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Briefwechsel

Sherlock BBC
von

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Kapitel 1
 

Die Sonne stand hoch am Himmel und ließ das Wasser, das fortwährend ans Ufer schwappte, glitzern. Es war ein wundervoller Tag und eigentlich sollte man sich an einem solchen froh und glücklich fühlen, doch es gab eine Person, die das nicht tat.

John Watson saß am Ufer eines großen Sees auf einer Wiese und war in Gedanken versunken. Er war nun schon fast drei Wochen hier und viel hatte sich an seinem Gemütszustand seitdem nicht geändert. Natürlich hatte es viele Gespräche gegeben, die ihm helfen sollten, doch wirklich weiter hatte ihn davon keines gebracht. Sein Herz war seit jenem einen Tag gebrochen und bis jetzt hatte es keiner wieder zusammensetzen können. Irgendwann hatte er angefangen sich vor allen anderen zu verschließen, hatte getan als wäre alles wieder in Ordnung, doch das war es ganz und gar nicht. Genau aus diesem Grund saß er nun hier.

Vor sich hatte er einen Schreibblock liegen dessen Seiten bis jetzt allerdings weiss geblieben waren.

John sah auf und blickte auf das blaue Wasser und dann setze er endlich den Stift an und begann zu schreiben.

Liebe Molly,
 

ich weiß gar nicht so recht, wie ich eigentlich beginnen soll. Wir haben und so lange nicht gesehen oder gesprochen und sicher wundern Sie sich warum ich mich gerade jetzt an Sie wende.

Ich bin seit einigen Wochen im „Urlaub“. Nunja, Urlaub ist eigentlich nicht das richtige Wort. Meine Therapeutin meinte ein Tapetenwechsel würde mir guttun und hat mich in Kur geschickt. Sie war es auch die meinte ich solle beginnen Briefe zu schreiben, weil ich meinen Blog nicht mehr weiterführe. Ich soll mich endlich ablenken, soll mich befreien von allem, was geschehen ist, doch ich muss zugeben, das kann ich nicht.
 

Ich kann ihn nicht vergessen. Die Bilder verfolgen mich, lassen mich nachts nicht schlafen und ich habe soviel geweint, wie schon seit Jahren nicht mehr. Ich sehe ihn überall, wenn ich in der Wohnung bin. Höre seine Stimme, die mir widerspricht, obwohl er gar nicht da ist.

Es sollte mir inzwischen besser gehen, so viele Monate sind seit der Beerdigung vergangen, aber es wird nur schlimmer. Ich weiß langsam nicht mehr, was ich tun soll. Es tut immer noch so furchtbar weh.
 

Sie haben ihn gekannt, wissen wie er manchmal sein konnte. Unausstehlich, unhöflich und ignorant und absolut von sich selbst überzeugt. Und trotzdem vermisse ich ihn. Ich vermisse ihn so unheimlich. Es ist als ob etwas Wichtiges fehlt, als ob man mir einen Teil von mir genommen hätte.
 

Klingt verrückt oder? Warum sollte ich einem wie ihm nur so lange nachtrauern? Jedenfalls fragt sich das meine Therapeutin regelmäßig (ich sollte mir wohl eine neue suchen).

Aber Sherlock hatte auch seine guten Seiten. Man musste ihn nur richtig kennenlernen. Es stimmt nicht, dass er kein Herz hatte, er hat es nur nicht jedem gezeigt. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass er sich mir gegenüber mehr geöffnet hat als bei jedem anderen und ja, manchmal glaube ich sogar, ich bin der Einzige, der ihn wirklich kannte.
 

Sherlock war kein Schwindler und ich hoffe die Wahrheit wird eines Tages an Licht kommen. Ich werde weiter an ihn glauben, ich habe es immer getan. Er war mein bester Freund und es zerreißt mir jedesmal das Herz, wenn ich daran denke, dass ich ihn nie wieder sehen werde. Ich glaube nicht, dass ich jemals wieder jemand kennen lernen werde, der so ist wie er.
 

Ich hoffe Sie verzeihen mir, dass ich Sie mit all dem hier belaste doch ich musste mich einfach jemanden mitteilen. Ich kann ihm nicht mehr schreiben, sonst hätte ich es sicher schon getan, deshalb habe ich mich entschlossen, mich an Sie zu wenden. Ich weiß, dass er Ihnen stets vertraut hat und auch ich tue das.

Sie waren immer eine gute Freundin für Sherlock und mich und werden es auch immer bleiben. Ich danke Ihnen für alles, was Sie für uns getan haben.
 

John

Kapitel 2
 

Molly ließ sich erschöpft auf die Couch in ihrem Wohnzimmer fallen. Der Tag in der Pathologie war anstrengend gewesen und sie war froh endlich nach Hause zu kommen. Die Post, die sie eben noch aus dem Briefkasten geholt hatte, legte sie unachtsam vor sich auf den Beistelltisch. Dann seufzte sie schwer. Die Arbeit war seit einiger Zeit wieder zur reinen Routine geworden und manchmal erschien es ihr so, als ob etwas fehlen würde. Einen neuen interessanten Mann hatte sie auch seit Monaten nicht mehr kennen gelernt. Oder wollte sie das vielleicht gar nicht? Seit jenem Tag hatte sich ein gewisser jemand in ihrem Herzen festgesetzt, noch mehr, als er dies vorher schon getan hatte. Er hatte sie mit seinen hellen, schönen Augen und diesem leidenden Gesicht angesehen und sie um Hilfe gebeten. Wie hätte sie ihm seine Bitte jemals ausschlagen können?

Ob er in Sicherheit war? Sie fragte sich immer wieder, wie es ihm ging und wusste doch, dass sie keine Antwort darauf bekommen würde.
 

Sie wollte sich gerade in die Polster zurücklehnen, als sich ihr leise Katzenpfoten näherten und der Kater mit einem mehr oder weniger eleganten Sprung auf den Beistelltisch sprang.

„Toby, na wie geht’s dir mein Junge?“, fragte Molly ihren Kater und hob ihn vom Tisch um ihn sich auf den Schoß zu setzen und das weiche Fell zu streicheln. Dabei fiel ihr Blick nun endlich doch auf den obersten Briefumschlag. Sie setzte Toby neben sich auf der Couch ab und nahm den Umschlag zur Hand. Ihr Blick fiel auf den Absender.
 

Ein Brief von John? Warum sollte er ihr schreiben? Unwillkürlich begann sie sich zu fragen, wie es ihm ging und ihr fiel wieder sein trauriges Gesicht bei der Beerdigung ein. Ihn musste der Verlust von Sherlock am meisten getroffen haben und er hatte Molly so furchtbar leid getan. Wie gerne wäre sie zu ihm herüber gegangen und hätte ihm gesagt, dass sein Freund gar nicht wirklich dort in diesem Sarg lag und noch am Leben war. Doch sie wusste ganz genau, dass sie das nicht konnte. Sie hatte versprochen sein Geheimnis zu wahren und das würde sie auch weiterhin tun.

Jetzt riss sie schnell den Umschlag auf und begann zu lesen.
 

Während des Lesens war Molly immer weiter in die Polster gerutscht und schließlich waren ihr, ob der Worte Johns, die Tränen gekommen. Sie hatte gewusst, wie sehr er an Sherlock gehangen hatte, doch dass es ihm nach so langer Zeit immer noch nicht besser zu gehen schien, traf sie tiefer als erwartet. Hätte sie ihm beistehen sollen? Ihn ab und zu anrufen sollen? Aber ob sie sich nicht dabei doch irgendwann verplappert hätte? Warum war das alles nur so kompliziert?

Sie kannte ihr gutes Herz und wenn sie John öfter getroffen hätte, hätte sie ihm wahrscheinlich doch irgendwann etwas verraten, deshalb war es wohl besser, dass sie ihn seit der Beerdigung nicht mehr gesehen hatte.

Doch genau dieses gute Herz meldete sich jetzt erneut laut schlagend in ihrer Brust.

Sie musste etwas unternehmen und John helfen, auch wenn es nur aus der Ferne war.

Entschlossen stand sie auf, suchte sich Stift und Zettel zusammen und begann zu schreiben.

Lieber John,
 

es freut mich, nach so langer Zeit mal wieder etwas von Ihnen zu hören, doch wenn ich Ihre Worte lese werde ich traurig. Wenn ich könnte würde ich Sie umarmen und Ihnen beruhigend über den Rücken streicheln. Manchmal braucht man eine Schulter um sich auszuweinen und ich wäre jetzt froh, wenn ich diese Schulter sein könnte.

John, wie auch immer es jetzt in Ihrem Inneren aussieht, Sie dürfen nicht einfach aufgeben. Glauben Sie Sherlock hätte gewollt, dass Sie sich so gehen lassen? Dass Sie so verzweifelt sind? Nur wegen ihm? Nein! Ich denke nicht, dass er das gewollt hätte.
 

Auch wenn er, laut Ihrer Aussage, nicht mehr lesen kann, was Sie ihm schreiben, sollten Sie es trotzdem tun. Schreiben Sie ihm auch einen Brief und teilen Sie ihm mit, wie es Ihnen geht. Schreiben Sie alles auf, was Sie ihm immer sagen wollten, aber nicht mehr können.

Schicken Sie den Brief an mich. Ich verspreche Ihnen ich werde ihn nicht lesen, denn diese Gedanken gehen mich nichts an. Trotzdem wir es Ihnen helfen zu wissen, dass Sie den Brief verschickt haben.
 

Ich weiß nicht, ob Sie meinen Rat annehmen können, denn eigentlich haben wir uns nie wirklich gut gekannt. Trotzdem hoffe ich, dass Sie mir vertrauen und bitte Sie es zu versuchen. Ich möchte Ihnen so gerne helfen. Geben Sie sich nicht so schnell auf. Ich glaube an Sie John und Sie müssen weiter an Sherlock glauben.
 

Mit besten Grüßen

Molly
 

Es war nicht viel, was sie geschrieben hatte und doch hoffte sie, dass diese wenigen Worte John etwas helfen würden. Hoffentlich würde er den Brief an Sherlock schreiben und wenn er es wirklich tat würde sie schon einen Weg finden, dass er ihn auch zu lesen bekam.

Wo auch immer er steckte, dieser Mann musste endlich einsehen, dass er zurückkehren oder sich zumindest melden sollte. Nicht Ihretwillen, nicht weil sie hoffte ihn selbst eines Tages wieder zu sehen, sondern allein wegen John.

John war wieder zurückgekehrt. Zurück in die Baker Street und in die Wohnung vor der er doch eigentlich hatte fliehen wollen. Der „Urlaub“ hatte nur wenig gebracht und erst durch den Brief, den er von Molly erhalten hatte, hatte sich sein Gemütszustand etwas verbessert.

Er hatte seiner Therapeutin von Mollys Idee erzählt doch diese hatte davon nicht viel gehalten.

„Sie sollten ihm nicht schreiben. Sie müssen endlich seinen Tod akzeptieren.“, hatte sie gesagt.

John schüttelte bei dem Gedanken an diese Worte den Kopf. Er sollte wirklich die Therapeutin wechseln. Natürlich wusste er, dass er Sherlocks Tod akzeptieren musste, aber sein Herz sträubte sich stets dagegen. Ob Molly Recht hatte? Würde es helfen all seine Gedanken einfach niederzuschreiben? Könnte er dann endlich loslassen?

Er musste es zumindest versuchen.

Langsam ging er zu seinem Sessel vor dem Kamin und ließ sich mit einem schweren Seufzen darin nieder. Wieder wurde ihm die Leere des anderen Sessels, der Gegenüberstand, bewusst. Wieso hatte er hier nicht längst schon einmal alles umgeräumt? Er hatte schon so viele Möglichkeiten dazu gehabt, aber John hatte es nicht gekonnt. Die Wohnung sah auch nach Monaten nicht viel anders aus als sie es vor Sherlocks Tod getan hatte. Einzig und allein der Küchentisch war nicht mehr vollgeräumt, da Mrs Hudson alle wissenschaftlichen Gerätschaften in Kisten gepackt und irgendwo verstaut hatte. Sie wollte sie noch weggeben, hatte es bisher aber auch nicht getan. Jetzt kam John die Küche jedesmal völlig leer vor, so als würde etwas fehlen...und das tat es schließlich auch.

Schon wieder. John raufte sich die Haare. Schon wieder fing er damit an. Er musste sich nur Umsehen und schon waren die Gedanken an seinen Freund wieder da.

Energisch schüttelte er den Kopf, stand auf und ging hinüber zum Schreibtisch. Er suchte sich Stift und Papier zusammen und begann endlich das aufzuschreiben, was ihm schon so lange auf der Seele brannte.
 

Sherlock,
 

Seit Sie....nein, Du, nicht mehr da bist, scheint die Welt für mich einfach stehen geblieben zu sein. Ich lebe so vor mich hin doch eigentlich ist es kein richtiges Leben mehr.

Seit ich dich kenne, hat sich so viel in meinem Leben verändert. Du warst es der mir geholfen hat nach meiner Rückkehr aus dem Krieg wieder ein neues Leben zu beginnen und es war weiß Gott nie langweilig.

Und nun scheint es einfach auseinander zu brechen. Jeder Tag scheint einfach nur an mir vorbeizugehen. Sinnlos, leer, unbedeutend. Du fehlst mir. Jeden Tag mehr und es gibt so vieles, was ich dir noch sagen wollte und es nie getan habe.
 

Ich wollte dir immer sagen, dass ich es gehasst habe, wenn du um vier Uhr nachts auf die Idee kamst Geige zu spielen und ich nicht schlafen konnte, ich es aber andererseits mochte den Melodien zuzuhören. Es hat mich genervt, dass der Küchentisch immer mit deinen Experimenten überhäuft war und wir nie wirklich die Gelegenheit hatten daran zu essen. Ich hätte gerne mit dir gefrühstückt.

Ich wollte dir immer sagen, dass ich es gehasst hab, wenn du die Namen meiner Freundinnen wieder einmal mit Absicht verwechselst hast nur um sie schneller loszuwerden, ich dir im Nachhinein aber dankbar war, weil sie doch nie richtig zu mir gepasst haben.

Deine arrogante und besserwisserische Art anderen Leuten gegenüber ging mir sooft auf die Nerven, aber ich habe immer genau gewusst, dass du mir gegenüber auch anders sein konntest. Außerdem habe ich es gehasst, wenn du schon wieder mit diesem verdammten Schädel gesprochen hast und nicht mit mir, obwohl ich doch gleich nebenan war.

Ich hab dir auch nie gesagt, dass ich es nicht leiden konnte, wenn du mir schon wieder widersprochen oder mich korrigiert hast und nun vermisse ich es. Ich kann deine Stimme immer noch hören und ich wünsche mir jedesmal du würdest mir wirklich antworten.
 

Ich vermisse so furchtbar viel an dir und alles in dieser verdammten Wohnung erinnert mich an dich.

Der Smilie an der Wand, der mich viel zu fröhlich angrinst (gelegentlich verspüre ich den Drang aus Verzweiflung selbst darauf zu schießen, lasse es dann aber, weil ich dich deswegen getadelt habe und Mrs Hudson sicher nicht noch mehr Löcher in ihrer Wand haben will), der leere Sessel, der meinen gegenüber steht und in dem du einfach nicht mehr sitzt, das Union-Jack Kissen auf der Couch, das immernoch nach dir riecht oder deine Geige, die ungespielt auf der Fensterbank liegt.
 

Und jetzt? Jetzt kann ich dir das alles nicht mehr sagen, weil du einfach nicht mehr da bist. Warum? Warum hast du mich einfach alleine gelassen? Wie konntest du mir das nur antun?

Nachts kann ich nicht mehr richtig schlafen, weil du mir im Kopf herum geisterst. Ich sehe dich fallen, immer wieder und wieder und schrecke weinend aus dem Schlaf.

Ich möchte dich hiermit um einen letzten Gefallen bitten.

Sei einfach nicht tot! Kannst du das für mich tun?

Ich bitte dich, komm zurück. Ich bin nichts ohne dich.
 

John
 

Als er fertig war musste John sich die Tränen aus den Augen wischen. Es war schwerer gewesen, als er gedacht hatte, aber es tat gut alles aufgeschrieben zu haben. Wenn er ihm all das nur wirklich hätte sagen können.

Langsam stand John auf und nahm einen Umschlag aus der Schublade des Schreibtisches. Er faltete den Brief zusammen und steckte ihn in den Umschlag. Dann schrieb er den Namen des Mannes darauf, von dem er doch wusste, dass er die Worte nie würde lesen könnte und doch wünschte er es sich so sehr: Sherlock Holmes.

Kapitel 4
 

Als Molly aus der Haustür trat, um zum Briefkasten zu gehen, regnete es in Strömen. Es war Samstag und sie hatte frei, allerdings würde sie bei diesem scheußlichen Wetter heute wohl nicht viel unternehmen können.

Schnell holte sie die Post herein und ging damit zurück ins Wohnzimmer, wo Toby es sich schon auf der Couch bequem gemacht hatte. Molly ließ sich ebenfalls nieder und sah die Briefe durch. Das meiste waren Rechnungen doch es war auch ein Umschlag dabei auf dem ihre Adresse in einer ordentlichen Handschrift geschrieben stand. Sie drehte ihn um um zu sehen, woher er kam und ein Lächeln erschien auf ihrem Gesicht. 221B Baker Street. John hatte tatsächlich geantwortet und war wohl wieder zu Hause.

Vorsichtig öffnete sie den Umschlag. Darin fand sie neben einem weiteren, auf dem Sherlocks Name stand, noch eine kurze Notiz, die an sie selbst gerichtet war.

Liebe Molly,
 

ich habe nach einigem Zögern Ihren Rat befolgt und einen Brief an Sherlock geschrieben. Es ist mir sehr schwer gefallen, aber ich denke es hat mir etwas geholfen. Den Umschlag finden Sie beiliegend. Ich hoffe Sie werden ihn gut aufbewahren.

Ich danke Ihnen.
 

John
 

Sie legte den kurzen Brief beiseite und nahm den anderen Umschlag zur Hand. Er kam ihr auf einmal unheimlich schwer vor. John hatte tatsächlich ihren Rat befolgt und das freute sie sehr doch jetzt musste sie irgendwie dafür sorgen, dass derjenige, für den dieser Brief bestimmt war, ihn auch erhielt und das bedeutete sie musste sich wieder mit einem gewissen Jemand in Verbindung setzen. Hoffentlich würde er ein Auto vorbeischicken.
 

Etwa eine Stunde später betrat Molly das Büro von Mycroft und sah sich schüchtern um. Sie kam sich hier ziemlich fehl am Platz vor und war nervös.

Ein großer Mann in einem dunklen und vermutlich sehr teuren Anzug, saß am Schreibtisch und betrachtete sie eingehend, als sie die Tür hinter sich schloss.

Mycroft war ihr von Anfang an, im Gegensatz zu seinem Bruder, irgendwie unsympathisch gewesen. Vielleicht war es der arrogante Blick gewesen, mit der er sie angesehen hatte, als sie sich das erste Mal in der Pathologie getroffen hatten und Sherlock beide in seinen Plan eingeweiht hatte.
 

„Ah, Molly. Darf ich Ihnen einen Tee anbieten? Was führt Sie hier her?“, fragte er.

Molly wich seinem Blick aus und schüttelte dann den Kopf.

„Nein danke, keinen Tee. Ich...“, sie stockte kurz und räusperte sich nervös. „Ich wollte sie nur um einen Gefallen bitten.“

Skeptisch hob Mycroft die Augenbrauen.

„Um was geht es?“

„Um John. Nunja, ich habe letztens einen Brief von ihm erhalten und ich habe ihm gesagt er solle auch einen schreiben und da Sie der einzige sind, der weiß, wo sich Sherlock momentan aufhält wollte ich....“

„Sie wollen also, dass ich meinem Bruder den Brief gebe.“, unterbrach Mycroft sie und seufzte etwas genervt. „Molly, meinen Sie wirklich, das ist eine gute Idee? Sherlock kann nicht...“

„Ich weiß, dass er ihm nicht antworten kann.“, unterbrach Sie ihn nun ebenfalls aufgeregt. „Aber er sollte den Brief wenigstens lesen. Wenn Sie nur sehen könnten wie schlecht es John geht. Bitte, ich will ihm doch nur helfen.“

Beim letzten Satz war sie immer leiser geworden und blickte nun traurig in Mycrofts Gesicht. In ihren Augen lag ein Flehen, das selbst ein Mitglied der britischen Regierung nicht ablehnen konnte. Mycroft schien für einen Moment zu verstehen, warum sein Bruder dieser Frau letztendlich vertraut hatte.

„Ich werde sehen was ich tun kann.“

Ich habe es endlich geschafft hier mal weiterzuschreiben. Hier folgt das nächste Kapitel:
 

Kapitel 5
 

Plötzlich waren die beiden Umschläge da gewesen. Hatten einfach vor der Tür gelegen. Warum hatte er nicht gehört, dass sich jemand der Tür genähert hatte? Hatte er wirklich so fest geschlafen? Die Anstrengung der letzten Wochen musste sich letztendlich doch gerächt haben und hatte seinen Körper sich den Schlaf holen lassen, den er benötigte. Wäre er nicht so müde gewesen, hätte er mit Sicherheit etwas bemerkt.

Jetzt ließ sich Sherlock in den einzigen Sessel fallen, der in diesem verstaubtem, kleinen Appartement stand und betrachtete die Umschläge genauer. Einer davon war etwas kleiner, das Papier war leicht rosa und die Handschrift sehr geschwungen und weiblich. Eindeutig von Molly. Der Andere war etwas größer und weiß und er erkannte das Papier sofort, denn es hatte immer in der Schublade in seinem Schreibtisch gelegen.
 

Aber wie? Mycroft! Natürlich. Er hatte dafür gesorgt, dass er die Briefe bekam.

Sherlock seufzte. Er hatte seinem Bruder ausdrücklich gesagt, dass er nicht wollte, dass jemand mit ihm in Kontakt trat und nun? Jetzt lagen hier zwei Briefe vor ihm von zwei Personen, die er zukünftig aus allem raus halten wollte. Gut, bei Molly traf das nicht ganz zu, sie wusste eigentlich schon viel zu viel, aber John? Er dürfte niemals erfahren, dass er noch am Leben und wohlgemerkt momentan ganz in seiner Nähe war.
 

Sherlock öffnete als erstes Mollys Brief und überflog die geschwungene Handschrift.
 

Lieber Sherlock,
 

ich hoffe dieser Brief wird dich erreichen. Vermutlich kannst du dir denken, warum ich dir schreibe, wenn du neben meinem Brief auch den zweiten Umschlag erhalten hast.

Sherlock, ich bitte dich. Antworte John, gib ihm ein Lebenszeichen von dir. Du solltest sehen, wie verzweifelt er ist. Seit der Beerdigung ist er nicht mehr derselbe und es bricht mir jedes Mal das Herz, wenn ich ihn sehe. Er braucht dich Sherlock und das weißt du. Ich bitte dich inständig, schreibe ihm. Ich weiß, du wirst einen Weg finden, wie er deine Nachricht erhalten kann.
 

Molly
 

Seufzend legte Sherlock den Brief beiseite.
 

„John.“, leise kam der Name über Sherlocks Lippen und er nahm den größeren der beiden Umschläge wieder zur Hand. Sanft strich er über das Papier und über seinen Namen, der dort in Johns ordentlicher Handschrift stand. Dann drehte er ihn um und nahm den Brief heraus.
 

Seine Hände hatten irgendwann begonnen zu zittern und wollte nun nicht mehr aufhören. Sein Körper widersetzte sich ihm immer weiter umso mehr er von den Worten Johns las. Letztendlich verschwammen die Worte ganz vor seinem Sichtfeld und er musste den Brief beiseite legen.

Sherlock atmete ein paar Mal tief durch um sich wieder etwas zu beruhigen und seinen Körper wieder unter Kontrolle zu bringen. Vergebens, das Zittern wollte einfach nicht nachlassen.

„Oh John, was habe ich nur getan?“, sagte er leise zu sich selbst.

Aber er konnte nicht zurück. Nicht nach allem, was gesehen war. John musste sein eigenes Leben führen. Ohne ihn. Es war sicherer.
 

Sherlock stand auf und ging hinüber in die kleine Küche um ein Glas Wasser zu trinken. Die kalte Flüssigkeit ließ ihn etwas ruhiger werden und er dachte nochmal über alles nach.
 

Sollte er John wirklich schreiben? Ihn wissen lassen, dass er noch am Leben war?

Doch vermutlich würde John dann versuchen ihn zu finden. Alle Hebel in Bewegung setzen um auch nur die kleinste Spur von seinem Freund zu entdecken. Doch finden würde er letztendlich nichts.
 

Wenn Sherlock Holmes nicht gefunden werden wollte würde man ihn auch nicht finden. Dafür hatte er ausreichend gesorgt. Jede in Frage kommende Möglichkeit durchdacht.
 

Trotzdem war er John eine Nachricht schuldig. Ob er es dadurch besser oder schlimmer machen würde? Eine der wenigen Fragen auf die der Detektiv keine Antwort wusste und doch musste er die Worte loswerden, die ihm plötzlich im Kopf herum schwirrten.
 

Sherlock setzte sich an den Küchentisch, griff zu Stift und Papier und begann zu schreiben.

Kapitel 6
 

Molly beugte sich über die Unterlagen um noch einmal die Ergebnisse der letzten Obduktion durchzulesen. In ihrer Hand hielt sie eine große Tasse Kaffee, die ihr hoffentlich dabei helfen würde wieder etwas wacher zu werden. In den letzten Monaten hatte sie begonnen ihren Kaffee nur noch schwarz und mit zwei Stück Zucker zu trinken, so wie Sherlock es immer getan hatte, wenn er wieder einmal im Labor vorbeigekommen war. Wie es ihm jetzt wohl ging?
 

Völlig in Gedanken versunken bemerkte sie nicht, wie jemand von hinten an sie heran trat und sich über ihre Schulter beugte.
 

„Ah, wie vermutet. Ein glatter Durchschuss. War Lestrade deswegen schon hier?“

Beim Klang der tiefen Stimme war Molly zusammengezuckt und hatte sich hastig umgedreht. Die Kaffeetasse rutschte ihr aus der Hand und wäre sicher zu Bruch gegangen, wenn Sherlock sie nicht im letzten Moment aufgefangen hätte.
 

„Sh...Sherlock? Was tust du denn hier?“

„Nunja, ich dachte ich schau mal vorbei, wenn ich schon in der Gegend bin.“, antwortete der Detektiv knapp.

„Wenn du schon in der Gegend bist?“, entgeistert sah Molly Sherlock an.

„Ja.“ Sherlock war ein Stück zurück getreten und blickte ernst zurück in die Augen der Pathologin. „Ich bin schon eine ganze Weile wieder hier, aber ich habe es bis jetzt vermieden mit irgendjemand außer meinem Bruder Kontakt aufzunehmen.“

„Ja, das habe ich bemerkt.“, antwortete Molly ihm.

„Aber warum bist du jetzt auf einmal wieder hier?“, fragend sah sie in die grau-blauen Augen des Detektivs und meinte für einen kurzen Moment einen Funken Traurigkeit darin zu entdecken.

„Kann ich etwas für dich tun?“, fragte Molly dann vorsichtig.
 

„Ja, das kannst du tatsächlich.“, antwortete Sherlock und holte den Brief aus seiner Manteltasche, den er für John geschrieben hatte.

„Ich möchte, dass du den hier John gibst.“, sagte er und überreichte den Umschlag Molly.

Sie betrachtete diesen eine Weile lang, nahm ich jedoch nicht aus Sherlocks Hand.

„Meinst du nicht es wäre besser, wenn du ihm selbst den Brief übergibst?“, fragte sie und sah ihm direkt in die Augen.

„Ich kann nicht einfach so wieder zurückkehren.“

„Warum nicht? Warum bist du dann hier? Bedeutet das nicht, dass keine Gefahr mehr besteht?“

Molly wusste, dass Sherlock sich niemals entschlossen hätte sie aufzusuchen, wenn weiterhin die Gefahr bestünde, dass Moriarty oder einer seiner Handlanger hier auftauchen würden.
 

„John muss sein eigenes Leben leben. Auch wenn momentan keine Gefahr mehr besteht ist es besser, wenn ich mich ein für alle Mal von ihm fernhalte. Er hat ein besseres Leben verdient, als mit mir Verbrecher zu jagen.“
 

Molly war bei seinen Worten zornig geworden und schaute ihn jetzt verärgert an.

„Sherlock, ich mag vielleicht manchmal etwas naiv sein, aber eins kann ich genau sehen. John braucht dich, ohne dich ist er einfach nicht mehr er selbst und ich glaube nicht, dass es ihm besser gehen wird, wenn du dich nie wieder bei ihm meldest. Denk daran, dass er immer noch glaubt, du seist tot. Den Schmerz über den Verlust eines Freundes vergisst man nicht.

Du hast doch gelesen, was er für dich empfindet und auch wenn ich manchmal den Eindruck habe, dass du frei von jeglichen Gefühlen bist, kann ich mir nicht vorstellen, dass dich seine Wort völlig kalt gelassen haben.“
 

Damit hatte Molly ins Schwarze getroffen. Natürlich hatten ihn Johns Worte berührt auch wenn er das am liebsten nicht zugeben würde. Seine gefühlskalte Art hatte ihm stets geholfen keine zu emotionale Bindung zu jemandem aufzubauen. Doch bei John war es anders und genau deshalb war er ja hier. Sherlock wollte, dass John wusste, dass er noch lebte, dass es ihm gut ging. Trotzdem weigerte er sich weiterhin daran zu denken, was passieren würde, wenn er tatsächlich in die Baker Street zurückkehren würde.
 

„Aber ich kann nicht....“, wollte er ansetzen doch Molly unterbrach ihn.

„Und ob du kannst! Du wirst jetzt zu ihm gehen und mit ihm reden oder du wirst dieses Labor in Zukunft nicht mehr für irgendwelche Nachforschungen nutzen können und auf weitere Hilfe von mir in irgendeiner Weise kannst du auch verzichten! Haben wir uns verstanden!?“
 

Sherlock musste zugeben, dass er über diese plötzliche unwirsche Art Mollys sehr überrascht war. Sie schien auf einmal richtig wütend auf ihn zu sein und sah ihn mit entschlossenem Blick an.
 

Sherlock seufzte. Warum mussten Frauen immer so emotional werden?
 

„In Ordnung. Ich werde über deine Worte nachdenken.“
 

Noch bevor Molly etwas erwidern oder antworten konnte hatte Sherlock auf dem Absatz kehrt gemacht und hatte das Labor verlassen. Die Tür knallte mit einem lauten Krachen hinter ihm zu.
 

Kopfschüttelnd schaute Molly ihm nach.

„Ich weiß du wirst die richtige Entscheidung treffen.“, sagte sie zu sich selbst und lächelte leicht.

Hier folgt nun auch schon das letzte Kapitel. Ich hoffe es ist nicht zu kitschig geworden. Noch einmal viel Spaß beim Lesen!
 

Kapitel 7
 

Es war spät als John an diesem Abend in die Baker Street zurückkehrte. Es war ein langer und anstrengender Tag im Krankenhaus gewesen und er wollte sich eigentlich nurnoch hinlegen und schlafen. Müde hängte er seine Jacke an die Garderobe an der Tür und drehte sich dann Richtung Wohnzimmer, wo er sich in seinen Sessel am Kamin setzen wollte.

Im nächsten Moment zuckte er zusammen und ließ seine Arzttasche fallen, die er noch in den Händen hielt.
 

Vor ihm auf dem Sessel saß ein ihm wohlbekannter Mann und sah ihn aus seinen grau-blauen Augen erst an. Seinen Mantel hatte er über die Lehne gehängt.
 

John starrte die Gestalt, die dort vor ihm saß, fassungslos an. Das konnte doch nicht sein? Das war unmöglich!?

„Was tust du hier?“, fragte er ernst und eigentlich viel zu leise. Trotzdem hörte Sherlock seine Worte. Langsam stand er auf und ging auf John zu.
 

Ein einziger Satz verließ den Mund des Detektivs.
 

„Ich bin zurückgekommen.“
 

„Du bist zurückgekommen!? Sonst hast du mir nichts zu sagen.“

John merkte wie Wut in ihm aufstieg. Darüber, dass Sherlock einfach so aus dem Nichts wieder auftauchte und ihm anscheinend nicht einmal eine Erklärung liefern wollte. Alle angestauten Gefühle der letzten Monate schienen wieder hochzukommen und bevor John irgendwas dagegen unternehmen konnte war er noch weiter auf Sherlock zugegangen und hatte einfach zugeschlagen.

Taumelnd war Sherlock nach hinten gestolpert und hielt sich nun die Wange.
 

„John!? Verdammt!“

Doch bevor er noch etwas Weiteres sagen konnte, merkte er, wie John ein weiteres Mal ausholte um ihn erneut zu schlagen. Diesmal war Sherlock allerdings schneller und hielt die Hand auf, die sich erneut seinem Gesicht näherte.
 

„Hast du überhaupt eine Ahnung was ich durchgemacht habe? Wie es mir ergangen ist, seit ich dachte du seist tot?“ Wütend und traurig sah John Sherlock an und auf einmal konnte der Detektiv alle Emotionen in den Augen seines Freundes sehen, die er in den Brief an Sherlock niedergeschrieben hatte. All die Verzweiflung und all der Schmerz schien ihn aus den blauen Augen seines Gegenübers entgegen zu blicken und er gab seinen Widerstand auf. Langsam ließ er Johns Hand los und zog ihn stattdessen einfach in eine feste Umarmung.

„Ich weiß John. Ich habe deinen Brief bekommen.“ sagte er leise am Ohr des Kleineren. John war in der Umarmung völlig erstarrt und brachte keinen Ton mehr heraus. Sherlock hatte also alles gelesen, was er ihm geschrieben hatte?
 

„Es tut mir so leid John.“, hörte er die tiefe Stimme an sein Ohr dringen. „Bitte verzeih mir.“

Langsam kehrte Leben in Johns Körper zurück. Er befreite sich etwas aus der Umarmung und sah Sherlock fest in die Augen.
 

„Tu mir das nie wieder an. Hast du verstanden!?“
 

Statt einer Antwort sah er nur wie Sherlock sich langsam zu ihm herunter beugte und plötzlich spürte er die weichen Lippen des Detektivs auf seinen. Für einen kurzen Moment war John völlig überrumpelt, wollte ihn wegdrücken, doch dann ließ er es geschehen. Merkte, wie Glücksgefühle in ihm hochstiegen und erwiderte den Kuss.

Langsam lösten sie sich voneinander und auf Sherlocks Gesicht trat ein Lächeln. Kein aufgesetztes, wie John es schon so oft bei ihm gesehen hatte, sondern ein echtes, eines, das ihm sagte: „Ich werde dir nie wieder wehtun.“
 

Sie standen noch eine ganze Weile einfach nur da und sahen sich in die Augen. Worte waren in diesem Moment überflüssig und sie waren einfach froh, dass der Andere da war.
 

Irgendwann riss sich John jedoch von Sherlocks Anblick los.
 

„Willst du auch einen Tee?“, fragte er und war schon auf halbem Weg zur Küche.

„Ja, gerne.“, antwortete der Detektiv und trat an den Kamin. Das Feuer, das er vor der Ankunft Johns darin entfacht hatte loderte beruhigend vor sich hin. Er fasste in die Innentasche seines Sakkos und nahm den Brief heraus, den er eigentlich an John hatte schicken wollen. Mit einem letzten Blick darauf warf er ihn in die Flammen.

John musste nicht mehr lesen was darin geschrieben stand. Sherlock war zurückgekehrt und würde ihm nun alles was er niedergeschrieben hatte selbst sagen können und dieser Gedanke ließ ihn erneut lächeln.



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Kommentare zu dieser Fanfic (10)

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Von:  Anakai
2014-05-26T21:25:32+00:00 26.05.2014 23:25
Ist das süss :3
Ich habe erstmal einen heul kranf gekriegt

Von: abgemeldet
2013-09-01T18:05:01+00:00 01.09.2013 20:05
Ich fange an Molly zu mögen...:D
Tolle story!
Die ganze Geschichte erscheint glaubwürdig und nachvollziehbar ^^.
Von: abgemeldet
2013-09-01T17:46:01+00:00 01.09.2013 19:46
Heehe ich mag die Idee den Kater Toby zu nennen,da es in Doyles Sherlock Holmes einen Hund namens Toby gab :D
Von:  laila86
2013-06-24T15:12:45+00:00 24.06.2013 17:12
Hallo,

schade das ich noch die einzige Leserin bin.
Also kitschig war es nun wirklich nicht. Ich fand den Teil ganz große Klasse. Endlich hat John seinen Sherlock wieder.
Nur schade, das nun die Story alle ist.

LG
Von:  laila86
2013-05-14T07:52:27+00:00 14.05.2013 09:52
Es ging weiter. Super.
Toller Teil. Da taucht Sherlock einfach so bei Molly auf.
Mich würde der Inhalt seines Briefes interessieren, oder ob er jetzt zu John geht.
Mir gefällt die Story und dein Stil. Weiter so. Bitte:)

LG

Von:  laila86
2013-05-13T13:35:25+00:00 13.05.2013 15:35
Ich habe eben in einem Rutsch alle 5 Teile gelesen. Tolle Story, ganz ehrlich. Du hast einen tollen Stil. Das Paaring fand ich schon immer süß.
Der arme John. Er leidet ja wirklich unter Sherlocks Tot.
Ich bin echt gespannt, was Sherlock nun schreibt. Ob er auch so denkt?

LG

Antwort von:  Nightrose
13.05.2013 17:53
Vielen Dank. Es freut mich, dass es dir bis jetzt so gut gefällt. Ich habe das neue Kapitel gerade hochgeladen, es sollte bald sichtbar sein ;).
Von:  Caeldryn
2012-09-25T07:03:17+00:00 25.09.2012 09:03
Die Story gefällt mir echt sehr gut. Die Idee mit dem Brief ist schön und so traurig. Ich finde, du bringst Johns Trauer wirklich gut und nicht zu übertrieben rüber und Molly ist einfach so liebenswert. Ich hoffe Sherlock wird den Brief erhalten und Johns Schmerz kann ein wenig gelindert werden. Und ja, er braucht eine neue Therapeutin.
Von:  Twinkle
2012-08-04T08:49:39+00:00 04.08.2012 10:49
Das ist aber total niedlich o.o John tut mir echt leid :( *snif* Sherlock sollte sich mal beeilen.... //>___< Waaah dabei weis ich nichtmal ob er zurückkommt *hoff*// Ich bin echt gespann wie es weitergeht :D
Von:  Twinkle
2012-07-26T20:17:01+00:00 26.07.2012 22:17
Boah, das klingt wirklich sehr interessant ^^ Ich freu mich schon auf weitere Kapitel *_*
LG Twinkle :D
Von:  DC-Fan4869
2012-07-19T19:13:29+00:00 19.07.2012 21:13
Wirklich sehr schön geschrieben und die Idee gefällt mir...Auf jeden Fall Favo^^
An wen er wohl noch schreibt...Lestrade? Mycroft? Irene? Und natürlich Sherlock...? Bin gespannt^^


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