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Oh my Juliet

Keijia x Juliet x Satoru
von

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Das letzte Rennen

>> So, hier folgt die Überarbeitet Version von Juliet..die Szene im Gericht ist raus, statdessen gibt es einen Abschied am Flughafen.

Ich hoffe das Rennen ist jetzt etwas realistischer.

Viel Spaß beim lesen patrii«
 

Das letzte Rennen
 

3-2-1 und los! Sie trat das Gaspedal voll durch und setzte sich sofort an die Spitze. Doch links neben ihr zog ein dunkelgrüner Ford Mustang vorbei. Juliet gab noch mehr Gas, der Tacho kletterte auf 200 km/h, sie war auf der Stadtautobahn. Das Gaspedal war bis zum Boden durchgetreten, sie war mit 220 km/h knapp hinter dem grünen. Langsam wurde es eng, die Strecke neigte sich dem Ende, doch sie würde es schaffen. Nebeneinander fuhren sie von der Autobahn ab. Oder besser gesagt, sie rasten. Das Mädchen liebte den Rausch der Geschwindigkeit. Es war ein Zauber der sie gefangen hielt. Die paar Minuten des Rennens waren für Juliet Freiheit, die sie zuhause nicht hatte und die sie wohl nie mehr haben würde. Ihre Hände umschlossen das Lenkrad fester, die Knöchel traten hervor, so sehr umklammerte sie es im Zorn. Zitternd atmete sie ein paar Mal tief ein, beruhigte sich langsam wieder und fuhr einigermaßen beruhigt durch die letzte Kurve, immer noch gleichauf mit dem Mustang. Knapp hinter der Kurve zündete sie das Nitro und zog an ihrem Rivalen vorbei. Er zündete ebenfalls sein Nitro, schaffte es sogar fast sie einzuholen. Die letzten zwei Sekunden wurden für Juliet zu einer Zerreißprobe für ihre Nerven. Sie rasten über die Ziellinie, sie mit ein paar Zentimetern Vorsprung. Alle Jubelten als sie ihr Auto zum stehen brachte. Juliet wurde es leicht schwindlig, so sehr berauschte sie der Sieg. Zitternd stieg sie aus ihrem Auto aus.
 

„Und die Siegerin des heutigen Abends ist unsere geliebte, kleine Jul.

Hier Süße, dein verdienter Preis. 5000 € bar auf die Hand.“

„Hey yo, danke man.“ Sie zählte etwas Geld ab.

„Hier Trinkgeld Schatz.“ Sie wandte sich an die, die am engsten bei ihr standen, „Sagt ma', hat einer heute was von den Bullen gehört?“

Wie auf ein Befehl hin drang das Geheul der Sirenen zu ihr durch. Jeder rannte so schnell er konnte. Da waren sie bereits. Die Bullen, die die hier niemand leiden konnte. Wie auch, sie hatten ja keine Ahnung. Das Mädchen gab wieder Gas, nur diesmal war es auf der Flucht. Sie hatte noch kein Führerschein, war gerade mal 16 Jahre alt und hatte in der Werkstatt bereits 3 heiße Autos stehen. Sie musste zusehen dass sie nicht erwischt wurde. Sie hatte Glück, ihr Auto besaß kein Kennzeichnen. Also es enthielt eins, doch war es..nun ja, geklaut nicht. Sie hatte es gefunden. Glück für sie, Pech für den Besitzer. Sie würde es entfernen müssen.
 

Es kam zu einer Verfolgungsjagd. Eine von der Sorte, die man nur aus dem Fernsehen kennt und wo eigentlich immer die Polizei gewinnt. Doch sie wusste dass sie gut war. Sie war die beste. Und so zog sie der Polizei vor der Nase weg. Ha, habt ihr davon. Ihr bekommt mich nicht ihr Wichser! Sie würde wohl einen kleinen Umweg fahren müssen. Was kein Problem war, ihr Tank war voll. Doch sie würde ihren Wagen nochmal um spritzen müssen und das störte sie schon eher. Sie liebte ihr pinkes Auto. Doch es würde nun wohl einer anderen Farbe weichen müssen, zumindest bis sie hier weg war. Was in ein paar Tagen der Fall sein würde. Wahrscheinlich grün oder mal ein knalliges Orange. Während sie sich überlegte welche Farbe ihr Auto wohl als nächstes bekommen würde, raste sie auf die Autobahn Richtung Hamburg. Sie sah wie die Verfolger weniger wurden. Jetzt musste sie so schnell wie möglich von der Autobahn runter. Da vorn war bereits eine Ausfahrt. Juliet wurde langsamer, wechselte in die rechte Spur. Dann fuhr sie von der Autobahn ab und über die ganzen kleinen Dörfer zurück nach Potsdam. Dort wartete an einem Bahnhof der etwas außerhalb lag, bereits der Transporter auf sie, in dem sie das Auto verstecken würde.

Nachdem das Auto sicher verstaut war, schwang sie sich, wie es sich für eine 16-jährige gehörte auf den Beifahrersitz und schloss die Augen. Sie war immer noch berauscht von dem Sieg und dem Zauber der hohen Geschwindigkeiten, der sie ihre Sorgen für einen Moment vergessen ließ.

Der Fahrer fuhr an um den Wagen zum umlackieren in die Werkstatt zu bringen.
 

+++
 

In Begleitung ihrer Freunde und der Polizei wurden Juliet und ihre kleine Schwester Marie zum Flughafen gebracht. Irgendjemand, vermutlich die Richterin, war auf die Idee gekommen, das es besser wäre, wenn sie von der Polizei begleitet wurden. Wegen angeblicher Fluchtgefahr.Als ob ich irgendwo ohne meine Schwester hingehen würde.

Die Stimmung war gedrückt, als sich die Clique von Juliet verabschiedete. Sie war der Liebling von allen gewesen, der Sonnenschein, der die schlechte Stimmung vertrieben hatte und immer wieder Späße gemacht hatte. Die, die immer eine Idee hatte, immer die Lösung für Probleme parat hatte. Juliet würde allen fehlen. Und das alles würde Juliet fehlen. Das wussten ihre Freunde genauso gut wie sie. Der Abschied verlief leise, sie wünschten ihr das Beste, sagten ihr, sie solle die Ohren steif halten, sich nicht gehen lassen. Dann gingen sie. Nur ihre beste Freundin Ayumi kam noch mal zu ihr.
 

„Hey Süße, du schaffst das schon „, ermunterte sie das geknickte Mädchen. „In Japan wartet jemand auf dich und deine Autos werden auch bald ankommen. Du weißt ja, sie sind bereits unterwegs. Und wir sind ja nicht aus der Welt. Schau mal, es gibt Internet.“

„Ja, ich weiß. Aber wenn es mir da zu bunt wird, komm ich zurück.“

Kopfschüttelnd sah Ayumi ihre Freundin an.

„Das geht nicht meine Kleine, dann kommst du in den Knast, das wollen wir nicht.“

„Ja, ich weiß,“ sagte Juliet noch einmal. Dann verabschiedeten sie sich beide schnell von einander.

Verabschieden konnten sie sich beide nicht gut.

Marie nahm ihre große Schwester an die Hand um sie in Richtung des gesicherten Bereichs zu ziehen. „Komm schon Jul.“

Mit Tränen in den Augen folgte Juliet ihrer Schwester.
 

----------Juliet--------
 

"Haha, seht ihr ich bin die beste *sich freu das rennen gewonnen zu haben* Ich hoffe ihr hattet Spaß beim lesen und zerreist Patrii nicht, wenn ihr ne Meinung abgebt. So, mein Flug geht, ich verschwinde, bye bye." *allen Lesern zuwinkt*

Ankunft

>> So, Kapitel zwei ist überarbeitet. Ich hoffe, Satorus Auto ist jetzt etwas besser beschrieben. Was er fährt, kann man ja beim Fuhrpark sehen. Ansonsten hab ich nicht groß was verändert. Viel Spaß beim lesen.*euch knuddel* patrii «
 

Ankunft
 

Juliet sah ihrer kleinen Schwester beim Schlafen zu. Wie süß sie doch ist und wie sie bei solch einer Aufregung schlafen kann, das wollte ihr einfach nicht in den Kopf. Juliet war nervös, sehr nervös. Ayumi hatte ihr versprochen, das in Tokio jemand war, den sie kannte und der sich ihrer annehmen würde. Doch wer war es? Würde sie ihn oder sie erkennen? Wie würde ihr erster Tag an der neuen Schule sein? Würden ihre Freunde in Deutschland weiterhin mit ihr Kontakt halten? Würde sie angenommen werden? Sie wusste von ihrer Freundin Ayumi, dass die japanische Kultur sehr streng war. Würde sie da rein passen? All diese Fragen schwirrten ihr im Kopf herum und machten sie nervös. Sie kannte nur einen weg, um dem wieder Herr zu werden. Konfrontation. So winkte sie eine Stewardess zu sich. „Kann ich etwas für Sie tun?“, sprach die Stewardess sie höflich an. Juliets Gefühle schrieen regelrecht nach einer Auseinandersetzung.
 

„Ja, ich hätte gern einen Wodka Cola.“ „Tut mir Leid, doch das ist leider nicht möglich. Vielleicht etwas anderes? “Die Stewardess versuchte, einen Kompromiss zu finden. Darauf war Juliet vorbereitet. Doch sie wollte ihre schlechte Laune an irgendjemandem auslassen. „Ich will aber einen Wodka Cola!“Fuhr sie die Frau an. „Es tut mir wirklich Leid, doch ist dies nicht machbar.“ Die Stewardess blieb höflich. Als würde sie Juliets Wut nicht bemerken. Dann muss ich wohl lauter werden. „Hören Sie Fräulein, ich habe gesagt ich will einen Wodka Cola, also bringen Sie mir einen Wodka Cola! Das ist doch Ihr Job oder?“ Im Gesicht der Stewardess zuckte es leicht. Ob Juliet sie getroffen hatte? „Hör' mal, ich ...“ „Ich will mit der Kabinenchefin sprechen.“ Wie gerufen kam diese gerade den Gang entlang. Anscheinend war ihre kleine Auseinandersetzung der Chefin nicht entgangen.
 

„Gibt es ein Problem, junge Dame?“ Fragte diese lächelnd. „Ja, Ihre Stewardess will mir nichts zu Trinken bringen.“ Juliet wusste genau, wie sie Leute zur Weißglut bringen konnte. Der Blick der Kabinenchefin wurde mitfühlend „hören sie, es tut mir Leid, doch wurden wir vor den Flug informiert, das sie auf keinen fall alkoholische Getränke erhalten dürfen.“ „Wer..“ wollte sie gerade auffahren, doch die Stewardess kam ihr zuvor. „Die Polizisten die sie zum Flughafen begleitet haben. Wir werden in kürze landen, si können schon mal ihre Rückenlehne aufrecht stellen und den Tisch hochklappen.“ Damit wandten sich die beiden Stewardessen zum gehen. Das Mädchen wollte ihnen gerade wiedersprechen, als die Ansage, dass sie den Landeanflug begannen, aus den Lautsprechern drang. Frustriert schnallte sie sich an. Dann wandte sie sich ihrer Schwester zu.
 

„Hey Kleines, wach auf, wir landen. Wolltest du nicht die Landung sehen?“

Noch sehr verschlafen sah Marie ihre Schwester an. „Sind wir denn schon da?“

„Ja, schau, da ist schon der Flughafen.“ Staunend sah ihre kleine Schwester aus dem Fenster. Juliet tat es ihr gleich, doch sie staunte innerlich. Sie war noch nie geflogen, doch wusste sie jetzt schon, dass sie den Start und die Landung am liebsten mochte.
 

Das Flugzeug fand seine Parkposition und alle Leute stiegen aus. Juliet bedeutete Marie, dass sie sich Zeit lassen konnten, um nicht in das Gedränge zu geraten. Als der Strom der Passagiere abnahm, verließen auch die beiden Schwestern das Flugzeug und nahmen im Terminal ihr Gepäck in Empfang.
 

Nun warteten sie auf ihre Mutter, oder wer auch immer sie abholen würde. Ob wir überhaupt abgeholt werden? Nach einer schieren Ewigkeit des Wartens meinte Marie: „Du Jul, ich hab keine Lust mehr, zu warten. Hat Mama uns vergessen?“ Juliet war sich sicher, dass sie sie nicht vergessen hatte, obwohl, sie war ja damals auch einfach abgehauen. Sie will uns eh nicht, lass uns irgendwo hingehen, wollte Juliet schon zu ihrer Schwester sagen, doch hütete sie sich davor. Sie hatte die Adresse, sie würden schon irgendwie ankommen.
 

Enttäuscht verließen die beiden das große Gebäude. Vor der Tür blickte sich Juliet noch einmal um. Auf einmal stach ihr ein Auto ins Auge. Nicht einfach nur ein Auto, sondern ein getuntes Auto. Es war knallgelb, mit schwarzen zweiundzwanziger Felgen und schwarzen Scheibenfolien. Langsam ging sie ein Stück weiter, um das Auto von hinten zu sehen. Es stand etwas in japanisch darauf, was sie nicht lesen konnte. Sie überlegte, ob es jemand aus der Crew war, von der Ayumi ihr erzählt hatte. Der Fahrer schien etwas zu suchen. Die beiden blickten sich an, da winkte der Fremde sie zu sich. Juliet überlegte kurz, dann nahm ihre kleine Schwester bei der Hand. „Schau, das ist vielleicht ein Freund, der uns abholt.“
 

„Hallo, du siehst aus, wie die Frau auf meinem Foto“, sprach der Fremde Mann sie an. „Nun, ob ich die Frau auf deinem Foto bin, kann ich dir erst sagen, wenn du es mir zeigst.“ Juliet versuchte ihre Nervosität mit Coolness zu überspielen. Ehrlich gesagt, machte ihr der Typ ein wenig Angst. Ob es eine gute Idee war, zu ihm zu gehen?

Der Fremde zeigte ihr das Foto. Darauf zu sehen war tatsächlich sie zu sehen. Es scheint der Typ zu sein. Doch erstmal nachfragen. „Und wer bist du? Ich kenn' dich nicht.“ Der Fremde schmunzelte. „Entschuldige, dass ich so unhöflich war, mich nicht vorzustellen. Ich bin Satoru, ein entfernter Cousin von Ayumi.“

„Sie hat mir nie etwas von einem Cousin erzählt.“

„ Nun, das erstaunt mich. Aber, dass jemand hier auf die warten würde, hat sie dir gesagt, oder?“

Na klar, das sah Ayumi ähnlich, mir nur halbe Informationen zu geben. Kurz war sie sauer. Doch legte sich ihre Wut sehr schnell. Sie würde Ayumi heute Abend dafür zurechtweisen…vielleicht. „Ja, doch war ich der Meinung, meine Mutter würde uns abholen.“

„Aber sie ist noch nicht erschienen?“

„Kannst du Gedanken lesen?“

„Nein, aber ich sehe es dir an. Außerdem müsstest du bereits vor ungefähr einer Stunde das Flugzeug verlassen haben.“

„Na gut, du hast recht, sie ist nicht erschienen. Kannst du uns ins Internat bringen?“

„Ja, das hatte ich vor. Doch vorher beantworte mir eine Frage!“

„Wenn's sein muss, welche?“

„Wieso sprichst du so gut Japanisch?“

Juliet musste über diese Frage lachen. Doch sie war berechtigt. Sie war rein Deutsch, in ihrer Familie war niemand, abgesehen von ihrer Mutter, der in Japan lebte.“

„Das verdanke ich Ayumi. Sie gründete an meiner Schule einen Japan – Club. Um mich auch mit ihren Großeltern unterhalten zu können, trat ich ein um die Sprache zu lernen. Glaub mir, das war gar nicht leicht. Außerdem sprach Ayumi nur noch Japanisch mit mir als…Ungefähr einen Monat bevor ich herkam.“ Kurz stockte sie. Doch Satoru lächelte leicht und ignorierte es, das sie wohl eigentlich etwas anderes sagen wollte.

„Ach so, nun, dann herzlichen Glückwunsch, du schlägst dich gut.“

„Danke, können wir los?“

„Natürlich, gebt mir euer Gepäck und setzt euch.“

Juliet und Marie gaben Satoru ihr Gepäck und stiegen in den Wagen. Juliet half ihrer kleinen Schwester noch, den ungewohnten Gurt anzulegen und ließ sich dann auf den Beifahrersitz gleiten.

Nachdem Satoru eingestiegen war, fuhren sie los.
 

Kurz nachdem der junge Mann den Wagen gestartet hatte, zog Juliet ihr Handy vor und suchte die Nummer ihrer Mutter raus.

„Hallo Viktoria, ich bin es deine Tochter Juliet. Du hast übrigens zwei, falls dir das bewusst ist. Wir sind aufm weg ins Internat, wenn du uns schon nicht vom Flughafen abholen konntest, würde es dir was ausmachen vor der schule auf uns zu warten? Oder müssen wir uns unserer Zimmer auch selbst suchen?“ Sie wartete keine Antwort ab sondern legte ein fach auf.

Wütend starrte sie auf ihr Handy. Eine eigenartige Mischung aus Wut und Trauer breitete sich in ihr aus und trieb ihr die Tränen in die Augen. Schnell sah sie aus dem Fenster, damit es niemand, schon gar nicht Satoru, sah.

Dieser sprach sie nicht weiter darauf an, obwohl er bemerkte, dass sie das ganze etwas mit nahm. Im stillen bewunderte er sie dafür, dass sie sich so beherrschte.

Um sie abzulenken stellte er ihr auf der etwa einstündigen fahrt einige belanglose Fragen und gab ihr seine Telefonnummer.
 

---------Satoru----------
 

"Juliet ist der Absolute Hammer. Frech, hübsch...Aber das Ayumi ihr nichts über mich erzählt hat ist gemein. Und Das Viktoria ihre Töchter nicht abgeholt hat, ist ja wohl das letzte. Sie hätte es ihnen wenigstens sagen können. Gut das ich da war ..."*sich selbst lob*

"Ich hoffe, das Kapitel hat euch gefallen?" *grins*

Internat

>> So und hier nun das geänderte dritte akpitel, viel Spaß

lg patrii
 

ps: wow, mal eine kurze vorrede «
 

Internat
 

„Wolltest du uns nicht abholen? Das ist echt das letzte! Deine zwei Töchter in einer Stadt stehen zu lassen, die sie nicht kennen! Hast du eigentlich auch an Marie gedacht? Was sie für eine Angst hatte? Du hast es dir echt versaut!“ Kaum waren Juliet und Marie im Internat angekommen, ging es los. Ihre Mutter hatte die beiden vor der Schule erwartet. Kaum ausgestiegen begann Juliet ihrer Mutter die Meinung zu sagen. Was die sich einbildet ey, so was will Mutter sein. Die Dumme Kuh kann mich mal!

„Jul, so beruhige dich doch.“ ihre Mutter versuchte sie zu beschwichtigen. „Ich wollte euch ja abholen, doch kamen Dinge dazwischen, die ich nicht aufschieben konnte, du bist doch schon groß. Ich war mir sicher ihr würdet ein Taxi nehmen.“

„Du bist echt 'ne scheiß Mutter! Außerdem heiße ich Juliet, du hast dir den Namen ausgesucht, also benutze ihn auch!“

„Okay dann eben Juliet. Ich denke, ich zeige euch erst eure Zimmer, da könnt ihr eure Sachen abstellen und euch mit euren Zimmergenossinnen bekannt machen. Danach werde ich euch durch die schule führen. Um 19 Uhr gibt es Abendessen.“

„Ich geh‘ nicht mit Mädchen in ein Zimmer.“ Mit Mädchen in ein Zimmer, Ich? Das kann nicht gut gehen.

„Nun Juliet, bei dir müssen wir sehen, es gibt leider nur noch ein Zimmer wo ein Platz frei ist... Doch das wirst du sehen wenn es so weit ist.“

Was soll denn der Scheiß?

„Ich schlaf' lieber im Flur, als mit irgend so 'ner verwöhnten Schlampe in ein Zimmer zu gehen!“

„Juliet Amalia, ich habe gesagt wir werden sehen!“

„Ja, ja, du mich auch.“ Sie starrte ihre Mutter wütend an. Diese verlor langsam die Nerven.

„Zeige Respekt!“

„Vor dir?“ Juliet lachte auf. „Verdiene dir meinen Respekt, dann zeige ich dir auch welchen!“

„Ich bin deine Mutter, du hast mir gegenüber Respekt zu haben!“

Juliet wurde auf einmal ganz ruhig. Ihre Wut verflog. Und machte etwas Platz, das sie nicht einordnen konnte. Leise sagte sie zu ihrer Mutter:

„Du bist meine Erzeugerin. Meine Mutter ist gestorben als ich zehn war!“

Stumm starrte ihre Mutter sie an. Sie hatte damit gerechnet, dass es mit ihrer älteren Tochter nicht leicht sein würde, doch hatte sie nicht geahnt, dass sie sie schlichtweg nicht mehr als Mutter sah. Es verletzte sie und verschlug ihr die Sprache.
 

Ihre Mutter wandte sich um und ging in das Haus. Als sie wieder sprach, hatte ihre Stimme den Klang von etwas geschäftlichem, von Routine.

„Folgt mir, wir gehen zuerst zu Maries Zimmer.“

Die Direktorin blieb vor einer Tür im ersten Stock des Wohngebäudes stehen. Sie klopfte ein und wartete auf das „Herein“, welches wenig später erklang.

„Mädchen, das hier ist Marie. Sie wird eure neue Zimmergenossin. Sie spricht allerdings noch kein Japanisch. Ich hoffe ihr kommt trotzdem miteinander aus. Marie, das hier sind Haruka und Fuma. Dort hinten ist dein Bett.“

Die Mädchen sahen sie interessiert, aber nicht unhöflich an. Man sah ihnen an, dass sie sich auf Marie freuten. Langsam ging sie hinein und stellte ihre Sachen ab. Dann sah sie Juliet unsicher an.

Diese ging zu ihr und nahm sie an die Hand. „Komm, wir schauen uns an, in welches Zimmer ich muss und wie die Bude hier aufgebaut ist ja?“ Sie lächelte ihrer kleinen Schwester aufmunternd zu.

„Okay Jul.“ Juliet und Marie verließen gemeinsam das Zimmer. Ihre Mutter verabschiedete sich von den Mädchen und schloss die Tür. Danach wandte sie sich in Richtung Treppe.über die sie in die dritte Etage gingen/Sie gingen in das dritte Stockwerk. Vor dem Zimmer 3-08 blieben sie stehen.
 

„So Juliet, nun zu dem Problem das wir haben. Du kannst entscheiden, entweder dieses Zimmer oder der Flur.“

„Ich nehm' den Flur.“ antwortete Juliet automatisch.

„Jul,“ mischte sich da auf einmal leise ihre Schwester ein. „Schau doch erstmal, was das für ein Zimmer ist, vielleicht hast du ja Glück.“

Juliet ging auf die Knie um ihrer Schwester in die Augen sehen zu können.

„Okay kleines, weil ich dich so lieb hab werd' ich gucken wer dieses Zimmer bewohnt, doch wenn sie mir nicht passt, schlafe ich auf'm Flur okay?“ Marie lächelte, glücklich darüber, das ihre Schwester es versuchen wollte.

„Okay, aber wenn du willst, kannst du auch bei mir schlafen.“

Juliet musste lächeln.

„Und wo schläfst du dann, meine Prinzessin?“

Sorglos zog die jüngere ihre Schultern hoch.

„Wir teilen uns eben ein Bett.“

Nun musste Juliet lachen. „Ach süße, du bist echt knuffig.“
 

„So, genug diskutiert ihr beiden, nun sieh dir das Zimmer erst einmal an.“ Unterbrach die Mutter die beiden.

Na ja, ich werd' wohl nicht drum herum kommen, also Augen zu und durch.

„Okay, dann bitte, nach dir.“

Juliets Mutter klopfte an die Tür. Wieder erklang ein „herein“. Die Frau öffnete die Tür.

Juliet trat hinter ihrer Mutter in das Zimmer.

Als sie einen Blick auf ihre Zimmergenossin werfen konnte/wollte, stockte ihr der Atem und sie blieb wie angewurzelt stehen.
 

„Was...“

Die Zimmergenossin war gar keine Zimmergenossin sondern ein Zimmergenosse.

„Juliet, das ist Keijia. Das ist das Problem von dem ich sprach, es ist leider nur noch dieses Zimmer frei. Es geht zwar entschieden gegen unsere Regeln, doch leider gibt es keine andere Möglichkeit. Das ist der Grund, weswegen ich euch nicht vom Flughafen abholen konnte.“

Juliet war immer noch wie erstarrt.

Was … Das … Scheiße der sieht ja aus wie ein Mädchen!

Einige Sekunden später fand sie ihre Gelassenheit wieder.

Cool meinte sie zu ihrer Mutter, „Ich komme also nicht mit einem Mädchen in ein Zimmer sondern mit einer Tunte?“

Nun sagte der Junge auch etwas.

„Hey, ich bin keine...“

„Beruhige dich, Keijia,“ mischte sich wieder ihre Mutter ein. „Es ist sicherlich nur der Schock, ich denke, sobald sie sich beruhigt hat, werdet ihr miteinander auskommen.“

„Wohl eher nicht...“ meinten die beiden Jugendlichen wie aus einem Mund.
 

Juliet ging auf das freie Bett zu, stellte dort ihre Sachen ab und wandte sich dann zu ihrer Mutter.

„Okay, ich bleibe erstmal, wolltest du uns nicht noch den Rest des Knastes zeigen?“

„Juliet, dies ist kein Gefängnis, sondern ein Internat, und ja, kommt mit, ich zeige euch den Rest.“

Ob Knast oder Internat ist doch scheiß egal wie es sich nennt, im Endeffekt ist es das selbe, Wie viele wohl gezwungen wurden hier her zu kommen? Und der Typ ist irgendwie komisch, na ja mal sehen...

Ihre Mutter verließ den Raum, um den beiden Mädchen das restliche Internat zu zeigen.
 

---------Viktoria----------
 

"Wieso muss meine Tochter so widerspenstig sein? Ich bemühe mcih doch ...."

Kennenlernen

>> Und das ganze Kapitel noch einmal überarbeitet. Hiso, ich hoffe dir gefallen die Dialoge jetzt besser (auch wenn ich die nicht sooo groß geändert hab9

und ehm jaa...Ich danke euch allen nochmal für eure kommies *euch alle knutsch*

lg Patrii «
 

Kapitel 4
 

Die Führung war vorbei und Juliet stand bereits seit 5 Minuten vor ihrer Zimmertür. Nachdem sie Marie noch auf ihr Zimmer gebracht und auch noch beim auspacken geholfen hatte, musste sie wohl oder übel nun in ihr Zimmer. Immerhin hatte sie einen anstrengenden Tag hinter sich. Sie wollte duschen. Und eigentlich sprach ja auch nichts dagegen, in dieses Zimmer zu gehen.

Nun, nichts außer Keijia vielleicht/spricht dagegen. Wie er mich angeguckt hat. Als wäre ich von einem anderen Stern oder so. Ich mein, er sieht nun wirklich sehr weiblich aus. Aber irgendwie auch knuffig. Na ja, es hilft nichts. Ich werd das schon überleben. Außerdem gibt es bald Essen.
 

Juliet seufzte noch einmal tief und öffnete dann die Zimmertür.

Keijia lag auf seinem Bett und hörte Musik. Er schien sie nicht zu bemerken. Na gut, musste sie wenigstens nicht mit ihm reden.

Juliet nahm ihre Waschsachen und ging ins Bad. Nach einer heißen Dusche und nachdem sie frisch geschminkt war, ging sie in ihr Zimmer um sich anzuziehen. Sie hatte natürlich nur frische Unterwäsche mitgenommen.

Na super, das ist echt typisch für mich, andauernd vergess' ich meine Klamotten. Na ja, der Herr ist ja eh beschäftigt.
 

Dachte sie zumindest.

Die Realität sah so aus, das er gerade in dem Moment zu ihr schaute, wo sie aus dem Bad kam. Natürlich nur in Unterwäsche. Knallrot fuhr er sie an.

„Sag mal spinnst du? Kannst du nicht woanders nackt rumrennen?“

„Ich bin nicht nackt.“

„Ehm…na ja..“

„Ist so, ich hab Unterwäsche an.“

„Ach nerv' mich nicht und zieh dir was an. Es gibt gleich Abendessen.“

„Ich ess' mit meiner Mutter und ihrem Mann.“

„Ja, ich mit meinem Vater und seiner Frau.“

Juliet stöhnte auf.

„Wir reden jetzt aber nich' beide von der Schulleiterin oder?“

„Doch, ich denke schon.“

„Na super. Darf ich mit dir auch noch essen!“

„Ich hab' auch keine Lust mit dir zu essen. Am besten, du isst mit den Schülern im großen Speisesaal! Und jetzt zieh dich endlich an, wir müssen los.“

„Das wäre echt ne Idee!“

„Du bist doch …“ Keijia fand nicht die richtigen Worte, zornig drehte er sich um.

„Zieh dich an, du bringst mich aus dem Konzept.“ Zusätzlich setzte er sich die Kopfhörer wieder auf und drehte die Musik voll auf.
 

Juliet trat mit einem Grinsen an sein Bett und nahm ihm die Kopfhörer ab.

„Wieso bring ich dich aus'm Konzept?“

Keijia erschrak.

„Boa Mädel du machst mich wahnsinnig.“

Damit stand er auf und wollte den Raum verlassen, doch Juliet hielt ihn fest.

„Was ?!“ offensichtlich war er verwirrt, von ihr aufgehalten zu werden.

„Wie soll ich denn den Weg zum Esszimmer finden?“

„Mädchen, du machst mich wirklich wahnsinnig. Hör endlich auf hier halbnackig rumzurennen!“

„Ja, ja ich beeil' mich ja schon.“
 

Damit drehte sie sich um und ging auf einen ihrer Koffer zu.

Hoffentlich fragt er nicht nach der Narbe...

Natürlich fragte er sie, auffällig genug war sie ja.

„Was hast du da für eine Narbe auf dem Rücken?“

„Das geht dich 'n scheiß an!“

„Ja schön. Ich hab doch nur gefragt, mach mich nicht so an!“ Zornig lehnte er sich an die Wand. Sie musste ihn ja nicht gleich so anzicken.

Eigentlich hat er es nich' verdient das ich ihn so anfahre. Und eigentlich ist er ja echt knuffig. Aber verdammt, was soll ich machen. Ach Ayumi...ich brauch dich. Nur du kannst es verstehen.
 

Endlich widmete sich Juliet ihrem Koffer. Sie würde ihn nachher noch ausräumen müssen. Na ja, das kann warten.

Sie entschied sich für ein blaues kurzes Kleid, das an der Seite quer aufgeschlitzt war. Es war eines ihrer Lieblingsteile. Dazu zog sie ihre schwarzen Stiefel an.

Dann legte sich noch ihr Lieblingsparfum auf und drehte sich zu Keijia um.

„So ich bin fertig, können wir gehen?“

„Juliet, willst du wirklich so gehen?“ Ungläubig riss er die Augen auf. Na ihre Mutter würde sich freuen.

Juliet sah an sich herab. „Wo ist das Problem?“ Fragte sie ihn unschuldig.

„Nun ja, du siehst aus wie ne Nutte.“

Der Typ hat echt keine Ahnung. Ich glaube, das mit dem knuffig streiche ich wieder!

Sie lächelte ihn freundlich an. Unsicher sah er zu ihr herüber. Was sie wohl nun vorhatte?

„HDF Wichser!!!“

Verwirrt sah er sie an. „Was?“

„Halt. Die. Fresse. Wichser! Und es heißt nicht was, sondern Wie bitte. Hat dir deine Mutter keine Manieren beigebracht?“

„Na deine Mutter scheint es ja vergeigt zu haben...“

Wütend starrte sie ihn an. Er hatte ein empfindlichen Punkt getroffen.

„Juliet..?“ begann er vorsichtig.

Weiter kam er nicht.

Auf einmal stand Juliet erstaunlich nah vor ihm. Keijia war verwirrt. Was sollte das?

„Wenn du nicht sofort die Klappe hältst, mach ich dich fertig“, drohte sie ihm

„Ach, und wie willst du das anstellen, Kleines?“ Er tat viel cooler als er sich im Moment fühlte. Irgendetwas schien der Satz mit ihrer Mutter bei ihr ausgelöst zu haben und er fragte sich was.

Sie gab ihm einen leichten Kuss auf den Mund.

„So in etwa. Und jetzt komm ich hab Hunger.“

Scheiße Alter Juliet was machst du da? Hast du irgendwie dein Verstand verloren? Ok, er ist ruhig gestellt aber das..., das..., das bist doch nicht du. Wenn dich ein Typ in Rage bringt, verprügelst du ihn. Das ist doch deine Masche. Du wolltest ihm doch eine knallen und ihn nicht küssen. Scheiße.
 

Keijia war vollkommen geschockt. Allerdings war er auch total verwirrt. Was das wohl sollte? Eben wollte sie ihn noch schlagen, hatte er das Gefühl und auf einmal küsst sie ihn. Irgendwas war mit dem Mädchen doch nicht in Ordnung. Doch was ihn noch mehr irritierte, war das Kribbeln das er bei dieser Aktion gespürt hatte. Was das bedeutete? Bloß nicht drüber nachdenken, sagte er sich. Dann ging er vor, zur Wohnung seiner Eltern.

Juliet folgte ihm. Beide waren in ihre eigenen Gedanken vertieft. So redeten sie nicht miteinander, bis sie vor der Wohnung waren.
 

Dann fasste sich Keijia ein Herz und sprach das an, was ihn schon den ganzen Weg beschäftigte.

„Juliet?“ begann er vorsichtig.

„Hm?“

„Ehm .. Okay, sag mal, was sollte das vorhin im Zimmer eigentlich?“

„Was weiß ich.“ Sie versteckte ihre Verwirrung hinter Desinteresse. Das hatte bis jetzt immer gut funktioniert.

„Du weißt selber nicht, was du da abgezogen hast?“

„Nein, und jetzt lass mich in Ruhe.“ Damit war das Gespräch für sie beendet. Für ihn nicht. Er konterte: „Du bist so eine Zicke!“

„Danke!“ Sie grinste. Sie musste ja auch immer das letzte Wort behalten.

Mit einem Schulterzucken öffnete er die Tür zur Wohnung der Schulleiterin. Sollte sie doch das letzte Wort behalten. Ausnahmsweise.
 

„Hallo Vater. Hallo Viktoria.“

„Ah, Ihr kommt genau richtig, das Essen ist fertig. Kommt, setzt euch.“ Begrüßte sie Viktoria freundlich. Keijia legte seine Schlüssel auf die Kommode und setzte sich sofort an den Tisch.

Juliet sah, das ihre Schwester auch schon da war, doch sie würde neben Keijia sitzen, wenn sie sich neben ihre Schwester setzte. So sah sie sich erst unschlüssig um, bis sie sich dann doch ein Herz fasste und sich neben sie setzte.

Dann begutachtete sie das Essen auf dem Tisch.

Es gab Sushi. Na super...roher Fisch..Wie eklig.

„Kann ich was anderes haben?“

Alle sahen sie verwundert an. Dann sagte ihre Mutter mit hochgezogener Augenbraue schlicht „Nein.“

„Gut, dann hol ich mir eben was anderes.“ Juliet stand auf.

„Ich leih mir mal dein Auto ja?“ meinte sie frech zu ihrer Mutter. Wieder mal auf der Suche nach Konfrontation. Alle starrten sie verdattert an.

„Sag mal hast du den Verstand verloren?“ keuchte Viktoria.

„Ja, glaub schon, aber ich krieg' diesen Scheiß hier nicht runter!“

Damit griff sie wahllos einen der Schlüssel, die auf der Kommode lagen.

Sie hörte hinter sich Stühle schaben.

Ach egal, ich fahr zu Satoru, der wird schon wissen wo's hier 'nen anständigen Dönerstand gibt.

Schnell verließ sie die Wohnung, dann sah sie sich den Schlüssel etwas genauer an. Na super, 'n Motorrad...
 

Vor der Tür überlegte sie kurz, wohin sie musste. Gerade wo sie sich nach Rechts wenden wollte, öffnete sich hinter ihr die Tür.

„Zur Garage geht’s in die andere Richtung. Du weißt schon, das du da gerade meinen Motorradschlüssel geschnappt hast?“

Natürlich stand Keijia hinter ihr. Und natürlich war er ziemlich sauer. Das ignorierte sie allerdings. Sie musste hier weg. Sonst würde noch etwas passieren, das gar nicht gut war.

„Ne, aber ich muss hier weg, sonst krieg' ich ne Krise. Keine Angst, ich kann damit fahren, wenn ich dir 'ne Schramme oder so rein fahre mach ich's wieder ganz, mach dir da mal keine Sorgen.“

Er seufzte tonlos. Dann tat er etwas, das er selbst nicht verstand.

„Gib mir deine Handynummer.“

„Wieso?“ Verdattert sah sie ihn an. Was will er jetzt von mir?

„Gib mir deine Handynummer, ich will dich erreichen können.“

„Geile Anmache. Sag mal hat dein Motorrad 'nen Navi?“ Versuchte sie abzulenken.

„Ehm .. ja...“

„Gut, danke.“ Damit wollte sie gerade losgehen, doch er hielt sie fest.

„Gib mir dein Handy.“

Jul verdrehte die Augen.

„Juliet, gib mir dein Handy!“ schon wie er sie nannte weckte Trotz in ihr. Doch kurz bevor sie sich losreißen wollte, erreichte sie nun doch, mit einiger Verspätung, die Stimme der Vernunft.

„Ich heiß‘ Jul! Hier.“ trotzig hielt sie es ihm hin, blickte aber an einen Punkt hinter ihm.

Er speicherte seine Handynummer und klingelte sich selbst an.

Dann gab er es ihr wieder. Sie riss es ihm fast aus der Hand, so eilig hatte sie es. Keijia schüttelte leicht den Kopf und zog eine Augenbraue hoch.

„Hier, da haste es wieder.“

Zum Schluss beschrieb er ihr noch den Weg zur Garage. Sie runzelte kurz die Stirn, dann begann sie sich auf den Weg zu machen. Dass er sich selber fragte, wieso er ihr denn bitteschön gerade sein Motorrad „geliehen“ hatte, bemerkte sie nicht im geringsten. Sie war viel zu verwirrt, kein Wunder bei dem was gerade geschehen war.
 

Unterwegs rief sie Satoru an. Er hatte ihr zum Glück im Auto seine Nummer gegeben. Für „Notfälle“, wie er meinte.

„Hey Satoru, ich bin's Jul. Sag ma‘, kannst' mir mal die Adresse von deiner Werkstatt geben? Und mir dann sagen, wo es hier 'nen vernünftigen Dönerstand gibt?“

Er nannte ihr die Adresse. „Den Dönerstand zeig ich dir, wenn du hier bist, Süße.“

„'Kay, danke. Bis gleich“
 

----------Juliet----------
 

Sag mal Patrii, was genau hast du da mit mir angestellt? Wie du es so schn beschrieben hast, ich wollte ihn schlagen und nicht knutschen! Das ist abartig und so gar nicht mein Stil. Boa..wie mcih das aufregt...aber naja, wenigstens hat er ne vernünftige Maschine, wann kommen endlich meine Autos? Und übrigens hast du vergessen eins von meinen Autos in den Fuhrpark zu stellen. Ich hab 3 und nicht 2 *aufreg*

*an die Leser gewandt* ich hoffe euch hat gefallen was sie in diesem Kapitel mit mir angestellt hat! *rumdreh und patrii ignorier*



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Kommentare zu dieser Fanfic (6)

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Von:  Hisoka_Hebi
2009-08-04T06:54:03+00:00 04.08.2009 08:54
Also mir gefiel das Kapitel, an den Dialogen musst du noch pfeilen, weil Keiji sich zu oft wiederholt, obwohl man an der ein oder anderen Stelle nen Wort ändern könnte. "Zieh dir was an" kam desöfteren vor, vielleicht lieber "Man kannst du nicht woanders Nackt herumlaufen? Da fallen einem ja die AUgen raus" oder so^^ Mach weiter so.

Gruß Hisoka
Von:  Milkymalk
2009-08-02T00:53:02+00:00 02.08.2009 02:53
Nur so als Tip: In Deutschland sagt man nicht "euer Ehren" sondern "Herr/Frau Richter/in" und das letzte Wort darf der Angeklagte haben, bevor die Richter das Urteil fällen.
Auch weiß ich nicht, ob es wirklich eine gute Idee ist, bei 160 Sachen auf der Autobahn auf die Abfahrt zu DRIFTEN. Abgesehen davon, daß man problemlos einfach rüberziehen kann und Driften nur bei scharfen Kurven mit zu hoher Geschwindigkeit sinnvoll ist, verliert man dabei stark an Tempo und muß auch die Kontrolle behalten, was nochmal Tempo und/oder Nerven kostet.
Auch gibt es das sogenannte "Zwischengas", also das Gasgeben beim Schalten, um die Drehzahl hochzuhalten. Wirklich gute Fahrer wechseln also nicht zwischen Gas und Kupplung, sondern halten das Gaspedal leicht gedrückt (abgesehen davon, daß man die beiden Pedale mit verschiedenen Füßen bedient, was du aber mit 19 sicher weißt). Mit etwas Übung kann man so sogar schalten, ohne(!) die Kupplung überhaupt zu benutzen(!!). In den niedrigen Gängen ist das relativ einfach, und auch in den höheren Gängen geht es.

So reine Wortwechsel wie beim Gericht sind in Romanform schnell langweilig, und man weiß manchmal nicht mehr, wer wann spricht. Ich persönlich habe den Eindruck, daß du die Szene schnell abhandeln wolltest, weil sie ein notwendiges Übel der Handlung war. Allerdings ist das gar nicht nötig, du hättest auch den Leser erst durch die Handlung erfahren lassen können, was passiert ist und warum sie nach Japan mußte. Macht es definitiv spannender!

Vernichtende Kritik? Nein, im Gegenteil. Daß ich so viel schreibe bedeutet, daß mir die Story zumindest soweit gefällt, daß ich das alles tippe. Wenn ich etwas wirklich rotzig finde mache ich mir dazu nicht die Mühe ;)
Von:  Hisoka_Hebi
2009-06-29T14:29:40+00:00 29.06.2009 16:29
Nun, eigentlich ein interessanter Start ins Internat, schade das sie ständig flucht, so kommt das noch etwas fade herüber, aber der Idee kann ich etwas abgewinnen. Ich hoffe du gehst noch etwas auf die Umgebung und die einzelnen Charakter ein, damit man sich ein besseres Bild machen kann.
Mach auf jeden Fall weiter so^^

Gruß Hisoka
Von:  Hisoka_Hebi
2009-06-25T16:11:39+00:00 25.06.2009 18:11
das 2. Kapitel fand ich schon mal recht interessant. Leider musst du irgendwie Am ende hinschreiben das es zuende ist, ich hatte das Gefühl, die geschichte wäre abgeschnitten. Aber nicht so schlimm, kann man ja noch nachtröglich tun.
Das dein Heldin japanisch spricht, ist ihr schonmal ein Vorteil, doch nun ist man natürlich gespannt wie es weiter geht, nun wo die Mutter die beiden nicht mal abgeholt hat. Mach weiter so^^

Gruß Hisoka
Von: abgemeldet
2009-06-08T16:44:55+00:00 08.06.2009 18:44
ich find es toll ^^ <3 hihi
Von:  Hisoka_Hebi
2009-06-08T06:59:13+00:00 08.06.2009 08:59
So nun kam ich dazu, dass ganze Kapitel nocheinmal durchzulesen. Nen paar Fehler in Groß und Kleinschreibung hab ich noch entdecken können, ansonsten war es diesbezüglich okay.
Zum Inhalt muss ich sagen, dass es eine gute Einleitung gewesen ist. Kurz gehalten mit viel Aussagekraft. Vielleicht solltest du noch etwas die Personen an sich beschreiben, in den nächsten Kapiteln, dass man sie sich besser vorstellen kann.
Ich würde dir auch pics ausm Internet suchen, die dann zu deinen Charaktern passen und das Angebot was du mir gemacht hast, von wegen Charakter Malenm könnte ich erst später drauf zurück greifen. Da ich momentan keine Zeit habe zu zeichnen, bzw. die Bilder einzuscannen. Wenn es sich ergeben sollte, mal ich dir im nachhinein nen Cover oder so.^^

Gruß Hisoka

mach weiter so, der Anfang gefällt mir auf jeden Fall schon mal.


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