Prolog
Damit das ich auf die Alice Academy gehen muss kann ich mich ja noch abfinden, aber das ich dann auch noch den arrogantesten Typen der Welt als Partner bekomme, ist ja nicht zum aushalten... aber das ist noch nicht mal das geringste Problem. Ihr denkt jetzt alle, dass es schlimmer gar nicht mehr geht, aber es geht. Er ist drauf und dran mein Geheimnis zu erfahren.
Ich bin nämlich ein Vampir.
Die Ankunft
„Aber Papa!“, bettelte ich ihn an, „Bitte!“
„Nein und jetzt Schluss mit der Diskussion!“, sagte mein Vater, fast schreiend.
Nun stand es fest, ich muss auf die Alice Academy! Und das gegen meinen Willen! Zwar habe ich ja ein Selbstschutz Alice, aber wieso sollte es ausgebildet werden? Ich werde es doch hier zu Hause nicht gebrauchen und auf der Academy muss ich noch besonders vorsichtig sein damit niemand mein Geheimnis erfährt.
Aber Nein! Mein Vater meinte natürlich, dass es auffällt wenn ich ein Alice habe aber nicht auf die Alice Academy gehe. Hätte er ja auch nicht allen sagen müssen, dass ich eins habe! Aber gegen meinen Vater komme ich nicht an...
Also packte ich brav meine Koffer. Da ich mich nicht so ganz entscheiden konnte was ich mitnehmen sollte packte ich zwei ganze Koffer voll und ging nach unten zur Eingangstür.
„Mikan!“, schrie Papa entsetzt, als er zu mir kam, weil er los fahren wollte.
„Was?“, fragte ich lieb und unschuldig.
„Was wohl? Du willst doch wohl nicht mit zwei ganzen Koffer zur Alice Academy fahren?“, fragte er entsetzt.
Ich stöhnte kurz auf und meinte: „Oh, dann packe ich eben halt um!“
Ich nahm den einen Koffer in die eine Hand und den anderen in die andere Hand, und schlenderte die Treppe hoch, zu meinem Zimmer.
Es dauerte eine geschlagene Stunde bis ich mich endlich entschieden hatte was hier bleiben sollte. Als ich dann unten wieder vor der Tür stand und Papa kam, guckte er zwar noch ein bisschen entsetzt, wahrscheinlich weil meiner Koffer fast Platz, er sagte jedoch nichts.
Die Fahrt zur Academy kam mir endlos lang vor. Ich starrte die ganze Zeit aus dem Fenster und versuchte mich auszuruhen. Am liebsten hätte ich geschlafen, aber ich als Vampir, kann das leider nicht. Trotzdem Träume ich vor mich ihn. Ich träumte davon kein Vampir zu sein! Das war mein größter Wunsch, ein Mensch zu sein! Und wenn es nur für einen Tag wäre! Ich wollte unbedingt wissen wie das ist. Wie es wäre, etwas zu Schmecken was nicht Blut war oder zu Schlafen! Aber das würde niemals in Erfüllung gehen und das nicht nur, weil Vampire einfach keine Menschen sein können, sondern auch, weil meine Familie das sozusagende Oberhaupt von allen Vampiren war. Wir waren dazu da, dafür zu sorgen, dass kein Krieg unter den Vampiren ausbricht, da wir schneller und stärker als die anderen sind. Und da ich ein Einzelkind war musste ich ein Vampir bleiben.
Wir stoppten vor einem großen Tor, wovor ein Mann, Mitte 20, mit blonden Haaren und komischen Klamotten, stand. Mein Vater stieg aus und ging zu dem Komischen Typ. Sie redeten kurz miteinander, dann kam mein Vater wieder und machte mir die Tür auf, ich stieg aus und holte meinen Koffer aus dem Kofferraum.
„Hallo, ich bin Narumi dein neuer Klassenlehrer. Willkommen auf der Alice Academy!“, begrüßte er mich mit einem strahlenden lächeln auf dem Gesicht als ich, zusammen mit meinem Vater, zum Tor ging. Ich nickte kurz als gegen Begrüßung.
Narumi ging mit mir zu den Schlafräumen der Mittelschule, wo mein Zimmer war.
Mein Zimmer war ziemlich schlicht eingerichtet. Es stand ein Bett, ein Schreibtisch, eine Kommode darin, und ein Spiegel hing an der Wand. Es gab noch ein kleines Bad nebenan, wo eine Dusche, eine Toilette und ein Waschbecken drinnen waren.
„Da wir für dich noch keinen Sternenrang haben musst du fürs erste in diesem Zimmer hausen“, erklärte mir Narumi, „Du kannst deine Sachen auspacken und dich dann hier umsehen. Um 12 Uhr sollst du aber bitte ins Lehrerzimmer kommen.“
„Ja, okay.“, sagte ich und Narumi ging aus meinem Zimmer.
Ich legte meinen Koffer aufs Bett und fing an, auszupacken. Am Anfang legte ich sorgfältig eine Sache nach der andern in den Schrank, irgendwann wurde es mir dann aber zu lästig und ich schmiss sie einfach rein.
Als ich endlich fertig war legte ich mich aufs Bett, doch ich stand sofort wieder auf. Die Matratze war steinhart und darauf sollte ich schlafen... na ja nicht schlafen aber liegen.
Ich ging nach unten. Die Gänge waren, bis auf mich, total leer.
War ja auch klar, es war 10 Uhr und Unterrichtszeit. Ich seufzte, noch zwei Stunden, musste ich mich beschäftigen.
Zuerst schaute ich mir den Speisesaal an. Dort standen drei lange Reihen mit Tischen, woran Stühle standen.
Dann ging ich auf den Schulhof. Es war nur ein kleiner Teil des Schulhofs mit Asphalt bedeckt, der andere, größere Teil, war mit Rasen überseht. Auf dem Rasen standen viele Bäume und Bänke. Ich ging ein bisschen über den Schulhof. Ich setzte mich unter einem Baum auf eine Bank.
„Ein Glück das ich die Creme heute Morgen noch drauf gemacht hatte…“, murmelte ich vor mich hin. Für uns Vampire gab es eine besondere Creme, damit wir in die Sonne gehen können, ohne das was passiert. Ich schaute in den Himmel, die Sonne war von ein paar Wolken bedeckt, es war aber trotzdem angenehm warm. Ich vergaß die Zeit, aber das klingeln der Schulglocke erinnerte ich mich daran das ich noch zum Lehrerzimmer
musste. Ich stand von der Bank auf und ging zum Lehrerzimmer.
„Herein!“, sagte eine Stimme als ich an die Tür klopfte. Ich öffnete langsam die Tür und schaute in zwei neugierige Gesichter, hinter den Gesichtern strahlte mich Narumi mit seinem lächeln an.
„Das ist Mikan Sakura. Unsere neue Schülerin!“, stellte mich Narumi vor, „Mikan das sind Jinno und Misaki.“ Jinno war der mit der Brille und dem strengen Blick und Misaki sah ziemlich nett und freundlich aus.
„Hier ist deine Schuluniform. Du kannst dich dort drüben umziehen!“
Narumi drückte mir Klamotten in die Hand und zeigte auf eine Tür.
Ich stöhnte und dachte Toll! Und wieso habe ich mir so viele Klamotten eingepackt wenn ich so oder so eine Schuluniform anziehen muss?
Der Junge mit den rubinroten Augen
So endlich ist mein 2. Kapitel fertig^^
Ich war ein bisschen faul, sry ^^;
Aber das nächste Kapitel werde ich bestimmt schneller schreiben!
Jetzt aber erst mal viel spaß hier mit^^
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„Guten morgen liebe Kinder!“, rief Narumi gut gelaunt, als er mit mir meine neue Klasse betrat. Ich schaute schnell, um mir ein Bild von der Klasse zu machen, von Tisch zu Tisch.
Ich war geschockt! Die ganze Klasse schaute desinteressiert weg, ein komischer Typ flog über die anderen Mitschülern, ein Mädchen tanzte auf einem Tisch rum und ein anders baute an irgendeiner riesigen Maschine rum. Doch das war nicht so komisch wie der junge, der in der letzten Reihe saß, ein Manga las und noch desinteressiert bei der Sache war als alle anderen.
Ich weiß nicht was es war, aber irgendetwas in mir konnte einfach nicht den Blick von ihm wenden.
Plötzlich schaute er auf.
Ich schaute ihm direkt in seine rubinroten Augen. So eine Augenfarbe hatte ich noch nie zuvor gesehen.
„Wer ist das den?“, rief er auf einmal.
„Ich hätte sie euch schon längst vorgestellt, doch ich fand das ihr alle zu hören solltet.“, meinte Narumi.
Anscheinend war der Typ mit den rubinroten Augen das Alfatier in der Klasse, denn alle anderen Schüler schauten nun zu mir.
„Das ist Mikan Sakura, sie hat ein Selbstschutz Alice und ist ab heute eure neue Mitschülerin!“, stellte er mich vor, „setzt dich doch bitte neben Natsume da hinten.“
Dabei zeigte er auf den Jungen mit den geilen Augen.
Ich ging langsam auf ihn zu und setzte mich neben ihm hin.
„Toll noch eine Nervensäge mehr in der Klasse!“, stöhnte er.
„Ich bin keine Nervensäge!“, fauchte ich ihn an und mir war das Interesse an ihm vergangen.
„Das werden wir noch sehen.“, meinte er nur und las sein Manga weiter.
„Dieser Typ regt mich ja wohl so was von auf!!!“, dachte ich und setzte mich beleidigt auf meinem Platz.
Nach dieser Stunde hatten wir noch eine und die war bei Jinno. Er war, so
wie ich es mir gedacht hatte, ein sehr strenger Lehrer.
Wenn man nicht aufpasste, bestrafte er einen sofort mit seinem Blitz Alice.
„Hey, Mikan!“, rief jemand nach mir, als die letzte Stunde zu Ende war.
Ich drehte mich um und sah wie ein Junge mit Brille auf mich zu lief. Schnell überlegte ich mir noch mal wie er hieß.
„Was ist denn, Tobita?“, fragte ich ihn, als er neben mir stand.
„Soll ich dir die Schule zeigen?“, fragte er mich.
„Das ist zwar lieb von dir, aber ich hab mich schon umgeschaut.“, lehnte ich ab und lächelte.
„Ach so…“, meinte er und ging dann wieder weg.
Da mir langweilig war, ging ich raus auf den Schulhof.
Der Schulhof war ziemlich voll.
Ich ging rum und blieb vor einem Mädchen, das unter einem Baum saß, stehen. Ich hatte sie heute schon in der Klasse gesehen, wie sie an so einer komischen Maschine rum bastelte und genau das tat sie jetzt auch.
„Ist was?“, fragte sie und schaute zu mir hoch.
„Was machst du da?“, fragte ich fröhlich, anstatt zu antworten.
„Sieht man das nicht?!“, sagte sie genervt.
„Hmm... doch, du bastelst an irgendeiner Maschine rum.“, antwortete ich ihr.
„Also, was willst du den von mir?!?“, fragte sie mit einem noch genervterem Ton als eben.
„Was wird es denn, wenn es fertig ist?“, fragte ich.
„Wirst du dann sehen!“, meinte sie nur und konzentrierte sich wieder auf ihre Arbeit.
Ich setzte mich neben sie und schaute ihr zu.
Das einzige was sie manchmal sagte, ohne aufzuschauen, war:
„DU bist im weg!“
Ich wich weiter zur Seite damit sie an ihre Materialien ran kam.
„Wie heißt du?“, fragte sie mich plötzlich als ich gerade aufstehen und weggehen wollte.
Ich war überrascht, dass hätte ich jetzt nämlich nicht gedacht.
„Mikan Sakura und du?“, fragte ich fröhlich.
„Hotaru Imai!“, antwortete sie mir und bastelte an ihrer Maschine weiter.
Langsam trottete ich über den Schulhof, beobachtete die anderen Schüler, und da sah ich diesen Vollidioten wieder!
Er saß auf einer Bank neben einem Blonden Jungen und starte mich mit seinen rubinroten Augen an.
Ich wendete sofort meinen Blick von ihm ab und ging langsam weiter, aber aus dem Augenwinkel beobachtete ich ihn. Und auch er verfolgte mich mit seinen Augen.
Nächtliches Vergehen
Es tut mir echt leid, das es so lange gedauert hat...
Meine Beta-leserin (oder so) hat ziemlich viel zu tun gehabt
und es desshalb nicht geschaft das Kapi zu korregieren...
Aber nun wünsche ich viel Spaß beim lesen^^
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Kapitel 3: Nächtliches Vergehen
Der Tag verflog sonst ziemlich schnell und ohne irgendwelche besonderen Geschehnisse.
Meine erste schlaflose Nacht stand bevor.
Es war 22 Uhr und ich stand im Bad vor dem Spiegel.
>Wieso trage ich eigentlich immer 2 Zöpfe...? Hmm... irgendwie stehen die mir noch nicht ein mal oder... ach egal< ich machte mir die Zöpfe raus, zog mich aus und stieg in die Dusche.
Gründlich schrubbte ich meine Haut damit die Creme für den Schutz gegen die Sonne ab ging.
Eigentlich hätte ich sie über Nacht drauf gelassen darauf gelassen aber das ist schlecht für die Haut.
Danach wusch ich mir noch meine Haare und ging aus der Dusche raus.
Ich zog mir neue Unterwäsche an, darüber eine alte Jeans und ein schwarzes T-Shirt. Ich nahm den Föhn aus dem Schrank und föhnte mir damit meine Haare. Als sie trocken waren band ich sie mir zu einem Pferdeschwanz zusammen und ging dann wieder in mein Zimmer, wo ich mich aufs Bett legte.
>Noch über 2 Stunden...< dachte ich als ich auf meinen Wecker schaute und drehte mich auf die Seite.
Ich schaute auf die farblose Wand und lies meinen Gedanken freien lauf.
Ich dachte über alles nach, was mir in den Sinn kam.
Um Mitternacht piepte mein Wecker. Dadurch dass ich in Gedanken versunken war erschrak ich.
Ich machte den Wecker aus und sprang aus dem Fenster.
Darüber das ich im 2. Stock war machte ich mir keine Sorgen, da mir nichts passieren würde.
Ich kam leise unten auf dem Gras auf.
Ich hoffte das meine erste Jagt hier auf der Academy problemlos verlaufen würde.
Langsam - für Vampire langsam - lief ich am Gebäude entlang.
Eigentlich suchte ich mir immer irgendein ein Opfer aus, doch diesmal was es anders.
Ein süßlicher Duft von Blut durchströmte meine Nase und dieser Geruch zog mich magisch an.
Ich hatte zwar schon davon gehört, dass jeder Vampir auf ein bestimmtes Menschenblut reagiert, geglaubt hatte ich das aber bis damals eigentlich nicht.
Ich lief dem Geruch nach und blieb an einem Fenster der Jungenschlafräume stehen.
Da vor dem Fenster keine Gardinen zu gezogen waren, konnte ich rein schauen.
Obwohl es stockdunkel im Zimmer war, konnte ich alles sehen, dank der Vampiraugen kann ich in der Nacht alles genau so gut wie in am Tag sehen.
Im Zimmer standen zwei Betten, was ich komisch fand da es eigentlich nur Einzelzimmer gab.
Zwischen den zwei Betten standen zwei kleine Nachttische, wo je eine Lampe drauf stand.
Was sonst noch in diesem Zimmer war, war mir relativ egal.
Mit einem Ruck schob ich das Fenster hoch, schlüpfte schnell durch und machte es von Innen wieder zu.
Als ich mich versichert hatte das beide Jungs noch schliefen, ging ich langsam einen Schritt nach vorne und da passierte es, ich trat gegen einen kleinen Hocker, auf den ich dummerweise nicht geachtet hatte.
Es machte ein dumpfes Geräusch und plötzlich murmelte jemand:
„Wer ist da?“
Es war der Junge der rechts neben mir eigentlich auf dem Bett schlafen sollte.
Schnell drehte ich mich zu ihm um und da sah ich rubinrote Augen.
Sofort war mir klar dass das Natsumes Zimmer war.
Er hatte sich auf die Kannte seines Bettes gesetzt.
Ich wusste nicht ob er mich erkannte oder nicht, also blieb ich regungslos stehen.
„Wer bist du?“, fragte er mich, stand auf und ging ein paar Schritte auf mich zu.
Ich war erst erleichtert, da er mich also nicht erkannt hatte, doch dann bemerkte ich das ich hier ganz schnell weg musste bevor er mich doch noch erkannte.
„Mikan?“, fragte er nun verwirrt und nun war es zu spät, er hatte mich erkannt!
Es gab nur noch eine Möglichkeit: Ihn zu beißen!
Da man dadurch seine Erinnerungen von den letzten Stunden vergaß.
Ich machte einen schnellen Schritt auf ihn zu und beugte mich zu seinem Hals, doch er reagierte ziemlich schnell und wich zurück.
„Was wird das?“, fragte Natsume etwas lauter und ich hatte Angst, dass der andere Junge aufwachte.
Doch genau das geschah.
„Natsume, was ist denn?“, fragte eine verschlafene Stimme hinter mir und das Licht ging an.
„Sakura?“, fragte wieder die Stimme und ich erkannte das es der blondhaarige Junge war, der ständig bei Natsume war. Er hieß Luca.
Nun musste ich schnell handeln.
Ich drehte mich um, lief zu Luca, fuhr meine Reißzähne aus, biss in seinen Hals und saugte sein Blut.
Das ganze dauerte nicht lange, vielleicht zwei, drei Sekunden.
Dann nahm ich meine Reißzähne wieder aus seinem Hals raus.
Ich ließ ihn auf sein Bett fallen, drehte mich zu Natsume um, der noch gar nicht begriff was gerade geschehen war. Ich lief auf ihn zu und biss auch ihn.
Das dauerte auch nur zwei, drei Sekunden.
Als ich die Reißzähne wieder raus gezogen hatte fiel auch er auf sein Bett.
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ich hoffe es hat euch gefallen
LG, Leo_94
Kapitel 4: Weil du es sonst bereuen wirst
Ähm... jah...~
Halöle...^^
Erinnert sich noch irgendwer an die FF?
ICh hoffe doch mal =D
Ja, ich weiß fast ein Jahr lang kam kein neues Kapitel raus... was aber daher
kam weil ich die FF nicht mehr gut fand^^
Aber da ich eben langeweile hatte, hatte ich schnell mal das 4 Kapitel geschriebn^^
Viel spaß beim lesen.
GlG, LEo
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Kapitel 4: Weil du es sonst bereuen wirst
"Scheiße! Was hab ich gemacht?...Okay... sie müssten ihr Gedächtnis für die letzten Stunde verloren haben..."
Ich wollte mich gerade darum kümmern, das die Bisswunden verschwinden, als ich Schritte
auf dem Flur hörte, die auf das Zimmer zu kamen.
Ich reagierte sofort, legte Luca und Natsume richtig aufs Bett, deckte die beiden so weit zu das man ihre Wunden nicht sah und versteckte mich unter eins der Betten.
Kurz darauf sah ich einen Lichtstrahl der unter den Türspalt durch leuchtete und dann ging auch schon die Tür auf.
Es war Narumi, das erkannte ich sofort. Er leuchtete einmal durchs Zimmer und verschwand dann wieder.
Erleichtert atmete ich aus, kam unter das Bett hervor und machte mich daran die Wunden am Hals der beiden verschwinden zu lassen.
Es dauerte nicht lange. Ich musst ja auch nur mit meiner Zunge drüber streichen.
Ich sah mich im Zimmer um. Eigentlich müsste ich alles berücksichtigt haben. nirgendswo war zu sehen, die Bisswunden waren auch weg und die Erinnerungen an die letzten paar Stunden sollten auch weg sein.
Trotzdem war ich verunsichert. Wenn ich irgendetwas vergessen hätte, könnte das schlimm Enden und das nur weil ich unbedingt das Blut schmecken musste, welches so lecker gerochen hatte.
Bei dem Gedanken leckte ich mir über die Lippe. Das ich das Blut nicht im Unterricht gerochen hatte...
Leise seufzte ich und mir fiel auf das ich so langsam mal aus diesem Zimmer verschwinden sollte.
In meinem Zimmer saß ich auf dem Bett und starte an die Wand.
Was wenn ich jetzt doch was übersehen hatte? Vater würde mich toten! Er würde mich hasse...
Ich strich mir verzweifelt durch meine langen braunen Haare und versuchte mir ein zureden das schon nichts passieren wird. Dies tat ich bis 6 Uhr morgens, als mein Wecker klingelte.
"Mist! Jetzt hab ich nicht geschlafen!" fluchte ich.
Vampire brauchten eigentlich nicht viel schlafen, aber ich zog es doch vor mindestens 4 Stunden in der Nacht zu schlafen. Einfach nur weil ich mehr wie ein Mensch sein wollte, als wie das was ich bin.
Nach dem ich mich fertig gemacht hatte, ging ich in die Mensa um zu „Frühstücken“. Natürlich würde ich nichts essen. Das konnten wir gar nicht, ohne uns kurz darauf zu übergeben.
Die Mensa war schon voll mit Schülern und ich dachte schon ich müsste stehen, als ich dann aber doch noch einen Platz fand. Schnell lief ich auf ihn zu, und wollte mich gerade hinsetzten, doch plötzlich war besetzt.
"Ey! Was soll-" wollte ich die Person anschreien, doch ich wurde von ihm unterbrochen "Pech, ich war eben halt schneller"
Erst jetzt bemerkte ich das es Natsume war und ich verkrampfte mich, als ich an die gestrige Nacht dachte.
Erinnerte er sich an die Nacht? Es sah nicht danach aus...
"Du... du.." ich wusste nicht was ich sagen sollte.
"Ja, ich?" fragte er arrogant herausfordern.
"Du Vollidiot!"
Natsume schmunzelte darauf nur leicht (was hätte ich auch anderes erwarten sollen?) und spottete "Was besseres fällt dir jetzt auch nicht ein, was?"
Was bildete sich dieser Kerl eigentlich ein?
Erst jetzt bekam ich mit, das die Mensa plötzlich ganz ruhig war und alle Augenpaare auf mich und Natsume gerichtet waren. Heute bemerkte ich alles ziemlich früh...
Eigentlich wollte ich ja einfach weg gehen, aber das konnte ich nun nicht mehr, weil mir klar war das alle mich dann als Feigling bezeichnen würden.
"Anscheinend nicht." meinte er dann, da ich nichts gesagt hatte.
Ich wollte ihm gerade widersprechen, doch ich kam nicht da zu denn er zog mich plötzlich den Rock von meiner Schuluniform hoch.
"Ey!" schrie ich laut und schlug ihn. Na ja.... das hatte ich zu mindestens versucht, denn er wich aus, lies aber dabei zum Glück meinen Rock los.
Es war echt grausam, das ich meine Vampirkräfte nicht einsetzten durfte...
"Ein echt toller schlag..." sagte Natsume ironisch und stand auf "Mir ist der Appetit vergangen, als ich deine Unterhose sah, Pünktchen"
Ich wurde leicht rot und schrie ihm hinter her "Du elender Giftfuchs!"
Doch darauf reagierte er nicht, sondern ging einfach nur weiter aus der Mensa raus.
Ich blieb noch eine Weile aufgebracht stehen, bis ich dann das Gekicher und Getuschel um mir herum hörte.
"Was gibt es denn hier noch zu gucken!?" schrie ich sofort und alle versummten.
Ich seufzte und setzte mich auf den Stuhl vor mir.
"Du solltest dich lieber nicht mit ihm anlegen" meinte auf einmal eine stimme neben mir.
Erschrocken drehte ich mich zur Seite. Neben mir saß ein blondhaariger Junge. Luca.
Wieder verkrampfte ich mich. Er erinnerte sich anscheinend zwar auch nicht, aber ich konnte nicht anders.
"W-Wieso?" fragte ich ihn.
"Weil du es sonst noch bereuen wirst." meinte er ziemlich ernst.
"Und wieso sollte ich es bereuen?"
Luca seufzte "Weil du sonst sein Alice zu spüren bekommen wirst." Dann stand er auf und ging auch aus der Mensa.
Wollte er mir jetzt damit Angst einjagen? Wenn ja, es hatte geklappt...