Zum Inhalt der Seite

Das Leben

Mein Tagebuch von Lara
von

.
.
.
.
.
.
.
.
.
.

Seite 1 / 1   Schriftgröße:   [xx]   [xx]   [xx]

01.01.2010

Kennst du das auch, du gehst morgens zum Bus, es ist ein ganz normaler Tag, ein Tag wie jeder anderer. Du weißt jetzt schon was alles passieren wird. Immer wieder das gleiche. Tag für Tag. Eigentlich ist immer etwas anders, aber doch jede Woche gleich. Eigentlich ist der Tag nicht langweilig, doch irgendwie schon. Du hast jeden Tag etwas vor, nur ein oder zweimal die Woche, hast du außer Schule nichts vor. Eigentlich ist dein Leben spannend, durch deine vielen Hobbys, erlebst du sehr viel, aber findest du nicht auch, dass das irgendwie langsam langweilig wird?

Ich habe mir schon öfters die Frage gestellt, bin ich zufrieden mit meinem Leben?

Wieso nicht? Ich habe eine Familie, die hat nicht jeder, ich habe Freunde, die mich auch alle mögen, ich habe alles was ich brauche, mir mangelt es eigentlich an nichts, andere müssen jeden Tag gucken, wie sie über die Runden kommen, bei mir ist es eher so, ob ich in den Urlaub fahren kann, ich bin gut in der Schule, komme mit allen klar, hab nur ein Fach wo ich nicht so gut bin, andere kommen fast gar nicht klar, ich brauche nicht richtig zu lernen, andere haben in mehereren Fächern nachhilfe, ich habe Tiere, die es alle gut bei mir haben und zu denen ich gehen kann, wenn ich traurig bin. Aber bin ich deswegen glücklich?

Würdest du meine Freunde fragen, über all diese dinge, würden sie sagen, dass ich glücklich bin. Ich hab eine super Familie und das Verhältnis zu meinen Eltern ist Prima, und teilweise beneiden sie mich. Sie würden mich als netten, sozialen und immer hilfsbereiten Menschen bezeichnen. Doch bin ich deswegen glücklich?

Ich weiß nicht was mir fehlt, aber manchmal bereue ich meine ganzen Entscheidungen.

Ich habe ein Problem, ich kann so schlecht nein sagen. Wenn mich jemand was fragt und das angebot ist zu verlockend, dabei geht es meist um ehrentamtliche Sachen, kann ich nicht nein Sagen. Ich mache viel, habe viele Hobbys, aber auch nicht zu viel. Meine Mutter sagt öfters zu mir, dass ich doch mal ein Hobby sein lassen sollte, doch ich kann nicht los lassen. Ich hänge an meinen Hobbys.

Ich sage nicht, dass ich unzufrieden bin, aber ich bin auch nicht ganz zufrieden.

Es gibt manchmal Tage, wo ich mir wünsche, dass irgendwas passiert. Etwas aufregendes. Ich gehe morgens zum Bus und wünsche mir manchmal, dass der Bus ein Unglück hat. Ich weiß, dass hört sich jetzt ziemlich krass an. Ich möchte nicht, dass sich einer verletzt, den anderen soll nichts passieren und ich möchte auch nicht sterben, dass möchte ich erst wenn ich uralt bin, eine Familie gegründet habe und so, nein ich möchte nur, dass sich was ändert. Es klingt verrückt, ich weiß, aber ich möchte einfach was erleben. Ich könnte nie, freiwillig, meine Hobbys aufgeben, aber manchmal habe ich keine Lust mehr auf meinen gleichen Alltag. Vielleicht ändert sich das ja, wenn ich mein Abitur hintermir habe, aberbis dahin vergehen noch 1 1/2 Jahre.

Ich wünsche mir, dass sich etwas ändert.

13.01.2010

Weißt du, normaler weise gehe ich echt gerne zur Schule. Ich bin jetzt in der 12ten Klasse und momentan freue ich mich immer, wenn ich nach Hause komme. Ich weiß auch nicht, aber seit dem 2. Quartal, von der 12, ist die Schule langweilig geworden. Früher habe ich mich jeden Tag auf die Schule gefreut. Natürlich hätte ich da auch schon ein paar Fächer weg lassen können, aber es war jeden Tag spannend. Aber wenn ich jetzt schon wieder an morgen denke, dann vergeht mir die Lust. Es gibt nur noch wenige Fächer die ich interessant finde. Aber so macht doch Schule keinen Spaß.

In letzter Zeit hat sich viel geändert. Meine gesamte Einstellung, hat sich geändert.

Wo fange ich an. Mein Bruder ist ausgezogen. Komiger weise, vermisse ich ihn gar nicht. Ich habe ihn immer sehr gemocht, und war traurig, als ich hörte, dass er jetzt komplett auszieht. Wahrscheinlich ist das nicht so schlimm, da er sowieso in letzter Zeit immer weg war.

Dann kommen da noch die Sachen mit Jungs. Ich bin 17 Jahre alt und fast alle meine Freunde hatten schon mindestens einen Freund. Früher hat es mich nie gestört, ich war glücklich, auch als Single, doch ich glaube langsam...nun ich würde sagen, langsam komme ich so in ein alter, wo ich auch manchmal einen Freund hätte. Manchmal brauche ich auch eine Person, die nichts mit meinen Freunden zu tun hat und mit meiner Familie. Ich habe mir immer einen besten Freund gewünscht, doch irgendwie habe ich ihn nie gefunden.

Ich habe keinen richtigen besten Freund. Den, den ich am längsten kenne...nun ja ich kann immer zu ihm hin gehen, wenn ich irgendetwas brauche, aber nicht so um ihn etwas zu erzählen. Ich habe auch schon oft genug über ihn nachgedacht, auch über unsere Freundschaftliche Beziehung, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, was er von mir denkt. Eins weiß ich zumindest, dass er niemals mein Freund wird.

Vor gut einen Monat habe ich einen Jungen kennen gelernt. Es war auf einer Weihnachtsfeier. Er wohnt gar nicht so weit weg und so wie ich ihn bis jetzt kenne, ist er auch ganz nett. Aber erstens ist das Problem, dass er vier einhalb Jahre älter ist und zweitens, wir haben uns erst einmal richtig gesehen. Ich schreibe zwar immer mit ihm, aber-ach ich weiß auch nicht.



Fanfic-Anzeigeoptionen

Kommentare zu dieser Fanfic (0)

Kommentar schreiben
Bitte keine Beleidigungen oder Flames! Falls Ihr Kritik habt, formuliert sie bitte konstruktiv.

Noch keine Kommentare



Zurück