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"Just don't speak to me"

The Difference between Blood
von

Vorwort zu diesem Kapitel:
tut mir wirklich leid, das das so ewig gedauert hat, meine Lieben :/ <3
ich hoffe ihr habt umso mehr spaß beim kap! Komplett anzeigen

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Ankunft in Hogwarts

Hermine saß auf ihrem Platz im Hogwarts Express, den schnurrenden Krummbein auf ihrem Schoß, die Nase platt an die kalte Fensterscheibe gedrückt. Sie war ein schlankes, braunhaariges Mädchen, zweifelsohne sehr hübsch. Abwesend strich ihre Hand immer wieder über das seidige Fell des orangenen Katers.

So, nun war sie wieder hier, das fünfte Jahr in Hogwarts. Für sie war es einer Heimkehr, und sie wusste, das es Ron, Harry, Fred, George und Lee Jordan, allesamt mit ihr im Abteil, genauso ging. Zwar liebte sie ihre Eltern, doch das Alltags-Muggleleben konnte es einfach nicht mit dem einer Hexe an der Schule der Zauberei aufnehmen. Die Gryffindor sah mit freudiger Aufregung einem Jahr mit all ihren Freunden entgegen.

"...Hermine?" Ron stupste sie an. Das Mädchen fuhr aus ihren Träumereien hoch. "Was?" Sie kam nicht umhin, beim Anblick von Rons breitem, sommersprossigen Gesicht, welches wie so oft etwas dümmlich lächelnd vor ihrer Nase schwebte, leicht genervt zu klingen.

Ron wies mit seiner Hand auf die Süßigkeitenfrau, und Hermine konnte nicht anders, als sich zwei Schokofrösche zu kaufen. Lächelnd bedankte sie sich. Als sie kurz auf den Gang sah, der die Abteile miteinander verband, erblickte sie Draco Malfoy, einen hochgewachsenen, schlanken, platinblonden Slytherin, mit eisgrauen Augen. In einem schwarzen Anzug lehnte er an der Zugwand, und unterhielt sich mit Pansy Parkinson, einem mopsgesichtigen, zierlichen Mädchen. Obwohl "unterhalten" hier das falsche Wort war. Offensichtlich lag sie ihm zu Füßen, und vergötterte ihn. Angeekelt ließ sich Hermine zurück auf ihren Platz sinken, während die die mollige Süßigkeitenfrau versuchte, die beiden Slytherins mit ihrem Wägelchen zurück in ihr Abteil zu drängen.

"Was ziehst du denn für ein Gesicht, Hermine?" fragte Fred. "Ja, hast du auf ne Zitrone gebissen, Granger?" Das kam von George. "Dreimal dürft ihr raten, wer draußen auf dem Gang Parkinson anbaggert." Harry grinste. "Unser aller Freund Malfoy!"

Schon bald waren die Sechs in ein angeregtes Gespräch vertieft. In erster Linie ging es um Malfoy, und wie sie ihn dieses Jahr schikanieren könnten. Die meisten Einfälle kamen von Fred, George, Ron und Harry, doch auch Hermine musste immer wieder schmunzeln.
 

Malfoy, ein Kind aus einer sehr alten Zaubererfamilie, die ohne Zweifel in der Vergangenheit Voldemort gedient hatte, und sich unheimlich viel auf ihr reines Blut einbildete, hasste Hermine warscheinlich eben deshalb- Sie war Mugglestämmig. Und er hasste sie wirklich. Abgrundtief.

Schlagartig fielen ihr viele, viele Situation in den vergangenen Jahren ein. Schlammblut... dreckiges Schlammblut... missratene, dreckige Granger...

Zugegeben, solche Sätze hatten ihr immer wehgetan. Doch es war Malfoy. Was war schon anderes von im zu erwarten.

Hermine hatte versucht aufzuhören sich über Draco Gedanken zu machen, doch es viel ihr schwer. Denn sie war sich ganz sicher, dass sich unglaublich viel hinter seiner arroganten, kalten Fassade verbarg. Auch Dinge wie Schwäche, Angst oder Verzweiflung.
 

Langsam begann es schon zu Dämmern. Hermine und ihre Freunde zogen ihre Umhänge an, und bereiteten sich auf die Ankunft in Hogwarts vor. Und wieder stieg eine große Freude in Hermine auf.

Der gemütliche Gryffindor Turm, die vielen geheimnisvollen Ecken und Winkel, neue Unterrichtslektionen und natürlich Hogsmeade mit seinem Butterbier.

Schließlich kamen sie in dem kleinen Bahnhof an, wo sich alle Schüler aufgeregt aus dem Zug auf den Bahnsteig drängelten. Hermine erblickte auch Malfoy, wie er mit Crabbe und Goyle erhobenen Hauptes an Hagrid, dem liebenswürdigen Wildhüter der Schlossländerreien, vorbeistolzierte, hinüber zu den Kutschen, welche sie zum Schloss hinaufbrachten.

Sie, Harry und Ron begrüßten den Halbriesen sofort, allerdings war er ganz damit beschäftigt, die neuen Ertklässler auf die Boote zu verteilen. Sie würden den See überqueren, wie alle Elfjährigen vor ihnen.

Auch Hermine hatte dieses Ereignis in der Sternenklaren Nacht an ihrem ersten Tag erlebt.

"Harry! Ron, Hermine!" Hagrid freute sich sichtlich sie zu sehen. "Hab hier grad ein bisschen Stress, ihr drei. Wir sehen uns nacher beim Festessen!"
 

So gingen sie in einer Traube von schnatternden Ravenclaws zu den Kutschen. Plötzlich blieb Harry wie angewurzelt stehen. "Was ist das da, vor der Kutsche?" Hermine sah sich verwirrt um. Ron ebenso.

"Was meinst du,Harry?" Harry deutete ins Nichts. "Da! Die Kutsche wird von... toten Pferden gezogen... Oder sowas."
 

Ron schüttlte den Kopf. "Steig einfach ein."
 

Schnell hatte Hermine die unsichtbaren Skelettpferde vergessen. Ihre Gedanken galten dem kommenden Festessen. Dem neuen Jahr.

Ein merkwürdiges Rendez-Vous

Schon die erste Schulwoche zeigte, das sich überhaupt nichts verändert hatte. Ron saß wie immer mit vollkommen verzweifelter Miene am Gryffindortisch und schwenkte in Extase seinen Zauberstab. Harry versuchte mit einem lockeren Grinsen seine Freude über Romilda Waynes verliebte Blicke zu kaschieren.

Und Hermine? Sie war wie so oft garnicht bei zum Abendessen erschienen. Sie kauerte einige Stockwerke weiter oben in einem zerschlissenen Bibliothekssessel und schmöckerte in der Geschichte von Hogwarts. Es nagte an ihr, das sie den Wälzer nach vier Jahren Hogwarts immernoch nicht ganz bezwungen hatte. Sie befand sich in einem spannenden Kapitel über den großen See und seine Bewohner, als sie das Geräusch von Absätzen auf den uralten Holzdielen vernahm. Sie wusste was das zu bedeuten hatte. „Miss Granger.“ Die säuerliche Stimme von Miss Prince erklang hinter ihr. „Es ist nach 19.00 Uhr. Ich würde sie bitten, sich einmal an die zeiten zu halten, Fräulein!“ Hermine erhob sich mit erröteten Wangen. „Verzeihen sie, Miss Prince. Ich bin sofort weg.“ Sie hob ihre Tasche auf, und schob das Buch zurück ins Regal. Sie war versucht 'Gute Nacht und bis Morgen' zu sagen, doch unter den Strengen Blicken der Bibliothekarin verwarf sie das ganz schnell wieder. „Guten Abend“ murmelte sie, und huschte den langen Gang zwischen den Regalen aus der Bibliothek hinaus. Auf dem Korridor blickte sie auf ihre Uhr. 19.09.

Das Essen hatte sie verpasst. Halb so wild. Im Gemeinschaftsraum würde schonnoch eine Kleinigkeit zu finden sein. Sie Warf sich den Gurt ihrer Umhängetasche über die Schulter, zog ihre Strümpe zurecht und machte sich auf den Weg zum Gryffindor-Gemeinschaftsraum.

Zusammen mit einigen anderen Schülern erreichte sie das Gemälde der Fetten Dame, das den Eingang zum Turm darstellte. Von Harry und Ron keine Spur. „Passwort?“ Ertönte die Stimme der Rosa Gekleideten Dame. „Gemüsepastete“ rief Hermine über die Köpfe der anderen hinweg. Das Gemälde schwang zur Seite und gab ein Loch in der Wand frei. Die anderen Gryffindors drängten sich hinein, und auch Hermine trat durch die Öffnung in den gemütlichen Gemeinschaftsraum. Schüler saßen in den großen roten Sesseln und plauderten. Fred und George kamen auf sie zu. „He, Granger! Wieso warst du nicht beim Abendessen?“ Hermine musste lächeln, als sie sah, das Fred ein Käsebrötchen in Servietten gewickelt in seiner Hand hielt. „Ich war in der Bibliothek und hab die Zeit vergessen“, gestand sie. „Na wie gut, das es uns gibt!“ Fred schmunzelte und reichte ihr ihr Abendessen. Hermine dankte den Zwillingen, und Stieg die Treppe zu ihrem Schlafsaal hinoch, den sie sich mit Parvati, Lavender, Romilda und Suzanne teilte. Alle Mädchen waren da, und begrüßten sie. Hermine hatte sich stets wohlgefühlt. „Wo warst du beim Essen?“ fragte Parvati, eine sehr gute Freundin von Hermine. Sie erzählte ihr das gleiche wie zuvor den Zwillingen. Parvati schmunzelte. Das war eben nicht ungewöhnlich für Hermine Granger. „Wie dem auch sei“, sagte Hermine mit einem Lächeln. „Ich brauch heute noch ein Bad!“ Sie warf ihre Tasche neben ihr Himmelbett und wollte die Tür zum Bad der Mädchen öffnen, als Lavender sie aufhielt. „Da darf grad keiner rein“, erklärte sie. „Peeves ist irgendwie durch die Geisterbarriere gekommen, hat Romilda beim Duschen beobachtet, und Stinkbomben geworfen. Professor McGonagall hat gesagt, da soll keiner rein, bis die Barriere wieder sicher ist.“ Hermine musste gegen ihren Willen lachen. Das erklärte, warum Romilda mit einem verstörten Gesichtsausdruck auf ihrem Bett saß, und ihr Kissen umarmte.

„Wir sollen solange ins Vertrauensschülerbad im siebten Stock ausweichen“, ergänzte Parvati.

„Okay... kommt ihr mit, oder wart ihr schon?“ fragte Hermine.
 

Eine halbe Stunde später schlich Hermine Allein durch die ausgestorbenen Korridore des siebten Stocks. Sie trug nichts außer ihrem rosa Bademantel auf dem Kätzchen spielten. Sie hatte schon oft mit dem Gedanken gespielt, das peinliche Motiv durch ein schlichtes Weiß zu tauschen, doch die Nostalgie hinderte sie daran. Sie trug ihren prall gefüllten Kulturbeutel mit sich. Obgleich man ihr es nicht sofort ansah, sie war sehr eitel. In der anderen Hand hielt sie ihren Zauberstab.

Schließlich erreichte sie die Tür des Vertrauenschülerbades. Vorsichtig drückte sie die Klinke herunter. Hermine befand sich in dem Luxoriösesten Badezimmer, das sie je gesehen hatte. Die Wände waren mit exotischen Gemälden bedeckt, und das einzige, große Fenster des Raums bestand aus buntem Glas, das das Bild einer Nixe auf einem Felsen zeigte. Sie bürstete ihr langes, goldenes Haar. In der Mitte des Zimmers war ein großes Becken eingelassen, dessen Rand mit unglaublich vielen Wasserhähnen versehen war. Als Hermine den Raum betreten hatte, hatten Kerzen im ganzen Raum begonnen zu brennen. Da es draußen stockdunkel war, wirkte das romantisch und gemütlich in einem. Plötzlich war es Hermine egal, das sie schon längst im Gryffindor-Gemeinschaftsraum sein sollte. Sie öffnete ihren Bademantel, und ließ ihn von ihren Schultern fallen. Den Kulturbeutel und den Zauberstab legte sie auf ein kleines Tischchen auf dem auch Handdtücher lagen. Dann schritt sie über eine Mamortreppe hinab in das Becken. Gänsehaut bedeckte ihren nackten Körper. Als sie unten ankam, begann Wasser langsam von unten aufzusteigen. Hermine war erleichtert. Hätte sie es durch einen Hahn einlassen müssen, hätte es ewig gedauert. Schon bald konnte sie ihren ganzen Körper in dem Wasser baden. Plötzlich viel ihr ein, das Harry von diesem Zimmer erzählt hatte, letztes Jahr. Sie beschloss, ihn morgen darauf anzusprechen. Hermine glitt durch das warme Wasser auf einen der Wasserhähne zu. Schnell bemerkte sie, das sie Badesalz, Schaum und weitere schöne Dinge lieferten. Sie tauchte unter, und hielt sich an einer Sitzreihe fest. Es war ein herrliches Gefühl. Sie verrharte so, bis das Verlangen nach Sauerstoff sie nach oben drängte. „... schön, das du das Wasser schon eingelassen hast Loona.“ Hermine wurde schlagartig eiskalt. Es war die altbekannte, schnarrende Stimme, kombiniert mit dem Rascheln von Klamotten. Vorsichtig drehte sie sich um, ihr Blick fiel auf Draco Malfoy, der mit dem Rücken zu ihr stand und dabei war, sie seiner Boxershorts zu entledigen. Hermine war entsetzt. Einmal wegen der Situation, aber fast noch mehr, weil sich die 14-jährige Luna Lovegood andscheinend auf Draco „Oberarsch“ Malfoy eingelassen hatte. Nein, das konnte so nicht stimmen. Leise watete sie durch das Wasser auf die Treppe zu. Draco war grade mit seinen Socken beschäftigt. Sie versuchte, nicht hinzusehen. Hermine schlich auf das Tischchen zu, und hüllte sich in Rekordgeschwindigkeit in ihren Bademantel. Schnappte sich Täschen und Zauberstab, und eiilte auf die Tür zu. Da drehte Draco sich um. „Granger!?“ rief er entgeistert. „Was machst du den hier!?“ Sie hüllte sich nur noch fester in das vor Blicken schützende Frotte und stürmte hinaus.



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Kommentare zu dieser Fanfic (4)

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Von:  horo_koi
2015-10-15T20:03:57+00:00 15.10.2015 22:03
o---kay...
ich weiß grad nichts zu zu sagen xD
ehrlich nicht :D
allein das mione nackt! nur im bademantel! durch die gänge läuft xDD
nein diese vorstellung xDDD
Antwort von:  Sherlysoka
15.10.2015 23:04
Naja... Was bleibt ihr denn anderes übrig? :D
Vielleicht hilft es dir ja, wenn ich sage es ist ein langer, dicker bademantel ;D
Von:  Lukas1345
2015-05-03T20:31:30+00:00 03.05.2015 22:31
Mach mal bitte deine Star Wars Teile weiter ich finde sie echt spannend und super. Besonders Falling Slowly finde ich am besten. Hoffe das du es so weiter machst wie sonst. Deine anderen FF sind auch Hammergeil
Antwort von:  Sherlysoka
11.01.2016 18:41
dankeschön! ja, ihr werdet auf jeden fall nochmal star wars FFs zu lesen bekommen, aber im moment finde ich leider sehr wenig zeit zum schreiben.
LG, Rookie ^^
Von:  Kogaiji
2015-03-07T12:13:05+00:00 07.03.2015 13:13
Ein toller Einstieg. Ich bin gespannt, was du dir überlegt hast und was alles passieren wird. Außerdem bin ich sehr froh, dass deine Rechtschreibung funktioniert! In anderen FFs (in anderen Themengebieten) hemmt das so sehr den Lesefluss. Das hier ist echt toll. Mach weiter, ich setze dich in meine Favos ;-)
Antwort von:  Sherlysoka
09.03.2015 07:09
Vielen Dank! ^^
Ich finde, das es wichtig ist, nicht nur Gute Ideen zu haben, sondern sie auch gut zu verpacken :)
Ob mir das gelingt, da gehen die Meinungen auseinander, aber ich gebe mir Mühe.
Danke für das Lob!
LG, Roxy ^.~
Von:  Gioia
2015-02-25T17:06:46+00:00 25.02.2015 18:06
da bin ich mal gespannt ^^
fängt doch schonmal gut an :)


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