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Projekt: Familie

von

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Kapitel 1

Das Ende der Ferien
 

„Schatz! Hast du schon fertig gepackt? Wir müssen gleich los!“ rief Mrs.Weasley zu ihrer Tochter hinauf. „Ja Mum. Ich komm gleich!“

Ginny atmete langsam aus. Natürlich war sie mit packen noch nicht fertig. Das ganze Zeug lag teilweise noch auf dem Bett und teilweise im Koffer. Sie hatte noch nicht mal aussortiert was sie eigentlich mitnehmen wollte. Da klopfte es an die Zimmertür und Hermine sah herein. „ Ach du meine Güte! Was ist denn hier los? Ich hätte schwören können deine Mutter eben rufen gehört zu haben!“ Ginny lächelte matt. „Tja bis jetzt bin ich noch nicht weit gekommen.“ Hermine grinste „Komm lass mich dir helfen, ich bin schon fertig. Ich räume deine ganzen Bücher und so ein und du machst deine Kleider ok?“ Zum Glück hatte sie Hermine. Eilig räumten die beiden Hexen alles in den Koffer und brauchten obwohl sie zu zweit waren noch einige Zeit. Aber jetzt hatten sie es geschafft und liefen eilig die Treppe hinunter. Ginny musste grinsen als sie ihre Mutter sah, die geschäftig hin und her rannte und hier und da noch etwas in die Koffer ihrer Brüder zwängte. „Ach Ron du sollst doch nicht immer alles liegen lassen. Wenn du schon Anfang letzter Woche alles zusammengesucht hättest müssten wir jetzt nicht so hetzen. Ah und steck dir dein Hemd in die Hose“ blaffte Mrs.Weasley. Ron wurde rot wie die Tomatensoße die es gestern noch zu Abend gegeben hatte.

Ginny stieß Hermine kichernd mit dem Ellenbogen an und gemeinsam machten sie sich auf den Weg nach draußen, wo Mr.Weasley die Koffer in das Leihauto zwängte, das er sich für diese Woche gemietet hatte. Ginny erinnerte sich wie begeistert ihr Vater gewesen war als seine Frau ihm erlaubte ein Auto zu mieten. Glücklich war er mit einem sehr großen Auto mit der Marke Känga wieder aufgetaucht. Tatsächlich passten alle Koffer und Taschen in das Auto, war Mrs.Weasley doch am Anfang sehr skeptisch gewesen. Nun waren sie also alle auf dem Weg nach King's Cross und Ginny lehnte sich zufrieden in ihrem Sitz zurück.

Am Bahnhof angekommen sprang sie aus dem Auto packte ihr Zeug auf einen Gepäckkarren und ging mit Hermine und ihrer Familie an ihrer Seite auf die Absperrung zu. Ein paar Meter vor der Absperrung begann sie zu rennen und „wusch“ war sie auch schon durch die Absperrungswand zwischen Gleis 9 und 10 hindurch. Sie wartete nicht lange auf ihre Familie sondern machte sich gleich auf den Weg um ihren besten Freund Collin Creevey zu suchen.
 

Währenddessen stand ganz am Ende des Zuges kein anderer als Draco Malfoy. Neben ihm seine beiden Kumpels Crabbe und Goyle.

Seine Eltern waren schon wieder gegangen, nachdem sie seinen Koffer einem Schaffner gegeben hatten. Sein Vater hatte noch gesagt „Denk daran nächsten Sommer bist du endlich bereit in meine Fußstapfen zu treten und dich dem dunklen Lord anzuschließen.“ Bevor sie gegangen waren hatten sie ihm noch erklärt das er dieses Jahr in den Ferien nicht nach Hause könne, da sie seine Tante Bellatrix und seinen Onkel Rodolphus besuchen würden um mit ihnen ins Ausland zu reisen um auch in anderen Ländern Gefolgsleute anzuwerben. Jetzt stand er hier und überlegte was er tun sollte als er plötzlich eine große Familie, die er nur zu gut kannte, auf ihn zukommen sah. Sie hatten ihn wohl noch nicht erkannt, das nutzte er aus und sprang in den Zug um sich ein Abteil zu suchen. Nicht das er einem Streit mit Weasley und Potter aus dem Weg ging, er hielt es nur für keine gute Idee sich mit ihnen im Beisein von Weasleys Eltern anzulegen. Nachdem er ein Abteil gefunden, auf seinem Weg dorthin zwei Gryffindors fertig gemacht und der Dame am Süßigkeitentisch mit seiner Machoart ein paar Schokofrösche abgeschwatzt hatte, setzte er sich und sah aus dem Fenster.

Ginny hatte nun endlich Collin gefunden. Nachdem sie sich von ihrer Mutter verabschiedet hatte stieg sie in den Zug und suchte sich mit Collin ein leeres Abteil.

Als der Zug angefahren war, kam plötzlich ein schwarzhaariges Mädchen, wahrscheinlich aus der siebten Klasse, herein. Sie hielt vier Zettel in der Hand und sah uns fragend an „Collin Creevey und Ginny Weasley?“ Wir nickten. „Gut, also da wir in diesem Jahr mehr als doppelt so viele Erstklässler haben hat sich die Schulleitung zu einem neuen Projekt für die 5.und 6.Klasse entschlossen. Ihr werdet in Familien aufgeteilt, also immer zwei Schüler aus der 5.oder6. Klasse bilden ein Pärchen und wohnen in einem Dorf, das auf dem Schulgelände in Hogwarts liegt. Da sich Prof.Dumbledore für ein sehr reales Projekt entschieden hat bekommt jedes Pärchen auch Kinder und führt selbstständig einen geregelten Haushalt. Ich habe hier die Liste mit wem ihr zusammenkommt und bitte euch sich mit dem jeweiligen Partner auf dem Bahnsteig in Hogsmeade einzufinden. Alles Weitere erfahrt ihr dann dort. Die Liste für die Einteilung der Pärchen hat der sprechende Hut gemacht, also hier steht Collin Creevey zusammen mit Parvati Patil.“ „Ein Glück! Keine Slytherin!“ kam es dumpf von Collin. „Und weiter… Ginny Weasley mit Draco Malfoy!“ „Ach du Schande!!“

Kapitel 2

Schlimme Erkenntnisse
 

Ald die Abteiltür aufglitt, sah Draco auf. Doch es war nur sein bester Freund, Blaise Zabini, der hereinkam und sich ihm gegenübersetzte. Blaise grinste " Hey Draco, ich hab was von so einem Projekt für die 5. und 6. Jahrganagsstufe gehört, da ein paar Mädels auf dem Gang getratscht haben !" Draco hob die Augenbrauen und wollte gerade sagen, das er damit nichts zu tun haben würde, als die Abteiltür erneut aufging und ein schwarzhaariges Mädchen (dasselbe wie bei Ginny und Collin) vor ihnen stand. Mit einem Blick auf ihren Umhang bemerkte Draco, dass sie die neue Schülersprecherin war und offensichtlich aus Ravenclaw kam. Crabbe und Goyle, die seinen abschätzenden Blick bemerkten, sprangen auf und drohten "Raus hier! Eine Ravenclaw hat hier nichts zu suchen !" Doch sie schien alles andere als beeindruckt oder gar verängstigt "Ich wollte euch lediglich über das neue Projekt informieren. Ihr seid doch Vincent Crabbe, Gregory Goyle, Blaise Zabini und Draco Malfoy, oder?" bemerkte sie mit einem Blick auf ihre Liste. "Klar, wer sollten wir sonst sein?" kam es gedehnt aus Dracos Richtung. Das Mädchen hob eine Augenbraue "Also, das Projekt sieht folgendermaßen aus. Ihr werdet jeder eine Partnerin aus der 5. oder 6. Klasse bekommen und mit ihr als Paar in einem Dorf auf dem Hogwartsgelände wohnen. Außerdem wird jedes Paar Kinder bekommen und einen eigenen Haushalt führen um das Projekt möglichst lebensnah zu gestalten.

Der Grund für dieses Projekt ist, dass die Schule dieses Jahr doppelt so viele Erstklässler wie normal haben wird und es daher in jedem Haus zwei Erstklässlerklassen gibt. Daher geht auch die Stunden- und Raümeverteilung nicht mehr aus.Mit eurem jewiligen Partner sollt ihr euch dann am Bahnsteig in Hogsmeade zusammenfinden und auf einen Lehrer oder Hauselfen warten, der euch abholen wird. Wenn keine Fragen mehr sind, lese ich jetzt eure Partnerinnen vor." Draco hatte die Augen zornig verengt, seine ganze Körperhaltung drückte Missfallen aus.

Dieses Projekt war eine Tatsache, da würde er sich nicht rausreden können. 'Hoffentlich bekomm ich dann wenigstens eine geeignete Partnerin´dachte er. Als er zu Blaise blickte, fiel ihm auf das dieser ähnlich begeistert aussah. Das Mädchen, welches er nach genauerem Hinsehen als Cho Chang erkannte, räusperte sich "Also schauen wir mal, hier steht Gregory Goyle zusammen mit Luna Lovegood." "Oh Gott! Die Träumerin!" fluchte Goyle. "Und weiter, Vincent Crabbe mit Lavender Brown. Blaise Zabini ist zusammen mit Hannah Abbott. Und zum guten Schluss Draco Malfoy mit Ginny Weasley!" Stille, eisige Stille legte sich über das Abteil. alle sahen zu Draco, der seine Gesichtszüge nur mit Mühe unter Kontrolle hielt. Schließlich durchbrach Blaise die Stille "Ach du Scheiße, ich hab eine Hufflepuff und du ausgerechnet das Weasleymädchen!" Draco sagte nichts. Doch innerlich dachte er 'Mist, gut das Vater dieses Jahr nicht da ist! Der würde einen Höllenaufstand machen. Also Ginny Weasley, viel wusste er nicht über sie. sie war lediglich für ihren Sturkopf und ihr Durchsetzungsvermögen bekannt. Doch er würde sich nicht unterkriegen lassen! Schon gar nicht von einer Weasley, er würde ihr schon zeigen wer der Herr im Haus war.´ Eine Stimme riss ihn aus seinen Gedanken. "Da ihr alle so geistesabwesend schaut, erinnere ich euch nochmal daran, das ihr euch mit eurem Partner am Bahnsteig treffen sollt." Mit diesen Worten ging Cho hinaus und in das nächste Abteil. Langsam tauten die Jungs auf und sahen sich an. Jeder war der Meinung, das schlimmste Mädchen erwischt zu haben.
 

Ginny und Collin diskutierten gerade über ihren jeweiligen Partner als die Abteiltür aufging und Harry Potter, Hermine Granger und Ginny´s Bruder Ron hereinkamen. Da Ron sich sofort mit Leichenmiene auf einen der Sitze niederließ fragte Ginny natürlich was los sei. Doch nicht Ron war es der antwortete, sondern Harry "Ron hat als Partnerin Padma Patil! Ihr wisst schon, das Mädchen, mit dem Ron auf dem Weihnachtsball des trimagischen Turniers war. Auf dem Ball haben sie sich ja gestritten, da Ron nicht tanzen wollte und schließlich hatte sich Padma einen anderen Partner gesucht und seither sind sie nicht mehr gut aufeinander zu srechen." Von Ron kam nur ein zustimmendes Grunzen. "Wen habt ihr eigentlich als Partner?" fragte Hermine. "Also Collin hat Parvati Patil un ich hab Draco Malfoy!" "Was?!" schrie Ron, und brüllte gleich weiter "Ich werd dem Kerl alle Knochen brechen, wenner dich auch nur einmal anfasst..." "RON! Beruhige dich!" kam es gelassen von Hermine. "Ich habe mich vorhin auf dem Gang nochmal mit Cho unterhalten. Sie meinte, dass jede Familie jeden Monat Kontrollbesuche erhält, damit die Schulleitung und das Ministerium wissen wie das Projekt läuft." "Na dann.."murmelte Ron und sackte wieder auf seinem Sitz zusammen. Collin wollte jetzt aber wissen, wen Harry und Hermine als Partner hätten. "Ich habe Michael Corner und Harry Daphne Greengrass" sagte Hermine. Ginny sah fragend zu Harry. "Ich weiß nur, dass Daphne reinblütig ist und zu Slytherin gehört. Ihr könnt euch ja denken, das ich nicht sehr begeistert war." meinte Harry. Ginny jedoch lehnte sich entspannt zurück. Ein bissche schwärmte sie immer noch für Harry und es beruhigte sie das er von seiner Partnerin nicht allzu begeistert war.

1 Stunde später zogen sich Ginny und die anderen ihre Umhänge an und warteten vor der Zugtür. Ginny war sehr angespannt und unkonzentriert. Ständig Schweiften ihre Gedanken zu Malfoy.'Wie würden wohl ihre Kinder aussehen, in welches Haus würden sie einziehen?´Als der Zug mit einem Ruck zum Stehen kam, wurde Ginny aus ihren Gedanken gerissen. Sie hüpfte nach draussen, in die kalte Nachtluft. Auf dem Bahnsteig wandte sie sich nach links und stellte sich etwas abseits neben eine rote Bank. Ihre Augen suchten in der Schülermasse nach jemand ganz bestimmten.
 

Seine Augen schweiften über die Menge. Da, er sah sie, sie stand neben der roten Bank. Langsam machte er sich auf dem Weg zu ihr. Bei ihr angekommen grüßte er kurz "Weasley", was sie mit einem Nicken quittierte. Im selben Moment hörte er eine Stimme seinen und Weaslettes Namen rufen.

Als er sich umdrehte, stand Prof. Sinistra, die Lehrerin für Astronomie, vor ihnen.

Kapitel 3

Ein neues Leben
 

„Nun Mr. und Mrs. Malfoy...." „Wie bitte? Warum hat das Weasleymädchen meinen Nachnamen?!" kam es wütend aus Draco's Richtung. Auch Ginny machte ein verdutztes Gesicht. Prof. Sinistra zog eine Augenbraue hoch. „Ach ja, das konnten sie natürlich nicht wissen. Für die Zeit des Projektes sind sie eine Familie und daher übernimmt der jeweils weibliche Partner den Nachnamen ihres Partners. Weiteres erkläre ich ihnen, wenn wir bei ihrem neuen Haus sind. Folgen sie mir bitte." Draco und Ginny sahen beide nicht sehr glücklich aus. Prof. Sinistra steuerte auf einen neuen, schmalen Weg zu, der weder nach Hogwarts, noch nach Hogsmeade zu führen schien. Nach einigen Minuten Weiterlaufens, das von Stille umgeben war, kamen sie an einem großen Platz mit Brunnen wieder heraus.

Von diesem kreisrunden Platz führten acht Straßen weg. Prof.Sinistra blieb stehen und drehte sich um. „Zu einer kleinen Einführung. Nur in den beiden Straßen am Kopfende des Platzes gibt es keine Wohnhäuser. In den beiden Straßen befinden sich die Schule für die Kinder und der Kindergarten . Da sie beide ebenfalls Kinder haben werden und diese wohl Kindergarten oder Schule besuchen ist es wichtig, das sie gleich den Weg kennen. So nun folgen sie mir!"

Ginny versuchte sich alles genau zu merken. Auch den Einkaufsladen an der linken Seite des Platzes prägte sie sich ein, da sie davon ausging, dass es ihre Aufgabe sein würde einzukaufen und die Kinder zur Schule zu bringen. Innerlich seufzte sie und blickte verstohlen zu Draco. Dieser besah sich den Platz ebenfalls, wirkte aber eher gelangweilt. Als er ihren Blick bemerkte wandte er sich ihr zu und zog eine Augenbraue hoch. Er wollte gerade etwas sagen, als ein ungeduldiges „Nun kommen sie schon!" ihn zurückhielt. Er lachte leise als er Ginny's Gesicht sah, das rot angelaufen war. 'Das würde noch interessant werden! ' dachte er und schlenderte hinter den beiden her.

In die Straße, in die sie nun einbogen, gab es nur wenig Häuser. Dafür waren sie umso moderner und größer. Ganz am Ende der Straße, bei dem größten Haus macht Prof. Sinistra halt und gab sowohl Draco, der eben aufgeschlossen hatte als auch Ginny einen silbernen Schlüssel. „Dieser Schlüssel erkennt bei der ersten Berührung seinen Träger und funktioniert daher auch nur, wenn der Besitzer ihn anwendet. Ich bitte sie jetzt die Tür aufzuschließen , um zu sehen, ob er funktioniert." Draco wollte schon auf die Tür zugehen, als er Ginny bemerkte, die neben ihn getreten war und ebenfalls zielstrebig auf die Tür zuging. Er wurde langsamer und blieb schließlich stehen, er wollte Weaslette doch nicht den Augenblick verderben die Tür ihres ersten großen, mordernen Hauses aufzusperren, da sie zuhause wohl höchstens eine Holztür aumachen konnte und dabei aufpassen musste, das sie nicht aus den Angeln flog.

Ginny bemerkte seinen herablassenden Blick sofort, als sie sich umdrehte. Sie versuchte nicht darauf einzugehen und nickte stattdessen zu Prof.Sinistra hin „Der Schlüssel passt. Dürfen wir uns jetzt einmal umschauen?" Ihre Neugierde hatte gesiegt. Prof. Sinistra nickte „Natürlich, ich werde solange in der Küche auf sie warten."

Während Ginny sofort den ersten Stock erkundete, besah sich Draco das Erdgeschoss genauer. Ein Flur führte in einen hellen, lichtdurchfluteten Raum, der sich als das Esszimmer und Küche gemeinsam herausstellte. Vom Flur ging eine Tür ab. Der Raum dahinter stellte sich als Badezimmer heraus. Das Esszimmer durchquerend fand er auch das Wohnzimmer. Dort stand ein viereckiger Kasten, zwei Sofas und ein großes Bücherregal. Plötzlich sah er etwas in den verschiedensten, knalligen Farben säuberlich in eine Ecke des Wohnzimmers eingeräumt. Bei genauerem Hinsehen, erkannte er alle Dinge als Kinderspielzeug. Verschieden große Bälle, ein Puppenhaus, ein Plüschdachen und vieles mehr.

Sie betrat zuerst den Raum am Ende des Flurs und sie musste sich am Türrahmen festhalten, um nicht umzukippen. Der Raum, nein das Schlafzimmer, wurde von einem sehr großen Doppelbett dominiert. Dahinter war eine Tür. Ginny machte einen Bogen um das Bett, sie wollte gar nicht an den heutigen Abend denken. Als sie die Tür aufstieß bemerkte sie, dass sie in einem begehbaren Kleiderschrank stand.

Auch Draco war nun heraufgekommen und besah sich die Räume. Wieder ein Badezimmer aber ein viel größeres, mit Sauna und allem. Die nächsten beiden Räume waren Kinderzimmer. Das Zimmer auf der rechten Seite, schien für ein Mädchen gemacht worden sein, da die Wände gelb gestrichen waren und ein paar Puppen in den Regalen lagen. Das Zimmer gegenüber dagegen war in blau gestrichen und Draco konnte eine kleine Spielzeugritterburg erkennen. Ganz oben auf dem Regal war auch eine Schachtel, in die die Ritterburg wohl eingepackt war. Darauf war die Marke Playmobil zu sehen.

Als er jemanden die Treppe hinuntergehen hörte, beschloss er ebenfalls hinunterzugehen um sich anzuhören was Prof. Sinistra zu sagen hatte. Unten angekommen sah er Ginny bereits am Küchentisch sitzen.

Sie hatte ihn heimlich beobachtet, wie er die Treppe hinuntergekommen war. Sie musste sich eingestehen, dass er nicht mal so schlecht aussah. Er war bestimmt einen Meter achtzig groß und ziemlich durchtrainiert.

Als ob er ihren Blick bemerkt hätte, warf er ihr einen Blick zu und setzte sich ihr gegenüber an den Küchentisch. Ginny wurde knallrot. Es konnte doch nicht sein. Beim letzten Mal, als sie ihn heimlich beobachtet hatte, war es ihm auch aufgefallen. Da ihr sein Blick auf ihr unangenehm war sah sie auf die Tischplatte. Dabei fielen ihr zum ersten Mal die Verzierungen des Tisches auf. Auf dem dunklen Ebenholz des Tisches waren kleine Rosen sorgfältig eingeschnitzt worden. Vorsichtig strich sie mit dem Finger darüber. Sie bewunderte immer Menschen mit so viel Fingerfertigkeit.

„ Nun, ich hoffe ihnen gefällt das Haus. Wir sollten jetzt noch einige Dinge des Projekts besprechen. Zum ersten werden sie beide Eheringe tragen, auf denen der Name des jeweiligen Partners eingraviert ist. Dies ist eine der Maßnahmen, die dem Projekt einen gewissen Realitätsfaktor verleihen soll." Die Professorin schwang ihren Zauberstab und es erschienen zwei einfache Goldringe auf dem Tisch. Vorsichtig nahm Ginny den Ring, der auf sie zugerollt kam. Sie betrachtete ihn genau und konnte sehen, dass auf ihrem Ring kleine Schlangen eingraviert waren. Auf der Innenseite war unübersehbar Draco Malfoy eingraviert. Neben seinem Namen war das heutige Datum eingraviert.

Draco besah sich den Ring. Irgendwie hatte er schon die Vermutung gehabt, dass auf seinem Ring etliche kleine Löwen eingraviert würden sein. Wie erwartet war Ginevra Malfoy eingraviert.

„Würden sie bitte die Ringe anstecken." bat Miss Sinistra.

Als Ginny den Ring ansteckte hatte sie plötzlich das Gefühl einer ganz besonderen Wärme. Ihr war, als spürte sie Liebe? Konnte das sein? Doch ganz plötzlich verschwand das Gefühl so schnell wie es gekommen war.

Draco erging es ähnlich, doch bei ihm war dieses Gefühl viel stärker, aber auch sehr viel kürzer als bei Ginny.

Prof. Sinistra lächelte wissend, als sie sah wie beider Gesichter kurz vor Hitze aufglühten. Woher sollten die beiden auch wissen, dass dieses Gefühl von Wärme die Liebe des Partners zu einem ausdrückte. Bei Ginny war das Gefühl länger gewesen als bei Draco, da ein Teil von ihm schon etwas wie Liebe für Ginny fühlte. Bei Draco war das Gefühl der Wärme stärker als bei Ginny, da Ginny sich zwar ihrer innerlichen Liebe zu dem Blonden nicht bewusst war aber unbewusst bereits voller Feuer war, das nur wartete entfacht zu werden.

„Da dies nun geklärt wäre, komme ich zum letzten Punkt. Ihre Kinder. Sie werden zwei bekommen. Ein siebenjähriges Mädchen, namens Lilly und einen vierjährigen Jungen, namens Scorpius. Bevor ich diese Kinder heraufbeschwöre noch einige Erklärungen. Lilly muss jeden Tag, außer am Wochenende in die Schule gebracht werden. Scorpius ebenso in den Kindergarten. Dies wird ihre Aufgabe sein Ginevra. Die Kinder werden sie sofort als ihre Eltern ansehen, daher ist es ratsam, sollten noch Häuserrivalitäten vorhanden sein, sich nichts anmerken zu lassen und Meinungsverschiedenheiten nach dem zu Bettgehen der Kinder zu besprechen. Auch wissen die Kinder nichts von dem Projekt. Daher erwähnen sie bitte nichts, dass das Projekt betrifft, vor den Kindern. Miss Malfoy, sie sind auch für den Haushalt zuständig. Sie müssen kochen, Wäsche waschen, etc. Mr. Malfoy, sie bekommen während des Projekts einen Job zugeteilt. Sie sind auch für die Finanzen der Familie zuständig. Ich bitte sie, sich morgen um 14.00 Uhr in der großen Halle mit den anderen Vätern zu treffen. Dort werden sie ihre Arbeit und weiteres erfahren. Nachdem ich ihre Kinder heraufbeschwört habe, werde ich sofort disapparieren um Fragen der Kinder zu vermeiden. Sind noch Fragen?"

Ginny dachte nach. Eigentlich hatte sie alles verstanden. Sie war ein bisschen nervös, gleich würde sie ihre Kinder sehen.

„Ja, ich habe eine Frage. Was ist mit unserer Schulausbildung?" wollte Draco wissen.

„Ach ja. Da sie so viel zu tun haben werden, werden sie keinen Unterricht erhalten. Stattdessen werden sie jeden Samstag in das Schloss kommen. Dort werden sie mit einem Trank in einen Dämmerschlaf versinken und die Woche nachholen. Wie dies genau abläuft, erfahren sie dort. Ihre Kinder können für diese Zeit in einen Kinderhort, der von einem Lehrer betreut wird. Wann sie das Schloss samstags aufsuchen, ist egal."

Draco nickte. Prof. Sinistra sah die beiden fragend an. Da beide nichts mehr sagten schwang sie ihren Zauberstab.

Es gab einen lauten Knall und Prof. Sinistra apparierte. Ginny warf Draco einen fragenden Blick zu. Wo waren ihre Kinder. Da hörten sie eine zaghafte Stimme. „Mama, Papa?"

Kapitel 4

Veränderungen
 

Es gab einen lauten Knall und Prof. Sinistra apparierte. Ginny warf Draco einen fragenden Blick zu. Wo waren ihre Kinder. Da hörten sie eine zaghafte Stimme. „Mama, Papa?"
 

Ginny wandte sich schnell um. Und blickte in große Kinderaugen. Offenbar hatte ihr kleiner Sohn gesprochen, da er sie anblickte. Seine Schwester war bereits mit einem Juchzen auf Draco zugelaufen. „Papa!" Lilly streckte die Arme aus und Draco fing sie auf. Ginny erkannte den überraschten Gesichtsausdruck in Draco's Gesicht und grinste in sich hinein. Er war es offenbar nicht gewohnt mit Kindern umzugehen. Doch für den Anfang schlug er sich ganz gut, fand Ginny. Schließlich wandte sie sich ihrem Sohn zu. Scorpius hatte bereits die Arme nach ihr ausgestreckt. Behutsam hob sie ihn hoch. Sofort kuschelte der Kleine sich an sie.

Draco sah die kleine Lilly genauer an und erkannte gleich ein paar äußerliche Gemeinsamkeiten zwischen dem Mädchen und Ginny. So hatte sie die gleichen roten Haare, wenn auch ihr Haar nicht so einen auffälligen Rotton hatte, wie Ginny's. Doch die Augen hatte sie offenbar von ihm. Seine kleine Tochter sah ihn erwartungsvoll an. „Wann gibt es Essen, Papa? Spielst du noch mit mir?" Draco wollte gerade antworten, als Ginny, die auch mithörte, sich zu Wort meldete. „ Papa wird mit euch beiden spielen, während ich koche." Ein breites Grinsen zog sich über Ginny's Gesicht. Er konnte es genau erkennen. Ginny kam herüber und setzte ihren Sohn auf Draco's Knie. „Ich geh dann gleich in die Küche." Sie lächelte und wandte sich in Richtung Küche. Draco kochte! Das hatte sie sehr geschickt gemacht. Und er musste jetzt natürlich mit den Kleinen spielen. Er stand auf und ging mit seinen Kindern ins Wohnzimmer. Sofort zog ihn Lilly zu dem Puppenhaus, doch da bemerkte er den enttäuschten Gesichtsausdruck des kleinen Jungen. Na toll! Was sollte er jetzt tun? Sein Sohn wollte offenbar mit dem Plüschdrachen spielen. Aber Lilly mit dem Puppenhaus. Da hatte er eine Idee! Und grinste in sich hinein. Ginny würde schon sehen.... „Lilly, meine Kleine?" „Ja Daddy?" „Du, ich glaube Mama braucht noch Hilfe in der Küche. Willst du ihr nicht zur Hand gehen?" „Klar! MAMA ich komme!" Schon lief sie los. Draco lachte verhalten und wandte sich nun seinem Sohn zu. Der hatte schon seinen Drachen in der Hand. Zufrieden mit sich setzte sich Draco auf den Plüschteppich und fing an mit Scorpius zu spielen.

Ginny stand gerade in der Speisekammer und stellte fest das nicht mehr viel an Vorrat da war. Sie würde wohl morgen einkaufen gehen müssen. Doch für Nudeln mit Soße müsste es noch reichen. Was war denn das? Ginny lauschte. Hatte da nicht gerade Lilly 'Mama' geschrien? Sie wollte sich gerade umdrehen und nachschauen, als ihre Tochter auch schon neben dir stand. Ginny überlegte schnell und kam zu dem Schluss, dass sie wohl von Draco geschickt worden war. 'Na dann' sie lächelte. „Was kochen wir denn, Mama?" fragte Lilly interessiert. „Wie wär's denn mit Spaghetti mit Tomatensoße?" „Au ja!" freute sich Lilly. „Pass auf, ich sag dir was wir brauchen und du holst es mir aus der Speisekammer, und ich geh schon mal in die Küche. Ja?" „Ja mach ich." „Gut also ich brauch eine große Packung Spaghetti. Dann bringst du mir noch die Tomatensoße...." Lilly lief los und Ginny lächelte vor sich hin, während sie einen Topf mit Wasser füllte. Nach 15 Minuten standen alle Zutaten auf der Anrichte. „So dann schütte doch mal die Tomatensoße in den kleinen Topf neben dir und ich erhitze derweil den Topf mit Wasser." Nach einer halben Stunde waren sie fertig und die Soße blubberte auf dem Herd. Ginny gab gerade die Nudeln in den großen Topf mit Wasser, als Lilly fragte „Kann ich Daddy und Scorp sagen dass es Essen gibt?" „Ja klar, die beiden können dann schon mal den Tisch decken, aber vorher gehst du noch schnell ins Bad und wäscht dir die Tomatenspritzer ab."

Draco stand in der Wohnzimmertür und beobachtete Ginny, die gerade noch einen Salat zubereitete. Er musste sich eingestehen, dass sie nicht schlecht aussah. Kurven genau dort wo sie sein sollten... Doch er wurde in seinen Gedanken unterbrochen. „Papa komm! Wir müssen den Tisch decken!" Er sah seine kleine Tochter an und nickte. Ginny war wohl auch auf ihn aufmerksam geworden, denn sie öffnete einige Schranktüren und wies auf die Teller und das Besteck. „Du kannst doch schon mal mit den Kindern den Tisch decken. Wenn ihr fertig seid, bin ich auch soweit und wir können essen." Sie wandte sich ab und er seufzte. Auch das noch! Ein Malfoy deckte keinen Tisch! Er wollte gerade etwas erwidern, als ihn seine Kinder an den Händen packten und zum Geschirr zogen. Er konnte sehr wohl ihr Grinsen bemerken! Das würde er ihr schon noch heimzahlen, dachte er bitter.

Ginny beobachtete ihn und die Kinder beim Essen. Ihrem Sohn hatte sie noch die Spaghetti her schneiden müssen, doch jetzt aß auch er gierig. Es freute sie, dass ihr Essen offenbar jedem schmeckte. Den vernichtenden Blick von Draco vorhin hatte sie sehr wohl bemerkt. Ihr grauste es vor der Nacht heute Abend. Bei dem Gedanken an das große Doppelbett schüttelte sie sich leicht. Sie sah auf die Metalltür über dem Küchenschrank. 18.00 Uhr. Nach dem Essen würde sie ihren Sohn ins Bett bringen. „Mama, ich bin fertig mit essen. Darf ich noch ein bisschen im Wohnzimmer spielen?" „Ja klar Schätzchen!" Lilly stand auf und lief ins Wohnzimmer. „Aber Mama, ich darf doch auch noch spielen oder?" „Nein Scorpius, morgen ist Kindergarten, da gehst du um 6 ins Bett!" „Mamaaa....Bitte...." „NEIN!" sagte da eine laute Stimme. Ruhiger wandte sich Draco an seinen Sohn „Pass auf ich bring dich gleich hoch und les dir noch was vor." „Ok, aber ich darf die Geschichte aussuchen, ja?" „Na klar!" Lukas lächelte und aß zu Ende. Als er fertig war, stand Draco auf und hob seinen Sohn hoch und ging mit ihm nach oben. Sie hatte gespannt zugeschaut, vor allem als Draco eingegriffen hatte. Insgeheim war sie ihm dankbar, dass er nicht, wie zuerst von ihr befürchtet ihre Autorität untergrub und ihren Sohn länger aufbleiben lies. Trotzdem hatte sie sich über seinen scharfen Tonfall gerade eben erschrocken. Sie stand auf und ging zum Bücherregal. Sie suchte das 'Haushaltsbuch' mit allen Zaubern rund um Haus und Hof heraus. Ihr kam der Gedanke, dass sie sich beim Kochen mit ein paar Zaubern leichter getan hätte. Doch für Johanna war es ihrer Meinung nach schöner gewesen, selber Gemüse klein zu schneiden und mitzuhelfen. Auf Seite 34 fand sie auch den Zauber, bei dem sich das Geschirr selber abwusch. Nach zwei gemurmelten Worten schwebte das Geschirr auch schon zur Spüle. Zufrieden mit sich ging sie ins Wohnzimmer und setzte sich auf das Sofa.

Draco betrachtete glücklich seinen ruhig schlafenden Sohn. Seinem Sohn eine Geschichte vorzulesen hatte ihm richtig Spaß gemacht. Er streichelte noch einmal Scorpius 'Wange und ging dann hinaus. Er schloss leise die Zimmertür und ging die Treppen hinunter. In der Küche sah er niemanden, doch er bemerkte das sich abwaschende Geschirr. Er sah wie zuvor Ginny auf die Uhr und stellte fest dass es wohl jetzt auch Zeit fürs Bett für Johanna war. Er ging in das Wohnzimmer und sah Ginny die ihre Tochter gerade hochnahm. „Ich bring sie jetzt ins Bett und werd selber auch schlafen gehen." Es kam ihm so vor als würde Ginny ihn irgendwie beunruhigt anschauen. Er konnte sich schon denken was los war, er musste nur seine Gedanken zu dem riesigen Doppelbett lenken. Er nickte Ginny nur schnell zu und zog eine Augenbraue hoch, während er demonstrativ nach oben zum ersten Stock und dann zu Ginny schaute. Sie wurde knallrot und warf ihm einen zornigen Blick zu. Mit hocherhobenem Kopf trug sie ihre Tochter nach oben. Draco grinste. Das würde noch interessant werden, doch er rechnete fest damit, dass sie sich schlafend stellen würde, wenn er zu Bett ging. Eine Stunde später kam er nach oben und tatsächlich lag sie am äußersten Rand des Bettes. An ihren ruhigen Atemzügen konnte er jedoch erkennen dass sie doch schlief. Nachdem er sich umgezogen hatte und im Bett lag (am anderen äußersten Rand) schlief er jedoch in Gedanken an den morgigen Tag schnell ein.

Kapitel 5

Ein Morgen voller Überraschungen
 

Ginny wurde von einem lauten Geräusch geweckt, das offensichtlich aus einem der unteren Stockwerke kam. Kerzengerade saß sie im Bett. 'Was das wohl gewesen war?!' Schnell sah sie zur anderen Seite des Bettes, doch da schlief der Malfoy ganz in Ruhe. Wer konnte das also nur sein? Schnell schlüpfte sie in ihre Hausschuhe und einen Morgenmantel, den sie sich gestern rausgelegt hatte. Leise verließ sie das Schlafzimmer und schlich in die Küche. Dort konnte sie niemand entdecken. Im Wohnzimmer bemerkte sie ein offenes Fenster und wollte es gerade schließen, als sie ein lautes Maunzen hörte. Schnell drehte sie sich um. Dort auf dem Sofa saß Krummbein mit einem Brief vor den Pfoten. Sie ging erleichtert auf ihn zu. Offensichtlich hatte er sich durch das gekippte Fenster gedrückt und dabei das Fenster ganz aufgedrückt. Den Lärm hatte sie oben natürlich gehört. Der Kater sprang vom Sofa wobei der Brief hinunterfiel. Sie bückte sich danach und las. Hermine wollte sie und die Kinder um viertel vor acht abholen um sie in die Schule uns den Kindergarten zu bringen und hinterher einkaufen zu gehen. Viertel vor acht... sie sah auf dir Uhr und erschrak! Schon sieben Uhr! Schnell lief sie nach oben in Lillys Zimmer. Malfoy konnte ruhig verschlafen, so ging er ihr weniger auf die Nerven. Sie stürmte in das Zimmer und riss das Fenster auf. Dann sauste sie zum Kleiderschrank und legte ihrer Tochter eine Hose und ein hübsches T-Shirt mit Blümchen raus. Dann wollte sie sanft ihre Tochter wecken, doch sie war schon wach und krabbelte aus dem Bett. „Morgen Mami, wann gibt's Frühstück?" „Kommst du bitte in fünfzehn Minuten runter, dann kannst du mir noch helfen ja? „Ok" Die Kleine hüpfte ins Bad. Ginny ging hinterher um sich zu vergewissern dass Johanna alles allein konnte, doch die putzte schon Zähne. Schnell ging sie weiter in Lukas' Zimmer. Dabei bemerkte sie nicht dass sie vom oberen Treppenabsatz aus beobachtet wurde.
 

Dass sie ihn so offensichtlich hatte verschlafen lassen war irgendwie klar gewesen, dennoch ärgerte es ihn. Und auch jetzt schien sie, wie gestern Abend, alles unter Kontrolle zu haben. Als er aufgestanden war, hatte er erst einmal schön geduscht und wollte sich dann anziehen. Doch in seinem Kleiderschrank fand er nur Anzüge, also hatte er wohl oder übel einen anziehen müssen. Er war sich sicher, dass diese Aufmachung etwas mit seiner Arbeit heute zu tun hatte. Ginny kam gerade aus dem Kinderzimmer und lief in die Küche hinunter. Schnell folgte er ihr. Sie hatte ihn wohl gehört, denn sie sagte ohne sich umzudrehen „Hermine holt mich und die Kinder um dreiviertel acht ab und wir bringen die Kinder in die Schule. Ich und Hermine gehen dann noch einkaufen. Vielleicht wird ich bei ihr noch eine Tasse Kaffee trinken." „Ich wird dich nicht vermissen Weasley!" sagte er schroff und ging zu dem großen Tisch hinüber. Er wollte sowieso bei Zabini vorbeischauen und dann mit ihm zur 'Arbeit'gehen. „Malfoy!! Würdest du endlich mal zuhören und mir helfen?! Du könntest mal den Tisch decken. Aber beeil dich bitte. Ich hab eh nicht mehr viel Zeit!" Übertrieben langsam zog er seinen Zauberstab, aber anstatt das Geschirr zu verzaubern, lies er das Marmeladeglas in Ginny's Händen platzen. Ginny war überall mit Marmelade beschmiert. „Du elender Mistkerl!" spie sie ihm entgegen und lief nach oben. Jetzt hatte er ja genug Zeit. Er ließ das Geschirr und das Frühstück auf den Tisch schweben und lachte in sich hinein. Das hatte sie davon. Ihn einfach so zurechtzuweisen! Da polterten auch schon Lilly und Scorpius, der mit Hilfe seiner Schwester auch fertig angezogen war, nach unten. „Wo ist denn Mami?" fragte Scorpius. Draco grinste und meinte „Mami ist sich umziehen gegangen und wir frühstücken jetzt mal ja?"
 

Ginny stand vor dem Spiegel, auch sie hatte geduscht und den Morgenmantel gegen eine Bluejeans und eine Bluse getauscht. Sie war Malfoy schon nicht mehr böse, dafür würde ihre Rache einfach besser sein. Sie lächelte und ging wieder nach unten. Sie umarmte ihre Kinder noch einmal und ignorierte Malfoy völlig. Sie schmierte gerade das zweite Pausenbrot, als es an der Tür läutete. Malfoy zog nur ärgerlich die Augenbrauen zusammen rührte sich aber nicht. So musste Ginny aufstehen und die Tür öffnen. „Hey Hermine! Schön dass du da bist. Und wer ist die Süße da?" „Hey Ginny!" Hermine umarmte sie schnell. „Das ist Mara, meine einzige Tochter. Ich und Michael haben nur ein Einzelkind bekommen. Bist du fertig?" „Ja gleich." Sie drehte sich um und wollte die Kinder gerade rufen, als Malfoy mit den beiden auch schon vor ihr stand. Offensichtlich hatte er ihnen die Rucksäcke schon gepackt. Er umarmte die kleinen und sofort liefen beide nach draußen zu Mara und Hermine. Plötzlich spürte Ginny einen Zug und mit einem Ruck lag sie auch schon im Arm von Malfoy. Er grinste diabolisch und kam ihr mit seinem Gesicht immer näher. Gerade als sie dachte er würde sie küssen, lies er sie los. „Na dann einen schönen Vormittag." Grußlos drehte er sich um und ging gemessenen Schrittes die Treppe nach oben. Perplex schloss Ginny die Haustür und ging raus auf die Straße zu Hermine. „Ginny?!! Was war das denn eben?" Hermine sah sie mit tellergroßen Augen an.

Kapitel 6

Hermine und ich brachten die Kinder zur Schule und gingen Einkaufen. Später saßen(so?) wir bei ihr und tranken einen Kaffee. ,,Ginny das tut mir Echt Leid das du Malfoy hast.Aber mal ganz ehrlich wollte er dich vorhin Küssen?!", fragte Hermine. ,,Keine Ahnung Hermine. Aber so schlimm ist er nicht.", antwortete ich bevor ich darüber nach gedacht hatte was ich da eben gesagt habe war es schon zu spät Hermine hatte es volkommen mitbekommen. ,,W-w-wie B-bitte???? Das ist doch nicht dein Ernst Oder?" ,,Mine, so war das auch nicht gemeint, ich meinte, ich kann genauso mit ihm umgehen wie er mit mir." Hermine war immer noch nicht so überzeugt aber sie ließ es dabei. ,,Mine Ich glaub ich muss dann mal los. Bis Bald", sagte ich und lief nach Hause.
 

Als ich zuhause ankam verschnaufte ich ersmal die Tüten waren echt schwer. Ich schloss die Tür auf und ging rein. Draco war schon weg.Tja was mach ich nun?Ich packte erstmal die Tüten aus und verstaue alles in den Schränken. Ich gehe in Johanna's Zimmer und richte das Bett. Das gleiche mache ich mit Lukas Zimmer. Dann gehe ich in Dracos und mein Zimmer und will das Bett richten aber es ist schon gerichtet! Also hat mir Draco doch geholfen. Ich lächele ohne es zu bemerken. Sofort denke ich an das Gespräch mit Hermine.
 

Ich glaube das Draco echt ein guter Mann sein würde. Aber ich glaube er hat Angst verletzt zu werden. So erkläre ich mir auch schon immer sein Verhalten in den letzten Jahren. Aber was wenn ich es schaffen würde ihn mir zu vertrauen. Dazu müsste ich ihn auch vertrauen, was vieleicht schwer werden könnte. Aber probieren sollte ich es. Ich laufe die Treppe runter in die Küche und mit einen Schwung des Zauberstabs ist das saubere Geschirr eingeräumt. Ich setzte mich auf Sofa und schalte den Fernseher ein. nach einen viertel Stunde schalte ich ihn wieder aus. Nichts was mich begeister weiter zu schauen. Also schaue ich auf die Uhr sie ist ähnlich wie die im Fuchsbau sie zeigt auch wo wir sind. Aber die Uhr ist schwarz lackiert. Oh man ist mir Langweilig! Die Uhr zeigt an das ich in einer Stunde Scorpius abholen muss. Lilly erst in drei Stunden und Draco kommt in zwei Stunden also heute früher. Ich schaue mich im Haus um putzen ist noch nicht nötig. fenster sind sauber was könnte ich den jetzt nur noch machen? Ich könnte spazieren gehen! Ja das ist eine Idee. Dann kann ich auf den Rückweg Scorpius abholen.
 

Ich ziehe mir meine Jacke an und einen Schal es ist kalt draußen bestimmt fällt bald Schnee. Ich muss lächeln als sich mir das Bild vor Augen schleicht wie Draco, Scorpius, Lilly und ich einen Schneemann bauen. Das wird meine Rache für das geplatzte Erdbeermarmeladen Glas sein! Ich werde ihn im Schnee einseifen mit unseren Kinder. Oh ja das wird lustig. Mit dem Gedanken lächele ich und merke nicht wie ich mit jemanden zusammen stoße.
 

"Au! Pass besser auf das nächste mal!", sagte der vor mir. Ich schaue auf und schaue in Harrys Gesicht. Oh man! Harry den hat ich voll vergessen! "Gin!",sagt er und umarmt mich "Alles gut? Hat Malfoy dir was getan?! Oh der ist dran wen er dir was tut!" "Harry er hat mir nichts getan.", sage ich und löse mich von ihn langsam. Wir unterhalten uns noch und ich erfahe das seine Kinder John und Emily heißen. Bei den Namen seiner Kinder strahlen seine Augen. Er ist also glücklich. Er hat angefangen langsamer zu reden und fragt: "Wie ist eigentlich Malfoy?" "Er ist vollkommen okay Harry, sogar eigentlich sehr nett ich.." Er unterbricht mich "WAS!!? Ginny er ist ein Todesser!" "Harry er ,uss noch lange keiner sein nur weil er ein paar erstklässler ärgert." "Naja solang du ihn nicht wirklich heiratest." Bei den worten war er näher gekommen. "Ich meine wir beide Gin sind..."

Er wird unterbrochen durch einen lauten Ruf.
 

"Lass sie los! Geh weg von ihr!!!Potter hau ab!Lass meine Frau inruhe!", Draco schritt auf Harry zu und packte ihm am Kragen.
 

So Leute was passiert nun? Schlägt Draco Harry oder Schreit Ginny Draco an oder Lacht Harry Draco aus? Was passiert? Und wie reagiert Ginny???? Das weis nur ich.... Schreibt eure Gedanken in die kommis.



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Kommentare zu dieser Fanfic (2)

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Von:  belatrixlestrange
2020-08-19T20:55:46+00:00 19.08.2020 22:55
Das ist eine super FF. Schreib bitte, bitte ganz schnell weiter❤️❤️❤️ Ich bin schon gespannt wie es weiter geht😍
Von:  kagome-san
2015-08-25T18:56:32+00:00 25.08.2015 20:56
FF ist eine interessante idee
doch was ich langsam verwirrend finde ist das du den Kindern an dauernt immer wieder ma
Andere namen gibst wie Lilly = Johanna und Scorpius = Lukas


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