Wakare – Abschied / Alles begann vor 4 Jahren
>Mein Name ist Uzumaki Naruto und ich lebe jetzt schon seit vier Jahren hier in Oto Gakure. Ihr fragt euch warum? Alles hat damit angefangen, als ich vor vier Jahren in Tsunades Büro gerufen wurde.<
„Herein“, kommt es von einer Stimme, als Naruto gegen die Tür klopft und nur wenig später öffnet dieser auch schon die Türe zum Hokagebüro. „Ich habe dich schon erwartet Naruto.“, sagt Tsunade, als der Uzumaki hineintritt. „Wieso wolltest du mich sprechen?“ Nur wenig später lässt die Hokage einen Seufzer aus ihrer Kehle entweichen. Sie wusste, dass der Jinchūriki überhaupt keine Geduld hat und immer alles direkt auf den Punkt bringen will, ohne dass irgendwer um den heißen Brei herumredet. Während sich Tsunade auf ihre Unterlippe beißt, schließt der Genin die Türe zu ihrem Büro. „Ich weiß nicht so recht wo ich anfangen soll Naruto.“ 'Oh man. Immer wenn Tsunade-o-bāchan so anfängt, dann sind es garantiert keine guten Nachrichten.', denkt sich der Genin aus dem früheren Team Sieben. „Es geht um folgendes Naruto. Die Ratsmitglieder von Konoha sind der Meinung, da das Siegel des Yondaime Hokage immer schwächer wird und es bald brechen könnte, wäre es das Beste für ganz Konoha…wenn du das Dorf verlässt.“ Nach Tsunades Worten weitet der Uzumaki geschockt seine Augen. Hatte er da gerade richtig gehört? Er soll Konoha verlassen? Er soll sein zuhause verlassen und das nur weil das Siegel kurz vor dem Bruch steht? Tief in seinem Inneren fühlt Naruto sich betrogen von seinem Heimatdorf. Er hat die letzten Jahre so hart gearbeitet, schon viele Missionen gemacht und mehrere Male sogar sein Leben für Konoha riskiert. Das soll alles umsonst gewesen sein? Was soll dann erst aus seinem Traum Hokage zu werden jetzt werden? Naruto wollte doch unbedingt nach all den vielen Jahren der harten Arbeit für Anerkennung und Respekt von den Dorfbewohnern zum Hokage werden, damit die Leute ihn eben nicht mehr als den Kyūbi no Jinchūriki sehen, sondern allein als Uzumaki Naruto. Dieser Traum ist mit einem Mal geplatzt wie eine Seifenblase! „Es tut mir leid Naruto. Ich habe alles versucht, sie zu überzeugen, aber…“ „Ist schon gut. Du brauchst es mir nicht zu erklären.“ Nun schaut die Hokage ihren blonden Chaoten erstaunt an. „Es ist wohl wirklich das Beste, wenn ich das Dorf verlasse.“, meint der Uzumaki und zieht kurz daraufhin sein Ninjstirnband aus. „Ich verstehe, warum der Rat das entschlossen hat und um ehrlich zu sein möchte ich Konoha nicht in Gefahr bringen, wenn Kyūbi ausbrechen sollte Tsunade-o-bāchan.“ Nach diesen Worten legt der Uzumaki das Stirnband auf Tsunades Schreibtisch und geht aus dem Zimmer. „Es tut mir wirklich leid Naruto.“, ruft Tsunade ihrem kleinen Chaoten noch hinterher.
Nach dieser ziemlich schockierenden Nachricht macht sich Naruto auf den Heimweg, um seine Sachen zu packen. Auch wenn ihm nicht grade danach zu Mute ist, hat er ein Lächeln aufgesetzt. Er tut so, als wäre alles wie immer in bester Ordnung und zeigt der Welt wie oft sein falsches Lächeln, welches er schon so viele Male als Kind aufgesetzt hat. „Hey Naruto! Was wollte die Hokage von dir?“, fragt Sakura, welche gerade auf ihren Teamkollegen zuläuft. „Ach eigentlich nichts Besonderes…sie wollte nur…mit mir noch mal über das kommende Chūnin Exam sprechen.“ Nach dieser kleinen Lüge fängt die Haruno auch schon kurzerhand an zu kichern. „Du meinst, weil du als einziger von uns noch kein Chūnin bist?“ „Musst du mich auch noch daran erinnern Sakura? Reicht schon als Tsunade-o-bāchan mit das schon unter die Nase geschmiert hat.“, sagt der Jinchūriki, verschränkt seine Arme vor seinem Oberkörper und spielt die beleidigte Leberwurst. Auch wenn er es nur spielt, ist er dennoch etwas beleidigt. Im Grunde hat seine Teamkollegin total recht! Er ist immer noch der einzige Genin in seiner Altersgruppe in ganz Konoha Gakure. Selbst seine Hinata ist schon eine Chūnin. „Sag mal. Wo ist eigentlich dein Konoha Stirnband Naruto?“ „Ach das…“ Naruto kratzt sich am Hinterkopf und fängt an zu grinsen. „…du kennst mich doch. Das Stirnband, das ich von Iruka-sensei bekommen habe, ist auch auseinander gefallen.“, erklärt der Uzumaki und hofft, dass Sakura ihm diese Geschichte abkauft. Die rosahaarige Kunoichi lässt einen Seufzer aus ihrer Kehle entweichen und schüttelt daraufhin nur mit ihrem Kopf. „Du solltest mit deinen Sachen echt vorsichtiger umgehen Baka.“ „Ja, ja. Ich denke darüber nach, wenn ich nachher eine Portion bei Ichiraku Rāmen esse.“, meint der blonde Jinchūriki und verabschiedet sich von seiner Teamkollegin.
'Kaum zu glauben, dass Sakura mir das wirklich abgekauft hat, aber ich kann ihr ja schlecht die Wahrheit sagen.', denkt sich Naruto und betritt kurz darauf zum wahrscheinlich letzten Mal in seinem Leben seine Wohnung. Warum musste es nur soweit kommen? Es ist als hätte sich plötzlich die gesamte Welt gegen den Uzumaki verschworen. Der Blondschopf setzt sich mit einem Seufzer auf sein Bett und schaut auf das Foto von Team Sieben, wo er, Sasuke und Sakura gerade Genin geworden sind. „Das waren noch Zeiten.“, meint der blonde Chaot zu sich selbst mit einem leichten Lächeln. Jetzt scheint wohl endgültig alles vorbei zu sein. Wie sehr hatte er sich doch gewünscht, dass es wieder genauso wird wie früher. Wieder das gute alte Team Sieben, aber dies scheint wohl jetzt nur noch mehr ein unerreichbarer Traum zu sein. Selbst der Traum Hokage zu werden ist nun für Naruto noch weit entfernter als zuvor. Wahrscheinlich sogar gar unmöglich geworden. Mit diesem Gedanken in seinem Kopf geht der Wirt des Kyūbi no Yōko zu seinem Schrank und holt seinen Rucksack aus diesen, welchen er wenig später auf sein Bett schmeißt. Naruto sucht sich einige Ninjautensilien und andere Sachen zusammen, die er brauchen könnte und packt diese in seinen Rucksack. Neben ein paar Schriftrollen verstaucht der Shinobi auf ein paar seiner Klamotten in dem Rucksack. Kaum zu glauben was da alles reinpasst! Bevor Naruto auch noch sein Teamfoto in den Rucksack legt, schaut er es noch einmal an und lässt einen Seufzer von sich. „Ich werde mein Versprechen, was ich Sakura damals gegeben habe, wohl nicht mehr halten können.“ Betrübt schaut der Uzumaki aus dem Fenster. Wenn es jetzt regnen würde, dann passt das Wetter perfekt zu seiner Stimmung. Aber nein! Es ist nicht mal bewölkt! Der Himmel scheint den Uzumaki wohl auch zu hassen. Im nächsten Moment schnappt sich Naruto auch schon einen Zettel und schreibt einen Brief. Nach den letzten Zeilen, läuft ihm sogar eine Träne über seine Wange. 'Es tut mir leid Hinata.', denkt sich der Uzumaki und legt einen Briefumschlag, indem sich der geschriebene Zettel befindet, auf seinen Tisch. Der Blondschopf schnappt sich seine zusammengepackten Sachen und verlässt seine Wohnung. Für immer!
Der Uzumaki läuft in Richtung des Haupttores von Konoha Gakure, als er plötzlich eine Stimme hört. „Was machst du denn noch so spät hier Naruto-kun?“ Als sich der Angesprochene umdreht sieht er eine ganz bestimme Person. Hyūga Hinata! Ausgerechnet das Mädchen seiner schlaflosen Nächte steht an diesem verschworenen Tag nun vor ihm. „Ich verlasse Konoha und versuch nicht mich aufzuhalten Hinata.“, meint der Blondschopf ohne Emotionen und die Hyūga weitet geschockt ihre Augen. Ihre große Liebe will wirklich das Dorf verlassen? Hatte sie das gerade wirklich richtig gehört? „Geh wieder nach Hause Hinata.“, meint Naruto, wendet sich von der Kunoichi ab und geht weiter in Richtung des Haupttores. „Wieso willst du Konoha denn verlassen? Ich dachte, das wäre dein Zuhause Naruto. Bleib doch bitte hier. Egal was dir auf dem Herzen liegt, ich könnte dir vielleicht helfen.“, ruft Hinata dem Blondschopf unter Tränen nach, als dieser gerade durch das Tor gehen will. Nur kurz darauf bleibt dieser auch schon stehen. SIE wollte IHM helfen? Wie sollte sie das denn schon bewerkstelligen? Es wäre dem Uzumaki neu, wenn die Erbin des Hyūga Clan sich mit Siegel auskennt und seines möglicherweise wieder festigen könnte. „Warum Hinata? Warum?“ „Weil ich dich Naruto-kun und zwar aus tiefstem Herzen. Ich liebe dich so sehr und schon so lange. Seit ich dir zum ersten Mal begegnet bin liebe ich dich und es ist mir vollkommen egal, dass in dir Kyūbi versiegelt wurde. Es ist mir egal! Ich liebe dich zu sehr Naruto!“, brüllt die Junge Hyūga ihre große Liebe an, während sie ihre Hände auf ihre Brust legt. Ziemlich geschockt weitert der Jinchūriki seine Augen! Das muss doch wohl Ironie des Schicksals sein, dass Hinata ihm ausgerechnet an diesem Tag ihre Liebe gesteht. Naruto weiß nicht was er nun denken soll! Erst meint das Schicksal, dass er Konoha verlassen soll und nun taucht Hinata ihr plötzlich 'zufällig' auf und der Uzumaki bekommt zweifel! Wieso kann sich das Schicksal nicht mal für eins entscheiden!? Keine Sekunde später verschwindet der Uzumaki auch schon von der Bildfläche. Hinata will schon zum Tor rennen, als sie plötzlich von hinten von zwei muskulösen Armen umarmt wird. „Es tut mir Leid Hinata, aber ich kann nicht bleiben.“, meint der blonde Uzumaki und dreht die Hyūga daraufhin zu sich um. Diese weitert auch schon ihre Augen, als Naruto sie küsst. Beide freuen sich zwar über diesen Kuss, aber wieso muss es ausgerechnet ein Abschiedskuss sein und dann noch ein Abschied für die Ewigkeit! „Ich liebe dich auch Hinata.“, haucht der Uzumaki der Hyūga in ihr Ohr, nachdem er von ihr abgelassen hat. „Ich wünscht ich könnte bleiben. Bei meinen Freunden und bei dir, aber ich kann nicht Hinata. Es tut mir leid.“, sagt der Jinchūriki und im nächsten Moment schlägt er Hinata schweren Herzens nieder. Vorsichtig hebt er die Bewusstlose Kunoichi hoch und legt diese auf eine nah liegende Bank. „Leb wohl mein Engel.“, flüstert der Uzumaki dem Mädchen zu und gibt ihr einen Kuss auf die Stirn, bevor er durch das Haupttor Konoha Gakure verlässt. „Pass auf dich auf Hinata.“, flüstert er in die Stille der Nacht hinein, nachdem er sich nochmal umgedreht hat und verschwindet in den Wäldern des Feuerreichs.
>Seit diesem Tag habe ich Hinata nicht wiedergesehen und ich frage mich jede Minute wie es ihr wohl geht. Natürlich liebe ich sie immer noch, doch ich kann nicht mehr nach Konoha zurück, weil ich einen Pakt mit Orochimaru geschlossen habe. Wie ich jetzt genau zu Orochimaru gestoßen bin und was es mit diesem Pakt auf sich hat, ist eine andere Geschichte.<
Ninshiki – Erkenntnis / Der Brief an seine Liebe
„Es ist schon vier Jahre her, seit Naruto Konoha verlassen hat. Ich denke immer noch, dass es ein Fehler war ihn wegzuschicken.“, sagt Tsunade leise zu sich selbst, während sie aus dem Fenster schaut. „Ich frage mich wie es ihm wohl geht. Ob das Siegel wohl schon zerbrochen ist oder kann es sein, dass es sogar noch ganz ist?“, fragt sich die Hokage der fünften Generation. Einen Moment später ist ein Klopfen zu hören. „Herein.“, kommt es von Tsunade, die immer noch aus dem Fenster schaut. „Es ist heute auf den Tag genau vier Jahre her seit Naruto Konoha verlassen hat.“ Die Angesprochene fängt an zu Seufzen und dreht sich um. „Es war ein Fehler, dass der Rat beschlossen hat, dass Naruto Konoha verlassen sollte.“, meint die Herrscherin Konoha Gakures und der weißhaarige Sannin Jiraiya geht auf die blonde Medicnin zu. „Als Hokage bist du für die Sicherheit des Dorfes zuständig. Wenn das Siegel des vierten Hokage brechen würde, das Naruto auf seinem Bauch trägt und den neunschwänzigen Fuchsdämon dadurch in ihm einschließt, kommt Kyuubi zum Vorschein. Das Dorf wäre dann dem Untergang geweiht Tsunade.“ Die blonde Sannin setzt sich auf ihren Stuhl und lässt ein genervtes ‚Ich weiß‘ aus ihrer Kehle entweichen. „Außerdem kann es gut möglich sein, dass Naruto bald wieder in Konoha ist Tsunade.“, meint der Sannin und kratzt sich an der Wange. „Heißt das, dass du hast einen Weg gefunden hast, um das Siegel zu verstärken Jiraiya?“ „Genau das will ich damit sagen. Welches Team willst du denn jetzt auf die Suche nach Naruto schicken?“ „Ich denke mal, dass ich Kurenai mit ihrem Team schicke.“, meint die Fünfte nach kurzem Überlegen. „Dann sag ich mal Kurenai und ihrem Team bescheid, dass sie eine Mission bekommen Tsunade.“, sagt der weißhaarige Shinobi und verlässt das Büro der fünften Hokage.
„Schön, dass ihr alle kommen konntet. Ich habe für eine Mission für euch, die über einen unbestimmten Zeitraum geht.“, sagt die Hokage zu den einzelnen Mitgliedern von Team Acht. „Es geht um folgendes. Genau heute vor vier Jahren sollte Naruto Uzumaki Konoha Gakure verlassen, weil die Gefahr bestand, dass das Siegel des vierten Hokage bricht, welches den neunschwänzigen Fuchsdämon Kyuubi in ihm einschließt. Ihr sollt euch nun auf die Suche nach Naruto machen und ihn zurück nach Konoha bringen, damit Jiraiya das Siegel verstärken kann.“, erklärt die blonde Sannin dem Team. „Aber wir wissen noch nicht mal wo wir suchen sollen Meister Hokage.“, kommt es von Hinata und Tsunade fängt an zu Seufzen. „Ich weiß nicht ob das ausreichen wird, aber wir müssen es auf einen Versuch ankommen lassen.“, meint Tsunade, nachdem sie ein braunes Ninjastirnband aus einer Schublade herausgeholt hat. „Ist das…“ „Genau, das ist Narutos Ninjastirnband Kiba. Wenn wir Glück haben kannst du mit deinem Hund Akamaru Narutos Fährte aufnehmen.“, kommt es von der blonden Medicnin. „Die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich gering, dass wir ihn nach vier Jahren durch seinen Geruch aufspüren können.“, meint Shino gelassen und Kurenai lässt einen Seufzer von sich. „Wie die Hokage schon gesagt hat. Wir müssen es auf einen Versuch ankommen lassen Shino.“ Nach diesen Worten übergibt Tsunade Kurenai das braune Stirnband vom Uzumaki. „Macht euch jetzt für die Mission fertig. Mit Ausnahme von dir Hinata. Ich muss mit dir noch kurz sprechen.“ Kurze Zeit später verlassen Kiba, Shino und Kurenai das Büro der Sannin und Tsunade holt kurz darauf einen Briefumschlag aus der Schublade ihres Schreibtisches. „Ich habe ihn für den richtigen Moment aufbewahrt und ich denke, dass dieser jetzt gekommen ist Hinata.“, sagt Tsunade und überreicht Hinata den Briefumschlag, welchen sie sogleich öffnet und liest.
~*~*~Narutos Brief, anfang~*~*~
Liebe Hinata,
wenn du diese Zeilen liest, dann habe ich Konoha Gakure bereits verlassen. Ich hoffe du verstehst warum ich gegangen bin. Wäre ich geblieben, so hätte ich das Dorf, meine Freunde und besonders dich nur unnötig in Gefahr verbracht Hinata. Das Siegel, welches Kyuubi no Youko in mich einschließt, wird immer schwächer und bald ist der Fuchs in der Lage auszubrechen.
Es tut mir leid, dass ich einfach so gegangen bin, ohne etwas zu sagen. Hätte ich mich jedoch verabschiedet, so wäre der Trennungsschmerz nur noch größer gewesen und das möchte ich mir und ganz besonders dir ersparen Hinata. Vielleicht hättest du mich sogar zum bleiben überredet, doch dann hätte ich das Dorf nur unnötig in Gefahr gebracht. Es tut mir leid, für all die Fehler, die ich in der Vergangenheit getan habe. Ich war einfach zu blind gewesen, um zu erkennen, was ich für dich empfinde. Die Wahrheit ist, dass ich mich in dich verliebt habe Hinata. Verzeih, dass du das auf diesem Weg erfahren musst. Ich hätte dich gern noch ein letztes Mal gesehen, denn wohl möglich komme ich nie mehr nach Konoha Gakure zurück.
Es mag für dich zwar schwerfallen das zu lesen, aber ich bitte dich um einen Gefallen. Vergiss mich! Denn wohlmöglich werden wir uns beide niemals wiedersehen Hinata.
In Liebe,
Uzumaki Naruto
~*~*~Narutos Brief, ende~*~*~
Während Hinata die letzten Zeilen liest, rollen der Konouchi einzelne Tränen über die Wange und sie spürt einen stechenden Schmerz in ihrer Brust. „Das ist doch wohl nicht sein ernst. Ich könnte Naruto niemals vergessen. Ich liebe ihn schon seit der Akademiezeit.“, schlurzt die Hyuuga unter Tränen und die blonde Sannin nimmt das Mädchen in die Arme. „Ist ja gut Hinata. Weißt du..., ich…wusste schon lange, was du für Naruto empfindest.“, gesteht die Hokage der blauhaarigen Chuunin, welche verwundert zu ihr hochschaut. „Aber ich hatte keine Ahnung, dass Naruto dich auch liebt, bis ich den Brief gelesen habe, der für dich adressiert war und das ist dann auch noch der entscheidende Punkt, weshalb ich ausgerechnet dein Team auf diese Mission schicke.“ Die Hokage setzt sich wieder an ihren Schreibtisch und Hinata schaut die Sannin perplex an. „Es kann sein, dass Naruto dich immer noch liebt und dann kannst du ihn vielleicht überzeugen wieder zurück nach Konoha zu kommen.“
„Wenn du keine Fragen mehr hast, dann kannst du jetzt gehen und dich auf die Mission vorbereiten Hinata.“, meint die Hokage der fünften Generation zur Konouchi. „Ähm…könnte ich vielleicht Narutos Brief mitnehmen Tsunade?“ Die Hokage schaut das Mädchen erst fragend an, doch dann fängt sie an zu lächeln. „Aber natürlich Hinata, schließlich ist er ja auch an dich adressiert.“ Die Hyuuga verneigt sich nochmal vor der blonden Medicnin und verlässt anschießend den Raum. Kaum ist die Hyuugaerbin draußen, lehnt sie sich gegen die Wand, welche sich neben der Bürotür der amtierenden Hokage befindet und legt sich den Brief an ihr Herz. ‚Ach Naruto. Eins kannst du mir glauben. Wir werden uns auf jeden Fall wiedersehen, denn ich werde die Hoffnung niemals aufgeben. Schließlich hast du mir beigebracht niemals Aufzugeben.‘ Im nächsten Augenblick macht sich die Hyuuga auf den Weg zu sich nach Hause, um ihre Sache für die Mission zu packen mit der Hoffnung ihren geliebten Naruto endlich nach vier Jahren wiederzusehen.
Sōsa – Suche / Team 8 bricht auf
„Entschuldigt für die Verspätung.“, ruft Hinata ihren Teamkollegen zu, als sie das Haupttor von Konoha Gakure erreicht. „Macht ja nichts Hinata. Dann können wir ja endlich losgehen.“, kommt es gelassen von Kiba. „Dann wollen wir mal Team Acht.“, sagt Kurenai und hält Akamaru das Ninjastirnband von Naruto unter die Nase. „Präg dir den Geruch von Naruto bitte gut ein Akamaru und wenn du seine Fährte gefunden hast, sag uns bescheid.“, meint die Teamleiterin mit ruhiger Stimme und Kibas Hund schnüffelt an dem Stirnband. „Dann gehen wir mal.“, sagt die schwarzhaarige Yuuhi und blickt zu ihren Schülern. „Auf geht’s Team Acht.“, meint der Inuzuka fröhlich und das Team verlässt das Dorf Konoha Gakure, um sich auf die Suche nach Naruto Uzumaki zu machen.
Schon seit mehreren Stunden laufen Kurenai, Hinata, Kiba mit seinem Hund Akamaru und Shino durch die dichten Wälder des Feuerreiches. Während dieser Zeit schaut die Hyuuga betrübt zu Boden und lässt einen Augenblick später einen Seufzer von sich. ‚Ach Naruto. Ich vermiss dich so. Wo bist du bloß Naruto?‘, fragt sich die blauhaarige Konouchi aus dem Team. „Alles mit dir Ok Hinata?“, fragt Shino seine blauhaarige Teamkollegin. „Ja alles Ok. Ich musste nur gerade an Naruto denken.“ ‚Ich hoffe mal, dass Hinata wieder die alte wird, wenn wir Naruto gefunden haben. Schließlich hat sie sich die letzten vier Jahre die meiste Zeit in ihrem Zimmer eingesperrt und ständig darüber geweint, dass sie Naruto nicht davon abhalten konnte das Dorf zu verlassen.‘, denkt sich der braunhaarige Inuzuka und blickt zu der Erbin des Hyuuga Clan. Der Chuunin vom Inuzuka Clan steckt seine Hände in seine Hosentasche, bevor er einen Seufzer aus seiner Kehle entwichen lässt. ‚Das hoffe ich wirklich.‘ „Warum schaut ihr mich eigentlich alle so komisch an?“, hinterfragt die Hyuugaerbin, als ihre beiden Teammitglieder und ihr Sensei sie perplex anschauen. „Ach. Ich musste nur mal an die Zeit denken, als du dich wegen unserem lieben Uzumaki die ganze Zeit in deinem Zimmer eingeschlossen hast.“ „Wieso denn das Kiba?“, hinterfragt die blauhaarige Konouchi und schaut ihren Teammitglied fragend an. „Ich sag es mal so Hinata. Wir hoffen alle, dass du wieder fröhlich sein kannst, wenn wir Naurto gefunden haben.“, meldet sich nun die Teamleiterin Kurenai zu Worte.
„Hey Kiba.“ „Was ist denn Hinata?“ „Hast du schon eine Spur von Naruto gefunden?“, fragt die blauhaarige Erbin des Hyuuga Clan, aber zu ihrem enttäuschend schüttelt ihr Teamkollege mit seinen Kopf. „Nein, tut mir leid Hinata. Bis jetzt hab ich noch gar nichts von ihm Gerochen und Akamaru hat Narutos Spur auch noch nicht gefunden.“, erklärt der Inuzuka und die Hyuuga lässt den Kopf hängen. „Verstehe.“, murmelt die eben Genannte mit einem leeren Blick. „Mach dir keine Sorgen Hinata. Wir werden Naruto schon finden.“, kommt es nun von Shino und die blauhaarige Konouchi aus Team Acht fängt an zu lächeln. „Ihr habt recht. Danke Leute und solange ich nicht die Hoffnung Aufgeben, werden wir Naruto auch irgendwann finden. Er hat mir ja beigebracht niemals aufzugeben.“ ‚Das ist jetzt wieder die alte Hinata. Ich hoffe mal, dass dieser Sinneswandel nicht so schnell verfliegt.‘, denkt sich Kiba und verschränkt seine Hände hinter seinem Hinterkopf.
Langsam wandert die Sonne auf den Horizont zu und das Team, welches Naruto Uzumaki immer noch nicht gefunden hat, bleibt steht. „So Leute. Hier schlagen wir unser Nachtlager auf.“, sagt Kurenai Yuuhi zu ihrem Team. Während Kiba mit seinem Hund Feuerholz sammelt, holt Shino etwas Wasser vom nahe gelegenen Fluss und Hinata macht mit ihrem Sensei die Schlafsäcke zurecht. Nachdem das erledigt ist, sitzt Team Acht gemütlich am Lagerfeuer und die ersten Sterne tauchen schon am Firmament auf. ‚Es würde mich nicht wundern, wenn wir bald auf feindliche Ninja stoßen. Laut der Karte sind wir schon in Oto Gakure.‘, denkt sich Kurenai, die gerade einen Blick in eine Langkarte wirft. Shino hat sich währenddessen einfach nur an einem Baum angelehnt und schaut in den Nachthimmel, der durch die vielen kleinen Sterne hell leuchtet. Kiba ist derweil mit Akamaru beschäftigt und verwöhnt seinen Hund mit Streicheleinheiten, während Hinata den Brief durchliest, welcher ihre große Liebe Naruto Uzumaki ihr geschrieben hat. „Was liest du eigentlich da die ganze Zeit Hinata?“, fragt der Inuzuka, der seinen Bick kurz zu seiner Teamkollegin rüber geworfen hat und schnappt sich den Zettel, den die Hyuuga gerade liest. „Hey, was soll das Kiba?“, hinterfragt die blauhaarige Konouchi etwas gereizt, als sich ihr Teamkollege ihren Brief von ihrer großen Liebe Naruto durchliest. „Das ist doch von dem wohl nicht ernst gemeint. Also wenn Naruto denkt, dass du ihn je vergessen könntest, dann ist dieser Baka noch dümmer als früher.“ „Hey, nimm das wieder zurück Kiba.“, sagt Hinata wütend und reißt Kiba den Brief aus der Hand. „Naruto ist kein Baka. Verstanden?“, schnauzt die blauhaarige Chuunin ihr Teammitglied an. „Ist ja gut. Beruhig dich wieder.“ ‚Die letzten Jahre war sie total schlecht drauf und hat sich die Schuld dafür gegeben, dass sie Naruto nicht davon abhalten konnte das Dorf zu verlassen und jetzt. Ich sag nur ach du meine Fresse. Erklär mal einer was mit dem Mädel los ist.‘, denkt sich Kiba und zieht seine Augenbraue hoch. „Jetzt ist aber genug herumgealbert. Geht jetzt schlafen. Wir haben morgen einen anstrengenden Tag vor uns.“, spricht die schwarzhaarige Yuuhi, der die ganze Sache allmählich zu bunt wird. „Na dann, gute Nacht.“, sagt die blauhaarige Chuunin und legt sich in ihren Schlafsack, wo sie sofort einschläft.
~*~*~Hinatas Traum, anfang~*~*~
Betrübt geht Hinata durch die Wälder des Feuerreiches und lässt wenig später einen Seufzer von sich. Sehnsüchtig lässt sie ihren Blick in den Nachtimmel schweifen und erhascht ein paar funkelnde Sterne. Der Himmel ist genauso dunkel wie ihr Innerstes und genauso leer. Nur ein paar Sterne erhellen den Nachthimmel, damit dieser nicht ganz so trostlos aussieht, doch…was erhellt Hinata? Das einzige was ihrem Leben einen Sinn ergibt, hat ihr Heimatdorf vor vier Jahren verlassen. „Ach Naruto. Ich wünschte ich könnte dich wiedersehen. Ich vermiss dich so. Warum kannst du nicht bei mir sein? Ich liebe dich doch.“ Ohne ihre Liebe fühlt sich die Hyuuga leer, als ob der größte Teil von ihr gestorben ist, als Naruto vor vier Jahren Konoha Gakure verlassen hat. Wird sie ihn jemals wiedersehen? Diese Antwort steht wohl in den Sternen und ist genau wie diese unerreichbar. Keine Sekunde später bahnt sich eine leuchtende Sternschnuppe ihren Weg durch den dunklen Himmel, welcher nur von einigen Sternen und dem Vollmond erhellt wird. „Eine Sternschnuppe!“, kommt es verwundert von der Chuunin und einen Augenblick später fängt sie an zu lächeln. Wenn Sternschnuppen wirklich Wünsche erfüllen, dann hofft das Mädchen inständig, das sie auch ihren sehnlichsten Wunsch wahr werden lassen könnte. Das einzige was sie sich wirklich vom ganzen Herzen wünscht ist ER! Ihr große Liebe Uzumaki Naruto, den sie schon seit ganzen vier Jahren nicht mehr gesehen hat. Wie sehr sie sich doch sehnlichst wünscht ihn wieder zu sehen, seine Stimme zu hören, ihn in den Armen zu halten, seine wärme zu spüren…aber dies wird wahrscheinlich nur ein Wunschdenken bleiben. Möglicherweise wird Hinata den Jinchuuriki niemals wiedersehen. Mit einem betrübten Blick schaut die Blauhaarige auch schon in Richtung Boden und setzt ihren Weg durch diesen dunklen und einsamen Wald fort.
Nach einiger Zeit kommt Hinata an eine vom Vollmond erhellte Lichtung. Sofort muss sie anfangen zu lächeln. Genau hier vor acht Jahren hat sie damals auf diesem Bach eines nachts getanzt, während Naruto sie zufällig beobachtet hat. In Erinnerung schwelgend setzt sich die Hyuuga am Ufer des Baches und lässt ihre Beine im Wasser baumeln. Das einzige was sie noch wahrnimmt ist das rauschen des Wasserfalles, vor dem sie damals getanzt hatte. Glücklich blickt sie zu dem hinab fallenden Wasser. An diesem Ort hatte sich nichts verändert. Er ist immer noch so, wie Hinata ihn vor acht Jahren in Erinnerung hatte. Das einzige was jedoch noch fehlte war Naruto, aber es ist unwahrscheinlich, dass er in dieser Nacht hier auftaucht. „Dieser Ort weckt Erinnerungen, hab ich recht Hinata?“, kommt es von einer ruhigen Stimme, welche Hinata aus ihrer Gedankenwelt holt. Sie kannte diese bestimmte Stimme nur zu genau. Ganz leicht fängt ihr Herz auch schon an zu flattern und auf ihren Wangen legt sich ein kaum sichtbarer roter Schimmer. Langsam dreht sie ihren Kopf in die Richtung um, aus der die Stimme gekommen ist. Etwas geschockt weitern sich ihre Augen und die ersten Tränen sammeln sich. Auf einem Stein sitz eine blonde Person mit blauen Augen und jeweils drei Strichen auf seinen Wangen. „Na-Naruto.“ Sofort laufen Hinata einige Tränen über die Wangen. Vor ihr sitzt tatsächlich ihre große Liebe Uzumaki Naruto. Der Jinchuuriki, den sie seit vier langen Jahren nicht mehr gesehen hat, jedoch immer noch über alles liebt. Nach einem kurzen blinzeln jedoch ist sie wieder alleine. Kein Naruto weit und breit. Hatte sie sich das jetzt etwa nur eingebildet? Wahrscheinlich schon, denn immerhin vermisst sie den Uzumaki schrecklich. Schon möglich, dass sie jetzt schon gespenster sieht. Hinata will gerade einen betrübten Seufzer aus ihrer Kehle entweichen lassen, als sie plötzlich aus heiterem Himmel von zwei starken Armen von hinten umarmt wird. Sie spürt, dass sie jemanden in ihrem Nacken geküsst wird. „Weißt du eigentlich wie sehr ich dich vermisst habe meine Süße?“, haucht ihr eine Stimme ins Ohr und schon kurz darauf weiter Hinata wieder ihre Augen. Da war sie wieder! Diese Stimme! Das war definitiv die Stimme von… Uzumaki Naruto! Dann hatte sich Hinata doch nicht eingebildet, dass sie Naruto gesehen hat und er ist wirklich hier, aber das heißt auch, dass er SIE gerade umarmt. Als der Hyuuga das klar wird, verstärkt sich ihr Rotschimmer auch schon um ein paar Annoncen. Der Jinchuuriki macht sich währenddessen daran wieder den Hals der Konoichi zu küssen um massiert ihr nebenbei noch ihre Schultern, sodass Hinata unweigerlich einen lustvollen Stöhner aus ihrer Kehle entweichen lassen muss. Das ist doch alles zu schön um war zu sein. Das muss ein Traum sein, aber es kommt Hinata so echt vor.
Vorsicht dreht Naruto die Erbin des Hyuuga Clan zu sich um und drückt sie sanft gegen den Boden. Fragend blickt Hinata ihre große Liebe an. Was hatte er nur vor? Doch diese Frage sollte sich ihr im nu beantworten, als der Uzumaki sich über seine Liebste beugt und sich ihrem Gesicht nähert. Das konnte doch nicht wirklich sein! Hatte ER wirklich vor SIE zu küssen? Doch bevor die Hyuuga weiter darüber nachdenken konnte, haben sich schon die Lippen des Jinchuuriki auf ihre gelegt. Mit einem gewaltigen Rotschimmer weitert sie geschockt ihre Augen, als ihr klar wird, dass ihre große Liebe Uzumaki Naruto SIE gerade küsst. Doch schon lichtet sich der rote Schimmer um ein paar Annoncen und wie zuvor Naruto schließt auch Hinata ihre Augen. Ein angenehmes Kribbeln durchfährt den Bauch der Blauhaarigen, als der Kyuubi no Jinchuuriki anfängt seine Lippen zu bewegen. Ein Kribbeln, wie tausende von Schmetterlingen. Es ist so ein Wunderbares Gefühl und so gern möchte Hinata mehr als nur diesen einfachen Kuss. Genüsslich fährt die Hyuuga mit ihrer Zunge über Narutos Lippen und verlangt so nach Einlass, welchen sie ohne zögern erhält. Sofort dringt die Chuunin mit ihrer Zunge in den Mundraum des Uzumaki ein und schon stößt diese gegen ein Hindernis. Narutos Zunge! Vorsichtig stupst sie mit ihrer Zunge an seiner und nur nach einem kurzen Augenblick entsteht auch schon ein heißer Zungenkampf zwischen den beiden Konohanin, den der blonde Uzumaki schon nach wenigen Minuten haushoch gewinnt. Als der Jinchuuriki von ihr ablässt schaut diese ihn mit einem leichten Rotschimmer auf ihren Wangen in seine klaren, ozeanblauen Augen. Hatte Naruto sie gerade wirklich geküsst? Hieß das, dass sich die Gefühle des Uzumaki ihr gegenüber nicht geändert haben und er sie, selbst nach diesen langen, einsamen und schmerzhaften Jahren, immer noch liebt? „Hyuuga Hinata! Willst du mich heiraten?“ Sofort weitern sich auch schon die Augen der Konoichi. Hatte Naruto gerade wirklich im Ernst um ihre Hand angehalten? Wie wild fängt ihr Herz an zu klopfen und schon die ersten Tränen sammeln sich in den Augen der Hyuuga. Sie hatte immer tief in ihrem inneren gehofft diesen Satz aus Narutos Munde zu hören, jedoch nachdem dieser Konoha verlassen hat schien er unerreichbar zu sein. „Ja ich will.“, antwortet Hinata nur und schon beugt sich Naruto zu ihr runter, da er ‚seine Verlobte‘ küssen will. Jedoch wird dies ihm einen Strich durch seine Rechnung gemacht, weil die Erbin des Hyuuga Clan ihrem überallesgeliebten Jinchuuriki kurzerhand ihren Zeigefinger auf seinen Lippen legt. „Eins musst du mir aber Versprechen Naruto. Lass mich bitte nie mehr alleine.“, flüstert die Chuunin aus Team Acht dem Uzumaki zu, welcher nach einem kurzen Moment anfängt zu lächeln. „Alles was du willst Hinata. Egal was es ist, wenn es in meiner Macht steht werde ich dir jeden deiner Wünsche erfüllen. Ich verspreche es dir mein kostbarer Engel Uzumaki Hinata.“ Keine Sekunde später legt er auch schon seine Lippen auf die ihre.
~*~*~Hinatas Traum, ende~*~*~
Ruckartig wacht Hinata auf und setzt sich aufrecht hin. ‚Ach Naruto.‘, denkt sich die blauhaarige Chuunin und legt ihre Hände auf ihre Brust. ‚Ich glaube fest daran, dass wir uns wieder sehen werden.‘ Nun legt die Konouchi sich wieder hin und Kuschelt sich in ihrem Schlafsack ein. Ihr entweicht eine Träne und Hinata fängt an im Schlaf zu lächeln.
Durch das zwitschern der Vögel und den Sonnenstrahlen wird das Team von Kurenai geweckt, doch die blauhaarige Hyuuga ist immer noch am schlafen. Leise geht Kiba zu seiner schlafenden Teamkollegin hin und rüttelt ganz vorsichtig an ihr. „Aufstehen Hinata.“ „Noch fünf Minuten.“, murmelt die Erbin des Hyuuga Clan und der Inuzuka schaut sie perplex an, aber auf einmal fängt der braunhaarige Chuunin an zu grinsen. „Aufstehen du Schlafmütze. Naruto wartet schon auf dich.“ Ruckartig sitzt die Konuchi aus Team Acht aufrecht in ihrem Schlafsack und im nächsten Moment fühlt sie sich grad mehr als nur verarscht. „Sehr witzig Kiba.“, meint die Hyuuga schlecht gelaunt, denn sie hat wirklich gehofft, dass jetzt ihr Naruto vor ihr stehen würde. „Was denn. Hat doch geklappt, denn schließlich bist du jetzt wach und je eher du aufstehst, desto eher können wir weiter nach deinem Schatz suchen.“, meint der Inuzuka gelassen, worauf Hinata einen leichten Rotschimmer im Gesicht bekommt.
In weniger als Zehn Minuten haben sich die Konohanin fertig gemacht und die Schlafsäcke in ihren Rucksäcken verstaucht. Kurenai hockt sich auf den Boden und legt die Karte auf den Boden, welche sie am vorigen Abend angeschaut hat. Ihre Schüler machen es ihr gleich und knien sich auch hin. „Also. Hier ist unsere momentane Position.“, sagt die Teamleiterin von Team Acht und legt ihren Zeigefinger auf die Karte. „Aber, dass ist doch…“, kommt es erstaunt vom Inuzuka, welcher schwer schlucken muss. „Oto Gakure.“, flüstert die Hyuuga und Kurenai nickt nur übereinstimmend. Wie erstarrt blickt die Konoichi auf die Karte. Es ist zwar eher unwahrscheinlich, wenn nicht gar sogar undenkbar, aber inständig hofft Hinata, dass sie ihren Naruto in Oto finden wird. Zum einen müsste sie dann nicht lange nach dem blonden Chaoten suchen und zum anderen wollte die Hyuugaerbin den Blondschopf so schnell wie möglich wiedersehen. Vier lange und vor allem einsame Jahre waren einfach eine zulange Zeit für das blauhaarige Mädchen. Vier Jahre voller Herzschmerz, Seelenqualen und Alpträumen! Es gab nur eine Person, die in der Lage ist, dies zu beenden und das ist der Jinchuuriki des Kyuubi no Youko, Uzumaki Naruto, persönlich. „Ich denke zwar nicht, dass sich Naruto gerade hier aufhalten würde, aber hier werden wir mit unserer Suche beginnen.“, erzählt die schwarzhaarige Jounin und packt sogleich die Karte in ihre Tasche. Hinata ist zwar auch nicht so richtig der Ansicht, dass ihre ‚verschollene‘ Liebe ausgerechnet in Oto Gakure finden wird. Was sollte er auch ausgerechnet in Oto? Immerhin lebt hier doch Orochimaru und Naruto kann diesen Kerl auf den Tod nicht ausstehen, aber auf der anderen Seite gibt es noch jemanden hier in diesem Land und das ist Naruto bester Freund ‚und Bruder‘ Uchiha Sasuke. „Teilt euch auf und versucht irgendwas rauszufinden. In einer Stunde treffen wir uns wieder hier.“, sagt die Yuuhi, nachdem sich Team Acht erhoben hat. Mit einem Kopfnicken machen sich die vier Konohanin aus Konoha Gakure auf den Weg in der Hoffnung, dass sie Uzumaki Naruto irgendwann finden werden.
Kyōbō – unberechenbar / Ist das wirklich noch Naruto?
Es ist schon eine halbe Stunde über der vereinbarten Zeit und Team Acht hat sich bereits an ihrem vereinbartem Treffpunkt versammelt, aber ein Teammitglied fehlt immer noch. „Wo bleibt bloß Hinata?“, fragt Kiba und krault seinen Hund Akamaru.“Sonst kommt sie doch nie…“ Der Inuzuka unterbricht seinen Satz, als er ein ziemlich starkes Chakra wahrnimmt und sein Hund fängt sogar an zu winseln. „Derjenige, dem dieses Chakra gehört, muss ziemlich stark sein, wenn Akamru solche angst bekommt.“, meint Kurenai und richtet ihren Blick auf den großen weißen Hund. „Wem könnte dieses Chakra gehören Kurenai Sensei?“, fragt Shino und schaut in die Richtung, aus der dieses mysteriöse Chakra kommt. „Gute frage Shino.“ ‚Kann es vielleicht sein, dass das Naruto ist? Schließlich ist das Chakra des Kyuubi ziemlich stark und ich kenne sonst niemanden, der über so ein starkes Chakra verfügt.‘, denkt sich die Teamleiterin von Team Acht. „Lasst uns mal nachschauen gehen.“ Schon geht das Team in die Richtung, aus der dieses starke Chakra kommt.
Das Team, welches immer noch ohne Hinata unterwegs ist, versteckt sich im Gebüsch und blickt auf eine Person, die sich auf der Lichtung befindet. Diese Person hat blonde Haare und konzentriert eine große Menge an Chakra. Die drei Konohanin starren wie gebannt auf diese Person auf der Lichtung. „Ist das…das ist doch Naruto, oder?“, flüstert der Inuzuka zu Shino, welcher nur übereinstimmend nickt. Der blonde Junge auf der Lichtung konzentriert rotes und blaues Chakra in seiner rechten Hand, das sich auch sogleich zu einem Rasengan formt. Im nächsten Moment rammt er die rotblaue Chakrakugel in den Boden unter sich und es wird eine große Staubwolke aufgewirbelt.
Als sich die Staubwolke so halbwegs gelegt hat, fliegen einige Kunais auf Kurenai, Shino, Kiba und Akamaru zu, jedoch können sie rechtzeitig auf die nächstgelegenen Bäume springen. „Verschwindet!“, ruft der Uzumaki wütend und dreht sich in Richtung der Ninja um, die gerade auf die Lichtung zu dem Blondschopf laufen. „Lange nicht gesehen Naruto.“, meint Shino und der Uzumaki wirft dem Insektenzähmer aus dem Aburame Clan einen bedrohlichen blick mit seinen leuchtenden roten Augen zu. „Wenn das nicht die Konohatrottel sind.“, meint der Fuchsjunge mit einer eiskalten Stimme. „Und ich habe gedacht, als ich aus Konoha verbannt worden bin, dass ich euch niemals wiedersehen muss.“, meint Naruto genervt und stemmt seine rechte Hand auf seine Hüfte. „Du wurdest nicht aus Konoha verbannt Naruto. Du solltest das Dorf nur verlassen, weil das verdammte Siegel des…“ Der Fuchsjunge unterbricht Kurenai, als er einige Fingerzeichen macht und tief Luft holt. ‚Feuerversteck; Jutsu der Phönixblume.‘ Im nächsten Moment spuckt Naruto mehrere kleinere Feuerkugeln auf die schwarzhaarige Konouchi, die der Attacke nur knapp ausweichen kann. ‚Seit wann kann Naruto ein Feuerversteckjutsu?‘, fragt sich die Jounin des Teams Acht. „Ich mag es nicht, wenn man schlecht über den vierten Hokage spricht. Also solltest du es noch einmal wagen ihn in irgendeiner weiße schlecht zu machen, dann passiert ein Unglück.“, erklärt der Uzumaki mit einer bedrohlichen Stimme und fängt hin und wieder an zu knurren. „Mein Vater hat sein Leben für dieses Kaff Konoha Gakure gegeben, indem er Kyuubi in mich versiegelt hat. Wenn ihr also schlecht über ihn sprecht, dann sprecht ihr auch schlecht über mich und das gefällt mir überhaupt nicht.“, erklärt Uzumaki mit einer hassvollen und gefühlskalten Stimme und funkelt die drei Konohanin mit seinen blutroten Augen wütend an. Sofort schauen die beiden Chuunin aus dem Feuerreich den Blonden geschockt an. „Der vierte Hokage war dein Vater?“, hinterfragen beide gleichzeitig, jedoch bekommen sie vom Fuchsjungen keine Antwort. Nur eine Sekunde später dreht sich der eben Genannte um und geht weg. „Naruto, hör uns doch wenigstens zu, warum wir….“ „Nein Danke. Kein Interesse.“, unterbricht der Fuchsjunge den Konohanin mit der Sonnenbrille mit einer kalten und emotionslosen Stimme, worauf Kiba eine Gänsehaut bekommt. „Team Acht soll dich nach Konoha zurück bringen Naurto.“, sagt Kurenai plötzlich, worauf der Angesprochene stehen bleibt. Keine Sekunde später fängt der Blondschopf an zu lachen. „Wie naiv seit ihr eigentlich? Also ob ich zurück nach Konoha komme würde.“, meint der ex. Konohanin, nachdem er sich umgedreht hat.
„Wenn ihr im Ernst glaubt, dass ich nach Konoha zurück gehe, dann seid ihr noch dümmer als früher. Nicht einmal Jiraiya, Tsunade, Kakashi oder gar Sakura hätten mich davon überzeugen können zurück zu kommen.“, meint der Uzumaki mit einem hämischen Gelächter. ‚Selbst wenn Hinata mich gebeten hätte. Ich kann nicht mehr nach Konoha zurück. Nie mehr.‘, denkt sich Naruto und deaktiviert das Chakra des neunschwänzigen Fuchses, worauf seine Augen wieder blau werden. „Ihr verschwendet meine und eure Zeit. Es ist egal wie lange ihr bittet und bettelt. Ich gehe nicht zurück.“ „Wir wollen doch nur das Beste für dich Naruto.“, erklärt der Inuzuka, worauf der angesprochene seiner Arme vor seiner Brust verschränkt. „Vier Jahre hat es euch einen Scheiß interessiert, wie es mir geht. Also nennt mir…“ „Du Trottel. Hinata hat sich all die Jahre Vorwürfe gemacht, dass sie dich nicht davon abhalten konnte das Dorf zu verlassen. Hast du auch nur im Entferntesten eine Ahnung, was sie alles durchgemacht hat und weißt du auch wieso? Sie liebt dich immer noch!“, unterbricht Kiba den blonden Fuchsjungen, welcher keine einzige Miene verzieht. „Die kleine Hinata also, was?“, kommt es ziemlich desinteressiert vom Uzumaki. „Das tut mir jetzt aber warnsinnig leid.“ „Willst du mich verarschen Uzumaki? Du hast Hinata doch mal geliebt. Ist sie dir in den letzten Jahren vollkommen egal geworden?“, kommt es vom Inuzuka mit einem etwas wütenden Knurren. „Du hast recht Kiba.“, meint Naruto und fängt einen Moment später an hämisch zu grinsen. „Es ist mir egal. Ich hab ihr ja geschrieben, dass sie mich vergessen soll. Es ist nicht mein Problem, wenn sie es nicht macht.“, meint der Fuchsjunge gefühlskalt. ‚Zum Glück ist Hinata nicht hier. Es würde ihr glatt das Herz brechen, wenn sie diese Worte von Naruto zu hören bekäme.', denkt sich Kurenai und schaut dabei auf den blonden Shinobi. „Wenn du nicht mitkommen willst, dann müssen wir dich eben zwingen.“, meint der Insektenzähmer des Aburame Clan. „Wenn ihr unbedingt wollt. Ich geb euch nur einen Ratschlag. Ihr solltet lieber nicht gegen mich Kämpfen. Ihr könnt nicht gewinnen.“ „Das werden wir ja sehen Naruto. Los Akamaru, Gatsuga!“ Im nächsten Augenblick verwandelt sich Akamaru in sein Herrchen und beide rasen mit einer unglaublichen Geschwindigkeit auf den blonden Uzumaki zu, während sie sich dabei um ihre eigene Achse drehen. Naruto scheint diese Attacke jedoch nicht im Geringsten zu beindrucken und dieser sammelt nur Chakra in seiner Faust, welche er dann einen Moment später mit voller Wucht gegen den Boden rammt. Als mehrere Erdbrocken durch die Luft fliegen, macht der Uzumaki einige Fingerzeichen. ‚Feuerversteck; Jutsu des Drachenfeuers.‘ Schon spuckt der blonde Fuchsjunge einen gigantischen Feuerstrahl aus seinem Mund, welcher die Form eines Drachen annimmt. Dieser rast direkt auf Akamaru und Kiba zu, die durch die umherfliegenden Gesteinsbrocken langsamer geworden sind. Nur knapp können sie dem Angriff ausweichen, aber nicht knapp genug! Durch diese Attacke wurde der Knöchel des Inuzukas leicht verbrannt. „Ganz schwache Leistung Kiba. Ganz schwach.“, lacht der Uzumaki und der Angesprochene knirscht mit den Zähnen.
Keinen Augenblick später lässt Shino viele tausende Insekten aus sich erscheinen, welche auch schon direkt auf Naruto zufliegen. „Und in welcher Art soll mich das jetzt beeindrucken? Hat man euch nicht gesagt, dass das das Windelement beherrsche?“, fragt der Blondschopf gelangweilt und macht ein paar Fingerzeichen, worauf Kurenai ihre Augen weitet. „Los aus dem Weg.“ Schon kommt ein extrem starker Wind auf, welcher mehrere Bäume entwurzelt, aber dank Kurenais Warnung konnte Team Acht rechtzeitig ausweichen. „Das war‘s wohl mit deinem Insektenangriff. Ich wollte grad sagen ~Zeig mal was du drauf hast Shino~, aber wie ich sehe war das schon alles.“ ‚Seit wann ist der Typ eigentlich so schlau? Lange werden wir das hier nicht mehr durchhalten und Naruto hat noch nicht mal einen einzigen Kratzer. ‘, denkt sich der Inuzuka, der langsam außer Atem ist. „Jetzt sag bloß, dass ihr schon Außeratem seid. Was habt ihr eigentlich die letzten vier Jahre alles getrieben? Wenn ihr so weiter macht, dann ist euer Chakra bald auf null. Ich dagegen habe grad mal sechs Prozent meines zur Verfügung stehendem Chakra benutzt, wenn ich das des Fuchses miteinbeziehe noch nicht einmal ein Prozent.“, erklärt der Uzumaki gehässig. ‚Oh man. So ein Angeber.‘, meint Kiba in seinen Gedanken und zieht seine Augenbraue hoch. Kurz darauf nimmt die Teamleiterin von Team Acht ein Kunai in den Mund, macht einige Fingerzeigerzeichen und verschwindet im nächsten Augenblick. Etwas später wird Naruto an einen Baum gefesselt und die Yuuhi kommt aus diesem heraus. „Wie gesagt, wir können dich auch zwingen Naruto.", sagt die schwarzhaarige Jounin und hält das Wurfmesser an die Kehle des Blondschopfes, welcher einen Augenblick später anfängt zu lachen. „Glaubst du wirklich, dass mich so ein schwaches Genjutsu beeindruckt? Ich werde auf garkeinen Fall zurück nach Konoha gehen.“, meint der Fuchsjunge und unterbricht eine Sekunde später seinen Chakrafluss, um somit das Genjutsu von Kurenai aufzulösen. Anschließend schmeißt er diese gegen einen Baum und seine Augenfarbe verfärbt sich wieder blutrot. „Ich sag es euch nur noch ein allerletztes Mal. Verschwindet und kommt ja nicht auf die dumme Idee mich noch einmal zu suchen, um mich wieder nach Konoha zurück zu schleifen.“, meint der Fuchsjunge mit einer unheimlichen und emotionslose Stimme und löst sich im nächsten Moment in Flammen auf.
Kiba lässt einen genervten Seufzer von sich und setzt sich ins Grass. „Oh man. Hast du den kalten Blick gesehen, den er uns zugeworfen hat Shino? Ich möchte echt mal wissen, was Naruto so verändert hat.“ „Das möchte ich auch gern wissen.“, sagt Kurenai, die gerade auf die beiden Shinobi ihres Teams zuläuft. „Wo steckt eigentlich Hinata?“ „Ähm gute Frage Shino.“, sagt der Inuzuka und kratzt sich am Kopf, während er wieder aufseht. „Dann sollten wir sie suchen gehen.“, meint die schwarzhaarige Leiterin von Team Acht.
‚Kann dieser Tag eigentlich noch merkwürdiger werden, als er jetzt schon ist? Ich frag mich nur warum Hinata nicht bei ihrem Team war. Naja, vielleicht ist es auch besser so gewesen, dass sie nicht dabei war.‘, denkt sich Naruto, während er das Versteck von Orochimaru betritt. ‚Warum konntest du mich nicht einfach vergessen Hinata?‘ Der Uzumaki schlendert einen langen Gang entlang, als er seinen besten Freund Sasuke Uchiha sieht, der sich gegen die Wand lehnt. „Na, auch mal wieder da?“, fragt der Uchiha arrogant seinen besten Freund. „Tz.“, kommt es als einzige Antwort vom Blondschopf und geht am Schwarzhaarigen vorbei. ‚Lässt der Kerl mich einfach eiskalt hier stehen.‘, denkt sich Sasuke und muss innerlich anfangen zu grinsen. „Du bist zwar kein Uchiha, aber verfällst dich so.“ „Das muss wohl an dir und deiner…besonderen Art liegen.“, meint der Blondschopf und dreht sich gleichzeig zu seinem besten Freund um. „Du willst doch irgendwas was von mir, hab ich recht?“ „Wie kommst du denn darauf Naruto?“, fragt der Schwarzhaarige den Uzumaki mit einem sarkastischen Unterton. „Na los sag schon. Was willst du von mir Sasuke?“ „Rate mal wen Kabuto heute angeschleppt hat.“ „Keine Lust!“ „Das hab ich mir schon fast gedacht Naruto.“, meint Sasuke und verschränkt seine Arme vor seiner Brust. „Eine Konouchi aus Konoha Gakure mit langen blauen Haaren.“ Im nächsten Augenblick weitert der Uzumaki seine Augen ‚Was ist los? Hinata ist hier?‘ „Wie lange hast du jetzt deine kleine, süße Hinata nicht mehr gesehen?“, fragt der Uchiha, als würde es ihm wirklich interessieren, worauf der Uzumaki etwas errötet. „Das wird mir zu lästig.“, meint der Blondschopf, bevor er sich umgedreht und lässt Sasuke einfach allein an der Wand stehen. ‚Er zeigt es vielleicht nicht, aber er hat Hinata all die Jahre über unheimlich vermisst.‘, denkt sich der Träger des Sharingan mit einem Lächeln im Gesicht und schaut seinem besten Freund nach, der einen Moment später hinter einer Abzweigung verschwindet.
Kankei – Beziehung / Wiedersehen mit einer alten Bekannten
Ein qualvoller Schmerzensschrei entweicht aus Hinata Kehle, als ein Otonin schon zum fünften Mal mit einer Peitsche auf dem mittlerweile blutigen Rücken der Hyuugaerbin einschlägt. „Wir können das die ganze Nacht so weiter machen.“, meint der Shinobi aus Oto Gakure und schaut auf die am bodenliegende Konoichi vom Hyuuga Clan. „Ich frage dich noch einmal. Was machst du hier in Oto Gakure? Worin besteht deine Mission?“, fragt der Ninja aus Oto und zieht an seiner Peitsche. „Du willst wohl immer noch nicht reden, was!?“, hinterfragt er mit einem finsteren Gesichtsausdruck und will gerade mit seiner Peitsche ausholen, um anschließend auf die Blauhaarige wieder einzudreschen. Sofort kneift die Konoichi ihre Augen zusammen und wartet auf einen weiten qualvollen Schmerz, von der Peitsche ihres Peinigers, jedoch bleibt er aus, denn diese wird kurz vorher von jemand festgehalten. Als sich der Otonin umdreht, erstarrt er regelrecht zu einer Zapfsäule und es rinnt ihm eine Schweißperle über das Gesicht. „Na-Naruto.“, sagt der Ninja etwas panisch und er wird auch schon im nächsten Moment vom Uzumaki am Kragen gepackt und gegen die Wand gedrückt. Die Erbin des Hyuuga Clan weitert nur ihre Augen. Hatte dieser Kerl gerade wirklich den Namen ihrer Liebe genannt oder hörte sie schon Gespenster? Naruto konnte doch unmöglich hier in Oto Gakure sein und dann ausgerechnet HIER in Orochimarus versteck. „Ich werde mich jetzt um das Mädchen kümmern und ich dulde keine Wiederrede. Wir wollen ja nicht, dass ein Unglück passiert, wenn du verstehst was ich meine.“, sagt Naruto mit eiskalter und emotionsloser Stimme und blickt den Oto gefühlskalt mit seinen roten Augen an, während er bedrohlich knurrt. Hinata glaubt, dass ihr Herz aussetzt. Das war sie! Das war wirklich die Stimme des Jinchuuriki. Ihres geliebten Jinchuuriki, aber sie klang so kalt und anders. Sie hatte seine Stimme anders in Erinnerung. Damals war sie nicht so kalt und es scheint, als hätte er überhaupt keinerlei Emotionen. Wahrscheinlich liebte Naruto sie auch nicht mehr. Ich werde mich jetzt um das Mädchen kümmern hat er mit eiskalter Stimme gesagt! Erkennt er sie etwa nicht mehr…oder wollte er es nicht? Bei diesem Gedanke läuft Hinata eine Träne über ihre Wange. Der Shinobi, der vom Fuchsjungen immer noch am Kragen festgehalten wird, schluckt schwer, bevor er einen Moment später nur anfängt zu nickt. Keine Sekunde später lässt er den Ninja aus Oto Gakure los und geht auf die am bodenliegende Hyuuga zu, die am ganzen Körper zittert. Was der Uzumaki jetzt wohl mit ihr machen würde? Hinata wusste es nicht, aber nach allem Anschein würde es besser sein, wenn Naruto sie von nun an peinigt als dieser unbekannte Otonin. Die blauhaarige Konohanin würde glücklich sein, denn immerhin durfte sie nach vier schrecklichen Jahren ihre Liebe wiedersehen. Der Blondschopf beugt sich zu Hinata runter und hebt sie ganz vorsichtig auf seine Arme, bevor er sich nochmal an den Otonin wendet. „Ich will von NIEMANDEN gestört werden! Hast du verstanden?“, knurrt der Fuchsjunge ihn wieder an, welcher aus angst keinen einzigen Ton aus sich herausbekommt und deshalb mit dem Kopf nicken muss. Zufrieden verschwindet Naruto mitsamt Hinata auf seinem Arm durch die Tür, worauf sich der Shinobi aus Oto erleichtert auf den Boden setzt. „Der Typ ist wirklich mehr als unheimlich.“, murmelt er vor sich hin und schaut zur Tür.
Es vergehen grad mal zehn Minuten da öffnet sich auch schon die Tür von Narutos Zimmer und der eben genannte betritt mit der blauhaarigen Konoichi aus seinem früheren Heimatdorf den Raum. Völlig genervt schließt er dir Tür von seinem Zimmer mit seinem linken Fuß. ‚Der Kerl wird noch für das leiden, was er Hinata angetan hat.‘, denkt sich der Fuchsjunge wütend, setzt die Hyuuga auf sein Bett und lehnt sie vorsichtig gegen die Wand. Hinata traut sich kaum den Jinchuuriki anzusehen. Auch wenn sie jetzt mit ihrem geliebten Uzumaki Naruto alleine in diesem dunklen Zimmer ist, hat sie immer noch große angst. Vielleicht sogar angst vor dem, was er jetzt mit ihr anstellen wird. „Hinata!“, sagt der Uzumaki mit ruhiger Stimme und setzt sich neben der Konohanin aus Team Acht hin. Immer noch keine Reaktion von der Blauhaarigen. Nichts als ein zittern bekommt Naruto zu Gesicht. Der Uzumaki versteht die Welt nicht mehr. Da sieht er nach diesen vier Jahren endlich seine Hinata wieder und dann blickt sie ihn noch nicht einmal an. Na gut! Sie scheint zwar immer noch angst zu haben, aber das braucht sie doch nun wirklich nicht mehr…oder…oder hat Kiba vielleicht gelogen und Hinata liebt ihn gar nicht mehr? Mit einem leisen Seufzer legt der Jinchuuriki seine linke Hand unter ihr Kinn, wodurch die Hyuugaerbin zusammenzuckt. Es ist schon fast, als bekommt sie jeden Moment eine Panikattacke und ihr Herzschlag ist inzwischen so laut und vor allem schnell, dass sie diesen ihn ihrem Kopf hören kann. Vorsichtig dreht der Genin den Kopf der Trägerin des Byakugan in seine Richtung. Sie sollte ihn ansehen! Ihn in die Augen blicken und wenn er sie dazu zwingen muss. Jedoch dreht Naruto ganz sanft ihren Kopf zu ihm, denn er wollte ihr unter keinen Umständen wehtun. Sie musste ja schon genug leiden. „Du brauchst wirklich keine angst mehr zu haben. Es ist vorbei. Du bist jetzt in Sicherheit Hinata.“, meint der Blondschopf und streicht daraufhin mit seinem Fingern, welche bis vor kurzen unter ihrem Kinn waren, eine Strähne aus Hinatas Gesicht. Auf einmal wird der Jinchuuriki stürmisch von seiner Angebeteten umarmt, welche sich mit ihren Fingerspitzen in den Stoff seiner Kleidung krallt und noch obendrein ihr Gesicht in seine Brust vergabt. „Naruto.“, wimmert die Chuunin noch etwas schwach vor sich hin. Vorsichtig nimmt der Uzumaki die Hyuuga in den Arm und fährt mit seiner Hand über Hinatas Haare. „Ich hab dich so vermisst Naruto.“ Im nächsten Augenblick schon fängt die Erbin des Hyuuga Clan auch schon an zu weinen und drückt gleichzeitig ihre große Liebe noch weiter an sich. Sie will ihn nicht wieder verlieren. Die letzten Jahre ohne ihn waren einfach zu schmerzhaft. „Ist ja gut Hinata. Alles wird wieder gut.“, versucht der Uzumaki die Erbin des Hyuuga Clan zu beruhigen, welche nach einigen langen Minuten sich langsam aber sicher wieder beruhigen kann. Die Sternschnuppe! Ihr Wunsch Naruto wieder zu sehen! Das möge vielleicht alles nur in ihrem Traum passiert sein, aber die Götter haben ihn erhört und ihren sehnlichsten Wunsch erfüllt. Nun sitzt die Konohanin engumschlungen in den Armen ihrer großen Liebe.
„Das kommt jetzt vielleicht ein bisschen unpassend, aber könnest du vielleicht deinen Oberkörper frei machen.“, meint der Uzumaki nach einer mehreren minütigen Stille, welcher mit einem leichten Rotschimmer zur Seite schaut und selbst die Hyuuga bekommt einen roten Kopf. „Naja…ich meine, damit…ich deine Wunden behandeln kann.“, meint Naruto und kratzt sich an seiner rechten Wange und einen Augenblick später zieht die blauhaarige Chuunin aus Team Acht ihre Jacke aus. Als die Hyuuga dann auch noch ihr T-Shirt ausziehen will, stoppt sie ruckartig, als ein schmerzhafter Stich durch ihren Rücken fährt und gleichzeitig kneift Hinata ihre Augen zusammen. Im nächsten Augenblick ergreift der blonde Fuchsjunge nach den Handgelenken der Hyuugaerbin und streckt sie vorsichtig nach oben. „Keine Sorge. Ich werde vorsichtig sein, damit ich dir nicht wehtue.“, haucht der Uzumaki der Trägerin des Byakugan in ihr Ohr, worauf diese etwas rot um die Nase wird und ihr Herz fängt wie wild an zu pochen, als Naruto das untere Ende ihres T-Shirts ergreift. Ganz vorsichtig zieht er Hinata ihr Oberteil aus und im nächsten Moment beschleunigt sich auch schon der Herzschlag des Blondschopfes, als die Chuunin aus dem Hyuuga Clan nur noch obenrum mit ihrem BH auf Narutos Bett sitzt. Der Uzumaki spürt ein angenehmes Kribbeln in seinem Bauch, was ja nicht halb so schlimm ist, wie die Tatsache, dass die Hormone des blonden Shinobi grad ein bisschen verrückt spielen und er muss sich ziemlich zusammenreißen, damit er nicht über die Konouchi herfällt. Doch im nächsten Moment dreht sich die Hyuuga mit dem Rücken zu ihrer Liebe und ein paar Sekunden später legt der Uzumaki vorsichtig seine beiden Hände auf die Wunden von Hinatas Rücken. „Das könnte jetzt vielleicht etwas brennen Hinata.“, meint der blonde Shinobi und nur einen kleinen Augenblick später strömt aus Narutos Händen rotes Chakra heraus und dringt in den Rücken der blauhaarigen Chuunin aus dem Hyuuga Clan ein. Für eine Sekunde spürt die Konouchi auch schon ein brennendes Gefühl in ihrem Rücken, als das rote Chakra in diesen eindringt. Doch schon in der nächsten Sekunde durchfährt eine merkwürdige wärme den Rücken der blauhaarigen Konouchi aus dem Hyuuga Clan und Hinatas Herz schlägt einen Tick schneller. „Kann ich dich mal was fragen Naruto?“ „Klar!“ „Wieso bist du eigentlich hier in Oto Gakure?“, fragt die Hyuugaerbin, worauf ihr Blondschopf seinen Kopf hängen lässt. „Als ich damals Konoha verlassen musste, wusste ich nicht wohin ich gehen sollte.“, erzählt der Fuchsjunge mit einem Seufzer.
~*~*~Flashback~*~*~[\b]
Ohne irgendein Ziel geht der Uzumaki durch die inzwischen dunklen Wälder des Feuerreiches. Nur der leuchtende Mond erhellt die Gegend so, dass Naruto wenigstens nicht halbwegs im Dunkeln tappt. Doch mit einemmal fängt der Blondschopf an zu lächeln. „Das weckt Erinnerungen.“, murmelt der Genin vor sich hin, als er an dem Ort steht, wo er sich bei seiner ersten richtigen Mission vor vier Jahren sein Kunai in seine linke Hand gejagt hat. „Damals hab ich mir geschworen niemals mehr wegzurennen.“, flüstert der Fuchsjunge und blickt dabei auf den Handrücken seiner linken Hand. ‚Damals waren wir noch ein richtiges Team und jetzt…ist davon eigentlich nichts mehr übrig.‘, denkt sich Naruto mit einem Seufzer. „Na sieh mal einer an, wenn das nicht der kleine Naruto ist.“, kommt es von einer Stimme, die dem Uzumaki nur zu gut bekannt vorkommt. Sofort verfärben sich Narutos Augen blutrot und er dreht sich in die Richtung um, aus der die Stimme gerade gekommen ist. Keine Sekunde später erblickt der Konohanin den legendären Sannin Orochimaru. ‚Der hat mir jetzt grad noch gefehlt. Als hätte ich nicht schon genug Probleme am Hals.‘, denkt sich der blonde Genin genervt. „Was machst du denn hier so ganz alleine außerhalb Konohas und dann auch noch mitten in der Nacht?“ „Als ob ich ausgerechnet dir das sagen würde Orochimaru.“, zischt der Fuchsjunge den legendären Sannin wütend an, während der Sannin den blonden Chaoten mustert. Nun fällt dem schwarzhaarigen Otonin auch auf, dass der blonde Ninja aus dem Dorf Konoha Gakure sein Ninjastirnband gar nicht trägt. „Jetzt sag bloß, dass man dich aus Konoha verbannt hat.“, meint Orochimaru hämisch, worauf der Uzumaki diesen einfach nur wortlos anschaut. „Ich deute mal dein schweigen einfach mal als ein ja Naruto.“, meint der Sannin und einen Moment später fängt er hämisch an zu grinsen. „Ich wusste, dass das früher oder später passieren würde, denn schließlich ist der Kyuubi in dir versiegelt.“ „Das weiß ich auch selber.“, rechtfertigt sich Naruto und verzieht dabei keine Miene. „Dann würde es dir auch sicher nichts ausmachen, wenn ich Konoha vernichte.“ „Vergiss es Orochimaru. Ich werde es niemals zulassen, dass du Konoha Gakure vernichtest.“, kommt es zornig aus der Kehle des blonden Shinobi und erschafft in seiner rechten Hand direkt sein Rasengan. „Nicht einmal über meine Leiche.“, faucht der Shinobi seinen Gegenüber an und läuft schnurstrags auf den legendären Sannin, um ihn einen Moment später sein Rasengan in den Magen zu pressen. ‚Ein…ein Genjutsu?‘, fragt sich der Uzumaki verwirrt, als Orochimaru sich plötzlich in viele Schlangen auflöst. „Wo zielst du denn hin? Ich steh doch hinter dir Naruto.“ Sogleich dreht sich der Konohanin zum schwarzhaarigen Shinobi aus Oto Gakukure um. „Ich weiß gar nicht was du hast Naruto. Es wäre doch viel besser wenn ich Konoha vernichte. Schließlich haben sie dich doch verraten. Du hast all die Jahre für sie gekämpft und hättest sogar für dieses Kaff dein Leben gelassen und was machen sie? Du wirst einfach aus Konoha verbannt und das alles nur wegen dem Fuchs.“ Sofort ballt der Uzumaki wütend seine Hände zu Fäusten zusammen.
Im nu macht der Sannin einige Fingerzeichen, nachdem er sich in seinen Finger gebissen hat. „Jutsu des vertrauten Geistes.“, ruft der schwarzhaarige Otonin, presst seine Hand gegen den Boden und im nächsten Augenblick erscheint eine gigantische braune Schlange neben dem Sannin aus Oto Gakure. „Ich werde alles Mögliche tun, um Konoha zu beschützen, auch wenn ich kein offizieller Konohanin mehr bin.“, meint der blonde Shinobi und erschafft einige seiner Schattendoppelgänger. „Ich werde trotzdem Konoha vernichten, es sei denn…“ „Es sei denn was?!“, hinterfragt der blonde Genin aus Konoha etwas verwirrt, jedoch ohne es sich anmerken zu lassen. „Ich werde Konoha Gakure nicht angreifen, jedoch muss du dann im Gegenzug dafür mit mir nach Oto Gakure mitkommen Naruto.“, meint Orochimaru, worauf der Uzumaki den legendären Sannin verwundert anschaut, jedoch wird sein Gesichtsausdruck im nächsten Moment wieder ernst. „Und ich soll dir das glauben? Woher weiß ich, dass du mich nicht hintergehst und Konoha doch angreifst, wenn ich mit dir nach Oto Gakure mitkomme?“, hinterfragt der blonde Fuchsjunge, worauf der schwarzhaarige Sannin hämisch anfängt zu lachen. „Ich habe bis jetzt immer mein Wort gehalten und außerdem könntest du mich doch jederzeit töten, wenn ich Konoha doch zerstören würde.“, meint der Sannin, jedoch schaut Naruto diesen immer noch misstrauisch an. „Ein besseres Angebot kann dir keiner machen Naruto. Aber wenn du nicht willst, dass…“ „Meinet wegen. Ich hoffe nur für dich, dass du dein Wort halten wirst Orochimaru.“, meint Naruto und löst sein Jutsu der Schattendoppelgänger auf, worauf auch Orochimarus vertrauter Geist mit einem Puff verschwindet. „Keine Sorge. Das werde ich.“ ‚Ich werde dich trotzdem im Auge behalten Orochimaru.‘, denkt sich der Genin aus Konoha Gakure.
~*~*~Flashback ende~*~*~[\b]
„Und das ist auch der Grund, warum ich hier bleiben muss Hinata. Ich hoffe du verstehst das, denn wenn ich wieder nach Konoha zurück kehren würde, dann würde Orochimaru das Dorf zerstören.“ „Verstehe und deswegen bist du also mit Orochimaru diesen Pakt eingegangen. Du wolltest das Dorf beschützen.“, meint die Hyuuga etwas enttäuscht, weil ihr geliebter Fuchsjunge nicht mit ihr zurück nach Konoha Gakure mitkommen kann. „Nicht nur das Dorf Hinata. Sondern auch die Person, die ich über alles auf der Welt liebe.“, erklärt der Uzumaki, worauf Hinata ihre Augen weitet. „Und zwar dich Hinata.“, haucht der blonde Shinobi der Angesprochenen ins Ohr. „Ich liebe dich auch Naruto“, sagt die Konouchi mit einem leichten Rotschimmer im Gesicht, aber einen kurzen Moment später lässt die Erbin des Hyuuga Clan einen Seufzer aus ihrer Kehle entweichen. „Was ist los?“ „Unsere Mission war es eigentlich dich nach Konoha zurück zu bringen, damit Jiraiya das Siegel des vierten Hokage verstärken kann und es somit nicht bricht, aber das können wir ja jetzt wohl vergessen. Schließlich kannst du Oto Gakure nicht verlassen.“ „Das Siegel…“, murmelt der blonde Shinobi vor sich hin und beendet die Heilung von Hinata Rücken, worauf sich die Konouchi zum Fuchsjungen umdreht. „Was ist jetzt eigentlich aus dem Siegel geworden Naruto?“, fragt die Erbin des wohlhabenden Clans in Konoha Gakure , worauf der Uzumaki seinen Blick von der blauhaarigen Chuunin abschweift und diesen mit einem leeren und traurigen Ausdruck zu Boden richtet. „Ich…ich möchte nicht darüber reden Hinata…“ Die Hyuuga schaut ihren Blondschopf perplex an. ‚Wieso möchte er nicht darüber reden?‘ „…jedenfalls jetzt noch nicht!“, meint er zur Hyuuga, die ihn daraufhin von hinten umarmt. „Es ist Ok Naruto. Wenn du nicht darüber reden möchtest, dann musst du das auch nicht. Ich werde dich zu nichts dazu zwingen. Wenn du es doch erzählen möchtest, dann kannst du mit uns wirklich über alles reden. Wir wollen dir doch nur helfen Naruto. Auch wenn du nicht mehr in Konoha Gakure bist, gehörst du immer noch zu uns.“, meint die blauhaarige Chuunin aus dem Hyuuga Clan und gibt ihrem Blondschopf einen Kuss auf seine Wange. Schon kurz darauf herrscht eine unangenehme Stille, welche Hinata nach fünf Minuten beendet. „Du Naruto?“ „Ja?“ „Kannst du dich noch an unsere Mission erinnern, wo du, Kiba, Shino und ich den Bikouchuu gesucht haben?“, fragt die Konouchi, worauf der Uzumaki sie verwirrt anschaut. „Klar. Wieso fragst du?“ „Naja. Du hast doch mal erzählt,…dass du an einem Wasserfall…ein wunderschönes Mädchen beobachtet hast Naruto.“ „Ja und ich finde, dass du noch wunderschöner geworden bist Hinata.“, meint der Fuchsjunge mit einer sanften Stimme, worauf die genannte errötet und ihre große Liebe perplex anschaut. „Du weißt also, dass ich…“ „Ja. Ich weiß schon etwas länger, dass du das Mädchen am Wasserfall warst.“, gibt Naruto zu und kratz sich dabei verlegen an der Wange. „Naja. Auf jeden Fall hatte ich gestern einen Traum, wo ich dich bei diesem Wasserfall nach all den vielen Jahren wiedergesehen habe Naruto und…“ Nun fängt Hinata an mit ihren beiden Zeigefingern zu spielen, wie sie es immer vor langer Zeit gemacht hat und errötet noch nebenbei etwas. „…da hast du…“ „Ich hab dir jetzt aber nicht zufälligerweise in deinem Traum einen Heiratsantrag gemacht, oder Hinata?“, hinterfragt der blonde Fuchsjunge. „Ähm doch.“, meint die Trägerin des Byakugan mit geweiterten Augen. ‚Woher weiß Naruto, dass er mir in meinem Traum einen Heiratsantrag gemacht hat?‘, fragt sich die Hyuuga und schaut ihre große Liebe verwundert an. „Und sollte ich dir dann versprechen dich nie mehr wieder allein zu lassen?“ „Äh ja. Wo…woher weißt du das?“, hinterfragt die blauhaarige Konouchi, worauf der Uzumaki innerlich mit seinem rechten Auge zuckt. ‚So viele Zufälle kann es doch nicht geben.‘ „Naja. Ich hatte gestern den gleichen Traum wie du Hinata.“, erklärt Naruto und Hinata schaut ihn perplex an, während er sich an seiner Wange kratz.
Doch auf einmal laufen einzelne Tränen über das Gesicht der blauhaarige Chuunin von Team Acht. „Was ist los Hinata. Warum weinst du? Habe ich was Falsches gesagt?“, fragt der Uzumaki mit einer behutsamen Stimme, worauf die Angesprochene jedoch mit ihrem Kopf schüttelt. „Nein das hast du nicht. Es ist nur so, dass ich…dass ich mir wünsche, dass du mit mir zurück nach Konoha kommen kannst.“, sagt die Konouchi und wischt sich die Tränen aus ihrem Gesicht. „Ich vermiss dich so Naruto. All die Jahre hab ich mich so schlecht Gefühlt, nachdem du das Dorf verlassen hattest. Ich war am Boden zerstört und hab mir die Schuld daran gegeben, dass ich dich nicht aufhalten konnte. Ich hab mich oft gefragt, ob meine Existenz überhaupt noch von Bedeutung oder sogar erforderlich war, denn schließlich ist die Person, die ich überalles auf der Welt liebe weggegangen. Ich…“ „Eine frage Hinata. Wann hast du den Brief gelesen, denn ich an dich geschrieben habe?“, unterbricht der blonde Uzumaki die junge Hyuugaerbin. „Ich hab ihn gestern von Tsunade bekommen.“ ‚Dann ist es wohl auch kein Wunder, warum Hinata das alles in den letzen Jahren durchgemacht hat.‘, denkt sich der Shinobi und schaut dabei zu seiner großen Liebe. „Naruto.“, kommt es leise von der Konouchi, wodurch sie den eben genannten wieder in die Realität zurückholt. „Du bist der einzige, der die Wunden meines Herzens heilen kann Naruto.“, sagt die Hyuuga mit einer sanften Stimme und legt gleichzeitig die rechte Hand des Uzumakis auf die Stelle, wo sich ihr Herz befindet. Als der Blondschopf mit seiner Hand Hinatas weiche Brust berührt, spürt er wie es in seiner Hose langsam enger wird. Nun lässt die Hyuugaerbin die Hand des ehemaligen Konohanin los und legt ihre Handgelenke auf die Schultern des Fuchsjungen. „Ich hab dich so vermisst Naruto.“, flüstert die Konouchi aus dem Hyuuga Clan ihrer großen Liebe zu, nähert sich langsam seinem Gesicht und schließt synchron ihre Augenglieder. Wie hypnotisiert schließt Naruto ebenfalls seine Augen und legt seine Lippen auf die von Hinata. „Versuch deinen Schmerz zu vergessen Hinata und sei es nur für heute Nacht.“, haucht der Uzumaki der Hyuuga ins Ohr, als er sich kurz von ihr gelöst hat.
Sayōnara – Auf Wiedersehen / Kein Abschied ist für die Ewigkeit
Noch etwas verschlafen öffnet Naruto seine Augen. Auch wenn er ausgeschlafen ist, fühlt er sich immer noch etwas müde. Dies muss wohl mit letzter Nacht zu tun haben. Direkt einen Augenblick später fällt der Blick unseres blonden Jinchuuriki auch schon auf die schlafende Hinata, die sich an seine Brust kuschelt. Bei diesem Anblick huscht ihm sogleich ein warmes Lächeln auf seinen Lippen. Er hat doch tatsächlich vergessen wie unglaublich das Gefühl sein kann, dass jeder Liebe nennt. Jedoch lässt er auch schon im nächsten Moment einen Seufzer aus seiner Kehle entweichen. Er möchte zwar ewig einfach nur hier im Bett liegen bleiben und Hinatas wärme spüren, aber er kann es nicht. Kurzerhand steht unser Shinobi auch schon vorsichtig auf, sodass die Erbin des Hyuuga Clans nicht wach wird und anschließend beginnt er damit seine Klamotten einzusammeln, die auf dem Boden herumliegen. Während Naruto sich anzieht, fällt sein Blick immer wieder automatisch auf die junge Hyuuga. Der Gedanke, dass Hinata in Oto ist, gefällt unserem blonden Shinobi ganz und gar nicht. Hier ist es nämlich alles andere als sicher, denn schließlich ist der Sannin Orochimaru ein gefährlicher und gefürchteter S Rang Nukenin, der früher sogar einst zu der Organisation Akatsuki gehörte. Nachdem der Uzumaki auch schon fertig angezogen ist, fängt er an Hinatas Kleidungsstücke einzusammeln. Jedoch als er die Jacke der Hyuuga in seiner Hand hat, wird sein Blick ganz anders. Hasserfüllt! Er legt die anderen Klamotten auf seinen Tisch und setzt sich anschließend aufs Bett, indem Hinata immer noch friedlich schläft. Sein Blick haftet förmlich an der zerrissenen und blutverschmierten Stelle an der Jacke seiner geliebten Konouchi. ‚Das wird mir dieser nichtsnutzige Otonin noch büßen. Wie konnte er es wagen einfach so mit Hinata umzugehen? Mit meiner Hinata!? ‘, denkt sich der Jinchuuriki wütend und seine Augenfarbe wechselt in ein blutiges Rot. Naruto lässt sich so manches gefallen, aber das ist eindeutig zu weit gegangen. Wenn es um seine Freunde geht, dann versteht unser Uzumaki keinen Spaß und obendrein ist Hinata auch noch das Mädchen, das er liebt. Und noch persönlicher kann es nicht werden, wenn man bedenkt, was letzte Nacht obendrein auch noch passiert ist. Genervt lässt Kyuubis Wirt einen Seufzer aus seiner Kehle entweichen. Naruto wird sich auf jeden Fall bei diesem inkompetenten Otoninja dafür Revanchieren, für das was er Hinata angetan hat. Schon keine Sekunde später werden die beiden Augen unseres Blondschopfs langsam wieder blau.
Langsam öffnet Hinata ihre Augen und entdeckt auch schon Naruto, der mit dem Rücken vor ihr auf dem Bett sitzt. Als sich die blauhaarige Konouchi aufrichtet, sieht sie diesen eigenartigen Blick von Naruto. Eine Mischung aus Wut, Sorge und vielleicht sogar etwas Einsamkeit. Außerdem scheint der blonde Chaot mit seinen Gedanken gerade ganz woanders zu sein. Doch keine Sekunde später wird der Uzumaki aus diesen gerissen, als er plötzlich von hinten von Hinata umarmt wird. „Guten Morgen Naruto.“, haucht diese liebhaft in sein Ohr und gibt ihrer großen Liebe daraufhin einen Kuss auf seine Wange. Sofort legt sich ein Lächeln auf den Lippen des Jinchuuriki und seine Laune macht eine 180 Grad Drehung. „Morgen mein Engel. Hast du gut geschlafen?“ „Wie könnte ich nicht, denn schließlich bist du ja bei mir Naruto.“, erklärt die Hyuugaerbin, woraufhin sich der Blondschopf aus Hinatas Griff befreit und sich so hinsetzt, dass er direkt in ihre Augen sehen kann. „Das freut mich.“, sagt dieser nur und drückt seiner Liebsten einen Kuss auf ihre weichen Lippen. Einen Moment später steht er jedoch schon auf, geht zu seinem Tisch und nimmt von diesem die Kleidung der Hyuuga. „Du solltest dich erstmal anziehen, sonst verkühlst du dich vielleicht noch.“, meint Naruto und reicht der Trägerin des Byakugan ihre Klamotten, welche diese natürlich annimmt, jedoch hält er ihre Jacke immer noch in seiner anderen Hand. ‚Naruto hat sich in den letzten Jahren irgendwie total verändert.‘, denkt sich Hinata, während sie sich anzieht. ‚Obwohl ich ihn erst gestern wiedergesehen habe, habe ich den Eindruck, dass er viel ruhiger und nachdenklicher geworden ist. Die letzen Jahre müssen für ihn bestimmt sehr schlimm gewesen sein. Orochimaru ist nicht grad eine Person, die man als Menschenfreundlich einstufen kann. Und dann erst dieser dunkle Raum, indem Naruto wohnt. Er spiegelt die grausame und kalte Seele Orochimarus wieder. Es ist aber auch nicht nur die Dunkelheit, sondern auch die Einsamkeit, die in diesem Raum liegt. Einsamkeit! Es ist als hätte ich selbst Naruto in diese Einsamkeit gestoßen, weil ich ihn damals nicht aufhalten konnte und jetzt ist er hier. Es ist allein meine Schuld, dass er bei Orochimaru ist. Wenn ich ihn doch nur aufgehalten hätte.‘, denkt sich die Hyuuga, als sie fertig Angezogen ist und macht einen Moment später einen traurigen Gesichtsausdruck. ‚Es ist als hätte ich Naruto betrogen! Ich hab ihn hier zurückgelassen. In dieser Einsamkeit! Wenn ich damals nur ein bisschen stärker gewesen wäre. Ich hätte doch für Naruto da sein müssen. Schon früher! Wieso hab ich ihn bloß nicht schon früher gesagt, dass ich ihn liebe? Wieso nur? Wieso hab ich ihn nicht schon früher aus seiner Einsamkeit geholt? Jetzt ist Naruto schon wieder einsam und das ist meine Schuld. Naruto hat sowas wie mich gar nicht verdient.‘, denkt sich Hinata frustriert, während ihr ein paar Tränen über die Wangen laufen und schon im nächsten Augenblick umarmt diese Naruto auch wieder schon. „Was ist los Hinata?“, kommt es besorgt von dem blauäugigen Shinobi und die Hyuuga krallt sich regelrecht in seinen Klamotten fest. „Es tut mir leid Naruto. Wenn ich nur früher für dich da gewesen wäre, dann wäre das hier alles wahrscheinlich gar nicht erst passiert.“ „Aber du kannst doch nichts dafür, dass das Sigel schwächer geworden ist.“, meint der Uzumaki nur, legt Hinatas Jacke, die er immer noch in seiner Hand hält, auf den Tisch und nimmt die Blauhaarige in den Arm. „Wenn ich irgendwas für dich tun kann, dann sag es mir. Ich möchte alles Mögliche tun, damit es dir wieder besser geht. Ich möchte dich aus dieser Welt von Dunkelheit, Schmerz und Einsamkeit rausholen.“ Bei diesen Worten weitet Naruto geschockt seine Augen. Hatte Hinata etwa eine Ahnung, was in den letzen Jahren passiert ist? Wie es in ihm aussah und vielleicht sogar die Sache mit Kyuubi? Schnell schüttelte Naruto seinen Kopf, denn dieser Gedanke ist mehr als lächerlich. Wie sollte Hinata wissen was los war? Erstens hat Naruto niemals jemanden davon erzählt und zweitens währe es ihm neu, wenn seine Hinata plötzlich visionäre Fähigkeiten hätte!
„Bevor ich es vergesse! Deine Jacke kannst du nicht mehr anziehen.“, meint der Uzumaki, löst sich von der Trägerin des Byakugan und geht zu einem Schrank, der in seinem Raum steht. „Aber Naruto…“ „Nimm die hier.“, meint der Uzumaki nur, als er den Schrank geöffnet hat und wirft der Hyuuga eine schwarz-orangene Jacke zu. ‚Aber…das ist doch…Narutos Jacke.‘, denkt sich die Besitzerin des Byakugans und weitert gleichzeitig ihre Augen. „Probier sie einfach mal an.“ Keine Sekunde später befolgt die Konohanin auch schon Narutos Rat. Seine Jacke, die er vor einigen Jahren noch getragen hat, passt Hinata wie angegossen und nach der Meinung unseres Jinchuuriki sieht seine blauhaarige Konouchi fantastisch aus. „Und? Wie sehe ich aus.“, fragt die Hyuugaerbin, während auf Narutos Wangen schon die ganze Zeit über ein leichter Rotschimmer liegt. „Wie eine richtige Uzumaki.“ ‚Wie eine…Uzumaki?‘, hinterfragt Hinata nochmal in ihren Gedanken und wird ganz rot im Gesicht. „Hinata!“ „Ja?“ „Es gibt wirklich etwas was du für mich tun kannst.“ „Und was?“ „Geh wieder nach Hause!“, meint Naruto nur, worauf Hinata geschockt ihre Augen weitert und den Tränen nah ist. Meint Naruto das wirklich ernst? Sie soll wieder nach Hause gehen und ihn einfach so im Stich lassen? Schon wieder? Die Hände der Hyuuga werden von mal zu mal immer zittriger und sie kämpfe stark gegen ihre Tränen. Für die Konouchi bricht mit einem Schlag eine ganz Welt zusammen. Geh wieder nach Hause hat er gesagt! Bedeutet das, dass er sie nicht mehr sehen will? Was hat sie denn falsch gemacht? Sie wollte Naruto doch nur helfen und sie soll gleich aus seinem Leben verschwinden? „Es ist wirklich besser, wenn du wieder nach Konoha zurückkehrst Hinata. Ich möchte nicht, dass dir etwas passiert. Hier in Oto ist es einfach zu gefährlich für dich. Wenn dir hier irgendwas nur wegen mir passieren sollte, dann würde ich mir das niemals verzeihen. Also geh bitte wieder nach Hause! Dann kann ich wenigstens beruhigt sein, dass es dir gut geht. Ich hab in meinem Leben so viel verloren. Ich möchte nicht auch noch das verlieren, was mir am wichtigsten ist.“, meint Naruto und die Angesprochene schaut ihn fassungslos an. Das war es also! Sie sollte nach Hause gehen, damit ihr nichts passiert. Hinata ist wirklich erleichtert, dass es nur dieser Grund ist, warum sie wieder gehen soll. Vor Freunde fängt sie auch schon an zu weinen und wieder einmal wird der Uzumaki das Opfer einer Umarmung. „Ich liebe dich auch Naruto.“, meint diese unter Tränen und küsst ihren blonden Uzumaki sogleich. „Ich werde dich sogar höchstpersönlich wieder nach Konoha bringen Hinata. Erstens, damit dir nichts unterwegs passiert und zweitens, damit ich noch etwas mehr Zeit mit meinem Engel verbringen kann.“, sagt der Uzumaki, nachdem die Konouchi von Team Acht von ihm abgelassen hat.
Es vergehen nur so um die Zehn Minuten, als die beiden Ninja Naruto Uzumaki und Hinata Hyuuga außerhalb des Verstecks von Orochimaru stehen. „Wir müssten so bei Konoha ankommen, wenn es anfängt zu Dämmern.“, meint der Uzumaki, als er einen kurzen Blick in den Himmel gerichtet hat. Erstaunt blickt die Hyuugaerbin zu ihren blonden Fuchsjungen. Woher will er das bloß so genau wissen? Doch Hinata wird wieder in die Realität zurückgeholt, als plötzlich Sasuke Uchiha auf die beiden zugelaufen kommt. „Sasuke.“, murmelt die Konouchi nur vor sich hin und der Uchihasprössling lässt seinen Blick von Naruto zu Hinata und wieder zurück schweifen. Mit einem vielsagenden Blick nickt Naruto seinen besten Freund nur zu, welcher daraufhin Wortlos das Versteck des schwarzhaarigen Sannin betritt. Verwundert schaut Hinata noch dem Uchiha nach. „Na komm Hinata! Lass uns losgehen.“, sagt der Jinchuuriki und die beiden machen sich sogleich auch schon auf den Weg. Die ersten 15 Minuten herrscht jedoch eine unangenehme und vor allem unerträgliche Stille zwischen den beiden Ninja aus Konoha Gakure. Keiner weiß so richtig wie er das Eis brechen soll. „Also Naruto…“ „Was ist Hinata?“ „Wie ist denn deine Beziehung zu Sasuke? Seid ihr wieder die besten Freunde?“ „Das mag für dich vielleicht komisch vorkommen, aber wir verstehen uns wie eineiige Zwillinge völlig Blind. Wir wissen oft was der andere denkt, ohne dass dieser etwas sagen muss. Verrückt oder?“ „Nein, ganz und gar nicht! Das ihr beide euch so blind versteht ist eben ein besonderes Band zwischen euch. Du hast doch auch immer davon geredet, dass Sasuke für dich wie ein Bruder ist.“, antwortet die Hyuuga, worauf Naruto anfängt zu lächeln. „Da hast du recht Hinata. Er ist für mich immer noch wie ein Bruder und obendrein mein bester Freund.“ „Wie hat Sasuke eigentlich reagiert, als du vor vier Jahren in Oto Gakure aufgetaucht bist?“ „Um ehrlich zu sein war er am Anfang ziemlich überrascht, dass ich plötzlich in Oto aufgetaucht bin.“
~*~*~Flashback~*~*~
„Was machst du denn hier Sasuke?“, hinterfragt Naruto, da der Uchiha mit einem Mal in der Tür steht. „Das gleiche könnte ich eigentlich dich fragen.“, meint Sasuke nur, tritt in das Zimmer ein und schließt hinter sich die Tür. „Wenn du hier bist, um mich nach Konoha zurück zu holen, dann vergiss es! Ich gehe erst wieder zurück, wenn ich mich an meinem Bruder gerächt habe.“, meint der Erbe des Uchiha Clan. „Ich bin eigentlich nicht hier um dich nach Konoha zurück zu holen Sasuke.“, antwortet der Uzumaki nur und setzt sich auf sein Bett. „Und was willst du dann hier in Oto?“ „Ich habe Konoha verlassen.“ „Du hast was?“, hinterfragt der Uchihasprössling nochmal, da er glaubt sich verhört zu haben. „Seit wann würde einer wie du sein eigenes Dorf verraten? Du laberst doch immer davon, dass du mal Hokage werden und von allen endlich…“ „Wenn das überhaupt noch möglich ist.“, unterbricht der Genin von dem früheren Team Sieben seinen schwarzhaarigen, besten Freund. „Was meinst du damit?“ „Ich meine den Grund warum ich das Dorf verlassen habe. Den Grund Sasuke.“, sagt der blonde Uzumaki und legt seine rechte Hand auf seinen Bauch, um sich einige Sekunden später an den Stoff seiner Jacke festzukrallen. „Kyuubi, was?“ „Genau. Das Siegel wird von mal zu mal schwächer und irgendwann kann der Fuchs ausbrechen. Deswegen meinten auch die Ratsmitglieder, dass ich das Dorf verlassen sollte, da sonst Konoha dem Untergang geweiht ist, wenn der Fuchs sich befreit.“, erklärt der blonde Uzumaki, woraufhin der Träger des Sharingan einen genervten Seufzer aus seiner Kehle entweichen lässt. „Also ich finde, dass Konoha ein Haufen von Idioten ist.“ „Wieso sagst du das?“ „Das ist doch ganz einfach. Da reist du dir Jahrelang deinen Arsch für diese Idioten auf und die werfen dich einfach aus dem Dorf, nur weil der Kyuubi vielleicht ausbrechen könnte.“ „Ich hätte genauso gehandelt. Schließlich wäre das die einfachste Möglichkeit, um mein Dorf zu beschützen und die Menschen, die mir wichtig sind.“, flüstert Naruto etwas gekränkt vor sich hin und der Uchihasprössling verschränkt seine Arme vor seinem Oberkörper. „Konoha ist immer noch so egoistisch wie e und je.“ „Was meinst du damit?“ „Ganz einfach. Haben die vielleicht mal eine Sekunde daran gedacht was passiert wäre, wenn du direkt Akatsuki in die Arme gelaufen wärst. Im Grunde haben sie dich ihnen wie auf einem Silbertablett serviert.“, erklärt Sasuke, woraufhin der blonde Genin geschockt seine Augen weitert, jedoch fängt er nach einem Moment an zu lächeln. „Vielleicht hast du recht, aber nicht alle in Konoha sind so. Meine Freunde haben immer zu mir gehalten und sie hätten alles dafür getan um mich im Dorf zu behalten, genauso wie Ero-Sennin oder Oma Tsunade.“ „Wenn du meinst.“, meint Sasuke nur und verdreht innerlich seine Augen. „Ja, nicht alle sind so. Ganz besonders SIE nicht…“ ‚Sie?‘, fragt sich der schwarzhaarige Träger des Sharingan in seinen Gedanken. „…Sie wollte nicht, dass ich Konoha verlasse und sie hätte mich auch um jeden Preis aufgehalten. So wie Sakura damals dich aufhalten wollte zu gehen, wollte Hinata mich aufhalten.“
~*~*~Flashback ende~*~*~
„Es tut mir leid Naruto.“, meint die blauhaarige Hyuuga plötzlich, als ihr geliebter Chaot mit erzählen fertig ist und blick betrübt zu Boden. „Wieso entschuldigst du dich Hinata?“ „Ich bin sowas von egoistisch. Ich hab keine Sekunde daran gedacht, dass du vielleicht Akatsuki in die Hände gefallen wärst. Die ganzen letzten vier Jahre habe ich mich die meiste Zeit im meinem Zimmer eingeschlossen und mich dafür bemitleidet, dass ich dich nicht aufhalten konnte zu gehen. Ich hab mich so alleine und nutzlos ohne dich gefühlt. Ständig haben sich meine Gedanken nur um mich gedreht und was noch aus mir werden sollte, da die Person, die ich über alles auf der Welt liebe, fortgegangen ist. Ich bin wirklich sowas von egoistisch.“ „Ist schon gut Hinata.“, meint der blonde Shinobi nur und Hinata schaut zu ihm hoch. Das erste was dem Jinchuuriki auffällt sind ihre Augen. Sie strahlen nicht mehr diese gewisse Wärme aus, wie sie es sonst notmalerweiße immer machen. Jetzt spiegelt sich eine Mischung aus Schmerz, Einsamkeit und Trauer in ihnen wieder. Unser Blondschopf kennt diesen Blick nur zu gut. Es ist derselbe Blick den er als Kind immer hatte, wenn er alleine war. Er hat immer versucht zu lächeln. Egal wie schwer es ihm gefallen ist oder wie schlecht es ihm ging. Er hat immer einen auf fröhlich gemacht, jedoch kann er bei diesem Anblick nicht wirklich fröhlich sein. „Nein nichts ist gut. „Ich habe die ganze Zeit nur an mich gedacht Ich bin wirklich egoistisch. So eine wie mich hast du gar nicht verdient.“, antwortet die Hyuugaerbin nur und senkt einen Augenblick später wieder ihren Blick.
‚Ach Hinata. Manchmal verstehe ich dich einfach nicht. Wieso gibst du dir bloß immer am allen die Schuld. Früher war das genauso. Du hast dich für jede Kleinigkeit sofort entschuldigt. Du warst schon damals eine schüchterne, aber gutmütige Person. Das muss man doch irgendwie ändern können. Hinata braucht echt mehr Selbstvertrauen. Ich muss irgendwie ihren Geist und ihre Psyche stärken, aber ich hab echt keine Ahnung wie. Irgendwas muss doch da zu machen sein.‘, denkt sich Naruto und rauft sich innerlich seine Haare. Wenn es um Hinata geht, dann ist er immer noch der gleiche ahnungslose Chaot, der er vor vielen Jahren gewesen ist und außerdem hat er ja schließlich auch eine gewisse Mitschuld daran, dass Hinata seelisch am Boden zerstört war und es immer noch ist. Wenn er so genau darüber nachdenkt, dann haben eigentlich auch die Personen schuld, die dafür waren, dass Naruto Konoha verlassen sollte. Aber eigentlich hätten sie das ja nicht entschieden, wenn nicht die Gefahr bestand, dass der neunschwänzige Fuchsdämon Kyuubi aus ihm herausbricht. Also liegt die Schuld allein bei diesem überdimensionalen Bijuu. Warum muss Kyuubi auch ausgerechnet ihn IHM versiegelt sein? Bedeutet das, dass sein Vater jetzt auch noch schuld an Hinatas Verfassung hat, da er ja dieses Fuchsungeheuer in seinen eigenen Sohn eingesperrt hat? Nein! Eigentlich hat er das ja nur getan, um Konoha zu retten. In erster Linie wäre Naruto ja kein Jinchuuriki geworden, wenn Kyuubi damals nicht Konoha angegriffen hätte, womit er wieder zu diesem Fuchs kommt. Bis heute weiß Naruto nicht wirklich, warum der neunschwänzige Bijuu damals sein Dorf angegriffen hat. Nun hat der blonde Uzumaki jedoch die Möglichkeit wieder nach Konoha zurück zu kehren, da Jiraiya endlich nach vier Jahren einen Weg gefunden hat, um das Siegel auf seinem Bauch zu verstärken. Team Acht wollte ihn auch deswegen nach Konoha zurück bringen, aber er konnte nicht. Es gibt ja noch immer diesen Pakt mit Orochimaru, den ihn daran hinderte nach Konaha zurück zu gehen. Also hat Naruto nun seinen nächsten Sündenbock gefunden und das ist der Sannin Orochimaru, denn schließlich wird der Fuchsjunge sozusagen von ihm erpresst. Jedoch hat Jiraiya auch Schuld, denn wenn dieser kauzige Einsiedler schneller oder vor allem rechtzeitig einen Weg gefunden hätte, um das Siegel zu verstärken, dann wäre unser blonder Shinobi immer noch im Dorf Konoha Gakure und hätte dies auch nicht niemals verlassen müssen. ‚Oh man! Wenn ich echt so darüber nachdenke, dann hat irgendwie jeder Schuld an Hinatas jetzigem Zustand. Meine Fresse ist das kompliziert.‘, denkt sich der Uzumaki frustriert. ‚Vielleicht sollte ich mir später dazu Gedanken machen. Jetzt sollte ich erstmal dafür sorgen, dass Hinata sicher in Konoha ankommt.‘
Es fängt an zu Dämmern und Hinata ist mit ihrem Begleiter Naruto nur noch einige Meter vom Haupttor Konoha Gakures entfernt. Als die Hyuuga das große Tor ihres Heimatdorfes erblickt freut sie sich zwar wieder zu Hause zu sein, jedoch spiegeln ihre Augen auch gewisse Trauer und Einsamkeit aus. Mit einem Mal kommen alle negativen Emotionen wieder in ihr zum Vorschein, denn sie weiß, dass dieser Anblick ein Abschied bedeutet. Sie hat gehofft, dass es nicht so kommen wird. Wie gern wär sie doch bei Naruto geblieben. Vergeblich! Dieser war nämlich immer noch der Meinung, dass es für Hinata das Beste sei, wenn sie nicht in Oto Gakure bleibt. Mit einem Mal bleibt der blonde Shinobi stehen und kurz darauf tut die Konouchi von Team Acht es ihm gleich. Der Moment des Abschiedes ist nun in greifbarer Nähe und keiner der beiden weiß, ob sie sich jemals wieder sehen. Dieser Gedanke lässt Hinata noch trauriger werde. „Dann ist wohl jetzt die Zeit des Abschieds gekommen.“, murmelt die Erbin des Hyuuga Clan vor sich hin, während ihr Blick steht auf dem Boden gerichtet ist. ‚Hinata scheint es sehr schwer zu fallen sich wieder von mir zu verabschieden und dann auch noch mit dem Wissen mich vielleicht niemals wiederzusehen.‘, denkt sich der Uzumaki und umarmt einen Augenblick später die Blauhaarige. „Hinata, mach dir keine Sorgen. Ich werde Tag und Nacht hart trainieren, damit ich in der Lage bin euch alle zu beschützen. Vorerst muss ich in Oto Gakure bleiben, denn dies ist Momentan die einzige Möglichkeit, wie ich euch alle vor einem Angriff Orochimarus bewahren kann. Ich will nicht, dass noch mal sowas passiert, wie damals bei seinem Angriff auf Konoha, als der dritte Hokage und viele andere ums Leben kamen. Irgendwann bin ich stark genug und kann mein Dorf, meine Freunde und die Menschen die mir wichtig sind aus eigener Kraft beschützen. Besonders den Menschen, den ich über alles auf der Welt liebe und zwar dich!“, meint der Blondschopf und Hinata schaut zu ihrem geliebten Chaoten hinauf. Im nächsten Moment schon drückt er der Konouchi einen Kuss auf ihre zarten weichen Lippen, während sie sich an seinen Klamotten festkrallt und bemüht sich nicht in Tränen auszubrechen. Da aber bekanntlich auch jeder schöne Moment sein Ende hat, hat ihn auch dieser Kuss, denn schon im nächsten Augenblick lässt der Uzumaki von der Konohanin aus Team Acht ab. „Denk immer an eins Hinata. Der Tag wird kommen an dem wir uns zwei wiedersehen werden. Das ist ein Versprechen.“ „Naruto…pass auf dich auf.“, sagt die Hyuuga und ist im Begriff zu gehen. Mit der schweren Entscheidung Naruto wieder nach Oto Gakure gehen zu lassen, damit er sie und die anderen Dorfbewohner vor Orochimaru beschützen kann, lässt sie ihre große Liebe schweren Herzens los und dreht sich um. „Auf Wiedersehen Naruto.“
„Bevor du gehst will ich dir noch etwas geben.“, meint Naruto plötzlich, worauf sich die Trägerin des Byakugan nochmal zu ihrer großen Liebe hin umdreht. Keine Sekunde später holt der blonde Shinobi aus seiner Hosentasche eine silberne Kette mit einem rotblauen YinYang Anhänger heraus. Direkt darauf weitern sich auch schon die Augen der blauhaarigen Erbin des Hyuuga Clan. „Sie ist wunderschön Naruto.“, meint Hinata hin und weggerissen und der Chaot öffnet daraufhin ein Stück den Reisverschluss von der Jacke, die er Hinata geschenkt hat. „Ich hatte sie für den Tag gemacht an dem wir uns wiedersehen. So bin ich in der Lage dich immer zu beschützen mein kostbarer Engel.“, meint der Uzumaki und befestigt gleichzeitig die Kette um Hinatas schmalen Hals, welche wie angegossen passt. „Was meinst du damit Naruto?“ „Das ist keine gewöhnliche Kette Hinata.“, meint der Uzumaki, woraufhin die Hyuugaerbin diesen nur noch verwirrter anblickt. „Die Kette ist aus Kyuubis und meinen eigenen Chakra entstanden und dem entsprechen sieht auch das Muster des Anhängers so aus. Es herrscht ein perfektes Gleichgewicht zwischen seinem und meinem Chakra.“ ‚So ein Gleichgewicht sollte es auch mal in mir geben.‘, denkt sich der blonde Fuchsjunge und lässt innerlich einen Seufzer aus seiner Kehle entweichen. ‚Kyuubis Chakra? Heißt das, dass das Siegel immer noch stabil ist, um diesen Fuchs weiterhin in Naruto einzusperren? Aber wieso hat Naruto mir das nicht sagen wollen?‘, fragt sich die Hyuuga Erbin in ihren Gedanken. ‚Tut mir Leid Hinata, aber ich möchte im Moment wirklich nicht mit irgendjemanden über das Siegel meines Vaters und Kyuubi reden. Vielleicht irgendwann einmal. Ich hoffe du verstehst das.‘, meint der Uzumaki in seinen Gedanken, da er anhand von Hinatas Gesichtsausdruck gelesen hat, was sie gerade gedacht hat. „Wenn du in Gefahr bist, dann kann sie ein Kraftfeld aus Chakra um dich herum aufbauen, das dich beschützen wird.“ „Aber was ist, wenn mir ein feindlicher Ninja die Kette im Kampf abreist?“, fragt die Hyuuga mit einem Mal den blonden Jinchuuriki. „Mach dir mal darüber keine Sorgen Hinata. Ich bin der einziger der diese Kette wieder abnehmen kann, denn sie lässt sich nur durch mein Chakra wieder entfernen. Eine kleine Sicherheitsname, die ich eingebaut habe.“ „Ich weiß gar nicht…was ich sagen soll Naruto.“ „Ach das musst du auch eigentlich nicht, aber wie wäre es mit einem Kuss als Dankeschön?“, sagt der Uzumaki wie der 15 jährige Naruto mit seinem typischen Fuchsgrinsen und Hinata wundert sich etwas über seinen Persönlichkeitswechsel. Jedoch freut sie sich auch etwas. Wie sehr hat sie doch dieses gewisse Grinsen ihres Narutos vermisst. Im nächsten Augenblick wird sie auch schon von ihm geküsst und auf ihren Wangen legt sich ein leichter Rotschimmer ab, wie in den Guten alten Zeiten. „Ich liebe dich Hinata.“, haucht der Uzumaki direkt nach dem Kuss dem Mädchen ins Ohr, bevor er sie durch einen kurzen Schlag ins Genick bewusstlos macht. Nun liegt die blauhaarige Konouchi regungslos in seinen Armen und Naruto wischt mit seinem Finger einige von ihren Haarsträhnen aus Hinatas lieblichem Gesicht. „Ich hoffe es stört dich nicht, wenn ich dich persönlich nach Hause bringe. Ich möchte noch ein kleines bisschen Zeit mit dir verbringen und außerdem mich persönlich davon überzeugen, dass sich das Chakra aus der Kette richtig an dich anpasst.“ In der nächsten Sekunde nimmt er die Hyuuga auch schon auf seine starken Arme und geht mit ihr in Richtung Dorf Konoha Gakure.
Mit einem Ruck springt der Uzumaki über die Mauer des Hyuuga Anwesend, dabei achtet er darauf, dass Hinata nicht wach wird. Wie eine Katze landet der blonde Shinobi lautlos auf der anderen Seite der Mauer und konzentriert einen Moment später Chakra ein seinen Fußsohlen, um direkt daraufhin die Hauswand hochzulaufen. Am Zimmerfenster der Hyuugaerbin macht der Fuchsjunge einen kleinen Stop, öffnet dieses auch schon und geht in das Zimmer der blauhaarigen Konouchi hinein. Dort angekommen legt er die immer noch schlafende Hinata vorsichtig auf ihr Bett und setzt sich kurz darauf neben diese. „Weißt du eigentlich das du wunderschön bist Hinata?“, flüstert Naruto zur blauhaarigen Chuunin, während er ihr eine Haarsträhne aus ihrem Gesicht streift. „Irgendwann bin ich in der Lage Orochimaru zu töten und mit ihm seine ganzen Otonins.“, meint der Uzumaki mit einer leisen Stimme und streichelt seiner Liebsten über die Wange. „Dann bin ich auch in der Lage in Konoha und besonders bei dir zu bleiben Hinata. Wenn ich das geschafft habe, werde ich dich nicht mehr allein lassen müssen.“, meint der blonde Ninja und gibt der schlafenden Konouchi einen Kuss auf ihre Zarten und weichen Lippen. „Naruto.“, murmelt die Hyuuga leise vor sich hin, als ob sie das gesagte von Naruto gehört hat. Mit einem Lächeln schaut er nun zur blauhaarigen Hyuugaerbin runter, doch dann schweift sein Blick mit einem Seufzer aus dem Fenster. ‚Ich muss bald wieder zurück gehen, sonst fängt man noch an mich zu vermissen.‘, denkt sich der ehemalige Konohanin und für wenige Sekunden wechselt seine saphirblaue Augenfarbe in Blutrote und wieder zurück. ‚Ich weiß! Sieht so aus, als bekomme wir besuch.‘, spricht der Uzumaki in Gedanken mit einem müden Lächeln und im nächsten Augenblick öffnet sich auch schon die Türe zu Hinatas Zimmer. „Wer bist du und was willst du hier?“, hinterfragt Hiashi zornig, als das Oberhaupt des Hyuuga Clan den Raum betreten hat. „Tja. Da sieht man mal wie vergesslich die Menschen sind. Jetzt sag bloß, dass du mich wirklich schon vergessen hast Hiashi. Dabei ist es doch grade mal vier Jahre her, seit ich das Dorf verlassen habe, aber ich helfe deinem Gedächtnis gern auf die Sprünge.“, kommt es vom blonden Fuchsjungen ohne jegliche Emotionen in der Stimme und sofort verfärben sich seine beiden Augen wieder in ein dunkles Rot. ‚Diese Augen. Das gibt’s doch nicht.‘ „Jetzt sag bloß du bist…“ „Ganz genau. Der bin ich. Naruto Uzumaki. Na also, warum nicht gleich so?“, sagt der Blondschopf und seine Augenfarbe wechselt zu einem hellen ozeanblau, während der Hyuuga mit einem verwunderten Blickt auf den blonden Shinobi schaut.
Doch schon im nächsten Moment entdeckt das Clanoberhaupt seine schlafende Tochter Hinata Hyuuga hinter dem Uzumaki auf dem Bett liegen. „Dann hat dich meine Tochter also nach Konoha zurückgebracht, was?“ „Irrtum Hiashi. Ich habe Hinata zurück nach Konoha gebracht.“, meint der blonde Ninja und zeigt mit seinem rechten Daumen auf die hinter ihm schlafende Hinata. „Egal. Die Hokage wird sich freuen, dass du wieder im Dorf bist.“ ‚Obwohl das bei anderen gar nicht so aussehen wird, dass dieses Monster wieder hier ist.‘, denkt sich das Oberhaupt des wohlhabenden Clans im ganzen Dorf und wirft einen verachteten Blick auf den Blondschopf, welcher diesen gekonnt Ignoriert. „Das denk ich eher weniger.“ „Wie meinst du das? Schließlich war sie diejenige, die dich zurück nach Konoha bringen lassen wollte.“ „Ganz einfach. Ich werde nicht im Dorf bleiben und außerdem würde es einigen doch grad passen, wenn ich nie mehr nach Konoha zurückkehre, hab ich recht Hiashi? Ich bin nur aus einem einzigen Grund gerade hier und der ist, dass Hinata unterwegs nichts passierte.“, meint Naruto nach einem hämischen Lachen mit einer nicht grad gefühlsvollen Stimme. „Tz. Dieses schwache Mädchen konnte noch nie…“ Bevor der Hyuuga seinen Satz jedoch beenden kann, wird er von Naruto eine Sekunde später auch schon gegen die Wand gedrückt. „Wage es nie wieder meine Hinata zu beleidigen.“, knurrt der Fuchsjunge Hiashi Hyuuga wütend an und blickt mit düsterenden, blutroten Augen zornig zum Clanoberhaupt der Hyuuga. Das Hyuugaoberhaupt schluckt schwer, als er in die düsteren Fuchsaugen des Uzumaki schaut. „Ich würde dir raten Hinata in Zukunft besser zu behandeln Hiashi.“, meint der Fuchsjunge, nachdem er vom Oberhaupt abgelassen hat und springt rückwärts auf den Fenstersims. „Richte Oma Tsunade liebe Grüße von mir aus.“, sagt der Uzumaki zu Hinatas Vater, bevor er mit einem Rückwärtssalto aus dem Fenster springt. Kurz darauf geht Hiashi zur Zimmertür des Raumes, doch dann lässt er seinen Blick nochmal zu Hinata schweifen. ‚Dieser Uzumaki.‘, denkt sich der Träger des Byakugan und sein Blick wird zornig. ‚Wenn dieses Monster nochmal hier auftauchen sollte, dann Gnade ihm Gott.‘ Nach diesem Gedanke verlässt das Oberhaupt das Zimmer seiner Tochter.
Die Nacht ist schon hereingebrochen und die ersten Sterne leuchten in ihrer vollen Pracht. Naruto geht gerade ungestört durch das Haupttor Konohas, da die Wachen in der kleinen Holzhütte, die am Toreingang steht, ein kleines Schläfchen machen. ‚Konoha sollte vorsichtiger sein, sonst werden sie irgendwann noch einmal von feindlichen Shinobis angegriffen und dann kann es so enden wie bei dem Chuuninexam, wo ich mit Team Sieben teilgenommen habe.‘, meint der Blondschopf in seinen Gedanken und schüttelt mit seinem Kopf. „Konoha Gakure sollte echt vorsichtiger sein. Besonders was Orochimaru angeht. Er hat schon einmal einen Angriff auf Konoha gestartet und er wird es irgendwann wieder tun. Da bin ich mir sicher.“, murmelt der Uzumaki etwas wütend vor sich hin und schlendert aus dem Dorf heraus, dass sich Konoha Gakure nennt. Nach mehreren Metern dreht Naruto sich jedoch noch einmal in Richtung seines Geburtsortes um und fängt an zu lächeln. „Pass auf dich auf Hinata.“, meint der Uzumaki mit einem flüstern und greift mit seiner Hand eine Sekunde später in seine Hosentasche. Direkt darauf wirft der blonde Fuchsjunge einige Shuriken ins Gebüsch. „Ihr werdet langsam ziemlich lästig. Wisst ihr das eigentlich?“, sagt der Blondschopf genervt und aus dem Gebüsch treten Kurenai, Kiba mit seinem Hund Akamaru und Shino heraus. „Jetzt sag bloß, dass sich der Herr doch dazu entschlossen hat nach Konoha zurück zu kommen?“, hinterfragt der Inuzuka und kurz darauf fängt Naruto an hämisch zu lachen. „Was ist so witzig Naruto?“ „Seht euch nur mal an. Ihr denkt, dass ihr von allem eine Ahnung habt, aber eigentlich wisst ihr überhaupt nichts.“ Der Uzumaki beendet sein Gelächter und währenddessen schauen die drei Ninja aus Team Acht den Fuchsjungen fragend an. „Außerdem wiederhole ich mich nur ungern. Ihr könnt ja zurück nach Konoha gehen, aber erwartet nicht von mir, dass ich mich anschließe.“
„Sag mal. Bist du überhaupt derjenige für den du dich ausgibst?“, kommt es auf einmal vom Chuunin des Aburame Clan, worauf sein Teamkamarad diesen verdutzt anschaut. „Was soll die dumme Frage Shino? Ich mein er ist doch der richtige Naruto.“, sagt der Inuzuka und sein Hund bellt daraufhin zweimal übereinstimmend. „Der Richtige Naruto würde solche Dinge niemals Sagen. Ihm liegen sein Dorf und seine Freunde mehr als andere am Herzen. Ich bin mir nämlich nicht so sicher, ob du überhaupt Naruto bist, weil dir scheint das alles völlig egal zu sein.“, erklärt der Aburame, worauf Naruto im nächsten Moment mit den Zähnen knirscht und seine Hände zu Fäusten zusammenballt. „Bist du sicher, dass das eine gute Idee ist den Kerl zu reizen Shino?“, hinterfragt Kiba seinen Teamkollegen mit einem flüstern, jedoch verschränkt der Uzumaki nur in der nächsten Sekunde überraschenderweise seine Arme vor seinem Oberkörper. „Du denkst also, dass ich nicht der echte Naruto bin. Lächerlich, wenn man bedenkt, dass es nicht zwei Personen auf der Welt geben kann, die einen neunschwänzigen Fuchs in sich versiegelt haben.“, erklärt der blauäugige Shinobi und einen Moment später wechselt seine Augenfarbe in ein dunkles rot und wieder zurück in seine eigene Farbe. „Lass mich raten Kiba. Du hast jetzt bestimmt gedacht, dass ich genauso leicht reizbar bin, wie vor einigen Jahren, aber ich bin nicht mehr der Naruto Uzumaki, der ich vor vielen Jahren war. Seitdem das mit dem Siegel passiert ist, habe ich mich verändert und zwar zum Besseren.“, meint der Blondschopf, worauf die schwarzhaarige Jounin verwundert zum Fuchsjungen blickt. ‚Seitdem das mit dem Siegel passiert ist? Jetzt sag bloß, dass es zerbrochen ist.‘, denkt sich Kurenai ein bisschen entsetzt und hofft innerlich, dass es nicht so ist, denn sonst wären sie alle dem sicheren Tode geweiht. ‚Wenn der Kyuubi wirklich ausgebrochen ist, dann wäre das Dorf in großer Gefahr, denn der Fuchs würde sich bestimmt dafür Rächen wollen, dass er in Naruto eingeschlossen wurde. Aber dies ist ja eigentlich eher unwahrscheinlich, denn wenn er wirklich aus Narutos Körper ausgebrochen ist, wieso kann er dann immer noch das Chakra des Fuchses verwenden? Aber was meint Naruto dann mit seinem Satz?‘, fragt sich die schwarzhaarige Yuuhi und blickt auf den Uzumaki. „Naja, eigentlich könnt ihr ja von mir denken, was ihr wollt. Mir ist das vollkommen egal. Auch wenn ich mein Heimatdorf immer noch liebe, gehe ich nicht zurück. Ihr wisst doch sowieso Garnichts über mich. Ihr hab doch keinen Schimmer was ich alles durchgemacht habe und was in den letzten vier Jahren wirklich passiert ist. Ihr wisst nichts! Absolut nichts!“, sagt der Fuchsjunge mit einer nicht grad emotionalen Stimme. „Dann erklär es uns eben. Wir wollen dir doch nur helfen.“, meint die Teamleiterin von Team Acht und der Blondschopf schaut bei diesen Worten in den Nachthimmel. ‚Das ausgerechnet heute eine Vollmondnacht ist. Ironie des Schicksals.‘ „Schon komisch. Genau dasselbe hat Hinata gestern auch gesagt.“, meint der Uzumaki und geht einfach an den Konohaninja vorbei. „Nur so zur Info. Ihr braucht Hinata nicht mehr zu suchen. Die Kleine ist schon längst wieder in Konoha.“, ruft Naruto den Ninja des Dorfes Konoha zu und verschwindet in der Dunkelheit der Nacht.
Hinata no kettei – Hinatas Entscheidung / Ein Zuhause ist ein Ort, wo jemand an einen denkt
Noch etwas verschlafen richtet Hinata sich auf und muss erstmal anfangen zu gähnen. Elegant schwingt die Hyuugaerbin ihre Beine von ihrem Bett und reibt sich die Augen, doch dann starrt sie wie wild Löcher in die Luft. ‚Wie komm ich denn plötzlich hier her? Ich war doch gerade noch mit Naruto zusammen vor dem Haupttor oder hab ich das alles nur geträumt.‘, fragt sich die blauhaarige Konouchi in ihren Gedanken und geht aus ihrem Zimmer. War das alles nur ein Traum? Hat Hinata nur geträumt, dass sie bei Naruto war? Sie ist sich nicht sicher, aber es hat sich so echt angefühlt, als das es nur ein Traum für sie gewesen sein kann. Während sie einen Seufzer aus ihrer Kehle entweichen lässt, geht die blauhaarige Chuunin vom Hyuuga Clan in Richtung Treppe, wo sie mit einem leeren Blick die einzelnen Stufen hinuntergeht. Sollte dies alles wirklich nur ein Traum gewesen sein? Die Suche nach ihrer großen Liebe? Das Wiedersehen mit Naruto nach vier langen und vor allem einsamen Jahren? War dann diese eine Nacht auch nur ein Traum? Nein! Das kann unmöglich sein. Für Hinata hat sich alles so echt angefühlt, als dass es nur ein Traum gewesen ist. Es kann kein Traum gewesen sein. Es darf einfach kein Traum gewesen sein! Wenn es alles nur ein Traum gewesen ist, dann bedeutet das, dass Narutos Versprechen, dass sich die beiden wiedersehen werden auch nur ein Traum ist und er nicht mehr zu ihr zurückkommt? Das würde die Hyuuga nicht verkraften.
Auf der Terrasse blickt die Trägerin des Byakugans mit einem traurigen Blick in den Garten des Hyuuga Anwesend. Auch wenn dort Pflanzen wachsen sieht er trotzdem irgendwie kahl aus, wie eine einzige große Wüste. Genauso trostlos wie die große Leere in ihrem Herzen! ‚Was Naruto jetzt wohl gerade macht?‘, fragt sich die Chuunin und wendet ihren Blick von dem Garten des Anwesend ab. Doch im nächsten Moment entdeckt sie auch schon ihren Cousin Neji, welcher die blauhaarige Konouchi von Team Acht geistesentwertet anschaut. Irgendwie hat Hinata bei diesem Anblick ein ungutes Gefühl. „Morgen Neji. Was ist denn los? Warum schaust du mich so komisch an?“, fragt die Hyuuga mit einer gespielten guten Laune und der Hyuuga von der Nebenfamilie hebt einfach nur seinen rechten Finger, womit er auf die Chuunin zeigt. „Ähm Hinata? Was hast du da eigentlich für eine Jacke an? Gehört die nicht Naruto?“, hinterfragt Neji, während er auf die Jacke seiner Cousine deutet. Bei den Worten Jacke und Naruto wird die Trägerin des Byakugan hellhörig und blickt an sich runter. Die Jacke die sie Trägt ist…orange! Sie ist wirklich orange. ‚Tatsächlich! Das ist wirklich Narutos Jacke. Ich hab wirklich Narutos Jacke an.‘, denkt sie das Mädchen aus dem Hyuuga Clan und ihr Herz fängt wie wild an zu rasen. „Dann hab ich das also wirklich nicht geträumt und ich war wirklich bei Naruto.“, murmelt Hinata vor sich hin und ihr Gesicht wir von Sekunde zu Sekunde immer fröhlicher. „Moment mal! Du hast Naruto getroffen? Wann war das denn?“ „Team Acht hat von Tsunade die Mission bekommen nach Naruto…“ Mitten im Satz erstarrt die Konouchi zu einer Zapfsäule. Die Mission! Wie konnte sie es nur vergessen. Sie musste doch noch zu Tsunade und ihr Bericht erstatten. Hecktisch lässt die Hyuuga ihren Blick zur nächsten Wanduhr schweifen. Viertel vor elf! Hat sie wirklich so lange geschlafen? „Oh nein! Ich muss ja noch zur Hokage und ihr von der Mission berichten.“, meint Chuunin ziemlich aufgebracht und rennt schon in der nächsten Sekunde aus den Anwesen ihres Clans heraus. Zurück bleibt nur ein völlig verwirrter Neji, welcher auch schon einen Seufzer aus seiner Kehle entweichen lässt. ‚Verstehe einer diese Stimmungsschwankungen von Hinata.‘
So schnell wie sie ihre beiden Füße tragen, rennt Hinata in Richtung des Hokageturms, wo sich Tsunades Büro befindet. Was die Hokage wohl sagen würde, wenn sie erfährt, was Naruto Hinata gesagt hat? Und was werden ihre Freunde wohl erst zu ihrem neuen Outfit sagen? Bei diesem Gedanken fängt die junge Hyuuga an zu lächeln. ‚Wahrscheinlich werden sie große Augen machen und mich zuerst so anschauen wie es Neji vorhin getan hat. Ich wette, dass dann erstmal die Frage kommt, wo ich die Jacke überhaupt her habe.‘, denkt sich die Hinata und während sie in Richtung zum Hokageturm läuft schauen viele Dorfbewohner der Hyuuga verwundert nach. Sie haben die blauhaarige Konouchi schon lange nicht mehr so energiegeladen gesehen und noch mehr verwunderter für die Dorfbewohner ist, dass Hinata die Jacke des Chaosninja Nummer Eins von Konoha Gakure trägt. Aber es gibt auch viele die diesen gewissen orangeton vermisst haben. So unteranderem auch der Kopierninja Kakashi Hatake, welcher sich gegen eine Wand gelehnt hat und sein Flirtparadies liest. Bei dem Anblick der Hyuugaerbin huscht ein Lächeln auf seinen Lippen, was man jedoch wegen seiner Maske nicht wirklich erkennen kann. Es ist wirklich schon sehr lange her, dass er sie so gesehen hat, jedoch widmet er seine Aufmerksamkeit auch schon wieder seinem Buch zu. Die Tür zum Hokageturm ist schon in Sicht und Hinata beschleunigt nochmal ihre Schritte. Doch mit einem Mal kreuzt jemand mit rosa Haaren den Weg der Hyuuga. Sie versucht zwar noch rechtzeitig auszuweichen, aber sie hat die Person zu spät gesehen. Also ist das passiert, was unweigerlich eintreten musste! Hinata ist direkt in die Rosahaarige hineingelaufen und beide machen eine unsanfte Landung auf dem Boden. Ein bisschen benebelt richtet sich Hinata wieder auf und erblickt schon im nächsten Augenblick, wen sie da über den Haufen gerannt hat. Die Person ist keine geringer als Naruto altes Teammitglied von Team Sieben. Sakura Haruno. „Kannst du nicht aufpassen wo du hinläufst Naruto!?“, hinterfragt die Haruno genervt, während sie ihr schmerzhaftes Hinterteil reibt. Moment mal! Naruto? Seit wann war er wieder in Konoha? Doch als die Medicnin in der nächsten Sekunde hochschaut erblickt Hinata, welche ihr die Hand reicht. „Ach du bist das Hinata.“ „Tut mir leid Sakura. Hab ich dir wehgetan?“ „Ach was. Das wird nicht mal ein blauer Fleck.“, meint Sakura und ergreift die Hand der Chuunin, um sich aufhelfen zu lassen. „Sag mal. Wieso trägst du eigentlich Narutos Jacke?“ „Das erklär ich dir später Sakura. Ich muss jetzt erstmal zur Hokage.“, sagt die Hyuuga nur und läuft schon zur Türe, die in das Hokagebüro führt.
Zwischenzeitlich ist schon Team Acht, bestehend aus Kurenai Yuuhi, Kiba Inuzuka mit seinem Hund Akamaru und Shino Aburame, bei der Hokage der fünften Generation versammelt. „Und?“, kommt es von Tsunade ein bisschen Trocken, aber doch Hoffnungsvoll. „Wir haben zwar Naruto Uzumaki gefunden, aber…wir könnten ihn nicht davon überzeugen mit uns nach Konoha Gakure zurück zu kommen. Tut uns wirklich leid Meister Hokage.“, erklärt Kurenai der blonden Hokage. „Ich verstehe. Wo habt ihr ihn den zuletzt gesichtet“ „In Oto Gakure und gestern war er vor dem Haupttor Konohas.“, sagt Shino, woraufhin die Medicnin etwas geschockt die Augen weitert. Hatte sie gerade richtig gehört? Naruto soll in Oto sein? „Was zum Teufel macht Naruto in Oto Gakure?“, hinterfragt Tsunade etwas aufgebracht und schon im nächsten Moment öffnet sich die Türe zu ihrem Büro. „Vielleicht kann ich das erklären Tsunade.“, kommt es von einer weiblichen Stimme und vier Augenpaare wandern mit ihren Blicken zur Tür, während Akamaru anfängt zu gähnen. „Hinata!“, kommt es von den Anwesenden überrascht, doch noch viel überraschender für sie ist, dass die Hyuuga die Jacke des blonden Jinchuuriki trägt. „Ist das nicht Narutos Jacke?“, hinterfragt der Inuzuka und seine Teamkollegin schließt die Türe zum Büro der blonden Hokage. Im nächsten Moment räuspert sich Tsunade, um die Aufmerksamkeit von allen auf sich zu lenken. Sie will endlich wissen, wieso sich ihr blonder Chaot jetzt in Oto befindet. „Na gut. Ich bin ganz Ohr Hinata.“ „Es ist so, dass Naruto jetzt in Oto Gakure ist, weil…weil er jetzt bei Orochimaru lebt.“ „WAS!!?“, hinterfragt die Hokage entsetzt und schlägt mit ihren beiden Fäusten gegen den Tisch, woraufhin Hinata leicht zusammenzuckt. Tsunade hätte so vieles von Naruto erwartet, aber zu Orochimaru zu gehen gehört zu den Dingen, die sie ihrem blonden Chaoten niemals zugetraut hätte. Aus einem ganz einfachen Grund. Naruto hasst Orochimaru! Er hasst ihn, weil für den schwarzhaarigen Sannin ein Menschenleben nicht viel wehrt ist und er über Leichen geht, um das zu bekommen was er will. Er ist ein Kerl, der vor nichts zurückschrecken würde. „Das ist doch wohl nicht dein ernst Hinata?“, hinterfragt der Chuunin aus dem Inuzuka Clan, als ob er sich verhört hätte und die Hyuuga blickt zu ihrem braunhaarigen Teamkollegen. „Ich mein das aber ernst.“ „Dieser kleine miese Verräter.“, knurrt Kiba wütend und ballt seine Hände zu Fäusten zusammen. „Nein Kiba, du irrst dich. Naruto ist kein Verräter.“ „Was laberst du da Hinata. Schließlich ist er ja jetzt bei Orochimaru.“ „Aber das hat er nur getan, um Konoha zu beschützen.“, meint Hinata mit kräftiger Stimme. Eigentlich hat sie den Satz schon eher fast gebrüllt und die Mitglieder von Hinatas Team fragen sich was plötzlich mit der Hyuugaerbin los ist. So kannten sie die Blauhaarige gar nicht. Was ist bloß mit ihr passiert, nachdem sie vorgestern plötzlich verschwunden ist? „Wie meinst du das Hinata? In wie fern soll Naruto zu Orochimaru gegangen sein, um Konoha zu beschützen?“, hinterfragt die Hokage der fünften Generation und die Konouchi richtet ihren Blick wieder zu Tsunade. „Es ist so. Als Naruto das Dorf verlassen hat ist er Orochimaru über den Weg gelaufen, welcher Konoha Gakure angreifen und zerstören wollte, jedoch ist Naruto mit ihm einen Handel eingegangen. Solang Naruto bei Orochimaru bleibt, wird er Konoha nicht angreifen. Naruto wollte Konoha um jeden Preis beschützen und das ist auch der Grund, warum er Orochimarus Handel zugestimmt hat.“, berichtet die blauhaarige Konouchi aus dem Hyuuga Clan und die blonde Sannin murmelt nur ein leises ‚Verstehe‘ vor sich hin. „Woher weißt du das Hinata?“ „Weil Naruto es mir gesagt hat Kurenai Sensei.“ „Und was ist mit dem Siegel?“, kommt es fragend von der amtierenden Hokage, jedoch schüttelt die Erbin des Hyuuga Clan nur mit ihrem Kopf. „Darüber wollte er nicht mit mir sprechen. Als ich ihn darauf angesprochen habe wurde sein Blick so…so betrübt und leer.“ „Könnte es sein, dass das Siegel des vierten Hokage möglicherweise schon zerbrochen ist?“, fragt die amtierende Hokage eher sich selbst als die Mitglieder aus Team Acht. „Ich bin sicher, dass das Siegel noch ganz ist. Es ist zwar nur ein Gefühl, aber ich bin mir sicher, dass Kyuubi immer noch in Naruto eingeschlossen ist.“ „Ich denke Hinata hat recht Tsunade. Als wir Naruto begegnet sind, war unteranderem das Chakra des Kyuubi aktiv und ich denke mal, dass das nur möglich ist, weil sich der Fuchs immer noch in ihm befindet.“, vermutet die schwarzhaarige Yuuhi.
„Stimmt es eigentlich, dass Naruto der Sohn des vierten Hokage ist?“, kommt es auf einmal die Frage von Shino und die Blauhaarige schaut den Chuunin aus dem Aburame Clan verwundet an, während Tsunade ihren Blick senkt. „Wie kommst du darauf Shino?“ „Naruto hat sowas in der Art geäußert.“, sagt dieser und seine Teamkameradin schaut direkt darauf zur blonden Medicnin. „Ist das war Tsunade?“, fragt die blauhaarige Hyuuga von Team Acht und mit einem Mal fällt es ihr wie Schuppen von den Augen. Hinata ist schon immer eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Naruto und dem Vierten aufgefallen. Ist Naruto, ihr Naruto Uzumaki, den sie seit mehr als zehn Jahren liebt, wirklich der Sohn des Shinobi, der damals den Kyuubi in ihm eingeschlossen hat? Ist er wirklich der Sohn des Hokage der vierten Generation? Aber dann bedeutet das, dass er ein Monster wie Kyuubi in seinen eigenen Sohn eingeschlossen hat! „Es stimmt das Naruto der Sohn des vierten Hokage ist.“ „Aber wenn es stimmt, warum hat man ihm es dann nicht schon früher gesagt? Wieso musste Naruto über die Hälfte seines bisherigen Lebens ohne zu wissen woher er kommt oder wer seine Eltern waren leben? Er hatte ein recht es zu erfahren. Er hatte das Recht zu erfahren, dass der vierte Hokage sein Vater ist.“ „Jetzt beruhig dich wieder Hinata. Das war damals die Entscheidung des dritten Hokage. Ich schätze mal, dass Sarutobi alles was mit dem Kyuubi zu tun hat geheim halten wollte. Naruto sollte wie ein normaler Junge aufwachsen und zwar ohne mit dem Wissen, dass sich ihm ihn so ein Monster wie der Kyuubi befindet. Sein Vater wollte, dass man Naruto als Helden ansieht, da er den Kyuubi no Youko in sich behält, jedoch ist der letzte Wunsch den vierten Hokage nie in erfüllen gegangen. Die Dorfbewohner hatten einfach zu große Angst, dass der Fuchs eines Tages ausbrechen könnte und deshalb…“ „Aber er hatte trotzdem das Recht es zu erfahren.“, unterbricht Hinata die Hokage der fünften Generation. „Jetzt überleg doch erstmal Hinata. Wie hätten die Dorfbewohner wohl reagiert, wenn sie gewusst hätten, dass Naruto der Sohn des vierten Hokage ist? Höchstwahrscheinlich hätte es einige Probleme gegeben.“ Nach diesen Worten Tsunades senkt die Erbin des Hyuuga Clan ihren Blick. In gewisser weiße hat Tsunade recht. Es gäbe wirklich eine Menge Probleme, wenn herauskäme, dass Naruto, denn viele der Dorfbewohner immer noch für ein Monster halten, der Sohn des vierten Hokage ist. ‚Wenn Kyuubi bloß nicht in Naruto versiegelt wurde.‘, denkt sich die blauhaarige Besitzerin des Byakugan und im nächsten Moment fällt ihr auch schon Sasukes Worte ein, die Naruto ihr erzählt hat. Konoha sei voller Idioten und Naruto hätte für nichts und wieder nichts für seine Heimat gekämpft und wenn nötig sogar sein Leben gelassen. Konoha sei egoistisch, denn man habe Naruto der Organisation Akatsuki praktisch auf einem Silbertablett serviert. Im Grunde hat der Uchiha schon recht. Diejenigen, die dafür waren, dass Naruto Konoha verlässt, sind wirklich Idioten. Es ist doch viel gefährlicher, wenn Akatsuki Naruto mit samt den Kyuubi in die Finger bekommt, als das die Gefahr besteht, dass der Kyuubi ausbrechen könnte! Umso mehr wünscht sich Hinata, dass sie damals geschafft hätte Naruto aufzuhalten.
„Kurenai, Kiba, Shino! Ihr könnt jetzt gehen. Mit dir möchte ich aber noch kurz unter vier Augen reden Hinata.“, meint Tsunade und schon im nächsten Moment verlassen die Mitglieder des Teams Acht mit Ausnahme der blauhaarige Hyuuga das Büro der amtierenden Hokage. Eine Sekunde später erhebt sich die blonde Sannin und geht zum Fenster. „Und was gedenkst du jetzt zu tun Hinata?“ „Ich werde hart trainieren, um noch viel stärker zu werden.“, meint die Chuunin nur und für einen kurzen Augenblick bildet sich ein Lächeln auf den Lippen der Hokage ab. Kurze Zeit später dreht sie sich auch schon zur Hyuugaerbin in um. „Woher kommt denn dieser plötzliche Sinneswandel?“ „Das ist wohl Narutos verdienst.“, erklärt die Hyuuga ein bisschen leiserer und blickt mit einem Rotschimmer auf ihren Wangen leicht zur Seite. Daraufhin muss die Hokage wieder anfangen zu Lächeln. Sie hat die junge Hyuuga schon lange nicht mehr so gesehen und im nächsten Moment schon wandert der Blick der Chuunin wieder zur Sannin. „Er hat mir wieder neuen Lebensmut gegeben. Außerdem hat Naruto mir versprochen, dass der Tag kommen wird an dem wir uns Wiedersehen und ich glaube ihm. Ich glaube ihm von ganzen Herzen. Ein Zuhause ist ein Ort wo jemand an einen denkt und ich werde an Naruto denken, denn sein Zuhause ist hier.“, erzählt die Erbin des Hyuuga Clan begeistert und ihr Gesicht wird von mal zu mal immer fröhlicher. ‚Ich habe Hinata schon lange nicht mehr so gesehen. Wie es aussieht hat Naruto immer noch die Fähigkeit Menschen zu verändern.‘, denkt sich die blonde Medicnin mit einem Lächeln, doch dann lässt sie eine Sekunde später einen leisen Seufzer aus ihrer Kehle entweichen. „Ich muss dir wohl was gestehen Hinata.“, meint die Hokage, während sie sich wieder zum Fenster hindreht. „Es gibt einen Grund, warum ich dir erst nach vier Jahren Narutos Brief gegeben habe. Nicht etwa nur weil ich die Hoffnung hatte, das Naruto dich immer noch liebt und du ihn überreden kannst wieder zurück zu kommen…“ „Noch einen anderen Grund!?“ „Es ist so wie du es vorhin gesagt hast Hinata. Ein Zuhause ist ein Ort wo jemand an einen denkt.“ „Ja schon, aber das hat mir Naruto vor einigen Jahren beigebracht.“ „Ich war mir nicht sicher was passieren würde, wenn ich dir den Brief schon vor einigen Jahren gegeben hätte. Wahrscheinlich hättest du so niedergeschlagen wie du warst Narutos Bitte schweren Herzens befolgt und ihn vergessen. Wohlmöglich hättest du aufgehört an ihn zu denken und wärst nur noch mehr zu Grunde gegangen. Er hat zwar gewollt, dass du ein neues Leben anfängst, aber da Naruto nun einmal der einzige ist, denn du jemals geliebt hast und er auch der einzige ist denn du jemals lieben wirst dachte ich mir, dass es vielleicht besser wäre, wenn ich dir den Briefe später gebe. Wenn du aufgehört hättest an ihn zu denken, dann hätte Naruto kein richtiges Zuhause mehr, an dem er zurück kommen könnte.“, erklärt Tsunade der Konouchi aus Team Acht und dreht sich daraufhin zu Hinata um. „Das denke ich auch. Wenn ich damals den Brief bekommen hätte, dann wär ich wohl nicht mehr in der Lage so weiter zu leben. Wohl möglich hätte ich dann aufgegeben und wäre wieder auf den falschen Weg gekommen, aus dem Naruto mich zuvor rausgeholt hat.“, erklärt die Trägerin des Byakugan mit gesenkten Kopf, doch nur einen Moment später blickt die der amtierenden Hokage direkt in ihre Augen. „Jedoch werde ich auf jeden Fall hart trainieren, um stärker zu werden. Für mich und Naruto. Ich werde jeden Tag an ihn denken, denn ein Zuhause ist ein Ort, wo jemand an einen denkt und ich werde sehr fest an ihn denken, weil hier sein Zuhause ist. Oh ja das werde ich, denn das gehört auch zu meinem Nindo!“ Schon einige Sekunden später fängt die blonde Sannin an zu lächeln. „So gefällst du mir Hinata. Ich glaube daran, dass du das schaffen kannst.“ „Vielen Dank Meister Hokage.“, meint Hinata höflich mit einer Verbeugung. „Ich glaub ich hab dich lang genug festgehalten. Du kannst jetzt gehen.“
Es sind nur so um die zehn Minuten vergangen und die beiden Konouchis Sakura Haruno und Hinata Hyuuga sitzen bei Ichiraku. Natürlich hat der Besitzer erst große Augen gemacht als die Hyuugaerbin den Nudelsuppenstand betreten hat, was ja auch verständlich ist, denn immerhin trägt die Chuunin immer noch Narutos Jacke. „Also dann erzähl mal Hinata.“, fängt die rosahaarige Konouchi aus dem Team Sieben an, während sich die beiden an die Tresen setzten. „Alles hat vor einigen Tagen angefangen, als Team Acht von Tsunade die Mission bekommen hat nach Naruto zu suchen, da Jiraiya einen Weg gefunden hat um das Siegel zu verstärken. Wir haben ihn zwar auch gefunden, aber…“ ‚Wieso wusste ich jetzt, dass ein aber kommt? Solche Sachen haben doch immer einen Hacken.“, denkt sich die Haruno und würde am liebsten einen Seufzer aus ihrer Kehle entweichen lassen. „…Naruto wollte nicht mitkommen.“ „Was hast du da gerade gesagt Hinata?“, kommt es etwas aufgebracht von der rosahaarigen Medicnin. So kennt sie ihr blondes Teammitglied gar nicht. „Es ist ja nicht so, als wollte er nicht freiwillig mitkommen Sakura. Als ich bei Naruto war hat er mir erzählt, dass Orochimaru an dem Tag Konoha angreifen wollte, als er das Dorf vor vier Jahren verlassen hat.“, erklärt die Hyuugaerbin und schon allein bei dem Wort ‚Orochimaru‘ packt Sakura die kalte Wut. ‚Nicht schon wieder dieser Orochimaru! Dieser Typ geht mir langsam auf die Nerven. Am liebsten würde ich ihn in der Luft zerfetzen.‘, denkt sich die Haruno und hätte am liebsten ihre Hand mit aller Wucht auf den Tisch geschlagen, doch das Risiko, dass dieser in zwei Teile gespalten wäre, war einfach zu hoch. „Auf jeden Fall hat er mit Naruto einen Handel geschlossen, da Naruto um jeden Preis sein Dorf beschützen wollte.“ „Und was ist das für ein Handel Hinata?“, fragt die Rosahaarige und kurz darauf bestellt sie erstmal für Hinata und sich eine Nudelsuppe. „Solange Naruto bei Orochimaru bleibt wird dieser Konoha nicht angreifen.“ „Weißt du auch was der Grund ist, warum Orochimaru Naruto diesen Handel vorgeschlagen hat Hinata?“, kommt es auf einmal von einer Stimme und die beiden Konouchis drehen ihre Köpfe in die Richtung um, aus der die Stimme gerade gekommen ist. Im nächsten Moment entdecken die beiden auch schon den Kopierninja Kakashi Hatake, der plötzlich neben der Hyuuga an den Tresen sitz. ‚Wo ist denn Kakashi Sensei so plötzlich hergekommen? Ich hab gar nicht bemerkt, dass er sich hier hin gesetzt hat.‘ „Das weiß Naruto selber nicht.“, meint die Hyuuga nur und der Kopierninja lässt ein leises ‚verstehe‘ aus seiner Kehle entweichen.
Etwas später bekommen die zwei auch schon ihre Nudelsuppe und kaum erblickt die Erbin des Hyuuga Clans die Speise muss sie unweigerlich anfangen zu lächeln. Es ist so lange her, dass sie mit Naruto zusammen eine Nudelsuppe gegessen hat. Damals hat Sakura den Vorschlag gemacht, dass sie zusammen mit Naruto zu Ichiraku zu gehen, als die drei von einer Mission zurückkamen. Auf jeden Fall ist Sakura irgendwann gegangen und die Hyuuga war mit ihrer großen Liebe alleine. Wenn die blauhaarige Konouchi so zurückblickt, dann fängt ihr Herz plötzlich etwas schneller an zu schlagen und außerdem legt sich auf ihren Wangen noch obendrein ein leichter Rotschimmer ab. Als Hinata mit Naruto alleine war, ist es ihr wie ein Date vorgekommen und als der Uzumaki sie auch noch nach Hause gebracht hat, hat er obendrein noch sowas in der Art angedeutet. Der Abend war wirklich toll meinte er zuerst! Doch als er dann den nächsten Satz gesagt hat, ist die Chuunin von Team Acht komplett rot angelaufen. Schon fast wie ein Date hat er gesagt und dabei auch noch mit seinem lieblichen Fuchsgrinsen gelächelt. Und was hat Hinata gemacht? Sie wäre beinahe Ohnmächtig geworden. ‚Ob er das damals wirklich ernst gemeint hat, als er sagte, dass es für ihn ein schöner Abend gewesen ist und er schon fast wie ein Date für ihn war?‘, fragt sich die Hyuugaerbin in ihren Gedanken und blickt weiterhin mit einem roten Schimmer auf ihren Wangen auf die Nudeln, während sie sich ein paar Stäbchen nimmt. „An was denkst du gerade Hinata?“, fragt die rosahaarige ihre blauhaarige Freundin, weil ihr der Rotschimmer aufgefallen ist, der auf den Wangen der Hyuuga liegt. Um ehrlich zu sein fragt sich die Haruno wie lange sie eigentlich schon nicht mehr diese röte im Gesicht der Trägerin des Byakugans gesehen hat. „Also um ehrlich zu sein…hab ich gerade…an diesen einen Tag gedacht, wo du…mir und…und Naruto vorgeschlagen hast zu…zu Ichiraku zu gehen, als wir…von einer Mission zurück…gekommen sind. Als mich Naruto…dann später nach Hause…gebracht hat, wo du schon gegangen bist…da…da hat er gesagt…das dieser Abend für ihn…wirklich toll …und dass…er schon fast für ihn…wie ein…wie ein Date gewesen ist.“, meint die blauhaarige Konouchi von Team Acht und fängt während des Erzählens unweigerlich an zu stottern. Das Überrascht die Haruno jetzt wirklich. Es ist sehr lange her, als sie Hinata das letzte Mal stottern gehört hat. „Ich hab mich…nur gerade gefragt, ob…ob Naruto das wirklich…ernst gemeint hat Sakura.“ „Wieso sollte der das nicht ernst gemeint haben Hinata?“, stellt die Medicnin zur Frage und isst ein paar ihrer Nudeln. „Tatsache ist nun mal, dass Naruto dich sehr mag und er hat mir mal erzählt, dass er es total süß findet, als du immer in seiner Nähe rot um die Nase geworden bist. Außerdem hat er dir so gut wie am laufenden Band Komplimente gemacht und wenn mit dir auf einer Mission oder sonst wo irgendwas passiert ist, z.B. als du mal diese Verletzung wegen einem feindlichen Ninja hattest, dann rastet er meistens sofort aus…“ ‚Oh ja. Ich erinnere mich an diese Mission. Damals hat Naruto nach Beendigung der Mission mich auf seinem Rücken nach Hause getragen.‘, denkt sich die Erbin des Hyuuga Clan und ihr Rotschimmer wird noch ein bisschen stärker. „…Ich musste nur eins und eins zusammen zählen und schon war mir klar, dass unser lieber Herr Naruto Uzumaki in dich verknallt sein muss, auch wenn er es selbst nicht wirklich richtig gewusst hat. Auf jeden Fall hab ich irgendwann dann den Vorschlag gemacht, den du vorhin erwähnt hast und euch dann nach einiger Zeit bei Ichiraku allein gelassen, damit ihr euch ein bisschen näher kommt.“, erklärt Sakura und fängt ein bisschen hämisch an zu kichern.
„Also nochmal von vorne Hinata. Warum trägst du eigentlich Narutos Jacke?“, fragt die Haruno, als beide fertig mit essen sind. „Die hat er mir geschenkt, als ich gestern bei ihm war.“ „Wie ich Naruto kenne ist es bloß eine Anspielung darauf, dass du allein ihm gehörst.“ „Wie…wie kommst du…darauf Sakura?“, hinterfragt Hinata stotternd und wird wieder rot im Gesicht. „Naja! Auf Narutos Jacke, die du gerade trägst, ist doch das Symbol des Clans, aus dem Naruto stammt und es wird nur von Leuten getragen, die zum Clan gehören. Ich könnte mir schon vorstellen, dass er mit dir seinen eigenen Clan aufbauen will, sowie Sasuke sich zum Ziel gesetzt hat seinen wieder aufzubauen.“, erklärt Tsunades rosahaarige Schülerin, jedoch sinkt ihre Laune wieder in den Keller und das alles nur wegen einem Thema, dass sie eigentlich nicht einschlagen wollte. Sasuke Uchiha! Das Problem? Sakura hat immer noch Gefühle für den Uchihaerben, der damals vor ca. acht Jahren das Dorf verlassen hat. ‚Was er wohl jetzt gerade macht?‘, fragt sich die Rosahaarige in ihren Gedanken und lässt keine Sekunde später einen Seufzer aus ihrer Kehle entweichen. Doch während Sakura über den schwarzhaarigen Uchiha nachdenkt, sitzt die Hyuugaerbin wie erstarrt auf dem Sitz. Hat Sakura wirklich recht? Möglich wär es schon, denn immerhin liebt der blonde Jinchuuriki die Konouchi von Team Acht über alles und es würde sie nicht wundern, wenn er wirklich mit ihr seinen eignen Clan aufbauen würde. Mit ihr! Plötzlich huschen der Besitzerin des Byakugans die Bilder von vorletzter Nacht in ihrem inneren herum. Die Nacht, mit der sie, Hinata Hyuuga, mit ihrer großen Liebe Naruto Uzumaki geschlafen hat. Auf einmal huschen ihr viele Fragen durch den Kopf. Was ist, wenn sie von dem einem mal wirklich schwanger sein sollte? Was sollte sie dann machen? Was würden ihre Freunde sagen, ihr Vater und vor allem wie würde Naruto reagieren? Würde er wirklich ein Kind von ihr wollen und vor allem jetzt? Immerhin hat der Uzumaki momentan andere Probleme, um die er sich kümmern muss. Schnell schüttelt Hinata hektisch den Kopf. ‚Was denkst du da Hinata? Es ist doch viel zu früh, um sich wegen sowas Gedanken zu machen und außerdem ist die Change gering, dass ich direkt beim ersten Mal von Naruto schwanger werde.‘, meint die Hyuuga in ihren Gedanken zu sich selbst. „Was hast du eigentlich in der nächsten Zeit vor Hinata?“, kommt es plötzlich vom grauhaarigen Jounin Kakashi, der dem ganzen Gespräch bisher aufmerksam zugehört hat. „Ganz einfach. Ich werde hart trainieren, damit noch viel stärker werde und dann werden wir schon irgendwie einen Weg finden, um Naruto aus der Gewalt von Orochimaru zu befreien. Naruto gehört nämlich hier her. Nach Konoha, denn hier ist sein Zuhause und ein Zuhause ist ein Ort, wo jemand an einen denkt und ich werde an Naruto denken. Ich werde immer für ihn da sein, denn das gehört zu meinem Nindo!“, erzählt die blauhaarige Hyuuga, worauf eine Konouchi mit rosa Haaren diese zuerst verwundert anschaut. ‚Diesen Satz hab ich ja schon lange nicht mehr gehört.‘ „Weißt du Hinata…“ Sakura legt beherzt ihre Hand auf die Schulter der blauhaarigen Konohanin und fängt an zu lächeln. „…du bist wie eine richtige Uzumaki.“ Keine Sekunde später fängt nach den Worten der rosahaarigen Konouchi auch schon an Hinatas Herz wie wild zu rasen und ihr Kopf wird von mal zu mal immer röter. Seit langen ist die Erbin des Hyuuga Clans einer Situation nahe, in der sie in ihre allseits bekannte Ohnmacht zu fallen droht. Die Chuunin weiß einfach nicht mehr was sie denken soll. War das jetzt sowas wie eine indirekte Aufforderung Naruto zu heiraten und warum fällt ihr plötzlich der Traum von der Vollmondnacht wieder ein, wo der Uzumaki ihr einen Heiratsantrag gemacht hat? Bevor sie jedoch noch irgendwas Weiteres denken kann, macht Hinatas Gehirn kurzerhand einen Aussetzer, wodurch die junge Hyuuga ihre Balance verliert, rückwärts vom Stuhl kippt und auf dem Boden landet. „I-ich? Ei-eine…U-Uzu…ma-maki?“, kommt es von Hinata leise, die mit einem hochroten Kopf auf dem Boden liegt. „Wie in den guten alten Zeiten.“, meinen die beiden Mitglieder von Team Sieben gemeinsam und blicken auf die bewusstlos gewordene Hinata.
Währenddessen weit entfernt vom Feuerreich sitzt der Shinobi Naruto Uzumaki auf einer hohen Felswand und meditiert. Er ist von einer Hülle seines Chakra umgeben, das überall gleichmäßig verteilt ist. Wie lange er hier schon sitzt weiß Naruto nicht. Bestimmt schon mehrere Stunden. Er sitzt einfach nur hier und konzentriert sich auf sein Chakra. Plötzlich schießt seine Hand in seine Ninjatasche, woraus er ein Kunai zückt und wirft es mit einer schnellen Handbewegung nach hinten. Direkt vor den Füßen einer Person bohrt sich das Wurfbesser tief in den Boden und das ohne irgendwelche Risse im Felsen entstanden sind. „Was willst du Kabuto?“, kommt es auf einmal vom blonden Uzumaki, als der eben genannte hinter dem Blondschopf aufgetaucht ist. ‚Angriffslustig wie eh und je. Er hat sein Windchakra wirklich exzellent dosiert. Wenn das Kunai mich getroffen hätte, dann wäre wohl jetzt mein Bein ab.‘, denkt sich der Medicnin, der seinen Blick vom Kunai auf den Wirt des Kyuubi schweifen lässt. „Ich wollte heute nach der Gefangenen sehen.“ „Ja und? Wieso bist du dann hier?“ „Die Gefangene ist verschwunden und die Wache hat mir erzählt, dass du der letzte warst, der bei ihr war. Also wo ist sie Naruto?“, fragt der Yakushi und rückt seine Brille zurecht. „Wo soll sie schon sein und jetzt verschwinde. Du störst meine Konzentration.“, meint Naruto mit einem genervten Knurren. Kabuto jedoch fängt nur an leicht zu lächeln. ‚Die Veränderungen von Naruto sind erstaunlich. Was vier Jahre bei Meister Orochimaru bewirkt haben ist schon bemerkenswert. Noch länger und er entwickelt sich bald so, wie es Meister Orochimaru erwartet hat. Dazu kommt auch noch der Zustand des Siegels. Bald ist es soweit und Naruto ist bereit für Meister Orochimarus wirklichen Plan.‘, denkt sich der grauhaarige Medicnin von Oto und lässt seinen Blick weiterhin auf den Uzumaki ruhen. Nur einen Augenblick später dreht sich der Blondschopf wütend um. „Du bist ja immer noch da! Was hast du an dem Wort ‚verschwinde‘ nicht verstanden? Muss ich vielleicht noch deutlich werden!?“, hinterfragt der Jinchuuriki mit seinen blutroten Fuchsaugen. „Nein musst du nicht.“, meint Kabuto und löst sich mit einem Jutsu in Flammen auf. Genervt dreht sich Naruto wieder in seine Ausgangsposition zurück. ‚Diese nichtsnutzige Wache! Ich hätte den Kerl gleich erledigen sollen. Ich hätte wissen müssen, dass er bei Kabuto petzen geht. Ihm kann es doch eigentlich egal sein, dass Hinata nicht mehr da ist oder sollte ich besser das Druckmittel gegen mich sagen? Ich wette, dass ist der Grund, warum Kabuto sie überhaupt hier angeschleppt hat.‘, denkt sich der Jinchuuriki und ballt seine Händen zu Fäusten zusammen. Einen Moment später lässt er einen Seufzer aus seiner Kehle entweichen. ‚Versuch dich zu beruhigen Naruto. Darüber nachzudenken hat sowieso keinen Sinn mehr, denn schließlich ist Hinata doch wieder in Konoha. Konzentrier dich einfach nur auf dein Training, damit du das Versprechen halten kannst.‘, meint der Uzumaki in seinen Gedanken zu sich selbst und atmet ein paar mal tief ein und wieder aus. Schon in der nächsten Sekunde ist er wieder die Ruhe in Person und seine Augenfarbe hat wieder ein helles ozeanblau angenommen. Völlig entspannt nimmt Naruto wieder ein Haltung zum meditieren ein und schließt seine Augen, um sich besser zu konzentrieren. Direkt darauf ist der Uzumaki auch schon wieder von seinem blauen Chakra umgeben.
Nach ca. zwei Stunden verschwindet die Hülle aus Chakra jedoch und der blonde Jinchuuriki erhebt sich. ‚Da kommt sie ja endlich.‘, denkt sich Naruto und dreht sich daraufhin um. Im nächsten Moment erblickt er ein orangehaariges Mädchen im Alter von 15 Jahren, das auf ihn zugelaufen kommt. „Und Rei?“, fängt der Uzumaki an, als sie vor ihm stehen bleibt. „Ich hab mich am Anfang zwar hin und wieder verbrannt, aber ich kann es jetzt.“, berichtet das Mädchen namens Rei stolz und Naruto erblickt die verbrannten Stellen um den Mund der Orangehaarigen herum. Im nächsten Moment schön muss er Anfangen zu lächeln. ‚Dieser Anblick erweckt Erinnerungen! Als Sasuke mir damals einige Feuerverstekjutsus beigebracht hat, habe ich mich die erste Zeit ständig verbrannt.‘, denkt sich der blonde Jinchuuriki. „Weißt du noch, was ich dir zu den fünf Elementen gesagt habe Rei?“ „Natürlich! Jedes Element hat seine Stärke und Schwäche.“ „Genau und welche schwäche und stärke hat dein Feuerelement?“ „Feuer ist stark gegenüber Wind, aber Wasser ist seine Schwäche!“ „Richtig! Du musst dafür sorgen, dass deine Gegner dein Jutsu nicht gegen dich verwändet und achte darauf, dass er kein Element benutzt, das stark gegenüber deinem Element ist.“ „Ich soll den Kampf gegen Wasser meiden! Hab schon verstanden Naruto Sensei!“, meint die orangehaarige Schülerin des Uzumaki und nur einen Moment später legt dieser seine rechte Hand auf ihren Kopf. „Das will ich auch hoffen.“, sagt er mit seinem typischen Fuchsgrinsen und nimmt die Hand wieder von Reis Kopf. „Naruto Sensei? Welche Elemente hat denn dein bester Freund Sasuke, von dem du mir so viel erzählt hast?“ „Ach der hat einmal Feuer und Blitz.“ „Feuer und Blitz? Lustig. Dein Windelement liegt genau zwischen den beiden.“, meint Rei und fängt an zu kichern. „Ganz recht. Mein Element ist genau auf ihn abgestimmt.“ „Du meinst wegen seinem Blitzelement?“ „Nicht wirklich. Ich meine sein Feuerelement.“ „Das Feuer? Aber wieso?“ „Ich bin der einzige der verhindern kann, dass seine Flamme erlischt.“, erklärt Naruto und blickt in den Himmel. Rei schaut nur mit einem Gesicht alá ‚Versteh ich irgendwie nicht‘ zu ihrem Sensei. „Aber genug geredet. Lass uns gleichmal mit der nächsten Übung weitermachen Rei.“ „Gern aber ich glaub wir haben ein Problem.“ „Und was?“ „Ich sterbe gleich vor Hunger.“, erklärt Rein und sinkt auf die Knie zusammen, bevor ihr Magen einen Moment später lauthals anfängt zu knurren. Bei diesem Anblick lässt Naruto einen Seufzer aus seiner Kehle entweichen. „Meinetwegen! Dann esse erstmal was und dann machen wir weiter.“ „Aua ja. Dann fang ich mir direkt einen riesigen Fisch.“, meint die orangehaarige mit einen Freudensprung und macht sich bereit loszulaufen. Sofort weicht der blonde Shinobi zur Seite, keine Sekunde später rennt die Schülerin unseres Fuchsjungen auch schon los und springt mit einem Affentempo die Klippe hinunter. ‚Ich sag das zwar jedesmal, aber wenn sie die Klippe runterspringt, dann möchte ich wirklich nicht zwischen ihren Füßen und dem Boden stehen.‘, denkt sich unser blonde Uzumaki und schon im nächsten Moment ist ein lauter Knall zu hören, woraufhin eine Staubwolke nach oben zieht. ‚Das die das wirklich jedesmal machen muss. Alte Gewohnheiten wird man wohl nie los, was?‘, denkt sich Naruto und setzt sich an den Rand der Klippe. Langsam legt sich die Staubwolke auch schon und der Anblick der einem nun zu bieten ist würde manch einem ins erstaunen oder was auch immer versetzten. Jedoch Naruto nicht! Er kennt das schon, was ja auch kein Wunder ist, denn schließlich ist Rei seit drei Jahren seine Schülerin und schon seit dieser Zeit ist sie so ein Heißsporn. Unten an der Felswand ist ein nicht grad kleiner Graben entstanden und mittendrin steht seine Schülerin, die nur ein paar Kratzer aufzuweisen hat. Schon in der nächsten Sekunde klettert sie mit Hilfe ihres Chakra, das sie in ihren Fußsohlen konzentriert hat, aus Graben heraus und verschwindet in den Wald. ‚Manchmal frag ich mich wer mehr Zerstörungswut hat. Rei oder Sakura, aber von der Brutalität würd ich eher Sakura sagen. Rei ist zwar etwas ganz besonderes und sie hat auch das Zeug zu einer guten Konouchi, aber manchmal benimmt sie sich wie ein wildgewordenes Kätzchen und das mein ich nicht nur weil sie Fisch liebt.‘, denkt sich Naruto und lässt einen genervten Seufzer aus seiner Kehle entweichen.