Meine Gedanken
Wann ist es Zeit zu gehen? Wann kann man sich von der Welt von den Menschen die man liebt los sagen? Wenn man nichts mehr fühlt? Wenn man alleine ist? Wenn man sein eigenes Schicksal nicht mehr Erträgt?
Es ist so viel geschehen und ich habe so viel verloren. Kann ich irgendwann den Verlust vergessen und wieder von vorne anfangen? Ich weiß es nicht.
Momentan fühle ich mich aber so lehr…
So alleine…
So verlassen…
So ängstlich…
Ich denke das ich nie wieder richtig glücklich werden kann, nie wieder richtig lachen, nie wieder mein eigenes Leben haben werde.
Ich möchte glücklich sei. Ich möchte Freunde haben, die mich so lieben wie ich bin. Ich möchte lächeln und dabei nicht hoffen müssen, dass es echt aussieht. Ich möchte etwas von mir erzählen können ohne aufzupassen, dass ich zu viel erzähle. Ich möchte jemanden in die Augen sehen ohne Traurigkeit ohne Misstrauen. Ich möchte einfach ich selbst sein und dabei denken, es ist gut wie ich bin.
Doch ich kann das nicht und es wird nie wieder so sein.
Ich bin alleine und werde es auch bleiben.
Also warum sollte ich noch leben?
Warum sollte ich noch leben wollen?
Mich hält etwas am leben, es ist nicht das leben selbst sondern die Angst.
Die Angst alleine zu gehen ohne, dass sich jemand an mich erinnert. Ohne das ich etwas in meinem Leben vollbracht habe. Ohne ein Geschenk das ich einem Menschen gemacht habe der mir viel bedeutet.
Ich möchte nicht, dass man um mich trauert wenn ich nicht mehr da bin. Ich möchte, dass man ein wenig lächelnd an mich denkt. Und ein leises Danke. Wenn auch nur in Gedanken.
Ein letzte Sache bevor ICH STERBE.
Bevor ICH STERBE UND DAS FREIWILLIG.
Mein Herz! Mein Leben!
Mein Leben lang habe ich alleine Verbracht. Immer wieder habe ich Menschen vertraut die mich dann wieder verlassen haben. Ich bin es leid immer wieder von vorne an zu fangen. Ich vermisse die Vertrautheit die in diesen Liebesfilmen immer zu sehen sind. Gibt es so was nicht in Wirklichkeit? Muss ein jeder alleine in der Welt sein. Stimmt es das ein jeder alleine geht? Ich glaube daran. Aber nicht ein Jeder, sondern nur ich. Alle anderen Finden Menschen denen sie vertrauen können die sich um den anderen kümmern, so das sie alles Schlechte vergessen. Doch ich kann das einfach nicht mehr. Ich möchte nur einmal Glücklich sein. Doch das kann ich nicht. Zu groß ist die Verantwortung die ich trage und die ich für immer tragen werde, bis ich sterbe.
Lange Zeit wusste ich nicht ob ich überhaupt einem Menschen trauen kann ob ich mich je wieder einen Menschen öffnen kann. Ob ich vertrauen kann. Doch dann ist es geschehen.
Ein Junge.
Er kannte mich nicht und plötzlich war er da. Er kam in mein Leben, wie der Blitz, doch ging er nicht wie er. Er blieb bei mir und das obwohl er immer mehr von meinen Geheimnissen heraus bekommen hat. Sachen für die ich mich schäme. Sachen für die ich schon so oft sterben wollte. Doch hatte mich immer wieder die Angst, die Angst vergessen zu werden zurück gehalten.
Jetzt war er da.
Doch Leben wollte ich immer noch nicht. Denn mein Herz hatte schon lange aufgehört zu schlagen und würde es auch nie wieder.
Dieser Junge war immer für mich da und versprach mich nie wieder zu verlassen. Immer bei mir zu sein und mich für immer zu beschützen. Er war mein Engel mein Leben. Er lebte für mich. Er wollte mir unbedingt zeigen, dass jeder Glücklich sein konnte. Warum wollt er das? Damals wusste ich es noch nicht obwohl ich einen verdacht hatte. Einen verdacht der sich dann bestätigte. Eines Tages gestand er mir das er mich liebte. Das war das erste mal das mein Herz wieder kurz zum Leben erwachte. Ich werde es nie vergessen. Er wusste nicht wie er es mir sagen sollte und er hatte solche angst das ich danach nichts mehr mit ihm zu tun haben wollte. Doch ich bliebt bei ihm. Warum? Weil er dennoch mein Leben war und ich ihn glücklich sehen wollte. Nicht als seine feste Freundin. Sondern als eine Freundin die ihm die liebe seines Lebens geschenkt hatte. Das war meine letzte Sache die ich machen wollte. Ich ließ ihn immer wieder abblitzen wenn er sich mir nähern wollte. Doch leider konnte ich das nicht immer. Mein Herz erwachte da nächste mal zum leben als er mich küsste. Vollkommen überraschend. Plötzlich waren seine Lippen auf meinen und mein Herz schlug schnell in meiner Brust als wolle aus dieser heraus. Es war so ein schönes Gefühl. Ich fühlte mich lebendig. Doch wusste ich, dass es verkehrt war. Das ich genau das schlechteste machte was ich in meiner Situation machen konnte. Ich wollte sterben und ihn glücklich sehen. Da konnte ich ihn nicht küssen. Ich war enttäuscht über mich selbst. Ich hatte alles was ich mir vorgenommen hatte nicht erfüllt.
Doch dieser Kuss führte mich dazu nach zu denken. Ich habe lange nachgedacht und nun bin ich mir sicher, er ist der erste Mensch dem ich gegenüber Gefühle habe und er wird der einzigste bleiben. Ich werde mich nie wieder auf einen Menschen einlassen können. Doch er hatte jemanden verdient der ihn liebte und vertraute. Und diesen Menschen wollte ich ihm bringen und schenken. Ja, schenken zum Abschied. Damit er mich nicht vermisste wenn ich dann weg bin.
Doch wo sollte man den Menschen finden denn man seinem besten Freund schenken sollte. Es sollte ein besonderes Mädchen sein das offen lächelt, ihn so liebt wie er ist und das ihn nie verletzen wird. Das immer bei ihm bleiben wird und mit dem er glücklich sein sollte. Fern von allen Problemen und Ängsten einfach ein glückliches Leben führen. Denn er sein leben glücklich führen würde, würde er meines auch glücklich führen . Er war mein Leben und er würde es auch immer sein.
Wie alles begann!
Nun wollt ihr bestimmt wissen wie es zu dem allen gekommen ist?
Ja das frage ich mich auch manchmal und dann denke ich glücklich zurück unsere erste Begegnung. Es war eigentlich ein recht schöner Tag im Frühling. Es war noch etwas kalt und ich war in der Stadt einfach nur um ein wenig von zu Hause weg zu sein. Von meinen Pflichten und meiner Verantwortung. Ich ging durch die Fußgängerzone und ein wenig stöberte ich in den Geschäften, die meisten Verkäuferinnen kannten mich schon.Ich wart fast immer wenn ich Zeit hatte hier. Doch dann plötzlich geschah etwa was sonst nicht so war. Ich kannte es wenn mich fremde Jungs ansprachen und versuchten mich zu einem Drink oder sonst etwas ein zu landen. Doch dies mal war es anderes! Plötzlich stand er vor mir und fragte mich wo der Gartenshop Elbers währe. Ich dachte schon das währe nur der anfang von einer echt blöden Anmache und es würde nach der Beschreibung so etwas wie: „Ich bringe dich dann am besten mal zu deinen wunderschönen Artgenossen“ oder „ Kommst du mit ich wollte dir gerne eine Rose schenken damit ich dich nach einem Dait fragen kann“ . Ja das war billig. Doch es kam von diesem Jungen nichts in der Art und er bedankte sich nur und ging dann in die gezeigte Richtung. Er ließ mich stehen ohne, dass ich auch nur einen Hauch von Anbaggerei bemerkt hatte. Er war anderes als die Jungs die ich kannte dacht ich in dem Moment und wenn ich ihn das nächste Mal sehen würde, würde ich netter zu ihm sein. Versprach ich mir. So ging ich wieder meiner Wege in einem kleinen Cafe´wo ich mich dann nieder ließ. Kaufte ich mir einen Kaffee und ein Stück Erdbeerkuchen. Ja, wie sehr ich ihn doch liebte. Der Kuchen war echt etwas Magisches. Dann stand er wieder da. Er stand in der Tür und suchte einen freien Tisch anscheinend. ER musste sich wohl auch wieder auftauen. Ewig konnte man doch nicht draußen sein und soll ich was sagen? Er hatte doch tatsächlich etwas in der Hand das sehr verdächtig nach einer Blume aussah.
Er setzte sich an den Tisch der neben meinen war und bestellte sich einen Kaffee und ein Stück Kuchen. Das ließ mich leicht lächel. Anscheinend war er nicht verabredet und er interessierte mich, warum konnte ich nicht sagen. So tippte ich ihm leicht auf die Schulter und als er sich umdrehte lächelte ich ihn leicht an und er erwiderte diese Geste. Dann ergriff ich das Wort: „Also hast du den Laden gut gefunden?“ Und deute dabei leicht zu der Blume hin. Dann lächelte er einwenig breiter und meinte nickend: „Ja, das habe ich. Du hast den Weg echt gut erklärt.“ Ich wusste nicht ob das unverschämt ist und erst recht nicht ob ich das wirklich machen sollte. Denn ich hatte so was noch nie gefragt, aber irgendetwas trieb mich bei diesem Jungen zu dieser Frage: „ Bist du verabredet? Wenn nicht würde ich mich freuen wenn du dich zu mir setzt.“ Er guckte mich erst verwunder an mit seinen blauen Augen doch dann nickte er und sagte: „Nein, ich bin nicht verabredet. Ich würde mich gerne zu dir setzen.“ Mit diesen Worten stand er auf und setzte sich zu mir an den Tisch. Es kam auch in dem Moment seine Bestellung und wir tranken und aßen erst mal eine weile in einer angenehmen Stille. Doch schließlich ergriff ich wieder das Wort: „Bist du neu hier? Weist du ich kenne hier eigentlich jeden und dich habe ich hier noch nie gesehen.“ Ich sah wieder sein lächeln und ich erwiderte es nur zu gerne. Er antwortete mir ohne lange zu überlegen: „Du hast recht ich bin hier neu. Ich bin erst vor zwei Tagen hier hin gezogen und bis heute hatte ich noch alle Hände voll mit dem auspacken zu tun. Und deshalb kenne ich hier auch noch keinen. Also wohnst du hier auch? Gehst du zufällig auf die Jenzuki Hochschule?“ Ich bestätige meinem Gegenüber beides und wir kamen immer mehr ins Gespräch. Doch schließlich mussten wir uns verabschieden. So gingen wir ein Stück noch zusammen aber dann trennten sich unsere Wege. Ein letztes Tschüß und ein wir werden uns bestimmt wieder treffen und schon waren wir auseinander gegangen. Doch dann hörte ich noch m al seine Stimme hinter mir: „Hey, wie heißt du eigentlich?“ Wieder musste ich lächeln, hatten wir doch vergessen uns vorzustellen. Schnell drehte ich mich um und sah ihn wieder. Dann rief ich zurück: „Ich heiße Hinata Hyuga! Und du?!“ Er erwiderte das er Naruto hieß. Naruto Uzumaki.
So haben wir uns kennen gelernt.
Ein ganz normaler Abend
Ein normaler Abend
Als ich nach Hause komme, bin ich schon sehr spät dran. Schnell rufe ich ein: „Hallo ich bin wieder da!“ , und ziehe schnell meine Schuhe und Jacke aus. Schnell wasche ich mir meine Hände und begebe mich dann in die Küche. Das Essen ist schnell zubereitet und in Familiärer Atmosphäre essen wir, mein Stiefvater und meine kleine Halbschwester Hanabi.
Während des Essens müssen wir uns wieder Vorträge anhören, was wir schon alles verkehrt gemacht haben und bei den Sachen die wir richtig gemacht haben,da hätten wir es besser machen können. Warum sagt er es uns immer wieder? Meine Mutter hatte das nie so gemacht und auch mein Vater war nie so gewesen. Warum war ich noch hier? Ich höre schon seinen Worten nicht mehr zu und doch verletzten sie mich immer wieder. Warum musste er so sein? Warum muss er mir so weh tun? Ich würde ja gehen, wenn ich kann, doch das kann ich nicht. Meine Mutter ist tot und mein Vater? Ja, wenn einer meinen Vater mal sieht könnte er ihn ja mal freundliche Grüße bestellen. Den habe ich seit Jahren gesehen, er ist wie verschollen. Irgendwo in diesem Land lebt er noch, doch wo, da habe ich keine Ahnung. Ich würde sowieso nicht ohne Hanabi gehen. Nicht bevor es ihr besser ergehen wird als mir. Sie ist meine Verantwortung. Ich werde mich um sie immer kümmern.
Endlich ist das Essen vorbei. Ich bin froh darüber. Schnell decke ich den Tisch ab und wasche noch schnell ab. Denn erst verschwinde ich in mein Zimmer.
Mein Reich.
Dort setzte ich mich an meinen Schreibtisch und fange an zu zeichnen. Doch ich kann mich darauf kaum konzentrieren, denn ich muss immer wieder an ihn denken. Ihn, Naruto. Warum haben wir keine Nummern ausgetauscht? Ich würde ihn gerne wieder sehen. Doch ich glaube nicht das ich ihn wieder sehen werden,so viel Glück werde ich doch sowieso nicht haben.
Als ich dann auf mein Blatt gucke, muss ich lächeln. Ich habe ihn gemalt. Sein lächeln, so wie ich es erst vor zwei Stunden gesehen habe und seine offenen Augen, die so viel Freundschaft und Glück ausstrahlen.
So vergeht noch ein wenig Zeit. Doch dann sehe ich auf meine Uhr und stelle fest das es an der Zeit ist ins Bett zu gehen, außer wenn ich morgen vollkommen unausgeschlafen in der Schule sein möchte. Ich gehe zu meinem Stiefvater und wünsche ihm eine gute Nacht, danach wünsche ich das ebenfalls meiner Hanabi. So verschwinde ich dann in mein Zimmer uns ziehe mich um. Und lege mich ins Bett. Doch schlafen kann ich einfach nicht. Zu groß ist die Vorahnung was noch passiert. Und es kommt wie ich gedacht habe. Es öffnet sich die Tür zu meinem Zimmer und er kommt wieder rein. Langsam bewegt er sich auf mein Bett zu, in dem ich liege. Seine Hände suchen nach mir und ich mache mich so kleine wir nur möglich nur um das unvermeidliche eine Sekunde länger heraus zu ziehen. Dann hat er mich gefunden und ich höre seine Stimme: „Wir haben uns noch gar nicht ordentlich eine gute Nacht gewünscht.“ Er lässt langsam seine Hände über meinen Körper gleiten und ich kann wie immer, vor Angst, nichts sagen, nur mit zu gekniffenen Augen da liegen und es geschehen lassen. Ich will das nicht mehr, aber ich kann nichts machen. Zuletzt gibt er mir einen Kuss auf den Mund und verschwindet wieder.Wie jedes Mal.
Und ich? Ich liege da und versuche, dass ich nicht weine. Das ich so schnell wie nur möglich alles wieder vergesse. Wie immer liege ich noch lange Zeit wach, doch dann übermannt mich wie immer die Müdigkeit und ich falle in einen unruhigen und kurzen Schlaf.
Nur 3 Stunden später wache ich schon wieder auf und weiß auch das ich nicht wieder einschlafen kann. So ist es immer und so stehe ich auf und gehe schon mal ins Badezimmer um zu duschen und mich fertig zu machen.
Als das warme Wasser über meinen Körper läuft geht es mir schon viel besser, denn langsam verschwinden die bösen Gedanken und eine angenehme Lehre macht sich in mir breit.An nichts denken und nichts fühlen das ist das Beste was mir passieren kann. Das weiß ich und ich bin froh wenn diese Lehre mich wieder mal übermannt. Erst nach längerer Zeit verlasse ich die Dusche und ziehe mir meine Sachen an. Heute ist es ein warmer Tag und deshalb suche ich mir eine Jeans und ein T-Shirt raus. Das T-Shirt hat vorne eine Blüte drauf. Danach kämme ich mir mein Haar und mache mir schnell einen Pferdeschwanz. Schnelle in wenig Schminke um die Augen und ich bin schon fertig. Dann verlasse ich das Bad und packe meine Tasche. Schnell runter in die Küche. Dort mache ich mir ein Schulbrot, das ich später wieder in den Müll schmeißen werde, weil ich wie immer keinen Hunger haben werde.
Ich habe schon lange keinen Hunger mehr. Das Essen ist für mich nur noch eine Pflicht geworden, damit ich noch ein wenig weiter leben kann und nicht vom Stuhl kippe. Immer hin muss ich für meine kleine Schwester da sein. Wer sollte sich denn sonst um sie kümmern wenn nicht ich? Sie hat doch keinen mehr.
So verlasse ich das Haus und schwinge mich auf mein Fahrrad. Es ist nur ein Weg von 15 Minuten mit dem Fahrrad, doch ich fahre eine Stunde eher hin. Ich mag es wenn ich als Erste da bin und noch ein wenig Zeit für mich habe.
So erreiche ich meine Schule und der Hausmeister ist gerade dabei die Türen auf zu schließen. ER kennt mich schon und wünscht mir einen guten Morgen dem ich auch ihm wünsche. Dann schließt er mir noch mein Klassenzimmer auf. Das ist ein tägliches Ritual bis uns beiden. Ein kleiner Plausch und er lässt mich rein. Die Klasse ist leer und ich setze mich auf meinen Platz. Dort krame ich meine Block heraus und beginne wieder zu zeichnen. Diesmal bestimme ich selbst was ich zeichne und eine kleine Katze die mit einem Wollknäuel spielt. Bis meine Klassenkameraden kommen ist das Bild fertig und ich kann mich in die Gespräche der andern einklinken.
Nach ein paar Unterhaltungen über die neuste Mode, die heutige Klassenarbeit und „unsere Lieblingslehrerin“ Frau Tollmoster klingelt es zur Stunde und unser Klassenlehrer muss nur noch kommen. Der sich mal wieder wie immer Zeit lässt.
Ein neues Leben, vielleicht
Ein neues Leben, vielleicht
Endlich nach einer glatten haben Stunde öffnet sich die Tür und die Lehrerin erscheint doch tatsächlich in der Tür, doch nicht nur sie sondern ein Junge folgt ihr. Hinata kann es kaum glauben, es ist der Junge von gestern. Naruto! Ein lächeln huscht bei dem Gedanken auf ihr Gesicht und sie kann die Augen nicht von ihm lassen. Er folgt der Lehrerin bis zum Pult dort sagt erzählt sie das er neu auf der Schule ist und das er ab jetzt auch in diese Klasse geht. Dann erzählt er das er vor ein paar Tagen hergezogen ist und sich freut in dieser Klasse zu sein. Die ganze Zeit schaut sie ihn an, doch scheint es das er sie noch nicht bemerkt hat. Oder ignoriert er sie?
Doch wie kann es nicht anders sein zeigt die Lehrerin auch noch auf Hinata, oder besser gesagt auf den Platz neben sie, der noch leer ist und den sie bis dato immer verteidigen konnte für ihre Tasche. Doch nun sieht er in ihre Richtung und lächelt ihr freudig zu und während er dies macht kommt er ihr immer näher und lässt sich neben sie nieder. Dann ergreift er leise das Wort,während die Lehrerin dabei ist doch noch ein wenig Unterrichtsstoff zu vermitteln: „ Hallo Hinata. Na da haben wir uns ja schnell wieder gesehen.“ Bei diesen Worten grinst er sie an, was Hinata´s Herz höher schlagen lässt. Leise erwidert sie ihm: „ Ja, schneller das ich gedacht habe. Es ist schön das du ihn diese Klasse gekommen bist. Soll ich dir später das Gebäude zeigen?“ Naruto stimmt diesem Vorschlag zu und schon kommt der nächste Lehrer rein der sie massakrieren möchte.
Doch wenn Naruto neben ihre sitzt geht der Unterricht viel schneller rum, stellt Hinata schnell fest und so ist schon eine große Pause und sie und Naruto machen sich auf den Weg. Sie zeigt ihm zuerst die Sporthalle und geht dann weiter zu den Naturwissenschaftsräumen . Doch die Führung wird schnell zur Nebensache. Denn sie vertiefen sich schnell in ein Gespräch und so lassen sie sich lieber auf einer Fensterbank nieder und reden die Pause über.
Dann klingelt es zum bedauern der beiden auch schon wieder und sie gehen gemeinsam zurück zur Klasse wo auch schon alles Klassenkameraden warten. Sie wollen auch den Neuen kennen lernen, der ja anscheinend Hinata besser kennt. Immer hin erzählt sie nicht viel über sich und sie besuchen? Keiner kann sich daran erinnern das je einer bei ihr zu Besuch war und so ist dieser Naruto nur um so interessanter. So fragen seine neuen Klassenkameraden Naruto auch sogleich aus, doch dies nimmt schnell ein Ende als der Lehrer die Klasse betritt und so hat der Neue für 90 Minuten erst mal wieder ruhe. Hinata und Naruto jedoch nutzen es aus das sie neben einander sitzen und reden in flüsternden Ton ein wenig miteinander.
Nach diesen beiden Stunden jedoch gibt es für Naruto kein entrinne mehr und er muss alle Fragen der Klasse über sich ergehen lassen und sie beantworten. So erfährt nun die Klasse das er und Hinata durch Zufall sich gestern erst kennen gelernt haben. So verlieren auch schon wieder welche das Interesse an ihn, doch anscheinend hat er auch ein paar Fans geerntet, denn ein paar Mädchen gucken ihn mit Herzchen Augen an. „ Das kann ja noch heiter werden“ , denkt sich Hinata bei diesem Anblick. Doch zum Glück beendet der Unterricht dann dieses Desaster. Wieder können die Beiden die Zeit nutzen sich in Ruhe zu unterhalten. Dann endlich das Klingeln zum Schluss des Unterrichts. Schnell werden die Taschen gepackt und man geht mehr oder weniger schnell aus der Klasse. Am Ende sind nur noch Hinata und Naruto da und sie beschließen gemeinsam ein Stück zu gehen. Doch an der Tür zur Klasse steht noch ein Mitschüler und wartet. Als die Beiden dann diesen Verlassen geht er auf Hinata zu und fragt: „Hinata, weist du meine Eltern sind heute Abend nicht da und da habe ich mich gefragt ob du vielleicht vorbei kommen willst.“ Naruto guckt nun ein wenig verwundert von Hinata zu dem Jungen und wartet auf eine Reaktion von ihr. Die er auch bekommt. Sie erwidert auf diese Frage: „Tim, das ist ja schön das deine Eltern nicht da sind, aber wie immer werde ich nicht zu dir kommen. Warum, glaubst du sage ich immer ab? Weil ich daran kein Interesse habe.“ Mit diesen Worten geht sie an ihm vorbei und lässt ihn stehen , Naruto folgt ihr nach kurzem zögern.
Als sie dann gemeinsam die Schule verlassen haben, fragt Naruto sie: „ Hinata, was war das denn?“ Die Angesprochene antwortet zuerst nicht auf seine Frage, sondern lächelt ihn nur leicht an. Doch als er sie weiter erwartend anguckt entscheidet sie ihm doch zu antworten: „Ach das war nichts. Die Jungs in der Klasse sind ein wenig komisch drauf und finden es toll sich immer wieder eine Abfuhr zu bekommen. Aber ist ja auch egal. Hast du gesehen das sich Marie dich mit Herzchen Augen die ganze Zeit ansieht?“ Naruto muss nun angestrengt nachdenken. Denn wer war noch mal Marie? Er konnte sich auf gedeih und verderben nicht erinnern wer das war. Hinata guckt ihn fragend an und er grübelt weiter und meint dann nur: „ Ich weiß einfach nicht wer das ist. Das heißt wohl das ich es nicht gemerkt habe. An Herzchen Augen würde ich mich bestimmt erinnern.“ Den Weg über reden sie noch ein wenig bis sie dann doch sich trennen müssen. So geht Hinata in die eine Richtung und Naruto in die andere. Doch beide Wissen das sie sich am nächsten Tag wieder sehen werden und freuen sich auf den nächsten Tag. Wenn es doch nur schon wieder so währe.
An diesem Abend sitzt Hinata glücklich in ihrem Zimmer und kramt ein altes Tagebuch heraus. Sie hatte es sich vor ein paar Jahren gekauft und einfach nie die Lust gehabt es anzufangen. Doch da im Moment einfach so viel durch ihren Kopf geht beschließt sie es nieder zu schreiben, in diesem Tagebuch. Das erste mal öffnet sie das Büchlein mit den schwarz weißen Muster und beginnt auf der ersten seit
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03.02.2009
Liebes Tagebuch!
Es ist mein erster Eintrag und ich glaube nicht das ich dich regelmäßig führen werde aber ich werde einfach ab und an meine Gedanken in dir niederschreiben. Und heute ist ein solcher Tag.
Weist du ich habe einen Jungen gestern kennen gelernt. Er heißt Naruto und er ist einfach…
Ja so anders als alle anderen die ich kenne
Er ist einfach so lieb und hört mir zu. Sein Lächeln es ist einfach wunderschön und wenn ich meine Augen schließe dann kann ich sein Gesicht vor mir sehen. Gestern habe ich ihn sogar gemalt. Er geht mir einfach nicht aus den Kopf. Und immer wenn ich bei ihm bin, bin ich so glücklich und möchte nur noch lächeln und mit ihm zusammen etwas machen.
Ich mag ihn sehr. Das ist mir noch nie passiert das ich jemanden so in m ein Herz geschlossen habe, wie kommt das nur? Dabei wollte ich das nicht. Ich hatte mir vorgenommen niemanden in mein Herz zu lassen und er hat sich einfach so darein geschlichen. Wie konnte das passieren? Werde ich ihn irgend wann verletzen wenn es so weit ist? Sollte ich lieber die Freundschaft mit ihm jetzt beenden bevor es zu spät ist? Doch ich will es nicht.
Darf ich das? Darf ich mit ihm befreundet sein wenn ich das tun will, was ich will? Darf ich das? Darf ich noch ein wenig glücklich sein? Nur ein wenig? Ein kleines bisschen?
Oder lieber nicht?
Ich möchte ihn nicht verletzen, aber ich möchte mindestens mit ihm befreundet sein. Geht das?
Ach, liebes Tagebuch. Was soll ich nur machen? Soll ich es wagen oder lieber nicht? Ich weiß es einfach nicht.
Und jetzt ist er in meiner Klasse und als er heute mit der Lehrerin den Raum betreten hat da habe ich ihn nur angesehen und mich gefreut ihn wieder zu sehen. Wir haben den ganzen Tag geredet und morgen werde ich hin wieder sehen. Morgen in der Schule. Ach, wie sehr ich mich doch darauf freu.
Ich hoffe das ich wenig glücklich sein darf, denn ich möchte es versuchen mit ihm. Ich möchte die Freundschaft mit ihm. Aber mehr werde ich auf keinen Fall zulassen.
Deine Hinata
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Sie ließ sich noch einmal ihren ersten Tagesbucheintrag durch und dann legt sie noch das Bild gefaltet in das Büchlein hinein.