Kontackt mit der geheimen Welt
Diese Idee kam mir als ich mir die Erste Folge noch einmal ansah. Was würde also passieren wenn Lok an jenem Tag nicht im Unterricht eingeschlafen wäre. Hier findet ihr es heraus. Also viel Spaß beim Lesen.
Es war ein Sonniger Tag mitten in Venedig. Lok Lambert, ein normaler Junge wie jeder andere auch, so dachten er und viele andere, da sie nicht wussten das er der Sohn des wohl berühmtesten Suchenden der Welt Eathon Lambert war, saß gerade in der Universität und folgte dem Unterricht, wo der Lehrer gerade erklärte was in der morgigen Geschichtsprüfung dran kommen wird. Er war nicht gerade der beste Schüler, doch wenn es um Rätsel ging, konnte ihm keiner der anderen Schüler auch nur im entferntesten das Wasser reichen. Auch wenn sie nicht die besten waren, machte er sich ein paar Notizen. Vor ihm saß die Klassenbeste und Schulbeste, Sophie Casterwill, das Mädchen welches als absolute Musterschülerin und Idol an der Schule galt und das zahllose Verehrer hatte. Hinter ihm saß dabei Mari Crystal, ein Mädchen mit Rotem Haar, welches ihr bis zur Hüfte reichte und ebenso roten Augen, welche auch als Schulgöttin verehrt wird und Lok war wohl der einzige Junge der sie nicht anbetete. Nach Sophie war Mari wohl die beste an der Schule und der Klasse. Doch umgab sie viele Geheimnisse, was sie unter den Schülern nur noch anbetungswürdiger machte. Doch durch ihre Freundliche und unschuldige Art, hatte sie sich den Andererseits auch den Namen >Venedigs roter Engel< angeeignet. Zudem galt sie auch als das Mädchen an das keiner ran kommt.
„So. Das wäre dann alles was morgen in der Prüfung dran kommt.“ sprach der Lehrer und beendete den Unterricht. Alle Schüler, darunter auch Lok, verließen dann das Klassenzimmer und kurz darauf die Universität. Er fiel eigentlich keinem auf, da er an der Universität derjenige war der die wenigste Aufmerksamkeit auf sich zog. Lok lief entlang am Kanal wo er auf der Bauer lief, welche entlang der Straße und am Kanal lief. Dabei machte er sich so seine Gedanken über die morgige Prüfung, „Oh man... ich hasse Prüfungen! Aber sei´s drum... daran vorbei komme ich sowieso nicht.“ damit sprang er von der Mauer und machte sich auf den Weg in seine Wohnung, wo er seine Tasche in die Ecke warf und sich auf die Couch setzte. Dazu nahm er eine Rätsel zur Hand und spielte damit etwas herum. Sein Blick schweifte dabei etwas durch die Wohnung und er wusste das seine Mutter ihm raten würde einmal aufzuräumen, was er allerdings nicht ganz sie gern tat. Doch dann als er zum Fenster sah, bemerkte er das etwas schwarzes darauf zuflog. Instinktiv sprang er zur Seite, wo er sich einmal abrollte. Das Fenster war derweil zersprungen und das Objekt auf der Couch stehend landete. Einige der Glasscherben hatte Lok dabei abbekommen, welcher sich leicht schützte indem er seine Arme vor seinem Kopf überkreuzte, dies hatte zur folgte das er nun blutete. Das Objekt identifizierte er nun als einen Mann mit Sonnenbrille und schwarzem Anzug. „Kältestrahl!“ sprach er und eine Kugel aus Eis blauer Energie erschien in seiner Hand. „Was ist das!“ fragte Lok ahnungslos. Doch feuerte der Mann dann aus der Kugel einen Energiestrahl ab, welcher Lok direkt traf und ihn durch die Tür schoss, welche dabei zu Bruch ging. Lok landete dabei unsanft an der Wand, doch stand dann unter schmerzen auf und rannte den Flur entlang. Dort kamen ihm noch ein Mann und ein Frau entgegen, welche genauso gekleidet waren wie der Mann. Doch stolperte er dann über etwas und rutschte so zwischen den beiden durch. Einige Meter hinter ihnen erhob er sich wieder und rannte weiter. Die Schwarz gekleideten Gestalten folgten ihm dabei, wobei der Junge bemerkte dass sie sich nicht wie normale Menschen bewegten sondern das ihre Beine blau leuchteten und große Sprünge machten. „Wer sind die?“ fragte er sich dabei selbst, doch rannte er immer noch weiter. Doch dann landeten wieder zwei, dieses mal direkt vor ihm und packten sich jeweils einen Arm von ihm, „Hiergeblieben!“ sprach einer.
Lok hatte bereits aufgegeben, da die anderen nun auch noch dazu kamen und es so nun 5 gegen einen hieß. Doch dann als alle Hoffnung bereits verloren schien, ertönte die Stimme eines Mädchens, welche Lok kannte und auch schnell zuordnen konnte, „Nachtnebel! Schlingfessel!“ damit wurden Lok und die schwarzen Gestalten in einen Schwarzen Nebel gehüllt, zudem wuchsen große Ranken aus dem Boden, welche seine Angreifer umschlungen und Lok so befreiten. Doch dann wurde er von einer Hand an seiner Hand gegriffen, wobei sich die Finger ineinander verschränkten weggezogen. Lok spürte sofort das es sich um die Hand eine Mädchens handeln musste. Aus dem Nebel heraus sah er wer ihn da gerettet hatte. Als er die roten Harre erblickte, welche bei ihrer, nun gemeinsamen Flucht, nach hinten wehten, „Mari!“ diese drehte ihren Kopf zu ihm um und lächelte ihn an, „Nicht jetzt Lok... wir müssen dich schnell an einen sicheren Ort bringen. Deine Wunden müssen wir auch behandeln.“ damit drehte sie sich wieder nach vorne und entdeckte wie einer der Männer um die Ecke kam. Schnell zog sie Lok in eine Seitengasse und stellte sie beide so auf, das man von der anderen Seite aus nur ihren rücken sehen konnte. Beiden hatte sie ihre Freie Hand an sein Gesicht gelegt, „Lok. Nicht denken sonder einfach erwidern.“ sprach sie und Lok begriff im ersten Moment gar nicht was da los war und im nächsten Augenblick spürte er auch schon wie sie ihre Lippen auf seine presste. Die Augen hatte sie dabei geschlossen. Instinktiv und ohne nachzudenken, schloss er ebenfalls seine Augen und erwiderte den Kuss. Binnen weniger Sekunden, hatten sich beide Münder geöffnet und ihre Zunge begann mit seiner zu spielen. Für Lok war einfach unglaublich was da alles geschah. Erst wird er von Fremden mit übernatürlichen Kräften angegriffen. Dann rettet ihn die Schulgöttin und dann wird er auch noch von dieser geküsst, wenn auch Lok verstand das dies zur Tarnung geschah.
Der Agent der Organisation blickte dabei vorsichtig um die Ecke, da er der Meinung war etwas gesehen zu haben und erblickte die beiden Jugendlichen, die sich küssten. „Hast du etwas gefunden?“ fragte ihn einer seiner Kollegen über Funk und er antwortete, „Nein, nur ein Pärchen beim Knutschen. Ich suche weiter.“ damit ließ er die beiden unbewusst das dies die gesuchten waren, alleine und ging weiter.
Doch beendete Mari diesen Kuss noch nicht sofort, sondern wartete noch etwa 15 Sekunden um sicher zu gehen das er auch weg war. Dann löste sich sich von Lok und sah in sein gerötetes Gesicht, doch auch sie hatte einen zarten Rotschimmer. Doch zog sie ihn dann an seiner Hand, welche sie immer noch hielt weiter, „Wir müssen hier weg.“ Lok konnte dazu nichts sagen da sie ihn schon zu schnell weggezogen hatte. Zudem war er noch zu perplex. Etwas eine Halbe Stunde später kamen sie bei ihr Zuhause an.
Lok staunte nicht schlecht als er die Villa sah, in welche in Mari hinein zog. Im Haus kam ihnen gleich ein Mädchen im Alter von etwa 16 Jahren entgegen, „Miss Mari. Schön das sie wieder da sind. Sie haben besucht mitgebracht.“ „Mea!“ sprach Mari dann , „Lass sofort meine Mutter kommen. Sag Bianca das sie das Bad vorbereiten soll und Lena das wir dringend das Erste Hilfe Set benötigen.“ die Braunhaarige nickte dazu, „Wie sie es wünschen.“ damit verschwand das Mädchen und Mari zog Lok weiter. Dieser betrachtete das Haus, „Wahnsinn!“ „Du kannst die Räumlichkeiten später in Ruhe betrachten Lok. Jetzt müssen wir uns zuerst einmal um deine Verletzungen kümmern.“ ein paar Minuten später kam sie in ihrem Zimmer an, in welchem sie Lok auf ihr Bett schubste. „Ausziehen!“ befahl sie ihm dann aber dennoch mit freundlicher und unschuldiger Stimme, was Lok dazu brachte rot zu werden. „Für Peinlichkeiten haben wir jetzt keine Zeit, Lok!“ dieser nickte dazu und begann damit sein Hemd aufzuknöpfen und sich sich anschließend auszog. Dabei bemerkte er das sein Hemd von der Verletzung durch die Glasscherben blutgetränkt war. Doch spürte er die schmerzen immer noch, aber ignorierte diese, zumindest versuchte er es. Mari setzte sich dann zu ihm aufs Bett und nahm sich einen Seiner Arme. Dann schrie Lok vor schmerzen, da sie damit begonnen hatte die Glasscherben, die noch in seinen Armen steckten, herauszuziehen und warf diese danach einfach auf den Boden. Dies Geschah noch einige male und das ganze solange bis alle Glasscherben draußen waren. Dennoch blutete Lok etwas. Dann jedoch kam ein Mädchen herein, „Lena, na endlich.“ die Schwarzhaarige stellte den Erste Hilfe Kasten dann neben der Rothaarigen auf´s Bett und öffnete diesen, „Danke Lena... das war es für den Moment, du kannst jetzt gehen.“ die angesprochenen nickte und verbeugte sich und verließ den Raum dann wieder. Mari griff, als Lena den Raum verlassen und die Tür hinter sich geschlossen hatte, in den Erste Hilfe Kasten und holte ein Spray heraus, „Achtung Lok! Das wird nun brennen!“ sprach sie und sprühte auf Loks Wunden. Wie sie gesagt hatte brannte das und Lok schrie kurz vor schmerzen auf. Nachdem sie die ganzen Wunden desinfiziert hatte, nahm sie einen Verband und wickelte ihn Lok um und machte am Ende einen Knoten rein. „So Lok... das wäre es.“ sprach sie nun wieder, „Danke Mari.“ damit erhob sich der Blondschopf vom Bett und nahm sich sein Hemd, welches rot vom Blut war, und wollte es sich gerade anziehen, als es ihm von Mari aus der Hand genommen wurde, „Nein Lok. Dass kannst du doch nicht anziehen.“ Lok wollte gerade etwas erwidern, als sich die Tür öffnete und eine Frau mit roten Haaren eintrat. Mari wusste sofort dass es sich um ihre Mutter handelte.
Diese sah die beiden Studenten mit einem lächeln an, „Mari, möchtest du mir deinen Freund nicht vorstellen, jetzt da du endlich mal einen Jungen mit nach hause bringst.“ sprach ihre Mutter. Mari bekam einen zarten Rotschimmer auf den Wangen als ihre Mutter den Freund erwähnte. Lok bemerkte dies natürlich, „Mit dem Rotschimmer im Gesicht siehst du süß aus, Mari.“ sprach Lok mit einem lächeln und das Mädchen wurde nun noch röter, was ihre Mutter zum kichern brachte. Doch dann realisierte Lok was er eben gesagt hatte, wurde rot und hielt sich die Hände vor den Mund.
Da Lok gerade nicht dazu im Stande war etwas zu sagen, sprach Mari nun, „Also Mama... das hier ist mein Klassenkamerad Lok Lambert.“ damit horchte sie auf und sprach in Gedanken (Lambert! Ist das wirklich der Sohn von Eathon und Sandra?) doch sprach sie dann, „Nun Lok, mein Name lautet Calina Crystal. Ich bin die Hausherrin, wie man es nennen mag und die Mutter der jungen rot angelaufenen Lady hier.“ damit zeigte zeigte sie auf Mari, welche nickte.
Eine halbe Stunde später saßen sie alle im Wohnzimmer und hatten einen Tee vor sich stehen. Lok, der obenrum inzwischen wieder etwas an hatte, saß auf einer Couch zwischen Mari und Calina. Im Gegenüber saßen auf einer anderen Couch der Hausmädchen die etwas im gleichen Alter wie die das Mädchen, dass Lok beim eintreten gesehen hatte zu seinen schienen. „Also Lok.“ sprach Calina, „Das sind unsere Hausmädchen. Mea! Lena! Und Bianca!“ stellte sie ihm diese vor. „Ich bin Lok Lambert!“ sprach der Blonde und die Mädchen nickten, „Freut mich.“ „Nett dich kennen zu lernen.“ Schön deine Bekanntschaft zu machen.“ sprachen die drei Mädchen.
So tranken alle gemütlich ihren Tee. Lok musste derweil an die Leute denken die ihn angegriffen hatte, „Mari?“ diese blickte dann zu ihm, „Was waren das eigentlich für Leute vor denen du mich heute gerettet hast? Das würde mich wirklich brennend interessieren.“ nun lag alle Aufmerksamkeit auf Mari. Diese lächelte und nahm einen Schluck von ihrem Tee, ehe sie antwortete, „Das war die sogenannte Organisation. Der Grund warum sie solche Kräfte haben Lok, ist der das es sich um sogenannte Suchende handelt.“ nun hatte Lok einen wirklich fragwürdigen Ausdruck im Gesicht, „Suchende?!“ Venedigs roter Engel nickte dazu, „Ja. Menschen die durch ihre Starke Willenskraft verschiedene Kräfte erwecken und Titanen herbeirufen können.“ was genau Titanen sind, wollte er im Moment gar nicht wissen, sondern hatte eine andere Frage, „Kann man den nichts gegen sie tun.“ doch dazu nickte Mari, „Doch Lok, dass kann man. Wir gehören zur Sogenannten Huntik Vereinigung. Bei uns gibt es viele Gute Suchende und genau die sind in der Lage dich zu beschützten.“ dann nahmen sie alle wieder einen Schluck von ihrem Tee. Lok sah derweil gespannt in seine Tasse, „Aber was genau wollen die von mir? Ich verstehe das nicht.“ doch dann ergriff Calina das Wort, „Sie haben Angst?“ damit lagen nun alle blicke auf ihr, „Angst?“ Bianca war etwas ratlos, „Warum sollten sie sich vor ihm fürchten?“ fragte dann Mea. „Das würde mich auch interessieren Mama. Lok ist weder ein Suchender, noch hat er irgendein Wissen darüber oder besitzt ein Starkes Amulett.“ doch schüttelte die Frau den Kopf, „Lok. Dein Vater ist Eathon Lambert.“ dieser nickte dazu, „Du musst wissen das dein Vater ein Mitglied der Huntik Vereinigung und einer unserer besten Suchenden war. Wie du sicherlich weißt verschwand er vor 10 Jahren. Aber ich bin im glauben das er dir etwas hinterlassen hat das dich durch unsere geheime Welt führen wird.“ damit blickte Lok zu Boden, „Man... das war jetzt dann doch ein bisschen viel auf einmal.“ „Nimm doch ein Bad Lok.“ sprach seine Klassenkameradin dann, „Ich habe es bereits das größte Bad für dich vorbereiten lassen. Aber hinterher müssen wir deine Verbände wechseln.“ Lok stand damit auf. Doch auch Mea stand auf, „Ich bringen dich hin.“ er nickte und folgte ihr anschließend.
Als sie Weg waren sprach Calina, „Ihr passt auf ihn auf und dass er mir das Haus heute auch nicht mehr verlässt. Ich schaue mich in seiner Wohnung um.“ damit stand sie auf und ging. Dabei ließ sie einige Mädchen zurück die ihre alle nachsahen.
Lok war derweil im Bad und staunte. Die Dusche bot Platz für unzählige Menschen und eine Badewanne gab es nicht. Es kam ihm vor wie in einem Schwimmbad, nur dass das Becken nicht so tief war, etwas 1,5 Meter tief. Es hatte eine Lange von etwa 20 Metern und eine Breite von etwa 25 Metern. Es gab eine Treppe die hinein führte. An der Seite gab es außerdem auch Erhöhungen, wo man sich schön hinsetzten konnte. Doch entdeckte er an der Seite auch sein Schaltpult, mit dem Bad wohl den Boden lenken konnte. So konnte man das Bad auch als Schwimmbad nutzen. Doch befreite er sich dann von seinen Klamotten und stieg ins Wasser. Dort ließ er sich schön im Wasser treiben und hing seinen Gedanken nach (Diese Anzugträger sind also nicht einfach so vorbei gekommen. Das hätte ich mir doch denken können. Den aus der Klasse bin ich doch eh derjenige der am wenigsten auffällt. Aber dann ist das noch die Sache mit meinem Das. Er soll wirklich ein Mitglied der Huntik Vereinigung und einer ihrer besten Suchenden gewesen sein? Das klingt so unglaubwürdig. Doch seine ganze Geheimnisse. Aber auch Mari war immer voller Geheimnisse. Dass war auch einer der Gründe warum sie das Mädchen war an das keiner heran kam. Das war auch der Grund warum ich so interessant fand. Doch habe ich mich dennoch nie mehr für sie interessiert. Genau sowenig wie für andere Mädchen. Mari und Dad. Die beiden war wirklich immer nett und freundlich. Aber ihre ganzen Geheimnisse... ich weiß nicht mehr woran ich glauben soll... es ist alles voller Rätsel.) er bekam derweil gar nicht mit wie lange er bereits im Wasser war.
Selbst Calina war wieder zurück. Dabei hatte sie, dank des Zaubers Minimax, der einen kleinen Raum mit unbegrenztem Raum erschafft in dem es zudem keine Schwerkraft gibt, alle Sachen von Lok mitgebracht. Zudem fand sie auch das weshalb sie hinter ihm her warten. Nun gab sie die Kleine Kugel, welche Minimax geschaffen hatte, an Mea weiter, „Hier... das sind Loks Sachen. Ich möchte das du ihn das Zimmer direkt neben dem von Mari herrichtest. Er soll sich hier wie Zuhause fühlen.“ Mea nickte dazu und machte sich an die Arbeit. Calina schritt dann ans Fenster und sah hinaus in den Himmel, „Eathon... wo bist du nur... du hast deinen Sohn nicht vergessen, sondern ihm den Schlüssel zu unserer Welt hinterlassen. Ich hoffe du hast gewusst was du tust.“ damit blickte sie auf das Tagebuch des Legendären Suchenden in ihren Händen.
Das war es dann auch schon mit dem ersten Kapitel. Ich hoffe sehr es hat euch gefallen. Würde mich natürlich über Reviews freuen. Bis zum nächsten Kapitel.
Maris Gefühlschaos
Da kommt Kapitel Nummer 2.
Mittlerweile waren Lok und Mari am lernen, da sie am darauf folgendem Tag ja Geschichtsprüfung schreiben werden. Das war vor allem die Idee der Rothaarigen, die ja wusste das Lok in der Schule nicht so der Brüller ist. Daher hatte sie den armen Jungen, direkt nachdem er aus dem Bad gekommen war, mitgenommen obwohl er nur einen Bademantel an hatte. Da Loks Notizen bei ihm dabei waren, so glaubte er, nahmen sie Maris. Lok stimmte dem zu, schließlich war sie nicht ohne Grund die zweitbeste der Klasse und der Universität. So lernten sie, wobei sie die meiste Zeit dazu verwendete Lok zu helfen, der den Stoff nicht ganz verstand. Sie beherrschte den Stoff ja einigermaßen, daher konnte sie es sich auch leisten. Und ihrer Meinung nach hatte Lok ihre Hilfe dringend nötig, so wie er mit einem ahnungslosen Blick auf die Aufgaben blickte.
Calina war derweil im Wohnzimmer und stand vor dem Fernseher. Nach einem Knopfdruck erschien das Bild einer Blond Frau auf dem Bildschirm. „Hallo Sandra... lange nicht mehr gesehen.“ diese nickte, „Ja Calina, das stimmt. Also... warum rufst du an? Da bin ich jetzt aber einmal neugierig.“ das glaubte Calina gerne, „Ich weiß. Ich wünschte nur dass ich aus besseren Gründen anrufen würde.“ nun verzog die Blonde ihr Gesicht, „Das kling gar nicht gut. Was ist den passiert? Ist mit Mari etwas passiert?“ Calina schüttelte dazu den Kopf, „Nein, ihr geht es gut. Die Sache ist die... die Organisation war heute hinter deinem Sohn Lok her!“ damit stand Sandra der Schock ins Gesicht geschrieben, „Wa... Was? Lok?!“ Calina nickte dazu, „Geht... geht es ihm gut?“ wollte die besorgte Mutter nun wissen, doch Calina nickte, „Ja Sandra, mach dir keine Sorgen... es geht ihm gut. Mari hat ihn hierher gebracht.“ damit atmete die Blonde einmal erleichtert aus, „Ein Glück.“ doch dann sprach Calina auch schon weiter, „Ich habe mir die Erlaubnis genommen in seine Wohnung zu gehen und seine Sachen hierher zu bringen und ihm das Zimmer direkt neben dem von Mari einzurichten. Den ich glaube wir sind uns beide einer Meinung dass er hier sicherer ist.“ Sandra nickte dazu, „Ja. Calina!“ sprach sie ernst, „Ich vertraue dir meinen Sohn an. Pass gut auf ihn auf!“ Calina nickte nur. Damit beendeten die beiden Mütter die Verbindung. Doch dachte sie nun an das Tagebuch und das Amulett welches sie in der Vase gefunden hat (Es ist noch zu früh um es ihm zu übergeben.) dachte sie sich.
So ging sie durch die Flure, wo sie dann auf die beiden Studenten traf, welche mit dem lernen fertig waren. Nach 3 Stunde lernen , waren sich beide der Meinung das es reichen sollte. Doch dann trafen sie auf Calina, „Hallo ihr beiden. Was macht ihr denn gerade?“ wollte sie wissen und Mari lächelte, „Ich führe Lok etwas in unserem Haus herum, Mama!“ sprach diese. Doch noch bevor eine der beiden Damen weiter reden konnte, geschah etwas was keine von ihnen erwartete hatte. Eine Tür neben der sie gerade standen öffnete sich von alleine. „Was zum...?“ Mari war überfragt, „Was geschieht hier?“ auch ihre Mutter wusste nicht weiter, „Aber dass ist doch...“ Lok der neugierig war, ging in den Raum in welchem nur ein Tisch stand. Auf dem Tisch befand sich ein Steinwürfel mit einer Seitenlänge von ungefähr je 30 Zentimeter. Doch etwas kam Lok an dem Würfel seltsam vor, „Das sieht mir aus wie ein Rätsel.“ sprach er zu sich selbst und sah sich den Würfel etwas genauer an. Lok erkannte sofort als er sich den Würfel ansah das man ihn wohl drehen kann. Aber das war es noch nicht. Am Würfel befanden sich auch quadratische Vertiefungen. An deren Stellen wiederum waren quadratische Erhöhungen. So setzte sich Lok auf den Stuhl vor dem Tisch und nahm sich den Würfel in die Hand und begann damit ihn zu drehen und zu drücken. Nun stellten sich die beiden Damen neben ihn, „Das ist das Rätsel meines Vaters.“ sprach Mari, „Wir haben es in 8 Jahren nicht geschafft es zu lösen.“ sprach nun Calina. Doch Lok lächelte, „Dann möchte ich es einmal versuchen. Ich liebe Rätsel. Als ich noch klein war hat mir mein Dad immer welche gegeben. Und hier kann ich herausfinden wie gut ich wirklich bin.“ die beiden Damen waren überrascht wie schnell Lok mit dem Drehen und drücken war. (Eathon hat ihm viel beigebracht.) dachte sich die Mutter. So tippte sie ihrer Tochter auf die Schulter und zeigte ihr mit einer Handbewegung dass sie ihn alleine lassen soll. So verließen sie den Raum und gingen ins Bad, wo sie sich entkleideten und sich dann ins Wasser setzten. „Und?“ begann Calina dann an ihre Tochter gewandt, „Was hältst du von ihm?“ fragte sie dann ihre Tochter ließ sich etwas weiter ins Wasser sinken, „Naja... er ist ein netter Junge. Das muss ich zugeben. Und ein süßer Junge noch dazu. Ein sehr süßer sogar. Der süßeste an der ganzen Universität. Zudem ist er der einzige Junge an der Schule der nicht an mir interessiert ist. Und das ist schon einmal lobenswert.“ ihre Mutter lächelte nur, sagte aber nichts, sodass Mari weiter sprach, „Doch wird es gefährlich. Die Organisation weiß wo er wohnt also ist es nur noch eine Frage der Zeit bis sie ihn erneut überfallen werden.“ „Darum musst du dir keine Sorgen mehr machen, Mari.“ damit blickte Mari zu ihrer Mutter, „Also ich bei ihm war habe ich mir erlaubt alle seine Sachen mitzunehmen. Mea hat ihm auf meine Anweisung hin das Zimmer neben deinem eingerichtet. Zudem habe ich seiner Mutter Bescheid gegeben, welche ihn uns anvertraute.“ „Verstehe!“ sprach nun Mari wieder. „Also wohnt er nun offiziell hier.“ Calina nickte, „Ja, genau so ist es.“ nun kicherte Mari, „Das ist gut so. Endlich endlich ein Junge im Haus. Ein rein weiblicher Haushalt wird auf eintönig und langweilig.“ Calina nickte wieder, „Ja, ich weiß.“ so genossen Mutter und Tochter das gemeinsame Bad.
Eine Stunde später waren sie fertig im Bad. Beide hatten sich, da es schon spät war, ihr Nachthemd angezogen. Doch wollte Mari noch einmal nach dem Blondschopf sehen, wobei ihr ihre Mutter folgte. Als sie im Zimmer ankamen, in dem sie Lok zurück gelassen hatten, sahen sie Mea bei ihm. Das Hausmädchen hatte die beiden natürlich bemerkt und einen Finger auf ihre Lippen gelegt um ihnen so zu symbolisieren das sie leise seien sollen. Nach einem Blick wussten sie auch warum. Lok schlief, zumindest schien es so. So traten sie näher heran. Mari streichelte ihm dabei mit einem lächeln über den Kopf und den Rücken, „Er sieht so süß aus wenn er schläft.“ entwich es leise ihren Lippen, welche ein süßes lächeln formten. Dies wiederum brachte Calina ein lächeln ein. Doch ihr Blick fiel dann unter Loks verschränke Arme, auf denen sein Kopf lag. Der Würfel war weg. Das erschreckte sie. So sah sie sich den Tisch genauer an und bemerkte die Schnur die unter Loks Hand hervor spickte. Doch konnte sie dann das leuchten des Amulettes, welches er in seiner Hand hielt, sehen, was ihr ein lächeln ins Gesicht trieb. Mari streichelte ihn dabei weiterhin über den Kopf, doch bewegte er sich dann leicht und richtete sich auf, was hieß das er nun aufgewacht war. „Na.“ begann Mari, „Gut geschlafen?“ Lok sah sich etwas um und realisierte dann wo er war.
Anschließend streckte er seinen Arm in Richtung Calina und öffnete seine Hand, in welcher sich das Amulett befand, „Hier. Das war im inneren des Rätseln versteckt. Das Amulett von Maris Vater.“ doch schüttelte Calina die Hand vor sich, „Nein Lok. Ich möchte es nicht.“ dieser erhob sich dann und wandte sich an Mari, an welche er ziemlich nah heran trat und ihr das Amulett dann um den Hals legen wollte, „Ich binde es dir kurz um.“ doch sah sie dann das leuchten des Amuletts und sah zu ihrer Mutter, welche mit einem lächeln nickte. Mari verstand nun das Mari des bereits begriffen hatte. So nahm Mari dem Blondschopf das Amulett aus der Hand und hatte es ihm um den Hals gebunden, „Äh... was? Ich verstehe nicht ganz Mari. Das Amulett gehört doch deinem Vater.“ doch lächelte diese, so wie sie es meistens tat, „Ja, Lok. Bis heute Morgen gehörte es ihm, aber nun gehört es dir. Daher wollte meine Mutter es auch nicht wieder zurück haben.“ nun sah Lok zwischen den beiden hin und her und verstand immer noch nichts. Das konnte Mari auch anhand seines Gesichtsausdrucks sehen, „Was... was mein...“ doch weiter konnte er nicht sprechen, da ihm Mari, entschlossen diesen Sinnlosen und vor allem Ahnungslosen Worten ein Ende zu setzte, ihre Lippen wieder auf seine Presste, so wie sie es auch auf ihrer Flucht getan hatte. Calina legte ihre Hand auf ihr Herz, als sie dies sah (Anscheinend hat Mari wirklich Interesse an ihm gewonnen.) das freute sie, den es war schließlich das erste mal das Mari Interesse am anderen Geschlecht zeigt. „Ich wünschte ich hätte eine Kamera da.“ sprach sie. Mari löste sich nun wieder von Lok und sah ihm hochrot ins Gesicht. Diesem ging es nicht gerade besser, „Was...?“ mehr Worte brachte er aber auch nicht heraus.
Calina nutzte diese Ruhe aus, „Lok. Du verstehst es anscheinend nicht.“ dieser sah damit zu der Rot Mutter, welche nun weiter sprach, „Du bist nun einer von uns. Das Amulett meines verstorbenen Mannes hat auch dich zu seinem Suchenden gemacht.“ dieser sah nun perplex zu der Frau und dann wieder zu dem Mädchen mit dem Hochroten Gesicht vor sich. „Lok!“ sprach sie leise, „Das bleibt aber unter uns. Wenn herauskommt dass wir uns heute schon zweimal geküsst haben, gibt es nur ein Chaos an der Universität.“ Lok nickte dazu, da er momentan nicht in der Lage war etwas zu sagen. So überreichte ihm Calina nun das Tagebuch, „Hier Lok. Das ist ebenfalls für dich. Das Tagebuch deines Vaters. Dass war es nämlich hinter was die Organisation her war.“ damit nahm er das Tagebuch in die Hand. Doch dann reichte sie ihm noch ein Amulett, „Das war ebenfalls dabei.“ Mari hingegen verschwand so schnell wie möglich aus diesem Zimmer, nur um sich in ihres zu verzeihen, wo sie ihr Kissen umarmte und ihr Gesicht in die Federtüte presste. Sie war von ihrem eigenen Verhalten geschockt. „Warum...? Warum habe ich ihn schon wieder geküsst? Aber zugeben muss ich es schon... er ist nicht nur süß sondern auch irgendwie... ich weiß nicht... er hat irgend etwas an sich... und das zieht mich irgendwie magisch an.“ damit rollte sie sich ein Stück im Bett und sah nun an die Decke, wobei sie ihr Kissen nun in den Armen hielt, „Hoffentlich habe ich ihn damit nicht zu sehr verschreckt.“
Doch dann ging die Tür auf und ihre Mutter kam herein, welche sich auf die Bettkante setzte, wobei sie die Tür nicht geschlossen hatte, „Was ist den los Mari? Erst küsst du ihn und dann rennst du weg. Aber etwas anderes... hast ihn heute wirklich schon zum zweiten mal geküsst?“ diese nickte verlegen, „Ja. Das erste mal habe ich ihn geküsst als wir auf der Flucht vor den Organisationsmitgliedern waren. Dort habe ich ihn zur Tarnung geküsst. Aber gefallen hat es mir schon. Mama! Was ist los mit mir? Das ist mir doch bisher noch nie geschehen! Wie kann ein einziger Junge, wenn auch es der süßeste der Uni ist, mich nur so durcheinander bringen? Wie?! Mama, ich weiß zum ersten mal in meinem Leben nicht mehr weiter.“ Calina entfernte nun ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht ihrer Tochter und streichelte ihr danach den Kopf, „Mari.“ sprach sie nun im einfühlsamen und mitfühlenden Ton, „Du hast bis jetzt eben noch keine Erfahrung mit Jungs. Da ist dass doch völlig normal. Ich gebe dir einen guten Rat. Küsse ihn nicht einfach so, wenn du dir deiner Gefühle nicht sicher bist. Vielen Jungs machst du so falsche Hoffnungen und brichst ihnen am Ende dann doch das Herz. Aber ich werde dir erklären was mit dir los ist. Du hast jetzt schon eine unheimlich starke Freundschaft zu ihm aufgebaut. Und deine Unerfahrenheit mit dem männlichen Geschlecht macht das nicht gerade leichter. Weder für dich... noch für ihn.“ damit stand Calina auf und machte sich daran das Zimmer zu verlassen, doch hielt sie im Türrahmen noch einmal an, „Du solltest ihm den Verband wechseln. Ich habe Mea beauftragt ihm den Verband zu wechseln. Zudem ist sie von nun an komplett für ihn zuständig. Das heißt sie wird ihm jeden Wusch erfüllen den er hat. Da Mea kein besonders empfindliches Schamgefühl hat dürfte das auch keine Probleme darstellen. “ das gab für Mari einen Stich im Herzen. (Nein!) sprach sie in Gedanken zu sich selbst (Das lasse ich nicht zu!) damit stand sie auf und ging schnurstracks an ihrer Mutter vorbei. Calina sah noch wie ihre Tochter, vorbei an Mea, welche gerade in das Zimmer des Blonden wollte, in Loks Zimmer ging, wobei sie den Hausmädchen die Bandagen abnahm. Dann schloss sie die Tür und verriegelte diese. „Was ist den mit Miss Mari los?“ wollte Mea dann von der Hausherrin wissen, diese lächelte, „Sie ist wohl etwas eifersüchtig. Ob sie sich dessen bewusst ist?“ doch schüttelten beiden den Kopf, „Wahrscheinlich nicht!“ sprach sie gleichzeitig und mussten dazu kichern.
Lok hatte sich mittlerweile in sein Zimmer zurückgezogen, welches man ihm eingerichtet hatte. Es hatte ihn anfangs natürlich überrascht das man ihm ein Zimmer eingerichtet hatte und er wollte auch ablehnen, doch meinte Calina das er es annehmen solle und sich wie Zuhause fühlen, da Mari deswegen sonst sicher traurig werden würde, weshalb er es letzten Endes dann doch annahm. Ihn erstaunte die Größe des Zimmers, welches genauso groß war wie das von Mari, welches schon immens groß war. Dort hatte er bemerkt dass seine Sachen auch schon da waren. So zog er sich den Bademantel aus und zog sich seinen Pyjama an und setzte sich aufs Bett. Aber dann ging die Tür auf und Mari kam herein, welche die Tür hinter sich schloss und verriegelte.
Lok war etwas überrascht, „Mari? Deine Mutter sagte mir doch dass mir Mea dann den Verband wechseln wird.“ doch schüttelte die Rothaarige den Kopf, „Nein Lok. Mea hat gerade etwas anderes zu tun.“ log sie, obwohl sie nicht wusste warum, „Daher werde ich dir den Verband wechseln. Etwas dagegen?“ fragte sie nun unschuldig, was für sie normal war und wie Lok sie von der Universität kannte. Dabei hatte sie ihren Kopf schief gelegt und lächelte süß, woraufhin sich bei Lok ein ganz zarter Rotschimmer bildete, was Mari aber gar nicht bemerkte, „Zieh dich bitte aus, Lok.“ bat sie dann. Lok kam ihrer bitte nach und knöpfte das Oberteil seines Pyjamas auf und zog es sich anschließend aus. Doch fiel sein blick dann aus Mari und wurde deswegen rot. Sie hatte nur ein Seidennachthemd an, welches durchsichtig war. Zu seinem Glück oder seinem Pech, da Lok nicht wusste wie er seine Gefühle einordnen sollte, hatte sie unter dem Nachthemd einen weisen Slip an, wodurch ihr Intimbereich für ihn immer noch verhüllt blieb. Das seine Klassenkameradin gut aussieht hatte er ja gewusst. Doch bekam das alles nun ein völlig anderes Bild. Nach wenigen Momenten kam die Rothaarige seine blick auch mit und wurde leicht rot im Gesicht. Anderseits sah sie dass als einen Pluspunkt für sie, einen großen Pluspunkt. Aber dann setzte sie sich neben Lok aufs Bett und legte die Bandagen, welche sie in der Hand hielt neben sich ab. Dann löste sie Loks nasse Verbände und warf diese in den Mülleimer. Hinterher nahm sie die Bandagen und band sie ihm um. Doch ihre Hände ließ sie an seinem Arm verweilen und sah verlegen aufs Bett.
„Danke Mari.“ sprach Lok nun in seinem üblichen Freundlichen Ton. Mari viel erst jetzt auf dass sie Loks stimme bisher kaum gehört hatte, da er an der Uni ja keine Freunde hatte und sich auch sonst immer total unauffällig verhielt. Im Unterricht wurde er auch kaum aufgerufen. Daher waren sowohl seine Stimme als auch sein Name an der Uni sehr unbekannt. Er war dort fast wie ein Phantom. Er war da und doch war er es auch nicht. Er war auch der einsamste der Uni, da sein Vater und seine Mutter ja nie zu sehen waren. Mari hatte ihn einige Male beobachtet wie er dort einsam saß und wollte eigentlich mit ihm reden, doch waren jedes mal lästige Verehrer aufgetaucht, weswegen sie nie dazu kam.
Doch dann entschloss sie sich, nachdem sie in ihren Gedanken hing, Lok zu antworten, „Kein Problem.“ dabei hatte ihre Stimme auch einen verlegenen Ton. „Du Lok.“ erhob sie wieder ihre Stimme, welche dieses mal allerdings sehr leise, war sodass Lok sie nicht gehört hatte, wenn er nicht direkt neben ihr sitzen würde, „Ja Mari... was ist den?“ dabei sah er sie mit einem Freundlichen Lächeln an, war wegen ihres Nachthemds allerdings immer noch rot, doch konnte er dies überspielen, indem er nicht auf ihre Brüste, welche man wegen ihrer Größe nur unschwer übersehen konnte, sondern in ihr Gesicht sah. Doch Mari sah ihn immer noch nicht an, „Kann... kann ich heute bei dir schlafen?“ dabei war ihre Stimmte immer noch sehr leise und verlegen. Lok überraschte das ein wenig, „Ähm... ja, natürlich.“ antwortete er. Dann blickte sie wieder in sein Gesicht, wobei sie einen Rotschimmer im Gesicht hatte, was sie süß erscheinen lässt, so findet Lok dass zumindest.
Gegen 22 Uhr lief Calina noch einmal durch die Gänge des Hauses, wobei sie auf Mea traf, die gerade aus dem Bad kam und sich nur ein knappes Handtuch um gewickelt hatte, wie Calina es von ihr kannte. „Mea!“ damit drehte sie sich um, „Oh. Miss Calina! Was kann ich für sie tun?“ wollte das Mädchen wissen, „Mea.“ begann die Hausherrin, „Hast du Mari oder Lok gesehen?“ doch schüttelte diese den Kopf, „Nein, Miss Calina. Es tut mir leid, aber ich habe weder Miss Mari noch Master Lok gesehen. Zumindest nicht seit Miss Mari heute in Loks Zimmer verschwunden ist und dieses verriegelte.“ dazu lächelte Calina. Wie eifersüchtig Mari auf das Hausmädchen in jenem Moment war brachte die Mutter noch immer zum lächeln. Doch würde sie etwas anderes interessieren, „Mea. Sag mal... was hältst du von Lok?“ „Naja...“ begann sie und sah dabei Calina ins Gesicht, welche einen zarten Rotschimmer erkennen konnte, „Lok ist schon ein netter Junge. Aber süß ist er, dass muss ich selbst zugeben. Also mir gefällt er.“ „Danke Mea. Das war es für heute. Du kannst dich schlafen legen.“ sprach die Hausherrin dann und die Braunhaarige ging weiter in ihr Zimmer, welches, sehr zu Maris bedauern gegenüber von Loks war. Doch Calina lächelte nur weiter, „Tja Mari. Da hast du nicht nur einen netten Jungen gefunden, der dir anscheinend gleich ans Herz gewachsen ist, sondern hast mit Mea nun auch noch eine Rivalin bekommen. Au man... das wird lustig.“ dann lief sie weiter, „Wie es den beiden wohl geht.“ so begab sie sich zum Zimmer des Sucher Neulings. Doch als sie dort war und die Türe öffnete wollte, ging sie nicht auf, „Verschlossen!“ doch hielt sie nun ihre Hand vor den Türgriff und ihre Hand begann zu leuchten, es machte >Klick< und die Tür öffnete sich von alleine. Als Calina eintrat, erblickte sie sofort das Bett, wo Lok schlief. Doch bei ihm lag Mari, welche sich eng an ihn gekuschelt hatte und dabei ein lächeln im Gesicht hatte. Um sie nicht zu wecken verließ sie das Zimmer wieder. Dabei leuchtete ihr Hand wieder und es gab ein weiteres >Klick!< und die Tür war wieder verschlossen. Mit einem lächeln auf den Lippen machte sich die Frau auf den Weg in ihr Zimmer. „Tja Lok.“ sprach sie zu sich selbst. „Da hast du wohl eine Lehrerin gefunden welche dir das Handwerk der Suchenden beibringt. Ob sich noch mehr zwischen euch entwickelt? Ich freue mich schon darauf wie es weiter geht.“ damit ging sie in ihr Zimmer, löschte die letzten Lichter in Flur, schloss ihre Tür und legte sich in ihr Bett, wonach sie noch das Licht in ihrem Zimmer löschte.
Das war es dann schon. Hoffe es hat euch gefallen.
PS. Sophie, Dante usw. werden auch noch vor kommen. Zudem wird es auch kleiner und größere Liebeskriege um Lok geben.
Der namenlose Titan
Sorry fürs Warten. Hier kommt Kapitel Nummer 3. Viel Spaß beim Lesen.
Am nächsten Tag schrieben Lok und Mari Geschichtsprüfung in der Uni. Während Mari dem ganz gelassen entgegen sah, war Lok ziemlich nervös war, was Mari zum kichern brachte. Als nach dem ganzen Stress der Unterricht zu Ende war, war Lok verschwunden. Mari machte sich natürlich sofort sorgen, doch hatte sie andere Probleme, denn sie hatte wieder einmal eine ganze Menge an Verehrern, um die sie nicht gebeten hatte. Doch Mari wäre nicht sie selbst wenn sie den Jungs einfach den Marsch blasen würde. Aber dann erklang eine Stimme, „Mari! Wo bleibst du den?“ damit kam Sophie, welche die Jungs einfach beiseite schob und Mari dort heraus hinter sich her zog, wobei die Jungs dem einfach hinter her sahen.
Ein paar Minuten später hatten sie die Uni hinter sich gelassen und gingen durch die Straßen, „Danke für die Hilfe Sophie.“ bedankte sich die rothaarige. „Ach was.“ kam es von Sophie, „Das geht einem auf Dauer doch auf die Nerven.“ dazu kicherte Mari und nickte, „Ja. Aber was soll ich da den machen? Es wäre doch genau ihnen einfach zu sagen dass sie abhauen sollen.“ nun war es Sophie die kicherte, „Mari, du bist zu lieb. Wenn du es ihnen nicht sagst, werden sie dich ewig nerven. Auf diese weiße wirst du nie einen Freund finden.“ als Sophie dann ins Maris Gesicht sah, bemerkte sie wie Rot das Mädchen geworden war, „Was ist den mit dir los? Hast du dich etwas schon verguckt?“ Mari sah so mit einem verlegenem Blick zu Boden was Sophie gar nicht von ihr kannte, „Ich weiß es nicht... Meine Mutter meinte bereits zu mir das ich meine Gefühle ordnen muss, denn diese fahren seit gestern Achterbahn.“ nun hatte Sophie ein lächeln im Gesicht, „Zu denken dass du dich auch einmal verliebst. Wer ist es denn?“ nun hatte Mari auch noch einen verlegenen Gesichtsausdruck, „Er geht in unsere Klasse, aber ist eigentlich wie ein Phantom.“ das ließ Sophie aufhorchen, „Phantom! Er ist also da, doch ist er es nicht.“ dazu nickte die Rothaarige, „Ja, er sitzt direkt hinter dir.“ nun begann Sophie zu überlegen, „Hinter mir... wer sitzt den da?“ doch egal wie lange sie überlegte, sie kam auf keine Antwort, „Sorry, aber ich weiß wirklich nicht wer hinter mir sitzt. Ich habe bisher nie bemerkt das dort jemand sitzt.“ nun kicherte Mari kurz, „Das ist auch kein Wunder... so gut wie keiner an der Uni weiß das es ihn gibt. Und von den wenigen die es wissen, kennen nur wenige seinen Namen und von denen kennen noch weniger seine Stimme. Doch ist er verdammt süß. Schwärmte sie von ihm. Doch dann blieben sie stehen, „Wir sehen uns dann nach den Ferien.“ sprach Sophie, worauf Mari nickte, „Ja. Bis dann.“ damit trennten sich ihre Wege.
Als Mari daheim ankam, fand sie im Wohnzimmer ihre Mutter, sowie Lena und Bianca vor, vom Blondschopf fehlte allerdings jede Spur, was Mari wunderte, „Wo ist den Lok?“ nun war auch die Hausherrin überrascht, „Huch... ich dachte er sei bei dir.“ sprach sie verwundert, doch schüttelte Mari den Kopf, „Nein, nach dem Unterricht war er verschwunden.“ damit drehte sich Mari um und hatte dazu einen besorgten Gesichtsausdruck. Doch dann hörten sie Schritte. Als sie dann in die Richtung sahen, entdeckten sie Mea. „Mea!“ begann Mari gleich, „Hast du Lok gesehen?“ Mea schüttelte dazu den Kopf, „Nein, ich habe Master Lok seit gestern Abend nicht mehr gesehen.“ der besorgte Ausdruck in Maris Gesicht besserte sich dadurch nicht wirklich.
Der Blondschopf war noch in Venedig unterwegs. Derzeit saß er am Meer und blickte auf dieses hinaus. In seinen Händen hielt er dabei seine 2 Amulette. In der rechten das Amulett welches er aus dem Rätsel von Maris Vater erhielt und in der linken das welches ihm sein Vater hinterließ. Lok hatte schon bemerkt das die beiden Amulette mit ihm machten was sie wollten. „Ich weiß einfach nicht mehr weiter.“ sprach Lok dann. Doch steckte er die Amulette dann weg und sah gedankenverloren hinaus aufs Meer, „Ich verstehe die Welt nun echt nicht mehr.“ sprach er, wobei er nun auf die Amulette blickte. Doch das Amulett, welches ursprünglich Maris Vater gehört hatte, begann dann zu leuchten, „WAH!!!“ kam es vom Blondschopf, da er dies nun noch weniger verstand als er es ohne schon tat. In diesem Moment wünschte er sich sein Leben vor dem Kontakt mit Mari und diesen Anzugträgern zurück.
Im Hause Crystal waren alle überrascht, als Lok plötzlich aus dem Nichts auftauchte. Mari war natürlich die Erste, die zu den, momentan bewusstlosen, Jungen gerannt war, „Lok!“ dabei klang die Rothaarige besorgt, was ihrer Mutter ein lächeln ins Gesicht trieb. Doch gesellte sie sich nun zu ihrer Tochter, welche Loks Kopf mittlerweile auf ihrem Schoss abgelegt hatte, wozu sie lächeln musste. „Bringe ihn am besten ins Bett. Dort kann er sich in ruhe ausruhen.“ sprach Calina, wozu ihre Tochter nickte, „Schwebekapsel!“ damit schwebte Lok in einer Kapsel, welche Mari nun folgte, die sich auf dem Weg zum Zimmer gemacht hatte. Doch suchte sie nicht seines auf. Nein, sie nahm ihres, wo sie Lok in ihrem Bett ablegte und zudeckte. Sie legte sich dabei neben ihn auf die Decke, wobei sie sich mit ihren Ellenbogen auf dem Bett abstützte und ihren Kopf auf ihren Händen abgelegt hatte. So betrachtete sie den Jungen etwas, wobei ihr blick wieder einmal auf seinen Lippen lag, wobei sie eine zarte Röte auf ihre Wangen bekam. Sie musste zwangsläufig daran denken, wie sie ihn gestern geküsst hatte. Und nun lag der Junge in ihrem Bett. Auch wenn ihre Mutter gesagt hatte, das sie ihre Gefühle erst einmal ordnen muss, so wusste sie schon in welche Richtung diese ganz klar gingen, weshalb sie sich nun auch die Freiheit nahm folgendes zu tun. So beugte sie dich über ihn, doch hielt sie, kurz bevor ihr Lippen seine berührten, wieder an und blickte auf sein Gesicht, was ihre Röte nun verstärkte. Doch nahm sie dann all ihren Mut zusammen, schloss ihre Augen und legte ihre Lippen sanft, aber dennoch mit druck, auf die seinen.
Dabei bemerkte sie nicht wie ihre Mutter keine zwei Meter hinter ihr stand und lächelte. Sie hatte schon vermutet das so etwas passieren würde. Doch sagte sie nichts dagegen, da Mari nun immerhin Interesse am anderen Geschlecht zeigt. So machte sie mir ihrer Digitalkamera ein Foto der beiden, ehe sie leise, um nicht bemerkte zu werden, den Raum verließ und sich ins Wohnzimmer begab. Dort rief sie über den Fernseher Sandra an. Diese war nun etwas überrascht, „Hallo Calina. Was verschafft mir die Ehre?“ wollte die doppelte Mutter wissen. Calina lächelte jedoch, „Dein Sohn ist wirklich etwas besonderes.“ sprach die Rothaarige, wozu die Blonde nickte, „Das weiß ich schon. Aber was genau ist eigentlich passiert?“ darauf war Sandra nun neugierig, wozu Calina antwortete, „Er hat sich Maris Herz genommen.“ damit zeigte sie das Bild, welches sie vorhin von den beiden gemacht hatte, was Sandra sehr überraschte, „Oh mein Gott!“ dabei hielt sie sich nun eine Hand vor ihren Mund, „Da hat er aber ordentliche Arbeit geleistet, das er von ihr seinen Ersten Kuss bekommt.“ auf diese Worte kicherte Calina, was Sandra verwunderte, „Was ist?“ die Irin wusste nun wirklich nicht mehr weiter, „Das war nicht sein erster, sondern sein dritter! Er und Mari hatten gestern schon ihren ersten Kuss! Und obendrein haben sie gestern in selben Bett geschlafen.“ offenbarte Calina. „Da hat sie sich aber einen guten ausgesucht.“ erklärte Sandra, wozu ihre Freundin nickte, „Ich wollte dir zudem noch Bescheid sagen das Lok nun einer von uns ist!“ das überraschte die Blonde nicht wirklich, „Es war nur eine Frage der Zeit bis dies geschieht. Ich weiß das Eathon auf der ganzen Welt Rätsel, Hinweise und Titanen versteckt hat, die Lok durch unsere Welt führen werden. Doch bitte ich dich... Pass auf ihn auf. Ich will meinen Sohn nicht auch noch verlieren.“ bei den letzten Worten klang sie etwas traurig, was Calina bemerkte, „Keine Sorge. Ihm wird schon nichts passieren. Außerdem bezweifle ich das Mari ihn alleine lassen wird.“ dazu nickte Sandra, „Danke.“ damit trennten sie die Verbindung. So schritt diese zum Fenster und sah hinauf in den Himmel, „Eathon!“ sprach sie dabei leise, „Wo bist du? Was ist vor 10 Jahren nur geschehen? Und das wichtigste... Welches Antike Geheimnis hast du Lok vermacht?“ doch eine Antwort hatte sie nicht parat.
Am Nachmittag, nachdem Lok etwas gegessen hatte, befand er sich zusammen mit Mari und Calina in einem großen Raum, „So Lok.“ begann die Hausherrin, „Damit du dich gegen unsere werten Agenten der Organisation auch schützen kannst, weihen wir dich nun in die Geheimnisse der Suchenden ein.“ doch verstand Lok im Moment nur Bahnhof, „Hä...“ dazu kicherten die beiden Damen, was Lok auch nicht begriff, weshalb Calina nun begann, „Doch dazu musst du die stärkste Waffe der Suchenden kennen. Früher, heute und als auch in Zukunft wird das immer sein Wille sein, aus denen ein Suchender seine Kraft bezieht.“ erklärte sie, woraufhin ihre Tochter fortfuhr, „Wenn du ihn beherrscht, kannst du dadurch Kräfte freisetzten und Titan erwecken.“ damit sah er zwischen den beiden Rothaarigen hin und her, da das momentan einfach zu viel für ihn war, „Ich verstehe aber immer noch nicht wie mir das helfen soll. Ich bin kein Suchender, auch wenn mein Dad einer war.“ damit sah er erwartungsvoll zu Mari, in der Hoffnung das sie versteht, doch diese lächelte nur und schritt nun auf ihn zu. Als sie vor ihm stand, legte sie eine Hand ein seine Wange, ehe sie die andere Hand unter das Amulett ihres Vater schob, welches Lok um den Hals trug, „Lok... in dem Moment als du das Amulett meines Vaters berührt hast, wurden die Kräfte der Suchenden bei dir frei. Du bist nun einer von uns.“ erklärte sie ihm. Lok sah nun weich zu ihr, „Wirklich?“ dazu nickte sie. Dann ergriff ihre Mutter das Wort, „Ja. Aber bevor dieses Amulett nutzen kannst, brauchst du mehr Erfahrung. Vor allem da dieses Amulett eine Klasse für sich ist.“ damit sahen die Studenten zu Calina, da sie nun neugierig waren, „Ich dachte eigentlich das es sich um einen starken Titanen handelte. Was soll an diesem so besonders sein?“ fragte Mari nun. Calina blickte nun etwas ernster, „Ich weiß auch nicht sehr viel darüber. Seit Jahrhunderten wurden dieses Amulett und der Titan darin stets bewacht. Denn nach dem was mein Mann sagte, gab es keinen Suchenden der je den Namen des Titanen kannte oder sich mit ihm verbinden konnte. Lok!“ damit blickten die beiden Rothaarigen ihn an, „Du bist der Erste! Der Erste dem dies gelungen ist! Der erste Suchende der sich mit ihm verbinden konnte. Und das will etwas heißen.“ damit sah Lok nun ziemlich ratlos drein, „Aber wieso? Wieso war ich der erste? Es gab doch bestimmt schon viele Suchende vor mir.“ damit blickte er auf das Amulett, welches er um dem Hals trug. Mari zuckte dazu mit den Schultern und Calina meinte, „Das weiß ich leider nicht. Doch genaueres können wir leider nicht herausfinden, da sich das Amulett nicht mit dem Holotom scannen lässt. Aber jetzt genug davon. Ich möchte kurz etwas nachschauen. Lok! Du und Mari übt schön.“ damit ließ sie den Jungen mit dem Hoffnungslos verliebten Mädchen alleine, welche sich nun tief in die Augen sahen, was nicht schwer war, da Mari direkt vor ihm stand, welche plötzlich das brennbare verlangen spürte ihn einfach wieder nur zu küssen. Doch konnte sie ihr verlangen in diesem Moment kontrollieren und gab sich diesem nicht hin, sondern entschloss sich dazu mit dem Training weiter zu machen, „Lok. Das Ziel hierbei ist es die Kräfte auf Kommando einzusetzen. Sieh her: Schwebekapsel.“ damit begann Lok in einer Kapsel zu schweben, „Woah...“ er war darüber ziemlich überrascht, doch hatte er momentan andere sorgen, „Ähm, Mari...“ fragte er, während er so umher schwebte, „Lässt mich eventuell heute noch runter?“ diese jedoch lächelte ihn nun mit ihrem engelsgleichen Lächeln an, worauf Lok einen zarten Rotschimmer auf den Wangen bekam. Er hatte dieses lächeln bei ihr schon des öfteren gesehen, doch war dies das erste mal das es in seine Richtung ging. Mehr noch, was es überhaupt das erste mal das dieses Lächeln, das nur das eines Engels sein konnte, für ihn bestimmt war. Nie hatte er sich dies erträumen lassen.
Aber dann ließ sie auch schon wieder runter, worüber er froh war, „Endlich wieder Boden unter den Füßen.“ sprach er erleichtert, was Mari zum kichern brachte. Dass dies Neuland für ihn war bemerkte man sofort. Doch Mari machte dies nichts. Sie hat auch einmal klein angefangen, wenn auch sie schon als kleines Kind zu einer Suchenden wurde, da sie ja nachkomme eines Jahrhunderte alten Sucher-Clans ist. „Jetzt bist du dran.“ mit diesen Worten bekam sie wieder die Aufmerksamkeit des Blonden, welcher nun zu ihr sah, „Versuche nun mich mit dem Zauber hoch zu heben. Und denk daran. Der Suchende bezieht seine Energie aus der Willenskraft in seinem Herzen und seinen Gedanken.“ damit schritt Mari ein paar Schritte zurück, um Lok genügend Platz zu geben, damit er sich konzentrieren kann. Dieser war derzeit ziemlich nervös, was Mari auch bemerkte. Aber verübeln tat sie es ihm nicht. Sie wusste ja nur zu gut wie er sich nun fühlte. Es war das erste Mal das er so etwas tun musste. Sie war damals ja auch nervös gewesen.
Aber dann schloss Lok die Augen und atmete einmal tief durch, ehe er seinen Arm in Richtung Mari streckte und wieder seine Augen öffnete, „Schwebekapsel!“ sprach er nervös, wobei sich nun eine Kugel um Mari bildete, welche dazu wieder nur lächelte, „Gut so... und jetzt lass mich schweben.“ damit hob Lok etwas seinen Arm, worauf die Kugel vom Boden abhob und langsam höher schwebte. Aber dann platzte die Kugel plötzlich, woraufhin die Rothaarige zu Boden fiel, „Mari!“ rief Lok besorgt, doch landete das Mädchen sicher auf ihren Füßen und streifte ihr Kleid erst einmal glatt, ehe sie auf Lok zuging, „Das war nicht schlecht für das erste Mal das du deine Kräfte eingesetzt hast.“ lobte sie ihn, „Aber du darfst dabei nicht so nervös sein.“ erklärte ihm die Rothaarige, „Aber das lernst du schon noch.“ damit entlockte sie dem Blonden ebenfalls ein sanftes Lächeln, „Danke.“ damit machten sie weiter mit den Übungen, bei denen Lok so seine Probleme hatte, da er im Gegensatz zu Mari nicht damit aufgewachsen war. Später kam dann auch noch Mea dazu, welche ihnen etwas zu Trinken brachte und beim Training zusah, was der Rothaarigen nicht wirklich gefiel, da sie lieber mit Lok alleine wäre.
Hoffe doch sehr das es euch gefallen hat. Würde mich über eure Meinungen sehr freuen.
Besuch
Hier kommt Kapitel Nummer 4. Viel Spaß beim lesen.
Seit ihrem ersten Training, waren bereits 2 Tage vergangen und Calina musste zugeben das Lok wirklich verdammt schnell fortschritte macht. Das er Talent hatte, sah ein Blinder. Lok saß derweil auf der Couch im Wohnzimmer und blätterte im Tagebuch seines Vater. Dort hatte er bereits so einige Interessante Sachen gefunden, wir Infos über verborgene Geheimnisse und Titanen, die überall auf der Welt versteckt sind. Als Lok kurz seinen Kopf zur Seite drehte, erblickte er Mari, welche es sich neben ihm gemütlich gemacht hatte und ebenfalls in das Tagebuch blickte. Dass das Mädchen ihn möchte, hatte selbst er bemerkt. Calina saß gegenüber der beiden und lächelte. Sie fragte sich wirklich wie lange es noch dauert bis Lok schnallt was die Rothaarige wirklich für ihn empfindet. Aber hatten sie die ganzen Sommerferien dafür Zeit und zudem lebte er ja nun hier.
Die Stille wurde durchbrochen, als es an der Tür klingelte, weshalb sie aus dem Buch nun hervorsahen. „Lok. Versteck das Tagebuch.“ sprach Calina sofort und Lok folgte. Glücklicherweise gab es auf der Couch ein paar gute Stellen, wo man das Buch verstecken konnte. Wenig später kam dann Bianca wieder, welche einen Mann hinter sich hatte, welchen Calina gut kannte, die nun ihr Gesicht v erzog, „Sieh an, sieh an... Dante Vail!“ dieser nickte, „Es ist eine Weile her, Calina Crystal.“ sprach er und verbeugte sich. Dann bemerkte die Mutter noch ein Mädchen hinter ihm, welches sie auch kannte, „Sophie. Du bist ebenfalls hier?“ diese nickte, „Ja, sieht so aus.“sprach diese, ehe sie sich an ihre Freundin wandte, „Hey Mari.“ begrüßte sie das Mädchen, welche ebenfalls lächelte, „Hey Sophie.“ grüßte sie zurück, wobei Lok nur zusah, da er nicht wusste was er sagen sollte. Er wusste zwar wer das Mädchen war, da er in die selbe Klasse ging und direkt hinter ihr saß, doch wusste er nicht wer dieser Mann ist.
Etwas 10 Minuten später saßen alle beisammen und hatten einen Tee vor sich stehen. „Also Dante...“ sprach Calina, „Ich höre... was führt dich hierher oder eher... was willst du?“ fragte sie direkt, weshalb Dante meinte, „Nun ja...“ damit schielte er zu Lok, womit sich Calinas Gesichtsausdruck verfinsterte, „Tu ihm was und du kannst dir ein Zimmer im Krankenhaus buchen... und das gewiss für eine etwas längere Zeit!“ drohte sie ihm, woran Dante merkte das der Junge eine, für die Familie Crystal, wichtige Person ist und fragte dann vorsichtig, „Ist er...?“ dazu nickte die Frau, „Ja. Mari lehrt ihm derzeit alle Grundlagen, die er wissen muss.“ erklärte sie, „Aber zurück zum Thema. Warum bist du hier?“ fragte sie nach womit Dante meinte, „Guggenheim hat mich hierher geschickt, damit ich dich wieder zur Vernunft bringe.“ erklärte er, womit Calina meinte, „Damit wir uns verstehen, Dante Vail!“ sprach sie nun streng, was Lok gar nicht von ihr kannte, „Ich bin sowohl vernünftig als auch bei klarem Verstand. Wenn dein ehrenwerter Guggenheim meint mich wieder in die Huntik Vereinigung zurückbringen zu müssen, soll er gefälligst selbst hier auftauchen und sich den Hintern versohlen lassen, anstatt sein Schoßtier vorzuschicken.“ erklärte sie, „Nur weil Meine Tochter euch ab und zu einmal hilft, braucht ihr es nicht als selbstverständlich halten und denken das sie eine von euch ist, geschweige den glauben das ich zurück komme.“ sprach sie ziemlich direkt, „Denn wir beide wissen wer hier die bessere ist.“ dazu nickte der Mann, da sie leider recht hatte.
Lok war nun ziemlich erstaunt, sodass er an Mari gewandt fragte, „Mari. Was ist den mit deiner Mutter los? So habe ich sie bisher ja noch nie erlebt.“ diese lächelte, „Keine Sorge. Dir tut sie nichts.“ dann sah sie zu ihrer Mutter, bei der man denken könnte das sie den Elite-Suchenden gleich frisst, „So ist sie nun einmal. Sehr direkt und wenn ihr etwas nicht passt, na ja... du siehst es ja.“ dazu nickte der Blondschopf, „Und wer sind unser beiden Gäste nun genau?“ fragte er nach, womit die Braunhaarige das Wort ergriff, „Mein Name lautet Sophie Casterwill. Ich bin eine Klassenkameradin von Mari und ebenfalls eine Suchende.“ stellte sie sich vor. Mari kicherte nun, „Zu deiner Info... Lok ist ebenfalls in unserer Klasse.“ das erschreckte Sophie, „Was...“ „Ich sitze direkt hinter dir.“ erklärte er, was das Mädchen überraschte. Dann blickte Mari zu dem Mann im Braunen Mantel, „Das ist Dante Vail. Der Beste Suchende der Huntik Vereinigung.“ nun verzog der Junge sein Gesicht, „Huntik Vereinigung? Was ist das?“ wollte er dann wissen, womit Calina, die das Gespräch durchaus mitbekam antwortete, „Ein Zusammenschluss von Suchenden, der Verhindern möchte das sich die Organisation zu viele Titanen unter den Nagel reist, was ihnen aber dennoch zu oft gelingt.“ erklärte sie. Dante blickte dann zu dem blonden Jungen, „Und du bist...“ fragte er, womit sich Lok vorstellen wollte, „Ich bin...“ doch wurde er dann von Calina unterbrochen, „Ein junger Suchender der mehr Talent besitzt als du es jemals haben wirst.“ sprach Calina ernst, womit Dante nun sein Gesicht verzog. Aber dann erklang eine klingeln, welches Calina sofort zuordnen konnte.
Damit drückte sie auf einen Knopf der Fernbedingung und am riesigen Fernseher, konnte man das Bild eines Mannes erkennen, bei dessen Anblick sich Calinas Gesicht sofort verzog, „Und Dante.“ fragte dieser gleich, „Hast du es geschafft?“ doch schüttelte er den Kopf, „Leider nicht.“ „War auch nicht wirklich anders zu erwarten.“ sprach Guggenheim dann, „Aber das war nicht der eigentlich Grund des Anrufes. Ich habe eine Mission für dich.“ damit änderte sich Dantes und Sophies Gesichtsausdruck, „Worum geht's?“ damit begann Guggenheim mit der Erklärung, „Gehe nach Frankreich. Dort gab es einige anormale Aktivitäten an einem Fluss.“ das gefiel Dante nicht, „Gab es verletzte?“ „Zwei wären fast ertrunken.“ kam die Antwort, damit hatten sowohl Lok als auch Mari besorgte ausdrücke im Gesicht, aber machte Dante dann weiter, „Zufällig in der Nähe von Ruhr?“ dazu nickte Guggenheim, „Ja.“ damit erhob sich Sophie, „Aber natürlich... die Legende des Gargoyle!“ „Scharfsinnig! Wie alle Casterwills.“ sprach Guggenheim, ehe Dante fragte, „Wie kann ich helfen?“ „Eine neue Generation von Suchenden steht vor der Tür. Sie entdecken nach und nach ihre Kräfte.“ sprach Guggenheim, womit Dante zu dem Blondschopf sah, ehe er wieder zum Bildschirm blickte, „Und nachdem sich der Gargoyle seit Jahrhunderten nicht gerührt hat, denkst du das er jetzt zusammen mit den Suchenden erwacht.“ dazu nickte der Mann.
Aber dann ergriff Lok das Wort, „Calina! Könnten sie mir das ganze bitte etwas genauer erklären?“ diese nickte und sprach nun mit einem freundlichen Ton, „Aber natürlich. Wie ich dir bereits erklärt habe, gibt es auf unserer Welt unzählige Geheimnisse, wie Titanen die gut geschützt sind. Viele dieser Titanen schlafen. Aber hin und wieder geschieht es das sie erwachen. Meistens hat das einen besonderen Grund.“ dazu nickte Dante und fuhr fort, „Beim Gargoyle zum Beispiel, kommt es nah das er nun, da die nächste Generation im Anmarsch ist, nun aus seinem Schlaf erwacht.“ „verstehe kam es von Lok.“ welcher das Amulett, welches er um seinem Hals trug nun anhob und es betrachtete, „So wie dieses hier?“ dazu nickte Calina, „Richtig. Aber glaube ich das Guggenheim in gewisser weise recht hat. Aber besten kannst du deine Fähigkeiten ausbauen, wenn du sie in der Praxis anwenden kannst.“ dann drehte sie sich wieder zum Bildschirm, „Aber gehst du mir nicht aus Missionen von der Huntik Vereinigung, da diese die Neigung haben das sie sehr gerne auf Agenten der Organisation treffen.“ auf diese Worte sah Guggenheim seine Chance, „Um das zu verhindern wäre es am schlauesten das du zurück kommst. Den so kannst du verhindern das sie zu viele in die Finger kriegen.“ damit änderte sich wieder ihre Mine, „Träum weiter. Lino und Eathon haben genug Information von verborgenen, Zaubern, Geheimnissen und Titanen gesammelt, das ich beiden gut ausbilden kann und sie sich nebenbei eine gute Sammlung zusammentragen können.“ erklärte sie, womit Sophie überrascht war, „Wenn das so ist verstehe ich nicht wieso sie diese nicht der Huntik Vereinigung zur Verfügung stellen.“ damit drehte sich die Rothaarige zu ihr, „Ganz einfach. Ich bin Vorsichtig. Und nebenbei haben die bereits genug Arbeit. Denn wenn ich mich nicht verhört habe, wartet auf dich und Dante ein verrückter, Wasserspeiender Titanen.“ damit nickte Dante, „Da hat sie recht, Sophie. Gehen wir.“ damit standen beide auf, „Wir müssen dann. Entschuldigung das wir eure Wertvolle Zeit in Anspruch genommen haben.“ damit gingen die beiden auch schon.
Als diese weg waren, sprach Guggenheim, „Was habt ihr nun vor?“ Calina blickte zu den beiden dann, „Ihr fliegt nach Griechenland!“ erklärte sie, womit Lok ratlos schaute, „Nach Griechenland?“ damit blickten er und Mari sich an, ehe Calina fort fuhr, „Ja. Ihr geht zum Tempel der Aphrodite. Dort ist ein Titan versteckt, den ihr euch holen sollt. Zudem gibt es da vielleicht noch das so eine oder anderen Geheimnis oder Rätsel für euch zu ergründen.“ bei der Erwähnung des Rätsels, schlich sich ein lächeln auf Loks Lippen, er liebte Rätsel über alles. Viellicht gab es ja auch noch welche wie das von Maris Vater, wo er seinen ersten Titanen bekam. Das fiel Mari auf, welche kurz davor war wieder über ihn herzufallen. Calina wusste das und trennte die Verbindung zu Guggenheim, „diese Nervensäge. Die haben doch selbst genug Arbeit mit der Organisation.“ dann wandte sie sich an die beiden, „Ihr fliegt morgen früh. Griechenland ist ja nicht weit.“ dazu nickten die beiden, welche das Tagebuch wieder aus dem Versteckt geholt haben, welches Lok wieder durchblätterte, „Hier haben wir es ja.“ sprach er und deutete auf die Seite, „Mein Vater war ebenfalls dort.“ erklärte er, womit Mari meinte, „Einen Grund mehr dorthin zu fliegen und den Tempel zu Untersuchen.“ doch pendelte dann Ein Amulett direkt vor seinem Gesicht, welches ihm Calina hinhielt, „Der ist für dich.“ Lok blickte etwas unsicher, doch nahm er es dann, „Ähm... danke.“ als er es nahm leuchtete es kurz auf, was ein Zeichen für eine Verbindung war, „Du hast wahrlich mehr Talent als jeder Suchende der Huntik Verneigung.“ sprach sie, ehe sie sich umdrehte und den Raum verließ, wobei sie die zwei Teenager alleine zurück ließ. Was ihm Tempel der Aphrodite auf sie wartet, konnte sich Calina denken. Ebenfalls das Lok bestimmt noch einiges von der Rothaarigen zu Gesicht bekommen wird, was ihm bestimmt noch die so eine oder andere Röte ins Gesicht treiben wird, dessen war sie sich bewusst. Doch auch Mari sollte nicht ungeschoren davon kommen. „Was zwischen den beiden noch geschehen wird? Ich bin da mal sehr gespannt.“ sprach sie mit einem lächeln.
Das war es dann auch schon. Hoffe doch das es euch gefallen wird. Würde mich über eure Meinungen wirklich freuen.
Im Tempel der Aphrodite I
Hier kommt das nächste Kapitel. Hat etwas gedauert, da ich nicht genau wusste wie ich das mit dem Tempel am besten beschreiben sollte. Viel Spaß beim lesen.
Mittlerweile waren Lok und Mari in Griechenland angekommen, wobei sich Lok etwas am Flughafen umsah. Schließlich war er ja zum ersten mal hier. Mari musterte ihn dabei mit einem lächeln. Das er noch nie hier war konnte man erkennen. Aber auch sie musste zugeben das sie noch nie hier war. Sie war zwar schon mit dem Flugzeug über Griechenland geflogen, aber direkt dort war sie auch noch nie. Und jetzt durfte sie zum Tempel der Aphrodite und das auch noch mit ihrem geliebten Lok. Ihr Herz schlug dabei wie wild. Bei den Phantasien die sie hatte, schlich sich auch noch ein zarter Rotschimmer auf ihre Wangen. Doch als sie dann wieder nach vorne blickte und Lok dort sah, erschrak sie sich, da sie das nicht erwartet hatte und fiel auf ihren Hintern, „Autsch.“ jammerte sie dabei. Lok der vor ihr stand reichte ihr dabei eine Hand, welche das Mädchen dann mit einem freundlichen Lächeln im Gesicht annahm und sich von dem Blondschopf wieder auf die Beine helfen ließ. Seine Hand ließ sie aber nicht los, was Lok nichts ausmachte, hatte er schon romantischere Sachen mit ihr erlebt, wie etwa der Kuss, bei dem man schon eher denken könnte das die beiden ein Paar sind.
Lok aber ließ ihre Hand nun los, wobei er sich etwas entfernte, „Ich hol schon mal unsere Sachen.“ damit drehte er sich um und verschwand mit großen Schritten schnell aus ihrer Reichweite. „Hättest du nicht noch etwas warten können?“ fragte sie leise an sich selbst gerichtet, da sie in dieser Situation eine gute Gelegenheit sah, ihre Beziehung etwas voran zu bringen. Aber Lok bemerkte es entweder nicht oder er war noch nicht bereit. Beide Varianten missfielen Mari. Ihr war bewusst, wenn sie wollte konnte sie jeden Jungen haben, aber das wollte sie nicht. Sie hat sich in Lok verliebt und will diesen auch. Nicht irgend einen anderen sondern Lok, welchem sie in diesem Moment hinterher sah. Dabei schlug ihr Herz schneller.
Etwas später kam Lok dann auch schon mit ihren Taschen wieder, wobei Mari ihre gleich entgegen nahm. So verließen sie gemeinsam den Flughafen, wo sie anschließen in ein Taxi stiegen und losfuhren. Ihr Ziel war das Hotel, in welchem Calina ein Hotel für sie gebucht hatte. Während der Taxifahrt, sah der Ire aus dem Fenster, was der Rothaarigen natürlich nicht unbemerkt blieb, „Wahrst du noch nie in Griechenland?“ fragte sie dabei mit einem lächeln. Lok, der nun zu ihr sah schüttelte den Kopf, „Nein, noch nie.“ erklärte er, ehe er seinen Blick wieder aus dem Fenster wandte. Das warme Lächeln der Schönheit neben ihm bekam er nicht mehr mit. So ging die Taxifahrt weiter, bis sie schließlich am Hotel ankamen. Nachdem sie bezahlt und ausgestiegen waren staunte Lok nicht schlecht über das Luxus Hotel, „Wahnsinn!“ Mari lächelte dazu, sagte aber nichts. So hakte sie sich dann bei Lok ein, „Gehen wir.“ damit zog sie ihn in Richtung des 5 Sterne Hotels.
In der Eingangs und Empfangshalle des Hotels war Lok noch erstaunter als er es draußen schon war. So schritten sie dann zum Empfang, wo sie schon erwartet wurden. „Guten Tag.“ sprach die Dame dort, „Was kann ich für sie tun.“ Mari, welche sich von Lok löste, sprach dann, „Hallo. Mein Name lautet Mari Crystal. Für uns wurde ein Zimmer reserviert.“ damit Dame nickte dazu, „Warten sie kurz.“ damit tippte sie auf ihrer Tastatur herum, ehe sie meinte, „Ja. Hier haben wir es schon.“ damit drehte sich die Frau um und suchte kurz etwas, ehe sie sich wieder an die Studenten wandten, wo sie ihnen den Schlüssel gab, „Hier. Einen Schönen Tag noch.“ damit nickten die beiden und gingen auch schon.
Auf dem Zimmer erlebte Lok seine nächste Überraschung. Maris Mutter hatte anscheinend keine Kosten gescheut und die beste Suite gebucht die es im Hotel gab. Das Zeigte sich an der Luxuriösen Ausstattung, welche zwar der im Hause Crystal keine Konkurrenz machte, doch auch ziemlich teuer war. Als sie ins Nebenzimmer gingen, welches sich als das Schlafzimmer herausstellte, ließ Lok seine Tasche fallen, da er damit nicht gerechnet hatte. Im Zimmer stand ein großes Ehebett, auf dem viele Rosenblätter verteilt lagen. Mari gefiel dies. So stellte sie ihre Tasche leise neben der von Lok ab, ehe sie ihre Arme von hinten um seinen Hals legte und sich an ihn schmiegte. „Freu dich schon einmal auf heute Nacht, süßer.“ flüsterte sie dabei mit leicht verführerischer Stimme in sein Ohr. Lok wurde auf diese Worte rot, da er sich nun etwas ganz und gar nicht Jugendfreies vorstellen wollte. Mari, die sich denken konnte wohin seine Gedanken gerade schweiften, musste deshalb kichern. Sie musste sich zwar nun dasselbe vorstellen, doch anders als Lok hatte sie damit kein Problem. Denn während sie zu ihren Gefühlen steht, hatte Lok damit noch so seine Probleme diese überhaupt einzuordnen. Er wusste das er Mari sehr mag, weiter konnte er seine Gefühle allerdings noch nicht einordnen.
Einige Minuten standen sie so, ehe das Mädchen ihren Freund weiter ins Zimmer schob, wo sie diesen auf das Bett schubste. Lok war darauf natürlich nicht gefasst gewesen und drehte sich um, nur um Mari zu bemerken, welche sich gerade auszog, weshalb Lok nun zur Tomate wurde, den Mari war mit Abstand das schönste Mädchen an der Uni, wenn nicht in ganz Venedig. Das sie ihm eine solche Aussicht bieten würde, das hätte er nicht erwartet. „M... Ma... Mari...“ stotterte Lok, weshalb sich das Mädchen nun zu ihm drehte, „Was ist?“ fragte diese mit einem lächeln. Lok, der aufgrund des Anblicks nun richtig rot wurde, meinte dazu, „Warum... ziehst du dich aus?“ diese lächelte dazu, „Ich ziehe mir ein anderes Kleid an.“ erklärte sie, als wäre es das natürlichste der Welt. Lok hingegen wusste nicht was er mit diesem Mädchen machen sollte.
So tauschte die Schönheit ihr weißes Kleid, gegen ein schlichtes Gelbes Sommerkleid. Als das getan war, verließ sie sie gemeinsam mit Lok das Hotel um sich den Tempel der Griechischen Göttin Aphrodite genauer anzuschauen. Es dauerte nicht lange bis sie die Stadt verlassen hatten, wobei Mari den Wind in ihren Haaren genoss. Es war alles in allem ein Anblick der Lok verzauberte. Auch wenn er an der Uni eigentlich kein wirkliches Interesse an ihr gezeigt hatte, so musste er doch zugeben das sie ihm gefiel. Zudem hatte er sie in den letzten Tag bereits sehr gut kennen gelernt und dementsprechend auch sehr lieb gewonnen. Als er daran dachte was er mit ihr schon erlebt hatte, schlichen sich ein sanftes lächeln auf seine Lippen und eine zarte röte auf seine Wangen. Unbewusst wurde er etwas langsamer, wobei er sich nun mit einem Finger über seine Lippen strich. Dabei musste er an das Gefühl denken Maris Lippen auf den seinen zu spüren. Er musste zugeben, dass das Gefühl, was er in diesen Momenten verspürte, das schönste Gefühl war, was er gespürt hatte. Er konnte sich nicht einmal daran erinnern sich so wohl gefühlt zu haben, als er Rätsel seines Vaters gelöst hatte, was für ihn bisher das schönste war.
Als Lok dann allerdings wieder in die Realität zurückkehrte, musste er feststellten das die Rothaarige stehen geblieben war und ihn mit einen engelsgleichen lächeln musterte. Lok sah daher nun verlegen zur Seite, weshalb das Mädchen kicherte. Wenige Sekunden später hakte sie sich bei ihm ein, „Komm schon Lok. Oder hast du etwa vor hier den ganzen Tag zu verbringen?“ damit zog sie ihn etwas, womit der Blondschopf dann wieder von selbst ging, dass Mädchen aber löste sich nicht von ihm, zu sehr gefiel ihr die nähe des Blonden.
So gingen sie noch einige Kilometer, abseits jeglicher Städte, wobei sich Lok langsam eines fragte. Nämlich wo dieser Tempel überhaupt ist. Doch als sie dann über einen Hügel gingen, hielten sie auf diesem plötzlich an. Denn war vor ihnen, versteckt zwischen den ganzen Hügeln, der Tempel. Der Tempel der Aphrodite. Lok bemerkte aber eines, „Der hat in der tat schon besser Tage gesehen.“ Mari nickte dazu, als sie sich die ganzen Säulen und das Dach ansah, welche schon unzählige Risse und löcher hatten. Andere Teile waren schon abgebröckelt oder zusammengefallen.
So trennte sich Mari von Lok, ehe sie den Tempel betraten. Lok sah sich dort erst einmal genau um. „Ich habe mit das alles irgendwie anders vorgestellt.“ erklärte er, was Mari verstehen konnte, „Dass kommt schon noch. Glaube mir.“ Lok musste dazu lächeln, „Da hast du bestimmt recht. Aber etwas anderes.“ damit drehte sich die Rothaarige nun zu Lok. Dieser sah sie nun ebenfalls an, „Ich habe mich nicht wirklich mit der Griechischen Mythologie beschäftigt, daher kenne ich auch nur die Namen ihrer Götter. Also... Was für eine Göttin ist diese Aphrodite eigentlich? Vielleicht finden wir dann etwas.“ bei der Stimme die Lok gerade hatte, lief sie rot an und musste verlegen lächeln. So vergingen ein paar Sekunden, ehe sie Lok in die Augen sah, wobei sie sich kurz in dem Blau verlor. Doch fing sie sich schnell wieder und schüttelte den Kopf (Nein Mari! Nicht jetzt!! Später!!!) ermahnte sie sich selbst in Gedanken. Doch sprach sie an den Blonden gewandt, „Nun ja... was deine Frage betrifft. Aphrodite ist die Griechische Göttin der Liebe, der Schönheit und der Sinnlichen Begierde.“ als sie dann Lok erblickte, musste sie kichern. Er war rot geworden. Warum konnte sie sich denken. Bei diesem Thema lief sie auch gerne rot an, wenn sie sich diesen Thema im Bezug auf sie und Lok vorstellt.
So trat das Mädchen elegant auf ihn zu und flüsterte ihm dann etwas ins Ohr, weshalb Lok nun noch röter wurde. Mari, der seine Reaktion gefiel, gab dem Jungen nun noch einen kleinen Kuss auf die Wange. Am liebsten Würde sie nun seine Lippen liebkosen, doch lies sie das lieber.
Lok, der sich nun etwas von Mari entfernte und weiter auf den Tempel zuging, holte das Tagebuch seines Vaters heraus, in welchem er etwas herum blätterte. Die gesuchte Seite hatte er auch schnell gefunden. So las er dort etwas herum, als würde er etwas suchen. Mari blieb dabei ein Stück hinter ihm, um ihm so nicht im Weg zu stehen, aber ihm dennoch helfen zu können, sollte er Hilfe brauchen.
Der schritt Lok weiter, „Die Göttin der Liebe...“ damit sah er vom Tage Buch auf, „Hier muss doch irgendwo etwas sein.“ murmelte er. Mari folgte ihm dabei, „Was suchst du denn?“ wollte sie dabei wissen. Da Lok sich weiter umsah und ihre Frage allem Anschein nicht gehört hat, trat sie nun neben ihn und warf selber einen Blick in das Tagebuch. Wenige Augenblicke später wurde ihr alles klar. So sah sie sich ebenfalls um. Der Sonnenschein konnte sich schon denken war er suchte.
So suchten sie die Statue der Göttin, sowie den Bogen um die Staute herum ab. Doch fanden sie nichts. Zum einen lag dies wohl an den starken Schäden, welche der Tempel von Wind und Wetter schon davongetragen hatte. Zum anderen daran das der Tempel die Last der Zeit auch schon zu spüren bekam. Denn erkannte man gut das er schon seit der Antike stand.
So trat er vor eine der Säulen, die er nun genauer ansah. Doch fand er immer noch nichts. Als er dann in die Hocke ging fiel ihm etwas ein. So sah er sich diesen genauer an, ehe er zu einem anderen sah. „Das könnte es sein.“ sprach er leise, doch hörte Mari diese Worte trotzdem. So ging zu Lok, hinter dem sie leicht in die Knie ging und ihre Hände auf ihren Knien ablegte, „Hast du etwas herausgefunden?“ wollte sie nun wissen. Lok nickte dazu, „Ich glaube schon.“ damit sah er ihr erst ins Gesicht, „Hast du dir einmal die Säulen genauer angeschaut?“ damit blickte die Rothaarige zwischen den Säulen umher. Auf Anhieb fiel ihr nichts auf. Doch bemerkte sie es dann auch, „Die Säulen... jede von ihnen besteht aus einer anderen Anzahl von Stücken.“ so sah sie wieder zu ihrem Freund, der mit einem lächeln nickte, „Ja... und das muss einen Grund haben.“ so sah er wieder zur Säule, über welche er mit seiner Hand drüber fühlte. Dabei kam ihm erst nicht merkwürdig vor, dann dann spürte er etwas. „Da ist etwas. Schwebekapsel!“ damit erschien eine Kapsel, welche den ganzen Staub entfernte und weg schwebte. Darunter kam nun ein Zeichen zum Vorschein. Mari sah sich das einmal an, ehe sie sprach, „Das sind griechische Buchstaben.“ damit sah sie sich das Stück nun einmal genauer an, wobei sie mit ihrer Hand den Dreck, wie auch den Staub entfernte, wo weitere griechische Buchstaben zum Vorschein kamen. So sah sie sich um, „Wenn also überall Griechische Buchstaben zu sehen sind...“ „Müssen wir sie nur richtig anordnen.“ beendete Lok den Satz. So erhoben sich beide. „Wirbelwind!“ sprach Mari, ehe der Wirbelwind durch den Tempel zog und den ganzen Staub und Dreck wegwehte. Lok konnte dabei nur tatenlos zusehen.
Doch drehte sich Mari dann zu ihm, wobei sie lächelte. So untersuchten sie die ganzen Säulen, wo Lok etwas auffiel, „Die Buchstaben sind überall. Aber wieso?“ Mari blickte damit auch etwas nachdenklich, „Gute Frage. Aber muss es eine Lösung dazu geben.“ Lok dachte damit nach. (Also... wir sind hier in einem alten Tempel. Auf den Säulen sind Griechische Buchstaben.) doch in diesem Moment kam ihm eine Idee. Er versuchte ob er einen der Teile der Säule bewegen konnte und... er ließ sich drehen. Mari versuchte es in diesem Moment mit dem Teil einer anderen Säule, doch keine Chance. „Dieser hier lässt sich nicht drehen.“ der Blonde sah damit zu einer anderen Säule, „Allem Anschein nach sind nicht alle zum drehen da.“ Mari nickte dazu.
So untersuchten sie die anderen Säulen. Einige Minuten später hatten sie ein Ergebnis. „Diese 4 lasen sich drehen. Bei den anderen...“ „Fehlanzeige.“ beendete Mari den Satz des Blonden. Tatsächlich waren nur 4 Säulen dabei, bei denen sich etwas drehen ließ. Dabei befand sich eine hinter der Staue befand, je eine links und rechts davon und eine vor ihr.
Aber widmeten sich sich dann der ersten Säule, welche hinter der Statue war. „Was da wohl reinkommt?“ fragte Lok neugierig. Mari, die eine Idee hatte drehte an den Teilen herum. Als sie fertig war, sprach sie, „Das ist das einzige was Sinn ergibt.“ Lok legte nun ahnungslos seinen Kopf schief, „Ach ja... und was steht dort geschrieben?“ „Aphrodite!“ antwortete sie einfach mit einem lächeln. „Dies ist ihr Tempel, also ist es doch klar, das sie etwas damit zu tun hat.“ Lok sah damit zur Seite. Es war ihm gerade etwas peinlich, das er daran nicht gedacht hatte.
So machten sie sich an die nächste, welche sich links von der Statue befindet. Das Wort war kürzer, das bemerkten sie daran dass dieses mal mal weniger Stücke da waren, die sich drehen ließen. Lok hatte dieses mal sofort eine Idee, „Aphrodite soll für doch für Liebe und Schönheit stehen. Vielleicht passt eines dieser Worte. Nur welches?“ das wusste er nicht. Mari hingegen hatte schon eine Vermutung und drehte, und hatte auch sofort etwas passendes, wenn auch sie erst am Ende erfahren würden ob dies wirklich passt, was Lok irritierte. „Woher wusstest du was passen könnte?“ Das Mädchen lächelte ihn einfach an, „Als Zeichen für die liebe, wird häufig ein rotes Herz benutzt und das Herz trägt man in der linken Brust.“ erklärte ihm die Schönheit. Doch musste er auf ihre Worte nun auf ihre Brust sehen, wobei ihm ein Gedanke kam, (Bei Mari muss aber ein sehr großes Herz drin sitzen.) dabei hatte sich ein Rotschimmer auf seine Wangen geschlichen. Lok konnte dabei nicht abstreiten das dieses Mädchen ihm gefiel und das nicht nur was ihre Schönheit betraf. Auch vom Charakter her.
Doch wendete er sich dann lieber der Säule, rechts von der Statue, zu. Dort kamen sie schnell zu der Vermutung das es sich um das Wort Schönheit handeln muss. Als auch dort alles richtig zugedreht war, wandten sie sich an die letzte Säule, welche sich unterhalb der Statue befand. Diese bereitete ihnen mehr Kopfzerbrechen. Selbst Mari, welche hier offensichtlich gut zurecht kam, kratzte sich am Kopf. „Mist! Sinnliche Begierde wäre das letzte, doch passt die Übersetzung hier nicht herein.“ So lief das Mädchen mit einem nachdenklichen Gesichtsausdruck um die Statue herum. Lok hingegen war damit beschäftigt verschiedene Zusammensetzungen auszuprobieren. Es war zwar eine schlichte und einfach Idee, doch früher oder später würde man auch damit die Lösung finden, dessen war sich Lok bewusst. Zumindest wenn es hierbei darum ging die Richtigen Wörter zu finden.
Mari musste lächeln als sie Lok sah, „Es ist schön zu sehen mit wie viel Leidenschaft du dabei bist. Kein Wunder, dies ist ja auch dein Erstes Mal.“ die Zweideutigkeit ihrer Wörter fiel ihr dabei nicht auf. Doch Lok der ihre Worte gehört hatte, kam ein Geistesblitz, zusammen mit einem zarten Rotschimmer, den er hatte die Zweideutigkeit durchaus herausgehört. „Leidenschaft... Das ist es!!“ damit wandte er sich an Mari, „Mari!“ diese zuckte kurz zusammen, da sie das nicht erwartet hat, „Wie schreibt man Leidenschaft auf griechisch?“ das Mädchen kapierte schnell was er vorhatte, „Warte. Ich zeige es dir.“ damit drehten sie die Teile der Säule. Als sie diese zu Ende Gedreht hatten, begannen die Buchstaben auf den Säulen rot zu leuchten.
Allerdings kam dies unerwartet, weshalb die beiden etwas zurück gingen. Doch sah Lok dann das auch auf dem Boden, um die Statue herum, Zeichen leuchteten. „Allem Anschein nach, haben wir die richtigen Wörter gefunden.“ stellte er fest. Venedigs roter Engel nickte dazu, „Sieh so aus aber... warum geschieht nichts?“ damit sah sie sich um. Die Buchstaben auf den Wänden, ebenso wie die auf dem Boden. Dort fiel ihr etwas auf. Die Zeichen nahmen im großen und ganzen die Form eines Herzens an.
Mit einer Idee was sie machen könnten, ging sie auf Lok zu, der sie etwas ratlos ansah. „Was machen wir jetzt?“ dabei bemerkte er erst jetzt ihr lächeln, was ein leichtes grinsen hatte. Der Irre konnte gar nicht so schnell schauen, wie das Mädchen ihre Arme um seinen Hals schlang, sich an ihn drückte und ihre Lippen auf seine presste.
Das war nun wirklich das Letzte mit dem Lok jetzt gerechnet hatte. Doch musste er trotzdem zugeben das ihm der Kuss gefiel. So legte er aus Instinkt seine Arme um das Mädchen, welches ihre Augen geschlossen hatte, ehe er seine Augen ebenfalls langsam schloss und sich in den Kuss fallen ließ, denn war dies ja nicht das erste mal das er ihre Lippen zu spüren bekam. Zudem wäre es doch auf Dauer ermüdend zu wissen das man immer wieder jemanden küsst, doch dieser nie erwidert. Mari bemerkte dies und war glücklich darüber. So forderte sie nach kurzer Zeit auch schon einlas, den sie nach einigen Sekunden des Zögerns von Seiten Loks, auch bekam. Nachdem der Zugang offen war, suchte ihre Zunge auch gleich nach seiner, welche sie schneller gefunden hatte als sie gedacht hatte und forderte diese zu einem Zungenspiel auf. Diesen gab Lok erst etwas später nach, wobei das ganze von seitens Mari dominiert wurde.
Was um sie herum passiert, bemerkten die beiden allerdings nicht. So sahen sie auch nicht, dass das rote Licht stärker geworden war. Ebenso sahen sie nicht das innerhalb der Säulen, um die Statue herum rote Ringe, aus den selbe Zeichen die auch am Boden waren erschienen. Nachdem auch die Augen der Statue zu leuchten begannen, wurde dass innere des Tempels in ein rotes Licht getaucht, welches aber kurz darauf wieder verschwand. Aber auch Lok und Mari waren nicht mehr da. Die Teile der Säulen drehten sich damit wieder auf ihre ursprüngliche Position zurück und niemand würde ahnen was hier gerade vorgegangen ist. Ebenso wenig würde jemand ahnen das hier gerade noch 2 Teenager am Knutschen waren.
Doch was genau geschah da? Wo waren Lok und Mari abgeblieben? Und das wichtigste... was wird nun passieren?
Das war es auch schon mit dem ersten Teil von »Im Tempel der Aphrodite«. Beim nächsten mal gibt es den zweiten Teil. Denn versuche ich etwas früher heraus zu bringen. Würde mich über eure Meinungen dazu sehr freuen. Bis zum nächsten Kapitel.
Im Tempel der Aphrodite II
Ist zwar etwas her, doch kommt hier ein weiteres Kapitel und der zweite Teil von »Im Tempel der Aphrodite«. Viel Spaß beim lesen.
Lok und Mari waren nach wie vor in ihrem Kuss gefangen, weshalb sie noch gar nicht bemerkt hatten, dass sie nicht mehr am selben Ort waren. Wie die beiden dorthin gekommen waren, war ein wohl gehütetes Geheimnis.
Etwas später lösten sie sich voneinander, wobei Mari am liebsten noch einmal über ihn hergefallen wäre. Aber daraus wurde nichts, da sich Lok nun umsah. „Wir sind anscheinend nicht mehr oben.“ stellte er fest. Die Rothaarige sah sich damit auch um. „Stimmt. Das muss der richtige Tempel der Aphrodite sein.“ damit ging sie ein paar Schritte, um sich in dem Raum umzusehen, in welchem sie gerade waren. Lok allerdings sah dann nach oben, „Der Tempel der sich an der Oberfläche befindet, dient wohl als Eingang.“ Mari, die nun wieder zu dem Iren sah, nickte dazu, „Ja. Sie haben ihn mit mächtigen Zaubern geschützt, sodass selbst von jenen die die Rätsel gelöst haben, nur wenige hier hinunter kommen.“ Lok lief damit nun auch in diesem runden Raum herum, in welchem an der hinteren Seite, an der Wand, auch eine Staute von Aphrodite stand. Diese sah sich der Blonde Teenager nun genauer an, „Von Hier aus kommen wir vermutlich wieder an die Oberfläche zurück.“ „Das denke ich auch.“ fügte die Rothaarige Schönheit dann hinzu. „Aber sollten wir uns nun genauer im Tempel umsehen.“ auf diese Worte sahen sie zum Türrahmen, hinter welchem es weiter ging. So blickten sie sich kurz in die Augen, ehe sie nickten und losgingen.
Im Gang, der ziemlich groß und breit war, sprach Lok dann, „Hier ist es aber ziemlich finster.“ denn sah man kaum etwas. „Kugelblitz.“ sprach Mari dann, womit eine leuchtende Kugel über ihrer Hand erschien. Diese erhellte nun die Umgebung, bei der Mann zwar auch ohne Licht etwas sehen konnte, aber nicht sehr viel.
„Wow. Ziemlich praktisch.“ stellte Lok fest, wozu Mari einfach lächelte. „Das bring ich dir bei wenn wir wieder Zuhause sind.“ doch blickte sie dann den Gang entlang, der noch weiter ging. Allerdings befand sich ein Stück weiter eine Mauer, welche ihnen den Weg versperrte. Lok, welcher nun mit Mari vor dieser stand, sah sich diese nun genauer an, „Hier kommen wir wohl nicht weiter.“ Mari nickte dazu und legte ihre Hand an die Wand, „Ja, aber muss es hier weiter gehen. Einen anderen Weg gibt es nicht.“ damit sah sie sich um, „Zudem unterscheidet sich diese Wand von den anderen hier.“ Lok überprüfte das nun und musste zugeben, sie hatte recht. So sahen sie sich nun um.
Lok aber bemerkte dann etwas, „Was ist das?“ damit sah die Rothaarige zur ihrem Angebeteten. Dieser sah sich die Wand nun etwas genauer an. Dort befand sich eine runde Vertiefung, die am Ende Kugelförmig war. „Was mag das wohl sein?“ fragte Lok dann, der in die Hocke gegangen war, während das magische Licht nun bei ihm herum flog. Lok sah sich dieses bei nun einmal genauer an, ehe sein Blick wieder auf die Vertiefung in der Wand fiel. „Das konnte sogar passen.“ sprach er dann. Mari hingegen wurde nun neugierig, „Was konnte passen?“ fragte die Rothaarige dann. Das wollte sie schon genau wissen. Lok blickte sie dann an, „Dein Kugelblitz-Licht, könnte genau in diese Vertiefung passen.“
Nachdem Lok Mari dies gesagt hatte, sah sie sich das Licht und die Vertiefung in der Wand einmal genau an, „Stimmt, Lok. Da hast du recht.“ wenige Augenblicke später, flog das Licht vor die Vertiefung, ehe es hinein flog, wo es dann blieb. „Passt perfekt.“ kam es dann von Lok. Mari nickte dazu, „Ja. Doch muss dies einen Sinn haben.“ Lok, der mit Mari einer Meinung war, stimmte ihr dabei zu und sah sich deswegen nun um. Mari tat es ihm dabei gleich. So fiel der Rothaarigen sofort etwas auf, „Hey Lok. Da ist noch eine.“ Lok sah damit zur Rothaarigen. Diese stand ein Stück weiter, wo sich noch eine Vertiefung in der Wand befand. „Kugelblitz.“ sprach die Rothaarige, womit noch ein magisches Licht über ihrer Hand erschien. Dieses flog nun zu Lok. Das tat Mari, da Lok ja erst seit kurzem ein Suchender ist und noch nicht so viel Erfahrung mit den verschiedenen Zaubern hat.
Dieser blicke nun zur Wand auf der anderen Seite. Als er näher heran ging, folgte ihm das Licht, wobei er bemerkte, dass die Wand dort ebenso eine Vertiefung hatte. Als Lok hinüber zur anderen Seite sah, wo Mari ein Stück weiter bei der nächsten Vertiefung stand, fiel Lok, als er zu der Vertiefung sah, in der sich der Kugelblitz befand, auf das sich diese Vertiefung genau gegenüber der befand, vor welcher er gerade stand, „Da muss mehr dahinter stecken.“ so bewegte er seine Hand etwas, wobei ihm das magische Licht folgte. Dann blickte er vom Licht zur Vertiefung in der Wand. Dabei fragte sich Lok, was wohl geschehen würde, sollte er hier auch einen Kugelblitz platzieren. So führte er das Licht nun ein. Als dieses an seinem Platz war, leuchtete dies kurz auf.
Das alles war auch Mari aufgefallen, die nun zu Lok sah, wobei sie sofort bemerkte das der anderen Kugelblitz ebenfalls kurz aufleuchtete. Daher begab sie sich schnell zum Iren, neben welchem sie stehen blieb und auf ihn herab sah. „Wie hast du das gemacht?“ fragte sie nun neugierig. Dieser sah nun zu ihr, „Auf der anderen Seite passte der Kugelblitz perfekt, daher habe ich den anderen hier eingeführt.“ erklärte er.
Lok bemerkte die Zweideutigkeit seiner Wörter aber nicht, anders als Mari, auf deren Wangen nun ein zarter Rotschimmer war. Denn musste sie sich aus der Zweideutigkeit nun etwas anderes vorstellen. Dabei war sie in diesem Moment froh, dass sie mit Lok alleine war. Denn diese Zweisamkeit wusste Mari zu nutzen, sodass diese noch schöne Momente für sie parat haben kann.
Im nächsten Moment kam ein sanfter, magischer Wind, der den ganzen Gang entlang wehte. Dieser erfasste aus Maris Kleid und lüftete dies, sodass Lok, der nach wie vor in der Hocke war, eine sehr schöne Aussicht bekam und einen guten blick auf Maris hellblauen Slip bekam. Das alles hatte natürlich zur folge, dass Lok nun einen Rotschimmer auf den Wangen hatte. Dieser blickte nun zur Seite, um diesem Anblick entgehen zu können.
Mari bemerkte dies natürlich, wenn auch sie sich nicht wirklich schämte, dass Lok sie so gesehen hatte. Immerhin hatte sie sich in ihrem Hotelzimmer auch direkt vor ihm umgezogen, wobei sie dort, nachdem sie ihr Kleid ausgezogen hatte, auch nicht mehr als einen Slip anhatte, bevor sie das andere Kleid anzog. Von daher machte es ihr auch nichts aus, dass er einen guten Blick bekam, als ihr Kleid gelüftet wurde.
So vergingen ein paar Minuten, bis Lok wieder zu Mari sah und seinen Blick hob und ihr ins Gesicht sah, wobei er, in diesem Moment, von ihrem Lächeln verzaubert wurde. Auch auch sie war nicht mehr bei der Sache, wegen der sie hergekommen waren und verlor sich in seinen Blauen Augen. Die Versuchung war nun groß, ihr Kleid einfach fallen zu lassen und sich dem umwerfenden Jungen vor ihr einfach, voll und ganz, hinzugeben. Sie waren alleine in diesem Tempel. Niemand würde etwas hören, egal wie leidenschaftlich, Intim und laut das ganze werden sollte.
Doch fingen sich beide dann wieder, weshalb die Rothaarige Lok nun ihre Hand hinhielt. Diese nahm Lok dann gerne entgegen, womit Mari ihn wieder hochzog. Im nächsten Moment bemerkten sie das sich um sie herum etwas verändert hatte. So sahen sie nun, dass der Kugelblitz nun in einem Rot leuchtete. Aber auch der andere leuchtete so. Auf diese Weise, leuchteten in allen weiteren Vertiefungen solche Lichter. Dabei fiel ihnen auf, das ein Stück über den Vertiefungen noch eine war. Auf halber Höhe zwischen den Vertiefungen waren weitere, die zudem auf halber Entfernungen zwischen den Vertiefungen lagen. Im gleichen Abstand, wie auch bei den anderen, lagen über diesen noch weitere. So wurde nun alles erleuchtet, sodass man nun mehr als genug sah. Aber auch die Wand, welche ihnen den Weg versperrt hatte, war weg.
Lok sah sich dabei nun um, „Wahnsinn.“ die Rothaarige stimmte dem zu, „Ja, hier waren mächtige Suchende am Werk.“ sprach sie, „So etwas baut man nicht einfach. Da steckt viel Arbeit drinnen.“ doch holte sie dann auch ihrer Tasche etwas heraus. Lok bemerkte sofort was es war, „Das ist doch ein Holotom.“ Mari nickte, „Ja. Ein Spezielles, welches nur meine Familie benutzt.“ so klappte sie dieses nun auf, „Holotom, Scannte diesen Tempel.“ kurz darauf erschien eine holographische Darstellung des Tempels. Dabei fiel ihr auf, das sie nicht den ganzen Tempel scannen konnte, „Der Tempel ist allem Anschein nach doch größer als wir es angenommen haben, Lok.“ stellte sie nun fest. Lok sah die Rothaarige dabei nun an, ehe er auf die holographische Simulation des Holotoms sah. „Dann haben wir noch etwas vor uns.“ fasste er zusammen, wozu sie nickte. „Ja. Am besten wir rufen jetzt Mama an.“ damit baute sie mit ihrem Holotom eine Verbindung auf.
In Venedig, saß Calina gerade im Bad im Wasser und hatte dabei eine Schale Sake in der Hand. Von dieser nahm sie nun einen Schluck, ehe sie die Schale auf dem Wasser absetzte, wo diese nun schwamm. Dabei legte sie ihren Kopf nun in den Nacken, ehe sie an die Decke blickte. „Was Lok und Mari wohl gerade treiben?“ fragte sie sich dabei, wobei sie ein lächeln im Gesicht hatte. Sie hatte eine leise Ahnung was den beiden im Tempel widerfahren könnte.
Dann aber ging die Tür auf und Mea kam herein. Diese trug nicht weiter als ein Handtuch und hielt ein rotes Holotom in der Hand. „Miss Calina.“ sprach diese nun, wobei die Rothaarige das Mädchen nun ansah. „Ein Anruf von Mari.“ erklärte das Mädchen. Auf diese Worte blickte Calina nun zu Mea, welche nun neben ihr stand, „Ich verstehe.“ damit zog sie dem Mädchen, welches sich vorhin von ihren Klamotten befreit hatte, damit diese nicht nass werden, da sie Calina kennt, das Handtuch weg. „Komm rein.“ sprach die Hausherrin dann. Mea nickte dazu und stieg damit zu ihr ins Wasser.
Als Mea dann ebenfalls im Wasser war, stellte Calina das Holotom neben ihre Sake Flasche und öffnete das gerät, wo sie nun eine holographische Darstellung von Lok und Mari sah. „Hey ihr beiden.“ begrüßte sie ihre Tochter und ihren eventuellen Schwiegersohn, wobei sie nicht einmal annähernd daran zweifelte, das dies eines Tages so sein wird. „Seit ihr schon im Tempel der Aphrodite oder vertieft ihr im Bett gerade eure Beziehung?“ wollte Calina nun wissen. Die beiden Teenager liefen daher rot an, was Calina aufgrund dessen das die holographische Simulation der Verbindung, ihrer Holotoms nicht nur in einer einzigen Farbe war, wie es bei anderen der Fall war, sehr gut sehen konnte. „Mari und ich...“ begann Lok, „Beim... Sex?!“ es war für ihn unglaublich was die Frau da fragte. „Wäre das alles nicht ein bisschen zu... zu... zu früh?“ damit blickte er zu Mari, die einfach lächelte, „Und vor allem an diesem Ort?“ Das die Rothaarige sich mit dem Gedanken anfreunden könnte, wusste Lok nicht. Alleine die Vorstellung daran, gefiel ihr. Ein Liebesspiel im Tempel der Liebesgöttin. Das passte doch.
Wenige Momente später, ergriff die Rothaarige dann, mit nach wie vor roten Wangen, das Wort, „Mama. Hier im Tempel waren wahrhaft mächtige Suchende am Werk.“ erklärte sie. „Verstehe.“ kam es dazu von Calina. „Aber das war eigentlich zu erwarten. Aphrodite war eine Göttin, welche der Sage nach von vielen Göttern verehrt wurde. Von daher war war eigentlich zu erwarten das ihr Tempel nicht so leicht betreten werden kann und von mächtigen Zaubern geschützt wird.“ Lok und Mari blickten sich nun gegenseitig in die Augen. „Dann haben wir noch einiges vor uns.“ musste der Blonde feststellen. Calina stimmte dem sofort zu, „Ja, das habt ihr in der tat. Viel Glück beim weiteren erkunden.“ damit wurde die Verbindung auch schon getrennt.
Die Trennung der der Verbindung kam von Seiten Calinas, da Mea das Holotom der Familie Crystal einfach zugeklappt hatte. Calina lächelte dazu nur. So nahm sie ihre Sake-Schale, in welche sie nun etwas einschenkte, ehe sie die Schale an Mea weiter reichte, „Hier, trink!“ forderte sie das Mädchen auf. Diese winkte aber ab, „Nein danke.“ allerdings sollte diese wissen, das so etwas nichts bringt. „Mensch, Mea!“ sprach Calina dann, „Du bist 16, also trink schon. Zudem ist es ja nicht so als ob du zur Uni, Schule oder etwas anderem müsstest, also keine Widerrede und Ex!“ Mea blickte dabei auf die Schale, ehe sie sich eingestehen musste, dass sie auf diese Diskussion keine Lust hatte, da sie diese ohnehin verlieren würde. So nahm sie dann die Schale und tat wie verlangt. Sie lehrte diese in einem Zug.
Das war es dann. Hoffe es hat euch dennoch gefallen. Würde mich über eure Meinungen dazu dennoch freuen. Das nächste Kapitel wird wahrscheinlich etwas auf sich warten lassen, da ich mit meinen anderen Geschichten sehr beschäftigt bin. Hoffe ihr seit mir deswegen nicht böse.
Im Tempel der Aphrodite III
Nach einer Pause, kommt hier Teil 3 von »Im Tempel der Aphrodite« Viel Spaß beim lesen.
Lok und Mari waren derzeit im Tempel der Aphrodite unterwegs. Der dunkle Gang, erleuchtete durch die Lichter in der Wand. Mari ging dabei dicht bei Lok, obwohl der Gang eigentlich sehr groß und weiträumig war. Der Grund, man wusste nie was noch geschehen wird. Dabei blickte sich Lok schön um, doch nicht besonderes war zu sehen. Mari jedoch, beobachtete lieber Lok. War er derzeit das interessanteste Objekt, was es hier weit und breit gab. Aber beschäftigte sie etwas anderes, weshalb sie ab und zu von Lok weg, zu Wand blickte, die schimmerte. Doch im nächsten Moment konnte sie nicht anders, als wieder auf ihren Lok zu schauen. Sie wusste nicht warum, doch wurde ihr verlangen nach ihm immer stärker und stärker. Das rote schimmern der Wand interessierte sie dabei immer weniger.
Einige Momente vergingen. Dann wurde es für die Rothaarige Schönheit zu fiel. Sie schlang damit schnell ihre Arme um den von Lok, wobei ihre Brüste sich nun gegen eben diesen Arm drückten. Für Lok, kam dass alles etwas zu plötzlich. „Mari?!“ dabei war Lok nun ebenfalls rot angelaufen, „Was ist denn mit dir los?!“ das verstand Lok nicht mehr ganz. Es wurde nun wirklich zu viel. Doch Mari schien ihn nicht gehört zu haben. Daher versuchte er es noch einmal, „Mari?! Mari?!!“ doch auch dieses Mal schien sie ihn nicht gehört zu haben. „Was ist hier bloß los?“ fragte er sich wenige Augenblicke später, wobei er sich nun umblickte. Dabei waren sie die ganze Zeit über nicht stehen geblieben, wenn auch sie nun langsamer gingen.
Im nächsten Augenblick, versuchte Lok sich aus ihren Griff zu befreien und es klappte… nicht! Daher versuchte er es nun noch einmal, wobei sie dieses Mal wirklich stehen geblieben waren. Aber auch dieser Versuch scheiterte. Lok verstand wirklich nicht mehr was hier los war. Mari zeigte ihm ihre Zuneigung zwar so schon sehr offen, doch das hier war nicht normal. Selbst für den Sonnenschein nicht. Dann gab es einen Kuss auf die Wange. Lok seufzte dann. Das wird schwieriger als er dachte. In diesem Moment, wünschte er sich, Mea wäre hier und würde ihm mit Mari helfen.
Dann allerdings, blickte er wieder auf Mari, die einen ihrer Arme nun an ihren Kopf hielt, so als hätte sie Kopfschmerzen. Ihre Augen hatte sie dabei geschlossen. Dabei blickte sie aus einen Auge, welche sie leicht öffnete zur Wand. (Ich will das alles ja, aber… nicht SO direkt!) dachte sie sich, „Lok… die Wände… sie… sie sind…“ der Blonde hatte nun verstanden was los war, „Also liegt dein seltsames verhalten an den Wänden?“ Mari würde nicken, wenn sie die könnte. „Benutz den Titanen, den Mama dir gegeben hat.“ Erklärte sie nun. Lok holt auf diese Worte das Amulett hervor, welches er von Calina erhalten hat. Doch wusste er gar nicht, was genau er für einen Titanen hat und was der kann. „Auch, wenn das vielleicht der falsche Zeitpunkt ist, aber…“ damit sah er die Rothaarige an, die nun wieder damit begann ihn gierig anzusehen. „Was ist das für ein Titan?“ im nächsten Moment, presste sie aber auch schon ihre Lippen auf seine. Für Lok kam dies zu plötzlich. Doch bemerkte er, dass Mari noch einigermaßen bei klarem Verstand war. Denn gab sie ihm ihr Rotes Holotom. Dabei riss die Rothaarige ihn nun zu Boden. Lok jedoch, musste erst wissen was er da für einen Titanen hatte, ehe er weitermachen kann. Und während Mari seine Lippen verschloss, öffnete er das Holotom und hielt sein Amulett darüber. Das Holotom gab damit auch schon die nötigen Informationen Preis.
Nordling
Angriff: 4
Verteidigung: 4
Typ: Litho-Titan Scharfschütze
Größe: Mittel
Spezielle-Fähigkeit: Fliegen, Eis-Atem
Nachdem er sich dies angehört hatte, was Lok überrascht. Mit einem Angriff von 4, hatte der Titan eine beachtliche stärke. Doch verstand Lok nun auch, was Mari meinte. Aber in diesem Moment, löste sich Mari von ihm und begann damit sein Hemd zu öffnen. Kaum war der letzte Knopf geöffnet, wollte sie ihm sein Hemd über die Schultern schieben. Dies gelang ihr auch, ehe sie ihm das Hemd nun gänzlich auszog. Dieses landete nun, samt dem Holotom, neben ihnen. Im nächsten Moment, vereinte sie ihre Lippen wieder mit seinen. Mit ihren Händen wiederum, machte sie sich derzeit an seinem Hosenbund zu schaffen. Das öffnen stellte für das Mädchen dabei kein Problem dar. Auch der Reisverschluss hielt sie nicht auf. Das erschreckte Lok daher nun etwas. Das ging ihm dann doch zu weit. Etwas?! Für Lok ging dies schon viel zu weit!
Daher drückte er Mari nun von sich weg, so wie er dies hinbekam. „Schwebekapsel!“ sprach er als erstes den Zauber aus. Damit bildete sich eine Kugel um sie herum, mit denen sie nun anfingen zu Schweben. Mari jedoch, fuhr mit ihren Händen nun seinen Oberkörper entlang und wollte am nächsten Kleidungsstück zu schaffen machen. Das jedoch, wollte Lok verhindern. Daher hielt er nun mit seiner rechten Hand, das Amulett in die Höhe, welches er von Maris Mutter Calina bekommen hatte. Allerdings sollte dies nicht so einfach werden, wie Lok es sich vorgestellt hatte. Denn die Hand, in der er das Amulett hielt, wurde in diesem Moment auch schon von Maris Hand umfasst, die diese nun nach unten drückte. Dabei kam sie ihm wieder näher. Lok bemerkte in diesem Moment auch schon etwas Weiches in seiner linken Hand. Leicht drückte er, nur um anschließend rot anzulaufen. Lok hatte realisiert was es war. Doch kamen sich ihre Gesichter nun wieder näher. Anschließend verschloss sie ihre Lippen wieder miteinander.
Während die Rothaarige ihre Lippen auf seine presste, fühlte Lok, wie irgendetwas in ihn eindrang. Lok wusste nicht wieso, doch gefiel ihm, was Mari tat. So schloss er langsam seine Augen. Auch sein Wiederstand und versuch seinen rechten Arm zu heben, um den Titanen zu rufen, ließ nach. einige Augenblicke später, erwiderte er dann den Kuss, wenn auch Lok nicht wusste, wieso er dies tat. Den Tempel hatte er in diesem Moment komplett vergessen. Doch auch Mari hatte die Umgebung ausgeblendet. War Lok doch interessanter und gab Mari auch offen zu. Daher öffnete sie mitten im Kuss nun ihren Mund und bezog ihre Zunge in den Kuss mit ein. Mit dieser leckte sie über seine Lippen, welche Lok danach unbewusst öffnete. Maris ungeduldige Zunge erkundete natürlich sofort Loks Mundhöhle, in der sie seine Zunge fand und mit dieser ein Spiel begann.
Selbst Lok ließ sich in dieses Fallen, womit das Spiel ihrer Zungen immer intensiver wurde. Doch selbst dabei, blieb Mari die Dominante. Aber auch hierbei, fuhren ihre Gedanken und ihre Gefühle Achterbahn. Ihr Herz schlug wie verrückt. Doch auch dem Iren ging es nicht besser. Die Kleinigkeit, dass sich Loks Hand nach wie vor auf ihrer Brust befand, störte sie nicht. Im Gegenteil. Es gefiel der Rothaarigen sogar sehr. Nur fand sie es schade, dass seine Hand nur auf ihrer Brust lag.
Lok wusste nicht wie lange sie so dalagen, oder schwebten. Dann aber kehrte sein Verstand zurück und er bemerkte was da eigentlich los war. Nachdem er seine Augen wieder geöffnet hatte, erkannte er sofort was los war. Auch wusste er wieder, was er eigentlich machen wollte. Daher unterbrach der den Kuss nun und schaffte es auch seinen rechten Arm zu heben. Sie leistete dabei kaum Wiederstand, da Mari in diesem Moment andere Gedanken hatte. Mit seiner linken Hand drückte er Mari nun wieder etwas von sich weg. Damit wollte er nun den Titanen rufen, „Hilf uns, Nord…“ doch schaffte er es nicht weiter zu sprechen. Mari hatte den Abstand zwischen ihnen erneut überwunden und küsste ihn wieder direkt auf den Mund.
Der Blonde wusste, irgendetwas geht hier nicht mit rechten Dingen zu. Mari ist in diesem Moment richtig gierig auf ihn. Zwar zeigte sie ihm auch wenn sie daheim waren, offen ihre Zuneigung, doch so extrem wie hier, war es nie. Und er konnte ganz klar sagen, dass ihr seltsames verhalten etwas mit dem schimmernden leuchten der Wände auf sich hatte. Aber selbst jetzt, stieg in Lok ein verlangen nach der Rothaarigen auf ihm. Lok hatte hierbei das Bedürfnis Mari von ihrem Kleid zu befreien. Sie hatte ihm das Hemd ausgezogen, von daher wäre es nur fair, wenn er ihr auch etwas beim Ausziehen hilft.
Einige Sekunden vergingen, in denen sich Lok selbst wieder in den Kuss fallen lassen wollte, als ihm bewusst wurde, an was er da gerade gedacht hatte. Daher färbten sich seine Wangen nun rot.
Bewusst, dass er etwas machen muss, drückte er Mari nun erneut von sich weg, wobei er ihre Brust auch drückte, was seinen Rotschimmer noch verstärkte. Doch hoch er dann die Hand mit dem Amulett, „Bitte hilf uns, Nordling!“ sprach er die Worte aus. Und tatsächlich. Das Amulett reagierte… nicht!
In Venedig, war Mea mittlerweile angetrunken vom Sake. Die beiden Damen hatten mittlerweile das Wasser verlassen, wobei Calina sich derzeit ihre Haare abtrockentete. Mea war mit ihren langen Haaren schon fertig und trocknete sich derzeit komplett ab. Dabei fiel ihr etwas ein. „Miss Calina.“ Dieser Worte wegen, drehte sich die Rothaarige nun zu dem Mädchen. Diese war gerade mit ihrem Rücken beschäftigt. Einige Sekunden war es still, ehe Mea wieder sprach, „Soweit ich weiß, waren sie doch schon einmal im Tempel der Aphrodite.“ Dazu nickte die Frau, wobei die Rothaarige wie immer ein Lächeln auf ihren Lippen trug. „Ja, Mea. Das stimmt.“ Damit blickte sie verträumt nach oben, als ob sie in den Himmel blicken wollte. „Geisterschein.“ Durch diesen Zauber, konnte man nun wirklich durch die Decke und kommenden Stockwerke in den Himmel blicken, „Ich war dort, als ich so alt war wie Lok und Mari.“ Begann sie dann, „Damals war Lino mit mir dort. Doch…“ dies machte das Mädchen, welches ihre Gefühle gut im Griff hatte, Neugierig, „Was ist geschehen?“ das war eine einfache Frage. Doch vereinte diese Frage all das, was Mea nun wissen wollte.
Aus diesem Grunde, ließ Calina ihren Zauber nun und sah die 16-jährige wieder an, „Im inneren des Tempels, waren extrem mächtige Suchende am Werk.“ Erklärte die Frau, der man ihr Alter nun wirklich nicht ansah und die man auch niemals nach ihrem Alter fragte. „Lino und Ich fielen kurz nachdem wir das erste Rätsel im inneren des Tempels gelöst hatten, dem Zauber zum Opfer, der dort wirkt. Ich kann dir nicht wirklich sagen, was das für ein Zauber ist, doch wird er stärker, je länger man sich ihm aussetzt und je weiter man ins Innere des Tempels vordringt.“ Mea hörte dabei genau zu, „Also wissen sie auch nicht, was Lok und Mari im inneren des Tempels wiederfährt?“ Calina schüttelte dazu den Kopf und lächelte die 16-jährige nun warm an, „Nicht wirklich. Aber ich vermute aber einmal ganz stark, dass sich Mari an Lok heranmachen und über hemmungslos über ihn herfallen wird.“ Dieser Satz verwunderte Mea, „Warum das denn?“ „Ganz einfach. Ich bin damals über Lino hergefallen, als wir den Tempel besucht haben. Und nach über 30 Stunden, die wir dort verbrachten, mussten wir erst einmal unsere Kleider wieder zusammensammeln. Und das war sehr viel schwieriger, als du es dir vorstellen kannst, Mea.“ Damit wurde selbst Mea leicht rot, da ihr gewisse Gedanken kamen, „Eure Kleider?“ Calina nickte, „Ja. Die haben wir uns gegenseitig ausgezogen. Sex mit Kleidern gestaltet sich nämlich als etwas schwierig und außerdem ist es sonst nicht die wahre Leidenschaft der Liebe.“ Bei all diesen Worten, wurde Mea immer röter und röter, da sie sich dies nun wirklich bildlich vorstellen musste. Calina, die das Mädchen, der jetzt ihr Handtuch heruntergefallen war, ansah, lächelte einfach weiter. Dass diese sich das nun bildlich vorstellen musste, kannte sie ja schon von Mea. Doch kam ihr dann eine Idee. „Mea.“ Diese, immer noch etwas in Gedanken, bemerkte erst nach mehrmaligen ansprechen, dass Calina etwas von ihr wollte. Daher sah sie diese nun auch an. „Trockene dich ab.“ forderte diese dann von ihr. „Und dann legst du dich so wie du bist ins Bett.“ Mea legte dazu nun ihren Kopf schief. Was genau hatte die Frau mit ihr vor. Dass wusste sie nicht, doch würde sie das noch erfahren.
Im Tempel der Aphrodite hatte die Tatsache, dass Lok es nicht geschafft hatte den Titanen zu erwecken zur Folge, dass er das Mädchen nun nicht länger von sich wegdrückte, sondern sie einfach gewähren ließ. Die küsste ihn nun einfach wieder. Und Lok bemerkte dabei, dass ihre Lust auf ihn immer größer wurde. Auch die Leidenschaft, mit der sie ihn küsste, nahm weiter zu. Und auch er, bekam wieder Lust auf sie. Wollte sie aus ihrem Kleid schälen. Ihre Lippen und ihre Brüste mit seinen Küssen liebkosen. Daher erwiderte er nun den Kuss. Wie vorhin, wurde auch dieser zum Zungenkuss. Der größte unterschied war wohl der, dass Lok und Mari dieses Mal mit noch mehr Leidenschaft dabei waren als zuvor. Wo sie sich in diesem Moment befanden, war ihnen derzeit sowas von egal. Und während Maris rechte Hand nun über seine nackte Brust und seinen Bauch tiefer fuhr, wurde Loks griff um das Amulett nun immer lockerer. Wenige Augenblicke später, entfernte Mari dieses aus seiner Hand und legte ihre Hand hinein, wobei sich ihre Finger ineinander verschränkten. Lok hatte in diesem Moment auch schon angefangen mit seiner linken Hand etwas an ihrer Brust zu drücken und diese sanft zu massieren. Maris Hand, war nun bei seinen Boxershorts angekommen, da sie seine Hose je bereits geöffnete hatte und wollte nun mit ihrer Hand unter diese gleiten.
Lok währenddessen, ließ nun von ihrer Brust ab, nur um den Träger des Kleides von ihrer rechten Schulter zu entfernen. Im nächsten Moment, wollte er das Kleid nun unter ihre Brust ziehen und sich dieser ohne den störenden Stoff zu widmen. Doch im selben Moment, konnte er Maris Stimme in seinem Kopf hören. Es waren Worte, die sie schon einmal zu ihm gesagt hat. »Der Suchende bezieht seine Energie aus der Willenskraft in seinem Herzen und seinen Gedanken.« damit öffnete er sofort seine Augen. Damit ließ er ihre Hand los und befreite sich aus dieser, nur um nun das Amulett wider zu nehmen. Dann drückte er Mari wieder von sich weg, ehe er das Amulett in die Höhe hielt, „Nordling!“ rief er erneut den Titanen herbei, oder versuchte es zumindest. Dieses Mal sollte es allerdings anders verlaufen als zuvor.
Zwar wurden seine Lippen nun wieder von einer gierigen und stark betörten und aphrodisierten Mari in Beschlag genommen, während sie das Amulett in seiner rechten Hand wieder entfernte, um ihre Hand erneut in diese zu legen und ihre Finger miteinander zu verschränken. Doch das Amulett leuchtete nun und ein Titan erschien aus diesem. Es war ein eisblauer Eisdrache, der seine Flügel ausbreitete und einmal brüllte. Dieser ließ auch, kaum war er erschienen, sofort seine Fähigkeit walten und verwandelte den Gang samt dem felsigen Gewölbe und dem Boden, sowie der extrem hohen Decke, in eine Eislandschaft, von der man denken könnte, sie stamme aus einem Bilderbuch. Dank der dicken, magischen Eisschicht, die das verzauberte Gewölbe nun bedeckte, kam auch Mari, einige Momente später, wieder zur Besinnung.
Langsam löste sie ihre Lippen von Loks und entfernte sich etwas. Dabei sah sie nach wie vor glücklich aus und lächelte. Dann richtete sie sich nun auf, erheben tat sie sich allerdings nicht. Dafür gefiel ihr der Platz viel zu gut. Dies bemerkte auch Lok. Dieser sagte allerdings auch nichts dazu. Dabei bemerkte sie, wo sich ihre rechte Hand befand. Daher wurde sie nun auch hochrot. Die Hand entfernte sie schnell, wobei sie aber auch ihre linke Hand aus Loks Hand riss.
Einige Momente vergingen, in denen sich Lok und Mari nun ansahen. Aber richtete auch er sich auf so wie er dies schaffte. Dabei blickte er erst Mari an, die einfach lächelte. Doch waren beide extrem rot. Der Grund war bei beiden der gleiche. Das was vorhin geschah.
Danach sah er zu seinem Titanen, „Danke, Nordling.“ Bedankte er sich bei seinem Titanen. Dieser nickte einfach, blieb aber dennoch still. Mari sah sich diesen Titanen nun auch an, „Wenn wir wieder Zuhause sind, sollten wir uns bei Mama bedanken.“ Mari war wirklich froh, dass Lok etwas unternommen hat. Ansonsten wäre sie Lok noch an die Wäsche gegangen. Doch fiel ihr ein, dass sie ihm ja in gewisser schon an die Wäsche ging. Sie war froh, dass Lok es geschafft hat Nordling zu rufen, bevor sie zu weit gehen konnte. Und Mari wusste, in dem Zustand wäre es ihr egal gewesen, dass sie sich mitten in einem alten Tempel befinden oder was Lok davon hält. Andererseits, war dies der Tempel der Aphrodite. Sie war die Göttin der Liebe, der Schönheit und der Sinneslust bzw. sexuellen Ekstase. Von daher passte dies doch. So schweiften ihre Gedanken wieder ab. Aber hatte sie auch bemerkt, dass Lok ebenfalls dem Zauber des Tempels verfallen war.
„Jetzt verstehe ich, was Mama damals gemeint hat.“ Sprach die Rothaarige einige Momente später. Lok verstand nun aber nicht mehr von was sie sprach. „Was genau meinst du?“ „Nun…“ antwortete sie, „Mama hat mir einmal erzählt, dass sie zusammen mit meinem Vater hier war, als sie selbst noch junge Suchende gewesen sind. Im Alter von so 17 bis 18 Jahren.“ „Also auch in unserem Alter etwa.“ Fuhr Lok fort, wozu Mari nickte, „Ja. Aber meinte Mama dann zu mir, dass sie nicht allzu weit kamen, obwohl sie über 30 Stunden hier im Tempel verbracht haben.“ Beendete sie ihren Vortrag. „Verstehe.“ Kam es von Lok. „Deshalb hattest du dich also so sehr auf diesen Tempel hier gefreut. Du wolltest wissen, warum deine Eltern nicht so weit kamen.“ Mari nickte wieder dazu, „Ja. Aber jetzt verstehe ich es.“ Damit blickte sie an die eingefrorene Wand, „Es ist der Zauber dieses Tempels.“ Lok sah die Wand damit ebenfalls an. „Aber was genau, macht dieser Zauber eigentlich?“ das war eine gute Frage. Eine Antwort, hatte Lok aber nicht parat. „Das kann ich dir auch nicht sagen.“ Damit sah sie Lok wieder an, „Aber bin ich mir sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis der Zauber wieder seine Wirkung entfaltet und wir über uns herfallen werden.“ Lok nickte dazu, „Ja, das hätten wir ja fast schon, wäre es mir nicht gelungen…“ „Nordling zu Erwecken.“ Beendete Mari seinen Satz. Damit sahen sie sich tief in die Augen und Lok verlor sich dabei in ihren roten. Mari bemerkte dies, was sie als Pluspunkt verbuchte. Das würde sie gerne. Aber wusste sie nicht, ob dies nun von Lok kam, oder aber ob dies nicht doch ein Überbleibsel des Zaubers war. Zwar kann sie sich mit dem Gedanken, dass Lok ihr an die Wäsche geht wirklich anfreunden, doch wusste sie nicht ob dies so richtig war. Sie wollte das Lok ihr aus eigenem Willen an die Wäsche geht und aus ihren Kleidern schält, bevor er sich IN IHR verliert. Nicht weil er durch einen Zauber dazu gebracht wurde, wobei Mari zugab, dass auch dies seinen Reiz hatte. Durch den Zauber, musste sie sich keine Sorgen machen, dass Lok einen Rückzieher machen könnte.
„Wir sollten uns beeilen.“ Sprach die Rothaarige ein wenig später. Lok stimmte dem zu, „Ja, aber…“ damit sahen sie sich tief in die Augen, „Würdest du bitte von mir runtergehen.“ Damit blickte Mari auf sie beide, da sie nach wie vor auf Lok saß, „Ich würde mich gerne wieder anziehen.“ Mari lächelte nun, nickte aber.
Sie hatten im Tempel noch etwas vor sich, dessen war sich Mari bewusst. Doch auch Lok wusste, dass sie sich nicht zu viel Zeit lassen dürfen. Wer weiß was sonst noch alles im inneren des Tempels geschieht. Lok wusste es nicht. Doch wusste er, dieser Tempel war eine Nummer für sich. Mari war derselben Meinung. Sie war schon in anderen Tempeln gewesen, doch so etwas hatte sie bisher noch nie erlebt. Dabei fragte sich die Rothaarige nun, ob es in diesem Tempel wohl auch Schutz-Titanen gibt, die das Geheimnis des Tempels bewachen sollen.
Wie sehr sie mit ihrer Vermutung recht hatte, wusste Mari zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Ebenso wenig, wie sie wusste, was am Ende des Tempels auf sie warten würde.
Das war es dann auch schon. Hoffe das ich es nicht übertrieben habe. Eigentlich wollte ich die Sache im Tempel bereits in diesem Kapitel beenden, hat sich dann aber anders ergeben. Über eure Meinungen dazu würde ich mich freuen. Bis zum nächsten Kapitel.
PS: evtl. kommt bald noch ne Huntik FF.
Im Tempel der Aphrodite IV
Ich weiß, dieses Kapitel hier kommt EXTREM überraschend. Ich will gar nicht groß versuchen mich herauszureden. Damals hing ich hier fest und dann, habe ich völlig vergessen, dass es diese FF überhaupt noch gibt. *verneig* Erst kürzlich, wurde ich von FireStorm darauf aufmerksam gemacht, weshalb ich mich entschieden habe hier weiter zu schreiben. Ich perönlich mag die Idee dieser FF immer noch, da ich Huntik mag und es viel zu wenige FF hierzu gibt. Dabei habe ich die Ursprüngliche Version, wo das Abenteuer im Tempel eigentlich hier enden sollte, noch einmal überarbeitet. Außerdem habe ich die Geschichte auch ein wenig überarbeitete, eigentlich nur das Alter von Lok und Mari. In einem Wiki werden Lok und Sophie zwar mit dem Alter von 15 angegeben, was ich völlig seltsam finde, vor allem bei ihrem Aussehen und der Tatsache, dass sie auf eine Uni gehen, doch ihr benehmen ist nicht der von 15-jährigen. Daher ist 20 ein gutes Alter wie ich finde.
Jenen die mir die lange Wartezeit verzeihen können, möchte ich nun viel Spaß beim lesen Wünschen.
Wieder komplett bei Besinnung, waren die beiden 20-jährigen Suchenden, Lok und Mari, derzeit unterwegs durch den Tempel der Aphrodite. Beide hatte dabei einen starken Rotschimmer auf den Wangen, wobei der von Lok deutlich stärker war, als der von Mari. Auch sein Herzschlag war deutlich stärker und schneller als sonst. Der blonde konnte immer noch nicht glauben, was er mit Mari gemacht, bzw. was er mit ihr machen sollte. Lok wollte ihr wirklich ihr Kleid unterziehen. Ja, er wollte ihr Kleid von ihren Brüsten entfernen, um diese freizulegen. Lok wusste genau was er unter dem Einfluss des betörenden und aphrodisierenden Zaubers des Tempels mit Mari vorhatte. Er wollte mehr von ihr sehen. Er wollte mehr von ihr haben. Wollte sie auf sich spüren.
Ein Stück vor den beiden Suchenden, flog dabei Nordling. Dieser nutze seine Macht über Eis um die Wände mit einer Eisschicht zu bedecken. Einer dicken Eisschicht. Dadurch blieb Lok und Mari etwas Zeit. Denn durch die Magische Eisschicht, waren sie von der Zauberkraft des Tempels sicher. Zumindest vorerst. Mari betrachtete derweil die mit Eis bedeckten Wände, „Nun verstehe ich, warum Mama und Papa und damals nicht mehr in Erfahrung bringen konnten.“ Sprach diese dabei. Lok sah dir Rothaarige damit an, „Was genau meinst du?“ so sah sie ihn an, wobei sie vermied, ihm direkt in die Augen zu sehen. „Nun ja…“ so wandte sie ihren Blick wieder nach vorne, „Sie müssen damals, genau wie wir vorhin, übereinander hergefallen sein. Doch steht auch fest, dass die Eisschicht die Nordling erschaffen hat nicht ewig halten wird. Irgendwann werden wir dennoch wieder übereinander ehrfallen.“ Lok, der Mari bis jetzt beobachtet hatte, blickte damit nach vorne, wobei er wieder an ihr treiben von vorhin denken musste, „Also haben wir nicht sehr viel Zeit.“ Dazu nickte Mari, „Ja.“
Beide blickten dabei nach vorne. Dort flog nach wie vor Nordling. Der Litho-Titan sorgte mit seiner Fähigkeit nach wie vor dafür, dass die Magie des Tempels zumindest für den Augenblick keine zu starke Auswirkung auf die beiden Suchenden hatte.
„Wie riesig ist der Tempel eigentlich noch?“ fragte Lok nach einer gefühlten Ewigkeit. Mari sah den blonden Jungen nun an, „Überrascht?“ Lok blickte die Rothaarige neben sich nun an, nickte dann aber, „Ja, natürlich.“ Dabei blickte sich Lok nun um, „Wir sind hier schon seit über 2 Stunden und doch…“ Mari wusste auf was Lok hinauswollte, „Ich weiß was du meinst. Kein Vergleich zu oben, an der Oberfläche. Doch alte Tempel sind immer riesig. Dass müssen sie auch sein, den ansonsten würden die Geheimnisse doch zu schnell gefunden. Daher kann ich dir auch sagen, dass hier mit Sicherheit auch noch andere Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Tempels sein werden, außer dem Zauber, durch den wir uns gegenseitig an die Wäsche wollen, der Aphrodite alle Ehre macht.“
Lok erschraken diese Worte, „Noch andere Schutzmaßnahmen…?!“ Lok blickte damit auf das Eis, dass Nordling erschaffen hatte. Mari nickte dazu, ergriff dann auch Loks Hand und drückte diese ein wenig. Dies hatte eine beruhigende Wirkung auf Lok, welcher Mari nun mit einem sanften lächeln, welcher dennoch von einem starken Rotschimmer geziert wurde, ansah. Dieser Blick, gefiel Mari sehr.
Zur selben Zeit, blitze es am Eingang des Tempels. Dort erschienen nun 2 Teenager, die beide jüngeren als Lok und Mari. Es waren ein Junge und ein Mädchen, beide ungefähr 16 Jahre alt. Das Mädchen, hatte genau wie Mari, Rote Haare. Diese reichten dem Mädchen bis zu ihrer Brust. Die meisten ihrer Haare, hatte sie dabei recht an ihrem Hinterkopf mit einem gelben Band zusammengebunden. Im Gegensatz zu Mari, hatte das Mädchen aber blaue Augen. Diese trug außerdem ein Kimono-Minikleid.
Der Junge wiederum, hatte rote Augen und blaue Haare. Dieser trug dabei eine T-Shirt, welches schien, als würde man in die Tiefen des Weltraums blicken. Seine kurze Hose, die er trug, sah genauso aus. Um seinem Hals wiederum, trug er ein Amulett. Diese fing nun an zu leuchten, wobei es von einer Sphäre umgeben war und blitze dabei stark. Dies fiel dem Jungen dabei natürlich sofort auf, „Mein Amulett…“ sprach der Junge dabei in einer anderen Sprache. Das Mädchen sah den Jungen nun an, „Stimmt etwas nicht, Akio?“
„Mein Amulett…“ antwortete er, wobei das Mädchen nun auch auf dieses sah, „Da bedeutet dann aber…“ der nickte dazu, „Ja, Sakura. Eines der anderen Amulette muss hier sein. Stellt sich nur die Frage, welches…“ so sahen beide in die tiefen des Tempels. „Ein Wächter, oder…“ sprach Sakura dann leise.
„Finden wir es heraus.“ Sprach der Junge dazu. Das Mädchen nickte hierbei. Allerdings, verspürte sie ein eigenartiges verlangen. Dabei schlug ihr Herz schnell, während ihre Wangen nun einem starken Rotschimmer geziert wurden.
So gingen beide dann weiter.
In den tiefen des Tempels, waren Lok und Mari derzeit immer noch unterwegs. Nordling flog nach wie vor ein Stück voraus und vereiste den Tempel dabei immer weiter. Dabei bemerkte keiner von ihnen, wie das Amulett um Loks Hals zu leuchten begann. Genau wie bei Akios Amulett, wurde auch diese von einer kleinen Sphäre umgeben. Die fiel den beiden 20-jährigen aber nicht auf. Nordling jedoch, schon, weshalb der Titan, der gerade seine Fähigkeit nutzte um den Boden und die Wände vor ihm zu vereisen, aufhörte und anhielt. Etwas, dass Lok und Mari nicht verborgen blieb. Diese sahen den Titan daher nun an.
„Wird der Zauber des Tempels jetzt etwas stärker?“ fragte Lok nervös. Der blonde wusste ganz genau, was passieren wird, sollte der Zauber ihn oder Mari übermannen. Dieses Mal, wird Mari vermutlich ihr Kleid verlieren. Ob Lok dann noch wiederstehen kann? Er wusste es nicht. Lok war sich ziemlich sicher, dass der Zauber des Tempels spätestens dann, auch ihn unter seine Kontrolle bringen wird.
Lok sah die Rothaarige damit genau an, „Fühlst du dich noch… normal?“ dabei war Mari nicht entgangen, dass Lok wohl nach den richtigen Worten gesucht hatte. Mari jedoch, lächelte, „Ja, Lok, mach dir keine Sorgen. Im Moment, will ich dir noch nicht an die Wäsche. Aber wie gesagt, nur im Moment. Das kann sich aber schnell ändern und ich will ehrlich mit dir sein. Ich weiß nicht, ob Nordlings Eisschicht uns dann noch davor bewahren kann. Schließlich verhindert aktuell nur das Eis, dass ich mein Kleid fallen lasse.“ Auf Loks Wangen, bildete sich hierbei ein Rotschimmer, der mit jedem Wort der Rothaarigen stärker wurde. Etwas, was Mari sehr gefiel. „Lust darauf, hätte ich aber schon, also ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis ich es nicht mehr aushalte und über dich herfallen werde.“ Lok schluckte nun einmal.
Mari jedoch, erblickte dann etwas anderes, „Lok, dein Amulett.“ Damit deutete sie auf das Amulett, welches er um seinen Hals trug. Dieses sah Lok nun an, genauso wie Mari, „Deswegen hat Nordling angehalten.“ Lok wiederum, war nun verwirrt, „Was hat das den zu bedeuten?“
„Ehrlich… ich weiß es nicht.“ dabei betrachtete Mari das Amulett nun ganz genau. „Ich weiß nur, dass Papa uns erzählt hat, dass das Amulett nicht ohne Grund weggeschlossen wurde. Den genauen Grund, kenne ich aber nicht. Aber vielleicht kennt Akio den Grund. Soweit ich mich erinnern kann, hat Akio so ein ähnliches Amulett.“ Diese Worte verwirrten Lok, „Akio…?“
„Ja.“ Sprach Mari dann, „Ein junger Suchender, mit dem meine Schwestern befreundet sind.“
Nun war Lok überrascht, „Schwestern…“ Mari nickte nun, „Ja, Lok. Ich bin kein Einzelkind, sondern die erste von 5 Schwestern. Aber…“ hierbei sah Mari Lok in seine blauen Augen, „Daran erinnerst du dich nicht mehr, oder?“ nun war Lok richtig verwirrt und überfordert, „Er… erinnern?“
Mari fuhr sich nun mit einer Hand durch ihre langen roten Haare, „Ja, Lok. Wir beide kennen uns bereits, seit wir klein sind. Aber… das erzähle ich dir lieber im Hotel, zum Beispiel bei einem gemeinsamen Bad oder in der Sauna.“ Lok, dessen Wangen nun so rot waren, wie Maris Haare, nickte dazu, schließlich bedeutete sowohl ein gemeinsames Bad, als auch eine gemeinsame Sauna, dass er Mari nackt sehen würde.
„Aber… 4 Schwestern. Dass sieht man deiner Mutter gar nicht an. Es war für mich schwer zu glauben, dass sie deine Mutter ist, ich meine… so jung wie sie aussieht. Ich hätte sie erst für Ende 20, höchstens Anfang 30 gehalten.“
Die Rothaarige kicherte nun, „Ja, Lok, ich weiß wovon du redest.“ So legte Lok nun eine Hand unter sein Amulett legte und hob dieses etwas an, um es besser beobachten zu können. „Wahrscheinlich…“ sprach Mari dann, „Will uns dein Amulett entweder auf etwas aufmerksam machen, oder aber… es will uns vor etwas warnen.“ Damit holte Mari aus einer kleinen Tasche, welche sie an ihrem Oberschenkel unterhalb ihres Kleides trug, ein Amulett hervor. „Wenn es uns vor etwas warnen will, können wir jede Hilfe gebrauchen, die wir kriegen können.“ Damit hob sie das Amulett an, „Los, Vulcana!“ rief Mari, woraufhin das Amulett in ihrer Hand zu leuchten begann. Aus diesem trat nun ein Lichtstrahl hervor, welches anschließend in Flammen aufging. Aus diesem erschien eine schwebende Frau aus geschmolzenen, lavaartigen #Material, welche zudem in Flammen stand und ein asiatisches Gewand trug.
Dieser Titan sah Lok nun an, wobei sie näher an ihn heranschwebte. Dabei lächelte der Titan nun. Lok jedoch, zückte da Holotom. Dieses öffnete der Blonde und scannte den Titanen einmal.
Vulcana
Angriff: 4
Verteidigung: 4
Typ: Yama-Titan Scharfschütze
Größe: Mittel
Spezielle Fähigkeit: Fliegen, Pyrokinese
„Der Titan ist somit genauso stark wie mein Nordling.“ Dazu nickte Mari, „Ja, aber ist Vulcana physisch gesehen deutlich schwächer als Nordling. In einem Kampf unter Titanen ist die physische Kraft, über die der jeweilige Titan verfügt, häufig der elementare Faktor, der zeigt, wer am Ende gewinnen wird. Vulcanas Körper ist zwar extrem heiß, sodass ein direkter Kontakt sogar für starke Titanen, wie etwa Caliban, gefährlich wird und ihre Feuerangriffe sind auch durchaus gefährlich. Doch Nordlings Körper ist so Eiskalt, dass Nordling Vulcanas Flammen einige Zeit trotzen kann. Von Feuer und Eis, ist Feuer definitiv das zerstörerische Element, woher Vulcans hohe stärke kommt, doch Eis ist dafür deutlich praktischer, wie sich hier zeigt.“ Damit deutete die Rothaarige auf das Eis, das Nordling erschaffen hat und das sowohl den Boden, als auch die Wände in eine dicke Eisschicht hüllte. „Vulcana könnte hier im Tempel nicht viel ausrichten, um uns vor den Auswirkungen des Zaubers zu schützen. Eher im Gegenteil. Vulcanas Flammen könnten dann selbst für uns eine Gefahr darstellen. Es kommt eben immer auf die jeweilige Situation an, in der man sich befindet. Dennoch sind beides Titanen, die man im Kampf nicht unterschätzen sollte.“
So lächelte Lok, ehe sie wieder nach vorne blickten. Einige Augenblicke später, gingen sie weiter. Nordling flog voran und den Tempel auch weiter in eine Eislandschaft zu verwandeln, wie man sie aus einem Kinderbuch kennt. Vulcana wiederum, flog ein Stück hinter den beiden. Dabei blickte der Titan immer wieder nach hinten, falls es eventuelle Verfolger geben sollte. Vulcana würde, genau wie Nordling, alles in ihrer Macht Stehende tun, um Lok und Mari zu beschützen.
Auf diese Weise, ging es weiter. Sowohl für Lok und Mari, als auch für Sakura und Akio. Akio bemerkte dabei durchaus, dass nach einer Weile, sowohl der Boden, als auch die Wände, mit einer dicken Eisschicht bedeckt waren. Daher hielt er an. Dass Sakura ihn dabei mit einem starken Rotschimmer auf den Wangen beobachtete, bekam Akio nicht mit. Dieser hielt stattdessen an und betrachtete das Eis genauer. Dabei sah er auch immer wieder auf sein Amulett. Dieses leuchte nach wie vor, wobei die Blitze nicht nachließen.
Dann jedoch, sollte er Probleme bekommen. Seine Begleiterin, drehte seinen Kopf dann zu ihr, „Sakura, …“ da konnte er nicht mehr weitersprechen, da die Rothaarige ihre Lippen auf die seinen presste. Eine Aktion, die den Jungen sehr verwirrte. Dabei kam auch in ihm das verlangen auf, sie zu Küssen. Er spürte, wie etwas in seinen Kopf und seinen ganzen Körper eindrang. Wie sein Körper nach der Rothaarigen verlangte. Er spürte das Bedürfnis, mehr von der Rothaarigen sehen zu wollen, er wollte ihr näher sein. Sie aus ihren Kleidern schälen.
Dabei bemerkte er erst jetzt, wie er den Kuss erwiderte und vor allem, wie er ihr gerade ihre Kimono-Minikleid, welches er allem Anschein nach geöffnet hatte, ohne sich dessen bewusst zu sein, über ihre Schultern schob. Die Rothaarige hielt ihn dabei nicht im Geringsten auf, sondern ließ einfach zu, wie er sie um ihr Kleidungsstück erleichterte, welches ihr nun über ihre Arme und ihren Rücken rutschte. Als dieses weg war, wollte er bereits weiter gehen, als sich sein verstand wieder einschaltete. Daher legte er seine Hände auf ihre Brüste und drückte das Mädchen von sich weg, „Das reicht jetzt aber, Sakura.“ Dabei blitzte sein Amulett nun deutlich stärker, sodass der ganze Körper des jungen nun von den Blitzen durchdrungen wurde. Aber dennoch, konnte er nicht vermeiden einen starken Rotschimmer zu bekommen. Das Mädchen war aktuell schließlich so gut wie nackt.
Einige Augenblicke, in denen die Rothaarige ihn nach wie vor mit einem verführerischen Blick voller liebe und verlangen sah, vergingen, ehe die Rothaarige sich ihm wieder näher wollte. Dabei bemerkte Akio wieder das Eis, welches sehr weit reichte. Akio ahnte auch, was das Eis zu bedeuten hatte, bzw. welchen Sinn das Eis erfüllte.
So hob er das Kimono-Minikleid auf, ehe der dem halbnackten Mädchen die Hand reichte. Diese nahm, das Mädchen auch gerne an. So führte Akio das Mädchen auf das Eis. Von der Rothaarige kam dabei nicht die geringste wiederrede. Sie folgte dem Jungen einfach, dabei bewusst, dass sie mehr von ihm haben wollte. Sowohl von seinen Lippen, als auch von seinem Körper. Dabei nahm sie sich die Freiheit, Akio immer wieder flüchtige Küsse auf seine Lippen zu geben. Zwar wollte sie mehr, deutlich mehr, doch gab sich die Rothaarige vorerst damit zufrieden. Hierbei störte es sie nicht einmal, dass Akio sie tiefer in den Tempel führte. Das Eis um sie herum, hatte sie noch nicht einmal bemerkt.
Dabei klarten sich allmählig ihre Gedanken. Ihr wurde bewusst, was sie vorhin vorhatte. „Oh! Mein“ Gott!“ sprach sie dabei die Worte der Reihe nach. Akio sah das Mädchen nun an, „Sakura…“ diese sah den Jungen nun mit hochroten Wangen an, „Alles wieder in Ordnung. Fühlst du dich wieder… normal?“ dazu nickte die Rothaarige, „Ja. Zumindest… glaube ich es.“ Akio ließ damit ihre Hand los und reichte ihr ihr Kleidungsstück, welches er ihr vorhin auszugezogen hatte, „Hier…“ dieses nahm die Rothaarige auch gerne entgegen, wo sie keine Zeit verlor und sich dieses wieder anzog. Dabei zog sie sich jedoch so an, dass Akio dabei einen guten Blick auf ihren Körper hatte, obwohl dieser versuchte den Anblick zu meiden. Stattdessen, sah dieser auf das Eis.
„Ich weiß nicht, wer hier ist, aber…“ dabei folgte Sakura, nachdem sie ihr kimono-Minikleid wieder zugebunden hatte, seinem Blick, „Sie hatten mit großer Sicherheit wohl das gleiche Problem wie wir. Mit dem Eis, versuchen sie den Zauber des Tempels unterbinden.“ Damit ging Akio ein paar Schritte und beobachtete dabei das schimmern der Wände unter dem Eis, „Hier waren starke Suchende am Werk. Der Tempel und der dieser extrem mächtige Zauber, machen Aphrodite wirklich alle Ehre.“ Damit machte Akio eine kurze Pause, ehe er weitersprach, „Mit eurer Mutter… habe ich aber auch noch ein Hühnchen zu rupfen.“
„Meinst du etwa… die wusste davon?“ fragte Sakura kurz darauf. Akio, der wieder ein Stück weiterging, nickte dazu, „Ja, zumindest gehe ich davon aus. Schließlich hat sie Kontakt mit uns aufgenommen und uns gesagt, dass wir hierherkommen sollen. Ich glaube es wäre klüger gewesen, Aria oder Misaki mitzunehmen, anstatt dich.“ Diese Worte, gefiel der Rothaarigen nicht, „Glaubst du wirklich, dass Aria oder Misaki sich hier anderes benommen hätten. Der Zauber hat sogar dich dazu gebracht, mich aus meinem Kleidern zu schälen. Und du, Akio…“ dabei betonte sie die letzten Worte, „Bist der einzige Junge in einer Klasse voller Mädchen und warst mit uns bereits gemeinsam in den heißen Quellen, weil…“
„Ja, Sakura, ich weiß.“ Unterbrach Akio das Mädchen, wobei er bereits weiterging. „Weil unsere Lehrerin, Shinsei-Sensei, uns ja alle zusammen unterbringen musste. Doch sollten wir uns lieber auf den Tempel konzentrieren. Ich bin mir ziemlich sicher, dass uns der Zauber nicht zum letzten Mal verführte.“
Diese Worte gefiel der Rothaarigen nicht, die dem Jungen nun mit großen Schritten nachlief, „Will du damit etwa sagen, dass… uwahhh!“ dabei rutschte Sakura nun auf dem Eis aus. Akio, der sich nun kurz zu Sakura umdrehte, wurde dabei mit dieser zu Boden gerissen.
Akio seufzte nun, „Das ist der Nachteil des Eises. Und ja, ich gehe davon aus, dass der Zauber immer stärker wird. Einmal, zeigt er stärkere Wirkung, je länger du ihm ausgesetzt bist, ähnlich wie bei einem Schmerz oder einem Schlafmittel. Zum anderen, dass habe ich an uns gesehen, wird der Zauber wohl stärker, je tiefer wir in den Tempel vordringen. Daher würde es mich nicht wundern, wenn das Eis später nicht mehr viel bringen wird. Es ist also durch möglich, dass, wer auch immer hier im Tempel ist, später möglicherweise nur noch Augen für den Körper seines Partners haben wird, schließlich kann man den Tempel nur als Paar, bestehend aus einem Jungen und einem Mädchen, betreten.“ So richtete sich Sakura nun auf, „Also könnte es sein…“ dabei sah sie Akio wieder ins Gesicht, „Dass wir später wieder…“ Akio nickte dazu, „Ja, daher sollten wir keine Zeit verlieren. Wer weiß, ob sich die anderen hier, dessen bewusst sind.“ So erhob sich Sakura von Akio, ehe sie dem Jungen aufhalf. Damit machten sich beide auf den Weg.
Deutlich tiefer im Tempel, waren Lok und Mari, in Begleitung der beiden Titanen, Nordling und Vulcana, unterwegs. Vulcana hielt dann aber an und drehte ihren Oberkörper etwas zurück. Dies blieb natürlich nicht unbemerkt. Lok und Mari sahen Vulcana dann an, „Was ist den los?“ fragte Lok dann. Mari, die ihren Titanen ansah, bemerkte sofort, was das wohl zu bedeuten hat, „Wir sind nicht mehr allein im Tempel!“ Lok gefielen diese Worte nicht, „Was?“ der Blonde sah daher nun in Richtung, aus der sie gekommen waren. „Schon wieder diese Anzugtypen…“ Mari sah besorgt auf, „Das dürfte eigentlich nicht möglich sein. Mama hat mir vor unserem Abflug nämlich erzählt, dass man nur als Paar, aka 1 Junge und 1 Mädchen in den Tempel kommt. Wahrscheinlich irgendwelche andere Suchende. Wir sollten uns also wirklich beeilen.“ Damit ergriff Mari Lok an der Hand und wollte ein Stück losrennen, ehe sie, wie Sakura zuvor, ausrutschte und Lok dabei mit sich riss, wobei Mari ein gutes Stück übers Eis rutschte. Da sie Lok an der Hand hielt, rutschte dieser eine Runde mit.
Nordling und Vulcana beobachteten beide dabei. Vulcana seufzte dazu. Nordling wiederum, schüttelte den Kopf, während Lok und Mari ein Stück weiter rutschten.
Das war es auch schon. Hoffe doch, dass es euch, trotz der Jahrelangen Wartezeit, gefallen hat. Ich weiß, die zusätzlichen Charaktere kommen überraschend. Ursprünglich waren diese ein wenig anders geplant.
Zu Vulcana muss ich sagen, dass nirgendwo angegeben wurde, wie stark sie wirklich ist. Ich schätze Vulcana auf so 4 – 5. Mir scheint sie aber eher 4 zu sein, wenn auch sie ihre Werte ursprünglich höher setzten wollte. Wie sehr ich die Zweite Staffel, die ich persönlich nicht annähernd so gut finde, wie die Erste, in diese FF miteinfließen lasse, weiß ich noch nicht. Wie gesagt, ich schaue mir die zweite Staffel zwar immer wieder an, doch die erste war deutlich besser.
Würde mich aber dennoch, über eure Meinungen hierzu freuen. Bis zum nächsten Kapitel.
Im Tempel der Aphrodite V - Aphrodites Falle
Frohes Neues Jahr. Pünktlich zum ersten Tag des neuen Jahres, kommt ein neues Kapitel zu Huntik, wobei es in diesem Fandom ohnehin zu wenige FFs gibt. Auf Animexx 9 und auf Fanfikiotn.de sind es 13, diese hier mitgezählt, als nicht gerade viele, was ich wirklich Schade finde. Doch nun genug hiervon. An dieser Stelle sei angemerkt, dass dieses Kapitel dank Aphrodite etwas freizügiger wird. Viel Spaß beim lesen.
Im Tempel der Aphrodite, hatten sich sowohl Lok und Mari, als auch Akio und Sakura wieder Aufgerichtet. Dies war bei beiden Gruppen allerdings leichter gesagt als getan, da das Eis sie mehrere male wieder zu Boden brachte.
„Also wirklich…“ sprach Akio dann, nachdem er endlich wieder auf den Beinen war, „Das Eis gegen die Magie des Tempels zu verwenden, die Aphrodite alle Ehre macht, verstehe ich ja. Doch darauf zu laufen, ist etwas anderes. Und wenn du mir noch einmal an die Wäsche gehst, Sakura…“ dabei sah er die Rothaarige genervt an. Seine Drohung ließ er jedoch unausgesprochen. Sakura jedoch, lächelte einfach dazu. Die Drohungen des Jungen, nahm sie nicht ernst. Dies zeigte sie auch gleich, indem sie ihn einfach auf die Wange küsste. Eine Aktion, die den Jungen überrumpelte.
Tiefer im Tempel, waren Lok und Mari derzeit wieder unterwegs, um das Zentrum des Tempels zu erreichen. Vor ihnen flog Nordling und vereiste den Tempel weiter. Hinter ihnen flog Vulcana, zu ihrem Schutz. Dabei begann Lok nun ein Gespräch mit Mari, in der Hoffnung, dass er ihr nicht noch einmal an die Wäsche will.
„Dass du gleich 3 Schwestern hast. Und wer genau ist dieser Akio, von dem du vorhin erzählt hast?“
Mari lächelte hierzu, „Nun ja… meine Familie kommt ursprünglich aus dem fernen Orient. Meine jüngeren Schwestern sind dortgeblieben, weil es für sie sicherer wäre. Meine Mutter wurde einst von der Organisation gejagt, weshalb wird sie in der Obhut einer Bekannten zurückließen. Meine Mutter hat als Folge dessen sogar ihre Identität geändert, auch wenn wir nach dem Verschwinden deines Vaters stets in deiner Nähe waren, um auf dich aufzupassen, Lok, doch das alles, ist eine andere Geschichte. Was Akio betrifft. Denn habe ich vor vielen Jahren kennen gelernt. Zu dieser Zeit, hast du noch mit deinem Vater zusammengelebt. Es ist also schon einige Jahre her. Es war Winter und ich war mit meiner Familie in den Bergen, weil wir uns einen verborgenen Tempel ansehen wollten. Neben dem starken Schneefall, machten uns damals noch kleiner Lawinen Probleme, ebenso wie große Schneebälle, die uns immer wieder fast erschlagen hätten.“
„Lawinen... Schneebälle… Da hast du aber einiges erlebt, Mari.“ Diese nickte dazu, „Ja, ich weiß. Wir vermuteten zu dieser Zeit, dass dies vielleicht dort Zauber oder Schutztitanen kommen könnte. Es ist immerhin keine Seltenheit, dass solche Zauber und Titanen zum Schutze von Tempeln und Titanen eingesetzt werden. Dieser Tempel hier, ist ein gutes Beispiel dafür.“
Loks Wangen wurden bei dieser Bemerkung rot. Er musste wieder daran denken, wie Mari unter dem Einfluss des Zaubers über ihn herfiel und auch er versuchte ihr an die Wäsche zu gehen.
„Jedenfalls…“ sprach Mari dann weiter, „Kamen die großen Schneebälle wohl von Akio.“
„Von Akio?“ fragte Lok nach, der nicht glauben konnte, was er dort hörte. Erneut nickte Mari, „Ja. Akio war zufällig dort gelandet. Doch beim Angriff eines wilden Tieres, wurde Akio an den Beinen verletzt, weshalb er nicht mehr laufen konnte. Außerdem passte Akios Kleidung vorne und Hinten nicht zu dem dort herrschenden Wetter. Akio blieb also nur noch übrig entweder auf Hilfe oder auf seinen Tot zu warten. Dabei formte er Schneebälle und lies diese den Schnee entlang rollen. Dabei stießen wir auf ihn. Gerade noch rechtzeitig. Nur noch später und Akio hätte durch die Kälte möglicherweise bleibende Schäden davongetragen.“
„Da hatte der Junge wohl Glück gehabt.“ Stellte Lok hierbei fest.
„Ja, dass hatte Akio wirklich. Wir haben unser eigentliches vorhaben dabei in den Sand gesetzt und uns lieber um Akio gekümmert. Meine Mutter hat den Jungen wohl gleich in ihr Herz geschlossen. Aber nicht nur sie. Meine jüngeren Schwestern fanden auch schnell gefallen an ihm. Nachdem dein Vater verschwand, entschloss meine Mutter sich ein Auge auf dich zu haben. Meine Schwestern ließen wir in der Obhut von Akios Mutter zurück, die eine alte Freundin meiner Mutter war. Darüber hinaus, hat sich Akio zu einem sehr mächtigen Suchenden entwickelt, der auch meine jüngste Schwester ausgebildet hat, obwohl die beiden nun ein Jahr trennte. Meine Mutter schickt Akio immer wieder auf Missionen.“
„So wie diese hier?“ fragte Lok gleich nach. Dabei waren die suchenden nicht stehen geblieben, sondern gingen weiter, zumindest, bis sie an einer Weggabelung waren.
„Ja, aber eigentlich auf deutlich schwierigere und vor allem gefährlichere, was ich mit dir nicht machen kann, Lok. Du bist nach wie vor ein Anfänger.“
Mari sah dabei nun auf ihr Holotom, „Der Tempel besteht offensichtlich aus mehreren Ebenen. Wir sind hier offensichtlich auf der fünften von oben. Abgesehen vom Zauber des Tempels, der sogar jetzt noch versucht mich zu verführen…“ bei diesen Worten bemerkte Lok, dass ein starker Rotschimmer Maris Wangen zierte. Doch auch seine Wangen wurde nun rot, da er sich daran erinnerte, was vorhin vorgefallen war, „Und den Verzweigungen innerhalb des Tempels, die es nur noch schwieriger machen Herz des Tempels zu finden, gab es bisher keine Fallen oder andere Sicherheitsvorkehrungen. Dies dürfte vermutlich auf Nordlings Eis zurückzuführen sein. Dieses verhindert, dass die Fallen aktiviert werden.“ Hierbei sah sie sich nun um. die Wände und Gänge des Tempels, waren nicht mehr wie in einer Höhle, sondern schön verziert. Es gab auch immer wieder Bilder und Personen und Geschichten aus der griechischen Mythologie, die mit Aphrodite in Verbindung hingen.
Lok hingegen, fiel etwas anderes auf, „Ist es normal, dass die Wände in Tempeln leuchten?“
„Nein, Lok. Die Wände sind mit einem Zauber versehen.“
Dies überraschte den blonden, „Ein Zauber?!“
„Ja. Aus ihm bezieht ein Titan die Macht eigenständig zu handeln, solange er keinen Suchenden als Herrn hat. Mit viel Energie, kann er Jahrhunderte und Jahrtausende lang ohne die Führung eines Suchenden auskommen. Außerdem verfügt er über deutlich mehr Macht, als normalerweise.“ Dann lag ihr Blick wieder auf dem Holotom, „Doch von hier aus, kann ich keinen Titanen scannen. Doch hoffe ich, dass wir diesem Titanen nicht über den Weg laufen.“
„Wieso nicht?“ fragte Lok direkt nach. Die Antwort bekam er sofort, „Weil ich mir Sorgen um dich mache, Lok.“ Gestand Mari, wobei Loks Wangen nun rot wurden, „Wir haben keine Ahnung was für ein Titan das ist. Wenn es sich um einen starken Titanen Handelt, könnte das wirklich gefährlich sein. Zumal er durch den Zauber noch gestärkt ist. Ob Nordling und Vulcana das Schaffen... Ich weiß es nicht?“
Lok sah Mari hierbei besorgt an. Wenn selbst sie sagte, dass sie nicht weiß, ob sie dies schafft. „Dann sind da auch noch, unsere Gäste am Anfang des Tempels.“ Sprach Lok dann besorgt. Mari nickte auf diese Worte, „Ja, dass stimmt. Doch glaube ich, dass wir diese erst einmal vernachlässigen können. Wenn es sich um Akio und eine meiner Schwestern handelt, haben wir nichts zu befürchten. Allerdings ist die Chance hierfür nicht gerade groß. Akio wird vermutlich erst einmal mit dem Zauber des Tempels zu kämpfen haben.“ Dann trat sie weiter, „Hier geht es entlang, Lok.“ Dieser folgte der rothaarigen Sexbombe, wie er Mari gerade in Gedanken nannte, erst einmal. Ja, auch Lok war sich bewusst, dass der Zauber des Tempels nicht gebrochen war. Der Blonde wollte sich im Augenblick gar nicht erst vorstellen, was er alles mit Mari anstellen würde, sollte er sich dem Zauber des Tempels hingeben. Er hatte ihr vorhin bereits an ihre Brust gegriffen und wollte ihr sogar ihr Kleid ausziehen, wie sie es mit seinem Hemd getan hatte.
Auf diese weiße, ging es tief in den Tempel hinein. Wie tief sie mittlerweile unter der Erde waren, wussten sie hierbei noch nicht. Mari war derweil froh, dass sie auf keine feindlichen Titanen stießen oder irgendwelche fallen aktivierten. Dies konnte sie im Augenblick nicht einmal im Entferntesten gebrauchen.
Damit auch ja niemand wusste, welche Abzweigung sie genommen hatte, da Mari nicht mit Gewissheit sagen konnte, ob die neuen Gäste des Tempels wirklich Akio und eine ihrer Schwestern waren oder nicht, ging Mari auf Nummer sicher. Kurz vor der Abzweigung, ließ die Rothaarige ihren Titanen das gesamte Eis vor und innerhalb der Abzweigung Schmelzen und damit man aufgrund des geschmolzenen Wassers nicht herausfinden kann, welchen Weg sie genommen haben, ließ Mari Vulcana auch noch das Wasser verdampfen. Es war so, als wäre niemals jemand hier gewesen. Zusätzlich, würden die anderen Besucher des Tempels, da das Eis nun nicht mehr vorhaben warm wieder dem Zauber des Tempels zum Opfer fallen, was es noch einmal unwahrscheinlicher macht, auf diese zu treffen. Gute Voraussetzungen, wenn man ungestört sein will. Dies waren Lok und Mari nun. Allerdings hatten diese aktuell nicht die Zeit für die traute Zweisamkeit. Kein lebender wusste, was sie hier im Tempel noch alles erwarten wird. Aus diesem Grunde und weil Lok noch ein totaler Anfänger war, durfte Mari ihre Deckung nicht fallen lassen. Andernfalls, könnte das ganze ziemlich übel ausgehen. Und das bei Loks erstem Ausflug als suchendem. Mari wollte sich dies gar nicht erst vorstellen. Der Zauber des Tempels, war ihr eigentlich egal. Mari wusste, wenn sie das nächste Mal vom Zauber des Tempels verführt wird, wird sie sich vermutlich nicht einmal mehr wehren, sondern sich diesem sogar aus freien Stücken hingeben. Sollte sie sich wehren, wird sie hinterher ohnehin nicht mehr die Kraft haben, um den Tempel bis zum Ende zu erkunden und sich das nächste Mal gegen den Zauber zu wehren. Früher oder später, würde sie sich Aphrodite geschlagen geben müssen. Dies war der Sieg der Liebesgöttin!
Auf diese weiße, ging es weiter ins innere des Tempels. Mari wusste, sie waren seit Stunden hier und gingen durch die Gänge. Der Zauber des Tempels betörte sie sogar jetzt, obwohl Nordling das Eis um sie herum erschuf, welches sie vor dem Zauber der Aphrodite schützten sollte. Das Herz des Tempels, war also nicht mehr fern. Mari wusste jedoch nicht, ob sie im Herz des Tempels ihre Vernunft aufrecht halten kann oder ob sie ihren Verstand verliert und über Lok herfallen wird. Siegen, würde Aphrodite so oder so.
An einer Verzweigung innerhalb des Tempels, befand sich derzeit Akio. Dieser kniete gerade nieder und tastete den Boden ab, eh er in die folgenden Gänge blickte.
„Schon wieder Verzweigungen.“ Bemerkte Sakura hierbei, die nun auch vom Eis auf den Boden des Tempels trat, wissend, dass der Zauber des Tempels dort wieder seine volle Kraft entfalten würde. Tatsächlich hatte Sakura hier erneut das Bedürfnis ihre Kleider fallen zu lassen und Akio aus seinen zu schälen, um das Spiel von vorhin fortsetzten zu können. Akio wiederum, so sah Sakura, hatte seine recht Hand so geschlossen, als ob er in dieser etwas halten würde.
„Sie sind hier entlang.“ Sprach Akio dann, was Sakura wieder einmal Respekt einbrachte. Dass Akio sogar jetzt noch einen klaren Kopf bewahren konnte und auch noch in der Lage war herauszufinden, wo die anderen Suchenden des Tempels hingegangen waren.
So gingen sie weiter, ehe sie etwas später wieder auf einen Boden aus Eis stießen. „Beeindruckend, Akio. Wie hast du das herausgefunden. Der Boden und die Gänge, sahen für mich alle gleich aus.“
Die Antwort kam schnell, jedoch ohne, dass Akio Sakura hierbei ansah, „Die anderen Suchenden, verwenden einen Titanen mit Eis-basierenden Kräften und einen dessen Kräfte auf Feuer oder Hitze beruhen.“
„Und damit lassen sie das Eis schmelzen.“ Schlussfolgerte Sakura.
„Richtig. Sie lassen auch das Eis verdampfen, um keine Spuren zu hinterlassen. Doch muss man nur in die einzelnen Gänge gehen um die Lufttemperatur zu vergleichen.“
„Die Lufttemperatur?“
Akio nickte, „Ja. In einem der Gänge herrscht eine andere Lufttemperatur, als in den anderen Gängen, weil der Feuerbasierende Titan dort das Eis verschwinden ließ. Außerdem, kommt von hier auch ein kalter Luftzug, welcher von dem Eis und der heruntergekühlten Luft kommt. Warme Luft ist leichter als kalte und steigt daher stets nach oben. Wenn man die Luft über dem Boden vergleicht, bemerkte man den kalten Luftzug.“
Sakura folgte Akio hierbei einfach, während ihre Wangen von einem Rotschimmer geziert wurden. Ja, auch sie musste sich Aphrodite geschlagen geben. Akio hingegen, dies bemerkte Sakura, war vom Zauber des Tempels gar nicht mehr betroffen, was sie weiterhin beeindruckend fand. Hier würde es letztlich ein Kampf zwischen Akio und Aphrodite geben. Würde Akio sich der Macht und Autorität der Liebesgöttin entziehen können oder würde auch dieser ihren Sieg anerkennen müssen. Akio war aktuell der einzige Suchende im Tempel, der sich Aphrodite und ihren Sieg erfolgreich wiedersetzte.
Im Herzen des Tempels, welcher einfach nur Wunderschön gestaltet war, standen 5 Statuen, die niederkniende Golems darstellten. Zwischen diesen, leuchtete der Boden, welcher sich nun entflammte. In diesen Flammen bildete sich nun eine Gestalt. Es war eine Menschliche Gestalt. Diese hatte die Gestalt eines Jungen mit braunen Haaren. Dessen rechte Hand war jedoch eine gefährliche Klaue, wobei der ganze Unterarm gepanzert und mit dieser verbunden war. Seine Augen glühten Regelrecht. Doch auch die Luft um ihn herum brannte Regelrecht. Dies alles verlieh dem Jungen ein extrem bedrohliches Aussehen. Vor der Klaue, bildete sich nun eine Sphäre mit einem grell leuchtenden Zentrum. Der Junge war zu allem entschlossen.
Der mittlerweile sehr tief in den Tempel vorgedrungene Akio, blieb nun stehen, was Sakura überraschte, „Akio…“
„Sakura…“ damit drehte dieser sich zu der Rothaarigen um, „Ich erlaube dir mich weiterhin zu begleiten, da ja wohl kaum zurückgehen wirst, wenn ich dich darum bitte. Doch wenn ich dir sage, dass du verschwinden sollst, nimmst du die Beine in die Hand und rennst so schnell du kannst, ohne dich umzudrehen.“
Die Rothaarige war nun verwirrt, „Ähm, was… meinst du damit Akio?“ dabei trat diese etwas näher an den Jungen heran. Dieser jedoch, drehte sich nun wieder um, „Es wird gefährlich, Sakura. Im inneren des Tempels wartet große Gefahr. Ich allein, würde damit schon klarkommen. Aber zusammen mit dir… Es ist hierbei doch ganz gut, dass du mit mir hierhergekommen bist und nicht Aria oder Misaki.“ So machte Akio eine kleine Pause, in der er noch ein paar Schritte ging, ehe er sich umdrehte und Sakura ernst ansah, „Versprich es mir, Sakura!“ verlangte er nun, „Versprich mir, dass du sofort das weite Suchen wirst, wenn es zu gefährlich wird oder ich dir sage, dass du verschwinden sollst! Ich will, dass du dann wegrennst, ohne dich umzudrehen oder zu schauen, was mit mir passiert! In solchen Tempeln, lassen Jahr für Jahr hunderte und tausende Suchende ihr Leben.“ Damit drehte Akio Sakura erneut den Rücken, „Bitte, Sakura… versprich es mir! Es ist nämlich viel schwieriger zu kämpfen, wenn ich dich nebenbei auch noch beschützen muss.“
Zu seiner Überraschung, spürte der dann, wie sich 2 Arme um ihn schlangen, während sich gleichzeitig 2 weiche Brüste an seinen Rücken drückten. Es war zweifelsohne Sakura, die dies tat, „Versprechen, Akio. Doch versprich du dir…“ dabei machte sie eine kure Pause, ehe sie fortfuhr, wobei Akio in den folgenden Worten ihre Sorge heraushörte, „Dass du leben zurückkommen wirst.“
Dieser lächelte dazu, „Mach dir um mich keine Sorgen, Sakura. Es hat schon einen Grund, wieso ich immer wieder auf extrem gefährliche Missionen geschickt werden.“ Dann, löste Akio sich aus Sakura Armen und ging in die Hocke, „Steig auf, Sakura. Ich trag dich.“ Diese lächelte dazu. Da ließ sie sich nicht zweimal bitten. So machte sie es sich auf Akios Rücken gemütlich. Als dies getan war, spürte sie, wie sich etwas um sie band. Es waren schlingen oder dergleichen, die sie fest an Akio halten sollten. Wehren, tat Sakura sich nicht. dann rannte Akio auch schon los, wobei Sakura ihre Arme um ihn legte und ihre Augen schloss. Sie hatte sich Aphrodite bereits ergeben. Was sollte sich auch gegen die Göttin der Liebe wehren, die lediglich wollte, dass sie ihren Gefühlen nachgab.
Lok und Mari hingegen, die von der Gefahr im inneren des Tempels noch nichts ahnten, gingen ahnungslos weiter. Nicht wissend, was sie dort erwarten wird. Während sie unterwegs die Bilder, Gemälde und Schriften der Wand begutachteten, blieben sie ruhig. Alles schien friedhlich. Mari erzählte Lok in dieser Zeit viel über Aphrodite und ihre Rolle als Liebesgöttin. Die Rothaarige hatte sich hierbei sogar bei Lok eingehakt. Nordling und Vulcana, die beide beobachtete, hielten hierbei etwas Abstand. Sie gönnten ihnen die Privatsphäre. Beide Titanen wollten sie diese Ruhe und die friedliche und romantische Atmosphäre, die gerade herrschte genießen lassen. Diese sollte nicht ewig währen.
Keiner der beiden wusste, wie lange sie bereits im inneren des Tempels waren, doch war es ihnen auch egal. Beide genossen diese Zeit und die traute Zweisamkeit. Doch die nun vorherrschende ruhe, sollte ein jähes Ende finden, als nämlich das Eis unter ihren Füßen und um sie herum auf seinen Schlag brach und er Boden rot leuchtete. Ihre Titanen, wurden dabei weggeschleudert.
„Was ist das?“ fragte Lok dabei. Die Antwort kam schnell, „Vermutlich eine weitere Sicherheitsmaßnahme gegen Eindringlinge, ähnlich dem Zauber, der durch das fehlende Eis nun wieder mit voller Macht auf uns wirken wird, vor allem aber, da wir uns bereits seit mehreren Stunden hier aufhalten und extrem tief in den Tempel vorgedrungen sind. Wahrscheinlich verstärkt diese Falle den Zauber des Tempels noch. Ich habe bereits geahnt, dass so etwas passieren könnte. Es wäre zu einfach gewesen, den ganzen Tempel nur auf Eis zu legen, auch wenn Nordlings Eis uns vermutlich vor vielen Fallen hier im Tempel bewahrt hat. Dieses Spiel, hat somit Aphrodite gewonnen!“
Die Wangen der beiden Suchenden, wurden hierbei von einem extrem starken Rotschimmer geziert. Lok spürte hierbei, wie er mehr von Mari wollte. Das verlangen, sie dieses Mal wirklich aus ihrem Kleid zu schälen. Allerdings war auch Maris verlangen nach Lok wieder voll da. So wie Lok sie aus ihrem Kleid schälen wollte, wollte sie Lok von seinen Kleidern befreien. Sein Hemd hatte sie ihm ja bereits beim letzten Mal ausgezogen. Dies würde sie nun wieder machen.
Im nächsten Augenblick, presste sie ihre Lippen bereits stürmisch auf seine. Dabei riss sie Lok zu Boden, wodurch dieser nun unter ihr lag. Lok selbst, bei dem der Zauber des Tempels nicht weniger Wirkung hatte als bei Mari, erkundete nun mit seinen Händen erneut ihren Körper, während er ihren stürmischen Kuss erwiderte.
Hierbei, kam in Lok nun ein Erinnerungsfetzten hoch. Er konnte einen blonden Jungen mit blauen Augen sehen, jedoch viele Jahre jünger. Etwa 8 Jahre war er alt. Bei ihm ein Mädchen im gleichen Alter. Diese hatte lange rote Haare, ebenso wie rote Augen und trug ein schlichtes Weißes Kleid. Ein paar Sekunden später, fiel sie ihm lachend um den Hals, wobei sie ihn mit zu Boden riss. Hier sah man erst die Umgebung. Es war eine sehr schöne Umgebung mit wiesen voller Blumen. Im Hintergrund konnte Lok dann ein extrem luxuriöses Anwesen sehen.
Dann, konnte Lok andere Bilder vor sich sehen. Wieder die beiden Kinder. Dieses Mal jedoch, in einem riesigen Pool. Beide schienen hierbei viel Spaß zu haben. Allerdings waren sie dieses Mal nicht allein. Ein Mädchen, mit blonden Haaren, die ihr etwa bis zu ihrem Kinn reichten und blauen Augen. Dieses Mädchen jedoch, schien etwa 2 Jahre Älter zu sein, als die anderen beiden Kinder.
So schnell wie diese Bilder erschienen waren, so schnell waren sie auch wieder verschwunden. Lok konnte direkt sagen, dass der Junge den er gesehen hatte er selbst war. Das Mädchen mit den roten Haaren war vermutlich Mari. Die mit den Blonden Haaren, war definitiv seine ältere Schwester Cathy.
> Daran erinnerst dich nicht mehr. Wir kennen uns bereits, seit wir klein sind. <
(Wie… konnte ich das vergessen? Ich erinnere mich. Als ich noch klein war, habe ich so viel Zeit mit Mari verbracht. Sogar noch mehr, als mit Rätseln.)
Dann jedoch, wurden seine Gedanken wieder völlig um Mari und Aphrodites Zauber vereinnahmt. Er wollte in diesem Augenblick nur noch Mari für sich selbst haben. Aus diesem Grund, wanderte er mit seinen Händen nun weiter. Diese suchten das Ende ihres Kleides, welches Lok nun höher schob, ehe er mit seinen Händen über ihre nackte Haut strich. Dadurch, wurde ihr Kuss nur noch stürmische und intensiver. Mittlerweile hatten beide ihre Münder geöffnet und einen leidenschaftlichen Zungenkuss begonnen.
Ihre beiden Titanen, die dem romantischen Spiel, welches sie hier trieben, einen Riegel vorschieben wollten, bemerkten sie nicht. Diese versuchten nämlich den Boden wieder zu vereisen. Dies jedoch, klappte nicht. Nordlings Kräfte stießen nämlich auf eine unsichtbare Kraft. Vulcana, die versuchte Nordling dabei zu helfen, diese unsichtbare Kraft zu überwinden, scheiterte allerdings auch kläglich.
Schon als Mari Lok über den Zauber aufklärte, bildeten sich im Eis weiter Risse, sodass dieses nun bröckelte und zu zerfallen begann. Die Magische Eisschicht, die Nordling erschaffen hatte, verlor hier gegen Aphrodite. Selbst beide Titanen zusammen, kamen nicht gegen die Liebesgöttin an.
Während Lok Maris Kleid bereits über ihre Brüste geschoben hatte und folglich so hoch, dass er es nicht mehr höher schieben konnte, ohne Mari dieses auszuziehen, hatte auch diese unlängst damit begonnen sich an Loks Kleidern zu schaffen zu machen. Sein Hemd hatte sie bereits gänzlich geöffnete und versuchte gerade dies Lok über die Schultern zu schieben. Lok musste daher von Maris Körper, den einige Jungs der Universität gerne erkunden würden, ablassen, sodass er seine Arme nun aus den Ärmeln seines Hemdes ziehen konnte. Mari hatte derweil auch schon seine Hose geöffnet, in welcher sich bereits eine Beule gebildet hatte.
Ihre Titanen ignorierend, die weiterhin versuchten ihre Suchenden von Aphrodites Bann zu befreien, löste sich Mari nun von Lok und richtete sich auf. Während sie ihren Blick nicht von ihm nahm, wobei Loks Blick über ihren prachtvollen, gut geformten und derzeit fast nackten Oberkörper glitt, insbesondere ihren nackten Brüsten, ergriff sie nun ihr Kleid, ehe sie sich dieses über ihren Kopf zog und es anschließend wegwarf. Mit einem Blick voller Liebe und zugleich extrem verführerisch und vor allem erotisch, sah Mari Lok an.
Ihre Arme streckte sie dabei nun in Richtung der beiden Titanen, die Mari für den Bruchteil einer Sekunde richtig genervt ansah, wobei sich vor ihren Handflächen jeweils ein dunkler Nebel bildete. Dann, blitzten diese leicht, ehe Mari diese nun auf beide Titanen abfeuerte. Beide Titanen wurden von Maris Zauber getroffen. Durch den dunklen Nebel, in welchen de Titanen gehüllt wurde, konnten sie nicht mehr sehen, was Mari alles mit Lok anstellte. Dadurch, dass dieser Nebel zugleich elektrisch geladen war, waren beide Titanen nun zusätzlich gelähmt. Lok und Mari waren nun völlig ungestört. Bis eben sitzend, erhob sich Mari kurz, wobei der genauso von Aphrodite betörte Lok diese Andeutung sofort verstand und diese Chance auch nutzte. Als Mari es sich wieder auf Lok gemütlich machte, lag seine Hose nun bei ihrem Kleid. Beide Suchende waren nun fast gänzlich nackt. Doch in Aphrodites Tempel, störte dies niemanden. Dann, beugte sich Mari wieder zu Lok, um ihn erneut zu küssen, wobei beide Suchende ihre Augen geschossen hatte. Lok hingegen, hatte die Chance genutzt, als Mari ihm halbnackt, mit völlig entblößter Brust, entgegenkam und hatte seine Hände auf diese gelegt, wobei von Mari nicht der geringste Wiederstand kam. Im Gegenteil. Bevor sie ihren Kuss fortgesetzt hatten, hatte sie zufrieden gelächelt, als sie Loks Hände auf ihren Brüsten gespürt hatte, wie er diese nun massierte.
Das war es dann auch schon. Hoffe doch, euch hat das Kapitel gefallen. Ursprünglich, wollte ich das Abenteuer im Tempel an dieser Stelle hier beenden, habe mich dann aber doch dagegen entschieden, weil das Kapitel sonst eine enorme Länge aufgewiesen hätte. Aus diesem Grund, habe ich das Kapitel an dieser Stelle geteilt.
Über eure Meinungen zu diesem Kapitel, würde ich mich sehr freuen. Bis zum nächsten Kapitel.
Im Tempel der Aphrodite VI - Aphrodites Sieg
Länger und vor allem anders als geplant, kommt hier das nächste Kapitel dieser FF. Ich muss zugeben, so wollte ich es nicht enden lassen, doch sonst wäre der Tempel zu leicht und Aphrodite nicht würdig. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Tempel einer Liebesgöttin wirklich so geschützt wäre. Dennoch hoffe ich, dass ich es nicht übertrieben habe. Bezüglich des Endes, kommt hierzu noch ein Special, welches Definitiv nicht für Kinder geeignet ist. Da ich diese F nämlich auf Fanfktion.de und Animexx veröffentliche und es auf Animexx die Regel gibt, dass solche Kapitel einen Adult-Status brauchen, die nur eingeloggten Mitgliedern die sich als Volljährig zertifiziert haben, wollte ich hier noch keinen Adult-Staus setzten.
Viel Spaß beim lesen.
Akio, der mit Sakura im Tempel unterwegs war, hatte derzeit nun ebenfalls das Problem, dass er in Aphrodites Falle geraten war. Weiträumig um ihn herum, war das Eis weg und löste sich auch weiterhin auf. Zusätzlich, bekam Akio nun küsse einer begierigen Sakura, die diese intensiv auf seinem Hals verteilte. Auch an Akio, ging dies nicht spurlos vorbei. Er hatte erneut das verlangen, Sakura aus ihren Kleidern zu schälen, „Sakura…“ als er seinen Kopf etwas drehte, nutzte die Rothaarige die Gelegenheit, um Akio auf den Mund zu küssen. Anders als Sakura, Mari und Lok, war Akio jedoch noch er selbst.
(Nicht schon wieder!) dachte sich dieser dabei.
„Sakura…“ sprach Akio dann, nachdem er es geschafft hatte, sich von ihr zu lösen, wobei diese ihn verführerisch ansah, „Bitte verzeih mir für das, was ich jetzt tun werde. Es tut mir leid!“ nach diesen Worten, wurde sie von blauen Blitzen gegrillt, was Sakura natürlich schreien ließ. Angenehm war dies nicht. Kurz darauf, sackte Sakura zusammen. Akio lächelte hierzu, während er Sakura nun einer Hand über die Wange streichelte. Ja, er mochte die Rothaarige eigentlich wirklich gern.
„Tut mir leid, Aphrodite.“ Entschuldigte Akio sich dann, während er weiter in die tiefen des Tempels sah. Dabei streckte er bereits eine Hand aus, vor welcher sich Elektrizität sammelte. Von einem Punkt vor seiner Handfläche, entströmten dabei blaue Blitze.
„Aber das Vorspiel ist jetzt vorbei.“ Damit feuerte er seinen Angriff ab, „Der Hauptakt, allerdings… fällt aus!“ Ja, Sakura behielt recht. Hier im Tempel der Liebesgöttin entbrannte nun ein Kampf. Die Kontrahenten waren Akio und Aphrodite. Aphrodite wollte, dass sich Akio wie Mari, Sakura und Lok, der Liebe, Erotik und Leidenschaft hingibt. Akio hingegen, war nicht bereits sich Aphrodite zu unterwerfen.
Im Herzen des Tempels, bemerkte der Junge, welcher in Flammen stand dies natürlich auch. Dieser sah natürlich nicht erfreut aus. Dies spiegelte sich auch in den Flammen wieder.
Lok und Mari, die sich nach wie vor nur für den jeweils anderen interessierten, bemerkten die sich nähernden Blitze nicht. Erst, als sie gegrillt wurden, nahmen Lok, Mari und ihre Titanen die blitze war. Die beiden Suchenden, die dank Aphrodite in inniger Zweisamkeit umschlungen waren, wurden während dieser von den blitzen gegrillt. Mari war die erste, die sich wieder von diesem plötzlichen Angriff erholte. Spuren hinterließ dieser aber dennoch. Die Rothaarige wusste nicht, was diese von diesem Angriff halten sollte. Einerseits war sie dankbar, dass sie nun zumindest wieder halbwegs bei klarem Verstand war. Andererseits und das gab sie auch gerne zu, hätte sie ihre Zweisamkeit mit Lok gerne fortgesetzt.
„Lok?“ fragte sie dann, während sie immer noch auf ihm lag und ihre Gesichter nicht viel trennte, „Alles in Ordnung?“
„Ja.“ Kam es von Lok, der mehr Probleme damit hatte sich von diesem Angriff zu erholen, „Ich glaube schon. Mehr oder weniger…“ Hierbei sah er Mari wenige Augenblicke später in ihre roten Augen. Ihr Blick war nicht mehr so verführerisch und erotisch wie zuvor. Mari sah Lok liebevoll und freundlich an, wie sie es auch sonst tat. Mari, war wieder die Mari, die Lok kannte.
Im nächsten Augenblick jedoch, waren Loks Wangen so rot wie ihre Haare, da ihm bewusstwurde, dass Mari nach wie vor mit nichts weiter als einem Slip bekleidet auf ihm lag und sich seine Hände immer noch an ihren Brüsten befanden. Mari jedoch, störte dies offenbar nicht. Andererseits, hatte er auch das Verlangen, ihr Spiel direkt fortzusetzten und Mari nebenbei noch von ihrem letzten Kleidungsstück zu befreien. Ja, Aphrodite wollte das er noch weiter ging. Genauso wie Mari und Sakura, hatte Lok sich der Liebesgöttin ergeben müssen.
Lok, dessen Rotschimmer sogar noch zunahm, als ihm bewusstwurde, was er getan hatte, blickte nun verlegen zur Seite, „Ähm, Mari…“ diese sah Lok nun neugierig an, „Was ich getan habe? Es tut mir leid.“ Entschuldigte sich dieser verlegen. Mari jedoch, lächelte einfach. Dann, legte sie ihre Hand an Loks Wange und drehte sein Gesicht wieder zu ihr, sodass Lok ihr nun wieder ins Gesicht sah. Dann, zu Loks großer Überraschung, küsste sie ihn erneut. Loks Herzschlag nahm hierbei stark zu. Damit hatte er nicht gerechnet. Lok bemerkte hierbei, dieser Kuss war anderes als die zuvor, aber nicht weniger schön.
„Du musst dich nicht entschuldigen, Lok.“ Sprach Mari freundlich, als diese sich wieder von ihm löste, „Ich habe es doch gesagt. Es lag am Zauber des Tempels. Dieses Spiel, bei dem unsere Gegnerin niemand geringere ist als Aphrodite selbst, hat sie gewonnen. So lange wie wir bereits hier sind und so tief wie wir im Tempel vorgedrungen sind, hat es mittlerweile keinen Sinn mehr, sich gegen sie zu wehren.“ Mari richtete sich hierbei nun auf, sodass sie wieder auf Lok saß, jedoch keinerlei Anstalten unternahm, ihren nackten Oberkörper von seinem Blick zu verhüllen. Ja, sie störte es nicht, dass Lok ihren nackten Körper ansah. Lok hatte durch den Zauber des Tempels allerdings immer noch das Bedürfnis, seine Hände wieder an Maris nach wie vor nackte Brüste zu legen. Vermutlich, so dachte Lok, wollte Mari insgeheim das gleiche.
„Beim ersten Mal, blieb es abgesehen davon, dass ich dir dein Hemd ausgezogen habe, lediglich bei Küssen und kleiner Berührungen. Dieses Mal, haben wir uns schon deutlich intensiver geküsst und uns fast gänzlich ausgezogen, wobei die Berührungen dieses Mal schon inniger wurden. Beim nächsten Mal, wird es wahrscheinlich richtig intim…“ Loks Rotschimmer wurde bei diesen Worten noch stärker, was auch bei Mari geschah, „Was ohne die Blitze, die uns wachgerüttelt haben, bestimmt schon dieses Mal passiert wäre.“
Lok allerdings, musste sich das ganze nun bildlich vorstellen. Wie Mari vor ihm lag, dieses Mal jedoch ohne ihren Slip. Er selbst, ebenfalls ohne Kleidung, vor ihr…
An diesem Punkt schüttelte Lok den Kopf, um diese Bilder loszuwerden. Dank Aphrodite und dem Zauber ihres Tempels, war die Gefahr da, dass er dies Bild gleich in die Realität umsetzten wollte. Mari hingegen lächelte, die Loks Reaktion bemerkt und sich gut vorstelle konnte, was er sich gerade vorstellen musste. Die Tatsache, dass sich etwas gegen ihre Mitte drückte, bestätigte sie in ihrer Vermutung.
„Ähm, Mari…“ sprach Lok dann, „Ja?“
„Woher… kamen diese Blitze eigentlich?“ Loks Neugier hörte man hier gut heraus. Jedoch war diese Frage berechtigt.
„Gute Frage, Lok.“ Mari sah hierbei den Gang entlang, den sie mit Lok genommen hatte, um hierherzukommen, „Wie wir vermutet haben, sind wir nicht allein im Tempel. Da der Tempel nur als Paar von 1 Junge und 1 Mädchen, welche auch eine gute Beziehung zueinander haben müssen, betreten werden kann, sind diese wohl auch in eine von Aphrodites Fallen getappt, auch wenn es wirklich ein Zufall sein sollte, wenn sie den gleichen Weg genommen haben wie wir, schließlich haben wir bei jeder Verzweigung alle Spuren beseitigt, die auf uns und welchen Weg wir genommen haben, schließen könnten.“ So sah Mari nun in die andere Richtung, „Ich vermute einmal, dass es nie vorgesehen war, dass Suchende soweit in den Tempel vordringen.“ Nach diesen Worten, erhob sich Mari von Lok, welchen sie hierbei auch gleich eine Hand reichte. Diese nahm Lok auch an, ehe er sich von der Rothaarigen auf die Beine helfen ließ.
„Vermutlich…“ sprach Mari dann weiter, die nun auf Kleid zutrat, während sie Lok, den sie immer noch an der Hand hielt, mit sich zog, „Gibt es darum so viele Verzweigungen hier im Tempel. Die Suchenden, sollen sich hier möglichst lange aufhalten, um der Wirkung des Zaubers irgendwann nichts mehr entgegensetzten zu haben. Je öfter man sich dem Zauber und seiner Wirkung wiedersetzen muss, desto mehr fehlt einem beim nächsten Mal die Kraft hierfür. Irgendwann hat man nur noch Augen für seinen Freund bzw. seine Freundin.“ Dabei hob Mari nun ihr Kleid und Loks Hose auf, ehe sie diese wieder an Lok zurückgab, welcher er mit immer noch hochroten Wangen, annahm. Während Mari sich nun also ihr Kleid wieder überzog, welches sie nun glatt streifte, zog sich Lok seine Hose an. Dann, wurde ihm von Mari bereits wieder sein Hemd gereicht, welches Lok auch sogleich entgegennahm und sich zum bereits zweiten Mal, seit sie hier im Tempel sind, wieder anzog. Mit einer Handbewegung, befreite Mari Nordling und Vulcana, wobei Nordling gleich den Tempel wieder auf Eis legte. Lok und Mari sollten schließlich nicht gleich wieder übereinander herfallen, wobei beiden Titanen bewusst war, dass dies ohne nur eine Frage der Zeit sein würde, bis es soweit war.
„Die Blitze, Lok…“ nahm sich Mari nun Loks Frage vor, „Stammen vermutlich von einem der anderen Besucher des Tempels. Einer hat versucht dem Zauber des Tempels damit entgegenzuwirken, vermutlich sogar erfolgreich, wie man an uns sehen kann.“ hierbei lächelte Mari nun, was Lok ihr anschließend gleichtat.
„Blitze sind ein praktisches Element. Nordling und Vulcana, hätten uns nicht so einfach aus dem Bann des Zaubers befreien können. Nordlings Eis, wird den Zauber auch nicht ewig unterdrücken können. Ich spüre selbst jetzt noch den Wunsch, unser Spiel von vorhin fortzusetzten. Es ist daher nur eine Frage der Zeit, bis ich dir dieses Mal sämtliche Kleider vom Leib reise.“ Lok sah damit verlegen zu Boden, „Doch Blitzbasierte Titanen, gibt es nur selten. Rairyu, Vajra und Raiju, sind wohl die stärksten davon.“ hierbei gingen Lok und Mari bereits weiter.
„Im Kampf ist der Blitz eines der praktischsten Elemente, Lok. Doch genau wie bei Titanen, sind Blitzbasierte Zauber eher selten. Ich habe einen damals von Akio gelernt. Die meisten offensiven Zauber, sind eher Energiebasiert als direkt Blitzbasiert, wie Schockstoß, Flammenschlag oder Kältestrahl.“ Dabei zeigte Mari Lok ihre Hand, die nun Blitzte, „Dieser Zauber, erlaubt es mir Suchende und Titanen kurzzeitig zu lähmen, wie ich es vorhin mit Nordling und Vulcana gemacht habe, damit diese uns nicht stören. Akio jedoch, ist dagegen immun. Schwächere Titanen, kann ich damit sogar gänzlich ausschalten und wenn ich genug Energie in diesen Angriff stecke, kann er auch für stärkere Titanen durchaus gefährlich werden, auch wenn das nicht der Sinn dahinter ist. Wenn du einen Suchenden oder einen Titanen lähmst, ist dieser leichte Beute, weil er sich dann für eine gewisse Zeit nicht mehr wehren kann. In einem Kampf, könnten schon kleine Augenblicke entscheidend sein.“
„Beeindruckend.“ Sprach Lok hierzu. Mari nickte, „Ja, Lok. Doch sollten wir nun machen, dass wir ins Herz des Tempels kommen. Ich weiß nicht, wie lange wir noch haben, bis wir erneut übereinander herfallen oder wieder in eine von Aphrodites Fallen tappen. Lebensgefährliche Fallen, dürfte es hier vermutlich nicht geben. Aphrodite will lediglich, dass wir übereinander herfallen. Vermutlich wird uns beim nächsten Mal niemand mehr stoppen. Selbst Blitze wie die von eben, könnten sich dann als nutzlos erweisen. Dies könnte dadurch zu Schulden sein, dass der Tempel uns ja auch vor Nordling und Vulcana abgeschirmt hat, als diese uns aus Aphrodites Falle befreien wollten.“ Ein Vorhaben, welches völlig misslang.
Akio selbst, war schnell durch den Tempel unterwegs. Sakura dabei nach wie vor auf dem Rücken tragend. Diese war nach seinem Angriff aber noch nicht wieder zu Bewusstsein gekommen. Vermutlich besser so. Akio wusste allerdings, sollte er seinen Kampf gegen Aphrodite verlieren, würde er Sakura vermutlich erst aus ihren Kleidern schälen, wenn er ihr diese nicht einfach vom Leib reist, bevor er über sie herfallen wird. Von Sakura dürfte schon alleine wegen dem Zauber des Tempels keine Gegenwehr kommen. Schon alleine bei diesen Gedanken, der Akio anwiderte, kam er sich wie ein Perversling vor. „Nein! Das darf auf keinen Fall geschehen.“ Sprach er dann besorgt zu sich selbst. „Vielleicht hätte ich lieber Aki mitnehmen sollen.“ Hierbei sah Akio vor seinen Augen an anderes Mädchen, welches sogar noch mehr zu bieten hatte als Sakura.
„Mit Sakuya muss ich später aber dennoch einmal reden. Sie bestand doch darauf, dass wir uns sofort hierher begeben.“ Das Akio ein wenig genervt war, bemerkte man sofort. Dennoch, sah er einmal auf Sakura, wobei er diese mit einem sanften lächeln auf den Lippen ansah.
Im nächsten Augenblick, legte er an Tempo zu. Je eher er diesen Tempel hinter sich gebracht hat, desto eher war er Aphrodite und ihren Zauber los. Akio war froh, wenn Sakura sich wieder normal verhalten würde, sodass er sie nicht noch einmal auf diese Art stoppen muss. Ja, Akio mochte das rothaarige Mädchen auf seinem Rücken eigentlich wirklich gern.
Die Spur von Lok und Mari nahm Akio jedoch dennoch auf, was eigentlich nicht vorgesehen war. Deshalb hatte Mari doch ihre Spuren verwischt. Akio allerdings und das sollte Mari eigentlich wissen, war ein sehr erfahrener Suchender. Ihre Spuren aufzunehmen, war für ihn nicht schwer, wie er hier unter Beweis stellte.
Eine gefühlte Ewigkeit später, standen beide in einer Riesigen Halle. Dort befanden sich mehrere Tempelsäulen. Weiter hinten, in einem Torrahmen, dessen Tor jedoch verschlossen war.
„Ein Tor…“ sprach Lok dann, während er sich dieses ansah. „Ja.“ Füge Mari daraufhin hinzu, „Dies muss das Heiligtum des Temples sein.“ Mari blickte hierbei zurück, „Einfach nur durch den Tempel marschieren…“ Damit sah sie wieder zum Tor, „Das ist irgendwie zu einfach.“
Lok sah die Rothaarige neben ihm nun an, „Zu einfach?“
„Ja. Solche alten Tempel, haben normalerweise mehrere Fallen und andere Sicherheitsvorkehrungen, um zu verhindern, dass Suchende so einfach an ihre Geheimnisse zu kommen.“
„So wie dieser Zauber, durch den ich dir…“ Lok schaffte es hier sichtbar, nicht weiter zu sprechen. Ihm war wohl noch peinlich, was vorhin geschehen war, als sie beide in Aphrodites Falle Gefangen waren. Dies zeigten unter anderem seine roten Wangen. Dies ließ Mari lächeln. Lok war ein Unistudent und folglich kein kleines Kind mehr, dennoch hatte er mit solchen Situationen wohl so seine Probleme. Andere in seinem Alter, hätten diese Situation wohl ausgenutzt. Andererseits und dies hatte Mari bereits bemerkt, hatte Lok eine starke Willenskraft. Dass er Nordling so leicht rufen und kontrollieren konnte, war der beweise dafür. Nordling gehörte zur Gruppe der Litho Titanen, welche bekanntermaßen nicht so leicht zu kontrollieren waren, zumal Nordling auch einer der etwas wilderen Titanen ist.
„Ja. Die anderen Fallen, konnten sich durch Nordlings Eis wohl einfach nicht aktiveren, was unser Glück war. Doch hier…“ damit sah sie zurück, „Geht das anscheinend nicht so leicht.“ Lok folgte dabei ihrem Blick. Nordling und Vulcana waren ein gutes Stück hinter ihnen. Die beiden Titanen hielten sich wohl von den Säulen fern. Hierbei bemerkte Lok erst, dass der Boden hier anders war, als im üblichen Tempel. Dieser war aus weißen Gestein, welches ziemlich edel wirke.
„Der Boden ist anders.“ Bemerkte Lok hierbei.
„Ja. Hier können Titanen ihre Kräfte anscheinend nicht normal nutzen.“ Damit hielt Mari ihre Hand vor sich, „Aber nicht nur die Titanen. Bei uns suchenden verhält es sich genauso.“ Ihr Blick galt damit wieder dem großen Tor, „Vermutlich eine Sicherheitsmaßnahme, damit man nicht einfach den ganzen Tempel auf Eis legt, um hindurch zu gelangen oder man einen riesigen, physisch starken Titanen verwendet, um durch solche Hindernisse zu gelangen.“
„Macht Sinn.“ Meinte Lok dann, „Deine Mutter meinte doch, als sie mir das Suchenden-Zeug erklärte, dass solche Tempel sehr gefährlich und voller Fallen sein.“
„Sind sie normalerweise auch…“ sprach Mari dann, die sich bereits wider in Bewegung setzte. Lok folgte ihr dabei, „Jährlich verlieren hunderte und tausende von Suchenden ihr Leben, beim versuch die Geheimnisse solcher Tempel zu lüften und an sich zu bringen. Sogar die Huntik Vereinigung und die Organisation sind davor nicht sicher und haben jährlich zahlreiche Verluste. Nordlings Eis, hat uns vor den meisten Fallen bewahrt, wenn auch nicht vor allen.“
Lok wusste, was sie mit ihren Worten meinte. Aphrodites Falle in welcher sie zuletzt gefangen waren. Lok war es immer noch peinlich. Mari war fast nackt. Ihr Slip war alles, Was ihr noch geblieben war. Er selbst hatte zwar auch nicht mehr an, doch bei ihm war es etwas anderes als bei ihr. Um das zu toppen, hatte Lok ihr auch noch an ihre nackten Brüste gefasst. Was machte Mari als Antwort dafür. Sie lächelte liebevoll und zufrieden, ehe sie ihn als Belohnung küsste. Und selbst nachdem sie Wachgerüttelt wurden, hatte sie ihn noch einmal geküsst. Schon alleine bei diesem Gedanken, spürte Lok ein wohliges Gefühl. Auch sein Herz schlug schneller.
„Nordling und Vulcana werden uns hier nicht helfen können. Dennoch müssen wir sehen, wie wir dieses Tor aufkriegen. Nebenbei müssen wir aufpassen. Der Zauber des Tempels wird hier wieder mit voller Kraft auf uns wirken.“
„Wirklich?!“ Loks Wangen, die nach wie vor von einem Rotschimmer geziert wurden, wurde nun noch röter. Tatsächlich konnte er Mari vor sich sehen, allerdings ohne ihr Kleid. In Lok kam tatsächlich das Bedürfnis auf, die Rothaarige erneut aus ihren Kleidern zu schälen. Er wollte mit ihr da weitermachen, wo sie von Akios Angriff gestört wurden.
„Ja. Aber im inneren, wird der Zauber vermutlich noch stärker sein, als er es hier ist. Doch müssen wir erst einmal sehen, wie wir dieses Tor aufbekommen.“ Dabei sahen sie sich um. Nichts deutete auf einen Schlüssel oder einen Mechanismus hin, der dieses Tor öffnen kann.
„Wie bekommen wir dieses Tor nur auf?“ fragte Lok dabei, während er bereits auf dieses zuging. Mari folgte ihm dabei, „Das ist das Rätsel, das es hier zu lösen gilt.“ Gab diese dazu, „Außerdem haben wir Zeitdruck. Da wir sehr lange und vor allem sehr tief im Tempel sind, ist der Einfluss des Zaubers auf uns sehr stark. Außerdem…“ damit sah Mari zurück, in die tiefen des Tempels, aus denen sie gekommen waren, „Wird der Impuls nicht ewig halten.“
„Was für ein Impuls?“ fragte Lok dann direkt, woraufhin auch gleich die Antwort kam, „Der Blitzbasierte Angriff, der uns getroffen hat, sollte uns nicht groß Schaden, sondern uns lediglich wieder zur Besinnung bringen. Unter normalen Umständen, hätte ich vermutlich schön längst mein Kleid wieder fallen lassen und dich aus deinen Kleidern geschält, um dort weiterzumachen, wo wir vorhin gestört wurden. Dies ist jedoch nicht der Fall.“
Loks Wangen waren nun hochrot. Er musste sich das ganze gerade bildlich vorstellen.
„Allerdings wird dieser Impuls nicht ewig halten.“ Fuhr Mari dann fort, „Ich selbst, könnte das nicht auf diesem Niveau. Eigentlich… kenne ich nur einen Suchenden, der zu so etwas fähig ist. Aber… es wäre wirklich ein extrem riesiger Zufall… wenn ausgerechnet er hier wäre.“
So sahen sie wieder zum Tor, welches den Zugang zum Heiligtum des Tempels verschloss. Mari streckte dabei ihre Hand nach vorne, „Sesam!“ dabei ging ein helles, gelbes Licht von ihrer Hand zum Tor. Doch… nichts geschah.
„Zauberstopp!“ damit sendete Mari den nächsten Zauber aus. Doch auch dieser hatte keinen Erfolg.
„So einfach wird es also nicht werden. Doch vermutlich… wird es hinter dem Tor gefährlicher.“
„Gefährlicher?!“
„Ja, Lok. Ich persönlich glaube, dass dieser Tempel zu leicht verlief. Selbst wenn man bedenkt, dass wir den Tempel mithilfe von Nordling auf Eis gelegt haben, um dem Liebeszauber des Tempels und eventuellen Fallen zu entgehen. Außerdem… Ein Zauber, der es Titanen erlaubt, eigenständig zu handeln, auch ohne Verbindung zu einem Suchenden und diese sogar noch verstärkt, hätte überhaupt keinen Sinn, wenn es in diesem Tempel keine Titanen gibt.“
Lok verstand Maris Sorge nun, „Also… haben wir den schwierigsten Teil vermutlich noch vor uns?“
„Richtig. Die Titanen sollen wohl nicht ziellos durch den Tempel irren und eventuell die Suchenden stören, die in Aphrodites Zauber oder ihren Fallen gefangen sind, wie Aphrodite es will, sondern die Geheimnisse des Tempels beschützen. Denn wenn die Titanen ziellos durch den Tempel streifen, sind die Geheimnisse ja ungeschützt. Die Strategie ist einfach aber auch sehr gut.“
So lagen die Blicke der beiden Suchenden nun auf der Türe. „Einen Schlüssel gibt es soweit ich sehen kann nicht. Es gibt ja nicht einmal ein Schlüsselloch oder dergleichen.“ So sah sich Mari um. Die Säulen hatten nun ihre Aufmerksamkeit erregt. So trat Mari nun an eine heran und legte ihre Hand auf diese. Dabei entging Mari, die Lok nicht länger als nötig aus den Augen ließ, nicht, dass dieser ebenfalls an einer der Säulen stand. Dabei versuchte Lok die die Teile der Säule zu drehen. Etwas, was sie beide auch tun mussten, um in den Tempel zu gelangen. Dieses Mal jedoch, funktionierte es nicht.
„Mist…“ sprach Lok dabei dann, „Der gleiche Trick funktioniert hier also nicht. Verdammt.“
Mari lächelte dazu. Lok war noch mitten im Lernen. Doch Mari störte das nicht, ebenso wenig, dass in ihr langsam wieder das Bedürfnis hochkam, mit Lok dort weiterzumachen, wo sie von Akio, dessen Anwesenheit sich Mari nicht sicher war, gestört wurden. Aber Mari sträubte sich auch nicht großartig dagegen. Insgeheim wünschte sie sich sogar, dass Aphrodite gewinnen würde.
Im nächsten Moment jedoch, holte Mari aus der Tasche, die sie an ihrem Oberschenkel, unterhalb ihres Kleides trug, ein Amulett hervor, „Roter Sucher!“ nach diesen Worten, begann das Amulett zu leuchten, ehe ein kleiner Titan, mit einem roten Auge, Fledermausartigen Flügel und ein paar Tentakeln, erschien.
Lok, der nach wie vor das Holotom hatte, scannte diesen Titanen gleich.
Roter Sucher
Angriff: 2
Verteidigung: 2
Typ: Yama-Titan Späher
Größe: Klein
Spezielle Fähigkeit: Fliegen, Magischer Blick
„Noch ein Titan.“ Bemerkte Lok hierbei, der nun etwas nähertrat. Mari nickte dazu, „Ja, Lok. Roter Sucher ist nicht zum kämpfen geeignet. Stattdessen verfügt er über die Gabe, versteckte Fallen und Schätze, sowie andere Mechanismen zu entdecken. Vielleicht hilft er uns ja dabei, einen Weg zu finden, die Türe zu öffnen.“ Diese sahen beide nun an.
Der Rote Sucher jedoch, flog umher und suchte den Raum ab, allerdings sah es nicht danach aus, dass er bald fündig werden wird.
„Das kann wohl noch dauern.“ Bemerkte Lok hierbei. Mari nickte dazu, „Ja, Lok, der Meinung bin ich auch. Helfen wir lieber bei der Suche.“ Dazu nickte der Blonde, ehe sich beide wieder auf die Suche machten. Doch beide wussten, es war ein Spiel gegen die Zeit, an dessen Ende ihre Kleider fallen würden. Dieses Mal jedoch komplett.
Als sie nach einer weile immer noch nichts gefunden hatte, begann Mari zu sprechen, „Lok.“ Dieser sah die Rothaarige damit an, „Ja.“
„Ich spüre bereits, wie Aphrodite wieder mich zu betören. Wie sieht es bei dir aus?“ Lok, dessen Wangen hochrot waren, hatte einen verlegenen Blick in seinen Augen. „Ja. Mari, ich spüre es auch.“ Er konnte Mari in diesem Augenblick bereits nackt vor sich sehen. Dies, in Kombination mit der Vorstellung, was hier noch alles passieren könnte sorgte dafür, dass sich etwas in seiner Hose regte. Lok war kein kleiner Junge war. Mari war auch nicht mehr das unschuldige Mädchen, welches er in den Erinnerungsfetzten gesehen hatte.
Bei einem Blick in ihr Gesicht, kamen Lok im nächsten Moment jedoch wieder Erinnerungsfetzen hoch. Er konnte wieder sich und Mari sehen. Dieses Mal jedoch etwa 10 Jahre alt. Lok saß dabei auf einem Sofa und hielt ein Bild in der Hand, welches er traurig ansah.
(Ich erinnere mich.) dachte sich Lok, als er diese Bilder sah, (Das war kurz nachdem Dad verschwunden war. Ich habe damals versucht das ganze zu verdrängen. Cathy und Mom aber ebenfalls.)
Dann, kam ein Mädchen auf ihn zu, welches im gleichen Alter war. Diese zeichnete sich durch ihre langen Roten Haare aus. Es war eindeutig Mari, wie Lok bemerkte. Diese, nahm ihm das Bild er der Hand und sah ihn warm und liebevoll zugleich an, während sie mit einem Bein neben dem seinen Kniete. Während sie das Bild nun zur Seite legte, hatte sie ihre andere Hand an seiner Wange, um dafür zu sorgen, dass Lok sie ansah.
„Sei nicht traurig, Lok.“ Sprach Mari dabei, „Du weißt ja… ich liebe dich und ich bin bei dir.“ Damit küsste sie Lok und nahm gänzlich auf seinem Schoss Platz. Lok selbst legte dabei unbewusst seine Hände an ihre Taille, während er, wie Mari, seine Augen schloss und den Kuss erwiderte.
Ein stück weiter, standen dabei sowohl seine Mutter, als auch die Mutter von Mari. Doch Lok erkannte eines. Die Mutter von Mari, sah im vergleich zu heute, nicht einen Tag jünger aus. Sie war in den letzten 10 Jahren also nicht gealtert.
„Mari…“ sprach der junge Lok mit stark geröteten Wangen, als Mari sich von ihm löste, „Ich liebe dich auch.“ Diese lächelte ihn dabei warm und liebevoll an, „Natürlich, Lok. Ich bin deine Verlobte. Wen sollst du sonst lieben.“ Damit küsste sie ihn erneut.
Damit endete diese Erinnerung. Loks Wangen waren daraufhin noch röter. „Ich…“ sprach Lok leise, „Kann es nicht glauben…“ Mari hörte Loks Worte natürlich und sah ihn nach wie vor an. „Wir waren… Ich meine wir sind…“
Mari erkannte an Loks verhalten, dass dieser sich gerade wohl erinnerte. Etwas, über das sich Mari wirklich freute, weshalb sie sich gleich davon überzeugen musste, „Erinnerst du dich, Lok?“ dieser nickte, „Ja, Mari. Vorhin, als du mich einmal geküsst hast, habe ich mich an etwas Erinnert und jetzt, als ich dir ins Gesicht gesehen habe. Du hast mir gesagt, dass du mich liebst und mich geküsst. Dann sagte ich dir, dass ich dich liebe und du meintest, wir sein verlobt und hast mich noch einmal geküsst.“
Dann, küsste Mari Lok erneut, was diesen überraschte. Doch sollte dieser Kuss nicht lange halten, „Ja, Lok, ich liebe dich und wir sind verlobt. Das hat sich nicht geändert. Aber ist das gegenwärtig nicht die richtige Zeit. Aphrodite will uns nach wie vor betören oder will du mir nicht an die Wäsche?“
„Doch, Mari und das ist mir etwas peinlich. Ich meine… ich habe dir vorhin in Aphrodites Falle sogar an die Brust gegriffen.“
Diese lächelte einfach, „Das stört mich nicht, Lok. Du darfst das, schließlich liebe ich dich und du bist mein Verlobter.“ Dann, hatte Mari einen Geistesblitz, weshalb sie sich nun wieder zum riesigen Tor drehte. Der Rote Sucher, flog zwar nach wie vor herum, doch fand auch dieser nichts. Nordling und Vulcana suchten zwar ebenfalls, doch fanden diese auch nichts.
„Es ist nur eine Theorie, aber…“ sprach Mari dann leise, aber dennoch laut genug, dass Lok sie hören konnte, „Könnte das Geheimnis darin liegen, sich Aphrodite und ihrem Willen zu unterwerfen.“ Lok dessen Rotschimmer nun zunahm, als er diese Worte hörte, konnte hierbei sehen, dass auch Maris Wangen von einem Rotschimmer geziert wurden. Doch konnte Lok auch sehen, dass Mari wenige Augenblicke später lächelte. Gleichzeitig, war der Rotschimmer auf ihren Wangen stärker geworden, was dem Blonden nicht entging.
So drehte die Rothaarige sich um, sodass sie ihren Geliebten wieder ansehen konnte, „Tja, Lok… nun ist es ein Spiel mit dem Feuer.“ Damit winkelte Mari eine ihrer Beine nach hinten an, um sich ihre Sandale auszuziehen, die die Rothaarige einfach wegwarf, ehe sie das gleiche mit ihrem anderen Bein wiederholte.
„Ein Spiel mit dem Feuer?“ fragte Lok dabei nach, ehe Mari antwortete, „Ja, Lok. Hier waren also wirklich extrem mächtige Suchende am Werk. Mit diesen Sicherheitsvorkehrungen, konnten sie das Geheimnis des Tempels wirklich für die Ewigkeit schützen. Ich glaube nämlich, dass wir dieses Tor nur öffnen können, wenn wir uns Aphrodite unterwerfen und uns ihr und ihrem Zauber beugen. Zumal es jetzt ohnehin keinen Sinn mehr hätte, sich gegen den Zauber zu wehren. Wir sind bereits seit mehreren Stunden hier und befinden uns direkt vor dem Tor zum Heiligtum des Tempels, was heißt, dass der Zauber des Tempels nur noch dort stärker ist als hier. Dort erwartet uns außerdem mindestens 1 Titan als Wächter, der uns angreifen wird, sollten wir nicht unter dem Einfluss des Zaubers des Tempels stehen. Hinter dem Tor, dürfte der Zauber auch noch gut 10 bis 100-mal stärker sein als hier, mindestens.“ Damit griff Mari mit überkreuzten Armen nach ihrem Kleid, „Zieh dich aus, Lok! Dieses Mal aber komplett. Kein einziges Kleidungsstück darf an unseren Körpern bleiben.“ Damit zog sich Mari ihr Kleid bereits über den Kopf, ehe sie dieses einfach beiseite warf.
Lok, der von Maris Anblick zu gebannt war, spürte wieder den Zauber des Tempels und das verlangen Mari ihren Slip vom leib zu reisen. Dabei öffnete Lok bereits sein Hemd auf. Mari derweil, entfernte die kleine Tasche, die sie mit einem Band an ihrem Oberschenkel trug und warf diese ebenfalls beiseite, während sie beobachtete, wie Lok sein Hemd entfernte.
„Mari. Ich liebe dich und vertraue dir, daher werde ich deine Entscheidung nicht hinterfragen. Doch hast du auch einen Plan, wie wir dann wieder zur Besinnung kommen? Andernfalls…“
Damit befreite Lok sich von seiner Tasche, seinen Schuhen wie Socken, ehe seine Hose folgte. Dabei bemerkte Lok, dass Mari nun nach ihrem Slip griff.
„Nein.“ Kam die unerwartete Antwort, während Mari nun ohne sich umzudrehen damit begann, ihren Slip hinunterzuziehen, ehe sie erst ein Bein und schließlich das andere aus diesem entfernte, bevor sie ihr letztes Kleidungsstück, welches eigentlich ihre Intimsphäre vor fremden Blicken schützen sollte, beiseite warf.
„Aber ich kenn Akio seit ich klein bin und vertraue im Blind.“
„Akio?“ fragte Lok dann, der trotz des Tempels zögerte, sich von seinem letzten Kleidungsstück zu trennen, unter welchem sich bereits seine große Beule abzeichnete.
„Ja. Ich bin mir ziemlich, nein, extrem sicher, dass Akio mit einem seiner Mädels hier im Tempel ist und sich auf dem Weg zu uns befindet. Sollte ich mich irren, werde ich hier meine Jungfräulichkeit verlieren und mich heute noch mehrere Mal mit dir vereinen, was mir als deiner verlobten ohnehin irgendwann bevorstehen würde. Es gibt also nichts, woher wir Angst haben müssten. Also zieh dich aus, Liebling.“ Dabei sah Mari Lok nun sehr verführerisch an.
Dank Maris Worten, war Lok nun auch soweit und befreite sich von seinen Boxershorts, die nun ebenfalls wegflogen. Mari, deren Rotschimmer, ebenso wie der von Lok, nun noch stärker wurde, leckte sich mit ihrer Zunge über die Lippen, als sie Loks erregte Männlichkeit sah.
Mari verlor natürlich keine Zeit und küsste ihren Geliebten. Dabei spürte sie genau, der der Impuls von Akios Angriff, nun nachließ. Vor allem aber, da sie spürte, wie Lok ihren Kuss erwiderte und dabei mit seinen Händen über ihren Körper fuhr, was nicht spurlos an der Rothaarigen vorging. Sie selbst, war aber auch nicht untätig, indem sie nämlich ihre Hand tiefer wandern ließ, um Loks kleinen Freund zu finden.
Dies ging jedoch nicht ewig. Irgendwann, lösten sich beide wieder, wobei sie sich gegenseitig in ihre blauen bzw. roten Augen sahen. Nach einem kurzen Kuss, ging Mari allerdings vor Lok auf die Knie. Ja, dieses Mal würde sie sich nicht stören lassen. Aphrodite hatte Gewonnen und den letzten Wiederstand von Lok und Mari gebrochen, die sich sogar freiwillig ausgezogen haben. So legte Lok Mari eine Hand auf ihren Kopf, während er glücklich zu gleich zufrieden lächelte, als Mari weiterging, woraufhin man aus Loks Kehle ein Keuchen und später ein stöhnen vernahm. Sie waren verliebt und verlobt. Vor allem aber, waren sie keine kleinen Kinder mehr und im Tempel der Aphrodite, die diesen Kampf gewonnen hatte.
Keiner der beiden bemerkte dabei, wie am großen Tor, langsam 2 Zeichen erschienen. Das eine war ein Venus-Symbol, welche eine Rot Farbe annahm und das andere ein Mars-Symbol, welches wiederum eine blaue Farbe annahm. Diese drehten sich dabei nun langsam um 90 Grab, sodass sie passend zueinanderstanden, ehe sie sich einander annäherten, bis sie sich in passend in das Loch des anderen einfügte. Dann stellten sich beide wieder aufrecht, sodass perfekt Symmetrisch, genau in der Mitte des Tores standen. Dieses begann sich nun langsam und lautlos zu öffnen. Das einzige was zu hören waren, waren die Laute, die Loks Kehle entwichen.
Im inneren des Tempels, war Akio nach wie vor mit der Bewusstlosen aber zugleich glücklichen Sakura auf dem Rücken unterwegs. Dabei spürte er etwas, „Das Heiligtum des Tempels ist jetzt zugänglich. Und Mari… hat gegen Aphrodite Verloren!“
Hier endete dieses Kapitel, welches anders verlief als geplant, doch das kennt man ja beim FF schreiben. Die FFs verlaufen häufig nicht so, wie man es sich vorgestellt hat. Über eure Meinungen hierzu, würde ich mich wirklich freuen. Bis zum nächsten Kapitel, welches das Special in ein paar Tagen sein wird.
Akio Hakurai
Unplanmäßig, da ich eigentlich noch weiterschreiben wollte, doch kommt hier das mittlerweile 11. Kapitel dieser Huntik FF. Ab hier geht es schon deutlich weniger erotisch und intim zu, als noch im Tempel der Aphrodite. In der Serie selbst, wird so ein Tempel zwar nie erscheinen, weil die Serie sich ja überwiegend an Kinder richtet, doch kann ich mir in der Welt von Huntik durchaus vorstellen, dass eine Liebesgöttin ihren Tempel so schützen würde. Doch genug davon. Viel Spaß beim lesen.
Als Lok erwachte, erblickte er als erstes, dass er in einem Zimmer lag. Auf ihm eine gemütliche Decke. Die Wände des Zimmers, waren in einem romantischen Rot gehalten. Lok sah hierbei verwirrt aus, „Hä… wo… bin ich?“ war seine erste Frage. Dabei blickte er sich weiter um. dieses Zimmer konnte er nicht zuordnen. „Das letzte woran ich mich erinnern kann, ist… dass ich mit Mari im Tempel der Aphrodite war… und dort haben wir…“ Loks Wangen färbten sich auf diese Worte so rot, wie die Haare von Mari. Er erinnerte sich, „Stimmt… ich erinnere mich… ich kenne Mari von früher, doch… wieso habe ich das alles vergessen?“ dies war eine Frage, auf die Lok im Augenblick keine Antwort hatte. Dennoch konnte er im nächsten Augenblick wieder Mari vor sich sehen. Nackt! Lok konnte genau sehen, was er alles mit ihr gemacht hatte. Es war dem Suchern-Anfänger zwar extrem peinlich, doch im Nachhinein hatte es ihm doch sehr gefallen. Mari war mit Sicherheit das schönste und zugleich auch beliebtest und angesagteste Mädchen an der ganzen Uni. Und er hatte…
So wollte Lok sich dann aufrichten, was sich allerdings als etwas schwierig gestalten sollte. Etwas hielt ihn zurück. Hierbei spürte Lok erst, dass sich etwas auf seiner Brust befand. Als er die Decke anhob um nachzusehen, was es war, entdeckte er dabei einen Arm, welcher eindeutig einer weiblichen Person gehörte, welcher auf seiner nackten Brust lag. Ja, Lok fiel erst hierbei auf, dass er obenrum unbekleidet war.
Als er dem Arm folgte, entdeckte Lok auch, welchem Mädchen, wenn auch junge Dame es eher treffen würde, dieser gehörte. Es war Mari die ruhig und friedlich schlief. Allerdings, da Lok derzeit die Decke etwas angehoben hatte, erblickte er, dass Mari obenrum ebenso viel am Leib trug wie er. Nämlich nichts! Diese Erkenntnis sorgte dafür, dass der Rotschimmer auf Loks Wangen nur noch stärker wurde. Ihm kam wieder in Gedanken, was er und Mari im Tempel der Aphrodite getrieben haben. Daher ließ er die Decke doch lieber auf ihren Körpern, wobei Lok langsam zu der Erkenntnis kam, dass sie untenrum möglicherweise ebenso viel anhatten wie obenrum.
„Wenn wir beide hier sind… ist das hier…“ dabei sah Lok sich noch einmal im Zimmer um, „Das Zimmer von Mari, oder? Stimmt… ich erinnere mich… als Mari mich vor der Organisation rettete, brachte sie mich hierher. Doch… Was ist im Tempel eigentlich noch alles passiert? Und wie kamen wir hierher?“
Was Lok nicht bemerkte, war das seine Verlobte gerade ihre Roten Augen öffnete. Diese lächelte derzeit. Mari hatte all seine Worte eben gehört. Mari war nämlich schon wach gewesen. Sie musste Lok definitiv auf andere Gedanken bringen. Mari wusste auch schon ganz genau, wie sie anstellen wird.
Lok war sehr überrascht, als er plötzlich eine Hand ein seiner Wange spürte. Da Mari die einzige andere Person im Bett und auch im Zimmer war, war Lok sofort klar, dass es ihre Hand war. Mit dem nächsten wiederum, hatte er aber nicht gerechnet, als er, wie bereits im Tempel der Aphrodite, die weichen Lippen der Rothaarigen auf den seinen spürte.
Dank seinen Erinnerungen, die er im Tempel der Aphrodite wiedererlangt hatte, wusste Lok ja, dass Mari ihn bereits früher geküsst hatte. Doch derzeit fragte er sich, wieso er seine Erinnerungen an Mari verloren hatte. Sie schienen sich damals ja mehr als nur nah zu stehen. Und dank Aphrodite, die es etwas zu gut mit ihnen meinte, standen sie sich mit einem Mal wie genauso nah wie früher, wenn sich sogar noch näher, da Aphrodite sich ihren Sieg nicht nehmen ließ. Schließlich hatten sie sich ihr unterwerfen müssen. Und als beweis dafür, dass sie Verloren hatten, haben sie…
Als sich Mari wieder von Loks Lippen löste, sah die den Jungen verführerisch an, „Du kannst ruhig zugeben, dass dir unsere Zweisamkeit unter Aphrodite gefallen hat.“ Loks Wangen stellten auf diese Worte hin nun sogar jede reife Tomate in den Schatten.
Lok konnte es in diesem Moment genau vor sich sehen, was im Tempel der Aphrodite geschehen war. Wie Mari sich auszog. Wie sie ihn küsste. Mari, die vor ihm auf die Knie ging, um ihn zu verwöhnen. Und vor allem, wie sie vor ihm lag und er…
Lok schüttelte an dieser Stelle den Kopf, um diese Bilder loszuwerden. Diese Bilder waren im Augenblick etwas unpassend. Mari jedoch, kicherte dazu. Lok war zwar kein kleines Kind mehr, ihre Zweisamkeit im Tempel der Aphrodite war der Beweis dafür, doch war er in dieser Hinsicht auf das zarte Geschlecht noch mehr als unbeholfen. So wie noch ein Suchender, den sie kannte, auch wenn es bei diesem etwas anderes war, da dieser jünger war als Lok. Bis sie dieses Spiel, hier in ihrem Bett, wiederholen können, wird es also noch etwas dauern.
Im nächsten Augenblick jedoch, schlug Mari die Decke ganz weg, sodass Lok ihren Körper in all seiner Pracht bewundern konnte, „Stehen wir auf, Lok.“ Meinte die Rothaarige dann, wohl bewusst, welche Reaktion sie auf Loks Körper hatte. Der ohnehin schon extrem starke Rotschimmer auf seinen Wangen, ließ daher nicht im Geringsten nach. Damit erhob sie sich aus dem Bett, wobei sie Lok noch ein Lächeln zuwarf und ging zu ihrem Schrank. Lok hierbei, war für ihre langen Haare dankbar, die den Blick auf ihren nackten Körper, sei es auch nur von hinten, verbargen. Dadurch konnte Lok endlich die Gedanken abschütteln, die er derzeit hatte. Der Sucher-Anfänger erinnerte sich noch genau, wie Mari vor ihm Kniete und auch vor ihm lag, als sie noch im Tempel der Aphrodite waren. Das Bedürfnis, diese Ereignisse zu wiederholen. Lok könnte glatt meinen, dass der Einfluss von Aphrodite noch immer auf ihn wirkte. Maris nackter Körper, der ihn dazu aufforderte sich mit ihr zu vereinen.
Mari selbst, nahm sich nun einen Yukata aus ihrem Schrank und zog sich diesen einfach an, ehe sie noch einen schlichten Obi zur Hand nahm und den Yukata zuband. Der Yukata selbst, so bemerkte Lok, reichte ihr ungefähr zur Hälfte ihrer Oberschenkel. Aber das war bei Mari nichts Besonderes. Lok wusste, lief Mari meistens in Kleidern herum, die diese Länge hätten. Seit er hier in Venedig zur Uni ging, hatte er Mari nie in etwas anderem gesehen. Mari mochte freizügige gewanderter, die ihre Figur betonten. Mari war nicht ohne Grund das beliebteste Mädchen an der ganzen Universität. Lok wusste es noch genau. Während ihrer Zeit an der Universität, hatte er Mari einige Male heimlich beobachtet. Er wusste nicht wieso, doch irgendetwas in ihm, verlangte danach. Erst jetzt, wo er sich wieder an einige Kleinigkeiten aus ihrer gemeinsamen Kindheit erinnerte, wusste er wieso. Doch Mari bekam Regelmäßig Liebesbriefe. Täglich gab es gefühlt duzende, wenn nicht sogar hunderte. Doch trotz dessen, zeigte Mari niemals Interesse am anderen Geschlecht, geschweige denn, stärkere Gefühle für einen Jungen. Man sah sie immer nur zusammen mit Sophie Casterwill. Mari, dass schönste und beliebteste Mädchen der Uni und Sophie, die beste Schülerin der Uni. Allerdings war Lok bekannt, dass Mari und Sophie beide die gleichen Top Noten hatten. Sophie galt allerdings nur deshalb als die Top Studentin, da diese ein richtiger Bücherwurm ist und ständig lernt, anders als Mari, die diesbezüglich deutlicher lockerer war. Da Sophie ja auch kein Interesse am anderen Geschlecht zeigte, gab es sogar das Gerücht, dass zwischen beiden Mädchen etwas am Laufen sein soll. Lok wusste, es gab zu genügend Gerüchte über beide Mädchen. Vor allem aber über Mari. Welche Maße hat diese? Das war eine Frage, die sich viele an der Universität stellten. Lok musste zugeben, eine interessante Frage, auf die er die Antwort selbst gern wüsste. Die Maße des Mädchens, welches auch den Spitznamen, Venedigs roter Engel trug. Diese wüsste auch er gerne. Zum einen, weil es ein Interessantes Rätsel war und Lok liebte Rätsel genauso sehr, wie er Mari liebte. Dann, weil es diese Gerüchte bereits gibt, seit Mari und er dort Studenten sind und Lok diese Gerüchte ja jeden Tag zur Ohren bekommt. Auch wüsste er diese gerne, weil er sich bereits mit Mari vereinte und er mit ihr Verlobt ist. Lok wusste daher aus Erfahrung, wie groß und weich ihre Brüste sind. Allerdings schloss er auch nicht aus, dass er vielleicht noch unter Aphrodites Zauber stand und daher gerne ihre Maße wüsste, so wie er gegenwärtig das Verlangen hatte, Mari den Yukata vom Leib zu reisen, sie zurück ins Bett zu holen, um dort weiter zu machen, wo sie im Tempel der Aphrodite aufgehört haben, jedoch endschlossen sich dieses Mal von niemanden stören zu lassen.
Im nächsten Moment jedoch, spürte er wieder Maris Lippen auf den seinen. Lok war so sehr in Gedanken versunken, dass er gar nicht erst mitbekam, wie Mari sich aufs Bett begab und ihn erneut küsste. Ja, Maris Gefühle für ihn, hatten sich auch in den letzten Jahren nicht verändert. Es gab ja auch keinen Grund dafür. Sie erinnerte sich schließlich an alles. Er jedoch nicht. Zu gerne wüsste Lok mehr über ihre gemeinsame Kindheit. Vor allem, warum er sich nicht mehr an diese erinnern konnte. So, als ob jemand alle Erinnerungen mit Mari aus seinem Gedächtnis entfernt hatte.
Als sich Mari dann von ihm löste, lächelte sie ihn an, bevor sie ihn an der Hand ergriff und aus ihrem Bett zog, „Wir können später weiterschlafen. Wenn du willst… können wir dort auch da weitermachen, wo wir im Tempel der Aphrodite aufgehört haben.“ Hierbei ließ Mari nun seine Hand los und holte einen weiteren Yukata auf ihren Schrank, der jedoch etwas länger war als der ihre. Diesen, zog sie nun Lok an, wobei Lok schnell erkannte, dass Mari wohl einige Erfahrung darin hatte, anderen diese Kleidungsstücke aus dem fernen Orient anzuziehen.
Lok betrachtete sich erst einmal und bemerkte dabei, wie leicht und weich dieses Gewand war. Außerdem konnte man sich darin gut bewegen.
Dann jedoch, wurde er von Mari wieder an der Hand genommen und aus ihrem Zimmer gezogen, „Wir sollten Mama sagen, dass wir mittlerweile wieder wach sind.“ Meinte die Rothaarige dann, während sie im Haus oder Villa, wie Lok das Gebäude nannte, unterwegs waren.
„Mich würde eher interessieren, wie wir hierhergekommen sind? Das letzte an was ich mich erinnern kann ist, dass wir beide im Tempel der Aphrodite waren.“ Sprach Lok offen raus, was ihn interessierte.
„Vermutlich hat Akio uns hierhergebracht.“ Bekam Lok kurz darauf die Antwort von Mari.
„Akio… den Namen hast du im Tempel der Aphrodite schon mehrere Male erwähnt. Er muss ein sehr guter Suchender sein.“ Lok stellte sich dabei einen Jungen oder eher einen jungen Mann vor, etwas älter als er, dem man auch eine gewisse stärke, sowie Erfahrung und Erhabenheit ansieht.
„Ist er auch. Akio zählt Weltweit als der stärkste Suchende seiner Altersgruppe. Auch wenn ich mich Frage, wie es sein konnte, dass er auch im Tempel der Aphrodite war? Das Akio genau dann dort war, als auch wir dort waren, ist doch ein merkwürdiger Zufall.“
„Stimmt.“ Füge Lok hinzu, der von diesem Akio jetzt schon beeindruckt war. Mehr noch, musste sich Lok vorstellen, was das wohl für eine Person ist.
„Allerdings frage ich mich, wie lange wir geschlafen haben?“
„Gute Frage, Lok. Vermutlich einige Stunden, wenn nicht gar einen Tag. Der Tempel der Aphrodite war anstrengend, zumal wir uns am Ende auf eine andere Art verausgabt haben.“
UWAAAHHHHH
Ein lauter Schmerzensschrei, der Lok und Mari erschrak, unterbrach dann die unterhalten der beiden Uni-Studenten.
„Was war das denn?“ fragte Lok gleich erschrocken. Dieser laute Schrei, kam extrem unerwartet.
„Klang jedenfalls sehr Schmerzhaft, wenn du mich fragst.“ Antworttete Mari. Diese beschleunigte nun ihre Schritte, um zum Ursprung des Schreis zu kommen. Dabei näherten sie sich dem Wohnzimmer, wo Lok und Mari stehen blieben.
Dabei erklang nun eine Jungenstimme aus dem Wohnzimmer, die Lok nicht kannte. Mari allerdings, erkannte diese sofort, „Diese Stimme… ist das…“
„Ich glaube, ich habe einmal zu oft auf dich gehört, Sakuya. Und dabei hatte ich mir vorgenommen, nie wieder zu machen, was du sagst.“
„Ach, Akio…“ erklang dann die Stimme von Maris Mutter, „Bist du immer noch sauer? Das damals war wirklich nicht böse gemeint. Bitte glaube mir… Es wäre ja auch nicht für immer gewesen. Doch deine Reaktion damals, war zu Extrem und so nicht geplant.“ Damit seufzte sie, „Dennoch danke ich dir, Akio, dass du meiner plötzlichen Bitte trotzdem so schnell nachgekommen bist. Wer weiß… was passiert wäre, wenn…“
Hierbei wagten es Lok und Mari nun ins Wohnzimmer zu sehen. Dort saßen 3 Personen auf der riesigen Couch. Es waren Calina, die Lok bereits kannte, dann noch 2 Teenager, die er nicht kannte. Mari allerdings schon, „Akio, Sakura…“ damit bemerkten diese, dass sie nicht mehr alleine waren und sahen zu Lok und Mari. Mea, Bianka und Lena, welche im Raum standen, sahen ebenfalls zu diesen, sagten aber nichts.
„Mari.“ „One-sama.“ Erkannten diese das Mädchen mit den langen roten Haaren.
Lok allerdings, war überrascht, als er den Namen hörte und dementsprechend Akio ansah, „Das ist also dieser Akio, von dem du mir erzählt hast, Mari?“ diese nickte dazu, „Richtig.“
Lok betrachtete den jungen dabei nun genau, wobei er etwas verwirrt war. Das erste was Lok dabei auffiel, war das Akio genauso gekleidet war wie er. Nur hatte Akio seinen Oberkörper freigemacht. Dabei sah man an seinem Oberkörper extrem viele, schwere Verbrennungen, die Akio hatte. Diese sah auch Mari. Beide sahen verwundert und erschrocken zugleich aus.
„Das sieht aber schlimm aus, Akio. Geht es dir soweit gut?“ frage Mari gleich nach, die nun nähertrat. Dabei ignorierte sie, dass Sakura und Calina genauso gekleidet waren wie sie, was Mari jedoch nicht störte. Diese setzte sich zu Akio auf die riesige Couch, da Akio auf einer großen Flache saß. Neben ihm waren Calina und Sakura, wobei einige Salben dort lagen.
„Sieht schmerzhaft aus.“ Bemerkte Lok dabei leise.
„Naja…“ antwortete Akio dann auf Maris Frage, „Es könnte besser sein. Ich glaube… ich habe wirklich einmal zu oft auf Sakuya gehört. Der Tempel der Aphrodite… Den hätte ich sofort zerstören sollen!“ offenbarte Akio dabei, wo er sich diese Verbrennungen zugezogen hat, sehr zum Schock von Lok und Mari.
„Tempel der Aphrodite…“ sprach Mari ungläubig. Lok schluckte dazu, „Dort hast du dir diese Verbrennungen zugefügt?“ hier wurden beiden erst bewusst, wie Gefährlich der Tempel war, indem sie sich der Liebesgöttin unterwerfen mussten. Vor allem aber, was geschehen konnte, wenn man sich ihr nicht unterwirft, sondern gegen sie stellt. Akios Verletzungen waren der beste Beweis dafür, wie Gefährlich dieser Tempel eigentlich war. Weil Aphrodite eben für ihren Ruf als Göttin der Liebe, der Schönheit der sinnlichen Begierde bekannt ist, glaubt man gar nicht, dass einen dort so etwas erwartet. Lok will sich gar nicht erst vorstellen, was geschehen wäre, wenn er und Mari es geschafft hätten, dass Tor im Tempel zu öffnen. Sähen sie dann genauso aus wie Akio jetzt? Oder waren sie vielleicht schon tot? Lok wusste es nicht. Auf der anderen Seite, wollte Lok dies auch nicht wissen. Aber eines wusste er nun. Das Leben als Suchender konnte sehr gefährlich sein.
Akio nickte dazu, „Ja. Pyros sind extrem gefährlich, besonders dann, wenn sie etwas bewachen sollen. Vor allem dann, wenn sie durch einen Zauber verstärkt wurden, wie im Tempel der Aphrodite. Ich hätte den Tempel einfach zerstören und durchmarschieren sollen. Dann hätte ich mir diese schmerzhaften Verbrennungen erspart. Vor allem hätte ich Aki statt Sakura mitnehmen sollen, wenn Misaki Aki nicht weggezerrt hätte. Mit der habe ich Zuhause noch ein Hühnchen zu Rupfen.“
Calina seufzte dazu, „Ach Akio… Misaki will dir wirklich nichts Böses. Glaub mir doch…“
„Ich musste mich vor ihr rechtfertigen, was ich in meinem eigenen Zuhause zu suchen habe und wieso ich ein Bad mit meiner Schwester nehme. Dabei hatten wir sie damals aufgenommen, als du sie bei uns gelassen hast.“ Trotz der Verbrennungen, klang Akio sichtlich genervt, „Die Wächter-Titanen, die eigentlich mein Zuhause und meine Familie vor Gefahren und ungebetenen Gästen beschützen sollen, haben mich angegriffen, sodass ich gezwungen war, mich gegen sie zur Wehr zu setzten. Wer weiß, was dieses Biest gerade mit meiner Schwester anstellt, solange ich nicht da bin. Misaki hat schon einmal versucht Aki einen Meister-Diener-Pakt aufzuzwingen, was nur dadurch abgewendet werden konnte, dass ich nach Hause kam und anschließend ein Bad nahm, wo Aki kurz darauf auftauchte.“
Lok war verständlicherweise total überfragt, „Meister-Diener-Pakt...“ sprach er dabei leise aus, was Akio vorhin gesagt hatte. Die Welt der Suchenden barg viele Rätsel und Geheimnisse, wie Lok mittlerweile herausgefunden hatte. Aber auch viele Gefahren.
„Akio…“ sprach Calina dann an den Jungen mit den schweren Verletzungen gewandt, „Ich habe dir gesagt, dass du den Tempel nicht zerstören sollst, weil er zur Geschichte und Kultur von Griechenland und uns Suchenden zählt und sehr Wertvoll ist. Es könnte dort noch etwas verborgen sein, dass wissen nicht, eben weil Aphrodite darauf besteht, dass wir dort unsere Kleider fallen lassen und uns nur noch für das eine interessieren. Das mit deinen Verletzungen tut mir wirklich leid, obwohl ich dir dankbar bin, dass du meiner plötzlichen bitte nachgekommen bist und dich sofort in den Tempel der Aphrodite begeben hast.“
Hier wurde Mari nun eines klar. Akios auftauchen im Tempel der Aphrodite war kein Zufall gewesen. Ihre Mutter hatte Akio ihnen hinterhergeschickt um auf sie beide aufzupassen. Doch dafür bezahlte Akio einen hohen Preis, wie man hier sehen konnte. Im Tempel der Aphrodite, gab Aphrodite ihren Gästen genau 2 Optionen. Unterwerfe dich ihrem Willen und gib dich der Liebe, Erotik und Leidenschaft hin, wie Mari und Lok es getan haben. Option 2, du stellst dich ihr, ihrer Autorität und Macht entgegen und versuchst dich einfach durchzukämpfen, wie es Akio getan hat. Mari bezeichnete Akio als extrem mächtigen Suchenden und die Tatsache, dass Calina Akio damit beauftragte sie beide zu beschützten, sprach noch mehr für seine Fähigkeiten.
„Für den Augenblick…“ sprach die Rothaarige Hausherrin dann weiter, „Kehrst du nach Hause zurück, Akio. Für dich hat es jetzt höchste Priorität, dass du dich erholst. Andere Suchende hätten den Tempel der Aphrodite, wenn dann völlig erschöpft vom Sex oder aber tot verlassen. Akina und die anderen, auch Misaki, werden sich um dich kümmern, sobald du wieder Zuhause bist. Außerdem ist es wichtig, dass du und Misaki euch wieder näherkommt. Was deine Sorge um Akina betrifft, kann ich dich beruhigen. Auch wenn es nicht beabsichtigt war, solltest du nicht vergessen, dass du einen Meister-Diener-Pakt mit ihr hast und da man den alten Schriften zufolge, durch diesen Vertrag zwar mehrere Diener aber nur einen Meister haben kann, bedeutet dies, dass dir Akina niemand wegnehmen kann.“
Auf diese Worte lächelte Akio dann. Die Erwähnung seiner Schwester wirkte bei ihm. Lok allerdings, war nach wie vor überrascht. Er hatte sich Akio anders vorgestellt. Derzeit beobachtete Lok, wie Calina und Mari Akio mit einer salbe eincremten. Akio zuckte hierbei immer wieder zusammen, was wohl durch die Kälte der Salbe kam. Diese war offensichtlich gegen Verbrennungen. Lok selbst dachte eigentlich immer, dass ein solches Ausmaß an Verbrennungen tödlich ist.
„Du bist also Lok Lambert, mein zukünftiger Schwager.“ Erklang dann die Stimme von Sakura. Lok hatte gar nicht erst bemerkt, wie sich ihm diese näherte. „Ähm, ja…“ sprach Lok dann dazu, wissend, dass das Mädchen wohl darüber bescheid weiß, dass er mit Mari verlobt ist. Durch ihre Worte und das, was Mari im Tempel der Aphrodite zu ihm gesagt hat, wusste Lok ungefähr, wer dieses Mädchen vor ihm ungefähr war.
„Und du bist also Maris jüngere Schwester.“ das Rothaarige Mädchen nickte dazu, „Sakura Seijin. Freut mich.“ Damit reichte sie ihm die Hand, welche Lok entgegennahm. Dieser fragte gar nicht erst nach, wieso Maris Schwester einen anderen Nachnamen als Mari und ihre Mutter trug. Mari erwähnte ja, dass ihre Schwestern, zu ihrem eigenen Schutz, bei einer bekannten blieben, während Mari selbst bei ihrer Mutter blieb. „Lok Lambert, aber meinen Namen kennst du ja schon.“
„Aber etwas anderes, Akio…“ sprach Calina dann an den Blauhaarigen gewandt, während sie und Mari Akio weiterhin mit der Salbe gegen Verbrennungen eincremten, da beide ein schlechtes Gewissen hatten, da sie indirekt dafür verantwortlich waren, dass Akio jetzt so aussah, „Was genau hältst du vom Tempel der Aphrodite?“ hierbei zuckte Akio aufgrund der Verbrennungen, der schmerzen und der kalten Salbe noch einmal zusammen. Diese Worte zogen dabei auch die Aufmerksamkeit von Lok und Sakura auf sich. Vor allem aber Mari war nun neugierig auf Akios Antwort. Was dachte dieser über den Tempel der Aphrodite?
Das war es dann auch schon mit diesem Kapitel. Ich weiß, fies an dieser Stelle aufzuhören, doch ich wollte ein wenig Spannung mit reinbringen. Was der Feuer-Titan Pyros mit Aphrodite zu tun hat, werde ich hier noch nicht aufklären. Vielleicht, können es sich einige aber schon denken, auf was das eine Anspielung sein soll.
Würde mich über eure Meinungen hierzu wirklich freuen. Bis zum nächsten Kapitel
Mit freundlichen Grüßen
Euer Verrückter Autor
Merlot
Akio VS Pyros
Hier kommt Kapitel 12, welches sich anders entwickelt hatte als geplant. Ich hoffe dennoch, dass euch dies gefallen hat.
Im Wohnzimmer des Anwesens Crystal in Venedig, sahen derzeit alle auf Akio. Calinas Frage war gerechtfertigt. Lok und Mari wurde von Aphrodite extrem betört und standen durch ihren Zauber zugleich unter dem Einfluss eines extrem starken Aphrodisiakums. Akio hingegen, hat extrem schwere Verletzungen davongetragen.
„Also…“ begann Akio dann, „Die Regel, dass jeder Junge ein Mädchen dabeihaben muss und dieser eine entsprechende enge Beziehung zu dieser haben muss, sagt schon einiges aus. So kann man auf jeden Fall verhindern, dass die Organisation dort aufkreuzt. Denn das die Agenten der Organisation eine auch nur annähern romantische Beziehung zueinander pflegen, bezweifle ich stark.“
Dazu lachten die Anwesenden, „Ja, da stimmt ich dir zu, Akio.“ Kam es von Mari, „Zwar gibt es auch einige Frauen in der Organisation, doch dass zwischen diesen und ihren männlichen Kollegen romantische Gefühle bestehen, glaube ich nicht.“
„Ich auch nicht, One-sama.“ Fügte Sakura noch hinzu.
„Damit ist auf jeden Fall ausgeschlossen, dass diese Nervensägen dort reinschneien werden. Dennoch ich finde den Tempel sehr sonderbar.“
„Sonderbar?“ fragte Lok dann, der durchaus bemerkt hat, dass Akio wohl das volle vertrauen der hier anwesenden hat.
„Ja, einiges an diesem Tempel stört mich. Vor allem aber, dass es dort so viele Verzweigungen gibt. Das Ganze erinnert mich sehr an ein Labyrinth. Damit soll vermutlich erschwert werden, das Herz des Tempels zu finden. Vermute ich zumindest. Im Tempel habe ich nämlich ein paar Titanen getroffen, schon bevor ich auf Lok und Mari gestoßen bin.“
Damit waren die beiden Studenten überrascht. „Titanen?“ Lok konnte nicht glauben, was er gehört hatte. Mari allerdings ebenfalls, „Ich habe keine Titanen gesehen, Akio.“
„Verständlich, Mari.“ Antwortete Akio dazu, „Ich sagte doch, dass mir der ganze Tempel sonderbar vorkommt. Ich glaube, wir haben Aphrodite deutlich unterschätzt. Megataurus wurden seit der Antike eingesetzt, um Schätze oder Labyrinthe zu bewachen.“
„Megataurus.“ Sprach Mari dazu, „In der Antike, vor allem in Griechenland, war das ein stark verbreiteter Titan. Könige und Adlige nutzten diesen Titanen um ihre Schätze oder auch Labyrinthe zu bewachen. Vor allem bei Labyrinthen war das grausam. Diejenigen die es aus dem Labyrinth herausgeschafft haben, standen zur Belohnung dem Megataurus gegenüber. Sehr grausam.“
„Und im Tempel liefen mehrere von denen herum.“ offenbarte Akio hierbei. Dies überraschte Mari, „Was? Lok und ich haben keinen einzigen getroffen.“ Damit sah sie kurz zu ihrem Verlobten, ehe sie wieder zu Akio sah.
„Da habt ihr wohl Glück gehabt, Mari. Megataurus sind sehr mächtige und vor allem sehr schwer zu kontrollierende Titanen. Eigentlich sehr passend, da Megatauros Labyrinthe und Schätze bewachen sollten und die Tempel an ein Labyrinth erinnert. Doch dass sie gleich mehrere davon kontrollieren konnte, zeigt das Aphrodite eine extrem mächtige Suchende war. Ihren Status als Göttin, trug sie schließlich nicht ohne Grund. Dass Aphrodite es sogar geschafft hat mich zu betören und zu verführen, spricht nur umso mehr für ihre Fähigkeiten.“ Diese Worte verfehlten ihre Wirkung nicht.
„Sogar dich, Akio…“ Mari konnte nicht glauben, was sie hörte, „Aber…“
Aufgrund der Tonlage in Maris Stimme, konnte Lok deutlich heraushören, dass es los sein musste. Er selbst konnte diesbezüglich aber nicht mitsprechen, da er noch ein richtiger Anfänger war. Akio hingegen, der sogar noch ein paar Jahre jünger war als er, war ein richtig erfahrener und mächtiger Suchender.
„Bei dir wirken die meisten doch gar nicht, weil du in der Lage bist dich gegen so ziemlich jeden Zauber und jeden Fluch zu wehren, denn man gegen dich richtete.“
Lok hörte bei Maris Worten genau zu, wobei er nun bemerkte, wieso Calina ausgerechnet Akio ihnen hinterhergeschickt hat, als sie in den Tempel der Aphrodite gingen.
„Das…“ sprach Akio dann weiter, „Spricht umso mehr für Aphrodites Fähigkeiten. Aber dennoch… ich finde diese Maßnahmen im Tempel etwas… naja… seltsam…“ man merkte, dass Akio die richtigen Worte suchte.
„Seltsam…“ sprach alle anwesenden im Raum dann. „Wie genau meinst du das, Akio?“ fragte Mari gleich nach. Die Antwort kam schnell.
„Nun, Mari… diese Kombination, ist es, die ich seltsam finde. Ich weiß, Aphrodite galt als die Göttin der Liebe, der Schönheit, sowie der Lust und Leidenschaft und des sinnlichen Vergnügens und Fortpflanzung, daher verstehe ich es, dass der Tempel mit einem starken betörenden sowie Aphrodisierenden Zauber belegt ist. Das Wächter-Titanen wie Megatauros im Tempel und Undergolem am Ende dort stationiert waren, verstehe ich auch. Doch dieser Zauber in Kombination mit Pyros, finde ich etwas übertreiben. Ich glaube daher… dass wir Aphrodite gewaltig unterschätzt haben.“
Mit diesen Worten, ließ Akio die Bombe platzen. „Ich selbst war in einem noch weitaus stärkeren und extremeren Zauber gefangen als Sakura, Mari und Lok.“ Mit diesen Worten, hatte keiner gerechnet. Vor allem Mari und Lok waren diesbezüglich überrascht. Beide wussten noch, wenn auch Lok nur verschwommen, was ihnen im Tempel von Aphrodite wiederfahren war und was sie dort getan haben. Und jetzt enthüllte Akio einfach, dass er unter dem Einfluss eines noch stärkeren Zaubers stand, als sie.
„Also, Akio…“ fragte Calina dann erneut nach, „Was denkst du über Aphrodite? Ich weiß… Aphrodite galt als eine der mächtigsten Suchendenden der Antike und war mit Sicherheit eine der bekanntesten Liebesgottheiten die es jemals gab.“
„Nun, Sakuya…“ antwortete Akio hierbei, der erneut zusammenzuckte, was als der kalten Salbe gegen Verbrennungen lag, „Ich glaube, dass Aphrodite mindestens einen besessen hat, wenn sich sogar 2 oder mehr.“
Lok Verstand Akios Andeutung hierbei nicht. Wieso er Calina Sakuya nannte, fragte er gar nicht erst nach.
„Also…“ sprach Calina dann, „Im inneren von Aphrodites Tempel könnte also…“
Akio nickte dazu, „Ja, Sakuya. Das denke ich auch. Verborgen, im Herzen des Tempels, befindet sich mit Sicherheit ein Legendärer Titan!“
„Ein… Legendärer Titan…“ Mari konnte nicht glauben was sie hörte, „Bist du dir sicher, Akio?“
Während Lok verwirrt war, „Ein Legendärer Titan?“ nickte Akio.
„Ja, Mari. Ich bin mir ziemlich sicher. Das ist die einzige logische Erklärung, wieso sogar ich davon betroffen war…“
„Obwohl du dich eigentlich gegen so ziemlich jeden Zauber und Fluch wehren kannst.“ Beendete Sakura Akios Satz. Sakura hatte sich dabei wieder zu Akio auf die große Sitz- und Liegefläche der Couch begeben, wo Akio derzeit umgeben von Calina und Mari und jetzt auch Sakura, saß.
„Vermutlich… Amore oder Passion.“
„Amore und Passion…“ sprach Calina dann nachdenklich, „Das sind die legendären Titanen der Liebe und der Leidenschaft. Und einer von ihnen ist im inneren des Tempels verborgen.“
„Ja. Das Tor, vor dem ich Mari gefunden habe, war vermutlich erst der Eingangsbereich in die tieferen Abschnitte des Tempels.“
Damit überraschte und erschrak Akio alle Anwesenden, vor allem aber Lok und Mari. „Dann… waren wir noch gar nicht beim Heiligtum?“ für Lok war das alles hier sehr unglaubwürdig.
„Wir haben dort mehrere Stunden verbracht, bis wir das Tor gefunden haben. Letzten Endes mussten wir uns schließlich ausziehen und Aphrodite unterwerfen.“ Mari sah hierbei zu Lok, wobei sowohl Lok als auch Mari, einen starken Rotschimmer auf ihren Wangen hatten. Beiden war bewusst, was sie unter dem Einfluss von Aphrodite alles getan hatten und das Akio sie womöglich sogar live dabei gesehen hat.
„Suchende sind meistens in kleinen Gruppe unterwegs, Mari.“ Übernahm Akio dann das Wort, „Es war nie vorgesehen, dass ein Paar den Tempel alleine meistert. Aphrodite wollte sichergehen, dass niemand an ihren Legendären Titanen herankommt. Wenn man die Gefühle der Menschen kontrollieren und ihnen Gefühle aufzwingen kann wie man möchte…“
Mari wusste sofort, was Akio mit seinen Worten meinte, „Ja, das wäre eine Katastrophe. Auf diese weiße könnte man einem mächtigen Suchenden, der eigentlich dein Feind ist, starke Gefühle bis hin zur grenzenlosen Loyalität geben, im Falle des anderen Geschlechts, sogar romantische, bis hin zu Liebe und so zum Beispiel die Huntik-Vereinigung von ihnen heraus vernichten. In den falschen Händen könnte diese Macht die ganze Welt ins Chaos stürzen oder sie sogar beherrschen.“
„Es hat seinen Grund, dass die Legendäre Titan stets gut geschützt waren. So auch in diesem F…“ Akio konnte hier nicht weiter sprechen, da dieser nun vor Schmerzen aufschrie und sich dabei mit seiner rechten Hand nun seine linke hielt.
„AKIO?!“ kam es natürlich besorgt von Sakura und Mari, „Was hast du denn?“
Als sie Akio ansahen, bemerkten sie natürlich, wie dieser seine linke Hand hielt, welche nach wie vor geschlossen war. Erst jetzt bemerkten sie anwesenden, dass Akios seine linke Hand die ganze Zeit über geschlossen hatte.
„Was hältst du da in deiner Hand, Akio?“ fragte Sakura kurz darauf. Auf die Antwort, waren jetzt alle gespannt.
„Das Amulett, dass ich aus dem Tempel mitgenommen habe.“ Diese Worte sprach Akio unter großen Schmerzen.
Im nächsten Augenblick, noch bevor jemand etwas sagen konnte, entströmte eine wahrer Sturm aus Flammen Akios linker Hand. Dies sorgte dafür, dass Calina, Mari und Sakura sich von Akio entfernen mussten, aber nicht ohne sehr besorgt um ihn zu sein, „AKIO?!“
Lok erschrak extrem, als er die Flammen sah. Zu seinem Glück, wurde er von den Dienerinnen des Hauses beschützt.
Die Flammen jedoch, wurden dann zerschnitten. Akio stand dabei nun auf der Couch, welche von den Flammen ziemlich zugerichtet war. Ein Stück vor ihm, stand dabei ein Junge. Dieser hatte 2 glühende Augen und stand förmlich in Flammen. An seinem rechten Arm, trug er dabei eine Art Handschuh mit Armschutz, welcher am Armrücken mehrere spitze Fragmente besaß.
„Wer ist das denn?“ fragte Lok verwundert nach, da ihm der Junge seltsam vorkam. „Vor allem aber… wo kommt der so plötzlich her?“
Die Antwort kam schnell von Mari, „Vermutlich aus dem Amulett!“ damit hatte Lok nicht gerechnet.
„Aus dem Amulett… dann…“
„Ja… Das muss der Titan sein, der Akio so zugerichtet hat. Pyros…“
Alle Blicke lagen nun auf dem Titanen, den man für einen normalem Jungen im Mittel bis Oberschul-Alter halten könnte. Natürlich nur, wenn er nicht so in Flammen stehen würde.
„Wenn Pyros Akio derart zurichten konnte, muss er extrem stark sein.“ Kam es dann von Sakura, die nun ihr Feuerrotes Holotom hervorzauberte um Pyos zu scannen.
Pyros
Angriff: 6
Verteidigung: 8
Typ: Krono-Titan Wächter
Größe: Durchschnittlich
Spezielle Fähigkeit: Pyrokinese, Infernaler Wächter, Göttliches Aura-Inferno
„Ein Wächter-Titan…“ bemerkte Sakura dann, ehe Mari an ihrer Stelle fortfuhr, „Feuer ist für Wächter-Titanen ein wirklich praktisches Element. Starke Flammen können alles niederbrennen und hinterlassen nichts als Asche. Selbst ein riesiger Wald, stellt hierbei keine Ausnahme dar. Ich meine, wir sehen es doch oft genug in den Nachrichten, wie schwer sich die Feuerwehr damit tut, Brände zu löschen.“
„Nicht zu vergessen…“ sprach Calina dann, „Dass Pyros durch den Zauber im Tempel der Aphrodite noch weiter verstärkt wurde. Vermutlich wurde Pyros von Aphrodite sogar noch durch weitere Zauber verstärkt und dazu verzaubert, den Tempel besonders intensiv zu beschützten. Und durch seine Fähigkeit, verstärken sich alle seine Kräfte und Fähigkeiten noch, wenn er etwas oder jemanden beschützten soll. Seine letzte Fähigkeit macht Pyros stärker, wenn er mit einer starken Aura wie einer Energiequelle oder einem mächtigen Suchenden verbunden ist, wie etwa Aphrodite selbst. Je mächtiger der Suchende und seine Aura also ist, des mächtiger wird auch Pyros selbst.“ So drehte Calina ihren Kopf zu Lok und Mari, „Ich bin wirklich froh, dass ihr euch Aphrodite unterworfen habt, anstatt euch ihr zu wiedersetzten. Ansonsten…“
„Sähen wir jetzt aus wie Akio.“ Mari sah sich dabei Akio genau an, vor allem aber seine schweren Verbrennungen. Dabei machte sich die Rothaarige große Sorgen. Was würde wohl passieren, wenn Akio sich jetzt erneut Pyros und seinen infernalen Flammen entgegenstellen muss.
„Allerdings blieb uns nicht viel übrig. Mir kam kein anderer Gedanke, wie wir das Tor sonst hätten öffnen können. Ich habe dabei mein ganzes Vertrauen in Akio gesetzt, der uns dort sicher wieder herausholen würde. Nachdem ich meine letzte Verteidigung, zusammen mit meinen Klamotten fallen gelassen habe, habe ich durchaus bemerkt, wie Aphrodites Zauber dann eine ganz andere Seite gezeigt hat, die sogar noch stärker war. Ich will gar nicht wissen, in was für einem Zauber Akio dort gefangen war und noch wichtiger…“
„Was uns noch tiefer im Tempel erwartet hätte.“ Beendete Lok den Satz seiner Verlobten.
Akio derweil, sah Pyros ruhig an, wobei Pyros trotz der massiv lodernden Flammen, ebenfalls ruhig bleib und Akio ansah. Dabei begannen die Sprinkleranlagen, die überall im Zauber installiert waren, allerdings so, dass man sie nicht sehe konnte, ihre Arbeit zu machen. Gegen Pyros Flammen jedoch, konnten diese nicht viel ausrichten. Wäre dies anders, müsste man sich um die zahlreichen, versteckten Tempel und ihre dortigen Wächter-Titanen und Zauber große Sorgen machen.
„Das Aphrodites Zauber sogar jetzt noch wirkt… vermutlich ist das Amulett selbst noch verzaubert. Aphrodite trug den Titel einer Göttin zurecht. Wäre auch extrem peinlich, wenn dies nicht so wäre. Immerhin ist sie ja die Tochter von Zeus. Zeus besaß meines Wissens nach, ja auch einen legendären Titanen und war ein extrem mächtiger Suchender. Aphrodite war mit Sicherheit eines der mächtigsten Frauen die je gelebt hat, wenn nicht sogar die mächtigste, gemeinsam mit Amaterasu, die ja auch eine mächtige suchende war. Allerdings ist Pyros nun nicht länger im Tempel, weshalb der Zauber des Tempels schon einmal wegfällt und auch der Zauber auf dem Amulett, sowie Pyros Fähigkeit Infernaler Wächter, sollten jetzt schwächer sein, da Pyros den Tempel von hieraus ja nur schwer beschützten kann. Aber Pyros ist deutlich kleiner, leichter und agiler als sonstige Wächter-Titanen, wie etwa Undergolem, die für gewöhnlich sehr groß und Massiv sind. Eine gute Wahl, Aphrodite. Doch... ich habe Pyros schon einmal besiegt, falls du es vergessen hast, auch wenn deine Zauber aus dem Tempel nach wie vor wie ein Fluch auf mir liegen, da ich mich dir bis zum Ende wiedersetzt habe!“
Nach diesen Worten machte Akio einen Satz nach vorne und stieß mit Pyros zusammen, der seine rechte Hand dafür verwendete. Dabei bemerkte man, dass Akio Pyros Hand gar nicht berührte. Wie bereits im Tempel der Aphrodite, schien es so, als würde Akio etwas in seiner Hand halten.
Trotz der Sprinkleranlage, aus der kontinuierlich Wasser auftrat, sodass die Anwesenden nun völlig durchnässt waren, spürte man die Hitze deutlich, was Lok auch ansprach, „Oh man… das ist ja eine Hitze!“ sein Blick lag dabei genau wie die Blicke der rein weiblichen Gesellschaft, auf Akio, der derzeit mit Pyros aneinandergeriet. Lok fiel hierbei erst auf, dass es gar keinen Kontakt zwischen ihnen gab.
„Was? Die beiden… berühren sich ja nicht einmal!“ Loks Verwunderung konnte man hier laut und deutlich heraushören.
„Das ist die Sense des Shinigami.“ Erklärte Sakura dann als erste.
„Sense des Shinigami?“
„Ja. Ein uraltes Artefakt, von dem erzählt wird, dass es zu den mächtigsten Artefakten und Waffen aller Zeit gehört. Da man sie nicht sehen kann, ist es schwierig ihren Angriffen auszuweichen. Darüber hinaus hat die Sense des Shinigami die Eigenschaft, Akio bis zu einem gewissen Maß vor so ziemlich allem Zaubern und Flüchen schützen zu können, wie etwas Aphrodites Zauber.“
Nun verstand Lok, warum Mari behauptete, Akio sei der stärkste Suchende seiner Altersgruppe weltweit. Mit so einer mächtigen Waffe. Hierbei fragte sich Lok allerdings, was Akio wohl macht, wenn er die Sense des Shinigami einmal verlegen sollte. Wie findet er sie wieder?
„Die Sense des Shinigami…“ sprach Mari dann weiter, während sie beobachtete, wie Akio und Pyros sich voneinander abstießen, nur um erneut aufeinander zu prallen, „Ist zwar eine mächtige Waffe, doch alleine muss nichts heißen. Man muss auch wissen, sie man sie am besten einsetzt. Selbst die größte Macht der Welt, ist nutzlos, wenn du sie in die Hände eines Idioten legst. Akio hat gelernt die Sense des Shinigami zu nutzten, indem er einen schamanischen Zauber benutzte, mit dem er eine Seele aus dem Totenreich beschwör und diese in seinen Körper aufnahm. Auf diese weiße hatte Akio auf das Wissen und die Erfahrung der Seele Zugriff, die er herbeigerufen hat. Es ist wahrhaftig ein einzigartiger Zauber, den ich selbst und auch Sophie, leider nicht beherrschen. Akio hingegen, hat diesen schon als Kind gemeistert.“ Lok wusste, was Mari ihm damit sagen wollte. Auch ohne dieses Artefakt, war Akio ein mächtiger Suchender.
Trotz der Sprinkleranlage, hatte Lok dennoch das Gefühl, dass es hier immer heißer wurde. Das Wasser schien den Titanen nicht zu stören. Akio sah man das Wasser nicht einmal an. Dieses war durch die extreme Hitze die Pyros ausstrahlte, bereits verdunstet. Allerdings hatten die Flammen und die Hitze auch das Wohnzimmer bereits extrem in Mittleidenschaft gezogen. Das Wohnzimmer war definitiv nicht für Titanen-Kämpfe geeignet, wie Lok gerade feststellen musste. Auf der anderen Seite wusste Lok nicht, ob er Akio bewundern oder sich vor diesem fürchten sollte. Mit seinen Kräften könnte er mit Sicherheit ganze Städte dem Erdboden gleichmachen. Da fragte man sich: Wie hält man so jemanden auf?
Im nächsten Augenblick jedoch, konnte man Akio aufschreien hören. Der Grund: Pyros war seinem Angriff ausgewichen, indem er sich duckte und hatte ihm nun seine brennende Hand direkt an die Brust gerammt, die ja auch so schon schwer verbrannt war. Dadurch wurde dies allerdings nicht besser. Eher im Gegenteil.
Akio jedoch, konnte dabei etwas anderes sehen. In einer leuchtenden Aura, befand sich eine Frau, blauen Augen und langen, goldblonden Haaren, die ihre großen Brüste verdeckten, wie Akio feststellen musste. Am Leib trug sie fast nichts. Lediglich ein rotviolettes Band, welches um ihren linken Arm hing und einmal über ihren Rücken, bis dieses an ihrer Hüfte wieder ihren Vorderkörper erreichte und ihre Intimsphäre verdeckte.
(Aphrodite…) Ja, Akio erkannte die Göttin sofort. Hatte er Bilder von ihr im Tempel zu genüge gesehen. Vor allem hinter dem Tor, vor welchem sich Mari ihr unterwarf und sich mit Lok vereinte, hatte er sie gesehen. (Ich hätte aber nie damit gerechnet, dass sie sich persönlich zeigt. Nimmt sie das ganze so ernst? Wenn dem so ist… Hat Pyros jetzt also die gleichen Kräfte, wie im Tempel… oder sogar zu ihren Zeiten? Kann ich diesen Kampf überhaupt gewinnen?) Akio bekam hierbei nun einige Zweifel. Er musste sich hier einer Göttin, einer der mächtigsten Suchenden aller Zeit und der stärksten Frau die je gelebt hat, gegenüberstellen. Vor allem aber, da er noch nicht ganz auf der Höhe war. Er hatte sich durch den Tempel der Aphrodite gewagt, Megatauros, Undergolem und Pyros zu einem hohen Preis bekämpft und letzten Endes Sakura, Mari und Lok auf dem Tempel hierhergebracht. Und jetzt musste er sich Pyros erneut entgegenstellen. Dieses Mal jedoch an der Seite der Göttin. Akio zweifelte hierbei wirklich, ob er beide besiegen kann. Vor allem in seinem Zustand. Pyros ginge ja noch. Doch Aphrodite?!
„Wenn ich dich erst besiegen muss…“ sprach Aphrodite dann mit einem ernsten Blick, der wie Akio fand, nicht zu Aphrodite passte, „Damit du dich mir unterwirfst… Habe ich damit kein Problem…“ Akio wusste hierbei nicht, ob nur er Aphrodite sehen und hören konnte, oder ob dies auch auf die anderen zutraf. Allerdings reagierte keiner von ihnen in dieser Weiße, stattdessen konnte er sie seinen Namen rufen hören, woraus er schloss, dass nur er Aphrodite sehen und hören konnte.
Im nächsten Moment jedoch, entströmten Akios Körper massive Blitze. Diese sorgten dafür, dass auch Pyros ein von schmerzen verzerrtes Gesicht hatte. diese Gelegenheit nutze Akio gnadenlos aus und schlug mit seiner Sense zu. Pyros selbst, überstand den Angriff zwar, doch hatte Akio ihm dabei seine linke Schulter mitsamt Arm abgeschnitten und Pyros dabei schwer zugesetzt. Bis in die Brust, hatte Akio geschlagen. Dies sorgte dafür, dass Pyros auf Abstand gehen musste.
„Beeindruckend…“ sprach Aphrodite hierbei vergnügt, „Es ist schon eine Ewigkeit her, dass mich jemand herausgefordert hat und vor allem so tief in meinen Tempel in meinen Tempel vordrang. Aber dennoch bin ich immer noch viel stärker als du!“
Akios Blitze, hatte dem Wohnzimmer dabei sogar noch mehr zugesetzt. Die Couch, der Tisch und der Boden waren dabei nicht mehr zu gebrauchen. Mari und ihre Mutter würden hier später so einiges zu richten haben.
Calina, die den Kampf genau beobachtete, sah nachdenklich aus, „Eigentlich müsste so ein Treffer mit der Sense des Shinigami mehr Schaden angerichtet haben. Aber Pyros stört das offensichtlich nicht.“
Aphrodite bemerkte Akios Schmerzverzerrtes Gesicht dabei aber durchaus. Dabei sah die Göttin nachdenklich aus. Allerdings bemerkte sie dann etwas anderes. Um Akio bildete sich eine Aura. Das auffälligste an dieser Aura waren 2 Schweife, die diese hatte.
„Was ist das denn?“ fragte Lok dann überrascht.
„Das ist mir auch neu.“ Fügte Sakura hinzu, die genauso ratlos aussah wie Mari und die anderen Anwesenden.
„Ist das etwa… Kyuubi no Kitsune?“ fragte Calina derweil erschrocken.
Aphrodite lächelte, als sie dies sah, „Beeindruckend.“ Das die Aura und die Schweife um Akio herum noch mehr des Luxusanwesens zerstört, ignorierte Aphrodite dabei allerdings. Sie interessierte dies nicht. Akio jedoch schon. Der Junge hatte das Interesse der Göttin erweckt. Dann griff Akio Pyros an, wobei die Aura die Akio und die Sense des Shinigami umgab, nun noch stärker zu leuchten begann. Aphrodite wollte gerade etwas machen, entschied sich jedoch nichts zu tun. Stattdessen lag ihr Blick auf dem jungen Suchenden.
Bei diesem Angriff, zerstörte Akio nun einen großen Teil des Hauses und wirbelte viel Staub auf, sodass man nichts mehr sehen konnte. Allerdings wurden dabei auch die übrigen Anwesenden mit hineingezogen. Die oberste Priorität der Anwesenden war dann der eigene Selbsterhaltungstrieb. Dann folgte die Sicherheit von Lok, der ja noch ein blutiger Anfänger war. Darum hatte Calina Akio hinterhergeschickt.
Sakura derweil machte sich sorgen um Akio. Doch dafür musste sie erst einmal wieder fest Boden unter den Füßen haben. Des Weiteren, musste sie erst wieder etwas sehen und dann Akio wiederfinden. Dies gestaltete sich jedoch als etwas schwierig.
Akio hingegen, war zwar noch bei Bewusstsein, doch gut war etwas anderes. Pyros Flammen und die Verbrennung machten ihm nun zu schaffen. Die Aura um ihn herum verschwand dabei nun. Doch auch seine rechte Hand, wurde nun lockerer. Die Sende des Shinigami hielt er nun sichtbar unsichtbar nicht länger in der Hand.
„Dass das ausreichen würde… Jetzt brauche ich aber wirklich eine Pause.“ Hierbei sah er sich erst einmal um, „Sakuya und Mari werden sauer auf mich sein. Ich habe ihr Zuhause ganz schön übel zugerichtet.“
Einige Augenblicke vergingen, ehe Akio etwas anderes ins Auge stach. Es war etwas, was am Boden lag. Das hob er nun auf, „Pyros Amulett. Dann… ist es vorbei…“ hierbei entspannte sich Akios Körper nun. Das Leben als Suchender war anstrengend. Akio wusste dies besser als sonst jemand.
Die Flammen von Pyros, wurden hierbei auch langsam gelöscht. Der Boden, die Möbel und die Wände hatten zwar großen Schaden genommen, die die Decke war zumindest heil geblieben, da diese deutlich höher war, als bei normalen Häusern, was hier das Glück war. Daher sanken nun auch die Temperaturen. Akio war nämlich so richtig durchgeschwitzt. Auch das Wasser der Sprinkleranlage spürte er jetzt.
„Ja… für dieses Mal…“ erklang dann wieder Aphrodites Stimme. Akio erschrak dabei. Insbesondere, da diese plötzlich vor ihm stand. Seine Wangen jedoch, färbten sich dabei rot. Die Göttin war ja ziemlich freizügig unterwegs. Allerdings musste er zugeben, dass er der einzige der hier anwesenden war, der sie sehen konnte. Aphrodite lächelte einfach, während nun vor Akio niederkniete, um ihm besser ins Gesicht sehen zu können.
„Lassen wir es einfach gut sein, junger Suchender… Akio…“ dabei hatte Aphrodite Akio eine Hand an die Wange gelegt. Im nächsten Moment, küsste sie ihn. Damit hatte Akio nicht gerechnet.
„Ich überlasse dir erst einmal Pyros. Meinen Fluch allerdings, wirst du aber nicht so leicht los. Dies ist deine Strafe dafür, dass du meinen Tempel entweiht hast und dich mir nicht unterwerfen wolltest. Aber das holen wir noch nach. Doch ein anderes Mal… Ich werde dich schon noch unterwerfen… Sei es im Kampf…“ damit beugte sie sich zu seinem Ohr, in welchem sie nun verführerisch sprach, „Oder im Bett.“
Akios Rotschimmer, wurde damit nur noch stärker.
„Ich muss zugeben, Akio… du bist wirklich ein sehr interessanter Junge. Kein anderer, wäre soweit gekommen. Du hast 2 Mal gegen Pyros gekämpft und beide Mal überlebt. Daher werde ich erst einmal bei dir bleiben. Du kannst mir jetzt also weder davonlaufen, noch dich verstecken. Aber fürs erste, solltest du dich erholen.“
„AKIO!“ erklang auch gleich die Stimme von Sakura. Diese fiel ihm natürlich sofort um den Hals, sehr zum Problem für Akio, da Sakura seine Verbrennungen völlig vergas. Aphrodite, die neben ihm stand, bemerkte keiner. Einer weiter beweis für Akio, dass er der einzige ist, der sie sehen und hören kann. allerdings schrie Akio vor Schmerzen auf, als Sakura ihn umarmte. Diese bemerkte erst jetzt, was sie hier angerichtet hatte und entfernte sich sofort wieder von Akio.
„Tut mir leid, Akio. Ich habe deine Verbrennungen völlig vergessen.“
„Akio. Alles in Ordnung?“ fragte auch Mari, die nun zum ihm kam.
„Naja… ging schon mal besser.“ Alles verstanden wieso. Erst gab es ihm Tempel der Aphrodite Verbrennungen. Diese wollten sie hier behandeln. Dann gab es erneut welche. Um das zu toppen, bekam er eine Umarmung von Sakura. Normalerweise sehr schön und Akio erwiderte die Umarmung auch, doch aufgrund der Verbrennungen, ging dies schlecht.
„Aber ich habe euer Zuhause…“
Weiter konnte er nicht sprechen, da Calina ihn unterbrach, „Mach dir deswegen keine Sorgen, Akio. Das richten wir wieder. Wir haben doch noch ein weiteres Anwesen hier in Venedig. Gut versteckt unter Wasser. Dort werden Lok und Mari jetzt hingehen. Wir wiederum, bringen euch beide jetzt nach Hause. Dort kannst du dich in aller Ruhe um deine Genesung kümmern. Aika, Aria, Akina, Misaki… sie alle werden dir zur Seite stehen. Egal wie angespannt eure Beziehung zueinander auch sein mag, Akio. Misaki wünscht dir nichts Schlechtes. Das solltest du eigentlich wissen, egal was im Frühjahr geschehen ist. Du hast damals einfach nur etwas falsch verstanden.“
So kam es dann, wie es kommen musste. Lok und Mari packten ein paar Sachen und gingen ins andere Anwesen. Akio und der Rest, verließen Venedig und machten sich auf den Weg nach Hause. Allerdings erst, nachdem sie seine Verbrennungen behandelt hatten. Angenehm waren diese schließlich nicht. Etwa 1000-mal schlimmer als ein Sonnenbrand. Vor allem seine linke Hand hatte es schlimm erwischt. Schließlich hatte Akio Pyros brennendes Amulett die ganze Zeit über dort gehalten, bis er dies nicht mehr konnte. Für keinen Sichtbar, in der Begleitung von Aphrodite, die jetzt ja erst einmal bei Akio bleiben würde. Die Göttin war gespannt, wie sich das alles entwickeln würde.
Das war es dann auch schon. Hoffe doch, es hat euch dennoch gefallen. Würde mich über eure Meinungen hierzu wirklich freuen. Bis zum nächsten Kapitel.
Takamagahara
Hier kommt Kapitel Nummer 13 und nein, es ist nicht Freitag der 13. Der kommt erst im Oktober.
Dieses Kapitel ist deutlich kürzer als die letzten und es gibt auch keine intimen Andeutungen mehr. Diese gab es nur, weil Aphrodites Tempel sich dafür gut angeboten hat.
Aber genug davon. Viel Spaß beim lesen.
Mittlerweile waren mehrere Tage vergangen, seitdem Lok und Mari aus dem Tempel der Aphrodite, der mächtigen Liebesgöttin der griechischen Antike, gerettet wurden und Akio kennen lernten. Jener junger Suchender aus dem fernen Orient, der von Mari als der stärkste suchende seiner Generation bezeichnet wurde und im Anwesen von Maris Familie einen Kampf gegen den Titanen Pyros hatte. Diesen Kampf gewann Akio zwar, musste dabei aber schwere Verletzungen einstecken, weshalb dieser nach Hause zurückgekehrt war. Auch das Anwesen von Maris Familie wurde dabei schwer in Mittleidenschaft gezogen, weshalb sie für den Moment woanders untergekommen waren.
Für Lok war es wirklich unglaublich was für Fähigkeiten Akio besaß, trotz seines jungen Alters. Dem Studenten war bewusst, wenn er gegen Pyros hätte kämpfen müssen, wäre er jetzt tot. Hierbei fiel Loks Blick auf Mari. Diese saß gemeinsam mit Sophie auf der speziellen Couch. Diese hatte die Form eines Vollmondes, aus welchem ein kleiner Teil herausgenommen wurde, wie ein kleinerer Mond. Lok fand die Form wirklich gelungen.
Ein Stück vor ihnen, befand sich eine riesige Glasfront. Auf der anderen Seite sah man nur Wasser. Dort schwammen einige Fische. Ab und an versank einmal ein Stein. Dies zeigte, dass sie sich unter Wasser befanden.
Dann, sah Lok wieder nach vorne, so Santiago stand.
„Kugelblitz…“ sprach Lok dann, wobei er seine Hände vor sich hielt, die Handflächen zueinander geneigt, aber mit doch genügend Abstand zwischen diesen. Es dauerte zwar einige Momente, doch bildete sich dann ein Licht zwischen diesen.
„Sieht nach einem Erfolg aus.“ Sprach Santiago, als er dies sah.
„Hat ja auch nur mindestens 100 Versuche gedauert.“ Fügte Sophie dann hinzu. Diese hatte zur großen Überraschung, genau wie Mari, nur einen Yukata an. Lok wusste auch wieso. Nachdem Mari Sophie eingeladen hatte, hatte Mari diese mit den Gerüchten aufgezogen, welche an der Universität kursierten, dass Sophie vom anderen Ufer war und auf Mädchen steht. Dabei hatte Mari Sophie sogar noch provoziert, indem sie direkt vor Lok ein paar Kleidungsstücke fallen ließ und diesen küsste. Eine Taktik die sehr gut funktioniert hatte. Den Stolz eines Mädchens aus guter Familie angreifen. Mari und Sophie stammten beide aus guten Familien. Lok war an diesem Tag mit Sophie und Mari alleine gewesen, da Calina ja mehrere Tage weg war, als sie Akio nach Hause brachte, bevor sie zurückkehrte. Auch der Fluch und der Zauber von Aphrodite haben mittlerweile gänzliche ihre Wirkung verloren. Lok hatte nicht länger das Bedürfnis Mari die Kleider vom Leib zu reisen, worüber er sehr froh war. Vor allem wenn gleich 2 wunderschöne und gut gebaute junge Damen anwesend waren.
„Ihr habt eure Fähigkeiten auch nicht in einer Minute erlernt, Miss Sophie.“ Sprach LeBlanche dann zur Verteidigung Loks.
„Ja, LeBlanche, ich weiß… aber Lok braucht, finde ich, schon zu lange, bis er endlich erfolge vorweist.“
„Mag sein, Miss Sophie, aber macht es auch einen unterschied, in welchem Alter du mit dem Training beginnst. Kinder im Kindergarten oder der Grundschule tun sich damit leichter, als welche in eurem Alter.“
„Stimmt auch wieder.“
„Etwas anderes, Sophie…“ fragte Mari dann, „Du warst doch mit Dante Vail in Frankreich? Habt ihr dort etwas gefunden?“
„Naja…“ hierbei merkte man schon alleine an Sophie Stimme und ihrem verhalten, dass wohl nicht alles schön verlaufen war, „Während ihr beide von Aphrodite besiegt wurdet, waren Dante, Zhalia und ich unterwegs um einmal den Titanen Gargoyle zu finden und zum anderen den Ring von Arc zu bergen. Den Gargoyle hat uns die Organisation weggeschnappt.“ Es war für Lok schnell klar, dass es das war, was Sophie so runterzog.
„Und der Ring von Arc?“
„Den haben wir zwar geborgen, doch er ist mit einem starken Fluch belegt spielt verrückt. Jedes Mal, wenn du ihn in die Hand nehmen willst, zeigt er dir schlimme Visionen. Dante hat zwar ursprünglich vermutet, dass der Ring von Arc einen Legendären Titanen beherbergen könnte, doch meinten die Experten der Vereinigung, dass der Ring wohl einfach nur mit einem Fluch belegt sei. Bei so einem starken Fluch, kann selbst der mächtigste Suchende keinen Titanen spüren. Auch Dante und ich konnten das nicht.“
„Verstehe…“ sprach Calina dazu, die ebenfalls Anwesend war, „Da habt ihr einiges erlebt. Das der Gargoyle in die Hände der Organisation gefallen ist, ist zwar nicht so schön, doch dafür habt ihr ja den Ring von Arc geborgen. Das Gleichgewicht zwischen den 3 großen Mächten wird sich damit nicht so schnell verschieben.“
Auf diese Worte wurde nicht nur Lok, sondern auch Sophie, Santiago und LeBlanche aufmerksam, „Die 3 großen Mächte?“ fragte Lok dann unwissend.
„Davon höre ich auch zum ersten Mal.“ Fügte Sophie dann hinzu.
„Das ist auch kein Wunder, Sophie. Das folgende ist auch nur wenigen bekannt und wird auch nicht großartig weitergegeben. Wie ihr alle wisst, gibt es viele Zusammenschlüsse von Suchenden. Die Huntik-Vereinigung und die Organisation sind nur 2 Beispiele. Manche sind größer, andere kleiner. So unterscheiden sich diese auch in ihren finanziellen Mitteln, Basen und Verstecken, wie auch der Anzahl ihrer Mitglieder. Die 3 größten, mächtigsten und einflussreichsten sind die Huntik-Vereinigung, die Organisation und Takamagahara.“
„Die Organisation waren diese Typen in den schwarzen Anzügen.“ Kam es von Lok, wozu Calina nickte, „Richtig.“
„Die Huntik-Vereinigung…“ fuhr Sophie hier fort, „Ist neben der Organisation wohl die bekannteste. Dante Vail zählt als ihr Top Suchender.“
„Takamagahara wiederum, ist die zu der Akio, Mari und ich gehören und die älteste von allen.“ Erklärte Calina dann weiter, „Zwischen 3 Gruppen, herrscht ein ständiger Machtkampf, wobei das Kräftegleichgewicht eigentlich ausgeglichen ist. Die Huntik-Vereinigung und die Organisation sind gleichauf. Mal setzt sich eine der beiden ab, mal die andere, bevor diese wieder aufholt. Aus diesem Grund, versuchen beide Gruppen stets neue Mitglieder zu rekrutieren und ihre Titanen-Sammlung zu erweitern. Takamagahara wiederum, ist die stärkste der 3 Gruppen und mischt sich in den Machtkampf zwischen der Huntik-Vereinigung und der Organisation aber selten ein. Höchsten dann, um das Ungleichgewicht wiederherzustellen. Das Gleichgewicht zwischen diesen 3 großen Mächten, stellt die Grundlage der Weltordnung dar.“
Lok, Sophie, Santiago und LeBlanche waren darüber nun wirklich überrascht. Vor allem die letzten 3.
„Also… von Takamagahara höre ich zum ersten Mal.“
„Das ist auch nicht weiter verwunderlich, Sophie. Die Organisation strebt nach der Weltherrschaft und verursacht auch sonst nur Probleme, egal wo ihre Mitglieder auftauchen. Doch auch die Huntik Vereinigung hat die Eigenheit sich überall einmischen zu müssen und hält sich gerne einmal für so eine Art Weltpolizei. Außerdem treffen sie sehr oft mit der Organisation aufeinander, was so jedes Mal zu auseinandersetzten führt, die nur selten ohne Folgen bleiben. Verlorene Titanen und schwere bis tödliche Verletzungen sind dabei nicht einmal das schlimmste. Takamagahara versucht das Kräftegleichgewicht zwischen ihnen ausrecht zu halten. Auch haben sie eine Rangordnung eingeführt und zumindest den meisten Suchenden einen gewissen Rang zugeordnet. Lok ist nach wie vor Anfänger, weshalb er natürlich den niedrigsten Rang hat und du, Sophie, bewegst dich auch auf einem unteren Rang. Zwar hast du mehr Erfahrung als Lok und bist auch schon seit du ein kleines Mädchen bist als Suchende aktiv, doch bist du noch weit davon entfernt eine Suchende auf dem Niveau dem von Dante oder Akio zu sein. Du beherrschst zwar eine Bandbreite an Zaubern und hast mehr Titanen als Lok, doch fehlt es dir einfach an Kraft und praktischer Erfahrung. Wenn ich dir einen Undergolem entgegensetzte, ziehst du chancenlos den Kürzeren. Ich denke hierbei einmal zurück an damals. Hätte ich euch nicht Akio zur Hilfe geschickt, wärt ihr alle 3 Tot gewesen!“
Sophie, Santiago und LeBlanche senkten daraufhin alle ihren Blick.
„Ich dachte eigentlich immer, dass du den Unterschied kennen würdest, zwischen Wissen… und Weisheit.“ Ja, Calina hatte wenig Respekt vor der Casterwill Familie, obwohl diese die wohl älteste Familie aus Suchenden sind und eine Jahrtausende lange Geschichte haben. Aber wo die rothaarige Frau recht hatte, hatte sie recht.
„Aber zuerst einmal sollten wir nachsehen, was mit dem ring von Arc ist und ob er in der Geheimbasis der Huntik-Vereinigung auch wirklich sicher ist.“
Damit sahen alle auf den Bildschirm. Dort konnten sie nun etwas sehen. Es war ein Raum. Dort befanden sich ein paar Schränke, Tische, soviel Schreibtische. Aber auch ein Holotom und ein großer Computer waren dort. Ebenfalls anwesend, ein Mann im Alter von etwa Mitte 20. Dieser besaß orangene Haare und trug eine Brille. Gegenwärtig sah diese nicht gerade froh aus. Vor ihm standen 2 Titanen, die ihm den Rücken zugewendet hatten. 2 Krieger, die jeweils einen großen Schild hielten und eine Rüstung trugen. Einer der Krieger war gelb, während der andere Grau war und zusätzlich noch eine große Lanze hielt.
Doch gab es ein großes Problem. Vor diesem beiden Titanen, befand sich noch ein Titan. Dieser war größer als sie und hatte eine deutlich bessere Ausrüstung. Ein großes Schild, sowie ein großes Breitschwert, die genau wie die Rüstung, viel Gold aufwiesen.
„Clements!“ rief Sophie dann besorgt, „Ist das die Organisation?“
„Offensichtlich sind sie hinter dem Ring von Arc her.“ Fasste Mari nun zusammen.
„Wir können von hier aus aber nicht viel ausrichten.“ Kam es dann von Lok, „Der Titan macht nämlich einen sehr starken Eindruck.“
„Das ist Durandal.“ Enthüllte LeBlanche dann den Titanen, „Dieser Titan besitzt enorme körperliche Kräfte, sowie eine starke Rüstung, Schild und vor allem Schwert. Dieser Titan gewinnt sowohl in der offensiver als auch der defensive an Macht und Kraft hinzu, wenn sein Suchender aus dem tiefen seines Herzens ein bestimmtes Ziel verfolgt und dieses nie aus den Augen verliert. Allerdings gilt dieser Titan als besonders schwer zu kontrollieren und ihn zu rufen soll extrem viel Energie kosten, weshalb selbst mächtige und erfahrende Suchende nur selten auf diesen Titanen zurückgreifen. Darüber hinaus scheint dies ein Powerbindungs-Titan zu sein.“
Lok verstand natürlich gar nichts, „Ein Powerbindungs-Titan?“
„Eine besondere Bindung zwischen Suchendem und Titan. Diese tauchen normalerweise nur einmal alle paar Jahrhunderte auf und das meist bei großen Suchenden-Familien, die eine lange Geschichte und Tradition haben. Ich selbst habe noch nie einen gesehen.“ Erklärte Sophie dies kurz vor Lok.
So mussten alle Anwesenden mit ansehen, wie der große Titan angriff. Die Titanen von Clements hatten keine Chance und kehrte nach dem Schlag mit dem Schwert zu ihren Amuletten zurück. Clements sah man an, dass ihn dies erschöpfte.
Doch sollte für die heimlichen Zuschauer dann noch mehr schrecken geben. Durandal griff nämlich wieder an. Dieses Mal war Clements das Ziel. Dieser sank daraufhin zu Boden und blieb dort liegen.
Lok, der sich dies genau ansah, erkannte aber keine Verletzungen, „Hinterlassen Angriffe von Titanen keine sichtbaren Verletzungen?“
„Doch, Lok. Natürlich tun sie das. Aber Durandal hat sein Schwert gedreht und mit der flachen Seite zugeschlagen. Clements ist also nur bewusstlos.“
„Warum sollte die Organisation so etwas tun?“ fragte Sophie dann, während sie die Übertragung weiter beobachteten.
„Wer weiß…“
„Der Ring von Arc gehört jetzt also der Organisation.“ Sophie wirkte dabei sehr niedergeschlagen. Sie weiß noch, wie schwer es war den Ring zu bergen. All ihre Mühen, sollten jetzt umsonst gewesen sein.
Dann drehte sich Durandal zu seinem Suchenden, der gegenwärtig jedoch nicht zu sehen war. Dies sollte sich allerdings ändern. Jener unbekannter Suchender trat nun näher und alle sollten überrascht sein. Es war kein Mann und keine Frau in schwarzen Anzügen, die näher tragen. Es war eine Person, die jünger war als Lok, Sophie und Mari.
„Unmöglich… Mari, ist das nicht…“ dabei lag der Blick von Lok nun auf dem Suchenden, der gerade bei Clements niederkniete und seinen Puls fühlte.
„Akio…“ sprach Mari dann die Identität des mysteriösen Suchenden aus, der gerade die Geheimbasis der Huntik-Vereinigung überfiel.
Als dieser sich wieder erhob, sah er zu Durandal. Dieser leuchtete nun und kehrte in sein Amulett zurück. Akio jedoch, widmete sich dann etwas anderem einer kleinen, edel aussehen Truhe. Diese öffnete er kurz, um sich den Inhalt anzusehen, ehe er diese mit einem Lächeln wieder schloss.
„Das hätten wir…“ damit nahm der die Truhe an sich.
„Akio…“ erklang dabei eine weitere Stimme. Diese war eindeutig weiblichen Ursprungs. Tatsächlich trat dann ein Mädchen näher. Diese war 18 Jahre als und besaß lange blaue Haare und ebenso blaue Augen.
„Aki.“
„Akio…“ dabei trat das Mädchen näher, „Wir hatten doch gesagt, dass wir uns hereinschleichen und nicht durch den Haupteingang gehen.“
„Egal ob Huntik-Vereinigung oder Organisation. Um nicht großartig aufzufallen, sind Geheimbasen meist…“
„Nur spärlich bewacht, ich weiß. Aber das war nicht die Mission, mit der du beauftragt wurdest, oder?“
Akio schüttelte dazu den Kopf, „Nein. Das hier war nur ein Zwischenstopp. Unsere Mission führt uns nach Venedig. Misaki und die anderen dürften dabei nicht gerade froh darüber sein, dass ich dich mitgenommen habe. Ich frage mich wirklich, was für kranke Pläne die aktuell verfolgen.“
„Wer weiß. Vielleicht hat sich ja jemand aus der Organisation bei uns eingeschlichen. Das würde zumindest eine Menge erklären. Dank der Sense des Shinigami, ist ihnen ein direkter Angriff auf dich vermutlich zu riskant.“ Damit nahm das Mädchen Akio an die Hand, „Aber genug davon. Gehen wir. Aiko wartet draußen auf uns.“ Damit verließen beide die Geheimbasis der Huntik-Vereinigung.
Calina lächelte, als sie diese Worte hörte, „Verstehe… so ist das also.“ Damit sah die Frau auf Lok, Sophie und Mari, „Ihr werdet diese Mission übernehmen.“
Das war es dann auch schon. Hoffe doch, euch hat dieses Kapitel gefallen. Würde mich über eure Meinungen hierzu freuen. Bis zum nächsten Kapitel.
Einigkeit macht Stark
Etwas unplanmäßig, aber kommt hier das 14. Kapitel dieser FF. Hier werden auch ein paar der aus der Serie bekannten Gesicht auftreten. Viel Spaß beim lesen.
An einem Ort, war gegenwärtig ein Mädchen unterwegs. Diese war 18 Jahre alt, und besaß, genau wie Sakura blaue Augen und rote Haare, von denen 2 Strähnen bis zu ihren großen Brüsten reichten. „Oh man…“ dabei sah diese sich um, „Wo stecken die beiden nur. Wir haben jetzt gar nicht die Zeit dafür, nach ihnen zu suchen. Nicht jetzt, wo unsere kleine Katastrophe nicht da ist.“
„Vielleicht haben sie Akio-chan ja begleitet.“ War die einfache Antwort eines anderen Mädchens im gleichen Alter.
Die Rothaarige war auf diese Worte hin entsetzt, „Das wäre eine Katastrophe! Wir haben Akio ja nicht ohne Grund alleine dorthin geschickt.“
Seit Akios Angriff auf Clements war mittlerweile etwas Zeit vergangen. Dieser befand sich nicht mehr in Frankreich.
Gegenwärtig saß Lok der der Couch, genau zwischen Sophie und Mari. Die beiden schönsten und beliebtesten Mädchen der Universität.
Lok war gegenwärtig sehr überrascht. Sophie allerdings ebenfalls. Akio war nun anwesend. Aber nicht nur er. Auch das Mädchen Namens Aki, sowie ein weiteres Mädchen im Alter von Akio. Diese besaß blaue Augen und lange blaue Haare.
„Hakurai Akina.“ Stellte sich zunächst einmal Aki vor, bzw. Akina, wie sie richtig hieß.
„Hakurai Aiko.“ Tat es ihr das andere Mädchen dann gleich, welche sich jedoch einmal verneigte.
„Hakurai Akio. Mich kennt ihr aber schon.“
Sophie und Mari lächelten hierzu. Man erkannte schnell, dass Akio und seine Schwester aus dem fernen Osten kamen. Dies erkannte man schnell an der Art wie sie sich vorstellten.
Zusätzlich zu Akio und seinen Schwestern, waren aber auch Dante und Zhalia gekommen.
„Danke, dass ihr meiner Bitte nachgekommen seid, Akio.“ Übernahm dann Calina das Wort, während sie auf Akio sah. Dieser saß dabei gegenwärtig auf der Couch, genau zwischen seinen Schwestern. Dass diese eine starke Bindung zueinander hatten sah man sofort.
Calina hingegen, die mit einem Lächeln auf die Geschwister aus dem fernen Osten sah, betrachtete dabei im nächsten Moment das Reliquarium, welches auf dem Tisch stand. Es war das Reliquarium, dass Akio aus der Geheimbasis der Huntik-Vereinigung geholt hatte. dieses nahm Calina nun in die Hand und öffnete es.
„Sieh mal einer an… Der Ring von Arc.“
„Also…“ mische sich Sophie dann ein, „Ich finde das ganze sehr deprimierend. Wir haben solche Mühen dabei gehabt den Ring von Arc zu bergen. Schließlich verursacht der Ring üble Visionen sobald man ihn in die Hand nimmt. Auch war die Organisation ebenfalls dort, was es nicht gerade einfacher machte. Und Akio…“ Sophies Blick, der bis gerade noch auf der Rothaarigen frau lag, wanderte nun zu Akio. „Holt sich den Ring so einfach, als wäre es das einfachste der Welt. Ich weiß, Geheimbasen sind meist nur spärlich bewacht. Aber war es finde dennoch fast schon zu einfach.“
In diesem Moment, nahm die Rothaarige den Ring von Arc nun auf dem Reliquarium und hielt diesen nun in ihrer Hand. Wie nicht anders zu erwarten, wurde auch die Rothaarige schnell in den Bann des Rings gezogen, wo sie Bilder und Visionen sah. Diese dauerten aber nicht lange, wobei sie den Ring nun zurücklegte und das Reliquarium wieder schloss.
(Was… war das?) fragte sie sich dabei in Gedanken, wobei ihr Blick auf Akio und seinen Schwestern lag, (War das wirklich eine Zukunftsvision? Doch sie fühlte sich so real an, als ob das ganze wirklich passiert wäre. Der Ring von Arc ist mehr als nur ein verfluchter Ring.)
Einige Augenblicke lang, betrachtete sie die Geschwister noch. Aber dann wanderte ihr Blick wieder zum Bildschirm, über den sie auch beobachtet hatte, wie Akio die Geheimbasis überfallen hat.
Clements, der von Akio besiegt wurde, war dabei ebenfalls wieder bei Bewusstsein und gerade über eine Übertragung, die am Bildschirm zu sehen war, zugeschaltet. Doch nicht nur er. Auch Guggenheim von Huntik-Vereinigung war zugeschaltet. Aber auch Metzt, trotzt seines extrem schlechten gesundheitlichen Zustands.
„Metz…“ sprach Dante diesen daher gleich besorgt an, „Geht es dir gut? Bitte überanstreng dich nicht. Denk an deine Gesundheit.“ seine große Sorge um diesen erkannte man dabei sofort. Es war jeden der anwesende klar zu erkennen, dass Dante und Metz eine sehr enge Bindung zueinander hatten.
Metz hustete hierbei etwas, „Ja, Dante. Mach dir um mich bitte keine Sorgen.“
An dieser Stelle übernahm Lady S. „Gut ist aber etwas anderes, Dante. Der Fluch der auf den Ruhestätten der legendären Titan von Körper, Geist und Seele liegt, ist stark und setzt Metz extrem zu. Ich wollte es ihm ausreden, doch er bestand darauf, unbedingt zugeschaltet zu werden.“
„Ich verstehe…“ sprach Dante sehr niedergeschlagen. Das ihm diese Nachricht nicht gefiel, bemerkte jeder der Anwesenden.
„Richtig…“ sprach Metz dann schwach weiter, „Aber als mir mitgeteilt wurde, dass Takamagahara unsere Geheimbasis überfallen und den Ring von Arc gestohlen hat, musste ich dabei sein. Takamagahara ist uns zwar nicht feindselig gesinnt, wie die Organisation, doch kam es im laut der Jahre immer wieder zu kleineren und größeren Auseinandersetzungen.“
„Wie zwischen den 5 großen Familien.“ Fügte Aiko dann hinzu, „Zwischen diesen kam es im Laufe der Jahrtausende auch immer wieder zu kleineren und größeren Meinungsverschiedenheiten, wie auch Kämpfen.“
„Die 5 großen Familien. Wer sind die?“ fragte Lok dann gleich nach.
Die Antwort kam schnell von Sophie, „5 sehr alte und vor mächtige Familie von Suchenden, die im fernen Osten leben. Allerdings vertragen sich diese leider nicht miteinander. Jede dieser 5 Familien besitzt spezielle Kräfte, die für ihre Familie, sowie deren Diener grundlegend sind. Aber auch besitzt jede dieser 5 Familien ihren ganz persönlichen Titanen, der ausschließlich von ihrer Familie kontrolliert werden kann. Durch dessen Segen, ist sowohl den Familien-Mitgliedern, als auch deren Dienern ewige Jugend und eine erhöhte Lebenskraft geschenkt. Maris Familie ist eine davon.“
„Ah…“ sprach Lok dann, nach Sophies Worten. Damit hatte er jetzt nicht gerechnet. Die Welt der Suchenden überraschte ihn jeden Tag aufs Neue.
Allerdings fiel sein Blick dann auf Akio, „Geht es dir mittlerweile wieder besser?“
Alle Anwesenden sahen damit auf Akio, „Naja…“ dabei hielt dieser nun eine Hand vor sich. Diese, so konnte Lok gut erkennen, war in Bandagen gehüllt, „Es könnte besser sein.“ Dabei zog er nun seinen Yukata auseinander, sodass Lok, wie auch alle anderen Anwesenden erkennen konnten, dass Akio am ganzen Oberkörper mit Bandagen bedeckt war. „Gut ist etwas anderes. Aber ich es so. Ich lebe noch.“
Dazu lächelte Akio, ebenso wie dessen Schwestern. Diese betrachtete Lok genau. Vor allem Aiko, Akios Zwillingsschwester fiel ihm ins Auge. Diese war eine wahre Schönheit. Gegenwärtig hatte Aiko ihre Beine angewinkelt und seitlich abgelegt, während sie sich an Akio gelehnt hatte, wobei ihr Topf auf seiner Schulter ruhte. Es würde Lok nicht wundern, wenn Aiko sich vor verehren kaum retten kann.
Auf der anderen Seite muss Lok zurück an den Tempel der Aphrodite und Aphrodite Zauber denken, unter dem er und Mari standen. Aber auch der Fluch von Aphrodite, unter dem Akio leidet. Laut Mari macht der Fluch das gleiche wie Aphrodite Zauber, nur dass dieser sich immer wieder aktivieren kann und auch die Personen um einen herum beeinflusst. Dabei fragte sich Lok, dabei blickte er nun auf Mari, die neben ihm saß, ob Akio mit Sakura und seinen Schwestern das gleiche getrieben hat, wie er aufgrund von Aphrodites Zauber mit Mari. Wundern würde es ihn jedenfalls nicht. Er wusste ja mittlerweile, je mehr er sich Aphrodites Zauber widersetzte, desto stärker wurde sein verlangen. Beim Fluch muss es genauso sein, wenn nicht sogar noch stärker. Schließlich hatte er seitdem er und Mari aus dem Tempel von Aphrodite zurückgekehrt waren, kein einziges Mal mehr im Gästezimmer geschlafen, sondern jede Nacht bei Mari im Bett. Und dies blieb nicht ohne Folgen. Dort waren sie Aphrodites Zauber schutzlos ausgesetzt und Lok hätte meinen können, dass er dort sogar noch stärker wirkte als im Tempel. Am gefährlichen war, nach Loks Vermutung, die Zeit, in der Sophie einen kleinen Krieg mit Mari führte, bei welchem Sophie mit ihm auch das eine oder andere Mal ausgegangen war, um Mari etwas zu ärgern und auch aus der Reserve zu locken. Dabei saß Sophie auch schon mal auf seinem Schoss und hat ihn mit Kuchen gefüttert. Dies wurde insofern gefährlich, da in diesen Kriegen, Sophie auch mal hier übernachtete und Lok folglich die Nacht zwischen Sophie und Mari im gleichen Bett und der unter der gleichen Decke verbrachte. Lok vermutete, dass dies einfach ein streit unter guten bzw. besten Freundinnen war. Auch wollte Sophie damit wohl die Gerüchte, sie sei vom anderen Ufer und würde auf Mädchen stehen, endgültig wiederlegen. Aber auch nachdem der Zauber seine Wirkung verloren hat, war Lok nicht mehr ins Gästezimmer zurückgekehrt, sondern schlief auch weiterhin jede Nacht bei Mari, wobei sich auch mal Sophie dazugesellte, wenn diese hier übernachtete. Mittlerweile hatte auch Lok ein gewisses Gefallen daran gefunden, von beiden Mädchen verwöhnt zu werden.
„Das stimmt.“ Fügte Lok dann nach einer gefühlten Ewigkeit hinzu, wobei er auch wieder auf Akio blickte. Sophie und auch Mari wussten allerdings genau, was Lok gerade durch den Kopf gegangen war. Beide Mädchen mussten sich hierbei ein kichern verkneifen.
„Ich selbst dachte bisher eigentlich immer…“ Lok betrachtete die Bandagen dabei genauer, „Dass ein solches Ausmaß an Verbrennungen, tödlich sei. Aber, du bist trotz deines jungen alters ein wirklich mächtiger Suchender, Akio.“
Hier übernahm Aiko das Wort, ohne sich dabei von ihrer Position zu lösen. Diese gefiel ihr einfach zu gut, „Einen großen Teil seiner Macht, verdankt Akio seinem Training, sowie der Sense des Shinigami, die er führt. Aber auch der Meister-Diener-Vertrag macht diesbezüglich eine Menge aus, wenn nicht sogar den größten Teil.“
„Ähm… was… ist dieser Meister-Diener-Vertrag überhaupt. Calina hat diesen auch schon einmal im Bezug auf Akio…“ damit sah Lok erst zu diesem ehe sein Blick Akina galt, „Und seine Schwester Akina erwähnt. Aber leider hat sie mit keinem Wort erwähnt, was das überhaupt ist. Mich würde das ganze wirklich sehr interessieren.“
„Davon höre ich auch zum ersten Mal.“ Kam es dann von Sophie, als Loks Blick auf ihr lag. Schließlich hatte Lok von Mari ja erfahren, dass Sophie ein großes Wissen über Suchende, Geschichten, Mythologie, sowie Titanen, Zauber und Flüche besitzt.
So herrschte Ruhe im Raum. Die Geschwister Hakurai sahen sich damit gegenseitig an. Einige Augenblicke, die allen vorkamen wie eine Ewigkeit, bis Calina diese Stille durchbrach, „Der Meister-Diener-Vertragt, Lok, ist ein uralter Zauber, der 2 Personen in einer Meister-Diener-Beziehung aneinanderbindet. Laut alten Schriften, kann man zwar mehrere Diener aber stets nur einem Meister haben. In alten Zeiten wurde dieser Zauber benutzt, um einen Verrat von Untergebenen zu verhindern, wenn man zum Beispiel befürchtet, dass diese dem Feind in die Hände fallen könnten, man hinter diesen einen Spion vermutet, der von Feind geschickt wurde oder selbst jemanden Undercover zum Feind schickt. Einige Suchende gingen sogar soweit, jeden ihrer untergeben mit diesem Zauber zu belegen. Dieser Zauber enthält nämlich einen Fluch, wenn eines dieser Szenarien auftritt, aber auch, wenn man sich gegenüber dem Meister schuldig fühlt bzw. ein schlechtes Gewissen hat oder sich diesem wiedersetzt. Es gibt unterschiedliche Flüche, die alle verschiedene Wirkungen haben können, bei maximaler Wirkung jedoch alle zum Tot führen können. Ob du nun zu Stein wirst, in ewigen schlaf fällst oder dich in einen Baum bzw. eine Pflanze verwandelst. Die Wirkungen können alle sehr unterschiedlich sein. Würden ich also meine für meine Familie traditionellen Kräfte nutzen, würde der Fluch dazu führen, dass erst langsam deine Körpertemperatur ansteigt, dann bekommst du das Gefühl, als würde dir immer heißer werden, du spürst Flammen in deinem Körper, wobei dein Körper auch schon anfangen kann kleinere flammen aufzuweisen. Dann spürst du ein Feuer in deinem Körper, welches immer stärker und heißer wird, bis die Flammen schließlich die vollkomme Herrschaft über dich erlangen, aus deinem Körper ausbrechen, diesem vollkommen verschlingen und restlos zu Asche verbrennen.“
Die anwesenden mussten nun alle schlucken. Allein diese Vorstellung, war mehr als unangenehm.
„Klingt sehr schmerzhaft.“ Meinte Lok dazu, dessen Blick nun auf Akio lag. Dieser wurde schließlich von den Flammen von Pyros verbrannt. Lok konnte sich gut vorstellen, dass dies vor Akio ähnlich schmerzhaft sein muss. Die Flüche, die einen nur in ewigen Schlaf versetzten oder einen zu Stein bzw. in einen Baum verwandeln, sind nicht so schmerzhaft. Calinas Erklärung, klang für Lok jedenfalls nach einer sehr schmerzhaften und vor allem grausamen Art zu sterben. Allerdings muss es sich für diejenigen, die in einem Feuer ums Leben kommen, wie die Eltern von Sophie, genauso anfühlen.
Calina sprach hierbei aber auch schon weiter, „Aber trotz all dieser negativen Aspekte, gibt es auch ein paar positive, wobei nach zahlreichen Jahrhunderten und Jahrtausenden sogar noch weitere entdeckt wurden, die lange Zeit im Verborgenen blieben. Neben dem Fluch, war auch schon damals bekannt, dass dieser Zauber eine Art magischen Kompass enthält, der dich stets zum Meister, bzw. Diener führt, da du zu jeder Zeit die gegenwärt der anderen spüren und in welche Richtung sich der andere aufhält, spüren kannst, wenn du dies willst. Wie die 5 großen Familien ihn durch den Segen ihrer Familien-Titanen genießen, gewährt auch dieser Zauber ewige Jugend. Ein ziemlich praktischer Aspekt. Im hohen Alter, nehmen die körperlichen, motorischen, wie auch geistigen Fähigkeiten immer weiter ab. Man hat zwar eine starke Lebenskraft, doch aufgrund des hohen Alters, macht der Körper dabei irgendwann nicht mehr mit. Dies wird durch die ewige Jugend kompensiert. Solltest du bereits ein zu hohes körperliches Alter erreicht haben, erlangst du durch diesen Zauber deine Jugend zurück. Dies ist insbesondere in Kämpfen hilfreich, weil wie vorhin erwähnt, im alter die Körperliche Kraft, wie auch geistigen und motorischen Fähigkeiten stark nachlassen. Mädchen, bzw. Frauen können dadurch auch ihr Leben lang Kinder kriegen, auch wenn dies manchmal sehr unregelmäßig passieren kann, da der Ei-Sprung manchmal alle paar Wochen oder Monate, manchmal auch nur alle paar Jahre oder Jahrzehnte stattfindet. Die wichtigste Eigenschaft ist allerdings, dass durch eine starke Bindung, Vertrauen und Loyalität, auch die Kampfkraft, sowohl offensiv und defensiv, wie auch die magische Kraft und Energie des Suchenden steigt. Dies war einer der Gründe, warum es eine Zeit gab, in der einige Suchende viele solcher Verträge schließen wollten. Diese zusätzliche Kraft und Energie kann schließlich über Leben und Tod entscheiden. Allerdings geht das Ganze nicht von jetzt auf gleich. Eine starke Bindung, steigert zwar die Fähigkeiten, doch um das volle ausmaß ausschöpfen zu können, muss dieses Vertrauten und die Loyalität von beiden Seiten kommen. Einige nannten den Meister-Diener-Vertrag daher auch den Zauber der Könige. Doch es gab Suchende, die haben ihre Diener behandelt und geopfert wie Bauern beim Schach, aufgrund ihr Grausamkeit und ihres gewaltigen Überlegenheitskomplexxes und wunderten sich dann, dass der Meister-Diener-Vertrag ihnen nicht die Kraft geschenkt hat, die sie sich gewünscht haben. Aufgrund solcher Idioten, wurde der Meister-Diener-Vertrag auch der Zauber der Tyrannen genannt. Eine Bezeichnung die sehr gut passte, wie ich fand. Akios enge Beziehung, sowie das Vertrauen zu seinen Schwestern, sowie ihre Gefühle und Loyalität ihm gegenüber, sowie die daraus folgende Stärkung durch den Meister-Diener-Vertrag, hat es Akio erlaubt sich Pyros entgegenzustellen und Pyros Angriff zu überleben. Andere Suchende, wären daran vermutlich gestorben. Wie es Akio ohne den Meister-Diener-Vertrag ergangen wäre… daran will ich gar nicht erst denken. Eigentlich hätte ich gegen Pyros kämpfen müssen und nicht Akio. Ich war es schließlich, die ihn in den Tempel der Aphrodite geschickt hat. Folglich bin ich auch dafür verantwortlich, dass Akio jetzt diese Verletzungen hat.“
Man bemerkte sehr gut, dass Calina sich deswegen starke vorwürfe machte. Calina war zwar eine mächtige Suchende, doch keines Wegs überheblich oder Arrogant. Die Frau wusste, wo ihre Grenzen lagen.
„Ich verstehe…“ sprach Lok, während er die Geschwister Hakurai nun ansah.
„Einigkeit macht stark.“ Sprach Dante dazu, „Dieser Satz bekommt hier eine vollkommen andere Bedeutung. Oder anders ausgedrückt… er zieht aus seiner Verbundenheit und seinen Gefühlen für seine Schwestern und ihren Gefühlen für ihn, neue Kraft.“
„Und das Ganze in einem extremen Ausmaß.“ Füge LeBlanche dem noch hinzu.
An dieser Stelle übernahm Guggenheim, „In alter Zeit war dies mit Sicherheit sehr praktisch. Damals waren die Kämpfe ja noch deutlich brutaler und vor allem blutiger als heute und gingen nur selten ohne Verluste einher. Diese zusätzliche Kraft war zu dieser Zeit bestimmt sehr viel essenzieller als sie es heute wäre, auch wenn sich das Ergebnis durchaus sehen lassen kann.“ sein Blick galt dabei Akio. Das dieser von seiner Reise in den Tempel der Aphrodite noch sehr angeschlagen war, sah man sehr gut. Die Bandagen waren schließlich gut zu sehen.
Calina nickte, „Richtig. Dieser Zauber ist heute fast gänzlich in Vergessenheit geraten. Bedingt durch manche Tyrannen vielleicht sogar besser so. Ich jedoch habe diesen Zauber einst genutzt, um mit meinem Mann einen Meister-Diener-Vertrag zu schließen, mit mir in der Rolle der Dienerin. Auf diese weiße wollte ich ihm die nötige Stärke geben die er brauchte, um sich da draußen alleine gegen die Organisation und weiß Gott noch welche Gefahren und Bedrohungen, zu stellen. Ich nahm die Rolle der Dienerin ein, damit ihn der Fluch nicht dann stört, wenn es am wenigsten passt. Auf diese weiße, hat er all die Jahre überlebt. Schließlich waren der Professor und seine besten Agenten hinter ihm her. Er und Eathon, sind schließlich die Suchenden, die dem antiken Amulett des Willens am nächsten waren, dass seit über 10.000 Jahren verschwunden ist. Ich wüsste gerne, ob es ihm gut geht. Er hat sich schon seit einer Ewigkeit nicht mehr gemeldet. Früher tat er dies regelmäßig.“
Erneut wurde es ruhig. Alle verstanden ihre Sorge. Niemand wollte ihr sagen, dass vielleicht die Möglichkeit besteht, dass ihr Mann bereits verstorben sei. Diese Möglichkeit bestand durchaus. Die Huntik-Vereinigung hatte in Kämpfen mit der Organisation ja auch schon Opfer gehabt. Verlorene Titanen und leichte bis schwere Verletzungen waren meistens dabei, doch gab es auch schon tote.
Metz, der erst einmal stark hustete, ergriff dann das Wort, „Calina… nein, Sakuya… mach dir keine Sorgen. Ich bin mir sicher, dass Lino, nein, Taiyo, noch am Leben ist und es ihm gut geht. Wir beide wissen was für ein guter Suchender er ist. Nicht zu vergessen, der Meister-Diener-Vertrag mit dir, aus welchem er zusätzliche Kraft schöpft.“
Lok hinterfragte gar nicht erst, warum auch Metz Calina jetzt Sakuya nannte. Akio nannte sie ja auch so. Von Mari wusste er ja, dass sie vor einigen Jahren aufgrund der Organisation ihre Identität geändert hat, um Ruhe zu haben, damit diese sie nicht mehr jagen und wie Lok nun wusste, um auf ihn aufzupassen. Sakuya war daher vermutlich ihr richtiger Name. Ihr Nachname hingegen, lautet vermutlich Seijin, schließlich heißt ihre Tochter Sakura ja so mit Nachnamen.
Die Rothaarige lächelte dazu, „Ja, Metz. Da hast du bestimmt recht. Der Meister-Diener-Vertrag ist ja auch noch wirksam. Wäre er gestorben, wäre der Vertrag aufgehoben worden. Der Meister-Diener-Vertrag überdauert den Tot nicht.“
„Sakuya…“ sprach Akio einige gefühlte Ewigkeit später, „Es tut mir leid, aber… ihr irrt euch… Alle beide… und darum entschuldige ich mich nun.“ Damit hatte Akio alle Aufmerksamkeit der Anwesenden Personen.
„Wie meinst du das, Akio?“ fragte Calina dann nach.
„Ich habe ein ungutes Gefühl im Magen…“ Mari hielt sich dabei nun eine Hand an ihre Brust.
„Es tut mir leid…“ Akio hatte seinen Blick dabei gesenkt. Im Augenblick, wollte er die anderen nicht ansehen.
Eine fühlte Ewigkeit der Stille trat ein. Dieses Mal jedoch, eine unangenehme Stille. Extrem unangenehm!
Nachdem in dieser gefühlten Ewigkeit sich niemand traute diese Stille zu durchbrechen, außer dem husten von Metz, ergriff Zhalia das Wort, „Ich vermute einmal…“ ihr Blick lag dabei auf Akio, „Dass er bereits tot ist!“
„Sag doch nicht so etwas unhöfliches, Zhalia!“ diese Worte warf Sophie dieser entgegen, „Nur weil sie seit einer Ewigkeit nichts mehr von ihm gehört hat, muss er deswegen nicht gleich tot sein. Darüber hinaus, ist der Meister-Diener-Vertrag zwischen ihnen auch noch aktiv.“
„Das muss nichts heißen, Sophie.“ Entgegnete Zhalia direkt, „Wir wissen so gut wie nichts über diesen alten Zauber. Vielleicht hat jemand einfach seinen Platz im Meister-Diener-Vertrag eingenommen, nachdem er gestorben ist oder getötet wurde.“
Nach diesen Worten, wurde Sophie nachdenklich, „Stimmt auch wieder…“
Akio, der seinen Blick nun hob und die Uni-Studentin, aber auch die junge Frau mit dem finsteren Blick kurz musterte, ergriff dann das Wort. „Man kann den Platz im Meister-Diener-Vertrag nicht einfach einnehmen, noch kann man diesen auf einen anderen übertragen. Ansonsten könnte man den Meister-Diener-Vertrag einfach mit einem guten Bekannten schließen, bevor dieser seinen Platz an einen anderen übergibt. Aber…“ Akios Blick lag damit auf Zhalia, „Hast du recht mit dem was du sagst. Taiyo ist tot.“ Diese Worte erschraken alle und sorgten besonders bei Calina, Mari und Metz für großes entsetzten.
„Ja, aber…“ Mari war nun richtig aufgelöst, „Wie… wann… warum…“ es war nicht schwer zu erkennen, warum Mari so reagierte.
Metz sah dabei sehr traurig aus. Aber auch Calina erging es nicht besser. Der Rothaarigen Frau liefen dabei ein paar Tränen über die Wangen. Es war schließlich ihr Mann gewesen und entsprechend hatte sie ihn sehr geliebt. Den Meister-Diener-Vertrag hatte sie ja schließlich nicht ohne Grund mit ihm geschlossen. Niemand würde sich ohne Grund jemanden unterwerfen und sich dabei gleichzeitig einen solchen Fluch aufbürden, der dich umbringen kann. Entsprechend hatte die Nachricht seines Todes eine Wirkung auf sie. Das war auch der Grund dafür, wieso Akio es ihr nicht aus freien Stücken gesagt hat.
„Vor etwas 3 Monaten…“ begann Akio nach einer Weile etwas zögerlich, Maris Frage zu beantworten. „Habe ich ihn getroffen, weil er mich zu sich gebeten hat. Dabei habe ich natürlich wieder, Medikamente und Heilkräuter mitgenommen, weil ich wusste, dass sein Gesundheitlicher Zustand mehr als Schlecht war und er ohne meine Hilfe sterben wird. Dafür nahm sich sogar das Risiko in Kauf, einen Krieg unter den 5 Familien auszulösen und bin bei einer der anderen Familien eingebrochen, weil deren Oberhaupt, eine Frau namens Flora, Medizin, magische Pflanzen und Heilkräuter studiert. Ich hoffte dort etwas finden zu können, was Taiyo helfen kann.“
Diese Worte gefielen niemanden, aber unterbrachen sie Akio nicht in seiner Erzählung. Zum einen, weil sie wissen wollten, was genau geschah und zum anderen, aus Rücksicht aus Calina alias Sakuya, für die das ganze sehr schwer sein muss.
„Allerdings musste ich dabei erfahren, dass er den nächsten Tag mit Sicherheit nicht mehr erleben wird, was selbst für mich ein schlag war. Die Krankheit war wohl bereits zu weit fortgeschritten, als das wir diese noch heilen könnten. Möglicherweise kann die Krankheit auch gar nicht geheilt werden. Das wissen wir nicht. Doch die Medikamente und Heilkräuter, haben zumindest die Zeit ausgedehnt die ihm noch blieb. Taiyo hat mir dabei selbst gesagt, dass er mir dafür wirklich dankbar war. Ich hatte ihn gefragt, ob ich ihn zu seiner Familie bringen soll oder euch zumindest anrufen, dass er euch ein letztes Mal sehen und hören kann, doch er hat angelehnt, weil die Organisation immer noch hinter her sei, da er den genauen Standort vom Amulett des Willens weiß und er seine Familie, seine Frau, seine Töchter und die ganzen Diener der Familie nicht in Gefahr bringen möchte. Der Professor war schließlich nicht hinter seiner Familie her, sondern nur hinter ihm. Stattdessen war es sein Wunsch, dass ich bei ihm blieb, was ich auch tat. Dabei übergab er mir nicht nur all seine Amulette, sondern auch einige wichtige Informationen, bevor er seinen letzten Atemzug tat. Die Information die ich von ihm erhielt, beinhalten das antike Amulett des Willens und die 3 Legendären Titanen von Körper, Geist und Seele. Diese wurden bereits vor langer Zeit geweckt und sind gegenwärtig wie vom Erdboden verschluckt. Die Legendären Titanen des Körpers und des Geistes wurden von 2 Mitgliedern der Huntik-Vereinigung geweckt. Der Legendäre Titan der Seele jedoch, wurde einst von meinem Vater geweckt, der bereits davor schwer krank war.“
An dieser Stelle wurde er nun von Sophie unterbrochen, „Aber wer einen der Legendäre Titan von Körper, Geist oder Seele weckt, ohne das antike Amulett des Willens zu benutzten, erleidet einen tödlichen Fluch.“
„Nun…“ fuhr Akio dann fort, „Ich weiß nicht, ob mein Vater dem Fluch unterlag, der auf den Ruhestätten der Legendäre Titan liegt. Aber hatte er ohne nicht mehr viel Zeit übrig. Kurz darauf verstarb mein Vater.“ An dieser Stelle machte Akio eine kurze Pause, wobei sein Blick einmal durch den Raum glitt, ehe dieser einige Augenblicke lang an Calina hängen blieb. Dann jedoch, galt all seine Aufmerksamkeit dem Bildschirm. Dort waren neben Guggenheim, Metz mit Lady S. und Clements, auch eine Übertragung des Raumes, in welchem Akio gegen Clements gekämpft und gewonnen hat, bevor er den Ring von Arc an sich nahm. Dort waren gegenwärtig einige Personen unterwegs, doch dieses Mal waren es wirklich Agenten der Organisation. Allerdings endete die Übertragung einige Momente später, ein einer der Agenten mit einem Zauber auf die Kamers schoss.
„Ich habe es eigentlich nicht glauben sollen, weil… das ganze kam mir zu sehr wie ein Krimi oder ein Actionfilm vor… Aber Taiyo hatte recht. Er hat vorausgesagt, dass es soweit kommen wird und die Organisation ab sofort sehr viel aktiver unterwegs sein wird als zuvor. Hätte ich mich also nicht dafür entschieden, mir den Ring von Arc aus der Geheimbasis zu holen…“
„Wäre er jetzt in den Händen der Organisation.“ Beendete Guggenheim den Satz. Akio nickte dazu wortlos.
„Das er das so gut voraussehen konnte. Die Organisation hat bisher so gut wie nie Geheimbasen der Huntik-Vereinigung angegriffen. Woher wusste er überhaupt, wo diese waren?“ Dante sah sich damit um.
„Gibt es vielleicht einen Spion?“ fragte Zhalia dann in die Runde.
„Gut möglich.“ War Dantes kurze Antwort.
„Was das betrifft, habe ich von Taiyo eine mögliche Erklärung bekommen.“ Diese Worte von Akio, zogen natürlich alle Aufmerksamkeit auf sich.
„Es gab ja schon lange viele Gerüchte über die Organisation, wie es eben viele Gerüchte über alle Vereinigungen von Suchenden gibt. Die Huntik-Vereinigung und Takamagahara sind davon auch nicht ausgeschlossen. Schon Lange kursieren Gerüchte, dass der Professor eine große Macht in der Hand halten soll, was sich in der Macht und dem Einfluss der Organisation widerspielgelt. Einige meinen, es könnte ein legendärer Titan sein.“
So machte Akio eine kurze Pause, bevor er fortfuhr, wobei sein Blick wieder auf Calina lag.
„Laut Taiyo, soll der Professor früher möglicherweise, dass ist durchaus möglich, einmal Mitglied der Huntik-Vereinigung gewesen sein. Das würde erklären, wieso er sich mit der Struktur der Huntik-Vereinigung vertraut ist und er die Lage einige der Basen und Geheimbasen der Huntik-Vereinigung kennt.“
„Das wäre eine Katastrophe!“ sprach Dante dann, der nun nähergetreten war.
„Möglicherweise…“ Akio sah nun zur riesigen Glasfront nach draußen ins Wasser, „Werden in diesem Augenblick nicht nur die Geheimbasis in Paris, sondern auch weitere angegriffen. Ich denke hier an das Italienische Hautquartier der Huntik-Vereinigung hier in Venedig, sowie die Bibliothek der Huntik-Vereinigung, das Anwesen Crystal, welches ich bei meinem Kampf gegen Pyros stark in Mitleidenschaft gezogen hab, das Anwesen der Casterwills, sowie das Haus von Dante Vale.“
Jetzt erschraken alle Anwesenden, „Was?!“
„Es wäre das erste Mal, dass so etwas passieren würde.“ Guggenheim gefiel Akios Hypothese nicht. Allerdings war die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Junge recht hatte. Allerdings war Akio ihnen gegenwärtig keine große Hilfe, eben weil Akio aufgrund seiner schweren Verletzungen nicht auf der Höhe war.
„Wir haben also große Probleme.“ Fasste Lady S. zusammen.
„Die Probleme werden sogar noch größer.“ Ergriff Santiago nun das Wort, der bisher still geblieben war. Natürlich hatte Santiago sofort alle Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
„Wie meinst du das, Santiago?“ fragte Sophie gleich nach.
Ihr Leibwächter zeigte dann auf die große Glasfront. Dort schwammen gerade einige Agenten der Organisation vorbei, welche allesamt in Taucheranzügen unterwegs waren, was alle anwesenden erschrak.
„Die können uns aber nicht sehen, oder?“ fragte Lok einig wenig unsicher nach.
„Natürlich nicht, Lok. Von außen ist die Scheibe nicht einmal zu sehen. Wir können zwar nach draußen sehen, doch von außer ist hier nichts.“
„Aber fallen die Agenten der Organisation nicht auf, wenn sie so durch die Wasserstraßen von Venedig schwimmen?“ Aiko hatte sich dabei nun von ihrem Platz erhoben und war näher an die Glasfront herangetreten.
„Vermutlich nutzten sie den Zauber Aquaschimmer.“ Sprach Zhalia ihre Gedanken aus, „Mit diesen alten Zauber werden Objekte unter Wasser getarnt. Auf diese weiße sind die Agenten der Organisation für andere nicht wahrnehmbar, selbst wenn sie direkt unterhalb der Wasseroberfläche schwimmen. So wurde früher große Gebäude unter Wasser versteckt.“
„Lok…“ ergriff Sakuya einige Momente später das Wort, „Du wirst zusammen mit Sophie und Mari diese Mission übernehmen.“ Die Uni-Studenten nickten dazu.
„Dante. Du und Zhalia werdet euch ansehen, ob hier wirklich etwas passiert ist und euch darüber hinaus um die Organisation kümmern.“
Akio holte hierbei nun eine Karte hervor und übergab diese an Sakuya.
„Suchende… wir haben eine Mission!“
Das war es dann auch schon. Hoffe doch, es hat euch gefallen. Würde mich über eure Meinungen freuen. Bis zum nächsten Kapitel.
Taiyos Vermächtnis
Hier kommt nun Kapitel 15. Eigentlich wollte ich, dass die Mission hier bereits im Gange ist, was allerdings nicht geklappt hat. Viel Spaß beim lesen.
Im verborgenen Anwesen der Familie Crystal, auch bekannt als die Familie Seijin, hatte sich mittlerweile etwas verändert. Dies betraf in erster Linie Lok, Mari und Sophie, aber auch Calina oder eher Sakuya, wie die Rothaarige Frau wirklich hieß. Diese hatten sich allesamt ungezogen. Lok trug aktuell nur eine blaue Badehose. Mari hatte sich einen schwarzen Bikini angezogen, während Sophie einen roten Bikini trug. Sakuya hingegen, hatte nun einen weißen Bikini an, dessen Oberteil jedoch trägerlos war. Hier sah man sehr gut, dass sie Rothaarige Frau über ewige Jugend verfügte. Lok wusste wie alt seine Mutter war und wie diese mittlerweile aussah. Entsprechend musste die Mutter von Mari eine ähnliches Alter haben, wie er vermutete. Allerdings machte sich die ewige Jugend durchaus bemerkbar. Der Meister-Diener-Vertrag und der Segen ihres Familien-Titanen, konnten sich sehen lassen.
Zhalias derweil, trug nach wie vor die gleichen Klamotten. Diese saß dabei neben den Geschwistern Hakurai auf der Couch, während sie auf ihrem Schoss ein Holotom hatte. Dieses ging Zhalia gerade durch.
„Gut, dass du das Holotom meines Vaters mitgebracht hast, Akio.“ Sprach Mari an den blauhaarigen gewandt.
„Ach, dass war doch nichts. Taiyo hat mir sein Holotom zusammen mit all seinen Titanen vor seinem Tot vermacht. Gleichzeitig sagte er, dass er mir seine Frau und seine Töchter anvertraut und ich gut auf sie alle aufpassen soll. Leider kam er nicht dazu mir alles im Detail zu erklären.“
Mari und Sakuya lächelten auf diese Worte. Taiyo hatte selbst als er im sterben lag, an seine Familie gedacht. Das zeigte nur, wie sehr er sie alle geleibt hatte. Bestimmt hätte er sie gerne noch einmal gesehen.
Sakuyas Blick lag dabei auf Akio, (Taiyo… du hast Akio gesagt, dass du uns ihm anvertraust und er auf uns aufpassen soll.) Ja, Sakuya gab dies zu denken, (Gleichzeitig ist der Meister-Diener-Vertrag zwischen uns immer noch aktiv, obwohl dieser mit deinem tot hätte aufgelöst werden sollen. Hast du etwa einen Weg gefunden, Akio deinen Platz im Meister-Diener-Vertrag zwischen uns einnehmen zu lassen, als dieser mit einem tot hätte aufgelöst werden sollen? Aber das würde dann bedeuten…)
Sakuya wusste oder zumindest konnte sie sich vorstellen, was Taiyo damit bezwecken wollte. Es gab nur wenige Möglichkeiten. Die erste war, dass Taiyo dies getan hat, weil er wollte, dass Akio da weitermacht, wo er aufgehört hat. Die zweite Möglichkeit war, dass es mit den 5 großen Familien zu tun hat. Diese beiden Möglichkeiten würden Sakuya einleuchten und auch sehr logisch vorkommen. Die dritte Möglichkeit hingegen, die Sakuya einfiel war, dass Taiyo einen eigenen, ihr noch unbekannten Plan hatte, in den er sie nicht eingeweiht hat und in dem Akio eine wichtige Rolle spielt. So wichtig, dass er den Meister-Diener-Vertrag zwischen ihnen, Akio vermacht hat. Sie, eines der Oberhäupter der 5 großen Familien, hatte im Meister-Diener-Vertrag dann plötzlich die Rolle einer Dienerin und unterlag im Falle eines Verrats einem Fluch, der mitunter tödlich enden kann.
„Es tut mir leid…“ sprach Lok dann an Dante gewandt, „Dass wir euch so lange vorenthalten haben, wer ich eigentlich bin.“ Lok sah dabei nun auf Dante, der das Tagebuch von Eathon in der Hand hielt.
„Du brauchst dich nicht zu entschuldigen, Lok.“ Sprach Dante dann, während er im Tagebuch weiterblätterte, „Die Organisation war hinter dir und dem Tagebuch her. Wenn Taiyo recht hat und der Professor wirklich früher einmal Mitglied der Huntik-Vereinigung war und sich dem entsprechend mit der Struktur der Huntik-Vereinigung auskennt und folglich auch einen Spion eingeschleust haben könnte, müsst ihr genau abwägen, wem ihr wie weit traut. Deswegen hat Taiyo ja auch nur selten kontakt aufgenommen und niemals enthüllt, wo genau er war, außer gegenüber Akio, der das Verbindungsglied zwischen ihm und seiner Familie darstellte, ohne dass diese davon wussten.“
„Sehe ich genauso.“ Fügte Zhalia dem hinzu, die nach wie vor im Holotom nach Informationen suchte, „Darum steht der Plan auch schon fest. Du wirst zusammen mit Sophie und Mari unter Wasser nach dem verborgenen Eingang suchen. Dante und ich werden uns ansehen, wo die Organisation mit dem Feuerzeug herumgespielt hat. Gleichzeitig ziehen wir so die meiste Aufmerksamkeit auf uns. Die Organisation weiß schließlich noch gar nicht, dass wir bereits von ihrer Tauchexpedition wissen.“
„Zhalia hat recht. Diesen Vorteil müssen wir ausnutzen. Wenn ich in der Stadt unterwegs bin, werden sicher einige Agenten mir die volle Aufmerksamkeit schenken. Es werden nämlich, wenn Sakuya recht behält, noch weitere Agenten in der Stadt sein, um die Aufmerksamkeit von ihrer Tauchexpedition abzulenken. Dieses bestand schließlich nur aus 5 Mitgliedern. Vermutlich, damit diese keine zu große Aufmerksamkeit erregen. Mit denen werdet ihr 3 alleine fertig.“
Sophie und Mari nickten dazu, „Stimmt. 5 Agenten sind für uns kein Problem.“ Sophie klang sehr zuversichtlich.
„Sehe ich genauso.“ Fügte Mari hinzu, „Die Anzugträger sind nur kleine Fische der Organisation. Erst ihre Anzahl macht sie gefährlich.“
„Eine Ameise…“ sprach Lok dann, der nun Sophie und Mari betrachtete, „Nimmt man auch nicht ernst. Aber 1 Million Ameisen hingegen schon. Doch…“ hierbei hörte man von Lok eine gewisse Besorgnis, die natürlich nicht unbemerkt blieb.
„Stimmt etwas nicht, Lok?“ fragte Mari sofort nach.
„Nun ja… ich mache mir nur sorgen… was ist… wenn da unten etwas passiert? Kann man Titanen auch unter Wasser erwecken?“
Die Antwort bekam er von Zhalia, „Natürlich. Halte dich am besten an Titanen, mit einem Hohen Gewicht. Etwa durch eine schwere Rüstung wie Kilthane oder Florestes. Die können über den Grund laufen.“
„Florestes… Kilthane…“ Lok betrachtete derzeit die 2 Amulette, die er in seiner Hand hielt.
„Kipperin und Nordling.“ Sprach Lok die Namen seiner beiden Titanen aus. Im nächsten Moment jedoch, lag dort ein drittes Amulett, welches ein leuchten von sich gab, als es Loks Hand berührte. Es war Dante, der das Amulett dorthin gelegt hat. Dieser war nähergetreten, als Lok seine Amulette betrachtete und hatte ihm ein weiteres gegeben. „Deine beiden Titanen sind nicht wirklich für den Einsatz unter Wasser gemacht. Florestes allerdings schon. Darüber hinaus ist Florestes ein guter Titan für Anfänger. Kipperin ist nicht wirklich für den Kampf geeignet. Außerdem braucht Florestes weniger Energie zum erwecken als Nordling und ist auch wesentlich leichter zu kontrollieren. Du weit außerdem nicht, wie viel Platz du haben wirst. Nordling ist zwar nicht gerade ein Koloss, doch als Drache der natürlich fliegen will, braucht Nordling dementsprechend Platz, den du möglicherweise nicht haben wirst.“
Lok blickte damit auf das Amulett in seiner Hand, „Danke…“ auch Sophie und Mari, sahen sich das Amulett nun an.
Dante selbst, sah damit zu Calina, alias Sakuya, „Eine Frage hätte ich allerdings noch an dich…“ die Rothaarige sah Dante damit an.
„Und die wäre?“
„Hast du vor dieses Mal selbst mitzugehen, oder wie darf ich deinen Aufzug verstehen.“
Alle Blicke lagen nun auf der Rothaarigen Frau.
„Mehr oder weniger, Dante. Indirekt… ich halte mich nur bereit, für den Fall, dass der Kontakt zu ihnen über längere Zeit abreisen sollte oder sie sagen, dass sie Hilfe brauchen, zum Beispiel, weil die Organisation mehr Agenten dort hat, als nur diese 5, weil vielleicht Verstärkung gekommen ist, oder aber die Organisation mit stärkeren Titanen aufwartet bzw. ihre Tauchexpedition von einem stärkeren und erfahrenerem Suchenden geleitet wird und die 3 alleine nicht zurechtkommen. Das könnte durchaus passieren. Anders als beim der Sache mit dem Tempel der Aphrodite, kann ich Akio aktuell ja nicht hinterherschicken.“
„Ich verstehe… das ist natürlich eine kluge Betrachtungsweise…“
Sophie und Zhalia erkannten an Dantes Gesichtsausruck trotz seiner Worte, dass es ihm nicht gefiel, dass Sakuya sich selbst auf den Weg machen will.
Während Zhalia dabei weiter im Holotom nach Informationen suchte und Dante das Tagebuch weiter durchblättertem, ergriff Akio das Wort, „Tut mir leid, dass ihr aktuell ohne meine Hilfe auskommen müsst.“
Dante sah dabei gar nicht erst vom Tagebuch auf, „Du musst dich nicht entschuldigen, Akio. Auch ich hatte auf Missionen schon einige schwere Verletzungen davongetragen, sodass ich danach ausgefallen bin. Das ist keine Seltenheit. Das Leben als Suchender ist Gefährlich. Die Huntik-Vereinigung hat daher schon einige Male Titanen und andere Geheimnisse an die Organisation verloren. Folglich weiß ich, wie du dich fühlst.“
„Dante hat vollkommen recht, Akio.“ Übernahm Mari hierbei das Wort, „Diese Mission kommt uns dabei sogar sehr gelegen. Ich hatte, bevor Lok zum Suchenden wurde, auch lange nichts mehr gemacht, außer von ein paar kleinen Ausnahmen mit Sophie oder der Huntik-Vereinigung. Sophie fehlt praktische Erfahrung und Lok ist sowieso noch ein Anfänger. An sich ist die Mission vermutlich nicht schwierig, auch wenn die Anwesenheit der Organisation das ganze dann doch schwieriger macht, als es sein müsste.“
„Verstehe…“ sprach Akio dann dazu, „Aber so wehrlos, wie ihr glaubt, bin ich dennoch nicht.“ alle sahen damit auf Akio, „Es mag zwar sein, dass ich aktuell nicht großartig kämpfen kann und auch die Sense des Shinigami, kann ich aktuell nicht benutzten.“
Diese Worte hinterließen ihre Wirkung, „Du kannst die Sense des Shinigami zurzeit nicht benutzten?“ Sophie war sehr überrascht.
„Ja. Die Sense des Shinigami hat als Waffe den Nachteil, sie eine ungeheure Menge an Energie fordert. Sowohl um sie herbeizurufen, als auch um sie im Kampf zu nutzen, daher ist die Sense des Shinigami nicht für Tagelange Expeditionen gemacht. Selbst ein Monster ist irgendwann einmal erschöpft. Das gilt für Dante Vail, die Oberhäupter der 5 großen Familien, aber auch für mich. Doch kann ich zumindest dafür sorgen, dass euch keine normalen Menschen über den Weg laufen.“
„Und wie willst das das ganze bewerkstelligen?“ die Frage von Dante war gerechtfertigt. Das würde ihn dann doch interessieren. Einen Weg die normalen Menschen von ihrer geheimen Welt fernzuhalten, wurde immer wichtiger. Das wusste er. Aber auch die Huntik-Vereinigung war sich darüber im Bilde. Eine kleine Gruppe von Menschen kann mit diesem Wissen zwar umgehen, doch ist die Welt als Ganzes ist dafür noch nicht bereit.
„Ich lege eine spezielle Barriere über die ganze Stadt!“
„Eine Barriere?“ fragte Mari direkt nach, ehe Sophie fortfuhr, „Aber das würde doch auffallen, wenn die Menschen plötzlich auf eine Barriere stoßen.“
„Diese Barriere selbst, ist nicht materiell zum Greifen. Aber im inneren befindet sich eine eigene Dimension. Sozusagen gibt es in der Stadt dann 2 Bereiche. Einmal innerhalb der Barriere und einmal außerhalb. Alles was innerhalb der Barriere geschieht, hat keinerlei Einfluss auf außerhalb und was außerhalb geschieht, hat keinen Einfluss auf innerhalb.“
„Das klingt ziemlich praktisch.“ Gab Dante zu.
„Sehe ich genauso.“ Fügte Zhalia dem hinzu.
„Ich weiß.“ Fuhr Akio dann fort, „Diese Barriere wurde ursprünglich eigentlich dafür benutzt, um sich zu verstecken oder auszuruhen, wenn man schwer verletzt oder erschöpft ist, bzw. wenn man sich vor jemandem verstecken oder fliehen muss, etwa der Professor und die Organisation. Dafür bildete man eine kleine Barriere, mit einem Radius von wenigen Metern um sich herum. Auf diese weiße, hat mir dieser Zauber bereits mehr als einmal das Leben gerettet. Es ist ein seltener und vor allem sehr alter Zauber, mit dem man auch eine ganze Stadt schützen kann, wenn ein schwieriger Kampf stattfindet, damit die Öffentlichkeit nichts davon erfährt. Mythen und Legenden über Suchende gibt es schließlich nur deshalb, weil manche Suchende, Zauber und Titanen gesehen wurde und man es versäumte das ganze zu vertuschen, bzw. die Zeugen gar nicht bemerkt wurde. So wurden diese Geschichten weitererzählt. Manchen Suchenden sind ihre Kräfte auch zu Kopf gestiegen und erklärten sich selbst zu Göttern. Diese Barriere wurde geschaffen, um solche Fälle zu vermeiden. Soweit ich weiß, ist es auch möglich Ort vollständig innerhalb dieser Barriere verschwinden zu lassen, sodass sich extrem unterscheidet, was sich innerhalb und außerhalb befindet. Ich selbst habe den Zauber aber noch nie in diesem Ausmaß benutzt.“
Dante und Zhalia lächelten dazu, Aber auch die anderen Anwesenden.
„Ich muss allerdings zugeben, dass ich diesen Zauber eher zufällig entdeckt habe.“
Eine gefühlte Ewigkeit verging, in denen Dante und Zhalia weiter nach Informationen suchten, bevor Zhalia vom Holotom auf die 3 Studenten sah, „Ich weiß, mir steht es nicht zu, euch vorzuschreiben, wie ihr euch anzuziehen habt. Jeder trägt zum schwimmen das, war ihm oder ihr am besten gefällt. Aber wäre es nicht klüger gewesen, ihr hättet euch Tauchanzüge angezogen, anstatt Badehose und Bikini. Ich meine…“ Zhalia betrachtete die Studenten dabei nun einmal genau, „Ja, es gibt kleine Sauberstoffflaschen, doch ihr wisst nicht, wie lange ihr unter Wasser sein werdet, geschweige denn, ob es in diesem Unterwasser Tempel oder wie man das Ding auch immer nennen mag, überhaupt Luft gibt.“
Mari lächelte dazu, „Mach dir diesbezüglich einmal keine Sorgen, Zhalia. Ich habe in einem alten Buch einen Zauber gefunden, der es uns erlaubt Unterwasser zu atmen und uns gleichzeitig vor dem Wasserdruck und den Temperaturen unter Wasser schützt. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob wir nun im Eismeer der Antarktis unterwegs sind, oder mehrere Tausend Meter tief tauchen.“
„Das ist ziemlich praktisch. In dem Fall, braucht ihr gar nicht erst Sauerstoffflaschen mitzunehmen.“
„Richtig, Zhalia. Soweit ich weiß, wurde dieser Zauber von Suchenden entwickelt, die sich gerne im Wasser aufhielten. Etwa wenn man am Meer ist und sich gerne die Korallenriffe oder Unterwasserwelt allgemein ansehen will. Der Zauber hat aber noch andere Vorteile. Zum einem können wir mithilfe des Zaubers an Händen und Füßen Schwimmhäufte ausbilden, wenn wir es brauchen sollten. Wir sind unter Wasser also sehr viel agiler und schneller als normal. Diese Agilität übertrifft jede Taucherausrüstung bei weitem. Auch sehen wir unter Wasser deutlich besser als es mit jeder Taucherausrüstung oder sogar moderner Technologie möglich wäre. Zum anderen folgt dieser Zauber dem gleichen, oder zumindest einem ähnlichen Prinzip, wie der Meister-Diener-Vertrag. Du weißt doch noch, was Dante vorhin gesagt hat. Ich meine… wir alle haben ihn gehört.“
„Du meinst…“ übernahm Lok an dieser Stelle, „Suchende, wir haben eine Mission!“
Diese Worte sorgten dafür, dass alle anwesenden lachen mussten. Sie wussten, was Lok meinte. Diese Worte hatte Dante vorhin gesagt.
„Nein, Lok.“ Übernahm Sophie dann, „Das ist nur Dantes üblicher Satz, vor einer Mission. Mari bezog sich damit auf etwas anderes.“
„Einigkeit macht stark!“ sprach Dante dann denn Satz aus, den Mari meinte.
„Richtig. Dieser Zauber entfaltet seine wahr Macht erst dann, wenn man in einer Gruppe unterwegs ist. Je nachdem, welcher Suchende diesen Zauber benutzt hat und wie mächtig und Erfahren er ist, hält die Wirkung dieses Zaubers unterschiedlich lange an. Wenn man in einer Gruppe unterwegs ist, so wie wir, summiert sich das ganze natürlich. Bei uns würde dadurch, dass wir zu dritt sind, jeder von uns gleich die dreifache Zeit haben. Bei guten Freunden ist die Wirkung natürlich stärker als bei einfachen Bekannten oder gar Fremden, die sich nur flüchtig kennen und eine zweckmäßige Gemeinschaft gebildet haben. Je nachdem wie nah sie sich stehen und welche Gefühle sie zueinander haben, kann der Zauber extreme Wirkungen annehmen. Das Prinzip, Einigkeit macht stark, findet sich wohl bei mehreren antiken Zaubern, als nur dem Meister-Diener-Vertrag. Sophie ist meine beste Freundin, die ich schon viele Jahre lang kenne, während Lok mein Verlobter ist, mit ich dank Aphrodites Zauber auch schon im Bett war.“
Auf diese Worte von Mari, färbten sich Loks Wangen rot, sodass sie den Haaren von Mari Konkurrenz machten. Mari sprach dieses Thema etwas zu offen an, für seinen Geschmack. Ihm selbst war das ganze mehr als peinlich, auch wenn es ihm gefallen hat.
„Folglich hat der Zauber bei uns eine sehr starke Wirkung, sodass wir mit Sicherheit mehr als einen Tag haben werden. Der Meister-Diener-Vertrag, den Akio und seine Schwestern haben, würde das Ganze sogar noch weiter verstärken, da der Meister-diener-Vertrag allgemein die Stärke von Zaubern erhöht und ihre Dauer verlängert, aber wir haben keinen Meister-Diener-Vertrag.“
So blicke Mari nun zu Lok, „Aber ich würde sofort mit dir einen Meister-Diener-Vertrag eingehen.“
Der Rotschimmer auf Loks Wangen verstärkte sich nun noch.
„Bedingt dadurch…“ ergriff Dante dann das Wort, „Dass die Organisation so ein großes Interesse an dir und dem Tagebuch deines Vaters hat, wäre das mit Sicherheit nicht die schlechteste Idee. Am beste wäre es, wenn Sophie dabei auch noch mitmacht.“ Dante Blick lag dabei nun auf der Casterwill Erbin.
An dieser Stelle, mischte sich nun Santiago ein, „WAS?! Kommt gar nicht in Frage! Miss Sophie soll sich jemandem als Dienerin unterwerfen.“
„Santiago…“ sprach Dante dann beruhigend auf diesen ein, „Ich weiß, dass es dir nicht gefällt. Aber in Anbetracht der aktuellen Situation, halte ich das ganze für erforderlich. Wir wissen nicht, was morgen noch alles geschieht. Ich werde Sophie zwar beschützten, soweit es mir möglich ist, aber kann ich nicht sagen, ob ich morgen oder übermorgen noch am Leben bin. Einigkeit macht stark! In alter Zeit gab es möglicherweise mehrere Zauber, die auf diesem Prinzip aufbauten. Damals waren die Zeiten noch weit gefährlicher als heute. Du musst genau abwägen, wem du wie weit vertraust. Das Lok…“ dabei sah Dante nun auf den jungen Suchenden-Anfänger, „Uns enthüllt hat, wer er eigentlich ist, ist ein Beweis seines Vertrauens uns gegenüber, obwohl sie es eigentlich geheim halten wollten. Der Meister-Diener-Vertrag ist auch ein Zeichen der Bindung und des Vertrauens.“
„Sehe ich genauso.“ Ergriff LeBlanche nun das Wort, „Santiago. Ich verstehe dich. Aber du vergisst, dass Miss Sophie, oder Sophie-sama, wie man es mit den Worten aus der Heimat der 5 großen Familien bezeichnen würde, starke Verbündete braucht, wenn sie ihrem Auftrag als Casterwill-Erbin gerecht werden soll. Von ihrem Überleben ganz zu schweigen. Wenn ein Mädchen die Nacht im gleichen Bett wie ein Junge verbringt, ist dies ein Zeichen des Vertrauens zwischen ihnen, wie bei Master Lok und Miss Sophie in den letzten Tagen zu sehen war.“
Santiago senkte nun seinen Blick, „Du hast ja recht.“
„Und vergessen wir nicht, was damals mit ihren Eltern und ihrem Bruder geschah, die bei einem Feuer ums Leben kamen. Die Kraft und Energie aus dem Meister-Diener-Vertrag, könnte sich im entscheiden Moment als unabdingbar erweisen und über Leben und Tod entscheiden. Wir dürfen nicht vergessen, die Zahl der Mitglieder der einst großen Casterwill-Familie, hat in den vergangenen Jahrhunderten und vor allen in den letzten letzten Jahren extrem abgenommen. Ohne die Hilfe von Sakuya-sama und dem jungen Akio, wäre Miss Sophie heute nicht mehr am Leben. Vor allem Sakuya-sama…“ dabei verwendete LeBlanche bewusst jene respektvolle anrede aus Sakuyas Heimat, „Haben wir viel zu verdanken. Als damals unsere Werte Herrin im Feuer ums Leben kam, hat sie uns aufgenommen und versteckt, ohne Fragen zu stellen, weil die, die das Casterwill Anwesen niedergebrannt haben, ja auch hinter uns und vor allem Miss Sophie her waren. Auch hat sie uns Unterkunft und Schutz gewährt, als wir sie am meisten brauchten. Sie hat Miss Sophie sogar adoptiert, um sie so innerhalb der Familie Seijin, einer der 5 großen Familien, zu verstecken und den Namen Casterwill somit vollständig verschwinden zu lassen. Das alles hat Miss Sophie bis zum heutigen Tage ab Leben erhalten. Letztlich, Santiago…“
LeBlanche sah diesen damit ins Gesicht, „Leben wir eigentlich nur deshalb im Casterwill Anwesen, weil man uns auf diese weise aus dem Krieg zwischen den 5 großen Familien heraushalten wollte. Schade, dass das nun keine Option mehr ist. Aktuell herrscht zwar eine bereits seit längere Zeit anhaltende Ära es Friedens zwischen den 5 Familien, doch zu Auseinandersetzungen kommt es dennoch immer wieder. Wenn der Meister-Diener-Vertrag bedeutet, dass Miss Sophie morgen noch am Leben ist, führt kein Weg daran vorbei. Akio, Dante, Sakuya und auch wir beide werden nicht immer an ihrer Seite sein können.“
„Dann…“ ergriff Sakuya nun das Wort, „Werdet ihr 3…“ dabei sah sie auf die 3 Studenten, „Heute Abend den Meister-Diener-Vertrag eingehen. Anschließend werdet ihr 3 einen schönen Abend zusammen verbringen, um eure Beziehung zueinander zu stärken, was sich auch im Meister-Diener-Vertrag zeigen wird.“ dazu nickten alle 3. Für Lok und Sophie kam dies jedoch etwas unerwartet.
„Ihr beide jedoch…“ dabei sah Sakuya nun auf Santiago und LeBlanche, „Werdet heute Abend eine andere Aufgabe von mir bekommen. Lok, Sophie und Mari sollen heute Abend ganz im Sinne des Meister-Diener-Vertrages, alleine und ungestört unter sich sein.“ Beide nickten dazu.
Sakuya selbst, sah damit auf Akio, „Wobei… du könntest für die 3 doch eine Barriere erstellen, damit sie auch wirklich ungestört sind.“
„Natürlich kann ich das. Ist gar kein Problem. Schließlich können ja auch mehrere dieser Barrieren gleichzeitig am selben Ort existieren. Ich habe gehört, dass es einige Orte geben soll, die auf diese weise geschützt sind. Möglicherweise auch das Heiligtum im Tempel der Aphrodite, was ich leider nicht nachgeprüft habe.“
Sakuya lächelte auf Akios Worte, „Viel dank, Akio.“
„Dann…“ übernahm Mari hier das Wort, „War das Geheimnis um das Tor zum Heiligtum zu öffnen, also… möglicherweise unter der Barriere versteckt?“
Akio nickte dazu, „Möglicherweise…“
Allerdings wurden sie dann alle von Zhalia unterbrochen.
„Ich hab´s!“ alle Aufmerksamkeit lag nun auf der jungen Frau.
„Du weißt, wo der Eingang ist, Zhalia?“ fragte Dann gleich nach.
„Nein. Das leider nicht, aber ich habe einen Plan der Räumlichkeiten gefunden.“ Diesen zeigte Zhalia nun den anderen.
„Das Taiyo das alles auf seinem Holotom versteckt hatte.“ Sakuya konnte es kaum glauben, „Warum hat er mir das nicht schon früher gesagt. Dann hätte ich mich bereits früher darum gekümmert.“
„Vielleicht…“ sprach Dante dann, während er das Holotom nun in die Hand nahm und sich den Plan ansah, „Hat er das ganze für den heutigen Tag zurückgehalten. Wenn er die Aktivitäten der Organisation so gut vorhersehen konnte, hat er möglicherweise auch vorhergesehen, dass Akio heute hierkommen würde und du die Mission stattdessen Lok, Sophie und Mari überlassen würdest. Wenn dem so ist…“ damit sahen alle auf die 3 Studenten.
„Wird sich der Eingang nur für euch 3 öffnen.“ Beendete Sakuya den Satz von Dante.
Dante nickte dazu, „Richtig. Für niemanden sonst. Ganz alleine für euch. Taiyo war möglicherweise auch schon dort und hat etwas für euch hinterlassen.“
„Aber woher wollte er wissen, dass wir es sein werden, die den Eingang finden werden? Wir wissen ja noch nicht einmal, wo sich der Eingang überhaupt befindet. Er könnte überall sein. Es gibt schließlich mehr als 100 Wasserstraßen hier in Venedig. Ich meine…“ Lok sah damit zu Akio, „Die Mission wurde doch eigentlich Akio anvertraut, oder nicht?“
Nach Loks Worten wandte sich Dante noch einmal an Zhalia, welcher er das Holotom wieder übergab, „Zhalia… Sieh noch einmal nach. Wenn ich Taiyo richtig einschätze, muss er noch einen Hinweis darauf hinterlassen haben, wo sich der Eingang befindet. Die Organisation hat uns gegenüber aktuell einen großen Vorsprung. Von ihrer Anzahl, ganz zu schweigen.“
„Was mich eher interessieren würde…“ sprach Sophie dann in die Runde gewandt, „Woher konnte sich Taiyo so sicher sein, dass wir es sein würden, die die Mission erfüllen werden und nicht Akio oder jemand anderes von Takamagahara?“
„Ganz einfach…“ erklang dann eine andere Stimme. Diese gehörte eindeutig einem Mädchen.
Dann fuhr eine andere Mädchenstimme fort, „Akio kann nicht schwimmen!“
Daher sahen nun alle instinktiv, zu wem diese Stimmen gehörten. Von wo diese kamen. Das war schnell geklärt. Es waren 2 Rothaarige Mädchen im Alter von Akio und Aiko, die den Raum betraten. Allgemein besaß dieser Raum keine richtige Tür, sondern vielmehr einen offenen Zugang. So, als ob der Raum dafür gemacht war, dass auch Suchende hier unten mit ihren Kräften und Titanen trainieren können, wie es auch Lok getan hatte.
1 der Mädchen, trug ein gelbes Haarband in ihren roten Haaren. Das andere Mädchen, hatte ebenfalls Rote harre, die ihr bis zu ihrer Brust reicht, jedoch trug dieses Mädchen ihre Haare offen. Ihre Augen wiederrum, waren im Gegensatz zu den blauen des anderen Mädchens, Grün.
„Sakura…“ erkannte Mari ihre jüngere Schwester. Dabei erkannte man, dass Sakura etwas in den Händen trug. Es war eine kristallblaue Schatulle. Ein Reliquarium, wie auch der Ring von Arc in einem aufbewahrt wurde.
„Miya… Was macht ihr den hier?“ fragte Mari auch gleich nach.
„Was wir hier machen? Nach Akio sehen. Er hat die Verbrennungen aus dem Kampf gegen Pyros zwar überlebt, doch verheilt sind diese noch lange nicht.“ war Sakuras einfache Antwort, ehe Miya fortfuhr.
„Darüber hinaus, kann Akio nicht Schwimmen. Von daher würde er jede Hilfe brauchen, die er kriegen kann. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Organisation in letzter Zeit sehr viel stärker zu sehen ist und auch allgemein deutlich präsenter ist. Sie haben sich sogar getraut Takamagahara anzugreifen und ins Territorium der 5 großen Familien einzudringen.“ damit traten beide Mädchen näher, wobei Sakura die Schatulle auf dem Tisch abstellte.
„Außerdem habe ich Akio etwas gegen seine Verbrennungen mitgebracht.“ damit sah Sakura auf Akio, welcher lächelte, „Danke, Sakura. Miya.“
Im nächsten Moment, trat Sakura zu Akio, wobei sich die Rothaarige zu diesem beugte und den Blauhaarigen auf den Mund küsste, sehr zur Überraschung aller Anwesenden. Allerdings tat Miya dann das gleiche. Das beide Mädchen starke Gefühle für Akio hatten, war nicht zu übersehen.
„Wenn er nicht schwimmen kann?“ fragte Zhalia dann nach, „Wieso haben sie ihm diese Mission dann überhaupt erst anvertraut?“
„Möglicherweise wollten sie Akio eine Zeit lang beschäftigen.“ War die einfache Antwort von Akina, „Akio sollte eigentlich ohne uns hierherkommen. Das wir Akio begleiten, war so nicht vorgesehen.“
„Also… Zieh dich aus!“ forderte Sakura dann von Akio.
Jetzt färbten sich Akios Wangen rot. Von einem Mädchen gesagt zu bekommen, dass er sich ausziehen soll. Das war noch nie vorgekommen.
„Sag mal, Sakura-san…“ ergriff nun Aiko das Wort, „Findest du nicht, dass deine Worte etwas zweideutig sind?“
Akio jedoch schritt bereits zur Tat. Er zog sich zwar nicht aus, machte aber seinen Oberkörper frei, sodass man nun die ganzen Bandagen sehen konnte, die Akio über seinem Oberkörper trug.
Sakura grinste nun, „Eifersüchtig, Aiko-chan? Gefällt es dir nicht, dass ich Akio näherstehe als du.“
„Du sollst Akio näherstehen als ich? Wie kommst du den darauf?“
„Natürlich stehe ich ihm näher als du. Deswegen hat er auch mich mitgenommen, als er in den Tempel der Aphrodite ging.“
„Das war wohl eher ein Zufall. Falls du es vergessen hast, Seijin Sakura. Akio und ich sind Zwillinge. Wir haben schon allein daher eine besondere Verbindung zueinander. Außerdem darfst du den Meister-Diener-Vertrag nicht vergessen.“ Aiko grinste nun.
Jetzt mischte sich aber auch Miya ein, „Ach, das ist nicht weiter das Problem, Aiko… Sakura und ich schließen sofort einen Meister-Diener-Vertrag mit Akio.“ Sakura und Miya sah man gut an, dass sie es ernst meinten. Dabei drehten sich nun beide zu Sakuya, „Du sagst dazu auch nichts, oder, Oka-sama?“
Diese lächelte dazu, „Natürlich nicht, Sakura. Miya… Eher im Gegenteil. Ich unterstützte das ganze sogar noch. Aktuell herrscht zwischen den 5 Familien eine Zeit des Friedens, wenn wir von kleineren Streitigkeiten absehen. Dieser Meister-Diener-Vertrag wird die friedliche Beziehung zwischen den 5 Familien nur weiter unterstützten. Also meinen Segen habt ihr. Und wer weiß… vielleicht hatte Taiyo das ganze ja auch schon vorhergesehen und sogar geplant. Wundern würde es mich jedenfalls nicht mehr. Nicht nach all dem was ich heute mitbekommen habe. Außerdem dürfen wir nicht vergessen, der Meister-Diener-Vertrag hat in den 5 großen Familien schon seit Jahrtausenden Tradition. Jedes Oberhaupt der 5 großen Familien, Aika, Flora, Shina, Mao und auch ich, haben einen Meister-Diener-Vertrag mit ein oder mehreren Dienern. Das ich als Oberhaupt über eine der 5 großen Familien, in einem Meister-Diener-Vertrag, in diesem Falle mit Taiyo, die Rolle der Dienerin annahm, war ein Sonderfall, den es so noch nie gegeben hat. Normalerweise haben wir im Meister-Diener-Vertrag immer die Rolle der Meisterin.“
Während der kleinen Diskussion zwischen den Mädchen, wurde Zhalia erneut fündig, „Dante.“ Dieser sah sich damit an, was diese gefunden hatte, „Ich wusste es!“
Wieder einmal lag alle Aufmerksamkeit auf ihnen.
„Wisst ihr jetzt, wo genau wir hinmüssen?“ fragte Sophie dann. Die Antwort kam schnell.
„Vielleicht, vielleicht auch nicht. Taiyo hat keinen genauen Standort hinterlassen, sondern eine Karte bzw. einen kleinen Ausschnitt einer Karte.“
Nach diesen Worten von Dante, drehte Thalia das Holotom um, sodass alle sehen konnten, was los war. Tatsächlich war ein kleiner Kartenausschnitt zu sehen, der sogar eingezeichnet war. Dieser war nämlich rot markiert. In der holographischen Darstellung des Holotom, war dieser Bereich nämlich von Flammen umgeben. Aber nicht einfach normale flammen in rotgelb, sondern tiefrote Flammen. Was aber auffiel war, dass sich etwas neben den Flammen, ein Kreuz befand. Dieses war jedoch kein normales Kreuz, sondern bestand aus 3 Strichen. Neben den typischen 2 Strichen, aus denen normalerweise ein Kreuz besteht, geht noch einer Senkrecht hindurch.
„Das Kreuz markiert immer die Stelle, oder?“ fragte Lok, als er dieses Zeichen sah.
„Vielleicht…“ war Dantes Antwort, „Aber vielleicht auch nicht… Was mir zu denken gibt… Warum hat Taiyo das Kreuz so gezeichnet? Vor allem aber…“
An dieser Stelle mischte sich nun Sophie ein, „Warum ist das Kreuz nicht innerhalb der von Taiyo markierten Fläche?“
„Das finden wir noch heraus.“ Dante blickte damit zu Akio, „Akio… dürfte ich dich jetzt bitten, die Barriere zu erstellen.“
Dieser nickte dazu, während Sakura und Miya bereits damit angefangen hatten, die Bandagen von Akios Oberkörper zu entfernen, was zur Folge hatte, dass die ganzen schweren Verbrennungen zum Vorschein kamen, die Akio aus seinem Kampf mit Pyros davongetragen hat. Gut verheilt waren diese bisher jedenfalls nicht. Nun ja… Solche Verbrennungen verheilen auch nicht in wenigen Tagen. Auch bei Akio nicht.
Dann jedoch, erstellte Akio die Barriere, wobei Akio dabei in ein Licht getaucht wurde. Dieses strahlte nun in den Himmel und breite sich dann aus. Dabei erkannte Dante, dass die Fische die draußen im Wasser schwammen, als diese vom Licht erfasst wurden, einfach weg waren. Folglich war dies auch mit allen geschehen, die vom Licht erfasst wurden. Dante war allerdings nicht dumm. Dieses Licht war, so vermutete Dante, nur für diejenigen zu sehen, die in der Barriere verschwanden. Für andere nicht, sodass es für diejenigen so aussah, als würden sich besagte Personen auflösen.
„Beeindruckend, diese Barriere.“ Gab Dante zu.
„Damit wären die Suchenden nun unter sich.“ fügte Zhalia noch hinzu.
„Mari…“ sprach Akio dann kurz darauf, womit die Rothaarige Studentin zu dem Blauhaarigen sah. Diese hielt dabei nun seine Hand in ihre Richtung, in der Akio ein Amulett hielt.
„Durandal…“ erkannte Mari das Amulett, „Aber warum… gibst du mir einem Titanen, mit dem du eine Powerbindung hast?“
„Durandal… habe ich einst von deinem Vater erhalten, der seinerseits eine Powerbindung mit ihm hatte. Dank der Kraft von Durandal, war er vor der Organisation sicher, die hinter ihm her waren. Doch aufgrund seiner Krankheit, fiel es ihm immer schwieriger Durandal zu benutzten, weshalb er Durandal schließlich mir gegeben hat. Aber ich glaube wir alle hier wissen mehr als gut, dass du Durandal dringender brauchen wirst als ich. Zwar hatte ich überlegt…“ Akio sah damit zu Lok, „Es deinem Freund zu geben, doch dieser hat noch nicht die Erfahrung, um mit so einem mächtigen Titanen umgehen zu können. Ich weiß nicht einmal, ob er Durandal überhaupt erwecken kann. Durandal ist kein Titan für Anfänger, da Durandal extrem viel Energie benötigt, um ihn zu erwecken, von einem starken Willen um ihn zu kontrollieren einmal abgesehen. Außerdem wirst du Durandal bestimmt brauchen. Wir wissen, dass deine Familie eher auf Feuer Spezialisiert ist und Wasser damit nicht gerade dein Element ist.“
Wie nah sich Akio und Mari standen, war hierbei gut zu sehen. Einen Titanen einem anderen Suchenden zu geben, war eine Sache. Dies geschah immer wieder. Doch einem Titanen abzugeben, mit dem man eine Powerbindung hat, war etwas anderes.
Mari trat damit näher und nahm Durandal an sich. Als sie das Amulett berührte, leuchtete dies, was zeigte, dass Mari sich mit dem Titanen verband. Damit war der Titanen ihres Vaters von ihm über Akio nun an sie weitergegeben worden.
Auf diese Weise, begaben sich Lok, Sophie, Mari, sowie Dante und Zhalia, dann nach draußen. Dort hielt Dante, der voranging, allerdings noch einmal an und drehte sich zu den jüngeren um, „Eine Sache noch!“
Dabei hörte man nun einen Schmerzensschrei. Dieser kam von Akio. Die Mädchen hatten damit begonnen Akios Verbrennungen zu behandeln, was nicht ohne Folgen blieb. Was Akio davon hielt, hörte man hierbei laut und deutlich.
„Wenn ihr wirklich Probleme haben solltet… dann wendet ihr euch umgehend an mich! Verstanden?! Kein Wort zu Sakuya!“ Dante klang hierbei sehr ernst. Dies erkannten sogar Sophie und Zhalia, die mit Dante schon auf Missionen waren.
Lok, auf der anderen Seite, war überfordert. „Ja, aber… hat sie nicht gesagt…“
An dieser Stelle griff LeBlanche ein, „Master Lok… du bist erst seit kurzem ein Suchender und kannst von daher nicht wissen, über welche Macht sie verfügt. Die Frau ist ein wahres Monster! Ihr Schutz hat Jahrelang dafür gesorgt, dass Miss Sophie in Sicherheit leben konnte, ohne sich Sorgen machen zu müssen. Aber Akio hat selbst gesagt, dass er noch nie eine Barriere dieser Größe erstellt hat. Darüber hinaus ist er nicht auf der Höhe. Wenn Sakuya also losgeht um euch zu helfen und dabei ihre Kräfte entfesselt, könnte es durchpassieren, dass die Barriere die Akio erstellt hat nicht in der Lage ist diesen Kräften standzuhalten und zusammenbricht.“
„Wenn das passiert…“ fuhr Dante dann fort, „Würde sie mit ihren Kräften und ihren Titanen in Venedig stehen und die Stadt möglicherweise für immer trockenlegen. Die aktuelle Pattsituation zwischen den 5 Familien kam schließlich nur dadurch zustande, dass die Familien und vor allem ihre Oberhäupter alle über eine ähnliche Macht verfügen. Andernfalls hätte die Organisation schon längst angegriffen und den Versuch unternommen die 5 großen Titanen der großen Familien in ihren Besitzt zu bringen. Das Territorium der 5 großen Familien ist ein sehr, um nicht zu sagen, extrem gefährlicher Ort. Die Huntik-Vereinigung und die Organisation halten sich nicht ohne Grund von dort fern. Montehue und ich sind damals zusammen dort hingegangen und nur mit knapper Not mit dem Leben entkommen. Damals standen mir Mao gegenüber, die Oberhaupt über eine der 5 großen Familien ist. Sakuya nennt die Kämpfe während der aktuell herrschenden Friedenszeit zwischen den 5 Familien zwar kleine Auseinandersetzungen, aber diese sind keineswegs harmlos. Entführungen der Besiegten, weitreichende Zerstörung der Umgebung, verlorene Titanen, abgetrennte Gliedmaßen und schwere bis tödliche Verletzungen.“
Damit verstand Lok, was Dante meinte. Daher waren Lok, Sophie und Mari auch einverstanden. So verließen sie das versteckte Anwesen. Während Mari gleich ihren Zauber benutzte, bei dessen Ausführung Sophie gut aufpasste, damit sie gleich unter Wasser gehen konnten, begaben sich Dante und Zhalia auf den Weg nachzusehen, ob die Organisation wirklich etwas zerstört hatte.
Das war es auch schon. Hoffe doch, es hat euch gefallen. Was es mit dem seltsamen Kreuz auf sich hat, müsst ihr selbst raten. Ursprünglich wollte ich Dante und Zhalia gar nicht so groß in diese FF miteinbinden. Habe mich dann aber doch dafür entschieden, weil ich das Paaring eigentlich sehr mag.
Würde mich über eure Meinungen freuen. Bis zum nächsten Kapitel.
Das Monster von Venedig - Teil 1
Hier kommt Kapitel 16, dieser Huntik FF. Dieses Kapitel verlief anders als ursprünglich geplant. Vor allem aber, sollte es keine 6000 Wörter lang sein. Das dürfte aber die wenigsten stören. Trotzdem viel Spaß lesen.
Während Akio seine schmerzhafte Behandlung über sich ergehen ließ, was man an seinen Schreien höre, waren Lok und seine beiden Mädchen, Mari und Sophie, sowie Dante mit Zhalia bereits in Venedig unterwegs. Dante und Zhalia sprangen dabei über einige Dächer.
„Der Junge hat recht. Keine einzige Menschenseele ist hier. Seine Kräfte nutzen zu können, ohne sich Sorgen darüber machen zu müssen, dass dich einer sieht.“ Zhalia lächelte dazu, „Dieser Zauber macht uns das Leben als Suchende deutlich einfacher.“
„Sehe ich genauso, Zhalia. Ich verstehe sehr gut, dass dieser Zauber bei Suchenden beliebt ist, wenn sie sich ausruhen, verstecken oder fliehen wollen. Dafür war der Zauber vermutlich auch vorgesehen. Vor allem, wenn man vor dem Professor fliehen muss. Bestimmt gab es auch welche, die diesen Zauber für Streiche verwendet hatten. Da fiel mir einiges ein. Mich würde aber wirklich interessieren, wo der Junge diesen Zauber gelernt hat.“
Zhalia sah dabei auf Dante, der ein Stück vor ihr war. „Schwer zu sagen. Er erwähnte doch, dass er diesen Zauber nur zufällig entdeckt hat.“
„Ja…“ Dante wirkte hierbei sehr nachdenklich, „Zufällig… Aber dieser Zauber könnte sich auch als sehr gefährlich erweisen.“
„Gefährlich… Wie meinst du das, Dante?“
„Ganz einfach, Zhalia. Stell dir einmal vor, die Organisation hätte diesen Zauber. Sie könnten sich dann in großer Anzahl irgendwo sammeln, ohne dass sie jemand bemerkt.“
Jetzt verstand Zhalia, was Dante meinte, „Ja, da hast du recht. So könnten sie in aller Ruhe nach Titanen suchen oder den Mitgliedern der Huntik-Vereinigung auflauern. Niemand würde sie stören.“
„Diese Mission hier, könnte sich als eine unserer wichtigsten erweisen.“
„Da hast du recht, Dante. Aber… dass du bei einer Mission dieser Wichtigkeit, von allen dir zur Verfügung stehenden Personen, ausgerechnet mich mitnimmst. Ich gelte in unserem Team als diejenige, auf die am wenigsten verlass ist. Deshalb arbeite ich auch meistens allein.“
Dante lächelte auf diese Worte, „Egal was Sophie oder die anderen aus der Vereinigung sagen. Ich vertraue dir und weiß, dass auf dich verlass ist, wenn es darauf ankommt. Du weißt… Ich frage dich nicht nach deiner Vergangenheit. Es gibt in der Huntik-Vereinigung einige Suchende, die eine schwere Vergangenheit haben. Du bist da mit Sicherheit keine Ausnahme. Darüber hinaus… braucht Lok Sophie und Mari jetzt mehr als ich. Zumal es für Sophie eine gute Erfahrung ist. Nicht immer ist die Feder stärker als das Schwert. Sophie mag, wie Mari, eine schöne, intelligente junge Dame sein, aber was praktische Erfahrung angeht bist du ihnen beiden zusammen weit voraus. Sophie ist in dieser Hinsicht die Schwächste von euch, wenn man von Lok absieht, der ja noch ein Anfänger ist. Sophie ist sehr intelligent, mit Sicherheit die intelligenteste von ihnen, da Sophie sehr viel Zeit mit Lernen und dem Lesen von Büchern verbringt. Mari hingegen, ist die beweglichste von ihnen.“
„Wo wir gerade bei ihnen sind, Dante. Du weißt doch, was es mit diesem Kreuz auf sich hat, oder?“ Zhalia sah Dante hierbei genau an. Dieser lächelte nun, „Naja… ich glaube du übertreibst hier etwas, Zhalia. Zu sagen, ich wüsste was es bedeutet, ist nicht ganz richtig. Ich habe lediglich eine Vermutung, dass ist auch schon alles.“
„Ach… eine Vermutung also…“ Zhalia glaubte dies bei Dante nicht so recht. Schließlich war er aktuell, genau wie Sakuya, ein Mentor für Lok, Sophie und Mari. „Würdest du mich unwissende dann bitte in deine Vermutung einweihen.“ Während sie dies sagten sprangen wie weiter über die Dächer der Häuser von Venedig. Und immer noch gab es keine Spur von irgendwelchen Menschen. Dies zeigte, dass Akios spezielle Barriere bei Bedarf wirklich eine ganze Stadt abschirmen kann, wenn es nötig sein sollte.
„Nun…“ begann Dante dann, „Um ein Rätsel verstehen, muss man denken wie die, die es geschrieben, also sich ausgedacht haben. Wissen, was für ein Mensch es war. Woher er kam. Wie er dachte.“
„So bei der Sache mit dem Versteck von Jeanne d’Arc.“
Dante nickte auf diese Worte, „Richtig. Ich weiß, Taiyo stammt genau wie Sakuya aus dem fernen Orient. Diese haben ihre ganz speziellen Schriftzeichen.“
„Ich weiß. Davon gibt es massenhaft.“
„Genau. Wenn du einen Strich falsch ziehst oder vergisst, wirkt das Schriftzeichen schon ganz anders. Legst du sie auf die Seite, ergeben vollkommen andere Zeichen und Bedeutungen. Ich hatte mal einen solchen Fall bei einer Mission. Damals habe ich Taiyo kennengelernt.“
Hierbei musste Dante kurz Zurückdenken.
„Ich selbst, hätte diese Mission garantiert nicht geschafft, wenn Taiyo mir damals nicht geholfen hätte, dass Rätsel auf eine andere Art und Weise zu verstehen. Von ihm habe ich viel gelernt. Taiyo brachte mir den Umgang mit diesen Schriftzeichen anders bei. Zum Beispiel die Schriftzeichen zu drehen oder diese Spiegelverkehrt zu lesen. Manchmal sogar beides. Als ich dies getan habe, schien das Rätsel so simpel. Daher dachte ich mir, dass es hier vielleicht genauso sein muss. Immerhin hat Taiyo sich dieses Rätsel ausgedacht.“
„Hm…“ Zhalia überlegte nun, „Die Schriftzeichen anders sehen. Anders schreiben. Ist das des Rätsels Lösung.“
„Ja. Taiyo hat hier ein schweres Rätsel hinterlassen. Ich konnte es auch nicht lösen.“
Diese Worte überraschten Zhalia, „Was?! Du konntest das Rätsel nicht lösen. Aber…“
„Taiyo wusste, dass er mit diesem Zeichen, dass wie ein Kreuz aussieht, ein sehr schwieriges Rätsel hinterlassen hat. Ein Kreuz markiert häufig die Stelle. Aber dann hätte er es nicht nötig gehabt einen Bereich im Wasser zu markieren.“
„Verstehe… aber ob die 3 das auch wirklich hinbekommen, Dante?“
„Ich denke schon. Sophie ist sehr Intelligent und ließ fast schon zu viel. Mari ist Taiyos Tochter und Lok ist Eathons Sohn und hat ein gutes Gespür für Rätsel. Nach der Sache mit dem Ring von Arc, haben wir ihm doch die kleine Schachtel mitgebracht, die in einer Geheimkammer in den Katakomben gefunden haben.“
„Ich weiß. Gut, dass wir die kleine Schachtel geborgen haben, ohne direkt hinein zu gehen. Ansonsten hätte es für uns Probleme bedeutet.“
„Lok hat das Rätsel schnell gelöst und sich dabei mit dem Titanen verbunden, der in dem Rätsel enthalten war. Springer.“
So drehte sich Dante nun wieder nach vorne, „Verschaffen wir ihnen so viel Zeit wie wir nur können. Jetzt lass uns einmal nachsehen, ob und wenn ja, wo die Organisation mit dem Feuerzeug gespielt hat.“ So sprangen sie sie direkt weiter. Aber bisher schien alles ruhig zu sein. Dann jedoch, eine gefühlte Ewigkeit später, Zhalia war kaum gelandet, stürzte sich Dante sofort auf sie. Dies erschrak Zhalia natürlich. So lag sie nun unter Dante.
„…“
Zhalia kam nicht dazu etwas zu sagen, da Dante ihr mit einer Hand den Mund zuhielt. Zhalia realisiert nun, dass Dante sie dazu bringen wollte, ruhig zu sein. Dies zeigte sich auch daran, dass Dante vorsichtig über das Hausdach vor ihnen blickte. Für Zhalia war hierbei klar, dass sich dort hinten vermutlich jemand befindet. Wahrscheinlich die Organisation. Zhalia wusste auch genau wo sie waren. Nach dem Hausdach hinter welchem sie sich nun versteckten, konnte man das Casterwill Anwesen sehen, in welchem Sophie normalerweise mit ihrem Diener und ihrem Leibwächter lebte, wenn sie sich nicht gerade in der Universität oder einem Anwesen der Familie Seijin aufhielt.
Dann konnten sie in der Entfernung Stimmen hören.
„So… Auftrag ausgeführt.“
„Aber seltsam… von dem Casterwill-Gör fehlt jede Spur.“
„Aber auch von ihrem Leibwächter und ihren Diener. Die können sich doch nicht in Luft aufgelöst haben. Dabei haben wir doch genau aufgepasst. Sie haben die Casterwill-Ruinen heute nicht verlassen. Wie sind sie uns entkommen?“
Zhalia grinste nun. Die Organisation konnte ja nicht wissen, dass sich Sophie nicht einmal in der Nähe des Casterwill Anwesens aufhielt, als dieses von der Organisation angegriffen wurde. Schließlich waren Sophie, Santiago und LeBlanche heute noch gar nicht dort gewesen.
„Aber nicht nur von ihr.“ Erklang dann eine andere Stimme, „Wo sind eigentlich die ganzen Menschen abgeblieben.“
„Was meinst du damit? Welche Menschen?“ fragte eine andere Stimme nach.
„Ganz einfach. Vor keiner halben Stunde himmelte es überall noch von Menschen. Aber jetzt sind alle wie vom Erdboden verschluckt. Die ganze Stadt wie ausgestorben. Keine einzige Menschenseele ist hier. Nicht einmal schaulustige. Die gibt es doch sonst überall.“
Daraufhin, so vermutete Zhalia, sahen sich alle um.
„Du hast recht. Wie ist das möglich. In so kurzer Zeit kann man doch keine ganze Stadt evakuieren. Schon gar nicht, ohne dass es jemand bemerkt.“
„Du hast recht. Nicht einmal eine Taube oder eine einzelne Ameise ist hier. Wie kann das sein?“
„Was bitte geht hier vor sich?“
Dante grinste jetzt auch. Akios spezielle Barriere traf die Organisation vollkommen unerwartet. Diesen Ausgang hatte keiner vorausgesehen. Auf der anderen Seite, sah Dante wie viele Agenten dort waren. Extrem viele. Damit hatte er nicht gerechnet.
Zhalia, die sich mittlerweile aus Dantes griff befreit hatte, sah auch vorsichtig nach den Agenten. Und sie war ebenso erschrocken wie es auch Dante war.
„Das könnten gut und gerne über 100 sein.“ Stellte sie hierbei fest.
„Sehe ich genauso. Aber…“ Zhalia sah damit zu Dante.
„Dass sich so viele Agenten hier versammeln konnten, ohne dass wir etwas davon bemerkt haben. Die Organisation mag deutlich aktiver sein als zuvor, doch… dass hier ist wirklich mehr als professionell.“
„Die Agenten werden vermutlich einzeln hierhergekommen sein. Alleine wirken sie fast wie einfach Geschäftsleute. Abgesehen von der Sonnenbrille. Aber die ist bei diesem Wetter nicht einmal verwunderlich. Schließlich haben wir Sommer und es herrschen Temperaturen von über 30 Grad.“ Vermutete Zhalia.
„Richtig. Wahrscheinlich sind sie hinter Eathons Tagebuch her. Eathon, Taiyo und Akios Vater waren alle 3 dem antiken Amulett des Willens auf der der Spur. Akios Vater hat, genau wie Metz und Eathon, in den letzten Jahrzehnten, den Legendären Titan der Seele gesucht. Im Gegensatz zu Metz und Eathon, hatte er jedoch Erfolg. Ihm gelang es ihn zu finden und hat diesen an einem uns unbekannten Ort versteckt. Dieses Geheimnis jedoch, nahm er mit ihn Grab, als er von Sakuya zu Asche verbrannt wurde.“
Dieser Satz erschrak Zhalia. „Zu Asche verbrannt… Sie?!“
Dante nickte dazu, „Richtig, Zhalia. Vermutlich hatte er das ganze mit Taiyo abgesprochen, der die aktuellen Ereignisse bereits vorausgesehen hat. Folglich… war das bereits von ihnen geplant worden. Taiyo hingegen, wusste wo sich das Amulett des Willens befindet. Dieses ist seit Jahrtausenden wie vom Erdboden verschluckt. Laut Sophie gibt es nicht einmal in den Aufzeichnungen der Casterwill-Familie hinweise darauf, wo es sich befindet. Es wird zwar in den Schriften der Casterwill-Familie erwähnt, doch nichts über seinem verbleibt oder was danach mit diesem geschah. Wie wir jetzt allerdings wissen, verstarb Taiyo vor 3 Monaten und nur Akio allein weiß, wo sich sein Körper befindet. Damit ist schon einmal ausgeschlossen, dass die Organisation den Zauber Necroimpuls verwenden kann.“
Jetzt war Zhalia neugierig, „Necroimpuls? Davon habe ich noch nie gehört. Was ist das für ein Zauber?“
„Nun…“ Dante sah dabei Vorsichtig nach der Organisation, die immer noch nicht von ihrer Anwesenheit Kenntnis genommen hatten.
„Necroimpuls ist ein Zauber, den man an den Körpern von Toten oder bewusstlosen verwendet. Damit verfolgt man die Gehirn- und Gedankenströme der betroffenen Personen zurück. So lässt sich herausfinden, was diese vor ihrem Tot gemacht haben oder was diesen wiederfahren ist. Bei Toten oder Bewusstlosen kann man so herausfinden, ob bestimmte umstände Unfälle waren oder ob da jemand nachgeholfen hat. Dies ist besonders bei Mordfällen hilfreich. Tote erzählen normalerweise nichts. Dieser Zauber ändert das ganze jedoch etwas. Einige haben daraufhin sogar die Körper der toten extrem entstellt, in ihrem Versuch dies zu verhindern, eben weil die Toten durch diesen Zauber ihre Geheimnisse preisgeben, anstatt diese mit ins Grab zu nehmen und für alle Ewigkeit zu schweigen, wie es tote normalerweise tun.“
„Weil diese so verhindern wollten, dass die toten ihnen zum Verhängnis werden. Lebend, waren diese bereits eine Gefahr für sie, weil sie Informationen besaßen, die für bestimmte Personen gefährlich hätten werden können. Durch diesen Zauber sind diese Informationen selbst nach dem Tot noch Gefährlich.“ hatte Zhalia dann für Dante weitergesprochen.
„Richtig, Zhalia. Aber hat dieser Zauber dennoch 2 Gesichter. In den Händen der falschen Personen, brauchen sie diese nur noch zu töten und den toten Körper mitzunehmen, damit sie mithilfe dieses Zaubers ihre Geheimnisse ergründen können. Selbst wenn der betroffene es nie gesagt hätte. Doch sind diese beiden nun tot. Wo sich Taiyos Körper befindet, weiß Akio alleine. Sein Vater hingegen, wurde von Sakuya zu Asche verbrannt, womit diese Informationen verloren sind. Der Zauber Necroimpuls funktioniert meines Wissens nach nicht bei Asche. Eathon hingegen, ist seit mehr als 10 Jahren spurlos verschwunden. Die Elite-Agenten des Professors sind aber auch zu dieser Zeit verschwunden, wenn ich mich richtig erinnere, was in den Daten stand. Das Ziel der Organisation, dürfte daher klar sein.“
„Das Tagebuch von Eathon und das Holotom von Taiyo. Oder anders gesagt: Ihre aktuellen Besitzer. Also Lok und Akio.“
„Akio wird von Sakuya persönlich beschützt. Er könnte also nirgendwo sicherer sein, außer im Territorium der 5 großen Familien. Ich vermute einmal, dass die Organisation sich darüber im Klaren ist, dass Lok sich in der Obhut von Sakuya befindet. Schließlich geht er nicht nur mit Mari und Sophie auf die gleiche Universität, sondern auch in die gleiche Klasse. Es war also nicht schwer herauszufinden, dass er sich vermutlich in der Obhut von Maris Familie befindet, zumal Eathon und Taiyo auch gut miteinander befreundet waren. Doch das Anwesen von Sakuya ist aufgrund von Akios Kampf mit dem Titanen Pyros ja stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Da Sophie und Mari nicht nur beste Freundinnen, sondern auch Adoptivschwestern sind, geht die Organisation wohl davon aus, dass diese sich jetzt entweder im Anwesen Casterwill oder aber in meinem Haus aufhalten werden. Vom geheimen Anwesen weiß die Organisation ja nichts. Dieses ist schließlich auf keiner Karte verzeichnet. Das Tagebuch ist ebenfalls dort. Genauso das Holotom von Taiyo, welches wir dort gelassen haben. Wir haben lediglich die Karte auf das Holotom von Mari, sowie das Cypherdex von Sophie übertragen. Lok hingegen ist zusammen mit Sophie und Mari unterwegs. Die beiden Mädchen passen schon auf ihn auf. Und da sie später den Meister-Diener-Vertrag eingehen wollen, ist dies eine gute Möglichkeit ihr Vertrauen ineinander zu zeigen. Darüber hinaus, weiß ich nicht, wie sich Sophie hier im Kampf schlagen würde. Eine Hand voll Agenten sind für sie vielleicht kein Problem. Aber wir sprechen hier von über 100 Agenten. 10 oder 20 Agenten stellen für mich zum Beispiel kein großes Problem dar. Doch diese Menge ist selbst für mich zu viel. Du auf der anderen Seite, Zhalia, hast definitiv mehr Erfahrung als Sophie und Mari zusammen.“
Damit erhob sich Dante und beendete das Versteckspiel, „Ein bisschen groß für ein Feuerwerk! Findet ihr nicht!“ damit wurde die Organisation auf ihn aufmerksam. Dante erblicken sie sehr schnell.
„Oder habt ihr Aktien bei einem Abrissunternehmen?“ fragte er dann locker nach, „Dann würde ich das nämlich verstehen.“
„Dante Vail!!!“ die Agenten schenkten ihm nun ihre volle Aufmerksamkeit. Da er der beste Suchende der Huntik-Vereinigung ist, war dies auch keine Überraschung.
„Was haltet ihr von meinem kleinen Trick?“ fragte Dante dann sehr direkt. Er sah dabei sehr zuversichtlich aus.
„Was?“
„Dann…“
„Soll das etwas heißen…“
„Das ist also dein Werk gewesen?!“
Dante grinste auf diese Worte nur.
„In den Daten stand zwar, dass wir uns vor dir in Acht nehmen und auf keinen Fall auf einen direkten Kampf mit dir einlassen sollen, aber…“
„Davon, dass du so etwas kannst, wurde nirgendwo erwähnt.“ Die Agenten sahen sich damit gegenseitig an. Dante hatte bereits mächtig Eindruck hinterlassen.
„Ihr Idioten! Jetzt macht euch nicht gleich in die Hose!“ erklang dabei eine Stimme, die Dante nur zu gut kannte. Tatsächlich trat zwischen den Agenten nun ein anderer Mann hervor.
„DeFoe…“ erkannte Zhalia den Mann.
„Und Grier.“ Sprach Dante, als er auf den Mann sah, der neben Defoe stand. Dieser hatte natürlich seinen typischen und strengen Blick im Gesicht.
„Wie du das auch gemacht hast, ist völlig egal. Genauso wie stark du auch sein magst. Das kannst du später dem Professor persönlich erzählen. Gegenüber dem Professor ist das alles völlig egal.“
An Dantes Gesichtsausdruck sah man schnell, dass sich dieser dem bewusst war. Der Professor war schließlich nicht ohne Grund einer der mächtigsten und zugleich gefährlichsten Suchenden der Welt.
„Wir sind ganz klar in der Überzahl. Das solltest sogar du erkennen. Es hat schon einen Grund, wieso der Professor uns mit 100 Agenten hierhergeschickt hat. Du kannst uns nicht besiegen.“ DeFoe war ziemlich Siegessicher. Aber das war nur natürlich. Ihre Anzahl machte einen extrem unterschied aus. Dies könnte letzten Endes über Sieg und Niederlage entscheiden. Selbst gegenüber einem so mächtigen Suchenden wie Dante Vale.
„Sicher…“ Damit begann der Kampf. Dante, der natürlich sah, dass die Zahl der Agenten weiter zunahm, griff damit auch sofort zu seinen Amuletten, welches er um seinen Hals trug. „Kalaban!“ daraufhin erschien aus dem Amulett ein Krieger mitsamt seinem Schwert. Dieser zeigte sehr deutlich, dass er Kampfbereit war.
Dante wusste es hierbei ganz genau. Den Vorteil, den Akio ihnen mit dieser speziellen Barriere bietet, dürfen sie nicht verlieren. Akio hat trotz seiner schlimmen Verbrennungen, die genug an seinen Kräften zerrten, alles getan um eine Barriere ungeahnten Ausmaßes für sie zu erzeugen, wobei nicht einmal bekannt war, ob er es überhaupt schafft, da Akio selbst zugegeben hat, dass er noch nie eine Barriere solchen Ausmaßes erschaffen hat. Die Barriere war nie dazu gedacht, eine ganze Stadt zu umfassen. Akio war ein mächtiger Suchender und das gab Dante auch offen zu. Damit hatte er kein Problem. Arrogant war Akio allerdings nicht. Er hatte ja nicht damit angegeben.
Genauso wenig darf die Organisation davon erfahren. Dante hatte es selbst gesagt. Sollten sie davon erfahren, könnte es große Probleme geben.
„Kilthane!“ rief Zhalia dann ihren Titanen zur Hilfe. Damit gesellte sich ein weiterer Krieger hinzu.
DeFoe grinste jedoch, „Kreutalk! Gargoyle!
„Zum Angriff, Grizzly!“ rief Grier daraufhin.
Als diese Titanen erschienen, riefen auch die Agenten ihre Titanen herbei.
„Flammenhut!“
„Hypnodon!“
Dante und Zhalia wussten, normalerweise wären die letzten beiden Titanen kein Problem. Das Problem hieran. Diese erschienen massenhaft. Das waren schließlich die Basis-Titanen der Organisation, die jeder Agent besaß. Wie Dante es gesagt hatte. Ein paar Agenten, wären für Sophie kein Problem. Ihre Anzahl war es erst, was die Agenten der Organisation so gefährlich machte.
Das Problem. Sie waren nur zu zweit. Ihnen gegenüber standen 100 Agenten, vielleicht ein paar mehr. Jede von ihnen besaß ein paar Amulette. Diese waren zwar fast ausschließlich die Standard Titanen der Anzugträger, der kleinen Fische der Organisation, doch ging es nicht um die Qualität, sondern um die Quantität. Eine Ameise lachte man ja auch aus. Aber 100 oder 1000 Ameisen lacht man nicht mehr aus.
„Das wird heute nicht so einfach.“ Sprach Zhalia besorgt.
„Egal ob schwierig ist oder nicht. Es führt kein Weg daran vorbei, Zhalia. Wir müssen es einfach schaffen. Wenn wir versagen… wird sich Sakuya selbst auf den Weg machen und das… darf nie passieren!“ Dante Besorgnis konnte man laut und deutlich heraushören. Dante wollte um jeden Preis verhindern, dass Sakuya selbst in den Kampf eingriff. Zhalia meinte dabei auch so etwas wie ein klein wenig furcht aus seiner Stimme zu hören. Wenn er und Montehue gemeinsam gegen Mao verloren haben und Sakuya als Oberhaupt über eine der 5 großen Familien über eine ähnliche Macht verfügt, war sehr klar, warum Dante vermeiden wollte, dass Sakuya selbst losgeht. Allerdings weiß Zhalia, dass jede der 5 großen Familien über einen mächtigen Titanen verfügt. Sozusagen ein Monster, wie die Titanen aufgrund ihrer überwältigenden Macht auch genannt wurden. Dante wollte einfach vermeiden, dass Sakuya diesen Titanen hier in Venedig entfesselt.
Allerdings begann nun der Kampf. Dante überwältigte ein paar der Anzugträger im Alleingang.
Lok, der mit Sophie und Mari derweil unter Wasser schwamm, wusste nicht, wie es Dante gerade erging. Auch wusste Sophie nicht, dass das Casterwill-Anwesen, welches ihr lange Zeit als Zuhause gedient hat, mittlerweile nur noch eine Ruine ist. Wohnen kann dort keiner mehr.
Unter Wasser, sahen sich die 3 Studenten derzeit um. Lok war dabei mehr erstaunt von diesem Zauber.
„Beeindruckend. Ich kann gut verstehen, dass dieser Zauber bei Kindern sehr beliebt ist. Als ich noch kleiner war, habe ich früher auch einige Dokumentation über die Tierwelt, aber auch das Meer gesehen. Besonders die Meeres- und Unterwasserwelt ist immer noch größtenteils unerforscht.“
„Dieser Zauber macht uns unsere Mission deutlich leichter.“ War Maris einfache Antwort, „Aber habe ich gehört, dass es einen noch stärkeren geben soll.“
„Du meinst den Zauber der uns in Meerjungfrauen verwandelt, oder?“ fragte Sophie direkt nach.
„Richtig, Sophie.“ Antwortete Mari dann, „Dieser Zauber ist wesentlich stärker und unterliegt auch keinem Zeitlimit. Darüber hinaus kann man für Menschen nicht wahrnehmbar sein, wenn man dies möchte. Allerdings kenne ich diesen Zauber leider nicht.“
So wurde es ruhig. Der 3 Studenten schwammen damit weiter, dabei stets aufmerksam, ob nicht irgendwo ein Eingang sein könnte. Schließlich würde dieser gut versteckt sein. Außerdem mussten sie aufpassen, dass die Organisation nicht auftauchte. Sie wussten immerhin, dass diese sich auch hier herumtreiben. Die Organisation hatte schließlich das gleiche Ziel wie sie. Den verborgenen Eingang finden. Doch gab es zwischen ihnen einen Unterschied. Sie hatten zumindest einen Anhaltspunkt. Anderseits wussten sie nicht, ob die Organisation vielleicht Informationen hatte, die sie nicht hatten. Auch das war möglich.
Die derzeit herrschende Ruhe, wollte keiner von ihnen unterbrechen. Folglich tat dies auch keiner.
Erst eine gefühlte Ewigkeit später, wurde diese durchbrochen, als Lok das Wort ergriff, „Ähm, Mari…“
„Ja.“ Fragte diese direkt nach. Doch auch Sophie sah nun auf Lok.
„Es ist nicht so, dass es mir nicht gefallen würde und…“ auf Loks Wangen befand sich hierbei ein Rotschimmer, den beide Mädchen bemerkten, welchen diese jedoch auf ihre ziemlich knappe Kleidung zurückführten.
„… ich fühle mich auch wirklich geschmeichelt, dass ihr beide soweit gehen würdet und mir so viel vertrauen entgegenbringt. Aber… Meinst du nicht, dass der Meister-Diener-Vertrag ein wenig, naja… übertreiben ist.“
Beide Mädchen verstanden, was Lok meinte, weshalb sie kicherten.
„Ist dir peinlich, was du mit Mari im Tempel der Aphrodite und vor allem in den Tagen danach, als ihr beide alleine wart, alles gemacht hast?“ fragte Sophie sehr direkt.
Loks Rotschimmer wurde auf diese Worte sehr viel stärker. Sophie wusste also davon. Das mit dem Tempel der Aphrodite überraschte ihn nicht. Dort war dies schließlich zu erwarten. So enden schließlich alle die dort hingehen. Sogar Sakuya hatte zugegeben, dass sie dort zu geendet war. Aber das Sophie darüber bescheid wusste, dass er und Mari während der Zeit, in der sie das verborgene Anwesen für sich alleine hatten, weil Sakuya Akio nach Hause begleitete, war ihm neu.
Lok konnte sich dabei noch genau erinnern. Mari, die einfach ihre Kleider fallen ließ und ihn verführte. Wie sie ihn küsste und dabei seinen Schritt massierte, ehe sie ihn in ihr Zimmer führte. Wenn Lok jetzt so darüber nachdachte, hatte Aphrodites Zauber vermutlich seit sie gemeinsam in Maris Bett erwacht waren noch die Kontrolle über sie gehabt. Jedoch hatte dieser, als hätte er einen eigenen Willen oder den Willen von Aphrodite, darauf gewartet, dass sie ungestört waren, bzw. die Situationen ausnutzen, in denen sie ungestört sein könnten. Das war vermutlich auch der Grund gewesen, wieso Mari sich nur einen Yukata angezogen hatte, als sie aus dem Bett stiegen und ihm auch nicht mehr zusprach. Aphrodites Zauber hatte das ganze also vermutlich von Anfang an geplant. Oder aber Mari selbst. Lok wusste es nicht. Das würde wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Lok selbst, traute sich nämlich nicht, Mari zu fragen, ob dies ihr eigener Wille oder der von Aphrodite war.
In ihrem Zimmer, das wusste Lok noch, hatte sie ihn aus dem Yukata geschält, bevor sie das gleiche machte, was sie auch im Tempel der Aphrodite getan hatte, nachdem sie sich dort ausgezogen hatten. Anschließend ging es aufs Bett, wo Mari sich einfach hinlegte und er schließlich ungeschützt in sie eindrang, womit das Liebesspiel begann.
„Nun, Sophie…“ begann Lok dann verlegen zu sprechen, „Ich müsste Lügen, wenn ich sagen würde, dass es mir nicht gefallen hat. Eher im Gegenteil. Ich habe es wirklich in vollen Zügen genossen.“
Dazu lächelte Sophie. Lok versuchte gar nicht erst es abzustreiten.
„Das glaube ich dir sofort, Lok. An der Uni gibt es Jungs, die würden morden um mit dir tauschen zu können. Es gibt bestimmt nicht wenige, die sich Mari zur Freundin wünschen.“
„Nun… um ehrlich zu sein, war ich auch einer davon.“ dieses Geständnis von Lok überraschte Sophie nicht. Mari aber ebenfalls nicht. Es zeigte nur, dass Lok sich zwar nicht an sie erinnern konnte, aber seine Gefühle für sie wiedererwacht waren.
„Kann ich mir gut vorstellen, Lok. Mari ist nun wirklich bei jedem Jungen an der Uni beliebt. An zweiter Stelle stehe ich.“ Dazu kicherten beide Mädchen.
„Meine starken Gefühle für Mari kamen nicht nur von unserer gemeinsamen Vergangenheit, sondern auch daher, dass Mari mir, wenn ich Krank war auch immer den Unterrichtsstoff von der Uni gebracht hat und mir sogar von Zeit zu Zeit Nachhilfe gab. Ohne ihre Hilfe, wäre ich möglicherweise durch einige Prüfungen gerasselt.“
So sah Lok zu beiden Mädchen, „Und es gibt genug Gerüchte, die besagen, dass ihr vom anderen Ufer wärt.“ Auf diese Worte von Lok, lachten beiden Mädchen.
„Die Gerüchte kenn wir bereits, Lok.“ Meinte Mari vergnügt, „Aber gerade du solltest jetzt doch wissen, dass an diesen Gerüchten nichts dran ist.“
„Ja, das stimmt, Mari. Deine Lippen auf meinen. Deine nackten Brüste unter meinen Händen und das angenehme Gefühl unserer Vereinigung. Ich meine das alles sogar jetzt noch spüren zu können. Vor allem, da dies in den letzten Tagen, wo wir alleine waren, mehrmals geschah. Aber…“ damit sah Lok immer noch mit stark geröteten Wangen und einem verlegenen Blick zu Sophie, „Dass du das alles mitbekommen und uns vielleicht sogar beobachtet hast, Sophie, ist mir dann schon peinlich.“
„Kann ich gut nachvollziehen. Ich würde auch nicht wollen, dass ich von jemandem beobachtet werde, wenn ich gerade Sex habe. Aber du solltest wissen, dass Mari mich vorher informiert und darum gebeten hat. Schließlich musstet ihr den Zauber ja irgendwie wieder loswerden, da wir nicht wussten, ob der Zauber von alleine verschwindet oder dieser auf euch haften bleibt.“
Jetzt wusste Lok, wieso Sophie so gut Bescheid wusste. Aber er hatte gar nicht mitbekommen, dass Sophie anwesend war. Vermutlich hatte sie sich mithilfe eines Zaubers getarnt. Allerdings vermutete Lok, dass Sophie dennoch trotzdem hochrote Wangen gehabt haben muss. So etwas sah man schließlich nicht jeden Tag.
„Ob es Akio wohl genauso ergangen ist wie uns?“ fragte Lok dann leise. Mari und Sophie hörten es aber dennoch.
Mari antwortete daraufhin, „Nun ja… Laut meiner Mutter… hat Akio sich in seinem Zimmer eingesperrt und wollte warten, bis der Fluch abklingt. Er hatte wohl Angst, dass er den Mädchen dabei ihre Kleider vom Leib reist und ungeschützt über sie herfällt. Akios Mutter hat daraufhin sogar Flora um Hilfe gebeten. Die kam zu dem Schluss, dass es am einfachsten sei, wenn Akio Aphrodite nachgeben würde. Floras Tochter, Yuuka, übernahm das daraufhin. Diese gestand dabei, dass Akio ihr einst das Leben gerettet hat und sie sich dabei in ihn verliebte, trotz der Tatsache, dass ihre beiden Familien zu den 5 großen Familien gehören und dementsprechend seit Jahrhunderten verfeindet sind. Yuuka hat dann einfach Akios Zimmer aufgesucht, sich vor ihm ausgezogen und fing an mit ihm zu flirten und ihn zu verführen. Als Akios Widerstand gebrochen war, bekam er die ganze Wucht von Aphrodites Zauber mit voller Kraft zu spüren. Flora soll dabei sogar mit einem Lächeln zugesehen und Akio zu seinem guten Fang gratuliert haben, wobei sie Yuuka und Akio dabei sogar noch Tipps gegeben haben soll. Zwischendurch hat Yuuka mit Akio auch den Meister-Diener-Vertrag geschlossen.“
„Damit herrscht zwischen den Familien Hakurai und Kairei jetzt wohl Frieden.“ Schlussfolgerte Sophie.
Mari nickte dazu, „Ja. Das wurde auch langsam Zeit. Dieser ewige Krieg, wird auf Dauer für uns alle Anstrengend. Auch in friedlicheren Zeiten, weil es sogar dann immer wieder zu Auseinandersetzungen kommt.“
„Das hört man gerne. Kriege bringen nie etwas Gutes.“ Kam es dann von Lok, „Nur Leid. Aber, Sophie…“ damit sah Lok die Casterwill-Erbin an, „Hast du als ich mit Mari… Als Mari und ich… naja… Hast du zumindest etwas herausgefunden?“ damit wollte Lok eigentlich das Thema wechseln. Man bemerkte sofort, dass Lok so seine Schwierigkeiten damit hatte, dieses Thema, Sex, direkt anzusprechen.
Ja, seine Gefühle für Mari waren echt und auch der Sex mit ihr hatte ihm gefallen. Dies hatte er auch zugegeben. Aber darauf angesprochen zu werden, war dem Studenten und Sucher-Anfänger dann doch peinlich. Dies bemerkten auch die beiden Mädchen. Dennoch antwortete Sophie dann, die dieses Thema auch gerne abschließen möchte.
„Ich habe natürlich geschaut, ob es irgendwelche Zauber gibt. Irgendetwas musste es schließlich geben. Am ehesten hätte ich eigentlich mit irgendeinem betörendem oder aphrodisierendem Zauber gerechnet. Gefunden habe ich allerdings einen anderen Zauber.“ Jetzt waren Mari und Lok neugierig.
„Und was für ein Zauber, Sophie?“ fragte Mari direkt nach, „Wir beide hatten bisher noch nicht die Möglichkeit, uns näher darüber zu unterhalten. Ich will nämlich auch wissen, mit was für einem Zauber Lok und ich von unserer Liebesgöttin belegt wurden, die es dabei wohl ein wenig zu gut meinte. Verstehe mich nicht falsch, Sophie. Ich habe dennoch jeden Augenblick genossen.“
Sophie lächelte, während sie durchaus bemerkte, dass sich auf den Wangen von Mari auch ein Rotschimmer bildete, genauso wie sich der Rotschimmer auf den Wangen von Lok verstärkte.
„Ich habe mir meinen ersten Ausflug dabei anders vorgestellt, Mari.“ Warf Lok dann ein.
Dieser hatte nun die Aufmerksamkeit beider Mädchen.
„Lok…“ ergriff seine verlobte hierbei das Wort, „Sei froh, dass es so endete. Sophie und ich hatten damals nicht so viel Glück wie wir beide.“
„Mari hat recht.“ Übernahm Sophie hier, „Wir landeten damals im Krankenhaus.“
Dies Worte hatten gesessen.
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Sophie wandte sich dann aber an Mari, „Nun, Mari… Was den Zauber betrifft… ich weiß nicht, wie ich dir das am besten erzählen soll. Der Zauber ist so eine Art Fernzünder.“
„Ein Fernzünder?“ fragte Lok dann nach, „So wie ein Fernzünder für eine Bombe, wie in Action-Filmen?“
Sophie nickte dazu, „Richtig. Ich habe von diesem Zauber bisher nur Gerüchte gehört. Mit diesem Zauber platzierst du einen Zauber auf einer Person oder einem Objekt, welchen du dann aus weiter Entfernung Manuell aktivieren kannst. Das kann einmalig sein, wonach sich der Zauber aufhebt oder auch bestehen bleiben, wodurch man den Zauber immer und immer wieder aktivieren kann. Allerdings kannst du den Zauber nicht einfach ändern. Es bleibt immer der gleiche.“
An dieser Stelle übernahm Mari das Wort, „Aber wie wir bei uns gesehen haben, kann der Zauber auch eigenständig agieren, fast so, als hätte der Zauber einen eigenen Willen bzw. ein Bewusstsein, oder aber das Bewusstsein oder den Willen seines Schöpfers. Es ist also ein sehr hochrangiger Zauber. Wenn die Inschriften für diesen Zauber irgendwo im Tempel der Aphrodite verborgen waren, ist es kein Wunder, dass Aphrodite ihren Tempel so schützt. Dieser Zauber ist extrem mächtig.“
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„Sehe ich auch so, Mari.“ Fügte Sophie ein, „Du kannst damit einen Zauber auf deinem Gegner platzieren und diesen dann irgendwann in beliebiger Entfernung und zu einem beliebigen Zeitpunkt aktivieren und so Zwietracht unter deinen Gegnern sähen oder massive Zerstörung anrichten. Dann, wenn man es am wenigsten erwartet oder wenn es am wenigsten passt. Zum Beispiel mit einem Selbstzerstörungs- oder Selbstmord-Zauber. Dann gibt es auch keine Spuren mehr, dass der Zauber von außer aktiviert wurde.“
So sah Sophie dann zu Mari.
„Ihr beide wurdet dabei vermutlich vom Zauber Gefühlsrausch betört. Dieser Zauber berauscht die Personen mit einigen Gefühlen. Vertrauen, Freundschaft, Geborgenheit, Liebe und Leidenschaft. Das war es, was euch wiederfahren war. Gefühlsrausch kann dafür sorgen, dass die Titanen des Gegners oder auch er selbst, euch plötzlich als Verbündete sehen statt als Feinde. Ist der Zauber stark genug, kannst du damit sogar seine Erinnerungen täuschen, sodass dieser meint, euch schon länger zu kennen. Ich kann euch aber nicht sagen, ob der Zauber mittlerweile wirklich seine Wirkung verloren hat oder ob er sich derzeit nur ruhig verhälft, eben weil ihr in den letzten Tagen mehrfach freiwillig Aphrodites Willen gefolgt seid. Sei es auch nur, damit ich herausfinden konnte, was genau das für ein Zauber ist.“
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„Dann…“ fragte Lok, „Kann es sein, dass uns der Zauber später wieder überwältigt?“
„Das werden wir später erfahren, Lok. Dann wissen wir, wie sich der Zauber mit dem Meister-Diener-Vertrag verträgt.“ Waren Maris einfache Worte. Es war sehr offensichtlich, dass Mari sich nicht davor fürchtete.
Lok sah dies allerdings anders. Seine Wangen waren nach wie vor Rot, doch lächelte er. Erneut kam ihm vor Augen, was er aufgrund von Aphrodite und dem Zauber Gefühlsrausch, in den letzten Tagen alles mit Mari gemacht hat. Für Lok stand fest, er war definitiv stärker von Gefühlsrausch betroffen als Mari. Wesentlich stärker. Die Rothaarige hatte ihr vorhaben der letzten Tage ja schließlich mit Sophie abgesprochen und sich ihm folglich freiwillig hingegeben. Lok hoffte dabei sehr, dass der Zauber mittlerweile verflogen war. Er fühlte sich bei dem Gedanken über Mari herzufallen gar nicht wohl. Bei diesem Gedanken kam er sich vor wie ein Perverser der eine wunderschöne Uni-Studentin vergewaltigt. So sehr es dieses Spiel auch genossen hat, auf diese weiße musste es zu keiner Wiederholung kommen.
„Es wird zwar nicht oft erwähnt, Lok.“ Sprach Mari dann an den einzigen Jungen in ihrer Gruppe gewandt, „Aber hat der Meister-Diener-Vertrag noch einen anderen Vorteil. Da du, als unser Meister, die absolute Autorität haben sollst, werden wir bis zu einem gewissen Grad vor Gedankenkontrollen geschützt, wobei das Ausmaß abhängig von unserer Beziehung zueinander ist. Dasselbe gilt im Übrigen auch für dich, damit niemand die Kontrolle über dich übernimmt, um Einfluss auf uns auszuüben. Allerdings kann ich dir nicht sagen, in wie weit uns dies vor dem Professor beschützen wird.“
„Kann ich verstehen.“ Sophie sah dabei zu Lok, genauso wie zu Mari, „Ich habe zwar von einigen Zaubern gehört, mit denen man andere Beeinflussen kann, aber nicht in diesem Ausmaß, wie es der Professor kann. Es daher also durchaus sein, dass der Professor uns dennoch zu einem gewissen Grad beeinflussen kann.“
„Sehe ich genauso. In der Rangliste von Takamagahara, die allen Suchenden anhängig von ihrer Stärke und ihren Fähigkeiten einen Rang zugeordnet hat, steht der Professor auf Rang S, also ganz oben. Dante Vail steht auf Rang A. Akio, dank der Sense des Shinigami, ebenfalls. Ohne diese wäre Akio vermutlich auch Rang B oder C.“
„Verstehe…“ hierbei bekam Lok ein Bild von den Fähigkeiten anderer Suchender.
„Aber… Was wird uns eigentlich beim Meister-Diener-Vertrag erwarten?“ fragte Lok kurz darauf. Er hatte irgendwie eine Vorahnung.
„Es viel simpler und unschuldiger als du denkst, Lok.“ War Mari einfache Antwort, „Denk doch einmal nach. Neulich, nachdem meine Mutter Akio und Sakura nach Hause begleitet hat, bevor ich meinen Plan mit Sophie abgesprochen habe, haben wir beide doch gemeinsam einen Film geschaut. Dabei habe ich mich dabei doch einfach an dich geschmiegt und meinen Kopf auf deiner Schulter abgelegt. Sophie hatte dich neulich zu einem Essen eingeladen, wobei sie am Ende auf deinen Schoss saß und dich mit dem Nachtisch fütterte. Oder wie wir 3 gemeinsam in meinem Bett geschlafen haben.“
„Mari hat recht, Lok.“ Fügte Sophie dabei hinzu, „Nicht alle Zauber enden so intim wie die von Aphrodite. Die ist wirklich ein Ausnahmefall. Unsere Liebesgöttin hat es da ein wenig übertrieben!“
„Wir machen uns später einfach einen schönen Abend.“ Dabei lächelte Mari so, wie sie es meistens tat, „Das ist auch schon alles. Aber…“ dabei sah Mari Lok nun verführerisch an, „Können wir gerne ernst machen, wenn du willst. An mir soll es nicht scheitern.“
Loks Wangen glühten auf diese Worte und ihren verführerischen Blick nun regelrecht. Sprach hier Mari oder aber Aphrodite durch ihren Zauber. Lok wusste es nicht. doch musste er sich wieder zurückerinnern. Die letzten Tage waren mit absoluter Sicherheit die aufregendsten und wildesten in seinem Leben gewesen. Und die intimsten.
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Lok drehte sich damit um.
„Da… schon wieder…“
Dies ging an den beiden Mädchen nicht spurlos vorbei. Mari und Sophie sahen daher nach ihm.
„Ist etwas, Lok?“ fragte Mari sofort nach.
„Ich meinte eben, ich hätte etwas gehört.“ War die schnelle Antwort.
Damit hörten alle genau hin.
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„Du hast recht!“ kam es von Sophie, „Ich höre es auch. Da kommt etwas!“
„Aber was?“ fragte Mari sofort, „Wir sind doch die einzigen innerhalb dieser Barriere. Wir sind doch die einzigen?“
„Ist das vielleicht die Organisation? Die wurden von Akio doch ebenfalls in diese Barriere versetzt.“ Warf Sophie ein.
„Was es auch ist...“ Sprach Lok dann nervös, „Es kommt näher! Und das ziemlich schnell!“
Alle 3 Studenten machten sich damit bereits für das, was da kommen würde.
W-S-H-H-H!!!
Dann kam die Quelle des Geräuschs. Es war aber nicht die Organisation. Genau betrachtet, war es nicht einmal ein Mensch. Es war ein Titan.
„Das Ding ist ja riesig! Was für ein Titan ist das?“ fragte Lok direkt.
„Sieht nach einem Seeungeheuer aus.“ War Maris schnelle Antwort, „Davon gibt es so viele verschiedene Geschichten!“
„Damit hätten wir rechnen müssen.“ Waren Sophies Worte, „Der Eingang ist nicht ohne Grund unter Wasser versteckt!“
Tatsächlich hatte dieser blaue Titan wirklich Ähnlichkeit mit einem Seemonster. Der Körper war lang und stromlinienförmig. Am Kopf besaß dieser 2 Korallenähnliche Hörner. Dabei besaß dieser Titan 4 Arme mit krallen, an denen sich flügelartige Flossen befanden. Weitere solcher Arme mit Flossen, jedoch deutlich kleiner und ohne Krallen, befanden sich weiter hinter am Körper. An Ende seines Körpers befanden sich dabei nur solche Flossen.
Doch sollten die Suchenden nie dazu kommen, den Titanen zu scannen. Dieser näherte sich extrem schnell. Dabei riss der Titanen auch noch sein Maul auf.
„Kugelblitz!“
„Kältestrahl!“
„Kältestrahl!“
Mit diesen Zaubern griffen sie den Titanen an. Diesen trafen sie zwar auch, aber zeigten die Angriffe keine große Wirkung wie die Suchenden nun bemerken mussten. Um den Titanen bildete sich dabei ein Sturm aus Wasser, welche wie ein Tornado um ihn herumströmte. Damit griff er die 3 Studenten an, bzw. er wollte es, wenn Mari nicht schnell reagieren würde.
„Aigis!“ rief die Rothaarige. Damit erschien aus dem Licht ihres Amuletts ein Mädchen im Teeangeralter. Dies war etwa so alt wie Aiko, Sakura und Miya, wie Lok schätzen würde. Dieses Titan-Mädchen besaß dabei lange schwarze Haare und violette Augen und trug ein helles Kleid. An den Schultern war dieses jedoch leicht gepanzert. Ihre Kniestrümpfe waren dies ebenfalls. Das besondere dabei war jedoch, dass diese vor sich einen riesigen Schild hielt.
Während Aigis ihre Arme nach vorne hielt, schwebte dort der Schild, auf den nun der Titan traf. Der Schild erwies sich dabei als extrem stark, sodass diese den Angriffen den Titanen leicht standhalten konnte. Der Titan jedoch, brüllte einmal laut. Daraufhin, wurde er Sturm des Wassers um seinem Körper nun wesentlich stärker. Als dies geschah, drückte es sich mit Gewalt und roher Kraft durch. Aigis Schild hielt zwar, doch die pure Kraft, mit der der Titan sich durchdrückte war zu viel für Aigis, sodass Aigis, Lok, Mari und Sophie von diesem Titanen weggeschlagen wurden.
Dies erkannte man dabei sogar an der Wasseroberfläche.
Das war es dann auch schon. Hoffe doch, dass es euch dennoch gefallen hat. Über eure Meinungen, würde ich mich sehr freuen. Bis zum nächsten Kapitel.