Prolog
Disclaimer:
Story gehört mir, die Personen nicht (leider Leider)
Ich möchte mit dieser Geschichte, die übrigens aus reiner Fiction besteht, niemandem der genannten Musiker zu nahe treten oder etwas über deren Sexualität verlauten lassen. Im realen leben kann alles anders sein. Diese Geschichte ist zur reinen Unterhaltung der Leser gedacht.
Danke…bitte lesen und kommentieren.
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Lodernde rote, Orangene und gelbe Flammen flackerten überall herum auf und die Hitze überwältigte den kleinen Jungen in den bekannten Gängen fast.
“Mum…Dad…wo…wo seid ihr”
Bäche aus Tränen flossen über seine Wangen. Die Situation war lebensgefährlich aber der 5 jährige Verstand dies noch nicht. Dort, da lag seine Mutter auf dem Boden. Ein Balken lag über ihren Beinen und als sie ihn sah winkte sie ihn schwach zu sich.
“Mitsuo” flüsterte sie und legte ihre Hand auf seine Wange. “Mitsuo lauf schnell raus und…und bring dich…in Sicherheit” ihr Satz wurde immer wieder von ihren schweren Atemzügen geschüttelt. “bitte mein Schatz…du musst aus dem Haus laufen” immer mehr Tränen liefen über sein Gesicht, sein kindlicher Geist verstand dies nicht was hier gerade passierte. Schnell befolgte er den Befehl seiner Mutter und lief vor das Haus wo ihn auch schon einige Leute in orangenen Anzügen ihn abfingen. Feuerwehr leute, so welche wollte er schon immer mal sehen. Aber sein blick war auf den Hauseingang gerichtet. Warum kam seine mutter nicht hinterher. Wo war sie. Der eine Mann hob ihn auf seine Arme als er wieder ins Haus laufen wollte um seine Mutter rauszuhohlen. Als er den Blick das nächste mal auf den Eingang richtete stellte er voller schrecken fest das dieser gerade einstürzte.
“Mami…mami…”
Rief er und wollte sich mit aller Kraft aus den Armen des Feuerwehr Mannes befreien.
“Mami…!”
Es wurde schwarz um ihn und mit einem lauten Schrei saß er senkrecht im bett.
Es hämmerte laut an der Tür.
“Bengel. Komm und mach dich fertig die Kunden warten!!!”
Grollte eine laute dunkle Stimme hinter der Tür.
“J-Ja sir ich komme Sir…”
Schnell zog er sich seine Kleidung an und stellte sich vor die Tür. Ein hässlicher Mittelalter Mann stand davor und grinste ihn anzüglich an.
“Dann fangen wir mal an”
“Ja mister…”
Der mann drängte ihn in seinen “Arbeitsplatz” und lies sich bereitwillig aufs Bett schubsen. Raue widerliche Lippen drückten sich auf die seinen und im nächsten Moment schaltete sich sein Geist ab.
Kapitel 1
Disclaimer:
Die Story gehört mir, die Personen nicht (leider leider)
Ich möchte mit dieser Geschichte, die übrigens aus reiner Fiction besteht, niemandem der genannten Musiker zu nahe treten oder etwas über deren Sexualität verlauten lassen. Im realen Leben kann alles anders sein. Diese Geschichte ist zur reinen Unterhaltung der Leser gedacht.
Danksagung: An Aki-chan weil sie mir so viel geholfen hat wegen den Familien Bezeichnungen. Danke danke danke!!!
Und an Hora weil sie so lieb war dieses Kapitel zu Betan. Danke!
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Zusammengerollt und keinen Mucks von sich gebend lag der Braunhaarige in seinem schmuddeligen, kleinen Bett und starrte die Wand an. Gerade wollte er seine Augen schließen, als es an seiner Tür hämmerte. “Bengel komm raus!”
Schnell schwang er seine Beine aus dem Bett und schlurfte, immer noch angezogen von der Arbeit, hinaus und stellte sich brav vor die Tür. “Nichts da Bengel, geh und pack deine Sachen zusammen. Man hat dich aufgekauft!” Seine Augen weiteten sich und er währe sicher einen Schritt nach hinten getaumelt, wenn da nicht die Tür gewesen währe. “J-Ja Sir…”
Schnell öffnete er die Tür und packte die paar Habseligkeiten, die er hatte, in eine Tasche. Viel war es nicht, aber immerhin etwas. Er wurde von seinem Chef grob am Arm gepackt und runter in den Eingangsbereich geschleift. Dort in der Tür stand ein gesittet aussehender Mann, ziemlich ungewöhnlich für dieses Business. Sein Chef stieß ihn zu diesem und grinste hämisch. Der Braunhaarige verbeugte sich tief bei seinem, wie er dachte, neuen Arbeitgeber und lies den Blick gesenkt. Die Stimme des älteren Herren erhob sich grollend über ihm und sprach mit seinem Chef.(wer spricht mit dem?)
“Das ist Mitsuo Ikari?” Keine Antwort. Er nahm an, sein Ex-Chef hatte genickt. “Hier ihr Geld…” sagte der Fremde und lies einen Koffer neben sich auf den Boden gleiten für den Bordell Besitzer “…Komm Junge”
Der Braunhaarige folgte dem Fremden und lies sich von dem ihm in ein Auto verfrachten, in welches der andere auch gleich mit einstieg. Als sie los fuhren ,lies der ältere Mann ein erleichtertes Seufzen von sich hören. “Mein Gott bin ich froh dich gefunden zu haben Mitsuo… Deine Tante wird dafür büßen was sie dir angetan hat glaub mir…” Der Blick des Jungen schien ziemlich verwirrt zu sein, denn der Ältere fuhr sofort weiter. “Sofort als ich mitbekam was sie dir angetan hat war ich auf der Suche nach dir, aber es hat ewig gedauert. Ich dachte ,du bist tot und… Oh Gott wie haben sie dich nur behandelt?”. Jetzt war die Verwirrung wirklich riesig. “Sir… ich…ich weiß nicht wer sie sind?”, stotterte der Junge
Erstaunen breitete sich auf den Gesicht des, nun stillen Mannes aus. Er schien einen Moment zu überlegen, aber als sich sein Mund wieder geöffnet hatte, hatten sich seine Gesichtszüge wieder ins Sanfte gewandelt.
“Ich bin dein Großonkel. Ich glaube, ich muss dir sehr viel erklären.
Also du warst fünf als deine Eltern bei einem Hausbrand starben. Danach kamst du zu uns. Wir waren 5 Jahre lang eine sehr glückliche Familie, du , meine Frau und mein Sohn Takanori, dein Cousin. Eines Tages tauchte deine Tante bei uns auf und forderte ihre Vormundschaft, die sie leider auch bekam. Also nahm sie dich mit. Was wir nicht wussten war, das sie dich sofort in ein Bordell steckte.
Es tut mir so leid Mitsuo wirklich, aber jetzt bleibst du für immer bei uns!”
Die Augen des Braunhaarige weiteten sich bei jedem weitern Wort. “Du meinst... ich habe eine Familie?” “Ja Kleiner… ja”
Er wusste gar nicht, wie lange er jetzt schon im Wagen saß und versuchte, dass was sein Onkel ihm gesagt hatte, zu verdauen.
Doch dieser schwieg und ließ ihm Zeit, worüber der Braunhaarige mehr als nur froh war.
Schweigend sah der Junge aus dem Auto und betrachtete die vorbeiziehende Landschaft. Er erschrak,als er leicht angestubst wurde. Verpeilt sah er seinen Onkel an, der nur lächelte und auf ein hohes Gebäude vor ihnen deutete.
Ungläubig starrte er es an. Es sah so ganz anders aus als das Bordell, in dem er schon so lange gelebt hatte.
Vor dem Gebäude erkannte er zwei Personen. Einmal eine Frau, welche schon etwas älter aussah, aber lächelte.
Neben ihr stand ein, etwas zu klein geratener Junge mit blonden, fransigen Haaren. Er grinste leicht und musterte ihn.
Sein Onkel stieg aus und der Braunhaarige tat es ihm gleich. "Also, das ist deine Tante und hier ist dein Cousin Takanori."
Höflich verbeugte er sich vor seinen Verwandten, so wie es ihm beigebracht wurde und sah betreten zu Boden.
Er hörte ein leises Schluchzen und als er aufsah, hatte er auch gleich seine Tante an seinem Hals hängen. "Ich freue mich
so sehr, dass wir dich gefunden haben, Mitsuo", meinte sie und wollte ihn gar nicht mehr loslassen. "Mom, bitte. Willst
du ihn ersticken?"
Die ältere Frau lies Mitsuo los und lächelte diesen an. Der blonde Junge hingegen verbeugte sich höflich und lies Mitsuo sich somit etwas entspannen. „Komm… ich zeig dir mein Zimmer…“
Mitsuo fühlte sich bei dem Blonden ziemlich sicher, also folgte er ihm. Oben im zweiten Stock waren 4 Türen zu sehen. Auf eine steuerten sie jetzt direkt zu. „Also… das hier neben meinem, wird dein neues Zimmer sein und das hier… ist meins“ sagte der Blonde und wies mit einer Handbewegung in das innere des Zimmers. Zögernd lies sich der Braunhaarige auf das Bett sinken und sah den Blonden an. Dieser lies sich auch gleich neben ihm nieder. „Mitsuo… ich weiß… das hört sich bestimmt komisch an aber… darf ich dich umarmen?“. Unschlüssig sah Mitsuo ihn an. „Ähm… ich denke schon… dass das okay ist…“ Zögerlich hob er den, immer noch gesenkten Kopf und sah seinen Cousin an. Dieser rutschte gerade auf ihn zu und legte zögerlich seine Arme um ihn. „Ich hab dich vermisst Kleiner…“ . Allein diese kleine Geste lies in ihm ein Gefühl aufkommen, wie er es schon lange nicht mehr gespürt hatte… Er war…zuhause.
Die folgenden zwei Wochen verbrachte der Braunhaarige damit, sich in der Familie Matsumoto einzuleben, was ihm mit Hilfe des blonden, Achtzehnjährigen ziemlich gut gelang. Heute sollte er das erste Mal seit 6 Jahren auf eine öffentliche Schule gehen.
Innerhalb der letzten zwei Wochen hatte er einige von Takanori kennen gelernt. Gerade war Taka dabei ihm noch einige Freunde von ihm vorzustellen. Scheinbar holten sie ihn immer von zuhause ab, ziemlich übertrieben, da er direkt neben der Schule wohnte, aber was machte man nicht alles dafür in der ganzen Einheit aufzutreten?
„T-Taka-chan und…du bist wirklich zwei Klassen über mir?“ fragte Mitsuo unsicher.
Der Blonde lächelte sanft, diese Geste beruhigte ihn immer wieder. Taka strich ihm durch die Haare. „Ja Kleiner, aber Kai, Hiroto und ein paar Andere sind auch in deiner Klasse. Außerdem sehen wir uns jede Pause okay?“ - „Und Taka-chan muss… muss ich dich auch „Ruki“ nennen?“ Diese simple Frage entlockte dem leicht Größeren ein leichtes Lachen. „Musst du nicht, aber du darfst wenn du magst… Soll ich dich denn „Hitsugi“ nennen?“ Diesen Spitznamen hatten sich Taka und er selbst innerhalb der zwei Wochen überlegt, da scheinbar jeder von Rukis Freunden einen hatte.
Innerhalb von fünf Minuten, fast jeder der Gruppe war Raucher deshalb dauerte der Schulweg auch immer so lange, waren sie an der Schule angelangt.
Mitsuo schaute sich auf dem Schulhof um, zuckte allerdings leicht zusammen, als ein großgewachsener, braunhaariger Junge einen Arm um seine Schulter legte. „Hey Kleiner, gehörst du zu Rukis Freunden?“ Er kam gar nicht dazu dem Größeren zu antworten da `rettete` Ruki ihn auch schon aus dieser Lage. „Sakito lass ihn. Das ist mein Cousin Hitsugi“ Der großgewachsene Braunhaarige grinste charmant und schaute Mitsuo an. „Richtig süß der Kleine“ lachte er und hob die Hand um Ruki zu signalisieren, das er wieder ging. Hitsugi konnte seine Augen nicht von Sakito abwenden. „Wow…“, kam es über seine Lippen. Ruki lachte nur.
Kapitel 2
Disclaimer:
Die Story gehört mir, die Personen nicht (leider leider)
Ich möchte mit dieser Geschichte, die übrigens aus reiner Fiktion besteht, niemandem der genannten Musiker zu nahe treten oder etwas über deren Sexualität verlauten lassen. Im realen Leben kann alles anders sein. Diese Geschichte ist zur reinen Unterhaltung der Leser gedacht.
Danke diesmal wieder an Aki-Chan weil sie so lieb war mir die Fummel Szene zu schrieben, was sie definitiv gut kann (hehr(und weil sie mich inspiriert hat un so lieb zu mich war))
An Hora die auch diesmal mein Beta war
an Chichi weil sie einen teil geschrieben hat
An meine Finger das sie so lang gehalten haben und an Tsumi weil sie mich so inspiriert hat
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Flashback
„Hey Kleiner, gehörst du zu Rukis Freunden?“ Er kam gar nicht dazu dem Größeren zu antworten da `rettete` Ruki ihn auch schon aus dieser Lage. „Sakito lass ihn. Das ist mein Cousin Hitsugi“ Der großgewachsene Braunhaarige grinste charmant und schaute Mitsuo an. „Richtig süß der Kleine“ lachte er und hob die Hand um Ruki zu signalisieren, das er wieder ging. Hitsugi konnte seine Augen nicht von Sakito abwenden. „Wow…“, kam es über seine Lippen. Ruki lachte nur.
-Flashback end-
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“Wer war das?” wand er sich neugierig an den Blonden. Dieser legte einen Arm um Hitsugis Schultern und drückte eben diesen leicht an sich.
„Das war Sakito… ist in meiner Klasse und ein ziemlich netter Typ, ein ziemlicher Aufreißer“ grinste Ruki und wuschelte durch Hitsugis Haare. „Komm ich bring dich erst mal in deine Klasse..“ Die Schule war größer, als der Braunhaarige gedacht hatte, sie bestand aus zwei Gebäuden, eine Schwimm- und Turnhalle plus einen Schulhof, der fast wie ein Park aussah. Ruki steuerte direkt auf das mittlere Gebäude zu und lieferte ihn im Sekretariat ab. „Hör zu du bist in Klasse elf. Halt dich an Kai oder Hiroto, die werden dich in der Pause schon zu uns bringen okay Kleiner? Bis nachher ich muss auch zum Unterricht“. Das war das Letzte, was der Braunhaarige von Ruki zu hören bekam, bevor dieser um die Ecke bog und ihn alleine im Gang stehen lies. Zögernd drehte sich Hitsugi um und klopfte an die Tür des Sekretariats.
Eine streng aussehende Frau blickte ihn über ihre Brillengläser hinweg an.
„Mitsuo Ikari?“ fragte sie mit einer ziemlich hellen Stimme.
Er konnte nur nicken.
„Deine Klassenlehrerin wird dich gleich abholen, setz dich einfach da hin“
Ein anderer Junge etwa in seinem Alter, so schätzte er, saß schon auf einem der drei Stühle des Sekretariats.
Dieser lächelte ihn scheu an und rutschte leicht auf seinem Stuhl herum. Schließlich rang er sich scheinbar doch dazu durch seinen Mund zu öffnen und ihn anzusprechen.
„Hey bist, du auch neu?“
„Ja, du also auch“
„Ja ich bin vor einer Woche hier her gezogen… In welche klasse gehst du?“
„Ich vor zwei, ich gehe in die elfte Klasse“
„Oh das ist gut, dann kenn ich schon den ersten Menschen an dieser Schule“ lächelte ihn der etwas schüchterne Blond-braunhaarige an und strich sich fahrig eine Strähne hinters Ohr, hielt ihm dann eine Hand hin.
„ich heiße Kazamasa Kohora, aber wenn du magst darfst du mich Shou nennen“
„Mein Name ist Mitsuo Ikari… Hitsugi genannt“
Mit diesen Worten nahm der Braunhaarige Shous Sand an und lächelte ebenfalls. „Ziemlich trauriger Name für so jemand fröhliches“ Hitsugi lächelte nur leicht und sah wieder zur Sekretärin.
Es machte ihn leicht nervös vor der fremden Frau zu sitzen und ihre bohrenden Blicke auf sich zu spüren, aber die Anwesenheit Shous machte es ein wenig erträglicher. Er atmete aus als eine etwas rundlichere, braunhaarige Frau eintrat im Schlepptau hatte sie einen braunhaarigen Jungen mit einem grinsen wie eine Glühbirne. Hitsugi sprang auf als er den grinsenden Jungen sah.
„Kai..!“
Der Grinsende kam auf ihn zu und umarmte Hitsugi lange.
„Hitsu… also… darf ich dir vorstellen? Frau Englert unsere Klassen- und Deutschlehrerin“
Höflich verbeugten sich Hitsugi und Shou vor der scheinbar europäischstämmigen Frau. Das sie hier auch andere Sprachen außer Japanisch haben würden war ihm klar. Spanisch und Deutsch hatten sie auf dieser Schule auch noch. Aber es war ihm gerade recht, er mochte Sprachen. Ihre Klassenlehrerin erlöste sie von den stechenden Blicken der Sekretärin in dem sie ihnen eine Hand auf die Rücken legte und sie sanft aus dem Raum hinausdrückte.
„Herr Ikari, Herr Kohara. Es ist schön ihre Bekanntschaft zu machen, sie werden sich wahrscheinlich wundern warum sie mich nicht mit -san ansprechen sollen. In meiner Klasse möchte ich das, nicht wie in allen Deutschklassen. Bei mir soll man sich deutsch anreden, damit man es gleich lernt. Also, Yutaka hier wird ihnen unsere Schule näher bringen ich hoffe, dass sie sich schnell einleben“ meinte die braunhaarige Frau.
Hitsugi lächelte die Klassenlehrerin an und legte seinen Arm um Kai. Dieser grinste ihn nur in bekannter Manier an.
Die nächsten zwei Stunden waren die so ziemlich aufregendsten, die er bis jetzt miterlebt hatte. Er war bis jetzt in keiner öffentlichen Schule gewesen. Er kannte zwar das Gefühl „der Neue“ zu sein, aber das stand bis jetzt immer in einem anderen Aspekt. Zwei Stunden lang drehte es sich nur um ihn und Shou. Sie fragte wo er bis jetzt auf der Schule war, ob er schon Freunde gefunden hatte und so weiter und so fort. Natürlich erzählte er den anderen nicht das er, bis jetzt in einem Bordell gearbeitet hatte… Das musste niemand wissen.
Kai grinste ihn weiterhin nur an. Hiroto, der so wie Kai neben ihm saß, grinste wie ein Honigkuchenpferdchen.
„Was willst du Hiroto?“ fragte Hitsugi misstrauisch und grinste Shou an, der gerade neugierig zu ihm zurücksah, denn der Blond-braunhaarige saß eine Reihe vor ihm.
„Ich will dir Aki vorstellen. Er hat die Schule gewechselt und muss jetzt die Klasse wiederholen. Ist Sagas fester Freund…“ und wie aufs Stichwort flog die Tür auf und Saga stürmte, sich dramatisch am Türrahmen festhaltend, in ihr Klassenzimmer. Ihr momentaner Lehrer, ein etwas schusseliger aber lieber Mann, zuckte erschrocken zusammen und lies Ausversehen seine Blätter fallen. „Aki..“ jammerte Saga und eilte zum Jüngeren. Die anderen der Klasse schienen das schon zu kennen, denn niemand beachtete den Blonden der auf die hinterste Reihe zusteuerte, Hitsu im Vorbeigehen zuzwinkerte und sich schließlich mit gespreizten Beinen auf den Tisch eines hübsches, schwarzhaarigen Piercingträgers nieder lies. Der Schwarzhaarige blickte sanft lächelnd auf, erhob sich und lies seine Hände auf den Körper des blonden gleiten. Um den Anstands willen sah der Braunhaarige natürlich weg. Die Lehrer schien es auch kein Stück zu interessieren, dass der Ältere im Unterricht saß, schienen sie das gewöhnt zu sein, da er ungestört die nächsten zwei Stunden im Unterricht saß und an Aki rumfummelte. Als es zur Pause klingelte war Hitsu schon drauf und dran aus dem Zimmer zu stürmen, aber der Anblick von dem leicht zusammengesunkenen Shou ließ ihn inne halten und seine Hand nach dem größeren ausstrecken. „Du kommst mit was denkst denn du?“ Auf Shous Gesicht breitete sich sofort ein riesiges Strahlen aus und er drückte den Kleineren leicht an sich. „Danke..“ Kai hakte sich bei Hiroto und dieser wiederum bei Hitsugi ein, der nahm Shous Hand und zog ihn einfach mit sich. Sie kamen aus dem Gebäude und steuerten sofort auf eine große Wiese zu, wo er schon von weitem seinen Cousin mit Sakito reden sah. „Ruki“ lachte er freudig und rannte auf den Blonden zu, welcher sich umdrehte und seine Arme für den Kleineren öffnete. „Hey Kleiner, ich möchte dir ein paar Freunde vorstellen“
Damit nahm er ihn bei der Hand und ging mit ihm zu der Schulmauer, wo einige Jungs angelehnt
standen und miteinander redeten. "Leute, das ist mein Cousin Hitsugi."
Ein hellblonder Junge, etwa achtzehn Jahre mit einigen Piercings im Gesicht und toupierten Haaren, lächelte ihn an. "Ich bin Riku~ Freut mich.", meinte er freundlich. Neben ihm stand ein Hellbraunhaariger mit einem bauchfreien Top und auch sonst sah er auch ziemlich aufreizend aus.
Er hielt einen Jungen mit schwarzen, teilweise geflochtenen Haaren in den Armen. Sie sahen sehr verliebt aus, fand Hitsugi. "Das sind Saga und Aki, aber die kennst du ja jetzt schon.", sagte Ruki neben ihm, der seinen Blick
bemerkt hatte. "das ist Uruha und der, den er gerade versucht mit seiner Zunge zu ersticken ist sein Freund Reita". Dabei deutete er zu einem weiteren Pärchen, die sich innig küssten. Reita hatte einen schwarz-blonden Iro. Etwas was Hitsugi sofort bei ihm bemerkte war das komische Band in seinem Gesicht, dass seine Nase bedeckte. Vielleicht mochte er seine Nase ja nicht?!
Uruha sah sehr weiblich aus und trug dementsprechende Klamotten. "Du hältst ihn für eine Frau, richtig?", kicherte ein auch ziemlich weiblich aussehender, platinblonder Junge,
"Ich bin Sou" Leicht nickte Hitsugi. Er war ein wenig überfordert mit den ganzen Namen und versuchte sie sich einzuprägen, was gar nicht so leicht war. "Und nicht zu vergessen. Unser Kätzchen Nao.", grinste Ruki. Der Angesprochene grinste leicht und nickte zur Begrüßung. Hitsugi musste leicht lächeln, als er alle sah. „Ich- es freut mich euch kennen zu lernen“ sagte er ziemlich leise und verbeugte sich tief. Mit roten Wangen schaute er auf und sah in die begeisterten Gesichter der anderen Jungen. Der braun-blonde Schönling Uruha löste sich als Erster aus seiner starre. „Mein Gott ist der niedlich“ Eben gemeinter verzog leicht das Gesicht und sah den Größeren an. „Jetzt fühle ich mich wie ein Hund…“ bekam er gerade noch raus bevor er von Uruha halb totgekuschelt wurde, was ihm einen eifersüchtigen Blick Reitas einbrachte.
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Ein Monat war das nun her. Sie waren gute Freunde geworden und sie waren jeden Tag zusammen. Manchmal wachte er mitten in der Nacht auf und musste anfangen zu weinen. Er wusste ganz genau, dass er rüber in Ruki Zimmer gehen durfte, aber er traute sich nie. Aber scheinbar war zwischen ihm und Ruki eine so starke Bindung, das jedes Mal wenn es ihm schlecht ging, Ruki keine fünf Minuten später in seiner Tür stand und ihn ansah.
„Na komm Kleiner„ sagte er dann meistens und breitete seine Arme für ihn aus. Er stand dann auf, schlang seine Decke um sich und flüchtete sich in Ruki Arme. Der lächelte und verfrachtete ihn in sein Bett, wo er sich neben ihn und die Arme um Hitsugi legte. Wie immer, wenn das geschah, kuschelte sich der Braunhaarige dann an seinen selbstauserkorenen ,großen Bruder und schlief kurz danach ein.
Als er allerdings an diesem Morgen aufwacht war etwas anders. Ruki lag nicht neben ihm, und der Raum roch irgendwie nach Kuchen und Kakao. Schnell durchforstete er sein Gedächtnis, was heute war kam, aber er kam zu dem Schluss, das er es nicht wusste. Leicht schlug er sein eines Augen auf, schrak allerdings sofort zurück als er die komplette Familie um sein, beziehungsweise Ruki Bett stehen sah. „Alles Gute zum Geburtstag Mitsuo!“ ließen diese auch gleich in einem mehr oder weniger schönen Sing Sang verlauten. Jetzt wusste er, was für ein Tag war. Sein Geburtstag.
Schneller als er sehen konnte hatte sich Ruki an seinen Hals gehängt, manchmal war der ,immerhin schon Achtzehnjährige, doch noch ein Kind. Als er endlich entlassen war, durfte er sich sogar für den heutigen Tag fertig machen während Ruki, der eigentlich viel länger schlief als er, schon in der Küche saß und sein allmorgendliches Frühstück verdrückte. Auf dem Weg zur Schule meinte Ruki zu ihm, sie hätten sich
etwas ganz besonderes für ihn einfallen lassen. Die Anderen ,die sie abgeholten, grinsten nur wissend. Hitsugi war schon ganz gespannt darauf was es wohl ein könnte.
Vielleicht Geschenke? Oder so etwas wie eine Geburtstags Party?
All so was kannte er nicht. Im Bordell hatten sie nie Geburtstage gefeiert, ganz zu schweigen von Geschenken. Zur Zeit saß er noch zu Hause und rutschte hibbelig auf seiner Couch hin und her.
Der Schultag verlief schleppend, aber er bekam jede Pause von Jemand neuem ihrer Freunde eine Umarmung oder ein Kuss auf die Wange, was ihn immer noch leicht rötlich anlaufen lies, auch wenn er es nun schon kannte. Als sie von der Schule kamen, bekam er ein Geschenk von seiner Tante und seinem Onkel überreicht, was ihn ganz glücklich werden lies. Hitsu und Ruki(?) wollten sich nachher noch mit den Anderen treffen, denn heute war schließlich Freitag und ein paar ihrer Freunde wollten bei ihnen übernachten.
Onkel und Tante waren eh nicht da, sie hatten Ruki das Kommando über das Wochenende überlassen, weil sie zu Verwandten in Yokohama gingen. Ruki war schon aus dem Haus gegangen, nicht ohne Hitsugi vorher noch wissend
anzugrinsen. Das war vor etwa zwei Stunden gewesen und Hitsugis Neugier wuchs nur noch mehr.
Eine weitere stunde verging und Hitsugi wurde langsam ungeduldig, als es dann endlich an der Tür klingelte. Hastig sprintete er aus seinem Zimmer, die Sachen auf dem boden elegant ausweichend und öffnete die Tür.
"Happy Birthday, Hitsu-chaaaaaaaan!".
Vor seiner Tür stand fast die ganze Meute.
Ruki, Shou, Riku, Sou, Reita, Uruha, Aoi und Kai „Die anderen müssen leider alle noch arbeiten, aber wünschten dir trotzdem alles Gute. Ach und Saki lässt dich… kuscheln und knuddeln und kommt nachher nach“ meinte Ruki mit einem breiten Grinsen,
dass fast dem von Kai Konkurrenz machte, und das mag schon was heißen.
"Na Alter. Überrascht was?", sagte Reita und umarmte das Geburtstagskind. "Und wie!", antwortete Dieser und lächelte. Nachdem alle ihn wieder mal umarmt hatten, stürmten sie nur so
ins Haus und warfen sich aufs Sofa.
"Also,", fing Ruki an, "Ich hab ja gesagt, dass wir uns
was besonderes überlegt hätten, stimmts?"
"Wir wollen dich komplett umstylen.", beendete Uruha den Satz und lächelte breit.
"N-nani?". Der Braunhaarige musste das Gesagte erst realisieren und schluckte leicht.
"Ja. Uruha und Aoi wollen dich schminken und Reita und Riku kümmern sich um deine Haare. Nachher gehn´ wir noch
ins Kaufhaus und kleiden dich noch ein.". Geschockt sah er Ruki an. Meinte er das ernst? Es war nicht so, dass es ihn nicht freute. Er kannte so was nur nicht.
"Danke, Leute.", strahlte er dann, was die anderen nur zu gern sahen. Jeder von ihnen fing an zu lächeln und man verfrachteten ihn sogleich in das Bad, in dem sie ihn mit Reita und Riku alleine ließen. Riku brachte ihn dazu sich vor die Badewanne zu knien, mit deren Duschkopf er seine Haare abwusch.
„Mit nassen Haaren kann man besser schneiden. ReiRei du kannst“.
Dieser machte sich auch gleich ans Werk, während Riku Hitsu noch einmal anlächelte. Der Anblick wie Reita die Schere in der Hand hielt, ließ ihn dann doch etwas ängstlich werden. War der andere doch… meistens ziemlich grob zu allem und… im Umgang mit Werkzeugen.
"Keine Angst, Kleiner. Ich kenn mich aus.", meinte der eben Genannter ganz cool, so wie er immer war, und fing an, an seinen Haaren rumzufuchteln.
Nach einer Weile war er dann fertig und Hitsugi durfte sich im Spiegel betrachten. Sieht doch schon ganz gut aus, dachte er, doch sie waren ja noch nicht fertig, wie er dann erfuhr. Riku pinselte seine Haare mit einer Paste voll, die juckte und er musste sich echt zusammen reißen, nicht ins Bad zu rennen und sie wieder auszuspülen. Viele qualvolle Minuten später hatte er es dann doch geschafft und Riku wusch ihm das Zeug aus den haaren.
"So schlimm war’s doch nicht, oder?". Glücklich das das erledigt war, nickte er gespielt leidend und ließ sich weiter stylen.
Eine Stunde verging und sie waren endlich fertig. Zufrieden betrachteten alle ihr Werk und klopften sich selbst auf die
Schulter. Ziemlich lustig, wie Hitsugi fand. Er selbst hatte sich kaum wieder erkannt als er sich im Spiegel sah. Blonde haare vielen um sein Gesicht und seine Augen waren das erste Mal in seinem Leben geschminkt.
"Sooo... dann kommen wir wohl jetzt zum letzten und besten Teil des Umstyling. Shoppen!". "Das war ja so klar, Uru.." seufzte Kai und verdrehte die Augen
"Was denn?", schmollte Ruha und sah ihn mit diesem allseits gefürchteten Bambi-Blick an, dem niemand standhalten konnte.
"Is ja gut. Also gehen wir?". Alle nickten während sie sich anzogen. Hitsugi war gespannt, was da noch auf ihn zukam. Bei
seinen Freunden wusste man nie.
Hitsugi konnte so langsam echt nicht mehr laufen. Seine Freunde hatten ihn durch das ganze Kaufhaus gejagt und waren hier und da mal mit ihm in die Geschäfte gegangen. Uruha brauchte natürlich am längsten, was alle von ihm kannten, besonders Reita, der das mit ihm mindestens vier Mal in der Woche durchmachen musste.
Nachdem Reita es endlich geschafft hatte, seinen Schatz aus dem Geschäft zu zerren, beschlossen sie, zur Krönung des Tages, Alkohol zu besorgen. Sie beeilten sich um schnell die Tüten abzuladen, da Reita fast unter dem Gewicht der Tüten, die ihm alle aufgedrückt hatten, umzukippen drohte.
Gemeinsam machten sie sich auf den Weg und alberten rum. Zu deren Glück war Ruki`s Haus nicht weit vom Kaufhaus entfernt. Nachdem Hitsugi die Tür aufgemacht hatte, wurde er auch gleich leicht weggeschubst. "Erster!", grinste Uruha und stürmte ins Bad. Reita seufzte nur. Hinkend lief er ins Wohnzimmer und warf die Tüten auf das Sofa. "Oh man.. Ich fühl mich wie´n Opa!". Kichernd klopfte Riku ihm auf die Schulter. "Mach dir nix draus.", meinte er nur und setzte sich neben den Tüten, aufs Sofa. "Gut~ Uru wird sicherlich noch ne Zeit lang auf sich warten lassen.", nuschelte Shou und kramte in den Tüten herum. Nachdem er gefunden hatte, was er gesucht hatte, drückte er es dem Geburtstagskind in die Hand. "Los, umziehen!", befahl er und schob ihn halbwegs in sein Zimmer. Etwas überfordert stand er nun in seinem Zimmer und starrte die Klamotten in seinen Händen an. Nun ja, er hatte keine andere Wahl als es anzuziehen, denn wenn Shou etwas befahl,
war nicht mit ihm zu spaßen. Es war nicht so, dass es ihm nicht gefiel, aber er wusste nicht wirklich ob es ihm stand. Nach einer Weile zog er es dann doch an und staunte nicht schlecht, als er sich im Spiegel begutachtete. Grinsend ging er wieder ins Wohnzimmer, wo alle schon gespannt warteten. Sogar Uruha. Synchron pfiffen alle anerkennend, was Hitsugi rot werden ließ.
"Okay. Dann könnte Hitsu doch jetzt eine kleine Modenschau machen, oder?", sagte Aoi und zog sich bereits seinen Schlafanzug an. Hitsugi war allerdings nicht so begeistert davon, weil es doch viele Teile gab, die viel Haut zeigten und die anderen sollten seinen geschundenen Körper nicht sehen. Grinsend zogen sie sich alle um. Ruki machte sich auf den Weg in die Küche um Gläser zu holen. Kaum war er zurück im Wohnzimmer sah er sich nach einem freien Sitzplatz um, was sich als schwierig gestaltete. Froh darüber einen gefunden zu haben, setzte er sich sofort dort hin. Ohne darauf zu achten, das Shou sich auch gerade dort niederließ und er sich somit auf dessen Schoß niederließ. Errötend setzte er schließlich neben den Größeren.
Hitsugi sah sich ein wenig um. Es machte spaß seinen Freunden beim Feiern zuzusehen.
Doch was er dann sah, ließ ihn schlucken. Sakito saß auf der Couch und schlürfte sein Getränk, wobei Hitsugi es nicht lassen konnte, ihn zu mustern. Er bekam zuerst nicht mit, dass Sakito ihn bereits bemerkt hatte. Grinsend stand er auf und ging zu deren Tisch. "Du hast doch heute Geburtstag, richtig?", meinte er an Hitsugi gewandt. "H-hai.". Langsam näherte er sich seinem Ohr. "Happy Birthday~", raunte er in dieses, was bei Hitsugi eine Gänsehaut erzeugte.
"A-arigatôu.". "Setz dich doch zu uns!", meinte Ruki, der die Szene verfolgt hatte und weiter ausschenkte. "Gerne.", antwortete Sakito und setzte sich neben Hitsugi. Dessen Blick war starr auf den Boden gerichtet. Glücklich machten sie sich darüber her und prosteten manchmal auf seinen Geburtstag an. In einem Zug trank Hitsugi es aus und verlangte ein neues Glas, was die anderen nur geschockt schauen ließ. Drei Drinks später waren er ziemlich angetrunken und kicherte wie die Bekloppten. Währenddessen rutschte Sakito immer näher an Hitsugi ran und begann diesen sanft am Hals zu küssen. Hitsugi ließ es geschehen, nicht wirklich realisierend was gerade geschah. Sakitos Hand fand sich unter Hitsugis Shirt wieder und streichelte seinem Bauch entlang. Leise schnurrte dieser und schloss die Augen. Sakito kam seinem Gesicht immer näher, so dass er seinen Atem an seiner Haut spüren konnte. Sakitos Lippen legten sich auf die seinen und massierten diese leicht. Nach und nach wurde der Kuss intensiver.
Hitsugis Lippen öffneten sich ganz leicht als Sakitos heiße Zunge über sie leckte und noch inniger wurde ihr Kuss. Eine weile küssten sie sich so leidenschaftlich und doch noch etwas zurückhaltend, denn Publikum hatten sie noch immer. Doch Sakito war dies wirklich egal, er setzte sich elegant auf Hitsus Schoß, strich diesem über den Hals und küsste ihn wieder hauchfein auf die Lippen. Der Blick dessen haftete permanent an den wunderschönen Augen seines Gegenübers.
Als Hitsugi am nächsten Morgen aufwachte, lag er in Rukis Armen, sie waren scheinbar alle im Wohnzimmer eingeschlafen, denn alle hatten sich mehr oder weniger an einander gekuschelt und wärmten sich gegenseitig. Ruki war scheinbar schon wach, denn er lächelte Hitsu an und strich ihm durch die nun auch blonden Haare. „Hey Kleiner..“ Hitsu murrte nur leicht, sein Kopf dröhnte. An das, was gestern Abend noch passiert, konnte er sich nur noch wage erinnern. Er hatte ein paar Gläser Alkohol getrunken und da war noch.. Sakito.
„Wo ist Sakito Ruru?“ Dieser strich ihm noch einmal durch die Haare und küsste ihn auf die Stirn. „Er ist gestern Abend noch zu seiner Freundin gefahren..“ sagte er leise und Rukis Gesicht verzog sich leidend als Hitsugi Gesicht sich verzerrte. „Ah…stimmt… stimmt ja“ brachte dieser nur kläglich heraus und stand auf, versuchte keinen der anderen zu wecken und stürmte ins Bad um sich sogleich dort zu übergeben. Zitternd wischte er sich den mund ab. Leicht zuckte er zusammen, als sanft ein nasser Lappen über seine Lippen fuhr. „Es tut mir Leid Kleiner“, das war der Ausschlag gebende Satz und schon lag der Blonde in den Armen seines selbst erkorenen großen Bruders um jämmerlich zu weinen.