Zum Inhalt der Seite

This is our Story

Die 2. Reise der Strohüte beginnt
von

.
.
.
.
.
.
.
.
.
.

Seite 1 / 1   Schriftgröße:   [xx]   [xx]   [xx]

Eine ungewöhnliche Bekanntschaft

Dom DOM, Dom DOM, Dom DOM, Dom DOM, Dom DOM, Dom DOM!
 

Sie keuchte auf. Ihre Beine brannten vom vielen rennen und ihr Herz schlug so stark gegen ihren Brustkorb, dass sie dachte ihre Rippen würden von innen explodieren. Das Mädchen sah über ihre Schulter und fluchte, lange grausige Schatten folgten dem Mädchen auf Schritt und Tritt. Ihre weißrosa Haare hatten sich aus ihrem seitlich liegenden Zopf gelöst und flatterten nun wie wild hinter ihr her. Während sie rannte und versuchte nicht hinzufallen wanderte ihr Blick zu ihrer rechten Schulter, an der ein strahlend weißer Verband festgemacht war. Er war nicht verrutscht? Sehr gut! Erleichtert sah sie wieder auf die Straße und sprang über einen herumstehenden Wagen. An dem rechten Handgelenk der Rosahaarigen hing eine Handschelle aus fein gearbeitetem Stein, diesem verhassten kalten Material, dass ihr ins Fleisch schnitt. Wären diese verfluchten Handschellen nicht gewesen würde sie niemals weglaufen. NEIN! Sie würde sich umdrehen und kämpfen, doch jetzt? Jetzt rannte siewie ein verschrecktes Hühnchen und konnte sich nicht wehren. Die verwirrten Fischmenschen und Meerjungfrauen versuchte sie zu ignorieren, doch sie wurde immer schwächer und bald schon würde sie weder weglaufen noch kämpfen können. Eins wusste das Mädchen auf jeden Fall, sie musste diese Handschellen aus Seestein loswerden und endlich von dieser Insel verschwinden.»Blöde Spione der Marine, blöde Handschelle und blöde Insel!« fluchte die Rosahaarige und versteckte sich in der nächsten Gasse um durch zu Atmen. Ihr Herz pumpte mittlerweile mehr Adrenalin als Blut durch ihre Adern und endlich konnte sie sich einen kurzen Blick auf ihre Verfolger erlauben. Es waren 5 hochgewachsene, in schwarze Kutten gewandete Personen, die allesamt das blaue Wappen der Marine auf ihrem Gewand trugen. Die Gestalten trugen große Lanzen und rannten direkt an ihr vorbei. Wie konnten diese Menschen mit so riesigen Lanzen noch so flink sein? Naja, wer sollte diese Welt schon verstehen? Erleichtert trat das Mädchen aus der Gasse und sah nach ob die Luft rein war. Das war sie auch nur wer wusste wie lange noch und es wäre auch viel zu einfach, wenn man der Marine einfach so entkommen konnte. Das Mädchen mit den weißrosa Haaren schlängelte sich durch die verschiedenen Wesen, die die Fischmenscheninsel bevölkerten, als sie eine Hand von hinten an der Schulter packte.

»Jetzt haben wir dich endlich!« grollte eine finster klingende Männerstimme und riss sie an ihrer weißen Überjacke herum und zwang sie ihn anzusehen.

»Verdammt, lass mich los du Mistkerl!« knurrte die zierliche Gestalt bissig.

»Oh Missy macht wohl Stress? Sollen wir dich K.O. Schlagen oder bist du jetzt endlich still?« fragte der Kerl mit der schwarzen Kutte unbeeindruckt.

Das Mädchen biss ihrem größeren Gegenüber in die Hand und begann wieder zu rennen. Ihre Beine überschlugen sich fast, so schnell versuchte sie von dem Quintett mit den schwarzen Mänteln weg zu kommen. Sie war immer noch angeschlagen von ihrer letzten weg-lauf-Aktion und die Seesteinhandschellen nahmen ihr alle Kraft, die ihr noch geblieben war. Keuchend und hustend kam sie schließlich in zum Stehen, wenn sie noch einen weiteren Schritt laufen müsste würde sie umkippen, aber die Kuttenheinis ließen immer noch nicht von ihr ab. Die Rosahaarige begann also erneut davon zu Laufen, aber diesmal hatte sie keine Chance. Sie sah aus ihren Augenwinkeln nur noch eine flinke Bewegung und hörte eine der schweren Lanzen auf sich zu schnellen. Sie stolperte und fiel, allerdings schlug sie nicht wie Gedacht auf den harten Pflastersteinboden auf, sondern prallte gegen einen anderen Menschen. Sie hielt sich an seiner Kleidung fest um nicht ihr ganzes Gleichgewicht zu verlieren.

Der junge Mann drehte sich um und sah das Mädchen erst gar nicht. Sein Blick fiel auf die nun auch auf ihn zu schnellende Waffe, blitzschnell hatte er eines seiner Schwerter gezogen und wehrte die Lanze ab. Er wollte einen Schritt zur Seite machen um sich selbst mehr Bewegungsraum zu schaffen, doch es viel ihm schwerer als Gedacht. Als er nach unten sah bemerkte er das Mädchen, welches in seinen Mantel gekrallt da stand und versuchte ihr Gleichgewicht wieder zu finden.

Die Rosahaarige lächelte leicht, als sie in seine grünen Augen, oder eher sein grünes Auge, denn er besaß nur eines, auf dem anderen prangte eine große Narbe, sah.

»Was machst du da?« knurrte der Schwertkämpfer und fuhr sich durch die kurzen grünen Haare, nachdem er den Kerl mit der Sense gegen die nächste Wand befördert hatte.

»Tut mir leid!« sagte das Mädchen mit einer Stimme, die für den Schwertkämpfer wie ein sanftes Windspiel klang. Er sah verblüfft zu der Kleinen runter und musterte sie.

Das Mädchen hatte weißrosafarbene Haare, die lose und zerzaust bis zu ihren Schulterblättern fielen und einen leichten Metallicschimmer besaßen. Sie war einen ganzen Kopf kleiner als der Grünhaarige und trug eine weiße Bluse mit einer leicht durchsichtigen, kurzärmligen Jacke und einen karierten Rock mit schwarzer Spitze.

Das Mädchen stand nun endlich wieder auf eigenen Beinen und blinzelte den grünhaarigen Jungen aus ozeanblauen Augen an.

»Wer sind diese Kerle?« fragte der Schwertkämpfer und sah auf die anderen Marinespione, die ihr Ziel nun wieder entdeckt hatten.

»Das wüsste ich auch gern.« log das Mädchen und duckte sich unter einer Lanze weg.

»Zorro der Piratenjäger, dass ist interessant.« knurrte eine der Gestalten.

»Zorro der was?« fragte die Rosahaarige und der Schwertkämpfer fluchte.

»Jetzt haben sie mich auch noch erkannt!«

Er zog sein zweites Schwert, eine pechschwarze Klinge, die er bedrohlich durch die Luft schwang.

»Das sind ungefähr fünf Stück, wie viele schaffst du?« fragte Zorro und sah das überraschte Mädchen an.

»WAS?« fragte sie völlig entgeistert, doch da kamen schon die Marinespione angerannt und hatten sie umstellt.

Das Mädchen und der Schwertkämpfer standen Rücken an Rücken und ließen die Knochen knacken.

Die Männer in den schwarzen Kutten stürzten auf die beiden zu. Die Rosahaarige duckte sich unter einem Schlag der Lanze ihres Gegners hinweg und trat ihm gegen sein Bein. Der Zweite wollte sie von der Seite aus aufschlitzen, doch das Mädchen riss ihre rechte Hand nach oben und blockte den Schlag mit der Handschelle aus Seestein. Mit einem lauten Klirren prallte die große Lanze gegen den grauen Stein, doch die Rosahaarige war immer noch zu schwach um dem Druck stand zu halten und musste einige Schritte zurückweichen um ihren Halt nicht zu verlieren. Sie duckte sich hinter einem erneuten Schlag hinweg und sprang der anderen Lanze aus dem Weg, während die vor der sie sich zuvor geduckt hatte wieder auf sie zuschoss. So konnte das nicht weiter gehen! Sie musste sich langsam etwas ausdenken sonst sah das Mädchen schwarz für sich selbst. Sie wich noch einmal der Lanze aus und schnellte dann nach vorne. Die Rosahaarige holte zum Schlag aus, der Mann mit der Kutte wich ein Stück nach rechts aus, doch damit hatte sie gerechnet und der Kerl bekam die offene Handschelle, die an ihrem Handgelenk hing, voll ins Gesicht. Mit einem lauten Knall flog der Marinespion in die nächste Wand und blieb K.O. in den Trümmern liegen. Der zweite Marinespion blieb total verdutzt stehen und sah seinem Kameraden nach. Das Mädchen holte aus und platzierte einen gezielten Tritt in seinem Gesicht, der Kerl mit Kutte flog in hohem Bogen gegen seinen bewusstlosen Kameraden und wurde ebenfalls unter Trümmern begraben. Die Rosahaarige atmete tief durch und drehte sich zu Zorro um, dieser hatte nun noch ein drittes Schwert im Mund und wehrte drei Angreifer gleichzeitig ab. Er schlug sie zurück, doch kaum hatte er einen abgehalten kam der nächste wieder an.

»Das kann doch nich… 360 Pfundkanone!« rief der Grünhaarige und schleuderte einen Energiestoß aus seinen Schwertern, der die gesamte Truppe um fegte. Das Mädchen mit den weißrosa Haaren atmete erleichtert auf. Zum Glück war das vorbei, doch zu früh gefreut. Aus den Augenwinkeln nahm sie eine Bewegung war, dann lief alles wie in Zeitlupe ab. Die Rosahaarige drehte sich um und sah eine sechste Gestalt in einer schwarzen Kutte auf Zorros Rücken zu schießen. Der Marinespion setzte mit seiner Lanze zu einem finalen Schlag an, doch das Mädchen war schneller.

»Achtung!« schrie sie und stieß den Schwertkämpfer, der sie vorhin gerettet hatte, zur Seite und breitete schützend die Arme aus um den Schlag abzufangen. Der kalte Stahl ritzte in ihre rechte Schulter und durchtrennte den Verband. Die Waffe wanderte weiter und schnitt immer tiefer in ihr Fleisch ein, sie glitt über ihren Brustkorb bis zu ihrer Taille und trat an ihrem linken Handgelenk wieder aus ihrem Körper aus. Eine Welle aus Schmerzen fegte über den Körper der Rosahaarigen hinweg und folge der Lanze wie brennendes Feuer. Sie fühle warme Flüssigkeit aus der klaffenden Wunde austreten, ihre Kleidung legte sich klebrig und eng an ihren Körper. Das Mädchen fiel hart auf die staubige, kalte Straße und nahm gerade noch Zorro war, als er sich über sie beugte und irgendetwas zu sagen schien, dann wurde Alles pechschwarz.
 

Zorro drehte sich um und sah wie das fremde Mädchen zu Boden fiel. Innerhalb von Sekunden bildete sich eine kleine Pfütze aus Blut um sie herum, blankes Entsetzten machte sich in dem Bewusstsein des Grünhaarigen breit. Warum hatte dieses fremde Mädchen ihn gerettet? Allerdings hatte er keine Zeit zum Nachdenken, denn er stand nun in ihrer Schuld und musste jetzt sie retten. Zorro war ein Schwertkämpfer und würde niemals eine Schuld unbeglichen lassen. Er nahm das Schwert aus seinem Mund und steckte es zurück in seiner Scheide, dass in seiner linken Hand folgte. Mit dem schwarzen Schwert blockte er einen weiteren Schlag des Kuttenträgers und beförderte ihn mit einem gezielten Schlag gen Himmel.

»Schieb ab Mistkerl!« rief er ihm nach und widmete sich dann dem verletzten Mädchen.

Zorro drehte sie behutsam auf den Rücken und betrachtete ihre Wunden mit einem kurzen, aber sehr abschätzenden Blick. An ihrem linken Handgelenk strömte extrem viel Blut aus der Schnittwunde. Sie war nicht besonders groß, doch es wurden wichtige Adern durchtrennt und deshalb blutete diese so stark. Die Wunde die sich über ihren Körper zog machte dem Schwertkämpfer allerdings mehr sorgen. Sie zog sich unter ihrer Brust, über ihren Brustkorb, bis zu ihrer linken Taille. Der Schnitt schien sehr tief zu sein und die rote Flüssigkeit quoll mit jedem Herzschlag stärker daraus. Die kleinste Wunde befand sich an ihrer rechten Schulter. Es war nicht mehr als ein etwas größerer Kratzer der kaum mehr blutete, doch unter dem rötlichen Film, der sich um den Schnitt gebildet hatte, schimmerte blaue Farbe hindurch. Zorro wischte mit der flachen Hand die getrockneten Blutreste weg und erschrack, als er sah was da auf ihrem Arm prangte. Ein dunkelblaues Tattoo streckte sich über einen Teil ihrer Schulter und quer durch verlief eben die kleine Schnittwunde an ihrem Arm.

Zorro knurrte.

»Auch das noch, eine von der Marine.« er seufzte.

Was sollte der Grünhaarige denn bitte tun? Das Mädchen war von Marineagenten gejagt worden, hatte ihn beschützt und lag nun blutend vor ihm. Scheiße! Er stand wirklich in ihrer Schuld! Wenn der Rest der Crew das Zeichen sehen würde, dann würde sein Plan nicht aufgehen, also zog er einen großen Verbandsfetzen, den er dem Schiffsarzt heute Morgen geklaut hatte und band ihn schnell um das Tattoo. Der Schwertkämpfer ließ seine schwarze Waffe zurück in die Scheide gleiten und hob das verletzte Mädchen vorsichtig auf seine Arme, dann rannte er los. Zorro wollte zum Hafen, da er hoffte den Schiffsarzt dort noch anzutreffen, doof nur dass er schon nach ein paar Sekunden keine Ahnung mehr hatte wo er sich befand.

»Beschissene Stadt!« knurrte er und rannte weiter, bis er in einer Sackgasse stand.

»Was soll das!« rief er, lief zurück und rannte direkt in die nächste Gasse rein. Er war bald am Verzweifeln oder eher kochte der Schwertkämpfer vor Wut, denn in seinen Armen hatte er ein blutiges Mädchen und jetzt machte sich sein furchtbarer Orientierungssinn zu schaffen, auch wenn er das nie zugeben würde.

»Yohohohoho. Wo willst du denn so schnell hin?« trällerte eine recht melodische Männerstimme hinter Zorro, die er sofort erkannte. Der Grünhaarige drehte sich um und sah in die nicht vorhandenen Augen des großen Skelettes Brook.

»Brook. Bring mich zum Hafen sofort!« sagte Zorro finster und dem Knochenmann viel der Mund auf, als er das Mädchen sah.

»Da fallen mir ja die Augen raus!« meinte er und betrachtete die blutende Fremde, dann hielt er inne.

»Hups, ich hab ja gar keine Yohohoho.« lachte er und sah dann in Zorros finsteres Gesicht und es lief Brook kalt den Rücken herunter.

»Was ist denn passiert?« fragte das Skelett.

Zorro sah ihn wütend an.

»Bring mich zum Hafen SOFORT!« meinte er genervt und ungeduldig. Brook zuckte mit den Schultern und lief voraus. Zorro folgte ihm so schnell er konnte. Ohne weitere Zwischenfälle kamen die Beiden an den Hafen. Die Thousand Sunny lag an einem leeren, leicht versteckten Pier und die Gallionsfigur lächelte den Neuankömmlingen entgegen. Der Schwertkämpfer sprang förmlich an Bord und Brook folgte ihm.

»Chopper!!« rief der Grünhaarige über das Schiff und sah sich um. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam ein kleines Rentier, dass auf zwei Beinen lief und einen lustigen Hut trug, aus dem Bauch des Schiffes gelaufen. Chopper sah zu Zorro und erblickte das verletzte Mädchen in seinen Armen.

»Was ist mit ihr passiert?« fragte der Kleine und rannte gleich zu dem Grünhaarigen rüber um sich die Wunden anzusehen. Chopper brauchte nicht mehr als ein paar Sekunden um eine Diagnose zu stellen.

»Sie ist ziemlich schwer verletzt! Ich muss sie sofort behandeln!« meinte der Schiffsarzt und verschwand in Richtung Behandlungszimmer.

»Kannst du ihr helfen?« fragte Zorro und folgte Chopper in den großen Raum.

Chopper nickte.

»Leg sie auf die Liege.« meinte das Rentier und legte seine Instrumente zurecht. Der Schwertkämpfer legte das Mädchen behutsam auf die, mit grünem Stoff überzogene, Liege.

»Und jetzt verschwinde bitte. Ich muss mich jetzt konzentrieren.« meinte Chopper ernst.

»Das ist doch wohl nicht dein ernst?!« sagte Zorro ungläubig, aber er wurde von dem Schiffsarzt nur aus dem Zimmer gescheicht.

»Ich mach das schon!« sagte er und knallte dem grünhaarigen Schwertkämpfer die Tür vor der Nase zu.

Die Neue bei den Strohhüten

Ein warmes Licht blendete sie und kitzelte an ihrer Nasenspitze.

»Bin ich tot?« fragte sie sich in Gedanken und spürte gleichzeitig eine weiche Matratze in ihrem Rücken, ein kuscheliges Kissen unter ihrem Kopf und eine warme Decke, die über ihren Körper ausgebreitet war. Also war sie nicht tot? Gott sei Dank! Das Mädchen wollte die Augen öffnen, was sich schnell als eine große Dummheit herausstellte, da das warme Sonnenlicht, welches durch ein großes Bullauge auf ihr Gesicht fiel, in ihren Augen brannte wie Feuer. Vorsichtig blinzelte sie ein Paar Mal und gewöhnte sich an das helle Licht. Wo war sie? Das Mädchen wollte vorsichtig die Decke anheben, die über ihrem Körper lag, doch auch das erwies sich als keine gute Idee, denn kaum hatte sie ihren Arm gehoben zuckte eine Welle flammenden Schmerzes durch ihre Brust, ihren rechten Oberarm und ihr linkes Handgelenk und sie blieb liegen.

»Du bist ja endlich wach.« sagte eine ruhige und dunkle Frauenstimme. Das Mädchen drehte ihren Kopf nach links und erschrak, als sie das große Mädchen mit den langen schwarzen Haaren sah, welche lose über ihre Schultern fielen. Sie hatte bemerkenswerte weiblich Rundungen und sah aus wie aus einem Fashionmagazin.

»Wo bin ich hier?« fragte das Mädchen mit den weißrosafarbenen Haaren trotzig.

»Und wer bist du?«

Die Schwarzhaarige sah von ihrem Buch auf.

»Ich bin Nico Robin und du bist auf der Thousand Sunny.« sagte sie schlicht.

Das verletzte Mädchen musterte nun den Raum genauer und erschrak erneut, als sie die anderen Menschen überall im Raum verteilt liegen und schnarchen sah.

Einen der acht schlafenden Leute erkannte sie wieder. Er hatte kurze grüne Haare und trug einen grünen Mantel mit roter Schärpe. Seine drei Schwerter lagen griffbereit neben ihm. Zorro!

Neben Zorro lag ein schwarzhaariger Junge mit Strohut, einem rotem Hemd mit ausgefächerten Ärmeln, gelber Schärpe, einer blauen ¾ Hose und Sandalen. Er hatte die Arme ausgebreitet und schnarchte mit weit offenem Mund. An der Wand lehnte ein Junge mit schwarzem Outfit und einer gelben Krawatte. Er hatte blonde Haare, welche über fast die ganze rechte Seite seines Gesichts fielen und eine gekringelte Augenbraue über dem freien Auge. Er wirkte geschniegelt und gebügelt und schnarchte auch nicht so laut wie die zwei anderen. Neben Nico Robin am Tisch saß ein Mädchen, das mit dem Kopf auf dem Tisch schlief. Sie hatte lange orangene Haare, welche voluminös und wallend auf ihrem Rücken lagen. Die Orangehaarige trug ein gepunktetes Top und eine lange Jeans. Unter dem Tisch lag ein eher kleiner Kerl mit schwarzen, buschigen Haaren, einer beigen Latzhoose, einer viel zu großen Tasche und einer merklich langen Nase. Quer neben dem jungen Mann lagen nun ein paar wirklich komische Gestalten. Ein Riesiger Cyborg mit Unterhose, Hawaiihemd und blauen Stoppelhaaren und ein Skelett, dass sich an eine Geige kuschelte und einen Afrolook trug. Auf das Bett gestützt, in dem das Mädchen lag, schlief ein kleines Waschbär ähnliches Wesen, mit blauer Nase und einer ziemlich lustig gestreiften Mütze.

»Dürfte ich jetzt deinen Namen erfahren?« fragte die Frau namens Nico Robin.

»Was ist hier los? Warum liegen die hier alle rum?« pfefferte die Rosahaarige als Gegenfrage raus und war dabei wohl ein bisschen zu laut, denn nun regten sich auch die anderen Leute im Zimmer und einer nachdem anderen erwachte aus seinem Schlaf.

»Hey! Du bist ja wach!« rief der kleine Waschbär(?), der an ihrem Bett gesessen hatte.

»LEUTE wacht auf! Sie ist aufgewacht!«

Nach und nach erwachten alle Menschen in dem Zimmer und versammelten sich um das Bett, außer Zorro, der fröhlich weiter schnarchte.

»Na endlich! Das wurde ja auch mal Zeit!« rief der Junge mit dem Strohhut aufgeregt.

»Soll ich uns zur Feier ein Liedchen spielen? Yohohoho!« fragte das Skelett und setzte die Geige an.

»Bloß nicht! Da fallen uns ja noch die Ohren ab du alter Knochenhaufen!« rief der Kerl mit der langen Nase panisch. Der Cyborg machte komische piep Geräusche und das Waschbärentier wuselte im Zimmer herum und rief freudig.

»Sie ist wach, wach, endlich ist sie aufgewacht!«

Der junge Mann mit den blonden Haaren grinste das verletzte Mädchen dümmlich an und säuselte.

»Soll ich dir einen Tee bringen?«

»JETZT SEIT DOCH MAL RUHIG UND STÜRMT NICHT SO AUF SIE EIN IHR KNALLTÜTEN!« schrie das Mädchen mit dem orangenen Haaren bestimmt und verteilte einmal eine Ladung Kopfnüsse für alle.

Was ist das denn für ein verrückter Haufen?

»So jetzt wo alle mal ruhig sind« fuhr das Mädchen, welches die Kopfnüsse verteilt hatte, fort.

»können wir uns ja endlich mal unterhalten. Fangen wir doch mal mit dem Namen an, also wie heißt du?« fragte sie das Mädchen. Die Rosahaarige blickte sie an. Sie wollte ihren Namen nicht verraten, aber anscheinend hatte dieser komische Haufen ihr ziemlich geholfen, also war sie ihnen wenigstens einen Namen schuldig.

»Ich heiße Liv Windwaker und ihr?« fragte sie kühl.

Der Junge mit dem Strohhut wollte antworten, doch er wurde von dem blonden, jungen Mann zur Seite gestoßen, knallte dabei böse gegen die Wand, und dieser verbeugte sich auch gleich vor ihr.

»Mein Name ist Sanji, aber du kannst mich gerne so nennen wie du möchtest, mein Engel!« während Sanji sprach ging seine Stimme immer höher, bis er wieder diesen säuselnden Unterton angenommen hatte. Liv sah ihn verwirrt an und das Mädchen mit den orangenen Haaren ergriff als nächste das Wort.

»Ignorier ihn. Sanji ist zwar ein super Koch, hat aber was Frauen angeht einen ziemlichen Schaden. Ich bin Nami und die Navigatorin dieses Schiffes.« sagte sie bestimmt und schlug die Beine übereinander.

»Ich bin Lyssop! Der mutige Krieger der Meere!« sagte der Junge mit der langen Nase feierlich.

»Du bist nur ein großer Schwätzer.« ergänzte Nami und erntete einen bösen Blick von Lyssop, welchen sie lächelnd erwiderte.

»Ich bin Franky! Yo, was geht?« sagte der Cyborg und hob die Hand.

»Yohohoho! Brook zu ihren Diensten!« lachte das Skelett, zog seinen Hut und verbeugte sich.

»Und ich bin Chopper, der Schiffsarzt!« antwortete der kleine Waschbär, doch bevor er noch etwas erwidern konnte hatte sich der Strohhutjunge wieder aufgerappelt und kam angerauscht.

»Hey Sanji! Das war echt nich nötig! Außerdem hab ich Hunger wann gibt’s denn Abendessen?« fragte er quirlig und Sanji rollte genervt mit dem sichtbaren Auge.

»Du Vielfraß! Essen gibt es erst wieder wenn es dunkel ist!« rief er sauer.

»Naja! Ich bin Ruffy und der Captain hier.« verkündete er breit grinsend und knallte sich auf den Boden. Liv sah sich die ganze Truppe noch mal an. Was für Knalltüten!

»Na gut. Würdet ihr mich bitte an der nächsten Insel raus lassen?« fragte das Mädchen mit den weißrosafarbenen Haaren leicht genervt.

»Was? Nein! Du darfst dich nicht überanstrengen! DU bist schwer verletzt worden und solltest es eine Weile ruhig angehen lassen!« meinte Chopper bestimmt.

»Das sagst gerade du Waschbär.« meinte Liv bissig.

»Waschbär?! ICH BIN EIN RENTIER!« rief das pelzige Wesen wütend.

Liv zuckte die Achseln.

»Dann eben Rentier.« meinte sie schlich. Sanji wollte die Situation beruhigen und stand auf.

»Wie wärs, wenn wir alle jetzt erst mal rausgehen und Liv in Ruhe lassen. Chopper meinte doch sie sollte sich noch etwas ausruhen. Wir können den Rest ja später klären.« sagte er ruhig.

»Och man! Ich wollte doch noch so viel fragen!« nörgelte Ruffy.

»Nichts da! Sanji hat Recht! Raus hier SOFORT!« donnerte Nami und schmiss den gesamten Haufen Jungs aus dem Zimmer, so dass nur Robin, sie, Chopper und ein schnarchender Zorro zurück blieben.

»Wollen wir dann Robin?« fragte Nami und grinste die Schwarzhaarige an, die ihr Buch zusammen klappte und aufstand.

»Natürlich!« sagte sie und folgte Nami aus dem Zimmer.

»Ich schau dann später noch mal nach dir.« sagte Chopper dann und verließ ebenfalls das Zimmer.
 

Liv lag nun da und starrte an die Decke. Sie wagte einen erneuten Versuch und hob die Decke, diesmal unter weniger Schmerzen, an und lugte darunter. Sie atmete einerseits erleichtert auf, aber sie erschrak auch gleichzeitig. Ein heller Verband war unordentlich um ihren rechten Oberarm gewickelt, so dass er ihr Tattoo gerade so verdeckte. Ein weiterer Verband war fest um ihr linkes Handgelenk gewickelt worden, soweit so gut, doch das was als nächstes kam lies das Mädchen ein wenig rot werden. Sie trug nur noch ihre schwarze Leggins, ihr Rock und ihre beiden Oberteile, ja sogar ihr BH waren verschwunden, stattdessen zogen sich etliche Mullbinden über ihren kompletten Oberkörper.

»Verdammt da hat’s mich echt erwischt.« grummelte Liv und wollte sich aufsetzen.

»Argh! Verdammt!« sie stöhnte auf, fasste sich an den Brustkorb und sank langsam zurück in das große, weiche Kissen. Brennender Schmerz pulsierte durch ihren Körper und machte die Lage nicht gerade besser. Zorro auf dem Boden grummelte und öffnete blinzelnd die Augen, oder eher das Auge.

»Was ist denn jetzt los? Kann man hier nich mal in Ruhe ne Runde schlafen?« stöhnte der Grünhaarige und gähnte.

»Hm?« er sah sich um und erblickte Liv.

»Ach du bist‘s. Wo ist denn der Rest?« fragte er.

Das Mädchen sah zu dem Grünhaarigen und legte den Kopf leicht schief.

»Der Rest ist draußen.« sagte sie knapp und drehte den Kopf auf die andere Seite.

»Da ist aber jemand schlecht drauf.« meinte der Schwertkämpfer und erhob sich ächzend.

»So, würdest du mir mal deinen Namen und den Grund warum du mich gerettet hast nennen?«

Liv sah Zorro aus großen blauen Augen an.

»Mein Name ist Liv Windwaker und naja es ist eine Schande für einen Schwertkämpfer Narben auf dem Rücken zu tragen. Ich kenne diese Regel und du hast mich beschützt. Ich war dir was schuldig.« mehr sagte sie nicht.

»Wenn das so ist. Danke.« Zorro stand auf.

»Mein Name ist übrigens Lorenor Zorro. Wenn du magst kannst du ja auch mir raus kommen.«

»Nein! Ich bleib lieber hier, mal abgesehen davon das ich mich kaum bewegen kann hab ich auch keine große Lust dazu.« meinte Liv bissig.

»Wie du willst.« sagte der Grünhaarige, sammelte seine Schwerter ein und ging zur Tür.

»Wir sehen uns beim Essen.« mit diesen Worten verließ der Grünhaarige das Zimmer und lies das Mädchen allein.

Liv atmete tief ein und betrachtete den sanften Wellengang durch das große Bullauge, welches sich genau neben ihrem Bett befand. Der Himmel war herrlich blau und die Sonne schien direkt in das Zimmer herein. Die Ruhe war ihr sehr willkommen und Liv nutzte die Zeit um sich ein wenig genauer in dem Raum umzusehen. Die ganze Kabine war aus warmen Holz gebaut worden und es befanden sich ein paar wenige Möbel darin. Ein großes Regal stand gegenüber von ihrem Bett an der Wand und direkt daneben befand sich ein Kleiderschrank. Sie lag in einem großen weichen Bett, das sich am rechten oberen Ende der Kabine befand und direkt neben dem Bullauge stand. Ein weicher grüner Teppich war über dem Holzboden ausgebreitet, ein kleiner Nachttisch stand neben dem Bett und ein Tisch mit mehreren Stühlen nahm den mittleren Teil des Zimmers ein. Es wirkte ungewöhnlich leer, aber trotzdem schaffte es eine Atmosphäre, die Liv stark an zu Hause erinnerte und das gefiel ihr gar nicht! Sie musste unbedingt von diesem Schiff runter. Diese Menschen, die ihr anscheinend geholfen hatten waren Piraten und das bedeutete immer Ärger. Vorsichtig bewegte sie ihr rechtes Handgelenk und merkte, dass diese dämlichen Handschellen aus Seestein entfernt worden waren. Sie konnte ihre Teufelskräfte wieder nutzen! Und das tat sie auch. Liv nahm sofort Verbindung zum Wind auf und eine frische Brise wehte in dem geschlossenen Raum um ihre Nase.

So lag das Mädchen nun da und betrachtete wie die Sonne immer weiter am Himmel entlang glitt.

Am späten Nachmittag klopfte es an der Zimmertür und die schwarzhaarige Robin und das Rentier Chopper traten in das Zimmer ein.

»Hey. Wie fühlst du dich?« fragte Chopper und hüpfte auf den Stuhl neben ihrem Bett.

»Gut! Kann ich dann hier runter?« fragte sie

»Nein, tut mir leid Ich kann dich hier noch nicht von Bord lassen.« sagte das Rentier.

Er begann Liv’s Brustkorb abzutasten und sie zog scharf die Luft ein, als erneute Schmerzen durch ihren Körperpulsierten. Nach einer Weile hörte Chopper mit der Folter auf und lehnte sich zurück.

»Deine Wunde heilt recht gut, aber trotzdem solltest du aufpassen. Ich denke zum Essen kannst du schon aufstehen.« meinte er grinsend und stand auf.

>Bis dahan.« trällerte Chopper und verschwand schon wieder. Nur eine leise lachende Robin war zurückgeblieben.

»Du bist ziemlich hartnäckig wenn es darum geht dieses Schiff zu verlassen.« sagte die Schwarzhaarige ruhig.

Liv sah sie an.

»Was willst du?« Robin hielt ein kleines Buch mit grünem Einband in die Höhe.

»Damit dir nicht so langweilig wird.« sagte sie und bemerkte den Wind, der im Zimmer umher weht.

»Ah interessant. Du hast von einer Teufelsfrucht gegessen richtig?« fragte die Schwarzhaarige und Liv war sehr überrascht, dass ihr das aufgefallen war.

»Ja, ich habe einmal von der Wind-Wind-Frucht gegessen und kann seit dem den Wind kontrollieren.« sagte sie diesmal ein wenig höflicher als vorher.

»Ich habe selbst mal von einer Teufelsfrucht gegessen. Ruffy, Brook und Chopper übrigens auch.« erklärte Robin gelassen und setzte sich.

»Wirklich? Welche?« fragte Liv, deren Interesse nun endgültig geweckt worden war.

»Naja, also ich selbst habe von einer Flora-Flora-Frucht gegessen und kann Körperteile überall sprießen lassen. Ruffy hat von einer Gum-Gum-Frucht gegessen und ist ein Gummimensch. Brook aß die Totenreich-Frucht und starb dann. Er ist zurück gekehrt aus dem Reich der Toten und nun ein Skelett und Chopper hat als kleines Rentierbaby von einer Mensch-Mensch-Frucht gegessen und kann sogar verschiedene Gestalten annehmen.« erklärte die Schwarzhaarige geduldig.

»Das hört sich nach vielen verrückten Leuten an.« meinte das verletzte Mädchen amüsiert, aber auch resigniert. Robin legte ihr das Buch hin und stand auf.

»Ich will dich nicht weiter stören.« sagte sie schlicht und verschwand wieder aus der Tür.

Liv nahm das Buch, welches Robin ihr da gelassen hatte, und betrachtete den Titel.

„Der Regenbogennebel“ prangte in kunterbunten Buchstaben auf dem Cover. Neugierig schlug die Rosahaarige das Buch auf und begann zu lesen. Die Geschichte über die Legende des Regenbogennebels fesselte das Mädchen regelrecht und sie fraß das Buch nur so in sich hinein. Sie bemerkte gar nicht wie die Sonne hinter dem Horizont verschwand. Plötzlich schwang die Tür, mit einem lauten Knall auf und Sanji trampelte gefolgt von Zorro und Chopper in die Kajüte.

»Was hast du für ein Problem Tellerwäscher?!« knurrte Zorro wütend und funkelte den Smutje böse an.

»Mein Problem ist es, dass du Säbelrassler immer alles machst und tust ohne auch nur einmal deinen Verstand zu nutzen.« knurrte Sanji zurück.

»Äh… Was ist los?« fragte Liv verwirrt und die Jungs hielten inne.

»Das ist doch egal, vergiss was der Mooskopf gesagt hat. Ich wollte dich zum Essen holen mein Engel!« flötete der Blondschopf und lächelte dabei dümmlich. Liv hob fragend die Augenbrauen und Zorro verdrehte das Auge.

»Schmieriger geht es ja wohl nicht.« grummelte dieser.

»ES REICHT JETZT!« ging der kleine Chopper dazwischen und lief dann zu dem Bett runter.

»Meinst du du kannst aufstehen?« fragte er und blinzelte das Mädchen an.

»Mit ein bisschen Hilfe bestimmt.« sagte Liv und setzte sich unter Schmerzen auf. Eigentlich wollte sie gar nicht mit dem Rest der Crew essen, doch ihr Magen revoltierte und beschwerte sich schon so laut das war schon nicht mehr schön. Der Koch hatte sie gehört und hielt dem Mädchen schon ganz Gentleman like die Hand hin.

»Wenn ich dir helf…« wollte er sagen, doch ihm fielen bei dem nächsten Anblick schon fast die Augen raus. Ohne etwas zu sagen hatte Zorro sanft Liv’s Arm genommen und half ihr hoch. Als Liv auf ihren Beinen stand und versuchte ihr Gewicht zu verlagern überkam sie eine Welle aus Schwindel und Schmerzen und sie konnte ihr eigenes Gewicht nicht tragen. Ihre Beine gaben unter ihr nach und sie kippte leicht zur Seite, doch der Schwertkämpfer fing sie gleich ab.

»Vorsicht! Du solltest vielleicht doch noch nicht aufstehen.« meinte er knapp.

»Aber sie sollte etwas mit uns essen.« führte Chopper nachdenklich an und da er der Arzt war, war sein Wort praktisch Gesetz, zumindest wenn es um die Gesundheit seiner Patienten ging.

»Wenn der Doc das sagt.« sagte der Grünhaarige schlicht und hob Liv auf seine Arme, so wie er es schon vor ein paar Tagen getan hatte.

»Gehen wir was essen!« ergänzte er und verließ mit dem verletzten Mädchen auf dem Arm das Zimmer. Sanji war als er das gesehen hatte komplett erstarrt und rührte sich nicht mehr.

»Mach dir nichts draus nächstes Mal klappts bestimmt Sanji.« seufzte das Rentier und zog den erstarrten Sanji an seiner schwarzen Smutjeweste aus dem Zimmer in Richtung Küche.

Zorro trug Liv über das Deck und sprach dabei kein einziges Wort.

»Wo gehen wir hin?« fragte das Mädchen. Sie genoss es den Wind in ihren Haaren zu spüren und atmete tief durch.

»In die Küche wie unsere blonde Pfeife eben schon gesagt hat.« antwortete der Schwertkämpfer. Er blieb kurz stehen und sah sich nach Chopper und Sanji um.

»Kommt ihr jetz oder was?« rief er nach hinten.

»Ja einen Moment. Sanji ist ziemlich schwer!« rief das kleine Rentier und zerrte den erstarrten Smutje immer noch hinter sich her. Liv musterte die ganze Situation eher resigniert. Sie war viel zu beschäftigt damit sich in Zorros starke Arme zu kuscheln und die frische Luft zu genießen. Der Grünhaarige öffnete die Tür zur Küche und trat gemeinsam mit Liv ein. In der Küche herrschte buntes Treiben, jedes Mitglied der Crew war schon anwesend und allesamt machten sie einen ordentlichen Krach. Zorro lief wie selbstverständlich hinein und Liv hatte eine gute Chance den ganzen Trubel zu beobachten. Brook spielte auf seiner Geige und Franky und Lyssop tanzten dazu mitten auf dem Tisch. Robin und Nami unterhielten sich angeregt und Ruffy hing stöhnend mit dem Kopf auf dem Tisch.

»HUNGER! SAJI WANN GIBT’S DENN ENDLICH FUTTER?!« meckerte der Junge mit dem Strohhut.

»Stimmt. Ich bekomme auch langsam Hunger.« meinte Nami und Sanji war sofort wieder auf den Beinen.

»Ja, mein Nami-Schätzchen essen kommt gleich!« flötete der Koch und verschwand hinter der Küchenzeile.

Zorro setzte Liv etwas abseits von den Anderen an der Holztheke auf einem Hocker ab und lächelte sie kurz an, dann ging er zu seinem gewohnten Platz an dem großen Holztisch. Liv beobachtete die gesamte Mannschaft während sie stritten, zankten, lachten und feierten. Niemals zuvor hatte sie so viele Menschen mit guter Laune gesehen. Niemals zuvor fühlte sie sich so… so einsam. Ja! Einsam war der richtige Ausdruck dafür.

»Voila das Essen ist angerichtet.« sagte Sanji feierlich und stellte Unmengen an Essen und Berge von Fleisch auf den Tisch.

»ENDLICH ESSEN!« rief Ruffy happy und stürzte sich gleich auf das Festmahl.

»Bei Sanji’s Essen platzt mir irgendwann noch der Magen!« sagte Brook belustigt.

»Ups, da fällt mir ein ich hab ja gar keinen! Yohohoho.« Er begann zu lassen und sein riesiger Afro begann lustig hin und her zu hüpfen.

»Yo, das ist sieht echt S-U-P-E-R lecker aus.« rief der blauhaarige Cyborg und nahm eine Siegerpose ein, bevor auch er sich, genauso wie Lyssop, Zorro und Chopper, über das Essen her machte.

»Und für die Damen. Ein Meeresfrüchtesalat, mit gegrillten Muscheln und ein Obstsalat mit Joghurt als Dessert.« sagte Sanji cool und stellte zwei wundervoll hergerichtete Teller mit kunstvoll geschnittenen Meeresfrüchten und verzierten Muscheln. Der Obstsalat sah noch besser aus als die Meeresfrüchte. Das Obst war klein geschnitten und auf Hochglanz poliert. Der Joghurt war in zwei leichten parallel verlaufenden Wellen darüber gegossen worden und ein paar kleine Tupfer aus warmer Schokoladensoße befanden sich am Rande der gläsernen Schale. Sanji verbeugte sich galant vor den beiden Frauen und lief dann zu Liv herüber.

»Für dich, meine Liebe, habe ich das gleiche nur zusandsgerecht zubereitet.« erklärte der Blondschopf höflich und stelle eine kleine gläserne Schale mit Obst und einen Teller mit Meeresfrüchtesalat, der genauso schön verziert war wie der von Robin und Nami, auf der Holztheke ab.

»Red nicht so geschwollen Schnitzelklopfer!« rief Zorro von seinem Platz aus herüber.

»Und du spuck nicht das ganze Essen hier herum Graskopf, sonst teil ich dich zum Putzdienst ein!« knurrte der Smutje säuerlich zurück.

»Ach wirklich? Zwing mich doch!« spottete der Grünhaarige weiter.

»Du kannst mich mal Säbelrassler! Und wie ich dich zwingen werde!« rief er sauer und stellte bedrohlich seinen Fuß auf Zorros Stuhlkannte. Zorro stand auf und löste eines seiner Schwerter aus dessen Schwertscheide und stieß den Stuhl zurück, so dass der Koch seinen halt verlor und mit einem dumpfen Knall auf den Boden schlug.

»Hey macht mein Schiff nicht kaputt!« warf Franky ein und lachte.

»Stimmt, ich bin derjenige der das wieder aufräumen darf!« sagte Lyssop leicht säuerlich.

»Männer…« Nami schüttelte genervt den Kopf, während Robin leise kichern musste, der einzige der sichtlich begeistert von dem ganzen Schauspiel, dass sich der Crew und Liv dort bat, war der liebe Kapitän. Ruffy hüpfte aufgeregt auf seinem Stuhl hin und her und verfolgte das Geschehen, während er sich ein Stück Fisch nach dem anderen in den Mund stopfte.

»Ihr seid echt der Hammer Leute!« rief er und lachte. Sanji war nun allerdings vollends seiner Rage verfallen und sprang Zorro an die Gurgel. Der Koch riss den Schwertkämpfer zu Boden und begann sich mit ihm zu prügeln. Die komplette Crew brach in schallendes Gelächter aus, sogar Liv musste kichern. Es war aber auch zu komisch zu zusehen wie die beiden Jungs über den Boden kugelten und versuchten sich wie Kleinkinder zu schlagen. Diese Truppe war der bescheuertste Haufen dem Liv je begegnet ist. Sie hätte sich daran gewöhnen können, für einen kleinen Moment erlaubte sie sich sogar hier so etwas wie Heimat zu fühlen, doch sie schüttelte den Kopf. Nein! So durfte das nicht enden! Sie konnte nicht bei Piraten bleiben, nicht bei alldem was geschehen war… Das Mädchen strich sich durch die rosafarbenen Haare und legte ihre Hand an den Verband an ihrem rechten Oberarm. Nein, sie würden es nicht verstehen. Liv seufzte, nahm die Gabel in die Hand und begann zu essen, während die restlichen Menschen in der großen Küche weiter lachten, herumalberten und sich einfach um nichts Sorgen machten.

Der Abend zog sich in die Länge und wurde immer bunter. Mit voranschreiten der Zeit floss auch der Alkohol und vor allem Zorro, Franky, Lyssop und Ruffy kippten sich ordentlich einen hinter die Binde. Brook sorge für jede Menge Unterhaltung mit seinen Knochenwitzen und nichts und niemand schien auch nur an den Morgen zu denken.

»Gut so!« meinte Liv und erhob sich langsam von ihrem Barhocker. Vorsichtig setzte sie einen Fuß auf den Boden und der nächste tat es seinem Vorgänger gleich. Die Rosahaarige stemmte sich auf die Beine und schwankte leicht, doch sie konnte stehen. Das Essen hatte sie gestärkt. Langsam lief das Mädchen, immer an der Theke und der Wand abgestützt in Richtung Tür, die mit einem Ruck aufschwang und den Weg auf das offene Deck frei gab. Liv bewegte sich auf die Reling zu und schöpfte Kraft aus dem kühlen Wind, der sie wie eine Gefährtin willkommen hieß. Er zupfte freundlich an ihren Haaren, umspielte ihr Gesicht und stützte einen Teil ihres Gewichtes. Als das Mädchen die Reling erreicht hatte setzte sie einen Fuß darauf und zog sich nach oben. Sie war nur noch einen Sprung von der Freiheit entfernt! Sie würde springen und dann würde der Wind sie davon tragen können. Langsam und etwas zögerlich erhob sich Liv aus der Hocke in den Stand. Die Thermik um das Mädchen herum begann sich zu verändern. Ihre Haare wirbelten leicht durcheinander und sie machte sich bereit zum Schweben.

»Stormwings…« flüsterte sie und der Wind ergriff sie. Er trug sie höher und höher, doch kurz bevor sie das Schiff endgültig verlassen konnte zuckte sie zusammen. Plötzlich liefen grausame Schmerzen durch ihren ganzen Oberkörper und trübte ihre Sicht, wie auch ihre Konzentration. Sie drückte sich die Hand an die Brust und fühlte Blut. Ihre Wunde war aufgerissen! Der Wind um sie herum ließ spürbar nach und sie fiel.

»LIV!« hörte sie ihren Namen von Zorros Stimme gerufen.

»Gum-Gum Rettungsnetz!« Ruffy schleuderte seine Arme nach vorne…

»Diez Fleur!« rief Robin… und zehn Arme erschienen an Ruffy’s Gummigelenken und fächerten diese zu einer großen Plane aus. Liv landete darin und sprang heraus, als Zorro sie auffing.

»Was machst du für nen Scheiß? Ich hab dich gerettet und du bringst dich gleich wieder in Gefahr!« knurrte Zorro wütend, doch Liv konnte Sorge in seinen Augen erkennen.

»Du musstest ja unbedingt nicht auf mich hören!« rief Chopper panisch.

»Yo! Das ist S-U-P-E-R dämlich!« bestätigte Franky seine Freunde.

»Tut mir Leid, Leute.« sagte Liv und sie meinte es ernst! Was dann geschah bekam sie allerdings nicht mehr mit, denn sie verlor fast zeitgleich ihr Bewusstsein.
 

»Ja, gut so leg sie vorsichtig wieder ab. Genau. Ich habe die Verbände gewechselt und das Fieber ist ein wenig gesunken. Aber sie ist noch nicht wieder auf gewacht.« sagte eine helle, noch sehr kindliche klingende Stimme.

»Das kann doch nicht wahr sein! Dieses dumme Mädchen!« knurrte eine sehr tief und bedrohlich klingende Stimme, aber sie besaß ein gewisses Maß an Wäre, die niemand sonst erkennen konnte.

»Sie kann nichts dafür das die Wunde aufgegangen ist! Also halt deine große Klappe!« fauchte eine weibliche Stimme in den Raum. Eine Tür knallte und schwere Schritte hallten auf dem Holzboden.

»Brook, Lyssop, Sanji und Robin sind mit Einkäufen zurück.« sagte der zu dem die metallischen Schritte gehörten.

»Das ist gut. Hast du Ruffy gefunden?« fragte die Frau.

»Leider nein. Er ist immer noch wie vom Erdboden verschluckt.« antwortete der Gefragte.

»Wir sollten sie schlafen lassen.« stellte die kindliche Stimme fest.

»Ja, das wäre wohl besser.« bestätigte der vierte im Raum. Das klicken von Schwertern, die an einem Gürtel befestigt wurden, das rascheln von Papier und das zusammenpacken von metallenen Instrumenten war zu hören. Eine Tür öffnete sich, es taten sich Schritte und dann war es still.

Liv fühlte sich unwohl in ihrer Haut und schlechtes Gewissen plagte sie.

»Sie sorgen sich um mich…« dachte sie verzweifelt. Diese Menschen waren so anders… und sie hatte ihre Freundlichkeit mit Füßen getreten. Liv schämte sich in Grund und Boden. Was hatte sie sich denn dabei gedacht, dass sie verletzt einfach so abhauen konnte? Mitten auf dem Ozean? Oh man, sie hatte auch schon bessere Ideen gehabt.

Mitten in ihrem Gedanken gang hörte sie wie die Tür sich öffnete und jemand leisen Schrittes zu ihrem Bett herüber kam.

»Hey Windmädchen! Bist du wach?« fragte sie eine warme Jungenstimme. Liv öffnete die Augen und blinzelte leicht überrascht darüber wer da vor ihr saß.

»Strohhutjunge! Du hier?« fragte sie verwirrt.

»Nenn mich Ruffy.« erwiderte er und lächelte breit.

»Gut, dann nennst du mich Liv.« sagte sie grinsend.

»Wir haben uns Sorgen gemacht!« nörgelte Ruffy. Er legte seine Arme auf das Bett und stützte seinen Kopf darauf. Liv lächelte.

»Scheint so!« ihre Augen gewannen an Leuchtkraft und der Strohhutjunge sah sie mit großen Augen an.

»Du kannst ja lächeln! Das ist mir viel lieber als dich so abweisend zu sehen.« der Kapitän lachte auf.

»Weißt du, wir könnten Freunde sein!« ergänzte er, nachdem er sich eingekriegt hatte.

»Ja, das könnten wir.« bestätigte Liv ruhig. Sie fragte sich wirklich was dieser Kerl vorhatte.

»GUT! Dann gehörst du jetzt zur Crew.« meinte er kichernd.

»WAS?! Das kannst du doch nicht einfach so über meinen Kopf entscheiden, außerdem habt ihr doch schon alle wichtigen Positionen besetzt und… und… und ihr habt hier doch gar keinen Platz für mich!« rief Liv verzweifelt und total überfordert, aber Ruffy lachte nur noch mehr.

»Na klar haben wir den! Du kannst dieses Zimmer haben und es ist immer gut jemanden zu haben der Wind kontrollieren kann, so können wir auch an windstillen Tagen fahren!«

»D-Du meinst das ernst?!« fragte die Rosahaarige noch verwirrter als vorher.

»Klar! Was ist denn eigentlich dein Beruf? Vielleicht finden wir einen Platz für dich.« Der junge Kapitän nickte eifrig und wirkte wirklich interessiert.

»Naja, ich bin Autorin. Ich schreibe Bücher und Geschichten und notiere so ziemlich alles was mir geschieht.« erklärte sie leicht verlegen.

»Ok! Du kannst sicher das Logbuch übernehmen, wenn du Nami fragst. Also was ist? Kommst du mit uns?« Ruffy war aufgeregt, denn er sah wie die härte auf Livs Gesicht einem Lächeln wich.

»Ja! Es würde mich freuen.« zur Bestätigung hob das Mädchen die Hand. Ruffy schlug in diese ein und lachte mit echter Freude und Liv wurde leicht rot.

»Also, willkommen bei den Strohhüten!« rief er laut, so dass ihn das ganze Schiff hören konnte.

*********************************************************************************

So begann das Abenteuer der Strohhüte in der neuen Welt! Was alles noch vor ihnen lag und was sie erwartete konnten die Piraten noch nicht ahnen, aber mit ihrem Zusammenhalt würden sie es schon schaffen und vielleicht sind ihre größten Träume gar nicht so weit entfernt wie sie denken.



Fanfic-Anzeigeoptionen

Kommentare zu dieser Fanfic (10)

Kommentar schreiben
Bitte keine Beleidigungen oder Flames! Falls Ihr Kritik habt, formuliert sie bitte konstruktiv.
Von:  ZoRobinfan
2013-10-05T23:18:36+00:00 06.10.2013 01:18
bitteeeeeee weiterschreiben
Von: abgemeldet
2012-05-19T23:07:00+00:00 20.05.2012 01:07
Könntest du bitte weiterschreiben? Mir gefällt die FF sehr und ich würde gerne wissen, wies mit Liv und Zorro weitergeht :)
Von:  Zimtphilosophie
2012-04-17T21:29:40+00:00 17.04.2012 23:29
Unter normalen Umständen scheue ich mich sehr vor Fanfiktion's welche eigene Charaktere beinhalten. Deiner Charaktere konnte ich allerdings dennoch irgendwie etwas abgewinnen. Sie wirkt auf mich glücklicherweise nicht wie eine typische Mary Sue, weder übermächtig noch allwissend & lässt durchaus Charaktertiefe erahnen.
Unter einem anderen Aspekt muss ich zugeben, das ich mich während des Lesens ziemlich konzentrieren musste um nicht in Zeile zu verrutschen, was entweder an meinem ermüdeten Gemütszustand, oder der ab und an auftretenden Ermanglung von dem ein oder anderen Absatz liegen könnte. Zumindest war ich anfänglich diesem Eindruck erlegen.
Schmunzeln lies auch mich der Abschnitt in dem Zorro völlig orientierungslos umher irrte, sehr passend.
Zwischenzeitlich lies mich der jähe Wechsel der einzelnen Perspektiven etwas stutzen, was nachhaltig allerdings nicht sonderlich schwerwiegend nachwirkte.
Alles in allem liest sich dein Schreibstil jedoch angenehm, & birgt durchaus Potenzial, welches du schon jetzt ziemlich gekonnt anzuwenden imstande bist.

MfG
Zimtphilosophie
Re-✖✐✖

Von: abgemeldet
2012-04-16T18:24:32+00:00 16.04.2012 20:24
*lach*
Also normalerweise lese ich nicht so gerne One piece FFs aber diesmal hab ich es mal getan.
Irgendwie musste ich als erstes stutzen, weil für mich nicht geklärt war, ob die Waffe aus dem Mädchen nun draußen war oder nicht.
Dann musste ich aber lachen, weil ich mir vorstellte, wie Zorror leicht verwirrt mit einem blutenden Mädchen auf dem Armen herum rennte und das regelrecht immer auf und ab schmeißt(frag mich bitte nicht wie ich darauf kommen :DDD)
Ansonsten muss ich sagen, dass die Übergänge etwas zu lang sind also zwischen der Sichtweise von dem Mädchen und Zorro. Also mit dem Wechsel <-also meine Persönliche Meinung :))
Und am Anfang hatte ich auch ein bisschen Schwierigkeiten mich zu konzentrien, weil das ein bisschen für meine Verhältnisse zu doll ausgeprägt gewesen war aber wie gesagt, dass auch auch nur persönliche Meinung :)
Öh ansonsten dann in der Mitte und am Ende sehr gut veranschaulicht vom Schreiben her muss ich sagen, vor meinen Augen hatte ich alles fast wie im richtigem Film :D
Wie gesagt man beachte aber, dass ich One Piece das letzte Mal vor 3-4 Jahren gesehen habe :DD

Das wars :D

LG Kira ✖✐✖
Von:  FracaiTemari
2012-03-16T20:01:32+00:00 16.03.2012 21:01
wie immer gut^
nur scheinst du vergessen zu haben, dass wenn sich sanji und zoro sich streiten das mit schwert bzw. fuß tun nie mit fäusten
trotzdem hamma
Von: abgemeldet
2012-03-12T19:15:29+00:00 12.03.2012 20:15
Cooles Kappi :D Hat Spaß gemacht zu lesen, warte schon gespannt auf das nächste ;)
Von:  jakey-lynn
2012-03-12T15:18:55+00:00 12.03.2012 16:18
also mal gleich vorweg: supii kapi xD
echt lustig und ruffy der macht ja echt fast jeden zu einm crewmitglied! XDDD aber er ist echt liebenswert so wie alle anderen! da ist liv gut aufgehoben!! (;

hau rein!

Piece (Y) Jakey ;D
Von:  jakey-lynn
2012-03-06T21:19:34+00:00 06.03.2012 22:19
xD also das hat jz mal echt aufregend begonnen xDD
hahahaha zorro hahaha brook *lachflash* die sind echt IMMER für nen lacher gut egal wie ernst die situation ist ^_^

na ja hau rein freu mich schon wies weiter geht ;D danke dast ma n link gesendet hast ^^ hat mich echt gefreut ^^ freu mich immer über jede neue story ^^
ich will noch viel von dir lesen *tadelndkling* XDDD

Piece (Y) Jakey ;D
Von: abgemeldet
2012-02-27T15:07:30+00:00 27.02.2012 16:07
Hiho ;) Cooles Kapi, das ist doch mal ein netter Auftakt für die Story ^^
Von:  FracaiTemari
2012-02-25T20:37:18+00:00 25.02.2012 21:37
wie immer gut geschrieben und dass das alles jetzt in seiten eingeteilt is find ich auch sehr gut (wie auch immer man das macht...)


Zurück