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One-Shot Sammlung

Alles mögliche
von

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Death...

Die Lichter des Wagens stachen mir in die Augen. Entsetzt sah ich aus dem Beifahrerfenster.

Neben mir hörte ich Jacky schreien, auch mein Mund öffnete sich für einen Schrei doch ich hatte keine Zeit mehr. Alles ging so schnell, doch ich sah es in Zeitlupe. Das Auto neben uns berührte die Wagentür auf meiner Seite, dann kam die Wucht als wir zur Seite geschleudert wurden. Man sagt, dass man in dem Moment seines Todes, sein Leben an sich vorbeiziehen sah.

Alles vollkommener Blödsinn, ich sah erst weiß, dann wurde es schwarz.
 

„Sam!! Samantha. Wach auf. Lass mich nicht alleine.“, Johanna schrie und rüttelte an der Schulter ihrer braunhaarigen Freundin, die mit geschlossenen Augen eingeklemmt im Wagen saß. Ihre Freunde waren sofort zur Stelle. Den die beiden Mädchen waren nur noch ein paar 100 Meter vom Haus in dem die Party stattfinden sollte entfernt gewesen. Mike kam angelaufen und zog und zerrte an der Fahrertür bis er sie aufbekam. Doch Jacky wollte nicht aus dem Wagen, sie zog noch immer an ihrer Freundin, wollte das sie aufwachte, die Augen aufschlug.

Doch nichts geschah.

Eine braune Locke löste sich aus der lockeren Hochsteckfrisur, an der sie so lange gearbeitet hatte.

Alec war zur anderen Seite gelaufen, doch bis zur Beifahrertür kam er gar nicht.

Das 2. Auto hatte sich mit voller Wucht in Jackys Auto gegraben.

Der Fahrer des Wagens kam gerade aus dem Wagen geklettert, blutend, doch am Leben. Der Schock stand ihm ins Gesicht geschrieben. Sein Airbag hatte ihm das Leben gerettet.

„Verdammt jetzt helft mir endlich!“, schrie Alec panisch zu den anderen, die entsetzt auf das Bild der Verwüstung vor ihnen starrten.

Der braunhaarige, junge Mann versuchte sich einen Weg zu seiner Freundin zu bahnen, doch es war unmöglich, nicht mal die hintere Tür ließ sich öffnen. Sie war durch die Wucht so verformt worden, das sie unmöglich zu öffnen war.

Plötzlich stand Marco neben ihm und half ihm an der Tür zu ziehen, doch selbst zu zweit war es nicht möglich. Endlich kam die Feuerwehr, die Polizei und die Rettung.

Einer der Sanitäter zog mit Markus Hilfe Johanna aus dem Auto und nach einer raschen Untersuchung stand fest das sie nur eine kleine Platzwunde über dem Auge hatte und einen Schock fürs Leben. Mike hielt sie fest im Arm während sie mit allen Freunden vor den Unfallwagen standen und beobachteten wie die Feuerwehrmänner sich einen Weg nach innen zu Samantha schnitten.

Dann endlich war es geschafft, Marco der auf der anderen Seite am Fahrersitz kniete konnte seine Freundin herausziehen.

Der einsetzende Regen ließ alles noch gespenstischer wirken. Der große, junge Mann mit den schwarzen Haaren und dem 3-Tage- Bart kam aus dem Wagen.

Über seinen Armen lag das Mädchen, das sie nun alle so lange kannten, mit dem sie so viel gelacht hatten, das ihnen eine Freundin gewesen war, blutüberströmt und leichenblass.

Eine Träne, durch den Regen nicht sichtbar rollte über seine Wange, als er ihren leblosen Körper vorsichtig an sich drückte, bis einige Sanitäter auf ihn zu eilten, sie ihm abnahmen und auf eine Trage legten.

Die Erstuntersuchung ergab, dass sie keinen Puls mehr hatte.

Ihren Freunden war der Schock ins Gesicht geschrieben, als sie, sie da liegen sahen.

Mit geschlossenen Augen, einem Blutrinnsal von ihrer Stirn über ihr Gesicht hinab, dass vom Regen langsam verwischt wurde. Ihre braunen Locken hingen ihr strähnig und nass ins Gesicht, verdeckten die Augen. Ihre Klamotten, die sie sich extra für heute Abend gekauft hatte, klebten an ihren leblosen Körper, der sich unter den Stromstößen, die bei den verzweifelten Wiederbelebungsversuchen durch ihren Körper jagten, kurz hob und senkte und dann wieder ruhig liegen blieb.

Marco presste die Fäuste zusammen: “Komm schon...mach die Augen auf. Bitte!“, drang es leise über seine Lippen, während er den Blick starr auf seine Freundin gerichtet hielt.

Johnny hatte das Gesicht schluchzend in Mikes´ Schulter vergraben, der geschockt auf die beste Freundin der Blonden hinabsah. Wie sie da leblos am Boden lag, der Regen auf ihr Gesicht tropfte, bei jedem erneuten Stromstoß täuschend echt zuckte.

Alec kniete neben ihr, so weit die Sanitäter es ihm erlaubten und hoffte bei jedem erneuten Zucken sie die Augen aufschlagen zu sehen und zu hören wie sie nach Luft schnappte.

Doch nichts von dem geschah.

„Sam!“, kam es leise von Gina, deren Tränen sich ebenso wie bei ihren Freunden, mit dem Regen vermischten. Maria schluchzte leise auf und musste sich hin knien um nicht ohnmächtig zu werden. Selbst Christine konnte ihre Gefühlte nicht verstecken.

Alle kannten sie das Mädchen, um dessen Leben dort gerade gekämpft ... und verloren wurde.

Ein letztes Mal legte der Sanitäter ihr einen Finger unters Kinn, konnte jedoch wieder keinen Puls fühlen.

Ergeben schüttelte er den Kopf. Das war Zeichen genug.

Stille legte sich über das ganze Szenario.

Nichts wirkte real.

Der Regen hatte sie durchnässt, doch kaum einer spürte es.

Von irgend woher kam ein Sanitäter mit einer Plastikhülle, die er langsam über die Laiche des Mädchens zog.

Bis erst nur noch ihr bleiches, totes Gesicht zu sehen war, und schließlich auch das verdeckt wurde.

Sie konnten nur noch zusehen wie die Trage hoch gehoben wurde und in den Krankenwagen geschoben wurde. Niemand bewegte sich weg von ihnen, keiner wollte es wahrhaben, nicht jetzt, nicht gerade. Sie hatten doch nur den 18 Geburtstag der beiden Freundinnen nachfeiern wollten, die nur 10 Tage auseinander waren.

Unschuldig in einen Unfall geraten. Der schuldige Lenker wurde gerade behandelt, konnte damit nicht umgehen jemanden umgebracht zu haben.

Die Sanitäter schoben die traumatisierten Jugendlichen ins warme Haus, wo alles für die Party vorbereitet worden war wo nur noch auf sie gewartet worden war.

Der polizeiliche Anruf bei den Eltern war wie immer schrecklich.

Die Eltern des Opfers kamen später als die übrigen Eltern, da sie weiter zu fahren hatten.

Simone hatte die weinende Johanna schon an sich gedrückt und trauerte mit ihr um Samantha.

Werner stand daneben und ließ sich von einem Polizisten den Unfallhergang erklären.

José und Manuela kamen und wurden durch die Polizei empfangen, die ihnen erklärte, dass man nichts mehr hatte tun können. Die Tränen der beiden waren nicht die letzten heute Abend.

Als später auch ihre Geschwister Florence und Kostas von dem Tod ihrer älteren Schwester erfuhren wollten sie es erst nicht glauben.

Sie waren bei ihren Großeltern am Abendtisch zusammen mit ihren Verwandten gesessen, wo vor kurzem auch noch Samantha gewesen war, um ihren Geburtstag zu feiern, ehe sie von ihrer besten Freundin für die Party abgeholt worden war,

Als die Eltern völlig fertig zu ihnen gekommen waren. Niemand hatte ihnen zuerst geglaubt, wollte es nicht glauben, doch sie mussten.

Die harte Realität holte sie ins Leben zurück, das sie eben noch so lustig gelebt hatten.

Jeder trauerte um die junge Frau, die gerade dabei gewesen war ihr Leben aufzubauen.

Am nächsten Tag war natürlich in der Zeitung schon ein großer Bericht über den Unfall, der einer seit 4 Tagen 18-jährigen Schülerin das Leben gekostet hatte. Auch wenn der Name nur unter Samantha S. angegeben war, wussten alle Bescheid, auch wenn viele es nicht glauben wollten.

Alle Bekannten riefen natürlich sofort an, wollten nicht wahrhaben dass das junge Mädchen, dass bei jedem Blödsinn dabei war und dabei doch immer ein offenes Ohr für jeden von ihnnen gehabt hatte , dem Himmel entgegen schwebte.

Nobody knows me!

Sooo mein 2 OS in dieser Zusammenfassung!^^

Diesmal handelt es sich um....

tja lest es selber und sagt mir dann wie ihr es gefunden habt...

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Es herrschte pures Chaos. Alle strömten sie aus der großen Halle, in der der Tanzkurs stattgefunden hatte, in den kleinen Vorraum und dann weiter nach draußen, in die eisige Nacht.

Sam und Jacky kämpften sich ebenfalls gerade durch die Menge, holten ihre Sachen aus der Garderobe in der Ecke und drängten sich weiter.

Doch plötzlich meinte Jacky. „Komisch, die stehen da draußen alle blöd herum und rühren sich nicht. Haben die vor alle aufzuhalten oder was?“

Samantha musste sich ansträngen um ihre beste Freundin überhaupt zu verstehen, und da sie kleiner war als sie, konnte sie auch nicht nach vorne sehen.

Doch irgendwann hatten sie es schließlich geschafft.

Sie standen auf dem Vorsprung draußen, von dem 3 Stufen hinunter auf den Boden führten.

Und jetzt, endlich sahen sie was los.

„Wer sind die den?“, murmelte Jacky und sah Sam an. Diese war plötzlich wie erstarrt, ihre Hände hatte sie zu Fäusten verkrampft. Die Augen unnatürlich weit offen.

Vor ihnen standen 5 große Panzerwägen, und davor Männer. Eben diese Männer wie man sie aus irgendwelchen brutalen Filmen kennt.

In jeder Hand ein Maschinengewehr, um die Brust mehrere Reihen Patronen geschlungen.

Als schließlich alle, die den Tanzkurs besucht hatten, sich vor ihnen verteilt hatten und sie aus großen Augen ansahen, den man hatte niemanden durchgelassen, schoss einer der Männer mit einer Pistole in die Luft und trat vor.

Sehr schnell verankerte er sich in den Gehirnen der Schüler als Anführer dieser Truppe.

Mit tiefer, männlicher Stimme sagte er halblaut:

„Ich weiß, was du bist und ich weiß auch das du mich hören kannst.

Nur zu deiner Information wir wissen so gut wie alles über euch. Über dich und deine Artgenossen und wir, wir wurden ausgebildet, euch auszurotten. Alle, keiner von euch wird übrig bleiben.“

Während er dies sagte, schritt er selbstsicher an den jungen Menschen vorbei, sah sie an als würde er etwas suchen, in ihren Augen. Irgendeine Regung.

„Was hat der den für ein Problem?“, kam plötzlich eine leise Stimme hinter Sam und Jacky und Marco schob sich zu ihnen vor.

„Gute Frage!“, antwortete ihm jemand, von Jackys rechten. Es war Mike, der sich eben zu ihnen drehte. „Sam? Alles okay mit dir?“, Jacky sah ihre beste Freundin besorgt an, als sie sah wie diese leicht zitterte und sie bemerkte dass die Schwarzhaarige ihre Kiefer so fest aufeinander presste, das sie es beinahe knirschen hörte. Nun sahen auch die beiden Jungs zum Mädchen, welche den Blick jedoch starr nach vorne gerichtete hatte. Genau auf den Mann der dort stand, zwischen ihnen und ihm waren nur zwei Reihen Körper, nicht besonders viel wenn man seine Maschinengewehre bedachte.

In diesem Moment lenkte eben dieser Mann die Aufmerksamkeit wieder auf sich indem er sich umdrehte und einem seiner Männer ein Zeichen gab, der ihm daraufhin eine Flasche zuwarf.

Samantha zuckte zurück.

„Du weißt was das ist oder? Du kannst es förmlich schon spüren.

Was ist wenn ich es auf den Boden werfe? ...

Ich werde dir sagen was dann ist. Dann wirst du die Beherrschung verlieren und auf den losgehen, der dir am nächsten stehen. Und du wirst dich verraten. Dann haben wir dich und du bringst vielleicht jemanden um, der dir wichtig ist!“, sprach der Mann in die Menge.

Niemand rührte sich.

„Soll ich es ausprobieren?“

Das war der Moment indem Sam ihren Plan gefasst hatte.

Als Jacky kurz zu ihrer Freundin spähte, war diese verschwunden, verwirrt sah sie sich um.

Sie war doch vor einer Sekunde noch da gestanden.

Doch plötzlich hörte sie jemanden und ihre Aufmerksamkeit wurde wieder nach vorne gelenkt.

„Hältst du dich für so klug. Für so unbesiegbar, dass du es wagst dich mit uns anzulegen?

Wir haben schon den ein oder anderen Verrückten erlebt, der dies wagte. Du kannst sie besuchen gehen, ihre Knochen bewahren wir immer noch auf.“

Den Leuten stockte beinahe der Atem als sie sahen wer da sprach.

Ein Mädchen, ungefähr in ihrem Alter, 16-17, manche erkannten sie sogar, hatten heute vielleicht einmal mit ihr getanzt und andere die kannten sie sogar recht gut.

„Sam?“, keuchte Jacky kaum hörbar.

Die Schwarzhaarige stand plötzlich direkt hinter den Männern zwischen den Autos.

Den Kopf gesenkt, ihre Haare hingen nach vorne, sodass man ihr Gesicht nicht sehen konnte, doch ihre Stimme klang ungewöhnlich. Nicht hell und nicht dunkel. Eher gar nicht wie die eines Menschen.

Die Männer drehten sich schnell um und sofort wurden die Waffen auf sie gerichtet.

Jetzt kam es.

Sie warf den Kopf und damit ihre Haare zurück und strahlend hellblaue Augen kamen zum Vorschein,

zu strahlend,

zu hell.

Ihre Haut wirkte plötzlich leichenblass.

Und sie hatte sich automatisch in Abwehrhaltung begeben.

Leicht in die Knie gegangen, die Hände zu Krallen geformt , sie fauchte und man sah sie.

Die 2 blitzenden, weißen Fangzähne, die knapp über ihre Unterlippe gingen.

Doch der Anführer hob nur eine Hand und die Waffen wurden von ihr gerichtet, doch nicht abgestellt.

„Da bist du ja. Schön das du dich so schnell zeigst.“

„Wie habt ihr mich gefunden?“ Es war kaum mehr als ein Fauchen und ihre Augen blitzten kalt auf.

„Ich gebe zu das war gar nicht leicht. Aber wir haben einen alten Freund von dir „gefunden“ und da wir sowieso immer auf der Suche nach neuen sind, haben wir uns bei ihm umgesehen. Dein Foto stand bei ihm im Haus und hinten stand die Adresse.

Doch es war eine alte, du hast dort vor 200 Jahren gelebt.

Wir haben dort alles durchforstet fanden aber nur deinen alten Namen: Rachel Hudson.

Es war schwierig deine neue Identität herauszufinden.“

So etwas wie ein leichtes, spöttisches Lächeln war auf ihrem Gesicht zu sehen.

Chester hatte damals gute Arbeit geleistet.

„Das war vor einem Jahr. Eher durch Zufall wurden wir hierher beordert und sind hier ja auf ein richtiges Nest gestoßen. Ganze 8 Stück haben wir schon beseitigt. Doch in diesem Bezirk bist du die einzige.

Diese neuen Ortungsgeräte sind äußerst praktisch.“

„Oh ja. Sie haben euch direkt in die Hölle geführt.“

Sam sprang hoch und landetet elegant auf einem der Laster.

„In meine Hölle, die ich extra für Typen wie dich freigehalten habe!“

Die Waffen wurden hochgerissen, doch die Kugeln trafen schon ins Leere. Ein schwarzer Schatten traf plötzlich einen der Männer, der zu Boden stürzte und laut aufschrie, doch ehe seine Kollegen sich überhaupt drehen konnte, war sie schon wieder fort. Zurück blieb ein toter Mann, in einer blutigen Lache mit aufgerissener Kehle.

Die Menschenmenge war derweil schreiend zurückgewichen.

„Keiner von euch rührt sich von seinem Posten. Sie will uns auseinander treiben.

The Past was bloody...

Eigentlich müsste ich glücklich sein,

doch die Leere in mir lässt es nicht zu.

Fühle mich einsam,

auch wenn ich Menschen um mich herum habe,

weiß nicht was mit mir los ist,

weiß nicht, wem ich vertrauen kann,

weiß nicht wer ich bin
 

Ich saß auf einem der Stühle am Rand und massierte müde meine armen Füße.

Diese Ballschuhe sollten eigentlich einen Waffenschein benötigen. Doch gedanklich war ich ganz wo anders. Ich sah meinem Tanzpartner mal wieder dabei zu wie er hyperaktiv um seinen Freund und dessen Partnerin herumwedelte und versuchte witzig zu sein.

Langsam regte er mich wirklich auf. Wer glaub er zu sein, mich dauernd so ignorieren und ausschließen zu können. Ich verstand mich selber nicht, warum ich immer noch so an ihm hing. Sollte ich ihn wirklich lieben? Das war doch einfach nicht möglich, oder liebte ich doch meinen Freund, der sich bis jetzt noch nie hat blicken lassen...

Oder vielleicht auch meinen besten Freund. Ich schloss genervt die Augen und schüttelte den Kopf, ich hasste es immer noch in der Pubertät zu sein, wo die Gefühle verrückt spielen.

Dabei sollte ich mich doch mit anderen, wichtigeren Dingen beschäftigen, statt mit diesem Alltagskram...

Ich war nicht normal, und mein Leben war noch um so viel schlimmer als das der „Normalen“, auch wenn es mir in solchen Momenten eher nicht so vorkam.

Abwesend strich ich über meinen Unterärmel, die lange Narbe darunter, die vom Ellbogen bis zum Handgelenk führte, löste durch die Berührung einen Schmerz aus, der mich wieder in die Wirklichkeit zurück verfrachtete.

„Irgendwie bist du heute ein wenig zu ruhig.“

Ich drehte mich nicht zur Seite, sondern sah ruhig weiterhin auf meine geballte Faust.

„Schön möglich!“, murmelte ich, ehe ich mich dann innerlich ermahnte und meine beste Freundin ansah.

Ich sah das ihr Freund nicht weit von uns stand und war mir deshalb auch sicher, dass sie nicht weiter nach fragen würde, was denn mit mir los sei.

Das würden wir unter uns noch mal besprechen und dafür war ich im Moment dankbar, den ich hatte ein sehr schlechtes Gefühl.

Irgendetwas würde passieren und es würde bald sein.

Dann begann die Musik, mit der die Tanzlehrer uns Jugendliche wieder zurückholte und es funktionierte wie immer.

Alle Tanzschüler strömte von draußen, wo es wesentlich kühler war als im stickigen Tanzsaal, wieder herein und warteten auf die nächsten „Aufgaben“.

Der Kurs ging in den zweiten Teil des heutigen Abends und ich konnte nicht verleugnen, dass es lustig war, doch das schlechte Gefühl in meiner Brust verschwand nicht.

Und es dauerte nicht lange bis es sich bewahrheitete...

Plötzlich mitten unter einem Cha-Cha-Cha wurde die Doppeltür mit einem Ruck nach innen aufgeschleudert und ein düster aussehender Mann kam herein.

Eine düstere Aura ging von ihm aus und sofort wichen einige Leute vor ihm zurück.

Ungeniert und selbstbewusst ging er durch die Halle, beobachtete von zirka 100 Schülern und den 6 Tanzlehrern. Keiner sagte ein Wort und auch die Musik wurde abgedreht.

Schließlich fasste sich Joseph, der „Haupt“-tanzlehrer und ging auf den Fremden zu.

„Was...?“

Doch noch bevor er einen vollständigen Satz über die Lippen brachte, griff der Fremde unter seine Jacke und zog einen Pistole hervor.

Ein erschrockenes Aufkeuchen ging durch die Menge, und unwillkürlich wich jeder mindestens einen Schritt zurück.

Außer mir, ich hielt die Luft an und starrte wie hypnotisiert auf den Mann.

Und er starrte zurück, die Waffe war immer noch auf den Erwachsenen gerichtete, doch seine Augen, sahen mich triumphierend an.

Für mich war er kein Fremder! Ich kannte ihn gut, zu gut!

Er war gefährlich, nein, mehr als das er war ein Mörder,

Wie ich...

„Wir haben unseren letzten Kampf nicht beendet. Und du weißt doch, dass ich meine Aufträge immer erfülle, Satana!“

Ich merkte nicht mal, wie mich alle ansahen und wieder zurück zu Jack, dem Fremden sahen.

Ich war nur auf ihn fokussiert, denn ich kannte ihn. Den kleinsten Fehler würde er ausnützen.

„Diesmal muss ich dich wohl enttäuschen. Du wirst deinen Auftragen nicht vollenden können!“

Meine Stimme war kalt, so kalt wie schon lange nicht mehr und emotionslos.

„Satana? Auftag? Sam! Was geht hier vor?“

Die leicht hysterische Stimme meiner besten Freundin drang von der Seite an mein Ohr, sie stand nicht sehr weit von mir entfernt.

Während ich aus dem Augenwinkel heraus, Jack beobachtete, wendete ich meinen Blick zu ihr.

Ich sah sie lange an und sie verstand, doch sie wollte nicht was ich wollte.

Stattdessen wollte sie einen Schritt zu mir herkommen.

„Tom! Halt sie fest wenn du sie nicht verlieren willst!“

Und ich konnte mich darauf verlassen, dass er es tat. Den er wollte seine Freundin nicht verlieren. Und auch Jacky sah ein wie ernst es mir war.

„Was ist das für ein krankes Spiel?“

Nun wendete ich den Blick langsam auf die andere Seite, dort stand mein Tanzpartner und sah mich gerade heraus an, neben ihm Aaron und Tina

Und im Hintergrund erblickte ich viele bekannte Gesichter, alle entweder eingeschüchtert, verwirrt oder mit der Situation schlichtweg überfordert.

„Geht raus! Alle!“, ich sagte es so kalt und unbewegt wie möglich und ich sah Marco an.

„Ich denke ja gar nicht dran, und dich hier alleine mit diesem Verrückten lassen. Du spinnst wohl?“, kam es empört von Jacky, die von Thomas immer

noch festgehalten wurde.

Leichte Verzweiflung stieg in mir auf.

Dann hörte ich wieder seine Stimme.

„Siehst du, sie wollen dir alle beim Sterben zu sehen...“ Ein hämisches Lachen folgte, „ außerdem hätte ich sie auch nicht gehen lassen!

So macht es einfach viel mehr Spaß!“

Ein leises Knurren drang aus meiner Kehle, doch noch bevor ich etwas darauf erwidern konnte, sah ich plötzlich aus dem Augenwinkel, wie Marco auf Jack zurannte. Dann dachte ich nicht mehr und reagierte nur noch. Mein Körper übernahm kurz das denken für mich.

In dem Moment als er in meiner nächsten Nähe war, schnellte ich vor und prallte mit meinem vollem Körper gegen seinen.

Als wir zu Boden stürzten, hörte ich das Knallen der Pistole und das Aufschreien der Leute um mich herum nur noch als verzehrten Unteron,

der mich gewaltig unter Druck setzte.

Als ich wieder zu Atem kam, lag ich halb auf meinem Tanzpartner, der mich geschockt ansah.

„Du rührst dich hier keinen Millimeter mehr weg!“

Nun sah er mich wirklich geschockt an, den meine Stimme klang nicht mehr wie die meine, wie immer wenn ich mich DARAUF konzentrierte und vorbereitete.

Sie war eisig und auch mein Blick hatte seine Wärme verloren.

Die Wut hatte mich gepackt , die Wut und die Angst, das es meine Schuld sein würde,

wenn jemand verletzt werden würde.

Mit einem raschen Sprung stand ich wieder auf den Beinen.

Jack hatte die Pistole inzwischen wieder gesenkt und sein Blick war hämisch.

„Du hast noch immer die Reflexe einer Killerin. Man merkt, wie gut du ausgebildet wurdest!

Doch das wird dir nichts nützen, denn ich werde dich jetzt hier für dein Vergehen bestrafen müssen, sonst währe der Monsieur ganz und gar nicht begeistert und das wollen wir ja nicht!“

„Ich verstehe immer noch nicht warum er dich ausgeschickt hat, mich umzubringen, ich hatte schon bessere Gegner als dich!“

Nicht mal für eine Sekunde entglitten ihm seine Gesichtszüge, er hatte sich perfekt unter Kontrolle, stattdessen wurde, das hämische Grinsen um seinen Mund ein wenig breiter.

„Du kannst mich nicht provozieren, das hat vielleicht beim letzten Mal funktioniert, aber dieses Mal nicht!“

Ich nutzte die Zeit die er redetet, um mich meiner elendigen Ballschuhe zu entledigen und das lange Messer, das ich wie immer unter meiner Kleidung versteckt auf dem Rücken trug, in die Hand zu nehmen.

Dann ließ ich es langsam neben mir auf den Boden fallen.

Er tat dies ebenso mit seiner Pistole.

Ich hatte nie daran gezweifelt dass er die Regeln einhalten würde.



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