir leid, was passiert ist aber es war mein Auftrag! Ich hatte keine andere Wahl! Ich habe gehofft, dass du überlebst, auch wenn die Chance sehr gering war. Gerade will ihm der Jüngere unterbrechen, doch das verhindert Lucci einfach, in dem er dem anderen einfach zwei Finger in dem Mund schiebt, zwar zuckt er daraufhin kurz zusammen, das in sein liebster tatsächlich einfach beißt, doch das beachtet er nicht weiter „Nach dem ihr nach Enies Lobby gekommen seid, habe ich auch nur an dich gedacht, ich habe gehofft, dich zu sehen, doch ich hatte auch Angst, immerhin bist du nicht gerade der stärkste aber du hast überlebt und das obwohl ich nicht bei dir war… Doch jetzt wirst du nie wieder Kämpfen müssen! Ich werde dich nie wieder alleine lassen! Es ist mir egal, ob du mich hasst aber dieses Schiff wird dein neues zu hause sein! Du wirst es nie wieder verlassen! Es ist jetzt dein zu hause!“.
Kapitel 5
Ehe sich der Blonde versieht, wird er bereits gegen die Wand gedrückt. Seine Hände werden über seinen Kopf festgehalten, zwar kann er seine Beine noch frei bewegen, doch der Schwarzhaarige ist ihm so nah, dass er ihn nicht mal treten kann. Bereits die ersten Worte von Lucci lassen ihn rot anlaufen, doch als er dem anderen ins Wort fallen will, steckt dieser ihm einfach zwei Finger in den Mund. Doch so einfach lässt sich der Raucher nicht zum Schweigen bringen, weshalb er nun einfach zubeißt. Sofort schmeckt er das Blut von dem älteren, doch dieser nimmt es einfach hin.
Erst als sein gegenüber fertig ist mit seinem Vortrag, zieht er dieser seine Finger aus seinem Mund. Er fixiert den älteren böse an und versucht kurz seine Worte zu sortieren, doch dafür ist er gerade zu Wütend "Das kannst du vergessen! Ich werde hier keine 5 Minuten bleiben! und wenn ich nach Hause schwimmen muss! das ist mir scheiß egal!". Wie kann Lucci es nur wagen, mich einfach zu entführen! Wie kann er einfach behaupten, dass ich ihm gehöre! WIE KANN ER ES WAGEN, EINFACH WIEDER IN MEIN LEBEN ZU TRETEN! "Lass mich los!" brüllt er den anderen dann einfach an. Doch der ältere lässt nicht locker.
Lucci erduldet das ganze Gerede des Jüngeren, wobei er sich mehr auf die Blutverschmierten Lippen des Rauchers konzentriert. Diese zarten Lippen, die leicht blutverschmiert sind. Am liebsten würde er es einfach mit seiner Zunge ablecken. Doch mittlerweile ist er sich sicher, dass der Blonde momentan eher, wie ein tollwütiger Hund um sich beißen würde.
Dann zuckt er zusammen, als fast sein sensibles Trommelfell von Paulys gebrüllt platzt, weshalb er ihn dann loslässt. Etwas benommen, reibt er sich sein Ohr und schaut zu dem Raucher, doch zu seiner Überraschung, steht er nicht mehr an der Wand, sondern ist aus dem Zimmer verschwunden. Gerade will er ihm nach, doch da stellt sich Kaku ihn in den Weg. "Kaku, lass mich durch!" sagt er zu seinem Co-Kapitän, doch dieser weicht nicht zur Seite, "Lucci, wir müssen reden! jetzt! Du kannst nicht einfach bestimmen, dass er hierbleibt!" hört er ihn sagen. Doch das ignoriert er einfach und schiebt ihn zur Seite, doch da steht bereits Jyabura mit seinem Fetten grinsen. Und hinter diesem stehen die restlichen CP9 Agenten, nur Kalifa ist nicht zu sehen. Natürlich, sie darf dem Blonden auch hinter renne... der wird doch nur wieder einen topsuchts Anfall bekommen, bei ihrer knappen Bekleidung…
"Müssen wir das jetzt wirklich bereden? Können wir das nicht klären, sobald er einfach hier bleibt ..." fragt er nun etwas genervt seinen Co-Kapitän, doch dieser meint nur "Wir müssen sofort darüber reden, denn wir werden ihn hier nicht gefangen halten!". Der Ältere betrachtet den anderen " Ich halte ihn nicht gefangen ... Es ist das Beste für ihn, für uns und wenn er sich beruhig hat, wird er es verstehen ..." meint der ältere gelassen und versteht das Problem nicht. Kaku kann da nur den Kopf schütteln und tritt dem Wolf, welcher sich vor Lachen auf dem Boden hin und her wälzt, auf die Rute. Dann blickt er, der mit dem Cap, seinen Kapitän an "Hast du dich mal in seine Lage versetzt? Wenn er dir jemals wieder vertrauen soll, dann musste du ihm auch die Möglichkeit geben und das bedeutet nicht, ihn zu entführen! Ihn auf ein Schiff gefangen zu halten! Und das auch noch mit Leuten die ihn umbringen wollten! Für ihn sind wir alle Lügner! Betrüger! Mörder! Kaltherzig! Gewissenlos! Berechnend!" kurz hält der mit der Eckigen Nase inne " vielleicht vermutet er bereits die nächste Verschwörung, davon würde ich jedenfalls ausgehen, in seiner Situation ...".
Doch Lucci schüttelt entschieden den Kopf "Er liebt mich! Und es heißt doch immer, dass die Liebe alles überwindet! und von was für einer Verschwörung soll er den träumen! er ist nicht wie wir! Er schau nicht so weit voraus! Er wird bleiben! Ich bin der Kapitän und mein Wort ist Gesetz auf diesem Schiff".
Der Blonde hat die Gelegenheit genutzt, um aus dem Raum zu verschwinden. Zu seiner Überraschung, hat ihn keiner der anderen aufgehalten. Noch erstaunlicher findet er es, dass ihm sein Entführer nicht hinterher rennt. Stattdessen hört er das Klacken von Schuhen, besser gesagt, das Geräusch von Stöckelschuhen. Das kann nur Kalifa sein, doch mit der will er genau so wenig reden, also geht er einfach weiter.
Den Aufbau des Schiffes kennt er bereits, denn das Model ist ihm bekannt. Weshalb er schnell an Deck kommt. Er hatte eigentlich Gehöft eine Insel, einen Zug oder sogar ein anderes Schiff zu sehen. Doch nichts dergleichen... nur das weite blaue Meer. Das Geräusch der Schuhe verstummt hinter ihm, doch er will sie gerade nicht sehen. Er will keinen dieser Bande sehen!
Doch die ehemalige Sekretärin von seinem Chef ignoriert seine deutlichen Zeichen für LASS MICH IN RUHE! " ... Ihr habt tatsächlich einen neuen Seezug gebaut, da hast du und Eisberg einen guten Job gemacht" kommt es nun von der Blonden Dame. Wäre es damals anders gelaufen, würde er sich darüber vielleicht freuen. Doch jetzt gerade ist jedes Wort aus ihrem Mund Gift! Er wird sich nicht wieder so leichten von diesen Verrätern ins Licht führen lassen! Wäre ihm doch nur Lucci gefolgt! Den hätte er Schlagen können! Doch gegen eine Frau wird er niemals die Hand erheben! "Lass es! Spar dir die Worte! Ich will nichts davon hören!" gibt er laut von sich, während er sich krampfhaft an der Reling festhält. Seine Hände werden schon weiß, doch lieber stellt er sich vor, die Reling zu zerquetschen, als gegen eine Dame die Faust zu erheben. Doch als er ihre Hand auf der Schulter spürt, dreht er sich um und schiebt sie einfach Weg "Fass mich nicht an!".
Zum ersten Mal, seit er hier auf dem Schiff angekommen ist, sieht sie, wie es ihm wirklich geht. Es war zwar nur ein kurzer Moment, wo Eisbergs Ziehsohn, sie direkt angeschaut hat. Doch dieser kurze Moment hat ihr so einen heftigen stich verpasst, das sich leicht ins Schwanken gekommen ist. Vom Aussehen her, mag es noch der gleiche Pauly sein. Doch innerlich liegt alles in Scherben. Dieser kurze Moment voller schmerz, Sehnsucht, hass, traue und verlangen, alles auf einmal, das kann nicht gesund sein. „Pauly… ich… dass…“ was soll sie nur sagen? Es ist doch schlussendlich egal, was sie sagt… „Ich… bereue meine Tat… Ich habe jemanden verletzt… den ich sehr liebe, doch das ist mir erst danach bewusst geworden…“.
„Deine Lügen kannst du dir sparen! Ich glaub dir kein Wort! Ihr habt uns eiskalt immer Feuer zurückgelassen! Und ihr würdet es wieder tun! Also erzähl mir nicht, dass du ihn liebst!“ Sein köpf fängt an zu schmerzen bei ihren Worten, sie können doch nicht immer noch glauben, dass alles wie früher werden kann! Früher gibt es nichts mehr! Die Menschen, die er von früher kennt, die haben nie existiert! „Hör auf zu reden! Nimm seinen Namen nicht in den Mund“ das Brummen in deinem köpf wird immer schlimmer, sein Herz wird immer lauter und verschlimmert die schmerzen im Kopf. Langsam schwankt alles vor seinen auf. Doch so schnell wieder er sich die schwäche nicht eingestehen, weshalb er einen schritt auf die Blonde zu geht „Ihr seid nur Mörder! ohne Herz! Ohne Seele! Wie sollt ihr wissen, was liebe ist!“. Ihm wird heiß unter seinen Klamotten, für einen kurzen Moment verschwimmt alles, dann wird es schwarz.
Kalifa zuckt bei seinen Worten zusammen, so sieht er sie also? Aber was soll sie anderes erwarten? Das was sie getan haben, lässt sich nicht schönreden. Sie haben alle verraten… vor allem die Menschen, die sie lieben und ihnen ein zuhause gegeben haben… Am liebsten hätte sie sich jetzt in ihre Kajüte zurückgezogen, doch sie kann ihren Gast nicht allein lassen, nicht in diesem Zustand, in dem er sich gerade befindet. Deutlich ist zusehen, dass es ihm nicht gut geht, doch egal was sie mich, er wird sie nicht an sich ranlassen. Soll sie ihn einfach k.o. schlagen? Damit baut sie garantiert wieder vertrauen auf… Kurz atmet sie tief durch und geht auf ihn zu und bemerkt gerade noch so, dass ihr gegenüber, das Bewusstsein, verloren hat.
„Er hat hohes Fieber! Ist dir das nicht aufgefallen!“ die Blonde hat sich vor ihrem Kapitän aufgebaut und schaut ihn vorwurfsvoll an. Wie könnte Lucci das nur übersehen!
„Pauly hatte noch kein Fieber, als ich ihn mitgenommen habe! Er war gesund!“ gibt der schwarzhaarige nun von sich und schaut nur kurz zu Kalifa, während er niedergeschlagen neben dem Bett hockt. Kalifa kam vor ein paar Minuten mit seinem bewusstlosen liebsten in die Kajüte. Fast sofort war der Geruch vom Fieber im ganzen Raum zu riechen. Wie konnte er das nur übersehen? Man bekommt nicht von dem einen zum anderen Moment Fieber! Vor allem Pauly nicht! In der zeit in Water Seven war sein liebster nie Krank!
„Entschuldigt bitte… Aber das stimmt nicht!“ meldet sich nun der Wolf zu Wort, „Der Geruch von Krankheit, hängt schon seit Wochen an ihm. Vielleicht ist es dir nicht aufgefallen, weil du es einfach nicht war haben wolltest!“.
„Kalifa, kannst du ihm helfen?“ fragt er nun die einzige Dame in seiner Crew. Diese schaut erst ihn an und dann zu Pauly „Er hat hohes Fieber, wir sollten einen Arzt aufsuchen“.
„Kaku, wie weit ist die nächste Insel weg?“, ein schweigen tritt ein „Wir sollten ihn nach Water Seven zurückbringen! Er ist wegen uns Krank! Wir machen ihn Krank! Versteh das doch endlich! Wir haben alles verloren! E gibt kein Weg zurück!“. „Wie weit bis zu nächsten Ins, Kaku!“ wiederholt der Kapitän nun mit mehr Nachdruck und ignoriert die Worte seines Vizen.