Vergangenheit
Weihnachten, das Fest der Liebe?!
„Jemand sagt was“
-Jemand denkt-
Aus Namis Sicht geschrieben
Prolog
Vergangenheit
Schnee viel still und langsam auf die Erde, alles war festlich Geschmückt, der Duft von Plätzchen lag in der Luft.
Wie ich diese Zeit im Jahr doch hasste.
Immer wieder Erinnert es mich an das Weihnachten vor drei Jahren.
Flashback
Ich war gerade dabei den Baum zu schmücken als mein Freund in unsere Stube kam. Ich lächelte ihn an und wollte gerade zu ihm gehen, als er mich ernst ansah. So kannte ich Law gar nicht. Wir waren seit unserer Kindheit befreundet und mit 15 Jahren wurden wir auch ein Paar. Das ist jetzt fünf Jahre her und diesen Blick hatte er noch nie mir gegenüber aufgesetzt, so ernst, so Gefühlslos.
„Wir müssen reden“,
sagte er damals zu mir.
An den Tag hatte er mir gesagt, dass er mich nicht mehr liebt, sondern Bonny.
Sie, ausgerechnet meine beste Freundin und das einen Tag vor Weihnachten.
Ich konnte in diesen Moment nichts sagen. Tränen bildeten sich in meinen Augen. Stumm ging ich an ihm vorbei, nahm meine Jacke und war verschwunden.
Gedankenverloren lief ich durch die dunklen Straßen, ohne darauf zu achten wo ich hinlaufe. Plötzlich fand ich mich in einer Gasse wieder, die ich nicht mal am Tag betreten würde.
Gerade als ich mich umdrehen wollte packte mich jemand am Handgelenk.
„Na süße, wo willst du denn so schnell hin, leiste mir doch etwas Gesellschaft“
Panik stieg in mir hoch, ich schrie und schlug um mich, aber alles half nichts, er war einfach zu Stark.
„Hey, lass sie sofort los“
Ehe ich mich versah, lag der Typ KO auf dem Boden.
Langsam Blickte ich auf um mich bei meinem Retter zu bedanken.
Ein Junge ca. mein Alter mit schwarzen Haaren und eher untypisch zu dieser Jahreszeit, mit einem Strohhut auf dem Kopf, lächelte mich an.
„Ist bei dir alles OK?“
Ich war immer noch etwas verwirrt, bei dem was gerade passiert ist, fand meine Stimme aber schnell wieder.
„Ja, bei mir ist alles OK dank dir“
Er lächelte mich immer noch an.
„Da bin ich ja beruhigt, ein Mädchen wie du sollte nachts nicht in so einer Gegend spazieren gehen. Ich muss auch schon wieder, Tschau“
Und schon war er weg, ich wollte noch nach seinem Namen fragen, aber so schnell konnte ich nicht reagieren.
Flashback Ende
Gegenwart
Gegenwart
„Nami, kommst du mal bitte“
Das rufen meines Namens holte mich aus meiner Erinnerung.
Noch immer sahs ich am Fenster mit einer Tasse Orangentee und beobachtete den Schnee.
„Ich komme gleich“
Ich stelle meinen Tee zur Seite und ging zu Nojiko in die Küche. Sie backte schon den ganzen Tag Plätzchen und unsere Küche ähnelte eher einem Schlachtfeld als einer Backstube. Im Gegensatz zu mir liebte sie Weihnachten.
Jedes Jahr aufs neue versuchte sie mich zu dieser Jahreszeit auf zu heitern. Weihnachtsmärkte, Shoppingtouren in den bunt Geschmückten Geschäften und das schmücken unserer Wohnung. Ich wollte mich ja freuen, aber der Schmerz in meinem Herzen war einfach zu groß.
„Ich räume das nachher aber nicht auf“
Mit ihren typischen Hundeblick und Schmollmund zauberte sie selbst mir ein kleines Lächeln auf die Lippen. Noch zwei Tage bis Weihnachten und bei uns herrscht das reinste Chaos.
Nojiko will dieses Jahr alles perfekt machen. Ihr Freund Ace, mit dem sie seit zwei Jahren zusammen ist feiert dieses Jahr Weihnachten mit uns und bringt seinen kleinen Bruder Ruffy mit. Letztes Jahr konnten sie nicht zusammen feiern, da Ace in Chicago bei seinem Bruder gefeiert hat. Ruffy war die letzten drei Jahre dort um zu Studieren. Aber jetzt wo er seinen Abschluss gemacht hat, ist er wieder nach New York zurück gekommen um sich hier Arbeit zu suchen, zum großen vergnügen von Ace. Er hat immer mit einer Begeisterung von ihm gesprochen und meinte nur dass er mir bestimmt gefallen würde und zwinkerte mir zu.
Als ob mir einer gefällt den ich nur vom reden her kenne.
„Nami, ich brauche noch einige Kleinigkeiten, würdest du nochmal schnell in den Supermarkt gehen?“
Ein Seufzer konnte ich mir nicht verkneifen, willigte dann aber ein.
Schnell habe ich mich angezogen und schon war ich unterwegs.
In der Zwischenzeit hat es auch aufgehört mit schneien. Unsere Wohnung war zum Glück nicht weit vom Supermarkt entfernt, nur schnell durch den Park.
Immer wenn ich im Winter durch den Park gehe erinnere ich mich daran wie sich Nojiko und Ace kennen gelernt haben.
Zwei Jahre ist das jetzt schon her. In der Mitte des Parks ist ein großer See, der im Winter immer als Eisbahn dient. Nojiko geht da jedes Jahr mit ihrer besten Freundin Rebecca hin und besagtes Jahr hatte Ace dort ausgeholfen. Als sie sich zum ersten Mal gesehen haben, hatte es sofort gefunkt, dass waren jedenfalls ihre Worte. Es war Liebe auf den ersten Blick und ich finde die beiden passen super zusammen. Insgeheim wünschte ich mir auch so ein Glück zu haben, aber an wunder glaubte ich schon lange nicht mehr. Ich weiss nicht ob jemanden wieder so vertrauen kann wie Law, zu groß ist meine Angst das ich Enttäuscht werde.
Ich weiss auch das die beiden gerne zusammen ziehen würden, aber sie bringt es nicht übers Herz mich alleine zulassen. Ich habe ihr schon oft gesagt dass es für mich OK ist, aber sie möchte warten bis ich jemanden an meiner Seite habe.
Als ich am Supermarkt angekommen bin, traf mich fast der Schlag, so viele Menschen auf einmal, da muss es etwas Gratis geben. Ich drängelte mich durch die Massen und bekam zum Glück alles was auf meinem Zettel stand. An der Kasse dauerte es länger als der Einkauf selber. Jedes Jahr dasselbe. Endlich war ich dran, nur noch alles einpacken und ab nachhause. Gerade als ich gehen wollte Ruft jemand meinen Namen. Als ich mich nach der Person umsah, erblickte ich Ace an der Neben Kasse.
„Hey Nami, na machst wo noch Weihnachtseinkäufe?“
Wie immer setzte er ein Lächeln auf. Wie kann ein einziger Mensch nur immer so gute Laune haben.
„Ja, Nojiko brauchte noch etwas für ihre Plätzchen. Aber was machst du eigentlich hier, du wohnst doch in einem ganz anderen Viertel?“
Ob er zu uns wollte? Aber er sagt eigentlich immer Bescheid wenn er vorbei kommt.
„Ich habe Ruffy besucht, er wohnt vorüber gehend bei einem Kumpel bis er was Eigenes hat“
„Ach so“, zu mehr war ich nicht im stande.
„Ich muss dann auch los sonst verpasse ich die U-Bahn, grüß Nojiko von mir“
„Ja, mach ich“
Gerade als er verschwunden war, drehte er sich nochmal zu mir um.
„Ach übrigens, mein kleiner Bruder freut sich schon auf dich. Ich habe viel von dir erzählt, auch das du Single bist“
Dabei grinste er mich nur an und schon war er weg.
Ich merkte wie meine Wangen anfingen zu glühen. Na toll am Ende ist das irgendeiner der denkt er ist was besseres weil er Studiert hat und kann jede Frau um den Finger wickeln. Obwohl von den Erzählungen her scheint er ganz Nett zu sein. Naja in zwei Tagen werde ich es schon erfahren.
Zuhause angekommen wurde ich schon erwartet.
„Na endlich, warum hat das denn so lange gedauert?“
Na Hallo, zwei Tage vor Weihnachten weiss doch jeder das die Menschen verrücktspielen.
„Der Supermarkt war ziemlich voll und dann habe ich noch Ace getroffen, er hatte Ruffy besucht. Ich soll dich lieb von ihm Grüßen. Er meinte auch das sich Ruffy schon sehr auf mich freut, weisst du etwas darüber“
Mit hochgezogener Augenbraue wartete ich auf eine Antwort ihrer Seite. Aber mehr als ein grinsen war nicht drin.
„Du weisst dass ich nicht verkuppelt werden will“
Später erzählte sie mir, dass er viel von uns erzählt hat, was ich ja schon wusste, Ruffy jedoch mehr von mir wissen wollte. Was ich arbeite und was meine Hobbys sind.
Langsam wurde es dunkel draußen und nachdem wir die Küche gesäubert hatten, bestellten wir uns noch eine Pizza, denn zum kochen hatte heute keiner mehr Lust. Beim Abendessen hatte Nojiko mir noch gesagt das sie morgen nochmal in die Firma musste. Das passte mir ganz gut da ich mich eh mit Vivi treffen wollte. Wir arbeiten zusammen im selben Kindergarten und sind dadurch gute Freundinnen geworden. Außerdem ist sie eine der wenigen die von der Überraschung für Ace und Nojiko bescheid weiss.
Die letzten Vorbereitungen
Kapitel 2
Die letzten Vorbereitungen
Das Klingeln meines Weckers verriet mir das es schon wieder morgen ist. Nur noch einen Tag und schon ist Weihnachten. Es war gerade mal acht Uhr morgens als ich meine Beine aus denn Bett schwang. Schnell ging ich ins Bad um mich fertig zu machen. Vivi hasst Verspätungen und ich wollte sie heute nicht sauer erleben. Als ich fertig war, ging ich in die Küche um etwas zu Essen. Zu meiner Überraschung war das Frühstück für mich schon fertig. Eine Kanne Kaffee und belegte Brötchen standen auf den Tisch, Nojiko ist einfach die beste, sie weiss das ich ohne Kaffee zu nichts zu gebrauchen bin. Gerade als ich mir Kaffee ausschenken wollte, zog ein Zettel meine Aufmerksam auf sich.
„Hallo Schwesterherz, ich komme heute so gegen sieben nachhause, ich bringe uns was leckeres mit, vielleicht Sushi, dass magst du doch so sehr.
Kuss, Nojiko“
Sie ist echt die beste. Nachdem ich mein Frühstück verputzt hatte machte ich mich auch schon auf den Weg. Da Vivi nur zwei Straßen von uns weg wohnte hatte ich es nicht weit, dass war für uns auch sehr positiv da wir dadurch oft Fahrgemeinschaften machen konnten, auch wenn wir Langeweile haben, treffen wir uns einfach um zu quatschen und abhängen, was bei uns zweien so viel heißt wie Shoppen gehen.
Vivi lebt mit ihrem Verlobten Corsa zusammen. Sie kennen sich schon seit dem Kindergarten und dieses Jahr zum Valentinstag hat er um ihre Hand angehalten. Vivi hat natürlich sofort Ja gesagt. Ich freue mich für sie und das Beste daran ist sie hat mich gefragt ob ich ihre Trauzeugin sein möchte, was ich natürlich nicht abschlagen konnte.
Corsa ist Immobilienmakle, das war auch ein Grund warum ich mich heute mit Vivi treffen wollte. Ich möchte Nojiko zu Weihnachten mit meiner eigenen Wohnung Überraschen. Zum ersten dass sie endlich mit Ace zusammen ziehen kann und zum zweiten will ich wieder auf eigenen Beinen stehen. Daher habe ich Corsa gebeten mir eine schöne Wohnung in der Nähe zu suchen. Nach Vivi ihrer Aussage werden wir heute drei Wohnungen besichtigen, da Corsa andere Termine hat, gab er Vivi die Schlüssel. Ich hoffe eine gefällt mir und das ich im Frühjahr umziehen kann. Ich möchte nächstes Jahr einfach neu anfangen und meine eigene Wohnung ist da schon mal ein Anfang. Als ich bei Vivi ankam, wartete sie bereits auf mich und winkte mir zu. Ich bin froh eine Freundin wie sie zu haben, wir können einfach über alles reden.
„Hallo Nami, schön das es noch geklappt hat. Corsa hat drei schöne Wohnungen rausgesucht, eine wird dir bestimmt gefallen. Wenn du willst können wir gleich los“
Ich nickte nur und schon ging es los.
Die ersten zwei Wohnungen waren der totale Reinfall. Laute Nachbarn, Straßenlärm und das schlimmste in der zweiten Wohnung war ein Hausmeister der einen förmlich mit den Augen auszieht -würg-. Ich hab die Hoffnung schon aufgegeben, aber aller guten Dinge sind drei.
Endlich waren wir in der dritten und letzten Wohnung. Die Lage war perfekt, direkt am Park und gleich gegenüber von Vivi ihrer Wohnung. Als wir die Wohnung betreten haben, fingen meine Augen an zu funkeln. Sie war wunder schön. Es war eine drei-raum-Wohnung die über zwei Etagen geht. Im unteren Bereich gab es rechts neben dem Eingang eine Einbauküche, gerade hin war ein schöner Essbereich und links war das Wohnzimmer. Immer oberen Bereich gab es ein riesiges Bad mir Eckbadewanne, ein Schlaf- und Gästezimmer sowie ein begehbarer Kleiderschrank.
Unten im Essbereich gab es noch einen großen Balkon mit Blick auf den Park.
„Und was sagst du? Kann ich Corsa Bescheid geben das er den Vertrag fertig macht“
Mit einem Siegessicheren lächeln schaute sie mich an.
„Ja, er kann den Vertrag fertig machen. Die Wohnung ist Perfekt“
Wir wollten gerade die Wohnung verlassen als uns ein Mann mit grünen Haaren entgegen kam, als er kurz aufschaute hatte ich das Gefühl, dass ich ihn irgendwo schon mal gesehen habe. Er grüßte uns kurz und fragte ob einer von uns hier einziehen möchte. Ich sagte das ich nächstes Frühjahr einziehen werde.
„Na dann auf gute Nachbarschaft, ich heiße übrigens Zorro“
Er lächelte uns an als er das sagte.
„Ich heiße Nami und das ist meine Freundin Vivi, schön schon mal jemanden kennen zu lernen, wir müssen dann auch weiter schöne Weihnachten“
Und schon waren wir verschwunden. Mir ging einfach nicht aus dem Kopf woher ich ihn kenne, der Name sagt mir auch nichts. Ist ja auch egal.
Als wir wieder auf der Straße wahren, war es bereits nach eins und wir bekamen langsam Hunger also beschlossen wir eine Kleinigkeit zu essen bevor wir nochmal auf den Weihnachtsmarkt gehen. Unser Lieblings Restaurant lag direkt am Weihnachtsmarkt, also beschlossen wir dort etwas zu essen.
Als wir dann auf den Weihnachtsmarkt waren kam uns schon der Duft von Glühwein, Zimt und Gebrannten Mandeln entgegen. Vivi Liebte den Weihnachtsmarkt, sie war da immer wie ein kleines Kind, sie ging an jeden stand und schaute sich alles an, man könnte ja noch etwas erhaschen. Heute war der letzte Tag wo er aufhatte, also genieße ich ihn auch nochmal. Als erstes zog mich Vivi an einen Hutstand, sie meinte schon immer das mir Hütte stehen. Als ich mir die Exemplare so angeschaut habe stach ein Hut richtig hervor, es war ein orange farbener Cowboy Hut mit einem lächelnden und einem traurigen Smileys, sofort dachte ich dabei an Ace, der würde ihm bestimmt gut stehen. Erst jetzt viel mir auf das ich noch gar keine Geschenke habe, bis das für Nojiko mit meiner neuen Wohnung. Aber irgendetwas brauchte ich noch. Schnell kaufte ich den Hut für Ace und schon ging es weiter. Jetzt brauchte ich noch was für Vivi, was sie sich am besten hier aussuchen soll, da findet sie auf jeden Fall etwas, für Nojiko und natürlich auch eine Kleinigkeit für Ruffy, immerhin will ich nicht mit leeren Händen da stehen. Aber was schenkt man einer Person die man nur vom reden her kennt. Ace sagte mal das er ein richtiger Fresssack ist, das liegt wohl in der Familie, immerhin haut Ace auch gut rein. Als Nojiko ihn mal zum Essen eingeladen hat, ist sie fast Pleite geworden, soviel hat er verschlungen. Bei dem Gedanken musste ich kurz lachen worauf mich Vivi seltsam anschaute.
„Was ist denn jetzt auf einmal so witzig?“
Immer noch schaute sie mich verdutzt an.
„Ich musste nur gerade daran denken wie Nojiko das erste Mal Ace zum Essen eingeladen hatte, wo sie noch nicht wusste wie verfressen er ist“
Jetzt musste auch Vivi lachen, immerhin wusste sie was Ace alles so verschlingen kann.
Trotzdem weiss ich immer noch nicht was ich kaufen könnte. Als ich so nachdachte erblickte ich im Augenwinkel einen Stand mit Schneekugeln.
„Vivi, schau mal vielleicht kann ich Ruffy eine Schneekugel schenken. Das passt doch irgendwie zu Weihnachten“
Also gingen wir zum Stand und ich suchte eine schöne Kugel mit dem Willis Tower aus. Das wird ihn bestimmt an seine Zeit in Chicago erinnern. Gerade als ich sie bezahlen wollte, fragte mich die Verkäuferin ob die Kugel für einen besonderen Menschen ist und sie etwas eingravieren soll. Sofort viel mir der Letzte Satz von Ace im Supermarkt ein und ich wurde leicht Rot.
„Mein kleiner Bruder freut sich schon auf dich“
Komisch, irgendwie freue ich mich Ruffy kennen zu lernen.
„Ja, könnten sie Ruffy drauf schreiben und einen?“
Sofort machte sie sich an die Arbeit es dauerte auch nicht lange und sie war fertig. Mir gefiel die Kugel sofort. Vivi war in der Zeit an einen anderen Stand gegangen zum Glück, so konnte ich ihr noch eine Schneekugel mit dem Eifelturm kaufen und lies /Für Vivi, du bist die beste/ eingravieren. Jetzt brauchte ich nur noch etwas für Nojiko, ich wollte dass es etwas persönliches ist, etwas was Man nicht in jeden Laden findet. Als ich Vivi davon erzählt habe, wusste sie genau wo hin ich sollte. Also schleppte sie mich an einen Stand, wo man seinen eigenen Schmuck zusammen stellen konnte. Ich suchte mir eine schöne Kette aus mit einem Herz und lies auch hier etwas eingravieren /A+N/ und dazu ein Bettelarmband mit verschiedene Anhängern, eine Orange, ein Herz, eine Rose und die Freiheitsstatur. Ich lies es auch gleich schön einpacken und schon ging es weiter. Ich freue mich das ich für alle so schnell was gefunden habe.
Vivi und ich gingen dann noch zur Shoppingmeile und nach mehreren Stunden Dauer Shopping, wobei meine Kreditkarte schon glühte, verabschiedeten wir uns voneinander.
Als ich Zuhause war, war Nojiko noch nicht da. Als ich auf die Uhr schaute war es gerade sechs Uhr, das heißt ich habe noch eine gute Stunde bis sie kommt. Genug Zeit um meine Geschenke für Ace, Vivi und Ruffy einzupacken. Als ich fertig war deckte ich noch den Tisch und machte mir danach noch eine Tasse Tee. Es dauerte nicht lange und ich hörte wie ein Schlüssel im Schloss umgedreht wurde und schon hörte ich meine Schwester.
„Hallo Nami“
Sagte sie und grinste mich an als sie in die Stube kam.
Wie versprochen hatte sie Sushi mitgebracht und extra für mich Orangen. Wie ich diese Frucht liebe. Nachdem wir mit essen fertig waren haben wir noch lange geredet. Sie hat mir erzählt was heute auf Arbeit los war. Ich muss sagen als Autoverkäuferin wird es nicht so schnell langweilig. Ich habe ihr auch erzählt dass ich mich mit Vivi getroffen habe, aber natürlich nichts von meinen Überraschungen. Langsam wurde ich müde, kein Wunder es war bereits nach elf. Unfassbar wie man die Zeit vergessen kann wenn man in einem Gespräch vertieft ist. Also Stande ich auf um mich zu verabschieden.
„Gute Nacht Nojiko, ich gehe dann mal ins Bett“
Sie wünschte mir auch eine gute Nacht und räumte noch etwas auf. Gerade als ich auf den Flur gehen wollte, drehte ich mich nochmal kurz um.
„Weisst du Nojiko, ich freue mich schon richtig auf morgen“
Und schon war ich verschwunden. Das Lächeln was meine Schwester auf den Lippen hatte, konnte ich nicht mehr sehen.
Eine große Überraschung
Kapitel 3
Eine große Überraschung
Die ersten Sonnenstrahlen fanden ihren weg in mein Zimmer und Kitzelte mich an der Nase, wodurch ich auch aufgewacht bin. Der Blick auf meinen Wecker verriet mir, dass es gerade mal acht Uhr war. Eigentlich hasste ich diesen Tag im Jahr, aber heute war es irgendwie anders, ich freue mich richtig und der Satz von Ace geht mir nicht mehr aus dem Kopf.
„Mein kleiner Bruder freut sich schon auf dich“
Immer und immer wieder ging ich den Satz durch, warum weiss ich nicht und warum er das gesagt hat noch weniger. Er kennt mich doch nur durchs hören und vielleicht von Bildern. Da fällt mir ein ich habe noch nie ein Bild von Ruffy gesehen.
Plötzlich klopfte es an meiner Zimmertür und meine Schwester schaute leicht durch den Türspalt rein.
„Guten Morgen Schwesterherz und fröhlich Weihnachten“
Sagte sie zu mir und kam auf mich zu. Hinter ihrem Rücken versteckt sie irgendetwas und dabei grinste sie mich nur an.
„Ich habe eine Kleinigkeit für dich, ich hoffe es gefällt dir“
Sie überreichte mir das Geschenk und schnell packte ich es aus. Es war ein kleines Fotoalbum und als ich es durchblätterte musste ich grinsen. Bilder von uns als wir noch klein waren, mit unserer Ziehmutter, sowie Schulbilder und aktuelle. Von allen war etwas dabei. Mir kamen leichte Tränen und ich umarmte Nojiko so schnell das wir vom Bett gefallen sind. Wir verfielen in lautes Gelächter.
Nachdem ich mich im Bad fertig gemacht habe, gab es auch schon Frühstück. Ich fragte meine Schwester was noch alles gemacht werden musste.
„Also um drei kommen die zwei. Wir müssen noch den Tisch decken, das Abendessen vorbereiten, ich muss noch meine Geschenke einpacken und einer von uns beiden muss nochmal in den Supermarkt“
Dabei schaute sie mich bittend an. Bei ihren Blick konnte ich doch nicht Nein sagen.
Als ich fertig mit Frühstücken war habe ich mich schnell angezogen und bin mit dem Einkaufzettel von Nojiko los gegangen. Ich wusste schon jetzt was mich erwartet, eine Masse von Menschen die wegen zwei Feiertagen austickten und alles leer kauften, sie könnten ja verhungern. Wenn Nojiko gestresst ist, ist sie auch kein angenehmer Zeitgenosse, da sollte man schnell das Weite suchen.
Als ich im Park angekommen bin, zauberte die Sonne kleine Eiskristalle auf die Bäume. Es gab ein herrliches Bild von einer Schneelandschaft, schnell machte ich ein Foto und schickte es Nojiko.
Als ich im Supermarkt angekommen bin, wurde meine Befürchtung war, es war rappel voll.
Schnell holte ich alles was wir noch brauchten und schon konnte ich an die Kasse. Ich schaute mich nochmal um, nicht das Ace wieder irgendwo lauerte. Gerade als ich gehen wollte, ruft jemand meinen Namen und als ich mich umgedreht habe sah ich Zorro.
„Na Hallo, machst wo noch schnell ein paar Einkäufe?“
Ich hatte ganz vergessen das ich mal schauen wollte woher ich ihn kennen könnte, aber zu fragen schien mir blöd.
„Ja, meine Schwester brauchte noch etwas für unseren Besuch heute Abend. Ihr Freund und sein Bruder kommen zu uns“
Ich muss mich beeilen ich will Vivi noch mein Geschenk geben.
„Ist ja komisch, mein Kumpel und sein Bruder sind heute auch eingeladen. Weisst du er ist erst seit kurzen wieder in New York, er hatte drei Jahre in Chicago Studiert“
Ich schaute ihn mit großen Augen an. Jetzt weiss ich auch warum er mir so bekannt vor kommt. Als ich einmal bei Ace zuhause war, stand dort ein Foto mit vier Jungs, darunter Ace und Zorro die jeweils einen Fisch an der Angel hatten. Aber Ruffy war da nicht mit drauf, wahrscheinlich hat er das Bild geschossen.
„Zufälle gibt es, dein Kumpel und sein Bruder sind die gleichen die uns besuchen“
Grinste ich Zorro an.
Jetzt war es Zorro der mit großen Augen dastand.
„Jetzt weiss ich auch warum Ruffy immer so von dir geschwärmt hat, wenn er über dich geredet hat. Wenn er erfährt das du meine neue Nachbarin bist, wird er nicht so schnell ausziehen“
Ich wurde schon wieder wegen einem Typen den ich nicht kenne, leicht Rot. Warum schwärmt er so für mich und warum will er dann nicht so schnell ausziehen. Ich würde ihn das gerne noch fragen, aber ich habe keine Zeit mehr.
„Ich muss jetzt auch los, Nojiko wartet und eine Freundin wollte ich auch noch besuchen. Ich wünsche dir schöne Weihnachten“
Und schon war ich verschwunden, ich hörte noch Zorro ein /Ebenfalls/ hinterher rufen bis ich schließlich verschwunden war.
Als ich vor Vivi ihrer Wohnung stand klingelte ich schnell und schon vernahm ich die Stimme von Corsa.
„Hallo Corsa, ich bin es Nami ist Vivi zuhause?“
Ein Ja und das Klingeln des Türknopfes verriet mir das ich eintreten konnte.
Als ich oben angekommen bin, stand Vivi schon in der Tür.
„Ich hatte mit dir gar nicht gerechnet“
Klar sollte ja auch eine Überraschung sein.
„Ich wollte dir nur dein Weihnachtsgeschenk geben“
Ich holte die Schachtel mit der Schneekugel hervor und überreichte es ihr.
Schnell machte sie es auf und ihre Augen weiteten sich.
„Die ist ja wunderschön, danke Nami. Warte mal kurz ich habe auch eine Kleinigkeit für dich“
Sie drehte sich um und ging Richtung Schlafzimmer. Als sie wieder kam hatte sie ein längliches Paket in der Hand und gab es mir.
Als ich es aufmachte war darin eine Wunderschöne rote Bluse mit kleinen Totenköpfen und eine Schachtel Orangenpralinen. Sofort umarmte ich sie und bedankte mich.
„Das ist ja die Bluse die ich vor zwei Wochen im Schaufenster gesehen habe“
Vivi grinste mich nur an.
„Ich habe sie gleich am nächsten Tag gekauft, bevor sie weg ist“
Nochmals bedankte ich mich bevor ich wieder gehen muss.
„Danke nochmal aber ich muss jetzt auch wieder zu Nojiko, wir haben noch einiges vorzubereiten. Feiert noch schön und lass ich reich beschenken.
Sie nickte nur zum Abschied, da Corsa sie gerufen hat und schon drehte ich mich um und ging Nachhause.
Als ich in unserer Wohnung angekommen bin stieg mir schon der Duft von gebratenem Fleisch in die Nase.
In der Küche angekommen war Nojiko schon fast fertig und als ich alles verstaut hatte, deckte ich den Tisch in unserer Essecke und ging dann zu Nojiko. Ich machte den Kartoffelsalat und einen gemischten Salat für das Abendbrot und kümmerte mich dann und den Kaffee und das Gebäck. Nach dem wir fertig waren, ging Nojiko in ihr Zimmer um noch die Geschenke einzupacken. Da es gerade mal zwei war, hatten wir noch eine gute Stunde bis Ace und Ruffy kommen, also machte ich mir ein Tee und setzte mich mit einem Buch über Australien ans Fenster, es hat wieder angefangen zu schneien, irgendwie beruhigt es mich immer wieder wenn ich raus schaue und Schnee oder Regen fällt auf die Erde.
Ich war so in mein Buch vertieft das ich Nojiki gar nicht bemerkte wie sie in die Stube kam und mich angesprochen hat.
„Nami, Hallo ich rede mit dir“
Ich Blickte auf und sah sie fragend an.
„Ich habe dich jetzt dreimal gerufen, muss ja ein Interessantes Buch sein was du da liest“
Ich legte mein Buch zur Seite und schaute erst mal auf die Uhr.
„Scheiße, es ist ja kurz vor drei. Ich muss mich doch noch umziehen“
Nojiko konnte nur mit dem Kopf schütteln.
„Das habe ich versucht dir zu sagen, Ace hat mich angerufen das sie gleich da sind, er hat gerade Ruffy abgeholt“
Das heißt dass sie in ungefähr einer viertel Stunde da sind. Ich muss mich beeilen immerhin weiss ich nicht genau wann er angerufen hat. Schnell flitzte ich in mein Zimmer und war nach fünf Minuten auch schon fertig. Ich habe mir eine schwarze Röhren Jeans angezogen und die neue Bluse von Vivi, schnell noch etwas Lipp Glos und schon war ich fertig. Genau richtig, denn gerade Klingelte es an der Tür.
„Na Hallo ihr zwei, kommt erst mal rein. Ruffy ich freue mich dich mal persönlich kennen zu lernen, Ace hat schon viel über dich erzählt“
Nojiko kommt immer gleich auf den Punkt, naja da will ich die beiden auch mal begrüßen.
„Ich hoffe Ace hat nur die guten Sachen erzählt, sonst kann ich mich nicht mehr blicken lassen“
Ace kam mir schon mit Nojiko entgegen und drückte mich zur Begrüßung. Gerade als ich Ruffy begrüßen wollte, drehte er sich zu mir um.
„Du?“
Als er sich umgedreht hat bekam ich fast einen Schlag, das Gesicht würde ich überall wieder erkennen und vor allen den Strohhut. Der Junge der mich damals vor diesem Typen gerettet hat und warum grinst er mich so komisch an.
„Was meinst du denn mit /Du/ Nami, ihr kennt euch wo schon?“
Nojiko ihre frage holte mich aus meinen Gedanken. Antworten konnte ich dennoch nicht, zu sehr war ich noch geschockt. Zum Glück Antwortete Ruffy auf die Frage.
„Na kennen würde ich nicht so ganz sagen, bevor ich vor drei Jahren nach Chicago bin, habe ich abends noch im Museum ausgeholfen und auf dem Heimweg hörte ich Schreie aus einer Gasse und als ich nachgesehen habe war da ein Typ der deine Schwester am Handgelenk gepackt hat und sie in irgendeine Ecke schleppen wollte“
Endlich konnte ich mich aus meiner Starre lösen und antwortete weiter.
„Ja und Ruffy hat mir damals geholfen. Ich will nicht wissen was passiert wäre, hätte mir niemand geholfen“
Dankend sah ich Ruffy an.
„Waaaaas und sowas erfahre ich drei Jahre später, warum hast du nie etwas gesagt? Kein Wunder das du damals so komisch warst und ich dachte es hätte mit der Trennung von Law zu tun“
Ich blickte entschuldigend Nojiko an.
„Ich wollte dich nicht damit belasten und die Sache ganz schnell vergessen. Die Trennung und dann noch die Sache mit den Typen, ich musste das erst mal alles verkraften. Aber das Ace sein Bruder mein Retter von damals ist, dass kann ich immer noch nicht glauben“
Dabei Grinste ich Ruffy an, was er erwiderte.
„So jetzt aber genug geredet ich habe Hunger“
Typisch Ace der denkt nur an das eine.
Also setzten wir uns hin um Kaffee zu trinken. Nojiko ihre Plätzchen waren richtig lecker, selbst ich habe richtig rein gehauen. Wir haben uns über alles Mögliche unterhalten. Nojiko hat Ruffy förmlich ausgequetscht, über Ace und seine Zeit in Chicago.
„Lass ihn doch mal in Ruhe Nojiko, du kaust ihm ja noch ein Ohr ab. Nicht das Ace noch Eifersüchtig wird“
Dabei grinste ich sie nur an, wobei sie mir nur die Zunge rausstreckte.
Als ich angefangen habe abzuräumen, stand Ruffy auch auf um mir zu helfen.
In der Küche angekommen verstaute ich alles im Geschirrspüler, wobei ich im Augen winkel gesehen habe wie mich Ruffy beobachtet.
„Ich wollte mich nochmal für damals bedanken, du warst dann so schnell weg, ich konnte dich nicht mal nach den Namen fragen“
Irgendwie wollte ich eine Unterhaltung anfangen wusste aber nicht so richtig was ich sagen sollte und drauf los Reden wie Nojiko wollte ich auch nicht.
„Das habe ich doch gerne gemacht, man sollte immer einer Frau in Nöten helfen und das ich so schnell weg war tut mir leid, aber ich musste noch den Bus erreichen sonst hätte ich bis zum nächsten Morgen warten müssen, da das der letze ist der um die Zeit noch fährt“
Also so war das. Ich hatte mich schon gewundert. Ich wollte gerade was erwidern, als ich Nojiko und Ace grinsend im Türrahmen gesehen habe.
„Ihr beobachtet uns wo? Ruffy wollen wir vielleicht etwas raus gehen, da können wir uns ungestört weiter unterhalten“
Er erwiderte und schnell zogen wir uns an um den zwei Neugierigen, auch unsere Geschwister genannt zu entkommen.
„Seit bitte pünktlich zum Abendbrot um sieben zurück, nicht das Ace alles alleine auf isst“
Wir sagten Ja und schon waren wir aus der Haustür verschwunden.
Wir wollten zum Park laufen da wir dort eher Ruhe haben, als an der Straße.
Es schneite noch leicht und da die Sonne schon untergegangen war, hatten sich schon die Straßenlampen eingeschalten was ein wirklich schönes Bild abgab.
„Ruffy, kann ich dich mal was fragen du musst auch nicht Antworten wenn du nicht willst“
Erwartungsvoll schaute ich ihn an.
„Klar, frag mich was du willst“
Sollte ich es wagen, was ist wenn er sich nicht mehr daran erinnern kann.
Naja fragen kostet nichts.
„Als du mich damals gerettet hast, hast du zu mir gesagt dass ein Mädchen wie ich nicht in so einer Gegend spazieren gehen soll, was meintest du damit?“
Erwartungsvoll schaute ich ihn an.
„Na einer so Hübschen Frau wie dir kann in solchen gefährlichen Gegenden schnell was zustoßen, dass meinte ich damals“
Als er mir das sagte wurde er leicht Rot und auch meine Gesichtsfarbe war nicht mehr die normale und das lag bestimmt nicht an der Kälte. Wieso bringt er mich nur so aus der Fassung?
„Aber sag mal, warum warst du um diese Zeit in so einer Gegend unterwegs?“
Die Frage musste ja kommen.
„Weisst du, mein Freund hat mir nach fünf Jahren gesagt das er mich nicht mehr Liebt und das einen Tag vor Weihnachten, einen besseren Zeitpunkt hätte er nicht wählen können. Aber das schlimmste für mich war das er mit meiner besten Freundin hinter meinen Rücken eine Affäre hatte und Gefühle für sie entwickelt hatte“
Tränen stiegen mir in die Augen und suchten ihren Weg nach draußen. Bei den Gedanken schmerzte es mich noch immer.
„Dann bin ich aus unserer Wohnung verschwunden und Planlos umher gelaufen ohne darauf zu achten wo ich hingehe, dann fand ich mich in der Gasse wieder und gerade als ich verschwinden wollte tauchte der Typ auf und den Rest kennst du ja“
Immer mehr Tränen bannten sich denn Weg nach draußen und bei den Gedanken von damals fing ich leicht an mit Zittern. Plötzlich umarmte Ruffy mich.
„Nicht weinen, das ist doch schon alles so lange her und jetzt bin ich ja hier und werde dich beschützen“
Als er das sagte wischte er meine Tränen weg und lächelte mich aufmunternd an. Langsam kam er meinem Gesicht immer näher bis wir uns schließlich Küssten. So geborgen habe ich mich lange nicht mehr gefühlt. Als er sich löste musste auch ich lächeln. In seiner Nähe fühle ich mich einfach sicher.
„Ich finde mit einem Lächeln siehst du noch schöner aus“
Wieder wurde mein Gesicht Rot.
„Danke“
Mehr brachte ich im Moment nicht raus, wobei mich Ruffy fragend ansieht.
„Für was?“
Immer noch musste ich Lächeln und schaute dabei in den Himmel.
„Für alles, für die Rettung, den Kuss, dafür das du einfach du bist“
Eine Frage Interessierte mich aber noch brennend.
„Wieso wolltest du von Ace so viel von mir erfahren“
Was jetzt wohl als Antwort kommt.
„Ace hatte mir mal Fotos von Nojiko und dir gezeigt, ich habe dich sofort wieder erkannt obwohl du jetzt längere Haare hast. Da war ich einfach Neugierig was aus dir geworden ist“
So ist das also.
„Und als wir dann eingeladen wurden habe ich mich richtig gefreut dich wieder zu sehen, auch um zu wissen ob du mich wieder erkennst. Als heute Zorro mir noch gesagt hat das du neben ihm einziehst, habe ich meine Entscheidung nochmal über dacht“
Welche Entscheidung er wohl meinte?
„Weisst du ich habe ein gutes Angebot in Washington bekommen, habe aber heute gleich noch abgesagt. Ich werde hier auch noch was finden. Jetzt wo ich dich richtig kennen lerne“
Wegen mir hat er ein Job Angebot abgeschlagen, besser kennen lernen? Aber irgendwie war ich froh das zu hören, immerhin wollte ich ihn auch besser kennen lernen.
Wir gingen noch eine Weile Spazieren bevor wir uns auf den Nachhause weg machten. Als wir die Wohnung betreten haben, kam uns schon der Duft von Essen entgegen.
„Na das wurde auch mal Zeit, wo wart ihr den so lange?“
Neugierig wie immer meine Schwester.
„Wir waren im Park und haben die Zeit vergessen, Sorry“
Ich machte meinen typischen Schmollmund mit Hundeblick und schon war alles vergessen.
„Na kleiner Bruder hat es endlich gefunkt?“
Als Ace das sagte schoss uns beiden das Blut in den Kopf, was wo Antwort genug war.
Nojiko und Ace grinsten sich nur an und gingen dann in die Küche um den Rest zum Abendbrot zu holen. In der Zeit setzten Ruffy und ich uns hin. Das Essen verlief ganz normal, naja was man normal nennt, Ace und Ruffy kämpften ums Fleisch, Nojiko grinste mich die ganze Zeit über an was ich versuchte zu ignorieren.
„Nach dem Essen würde ich sagen machen wir Bescherung“
Alle stimmten meiner Schwester zu. Gesagt, getan. Wir Räumten den Tisch ab und alle holten ihre Geschenke. Nojiko hat angefangen und dann kam Ace. Jetzt war ich dran dran, als ich Nojiko und Ace mein Geschenk gegeben hatte, machten sie es schnell auf und waren wie erhofft begeistert. Nojiko hat den Schmuck sofort dran gemacht und auch Ace setzte den Hut gleich auf. Dann habe ich mich zu Ruffy umgedreht um ihn die Schneekugel zu geben.
„Und das ist für dich, ich hoffe es gefällt dir“
Er machte es im Gegensatz zu den anderen ganz langsam auf, ich hoffe sie gefällt ihm.
„Wow, die ist ja toll. Jetzt werde ich mich immer an meine Studienzeit in Chicago erinnern, danke Nami“
Als er das sagte gab er mir noch schnell einen Kuss, wobei die anderen zwei los jubelten.
„Ich habe auch eine Kleinigkeit für dich, hier bitte schön“
Er überreichte mir ein kleines Etui mit einer Roten schleife. Als ich es aufgemacht habe, funkelten meine Augen. Darin befand sich eine Kette und Ohrringe mit einer Orange. Auf dem Kettenanhänger war dann noch mein Name eingraviert. Wie Nojiko legte ich es mir gleich um und umarmte Ruffy.
„Ace hat mir mal erzählt wie sehr du Orangen liebst und da dachte ich das, das zu dir passen würde“
Als Ruffy das sagte grinste er mich die ganze Zeit an was ich gern erwiederte.
„Danke, es ist Wunderschön“
Da viel mir ein ich hatte ja noch das ganz bestimmte Geschenk. Ich lies Ruffy los und drehte mich zu Nojiko um.
„Nojikjo, ich habe noch eine Kleinigkeit für dich. Ich war gestern mit Vivi auf Wohnungssuche und habe auch eine schöne ein paar Straßen weiter gefunden. Der Vertrag ist auch schon Unterschrieben. Jetzt könnt ihr endlich zusammen ziehen“
Die Augen der beiden weiteten sich und fragen wie bist du dir sicher oder seit wann ich das geplant habe wurden mir gestellt. Als ich alle beantwortet habe setzten sich Ace und Nojiko in die Stube. Ruffy und ich hingegen zogen uns eine Jacke an und gingen auf den Balkon.
Wir beobachteten den fallenden Schnee und Ruffy hielt mich die ganze Zeit im Arm.
„Ich lass dich nie wieder los, dass verspreche ich dir Nami“
Als er das gesagt hat drehte ich mich um und wir küssten uns erneut.
Ja, es stimmt. Weihnachten ist das Fest der Liebe.
Die Zeit danach
Epilog
Die Zeit danach
Jetzt waren schon zwei Jahre vergangen, Ruffy und ich waren immer noch zusammen. Er ist im Frühjahr auch mit mir in unsere gemeinsame Wohnung gezogen. Groß genug war sie ja. Ich habe keine einzige Minute mit ihm bereut. Wir sind gerade auf dem Weg zu Nojiko und Ace. In der zwischen Zeit hat sich einiges getan. Ace hat um Nojiko ihre Hand angehalten und sofort kam ein Ja. In der zwischen Zeit haben sie auch eine Tochter bekommen, ihr Name ist Mimi. Die schwarzen Haare vom Papa und das Aussehen von der Mama. Alles Richtig gemacht kann ich da nur sagen.
Auch Corsa und Vivi haben endlich geheiratet. Kurz danach kam ihr Sohn Tim zur Welt. Ja Vivi hat schwanger geheiratet und das hast du auch gesehen. Sie war einfach bezaubernd als Braut und ich war froh die Trauzeugin gewesen zu sein.
Natürlich gibt es auch bei Zorro Neuigkeiten. Er hat eine schöne Frau Namens Robin kennengelernt. Sind aber weder Verlobt noch haben sie Kinder. Ich glaube wenn sie dazu bereit sind werden sie es uns schon mitteilen.
„Wir sind da“
Ruffy holte mich gerade aus meinen Gedanken. Wir stiegen aus dem Wagen und gingen Richtung Haus. Ace hat es günstig über Corsa bekommen. Wir klingelten und kurze Zeit Später wurde die Tür auch schon geöffnet. Ich begrüßte Nojiko mit einer langen Umarmung und Ace und Ruffy taten es uns gleich nur nicht ganz so lange. Ich vermisste meine Schwester. Das Haus lag nämlich nicht in der Stadt sondern außerhalb auf dem Land.
Als wir in das Wohnzimmer gingen, begrüßten uns schon alle unsere Freunde. Wir Feiern seit zwei Jahren immer zusammen.
„Nami, schön dich zu sehen“
Es war Robin die mich als erste ansprach. Wir sehen uns eher selten, durch ihren Beruf als Archäologin war sie viel Unterwegs.
„Wann ist es eigentlich bei dir soweit mit dem Kind?“
Ja ich bin Schwanger, im fünften Monat.
„Noch vier Monate, dann kommen sie auf die Welt“
Zum ersten Mal Schwanger und gleich Zwillinge, ein Junge und ein Mädchen. Eigentlich passt es ganz gut. Ruffy wollte einen Jungen und ich ein Mädchen. Die Namen haben wir auch schon. Kevin und Lara.
Der Tag ging sehr schnell vorbei und draußen hat es angefangen zu schneien, also beschlossen wir die Nacht hier zu verbringen.
Gegen neun Uhr abends sind auf einmal alle Jungs verschwunden und wir Mädels fragten uns natürlich was das sollte. Wir dachten schon dass sie uns Angst einjagen wollen, bis auf einmal Corsa und Zorro mit unseren Jacken und Mänteln In die Stube kam. Sie baten uns das wir mit raus kommen sollten. Also zogen wir uns an und gingen hinter her.
Draußen angekommen Lag auf den Schneebedeckten Boden überall Rosenblätter, Kerzen waren in Gläsern angezündet und zeichneten einen Weg. Am Ende des Weges stand Ruffy in einem schwarzen Anzug und einem rotem Hemd. Ace direkt daneben und beide hatten ihr typisches lächeln aufgesetzt. Zorro wies mich an nach vorne zu gehen und ich machte was er sagte. Irgendwie hatte ich eine Ahnung was folgen würde und als Ruffy vor mir auf die Knie ging wusste ich es.
„Wir sind jetzt schon seit zwei Jahren zusammen und ich bereue nicht einen einzigen Tag mit dir. Du bist das schönste Geschenk was ich je hätte bekommen können. Ich liebe dich mehr alles alles andere und darum will ich dich hier und jetzt vor unseren besten Freunden fragen, Nami willst du mich heiraten?“
Tränen bildeten sich in meinen Augen und als er die Schatulle mit dem Ring öffnete wusste ich dass es kein Scherz war.
„Ja, ja ich will dich heiraten“
Er steckte mir den Ring an und stellte mich zu mir auf und küsste mich.
Unsere Freunde jubelten und gratulierten uns.
Nie hätte ich gedacht das ich Weihnachten wieder lieben könnte aber Ruffy hat mich vom gegen Teil überzeugt. Ich bin gespannt was die Zukunft noch alles für uns parat hält.
Ende