Prolog
Es ist angenehm eine Zwillingsschwester zu haben. Sie war auch immer für mich da, egal was war bis zu diesem Tag an dem wir an die Wasseroberfläche schwimmen durften. Mich hatte das schon immer interessiert. Die vielen Lichter und Farben und besonders die Menschen. Ich konnte mir nie Recht vorstellen wie das wohl sein sollte auf zwei Beinen, oder wie die Menschen das nannten, zu gehen, laufen und rennen. Ich kannte bis jetzt nur den weiten Ozean und seine Schätze. Auch hier gab es bunte Farben aber von ihnen hatte ich mehr als genug gesehen. Ich wollte mehr, ich wollte sehen wie es da oben war aber das durfte ich erst zu meinem/unser 18. Geburtstag. Da wusste ich aber noch nicht was ich dort oben sehen würde und ich wusste auch nicht das ich mich verlieben würde…
18. Geburtstag und die Oberfläche
Am Morgen meines 18. Geburtstages war ich schon früh wach. Ich wollte so schnell wie möglich nach oben an die Wasseroberfläche aber das konnte ich erst nach der Zeremonie. Wir sollte heute zu Prinzessinnen der sieben Weltmeere gekrönt werden und würden unsere Fähigkeit erhalten uns in Menschen verwandeln zu dürfen. Ich war so nervös und immer wenn ich nervös war kämmte ich mein, bis zur Mitte meiner Schwanzflosse gehendes, weißes Haar. Ich schaute noch einmal in den Spiegel. Meine lila Augen waren geweitete vor Freude. Ich trug wie immer einen weißen BH mit kleinen lila Stickereien, meinen Liebling unter allen meinen BHs. Meine helllila Flosse schlug ich leicht hin und her damit ich mich vor der großen Wandspiegel aufrecht halten konnte. Meine Schuppen glitzerten heute besonders schön. Ich hatte mir kleine weiße Perlenohrringe reingemacht und eine Spange um den Oberarm gemacht, schließlich wollte ich heute so gut wie möglich aussehen. Ich kam wieder einmal zu der Erkenntnis das ich meiner Mutter wirklich sehr ähnlich sah. Die Königin die uns heute ihren Thron überlassen würde. Ich als die ältere sollte eigentlich alleine den Thron besteigen aber das konnte ich nicht, nicht ohne meine geliebte Schwester. Ich schaute mich um und musste lächeln. Meine Schwester lag immer noch in ihrem Bett und schließ seelenruhig. Ihre Haare gingen ihr bis über die Haare, sie wiegten sich sacht im Strom das Wassers. Unsere Schwanzflossen sahen gleich aus bloß das meine lila und ihre hellblau war. Ihre Augen, die man noch nicht sehen konnte, waren hellblau. Sie war eine der wunderschönsten Frauen in meinem Leben. Aber im Gegensatz zu mir hasste das die Oberfläche und wollte nie dort hoch, sie hasste auch die Vorstellung Menschenbeine zu bekommen. Nur meinetwegen würde sie mit nach Oben kommen, ein einziges Mal…
Es verging noch einige Zeit bis sie wach wurde und sie war in Eile es auch zu schaffen. Es waren noch 10 Minuten Zeit, war saßen auf Muscheln und warteten auf unsere Mutter die dann auch endlich nach einiger Zeit kam. Neben ihr zwei Diener, jeder von ihnen hatte ein kleine Diadem, das auf einem Kissen bebettet lag, bis sich.