Prolog
Prolog
Hallo Leute mein Name ist Nami, ich bin 16 Jahre Alt und durch ein Stipendium von meiner Schwester Nojiko sind wir von Tokyo nach Los Angeles gezogen. Endlich kann sie ihren Traum Kunstgeschichte zu Studieren wahr machen. In der Zeit wo sie am MAK-Schindler-Stipendiat Innenprogramm mit macht, wohnt sie im Mackey Apartment, das heißt ein halbes Jahr Sturmfrei. Wenn sie Zeit hat kommt sie am Wochenende vorbei, was eher selten sein wird. Nojiko Bewirbt sich schon für weitere Universitäten, das es nach dem halben Jahr weiter geht. Für mich war es sehr schwer meine Freunde zurück zulassen, vor allen Law und Bonny, meine zwei besten Freunde die ich schon seit dem Kindergarten kenne.
Der Umzug ging ziemlich schnell und ich habe sogar schon meinen Nachbar kennen gelernt., Ein Junge in meinem Alter mit schwarzen Haaren und einem Strohhut, er hat sich als Ruffy vorgestellt und mir gleich beim Kisten schleppen geholfen und als dank hab ich gesagt das ich ihn auf einen Kaffee einladen möchte, was wir jedoch verschoben haben, da ich erst mal die Wohnung fertig machen wollte. Das ist jetzt schon eine Woche her und morgen beginnt mein erster Schultag und ich bin ganz schön aufgeregt.
Kapitel 1 Alte und Neue Bekannte
Kapitel 1
Alte und Neue Bekannte
Das Klingeln meines Weckers holte mich aus meinem Schlaf, heute war es soweit mein erster Schultag. Ich musste mich beeilen, da ich noch zum Direktor sollte. Ich ging ins Bad um mich fertig zu machen und nachdem ich geduscht habe überlegte ich was ich Anziehen sollte. Ich entschied mich für eine weiße dreiviertel Jeans, ein rotes Top und eine weiße kurze Jacke. Was wo meine neuen Mitschüler sagen werden wenn sie meine Schulter sehen? Ich bin zwar ziemlich Selbstbewusst, jedoch wusste ich nicht wie die Leute hier Reagieren. Ich machte mir noch schnell etwas zu Essen und schon ging es los, ich hatte es von Zuhause nicht sehr weit zur Schule, nach fünfzehn Minuten war ich auch schon da. Einige Schüler waren auch schon auf dem Schulhof und als ich an Ihnen vorbei ging merkte ich förmlich wie mich die Blicke verfolgten. Jetzt weiß ich auch wie sich ein Tier im Zoo fühlt. Ich betrat das Gebäude und suchte das Sekretariat, der Plan den mir die Schule gefaxt hat war nicht gerade Hilfreich. Das ist hier ja der reinste Irrgarten. Ich bog gerade um die Ecke als ich mit jemanden zusammen gestoßen bin.
„Es tut mir leid, ich habe gerade nicht auf den Weg geachtet“
Als ich Aufblickte grinste mich ein etwas älterer Junge mit Sommersprossen und einem Cowboyhut an.
„Kein Problem kann ja mal passieren, du bist bestimmt Neu, oder?“
Ich nickte nur zur Bestätigung.
„Ja, ich bin Nami und suche gerade das Sekretariat, aber ich komme mit dem Plan nicht ganz zurecht“
Ich zeigte ihm den Plan, mit der Hoffnung dass er mir helfen kann.
„Freut mich dich kennen zu lernen, ich heiße Ace. Wenn du willst kann ich dich hinbringen“
Ich bedankte mich und folgte Ace. Nach einer Weile waren wir auch schon da.
„Danke nochmal für deine Hilfe, alleine hätte ich es nie gefunden“
Ich klopfte an und nach einem HEREIN trat ich ein.
„Guten Morgen, mein Name ist Nami Orange, ich sollte mich vor dem Unterricht hier melden. Es tut mir leid das ich etwas spät dran bin, aber ich hatte mich etwas verlaufen“
Am Tisch sah`s eine Frau mit blonden langen Haaren und einer Brille, die mich erst mal von Kopf bis Fuß musterte.
„Ich sage Herr Eisberg Bescheid“
Na toll, nicht mal ein guten Morgen, hoffentlich ist der Direktor netter.
„Guten Morgen, mein Name ist Herr Eisberg, ich bin der Direktor der Schule, bitte folgen sie mir“
Ich wünschte ebenfalls einen guten Morgen und schon gingen wir in ein Nebenzimmer. Er gab mir meinen Stundenplan und eine Liste mit Büchern, die ich später noch abholen soll. Als ich mir meinen Stundenplan so angesehen habe, stellte ich fest dass ich heute Sport habe.
„Entschuldigen sie, hier steht das ich heute Sport habe, jedoch habe ich dafür keine Sachen mit“
Vielleicht habe ich ja Glück und muss heute nicht mitmachen.
„Sportsachen und Schuhe bekommen sie von der Schule gestellt, einfach ihre Größe sagen wenn sie die Bücher abholen. Da der Unterricht schon begonnen hat, würde ich sagen, ich bringe sie zu Ihrer Klasse und sage der Lehrerin Bescheid sie zehn Minuten eher in die Pause zu entlassen, dass sie ihre Bücher und Sportsachen noch holen können“
Also machten wir uns auf den Weg in meine neue Klasse.
In der Klasse
Lysop
„Habt ihr schon gehört, wir bekommen eine neue Schülerin“
Zorro
„Ach ja und woher willst du das wissen?“
Lysop
„Ich bin eben Schlau“
Hancock
„Bestimmt irgendeine Streberin oder jemand vom Dorf“
Zorro
„Kann ja nicht jeder so eine arrogante Modezicke sein wie du“
Hancock
„Wie hast du mich gerade genannt, Ruffy-Schatz sag doch etwas“
Ruffy
-Eine neue Schülerin? Könnte es vielleicht Nami sein?-
Lehrerin
„Guten Morgen Schüler, wie ihr sicher schon gehört habt, bekommen wir heute eine neue Schülerin, ich bitte euch Nett zu sein“
Bei Nami
Jetzt werde ich doch irgendwie Nervös. Ganz ruhig Nami, Selbstbewusst wie immer.
Wir machten vor einer Tür halt und Herr Eisberg klopfte an die Tür, sofort wurde diese von einer älteren Frau geöffnet, sie besprachen kurz etwas und schon verschwand der Direktor wieder. Ich sah zu der Lehrerin, die sich als Frau Steven vorstellte. Ich ging mit ihr in die Klasse und sah mich erst mal um. Es war keiner dabei der vorhin auf dem Schulhof war, als ich mich weiter umsah blieb mein Blick an einen Jungen mit einem Strohhut hängen, sofort musste ich grinsen, was für ein Zufall das mein Nachbar auch in meiner Klasse ist. Als er zu mir sah schaute er erst etwas erschrocken, jedoch zeichnete sich dann ein Lächeln auf seinen Lippen ab. Als ich weiter sah wurde mir sofort anders, wenn Blicke töten könnten würde ich jetzt Tod umfallen. Ein Mädchen mit schwarzen langen Haaren und ziemlich knappen Klamotten schaute mich mit einem Blick an den ich nicht ganz deuten konnte.
„Am besten du stellst dich erst mal der Klasse vor“
Die Worte von Frau Steven Holte mich aus meinen Gedanken. Ich drehte mich wieder zu der Klasse und los geht`s.
„Hallo, ich heiße Nami und komme eigentlich aus Tokyo. Durch ein Stipendium meiner Schwester, sind wir nach LA gezogen. Ich freue mich sehr euch kennen zu lernen und wenn ihr fragen habt, die beantworte ich gerne“
Sanji
„Mein Engel, hast du einen Freund?“
An solche Fragen habe ich eigentlich nicht gedacht. Der ist ja ganz schön direkt.
„Ich glaube kaum dass sie solche Fragen meinte Sanji. Na ist ja auch egal. Nami du kannst dir dann einen Platz aussuchen, neben Ruffy und Boa ist noch einer frei“
Da fiel mir die Entscheidung nicht schwer, ich ging auf Ruffy zu und fragte ob ich mich setzen könnte, er nickte nur und ich nahm Platz, immer noch von dem bösen Blick dieser Boa verfolgt.
„Wie es aussieht sind wir jetzt nicht nur Türnachbarn“
Ich legte mein Gesicht auf meine rechte Hand und lächelte Ruffy an. Frau Steven setzte den Unterricht fort, wir hatten gerade Mathe, Bruchrechnen um genau zu sein. Es wurden einige Aufgaben an die Tafel geschrieben die wir dann lösen sollten. Ich war ziemlich schnell fertig, gut dass mir Law Nachhilfe gegeben hat, als wir das im letzten Jahr dran hatten. Ich habe die Rechnung von unserem Lehrer einfach nicht verstanden, jedoch konnte Law mir einen einfacheren Lösungsweg zeigen. Bei den Gedanken an meinen besten Freund wurde ich etwas traurig, da ich ihn echt vermisse. Als ich zu Ruffy rüber sah, musste ich feststellen dass er die Rechnung anscheinend auch nicht ganz versteht.
„Soll ich dir helfen?“
Er schaute mich an und nickte. Ich zeigte ihm den Rechenweg und wir machten die erste Aufgabe zusammen.
„Das ist ein anderer Rechenweg, aber den verstehe ich wenigstens“
Er grinste mich an und machte die restlichen Aufgaben alleine. Als er fertig war zeigte er mir seine Lösungen.
„Alle Richtig“
Plötzlich stand unsere Lehrerin vor uns und schaute uns böse an.
„Ich möchte nicht dass in meinem Unterricht geredet oder gar abgeschrieben wird“
Boa konnte sich ein Lachen nicht unterdrücken.
„Ich habe Ruffy nur bei der ersten Aufgabe geholfen und einen anderen Lösungsweg gezeigt“
Sie zog eine Augenbraue hoch und zitierte mich an die Tafel. Ich begann die erste Aufgabe zu Lösen worauf mich Frau Steven genau beobachtete. Als ich fertig war legte ich die Kreide zur Seite und setzte mich wieder auf meinen Platz.
„Die Lösung ist Richtig aber der Rechenweg ist anders, wo haben sie den gelernt?“
Der Anblick war einfach göttlich, die Lehrerin konnte gar nicht mehr von der Tafel weg sehen.
„Wir hatten letztes Jahr schon Bruchrechnung, mit genau der Rechnung wie sie es hier beibringen, jedoch zeigte mir ein guter Freund einen einfacheren weg um zu der Lösung zu kommen“
Wir setzten den Unterricht fort. Zehn Minuten bevor es klingelte durfte ich den Raum verlassen um noch meine Bücher zu holen. Ich nahm mir wieder den Plan zur Hand und ging los. Nach einer Weile traf ich einen alten Bekannten wieder.
„Na Ace, wurdest wo aus der Klasse geschmissen?“
Er scheint in Gedanken gewesen zu sein, da er zusammen zuckte als ich ihn ansprach.
„Hallo Nami und du, gleich am ersten Tag vom Unterricht ausgeschlossen?“
Er grinste mich Siegessicher an, aber da muss ich ihn leider Enttäuschen.
„Nein, ich durfte eher gehen da ich noch meine Bücher und Sportsachen holen muss. Jedoch stimmt irgendetwas nicht mit dem Plan, da ich den Weg nicht finde. Vielleicht kannst du mir ja helfen“
Mit einem Zuckersüßen lächeln schaute ich Ace an. Er nahm mir den Plan ab und musterte ihn erst mal.
„Kein Wunder das du den Weg nicht findest, das ist der alte Schulplan vor dem Umbau. Klar helf ich dir, jetzt werde ich eh nicht mehr rein gerufen“
Na toll da kann ich ja lange suchen. Wir gingen also los und ich muss sagen man kann sich mit Ace echt gut unterhalten. Als wir da waren gab ich der Frau den Zettel für meine Bücher und sagte ihr noch meine Größe wegen den Sportsachen. Als ich alles hatte schafften wir alles in meinen Spint. Wir gingen zusammen auf den Schulhof da es schon zur Pause geklingelt hatte.
Bei Ruffy und Co
Ruffy
„Endlich habe ich das in Mathe verstanden“
Sanji
„Und das heißt was, aber ich muss sagen die Rechnung von Nami ist wirklich besser“
Lysop
„Da wir gerade von Nami sprechen, schaut mal dort“
Sofort schauten alle in die Richtung auf die Lysop zeigte.
Zorro
„Woher kennt Nami den deinen Bruder Ruffy?“
Ruffy
„Keine Ahnung“
-Die zwei scheinen sich ja gut zu verstehen-
Bei Nami und Ace
Als ich Ruffy sah, ging ich sofort auf ihn zu. Die anderen sind dann bestimmt seine Freunde.
Wir begrüßten sie und Sanji kam sofort auf mich zu.
„Oh Namilein, ich habe dich schon vermisst“
Der Kerl ist mir irgendwie unheimlich.
„Das macht er bei jeder Frau, daran gewöhnst du dich noch, ich bin übrigens Robin“
Sie gab mir die Hand die gerne annahm.
„Ich stelle dir mal noch den Rest vor. Der mit den grünen Haaren ist Zorro, Sanji kennst du ja schon, der mit den blauen Haaren ist Franky und der mit der langen Nase ist Lysop, daneben ist Kaya und Ruffy scheinst du ja auch schon zu kennen wie ich vorhin mitbekommen habe“
Scheinen ja alle ganz Nett zu sein.
„Sag mal Nami woher kennst du eigentlich Ruffy seinen Bruder?“
Bruder? Meint Lysop etwa Ace?
„Ihr zwei seit Brüder?“
Beide nickten nur.
„Ich habe ihn heute Morgen kennen gelernt als ich das Sekretariat gesucht habe. Besser gesagt wir sind zusammen gestoßen. Dann hat er mich hingebracht und vorhin genau das gleiche, als ich meine Bücher holen wollte. Die Schule hat mir einen falschen Plan gefaxt“
Es dauerte auch nicht lange und wir machten uns auf den Weg ins Klassenzimmer. Jetzt hatten wir nochmal Mathe, dann noch Chemie und Physik und zum Schluss Sport.
Als der Unterricht begonnen hatte, zog Ruffy mich zu sich und flüsterte mir etwas ins Ohr.
„Wenn du willst kann ich dir in der großen Pause die Schule zeigen“
Ich nahm es dankend an, denn ich habe keine Lust mich immer zu verlaufen.
Als es dann soweit war zeigte mir Ruffy alles. Die Kantine, den Computerraum, den Sportplatz und was es sonst noch alles gab. Als wir gerade zu den anderen wollten begegnete uns Boa die nicht gerade erfreut aussah.
„Ruffy-Schatz könntest du mir das vielleicht nachher nochmal in Mathe erklären ich habe das nicht so ganz verstanden“
Ruffy-Schatz? Sind die beiden etwa zusammen?
„Ich glaube es ist besser wenn du es dir von der Lehrerin erklären lässt. Komm Nami die anderen warten sicher schon“
Er nahm meine Hand und zog mich Richtung Schulhof. Jetzt verstehe ich gar nichts mehr.
„Pass bitte auf Boa auf, sie ist ne echt falsche Schlange. Die kapiert einfach nicht das ich kein Interesse an ihr habe“
Also ist sie nicht seine Freundin. Da kann ich meine Aktion ja durchführen. Ich blieb stehen worauf er ebenfalls stillstand da er immer noch meine Hand hielt. Dann kam ich seinem Gesicht ganz nahe, worauf er etwas Rot wurde und mich perplex ansah und flüsterte ihm etwas ins Ohr.
„Das Angebot mit dem Kaffee gilt noch“
Dann ging ich an ihm vorbei und zu den anderen. Wir unterhielten uns ganz gut, alle erzählten wie sie sich kennen gelernt haben und auch ich wurde um einiges ausgefragt. Als es dann klingelte sind wir zurück in die Klasse gegangen.
Physik war ganz interessant, wir behandeln gerade den Dopplereffekt. Es dauerte nicht lange und es klingelte zur Pause, jetzt nur noch Sport und das war`s.
Wir gingen zu den Umkleiden und Robin, Kaya und ich stellten uns in eine hintere Ecke. Ich zog mir meine Sportsachen an die aus einer dreiviertel Hose und einem Träger-Shirt bestanden an. Wenn ich sehe dass manche selbst für Sport sich nochmal nachschminken müssen, greife ich mir nur an den Kopf.
Wir wollten gerade aus der Umkleide als Hancock mich entsetzt anstarrte, als das die anderen mitbekamen, wurde ich förmlich angestarrt.
„Was hast du den bitte gemacht, mit einem Tier gekämpft?“
Alle Blicke lagen auf mir und Hancock konnte nur grinsen und auf mich zeigen.
„Noch nie jemanden mit einer Narbe gesehen?“
Und schon war ich draußen.
Ja, ich hatte eine riesige Krallenähnliche Narbe auf der rechten Schulter die sich über mein ganzes Schulterblatt zieht. (Warum erfahrt ihr im zweiten Kapitel )
Ich ging mit Robin und Kaya Richtung Sportplatz.
„Wie ist das passiert Nami? Das sieht ja richtig schlimm aus“
Ich schaute zu Kaya rüber, die mich traurig ansah.
„Ich möchte nicht darüber reden“
Mehr konnte und wollte ich nicht dazu sagen, aber ich wusste das sie es verstehen werden.
Wir stellten uns zu dem Rest der Klasse, dessen Blicke ich förmlich Spürte.
„Namimaus was ist denn mit dir passiert, wer hat dir das angetan?“
Es genügte ein Blick von Robin und keiner sagte mehr etwas. Als dann der Rest der Mädchen da waren, fing der Lehrer an, dass wir uns in vier Teams aufteilen und Volleyball spielen. Das Siegerteam bekommt am Ende eine Eins. Er wählte vier Schüler aus, unter denen Boa und ich waren die, die Teams anführte.
Boa wollte schon anfangen und Ruffy zu sich holen, als der Lehrer sie unterbrach und mir den Anfang überlies. Ihr gefiel das natürlich gar nicht, was mich doch ein wenig freute. Ruffy sah nicht so begeistert aus als Boa ihm im Team haben wollte also schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe. Ich kann Ruffy helfen und Boa eine auswischen.
„Ich nehme Ruffy“
Wenn Blicke töten können, wäre ich jetzt ein zweites Mal umgekippt. Ruffy kam grinsend auf mich zu und stellte sich hinter mich.
„Danke Nami und das mit dem Kaffee, wie sieht es heute nach der Schule aus?“
Ich musste grinsen, dass er das sagt obwohl Boa neben uns steht.
„Nach der Schule klingt gut, um drei bei mir?“
Er nickte und schon ging es weiter. Als alle Schüler in einem Team waren ging es los.
Es haben jeweils zwei Teams gegeneinander gekämpft und die beiden Sieger spielen dann im Finale gegeneinander.
Es hat mir richtig Spaß gemacht, ich habe schon lange kein Volleyball mehr gespielt. Die Sieger standen schnell fest. Boa gegen mein Team. Wir machten eine kurze Pause um etwas Luft holen zu können.
„Wie ich sehe hast du dir an deinem ersten Tag schon einen Feind gemacht“
Ich schaute verwirrt zu Robin die nur auf Boa zeigte.
„Soll sie doch, vor so einer habe ich bestimmt keine Angst“
Dann ging es auch schon weiter. Das Spiel dauerte ganz schön lange, keiner wollte dem anderen den Sieg überlassen. Aber am Ende haben wir gewonnen und die Eins bekommen.
Als wir uns umgezogen haben, verabschiedeten wir uns vor der Schule, da jeder einen anderen Weg nach Hause hatte.
Da Ruffy und ich Nachbarn sind, sind wir auch zusammen nach Hause gegangen und verabredeten uns so, dass wir auch jeden Morgen zusammen zur Schule gehen.
Für den ersten Tag war es gar nicht so übel.
Kapitel 2 Kaffee Trinken
Kapitel 2
Kaffee Trinken
Stillschweigend gingen wir nebeneinander nach Hause. Ich war froh schon am ersten Tag neue Freunde kennen gelernt zu haben. Plötzlich blieb Ruffy stehen und holte mich so aus meinen Gedanken. Er stand an einen Schaufenster und betrachtete was darin stand, ich wurde neugierig und ging zu ihm. Es war eine schicke kleine Bäckerei und im Schaufenster war allerlei Köstlichkeiten. Petit Fours, Cupcakes und Makronen in verschiedenen Varianten. Es sah wirklich einladend aus.
„Hier gibt es die besten und leckersten Gebäckvariationen in ganz LA, leider ist der Laden auch ziemlich teuer“
Er blickte mich wieder an und wir setzten unseren Weg fort. Diesmal war ich es die stehen blieb und Ruffy schaute verwirrt zu mir.
„Mir fällt gerade ein das ich noch was in der Schule vergessen habe. Ich gehe nochmal schnell zurück, wir sehen uns um drei dann bei mir“
Ich drehte mich um und lief los, als ich an einer Ecke abgebogen bin, wartete ich kurz und bin dann zurück zu der Bäckerei gegangen. Als ich eingetreten bin staunte ich nicht schlecht, von außen sah sie gar nicht so groß aus. Im rechten Bereich standen Tische und Stühle wo einige Gäste dran saßen und Kaffee tranken. Überall hingen Bilder mit Süßem Gebäck, wenn man gerade schaut war ein großer Tresen wo die verschiedenen Variationen verkauft werden. Mich strahlten so viele verschiedene Farben entgegen das man Schwierigkeiten hatte sich zu entscheiden.
„Schönen guten Tag, wie kann ich ihnen helfen“
Eine Verkäuferin stand plötzlich vor mir und lächelte mir entgegen.
„Hallo, ich würde gerne etwas kaufen, aber bei einer so großen Auswahl kann ich mich gar nicht richtig entscheiden“
Sie strahlte mich freundlich an und führte mich erst mal zur Theke.
„Wenn Sie wollen kann ich ihnen eine Box mit Verschiedenen Gebäck zusammen stellen“
Ich nickte nur und sie fing an verschiedene Petit Fours, Cupcakes und Makronen zusammen zu stellen. Als sie fertig war bezahlte ich und Verlies den Laden. Mit einem Lächeln auf den Lippen ging ich nachhause, Ruffy wird sich bestimmt freuen.
Zuhause angekommen wurde ich schon von meiner Katze Snow begrüßt. Ich weiß ein ungewöhnlicher Name für eine Katze, aber es hat zwei Gründe warum ich diesen Namen ausgewählt habe. Zum einen ist sie mir im Winter zugelaufen, als es gerade geschneit hat und zum zweiten weil sie komplett weiß ist. Ich stellte das Gebäck in die Küche und gab Snow etwas zu fressen. Als ich ins Wohnzimmer gegangen bin sah ich dass mir jemand auf den AB gesprochen hat. Mal sehen wer es ist.
„Hallo Nami, na wie war dein erster Schultag, ich hoffe du hast schon nette Leute kennengelernt. Kannst dich ja melden wenn du zuhause bist“
Ich musste grinsen, Law ist einfach der Beste. Was er wo sagen wird wenn ich ihn von meinen neuen Freunden erzähle und das mein Nachbar der mir beim Umzug geholfen hat auch in meiner Klasse ist und nicht zu vergessen von Boa.
Ich machte mich erst mal auf den Weg ins Bad um zu Duschen. Ich hatte noch genug Zeit, ich zog mir ein weißes Sommerkleid an und bereitete alles vor. Ich kochte den Kaffee und deckte auf dem Balkon den Tisch. Ich liebe meinen Balkon ich hatte einen wunderschönen Ausblick über die Stadt bis hin zum Meer. Es war ein großer Eckbalkon, wenn man rauskommt stand ein Tisch an den acht Personen Platz haben, rechts an der Ecke stehen zwei kleinere Orangenbäume und um die Ecke habe ich mir eine kleine Lounge-Ecke eingerichtet an der ich mich mit einem Buch gerne entspanne oder den Sonnenuntergang betrachte.
Da ich noch Zeit hatte, beschloss ich Law anzurufen.
„Hallo Hase, na vermisst du mich schon?“
Ich konnte mir ein grinsen nicht verkneifen als ich das sagte. Er hasst es wenn man ihn so nennt. Im Kindergarten war mal eine Zaubershow und als wir den Hasen streicheln durften wurde Law gebissen. Bonny und ich konnten gar nicht mehr aufhören zu lachen, was er uns noch jetzt vor wirft.
Ich schaltete das Telefon auf laut um nebenbei noch etwas zu machen.
Ich erzählte ihm von meinen ersten Tag bis hin zu Boa.
„War ja klar dass du dir an deinen ersten Tag schon einen Feind machen musst“
„Ha Ha, ich habe gar nichts gemacht ich war bezaubernd wie immer“
Auf einmal lachte Law los und ich wusste nicht mal warum.
„Hey, warum lachst du denn jetzt“
„Sorry, aber ich kenne dich besser als jeder andere und ich weiß das du immer das sagst was du denkst und damit kommt nicht jeder klar“
Plötzlich klingelte es an der Tür. Das muss Ruffy sein.
„Law ich muss Schluss machen, ich bekomme noch Besuch, grüße Bonny von mir, hab dich lieb, Tschau“
Ich legte auf und ging an die Tür.
„Hallo Ruffy, komm rein“
Ich begrüßte ihn mit einem Lächeln was er erwiderte.
„Ich habe schon alles vorbereitet, du kannst schon mal auf den Balkon gehen ich komme dann gleich zu dir“
Ich ging in die Küche um den Kaffee und das Gebäck zu holen.
„Kann ich dir vielleicht etwas mit raus tragen?“
Ich erschrak als Ruffy plötzlich hinter mir stand und mich angrinste.
„Wenn du willst kannst du den Kaffee nehmen, ich komme dann mit dem Gebäck nach“
Er nahm mir den Kaffee ab und ging auf den Balkon, ich nahm das Tablett mit meiner Überraschung und folgte ihm.
„Deine Wohnung ist wirklich schön, du hast einen guten Geschmack“
Ich bedankte mich und stellte das Tablett auf den Tisch. Ruffy stand am Geländer und sah Richtung Meer, ich stellte mich neben ihn und beobachte ihn von der Seite. Er sieht richtig süß aus wenn er so in Gedanken ist.
„Wenn die Sonne untergeht ist es ein noch schönerer Anblick. Komm wir setzten uns ich habe da noch eine kleine Überraschung für dich“
Ich zeigte mit dem Finger Richtung Tisch und als er das Gebäck sah, strahlten seine Augen richtig.
„Wow, hast du die extra für mich geholt?“
Er ging zum Tisch und setzte sich hin, ich folgte ihm und setzte mich ebenfalls.
„Du hast vorhin so von der Bäckerei geschwärmt, dass ich als Dank für deine Hilfe welche geholt habe“
Ich goss uns Kaffee aus und wir fingen an zu essen. Die sind echt lecker, wenn mich Nojiko mal besucht muss ich unbedingt welche holen.
„Cool, du hast ja deine eigenen Orangenbäume“
Er deutete auf diese.
„Ja, ich liebe Orangen. Weißt du ich bin auf einer Orangenplantage aufgewachsen und durch meine zwei Bäume fühle ich mich einfach wohl, da es mir sehr schwer gefallen ist diese aufzugeben“
Wir unterhielten uns die ganze Zeit über alles Mögliche, besser gesagt fragte mich Ruffy aus, wie es so in Tokyo ist und ob ich mich schon gut eingelebt habe.
„Eingelebt würde ich nicht direkt sagen da ich letzte Woche die Wohnung eingeräumt habe“
Als ich das sagte schien Ruffy über irgendetwas nach zu denken.
„Wenn du Lust hast, wir haben morgen nur vier Stunden, ich könnte dir nach der Schule die Stadt zeigen. Das Griffith Observatory, da hast du einen Wunderschönen Ausblick auf das Zentrum von LA bis zur Bucht von Santa Monica und den Walk of Fame, den musst du gesehen haben, das Hollywood-Sign, den Santa Monica Pier, den Expositions Park, da ist ein wunderschöner Rosengarten“
-Fast so schön wie du-
Er hat morgen ja ganz schön viel vor.
„Ich glaube nicht das wir alles an einen Tag schaffen werden, aber ich würde sehr gerne mit dir morgen die Stadt ansehen und was wir nicht schaffen können wir ja nächste Woche machen immerhin haben wir dann zwei Wochen Ferien“
Ich lachte Ruffy an doch als ich sein Gesichtsausdruck sah, stockte ich sofort. Er sah mich auf einmal so ernst an. Was hat er den auf einmal. Ich wollte etwas sagen traute mich jedoch nicht.
„Nami“
Ich konnte ihn weiterhin nur ansehen ohne etwas zu sagen.
„Wer hat dir das angetan?“
Er deutete auf meine Schulter wo meine Narbe ist. Soll ich es ihm wirklich erzählen. Ich schließe kurz meine Augen und Atme einmal tief durch.
Als ich sie wieder öffnete schaute ich Ruffy durchdringend an und fing an zu erzählen.
„Also gut ich erzähle es dir. Es ist nicht leicht für mich darüber zu reden, aber ich glaube ich kann dir vertrauen“
Wo soll ich bloß anfangen, am besten ganz am Anfang wo ich ihn kennengelernt habe.
„Ich war vierzehn als ich ihn kennengelernt habe. Er kam neu in unsere Klasse und hat sich als Kid vorgestellt. Wir haben uns von Anfang an super verstanden, wir wurden schnell Freunde und haben viel zusammen unternommen. Nicht nur in unserer Clique sondern auch alleine. Nach ungefähr einem halben Jahr hatte ich mehr als nur freundschaftliche Gefühle für ihn entwickelt und als ich ihm meine Liebe gestanden habe war ich froh da auch er für mich mehr empfunden hat und so sind wir dann auch zusammen gekommen. Wir waren jeden Tag zusammen, es war einfach perfekt, zu perfekt. Nach einigen Wochen fing er an mich zu kontrollieren. Egal wo oder mit wem ich unterwegs war er wollte immer alles wissen. Wenn ich mal nicht ans Handy gegangen bin ist er später richtig ausgerastet. Meine Freunde haben immer wieder versucht mit ihm zu reden und auch ich habe ihm immer gesagt das ich ihn Liebe und er mir vertrauen kann. Aber es wurde immer schlimmer, er fing an mich zu verfolgen und wehe ich habe mit einem anderen Jungen geredet, wurde er sogar Handgreiflich mir gegenüber. Ich konnte nur noch lange Klamotten anziehen da ich meine blauen Flecken verstecken musste. Ich habe mich immer mehr zurückgezogen. Meine Freunde meinten dass ich Schluss machen soll, aber ich hatte viel zu sehr Angst. Die Krönung jedoch kam an meinen fünftzehnten Geburtstag. Meine Freunde haben eine Überraschungsparty für mich gemacht, jedoch als Kid die ganzen Jungs gesehen hat ist er völlig Ausgerastet. Er hat alle raus geschmissen und mich halb Tod geschlagen, ich war froh dass Law nochmal zurück gekommen ist und eingegriffen hat und ihn rausschmiss. Das war der Tag wo mir klar geworden ist das es so nicht weiter gehen kann und ich Schluss machen muss“
Ich schaute Ruffy an um auf eine Reaktion zu warten. Er schaute mich geschockt an. Wenn er wüsste das, dass noch nicht mal das schlimmste war.
„Und wie ging es weiter?“
Ich muss sagen dass es wirklich gut tut mit jemanden darüber zu reden.
„Es war ungefähr eine Woche nach meinem Geburtstag, ich bin zusammen mit Law zu Kid gefahren“
Flashback vor 1 Jahr
Heute war es soweit ich fuhr mit Law zu Kid um Schluss zu machen. Ich hatte Angst da ich wusste wie er Ausrasten würde, deshalb war ich auch froh dass mich Law begleidet hat. Er wusste wie Kid sein kann und wollte eingreifen falls es nötig ist. Als wir da waren klingelte ich an der Tür und wartete bis Kid kommt. Law hielt sich erst mal bedeckt. Als Kid die Tür öffnete und mich sah, wollte er mich sofort küssen doch ich bin zurückgewichen.
„Wir müssen Reden“
Ich ging an ihm vorbei Richtung Wohnzimmer und er folgte mir, ich war froh Law meinen Ersatz Schlüssel gegeben zu haben da Kid nicht gerade begeistert aussah.
„Kid, so wie es jetzt läuft kann es nicht weiter gehen. Du kontrollierst mich und ich muss dir immer Rechenschaft ablegen wo und mit wem ich unterwegs bin und das schlimmste du bist mir gegenüber gewalttätig“
Er schaute mich mit einem Blick an das mir das Blut in den Adern gefrieren ließ. Er ging an mir vorbei ohne etwas zu sagen.
„Ich mache Schluss“
Endlich war es raus, ich drehte mich um und wollte gerade gehen als Kid völlig ausrastete.
„Du willst Schluss machen, mit mir. Ohne mich bist du ein nichts, verstehst du ein niemand. Denkst du wirklich du kannst hierher kommen und einfach Schluss machen, das wirst du noch bereuen“
Gerade als er das sagte spürte ich einen brennenden Schmerz auf meiner Schulter, Blut floss meinen Arm runter und mir wurde langsam schwindelig, bevor mir schwarz vor Augen wurde sah ich noch wie Law ins Wohnzimmer gekommen ist.
Flashback Ende
„Ich wachte später im Krankenhaus auf. Kid sammelte alles was mit Wölfen zu tun hat und sein größter Schatz war eine echte Wolfspfote die er ersteigert hat. Mit dieser hat er mich dann in seiner Wut verletzt und dann hat sich auch noch meine Wunde entzündet. Ich lag einen Monat im Krankenhaus. Kid wurde verurteilt und ist dann in eine andere Stadt gezogen“
Tränen bildeten sich in meinen Augen als ich daran zurück dachte. Ruffy stand sofort auf und nahm mich in den Arm. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu weinen, aber seine Nähe tat mir wirklich gut und ich konnte mich langsam beruhigen.
„Geht es wieder?“
Ich nickte nur und wischte mir meine letzten Tränen weg.
„Danke Ruffy es tat wirklich gut mit jemanden zu reden“
Ich schenkte ihm ein Lächeln was er gerne erwiderte. Wir haben so lange geredet das wir nicht bemerkten wie die Sonne unterging. Wir stellten uns an das Geländer und beobachteten das Schauspiel.
„Du hast recht es ist ein wirklich schöner Anblick“
Ich legte ohne nachzudenken mein Kopf auf Ruffy seine Schulter und beobachte den Sonnenuntergang. Da es langsam spät wurde verabschiedeten wir uns von einander.
„Bis morgen Ruffy, schlaf gut“
„Du auch bis morgen“
Kapitel 3 Sehenswürdigkeiten
Kapitel 3
Sehenswürdigkeiten
Heute war ich noch vor dem klingeln meines Weckers munter geworden. Ich freute mich schon riesig auf den Tag mit Ruffy, mal sehen was er mir alles zeigt.
Ich stand auf und machte mich im Bad fertig, nachdem ich fertig war überlegte ich was ich heute Anziehen soll, da ich heute noch mit Ruffy unterwegs bin, wollte ich etwas bequemes Anziehen, aber was. Ich suchte bei meinen ganzen Klamotten und entschied mich am Ende für eine Hot Pants Jeans und ein gelbes Trägertop. Meine langen Haare habe ich offen gelassen. Als ich mit meinem Styling fertig war, machte ich mir noch ein Müsli und packte noch das restliche Gebäck für Ruffy ein. Dann holte ich noch zwei Orangen und machte mich fertig.
Bei Ruffy
Der Nachmittag bei Nami war echt schön und das sie mir so sehr vertraut und mir ihre Geschichte erzählt hat. Aber wer das wo war mit dem sie gesprochen hat.
Hase
Vermisst du mich schon
Hab dich lieb
Das ist bestimmt ihr Freund, vielleicht dieser Law von dem sie erzählt hat.
„Ruffy, beeile dich mal, Nami ist schon da“
Stimmt wir wollten ja zusammen zur Schule gehen.
„Ich bin gleich fertig“
Bei Nami
Hab ich jetzt alles, na dann los. Ich ging zur Nachbartür und klingelte.
„Guten Morgen Nami, na hast mich wo vermisst?“
Ace grinste mir frech entgegen, was ich erwiderte.
„Eigentlich nicht, ich bin mit Ruffy verabredet, wir wollen zusammen zur Schule gehen“
Er drehte sich um und rief nach seinen Bruder.
„Schade das meine erste Stunde ausfällt, sonst wäre ich mitgegangen“
„Vielleicht ein anderes Mal“
Ruffy kam gerade angerannt und begrüßte mich, wir verabschiedeten uns von Ace und sind losgegangen.
„Ich hab noch eine Kleinigkeit für dich Ruffy“
Ich kramte in meinen Rucksack und gab ihm die Dose mit dem Gebäck und eine Orange, die ich heute früh noch gepflügt hatte.
„Wow, Danke Nami. Das passt ja da ich heute noch nichts gegessen habe, die Orange hebe ich mir für Später auf“
Er schlang das Gebäck förmlich runter, also habe ich alles richtig gemacht.
„Warte mal kurz Ruffy du hast da was von der Glasur“
Ich nahm meinen Daumen und wischte ihm die Glasur vom Mundwinkel.
„Du willst doch nicht verschmiert in die Schule gehen, oder?“
Ich grinste Ruffy an und wir setzten unseren Weg fort.
Vor der Schule angekommen warteten bereits unsere Freunde auf uns.
„Nami mein Engel wie bezaubernd du heute wieder Aussiehst“
Sanji kniete sich vor mir nieder und Überhäufte mich mit allerlei Komplimenten.
„Ruffy-Schatz, Guten Morgen. Ich habe dich ja so vermiest“
Auch das noch, Boa kam angerannt und sprang Ruffy um den Hals.
„Ruffy wie sieht es aus, hast du nicht Lust nach der Schule mit mir an den Strand zu gehen oder ich mache uns etwas leckeres zu Essen und wir gehen in einen Park für ein Picknick, na was sagst du?“
Sie grinste Ruffy an, worauf er nur die Augen verdrehen konnte. Was sie wo sagen wird wenn sie erfährt dass ich mit Ruffy heute den Tag verbringen werde.
„Boa, wann kapierst du endlich das ich kein Interesse an dir habe und außerdem bin ich nach der Schule schon mit Nami verabredet“
Geschockt sah sie zu mir rüber und lies dann Ruffy los bevor sie auf mich zukam.
„Du nimmst mir meinen Schatz bestimmt nicht weg“
Danach ist sie verschwunden und unsere Freunde schauten uns Interessiert an.
„Was wollt ihr zwei denn heute so Schönes Unternehmen?“
Robin grinste uns Frech an als sie das sagte.
„Ruffy hat mir gestern angeboten heute nach der Schule etwas die Stadt zu zeigen, da ich mich hier noch nicht so gut auskenne und wir heute bei Zeiten Schulschluss haben, finde ich passt das ganz gut und ich freue mich schon einige Sehenswürdigkeiten zu sehen“
Ich sah zu Ruffy und grinste ihn an, worauf er sich verlegen am Hinterkopf kratzte und leicht errötete. Als das geklärt war sind wir zusammen in die Klasse gegangen. Robin, Kaya und ich unterhielten uns noch bis Unterrichtsbeginn.
„Wir können doch nächste Woche mal einen Mädchentag machen. Shoppen, Wellness uns einfach mal Entspannen und Spaß haben“
Robin und ich waren sofort begeistert von Kaya ihren Vorschlag. Als es zum Unterricht klingelte setzte sich jeder an seinen Platz und Frau Steven kam in den Raum und Überrasche uns mit einer Klassenarbeit.
„Wer mit der Arbeit fertig ist, gibt sie bitte hier vorne bei mir ab und kann schon in die Pause gehen“
Die Arbeiten wurden Ausgegeben und dann konnten wir anfangen. Das Thema war wie erwartet Bruchrechnen. Da ich relativ schnell fertig war, gab ich meine Arbeit ab und ging raus. Als ich auf den Weg zur Cafeteria war, kam mir gerade Ace entgegen.
„Hallo Ace, du bist aber früh in der Schule, die zweite Stunde fängt doch erst in einer halben Stunde an“
Als Ace meine Stimme gehört hat, drehte er sich zu mir um und kam auf mich zu.
„Was machst du denn hier Nami, ihr habt doch noch Unterricht“
„Wir haben eine Klassenarbeit geschrieben und wer fertig war, konnte schon in die Pause gehen und jetzt wollte ich mir noch schnell einen Kaffee in der Cafeteria holen, lust mitzukommen“
Er nickte zur Bestätigung und wir holten uns einen Kaffee und Ace noch ein belegtes Baguette, dann sind wir auf den Schulhof gegangen. Wir unterhielten uns und als es zur Pause klingelte kamen dann die anderen zu uns.
Ruffy hat sich gleich zu mir gesetzt und wir unterhielten uns etwas über den Tag, als es dann zur nächsten Stunde geklingelt hat, verabschiedeten wir uns von Ace und sind in unsere Klasse gegangen. Der restliche Tag ging ziemlich schnell rum und außer die bösen Blicke die mir Boa schenkte passierte nichts Besonderes.
Wir verabschiedeten uns von den anderen und machten uns auf den weg.
„Also Nami, wohin willst du zuerst?“
Ich überlegte kurz, immerhin hat Ruffy mir gestern einige Vorschläge gemacht.
„Ich würde gerne ins Griffith Observarory gehen. Dort soll es ein Planetarium geben, das würde ich gerne sehen. Wir können ja unterwegs noch etwas zu Essen und zu Trinken holen und im Griffith Park ein Picknick machen und was sagst du?“
Ich grinste Ruffy an der mit meinem Vorschlag einverstanden war, also gingen wir noch in einen Supermarkt und holten einige Getränke, Sandwiches und etwas Kuchen und machten uns dann auf den Weg.
Als wir angekommen sind war ich hell auf begeistert, so groß habe ich mir denn Park nicht vorgestellt. Überall waren Familien, Jogger und Pärchen. Ein wirklich schöner Ort zum Entspannen. Wir gingen etwas durch den Park und an einen kleinen Teich beschlossen wir unser Picknick zu machen.
„Es ist wirklich wunderschön hier Ruffy“
Ich sah mich noch etwas um und packte dann das Essen aus.
„Dann warte mal wenn wir im Planetarium sind, es ist das Beste in ganz Kalifornien“
„Was wollen wir eigentlich als nächstes Unternehmen, immerhin ist der Tag noch jung?“
Ich schaute zu Ruffy und biss dann in mein Sandwiche, bevor er mir Antwortete sah ich etwas anderes in meinen Augenwinkel und ich stand auf.
„Wie wäre es mit dem Farmers Market, dort gibt es Geschäfte, Floh-und Straßenmärkte, oder der Expositions Park, dort gibt es einen Rosengarten und Museen, den Walk of Fame musst du aber auch gesehen haben und die Queen Mary das war mal ein Kreuzfahrtschiff und dient jetzt als Hotel. Was auch gut ist, ist die Union Station das ist der wichtigste Bahnhof von ganz LA, also was sagst du worauf hast du Lust? Eh Nami?“
Ich hörte Ruffy gar nicht richtig zu, da etwas anderes meine ganze Aufmerksamkeit hatte.
„Schau mal Ruffy, Baby Enten sind die nicht niedlich“
Meine Augen funkelten richtig als ich die süßen Tierchen sah, jedoch erschrak ich als mich Ruffy plötzlich von hinten Umarmte.
„Pass auf das du nicht ins Wasser fällst“
Die röte schoss mir ins Gesicht als er mir das ins Ohr flüsterte.
„Du wolltest doch ins Planetarium, oder? Na dann wollen wir mal.
Ach übrigens ich finde nicht nur die Baby Enten niedlich“
Dabei grinste er mich verlegen an und ein leichter Rotschimmer legte sich auf sein Gesicht. Flirtet er gerade mit mir?
„Kommst du“
Sein rufen holte mich aus meinen Gedanken und wir machten uns auf den Weg ins Planetarium. Als wir angekommen sind, bezahlte ich für uns beide, Ruffy protestierte zwar aber ich ignorierte es gekonnt und zog in an der Hand rein.
„Du kannst dich ja bei Gelegenheit revangieren“
Ich zwinkerte Ruffy zu und er nickte nur zur Bestätigung, dann sind wir in den Vorführraum gegangen, der schon ziemlich voll war. Wir unterhielten uns noch eine Weile bis die Vorführung los ging.
„Sag mal Nami, hast du vielleicht Lust morgen mit mir zum Venice Beach zu gehen, ich meine nur wir zwei“
Er kratzte sich verlegen am Hinterkopf als er das sagte, soll das etwa ein Date werden?
-Warum habe ich sie das gerade gefragt, immerhin hat sie ja einen Freund, oder? Und was mache ich, ich frage sie nach einer Verabredung-
„Soll das vielleicht eine Verabredung sein?“
Mal sehen was er sagt.
„Vergiss es einfach, dein Freund hat bestimmt was dagegen“
Mein Freund wie kommt er darauf, ich wollte gerade etwas erwidern da fing die Vorstellung an. Es war ein Wunderschönes Schauspiel und die Stunde ging viel zu schnell rum.
„Weißt du worauf ich jetzt richtig Lust hätte, auf einen schönen Eisbecher, na was sagst du“
Als wir an die frische Luft gekommen sind, blendete uns sofort die Sonne.
„Also im Zentrum gibt es eine kleine Italienische Eisdiele, aber dieses Mal Zahle ich, Einverstanden?“
Ich nickte nur und schon machten wir uns auf den Weg. Als wir da waren, war ich von der Eisdiele begeistert, ein Nettes kleines Geschäft ganz im Italienischen Stil gehalten. Wir setzten uns auf die Terrasse, als ein Kellner kam gaben wir unsere Bestellung auf und ich sah mich ein wenig in der Gegend um. Von der Terrasse hat man einen guten Blick auf die Shoppingstraße.
„Sag mal Ruffy, wie kommst du eigentlich darauf dass ich einen Freund habe?“
-Scheiße, ich dachte sie hätte es vergessen, ich kann ihr doch nicht sagen das ich ihr Gespräch gestern belauscht habe-
„Naja, ich dachte nur das ein so Hübsches Mädchen wie du einen Freund hast“
Bevor ich etwas sagen konnte, kam der Kellner auch schon mit unseren Eisbechern. Ruffy hatte sich einen Schokobecher und ich selbst habe mir einen Früchtebecher bestellt.
Ob er mein Telefonat von Gestern mitbekommen hat und es falsch verstanden hat. Als wir aufgegessen haben, bezahlte Ruffy und wir führten unseren Weg fort. Er zeigte mir noch die Queen Mary, die Union Station und das Hollywood-Sign. Natürlich machte ich überall Fotos, immerhin hab ich Law und Bonny versprochen so viele Bilder wie möglich zu machen. Als dann die Sonne untergegangen ist, beschlossen wir uns auf den Heimweg zu machen.
Zuhause angekommen verabschiedeten wir uns von einander. Gerade als ich zur Wohnung rein wollte, drehte ich mich noch ein Mal um.
„Danke für den schönen Tag und ich würde morgen sehr gerne mit dir an den Venice Beach gehen“
Und schon verschwand ich in meiner Wohnung. Als erstes kümmerte ich mich um meine Katze, bevor ich mir eine Kleinigkeit zu Essen gemacht habe. Ich schaute mir nochmal die Bilder von heute an und ein Bild gefällt mir ganz besonders. Ruffy und ich stehen gerade vor der Queen Mary und strahlen in die Kamera. Ich schickte das Bild Ruffy und schrieb noch etwas drunter was ich schon die ganze Zeit los werden wollte.
Es war ein sehr schöner Tag und ich freue mich schon auf Morgen
P.S. Auch hübsche Mädchen sind Single
LG Nami
Kapitel 4 Das erste Date
Kapitel 4
Das erste Date
Die Sonne kitzelte mich an der Nase, woraufhin ich meine Augen verschlafen öffnete. Ich streckte mich einmal und drehte mich dann auf die andere Seite um einen Blick auf meinen Wecker zu werfen, noch fünf Minuten bis er klingelt, also beschloss ich noch etwas liegen zu bleiben.
Heute nach der Schule wollte ich ja mit Ruffy zum Strand stimmt. Plötzlich schreckte ich hoch, ich hab ein Date mit Ruffy. Schnell sprang ich aus dem Bett und machte mich im Bad fertig. Da wir nach der Schule nochmal nachhause wollen, kann ich mir meine Sachen ja schon fertig machen. Ich stand vor meinen Kleiderschrank und überlegte was ich anziehen soll. Ich kramte in meinen Bikinis und überlegte mir welchen ich anziehen sollte, nach langen hin und her entschloss ich mich für einen schönen gelben, passend dazu ein weißes Strandkleid mit Gelben Gürtel und gelben Flip Flops.
Ich holte einen Strandkorb und packte noch ein Handtuch, eine Decke und Sonnencreme ein und schon war ich fertig. Schnell zog ich mich noch für die Schule an und machte mich auf den Weg nach unten in die Küche, den Strandkorb stellte ich in den Flur. Ich machte Snow noch schnell ihr Frühstück und frische Milch fertig, bevor ich mir ein Müsli machte und auf den Balkon ging. Heute war wieder herrliches Wetter, genau richtig für einen Ausflug zum Strand. Als ich fertig war räumte ich mein Geschirr in den Spüler und machte mich fertig für die Schule.
Ich klingelte nebenan und wurde freudig von Ace begrüßt.
„Guten Morgen, seit ihr zwei soweit?“
„Moin Nami, ja nur noch eine Minute“
Als Ruffy dann soweit war, machten wir uns auf den Weg zur Schule.
Denn ganzen weg hat niemand was gesagt, nicht einmal Ace, ob alles OK ist?
Als wir an der Schule angekommen sind, sah ich schon unsere Freunde. Ace begrüßte sie und verabschiedete sich dann von uns da er mit seinen Kumpels verabredet war. Da wir noch Zeit hatten, sind wir auf den Schulhof gegangen und haben uns auf eine Wiese gesetzt.
Lysop
„Habt ihr eigentlich schon was für die Ferien geplant?“
Franky
„Jep, ich fahre mit meinen Eltern nach New York, wir sehen uns also erst nach den Ferien wieder“
Sanji
„Also ich habe nichts geplant, meine Eltern sind eh auf Arbeit“
Robin
„In der zweiten Woche bin ich nicht da, ich fahre mit meiner Mutter nach Washington“
Nami
„Die zweite Woche muss ich mich auch abmelden, meine Schwester kommt zu Besuch und wir wollen nach Tokyo zu unseren Freunden“
Lysop
„Du bist doch erst zwei Wochen in LA“
Nami
„Trotzdem vermisse ich meine Freunde und in den Weihnachtsferien klappt es nicht, da Nojiko nur die Feiertage zu Besuch kommt“
Kaya
„Ich muss mich auch abmelden, meine Eltern und ich wollen Verwandte in Texas besuchen“
Ruffy
„Da können wir ja nur nächste Woche etwas Unternehmen“
Zorro
„In der zweiten Woche können wir doch einen Männerausflug machen?“
Lysop
„Und an was hast du gedacht?“
Zorro
„Wir waren doch schon lange nicht mehr Campen“
Ruffy
„Das stimmt, also Jungs alle einverstanden?“
Die Jungs waren mit der Idee einverstanden und als alles geklärt war, machten wir uns auf den Weg ins Klassenzimmer. Die ersten drei Stunden verliefen relativ ruhig, jedoch hatte Ruffy kaum mit mir geredet, ob ich etwas falsch gemacht habe?
Nach dem Unterricht gingen alle in die Pause, jedoch hielt ich Ruffy zurück.
„Kann ich kurz mit dir reden?“
Er schaute mich nur fragend an, jedoch als ich mir sicher war das er mir keine Antwort mehr geben wird, fuhr ich einfach fort.
„Sag mal ist alles OK bei dir?“
„Klar, was soll denn sein?“
„Du bist heute irgendwie so abwesend und mit mir redest du auch nicht wie immer“
„Ich bin nur etwas Müde, bin gestern spät ins Bett“
Spät ins Bett, na klar, das kannst du jemanden anderes erzählen.
„Bleibt das heute Nachmittag dabei? Wir wollten doch zum Venice Beach“
-Stimmt das hab ich ja ganz vergessen-
„Ja das bleibt dabei, ich hab es dir doch versprochen“
Er drehte sich um und wollte gerade das Zimmer verlassen.
„Ruffy“
Er drehte sich zu mir um und als ich nach einer Weile nichts gesagt habe, zog er eine Augenbraue hoch.
„Auch wenn wir uns noch nicht so lange kennen, wenn irgendetwas ist, du kannst mit mir über alles reden ich hoffe du weißt das“
Plötzlich grinste mich Ruffy an.
„Ja ich weiß, Danke Nami. Wollen wir jetzt zu den anderen gehen?“
Endlich grinste er wieder, ich nahm meine Sachen und wir gingen zu den anderen. Da wir jetzt eine Freistunde haben, hatten wir es nicht eilig. Wir fanden den Rest der Gruppe in der Cafeteria. Ich holte mir einen Kaffee und für Ruffy ein Sandwich, dann bin ich zu den anderen gegangen und gab Ruffy das Sandwich.
„Oh Danke Nami“
Ich lächelte und setzte mich neben Robin. Wir besprachen gerade die nächste Woche. Da es selbst im Herbst warm ist wollten wir Baden fahren und Picknicken gehen. Robin und ich wollten mal was zu zweit machen, da Kaya nicht da ist.
„Was hast du eigentlich mit deinen Freunden in Tokyo immer gemacht?“
„Nach der Schule haben wir uns eigentlich immer bei jemanden verabredet um Hausaufgaben zu machen und für die Schule zu lernen und am Wochenende oder in den Ferien sind wir ins Kino gegangen, Schwimmen und Surfen, Freizeitparks und Zelten. Einmal im Monat haben dann wir Mädels ein Weiberwochenende gemacht. Shoppen, Maniküre und Wellness“
„Wow, klingt Super und ich wusste gar nicht dass du Surfen kannst“
„Doch, Law hat es mir beigebracht und ich habe sogar schon einen Surfwettbewerb gewonnen“
„Cool, na da bist du hier ja richtig und im Sommer gibt es bei uns auch immer Wettbewerbe, da kannst du ja mal mit machen“
„Auf jeden Fall, wird bestimmt lustig“
Die anderen redeten über dies und das, ich jedoch hielt mich aus dem Gespräch raus und schrieb mit Law über Whats App.
Ich schrieb ihm das Nojiko und ich in der zweiten Ferien Woche vielleicht nach Tokyo kommen. Es dauerte nicht lange und er Antwortete, wie immer hat er sein Handy mit im Unterricht und wenn er zurück schreibt langweilt ihn gerade der Unterricht. Wir schrieben uns eine Weile hin und her, bis mich Robin ihre Stimme aus den Gedanken holte.
„Nami kommst du, es hat zur Pause geklingelt“
Ich war so in Gedanken, dass ich sogar das Klingeln überhört habe.
„Ja ich komme gleich nach“
Ich schrieb noch schnell Bonny, nicht das sie schmollt wenn sie es von Law erfährt und folgte den anderen in den Unterricht. Die letzten zwei Stunden waren Chemie und Kunst, auch diese vergingen relativ schnell und für heute war Schluss. Ich freue mich richtig auf den Nachmittag mit Ruffy. Wir gingen Nachhause und jeder holte seine Sachen, ich cremte mich ein und zog mich noch schnell um und schon war ich fertig, nur noch etwas zu trinken und auf geht’s. Ich wollte gerade aus der Tür als es klingelt und ein breit grinsender Ruffy vor mir stand. Genau so gefällt er mir.
„Hast du alles Nami?“
„Ja, von mir aus kann es los gehen“
Wir gingen zur nächsten Bushaltestelle und warteten. Als der Bus kam stiegen wir ein und nach einer halben Stunde kamen wir an unserem Ziel an. Die Strandpromenade war wirklich Wunderschön. Am Strand lagen schon viele und Sonnten sich und auch im Wasser war einiges los und für Touristen gab es genug Souvenirstände, auch für die Unterhaltung wurde gesorgt, überall waren Musiker, Maler und Straßenkünstler. Wir gingen an der Promenade lang und schauten uns erst einmal alles an. So etwas gab es bei uns in Tokyo nicht, (So genau weiß ich das allerding nicht) ich kam mir vor wie ein kleines Kind das, dass erste Mal im Zoo ist.
„Hier ist ganz schön was los oder Ruffy?“
Ich schaute neben mich, aber Ruffy war nicht mehr da.
„Eh Ruffy“
Ich schaute mich um und entdeckte Ruffy bei einem Straßenkünstler. Er schaute zu mir rüber und winkte mich zu sich rüber. Ich machte mich auf den Weg zu den beiden und begrüßte den Künstler.
„Das ist Georg, er ist ein früherer Nachbar von Ace und mir und er malt die besten Bilder“
„Übertreib es mal nicht Ruffy, du machst mich noch ganz verlegen“
„Jedenfalls hab ich gefragt ob er ein Bild von uns Zeichnen könnte“
Er grinste mich mit seinen typischen lächeln an und war mit der Idee einverstanden. Ruffy setzte sich auf einen Hocker und ich setzte mich auf sein linkes Bein und schlang meine Arme um seinen Hals. (Ich hoffe ihr versteht wie ich das meine )
Dann lächelten wir zu Georg der anfing uns zu Zeichnen. Nach einer Stunde des Stillsitzens war er fertig. Wir standen auf und mussten uns erst mal strecken, dann schauten wir uns das Bild an, es ist umwerfend geworden. Wir im vorder Grund und hinter uns der Strand und das Meer.
„Wahnsinn, das Bild ist wirklich wunderschön geworden“
„Wenn ihr wollt nehme ich das Bild mit in meine Galerie und zeichne noch ein zweites, da hat dann jeder eins“
Wir waren einverstanden und verabschiedeten uns.
„Wie sieht es aus Ruffy, Lust auf ein Eis, ich lad dich ein“
„Eis geht immer, komm ich zeig dir wo es das beste Selbstgemachte Eis gibt“
Ruffy führte mich zu einer kleinen Italienischen Eisdiele. Ruffy bestellte sich einen Schokobecher und ich nahm zwei Kugeln Orangeneis mit Sahne. Wir setzten uns auf eine Bank und ich schaute mir etwas die Gegend an. Ich machte einige Bilder und schickte sie an Bonny und Law. Dann ohne Vorwarnung umarmte ich Ruffy und machte ein Selfie, als ich es mir angeschaut habe musste ich lachen, Ruffy mit seinem Eislöffel im Mund der Verwundert zu mir schaute.
„Ich finde die Fotos, die nicht gestellt sind einfach am besten, schau mal wie du guckst einfach göttlich“
Ich grinste Ruffy an und zeigte ihm das Foto, sofort lächelte er als er das Foto sah.
„Stimmt, aber ich finde auch gestellte Fotos gut“
Er stellte seinen Leeren Eisbecher weg und nahm mein Handy.
„Jetzt machen wir aber ein Foto wo ich nicht so blöde schaue“
Ich legte mein Arm um Ruffy seinen Hals und wir beide grinsten in die Kamera. Nach mehreren Bildern wo wir lachten, die Zunge rausstreckten und Grimassen zogen schauten wir uns die Bilder an.
„Die Fotos sind echt gut geworden“
„Find ich auch, wie sieht es aus Nami wollen wir zum Strand gehen?“
„Gerne, eine kleine Abkühlung ist jetzt genau das richtige“
Wir suchten uns einen freien Platz und ich breitete die Decke aus.
„Ruffy könntest du mir den Rücken eincremen?“
Ich gab ihm die Sonnencreme in die Hand und zog mein Kleid aus.
„Soll ich dich dann auch eincremen?“
„Eh, klar, danke Nami“
Irgendwie süß wenn er so verlegen ist. Als er fertig war nahm ich ihm die Sonnencreme ab und cremte ihn ein.
„Wie sieht es aus Ruffy wollen wir ins Wasser?“
„Dafür sind wir doch hier“
Ehe ich mich versah, nahm er mich hoch und rannte zum Wasser, besser gesagt zu einem Steg der ganz in der Nähe war.
„Warte was hast du vor“
Ich ahnte schlimmes und bevor ich mich versah, sprang Ruffy mit mir ins Wasser.
„Aaaah“
Das wird er büßen, das war ja klar. Oben angekommen schnappte ich erst mal nach Luft.
„Haha, das war lustig, du hättest dein Gesicht sehen müssen, das wäre bestimmt ein prima Foto geworden“
„Na warte“
Ich schwamm zu Ruffy und drückte ihn erst mal unter Wasser, so ging das eine Weile weiter. Wir hatten wirklich eine Menge Spaß und Ruffy war so wie ich ihn kennen gelernt habe, witzig und gut gelaunt. Vielleicht war er heute früh ja wirklich nur Müde. Als wir über eine Stunde im Wasser waren, beschlossen wir zu unserem Platz zurück zu gehen. Ich trocknete mich ab und legte mich in die Sonne. Ich schaute mir nochmal die Bilder an. Die besten verschickte ich an Law, eigentlich wollte ich Bonny auch welche schicken, jedoch würde sie mich dann mit Fragen bombardieren. Ich erzähle ihr dann alles wenn ich in Tokyo bin. Ich verbringe gerne Zeit mit Ruffy, er war mir von der ersten Sekunde an Sympathisch und ich vertraue ihm, sonst hätte ich ihm nie von meiner Vergangenheit erzählt. Endlich kann ich wieder jemanden vertrauen. Nach der Sache mit Kid habe ich mich total verschlossen, aber bei ihm ist es anders. Er ist nicht wie andere Jungs.
„Warum starrst du mich die ganze Zeit so an?“
Seine Worte holten mich aus meinen Gedanken und mein Gesicht glich einer Tomate. Ich hab gar nicht gemerkt dass ich Ruffy die ganze Zeit über angestarrt habe.
„Ich habe nur gerade an unsere erste Begegnung gedacht und ich finde du bist anders als die Jungs die ich kennen gelernt hab“
Ich grinste Ruffy an und schaute dann in den Himmel.
„Wie anders?“
Ich schaute erneut zu Ruffy der seinen Kopf schief gelegt hatte und mich fragend ansah.
„Naja, du bist witzig, immer gut gelaunt und ich glaube dass du alles für deine Freunde machen würdest“
Jetzt konnte er nur noch grinsen. Wie ich es liebe wenn er grinst. Warte mal, Liebe?
Kann es sein das ich mich langsam in Ruffy verliebe? Wir kennen uns doch erst seit kurzen, aber süß ist er ja schon.
„Hast du Lust später noch etwas zu essen? Hier in der Nähe gibt es ein Sushi-Restaurant oder vielleicht hast du Lust auf einen Burger“
„Ich glaube ein schöner Burger mit Pommes ist nachher genau das Richtige. Wenn ihr wollt, könnt ihr ja mal alle zu mir kommen und ich mache selber Sushi?“
„Das würdest du machen, cool da sagen wir morgen gleich den anderen Bescheid“
Wir unterhielten uns noch eine Weile und gegen sechs packten wir unsere Sachen zusammen und machten uns auf den Weg zum Burgerladen. Wir bestellten und gegen meinen Willen bezahlte Ruffy für uns beide.
„Das nächste Mal zahle aber ich, einverstanden?“
„Abgemacht, weiß du eigentlich dass du richtig niedlich aussiehst wenn du einen Schmollmund ziehst“
-Hab ich das gerade wirklich laut gesagt?-
Hat er gerade gesagt ich sehe niedlich aus? Am besten wechsel ich mal das Thema.
„Da vorne ist ein Steg da können wir ja essen und uns den Sonnenuntergang ansehen“
Ruffy war damit einverstanden und schon machten wir uns auf den Weg. Wir setzten uns ans Ende des Stegs und Liesen unsere Beine über das Ende hängen.
Wir beobachteten den Sonnenuntergang und nebenbei genießten wir die Burger.
„Die sind echt lecker“
„Ja oder, Ace und ich gehen gerne in die Burger-Kette, die gibt es überall in LA“
„Der Nachmittag hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht, danke Ruffy“
Ich grinste ihn an was er gerne erwiderte.
„Warte mal Ruffy du hast da Ketchup am Mundwinkel“
Ich wischte mit meinem Daumen über die Stelle um den Ketchup weg zu wischen. Gerade als ich meine Hand wieder wegnehmen wollte, hielt Ruffy sie fest.
Er kam meinem Gesicht immer näher und ehe ich irgendetwas sagen konnte, spürte ich seine Lippen auf meinen. Erst war ich etwas erschrocken, jedoch erwiderte ich nach kurzer Zeit den Kuss. Mit der Zeit wurde der Kuss immer Leidenschaftlicher, zaghaft strich er mit seiner Zunge an meinen Lippen und ein Zungenspiel entstand zwischen uns.
Nach einiger Zeit mussten wir uns wegen Luftmangel von einander lösen und als ich meine Augen öffnete schaute mich ein total erschrockener Ruffy an.
„Es tut mir Leid Nami“
Was hat er den auf einmal und was tut ihm leid, etwa der Kuss? Er stand auf und schaute in eine andere Richtung.
„Es ist schon spät, wir sollten uns langsam auf den Heimweg machen“
Ich konnte nur nicken, was war plötzlich mit Ruffy los, hab ich etwas falsch gemacht?
Stillschweigend gingen wir neben einander Nachhause. Diese stille war richtig unangenehm für mich, jedoch traute ich mich nicht irgendetwas zu sagen.
Zuhause angekommen verabschiedeten wir uns von einander. Ich wartete noch bis Ruffy in seiner Wohnung war, bevor auch ich meine betrat und hinter mir die Tür schloss.
Kapitel 5 Trafalgar Law
Kapitel 5
Trafalgar Law
Bei Ace und Ruffy Zuhause
„Na kleiner Bruder wie war dein Date?“
„Frag lieber nicht“
„Was ist denn los, ist irgendetwas passiert?“
„Ja ist es, wir haben uns vorhin geküsst“
„OK ich komme gerade nicht mit, das ist doch gut also warum ziehst du dann so eine Fresse“
„Verstehst du nicht, ich habe sie geküsst, ich bin drauf und dran mich in sie zu verlieben. Ich habe Nami geküsst obwohl ich weiß das sie einen Freund in Tokyo hat“
„Ruffy bist du dir sicher das sie einen Freund hat“
„Ja bin ich, ich habe sie mit ihm Telefonieren gehört“
„Das tut mir leid kleiner Bruder, aber du solltest trotzdem mit ihr reden, vielleicht ist ja alles nur ein Missverständnis“
„Vielleicht, gute Nacht Ace, bis morgen“
„Gute Nacht“
Bei Nami
Langsam sank ich die Tür hinab Richtung Boden, ich konnte meine Tränen nicht mehr aufhalten, immer mehr fanden den Weg aus meinen Augen. Ich weiß nicht wie lange ich so da hockte, jedoch holte mich das Klingeln meines Handy mich ins hier und jetzt zurück. Ich schaute auf das Display, wo Law dastand.
„Hallo Law“
„Süße was ist denn los, weinst du etwa?“
„Irgendwie ist gerade alles scheiße“
„Aber auf dem Bild was du mir heute geschickt hast, sahst du so Glücklich aus. Was ist den passiert?“
„Ich war auch glücklich, der Nachmittag mit Ruffy war echt schön, wir waren am Venice Beach, sind Schwimmen gegangen und haben viel geredet und gelacht. Alles war perfekt, als wir uns dann den Sonnenuntergang angeschaut haben, hat Ruffy mich geküsst, du weiß gar nicht wie Glücklich ich in diesem Moment war. Aber als ich ihn dann angeschaut habe, sah er mich erschrocken an und hat sich entschuldigt, danach hat er kein Wort mehr gesagt“
„Klingt ja komisch. Hast du versucht mit ihm zu reden“
„Nein, ich hatte Angst etwas zu sagen“
„Rede morgen mal mit ihm, vielleicht ist alles ein Missverständnis“
„Das mach ich, danke Law“
„Bitte und jetzt hör auf zu weinen und erzähl mir morgen was rausgekommen ist“
„Mach ich, gute Nacht“
„Nacht süße und Kopf hoch“
Es tut immer wieder gut mit Law zu reden. Ich machte mich Bettfertig und schnell war ich im Land der Träume.
Das klingeln meines Weckers holte mich aus den Schlaf, das was man schlaf nennen kann, die ganze Zeit über habe ich überlegt wie ich Ruffy heute gegenüber sein soll. Ich will ja mit im reden, aber ich weiß nicht wie ich anfangen soll, da ich nicht wusste warum er gestern so reagiert hat. Es ist doch zum Haare raufen. Ich beschloss aufzustehen, eine lange Dusche ist jetzt genau das richtige. Nur noch heute und morgen dann sind endlich Ferien. Als ich im Bad fertig war zog ich mir eine Jeans und ein lilanes Shirt an und ging in die Küche wo mich meine Katze schon begrüßte. Nach einigen Streicheleinheiten gab ich Snow ihr Futter und machte mich dann fertig für die Schule, hunger habe ich keinen, der Tag gestern schlägt mir immer noch auf den Magen. Ich klingelte bei Ace und Ruffy und ein verschlafen Aussehender Ace machte mir die Tür auf.
„Morgen Ace, seit ihr zwei soweit?“
„Morgen Nami, ja ich bin soweit. Ruffy ist schon auf den Weg, er wollte heute eher los“
Will er mir etwa aus den Weg gehen?
Ace zog sich seine Schuhe an und nahm noch seine Schultasche und schon machten wir zwei uns auf den Weg.
„Sag mal, war Ruffy gestern irgendwie komisch als er abends Nachhause gekommen ist?“
„Nein eigentlich nicht, nur das er Müde war und gleich ins Bett gegangen ist“
-Ich habe Ruffy versprochen nichts zu sagen, aber so wie Nami aussieht gefällt mir gar nicht, sie scheint diese Nacht nicht gut geschlafen haben-
Flashback vor 30 Minuten
„Ace ich mach mich schon auf den Weg“
„Warum wartest du nicht auf Nami, das wäre eine gute Gelegenheit mit ihr zu reden“
„Ich hab dir doch gestern gesagt was passiert ist und bitte versprech mir nicht mit ihr darüber zu reden“
„Soll ich sie etwa anlügen“
„Du sollst nur so tun als ob du von nichts weißt, Bitte“
„Na gut, Versprochen“
„Danke, wir sehen uns später in der Schule, Tschau“
-Das wird ein böses Ende nehmen-
Flashback Ende
„Und Nami habt ihr irgend etwas für die Ferien geplannt?“
„Naja, Kaya und Franky fahren die zwei Wochen weg und da Robin und ich die zweite Woche auch nicht da sind bleib uns nur nächste Woche. Wir wollen Baden fahren und Picknicken und Robin und ich wollen mal einen Mädelstag machen. Da die Jungs bis auf Franky in der zweiten Woche alleine sind, wollten sie Campen fahren, aber das hat Ruffy sicher schon erwähnt und du?“
„Also von dem Campingausflug hat Ruffy mir nichts gesagt. Meine Kumpels und ich fahren am Montag in das Ferienhaus von einem Bekannten. Es liegt an einen kleinen See und grenz an einen Wald und da können wir Wandern, Baden und natürlich Party machen“
„Da wird wo eher die Party im vorder grund stehen oder?“
„Kann passieren“
Wir mussten beide lachen und unterhielten uns noch bis zur Schule. Man kann sich echt gut mit Ace unterhalten und ich war froh dass ich etwas abgelenkt wurde. An der Schule angekommen, trennten sich unsere Wege und ich machte mich auf zum Klassenzimmer. Ich wollte heute früh nicht zu den anderen da Ruffy sicher bei ihnen ist und ich erstmal in ruhe mit im reden möchte.
Ich setzte mich auf meinen Platz und wie sollte es anders kommen, wurde der morgen nicht besser, da ich anscheinend nicht die einzige heute war die eher ins Klassenzimmer geht.
„Oh, morgen Nami, na heute ganz alleine. Deine Freunde haben wo schon genug von dir“
„Morgen Boa, nein haben sie nicht, ich wollte nur weile ins Klassenzimmer, was dagegen?“
„Naja, mir ist natürlich nicht entgangen das Ruffy heute alleine zur Schule gekommen ist, sonst seit ihr doch immer zusammen her gelaufen, gibt es etwa ärger im Paradies?“
Irgendwie Versetzten ihre Worte mir ein Stich ins Herz, aber ich werde mir nichts anmerken lassen.
„Nur weil wir einmal nicht zusammen zur Schule gegangen sind heißt das noch lange nicht dass wir ärger haben“
Nach einander fühllte sich der Raum und auch meine Freunde traffen ein.
„Nami warum bist du denn heute früh nicht zu uns gekommen, wir haben uns schon gewundert“
„Ich habe schlecht geschlafen und brauchte noch etwas ruhe“
Robin gab sich damit zufrieden und setzte sich auf ihren Platz. Als letztes kammen dann noch Zorro und Ruffy. Ohne ein Wort setzte er sich neben mich und schaute aus dem Fenster. Boa konnte sich natürlich ein Triumphierendes grinsen nicht verkneifen. So ging das heute den ganzen Tag, immer wenn ich mit ihm reden wollte wich er mir aus. Natürlich bemerkten unsere Freunde dass etwas nicht stimmt, jedoch sprach uns keiner an. Ich war froh als die letzte Stunde vorbei war, irgendwie wollte der Tag heute nicht rum gehen.
Ich verabschiedete mich von den anderen und wollte gerade zu Ruffy, der jedoch schon voraus gegangen ist. Ich rannte ihm hinterher um jetzt meine Chance zu ergreifen und endlich mit ihm zu reden.
“Ruffy warte mal bitte“
Als er nicht stehen geblieben ist, packte ich seinen Arm woraufhin er endlich zum stehen kam.
„Sag mal was ist los mit dir, den ganzen Tag Ignorierst du mich, hab ich etwas Falsch gemacht, wenn ja dann sag es mir bitte“
„Es war ein Fehler“
„Was?“
„Ich hab gesagt es war ein Fehler, der Kuss gestern, er war ein Fehler und ich bereue ihn“
Ich konnte nicht glauben was er da sagte.
„Warum sagst du das, warum lügst du mich an“
„Ich lüge nicht, ich bereue ihn, soetwas hätte nie passieren dürfen“
Ich unterdrückte meine Tränen, ich wollte keine schwäche vor Ruffy zeigen.
„Es wäre besser gewesen du wärst nie nach LA gezogen“
Das war so viel, ohne nach zudenken gab ich Ruffy eine ordentliche Ohrfeige.
Mit ausdrucksloser Mine hielt er sich seine rötliche Wange.
„Und ich dachte ich kann dir vertrauen. Vielleicht hat dir der Kuss ja nichts bedeutet aber mir schon. Ich dachte das ich endlich wieder jemanden vertrauen könnte und Gefühle zulassen kann, aber anscheinend hab ich mich getäuscht“
Bevo ich in Tränen ausbrach rannte ich weg, ich wusste nicht wohin, einfach nur weg.
-Der Kuss hat ihr etwas bedeutet, hat sie vielleicht doch keinen Freund. Verdammt ich bin so ein Dummkopf-
Ich lief Gedankenlos durch die Gegend, bis ich schließlich in einem Park angekommen bin. Ich setzte mich ans Ufer eines kleinen Teiches und starrte abwesend gerade aus. Ich weiß nich wie lange ich so da sahs jedoch als es angefangen hat zu regnen, beschloss ich Nachhause zu gehen.
Klitsch Naß kam ich zuhause an und nahm erstmal ein heißes Bad. Nach einer guten Stunde zog ich mir meinen Pyjama an und ging in die Küche. Ich machte mir einen Tee und setzte mich auf die Couch. Snow kam sofort zu mir und schmusste, manchmal denke ich wirklich dass sie es spürt wenn es mir schlecht geht. Als ich auf mein Handy nachgeschaut habe, hatte ich einige Nachrichten von Ruffy, jedoch löschte ich diese ohne sie zu lesen.
Mein Wecker klingelte und ich schreckte hoch, es war bereits morgen, ich muss auf der Couch eingeschlafen sein. Na wenigsten konnte ich diese Nacht etwas schlafen. Ich machte mich fertig und als ich Snow ihr Futter gab, bemerkte ich dass ich gestern nichts gegessen habe. Ich machte mir noch ein Brötchen und setzte mich auf den Balkon. Als ich aufgegessen habe machte ich mich auf den Weg, es war zwar noch etwas Früh aber so hatte ich meine ruhe, da noch nicht so viel auf den Straßen los war. Zu meiner Überraschung waren Robin und Kaya auch schon da, ich ging auf beide zu und begrüßte sie.
„Morgen Nami“
Kam es von beiden gleichzeitig.
„Sag mal was war den Gestern mit Ruffy und dir los?“
Ich wusste dass früher oder später diese frage kommt.
„Gut ich erzähle euch alles“
Wir setzten uns auf eine Wieße und ich erzählte den beiden von unserem Date, den Kuss und das was Ruffy gestern zu mir gesagt hat.
„Er hat was gesagt, das passt so gar nicht zu Ruffy“
„Sagt bitte nichts zu Ruffy, wir sehen uns dann in der Klasse“
Ich machte mich auf den Weg in die Klasse, nur noch heute und dann sind Ferien.
Bei Robin und Kaya
Robin
„Da kommen ja endlich die Jungs“
Kaya
„Aber Ruffy und Ace sehen nicht gerade Glücklich aus. Morgen Leute, alles klar?“
Ace
„Das frag mal lieber meinen kleinen Bruder, der schafft es auch immer mist zu bauen“
Robin
„Etwa die Sache mit Nami?“
Ruffy
„Du weiß davon?“
Robin
„Ja, wir wissen davon. Nami hat uns alles erzählt“
Kaya
„Wie kannst du ihr solche sachen an den Kopf werfen und dann auch noch sagen das es besser gewesen wäre, sie wäre nie nach LA gezogen“
Ace
„Du hast was gesagt“
Ruffy
„Das war nur aus reflex, ich wollte mich ja entschuldigen, aber sie hat meine Nachrichten nicht gelesen“
Sanji
„Da kann ich Namilein verstehen, ich hätte deine Nachrichten auch nicht gelesen“
Ruffy
„Ich werde mich ja heute bei ihr Entschuldigen“
Kaya
„Eine Entschuldigung von dir ist ja auch das mindeste, aber lass sie jetzt erstmal inruhe und warte bis Schulschluss“
Sanji
„Wie sieht es aus wollen wir in die Klasse gehen?“
Bei Nami
Vielleicht sollte ich nochmal mit Ruffy reden, immerhin hat er mir gestern einige Nachrichten geschrieben. Nein, gestern hat mir gereicht, ich möchte nicht noch einmal so verletzt werden.
Der Rest der Klasse betrat das Zimmer und als Ruffy sich neben mich setzte begrüßte er mich mit einen Guten morgen, was ich kurz erwiederte jedoch dann wieder nach vorne schauen. Der Tag war ziemlich ruhig, die Pausen verbrachte ich mit Robin und Kaya.
Die letzte Stunde hat angefangen und ich war froh so gut durch gehalten zu haben, ohne Ruffy beachtung zu schenken.
„Kann ich nach der Stunde kurz mit dir sprechen?“
„Ich glaube wir haben gestern alles geklärt“
„Bitte Nami“
Ich reagierte nicht auf ihn und konzentrierte mich auf den Unterricht. Nach der Stunde mussten Robin, Kaya und ich noch einmal zum Spint. Die Jungs wollten draußen auf uns warten, daher wollten wir uns etwas beeilen.
„Hat Ruffy eigentlich mit dir geredet?“
„Er wollte, jedoch habe ich abgeblockt, das von gestern hat mir gereicht. Er hat mich mit seinen Worten zu sehr verletzt“
„Was ist wenn alles nur ein Missverständniss ist?“
„Vielleicht, jedoch möchte ich jetzt erstmal abstand halten“
Robin gab sich damit zufrieden und zusammen gingen wir richtung Schulhof. Als wir aus der Tür gegangen sind, standen die Jungs wie angewurzelt da und starrten richtung Tor. Als dann mein Blick nach links wechselte sah ich Boa die mit zwei Freundinnen tuschelten und grinsend zum Toreingang schauten, sowie vereinzelt einige Schüler. Wir schauten uns fragend an und Robin fragte dan was denn so Interessant sei.
Zorro der uns erst jetzt bemerkte drehte sich zu uns um und antwortete auf ihre frage.
„Am Eingang steht ein Typ der auf irgendetwas zu warten scheint und keiner kennt ihn“
Wir drengelten uns durch die Jungs durch und sahen in besagte Richtung. Jedoch was ich dann sah, konnte ich nicht glauben.
„Law“
Kapitel 6 Überraschendes Wiedersehen
Kapitel 6
Überraschendes Wiedersehen
Meine Freunde schauten verwundert zu mir und auch Boa Blickte zu uns rüber, jedoch interessierte es mich in diesem Moment wenig, meine Blicke richteten sich zum Schultor wo mein bester Freund stand. Ich konnte es nicht glauben, dass er wirklich hier in LA war.
„Law“
Als ich seinen Namen noch einmal lauter aussprach, drehte er sich in meine Richtung und grinste mir entgegen. Sofort rannte ich ihm entgegen und fiel im um den Hals, er hatte ganz schön zu tun um nicht nach hinten umzufallen. Sofort besserte sich meine Laune und das erste mal seit gestern konnte ich wieder lachen, was auch damit zusammen hängt das Law mich ganz schön Überrascht angeschaut hatte als ich ihm um den Hals gefallen bin.
„Na Süße, hab ich dich Überrascht?“
„Und wie, aber was machst du hier?“
„Naja, als du dich Gestern nicht gemeldet hast, obwohl du es mir versprochen hast und dann auch nicht an dein Telefon gegangen bist, habe ich mir Sorgen gemacht und bin hergeflogen“
Bei den anderen
Franky
„Kann mir einer sagen was hier gerade abgeht?“
Lysop
„Ich hab keine Ahnung, jedenfalls scheinen die zwei sich gut zu kennen“
Robin
„Nami wird ihn uns bestimmt gleich Vorstellen“
Ruffy
-Sie hat also doch einen Freund, gut das ich es rechtzeitig beendet habe. Tut mir leid Nami dich so verletzt zu haben-
Kaya
„Die zwei sind echt ein schönes Paar“
Ace
„Du weißt doch gar nicht ob die beiden überhaupt zusammen sind“
Lysop
„Sieht aber schon danach aus, alleine wie Nami sich gefreut hat und auf ihn zugerannt ist“
Ruffy
„Leute ich hab noch was vergessen ich muss nochmal zum Spint. Ace wir sehen uns später Zuhause“
Ace
„Bei dir alles gut, kleiner Bruder“
Ruffy
„Klar, was soll denn sein?“
Bei Law und Nami
„Komm ich stelle dir meine Freunde vor“
„Da lerne ich ja endlich mal Ruffy kennen, oder?“
„Grins nicht so, das mit Ruffy ist gerade etwas kompliziert“
„Erzähl es mir am besten in Ruhe Zuhause, es ist sicherlich nichts Erfreuliches“
„Danke Law“
Wir machten uns auf den Weg zu den anderen, die uns schon die ganze Zeit über beobachtet hatten.
„Meine Freunde sind bestimmt schon gespannt wer du bist“
„Ja das glaube ich auch, immerhin wurden wir die ganze Zeit über beobachtet“
„Das wurdest du schon vorher und nicht nur von meinen Freunden“
„Was meinst du diese aufgebrezelte Tussi und ihre zwei Freundinnen, ja das hab ich mitbekommen“
Wir mussten beide lachen, Law mag solche Eingebildeten Weiber genau so wenig wie ich.
Als wir bei meinen Freunden angekommen sind, die schon gespannt warteten, waren die meisten der Schüler schon verschwunden und nur noch Boa und ihre zwei Freundinnen schauten noch zu uns rüber.
„Hey Leute, ich würde euch gerne jemanden Vorstellen“
Alle schauten erwartungsvoll zu Law und mir.
„Darf ich Vorstellen das ist Law, eigentlich Trafalgar Law.
Law das sind Franky, Zorro, Robin, Kaya, Lysop, Ace, der Trauerkloß auf dem Boden ist Sanji und, eh wo ist den Ruffy hin?“
„Der hat drinnen noch etwas vergessen und kommt Später dann nach, wir sollen nicht extra warten“
„Ach so“
„Sag mal Nami woher kennst du eigentlich Law und wer ist er genau?“
Robin schaute zu Law als sie mich das fragte.
„Law und ich kennen uns seit unserer Kindheit. Bonny und ich haben Law im Kindergarten kennen gelernt als seine Eltern nach Tokyo gezogen sind und seitdem waren wir Unzertrennlich. Wir haben uns von anfang an gut verstanden und auch unsere Familien haben sich dadurch angefreundet. Weißt du Law ist mir sehr wichtig, mit ihm kann ich über alles reden und wirklich alles anvertrauen, besser gesagt Law ist mein bester Freund“
„Dein bester Freund, heißt das ich hab noch eine Chance bei dir Namilein?“
„Sorry Kumpel, aber Nami ihr Herz schlägt schon für einen anderen“
Ich boxte Law in die Seite und ein Blick meiner seits reichte dass er sofort still war. Er flüsterte mir noch ein Sorry ins Ohr und schon war ihm vergeben. Am besten ich Wechsel mal das Thema.
„Das witzige an der Sache ist, das Law mit meiner besten Freundin zusammen ist, hat ganz schön lange mit den beiden gedauert, oder Hase“
„Du sollst mich nicht so nennen“
„Also wenn ich das richtig verstehe sind deine beste Freundin und dein bester Freund zusammen, witzige Geschichte und warum darfst du ihn nicht Hase nennen?“
„Find ich auch Robin und das mit dem Spitznamen ist auch eine lustige Geschichte, also das war so“
„Nami, wag es dir“
„Na gut, ich erzähl es euch ein anderes mal“
Ich schaute zu Law und setzte ein Entschuldigendes lächeln auf und schon war mir verziehen.
„Nami wollen wir dann, nicht dass du noch weiter ausgequetscht wirst“
Ich nickte und als wir uns von den anderen Verabschiedet haben, machten wir uns auf den Heimweg.
„Sag mal Law was machst du eigentlich hier, wolltest du Nami Überraschen?“
„Es war eher eine kurzfristige Entscheidung. Ich habe mir Sorgen um Nami gemacht, sie hat sich gestern nicht gemeldet und als ich sie angerufen habe, ist sie nicht ans Telefon gegangen und das ist untypisch für sie“
„Und deswegen fliegst du gleich von Tokyo nach LA?“
„Manche verstehen das vielleicht nicht, aber für mich ist Nami wie eine kleine Schwester und ich habe ihr versprochen immer für sie da zu sein und das werde ich auch halten“
„Wow, Nami du kannst wirklich Stolz auf einen so guten Freund sein“
„Ja das bin ich auch. Ich konnte mich schon immer auf Law und Bonny verlassen. Weil ich gerade von ihr spreche, weiß Bonny das du hier bist?“
„Eh, Nein sie weiß es nicht. Sie wäre doch sofort mit gekommen und ich glaube wir zwei müssen erst einmal miteinander reden, oder?“
„Da hast du recht, aber ruf sie trotzdem noch an, sonst bekommst du ne Menge Ärger“
Wir unterhielten uns noch über alles mögliche und Zuhause angekommen, verabschiedeten wir uns von Ace und sind in meine Wohnung.
„Law gehst du weile auf den Balkon ich komme gleich nach“
Er nickte und ich machte mich auf den Weg in die Küche, ich machte uns Kaffee und noch einige Sandwiches und als ich fertig war nahm ich alles und ging zu Law auf den Balkon. Ich stellte alles auf den Tisch und ging auf Law zu der am Geländer stand und auf das Meer schaute.
„Ein schöner Ausblick“
„Ja oder, ich liebe es abends hier zu sitzen und den Sonnenuntergang zu beobachten“
„Also Nami, was ist passiert das du Mittwoch so fertig warst. Einige Stunden vorher schickst du mir Bilder wo du mit Ruffy so Glücklich ausgesehen hast und dann als ich dich angerufen habe weinst du, was ist in der kurzen Zeit geschehen was dich so aus der Bahn wirft?“
Er drehte sich zu mir um als er das sagte und ging dann an mir vorbei und setzte sich an den Tisch was ich ihm gleich tat. Ich schenkte uns Kaffee aus und es dauerte etwas bis ich anfing zu sprechen.
„Wo soll ich am besten Anfangen, diese Woche ist einiges passiert“
„Am besten ganz am Anfang“
„Also, ich hab dir doch von meinem Nachbarn erzählt der mir beim Umzug mitgeholfen hat und das war Ruffy. Als ich dann in meine neue Klasse gekommen bin und er auch drinnen sahs habe ich mich richtig gefreut und wir haben uns sofort verstanden und durch ihn habe ich auch die anderen kennen gelernt, außer Ace den habe ich kennen gelernt als ich das Sekretariat nicht gefunden habe und er mir geholfen hat“
„Ruffy hattest du ja Montag zu besuch, deshalb war auch unser Gespräch so kurz“
„Genau, als Dank das er mir beim Umzug geholfen hat, habe ich ihn eingeladen und ich dachte wirklich das ich ihm Vertrauen, ich hab ihm sogar die Sache mit Kid erzählt, als er mich nach meiner Narbe gefragt hat“
„Du hast was? Dann hast du ihm wirklich Vertraut. Aber du warst doch schon immer eine gute Menschenkennerin, ich kann mir nicht vorstellen das du dich so geirrt haben sollst“
„Das dachte ich auch, aber bei Kid hab ich mich ja auch getäuscht. Es war ja auch alles perfekt, am Dienstag hat er mir etwas die Stadt gezeigt. Wir haben ein Picknick gemacht und waren danach im Planetarium und er hat mir noch andere Sehenswürdigkeiten gezeigt, was nur komisch war er hat was von meinem Freund erwähnt“
„Wie meinst du das?“
„Naja, als er mich gefragt hat ob ich mit ihm zum Venice Beach gehen will und ich gefragt habe ob das eine Verabredung werden soll, hat er nur gesagt ich soll es Vergessen und das mein Freund bestimmt etwas dagegen hat“
„Weißt du wie er darauf kommt das du einen Freund hast?“
„Ich weiß es nicht, vielleicht hat er am Montag unser Gespräch mitbekommen und es womöglich Falsch verstanden, aber da hätte ich doch nicht der Verabredung zugestimmt“
„Und die Verabredung war am Mittwoch als du mir die Bilder geschickt hast?“
„Genau, alles war In Ordnung, wir haben uns alles angesehen, haben die ganzen Fotos gemacht und sind dann Schwimmen gegangen, wir hatten so viel Spaß, ich dachte wirklich dass ich wieder für jemanden Gefühle zulassen könnte“
„Du hast dich in ihn verliebt“
Das war mehr eine Feststellung als eine Frage und ich konnte nur nicken. Es tat gut mit Law darüber zu reden, jedoch kam alles wieder hoch und Tränen bildeten sich in meinen Augen.
„Süße nicht weinen, komm mal her“
Ich war froh das Law da war, er hasst es mich weinen zu sehen und als er mich in den Arm genommen hat, beruhigte ich mich auch langsam wieder.
„Geht es wieder? Hör mal wenn du eine Pause brauchst kann ich das Verstehen“
„Danke, aber es geht schon wieder. Du bist extra hier her gekommen und da will ich das du auch alles erfährst“
Er setzte sich wieder hin und ich fing an weiter zu erzählen.
„Wie gesagt wir hatten eine Menge Spaß und auch viel gelacht und am Ende des Tages haben wir uns auf einen Steg gesetzt, etwas gegessen und uns den Sonnenuntergang angeschaut. Als Ruffy dann etwas Ketchup am Mundwinkel hatte, hab ich ihn weggewischt und als ich meinen Arm zurück nehmen wollte, hat er ihn fest gehalten und mich geküsst. Erst war ich etwas erschrocken habe jedoch den Kuss schnell erwidert und als wir uns dann voneinander gelöst haben, hat Ruffy mich erschrocken angesehen und sich entschuldigt, dann sind wir schweigend Nachhause gegangen und haben uns kurz Verabschiedet“
„Und du weißt nicht warum er so reagiert hat?“
„Nein, ich wollte ja gestern mit ihm reden, jedoch ist er mir in der Schule aus dem Weg gegangen und auf dem Heimweg hatte ich endlich eine Chance und habe ihn darauf angesprochen. Er sagte nur das es ein Fehler war und er ihn Bereut und es besser gewesen wäre das ich nie nach LA gezogen wäre“
„Das kann doch nicht wahr sein, wenn ich den Kerl in die Finger bekomme der kann was erleben“
„Was soll ich denn jetzt machen, vielleicht hat er recht und es wäre besser ich wäre nie hier her gekommen. Vielleicht rede ich mal mit Nojiko, das ich wieder nach Tokyo möchte“
„Hör auf so etwas zu sagen, du hast hier die Möglichkeit auf ein neues Leben und du willst doch nicht deine Schwester hier alleine lassen oder?“
-So kenne ich Nami gar nicht, sie muss viel für ihn übrig haben wenn sie jetzt so verzweifelt ist-
Law hat recht ich kann meine Schwester doch nicht alleine lassen, wir haben doch nur uns. Soll ich mich wirklich in Ruffy so getäuscht haben?
„Süße ich geh mal kurz mit Bonny telefonieren“
„Ja mach das, sonst bekommst du noch Ärger und sag ihr liebe Grüße von mir“
„Den Ärger bekomme ich sowieso und die lieben Grüße werde ich ausrichten, vielleicht verschwindet dann ihre Wut etwas“
Solange Law telefoniert, räumte ich erst mal etwas auf. Außerdem muss ich mich noch um Snow kümmern, die kleine hab ich total vergessen. Als ich fertig war und Snow ihr Futter hatte, setzte ich mich erst einmal auf die Couch und winkelte meine Knie an. Ich legte meinen Kopf auf die Knie und dachte nochmal an gestern. Ich konnte es immer noch nicht glauben dass er den Kuss bereut. Wieso muss ich mich auch immer in die falschen Typen verlieben.
-Ich schaue mir das nicht länger an, ich gehe jetzt zu Ruffy und kläre das. Niemand wagt es meine beste Freundin so zu verletzen-
Bei Ace und Ruffy
„Ace ich bin wieder da“
„Sag mal wo warst du so lange, die Sonne geht ja schon unter“
„Ich war noch im Park, musste noch über einiges Nachdenken“
„Über was, die Sache mit Nami“
„Das geht dich nichts an, ich hatte meine Gründe, OK“
„Das geht mich schon etwas an, wenn mein kleiner Bruder das Mädchen verletzt das er liebt“
„Das war das einzig richtige oder denkst du mir ist es leicht gefallen“
„Keine Ahnung, sag es mir. Ich durfte ihr nichts sagen, das ist mir nicht leicht gefallen und dann wirfst du ihr auch noch so einen Mist an den Kopf“
„Ich sagte doch ich hatte meine Gründe und einer davon stand heute am Eingangstor der Schule“
„Du bist ein echter Idiot Ruffy, der Typ heute heißt Law und ist der beste Freund von Nami“
-Na toll wer klingelt den jetzt an der Tür-
„Denk mal darüber nach Ruffy, du hast Nami ganz umsonst so verletzt“
-Was, er ist ihr bester Freund. Scheiße was hab ich da bloß angestellt, das verzeiht sie mir nie-
„Wo ist dein Bruder?“
„Law, was ist los du siehst nicht gerade erfreut aus“
„Nachdem was mir Nami gerade erzählt hat, bin ich das auch nicht“
„Was ist denn hier los? Hey bist du nicht der Typ von heute Nachmittag?“
„Ruffy das ist Law“
(Law geht auf Ruffy zu und packt ihm am Kragen)
„Ich weiß nicht warum du so einen Scheiß zu Nami gesagt hast, aber ich denke du bist ihr eine Erklärung schuldig“
„Ich wollte heute ja mit ihr reden aber sie hat mich nicht zu Wort kommen lassen“
„Das kann ihr ja auch keiner übel nehmen“
„Ace“
„Ich stell dir jetzt eine einfache Frage und ich will eine ehrliche Antwort. Bedeutet dir Nami irgendetwas?“
(Ruffy schubst Law weg)
„Natürlich bedeutet sie mir etwas, mehr als ihr denkt. Von der ersten Sekunde an als ich sie gesehen habe, habe ich mich in sie Verliebt“
„Warum hast du ihr dann gesagt dass du denn Kuss bereust und es ein fehler war?“
„Gut ich erzähle es euch“
(Das warum erfahrt ihr im nächsten Kapitel)
„Darum also. Hör mal geh zu Nami und erkläre es ihr, sie ist drauf und dran nach Tokyo zurück zu wollen“
„Was? Das wollte ich nicht“
„Na dann du weißt was du zu tun hast kleiner Bruder und wehe du biegst das nicht wieder hin, dann bekommst du nicht nur Ärger mit Law“
„Alles klar, danke Leute“
Bei Nami
Als ich aufblickte ging die Sonne schon unter, ob Law noch Telefoniert.
„Law“
Keine Antwort, komisch wo ist er denn. Plötzlich hörte ich wie jemand in die Wohnung kommt, ob das Law ist? Jedoch als ich aufgestanden bin um nach zusehen, konnte ich nicht glauben wer bei mir im Flur stand.
„Was willst du hier?“
Kapitel 7 Aussprache
Kapitel 7
Aussprache
Was will Ruffy denn hier und wie kommt er hier überhaupt rein.
„Hallo Nami, ich hoffe es ist in
Ordnung das ich einfach hier rein komme, ich habe den Schlüssel von Law bekommen und ich glaube ich bin dir eine Erklärung schuldig“
Law war also bei Ruffy, kein Wunder das er nicht auf mein Rufen reagiert hat.
„Ich kann verstehen wenn du mich jetzt nicht mehr sehen willst und ich werde auch sofort wieder verschwinden, aber vorher würde ich dir gerne mein Verhalten dir gegenüber erklären“
„Ja du hast recht, im Moment bist du der letzte Mensch den ich sehen möchte, aber ich gebe dir die Möglichkeit es mir zu erklären, immerhin will ich wissen was los ist. Aber verlange danach nicht von mir, das ich dir verzeihe“
„Das werde ich nicht verlangen und wenn du mit mir dann nichts mehr zu tun haben willst, werde ich das akzeptieren, aber die anderen mögen dich und ich will nicht das sie wegen einen Idioten wie mir eine neu gewonnene Freundin verlieren“
Erschrocken schaute ich zu Ruffy, weiß er etwa das ich mit den Gedanken spiele nach Tokyo zurück zu wollen?
„Law hat Ace und mir gesagt das du nach Tokyo zurück möchtest“
Na warte Law, wenn ich dich in die Finger bekomme, das habe ich dir im Vertrauen gesagt.
„Stimmt, ich habe mit den Gedanken gespielt nach Tokyo zurück zu gehen, aber ich bin kein Mensch der einfach vor irgendwelchen Problemen wegrennt. Aber du wolltest mir ja dein Verhalten erklären, komm wir setzten uns erst einmal“
Ich machte mich auf den Weg zum Balkon und Ruffy folgte mir, wir setzten uns so hin das wir uns gegenüber sahsen.
„Nami eins sollst du Wissen, ich wollte dich nie Verletzen und mit dem was ich zu dir gesagt habe, naja, eigentlich wollte ich uns beide irgendwie schützen“
„Wieso schützen, vor was?“
„Weißt du, von der ersten Sekunde an als ich dich gesehen habe, hab ich mich in dich verliebt. So etwas nennt man wohl Liebe auf den ersten Blick“
Er hat sich in mich verliebt, aber warum hat er mir nichts gesagt, er wusste doch das er mit mir über alles reden kann.
„Am Montag, bevor der Unterricht angefangen hat, hat Lysop gesagt das wir eine neue Schülerin bekommen und sofort hab ich gehofft dass du es bist“
„Und so war es ja dann auch“
Ich grinste Ruffy an was er gerne erwiderte“
„Weißt du Ruffy, ich habe mich auch gefreut als ich dich in der Klasse entdeckt habe, wenigstens ein bekanntes Gesicht hab ich damals gedacht. Aber was mich wirklich Interessiert, wie du drauf kommst, das ich einen Freund haben soll“
„Naja, sei mir jetzt bitte nicht böse, mit dem was ich dir sage“
„Ich bin dir nicht böse, ich glaube sogar dass ich dich dann verstehen kann, wenn du mir die Wahrheit erzählt hast“
„Danke Nami. Also bevor ich Montag bei dir geklingelt habe, hab ich dein Gespräch mitbekommen und für mich hat es sich so angehört, als ob du mit deinen Freund redest“
„Du hast also doch das Gespräch mitbekommen, aber warum hast du denn nichts gesagt, ich hab dir doch gesagt das du mit mir reden kannst“
„Ich konnte ja schlecht etwas sagen, nicht das du etwas Falsches von mir denkst. Außerdem habe ich es dann total vergessen als wir uns unterhalten hatten und dann hast du mir noch von deinen Exfreund erzählt, was dir bestimmt nicht leicht gefallen ist“
„Du hast recht, es ist mir nicht leicht gefallen, aber ich hatte das Gefühl dir Vertrauen zu können“
„Mir hat der Nachmittag wirklich gefallen und als ich dir am nächsten Tag die Sehenswürdigkeiten gezeigt habe, ich hatte Ne Menge Spaß mit dir und mit jeder Minute die wir zusammen verbracht haben, habe ich mich mehr in dich verliebt. Jedoch habe ich mich auch schlecht gefühlt und dann frage ich dich noch nach einer Verabredung. Darum war ich auch am Mittwoch so distanziert dir gegenüber und als du dann mit mir geredet hast ging es mir auch wieder besser. Am Venice Beach konnte ich auch komplett abschalten und habe ihn richtig mit dir genossen.
Aber als wir dann auf den Steg uns den Sonnenuntergang angeschaut haben, hatte ich wieder dieses Kribbeln im Bauch was ich immer in deiner Nähe bekomme und als du mir dann mit deinen Daumen den Ketchup an meinem Mundwinkel weggewischt hast, konnte ich nicht anders als dich zu küssen. Ich habe die Kontrolle verloren und als ich dann begriefen habe was ich getan habe, war es schon zu spät. Darum habe ich dich auch so erschrocken angesehen, ich dachte ich hätte jemanden geküsst der einen Freund hat“
„Darum hast du dich also Entschuldigt und ich dachte schon, dass ich was falsch gemacht habe“
„Nein, du hast nichts falsch gemacht, wenn habe ich alles falsch gemacht. Du hast sogar versucht mit mir zu reden und was mache ich, ich verletze dich indem ich sage dass der Kuss ein Fehler war und ich ihn bereue und das schlimmste, das es besser gewesen wäre das du nie nach LA gezogen wärst. Dabei bin ich richtig froh dich kennen gelernt zu haben“
„Aber warum hast du das dann zu mir gesagt, nur weil du gedacht hast ich habe einen Freund?“
„Ich dachte das ich mich in jemanden verliebt habe der eigentlich vergeben ist und bevor noch mehr Gefühle entstehen, musste ich es beenden. Ich wollte das es für uns beide einfacher ist, aber als du dann gesagt hast das dir der Kuss etwas bedeutet hat, wusste ich gar nicht mehr, was ich denken soll“
„Deshalb wolltest du heute auch mit mir reden, du wolltest Gewissheit und ich ignoriere dich“
„Das konnte ich dir auch nicht verübeln, immerhin war ich gestern auch kein angenehmer Zeitgenosse. Aber als du nach Schulschluss auf diesen Typen zu gerannt bist und ihm um den Hals gefallen bist, wollte ich nur noch weg“
„Der Typ heißt im Übrigen Law“
„Das habe ich dann auch durch Ace erfahren und das er dein bester Freund ist. Ace war heute ziemlich sauer auf mich und Law hätte mir bestimmt gerne eine rein gehauen“
„Oh ja, er hat es wahrscheinlich auch nur mir zu liebe gemacht, weil er weiß wie viel du mir bedeutest“
„Nami, es tut mir leid, ich weiß das, dass was ich getan und gesagt habe nicht zu verzeihen ist, aber ich bin froh dir endlich die Wahrheit gesagt zu haben“
Darum hat er das also alles gemacht, er dachte ich hätte einen Freund und begehe womöglich noch einen Fehler, ach Ruffy.
„Es ist schon OK Ruffy, ich kann dich ja verstehen und Wahrscheinlich hätte ich in so einer Situation nicht anders gehandelt“
„Heißt das du verzeihst mir?“
„Genau das heißt es“
Er sprang sofort auf und umarmte mich, unfassbar wie schnell sich seine Laune von betrübt zu glücklich ändern kann. Aber ich bin froh, dass wir uns Ausgesprochen haben und ich mich doch nicht in Ruffy getäuscht habe“
„Nami ich liebe dich, mehr als alles andere“
„Ich liebe dich auch“
Und schon verschmolzen unsere Lippen zu unseren zweiten Kuss, nach und nach wurde er immer Leidenschaftlicher und schnell entstand ein Zungenspiel zwischen uns. Als wir uns wieder von einander gelöst haben, grinste mir Ruffy entgegen. Genau in dieses Lächeln habe ich mich verliebt.
„Und bereust du den Kuss wieder?“
„Nein, weder diesen, noch den ersten“
„Na das wird aber auch Zeit mit euch beiden“
Wir erschraken als wir die Stimme von Ace gehört haben und als wir in die Wohnung geschaut haben, standen Law und Ace Drinne und grinsten uns an.
„Wie lange steht ihr schon dort?“
„Ich würde sagen, wir sind genau im richtigen Moment gekommen, wer weiß was sonst noch passiert wäre, oder kleiner Bruder?“
Ruffy und ich liefen beide rot an, weil wir genau wussten worauf Ace raus wollte.
„Es wäre gar nichts passiert Ace“
„Na klar, aber egal, ich glaube wir haben was zu feiern, wer will Pizza?“
Wir waren einverstanden und der Abend war noch ziemlich lustig. Gegen Mitternacht haben sich Ace und Ruffy verabschiedet und ich räumte noch etwas auf.
„Sag mal Law, was hat eigentlich Bonny gesagt?“
„Sie war ganz schön wütend, ich kann mich also warm anziehen wenn ich wieder Zuhause bin, aber ich soll dich lieb Grüßen und sie freut sich schon dich wieder zusehen“
Wir Unterhielten uns noch bis halb zwei und sind dann auch ins Bett gegangen.
Kapitel 8 Farmers Markt und Sushi
Kapitel 8
Farmers Markt und Sushi
Heute Morgen wurde ich von dem Duft, von frischem Kaffee geweckt. Als ich auf meinen Wecker schaute war es bereits zehn Uhr, ich streckte mich einmal und stand dann auf und ging runter richtung Wohnzimmer.
Als mein Blick nach draußen schaute, sah ich schon den reichlich gedeckten Frühstückstisch,
ich ging in die Küche jedoch fand ich nirgends Law, wo er wohl ist?
Als ich auf den Tisch schaute, endeckte ich einen Zettel.
Morgen Nami, bin kurz weg um Brötchen zu holen,
komme gleich wieder LG Law
Ich musste lächeln als ich das gelesen habe, er ist einfach der beste.
Dann will ich mich mal fertig machen, dass er nicht noch länger warten muss. Ich ging ins Bad und nahm eine kurze Dusche, noch schnell eine Hot Pants und ein Top angezogen und schon war ich fertig, ich ging runter um Snow zu Füttern als Law zur Haustür rein gekommen ist.
„Morgen Nami, na ausgeschlafen?“
„Morgen, ja ich habe endlich mal wieder richtig durchgeschlafen“
„Schön das zu hören und von was du geträumt hast kann ich mir auch gut vorstellen“
Er grinste mir frech entgegen und ich errötete leicht, weil ich genau weiß worauf er hinaus will.
„Da du jetzt mit den Brötchen da bist, können wir ja Frühstücken ich gebe Snow nur noch schnell ihr Futter“
Ich fütterte sie und Law ging schon auf den Balkon. Dann schrieb ich Ruffy noch schnell eine Nachricht und folgte dann Law. Der Tisch war reichlich gedeckt und für alles war gesorgt von herzhaft bis süß, sogar Obst und Joghurt war dabei und gekochte Eier da freut man sich richtig auf das Essen.
„Das sieht toll aus da freut man sich ja richtig auf das Frühstück. Sag mal hast du dir schon gedanken gemacht was wir heute Unternehmen wollen?“
„Du kannst mir ja nachher etwas die Stadt zeigen, du kennst dich ja durch Ruffy etwas aus“
„Gerne, wird bestimmt lustig mal wieder was mit meinem besten Freund zu machen, sag mal wann fliegst du eigentlich zurück?“
„So genau weiß ich das noch nicht, vielleicht nächste Woche oder wenn du mit Nojiko fliegst“
„Also ich habe nichts dagegen wenn du bleibst, im gegenteil ich würde mich sogar freuen, die anderen haben sicherlich auch nichts dagegen, jedoch musst du einen Tag ohne mich auskommen da ich mit Robin einen Mädelstag machen will“
„Wenn du mit Robin unterwegs bist, finde ich schon eine beschäftigung“
Als wir alles geklärt hatten, Frühstückten wir zuende und nachdem ich alles weggeräumt hatte, machten wir uns auf den Weg.
„Ruffy hat gesagt das der Farmers Markt auch Sehenswert ist, dort gibt es Straßen und Flohmärkte, Künstler und das beste Shoppinggeschäfte“
„Das klingt doch gut da gehen wir da hin, außerdem hast du eh schon entschieden und ich will mich da nicht einmischen“
Er grinste mich an und wir gingen zum Bus und fuhren zum Markt.
Als wir angekommen waren, staunten wir nicht schlecht, der Markt war wirklich riesig. Überall waren Souvenierstände, auf jeder Straßenseite waren Tische aufgestellt, wo die Verkäufer von Schuhen, über Kleidung bis hin zu Schmuck alles angeboten haben. Weiter hinten war noch eine kleinere Fläche mit Obst und Gemüseständen. Wir liefen erst einmal etwas über den Markt und haben uns alles angeschaut. Der Markt lockte viele Leute an die ihre Einkäufe erledigten, Touristen die alles Fotografierten und natürlich die Shoppingbegeisterten. Es gab sogar kleinere Restaurants und Eisdielen.
„Law wollen wir zum Flohmarkt gehen? Vielleicht finde ich etwas für Nojiko“
„Können wir machen. Du kannst ja mal mit ihr zusammen hier her gehen, immerhin liebt deine Schwester Flohmärkte“
„Das ist eine gute Idee, Nojiko kommt ja an keinem Flohmarkt vorbei“
Als wir auf dem Flohmarkt waren, schauten wir uns mehrere Stände an, bis ich an einen Stand mit Büchern halt gemacht habe. Ich schaute mir alle an, bis mein Auge an einem Buch hängen blieb. Ein älteres Buch über die Kunstgeschichte im Mittelalter, da freut sich Nokijo bestimmt. Dann endeckte ich noch eins mit der Aufschrieft Moderne Kunst, ich bezahlte die beiden und drehte mich zu Law um der schon zwei Stände weiter war. Ich ging zu ihm hin und schaute was er so Interessant fand. Einige Zeitschrieften über Medizin, da kauft er bestimmt welche da er mal Arzt werden will. Als er sich wie erwartet etwas geholt hatte sind wir noch über den restlichen Flohmarkt gegangen und machten uns dann auf den Weg zum Shoppingcenter.
„Vielleicht solltest du Bonny eine Kleinigkeit mitbringen, da würde sie sich bestimmt freuen“
„Keine schlechte Idee, mal schauen was ich finde“
Das Center ging über drei Etagen, also genug Geschäfte um Einzukaufen. Wir sind erst einmal an einen Infostand gegangen um zu schauen wo es einen Souveniershop gibt. Schnell war einer gefunden und wir machten uns auf den Weg.
„Da vorne ist er, wenn du dort drinnen bist gehe ich in der Zeit in den Klamottenladen gegenüber“
So trennten sich unsere Wege und ich schaute mich nach neuen Klamotten um. Ich muss sagen dass es ganz andere Mode ist als bei uns, wäre sonst auch langweilig. Ich suchte mir einige Kleidungsstücke und fand auch eine Hose und ein Shirt für Bonny.
Nach fast einer Stunde und vollen Einkaufstüten ging ich mit einem lächeln aus dem Laden. Ich schaute mich um und endeckte Law der auch einen Beutel in der Hand hielt, ich ging auf ihn zu und er grinste mir schon entgegen als er mich sah.
„Wie ich sehe bist du fündig geworden, was hast du Bonny schönes gekauft?“
„Ich habe eine schöne Spieluhr gesehen und da konnte ich noch etwas eingravieren lassen“
„Und was hast du eingravieren lassen?“
„Für die Welt bist du nur irgendjemand, aber für mich bist du die ganze Welt“
„Ein schöner Spruch, danach ist sie dir bestimmt nicht mehr böse das du zu mir gekommen bist ohne etwas zu sagen“
Ich zwinkerte Law zu worauf er grinsen musste.
„Weißt du was jedoch noch zu der Spieluhr fehlt, ein schönes Bild von dir. Am Venice Beach hat ein Bekannter von Ruffy uns zwei gezeichnet und es ist wirklich toll geworden“
„Du meinst wo wenn ich mal wieder Unerhofft zu dir komme, das Bonny immerhin dann noch ein Bild von mir hat“
Er grinste mich nur an.
„Genau, da kann sie ja das Bild dann anschreien“
Wir mussten beide Lachen. Wir sind dann noch in einigen Geschäften gewesen, wo sich auch Law einiges gekauft hat. Nachmittag beschlossen wir uns etwas auszuruhen und in eine Eisdiele zu gehen. Wir gaben unsere Bestellung ab und in der zwischenzeit schrieb ich Ruffy, ob er und die Clique nicht lust hätten morgen Abend zu mir zu kommen. Immerhin habe ich ihnen Versprochen Sushi selber zu machen und so können sie auch Law noch besser kennen lernen und natürlich auch umgedreht. Er war begeistert von meiner Idee und sagt mir noch einmal wegen den anderen bescheid.
„Da ist aber eine gut Gelaunt. Du bist bestimmt froh das alles geklärt ist, oder?“
„Auf jeden Fall, ich hatte wirklich Angst mich so sehr in jemanden zu täuschen und dann noch einer für den ich Gefühle zugelassen habe“
Nach kurzer Zeit kam auch schon unser Eis. Ich schoß ein Foto von mir und dem Eis und schickte es an Ruffy. Denn wird jetzt bestimmt das Wasser im Mund zusammen laufen.
Law und ich unterhielten uns noch einige Zeit und bevor wir aufgebrochen sind, kaufte ich noch etwas frisches Obst. Ich holte gleich etwas mehr, da ich für morgen noch einen Obstsalat machen wollte.
„Ich muss Nachher noch schnell einkaufen gehen, ich hoffe es stört dich nicht“
„An mir soll es nicht scheitern, du brauchst bestimmt alles für dein Sushi“
Bevor wir Nachhause gegangen sind, hielten wir an einem Asialaden und ich holte alles was ich für Morgen brauchte.
Gegen Acht waren wir dann Zuhause, ich muss sagen der Tag war ganz schön anstrengend. In der Zeit wo ich alles weggeräumt habe, telefonierte Law mit Bonny.
„Law ich gehe noch mal kurz zu Ruffy“
Er nickte nur und telefonierte weiter. Ich ging zu Ruffy um ihn nochmal wegen morgen zu fragen. Als ich geklingelt habe, öffnete mir ein total gestresster Ace die Tür.
„Hallo Nami, Ruffy ist im Wohnzimmer“
„Danke“
Als ich in den Flur gegangen bin musste ich aufpassen dass ich nicht über ein Gepäckstück falle.
„Sorry wegen der Unordnung, aber ich bin gerade am Packen, morgen Früh geht es los“
„Ich Wette mit dir, das du die hälfte gar nicht brauchst“
Ich grinste Ace an und ging dann ins Wohnzimmer. Ruffy spielte gerade auf seiner X-Box und bemerkte mich gar nicht. Ich schleichte mich an ihn ran und hielt ihm die Augen zu.
„Mensch Ace, du weißt doch das ich nicht gestört werden will wenn ich spiele“
Na toll er hält mich für seinen Bruder.
„Und was ist wenn ich gar nicht Ace bin?“
Er drehte sich sofort zu mir um.
„Oh Nami, na dann ist das was anderes“
Ich begrüßte ihn mit einem Kuss und setzte mich daneben.
„Weißt du schon ob die anderen Morgen kommen?“
„Ja sie kommen, waren alle begeistert davon das du selber Sushi machen willst und sie freuen sich für uns das wir zwei uns ausgesprochen haben“
„Haben sie irgendetwas gesagt?“
„Naja, als ich gesagt habe das wir zusammen sind haben sie sich gefreut, nur Sanji war etwas, wie soll ich es am besten Ausdrücken, sagen wir mal er war Traurig, aber das war er auch bei Kaya und Robin, also mach dir keine Sorgen“
„Wenn du es sagst. Also wenn alle kommen, seit so gegen sechs da, ich bereite alles vor und wir machen uns einen schönen Abend“
„Geht klar, da sage ich denn anderen bescheid. Sag mal was habt ihr zwei Heute eigentlich gemacht?“
„Wir waren auf dem Farmers Market, du hast ihn damals erwähnt und da dachte ich das wäre einen Ausflug wert. Wir waren auf dem Flohmarkt, wo ich was für Nojiko geholt habe und später waren wir im Shopping-Center, wo Law was für Bonny und sich und ich mir einige Klamotten geholt habe. Nächste Woche wollen wir auch mal zum Venice Beach um noch ein Bild von Law zeichnen zu lassen“
„Weil du das gerade erwähnst, warte mal kurz“
Er ging aus der Stube und ich schaute ihm verwirrt hinter her. Als er wieder kam, hielt er einen Bilderrahmen in der Hand denn er mir Überreichte.
„Die habe ich heute abgeholt“
In dem Bilderrahmen war unser Bild vom Venice Beach. Georg ist wirklich ein guter Künstler. Ruffy und ich sind im Vordergrund und hinter uns der Strand und das Meer.
„Wahnsinn, es ist wirklich toll“
„Finde ich auch, meins habe ich schon über meinem Bett aufgehängt, jetzt bist du das erste und das letzte was ich sehe“
Sofort umarmte ich Ruffy, er ist einfach nur süß. Ich verabschiedete mich und ging dann zu mir rüber. Ich machte eine Kleinigkeit zu essen und gegen elf sind wir dann ins Bett gegangen.
Als ich am nächsten Morgen wach wurde und auf die Uhr schaute war es bereits halb zwölf, ich stand auf und machte mich fertig, als ich runter ging begrüßte ich erst einmal Law der mit einem Buch auf dem Balkon sahs.
„Morgen, bist du schon lange auf?“
Law erschreckte als ich ihn ansprach, anscheinend war er richtig in das Buch vertieft. So kenne ich ihn sonst gar nicht und ein lachen konnte ich mir auch nicht verkneifen als er zusammen gezuckt ist.
„Morgen Nami, ich bin seit zwei Stunden Wach. Wenn du willst, es ist noch Kaffee in der Küche“
Ich bedankte mich und holte mir erst einmal einen Kaffee, ich nahm noch einen für Law mit und leistete ihm etwas gesellschaft.
„Soll ich dir nachher in der Küche helfen?“
„Eigentlich nicht, aber wenn du willst kannst du für heute Abend die Stube und den Balkon Dekorieren. Ach bevor ich es vergesse, ich wollte dir doch noch etwas zeigen“
Ich stand auf und holte das Bild.
„Schau mal, das hat Ruffy gestern abgeholt. Schön, oder?“
Ich grinste Law an als ich ihm das Bild zeigte.
„Ihr zwei seit wirklich ein hübsches Paar und weißt du schon wo es aufgehängt werden soll?“
„Ja, kannst du es im Wohnzimmer an die Wand hinter der Couch befästigen?“
„Mach ich, hast du alles da?“
„Ja, ich gebe dir dann alles“
Ich trank noch in ruhe meinen Kaffee aus und bevor ich in der Küche angefangen habe, legte ich Hammer und Nägel hin. Als erstes kümmerte ich mich um das Sushi da das am längsten brauchte. Als ich fertig war Sah meine Küche aus wie ein Schlachtfeld, ich räumte schnell alles auf und machte noch den Obstsalat und eine Orangenbowle. Gegen fünf war ich endlich fertig, jetzt muss ich mich aber beeilen das ich fertig bin bevor meine Gäste kommen. Ich ging ins Bad und nahm eine heiße Dusche, ich zog mich an und föhnte mir noch schnell die Haare und schon war ich fertig. Ich stellte noch Knabberzeug und Gläser auf den Tisch und schon konnten meine Freunde kommen.
Ich leistete Law etwas Gesellschaft der wieder mit einem Buch auf dem Balkon war. Ich spielte etwas mit Snow und es dauerte auch nicht lange und es klingelte an der Tür.
„Sie sind da, jetzt lernst du meine neuen Freunde mal richtig kennen“
„Du bist ja richtig aufgeregt“
Ich konnte Law nur angrinsen, es stimmte ich war aufgeregt. Ich ging zur Tür und als ich sie geöffnet habe begrüßten mich meine ganzen Freunde. Robin und Kaya haben mich sofort umarmt und Ruffy gab mir einen Kuss.
„Oh, was sehe ich denn da, unsere frisch verliebten können nicht voneinander lassen“
„Lysop lass das. Wir freuen uns für euch beiden“
„Danke Robin“
Ich lächelte sie an und alle anderen Stimmten Robin zu.
„Nami, jetzt lass deine Gäste doch erst einmal ins Wohnzimmer, bevor ihr Smalltalk haltet“
„Richtig, kommt erstmal rein, ich hoffe ihr habt alle Hunger mit gebracht?“
„Ruffy bestimmt, der hat doch immer Hunger“
Wo Sanji recht hat, hat er recht, das habe ich schon bei unserem ersten treffen mitbekommen.
Meine Freunde gingen ins Wohnzimmer und Law und ich holten aus der Küche für jeden was zu trinken. Eigentlich dürfen wir ja erst mit einundzwanzig Alkohol trinken, aber heute ist mal eine ausnahme. Ich hatte für die Jungs extra Bier geholt und für uns Mädels habe ich die Bowle gemacht.
Wir sind zu den anderen gegangen und stoßten auf einen schönen Abend an.
„Wie ich sehe hängt unser Bild schon“
Ruffy zeigte an die Wand und alle Blicke folgten ihm.
„Das ist aber ein schönes Bild von euch beiden, wo wurde das gezeichnet?“
„Am Venice Beach, ein bekannter von Ruffy hat es gemalt“
„Lysop ich möchte auch so eins von uns beiden“
Wir unterhielten uns noch etwas, bevor ich in die Küche gegangen bin und das Abendbrot vorbereitete. Ich legte das Sushi auf zwei großen Platten und in extra Schälchen servierte ich noch Wasabi, Sojasoße und eingelegten Ingwer. Als ich fertig war trug ich alles auf den Balkon, wo meine Freunde schon warteten.
„Nami-Maus das sieht gut aus“
„Danke Sanji, ich hoffe es schmeckt euch. Wer nicht mit Stäbchen Essen will, ich habe noch normales Besteck hingelegt“
Wir fingen an zu Essen und bis auf Law, Robin, Sanji, Kaya und mir nahmen alle das Besteck. Ist halt nicht so einfach mit Stäbchen zu Essen.
„Nami was ist eigentlich das grüne“
Ich schaute zu Lysop der sich eine große Menge Wasabi auf sein Sushi gemacht hat und es gerade Essen wollte.
„Lysop halt“
Aber es war zu spät, er nahm es in den Mund und im gleichen Moment schrie er auf.
„Ah Wasser, das ist ja scharf“
Er trank sein Glas in einem zug leer, was allerdings nicht viel nützte. Ich wusste nicht was ich sagen sollte, jedoch als Zorro anfing zu lachen stimmten alle mit ein. Lysop hat das natürlich nicht gefallen und er beschwerte sich bei allen.
„Was du gerade gegessen hast war Wasabi, ein Japanischer Meerrettich, er ist ziemlich scharf und man sollte nur kleine Mengen davon Essen. Warte ich hole dir etwas“
Ich stand auf und ging in die Küche, mit einem Glas kalter Milch und etwas Brot kam ich zurück und gab es Lysop.
„Danke Nami, es wird langsam besser“
„Ich wollte dich ja warnen, aber du warst zu schnell“
Als alles aufgegessen war räumte ich alles ab, wobei mir Kaya und Robin halfen. Ich war zwar dagegen, da sie ja meine Gäste waren, aber das war den beiden egal. Wir machten zu dritt Ordnung und die Jungs waren auf dem Balkon und quatschten.
„Nami, würdest du uns nachher mal durch deine Wohnung führen?“
„Klar, das mache ich gerne“
Als wir alles weggeräumt hatten, zeigte ich Robin und Kaya die Wohnung.
„Unten habt ihr ja schon alles gesehen, oben ist dann Nojiko und mein Zimmer, sowie noch ein Gästezimmer und ein großes Bad“
Ich zeigte den beiden alles und Robin war von meinem begehbaren Kleiderschrank total begeistert.
„Sag mal Nami, jetzt sind wir ja unter uns warum darfst du zu Law nicht Hase sagen?“
„Also das war so,
im Kindergarten war mal eine Zaubershow und als wir den Hasen streicheln durften wurde Law gebissen. Bonny und ich konnten gar nicht mehr aufhören zu lachen, was er uns noch jetzt vorwirft und seit dem hat er von mir den Spitznamen Hase“
„So schlimm ist die Geschichte doch garnicht“
„Finde ich auch, aber ihm ist das halt peinlich also sagt ja kein Wort, sonst bekomme ich noch eine Standpauke“
Wir mussten lachen und sind dann wieder runter zu den anderen gegangen.
„Da seit ihr ja wieder, wo wart ihr denn?“
„Ich habe den beiden nur die Wohnung gezeigt“
Der Abend war noch ziemlich lustig wir erzählten aus unserer Kindheit und was man immer alles so angestellt hatte. Meine Bowle war auch fast alle und da es sehr spät wurde und alle genug Getrunken hatten, Übernachteten alle bei mir.
Kaya und Robin haben in Nojiko ihrem Zimmer geschlafen, Law wie normal im Gästezimmer, der Rest auf der Couch und Ruffy bei mir.
Kapitel 9 Ein Tag am Strand
Kapitel 9
Ein Tag am Strand
Als ich aufwachte konnte ich mich kaum bewegen, der Grund dafür lag neben mir. Ruffy hatte seine Arme um mich gelegt und drückte mich an seinen Körper. Ich versuchte den Griff zu lösen ohne ihn zu wecken. Als ich aufgestanden bin, schlich ich mich auf Samtpfoten aus dem Zimmer und ging ins Bad, eine kalte Dusche ist jetzt genau das Richtige. Als ich im Bad fertig war ging ich runter in die Küche und bereitete das Frühstück vor. Ich deckte noch schnell den Tisch und bin dann Brötchen holen gegangen. Als ich wieder zurückgekommen bin, war Law schon auf und begrüßte mich.
„Morgen Nami, kann ich dir noch bei irgendetwas helfen?“
„Morgen, ich bin so weit, aber du könntest die Jungs auf der Couch wecken. Eigentlich dachte ich ja sie wachen auf wenn ich hier rumlaufe, aber da habe ich mich wo getäuscht“
„Kann ich machen“
„Gut, dann übernehme ich Kaya, Robin und Ruffy“
Als alle geweckt waren, fing der Kampf ums Bad an, zum Glück hatte das Gästezimmer ein eigenes Bad. Als alle fertig waren fingen wir an zu Frühstücken. Es war ziemlich ruhig am Tisch, wahrscheinlich waren alle noch Müde.
„Nami, wann wollen wir eigentlich unseren Mädels-Tag machen?“
„Also am besten in der Woche, da am Samstag Nojiko kommt und wir Sonntag fliegen“
„Wie sieht es da am Freitag bei dir aus?“
„Freitag klingt gut und was wollen wir machen?“
„Es gibt eine neue Wellness Oase da können wir ja hingehen und danach in die Shopping Mall und abends ins Kino. Wenn du willst kannst du Donnerstag ja bei mir Übernachten“
„Das klingt Super und da komme ich dann am Donnerstag zu dir. Law du kommst doch bestimmt alleine klar, hast ja zur Not noch Ruffy“
„Kein Problem, ich weiß mich schon zu beschäftigen“
„Schade das ich wegfahre, aber wir machen so einen Mädels-Tag mal zu dritt, Versprochen?“
Robin und ich stimmten Kaya zu und nach dem wir fertig waren räumte ich alles in die Küche. Wie schon gestern Abend, halfen mir Kaya und Robin. Als wir alles aufgeräumt haben, gesellten wir uns wieder zu den Jungs und nach einer Stunde verabschiedeten sich Kaya, Lysop, Franky und Sanji von uns.
Ruffy
„Sagt mal was wollen wir eigentlich diese Woche machen?“
Robin
„Wir können doch ans Meer, ich würde gerne mal sehen wie Nami Surft“
Ruffy
„Was du kannst Surfen?“
Robin
„Wusstest du das nicht? Sie hat sogar schon einen Wettbewerb gewonnen“
Ruffy
„Nein das wusste ich nicht. Na da bin ich auch mal auf die Surfkünste meiner Freundin gespannt“
Nami
„Du kannst ja auch nicht alles Wissen Ruffy“
Ich grinste ihn an und wir unterhielten uns weiter. Gegen fünf verabschiedeten sich dann auch Zorro und Robin von uns. Morgen wollen wir uns alle Früh treffen und ans Meer fahren. Robin hat gesagt dass ich mir dort sogar ein Surfbrett ausleihen kann.
Da Ace weggefahren ist, hat Ruffy mich gefragt ob er uns Gesellschaft leisten kann, da ihm alleine Zuhause langweilig ist. Law und ich hatten nichts dagegen, ich bereitete etwas zum Abendbrot vor und später schauten wir noch einen Film an. Heute sind wir nicht so spät ins Bett gegangen, da wir doch ziemlich Müde waren. Ruffy und ich verabschiedeten uns von Law und sind dann ins Bett gegangen.
„Ich werde dich vermissen wenn du in Tokyo bist“
„Ich dich auch, aber es ist ja nur für eine Woche“
Ich gab Ruffy einen Kuss und kuschelte mich dann an ihn und es hat nicht lange gedauert war ich eingeschlafen.
Als ich früh aufgewacht bin schaute ich direkt in Ruffy sein Gesicht, der mich anlächelte.
„Wie lange beobachtest du mich schon?“
„Vielleicht zehn Minuten. Weißt du eigentlich das du wirklich süß aussiehst wenn du schläfst“
Sofort wurde ich rot und wusste nicht was ich sagen soll.
„Was ist, hat es dir gleich die Sprache verschlagen“
Er grinste mich an was ich gerne erwiderte.
„Ja für einen kurzen Augenblick hat es mir die Sprache verschlagen“
Ich gab ihm einen Klaps auf den Kopf und wollte gerade aufstehen als er seine Arme um mich schlang und mich zurück ins Bett zog.
„Ich will nicht dass du schon aufstehst“
Er zog einen Schmollmund was mich anscheinend umstimmen sollte. Ich legte mich auf Ruffy und gab ihm einen Kuss denn er gerne erwiderte.
„Ich würde auch lieber noch im Bett liegen bleiben, aber wir wollen uns doch mit den anderen treffen und ans Meer gehen“
Er schaute schmollend zu mir, was mich letztendlich umstimmte.
„Na gut noch fünf Minuten“
Er grinste mich an und ich kuschelte mich an ihn. Ich genoss diese Ruhe und die Nähe von Ruffy, jedoch hatten wir nicht lange unsere Ruhe, da es an der Tür geklopft hatte.
„Hey ihr zwei aufstehen, in einer Stunde wollen wir uns mit den anderen treffen“
„Wir kommen gleich“
Ich stand auf und Ruffy tat es mir gleich. Als ich aus dem Zimmer ging begrüßte ich Law und ging Richtung Bad.
„Ich hoffe das ich euch beide nicht bei irgendetwas gestört?“
Sofort stieg mir die Röte ins Gesicht und als ich mich zu Law umgedreht habe grinste er mir frech entgegen.
„Also Law was denkst du nur von Nami und mir, wir beide warten damit natürlich bis wir alleine sind“
Ruffy kam mir mit einer Antwort zuvor und sofort wurde ich verlegen als er das sagte. Bevor noch mehr zu dem Thema aufkommt ging ich ins Bad und machte mich fertig. Als ich fertig war ging ich in mein Zimmer und suchte meine Badesachen zusammen.
Ich zog einen Regenbogenbikini an und darüber ein grünes Strandkleid. Noch schnell ein paar Flip Flops und eine Sonnenbrille und schon war ich angezogen. Ich packte noch eine Decke, Handtücher und Sonnencreme in einen Strandkorb und ging runter zu Law.
„Sag mal hast du eigentlich Badesachen mit?“
„Ruffy borgt mir eine Badehose und Handtücher bekomme ich sicher von dir“
„Na klar“
Als Ruffy fertig war, kam er mit einem kleinen Rucksack zurück und gab Law noch eine Badehose. Wir Frühstückten noch eine Kleinigkeit und machten uns dann auf den Weg zur Haltestelle. Wir wollten uns alle bei Sanji treffen und von da aus zum Strand laufen. Als wir bei Sanji angekommen sind, waren schon alle da. Wir begrüßten die anderen und machten uns dann auf den Weg zum Strand, der nur wenige Gehminuten von Sanji entfernt ist.
„Nami-Maus, Robin-Schatz ich habe für euch extra ein paar Snacks gemacht“
Wir bedankten uns und widmeten uns wieder unserem Gespräch. Robin erzählt mir gerade wie sie die anderen kennengelernt hat.
„Wo war ich stehen geblieben, ach ja. Also ich war gerade neun geworden als meine Mutter mit mir nach LA gezogen ist. Ich kam in Ruffy`s Klasse und war am Anfang ziemlich Schüchtern und als wir dann in Biologie Gruppen gründen mussten, war ich in einer Gruppe mit Ruffy, Zorro und Kaya und von da an waren wir unzertrennlich“
„Da hast du bestimmt gewusst wie ich mich an meinen ersten Tag gefühlt habe, aber im Gegenteil zu dir kannte ich ja schon Ruffy“
„Ja, dein Blick ist mir sofort aufgefallen als du Ruffy gesehen hast“
„In dem Moment war ich einfach nur Erleichtert, ein bekanntes Gesicht zu sehen“
„Sag mal Nami ist Ruffy eigentlich dein erster Freund oder gab es schon jemanden in Tokyo?“
„Na du bist ja Neugierig“
Robin zuckte nur mit den Schultern und lächelte.
„Ich hatte vor Ruffy schon einen Freund jedoch war er ziemlich Eifersüchtig und daher habe ich auch Schluss gemacht, eigentlich war er das genaue Gegenteil. Ruffy ist witzig, er hört einen zu und ich glaube er macht alles für seine Freunde“
Ich sah zu Ruffy und musste lächeln. Er ist wirklich das totale Gegenteil von Kid.
„Was ist, warum starrst du mich so an?“
Ruffy schaute mich verwundert an und mein grinsen wurde nur noch größer.
„Nur so, weißt du ich habe Robin gerade gesagt wie froh ich bin dich und die anderen kennengelernt zu haben“
„Ach so, ich bin auch froh dich kennengelernt zu haben“
Er legte seinen Arm um meine Schulter und gab mir einen Kuss.
Es dauerte nicht lange und wir kamen am Strand an. Wir suchten uns einen schönen Platz und breiteten die Decken aus. Die Jungs sind sofort ins Wasser gegangen, bis auf Zorro der sich in den Schatten gesetzt hatte und schlief und Law der es sich mit einem Buch bequem gemacht hat. Robin und ich Cremten uns noch ein und legten uns dann in die Sonne. Außer uns waren noch einige Pärchen, Schüler und Familien am Strand. Wenn man das so sieht, war schon einiges um diese Zeit los. Robin und ich unterhielten uns und plötzlich Schrien wir beide auf. Sofort waren alle Blicke auf uns gerichtet, was uns natürlich unangenehm war. Als wir aufgeschaut hatten, mussten sich Lysop und Ruffy zurückhalten um nicht laut loszulachen. Haben es die beiden doch tatsächlich gewagt uns beiden Wasser überzuschütten.
Ich schaute rüber zu Robin und ein vielsagender Blick von uns beiden und wir standen auf und rannten den zweien hinterher.
„Na wartet wenn wir euch erwischen“
Jedoch ehe wir uns versahen wurde Robin von Zorro, der mittlerweile ausgeschlafen hat und ich von Ruffy hoch gehoben und beide rannten Richtung Meer.
„Halt, was habt ihr vor?“
„Wir sind am Meer um zu Schwimmen und nicht den ganzen Tag nur am Strand zu liegen“
Und schon waren wir vier im Wasser. Irgendwie erinnert mich das an die Aktion von Ruffy am Venice Beach, als er mit mir ins Meer gesprungen ist. Als ich wieder aufgetaucht bin, konnten sich die Jungs das Lachen nicht verkneifen und Robin und ich stimmten mit ein.
Wir alberten noch eine Weile im Wasser rum und als wir Hunger bekommen haben sind wir aus dem Wasser gegangen. Sanji hatte einige Snacks für uns gemacht, auf die ich mich schon richtig freute da Ruffy sehr von Sanji`s Kochkünsten geschwärmt hatte. Ich muss sagen Ruffy hat es nicht übertrieben, es sah alles richtig gut aus. Verschiedene Sandwiches, Obst, Petit Fours und anderes Gebäck. Nach dem Essen sind Robin und ich etwas an die Strandbar gegangen und die Jungs spielten Karten.
„Sanji wird mal ein sehr guter Koch werden“
„Ja, sein Vater ist Koch und hat ein eigenes Restaurant und er will es eines Tages mal übernehmen“
„Und du, was willst du später mal werden?“
„Ich will mal Archäologin werden und du?“
„Ich will mal Meeresbiologin werden“
Wir unterhielten uns eine Weile und als wir unsere Fruchtcocktails ausgetrunken haben, bestellten wir noch etwas für die Jungs und sind dann wieder zu den anderen gegangen.
Zorro schlief schon wieder, Ruffy und Lysop waren im Wasser und Sanji unterhielt sich mit Law.
„Hey Leute wir haben euch etwas mitgebracht. Ruffy, Lysop kommt ihr“
Die Jungs nahmen den Cocktail dankend an und als alle ausgetrunken haben, zeigte Robin mir wo ich mir ein Surfbrett ausleihen kann. Ich holte mir eins und endlich konnte ich seit langen mal wieder Surfen. Die Wellen hier waren wirklich Ideal und ich war auch nicht die einzige die dies ausgenutzt hatte, einige Surfer und auch Windsurfer waren unterwegs. Als ich fertig war, Applaudierten mir meine Freunde und Ruffy lobte mich Richtig, was mir die röte ins Gesicht gezaubert hatte. Der restliche Tag verging ziemlich schnell und als die Sonne unter gegangen war, machten wir uns auf den Rückweg. Bei Sanji angekommen verabschiedeten wir uns und fuhren Nachhause. Ruffy und Law wollten sich noch einen Film anschauen, worauf ich allerdings keine Lust hatte. Ich Duschte noch schnell und fiel dann erschöpft ins Bett.
Kapitel 10 Der Mädels-Tag
Kapitel 10
Der Mädels-Tag
Der Tag gestern hat mir richtig viel Spaß gemacht, etwas mit meinen neuen Freunden und meinem besten Freund zu unternehmen, was kann es besseres geben. Jedoch wollte ich heute etwas mit Law unternehmen. Wir wollen zum Venice Beach, um ein Bild von ihm zeichnen zu lassen. Eigentlich wollte Ruffy mit uns kommen, jedoch gehört der Tag heute nur Law und mir, naja bis abends dann wollen wir mit den anderen ins Kino. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg und Ruffy ging zu Zorro um zu Zocken, da er keine Lust hatte alleine Zuhause zu bleiben. Als wir angekommen waren, war schon einiges los. Kein Wunder da wir Ferien haben und die meisten das schöne Wetter genießen wollten. Als wir etwas an der Strandpromenade spazieren gegangen sind, hatte ich Ausschau nach Georg gehalten und es dauerte nicht lange und ich entdeckte ihn. Wir sind zu ihm gegangen und ich begrüßte ihn erst einmal und bedankte mich nochmal für das schöne Bild von Ruffy und mir.
„Georg, ich wollte von Law auch ein so schönes Bild wie du für Ruffy und mich gezeichnet hast und wenn es dir nichts ausmacht, hätte ich gerne noch eines von mir“
„Das macht mir doch nichts aus, da zeichne ich zuerst deinen Freund und danach dich“
„So machen wir es. Law du bist als erster dran, ich gehe in der Zeit noch etwas am Strand entlang“
Ich verabschiede mich und ging etwas Spazieren. Als ich mich so umsah und einige Straßenkünstler beobachtete, musste ich daran denken wie ich das erste Mal mit Ruffy hier war. Als ich noch ein Stück gegangen bin, entdeckte ich den Steg wo wir uns das erste Mal geküsst haben. Ich ging zu dem Steg und setzte mich vorne hin. Ich musste schmunzeln als ich an den Tag dachte, wie er mit mir ins Wasser gesprungen ist und er so verlegen wurde als er mir den Rücken eincremen sollte, nicht zu vergessen unsere ganzen Selfis die wir gemacht haben. Ich könnte ja noch einige Bilder von Ruffy, mir und der Clique machen und daraus ein schönes Fotoalbum erstellen und das Ruffy zu Weihnachten schenken, immerhin sind es nur noch zwei Monate. Ich war so in Gedanken, dass ich gar nicht gemerkt habe wie die Zeit vergangen ist. Ich machte mich auf den Weg zurück zu Law und anscheinend war er schon einige Zeit fertig, da er sich mit Georg unterhielt.
„Sorry Leute, ich habe die Zeit total vergessen“
„Kein Problem, sind auch gerade erst fertig geworden“
„Zeig mal dein Bild“
Ich sah es mir an und wie bei uns war Law im Vordergrund und hinter ihm der Strand und das Meer, wobei Georg noch ein Highlight mit dem Sonnenuntergang im Hintergrund gesetzt hat.
„Das sieht toll aus, da wird sich Bonny bestimmt freuen“
Law stimmte mir zu und nun war ich dran. Ich setzte mich hin und Georg fing an zu Zeichnen. Es ist ganz schön anstrengend ruhig sitzen zu bleiben wenn es so Heiß ist, aber nach fast einer Stunde wurde ich erlöst und schaute mir mit Law das Bild an. Es ist Umwerfend geworden. Ich sitze vor einem schwarzen Hintergrund und lächelte und als Highlight hat er mehrere Sterne gezeichnet sowie die Worte I Love You links unten hingeschrieben. (Siehe Bild Charaktere)
Ich bezahlte beide Bilder und wir machten uns auf den Weg, ich wollte Law noch etwas den Strand zeigen und Unterwegs erzählte ich ihm von den Tag mit Ruffy. Als ich ihm den Teil erzählt hatte, wo Ruffy mich hoch gehoben hatte und mit mir ins Wasser gesprungen ist, musste Law lachen.
„Das kann ich mir gut Vorstellen, dass du da nicht so begeistert gewesen bist“
„Am Anfang war ich das auch nicht, aber eigentlich war es ziemlich Lustig und wir hatten eine Menge Spaß“
„Das war der Tag wo du mir und Bonny die ganzen Bilder geschickt hattest“
„Genau, ich hatte euch ja versprochen Bilder zu schicken“
Später sind wir noch ein Eis essen gegangen und gegen vier machten wir uns auf den Heimweg.
Zuhause angekommen machten wir uns für den Abend fertig. Ich zog mir eine schwarze Röhren-Jeans an, dazu ein weißes Trägertop und weiße Sneakers und goldener Schmuck rundeten das Outfit ab. Als ich fertig war ging ich in die Küche um Snow ihr Futter zu geben und machte noch eine Kleinigkeit für Law und mich.
„Law wie weit bist du, ich habe das Abendbrot fertig“
„Ich bin soweit. Was ist eigentlich mit Ruffy, kommt er zu uns oder treffen wir ihn am Kino?“
„Den treffen wir am Kino, er geht gleich mit Zorro dort hin“
Als Law fertig war, setzten wir uns auf den Balkon und haben erst einmal etwas gegessen. Gegen sieben machten wir uns dann auf den Weg. Unterwegs trafen wir Robin und sind zusammen zum Kino gegangen. Die anderen waren noch nicht da, also beschlossen wir uns auf eine Nahegelegene Bank zu setzten und zu warten.
„Freust du dich schon auf dein Tokyo Urlaub?“
„Ja und wie, ich vermisse meine anderen Freunde, obwohl ich noch gar nicht so lange hier bin“
„Wo kommen deine Schwester und du eigentlich unter?“
„Law seine Eltern haben eine Villa und sie haben extra für uns eine Etage umgebaut, wo es zwei Schlafzimmer, ein Bad, Küche und Stube gibt und immer wenn wir in die alte Heimat machen können wir dort Übernachten“
„Das ist aber toll, so müsst ihr nie in ein Hotel“
Wir unterhielten uns noch etwas und es dauerte nicht lange kamen die anderen. Ich begrüßte Ruffy mit einem Kuss und schon machten wir uns auf den Weg ins Kino. Die Jungs entschieden sich für einen Actionfilm und wir zwei Mädels hatten nichts dagegen, immerhin gehen wir Freitag ja auch wieder ins Kino. Robin und ich holten die Karten und die Jungs wollten in der Zwischenzeit etwas zu Knabbern und zu trinken holen. Wir wollten gerade zum Kinosaal als eine mir gut bekannte Stimme uns zum stehen brachte.
„Das ist ja ein Zufall, dass wir uns hier treffen“
Boa und zwei Freundinnen von ihr kamen auf uns zu und Stellte sich direkt vor Ruffy.
„Ruffy-Liebling, da Nami nächste Woche nicht da ist, hast du nicht Lust mit mir und meinen Eltern in unser Ferienhaus in Miami mitzukommen. Wir fliegen natürlich erster Klasse und du bist herzlich eingeladen“
Was fällt der eigentlich ein sich ständig an Ruffy ran zu machen, er hat ihr oft genug gesagt das er kein Interesse hat und woher weiß sie eigentlich das ich nächste Woche nicht da bin.
„Ersten Boa bin ich mit Nami zusammen und wenn mich einer Schatz oder Liebling nennen darf ist sie das und zweitens bin ich nächste Woche selber nicht da, da die Jungs und ich einen Campingausflug machen und selbst wenn ich Zuhause wäre, wüsste ich etwas Besseres mit meiner Zeit anzufangen als sie mit dir zu verbringen“
Diese Worte haben gesessen und ihr Blick als Ruffy gesagt hat, das er mit mir zusammen ist, da konnte ich mir ein Lächeln nicht verkneifen.
„Kommt Leute unser Film geht gleich los“
Ruffy drehte sich um und ging vor und wir anderen folgen ihm, jedoch packte mich jemand am Handgelenk und hielt mich zurück. Als ich mich umgedreht hatte, war es Boa die mich festhielt.
„Glaube ja nicht dass ich dir Ruffy Kampflos übergebe, das du ihn mir weggenommen hast wirst du eines Tages noch bereuen“
Ihr Worte klangen so Kalt, das ich eine richtige Gänsehaut bekommen habe. Ohne etwas zu sagen befreite ich mich aus ihren Griff und ging zu den anderen. Im Saal warteten schon die anderen und Ruffy kam gleich auf mich zu.
„Alles in Ordnung Nami?“
Ruffy schaute mich mit einem besorgten Blick an und auch die anderen schauten zu mir.
„Ja, alles klar. Du kennst doch Boa sie kommt einfach nicht damit klar das wir zwei zusammen sind“
Er erwiderte nichts darauf und kurz nachdem wir uns hin gesetzt haben fing der Film an. Jedoch konnte ich mich nicht richtig auf den Film Konzentrieren, wie kann ein einzelner Mensch nur so Rachsüchtig sein. Plötzlich spürte ich wie jemand seinen Arm auf meine Schulter legte und mich an sich drückte. Als ich rüber schaute sah ich direkt in Ruffy sein Gesicht der mich angrinste.
„Ich weiß ja nicht was Boa wirklich zu dir gesagt hat, aber ich werde immer auf dich aufpassen, Versprochen“
Er gab mir einen Kuss und ich erwiderte sein Lächeln. Ruffy schafft es immer wieder mich zu beruhigen. Ich legte meinen Kopf auf seine Schulter und genoss den Film. Als der Film vorbei war sind wir noch im Nahegelegenen Park Spazieren gegangen und haben uns dann gegen eins von den anderen Verabschiedet. Zuhause angekommen sind wir dann gleich in Bett gegangen.
„Nami, irgendwann komme ich mal mit nach Tokyo, Versprochen“
„Da würde ich mich freuen und da lernst du meine Freunde kennen und ich kann dir dann auch die Sehenswürdigkeiten zeigen, so wie du mir die von Los Angeles gezeigt hast“
„Was habt ihr denn alles so für Sehenswürdigkeiten?“
„Also vom Tokyo Tower hast du eine wunder schöne Aussicht, das ist ein 332 Meter hoher Turm der 1958 erbaut wurde und durch seine Orange Weiße Bemalung dient er als Warnsignal für Flugzeuge, oder der Sensoji Tempel, das ist der älteste Buddhistische Tempel und der Meiji Schrein ist eine Tempelanlage die von Wald umgeben ist, aber auch der Shinjuku Gyoen National Garden ist beliebt bei Touristen, übersetzt heißt es Kaiserlicher Park Shinjuku und ist 58 Hektar groß und auf der Tokyo Skytree hast du einen tollen Ausblick, das ist ein Fernsehturm und mit seinen 634 Metern das zweit höchste Bauwerk der Welt. Natürlich gibt es noch viel mehr, aber das war jetzt so das beliebteste bei Touristen“
„Wow so viel, da müssen wir auf jeden Fall länger bleiben“
Ich gab Ruffy noch einen Kuss und nachdem ich mich an ihn gekuschelt habe bin ich auch schon eingeschlafen.
Die anderen Tage sind ziemlich schnell vorbei gegangen, wir waren fast immer am Strand, wo ich Ruffy versucht habe das Surfen beizubringen, was mir nicht so gut gelang und Nachmittag sind wir meisten Eis essen gegangen oder haben im Park ein Picknick gemacht. Heute Übernachte ich bei Robin, da morgen unser Mädelstag ist. Als ich bei ihr angekommen bin, begrüßte sie mich und wir sind dann in ihr Zimmer gegangen.
„Was unternehmen eigentlich Law und Ruffy in der Zeit wo du bei mir bist?“
„Heute Abend wollen sich die beiden Pizza bestellen und einen Film anschauen und was sie morgen geplant haben, haben mir die zwei nicht gesagt“
„Jetzt wo du es sagst, Zorro hat mir auch nicht gesagt was sie morgen unternehmen“
„Warte mal, ich will dir was zeigen“
Ich nahm mein Handy und suchte nach einem bestimmten Bild.
„Das habe ich am Venice Beach zeichnen lassen, mein Weihnachtsgeschenk für Ruffy“
Ich zeigte Robin ein Foto von dem Bild.
„Das sieht Klasse aus, da wird er sich bestimmt freuen“
„Das glaube ich auch und dann will ich ihm noch ein Fotoalbum schenken. Ich habe ja schon einige Fotos geschossen als er mir die Sehenswürdigkeiten gezeigt hat, oder als wir am Venice Beach gewesen sind, jetzt fehlen nur noch welche von der ganzen Clique“
Wir Unterhielten uns noch etwas und Robin hat mir dann Geschichten erzählt was die Clique immer so angestellt hat.
„Als wir einmal am Strand waren hatte Ruffy eine Krabbe gefunden und sie uns ganz Stolz gezeigt und als Lysop sie nehmen wollte hat die Krabbe ihn mit Wasser bespuckt und in den Finger gekniffen. Lysop hat sich laut Stark bei uns beschwert weil wir ihn ausgelacht haben, aber in dem Moment konnten wir nicht anders“
„Da wäre ich gerne dabei gewesen, aber wir haben in Tokyo auch so einiges angestellt. Als wir zwölf waren, hatten wir die Glorreiche Idee mal eine Nacht im Einkaufscenter zu bleiben. Wir versteckten uns also und als dann das Licht Ausgeschalten wurde kamen wir raus, jedoch haben wir nicht mit dem Wachmann gerechnet der sofort unsere Eltern angerufen hat. So viel Ärger haben wir noch nie bekommen, wir durften uns zwei Wochen nicht sehen und mussten sofort nach der Schule Nachhause. Meine Schwester jedoch fand die Aktion ziemlich lustig was unserer Mutter natürlich nicht gefallen hatte“
„Was ist eigentlich mit deiner Mutter, wenn ich dich das fragen darf“
„Unsere Mutter hatte einen Autounfall und ist dann im Krankenhaus verstorben, das ist jetzt drei Jahre her“
„Oh das tut mir leid und da seid ihr wo ins Heim gekommen?“
„Genzo, ein guter Freund von unserer Mutter hat uns aufgenommen“
Wir unterhielten uns noch etwas und jeder erzählte noch so einige Geschichten, da wir aber langsam Müde wurden beschlossen wir dann ins Bett zu gehen.
Am nächsten Morgen kitzelte mich die Sonne im Gesicht, wodurch ich verschlafen meine Augen öffnete und mich erst einmal streckte. Ich ging ins Bad und machte mich erst einmal fertig für den Tag. Als ich zurück im Zimmer war begrüßte mich Robin und zusammen sind wir dann in die Küche gegangen. In der Küche bereitete Robin ihre Mutter schon das Frühstück vor.
„Guten Morgen, ich bin Nami“
„Guten Morgen, ich heiße Olivia. Robin hat mir schon viel von dir erzählt“
Wir setzten uns und Frühstückten.
„Was habt ihr zwei eigentlich heute alles vor?“
„Wir wollen in das neue Wellness Center und danach in die Shopping Mall und abends noch ins Kino“
„Da habt ihr euch ja ganz schön viel vorgenommen, wenn ihr wollt kann ich euch Nachher zum Wellness Center fahren“
„Das wäre lieb wenn du das machst“
Als wir aufgegessen haben, fuhr uns Robin ihre Mutter zum Wellness Center, wir verabschiedeten uns und sind dann rein gegangen. Ich staunte nicht schlecht, es war im Asiatischen Stil eingerichtet, überall waren Lilien und Orchideen und durch Räucherstäbchen und Duftkerzen entstand ein angenehmer Geruch.
Wir sind zum Empfang gegangen und Robin sagte der jungen Frau hinterm Tresen alles, diese führte uns durch einen kleinen Gang in ein Zimmer.
„Als erstes bekommen die Damen eine Maniküre und Pediküre, danach führen unsere Mitarbeiter sie in einen extra Raum wo sie eine Schokomaske bekommen und zum Abschluss eine Rückenmassage mit Rosenöl, ich wünsche ihnen viel Spaß“
Wir bedankten uns und freuten uns auf das Programm. Nach der Maniküre und Pediküre durften wir uns noch ein Nagellack aussuchen, der dann noch aufgetragen wurde. Robin entschied sich für ein Dunkles Blau und ich selber nahm einen Orangefarbenen. Da der Nagellack noch trocknen musste sollten wir noch etwas in diesem Raum warten. Wir unterhielten uns etwas und es dauerte nicht mehr lange, kam ein junger Mann zu uns und führte uns in den nächsten Raum. Der Raum war etwas abgedunkelt und nur durch Kerzen erhellt, durch eine Anlage kam Entspannungsmusik und als wir uns gesetzt hatten, bekamen wir die Maske auf unser Gesicht und Dekoltee.
„Die Maske bleibt jetzt für eine viertel Stunde drauf und wird danach abgemacht“
Der Mann ging aus dem Zimmer und schon waren wir beide wieder alleine.
„Robin, das war eine prima Idee, ich konnte schon lange nicht mehr so gut Entspannen. Ich muss nur aufpassen das ich nicht noch von der Musik einschlafe“
„Ich auch, durch die Musik wird man richtig Müde. Ist dir eigentlich aufgefallen wie der junge Mann dich immer angesehen hat, warte nur wenn er dich Massieren darf“
„Hör auf, ich hoffe wir werden von Frauen Massiert und wenn du recht hast darf das nicht Ruffy erfahren sonst wird er noch Eifersüchtig“
„Jetzt komm schon, du gibst Ruffy doch keinen Grund für Eifersucht, oder?“
„Natürlich nicht, aber trotzdem muss er es ja nicht erfahren“
Nach der viertel Stunde kamen zwei Frauen rein, die uns die Maske abgemacht haben und uns dann zu den Liegen führten wo die Massage stattfinden soll.
„Zum Schluss bekommen die Damen eine dreißig Minütige Rückenmassage mit Rosenöl aus eigener Herstellung“
Die Massage war das Beste vom ganzen Programm und das Öl hatte einen angenehmen Duft. Aber wie immer ist das schöne schnell vorbei und somit auch unser Wellness Aufenthalt. Als Dankeschön bekamen wir noch eine kleine Flasche von dem Rosenöl und verabschiedeten uns dann und machten uns auf den Weg zum Shoppingcenter.
„Nami wie sieht es aus, wollen wir erst einmal eine Kleinigkeit zum Mittag essen?“
„Gerne, langsam bekomme ich doch Hunger“
Wir sind zu einem Burgerstand und holten uns erst einmal etwas und setzten uns dann auf eine frei Bank.
„Sag mal Nami, es ist zwar noch etwas hin aber im April ist an der Schule Frühlingsball, wir können uns ja schon mal nach einem Kleid umschauen?“
„Ein Frühlingsball? Das klingt ja super, natürlich schauen wir uns da mal um“
„Hattet ihr bei euch auch solche Festlichkeiten?“
„Ja, was bei euch der Frühlingsball ist, ist in Tokyo der Kirschblütenball. Im April ist immer Kirschblütenfest und das Feiern auch die Schulen. Dann haben wir noch einen Winterball und einen Abschlussball“
„Denn Abschlussball haben wir auch in zwei Jahren und dann gibt es noch den Jahresball. Der wird immer Veranstaltet wenn das neue Schuljahr beginnt“
Als wir auf gegessen haben ging unsere Shoppingtour los. Kein Geschäft war sicher vor uns und nach mehreren Stunden hatten wir auch jede Menge Einkaufstüten voll, als letztes sind wir in eine Boutique für Kleider gegangen um schon mal etwas für den Ball zu suchen. Allerdings sagte mir nichts so richtig zu und ich setzte mich vor die Umkleide und schaute was Robin anhatte. Im Gegenteil zu mir hat sie mehrere Kleider gefunden und wollte sie mir Präsentieren. Nach mehreren Versuchen wo wir uns nicht einig wurden, hatte sie noch ein letztes was sie mir zeigen wollte. Als sie aus der Umkleide Kabine rauskam, staunte ich nicht schlecht. Ein Ärmeloses Kleid in Dunkel Lila und Herzausschnitt, es war am Bein geschlitzt und an der Seite Drapiert, Rüschen rundeten das ganze Perfekt ab.
„Robin du siehst Umwerfend aus, das musst du einfach kaufen“
Sie drehte sich noch einmal und lächelte mich dann an, was mir sagt das es ihr auch gefällt.
Als Robin bezahlt hat, sind wir aus dem Geschäft gegangen und machten uns auf den Weg zu Robin Nachhause.
„Schade dass du nichts gefunden hast“
„Ach das ist nicht schlimm, ich schaue mich mal in Tokyo um“
Zuhause angekommen schafften wir unsere Einkaufstaschen ins Zimmer und machten uns noch etwas frisch bevor wir ins Kino gegangen sind. Da der Film erst gegen neun anfängt, haben wir beschlossen dass ich diese Nacht noch einmal bei Robin schlafen werde. Ich Benachrichtigte noch schnell Ruffy und Law, das sie sich keine Sorgen machen, wenn ich die Nacht über nicht Heim komme. Am Kino angekommen entschieden wir uns für eine Komödie und genossen den Abend. Nach dem Film sind wir noch etwas Spazieren gegangen und gegen zwei waren wir Zuhause und sind nur noch ins Bett gefallen.
Kapitel 11 Urlaub in Tokyo
Kapitel 11
Urlaub in Tokyo
Das Klingeln meines Handys holte mich aus meinen Schlaf und als ich auf das Display schaute, sah ich das Nojiko mir eine Nachricht geschrieben hatte.
Hallo Schwesterherz, ich komme heute gegen Mittag und bring uns Pizza mit, ich freue mich schon sehr Ruffy kennenzulernen.
Stimmt sie kennt ihn ja noch nicht. Seit wir in Los Angeles sind, war sie an der Uni und als ich ihr erzählt habe das ich öfters etwas mit Ruffy unternommen habe, wollte sie ihn unbedingt kennen lernen. Jedoch habe ich ihr noch nicht erzählt das wir jetzt zusammen sind, na das wird eine Überraschung werden. Ich stand auf und machte mich erst einmal fertig. Als ich in die Küche gekommen bin, warteten Robin und Olivia schon auf mich. Ich begrüßte die beiden und setzte mich, wir Frühstückten und danach packte ich meine Sachen zusammen. Ich wollte noch meinen Koffer packen bevor Nojiko nach Hause kommt. Ich verabschiedete mich und machte mich auf den Weg, Zuhause angekommen wurde ich schon von Law begrüßt.
„Hallo Nami und wie war dein Tag gestern?“
„Wirklich schön, als erstes waren wir im Wellness Center und danach Shoppen, abends sind wir dann noch ins Kino gegangen und was habt ihr so angestellt?“
„Ruffy brauchte noch etwas für den Campingausflug und da habe ich ihn begleitet, ansonsten nichts Besonderes“
„Schön das ihr etwas unternommen habt, ich gehe dann in mein Zimmer ich muss noch meinen Koffer packen“
„Mach das, ich bin soweit fertig. Wenn du mich suchst ich bin drüben bei Ruffy“
Die zwei scheinen sich ja gut zu verstehen. Schnell packte ich meinen Koffer und habe noch meine Geschenke für Bonny reingetan, als ich jemanden zur Haustür rein kommen hörte. Ich schaute nach und als ich meine Schwester sah, rannte ich sofort auf sie zu und fiel ihr um den Hals.
„Hey, mal nicht so stürmisch“
„Sorry, aber ich habe dich so vermisst“
„Ich dich doch auch kleine Schwester. Sag mal wo ist eigentlich Law?“
„Er ist bei Ruffy drüben, warte ich hole die beiden“
„Mach das, ich decke in der Zeit den Tisch“
Ich wollte gerade gehen als ich mich noch einmal zu Nojiko umdrehte.
„Nojiko bitte tu mir einen gefallen und frage Ruffy nicht so sehr aus. Ach ja und wir zwei sind seit kurzem zusammen und er bedeutet mir wirklich viel“
„Nami ich weiß mich schon zu benehmen“
Dankend sah ich sie an und bin dann aus der Wohnung gegangen und klingelte bei Ruffy.
Es dauerte auch nicht lange und Law öffnete mir die Tür.
„Kommt ihr zwei, Nojiko ist da und hat Pizza mit gebracht“
„Was Pizza, wir kommen schon“
Ruffy kam sofort angerannt, gab mir einen Kuss und ist dann in meiner Wohnung verschwunden.
„Na da hat dich ja einer Vermisst“
Law grinste mir frech entgegen und ich kniff ihn darauf nur in die Seite. Wenn Ruffy essen hört ist halt alles andere Nebensache. Wir zwei machten uns ebenfalls auf den Weg, nicht das Nojiko Ruffy noch mit fragen überhäuft.
Bei Nojiko und Ruffy
„Lecker Pizza, man habe ich einen Hunger, Oh Hallo“
„Hallo, du musst Ruffy sein, meine kleine Schwester hat schon viel von dir erzählt. Ich heiße übrigens Nojiko“
„Eh, Hallo stimmt ich bin Ruffy“
„Na habt ihr zwei euch schon kennengelernt?“
„Nami, du hast mir gar nicht gesagt das dein Freund so niedlich ist“
Ruffy wurde sofort Rot, da es meine Schwester gleich wieder Übertrieben hatte.
„Ich finde ihn auch niedlich Nojiko, deswegen habe ich mich ja auch in ihn verliebt“
Sofort grinste mich Ruffy an was ich gerne erwidert habe.
„Wollen wir mal nicht länger warten, sonst wird die Pizza noch kalt“
Wir setzten uns auf den Balkon und fingen an zu essen.
„Ruffy erzähl doch mal was von dir“
„Also ich bin 16 Jahre alt und gehe mit Nami in dieselbe Klasse. Ich wohne mit meinem großen Bruder Ace nebenan und habe Nami durch ihren Umzug kennengelernt, als ich ihr einige Kisten mit hoch getragen habe, worauf sie mich zum Kaffee eingeladen hat. Später will ich mal Sport Studieren und in meiner Freizeit unternehme ich gerne etwas mit meinen Freunden“
„Weißt du Nami hat mir viel von dir erzählt, du hast ihr die Sehenswürdigkeiten gezeigt und durch dich hat sie neue Freunde kennengelernt“
„Nojiko, jetzt lass Ruffy doch mal in Ruhe“
Sie schaute zu mir Rüber und streckte mir die Zunge raus, wobei ich mir einen Seufzer nicht unterdrücken konnte.
„Nami, wann geht morgen eigentlich euer Flieger?“
„Um eins, wir machen aber schon um zehn los, da wir immer eher am Flughafen sein müssen, zwecks Einchecken und so“
„Da haben wir ja nur noch heute Nachmittag, wollen wir da was zu zweit machen?“
„Gerne, an was hast du gedacht?“
„Lass dich einfach Überraschen“
Nachdem wir aufgegessen haben, machten Ruffy und ich uns auf den Weg. Wir gingen in einen nahe gelegenen Park und an einem kleinen Teich machten wir halt und setzten uns unter einen Baum. Ich lehnte mich an Ruffy an und er legte seinen Kopf auf meine Schulter.
„Ich vermisse dich schon jetzt“
„Ich dich auch, aber du wirst sehen die Woche geht ganz schnell rum und immerhin bist du ja nicht alleine. Was habt ihr eigentlich geplant?“
„Wir wollen in einem kleinen Waldgebiet Zelten und da ein See in der Nähe ist können wir Schwimmen, Angeln und Wandern gehen“
„Klingt nach jeder Menge Spaß“
„Nami?“
Ich schaute zu Ruffy, der plötzlich rot wurde und verlegen zur Seite schaute.
„Hast du vielleicht heute Nacht Lust bei mir zu schlafen, also nur wenn du willst“
„Gerne, ich kann dich doch nicht alleine lassen“
Wir unterhielten uns noch eine Weile und als dann die Sonne unter gegangen ist, machten wir uns auf den Heimweg.
„Ich hole mir nur noch schnell ein paar Sachen und komme dann gleich wieder zu dir“
Als ich in die Wohnung kam, begrüßte ich Nojiko und Law die gerade auf dem Balkon waren.
„Hey ihr zwei ich bin wieder zurück“
Ohne auf eine Antwort zu warten, ging ich in mein Zimmer und packte einige Sachen zusammen. Dann holte ich noch die zwei Bücher die ich für Nojiko geholt habe und ging wieder runter.
„Nojiko ich habe noch eine Kleinigkeit für dich“
Als ich ihr die Bücher gegeben habe, staunte sie nicht schlecht.
„Das sind ja tolle Bücher, wo hast du die her?“
„Ich habe sie auf dem Flohmarkt gefunden“
Sofort blätterte sie in den Büchern rum, also habe ich alles richtig gemacht.
„Ach ja bevor ich es vergesse, ich schlafe die Nacht bei Ruffy“
Nojiko schaute mich an und hob nur eine Augenbraue, jedoch erwiderte sie nichts darauf und widmete sich wieder den Büchern. Ich verabschiedete mich und machte mich dann auf den Weg zu Ruffy. Als ich in die Stube kam, standen auf den Tisch schon belegte Brote, Obst und Gemüse bereit.
„Du hast ja schon das Abendbrot fertig“
Wir setzten uns und fingen an zu essen, als wir fertig waren und alles weggeräumt haben, setzten wir uns auf die Couch und schauten uns einen Film an. Ich genoss den Abend und schnell wurde der Film zur Nebensache, da wir zwei in eine wilde Knutscherei verfallen sind. Ich setzte mich bei Ruffy auf den Schoss und es dauerte nicht lange da nahm er mich hoch und ging ins Schlafzimmer. Er setzte mich wieder auf den Boden ab und zog mir mein Shirt aus und im Gegenzug befreite ich ihn von seinem Hemd. Wir warfen die Sachen achtlos auf den Boden und meine Hände führten über Ruffy seine Muskulöse Brust bis hin zu seiner Hose. Ich öffnete den Gürtel und Ruffy verstand und zog seine Hose aus. Langsam dirigierte er mich Richtung Bett und ich lies mich auf dieses fallen. Seine Lippen gingen auf Wanderschaft und mit seiner Hand zog er mir den Rock aus und schon lagen wir nur noch in Unterwäsche auf seinem Bett.
Am nächsten Morgen wurde ich durch die Sonne geweckt die mir direkt ins Gesicht Scheint. Ich wollte mich strecken, konnte mich jedoch nicht wirklich bewegen da Ruffy seine Arme um mich geschlungen hatte. Als ich an letzte Nacht dachte, zierte ein Lächeln meine Lippen. Es dauerte nicht lange und Ruffy wachte auf und als er zu mir sah, grinste er mich an was ich sofort erwiderte.
„Morgen, na gut geschlafen?“
Ich lächelte ihn an und gab ihn einen Kuss den er sofort erwiderte.
„In deiner Nähe kann ich doch immer gut schlafen“
„Ich würde am liebsten den ganzen Tag mit dir im Bett liegen bleiben, aber in zwei Stunden muss ich los“
Er drückte mich ganz fest an sich und gab mir einen Kuss.
„Dann verbringen wir wenigstens noch die zwei Stunden zusammen. Geh du weile ins Bad und ich mache uns ein schönes Frühstück“
Ich stand auf und machte mich im Bad fertig, als ich fertig war und in die Küche gegangen bin, hatte Ruffy schon alles für unser Frühstück fertig gehabt.
„Wenn du willst übernehme ich den Rest und du kannst dich im Bad fertig machen“
Er machte sich auf den Weg und ich stellte alles auf den Balkon. Als Ruffy fertig war Frühstückten wir und da es schon fast zehn war musste ich auch schon wieder los.
Ich schlang meine Arme um Ruffy seinen Hals und gab ihm erst einmal einen Kuss.
„Ich werde dich vermissen“
„Ich dich auch, aber wir sehen uns ja bald wieder“
„Ruf mich bitte an sobald du gelandet bist“
„Das mache ich und dir und den anderen wünsche ich viel Spaß beim Campen“
Ich nahm meine Sachen und ging zu mir rüber. Nojiko und Law waren gerade dabei die Koffer in den Flur zu stellen, als ich in die Wohnung kam.
„Morgen ihr zwei“
„Hallo kleine Schwester, hattet ihr einen schönen Abend?“
„Ja den hatten wir. Ruffy hatte schon das Abendbrot fertig und danach haben wir noch einen Film geschaut und heute früh hat er noch das Frühstück gemacht“
„Da wurdest du ja richtig verwöhnt“
Nojiko lächelte mich an und es dauerte auch nicht mehr lange und unser Taxi fuhr vor. Jeder nahm seinen Koffer und schon konnte es los gehen. Endlich wieder nach Tokyo zu meinen Freunden. Nach fast einer Stunde waren wir da und als wir eingecheckt hatten, hieß es warten.
Nojiko ging noch in einen Kiosk und holte sich eine Zeitschrift, somit war ich mit Law alleine, der mich schon die ganze Zeit über angrinste.
„Und wie war die Nacht?“
Sofort wurde ich Rot und schnell schaute ich in eine andere Richtung.
„Ich weiß nicht wovon du redest“
„Ach ja und der Knutschfleck an deinem Hals?“
Erschrocken schaute ich zu Law. Mir ist heute Früh doch gar nichts aufgefallen.
„Das ist naja also“
Ich wusste nicht so recht was ich sagen sollte und plötzlich grinste mich Law an.
„Da ist gar keiner oder?“
„Nein, aber du bist voll drauf reingefallen“
„Wenn du es unbedingt Wissen willst, die Nacht war einfach nur schön, Ruffy war Leidenschaftlich und Zärtlich und ich fühle mich in seiner Nähe einfach nur geborgen und sicher“
Ich musste lächeln als ich das sagte und auch bei Law zeichnete sich ein Lächeln ab. Nach einiger Zeit kam dann auch Nojiko wieder zurück und es dauerte nicht lange wurde unser Flug aufgerufen.
Nach fast zwölf Stunden Flug waren wir endlich in Tokyo angekommen und wurden auch schon von Law seinen Eltern abgeholt. Bei ihnen Zuhause angekommen, fielen wir nur noch ins Bett.
Am nächsten Morgen wurde ich durch das Klingeln meines Handys wach und als ich rangegangen bin wurde ich von Ruffy begrüßt.
„Sorry Schatz aber ich habe dich total vergessen anzurufen, aber wir waren erst gegen zwei Uhr Zuhause und sind nur noch ins Bett gefallen“
„Ach so, das kann ich natürlich verstehen. Dann wünsche ich dir viel Spaß und wir sehen uns dann am Wochenende wieder“
Ich verabschiedete mich und ging zu Nojiko die noch tief und fest schlief. Ich setzte Kaffee an und machte mich dann fertig. Ich ging runter zu Law um zu fragen ob er mit Frühstücken will, als ich auch schon Geschrei hörte. Das klingt doch fast wie Bonny und tatsächlich als ich ins Wohnzimmer kam, standen Law und Bonny dort und erstgenannter wurde gerade ganz schön zur Schnecke gemacht. Jedoch als mich Bonny entdeckte, lies sie von Law ab und kam auf mich zugerannt. Sie umarmte mich so fest das ich kaum noch Luft bekommen habe.
„Ich freue mich ja auch dich zu sehen aber langsam bekomme ich keine Luft mehr“
Sie lies von mir ab und wir mussten beide lachen.
„Wie ich mitbekommen habe, hat Law schon Ärger bekommen“
„Ja ohne mir etwas gesagt zu haben fliegt er einfach zu dir nach LA und kommt erst eine Woche später wieder zurück und er sagt mir nicht einmal warum“
Beleidigt schaute sie zu Law, der nur den Kopf schütteln konnte.
„Er ist meinet wegen gekommen, da es bei mir einige Probleme gab, aber ich erzähle es dir mal in Ruhe. Wie sieht es bei euch aus, ich wollte gerade Frühstück machen und dann habe ich auch noch eine Kleinigkeit für dich Bonny“
Wir gingen hoch und auch Nojiko ist in der Zwischenzeit aufgestanden. Wir Frühstückten alle und besprachen den Wochenablauf.
„Also von Dienstag bis Freitag bist du mit Vivi und mir Unterwegs“
„Und was habt ihr zwei geplant?“
„Das wird noch nicht verraten“
War ja klar, aber morgen erfahre ich ja mehr.
„Nojiko was hast du eigentlich geplant?“
„Meine Freunde und ich wollen die Stadt unsicher machen. Morgen geht es ins Tokyo Fuji Art Museum und am nächsten Tag in das National Art Center und von Donnerstag bis Samstag ins Tokyo Disneyland und Sonntag früh geht schon wieder unser Flieger“
„Das du nicht mal in den Ferien von deinem Studium ablassen kannst“
„Kunst ist halt mein Leben und auch mein Hobby“
„Nami wie sieht es aus, wollen wir nicht am Samstag mit der gesamten Clique ins Hanayashiki?“
„Das ist eine prima Idee, da müssen wir nur den anderen Bescheid geben“
„Das übernehme ich, sagt ihr es morgen nur Vivi“
Wir hatten nichts dagegen und als wir aufgegessen haben, sind Bonny und ich ins Zentrum gegangen um etwas Shoppen zu gehen. Wir klapperten einige Stände und Läden ab und wie immer fanden wir eine Menge Klamotten und Schmuck der uns gefallen hat. Ich fand auch zwei Ketten mit passendem Armband für Robin und Kaya. Für Robin in einem dunklen Lila und für Kaya in einem schönen Gelb und am besten waren die Anhänger. Für Robin ein Buch da sie sehr gerne liest und für Kaya eine Orchidee, sie hat mir mal gesagt das, das ihre Lieblingsblumen sind. Nach mehreren Stunden wollten wir eine Pause machen, da unsere Füße schon gequalmt hatten. Wir sind in ein kleines Cafe gegangen und bestellten uns etwas.
„So und jetzt erzähl mir mal bitte warum Law zu dir geflogen ist“
„Also wo soll ich anfangen. Ich habe dir doch die Bilder von dem Jungen und mir geschickt?“
„Ja die habe ich bekommen und wer ist er eigentlich, schlecht sieht er ja nicht aus“
„Sein Name ist Ruffy und er hatte mir damals beim Umzug geholfen. Er ist mein Nachbar und wir gehen in dieselbe Klasse, er war auch so Nett und hat mir etwas die Stadt gezeigt. Jedoch war es etwas Kompliziert mit uns, wir haben beide Gefühle für einander Empfunden und er dachte aber das ich einen Freund habe“
Ich erzählte Bonny die ganze Geschichte. Vom Planetarium, unserem Date am Venice Beach, den Kuss und allen was er zu mir gesagt hat und natürlich von unserer Aussprache und das wir jetzt zusammen sind.
(Das ist natürlich nur die kurz Fassung)
„Da hast du in deiner ersten Woche ne Menge erlebt, aber ich freue mich für dich“
Natürlich habe ich das von unserer gemeinsamen Nacht weggelassen.
„Ich freue mich schon Ruffy mal kennen zu lernen“
„Das wirst du bestimmt, immerhin will er auch mal nach Tokyo, das wird jedoch erst nächstes Jahr, da wir Weihnachten in LA feiern werden“
Schade eigentlich, das erste Weihnachten ohne Schnee. Bonny und ich erzählten noch eine ganze Weile und als es schon spät wurde machten wir uns auf den Heimweg. Bei Bonny Zuhause trennten sich unsere Wege und wir verabschiedeten uns.
„Nicht vergessen wir treffen uns morgen gegen elf bei Viv, vielleicht hole ich dich auch ab, mal sehen“
„Dann lasse ich mich einfach Überraschen und bin gespannt was ihr zwei vor habt“
Zuhause bei Law entdeckte ich ihn auf der Terrasse und gesellte mich zu ihm.
„Sag mal was hast du eigentlich diese Woche vor?“
„Die Jungs und ich fahren nach Osaka und wollen in die neue Ski Halle die dort eröffnet hat. Das ganze Jahr über liegt in der Halle künstlicher Schnee und ist Perfekt für alle Skifahrer und Snowboarder. Nebenan ist noch ein dazu gehöriges Hotel und abends geht es in die Clubs. Ach ja die Jungs wissen wegen Samstag Bescheid und freuen sich schon drauf“
„Da sehe ich alle mal wieder, wird bestimmt ein toller Ausflug. Wie sieht es aus, soll ich uns etwas zum Abendbrot machen?“
Law nickte und ich ging in die Küche und Zauberte eine Kleinigkeit. Einige Sandwiches und Reistaschen, sowie einen Obstsalat. Ich schaffte alles auf die Terrasse und wir fingen an zu essen. Wir Quatschten noch bis Spät Abends und als wir langsam Müde wurden, beschlossen wir ins Bett zu gehen. Jedoch wollte ich noch schnell Ruffy anrufen. Im Zimmer angekommen wählte ich seine Nummer und schaltete auf Laut, da ich nebenbei noch eine kleine Reisetasche Packen wollte.
„Hey Nami, ich habe heute gar nicht mehr mit einen Anruf von dir gerechnet und wie ist es in Tokyo?“
„Es ist schon mal nicht so warm wie in LA, jedoch da Herbst ist, sind die Blätter schön bunt und das sieht einfach traumhaft aus, schade das du das nicht sehen kannst“
„Dann schick mir einfach mal ein Foto, da habe ich auch was davon“
Ich konnte förmlich das grinsen in seiner Stimme hören, worauf ich Schmunzeln musste.
„Was hast du eigentlich geplant?“
„Bonny, Vivi und ich fahren einige Tage weg, jedoch wurde mir nicht gesagt wohin und am Samstag will die ganze Clique in den Hanayashiki Freizeitpark, das ist der älteste Park in Japan und bei euch, seit ihr schon Campen?“
„Ja, sind heute Mittag los und sind dann gleich durch den halben Wald gelaufen, da Zorro sich mal wieder Verlaufen hat“
„Hey, ich habe mich nicht verlaufen, ihr seid nur in eine andere Richtung gegangen“
Das nennt man wo die Stimme aus dem Hintergrund. Wir unterhielten uns noch etwas und als die Jungs Ruffy gerufen haben, verabschiedeten wir uns.
Am nächsten Morgen wurde ich durch das Klopfen an der Tür wach. Ich stand wiederwillig auf und als ich die Tür öffnete, fiel mir Bonny um den Hals.
„Morgen Maus, na bereit für die Überraschung?“
„Morgen Bonny, bereit kann man das nicht sagen bin noch ziemlich Müde“
„Dafür haben wir gesorgt. Frühstück und Kaffee ist schon fertig und ein Picknickkorb für Unterwegs steht bereit“
„Ich komme gleich, will mich nur noch schnell fertig machen“
Ich ging ins Bad und Duschte mich schnell. Als ich fertig war, zog ich mich an und ging runter zu den beiden. Ich wollte nicht so lange warten, wenn Bonny Hunger hat kann sie unerträglich werden. Wenn Bonny und Ruffy mal aufeinander treffen, entsteht sicher eine Schlacht ums Essen.
„Morgen Law“
„Morgen Süße, na wurdest du von Bonny geweckt?“
„Grins nicht so, du hättest sie ruhig mal aufhalten können“
„Kommt jetzt ich habe Hunger. Nami bevor ich es vergesse, hast du nicht noch ein Geschenk für mich?“
„Das habe ich ganz vergessen, nach dem Frühstück bekommst du es. Was sagst du eigentlich zu Law seinem Geschenk?“
„Es war richtig Klasse, die Spieluhr mit dem schönen Spruch und dann noch das Bild“
„Da freue ich mich und wir haben schon gesagt, wenn er mich das nächste Mal Besucht und du davon nichts weißt, kannst du ja das Bild anschreien“
Wir mussten lachen und fingen dann an zu Frühstücken. Law und ich waren schon lange mit Frühstücken fertig, als dann auch endlich Bonny gesättigt war. Ich holte meine Sachen und natürlich mein Geschenk für Bonny, sofort packte sie es aus und bedankte sich.
„Die Klamotten sehen ja Mega aus, Danke“
Wir verabschiedeten uns von Law und auf dem Weg zu Vivi wollte ich natürlich endlich Wissen wohin es geht.
„Also jetzt erzähl mal wo wollen wir hin“
„Ich habe ein Hotel gebucht und die nächsten Tage geht es nach Kyoto. Ich habe auch schon einiges geplant. Morgen geht es in den Kinkakuji Tempel, ich will undediengt den Goldenen Pavillon sehen und danach in den Fushimi Inari Taisha Schrein, dort gibt es über tausend Torii (Rot bemalte Tore). Am nächsten Tag in den Kyoto Kaiserpalast, die Parks und Grünflächen sollen Umwerfend sein, schade nur das der Palast nur zwei Wochen im Jahr offen steht und Vivi möchte in das Arashiyama Viertel, dort gibt es Tempelanlagen, einen Affenpark und von der Mondbrücke hat man einen Wunderschönen Ausblick auf die Kirschbäume und wenn wir es schaffen wollen wir noch in das Gion Viertel, das ist noch eine Richtige Altstadt und es gibt jede Menge Teehäuser“
„Ganz schön viel vor, aber ich freue mich und da kann ich Ruffy eine Menge Bilder schicken“
Als wir bei Vivi angekommen waren, stand sie mit ihrem Vater schon draußen und wartete auf uns. Sofort begrüßten wir uns.
„Schön dich wieder zu sehen Nami und hat dir Bonny von unserer Überraschung erzählt?“
„Ja hat sie und ich muss sagen ihr habt ganz schön viel geplant“
„Darum sind wir auch mehrere Tage, mein Vater fährt uns zum Bahnhof und dann kann es auch schon losgehen“
Wir packten die Sachen ins Auto und schon ging es los, am Bahnhof angekommen holten wir unsere Tickets und sind zum Zug. Nach drei Stunden Zugfahren, wobei ich mich mit Vivi unterhalten habe und Bonny den Picknickkorb leer futterte waren wir endlich in Kyoto angekommen. Wir nahmen uns ein Taxi und fuhren zum Hotel. Es dauerte nicht lange mit dem Einchecken und als wir im Zimmer waren, weiteten sich unsere Augen. Manche haben nicht einmal so eine große Wohnung. Jeder hatte ein Zimmer, dann gab es noch ein großes Bad, eine Stube und eine kleine Küche.
„Das ist ja riesig hier und schaut euch nur mal den Balkon an und den Ausblick den wir haben“
Bonny und ich gingen zu Vivi und tatsächlich wir konnten die ganze Stadt sehen, das schrie förmlich nach einem Foto. Ich nahm die beiden und machte ein schönes Foto und schickte es Ruffy. Es dauerte nicht lange und er schrieb zurück und sendete ebenfalls ein Foto. Er stand an einem kleinen See und grinste in die Kamera und hielt ein Fisch in die Höhe und darunter stand, mein heutiger Fang.
„Was wollen wir jetzt noch machen Mädels?“
„Wie sieht es aus wollen wir uns noch etwas die Gegend ansehen?“
Wir gingen runter an die Information und fragten nach einem Restaurant in der Nähe, da wir langsam Hunger bekommen haben. Uns wurde eine kleine Cocktailbar empfohlen wo man auch sehr gutes Essen bekommt. Wir machten uns also auf den Weg dorthin und es sah sehr Einladend aus. Tische mit Sesseln und alles war in einem dunklen Ton gehalten, an der Wand wurden Musikvideos Reflektiert und nur kleinere Lichter und Kerzen erhellten die Räumlichkeit. Wir wurden an einen Tisch geführt und bestellten uns erst einmal etwas zu trinken und zu essen. Wir unterhielten uns und nach einiger Zeit bemerkte ich Blicke die auf uns gerichtet waren und als ich zur Bar sah lächelte mir ein Mann zu, der mindestens doppelt so alt war wie ich. Schnell drehte ich mich weg und widmete mich wieder meinen Freundinnen. Nachdem wir gegessen hatten und schon einige Drinks hatten (Alkoholfrei natürlich), kam plötzlich der Kellner und stellte mir einen Sekt hin und richtete liebe Grüße von dem Mann an der Bar aus.
„Denn können sie bitte gleich wieder mitnehmen und wir würden dann gerne bezahlen“
Ich wollte hier nur noch weg, der Mann war mir einfach nur Unheimlich. Ich bezahlte alles, obwohl die Mädels dagegen waren. Dann sind wir wieder Richtung Hotel.
„Nami alles OK?“
„Ja ich will nur schnell zurück der Typ war mir Unheimlich“
Erst als wir im Hotel angekommen waren konnte ich aufatmen. Im Zimmer packten wir noch schnell unsere Koffer aus und sind dann nur noch ins Bett.
Am nächsten Morgen klingelte mein Wecker schon um Acht, eigentlich ist das gemein in Ferien so Zeitig aufzustehen, aber da wir so viel vorhaben blieb mir keine andere Wahl. Wir machten uns fertig und schnell wurde gefrühstückt und schon ging es los.
Als erstes ging es in den Kinkakuji Tempel, der Goldene Pavillon war wirklich Sehenswert, er war umgeben von einem Teich und die Bunt gefärbten Bäume machten daraus einen Romantischen Ort, danach ging es in den Fushimi Inari Taisha Schrein. Bonny wollte sich unbedingt die roten Torii anschauen, danach ging es weiter. Die Hügel des Schreines ist auch ein irdischer Ort, dort begann die Himmelfahrt. Die Hügel befanden sich im Besitz eines Mannes und man sagt nach seinem Tod ist er in den Himmel gefahren, dieser Ort wir nun von einem Zaun geschützt den wollten wir uns auch anschauen und natürlich die Haupthalle.
Der Tag ging ziemlich schnell rum und im Hotel schauten wir uns erst einmal alle Bilder an. Wir beschlossen morgen im Kaiserpalast ein kleines Picknick zu machen, da dort schöne Parks und Grünflächen sind.
Der nächste Tag begann nicht so berauschend da es Regnete, also blieben wir erst einmal im Hotel, jedoch zogen die Wolken gegen Mittag weiter und wir konnten unseren Ausflug fortsetzen. Wir sind zum Kaiserpalast und setzten uns auf eine Wiese nahe an einem kleinen Teich. Bonny war sofort mit Essen beschäftigt und ich schaute mir etwas die Gegend an. Dafür das der Palast geschlossen ist, sind trotzdem viele Menschen Unterwegs. Da wir noch in das Arashiyama Viertel wollten, hielten wir uns hier nicht sehr lange auf.
Vivi wollte als erstes zum Affenpark. Der lag auf einem kleinen Berg, jedoch da es freilaufende Affen waren, konnten wir nur mit einem vom Führungspersonal dort rein. Bei Bonny setzte sich sogar ein Affe auf die Schulter und die Frau vom Personal gab ihm ein Stück Obst was er dann gefressen hatte. Natürlich haben Vivi und ich das mit einem Bild fest gehalten. Wir setzten unseren Weg Richtung Mondbrücke fort, von da aus hatte man einen Wunderschönen Ausblick auf die Kirschbäume, die sich im Herbst bunt färbten. Da wir erst Mittag los sind waren wir ziemlich Spät im Hotel und sind nur noch ins Bett gefallen. Ich schickte Ruffy noch einige Bilder und schon war ich im Land der Träume.
Heute war unser letzter Tag und vor unserer Abreise wollten wir noch in das Gion Viertel und uns die Altstadt anschauen. Da wir danach gleich zum Bahnhof wollten, nahmen wir unsere Taschen gleich mit, nur gut dass jeder nur eine kleine Reisetasche hatte. Die Altstadt war wirklich schön, gepflasterte Straßen und alte Holzhäuser machten das Viertel Sehenswert und wir sind sogar zwei Gaishas begegnet, leider wurden diese zu einer Seltenheit in Japan. Mittag sind wir dann noch in ein Teehaus gegangen und gegen drei ging schon unser Zug zurück nach Tokyo. Ich schrieb Law eine Nachricht dass ich und Bonny heute bei Vivi übernachten werden und wir uns morgen im Freizeitpark treffen.
Am nächsten Tag versammelten wir uns vor dem Freizeitpark und es dauerte nicht lange kamen dann auch die Jungs. Neben Law ist noch Corsa, der Freund von Vivi sowie Shachi und Penguin in unserer Clique. Sofort wurde ich von den dreien Umarmt.
„Schön euch alle wieder zusehen und wie war euer Skiausflug?“
Shachi
„Klasse, wir wollen das auch bald wiederholen“
Corsa
„Penguin sollte aber bis dahin noch etwas üben“
Vivi
„Warum?“
Corsa
„Weil er immer eine Bruchlandung gemacht hat und das eine mal sogar mehrere Leute mit Umgehauen hat“
Nami
„Jetzt lasst ihn doch mal in Ruhe, es kann halt nicht jeder Perfekt sein“
Bonny
„Na kommt, wir können auch weiter reden wenn wir drin sind, sonst wird die Schlange nur noch länger“
Wir stellten uns also an und nach einer halben Stunde waren wir auch endlich dran mit bezahlen. Wir bekamen noch einen Plan vom Park und los ging es. Wir Liesen keine Achterbahn aus und auch die Schießbuden waren nicht sicher vor uns. Natürlich hatte Bonny gegen Mittag Hunger, also beschlossen wir etwas essen zu gehen. Leider ging auch mein letzter Tag in Tokyo schnell rum und ich verabschiedete mich schon von meinen Freunden, wobei einige Tränen flossen. Bei Law Zuhause wartete schon Nojiko auf uns. Ich packte meine Sachen und da unser Flieger Früh um zwei Flog, lohnte es sich gar nicht erst ins Bett zu gehen. Irgendwie bin ich Traurig aber auch Froh wieder zurück zu kommen.
Es dauerte nicht lange und wir machten uns auf den Weg, am Flughafen verabschiedete ich mich von Law und schon ging es zurück nach LA. Auf dem Rückflug erzählte mir Nojiko wie ihre Ferien waren und ich erzählte ihr von unserem Ausflug nach Kyoto und in den Freizeitpark. Später sind wir dann doch noch eingeschlafen.
Kapitel 12 Der Campingausflug
Kapitel 12
Der Campingausflug
Aus Ruffy`s Sicht geschrieben
Ich gab Nami zum Abschied noch einen Kuss und erst als sie in ihrer Wohnung verschwunden ist, schloss ich die Tür hinter mir. Als ich ins Wohnzimmer ging sah ich schon mein Zelt und mein Schlafsack, was ich mit Law geholt habe und erst jetzt wurde mir bewusst dass ich noch nicht einmal Gepackt habe. Sofort machte ich mich an die Arbeit und packte alles für den Ausflug zusammen. Morgen Mittag geht es los, wir wollen uns alle bei Lysop treffen, da seine Eltern uns fahren werden. Als ich fertig war beschloss ich Zorro anzurufen, da mir alleine zu langweilig wird. Ich wählte seine Nummer und nach einer Weile nahm er den Hörer ab.
„Hey Zorro, kommst du zu mir rüber, da können wir Zocken“
Er war einverstanden, jedoch wollte er erst in einer Stunde vorbeikommen, da er selber noch nicht Gepackt hatte. Gut das ich nicht der einzige bin der noch nichts für den Ausflug gemacht hatte. Ich ging in die Küche und bereitete etwas zu Knabbern vor und stellte es auf den Wohnzimmertisch. Ich setzte mich auf die Couch und sofort waren meine Gedanken bei letzter Nacht und ich musste lächeln. Ich war so in Gedanken das ich gar nicht gemerkt habe wie die Zeit verging und es an der Tür klingelte. Ich öffnete die Tür und Zorro stand mit seinem ganzen Gepäck davor.
„Ich dachte mir, ich lade mich selber zum Übernachten ein und wir gehen morgen zusammen zu Lysop“
„Klar, ich habe nichts dagegen aber jetzt komm erst einmal rein“
„Ist Nami eigentlich schon weg?“
„Ja, um zehn kam ihr Taxi und gegen eins soll der Flieger gehen“
Er stellte seine Sachen in den Flur und ging dann ins Wohnzimmer. Ich holte für uns noch eine Cola und schon fingen wir an zu Zocken. Wir haben total die Zeit vergessen und nicht einmal bemerkt dass es schon dunkel wurde.
„Wie sieht es aus, langsam bekomme ich Hunger wollen wir uns eine Pizza bestellen?“
„Pizza hatte ich schon gestern, aber ich hätte Lust auf einen Burger mit Pommes“
Wir machten uns auf den Weg zum Burgerladen und bestellten uns etwas. Zum Sonntag war ganz schön viel los, aber wir hatten Glück und bekamen noch einen Platz am Fenster.
„Ist Robin eigentlich schon los?“
„Ja, gestern Nachmittag, sie hat mir auch schon Bilder geschickt“
Zorro zeigte mir einige Bilder die er von Robin bekommen hat.
„Und bei Nami und dir? Bei euch beiden viel der Abschied bestimmt schwer, jetzt wo ihr so frisch verliebt seit“
„Ach Quatsch, ist doch nur eine Woche. Außerdem haben wir gestern den Nachmittag verbracht und dann hat sie auch noch die Nacht bei mir geschlafen“
Sofort grinste mich Zorro an und ich bereute ihm davon erzählt zu haben.
„Bei dir oder mit dir geschlafen?“
„Das geht dich gar nichts an Zorro“
„Haha, bist also endlich zum Mann geworden“
Sofort wurde ich rot.
„Und erzähl mal wie war es?“
„Das geht dich genau so wenig etwas an, ich quetsche dich doch auch nicht aus“
„Ist ja gut, beruhige dich mal wieder, ich frage dich auch nicht mehr“
Wir haben aufgegessen und machten uns dann wieder auf den Heimweg. Abends haben wir noch einen Film geschaut und sind dann ins Bett gegangen.
Als ich am nächsten Morgen wach wurde, schaute ich sofort auf mein Handy ob ich eine Nachricht von Nami habe. Jedoch habe ich weder eine Nachricht noch einen verpassten Anruf. Ich beschloss sie anzurufen, vielleicht hatte sie es nur vergessen. Es dauerte eine ganze Weile bis sie ranging. Sie klang noch ziemlich verschlafen, anscheinend habe ich sie geweckt. Sofort entschuldigte sie sich weil sie vergessen hat mich anzurufen. Jedoch als sie sagte das sie erst zwei Uhr morgens Zuhause war, habe ich das natürlich Verstanden. Ich wünschte ihr noch viel Spaß und verabschiedete mich dann. Da Zorro noch schlief machte ich leise und ging erst einmal ins Bad. Als ich fertig war setzte ich Kaffee an und machte mir etwas zu Essen. Als es immer Später wurde beschloss ich Zorro langsam zu wecken, nicht das wir noch zu Spät kommen.
„Hey Zorro aufstehen, es ist schon halb elf und gegen zwölf wollen wir uns bei Lysop treffen“
Er sagte etwas in sein Kissen was ich allerdings nicht verstehen konnte und ging dann Mürrisch ins Bad. Ich packte noch den Rest zusammen und als Zorro fertig war, gab ich ihm einen Kaffee und wir setzten uns auf den Balkon.
„Hat sich Nami eigentlich bei dir gemeldet?“
„Ich habe sie heute früh angerufen, sie hat vergessen mich anzurufen, da sie erst zwei Uhr morgens angekommen waren und dann nur noch ins Bett gefallen sind“
„Und du holst sie dann auch noch früh aus dem Bett, sie wird sich bedankt haben“
„Das konnte ich doch nicht Ahnen“
Da es schon halb zwölf war, beschlossen wir uns auf den Weg zu machen. Mit Sack und Pack sind wir zu Lysop, wo auch schon Sanji auf uns wartete.
„Hey ihr zwei, da ihr jetzt da seid kann es ja endlich losgehen“
Wir packten alles ins Auto und schon machten wir uns auf den Weg. Nach einer zweistündigen Autofahrt, in der Zorro nur schlief, Sanji in seinen Kochbüchern blätterte und ich Lysop seinen Geschichten Spannend folgte, kamen wir endlich an unserem Ziel an. Jeder nahm sein Gepäck und als wir uns Verabschiedet haben, machten wir uns auf den Weg zum Zeltplatz.
„Wusstet ihr, dass es hier auch Wilde Tiere geben soll“
„Lysop lass deine Märchen, das ist ein abgesperrter Bereich und wenn sind die Tiere auf der anderen Seite“
„Das sind keine Märchen, ich habe sogar schon mit einem Bären um mein essen gekämpft“
„Cool und wer hat gewonnen?“
„Na ich natürlich“
„Hey Zorro hast du das gehört?“
Ich drehte mich um und stellte fest dass er nicht mehr hinter uns ist.
„Hey Leute wir haben ein Problem, ich glaube Zorro hat sich mal wieder verlaufen“
„Das kann doch nicht wahr sein, typisch das der Mooskopf sich selbst in der Gruppe verläuft“
Wir suchten ihn und nach mehreren Stunden fanden wir Ihn an einem Baum gelehnt und schlafen. Sanji gab ihn einen tritt und schon fing der Streit an.
„Sag mal Spinnst du, was soll das?“
„Das könnte ich dich fragen, wegen dir sind wir durch den halben Wald gelaufen und du pennst hier Seelenruhig“
„Kann ich doch nichts dafür wenn ihr plötzlich weg seid“
„Sich in einer Gruppe verlaufen, das kann auch nur dir passieren“
„Jetzt haben wir ihn ja gefunden, da können wir weiter und uns auf den Weg zum Zeltplatz machen, ich bekomme nämlich langsam Hunger“
Endlich waren wir und alle fielen erschöpft zu Boden, naja fast alle, nur Zorro schien ausgeruht zu sein. Als Strafe hat Sanji ihm die Zelte aufgebrummt und Lysop sollte Feuerholz suchen, er selber kümmerte sich um das Essen und ich beschloss Zorro mit den Zelten zu helfen. Als wir soweit waren und auch das Essen nicht mehr lange dauerte klingelte mein Handy und sofort freute ich mich als ich sah das es Nami war.
„Hey Nami, ich habe heute gar nicht mehr mit einen Anruf von dir gerechnet und wie ist es in Tokyo?“
……….
„Dann schick mir einfach mal ein Foto, da habe ich auch was davon“
Ich musste grinsen als ich das sagte.
„Was hast du eigentlich geplant?“
……….
„Ja, sind heute Mittag los und sind dann gleich durch den halben Wald gelaufen, da Zorro sich mal wieder Verlaufen hat“
„Hey, ich habe mich nicht verlaufen, ihr seid nur in eine andere Richtung gegangen“
Wir unterhielten uns noch eine Weile, jedoch riefen mich die Jungs da das Essen fertig ist und wir verabschiedeten uns. Nach dem Essen sind wir gleich schlafen gegangen, da der Tag doch sehr anstrengend war.
Am nächsten Morgen war ich sehr früh auf. Als ich aus dem Zelt stieg, streckte ich mich erst einmal. Dann machte ich mich fertig und Weckte die anderen.
„Leute Aufstehen“
„Sag mal Ruffy wie kann man am Frühen Morgen schon so gut gelaunt sein?“
„Wieso denn nicht Lysop, ich bin mit meinen besten Freunden Campen und es sind Ferien, was besseres kann es doch nicht geben und jetzt los ich habe Hunger“
Wiederwillig standen meine Freunde auf und ich bereitete in der Zeit das Feuer vor.
Sanji kam als erstes zu mir und bereitete das Frühstück vor.
„Sag mal Ruffy, was ist eigentlich heute so geplant?“
„Ich dachte dass wir heute mal Angeln gehen. Auf Wandern habe ich heute keine Lust, die hatten wir ja gestern schon“
„Angeln klingt Super, habe ich euch eigentlich schon mal davon erzählt wie ich einen zwei Meter großen Fisch an der Angel hatte?“
„Hör auf mit deinem Märchen Lysop und wo ist eigentlich Zorro, nicht das er sich wieder verläuft, noch einmal laufe ich nicht durch den halben Wald“
„Ich habe es gestern schon einmal gesagt, ich habe mich nicht Verlaufen, ihr seid einfach nur in eine andere Richtung gelaufen“
Der übliche Streit zwischen den beiden ging los, was Lysop und mich allerdings wenig Interessierte und wir anfingen zu Frühstücken. Als dann der Streit zwischen den beiden beendet war, gesellten sie sich zu uns und fingen ebenfalls an zu essen.
„Wenn ihr zwei nachher Angeln geht, gebt euch Mühe sonst gibt es nichts zum Mittag“
Lysop und ich waren einverstanden und nach dem Frühstück holten wir unsere Ausrüstung und sind zu einem Nahegelegenen Steg gegangen und fingen an zu Angeln.
Nach einer Stunde hat bei uns immer noch kein Fisch angebissen und mir wurde auch langsam langweilig.
„Lysop mir ist langweilig und es hat noch nicht einmal ein kleiner Fisch angebissen“
„Sei doch leise, sonst verjagst du noch die ganzen Fische“
„Hä, welche Fische denn?“
„Und habt ihr schon was gefangen?“
Lysop und ich drehten uns zu der Stimme um.
„Hey Zorro, leider nicht, irgendwie will kein Fisch anbeißen“
„Komisch, eigentlich soll der See hier voller Fische sein. Was nehmt ihr den für Köder?“
„Köder?“
Wir hielten unseren Kopf schräg und blickten fragend zu Zorro. Plötzlich fing Zorro seine Augenbraue an zu zucken und er schlug sich eine Hand auf die Stirn.
„Das kann doch nicht wahr sein, ihr zwei Trottel Angelt doch tatsächlich ohne Köder, kein Wunder das nichts anbeißt. Man hängt einen Wurm an die Angel und wenn der Fisch ihn fressen will, verhakt er sich“
„Ah Verstehe, seine Henkersmahlzeit. Hahaha“
Zorro allerdings fand das nicht lustig und schon gab er mir eine Kopfnuss.
Nachdem Lysop und ich uns Regenwürmer ausgegraben haben, fing Runde zwei an.
Es dauerte auch nicht lange und ich hatte einen an der Angel. Sofort half mir Lysop und stolz zeigte ich den Fisch.
„Lysop Mach ein Foto von mir und dem Fisch, das muss ich Nami zeigen“
Ich stellte mich in Pose und Lysop machte das Foto.
Ich brachte den Fisch zu Sanji und gesellte mich dann zu Zorro.
„Keine Lust mehr auf Angeln?“
„Nö, ist mir zu langweilig“
Später brachte Lysop noch zwei kleinere Fische und Sanji zauberte daraus unser Mittagessen.
Nachmittag sind wir dann alle Schwimmen gegangen.
„Hast du Nami eigentlich schon das Bild mit deinem Fang geschickt?“
„Das habe ich total vergessen, am besten erledige ich das gleich noch“
Als ich auf mein Handy schaute hatte ich bereits von Nami eine Nachricht. Ein Foto von ihr und zwei Freundinnen wie sie gerade in die Kamera schauten. Sofort schickte ich ihr das Bild von mir und dem Fisch und schrieb drunter, mein heutiger Fang.
Der restliche Tag verging wie im Flug. Abends sahsen wir am Lagerfeuer, grillten Stockbrot und erzählten uns Horrorgeschichten. Da es abends noch relativ warm war, beschlossen wir draußen unterm Sternenhimmel zu Übernachten.
Heute beschlossen wir einen Wanderausflug zu machen, natürlich immer darauf achtend dass wir Zorro nicht verlieren. Unterwegs sammelten Lysop und ich jede Menge Kleintiere und Insekten, jedoch hat uns Sanji verboten sie mit zum Zeltplatz zu nehmen, worauf wir nur einen Schmollmund gezogen haben.
So verging die Zeit und schon war es Donnerstagabend. Ich sahs gerade am See und beobachtete die leichten Wellen. Samstagmittag werden wir schon wieder abgeholt und morgen wollen wir zum Strand auf die andere Seite, dort findet jeden Freitag eine Strandparty statt. Plötzlich klingelte mein Handy. Nami hatte mir einige Bilder geschickt, verschiedene Sehenswürdigkeiten von Kyoto, sowie Bilder von sich und ihren Freundinnen. Auf den Bildern sieht sie richtig Glücklich aus. Ich musste grinsen als ich mir die Bilder angesehen habe. Als es immer später wurde beschloss ich ebenfalls schlafen zu gehen.
Am nächsten Morgen wurde ich von Sanji geweckt der schon ganz aufgeregt wegen der Strandparty war.
„Kommt schon, macht euch langsam mal fertig“
Kopfschüttelnd machte ich mich fertig und nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg. Da der Strand wo die Party stattfindet auf der anderen Seite ist, mussten wir ein Stück gehen um dort hin zugelangen. Als wir angekommen sind, war schon einiges los. Sanji rannte sofort auf eine Gruppe Mädchen los und wir suchten uns erst einmal einen geeigneten Platz. Zorro legte sich sofort auf die Decke und schlief und Lysop ging ins Wasser. Ich allerdings ging erst einmal an die Strandbar und bestellte mir einen Fruchtcocktail.
„Was macht den ein so Hübscher Junge so ganz alleine hier?“
Als ich zu der Stimme Aufblickte, stand neben mir ein Mädchen in meinem Alter mit braunen kurzen Haaren die mich anlächelte.
„Ich bin nicht alleine hier, meine Kumpels sind nur gerade am Strand verteielt“
„Ich habe dich hier am Strand noch nie gesehen und ein so hübscher Junge wäre mir sicherlich aufgefallen“
Kann es sein das sie gerade mit mir Flirtet?
„Wir sind Zelten und heute nur wegen der Party hier“
Plötzlich kam mir das Mädchen immer näher und legte ihre Hand auf meine.
„Ich heiße übrigens Julia und du?“
„Mein Name ist Ruffy“
„Ruffy also, sag mal hast du vielleicht Lust etwas Spazieren zu gehen, hier ist mir zu viel los“
Ich zog meine Hand weg und drehte mich dann zum gehen um.
„Sorry aber ich habe kein Interesse“
„Warum denn nicht? Jetzt komm schon, ich beiß auch nicht, Versprochen“
„Ich gehe jetzt besser, Tschau“
Ich ging zu unserem Platz zurück, jedoch war Zorro nicht mehr da und so beschloss ich zu Lysop ins Wasser zu gehen. Wir spielten mit den anderen Besuchern Beachvolleyball und nach einiger Zeit rief uns Sanji.
„Hey ihr zwei kommt ihr ich habe uns etwas zu Essen mitgebracht“
Wir sind aus dem Wasser gegangen und haben uns erst einmal abgetrocknet, bevor wir uns zu Sanji und Zorro auf die Decke gesetzt haben. Die zwei haben verschiedene Grillspezialitäten mitgebracht. Von Fisch über Fleisch bis hin zu Gemüse und Obst war von allem was dabei.
„Wahnsinn sieht das lecker aus“
„Stimmt. Ach Zorro sag mal wo warst du eigentlich? Als ich von der Bar zurück kam, warst du nicht mehr da“
„Ich habe mir etwas die Gegend angeschaut und als ich dann Sanji unterwegs getroffen habe, haben wir gleich etwas zu Essen geholt“
„Das war eher ein Zufall dass wir uns getroffen haben, wahrscheinlich hat er nur den Platz nicht wieder gefunden“
„Ich wusste genau wo unser Platz war“
„Darum hast du dich gerade auch dreimal Verlaufen, als wir vom Grillstand gekommen sind“
Sofort fing der übliche Streit zwischen den beiden an, jedoch genoss ich lieber das gute Essen.
„Wie sieht es nachher bei euch aus, an der Strandbar gibt es leckere Fruchtcocktails“
„Klar, etwas Frisches ist Nachher genau das Richtige“
„Heute soll es auch ein Feuerwerk geben, das können wir uns ja anschauen. Jedoch würde ich sagen, wir schauen uns das Feuerwerk von unserem Zeltplatz aus an. Im dunkeln ist das Risiko größer das sich Marimo verläuft“
„Hey, ich habe mich noch nie verlaufen“
Als wir an der Strandbar angekommen waren, war sie sehr gut besucht. Wir bestellten uns etwas und sind an einen der Tische gegangen, die aufgestellt wurden.
„Schade dass uns mein Dad morgen schon wieder abholt“
„Stimmt, war echt eine klasse Woche“
„Auf jeden Fall wiederholen wir das und nehmen dann die Mädchen mit“
Bevor die Sonne untergegangen ist, machten wir uns auf den Rückweg und an unserem Zeltplatz angekommen, setzten wir uns an den Strand und beobachteten das Feuerwerk.
Am nächsten Morgen bauten wir unsere Zelte ab und packten noch einige Sachen zusammen, bevor wir Frühstückten. Ace müsste eigentlich auch schon wieder Zuhause sein. Da haben wir uns ja eine Menge zu erzählen. Als alles Gepackt war, machten wir uns auf den Rückweg. Sanji ging wieder voran und Zorro haben wir in der Mitte laufen lassen. Als wir auf dem Parkplatz angekommen sind, wartete schon Lysop sein Vater auf uns. Wir erzähltem ihn alles was wir gemacht und erlebt haben. Erst am späten Nachmittag war ich wieder in meiner Wohnung. Ich rief nach Ace, bekam allerdings keine Antwort. Auf dem Küchentisch sah ich dann einen Zettel von Ace, das er erst Später kommt da er noch bei Marco ist. Ich packte meine Sachen aus und das Zelt und den Schlafsack weg und ging dann sofort ins Bett.
Unfassbar das zwei Wochen Ferien schon wieder vorbei sind und übermorgen die Schule weiter geht.
Kapitel 13 Ein Weihnachtsfest zu viert
Kapitel 13
Ein Weihnachtsfest zu viert
Aus Ruffy`s Sicht geschrieben
Als ich heute Früh aufwachte, wusste ich dass die Ruhe vorbei war, denn ich wurde von lauter Musik geweckt. Das heißt dass mein Bruder wieder da ist. Da ich noch keine Lust hatte aufzustehen, drehte ich mich um und schloss meine Augen. Plötzlich ging meine Tür auf und ich ahnte schlimmes.
„Hey Bruderherz, aufstehen ich habe Frühstück gemacht“
Ich murmelte nur etwas und zog mir die Decke über den Kopf.
Doch lange blieb ich nicht so, da mir die Decke unsanft weggezogen wurde.
„Lange genug geschlafen, aufstehen oder soll ich erst mit einem Eimer kaltem Wasser kommen?“
Da ich wusste das Ace keine Skrupel hat, das tatsächlich zu machen stand ich lieber auf.
„Geht doch und jetzt beeil dich ich habe Hunger“
Ich machte mich schnell fertig und ging dann zu Ace auf den Balkon, wo wir angefangen haben zu Frühstücken.
„Und wie war dein Ausflug mit den Jungs?“
„Das waren mit die geilsten Ferien, wir wollen das auch im Sommer wiederholen. Wir waren in dem Ferienhaus von Marco seinem Onkel, was direkt am Strand lag und umgeben von Geschäften, Bars und Clubs war. Am Tag waren wir entweder am Strand oder haben uns die Umgebung angeschaut und Ausflüge mitgemacht. Abends sind wir dann immer in die Bars oder Clubs gegangen, jedes Wochenende war auch am Strand eine Party wo wir uns dann aufgehalten haben. Wir haben auch neue Leute kennengelernt, es waren sogar welche aus Kanada da. Aber das Beste kommt jetzt. Als wir mit einigen Leuten am Strand eine kleine Party gemacht haben, hat Marco etwas zu viel getrunken und hat dann angefangen einen Kerl zu knutschen, er dachte er wäre eine Frau da der Typ lange Haare hatte. Wir konnten nicht mehr vor Lachen und Teach hat gleich ein Foto geschossen, das wir am nächsten Tag gleich Marco gezeigt haben.
„Und der Kerl, was hat der zu den Unfreiwilligen Kuss gesagt?“
„Der war nicht begeistert und hat Marco ganz schön rund gemacht“
„Armer Marco, was hat er eigentlich zu dem Foto gesagt?“
„Der ist rot angelaufen, jedoch eher vor Wut und hat gesagt dass wir ja das Bild löschen sollen“
„Lasst mich Raten, das habt ihr natürlich nicht gemacht“
„Als ob wir so ein Foto löschen, warte ich zeig es dir mal“
Er suchte das Bild und als er es mir zeigte musste ich ebenfalls lachen.
„Und bei dir wie waren deine Ferien?“
„Meine Ferien waren voll cool, die erste Woche waren ja Nami und Robin noch da und die meiste Zeit waren wir am Strand, Eis essen, haben ein Picknick gemacht und waren im Kino. Nami hat mir auch versucht Surfen beizubringen, jedoch klappte das nicht so ganz“
„Ich wusste gar nicht das Nami Surfen kann“
„Ich auch nicht bis Robin mir davon erzählt hat. Nami hat in Tokyo sogar schon einen Wettbewerb gewonnen“
Dann erzählte ich Ace noch von unserem Campingausflug und so verging die Zeit. Später als wir aufgeräumt hatten, ging ich in mein Zimmer, da ich noch nicht meine Schulsachen gepackt hatte. Gerade als ich dabei war alles zusammen zu suchen, klingelte mein Handy und als ich drauf geschaute hatte, sah ich dass ich von Nami eine Nachricht bekommen habe. Sie schreibt dass sie gegen vier landet und dann halb um sechs wieder Zuhause ist. Ich freue mich schon auf sie und was sie alles zu erzählen hat. Dann kam mir die Idee sie doch vom Flughafen abzuholen, immerhin hat Ace ein Auto. Das wird bestimmt eine Überraschung werden, jetzt muss ich nur noch Ace davon überzeugen.
Aus Nami`s Sicht geschrieben
Als ich meine Augen geöffnet habe, war es schon wieder fast Mittag, ich habe länger geschlafen als ich wollte. Eigentlich ein Wunder das ich überhaupt schlafen konnte so unbequem wie es hier ist. Als ich zur Seite blickte sah ich Nojiko die noch schläft. Ich zog ihre Decke etwas höher und als ich dann zum Bildschirm des Flugzeuges sah, stand dort dass wir gegen vier in LA landen werden. Ich beschloss Ruffy eine Nachricht zu schreiben dass er Bescheid weiß. Immerhin wollte ich ihn heute noch mal kurz besuchen. Nach einigen Stunden war es endlich soweit und wir landeten. Als wir ausgestiegen sind mussten wir uns erst einmal Strecken.
„Also das nächste Mal fliegen wir auf jeden Fall erste Klasse, das ist ja nicht zum aushalten“
„Ach komm schon Nojiko so schlecht war es auch nicht, außerdem hast du eh die meiste Zeit geschlafen“
Wir holten unsere Koffer und auf dem Weg zum Ausgang unterhielten wir uns noch, bis ich plötzlich stehen blieb.
„Nami was ist los, hast du etwas vergessen?“
Als ich zum Ausgang schaute konnte ich es nicht glauben, das mich Ruffy abholt.
„Nojiko schau doch mal zum Ausgang“
Sofort schaute meine Schwester in besagte Richtung und musste grinsen.
„Da hat dich Ruffy anscheinend vermisst wenn er es nicht aushalten kann bis du Zuhause bist“
Bei Ace und Ruffy
„Ich kann es immer noch nicht glauben dass du mich dazu Überredet hast“
„Danke nochmal und jetzt tu nicht so, immerhin Spendiere ich dir ja auch ein Essen“
Als ich wieder Richtung Passagierausgang geschaut habe, musste ich lächeln als ich Nami sah. Sie war gerade in ein Gespräch mit ihrer Schwester vertieft, jedoch als sie in unsere Richtung sah, blieb sie erschrocken stehen und kurze Zeit später schaute auch Nojiko in unsere Richtung.
„Sag mal kleiner Bruder wer ist eigentlich die Frau neben Nami?“
„Das ist Nojiko, ihre große Schwester“
Bei Nami und Nojiko
Sofort beschleunigte ich meine Schritte und als ich bei den beiden ankam, fiel ich Ruffy sofort um den Hals und küsste ihn.
„Und habe ich dich Überrascht?“
„Ja und wie, damit hätte ich nie gerechnet“
„Hey Nami und wie war es in Tokyo?“
„Hallo Ace, es war klasse, ich habe auch ne Menge Bilder gemacht. Ach ja bevor ich es vergesse. Nojiko das ist Ace, Ruffy sein Bruder. Ace das ist Nojiko, meine Schwester“
Die zwei begrüßten sich und dann ging es auch schon zum Auto und ab Nachhause. Unterwegs berichtete jeder was er erlebt hat und Zuhause angekommen, schafften Nojiko und ich erst einmal unsere Koffer in die Wohnung. Ich wollte noch mal kurz zu Ruffy, immerhin habe ich ja noch ein Geschenk für ihn.
„Nojiko ich bin gleich wieder da, ich gehe noch einmal schnell zu Ruffy“
„Ja aber nicht so lange, das Abendessen ist gleich fertig“
"ich Beeile mich, Versprochen"
Als ich bei Ruffy geklingelt habe, öffnete er mir auch gleich die Tür und wir verschwanden in seinem Zimmer.
„Ich kann leider nicht so lange bleiben, da Nojiko mit dem Essen wartet, aber ich wollte dir noch dein Geschenk geben“
Ich überreichte ihm eine Tüte mit verschiedenen Süßen Spezialitäten aus Tokyo und einer Winke-Winke-Katze.
„Wow, danke Nami aber das wäre doch nicht nötig gewesen“
„Das ist eine Maneki-neko auch bekannt als Winke-Winke-Katze, sie soll dem Besitzer Glück bringen“
„Die bekommt auf jeden Fall einen besonderen Platz“
„Ich muss dann leider auch wieder los, Nojiko wartet, wir sehen uns dann morgen Früh“
Ich verabschiedete mich und nach dem Abendessen sind Nojiko und ich sofort ins Bett und gleich eingeschlafen.
Am nächsten Morgen wurde ich durch Nojiko geweckt.
„Nami aufstehen du kommst sonst noch zu spät zur Schule“
Als ich das hörte schreckte ich hoch und war hell Wach. Ich habe doch tatsächlich vergessen mir den Wecker zu stellen und meine Schulsachen habe ich auch noch nicht gepackt. So schnell wie heute war ich noch nie im Bad fertig, schnell noch angezogen und mein Schulzeug zusammen suchen. Als es an der Tür klingelte wusste ich dass ich wirklich spät dran war.
„Nami jetzt Beeil dich mal, Ace und Ruffy sind schon da“
„Komme gleich“
„Sorry Jungs, meine Schwester hat verschlafen“
Ich rannte die Treppe runter und musste aufpassen dass ich nicht noch über Snow falle. Ich verabschiedete mich von Nojiko und begrüßte die Jungs. Ich schloss die Tür hinter mir und schon machten wir uns auf den Weg zur Schule. Hoffentlich habe ich in der ganzen Eile nichts vergessen. Am Eingangstor standen auch schon die anderen und begrüßten uns. Ace verabschiedete sich und wir sind erst einmal zum Stundenplan, ob sich irgendetwas geändert hat.
„Hey Leute die erste Stunde fällt aus“
„Na toll, umsonst so gehetzt“
„Dann lasst uns doch in die Cafeteria gehen, da kann jeder von seinen Ferien erzählen“
„Gute Idee, da kann ich mir noch was zum Frühstück holen“
Wir gingen alle in die Cafeteria und ich holte mir erst einmal einen Kaffee und einen Obstsalat. Bei den anderen angekommen erzählte jeder von seinen Ferien. Die Freistunde war ziemlich schnell vorbei und schon ging der Unterricht los. In der großen Pause haben Kaya, Robin und ich uns in der Aula verabredet, da wir mal eine Unterhaltung ohne die Jungs machen wollten.
„Hast du eigentlich ein Kleid in Tokyo gefunden, Nami?“
„Um ehrlich zu sein, habe ich total vergessen zu schauen“
„Das heißt wo, dass wir mal eine Shoppingtour machen, immerhin brauche ich auch noch ein Kleid“
„Gute Idee Kaya. Robin hat Glück sie hat ja schon eins Gefunden“
„Wirklich und wie sieht es aus?“
„Das Kleid ist dunkel Lila, Ärmellos mit Rüschen und Herzausschnitt, vorne geschlitzt und an der Seite Drapiert“
„Das sieht bestimmt Klasse an dir aus“
„Wir zwei finden sicher auch noch etwas. Bevor ich es vergesse, ich habe euch eine Kleinigkeit mitgebracht. Ich gab den beiden jeweils eine Schatulle mit der Kette und dem Armband“
Als sie es geöffnet haben, machten sie den Schmuck sofort dran und Bedankten sich.
Zeitsprung
So verging die Zeit und in einer Woche war schon Weihnachten. Heute war der letzte Schultag vor den Winterferien und morgen wollte ich mit den Mädels eine Shoppingtour machen, da weder Kaya noch ich ein passendes Kleid gefunden haben. Robin erzählte mir, dass es ein neues Geschäft in der Shoppingmall geben soll, die schöne Kleider verkaufen sollten und da wollten wir mal hin. Mein zweites Geschenk für Ruffy habe ich auch schon fertig gemacht. Es sind mehr Bilder als erwartet, da wir immer etwas unternommen haben. Für Nojiko habe ich noch ein Buch geholt, sowie einige Zeichenutensilien. Jetzt brauche ich noch eine Kleinigkeit für Ace. Ruffy und ich haben unseren Geschwistern den Vorschlag gemacht, das wir Weihnachten doch zu viert feiern könnten. Nojiko hatte nichts dagegen und auch Ace war begeistert. Ich glaube sogar mehr wegen Nojiko. Kurz nach den Ferien hat er mich ganz schön über Nojiko ausgefragt, anscheinend will er was von ihr. Nach der Schule verabschiedeten wir uns von den anderen und Ruffy und ich sind Nachhause gegangen.
„Sag mal Nami, bei wem Feiern wir eigentlich?“
„Nojiko und ich dachten ihr könntet zu uns kommen. Wir machen was Leckeres zu Essen und abends dann Bescherung“
„Wann kommt eigentlich Nojiko?“
„Eigentlich wollte sie schon Morgen kommen, jedoch hat sie noch einiges zu erledigen und da schafft sie es nicht vor Mittwoch. Dann wollen wir am Donnerstag einkaufen gehen und Freitag ist ja schon Heiligabend“
„Ihr wollt wirklich einen Tag vor Weihnachten noch einkaufen gehen? Weißt du eigentlich was da los ist?“
„Natürlich weiß ich was da los ist, aber anders geht es nun mal nicht. Allerdings werde ich vorher schon Kleinigkeiten holen, da ich die Mädels Dienstag eingeladen habe und wir Plätzchen backen wollen“
„Wow Plätzchen, da mache ich mit“
„Vergiss es, du isst uns nur alle weg. Die Plätzchen gibt es erst Weihnachten“
„Menno bist du gemein“
Ich streckte Ruffy die Zunge raus und wir mussten beide lachen. Zuhause angekommen verabschiedeten wir uns. Ruffy und Ace wollten heute noch einige Weihnachtsgeschenke holen und ich habe mir vorgenommen die Wohnung etwas zu dekorieren. Gegen Abend war ich auch endlich fertig und setzte mich mit einer Tasse Tee auf den Balkon, jedoch konnte ich mich nicht lange ausruhen da es an der Tür klingelte. Zu meiner Verwunderung standen Kaya und Robin davor und hatten Pizza in der Hand.
„Wir dachte wir Überraschen dich und laden uns einfach selber mal ein. Da wir morgen zusammen Shoppen gehen, wollten wir es gleich mal ausnutzen und bei dir Übernachten“
„Also Überrascht bin ich auf jeden Fall, aber kommt doch erst einmal rein“
Die zwei machten sich auf den Weg auf den Balkon und ich holte noch schnell Teller und etwas zu Trinken. Der Abend war ziemlich lustig und gegen elf sind wir dann ins Bett gegangen.
Am nächsten Morgen war ich als erstes wach und als ich fertig war, habe ich mit dem Frühstück angefangen. Schnell schrieb ich noch einen Zettel, das ich Brötchen holen bin, nicht das sie sich Wundern wo ich bin. Ich ging in die Nahegelegene Bäckerei und nahm gleich noch etwas Für Ruffy und Ace mit. Dann noch eine Kleinigkeit für Robin und Kaya und schon machte ich mich auf den Heimweg. Ich hing die Brötchen für Ace und Ruffy an die Tür und klingelte, bevor ich in meiner Wohnung verschwunden bin. Oben hörte ich schon Stimmen, das hieß dass die zwei aufgestanden sind. Ich schaffte noch schnell die Brötchen auf den gedeckten Tisch und auf jeden Teller ein Petit Four und schon war ich fertig. Da selbst im Winter die Temperaturen angenehm warm waren, konnte ich noch immer auf dem Essen. In Tokyo hingegen sieht es ganz anders aus. Bonney hat mir Bilder geschickt, wie sie eine Schneeballschlacht machen und Schneemänner, sowie Schneeengel machen. Das werde ich an Weihnachten am meisten vermissen, die weiße Pracht draußen.
„Morgen Nami“
Ich zuckte kurz zusammen da ich vertieft in meinen Gedanken war.
Begrüßte die beiden aber ebenfalls.
„Du hast ja sogar schon das Frühstück fertig und für jeden ein Petit Four, Danke“
„Schön das es euch gefällt, immerhin will ich ja eine Gute Gastgeberin sein“
Wir fingen an mit Frühstücken und unterhielten uns über den heutigen Tag. Wir wollten als erstes in den neuen Laden gehen, von dem Robin erzählt hat. Das Klingeln meines Handys unterbrach uns. Ruffy hatte mir eine Nachricht geschrieben wofür er sich für die Brötchen bedankt und uns viel Spaß wünscht. Nach dem Frühstück räumten wir alles weg und machten uns auf den Weg. Wie erwartet war in der Mall eine Menge los. Die Leute verfielen in einen richtigen Kaufrausch, wofür auch die Geschäfte verantwortlich sind, die mit jeder Menge Angeboten lockten. Die meisten sahen ziemlich gestresst aus und hatten es auch ganz schön eilig.
„Das manche immer so einen Stress machen müssen“
„Monate vorher gibt es schon die Weihnachtsangebote und eine Woche vorher fällt ihnen dann ein dass sie ja noch Geschenke brauchen“
„Na kommt ihr zwei immerhin sind wir hier um für Kaya und mich ein Ballkleid zu finden und wir lassen uns bestimmt nicht Stressen“
Wir machten uns auf den Weg zu dem Laden und als wir davor Standen konnten wir nur Staunen. Der Laden ging über drei Etagen, also wenn wir hier nichts finden weiß ich auch nicht weiter. Wir gingen rein und wurden auch gleich von einer Verkäuferin begrüßt. Sie fragte uns nach was wir suchen.
„Wir suchen für meine Freundin und mich zwei schöne Ballkleider“
„Die Ballkleider findet ihr in der zweiten Etage“
Wir bedankten uns und oben angekommen stürmte Kaya sofort zu den Kleidern. Ich ging mit Robin langsam hinterher und als wir bei Kaya waren, hatte sie schon mehrere Kleider auf den Arm.
„Hier haltet mal kurz“
Sie schmiss uns die Kleider entgegen und suchte sich weitere aus. Ich konnte nur die Augen verdrehen, worauf Robin kichern musste. Nachdem Kaya sich für weitere vier Kleider entschied, ging es endlich zur Umkleidekabine.
„Nami Schau dich ruhig um, ich bleib solange hier“
„Danke Robin“
Ich ging zurück zu den Kleidern und sofort hatte ein Kleid meine volle Aufmerksamkeit. Es war ein Pinkes One Shoulder Kleid was gerafft war und am Bein gespalten.
Sofort ging ich zurück in die Umkleide und zog es an. Ich betrachtete mich im Spiegel und war begeistert. Als ich dann raus zu Robin bin, stimmte sie mir sofort zu. Auch Kaya hatte endlich ein Kleid gefunden. Es war ein Hellblaues Ärmeloses Kleid mit Herzausschnitt und Perlenverzierung. Da wir endlich unsere Ballkleider hatten konnte nun die richtige Shoppingtour losgehen. Neben Klamotten für mich, habe ich auch noch zwei Shirts für Ruffy gefunden. Geschafft komme ich abends Nachhause und zu meiner großen Überraschung war Nojiko schon Zuhause. Sofort umarmte sie mich Stürmisch, kein Wunder seit den Herbstferien haben wir uns nicht mehr gesehen.
„Was machst du hier, ich dachte du kommst erst am Mittwoch?“
„Die meisten aus der Uni waren schon bei Ihren Familien und ich dachte, meine Arbeit kann ich auch Zuhause schreiben“
Ich freute mich total, immerhin wollte sie ja öfters am Wochenende kommen. Aber bis jetzt war sie nur in den Ferien Zuhause.
Die Woche bis Weihnachten ging ziemlich schnell rum. Montag waren wir auf dem Weihnachtsmarkt, wo Sanji sich unter jeden Mistelzweig gestellt hat und hoffte dass eine von uns Mädels sich erbarmt und ihn Küsst. Jedoch hat er nur böse Blicke von den Jungs einkassiert. Ich habe auch endlich etwas für Ace gefunden, Ruffy hat mir gesagt das er neue Schuhe braucht und so haben wir gleich welche gekauft, immerhin kennt er eher den Geschmack von seinem Bruder. Nojiko bekommt von Ruffy eine schöne Schneekugel, die wir auf dem Weihnachtsmarkt entdeckt haben.
Dienstag waren dann die Mädels bei mir wo wir die Verschiedensten Plätzchen gebacken haben. Die Küche sah aus wie ein Schlachtfeld und Nojiko hielt uns erst einmal eine Standpauke.
Am Mittwoch waren wir dann einkaufen und zu unserem Glück war nicht so viel los. Ich habe Nojiko schon Vorgewarnt, das Ace und Ruffy sehr gute Esser sind, dementsprechend haben wir auch eine Menge gekauft.
Donnerstag hat sich dann noch einmal die ganze Clique versammelt um die Geschenke auszutauschen. Da wir nicht wollten das jeder jeden etwas Schenkt, haben wir Zettel gezogen. Ich zog Sanji, für ihn etwas zu finden war natürlich nicht schwer. Er bekam ein Kochbuch und zwei Messer von mir und als ich es ihm Überreicht habe, bekam er noch einen Kuss auf die Wange wobei er gleich auf Wolke sieben schwebte. Zorro hatte mich gezogen und ich bekam ein Buch über Meeresbiologie. Als ich ihn fragend ansah, sagte er nur dass Robin ihm gesagt hat, dass ich das später mal Studieren wollte.
Und Heute war es soweit, Heiligabend. Nojiko und ich standen seit Früh in der Küche und bereiteten das Abendessen vor. Nojiko kümmerte sich um das Fleisch und ich selber machte verschiedene Salate und Desserts. Als ich gestern Unterwegs war, hatte Nojiko noch einen Kuchen und Brot gebacken. Ich deckte noch schnell den Tisch und ging dann ins Bad um mich fertig zu machen. Ich zog mir eine weiße Hose und eine rote Bluse an und bin dann runter zu Nojiko die schon am Weihnachtsbaum die Geschenke hingestellt hat. Als es an der Tür klingelte sprang sie sofort auf und rannte zur Tür, natürlich nicht ohne noch einmal in den Spiegel zu schauen.
„Hey ihr zwei, schön euch zu sehen“
Sie begrüßte die zwei mit einer Umarmung und bei Ace konnte ich einen leichten Rotschimmer entdecken, was mich schmunzeln lies. Sofort kam Ruffy auf mich zu und gab mir einen Kuss.
„Ich habe ein Geschenk dann noch drüben bei mir, das bekommst du aber erst nach der Bescherung“
Ich zog sofort einen Schmollmund worauf er nur grinsen konnte.
Während des Kaffeetrinkens bemerkte ich öfters die Blicke die sich Ace und Nojiko zuwarfen, jedoch sind die zwei in kein Gespräch gekommen. Anscheinend muss erst einmal die kleine Schwester nachhelfen.
„Ruffy und ich gehen noch etwas Spazieren, wir sehen uns dann später“
Verwirrt schaute mich Ruffy an, jedoch war mir das gerade egal und ich nahm seine Hand und ging zur Tür.
„Denkt aber dran pünktlich zum Abendbrot wieder da zu sein“
„Werden wir“
Als ich die Tür hinter mir geschlossen habe, konnte ich mir ein grinsen nicht verkneifen.
„Sag mal Nami, warum hattest du es denn jetzt auf einmal so eilig?“
Ich konnte nur den Kopf schütteln, dass er es nicht mal bemerkt hatte.
„Sind dir den die Blicke der zwei nicht aufgefallen. Ich denke sie Interessieren sich für einander und da dachte ich wir lassen die zwei etwas alleine“
„Ach so, na dann gehen wir etwas Spazieren“
Wir sind wieder in den Nahegelegenen Park gegangen und anscheinend sind wir nicht die einzigen die noch einmal an die frische Luft wollten. Es waren viele Familien und Pärchen unterwegs. Wir setzten uns auf eine Bank und ich genoss einfach nur Ruffy seine Nähe.
Nach einiger Zeit unterbrach Ruffy die Stille die zwischen uns war.
„Vielleicht sollten wir langsam zurück gehen, da kann ich dir dein Geschenk doch schon vor dem Abendbrot geben“
Ich war einverstanden und bei Ruffy angekommen, hielt er mir die Augen zu und führte mich durch seine Wohnung.
„Fröhliche Weihnachten“
Und schon nahm er seine Hand weg und ich konnte nicht glauben was ich da sah.
Vor mir stand ein Surfbrett, komplett in Grün und mit Orangen verziert.
„Das ist doch nicht dein ernst, das kann ich nicht annehmen“
„Und ob du es kannst, ich habe es extra für dich anfertigen lassen“
„Danke Ruffy“
Ich umarmte ihn so Stürmisch, das wir beide dann auf dem Boden lagen. Erst waren wir etwas erschrocken, mussten dann jedoch lachen.
„Ich glaube es ist besser wenn wir wieder zu Nojiko und Ace gehen“
„Ja, es müsste auch gleich Abendbrot geben“
„Du denkst auch nur an das eine“
Als wir zurück in der Wohnung waren, standen Ace und Nojiko auf dem Balkon und hatten jede Menge Spaß. Hat mein Plan also Funktioniert.
„Hey ihr zwei wir sind wieder da“
„Was schon, schade eigentlich“
„Wir können auch wieder gehen, wenn ihr wollt“
„War doch nur ein Scherz. Jetzt wo du da bist können wir ja schnell zusammen das Abendbrot machen“
Während die Jungs den Tisch gedeckt haben, bereiteten wir alles vor. Ich stellte schon die Salate raus, während Nojiko das Fleisch erwärmte.
Das Abendessen verlief zum Glück nicht so still und endlich waren auch unsere Geschwister aufgetaut.
Dann war es endlich soweit und wir machten Bescherung. Wir überreichten uns die Geschenke, die von den Jungs sofort aufgemacht wurden. Ace bekam von Nojiko Karten für ein Footballspiel seiner Lieblingsmannschaft und er wiederrum schenkte ihr ein Kunstbuch ihres Lieblingskünstlers, sowie ihr Lieblingsparfum. Ruffy war von meinem Bild hell auf begeistert und auch von dem Fotoalbum, die Shirts hatte er sofort anprobiert und gab mir als Dankeschön einen Kuss. Dann Überreichte er mir noch eine kleine Schatulle, in der eine Kette mit einer Orange und einem Strohhut als Anhänger drin waren. Auch über Ruffy und meine Geschenke freuten sich Ace und Nojiko. So verging der Tag, Ace und Nojiko sahsen im Wohnzimmer und Ruffy und ich waren in meiner Lounge-Ecke und beobachteten die Sterne.
Mein Leben war einfach perfekt, jedoch sollte sich das bald ändern.
Kapitel 14 Der Neue Mitschüler
Kapitel 14
Der Neue Mitschüler
Es sind schon einige Wochen seit Weihnachten vergangen, Ace war seit kurzen mit Nojiko zusammen, hatte es also doch Weihnachten gefunkt. Ich freu mich für die beiden, Nojiko hatte seit wir in LA leben noch keinen Mann kennengelernt und ihr Freund, besser gesagt Exfreund aus Tokyo hatte sofort Schluss gemacht, als er erfahren hat, das Wir wegziehen. Daher freue ich mich umso mehr für meine Schwester.
Das Wochenende habe ich mit Nojiko verbracht, endlich mal zwei Tage ohne dass sie etwas für ihr Studium macht. Gestern Nachmittag musste sie aber leider wieder zurück an die Uni. Eigentlich ganz gut für mich, seit einiger Zeit hatte ich einen Verdacht und gestern hat sich dieser leider auch durch einen Test Bestätigt. Jedoch hatte ich da noch ein zweites Problem, wann oder wie werde ich es Ruffy sagen und wie wird er darauf reagieren? Lange konnte ich jedoch nicht mehr darüber Nachdenken, da es an der Tür klingelte. Ace und Ruffy holten mich ab und zusammen sind wir zur Schule gegangen.
Als wir an der Schule angekommen sind, verabschiedeten wir uns von Ace und sind zu den anderen gegangen. Wir Unterhielten uns etwas und als es geklingelt hatte, sind wir in die Klasse gegangen.
„Guten Morgen Ruffy-Schatz, wie war dein Wochenende?“
Boa fiel Ruffy sofort um den Hals, kapiert sie nicht, dass er kein Interesse hat?
„Boa lass mich los, du weißt ganz genau dass ich mit Nami zusammen bin“
Sie lies von Ruffy ab und verdrehte die Augen.
„Ja, aber wer weiß wie lange noch“
Sie setzte ein arrogantes lächeln auf und drehte sich um. Sie sprach den Satz ziemlich leise aus, jedoch laut genug das wir es hören konnten.
„Was willst du damit sagen?“
„Ach nichts besonderes, nur das man halt nie weiß was die Zukunft bringt“
Mir wurde auf einmal ganz anders. Was meinte sie damit?
Als es zur Stunde klingelte, setzten wir uns auf unsere Plätze und es dauerte nicht lange, da kam auch schon Frau Steven rein.
„Bevor wir mit dem Unterricht anfangen, möchte ich euch einen Neuen Mitschüler vorstellen, sein Name ist Steve und er kommt aus Osaka. Nami da ihr beide aus Japan kommt, würdest du Steve nachher die Schule zeigen?“
„Ja, kann ich machen“
Sofort redeten alle Schüler durcheinander, ich jedoch hielt mich aus dem Gespräch raus, das flaue Gefühl im Magen wollte einfach nicht weg gehen und als ich unseren Neuen Mitschüler gesehen hatte, wurde mir richtig schlecht. Das kann nicht sein, wie kommt er hier her. Unser neuer Mitschüler war Kid, mein Ex-Freund, der, der mich für mein Leben gezeichnet hat.
Er stand einfach nur da vorne und grinste mich an, ein grinsen was mir das Blut in den Adern gefrieren lies. Plötzlich wedelte eine Hand vor meinem Gesicht, was mich in die Realität zurück holte. Ich schaute zu der Hand und direkt in Ruffy`s besorgtes Gesicht.
„Nami ist bei dir alles OK, du hast nicht auf mein rufen reagiert“
„Eh, ja alles OK, ich war nur gerade in Gedanken, Sorry“
Ich lächelte ihn an, was aber eher gezwungen war. Dann hatte unser neuer Mitschüler meine volle Aufmerksamkeit.
„Am besten stellst du dich der Klasse selber vor“
„Also mein Name ist Steve und ich bin siebzehn Jahre und komme eigentlich aus Osaka, jedoch hat mein Vater eine Stelle hier bekommen und daher sind wir nach LA gezogen“
„Du kannst dich auf den freien Platz neben Boa setzen“
Als er sich hingesetzt hatte machten wir mit dem Unterricht weiter. Ich hoffte dass die Stunde nie vorbei gehen würde, jedoch klingelte es ziemlich schnell zur Pause und ich musste Kid die Schule zeigen. Ich verabschiedete mich von den anderen und zeigte Kid die Schule. Er hat die ganze Zeit kein Wort gesagt, jedoch wollte ich ihn auch nicht ansprechen. Ich zeigte ihm noch schnell die Spinte und wollte dann so schnell wie möglich zu den anderen.
„So das war`s“
Ich drehte mich um und wollte zurück in die Klasse, da es vor fünf Minuten zum Unterricht geklingelt hatte, waren keine Schüler mehr auf dem Flur und mit Kid alleine sein, war das letzte was ich wollte. Ich ging an ihm vorbei, jedoch kam ich nicht weit da er mich am Handgelenk packte und gegen die Spinte drückte.
„Sag mal spinnst du, lass mich sofort los“
„Denkst du wirklich es ist ein Zufall dass ich hier bin, ich habe dich lange genug Gesucht und endlich gefunden und jetzt wirst du für alles büßen. Wegen dir musste ich in eine andere Stadt ziehen, hatte Sozialstunden und darf mich dir bis auf fünfhundert Metern nicht mehr nähern“
„Du bist doch selber dran Schuld und jetzt lass mich sofort los“
Ich versuchte mich zu wehren, aber er war einfach zu Stark. Umso mehr ich mich gewehrt habe umso brutaler wurde Kid, immer wieder schlug er mich gegen die Spinte. Langsam bildeten sich Tränen in meinen Augen und plötzlich spürte ich einen Schlag in meinem Gesicht und ich fiel zu Boden.
„Ich habe lange gebraucht bis ich dich endlich gefunden habe und jetzt kann ich mich endlich an dir Rächen und glaube mir es wird schlimmer als damals“
Er ging weg und lies mich alleine. Langsam rappelte ich mich auf und hockte mich mit den Rücken an die Spinte. Ich konnte meine Tränen nicht mehr aufhalten. Was soll ich denn jetzt machen, eigentlich wollte ich nie wieder Schwäche zeigen oder Angst haben, aber ich schaffe es einfach nicht. Ohne Nachzudenken lief ich Nachhause, ich wollte einfach nur noch weg und dort fühlte ich mich im Moment am Sichersten.
In der Klasse
Lysop
„Wo bleibt den Nami?“
Sanji
„Immerhin hat es schon zur Stunde geklingelt“
Ruffy
-Wo bleibt sie nur, sie war vorhin schon so Komisch-
Frau Steven
„Weiß einer wo Nami und Steve bleiben?“
Steve
„Ich bin hier“
Ruffy
„Und wo ist Nami?“
Steve
„Keine Ahnung, sie hat mir die Schule gezeigt und dann trennten sich unsere Wege“
Ruffy
-Nami, wo bleibst du nur? Hoffentlich ist alles OK-
Bei Nami
Endlich war ich Zuhause, da wo ich sicher war. Die anderen machen sich bestimmt Sorgen, aber das ist jetzt mein geringstes Problem. Ich setzte mich auf die Couch und winkelte meine Knie an und als ich meinen Kopf darauf abstützte konnte ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten.
In der Klasse
(Aus Ruffy`s Sicht geschrieben)
Hoffentlich ist der Unterricht bald vorbei, ich muss Nami anrufen.
„Mach dir keine Sorgen Ruffy, es wird schon alles Ok sein“
„Ich hoffe es Robin, aber das sieht Nami nicht ähnlich ohne etwas zu sagen einfach zu gehen“
Es dauerte nicht lange und endlich läutete die Klingel. Ich ging mit den anderen auf den Schulhof, unterwegs versuchte ich schon Nami zu erreichen, jedoch ohne Erfolg. Robin versuchte in der Zwischenzeit bei Nami Zuhause anzurufen, jedoch ging nur der Anrufbeantworter dran.
Kaya
„Was ist wenn sie gar nicht Zuhause ist?“
Franky
„Wo sollte sie denn sonst sein?“
Sanji
„Hat sie vielleicht einen bestimmten Ort wo sie sich gerne aufhält?“
Robin
„Wir wissen ja noch nicht einmal warum sie überhaupt weg ist“
Zorro
„Das hat vielleicht was mit unserem neuen Mitschüler zu tun“
Sanji
„Wie kommst du darauf?“
Zorro
„Als er in die Klasse gekommen ist, wurde Nami plötzlich ganz blass und sie sah so aus als hätte sie ein Gespenst gesehen“
Ruffy
„Dir ist es also auch aufgefallen“
Kaya
„Habt ihr sie schon erreicht?“
Robin
„Nein, leider nicht“
Ruffy
„Verdammt, jetzt reicht es ich versuche es bei Law“
Ich wählte seine Nummer und hoffte nur das er ran gehen würde. In der Zeit wo es gewählt hat, schaltete ich auf Laut, damit die anderen Zuhören konnten.
„Ja“
„Hey Law, ich bin`s Ruffy, hör mal kannst du versuchen Nami zu erreichen, sie geht nicht an ihr Handy und wir machen uns Sorgen“
„Wieso, was ist Passiert?“
„Wir vermuten das es etwas mit dem Neuen Mitschüler zu tun hat den wir heute bekommen haben, sie war ganz komisch und dann war sie verschwunden und erreichen können wir sie auch nicht“
„OK, ich versuche sie anzurufen und melde mich dann bei euch“
Hoffentlich geht sie bei Law ran.
„Leute, Kaya und ich melden Nami noch schnell Krank, nicht das sie noch Ärger bekommt“
„Macht das, wir sehen uns dann im Unterricht“
So verschwanden Kaya und Lysop und da der Unterricht gleich wieder anfangen wird, machten wir uns auf den Weg ins Klassenzimmer.
Bei Kaya und Lysop
„Lysop Schau mal da vorne, ist das nicht Boa und unser neuer Mitschüler?“
„Ja und?“
„Lysop, siehst du nicht wie die sich andauernd umschauen, fast so als wollten sie nicht entdeckt werden. Komm wir gehen mal näher ran“
Bei Boa und Steve
„Hier hast du ihre Adresse. Denkst du wirklich das du Ruffy und Nami auseinander bringen kannst?“
„Überlass das ruhig mir“
Bei Kaya und Lysop
„Hast du das gehört, wir müssen den anderen Bescheid sagen“
„Aber warum soll ausgerechnet Steve die beiden Auseinander bringen, die kennen sich ja nicht einmal“
In der Klasse
Hoffentlich meldet sich Law bald, das Warten ist ja nicht zum aushalten.
„Schaut mal Leute, ist das nicht Steve der gerade die Schule verlässt?“
Zorro`s Worte holten mich aus meinen Gedanken und als ich zu den anderen ans Fenster bin, sah ich wie Steve gerade vom Schulhof geht. Was ist heute eigentlich los das alle die Schule verlassen. Nach kurzer Zeit kamen auch schon Lysop und Kaya angerannt und blieben vor uns stehen.
„Leute wir müssen euch was erzählen“
Wir schauten zu den beiden und waren gespannt was jetzt kommen wird.
„Wir haben Boa und Steve zusammen gesehen, sie hat ihm die Adresse von Nami gegeben, anscheinend will er euch beide auseinander bringen“
„Woher kennen sich die beiden und warum soll ausgerechnet Steve uns auseinander bringen?“
„Wir können euch nur das sagen was wir gesehen und gehört haben“
Als es klingelte kam auch schon Frau Steven in die Klasse, also konnten wir nicht weiter reden.
Bei Nami
Endlich haben sie aufgehört anzurufen, es tut mir Leid Leute.
Gerade dachte ich, sie haben aufgehört, klingelte mein Handy erneut, jedoch stand nicht Ruffy sein Name auf dem Display sondern der von Law, warum ruft mich mein bester Freund an, Ruffy wird doch nicht.
„Hey Law, was ist los, sonst rufst du doch auch nicht um diese Zeit an“
„Was los ist, das könnte ich dich Fragen. Ruffy hat mich gerade angerufen und gesagt das du einfach Verschwunden bist und weder an dein Handy noch an dein Festnetz gehst. Nami was ist passiert das du einfach abhaust, deine ganzen Freunde Sorgen sich um dich“
Gerade als ich mich wieder Beruhigt habe, konnte ich nicht anders und fing wieder an zu Weinen.
„Law, er ist hier“
„Wer ist hier, Nami was ist los“
„Kid, er ist in der Stadt, er ist in meiner Klasse und er hat mir gedroht. Law, es geht wieder los, ich kann das alles kein zweites Mal aushalten“
„Ganz ruhig, wo bist du?“
„Ich bin Zuhause“
„Bleib wo du bist, ich rufe Ruffy an und sage ihm Bescheid“
Wenn er das Ruffy erzählt, denkt er bestimmt das ich ihm nicht Vertraue. Lange konnte ich nicht darüber Nachdenken, da es an der Tür geklingelt hatte. Ich stand auf und schaute durch den Tür-Spion, aber niemand war zu sehen. Ich öffnete die Tür und bereute es im selben Moment wieder.
„Was willst du hier? Verschwinde“
Kid stand vor meiner Tür, ich versuchte ihn aus der Wohnung zu werfen, jedoch war er einfach zu Stark. Erneut spürte ich einen Schlag, jedoch dieses Mal im Magen. Immer wieder schlug er auf mich ein, ich konnte mich kaum noch auf den Beinen halten. Plötzlich holte er ein Messer aus seiner Tasche und schrie mich an.
Bei den anderen
Ich konnte mich kaum auf den Unterricht Konzentrieren. Plötzlich klingelte mein Handy, endlich.
„Welches Handy das auch immer ist, sofort ausschalten“
Die Worte von Frau Steven Interessierten mich gerade wenig, ich wollte nur wissen ob Law sie erreicht hat.
„Hast du Nami erreicht?“
...
„Sie ist also Zuhause und was ist passiert dass sie einfach aus der Schule Verschwindet?“
…
„Waaas?“
Ich stand so schnell auf, dass sogar mein Stuhl umgefallen ist. Meine Mitschüler schauten verwirrt zu mir und Frau Steven ermahnte mich.
„Aber warum hat sie nichts gesagt?“
…
„Halt, Scheiße er hat ihre Adresse und ist vorhin von der Schule gegangen“
…
Ich legte auf und starrte auf meinen Tisch, aus Angst um Nami wurde Wut. Wut auf Boa und Kid, ich ging auf Boa zu und zehrte sie am Kragen von ihren Stuhl.
„Wenn Nami irgendetwas passiert, dann glaube mir wirst du es büßen“
Ich lies von ihr ab, nahm meine Tasche und rannte aus dem Klassenzimmer.
Meine Freunde folgten mir und fragten mich was eigentlich los ist.
Klar sie wussten nichts von Kid, ich war der einzige der etwas davon weiß wie Nami ihre Narbe entstanden ist.
„Unser neuer Mitschüler heißt nicht Steve sondern Kid, er ist der Ex-Freund von Nami und er hat ihr auch die Narbe zugefügt. Er hat Nami früher immer wieder geschlagen und einmal sogar halb Tod und nur weil er Eifersüchtig war sobald jemand mit ihr geredet hat“
„Aber warum hat Nami denn nichts gesagt?“
„Law hat gesagt, dass sie Angst hat, dass er uns etwas antut. Er hat ihr sogar schon gedroht und bestimmt ist er schon bei ihr, wir müssen uns beeilen“
Als ich um eine Ecke gebogen bin, sah ich wie mein Bruder vor der Tür stand, bestimmt wurde er mal wieder aus den Unterricht geschmissen. Als wir näher gekommen sind Blickte er auf und direkt in unsere Richtung.
„Hey kleiner Bruder, was rennt ihr denn so?“
„Ich habe jetzt keine Zeit für Erklärungen, Nami ist in Gefahr“
„Was?“
Er folgte uns und Unterwegs erklärte ich ihm alles. Nach einer viertel Stunde sind wir endlich am Haus angekommen.
„Robin, du und Kaya ihr wartet hier“
„Aber“
„ Zorro hat recht wir wissen nicht was da oben vor sich geht, ruft bitte die Polizei“
Als wir die Treppe rauf sind hörten wir von weiten schon Geschrei, hoffentlich geht es ihr gut.
Als wir vor ihrer Tür standen Hämmerte ich mit aller Kraft dagegen und schrie.
„Mach die Tür auf“
Ich Hämmerte immer weiter.
„Kid, wenn du Nami auch nur ein Haar krümmst, bringe ich dich um“
„Ruffy das hat keinen Sinn, warte ich trete die Tür ein“
Ich machte Zorro Platz und er fing an gegen die Tür zu treten.
Bei Nami
Kid wurde von Minute zu Minute immer wütender. So habe ich ihn noch nie erlebt, nicht mal als ich Schluss gemacht habe. Plötzlich hämmerte jemand an die Tür und eine mir gut bekannt Stimme ertönte. Er ist hier.
„Ruuuuffy“
Ich rief seinen Namen so laut ich konnte, in dem Moment achtete ich nicht auf Kid, ich war einfach nur Froh das Ruffy hier ist, dies jedoch wurde mir zum Verhängnis. Ich spürte plötzlich einen stechenden Schmerz in meinem Magen und als ich nach unten sah, zog Kid gerade das Messer aus meinen Bauch. Ich legte schützend meine Hände auf die Wunde, Blut floss meinem Mundwinkel runter und ich hörte noch wie die Tür aufgetreten wurde, bevor ich langsam zusammen sackte.
„Naaaami“
Bevor ich jedoch den Boden berührte wurde ich von jemandem aufgefangen und als ich aufblickte sah ich in Ruffy sein Gesicht. Langsam bildeten sich Tränen in seinen Augen, weint er etwa wegen mir?
Ace und Zorro kümmerten sich in der Zeit um Kid und die anderen kamen langsam in die Wohnung.
„Keine Angst Nami es wird alles wieder gut“
Ich will ihn nicht weinen sehen, ich will doch dass er lacht, das Lachen in das ich mich damals verliebt habe.
„Schnell ruft einen Arzt“
„Es tut mir leid Ruffy“
„Dir brauch nichts leid zu tun“
„Ich bin froh dich und die anderen kennengelernt zu haben. Durch dich habe ich erfahren was wahre Liebe ist und dafür danke ich dir“
Ich versuchte zu lächeln was mir allerdings nicht so gelingen wollte.
„Ruhig Nami, du darfst dich nicht so sehr anstrengen. Wo bleibt der Arzt?“
„Der kommt gleich Ruffy, Robin hat ihn schon gerufen“
„Ich liebe dich Ruffy und es tut mir Leid das ich mein Versprechen nicht halten konnte und dir Tokyo gezeigt habe“
„Ich liebe dich auch und du wirst dein Versprechen halten. Du schaffst das und wenn du wieder auf den Beinen bist, machen wir alle jede Menge Ausflüge und du kannst an dem
Surfturnier teilnehmen von dem du so geschwärmt hast“
Ich nahm meine Umgebung kaum noch war. Langsam wurde ich immer Müder und meine Augen fielen langsam zu.
„Nami du darfst nicht einschlafen, du musst wach bleiben“
Ich hörte mehrere Stimmen und spürte wie mich jemand aus Ruffy`s Armen nahm, bevor alles schwarz wurde.
Kapitel 15 Eine Schockierende Nachricht
Kapitel 15
Eine Schockierende Nachricht
Aus Ruffy`s Sicht geschrieben
Ich nahm meine Umgebung kaum noch war. Immer mehr Tränen bahnten sich den Weg aus meinen Augen. Soll es das gewesen sein? Nami lag in meinen Armen, überall war Blut und ich merkte dass sie immer Schwächer wurde. Ich rief immer wieder nach einen Arzt, ihr soll endlich geholfen werden. Immer wieder habe ich mit Nami gesprochen, um sie wach zu halten. In Filmen machen die das auch immer, jedoch wurde Nami immer Müder und langsam schloss sie ihre Augen. Ich wollte nicht dass sie stirbt, ich liebe sie doch.
Plötzlich wurde mir Nami aus den Armen genommen und ich schaute nur zu den Ärzten, wie sie sich um sie gekümmert haben. Erst als ich eine Hand auf meiner Schulter spürte blickte ich auf und direkt in Zorro sein Gesicht.
„Mach dir keine Sorgen, Nami schafft das schon“
Ich Antwortete Zorro nicht und stand erst einmal auf. Meine ganzen Freunde waren in der Wohnung und schauten entweder zu Nami oder Kid, der gerade von der Polizei abgeführt wurde. Natürlich nicht, ohne sich zu wehren und alle zu beschimpfen. Ohne nachzudenken ging ich auf ihn zu.
„Ruffy wo willst du hin?“
Ich ignorierte Zorro und blieb vor Kid stehen.
„Das ist für Nami“
Ich ballte meine Hand zu einer Faust und schlug sie ihm mitten ins Gesicht. Er brüllte mich an und ein weiterer Polizist nahm mich von Kid weg. Sofort wollte der Polizist mich mitnehmen, jedoch mischte sich da mein Bruder mit ein.
„Hören sie mein Bruder steht unter Schock, das war eine Kurzschlussreaktion. Sie müssen ihn doch jetzt nicht mitnehmen, wir wollen auch gleich mit ins Krankenhaus, immerhin wurde gerade seine Freundin niedergestochen“
„Ausnahmsweise, jedoch wird es noch Konsequenzen haben“
„Danke“
Die Polizisten verließen die Wohnung und es dauerte auch nicht lange, legten die Ärzte Nami auf eine Liege. Robin fragte sie noch schnell in welches Krankenhaus Nami kommt, immerhin wollten wir sofort hinterher.
„Ruffy ich habe gerade mit Nojiko telefoniert, sie war total schockiert und kommt sofort ins Krankenhaus. Ich würde sagen du wäschst dich erst einmal und ziehst dir was Neues an und dann machen wir uns auch auf den Weg“
Gesagt, getan, ich ging in unsere Wohnung und habe mich erst einmal gewaschen und mich dann umgezogen. Als ich zurück kam, waren Franky, Sanji, Lysop und Kaya nicht mehr da und Robin hatte erst einmal den Boden gewischt.
„Wo sind denn die anderen?“
„Franky und Sanji wollen mit dem Bus zum Krankenhaus und Lysop und Kaya sind zurück zur Schule um dort Bescheid zu geben. Ich würde sagen wir machen uns auch langsam auf den Weg, Nojiko trifft uns dann dort“
Wir machten uns auf den Weg zum Auto. Die ganze Fahrt über sagte niemand ein Wort, wofür ich sehr Dankbar war.
Beim Krankenhaus angekommen fragten wir sofort nach dem Weg. Die Frau an der Information schickte uns ins Nebengebäude, wo wir allerdings im Vorsaal warten mussten, da Nami gerade im OP war. Meine Freunde setzten sich auf die Stühle, ich jedoch ging auf und ab.
„Mensch Ruffy, jetzt Setz dich doch mal hin, du machst einen ganz Nervös“
„Ich kann mich jetzt nicht hinsetzten“
Plötzlich wurde die Tür aufgerissen und sofort schauten wir dort hin.
„Wo ist sie und wie geht es ihr?“
Nojiko kam gerade rein und direkt auf uns zu. Ich bekam kein Wort raus, das allerdings Übernahm Ace für mich.
„Nami ist gerade im OP, wir wissen nicht wie es ihr geht. Wie ich dir am Telefon schon gesagt habe, wurde sie mit einem Messer Niedergestochen, jedoch haben uns die Ärzte nichts gesagt“
„Aber wer macht denn so etwas?“
„Kid“
Sie schaute zu mir rüber und ihre Augen weiteten sich.
„Kid ist hier? Aber woher wusste er wo wir Wohnen?“
-Und ich dachte Nami konnte endlich damit abschließen und dann taucht er auch noch hier auf, hoffentlich wird es nicht wieder so wie damals werden-
„Er hat eure Adresse durch eine Mitschülerin bekommen“
Plötzlich brach sie in Tränen aus. Ace versuchte sie zu Beruhigen was nicht so gelingen wollte.
„Was muss meine Schwester noch alles im Leben ertragen. Endlich war sie mal nach langer Zeit richtig Glücklich und dann so etwas“
Es ist jetzt schon einige Zeit vergangen und in der zwischen Zeit waren auch die anderen schon da. Dann endlich nach fast drei Stunden kam ein Arzt zu uns.
„Guten Tag, ist unter den Anwesenden ein Verwandter der Patientin?“
„Ja, ich bin ihre ältere Schwester“
„Dann kommen sie bitte kurz mit“
Die zwei sind in einen Nebenraum verschwunden und schon konnten wir wieder nur warten.
Bei Nojiko
„Was ist mit meiner Schwester geht es ihr gut?“
„Ihrer Schwester geht es den Umständen entsprechend gut. Sie hat durch die Messerattacke sehr viel Blut verloren und während ihrer OP setzte auch das Herz aus, wobei wir sie wiederbeleben mussten. Wir haben sie ins künstliche Koma versetzt und nun liegt es an der Willensstärke ihrer Schwester“
Geschockt stand ich da. Sie mussten Nami wiederbeleben?
„Es gibt da noch etwas worüber ich mit Ihnen sprechen möchte“
Ich schaute wieder zum Arzt. Was soll denn jetzt noch kommen?
„Wussten sie dass ihre Schwester Schwanger war?“
„Schwanger? Nein sie hat mir nichts gesagt. Halt, was heißt hier war?“
„Es tut mir leid, jedoch hat sie durch den hohen Blutverlust ihr Kind verloren“
Ich sackte auf den Boden zusammen, das kann nicht wahr sein. Erst taucht Kid auf und tut ihr so etwas Schlimmes an und dann verliert sie auch noch ihr Kind. Ich vergrub mein Gesicht in meinen Händen und fing an zu Weinen. Ich konnte mich gar nicht mehr beruhigen, erst als ich vom Arzt Tabletten bekommen habe, ging es mir ein wenig besser.
„Kann ich zu Nami? Also können wir zu Nami?“
„Ja können sie, allerdings bitte ich sie nicht so lange zu bleiben“
Ich ging wieder zu den anderen und berichtete ihnen was mir der Arzt gesagt hat, jedoch lies ich das mit der Schwangerschaft weg. Immerhin wusste ich nicht einmal ob meine Schwester es selber schon wusste. Wie erwartet waren alle Schockiert das sie sogar wiederbelebt werden musste. Geschlossen sind wir dann zu Nami ins Zimmer. Für mich war es ein Schock meine kleine Schwester an so vielen Geräten zu sehen. Ich setzte mich auf den Stuhl der an ihrem Bett stand und nahm ihre Hand in meine, nun konnte ich meine Tränen nicht mehr zurück halten und fing an zu weinen.
Aus Ruffy`s Sicht geschrieben
Ich konnte es nicht glauben, was ich sah. Wäre ich nur eher da gewesen, hätte ich es vielleicht verhindern können. Alle standen um das Bett rum, jedoch sagte keiner ein Wort. Kaya und Sanji fingen an zu Weinen und ich sah bei Robin, dass sie ganz schön kämpfen musste um ebenfalls in Tränen auszubrechen. Leider durften wir nicht so lange bleiben und wurden wieder von dem Arzt rausgeschickt, alle bis auf Nojiko da sie noch einige Fragen hatte.
Bei Nojiko
„Wann wird sie wieder aufwachen?“
„Wir werden ihre Schwester jetzt beobachten und wenn wir sehen dass die Heilung gut verläuft und die Medikamente anschlagen, holen wir sie in einer Woche aus dem Koma“
„Würden sie mir Bescheid geben?“
„Wir werden sie rechtzeitig Informieren, jedoch sollten nicht so viele auf einmal im Raum sein, wenn sie aufwacht. Nicht das sie gleich überfordert ist“
„Geht in Ordnung, bis morgen“
Bei den anderen
Was da drin wo noch besprochen wird?
Nami du schaffst das, ich glaube an dich. Die ganze Zeit über dachte ich daran ob ich es verhindern hätte können und warum Nami mir nicht gesagt hat, das unser neuer Mitschüler Kid ist. Ich kann ja verstehen dass sie um uns Angst hatte, da er ihr gedroht hat, aber sie weiß doch das sie uns vertrauen kann. Das Klingeln meines Handys holte mich aus den Gedanken. Als ich auf dem Display den Namen Law gelesen habe, fiel mir ein dass ich ihn ja Benachrichtigen wollte. Ich ging ein Stück von den anderen weg und meldete mich dann.
„Hey Law, du rufst bestimmt wegen Nami an“
……….
„Naja, wie soll ich es sagen. Kid war leider vor uns bei Nami und hat sie mit einem Messer niedergestochen. Sie war einige Zeit im OP und musste sogar wieder belebt werden. Jetzt haben die Ärzte sie ins künstliche Koma versetzt“
……….
Law war auf jeden Fall nicht alleine, im Hintergrund hat immer eine Frauenstimme rein gesprochen. Wie erwartend war Law nicht Begeistert über das was ich gesagt habe, was ich nur zu gut verstehen konnte. Er wollte auch Informiert werden wie es Nami geht, egal ob besser oder schlechter. Ich verabschiedete mich und als ich mich zu den anderen umgedreht habe, sah ich das Nojiko schon bei den anderen stand.
Vor dem Krankenhaus verabschiedeten wir uns und sind Nachhause gegangen.
„Hat der Arzt zu dir noch etwas gesagt?“
„Sie wollen Nami in einer Woche wieder aus dem Koma holen, allerdings nur wenn der Heilungsprozess gut voran schreitet. Es sollen aber nicht so viele im Raum sein wenn sie aufwacht“
Ich will auf jeden Fall dabei sein wenn sie aufwacht.
„Kannst du dich da jetzt eigentlich richtig auf dein Studium Konzentrieren?“
„Ich habe an der Uni schon Bescheid gesagt und wurde erst einmal ausgeplant. In der Zeit bin ich auch Zuhause, immerhin muss sich jemand um Snow kümmern“
Sie versuchte zu lächeln, allerdings gelang es ihr nicht wirklich.
Zuhause angekommen wollten wir uns gerade verabschieden, jedoch hielt uns Nojiko auf.
„Kann ich heute vielleicht bei euch Übernachten? Alleine werde ich sonst noch verrückt“
„Na klar kannst du bei uns Übernachten, da brauchst du nicht zu fragen“
Als Ace das sagte, sah ich bei Nojiko endlich ein ehrliches lächeln, was auch mich grinsen lies.
„Da kümmere ich mich noch schnell um Snow und komme dann rüber“
Den restlichen Tag verbrachte ich alleine in meinem Zimmer. Ich schaute mir immer wieder das Fotoalbum an was ich von Nami zu Weihnachten bekommen habe. Da ich jedoch morgen wieder zur Schule musste, beschloss ich nicht so spät ins Bett zu gehen. Obwohl ich bezweifle auch nur ein Auge zu zubekommen.
Am nächsten Morgen war ich sehr früh wach, wie ich mir schon gedacht habe, konnte ich nicht besonders gut schlafen. Ich beschloss eher los zugehen und noch einen kleinen Umweg durch den Park zu gehen. Frische Luft ist jetzt genau das richtige.
Als ich dann an der Schule angekommen bin, warteten schon meine Freunde.
Zorro
„Wir haben erst gedacht dass du vielleicht Zuhause bleibst“
Ruffy
„Zuhause fällt mir auch nur die Decke auf den Kopf und hier kann ich mich wenigstens Ablenken“
Kaya
„Wie geht es eigentlich Nojiko?“
Ruffy
„Soweit ganz gut, sie hat diese Nacht bei uns Übernachtet und wurde von der Uni erst einmal Beurlaubt“
Wir unterhielten uns noch eine Weile und als es klingelte sind wir in die Klasse gegangen. Jedoch als ich den Raum betrat und Boa sah, kam die ganze Wut von gestern wieder hoch. Immerhin trägt sie Mitschuld an Nami ihrem zustand.
Nur weil sie es nicht kapieren kann das Nami und ich zusammen sind und ihre Eifersucht nicht kontrollieren konnte. Als sie uns sah, sprang sie sofort auf und kam auf uns zu.
„Ruffy-Schatz ich habe das von Nami gehört, einfach schrecklich“
Einfach Schrecklich? Sie soll nicht so tun, als ob sie Mitleid hat, sie freut sich am Ende doch eh darüber was passiert ist. Sie hat noch nie einen Hehl daraus gemacht dass sie Nami nicht leiden kann.
„Tu doch nicht so als ob du Mitgefühl hast, immerhin trägst du Mitschuld an ihrem Zustand“
„Aber was kann ich den dafür wenn Nami die Schule während des Unterrichtes verlässt und angegriffen wird?“
Sich noch dumm stellen, passt ja zu ihr.
„Tu nicht so, von wem hat Steve den ihre Adresse bekommen?“
„Ich weiß nicht worüber du sprichst, wahrscheinlich stehst du noch unter Schock“
Ich musste mich wirklich zusammen reißen um ihr nicht eine in die Fresse zu hauen.
„Lysop und Kaya haben dich und Steve gesehen, du hast ihm die Adresse gegeben, damit er uns auseinander bringt“
„Das, aber ich konnte doch nicht ahnen“
„Und jetzt geh mir aus den Augen, sonst vergesse ich mich noch“
Ich ging an ihr vorbei und setzte mich auf meinen Platz, jedoch konnte ich mich nicht wirklich auf den Unterricht konzentrieren. Ich war froh als die letzte Stunde vorbei war.
Wir machten uns gerade auf den Weg zum Ausgang, als ich einen sehr guten Bekannten am Tor sah. Genau wie damals steht er lässig an der Wand gelehnt, jedoch ist eines anders, er war dieses Mal nicht alleine. Wir sind auf beide zugegangen und begrüßten ihn erst einmal.
„Hey Law, so schnell sieht man sich wieder“
„Hallo Leute, ja leider unter solchen Umständen“
„Hallo meine hübsche darf ich fragen wer du bist?“
Sanji kann es einfach nicht lassen.
„Darf ich vorstellen, Bonny, die beste Freundin von Nami“
„Genau und die feste Freundin von Law, also wenn du jetzt bitte wieder meine Hand loslassen würdest“
„Komm Sanji, lass sie in Ruhe. Freut mich ich bin Ruffy. Sanji hast du ja schon kennengelernt und der Rest hinter mir sind Zorro, Robin, Lysop, Kaya, und Franky. Ich zeigte nacheinander auf meine Freunde“
„Freut mich euch mal persönlich kennen zu lernen. Nami hat mir schon viel von euch erzählt“
„Na hoffentlich nur gutes“
Ein kleines Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen. Ich verabschiedete mich von den anderen und machte mich zusammen mit Bonny und Law auf den Weg zum Krankenhaus.
Unterwegs erzählte ich in Ruhe was alles passiert ist und wie es Nami jetzt geht. Im Krankenhaus angekommen, sind wir zu Nami ins Zimmer, wo Nojiko schon am Bett sah`s, als sie die Tür hörte drehte sie sich um und schaute sehr Überrascht.
„Law, Bonny was macht ihr den hier?“
„Wir wollten Nami besuchen und dieses Mal bin ich mitgekommen. Wie geht es ihr eigentlich?“
„Naja, es hat sich nichts verändert. Wenn die Medikamente gut anschlagen, wollen sie, sie in einer Woche aus dem Koma holen“
So ging das jetzt die ganze Woche. Jeden Tag war ich im Krankenhaus, genauso wie Nojiko, Bonny und Law. Ace und die anderen waren nicht immer da, es sollten auch nicht so viele zu Besuch kommen. Nojiko hat auch wieder bei sich Übernachtet, da jetzt Law und Bonny da waren. In der Schule versuchte Boa immer wieder mit mir zu reden, allerding ignorierte ich sie.
Heute war für mich ein besonderer Tag, denn heute wollten die Ärzte Nami aus dem Koma holen. Die Medikamente haben gut angeschlagen und die Heilung verläuft wie gewünscht. Da nicht so viele im Raum sein sollten wenn sie aufwacht, beschloss Nojiko nur Bonny, Law, mich und sich selber rein zulassen. Als ich angekommen bin warteten die drei schon auf mich und auch der Arzt kam kurz nach mir. Wir sind alle ins Zimmer, mussten uns jedoch etwas entfernt vom Bett stellen, da der Arzt noch einige Daten kontrollieren wollte. Er schrieb sich einiges auf und machte sich dann an den Geräten zu schaffen.
„So erledigt. Dier Patientin wird in den nächsten Minuten wieder zu Bewusstsein kommen, jedoch überfordert sie nicht gleich“
Nojiko setzte sich wieder auf den Stuhl am Bett und wir stellten uns darum. Nach wenigen Minuten, fingen Nami`s Augen an zu zucken und sofort stand Nojiko auf und fing an zu lächeln. Nami musste ein paarmal blinzeln bevor sie ihre Augen öffnete und in die Runde schaute.
„Wo bin ich und was ist passiert?“
„Du bist im Krankenhaus, Kid hat dich mit einem Messer niedergestochen“
Kurz und knapp erzählte Nojiko was passiert ist. Geschockt schaute Nami nur auf ihre Decke. In den nächsten Minuten sagte niemand etwas, weil niemand wusste was er so genau sagen sollte.
„Kann ich den Arzt sprechen?“
„Sicher, warte ich hole ihn“
Nojiko Verlies den Raum und kurze Zeit später kam sie mit dem Arzt zurück.
„Guten Tag, wie geht es ihnen?“
„Guten Tag, ganz gut, nur bin ich noch etwas Müde“
„Das ist ganz normal, am besten legen sie sich nachher wieder hin. Ihre Schwester hat mir gesagt das sie mich sprechen wollten“
„Ja, aber ich würde gerne alleine mit Ihnen reden“
Sofort schickte uns der Arzt aus dem Zimmer. Er wollte uns später noch einmal rein lassen, jedoch nur das wir uns verabschieden.
Bei Nami
Der Arzt erklärte mir was passiert ist, nachdem ich niedergestochen wurde und ins Krankenhaus kam. Er fing an mit allerlei Medizinischen Worten um sich zu werfen, jedoch verstand ich davon nichts. Mich Interessierte jedoch nur ein was und automatisch ging meine Hand zu meinem Bauch.
„Es gibt da noch eine Sache worüber ich gerne mit Ihnen sprechen möchte. Ich habe auch schon mit Ihrer Schwester darüber geredet“
Was jetzt wo kommt, vielleicht das worüber ich gerade Gedacht habe.
„Wie geht es meinem Kind?“
Ich weiß es ist Unhöflich einfach rein zureden, jedoch wollte ich Gewissheit.
„Ich muss Ihnen leider sagen, dass wir ihr Baby nicht retten konnten. Dafür waren die Prellungen und der Blutverlust zu hoch. Es tut mir leid“
Mein Kind, es ist Tod? Und Nojiko weiß davon. Jetzt konnte ich meine Tränen nicht mehr zurück halten. Alles kam wieder hoch. Kid wie er mich gegen die Spinte drückte und mir Zuhause immer wieder in den Magen schlug. Ich konnte nicht einmal mein Kind beschützen.
Ich konnte mich nicht beruhigen, erst als ich eine Spritze bekommen habe, ging es mir besser.
„Sie haben jede Menge Prellungen und Blutergüsse an ihrem Körper. Da muss jemand ziemlich wütend gewesen sein, jedoch können wir auch nicht feststellen, woran am Ende ihr Kind gestorben ist. Ob es an den Schlägen lag oder doch an der Messerattacke“
„Ich möchte heute niemanden mehr sehen, wäre das in Ordnung?“
„Natürlich, ich sage draußen Bescheid“
Bei den anderen
„Was bereden die denn so lange da drin?“
„Bestimmt erklärt der Arzt ihr was genau passiert ist und was sie hat, so wie bei uns“
-Ob er ihr auch das von der Schwangerschaft erzählt?-
„Ja aber warum wollte sie unbedingt alleine mit ihm reden?“
„Nami wird schon ihre Gründe haben“
So richtig konnten sie mich nicht beruhigen, aber lange konnte ich auch nicht mehr darüber Nachdenken, da der Arzt zu uns kam.
„Können wir wieder zu ihr?“
„Die Patientin möchte heute niemanden mehr sehen“
„Was, aber warum?“
„Sie müssen verstehen das ich eine Schweigepflicht habe und daher nichts sagen kann. Sie können morgen wieder zu ihr, sofern sie es möchte“
Wir verabschiedeten uns und sind Nachhause gegangen.
Als ich in die Wohnung kam, fragte mich Ace sofort wie es gelaufen ist. Ich erzählte ihm dass sie aufgewacht ist und nach einiger Zeit mit dem Arzt reden wollte und wir danach nicht noch einmal rein durften, da es Nami so wollte. Er konnte es sich auch nicht erklären und gab mir den Rat, sie morgen einfach zu fragen wenn ich sie Besuche.
Am nächsten Tag
Bei Ruffy
Ich ging zusammen mit Ace zur Schule und am Eingangstor verabschiedeten wir uns voneinander. Meine Freunde entdeckte ich auf der Wiese und gesellte mich zu Ihnen. Wir begrüßten uns und sofort fragten sie mich wie es Nami geht.
Wie schon Ace, erzählte ich alles meinen Freunden. Wir unterhielten uns noch etwas und haben beschlossen, nach der Schule gemeinsam ins Krankenhaus zu gehen.
Bei Nojiko
„Law, Bonny ich würde gerne erst einmal alleine zu Nami rein gehen. Ich hole euch dann später dazu“
Ich muss sie fragen ob der Arzt mit ihr gesprochen hat.
„Geht klar, wir warten in der Zeit hier“
„Danke ihr zwei“
Ich klopfte an der Tür und nach einem herein, trat ich ein.
Bei Nami
Gedankenverloren schaute ich aus dem Fenster. Diese Nacht konnte ich nicht besonders gut schlafen, jedoch war ich nicht Müde. Als ich gestern erfahren habe das ich mein Kind verloren habe, schockierte mich total. Weder gestern Abend noch heute Früh habe ich einen bissen runter bekommen. Die Schwester hat mir gesagt das ich etwas Essen muss um zu Kräften zu kommen, jedoch verkrampfte sich mein ganzer Magen sobald ich auch nur etwas zu Essen roch. Das Klopfen an der Tür lies mich kurz zusammen zucken, da ich doch mehr in Gedanken war, als erwartet.
„Herein“
Meine Schwester stand in der Tür und lächelte mich an.
„Morgen kleine Schwester und wie geht es dir heute?“
„Etwas besser, ich bin nicht mehr so Müde“
„Schön das zu hören. Law und Bonny sind auch draußen und freuen sich dich zu sehen“
„Warum hast du sie nicht gleich mit rein gebracht?“
„Nami es gibt da etwas worüber ich mit dir sprechen muss“
Ich wusste das, das kommen würde. Immerhin weiß sie davon Bescheid.
„Der Arzt hat mir gestern schon erzählt dass er mit dir darüber gesprochen hat“
„Ja, als du aus dem OP gekommen bist, hat er mit mir über deinen Zustand gesprochen und das mit deiner Schwangerschaft. Wusstest du das du Schwanger bist?“
„Ja, seit Sonntag. Als du zurück zur Uni bist habe ich einen Test gemacht, da ich schon seit einiger Zeit die Vermutung hatte“
„Aber warum hast du mir denn nichts gesagt?“
„Ich wollte erst einmal Gewissheit, bevor ich jemanden etwas sage. Hast du es den anderen schon gesagt?“
„Nein, ich wusste ja nicht einmal ob du es schon gewusst hast. Nami hast du es Ruffy schon gesagt?“
-Eigentlich ist die Frage Überflüssig sonst hätte mich Ruffy sicherlich schon gefragt. Aber vielleicht denkt er ja, das ich es noch nicht wusste-
„Nein, ich wollte ja, aber es gab noch nicht den passenden Moment und dann war ja auch die Sache mit Kid“
„Nami, Ruffy hat ein recht es zu erfahren“
„Du sagst kein Wort, zu keinem. Bitte Nojiko“
„Weißt du was du da von mir verlangst?“
„Ja das weiß ich, aber versetze dich doch mal in meine Lage. Hätte ich Ruffy gesagt das unser neuer Mitschüler Kid ist, hätte ich es vielleicht verhindern können was passiert ist. Aber da ich abgehauen bin und nicht einmal auf die Anrufe meiner Freunde reagiert habe, trage ich die Schuld am Tod unseres Kindes. Ich kann mir das nicht verzeihen und wer weiß wie Ruffy darauf reagieren wird“
„Nami, denkst du wirklich das er dir Vorwürfe macht. Er liebt dich und wird dir beistehen, das weiß ich. Er war jeden Tag nach der Schule bei dir, hat mit dir gesprochen, ihm war es egal ob du es gehört hast oder nicht. Er liebt dich mehr als alles andere auf der Welt“
Ich vergrub mein Gesicht in meinen Händen und fing an zu weinen. Ich weiß das er mich liebt, ich liebe ihn ja auch, aber trotzdem ist da immer noch die Angst es ihm zu sagen. Ich muss ja selber erst einmal mit der Situation klar kommen.
„Nami komm mal her“
Sofort nahm mich Nojiko in den Arm um mich zu Beruhigen.
„Sag es ihm wenn du soweit bist. Ich werde niemanden etwas sagen, Versprochen“
„Danke“
„Soll ich Law und Bonny rein holen?“
Ich nickte nur zur Bestätigung und wischte mir die Tränen weg.
Law und Bonny kamen sofort auf mich zu und wir redeten eine ganze Weile.
Bei Ruffy
Endlich ist die Schule vorbei. Heute wollte der Tag einfach nicht rum gehen. Meine Freunde und ich waren gerade auf den Weg zum Krankenhaus.
„Sag mal Ruffy, dürfen eigentlich so viele zu Nami ins Zimmer?“
„Ich habe schon eine Nachricht an Nojiko geschrieben, das geht in Ordnung Lysop. In der Zeit wenn wir bei Ihr sind, geht sie mit Law und Bonny in die Cafeteria“
Vor der Tür blieben wir stehen und als ich angeklopft habe, öffnete uns Bonny die Tür.
„Nami, wir gehen in die Cafeteria, wir sehen uns Später noch einmal“
Nojiko gab Nami noch einen Kuss auf die Stirn und schon waren sie aus dem Zimmer gegangen.
„Nami-Maus und wie geht es dir?“
„Besser als gestern, liegt wahrscheinlich aber auch an den Schmerztabletten“
Nami konnte sich ein kleines Lächeln nicht verkneifen, was auch mich grinsen lies.
Wir stellten uns an ihr Bett und erzählten ihr was alles so in der Woche passiert ist. Eigentlich nur belanglose Sachen, aber Hauptsache wir konnten sie ablenken. Zorro erzählte ihr wie sich Sanji mal wieder an ein Mädchen ran gemacht hatte und sie so erschrocken war, das sie ihm ihren Kaffee ins Gesicht geschüttet hat. Zum Glück war er nicht mehr so heiß, jedoch musste Sanji die ganze Zeit so rumlaufen.
Wir unterhielten uns noch kurz und als dann ein Arzt kam, sollten wir raus. Meine Freunde sind schon raus, jedoch wollte ich ja noch alleine mit Nami sprechen. Der Arzt willigte ein und Verlies das Zimmer.
„Nami war gestern alles OK bei dir, du wolltest den Arzt alleine sprechen und danach niemanden mehr sehen“
„Alles OK Ruffy, der Tag war nur ziemlich anstrengend und ich wollte nur noch schlafen“
Sie lächelte mich an, jedoch kaufte ich es ihr nicht so ganz ab. Irgendwie glaube ich es ihr nicht das alles in Ordnung ist, jedoch will ich sie auch nicht unter Druck setzten.
„Du weißt wenn etwas ist, kannst du immer mit mir reden“
„Das weiß ich, danke Ruffy“
Bevor ich das Zimmer Verlies, gab ich ihr noch einen Kuss und verabschiedete mich dann bis morgen.
Draußen warteten meine Freunde und Nojiko schon.
„Wo sind denn Law und Bonny?“
„Die zwei sind schon nachhause, morgen geht ihr Flieger zurück nach Tokyo und da müssen sie noch packen“
„Weißt du was der Arzt von ihr möchte?“
„Naja, sicher das selbe was er vorhin zu mir gesagt hatte. Wenn ihr Gesundheitszustand sich bessert und sie wieder zu Kräften gekommen ist, kann sie in einer Woche Nachhause. Muss sich allerdings dann noch ausruhen“
„Na das klingt doch prima“
Als der Arzt raus gekommen ist, verabschiedeten wir uns noch schnell und sind dann Nachhause gegangen. Morgen wollte ich mit Ace ins Krankenhaus, wir haben beschlossen nicht immer alle auf einmal zu kommen.
So ging das jetzt etwas über eine Woche. Nami ihr Zustand hat sich deutlich verbessert und auch ihre Wunde ist sehr gut verheilt. Gestern wurden die Fäden gezogen, jedoch muss noch einige Zeit ein Verband drauf bleiben, nicht das sich doch noch etwas entzündet.
Heute soll Nami entlassen werden und ich freue mich schon riesig sie nach der Schule zu Besuchen.
Daher konnte ich es kaum erwarten dass endlich die letzte Stunde zu Ende war.
Schnell machte ich mich auf den Weg Nachhause. Meine Schultasche flog einfach auf mein Bett und ich machte mich auf den Weg zur Nachbarstür. Ich klingelte und nach kurzer Zeit Stand Nojiko in der Tür.
„Hey Nojiko, ich wollte zu Nami“
Ich setzte mein typischen grinsen auf, jedoch verschwand es schnell als sie mich seltsam anschaute.
„Ruffy es tut mir leid, aber Nami ist heute früh zurück nach Tokyo geflogen“
Kapitel 16 Die Wahrheit
Kapitel 16
Die Wahrheit
Zwei Wochen sind jetzt vergangen, seit Nami weg ist. Jeden Tag habe ich versucht sie anzurufen oder habe ihr Nachrichten geschrieben, jedoch hat sie nicht darauf reagiert.
Selbst Law habe ich angerufen, jedoch hatte er nur gesagt dass er nicht darüber reden darf, da er es Nami versprochen hat. Die gleichen Worte wie bei Nojiko damals, als ich erfahren habe das Nami zurück nach Tokyo geflogen ist.
Flashback
„Ruffy es tut mir leid, aber Nami ist heute früh zurück nach Tokyo geflogen“
Geschockt stand ich da und starrte Nojiko nur an.
„Aber wieso ist sie zurück nach Tokyo geflogen? Und warum hat sie mir nichts gesagt?“
„Es war ihre Entscheidung. Sie hat es mir selbst erst vor einigen Tagen gesagt“
„Aber es muss doch einen Grund geben warum sie so plötzlich abhaut. Habe ich vielleicht etwas falsch gemacht?“
„Ich habe Nami versprochen niemanden etwas davon zu erzählen. Aber glaub mir Ruffy es ist nicht deine Schuld“
Flashback Ende
Seit dieser Zeit konnte ich nicht mehr richtig lachen. Meine Freunde versuchten zwar mich aufzuheitern, jedoch gelang es ihnen nicht. Ace hat öfters Versucht mit Nojiko zu reden, jedoch blieb sie Stur. Genau wie Nami, in manchen Fällen musste sie immer ihren Kopf durchsetzen.
Seit sie weg ist, versucht Boa immer wieder sich an mich ran zumachen. Es geht sogar schon so weit das sie Früh vor meiner Wohnung auf mich wartet. Langsam nervt sie mich, aber sie lässt einfach nicht locker.
Als ich mich vor einigen Tagen mit Robin unterhalten hatte, hat sie mir den Vorschlag gemacht, Nami einfach mal einen Brief zu schreiben. Natürlich habe ich das sofort gemacht, jedoch habe ich ihn nie abgeschickt.
Warum weiß ich nicht.
„Ruffy wie lange willst du heute noch im Bett liegen bleiben?“
Sofort zog er mir die Decke weg, worauf ich nur seufzte.
„Weiß nicht, vielleicht den ganzen Tag“
„Hör mal, ich weiß das du sie vermisst, aber wir können an der Situation auch nichts ändern und es wird auch nicht besser wenn du den ganzen Tag im Bett liegen bleibst und an das warum denkst“
Er hat ja recht, so wird es auch nicht besser.
Sofort stand ich auf und machte mich fertig. Danach schrieb ich meinen Freunden noch eine Nachricht, ob wir nicht etwas unternehmen wollen. Sofort waren alle einverstanden und so verabredeten wir uns für den Strand und werden heute auch gleich dort Übernachten. Ich packte also schnell meine Sachen, verabschiedete mich noch von Ace und machte mich auf den Weg zum Strand.
Wie immer war der Strand gut besucht, jedoch hatten wir hinter einigen Felsen unseren kleinen Privatstrand, wie ich ihn gerne nenne. Lysop und ich haben ihn durch Zufall entdeckt, als wir auf den Felsen nach Krebsen gesucht haben. Bis auf Lysop und Kaya waren schon alle da, jedoch kamen auch die beiden nach kurzer Zeit. Wir bauten alles auf und bis auf Robin die sich mit einem Buch in die Sonne setzte und Zorro der Im Schatten schlief sind alle ins Wasser gegangen. Endlich hatte ich mal wieder richtig Spaß und konnte einfach mal abschalten.
Leider ging der Tag ziemlich schnell rum und schon wurde es Abend. Zorro, Sanji und Franky sind Pizza holen gegangen und der Rest beobachtete den Sonnenuntergang.
Als ich mir den Sonnenuntergang angeschaut habe, beschloss ich etwas für mich. Ich werde zu Nami nach Tokyo fliegen und sie zurück holen. Egal was passiert ist, nichts kann so schlimm sein das man einfach so alles aufgibt und selbst wenn irgendetwas vorgefallen sein sollte, werde ich ihr helfen. Ich gebe bestimmt nicht auf, bis Nami zurück nach LA kommt. Erst wenn sie mir ins Gesicht sagt, das sie mich nie wieder sehen will und ich sie in Ruhe lassen soll, werde ich es Akzeptieren und zurück nach LA fliegen, ohne sie.
Als ich den Entschluss gefasst habe, musste ich grinsen.
„Pizzaservice“
Endlich kamen die Jungs zurück, ich bekomme nämlich langsam Hunger.
Sofort stürzte ich mich auf das Essen, was meine Freunde grinsen lies. Anscheinend waren sie froh, dass ich wieder der alte war, naja fast.
Der Abend war noch ziemlich lustig und gegen zwei sind wir dann schlafen gegangen.
Am nächsten Morgen, war ich als erster Wach und beschloss etwas zum Frühstück zu holen.
Ich ging an die Strandpromenade und holte einige Sandwiches, verschiedenes Gebäck und Obst, dann noch für jeden Kaffee und schon machte ich mich auf den Rückweg. In der zwischen Zeit waren auch schon die anderen auf.
„Morgen Leute, ich habe uns Frühstück mitgebracht“
Ich setzte mein typisches Grinsen auf, was auch gleich meine Freunde grinsen lies.
Zorro
„Wird auch mal Zeit das du wieder mal lachst“
Lysop
„Ja, du kannst ja nicht ewig Trübsal blasen“
Ruffy
„Stimmt, aber vielleicht liegt das auch an den Entschluss den ich gestern getroffen habe“
Meine Freunde schauten mich verwirrt an, was mich nur schmunzeln lies. Klar woher sollten sie auch wissen welchen Entschluss ich getroffen habe.
Robin
„Von welchem Entschluss sprichst du?“
Franky
„Du gibst doch nicht etwa nach und fängst was mit Boa an?“
Ruffy
„Sag mal spinnst du, eher gehe ich ins Kloster“
Zorro
„Dann erzähl mal welchen Entschluss du getroffen hast“
Ruffy
„Wir haben in einer Woche Ferien und da werde ich zu Nami fliegen und sie zurück holen“
„Waaaaaas“
Wow alle gleichzeitig. War ja klar dass sie so reagieren.
„Alter warum machst du das?“
„Zorro ich liebe sie und ich will endlich die Wahrheit erfahren“
„Welche Wahrheit?“
„Nami ist nicht ohne Grund zurück nach Tokyo gegangen. Nojiko und Law wissen den Grund, sagen mir jedoch nichts. Bestimmt hat Nami sie darum gebeten. Und da sie nicht auf meine Anrufe und Nachrichten reagiert, sehe ich das als meine letzte Chance“
„Und wenn sie dir nichts sagt?“
„Dann werde ich es Akzeptieren und gehen. Jedoch soll sie es mir ins Gesicht sagen“
„Viel Glück Ruffy“
„Danke Robin“
„Wehe du kommst ohne meine Nami-Maus wieder zurück“
Ich war froh dass meine Freunde mich so unterstützen. Selbst Zorro nickte mir jetzt zu.
Da nun alles geklärt war, fingen wir mit Frühstücken an.
Eine Woche später
Die letzte Schulwoche ging seltsamer weiße ziemlich schnell rum. Als ich Ace erzählt habe nach Tokyo zu fliegen war er nicht gerade begeistert, aber nach langem hin und her, war er einverstanden. Jedoch nur unter der Bedingung mit mir mit zukommen. Ich war einverstanden, immerhin durfte ich sonst nicht Fliegen. Er hat mir auch versprochen nichts zu Nojiko zu sagen und sich aus dem Gespräch raus zuhalten. Da Nojiko eigentlich etwas mit Ace unternehmen wollte, musste er auf eine kleine Notlüge umsteigen und hat ihr gesagt dass wir Verwandte in New York besuchen wollen.
Alle diese Ereignisse gingen mir gerade durch den Kopf als ich aus dem Fenster des Flugzeuges schaute. Unter mir Tokyo, in wenigen Minuten werden wir landen. Da es aber schon Abends war, beschloss ich morgen zu Law zu fahren. Gut das ich mal seine Adresse von Nami bekommen habe.
Am nächsten Tag
Hier stehe ich nun, vor der Haustür von Law. Wie er wo reagieren wird und wie wo Nami reagieren wird. Ich halte gerade den Brief in meiner Hand, den ich nie abgeschickt habe. Noch einmal tief ein und aus Atmen und schon betätigte ich die Klingel.
Es dauerte einen Moment, ehe sich die Tür geöffnet hat.
Jedoch als Law mich sah, schaute er mich erschrocken an.
„Ruffy was machst du hier?“
„Ich will zu Nami“
„Warum?“
„Du fragst mich warum? Sie reagiert nicht auf meine Anrufe oder Nachrichten. Nojiko und du, ihr wimmelt mich die ganze Zeit ab. Mir reicht es langsam, ich will endlich Wissen was los ist“
Entschlossen schaute ich zu Law, der nur Seufzte.
Jedoch fing er dann plötzlich an zu grinsen.
„Ich habe mich schon gefragt wie lange du noch brauchst“
Wie bitte? Hat er etwa gewartet dass ich komme, oder hat vielleicht sogar Nami gewartet?
„Wie meinst du das?“
„Es wir Zeit das du die Wahrheit erfährst“
Er ging zu Seite und als ich reinkam zeigte er mir den Weg.
Bei Nami
Ich weiß nicht wie oft ich diese Zeitschriften schon durchgeblättert habe und am Ende noch nicht einmal einen Artikel gelesen.
Immer wieder schweiften meine Gedanken zu Ruffy. Was er gerade macht oder wie es ihm geht. Seit über einer Woche hat er sich nicht mehr gemeldet. Ich weiß nicht ob ich froh oder traurig darüber sein sollte.
Seit dem Vorfall mit Kid sind jetzt schon sechs Wochen vergangen und ich habe immer hin und her überlegt es Ruffy doch zu sagen. Jedoch war er immer so glücklich als er zu mir ins Krankenhaus gekommen ist, da habe ich es nicht übers Herz gebracht und jetzt ist es zu spät.
Wie oft wollte ich ans Telefon gehen nur um seine Stimme zu hören.
„Nami hier ist jemand für dich“
Law ries mich aus meinen Gedanken und als ich auf sah, blieb mein Herz stehen. Warum ist er hier?
„Ruffy“
„Hey Nami“
Wie ich sein Lächeln vermisst habe.
„Ich lass euch zwei dann mal alleine. Nami du weißt was du zu tun hast“
Nach den Worten verschwand Law und so war ich mit Ruffy alleine. Er kam auf mich zu und setze sich neben mich auf die Couch.
Tausende von Gedanken gingen mir durch den Kopf.
Ruffy schaute mich nur, sagte jedoch kein Wort und langsam wurde mir die Stille unangenehm, jedoch wusste ich nicht was ich sagen sollte.
Einige Minuten schauten wir uns nur an, bis Ruffy endlich etwas sagte.
„Ich habe dich vermisst“
Beschämt schaute ich weg. Ich fühlte mich schuldig, immerhin war es für Ruffy sicherlich schlimmer mit der ganzen Situation umzugehen, als für mich. Langsam bildeten sich Tränen in meinen Augen, die langsam meine Wange runter liefen. Plötzlich drehte Ruffy meinen Kopf in seine Richtung und wischte mir meine Tränen weg.
„Nami warum bist du zurück nach Tokyo geflogen?“
„Ruffy es tut mir leid, aber ich hatte meine Gründe“
„Welche Gründe? Was kann so schlimm sein, das du alles stehen und liegen lässt, zurück nach Tokyo fliegst und den Kontakt zu deinen Freunden abbrichst“
Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Wie heißt es so schön, lieber Spät als nie, aber warum habe ich dann so eine Angst?
Ich weiß ja auch nicht wie er darauf reagieren wird. Wütend, traurig oder sogar enttäuscht? Immerhin erfährt er heute dass ich unser Kind verloren habe. Ich schloss meine Augen, atmete noch einmal tief ein und aus und begann zu reden.
„Ruffy damals nach dem Wochenende, was ich mit Nojiko verbracht habe, gab es etwas was ich dir sagen wollte, jedoch leider kam ich nicht mehr dazu“
Wie soll ich es am besten sagen?
„Weißt du, ich hatte schon länger einen Verdacht und an dem Sonntag als Nojiko weg war, habe ich einen Test gemacht, der meine Vermutung dann bestätigt hat und naja, eigentlich wollte ich es dir den Montag sagen wenn wir mal alleine sind, das ich Schwanger bin“
Ich setzte kurz aus und schaute zu Ruffy.
„Du bist Schwanger? Aber das ist doch kein Grund abzuhauen. Klar wir sind selber noch fast Kinder und wir können dem Kind noch nicht so viel bieten, aber irgendwie schaffen wir zwei das schon“
Er grinste mich an, was ich jedoch nicht erwidern konnte. Als Ruffy dann meinen Blick sah, verschwand sein grinsen und er blickte mich besorgt an.
„Nami was ist denn los, freust du dich etwa nicht?“
„Ruffy was ich dir jetzt sagen werde, ist nicht leicht für mich. Also lass mich bitte ausreden und es dir erklären“
Er schaute mich an und ich wusste dass ich seine volle Aufmerksamkeit hatte.
„Das ich zurück nach Tokyo bin, liegt nicht daran das ich Schwanger bin, oder besser gesagt Schwanger war. Durch die Messerattacke von Kid habe ich das Kind verloren und“
„Waaaas“
Sofort sprang er auf und ballte seine Hände zu Fäusten. Erschrocken schaute ich zu ihm auf.
„Dieses Schwein, wenn ich den noch einmal zu Gesicht bekomme, der kann was erleben“
„Ruffy“
„Was“
Erschrocken zuckte ich zusammen. Noch nie habe ich ihn so wütend erlebt.
„Nami es tut mir leid, ich wollte dich nicht so anschreien“
„Schon gut, ich kann dich ja verstehen“
„Du warst sicher noch nicht fertig mit erzählen“
Langsam beruhigte er sich und setzte sich wieder auf die Couch.
Ich wartete noch einen Augenblick, ehe ich weiter erzählte.
„Der Tag als ich aus dem Koma aufgewacht bin und den Arzt sprechen wollte, da habe ich es erfahren und das war auch der Grund warum ich niemanden mehr sehen wollte. Ich wollte in diesen Augenblick nur noch alleine sein.
Am nächsten Tag hat dann Nojiko mit mir darüber gesprochen. Sie hatte es vom Arzt erfahren und sie wollte auch dass ich es dir sage, jedoch wollte ich das nicht. Ich dachte es wäre besser wenn du es nicht erfährst, da ich es sowieso verloren hatte.
Jedoch habe ich oft hin und her überlegt es dir doch zu sagen, aber als du dann immer so fröhlich zu mir ins Krankenhaus gekommen bist, brachte ich es nicht übers Herz es dir zu sagen.
Naja und umso mehr Zeit verging, umso mehr Angst hatte ich, es dir zu sagen.
Und als ich dann erfahren habe, dass ich wieder nach Hause kann, wusste ich dass du mich jeden Tag besuchen kommst und das konnte ich einfach nicht ertragen. Immerhin habe ich dich die ganze Zeit über belogen und ich fühlte mich einfach schlecht dir gegenüber. Darum wollte ich auch einfach nur noch weg.
Ich weiß dass es feige von mir war, was ich gemacht habe, aber ich konnte dir einfach nicht mehr unter die Augen treten.
Ruffy es tut mir leid, einfach alles. Das ich dir nicht die Wahrheit gesagt habe, das ich deine ganzen Nachrichten und Anrufe ignoriert habe. Du glaubst gar nicht wie oft ich ans Telefon gehen wollte, nur um deine Stimme zu hören.
Sei bitte auch nicht böse auf Nojiko und Law, aber ich habe sie darum gebeten nichts zu sagen und glaube mir ihnen fiel es auch nicht leicht, immerhin hast du wahrscheinlich mehr gelitten als ich.
Wenn du mich jetzt hasst und mich anschreien willst, nur zu. Ich habe es nicht anders verdient“
Irgendwie fällt mir gerade ein Stein vom Herzen, es endlich los geworden zu sein.
Ich machte mich schon auf eine Standpauke gefasst, jedoch was dann geschah hätte ich nie gedacht.
Kapitel 17 Endlich wieder zurück
Kapitel 17
Endlich wieder zurück
Irgendwie fällt mir gerade ein Stein vom Herzen, es endlich los geworden zu sein.
Ich machte mich schon auf eine Standpauke gefasst, jedoch was dann geschah hätte ich nie gedacht.
Er stand auf, zog mich hoch und umarmte mich.
Ich war so überrumpelt, das ich seine Umarmung gar nicht erwidern konnte.
„Wie kann ich dich jemals hassen Nami, dafür liebe ich dich zu sehr“
Wie so oft in der letzten Zeit, konnte ich meine Tränen nicht mehr zurück halten und weinte mich bei Ruffy aus. Wie kann er nur so ruhig bleiben, nachdem ich ihm alles so lange verschwiegen habe.
„Es war für dich sicher nicht leicht, das alles so lange mit dir herum zum tragen“
„Ruffy“
„Nami ich liebe dich mehr als alles andere und ich weiß dass wir es zusammen schaffen werden. Ich werde dich Unterstützen, natürlich nur wenn du es auch willst“
Ich löste mich etwas von ihm und blickte Ruffy direkt ins Gesicht.
„Natürlich will ich“
Wieder nahm er mein Gesicht in seine Hände, jedoch wischte er dieses Mal nicht meine tränen weg, sondern küsste mich. Es war nur ein kurzer Kuss, jedoch war ich in diesem Moment so Glücklich, das ich seit langem aufrichtig lächeln konnte.
„So gefällst du mir schon besser“
„Ich mir auch“
Wir mussten beide lachen und dieses Mal war ich diejenige, die einen Kuss anfing.
Ich war noch etwas zurückhaltend, jedoch als Ruffy den Kuss erwiderte, wurde er immer Leidenschaftlicher und schließlich mussten wir uns aus Luftmangel lösen.
„Und wie sieht es aus, kommst du wieder mit mir zurück nach LA?“
„Sehr gerne“
„Da werden sich die anderen bestimmt freuen, immerhin darf ich nicht ohne dich zurück kommen“
„Heißt das etwa dass die anderen nicht sauer auf mich sind?“
„Ach quatsch, sie haben dich genauso sehr vermisst wie ich dich“
„Na endlich ist das geklärt zwischen euch beiden“
Wir zuckten kurz zusammen und als wir zur Tür sahen, stand Law grinsend da.
„Ja, es ist alles geklärt“
„Da kann ich ja endlich rein kommen“
Plötzlich kam Ace um die Ecke und stellte sich zu Law.
„Mir wurde nämlich langsam langweilig und da dachte ich, mal sehen wie weit mein kleiner Bruder ist“
„Ace du bist auch hier?“
„Na klar, ich kann meinen kleinen Bruder doch nicht einfach alleine in ein fremdes Land fliegen lassen“
Law bestellte etwas zu essen und in der Zwischenzeit erzählte ich alles Ace.
Denn restlichen Tag unterhielten wir uns und ich genoss es, Ruffy wieder in meiner Nähe zu haben.
Wir beschlossen noch einige Tage in Tokyo zu bleiben, da Ace noch etwas von den Sehenswürdigkeiten sehen wollte.
Die nächsten Tage verbrachte Ace mit Law und Bonny, die ihm alle Sehenswürdigkeiten zeigten, die er sehen wollte. Ruffy und ich beschlossen in den Sommerferien nach Tokyo zu fliegen und hier Urlaub zu machen, da kann ich ihn dann alles zeigen von dem ich ihn damals erzählt habe.
Nojiko habe ich auch schon angerufen und gesagt das ich bald zurück kommen werde. Sie hat förmlich Luftsprünge gemacht und freut sich schon auf mich.
Heute war der Tag der Heimreise. Wir standen schon am Flughafen und ich verabschiedete mich gerade von Bonny und Law.
„Schau ihr zwei, bis in die Sommerferien“
„Ja und da werden wir ganz viel Unternehmen, am besten ich stelle schon einen Zeitplan zusammen“
„Jetzt übertreib es mal nicht Bonny, immerhin wollen die zwei sicher die meiste Zeit alleine verbringen“
Ich Drückte beide noch einmal und schon ging es in den Vorraum zum Flugzeug.
In LA
Endlich wieder Zuhause. Ich freue mich schon auf meine Schwester und meine Freunde.
Als wir unsere Koffer hatten, sind wir Richtung Ausgang, wo uns Nojiko schon erwartet hat.
Sofort fiel sie mir um den Hals.
„Endlich bist du wieder da, ich habe dich vermisst“
„Komm schon, du bist doch sonst auch die meiste Zeit an der Uni gewesen“
„Ja aber da wusste ich das du in LA bist und nicht in Tokyo“
Nach der Begrüßung fuhren wir nach Hause und wir verabschiedeten uns von Ace und Nojiko, da die zwei die restlichen Ferien Zelten wollten.
Als ich dann in meiner Wohnung angekommen bin wurde ich sofort von Snow Empfangen.
Nach einigen Streicheleinheiten, Lies ich von ihr ab und ging auf den Balkon. Verträumt genoss ich den Ausblick, den ich so sehr vermisst habe.
„Und freust du dich wieder Zuhause zu sein?“
Ruffy umarmte mich von hinten und legte seinen Kopf auf meine Schulter.
-Wie ich ihren Duft nach Orangen vermisst habe-
„Ja ich bin froh wieder hier zu sein und ich freue mich Montag auf die anderen“
Ruffy und ich beschlossen die restlichen Tage zusammen zu verbringen und unsere Zweisamkeit zu genießen.
Ruffy erzählte mir alles was in den letzten Wochen passiert ist. Über den kleinen Privatstrand den er und Lysop entdeckt haben und wie die anderen versucht haben in aufzuheitern. Natürlich auch das Boa sich immer wieder an ihn rangemacht hatte.
„Da wird Boa Montag sicherlich staunen wenn sie mich sieht“
„Ja das glaube ich auch. Aber die anderen werden sicher auch nicht schlecht schauen“
„Aber sag mal, haben die anderen dich noch nicht gefragt wie es in Tokyo gelaufen ist“
„Nein, ich denke mal dass sie warten bis ich mich melde“
Die letzten Ferientage waren leider sehr schnell rum gegangen. Wir waren die meiste Zeit bei mir oder im Park neben an. Morgen geht die Schule wieder los und irgendwie bin ich aufgeregt. Ich komme mir so vor wie damals als ich her gezogen bin und mein erster Tag an der neuen Schule bevorstand. Ace und Nojiko sind auch wieder zurück und haben uns alles erzählt was sie erlebt haben.
Heute Übernachte ich bei Ruffy, da ich nicht im Zimmer nebenan schlafen wollte wenn Nojiko und Ace da sind. Tja es gibt Sachen, die muss ich mir nicht antun.
Ruffy und ich sind früh ins Bett gegangen und es dauerte nicht lange war ich im Land der Träume.
Am nächsten Morgen war es ziemlich hektisch, nicht nur das ich Ruffy nicht aus dem Bett bekommen habe, nein er hatte noch nicht einmal seine Schultasche gepackt.
Als er dann endlich soweit war, machten wir uns mit Ace zusammen auf den Weg zur Schule.
Am Eingangstor verabschiedete sich Ace von uns.
„Bis später ihr zwei“
„Ja bis später“
Ace ging zu seinen Kumpels und wir suchten die anderen.
Schnell entdeckten wir sie auf der Wiese, jedoch haben sie uns noch nicht gesehen und so sind wir auf sie zugegangen.
Jedoch blieb ich nach einigen schritten stehen.
„Ruffy warte mal kurz“
Sofort blieb er stehen und schaute mich verwundert an.
„Was ist denn los Nami?“
„Was ist wenn sie sich doch nicht freuen werden mich zu sehen, immerhin habe ich euch die ganze Zeit belogen und bin einfach abgehauen“
„Nami, rede dir nicht so einen scheiß ein. Natürlich werden sie sich freuen dich zu sehen, immerhin haben dich alle vermisst und wenn hier einer Angst haben sollte, dann bin das ja wohl ich“
„Wieso solltest du Angst haben, du hast doch nichts gemacht“
„Na denk mal nach. Ich habe ihnen nichts davon gesagt das du wieder in LA bist“
„Ach so. Dann sag doch einfach das es eine Überraschung war“
„Stimmt, das werde ich machen und jetzt komm, wir wollen die anderen doch nicht noch warten lassen“
Wir überwältigten die letzten Meter und gerade als Ruffy etwas sagen wollte, drehte sich Sanji zu uns um.
„Nami-Maus, endlich bist du wieder da“
Sanji umarmte mich sofort und alle anderen drehten sich zu uns um.
„Sanji jetzt lass doch mal Nami los, du erdrückst sie noch“
Sofort lies er von mir ab und alle anderen begrüßten mich. Kaya und Robin umarmten mich ebenfalls was ich gerne erwiderte.
„Siehst du, waren deine Befürchtungen doch umsonst gewesen“
Lysop
„Sag mal Ruffy warum hast du uns denn nicht Bescheid gesagt?“
Sanji
„Genau, wir haben jeden Tag auf eine Nachricht von dir gewartet“
Ruffy
„Sorry Leute, aber ich wollte euch halt Überraschen“
Kaya
„Also das ist dir auf jeden Fall gelungen“
Franky
„Wir freuen uns das du wieder da bist Nami“
Nami
„Danke Leute“
Zorro
„Ich weiß schon jetzt wer sich nicht freuen wird dich zu sehen“
Robin
„Da freut sich aber einer“
Zorro
„Na klar. Ich kann es kaum erwarten Boa ihr Gesicht zu sehen wenn Nami in die Klasse kommt“
Franky
„Weil du gerade die Klasse erwähnst, wollen wir dann mal rein gehen, immerhin klingelt es gleich“
Auf den Weg in die Klasse unterhielt ich mich mit Robin, die mir auch erzählte was in der letzten Zeit alles so passiert ist.
„Sag mal, warum bist du eigentlich nach Tokyo geflogen?“
„Das ist etwas Kompliziert und nicht leicht für mich. Daher möchte ich es euch mal in Ruhe erzählen“
„Ist gut, ich wollte dich auch nicht drängen. Ich bin nur froh das Ruffy und du, das ihr zwei alles geklärt habt“
„Das bin ich auch“
Als wir in der Klasse angekommen sind, lief Boa sofort auf Ruffy zu. Anscheinend hat sie mich noch nicht gesehen.
„Ruffy-Liebling, ich freue mich dich wieder zusehen. Hattest du schöne Ferien?“
-Die kann es einfach nicht lassen-
„Keine Sorge Boa, Ruffy hatte tolle Ferien und er hat sie auch nicht alleine Verbracht“
„Genau, er hat seine Ferien nämlich mit mir verbracht“
Ich ging auf Ruffy zu und grinste Boa nur an.
„Was du bist wieder da?“
„Ja und so schnell wirst du mich nicht mehr los“
Sofort drehte sie sich um und ging auf ihren Platz zurück. Nicht nur zur Freude von Zorro.
Der Tag ging ziemlich schnell rum, für was ich auch Dankbar war. Andauernd haben die Lehrer und auch einige Schüler mich gefragt wie es mir geht. Am Anfang ging es ja noch, aber nachdem ich wirklich andauernd gefragt wurde, nervte es mich nur noch.
Nach der Schule wollten sich alle bei mir treffen, immerhin wollte ich ihnen auch alles sagen.
Naja, nach einigen hin und her mit Ruffy. Aber ich weiß dass ich ihnen Vertrauen kann.
Bei mir angekommen, setzten sich meine Freunde auf den Balkon und ich machte erst einmal Kaffee. Ich bin jetzt schon froh, wenn ich das hinter mir habe. Die Geschichte immer und immer wieder zu erzählen fällt mir nicht gerade leicht.
Als der Kaffee fertig war, ging ich zu den anderen und als ich jeden Kaffee gegeben hatte, setzte ich mich neben Ruffy.
In diesen Augenblick genoss ich einfach nur die Nähe meiner Freunde und nach einiger Zeit fing ich an zu erzählen.
Als ich fertig war, sah ich in die geschockten Gesichter meiner Freunde. Kaya und Sanji fingen natürlich sofort an zu heulen. Ich wollte kein Mitleid haben, ich habe mich mit dem was passiert ist abgefunden und nach langer Zeit habe ich es auch endlich Akzeptiert.
„Kommt schon Leute hört auf so ein Gesicht zu ziehen“
Lysop
„Na du hast leicht reden Ruffy, wir müssen das ganze erst einmal Verdauen“
Nami
„Ruffy hat recht, was passiert ist, ist passiert. Ich will nicht an die Vergangenheit denken, sonder freue ich mich auf die Zukunft und was sie uns so bringen mag“
Ich fing an zu grinsen und endlich konnte ich auch bei meinen Freunden ein klein wenig Erleichterung und Freude sehen.
Nami
„Na also schon besser und jetzt mal etwas anderes, wie ich heute gelesen habe ist in drei Wochen der Frühlingsball und ich hoffe doch wir gehen dahin“
Kaya
„Natürlich gehen wir dahin, sonst hätten wir doch unsere Kleider umsonst geholt“
Ruffy
„Ihr habt schon eure Kleider geholt?“
Robin
„Ja, schon letztes Jahr. Im Frühling haben doch alle Schulen irgendeinen Ball und da ist es schwer etwas zu finden“
Lysop
„Können wir denn mal die Kleider sehen?“
Kaya
„Nö, das wird eine Überraschung werden“
Sofort zogen alle Jungs einen Schmollmund, was uns Mädchen zum Lachen brachte.
Endlich war wieder alles beim alten und wir hatten noch jede Menge Spaß. Wir unterhielten uns noch bis Abends, jedoch als es dunkel wurde verabschiedeten sich alle.
Schnell räumte ich noch alles auf und gab Snow ihr Futter, bevor ich hoch ging und mir erst einmal ein Bad ein lies. Nojiko hatte mal Rosenöl mitgebracht, das ich auch sofort ausprobiert habe.
Noch schnell einige Kerzen an und etwas Musik und schon konnte ich ein schönes Entspannungsbad nehmen.
Als ich fertig war, packte ich noch schnell meine Schultasche, ehe ich mich mit einem Buch ins Bett begab. Jedoch habe ich nicht viel gelesen, da ich schnell im Land der Träume war.
Kapitel 18 Der Frühlingsball
Kapitel 18
Der Frühlingsball
Drei Wochen sind jetzt schon vergangen seit ich wieder zurück bin und morgen steht unser Frühlingsball an. Ich war extra mit Ruffy Shoppen und wir haben auch einen schönen Anzug für ihn bekommen. Ein schwarzer Anzug mit weißem Hemd und Roter Krawatte (Siehe Charaktere Bilder).
Ich muss sagen Ruffy sieht im Anzug ganz schön Erwachsen aus. Natürlich waren Kaya und Robin mit den anderen auch Einkaufen, das alle passend zum Anlass gekleidet sind. Alle haben sich schwarze Anzüge geholt, jedoch mit unterschiedlichen Hemden. Zorro hat grün, Franky blau, Sanji gelb und Lysop hat grau.
Ruffy hat auch schon seine Strafe bekommen, als er damals Kid geschlagen hat. Neben einer Verwarnung musste er noch einen Samstag im Park Müll aufsammeln. Er hatte Glück das er so milde weggekommen ist und natürlich konnten es die Jungs nicht lassen und haben Ruffy bei der Arbeit zugesehen. Typisch Jungs, wir Mädels dagegen haben uns bei Robin getroffen und haben einen Mädelstag gemacht. Erst ein Beautyprogramm und dann eine ausgiebige Shoppingtour und abends ging es noch ins Kino.
An dem Tag beschlossen wir auch uns an dem Samstag wo der Ball ist bei mir zu treffen und uns zusammen fertig zu machen.
Morgen Mittag kommen dann die zwei und dann geht das Programm los. Maniküre, Pediküre, Haare und Make Up.
Nojiko geht übers Wochenende extra zu einer Freundin, damit wir Mädels unsere Ruhe haben.
Wenn ich daran denke das Nojiko jetzt schon eine Woche wieder Zuhause Wohnt, da ihr Studium am MAK vorbei ist. Jedoch hat sie an einer anderen Uni einen Platz bekommen, wo sie ihr Studium zur Kunstgeschichte beenden kann. Ich bin froh das Nojiko damals am Innenprogramm mit gemacht hat, sonst hätte ich nie die anderen kennengelernt.
Ach ja, auch Kid hat seine Strafe bekommen, mehr oder weniger. Er wurde aus der USA ausgewiesen und bekommt seine Strafe in Japan. So wie es aussieht Jugendarrest und gemeinnützige Arbeit. Mir soll es ganz recht sein, das er zurück nach Japan ist, so kann ich endlich mit dem Thema abschließen. Nach allen was passiert ist, habe ich jetzt wieder einen normalen Alltag. Schule, Freunde treffen, Lernen und so weiter. Natürlich musste ich einiges für die Schule Nachholen, aber dank Robin und Kaya habe ich den Stoff schnell kapiert.
In drei Monaten ist auch schon das Schuljahr vorbei, irgendwie Unheimlich wie schnell die Zeit vergeht. Sogar der Flug nach Tokyo ist schon gebucht und ich habe mich auch schon am Surfwettbewerb angemeldet. Alle Teilnehmer müssen sich mindesten acht Wochen vorher anmelden, jedenfalls die Profis, bei den Anfängern reicht es vier Wochen vorher.
Ich freue mich schon auf den Wettbewerb und hoffe natürlich auf einen der ersten Plätze. Natürlich werden meine Schwester und meine Freunde mit da sein um mich anzufeuern.
Aber das dauert alles noch, jetzt steht erst einmal der Frühlingsball an. Mein Kleid hängt auch schon parat, daher durfte Ruffy auch nicht in mein Zimmer, immerhin wollen wir die Jungs Überraschen.
Da es schon spät ist und morgen ein langer und anstrengender Tag wird, beschloss ich ins Bett zu gehen.
Am nächsten Morgen wurde ich von Nojiko geweckt die mit dem Frühstück auf mich wartet. Schnell machte ich mich fertig und ging dann runter auf den Balkon.
Nojiko
„Ich habe euch in der Küche etwas zu Essen und zu Trinken hingestellt“
Nami
„Danke, aber das hättest du nicht extra machen müssen“
Wir fingen an zu essen und nach dem Frühstück verabschiedete sich Nojiko von mir und ich räumte noch etwas auf.
Gegen eins kamen dann auch Robin und Kaya, ich begrüßte sie und wir sind erst einmal auf den Balkon um etwas zu quatschen.
Kaya
„Kommt Nojiko eigenglich heute mit?“
Nami
„Leider nicht, Ace wollte sie ja als Begleitung, jedoch da sie nicht zur Schule gehört, darf sie auch nicht mit“
Kaya
„Das ist aber blöd, da war Ace sicher nicht begeistert“
Nami
„Er wollte sich sogar beschweren, aber Nojiko konnte ihn davon abhalten. Sie hat gesagt das sie es mal Nachholen wenn sie ihren Abschluss macht“
Robin
„Wir werden trotzdem unseren Spaß haben. Meine Mutter holt uns gegen halb sieben ab und fährt uns zur Schule, wo wir dann die Jungs treffen werden“
Wir unterhielten uns noch etwas und gegen drei gingen die Vorbereitungen los. Ich muss sagen wir hatten ne Menge Spaß und haben auch sehr viel gelacht, was dann gar nicht so einfach war, als wir die Maske im Gesicht hatten. Nebenbei haben wir uns noch das essen schmecken lassen, das Nojiko für uns zubereitet hat.
Gegen halb sechs waren wir dann auch mit unserem kompletten Beautyproramm fertig, jetzt nur noch schnell die Haare und Anziehen und wir waren bereit für den Ball.
Kaya ihre Haare haben wir auf gelassen und einige Locken rein gemacht, noch einen Haarreifen mit türkisen Blumen gaben der Frisur das gewisse Highlight, Robin und meine Haare wurden elegant Hochgesteckt und mit Blüten in den passenden Farben zu unseren Kleidern verziert. Gerade als wir unsere Kleider angezogen haben, klingelte es an der Haustür. Ich machte auf und begrüßte Robin ihre Mutter.
(Die Ballkleider Siehe Charakter Bilder)
Olivia
„Ihr seht Zauberhaft aus Mädels, eure Freunde werden sicherlich Sprachlos sein“
Wir bedankten uns und nachdem Olivia einige Bilder von uns gemacht hat, fuhren wir auch schon los.
Bei der Schule angekommen, hörten wir schon die Musik aus der Sporthalle. Wir verabschiedeten uns von Robin ihrer Mutter, die uns noch einen schönen Abend wünschte und sind dann Richtung Sporthalle gegangen.
Nami
„Wo treffen wir eigenglich die Jungs“
Robin
„Sie wollten vor der Sporthalle auf uns warten“
Kaya
„Ich freue mich schon auf den Abend und hoffentlich kann ich Lysop zum Tanzen überreden“
Robin
„Da haben wir was gemeinsam, Zorro tanzt auch nicht so gerne und wie sieht es eigenglich bei Ruffy aus?“
Nami
„Um ehrlich zu sein weiß ich das gar nicht, aber ich werde ihn schon zum Tanzen überreden“
Von weiten sahen wir schon die Jungs die auf uns warteten und sich Unterhielten.
Franky war der erste der sich in unsere Richtung umdrehte und den anderen Bescheid gegeben hat. Als sich dann die anderen zu uns umdrehten, fiel ihn förmlich die Kienlade runter. Wir gingen zu unseren Freunden und begrüßten sie erst einmal mit einem Kuss.
Sanji
„Ihr seht einfach Zauberhaft aus“
Zorro
„Da muss ich den Blondschopf ausnahmsweise mal recht geben“
Sanji
„Wie hast du mich gerade genannt Mooskopf?“
Robin
„Könnt ihr zwei Mal mit streiten aufhören“
Sanji
„Aber natürlich Robin-Schatz“
Ruffy
„Sanji hat recht, ihr seht klasse aus, da hat sich das Warten auf jeden Fall gelohnt“
Nami
„Ihr seht aber auch nicht schlecht aus, ihr solltet öfters mal Anzüge tragen“
Kaya
„Wo ist eigenglich Ace?“
Ruffy
„Er ist schon drin bei seinen Freunden, jedoch will er nicht so lange bleiben und noch zu Nojiko“
Nami
„Davon hat sie mir gar nichts gesagt“
Ruffy
„Kann sie auch gar nicht, da er sie Überraschen will. Nojiko ihre Freundin ist auch schon eingeweiht und bringt sie unter einen Vorwand in ein Restaurant wo Ace einen Tisch bestellt hat“
Nami
„So viel Romantik hätte ich deinem Bruder gar nicht zugetraut“
Lysop
„Wie sieht es aus, wollen wir hier noch weiter reden oder rein gehen und Party machen“
Ruffy
„Lysop hat recht, kommt gehen wir rein, ich bekomme nämlich langsam Hunger“
Bei Ruffy seiner Aussage mussten wir alle lachen und machten uns dann auf den Weg in die Sporthalle. Drin angekommen war schon ganz schön viel los, die Tanzfläche war voll und auch an der Bar standen einige. Ruffy wollte sich schon auf das Essen stürzen jedoch hielt ich ihn zurück. Erst wollte er protestieren, jedoch als er mein Gesicht gesehen hat, schluckte er nur schwer und sagte kein Wort.
Nami
„Ruffy, du wirst schon nicht gleich Verhungern“
Robin
„Nami hat recht, kommt da hinten sind noch welche aus unserer Klasse“
Wir gingen zu den anderen und begrüßten sie. Ich unterhielt mich mit zwei Mitschülern und sah im Augenwinkel wie Ruffy die ganze Zeit zum Buffet schaute. Ich gab nur einen Seufzer von mir, worauf ich alle Aufmerksamkeit auf mich gezogen habe.
Nami
„Na komm schon Ruffy geh, bevor du mir noch verhungerst“
Sofort grinste er mich an und gab mir noch schnell einen Kuss bevor er zum Essen rannte.
Ich bin selber dran schuld, was suche ich mir auch nur so einen Verfressenen Freund aus.
Wir unterhielten uns noch etwas und als sich die Jungs verabschiedet haben, sind wir Mädels an die Bar gegangen.
Kaya
„Wir können nachher ja mal in den Nebenraum gehen und Fotos von uns machen lassen“
Violet
„Ja das klingt gut und vergesst nicht eure Stimmen für den Frühlingskönig und der Frühlingskönigin abzugeben“
Robin
„Es wird dieses Jahr sogar jemand gewählt?“
Violet
„Ja, die Mehrheit hat dafür entschieden“
Nami
„Dann geben wir nachher noch unsere Stimmen ab und dann lassen wir Bilder von uns machen“
Die anderen waren einverstanden und als wir ausgetrunken haben, sagten wir noch schnell den Jungs wegen der Abstimmung Bescheid. Von Sanji haben wir auch erfahren das gegen zehn sich alle Pärchen unter dem Sternenhimmel Fotografieren lassen können und um zwölf ein Feuerwerk stattfindet. Nachdem das geklärt war, sind wir zu der Abstimmung gegangen und danach in den Nebenraum um uns Fotografieren zu lassen. Wir hatten jede Menge Spaß bei den Bildern da wir nur rumgealbert haben und immer mehr Mitschüler mit gemacht haben. Später kamen sogar noch unsere Freunde dazu und wir haben mehrere Bilder von der ganzen Clique gemacht. In einer Woche können wir uns die Bilder im Internet ansehen und die Bilder bestellen die wir wollen.
Als wir dann wieder in den Hauptraum gegangen sind, schnappten wir unsere Freunde und sind mit ihnen erst einmal auf die Tanzfläche. Sie haben zwar ganz schön Überrascht geschaut, jedoch wagte sich keiner zu Wiedersprechen. Gerade als wir auf der Tanzfläche waren, wurde ein langsames Lied gespielt. Ich lehnte mich an Ruffy an und genoss einfach nur seine Nähe.
Ruffy
„Du siehst heute Wunderschön aus Nami“
Ich schaute zu Ruffy und lächelte nur.
Ruffy
„Ich liebe dich, mehr als alles andere auf der Welt“
Ich schlang meine Hände um seinen Hals und gab ihm einen Kuss.
Nami
„Ich liebe dich auch und ich bin froh dich kennengelernt zu haben“
Nach zwei weiteren Ruhigen Liedern, lösten wir uns und setzten uns erst einmal zu Sanji und Franky an den Tisch.
Boa
„Ruffy-Schatz wie Umwerfend du aussiehst“
Gerade als wir uns gesetzt haben, kam Boa auf unseren Tisch zugelaufen.
Wäre auch zu schön gewesen, heute mal unsere Ruhe vor ihr zu haben.
Boa
„Hast du nicht Lust mit mir zu Tanzen“
Ruffy
„Ich komme gerade von der Tanzfläche und gehe mit Nami auch gleich raus“
Boa
„Wieso was ist denn da draußen?“
Zorro
„Da werden die Pärchen unter dem Sternenhimmel Fotografiert, also nichts für dich“
Sofort schaute Boa böse zu Zorro, der sie nur angrinste. Ohne ein weiteres Wort zu sagen drehte sie sich um und ging zurück zu ihren Freundinnen.
Wir unterhielten uns noch etwas und kurz vor zehn machten wir uns auf den Weg nach draußen, wo schon einige beim Fotografen standen.
Nami
„Wann werden eigenglich der König und die Königin gekrönt?“
Robin
„Gegen halb zwölf und danach ist das Feuerwerk“
Ruffy
„Wie sieht es aus, wollen wir nach dem Feuerwerk noch an den Strand und dort etwas weiterfeiern“
Sanji
„Weißt du eigenglich was du da von Robin, Kaya und Nami verlangst, sie sollen in ihren Wunderschönen Kleidern an den Strand und sie Ruinieren“
Kaya
„Das macht uns nichts aus oder Mädels“
Wir Stimmten Kaya zu und so beschlossen wir nach dem Feuerwerk noch an den Strand zu gehen.
Als wir dann dran waren mit unserem Foto stellten wir uns unter einen Baum und gerade als der Fotograf das Bild machte, nahm mich Ruffy hoch was mich kurz aufschrien lies.
Ruffy
„Hast du nicht mal gesagt das die besten Bilder die sind die nicht gestellt sind“
Daraufhin konnte ich nur lachen und der Fotograf machte weiter die Bilder. Als wir sie uns angesehen haben, muss ich sagen, hatte Ruffy recht, die Bilder sind wirklich Klasse geworden. Als dann Robin und Zorro sowie Kaya und Lysop fertig waren sind wir noch etwas über den Hof gegangen.
Halb zwölf sind wir jedoch wieder rein um zu sehen wer unser König und Königin geworden ist. Der Direktor der Schule hat schon mit seiner Rede angefangen und als er die Namen bekannt gegeben hat, applaudierten alle Mitschüler. Der Käpt`n des Footballteam und der Käpt`n des Cheerleader Team sind der neue König und die neue Königin.
Nach einer kurzen Rede der beiden, bat uns auch schon der Direktor raus, da das Feuerwerk gleich anfängt. Wir suchten uns einen schönen Platz auf der Wiese und ich setzte mich vor Ruffy und lehnte mich bei ihm an, worauf er seine Arme um mich schlang. Passend zum Feuerwerk wurde noch etwas Musik gespielt und einige von der Schülerzeitung machten von der Band, dem Feuerwerk, den Mitschülern und natürlich dem Königspaar Bilder.
Als das Feuerwerk halb eins vorbei war, machten wir uns auf den Weg zum Strand.
Da wir ein Stück gehen mussten, haben wir Mädels erst einmal unsere High Heels ausgezogen und sind Barfuß weiter gelaufen. Am Strand angekommen, sind Lysop und Ruffy gleich zum Meer gerannt. Zorro machte noch schnell ein Feuer an den wir uns rum gesetzt hatten.
Wir unterhielten uns noch bis in die frühen Morgen Stunden und sind schließlich alle unter dem Sternenhimmel eingeschlafen.
Kapitel 19 Der Surfwettbewerb
Kapitel 19
Der Surfwettbewerb
Drei Monate sind jetzt seit dem Frühlingsball vergangen und morgen steht der Surfwettbewerb an, auf den ich mich schon lange freue und vorbereite. Jedes Wochenende war ich mit den anderen am Strand um zu üben. Leider hat mir meine Schwester nicht erlaubt in der Woche an den Strand zu gehen, da ich Hausaufgaben machen sollte und für die Schule lernen musste. Aber ab und zu hat sie doch ein Auge zugedrückt und da sind, Nojiko, Ace, Ruffy und ich doch noch an den Strand gegangen. Nebenbei habe ich auch Ruffy das Surfen beigebracht. Er ist zwar kein Profi, aber immerhin fällt er nicht mehr gleich vom Surfbrett. Ich kann mich noch genau daran erinnern wie er seine erste Welle gemeistert hat. Er grinste wie ein Honigkuchenpferd, fast so als ob er einen Wettbewerb gewonnen hätte. Dafür liebe ich ihn auch, er kann sich schon über Kleinigkeiten freuen.
Ruffy hat sich sogar am Wettbewerb angemeldet, jedoch bei den Anfängern. Er hofft natürlich auf den ersten Platz, das sind Surfstunden, obwohl ich das nicht ganz verstehe, da er sie ja von mir bekommt. Aber natürlich würde ich mich für ihn freuen.
Auch unsere Freunde und Geschwister werden da sein und uns anfeuern. Ich freue mich schon auf morgen und nicht nur wegen dem Wettbewerb sondern auch weil jetzt endlich Ferien sind.
Nächsten Freitag geht es dann zurück nach Tokyo, zwei Wochen die alte Heimat und meine Freunde besuchen. Ich freue mich schon Ruffy den anderen vorzustellen und Tokyo zu zeigen. Nojiko und Ace kommen auch mit und es hat ganz schön lange gedauert die zwei davon zu überzeugen, das Ruffy und ich auch mal zu Zweit etwas machen wollen. Obwohl wir schon alt genug sind, machen die zwei sich immer noch Sorgen um uns.
Da ich morgen nicht so spät aufstehen will, beschloss ich früh ins Bett zu gehen. Ich packte noch schnell meine Sachen für morgen und legte mich dann schlafen.
Am nächsten morgen
Als mein Wecker klingelte war es gerade mal acht Uhr. Verschlafen stand ich auf und streckte mich erst einmal. Im Bad angekommen nahm ich erst einmal eine kalte Dusche und schon war ich hell Wach. Gut gelaunt stieg ich aus der Dusche und machte mich fertig.
In meinem Zimmer angekommen zog ich meinen neuen Bikini an, der ein weiß blau gestreiftes Muster hatte, ganz im Marine Stil und als Highlight ziert das Oberteil einen goldenen Anker in der Mitte. Noch schnell eine Hot Pants und ein Top. Meine Haare lies ich von Nojiko machen, sie hat mir hinten zwei Zöpfe geflochten und schon war ich fertig. Ich hasse nichts mehr als wenn mir meine Haare während des Surfens ins Gesicht fallen.
Unten angekommen war sogar schon das Frühstück fertig, jedoch was mich gewundert hat, das sie für vier Personen eingedeckt hat. Es kann jedenfalls nicht für Ace und Ruffy sein, da die beiden bei Zorro sind und von da aus zum Strand kommen.
Nami
„Sag mal bekommen wir noch Besuch?“
Nojiko
„Jep und er müsste auch gleich kommen“
Ich schaute verwirrt zu Nojiko die mich nur angrinste. Nach einigen Minuten klingelte es auch schon an der Haustür und Nojiko bat mich, unseren Besuch zu empfangen.
Etwas verwirrt ging ich zur Haustür und als ich sie öffnete, glaubte ich meinen Augen nicht. Vor mir standen Bonny und Law und grinsten mich nur an. Ich konnte nicht Reagieren, was mir aber Bonny abnahm und mich sofort Umarmte. Erst dann realisierte ich das ich nicht träume und erwiderte die Umarmung. Auch Law umarmte mich zur Begrüßung.
Nami
„Sagt mal was macht ihr hier?“
Law
„Dich Überraschen, was sonst“
Bonny
„Nojiko hat uns erzählt das du an einen Surfwettbewerb teil nimmst und da wollten wir dich mit anfeuern. Außerdem will ich mir auch mal LA anschauen, das letzte Mal habe ich ja nur das Krankenhaus gesehen“
Nojiko
„Jetzt wo alle da sind, können wir ja auch Frühstücken“
Wir setzten uns und fingen an zu essen. Obwohl ich mich mehr mit Bonny unterhalten habe, worauf uns Nojiko und Law ermahnt haben. Wir streckten den beiden darauf nur die Zunge raus und haben weiter gefrühstückt.
Nach dem Frühstück räumten wir alles auf und Nojiko packte noch Getränke und einige Snacks in eine Tasche und schon machten wir uns auf den Weg zum Strand. Der Wettbewerb geht um zwölf los und alle Teilnehmer müssen sich bis elf angemeldet haben, sonst wird man vom Wettbewerb ausgeschlossen.
Die anderen treffen wir auch am Strand und ich hoffe nur das Ace, Ruffy und Zorro nicht verschlafen.
Am Strand angekommen, war schon ganz schön viel Betrieb. Ich meldete mich schnell an und fragte gleich nach ob sich schon jemand Namens Monkey D. Ruffy angemeldet hat, worauf ich nur ein nein bekam. Ich hoffe nur dass sie noch rechtzeitig kommen, immerhin ist es schon halb elf. Ich wollte ihn ja anmelden, aber jeder Teilnehmer muss sich selber melden.
Als ich zurück ging, suchte ich Nojiko, Bonny und Law, da sie nicht mehr am Treffpunkt waren.
Lysop
„Hey Nami, hier sind wir“
Ich drehte mich zu der Stimme um und entdeckte meine ganzen Freunde, alle bis auf Ace, Ruffy und Zorro. Ich ging zu ihnen hin und Begrüßte alle.
Nojiko
„Hat sich Ruffy schon angemeldet?“
Nami
„Leider nicht, aber langsam muss er sich beeilen, sonst darf er nicht Teilnehmen“
Robin
„Ich habe schon versucht Zorro anzurufen, aber es geht nur die Mailbox ran“
Nami
„Ich versuche es mal bei Ruffy“
Ich lies es mehrmals klingeln, aber wie bei Zorro ging nur die Mailbox ran. Er hat mir gestern noch versprochen pünktlich zu sein. Die Zeit verging und in zehn Minuten schlägt die Uhr elf. Langsam gebe ich die Hoffnung auf, dass er noch rechtzeitig kommt. Wir haben öfters versucht die Jungs zu erreichen, jedoch ohne Erfolg.
Ruffy
„Hey Leute“
Wir drehten uns zu der Stimme um und endlich waren die drei da.
Nami
„Sag mal, wo wart ihr? Wir haben mehrmals versucht euch zu erreichen“
Zorro
„Mein Akku war leer, Ace sein Handy liegt Zuhause und Ruffy hat es gestern auf Lautlos gestellt“
Ruffy
„Ich habe vorhin erst gesehen dass du schon mehrmals angerufen hast“
Nami
„Ich frage mich warum ihr ein Handy habt, aber ist jetzt auch egal. Ruffy du musst dich anmelden, sonst kannst du nicht am Wettbewerb teilnehmen“
Ohne auf eine Antwort zu warten, nahm ich ihn und ging zur Anmeldung.
Nami
„ich hoffe nur wir kommen nicht zu spät“
Bei der Anmeldung angekommen, schrieb sich Ruffy ein. Gerade noch rechtzeitig, da sie schon zusammen packen wollten.
Ruffy
„Siehst du, ist doch noch alles gut gegangen“
Für die freche Antwort, bekam er gleich eine Kopfnuss von mir.
Nami
„Du hattest Glück das sie noch aufhatten. Wo wart ihr eigenglich so lange?“
Ruffy
„Wir haben verschlafen und sind erst gegen zehn aufgewacht“
Typisch, bestimmt haben sich die Jungs keinen Wecker gestellt.
Ruffy
„Wie geht das jetzt eigenglich weiter?“
Nami
„Nachdem sich alle eingetragen haben, werden die Startnummern ausgewählt und halb zwölf bekannt gegeben. Es geht immer Abwechselnd zwischen Profi und Anfänger. Die Jury schreibt sich alles auf und vergibt die Punkte die dann um Sechs bekannt gegeben werden“
Ruffy
„Da geht der Wettbewerb aber lange“
Nami
„Ich denke mal das er höchsten drei bis vier Stunden geht und dann muss sich die Jury auch noch einmal beraten“
Ruffy
„Und wenn jemand die gleichen Punkte hat?“
Nami
„Dann müssen beide noch einmal Surfen oder Fragen Beantworten, kommt ganz drauf an“
Als wir bei den anderen angekommen sind, setzte ich mich erst einmal, was mir Ruffy auch gleich tat und wartete dass es endlich los geht.
Nami
„Wo sind denn Bonny und Law?“
Ruffy
„Na in Tokyo“
Und schon hatte er die zweite Kopfnuss abbekommen.
Nojiko
„Die holen was zu trinken und für Bonny eine Kleinigkeit zu essen“
Eine Kleinigkeit? Das heißt bei Bonny mindestens ein drei Gänge Menü.
Ruffy
„Sind die zwei etwa hier?“
Lysop
„Blitzmerker, die zwei standen vorhin mit hier als ihr gekommen seid“
Ruffy
„Echt, das habe ich gar nicht mit bekommen“
Nami
„Nojiko hat mich heute früh mit den beiden Überrascht“
Nojiko
„Genau und außerdem wollte Bonny sich mal LA ansehen und dann fliegen wir am Freitag gemeinsam nach Tokyo“
Ace
„Ich freue mich schon auf Tokyo, das letzte Mal hatte ich nicht viel Gelegenheit mir alles anzusehen“
Ruffy
„Ich freue mich auch und wenn ich an das leckere Essen denke“
Zorro
„Alter du denkst auch nur an das eine“
Nojiko
„Da steht Ruffy nicht alleine da, Ace ist genauso. Tja Schwesterherz, wir haben uns zwei verfressene Freunde geangelt“
Nami
„Das habe ich schon bei meinen ersten Treffen mit Ruffy bemerkt. Das Gebäck war förmlich verschlungen wurden, gut nur das ich damals nicht alles auf den Tisch gestellt habe“
Franky
„Habt ihr denn schon was geplant für die zwei Wochen?“
Nami
„Ja, die erste Woche ist förmlich ausgeplant mit den ganzen Sehenswürdigkeiten und abends gehen wir immer in ein Restaurant zum essen. Die zweite Woche wird mehr zu erholen sein. Wir gehen Schwimmen, Picknicken und in ein Vergnügungspark“
Law
„Und die anderen freuen sich schon Ruffy kennen zu lernen“
Ich drehte mich zu Law um der mit einem Tablett voller Getränke auf uns zu kam und dicht dahinter Bonny die, die Hände voller essen hatte.
Nami
„Stimmt, die anderen sind schon auf dich gespannt“
Ich drehte mich zu Ruffy und grinste ihn nur an was er gerne erwiderte.
Law gab jeden einen Drink und ich entspannte mich noch etwas bis es los ging.
Halb zwölf wurde dann auch die Reihenfolge bekannt gegeben.
Ruffy war die Nummer vier und ich war die Nummer Elf.
Insgesamt waren es Fünfzehn Anfänger und Dreiundzwanzig Profis.
Auch die Preise wurden bekannt gegeben.
Als erstes wurden die Profis erwähnt.
Der erste Platz waren Tausend Doller und ein Pflegeset für das Surfbrett.
Der zweite Platz waren Fünfhundert Doller und ein Essen für zwei Personen im Edelrestaurant und der dritte Platz bekommt Zweihundert Doller und ein Pflegeset für das Surfbrett und alle anderen Medaillen.
Bei den Anfängern war es so Ähnlich, nur ohne Geld.
Der erste Platz bekommt Surfstunden. Der zweite Platz bekommt ein Gutschein für einen Surferladen und der dritte Platz ein Pflegeset für das Surfbrett.
Eigenglich standen die Preise schon in dem Prospekt was wir bei der Anmeldung damals bekommen haben.
Als alles bekannt gegeben wurde, bereiteten wir uns vor und gingen an den Start. Unsere Freunde stellten sich ganz vorne hin um uns zuzujubeln.
Wenn ich mich so umsehe, waren gerade mal fünf Frauen die am Wettbewerb teil nehmen.
Wenn ich mir manche Männer anschaue, sehen sie ziemlich selbstsicher aus. Aber das macht mir keine Angst, jedoch als ich zu Ruffy schaute, musste ich grinsen. Er wirkt ganz schön Nervös. Ich nahm seine Hand und gab ihn einen Kuss worauf er mich nur angrinste.
Nami
„Du musst nicht Nervös sein, du schaffst das schon“
Ruffy
„Danke, aber ich hoffe ich blamiere mich nicht“
Nami
„Denk einfach daran was ich dir gesagt habe. Nicht an die anderen denken, da draußen bist nur du und die Welle“
Ruffy
„Nur ich und die Welle, alles klar“
Es wurde noch eine kurze Rede gehalten und schon fing der erste Teilnehmer an.
Heute waren die Wellen perfekt zum Surfen und ich sah allen anderen zu und dann endlich wurde Ruffy aufgerufen. Nervös sah er zu mir und ich nickte ihn nur aufmunternd zu. Er stellte sich an den Rand zum Meer und als der Schuss ertönte ging es los.
Sofort feuerten die anderen Ruffy an. Als dann die Welle kam ging es richtig los. Ich muss sagen er meistert es wirklich prima, zwar etwas wackelig, aber Hauptsache er fällt nicht vom Surfbrett. Nach einigen Minuten hat er es dann geschafft und kam mit einem Lächeln auf mich zu und Umarmte mich erst einmal worauf ich kurz zusammen zuckte da er mich klitschnass umarmen musste.
Ruffy
„Und wie war ich?“
Nami
„Du warst klasse, zwar etwas wackelig, aber du bist nicht vom Surfbrett gefallen und ich bin stolz auf dich das du hier Teil genommen hast“
Ich gab ihn einen Kuss den er gerne erwidert hat.
Ruffy
„Ich gehe dann mal zu den anderen und dir wünsche ich nachher viel Glück“
Ich nickte nur und widmete mich wieder den anderen Surfern.
Es dauerte noch ein Stück bis ich dran war, aber als es dann endlich soweit war, wurde ich doch etwas Nervös.
Ruffy
„Nami denke daran nur du und die Welle“
Ich musste grinsen als er das sagte, er gibt mir meinen eigenen Rat.
Nami
„Nur ich und die Welle“
Ich zwinkerte ihm zu und machte mich bereit. Noch einmal tief durchatmen und als der Schuss ertönte ging es los.
Ich schwamm auf das Meer und setzte mich auf mein Surfbrett. Es war keine geeignete Well, die ich zum Surfen nehmen kann. Gerade bei mir wollen die nicht. Nach kurzer Zeit jedoch bildete sich eine Und ich muss sagen. Sie ist es wert das ich darauf Surfe. Ich legte mich auf mein Brett und schwamm in die Well rein und es dauerte nicht lange stand ich und los geht es. Ich liebe es zu Surfen, da fühle ich mich immer wieder frei, nur ich die Welle und die frische Meeresluft. Ich war noch lange nicht fertig, mit meiner Vorführung. Als erstes legte ich einen Off the Lip hin, das so viel heißt das ich mit voller Power und Speed auf der Oberen Kante der Welle Surfe und zum krönenden Abschluss noch einen Aerial, ein kurzer Sprung wo ich mit meinem Surfbrett die Welle verlasse. Ohne Probleme landete ich wieder auf der Welle und beendete mein Vorhaben. Ich hörte Jubelrufe und Applaus, wo am meisten von meinen Freunden Kam. Aber am meisten freue ich mich von den Gesichtern mancher Teilnehmer.
Als ich aus dem Wasser raus bin ging ich sofort zu den anderen und Law gab mir erst einmal ein Handtuch.
Sanji
„Nami-Maus das war klasse was du da gemacht hast“
Kaya
„Das stimmt, das sah aber auch ziemlich gefährlich aus“
Robin
„Wann hast du das eigentlich geübt?“
Nami
„Danke Leute, aber so gefährlich ist das gar nicht, man muss sich jedoch voll auf die Welle konzentrieren“
Nojiko
„Nami hat das in Tokyo immer gemacht, daher kann sie es so gut“
Ruffy
„Das war wirklich Klasse, der erste Platz ist dir sicher“
Nami
„Jetzt warte erst einmal ab, immerhin sind noch genug Teilnehmer“
Wir beobachteten noch einige und sind dann aber an die Bar gegangen. Gegen halb fünf war dann der letzte fertig und die Jury machte sich bereit um die Punkte zusammen zu zählen.
Ich war ziemlich gespannt wie das Ergebnis ausfallen würde und als es dann sechs schlug, trat die Jury auf die Bühne und als erstes wurden die Plätze der Anfänger bekannt gegeben. Zu Ruffy seiner Enttäuschung machte er nur den zehnten Platz.
Ace
„Schau mal kleiner Bruder, immerhin bist du nicht letzter“
Nami
„Ace hat recht, du hast es prima gemeistert, dafür dass wir so wenig trainiert haben“
Ruffy
„Ihr habt ja recht, ich bin stolz auf mich“
Dann endlich wurden die Plätze der Profis bekannt gegeben. Erst einmal redeten sie noch eine Weile und lobten die Vorführung von einigen Surfern. Den dritten Platz hat jemand gemacht der genau wie ich einen Aerial gemacht hatte, als sie dann den zweiten Platz bekannt gegeben haben, konnte ich es erst gar nicht fassen als mein Name ausgesprochen wurde. Ich ging auf die Bühne und nahm meinen Preis entgegen. Der erste Platz wurde ebenfalls von einer Frau gemacht. Sie hat die Königsdisziplin unter den Surfern vorgeführt, den Tuberiding. Man Surft dabei unter der Welle hindurch und braucht ein gutes Augenmaß wann man schneller oder langsamer fahren muss.
Zur Feier des Tages haben uns Ace und Nojiko zum Essen eingeladen und ich muss sagen, der Abend war noch ziemlich lustig.
Kapitel 20 Ruffy in Tokyo
Kapitel 20
Ruffy in Tokyo
Den Sonntag nach dem Surfwettbewerb habe ich mal gar nichts gemacht. Ich war einfach total KO von gestern und habe mich nachdem ich gegen Mittag aufgestanden bin, gleich mit einem Buch in meine Lounge-Ecke gesetzt.
Die restliche Woche ging auch sehr schnell rum. Montag und Dienstag sind Bonny, Law, Ruffy und ich in die Stadt gegangen und haben uns die Sehenswürdigkeiten angesehen. Wir waren immer von früh bis abends unterwegs und als wir dann irgendwann nach elf Zuhause angekommen sind, haben uns die Füße gequalmt. Bonny ist ein Mensch, sie will sich die Sehenswürdigkeiten nicht nur von außen ansehen, sondern auch von drin und natürlich bei den Aussichtstürmen mussten wir die Treppe nehmen, da das besser für unsere Gesundheit sei.
Mittwoch haben wir mal eine Pause eingelegt und sind mit den anderen zu Strand gegangen. Natürlich wieder bei unseren kleinen privaten Strandabschnitt.
Gestern haben wir dann mal einen Mädelstag gemacht und waren Shoppen. Ich glaube so viel Geld habe ich noch nie an einen Tag ausgegeben und abends sind Law und Bonny in ein Edelrestaurant gegangen und hatten ein schönes Candle Light Dinner unter dem Sternenhimmel. Ich habe ihnen das Dinner Geschenkt was ich zu meinem zweiten Platz gewonnen habe. Ich wollte den beiden Mal etwas Gutes tun, immerhin waren sie immer für mich da, egal ob in Guten oder Schlechten Zeiten. Erst wollten sie es nicht annehmen, aber auf Bitten von mir, gaben sie sich geschlagen.
Und heute ist es soweit, es geht nach Tokyo. Ich musste gestern noch schnell meinen Koffer packen, das hatte ich die ganze Zeit vergessen.
Es war gerade mal drei Uhr morgens und wir sitzen im Flugzeug auf den Weg nach Tokyo. Noch wenige Minuten und wir starten. Dank Law sitzen wir in der ersten Klasse und ich machte es mir bei Ruffy auf der Schulter gemütlich. Als das Flugzeug dann los rollte schloss ich meine Augen und schnell war ich eingeschlafen.
Den halben Flug haben wir bereits hinter uns gebracht, besser gesagt haben wir ihn verschlafen.
Ich muss sagen in der ersten Klasse zu Reisen, hat echt Vorteile.
Ace und Ruffy zocken, Bonny und Nojiko lassen sich gerade Massieren und ich sitze gerade mit Law an der Bar und trinke Cocktails, natürlich Alkoholfrei. Wir unterhielten uns über die letzten Monate und besprachen schon etwas unsere Zukunft. Wir haben uns vor Jahren geschworen, zusammen zu Studieren, jedenfalls in derselben Stadt. Jedoch hatte damals keiner gedacht dass ich mal am anderen Ende der Welt wohnen würde.
Daher haben wir auch besprochen, wo wir uns überall Bewerben wollen. Es gibt viele Städte die gute Universitäten haben und sich da für eine zu entscheiden, ist gar nicht so leicht.
Law
„Am besten machen wir es so, dass wir uns an verschiedenen Bewerben und wenn wir eine gleiche Stadt haben die uns nimmt, nehmen wir diese“
Nami
„Also in LA gibt es eigentlich ganz schöne Universitäten und es ist auch eine sehr schöne Stadt“
Law lachte auf und schüttelte nur den Kopf.
Law
„Kann es sein das du nicht mehr aus LA weg willst?“
Nami
„Ich will nicht schon wieder aus einer Stadt wegziehen müssen, was wenn ich meine ganzen Freunde nicht mehr so oft sehe. Bei dir, Bonny und den anderen fiel es mir schon schwer, ich will das kein zweites Mal durchmachen“
Law
„Was wenn deine Freunde in eine andere Stadt ziehen um zu Studieren?“
Daran habe ich gar nicht gedacht. Natürlich kann es auch sein das die anderen sich in verschiedenen Städte bewerben.
Law
„Nami mache dir jetzt mal keine Gedanken, das dauert mindestens noch zwei Jahre und jetzt freue dich erst einmal wieder nach Tokyo zu kommen und die anderen freuen sich auch schon auf dich“
Nami
„Du hast recht, ich bin im hier und jetzt und ich lasse mich einfach Überraschen was die Zukunft bringt“
Law
„Genau und selbst wenn jeder in einer anderen Stadt ist, bleibt eure Freundschaft, genau wie unsere. Du lernst neue Leute kennen und immerhin gibt es Semesterferien“
Nami
„Ich muss sagen du weißt wie man mich aufheitern kann. Lass uns anstoßen, auf das hier und jetzt“
Law
„Auf das hier und jetzt“
Wir haben Angestoßen und ich trank den Cocktail in einem Zug leer.
Ruffy
„Nami, ich habe auch Durst“
Ich schaute zu Ruffy der zu uns schaute und einen Schmollmund gezogen hat.
Nami
„Du kannst dir doch was holen“
Ruffy
„Ich kann aber gerade nicht weg, ich bin am Gewinnen“
Ich konnte darauf nur grinsen. Ich bestellte etwas zu trinken und ging damit zu Ruffy.
Nami
„Und was bekomme ich jetzt dafür?“
Ruffy
„Kommt darauf an was du willst“
Ich flüsterte Ruffy etwas ins Ohr, worauf er nur grinsen musste und nickte. Ich gab ihm das Getränk und ging wieder zurück zu Law.
Ace
„Ich möchte mal wissen was du jetzt meinen kleinen Bruder ins Ohr geflüstert hast“
Law
„Bestimmt nichts Jugendfreies“
Nami
„Haha. Nein es war etwas ganz Harmloses. Ich muss sagen ihr Männer denkt auch nur an das eine“
Ace
„Wenn es so Harmlos ist, kannst du es ja sagen“
Ruffy
„Ich sollte ihr Versprechen, nie mein lachen zu verlieren“
Law
„War das alles?“
Nami
„Jep und außerdem, das Versaute Flüstere ich Ruffy abends im Bett ins Ohr“
Ich streckte Law die Zunge raus und widmete mich wieder meinem Getränk.
Nach einiger Zeit kamen auch Bonny und Nojiko von ihrer Massage zurück und setzten sich zu uns an die Bar.
Nami
„Und wie war es?“
Bonny
„Herrlich, ich fühle mich wie neu geboren“
Nojiko
„Da merkt man erst einmal wie Verspannt man ist“
Nach mehreren Stunden Flug, haben wir endlich Tokyo erreicht und bereiteten uns auf die Landung vor. Als wir ausgecheckt haben, holten wir noch schnell unsere Koffer und machten uns auf den Weg zum Ausgang.
Law
„Meine Eltern wollten ein Taxi schicken was uns abholt“
Ruffy
„Ist eigenglich für heute noch etwas geplant?“
Nojiko
„Ausruhen und nichts tun“
Nami
„Nojiko hat recht, ab morgen unternehmen wir etwas, aber heute will ich nur noch ein schönes langes Bad nehmen, mich auf die Couch legen und nichts tun.
Das Taxi war schnell gefunden, da der Fahrer ein Schild mit dem Familiennamen von Law hoch gehalten hat. Wir mussten noch fast eine ganze Stunde fahren, bevor wir bei Law Zuhause waren.
Dort angekommen sind wir sofort auf unsere Zimmer, besser gesagt auf unsere Etage. Ruffy und Ace sind sofort in die Küche gegangen um nach etwas Essbaren zu suchen. Ich ging erst einmal ins Zimmer und packte meinen Koffer aus, bevor ich mir ein schönes heißes Bad ein lies. Nach einer Stunde kam ich gut gelaunt aus dem Badezimmer und fand auf dem Stubentisch einen Zettel von Nojiko, das sie und die anderen im Garten sind. Als ich runter zu den anderen bin, standen Ace und Law am Grill und alle anderen sahsen am Tisch und Unterhielten sich.
Nami
„Hey Leute“
Nojiko
„Hey Schwesterherz, jetzt wo du da bist können wir ja in der Küche das Abendbrot vorbereiten“
Ich stimmte dem Vorschlag zu und schon sind wir Mädels in die Küche gegangen.
Bonny machte einen gemischten Salat, Nojiko einen Nudelsalat und ich bereitete einige Dips vor. Als ich fertig war, deckte ich noch schnell den Tisch und als alles fertig war begannen wir zu essen. Ace, Ruffy und Bonny kämpften förmlich um das Fleisch und wir mussten aufpassen noch etwas ab zubekommen. Denn restlichen Abend haben wir noch Karten gespielt, wobei ich natürlich fast immer gewann.
Da wir jedoch alle ziemlich erschöpft vom Flug waren, sind wir früh ins Bett gegangen.
In den zwei Wochen bleibt Bonny auch hier und wir wollen auch einen Mädels-Tag mit Vivi machen.
Als Ruffy aus dem Bad kam, legte er sich sofort zu mir ins Bett und ich kuschelte mich an ihn und schnell war ich eingeschlafen.
Am nächsten Morgen wurde ich durch die warmen Sonnenstrahlen geweckt, die mich im Gesicht kitzelten. Ich wollte mich gerade strecken, was mir jedoch nicht gelang und der Grund dafür lag neben mir und hielt mich fest in seinen Armen. Ich musste grinsen als ich in Ruffy sein schlafendes Gesicht schaute. Sein Mund war leicht geöffnet und er murmelte ständig etwas von essen. Selbst wenn er schläft denkt er nur an das eine.
Nami
„Morgen“
Ich begrüßte Ruffy und gab ihn einen Kuss auf die Stirn. Er blinzelte ein paar Mal und öffnete verschlafen seine Augen. Unter einem Gähnen wünschte auch er mir einen Guten Morgen und streckte sich erst einmal. Ich nutzte meine Chance und stand erst einmal auf.
Ruffy
„Hey wo willst du denn hin? Ich dachte wir bleiben noch etwas im Bett liegen“
Ich drehte mich zu Ruffy um der mich schon angrinste.
Nami
„Vergiss es, so wie du grinst weiß ich schon worauf du hinaus willst“
Sofort zog er einen Schmollmund.
Nami
„Damit kannst du mich auch nicht Umstimmen, aber du kannst ja noch etwas liegen bleiben solange ich im Bad bin“
Ich gab Ruffy noch einen Kuss und ging dann ins Bad. Als ich fertig war und ins Zimmer kam, musste ich grinsen. Ruffy ist wieder eingeschlafen.
Anstatt ihn jedoch normal zu wecken, entschied ich mich ihn etwas zu Ärgern.
Nami
„Ruffy aufstehen, es ist schon Mittag und du willst es doch nicht auch verschlafen, so wie das Frühstück“
Plötzlich schreckte er hoch, sprang aus dem Bett und rannte ins Bad.
Ruffy
„Warum hast du mich nicht geweckt, immerhin ist das Frühstück die wichtigste Mahlzeit am Tag“
So schnell wie heute war Ruffy noch nie im Bad fertig und schnell kam er zurück ins Zimmer und zog sich an. Ich konnte mich kaum noch beherrschen und musste laut loslachen. Aber es sah einfach nur zu komisch aus wie er durch das Zimmer hetzt.
Ruffy
„Sag mal warum lachst du denn so, ich finde das ganz und gar nicht lustig“
Noch immer konnte ich mich nicht beherrschen und deutete auf den Wecker.
Sofort schaute Ruffy in die Richtung die ich gezeigt habe.
Ruffy
„Waaaas, es ist schon neun Uhr abends, ich habe schon drei Mahlzeiten verpasst?“
Als er das sagte, hörte ich sofort auf mit lachen und knallte mir meine Hand gegen die Stirn und schüttelte nur den Kopf.
Nami
„Ruffy es ist neun Uhr morgens, ich habe nur einen kleinen Scherz gemacht. Aber das du gleich denkst, ich lasse dich den ganzen Tag verschlafen. Ich muss schon sagen, wenn du so verpeilt bist, bist du irgendwie süß“
Ich lachte laut los und als Ruffy verstanden hat, stimmte er mit ein. Plötzlich öffnete sich unsere Zimmertür.
Ace
„Sagt mal, ihr habt ja auch einen Spaß am frühen Morgen“
Nojiko
„Ja, was ist denn so lustig?“
Nami
„Ach, ich habe nur gerade Ruffy etwas verarscht, das war schon alles“
Ace
„Na wenn das alles ist. Wie sieht es aus, wollen wir dann zum Frühstück, ich habe einen riesen Hunger“
Ruffy stimmte mit ein und ging mit Ace schon einmal vor.
Nojiko
„Sag mal Nami, was wollen wir heute eigenglich machen?“
Nami
„Keine Ahnung, aber uns fällt schon etwas ein. Wir können den Jungs heute ja einige Sehenswürdigkeiten zeigen“
Nojiko
„Ja das klingt doch super“
Wir machten uns ebenfalls auf den Weg nach unten und sind raus zu den Jungs gegangen die schon auf der Terrasse auf uns gewartet haben.
Nami
„Law wo ist eigenglich Bonny?“
Law
„Sie holt noch frische Brötchen, müsste aber gleich wieder kommen“
Wir setzten uns und Law stellte Nojiko und mir erst einmal ein Glas Orangensaft hin.
Nach wenigen Minuten kam auch schon Bonny mit den Brötchen und wir fingen an zu essen.
Ruffy
„Was habt ihr eigenglich für heute geplant?“
Nami
„Wir dachten daran euch einige Sehenswürdigkeiten zu zeigen“
Bonny
„Überlasst das einfach mir, ich habe schon die zwei Wochen ausgeplant“
Bonny gab uns jeden einen Zettel, wo wirklich jeder Tag verplant war.
Tag 1
Stadtteil Minato
Tokyo Tower und Hochhauskomplex Tokyo Midtown
Tag 2
Stadtteil Sumida
Tokyo Sky Tree, die Ryogoku Brücke und der Nahegelegene Bahnhof Ryogoku
Tag 3
Akihabara, auch Electric City genannt
Tag 4
National Stadion von Japan, Vorführung von Traditionellen Sportarten und der Tsukiji-Fischmarkt
Tag 5
Tama-Zoo
Tag 6
Stadt Kamakura
Kotoku-in-Tempel und das Tokei-ji (Nonnenkloster)
Tag 7
Stadt Yokohama
China-Town, Sankei-en-Park und der Yokohama Landmarkt Tower
Tag 8
Stadt Nikko
Nikko Futarasan-Schrein und Nikko Wasserfall
Tag 9
Stadt Chiba
Chiba-Tempel und Baden am Strand
Tag 10
Edo-Tokyo Museum und Nationalmuseum für Moderne Kunst
Tag 11
Mädels-Tag
Tag 12
Kaiserpalast auf Burg Edo und Picknick im östlichen Garten
Tag 13
Ueno-Park und Ueno-Zoo
Tag 14
Tokyo Sea Life Park
Tag 15
Heimreise
Ich musste ganz schön Schlucken als ich das gelesen habe und auch den anderen erging es nicht anders.
Ace
„Du hast wirklich jeden Tag verplant, oder?“
Law
„Sag mal wann hast du das alles gemacht?“
Bonny
„Als ich erfahren habe, das sie zwei Wochen hier Urlaub machen“
Nami
„Bonny, sei mir bitte nicht böse, aber ich glaube kaum dass wir das alles machen werden. Immerhin will ich auch Zeit mit Ruffy alleine verbringen und die ganze Clique will mal in den Freizeitpark“
Nojiko
„Nami hat recht, ich wollte mit Ace auch mal drei Tage nach Miyajima und Zeit zum erholen brauchen wir auch“
Bonny
„Aber ich will dass die beiden so viel sehen wie nur möglich“
Law
„Ich würde sagen, wir entscheiden jeden Tag spontan und deine Liste kann uns ja etwas dabei helfen, einverstanden?“
Bonny
„Na gut, aber heute erzähle ich euch auf jeden Fall etwas über Tokyo und die Sehenswürdigkeiten“
Ruffy
„Klasse, Geschichtsunterricht in den Ferien“
Nami
„Komm schon Ruffy, man kann nie auslernen und du hast mir auch viel über die Sehenswürdigkeiten von LA erzählt und Bonny wird es schon nicht so genau erklären“
Ruffy
„Na gut“
Als alle damit einverstanden waren, Frühstückten wir zu Ende und zusammen räumten wir dann alles weg und machten uns dann auf den Weg.
Vor der Haustür angekommen, stand auch schon der Chauffeur, der Familie da und bat uns einzusteigen.
Nami
„Law, hast du das gewusst?“
Law
„Klar, ich bat ihn uns heute zu fahren, da ich mir schon dachte das ihr heute halb Tokyo anschauen wollt und so ist es doch viel angenehmer als mit dem Bus oder der Bahn“
Wir stiegen ein und zuerst fuhren wir zum Tokyo Tower. In der zwischen Zeit erzähle Bonny alles Wissenswerte über die Stadt.
Bonny
„Also Tokyo gehört mit seinen 9214130 Einwohnern zu der bevölkerungsreichten Stadt des Landes und ich damit auch die Landeshauptstadt von Japan. Tokyo selber besteht aus 23 Bezirken und einige werden wir uns auch näher ansehen. Die Stadtgeschichte beginnt im Jahre 1446, als Ota Dokan im Sumpfgebiet am Nordufer mit dem Bau der Burg Edo begann. Tokyo ist heute das Industrie- Handels-Bildungs- und Kulturzentrum Japans, mit zahlreichen Universitäten, Hochschulen, Forschungsinstituten, Theatern und Museen. Der Finanzplatz Tokyo gehört zu den Fünf größten der Welt und ist auf Platz neun der teuersten Städte“
Ruffy
„Wow, du weißt aber viel“
Bonny
„Danke, habe es gestern noch schnell Nachgeschlagen“
Ace
„Und was schauen wir uns heute alles an?“
Nami
„Den Tokyo Tower, die Tokyo Sky Tree, den Sensoji Tempel und den Meiji Schrein und wenn wir es noch schaffen das National Stadion von Japan“
Nojiko
„Und heute Abend gehen wir in ein Traditionelles Japanisches Restaurant“
Ace und Ruffy
„Wirklich, Lecker“
Nami
„Ja wir wollten euch damit Überraschen und haben es uns schon in LA überlegt“
Nach einiger Zeit waren wir auch schon am Ziel und sind ausgestiegen. Wir mussten noch ein Stück laufen bevor wir da waren. Ace und Ruffy staunten nicht schlecht als sie den Tokyo Tower gesehen haben.
Ruffy
„Wow, ganz schön hoch und eine lustige Bemalung“
Bonny
„Der Tower ist 332 Meter hoch und wurde 1958 erbaut. Die Bemalung dient mit als Warnsignal für Flugzeuge“
Nami
„Er wird unter anderem als Fernsehturm verwendet sowie gibt es ein Restaurant und einen Aussichtsturm. Wollen wir mal auf die mittlere Plattform gehen, da kann man senkrecht nach unten durch ein durchsichtiges Bodensegment schauen“
Ruffy
„Au ja, los geht`s“
Wir machten uns auf den Weg nach oben und die Jungs staunten nicht schlecht, als sie die Aussicht sahen.
Ace
„Hoffentlich ist der Boden auch stabil“
Nojiko
„Jetzt sag bloß du hast Angst“
Ace
„Ach quatsch ich doch nicht“
Wir machten einige Fotos und sind dann wieder zurück zum Auto.
Bonny
„War echt cool mal wieder da oben, weiß gar nicht wann ich das letzte Mal da oben war“
Nami
„Ich glaube in der Schule hatten wir mal einen Ausflug gemacht, das müsste das letzte Mal gewesen sein“
Law
„So und wo wollen wir jetzt hin?“
Bonny
„Zum Tokyo Sky Tree“
Law nickte und sagte dem Chauffeur Bescheid, der sofort los fuhr.
Bonny
„Während der Fahrt dahin kann ich euch ja gleich etwas darüber erzählen.
Also der Tokyo Sky Tree ist ein 634 Meter hoher Fernsehturm der wie der Tokyo Tower ebenfalls ein Restaurant und einen Aussichtsturm besitzt. Die Aussichtsplattform befindet sich in 350 und 450 Metern Höhe und ist das zweithöchste Bauwerk der Welt“
Ruffy
„Und was ist das höchste?“
Bonny
„Das Burj Khalifa in Dubai“
Als wir dort angekommen sind, machten Ace und Ruffy sofort Fotos, jedoch beschlossen wir dieses Mal nicht auf die Aussichtsplattform zu gehen.
Ace
„Der ist wirklich ganz schön hoch“
Nojiko
„Ja oder und sehr beliebt bei Touristen, daher muss man sich auch viel Zeit nehmen wenn man da hoch will, da die Schlange immer ziemlich lang ist“
Sofort schaute Ace zu Nojiko und grinste, worauf sie Rot anlief.
Nami
„Du weißt doch dass du bei den beiden aufpassen musst was du sagst“
Nojiko
„Ja, das habe ich wo vergessen“
Ace ging auf Nojiko zu und flüsterte ihr nur etwas ins Ohr worauf sie erneut errötete.
Law
„Ich glaube wir sollten unsere Stadtrundfahr weiter machen“
Wir stimmten mit ein und unser nächstes Ziel war der Sensoji Tempel.
Nami
„Wie sieht es aus, wollen wir bevor wir die Tempelanlage besichtigen, eine Kleinigkeit essen? In der Nähe gibt es Traditionelle Essbuden mit hausgemachten Nudeln, Sushi und Tempura“
Ruffy
„Tempura? Was ist das?“
Nojiko
„Das sind Frittierte Speisen, aus einem Teig aus Mehl, Ei und Eiswasser und meistens werden diverse Fisch- Pilz und Gemüsesorten, sowie Sprösslinge und junge Blätter dafür verwendet“
Ruffy
„Klingt Lecker, das esse ich“
Wir sagten dem Fahrer Bescheid, dass wir etwas länger bleiben werden und wir ihn anrufen werden, wenn wir fertig sind.
Wir sind an einer kleinen Essbude zum stehen gekommen und setzten uns. Wir bestellten von allen etwas das Ace und Ruffy auch alles einmal probieren konnten.
Nami
„Wann willst du eigenglich mit Ace nach Miyajima?“
Nojiko
„Kommenden Freitag und wir sind Montag wieder zurück“
Nami
„Da kann ich in der Zeit was mit Ruffy alleine Unternehmen“
Ruffy
„Und an was hast du da gedacht?“
Nami
„Wir könnten zum Beispiel in den Tokyo Sea Life Park gehen, da gibt es ein Riesenbecken mit Thunfischen und Lebewesen aus Meeren der ganzen Welt. Auch Tiere aus dem Polar- und Südpolarmeeren sind in dem Park, sowie Pinguine, Seevögel und andere Tiere. Wir können auch in das Edo-Tokyo-Museum gehen, da gibt es alles Wissenswerte über die Stadtgeschichte von Tokyo und ein Kino mit Filmmaterialen zur Stadtgeschichte oder einfach mal Relaxen und Schwimmen gehen. Ich glaube wir finden schon etwas“
Bonny
„Wir können auch etwas zu viert machen. Wie wäre es mit einem Doppeldate? Das wollte ich schon immer einmal machen“
Ruffy
„Klar, wenn das Doppeldate in ein Restaurant geht, bin ich dabei“
Law
„Bei Bonny geht jedes Date in ein Restaurant oder einem Ort wo es etwas Essbares gibt“
Ich musste loslachen als Law das sagte, stimmt immerhin hat Bonny den gleichen gesunden Hunger wie Ace und Ruffy.
Als wir aufgegessen haben, bezahlte ich und wir sind in den Tempel gegangen.
Bonny
„Der Sensoji Tempel ist der älteste Buddhistische Tempel in Tokyo. Wenn man es betritt geht man durch das große Hozo-mon genannte Tor und wer will kann seinen Mund mit Wasser ausspülen und sich mit Rauch reinigen, bevor man die Haupthalle des Tempels erreicht. Linkerhand ragt die Fünfstöckige Pagode in die Höhe und im Nordwesten gibt es eine kleine Sechseck-Halle und auch ein Garten gehört mit dazu wo wir etwas Spazieren gehen können“
Schon wie bei den anderen Sehenswürdigkeiten, machten wir hier viele Bilder und Bonny erzählte den beiden noch einiges über den Tempel. Als wir durch den schönen Garten gelaufen sind, henkelte ich mich bei Ruffy ein und genoss den schönen Tag. An einem kleinen Teich sind wir zum stehen gekommen und wollten uns etwas ausruhen. Ich setzte mich unter einen Baum und Ruffy legte seinen Kopf auf meinen Schoss.
Ruffy
„Ihr habt wirklich sehr schöne Orte hier in Tokyo“
Nami
„Ja und da hast du noch nicht einmal alles gesehen“
Ruffy
„Ich freue mich schon wenn wir was zu zweit Unternehmen“
Nami
„Ich mich auch. Ich kann dir ja noch einige Vorschläge machen und du entscheidest wohin wir gehen“
Ruffy nickte nur und ich schloss für einen kurzen Augenblick die Augen und lauschte dem Rascheln der Blätter die im Wind tanzten.
Nojiko
„Nami wie sieht es aus, wollen wir jetzt zum Meiji-Schrein?“
Nami
„Ja wir kommen und so wie es aussieht liegen wir sehr gut in der Zeit, da schaffen wir es sogar noch in das National Stadion von Japan“
Law Rief den Chauffeur an und als wir am Auto angekommen sind wartete er auch schon auf uns.
Law
„Ich hoffe sie konnten sich etwas die Zeit vertreiben“
Chauffeur
„Ja ich habe in einem kleinen Cafe etwas gegessen und die Zeitung gelesen. Wo wollen sie als nächstes hin?“
Law
„Zum Meiji-Schrein Bitte“
Der Fahrer nickte und als wir eingestiegen sind, fuhr er los.
Am Schrein angekommen, fing Bonny wieder mit ihrer Erzählung an.
Bonny
„Also dieser Schrein wurde den Seelen des Meiji-Tenno und seiner Frau Shoken-Kotaigo gewidmet. Am 1.11.1920 wurde der Schrein eingeweiht und dieser Tag gilt auch als Jahrestag des Schreines. Die Anlage besteht aus drei Bereichen. Naien, der innere Bezirk mit den Schrein Gebäuden, Gaien, der äußere Bereich, mit einer Gemäldegalerie zum Andenken an Meiji und Sportanlagen und die Meiji-Gedächtnishalle, dieses Gebiet ist von einem Wald umgeben“
Wir gingen durch das Torii was am Eingang des Schreines steht und sind in die Anlage rein gegangen. Nojiko wollte unbedingt in die Gemäldegalerie und so verabschiedeten wir uns von Ace und ihr. Bonny und Law sind in die Schrein Gebäude gegangen und Ruffy und ich sind in die Meiji-Gedächtnishalle gegangen. Wir wollten uns in einer Stunde wieder am Eingang treffen.
Da die Gedächtnishalle von einem Wald umgeben ist, nutzen wir dies gleich aus für einen kleinen Spaziergang.
Als wir dann in der Halle angekommen sind, waren etliche Touristen, die sich alles angeschaut und Fotografiert haben.
Ich schaute mich etwas um, jedoch fand es Ruffy anscheinend sehr Interessant hier, da er an jeder Vitrine und jedem Gemälde stehen blieb und es mit bestaunen ansah.
Ruffy
„Schau mal Nami, sind das die beiden für den der Schrein erbaut wurde“
Ich ging auf ihn zu und schaute mir das Bild an, vor dem Ruffy stand.
Nami
„Ja das sind die zwei, sie sehen sehr Glücklich aus“
Ruffy
„Das waren sie bestimmt auch. Das Gemälde erinnert mich etwas an das Bild von uns beiden was wir haben zeichnen lassen“
Nami
„Findest du?“
Ruffy
„Ja, auf unserem Bild sehen wir auch so Glücklich aus“
Ich musste grinsen als er das sagte, stimmt auf unserem Bild sehen wir auch so Glücklich aus und das bin ich auch.
Ich lehnte meinen Kopf auf seine Schulter und betrachtete noch etwas das Bild.
Ruffy
„Wollen wir noch in die anderen Räume gehen“
Ein einfaches Nicken war meine Antwort und so schauten wir uns noch die anderen Räume an. Die Stunde war schneller vorbei als ich gedacht hätte und schon mussten wir uns auf den Rückweg machen.
Der letzte Ort an dem wir heute noch waren, war das National Stadion von Japan.
Da in Japan Baseball und Fußball sehr Populär ist, finden auch des öfteren Spiele darin statt.
Die Jungs waren davon total begeistert, da gerade ein Baseballspiel stattgefunden hatte.
Gegen halb sieben waren wir dann endlich wieder Zuhause und machten uns schnell etwas Frisch für den zweiten Teil des Tages. Wir wollen alle zusammen in ein Traditionelles Japanisches Restaurant gehen.
Wir hatten den Tisch für acht Uhr bestellt, also genug Zeit um noch schnell zu Duschen.
Gegen halb acht waren wir alle fertig und sind zusammen ins Ishikawa gegangen. Es war nur einige Gehminuten von Law Zuhause entfernt, also ganz Praktisch.
Wir kamen im Restaurant an und setzten uns an unseren Tisch.
Der Abend wurde noch ziemlich lustig und wie schon heute Mittag, bestellten wir von allen etwas damit Ace und Ruffy auch alles probieren konnten. Gegen zwei machten wir uns dann wieder auf den Rückweg und ohne uns auszuziehen sind wir ins Bett gefallen.
Ich freue mich schon auf die nächsten Tage und am meisten wenn ich Zeit alleine mit Ruffy verbringe und er endlich meine anderen Freunde mal kennenlernt.
Die erste Woche ging sehr schnell rum. Wir haben uns den Kaiserlichen Palast angesehen und im östlichen Garten haben wir ein Picknick gemacht. Dann waren wir auch im Edo-Tokyo-Museum und haben uns alles Wissenswerte über die Stadtgeschichte angesehen und haben uns auch einen Film zur Stadtgeschichte angesehen, wobei Ruffy und Ace natürlich eingeschlafen sind und als Entschuldigung haben sie uns zum Essen eingeladen.
Dann waren wir auf Wunsch von Nojiko im National Museum für Moderne Kunst und zwei Tage waren wir in Chiba am Strand und haben dort gezeltet.
Heute fahren Nojiko und Ace übers Wochenende weg Ruffy und ich wollen mit Bonny und Law nach Akihabara ins Elektronik und Computerviertel und danach zum Tsukiji-Fischmarkt und uns etwas für heute Abend zum Grillen holen.
Ich freue mich schon auf den Tag, aber jetzt muss ich erst einmal meine Schwester beruhigen, die wie verrückt im Zimmer rum rennt. Ich möchte mal wissen warum sie so aufgeregt ist, ihren Koffer hat sie gestern schon gepackt und außerdem kommt gleich ihr Taxi.
Nojiko hat sogar für beide einen Wellness-Tag gebucht, mit dem sie Ace überraschen will. Auch bei mir sind die nächsten Tage ausgeplant, morgen unternehme ich etwas mit Ruffy alleine. Wir gehen ins Tokyo Sea Life Park und danach machen wir ein Picknick im Shinijuku Gyoen National Garden und abends geht es mit der ganzen Clique in den Freizeitpark. Ich freue mich schon das Ruffy meine ganzen Freunde kennenlernt.
Eigenglich wollte ich ja das Ruffy entscheidet was wir unternehmen, jedoch meinte er nur er Vertraue mir und ich wüsste eher was Sehenswert ist.
Nojiko
„Nami hast du meine Handtasche gesehen?“
Nami
„Sie ist auf deinem Koffer, da wo du sie vorhin hin getan hast“
Nojiko
„Und mein Handy?“
Ich konnte mir ein schnauben nicht verkneifen.
Nami
„In deiner Hosentasche, so wie immer“
Nojiko
„Stimmt, danke Schwesterlein“
Nami
„Sag mal warum bist du eigenglich so aufgeregt?“
Nojiko
„Weil ich mich freue mal etwas Zeit alleine mit Ace zu verbringen“
Nami
„Deshalb? Ist ja auch egal, beeile dich lieber, euer Taxi kommt sicher gleich“
Nojiko
„Du hast recht, so ich habe alles und wenn doch etwas fehlt kann ich es mir auch noch nachkaufen. Also los geht es“
Wir gingen runter und Nojiko stellte ihren Koffer vor die Haustür. Es dauerte nicht lange und das Taxi fuhr vor und wir verabschiedeten uns von den beiden. Als sie weg waren, machten wir uns ebenfalls auf den Weg. Wir gingen zur Straßenbahn und fuhren von da aus nach Akihabara.
Unterwegs bestaunte Ruffy die Aussicht und Bonny erzählte ihm wieder einige Details über Akihabara und dem Fischmarkt.
Bonny
„Also Ruffy Akihabara wird auch Elektric City genannt und wenn wir aus dem Akihabara Bahnhof raus gehen, siehst du als erstes ein Schild auf dem Electric Town drauf steht. Akihabara ist ein großes Elektronik und Computerviertel, wo es das neuste an Elektroware gibt, aber auch gebrauchtes findest du dort. Selbst ein Casino und Cafe`s sind in der Nähe. Jedoch wundere dich nicht, die Kellnerinnen sind dort als Dienstmädchen verkleidet und auch so sieht man dort viele Mädchen in Kostümen, oder wie wir es nennen, im Cosplay die Werbung verteilen“
Nami
„Da kannst du dir auch neue Spiele zum Zocken kaufen, die haben sicher Spiele die du in LA nicht findest“
Ruffy
„Da werde ich auf jeden Fall mal schauen, meine alten Spiele werden langsam langweilig und Lysop wird sicher neidisch sein, wenn ich Spiele habe, die es in LA nicht zu kaufen gibt“
Bonny
„Da können ja die Jungs nach Spielen schauen und ich gehe mit Nami in ein Cafe“
Law
„Ja so machen wir es und nebenbei Zocken wir noch etwas“
Ruffy
„Und was ist das für ein Fischmarkt von dem du erzählt hast Nami? Was ist daran so Interessant?“
Nami
„Der Tsukiji-Fischmarkt ist der größte Fischmarkt der Welt und dort wollen wir auch noch etwas für heute Abend zum Grillen kaufen. Jedoch gibt es neben Fisch auch Gemüse und Obststände, also von allen etwas“
Ruffy
„Heute Abend gibt es gegrillten Fisch, ich kann es kaum noch erwarten“
Nami
„Äh Ruffy, hast du mir eigenglich gerade zugehört?“
Ruffy
„Na klar, wir kaufen Fisch zum Grillen“
Meine Augenbraue fing an zu zucken und ehe sich Ruffy versah, hatte er eine Kopfnuss von mir abbekommen.
Unfassbar, beim Wort essen schaltet sich jedes Mal sein Hirn aus, Typisch.
Ruffy
„Für was war die denn?“
Law
„Selber Schuld wenn du Nami ignorierst. Das kann sie nämlich gar nicht leiden, wenn sie sich mit jemanden unterhält und derjenige nicht zuhört“
Ruffy
„Ach so, Sorry Schatz“
Er gab mir zur Entschuldigung einen Kuss und schon konnte ich ihm nicht mehr böse sein.
Nami
„Dir ist verziehen. Eigenglich hätte ich wissen müssen das du bei dem Wort essen mit deinen Gedanken abschweifst“
Bonny
„Wir sind da, kommt Leute“
Wir standen auf und als die Straßenbahn zum stehen kam, stiegen wir aus und sind in die Stadt gegangen. Ich selber war noch nie in Electric Town und war ganz schön begeistert. Überall waren Leuchtreklameschilder und ein Elektro Geschäft nach dem anderen. Vielleicht eine gute Gelegenheit mir einen neuen Laptop zu kaufen. Wir schauten uns etwas die Gegend an und als wir an einem Laden für Videospiele vorbei kamen, Verabschiedeten sich die Jungs von uns.
Bonny und ich sind noch etwas durch die Gegend gelaufen und plötzlich hatte ein kleiner Laden meine ganze Aufmerksamkeit.
Nami
„Bonny warte mal bitte, ich würde gerne mal hier rein gehen“
Bonny
„Willst du dir einen neuen Laptop kaufen?“
Nami
„Ja, meiner ist doch schon veraltet“
Wir sind in das Geschäft gegangen und ich schaute mir einige Exemplare an. Jedoch hat mich keiner wirklich vom Hocker gerissen.
Ich wollte schon den Laden verlassen, als mich Bonny gerufen hat.
Bonny
„Schau mal Nami, der wäre doch passend für dich“
Ich ging auf sie zu und schaute mir den Laptop an. Er war komplett weiß, mit einer Lilienranke als Verzierung und das Tastenfeld war Lilla, passend zu den Lilien.
Der Preis war auch OK. Sofort holte ich einen Verkäufer her der mir den Laptop etwas erklärte. Ich bezahlte und ging glücklich aus dem Laden.
Nami
„Wollen wir mal nach den Jungs schauen?“
Bonny
„Ja, mal schauen wie lange sie noch brauchen“
Wir sind zurück zum Laden und fragten die beiden wie lange sie noch brauchen.
Law
„Ich würde sagen noch ein bis zwei Stunden. Wir haben gerade angefangen zu spielen“
Bonny
„Gut, wir sind im Cafe gegenüber, kommt einfach wenn ihr fertig seid“
Die beiden nickten nur und waren wieder vertieft in ihrem Spiel.
Wir haben uns einen schönen Platz im Cafe ausgesucht und bestellten uns eine Kleinigkeit.
Wir unterhielten uns über den bevorstehenden Mädels-Tag mit Vivi und was alles so geplant ist.
Wir treffen Vivi in der Stadt und gehen erst einmal Frühstücken, danach geht es zur Hot Stone Massage mit anschließender Gesichtsmaske, danach gibt es eine Ausgiebige Shoppingtour und abends geht es ins Kino.
Eigenglich wie fast jeder Mädels-Tag.
Wir haben uns so gut Unterhalten, das wir gar nicht bemerkten wie die Zeit verging und schon kamen Law und Ruffy zu uns ins Cafe.
Law
„Wir sind fertig, wollen wir dann zum Fischmarkt“
Wir bezahlten und machten uns wieder auf den Weg zum Bahnhof.
Nami
„Und habt ihr zwei euch etwas geholt?“
Ruffy
„Law nicht, aber ich habe drei neue Videospiele und ihr?“
Nami
„Ich habe mir einen neuen Laptop gekauft“
Am Bahnhof angekommen sahen wir schon unsere Straßenbahn, wir rannten los um sie noch zu erwischen und gerade rechtzeitig, denn als wir drin waren schlossen auch schon die Türen.
Bonny
„Puh, das war ganz schön knapp“
Law
„Das kannst du laut sagen. Ist aber auch scheiße das die Bahn nur einmal in der Stunde fährt“
Ruffy
„Wie lange fahren wir jetzt bis zum Fischmarkt?“
Law
„Ungefähr eine drei viertel Stunde, der Markt liegt etwas außerhalb“
Nami
„Ich würde sagen, wir schauen uns den Markt etwas zusammen an und teilen uns dann aber auf. Die Jungs holen alles an Fisch und wir Mädels Gemüse und Obst“
Bonny
„Das wird das Beste sein, außerdem müssen wir noch einmal in den Supermarkt, wir haben weder Reis noch Brot Zuhause“
Die Fahrt über schaute ich genau wie Ruffy aus dem Fenster und betrachtete die Gegend. Leider fährt die Straßenbahn nicht direkt zum Fischmarkt und so müssen wir noch ein Stück gehen. Uns kamen schon einige Leute entgegen die gerade vom Markt kamen. Jeder hatte eine oder mehrere Tüten in der Hand mit Fisch, Obst und Gemüse.
Am Markt angekommen, herrschte schon reges Treiben und wir sind erst einmal Gemütlich über den Markt gelaufen. Jedoch trennten sich unsere Wege als wir beim Obst und Gemüsemarkt angekommen sind.
Nami
„Also Jungs, wir vertrauen euch, holt also was Ordentliches für heute Abend. Wir treffen uns in einer Stunde wieder hier, bis Später“
Bonny und ich sind etwas über den Markt gegangen und staunten nicht schlecht was alles angeboten wird. Hier gibt es Obst und Gemüsesorten die habe ich noch nie gesehen, geschweige denn davon gehört.
Bonny
„Bei so einer großen Auswahl kann man sich gar nicht richtig entscheiden, also was wollen wir mitnehmen?“
Nami
„Ich würde sagen, alles für einen gemischten Salat und noch diverse Gemüsesorten zum Grillen und Maiskolben“
Bonny
„Und Obst für den Nachtisch“
Wir sind als erstes an einen Gemüsestand gegangen der nicht so überlaufen war. Neben Maiskolben, Zucchini, Paprika und Pilzen, haben wir noch alles für einen Salat geholt. Als nächstes sind wir an einen Obststand der mit Exotischen Früchten wirbt. Wir holten mehrere verschiedene Sorten und machten uns langsam wieder auf den Rückweg.
Von weiten sahen wir schon Law und Ruffy und den Tüten zu folge die sie in den Händen hielten, wurden sie fündig.
Wir sind auf beide zu und als sie uns sahen lächelten sie.
Law
„Na ihr zwei, habt ihr was Schönes bekommen?“
Wir hielten die Tüten hoch und grinsten.
Nami
„Ja jede Menge und ihr habt auch einiges bekommen wie wir sehen“
Ruffy
„Ja, aber es war schwer sich zu entscheiden bei einer so großen Auswahl. Wir haben verschiedene Fischsorten, Muscheln und einen Tintenfisch“
Bonny
„Da müssen wir nur noch in den Supermarkt und dann ab nachhause“
Auf den Weg zum Fischmarkt haben wir einen kleinen Supermarkt gesehen. Wir holten noch einiges und machten uns dann auf den Heimweg.
Gegen halb sechs kamen wir endlich an und als alles in die Küche gestellt wurde, kümmerten sich die Jungs um den Grill. Bonny und ich bereiteten alles vor und schafften es den Jungs dann raus.
Nami
„Wir bringen euch später noch Maiskolben und Gemüsespießeraus“
Wir gingen zurück in die Küche und fingen an. Bonny kümmerte sich um den Reis und den Obstsalat und ich selber machte die Spieße.
Es dauerte nicht lange kam uns schon ein köstlicher Duft von Gegrillten Fisch entgegen. Ich brachte den Jungs noch das Gemüse und fing dann an mit dem gemischten Salat, sowie einige Dips.
Da wir eher fertig waren als die Jungs, ging ich noch schnell Duschen und Bonny deckte in der Zeit den Tisch.
Als ich fertig war, setzte ich mich zu Bonny an den Tisch und so beobachteten wir noch etwas die Jungs.
Law
„Muss auch schön sein, anderen bei der Arbeit zu zusehen“
Bonny
„Ja“
Nami
„Wir haben unseren Teil zum heutigen Abendbrot gemacht“
Wir streckten beiden die Zunge raus und als sie dann auch endlich fertig waren, fingen wir an mit essen.
Nami
„Da können wir bestimmt die nächsten Tage davon essen, so viel wie das geworden ist“
Law
„warte erst einmal ab, du weißt doch wie verfressen Bonny und Ruffy sind“
Nami
„Ja, hast auch wieder recht“
Als ich fertig war, lehnte ich mich erst einmal im Stuhl zurück.
Nami
„Puh, bin ich voll“
Law
„Wenn sagst du das und die zwei hauen immer noch rein“
Ich musste grinsen als ich die beiden beobachtet habe, sie kämpften förmlich um das essen. Aber auch die beiden waren irgendwann einmal Satt und ich räumte mit Law alles weg. Dann holten wir noch Schälchen und eine Flasche Sake, sowie eine leere Flasche und sind wieder raus gegangen.
Law
„Na wer hat Lust auf Flaschendrehen?“
Bonny und Ruffy waren sofort begeistert und nach einigen Schnäpsen wurden auch die Fragen und Mutproben immer verrückter.
Wir mussten auch andauernd so laut lachen das sich dann früh halb zwei die Nachbarn beschwert haben.
Daher beschlossen wir auch alles einzuräumen und ins Bett zu gehen.
Als ich aus dem Bad kam, lag Ruffy schon im Bett und sah Gedankenverloren an die Decke.
Ich legte mich neben ihn und kuschelte mich an ihn ran. Sofort schlang er seinen Arm um mich und gab mir einen Kuss.
Ruffy
„Ich freue mich schon heute Zeit mit dir alleine zu verbringen“
Nami
„Ich mich auch, schlaf schön“
Ruffy
„Du auch“
Ruffy schaltete das Licht aus und kurze Zeit später sind wir eingeschlafen.
Am Morgen
Langsam wurde ich wach und als ich mich zu Ruffy gedreht habe, bemerkte ich, dass er nicht mehr neben mir lag.
Ich stand auf und streckte mich erst einmal um dann im Halbschlaf ins Bad zu gehen, jedoch war auch dort keine Spur von ihm. Komisch, sonst schläft er doch auch länger als ich. Ich machte mich fertig und zog mich an. Heute entschied ich mich für ein gelbes Sommerkleid, mit einem grünen Gürtel und grünen Flip Flops. Ich machte noch schnell das Bett und ging dann runter in die Küche.
Zu meiner Überraschung stand Ruffy am Herd und bratet irgendetwas.
Nami
„Morgen, du bist aber früh heute Wach“
Ruffy
„Morgen, ja ich konnte nicht mehr schlafen und da dachte ich mir, überrasche ich meine Freundin mit selbst gemachten Pancakes“
Nami
„Kann ich dir noch irgendwie helfen?“
Ruffy
„Nö, ich bin soweit, wir können Frühstücken“
Ruffy gab mir einen Teller mit Pancakes und Honig und zusammen sind wir auf die Terrasse.
Nami
„Bonny und Law schlafen wo noch?“
Ruffy
„Nein, die beiden sind schon vor einer Stunde aus dem Haus gegangen, aber ich weiß nicht wohin. Ach und ich soll dir sagen, im Kühlschrank ist alles für unser Picknick“
Nami
„Er hat wo alles schon fertig gemacht? Ein guter“
Ich fing an zu essen und muss sagen, es schmeckt echt lecker. Schnell hatte ich den Teller leer und ging noch einmal rein um mir Nachschub zu holen.
Nach dem Frühstück packte ich schnell den Picknickkorb und holte noch eine kleine Decke.
Nami
„So ich habe alles, wollen wir Ruffy?“
Ruffy
„Klar“
Er nahm mir den Korb ab und schon machten wir uns auf den Weg zum Tokyo Sea Life Park.
Dort angekommen bereute ich schon meinen Vorschlag heute. Die Schlange war Riesig. Wir stellten uns an und nach einer gefühlten Ewigkeit, wobei Ruffy aus Langeweile am liebsten den Picknickkorb leer gefuttert hätte, kamen wir dran. Schnell bezahlte ich für uns beide und nachdem wir ein Prospekt des Parks bekommen hatten, sind wir rein gegangen. Das besondere an dem Park ist das er unter einer Riesigen Glaskuppel ist. An einer Informationsstelle gab ich unseren Picknickkorb ab, das wir ihn nicht die ganze Zeit schleppen müssen und schon kann es los gehen.
Nami
„Ruffy wo willst du zuerst hin. Es gibt ein Riesenbecken mit Thunfischen, Pinguine, Seevögel und verschiedene Becken der Meeresbewohner aus Tropischen Meeren, sowie den Polar und Südpolarmeeren“
Ruffy
„Ich würde sagen wir gehen alles Reihe nach und fangen bei den Riesenbecken mit Thunfischen an“
Ich schaute auf den Plan wo wir hin mussten und schon setzten wir unseren Weg fort.
Am Becken angekommen, rannte Ruffy sofort hin und schaute sich die Tiere Fasziniert an. Manchmal könnte man denken, er ist ein Kind im Körper eines Erwachsenen. Ich stellte mich neben ihn und schaute mir ebenfalls die Tiere an.
Ruffy
„Was denkst du wie schwer die Tiere sind?“
Nami
„Also kommt auf die größe an. Thunfische können zwischen 1 und 4,5 Metern groß werden und daher zwischen 20 bis 700 Kilo schwer werden. Außerdem gehören sie in die Gattung der großen Raubfische und kommen meist in tropischen und subtropischen Meeren vor“
Ruffy
„Wow du weißt aber viel“
Nami
„Ich habe das nur abgelesen, siehst du“
Ich zeigte auf ein Schild das vor dem Becken stand.
Ruffy
„Raubfisch oder nicht, einer von denen landete gestern in meinem Magen“
Ich musste lachen als er das sagte, worauf er mit einstimmte.
Wir gingen weiter und schauten uns Unmengen an Meeresbewohnern und Pflanzen an.
Ich machte jede Menge Fotos die ich später Nojiko zeigen will.
Nach vier Stunden waren wir bei den Pinguinen und Seevögeln angelangt. Wie schon bei den Thunfischen und einigen anderen Fischen hing er förmlich an der Scheibe.
Ruffy
„Und was steht hier über die Pinguine?“
Ich schaute nach dem Schild und als ich es gefunden hatte, las ich es mir kurz durch.
Nami
„Also hier steht das Pinguine zu der Vogelgattung gehören, jedoch Flugunfähig sind. Sie Ernähren sich von kleineren Fischen, Krebstieren oder kleineren Tintenfischen. Sie Unterscheiden sich leicht von anderen Vögeln und sind an das Leben im Meer und extremen Kältezonen angepasst“
Ruffy
„Muss auch komisch sein, ein Vogel der nicht fliegen kann“
Nami
„Ja aber im Gegensatz zu den Vögeln sind Pinguine hervorragende Schwimmer.
Wie sieht es aus, wollen wir dann Richtung Shinijuku Gyoen National Garden, ich bekomme langsam Hunger“
Ruffy nickte nur und so machten wir uns auf den Weg.
Ich holte an der Information unseren Korb ab und dann sind wir mit einem Taxi in den Park gefahren.
Wir suchten uns ein schönes und schattiges Plätzchen direkt am Teich aus. Ich breitete die Decke aus und packte dann das Vorbereitete essen aus. Ruffy hingegen ging zum Teich und beobachtete die Fische darin.
Ruffy
„Nami schau dir mal die großen Fische hier drine an, die sehen ziemlich Cool aus“
Nami
„Das sind Koi Karpfen, sie sind ziemlich Teuer. Eigenglich nur Koi genannt, das ist eine Zuchtform des Karpfen“
Ruffy
„Die sind echt Hübsch“
Als Ruffy sich gesetzt hatte fingen wir an zu essen. Law hat sich wirklich Mühe gegeben, verschiedene Sandwiches, Obstspieße, Onigiri (Reisbällchen^^) in verschiedenen Geschmacksrichtungen und einige Getränke.
Als wir alles aufgegessen haben, legten wir uns auf die Decke und beobachteten die Wolken.
Nach einiger Zeit hörte ich plötzlich ein leises Schnarchen und als ich zu Ruffy sah, musste ich feststellen dass er eingeschlafen war. Ich musste schmunzeln als ich ihn so sah. Ich beobachtete ihn eine Weile, jedoch als es schon später Nachmittag war weckte ich ihn, immerhin wollen wir uns heute noch treffen und in den Freizeitpark gehen.
Als Ruffy aufgewacht ist, fing ich an alles einzuräumen und schon machten wir uns auf den Weg zurück. Zuhause angekommen waren Bonny und Law auch wieder da und wir beschlossen zusammen zugehen. Ich Duschte mich und zog mir etwas anderes an und gegen sieben machten wir uns auf den Weg.
Wir beschlossen wieder die Straßenbahn zu nehmen, jedoch auf den Rückweg wollten wir dann ein Taxi bestellen.
Ruffy
„Ich bin schon ganz gespannt deine Freunde kennenzulernen“
Nami
„Ich auch, aber keine Sorge du wirst sie mögen“
Bonny
„Ich freue mich schon auf den Freizeitpark. Da kann Law für mich ein Kuscheltier gewinnen“
Nami
„Ich glaube etwas zu Essen wäre dir bestimmt lieber. Aber verhungern wirst du schon nicht, immerhin gibt es dort genug Stände wo du dir was holen kannst“
Ruffy
„Ist der Freizeitpark gut besucht?“
Nami
„Ja, aber dort gibt es nicht nur den Freizeitpark. Dort wo wir hin fahren heißt Tokyo Dome City und besteht aus dem Weltgrößten überdachten Baseballstadion, dem Freizeitpark und der Korakuen-Halle, das ist eine Sporthalle. Dann gibt es noch das LaQua eines von Tokyos größten Spa`s mit eigenen heißen Quellen und unter dem Spa gibt es noch Geschäfte, Restaurants und auf dem Gelände gibt es auch ein Hotel“
Bonny
„Die heißen Quellen sind sehr zu empfehlen, Law und ich waren auch schon dort“
Ruffy
„Und wer gehört noch zu eurer Cliuqe?“
Nami
„Neben Law und Bonny, sind noch Vivi, ihr Freund Corsa, sowie Shachi und Penguin“
Wir unterhielten uns noch die restliche Fahrt über und als wir unser Ziel erreicht hatten, stiegen wir aus und sind zum Freizeitpark gelaufen.
Law
„Die anderen sind auch schon da“
Ich schaute zum Eingang und Vivi winkte uns schon fleißig entgegen. Als wir bei den anderen angekommen waren, warf sich Vivi mir förmlich an den Hals und ich musste aufpassen nicht umzukippen.
Vivi
„Nami, man bin ich froh das du mal wieder da bist. Ich habe dich so sehr vermisst“
Ich erwiderte die Umarmung und als mich Vivi endlich losgelassen hat, begrüßte ich auch die anderen mit einer Umarmung.
Nami
„Schön euch wieder zu sehen“
Shachi
„Wir freuen uns auch und der Junge mit dem Strohhut ist bestimmt Ruffy“
Ich nickte nur und Shachi ging auf Ruffy zu um ihn zu begrüßen.
Shachi
„Freut mich dich kennenzulernen, Nami hat uns schon ne Menge von dir erzählt. Ich bin übrigens Shachi und das hinter mir sind Penguin, Corsa und Vivi“
Er zeigte nach einander auf meine Freunde und alle begrüßten Ruffy.
Ruffy
„Freut mich euch kennenzulernen und ich hoffe Nami hat nur gut über mich gesprochen“
Vivi
„Sie hat nur von dir geschwärmt, glaube mir“
Corsa
„Oder gibt es da etwas was wir wissen sollten?“
Ruffy schüttelte sofort den Kopf und wir fingen alle an zu lachen.
Penguin
„Na dann lasst uns mal rein gehen und den Abend genießen“
Vivi
„Ja los geht`s, die Karten haben wir auch schon geholt, da müssen wir uns nicht noch anstellen“
Wir sind zusammen rein gegangen und probierten jede Achterbahn aus die der Park hatte. Es gab sogar eine Achterbahn die Rückwärts gefahren ist, das war eine der besten. Später sind dann Law und Ruffy an eine Schießbude gegangen und haben für Bonny und mich ein Kuscheltier gewonnen. Bonny hat von Law ein Plüschtier in Form eines Burgers bekommen, worauf wir lachen mussten und ich habe von Ruffy eine Plüschkatze bekommen.
Als es fast Mitternacht war, beschlossen wir auf die große Wiese zu gehen, da Samstag immer ein Feuerwerk stattfindet. Wir suchten uns einen freien Platz aus und als wir uns gesetzt haben, kuschelte ich mich an Ruffy ran und legte meinen Kopf auf seine Schulter.
Vivi
„Aber wir gehen nach dem Feuerwerk noch nicht Heim, oder?“
Bonny
„Ach quatsch, ich will noch einmal die Achterbahn fahren die Rückwärts fährt und außerdem bekomme ich langsam Hunger“
Shachi
„Der Burger in deiner Hand reicht dir wo nicht“
Bonny streckte ihm die Zunge raus und wir lachten nur.
Als dann das Feuerwerk begonnen hatte, konzentrierte ich mich voll und ganz darauf.
Plötzlich drehte Ruffy meinen Kopf in seine Richtung und gab mir einen Kuss.
Ruffy
„Ich liebe dich und ich bin froh dich kennengelernt zu haben“
Ich musste schmunzeln als er das sagte.
Nami
„Ich liebe dich auch, mehr als alles andere auf der Welt“
Ruffy zog mich auf seinen Schoß und legte seine Arme um mich, wir genossen noch das restliche Feuerwerk und als es vorbei war sind wir auf drängeln von Bonny erst einmal etwas essen gegangen.
Danach ging es weiter mit den Achterbahnen, unfassbar das es ihr nicht schlecht wird, nachdem sie etwas gegessen hatte.
Wir hielten uns noch bis drei Uhr morgens auf und hatten manche Achterbahnen zwei oder dreimal ausprobiert.
Wir verabschiedeten uns von den anderen und Law rief ein Taxi. Gegen vier Uhr morgens waren wir dann Zuhause angekommen und sind alle erschöpft ins Bett gefallen.
Gegen Mittag bin ich langsam wach geworden und streckte mich erst einmal. Am liebsten würde ich heute liegen bleiben, aber Bonny hat den Vorschlag gemacht in den Tama-Zoo zu gehen. Ich stand leise auf um Ruffy nicht zu wecken und schlenderte im Halbschlaf Richtung Bad. Ich nahm erst einmal eine kalte Dusche und schon war ich hell wach. Schnell noch Zähneputzen und dann zurück in Zimmer. Ruffy schlief immer noch Seelenruhig, also zog ich mich erst einmal an. Gerade als ich ihn wecken wollte öffnete er seine Augen und ehe ich mich versah, zog er mich ins Bett zurück und grinste mich an.
Ruffy
„Morgen“
Nami
„Morgen Ruffy, na gut geschlafen?“
Ruffy
„Neben dir kann ich doch immer gut schlafen, aber sag mal wie spät ist es eigenglich?“
Nami
„Halb zwölf, komm du musst langsam aufstehen, wir wollen doch nachher noch in den Zoo“
Ruffy
„Eigenglich würde ich lieber mit dir im Bett liegen bleiben“
Wenn er wüsste das, das heute früh auch mein Gedanke war, aber das sage ich ihm lieber nicht.
Nami
„Komm schon, keine Müdigkeit vortäuschen, eine kalte Dusche und schon geht es dir besser. Bei mir hat es auch geholfen. Ich warte dann unten auf dich“
Ich gab ihm einen Kuss und stieg wieder aus dem Bett. Unten angekommen, bereitete Law schon eine Kleinigkeit zu essen zu.
Nami
„Morgen Law, wie ich sehe bist du schon fleißig“
Law
„Hey Nami, ja immerhin haben wir zwei hungrige Partner“
Er stellte mir eine Tasse Kaffee hin, den ich dankend annahm.
Nami
„Müssen wir für heute Abend noch einen Tisch bestellen?“
Law
„Das habe ich schon erledigt“
Bonny
„Wieso Tisch bestellt? Wohin geht es heute Abend?“
Nami
„Hey Bonny, du siehst aber noch ganz schön verschlafen aus“
Law
„Wir wollen heute Abend in ein Ramen Restaurant“
Ruffy
„Ramen, was ist das?“
Nami
„Das ist eine eigene Art Japanischer Nudeln und die daraus hergestellte Nudelsuppe wird Ramen genannt“
Law
„Jetzt wo alle wach sind können wir ja essen und danach machen wir los“
Law stellte jeden einen Teller hin und als wir aufgegessen hatten, machten wir uns auf den Weg zum Zoo.
Nami
„Der Zoo wird dir gefallen Ruffy. Es ist der größte Zoo in Tokyo und er wurde am 5.Mai. 1958 eröffnet.
Er wird in drei Areale eingeteilt.
Dem Asiatischen Garten, den Afrikanischen Garten und dem Australischen Garten und in jeden der Gärten sind Landestypische Tiere des jeweiligen Erdteils, außerdem gibt es noch ein Insektarium, also von allem etwas“
Am Zoo angekommen stellten wir uns an und dieses Mal ging es relativ schnell und schon waren wir dran mit bezahlen. Wir bekamen noch einen Routenplan und schon konnte es los gehen.
Bonny
„Ich will zuerst in den Australischen Garten zu den Kängurus“
Nami
„Da müssen wir dort lang“
Ich zeigte in besagte Richtung und Bonny lief vorne weg. Im Gegensatz zu ihr hatten wir es nicht so eilig und folgten ihr langsam.
Im Australischen Garten angekommen fanden wir Bonny am Känguru-Gehege wie sie schon Fotos von den Tieren machte.
Bonny
„Und als nächstes zu den Koalas“
Nami
„Mach mal langsam, wir haben genügend Zeit um uns alle Tiere anzuschauen“
Law
„Nami hat recht, wenn wir in deinem Tempo weiter machen stellen wir noch einen neuen Rekord auf“
Bonny
„Ja ihr habt ja recht“
Jetzt wo wir Bonny überzeugt haben, konnten wir unseren Weg fortsetzen.
Wir schauten uns wirklich alle Tiere an, hier war aber auch alles vertreten, von Säugetieren, über Vögel, Reptilien, Amphibien bis hin zu diversen Fischarten.
Was mich faszinierte war der Beutelteufel, das größte noch Lebende Beuteltier, er sieht richtig niedlich aus, jedenfalls wenn er nicht gerade sein Maul aufmacht und die Spitzen Zähne zum Vorschein kommen.
Als nächstes sind wir in den Afrikanischen Garten gegangen. Ich machte von allen Tieren Bilder und schickte sie an Nojiko. Am längsten haben wir uns hier bei den Fröschen und Schildkröten aufgehalten, kein Wunder bei so einer Artenauswahl.
Bevor es in den Asiatischen Garten geht, wollten wir uns noch ein Eis gönnen. Wir suchten einen freien Platz in der Eisdiele und als der Kellner kam, bestellte jeder etwas und es dauerte nicht lange kamen auch schon unsere Eisbecher.
Nami
„Habt ihr zwei eigenglich etwas für morgen geplant? Immerhin sind Bonny und ich den ganzen Tag unterwegs“
Law
„Wir zocken morgen mal die neuen Spiele von Ruffy.
Was denkt ihr eigenglich wann ihr wieder kommt?“
Bonny
„Da wir abends noch ins Kino zur neun Uhr Vorstellung gehen, wird es sicher nicht vor Mitternacht“
Ruffy
„Was unternehmt ihr eigenglich morgen?“
Nami
„Wir treffen Vivi in der Stadt und gehen erst einmal schön Frühstücken, danach zur Hot Stone Massage mit anschließender Gesichtsmaske, das wir auch gut erholt für eine Ausgiebige Shoppingtour sind und wie Bonny schon sagte geht es Abend noch ins Kino“
Ruffy
„Du hast doch schon genug Klamotten und Schuhe, so viel kann ein Mensch doch gar nicht anziehen“
Nami
„Eine Frau kann nie genug Klamotten und Schuhe besitzen“
Wir aßen alle auf und als ich bezahlt habe, ging es noch in den Asiatischen Garten und zum Schluss ins Insektarium, was Ruffy besonders Begeisterte, da er Insekten schon als kleines Kind liebte.
Da es schon ziemlich Spät war, wollten wir vom Zoo aus ins Restaurant gehen.
Ruffy und Bonny bestellten fast alles was die Karte zu bieten hatte. Aber selbst ich bestellte mir zwei Portionen, da ich nicht weiß wann ich das letzte Mal Ramen gegessen hatte. Da wir aber alle noch von Gestern geschafft waren, blieben wir nicht allzu lange und sind bei Zeiten Nachhause gegangen. Ruffy und ich verabschiedeten uns von den beiden und nach einem langen und heißem Bad, sind wir auch ins Bett gegangen.
Am nächsten Morgen
Wenn ich daran denke das wir Samstag wieder zurück Fliegen, graut es mir schon etwas. Auf die eine Art bin ich froh wieder Zuhause zu sein, aber auf der anderen Seite werde ich meine alte Heimat auch vermissen, da ich nicht weiß wann wir das nächste Mal zu Besuch kommen werden.
Gerade stehe ich mit Bonny vor einem kleinen Restaurant wo unser Mädels-Tag beginnen soll. Jetzt fehlt nur noch Vivi, die sich um einige Minuten verspätet, da sie den Bus verpasst hat. Aber als sie dann schon in Sichtweite war und auf uns zu rannte, sind wir ihr ein kleines Stück entgegen gekommen.
Vivi
„Sorry für die Verspätung ihr zwei, aber der Bus ist mir doch tatsächlich vor der Nase weggefahren und ich musste auf den nächsten warten“
Bonny
„Das kann doch mal passieren“
Wir sind in das Restaurant gegangen und bestellten uns alle etwas zu essen.
Vivi
„Was habt ihr die restlichen Tage eigenglich noch geplant?“
Nami
„Also morgen gehen wir in eine Kampfsportschule und sehen uns eine Vorführung verschiedener Kampfsportarten an und abends wollen wir ins Suntory Hall Konzerthaus. Mittwoch nach Yokohama ins China Town Viertel und ins Aquarium, Donnerstag in den Ueno Park und dem Ueno Zoo und Freitag ins Disneyland und Samstag geht es ja auch schon wieder zurück nach LA“
Vivi
„Da habt ihr ja noch ein ganz schönes Programm vor euch“
Bonny
„Wir wollten halt das Ruffy und Ace so viel wie möglich sehen. Eigenglich hatte ich für alle zwei Wochen eine Plan erstellt, der jedoch auf wenig Begeisterung gestoßen ist“
Nami
„Komm schon Bonny spiel hier nicht die beleidigte, immerhin haben wir vieles gemacht was du aufgeschrieben hattest, aber wir wollten auch einmal Zeit mit unserem Partner alleine verbringen, auch wenn es bei Ruffy und mir nur Samstag war“
Vivi
„Deine Pläne kenne ich Bonny, da ist jede Minute verplant“
Nami
„So in der Art war es auch, aber genug davon, heute genießen wir drei unseren Wellness und Beauty-Tag“
Nach unserem Frühstück, ging es gestärkt und im Bonny ihrem Fall zufrieden zur Massage.
Wir kamen an und als Vivi kurz mit der Mitarbeiterin gesprochen hat, führte sie uns in einen kleinen Raum. Wir sollten uns obenrum frei machen und uns schon hinlegen.
Nach wenigen Minuten kamen drei Masseure in den Raum, stellten etwas Musik an und zündeten Räucherstäbe an. Wenn unsere Freunde wüssten das uns Männer Massieren, würden sie bestimmt dagegen sein, aber sie müssen es ja nicht erfahren.
Nach einer halben Stunde Rückenmassage, legten sie uns die heißen Steine auf den Rücken.
So mussten wir noch eine halbe Stunde liegen bleiben, bis dann eine weitere halbe Stunde der Rücken Massiert wird.
Wir dürfen uns nachher sogar das Massageöl aussuchen.
Ich war richtig Entspannt und musste sogar aufpassen nicht bei der Musik einzuschlafen.
Als die halbe Stunde vorbei war, meiner Meinung nach viel zu schnell, kamen die drei Männer wieder in den Raum und nachdem sie die Steine weggenommen hatte, durften wir zwischen fünf verschiedenen Ölen wählen. Vivi nahm Kokos, Bonny Schokolade und ich nahm Orange.
Nami
„Da müssen wir heute aufpassen dass uns die Jungs nicht anknabbern“
Vivi
„Nami nicht so laut“
Bonny
„Komm schon Vivi, hab dich nicht so“
Nami
„Vielleicht kaufe ich mir nachher so ein Öl da kann ich Ruffy auch mal Massieren“
Bonny
„Ich lasse mich lieber Massieren“
Nami
„Typisch, Law darf immer nur ran“
Bonny und ich mussten lachen und Vivi sagte dazu gar nichts mehr, anscheinend war es ihr etwas Peinlich. Als die zweite Massage vorbei war, zogen wir uns an und als wir uns wieder hingelegt hatten, kam noch die Gesichtsmaske.
Als wir fertig waren kaufte ich mir noch zwei Massageöle und auch Bonny kaufte sich eins.
Wir verabschiedeten uns und sind in die Shoppingmall gegangen.
Bonny
„Warum hast du dir eigenglich gleich zwei gekauft?“
Nami
„Das zweite ist für Nojiko, ein kleines Geschenk“
Vivi
„Also Mädels wir sind da, wo gehen wir zuerst hin?“
Bonny
„Ich würde sagen da wo es die besten Angebote gibt“
Nami
„Also los geht’s, kein Geschäft bleibt verschont“
Wir klapperten ein Geschäft nach dem anderen ab und wir haben wirklich nicht ein einziges ausgelassen, jedenfalls da wo es Klamotten und Schuhe gibt. Ich habe so viel gekauft, dass Law mir das sicher per Post zu schicken muss. Aber ich habe natürlich auch an Ruffy gedacht. Für ihn habe ich zwei neue Hemden, eine Jeanshose und neue Turnschuhe gekauft. Hoffentlich gefällt es ihm. Die Zeit ging ziemlich schnell vorbei, schade eigenglich, ich hätte gerne noch einige Geschäfte außerhalb der Mall besucht, aber da es schon spät war, haben die meisten schon eingeräumt und wir hatten noch zwei Stunden Zeit bis unser Film anfängt.
Vivi
„Wie sieht es aus, wollen wir ins Kino gehen, da gibt es jetzt ein neues Restaurant, da können wir etwas essen“
Bonny und ich stimmten ein und so machten wir uns auf den Weg zum Kino. Das Gute daran ist, das dieses Kino Schließfächer hat und so können wir unsere ganzen Beutel wegschließen.
Wir holten noch schnell unsere Karten und setzten uns dann ins Restaurant. Wir bestellten uns eine Sushi-Platte für drei Personen und etwas zu trinken.
So vergeht wenigstens die Zeit schneller, bis der Film anfängt.
Als wir aufgegessen und bezahlt hatten, sind wir in die Halle zurück und holten noch etwas Popcorn, bevor wir in den Kinosaal gegangen sind.
Bevor der Film angefangen hatte, kam natürlich noch ne Menge Werbung und dann endlich war es so weit, der Film fing endlich an. Wir entschlossen uns für einen Horrorfilm, ganz zum Ärger von Vivi, die lieber in einen Liebesfilm gegangen wäre, aber sie hat zwei zu eins verloren.
Ich muss sagen ich liebe Horrorfilme und bei diesem musste ich ganz schön oft schreien, aber ich war nicht die einzige, bei manchen Stellen hat der halbe Saal gebrüllt und die Frauen haben sich in die Ärmel ihrer Freunde verkrochen.
Als der Film vorbei war, holten wir noch schnell unsere Einkaufstüten und vor dem Kino verabschiedeten wir uns von Vivi.
Gegen eins waren wir dann Zuhause angekommen und da schon alles dunkel war, mussten wir leise machen nicht das wir noch jemanden aufwecken.
Ich wünschte Bonny eine gute Nacht und ging hoch in unsere kleine Wohnung.
Im dunkeln versuchte ich mich zu meinem Zimmer zu tasten, zum Glück ist die Tür von einer kleinen Lichterkette erleuchtet, da war es nicht ganz so schwer und gerade als ich die Tür öffnen wollte, packte mich jemand an der Schulter und als ich mich umgedreht habe, schaute mich ein weißes Gesicht an. Ich brüllte die gesamte Villa zusammen. Ich hörte nur noch ein Sorry, ein Rumpeln und schon ging das Licht an.
Ruffy kam hinter mir aus dem Zimmer und rieb sich den Kopf, meine Schwester stand vor mir und lachte sich schlapp, Ace kam ebenfalls aus dem Zimmer und es dauerte nicht lange kamen noch Law und Bonny rein gestürmt.
Law
„Was ist denn hier los?“
Bonny
„Nami warum schreist du denn wie verrückt?“
Ruffy
„Ehrlich mal, wegen dir bin ich aus dem Bett gefallen“
Nojiko
„Sorry Leute das war meine Schuld. Ich kam gerade aus dem Bad als ich etwas gehört habe und als ich meine Schwester gesehen habe, wollte ich sie begrüßen, habe aber vergessen das ich eine Gesichtsmaske drauf habe und da hat sie sich erschreckt“
Ruffy
„Nami du darfst dir in nächster Zeit keine Horrorfilme anschauen“
Nami
„Das hat gar nichts mit dem Horrorfilm zu tun gehabt. Ihr hättet auch so geschrien wenn ihr im Dunkeln ein weißes Gesicht gesehen hättet“
Nojiko
„Es tut mir leid kleine Schwester, das kommt nie wieder vor, versprochen“
Law
„Wenn alles geklärt ist können wir ja jetzt auch weiter schlafen. Gute Nacht“
Ich wünschte den anderen ebenfalls eine gute Nacht und ging mit Ruffy zurück ins Zimmer.
Nami
„Da du ja jetzt wach bist, hier das ist für dich“
Ich gab ihn den Beutel mit den Sachen die ich für ihn gekauft habe.
Ruffy
„Muss das jetzt sein, es ist mitten in der Nacht“
Nami
„Dann eben nicht, tja da wird das wo nichts mit der Modenschau, Schade eigenglich ich habe so schöne neue Unterwäsche geholt“
Ich drehte mich um und wollte gerade ins Bad, als mich Ruffy aufhielt. Natürlich konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen.
Er zog sich seine neuen Klamotten an und er sah darin wirklich Sexy aus.
Ruffy
„Die sind echt klasse, danke Nami und jetzt du“
Ich führte ihn alles vor was ich gekauft hatte und zum Schluss meine neue Unterwäsche, die ich jedoch nicht lange an hatte.
Auch die zweite Woche ging ziemlich schnell rum und heute war unser letzter Tag in Tokyo.
Wir konnten alles unternehmen was wir geplant hatten. Ruffy und Ace waren am Dienstag von den Traditionellen Japanischen Kampfsportarten begeistert. Es gab eine kleine Aufführung wo neben Aikido, auch Judo, Karate und Kendo vorgeführt wurde.
Was sie nicht so begeistert hat war das Konzerthaus am Abend, da sind die zwei Mal wieder eingepennt.
In China Town waren wir wieder in einem traditionellen Restaurant essen und anschließend im Aquarium haben wir uns eine Delfin-Show angeschaut. Donnerstag wollten wir ja alle zusammen in den Ueno Park und dann in den Zoo, jedoch haben Ruffy und ich etwas alleine Unternommen und sind Schwimmen gegangen und heute stand Disneyland auf dem Plan. Wir sind wieder jede Achterbahn gefahren die der Park zu bieten hatte und haben uns mit vielen Disneystars Fotografieren lassen.
Auch Nojiko hat sich sehr über mein Geschenk gefreut, als ich ihr das Massageöl gegeben hatte.
Ich muss sagen die zwei Wochen hier haben mir wirklich gut gefallen und ich freue mich das Ruffy mitgekommen ist.
Ruffy hat heute auch etwas von einer Überraschung gesagt, jedoch nicht was genau.
Vorhin kam er zu mir und hat mir die Augen verbunden und seitdem sitze ich in einem Auto und wir fahren irgendwohin. Mir ist es schon etwas Unheimlich wenn ich nicht sehe wohin es geht, aber ich Vertraue Ruffy.
Als dann das Auto angehalten hatte, half mir Ruffy raus und führte mich. Nach einer Weile fühlte ich Sand unter meinen Füßen, also scheinen wir am Strand zu sein. Wir gingen noch einige Meter und dann hielt Ruffy an. Er stellte sich hinter mich und nahm mir die Augenbind ab. Ich musste ein paar Mal blinzeln um mich an die Sonne zu gewöhnen, jedoch was ich dann sah, machte mich sprachlos.
Wie vermutet waren wir am Strand und vor mir war eine Decke verziert mit Rosenblüten und einem kleinen Picknick aufgebaut.
Um die Decke herum waren Gläser mit Muscheln und Kerzen aufgestellt und im Sand war ein silberner Eimer mit einer Sektflasche.
Nami
„Ruffy ich weiß gar nicht was ich sagen soll“
Ruffy
„Du musst gar nichts sagen, das ich dich sprachlos gemacht habe, zeigt mir schon das ich alles richtig gemacht habe“
Ich drehte mich zu Ruffy um und gab ihm einen Kuss der mit der Zeit immer verlangender Wurde. Aus Luftmangel mussten wir uns schließlich lösen und setzten uns auf die Decke.
Ruffy machte den Sekt auf und gab mir dann ein Glas davon.
Ruffy
„Ich dachte wir genießen am letzten Abend noch einmal den Sonnenuntergang am Strand und später habe ich noch eine kleine Überraschung für dich“
Wir stießen an und ich nahm einen kleinen Schluck.
Nami
„Und was für eine Überraschung?“
Ruffy
„Das siehst du dann schon“
Ich setzte mich vor Ruffy und lehnte mich an ihn, sofort schlang er seine Arme um mich und legte seinen Kopf auf meine Schulter. Keiner sagte ein Wort und so genossen wir den Sonnenuntergang und das hier und jetzt.
Als die Sonne vom Meer verschluckt wurde und schon vereinzelt Sterne am Himmel zu sehen waren, flüsterte mir Ruffy etwas ins Ohr.
Ruffy
„Und jetzt kommt Überraschung Nummer zwei“
Ich schaute verwirrt zu Ruffy der mich nur angrinste, jedoch als ich einen lauten Knall gehört habe, blickte ich wieder nach vorne.
Der Himmel wurde hell von einem Feuerwerk erleuchtet.
Mit so etwas hätte ich nie gerechnet.
Ich war so gerührt das mir sogar die Tränen die Wange runter liefen.
Ruffy
„Nami alles OK, habe ich etwas falsch gemacht?“
Ich schüttelte nur mit dem Kopf und wischte mir die Tränen weg.
Nami
„Ganz im Gegenteil Ruffy, du hast alles richtig gemacht“
Darauf konnte er nur grinsen, was ich sehr gerne erwidert habe.
Wir schauten beide wieder zum Feuerwerk und in diesem Moment wusste ich, das ich damals alles Richtig gemacht habe als ich mit Nojiko nach LA gezogen bin.
Ich freue mich schon auf die weitere Zeit mit Ruffy und den anderen und bin gespannt was mir die Zukunft bringt.
Epilog
Epilog
Fünf Jahre sind jetzt schon vergangen seit ich mit Nojiko nach LA gezogen bin. Wie doch die Zeit vergeht. Nojiko hat ihr Studium für Kunstgeschichte als beste des Jahrganges abgeschlossen und Arbeitet nun im Los Angeles County Museum of Art. Ace hat seine Lehre als KFZ-Mechaniker abgeschlossen und Arbeitet in einem gut bezahlenden Autohaus. Ace und Nojiko wohnen jetzt zusammen und auch Nachwuchs ist schon geplant.
Boa Hancock Studiert im Ausland Modedesign, also herrscht endlich Ruhe.
Und der Rest, Naja wie soll ich sagen, wir haben alle ein Studium in LA bekommen an einer Allrounder-Universität. (Weiß natürlich nicht ob es das wirklich gibt ^^)
Lysop und Franky Studieren Architektur, Kaya und Law Medizin, Robin Archäologie, Sanji und Bonny Kochen, Zorro Kampfsport, Ruffy Sport und ich selber Meeresbiologie. Nebenbei arbeite ich noch im Aquarium oft he Pacific wo ich gute Chancen auf einen Job nach dem Studium habe.
Lysop und Kaya sind bereits verlobt und Planen die Hochzeit, sie leben in einer schönen Wohnung mit Blick auf das Meer.
Zorro und Robin leben in einer WG mit Sanji und Franky. Sie sind weder Verlobt noch haben sie es in der nächsten Zeit vor.
Law und Bonny sind nach LA gezogen da sie nach dem Studium auch hier bleiben wollen. Zurzeit ist Bonny aus dem Studium ausgeschlossen da sie Schwanger ist.
Ruffy und ich sind auch zusammen gezogen, besser gesagt hat er nur die Seite gewechselt. Ich habe die Wohnung behalten, wo ich vor fünf Jahren eingezogen bin. Es hängen so viele Erinnerungen dran, ich konnte und wollte sie nicht aufgeben und groß genug ist sie auch.
Es ist bereits Abend und ich gehe gerade die Strandpromenade des Venice Beach entlang. Hier hatten Ruffy und ich unser erstes Date. Ich erinnere mich noch genau daran, wie er mir alles gezeigt hat, als ich neu war. Ich wusste eigentlich nicht was ich hier sollte, auf dem Küchentisch lag ein Zettel von Ruffy, ich nahm ihn nochmal und las den Text durch.
-Liebste Nami,
Komme bitte neun Uhr zum Steg am Venice Beach, da wo wir uns das erste Mal geküsst haben.
Kuss Ruffy-
Was er wo wollte, immerhin habe ich ihn heute noch gar nicht gesehen.
Als ich angekommen war, traute ich meinen Augen nicht.
Überall lagen Rosenblüten und Kerzen brannten den ganzen Steg lang. Meine ganzen Freunde sowie meine Schwester Standen links und rechts und grinsten mich an. Ich ging den weg aus Rosenblüten und sah am Ende des Steges Ruffy im Anzug, er lächelte mich an und mir wurde langsam mulmig.
Als ich bei ihm angekommen bin gab er mir einen Kuss und Kniete sich vor mich, langsam bildeten sich tränen in meinen Augen da ich ahnte was jetzt kommen würde.
„Nami, als ich dich das erste Mal gesehen habe, wusste ich das du die Frau bist der ich mein Herz schenken möchte, mit der ich eine Zukunft aufbauen möchte. Als du nebenan eingezogen bist und deine Rehbraunen Augen die meinen trafen, verlor ich mich in ihnen und dein lächeln raubte mir den Verstand“
Immer mehr tränen bildeten sich und ich fing an zu weinen.
„Als wir dann unser erstes Date hier an diesem Strand hatten, verliebte ich mich mehr und mehr in dich mit jeder Sekunde die verging“
Ruffy stand auf und wischte mir die Tränen weg, wobei er mich sanft anlächelte das ich zu gerne erwiderte.
„Ich kann und will mir ein Leben ohne dich nicht mehr vorstellen, darum frage ich dich hier vor unseren Freunden und Verwanden, willst du mich heiraten?“
Ich war sprachlos, kein Wort kam über meine Lippen, daher nickte ich nur und viel Ruffy um den Hals und Küsste ihn was er zu gerne erwiderte.
„Ich deute das mal als ein Ja“
Er steckte mir den Ring an und unsere Freunde gratulierten uns.
Ich umarmte ihn und lächelte Ruffy an.
„Ich liebe dich über alles Ruffy“
Dann küsste ich ihn ein weiteres Mal.
„Ich liebe dich auch Nami“
Das war einer der schönsten Tage meines Lebens. Der Umzug in eine Neue Stadt hat mir nicht nur Neue Freunde gebracht sondern auch meine große Liebe.
Ende