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Detectives - The new generation of music!

Was passiert, wenn Shinichi, Ran, Kazuha und Heiji plötzlich eine Band gründen...
von

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!Vorworte der Autorin!

!VORWORTE DER AUTORIN!
 

Endlich ist es soweit, "Detectives - The new generation of music" kommt nun online! Ich habe schon sehr viel geschrieben und weil ich plane, daraus eine sehr lange FF zu machen, dachte ich mir, ich richte - wie in einem Buch - ein Vorwort an alle Leser!
 

In der Geschichte geht es um Kazuha, Heiji, Shinichi und Ran, die, durch Kazuhas plötzliche Anmeldung bei einem Wettbewerb, eine Band gründen. Sie müssen sich - wie bei DsdS - durch die Shows kämpfen und gegen 9 andere Bands durchsetzen, um zu gewinnen und als Preis den Plattenvertrag zu bekommen. Heiji übernimmt das Keyboard, Kazuha die Rockgittare und den Gesang, Shinichi das Schlagzeug und Ran das Saxophon.
 

So viel zur Story. Ich musste Shinichi einfach die Eigenschaft andichten, dass er Schlagzeug spielen kann, sonst wäre das alles nicht aufgegangen und die FF würde keinen Sinn ergeben.
 

Die FF ist eine Mischung aus Romantik, Problemen, Freundschaft, ein bisschen Witz und der Musik. Ich liebe die Musik, besonders Pop, daher bin ich früh auf diese Idee gekommen und habe mir schon lange vorgenommen, diese Idee auch in die Tat umzusetzen. Da aber eine Menge anderer Sachen zum Thema Fanfics in meinen Kopf rumschwirrten, habe ich diese FF etwas zurück gelegt.
 

Da es hier ja um eine Musikshow geht, empfehle ich euch, die entsprechenden Lieder auch zu hören. Die Lyrics sind mit eingebaut, sodass die Atmosphäre möglichst schön ist. Wenn ich euch ein Lied schicken soll, kontaktiert mich!
 

Ich hoffe natürlich, dass die Idee genauso gut bei euch ankommt, wie bei mir. ^^ Und dass ihr die FF fleißig lesen und kommentieren werdet. Ich freue mich schon sehr auf eure Vorschläge und Meinungen. Das erste Kapitel wird sehr bald online gestellt. Morgen oder vielleicht noch heute. Also: Freut euch auf "Detectives - The new generation of music!".
 

Eure Kazuha

Part 1: Post der Zukunft

So, hier ist endlich der erste Teil! *freu* Ihr musstet ja auch alle lang genug warten! ^^ @Terrierwomon: Hab mich bei meinen Vorworten verschrieben, die Beschreibung stimmt. Hab es gleich geändert, danke! ^_^ Nun viel Spaß beim Lesen und vergesst die Kommies bitte nicht!
 

Eure Kazuha
 

Part 1: Post der Zukunft
 

An einem recht schönen Sommertag im Juli lag Kazuha in ihrem Zimmer auf ihrem Bett. Plötzlich kam ihre Mutter rein. "Kazuha, kannst du bitte mal deine Zeitschriften aus dem Wohnzimmer holen? Sie sind im Weg!" Genervt verdrehte die 17-Jährige die Augen, stand aber auf und kam mit runter ins Wohnzimmer. Kazuha nahm einen Stapel von Magazinen, Zeitschriften und Fernsehzeitungen und ging wieder rauf auf ihr Zimmer. Sie schloss die Tür und schmiss die Zeitungen aufs Bett, setzte sich wieder darauf (aufs Bett xD) und fing an, die Zeitschriften zu sortieren. Einige Sachen schmiss Kazuha weg, andere legte sie sich beiseite, denn sie wollte die Magazine noch lesen. Plötzlich fiel ihr die Zeitschrift "Nichiuri TV" in die Hände. Gerade wollte Kazuha sie wieder weglegen, als sie noch mal genau draufsah. Das buntbedruckte Titelblatt hatte sie aufmerksam gemacht. Kazuha las laut: "Nichiuri TV veranstaltet großes TV Special! Mehr auf Seite 33!" Sofort blätterte sie auf die Seite 33. "Nichiuri TV veranstaltet... blabla... ah, hier!", sagte Kazuha erfreut und las weiter:

"Nach dem großen Erfolg des Wettbewerbs ,Deutschland sucht den SuperStar' in Deutschland, kamen die Moderatoren von ,Nichiuri TV' auf die Idee, genauso etwas zu veranstalten. Allerdings wird kein Singlestar gekührt, sondern eine Band. Folgende Regeln:

-Nicht weniger als 3 Leute dürfen eine Band gründen, nicht mehr als 6 Personen!

-Nur Leute von 16-27 Jahren dürfen sich bewerben!

-Natürlich muss einer den Gesang übernehmen, die anderen müssen die Instrumente spielen.

-Die Songs, die gesungen werden, sind frei zu wählen. Es ist alles erlaubt.
 

"Ist ja krass!", dachte Kazuha. "Ich glaub, ich schreib da mal hin. Vielleicht gewinn ich ja irgendwie was. Wo steht denn die Adresse... Ah da!" Sie nahm sich eine Postkarte aus der Schreibtischschublade und schrieb die Adresse von Nichiuri TV darauf. Dann rannte Kazuha runter in den Flur, zog sich ihre Schuhe an und rannte nach draußen in den Garten, in dem ihr Fahrrad an dem Zaun lehnte. Schnell schwang sie sich darauf und fuhr durch das offen stehende Gartentor. Ihre Mutter, die die Blumen im Garten goss, sah ihrer Tochter verdutzt nach. Kopfschüttelnd nahm sie den Gartenschlauch und machte die Gartenarbeit weiter. Kazuha trat kräftig in die Pedalle. Sie fuhr die Straße hoch und musste rechts abbiegen, denn sie wollte zum Postamt. Da bemerkte sie auf einmal jemanden... Jemanden, den sie schon lange kannte und der gleich nebenan wohnte. Heiji Hattori. "Hey Kazuha!", rief er und winkte ihr zu. Schlagartig blieb sie stehen und schob ihr Rad auf den Bürgersteig. "Na! Wo kommst du denn her?", fragte sie etwas verlegen, was sie aber gut verstecken konnte. "Rate mal!" - "Och nö!" - "Von einem Fall!" Breitgrinsend schaute er in ihr Gesicht. Ja, Heiji war ja Oberschülerdetektiv. Und ein verdammt guter noch dazu. Manchmal aber wünschte sich Kazuha, dass er nicht ganz so gut im Fälle lösen wäre. Denn außer Mord und Totschlag hatte er nichts im Kopf, sagte sie i

immer. Das tat sie auch diesmal. "Deine Neugier bringt dich noch mal um!", meinte sie und stemmte die Hände in die Seite. "Ja ja! Das sagst du mir jedesmal! Wo willst du überhaupt hin?", fragte Heiji. "Zum Postamt! Oh, ich muss mich beeilen! Machs gut!", rief sie schnell und stieg wieder auf ihr Fahhrad. Dann fuhr sie los und schenkte ihm nochmal ein Lächeln. "Ach ja...", seufzte sie glücklich und trat abermals in die Pedalle. "Wenn dieser Spinner doch nur wüsste, was ich für ihn..." Weiter dachte sie nicht, denn sie war am Postamt angekommen. Schnell brachte sie die Karte rein und fuhr direkt danach wieder nach Hause.
 

Einige Tage später. "Kazuha? Kazuha!" Kazuha lauschte. Ihre Mutter kam die Treppe raufgestapft. "Ich hab dir schon hundertmal gesagt, dass du nicht immer heimlich zu irgendwelchen Sendern, Zeitschriften oder sonst wohin schreiben sollst!", rief sie wütend und wedelte mit einem Brief vor der Nase ihrer Tochter herum. "Hä?", fragte Kazuha. "Nichts ,hä'! Du sollst nicht dauernd heimlich was bestellen! Und jetzt sag schon, woher kommt das hier?" Kazuha zuckte mit den Schultern. "Was steht denn da für'n Absender?", fragte sie unschuldig. "Nichiuri TV!", antwortete Frau Toyama und reichte Kazuha den Brief. Kazuha öffnete den Brief und las ihn durch. Ihre Augen weiteten sich, sie ließ sich rückwärts auf's Bett fallen und fasste sich an die Stirn. "Was ist denn jetzt?" Ihre Mutter stand verwirrt in der Tür und schaute ihre Tochter schräg an. "Äh, gar nichts...", stammelte Kazuha lächelnd, quetschte sich an ihrer Mutter vorbei und rannte runter in den Flur. "Drück dich nicht um eine Antwort!", rief Frau Toyama. "Tu ich nicht! Ich geh mal eben kurz zu Heiji!", rief das 17-jährige Mädchen, schlüpfte in ihre Sandalen und schloss die Tür hinter sich. "Dieses Mädchen ist doch echt... unmöglich!", schimpfte Frau Toyama und ging kopfschüttelnd in die Küche um Mittagessen zu kochen.
 

Kazuha war inzwischen zu Heiji nach Hause gerannt. Keuchend klingelte sie. "Ja ja, ich komm ja schon!", sagte Heijis Stimme von drinnen. Da ging die Tür auf. "Hi Kazuha! Lange nicht gesehen!", grinste er. "Haha! Ich muss mal mit dir reden!", rief sie und zog ihn hoch in sein Zimmer. "Was gibt's denn so wichtiges?", fragte Heiji genervt. Er konnte es nicht leiden, wenn Kazuha sich so hektisch benahm. "Lies das!", sagte sie und hielt ihm den Brief hin. "Was denn? Bist du nur rübergekommen, damit ich dir diesen Brief vorlese?", fragte er stirnrunzelnd und erhielt ein Nicken als Antwort. Heiji verdrehte die Augen und las vor:

"Sehr geehrte Frau Toyama!

Wir laden Sie herzlichst dazu ein, an unserem großen TV-Special, das am 1. September bei "Nichiuri TV" startet, teilzunehmen. Sie haben eine Postkarte geschrieben und wurden gezogen. Und zwar dafür, an dem TV-Special teilzunehmen und eine Band zu gründen..."

Heiji stockte. Er schaute den Text an, dann sah er auf zu Kazuha, die im Zimmer auf und ab ging und sich die Stirn hielt. Sie schien nachzudenken. "Du hast was gemacht?", fragte Heiji und starrte sie an. "Lies erst mal weiter...", meinte Kazuha.

" ... und zwar mit Personen ihrer Wahl! Natürlich müssen diese musikalisch begabt sein und auch Lust dazu haben. Schicken Sie uns bitte einen Brief mit den Namen der zukünftigen Bandmitgliedern, Lebenslauf und Fotos. Danach erhalten Sie weitere Informationen!

Gez. Ihr Team von "Nichiuri TV""

"Na ganz toll!", stöhnte Heiji und ließ sich rückwärts auf's Bett fallen. "Was?", fragte Kazuha und setzte sich neben ihn auf's Bett. "Bitte sag, dass du mir das Geschreibsel nicht gezeigt hast, damit ich mich dazu herab lasse, dir zu helfen!", sagte Heiji und verschränkte die Arme hinterm Kopf. "W-woher wusstest du das?", fragte Kazuha. Heiji antwortete: "Was sollte es denn sonst sein? Dazu braucht man nur ein bisschen Kombinationsgabe und Menschenkenntnis. Aber was red ich hier noch rum. Meine Antwort lautet: Nein!" "Bitte, Heiji!", flehte sie schon regelrecht und schaute ihn mit ihrem Hundeblick an. "Warum? Warum willst du da mit machen?" - "Ist doch 'ne einmalige Show! Nun sei nicht so!" - "Ich sagte nein!" - "Na los, du Matcho! Du kannst doch Keyboard spielen!" - "Ja, und?" - "Na, dann übernehm ich die Rockgitarre!" - "Toll. Das "Duett aus Osaka", oder was?" - "Schwachsinn! Dann rufen wir eben Ran und Shinichi an!" - "Hier steht: Natürlich müssen diese Personen musikalisch begabt sein! Hab ich dir nie erzählt, dass Kudo unmusikalischer ist als ein platter Reifen? - "Doch. Aber was ist mit Schlagzeug?" - "Das kann er, glaub ich..." - "Na also! Und Ran spielt dann eben... Saxophon! Bitte!" - "Ach Mensch... Na gut, okay!" - "Daaaaaanke, Heiji!" Kazuha fiel ihm um den Hals. Praktisch lag sie jetzt auf ihm. Sie wurde rot und löste sich sofort wieder von ihm. "S-sorry!", meinte sie verlegen und starrte auf den Fußboden. "Ähm, ich geh jetzt mal nach Hause und rufe Ran an!", sagte Kazuha nach längerem Schweigen. "Okay. Meld dich dann, ja?" - "Ja, mach ich!" Die beiden gingen runter und Kazuha ging nach Hause, nachdem sie sich verabschiedet hatte.
 

Weiter geht's in Part 2 "Telefongespräche"

Part 2: Telefongespräche

Hi Leute! ^^ Hab mir zwar ein paar Kommis mehr erhofft, aber ich schreib jetzt einfach mal weiter. xD Ist echt wahnsinnig kurz geworden, der Teil hier, ich schäm mich auch gabnz doll. -.- Aber ich hoffe, dass er euch wenigstens ein kleines bisschen gefällt. (*versucht, alles länger werden zu lassen, indem sie mehr schreibt xD*) Und vergesst bitte nicht die Kommies und lest mal meine Ai FF und die AixConan FF XD *werbung mach* Eure Kazuha
 

Part 2: Telefongespräche
 

Als Kazuha zu Hause ankam, ging sie in ihr Zimmer und nahm ihr schnurloses Telefon vom Schreibtisch und legte sich auf's Bett. Dann wählte sie die Nummer von ihrer Freundin Ran Mori. Ran lebte in Tokio, in der Detektei Mori mit ihrem Vater, Kogoro Mori. Er betrieb diese Detektei. "Detektei Mori, was kann ich für Sie tun?", meldete sich eine junge Frauenstimme. "Hi Ran! Ich bin's, Kazuha!" - "Oh, hallo Kazuha! Na, wie geht es dir?" - "Gut, und dir?" - "Auch! Warum rufst du denn an?" - "Also, die Sache ist die: Ich hab mich bei so einem TV-Special bei "Nichiuri TV" beworben, das war so ein Bandwettbewerb. Na ja, und ich hab nicht damit gerechnet, angenommen zu werden. Ähm, Heiji hab ich schon rumgekriegt. Willst du mit Shinichi vielleicht auch..." - "Na logo! Super Idee!" - "E-ernsthaft?" - "Na klar! Aber Shinichi kann doch gar nicht singen!" - "Soll er ja auch nicht, er soll bloß Schlagzeug spielen!" - "Ach so. Und ich?" - "Du spielst Saxophon. Ich nehm die Rockgitarre und Heiji übernimmt das Keyboard. Okay?" - "Ja, klar! Ich rufe dann gleich mal Shinichi an!" - "Ja, mach das!" - "Ich schicke dir dann eine SMS!" - "Ja, okay! Schönen Gruß an Shinichi und deinen Vater!" - "Ja, grüß auch Heiji von uns! Ciao!" - "Ciao!" Kazuha drückte auf einen Knopf und legte auf. Sie atmete auf. Sie hätte nicht gedacht, dass ihre Freundin so begeistert von der Idee wäre.
 

Inzwischen bei Ran. Begeistert wählte sie Shinichis Nummer. "Ja, hier Kudo?" - "Hallo Shinichi!" - "Hi Ran! Was verschafft mir die Ehre?" Ran erzählte ihm alles. "Waaaaaas??!!", rief Shinichi fragend in den Hörer. Ran nahm das Telefon von ihrem Ohr weg. "Ist dieses Mädchen denn noch ganz dicht? Will sie gleich als erstes rausfliegen? Ich hab Kazuha doch höchstpersönlich erzählt, dass ich nicht singen kann!!" - "Mein Gott, schrei doch nicht so!!" - "ICH SCHREIE NICHT!" - "Du sollst doch nicht singen, nur Schlagzeug spielen! Bitte, mach's für mich!" - "Na gut... von mir aus..." - "Danke Shinichi!" - "Bitte, bitte... Aber hat Kazuha dir noch andere Details verraten?" - "Nein, noch nicht. Sie wollte erst wissen, ob du dabei bist. Ich schreib ihr gleich 'ne SMS." - "Ja, mach das. Und schönen Gruß!" - "Ja, mach ich! Danke, Shinichi!" - "Ciao!" Klack, er legte auf. Ran war so erleichtert, dass Shinichi doch eingewilligt hatte. Schnell ging sie in ihr Zimmer und schrieb über ihr Handy eine SMS an Kazuha:

"Hi Kazuha, Shinichi ist dabei. Hab ihn überreden können, auch wenn er Anfangs gar nicht begeistert war. Und er fragt nach weiteren Details. Schönen Gruß von ihm und mir, Ran"

Dann drückte sie auf "senden".
 

Kazuha hörte ihr Handy klingeln, das neben ihr auf dem Bett lag. Sie guckte - eine neue Mitteilung. Sie las die SMS von Ran und antwortete:

"Super! Also: Das ganze findet in einem Studio in der Nähe von Tokio statt. Die Instrumente bekommen wir zur Verfügung gestellt. Alles weitere bekomme ich in einem Brief mitgeteilt, nachdem ich eure und Heijis und meine Lebensgeschichte und Bilder dahin geschickt habe. Schickt ihr mir die Sachen bitte zu? Danke schon mal, Kazuha!"

Kurz darauf kam die Antwort: "Okay, ich schreib ihm gleich eine SMS. Und die Sachen bekommst du in ca. drei Tagen! Ran" Kazuha lächelte. Sie wusste nicht warum, aber sie hatte ein gutes Gefühl bei der Sache. Das war auch der Grund, warum sie die Sache nicht abgeblasen hatte. Außerdem... wäre es vielleicht endlich die perfekte Gelegenheit, Heiji etwas sehr, sehr wichtiges zu sagen... vielleicht...
 

Weiter geht'S in Part 3 "Nein"

Part 3: Nein

Hallo Leute! Hir bin ich endlich mal wieder. Ich hab mich sehr über euer Lob und eure Kritik gefreut. Also: Ich meinte das alles so, dass alle eben Musikunterricht nehmen, bei irgendwelchen Lehrern, und dass sie es daher können und nicht aus heiterem Himmel. So war das alles gemeint. XD Wiedermal nicht besonders lang (langsam komm ich aber vom Glauben ab, bei Word hat die ganze FF bis zu Part 8 schon 20 Seiten obwohl die beiden letzten Teile so kurz waren oO), aber das nächste Kapitel wird länger, VERSPROCHEN!! Jedenfalls viel Spaß!

Eure Kazuha
 

Part 3: Nein
 

Drei Tage später kamen auch die Lebensläufe und Fotos von Ran und Shinichi. Sie las sich noch mal alles durch und legte die Sachen dann in einen Umschlag - zusammen mit den Informationen und Fotos von ihr und Heiji. Dann schickte sie alles an "Nichiuri TV". Alles schien erledigt zu sein. Doch da täuschte sich Kazuha. Gerade legte sie sich auf ihr Bett und klappte ein Buch auf, als ihre Mutter in der Tür stand. "Kazuha?" - "Hmm?" - "Also, erklär mir, was das Theater in den letzten Tagen soll!" - "Welches Theater?" - "Du bist laufend bei Heiji, telefonierst neuerdings dauernt mit Ran und verschickst irgendwelche komischen Sachen! Was soll denn das?" - "A-ach das meinst du! Hehehe! Ähm, also, wie erklär ich dir das am besten?!" - "Indem du antwortest!" Kazuha stöhnte und setzte sich auf ihrem Bett auf. Nachdem sie noch mal tief durch geatmet hatte, erklärte sie ihrer Mutter alles. Kazuha wunderte es etwas, dass ihre Mutter ruhig blieb und sich alles anhörte. Nachdem Kazuha jedes Detail geschildert hatte, ließ sie sich wieder auf's Bett fallen. "Aha!" Die 17-Jährige sah auf. Verwundert guckte sie ihre Mutter an. "Was heißt ,aha'?" - "Dass ich es nicht fassen kann!" Der Gesichtsausdruck ihrer Mutter wurde ernst und wütend. "Was?", fragte Kazuha. "Das geht doch nicht! Du bist 17 und gehst noch zur Schule!" - "Mein Gott, Mama, kennst du meinen Durchschnitt nicht mehr? 1,3! Außerdem machen wir das nur in den Ferien!" - "Und wenn ich es nicht möchte?" - "Mama! Ich hab den anderen fest versprochen, dass ich dabei bin!" - "Das hättest du dir vorher überlegen müssen!" - "Aber..." - "Kein aber, Fräulein! Du sagst den anderen sofort ab!" Und - schwupps - knallte sie die Zimmertür zu. "Ach, verdammter Mist!", rief Kazuha und schmiss das Kissen an die Wand. Wütend wählte sie die Nummer von Heiji. "Hallo, Heiji Hattori hier?" - "Ich bin's, Kazuha!" - "Hey, was gibt's?" - "Frag lieber nicht. Meine Mutter macht Theater. Ich darf nicht mitmachen!" - "Was? Das kann die doch nicht machen!" - "Ich weiß, Mann! Aber ich hab doch keine Chance gegen meine Alte, also tu was!" - "Wieso denn ich?" - "Weil ich mir dann die Hände nicht unnötig schmutzig machen muss! Los, komm rüber!" - "Warum soll ich mich denn mit deiner Mutter prügeln?! Lass uns die Sache abblasen!" - "Nein!" - "Doch!" - "Nein!!" - "Doch!!!" - "Ruhe! Bitte, jetzt sei doch nicht so!" - "Ich bin aber so! Aber bitteschön, wenn du die Krankenhausrechnung für mich übernimmst, dann komm ich." - "Welche Krankenhausrechnung?" - "Sag mal, stehst du auf dem Schlauch? Deine Mutter kann zur Furie werden, wenn man sich in Sachen einmischt, die einen nichts angehen!" - "Es geht dich aber was an! Du steckst genauso in der Sache wie ich, schließlich machst du ja auch mit! Und außerdem geht es hier um mich, deine beste Freundin!" - "Ja ja, ich komm ja schon!" Ehe Kazuha noch etwas sagen konnte, hatte Heiji aufgelegt.
 

Es klingelte, Frau Toyama machte auf. "Hallo Heiji!" - "Äh, ja hallo! Ich wollte mit Ihnen reden!" - "Ach? Okay, komm in die Küche!" Sie ließ ihn rein und machte die Tür zu. Dann machte sie ihm einen Tee und setzte sich mit ihm an den Küchentisch. "Also, was verschafft mir die seltene Ehre?" - "Kazuha!" - "Hä?" - "Sie können das nicht machen, Frau Toyama. Kazuha fährt doch förmlich darauf ab, diesen Musikkram zu machen. Sein Sie nicht so!" - "Ach, darum geht's! Meine Tochter ist 17, sie geht noch zur Schule, außerdem soll sie nicht Musikerin werden, sondern etwas vernünftiges machen!" - "Aber wer sagt denn... dass das nicht vernünftig ist?" - "Ich! Ich möchte nicht, dass sie das tut, basta!" - "Verstehe... 'n Versuch war's wert... Auf Wiedersehen!" Heiji stand auf und ging raus. Frau Toyama sah ihm noch etwas schuldig hinterher, machte sich dann aber daran, die Tassen abzuspülen. Heiji ging inzwischen um das Haus herum und sammelte Kieselsteine auf, die das Haus umrandeten. Dann schmiss er sie gegen das Fenster im ersten Stock. Als es aufging, sah Kazuha 'runter. "Was soll das denn werden? Machst du jetzt einen auf Romeo, oder was?" - "Haha, sehr witzig! Ich hab's versucht, hat aber nicht geklappt!" - "Scheiße noch mal!" - "Nicht so laut!" - "Ja ja! Aber glaub ja nicht, dass ich mir das austreiben lasse!" - "Erzähl das mal deiner Mutter!" - "Also, was ist? Hilfst du mir?" - "Okay! Aber mach keinen Scheiß!" - "Ich doch nicht!" Und mit diesen Worten machte Kazuha das Fenster wieder zu. Heiji schüttlete den Kopf. Er wusste, dass das kein gutes Zeichen war.
 

Weiter geht'S in Part 4 "Flucht nach Tokio"

Part 4: Flucht nach Tokio

So, der Teil ist wie versprochen LANG! XD Da habt ihr erstmal viel zu lesen. Ich denk, wenn's mit den Kommies gut läuft, dann kommt der nächste Teil noch dieses Jahr on. ^^ (wie das klingt xD) Denkt also an die Kommies! (er wird wohl auch so noch dieses Jahr kommen %D) Eure Kazuha
 

Part 4: Flucht nach Tokio
 

Am nächsten Morgen ging Kazuha heimlich morgens raus. Sie öffnete den Briefkasten und suchte. Kurz darauf fand sie neben Rechnungen einen Brief von "Nichiuri TV". Lächelnd murmelte sie: "Hab ich dich!" Dann machte Kazuha den Briefkasten wieder zu und versuchte, alles so aussehen zu lassen, als wenn der Brief nie da gewesen wäre. Ruhig schlich sie ins Haus zurück und dann hoch in ihr Zimmer. Sie verkroch sich hinter dem Schreibtisch und machte den Brief auf.

"Liebe Frau Toyama!

Vielen Dank für Ihre Bewerbung. Das TV-Special findet am 1. September im Studio von "Nichiuri TV" statt. Mit Ihrer Band sind es ingesamt 10 Bands. Die Show wird live im Fernsehen übertragen und das immer um 20.15 Uhr. Bitte kommen Sie mit den anderen künftigen Bandmitgliedern in 2 Wochen ins Studio von "Nichiuri TV" in Tokio. Weiteres werden Sie dort in einem Gespräch mit den Veranstaltern erfahren.

Ihr Team von "Nichiuri TV""

"Okay. Stellt sich nur noch die Frage, wie ich hier unbemerkt herauskomme", dachte Kazuha. "Runter kann ich auf jedenfall nicht. Mama steht bestimmt schon in der Küche. Seit ich draußen beim Briefkasten war, ist schon relativ viel Zeit vergangen. Also..." Sie setzte sich auf, ging zum Telefon und wählte die Nummer von Heiji. "Mensch, warum geht der denn nicht ran?", fluchte sie in Gedanken, doch gerade als sie zu Ende gedacht hatte, nahm jemand ab. "Ja, *gähn* hier Heiji Hattori? *gähn* Hätten Sie nicht etwas später anrufen können, es ist doch noch mitten in der Nacht!" - "Begrüßt du auch deine Klienten so?!" - "Nee. Hab doch deine Nummer auf'm Discplay gesehen." - "Ach so!" - "Was gibt's denn?" - "Du musst mir hier raushelfen!" - "Hä?" - "Ich hab wieder einen Brief von "Nichiuri TV" bekommen. Du weißt doch, dass meine Mutter mich nicht da hin lässt, also hilf mir!" - "Das klingt so, als willst du aus 'ner Festung ausbrechen! Stell dich nicht so an und blas die Sache ab!" - "Nein! Stell du dich nicht so an! Ich will das durchziehen, so'ne Chance bekommen wir doch nie wieder!" - "Auch wieder wahr... Okay, okay, ich helf dir. Und wie?" - "Woher soll ich denn das wissen? Du bist doch von uns beiden der Meisterdetektiv!" - "Ja ja. Am besten, ich lenke deine Mutter ab und du schleichst dich raus!" - "Okay. Dann pack ich schnell meine nötigsten Sachen zusammen und dann fahren wir nach Tokio. Wir haben ja ab heute Sommerferien!" - "Wieso nach Tokio? Willst du etwa mit mir durchbrennen?" - "Jetzt hör aber auf mit dem Quatsch!!" Kazuha wurde rot und erklärte ihm, was in dem Brief stand. Heiji stimmte zu und machte sich dann auf den Weg.
 

Frau Toyama machte Frühstück. Fröhlich summte sie eine Melodie, als die schrille Klingel ertönte. Sie ging zur Haustür und öffnete sie. Davor stand ein breitgrinsender Heiji. "Morgen, Frau Toyama!", sagte er gespielt fröhlich. "Guten Morgen! Willst du hoch zu Kazuha?", fragte sie höflich und hielt ihm die Tür auf. "Äh, nein, eigentlich nicht, ich wollte..." Er schob sie in die Küche und sagte dann laut: "Sie haben doch sicher Zucker hier in Ihrer Küche, oder?" (Das "in Ihrer Küche" hat er laut betont, damit Kazuha es oben noch hört XD)- "Ja, sicher! Aber das brauchst du doch nicht so zu brüllen." - "Ach, hab ich gebrüllt? Tut mir Leid! Wissen Sie, meiner Mutter ist heute beim Teekochen aufgefallen, dass sie gar keinen Zucker mehr hat und dann ist mir eingefallen, dass Sie bestimmt eine Tasse Zucker für uns haben, oder?" Er schielte zur Schiebetür, die nur einen Spalt offen war. Dort sah er Kazuha mit einer Reisetasche vorbeischleichen. Sie gab ihm ein Zeichen. Heiji wies sie an, sich ein bisschen zu beeilen. "Hier hast du den Zucker! Und schönen Gruß an deine Eltern!" - "Äh, ja, besten Dank! Auf Wiedersehen!" Er schlich sich aus der Küche und machte die Schiebetür ganz zu. Heiji atmete auf. Dann ging er auf die Straße, wo eine lächelnde Kazuha auf ihn wartete. "Ich muss sagen, deine Schauspielkünste sind sehr beachtlich!", lobte sie und musterte die Tasse Zucker. "Ja, schönen Dank! Ich weiß gar nicht, warum ich das alles mache..." - "Na, wegen dem TV Special! Das kannst du doch nicht vergessen haben!" - "Ja, sicher... Aber..." - "Was aber?" - "Ähm, ach gar nichts!" Er lächelte sie an und starrte dann wieder auf den Weg. Sie waren bereits bei ihm angekommen, kein Wunder, er wohnte ja gleich neben Kazuha. Sie ging durch das offen stehende Gartentor. Dann stieg sie die drei Stufen zur Haustür empor. "Was ist? Willst du da Wurzeln schlagen, Heiji?", fragte sie ungeduldig, immerhin könnte ihre Mutter sie bemerken. "Was? Äh, ja, ich komme!", murmelte Heiji und schloss die Tür auf. Dann ließ er sie rein, schloss die Haustür hinter sich und dachte mit einem geheimnissvollen Lächeln auf den Lippen... "Wenn du wüsstest, für wen ich das ganze Theater eigentlich mitmache..."
 

"Sind deine Eltern nicht zu Hause?", fragte Kazuha erstaunt, denn normalerweise war zumindest Heijis Mutter Shizuka immer da. "Nein, sind sie nicht. Heute morgen sind sie nach Kyoto gefahren. Sie wollen dort ein bisschen ausspannen und sich die Sehenswürdigkeiten anschauen!", antwortete Heiji. "Achso..." Kazuha ging mit ihrer Reisetasche und ihrem Rucksack, die sie in aller Eile gepackt hatte, in die Küche. Heiji folgte ihr mit einem komischen Blick. "Was wird das?", fragte er interessiert. Kazuha machte den Kühlschrank auf und guckte 'rein. "Na bestens!", rief sie und packte einige Sachen in ihren Rucksack. "W-was machst du denn da?" - "Proviant einpacken!" - "Du machst mir Spaß! Bist du so doof, oder tust du nur so? Wenn meine Eltern in einer Woche wiederkommen und der ganze Kühlschrank ausgeräumt ist, dann schöpfen die doch Verdacht!" - "Na und? Wenn du mit einem vollgeräumten Kühlschrank allein zu Hause bist, schöpft keiner Verdacht, wenn er hinterher leer ist!" - "Hahaha, sehr lustig! Aber sie werden Verdacht schöpfen, wenn du und ich mit dem Kühlschrankinhalt verschwunden sind!" - "Auch wieder wahr! Hmm... Dann pack deine Sachen und wir gehen schnell in die Stadt. Aus dem Kühlschrank nehmen wir das mit, was nach einer Woche schlecht wird. Da wären... gar nichts, wenn ich das richtig sehe!" - "Na gut, okay! Hast du Geld mit?" - "Klaro!" Heiji nickte nur und ging hoch in sein Zimmer. Er plünderte seine gesamten Ersparnisse und steckte die Scheine und Münzen in seine Geldbörse. Danach nahm er sich einen kleinen Koffer und seinen Rucksack aus dem Kleiderschrank, verstaute darin Klamotten und noch einige nützliche Sachen wie eine Lupe (xD), sein Handy und was zu schreiben. Er klappte den Koffer zu und und ging mit dem Rucksack auf dem Rücken und dem Koffer in der Hand 'runter, wo Kazuha schon wartete. Heiji ging ins Wohnzimmer, schrieb noch schnell eine Nachricht an seine Eltern:

"Bin mit Kazuha eine Weile weg! Macht euch keine Sorgen, Heiji

P.S.: Sagt bitte Kazuhas Mutter bescheid! (NTV, 8.15 PM)"

"Was soll denn das in den Klammern?", wollte Kazuha wissen, die ihm über die Schulter sah. "Als Detektivin wärst du 'ne Pleite!", meinte Heiji trocken und klärte sie auf: "'NTV' heißt ,Nichiuri TV' und 8.15 PM ist für Leute wie uns 20.15 Uhr. Alles klar? Irgendwann müssen sie es ja mal erfahren!" Kazuha nickte. Dann gingen die beiden schnell zur nächsten Bushaltestelle um die Ecke. "Was machen wir, wenn deine Mutter bemerkt, dass du weg bist?", fragte Heiji, als er sich auf eine Bank fallen ließ. "Keine Panik! Ich hab ihr auch auf einen Zettel geschrieben, dass ich mit dir wegfahre! Außerdem guckt sie morgens fast nie nach mir, weil ich ja immer selbstständich aufstehe!" - "Dann ist ja gut!" Gerade kam der Bus. Zum Glück stiegen wenig Leute aus, sodass Kazuha und Heiji schnell einsteigen und in die Innenstadt fahren konnten.
 

"Heiji, nun mach schon!", rief Kazuha ihrem Freund zu, der sich ja noch unbedingt was zu essen an der Pommesbude kaufen musste. "Ja doch!", rief er ihr mit vollem Mund nach. Die beiden liefen zum Bahnhof. Der war mal wieder rappelvoll, wie jeden Tag. "Osaka ist und bleibt eben eine Chaos-Stadt", pflegte Heijis Mutter immer kopfschüttelnd zu sagen. Kazuha rannte zum Fahrplan. Sie suchte mit dem Zeigefinger die hinter Glas verborgene Liste ab. "Ah hier! Die Osaka-Tokio Linie fährt in 15 Minuten auf Gleis 8 ab! Los, beeilen wir uns!", rief sie und hob ihre Reisetasche, die sie kurz abgestellt hatte, wieder hoch. Kazuha packte ihn beim Arm und zog ihn die Treppe hoch zu Gleis 8. Dort standen auch unzählige Menschen, die teilweise in die Osaka-Tokio Linie einstiegen, Verwandte und Freunde abholten oder selbst von einer Reise wieder kamen. "Ähm, Kazuha?" - "Was denn?" - "Wenn ich mich recht erinnere, dann braucht man zum Zugfahren doch Fahrkarten, oder seh ich das falsch?" - "Hast du etwa keine besorgt?" - "Wieso denn ich? Es war doch deine Idee, abzuhauen!" - "Oh Mann, wenn man sich hier nicht um alles kümmert!" Sie rannte zum Bahnshofsgebäude um Karten zu kaufen. Heiji entdeckte währenddessen eine Telefonzelle und ging dort hin, zusammen mit dem Gepäck von Kazuha und ihm. Er stellte die Tasche und seinen Koffer und die beiden Rucksäcke auf den Boden und nahm einige Münzen aus seiner Geldbörse und wählte die Nummer von Shinichi. Nach dreimal tuten meldete sich jemand. "Ja, hier Kudo?" - "Tagchen, Kudo, altes Haus!" - "Ah, hallo Heiji..." - "Hey! Ein bisschen mehr Begeisterung, wenn ich bitten darf!" - "Ja ja. Ist schon gut! Wo bist du denn?" - "Am Hauptbahnhof in Osaka. Mann o Mann, Kazuha macht vielleicht Wind! Man kann ihr richtig anmerken, dass sie nervös ist." - "Tja, das ist typisch Frauen!" - "Was ist eigentlich los, Kudo? Du bist so... komisch!" - "Nichts ist los!" - "Hör doch auf! Du hast bloß keinen Bock auf die ganze Sache mit der Musik!" - "Richtig! Und wenn ich nicht wüsste, dass..." - "Dass was?" - "Ach schon gut!" - "Mist, meine Münzen sind alle! Wir nehmen den nächsten Zug nach Tokio und sind in 3 Stunden da! Man sieht sich!" Bevor Shinichi noch etwas sagen konnte, hatte Heiji aufgehängt. "Wenn ich nicht wüsste, dass eine ganz bestimmte Person bei dem ganzen Quatsch mitmacht, hätte ich gar nicht erst nachgegeben...", murmelte Shinichi und dachte an jemanden...
 

"Heiji!" Kazuha stütze sich keuchend auf ihre Knie. "Hier sind die Tickets! Schnell zum Zug!" "Das hat aber auch lange genug gedauert!", meckerte Heiji und schaute auf seine Armbanduhr. "Scheiße, noch 2 Minuten, dann fährt der Zug los!", rief er. "Los!!" Die beiden rannten zum Zug. "Heiji, jetzt warte doch mal!", sagte Kazuha rufend, da wurde sie plötzlich von jemandem angerempelt. Ein großes Gedränge entstand und Kazuha konnte Heiji nicht mehr sehen. "Kazuha!" Sie sah sich suchend um. Verzweifelt versuchte sie auszumachen, wo seine Stimme herkam. Da entdeckte Kazuha ihn. Er stand in der Tür des Zuges und sah sich suchend um. "Hey, Heiji, hier bin ich!", rief sie und winkte ihm zu. Sie stand nicht weit von der Tür weg. "Na endlich...", murmelte er erfreut und rief dann: "Los, gib mir deine Hand!" Sie streckte krampfhaft die Hand aus. Heiji griff nach ihr und zog sie in den Zug. Durch das Gedränge wurden die beiden aneinander gedrückt. Kazuha war das etwas unangenehm. Heiji versuchte, sie in ein Abteil zu ziehen. Zum Glück fand er auch gleich eines, das noch frei war und schloss sofort die Tür des Abteils wieder. "Meine Güte!", stöhnte Kazuha und ließ sich auf den Sitz fallen. "Haben wir auch nichts verloren?", fragte Heiji. "Nein, ist zum Glück alles da!", antwortete sie ihm. Erleichtert lehnte sie sich zurück und schaute sich die Landschaft an, die am Zug vorbei rauschte. Heiji guckte sie unaufällig an und lächelte dabei schwach. Er setzte sich, lehnte sich zurück und versuchte, nicht weiter auf das zu achten, was Kazuha tat.
 

"Heiji? Heiji!" Er blinzelte. "Was ist denn?", fragte er und gähnte. "Wir sind da! Los, komm schon!", sagte Kazuha und zog ihn hoch. Heiji wurde nun wieder bewusst, was Sache war. Er saß mit Kazuha im Zug nach Tokio, er musste auf der Fahrt wohl eingenickt sein. "Kommst du heute noch mal?", fragte Kazuha genervt und drehte sich zu ihm um. Er beeilte sich und lief nun neben Kazuha her. Sie waren am Hauptbahnhof Tokio. Mittlerweile kannten sie sich ganz gut in Tokio aus, zumindest in Beika und in der Innenstadt, denn sie besuchten ihre Freunde, Shinichi und Ran, ja hin und wieder am Wochenende oder in den Ferien. In der Innenstadt, praktisch dem "Stadtkern", herrschte ein Gedränge wie in Osaka. Heiji und Kazuha drängelten sich zur nächsten Bushaltestelle. Zum Glück kam der Bus auch schon nach 5 Minuten. Schnell stiegen die beiden ein und setzten sich geschafft auf einen Platz. Zum Glück gab es eine Klimaanlage im Bus. Nach einer halben Stunde kam der Bus in Beika, dem Stadtteil, in dem Ran und Shinichi lebten, an. Trotz des starken Verkehrs sind sie doch ganz gut durchgekommen. Sie stiegen aus und gingen in Richtung Detektei Mori. Dort angekommen klingelten die beiden und wurden freudig, dennoch überrascht von Ran begrüßt. "Sorry, dass wir so unangekündigt hier ankommen!", meinte Kazuha und ließ sich erschöpft auf's Sofa fallen. "Ach was, ist schon okay!", sagte Ran lächelnd und stellte ihren Freunden ein Glas Limo auf den Tisch. "Aber ich hatte doch Shinichi angerufen... Hat er dir nichts gesagt?", fragte Heiji überrascht. "Äh, nein, er hat mir nichts erzählt... Ist ja mehr als komisch!", meinte Ran und griff sofort zum Telefon. "Ja, hier Kudo?" - "Ah, hallo Shinichi!" - "Hi Ran!" - "Sag mal, warum erzählst du mir denn nicht, dass Heiji angerufen hat?" - "Aber woher weißt du davon?" - "Er und Kazuha sind eben gekommen! Magst du nicht auch kommen?" - "Äh, ja klar! Und sorry!" - "Schon gut! Bis gleich!" Und schon legte sie wieder auf. "Shinichi kommt gleich", berichtete Ran und setzte sich auf das andere Sofa.
 

Wieter geht's in Part 5 "Detectives"

Part 5: Detectives

Hi! Erstmal danke für die Kommies, hab mich sehr gefreut! ^^ Ach ja: Frohes neues!!! So, nun viel Spaß beim Lesen! Eure Kazuha
 

Part 5: Detectives
 

Nun waren Heiji und Kazuha schon 2 Wochen in Tokio. Am Morgen stand Ran als erste auf. Sie ging summend in die Küche und machte Frühstück. "Morgen Ran!", sagte eien gähnende Stimme. Es war Shinichi, der sich schon angezogen hatte. "M-morgen!", grüßte Ran zurück, die völlig vergessen hatte, dass Shinichi ja im Gästezimmer übernachtet hatte, genau wie Heiji. Kazuha hatte eine Matratze in Rans Zimmer bekommen. Ran machte gerade ein paar Toasts, als sie Shinichi bat: "Gehst du mal Heiji und Kazuha wecken?" - "Ja, mach ich!" Er schleifte ins Gästezimmer. Dort weckte er Heiji. "Hey Heiji! Heiji, wach auf, du Schnarchnase!", sagte er und rüttelte ihn. Doch Heiji drehte sich genervt um und schlief weiter. Shinichi setzte seinen typischen Blick auf. "Da hilft nur eins", dachte er bei sich und sagte hinterhältig grinsend: "Heiji, Frühstück ist fertig!" Sofort sprang Heiji auf, zog sich um und sagte: "Bin schon wach!" Shinichi guckte ihn immer noch typisch grinsend an. Er versenkte die Hände in den Hosentaschen und meinte: "Geh mal Kazuha wecken!" - "Wieso ich?" - "Ist sie deine Kindheitsfreundin oder meine?" - "Ist ja gut..." Genervt klopfte er an Rans Zimmertür. "Kazuha? Bist du schon wach?" Eine Stimme kam aus dem Zimmer. Sie antwortete: "Ja, ich komm gleich zum Essen! Und sag den anderen, dass ich euch was mitzuteilen hab!" - "Ja, aber mach hin!" Er ging in die Küche und meinte: "Kazuha kommt gleich, sie meint, sie hätte uns was oberwichtiges mitzuteilen!" "Aha!", sagte Shinichi und ließ sich auf einen Stuhl fallen. Ran deckte währenddessen den Tisch. Da kam Kazuha. "Morgen zusammen!", sagte sie und ging zum Herd. Sie wollte Ran gern behilflich sein, also machte sie Pfannkuchen. Nachdem das Frühstück endlich fertig war, ließen es sich alle schmecken. "Leute, heute ist es soweit!", meinte Kazuha, nachdem sie sich den letzten Bissen Pfannkuchen in den Mund gesteckt hatte. "Was ist soweit?", fragte Shinichi. "Heute findet das Casting statt!", rief Kazuha und nahm einen Brief aus ihrer Hosentasche. "Das ist der letzte Brief, den mir Nichiuri TV geschickt hat! Heute gehen wir da hin und machen sie kalt!", sagte Kazuha grinsend und gab den anderen den Brief zum Durchlesen. Ran war hellauf begeistert und stürmte sofort in ihr Zimmer um nach dem passendem Outfit zu suchen. Die Begeisterung der beiden Detektive hielt sich allerdings in Grenzen. "Hey, Jungs, guckt nicht so!", meinte Kazuha lächelnd und steckte den Brief wieder ein. "Ihr müsst denen nur ein Solo auf euern Instrumenten vorspielen und das könnt ihr doch!" "Ja, aber hast du denn kein Lampenfieber?", fragte Heiji. "Ach, darum geht's! Bei 'ner Fallaufklärung seit ihr doch auch immer so cool und gelassen, da ist das doch gar nichts." Ein schwaches Lächeln zauberte sich auf Heijis Gesicht. Kazuha konnte ihn immer wieder auheitern, selbst mit ihren blödesten Sprüchen. Auch Shinichi fühlte sich nun überzeugt und meinte, er würde sich noch mal ins Gästezimmer verkriechen. Heiji ging ihm hinterher und Kazuha ging zu Ran.
 

"Verdammt noch mal!", rief Ran, die einfach nichts passendes zum Anziehen fand. "Reg dich wieder ab! Irgendwas passendes wirst du doch wohl haben!", meinte Kazuha und öffnete die Schubladen des Kleiderschranks. "Hast du schon was gefunden?", fragte Ran, um abzulenken. "Ja! Guck mal, ich zieh diese weiße Hose mit dem schwarzen Gürtel hier an. Dazu ein schulter- und bauchfreies dunkelrotes Top", sagte sie und legte die Sachen auf Rans Bett. "Schick! Mann o Mann... Halt!", rief Ran und riss die linke Tür des Kleiderschrankes auf. Daraus holte sie ein rosa Top, das bauchfrei war und eine kurze, weiße Hose. "Meinst du, das geht so?", fragte Ran. "Logo!", antwortete Kazuha begeistert. Also zogen sich die beiden Mädchen um.
 

2 Stunden später rannten sie aufgeregt durch die Stadt. "Mein Gott, Kudo, ich dachte, du weißt, wo dieses Fernsehstudio ist!", rief Heiji wütend. "Ach, woher soll ich denn wissen, dass du das denkst? Ich wusste bis heute ja noch nicht mal, dass es hier ein Studio gibt!", konterte Shinichi. Kazuha sah sich verzweifelt in der Gegend um, ohne auf das Geschrei der Jungs zu achten, während Ran versuchte, den Streit zu besänftigen. "Da!", rief sie aufeinmal und zeigte auf ein großes Gebäude. Sie rannten sofort los. Das Haus hatte etwa 20 Stockwerke und unmengen Fenster. "Das ist es!", sagte Kazuha und lief durch die Glastür, die sich automatisch öffnete. Die anderen folgten ihr. "Meine Fresse!", rutschte es Heiji heraus. "Hier verläuft man sich ja leichter als in Osaka!" "Mensch, stell dich doch gleich auf den Schreibtisch da und sag das allen!", zischte Kazuha. Dann ging sie zu dem Schreibtisch, den sie eben meinte und sprach die dahinter sitzende Frau an. "Ähm, entschuldigen Sie bitte..." Die Frau sah auf. Sie war um die 24 Jahre alt, hatte blaue Augen und blonde Haare. Sie sah sehr sympathisch aus und fragte auch gleich höflich: "Guten Tag! Wie kann ich Ihnen helfen?" - "Ähm, wir sind eine von den Bands, die sich beworben haben für das große TV Special!" - "Ah, sehr erfreut. Ähm, ihre Namen bitte?!" - "Ich bin Kazuha Toyama. Das hier ist meine Freundin Ran Mori und die beiden Herren da sind Heiji Hattori und Shinichi Kudo." - "Kudo? Hattori? Sind das nicht die beiden Schülerdektive?" - "Ja, ganz recht!" - "Na dann haben Sie doch auch schon einen passenden Bandnamen!" Sie zwinkerte Kazuha entgegen. Die jedoch konnte ihre Aussage nicht ganz deuten. Was wollte sie damit sagen? Die Frau begann, etwas in ihren Computer zu tippen. "So, ich habe sie in meinem Verzeichnis gefunden! Würden Sie mir bitte folgen?" Kazuha und die anderen nickten. Sie folgten der Frau leise. Sie brachte die Freunde in den 2. Stock. Im Fahrstuhl fiel ihr ein... "Oh, ich habe Ihnen ja noch gar nicht meinen Namen gesagt!" Sie reichte Kazuha ihre Karte. "Ich bin Minako Asuga, die Managerin von Nichiuri TV!" Es machte "bing" und sie waren im 2. Stock angekommen. Sie stiegen aus und wurden an das Ende des langen Korridors gebracht. Dort standen Stühle, auf denen Jugendliche saßen und warteten. "Hier ist das Zimmer, in denen Sie vorspielen beziehungsweise vorsingen müssen. Dürfte ich erfahren, wie ihre Band aufgestellt ist?" Kazuha antwortete: "Heiji übernimmt das Keyboard, Shinichi das Schlagzeug, Ran das Saxophon und ich die Rockgittare und den Gesang!" - "Aha! Na dann wünsche ich Ihnen viel Glück!" Sie hob noch einmal kurz die Hand und machte sich dann wieder auf ins Erdgeschoss.
 

Nach einer halben Stunde waren sie endlich dran. Sie waren als letzte gekommen, also kamen sie auch als letzte an die Reihe. Mit zittrigen Finger drückte Kazuha die Türklinke zum Raum runter und betrat ihn zögernd mit ihren Freunden, die genauso viel Lampenfieber hatten. "Guten Tag!" Eine junge Frau und ein Mann saßen hinter einem Schreibtisch. "Tag!", brachte Kazuha nur heraus. Nur zwei? Sie hätte eine ganze Gruppe von Kritikern erwartet! Egal. "Setzt euch doch erst mal!", schlug die Frau vor und deutete auf die Stühle. Sie setzten sich schließlich. "Also, ich bin Yasue Tachikawa!", stellte sie sich lächelnd vor. "Und das hier ist mein Kollege Hiroshi Nagano!" - "Tag!", sagte er und hob die Hand. "Ähm, also ich bin Kazuha Toyama, das hier ist Ran Mori und dies hier sind Shinichi Kudo und Heiji Hattori", antwortete Kazuha für ihre Freunde. "Freut mich!", meinte Herr Nagao. "Wir werden euch nun prüfen! Welchen Bandnamen habt ihr denn?" Kazuha stockte. Fragend sah sie die anderen an, die aber genauso ratlos dreinblickten. Zweifelnd musterte sie Heiji mit einem Blick, der soviel wie "Sag was, du Meisterdetektiv!" heißen sollte. Der zuckte nur mit den Schultern. Plötzlich, wie aus heiterem Himmel, fielen ihr die Worte der Managerin wieder ein... "Kudo? Hattori? Sind das nicht die beiden Schülerdetektive? ... Na dann haben Sie doch auch schon einen passenden Bandnamen!" Sie sagte: "Ähm, Detectives!" Ihre Freunde guckten sie erstaunt an. Besonders Heiji staunte über seine Freundin, gerade von ihr hätte er sowas nicht erwartet. Kazuha sah ihre Freunde prüfend an, doch alle waren einverstanden. "Darf ich fragen, wie du darauf kommst?" - "Wieso? Gefällt Ihnen der Name etwa nicht?" - "Doch, doch!" - "Meine beiden Freunde hier sind doch Oberschülerdetektive." Nun ging Herrn Nagao und Frau Tachikawa ein Licht auf. "Also, dann fangen wir doch gleich mal an! Darf ich die Aufstellung eurer Band erfahren?" Kazuha erklärte Frau Tachikawa, wer welches Instrument übernimmt. Ran meldete sich freiwillig, als erste ein Solo zu spielen. Sie holte sich das Saxophon. Nach einmal tief durchatmen fing sie an, ein einminütiges Solo zu spielen. "Puh!" Als sie fertig war, guckte sie erwartungsvoll zu Frau Tachikawa und Herrn Nagao. Die klatschten und meinten: "Klasse!" Ran wurde ein bisschen rot, doch sie war überglücklich und ging zu ihren Freunden. Als nächstes spielte Heiji sein Solo, auch er erntete tosenden Applaus. Als nächster ging Shinichi zum Schlagzeug. Unglaublicherweise waren die beiden Jurymitglieder von ihm besonders begeistert und das bei dem Lampenfieber. Nun war Kazuha dran. Sie legte ihre rechte Hand auf ihren Glücksbringer, ging nervös zu der Rockgittare und schloss sie an. Dann spielte sie ihr Solo. "Super! Und nun musst du uns nur noch etwas vorsingen!", meinte Frau Tachikawa. Kazuha atmete tief durch und sang dann den Refrain von "Truth" von Two Mix. Da der ziemlich schnell ging, war sie ziemlich aus der Puste, doch Herrn Nagao und Frau Tachikawa hat es gefallen. "Das war klasse! So, die erste Sendung findet am 1.09. statt! Dazu kommt ihr dann einfach wieder hierher und wartet in der Eingangshalle!", meinte sie. Und dann war die "Sprechstunde" auch schon vorbei. Als die vier raus gingen, hörte man ein erleichtertes: "Puh!", von ihnen und zur Feier des Tages gingen sie noch in die Eisdiele, in der sie einen riesigen Eisbecher vernaschten.
 

Weiter geht's in Part 6: Four Secrets

Part 6: Four Secrets

Hi! ^^ Daaaaaaankeeeee für eure Kommies. ^^ Hab mich sooo gefreut. ^^ Hier ist der nächste Teil für euch, ich hoffe, dass er euch gefällt! Und schreibt auch diesmal schön Kommies! ^^ Eure Kazuha
 

Part 6: Four Secrets
 

Es war der 1. Septemer 1996. Die Straßen in Tokio waren wie immer überfüllt, man konnte sein eigenes Wort kaum noch verstehen. Außerdem regnete es. Um 8:00 Uhr morgens stand Ran in der Küche der Detektei und machte das Frühstück. Heute würde es also soweit sein. Sie konnte es noch gar nicht glauben, doch heute war der große Tag, an dem sie das erste mal mit ihren Freunden auf einer Bühne stehen würde. Sie hatte schon immer eine Stärke in Sachen Musik, aber das sie daraus vielleicht mal ihren Beruf machen würde...! "Stop Ran!", sagte sie in Gedanken zu sich selbst. "Was denkst du denn da schon wieder? Das wird dir Paps sowieso nicht erlauben. Niemals. Eher lässt er es zu, dass Shinichi ihm einen Fall vor der Nase wegschnappt, als dass er dich so etwas machen lässt! ... O Gott!" Sie schreckte auf. Ihr Vater wusste ja von alldem überhaupt nichts! Sie hatte vor lauter Aufregung vergessen, ihm alles mitzuteilen! Aber vielleicht war es auch besser so. Sie würde sich nur wieder auf unnötige Konflikte einlassen. Gerade kochte Ran den Tee, da erschien Kazuha summend in der Küche. "Ach Ran! Immer kommst du mir zuvor! Ich wollte doch heute mal das Frühstück machen!", sagte sie gespielt beleidigt. Ran lächelte. "Tja, zu spät. Aber du kannst mir gern den Tisch decken!", sagte sie und zeigte auf ein paar Teller und Besteck, das auf dem Tisch lag. Kazuha nickte und begann, den Tisch zu decken. Als sie damit fertig war, legte sie die Brötchen in einen Brötchenkorb und stellte sie ebenfalls auf den Küchentisch. Der Tee war fast fertig, als Kazuha etwas sagte... "Du Ran?" - "Ja?" - "Heute ist es ja soweit... Freust du dich schon?" - "Logo. Wird sicher eine Riesennummer! Aber warte mal... Was für einen Song wollen wir denn singen?" - "Keine Ahnung. Am besten, wir fragen die Jungs, wenn sie wach sind." "Was wollt ihr uns fragen?" Kazuha und Ran drehten sich um. Heiji und Shinichi standen in der Küchentür und schauten die Mädchen fragend an. "Was wollen wir denn für einen Song singen?", fragte Ran und zog Shinichi auf seinen Platz. Er setzte sich und lehnte sich zurück. "Weiß nicht. Musik ist doch euer Ding. Das dürft ihr euch überlegen!" Ran sah ihn schmollend an. "Du bist fies!" - "Hey, wer ist hier fies?" - "Du!" - "Stimmt gar nicht. Du bist fies, meine Süße!" Ran stockte. Hatte er sie gerade "Süße" genannt? Das ging doch gar nicht! Sie war immer davon ausgegangen, dass Shinichi sie nur als Freundin sah. Als gute Freundin. Aber dann so was? "Guck nicht so! Ich hab Hunger, bring mir lieber was zu beißen!!", meinte Shinichi grinsend und sah sie mit Hundeblick an. Ran löste sich aus ihren Gedanken. Typisch Shinichi, dachte sie nur. Sie stellte die Marmelade auf den Tisch. Die Freunde setzten sich und ließen es sich schmecken. Kazuha starrte nur auf ihren Teller und kaute uninteressiert auf ihrem Brötchen herum. Heiji schaute sie an. Er kannte sie lange genug, deswegen war es ein Kinderspiel, zu erraten, dass Kazuha bedrügt war. "Hey, alles in Ordnung?", fragte er. Kazuha schreckte hoch. "Hmm? Ähm, ja, klar!", sagte sie lächelnd und meinte dann: "Ich geh nochmal hoch... Hab keinen Hunger mehr!" Sie stand auf und verlies die Küche. Ran guckte ihr hinterher, auch Shinichi war überrascht, dass Kazuha einfach so abhaute. Heiji biss in sein Brötchen. "Was sie wohl auf einmal hat?", fragte Ran und schmierte sich ein Marmeldenbrötchen. Shinichi zuckte mit den Schultern und nahm einen Schluck aus seiner Tasse. Heiji sagte nichts. "Das ist doch keine gute Idee...", dachte er und schüttelte den Kopf.
 

Kazuha saß bei Ran auf dem Zimmer. Was mit ihr los war, wusste sie auch nicht so genau. Sie freute sich wahnsinnig auf den Auftritt, aber irgendwie war da was... Etwas komisches. War es etwa wegen... Heiji? Genau! "Bin ich etwa zu nervös? Nur weil ich ihn..." Sie schloss die Augen und ließ sich rückwärts auf das Bett fallen. "Ach Mann...", dachte sie und überlegte. "Ich pack das schon. Ich mein, wenn ich das erstmal hinkrieg, ist es sicher auch kein Problem, ihm zu sagen, was ich..." Sie stand auf und sah auf die Uhr. 10.00 Uhr früh. Um 15.00 Uhr hatten die Freunde ihren Termin. "Vielleicht geh ich mit Ran einfach mal einkaufen, dann lenk ich mich ein bisschen ab!", schlug sie sich selbst vor und ging wieder runter in die Küche. Dort angekommen, entdeckte sie nur Ran, die die Teller abspülte. "Na!", sagte Kazuha und kam auf ihre Freundin zu. "Na! Alles klar?", fragte Ran lächelnd und stellte einen Teller in den Schrank. "Ja. Sag mal, wollen wir nicht ein bisschen einkaufen gehen? Im Kühlschrank ist ja echt Ebbe!", meinte Kazuha mit einem zweifelndem Blick zum Kühlschrank. "Klar!", antwortete Ran und ließ das Wasser aus dem Waschbecken. "Gut. Dann sag ich schnell den Jungs bescheid!", erklärte Kazuha und verschwand wieder nach oben. Shinichi und Heiji saßen auf ihren Zimmern und quatschten - wie gewöhnlich - über ihre Fälle. Kazuha klopfte. "Ich geh mit Ran einkaufen. Und vergesst nicht: um 15:00 Uhr haben wir den Termin!", sagte sie und erhielt ein "Okay!" als Antwort. Sie schloss die Tür und ging wieder runter. "Wir können!", meinte Ran und schnappte sich ihre Einkaufstasche. Die Mädchen gingen los.
 

"Und der Mörder war dann die Ehefrau. Ist ja logisch!", erzählte Shinichi. Er schilderte noch kurz den Trick. "War ja klar...", sagte Heiji und ließ sich auf's Bett fallen. "Tja, Frauen sind gefährlich!", grinste Shinichi. Heiji konnte nur grinsen. Doch dieses Grinsen verflog wieder, denn er dachte an etwas... "Nicht mal klar denken kann man wegen ihr...", dachte er und schüttelte den Kopf. Wegen "ihr"... Damit war Kazuha gemeint. "Tja, wenn du wüsstest, für wen ich das ganze Theater eigentlich mitmache...", wieder huschte dieser Gedanke durch seinen Kopf, er lächelte magisch. "Kazu..." Shinichi ging es aber nicht anders. Er konnte weder groß über seinen Witz lachen oder grinsen. Dabei hat ihm sowas doch sonst nie was aus gemacht... "Wenn ich nicht wüsste, dass eine ganz bestimmte Person bei dem ganzen Quatsch mitmacht, hätte ich gar nicht erst nachgegeben...", schon wieder war da dieser Satz, den Shinichi am Telefon zu Heiji gesagt hatte... Der Satz, mit dem Ran gemeint war... "Wenn Liebe blöd machen würde, dann wäre ich das dümmste Wesen, das Gottes Erdboden je betreten hat!", dachte er und lächelte mystisch. Seine Gedanken waren bei Ran. Und wo war die? In der Stadt, zusammen mit Kazuha.
 

"Ran? Komm, sonst verpassen wir den Bus!", rief Kazuha und rüttelte ihre Freundin an der Schulter. Die beiden hatten sich auf eine Bank fallen lassen. Sie waren in der Innenstadt, dort hatten sie in dem großen Einkaufszentrum eingekauft. Danach haben sie sich auf die Bank gesetzt und einen Apfel gegessen. "Ich hab gelesen, dass man vor Castings oder so nie Schokolade essen sollte. Das verklebt nämlich die Stimmbänder!", meinte Kazuha und drückte Ran damit einem Apfel in die Hand. Die nickte nur stumm. Sie war körperlich vielleicht anwesend, aber geistlich nicht ganz vorhanden. "Eigentlich hab ich ja Angst... Aber immer wenn ich Angst habe oder hatte, war und ist er bei mir...Ach Shinichi..." Sie lächelte verträumt vor sich hin und biss gedankenversunken in ihren roten Apfel. Kazuha ging es zwar nicht anders, aber sie fing sich schnell wieder. Die beiden Mädchen gingen nun zur Bushaltestelle, an der der Bus schon wartete. Sie setzten sich rein und fuhren zurück nach Beika zur Detektei Mori. Dort angekommen packten sie die Sachen in den Kühlschrank und bemerkten... "Ohje! Es ist ja schon 14:00 Uhr!" - "Geht doch gar nicht! Wir sind um 10:00 Uhr losgefahren! Haben wir so viel Zeit gebraucht?" - "Scheint so! Los, sagen wir den Jungs bescheid und dann nichts wie ab zum Studio. Wenn wir nochmal so lang brauchen, wie letztes Mal, dann seh ich schwarz!" - "Hast Recht!" Ran ging hoch und holte die Jungs runter. "Mädels, keinen Stress bitte!", meinte Shinichi, als er die aufgescheuchten Mädchen in der Küche herumlaufen sah. Sie gingen los. Sozusagen gingen sie zum Studio, das Ziel vor Augen und der Zukunft entgegen! Wünschen wir ihnen viel Glück!!!
 

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Part 7: "Stuck"

Halloooooooo ihr Süßen! ^^ Ahhhh ich liebe euch! XD So viele Kommies bekommt man ja nicht alle Tage! ^^ Danke, danke, danke! *flenn* Hier ist der nächste Teil für euch! Viel Spaß beim Lesen und kommentiert auch diesesmal wieder! ^.^ Eure Kazuha

Disclaimer: Der eingebaute Song ist nicht von mir!! Alle Rechte liegen bei Stacie Orrico, ihren Managern und den ganzen anderen Menschen, die damit zu tun und irgendwelche Rechte daran haben!

@Mayuling: Daaaaaaaankeeeeee, hab mir mal deine Favos angesehen!! ^^
 

Part 7: "Stuck"
 

Es war 14:30 Uhr, als die vier ankamen. "Zum Glück haben wir nicht zu lange gebraucht!", sagte Ran erfreut und ging durch die sich selbst öffnende Glastür. Sie schauten sich um, doch sie konnten die Managerin nicht entdecken. Schließlich fanden sie sie an ihrem Schreibtisch. "Guten Tag!", sagte sie freundlich. "Na, dann lasst uns mal losgehen! Oben wird euch alles genau erklärt!" Wieder fuhren die Freunde mit ihr in den zweiten Stock. Sie wurden diesesmal an die Tür, genau gegenüber vom Fahrstuhl, geführt. Die Managerin klopfte. "Ah, hallo!", sagte Frau Tachikawa. "Kommt rein!" Die vier durchschritten die Tür. Im Raum tummelten sich Maskenbildnerinnen und tausend andere Leute. "Gehen wir ins Nebenzimmer!", sagte Frau Tachikawa und führte sie in ein anderes Zimmer. "Das da draußen sind alles Leute, die zu dieser Show gehören. Von Kandidaten bis zu Maskenbildnern. Ähm, und die Moderatoren sind auch darunter. Das war einmal die Frau, die der Maskenbildnerin den Marsch geblasen hat... hähähä.... müsst ihr nicht zu Ernst nehmen! Sie ist eigentlich total okay, nur eben ist sie nervös, weil sie das erste Mal eine Show moderieren darf. Sie heißt Michiko Osawa und der andere Moderator ist Kenji Wackai, er war der Mann neben der Tür." Kazuha nickte. "So. Dann muss ich jetzt erst mal alles eintragen. Welchen Song wollt ihr den singen?", fragte sie und nahm sich einen Kugelschreiber und ein Blatt Papier aus der Schreibtischschublade. "Ähm...", Kazuha stockte. Heiji tippte sie an. Er flüsterte ihr etwas ins Ohr. Sie fing an zu strahlen und schrieb der Managerin den Titel auf das Blatt. Sie schaute darauf. "Aja... super! Dann kommt jetzt mal mit, sucht euch was zum Anziehen aus und dann könnt ihr bis 18:00 Uhr noch üben. Ihr sollt euch nur vorher die Sachen aussuchen, damit es nachher keinen Stress gibt." Die anderen nickten und standen auf. Sie gingen in das Nebenzimmer, wo nun wieder Ruhe herrschte und alle sich beruhigt hatten. Sie kamen an einer Art Kleiderschrank an. Haufenweise Kleider, Röcke, Minis, Hosen, Tops, T-Shirts und knappe Outfits waren in der Mädchenabteilung. Begeistert stürmten Ran und Kazuha los. "Ich glaube, wir kommen vorher nicht zum Proben... Bevor die fertig sind mit Aussuchen und Anprobieren, ist es 18:00 Uhr und später!", murmelte Shinichi der Managerin zu. "Oh, das ist schon in Ordnung. Es ist erst 15:30 Uhr! Ihr habt noch gut zwei einhalb Stunden Zeit. Nur keine Hektik!"
 

"Mist, das Kleid geht nicht mehr zu!", sagte Kazuha meckernd. Sie stand vorm Spiegel und wollte ein grünes Glitzerkleid anprobieren, was ihr bis zu den Knien ging. "Und ausgerechnet jetzt ist Ran auf der Suche nach Shinichi!", dachte sie genervt und überlegte sich, eine Maskenbildnerin zu rufen. Doch gerade, als sie losstiefeln wollte, öffnete sich die Tür und wer stand darin? "Heiji! Raus hier!", rief Kazuha wütend und wurde rot. Sie stellte sich so hin, dass Heiji nicht sehen konnte, dass der Reißverschluss nicht zu war. "Ich wollt nur mal nach dir gucken. Selbst bei dir macht man sich Sorgen, wenn du so lange brauchst, um ein Kleid anzuprobieren. Lass mich mal!" Er ging auf sie zu und drehte sie ruckartig um. "Hey du Spanner! Lass das sein, oder ich schreie!" - "Schrei doch! Dich hört sowieso keiner, die Managerin ist unten, Ran und Shinichi tummeln sich irgendwo im Gebäude herum und die Maskenbilderinnen haben in einem anderen Stockwerk zu tun. Keiner wird dich hören!" Er grinste und zog den Reißverschluss nach oben. Kazuha hatte natürlich schon längst das maximale Stadium der Röte erreicht. Heiji versenkte die Hände in den Hosentaschen und ging wieder raus. "Hey! Wenn du mir schon den Reißverschluss zu machst, dann sag mir wenigstens... ob das Kleid mir steht!" Den Rest des Satzes hatte sie leise gesagt. Heiji drehte sich nicht um, blieb aber stehen. "Sicher...", meinte er und ging weiter. Als er die Tür von außen geschlossen hatte, grinste er. "Nicht nur sicher... ganz sicher...", dachte er bei sich.
 

"Shinichi? Hey Shinichi!!", rief Ran. Sie konnte ihn einfach nicht finden. "Das ist ja genauso schlimm wie damals mit Conan!", dachte sie genervt und sah sich suchend um. Sie hatte mittlerweile alle Stockwerke bis zur sechsten Etage abgesucht, doch sie konnte ihn nicht finden. "Wenn dieser Kerl nur halb so neugierig wäre, würde es auch reichen!" Sie schaute um die Ecke. Doch auch hier konnte Ran ihn nicht finden. "Jetzt reicht's mir aber!" Sie ging zum Fahrstuhl und wollte wieder in den zweiten Stock zu Kazuha fahren. Gerade als es "Bing" machte und sich der Aufzug öffnete, schaute sie in das Gesicht von... "Shinichi!!" - "Was denn?" - "Was denn, was denn? Ich hab dich gesucht! Du sollst doch nicht immer so unangekündigt abhauen!!!" - "Mein Gott, nun stell dich mal nicht so an! Ich bin ja wieder bei dir!" Er grinste verschmitzt. "Was soll das denn schon wieder?!", fragte Ran gereizt und stieg in den Fahrstuhl. "Warum spazierst du hier überhaupt rum?" - "Ach, hab das Gebäude nur ein bisschen unter die Lupe genommen. Kann ja nicht schaden." - "Ja ja. Du nun wieder! Spinner!" Sie rollte mit den Augen. Shinichi streckte ihr die Zunge raus. "Ich dich auch!" (Soll soviel wie ich "Ich mag dich ja auch!" heißen xD Er muss sich ja mal ein bisschen im Flirten üben. ^^) Ran schaute ihn nicht an. Sie kamen nun im zweiten Stockwerk an und gingen zurück zu den anderen.
 

Es war nun 18:00 Uhr und alle begannen mit den Vorbereitungen der Show. Sofort setzten sich Kazuha und Ran auf einen Stuhl und die Maskenbildnerinnen schminkten sie. Danach wurden sie in ihre Kleider gezwängt. Kazuha hatte sich nun doch für das grüne Glitzerkleid entschieden und machte sich gerade einen Zopf. Ran trug eine schwarze Jeans und ein silbernes Top, das schulterfrei war. Dazu band sie sich das passende Halsband um.
 

Es war 19:00 Uhr. Alle gingen in das Studio. Die vier blieben dicht beieinander. "Puh... Bei der Konkurenz haben wir ja so gut wie gewonnen!!", sagte Shinichi. Ran stieß ihn in die Seite. "Ich würd's ja noch lauter rufen!", zischte sie. "Außerdem kannst du das doch gar nicht beurteilen, noch nicht jedenfalls." "Is' ja schon okay..." "Ah, guten Tag!", ertönte eine Stimme. Sie drehten sich um. "Ähm, hallo!", sagte Kazuha und nahm die Hand der Frau. "Ich bin die Moderatorin, Michiko Osawa. Freut mich. Ihr seid die Detectives, oder?" Alle nickten. "Okay. Ihr seid als dritte dran. Habt ihr euch denn schon einen Song ausgesucht und die Noten bei der Managerin angefordert?" Wieder ein Nicken. "Super. Eure Instrumente werden dann aufgebaut. Ähm, hat man euch Kenji schon vorgestellt?" - "Nein, noch nicht!" - "Okay! Kenji!" Ein junger Mann drehte den Kopf um. Er kam auf seine Kollegin zugerannt und begrüßte die Freunde. Nachdem sie sich ein bisschen unterhalten hatten, fuhren sie mit den Vorbereitungen fort.
 

20:00 Uhr. Alle waren im Studio anwesend. "So Leute!", rief Kenji. "Alles wie geplant: Michiko und ich kommen mit der Jury rein, ihr seid hinter der Bühne und kommt erst, wenn euer Auftritt anmoderiert wurde." "Okay!", hörte man von allen. Kazuha flüsterte zu Heiji: "Wer ist eigentlich die Jury?" - "Weiß nicht, irgendwelche Popstars, würd ich sagen. Keine Ahnung." "Wir gehen in einer Minute auf Sendung!!", ertönte eine Stimme aus dem Lautsprecher. "Okay! Dann los!", rief Michiko. Alle verschwanden hinter der Bühne. Dann ertönte Willkommensmusik. Das Publikum klatschte. "Guten Abend und herzlich Willkommen zum großen TV-Special gesponsert von "Nichiuri TV"!", ertönte die Stimme wieder aus dem Lautsprecher. "Ihre Gastgeber: Michiko Osawa und Kenji Wackai zusammen mit der Jury!!" "Guten Abend, hallo!", rief Michiko fröhlich. Auch Kenji begrüßte die Zuschauer. "Meine sehr verehrten Damen und Herren: Unsere Jury Mitglieder!" Ein junger Mann und zwei junge Frauen betraten die Bühne. "Minami Takayama und Shiina Nagano von Two Mix und Yoko Okino!!" "Was?" Kazuha staunte nicht schlecht, als sie die Namen hörte. "Bitte?", Ran war kurz davor, auf die Bühne zu stürmen. Doch Shinichi hielt sie fest. "Erstarr mal nicht gleich vor Ehrfurcht! Ich bin mindestens genauso berühmt wie sie, und bei mir machst du nicht mal einen Knix, wenn ich komme!", er grinste schelmisch. Ran streckte ihm die Zunge 'raus. "Guten Abend!", sagte Minami und ließ sich mit Shiina und Yoko auf's Sofa fallen, was extra für sie aufgebaut wurde. "Wie geht's, Michiko?", fragte Yoko. "Ganz gut!", antwortete die Moderatorin und fuhr sich durch die Haare. "Heute ist schließlich der erste Tag unseres TV-Specials!" - "Genau! Ich bin schon wahnsinnig gespannt auf die Mitglieder, die Jury, die sie beim Casting kontrolliert hatten, waren ja zwei andere Personen!" "Richtig", antwortete Kenji. "Und da unsere Sendezeit ja begrenzt ist, legen wir am besten gleich mal los!" "Gute Idee!", sagte Yoko lächelnd. "Bin gespannt!" "Ja, ich auch. Nämlich wie sich unsere Kandidaten so machen", sagte er in die Kamera. "Meine lieben Zuschauer hier im Studio und auch zu Hause vor dem Fernseher: Hier kommen erstmal die Bewerber für das Special!!" Michiko rannte zu den anderen hinüber. Sie ging erst zu einer anderen Band, die zuerst ihren Auftritt hatten. Kazuha, Heiji, Shinichi und Ran waren als dritte dran. "Alles klar?", fragte Michiko und erhielt ein Nicken. Sie rannte zurück, denn gleich war der "Mini-Film", der die Kandidaten zeigte, vorbei. "So, das waren sie!", sagte Michiko und fügte hinzu: "Und eine von ihnen werden sie auch gleich sehen. Am Ende der Sendung rufen Sie dann für Ihren Favoriten an, und zwar unter der Nummer 0180/57928 und dann jeweils die Endziffer ihres Favoriten. So, und nun die erste Band!" Sie wandte sich an Kenji, der für sie weiter sprach: "Zuerst werden die Girls aus Yokohama singen. Hier sind sie!!" Die Kamera zoomte auf die Mädchen, die sich eben auf der Bühne aufgestellt hatten. Sie sangen und gaben ihr bestes, aber Kazuha wirkte das alles ein bisschen "krähenhaft". Die Stimmen klangen wie Krähen, fand sie, was sie auch gleich leise an Heiji weitergeben musste. Der konnte dazu aber auch nur nicken.
 

"Nach dem Auftritt der Casanovas (bescheuerter Name, ich weiß xD) kommt nun eine Gruppe, auf die ich mich heute Abend besonders freue. Zwei sehr prominente Personen sind darunter, was mich natürlich sehr freut!", sagte Michiko. Shinichi und Heiji räusperten sich. "Und zwar sind das - bitte, liebes Publikum, hier und zu Hause: Lasst das Studio und die Wohnung jetzt so, wie sie ist, wenn ihr ausrastet - die beiden jüngsten Prominenten in Japan, zusammen mit zwei Freundinnen, die Detectives! Und sie singen jetzt den Song "Stuck" von Stacie Orrico! Hier sind sie: Shinichi Kudo, Heiji Hattori, Kazuha Toyama und Ran Mori!!!" Ein tosender Applaus und lautes Geschrei halte durch das Studio. Etwas verlegen gingen die vier zur Bühne und stellten sich an ihre Instrumente: Heiji ans Keyboard, Shinichi platzierte sich hinter dem Schlagzeug, Ran nahm das Saxophon und Kazuha die Rockgittare und das Mikrofon. Sie fingen an zu spielen und schon ging es los.
 

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I can't get out of bed today

Or get you off my mind

I just can't seem to find a way

To leave the love behind
 

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"Was?", Kogoro starrte in den Fernseher. "D-Da ist ja Ran!! Ran!! *hicks* Wie ist die denn in den Fernseher gekommen? Wie hat sie das geschafft? Man kann da doch nicht reinkriechen! Oder doch?!"

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I ain't trippin'

I'm just missing you

You know what I'm saying

You know what I mean

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"Sonoko! Guck doch mal, das ist ja Ran!", sagte Ayako und griff nach der Chipstüte. "Bitte? Was macht die denn da?" Sonoko guckte zum Fernseher. "Das gibt es nicht! Sie steht da auf der Bühne... ohne mich?!"

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You kept me hanging on a string

While you make me cry

I tried to give you everything

But you just gave lies
 

I ain't trippin'

I'm just missing you

You know what I'm saying

You know what I mean
 

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"Shinichi?! Yukiko, sieh dir das an!!", rief Yusaku aus seinem Arbeitszimmer. "Was ist denn, Schatz?", fragte Yukiko und kam zu ihm. "*schreck* Das ist ja Shinichi! Shinichi ist im Fernsehen! Was macht der da?" - "Er tritt mit Ran und zwei Freunden auf! Ist das nicht dieser Heiji Hattori und Kazuha Toyama, von denen er uns mal erzählt hat, als wir neulich da waren?" - "Genau! Das ist die Kleine mit dem Pferdeschwanz! Gut, dass wir hier in Amerika auch japanische Sender reinbekommen! ^.^"

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Every now and then

When I'm all alone

I've been wishing you would call me on the telephone

Say you want me back

But you never do

I feel like such a fool

There's nothing I can do...

I'm such a fool

For you

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"Die Kleine ist ziemlich gut... Wenn ich nur wüsste, woher ich sie kenne... Huch! Da ist ja Ran!!", Eri stellte ihre Kaffeetasse auf den Wohnzimmertisch in ihrer Wohnung. "Was macht mein Kind denn da? Hmm... Sie sind ziemlich gut!!"

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Chorus:

I can't take it

What am I waiting for?

My heart's still breaking

I miss you even more

And I can't fake it

The way I could before

I hate you but I love you

I can't stop thinking of you

It's true

I'm stuck on you
 

Now love's a broken record that's

Been skipping in my head

I keep singing yesterday

Why we've got to play these games we play?
 

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"Professor, ich brauche die Salzsäure!!", rief Shiho aus dem Labor. "Und ich brauche seelischen Beistand! Komm mal schnell hoch!!", rief er aus dem Wohnzimmer. Shiho rannte zu ihm. "Was ist denn passiert?" - "Guck mal!!" - "*hmm* Shinichi? Was macht der denn da? Der Kerl kann doch gar nicht singen!!" - "Er spielt Schlagzeug!" - "Seh ich!! Auf welchem Sender?" - "Nichiuri TV!" - "Ich guck unten im Labor weiter! *salzsäure aus dem schrank hol*"

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I ain't trippin'

I'm just missing you

You know what I'm saying

You know what I mean
 

Every now and then

When I'm all alone

I'll be wishing you will call me on the telephone

Say you want me back

But you never do

I feel like such a fool
 

I can't take it

What am I waiting for?

My heart's still breaking

I miss you even more

And I can't fake it

The way I could before

I hate you but I love you

I can't stop thinking of you

It's true

I'm stuck on you
 

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"Das ist doch Kudo!!" Takagi schnappte sich das Telefon. "Miwako? ... Ja, hier Takagi! Was denn, schon wieder betrunken? Ich hoffe, du bist noch nüchtern genug, um Nichiuri TV in deinen Programm zu finden!! ... Ja! Kudo! ... Ich sagte KUDO! Und die Kleine aus der Detektei, Ran! ... Ja, und trink nicht mehr so viel! Mach's gut!"

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Every now and then

When I'm all alone

I've been wishing you would call me on the telephone

Say you want me back

But you never do

I feel like such a fool

There's nothing I can do...

I'm such a fool

For you
 

I can't take it

What am I waiting for?

My heart's still breaking

I miss you even more

And I can't fake it

The way I could before

I hate you but I love you

I can't stop thinking of you

Don't know what to do

I'm stuck on you
 

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"Schatz?" - "Ja?" - "Komm mal her!" ... "Ist das nicht Kazuha?" - "Was? Ich dachte, sie ist mit Heiji für ein paar Tage verreist!" - "Sieht nicht so aus!" - "Das sehe ich selber! Ich hab ihr doch eingetrichtert, sie soll nicht bei diesem Quatsch mitmachen!!" - "Wieso Quatsch? Ich finde, mein Kind macht das sehr gut! Ruf doch mal Heizo und Shizuka an, die wollen das sicher auch sehen!" - "Ich rufe sie bestimmt nicht an! Das kannst du machen!" - "Sei nicht so gereizt! Ich find's toll, dass Kazuha das macht, was sie für richtig hält!" - "Das macht, was sie für richtig hält? Sie setzt ihren Dickschädel durch, das ist alles! Das kennt man ja von dir, mein Lieber! Wie sagt man so schön? Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm!! *in küche stapf*" - "Ts... *telefon nehm* ... Heizo? Ja... Schalt mal Nichiuri TV ein... Ja... Ja, ist er. Und dieser Kudo auch. Und Kazuha auch und die Kleine von Herrn Mori ist auch da... Ja, find ich auch! ... Gern geschehen! Mach's gut! *aufleg*"

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"Puh!" Kazuha schwitze im Scheinwerferlicht, doch sie lächelte. Sie verbeugte sich, genau wie ihre Freunde jetzt auch. Shinichi legte seinen Arm um Ran. Die wurde rot. "Ey...", sagte sie und schob seine Hand von ihrer Schulter. "Na, wie fühlst du dich jetzt?" - "Nicht gut!!" - "Wieso?" - "Weil Paps mich gesehen haben wird. Da kann ich dann noch Glück haben, dass er's vergisst, weil er wieder mal zu war, aber Sonoko wird mich auch gesehen haben und das bedeutet, sie ist hinterher sauer auf mich, weil ich nichts gesagt habe. Außerdem kommt jetzt das Urteil DER Jury. *schluck*" - "Wird schon, Süße!" Sie wurde wieder rot. Warum, verdammt nochmal, nannte er sie dauernt "Süße"? Er konnte doch nicht mehr empfinden, als Freundschaft, sonst wäre er damals doch nicht einfach abgehauen... Die Jury klatschte - zusammen mit dem Publikum - immer noch. Minami ergriff als erste das Wort. "Also, ich muss sagen, ich bin überrascht. Ich hätte euch das gar nicht zugetraut. Man merkte euch die Nervosität am Anfang wirklich an, aber als ihr angefangen habt zu spielen, hattet ihr sozusagen das Studio hinter euch gelassen und habt euch wie Profis verhalten und ich finde, dass das - für's erste Mal - richtig, richtig gut war!" Alle klatschten wieder. Kazuha sagte ins Mikro: "Dankeschön!" Sie lächelte und sah zu Shiina, der sich zurück lehnte. "Also, ich kann meiner Kollegin nur zustimmen, das war ganz große klasse, richtig super! Und ich hoffe, dass ihr weiter kommt!" Wieder ein Applaus. Als letzte war Yoko dran. "Ich kann mich den beiden "Profis" hier nur anschließen, das war wirklich toll und ich denke, ihr habt Talent, ihr könnt das toll und habt eine tolle Ausstrahlung und wer weiß, vielleicht haben wir gerade die zukünftigen SuperStars Japans gesehen!" Shiina stieß ihr leicht in die Rippen. "Danke!", sagte Kazuha wieder in das Mikro. Dann gingen sie über die Bühne zurück in den Backstagebereich. Sie winkten dem Publikum zu. Als sie verschwunden waren, wurde der nächste Auftritt anmoderiert.
 

Weiter geht's in Part 8: "Die erste Entscheidung"

Part 8: Die erste Entscheidung

Hi ihr Lieben! Danke für die Kommies, ihr seid THE BEST! XD So, nun viel Spaß beim Lesen und... Kommieschreiben! xD Eure Kazuha *knuffel*
 

Part 8: Die erste Entscheidung
 

"So, meine lieben Zuschauer!! Das waren die Kandidaten, live und einmal im Schnelldurchlauf mit den entsprechenden Nummern eingeblendet! Bitte rufen Sie fleißig an!", sagte Michiko. "Genau! Wir sehen uns hier um 23:30 Uhr wieder wenn es heißt: Japan sucht die SuperBand!", meinte Kenji und winkte in die Kamera. Kazuha und die anderen saßen in den Räumen hinter der Bühne und tranken und aßen erst mal etwas. "Mann o Mann... Bis halb 12 ist es noch eine Stunde!", sagte Ran und sah auf die Wanduhr. "Nervös?", grinste Shinichi. Ran schüttelte nur den Kopf und lächelte. "Geht schon..." Kazuha musste ungewollt grinsen. Diese komische Art von Shinichi, mit Ran zu flirten, fand sie irgendwie... cool. "Wenn Heiji mal so rangehen würde...", dachte sie bei sich.
 

Auf einmal kam Michiko rein. "So ihr Lieben, kommt ihr wieder raus? In 5 Minuten geht's auf Sendung!", sagte sie. "Wir kommen!", meinte Ran nur und ging gleich mit den anderen ins Studio.
 

Die Willkommensmelodie ertönte erneut. "Da sind wir wieder!", rief Michiko. "Ich hoffe, Sie haben fleißig angerufen. Bitte tun Sie das jetzt nicht mehr, denn die Telefonleitungen sind gesperrt." "Unsere Managerin ist gerade eben auf dem Weg zu uns, um uns diejenige Gruppe mitzuteilen, die - leider - heute zum ersten und letzten Mal dieses Studio betreten hat!", verkündetete Kenji. "Richtig. Aber - es müssen leider 2 Bands gehen. Das ist natürlich schwer, aber so ist das Leben, hart und ungerecht!" Michiko zuckte mit den Schultern. "Ähm, Kenji!" Minami war aufgestanden und kam auf die Bühne. "Meine lieben Damen und Herren! Ich würde gern noch etwas sagen. Das war nun unsere erste Show des TV-Specials, und ich finde, dass sich alle wirklich große Mühe gegeben haben, dass ich ziemlich stolz auf unseren "Nachwuchs" *g* bin und ich hoffe natürlich, dass viele Leute schön angerufen haben. Ich persönlich war von einer Band sehr, sehr überzeugt und ich bin auch sicher, dass sie heute weiter kommt." Alle sahen Minami gespannt an, doch den Namen der Band sagte sie nicht. "Ich höre gerade, dass unsere Managerin gleich hier ist!", sagte Kenji. Minako Asuga betrat das Studio. "Guten Abend!", sagte sie und gab Michiko einen Briefumschlag. Diese öffnete ihn hektisch und sah drauf. Kenji schaute über ihre Schulter. "Puh!", schnaufte er, er war wohl ziemlich überrascht. "Meine lieben Zuschauer, hier im Studio und zu Hause auf dem Sofa... Bitte halten Sie sich fest. Das Ergebnis ist nahezu erdrückend. Die beiden Bands, die heute ausscheiden, haben beide die gleiche Prozentzahl von Anrufen erhalten, und zwar 12,8 %. Diese beiden Bands müssen heute - leider - gehen." Kazuha kniff die Augen zusammen. Sie konnte diese erdrückende Spannung nicht ertragen, ihr Puls wurde immer schneller und sie spürte, wie ihr Herz gegen ihre Brust hämmerte. Sie hatte riesige Angst, alles hatte sie sich so schön vorgestellt. Wenn dieser Traum nun platzen würde... Kazuha betete schon still, sie war verzweifelt. "Hey, mach dir mal keinen Kopf!!", flüsterte Heiji, der die Hände lässig in seinen Hosentaschen versenkt hatte. "Sie wollen es spannend machen und tun deshalb so, als wären sie überrascht", meinte er. Kazuha sah ihn ungläubig an. Normalerweise hätte sie ihm das geglaubt, aber sie hielt zu sehr an ihrer Hoffnung, nicht ausgeschieden zu sein, fest. "Diese Bands sind..." Michiko atmete tief durch, sah zu Kenji auf, der ihr zu nickte. "... ... ... ... ... ... ... ... ... ... die Casanovas und Yokohama Girls." Ein riesiges Geschrei brach aus, alle freuten oder ärgerten sich. Die Mädels der Yokohama Girls fingen an zu heulen und nahmen sich gegenseitig in die Arme, die Casanovas fluchten und schimpften vor sich hin. Das Publikum tobte, alle waren erleichtert oder enttäuscht. Kazuha fiel ein Stein vom Herzen, diese Last war nicht mehr zu ertragen gewesen. Sie fasste sich ans Herz und atmete tief ein und aus. Kazuha ging auf Ran zu, die noch ganz benommen, vor Freude, da stand und dem Spektakel nur zu sehen konnte. Kazuha drückte sie kurz und war froh, dass sie nicht rausgeflogen waren. Shinichi und Heiji lächelten sich an. "Gott sei Dank", meinte Ran zu Kazuha. "Hmhm!" Ran bewegte sich langsam von ihr weg. Sie spürte auf einmal etwas, was sich um ihre Hüfte legte. "Na Süße, zufrieden?" Das konnte ja nur einer sein. Wer außer Shinichi nannte sie in letzter Zeit so oft "Süße"? Ran nickte nur und drehte sich langsam zu ihm um, bevor sie sich an ihn drückte. Sie zeigte es nicht offen, doch sie war mehr als glücklich. Darüber, weiter zu kommen und darüber, bei Shinichi zu sein. Kazuha und Heiji zeigten ihre Gefühle nicht so offen wie ihre beiden Freunde. Shinichi hatte es wohl geholfen, dass er Conan war. Seitdem wusste er, was Ran für ihn empfand und traute sich schon das ein oder andere. Doch weder Heiji, noch Kazuha, wusste von den Gefühlen des anderen. Sie lächelten sich nur verlegen an.
 

"Mann, bin ich fertig!", sagte Ran, als sie die Tür zur Detektei aufschloss. "Echt. Das war vielleicht anstrengend", stimmte Kazuha zu. "Mecker mal nicht. Du hast das ganze ja geplant", grinste Heiji. Kazuha streckte ihm die Zunge raus. "Wie spät haben wir's, Shinichi?", fragte Ran gähnend und knipste das Licht in der Küche an. "Halb zwei..." Shinichi nahm sich ein Glas aus dem Schrank und goss sich Mineralwasser darein. Auch die anderen tranken noch etwas, bis sie hoch in Rans Zimmer gingen. Alle waren total aufgeregt, sie wollten jetzt zwar schlafen, doch Ran hatte Shinichi gebeten, noch etwas bei ihr und Kazuha zu sein, sonst könnten sie nicht einschlafen. "Hast du etwa Angst?", fragte er und tat ungläubig. "Nein! Aber das war total aufregend, also bitte!" - "Nö. Wenn du keine Angst hast, dann brauchst du mich ja nicht!" Er war gerade dabei, aus der Tür zu gehen, als Ran ihn festhielt. "Bitte!" Sie sah ihn mit großen Augen an. "War doch nur ein Spaß. Ich lass doch meine Süße nicht allein, wenn sie mich braucht!" Den letzten Satz hatte er ihr leise ins Ohr geflüstert. Sie wurde leicht rot, doch das verflog schnell wieder. Heiji blieb auch noch etwas. Die vier erzählten über den Abend, lachten noch viel, bis Kazuha und Ran schließlich, völlig übermüdet, einschliefen. Shinichi legte behutsam die Decke über Ran und legte das Kopfkissen vorsichtig unter ihren Kopf. "Schlaf gut, meine Schöne...", dachte er und ging mit Heiji, der Kazuha auch zugedeckt hatte, ins Gästezimmer. (Wow, ausnahmsweise mal nicht "Süße" XD)
 

Weiter geht's in Part 9: "Angry but worried mother... or?"

Part 9: Angry but worried mother... or?

Hi Leute! Danke für eure Kommies... Ich freu mich so, dass ihr die FF mögt! ^.^ Und so viele Kommies schreibt! *g* Ich hoffe, dass euch der Teil hier auch gefällt... ^^ Freu mich wie immer auf eure Meinung! Eure Kazuha
 

Part 9: Angry but worried mother... or?
 

Am nächsten Morgen standen die vier erst um 11.00 Uhr morgens auf. Kazuha ging runter in die Küche, um Frühstück zu machen. Sie vernahm das laute Schnarchen Kogoros, der mal wieder an seinem Schreibtisch eingenickt war. Sie verdrehte die Augen und machte die Tür zu. Als sie gerade feritg mit dem Frühstück war, kamen die anderen und setzten sich an den Tisch. Alle aßen sich satt. "Was wollen wir denn bis heute Abend machen?", fragte Heiji in die Runde. "Keine Ahnung!", kam es von Shinichi. "Wir könnten doch ein bisschen shoppen gehen!", meinte Kazuha grinsend. Sie erhielt nur einen vernichtenden Blick von Heiji. Er wusste, wie schlimm es war, mit Kazuha einkaufen zu gehen. Sie probierte oft fast alle Sachen eines Ladens an und am Ende - kaufte sie sich doch nichts. Das ging Heiji auf die Nerven. Ran musste über Heijis Blick grinsen. Sie wante sich an Shinichi. "Hast du keinen Vorschlag?", fragte sie und lächelte ihn an. "Hmm... Wir könnten doch zusammen ins Tropical Land gehen!", meinte er. Alle waren begeistert. Doch dann meinte Kazuha: "Aber danach sind wir dann völlig kaputt. Und heute Abend ist doch schon die nächste Show. Da brauchen wir Kraft... Lasst uns lieber überlegen, was wir diesesmal für einen Song spielen wollen." Alle waren einverstanden und grübelten hin und her. Bis Shinichi einwarf: "Mann, sind wir blöd. Welches Thema hat die nächste Show?" Kazuha überlegte. Kurz nach der Show hatte sie doch extra noch Michiko gefragt. "Liebeslieder!", erinnerte sie sich. Alle waren still. Da kamen ihre "four secrets" mal wieder richtig zur Geltung. Kazuha meinte: "Hab 'ne Idee. Kennt ihr "So deep inside" von Jeanette? Lasst uns doch das singen!" Ran war begeistert. Sie kannte das Lied gut, sie hat es oft gehört, als Shinichi weg war. (Wohl eher, als Shinichi Conan war. XD) Sie rannte hoch in ihr Zimmer und holte die Noten und den Text. "W-wo hast du das denn her?", fragte Kazuha erstaunt. "Hab ich mal im Internet gesehen und ausgedruckt. Mir war langweilig", meinte Ran scheinheilig. "In Wirklichkeit hattet ihr doch schon geplant, das zu singen, oder?", fragte Heiji. Die Mädchen blickten undschuldig drein. "Ähm..." "Keine Ausflüchte. Ihr wart euch bloß nicht sicher, ob wir zustimmen würden. Aber, weil ihr es seid...", er warf Shinichi einen Blick zu, "sind wir mal nicht so!" Ran und Kazuha atmeten auf. "Also, vielleicht sollten wir schon mal ins Studio gehen, um zu proben!", meinte Shinichi. Die anderen stimmten zu. Alle zogen sich ihre Jacke an. Gerade wollten sie aufbrechen, als Kazuha nochmal in die Küche ging. Sie hörte ihr Handy klingeln, das sie auf dem Küchentisch vergessen hatte. "Ach du Scheiße!", rief sie. "Was denn?", fragte Heiji. "Mama ist dran!" Ran zuckte mit den Schultern, als Shinichi sie fragend anguckte. "Na und? Heb doch ab!", meinte sie. Zögernd drückte sie auf den Knopf und hielt sich das Telefon an ihr Ohr. "Hallo Mama?" - "NA ENDLICH GEHST DU DRAN! ICH WUSSTE ES! ES KAM MIR GLEICH SO KOMISCH VOR, ALS ICH DEINE NACHRICHT GELESEN HAB!!! ,Bin mit Heiji für eine Weile unterwegs, macht euch keine Sorgen, Kazuha' ICH HÄTTE ES WISSEN MÜSSEN! ICH WOLLTE DIR NUR SAGEN..." Kazuha hielt das Handy ein Stück von ihrem Ohr weg. "Jetzt kommt's...", dachte sie bei sich und lauschte der Stimme ihrer Mutter. "... wie toll ihr das gemacht habt!" Sie wäre beinahe umgekippt. Heiji guckte sie schräg an. Ran und Shinichi lächelten. Sie wussten ja auch noch nichts davon, dass ihre Freunde sozusagen ohne Aufenthaltserlaubnis in Tokio waren. "Ja, danke Mama... Ja. Heute Abend um 20.15 Uhr ist die nächste Show... Ja. ... "So deep inside"... Jap, genau! ... Ja, schönen Gruß an Papa! Tschüss!" Kazuha legte auf. Sie war total fertig, wer hätte auch sowas von ihrer Mutter erwartet? Kazuha dachte schon, Frau Toyama nimmt sie jetzt tüchtig in den Fleischwolf, aber dann sowas... Sie und Heiji klärten Ran und Shinichi darüber auf, dass sie zusammen abgehauen waren und nicht mehr als einen Zettel hinterlassen hatten. Danach gingen die Freunde endlich los - zum Studio, um zu üben und sich ihre Klamotten auszusuchen.
 

"Hallo Frau Osawa!", sagte Kazuha. "Ah, hallo Kazuha!", meinte Michiko und begrüßte auch die anderen. "Was macht ihr denn so früh schon im Studio?", fragte sie interessiert. "Wir wollten nochmal ein bisschen üben!", antwortete Ran. "Achso. Ihr könnt gern in den Probenraum gehen. Ich muss jetzt noch vor der Kamera proben. Mit Kenji. Muss schließlich alles sitzen, ist ja eine Livesendung. Man sieht sich!", lächelte sie den Freunden zu, als sie sich auf den Weg machten. "Ach ja, noch was!", rief Michiko. Kazuha drehte sich um. "Lassen wir das mit dem "Sie"! Nennt mich einfach Michiko!" Sie lächelte Michiko zu. Kazuha nickte und ging mit den anderen weiter zum Probenraum.
 

"Nein, nein, nein, so geht das nicht, Heiji!", schrie Kazuha. "Du spielst zu schnell!" "Quatsch, du singst zu langsam!", konterte Heiji. "Blödmann! Ich singe nicht zu langsam!" "Tust du doch!" - "Nein!" - "Doch!" - "Nein!" - "Doch!" Shinichi und Ran wechselten einen amüsierten Blick miteinander. "Das erinnert mich an Paps und Mama!", grinste Ran. "Oja...", stimmte Shinichi zu und sah weiter zu, wie die beiden sich ankeiften. Dann guckte er auf die Uhr. "Ähm, Leute, nun ist aber langsam mal genug... Es ist 15.00 Uhr, lasst uns lieber weiter proben!", meinte Shinichi. Stechende Blicke von Heiji und Kazuha durchbohrten ihn, die soviel wie "Halt dich da raus!" bedeuten sollten. "Na gut...", meinte Kazuha dennoch. Sie stellte sich wieder hinter das Mikro und fing an zu spielen.
 

Es war 18.30 Uhr. Michiko kam rein. "Hallo!", sagte sie. "Hallo Frau... ich mein, Michiko!", grinste Kazuha. "Gut so! Mädels, habt ihr euch schon Klamotten ausgesucht?", fragte sie. Ran und Kazuha fuhr ein Schreck durch die Glieder. Sie stürmten los, an Michiko vorbei durch die Tür. Fragend sah diese die Jungs an. "Soll heißen: Nein!", meinte Shinichi. "Ah..." Michiko lächelte. "Ihr habt schon Sachen ausgesucht?", fragte die junge Frau. "Ja!" "Schön. Ihr solltet euch dann auch fertig machen... Es geht ja bald los!" Heiji und Shinichi nickten. Michiko verlies das Zimmer und ging in die Gadrobe.
 

Dort standen Ran und Kazuha rätselnd und überlegten, was sie anziehen sollten. "Michiko, du musst uns helfen!", sagte Ran und winkte die Moderatorin heran. "Was denn?" "Was sollen wir anziehen?", fragte Kazuha. "Ich würd irgendwas nehmen, was ihr zu Dates anziehen würdet. Schließlich ist Liebe das Thema der Show, schon vergessen?", lächelte Michiko und ging zu einer anderen Gruppe rüber. "Toll... Soweit waren wir auch schon...", seufzte Ran und begab sich wieder auf die Suche. "Hey!", rief Kazuha und hielt ein Kleidungsstück in der Hand. "Was hältst du davon? Einfach, aber wirkungsvoll!" Sie hielt einen Mini und ein Top in der Hand. Das Top war grün und bildete ein glitzerndes Herz ab, der Rock war weiß. "Gute Idee. Aufdonnern ist ja auch nicht immer das wahre!", meinte Ran und suchte sich auch den Rock heraus und das gleiche Top - nur in Pink, auch mit einem Herz darauf.
 

Es war 20.00 Uhr, die vier Freunde waren fertig für die Show und gingen ins Studio. Nach 15 Minuten ertönte die Willkommensmelodie von neuem - und die Show begann.
 

Weiter geht's in Part 10: "So deep inside"

Part 10: "So deep inside"

Ich liebe euch! <3 Ihr seid doch echt die besten, 4 Kommies an einem Tag, das ist echt... Wahnsinn!! Danke, dass ihr so viel lest und kommentiert, ich freue mich echt und schreibe schon fleißig an Part 12, in dem viel passiert! Aber hier erst mal Part 10 für euch! Ich hab euch lieb! ^^ Eure Kazuha
 

Part 10: "So deep inside"
 

"Herzlich Willkommen, meine Damen und Herren!", rief Kenji. Das Publikum jubelte, als sie auf die Bühne kamen und die Jury sich auf das Sofa setzte. "Heute Abend geht es um die Liebe!", meinte Michiko. "Unsere Kandidaten werden ihnen sehr emotionale Songs präsentieren. Als erstes jetzt die Boygroup Without mit ,I just call to say I love you'!" Alle klatschten. Die 5 Jungs kamen auf die Bühne und sangen den Song.
 

Die Jungs kamen wieder von der Bühne. Sie hatten das Urteil der Jury erhalten. "Gar nicht schlecht", meinte Heiji zu ihnen. "Danke!", antworteten sie nur. Kenji machte auch schon die nächste Ansage. "Nun kommt die Boygroup Boys alone at home mit ,Are you ready for love?'!" Wieder wurde geklatscht und schon ertönte die Musik.
 

Nachdem auch diese Gruppe fertig war und die Jury ihr Urteil auf sie hat niederprasseln lassen, kamen nun Kazuha, Heiji, Shinichi und Ran dran. Michiko sagte: "Nun kommt die Gruppe, die sich wohl den gefühlvollsten Song heute Abend ausgesucht hat. Meine Damen und Herren: die Detectives mit ,So deep inside' von Jeanette!" Ein tosender Applaus zog durch die Reihen des Publikums, alle standen sogar auf. Die vier standen schon auf der Bühne. "Los geht's!", dachte Kazuha ermutigend und drückte ihren Glücksbringer.
 

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So deep inside, I know we'll stay together

Love is my life, it's like the air I breath

So deep inside, this friendship is forever

It will be right to keep you here with me

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Das Publikum begann, Lampen zu schwingen. Alles wirkte so friedlich und schön, das Studio wurde von Beginn des Liedes an in blaues Licht gehüllt.
 

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Chorus:

Just for tonight, I wish we'll be alone again

My guide in life is all that I would need

It is all right to show some of your thoughts with me

So deep inside I feel that we are one

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Einzelnes Klatschen erfüllt das Studio.

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I'm in your heart but still I have to feel you

I'm longing for you and I just can be glad when you're not there

Drifted away when I pull your hands so close to me

More than I can say your love fills me up

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Nicht umsonst hatte Kazuha diesen Song gewählt. Sie schielte immer wieder heimlich zu Heiji, während sie sang und Gitarre spielte. Denn dieses Lied könnte auch sie selbst geschrieben haben, es drückte alle, ja wirklich alle Gefühle, die sie für Heiji hatte, aus.

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Just for tonight I wish we'll be alone again

My guide in life is all that I would need

It is all right to show some of your thought with me

So deep inside I feel that we are one

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Aber auch für Ran und Shinichi war es ein unbeschreiblich schöner Moment. Immer, wenn Ran nicht Saxophon spielte, drehte sie sich zu Shinichi um und lähelte ihn an.

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And I feel we can be holding on side by side

'Cause we knew it's love that's making us feel

All right

...love is my life...more and more...

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Alle vier waren in dem Moment weder ängstlich noch nervös, sie genossen es einfach nur, auf der Bühne zu stehen.

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Just for tonight I wish we'll be alone again

My guide in life is all that I would need

It is allright to show some of your thoughts with me

So deep inside I feel that we are on

So deep inside, I know we stay together

Love is my life, I feel that we are one...

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Nachdem auch der letzte Ton abgeklungen war, war alles totenstill im Studio. Doch plötzlich brach ein riesen Geschrei und Gebrüll aus, alle Leute sprangen auf und klatschten wie wild. Kazuha atmetete auf. Winkend ging sie, mit den anderen im Schlepptau, in Richtung Jury, um sich deren Kommentare abzuholen. Das Publikum kam vom Klatschen gar nicht mehr los, alles jubelte und schreite "Zugabe!". Weder Minami, noch Shiina, noch Yoko kam zu Wort. Bis Kazuha schließlich ins Mikro sagte: "Hallo, Leute! Seit ruhig!!" Endlich beruhigte sich die Menge wieder. Minami meinte: "*hust hust* Ja, vielen Dank Kazuha! *grins* Also, ich muss echt sagen, klasse. Mehr kann man dazu nicht sagen!" Wieder ein Applaus. Shiina war der nächste. "Also, backstage hat man uns gesagt, fasst euch möglichst kurz und bei euch haben wir drei Glück, weil man nämlich nur eins sagen muss: supermegaaffengeil!!" Wieder ein tosender Applaus. Yoko grinste. Sie sagte... "Ja... Was soll ich dem noch groß hinzufügen, es war wieder richtig toll, wie in der letzten Show und ich muss euch echt loben!" "Dankeschön!", sagte Kazuha über das Mikro. Nun mussten sie nur noch weiter kommen...
 

23.30 Uhr. Alle waren nach der Telefonpause wieder im Studio und die Show ging weiter. Wieder kam die Managerin Minako Asuga. Der Briefumschlag wurde Kenji in die Hand gedrückt und lächelnd verschwand die junge Frau wieder. Beide Moderatoren schauten sich die Prozentzahlen an. "Ach du meine Güte", flüsterte Michiko, doch durch ihr Mikro, was an ihrem Kleid angebracht war, konnte das Publikum alles verstehen. Jedem fuhr ein Schreck durch die Glieder. "Also... Wir machen es jetzt mal nicht so spannend... Die Gruppen, die heute gehen müssen, sind ... ...", Kenji atmete durch, "... die Girls in the house und Boys alone at home." Wieder wurde alles laut und unruhig. Kazuha freute sich wie eh und je. Sie waren doch tatsächlich mit dem Song weiter gekommen, der ihr so viel bedeutete, sie konnte es noch gar nicht richtig wahr nehmen. "Meine Damen und Herren, wir sehen uns dann morgen, am Donnerstag, wieder. Gute Nacht und bis dann!", riefen Michiko und Kenji und winkten in die Kamera. Alle waren froh, außer die Bands, die nicht weiter gekommen waren, natürlich. Kazuha, Ran, Shinichi und Heiji gingen froh nach Hause.
 

Weiter geht's in Part 11: "It's Party Time - 'Don't Stop Movin''"

Part 11: It's Party Time - "Don't Stop Movin'"

Hi Leute! ^^ Hier habt ihr den nächsten Teil! Ich hoffe, dass er euch gefällt und ihr wieder schön Kommies schreibt! ^^ Viel Spaß beim Lesen! Eure Kazuha
 

Part 11: It's Party Time - "Don't Stop Movin'"
 

Es war 16:00 Uhr am Donnestag, den 3. September. Unsere Freunde befanden sich mal wieder im Studio. Sie hatten schon drei Stunden geprobt und gönnten sich nun eine Verschnaufspause. Außerdem wollte eine andere Mädchenband darein. "Solche Zicken!", meinte Ran und schüttelte den Kopf. "Ja! Sie hätten echt ein bisschen freundlicher sein können! ,Los, haut ab, wir sind dran! Ihr beansprucht den Raum schon seit drei Stunden!' Blablabla!" Shinichi verdrehte die Augen. "Regt euch mal wieder ab! Wahrscheinlich war das die Aufregung!", meinte er. "Ach Quatsch! Das war die Überlegenheit, die sie glauben uns gegenüber zu haben!", schnauzte Kazuha los. Shinichi wich ein Stück zurück. Heiji seufzte. Darum würde er die Mädchen nie verstehen. Plötzlich kam ein Junge, etwa genauso alt wie unsere Freunde, den Gang entlang gelaufen. Kazuha hielt ihn auf. "Hallo! Du warst doch gestern in der Band Without, oder?", fragte sie. "Ähm, ja. Ich bin Hiroshi, 17 Jahre. Und ihr seid... die Detectives, richtig?", fragte er freundlich und schüttelte Kazuha die Hand. "Ja, stimmt!", meinte Ran. "Suchst du wen?", fragte Shinichi, nachdem sich alle vorgestellt hatten. Ihm kam das plötzliche Gerenne von dem Jungen merkwürdig vor. "Ja, ich suche Michiko! Wisst ihr, wo sie ist?", wollte er wissen. "Sie müsste in der Maske sein. Sie beräht dort die Ashleys!", antwortete Heiji. (GEKLAUT!!! XD stammt aus Disney's große Pause, not by me!) "Die?", fragte Kazuha sofort. "Die waren doch gerade im Probenraum!", fügte Ran hinzu. "Ähm, danke!", meine Hiroshi und beeilte sich. "Erst gehen sie in den Probenraum, dann laufen sie zu Michiko... was wollen die eigentlich?", fragte Ran laut. "Auffallen!", antwortete Heiji und versenkte die Hände in den Hosentaschen. Kazuha nickte. "Genau. Die meinen wohl, die können sich alles erlauben!", meinte sie stinkig. Alle gingen in die Gardrobe.
 

Heiji und Shinichi waren schon lange fertig, während Kazuha und Ran mal wieder wühlten und wühlten, aber nichts fanden. (Die Fantasie des Lesers darf entscheiden, was Shinichi und Heiji tragen! *g*) "Mädels, wenn ihr euch nicht gleich entscheidet, packen wir euch ein!", meinte Heiji. Die Mädchen antworteten nicht. "Das haben wir jetzt überhört", meinte Ran nach einer Weile grinsend. "Nimmst du mich etwa nicht ernst?", fragte Shinichi verschmitzt. Ran streckte ihm die Zunge raus. "Nö!" "Dann zeig ich dir jetzt mal, wie ernst ich bin!" Er ging langsam auf sie zu, grinste dabei und zog irgendein Kleid aus der Gardrobe. "Hähä... Du meinst das doch jetzt nicht...", begann Ran und wich zurück. Immer noch musste Shinichi grinsen und meinte dann aber: "Hast du echt geglaubt, ich geh dir an die Wäsche?" Ran wäre beinahe umgekippt. "W-weißt du, eigentlich...", stotterte sie, doch Kazuha unterbrach sie lachend: "D-doch, hat sie! *lol*" Ran stieg die Röte ins Gesicht. Sie drehte ihr Gesicht weg, sie wollte nicht, dass Shinichi merkte, dass sie rot war. Sie schnappte ihm wütend das Kleid weg und verschwand in die Umkleide. "Oha...", meinte Heiji. "Du solltest dich ein bisschen zurückhalten, Kudo!" Shinichi streckte ihm die Zunge raus. "Sei leise!" "Hey du Modeberater! Wenn du schon Ran dazu bringst, das anzuziehen, was du ihr gibst, dann hilf mir auch mal freundlicherweise!", meinte Kazuha auffordernd. Shinichi zeigte auf eine knappe Jeans mit einer silbernen Glieder-Kette. Dazu gab er ihr ein Top mit Spagettiträgern in weiß. Kazuha war überrascht. "Du hast Geschmack", meinte sie nur anerkennend und verschwand dann in die Umkleidekabine.
 

Es war 18:00 Uhr. Kazuha rannte in ihren Klamotten rum. Sie wollte gerade zur Maskenbildnerin. Sie ging den langen Gang entlang. Plötzlich stand Hiroshi vor ihr. Sie blieb stehen. Beinahe hätte er Kazuha umgerannt. "Oh, entschuldige!", sagte er verlegen. "Ist schon okay. Hab nur einen Schrecken bekommen!", meinte Kazuha lächelnd. "Dann... ist ja gut... Ähm, ich muss dann..." "Ja, ich auch. Wollte dich auch nicht aufhalten." "Dann... tschüss!" Hiroshi ging den Gang entlang. Kazuha seufzte und warf Hiroshi einen lächelnden Blick hinterher.
 

Um 20:00 Uhr waren alle im Studio. Kazuha sah sich suchend um. Die Ashleys standen bei Michiko. "Dummen Tussis... Echt bescheuert. Hoffentlich fliegen die heute raus! *hrhr*", dachte sie sich in Gedanken. Und schon ertönte wieder die Willkommensmelodie. "Guten Abend und herzlich Willkommen, meine Damen und Herren!", sagte Kenji. Das Geklatsche begann von neuem. "Ja... also, wenn's dann auch mal leiser wird, können wir anfangen! ^^" Nach und nach verstummte das Publikum wieder. "So. Heute kommen wir von langsamen Balladen zu etwas fetzigeren Songs, nämlich zu Partysongs!", erklärte Kenji. "Genau. Hier die Band Without!", sagte Michiko. Alle klatschten und hinter Bühne bereiteten die vier Jungs sich vor. Sie gingen auf die Bühne. "Viel Glück!", meinte Kazuha zu Hiroshi. "Was?" Heiji drehte sich zu ihr um. Wem hatte sie da "viel Glück" gewünscht? Die Frage erübrigte sich, als Hiroshi lächelte. Das wunderte Heiji stark...
 

"So, und nun bitte die Detectives! Sie singen ,Don't stop Movin''!", sagte Kenji und los ging es - mal wieder - mit Klatschen und Jubeln. Kazuha atmete tief durch. Dann fingen sie an zu spielen.

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DJ got the party started

There's no end in sight

Everybody's moving

To the rhythm that's inside

it's a crazy world

But tonight's the right situation

Don't get left behind

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Den ersten Teil des Liedes sang diesmal nicht Kazuha - sondern Heiji. Da im Orginal ja auch ein Mann und eine Frau singen, hielten sie es für besser, das genauso zu machen.
 

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I can feel the music

Movin' through me everywhere

Ain't no destination baby

We don't even care

There's a place to be

If you need the right education

let it take you there

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Heiji wurde vom Publikum bejubelt, was ihn zu wundern schien. Nun war Kazuha dran.
 

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And just go with the magic baby

I can see it's there in your eyes

Let it flow, stop the waiting

Right here on the dancefloor

Is where you gotta let it go

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Den Refrain sangen nun beide zusammen.
 

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Don't stop movin'

Can you feel the music

DJ's got us goin' around, 'round

don't stop movin'

Find your own way to it

Listen to the music

Taking you the places

That you've never been before

Baby now

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Wieder klatschte die Menge - nicht nur über Heiji und Kazuha, sondern auch über Ran und Shinichi.
 

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You can touch the moment

Almost feel it in the air (ooh)

Don't know where we're going baby

We don't even care

Ain't no mystery

Just use your imagination

Let it take you there
 

And just go with the magic baby

I can see it's there in your eyes

Let it flow, stop the waiting

Right here on the dancefloor

Is where you gotta let it go

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Kazuha schloss die Augen, bevor sie mit dem Refrain fortfuhren.

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Don't stop movin'

Can you feel the music

DJ's got us goin' around, 'round

don't stop movin'

Find your own way to it

Listen to the music

Taking you the places

That you've never been before

Baby now

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Der Song war einer von Rans Lieblingsliedern - daher war sie auch sehr begeistert, als Shinichi vorgeschlagen hatte, ihn zu spielen. Alle vier machten ihre Sache gut. Und wieder erfüllte Klatschen das Studio.
 

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Forget about your fears tonight

Listen to your heart

Let's just touch the sky

No need to reason why

Just listen to the sound

And it makes you come alive
 

Don't stop movin'

Can you feel the music

DJ's got us goin' around, 'round

Don't stop movin'

Find your own way to it

Listen to the music (Yeah,Yeah,Yeah)
 

Don't stop movin'

Can you feel the music

DJ's got us goin' around, 'round

don't stop movin'

Find your own way to it

Listen to the music

Taking you the places

That you've never been before

Baby now

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Nach einmal durchatmen sagte Kazuha ins Mikro: "Vielen Dank!" Sie legte ihre Gittarre ab und ging mit den anderen wieder einmal in Richtung Jury. Die saß auf dem Sofa. "Ja, also, ich muss echt sagen, Respekt, war toll, der Song passt auch zu euch... Was kann man dem noch hinzufügen?", meinte Minami und guckte zu Shiina 'rüber. "Vielleicht, dass das ein super Auftritt war und ich wette, dass die vier weiterkommen?" "Und dass sie echt Chancen auf den Titel haben und total gut sind?", fügte Yoko schmunzelnd hinzu und lautes Schreien und Klatschen erfüllte wieder einmal die Halle. "Dankeschön!", meinte Kazuha und die Freunde gingen hinter die Bühne. "Hey, toll!", meinte Hiroshi, der mit seinen Freunden hinter der Bühne stand. Sie hatten ihren Auftritt ja schon hinter sich. "Danke!", antwortete Kazuha und wurde leicht rot, was Heiji jedoch nicht unbemerkt blieb. "Was ist eigentlich los mit der?", fragt er sich bei sich und bemerkte, wie sie sich hinsetzte und mit ihm erzählte. "Ach, schau mal an, wen haben wir denn da?", ertönte eine arrogante hohe Stimme hinter Ran. "Was wollt ihr?", giftete diese los, als sie bemerkte, dass es die Ashleys waren, die nach der Werbepause ihren Auftritt hatten. "Ihr denkt wohl, ihr seid die besten, oder was? Nur weil ihr von der bescheuerten Amateur-Jury die besten Bewertungen bekommt, heißt das erstens noch lang nicht, dass ihr besser seid als wir oder zweitens besser ausseht. Ihr werdet noch sehen, was ihr davon habt!" Sie rämpelte Ran an und machte sich kichernd mit ihren sogenannten Artgenossen auf zur Bühne. "Was bildet sich diese kleine olle Mist-Kuh eigentlich ein?!!", schrie Ran aufgebracht und stürmte hinterher. Shinichi konnte sie gerade noch festhalten. "Was soll das, lass mich los, ich mach diese eingebildete Tussi fertig!!!" - "Reg dich ab, was interessiert uns denn deren Meinung, die sind doch so hohl im Kopf, dass es ein gutes Zeichen ist, wenn bei Kopfschmerzen bei ihnen noch was weh tut!!" - "Ja, aber ich schlag die so weich, dass ihnen hinterher nicht mehr einfällt, wie sie heißen!!!" - "Mann, hast du es nötig, dich provozieren zu lassen?! Hör endlich auf, die sind keinen Deut besser, okay? Und jetzt reg dich wieder ab und hör auf, auf meinen Arm zu schlagen, ich krieg noch blaue Flecken!!" - "Na und? Ich muss mich abreagieren!" - "Heiji, Kazuha, bringt alle Gläser in Sicherheit!!" - "Okay! Komm Heiji!!" "Shinichi, lass mich los, sonst garantiere ich für nichts!!" Schließlich ließ er sie los, sie atmete schwer und beruhigte sich langsam wieder. "Was ist eigentlich los mit dir?", fragte Shinichi. "Du bist so komisch! Ich kenn dich, du bist nervös, weil du auf deren Provokationen reinfällst! Lass dich doch nicht ärgern, die sind so blöd im Kopf, da wird wahrscheinlich noch nicht mal Stroh drin sein! Okay?" Ran grinste. "Ist ja schon gut... Trotzdem rate ich dir, dich fernzuhalten, ich explodiere noch, wenn ich diese Puten sehe!" Ran warf einen angewiederten Blick auf die Bühne. Hiroshi und seine Freunde waren abgehauen - ihnen war das zu viel, sie hatten wohl unglaublichen Respekt vor Ran. "Ähm, Leute?" Shinichi und Ran drehten sich zu Tür um. "Können wir wieder rein kommen?", fragte Heiji unsicher, dem das Geschrei von Ran nicht geheuer war. Er und Kazuha hielten jeder fünf Gläser in den Händen. Sie erhielten ein Nicken als Antwort und kamen wieder rein.
 

"Und die heutigen Bands, die das Studio verlassen müssen, sind... ... ... ... ..." "Bitte, die blöden Ashleys, 'raus mit denen!!", beteten Ran und Kazuha in Gedanken, aber auch Heiji und Shinichi konnten das blöde Gekicher und ständige Getuschel nicht mehr hören. ".... Diese Bands sind die ..." "Yeah!", freute sich Ran ihn Gedanken. Doch... "... sind die Love Children und Underground!" (Ich denk mir vielleicht scheiß Namen aus xD) Überflüssig, zu erwähnen, dass wiedermal ein riesen Geschrei ausbrach. Ran schlug auf Kazuha flache Hand, fluchte dennoch leise, sodass es ihre Freunde nur hören konnten: "Aber die Ahsleys hätten sie rausschmeißen sollen. Na ja!"
 

Nach der Show gingen alle nach Hause. Die vier Freunde ließen sich nach einer Erfrischung müde in die Betten fallen und schliefen schnell ein...
 

Weiter geht's in Part 12 "I hate you!!"

Part 12: I hate you!!

Hey Leute! ^^ Danke für eure Kommies! Hier habt ihr den nächsten Teil! Ich hoffe, dass er euch gefällt... Weil hier auch endlich mal ein bisschen merh passiert! xD Also, hier ein etwas längerer 12. Teil, der kommentiert werden möchte! *g* Viel Spaß beim Lesen! Eure Kazuha
 

Part 12: I hate you!!
 

Es war Samstag. Eigentlich sollte am Wochenende keine Show ausgestrahlt werden, aber die hohen Einschaltquoten brachten die Produzenten dazu, auch Samstag und sogar Sonntag zu senden. Kazuha, Heiji, Ran und Shinichi waren schon wieder kräftig bei den Proben. Diesmal war das Thema "Songs of USA-Stars" und unsere Freunde hatten sich für Christina Aguileras Hit "The Voice Within" entschieden. Merwürdigerweise, wie Ran fand, hatte sich ausgerechnet Shinichi für dieses Lied entschieden, sehr zum Verwundern der anderen. Doch sie waren alle einverstanden. Der Grund, warum Shinichi gerade das vorgeschlagen hatte, war, dass er sich nun endlich mal trauen wollte, Ran zu sagen, was er eigentlich für sie empfand. Doch wie sollte er das machen? Ihr es einfach ins Gesicht zu sagen, wäre unprofessionell, so unromantisch war er dann doch wieder nicht.
 

13:00 Uhr. Die Freunde holten sich gerade etwas zu trinken aus dem Aufenthaltsraum und waren dabei, wieder in den Probenraum zu gehen, da lief ihnen mal Hiroshi entgegen. Er rannte an ihnen vorbei. "Komischer Typ!", meinte Shinichi und zog die Augenbrauen hoch. "Jap!", stimmte Heiji zu und nahm einen Schluck Cola. "Findet ihr? Er ist doch nett!", meinte Kazuha und zuckte die Achseln. "Ach was? Hat irgendwer angezweifelt, dass er nett ist? Wir meinten nur, dass es komisch ist, dass er dauernt durch die Gänge rennt!", meinte Heiji gereizt. "Was ist denn jetzt schon wieder? Ich hab bloß meine Meinung geäußert!", verteidigte sich Kazuha. "Sehr witzig! Gib's doch endlich zu, du stehst auf den Kerl! Meinst du, ich bin bescheuert?! Die Art, wie du ihn immer anlächelst und wie ihr euch unterhaltet, ist doch offensichtlich!!", schrie Heiji sie schon fast an. Ruckartig blieb Kazuha stehen und drehte sich zu ihm um. "Ich soll auf ihn stehen? Du bist wohl eifersüchtig, oder wie sehe ich das?", fragte sie angriffslustig. "Hey, nun ist gut, Leute...", warf Ran ein und versuchte, die beiden zu beschwichtigen. "Halt dich da bitte raus! Sag schon? Was stört dich daran, wenn ich auf ihn stehe?", Kazuha funkelte ihn böse an. "Eine ganze Menge, meine Liebe!!", brüllte Heiji. "Also doch, du bist eifersüchtig!!", meinte sie höhnisch grinsend. "Bin ich überhaupt nicht! Eher bin ich froh, dich dumme Pute los zu sein, dein ganzes Getue von wegen große Schwester und deine ganzen Glücksbringer, geh doch dahin, wo der Pfeffer wächst!!!!", er riss den Glücksbringer, den er um den Hals trug, ab und warf ihn ihr mit den Worten "Steck dir das Teil sonst wohin!!" vor die Füße. Wie versteinert stand sie nun da und starrte auf das Band mit dem roten Anhänger, der leise klimmperte, wegen den Handschellscherben, die darin waren. "Heiji!!!!!!!", rief Shinichi seinem Freund hinterher, doch der hatte bereits den Aufzug genommen und fuhr ins Erdgeschoss. Shinichi wartete nicht auf den Fahrstuhl, sondern rannte die Treppe runter und stürmte an der Managerin, ein paar Produzenten und den Moderatoren vorbei. Er rannte durch die sich selbst öffnende Glastür, in der Hoffnung, Heiji noch einholen zu können und ihn wieder zur Vernunft zu bringen. "Heiji!?", rief er immer wieder fragend, doch er erhielt keine Antwort. Schließlich fragte Shinichi sogar die Leute, ob sie Heiji gesehen hätten, doch keiner konnte sagen, wo er war. Niedergeschlagen ging der Oberschülerdetektiv aus Tokio zurück zum Studio.
 

"Nicht doch, Kazuha!", sagte Ran besänftigend und hielt ihrer Freundin ein weiteres Taschentuch hin, als sie wieder einen Heulkrampf bekam. "Dumme P-Pute hat der Kerl mich genannt!! Für wen hält der sich eigentlich? *schneuz*", schrie sie. "Keif mich doch nicht so an! Ich kann nichts dafür!", meinte Ran und gab Kazuha noch ein Taschentuch. "Außerdem solltest du dir mal überlegen, warum er so ausgerasstet ist! DU hast ihn schließlich provoziert, er hat dich doch nur gefragt, ob du auf Hiroshi stehst!!", sagte Ran ärgerlich. "Was? Jetzt bin ich also an allem schuld, ja?", rief Kazuha wütend und erhob sich von ihrem Stuhl. Ihr Gesicht war vor Wut rot angelaufen, sie zitterte und ließ sich wieder auf ihren Stuhl sinken. "Klar, so war das schon immer. Wer hat beim Spielen die Vase kaputt gemacht? Das war Kazuha! Aber nur aus Versehen! Wer hat die Scheibe beim Fußballspielen eingeschlagen? Kazuha, aber sie konnte nichts dafür, sie ist eben keine richtige Fußballerin! Seit Kindertagen schiebt man immer mir die Schuld in die Schuhe, auch wenn ich mich wehre, mir glaubt eh keiner!!", Kazuha zitterte vor Zorn. "Ich rege mich ja sonst nicht so auf, wenn wir uns streiten, aber diesesmal ist er zu weit gegangen, er hat mir seinen Glücksbringer vor die Füße geworfen, er hat unsere Freundschaft zerstört!! Dieser Mistkerl... Das war's, es ist vorbei... ICH HASSE IHN!! *schnief*" Sie stand auf und rannte weg. Wahrscheinlich nach Hause, beziehungsweise zu Ran nach Hause, in die Detektei Mori. Ran seufzte. Sie konnte immer noch nicht glauben, was sich hier gerade abgespielt hatte. Kazuha und Heiji waren die besten Freunde, dass hatte Kazuha Ran schon bei ihrem ersten Treffen eingetrichtert, als sie dachte, Ran wolle was von Heiji. Kazuha war weinend weggelaufen, sie schluchzte und heulte laut, man konnte es noch hören, als sie beim Aufzug ankam, in dem sie dann verschwand. Ran hatte ihre Freundin nicht aufhalten wollen - sie wusste, dass es keinen Sinn hatte. Ihr war klar, dass sie die beiden irgendwie wieder versöhnen musste. Nicht nur, damit die beiden nicht mehr sauer und traurig waren, sondern auch, weil schon heute Abend die nächste Show war. "Was soll ich nur machen...?", fragte sich Ran leise. Sie selbst war schon den Tränen nahe, sie konnte nicht glauben, dass ihre beiden Freunde sich mal so streiten würden, so sehr, dass Kazuha sogar sagen würde "Ich hasse ihn!"... Kurz, bevor die 16jährige verzweifelte, zog sie ihr Handy aus der Tasche und wählte die Nummer von Shinichi. Sie war im Gemeinschaftsraum und hoffte, trotzdem Empfang zu haben. Zu diesem Zweck ging sie ans Fenster. Und endlich tutete es. "Hallo?" - "Shinichi?" - "Ran? Alles klar bei dir?" - "Frag doch nicht so bescheuert! *schnief* Nein, ist es nicht! Überhaupt nicht! Unsere Freunde, die die gleiche Beziehung führen wie wir, haben sich gerade gestritten! Kazuha hat zu mir gesagt, sie hasst ihn und ist dann weinend verschwunden!! *buhuhu* Shinichi, Shinichi, ich hab Angst... Wenn die beiden sich schon bei sowas streiten, was sagt uns das über den Wert der Freundschaft... und auch über unsere?? *wein*" - "Hey, Süße, hör auf zu weinen, ich hab dir schon hundert mal gesagt, dass ich es nicht haben kann, wenn du weinst! Wir beide werden uns nie streiten, okay? Ich..." Er hielt inne. "Was?" - "Ach, nichts! Pass auf, ich komm jetzt zu dir und dann werden wir die zwei wieder versöhnen, ja? Und hör bitte auf zu weinen, sonst heul ich mit!" - "*hihi* *lächel* Okay, aber... *tränen wegwisch* wir müssen uns echt beeilen! Heute Abend ist die nächste Show! Ich weiß, dass das egoistisch klingt, aber wir müssen sie wieder vertragen!!" - "Na logisch, Ehrensache! Ich steh schon vor der Glastür, ich bin sofort oben, ja? Bis gleich!" - "Hmhm! Bis gleich..." Ran legte auf und wartete darauf, dass die Tür aufging und Shinichi reinkam. Sie hoffte inständig, dass jetzt nicht diese Puderquasten von Ashleys reinkommen würden, denn sonst würde sie völlig vom Glauben und der Hoffnung abkommen. "Hey!" Sie sah auf und erblickte einen schmunzelnden Shinichi, dessen Lächeln diesmal unecht und gezwungen war. Beim Anblick ihres unglücklichen Freundes musste Ran wieder anfangen zu weinen, sie sprang auf und warf sich um seinen Hals. Shinichi hielt sie fest und drückte sie zärtlich an sich.
 

"Also, wie wollen wir es anstellen?" Es war schon 14:00 Uhr, und Ran und Shinichi waren noch im Gemeinschaftsraum und grübelten nach. "Keine Ahnung... Wir müssen es irgendwie so aussehen lassen, als wenn jeder der beiden sich mit dem anderen vertragen will", antwortete Shinichi und grübelte nach. "Und wie?" - "Ich weiß nicht..." ... "Hey! Ich glaub, ich hab da eine Idee!" Sie begann, mit ihm zu flüstern...
 

Kazuha war bei der Detektei Mori und saß ärgerlich in Rans Zimmer, aber sie war auch traurig und enttäuscht. Sie hätte gedacht, dass Heiji ihre Freundschaft mehr bedeutet. Aber Ran hatte auch Recht gehabt. Warum, zum Geier, musste sie Heiji auch so provozieren? "Jetzt ist alles zu spät!!", schluchzte sie und vergrub ihr heulendes Gesicht in einem Kissen.

Plötzlich piepte ihr Handy in ihrer Hosentasche. Sie holte es heraus und sah, dass sie eine Mitteilung empfangen hatte. Sie öffnete sie und konnte nicht glauben, dass der Absender Heiji war. "Hi Kazu, tut mir echt Leid, wegen unserem Streit. Ich bin einfach ausgerastet, als du meintest... du würdest auf Hiroshi stehen. Treffen wir uns um 14:30 Uhr im Park? Heiji" Sie schrieb nicht zurück, beschloss aber, sich endlich wieder mit Heiji zu vertragen.
 

Heiji bekam zur gleichen Zeit auch eine SMS. "Hi Heiji... Sorry, dass ich dich so provoziert hab... Tut mir Leid! Treffen wir uns zur Versöhnung um halb drei im Park? Bitte! Gruß, Kazuha" Auch er schrieb nicht zurück, wollte sich aber auch mit ihr vertragen und beschloss, in den Park zu kommen.
 

"Super Idee, das mit der SMS, Shinichi! ^.^", lobte Ran und steckte ihr Handy wieder ein. "Danke." - "Aber wie hast du das mit dem Absender gemacht? Ich mein, dass bei Kazuha Heiji als Absender stand und umgekehrt!" - "Ach, das, das kannst du tricksen! ^.-" (geht das denn? Oo) "Na, dann hoffen wir mal, dass unsere Sreithähne sich wieder zusammen raufen... es ist schon 14.15 Uhr... Moment mal, wissen die denn eigentlich..." - "Klaro. Den Park haben wir ihnen zig mal gezeigt, als sie hier waren!!" - "Ach ja! *fg*"
 

Um 14:30 Uhr stand Kazuha am Südeingang des Parks. Die Kirschbäume blühten und eine leichte Brise ließ die rosa Blüten tanzen. Sie schaute auf ihre Armbanduhr. Pünktlich war Kazuha, sie wusste auch, dass Heiji nie der pünktlichste gewesen war, aber sie wurde ungeduldig. Unbedingt wollte Kazuha sich mit ihm vertragen, so eine Freundschaft schmiss man schließlich nicht einfach weg. Doch was sie nicht wusste, war, dass sie beobachtet wurde... "Shinichi?", flüsterte Ran. "Was denn?" - "Wo bleibt Heiji denn?" Die beiden saßen hinter einem Baum und beobachteten die Situation. "Keine Ahnung! Wir hätten einen genauen Ort bestimmen sollen, der Park ist zu groß, Heiji steht garantiert am anderen Ende! Mann, sind wir blöd!!", fluchte er leise. Ran ließ sich lustlos auf den Boden gleiten und winkelte die Beine mit den Worten "Verdammte Scheiße" an. "Wetten, sie denkt jetzt, Heiji wollte sie nur verarschen?", meinte Shinichi zu seiner Freundin, als Kazuha wütend verschwand. "Na toll... Das ist alles...", setzte Ran an, doch Shinichi hielt ihr den Zeigefinger auf den Mund und meinte: "Nicht deine Schuld, okay? Komm, wir müssen uns beeilen und Michiko bescheid sagen, dass wir aussteigen!" Er hielt ihr die Hand hin, damit sie aufstehen konnte, doch sie weigerte sich, auszusteigen. "Lass uns noch warten. Bis heute Abend haben die beiden Zeit, sich zu vertragen. Und wenn sie es nicht tun... dann müssen wir es halt lassen!" Shinichi nickte. Beide folgten Kazuha zuück ins Studio.
 

"Scheiße, es ist schon 19:30!!", rief Shinichi mit einem Blick auf seine Uhr. "Noch haben sie ja Zeit, aber... Wenn sie sich nicht bald wieder vertragen, dann dreh ich hier noch durch!" Ran ging im Gemeinschaftsraum auf und ab. "Ran, würdest du bitte aufhören, wie ein alter Gockel durch die Gegend zu takeln?", bat Shinichi seine Freundin. "Sorry... Ich hab nur gerade nachgedacht... *lächel* Glaubst du, dass Kazuha wirklich in Hiroshi verknallt ist?!" Shinichi guckte sie schräg an. "Blödsinn., sag ich. Sie wollte gucken, wie Heiji darauf reagiert. Wahrscheinlich wollte sie ihn ein bisschen anstacheln und eifersüchtig machen, das ist alles!", erläuterte der Oberschülerdetektiv und setzte sich auf einen Stuhl. "Ich geh dann mal nur zur Sicherheit zur Maskenbildnerin..." Ran verschwand mit einem schwachen Lächeln...
 

"Verdammter Mist nochmal, wenn die nicht gleich hier auftauchen, war's das!!", rief Shinichi sauer und zittrifg. "Ja ja, ich weiß..." Es war schon 19:55 Uhr und noch immer gab es keine Spur von Kazuha und Heiji. "Sollten wir sie vielleicht anrufen?!", schlug Ran vor und griff nach ihrem Handy. Doch gerade, als sie auf den Knopf zum Anrufen drücken wollte, kam Michiko rein und sagte: "Kommt ihr... äh, wo sind denn Heiji und Kazuha?!" Ran guckte verzweifelt zu Shinichi. Der erklärte der jungen Moderatorin die ganze Geschichte. "Ach du meine Scheiße... Aber vielleicht kommen sie ja noch! ^.^" "Haha", meinte Shinichi, als sie verschwunden war. "Zu schön, um wahr zu sein..."
 

"Scheiße, wir sind gleich dran!!", rief Ran aufgeregt, als die Band Without auf die Bühne ging. "Ja doch, ich weiß!", meinte Shinichi ungeduldig. Michiko kam rein. "Sind die immer noch nicht da?", fragte sie mitfühlend und gab beiden ein Glas Wasser zur Beruhigung. Plötzlich fing es im Studio wieder an zu toben, was den dreien vermittelte, dass die Band fertig mit spielen war. "Mist!", fluchte Shinichi. "Dann müssen wir euch eben überspringen... Vielleicht krieg ich es hin, euch am Ende der Show einzuplanen!", meinte Michiko, steuerte auf das Studio zu, als die Tür zum Gemeinschaftsraum auf ging. "Stop!", rief eine Stimme. Alle drei drehten sich um. "Kommt gar nicht in Frage - wir spielen jetzt und nicht nachher!!"
 

Weiter geht's in Part 13: "Trust 'The Voice Within'"

Part 13: Trust "The Voice Within"

Hi Leute! Wie immer möchte ich mich an dieser Stelle für eure Kommies bedanken und euch einen neuen Teil posten! *g* Hier habt ihr ihn! Ich hoffe mal, ihr seid gespannt darauf, was passiert, ob sich Kazuha und Heiji wieder vertragen oder ob sonst irgendwas passiert... Na ja, lest selbst und viel Spaß! Freu mich wie immer... über Kommies... ihr wisst ja! ^^ Eure Kazuha
 

Part 13: Trust "The Voice Within"
 

"K-Kazuha?!!!", rief Ran fragend. "Du bist ja doch noch..." "Ja, bin ich! Allerdings nicht, weil ich mich mit Heiji vertragen hab, sondern weil ich das hier noch zu Ende bringen will. Los, Leute, steht hier nicht so herum!!", rief sie streng und ging, ziemlich cool und gelassen, auf die Bühne. Heiji, der neben ihr stand, schien genauso zu denken. Ran und Shinichi waren zwar froh, dass die beiden noch rechtzeitig aufgetaucht waren, aber sie hätten sich wenigstens ein bisschen vertragen können. Sie redeten kein einiziges Wort miteinander, nicht mal irgendeinen Glücksspruch oder so etwas. Auf jedenfall fingen die Freunde an.
 

Young girl, don't cry

I'll be right here when your world starts to fall

Young girl, it's all right

Your tears will dry, you'll soon be free to fly

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Kazuha merkte, dass ihre Stimme irgendwie verkrampft klang. Sie versuchte, ein bisschen sanfter zu singen.

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When you're safe inside your room you tend to dream

Of a place where nothing's harder than it seems

No one ever wants or bothers to explain

Of the heartache life can bring and what it means
 

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Das Publikum klatschte zu Kazuhas Erleichterung trotzdem.

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When there's no one else

Look inside yourself

Like your oldest friend

Just trust the voice within

Then you'll find the strength

That will guide your way

You will learn to begin

To trust the voice within
 

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Kazuha würdigte Heiji keines Blickes - obwohl er rechts von ihr am Keyboard stand und konzentriert spielte.

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Young girl, don't hide

You'll never change if you just run away

Young girl, just hold tight

And soon you're gonna see your brighter day
 

Now in a world where innocence is quickly claimed

It's so hard to stand your ground when you're so afraid

No one reaches out a hand for you to hold

When you're lost outside look inside to your soul
 

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Ran und Shinichi versuchten das beste aus der Sache zu machen. Sie spielten auf dem Saxophon und dem Schlagzeug, konzentrierten sich.

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When there's no one else

Look inside yourself

Like your oldest friend

Just trust the voice within

Then you'll find the strength

That will guide your way

If you will learn to begin

To trust the voice within
 

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"Na endlich!", dachte sich Kazuha. Nun würde die Stelle kommen, an der sie lauter singen und ihre Wut raus lassen konnte - und niemand konnte sie davon abhalten.

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Yeah...

Life is a journey

It can take you anywhere you choose to go

As long as you're learning

You'll find all you'll ever need to know
 

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Nun konnte sie ihre Wut endlich raussingen, ihre gesamte Wut, doch sie passte auf, nicht alles zu übertönen.

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Be strong

You'll make it

Hold on

You'll make it

Be strong

Just don't go forsaking yourself

No one can stop you

You know that I'm talking to you
 

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Das Publikum war wie so oft begeistert und klatschte hier und da.

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When there's no one else

Look inside yourself

Like your oldest friend

Just trust the voice within

Then you'll find the strength

That will guide your way

If you will learn to begin

To trust the voice within
 

Young girl don't cry

I'll be right here when your world starts to fall
 

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Nach einmal durchatmen gingen alle zur Jury, um sich die Kommetare abzuholen. Sie erhielten ein "Super!" von Minami, ein "War cool!" von Shiina und Yoko sagte: "Also, ich kann nur sagen, dass es schön war, dass du mit Gefühl gesungen hast, Kazuha, aber ich finde, dass deine Stimme auch ein bisschen waklig klang, aber ansonsten war das recht ordentlich!" Diesmal kam kein "Danke" von Kazuha, sie stampfte nur hinter die Bühne, gefolgt von den anderen. Ran hatte sich noch per Zeichen für Kazuhas Verhalten entschuldigt, rannte dann hinter ihr her. Sie hatte sie im Gemeinschaftsraum festgehalten und sie zum Tisch gezerrt. Shinichi machte das gleiche mit Heiji, nur schleifte er ihn vor die Tür. Kazuha guckte Ran an, als käme sie vom Mars. "Was soll das? Erst tust du so, als wäre nichts und dann bedankst du dich bei der Jury nicht mal!! Dieses Verhalten ist ja unmöglich!", schrie Ran sie an. Kazuha zuckte mit den Schultern. "Du weißt genau, dass ich mies drauf bin!" - "Da kann keiner von uns was für! Du allein hast Heiji provoziert und dich mit ihm gestritten, nicht ich, nicht Shinichi und auch nicht die Jury! Also hör auf, die Bockige zu spielen und red mit ihm! Hast du dich einmal in seine Lage versetzt? Weißt du, wie es ist, so vor den Kopf gestoßen zu werden? Was würdest du sagen, wenn er ankommen würde und dir sagen würde: Die Ashleys sind ja voll süß! Huh?" - "Hey, halt mal die Luft an! So war das aber gar nicht! Vertausch hier keine Tatsachen!" - "Wie dem auch sei, so geht das nicht weiter! Und wenn ihr euch nicht bis zur nächsten Show vertragen hab, dann sag ich dir eins: Ich steig aus - und Shinichi auch!!" Sie stand ruckartig auf und ging zur Tür raus, knallte die Tür laut zu und verschwand aus dem Studio. Shinichi, der Heiji eben genau das gleiche gesagt hatte, schaute seiner Freundin hinterher und rannte dann, mit vorwurfsvollem Rückblick zu Heiji, hinterher. Am Aufzug hielt Ran an und drückte auf den Knopf. Shinichi stand nun neben ihr. "Und?", fragte er. "Nichts. Wenn die sich bis zur nächsten Show nicht vertragen, war's das! Dann steigen wir aus, hab ich gesagt!" - "Ich auch!" Beide lächelten schwach. Ein "Bing" ertönte uns sie stiegen in den Aufzug. Shinichi guckte zu Ran, die schielte verlegen zurück. "Du Ran... Wollen wir in den Park gehen? Bis halb zwölf sind es noch drei Stunden! Einverstanden?" Unsicher nickte Ran. Die beiden gingen aus dem Studio in Richtung Stadtpark. Der Abendhimmel wurde inzwischen von Sternen übersäht, überall funkelte und glitzerte es in silbernen Funken. Den Himmel betrachtend gingen die beiden in den Park, der wie ausgestorben schien - nirgends eine Menschenseele zu sehen. Eine herbstliche Brise kam auf und wehte Ran durch ihre hüftlagen Haare. Die Kirschblüten wirbelten sanft durch die Luft, alles war ruhig und friedlich. Es war, für eine der letzten Sommernächte, ziemlich warm. Ran und Shinichi legten sich auf den geplegten Rasen und schauten sich den Himmel an. "Weißt du was?", sagte Ran leise und verband mit ihrem Zeigefinger die Sterne zu Formen. "Heute soll's Sternschnuppen geben!" - "Echt?" - "*nick* Wer zuerst eine sieht, darf sich was wünschen! ^^" - "Okay!" ... Schweigen entstand, die Stille erdrückte die beiden Oberschüler beinahe. "Und was wünscht du dir?", fragte Shinichi nach einer Weile. "Ich? *rot werd* D-das darf man doch gar nicht weiter sagen!!" - "Komm schon, mir darfst du's erzählen! ^.^" - "Nö, nö!" - "*schlitzaugen mach* Komm schon, ich erzähl's auch nicht weiter!" - "Ich sagte nein!" - "*schmoll* Weißt du, dass man freche Mädchen kitzelt, wenn sie nicht lieb sein wollen?!" - "*g* Das wagst du nicht!!" - "Du nimmst mich einfach nicht ernst... Noch ein Grund, dich kleines freches Mädchen zu bestrafen!! *seufz*" Er beugte sich über sie und fing an sie zu kitzeln. "Nicht, nein, hör auf! *lach* *heul* D-du weißt ganz genau... *lol* dass ich kitzlig bin!!" - "Eben drum!" Nach fünf Minuten vergeblichen Versuchs, aus ihr herauszuquetschen, was sie sich wünscht, ließ Shinichi es bleiben. "Dann nicht... Aber weißt du, was ich mir wünsche?" - "Du wünscht dir nichts mehr, wenn du es erzählt hast, geht's doch nicht mehr in Erfüllung!!" - "Ach was, 'türlich geht's in Erfüllung!" - "Na, dann leg mal los! Ein Sherlock Holmes Buch? XD" Shinichi seufzte, schüttelte den Kopf und setzte sich auf und schaute nochmal in den Himmel. "Sollte ich heute eine Sternschnuppe sehen, oder denken, sie zu sehen, dann wünsch ich mir...", er schaute grinsend zu Ran, "...dass du ein ganz braves Mädchen wirst!!" - "Shinichi! *schiel* Mach doch mal ernst!!" - "Okay. Also, ich wünsch mir, dass... argh, Ran guck nicht so neugierig!" - "Wie denn sonst? So? *süßes lächeln aufsetz*" - "Schon besser. Und jetzt mach mal die Augen zu!" - "Okay... *augen zu mach*" Shinichi rückte zu der immer noch liegenden Ran herüber und beugte sich über sie... dann näherte er sich ganz vorsichtig Rans Lippen... die er nach Sekunden dann küsste. Ran erwiederte sofort, nachdem sie die Augen aufgerissen und gesehen hatte, dass Shinichi sie küsste. Nachdem er aufhörte, schaute er ihr in ihre blauen Augen. "DAS hab ich mir gewünscht... *g*" Ran schaute ihn immer noch verdutzt an, als konnte sie nicht glauben, was sich hier gerade abgespielt hatte. "Ich liebe dich...", flüsterte Shinichi sanft und strich ihr ein paar Strähnen aus dem Gesicht. Dann küsste er sie wieder zärtlich, zog sie an sich heran und wollte sie am liebsten nie wieder loslassen. Und gerade in dem Moment, als sie sich küssten, ging eine Sternschnuppe, unbemerkt und mit einem silbernen Schimmer, hinter ihnen nieder...
 

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Part 14: Versöhnung?

Hi Leute! Danke wie immer für die Kommies... Hab mich gefreut! Und das tu ich auch bei Kommies für den Teil hier! XD Viel Spaß beim Lesen! Eure Kazuha
 

Part 14: Versöhnung?
 

Es war nun 21:30 Uhr. Die beiden gingen zurück zum Studio. "Was meinst du? Haben sich die beiden wieder vertragen?", fragte Ran. "Kann ich mir, ehrlich gesagt, nicht vorstellen!", antwortete Shinichi schulternzuckend. Mit einem sarkatstischem "Danke-für's-Aufheitern"-Blick schaute Ran ihn an, wante sich wieder der Straße zu und nach wenigen weiteren Schritten surchschritten sie die Glastür. Sie fuhren mit dem Aufzug in den zweiten Stock, gingen schnurstracks den langen Korridor entlang und wollten gerade in den Gemeinschaftsraum gehen, als von drinnen ein riesiges Geschrei nach außen ausbrach. "VON WEGEN! NATÜRLICH BIST DU IN DEN KERL VERKNALLT! HÖR AUF ZU LEUGNEN!!!" - "SO, DU BIST ALSO DOCH NEIDISCH!!" - "BIN ICH NICHT!!" -"DOCH!" - "NEIN!" - "WARUM MACHT ES DIR DANN SO VIEL AUS?" "Das hält man ja im Kopf nicht aus...", meinte Shinichi genervt, da ging plötzlich die Tür auf. "Dem Himmel sei Dank, ihr seid endlich da!! Ich verzweifle im Studio, wenn die so weiter machen, hört man sie draußen! Bitte, bitte, bitte, macht was, damit die beiden aufhören zu streiten!!", rief Michiko ihnen entgegen. "Alles klar!", sagte Ran entschlossen, ging an Michiko vorbei und baute sich vor den beiden Streithammeln auf. "Jetzt reicht's aber, verdamme Scheiße! Ihr seid so laut, dass man euch auf der Bühne noch hören kann, Michiko verzweifelt halb und ihr streitet einfach weiter!!!", schrie sie die beiden an. "Ähm, Shinichi, greif ein, sie schreit ja noch lauter als die beiden! O.o", meinte Michiko. Shinichi hielt Ran den Mund zu und sagte: "Uns reicht es jetzt! Entweder, ihr vertragt euch endlich oder das war's, dann könnt ihr als "Das Duett aus Osaka" auftreten! Ihr bleibt jetzt hier im Gemeinschaftsraum, bis ihr euch vertragen habt!", sagte er entschieden und schob Michiko auf die Bühne, die Sendung war ja gleich vorbei, und die Telefonpause würde anfangen. Shinichi zog Ran mit nach draußen. "Überlegt, wie ihr euch wieder vertragt - oder es ist vorbei, ein für alle mal!", rief Ran und sie gingen 'raus. Ziellos schlenderten sie den Korridor entlang, sich nicht wirklich sicher, ob das jetzt was gebracht hatte, oder ob sich Heiji und Kazuha wieder ankeifen würden, sobald sie ihm Fahrstuhl verschwunden waren. Doch plötzlich blieb der Oberschülerdetektiv stehen und meinte flüsternd: "Ran, ich hab eine Idee!" Er wisperte ihr etwas zu und sie gingen kichernd zum Sicherrungskasten...
 

Im Gemeinschaftsraum wurde es voll, die Band Without, die Ahsleys und noch eine andere Band waren da und unterhielten sich. Kazuha und Heiji jedoch verloren kein Wort. Doch plötzlich klingelte Kazuhas Handy. Genervt nahm die 17jährige ab und meldete sich. "Hi Kazuha, ich bin's, Ran! Ähm, könnten Heiji und du mal 'runter kommen? Ich muss euch was sagen!", meinte Ran gespielt fröhlich. "Von mir aus... Wir kommen!" - "Ach ja, benutzt unbedingt den Aufzug!" Kazuha versicherte ihr, dass sie den Aufzug benutzen würden, legte auf und teilte Heiji die ganze Sache mit. Schweigend betraten die beiden Oberschüler aus Osaka den langen Gang, gingen zum Fahrstuhl und drückten auf den Knopf. Sie stiegen ein und fuhren ins Erdgeschoss. Beide schwiegen immer noch, starrten stur auf den Boden. "Oh Gott, was ist denn jetzt?", stieß Kazuha hervor, als auf einmal das Licht im Fahrstuhl ausging, mit einem Ruck blieb er stehen. "Na toll!", genervt holte Heiji etwas aus seiner Hosentasche. Kazuha konnte nicht erkennen, was es war, doch plötzlich schaltete Heiji es an - und es warf ein bisschen Licht in den Aufzug. Eine Taschenlampe. Heiji ging zu den Knöpfen, drückte den Notruf-Knopf und sagte: "Hallo, hallo, ist da jemand? Kann mich wer hören?" Er gab es mit den Worten "Ist wohl auch ausgefallen" auf und ließ sich auf den Boden sinken. "Du bist echt unmöglich! Wie kann man so cool bleiben?", fragte Kazuha beleidigt und versuchte, die Angst in ihrer Stimme zu unterdrücken. "Irgendwer wird uns schon hier 'rausholen!", sagte Heiji und leuchtete durch die Gegend, auf der Suche nach einem Luftschlitz. "Na super Aussichten! Wir könnten in der Zwischenzeit ersticken!!", schrie Kazuha und man merkte, dass sie zitterte. "Reg dich mal wieder ab, Mensch! Da oben ist ein Luftschlitz, so schnell ersticken wir hier nicht!" - "Dann verhungern wir! Oder verdursten!" - "Kazuha, bitte! Du guckst zu viele Horrorfilme!" - "Tu ich nicht!! Wer von uns schüttet sich das Gehirn denn mit Krimis, Leichen und Mordfällen zu? Nicht ich, du!!" Ihre Stimme verstummte und wurde von Tränen erstickt. Sie drehte sich um, als Heiji sie anleuchtete. "Mensch, Kazuha, hör schon auf! Wir kommen hier wieder 'raus!" - "Glaubst du!" Sie fing an zu schluchzen und ließ sich auf den Boden neben Heiji sinken. Zögernd schielte dieser sie an und meinte: "Komm schon, alles wird wieder gut! Überleg doch mal - die Telefonpause beginnt jede Minute, wenn Michiko oder Kenji oder so nach unten will, dann merken sie, dass der Fahrstuhl ausgefallen ist und holen Hilfe!" - "Und wenn es ihnen egal ist und sie die Treppe benutzen?" Heiji verdrehte die Augen. Typisch Kazuha, mehr konnte man da nicht sagen. Sie hatte panische Angst. Als ob sie an Platzangst leide, kauerte sie sich in der Ecke des Aufzugs zusammen, zog die Beine an und heulte los. Aber richtig. Heiji fragte sich, ob man es draußen hören konnte. "Hey, nun reicht's aber... Hör auf zu weinen!" - "Ich will aber nicht! *heul* Ich kann ja auch austrocknen, wenn ich eh hier verrecken muss..." - "KAZUHA! Mir reicht's! Wir sterben hier nicht!! Kapiert? Es wird uns jemand finden! Sonst heiße ich nicht mehr Heiji Hattori!" Kazuha schielte ihn vorwurfsvoll an. Er wusste doch, dass sie nicht angeschrieen werden wollte, wenn sie einen emotionalen Heulkrampf bekam. "Und bevor du völlig ausrastet...", Heiji kramte in seiner Jackentasche und holte eine Schachtel Kekse heraus. "Hier!" Er hielt sie Kazuha hin, die ihn anstarrte, als wäre er verrückt. "D-danke..." Sie nahm einen Schokokeks heraus und biss abwesend ein Stück ab. Ihr liefen vereinzelt Tränen über das Gesicht. "Hör mal zu, Kazuha...", flüsterte Heiji und schluckte den kleinen Bissen Keks herunter. "Selbst wenn wir hier sterben WÜRDEN..." (Kazuha bekam wieder einen Heulanfall) "...will ich das nicht, ohne mich vorher mit dir vertragen zu haben..." Das Licht der Taschenlampe wurde immer schwächer. Heiji fiel das nicht auf, er hielt sie krampfhaft umklammert. Warum musste auch grade ihnen sowas immer wieder passieren? Immer waren sie in irgendwelche Dinge verstrickt, die Heiji den letzten Nerv raubten, die ihn wahnsinnig zu machen schienen - und die Kazuha zum Heulen brachten. Sie war jetzt allerdings ruhig und hörte zu, auch, wenn ihr Atem immer noch schnell und ungleichmäßig war. "Pass auf. Ich... ich hab das natürlich nicht so gemeint, als ich gesagt habe, du sollst dahin gehen, wo der Pfeffer wächst... Ich bin einfach ausgerastet, als du Andeutungen machtest, du würdest auf Hiroshi stehen..." - "Aber... wieso?" - "Kazuha, du bist meine beste Freundin... Ich will dich nicht verlieren, ich wollte es nicht aktzeptieren..." Ein leichter Rotschimmer bildete sich auf Kazuhas Wangen, was Heiji aber nicht sehen konnte, das Licht der Taschenlape gab fast nach. "Es tut mir Leid... ICH hätte dich nicht so provozieren und anstacheln sollen, echt, war dumm von mir..." Kazuha rückte unbemerkt ein Stück näher zu ihm. Sie fing erneut an zu schluchzen. Sie nahm den Glücksbringer, der Heiji gehörte, aus ihrer Hosentasche und hielt ihn Heiji hin. "Deiner...", brachte sie nur hervor. Lächelnd nahm er ihn und band ihn um. "Und... sind... sind wir jetzt wieder Freunde?", fragte Kazuha vorsichtig. "Eigentlich gab es keinen Moment, in dem wir keine Freunde waren! *g*" Kazuha fiel Heiji umd den Hals und der drückte sie an sich. Beide waren so froh, sich endlich wieder mit dem anderen vertragen zu haben.
 

Was die beiden in dem Moment allerdings nicht wussten, war, dass sie von zwei sich kaputtlachenden Leuten durch die Überwachungskamera im Aufzug beobachtet wurden. "Ha, es hat geklappt!", rief Shinichi triumphierend. "Und, wie hab ich das gemacht, Süße?" - "Richtig gut, für deine Verhältnisse! XD", meinte sie grinsend. Dann ging sie in Deckung und flehte: "Nicht wieder kitzeln!!", als sie seine Augen böse funkeln sah. (von wegen böse xD) Ran grinste und siegessicher warf sie einen Blick in die Kamera - Heiji und Kazuha lagen sich immer noch in den Armen - und drückte die Sicherung wieder 'rein. "Argh, Mensch, Ran, wir hätten noch auf die Liebeserklärung warten müssen!!", meckerte Shinichi, als er seine zwei Freunde auf dem Bildschirm beobachtete, wie sie froh darüber waren, dass der Fahrstuhl wieder funktionierte. "Lass gut sein! ^^ Die bekommen das schon von alleine hin, die sind ja jetzt erstmal allein gewesen, die trauen sich schon! *g* War bei uns ja schließlich auch von allein..." Sie gab ihm einen Kuss und beide gingen glücklich in den Gemeinschaftsraum...
 

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Part 15: When the evening ends...

Hi ihr! Danke - wie immer an dieser Stelle - für die netten Kommies! XD Ich hab mich sehr gefreut und ich hoffe, dass es euch nichts ausmacht, dass dieser Teil ein bisschen kürzer ist, als die letzten. *schiel* Aber ich verspreche, im nächsten Teil wird es ein winig ernster mit... nein, das verrate ich nicht! *hähä* XDDDDD So, nun lest schön und viel Spaß dabei und denkt an die Kommies, aber das brauch ich euch ja nicht mehr zu sagen, oder? XD Eure Kazuha
 

Part 15: When the evening ends...
 

"Ja, meine Damen und Herren, ich hoffe, dass Sie angerufen haben, bitte tun Sie das nun nicht mehr, die Telefonleitungen sind nämlich gesperrt!", sagte Michiko in die Kamera. Die Telefonpause war vorbei und alle Bands waren mal wieder auf der Bühne. Es waren ja nur noch vier Bands - die Detectives, die Ashleys, Without und eine Band namens Trouble comes (lol). (Kazuha hatte sich dermaßen kaputt gelacht, als sie den Namen und die dazu passenden Jungs sah. "Passt ja zusammen!", meinte sie zu Ran, als einer der Jungs eine Vase umschmiss.) "Ahhh hallo Minako! ^^", sagte Kenji, als die junge Managerin ins Studio kam. "Hallo!", antwortete sie und gab Kenji und Michiko wie gewohnt den Umschlag und war genauso schnell verschwunden, wie sie aufgetaucht war. "Ach? Im Fahrstuhl wart ihr eingesperrt? Na sowas...", meinte Shinichi scheinheilig, als Heiji ihm flüsternd von dem Versagen des Aufzugs berichtete. Ran musste sich umdrehen, damit aus ihrem Grinsen nicht ein lauthalses Lachen wurde. Kazuha aber war nicht damit beschäftigt, ein Wort über den heutigen Abend zu verlieren - sie konzentrierte sich auf das übliche Geschehen auf der Bühne. "Die Band, die heute gehen muss, ist... ... ... ... ... ... ... ... ...", wieder einmal holte Michiko tief Luft, "... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... Trouble comes!" "Argh, SCHEIßE!!", riefen die Bandmitglieder von Trouble comes. Das Publikum flippte mal wieder aus. Shinichi nahm Ran in den Arm und gab ihr einen Kuss. "Bist du verrückt, willst du gleich die Presse auf uns lenken?", fragte Ran grinsend. "Klar, dann provozieren wir den ersten Skandal, bevor wir überhaupt ins Musik Bisness einsteigen! *g*", meinte er. "Äh..." Die beiden drehten sich um und blickten in die verdutzten Gesichter ihrer Osaka-Freunde. "Was denn?", fragte Ran grinsend. "Ach nichts, ich bemerkte nur, dass ihr euch hier küsst, seid ihr etwa ZUSAMMEN?", fragte Kazuha begeistert und drückte Ran. "Jap!", meinte Shinichi und ließ sich auch von Kazuha beglückwünschen. "Na, also darauf gehen wir einen trinken!", meinte Heiji lachend. Die Sendung war inzwischen vorbei und alle waren dabei, zu gehen. "Na ja, ein Glas Cola aus unserem Kühlschrank tut's auch!", meinte Ran lächelnd und alle gingen sich umziehen.
 

"Einen schönen Abend noch!", wünschte ihnen die Managerin, als sie aus der Empfangshalle gingen. "Gleichfalls! Gute Nacht!" Sie gingen die Straße entlang durch den Park, da die Straße immer noch ziemlich belebt und voll war. "Da an der Stelle!", meinte Ran, als Kazuha wollte, dass sie ihr zeigte, wo sie sich geküsst hatten. Heiji verdrehte die Augen.
 

"Hach ja!", Kazuha streckte sich genüsslich, als sie in der Küche der Moris standen und sich Cola eingossen. "Wisst ihr eigentlich, dass wir im Viertelfinale sind?", meinte Ran und alle stießen an. "Jap! Also, auf euch zwei und uns vier! ^^", meinte Heiji und hob sein Glas erneut und nahm einen großen Schluck. "Okay, gehen wir jetzt ins Bett?", fragte Shinichi. "Nee, nee, wir können doch noch ein bisschen feriern, ich hab auch noch Eiscream im Kühlschrank..." Ran wollte gerade aufstehen, als eine Stimme plötzlich ertönte: "Einen Moment!" Erschrocken drehten sich die vier in Richtung Küchentür. "Erstmal müssen wir darauf alle gemeinsam anstoßen, dass ihr ins Viertelfinale gekommen seid!", sagte die Stimme und trat au dem Schatten in die Küche. "M-Mama!!!???", rief Ran erschrocken und überrascht zugleich. "Nicht nur ich!" Sie schritt zur Seite und Kogoro schleifte an ihr vorbei, dann folgte Sonoko und ihre Familie. "Wir wollten die großen Stars endlich mal treffen... Bevor wir keine Autogrammkarten mehr bekommen!", meinte Sonokos Schwester Ayako und gratulierte allen. "Na, dann holen wir doch mal den Sekt!", meinte Kogoro, sich die Hände reibend stieg er auf und wollte zum Kühlschrank. Normalerweise hätte Ran Protest erhoben, aber alle waren dafür, auf die vier "Detectives" anzustoßen. Kogoro holte Sektgläser und schenkte allen etwas ein. "So, dann Prost!", sagte er und wollte sich schon einen Schluck hinter die Binde kippen, als Eri verbesserte: "Auf euch!" "Danke!", meinte Ran und lief ein bisschen rot im Gesicht an, ließ sich nochmal von allen umarmen und holte dann - endlich, wie Shinichi meinte - die Eiscream aus dem Kühlfach. Sie gab allen eine ordentliche Portion und dann hauten sie kräftig rein.
 

"Gute Nacht!", verabschiedete Ran Sonoko mit einer Umarmung. "Nacht!" Nachdme auch ihre Mutter verschwunden war, ging sie mit den anderen ins Bett. "Hoffentlich fliegen morgen die Ashleys!", meinte Kazuha schelmisch grinsend. Sie und Heiji schliefen nun mit Shinichi auch in Rans Zimmer. "Jap, das stimmt!", Ran nickte.
 

Zwar hatten sich Heiji und Kazuha wieder versöhnt, doch Heiji konnte die ganze Nacht nicht schlafen. Ihn schien immer noch das Thema Kazuha und Hiroshi zu beschäftigen. "Ich dachte immer, mit ihrer Ich-bin-deine-Schwester-Nummer will sie zeigen, dass sie mich leiden kann...", er wälzte sich auf seiner Matratze hin und her. "Ich werd sie morgen einfach fragen!" Bald darauf schlief er ein...
 

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Part 16: Baby I'm "Too Lost In You"

Hi Leute! hier ist der nächste Teil für euch! Ich hoffe, er gefällt euch, Kommies sind wie immer willkommen! ^^ Und danke noch für die Kommies zum letzten Teil. ^.^ Ach ja, wenn ich wieder einen Schreibfehler machen sollte, tut's mir Leid, ich vertipp mich immer leicht, weil ich so schnell schreibe. XD Eure Kazuha
 

Part 16: Baby I'm "Too Lost In You"
 

Es war Sonntag. Die Detectives waren zu Hause und frühstückten gerade, als Sonoko 'reinplatzte und meinte: "Leute - Freikarten - *hechel* - ich - im - Studio!!!!" Schräg guckte Ran Shinichi an, der Sonoko anschielte und meinte: "Geht das auch ohne Telegrammtext? Ich bin Sonoko. Stopp. Brauche dringend Rat. Stopp." Ran kicherte sich kaputt, Kazuha fiel beinahe vorm Stuhl vor Lachen, Heiji grinste und auch Shinichi konnte über seinen Witz nur lachen. Ganz im Gegensatz zu Sonoko, die ihn mal wieder böse anfunkelte. "Ist ja gut, Mr. Oberschlau! Ich sagte: Ich hab Freikarten für eure nächste Show heute Abend und komme mit Ayako und meinen Eltern und deinen Eltern, Ran!" "Achso!", meinte Ran nur gleichgültig. "Macht euch das denn gar nicht ... nervös?", fragte Rans beste Freundin und zog die Augenbrauen hoch. "Nö", meinte Shinichi kauend. "Warum denn? *schmatz* *schluck* Wir haben vor hunderten von Leuten gespielt, da sind sechs Menschen mehr nix mehr, du!" "Dann nicht... Freut euch, dass wir euch anfeuern!", meinte Sonoko wütend. "Tun wir!", meinte Heiji nickend, als er den Kopf zu ihr umdrehte und anerkennend lächelte. Sonoko verschwand zufrieden mit den Worten "Bis heute Abend!" und nachdem sie weg war fügte Heiji leise hinzu: "Oder auch nicht..." Alle lachten.
 

Um 15:00 Uhr waren die vier wieder einmal im Probenraum und übten. Für das Viertelfinale hatten sie sich den Song "Too Lost In You" von den Sugababes ausgesucht. Alle waren konzentriert und fröhlich, doch im Inneren von Heiji herrschte eine Achterbahnfahrt und er gab nur vor, glücklich und ausgelassen zu sein. Denn... Heiji wusste immer noch nicht, was es nun mit Kazuhas Gefühlen gegenüber Hiroshi auf sich hatte. War sie jetzt in ihn verliebt, empfand sie nur tote Hose für ihn, war sie in Heiji verliebt, oder wollte sie nur weiterhin mit ihm befreundet sein? Er wusste es nicht. Er, Heiji Hattori, der größte Detektiv des Westen Japans, konnte Mordfälle, Entführungen, Erpressungen lösen - doch in die Gefühle von seiner besten Freundin mag er nicht sehen zu können? Das Gewissen eines Verbrechers lag vor ihm wie ein offenes Buch; doch Kazuhas Seele schien durch ein sicheres, einsernes Schloss versiegelt zu sein.

Die Freunde machten eine kurze Trinkpause und gingen dafür in den Gemeinschaftsraum. Kazuha fiel natürlich auf, dass mit Heiji etwas nicht stimmte. "Alles klar mit dir?", fragte sie flüsternd, während Shinichi Ran mal wieder zum Lachen brachte. Heiji schreckte auf, als wenn er aus tiefem Schlaf erwacht wäre und nickte lächelnd. Kazuha wandte sich von ihm ab und versuchte, den Witzen Shinichis zu lauschen, was ihr aber nicht gelang. Sie war von Heiji abgelenkt, der nur mit seinem Glas Cola neben ihr stand und den Boden anstarrte, als wäre es das faszinirenste, was er je gesehen hatte.
 

"Hi!", rief Michiko. Ran und Kazuha waren auf dem Weg in die Gadrobe. Es war schon 18:00 Uhr abends und sie waren auf dem großen Korridor. "Hallöchen! ^^", begrüßte Ran sie. Auch Kazuha nickte ihr freundlich zu, während die Moderatorin lächelnd an ihnen vorbeirauschte. Als die Mädchen in der Kabine ankamen und sich ihre Kleider aussuchten, meinte Kazuha: "Du, Ran? Kann ich dich mal was fragen?" Ein hektisches Nicken war die Antwort. Kazuha fuhr fort... "Also... Du bist ja mit Shinichi zusammen, oder?" - "Ja..." - "Und... also... ich mein... ihr passt gut zusammen... und... findest du, dass Heiji und ich gut zusammen passen würden?" Ran hörte auf, nach Kleidern zu suchen und starrte Kazuha fragend an. "Sicher, sicher doch, warum auch nicht?" Sie sah verständnisslos zu ihrer Freundin. Die war inzwischen rot gworden und sprach langsam weiter... "Weißt du, du und Shinichi... also... ach, Mensch, ich kann es nicht mehr haben, ich bin in Heiji verknallt!!" Sie kniff die Augen zusammen und rief den Satz. Ran zog eine Augenbraue hoch und schaute sie komisch an. "Weiß ich doch schon längst!", meinte sie achselzuckend. Kazuha öffnete die Augen. "WOHER?" - "Also, Mädchen, so naiv kannst du doch nicht sein! Shinichi weiß es auch! Und mich würde es gar nicht wundern, wenn Heiji es auch weiß! Du benimmst dich doch total verknallt! *g*" Kazuha hatte inzischen einen so roten Kopf, dass man ihn nicht mehr von einer Tomate unterscheiden konnte. Ran musste lachen, während sie weiter nach Klamotten suchte. Kazuha jedoch fand das gar nicht lustig. "Du hast leicht reden, du bist mit Shinichi zusammen! Und wahrscheinlich hat er auch noch den ersten Schritt gemacht, aber von Heiji hab ich doch noch nicht mal ein Anzeichen von Liebe bekommen, selbst, nachdem ich das mit Hiroshi..." Sie brach ab. Ran schaute sie erneut an, doch diesesmal schien ihr nichts klar zu sein. "Dann hast du ihn also eifersüchtig gemacht, um heraus zu finden, was er wirklich für dich empfindet? Da kannst du aber echt nicht sagen, du hast kein Anzeichen von Liebe bekommen!", meinte Ran. "Ach ja? Ich finde, so hätte er auch als mein bester Freund reagiert!", antwortete Kazuha zweifelnd und zog eine Jeans hervor. "Blödsinn. Dein bester Freund hätte sich gefreut, dass du verknallt bist, aber nur, wenn dieser beste Freund nicht auch in dich verknallt wäre. Da Heiji aber sauer auf Hiroshi und dich war, heißt das dann doch wohl, dass er ohne jeden Zweifel in dich verschossen ist! Nun seh's ein, that's more than friendship! ^.^" Kazuha lächelte schwach und kaum merklich, doch Ran konnte jedes Zucken ihrer Lippen sehen.

Zur gleichen Zeit waren Heiji und Shinichi im Gemeinschaftsraum. Sie saßen an einem Tisch und tranken noch ein Glas Cola. Shinichi erzählte von seinem ersten Fall, als er mit Ran nach Los Angeles "durchgebrannt" ist und der Fotograf getötet wurde. Heiji hörte nur mit einem Ohr zu, trank hin und wieder einen Schluck aus seinem Becher und nickte gespielt interessiert. Shinichi hörte an der Stelle auf zu erzählen, als ihm gerade auffiel, wie eine Tatverdächtige den Arm hob und dann in dem, was sie tat, inne hielt. "Hör mal, wenn dich das nicht interessiert, dann sag's!", meinte er und nahm einen Schluck Cola. "Hmm? Nee, nee, erzähl weiter!", antwortete Heiji halb verlegen, halb erschrocken, von Shinichi angesprochen zu werden. "Okay. Aber: wer hatte den Arm gehoben und ist dann zusammen gezuckt?", fragte Shinichi prüfend. "Hä?", machte Heiji nur und überlegte, was sein Freund meinte. Shinichi verdrehte seine blauen Augen. "Du hast also die ganze Zeit nicht zugehört! Heiji, jetzt sag mir doch mal, was los ist!" Schwer seufzte der Osaka-Oberschüler. "Es geht um Kazuha!", meinte er knapp und stütze den Kopf auf seine linke Hand, mit der rechten hielt er noch immer sein Colaglas. "Um Kazuha?" - "Ja!" - "Versuchst du mir auf eine ganz unauffälige Art und Weise mitzuteilen, dass du die Kleine liebst und nicht weißt was du machen sollst, und daher mich um Rat fragen wolltest, weil ich ja schließlich mit Ran zusammen bin?" - "Ja, Mr. Oberschlau." - "Scheint ein neuer Spitzname von mir zu sein! Nun ja, wie dem auch sei, was ist denn schon dabei, geh zu ihr und sag's!" - "Bist du nicht mehr ganz dicht, du Hirni? Ich kann doch da nicht hingehen!!" - "Wieso? Brauchst du Wegweiser, um zur Gardrobe zu finden?" - "Lass den Scheiß, Mann, ich kann doch nicht einfach so damit rausrücken! Warum frag ich dich überhaupt, gerade deine schlauen Tipps sollte ich mir sparen!" - "*hmpf* Ich könnte ja ein bisschen mit Ran nachhelfen... So als Anstoß... Dann traust du dich auch! *fg*" - "Mach doch! Du hast auch leicht reden, ich würd auch so prahlen, wenn ich mit ihr zusammen wäre!" - "Warum fragst du eigentlich noch, wenn du meine Vorschläge schwachsinnig findest?" - "Weil ich dummerweise mit deiner Zuverlässigkeit gerechnet hab! *evilgrins*" "*augen roll* Wenn du meinst... Also gut... Spätestens im Finale seid ihr zusammen! *g*" - "*schiel* Na dann..."
 

Kazuha und Ran hatten sich schon umgezogen und saßen gerade in der Maske, als Shinichi reinkam. "Ähm, Ran, kann ich dich mal eben sprechen?", fragte er. Die Maskenbildnerin meinte: "Sie ist fertig." "Danke!", lächelte Shinichi und als Ran von ihrem Stuhl aufgestanden war, zog Shinichi sie auf den Flur. "Was gibt's denn?", fragte seine Freundin lächelnd und schaute ihn gespannt an. "Es geht um Heiji und Kazuha!", antwortete Shinichi. "Aha. Und das heißt was...?" - "Dass ich mit Heiji gesprochen hab. Ich hab ihm von meinem ersten Fall erzählt und er hat nicht zugehört!" - "Würd ich auch nicht! Deine Eltern sind schuld, hätten sie uns bloß nicht nach Übersee eingeladen, dann wären wir nicht geflogen und du hättest nichts von dem Mord mitbekommen und wärst auch nicht Detektiv geworden! Und..." Bevor sie weiter reden konnte, drückte Shinichi ihr einen Kuss auf den Mund und sagte: "Hör auf zu reden und hör mir zu. Wir sollten uns was überlegen, damit die beiden zusammen kommen." - "Aha. Und an was denkst du da so, du DETEKTIV? *g*" - "*augen roll* Weiß nicht. Ich les keine Kitschromane." - "Aha. Nur weil ich ,Kitschromane' lese, muss ich mir jetzt was für DEINE Idee ausdenken, ja? Sag mal, gibt es denn in Krimis keine tragischen Mordfälle, wo es ein Paar gibt, oder so? *fg*" - "Süße, 'türlich gibt's das, sonst wär's doch nicht tragisch genug! *lächel* Aber egal, fällt dir nichts ein?" - "Warum bist du auf einmal so scharf drauf, die beiden zu verkuppeln? Ich mein, vorher warst du doch total zuversichtlich, die werden sich schon irgendwann trauen und so. Aber jetzt?" - "Da waren wir ja auch noch nicht zusammen! *fg* Also, zerbrech deinen hübschen Kopf mal nach der Show oder so darüber, ja? *lieb guck*" - "*seufz* Na gut... von mir aus..." - "Dankeschön..." Er küsste sie und beide gingen dann in den Gemeinschaftsraum.
 

Die Willkommensmelodie ertönte wieder einmal und Michiko und Kenji standen auf der Bühne, um die Zuschauer und das Publikum zu begrüßen. "Guten Abend und herzlich Willkommen im Viertelfinale unseres TV-Specials! Drei unserer zehn Bands sind noch übrig, und Sie entscheiden, wer ins Finale kommt! Nun begrüßen Sie aber zuerst mit uns unsere Jury - Two Mix und Yoko Okino!", rief Kenji und das Publikum begann zu jubeln. Nachdem die Jury einmal in die Kamera gewunken hatte, fuhr Michiko fort: "Heute Abend werden Sie ein aktuelles Lied aus den Europa-Charts hören, was sich die Kandidaten ausgesucht haben und singen werden. Es startet die Band Without und zwar mit dem Hit von Overground - ,Schick mir 'nen Engel!'" (lol xD) Die Fans klatschten mal wieder und die jungs von Without kamen auf die Bühne. Sie fingen an zu spielen...
 

"Nach dem Auftritt der Band Without kommen nun die Detectives, die sich den aktuellen Song der Sugababes ausgesucht haben: ,Too Lost In You'!" Wieder ertönte lautes Geschrei und Gejubel im Studio. Ran, Kazuha, Heiji und Shinichi gingen auf die Bühne und fingen an zu spielen.
 

[Kazuha:]

You look into my eyes

I go out of my mind

I can't see anything

Cos this love's got me blind

I can't help myself

I can't break the spell

I can't even try
 

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Da in diesem Song kein Saxophon eingesetzt wurde, sang Ran mit Kazuha zusammen.
 

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[Ran:]

I'm in over my head

You got under my skin

I got no strength at all

In the state that I'm in
 

And my knees are weak

And my mouth can't speak

Fell too far this time
 

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Beide machten ihre Sache wirklich gut, was ihnen das Publikum durch Klatschen vermittelte.
 

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[Beide:]

Baby, I'm too lost in you

Caught in you

Lost in everything about you

So deep, I can't sleep

I can't think

[nur Kazuha:] I just think about the things that you do ([nur Ran:]you do)

[nur Kazuha:] I'm too lost in you

([nur Ran:] Too lost in you)
 

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Auch Heiji und Shinichi gaben ihr bestes am Schlagzeug und am Keyboard.
 

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[Kazuha:]

ooh

Well you whispered to me

And I shiver inside

You undo me and move me

In ways undefined

And you're all I see

And you're all I need

Help me baby ([Ran:] help me baby)

Help me baby ([Ran:] help me now)
 

[Ran:]

Cos I'm slipping away

Like the sand to the tide

Falling into your arms
 

[Kazuha:]

Falling into your eyes

If you get too near

I might disappear

I might lose my mind
 

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Die Scheinwerfer warfen einen sanften Lilaton in das Studio. Immer wieder konnte man Leute jubeln und klatschen hören.
 

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[Beide:]

Baby, I'm too lost in you

Caught in you

Lost in everything about you

So deep, I can't sleep

I can't think

[nur Kazuha:] I just think about the things that you do ([nur Ran:]you do)

[nur Kazuha:] I'm too lost in you

([nur Ran:] Too lost in you)
 

[Kazuha:]

I'm going in crazy in love for you baby

([Ran:] I can't eat and I can't sleep)

I'm going down like a stone in the sea

Yeah, no one can rescue me

([Ran:] No one can rescue me)
 

[Ran:]

Oooh, my baby

Oooh, baby, baby
 

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Es war ihnen keine Spur von Nervosität anzusehen, sie waren konzentriert, aber nicht angespannt. Sie entspannten sich auf der Bühne schon fast und kamen nun langsam zum Schluss...
 

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[Beide:]

Baby, I'm too lost in you

Caught in you

Lost in everything about you

So deep, I can't sleep

I can't think

[nur Kazuha:] I just think about the things that you do ([nur Ran:]you do)

[nur Kazuha:] I'm too lost in you

([nur Ran:] Too lost in you)
 

[Kazuha:]

I'm lost in you

I'm lost in you

I'm lost in everything about you

So deep ([Ran:]so deep), I can't sleep

I can't think

[nur Kazuha:] I just think about the things that you do ([Ran:] you do)

[nur Kazuha:] I'm too lost in you

([Ran:] Too lost in you)
 

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Das Publikum jubelte und schreite, würde es so weiter gehen, meinte Kazuha, brauchten sie Hörgeräte. Nachdem das Lied zu Ende war, sagte sie ein schüchternes aber erfreutes "Danke!" ins Mikro und maschierte dann, wie so oft, rüber zur Jury. Die wartete darauf, dass es leider wurde und sie anfangen konnten. "Also", find Minami an, als sich der Applaus gelegt hatte. "Ich fand es wie immer richtig super... und... ja, was kann man dem sonst noch hinzufügen? Ich hoffe für euch, dass ihr ins Finale kommt! ^^" Wieder brach das Publikum in Geschrei aus. "Dankesehr!", meinte Kazuha und sah dann zu Shiina. Der sagte: "Ich kann dem nichts weiter hinzufügen! War super!" "Vielen Dank!" Gespannt blickten die Freunde zu Yoko. "Ich fand's auch klasse. Außerdem war's auch super, dass ihr den Text zusammen gesungen habt, *auf Ran und Kazuha deut* das war super schön! ^.^", sagte sie lächelnd. "Danke!", sagten Ran und Kazuha zusammen in ihre Mikros und alle vier gingen in den Gemeinschaftsraum, während Michiko und Kenji den nächsten Auftritt von den Ashleys ankündigten. Gerade, als Kazuha den Fuß hinter die Bühne setzte, rämpelte eine der Ashleys sie an. "Pass doch mal auf!", schrie Kazuha sie bissig an. "Oh, entschuldige bitte, ich muss dich übersehen haben! Gewöhnlich sehe ich keine mir unterlegenden Personen!", meinte sie höhnisch lachend, während sie mit ihren kichernden Freundinnen auf die Bühne spazierte. "Diese Ziege mach ich fertig!!", rief Ran und versuchte, sich von Shinichi los zu reißen, der Mühe hatte, sie zurück zu halten. "Lass mal gut sein, Süße... Das ist eine olle kleine Kuh, die nichts weiter kann, als sich wichtig zu machen, okay? Du solltest dir deinen hübschen Kopf lieber über was anderes zerbrechen, aber nicht über diese Zicke, okay?" Seine sanfte Tonlage besänftigte Ran. Sie regte sich nicht weiter auf, im Gegensatz zu Kazuha, die ihrer Feindin am liebsten an die Gurgel gesprungen wäre...

Als die Ashleys fertig waren, kamen sie wieder in den Gemeinschaftsraum. "Na, jetzt fühlt ihr euch wohl ziemlich überrumpelt, was?", meinte die, die Kazuha vorhin angerempelt hatte. "Mit Didos Song ,White Flag' haben wir euch praktisch schon platt gemacht, ihr braucht euch keine Hoffnungen zu machen! Vor allem du nicht!", füge sie giftig hinzu, als Kazuha sie angriffslustig anfunkelte. Nun reichte es Heiji und Shinichi. Sie konnten es nicht mehr mit ansehen, wie Kazuha und Ran versuchten, ruhig zu bleiben und den Mädels nicht Wiederstand leisteten. "Jetzt hört ihr mir mal zu!", sagte Shinichi gebieterisch. "Wenn ihr nicht sofort aufhört, hier rumzugiften und euch so aufzuführen, als hättet ihr auch nur IRGENDWAS in eurem Schädel, dann werd ich mal richtig wütend, verstanden?!!" "Wer, du? *haha* Gerade du wirst hier wütend, ja? Du kannst doch noch nicht mal..." "Was kann er nicht?" Ran war aufgestanden, genau wie Shinichi und Heiji. "Na?" "Nichts kann er, das ist es!", rief Ashley lachend. "Pass auf, was du sagst, du blöde Kuh!", schrie Ran sie an. "Ach? Sieh mal an, Kudo, oder wie auch immer du heißt, hast also eine Freundin aufgeschnappt?" Rans Augen funkelten - man könnte meinen, sie nahmen einen Feuerrotton an. "Er hat mich nicht aufgeschnappt! Und wenn du es unbedingt wissen willst, dann sag ich dir gern, dass wir zusammen sind! Und nochwas: Im Gegensatz zu dir und deiner ,Speziäs' kann er eine ganze Menge! Fälle lösen, er ist gut in der Schule, ganz im Gegenteil zu euch ist er sogar musikalisch und noch dazu sieht er gut aus, was man von euch Puderquasten nicht gerade behaupten kann!!" Ran war inzwischen der Krangen völlig geplatzt. Sie kochte vor Wut, Kazuha hätte schwören können, dass Rauch über Rans Kopf aufstieg. Doch Kazuha verstand ihre Wut, in ihr selbst kochte und brodelte es. "Wie war das? Du meinst also, dass wir nichts können?", fragte Ashyley. "Ja, genau das!", bestätigte Ran. "Ich bin nur froh, dass Dido das nicht miterleben musste, hätte sie euer Gejaule gehört, wäre sie tot umgefallen!"Den Ashleys schien es genug zu sein - schnaubend verließen sie den Raum. "Das wird euch noch Leid tun! Ihr werdet schon noch sehen, wer von uns ins Finale kommt!!", riefen sie. Shinichi, Ran, Kazuha und Heiji grinsten zufrieden...
 

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Part 17: That's too bad - See you in the finals!

Hallo Leute! ^.^ Danke für eure Kommies! *freu* IHR SEID ALLE SO COOL! @Rika: (das hattest du doch gefragt, oder?) Ich find's eigentlich ganz lustig... ^^ Daher hab ich ja auch die Idee! XD So, nun viel Spaß beim Lesen... und Kommie-Schreiben! XD XD XD Ach ja... Und beim Wetten... Eure Kazuha
 

Part 17: That's too bad - See you in the finals!
 

"Mann, es ist erst halb zehn... Bis halb zwölf sind es immer noch zwei Stunden!", murmelte Shinichi gelangweilt und trank einen Schluck Cola. "Wir könnten doch... schon mal überlegen, was wir in der nächhsten Show singen wollen!", schlug Kazuha vor. "Gute Idee!", meinte Ran. Auch die Jungs waren einverstanden. "Was ist das Thema?", fragte Heiji. "Ähm... Also, jede Band singt drei Songs... einmal muss es einer von Two Mix sein, dann einer, den sucht die Jury für uns aus, und dann noch unser Lieblingssong!", erklärte Kazuha, die Kenji danach gefragt hatte. Die vier merkten gar nicht, wie viel Selbstvertrauen sie hatten - es war so, als hätten sie vergessen, dass das Zuschauer-Voting gerade statt fand und es noch gar nicht sicher war, dass sie weiter waren. Doch keine Sekunde verschwendeten sie an diesen Gedanken.

"Was haltet ihr davon, wenn wir ,Truth' in der englischen Version singen?? Das wär's doch, oder?", schlug Kazuha begeistert vor. Die anderen waren auch einverstanden. "Aber... was nehmen wir noch für einen Song?", fragte Ran. "Wir haben doch eigentlich alle verschiedene Lieblingslieder, daraus eins zu nehmen, was alle mögen, wird schwierig..." Die vier grübelten.

Es war schwierig, in der Tat, aber ihnen musste etwas einfallen, das war wichtig. Plötzlich schnippte Shinichi mit den Fingern. "Ladies Night!" Kazuha und Ran grinsten. "Willst du uns Geld geben, damit wir nachts durch die Straßen ziehen können?", fragte Ran. "Quatsch!", meinte Shinichi mit seinem typischen Blick. "Der SONG Ladies Night. Von... wie heißen die noch mal?" Er schaute ratlos zu seiner Freundin, die ihm auf die Sprünge half: "Atomic Kitten, meinst du wohl!"

"Ja, genau, Wahnsinnsidee!", rief Kazuha begeistert. "Nicht schlecht!", grinste Ran anerkennend. Auch Heiji fand die Idee nicht schlecht. "Dann singt ihr beide eben wieder zusammen!", er deutete auf die beiden Mädchen. "Ach, und Ran - wie heißt dieses andere Lied noch mal, das du so gern hörst?", fragte Shinichi, während er sich ein Glas Cola holte. "Das singen wir dann nicht! Die Jury entscheidet doch dann, welches Lied wir singen sollen!", warf Kazuha ein. "Ach ja! Stimmt!"
 

Es war inzwischen 23.20 Uhr. Die vier Freunde waren noch im Gemeinschaftsraum. Alle tranken noch einen Schluck. Sie waren kein Stück nervös, sie dglaubten nicht mal im Traum daran, aus der Show heraus zu fliegen - jetzt, wo sie es soweit gebracht hatten.

Michiko öffnete die Tür und sagte: "Ahhh, da seid ihr ja... Kommt ihr dann auf die Bühne, bitte? Wir gehen ja gleich wieder auf Sendung!" Ein Nicken war die Antwort. Alle vier standen auf und schlenderten zur Bühne. Doch es passierte das, was passieren musste - als sie die Tür zum Studio aufmachen wollten, liefen ihnen die Ashleys über den Weg. "Na? Bereit zu verlieren?", fing Kazuha diesmal an und grinste fies. "Pah! Wir und verlieren - erzähl das deiner Oma! Aber nicht uns!", schnaubte eine von ihnen und alle stolzierten ins Studio...
 

"Herzlich Willkommen zurück, meine Damen und Herren!", rief Kenji. "Wir hoffen natürlich, dass Sie immer schön fleißig angerufen haben. Heute wird uns nur eine Band verlassen - da ja morgen schon das Finale ist", erklärte Michiko.

Im nächsten Moment kam die Managerin wie gewohnt ins Studio. Wie immer begrüßte sie die Moderatoren und gab ihnen den Umschlag mit den Ergebnissen. Michiko riss ihn auf und verabschiedete sich bei Frau Asuga. Auch Kenji sah sich die Ergebnisse an und beide atmeten wie immer - um die Spannung anzukurbeln - tief durch. "Also... Die Band, die heute gehen muss, ist... ... ..." Kazuha, Ran, Shinichi und Heiji beteten sozusagen. Alle vier murmelten leise denselben Satz... "Bitte, weg mit den Ashleys..." "Diese Band ist... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... die Boyband Without!!!!" "Scheiße!", fluchte Kazuha leise. Das Publikum war mal wieder ins Geschrei ausgebrochen, daher hatte niemand sie gehört. Den Jungs von Without schien das jedoch nicht groß was auszumachen. Sie nahmen es gelassen, schließlich konnte man mit dem dritten Platz auch relativ zufrieden sein. Die vier Freunde waren zwar froh darüber, weiter gekommen zu sein, doch die Tatsache, dass die Ashleys es ihnen im Finale nicht leicht machen werden, saß allen tief im Nacken. Heimlich schielte Ran zu ihnen, die sich sehr freuten. Die Ashley, die ihr und Kazuha immer am frechsten gegnüber war, sagte: "Das ist ja zu schön, um wahr zu sein!" "Wohl eher zu wahr um schön zu sein!", dachte Ran sauer bei sich.

Trotz der Freude, die die Ashleys hatten, schienen sie nicht überrascht zu sein, im Finale zu sein.

Nach der Show gingen alle drei Bands in den Gemeinschaftsraum. "Hey... tut mir echt Leid!", meinte Kazuha zu Hiroshi. In Heiji fing es wieder an zu kochen, inzwischen war er sich sicher, dass mit Kazuha und Hiroshi nicht alles so war, wie sie es vorgaben.

Mit Mühe konnte Heiji sich zusammen reißen. Am liebsten wäre er sofort zu Kazuha gegangen, hätte sie beiseite gezogen, sie ausgefragt und ihr nebenbei gestanden, was er für sie empfand...

"Ist schon okay. Damit haben wir gerechnet. Na ja. Wir sollten die Plattform nutzen, die wir jetzt haben. Ich denk, wir suchen uns einen Manager. Und irgendwann treten wir dann wieder gegeneinander an - im Kampf für Platz Nummer 1!", grinste Hiroshi und ging mit seinen Freunden in die Umkleidekabine. Kazuha verabschiedete sich noch.
 

Kazuha, Heiji, Ran und Shinichi hatten sich nun umgezogen, genau wie die Ashleys, wobei es wieder zu einem Streit kam, welche Gruppe sich zuerst umziehen sollte. Die Ashleys bestanden natürlich auf Vortritt, was sich Ran und Kazuha aber nicht gefallen ließen.

So kam es zu insgesamt fünf blauen Flecken bei allen Ashleys.

Nachdem sie schließlich doch noch fertig geworden waren, gingen sie nach unten - die Ashleys nahmen den Aufzug, und da es nur einen gab, nahmen die Detectives die Treppe - das war alles lieber, als mit diesen "Puderquasten" in einem engen Fahrstuhl zu stehen.

Als sie durch die Eingangstür gingen, trennten sich ihre Wege - zum Glück. Kazuha, Heiji, Ran und Shinichi gingen nach rechts, die Ashleys nach links. Doch Kazuha rief ihnen noch nach: "Hey! Wir sehen uns im Finale! Macht euch auf was gefasst!!"
 

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Part 18: Come on and tell me the "Truth"

Hallo Leute! Nach längerem Warten ist hier der nächste Teil und somit der erste vom großen Finale! xD *nieder mit den Ashleys* Also, viel Spaß beim Lesen und vergesst die Kommies nicht! ^^ Eure Kazuha
 

Part 18: Come on and tell me the "Truth"
 

Es war Montag Morgen. Ran, Shinichi, Kazuha und Heiji waren noch in der Detektei und frühstückten. Dafür, dass heute das große Finale stattfinden sollte, waren sie kaum nervös. Sie unterhielten sich normal und alles schien so, wie immer.

Um 15.00 Uhr machten sie sich dann auf ins Studio. Kogoro versicherte ihnen, dass er auch da sein würde. "Na toll", flüsterte Shinichi leise und erhielt einen Stoß in die Rippen - von Ran. "Hört auf damit!", meinte Kazuha schroff. "Wir müssen uns beeilen, damit wir noch die Songs üben können! Diesmal müssen wir schließlich drei Lieder singen!!" Die beidne hörten mit der Kabbelei auf. "Hmm... So, wie ich das sehe, proben die Ashleys gerade...", meinte Heiji. Kazuha sah ihn giftig an. "Ach ja? Dann verlangen wir einen anderen Raum! Das können die nicht mit uns machen!!!" "Ist ja gut!", sagte Heiji und hielt sich die Ohren zu. "Reg dich wieder ab."
 

"Ahhh, hi Leute! ^^", rief Michiko ihnen entgegen, als sie aus dem Aufzug im zweiten Stock ausstiegen. "Hi!", begrüßte Ran die Moderatorin. "Und? Wie fühlt ihr euch?" "Das kommt ganz darauf an, was die Ashleys gerade machen!", warf Kazuha ein. "Oh, die... die sind - glaub ich - im Gemeinschaftsraum. Aber keine Panik. Ich hab ihnen gesagt, sie dürfen nur proben, bis ihr da seid. Sie sind schon seit 6:00 Uhr früh hier! Oo", antwortete Michiko. "Dämliche Tussis...", flüsterte Kazuha und biss die Zähne zusammen. "Ja ja. Stimmt schon!", seufzte Michiko leise und machte sich dann auf den Weg ins Erdgeschoss. "Ach ja, macht sie fertig! XD", rief sie noch, als sie in den Fahrstuhl einstieg.

"Logo!", riefen die vier im Chor und gingen in den Probenraum. Und tatsächlich waren die Ashyleys nicht da gewesen.
 

"Was machen wir jetzt bis zur Show?", fragte Ran, als alle schon fertig umgezogen waren. "Was willst du denn noch groß machen, du Blondchen? *g*", stellte Shinichi frech die Gegenfrage. "Es geht in 15 Minuten los!" "Ich bin doch kein Blondchen!", antwortete Ran gespielt beleidigt.

"Na toll!", dachte Kazuha bei sich. "Die beiden turteln hier rum, dabei wissen sie doch genau, dass Heiji und ich ..."

"Na, bereit zum Verlieren?" Kazuha drehte sich gereizt um. Diese hohe Stimme konnte nur einer gehören - der Frontsängerin der Ashleys. "Entschuldige, hast du mit deinem Spiegelbild geredet?", fragte Ran leicht gereizt. "Ich sehe ja - dem Himmel sei Dank - nicht euch in meinem Spiegel!", giftete Ashley zurück und funkelte Ran dabei an. Die ballte die Faust. Shinichi konnte das Knacken ihrer Finger hören.

Zum Glück verschwanden die Ashleys nach wenigen Momenten wieder, wer weiß, was sonst noch passiert wäre...

Danach ging Show auch schon los. Sowohl die Detectives als auch die Ashleys gingen mit Michiko und Kenji auf die Bühne. In Kazuha kochte es. Man könnte meinen, in ihren Augen loderten Flammen, die gleich außer Kontrolle geraten.

"Kazuha... Lass die Ziegen, wir machen sie fertig und gut ist!!", sagte Heiji und hielt Kazuhas Hand fest. Sie wurde leicht rot, wollte ihre Hand aber auch nicht wegziehen.

"Heute Abend ist schon das große Finale! In diesem werden die Detectives *auf sie deut* gegen die Ashleys antreten! Rufen Sie auch heute wieder unbedingt an, denn Ihre Stimme zählt!", meinte Michiko. Kenji starrte sie an. "Ich wollte dieses dumme Michelle-Hunziker-Gerede schon lange mal ausprobieren! ^^", erklärte seine Kollegin. Das Publikum lachte.

"Lassen wir das du kommen gleich zur Sache. Als erstes werden die Detectives spielen. Und zwar zuerst einen Song des Duetts *zur Jury schiel* Two Mix. Die Detectives haben sich", erklärte Kenji, "für den Song ,Truth' entschieden - allerdings in der englischen Versu#ion, die hier in Japan schon fast untergegangen zu sein scheint. Aber - hier ist er, der Megahit ,Truth', live von den Detectives gespielt und gesungen!!!!" Das Publikum toppte und raste vor Begeisterung, als die vier zu den Instrumenten gingen, noch einmal giftend die Ashleys ansahen und dann anfingen, zu spielen...
 

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Quest for love, quest for dream, quest for all truth

Only way to dream is in time you're making out

Waste no love, waste no dream, waste no more truth

Going through the days you can praise a life for you

hold your truth again

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Der Song ging sehr schnell los, dennoch wusste Kazuha genau, wann sie zu singen hatte.

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Just when you show a smiling face one night

Just when you hide something cold in your mind

Everytime you remember that yor've never been feeling sage so far

And when you mean to be so nice to all

And when you try to tell a lie to yourself

Everytime your remember that you've always been feeling blue for long

If your sadness and your pain would beat you up

No need to break your heart, no need to be alone,

you got simebody to share with you

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Wild und durcheinander wirbelten die Lichter durch das Studio, mal in rot, dann in grellem Gelb und dann in Orange. Das Studio war sozusagen in voller Partystimmung.

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Quest for love, quest for dream, quest for all truth!!

Take it to the place that you wanted to get once

Break fore love, break for dream, break no more truth

Leading to a note that you used to see your name

Quest for love, quest for dream, quest for all truth!!

Only way to dream is in time you're making out

Waste no love,waste no dream, waste no more truth

Going through the day you can praise a life for you

hold your truth again

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"Truth"... Wahrheit... Kazuha dachte nach, während sie spielte. Der Text kam ihr laut und deutlich und ohne jeden Fehler über die Lippen, dennoch dachte sie daran, dass sie Heiji ja immer noch etwas wegen Hiroshi vormachte... Was sollte sie ihm bloß sagen?

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Just when you spend your time in quiet night

Just when you're sighing for a sweet heart you care

Anytime you remember how much

You've been into this love for two

And when yuo come to know a taste of tears

And when you're readyu for a touch of the skin

Reminding you something tough in your heart,

in your blood all the way

If you stand alone in distance and far away

Time could be freezed, you can always be new your love

You got somebody to be for you

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Inzwischen war Kazuha sich nicht mehr sicher, ob das, was sie wegen Hiroshi behauptet hatte, eigentlich richtig oder falsch war. Ihr Herz sagte falsch, aber ihr Kopf protestierte... Es war das richtige, sagte eine Stimme in ihrem Kopf, doch glauben wollte sie das nicht.

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Quest for love, quest for dream, quest for all truth!!

Make a tender kiss that you mark your sign on love

Free fore love, free for dream, free for all truth!!

Always being here now before the magic works

Quest for love, quest for dream, quest for all truth!!

Only single moment, you live your life for love

Pain for love, pain for dream, pain for all truth!!

Breaking out the days you ca prasie a life for you,

heat your truth again

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Kazuha versuchte, ihren Kopf zu leeren und nicht mehr darüber nachzudenken. Sie wollte jetzt nur noch singen.

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Stay with me every day and night

Don't let me down, let me be, let me be your love

Stay with my heart anytime, anywhere

Look around, we're leaving the loneliness

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Jetzt hatte Ran ihr großes Saxophon Solo. Kazuha sah lächelnd zu ihr herüber, während Ran anfing, zu spielen.

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Quest for love, quest for dream, quest for all truth!!

Take it to the place that you wanted to get once

Break fore love, break for dream, break no more truth

Leading to a note that you used to see your name

Quest for love, quest for dream, quest for all truth!!

Only way to dream is in time you're making out

Waste no love,waste no dream, waste no more truth

Going through the day you can praise a life for you

hold your truth again

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Wieder spielte Ran. Und als der letzte Ton angeschlagen wurde zwinkerte Kazuha der Menge zu...

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Die Leute im Publikum tobten, sie kriegten sich vor Begeisterung schon gar nicht mehr ein. Man konnte kaum das Danke hören, das Kazuha in ihr Mikro sprach, während sie zur Jury gingen.

Diese lobte sie. Aber wirklich in den höchsten Tönen. "Also, Shiina, ich glaub nicht, dass wir DAS besser gekonnt hätten!" - "Geb ich dir wirklich recht! War super geil! ^^" - "Jap, die beiden haben ja sowas von Recht, mehr kann ich dazu gar nicht sagen! War wirklich toll!"

Als die vier hinter der Bühne im Gemeinschaftsraum jeder eine Cola tranken, gingen die Ashleys - zum Glück ohne ein Wort - nach draußen auf die Bühne.

Kazuha dachte immer noch wegen der Sache mit Hiroshi nach. "Wenn mein Dickschädel nur aufhören würde, zu widersprechen...", dachte sie sich und schielte nach oben.

"Kazuha..." Sie sah auf. Heiji stand etwas benommen neben ihr, die Hände in den Hosentaschen und sein sonst so fröhliches Gesicht war diesmal bedrückt und nervös. Kazuha stand auf und Heiji zog sie vor die Tür.

Er achtete dabei nur auf sich selbst, so bemerkte er nicht, dass Ran Shinichi einen süßlichen, aber auch gehässigen Blick zuwarf.

"Was gibt's denn so ... geheimnissvolles?", fragte Kazuha, als Heiji die Tür zugemacht hatte. "Als wüsstest du das nicht!", meinte er nur. Kazuha schaute ihn fragend an, doch er wich ihrem Blick aus. "Sag schon! Was ist denn?", drängte sie. Ihr war es ein bisschen unangenehm, hier allein mit Heiji vor der Tür zu stehen.

"Ist wegen Hiroshi!", flüsterte Heiji und drehte ihr den Rücken zu. "Was?" - "Welchen Teil von Hiroshi verstehst du nicht? Muss ich noch mal erklären, was du gesagt hast? Du fändest ihn ja total nett und so... Komm schon und sag mir endlich die Wahrheit!! Stimmt es, oder hast du nur geblöfft?", fragte Heiji nun aufgebracht, die Hände nicht mehr so lässig in den Hosentaschen wie vorher und er hatte sich auch wieder zu Kazuha umgedreht.

Diese schwieg. Und starrte auf den Fußboden. Was sollte sie ihm denn jetzt sagen? Einfach "Ich hab's gesagt, um dich eifersüchtig zu machen, weil ich in dich verliebt bin"? Das konnte sie doch nicht einfach so sagen. "Nun sag schon", drängte Heiji.

Er bemerkte offensichtlich nicht, dass Kazuha die Tränen in die Augen stiegen. Sie kniff die Augen zusammen und versuchte, nicht zu schluchzen. "Hör auf zu heulen... Okay... Ich... also... es ist so, dass ich... ich war total eifesrüchtig, okay? Ich wollte nicht, dass du in so einen verknallt bist... Ich war eben..." Er blickte sie nicht an. Sein Blick war gesenkt und die Augen unter seinem Pony verborgen.

Nach längerem Schweigen hörte Heiji Kazuha laut schluchzen und schaute auf. Langsam ging er auf sie zu und legte seine Hand auf ihre Schulter. "Nun komm schon... Du wolltest mich eifersüchtig machen, stimmt's?" Er grinste leicht, als sie ihn ansah. Kazuha nickte langsam und drehte sich dann wieder weg. ...

"Und wieso?", fragte Heiji. "Na, warum denn wohl!", meinte Kazuha leicht wütend und ihr Gesicht färbte sich leicht rosa. Heiji grinste immer noch. Er versuchte, den Kontakt mit ihren Augen zu suchen, was sich aber als relativ schwierig erwies, da sie nur auf den Boden starrte.

"Schläfst du?", fragte Heiji und bückte sich, um in ihre Augen, die unter ihrem Pony waren, zu sehen. "Was? Nein, tu ich nicht... ^.^", antwortete sie verlegen und wurde ein wenig rot. "Also... ich hab's gesagt...", setzte sie an und wurde nun noch roter, "weil... weil... ich dich eifersüchtig machen wollte, weil ich... ich... in d-dich ver... ver... verliebt bin!!!"
 

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Part 19: Is it a "Ladies Night"?

Hi Leute! Sorry, dass der Teil hier schon wieder so lang gebraucht hat! Aber ich hab ja noch Tell it to my heart (LESEN! XDDDDDDDDDD) und dann muss ich nur einen Song hören und ich hab schon wieder 'ne Idee für 'ne FF! .___. xDD So, nun viel Spaß beim Lesen und danke nochmal für die Kommies!! Eure Kazuha
 

Part 19: Is it a "Ladies Night"?
 

Nachdem Kazuha ihm das gesagt hatte, hatten beide kein Wort mehr miteinader geredet. Beide saßen wieder im Gemeinschaftsraum und tranken schweigend ihre Cola. Nicht einmal Ran und Shinichi redeten, sie wussten, dass etwas nicht stimmte.

Shinichi zog Ran nach draußen. "Was meinst du? Hat er es ihr gesagt?", fragte Shinichi. "Nein! Sie hat es ihm gesagt!", widersprach Ran. "Wie dem auch sei. Sie verhalten sich jedenfalls nicht so, als wenn sie glück lich wären, oder wie siehst du das?" - "Jap, so ist es... Mann, das ist echt 'ne harte Nuss mit den beiden!" - "Wem sagst du das? Irgendwie müssten die beiden..."

Er grinste fies und zog Ran zu sich und flüsterte ihr etwas ins Ohr. "Genial!", kicherte Ran. "Okay. Nach dem letzten Durchgang, oder?", fragte Shinichi. "Ja. Wenn wir mit dem Jury-Song fertig sind! ^^ Hach, das war 'ne super Idee!", meinte Ran und beide gingen in den Gemeinschaftsraum zurück.

"Ähm, ihr seid gleich dran!", sagte Michiko zu den Ashleys. "Danke, das wissen wir!", und schon stöckelten sie los, während die Detectives noch in der Umkleide standen. "Diese Zicken gehen mir so...", begann Ran, doch Shinichi hielt er den Mund zu. "Ich glaub, wir haben es alle verstanden!", meinte er leicht genervt. "Viel Glück für euren Auftritt!", rief Michiko und ging zurück ins Studio, da die Werbung gerade zu Ende war.

Man hörte, wie Kenji und sie den Auftritt der Ashleys anmoderierten und plötzlich das Intro von Kylie Minogues Song "In your eyes" ertönte.

"Shinichi?", er drehte sich um. Ran stand ein Stück weiter neben ihm und sie winkte ihn zu sich. "Was denn?", fragte er. "Wir müssen Michiko bescheid sagen! Du weißt schon, wegen dem Plan..." "Shhhhh!", machte Shinichi und hielt seinen Zeigefinger vor seinen Mund, Kazuha und Heiji saßen nämlich am Tisch. "Ja doch! Ich geh gleich zu ihr!", antwortete er dann leise und nahm sich vor, nach ihrem Autritt zu Michiko zu gehen.

"Und nun kommen die Detectives dran. Sie schließen den zweiten Durchgang mit dem Song ,Ladies Night', den die Atomic Kitten aus den 70er Jahre neu aufgegriffen haben. Hier sind die Detectives!!", rief Michiko. Das Licht verdunkelte sich. Die vier waren schon auf der Bühne an ihren Insrumenten und fingen an zu spielen. Das Licht erhellte sich und Kazuha fing an zu singen...

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Ooh oh yeah yeah, Oh what a night

It's ladies night
 

This is your night tonight,

Everything is going to be alright

This is your night tonight,

C'mon girls
 

Girls, we've all got one

A night that's special everywhere

From New York to Hollywood

It's ladies night and girl

The feeling's good

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Kazuha sang den ersten Teil, dann sangen sie und Ran zusammen den Chorus.

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[Chorus]

Oh yes, it's ladies night

And the feeling's right

Oh yes, it's ladies night

Oh what a night (oh what a night)
 

Oh yes, it's ladies night

And the feeling's right

Oh yes, it's ladies night

Oh what a night (oh what a night)
 

This is your night tonight, everything' s gonna be alright

This is your night tonight, everything' s gonna be alright
 

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Den nächsten Teil sang Ran.

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Romantic lady, ooh oh yeah, single baby

Mm sophisticated mama (woooooh)

Come on you disco baby, yeah, yeah

Stay with me tonight
 

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Dann kam wieder Kazuha. Das Publikum war begeistert.

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If you hear any noise

It ain't the boys, it's ladies night, shhh, uh huh

Come on girls
 

Gonna step out ladies night

Steppin' out ladies night
 

Gonna step out ladies night

Steppin' out ladies night
 

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Die Scheinwerfer hatten nun einen schrillen Pinkton.

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[Chorus]

Oh yes, it's ladies night

And the feeling's right

Oh yes, it's ladies night

Oh what a night (oh what a night)
 

Oh yes, it's ladies night

And the feeling's right

Oh yes, it's ladies night

Oh what a night (Oh what a night)
 

On disco lights your name will be seen

You can fulfill all your dreams

Party here, party there, everywhere

This is our night, ladies

You got to be there
 

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Kazuhas Finger schweifte über die Publikumsmenge, die klatschte.

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This is your night tonight,

Everything is going to be alright
 

This is your night tonight,

Everything is going to be alright
 

Oh ladies night
 

This is your night tonight,

Everything is going to be alright

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Das Publikum klatschte. Die vier begaben sich zur Jury, die immer wieder ansetzte, aber nicht zum Reden kam. (So. Jetzt kommt das ausfühlicher, micci xD) "Also, der Titel hat mir eigentlich gut gefallen, ihr habt auch beide super gesungen, kann man eigentlich nichts dran klagen. War gut!", meinte Minami. "Hmm... also, das fand ich recht schön, nur ist es eben ein Titel, der von drei Mädchen gesungen wird, und ihr seid nur zu zweit, deswegen kann man das nicht richtig vergleichen... aber ansonsten war es super! ^^", sagte Shiina und Yoko meinte: "Jap, fand ich auch... Dafür, dass es eigentlich drei Stimmen sein müssten. Und ihr habt es zu zweit hinbekommen... War schön!"
 

Kazuha und Ran saßen gerade im Gemeinschaftsraum und tranken eine Cola, während Shinichi und Heiji raus gegangen waren. "Frische Luft schnappen", meinte Shinichi. "Wie heißt das Lied nochmal? Das wir gleich singen sollen, mein ich!", fragte Ran, nur um ins Gespräch zu kommen. "Superstar!", antwortete Kazuha und nahm den letztn Schluck aus dem Becher. "Du guckst so komisch, was hast du denn?", wollte Ran wissen und guckte besorgt. "Hmm? Ach gar nichts, es ist alles okay...", antwortete Kazuha und war gleich wieder in Gedanken versunken. "Hihi! ^^" Kazuha schaute zu Ran. "Was gibt's denn zu kichern?" - "Ich weiß, an wen du denkst! XD" - "Ach ja?" - "Ja! ^___^ An Heiji und an niemand anderen!!" - "W-was? So ein Quatsch! Ich seh den Spinner oft genug, da denk ich doch nicht auch noch an diese Nervensäge!!" - "L Ü G N E R I N!" - "Ich lüge nie!" - "Ja, bis eben vielleicht. Komm schon, ich denk ja auch die ganze Zeit an Shinichi, auch wenn ich ihn die ganze Zeit hier hab. Na ja, außer jetzt vielleicht. *smile*" - "Sei du doch still! Du bist auch mit ihm zusammen, da würd ich auch so was sagen!" - "Aha! Verraten! XD" - "Sei doch still! *rot werd*" - "Okay, okay. Was hältst du davon, wenn wir jetzt shoppen gehen würden?" - "Bist du verrückt? Es ist schon nach 10 Uhr abends!" - "Na und? Die Geschäfte hier haben rund um die Uhr offen, komm schon, wozu haben wir denn ,Ladies Night' gesungen, wenn wir keine Ladies Night machen? Nur so ein Kurz-Shop! Kenn einen, hier um die Ecke!" - "Okay, auf deine Verantwortung... nach der Werbung sind nämlich die ASHLEYS *zickig beton* dran und dann wir." - "Okay! ^^ Nun komm!"

Sie nahm Kazuha an der Hand und zog sie aus dem Flur. Gerade wollten sie in den sich gerade öffnenden Aufzug steigen, da rannten sie in die Arme Shinichis und Heijis. "Na, wo wollt ihr denn hin?", fragte Shinichi. "Ach, wir machen einen 20-Minuten-Shop! ^-^ Sind auch gleich nach der Werbung wieder da!", antwortete Ran. "Na gut... Aber bleibt da ja nicht zu lange, hörst du, Süße?" - "Brauchst du mir nicht sagen!! -.-" - "Ich kenn doch deine Shop-Sucht... Pass auf dich auf..." - "Ich geh doch nur kurz einkaufen, du Spinner! Das passiert, wenn man nur Krimis liest!" - "Trotzdem!"

Er grinste und gab ihr einen Kuss. "*chrm chrm* *räusper* RAN! Können wir?", meldete sich Kazuha. "Ähm, ja, klar!" Ran wurde ein bisschen rot, stieg dann mit Kazuha in den Aufzug und lächelte Shinichi an...
 

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Part 20: You could be my "Superstar"

Hallo ihr Lieben! Endlich hab ich mal wieder Zeit am Wochenende gefunden, um euch einen Teil zu schreiben! Und ich kann euch versprechen, zwischen Kazu und Heiji wird es so langsam ernst. Wenn ich es mir mit Ran und Shinichi schon so leicht gemacht habe, dann müssen die anderen beiden eben ein bisschen länger brauchen, sonst geht das ja alles viel zu schnell! ^.~ Danke wie immer für eure Kommies. Freue mich auch hier über Lob und Kritik! ^^ Viel Spaß beim Lesen! Eure Kazuha
 

Part 20: You could be my "Superstar"
 

"*g* Super Idee! ^^", sagte Michiko, nachdem Shinichi ihr alles erklärt hatte. "Und du meinst, dass das geht?", fragte Shinichi. "Na klaro. Die Telefonpause kann doch wohl um 5 Minuten verkürzt werden, das ist kein Problem!", antwortete die Moderatorin. "Das meinte ich nicht. Ich meine, ob das erlaubt ist, weil, nicht, dass wir uns dann noch zusätzliche Publicity einhandeln und dann schummeln..." - "Ach was, das ist schon okay. ^^" - "Na dann..." - "Ich sag gleich Minami, Shiina, Yoko und Kenshi Bescheid!"

Die Moderatorin ging gerade zur Tür raus, als Heiji herein kam. Er wunderte sich ein bisschen, dass sie sich auf dem Gang nocheinmal zu ihm umgedreht hatte und leise kicherte.

"Was ist denn mit der los?", fragte er Shinichi. "Ähm, keine Ahnung!", log Shinichi und musste sich ein Grinsen verkneifen. "Und mir dir? Auch keine Ahnung, was?" - "Ja, genau! ^.^" "*augen roll* Ihr Tokio-Heinis seid echt schwer zu begreifen... *g*" - "Hey! Sei lieber froh, du und Kazuha, ihr kommt bald zusammen! ^^" - "Hä? *rot werd* Also wie jetzt?" - "Ich hab dir doch gesagt, spätestens im Finale seid ihr zusammen!" - "Sie hat mir schon längst gesagt, dass sie mich liebt!"

Shinichi stockte der Atem. "W-was?", fragte er erstaunt. "Sie hat es mir gesagt!", meinte Heiji und goss sich einen Schluck Cola in ein Glas.

Shinichi stürmte aus dem Geminschaftsraum und rannte in die Gadrobe. Ohne anzuklopfen stürmte er rein. "Hey, welcher Spanner oder welche Ashley da auch immer ist, jetzt ziehen wir uns um!!!", schrie Kazuhas Stimme. "Ich bin kein Spanner und erst recht keine Ashley! Wo ist Ran?", rief Shinichi aufgebracht.

"Ich bin hier!" Shinichi drehte sich um. Ran stand hinter ihm im Gang. Sie hatte ein rotes Minikleid an (wie Jamelia im Video von "Superstar"), ihre Haaren waren offen, ihre rot geschminkten Lippen reflektierten das Licht der Zimmerlampe. Shinichi schüttelte seinen Kopf, um wieder klar denken zu können, er sah Ran an und wollte gerade los reden, als Kazuha rief: "Macht die Tür doch mal zu! Das zieht wie Hechtsuppe!"

Nachdem sie das gemacht hatten, standen beide auf dem Flur. "Kazuha hat Heiji gesagt, dass sie ihn liebt!", sprudelte es aus Shinichi heraus. "Was?", fragte Ran erstaunt. "Hat er ihr schon geantwortet?", hakte sie nach. "Keine Ahnung!" - "Wieso? Hast du nicht gefragt?" - "Wie denn? Bin doch gleich hier her um dir Bescheid zu sagen!!" - "Was machen wir jetzt? Ist unser Plan jetzt noch notwendig?" - "Ich würd sagen, wir ziehen die Sache einfach durch! Wenn sie noch nicht zusammen sind, hilft es ihnen, und wenn sie zusammen sind, dann macht es ihnen halt Spaß!" - "Okay..." - "Komm, wir sind gleich dran..."
 

"Kaum zu glauben, aber wir sind schon wieder fast fertig für heute Abend!", sagte Michiko schulterzuckend in die Kamera. "Aber dafür kommt jetzt noch ein superschönes Lied von den Detectives - ja, ist ja gut! - und zwar ,Superstar' von Jamelia! Hier sind die Detectives!!"

Das Publikum war Michiko ja schon in die Worte gefallen, und jetzt jubelten sie noch lauter. Man konnte Sonoko sehen, die in der dritten Reihe stand und lauthals herum schrie. Kogoro hielt sich die Ohren zu, (ihm war das Geklatsche zu laut) Eri klatschte, Ayako winkte und die Eltern von Sonoko klatschten auch.
 

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People always talk about (Ran: ey oh ey oh ey oh)

All the things their all about (Ran: ey oh ey oh ey oh)

Write it on a piece of paper,

Got a feeling i'll see you later.
 

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Ran hatte ja ein rotes Minikleid an. Sie und Kazuha dachten sich, es wäre ganz lustig, wenn Kazuha sich dann so anzieht, wie Jamelia am Anfang des Videos. Sie trug also eine lässige Jeans und ein dunkelblaues Shirt und eine Kappe.

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There's something 'bout this,

Let's keep it moving,

And if it's good let's just get something cooking.

'Coz i really wanna rock with you,

I'm feeling some connection to the things you do.

(Ran: you do, you do).
 

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Die Scheinwerfer blinkten in den verschiedensten Farbtönen.

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[Chorus:]

I don't know what it is,

That makes me feel like this,

I don't know who you are,

But you must be some kind of superstar,

'Coz you got all eyes on you no matter where you are,

(Ran: you just make me wanna play)
 

Baby, take a look around (Ran: ey oh ey oh ey oh)

Everybody's getting down (Ran: ey oh ey oh ey oh)

Deal with all the problems later,

Bad boys on their best behaviour.
 

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Kazuha nahm das Mikro aus dem Ständer und ging über die Bühne.

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There's something 'bout you,

Let's keep it moving,

And if it's good let's just get something cooking,

'Coz i really wanna rock with you,

I'm feeling some connection to the things you do,

(Ran: you do, you do).
 

I don't know what it is,

That makes me feel like this,

I don't know who you are,

But you must be some kind of superstar,

'Coz you got all eyes on you no matter where you are,

(Ran: you just make me wanna play).
 

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Sonoko schrie sich fast die Kehle aus dem Hals. "Yeah yeah, Detectives vor!", rief sie. Die Leute drehten sich schon zu ihr um. Kazuha grinste auf der Bühne.

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I like the way your movin' (Ran: ey oh ey oh ey oh)

I just get into the groove and then (Ran: you just make me wanna play),

If you just put pen to paper (Ran: ey oh ey oh ey oh)

Got that feeling i'll see you later.
 

Make your move, can we get a little closer,

You rock it just like you're supposed to,

Hey boy i ain't got nothing more to say,

'Coz you just make me wanna play
 

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Die Scheinwerfer warfen einen dunklen Schatten, dann wurde alles wieder erhellt, wieder dunkel.

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I don't know what it is,

That makes me feel like this,

I don't know,

Gotta be, gotta be a superstar,

All eyes on you.
 

I don't know what it is,

That makes me feel like this,

I don't know who you are,

But you must be some kind of superstar,

'Coz you got all eyes on you no matter where you are,

(Ran: you just make me wanna play).
 

I don't know what it is,

That makes me feel like this,

I don't know who you are,

But you must be some kind of superstar,

'Coz you got all eyes on you no matter where you are,

babe
 

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Den Zeigefinger auf den Mund gelegt, lächelte Kazuha dem Publikum zu. Alle vier gingen zur Jury rüber - zum letzten Mal, um sich deren Kommentare abzuholen.

"Ich fands gut... Die Idee mit den Klamotten ist irgendwie auch cool!", sagte Minami. "Danke!" Als nächster sagte Shiina: "Ich fand's auch gut. Performance war klasse... Gesang auch... ^^" Und Yoko meinte: "Ich fand's auch cool. Kann man nicht meckern. ^.^ Also, ich glaub, es ist echt schwierig, zu entscheiden, wer heute weiter kommen soll, weil... ihr wart alle super!!"

"Den letzten Satz hätte sie sich auch sparen können!", meinte Ran geknickt und ließ sich auf einen Stuhl im Gemeinschaftsraum sinken. Alles war still. Die Ashleys waren gerade nicht da, keiner der vier sagte ein Wort. In ihnen machte sich ein komisches Gefühl breit. War jetzt wirklich schon alles vorbei? Sie hatten sich so daran gewöhnt, jeden Abend hierher zu kommen und zu singen, zu tanzen und zu spielen. Und jetzt? Jetzt hatten sie den letzten Auftritt der entscheidenen Shows schon hinter sich. Es gab ja noch zwei Zusatzshows, eine Celebration-Show, in der Filmmusik gesungen wird, und dann noch eine, wo einfach nach Lust und Laune gesungen werden kann.

Doch da gab es keine Zuschauervotings, keiner kritisierte oder lobte sie.

Eine recht merkwürdige Vorstellung. Doch Shinichi unterbrach das Schweigen und meinte zu Ran: "Komm mal mit nach draußen..." Ran grinste und ließ sich von Shinichi auf den Flur ziehen. "Ach, muss Liebe schön sein!", meinte Kazuha gehässig, als sie die Tür hinter sich geschlossen hatten. "Ja, genau!", antwortete Heiji.

Beide schienen Kazuhas "Geständnis" völlig vergessen zu haben. Heiji schaute lächelnd in ihre blau-grünen Augen. Beide sagten nur ab und zu Dinge wie "Kaum zu glauben, dass die so verknallt sind!" oder "Was die wohl wieder aushecken!".

"Sag's ihr doch endlich!!", rief eine Stimme in Heijis Kopf, doch er konnte nicht. Auch Kazuhas Herz klopfte wie wild, sie versuchte, die "Das ist deine Chance!"-Rufe zu ignorieren, die ihr durch den Kopf geisterten.

Die Tür ging wieder auf und Ran und Shinichi kicherten. "Falls du auf die passende Gelegenheit gewartet hast - das war sie eben!", meckerte die Stimme in Heijis Kopf und machte ihm weiter solche Vorwürfe. Auch Kazuha war sauer. Sie hätte es doch nur sagen müssen, diese drei kleinen Worte, was war denn schon dabei?

Vielleicht... vielleicht waren ihre Gefühle nicht stark genug, um die Bedeutung der Worte richtig zu begreifen. Vielleicht liebte sie Heiji auch gar nicht? Vielleicht wollte sie auch einfach nur seine allerbeste Freundin bleiben, sich weiter mit ihm streiten, ihm weiter vorprädigen, er soll seinen Glücksbringer nicht vergessen und sich immer weiter über seine Detektiv-Spinnerei beschweren. Sie lächelte bei dem Gedanken. Eigentlich verhielten sich beide schon wie ein altes Ehepaar.

Auch Heiji dachte nach. Vielleicht waren seine Gefühle gegenüber Kazuha nichts weiter als heiße Luft, vielleicht eine Einbildung, weil er gerne eine Freundin hätte? "Was denkst du denn da, du bist doch kein Casanova!", ermahnte er sich in Gedanken. Vielleicht waren es auch nur sehr starke Freundschaftsgefühle.

"Habt ihr eure Zunge verschluckt, oder was ist los?", fragte Shinichi grinsend und Ran musste lachen. "Witzig, nein, wir sagen nur eben nichts!!", antwortete Kazuha ein bisschen rot. "Das ändert sich gleich! Kazuha, kommst du mit in die Umkleidekabine??", fragte Ran fröhlich und lächelte gespielt. "Kommt, lasst mal die Spielchen! Was ist hier los?", fragte Heiji genervt. "Das erklären wir euch gleich! ^^ Nun komm schon, Kazuha!", sagte Ran und packte ihre Freundin am Handgelenk, zog sie auf die Beine und dann zur Tür raus. Shinichi und Heiji blieben zurück.

Heiji sagte: "Komm schon, Kudo, was soll dieses Getue?" Shinichi grinste breit.

Kazuha und Ran waren inzwischen in der Umkleidekabine. "Bitteschön!", sagte Ran grinsend und warf ihrer Freundin eine blaue Bluse und eine weiße Hose zu. "Was soll das denn werden?", fragte Kazuha. "Wir brauchen uns doch für nachher nicht nochmal umziehen, du Spinnerin!" - "Schon, aber es ist gerade Werbung! ^^" - "W-wieso das denn?" - "Weil zwei ganz bestimmte Personen nach dieser besagten Werbung noch einen Auftritt haben werden!"

"Was?", rief Heiji entgeistert.

"Wie bitte?", schrie Kazuha auf der anderen Seite des 2. Stocks.

"Wir sollen zusammen... singen????"
 

Weiter geht's in Part 21: "Now 'It's all over'"

Part 21: Now "It's all over"

Tja, Leute, da ich in den letzten Wochen nicht so viel für euch geschrieben habe, hol ich das mal alles wieder nach! Und die, die es nicht geschafft haben, zu den letzten neuen Teilen ein Kommie zu schreiben, die können das natürlich gern noch nachholen! ^^ So, nun viel Spaß! Eure Kazuha
 

Part 21: Now "It's all over"
 

"Habt ihr denn noch alle Tassen im Schrank?", schrie Kazuha ihre Freundin hocherröttet an. "Ihr seid doch nicht ganz dicht! Nur, weil ich in ihn verknallt bin, soll ich mich vor sonst wie vielen Millionen Zuschauern blamieren? Freundinnen machen sowas nicht!" "Reg dich mal wieder ab! *lol*", meinte Ran lachend. "Das wird schon. ,Don't Stop Movin'' habt ihr doch schließlich auch zusammen gesungen, oder?" - "Ja, aber das ist was anderes! Da wart ihr beiden ja auch mit auf der Bühne! Diesesmal haben wir ja nicht mal unsere Instrumente!", keifte Kazuha wütend und setzte sich auf einen Stuhl.

Ran lächelte und setzte sich auf einen anderen Stuhl. "Nun komm schon Kazuha! Lass Shinichi und mir den Spaß!", grinste sie kess und schaute ihre Freundin bittend an. "Klar, bestimmt. Wir beide machen uns zum Affen, provozieren den nersten Skandal, nur damit ihr zwei euch hinter der Bühne totlachen könnt! Meinst du, dass ich das mache?", rief Kazuha aufgebracht, stand auf und rannte aus dem Raum. Ran seufzte. Seit Kazuha ihr die Gefühle, die sie gegenüber Heiji hegte, anvertraut hatte, war sie nicht mehr die Kazuha, die Ran in Osaka kennen gelernt hatte.

Shinichi ging es mit Heiji jedoch nicht anderes. Er war nicht mehr der Heiji, der "seinen" Teil des Landes verteidigen wollte. Nun war er eine sensible Person, von der man nicht mehr wusste, ob sie durchgeknallt war oder einfach nur verknallt und deshalb nicht wusste, was sie tat. "Vergiss es, Kudo! Ich werd mich bestimmt nicht zur Belustigung aller auf die Bühne stellen!" - "Und was ist mit ,Don't Stop Mocin''? Da hast du dich auch nicht so angestellt!" - "Da waren du und Ran ja auch dabei! Diesesmal stehen nur wir auf der Bühne!!" - "Heiji, wir machen das doch nicht, um was zum Lachen zu haben! Wir machen das, weil ihr völlig durchgeknallt seid, seid wir wissen, dass ihr ineinander verknallt seid! Wir machen das doch nicht für uns, sondern für euch, für unsere Freunde!"

Heiji stockte. Stimmte das? Eigentlich glaubte er Shinichi das schon. Es war viel mehr die Angst, sich auf der Bühne zum Affen zu machen, und das vor Kazuha. "Komm schon, sei kein Frosch, Heiji!", sagte Shinichi. "So'ne Chance verschaffen wir euch sobald nicht wieder!"

In dem Moment kam Kazuha rein - sie trug die blaue Blose und die Jeans, die Ran ihr gegeben hatte. "Bringen wir's hinter uns. Was sollen wir singen?" Shinichi wunderte sich ein bisschen über die Reaktion von Kazuha. Sie war doch sonst gegen Verkupplungsversuche, Shinichi konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie freiwillig mit Heiji auf die Bühne gehen würde. "Ähm, ,It's all over'...", brachte de Meisterdetektiv des Ostens nur heraus. "Okay. Komm, Heiji!", scheinheilig lächelte sie ihm zu und zog ihn zur Tür, die zum Studio führte. Sie wartete darauf, dass Michiko und Kenji die beiden ankündigten.

"Hast du auch deinen Glücksbringer dabei?", fragte Kazuha flüsternd. Heiji schaute nach - in der Hosentasche, inder Jackentasche - doch er fand das Glücksamulett einfach nicht. Kazuha verdrehte die Augen. "Typisch Hattori...", murmelte sie, zog das Band, an dem ihr Glücksbringer hing, unter der Bluse hervor und machte es ab.

Sie lächelte verlegen und wurde rot, als sie es Heiji um den Hals legte. Für einen Moment lang sahen sich die beiden nur in ihre Augen, die schimmerten. Alle Angst um den bevorstehenden Auftritt war verflogen. Beide waren schließlich doch sehr nervös gewesen, obwohl sie das Lied in und auswendig kannten.

Michikos Stimme, die aus dem Studio kam, sagte: "Ja, meine Damen und Herren, es gab da noch eine kleine Programmänderung. Die Telefonleitungen sind schon geöffnet, Sie können also anrufen! Doch es gibt noch eine kleine Überraschung, die einem guten Zweck dient... *g* Eine Band, ach, was rede ich, zwei Leute aus einer der beiden Bands werden gleich das schöne Duett ,It's all over' von der deutschen ersten Staffel von DSDS singen. Begrüßen Sie bitte mit einem tosenden Applaus: Heiji und Kazuha!!"

Kazuha öffnete nach einmal Durchatmen die Tür und trat auf die Bühne. Heiji kam ihr hinteher. Auf der Bühne standen zwei schwarze Hocker, davor zwei Stangen mit ihren Mikros. Kazuha und Heiji setzten sich und warteten, bis die Musik, die diesesmal vom Band kam, anfing zu spielen...

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I just can't hide my feelings

It's just the way I am

This love has such a meaning

We'll make it if we can

Tell me, baby, where did we go wrong?

Sooner or later we'll end up on our own

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Beide waren plötzlich viel entspannter. Sie lächelten sich hin und wieder an, doch drehten den Kopf immer ganz schnell wieder weg...

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It's all over, all over

All over again

You said to me:

Sorry, can't we just be friends?

It's all over, all over

It happened again

No time to ignore it

We've come, we've come to the end

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Das Publikum klatschte. Die Scheinwerfer warfen sanfte Türkistöne durch das Studio.

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Tomorrow it's forever

Love is a sacrifice

There'll never be a never

Halfway to paradise

Oh, tell me, baby, why you'll say goodbye

Just for the maybe, let's give it just one more try

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Hinter der Bühne standen Ran und Shinichi, die aneinander gekuschelt zu guckten. Sie lächelten sich an.

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It's all over, all over

All over again

You said to me:

Sorry, can't we just be friends?

It's all over, all over

It happened again

No time to ignore it

We've come, we've come to the end

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Kazuha atmete erleichtert durch. Sie sagte "Dankeschön!" in ihr Mikro, auch Heiji sagte ein "Vielen Dank!" und beide verließen mit einem verlegenden Blick die Bühne...

Als Ran und Shinichi merkten, dass die beiden kommen, setzten sie sich kichernd auf die Stühle am Tisch im Gemeinschaftsraum. Sie tranken unauffällig ihre Cola und lächelten sich verliebt an.

"Und, war's so schlimm?", fragte Shinichi grinsend, als die beiden mit einem lauten "Puh!" im Raum erschienen. "Nein, war schon ganz okay!", antwortete Kazuha. Ran kicherte leise. "Ihr habt ja auch überhaupt nicht zu geguckt, stimmt's?", meine Heiji mit sarkastischem Blick. "Wie kommst du denn auf sowas?", stieß Ran scheinheilig hervor. "Keine Ahnung!", antwortete er. "Die stechenden Blicke im Nacken waren wohl nur Einbildung!", fügte Kazuha hinzu und goss sich etwas zu trinken in einen Becher.
 

"Mir ist langweilig!", maulte Ran. "Noch eineinhalb Stunden... Ich penn auch gleich weg!", meinte Shinichi. "Wir können doch nochmal rausgehen! ^^", schlug Ran vor, und ohne auf eine Antwort zu warten, zog sie ihn auf den Flur...

Und beide hatten Heiji und Kazuha mal wieder völlig allein gelassen. Sie saßen nur verlegen am Tisch und tranken ihre Getränke. Man konnte meinen, dass sie in einer Art Trance waren. Keiner sagte ein Wort, sie starrten nur Löcher in die Luft.

Plötzlich trafen sich ihre Blicke für einen Moment. Kazuha schaute verwundert in seine blau-grünen Augen. Noch nie hatte sie so tief in sie gesehen, wie jetzt, jetzt, wo sie allein waren.

Heiji wich ihrem Blick nicht aus. Im Gegenteil, er lächelte ihr zu und hielt den Kontakt. Dabei schaute er auch in ihre Augen.

"S-sag mal, Heiji...", fing Kazuha plötzlich an, wurde leicht rot im Gesicht und starrte nun auf den Tisch. "Was denn?", fragte Heiji neugierig. "Findest du nicht auch, dass... dass wir uns manchmal..." "Wie ein altes Ehepaar benehmen?", beendete er den Satz für seine Freundin. "^^ Ja, genau!" Sie schaute ihn verlegen an. "Sorry, die Frage ist mir peinlich... Aber wir streiten uns doch eigentlich immer ohne Grund... Warum eigentlich?"

Heiji stockte der Atem. Was war denn auf einmal los mit Kazuha? Sonst kümmerte sie doch auch nicht, dass sie und Heiji sich ankeiften, ihr ging es nur darum, Recht zu haben und lauter zu brüllen.

Er guckte sie lächelnd an, stützte seinen Kopf auf die linke Hand und sagte erst einmal nichts. Doch nach ein paar Minuten sagte er endlich das, was er ihr schon so lange hatte sagen wollen... "Tja... eigentlich ja nur, damit wir unsere wahren Gefühle voreinander verstecken können... oder?"

Kazuha stockte. War das eben auch ein Geständnis gewesen? Wollte er damit sagen, dass er sie... "Quatsch, Kazuha!", sagte sie sich in Gedanken. "Warum sollte er!"

"Ich weiß, was du gerade denkst!", sagte Heiji und schaute seiner Freundin immer noch in die Augen. "Ach ja?", fragte diese und wurde ein bisschen rot im Gesicht. "Ja! ^^ Du fragst dich gerade, ob das so eine Art Geständnis war, stimmt', oder hab ich Recht? *g*" - "A-aber woher...?"

Er grinste und stupste ihr sanft auf die Nasenspitze. "Ich kenn dich wie meine Westentasche! ^________^ Außerdem konnte man dein rotes Gesicht sehen! XD" - "-.- Dann hast du gemogelt!" - "Nein, es gab gar keine Regeln!" - "Abzocker!"

Er grinste nur und meinte: "Wir sind wirklich ein altes Ehepaar..." Kazuha lächelte ihn süß an. "Aber... aber da kommen doch auch noch bessere Zeiten auf dieses ,alte Ehepaar' zu, oder?", fragte sie und beugte sich ein Stück über den Tisch. Auch Heiji beugte sich ein Stück nach vorn. Reflexartig schlossen sich ihre Augen. Sollte das ihr erster Kuss werden? Spielte er nur mit ihren Gedanken? Würde er sie gleich wieder fallen lassen?

Oder würde Kazuha Heiji nur etwas vormachen? Sie mochten es nicht zeigen, doch sie misstrauten dem anderen, ihrem besten Freund. Warum? Es war die Angst, die Angst vor dem ersten Kuss.

Dennoch... ihre Lippen trafen sich fast, als...
 

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Part 22: Wenn man alles...

Hi ihr Lieben! Vielen Dank für die Kommies! ^^ Hier habt ihr den nächsten Teil. Tut mir Leid, dass er mal wieder so lang gebraucht hat. -.- XD Hoffe doch, ihr nehmt mir das nicht übel? ^^ Wie dem auch sei, hier ist der nächste Teil und viel Spaß beim Lesen! Freue mich wie immer über Kommies! Eure Kazuha
 

Part 22: Wenn man alles...
 

Dennoch... ihre Lippen trafen sich fast, als... die Ashleys reinkamen. Sofort fuhren die beiden wieder auseinander und schauten in verschiedene Richtungen. Die Ashleys kicherten. "Ups, haben wir bei irgendwas gestört?", fragten sie. Kazuha kochte schon wieder. Sie versuchte, ruhig zu bleiben.

"Ist ja mal wieder typisch, dass diese Hühner ausgerechnet dann rein kommen müssen, wenn's ernst wird!!", dachte Heiji sauer bei sich und überlegte, ob er sie nicht am besten anbrüllen und rauswerfen sollte. Doch die Antwort konnte er sich nur zu gut vorstellen. "Wir sind hier in einem freien Land! Wir können sein, wo wir wollen, kapiert?" - so in etwa würde sie lauten. Er suchte Kazuhas Blickkontakt. Als er ihr in die Augen guckte, schielte er zur Tür. Sie lächelte ihn magisch an und nickte kaum merklich. Zugleich standen beide auf und gingen schnell aus der Tür raus. Das Gekicher der Ashleys versuchten sie, so gut es ging, zu ignorieren.

Draußen schloss Heiji die Tür und lächelte Kazuha dann an. "Die haben ja wohl gerade noch gefehlt...", meckerte Kazuha. "Was du nicht sagst...", stimmte Heiji zu und verdrehte die Augen. Dann sah er ihr wieder in ihre Augen, lächelte sie an und fragte fies: "So, wo waren wir gerade stehen geblieben?"

Kazuha wurde rot, lächelte ihn dann aber mystisch an und meinte: "Du warst gerade dabei, mich zu küssen!" "Stimmt nicht. Du wolltest MICH küssen!", konterte Heiji. "Nein, nein." "Doch!" Kazuha grinste verlegen. "Na gut, was hälst du davon, dass wir uns gegenseitig küssen wollten?" "Schon besser!", sagte Heiji und beugte sich ein Stück zu ihr runter...
 

"Und was meinst du, was Heiji und Kazuha gerade machen?", fragte Ran. Sie und Shinichi waren wieder im Park, genau an der Stelle, an der sie sich zum ersten Mal geküsst hatten. "Keine Ahnung. Vielleicht schlagen sie sich wieder gegenseitig die Köpfe ein. Was weiß ich...", flüsterte Shinichi.

"Glaub ich nicht", konterte Ran. "Wäre ein Wunder, wenn nicht!", grinste Shinichi fies und zog Ran zu sich. Dann küsste er sie zärtlich.

Ran schaute ihn etwas überrascht an. "Was ist denn mit dir los? ^^", fragte sie. "Ach, nichts... Gut, dass wir uns nicht so aufführen, wie ein altes Ehepaar... XD" - "Du bist ganz schön fies zu den beiden, weißt du das?" - "Ja! Und ich bin stolz drauf!" - "*augen roll* Spinner... *smile*" Sie küsste ihn nochmals...
 

"Da sind wir wieder, meine lieben Damen und Herren!!", rief Michiko unter tosendem Applaus. "In wenigen Minuten sind die Telefonleitungen wieder geschlossen, also nutzen sie ihre Chance und rufen sie noch schnell für ihre Lieblingsband an!", fügte Kenji hinzu.

Hinter der Bühne standen inzwischen Heiji und Kazuha. "Mann, wo bleiben denn Ran und Shinichi?", fragte Kazuha ungeduldig und schaute zum zehnten Mal auf ihre Armbanduhr. "Keinen Schimmer!", antwortete Heiji ratlos. "Sind bestimmt wieder beim Knutschen und haben die Zeit vergessen! Da ist das alte Ehepaar dann doch besser, die behalten wenigstens den Überblick. XD" "Du bist ganz schön fies, Kazu..." "Ich weiß!" Sie grinste.

"Sorry, Leute!", ertönte da gerade eine Stimme. Die Tür ging auf und Ran und Shinichi standen keuchend davor. "Wir *hechel* haben ganz die Zeit vergessen!!", entschuldigte sich Ran und stützte sich auf ihre Knie.

"Ist okay. Noch müssen wir nicht nach draußen!", sagte Kazuha.

"Wir machen jetzt noch eine kurze Werbepause, das ist ihre letzte Chance zum Anrufen! ^^ Danach melden wir uns wieder zurück!!", sagte Kenji und der Werbeblock begann.
 

Nachdem die Werbung wieder vorbei war, standen die Detectives und die Ashleys auf der Bühne, neben Michiko und Kenji.

Alle waren total aufgeregt und gespannt. Wer würde gewinnen? Kazuha drückte ihren Glücksbringer. "Entweder wir gewinnen, oder wir verlieren... selbst wenn wir verlieren, machen wir die Ashleys in den Charts kalt!"

Sie grinste fies bei dem Gedanken. Apropros Charts: Hatten sie eigentlich schon so etwas wie eine Idee für ihre erste Single? Egal ob sie nun gewinnen würden, sie würden Musik machen!! Das hatten sie sich alle vorgenommen!

"Die Entscheidung rückt näher und näher! Die Managerin ist gerade auf dem Weg hierher! Sie können jetzt überings nicht mehr anrufen, da die Telefonleitungen geschlossen sind! Das bedeutet, die Entscheidung ist gefallen!", verkündete Kenji.

Kaum hatte er ausgesprochen, fügte Michiko hinzu: "Richtig! Und hier ist auch schon unsere Managerin!"

Minako Asuga kam auf die Moderatoren zu. Nachdem sie ihnen den Umschlag übergeben hatte, ging sie an den Detectives vorbei.

Was war denn das? Hatte Kazuha da ein Augenzwinkern der jungen Frau bemerkt? War das ein Zeichen?

"And the winner is...", sagte Michiko und fügte grinsend hinzu: "Wollt ich schon immer mal sagen! ^^" Kenji riss den Umschlag auf und sah darauf.

Auch seine Kollegin erspähte einen Blick auf das Papier und atmetete tief durch.

"Gewonnen hat die Band..."

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Part 23: Der Tag danach

Es tut mir Leid! ;___; Und zwar nicht, weil ihr mal wieder warten musstet, sondern, weil ich... na ja... *zu micci schiel* XD Du bist Schuld! XD Na ja, es kommt alles ein bisschen anders, als erwartet, denke ich mal... Na ja... lest selbst und wieder immer vielen Dank für die Kommies und bringt mich nicht dafür um, die Gegner kriegen schon noch ihr Fett weg, glaubt mal nicht, die erleben kein blaues Wunder... ^^ So, nun viel Spaß beim Lesen! Eure Kazuha

P.S.: Noch ganz wichtig: Der Song, den Kazu erwähnt, als sie mit Heiji redet, ist ein Lieblingssong von meienr Klasse! ^^ Ja, unsere Klasse sist der Champion! XD Öhm, keine Ahnung, was das jetzt gebracht hat, aber es musste mal sein! ^^
 

Part 23: Der Tag danach
 

Nachdem die vier am Abend zuvor nach Hause gekommen waren, ließen sie sich fertig ins Bett fallen. Ohne sich umzuziehen, ohne die Zähne zu putzen und ohne ein Gute Nacht.

Shinichi war diesesmal der erste, der aufgewacht war. Er hatte sowieso nicht viel schlafen können. Der gestrige Abend lag ihm noch schwer in den Knochen.

Er rappelte sich auf und ging runter in die Küche der Moris. Es war erst sieben Uhr in der Früh, und doch war er putzmunter. Ob das wirklich Shinichi Kudo war?

Aber der letzte Abend war für alle hart, schließlich war es schwierig, es zu akzeptieren. Vorallem, wenn man sich die Prozentsätze ansah! Mit einem Prozent Vorsprung hatten die Ashleys gewonnen! Ein verdammter Prozent!

Es war schwierig für alle vier. Sie waren sich ihrer Sache so sicher gewesen, vom ersten Moment bis zum Zeitpunkt der Entscheidung.

Shinichi erinnerte sich sehr genau. Kazuha war nach der Show so sauer, dass sie einer von den Ashleys ordentlich die Liviten gelesen hatte. Im ganzen Gebäude konnte man ihr Geschrei hören, so schien es jedenfalls. Richtig zusammen geschrieen hatte sie sie. Und auch die anderen kamen nicht um eine Standpauke herum. Es war aber zu erwarten gewesen, dass Kazuha so ausrastete.

Während Ran ihren Kummer allerdings mal wieder in sich hinein fraß. Genau wie damals, als Shinichi noch Conan war... Sie hatte Michiko geschockt angesehen, als sie das Ergebnis verkündete. Wenigstens das Publikum im Saal schrie wie verrückt "Buhhhhh!!", zumindest die Hälfte, die für die Detectives und nicht für die Ahsleys waren. Die jubelten natürlich.

Alles in allem hatte es aber auch Shinichi und Heiji sehr verletzt, so knapp verloren zu haben, auch, wenn es zuerst so schien, als wäre ihnen die Sache relativ egal. Doch mit jeder Show machte es ihnen immer mehr Spaß, auf der Bühne zu stehen und zu spielen.

Shinichi trank sein Glas Wasser aus, das er sich ganz in Gedanken versunken eingegossen hatte. Plötzlich hörte er Schritte auf der Treppe.

Die Tür zur Küche ging auf und eine aufgelöste Ran trat ein. Ihre Augen waren noch verschlafen, sie gähnte herzhaft und erblickte Shinichi. Sie schaute ihn überrascht an.

Der lächelte jedoch nur und sagte: "Guten Morgen, Schöne!" Sie ging zum Kühlschrank und antwortete: "Morgen..." Dann holte sie eine kleine Flasche Mineralwasser daraus, schloss den Kühlschrank wieder und goss sich ein Glas ein.

Genau wie Shinichi lehnte sie sich gegen die Spüle und trank das Glas in einem Zug aus, stellte es auf den Tisch und starrte danach Löcher in die Luft.

Ihr schien es immer noch nicht besser zu gehen, das sah Shinichi. Auch er stellte nun sein Glas, was zwar schon länger leer war, er aber immer noch in der Hand hielt, auf den Tisch und schaute aus dem Küchenfenster. Dabei schielte er immer wieder zu Ran. Irgendwann legte er seine Hand sanft auf ihre Wange und streichelte sie.

Langsam konnte der Detektiv es nicht mehr mit ansehen, wie seine Freundin traurig da stand und versuchte, nicht zu weinen.

Vielleicht dachte sie ja, es wäre albern, wegen so etwas vor Shinichi zu weinen? Ja, das dachte sie. Sie wusste, dass er nie der Beste in Sachen Musik gewesen war. Doch sie wusste nicht, dass es ihm genauso einen Spaß gemacht hat, auf der Bühne zu stehen und bejubelt zu werden.

Immer noch streichelte Shinichi ihre Wange entlang und schaute Ran dabei in ihre blauen Augen, sie versuchte zu lächeln, was ihr aber nicht wirklich gelang. Er nahm ihr Kinn in die andere Hand und zog sie ein Stück zu sich und küsste sie. Zuerst nur leicht, er wollte sich schon wieder von ihr lösen, als Ran ihn wieder zu sich zog und ihm einen zärtlichen Kuss auf die Lippen drückte.

"Seit der Sache gestern... Hab ich nicht mehr mit dir geredet...", flüsterte sie leise. "Ich war mir unserer Sache so sicht, ich habe gespürt, dass wir gewinnen würden... Aber ich habe etwas falsches gespürt..." Sie fing an, zu schluchzen und kurz danach kullerten die ersten Tränen über ihre Wangen.

Shinichi wischte mit der Hand, die immer noch auf Rans Wange verweilte, die Tränen weg und drückte Ran an sich.

"Ist schon gut, Süße... Wir haben uns alle ein bisschen viel von der Sache versprochen...", sagte der Oberschüler tröstend und fügte hinzu: "Aber ein gutes hat die Sache, also, ich mein, dass wir das alles durchgezogen haben... vom ersten Song bis zur Entscheidung..."

Er drückte Ran ein Stück von sich weg und guckte wieder in ihre Augen. Eine Träne bildete sich in ihnen, doch sie schluckte sie runter.

Shinichi lächelte sie an und streichelte über ihre Schulter. "Nämlich... dass wir... zusammen sind...", flüsterte er.

Diesesmal konnte Ran nicht mehr. Sie fing an zu heulen und warf sich in Shinichis Arme, der sie an sich drückte und versuchen musste, diese eine einsame Träne, die gerade seine Wange schmückte, vor Ran zu verbergen...
 

Oben in Rans Zimmer bekam niemand etwas von dieser tragischen Szene da unten mit. Kazuha lag stumm in ihrem Bett und schielte die Decke an. Sie lag immer noch auf der Matratze, die sie aufgebaut hatten, als Heiji und sie hierher kamen.

Richtig... Sie kamen hierher, um den Wettbewerb zu gewinnen... Jetzt hatten sie den Weg praktisch umsonst gemacht... Schließlich hatten sie nicht gewonnen.

Auch Heiji war schon wach und guckte an die Decke. (muss ja interessant da oben sein... *hinschiel*) Doch ab und zu schaute der Osaka-Detektiv zu seiner Freundin rüber, die auf der Matratze neben ihm lag. Ihr Blick war traurig und niedergeschlagen. Warum mussten sie auch um diesen einen verdammten Prozent zurückliegen?

"Kazu? Bist du schon wach?", fragte Heiji nach einer Zeit leise. Die Oberschülerin zuckte zusammen und sah lächelnd zu Heiji rüber. "Jaaaaa...", flüsterte sie und gähnte. Dann schaute sie lächelnd zu Heiji rüber. Er erwiederte ihr Lächeln und fragte: "Gut geschlafen?"

Eigentlich hätte er sich für diese Frage erschlagen können. Was war das auch für eine! Schließlich hatten sie gestern so knapp verloren und Kazuha musste noch völlig wütend sein.

Doch so, wie Heiji es vermutete, kam es nicht. Kazuha meinte nur: "Ach... es ging..."

Gott sei Dank rastete sie nicht aus. Heiji kannte sie schließlich, manchmal konnte sie zur Furie werden, wenn man sie so etwas fragte, obwohl doch klar war, dass sie - in diesem Fall - nicht gut geschlafen haben kann.

"Ich hab geträumt...", fing Kazuha leise an und schloss die Augen. "Ja?", fragte Heiji. Ein Nicken. "Wir standen auf der Bühne... und haben einen Song gespielt... Ich glaub, ,We are the champions' von Queen... und dann... rieselte es ganz viele Luftschlangen und Konfetti...

Und dann kam da ein Plakat mit einer riesen Aufschrift..."

Sie stockte und erinnerte sich noch einmal. "Was stand denn drauf?", fragte Heiji neugierig...

",The true winners are... Detectives!'"

Kazuhas Atem wurde schneller und sie fing an, zu schluchzen.

Heiji richtete sich auf und setzte sich auf die Matratze. Er sah nun in Kazuhas Gesicht. Ihre Augen wurden rot, denn ein paar Tränen rollten über ihre Wangen auf die weißbezogene Matratze.

"Hey... Kazu... hör sofort auf zu weinen...", sagte Heiji leise. "Warum? Es gibt doch nur Gründe zum Heulen! Ich raste noch aus... Wir sind extra von zu Hause ausgerissen, um hier her zu kommen und zu gewinnen und dann sowas!!" Sie schniefte wieder.

Heiji saß nur neben ihr und versuchte, die passende Worte zu finden. "Komm... es war doch wirklich knapp... Damit können wir zufrieden sein, Kazu-Chan!"

Sie schaute ihn an. "Was hast du gerade gesagt?", fragte sie. "Ich sagte: Damit können wir zufrieden sein!"

"Ja, aber, wie hast du mich genannt?", hakte Kazuha nach. Heiji grinste. "Du meinst Kazu-Chan?" Kazuha bekam eine Gänsehaut. "So hast du mich das letzte mal genannt, als wir noch ganz klein waren..."

"Ich weiß!", meinte Heiji. "Damals, als wir mit den Handschellen rumgealbert haben... Und als du dann geheult hast, weil der Schlüssel verschwunden war... XD"

"Hey, ich hab nicht geheult, weil der Schlüssel verschwunden war - bitte, er war überhaupt nicht verschwunden, du hast ihn verschlampt - sondern weil die Handschelle so fest saß und sie drückte!", wehrte sich die Osakarin.

Heiji grinste nur. "Sicher...", meinte er und konnte es immer noch nicht lassen, über sie zu schmunzeln. Um eine Ausrede war sie ja wirklich nie verlegen. "Jedenfalls hast du mich damals zum ersten und - bis heute - letzen Mal Kazu-Chan genannt!", unterbrach das Mädchen mit dem Zopf das Schweigen.

"Und was ist daran jetzt so besonderes?", fragte Heiji. "Na ja... Ich find das komisch, dass du mich so nennst!", meinte sie nur. "Schließlich ist das so eine ,Verniedlichung' (voll das Wort) von meinem Namen... Vielleicht gefällt Kazuha dir ja nicht?" Sie runzelte die Stirn.

Inzwischen weinte sie auch nicht mehr, sondern alberte nur mit Heiji rum. Ihr tat es gut, so einen Freund wie ihn zu haben. Er war zwar manchmal ein verdammter Idiot, wenn er nur von seinen Fällen redete, aber natürlich fand sie, dass er alles andere als bescheuert war.

"So ein Blödsinn! -.-", meinte Heiji frustiert. "Mir so etwas zu unterstellen! Kazuha ist doch ein süßer Name! Mal ehrlich, was denkst du eigentlich von mir? Immer verarscht du mich! -.-" Kazuha lachte. Es war auch wirklich zu komisch, wie Heiji neben ihr saß und gespielt schmollte. "Och... Ich meinte ja bloß...", grinste sie. "Ich denk nur das beste von dir! Was denkst du eigentlich über mich, mich so etwas zu fragen? Meinst du, ich kann dich nicht leiden?"

Ha, Angriff ist bekanntlich die beste Verteidigung. Heiji grinste überlegen. "Wetten, dass du gleich wieder rot wirst, wenn ich dir das sage?", meinte er gehässig und sah seine Freundin herausfordent an. "Ach ja?" Sie ging natürlich darauf ein.

"Also, ich denk von dir... dass du das süßeste Mädchen bist, das ich kenne..."

Er musste grinsen, als sich bewahrheitete, was er vorher gesagt hatte: Kazuha wurde rot und schaute ihn mit großen Augen an.

Heiji ließ ihr keine Möglichkeit, etwas zu sagen. Er beugte sich zu ihr runter und küsste sie. Erstmal ganz kurz und vorsichtig. "Ich liebe dich...", flüsterte er leise und schaute in ihre nun glänzenden blau-grünen Augen. Sie war völlig verblüfft. Doch dann lächelte sie süß und legte ihre Hände um seinen Nacken, zog ihn zu sich und küsste ihn zärtlich...
 

Ran hatte sich wieder beruhigt. Sie machte schon Frühstück. Shinichi deckte den Tisch. Als er damit fertig war, ging er auf Ran zu und umarmte sie von hinten. "Na Süße, alles wieder okay?", fragte er und küsste sie am Hals.

Ran lächelte und meinte: "Hmhm... Shinichi, nicht, das kitzelt! ^.^" Sie musste leicht kichern. Shinichi löste sich von ihrem Hals und gab ihr einen kurzen aber sanften Kuss auf die Wange.

Da kamen Heiji und Kazuha rein. "Ohhhhhh, haben wir was verpasst?", fragte Shinichi die beiden gut gelaunt, als er sah, wie sie sich beide an der Hand hielten. "Jaaaaaaa! ^^", meinte Kazuha und sagte darauf: "Wir sind jetzt zusammen! ^______^" Heiji nickte.

"Echt? Das ist ja toll! Wenigstens eine gute Nachricht heute! Darauf müssen wir anstoßen!", rief Ran begeistert und schüttete allen Kaffee ein.

"Wieso nur eine gute Nachricht?", fragte Kazuha bei Ran nach, als sich alle hingesetzt hatten. (Anm. d. A.: Sie sind ja schon angezogen, weil sie abends einfach so ins Bett sind... und sich nicht umgezogen haben! Siehe Anfang dieses Kap.!)

"Na ja, schließlich haben wir doch verloren!", meinte Ran betrübt.

"Na und?", warf Heiji ein. Die Oberschülerin aus Tokio sah ihn fragend an. Warum nahm er das so leicht? "Ich mein, zweiter oder erster, wir sind um Meilen besser als die, und als zweitplatzierte können wir uns auch einen Produzenten besorgen! ^^", meinte er auf ihren fragenden Blick hin.

"Genau!", stimmten Shinichi und Kazuha gleichzeitig zu. Dann erzählte Kazuha ihren beiden Tokio-Freunden von ihrem Traum letzte Nacht.

Bald waren sie alle wieder "normal". Sie machten sich nicht mehr fertig, weil sie verloren haben. Eigentlich haben sie ja nichts verloren - schließlich sind jetzt auch Heiji und Kazuha zusammen, so wie Ran und Shinichi...
 

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Part 24: Back in headlights

Hi Leute! ^^ Hier ist der nächste Teil für euch... Hoffentlich gefällt er euch! ^^ Ähm, ja, was gibt's noch zu sagen? Danke wie immer für die Kommies.

@Detektiv Ran: Wie bei PB? Hä? <.<

@Mayuling: Ich versteh echt nicht, warum sie nicht gewinnen sollten... XD Ich wollt sie doch erst gewinnen lassen, aber dann hab ich's doch nicht. >.< ^^

@Kazuha14: Dankesehr! ^^

So, das war's dann... Viel Spaß beim Lesen und vergesst die Kommies büdde nicht! ^^ Eure Kazuha
 

Part 24: Back in headlights
 

Die vier dachten den Rest des Tages nicht mehr daran, dass sie gegen die Ashleys verloren hatten. Alle vier waren nun glücklich, und nur das zählte schließlich.

Doch als der Abend anbrach, fiel ihnen ein, dass heute Abend ja noch die Zusatzshow war! "Lasst uns schnell losgehen!", sagte Kazuha zu den anderen und alle waren einverstanden.
 

Die Glastür zum Gebäude öffnete sich. Die Freunde begrüßten die Managerin, die hinter ihrem Schreibtisch saß und irgendwelchen Papierkram erledigte.

Sie gingen zum Fahrstuhl und fuhren in den zweiten Stock.

"Sagt mal, Leute, nur, damit ich das jetzt nicht falsch verstehe: Wir machen weiter, richtig?", fragte Ran. Shinichi grinste. "Was? Nein, machen wir nicht!", sagte er und schaute zu Ran, die ihn darauf mit einem "Ich-könnt-dich-töten-Blick" ansah.

"Idiot!", flüsterte sie. Dann tat die Oberschülerin so, als würde sie eingeschnappt sein und guckte beleidigt weg. "Och, komm schon, du weißt, dass ich nur Spaß mache! ^.^", sagte Shinichi und zog Ran zu sich. Er drückte seine Freundin an sich und legte seinen Kopf auf ihre Schulter.

Als der Fahrstuhl aufging, stiegen die Detectives aus. Darauf stieß Ran mit Michiko zusammen, und die beiden Frauen fielen beide auf den Boden.

"Autsch!", sagte Ran und schaute zu Michiko, die ebenfalls ein "Aua" von sich gab. "Tut mir wirklich Leid, Ran!", sagte die junge Moderatorin und stand auf, half Ran auf und wedelte mit einem Blatt Papier herum.

"Ich hab mich schon gewundert, wo ihr bleibt! Ist ja schließlich schon 18:00 Uhr! Kommt mal mit in den Gemeinschaftsraum, ich muss euch was sagen! ^^", sie strahlte, trotz des unglücklichen Zusammenstoßes.

Die Freunde folgten ihr in den Gemeinschaftsraum. Sie setzten sich alle an den Tisch. Gespannt fragte Kazuha: "Nun, was gibt's denn so ... geheimnissvolles?"

Michiko lächelte und schob das Blatt Papier rüber zu den vieren, die darauf schielten.

"Und?", fragte Michiko. Die vier strahlten. "Ist das etwa dein Ernst?", fragte Kazuha. "Na klar! Ihr bekommt genauso einen Plattenvertrag, wie die Ashleys. Die Idee stammte von Yoko. Two Mix hat auch gleich zugestimmt und na ja. So war das! ^^"

Die vier konnten es immer noch nicht glauben. Sie hatten zwar fest geplant, weiter zu machen, waren sich aber nicht sicher, wen sie als Manager in Betracht ziehen sollten.

Das es so einfach werden würde, haute alle um.

"Also, wenn ihr den Plattenvertrag wollt, dann braucht ihr nur zu unterschreiben!" Michiko reichte ihnen einen Kugelschreiber.

Blöde Frage, natürlich wollten sie den Vertrag! Alle unterzeichneten. "Super! ^^ Dann bring ich das gleich zu Minami... Die wird sich freuen! Sie ist nämlich davon ausgegangen, dass ihr gewinnt... Ihr müsst wissen, sie hat sich hinterher total darüber aufgeregt. Und danach kam auch Yokos Idee. Also, ich geh dann mal... Die Ashleys sind überings noch nicht da, ihr könnt also in den Probenraum!"

Sie nahmen den Ratschlag an und gingen los.
 

"Sagt mal... Wir könnten doch mal Yoko und den anderen einen Vorschlag für unsere erste Single machen, oder?", fragte Kazuha und setzte sich zu Heiji, als sie eine Pause machten.

"Ich hab, glaub ich, eine Idee!", meinte Ran, holte sich auch ein Glas Wasser wie ihre Freunde und lehnte sich an Shinichis Schulter.

"Was haltet ihr denn... von ,The Victim'?" Shinichi schaute verwundert zu Ran herunter. Die grinste aber nur, trank in einem Zug ihr Wasser aus, stellte es auf den kleinen Tisch und meinte: "Das überrascht dich also?"

"Sehr sogar!", antwortete Shinichi. "Sonst keifst du mich immer an, wenn ich auch nur ein Wort benutze, das mit meinem Job zu tun hat, und dann machst du so einen Vorschlag! Oder ist dir nicht klar, dass das ,Opfer' bedeutet?"

"Du hälst mich wirklich für ein kleines Blondchen, hmm?", Ran lächelte und streckte ihm die Zunge heraus.

"Also, ihr beiden Süßen...", grinste Kazuha, "ich find den Titel super!" "Na, sowas...", Heiji legte seinen Arm um Kazuhas Hüfte, "wenn ich mich recht erinnere, hab ich immer noch einen blauen Fleck von vor ein paar Monaten, weil du dich soooooo aufgeregt hast, dass ich dich wieder wegen einem Fall versetzt hab...!"

Die Mädchen lächelten sich an und meinten zugleich: "Na ja, wir lieben euch eben viel zu sehr...!"

Die beiden Detektive (*g*) grinsten. Shinichi drückte Ran an sich. "Du bist so süß...", flüsterte er leise in ihr Ohr, bevor er ihr Kinn in seine Hand nahm, die andere um ihre Hüfte legte und sie dann zärtlich und lange küsste.

Heiji, der hinter Kazuha saß, grinste seine Freundin an, die ihm in die Augen guckte. Sie legte ihre Hand um seinen Nacken und zog ihn zu sich. Der Oberschüler legte seine Arme um ihre Taille, als sich ihre Lippen berührten.
 

"Guten Abend, meine Damen und Herren!", rief Michiko wie immer in die Kamera. "Herzlich Willkommen zur Celebration-Show, mit Filmmusik und den Lieblingssongs der Bands!"

Während die beiden Moderatoren auf der Bühne den ersten Auftritt - nämlich den von Without - ankündigten, standen Shinichi, Ran, Heiji und Kazuha im Gemeinschaftsraum.

Sie freuten sich schon darauf, wieder raus auf die Bühne zu gehen.

Michiko kam zu den Detectives. Da die Band gerade den Auftritt hatte, konnte sie kurz rausgehen.

"Was gibt es denn?", fragte sie die vier. Sie hatten sie vor der Show gebeten, der Jury etwas auszurichten, was sie aber noch nicht machen konnte.

"Es geht um unsere erste Single!", meinte Ran und grinste dabei zu Shinichi herüber.

"Achso?" - "Ja! Wir haben uns überlegt, als Titel ,The Victim' zu nehmen. Ist das okay?" - "Na, sicher! Ich sag in der Werbung Minami und den anderen bescheid, okay?" - "Danke! ^^"

Michiko ging wieder nach draußen. Als nächstes waren die Girls in the house dran.
 

"Und jetzt kommt die Gruppe, die gestern Abend sooooo knapp verloren hat!", sagte Kenji verärgert. "Die Detectives singen ,There are worse things I could do' aus dem Film Grease. Hier sind die DETECTIVES!!!!!!!!"

Das Studio tobte, als die vier angekündigt worden. Sie gingen auf die Bühne.
 

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There are worse things I could do,

than go with a boy or two

Even though the neighborhood thinks

I'm trashy and no good I suppose it could be true,

but there are worse things I could do
 

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Kazuha kannte den Song auswendig. Sie sang und spielte. In diesem Moment wurde der Osakarin bewusst, dass sie unbedingt Musik machen mussten.

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I could flirt

with all the guys,

smile at them and bat my eyes.

Press against them when we dance,

make them think they stand a chance

and then refuse to see it through,

that's the thing I'd never do.
 

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Ran hatte in diesem Lied auch immer kleine Saxophon-Zwischenspiele.

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I can stay home every night

Wait around for Mr. Right,

take cold showers everyday,

and throw my life away,

on a dream that won't come true
 

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Wieder wurde das Studio von bunten Lichtern beschienen.

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I could hurt someone like me,

out of spite or jealousy,

I don't steal and I don't lie,

but I can feel and I cry

In fact I'll bet you never knew,

but to cry in front of you,

that's the worst thing I could do.
 

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Nachdem sie zu Ende gespielt und gesungen hatten, ging ein tosender Applaus durch die Zuschauerreihen. Kazuha sagte ein "Danke!" in ihr Mikro, das kaum zu hören war.

Die Freunde verschwanden hinter der Bühne.

Eigentlich war das schon ihr letzter Auftritt für heute. Das heißt eigentlich. Am Ende der Show hatten sie noch einen Auftritt.
 

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Part 25: "The Trouble with Love is"

Heeeeey! ^^ Na, was geht? Ich hab euch hier endlich den nächsten Teil geschrieben. Ich hoff, dass er euch gefällt und danke auch für die Kommies, so wie immer. ^^ Hoffentlich krieg ich für den hier auch ein paar! *Kazu-Special-Blick aufsetz* Eure Kazuha
 

Part 25: "The Trouble with Love is"
 

"Was machen wir jetzt?", fragte Kazuha gelangweilt. Sie hatten ja schließlich noch eineinhalb Stunden Zeit bis zu ihrem Auftritt.

"Keine Ahnung...", gähnte Shinichi und holte sich ein Glas Wasser. "Wir sollten in der nächsten Werbung mal Yoko oder so abpassen, wegen unserem Song! *zu Ran schiel*"

"Guck nicht so", meinte Ran und musste sich ein Lachen verkneifen. "Wenn dir die Idee nicht gefällt, dann sag's gefälligst!!"

"Mir gefällt ja alles, was du sagst!", meinte er und machte ihr mit einer Handbewegung klar, dass sie sich auf seinen Schoß setzen sollte, nachdem er sich auf den Stuhl gesetzt hatte.

Sie ging auf ihn zu und ließ sich auf ihn sinken. "Auch wenn ich dir sage, dass du mich nervst und du ein Spanner bist und dass du mehr Zeit mit mir verbringen sollst?"

Ran grinste gehässig, als sich seine Augen zu Schlitzen zogen und er meinte: "Okay, fast alles!!"

Kazuha, die bei Heiji auf dem Schoß saß, drehte ihren Kopf zu ihrem Freund um und verdrehte grinsend die Augen. Heiji lächelte.

"*räusper* Also, was wollen wir jetzt machen?", fragte Kazuha abermals. "Tja... Wie spät?", fragte Ran an Shinichi gewant. Er schaute auf seine Uhr. "Ähm, kurz nach halb neun!"

"Maaaaaaaaanno!", schmollte Kazuha und lehnte ihren Kopf an Heiji. "Wollen wir nicht überlegen, was wir nächste Show singen wollen?", schlug Shinichi vor.

"Na endlich 'ne Beschäftigung!", meinte Heiji seufzend und lehnte sich zurück.

"Ähm, also, da kann man doch singen, was man will, nicht?", fragte Ran. "Ja!", sagte Kazuha. "Was haltet ihr von ,Hopelessy devoted to you'? Auch aus Grease! ^^"

"Okay!", sagte Ran, auch Shinichi nickte und Heiji war auch einverstanden. "Gut, und dann noch... hm?"

Kazuha sah in die Runde. "Ähm... dieses eine Lied da... wie heißt das gleich? Das aus deinem Traum!", meinte Heiji und stupste sie an. "'We are the Champions'? Ja, super Idee!", rief Kazuha. "Und dann noch ,Left outside alone'? Von Anastacia?"

"Sind es denn drei Lieder, die wir singen sollen?", fragte Shinichi. "Yep!" "Dann auch noch das! ^^"

"Okay, dann ist ja alles klar ^^", sagte Ran. "Ähm... und was machen wir JETZT? *drop*"
 

"Nach dem Auftritt von Trouble comes kommen noch einmal die Detectives, mit dem Song von Kelly Clarkson ,The Trouble with Love is', unter anderem Soundtrack im Film ,Tatäschlich Liebe'. Die Detectives!!!!!!!!!!!!!"

Die vier kamen wieder auf die Bühne. Endlich. Das hatte auch lang gedauert. Sie fingen an zu spielen...
 

Ooooohhh...

Oooohhhh ya

Mmmmm
 

Love can be a many splendid thing

Has another joy you bring

A dozen roses

Diamond rings

Dreams for sale

And fairy tales

It'll make you hear a symphony

And you'll just want the world to see

But like a drunk that makes you blind

It'll fool you every time
 

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Das Lied hatten die vier eigentlich schon längst singen wollen, fanden aber nie Gelegenheit dazu.

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The trouble with love is

It can tear you up inside

Make your heart believe a lie

Gets stronger then your pride

The trouble with love is

It doesn't care how fast you fall

And you can't refuse the call

See you've got no say at all
 

Now I was just a once a fool it's true

I played the game by all the rules

But now my world's a deeper blue

I'm sadder but I'm wiser too

I swore I'd never love again

I swore my heart would never mend

Said love wasn't worth the pain

But then I hear it call my name
 

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Kazuha schwitzte im Rampenlicht, doch sie genoß es.

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The trouble with love is

It can tear you up inside

Make your heart believe a lie

Gets stronger then your pride

The trouble with love is

It doesn't care how fast you fall

And you can't refuse the call

See you've got no say at all
 

Every time I turn around

I think I've got it all

My heart keeps callin

And I keep on fallin

Over and over again

This set story always ends the same

Me standin in the pouring rain

It seems no matter what I do

It tears my heart in two
 

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Das Lied war schon fast zu Ende. Der Saal wurde nochmal in einen pinken Ton getaucht, die Schweinwerfer schwenkten in alle Richtungen.

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The trouble with love is (the trouble with love)

It can tear you up inside (it can tear you up in side)

Make your heart believe a lie (Make your heart believe a lie)

Gets stronger then your pride

(The trouble with love is) See your heart its in your soul

(It doesn't care how fast you fall) You won't remember control (?)

(And you can't refuse the call)

See you've got no say at all

The trouble with love is (Oooo....ya)

It can tear you up inside

Make your heart believe a lie (the trouble with love..)
 

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Es wurde immer leiser und schließlich verstummten die vier, ganz im Gegenteil zum Publikum, das rastete nämlich - wie so oft - aus.

"Danke!!!", sagte Kazuha fröhlich in ihr Mikro. Alle vier gingen wieder hinter die Bühne. "Eigentlich könnten wir doch schon nach Haus gehen, oder?", fragte Shinichi und gähnte. "Nee, nee, ist nur noch eine Band dran, dann ist die Show auch vorbei...", meinte Kazuha. "Solang können wir noch warten! ^^"

Schlitzäugig sah Heiji seine Freundin an. "Warum denn?" "Erstens ist es unhöflich, einfach so abzuhauen, du egoistischer Stöpsel, und zweitens müssen wir Yoko und so noch wegen dem Song bescheid sagen!!", grinste Kazuha.

Ran kicherte. Und schon wieder machten sich die beiden - eigentlich völlig grundlos - an, dabei waren sie jetzt ein Paar. Aber dadurch hatte sich eigentlich nichts geändert.

"Wie dem auch sei, da kommt sie gerade!", meinte Shinichi seufzend und deutete auf die hereinkommende Yoko.

"Oh, musst du nicht draußen sein?", fragte Ran. "Nein, nein. ^^ Ist nochmal Werbung! Bin nur von der Bühne auf's Klo und wollte hier durch gehen, um euch zu suchen. Michiko hat euch den Plattenvertrag...?!"

"Wir haben schon unterschrieben!", warf Kazuha ein. "Achso. ^^"

"Das passt sich überings gut, dass du hier bist! Wir haben nämlich schon so eine Idee für unsere erste Idee!"

Kazuha und Ran begannen aufgeregt zu erzählen. "Wartet mal, ich versteh nichts! Einer nach dem anderen!"

Die beiden erklärten ihr die "Sachlage". "Ah, gut, ich sag Shiina und Minami mal bescheid ^^", sagte Yoko.

"Dankeschön!"

Yoko ging wieder auf die Bühne. Dort ertönte wieder die Willkommensmelodie und Michiko und Kenji bagannen, den letzten Auftritt anzumoderieren.

"Guckt mal, die Verlierer!", sagte da plötzlich eine gehässige Stimme.

Kazuha fuhr auf. Das konnten ja nur DIE seien. Auch Ran musste sich zusammen reißen. Ein wütendes Lachen kam von ihr, ruckartig drehte sie sich um und sagte: "Na los, wo bliebt ihr denn? Eure ,Fans' warten!!"

Kichernd gingen die Ashleys auf die Bühne. Verdammt. Alle vier hatten gerade vergessen, dass sie ja verloren hatten, da kam die Erinnerung in allen vieren wieder hoch...

Rans geballte Faust lockerte sich wieder und ihr Blick war bedrückt. Kazuha ließ sich auf einen Stuhl fallen.

Alles war still, die anderen Bands waren irgendwo anders, jedenfalls nicht hier. Von Richtung Studio hörte man die Melodie eines Songs.

Ran war ganz mulmig zumute. Niemand sagte ein Wort, nicht einmal ihr Shinichi, und der konnte quasseln wie ein Wasserfall.

Plötzlich merkte sie eine Hand um ihre Hüfte und sie schaute hinter sich. Shinichi umarmte sie von hinten und legte sein Kinn auf ihre Schulter.

"Nicht traurig sein, Süße... Werd ja schon ganz sentimental!", flüsterte er grinsend. Ran lächelte wieder und schloss die Augen.

Kazuha lehnte sich an Heiji an, der seinen Arm um ihre Schulter legte und sie an sich drückte. "Wird schon wieder, Kazu-Chan..." Ein warmer Schauer durchfuhr ihren Körper. Sie mochte es, wenn er sie so nannte.
 

Nachdem die Ashleys fertig waren, gingen alle Bands nochmal auf die Bühne.

"Morgen ist die allerletzte Show! Danach ist das TV-Special auch schon vorbei!", sagte Michiko.

"Genau! Also schalten sie auch morgen Abend wieder ein!!", rief Kenji und fügte hinzu. "Tschüss!"

Die Detectives und die anderen Gruppen gingen wieder hinter die Bühne. Kazuha schnappte sich ihre Jacke und stampfte aus dem Raum. In der Umkleidekabine zogen sie und die anderen sich um.

Danach gingen sie nach Hause. Es war schon komisch. Irgendwie waren sie alle sauer auf die Ashleys. Es war fast so, als wenn niemand ihnen Beachtung schenken würde.

Yoko hatte zwar versprochen, Minami und Shiina wegen dem Song bescheid zu sagen, doch sie haben die vier nach der Show auch gar nicht mehr abgepasst, um mit ihnen zu reden.

Mal ehrlich: Wollte überhaupt jemand, dass sie als Band weitermachten?

Zu Hause angekommen zogen sie sich um, putzten mehr schlecht als recht die Zähne und gingen danach ins Bett.
 

Weiter geht's in Part 26: "Whatever happens, I'm 'Hopelessy Devoted to you'!"

Part 26: Whateveer happens, I'm "Hopelessy Devoted To You"!

Hey Leute! oO Also, ich hab hier echt einen langen Teil verzapt, da hätte ich auch 2 draußen machen können, mindestens! ^^ Na ja, vielleicht mögen einige unter euch ja lange Teile. ^^ Dann habt ihr was zu lesen. Hmm, danke nochmal für die Kommies. ^^ Ich hoff, ich bekomm diesesmal auch wieder welche. ^^ Nun viel Spaß beim Lesen! Eure Kazuha
 

Part 26: Whatever happens, I'm "Hopelessy Devoted to you"!
 

Der Himmel war übersät mit Sternen. Sie leuchteten in einem silbernen Schimmer auf dem fast schwarzen Nachthimmel.

Wenn man genau hinsah, erkannte man ein blinkendes Licht. Ein Flugzeug.

Seufzend stieß Kazuha die frische Luft aus, die sie eben eingeatmet hatte. Sie hatte das Fenster aufgemacht und saß nun auf der Fensterbank.

Heiji und sie hatten nun schon so lange Ferien. In ein paar Wochen wären diese vorbei und das dritte und letzte Schuljahr der Oberschule brach für sie an.

Was das bedeutete, war klar: Ihre Eltern würden ihr nie erlauben, das ganze Jahr über Musik zu machen. Na klar. Schließlich würde sie am Ende des kommenden Schuljahres ihren Abschluss machen.

Als sie im Juli nach Tokio ausgebüchst waren, war ihr noch gar nicht bewusst, dass ihr Abschlussjahr bald kommen würde.

Doch was hieß hier "ihr war es nicht bewusst"? Auch Heiji, Shinichi und Ran war vor lauter Eifer entfallen, dass das kommende Jahr deutlich Einfluss auf ihr Leben nehmen würde.

Dennoch hatte Kazuha da so einen kleinen Funken Hoffnung in sich, der ihr sagte, dass nicht alles umsonst war. Auch die Erfahrung mit der Band und der Show haben sich auf ihr Leben ausgewirkt, vielleicht würde sie das erst später merken.

Herzhaft gähnte sie. Doch sie wollte jetzt nicht schlafen. Nun, wo sie ihre Ruhe hatte, wollte sie in Ruhe über Dinge nachdenken, die sie beschäftigten.

Es war zwar erst sechs Tage her, seit sie "Stuck" gesungen hatten, dennoch kam es ihr so vor, als wäre es schon Ewigkeiten her.

Es war eine Erfahrung, die sie gemacht hatten. Und auch eine Erinnerung. Fürs Leben.

Kazuha seufzte.

Wenn sie richtig nachdachte... Ran und Shinichi waren auch erst drei Tage zusammen, und dennoch verhielten sich die beiden nicht wie verknallte Teenies, "Juhu, ich hab 'ne Beziehung!", sondern handelten total erwachsen. Sie redeten so, als wären sie schon seid ewigen Zeiten ein Paar.

Und Heiji und sie? Sie erinnerte sich an den Streit. Die Sache mit Hiroshi. Immer noch hielt sie sich deswegen für eine blöde Kuh.

Erst seit heute morgen waren sie und er ein Paar. Nach so vielen Jahren, in denen sie sich nun kannten.

Leicht musste Kazuha lächeln. Vielleicht sollte es ja nicht sein? Dass sie als Band ins Showgeschäft einsteigen würden? Vielleicht sollte das alles bloß Fassade sein... Hatte sie es nur gemacht, um mit Heiji zusammen zu kommen?

So egoistisch war die Osakarin eigentlich nicht. Natürlich, so ein bisschen Selbstverliebtheit konnte nicht schaden - aber so sehr, dass sie es nur für sich gemacht hat, hatte sie auch nicht davon.

Ihr war bewusst, dass es Schicksal war, dies zu tun.

Dennoch... warum hatten Yoko und die anderen sie nicht abgepasst? Wegen dem Song? Vielleicht war das von ihnen auch nur ein Vorwand... Gingen sie davon aus, dass die Detectives sowieso nur Eintagsfliegen waren und deswegen nichts auf die Reihe bekommen würden?

Angewiedert schüttelte sich Kazuha. So ein Quatsch. "So viel nachzudenken tut mir nicht gut...", flüsterte sie leise.

Sie schaute in den Himmel. Die Stadtlichter leuchteten. Obwohl es nachts war, konnte sie Tokio erkennen. Es war wie Osaka.

Klar, nicht dasselbe wie Osaka. Keiner konnte Osaka übertreffen, das war ihre Meinung. Aber auch hier in Tokio fühlte sie sich irgendwie zu Hause.

Hier bei Ran und Shinichi. Lächelnd sah die 17jährige zu ihren Freundin. Ran war eingekuschelt in ihrer Decke, Shinichi lag auf der Matraze neben ihrem Bett und schnarchte leise.

Ihr Blick fiel auf Heiji. Der war so kaputt gewesen, dass er nicht mal seine Kappe abgenommen hatte, bevor er ins Bett gefallen war.

Kazuha grinste. Die Kappe war schon seit langer Zeit sein Markenzeichen. Irgendwie sah er damit ja auch süß aus, fand sie.

Wieder widmete sie sich den Lichtern der Stadt. Sie erkannte den Tokio Tower in roten Lichtern.

Er war natürlich nicht mit dem Tsuutenkaku-Tower in Osaka zu vergleichen, aber was soll's.

Sie spührte einen kleinen Windstoß und begann, ein bisschen zu frieren. Sie machte das Fenster zu, blieb aber auf der Fensterbank sitzen und schaute weiter nach draußen.

Kazuha fiel die Schule ein. Was würden die anderen aus der Klasse sagen? Wie würde der Lehrer reagieren?

Vor den Sommerferien hatte sie ihr Zeugnis bekommen und sie war fast Klassenbeste. Von ihrem Durchschnitt konnten manche nur träumen.

Unter anderem auch Heiji, der bei weitem nicht so gut war, wie Kazuha. Mathe, Sport, Japanisch und Technik waren für ihn kein Problem.

Doch in Englisch schwächelte er und auch in Musik war er - komischerweise - nicht der Beste.

"Liegt sicher am Lehrer...", dachte Kazuha. So war das immer. Zu 99 % steht das Problem vor der Klasse, war Heijis Standartausrede gegenüber seinen Eltern.

Sein Zeugnis war zwar nicht super schlecht, doch er hatte mehr drauf, das wusste auch Kazuha. Es lag wahrscheinlich an seinen ganzen Mordfällen.

Dieses Hobby wuchs ihm über den Kopf, er verbrachte viel zu viel Zeit damit. Auch, wenn er das nicht regestrieren wollte.

Manchmal vergaß er seine Hausaufgaben und wenn er es nicht schaffte, sie vor den Stunden abzuschreiben, dann lieh Kazuha ihm ihre und ließ sich eine Ausrede einfallen.

Meistens wurde ihr geglaubt. Sie war schließlich eine Musterschülerin und die meisten Lehrer mochten sie sehr.

Ein Zucken durchfuhr den Körper der Oberschülerin. Sie wollte Heijis schulischen Leistungen nicht im Weg stehen. Und auch nicht denen ihrer Freunde. Die Abschlussprüfungen würden schwierig genug werden, keine Frage. Da zusätzlich auch noch die Band nebenbei zu machen, würde nicht leicht fallen.

Lernen, Hausaufgaben, Referate und dabei noch eine Band? Mit vier Leuten, von denen zwei in Tokio und die anderen beiden in Osaka wohnten? Konnte das denn gut gehen?

Kazuha streckte sich. "Wird schon werden...", dachte sie, doch glaubte sie auch, was sie da so dachte?

Sie legte sich leise zurück auf ihre Matratze, neben der von Heiji.

Die Lichter der Stadt fielen ins Zimmer, da das Mädchen vergessen hatte, die Vorhänge zuzuziehen. Sie hatte aber keine Lust, noch einmal aufzustehen.

Durch das Licht sah sie in Heijis Gesicht. Sie lächelte und strich ihm sanft über die Wange. "Egal, was aus den Detectives wird, ich liebe dich, Süßer...", flüsterte sie leise und schloss die Augen.
 

Am nächsten Morgen wurde Ran von den Sonnenstrahlen geweckt. Sie murrte leise und drehte sich so hin, dass sie das Gesicht zu ihren Freunden gedreht hatte. Da erschrak sie plötzlich leicht.

"Guten Morgen, Süße! ^^", sagte Shinichi, der seinen Kopf auf seine Hände gestützt hatte. "Gut geschlafen?" Ran lächelte lieb und gab ihm einen kurzen Kuss. "Eigentlich schon...", gähnte sie. "Du?"

"Auch!", antwortete er leise und lehnte seine Stirn gegen ihre.

Er grinste. "Bin aber um drei oder so aufgewacht und da hast du im Schlaf geredet!"

Ran wurde ein bisschen rot. "So? W-was hab ich denn gesagt?"

"Irgendwas von: ,Keiner will uns als Band' und ,Abschlussprüfungen' oder so!", sagte Shinichi und zuckte mit den Schultern.

"Achso..." Rans Blick wurde etwas traurig.

"Alles okay?", flüsterte Shinichi. "Hmhm. Brauchst dir keine Sorgen zu machen!", beruhigte Ran ihn.

Der Detektiv lächelte lieb und gab ihr einen Kuss auf die Wange.

"Ich finds auch mies, dass sie uns nicht nochmal bescheid gesagt haben... wegen dem Lied!", meinte Shinichi. "Hmm? Woher...?"

"Frag nicht dauernd! Ich kenne dich nun mal!", grinste er frech. Ran streckte ihm die Zunge raus.

Manchmal konnte er so unverschämt sein. Doch auch das war eine Seite, die sie an ihm liebte.

"Was soll man machen... Vielleicht halten sie doch nichts von uns...?"

"Wer weiß!", sagte er darauf nur. Dann schwiegen beide.

Nach etwa fünf Minuten stand Ran auf und meinte, sie würde Frühstück machen.

Auf dem Weg nach unten hörte sie das Schnarchen ihres Vaters. Er lag ausnahmsweise mal in seinem Bett.

Ran schloss die Tür und ging in die Küche. Dort deckte sie den Tisch und schnitt Brot auf, packte es in den Brotkorb, stellte Marmelade, Käse, Butter, Wurst und Getränke auf den Tisch und stellte dann noch Teller, Gläser und Besteck hin. Danach ging sie nach oben, um ihre Freunde zu wecken.

Die waren aber schon wach und unterhielten sich ein bisschen.

"Frühstück! ^^", sagte Ran. Alle drei sprangen auf und gingen an ihr vorbei zur Treppe, runter in die Küche. Als Shinichi auf sie warten wollte, meinte sie: "Kannst ruhig vorgehen. Komme gleich nach!"

Er nickte und ging. Ran hatte gesehen, dass ihr Anrufbeantworter blinkte. Sie ging zu ihrem Schreibtisch und drückte auf den Knopf.

"Hallo! Hier ist der AB von Ran Mori. Leider bin ich zur Zeit nicht zu erreichen. Aber natürlich können Sie mir eine Nachricht hinter dem Piepton hinterlassen. Am besten mit Telefonnummer. Ich rufe dann sobald wie möglich zurück. *piep* Hi Ran, ich bin's, Sonoko! Na, du Star! War gestern Abend 'ne mega Show. Hast mich sicher nicht bemerkt, aber ich war auch da. Wie auch immer, vergess in dem ganzen Popstar-Rausch nicht, dass die Schule in zweieinhalb Wochen wieder anfängt! Da heute Abend die letzte Show ist, würd ich sagen, du, Shinichi, Kazuha und Heiji und ich treffen uns morgen und machen irgendwas zusammen. DVD-Abend. Tropical Land. Sucht's euch aus. Ruf mich zurück! Bis dann!!"

Ran lächelte. Sie wusste, dass Sonoko bestimmt noch schlafen würde. Sie war ja der totale Morgenmuffel. Also ging sie erstmal frühstücken.

Unten erzählte sie den anderen von Sonokos Vorschlag, und die waren sofort hellauf begeistert.
 

Nach dem Frühstück rief Ran Sonoko zurück und sagte, dass sie morgen Abend gern einen DVD-Abend machen könnten.

Sonoko war einverstanden und so verabredeten sich alle fünf für Morgenabend, 20:00 Uhr bei den Suzukis.

"Lasst uns am besten jetzt ins Studio gehen, okay?", fragte Kazuha. Die anderen waren auch dafür.

So war es 12:00 Uhr, als sie die Detektei Mori verließen. Sie gingen durch den Stadtpark zum Studio.

Dort angekommen gingen sie wie immer durch die Glastür, direkt zum Gang mit den Fahrstühlen und fuhren in den 2. Stock.

Der Korridor war leer. Nichts war zu hören, es herrschte wirklich gähnende Leere.

"Ob schon jemand da ist?", fragte Shinichi. "Muss ja!", meinte Ran. "Managerin war ja auch unten!"

Sie gingen in den Gemeinschaftsraum. Auch hie fanden sie niemanden. "Komisch...", murmelte Kazuha, zuckte dann aber mit den Schultern.
 

"Hi!", sagte plötzlich eine Stimme hinter Kazuha. Sie schreckte auf.

Hiroshi! "Ach du Scheiße!", dachte Kazuha bei sich. "Ähm, hallo...", dann drehte sie sich schnell wieder weg.

Sie hatte immer noch ein schlechtes Gewissen. Ob Heiji es schon wieder vergessen hatte?

Kazuhas Blick wanderte zu Ran und Shinichi, die beide am Tisch saßen. Ran war mal wieder frech gegenüber Shinichi, also kabbelten sich die beiden.

Und dann schaute sie vorsichtig zu Heiji. Der starrte sie an. Was sollte das?

Kazuha ging zu ihm und meinte ganz leise, sodass er es gerade noch hören konnte: "Es tut mir Leid..."

Lieb lächelte Heiji. Er zog sie auf den Flur.

Ran grinste Shinichi frech an und sagte: "Was die wohl jetzt machen?" Shinichi antwortete: "Dasselbe wie wir?" - "Und was machen wir?"

Er zog sie lächelnd aus der Tür, zu der in diesem Moment auch die anderen Jungs von Hiroshi herein kamen.

Kazuha und Heiji hatten sich in den Probenraum verzogen und Ran und Shinichi gingen - wie so oft - in den Park.

"Heiji, ich... Es tut mir Leid!", sagte Kazuha nochmal. Ihr gefiel es nicht, dass Heiji gar nichts sagte, sondern sie nur anschwieg.

"Versteh doch! Ich hab das doch nur gemacht, weil ich dich liebe!"

Sie hatte wirklich Angst. Angst davor, ihn wegen ihres dummen Verhaltens zu verlieren.

Heiji stand mit dem Rücken zu seinen Freundin, die Hände in den Hosentaschen und er sah aus dem Fenster.

Plötzlich drehte er sich breitgrinsend um. Kazuha schaute ihn überrascht an.

"Süß." "Hä?", fragte sie laut. " Ich find das süß! Du hast Angst, dass du mit deinem Gespinne unsere Beziehung kaputt machst. Und frag jetzt nicht, woher ich das weiß."

Er musste noch mehr grinsen, als er sie so baff da stehen sah.

Langsam ging der Oberschülerdetektiv auf sie zu und drückte sie an sich. Kazuha erwiederte seine Umarmung.

"Hör mal, Kazu-Chan", er merkte, dass sie Gänsehaut bekam, "wegen dieser Sache sind wir doch erst zusammen gekommen. Außerdem... egal, was passiert... Ich liebe dich!! Ich liebe dich echt."

In ihren Augen bildeten sich Tränen und sie musste versuchen, diese zu unterdrücken.

"Heiji...", hauchte sie leise.

Beide schauten sich in die Augen und für einen Moment war alles vergessen. Hiroshi, ihre Karriere, einfach alles war weg.

Sie küssten sich zärtlich. Wie in einem Traum... so schön war ihr Kuss...
 

"Du, Shinichi...?", fragte Ran. Sie saßen mal wieder an "ihrer" Stelle. "Hmm?" "Ich hab Angst..."

"Hä?! Brauchst du nicht, bin ja bei dir!", grinste ihr Freund frech und drückte ihr einen Kuss auf die Wange.

"Spinner!", fluchte sie lächelnd. "Ich meine... um uns!" - "Warum?" - "Die Karriere... Wenn wir jetzt mit Musik anfangen, was wird dann aus uns? Vielleicht wird aus uns ja gar nichts und dann..."

Shinichi legte seinen Zeigefinger auf ihren Mund. "Wenn du sowas nochmal sagst, dann kitzle ich dich wieder!", meinte er mit einem drohenden Unterton.

"Lass das! Ich mein es ernst!", sagte Ran leicht pampig. "Ja. Aber... ich... du... wir... Ich dachte, dass du mich liebst..." - "Shinichi... So war das nicht gemeint!" - "Wie denn dann? Warum hast du auf einmal Zweifel an unserer Beziehung?" - "Weil ich erst jetzt darüber nachgedacht habe, wie man Privatleben und Job voneinader trennt!" - "Machst du gerade Schluss mit mir?" - "Nein, aber trotzdem... und dann die Presse. Wie soll unsere Beziehung das aushalten?"

Sie stand auf und ging den Hügel runter. Shinichi rannte ihr hinterher und hielt sie an der Hand fest.

"Hör mal zu! Ich würd für dich durch die Hölle gehen, das weißt du doch!", rief Shinichi und wurde langsam sauer.

Wieso zweifelte sie an sich und ihm?

"Das heißt also, dass es dir egal ist, dass wir zusammen arbeiten und auch noch eine Beziehung führen?"

"JA!" - "Also... Dann hab ich dir nur noch eins zu sagen..."

Ihr Blick wurde warm und sie lächelte mit Tränen in den Augen. "Und zwar, dass ich dich mehr liebe, als irgendjemand anderen!"

Shinichi stand ihr gegenüber. Sein Blick war zwar ernst, dennoch spürte Ran, dass er genauso empfand, wie sie.

"Komm her...", flüsterte er und drückte sie an sich. "Ach, Ran... ich liebe dich auch... Das weißt du doch..."

Vorsichtig küsste er sie.
 

Es war ihnen nun allen klar, dass ihr "Gegenüber" sie liebte. Um 17:00 Uhr kamen alle zurück ins Studio und begannen mit den Proben.

Alles war relativ friedlich. Draußen jedoch regnete es und die Menschen auf den Straßen gingen einen Schritt schneller, um nicht nass zu werden, oder öffneten einen Regenschirm.

Die vier gönnten sich nach einer Stunde eine Pause.

Heute Abend wäre also die letzte Show. Es war natürlich ein komisches Gefühl, obwohl sie wussten, dass sie auch in den Charts um so einiges kämpfen mussten.
 

"Guten Abend! Herzlich Willkommnen zur letzten Show vom TV-Special, sponsered by Nichiuri TV!", rief Michiko unter lautem Getobe.

Kenji und sie hielten natürlich die übliche Willkommensrede. Danach knündigten sie den ersten Auftritt an: Und den Anfang sollten dieses Mal die Detectives machen.

Alle vier gingne winkend auf die Bühne, stellten sich hin und begannen, zu spielen...
 

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Guess mine is not the first heart broken, my eyes are not the first to

cry

I'm not the first to know, there's just no gettin' over you
 

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Es war ein sehr schönes Lied. Vor allen Dingen konnte man es mit viel Gefühl singen, schließlich war es ein sehr romantischer Song. Kazuha kannte ihn schon lange.

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Hello, I'm just a fool who's willing to sit around and wait for you

But baby can't you see, there's nothin' else for me to do

I'm hopelessly devoted to you
 

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Kazuha konzentrierte sich, wirkte aber nicht verspannt. Dabei dachte sie an jede Menge Sachen. Die Karriere. Ihre Familie. Die Schule. Trotzdem konnte sie konzentriert ihr Ding machen.

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But now there's nowhere to hide, since you pushed my love aside

I'm not in my head, hopelessly devoted to you

Hopelessly devoted to you, hopelessly devoted to you
 

My head is saying "fool, forget him", my heart is saying "don't let go"

Hold on to the end, that's what I intend to do

I'm hopelessly devoted to you
 

But now there's nowhere to hide, since you pushed my love aside

I'm not in my head, hopelessly devoted to you

Hopelessly devoted to you, hopelessly devoted to you
 

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Das Publikum klatschte schon los, bevor sie überhaupt fertig waren. "DANKE!", schrie Kazuha förmlich, denn selbst über das Mikro war es schwer zu verstehen.

Das Stück war ziemlich schwierig zu spielen, also gingen sie erstmal wieder in den Gemeinschaftsraum und ruhten sich noch aus.
 

Weiter geht's in Part 27: "You don't know how it is to be 'Left Outside Alone'"

Part 27: You don't know how it is to be "Left Outside Alone"

Hi Leute! Sorry, dass das Kapi wieder mal so lang gebraucht hat. ^^' Aber ich danke euch recht herzlich für die Kommies ^^ und hoffe, dass euch der neue Teil hier auch gefällt, wenn er auch was kurz ist. XD Na ja, jedenfalls viel Spaß beim Lesen! Und schreibt mir wieder ein paar Kommies, bitte. ^^ Eure Kazuha
 

Part 27: You don't know how it is to be "Left Outside Alone"
 

So saßen sie also eine ganze Zeit im Gemeinschaftsraum und unterhielten sich über Gott und die Welt.

Jedenfalls, bis kurz vor ihrem Auftritt ... die Ashleys reinkamen. Kazuhas und Rans Augen zogen sich zu Schlitzen.

Gleich würde es hier wieder riesigen Krach geben, dass war allen klar. Selbst den Ashelys, die Kazuhas Geschrei vom Finalabend immer noch nicht vergessen hatten und deswegen wahrscheinlich noch sauer waren. Aber was kümmerte es Kazuha?

"Na, ihr ach so tollen Detectives? War wohl nichts mit dem Plattenvertrag, den euch Minami und die anderen versprochen haben, was?", grinste eine von ihnen.

Die vier sagten nichts. Sie ließen ihre Wut erstmal in sich anstauen, um sie hinterher rauszubrüllen. Ja, genau. Die würden sich wundern.

"Hallo? Keiner zu Hause?", fragte Ashley. Kazuha schwenkte den Kopf zu ihr. Sie schnaubte verächtlich.

"Wie auch immer. Ihr solltet auf jedenfall wissen, dass sie euch den Plattenvertrag nur gegeben haben, weil wir uns einen anderen Produzenten suchen. Meint ihr, wir wollen von solchen Losern gemanagt werden?"

Ran stockte. "Was - hast - du - eben - gesagt?", sagte sie angestrengt ruhig. "Ich denke, du hast mich schon verstanden!", antwortete Ashley.

Kazuha erhob sich. "Nun passt mal auf, ihr Hühner. Ich habe nicht das Bedürfnis, mich mit euch hier rumzukloppen. (Erste Lüge! *lol*) Also haltet eure verdammte Klappe, verstanden!? Außerdem lügt ihr doch wie gedruckt. Sie hätten uns den Vertrag so oder so gegeben, weil wir um Meilen besser sind als IHR!"

Die Ashleys lachten. "Da wär ich mir gar nicht so sicher!" "So?", fragte Ran und schielte zu ihnen. "Bedenkt nochmal die Prozentsätze. 51:49. Mies, oder? Eigentlich hätten wir gewinnen sollen." - "ABER wir haben gewonnen!" - "Toll, um einen verdammten Prozent. Nichts als Glück war das, jawohl!" - "Meinst du, du Schnepfe!"

Nun reichte es den Mädchen. "Wer ist hier die Schnepfe, du eingebildete Ziege?", schrie Ran.

"DU", schrie Ashley zurück.

Na klasse. Mit diese sinnlosen Gefasel haben die "Puderquasten" es mal wieder geschafft, die beiden Mädchen auf die Palme zu bringen. Ganz super. Und das ein paar Minuten vor dem Auftritt der Detectives.

Shinichi warf Heiji einen Blick zu, der so viel bedeutete wie "Lass uns einschreiten, bevor Ran ihre Karatekünste spielen lässt!". Heiji nickte nur. "Mädels, es ist gut jetzt!", schrie er, um gegen das Gekeife der Mädchen anzukommen.

Kazuha starrte ihren Freund an. "Was?", fragte sie monoton. "Es ist gut!", wiederholte Heiji. "Wir können es uns nicht leisten, uns hier jetzt zu kloppen, also lassen wir das! Wir - haben unserern - Auftritt. - Und - zwar - nicht - irgendwann, - sondern - JETZT!", rief der Detektiv.

"Pah! Jedenfalls war's das noch nicht mit uns. Ihr kriegt euer blaues Wunder noch, darauf könnt ihr Gift nehmen!", meinte Kazuha.

"Ihr sollt euch nicht immer mit denen kloppen!", sagte Shinichi, nachdem die Ashleys den Raum wieder verlassen hatten.

"Das sagt sich so leicht! Wenn die uns ständig provozieren!", rief Ran wütend. "Deswegen brauchst du mich noch lang nicht so anzukeifen!" - "Entschuldige, aber das ist dasselbe, wie bei einem Fall. Wenn dir jemand vorwirft, dass du nicht in der Lage bist, ihn aufzuklären, dann bist du auch sauer und beweist ihm das Gegenteil!"

"Und jetzt kommen die Detectives, mit dem Song ,Left Outside Alone' von Anastacia!", hörten sie Michiko sagen.

"Na super. Ist doch auch egal, wir gehen jetzt raus und hören auf, uns zu streiten, das bringt ja eh nichts! Tut mir Leid!", sagte Shinichi zu Ran und gab ihr einen Kuss. "Ja, mir auch... dass ich dich so angekeift hab..."

Die vier gingen raus auf die Bühne und setzten eine fröhliche Miene auf. Dann fingen sie an.
 

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All my life I've been waiting

for you to bring a fairy tail my way

Been living in a fantasy without meaning

Its not OK I don't feel safe

I don't feel safe

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Diesen ersten Part sang Kazuha etwas höher, so wie Anastacia.

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Left broken empty in dispair

Wanna breath can't find air

Thougt you were sent from up above

But you and me never had love

so much more I have to say

Help me find a way
 

And I wonder if you know

How it really feels

To be left outside alone

When it's cold out here

Well maybe you should know

Just how it feels

To be left out side alone

To be left out side alone

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Das Comebacklied von Anastacia hatte Kazuha schon von Anfang an gefallen. Da war es eine Schande, herauszufinden, dass dieses Lied eigentlich zu den Detectives und den Ashleys passte.

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I tell you

All my life I've been waiting

for you to bring a fairy tail my way

Been living in a fantasy without meaning

It's not OK I don't feel safe

I need to pray
 

Why do you play me like a game

Always someone else to blame

Careless, helpless little man

Someday you might understand

There's not much more to say

But I hope you find a way

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Genau. Die Ashleys wussten nicht, wie es ist, "draußen allein gelassen" zu werden. Sie konnten tun und lassen, was sie wollten, während die Detectives sich für ihren Erfolg abkämpfen mussten.

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Still wonder if you know

How it really feels

To be left outside alone

When it's cold out here

Well maybe you should know

Just how it feels

To be left outside alone

To be left outside alone

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Ja, es würde ihnen wirklich gut tun, wenn sie wüssten, wie das ist. Wenn man glaubt, man ist in der Musik überflüssig. Dass die Leute nichts von einem hören wollen.

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I tell you

All my life I've been waiting

For you to bring a fairy tail my way

Been living in a fantasy without meaning

It's not OK I don't feel safe

I need to pray

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Der Songtext stimmte. Ihr ganzes Leben hatte sie schon Musik geliebt, und auch immer davon geträumt, Musik zu machen. Es war ein komisches Gefühl, es auf einmal wirklich zu tun.

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And I wonder if you know

How it really feels

To be left outside alone

When it's cold out here

Well maybe you should know

Just how it feels

To be left outside alone

To be left outside alone
 

All my life I've been waiting

for you to bring a fairy tail my way

Been living in a fantasy without meaning

It's not OK I don't feel safe

I need to pray

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Sie hörten auf zu spielen und bedankten sich wieder beim Publikum. Dann verschwanden sie von der Bühne.

Der vorletzte Song für heute Abend war also auch schon über die Bühne. Sie hatten nur noch einen Song, bis es in die Charts ginge.

Es war still im Raum, niemand war da. Bis Kazuha aufstand. "Mir reicht es jetzt. Entweder, wir sitzen hier rum und warten auf besser Wetter, oder wir gehen in der nächsten Werbung zu Minami und reden mit ihr."

Alle schwiegen. Sie hatte ja Recht. Doch die vier hatten Angst davor, dass Yoko und Two Mix ihnen erklären würden, dass sie ihnen den Plattenvertrag doch nicht geben könnten.

Dennoch stimmten sie Kazuha zu.
 

Weiter geht's in Part 28: "Will you understand that "We are the champions"?

Part 28: Will you understand that "We are the Champions"?

Hallo! ^.~ Na, wie geht's? *lol* Also, ich hab mich diesmal extra ein bisschen beeilt. Extra für euch!! Also, schreibt mir diesmal auch Kommies, ja? Danke noch für die vom letzten Teil. Ach ja:

@Rika11: ^.~ Dankesehr! ^________^

@Detektiv_Ran: Wenn du Shinichi umgebracht hast, dann heule ich. XD Ach ja, ein paar Songs hab ich schon geschrieben. ^^ Aber mehr so probemäßig. ^.~

@Akinna: Hab dir schon ein Kommie zu deiner FF geschrieben! Freu mich schon auf das nächste Kapi. Und danke! ^.^

So, nun aber viel Spaß beim Lesen! Eure Kazuha
 

Part 28: Will you understand that "We are the Champions"?
 

"Minami? Warte mal kurz!", rief Kazuha der Frau hinterher, die sich gerade in Richtung Toilette bewegte.

"Hmm? Oh, Kazuha, du bist's! ^^", lächelte die Sängerin. "Was gibt's denn?"

"Nun, also...", begann Kazuha. Wären doch bloß die anderen auch hier! Ihr fehlten plötzlich die Worte. Sollte sie fragen? "Ach, alles egal. Frag jetzt!", machte sie sich in Gedanken Mut.

"Nun ja, es geht darum, dass wir glauben, ihr..."

"Ich muss eigentlich mal dringend auf die Toilette. Wartest du kurz?", fragte Minami lächelnd. Kazuh nickte kaum merklich.

Mist, schon wieder hatte Minami sie abgewimmelt. Es schien so, als verließ Kazuha wirklich der Mut. Aber nein, sie musste sich trauen. Was war denn schon dabei? Ran, Shinichi und Heiji zählten jetzt auf sie!

Doch sie hatte immer noch Angst, dass Minami ihr erklären würde, dass sie nicht gut genug seien und dass das mit dem Plattenvertrag nur Scharade war.

Die 17jährige wurde durch die Toilettenspülung wieder in die Realität zurück befördert, und Minami stand einige Sekunden später wieder vor Kazuha.

"Also. Was gibt's denn?!", fragte sie und lächelte. "Ähm, weißt du... Es ist wegen dem Song." Minami schaute sie fragend an. "Und das heißt...?"

Kazuha seufzte und holte tief Luft. "Wir glauben, dass ihr uns für Eintagsfliegen haltet und uns deswegen nicht mehr auf den Song angesprochen habt. ,The Victim'. Wir hatten euch doch den Vorschlag gemacht. Und was ist mit dem Plattenvertrag?! War das auch nur reine Freundlichkeit?"

Minami fing an zu lachen, doch Kazuha fand das alles gar nicht lustig.

"Was ist denn jetzt los? Das ist nicht lustig!", motzte das Mädchen.

"Pass auf...", fing Minami an.
 

Fröhlich stand Kazuha im Gemeinschaftsraum. "Was ist denn mit dir los?", fragte Shinichi verwundert.

"Was hat Minami denn gesagt?", wollte Ran wissen und guckte ihre Freundin neugierig an.

"Wir haben uns völlig umsonst ins Hemd gemacht!", grinste die Osakarin.

Dann legte sie ein Tonband auf den Tisch. Ihre Freunde sahen es an, schauten zu Kazuha und fragten gleichzeitig: "Was ist das?"

"Hört es euch an!", lächelte Kazuha und deutete auf den Kassettenrekorder, der in einer Ecke des Raums stand.

Heiji nahm die Kassette und legte sie ein, drückte die PLAY-Taste und drehte die Lautstärke etwas lauter auf.

Eine Melodie ertönte, angefangen mit einem kleinen Gittarrensolo, das zuerst leise war, dann lauter wurde, dann verstummte es.

Eine junge Frauenstimme sang dann einen Text, der mit "Summen" begann. Auch Saxophon war mit eingebracht und es hörte sich unglaublich schön an.

Vor dem Refrain stellte Kazuha aus. "Und jetzt ratet mal, was das ist!", sie grinste über's ganze Gesicht.

"Also...", sagte Shinichi, "ich bin zwar kein Musikexperte, aber die Stimme klingt, wie die von Yoko. Ich würd daher sagen... das Demoband zu ihrer neuen Single?"

"Falsch, falsch, falsch! ^^", lachte Kazuha freudig. "Yoko singt es zwar, aber es ist nicht ihre Single!"

Sie drückte die PLAY-Taste wieder rein, und der Refrain begann zu spielen.

"There was someone, so bloody, and looks so dead on the floor, it was the victim, yeah, the victim of a crime, that makes me so blind, call a detective, right now! Oh please call..."

Wieder folgte ein Gittarrensolo und Kazuha machte wieder aus.

"Na, klingelt's?", rief sie. "Ist das...", begann Ran, "Für uns?", beendete Shinichi für seine Freundin.

"JA DOCH!", lachte Kazuha auf. "Und wir haben uns Sorgen gemacht, weil wir dachten, sie halten uns für unfähig! Dabei haben sie nur schon unseren Song geschrieben! Minami meinte aber, sie könnten noch ein paar Veränderungen vornehmen, wenn er uns nicht gefallen sollte."

"Ich glaub, das wird nicht nötig sein!", meinte Heiji grinsend. "Er ist super!"

"Seh ich auch so!", meinte Shinichi und auch Ran nickte begeistert.

Die Stimmung im Raum war plötzlich total super und alle freuten sich riesig. Ihr erster Song war also jetzt so gut wie fertig.

Kazuha konnte es kaum erwarten, den Ashelys eins auszuwischen. Aber nein, das Demoband würde sie ihnen nicht vorspielen.

In ihrem Magen fühlte sie etwas, das bedeutete, der Song würde es mindestens in die Top 10 schaffen...
 

"Heute Abend der letzte Auftritt für sie, bevor auch sie sich aufmachen, um die Charts zu stürmen", erzählte Kenji vor der Kamera, "an alle Fans der Detectives: Sie haben sich entschlossen, ebenfalls weiter zu machen!"

Das Publikum tobte.

"Und nun kommen sie passend mit dem Song von Queen aus den 70ern (war das doch, ne?) ,We are the Champions'. Bitteschön, die Detectives!!!!"

Alle vier kamen strahlend auf die Bühne, sie waren total glücklich.
 

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I've paid my dues

Time after time

I've done my sentence

But committed no crime

And bad mistakes

I've made a few

I've had my share of sand kicked in my face

But I've come through
 

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Diesen Song singt ja nun eigentlich ein Mann. Kazuhas Stimme jedoch waar kräftig, und sie brachte den Titel super als einen Frauentitel rüber.

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We are the champions, my friends

And we'll keep on fighting 'till the end

We are the champions

We are the champions

No time for losers

'Cause we are the champions of the world
 

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Sie sang sehr gefühlvoll, und Heiji begleitete sie. Er übernahm den "Chor-Gesang", damit alles ein bisschen stärker klang.

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I've taken my bows

And my curtain calls

You brought me fame and fortuen and everything that goes with it

I thank you all
 

But it's been no bed of roses

No pleasure cruise

I consider it a challenge before the whole human race

And I ain't gonna lose
 

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"Ja, ja... Wenn man so drüber nachdenkt... Bye, bye, Ashleys, hier kommen die Detectives! ^^", dachte sich Kazuha.

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We are the champions, my friend

And we'll keep on fighting 'till the end

We are the champions

We are the champions

No time for losers

'Cause we are the champions of the world
 

We are the champions, my friend

And we'll keep on fighting 'till the end

We are the champions

We are the champions

No time for losers

'Cause we are the champions of the world
 

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Im Saal wurde alles laut, selbst Minami, Yoko und Shiina klatschten, und auch die beiden Moderatoren waren beigeistert.

"Danke!", rief Kazuha. "Danke!!"

In diesem Augenblick blieb sie stehen und genoß den Moment, winkte den Fans zu und lächelte zu der Jury, schnappte sich Heijis Hand und drückte sich an seine Schulter.

"Ich liebe dich", flüsterte sie und lächelte zufrieden.

Michiko meinte noch zu Kenji: "Na, die ist aber gut drauf, was?" Das Publikum antwortete mit einem Gröhlen für Kazuha.

War es denn nicht zu erwarten? So unnatürlich war es doch nicht, gut drauf zu sein, wenn man gerade seinen ersten Song bekommen hatte.

Sie setzten sich in den Gemeinschaftsraum und tranken etwas.

"Scheiße!", rief Ran auf einmal und fing an, wie wild nach etwas zu suchen.

"Was ist denn, Süße? Suchst du mich? Huhu, hier bin ich! ^^", grinste Shinichi.

"Lass das, Spinner!", sagte sie hektisch und kroch unter den Tisch.

"Sag mal, ist alles okay mit dir?", fragte Heiji fast lachend. Kazuha schaute unter den Tisch und lächelte.

"Leute...", sagte Ran, als sie wieder aufstand, "die Kassette ist weg!"
 

Weiter geht's in Part 29: "Die verschwunde Kassette"

Part 29: Die verschwundene Kassette

Hallo Leute. Sorry, dass ich so lange nichts mehr geschrieben hab, aber die letzten Wochen waren echt anstrengend. Arbeiten über Arbeiten, Noten über Noten und Stress über Stress. -.- War echt schlimm.

Ich hoffe, dass euch der Teil hier gefällt, denn er ist extra etwas länger geworden. ^.~ Danke für eure Kommies und schreibt mir diesmal auch welche, ja?

Nun viel Spaß beim Lesen!

Eure Kazuha
 

Part 29: Die verschwundene Kassette
 

"Leute...", sagte Ran, als sie wieder aufstand, "die Kassette ist weg!"

"Nicht dein Ernst, oder?", rief Kazuha fragend und schaute entsetzt in das Gesicht ihrer Freundin. "Doch!"

"Mensch, die hatten wir ja vollkommen vergessen!", Shinichi schlug sich gegen den Kopf. "Wir sind auch blöd! Hätten wir die bloß Minami zurück gegeben!"

"Mist, verdammte blöde Scheiße...", fluchte Kazuha und schaute im Kassettenrekorder nach. "Hier auch nicht!"

"Moment mal!" Heiji stand auf und schritt durch den Raum. "Das Band war doch ganz sicher in dem Rekorder, als wir hier raus sind!!"

Allen dämmerte es. "Ganz recht!", stimmte der Detektiv aus Tokio zu. "Das heißt dann ja wohl...", er schaute zu den Mädels, die gespannt zu hörten, "... dass uns jemand das Tonband geklaut hat!"

Sie starrten ihn an, doch sie wussten, dass er Recht hatte. "Wer könnte das gewesen sein?", fragte Ran.

"Also für mich ist das klar, wie Kloßbrühe!", sagte Kazuha. "Die Ashleys!"

"Kazu, du darfst sie nicht einfach verdächtigen!", ermahnte Heiji seine Freundin und sah ihr in die Augen.

"Ja, ich weiß! Wenn man mit einem Detektiv-Spinner zusammen ist, dann lernt man ungewollt so einiges!", sie grinste kess und wurde dann wieder ernst.

Heiji räusperte sich und fuhr fort: "Jedenfalls ist die Kassette eindeutig geklaut wurden. Ich würde sagen, wir sagen erstmal Minami bescheid." "Na, die wird sich freuen!", seufzte Ran und schaute auf ihre Uhr. "Die Show ist gleich vorbei. Lasst uns erstmal umziehen."

Alle stimmten zu und gingen in die Umkleidekabine.
 

"Die Kassette ist weg?", fragte Minami aufgelöst und Kazuha nickte betreten. "Wir waren auf der Bühne, nachdem wir uns das Band angehörten hatten. Es war im Kassettenrekorder. Als wir dann wieder kamen, war die Kassette weg", berichtete sie.

"Es tut uns Leid", sagte Ran. "Euch muss nichts Leid tun. Das konntet ihr ja schließlich nicht ahnen", beruhigte Minami sie. "Ich denke, wir befragen jetzt erstmal die anderen. Vielleicht haben die aus Versehen die Kassette verlegt."

Alle fünf gingen in den Gemeinschaftsraum. Keiner sagte ein Wort. Als die Gruppe da war, sagte Minami: "So. Ich erkläre denen jetzt erstmal, was passiert ist. Ihr wartet am besten hier. Vielleicht denken sie, ihr seid sauer auf sie, wenn einer von denen die Kassette genommen hat."

Minami ging rein. Sofort drückten sich die vier an die Tür und versuchten zu lauschen.

"Aua, Heiji, das war mein Fuß!", schimpfte Kazuha, während Ran sie weg drückte und ihr Ohr gegen die Tür drückte.

Die Two-Mix-Sängerin kam kurz danach wieder raus und meinte: "Keiner hat sie. So ein Mist."

"Aber Minami, sie war eindeutig im Kassettenrekorder, als wir auf die Bühne sind. Hundert Prozent!", fügte Shinichi hinzu.

"Ich glaub euch ja. Dann nehmen wir es eben noch mal auf... Trotzdem... ich wüsste gern, wer sich das Band unter den Nagel gerissen hat."
 

23:30 Uhr. Die vier Freunde lagen in ihren Betten und schliefen seelenruhig. Das glaubte man zumindest. Doch Kazuha war noch hellwach. Niemandem war die Kassette aus dem Kopf gegangen, bevor sie ins Bett gingen, und sie hatten auch noch lang darüber diskutiert.

Kazuha wühlte sich auf die Seite. Wer konnte die Kassette nur haben? Wer hatte sie nur genommen?

Sie hielt immer noch an der Überlegung fest, dass die Ashleys das Band hatten. Aber was sollten sie damit anfangen?

Der Osakarin wurde es zuviel. Sie konnte sowieso nicht schlafen, also warum sollte sie in ihrem Bett liegen und darauf warten, dass die Kassette von selbst herbei geflogen kam oder Minami und die anderen ein neues Demoband aufgezeichnet hatten?

Leise ging Kazuha durch die Küche ins Wohnzimmer. Dort stand Kogoros Schreibtisch mit dem Telefon. Auch ein Telefonbuch lag daneben. Kazuha schlug es auf und suchte nach "Nichiuri TV".

Schließlich fand sie es auch und wählte die Nummer. Eigentlich müsste jemand am Apparat sitzen.

Nach einigen mal tuten machte es klack und jemand meldete sich: "Redaktion Nichiuri TV, was kann ich für Sie tun?"

Kazuha kam die Stimme begannt vor. Es war die Managerin des Senders, Frau Tachikawa.

"Hallo. Ähm, hier ist Kazuha Toyama! Sie wissen doch, von den Detectives!", antwortete Kazuha.

"Oh, hallo. Was gibt es denn?" - "Ähm, Sie kennen doch die Ashleys, nicht wahr?" - "Du meinst diese aufgetakelten Hühn... ich meine, die Mädchen, die gewonnen haben?" - "^^ Ja richtig. Könnten Sie mir vielleicht die Adresse von ihnen raussuchen?" - "Ähm, wieso das denn?" - "Also, äh, eine von ihnen hat sich einen Schal von mir geborgt, einen Seidenschal, und den brauch ich morgen unbedingt wieder." - "Achso, ich verstehe. Moment...

Ah hier! Hast du einen Zettel und einen Stift?" - "Ja." - "Gut. Yokohama Straße 25 b. Ist ein Hochhaus, ich glaube, sie wohnen im 10. Stock. Und ihre Telefonnummer ist... 957384909." - "Ah, danke. Gute Nacht!" - "Gute Nacht!"

Kazuha legte grinsend auf. "Na wartet, ihr Hühner. Ich krieg euch. Darauf könnt ihr wetten."

Leise schlich sie wieder in Rans Zimmer, in dem ihre Freunde immer noch schliefen.

In Rans Schreibtischschublade lag eine Digitalkamera, die Kazuha ihr zum Geburtstag geschenkt hatte.

Kazuha nahm die Kamera in die Hand und holte ihre Handtasche, die in Rans Kleiderschrank hang. Vorsichtig legte sie die Kamera darein und nahm auch einen Kugelschreiber und einen Block mit.

Danach zog sich das Mädchen einen dunklen, dicken Pulli und eine Jeans an.

"Taschenlampe... Taschenlampe...", murmelte sie leise und fand sie schließlich auch in einer Schublade von Rans Schreibtisch. Kazuha packte sie auch in ihre schwarze Handtasche.

Vorsichtig und leise ging sie zu Heiji hinüber, der ruhig atmete und sich auf die Seite drehte.

Kazuha lächelte kurz und nahm ein Taschenmesser aus seiner Hose, die neben seiner Matratze lag.

Danach legte sie drei Kissen aus dem Wohnzimmer unter ihre Decke und ließ alles so aussehen, als würde sie schlafen.

Die Osakarin verließ die Wohnung und wollte gerade die Tür schließen, als eine Windbrise kam und sie von selbst mit einem lauten Knall zuging.

"Scheiße, Mist, aus, Schluss, vorbei...", flüsterte sie hektisch und rannte die Treppe runter.

Die Straße hoch, links um die Ecke, und nach einigen Metern stand sie vorm Haus des Professors.

"Ob er noch wach ist?"

Sie machte leise das Tor auf und ging den Weg zum Haus entlang. Dann klingelte sie.

Zuerst einmal tat sich gar nichts, bis Kazuha noch einmal klingelte.

Die Tür öffnete sich und in ihr stand Shiho.

"Oh, N'Abend!", sagte die Oberschülerin aus Osaka lächelnd und hob die Hand.

"Hi! Zu so später Stunde noch unterwegs? Oder hat man dich ausgesetzt?", grisnte Shiho und bat sie rein.

"Lustig. Hör mal, du bist doch so genial. Kannst du nicht auf die Schnelle irgendwas erfinden, mit dem ich meine Stimme verstellen kann?", fragte Kazuha.

Die junge Wissenschaftlerin zog die Augenbrauen hoch. "Warum?", wollte sie wissen.

"Ähm... Ich brauch das für einen Test!", log sie. "So, so. Und um was geht es da?" - "Ach, komm schon, beeil dich!" - "Nee, nee. Sei mal ehrlich." - "Okay. Aber du musst mir schwören, dass du niemandem was sagst." - "Versprochen." - "Schwören sagte ich!" - "Nun sag schon!"

Kazuha war sich nicht sicher. Konnte sie Shiho vertrauen? Sie kannte sie doch im Grunde nur flüchtig von Shinichi. "Ach, egal", dachte sie.

"Also, pass auf. Es geht um ein Demoband von unserem ersten Song. Das ist geklaut worden. Und ich hab das dumme Gefühl, dass die Ashleys dahinter stecken. Und jetzt will ich mal sehen, ob sie die Kassette echt geklaut haben."

"Mit anderen Worten, du willst bei denen einbrechen und ihre Sachen durchwühlen", meinte Shiho und grinste.

"Genau. Also, was ist, hilfst du mir?" - "Okay. Aber kein Wort. Wozu willst du dann ein Gerät zum Stimmenverstellen? Ich hätt zwar was, aber..." - "Ganz einfach. Bevor ich in die Wohnung gehe, will ich sie anrufen und weglocken. Dann hab ich genug Zeit, um die Kassette zu suchen." - "Du bist wahnsinnig." - "*seufz* Ja, das komtm davon, wenn man mit einem Krimi-Spinner zusammen ist..." - "Na schön."

Shiho ging eine Treppe runter, die in den Keller führte. Einige Sekunden später kam sie mit einer Fliege wieder.

"Sieh mal. Das ist ein Stimmenverzerrer. Damit kannst du jede Stimme imitieren. Echt nützlich, das Teil. Du kannst von hier aus telefonieren."

"Danke!", sagte Kazuha lächelnd, legte ihre Tasche auf das Sofa, ging zum Telefon und suchte die Stimme von Frau Tachikawa in dem Verzerrer. Das dauerte einige Minuten, doch schließlich fand sie sie.

Die 17jährige wählte die Nummer der Ashleys und wartete, bis jemand abnahm. Zuerst tutete es lange, sie schienen schon zu schlafen, doch dann nahm jemand ab. "Was fällt Ihnen denn ein? Ich bin mitten in einer Tiefschlafphase! Was gibt es denn so wichtiges? Und wer ist da überhaupt?"

Am liebsten hätte Kazuha gleich wieder aufgelegt. Dieses arrogante Getue von diesem Weibern ging ihr so auf dem Senkel, am liebsten würde sie allen links und rechts ein paar runter hauen.

Doch mit diesem Gedanken musste sie später weiter spielen, denn jetzt hieß es, die Ashleys aus ihrer Wohnung locken.

"Guten Abend. Hier ist Frau Tachikawa. Du weißt schon, die Managerin von Nichiuri TV", sagte sie und versuchte, den Tonfall der jungen Frau zu erwischen.

"Es geht um eine Miss-Wahl, die demnächst bei Nichiuri TV stattfindet. Ihr wärt perfekt dafür", sie biss sich auf die Zunge, "und ich wurde gebeten, euch zu fragen."

Am anderen Ende der Leitung erklärte Ashley ihren Freundinnen die Sache und zustimmendes und begeistertes Murmeln waren im nächsten Moment zu hören.

"Okay, wir machen mit." - "Schön, (wieder biss sich Kazuha auf die Zunge) kommt bitte gleich vorbei." - "Jetzt, gleich, sofort?" - "JA! Sonst sind die Formulare weg." - "Gut. Wir kommen sofort."

Kazuha legte mit angewidertem Blick auf. "Mamamia, ihre Stimme ist am Telefon ja noch ekelerregender, als in der Realität!", sie schüttelte sich.

"Alle Achtung. Aber dir ist schon klar, dass du diese Managerin jetzt in ziemliche Schwierigkeiten gebracht hast, oder? Ich mein... die hat die doch gar nicht angerufen, und wenn die jetzt da auftauchen, dann kommt auch raus, dass es keine Miss-Wahl gibt!", meinte Shiho.

"Mach dir da mal keinen Kopf. Eine Miss-Wahl gibt es. Hab ich in der Nichiuri Zeitschrift gelesen. Und denen wird es egal sein, dass Frau Tachikawa meint, sie nicth angerufen zu haben, die sind doch nur publicity-geil", erwiderte Kazuha lässig. "Also, verbindlichsten Dank!"

Sie gab der 18jährigen den Stimmenverzerrer wieder und schnappte ihre Tasche. "Bis dann!"

"Moment mal!", rief die junge Wissenschaftlerin ihr hinterher. "Du willst das durchziehen, kann das sein?" - "'türlich! Was dachtest du denn, dass ich nicht schlafen kann und mir einfach mal diesem Aufwand mache, um die Weiber zu verarschen? Nö. Ich geh da jetzt hin. Oder breche ein."

Shiho runzelte die Stirn. "Aja."

"Na ja, eigentlich ist es gar kein Einbruch. Ich mein, ich hol mir ja nur das zurück, was rechtmäßig sowieso mir gehört", dachte Kazuha laut.

"Na toll. Und was machst du, wenn die plötzlich wieder auftauchen oder du die Kassette nicht findest?", fragte Shiho nicht sonderlich überzeugt.

"Keine Panik. Ich hab alles im Griff."

Und so spazierte Kazuha aus dem Haus von Professor Agasa.

"Wenn das mal gut geht...", murmelte Shiho...
 

"25 b. Hier ist es", sagte Kazuha und stand vor einem großen Hochhaus. Es war aus Beton und ziemlich trostlos.

Kazuha ging auf den Parkplatz. Dieser war ausschließlich für Mieter bestimmt.

Leise schlich sie um den Wolkenkratzer und fand schließlich eine Feuertreppe.

"Mist, per Aufzug wär es natürlich bequemer gewesen... Aber was soll's."

Sie stieg die Treppe an der Hauswand hoch und blieb beim 10. Stock stehen. Aus ihrer Handtasche nahm sie Heijis Taschenmesser.

Die Osakarin knackte das Schloss der Feuertür. Sie schlich den Gang entlang und besah dabei die Türschilder an den Holztüren.

Endlich fand sie die Ashleys. Wieder nahm sie das Taschenmesser und machte das Schloss auf.

In der Wohnung war es sehr ordentlich. Jede der fünf hatte ihr eigenes Zimmer, es gab eine Küche und ein Bad.

Kazuha nahm sich jedes Schlafzimmer mit der Taschenlampe vor, machte ab und zu Fotos mit Rans Kamera und schrieb sich Notizen auf den Block.

Im fünften Zimmer schließlich fand sie eine Tasche. Wieder machte das Mädchen ein Foto, öffnete die Tasche und fand das Tonband.

"Na also... Ich hab's doch gewusst", flüsterte sie triumphierend. Wieder ein Foto. Mit einem Taschentuch steckte sie die Kassette in ihre Handtasche und schrieb auf: "00:49 Uhr: Habe das Beweismittel gefunden. Fotos geschossen, Kassette beschlagnahmt. Mache mich jetzt wieder auf den Weg nach Hause."

Sie machte ihre Handtasche zu und ließ alles so aussehen, als hätte sie die Wohnung nie betreten. Kazuha machte die Tasche, in der sie das Band gefunden hatte, wieder zu und wischte sogar mit einem Taschentuch die Abdrücke, die sie hinterlassen hatte, ab. (XD)

Gerade wollte sie aus dem Zimmer gehen, als sie die Wohnungstür knartschen hörte.

"Scheiße, Scheiße, Scheiße!", dachte sie und versteckte sich hinter der Tür.

Die Oberschülerin hörte Schritte, die immer näher kamen. Sie merkte, dass diese Schritte das Zimmer, in dem sie sich befand, betraten und umher gingen.

Plötzlich verstummte der schwere Gang und bewegte sich dann ganz langsam auf die Tür zu, hinter der Kazuha stand.

Sie hielt den Atem an. Wenn das eine der Ashleys war, dann war sie geliefert. Mit einem Mal wurde ihr klar, welchen Ärger sie hier sich selbst und vor allem ihren Freunden einhandelte.

Die Tür wurde zur Seite gezogen. Kazuhas stieß einen entsetzten Seufzer aus.

Vor ihr stand...
 

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Part 30: Choice

Hi Leute! Endlich der nächste Teil. Ich hoffe, ich werd bald mal fertig mit der FF. XD Neeeeeein, ich werd danach sicher noch einen weiteren Teil von Detectives schreiben, es sei denn, ich weiß, dass ihn keiner liest... Wollt ihr denn noch 'ne Fortsetzung?

Jedenfalls danke für die Kommies vom letzten Teil. Und: DANKE FÜR 100 KOMMIES!!!!! ^^

@Detektiv_Ran: Das mit dem Stimmenverzerrer hab ich vergessen! oO Sorry! Und auf die Sache mit Shiho werd ich nächstes mal auch achten! ^.~

SonjaArika: Danke! ^^

Rika11: Danke für das 100. Kommie. XD Und danke für dein Lob. ^^

So, nun viel Spaß beim Lesen und schreibt mir bitte wieder Kommies. ^^ Eure Kazuha
 

Part 30: Choice
 

Vor ihr stand...

"HEIJI, DU VERRÜCKTER!!!!", kreischte Kazuha. Heiji hielt ihr den Mund zu. "Bist du bekloppt? Was machst du hier? Und wie um alles in der Welt kommst du hier rein?", zischte er.

"Das gleiche könnte ich dich auch fragen! Was soll das? Spionierst du mir etwa nach?"

"Du machst mir Spaß! War echt 'n tolles Gefühl, als ich gesehen hab, dass du uns vortäuscht, du würdest pennen, und noch toller, als ich gemerkt hab, dass mein Taschenmesser verschwunden ist.

Da musste ich nur eins und eins zusammen zählen und weißt du, was da rauskam?"

Vorwurfsvoll blickte Heiji in ihr Gesicht. "Ähm, zwei?"

"Lass die Scheiße, Kazuha! Du kannst doch nicht einfach hier einbrechen, mein Gott! Stell dir mal vor, die wären zu Hause gewesen!" - "Ich hab sie rausgelockt, also keine Panik." - "Toll. Trotzdem ist das hier strafbar. Was machst du überhaupt hier? Sag jetzt bitte nicht, dass du die Kassette gesucht hast?" - "Ich werd es nicht sagen, okay?" - "Du - bist - wahnsinnig! Mensch, Kazu, hoffentlich hast du was gefunden, damit die Sache hier wenigstens ein bisschen was gebracht hat!" - "Hab ich! ^.^" - "E-echt?" - "Jaha!" - "Schön und gut, aber jetzt müssen wir erstmal raus hier!"

Heiji nahm Kazuha bei der Hand und zog sie hinter sich her aus der Wohnungstür.

"Na toll. Wie sollen wir denn jetzt die Tür wieder zu machen? Mit dem Taschenmesser geht's ja wohl nicht", seufzte Kazuha. "Keine Panik. Meistens sind die Ersatzschlüssel doch immer", er klappte den Fußabtreter zur Seite, "an den selben simplen Stellen versteckt." Tatsächlich war dort der Wohnungsschlüssel und Heiji schloss ab, legte den Schlüssel wieder weg und zog Kazuha zur Feuertür. "Weg hier", flüsterte er und schob sie auf die Feuertreppe.
 

"Ran! Wach auf! Ran!", Kazuha schüttelte ihre Freundin, die murrend die Augen öffnete und genervt fragte: "Was denn?"

"Ich hab die Kassette! Komm!!" Ran war sofort hellwach und folgte ihrer Freundin in die Küche. Sie zog sich beim Gehen noch einen Pullover über, denn ihr war ziemlich kalt.

"Das hast du nicht gemacht, oder?", fragte Shinichi ungläubig. Heiji hatte ihm gerade die ganze Geschichte in der Küche erzählt, und nun sah er sie halb bewundernd, hald vorwurfsvoll an.

"Macht mal halblang!", sagte Kazuha und ließ sich auf einen Stuhl fallen. "Ich geb's zu, so toll war das auch wieder nicht, aber immerhin haben wir die Kassette. Am besten, wir knöpfen uns die Ashleys morgen früh mal vor."

"Oh ja, das wird ein lustiger Besuch!", rief Heiji mit gespielt fröhlicher Miene. "'Hallo ihr blöden Ashleys, Kazuha ist gestern bei euch eingebrochen und hat sich unsere Kassette wieder geholt. Mehr wollten wir euch gar nicht sagen!'"

"Jetzt lasst doch mal den Quatsch und erklärt mir bitte mal, was eigentlich los ist!"

Ran sah stirnrunzelnd in die Runde, und Kazuha begann, ihr die ganze Geschichte von vorne zu erzählen.

Als sie geendet hatte, blickte sie erwartungsvoll in das Gesicht ihrer Freundin. Rans Blick war begeistert und sie grinste. "Warum hast du mich denn nicht geweckt?", fragte sie.

Kazuha sah sie an, als hätte sie eine ansteckende Krankheit, und die Jungs taten es ihr gleich.

"Besser geht's doch gar nicht, oder?", rief Ran lachend und holte sich etwas zu trinken.

"Besser geht's nicht?", fragte Shinichi und sah seine Freundin stirnrunzelnd an. "Süße, ich glaub, du verstehst unsere Lage nicht. Kazuha hat eine Straftat", Kazuha verdrehte die Augen, "begannen, und mich würd es gar nicht wundern, wenn die Ashleys uns deswegen anzeigen!"

"Wart mal, Kudo", warf Heiji ein. "Aber haben die nicht auch eine Straftat begannen?"

Shinichi ging ein Licht auf. "Du meinst, weil sie die Kassette geklaut haben?" - "Genau!" - "Na ja, aber meinst du, dass ihre Straftat so schwer wiegend ist", Kazuha schnaufte, "wie unsere?" - "Na klar! Diebstahl, und dann kommt noch Missbrauch dazu." - "Bitte?!" - "Na ja, die haben sich die Kassette doch nicht nur geklaut, weil sie mal reinhören wollten. Ich wette, sie haben uns belauscht, als wir uns das Demoband anhörten, und da haben sie sich gedacht, Scheiße, ist das Lied gut, und haben die Kassette dann geklaut, um sie bei einem anderen Produzenten zu veröffentlichen. Und wenn die erst mal auf dem Markt gewesen wäre, dann hätten wir natürlich gesagt, sie sei von uns, aber uns hätte dann keiner geglaubt, dafür hätten die schon gesorgt, indem sie vorher irgendwas über uns verbreiten."

In der Küche war es leise geworden, während Heiji geredet hatte.

"Die Theorie ist gar nicht mal so schlecht!", sagte Kazuha und schritt durch den Raum. "Ich mein, wenn wir erstmal als die Idioten des Musikgeschäfts da stehen, dann nimmt uns keiner mehr ein Wort ab. Und wenn die sich in der Öffentlichkeit wie diese Puppen aufführen, die für Weltfrieden sind, dann frisst das Publikum denen doch aus der Hand."

"Vielen Dank, für diese umfangreiche Zusammenfassung, Miss Toyama!", murmelte Heiji und klang ärgerlich.

"Was ist denn?", fragte Kazuha und schaute ihn an. "Stimmt das nicht, oder was?" - "Doch, das stimmt schon." - "Was ist denn dann los?" - "Was soll los sein? Meine Freundin bricht einfach irgendwo ein, sonst ist alles klar." - "Fang doch nicht schon wieder an! Ich weiß, dass es nicht toll war, aber jetzt haben wir sie immerhin in der Hand!" - "Wir haben sie überhaupt nicht in der Hand. Wir sind quit mit ihnen, weil wir alle was strafbares gemacht haben, mehr nicht." - "Trotzdem!" - "Falls du jetzt auch noch daran denkst, sie mit der Geschichte zu erpressen, dann..." - "Erpressen! Pah! Ich bitte dich! Wir werden ihnen einfach einen Vorschlag machen, wie wir das ganze aus der Welt schaffen und..." - "Ach, die Schlangennummer möchte ich sehen, mit der du die rumkriegst!" - "Was ist denn nur los mit dir? Es tut mir ja Leid, dass ich den großen Detektiv und seinen Ruf geschädigt habe, mit dieser schweren Tat, und ich werde im Gefängnis selbstverständlich gründlich darüber nachdenken!" - "Kazuha!" - "Nichts Kazuha!" - "So meinte ich das nicht!" - "Dann sag es auch nicht so!" - "Hab ich doch gar nicht! Ich meinte nur, dass ich die Schlangennummer gern sehen würde, mit der du die rumkriegst, dass sie uns nicht anzeigen!" - "Quatsch, wenn einer jemanden anzeigt, dann wir die! Schließlich haben sie zuerst die Kassette geklaut, bevor ich sie mir zurück geholt habe!" - "Ja, ja." - "Mann, Heiji! Tut mir ja Leid, dass du mich nun mit anderen Augen siehst, weil ich wo eingebrochen bin! Aber das ändert jetzt auch nichts mehr!" - "Kazu, es geht mir nur darum, dass du nicht merkst, in welcher Lage wir stecken!" - "Natürlich merke ich das!" - "Ach ja?" - "JA!"

"Jetzt reicht's aber!", rief Ran dazwischen. Die beiden Streithähne waren zuletzt ziemlich laut geworden, und bevor sie sich anschrieen und miteinander Schluss machten, ging Ran lieber dazwischen.

"Ihr benehmt euch wie Kleinkinder! Könnt ihr euch nicht einfach mal auf eine Lösung einigen, anstatt euch hier anzukeifen? Das führt doch zu nichts! Außerdem wacht Paps davon auf und das ist das letzte, was wir jetzt gebrauchen können."

Ran hatte ja Recht, das wussten beide. Kazuha und Heiji sahen sich schuldbewusst an, dann hielt Heiji seiner Freundin die Hand hin, die daraufhin lächelte, seine Hand nahm und ihm einen Kuss gab.

"Okay", sagte Shinichi. "Wir sollten uns jetzt mal einigen, ich bin nämlich müde."

"Was haltet ihr denn davon, wenn wir morgen bei den Ashleys vorbeischauen und ihnen sagen, dass ... ähm, genau, dass wir den Vorfall vergessen, wenn sie uns nicht anzeigen."

"Sei mir nicht böse, Kazu, das ist der simpelste Plan, den ich je gehört habe", sagte Heiji stirnrunzelnd und zweifelte an der Sache.

"Na ja, viel schief gehen kann dabei dann aber nicht viel, oder?", fragte Ran. "Ich mein, wenn sie uns trotzdem anzeigen wollen, dann hängen sie immerhin mit drin, weil sie ja das Band geklaut haben."

"Stimmt", murmelte Shinichi. Kurze Stille trat ein, und auch Heiji war nun von dem Plan überzeugt.

Alle vier tranken noch etwas und gingen dann müde in Rans Zimmer zurück.
 

Am Morgen darauf war es schon 11:00 Uhr, als die Freunde endlich aufstanden und sich in die Küche quälten, um etwas zu essen.

Um 12:00 Uhr machten sie sich dann auf den Weg zu der Wohnung der Ashleys. Sie ließen sich Zeit.

Als sie ankamen, klingelten sie vorne an der Tür. Durch die Sprechanlage ertönte die hohe Stimme von einer der Ashleys: "Ja?"

Kazuha sprach in das Gerät: "Hallo Ashleys. Wir sind's, die Detectives. Wir müssen mit euch reden. Lasst uns bitte kurz rein."

Kazuha biss sich auf die Lippe, als sie "bitte" gesagt hatte. "So, so. Ihr wollt mit uns reden? Welch SELTENE Ehre. Na schön. Aber nur fünf Minuten."

Es surrte kurz und die Haustür ging auf. Ran, Shinichi, Heiji und Kazuha stiegen in den Aufzug, der sie in den 10. brachte.

Dort angekommen stiegen sie aus und erblickten sogleich eine Ashley, die in der Wohnungstür stand und auf sie wartete.

"Hallo", sagte Ran betont freundlich, doch ihren Blick konnte sie nicht beeinflussen; giftig funkelte sie Ashley an.

In der Wohnung war es schön warm, im Gegensatz zu draußen - schließlich wurde es langsam Herbst.

"Also, was wollt ihr?", fragten die Ashleys.

"Vorweg, wir sind nicht freiwillig hier", sagte Ran und überließ Heiji wieder das Feld, der gerade zum Reden angesetzt hatte.

Er fing an: "Es geht um ein Demoband, auf dem unser Song drauf ist" - die Ashleys tauschten einen nervösen Blick - "und eben dieses Band ist verschwunden. Wir sind schließlich zu dem Schluss gekommen, dass man es uns gestohlen hat.

Auf Verdacht hin haben wir euch dann gestern Nacht hier rausgelockt und uns umgesehen..."

Es war natürlich klar, dass die Ashleys Heiji unterbrachen und laut anfingen zu protestieren und zu meckern.

"Ruhe!", rief Shinichi und Heiji sprach weiter: "... woraufhin wir fündig geworden sind. Wir fanden die Kassette in einer eurer Taschen. Ihr habt sie uns geklaut. Habt ihr was dazu zu sagen?"

"JA!", schrie die Anführerin. "Wie um alles in der Welt kommt ihr dazu, in unsere Wohnung einzubrechen und unsere Sachen zu durchwühlen??!! Seit ihr wahnsinnig? Außerdem habt ihr doch keine Beweise!"

"Irrtum", sagte Shinichi ruhig. Er bat Kazuha um ihre Handtasche, diese öffnete sie und Shinichi nahm das Tonband mit einem Taschentuch heraus.

"Das ist die Kassette. Wir haben sie uns gestern Abend natürlich angehört, um zu überprüfen, ob es die richtige ist. Und da wir euch, als wir die Kassette gestern von Minami und den anderen erhalten haben, das Band weder gezeigt, noch vorgespielt, noch gegeben haben, sind komischerweise trotzdem eure Fingerabdrücke drauf.

Außerdem", er griff wieder in Kazuhas Handtasche und zog die Fotos heraus, die sie gestern Nacht geschossen hatte, "ist auf diesen Fotos deutlich die Kassette zu erkennen. Woher wir wissen, dass es DIESE Kassette ist? Ganz einfach. Es ist ein Aufkleber drauf, auf den Minami ,Detectives - The Victim' geschrieben hat. Den habt ihr vermutlich nicht gesehen, weil ihr ihn sonst sicher abgemacht oder übergeklebt oder durchgestrichen hättet oder so."

"Ach ja? Wer sagt uns denn, dass eine von euch nicht dieselbe Handtasche hat wie wir, und ihr nicht einfach die Kassette darein gelegt habt, um uns eins auszuwischen?"

"Das kann ich dir sagen", sagte Kazuha und nahm ein Foto aus dem Stapel. "Weil hier", sie deutete auf eine Stelle auf dem Bild, "der Name Ashley Miller steht. Es ist eigentlich keine Handtasche, sondern mehr ein Beutel. Auf der Innenseite des ,Deckels' ist ein Schild angebracht, auf dem deutlich geschrieben dein Name steht." Sie schaute die Anführerin der Mädchen an und reichte ihr das Foto.

Ashley riss ihr das Bild aus der Hand und starrte entgeistert auf das Schild.

"Und falls du uns immer noch nicht glaubst...", fuhr Kazuha fort und nahm ein weiteres Foto, "hier ist dein Zimmer, so, wie wir es gestern Abend vorgefunden haben.

Siehst du die Tasche? Das Foto ist noch auf der Digitalkamera drauf, wenn du willst, dann zoomen wir für dich gerne an die Tasche heran, dann wird sich herausstellen, dass auf der Innenseite des Deckels ein Aufkleber mit DEINEM Namen zu sehen ist, da die Tasche offen war, als wir sie fanden, und die Kassette lag offen darin rum."

"Die Beweislage ist lückenlos", murmelte Heiji und sah die "Gegenpartei" an.

"Und seit ihr jetzt hier, um eure Schlussfolgerungen gegen unsere Köpfe zu schmettern, oder um uns ein Angebot zu machen?", fragten sie.

"Letzteres", sagte Shinichi. "Wir wollen euch vorschlagen, dass wir die ganze Geschichte mit der Kassette vergessen."

"Ach! Warum sollte es uns scheren, dass ihr vergesst, dass wir die Kassette geklaut haben?", fragte eine von ihnen.

"Ganz einfach", sagte Ran. "Ihr habt die Kassette geklaut, und wir sind später bei euch eingebrochen. Das heißt, wir sind in Sachen Straftaten quit. Allerdings könntet ihr uns auch wegen Einbruchs anzeigen - aber dann hängt ihr mit drin. Weil wir dann der Polizei sagen müssen, dass ihr die Kassette geklaut habt."

"UND DAS NENNT IHR EIN ANGEBOT?!!!", schrie Ashley laut. "Das ist Erpressung! Und kein Angebot!!!"

"Nennen wir es mal ein Auswahl-Spiel", sagte Heiji. "Wir könnten euch schließlich wegen dem Diebstahl auch anzeigen, aber wir machen es nicht. Stattdessen machen wir euch freundlicherweise das Angebot, die Sache nicht anzuzeigen, wenn IHR uns auch nicht anzeigt. Dann wären wir endgültig quit."

"Okay", sagten sie nach langem Schweigen. "Aber keiner sagt ein Wort."

"Einverstanden", sagten die vier im Chor.

Kazuha und die Anführerin der Ashleys schüttelten sich die Hände.

"Also sind wir uns einig?", fragte Shinichi. "Klar", antwortete eine von ihnen. "Beide Gruppen vergessen die Sache mit dem Einbruch und mit der geklauten Kassette. Keiner erstattet Anzeige, oder plaudert was aus. Hiermit sind beide Angelegenheiten Geschichte."

Kazuha war sich sicher, ein kurzes Lächeln auf den Gesichtern der "Puderquasten" zu erkennen, bis der übliche ruppige Umgang zurück kam. "Okay, damit ist die Sache also erledigt. Na los, raus hier, bevor uns irgendein Klatschreporter hier zusammen sieht und wir plötzlich als die besten Freunde der Nation gelten!", scheuchte Ashley sie heraus.

Für einen Moment hatten die vier Freunde geglaubt, sie könnten sich mit den Ashleys anfreunden - doch als Ashley sie rausschmiss, verschwand dieser Gedanke.

"Eine Sache wüsst ich dann aber doch noch ganz gern", warf Ran ein, bevor sie sie aus der Wohnung schob. "Warum habt ihr die Kassette geklaut?"

"Oh bitte, das könnt ihr euch doch denken", sagte Ashley und machte die Tür auf.

"Denkt bloß nicht, dass wir jetzt kleinbei geben, weil wir uns eben über eine Sache einig waren. Wir bleiben Konkurrenten. M-macht's gut!"

Ihre letzten Worten hatten sie wohl mehr Überwindung gekostet, als die vier Detectives ahnten. Ihre Augen zogen sich zu Schlitzen und sie gingen zum Fahrstuhl, als Ashley die Tür zu knallte.

"Wisst ihr, was?", fragte Kazuha, als sie den Knopf für's Erdgeschoss drückte. "Für einen Augenblick hatte ich geglaubt, wir würden uns mit denen ANFREUNDEN!"

Eine leicht belustigte Miene durchflutete ihren Körper, doch ihre Freunde nickten und Ran meinte: "Das hab ich auch gerade gedacht... Aber was soll's. Einmal verfreindet, immer verfeindet."

Die Fahrstuhltür ging auf und die vier verließen das Haus.
 

Zu Hause angekommen war es 13:30 Uhr und Ran machte Mittag - Reis und Sushi.

Plötzlich klingelte das Telefon. Da Ran und Kazuha gerade in der Küche waren und Ran mit Kochen beschäftigt war, ging Kazuha ran.

"Ja, hallo, hier bei Mori?", meldete sie sich. "Hallo Kazuha!", drang Yokos Stimme durch den Hörer, die fröhlich klang.

"Ach, hi Yoko", grüßte Kazuha zurück. "Was gibt's denn?" - "Minami bat mich, euch anzurufen. Sie wollte, dass ich euch sage, dass wir ein neues Band aufnehmen und..." - "Ist nicht nötig! Wir haben sie wieder." - "Ach! Woher habt ihr sie denn?"

Kazuha wollte für einen Moment erzählen, dass die Ashleys sie geklaut hatten, doch sie warf Ran einen flüchtigen Blick zu, die einen Finger vor den Mund hielt und "Shhhhhh" zischte.

Kazuha drehte sich weg, damit Ran nicht sehen konnte, dass sie lächelte, und sagte in den Hörer: "Ähm, ja, wie soll ich sagen, ich hatte sie in meine Handtasche verlegt und es total verschwitzt. Tut mir Leid." - "Ach, nicht schlimm. Wenn sie wieder da ist, ist das doch egal. Okay, dann richte doch den anderen bitte aus, dass ihr morgen ins Studio kommen sollt. Ins Tonstudio." - "Bitte?" - "Na ja, wollt ihr die nun aufnehmen, oder nicht? Und ihr habt doch nur noch 16 Tage Ferien, oder nicht?" - "Ja, schon, aber wir haben doch noch Zeit..." - "Na, eben nicht! Wenn wir das Musikvideo noch dazu drehen wollen, dann..." - "Den Clip auch noch?" - "Na, sicher! Damit ihr euch während der Schuldzeit voll und ganz auf die Schule konzentrieren könnt, würden Minami, Shiina und ich die Sache mit der gern in den letzten 2 Wochen Ferien erledigt haben." - "Achso." - "Also, kommt ihr?" - "Ja... klar." - "Schön, ich sag Minami und Shiina gleich bescheid. Schönen Tag noch!" - "Danke. Gleichfalls..."

Sie legte auf. Ran schaute Kazuha stirnrunzelnd an. "Was denn los?", wollte sie von ihrer Freundin wissen, und die antwortete: "Wir nehmen morgen die auf... Und dann nehmen wir in den nächsten 2 Wochen den Clip dazu auf..." - "Ist das dein Ernst?" - "Zumindest der von unseren ,Musik-Paten'... Ich sag mal schnell den Jungs bescheid..."

Und so ging die Osakarin nach oben. Ran war so überrascht, dass sie beinahe den Reis anbrennen ließ.
 

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Part 31: Bei Sonoko

Hi Leute! Sorry, dass der Teil so ewig lang gedauert hat, aber ich hatte so viel Stress wegen Schule und letzte Woche war ich im Urlaub in Italien, da konnte ich nix schreiben, aber jetzt bin ich endlich mal wieder da und mit mir gleich der neue Teil! ^^ Viel Spaß beim Lesen, danke nochmal für die Kommies und dafür, dass ihr immer so geduldig wartet! *g* Die Überschrift von dem Teil hier passt nicht so wirklich, aber wat soll's! XD Eure Kazuha
 

Part 31: Bei Sonoko
 

"Versteh ich das richtig?", fragte Shinichi, nachdem Kazuha ihm und Heiji erzählt hatte, was Yoko eben am Telefon gesagt hatte. "Wir sollen morgen noch anfangen, den Song aufzunehmen und dann auch noch den Clip dazu drehen?"

Kazuha nickte.

"Na, da haben sie sich aber was vorgenommen."

"Ja, schon, aber wenn man bedenkt, dass die bereits eine Instrumental-Version haben, dann kann doch nicht mehr viel schief gehen. Ich sing den Song und fertig. Oder will noch jemand singen...?"

"Verbindlichsten Dank", meinte Shinichi und verdrehte die Augen. "Ich auch nicht", sagte Heiji und klopfte Kazuha auf die Schulter. "Du machst das schon!"

"Ja, ja."

Sie verschwand wieder runter in die Küche, wo Ran gerade den Tisch deckte. "Und?"

"Na ja, sie sind einverstanden, aber total begeistert waren sie auch nicht... Dass die auch erst jetzt damit ankommen, ich mein, wir hätten doch schon mit den Aufnahmen anfangen können, während der letzten Celebration-Shows, oder?"

"Keine Ahnung, weiß ich nicht", sagte Ran und stellte vier Gläser auf den Tisch, "aber die drei Tage...?" - "Na, glaubst du nicht auch, dass die ein bisschen was gebracht hätten? Den Song hätten wir jetzt mindestens im Kasten, das Video könnten wir dann jetzt ohne irgendwelchen Zeitdrang drehen... und fertig."

Ran zuckte die Schultern. Ihr war das egal, Hauptsache, sie würden den Song überhaupt bekommen.
 

Am nächsten Morgen standen die vier schon recht früh auf. Es war erst 9:00 Uhr, als sie in der Küche saßen und frühstückten.

Dabei redeten sie über dies und jenes.

"Ach ja, wir sind doch heute bei Sonoko eingeladen, stimmt's?", fragte Shinichi. "Hmm. Um 20:00 Uhr müssen wir da sein. Ich hab Sonoko gesagt, ich bring noch ein paar Chips mit, also muss ich nochmal in die Stadt", sagte Ran und bestrich sich ein Brötchen mit Marmelade.

"Na, die ist ja auch lustig", meinte Heiji, "ich dachte immer, Reiche haben einen riesigen Vorratskeller mit allem Zeugs zum Essen, und dann schickt sie dich zum Einkaufen los."

Kazuha verdrehte die Augen. "Glaubst wohl auch noch an den Osterhasen, was?", meinte sie schnippisch.

Heiji nahm ein Schluck von seinem Kaffee und grinste seine Freundin an. "Jaaaaa, und auch an den Weihnachtsmann und nicht zu vergessen an den Nikolaus."

Er gab ihr einen Kuss auf die Wange und biss in sein Brötchen.

"Ich dachte einfach, ich sag's ihr, weil Sonoko meine Lieblingschips nie hat", lächelte Ran und nahm einen Schluck aus ihrer Kaffeetasse.

"Das ist meine Ran", grinste Shinichi und gab Ran einen kurzen Kuss auf den Mund.

"Meint ihr, dass wir das eigentlich schaffen?", fragte Kazuha gähnend. "Ich meine, um 20:00 Uhr bei Sonoko zu sein und vorher noch den Song aufzunehmen...?"

"Wenn nicht, müssen wir Sonoko eben absagen", meinte Shinichi und gähnte herzhaft. "Ich hab eh keine Lust, Romeo und Julia oder so zu gucken. Ich brauch Stoff zum Nachdenken!"

Ran zog ihre Augen zu Schlitzen.

"Dann denk zur Abwechslung doch mal darüber nach, warum ich das so gerne gucke, hmm?"

Shinichi grinste.

"Weil du keine Krimis magst. Und außerdem kennst du mich genauso gut wie ich dich, und weil du ja weißt, dass ich das ganze Geknutsche und diesen Liebeschwulst nicht leiden kann, willst du mich eben ein bisschen ärgern."

Der Detektiv stupste seiner nun augenverdrehenden Freundin auf die Nase.

"Aber Shinichi", Kazuha setzte einen überraschten Blick auf, "weißt du denn nicht, dass Mädchen, wenn sie Liebesfilme gucken, besser küssen?"

Stirnrunzelnd sah Shinichi nun zu Kazuha.

"Was denn?", fragte sie unschuldig dreinblickend.

"Meinst du, Ran küsst nicht gut, wenn wir einen Krimi oder eine Komödie gucken?", wollte er wissen.

"Das kann ich doch nicht wissen. Du kannst doch die Finger nie von ihr lassen, du musst doch wissen, wie Ran küsst."

Ran musste sich das Lachen verkneifen. Shinichi wurde etwas rot und schaute Kazuha leicht beleidigt an.

"Danke, Kazu", grinste Ran ihre Freundin an, die wie der reinste Engel lächelte, "aber leider ist Shinichi zu schlau, um darauf reinzufallen!"

Selbstzufrieden lächelte Shinichi wie ein Honigkuchenpferd und nickte eifrig.

"Na schön, von mir aus gucken wir diesen Kitsch", sagte er und Ran rief "Ja!", stieß die Hand in die Luft und fiel ihrem Freund um den Hals.

Heiji verdrehte die Augen. "Könnt ihr mal bitte aufhören hier rum zu knutschen? Wir sollten nämlich langsam mal losgehen, damit wir mit der Zeit hinkommen!"

"Heiji hat Recht. Wir haben nur noch bis zum 25.9. Ferien, und das heißt, dass wir uns mit dem Video beeilen müssen, zumal wir noch nicht mal eine Idee haben, wie der Clip werden soll."

Ran hatte gerade damit angefangen, Shinichi abzuküssen, als sie sich wieder von ihm löste, sich auf ihren Platz zurücksetzte und so tat, als wäre nichts gewesen.

"Okay, dann lasst uns gleich los gehen", sagte Shinichi und schielte etwas sauer zu Ran, weil sie mittendrin aufgehört hatte, ihn zu küssen. (XD)

"Wo sollen wir uns denn mit Yoko und den anderen beiden treffen?", fragte Heiji an Kazuha gewandt.

"Im Tonstudio!", antwortete das Mädchen aus Osaka und nahm einen Schluck Kaffee. "Ist auch da, wo auch die Show stattgefunden hat."

Heiji nickte und gähnte.
 

"Hallo Shiina!", rief Kazuha. Die vier standen in der Eingangshalle vom Nichiuri-Studio-Gebäude und hielten Ausschau nach Two Mix und Yoko Okino.

"Hi!", sagte Shiina und lächelte die Freunde an. "Kommt gleich mit. Minami und Yoko warten oben im 2. Stock. Dort ist auch das Tonstudio."

Sie nickten und folgten dem jungen Mann zu den Fahrstühlen.

Oben angekommen wartete der - wie so oft - leere Korridor auf sie. Sie gingen allerdings nicht in Richtung Gemeinschaftsraum, sondern in die andere Richtung.

Die 4. Tür links dann hielt Shiina an und machte sie auf. Kazuha, Heiji, Ran und Shinichi folgten ihm in den Raum.

Er war groß und hinter einer Glasscheibe war noch ein kleines Zimmer. In diesem wurde das Playback abgespielt, während in dem großen Raum die Sänger singen und den Song aufnehmen sollten.

Hinter der Glasscheibe unterhielten sich Minami und Yoko, die die anderen noch nicht bemerkt hatten.

"Hallo ihr zwei!", rief Shiina. "Ich bin wieder da!"

Die beiden Frauen kamen und begrüßten die Detectives.

"Wollen wir gleich anfangen?", fragte Yoko. "Ja, warum nicht?", fragte Kazuha lächelnd, öffnete ihre Handtasche und gab Yoko die Kassette.

"Wer von euch will singen?", fragte Minami, während ihre Kollegin wieder hinter der Glasscheibe verschwand und alles bereit machte.

Ran schubste Kazuha vorsichtig ein Stück nach vorn. "Sie!", grinste die Tokioterin und deutete unschuldig auf ihre Freundin.

"Okay", sagte Minami. "Pass auf, von da drinnen" - sie deutete zu Yoko - "wird das Playback abgespielt. Du setzt einfach die Kopfhörer da auf" - sie deutete auf ein Mikro und ein paar große Kopfhörer - "und dann hörst du die Musik. Hast du vorher schon mal in das Band reingehört?"

"Ja, schon", sagte Kazuha. "Gut", meinte Minami und erklärte weiter: "Wenn du singst, wird das ganze aufgezeichnet und dann ist der Song so gut wie fertig."

"Okay, Band ist drin", rief Yoko und schaltete ein bisschen rum. "Kannst loslegen, Kazuha!"

Ihre Freunde grinsten nur, als sie ihnen einen etwas nervösen Blick zuwarf, dann ging Kazuha zu den Kopfhörern, setzte sie auf und hörte daraus die Melodie zu dem Song.

"Ich spul noch mal zurück", sagte Yoko und drückte auf einen Knopf.

Kazuha atmete tief durch.

"Und los!"

Die Melodie ertönte, angefangen mit einem kleinen Gittarrensolo, das zuerst leise war, dann lauter wurde, dann verstummte es.

Man hörte ein Saxophon spielen.

Kazuha fing an zu singen...
 

"Nochmal?", fragte Kazuha geschafft. "Ein letztes Mal noch", lächelte Minami. Es war 18:30 Uhr und die Gruppe war immer noch im Tonstudio.

"Ach Mensch, Minami", jammerte die junge Sängerin. "Komm schon, sag mir bitte, wenn du meinst, ich kann's nicht!"

"Du kannst es ja, aber man kann einen Song nicht nach 5 Minuten fertig haben. Okay? Also, ein allerallerletztes Mal! Komm schon!"

Kazuha seufzte schwer und blickte zu Heiji, der am Fenster saß und zusah. Er reckte die Daumen und sie lächelte ihn an. Okay, auf ein neues.
 

"Mann o Mann!", stöhnte Kazuha. "JETZT sind wir aber fertig, stimmt's?"

"Jap!", sagte Yoko fröhlich. "Hast du toll gemacht, Kazuha. Ehrlich."

"Danke!"

Kazuha ging zu den anderen. Heiji umarmte sie kurz. Ran und Shinichi grinsten sie an.

"So, Leute", sagte Shiina, "habt ihr denn schon eine Idee wegen dem Video??"

"Keinen blassen Schimmer", gähnte Shinichi und sah auf die Uhr. Es war 18:45 Uhr.

"Wir überlegen uns zu Hause noch was..." - "Alles klar!"

"Okay, dann lasst uns mal gehen...", gähnte Heiji. "Sonst kommen wir noch zu spät zu Sonoko."
 

"Hallo!" Sonoko machte die Tür auf.

"N'Abend!", sagten die vier im Chor und kamen in die Eingangshalle. "Na, wie war's?", fragte Sonoko.

Während alle die Treppe in Sonokos Zimmer hochgingen, erzählte Ran von den Aufnahmen.

"So, dann mal reinspaziert", sagte die Suzuki-Tochter und machte eine einladene und stolze Handbewegung.

Ihr Zimmer war schon fast ein 2-Zimmer-Arpartment, so groß war es. Heiji und Kazuha klappte der Mund auf. Ran kannte das Zimmer von ihrer Freundin ja schon, und Shinichi war auch schon das ein oder andere Mal hier gewesen.

"Ich geh nur mal eben Getränke und Knabbereien holen. Unser Butler hat heute Abend nämlich frei", sagte Sonoko und stolzierte davon.

Kazuha sah ihr hinterher. Dann wandte sie sich Ran zu. "Butler?", fragte das Mädchen aus Osaka betont und verdutzt. "Butler?? BUTLER?!!"

Ran grinste. "Ihr Vater ist der Präsident von Suzuki Enterprise. Ist doch klar, dass sie sich so einiges gönnen", meinte sie.

Kazuha sah sich genaustens um: neben dem Himmelbett stand ein äußerst schicker Nachttisch an der einen Wand.

Auf der anderen Seite des Zimmers stand ein großer Schreibtisch mit Computer, dann ein großer Kleiderschrank mit Spiegel und ein Bücherregal.

In der Ecke neben der Tür stand ein kleiner Schminktisch.

Beim Himmelbett stand der Fernseher. Die Couch stand an der Wand.

Die Tür ging auf und Sonoko spazierte mit einem großen Tablett wieder herein.

"So, wir haben Chips, Popcorn, Salzstangen und Cola", sagte sie und stellte die Knabbereien auf den Tisch vor dem Sofa.

Danach ging sie zum Schrank und öffnete ihn. "So, meine Damen und Herren, Sie haben die freie Wahl", das Mädchen grinste selbstzufrieden und zeigte ihnen ihre DVD-Sammlung.

Kazuha und Ran stürmten zu ihr.

Shinichi und Heiji standen eher unbeteiligt herum und unterhielten sich mal wieder über ihre Kriminalfälle. Ihnen war es so ziemlich egal, welchen Film sich die Mädels aussuchen würden, sie wussten, dass es in Sonokos Sammlung ganz sicher Titanic, Romeo und Julia oder Pretty Woman geben würde.

Eigentlich hing es ihnen zum Halse raus, ewig diese Liebesfilme zu gucken, aber ihnen war klar, dass die Mädchen auch ganz sicher keinen Krimi sehen wollten.

Also mussten sie wieder einmal den kürzeren ziehen und kleinbei geben.

"Jungs?", sagte Ran und drehte sich um. "Was haltet ihr von Manche mögen's heiß?"

Die beiden Detektive sahen sich an. "Was ist denn mit euch passiert?", fragte Heiji.

"Nichts", Kazuha zog ihre Augen zu Schlitzen und nahm Ran die Hülle des Films ab. "Wir dachten nur, so ein alter Schwarzweiß-Streifen wäre auch mal ganz nett, und außerdem haben wir Marilyn Monroe schon so lang nicht mehr gesehen. Ach ja, und ich hab keine Taschentücher mehr, als können wir Titanic sowieso vergessen."

Sonoko musste grinsen.

"Hast ja Heiji", meinte sie nur. Kazuha lief rot an. "Lass die Witze, Sonoko", murmelte die Osakarin und schielte Heiji hinterhältig an. "Ich kann mich doch nicht bei jemandem ausweinen, der sich totlacht, sobald das Schiff den Eisberg rammt und darauf dann Jack umkommt!"

Shinichi musste sich das Lachen verkneifen.

"Hey Freundchen", murmelte Ran, "du bist auch nicht unbedingt besser."

Der Oberschüler verstummte und starrte unschuldig Löcher in die Luft.

"Also los Leute, entscheidet euch doch endlich mal", murrte Sonoko. "Manche mögen's heiß oder was nun?"

Die Jungs murmelten: "Okay, gute Idee."

Selbstzufrieden schlossen die Mädchen den Schrank mit den DVDs, gingen zum Fernseher und legten die CD in den DVD-Player ein.

Danach setzten sich die vier auf's Sofa, Sonoko mit der Bedienung für den DVD-Player in der Hand und die vier Freunde mit den Chips.
 

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Part 32: Der erste Drehtag und die Yuki-Schwestern

Halleluja, die Teile werden auch immer länger! oO Hi! XD Ich hab mich extra wegen euch beeilt!! Und nun seit mal dankbar! ^^' Nee, ich weiß, ihr seid das, ihr seid ja auch ganz brav! XD Okay, danke für die Kommies und nun viel Spaß beim Lesen, so wie immer! ^^ Eure Kazuha
 

Part 32: Der erste Drehtag und die Yuki-Schwestern
 

Die Sonne schien über Japan. Es schien der heißeste Tag des Jahres zu sein, und das, obwohl es langsam Herbst wurde.

Es war der 11. September 1996 und die vier Freunde waren gerade bei Minami, Shiina und Yoko im Studio.

"Wie jetzt?", fragte Kazuha. "Ihr habt schon eine Idee für das Video??"

"Ganz recht", grinste Shiina über Kazuhas Gesichtsausdruck. "Ihr solltet nix großes draus machen. Etwas schlichtes, was euch als Band zeigt."

"Wie darf ich das denn verstehen?", fragte Shinichi. "Ganz einfach", antwortete Minami. "'The Victim' ist ein Song, der über Kriminalität berichtet. Eben über das Opfer eines Verbrechens. Und wir können schlecht eine Leiche in den Clip basteln, wie sähe das denn aus, es würd nur der Karriere von euch schaden. Also dachten wir uns, wir drehen in der Budokan-Konzerthalle."

"Was?", fragte Heiji, der nicht richtig verstanden hatte, denn Minami sprach ziemlich schnell. "Wir sollen in der Konzerhalle drehen?"

"Ist doch eine tolle Idee!", sagte Ran begeistert. "Vorallem ist ,The Victim' ein ziemlich rockiges Stück mit viel Rockgittare und da ist die Atmosphäre in der Budokan-Halle genau das richtige!!"

Kazuha nickte - sie kannte die Halle nicht, weil sie noch nicht drin war, doch Ran war schon einmal da gewesen, und zwar zusammen mit Sonoko bei einem Konzert von Two Mix.

"Was ist? Seid ihr einverstanden?", fragte Yoko. Alle nickten.

"Könnten wir uns die Halle aber vielleicht vorher mal ansehen? Heiji und ich kennen sie nämlich nicht!", fragte Kazuha.

"Na logisch", antwortete die Sängerin lächelnd und schlug vor, sofort los zu gehen, um keine Zeit zu verlieren.
 

"Himmel", rutschte es Heiji heraus, als sie vor der riesigen Halle standen. Das Dach war mit schwarzen Ziegeln bedeckt und auch sonst sah der Platz, der zu dem Gebäude dazu gehörte, sehr einladend aus.

Die Detectives folgten den drei Musikern auf den Platz vor der Konzerthalle und betrachteten die Umgebung. Dann schloss Minami die Tür auf. Zuerstmal kamen sie in die Empfangshalle, wo die Fans ihre Karten vorzeigen mussten und dann wurden sie gruppenweise in die eigentlich Konzerthalle gelassen.

Dort gingen sie nun rein. Die Tribüne war wirklich riesig, 5000 Sitzplätze waren es bestimmt.

Die Bühne war in der Mitte der Halle, sodass sie aus allen Richtungen gesehen werden konnte.

Viele Scheinwerfer und eine riesiengroße Anlage waren zu sehen.

"Schick, nicht?", grinste Minami. "Schick ist gut", lachte Kazuha auf und ging auf die Bühne zu.

"Meint ihr denn, dass es in Ordnung ist, wenn wir hier drehen?"

"Ach, Kazu, Mädchen, weißt du eigentlich, wie viele Filme mit Musikern hier schon gedreht wurden?" - "Filme?" - "In denen Bands auftraten. Clips wurden hier allerdings noch keine gedreht. Grade deswegen wär es gut, wenn ihr euch die Möglichkeit hier aussucht, weil es dann auch mal was anderes ist!"

Shinichi erinnerte sich wieder. Er war schon mal als Conan hier gewesen und hatte sogar auf der Bühne gestanden, zusammen mit den Detective Boys und Two Mix. ("Gefährliche Töne 2")

"Kommt mit, wir führen euch mal in den Backstage-Bereich.

Neben der Bühne befand sich eine Tür, die Minami wieder aufschloss.

"Wie kommt es eigentlich, dass du den Schlüssel zu den Türen hier hast?", wollte Ran wissen und lief nun neben der Two-Mix-Sängerin her.

"Ich hab den Verwalter um die Schlüssel gebeten", erklärte sie. "Achso."

Sie gingen einen langen Korridor mit weißen Wänden entlang. Dieser war von Türen nur so gespickt. Die erste Tür links war die Umkleidekabine.

Darin waren zwei weitere Türen, auf der einen stand ein "D" und auf der anderen ein "H".

Also eine Umkleide für Damen und eine für Herren.

Die Tür gegenüber war die Maske. Dort standen vier Kosmetiktische, alle mit riesigen Spiegeln.

Die 2. Tür links führte in den Raum, in dem das Licht eingeschaltet und die Musik abgespielt wurde.

Hier sah alles sehr professionell aus, überall Amaturen mit unzähligen Knöpfen und Schaltern.

"Sagt mal...", murmelte Shinichi, "habt ihr eigentlich schon jemand, der Regie führt? Und Kameraleute und so?"

"Keine Panik, Shinichi", grinste Yoko, "wir haben da so unsere Beziehungen, ganz zufälligerweise."

"Ihr wollt das euer Team machen lassen?", fragte Heiji etwas überrascht.

"Seid ihr dagegen?", fragte Shiina etwas überrascht.

"Na, das nicht", sagte Ran, "es wundert uns nur, dass ihr auf die Idee gekommen seid."

"Aja", meinte Minami stirnrunzelnd.

Kazuha fügte noch schnell zum Satz ihrer Freundin hinzu: "Aber wir sind von der Idee begeistert! ^^"

"Passt auf. Am besten ist, wir beginnen morgen früh schon mit den ersten Aufnahmen. Wir haben das alles schon mit dem Team abgesprochen. Die kommen nachher noch hier her und bauen alles auf und die Maskenbildnerinnen suchen die Klamotten zusammen und so.

Vielleicht solltet ihr schon um 9:00 Uhr herkommen, dann können wir euch alles erklären, und um 10:00 Uhr fangen wir dann an", sagte Minami.

Die vier waren einverstanden.
 

So kamen sie also am nächsten Tag, dem 12. September 1996, in die Budokan-Konzerthalle.

Natürlich erst nach einem ausgiebigen Frühstück. Außerdem waren sie mit dem Bus gekommen.

"Moin, Moin", wurden sie von einem gähnenden und träge aussehenden Shiina begrüßt.

"Was denn los?", fragte Shinichi.

"Ich bin heute Morgen um 6 Uhr aufgestanden, habe nicht gefrühstückt und war bereits um 7 Uhr hier!", er schielte sie an. "Und für wen das alles?"

Die vier kratzten sich verlegen am Kopf.

Heiji klopfte dem Musiker auf die Schulter. "Besten Dank auch!", grinste er, worauf Shiina lachen musste.

"Ach, sie sind schon da!", rief eine Stimme hinter Shiina, die stark nach Yoko klang.

"Super pünktlich!", grinste Minami, die zwei Sekunden später neben ihr stand.

"Hallo!", begrüßten die Detectives die beiden Frauen.

Gemeinsam ging die Gruppe in den Maskensaal.

Dort setzten sich alle hin und Minami und Shiina begannen, den vieren alles zu erklären.

"Also: In der ersten Szene steigt ihr aus einer Limousine unter wildem Blitzlichtgewitter! ^^ Dann geht ihr über den roten Teppich rein in die Konzerthalle und fangt an zu singen! ^_________________^"

"Okay", murmelte Shinichi, "aber sollten wir uns nicht den Regiesseur und die ganze andere Besetzung angucken, damit wir wissen, wer wer ist?"

Yoko nickte und so gingen alle in die Konzerthalle, wo die Besatzung schon stand und alles fertig machte.

"Takechi, darf ich mal eben stören?", fragte Minami einen etwa 50jährigen Mann, der auf dem Regiesseur-Stuhl saß.

"Sicher, sicher", mrumelte er und gab dann einem der Techniker die Anweisung, mal nach dem Licht zu sehen. "Also, was gibt es?"

"Ich wollt dir nur mal eben unsere Künstler vorstellen", grinste sie und schubste die vier Detectives etwas nach vorne.

"Ach, hallo, endlich treff ich euch mal", grinste der Mann und stellte sich vor: "Ich bin hier der Regiesseur, mein Name ist Takechi Suba!"

Er schüttelte Kazuha die Hand. "Wenn ich Minami richtig verstanden habe, bist du Kazuha!", sagte er und erinnerte sich an ein Gespräch mit der Sängerin.

"Ja, stimmt", lächelte die 17jährige.

"Und du musst Ran sein!", er gab ihr die Hand und Ran begrüßte ihn nickend.

"Und euch beide muss ich ja gar nicht fragen", lächelte der Mann und reichte erst Shinichi, dann Heiji die Hand.

"Shinichi Kudo und Heiji Hattori. Ihr müsst wissen, dass ich alle eure Fälle in der Zeitung verfolge!", grinste er.

Die beiden Oberschülerdetektive waren sofort Feuer und Flamme, doch die Mädchen begriffen sehr schnell und riefen, noch bevor ihre Freunde auch nur Luft holen konnten, um mit dem Mann über ihre Fälle zu plaudern: "Ääääähm, Yoko, können wir weiter? Die anderen Leute, ihr wisst ja!"

Die beiden nickten und gingen mit den Jugendlichen weiter, während Shiina noch etwas mit dem Regiesseur besprach.
 

"Okay, also wir kennen jetzt Herrn Suba, den Regiesseur, Frau Samada, die Frau, die für's Licht und die Spezialeffekte verantwortlich ist, und ihren Mann, Herrn Samada, der Kameramann ist, genau wie Herr Kogami, Herr Ninagawa und Frau Kamata", zählte Kazuha auf und Yoko nickte lächelnd.

"Aber die Yuki-Schwestern haben wir euch noch nicht vorgestellt", ergänzte Minami.

"Hä?", fragte Heiji. "Wer sind die?"

In diesem Moment kamen vier junge Frauen, nicht älter als 20 Jahre, zur Tür herein und begrüßten Yoko und Minami fröhlich.

"Sorry, dass wir erst jetzt kommen", meinte eine von ihnen. Die vier sahen sich zum Verwechseln ähnlich, sie waren alle sehr schlank, hatten schwarze, hüftlange Haare, grüne Augen und trugen jeweils eine Kette, jede hatte einen anderen Buchstaben-Anhänger.

Die erste und anscheinend älteste hatte den Buchstaben "A" an der Kette, die zweite trug ein "K", die dritte ein "Y" und die vierte ein "H".

"Hallo!", sagte Ran als erstes und stand auf.

"Oh, hallo", sagten die Schwestern zugleich.

Minami lächelte und stellte die Frauen vor: "Das sind die Yuki-Schwestern, von denen wir eben sprachen! Akiko, Kazuko, Yuko und Haruna!"

Die Vierlinge lächelten und winkten kurz. Ziemlich baff waren Shinichi und Heiji, schließlich ließen sich die vier Schönheiten nur durch ihre Ketten unterscheinen, sie sahen sonst wirklich keinen Unterschied.

"Und ihr müsst also die sagenumwobenen Detectives sein, von denen Minami und Shiina ohne Punkt und Komma reden", grinste Haruna frech.

"Ach was?", grinste Kazuha und schüttelte den vieren die Hand.

"Ja, sie hat uns angefleht zu kommen, weil sie unbedingt wollte, dass wir euch kennen lernen", lachte Yuko.

"Sollen wir gleich anfangen?", fragte Akiko und kramte in ihrer riesigen Tasche herum.

Minami antwortete: "Wäre eine gute Idee, es dauert ja doch ziemlich lange, bis sie fertig geschminkt sind..."

"Ach, ihr seid also die Maskenbildnerinnen?", wollte Ran erfreut wissen.

"Jap!", lächelte Akiko und sagte an ihre Schwester Kazuko gewandt: "Lass uns doch schon mal in den Maskensaal gehen und alles vorbereiten. Yuko, Haruna?"

Die anderen beiden Frauen sahen auf und fragten: "Ja?"

"Ähm, kommt ihr gleich nach? Kazuko und ich übernehmen die Jungs, ihr zwei macht die Mädels, einverstanden?"

"Okay!", riefen sie monoton.

"Heiji, Shinichi, ihr könnt gleich mitkommen", lächelte die Älteste die beiden Detektive, von denen sie wusste, wer sie waren, an.

Die beiden nickten und folgten Akiko und Kazuko in den Maskensaal.

Haruna und Yuko sagten, sie wollen nur noch mal schnell auf die Toilette gehen, und Ran und Kazuha sollten doch solange bitte auf sie warten.
 

"Echt?", grinste Ran, nachdem Haruna ihr die Lippen geschminkt hatte.

"Doch, wenn ich es euch doch sage", grinste die junge Frau und stellte den roten Lippenstift wieder auf den Schminktisch.

"Ganze drei Tage lief also Yuko mit meiner Kette herum, und ich mit ihrer.

Die Lehrer haben nichts gemerkt, nicht mal unsere Freundinnen!"

Kazuha sagte: "Ist hinterher dann doch noch alles aufgeflogen?"

Yuko war schneller als ihre Schwester und antwortete: "Wir haben es unseren Freunden nie gesagt. Und den Lehrern natürlich auch nicht, das hätte viel zu viel Stress gegeben.

Die einzigen, denen wir natürlich nichts vormachen konnten, waren unsere Eltern.

Selbstverständlich haben sie nicht gemerkt, dass wir unsere Ketten getauscht hatten. Auf dem Nachhauseweg haben wir sie immer wieder zurück getauscht."

"Muss ja ziemlich witzig gewesen sein, oder?", wollte Heiji wissen, der schon längst fertig war.

Er trug ein weißes Hemd, das zwei Knöpfe offen hatte, eine lässige Jeans und dazu einfache Schuhe.

"Das kannst du laut sagen!", grinste Akiko, die Heiji übernommen hatte, und wusch sich die Hände an einem kleinen Waschbecken. "Die beiden haben Kazuko und mich eingeweiht, einen Abend vorher.

Wir mussten in der Schule immer aufpassen, dass wir uns nicht verplapperten. Wenn wir von Haruna zum Beispiel etwas wollten, mussten wir sie Yuko nennen, und es dauerte manchmal ziemlich lange, bis sie reagierte, schließlich war es ja nicht ihr Name. ^^

Manchmal hat sich dann auch die richtige Yuko umgedreht, dann musste sie sich immer wieder schnell wegdrehen, damit es nicht auffiel. ^.^"

"Und seit ihr alle in dieselbe Klasse gegangen?", fragte Shinichi, der sich den Kragen seines ebenfalls weißen Hemdes richtete.

Kazuko räumte die Utensilien, die sie für den Detektiv aus Tokio gebraucht hatte, weg und antwortete: "In der Grundschule waren wir noch alle in derselben Klasse. Haruna und Yuko saßen zusammen und Akiko und ich.

Als wir dann aber nach der 6. Klasse in die Mittelschule kamen, beschlossen die Lehrer, dass wir nicht mehr in eine Klasse gehen sollten.

Zumindest nicht alle vier zusammen. Die hatten nämlich so einiges von der Grundschule über uns gehört - den einen oder anderen Streich haben wir dem Direktor schon mal gespielt und sind dabei gerade so um einen Rausschmiss herum gekommen.

In der Mittelschule jedenfalls haben sie Haruna und Yuko zusammen in eine Klasse gesteckt und Akiko und mich.

In den jeweiligen Klassen durften wir aber auch nie zusammen sitzen, soweit ich mich erinnere."

"Doch, stimmt!", erinnerte sich Haruna. "Von Anfang an hat unsere Lehrerin gesagt, wir sollen uns neben jemand anderen setzen."

"Ja", fügte Yuko hinzu, die Kazuha eben einen blau-silbernen Lidschatten auftrug, "was uns allerdings nicht davon abgehalten hat, uns Briefchen zu schreiben und dumme Sprüche zu machen."

Akiko grinste: "Ja, ihr wart echt furchtbar! Oft mussten Kazuko und ich alles ausbaden, was ihr verbockt habt, und dafür haben wir uns im Direktorenzimmer den Mund fuselig gequatscht!!"

Haruna machte Schlitzaugen. "Aber Kazuko und du, ihr beiden wart der absolute Gipfel! Kannst du dich noch daran erinnern, wie ihr die Kreide versteckt habt und stattdessen Attrappen aus Seife hingelegt und die Tafel ganz nass gemacht habt?

Ein harmloser Schülerstreich, wenn man ihn als Außenstehender betrachtet, aber nicht, wenn man ihn bei der Geschichts-Schreckschraube höchstpersönlich ausführt: Ikenami!"

"Igitt, die kenn ich auch noch!", sagte Shinichi.

"Ehrlich?", fragte Yuko mitleidig.

"Ja, Ran, kannst du dich noch an die erinnern?"

"Ja, jetzt wo du es sagst. Wir hatten sie ein Jahr lang in Geschichte, wenn ich mich recht erinnere. In der siebten Klasse nämlich. Nachdem das erste Schuljahr an der Mittelschule für uns vorbei war, ist sie in Pansion gegangen!", erinnerte sich Ran.

"Ihr Glücklichen!", rief Kazuko. "Wir hatten sie die ganzen drei Jahre lang in Geschichte und das zweimal die Woche! Es war der absolute Horror.

Sie konnte uns überhaupt nicht leiden, aber wir mochten sie auch nicht. Sie war immer unfreundlich und schätzte es überhaupt nicht, wenn man sich gar nicht für Geschichte und den ganzen Mist interessierte. Bei ihr waren alle Schüler schlecht, die auf dem Zeugnis keine Zwei bekommen haben.

Besonders gut leiden konnte sie ja immer diese Minako, die zu unserer Zeit Schulsprecherin war und in die C-Klasse ging!"

"Ran, Shinichi, seid ihr denn auch auf der Teitan-Oberschule?", wollte Haruna wissen.

Ran nickte. "Nach den Ferien beginnt das dritte und somit letzte Oberschuljahr für uns."

"Ich bin froh, wenn ich aus der Penne raus bin!", seufzte Shinichi.

"Sag das nicht", meinte Akiko darauf. "Sobald du aus der ,Penne' raus bist, wünscht du dir - so komisch das für dich jetzt auch klingen mag - die Zeit nochmal zurück drehen zu können."

"Ach, echt?", Heiji klang unglaubwürdig.

"So ist es. Du vermisst deine ganzen Freunde, die du drei Jahre lang jeden Tag gesehen hast - und nun triffst du sie kaum mehr. Ich habe eine Freundin, die lebt in Haido, genau wie wir. Wir sehen uns jeden Sonntag in einem Café bei uns um die Ecke und trinken gemeinsam einen Kaffee und gehen dann ins Kino oder hängen einfach nur im Park rum und unterhalten uns über Dinge aus der Zeit in der Schule, oder über die Jungs. ^^

Meine anderen Freunde treffe ich so gut wie nie, nur auf Klassentreffen oder mal zufällig.

Wenn du mit der Schule fertig bist und dein Studium beginnst, wirst du total überrollt - auf dich kommt eine Menge Arbeit zu, aber man kann das schaffen, auch, wenn man kaum noch Zeit für irgendwas hat", erzählte Kazuko.

"Und ihr beiden?", fragte Yuko an Kazuha und Heiji gewandt, als sie Kazuhas Wimpern vorsichtig mit Wimperntusche anmalte. "Erzählt mal von eurer Schule!"

Heiji grinste: "Es sind Ferien und ihr habt nichts besseres zu tun, als über Schule zu reden!"

Kazuha lächelte: "Wir kommen nach den Ferien auch in die dritte Klasse der Oberschule. Eigentlich wohnen wir in Osaka."

"Aha", sagte Akiko interessiert. "Und eure Klasse? Wie ist die so? Oder geht ihr nicht in dieselbe?"

"Doch, doch", warf Heiji ein, "eigentlich ist die Klasse ganz okay. Die Pauker könnten besser sein, aber man kann es aushalten."

Ran trug dazu bei: "Unsere Klasse ist auch total nett. Die Jungs sind zwar ziemliche Lustmolche, aber sonst sind sie schon okay."

Shinichi setzte einen typischen Blick auf. "Was soll denn das jetzt? Falls du es vergessen hast, ich bin auch ein Junge und ich gehe auch in deine Klasse!"

"Ich weiß", gab Ran kühl zurück, "aber es ist manchmal echt fürchterlich, wie ihr Miss Jodie anstarrt, wenn sie sich von der Tafel abwendet und nach etwas bückt...!"

Haruka grinste und meinte: "Das musst du verstehen, Ran. Das sind auch alles nur Männer!"

Die Schwestern fingen an zu lachen.

Shinichi und Heiji fanden es zwar nicht so lustig, aber grinsten auch.
 

"Sieht das so gut aus?", fragte Kazuha und machte den Reißverschluss an ihren Stiefeln zu.

"Super", sagte Haruna nur und meinte dann: "Zieh noch mal die Jeans-Jacke zurecht und dann ist alles perfekt!"

Kazuha trug zu der Jacke und den Stiefeln, die etwas mehr als zu den Knöcheln gingen, einen knielangen Jeansrock mit Falten, ein weißes Shirt mit der Aufschrift "Girl" und ihre Haare waren mit einer blauen Schleife zusammen gebunden.

"Yuko", sagte Ran, "kannst du mal den Reißverschluss hoch ziehen...?"

"Ja!", rief die Maskenbildnerin und machte das Kleid von Ran zu.

Sie trug schwarze Lack-Schuhe zu einem langen, bis zu den fast knielangen Jeansrock, dazu ein weißes, ärmelloses Shirt und eine Halskette mit einen runden Stein, genau wie die an ihren Ohrringen, die sie sich jetzt anlegte.

"Ihr seht toll aus", sagte Yuko und Haruna stimmte zu: "Wir sind immer noch gut! ^^"
 

"Okay, für die erste Szene kriegt ihr noch diese Mäntel hier", sagte Akiko, als sie vor der Konzerthalle standen.

Die Detectives zogen sie sich über und dann kam auch schon Herr Suba.

"Alles bereit? Also, nochmal: Das Intro mit dem kleinen Gittarensolo wird abgespielt und ihr betretet unter Blitzlichtgewitter die Konzerthalle.

Ähm, setzt nochmal diese Sonnenbrillen hier auf, bitte. Kazuha, du nimmst dann die Sonnenbrille ab, und lächelst ganz selbstsicher, einverstanden?"

Sie setzten sich die Brillen auf und Kazuha nickte.

"Okay, Action, alles auf Position! Die Reporter knipsen einfach drauflos! Alles wie geplant! Los geht's!"

Das Intro wurde eingespielt. Eine Gittare wurde immer lauter. Die vier Detectives gingen über den roten Teppich in die Halle. Auf halbem Wege nahm Kazuha die Sonnenbrille ab und strich sich eine Strähne aus dem Gesicht, während die anderen neben ihr herliefen...
 

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Part 33: Die letzten Tage

Hey Leute, hier bin ich endlich mal wieder! Habe leider nicht viel Zeit, also, danke für die Kommies, sorry, dass es mal wieder so lang gedauert hat und viel Spaß beim Lesen! Und ich hoffe, der Schluss dieses Kaps gefällt euch!! ^^

Stellt euch vor: Das ist das vorletzte Kapitel der FF! *weeeeeein*

Eure Kazuha
 

Part 33: Die letzten Tage
 

Die Dreharbeiten waren nun schließlich - nach langem Hin und Her - abgeschlossen. Eine ganze Woche hatte es gedauert, auch wegen der Spizialeffekte und außerdem waren Kazuha, Heiji, Shinichi und Ran ja noch nicht so geübt, was Clips anging.

Es war nun also der 19. September und die vier Freunde saßen zu Hause.

Am Tag zuvor hatten sie sich mit Minami und Shiina unterhalten, die ihnen vorschlugen, die Single am Tag, an dem ihre Ferien enden würden, rauszubringen.

"Während ihr euch dann in der Schule durchschlagt", grinste Shiina, "arbeiten wir an ein paar Songs für euch. Ich würde vorschlagen, wir treffen uns dann in euren nächsten freien Tagen."

"Gute Idee", sagte Ran und nahm einen Schluck Cola.

"Was wollt ihr denn so für Songs haben?", wollte Minami wissen. "Sowas wie ,The Victim', also rockig, oder auch Balladen, Popmusik, HipHop...?"

"Ich wär ja so für eine Mischung aus Pop und ein bisschen Rock", sagte Heiji und Kazuha stimmte nickend zu.

"Shinichi?", fragte Ran, und der zuckte grinsend mit den Schultern. "Ihr dürft doch nicht immer mich fragen... Ich bin total unmusikalisch."

"Mach du mal ernst, Alter", sagte Heiji und Shinichi seufzte: "Ja, ist 'ne gute Idee."

"Aber so ein paar Balladen fänd ich auch nicht schlecht", steuerte Ran noch hinzu und Shinichi verdrehte, ohne, dass es jemand merkte, die Augen.

"Okay, Yoko wird uns dann sicher dabei helfen und die Demoversionen singen, so wie bei ,The Victim'."

Minami hatte sich ein paar Notizen gemacht.

"Und, freut ihr euch schon auf die Schule?", Shiina lächelte etwas gehässig, was Heiji aufhiel und sagte: "Sehr komisch, sei man froh, dass du nicht mehr in die Schule musst."

"Bin ich auch." Shiina streckte ihnen die Zunge raus.

"Red mal mit Akiko und den anderen. Die schärfen dir ein, dass du deine Klasse vermisst", grinste Shinichi und nahm einen Schluck aus seinem Glas.

"Ja, genau", lachte Heiji.

"Ihr seid echt doof", meinte Kazuha beleidigt, "sie haben doch Recht. Ich mein... die ganzen Leute sieht man dann kaum noch, wenn überhaupt mal!"

"Ja, ja", murmelte Heiji und strich Kazuha spielerisch durchs Haar.

"Ach Gott, jetzt hab ich doch fast vergessen, euch bescheid zu sagen!", Minami schlug sich gegen den Kopf

"So, so, und was?", fragte Kazuha.

"Ihr habt noch einen Fototermin!"

"WAS?", stieß Heiji hervor. "H-heute, oder was?"

"Natürlich nicht", meinte die Two-Mix-Sängerin schlitzäugig, "so schusselig bin ich nun auch wieder nicht! Übermorgen um 15:00 Uhr, hier in der Budokan-Konzerthalle."

"Na toll", seufzte Shinichi und lehnte sich in seinen Stuhl.

"Und was sollen wir tragen?", fragte Ran schnell, die es von Shinichi ziemlich daneben fand, wie er sich benahm.

"Erstmal eure Outfits, die ihr auch im Video tragt. Der Fotograf heißt überings Yamato Hamato. Und er ist spitze", grinste die Sängerin selbstsicher.

"Na dann...", grinste Heiji und sah zu seiner Freundin herüber, die schon sehr neugierig schaute.
 

Am nächsten Tag um 15:00 Uhr trafen die vier bei der Konzerthalle ein. Ihr erstes Fotoshooting fand also am 20. September statt.

Sie waren bereits mitten drin - und Minami hatte wirklich nicht geflunkert: Yamato Hamato war wirklich ein klasse Fotograf, sehr zuvor kommend, verstand sein Geschäft und sehr freundlich.

Nach ca. einer halben Stunde hatte er schon drei Filme vollgeknipst.

Fotos, wie die vier Detectives auf dem roten Teppich standen. Kazuha schielte über ihre Sonnenbrille und lächelte, Ran hakte sich bei Shinichi ein, der lässig die Hände in den Manteltascen versenkt hatte und Heiji stand leicht schräg und blickte direkt durch die Gläster der Brille in die Kamera.

Dann welche auf der Bühne. Kazuha mit einem Mikro in der Hand auf einem hohen Hocker sitzend, die rot-schwarze E-Gittare umgehängt, Ran mit ihrem Saxophon, welches im Licht schimmerte, Shinichi hinterm Schlagzeug und Heiji bei seinem Keyboard.

Aber auch Backstage hatte der junge Mann jede Menge Fotos geschossen, meistens aber mit nur einem der vier, also getrennte Bilder.

Nachdem den Bandmitgliedern schon kleine Punkte vor den Augen rumschwirrten, legten sie eine Pause ein.

Für das Make-up waren auch die vier Yuki-Schwestern anwesend gewesen, aber gerade waren sie in der Stadt unterwegs.

Sie hatten noch einiges zu erledigen gehabt.
 

Nach dem Fotoshooting waren die Detectives total geschafft. Als sie zu Hause angekommen waren, gingen sie erschöpft in die Küche und ließen sich auf die Tühle fallen.

Ran machte Abendessen, während sich Kazuha, Heiji und Shinichi unterhielten.

"Wisst ihr eigentlich", sagte Kazuha, "dass wir morgen nur noch vier Tage Ferien haben?"

"Wie könnte man sowas Schreckliches denn vergessen?", grinste Shinichi und streckte sich.

"Sagt mal, wann wollt ihr denn eigentlich nach Hause fahren? Erst am 25. oder schon einen Tag vorher? Der erste Schultag ist ja der 26. September..."

"Nee, wir fahren erst am 25. mit dem Zug nach Hause. Das reicht ja", antwortete Heiji auf Rans Frage.

Diese nickte und drehte sich wiederzum Herd um, damit der Reis nicht anbrannte.

"Wir sollten dann vielleicht schonmal Koffer packen", murmelte Kazuha beiläufig.

"Witzig", grinste Heiji, "du hast 'ne Reisetasche und ich 'nen Koffer, und die sind noch nicht mal richtig ausgepackt!"

"Ihr könnt mir eure Sachen überings gern geben, dann steck ich sie nochmal in die Waschmaschine", sagte Ran lächelnd.

"Gute Idee", meinte Kazuha. "Am besten waschen wir sie einen Tag vor der Abreise gleich morgens, dann können wir sie auch noch trocknen lassen und sie bügeln."

"Soll ich euch mal was sagen?", fragte Shinichi, der sich langweilte.

"Bitte", grinste Ran, "aber nur wenn es nichts mit Sherlock Holmes zu tun hat."

"Am 25. kommt unsere Single raus", freute sich der Detektiv Ostjapans, der gar nicht auf Rans kleinen Scherz einging.

"Richtig!", rief Kazuha fröhlich. "Irgendwie... blöd getimt, findet ihr nicht? Ich mein, dann können wir gar nicht zusammen erleben, wie der Song zum ersten Mal gesendet wird!"

"Stimmt", sagte Ran traurig und füllte den Reis in eine große Schale.

"Es sei denn, wir würden einen späteren Zug nehmen, als den, der schon um 10:00 Uhr morgens fährt", sagte Heiji zu Kazuha.

"Geht nicht", warf Shinichi ein. "Der 25. ist doch ein Sonntag, und sonntags fährt immer nur morgens und abends ein Zug nach Osaka, wobei der, der am Abend fährt, auch wirklich erst spät losfährt."

"Ach, und das jetzt mal so, dass es auch Osaka-Leute verstehen können!", grinste Heiji frech.

Schlitzäugig erklärte Shinichi: "Abends bedeutet hier in Tokio 22:00 Uhr."

"Das ist ja blöde", meinte Kazuha, "dann sind wir ja erst um 1:00 Uhr zu Hause."

"Schön doof... Aber was soll man machen!", meinte Ran und stellte das Essen auf den Tisch.
 

Am nächsten Morgen beschlossen die Freunde, den Tag im Tropical Land zu verbringen.

Schon um 9:00 Uhr morgens, die Sonne schien, machte sich das Quartet zum Vergnügungspark auf.

Die Straßen waren noch nicht sehr voll für einen Mittwoch.

Da sie keine Lust zum Laufen hatten, nahmen sie den Bus.

Im Fahrzeug war es schön kühl, wegen der Klimaanlage.

Der Bus war rappelvoll. Sie fuhren in die Innenstadt, in der der Vergnügungspark war.

Nachdem sie angekommen waren, stiegen sie aus und schlenderten gemütlich durch die Stadt zum Tropical Land.

"Eins sag ich euch: Die Geisterbahn ist tabu!", sagte Kazuha und schielte die beiden Jungen schlitzäuigig an.

"Hast du etwa Angst?", neckte Heiji sie. "Ähm, äh...", stammelte sie verlegen, "mir wird zu schnell schlecht!"

Shinichi grinste bloß.

Als die vier da waren, bezahlten sie den Eintritt und legten los.

Kazuha schaute sich begeistert um: Das Schloss sah wirklich toll in der Herbstsonne aus, es schimmerte blau, die Eislaufbahn, die sich genau hinter dem Schloss befand, war von Menschen nur so bevölkert, rechts aus der Geisterbahn ertönten ab und zu Schreie, das Riesenrad auf der linken Seite bewegte sich mit den Gondeln langsam.

Neben der Geisterbahn gab es die Achterbahn mit zwei Loopings, vielen Kurven und einem "Korkenzieher".

"Komm schon, Ran, wir gehen zur Achterbahn. Heiji und Shinichi wollen sich ja gruseln", lächelte sie verschmitzt und zog am Arm ihrer Freundin und lief los.

"Ach, Kazu, wie war das eben noch?", rief Heiji ihr hinterher. "Dir wird schnell schlecht?"

"Scheiße", murmelte die Osakarin beim Laufen und legte noch einen Zahn zu, und Ran musste sich ganz schön beeilen, damit sie Schritt halten konnte, was gar nicht so leicht war, denn sie fang an zu lachen.

Die beiden zurückgelassenen Jungs gingen grinsend zur Geisterbahn, dort war die Schlange auch nicht lang.
 

"Halleluja, ich bin fix und fertig!", keuchte Kazuha, als sie sich auf eine Bank fallen ließ.

Ran grinste etwas schadenfroh. "Was grinst du denn so? Du siehst aus wie ein Honigkuchenpferd!"

"Hihi! Ich musste nur gerade an Heijis Worte denken!", lachte die Tokioterin.

Kazuha wurde leicht rot. "Ich konnt ja nicht ahnen, dass eure Achterbahnen so krass sind und sich mein Frühstück danach beinahe wieder meldet! Bei uns in Osaka sind die Parks eben nicht solche Mega-ich-übergeb-mich-gleich-Vergrnügunsparks!"

Ran lachte nicht weiter, sie streckte sich nur und sah zur Geisterbahn rüber.

"Woran denkst du gerade?", wollte Kazuha wissen, als sie Rans Blick folgte.

"Ach, an nichts bestimmtes", winkte ihre Freundin ab.

"Ah, ich weiß. An Shinichi", grinste das Mädchen aus Osaka sicher.

"Wenn du's weißt, dann frag doch nicht so."

"Ich bin eben ein Mensch, der gern lieber mal nachfragt, um ganz sicher zu gehen!"

Ran musste lächeln.

"Und, was denkst du so über ihn? Ihr habt doch wohl keinen Stress, oder?"

Ran schüttelte heftig den Kopf: "Nein, um Gottes Willen nicht!" - "Und woran denkst du dann?"

Sie schwieg. Das Tropical Land war für sie ein erinnerungsträchtiger Ort.

Vor fast einem Jahr ist es passiert...

"Raaaaan", maulte Kazuha. "Du musst ja nicht darüber reden, aber ich kann dir sagen, dass, wenn du erstmal offen drüber sprichst, du dich tausendmal besser fühlst!"

Leise seufzte Ran und erklärte dann: "Vor etwa einem Jahr waren Shinichi und ich hier in der Geisterbahn. Na ja, und dann ist da eben ein Mord passiert, den Shinichi aufgeklärt hat.

Und danach wollten wir nach Hause gehen, aber dann ist er auf einmal losgelaufen und hat gesagt, dass ich schon mal vorgehen solle und er würde gleich nachkommen."

"Und weiter?", gespannt hatte Kazuha ihr zugehört.

"Und dann... plötzlich... als er aus meinem Blickfeld verschwunden war... weißt du, was ich da gefühlt hab?"

Kazuha schüttelte den Kopf.

"Es war fast so... als würde ich ihn nie wieder sehen."

Kazuha ging anscheinend ein Licht auf. "War das da, als er so lang an diesem mysteriösen Fall gearbeitet hatte?"

"Hmhm", nickte Ran und sah in den Himmel. "Als er nach einer Woche immer noch nicht zurück war, war ich fest davon überzeugt, dass mein Gefühl richtig war. So, als wäre er für immer aus meinem Leben verschwunden."

Langes Schweigen.

"Ran, das klingt ja furchtbar!", meinte Kazuha mitfühlend und streichelte Ran über die Schulter. "Hast du mit Shinichi darüber gesprochen?"

"Nein", winkte die 16jährige ab. "Ich wollte es zuerst, aber nachdem er wieder zurück war, hat er sich so unendlich oft dafür entschuldigt, dass er mich so lang allein gelassen hatte, dass ich ihn nicht fragen wollte. Ich wollte nicht, dass der Eindruck entsteht, ich hätte ihm nicht verziehen."

Leicht erstaunt musterte Kazuha Ran.

"Na ihr Süßen!", riefen Heiji und Shinichi zusammen.

"Was ist denn mit euch kaputt?", fragte Kazuha grinste sich einen ab.

"Ach gar nichts...", grinste Heiji und schielte zu Shinichi rüber.

"Da waren in der Gesiterbahn nur so ein paar Tussis, die uns angebaggert haben wie zwei Weltmeisterinnen..."

"WAS?", fragte Kazuha. "Ist das euer Ernst?"

"Mal ehrlich, Kazu, denkst du, wir spaßen mit SOWAS Ernstem?", grinste Shinichi.

"Das würden wir doch NIEMALS wagen", meinte Heiji und versuchte, überzeugend zu klingen, aber richtig Mühe gab er sich dabei nicht.

Ran zog Schlitzaugen. "Mann, seid ihr stolz auf euch! Kazu, weißt du, was die sich grade fragen? Wie wir nur unsere Finger von ihnen lassen können!"

"Genau", meinte Kazuha, "ist ja abartig! Total eingebildet! WIDERLICH!"

"Am besten geht ihr zu den Mädels und fragt sie, ob sie noch single sind", sagte Ran mit sarkastischem Unterton.

Die Jungs ließen sich jeweils neben ihre Freundinnen fallen.

"Hmm... wieso eigentlich nicht?", schlug Heiji vor und legte seinen Arm um Kazuhas Schulter.

"Keine schlechte Idee", meinte Shinichi und lehnte seinen Kopf an den von Ran.

"Pah, dann geht doch", schnippisch sagten die beiden Mädchen diesen Satz im Chor und drehten beleidigt ihre Köpfe weg.

"Und kommt bloß nicht wieder!"

Grinsend sahen sich die beiden Detektive an.

"Du bist süß", flüsterte Heiji Kazuha ins Ohr.

"Ja, ja, und du doof", grinste sie ihn an. "Hehe", gab Heiji nur von sich, da hatte sie also doch einen Rückschlag geschafft.

"Das war doch bloß ein Witz", murmelte Shinichi Ran entgegen.

"Was? Nein, ehrlich? Und ich dachte schon, du verlässt mich wegen dieser Pute! Shinichi, jag mir nie wieder so einen Schrecken ein", sagte Ran mit einem leicht säuerlichem, sarksatischem Ton.

"Hey Süße, du bist doch sonst nicht so", wunderte sich der Detektiv Ostjapans und sah ihr in die tiefblauen Augen.

"Ich kann bloß Scherze dieser Art nicht leiden", antwotete seine Freundin schnippisch und lehnte sich zurück.

Heiji und Kazuha alberten zusammen herum und bekamen von der Unterhaltung nichts mit.

"Tut mir Leid", Shinichi gab Ran einen zärtlichen Kuss. Auch wenn sie etwas wütend war, erwiderte sie ihn.

"Schon okay..."

"Hey ihr zwei, wollt ihr euch jetzt noch weiter um die Bank hier jagen, oder wollen wir mal Zuckerwatte besorgen gehen?", wollte Shinichi von dem Pärchen aus Osaka wissen, die dabei waren, um die Bank herumzulaufen und den anderen zu fangen.

"Ich hab einen anderen Vorschlag", hauchte Kazuha, die schon außer Atem war vom Laufen, "wir jagen uns zum Zuckerwatte-Stand!"

Heiji grinste und nahm ganz kurz Kazuhas Hand und drückte sie sanft.

Diese wunderte sich leicht und wurde etwas rot, als Heiji sie an sich zog. Ganz langsam näherten sich ihre Gesichter dem des anderen...

Kazuha hatte schon die Augen geschlossen, um den folgenden Kuss zu genießen, als Heiji sie ruckartig losließ und laut rief: "Du bist dran! Komm, fang mich!"

Kazuha ballte die Hand zur Faust.

"Du mieser Verräter!", schrie sie und rannte dem davonlaufendem Heiji hinterher. "Mich so reinzulegen! Abzocker!"

"Selber schuld!", Heiji fing schon fast an zu lachen.

"Dich küsse ich nie wieder, hörst du? NIE WIEDER!!", sagte Kazuha laut und rannte ihm weiter hinterher.

Ran und Shinichi lächelten sich sanft an.

"Das sind zwei Kleinkinder, oder?", meinte Shinichi amüsiert.

"Hihi", kicherte Ran, "vielleicht holen sie gerade ihre Kindheit nach! Oder die ist immer noch nicht zu Ende!"

Die beiden Oberschüler mussten lachen.

Ran sah zum Horizont. "Sieh mal, die Sonne geht schon unter!", flüsterte sie zu Shinichi.

"Hast Recht!", sagte er leise zurück. "Wir sind schon seit zwei Stunden hier!", stellte er nach einem Blick auf seine Armbanduhr überrascht fest.

"Und haben nichts zusammen gemacht", fügte Ran mit einem gespielt bedrücktem Blick hinzu.

Shinichi lächelte. "Och Süße, du wolltest ja nicht Geisterbahn fahren", meinte er schmollend.

"Du wolltest ja nicht Achterbahn fahren", konterte Ran.

"Wir können nachher noch mal Riesenrad fahren. Die beiden Osaka-Kleinkinder in einer Gondel und wir in einer."

"Osaka-Kleinkinder... Du bist fies... aber einverstanden!"

Wieder lächelten sie sich verliebt an. Der Himmel färbte sich langsam rot, während die Sonne immer tiefer sank, dort, wo auch die Stände mit der Zuckerwatten und dem anderen Süßkram waren und wo Heiji und Kazuha sich nun weiter fingen.

Langsam küssten sich die beiden Tokioter.

Als sich sich lösten, murmelte Shinichi: "Ich liebe dich."

"Ich dich auch!", Ran lächelte glücklich.

Dann standen die zwei auf und gingen Hand in Hand zu Heiji und Kazuha, die schnaufend an dem Zuckerwatte-Stand standen und sich an der Wand abstützten.

Und während die vier Oberschüler einen ihrer letzten Ferientage genossen, ging die goldene Sonne unter und überließ dem fast schwarzen Nachthimmel, dem Vollmond und den vielen funkelnden Sternen die Stadt Tokio...
 

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Part 34: Yeah, we are livin' for the future!

Hi Leute!

Nun ist es soweit, der allerletzte Teil von "Detectives" ist nun hier auf dieser und den folgenden Seiten. -.-

Irgendwie bin ich erleichtert, dass ich wenigstens diese FF endlich zu Ende gebracht habe, aber andererseits werd ich eure Kommies und das Hochladen von neuen Kaps sehr vermissen. *schnief*

Nun viel, viel Spaß beim Lesen und Kommieschreiben!

Eure Kazuha
 

Part 34: Yeah, we are livin' for the future!
 

Es war 4:00 Uhr in der Früh. Sonntag, der 25. September 1996. Die Sonne ging gerade im Osten auf.

Die goldenen Strahlen leuchteten über Tokio auf und tauchten die leeren Straßen in ein schimmerndes Licht.

In der Detektei Mori war es ruhig.

Die Jalousien in Rans Zimmer waren runtergelassen. Einige Schlitze ließen zu, dass das Sonnenlicht schwach in das Zimmer schien.

"Hmmm", murrte Kazuha leise. Das Licht hatte sie sanft aus ihren Träumen gerissen.

Sie rieb sich die Augen und setzte sich auf.

Nachdem das Mädchen laut gegähnt hatte, schielte sie auf den Wecker, der auf Rans Nachttisch stand.

"Erst 4:05 Uhr?", fragte sie sich leicht schockiert. Kazuha seufzte.

Neben ihr auf seiner Matratze lag Heiji, der immer noch seelenruhig schlief, und neben diesem auf einer weiteren Matratze schlief Shinichi laut schnarchend.

Kazuha setzte sich auf. Sie zog die Jalousien langsam hoch, um nicht zu viel Krach zu machen.

Die Sonne blendete sie.

Trotzdem sah sie hinaus. Eine kleine Brise fegte durch die Straße.

Keine Menschenseele war zu sehen.

"Heute ist es also soweit...", murmelte die Osakarin traurig.

Es kam ihr vor, als wären sie und Heiji erst gestern von zu Hause ausgerissen, um an dem TV-Special teilzunehmen.

Sie ließ sich alles noch mal durch den Kopf gehen.

Sanft lächelte Kazuha in die Sonne hinein.

Morgen würde also ihr letztes Schuljahr beginnen. Das 3. Oberschuljahr. Und auch für Heiji, Shinichi und Ran.

Was würden wohl ihre Klassenkameraden sagen, wenn sie morgen die Schule betreten würden?

Vermutlich erstmal gar nichts.

Kazuha seufzte. Es war fast noch mitten in der Nacht und sie stand hier schon herum und dachte nach, anstatt sich nochmal hinzuhauen.

Aber sie kannte sich selbst ganz gut und wusste, dass es ihr unter den gegebenen Umständen schwer fallen würde, die Augen wieder zu schließen.

Auf Zehenspitzen schlich sie in die Küche. Vorher hatte sie sich noch Rans Bademantel übergeworfen, der auf einem Stuhl in ihrem Zimmer lag.

In der Küche angekommen, holte sie sich ein Glas aus dem Schrank und füllte es mit Leitungswasser.

Sie setzte sich an den Tisch und nahm einen großen Schluck.

Die 17jährige lächelte, als sie sich vorstellte, wie ihre drei Freunde hier mit ihr am Tisch saßen und frühstückten.

Shinichi wäre wie immer dabei, Ran zum Lachen zu bringen und Heiji würde sich alles, was er zu fassen bekam, in den Hals stopfen.

Erneut stand sie auf und ging auf den Flur. Kazuha vernahm das laute Schnarchen von Rans Vater, der wie immer sternhagelvoll an seinem Schreibtisch eingeschlafen war.

Die Osakarin beschloss, in die Waschküche zu gehen und die Anziehsachen von ihr und Heiji, die an einer Wäscheleine hingen, um zu trocknen, zu bügeln.

Sie waren auch schon trocken, kein Wunder, schließlich hingen sie da beinahe seit 3 Tagen.

Schnell machte Kazuha das Bügeleisen an und fing an ihre Jeans und T-Shirts zu bügeln.

Dabei dachte sie noch etwas an die vergangene Zeit, bevor sie zu Heijis Sachen überging.
 

Nachdem sie fertig war und alles ordentlich zusammen gelegt hatte, ging sie mit den Klamotten in Rans Zimmer zurück und holte Heijis Koffer und ihre Reisetasche sowie die beiden Rucksäcke aus einer Ecke.

Ordentlich packte sie zuerst Heijis Sachen, dann ihre.

Dabei war sie nach wie vor in Gedanken versunken.

Ihre braunen, noch nicht zusammengebundenen Haare fielen ihr ins Gesicht, als sie sich aufsetzte.

Inzwischen zeigten die roten Ziffern auf Rans Wecker 5:00 Uhr an.

Kazuha schnappte sich ein schulterfreies, rosa Top und eine enge Jeans und verschwand damit im Bad, Rans Bademantel immer noch auf den Schultern.

Sie duschte ausgiebig, versuchte aber dennoch, leise zu sein und niemanden aufzuwecken.
 

Kazuha hatte nun in den zwei Stunden, die sie bereits auf und hellwach war, eine Menge Sachen erledigt.

Sie hatte geduscht, ihre Sachen gebügelt und gepackt.

Ein Handtuch über ihre Schultern geworfen, damit ihre Schultern nicht feucht wurden von ihren nassen Haaren.

Sie wollte sie nicht föhnen, da sie die anderen damit geweckt hätte.

Doch eine Sache hatte die 17jährige noch nicht erledigt: Sich bei Shinichi und Ran zu bedanken.

Und genau das tat sie jetzt.

Zum Geburtstag letztes Jahr hatte Kazuha Ran einen Satz Briefpapier geschenkt. Dieses lag, wie Ran ihr gesagt hatte, in der mittleren Schublade ihres Schreibtisches.

Sie nahm einen Bogen heraus und auch einen Umschlag, dann schloss sie die Schublade wieder.

Mit einem Füller, der auf dem Tisch lag, schrieb sie...
 

"Liebe Ran, lieber Shinichi!

Heute ist es also soweit, Heiji und ich müssen zurück nach Osaka. Das soll nicht heißen, dass ich mich nicht auf zu Hause freue.

Aber ich habe noch nie so viel Zeit mit euch beiden und Heiji verbracht, und schon gar nicht so eine schöne!

Ich weiß, dass ich mich manchmal ganz schön rechthaberisch angestellt habe und ich einen ziemlichen Dickkopf hatte, aber das habe ich nur gemacht, damit wir auch wirklich als Band zusammen bleiben können und unsere Chance nicht verpassen!

Also, sorry für mein Rumgezicke!

Außerdem habe ich mich nie so richtig bei euch bedankt, und das möchte ich hiermit nachholen: Ich hab euch zwei unglaublich lieb und ihr dürft das nicht vergessen!

Hilfe, das klingt ja beinahe so, als wenn wir uns jetzt nie wieder sehen würden!

Aber wisst ihr, so kommt es mir vor! Schließlich kommt mit dem morgen beginnendem Schuljahr das Abschlussjahr für uns Detectives und da kann man nur noch von Freizeit träumen - lernen, lernen und nochmals lernen ist da angesagt!

Trotzdem, ich denke, wir haben hier einen riesigen Grundstein für unser Leben gelegt, und auch, wenn das seltsam klingt, sage ich euch: Es ist Schicksal.

Es war Schicksal, dass Heiji und Shinichi beide Detektive waren, dass Heiji sich mit Shinichi messen wollte und dafür nach Tokio kam und ihn und dich kennen lernte.

Es war Schicksal, dass ihr eines Tages nach Osaka kamt und ich dich, Ran, für ,Kudo' hielt, was mir heute überings immer noch sehr peinlich ist und Leid tut!

Und es war auch Schicksal, dass die Gerüchte, die ich ja selbst in die Welt gesetzt hatte, bezüglich Heiji und Ran aufgeklärt wurden und wir Freunde wurden.

Und es war auch Schicksal, dass Shinichi ausgerechnet dann zurückkam, als Heiji und ich zu Besuch in Tokio waren, um Rans Geburtag zu feiern!

Wie singt schon Miki Matsuhashi? ,I think it's only my destiny, oh yeah, you're going nowhere, it's only destiny!'

Und soll ich euch noch was sagen? We are livin' for the future.

Ihr wisst ja gar nicht, wie sehr ich englische Wortspiele liebe! Ich denk mir bestimmt mal ein paar Titel für uns aus!

Wir leben für die Zukunft, ihr beiden. Vergesst das nicht!

Jetzt leben wir dafür, in der Zukunft das zu tun, was wir tun wollen: Musik.

Genug der Weisheiten!

Ich wünsche euch beiden viel Glück in eurer Beziehung und für das letzte Schuljahr!

Macht es gut! And don't forget: ,I think it's only my destiny...'

Ich hab euch lieb!!

Eure Kazuha"
 

Sie legte den Brief in den Umschlag und lehnte ihn gehen ein Buch.

Dann seufzte Kazuha leise und sah zu ihren Freunden herüber, die immer noch schliefen.

Die Braunhaarige lächelte sanft, als sie Heiji musterte.

Inzwischen war es 6:20 Uhr. Und um 10:00 Uhr würde der Zug nach Osaka fahren.

Sollte sie die andere schonmal wecken?

Langsam schlich sie zu Ran und rüttelte leicht an deren Schulter.

"Hmmmmm", murrte sie leise und öffnete die Augen.

Als sie die bereits angezogene Kazuha sah, fragte sie leise: "Du bist schon wach? Es ist...", sie sah auf ihren Wecker, "zehn vor halb sieben... Leg dich wieder hin..."

"Kann nicht. Bin schon seit 4:00 Uhr morgens wach!"

"Nein", murmelte Ran schockiert. "Hattest du einen Alptraum oder so?"

"Nö. Konnte einfach nicht mehr einpennen. Komm, raus aus den Federn. Unser Zug fährt um 10:00 Uhr!!"

"Eben, und das ist erst dreineinhalb Stunden!"

"Raaaan!"

"Och Mann, Kazu! Na toll, du hast es geschafft, ich bin wach!"

Unzufrieden setzte sich das Mädchen aus Tokio auf und gähnte laut.

"Was du für Sachen machst", sagte sie und stand auf. "Um 4:00 Uhr morgens aufstehen! Seid ihr in Osaka alle so?"

Ran musste grinsen.

"Nee", gab Kazuha den Gegenschlag, "nur die ganz Normalen!"

Ran streckte ihrer Freundin die Zunge raus und verschwand mit ihren Anziehsachen im Badezimmer.
 

"Shinichi, Heiji! Ich sag es jetzt nicht nochmal! Bewegt euch in die Küche!", rief Ran schon zum dritten Mal.

Die beiden Jungs waren zwar schon wach, aber zu faul um sich zu erheben.

"Warte mal", murmelte Kazuha und steckte den Kopf aus der Küchentür.

"AHHHHH!", kreischte sie.

Sofort sprangen Heiji und Shinichi aus den Federn und rannten in die Küche.

"Was ist passiert?", rief Heiji schockiert.

Die beiden Mädchen fingen an, sich schlappzulachen.

"Ahahahaha! S-siehst du, Ran? Da springen sie sofort, wenn man das ganze Haus zusammen schreit! Na, habt ihr gehofft, hier liegt 'ne Leiche rum?"

"Seid ihr wahnsinnig?", rief Shinichi verärgert. "Wir dachten, euch wäre was passiert! Es kreischt ja auch nicht jeder so laut, dass man denkt, hier in der Küche stehen zehn Entführer und fünf Serienkiller! Meine Güte, WEIBER!!"

"Tut uns wirklich Leid", Ran schielte Shinichi entschuldigend an. "Hatten aber solche Sehnsucht", murmelte sie ganz leise und grinsend hinzu.

"Jetzt, wo wir schonmal wach sind, können wir auch was essen", schlug Heiji vor.

"Gute Idee", sagte Shinichi und sah Ran und Kazuha immer noch beleidigt an.
 

"Okay, T-Shirts, Hosen... Ran, hast du zufällig meine Taschenlampe gesehen?", fragte Kazuha, als sie ihre Reisetasche kontrollierte.

"Sieh doch mal in deinem Rucksack nach!", schlug die Angesprochene vor und verschränkte die Arme hinter ihrem Kopf. Sie lag auf dem Bett.

Die drei anderen Matratzen hatten sie inzwischen wieder ins Gästezimmer zurückgebracht.

"Aja, hier ist sie ja", sagte Kazuha erfreut und sah auch gleich nach, ob im Rucksack noch alles drin war. "Regenschirm, Portmonaie, Regenjacke, hey, 'ne Packung Chips!"

Ran musste lächeln.

"Okay, ich glaub, ich hab alles. Meinst du, ich sollte Heijis Sachen auch nachgucken? Er macht das doch bestimmt wieder nicht und hinterher vergisst er wieder die Hälfte!"

"Lass nur. Heiji ist doch Detektiv und da merkt er schon, wenn ihm was Wichtiges abhanden kommt! Und wenn, dann schicken wir es euch nach!", gab Ran die Antwort.

"Stimmt auch wieder", das Mädchen aus Osaka gähnte.

"Was sagt die Uhr?", fragte sie. "Haut vor Knochen?"

Ran grinste. "In Osaka vielleicht, aber hier haben wir es genau 9:00 Uhr."

"Okay."

Schweigen.

"Ich glaub, wir werden euch ganz schön vermissen", meinte Ran auf einmal und starrte weiter die Decke an.

"So? Wir euch nicht", kicherte Kazuha und fügte gleich wieder hinzu: "Doch klar, wir euch auch! Mächtig sogar! Und bis zu den nächsten Ferien, in denen wir uns vielleicht wiedersehen, dauert es noch voll lang..."

"Ja... Aber vielleicht findet sich ja mal ein Wochenende!", meinte Ran. "Komm, lass uns zu den Jungs in die Küche gehen und euch noch ein paar Sachen zu Essen für unterwegs einpacken!"

Kazuha nickte und so ließen die beiden Mädchen das Gepäck in Rans Zimmer zurück.

Währenddessen saßen Heiji und Shinichi zusammen in der Küche und spielten eine Runde Karten.

"Hi ihr", sagten die zwei Hereinkommenden und steuerten auf den Kühlschrank zu.

"Na ihr, fertig mit Koffer-Kontrollieren?", grinste Heiji wissend.

"Sehr lustig! Ich guck lieber zehnmal als dass ich was vergesse", gab Kazuha giftig zurück.

"Schon gut, Kazu-Chan", sagte der Detektiv Westjapans und Kazuha lächelte, während ihr ein wohliger Schauer über den Rücken lief.

"Wir wollen nur schnell ein paar Sandwiches für unterwegs machen", sagte Ran, als Shinichi sie fragend ansah.

"Achso."

Kazuha und Ran machten sich daran, die Brote zu schmieren und zu belegen.

"Wir müssen etwas früher losfahren, damit ihr noch Karten kaufen könnten", sagte Shinichi beiläufig und zog eine Karte vom Stapel.

"Hmm", machte Ran. "Am besten ist, wir fahren gleich los. Shinichi, kannst du bitte mal ein Taxi für uns rufen?"

"Ja, sofort. Ich bin gerade am Gewinnen", grinste er und meinte dann zu Heiji: "Ein Fullhouse! Komm schon, Hattori, gib es auf, du hast keine Chance gegen mich!"

"Du spielst ja auch immer gegen Ran, da bist du abgehärtet! Bei Kazu kann ich mir in Sachen Kartenspiele nichts abgucken", fies lächelte er seine Freundin an.

"Vorsicht, mein Lieber", sagte sie schnippisch.

"Ich rufe uns mal ein Taxi", sagte Shinichi und stand auf, um in den Flur zu gehen, wo sich das Telefon befand.

"Okay, die Sandwiches sind fertig. Ich pack sie euch schnell ein", meinte Ran fröhlich und holte eine Tüte aus dem Schrank.

Dann nahm sie noch vier Plastikflaschen, die Saft enthielten, aus dem Kühlschrank und legte sie auch in die Tüte zu den Broten und machte sie zu.

"Okay, die meinten, das Taxi ist in zwanzig Minuten hier!", sagte Shinichi, als er wieder in die Küche kam.

"Okay, Heiji, dann lass uns schonmal unsere Klamotten holen!", schlug Kazuha vor und er nickte.

Die beiden gingen in Rans Zimmer.
 

Zwanzig Minuten später waren die Reisetasche und der Koffer sowie die beiden Rucksäcke im Kofferraum des Taxis verstaut.

Heiji hatte neben dem Fahrer Platz genommen und Shinichi, Ran und Kazuha saßen auf der Rückbank.

Sie schwiegen. Lange.

Kazuha hatte ihren CD-Player aus dem Rucksack genommen und hörte eine CD. "Destiny"...

"Okay, wir sind angekommen", sagte der Taxifahrer.

Heiji kramte in seiner Hosentasche, um die Geldbörse herauszuholen, doch da hielt Shinichi dem Mann schon das Geld entgegen. "Der Rest ist für Sie."

"Danke."

Der Fahrer stieg aus, genau wie die vier Freunde auch. Dann half er ihnen dabei, das Gepäck aus dem Kofferraum zu hieven.

"Gute Reise weiterhin!", meinte er und steig dann in sein Taxi ein.

Immer noch schweigend gingen die Detectives, Kazuha die Reisetasche umgehängt, Heiji seinen Koffer hinter sich herschleifend, Ran und Shinichi eingehakt, in das große Bahnhofsgebäude, wo die Hölle los war.

Es wimmelte nur so vor Menschen, die sich in den Geschäften, Cafés und bei den Schaltern befanden.

"Na, ich hol mal die Tickets!", meinte Heiji. Kazuha sagte: "Warte, ich komme mit!"

Nun standen die beiden Tokioter allein mitten im Bahnhof.

Ran war auffällig leise und ihre Augen schienen aus Glas zu sein.

"Süße?", fragte Shinichi. "Hmm?"

"Alles klar mit dir?", wollte er wissen und küsste sanft ihre Wange.

"Nichts ist klar, sie fahren ab", flüsterte Ran und eine Träne verließ ihre Augen.

"Ich werd sie auch vermissen, das kannst du mir glauben", antwortete Shinichi und sah Ran in die Augen, die seinen Blick allerdings mieden.

"Wir haben so viel schöne Sachen erlebt, diesen Sommer", erzählte Ran und sah ihm nun doch ins Gesicht. "Und jetzt ist es so, als wenn plötzlich alles aufhört..."

"Das tut es aber nicht, vergiss das nicht, Süße", erklärte Shinichi. "Wir werden doch weitermachen."

"Ich weiß", murmelte Ran und lächelte schwach. "Danke."

Sie gab ihm einen zärtlichen Kuss, den er erwiderte.

"Wir stören nur ungern, aber wir fahren auf Gleis 3 ab und müssten jetzt schonmal los gehen", meinte Kazuhas Stimme neben ihnen.

Die beiden wurden rot und stotterten: "Ähm, ja, ja, k-klar!"

Die Freunde gingen los. Es war inzwischen 9:40 Uhr.

Da war die Treppe zum dritten Gleis. Sie gingen hoch, Heiji stellte seinen Koffer auf das Laufband neben der Treppe.

Oben angekommen fanden sie sich wiedermal zwischen vielen Menschen.

"Der Zug kommt um 9:55 Uhr an und fährt um 10:00 Uhr ab", las Shinichi vom Fahrplan ab.

"Okay", meinte Ran. "Habt ihr denn auch alles? Geld? Klamotten? O Himmel, habt ihr die Sandwiches eingepackt?"

"Ja, Ran, keine Sorge", grinste Heiji, "die hat Kazu in ihrem Rucksack."

"Gut, ich dachte schon, ich hab sie in der Küche liegen lassen", atmete Ran auf.

Kazuha drehte an ihrem CD-Player herum.

"Kazu? Was machst du da?", wollte Shinichi wissen.

"Ich versuche, eine Frequenz reinzubekommen. Ich möchte mal Nachrichten hören", antwortete die Osakarin und meinte dann: "Man gut, dass die CD-Player heutzutage so modern sind, dass man damit auch Radio hören kann."

9:45 Uhr.

"Und vergesst nicht, euch mal zu melden, wenn ihr angekommen seid, klar?", mahnte Ran Heiji und Kazuha.

"Wie könnten wir sowas denn vergessen?", meinte Heiji entrüstet.

"Ich mein's ernst", sagte Ran.

Der Bahnsteig füllte sich mittlerweile noch mehr.

"Bin ja mal echt gespannt, was eure Eltern sagen, wenn ihr nach Hause kommt", fragte sich Shinichi.

"Was sollen die groß sagen?", murmelte Kazuha und lauschte den Nachrichten. "Zuerst mal die übliche Eltern-Standpauke. Und danach, dass sie irgendwie stolz auf uns sind, wir uns das aber bloß nicht angewöhnen sollen. Aber da denken sie falsch."

Kazuha lachte auf.

9:50 Uhr.

"H-Heiji!", rief Kazuha auf einmal. "Gib mir schnell deine Ohrstöpsel für den CD-Player! Mach schnell!"

Heiji nahm seinen Rucksack schnell ab und öffnete ihn und kramte die Ohrstecker heraus.

Kazuha riss sie ihm regelrecht aus der Hand und stöpselte sie auch ein, genau wie ihre eigenen.

Sie gab Heiji einen Stöpsel und Ran und Shinichi jeweils einen. "Hört, hört euch das an!!", rief das Mädchen mit dem Zopf aufgeregt und drehte den Lautstärke-Regler noch etwas auf.

"...sind gerade mal in der Oberschule, aber dennoch haben sie ein riesiges Talent", sagte der Radiosprecher. "Stimmt", fügte seine Kollegin hinzu. "Ab heute ist ihre erste Single auf dem Markt. Ein rockiges und zugleich sehr gefühlvoll gesungenes Stück.

Freuen Sie sich gemeinsam mit uns auf die allererste Austrahlung des Songs im Radio. Die Detectives mit ihrem Song ,The Victim'!"

Gespannt hatten Ran, Shinichi, Heiji und Kazuha zugehört.

Nun wurde das Intro zum Lied abgespielt: Ein Gitarrensolo ertönte...
 

"Uhhh, ohhh yeah...

Mhhhhh...
 

I saw blood on the floor

And an opened door

I went to the room, slow, slow

But then I screamed sadly

And loud

Yeah yeah yeah

Because...
 

There was someone, so bloody

And looks so dead on the floor

It was the victim, yeah

The victim of a crime

That makes me so blind

Call a detective, right now!

Oh please call..."
 

Ran stieß einen spitzen Freudenschrei aus und tanzte fast im Takt der Musik. Auch Shinichi strahlte über's Ganze Gesicht, genau wie Heiji, und Kazuha konnte ihre Freude gar nicht ausdrücken.
 

"Blood as red as my own

Over the dead body

I were so afraid

But then the detective came

I told him everything I knew

Oh, tell me what's true?

Suddenly he said: You're the murderer!

A man in black looked terrified

He was thunderstruck

And he tried to run away...
 

There was someone, so bloody

And looks so dead on the floor

It was the victim, yeah

The victim of a crime

That makes me so blind

Call a detective, right now!

Oh please call..."
 

Sie summten bereits mit, der Rhytmus riss einen mit.
 

"But the detective delayed him

Oh yes...

And I were so happy about this

Mhhh yeah

The murderer went to the prison, oh yeah!
 

There was someone, so bloody (so bloody)

And looks so dead on the floor (on the floor)

It was the victim, yeah (yeah)

The victim of a crime (crime)

That makes me so blind (That makes me so blind)

Call a detective, right now! (oh call!)

Oh please call... (yeah)
 

There was someone, so bloody (so bloody)

And looks so dead on the floor (on the floor)

It was the victim, yeah (yeah)

The victim of a crime (crime)

That makes me so blind (That makes me so blind)

Call a detective, right now! (oh call!)

Oh please call... (yeah)"
 

"Ich krieg 'nen Herzinfarkt", sagte Ran hektisch. "Shhh", machte Kazuha. Der Radiosprecher sagte gerade: "Das waren die Detectives mit ,The Victim'. Schönes Lied, muss man schon sagen, auch wenn mich der Text etwas irritiert. Aber es passt zu ihnen, schließlich sind die beiden Detektive Heiji Hattori und Shinichi Kudo in der Band!"

"Laut den Plattenläden soll schon seit heute Morgen ein großer Ansturm sein, seid die CDs der Detectives in den Regalen stehen!", meinte die Radiosprecherin.

"Da gratuliert man den Damen und Herren Detektiven doch mal herzlichst.

Weiter geht's..."

"H-Habt ihr das gehört?", rief Kazuha. "Habt ihr DAS gehört?"

Sie sprang Heiji an den Hals.

"Ich fass es einfach nicht!", sagte Ran völlig außer Atem.

Shinichi hob sie hoch und drehte sich mit ihr im Kreis.

Die vier hätten sich sicher noch Ewigkeiten darüber gefreut, wenn nicht plötzlich...

"Achtung, Achtung! Die Osaka-Tokio-Linie wird jetzt in den Bahnhof auf Gleis 3 einfahren! Treten Sie von der Bahnsteigkante zurück! Wir wünschen eine gute Reise!"

Plötzlich fiel den Detectives wieder ein, dass Heiji und Kazuha ja nach Hause fahren mussten.

Die beiden Paare lösten sich voneinander und standen sich gegenüber.

"Es war wirklich toll hier", sagte Kazuha. "Fand ich auch", sagte Heiji lächelnd.

Shinichi und Ran sahen ihre beiden Freunde an.

Ran ging als erste auf Kazuha zu und umarmte sie. Diese erwiderte die Umarmung.

"Tschüss, Ran!", murmelte sie etwas traurig. "Bye, Kazu."

Sie lösten sich. Ran ging nun auf Heiji zu und umarmte ihn. Shinichi schloss Kazuha in seine Arme.

"Mach's gut, Heiji." - "Tschüss, Ran." - "Auf Wiedersehen, Shinichi!" - "Ciao, Kazuha!"

Danach gaben sich die beiden Detektive die Hand.

"Man sieht sich, Kudo." - "Sicher, Hattori. Bis später!"

Kazuha und Ran standen stirnrunzelnd daneben, doch bevor sie etwas sagen konnten, traf der Zug ein.

Mit einem lauten Quietschen hielt er. Kazuha drückte Ran ein letztes Mal und flüsterte: "Auf deinem Schreibtisch liegt ein Brief an dich und Shinichi. Mach's gut!"

Mit einem Ruck nahm sie die Reisetasche und hängte sie über ihre Schulter. Sie hielt den CD-Player fest umklammert.

Heiji nahm den Koffer hoch und die beiden stiegen zwischen den vielen anderen Leuten ein.

Shinichi und Ran seufzten leise und Shinichi drückte seine Freundin an sich.

Doch plötzlich erschienen zwei grinsende Gesichter hinter dem Fenster, vor dem die beiden standen.

Heiji und Kazuha hatten das Abteil für sich allein.

Heiji machte das Fenster auf, nachdem er die Tür geschlossen und das Gepäck verstaut hatte.

"Na, lang nicht mehr gesehen!", grinste der Detektiv frech.

"Ach stimmt ja, der Zug fährt ja erst in fünf Minuten ab", dachte Ran bei sich.

"Ihr müsst Herrn Mori einen schönen Gruß ausrichten", meinte Kazuha. Ran nickte lächelnd.

"Und natürlich Frau Kisaki, Sonoko und Ayako, Minami und Shiina, Yoko, Akiko, Kazuko, Yuko und Haruna! Wir sehen sie ja nicht mehr!"

"Machen wir", sagte Shinichi.

"Und ihr grüßt eure Eltern von uns, klar?"

Heiji und Kazuha nickten. "Sicher."

"Türen schließen!", rief der Schaffner laut und die Türen schlossen sich mit einem leichten Knall.

"Ihr fahrt ab", murmelte Ran. Kazuhas Augen füllten sich mit Tränen, doch sie blieb tapfer und unterdrückte sie.

"Wir melden uns nachher als aller erstes bei euch!", rief Heiji den beiden zu.

"Ja, okay!", sagten Ran und Shinichi. "Macht's gut!"

"Ciao!", sagten Kazuha und Heiji und der Zug setzte sich in Bewegung. Nur ganz langsam, sodass die beiden Tokioter neben ihm hergehen konnten, doch dann wurde er immer schneller.

Sie liefen neben dem Zug her, aus dem sich das Pärchen aus Osaka lehnte und winkte.

Kazuhas Tränen verloren sich auf dem Gleis, glitzernd trug der Wind sie fort.

Der Bahnsteig hörte auf und der Zug fuhr um eine Kurve.

Immer noch sahen sie Heiji und Kazuha winken und sie taten es ihnen gleich.

Auch Rans Tränen tropften auf den Boden und vermischten sich, ohne, dass sie es wusste, mit dem salzigen Wasser, was aus Kazuhas Augen auf den Bahnsteig geflossen war...

Der Detektiv drückte Ran an sich um sie zu küssen, was er auch tat.

"Ich vermiss die zwei jetzt schon", murmelte Ran als sie ihm in die tiefblauen Augen sah.

"Ich weiß, Süße. Ich auch", flüsterte er zurück und küsste sie nochmal leidenschaftlich.

"Ich liebe dich." - "Ich dich auch, Shinichi..."
 

Zwei Stunden später stand Ran zu Hause in der Küche. Sie hatte Shinichi angeboten, ihnen Mittagessen zu kochen.

"Oh, ich muss mal kurz in mein Zimmer, das Fenster zu machen, hab ich heute Morgen vergessen!", meinte Ran und Shinichi nickte.

Also ging das Mädchen in ihr Zimmer. Sie schloss das Fenster und wollte eben wieder in die Küche, als ihr der Umschlag auf ihrem Schreibtisch auffiel.

"Ach, richtig...", dachte sie schmunzelnd, "Kazuha hat uns ja einen Brief geschrieben."

Sie ging hin und öffnete ihn behutsam und las Kazuhas geschriebene Zeilen.

Wieder stieg ihr vor Rührung das Wasser in die Augen.

Ran nahm den Brief und lief zurück in die Küche, wo Shinichi gerade an seinem Handy herumfummelte.

"Shinichi!!", sagte Ran aufgeregt und reichte ihm glücklich den Brief.

Der Detektiv erschrak leicht, als er ihre Tränen sah, doch er kannte sie gut genug, um zu wissen, dass es Tränen des Glücks waren.

Sanft lächelnd hielt er Ran sein Handy hin.

Verwundert nahm sie es in die Hand. Eine Kurzmitteilung war geöffnet.

"Hallo ihr beiden!

Wir wollten uns nur nochmal bei euch bedanken... Für alles! Danke für diese tolle Zeit!

Wir lieben euch!

Heiji & Kazu"

Ran musste sanft lächeln... genau wie Shinichi, als er Kazuhas Brief las...
 

"Ja, wir sind gut angekommen!", sagte Kazuha in den Hörer. Heiji saß auf ihrem Bett und lauschte dem Telefonat, denn Kazuha hatte auf die Mithör-Taste gedrückt.

"Schön. Danke für die SMS und den Brief, war echt lieb von euch!", sagte Rans Stimmte fröhlich.

"Gern geschehen!", grinste Kazuha. "Wo ist Heiji?", wollte Ran wissen.

"Sitzt hier auf den Bett! Er hört mit!", antwortete das Mädchen aus Osaka.

"Hallo Heiji!", riefen nun zwei Stimmen, einmal Ran und einmal Shinichi.

"Hey, Kudo hört auch mit, was?", Kazuha musste lachen.

"Okay, ich mach dann erstmal Schluss", murmelte Ran. "Muss noch Sachen für die Schule vorbereiten und so."

"Ja, okay. Dann mach's gut, ja?"

"Ciao ihr zwei!", rief Heiji und Ran antwortete: "Tschüss Heiji. Und bye Kazu, bis später!"

"Ciao Ran!"

Die Osakarin legte lächelnd auf.

Sie waren vor einer halben Stunde in Osaka angekommen.

Heiji lächelte sie an. "Ich vermisse die beiden Spinner auch schon", meinte er sanft.

"Woher weißt du, dass ich sie vermisse?", wollte Kazuha gespannt wissen. Sie fühlte sich ertappt.

"Ich kenne dich nun mal!", sagte Heiji und stand auf.

Langsam gingen die beiden aufeinander zu.

Kazuha legte ihre Hände in seinen Nacken und er umschlang ihre Taille. Dann küssten sich die zwei leidenschaftlich.

"Ich liebe dich, Heiji." - "Ich dich auch, Kazu-Chan!"

Sie küssten sich nochmal und umarmten sich dann.

Heiji stand mit dem Rücken zu Kazuhas Schreibtisch. Doch sie sah zu dem Tisch hin. Dort stand ein Foto.

Eines der Fotos von ihrem ersten Foto-Shooting. Eingerahmt. Im Vordergrund Kazuha in ihrem frechen Outfit, den Finger in Richtung Kamera, die schwarz-rote E-Gittare umgehängt. Rechts von ihr Ran, sanft lächelnd, mit dem Saxophon.

Und rechts Shinichi, lässig hinter seinem Schlagzeug. Und Heiji, der grinsend hinter seinem Keyboard posierte.

"Oja...", dachte Kazuha und drückte Heiji noch fester an sich.

"Wir leben für die Zukunft..."
 

Ende



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Von:  Minato93
2015-05-18T03:23:34+00:00 18.05.2015 05:23
Ich sag nur eins Hammer geil diese ff selten so was geiles gelesen wird auf jeden Fall in die favos aufgenommen. Mach weiter so. Gibt es dazu eventuell ne vortsetzung?

MfG Minato93
Von:  Sherry-Yumi
2006-09-10T19:54:16+00:00 10.09.2006 21:54
*flenn*
So eine Geile FF!!!
Hast du wirklich suuuuppppppper hinbekommen!!!!
Mir kommen echt die Tränen!!!!!
xxx Kazuha
Von: abgemeldet
2006-01-27T18:20:27+00:00 27.01.2006 19:20
Deine Geschichte is sooooo toll!!!
Ich finds total schade dass die Geschichte zu Ende ist und ich wünsch mir gaaaanz heftig eine Fortsetzung! Wo sie dann Konzerte haben und vielleicht wieder Probleme mit den Ashleys haben. Bitte, bitte, bitte!!!
Von:  -Mariah-
2005-07-07T13:10:00+00:00 07.07.2005 15:10
cool die 4 und eine band XDDD supa ^__^und ein happy end ,hach wie geil *__*
Von:  Kisara
2005-06-20T19:49:45+00:00 20.06.2005 21:49
Die ganze FF ist der totale OBER HAMMER!!!! ^__^ Ich habe sie jetzt ganz durchgelesen, seit 5 oder mehr Stunden sitze ich hier und konnte nicht aufhören, weil es einfach zu mitreißend war. Suuuuper geschrieben, einfach spitzenklasse *begeistert ist* Wenn ich rausfinde, wie das mit dem favorisieren von FFs geht, empfehle ich sie xD Mach weiter so, Kazu, du hast wirklich Talent! =)
Bis dann mal ^_^
Liebe Grüße,
littledragon
Von:  kruemel_sparrow
2005-05-02T15:41:25+00:00 02.05.2005 17:41
mann, kazu...DAS IST DER WAHNSINN!!!
+sniff sniff+ ich bin eindeutig zu sentimental...aber diese ff ist wirklich...grandios! das ende ist einfach unbeschreiblich...du bist eine der wenigen personen, die wirklich so schreiben, dass es realistisch ist, dass man in die geschichte ganz eintauchen kann...und dass man wie ich am ende hemmungslos anfängt zu heulen...im ernst: ich glaube, ich habe bis jetzt nur 3 oder 4 geschichten/ff/bücher gelesen, die ich mit dieser ff vergleiche könnte...also, danke liebe kazuha, dass du deiner umwelt diese wunderschöne story geschenkt hast! :) liep dich!
Von:  Feuchen
2005-01-14T08:44:15+00:00 14.01.2005 09:44
*jetz au ma zu den anderen kaps kommis schreib* xD
alsooo~
dat kapii~ is au escht supiiii ^-^
Von:  Feuchen
2005-01-13T21:42:59+00:00 13.01.2005 22:42
die story is escht soooo~ super geiloooo~ ^-^
du kannst einfach klasse schreiben!
isch werd bei gelegenheit au ma deine anderen storys lesen ^-^
Von:  Feuchen
2005-01-13T12:33:05+00:00 13.01.2005 13:33
und wieder mal ein supaa kap^^
escht klasse, wie du schreibst ^.^
Von:  Feuchen
2005-01-13T12:20:46+00:00 13.01.2005 13:20
wieder ein escht schönes kap^^
hoffe es geht so supaaa~ weiter^.~
*weiterlesen tu*


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