Prolog
Prolog!
Eigentlich müsste ich an meinen anderen beiden FFs weiter schreiben *lol*.
Doch diese Idee lässt mich einfach nicht mehr in Ruhe… *seufzt*
Ich lese und gucke zu viel über diese beiden. Darum wollte ich mich auch mal mit dem Paaring verewiglichen. Bis auf ein Chara gehört mir ncihts außer noch diese Idee……… ;.;
Zeichenerklärung:
„ …… “ jemand spricht
* …. * Songtexte
Blabla Rückblende
Mal wieder träumte ich von damals. Meine Vergangenheit lässt mich einfach nicht mehr in Ruhe. Da ich sowieso nicht mehr schlafen konnte sitze ich nun auf dem Dach und schaue in die sternenklare Nacht hinein. Der Vollmond schien erbarmungslos auf mich nieder. Alle sind gegen mich, ja selbst ich bin gegen mich. Ich atme laut aus. Irgendwie hört sich das ganz schön unlogisch an, aber eigentlich bin ich ja selber Schuld. Ich lasse niemanden an mich ran. Also wer soll bitteschön wissen, was mit mir los ist? Genau Niemand.
Resigniert stehe ich auf. Hat eh alles keinen Zweck mehr.
Gemächlich streife ich durch die Straßen von Konoha. Um diese Uhrzeit ist alles noch friedlich. Keine nervigen Tussis, die immer was von einen wollen und kein nerviger Naruto. Das Leben könnte so schön sein, aber die Betonung liegt auf könnte. Mein Leben war und ist beschissen!!
Aber es gab mal eine Zeit in meinem Leben die alles andere als beschissen war………
Ok, die Luft ist rein. Sehr gut! Weder Mutter noch Vater sind da und Niisan ist bei seinen Training. Lächelnd schlich ich mich aus dem Haus. Eigentlich sollte ich nicht alleine zum Berg gehen, denn ich bin ja noch viel zu jung. Ja ja! Diese doofen Erwachsenen, immer wollen die uns Kindern Vorschriften machen. Pah!! Ich bin alt genug, um alleine auf mich aufzupassen.
Zwar war keiner im Haus, doch Tante möchte ich nicht begegnen. Sonst kriege ich noch großen Ärger mit Vater wenn er herausfinden würde wo ich hingehe. Also schlich ich mich durch den Hinterausgang. Mit schnellen schritten war ich auch schon auf dem Berg. Hier spielte ich immer am liebsten. Der Wind wehte durch meine Haare und ich schloss meine Augen. Ich trat ziemlich nah zum Abgrund hin und da passierte es. Auf einmal kam eine Windböe auf und stieß mich runter. Ich reagierte so schnell es ging und klammerte mich regelrecht an den Berg fest. Erst las ich ein leises Klong vernahm, merkte ich, dass ich Niisan`s Kunai verloren hatte. Dieses Kunai gab er mir zum Üben und jetzt lag es irgendwo da unten im Schlund. Keep Cool! Ein paar mal tief Luft geholt und ich stieg langsam den Berg hinab. Langsam, ganz vorsichtig. Nur noch ein kleines Stück und…
Ja du hast es!! Lächelnd nahm ich das Kunai in meine Hände, doch leider hatte ich mich zu früh gefreut. Es bröckelte unter mir und ich rutschte in die Tiefe…
„Mann Itachi! Warte doch mal auf uns!!“
„…“
„Das ist ja mal wieder Typisch. Ich weiß gar nicht, warum du dich überhaupt noch so aufregst Teruko. Itachi bleibt eben nun mal unser Itachi.“
„Grins nicht so Kakashi! Ich weiß ich weiß!!“
„Jetzt sei nicht zickig, du verliebte Nuß.“
„Na endlich haben wir dich eingeholt altes Haus“
„Itachi, Kakashi! Seht euch das an. Der Junge fällt gleich!“
Wie auf Kommando guckten die beiden eben genannten in die Richtung, in die auch Teruko schaute. Kurz erstarrte Itachi, doch nur für ein paar Sekunden…..
Eng schloss ich das Kunai in meine Arme und fiel mit den Rücken in den Abgrund. Ich schloss meine Augen fest zu und machte mich auf mein Ende bereit. Ob es sehr wehtun würde? Ob ich überhaupt was spüren würde? All diese Gedanken schwirrten durch meinen Kopf. Ich zählte die Sekunden und spürte, dass bald der Aufprall mir bevorstand. Doch dieser blieb überraschender- und glücklicherweise aus. Warme und vertraute Arme umschlossen meinen Körper und zogen mich eng an einen wohltuenden Körper. Noch immer hatte ich meine Augen fest zugehalten, bis ich eine bekannte Stimme wahrnahm.
„Bist du denn von allen guten Geistern verlassen Sasuchan?!“
Ich blinzelte und sah mitten in das Gesicht meines Bruders. Seinen Ausdruck konnte ich überhaupt nicht deuten und ich sah ihn nur verwirrt an, so als ob ich noch nichts realisiert hätte.
„Itachi!!!!!!!“ Drang es an meinen Ohren. Das waren Teruko und Kakashi ohne Zweifel, die sich uns näherten. Doch mein Bruder beachtete die beiden gar nicht, sondern starrte mich immer noch an. So langsam nagte ein schlechtes Gewissen an mir. Ja auch Itachi hatte es mir verboten auf dem Berg alleine zu gehen.
Nur leise wie ein Windhauch brachte ich diesen Satz heraus: „Es tut mir leid Niisan…“ Dabei schaute ich nur Schuldbewusst zur Seite. Ich weiß nicht warum es Itachi getan hat aber er nahm mich ganz fest in seine Arme. Ihm war es gerade egal, dass Kakashi und Teruko da waren. Ich war so überrascht, denn so was tut Itachi nun mal nicht außer wir sind alleine. Nachdem ich mich wieder vom kleinen Schock erholte, legte auch ich meine Arme um meinen Bruder. Der mich wiederum enger an sich schloss. Ich traute mir sogar jetzt mich an ihm zu kuscheln. An mein Ohr drangen dann seine Worte: „Tu so was nie wieder! Ich hatte Angst, dass ich dich verlieren könnte…“
In meinen Augen brennen die Tränen. Doch ich schlucke sie alle runter. Meine Tränen schmecken nicht nur salzig. Nein, meine Tränen sind bittere Tränen. Warum denke ich nur wieder an ihn? Ich verstehe mich selbst nicht mehr. Tja, selbst ich bin gegen mich. Ich hasse ihn doch!! Doch meine Seele schrie etwas anderes: Tue ich das wirklich?
Ich kann kaum noch klare Gedanken fassen, so sehr nagt es an mir. Immer die gleiche Frage schwirrt durch meinen Kopf.
Doch dann fasse ich einen Entschluss. Ich gehöre einfach nicht hier her. Doch ich kenne einen Ort, wo ich hingehöre und zu diesem Ort breche ich nun auf. Lasse alles hinter mir liegen. Nur eine Sache wird mich verfolgen und begleiten und zwar meine Vergangenheit! Nur durch den Hass auf meinen Bruder Lebe ich noch. Nur dadurch habe ich überlebt!
Langsam geht die Sonne auf und mit den ersten warmen Sonnenstrahlen kehre ich Konoha den Rücken zu.
* *
Wenn der helle Tag sich in deinen Augen bricht
Doch sein Schein berührt dich nicht
Ich seh die Schatten auf deinem Gesicht
1000 Narben in den Zügen eingegraben
Als Abglanz vom Licht...
Da war niemand mehr, der zu dir spricht
Sie sind alle schon fort
Wohin sie gegangen, weißt du nicht
Nur ihr Fleisch blieb zurück
Ihr Blut in deinen Augen trübt die Sicht
Und ein weiterer Teil von dir zerbricht...
Doch manchmal ist da eine Stimme
Die aus dem Dunkel zu dir spricht
Du kennst ihren sanften Klang
Doch ihren Namen kennst du nicht
Du verstehst kaum, was sie sagen
Und irgendwann verstummt sie ganz
Das Schemen verschwand im Lichterglanz
Von deinen Händen tropft das dunkle - Rot...
Und du bleibst allein zurück mit dem - Tod...
Von dem, was du tatest
Wendest du ab das Gesicht
Niemand soll dich so sehen
Hier, im Abglanz vom Licht...
Früher war alles anders
Als die reale Welt noch von Bedeutung war
Als ein Lächeln seinen Wert besaß
Und ein Funken Wärme in dir weilte...
Früher waren dort Menschen, die du liebtest
Du warst wie viele dort draußen
Doch dann am falschen Ort zur falschen Zeit
Du sahst hinter die Tore der Dunkelheit
Und dein Hirn schmolz wie Eis im Sonnenlicht
Die du liebtest, hast du längst umgebracht
Ihre Leben beendet in einer einzigen Nacht
Und keine Spur von Reue blieb zurück
Jeglicher Form von Gefühl bist du längs entrückt
Irgendwann dort draußen traf ich dich
Und ich leckte das Blut von deinem Gesicht
Warum du mordest, interessiert mich nicht
Denn auch ich wandle - im Abglanz vom Licht...
* *
So, das war der Prolog. Sagt mir ob es euch gefallen hat^.^
Kritik ist nur mit Begründung oder konstruktiv erlaubt.
Also immer her damit. Und wenn ich der Meinung bin,
dass die Kommis genügen schreibe ich weiter.
Das Lied stammt von Eisregen= Abglanz vom Licht
Sayonara
die Lubaya
Der Pakt!
Der Pakt!
Habe zwar bis jetzt keine Kommis gekriegt, aber ich schreibe trotzdem weiter. Hoffe natürlich, dass sich dieses bald ändern wird… *drop*
Also, wenn es irgendeiner liest, viel Spaß dabei und hinter lasse mir bitte ein Kommi.. *Dackelblick*
Zeichenerklärung:
„ …… “ jemand spricht
//…. // Itachi denkt
Noch liegt Konoha friedlich im Schlaf, was sich aber bald ändern sollte. Langsam erwacht die Stadt aus ihrer nächtlichen Ruhe. Gähnend eröffnen die ersten ihre Geschäfte und Mütter wecken ihre Kinder. Doch plötzlich hallt ein Schrei durch die noch verschlafende Stadt. Auf einmal sind alle erwacht. Aber wen hätte es gewundert? Dieser Schrei hätte auch Tote wecken können. Ein aufgebrachtes rosahaariges Mädchen stampft durch die Stadt, Richtung ihres Senseis. Hinter ihr her schleift sie ein Bündel Mensch. Hart hämmernd klopft sie an eine Tür. Auf dem Namensschild ist zu lesen Kakashi Hatake. Doch dieser öffnete nicht. Also beschloss das junge Mädchen die Tür einfach mal einzutreten.
Es ist immer wieder erstaunlich, welch Bärenkräfte in diesem Mädchen tatsächlich schlummerten.
Von dem Krach geweckt kommt ein verschlafender Kakashi zur Tür. Oder besser gesagt, was davon noch übrig ist. Schlaftrunken: „Was soll das? Oh Sakura, du bist es. Was machst du bitte schön um diese Uhrzeit bei mir?“
Doch das angesprochene Mädchen fällt ihren Sensei nur schluchzend in die Arme. Mit tränenerstickter Stimme antwortet sie dann schließlich: „Oh Sensei Kakashi!!!! Es ist so schrecklich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!“ Kakashi nimmt die aufgelöste Sakura beruhigend in die Arme. Da erblickt er auch Naruto und wendet sich an ihm: „ Was ist denn passiert?“ Betrübt richtet Naruto seinen Kopf gen Boden: „ Sasuke! Er- er- er hat uns verlassen……“ Geschockt blickt Kakashi abwechselnd auf Sakura und dann wieder zu Naruto. Das konnte einfach nicht sein. Vieles geht gerade durch den Kopf des Jounin. Doch dieses wollte er einfach nicht glauben, was Naruto ihm gerade berichtet hatte. „Das ist nicht wahr. Du lügst Naruto!“ brach es aus dem Sensei aus. Naruto blickt auf. Gequält grinsend antwortet er nur: „ Es ist aber wahr. Hier, dass haben wir gefunden. Darin steht alles…“ Schnell nimmt Kakashi das Stück Papier entgegen und ließt es sich erst mal durch. Jetzt war es also amtlich, sein Schüler hatte ihn verlassen und es war schon wieder ein Uchiha. Erst verließ ihn sein alter Teamkamerad und nun auch noch sein Schüler. Es war einfach zum Mäusemelken. Aber lange Zeit durften die drei nicht über den Verlust von Sasuke grübeln, denn ein weiterer Gast kündet gerade seinen Besuch bei Kakashi an. „Hallo? Jemand zu Hause?“ dringt es von draußen. Alle drei Personen die im Haus sind drehen sich zum Eingang hin. „Was willst du Gai?“ fragt Kakashi auch so gleich. Er versucht so normal wie möglich zu klingen. Was ihm aber auch gelingt. Darauf hin antwortet Gai ernst: „Tsunade schickt mich. Es ist sehr wichtig. Du und dein Team sollt auf jeden fall dabei sein.“
Währenddessen im Wald vor Konoha.
Drei finster aussehende Gestalten machen sich auf dem Weg zum Eingang des Dorfes. Drei finster aussehende Gestalten? Definitiv nein! Zwei von ihnen lehren einen schon das Fürchten, doch der eine sieht einfach zu harmlos aus. Aber wie sagt man so schön: der Schein kann trügen!
Umhüllt in schwarzen Mänteln passieren sie den Eingang, wobei die Wachen einen extra Schritt zur Seite machen. Denn wer sich nun in diesem Dorf befindet, ist kein geringerer als der gefürchtete Nukenin Itachi Uchiha. Da es ein Befehl vom Hokage der 5. Generation ist Itachi Uchiha passieren zu lassen, müssen sie es auch wenn es schwer fällt, ihn ins Dorf rein lassen. Einer von den Dreien fällt am meisten auf, denn wer hat schon mal so einen Hünen gesehen? Das passiert in der Regel nie. Und darum starren ihn vor allem die Kinder im Dorf an. „Du scheinst hier viele Fans zu haben, Kisame“, spricht auch so gleich der Blonde. Daraufhin antwortet der Fischmensch: „Ich fühle mich ja so geehrt…“ Der Dritte im Bunde sagt wie immer nichts. Er ist vielleicht sehr schweigsam, doch innerlich ist er sehr aufgebracht. // Heute ist es also so weit. Nach all der Zeit sehen wir uns endlich wieder. Wie lange ist es her? Ja, es sind genau 4 Jahre vergangen. 4 verdammte lange Jahre. Hm, bin ja mal gespannt wie du reagieren wirst, kleiner Bruder…//
Im Büro von Tsunade.
Eine heiße Diskussion ist inzwischen entbrannt. „Bist du denn von allen guten Geistern verlassen, Tsunade?!!“ schreit ein aufgebrachter Jiraiya. Stur antwortet die Hogake Tsunade: „Es ist meine Entscheidung. Ich will hören, was die Akatsuki uns für einen Handeln vorschlagen wollen. Sie scheinen einen neuen Anführer zu haben und an diesem liegt es anscheinend sehr viel unser Verhältnis zwischen unserem Dorf und ihrer Organisation wieder aufzubessern. Außerdem, kommen sie auch nur zu dritt. Wir haben als wenn es wirklich hart auf hart kommen soll genügend Anbus versammelt.“ Da mischt sich traurig eine weitere Person in die hitzige Diskussion ein: „ Ich gebe dir Recht Tsunade. Wir sollten uns den Handel anhören, wir können kein Risiko dabei eingehen. Schließlich wagen die sich in die Höhle der Löwen und nicht wir…“ Kakashi sieht seiner alten Teamkollegin betrübt an und Tsunade ist überrascht: „ Danke Teruko, dass du wenigstens auf meiner Seite bist. Nicht so wie andere hier im Raum. Aber Frauen müssen ja…“ Bevor die Hokage den Satz beenden konnte, klopft es auch schon an der Tür zu ihrem Büro. Jetzt wurde es Mus mäuschenstill in den eben noch belebten Raum. Man hätte eine Stecknadel fallen lassen können, man hätte diese Stecknadel fallen hören. Ein zweites Mal wurde angeklopft. Dann endlich regt sich Tsunade und ein lautes „Herein!“ vernimmt man. Die Tür wurde gemächlich aufgemacht und drei nicht unbekannte Gestalten betreten den Raum. Alle Augenpaare weiten sich vor Schreck und Ersetzten. Vor ihnen steht Itachi! Am liebsten wäre Kakashi auch sogleich auf seinen alten Freund losgegangen, doch Naruto und Teruko können ihn gerade noch aufhalten. Beruhigend spricht Teruko auf ihn ein: „ Das hätte keinen Zweck. Das weißt du doch!“ Ihre Worte zeigen auch Wirkung. Allmählich entspannt sich der Grauhaarige wieder. „Hallo Tsunade! Wir haben uns lange nicht mehr gesehen“, sagt Itachi ganz gelassen, „wie ich sehe sind also alle anwesend. Nein doch nicht. Da fehlt einer.“ „Da fehlt einer?“ antwortet Tsunade verdutzt, „stimmt. Kakashi! Dein Team ist nicht komplett. Ich sehe Naruto und sowohl Sakura, aber wo ist Sasuke? Grade ihn wollte ich eigentlich bei diesem Gespräch dabei haben. Seine Meinung liegt mir am aller meisten am Herzen.“ Das Team 7 lässt ihre Köpfe hängen. Nur Naruto muss wie immer alles loswerden: „Er war nicht bei sich zu Hause Tsunade. Wir wissen nicht wo er hingegangen sein könnte…“ Zähne knirschend beruhigt sich die Hokage: „ Also gut. Dann müssen wir das ohne ihn klären. Aber danach verlange ich einen vollständigen Bericht von euch dreien, denn ich sehe es euch an, dass dies nicht alles war. Aber das gehört jetzt hier nicht hin. Jetzt“, sie wendet sich an die Akatsuki, „seit ihr erst mal an oberster Stelle. Ich habe gehört, dass ihr einen neuen Anführer habt.“ Kisame und Deidera fangen leicht an zu schmunzeln und so sagt der Blauhäutige: „ Ja das haben wir und unser neuer Boss steht direkt vor Ihnen.“ „So ist das also“, redet die Blondine erst zu sich selbst, „nun gut Itachi Uchiha…“ Schon wieder wurde Tsunade unterbrochen, denn unter den erst zu Chuunin ernannten jungen Ninjas horchten auf, als sie erfahren wie der Schwarzhaarige heißt. Im Gegensatz zu den Erwachsen und Naruto und Sakura wissen sie nichts über einen weiteren überlebenden des Uchiha Clans. Selbst Ino nicht, wie sich Sakura freudestrahlend vergewissert. Tsunade kriegt gerade einen Migräneanfall:
„Ich bitte euch, seit jetzt einfach still. Um es kurz zu fassen, der neue Anführer der Akatsuki ist Sasukes großer Bruder. So und jetzt lass hören, was du uns zu sagen hast Itachi!“ Ruhig spricht der eben genannte: „Wir haben beide einen gemeinsamen Feind Konoha und die Akatsuki. Darum biete ich euch unsere Hilfe gegen Orochimaru an. Aber im Gegenzug, musst du versprechen, dass wir nicht länger Nukenin sind, sondern wieder Jounin. Alleine habt ihr alle keine Chance gegen Orochimaru. Dies können vor allem Kakashi, Teruko und ich bestätigen. Denn er war ja mal unser Sensei und du warst mit ihm in ein Team. Also, was hältst du davon?“ Kakashi denkt er hätte sich verhört, was Itachi da vorgeschlagen hat. Teruko hingegen ist überglücklich, ihre alte Jugendliebe wieder hier zu haben. Schließlich vergießt eine Frau niemals ihre 1. große Liebe. „Itachi…“, wispert es durch den Raum. Der Angesprochne dreht sich um und erblickt eine junge blonde Frau, die ungefähr in seinem Alter ist: „Hallo Teruko. Wie die Zeit vergeht“, Itachis Stimme dringt angenehm Warm durch das Hokagebüro „wie ich sehe, bist du zu einer jungen hübschen Frau herangewachsen.“ Lächelnd sieht Teruko Itachi an. Es stimmt, sie haben sich lange nicht mehr gesehen und obwohl Itachi was Furchtbares getan hat, ist sie ihm nicht mehr böse. Das hat sie auch schon in der Vergangenheit nie lange getan, auf ihn böse zu sein. In dieser Hinsicht gleicht sie sehr Sakura, denn auch diese ist einem Uchiha verfallen. Schon wendet sich Itachi auch wieder Tsunade zu, die kurz überlegt: „Es stimmt, Orochimaru ist unser gemeinsamer Feind und das sollte uns eigentlich zu Freunden machen. Nur ich kann solch eine schwerwiegende Entscheidung nicht alleine fällen. Das musst du verstehen Itachi. Vor allem Sasuke wird dagegen sein und ich kann es ihm nicht verübeln. Ich hoffe für dich, dass dein kleiner Bruder wenigstens diesmal auf mich hört und dich in Ruhe lässt. Denn von mir aus unterschreibe ich den Vertrag. Eine Person ist mit auf meiner Seite und du hast sicher schon erraten wer es ist. Aber die Mehrheit entscheidet. Was meint ihr? Jiraiya?“ Dieser nickt nur zustimmend zu. Auch Kakashi zwingt sich letztendlich für ein ja, denn er möchte Orochimaru nur zu gerne tot sehen schon allein um Sasuke in Sicherheit zu wissen. Doch eine Person hat was ganz gewaltig gegen diesen Pakt, so mischt sie sich aufgebracht ein: „Das kannst du nicht tun Tsunade!“ wütend tritt Sakura vor Tsunade und so auch neben Itachi, dabei verspricht sie sich, „das ist nicht fair gegenüber Sasuke! Er würde diesen Irrsinn nie im Leben zustimmen, dass wissen alle hier im Raum! Außerdem, wer weiß wann er wieder kommt, denn ich habe nur einen Zettel in seiner Wohnung gefunden und… Ups.“ Wütend starrt Tsunade die junge Chuunin an: „Du hast ein Zettel in seiner Wohnung gefunden?! Was soll das bitteschön BEDEUTEN!!!!!!!!!!!!!“ Traurig sieht Sakura zur Seite und sprich leise mit Tränen in den Augen: „ Er wird vielleicht nie wieder kommen…“ Das sitzt! Selbst Itachi ist innerlich aufgewühlt. //Ich habe mich so auf dich gefreut Sasuchan. Und was erfahre ich jetzt? Du hast das Dorf Konoha verlassen? Nein!!! Plötzlich spüre ich ein Ziehen in meiner Brust, als mir schmerzlich bewusst wird, dass ich Sasuke wohl nicht so schnell zu Gesicht bekomme als ich gedacht habe.// Langsam setzt sich Tsunade wieder hin: „Nun gut. Somit ist der Handel beschlossene Sache. Ich hoffe mal, dass Sasuke wirklich freiwillig gegangen ist und nicht Orochimaru zum Opfer gefallen ist. Das wäre die größte Katastrophe, die uns passieren könnte.“ Gedanklich stimmt Itachi ihr zu und hält auch gleich den Vertrag unter ihrer Nase. Der Vertrag ist schnell unterzeichnet und Itachi, Kisame und Deidera folgen zu gleich Kakashi, Naruto und Sakura. Als sie im gewünschten Raum sind und die drei ihre neuen Stirnbänder umgelegt haben fängt Kakashi an zu reden: „Also schön. Ihr drei braucht noch eine Bleibe. Naruto? Wärst du einverstanden, dass Kisame bei dir wohnt? (erst will dieser protestieren, doch dann nickt er unterwürfig.) Sehr schön. Und du Deidera kommst am besten zu Sakura, Itachi kann ich schlecht bei ihr wohnen lassen. Oder Sakura?“ Eingeschnappt kommt nur von der Rosahaarigen: „Da stimme ich dir zu. Deidera ist mir lieber als I-ta-chi!“
„Gut“, redet auch so gleich der Grauhaarige weiter, „nur du Itachi, kannst auch nicht bei mir bleiben. Das wirst du ja verstehen. Da gibt es auch nur noch eine Möglichkeit und da dieser nicht da ist, wird er auch nichts dagegen haben. Mit anderen Worten Itachi, du wirst bei Sasuke wohnen. Leicht unter Schock antwortet der Langhaarige: „Das ist nicht dein ernst Kakashi. Was ist wenn Sasuke zurück kommt und mich vor findet? Du weißt, was dann passiert?!“ Gelassen gibt der Jounin zurück: „Er will dich töten selbstverständlich. Aber es bleibt dir nichts anderes übrig. Außerdem wirst du dich doch noch gegen deinen kleinen Bruder zu Wehr setzen können!? Schließlich warst du mit 13 Jahren ein Anbu Anführer.“ Seufzend nickt der Akatsuki Anführer. „Du musst mir nur zeigen, wo sich seine Wohnung befindet, Kakashi“, wendet Itachi noch mal ein. Daraufhin geht Kisame mit zu Narutos Wohnung und Deidera mit nach Sakura. Während Kakashi seinen alten Freund Itachi begleitet. Sie gehen durch die mittlerweile dunklen Gassen von Konoha. Keiner von beiden spricht ein Wort und zerstört somit die bedrückende Stille. Doch dann beschließt Itachi endlich etwas zu sagen: „Du hast mir immer noch nicht verziehen, stimmst?“ Erst will Kakashi nicht darauf Antworten, doch dann: „Ist ja auch kein Wunder. Du hast uns nichts von deinem Plan erzählt und Sasuke, der dich so verehrt hat, ja geliebt hat, von diesen lässt du dich hassen und was das schlimmste für Sasuke ist, du hast ihn im Stich und alleine gelassen. Das kann ich dir einfach nicht verzeihen.“ Geduldig hört sich Itachi die Vorwürfe von dem Älteren an. „Ich sehe es ja ein Kakashi“, bereut Itachi, „ich habe in der Vergangenheit einen Riesen großen Fehler gemacht, der auch nie wieder gut zu machen ist. Aber in all der Zeit habe ich Sasuke vermisst. Das musst du mir einfach glauben, alter Freund. Ich habe meine Strafe erhalten und da wäre der Tod mir lieber gewesen, dass glaub mir mal. Es war die Hölle auf Erden meinen kleinen Bruder nicht zu sehen. Ich wusste nicht wie es ihm ging und was er macht. Aber ich musste meinen Plan in die Tat umsetzen. Es ging einfach nicht anders.“ Kurz nachdem Itachi seinen Satz beendet hat, stehen sie auch schon vor Sasukes Wohnung. Andächtig fährt Itachi die Buchstaben des Namensschildes nach. „Also Itachi. Wir werden uns morgen weiter unterhalten“, verabschiedet sich Kakashi und geht in Richtung seiner Wohnung. Itachi schließt die Tür auf und checkt kurz wo welches Zimmer ist, bevor er müde in Sasukes Bett fällt. //Es riecht noch nach ihm…// Kurz darauf fällt Itachi ins Land der Träume und so gut wie jetzt sollte er schon wie lange nicht mehr schlafen.
Das war’s mal wieder von meiner Seite.
Kommis sind wie immer erwünscht^.^
Wir lesen uns dann im nächsten Kap!
Eure Lubchan
Unerwarteter Besuch
Unerwarteter Besuch
So erst ein mal einen Dank an meiner bis her einzigen Kommischreiberin
bei dieser FF Viebi_Lucifer ^.^. Freue mich, wenn ich dich nie wieder los kriege.
Dir besonders viel Spaß nun mit dem folgenden Kap.
Zeichenerklärung:
„ …… “ jemand spricht
//…. // Itachi denkt
Blabla Vergangenheit
2 Jahre sind ins Land gezogen seit die beiden Parteien Konoha und die Akatsuki den Pakt beschlossen haben und Sasuke unauffindbar zu sein scheint. Ein aufgebrachter Deidara stürmt in das Büro der Hokage Tsunade hinein, ohne an zu klopfen. „Tsunade!!! Es ist was Schreckliches passiert!!“ schreit der Blonde junge Mann. Tsunade, Itachi, Sakura, Kakashi, Naruto, Kisame und Teruko schauen zu dem eben eingetretteten Deidera auf. Ruhig spricht die Hokage: „Nun mal langsam Deidara. Was ist denn so schreckliches passiert?“ Nach ein paar Mal tief Luft holen redet der Jounin auch so gleich weiter: „Dieser Ninja war wieder da und hat wieder eine der streng geheimen Schriftrollen geklaut!“ Alle im Raum befindlichen Ninjas halten die Luft an. Bis Itachi seine Stimme wieder gefunden hat: „Das darf doch wohl echt nicht war sein. Selbst die Anbus können da nichts machen. Ich habe es so im Gefühl, dass er wieder kommen wird. Darum habe ich auch eine Idee. Wir werden heute Nacht jeweils zu Zweit uns auf die Lauer legen und versuchen diesen Ninja zu fangen.“ „Gut“, spricht Tsunade dann weiter, „das 1. Team ist Teruko und Itachi. Ihr werdet den fremden Ninja vor den Toren Konohas erwarten und das 2. Team davon berichten. Kommen wir zum 2. Team die da wären Naruto und Deidara. Ihr beide verfolgt diesen Ninja unauffällig und sagt dann Team 3 bescheid, sonst tut ihr nichts weiter(ein Schmollen seitens Naruto)!! Kakashi und ich bestehen aus Team 3. Wir beide werden Fallen für den Eindringling aufstellen. Kommen wir nun zum Team 4 und damit zum letzten Team Kisame und Sakura, ihr werdet bei den streng geheimen Schriftrollen auf ihn lauern, falls er bis da hinkommt. Ich will, dass ihr ihn fangt und zu mir bringt, damit wir wissen wer es wagt hier einzudringen.“ Damit verlassen die Teams das Büro.
Bei Team 1.
Neben Itachi schlendert Teruko, die Spezial Jounin. Immer mal wieder schweift ihr Blick zu ihren alten Teamkameraden. Dieser bemerkt ihre Blicke nicht, da Itachi ganz in Gedanken versunken ist. //Wie komm ich nur darauf, dass ich das Gefühl hab, dass dieser Ninja heute wieder auftaucht? Das verstehe ich einfach nicht..// Nach etlichen Rufen seitens Teruko, horcht Itachi auf: „Was hast du gesagt Teruko?“ Seufzend wiederholt sie ernst: „Ich wollte nur mal endlich wissen, warum du uns damals verraten hast!?“ Damit hat der Uchiha nicht gerechnet. //Warum fragt sie mich jetzt danach? Niemand soll die genauen Gründe erfahren. Also heißt es nicht die ganze Wahrheit ihr zu erzählen.// Nach ein paar Minuten beantwortet der Schwarzhaarige Terukos Frage: „Wie sag ich es am besten? Orochimaru hat schon sehr früh ein Auge auf Sasuke geworfen. Als er meinen kleinen Bruder das 1. Mal erblickte, sah unser alter Sensei Sasuke sehr merkwürdig an. Wir drei haben ihn ja nie wirklich vertraut und wie es sich herausgestellt hat zu Recht.“ Gespannt hört die Blondine ihrer Jugendliebe zu.
Jetzt waren Kakashi, Teruko und ich endlich Chuunin. Die Prüfung war leichter als ich gedacht habe. „Endlich“, seufzte das junge Mädchen, „endlich kein Genin mehr. Meine Eltern sind bestimmt stolz auf mich.“ Wie immer fröhlich unser Blondchen. Bald darauf trennten sich unsere Wege. Kurz bevor ich zu Hause war, erblickte ich meinen Sensei und meinen Niichan. Was will Orochimaru denn von Sasuchan? Unbemerkt versteckte ich mich bei dem nahe gelegenen Baum. Ich war doch einfach zu neugierig. „Du bist doch Itachis kleiner Bruder Sasuke, nicht wahr?“ Sasuke sah nur trotzig zu den älteren auf: „Ja! Und was wollen Sie?“ Kalt Lächelnd beugte er sich zu meinem Bruder runter und flüsterte ihm was ins Ohr. Leider verstand ich nicht was, doch aus der Reaktion von Sasuke hieß es nichts Gutes. Mein kleiner Bruder riss erschrocken die Augen auf und zitterte kaum merklich. Grinsend verließ die Schlange meinen Niichan. Dieser stand völlig unter Schock. Starr stand er nun da. Ich sprang vom Baum runter und landete direkt vor den Füßen von Sasuke. Doch auch jetzt rührte er sich nicht. Das Gefiel mir ganz und gar nicht, also kniete ich mich vor den jüngeren und nahm ihn in die Arme. Erst zuckte er zusammen doch dann, als er erkannte wer ich war, schlang auch er seine Arme um mich. Beruhigend strich ich ihm über seinen Rücken. Ich hielt es besser, ihn zu tragen. So ging ich also mit Sasuke auf den Rücken nach Hause. Niichan war für seine Verhältnisse verdammt ruhig, doch ich ging nicht weiter darauf ein. Was immer mein alter Sensei zu Sasuchan gesagt haben mag, es hat ihn ganz schön durcheinander gebracht.
Nach wenigen Minuten waren wir dann auch zu Hause. Vater kam uns gerade entgegen. Kaum erblickte er uns rief er auch schon: „Itachi! Sasuke kann sehr gut alleine gehen! Also lass ihn runter!“ Ich sah darauf hin nur kurz zu meinem Bruder. Dieser sah mich wiederum an und ich ging mit Sasuke auf den Armen einfach ins Haus. Als unser Vater außer Sichtweite war, kuschelte sich Sasuke sofort enger an mich. Bevor ich morgen auf meine erste Mission als Chuunin muss, werde ich die Nacht wohl bei Sasuchan verbringen.
Der Morgen kam schnell und ich musste los, aber nicht ohne mich von Niichan zu verabschieden.
„Die Mission sollte länger gehen, als ich gedacht hatte. Auf jeden fall, hat sich Sasuke, als ich wieder von der Mission zurück nach Hause kam, sehr verändert“, spricht der Schwarzhaarige zu Teruko. Die fragt auch sofort: „In wie fern, hat sich dein kleiner Bruder verändert?“ So erzählt Itachi weiter.
Geschafft von der Mission wollte ich nur noch ins Bett, doch vorher noch schnell unter die Dusche, dachte ich mir. Doch aus dem Bad hörte ich das Wasser rauschen und die Tür war abgeschlossen. Aus der Küche drang Mutters Stimme an mein Ohr: „Gut das du wieder da bist Itachi. Bitte rede auf deinen kleinen Bruder ein, dass er nicht jeden Morgen stundenlang Duschen soll. Das ist doch nicht gesund. Ach und wenn du schon dabei bist, sag ihm doch noch, dass er endlich wieder vernünftig essen soll. Ich kann ihn ja schlecht zwingen zu essen, aber Sasuke mit seinen ständigem: „Ich habe kein Hunger!“ nehme ich nicht ab.“ Ich antwortete ihr nicht. Sasuke, was ist los mit dir? Gut, dann versuche ich mein bestes und fing an mit der Tür zu reden: „Hey Niichan, ich bin wieder da. Willst du mich nicht sehen? Ich schon, denn ich habe dich schrecklich vermisst mein Kleiner.“ Keine Reaktion seitens Sasuke. Seufzend lehnte ich meine Stirn gegen die Tür und schloss meine Augen für einen kurzen Moment. Eigentlich wollte ich nur ins Bett und mich nicht noch um die Probleme eines Sechsjährigen zu kümmern. Doch endlich reagierte mein Bruder und die Dusche wurde ausgestellt. Darauf hin öffnete ich meine Augen und ging ein Stück von der Tür zurück. Kurz danach öffnete auch schon Sasuke die Badezimmertür. Mit gesenktem Kopf und tropfnassen Klamotten stand mein Kleiner Bruder vor mir. Erst lächelte ich ihn noch an, doch als ich merkte in welchem Zustand er vor mir stand, verschwand das Lächeln wieder von meinen Lippen. Er muss große Probleme haben und nicht irgendwelchen Kinderkram, schoss es mir durch den Kopf. Mit einer Hand hob ich Sasukes Kinn hoch und zwang ihn somit, dass er mich anschauen musste. Sasukes Augen waren vollkommen leer. Keine Emotionen spiegelten sich mehr in ihnen. Er sah mich nicht mehr mit seinen großen unschuldigen Augen an und dieses versetzte mir einen Stich durch mein Herz. Bevor ich Sasuchan irgendetwas Fragen konnte, rief Mutter zum Essen. Es war wohl bereits Mittag geworden. Ich nahm Sasukes Hand in meine und wollte mit ihm Richtung Küche gehen. Doch Sasuke entriss sich meiner und steuerte mit den Worten: „Ich habe keinen Hunger!“ auf sein Zimmer zu. Kurz regte sich nichts von mir und starrte nur meinen Bruder hinter her. Erst jetzt fiel mir auf, wie dünn dieser geworden war. Diese Erkenntnis brachte wieder Leben in meinen Körper und bevor sich Sasuke in sein Zimmer verbarrikadieren konnte, schlüpfte ich in sein Zimmer hinein. Mahnend und gleichzeitig besorgt: „Sasuchan! Du ziehst dich erst mal um und kommst mit mir zum Essen. Ich bleibe solange hier, bist du fertig bist und keine Widerworte. Sasuke war nämlich schon drauf und dran mir zu widersprechen. Nur zögernd und ja, leicht ängstlich zog er sich langsam vor mir um. Das machte mich noch mehr stutzig, aber wieder konnte ich nicht nachfragen, da Mutter uns wieder zum Essen rief. Zusammen setzten wir uns an den Esstisch und warteten, bis Vater auch dazu kam. Nachdem er eintrat zuckte Sasuke zusammen und nur ich schien es bemerkt zu haben. Nun wurde mir eins klar, dass Sasuke so komisch ist hat also was mit Vater zu tun...
//Doch bevor ich enden kann höre ich ein Geräusch. Teruko und ich sind sofort hellauf. Wir verstecken uns noch mehr und da sehen wir ihn. Der fremde Ninja trägt eine Maske. Keine Chance ihn so zu erkennen. Auch sein Chakra kommt mir nicht bekannt vor. Doch halt! Ein kleines bisschen schon. Aber woher? Während ich meinen Gedanken nachhänge, reagiert Teruko sofort.//
Bei Team 2 bevor der Ninja kommt.
Deidara feilt sich pfeifend seine Fingernägel. Naruto währenddessen tigert ungeduldig auf und ab. Der Akatsuki verdreht rollend seine Augen: „Jetzt beruhig dich mal. Das kann sich doch kein Mensch mehr mit ansehen, denn du machst mich total nervös.“ Naruto schnauft nur und setzt sich neben den Mantelträger. „Schon besser“, sagt Deidara. Er feilt sich weiter seine Nägel und Naruto starrt gelangweilt auf diesen: „Bist du eigentlich ein Mann? Denn eigentlich feilen sich nur Frauen die Nägel.“ Schmunzelnd antwortet Deidara: „Männer sollten sich aber auch pflegen können. Kann ja nicht jeder so rumlaufen wie du Naruto. Kein Wunder, dass du noch keine Freundin hattest.“ Gerade will Naruto auf den, was der “Schönling“ eben zu ihm gesagt hat drauf eingehen und somit die kleine Neckerei zum richtigen Streit ausartet, als eine Stimme plötzlich ertönt.
„Naruto! Deidara!“ flüstert die Blonde aus Team 1, „der Ninja ist gerade an uns vorbei gekommen.“ Das zweite Team reagiert sofort darauf und verfolgt den Eindringling. Naruto würde diesen Fremden ja zu gerne demaskieren, aber er muss sich Tsunades Befehl beugen. Deidara berichtet Team 3: „Er kommt langsam auf euch zu, Kakashi und Tsunade.“ Team 3 ist bereit, doch der fremde Ninja ist nicht blöd und umgeht sauber die ihm gestellten Fallen. Tsunade wurde so langsam sauer auf den talentierten Fremden. So sagt Kakashi weiter: „ Kisame und Sakura macht euch bereit zu kämpfen. Passt gut auf euch auf.“ Team 4 ist alarmiert. Sakura wird langsam ganz schön nervös und sie ist froh, dass der starke Kisame bei ihr ist und sie wahrscheinlich nicht kämpfen muss. Erstmal verstecken sich die beiden und warten geduldig auf den Dieb. Sie verharren nicht lange in ihrem Versteck. Schon erblicken Sakura und Kisame den gesuchten Ninja, der sich gerade an den verbotenen Schriftrollen zu schaffen macht. Kisame schleicht sich aus seinem Versteck, doch der Ninja bemerkt den Fischmenschen sofort. Der Fremde dreht sich um und stellt sich in Kampfposition. Der Blauhäutige grinst nur und ein Kampf entbrannt zwischen den beiden Kontrahenten. Sakura feuert aus voller Kehle Kisame an: „Go Kisame! GO! GO! GO! Du schaffst es! Mach dieses Schwein fertig!!“ Es ist ein harter Kampf und niemand kann bis jetzt sagen, wer als Sieger aus diesem herausgeht. Währenddessen treffen sich die anderen drei Teams und gehen gemeinsam Richtung Sakura und Kisame, wo der Kampf stattfindet. Dann macht der fremde Ninja einen Fehler. Er wird auf einmal unachtsam und der Fischmensch nutzt es sofort aus. Er packt den Fremden an beiden Armen von Hinten und macht ihn so kampfunfähig. Dann wendet sich der Sieger an das Mädchen: „Sakura! Nimm diesen verdammten Dieb die Maske ab. Wollen ja mal sehen, wer es wagt hier einzudringen.“ Die junge Chuunin gehorcht auch sofort. Sie näherten sich dem zappelnden Ninja. Respektvoll legt die Rosahaarige Hand an die Maske und will ihn demaskieren. Doch zuerst muss Kisame den Besiegten zur ruhe zwingen. Nun kommt der Moment der Demaskierung und die Chuunin erblickt in ein junges hübsches Gesicht. Der Ninja muss so in ihrem Alter sein. Doch dieser funkelt das Mädchen nur zornig an. Sakura erkennt natürlich sofort, wer vor ihr steht. Geschockt blickt sie ihn an. Noch grinst Kisame, doch als er in das Gesicht der Grünäugigen schaut vergeht es ihm. Tränen sammeln sich in den Augen der jungen Chuunin. Jetzt muss Kisame doch mal schauen, wen er da gefangen hat. Vor Schock lässt Kisame den Gefangenen los. Dieser nutzt natürlich sofort die Chance und flüchtet aus Konoha. Der Fischmensch und die Rosahaarige wagen es nicht auch nur ein Wort zu sagen. Nach wenigen Minuten treffen auch die übrigen Teams bei Team 4 ein. Eine bedrückende Stille herrscht in dem Raum. „Wie ich sehe“, setzt Tsunade ein, „ist euch auch der Ninja entkommen.“ Sakura kann immer noch nicht sprechen und Kisame beschließt das Mädchen in die Arme zu nehmen. Endlich weint sie und Kisame schützt sie mit seinen Armen. Verblüfft starren alle die Beiden an. Naruto will eigentlich am liebsten zu Sakura gehen und sie schützend in den Arm halten und sie beruhigen und... Da spricht auch schon Kisame mit einer leicht brüchigen Stimme: „Also, welche Nachricht wollt ihr zu erst hören: die Gute, die Schlechte oder die allerschlechteste Nachricht...“ Alle sind sich einig und wollen zu erst die gute Nachricht sich anhören. So redet der Blauhäutige weiter: „Die Gute ist Itachi, dass dein kleiner Bruder wieder aufgetaucht ist.“ Kaum merklich funkeln auch sofort Itachis Augen hell auf. Nur Kakashi und Teruko bekommen es mit. „Und die schlechte Nachricht?“ fragt der Kopierninja. Seufzten antwortet der Gefragte: „Der “fremde“ Ninja ist uns entkommen, wie ihr wisst und er ist gar kein...“ Teruko schluckt schwer. Denn insgeheim weiß sie, was jetzt kommen wird und davor hat sie Angst. Große Angst sogar. Doch sie fragt schweren Herzens: „Und die allerschlechteste Nachricht? Wie lautet sie?“ Kisame will gerade ansetzten, als das weinende und völlig aufgelöste Bündel in seinen Armen darauf laut und schluchzend antwortet: „Der “fremde“ Ninja ist gar kein Fremder. Sondern es ist SASUKE!!!!!!!!!!!“
Nun herrscht absolute Stille in dem Raum. Niemand wagt es auch nur zu Atmen. Keiner hätte je geglaubt, dass Sasuke so etwas machen würde. Doch damit müssen sie sich wohl oder übel abfinden. Tsunade ruft daraufhin eine Krisensitzung bei sich im Büro ein, um weitere Pläne zu schmieden was sie jetzt machen sollen und über Sasuke zu entscheiden.
Ende im Gelände. Bis zum nächsten mal
eure Lubchan
Der 1. Akt
Der 1. Akt
Hier ist nun das neue Kap. Da dieses hier sich um Sasuke dreht, ist es auch meistens aus seiner Position geschrieben. Ich habe keine extra Zeichen für ihn verwendet, wie bei Itachi. Viel Spaß beim Lesen und danke an meinen drei Kommischreibern Viebi_Lucifer, Natami und Yuriouhisama ^.^
Zeichenerklärung:
„ …… “ jemand spricht
//…. // Itachi denkt
Meine Chance nehme ich wahr und verschwinde aus Konohagakure. Leider muss ich die Schriftrolle zurück lassen, aber Orochimaru wird es schon verstehen. In seiner Gunst stehe ich nämlich sehr weit oben und es ist ihm lieber eine Schriftrolle zu verlieren als mich. Missmutig gehe ich in den Todeswald, wo Orochimarus Gefolgsmänner ihr Lager aufgeschlagen haben. Warum wir hier in Konoha sind? Ganz einfach, Orochimaru will so schnell wie möglich ganz Konoha vernichten. Wir alle warten nur noch auf ihn. Mit jedem Tag, den wir hier sind, wird es schwieriger die ganzen Ninjas in Zaum zu halten. Aber ich kriege das schon ganz gut hin.
Nach einer Weile komme ich im Lager an. Ich werde schon ungeduldig erwartet, doch die wartenden Männer merken, dass etwas nicht mit mir stimmt. Sie wissen, dass es jetzt gesünder für sie ist mich in Ruhe zu lassen. Gereizt will ich in mein Zelt gehen, doch Kabuto hält mich auf. Grinsend erwartet er mich schon: „Na Sasuke. Diesmal kein Glück gehabt, wie ich sehe.“ Eigentlich will ich ihn ja ignorieren und in mein Zelt gehen, doch leider versperrt mir die Brillenschlange den Weg. Die anderen Ninjas machen sich lieber aus dem Staub, denn jeder weiß, dass Kabuto und ich uns nicht leiden können. Das ist zwar die Untertreibung des Jahrhunderts, aber bis jetzt hatte ich mich noch unter Kontrolle gehabt. Äußerlich wirke ich ganz ruhig und so antworte ich Kabuto dann auch: „Tja, wie du es ja siehst und jetzt lass mich durch Kabuto. Ich habe jetzt einfach kein Bock auf dich!“ Doch der Ex-Liebling von Orochimaru denkt gar nicht daran ausgerechnet in dieser Situation aufzuhören und stichelt weiter: „Das tut mir aber sehr Leid Sasuke. Da wird Orochimarusama aber dies Mal nicht begeistert sein. Er hätte ja solch wichtige Aufgaben auch kein SCHWÄCHLICHES Kind übertragen sollen!“
OK, das ist zu viel!! Er will es ja nicht anders und so ziehe ich mein Schwert, halte es an Kabutos Kehle und will gerade diese aufschlitzen. Doch dazu kommt es nicht, denn eine schneidende Stimme unterbricht mich in mein Vorhaben: „Sasuke es reicht! Du hast Kabuto eine Lektion schon erteilt! Und du Kabuto hast mich sehr enttäuscht, also entschuldige dich bei Sasuke!“ Schon geht auch Kabuto auf die Knie und nickt darauf hin. Mich sieht er kurz an, bleibt aber auf den Knien.
Zähneknirschend speit er mir entgegen: „Verzeiht mein inkorrektes Verhalten Sasukesama.“ Mir bleibt nichts anderes übrig als diese tolle und aufrichtige Entschuldigung anzunehmen. „Da dies ja jetzt geklärt wäre, komm mit mir ins Zelt Sasuke“, spricht Orochimaru ernst. Er geht schon rein und Kabuto will auch gleich hinter her, doch ich halte ihn auf: „Orochimaru hat gesagt, dass ICH ins Zelt kommen soll. Habe ich da was nicht mitbekommen oder hat Orochimaru deinen Namen nicht genannt?! So ein Pech aber auch für dich.“ Bevor ich ins Zelt verschwinde strecke ich aus Provokation Kabuto noch meine Zunge entgegen.
Im Zelt erwartet mich auch schon Orochimaru. Ich gehe näher an ihn ran und er fängt darauf hin auch schon zu reden an: „Du brauchst mir nichts zu erzählen Sasuke. Ich weiß schon Bescheid, was heute Nacht in Konohagakure passiert ist. Aber niemand konnte mir sagen, wer dich, meinen besten und stärksten Mann, aufhalten konnte. Ich mach dir ja keine Vorwürfe und ich bin echt froh, dass du entkommen bist. Aber sag mir, wer es gewagt hat dich aufzuhalten?“ Während seines Geredes, kommt Orochimaru auf mich zu und packt mich sanft an den Schultern. Seufzend antworte ich ihm: „Es wird dir aber ganz und gar nicht gefallen Orochimaru. Bleib bitte ganz ruhig, aber der der mich aufgehalten hat, war kein geringerer als Kisame.“ Entsetzen spiegelt sich in den Augen des Otogründers. Darauf hin erzähle ich weiter: „Sie wollten mich fangen und haben sich in Teams aufgeteilt. Das letzte Team, also Sakura Haruno und Kisame habe es geschafft mich gefangen zu nehmen. Da Kisame da war, nehme ich an, dass Konoha und die Akatsuki zusammen arbeiten.“ Orochimarus Gesichtszüge entgleiten ihm. Seine beiden schlimmsten Feinde haben sich zusammengeschlossen. „Nun gut“, redet er ruhig, „gut dass ich heute angekommen bin. Es ändert aber nichts an unseren Plan, morgen in der Frühe Konohagakure anzugreifen. Wir halten ihn ein, egal ob die Akatsuki da sind oder nicht. Aber ich bitte dich Sasuke, du wirst höchst wahrscheinlich auf deinen Bruder treffen, aber bitte Sasuke halt dich zurück und greife ihn nicht gleich an. Hörst du Sasuke?!“ Ein Nicken meinerseits. Morgenfrüh ist es also so weit, Konoha wird fallen. Ein Grinsen ziert meine Lippen. Ich freue mich schon richtig darauf. Endlich darf ich mich mal richtig austoben. Orochimaru hält mich immer an der kurzen Leine. Dabei will ich mich doch auch mal richtig austoben und spüren wie die Knochen meiner Gegner bersten, wie das Blut aus ihren Adern spritzt und... Oh nein, ich sollte nicht weiter denken, sonst bringe ich noch ausversehen einen von unseren Männern um. Das würde Orochimaru mir nicht so schnell verzeihen. Also heißt es geduldig auf den Sonnenaufgang warten. „Da das geklärt ist, muss ich mich erst mal ein wenig abregen“, mit diesen Worten verlässt mich der Langhaarige. Jetzt ziert ein dreckiges Grinsen in meinem Gesicht. Ich weiß schon, wie sich der Sensei abregt. Oh armer Kabuto, heute wirst du richtig Leiden müssen. Das tut mir jetzt aber nicht leid. Tja, heute ist mit Orochimaru nicht gut Kirschen essen. Er kann wirklich brutal sein, wenn er gewisse Launen hat und jetzt ist mal wieder einer seiner Launen aufgetreten. Seitdem ich in Oto bei Orochimaru lebe, bin ich irgendwie gehässig geworden und ich bin stolz drauf. Ich habe vieles von ihm gelernt, dementsprechend bin ich auch Dank ihm stärker geworden.
Diese Nacht kann ich kaum schlafen. Kriege ich etwa Gewissensbisse?
Fies Lächelnd beneine ich meine Frage, die ich mir selbst gestellt habe. Schon allein an der Vorstellung was morgen passiert, wie das Dorf brennt und die Leute um ihr Leben schreien, zittere ich vor Vorfreude auf diesen Spaß. Kurz darauf ertönt auch schon das Zeichen zum Aufbruch nach Konohagakure. Nachdem sich alle Ninja versammelt haben, machen wir uns auf den Weg. Bevor wir schließlich den für uns sicheren Todeswald verlassen, trennen sich unsere Wege. Bis auf mich sind alle anderen in Teams aufgeteilt worden. Wohin gegen ich einen besonderen und sehr wichtigen Auftrag erfüllen muss. Während die anderen in verschiedenen Richtungen verschwinden, schlage ich als einziger den direkten Weg in mein altes Dorf ein. Kurz bevor ich die Tore Konohagakures erblicke, verstecke ich mich in einen der nahe gelegenen Bäumen. Da ich den Tagesablauf von dem Dorf in- und auswendig kenne, warte ich bis die Wachablösung kommt. Nur in diesen kurzen, unachtsamen Moment, schaffe ich es unbemerkt ins Dorf zu gelangen. Das war einfacher als ich gedacht habe. Noch liegt das ganze Dorf in seinen Schlaf. Doch dieses wird sich bald ändern.
Ungefähr zur gleichen Zeit in Konohagakure.
//Tsunade hat uns schon sehr früh zu sich geholt. Ich würde lieber noch in meinem Bett liegen und schlafen, doch leider muss ich zu dieser Besprechung hin. Außer mir sind noch Kakashi, Kisame und Teruko anwesend. Tsunade kann viel Reden, wenn der Tag lang ist und der Tag hat gerade erst begonnen.
Gelangweilt schweift allmählich mein Blick aus dem Büro der 5. Hokage und ich erstarre augenblicklich. Schwarze, finstere Wolken ziehen auf und diesen bringen ein Wind mit sich.//
Wieder bei Sasuke.
Der ganze Himmel verfärbt sich schwarz. So dunkel ist noch nicht einmal die Nacht. Diese Schwärze stimmt mich irgendwie glücklich. Wahrscheinlich liegt es daran, dass es in meinem Inneren genauso finster ist wie jetzt der Himmel. Es sieht so aus, als ob ich mein innerstes nach außen hole.
Nachdem ganz Konohagakure in diese wunderbare Schwärze eingehüllt ist, weht erst noch ein stiller Wind über das friedlich liegende Dorf. Doch dies ändert sich auch schon bald und aus dem sanften Wind wird ein gewaltiger Sturm. Als dieser unbeugsame Sturm aufgezogen ist, wirft dieser auch schon die ersten Bäume um. Nun sollte das gesamte Dorf aber wach sein, grinse ich innerlich. Und auch schon laufen die ersten Menschen schreiend aus ihren Häusern.
Dieser Tumult bleibt nicht lange unentdeckt.
//Was ist da draußen los? „Tsunade!“ rufe ich der Hokage zu und sie horcht auf, „es ist ein Sturm aufgezogen. Sieh! Wir müssen versuchen die Dorfbewohner zu beruhigen.“
Kaum habe ich dies Ausgesprochen, sind wir alle draußen und kämpfen gegen den vermaledeiten Wind an. Dieser wird immer heftiger und Tsunade beschließt: „Last uns unser Dorf Konohagakure evakuieren. Es ist für die hier lebenden Menschen sicherer.“ Man kann sie zwar kaum verstehen, aber wir haben es trotz alledem verstanden. Nach einer ganzen Weile, wirkt gesamt Konohagakure wie ausgestorben. Nachdem wir nochmals das ganze Dorf durchsucht haben, ob hier noch irgendjemand ist, verlassen schließlich auch Kakashi, Teruko, Kisame, Tsunade und ich das Dorf. Doch vor den Toren unseres Dorfes erwartet uns eine Überraschung und die ist nicht von positiver Natur. Am liebsten wäre Naruto sofort auf den Sannin losgegangen, doch Tsunade hält ihn gerade noch auf und sagt: „Orochimaru! Was willst du hier? Hast du was mit diesem unnatürlichen Sturm zu tun?“ Lächelnd und verdammt ruhig antwortet diese Schlange: „Wie traurig von dir Tsunade, alte Freundin. Statt einem Hallo und wie geht es dir, kommen gleich schwerwiegende Vorwürfe gegen mich. Ich bin so enttäuscht von dir. Aber ich kann dich beruhigen Tsunade. Ich wäre so froh und glücklich, wenn ich solche Kräfte besitzen würde. Doch leider besitze ich solch eine Gabe nicht. Und nun zu deiner anderen gestellten Frage. Ich will Konoha untergehen lassen!“ Ein mieses Grinsen zeigt sich auf dem Gesicht des Sanins. Wut steigt in jedem von uns auf. Und wie immer muss einer aus der Reihe fallen, Naruto. „Du verdammtes Arschloch!“ pöbelt er auch schon gleich los, „du kriegst doch nie genug! Wenn Konoha fallen würde, dann willst du doch ein Land nach den anderen vernichten! Du...“ Narutos Temperament nimmt mal wieder Überhand und er feuert zwei Kunai auf die Schlange ab. Doch Orochimaru bleibt zu aller Verwunderung still. Er schließt sogar ganz cool seine Augen und grinst so vor sich hin.//
Aus Sasukes Sicht.
Mein Werk habe ich vollendet und will gerade wieder zu Orochimaru gehen, als eine mir nicht unbekannte Stimme ertönt. Diese ist überhaupt nicht zu überhören. Mir kommt sofort ein Name in den Sinn, Naruto!
Ich sehe wie dieser gerade zwei Kunai auf Orochimaru wirft, da gehe ich dazwischen. Die beiden Kunai wehre ich locker mit meinem Katana ab. Da ich mit den Rücken zu meinen alten Freunden stehe, können sie mich auch nicht erkennen. Ich spüre erschrockene Blicke auf meiner Rückseite ruhen und sehe zufrieden Kabuto an. Dieser würde mich jetzt nur zu gerne erwürgen, nach seinen Gesichtszügen zu urteilen.
„Immer noch der alte aufbrausende Naruto, wie?!“ spreche ich mit kalter Stimme und drehe mich zu diesem um, „Naruto, Naruto, du lernst wohl nie dazu. Auch nach all diesen Jahren nicht. Aber was verlangt man schon von so einem Loser wie dich!“ Eiskalt blicke ich mein altes Team an. Mit brüchiger Stimme sagt Sakura: „Sasuke~“ Zu mehr ist sie nicht fähig. Den weinerlichen Ton in ihrer Stimme sauge ich genussvoll in mich auf. Während Naruto mich ungläubig anstarrt und die dümmste Frage aller Zeiten mir stellt: „Warum Sasuke? Wieso rettest du so einem Mistkerl das Leben?“ Gelächter seitens der Ninjas aus Oto. Ich schließe für eine kurze Zeit meine Augen, um Naruto dann zu antworten: „Das ist nicht dein ernst Naruto. Wenn dem doch so sei, dann bist du dümmer als ich dachte. Aber nun gut, da du ja nicht ganz unwissend sterben sollst, hier nun meine Antwort: ich kann doch nicht tatenlos zusehen, wie du meinen Sensei töten willst. Reicht dir das als Antwort?!“ Naruto will gerade was erwidern, als Kabuto ruft: „Welch ein Glück. Nein halt! Welch eine Ehre, dass wir dich haben. Ohne dich wäre unser geliebter Sensei Orochimaru umgekommen. Nicht wahr Sasukesama!?“ Gelassen entgegne ich ihm: „Bist wohl eifersüchtig auf mich Kabuto. Ich weiß ja wie gerne du ihm sein Leben gerettet hättest, doch wie immer warst du halt zu langsam.“ Seufzend mischt sich nun unser Sensei ein: „Könnt ihr euch beide nicht ein einziges Mal benehmen?! Bitte entschuldigt die Zwei, Tsunade.
Sasuke, auf dich kann ich mich immer verlassen. Du weiß worauf ich hinaus will.“ Orochimaru kommt zu mir und fasst mich an den Wangen an. Ich weich zurück, ziehe mein Katana und halte mein Schwert an Orochimarus Hals. Wütend aber nicht laut sage ich ihm: „Fass mich nicht an!! Du weißt, ich kann so was nicht leiden!!!“ Entschuldigend antwortet er: „Verzeih mir Sasuke. Aber ich vergaß für einen kurzen Augenblick, dass niemand dir zu nahe kommen darf, außer im Kampf natürlich.“ Darauf hin stecke ich mein Katana wieder weg und kümmere mich wieder um die wirklich wichtigen Dingen. Schon stehe ich hinter Naruto, Rücken an Rücken. Vor mir steht ein erstarrter Rock Lee, der stammelt: „Aber wie... So schnell warst du doch früher nicht...“ Ich lächle ihn an und antworte: „Du bist vielleicht so schnell wie der Wind, doch ich bin der Wind!“ Naruto will mich gerade angreifen, doch ich bin schon wieder weg. Jetzt stehe ich direkt vor meinen gehassten Bruder und das lasse ich Itachi auch spüren. Entsetzt will Orochimaru mich zurückholen: „Sasuke, genug! An deinen Bruder kannst du dich immer noch rächen. Du weißt was geschieht, wenn du ausrastest!“ Natürlich weiß ich das, dass braucht er mir nicht zu sagen. Zornig starre ich zwar immer noch meinen großen Bruder an, aber ich bin schon ruhiger innerlich.
Itachi will einfach immer noch nicht glauben, dass sein kleiner Bruder ein Handlanger Orochimarus geworden ist.
//So sehen wir uns also wieder mein Kleiner. Du siehst mich zwar hasserfüllt an, aber ich dagegen lächle dich an. Jetzt spiegelt dein Blick Verwirrung wieder. Du siehst noch immer so süß aus wie damals.
„Hallo Sasuke“, rede ich dich an, „es ist schon lange her, dass wir uns gesehen haben. Du hast dich äußerlich kaum verändert.“ „Willst du mich verarschen Itachi?!“ brüllt mein kleiner Bruder mich an, „heute ist der Tag der Rache gekommen. Heute werde ich dich töten!“ Entschlossen siehst du mich an. So stehen wir uns also gegenüber. „Wie du willst Sasuke“, spreche ich ruhig, „du willst also gegen mich kämpfen? SO sei es.“//
And cut! Jetzt ist erst mal schicht im Schacht, sonst
wüsste ich nicht mehr wo ich aufhören sollte.
Bis die Tage eure Lubaya
Das Drama nimmt seinen Lauf
Das Drama nimmt seinen Lauf
Also ich hoffe, dass euch dieses Kap gefällt. Ich saß ne ganze Woche daran.
Ach ja, demnächst solltet ihr mal zu meinem Weblog gehen. Es geht um meine FFs.
So und nun geht mal wieder ein großes Danke an meinen Kommischreibern Viebi_Lucifer(ich hoffe dir gefällt es besonders), Natami, Yuriouhisama und Hieads_Angel.
Anmerkung: Beim Kampf zwischen Itachi und Sasuke, denkt oder hört das Lied Brother my Brother( von Pokemon the first Movie)
Wiedmung: Viebi_Lucifer(du weißt schon warum^-^)
Zeichenerklärung:
„ …… “ jemand spricht
*……* besondere Texte
Sasukes Pov
Nach all den langen Jahren stehen Itachi und ich uns gegenüber. Heute ist dein Todestag, Bruder. Doch irgendwie fühle ich mich merkwürdig.
Du stehst einfach nur da und schaust mich an, anstatt mich anzugreifen. Während der Kampf schon in vollen Zügen ist, sind wir beide reglos.
„Warum?“ sprichst du auf einmal, „wie konnte es nur so weit kommen?“
Darauf antworte ich nur: „Ist das dein ernst Itachi?! Du bist doch Schuld, dass wir uns beide so gegenüber stehen. Hättest du unseren Clan nicht ausgerottet, würde ich dich auch nicht hassen und töten wollen!“
Seufzend sagst du nur: „Du verstehst es immer noch nicht, Sasuke. Ich habe unseren Clan nicht meinetwillen umgebracht. Nein Sasuke, wegen dir.“
Alle Gesichtszüge entgleisen mir. Ich finde kaum die richtigen Worte, bis ich wieder meiner Sprache Herr werde: „Wie bescheuert bist du eigentlich, Itachi?!! Meinet wegen hast du sie alle abgeschlachtet?! Wenn du es wirklich für mein wohl ergehen getan hättest, dann wäre es besser gewesen, dass du sie nicht ermordet hättest. Weißt du wie schrecklich es ist alleine zu sein?! Du hast mich in die Einsamkeit verband!!! Ich lebte nur für ein Ziel und das hieß dich zu töten. Glaubst du wirklich, dass jetzt auf einmal wieder alles gut ist, nur weil der wehrte Herr Meint unsere Familie zu töten und das für mich?!!! Jetzt bist du völlig durchgedreht Itachi!!“
Itachis Pov
Ich lasse Sasuke aussprechen und höre ihm einfach nur zu.
„Bist du fertig?“ sage ich gelangweilt, „ich dachte, du wolltest gegen mich kämpfen. Dann kann es dir doch egal sein, was ich dir sage. Doch wenn du die Wahrheit wissen willst, dann höre mir genau zu…“
Weiter komme ich nicht, denn Sasuke holt zum ersten Schlag aus. Damit habe ich jetzt nicht wirklich gerechnet und weiche gerade noch so aus.
Mein kleiner Bruder ist flinker geworden. Diese Erkenntnis macht mich ein wenig Stolz. Ich halte dich fest und du siehst mich mit deinen hasserfüllten Augen an. Verüben kann ich es dir nicht, doch es tut so weh wie du mich ansiehst. Ich würde dir so gerne sagen, was ich für dich empfinde.
Du bist mein Leben Sasuke. Ich konnte es doch nicht zu lassen, was die anderen mit dir vorhatten. Doch in deinem jetzigen Zustand hörst du mir sowieso nicht zu. Irgendwie befreist du dich und holst zum nächsten Schlag aus, doch diesmal bin ich vorbereitet.
Deinen Schlag fange ich locker auf.
Sasukes Pov
Dieser Schlag geht auch ins leere. Ich will es mir nicht eingestehen, doch ich stehe immer noch in Itachis Schatten. Obwohl ich so hart trainiert habe, bist du mir immer noch überlegen.
~ Du kannst ihn schlagen~
Diese Stimme kommt mir bekannt vor.
Wie soll ich es schaffen?
~Benutze mich. Itachi hat gegen uns keine Chance~
Wir sind ein eingespieltes Team, ich weiß.
~Genau Sasuke. Itachi ist genauso wie die anderen~
Er ist ein Verräter…
~Wie alle Menschen~
Nach dieser kleinen, inneren Diskussion, greife ich nach meinem Schwert.
Sobald ich mein Katana in den Händen halte durchströmt eine unglaubliche Macht meinen gesamten Körper.
„Mach dich bereit Itachi!“ spreche ich noch, bevor ich angreife.
Doch Itachi fängt den Hieb mit seinem Katana ab. Seit wann benutzt er solche Waffen?
Grinsend antwortet Itachi, auf meine in Gedanken gestellte Frage: „Ich habe mich gut auf dich vorbereitet. Vergiss nicht Niichan, ich spürte schon immer deine Anwesenheit und wenn du in Gefahr warst. Das hat sich bis heute nicht geändert. Es ist nur schwieriger geworden, da sich dein Chakra ins negative verändert hat.“
„Das kann dir wohl egal sein!“ schreie ich ihn an.
Jetzt fängt unser Kampf erst richtig an. Keiner von uns zeigt eine Blöße. Ich werde immer wütender und das wird bald böse Folgen mit sich tragen.
Immer wieder vernimmt man das aufeinanderprallen zweier Metallgegenstände. Unser Kampf will und will nicht enden.
Blutverschmiert lasse ich kraftlos mein Katana fallen. Doch Itachi soll sich nicht zu früh freuen.
In mir keimt eine Wut. Ich kann sie nicht kontrollieren und etwas in mir bricht aus.
Nun bin ich nicht mehr Herr meiner Lage. Um mich herum steigt Wind auf.
Wie ein Schutzschild umweht mich ein Tornado. Nur noch eine Sache sehe ich, bevor alles um mich schwarz wird, Entsetzen in Itachis Blick.
Itachis Pov
Wind steigt auf und schnürt mir den Atem ab. Der Sturm vorhin kam also von Sasuke aus. Gegen meinen Willen muss ich meine Augen schließen.
Selbst mit den Sharingan kann ich nichts mehr sehen. Vom Wind verschluckt, dringen Stimmen zu mir durch.
Die anderen haben wohl den Kampf gewonnen. Dann spüre ich auch ihre Chakren um mich herum. „Was ist hier los?“ dringt eine von den Stimmen in mein Ohr, „wie kann das Sasuke nur machen?“
Seufzend antworte ich ironisch: „Sasuke war schon immer was besonderes.“
Nun greift uns der Wind erbarmungslos an. Wie ein schneidendes Katana fühlt es sich an. Wir müssen was tun. Da fällt mir auch schon was ein.
Gegen den Wind versuche ich die anderen zu erreichen: „Lenkt Sasuke ab!!!!!!!“
Dies kommt auch zu den anderen an. Von hinten schleiche ich mich an meinem kleinen Bruder an. Es ist schwer gegen den Sturm anzukommen, aber irgendwie schaffe ich es. Doch da packt mich der schützende und zu gleich gefährliche Tornado. Nur mit mühe und Not schaffe ich es zu meinem Niichan.
Schnell aber liebevoll schlinge ich meine Arme um meinen Bruder. Dieser versucht sich natürlich zu befreien, so beschließe ich beruhigend auf ihn ein zusprechen: „Es ist gut Niichan. Ich bin bei dir…“
Doch noch immer windest du dich in meinen Armen. „Verrecken sollst du, du Abschaum von einem Menschen!“ schreist du mir entgegen. Doch was ist das für eine Stimme, die aus deinem Mund erklingt? Jedenfalls ist es nicht deine Sasuke.
Immer und immer wieder rede ich zu dir: „Mein Sasuke. Das bist nicht du, der da mit mir spricht. Komm zu mir zurück…“
Nach einer schier unendlichen Zeit, zeigen meine Worte ihre Wirkung. Sasuke lehnt sich an mir und haucht: „Niisan~“ Dann bricht er auch in meinen Armen zusammen. Kurz darauf verschwindet auch der Sturm und sanft lande ich mit Sasuke in den Armen auf dem Boden.
Sogleich sind auch alle bei uns. „Zeig mir mal, was mit Sasuke los ist, spricht sogleich Kakashi, „irgendwas stimmt mit diesem nicht.
Und er sollte Recht behalten.
Der Grauhaarige schiebt Sasukes Shirt ein wenig hoch und begutachtet ihn von allen Seiten. Da ist es auch schon. Orochimaru hat meinen Bruder ein Bannmal verpasst. Aber wozu? Wurde mein Bruder zu mächtig für diese Schlange? Eine andere Möglichkeit fällt mir zurzeit nicht ein.
„Er muss ins Krankenhaus“, mischt sich Tsunade ein, „ich weiß nicht was er hat, warum er ohnmächtig wurde und vor allem, was das vorhin war.“
Treuherzig schaut mich Sakura an und fragt mich: „Darf ich mit kommen?“
Ich nicke nur, dass sollte Antwort genug sein.
In Oto
Normal Pov
Tobend läuft der Gründer auf und ab. Sein treuester Diener steht ihm bei Seite und versucht seinen Sensei zu beschwichtigen. Doch Kabuto verschlimmert nur alles.
Wütend schreit Orochimaru: „Wie konnte das nur passieren?! Wir verlieren nicht nur den Kampf gegen Konoha. Nein, wir verlieren auch Sasuke!!!!!!!!“
Nachdem sich die Oberschlange einigermaßen beruhigt hat, braucht er ganz gewaltig eine Entspannung. Und wer wäre da nicht besser geeignet als die Brillenschlange?!
Kabuto wird aufs Bett geschmissen und ohne gnade zieht Orochimaru ihn aus. Grob packt Kabutos Sensei ihn an den Hüften und der junge Arzt spürt nur noch diesen unerträglichen Schmerz. Seinen ganzen Hass lässt das Schlangengesicht an seiner rechten Hand aus. Der nächste Morgen wird sehr schmerzhaft für den Brillenträger anfangen.
Währenddessen in Konohagakure
Itachis Pov
Ein Arzt kümmert sich um Sasuke und Tsunade lässt ein paar Anbu in und vor Sasukes Zimmer aufstellen. Während wir anderen uns in dem Büro der Hokage eintreffen müssen.
„Was hat nur Orochimaru aus Sasuke gemacht?! Plappert die Blonde los, als wir alle da sind.
Deidara antwortet ihr: „Tja, dass finden wir erst heraus, wenn Sasuke wieder wach ist.“
Nachdenklich mische ich mich ein: „Unser Kampf verlief eigentlich ganz normal, bis Sasuke sein Katana gezogen hat. Kurz darauf veränderte sich sein Chakra dramatisch.“
Jetzt wurden die anderen erst recht auf mich aufmerksam. Wie immer ist Naruto der erste, der mit der Sprache rausrückt und mich fragt: „Nun erzähl endlich Itachi, was ist genau passiert?!“
„Was soll ich schon großartiges erzählen“, antworte ich, „Sasuke erkannte, dass er keine Chance gegen mich hat und wurde auf einmal richtig wütend. Ach was erzähle ich da, er wurde zornig. Daraufhin zog der Wind auf und den Rest kennt hier ja.“
Was da im Tornado zwischen meinen kleinen Bruder und mir vorging, behalte ich lieber für mich.
Normal Pov
Wochen sollen vergehen bis ein Anbu zu der 5. Hokage ins Büro stürmt und verkündet: „Tsunadesama! Der junge Uchiha ist soeben aus dem Koma erwacht.“
In vorbeirennen spricht die blonde Frau noch: „Sagt Itachi bescheid. Er soll sich sofort auf dem Weg machen, um ins Krankenhaus zu kommen!
So macht sich der Anbu auf dem Weg zu Itachi und übergibt diesen die Nachricht der Hokage.
Itachis Pov
Es klingelt bei mir und als ich die Tür öffne, steht ein Anbu vor der Tür. Eilig übergibt er mir eine Botschaft von Tsunadesama. Die ich äußerlich gefasst aufnehme, doch innerlich sieht es ganz anders aus.
So schnell wie ich kann, verlasse ich das Haus und bin in Windeseile im Krankenhaus von Konohagakure bei der 5. Hokage.
„Gut das du da bist, Itachi“, plappert sie sogleich auf mich ein, „du kannst zu deinem Bruder gehen. Doch noch ist er nicht ganz in die Realität zurückgekehrt. Er hat mich noch nicht einmal erkannt. Also geh fürs erste behutsam mit ihm um.“
Leicht stutzend öffne ich Sasukes Zimmer. Doch von den Anbu sind weit und breit keine Spuren. So gehe ich mit bedacht zu meinem Bruder.
Langsam öffnet dieser seine Lider.
Doch was nun kommt, wirft mich fast aus der Bahn. Sasuke empfängt mich mit einem schwachen Lächeln und er sieht mich wie damals an, bevor ich unseren Clan ausgelöscht habe. Diese unschuldigen Kinderaugen zwingen mich zu einem Lächeln. Schon damals ist es immer so gewesen. Nur für meinem Niichan zeige ich dieses.
Kindheit in Itachis Pov
Obwohl ich ein Genin bin, nimmt mich mein Vater immer noch hart im Training ran. Das liegt wohl an die vorliegende Chuuninauswahlprüfung, dabei ist diese doch noch ein Jahr hin. Tja, aber mein Vater kennt keine Gnade und so trainiere ich hier mit ihm.
Zu meinem Glück kommt ein Jounin zu meinen Vater. Leider verstehe ich nicht was die da miteinander besprechen. Aber danach sieht mein Vater mich an und sagt kurz und knapp. „Geh zu deiner Mutter und bleib bei ihr. Außerdem richte ihr aus, dass ich für eine unbestimmte Zeit weg bin.“
Nickend höre ich mit meinem Training auf und mache mich auf dem Weg nach Hause.
Zu Hause herrscht ein großer Tumult und ich verstehe nicht ganz, warum dies der Fall ist. Ich will gerade zu Mutters Gemach gehen, als mich eine der Dienerinnen aufhält und eindringlich sagt: „Da darfst du jetzt nicht rein Itachi. Zutritt für Jungs verboten! Ich sage dir bescheid, wenn du wieder zu deiner Mutter darfst.“
Okay, dann gehe ich in mein Zimmer. In meinem Zimmer überlege ich, was das alles soll. Warum darf ich nicht zu Mutter?!
Vom Training fertig, schließe ich meine Augen und schlafe bald ein.
Doch als es an meiner Tür klopft, bin ich wieder hellwach.
Freudestrahlend empfängt mich die Dienerin von vorhin und sagt mir: „Du kannst wieder zu deiner Mutter, Itachi.“
Daraufhin verschwindet sie wieder. Stutzend erhebe ich mich aus meinem Bett und gehe zu Mutter.
Diese liegt erschöpft auf ihren Bett. Langsam gehe ich auf sie zu und matt lächelt sie mich an. Mit brüchiger Stimme erzählt sie mir: „Itachi, mein Junge~ Du hast ab heute eine sehr wichtige Aufgabe... Ab heute musst du sehr gut auf deinen kleinen Bruder Acht geben…“
Was?! Ich habe ab heute einen Bruder? Deswegen durfte ich nicht zu ihr. Ich will Mutter noch was sagen, doch diese ist längst eingeschlafen.
Ich schaue mich kurz im Zimmer um und erblicke eine Wiege. Da liegt wohl mein Bruder drin. Schließlich gehe ich zu der Wiege und schaue vorsichtig hinein. Drinnen liegt ein schlafendes Baby.
So, du kleines Ding sollst mein Bruder sein?! Man hat ja Angst, wenn man dich nur berührt, dass du zerbrichst. Leicht schmollend beobachte ich dich und lehne mich ein wenig auf dein Bettchen. Nur wegen dir, geht es Mutter nicht gut. Das ist deine Schuld. Pah, ich werde dich nie als Bruder ansehen, darauf kannst du dich verlassen Kleiner!
Doch dann wachst du auf und siehst mich mit deinen großen, noch blauen, Kulleraugen an. Noch immer sehe ich schmollend auf dich herab, ich sehe schon, dass du für mich eine Last wirst.
Plötzlich fängst du an zu Lächeln. Nein, du lachst mich an und ich bin ein wenig verwirrt. Schnell fange ich mich wieder und flüstere: „Na toll Kleiner, dass hast du ja super hingekriegt.“
Einen Finger lasse ich zu dir wandern und sofort umschlingst du diesen mit einen deiner kleinen Händchen.
Jetzt hast du mich und ich Lächle dich an. Irgendwie kann ich bei diesem Anblick nicht anders. „Hallo Niichan“, rede ich nun mit dem Kleinen, „ich bin Itachi, dein großer Bruder. Aber du brauchst ja noch einen Namen. Mhm, wenn unsere Mutter mit einverstanden ist, dann heißt du ab sofort Sasuke. Vater lernst du erst später kennen. Aber irgendwie tust du mir jetzt schon leid, kleines Würmchen.“
Gegenwart Itachis Pov
Ich setze mich zu dir an die Bettkante.
Mit schwacher Stimme sagst du: „Niisan… was- was ist passiert? Warum bin ich im Krankenhaus?“
Tsunade hatte Recht, du bist wirklich noch nicht in der Realität angekommen, sonst hättest du mich nicht so angesehen und mich Niisan genannt. Doch wie erzähle ich es dir am besten?
Da kommt mir eine Idee und ich lege einen Arm um dich. Sofort kuschelst du dich an mich. Grinsend sage ich zu mir, genauso wie früher.
Dann fange ich zu erzählen an: „Na ja Niichan, kaum Essen im Magen und hartes Training bei Vater, vertragen sich einfach nicht. Du hast eine Menge Shuriken abgekriegt, ehe du schließlich zusammengebrochen bist.“
Nachdem ich ende, sehe ich zu dir. Deine Augen hast du nicht ganz geschlossen und ich sehe Tränen in diesen aufsteigen. Wenn ich dich jetzt darauf hinweise, blockst du nur ab. Also tue ich das richtige und nehme dich schützend in die Arme. Mir ist nicht entgangen, dass die Tränen erst aufstiegen, als ich Vater erwähnte. Schluchzend und leicht zitternd liegen wir so da.
Was hat Vater dir nur angetan, dass du so auf ihn reagierst.
Nach einer Weile bist du vor Erschöpfung eingeschlafen.
Ich merke wie die Tür aufgeht, doch du schläfst eng an mich gekuschelt.
Das Bild finden die Reinkommenden wohl sehr amüsant, denn sie grinsen mich nur allwissend an und Naruto fängt zu Lachen an.
Mit einem kalten Blicke spreche ich ruhig zu diesen überdrehten Chuunin: „Sei gefälligst leise, Naruto. Sasuke ist erst eingeschlafen und zu diesem ach so komischen Bild, mein Bruder ist noch nicht ganz bei Verstand. Aus irgendeinem Grund, sind seine Erinnerungen nach der Ermordung unseres Clans noch tief vergraben. Dementsprechend sieht Sasuke mich als seinen
großen Bruder an und erkennt Personen nicht, die erst danach in seinem Leben aufgetreten sind.“
Kakashis Pov
Das klingt logisch. Darauf antworte ich: „Du solltest bei Sasuke bleiben, Itachi. Ich meine nicht nur die Nacht über, sondern solange bis dein Bruder sich wieder an alles dran erinnern kann. Also bringt es zurzeit nichts, wenn wir alle bei ihm bleiben. Sasuke ist in seinem jetzigen Zustand eh keine Bedrohung und die Anbu sollten nicht in seinem Zimmer sein. Schließlich ist er nach seinen Erinnerungen zu urteilen, noch nicht mal Zehn Jahre alt.“
So hören alle auf mich und wir verlassen das Krankenhaus.
In meinem Buch vertieft, schlendere ich nach Hause. Hinter mir ertönt eine Stimme: „Kakashi, warte mal auf mich!“
Ich drehe mich um und sehe von meinen Buch auf. Vor mir steht eine keuchende Teruko. Ich werde ein wenig rot um die Nasenspitze, denn vor mir steht meine Traumfrau. Noch völlig außer Atem fragt mich meine heimliche Liebe: „Kakashi, wollen wir was zusammen essen. Ich meine, es ist ja noch früh genug fürs Restaurant und da dachte ich nur…“
Unter meiner Maske bildet sich ein breites Lächeln und ich antworte ihr: „Aber natürlich würde ich mit dir essen gehen. Komm mit mir, ich weiß ein sehr schönes Restaurant.“
Endlich habe ich mit Teruko ein Date. Pfeifend gehe ich mit ihr zu dem gesagten Restaurant. Währenddessen hakt sich Teruko sogar bei mir ein.
Itachis Pov
Leicht dösend liege ich bei meinem Bruder. Plötzlich wird dieser unruhig im Schlaf. Schlagartig bin ich putzmunter. Schon vernehme ich die ersten verzweifelten Worte: „Bitte nicht…..Hör auf…Ich will das nicht!!!!“
Leicht streichle ich über seinen Kopf. Es ist doch gut, niemand tut dir doch hier was.
Noch immer liegt Sasuke leicht wimmernd in meinen Armen und in der Zwischenzeit krallt er sich regelrecht an mich, wie ein zu drohender Ertrinkender nach einem Rettungsring. Ich muss mich stark zusammen reißen, um nicht gleich loszuheulen. Ich werde noch alles erfahren, Sasuke. Verlass dich darauf!
* *
Brother my brother
Tell me what are fighting for
We've got to end this war
We should love one another
Oh, can't we just pretend
This war never began
We can try
Brother my brother
We face each other from different sides
The anger burns can't remember why
It's kindof crazy to cause so much pain
Our foolish pride makes us hate this way
We watch our world fall apart
Tell me what good is winning
When you lose your heart
Brother my brother
Tell me what are fighting for
Isn't life worth so much more
We should love one another
Oh, can't we just pretend
This war never began
Tell me why
Brother my brother
Yes
We can try
Brother my brother
Yes
Let's take a moment and look deep inside
And say we'll learn to give love a try
When matters differ as we seem to be
There's so much more to me than what you see
You don't have to be this way
Think about the consequences
Turn around and walk away
Brother my brother
Tell me what are fighting for
Isn't life worth so much more
We should love one another
Oh, can't we just pretend
This war never began
Tell me why
Brother my brother
Brother my brother
Tell me what are fighting for
Isn't life worth so much more
We should love one another
Oh, can't we just pretend
This war never began
Tell me why
Brother my brother
* *
Puh, geschafft fürs erste.
Nächstes Kap oder so kommt der Text auf dt.
Das ist nämlich so schön…*seufzt*
Und Ende! ^-^
Eure Lubchan
Die Strafe folgt auf dem Fuß
Die Strafe folgt auf dem Fuß
Ich weiß *drop*.
Dies Mal habe ich mir viel Zeit gelassen. Darum, bitte ich euch, meinem Weblog zu beachten.
Vielen Dank an meinen Kommischreibern Yuki_Byakko,Natami, Viebi_Lucifer, Hieads_Angel,Yuriouhisama, Milchschnitti18 und uchihaSasuke1.
Zeichenerklärung:
„ …… “ jemand spricht
*……* besondere Texte
Itachis Pov
Tag und Nacht wache ich über Sasuke. Zu erst ist keine Veränderung an dir sichtbar. Bin gespannt, wie lange dein Zustand noch andauert. Doch als mal wieder ein neuer Tag anbricht…
Ich döse noch und merke nicht, wie du deine Augen aufschlägst.
Sasukes Pov
Langsam öffne ich meine Augen. Doch es ist so grell, dass ich gezwungen bin diese sofort wieder zu schließen.
Nach einer Weile gewönnen sich die Augen an die Helligkeit.
Wo bin ich? Das sieht mir nicht nach Otogakure aus.
Erst mal begutachten. Es sieht nach einem Zimmer aus. Ja, ich liege in einen Bett und da sitzt noch jemand. Ich erkenne nicht sofort wer es ist.
Doch als mir dieses klar wird, weiten sich meine Augen und in meinen Kopf fängt es an zu rattern.
Itachi und ich haben uns doch eben noch erst bekämpft?!
Ich zog mein Katana und dann… Ja was ist dann passiert? Ich kann mich nicht mehr daran erinnern.
Plötzlich werde ich aus meinen Gedanken gerissen.
„Na endlich wach, Niichan“, grinst mein Bruder mich an und redet weiter, „du hast lange geschlafen. Wie geht es dir heute?“
Ich komme mir sehr verarscht vor. Er tut so als wäre nichts passiert. Eine unglaubliche Wut steigt in mir auf.
Leicht patzig antworte ich Itachi: „Nenn mich nie wieder Niichan, du verdammtes Arschloch! Und wie es mir geht, geht dich einen feuchten Dreck an!“
Um meinen Worten Nachdruck zu erhalten, verschränke ich meine Arme vor der Brust und schaue stur die gegenüberliegende Wand an.
Itachis Pov
Zu erst wundert mich noch seine Reaktion, doch dann weiß ich es. Seufzend sage ich: „Du bist also wieder der Alte. Eigentlich ja schade, denn anders hast du mir besser gefallen. Aber egal, ich muss Tsunade bescheid geben, dass du wieder wach bist.“
So erhebe ich mich und mache mich auf dem Weg zur Hokage.
Nachdem anklopfen, trete ich in ihr Büro ein.
„Ah Itachi! Setzt dich doch“, bittet sie mich. Nickend tue ich dies und berichte ihr anschließend: „Sasuke ist wieder wach. Er ist wieder der Alte.“
Lächelnd erhalte ich Tsunades vollkommene Aufmerksamkeit. Erfreut sagt sie: „Sehr schön. Ich schicke gleich ein paar Anbu zu ihm und lasse Sasuke herführen. Währenddessen hole Kakashi, deine Leute, Teruko, Naruto und Sakura.“
Nach einer kurzen Verbeugung befolge ich meinen Befehl.
Sasukes Pov
Endlich ist dieser Dreckskerl weg. Erleichtert atme ich auf.
Allein.
Jetzt bin ich es wieder. War Itachi die ganze Zeit über bei mir? Warum nur, er hasst mich doch~
Jetzt wo mein Bruder weg ist, fühle ich wieder diese unglaublich Leere in mir.
Er war zwar nur kurz da, zumindest wo ich es mitgekriegt habe, doch es fühlte sich unglaublich gut an, meinen Bruder wieder an meiner Seite zu wissen.
Nach der Stille, poltern Anbu in mein Zimmer rein. Ohne auch nur ein Ton zu sagen, schmeißen sie mir Klamotten zu, die ich anziehen soll.
Als das geschehen ist, packen zwei von denen mich unter den Arm und zerren mich aus dem Krankenhaus. Dies bemerke ich, als die ganzen Schwestern und Ärzte in den Fluren rumlaufen.
Grob zerren mich diese Anbu Idioten zur Hokage. Das gesamte Dorf starrt mich regelrecht an. Mit einem finsteren Blick kläre ich aber dies und die Leute gehen schnell wieder weiter.
Drinnen angekommen müssen wir uns nicht anmelden. Im Gegenteil, wir werden nach oben gewunken. Ich fühle mich gerade so, als wenn ich zum Schafott oder so geführt werde.
Vor der Tür zum Hokagebüro bleiben wir kurz stehen. Ja, ja, Tsunade legt sehr viel wert auf Höflichkeit und darunter fällt das Anklopfen.
Ein ausdrucksvolles „Herein“ ertönt und meine beiden Bodyguards führen mich hinein.
Ich schließe meine Augen und gehe mit Erhobenenhauptes hinein.
Die Anbu währenddessen müssen draußen bleiben und so schließen sie hinter mir die Tür.
Ich spüre die Blicke der anderen auf mir ruhen, doch dies ist mir egal. Stolz trete ich vor Tsunade. Wenn die glauben, ich würde mich vor ihr verbeugen, dann haben sie sich geschnitten.
„SASUKE!!!“ erklingt die Stimme von Naruto, „du elender Verräter! Warum hast du das getan?!“
Ich drehe mich nicht um, sondern nur grinsend antworte ich ihm: „Ich wüsste nicht, was es dich angeht, Naruto. Warum sollte ich es dir sagen?! Du warst mir nur immer im Weg, genauso wie Sakura.“
Ich beschließe mich doch zu Naruto zuwenden und schaue ihn an.
Wütend sieht dieser mich wiederum an. Doch da ist noch was anderes in seinem Blick. Ich kann aber nicht deuten was es ist.
Bevor wir beide uns noch an die Gurgel gehen, mischt sich Tsunade ein: „Naruto! Sasuke! Hört auf damit! Wir sind hier nicht zum Vergnügen, sondern wir sind hier um über Sasukes Schicksal zu entscheiden.“
Oh, wie dramatisch. Sie wollen über mein Schicksal entscheiden
Tze. Mir doch egal und wenn heute mein Todesurteil verkündet wird, wen interessiert es schon.
Tsunade nehme ich schon lange nicht mehr war.
Zur sehr bin ich in meinen Gedanken versunken. Langsam versinke ich wieder in meiner eigenen Welt.
Es ist so dunkel. Aniki hilf mir~
Doch auch dies Mal wird keiner meine stummen Schreie hören.
Wegen Itachi! Es ist seine Schuld!!!
Nur wegen ihm sind meinen Wunden wieder aufgerissen. Siehst du nicht wie ich blute, Niisan?!
Wie gerne würde ich jetzt….
„…SASUKE!!“
„Was?“
Jäh werde ich aus meinen Gedanken gerissen.
Diese merkwürdigen Blick~
Als ich dies registriere, fange ich mich wieder und ich bin wieder kühl. Nichts lässt mehr noch von meiner eben kurz gezeigten Schwäche ahnen. Nun bin ich wieder der Sasuke, den jeder kennt.
Itachis Pov
Sa-su-ke?
Du hast nichts mitgekriegt. Was ist nur los mit dir heute?!
„Wo warst du nur mit deinen Gedanken, Niichan?“ frage ich kopfschüttelnd.
Ein hasserfüllter Blick seitens Sasuke, zeigt mir, dass ich jetzt ja meine Klappe halten soll und er mir doch keine Antwort darauf gibt.
Typisch du. Wenn irgendwas war, dann versinkst du immer. Du kannst mir nichts vormachen, auch nach all den Jahren nicht. In dieser Hinsicht wirst du dich nie ändern.
Innerlich lächle ich, als ich mich daran erinnere…
Kindheit in Itachis Pov
Mal wieder war ich auf Mission. Dieses Jahr häufen sich die Aufträge ohne Ende.
Gerade öffne ich die Haustür, als ein kleiner Wirbelwind aus dieser eben geöffneten Tür mir entgegen rennt.
Ich wollte gerade etwas erwidern, doch da war ich zu spät. Der Kleine ist schon über alle Berge. Seufzend betrat ich unser Haus. Ich kann mir schon denken, was passiert ist.
Können die beiden sich nicht ein einziges Mal vertragen.
Da wäre aber Hopfen und Malz verloren.
Ohne ein Wort zu sagen, verschwand ich kurz in mein Zimmer, um anschließend meinen kleinen Bruder wieder einmal zurück zu holen.
Ich brauchte nicht lange zu suchen, da fand ich ihn schon an seinem Lieblingsplatz am See. Hierher kommt er immer, wenn er über was nachdachte.
Langsam ging ich auf ihn zu. Schon allein an seiner Haltung erkannte ich, dass er mal wieder abgedriftet war. Ich setzte mich zu ihm und versuchte Sasuke mal wieder in die Realität zu holen, in dem ich sagte: „Hallo Sasuchan. Lass mich raten, Vater und du habt euch mal wieder in die Wolle gekriegt. Na komm mal her mein Kleiner.“
Darauf hin nahm ich Sasuchan in meine Arme. Sofort schmiegte dieser sich an. Jetzt hatte es keinen Zweck ihn anzusprechen, also wiegte ich ihn nur.
Es dauerte eine Zeit, bis ich ein kleines wimmern vernahm.
Dadurch schlangen sich meine Arme nur noch fester um den bebenden Körper. Das gab Sasuke den Rest und er fing herzergreifend an zu weinen.
Gegenwart Sasukes Pov
Ich höre dir doch zu, du alte Schnepfe. Mein Gott noch mal, was wollen die überhaupt von mir.
„So Sasuke. Ich habe mich entschieden, „spricht die Hokage, „du wirst von nun an mit Itachi zusammen leben. So kannst du nicht wieder zu Orochimaru flüchten.“
Klapp!
Gerade ist mein Unterkiefer auf dem Boden gelandet. Das kann doch wohl nicht ihr ernst sein.
Meine Antwort folgt auch zu gleich: „Womit habe ich das Verdient?! Folter mich, verbannt mich oder tötet mich. Alles ist besser als bei diesem Arschloch zu leben, verdamm noch mal!!!!!“
Wütend schaue ich Itachi an. Doch was nun?
Er schaut mich gerade, ja verletzt an. Nun bin ich vollkommen verwirrt. Ich kriege nur am Rande mit, dass mich einer am Arm sanft packt und mich rausschleift. Ich stehe immer noch unter Schock. Ich bin nicht mehr in der Lage auch nur einen Muskel zu bewegen. Ich blinzle noch nicht ein Mal. Das war eben zu viel für mich.
„Tja, da hatte wohl keiner von uns beiden gerechnet, wie Niichan?!“ spricht mich Itachi an.
Perplex schaue ich auf. Flüsternd antworte ich: „Das ist nicht fair. Das ist einfach nicht fair!!
Warum immer ich. Warum hasst mich mein Leben so…“
Darauf gibt es seitens Itachi nur betretendes Schweigen.
Nachdem der größte Teil meines Schockes verdaut ist, gehen Itachi und ich langsam nach Hause.
Dort angekommen, kriege ich schon wieder einen zu viel. Hier habe ich doch mal gewohnt.
Grinsend öffnet mir mein Bruder die Tür. Mechanisch gehe ich hinein und setzte mich erst mal auf mein altes Sofa.
Es kommt wieder hoch und wie in Trance verschwinde ich in mein Zimmer. Mein Blick ist leer. Ich versinke in meiner eigenen Welt. In einer Welt, die nur aus Schmerz besteht. Eine düstere Welt, geschaffen von mir.
Hier ist es ruhig.
Hier stört mich niemand.
Hier bin ich allein.
* *
Mit der Klinge fahr ich langsam
meinen Unterarm hinauf.
Dann ein Schnitt, klein und flach,
und die Welt um mich blüht auf.
* *
Ich sehe diese schrecklichen Bilder wieder vor mir. Vater wie er… er…
Ich greife zu einer meiner Kunai. Kurz sehe ich diese an, bevor ich meinen linken Arm frei mache und das kalte Metall an meiner Haut spüre.
Dann lass ich es mit mehr Druck über meinen Arm streifen.
Ich schließe die Augen und Lächle dabei.
* *
Schmerz schärft alle meine Sinne,
jede Faser ist gestimmt.
Und ich hör den Körper singen,
wenn der Schmerz die Last mir nimmt.
* *
Schmerzen nehme ich kaum noch war. Ich liebe einfach dieses Gefühl.
Ich fühle mich dann immer so frei. Doch dieses wird keiner verstehen. Ich bin frei von allem. Ja auch mein Hass ist weg~
* *
Tiefer, noch ein bisschen Tiefer
Schneid ich in den weißen Arm.
Aus der Wunde sickert lautlos
Dunkles Blut und mir wird warm.
* *
Ich will mich spüren. So schneide ich immer tiefer und immer mehr Blut fließt aus der Wunde. Langsam öffne ich meine Augen, um mein Werk zu betrachten. Grinsen betrachte ich meinem Arm.
* *
Das Blut so rot, das Blut so rein.
Die Zeit heilt meine Wunden nicht.
Mein Blut zu sehn, ist wunderschön.
Mein Blut zu sehen, tröstet mich.
* *
Ich grinse immer mehr. Mein weißer Arm tränkt sich nun mit meinem verfluchten Blut.
Ich verfalle fast dem Wahnsinn.
* *
Glück durchströmt den ganzen Körper.
Schmerz treibt jeden Schmerz heraus.
Um auf diese Art zu fühlen,
nehm ich all das Leid in Kauf.
* *
Dieses Gefühl, wenn die Klinge die Haut in zwei Hälften teilt, ist unbeschreibbar schön. Dazu noch der dunkle Lebenssaft auf meiner weißen Haut. Es ist ein Kontrast für sich.
Ich gebe mich dem ganz und gar hin.
Immer mehr Blut sickert durch die Wunde, über meine Haut, um schließlich auf dem Boden sich zu einer Lache versammeln kann.
* *
Das Blut so rot, das Blut so rein.
Die Zeit heilt meine Wunden nicht.
Mein Blut zu sehn, ist wunderschön.
Mein Blut zu sehen, tröstet mich.
* *
Langsam fange ich an zu Lachen. Der Wahnsinn holt mich langsam ein.
Jetzt spüre ich den vollkommenen Schmerz. Er fühlt sich gut an. Ich bin süchtig nach diesem Schmerz. Er ist angenehmer als meine Erinnerungen~
* *
Ich verletze nur die Hülle.
Alles was darunter liegt,
hab ich so tief eingeschlossen,
dass es sich mir selbst entzieht.
* *
Ich lasse mein Kunai fallen. Wie ein Irrer lache ich. Der Wahnsinn hat mich in seinen Bann gezogen. Hieraus gibt es kein entkommen mehr.
Nun spüre ich, dass ich noch Lebe.
* *
Das Blut so rot, das Blut so rein.
Die Zeit heilt meine Wunden nicht.
Mein Blut zu sehn, ist wunderschön.
Mein Blut zu sehen, tröstet mich.
* *
Itachis Pov
Ich sitze in der Küche. Meinen kleinen Bruder lasse ich erst mal alleine. Er muss sich erst daran gewöhnen, dass wir beide wieder zusammen wohnen.
Ein wenig in meinen Gedanken vertieft, nehme ich ein Geräusch war.
Es kommt aus Sasukes Zimmer. Da gehe ich doch mal gucken.
Ohne anzuklopfen betrete ich Sasukes Zimmer. Kurz muss ich Sasuke suchen. Doch verkrochen in einer Ecke erblicke ich ihn dann.
Seine Augen. Seine Augen haben ihren Glanz verloren.
Nun betrachte ich Sasuke genauer. Vor ihm liegt ein blutverschmiertes Kunai und eine Blutlache breitet sich auf dem Boden aus.
Ich suche die Ursache für das viele Blut. Aber ich muss nicht lange suchen. Sein linker Arm ist der Übeltäter. Kurz durchgeatmet hole ich Verbandszeug.
Nachdem ich Sasuchans Wunde versorgt habe, hebe ich ihn auf meinen Arm und lege ihn ins Bett.
Sasuke wehrt sich nicht. Ich muss nicht lange überlegen und ich lege mich zu meinem Niichan.
Dadurch bewegt sich mein Bruder etwas. Sofort kuschelt er sich bei mir ein.
Ich drücke den kleinen ganz nah an mir.
Nach einer Weile vernehme ich ein Ruhiges und Gleichmäßiges Atem. Mein Bruder scheint eingeschlafen zu sein. Er sieht so süß aus, wenn er schläft.
Keine Angst, ich wache über dich. Zusätzlich hauche ich dir noch einen Kuss auf deine Stirn.
Ein Schrei von dir zerbricht die Stille. Außerdem schluchzt du was: „Nein Vater!! Ich will das nicht… Fass mich nicht an… Bitte nicht… Vater…“
Schon bist du auch wieder still.
Ich lasse mir noch mal deine Worte durch den Kopf gehen.
Was hat Vater nur dir angetan, Niichan?! So verrate es mir doch, mein kleiner, mein süßer Sasuchan.
Ich streichle vorsichtig und beruhigend deinen Rücken. Ein kleines Lächeln zieren deine Lippen.
So.
Geschafft. Mal sehen, wann ich das neue
Kap dann schaffe zu schreiben.
Sayonara
Die Lubaya
Ein Stück Vertrauen
Ein Stück Vertrauen
Endlcih kommt wieder ein neues Kap seitens meiner Wenigkeit.
Das liegt aber nu daran, weil ich krank bin.
Also freut euch drauf^-^.
Ein Dank an meinen Kommi schreiben: Natami, UchihaSasuke1, Hieads_Angel,
Yuriouhisama, Evil_Chan und Viebi_Lucifer!
Zeichenerklärung:
„ …… “ jemand spricht
*……* besondere Texte
Kursives Vergangenheit
Itachis Pov
Der nächste Morgen kommt schnell, für meinen Geschmack viel zu schnell. Am liebsten würde ich hier noch liegen bleiben und etwas mit Sasuke weiter kuscheln…
Lächelnd will ich mich zu dir drehen, doch mein Lächeln erstirbt, als ich dich nicht mehr neben mir weiß.
Doch da stehst du… am Fenster… dein Blick schweift in die Ferne.
Sasukes Pov
Nachdem ich heute Morgen erwacht bin. Lagst du neben mir.
Mein linkes Handgelenk ist verbunden. Ich kann mir auch gut vorstellen von wem, du warst es Aniki!
Nun stehe ich am Fenster und schaue hinaus.
Woran ich denke? An nichts~
Nur aus der Ferne merke ich, wie sich jemand mir nähert und die Arme um mich legt. Genüsslich schließe ich meine Augen und lehne mich an die mir so vertrauten Arme.
Itachis Pov
Mein Kopf bette ich auf deine Schulter und präge mir genau deinen Duft ein und jede Kleinigkeit an deinen wunderbaren und perfekten Körper. Dann verharrt mein Blick an dein verbundenes Handgelenk.
Jetzt kommt mir dein Traum wieder in den Sinn und ich will darauf zu sprechen kommen. Doch du scheinst es zu merken, drehst dich zu mir, legst einen Finger auf meine Lippen und schüttelst nur den Kopf.
„Bitte nicht…“, flehst du mich an und verschwindest fluchartig aus den Raum.
Sasukes Pov
Ich renne hinaus, hinaus aus meiner Wohnung. Ich weiß nicht wohin mich meine Füße tragen, aber ich will einfach nur weg von dir.
Verschwommen nehme ich Gestalten wahr, wie sie mich anstarren. Doch ich laufe weiter, sie stören mich nicht.
Jetzt fängt es auch noch an zu regnen, alle suchen Schutz in ihren Häusern. Doch ich nicht.
Als meine Lungen anfangen zu brennen, bleibe ich stehen und schaue in den Wolkenverhangengen Himmel.
Regen prasselt gnadenlos in mein Gesicht, doch es stört mich nicht.
Nichts stört mich jetzt mehr.
Als Itachi mich so ansah, ich spürte seine Blicke, musste ich unweigerlich an meinen vorherigen Traum denken.
Ich hätte Niisan am liebsten eine gescheuert und nur weil er ihm ähnlich sieht.
In Gedanken verloren sinke ich auf den Boden. Stimmen nähern sich mir, doch ich ignoriere sie. Ich will nichts mehr von meiner Umgebung wissen.
Kakashis Pov
Mein Team und ich sind gerade mit dem Training fertig geworden, als ein mir sehr vertrautes Chakra auftaucht. Ich beschleunige meine Schritte und erblicke die Quelle auch schon, Sasuke.
Abrupt bleibe ich stehen und will Sakura und Naruto sagen, dass sie nach Hause sollen. Sakura gehorcht mir auch aufs Wort, doch Naruto kann es nicht ohne murren und knurren meinen Befehl zu befolgen.
Als ich es geschafft habe, gehe ich zu Sasuke rüber und spreche ihn an: „Hey Sasuke! Was machst du hier im Regen ohne Itachi? Wenn das Tsunade erfährt, bist du einen Kopf kürzer mein Lieber.“
Doch auf eine Antwort seitens des jungen Uchiha-Sprösslings zu hoffen, ist vergebens.
Aber immer hin sieht er mich jetzt an. Ich will ihn zu Lächeln, doch dieses Lächeln erstickt augenblicklich.
Sasuke sieht mich ängstlich an. Ja sein ganzer Körper ist angespannt und zittert.
Er sieht gerade aus wie ein Kätzchen, dass man geschändet und anschließend ausgesetzt hat.
Ich beuge mich zu ihm runter und will ihn beruhigen, doch ich erreiche genau das Gegenteil.
Itachis Pov
Kurz gehe ich noch in Sasukes Zimmer auf und ab, bevor ich mich entschließe Sasuchan zu folgen.
Es erweißt sich auch nicht als schwer, da ich sehr gut sein Chakra folgen kann.
Kurze Zeit später erblicke ich meinen Niichan neben Kakashi.
Kakashi ist gerade am verzweifeln und so gehe ich zu den beiden. Schließlich will ich genau erfahren, was vorgefallen ist.
Erleichtert sieht mich Kakashi an und sagt: „Ich weiß nicht, was mit deinen Bruder los ist, aber je näher ich ihm kam, desto mehr zitterte er.“
Als Antwort gebe ich Kakashi ein Nicken und spreche dann doch: „Geh nach Hause alter Freund. Ich kümmere mich schon um Sasuchan.“
Bald darauf sind mein kleiner Bruder und ich alleine.
So hocke ich mich zu ihm und rede beruhigend auf ihn ein: „Du solltest lieber wieder mit mir nach Hause kommen, sonst holst du dir hier noch den Tod.“ Zum Schluss setzte ich noch mein wärmstes Lächeln auf, welches nur Sasuke jemals zu Gesicht bekommt.
Niichan sieht zu mir auf und wispert: „Aniki~!“ Und schon liegt er weinend und schluchzend in meine Arme.
Seufzend nehme ich den Kleinen auf meine Arme und trage ihn so nach Hause.
Ich spüre wie kalt er schon ist, da frage ich mich, wie lange er schon so dasitzt.
* *
Woher kommst du, kleiner Bruder,
mit der Last auf deinen Schultern,
mit so angestrengtem Lachen,
in den Augen so viel Grau?
* *
Du siehst mich an, deinen kleinen Augen sehen mich ängstlich und flehend an.
Erkennst du etwa, deinen eigenen Bruder nicht mehr wieder?!
Zärtlich nehme ich deine Hände in meine.
* *
Woher kommst du, kleiner Bruder,
mit so dünnen kalten Fingern
und dem Zittern in der Stimme,
wie bei einem alten Mann?
* *
Ich erschrecke mich. Deine Hände sind eiskalt und ich will versuchen diese zu wärmen. Doch zitternd entreißt du sie mir wieder.
* *
Komm zu mir kleiner Bruder.
Ich bringe dich ins Licht kleiner Bruder.
Komm her zu mir ins Licht. Es verbrennt dich nicht
* *
Ohne lange drüber nachzudenken, schlinge ich meine Arme um dich. Ängstlich willst du dich mir wieder entreißen, aber ich lasse es nicht zu.
* *
Was verbirgst du, kleiner Bruder?
Niemand hört die stummen Schreie.
Niemand sieht dich leise weinen.
Du hast keine Tränen mehr.
* *
Du merkst, dass du keine Chance gegen mich hast und so ergibst du dich mir. Leise höre ich dich weinen.
Beruhigend wiege ich dich in meine Arme.
* *
Was verbirgst du, kleiner Bruder?
Welches Werkzeug riss die Wunden?
Was ist in dich eingedrungen?
Du bist so hilflos, still und leer?
Komm zu mir (ins Licht) kleiner Bruder...
* *
Ich würde so gerne erfahren, was damals mit dir geschehen ist. Was hat Vater mit dir gemacht? Und warum habe ich es dann nicht früher erkannt?!
Mache ich mir selbst Vorwürfe.
* *
Wohin gehst du, kleiner Bruder?
Wonach hungert deine Seele?
Nach Vergessen oder Rache?
Nach Vergeltung ohne Plan?
Komm zu mir (ins Licht) kleiner Bruder...
* *
Sasukes Pov
Eigentlich wollte ich nie wieder weinen, aber Itachi lässt mir keine andere Wahl.
Ich bin so froh, dass er wieder bei mir ist. Er will mir helfen, dass spüre ich. Aber ich lasse ja niemanden an mich ran. Und was ist wenn ich es tue?
Ich meine, er ist ja mein Niisan?!
Nach kurzem zweifeln versuche ich zu erzählen an: „Itachi? Dich trifft keine Schuld… Vater ist an allen Schuld und auch ich… Hätte ich damals gewusst, was es bedeutet, dass es verboten ist, was er mir angetan hat… Ich hätte es dir doch erzählt Aniki…“
Du siehst auf und schaust mir direkt in die Augen und fragst liebevoll: „Willst du es mir jetzt erzählen?“ Ich nicke nur stumm und fange an zu erzählen.
Kindheit in Sasukes Pov
Aniki ist mal wieder auf Mission. Seit er ein Anbu ist, hat er kaum Zeit für mich.
Aber heute will er ja wieder kommen, darauf freue ich mich schon so sehr.
Fröhlich gehe ich durch das Haus nach draußen. Dabei muss ich durch die Küche gehen und da sitzt er auch schon.
Überall verstreut liegen Sake Flaschen rum. Schluckend will ich mich an Vater vorbei schleichen, aber auch im betrunkenen Zustand ist er ein guter Ninja. Und so kommt es wie es kommen musste.
Vater packt mich am Arm und fragt mich mit einem dreckigen Grinsen: „Na mein Kleiner, wollen wir wieder unser schönes Spiel spielen?!“
Er erwartete keine Antwort darauf, da er mich immer dass selbe fragt um dann mich doch einfach zu packen.
Wie ein hilfloses Reh winde ich mich in seinen Armen, aber ich bin eh zu schwach und so zieht er mich auf seinen Schoß. Ich rieche seine Alkoholfahne und flehe ihn an: „Bitte Vater, lass das. Du bist betrunken.“
Aber er antwortet nur: „Zier dich nicht so Sasuke. Ich weiß doch, dass es dir gefällt.“
Kurz darauf spürte ich seine Hand an meine. Ich wusste was jetzt kommt.
Mit Vaters noch freier Hand öffnet er seine Hose und die andere Hand, die meine umschließt findet ihren Weg in Vaters Hose.
Allmählich stöhnt er, als ich meine Hand auf und ab bewege.
Ich finde es nur widerlich und würde am liebsten heulend weglaufen. Auf einmal naht Rettung für mich.
Unsere Haustür öffnet und schließt sich wieder. Eine mir wohl bekannte Stimme dringt mir ans Ohr: „Bin wieder da.“
Vater steht erschrocken auf und ich falle auf den Boden. Bevor Itachi die Küche betritt ist Vater schon draußen.
Amüsiert fragt mich Niisan: „Hey Sasuchan! Willst du unsere Küche putzen oder was ist?!“
Beinah wollen sich meine Tränen ihren Weg ins Freie bahnen, als ich mich wieder aufrapple.
„Sehr witzig Niisan“, antworte ich trotzig, „aber ich bin froh, dass du schon wieder da bist.
Wie von selbst finden meine Beine und Arme den Weg zu meinem Niisan.
„Du bist mir vielleicht einer, Sasuchan“, lächelt mein Aniki. Ich werde mir nichts anmerken lassen. Itachi darf nichts von Vater und meinem Spiel wissen. Ich will nicht, dass er wütend wird.
Ich weiß schon was mein Bruder vor hat, heute darf ich mal wieder bei ihm schlafen. Dann kann Vater das Spiel für heute nicht beenden.
Bald liege ich auch schon neben meinen Aniki im Bett und der eben genannte neben mir.
In dessen Armen gekuschelt flüstert mir Itachi was ins Ohr: „Wenn du irgendetwas hast, dann erzählst du es mir doch, oder?!“
Ich muss erst mal schlucken, um dann schüchtern zu nicken. Beruhigt zieht Itachi mich näher zu sich und schläft ein.
Doch ich kann nicht einschlafen. Ich versuche es stunden lang, aber es klappt nicht.
So entscheide ich mich schließlich aufzustehen. Kurz tapse ich blind durchs Haus, um ins Bad zu gelangen.
Kaum habe ich das Licht angeknipst, steht mein Vater in der Tür.
Mit einem dreckigen Grinsen auf den Lippen, packt er mich grob und zehrt mich in mein Zimmer rein.
Unsanft schmeißt er mich auf das Bett und ich starre ihn einfach nur an. In Gedanken flehe ich ihn an mich nicht anzufassen. Ich mag es nicht und will es nicht, zumindest will ich nicht, dass Vater mich anfasst.
Bei Itachi fühle ich mich nicht so, so angeekelt wie bei Vater. Ich fühle mich sogar geborgen und sicher bei ihm.
Doch mein stummes Flehen wird wie immer nicht erhört.
Langsam legt sich Vater neben mir dreht mich auf die Seite. Ich würde so gerne weinen, ihn anflehen, ihn schlagen. Irgendwas, das diese bescheuerte Situation hinauszögern könnte.
Vater liegt hinter meinen Rücken und flüstert mir Sachen ins Ohr, Sachen die ich nicht hören will und die ihn zum stöhnen bringen.
Allmählich findet Vaters Hand in meine Hose. Dadurch kneife ich nur noch mehr meine Augen zusammen und flehe in Gedanken, dass Niisan kommen soll und mich retten soll.
Als Vater sich auch noch seine Hose ausziehen will und gleichzeitig meine, naht Rettung. Aniki!
„Sasuke!“ ruft er mich auch schon, „wo bist du denn?“
Schnell springe ich auf, ziehe mich wieder ordentlich an und stürme aus meinen Zimmer. Dabei krache ich mit meinen Niisan zusammen.
Grinsend sieht er mich an und sagt: „Na mein kleiner Wirbelwind. Was ist los mit dir?“
Schuldbewusst senke ich meinen Blick und mit Tränenerstickter Stimme versuche ich zu reden: „Tut- tut mir leid, Aniki~.“ Schon finde ich mich, so wie oft, in seinen Armen wieder.
Ich kriege kaum noch was mit, doch irgendwann spüre ich, wie mich mein Niisan zudeckt und einfach nur da ist.
Gegenwart in Sasukes Pov
Ich sehe meinen großen Bruder nicht an, aber ich spüre genau seine Blicke. Schluckend füge ich dann noch hinzu: „Ich- ich- ich konnte es dir damals nicht sagen… Ich habe es doch selbst nicht verstanden, was Vater immer mit dem Spiel gemeint hat… Doch jetzt bin ich alt genug, um es zu begreifen…“
Zum Schluss sehe ich doch Niisan an und setzte ein gequältes Lächeln auf.
Itachis Pov
Vorsichtig lege ich meine Arme sanft um Sasuke. Einen Moment lang zuckt dieser zusammen.
Aber dann legt er sich in die Umarmung rein. Ich weiß nicht, was ich sagen soll und so nehme ich ihn wie immer einfach nur in die Arme.
Ich hätte es wissen müssen, schließlich habe ich einmal gesehen, wie Vater in Niichans Bett gelegen hat.
Doch irgendwie wollte ich es nicht so begreifen.
Wenn Vater nicht schon tot wäre, dann wäre er es jetzt spätestens. Unglaubliche Wut steigt in mir auf. Wie kann man nur Sasuke so etwas antun.
Er ist doch so ein zartes und zerbrechliches Wesen, zumindest in meinen Augen.
Sasuke will immer der starke sein und schluckt seine Gefühle hinunter und begräbt sie dann tief unten in seiner Seele.
Ich kann so was, doch Sasuke ist nicht dafür gebaut. Es macht ihn kaputt. Darum ritzt er sich auch. Okay, dass was Vater ihn angetan hat, dass er es damals nicht verstand, verstehe ich.
Aber, warum hat er sich niemanden anvertraut? Warum bloß? Das ist es, was ich nicht kapiere. Früher war er doch nie so.
Früher… Ja früher, da habe ich noch für Sasuchan anders gefühlt.
Damals ist es noch Bruderliebe gewesen doch kurz bevor ich den Clan ausgelöscht habe, schwangen die Gefühle in eine intensivere Liebe um.
Ja, ich liebe meinen kleinen Bruder mehr als mein Leben.
Lächelnd nehme ich dein Gesicht in meine Hände und so musst du mich unweigerlich angucken: „Ich danke dir, dass du es mir gesagt hast. Und ich danke dir für dein Vertrauen. Dir muss es schwer gefallen sein, davon zu sprechen und dann auch noch mir. Dafür danke ich dir so sehr, Niichan.
Aber… Unterbreche mich bitte jetzt nicht Sasuchan… Ich muss dir auch was sagen, ich liebe dich~“
Sasukes Pov
Moment mal, dass weiß ich doch?!
Darauf hin antworte ich: „Niisan, ich liebe dich doch auch. Und das weißt du, Dummerchen.“
Auf einmal siehst du mich traurig an und sagst: „Du verstehst es nicht, nicht wahr Sasuchan?! Du bist wohl doch noch zu jung. Eigentlich war es blöd von mir, dir das ausgerechnet jetzt in dieser Situation zu sagen.“
Stimmt, ich verstehe es nicht. Dann stehst du geknickt auf und ich kann dir nur verwirrt hinterher schauen.
Itachis Pov
Nun liege ich hier auf deinem Bett. Dieses hat wieder deinen Geruch angenommen, auch schon nach so kurzer Zeit.
Ach Sasuke, seufzte ich innerlich.
Ich liebe dich mehr als mein Leben, mehr als ein Bruder seinen Bruder lieben darf und ich brauche dich so wie die Luft zum Atmen.
Nein, ich brauche dich sogar noch mehr, noch viel dringender.
Du bist…
Sasukes Pov
Bald fange ich mich wieder. Natürlich, ich bin der Baka hier, nicht Itachi. Warum bin ich nicht früher drauf gekommen?! Mann!!!
So schnell mich meine Füße tragen, stehe ich vor meinem Zimmer und stürme hinein.
Völlig außer Atem sehe ich Ita an. Dieser wiederum sieht mich an.
Keuchend gehe ich auf ihn zu, setzte mich neben ihn und rede drauf los: „Aniki! Ich verstehe wie du es gemeint hast und ich fühle mich geehrt… Aber ich weiß nicht, ob ich genauso für dich fühle. Ich meine so wie du für mich fühlst. Ich liebe dich wirklich, aber…“
Du antwortest mir: „Aber ich soll dir Zeit geben… Darf ich dich wenigstens
einmal richtig Küssen~“
Ich nicke nur stumm und du näherst dich mir langsam. Du bist mir so nahe, ich spüre deinen heißen Atem auf meinen Lippen und ich muss einfach meine Augen schließen.
Dann ist es auch schon so weit, deine Lippen legen sich auf meine und in meinen Bauch herrscht ein regelrechtes Feuerwerk.
Ich kann nicht anders und seufzte genüsslich auf. Nun spüre ich auch deine Zunge an meinen Lippen und du knabberst etwas an meiner Unterlippe. Du bittest stumm um einlass, den ich dir nur zu gerne gewähre.
Ein heißer, leidenschaftlicher und gieriger Zungenkampf entfacht sich.
Wie sollte es auch anders kommen, ich bin dir unterlegen. Dann müssen wir uns leider voneinander lösen und ich sehe dich aus leicht glänzenden Augen und geröteten Wangen an.
Wir Lächeln uns kurz an, bevor ich mich in deine Arme wieder finde.
Allmählich wirst du meine schlechten Erinnerungen durch gute ersetzten.
* *
Sei ganz leise, sei nicht ängstlich,
schau er hat dich doch so gerne.
Über deinem kleinen Bettchen
schaukeln Sonne, Mond und Sterne.
Seine Hand, die große schwere,
quetscht die deine dir entzwei
und sein Mund, der große dunkle,
summt ein schönes Lied dabei.
Kindlein, lass dich küssen, Kindlein, gute Nacht!
Wirst nun schlafen müssen, hast genug gewacht.
Schließ zu die goldnen Äuglein,
schlaf ein, schlaf ein, schlaf ein,
du liebes Kindelein!
Schlafe ein, du kleine Tochter!
Auch in dieser dunklen Nacht
sitzt dein Vater noch am Bettchen
und hält wacht.
Ob am Abend, ob am Morgen,
sei es spät auch, sei es früh,
wird er immer wieder kommen,
seine Liebe schlummert nie.
Kindlein, lass dich küssen, Kindlein, gute Nacht...
* *
Das letzte musste einfach mit rein.
Und endlich sind die beiden näher gekommen.
Also bis denne
Eure Lubaya
Was du fühlst!
Was du fühlst!
Hi ihr lieben Leser^-^
Als erstes will ich darauf eingehen, welche Songs ich verwendet habe in den letzten Kapiteln:
Die Strafe folgt auf dem Fuß= Subway to Sally mit Narben
Ein Stück Vertrauen= wieder gleiche Band mit Kleine Schwester (habe ich umgeschrieben ^-^) und mit Abendlied.
Vielen Dank an meinen Kommischreibern Evil_Chan, UchihaSasuke1, Natami, Yuriouhisama und Hieads_Angel.
Zeichenerklärung:
„ …… “ jemand spricht
Kursives Traum und Vergangenheit
Kakashis Pov
Noch eine Weile lang denke ich über Sasuke nach. Was ist bloß geschehen, dass er so, ja so, wie soll ich es nur ausdrücken.
Ich habe kaum auf den Weg geachtet und stehe plötzlich vor einem Haus. Dieses kommt mir sehr bekannt vor. Dann fällt es mir wie Schuppen von den Augen.
Zitternd klingle ich an besagtem Haus und es öffnet mir auch jemand. Grinsend frage ich: „Hallo Teruko. Darf ich reinkommen?“
Etwas von der Rolle bittet sie mich rein und wenig später finde ich mich in ihrem Wohnzimmer wieder.
Schüchtern setzt sie sich neben mich. Wie süß.
Obwohl wir jetzt ein Paar sind, benimmt sie sich wie ein kleines Schulmädchen.
Langsam lege ich meinen Arm um sie und küsse sie leidenschaftlich. Bald darauf finden wir uns nackt auf dem Sofa wieder.
So vergesse ich doch gerne meine Gedanken.
Zur gleichen Zeit in Oto.
Orochimarus Pov
Wie konnte das alles nur passieren. So ein verfluchter Mist. Irgendwie müssen wir Sasuke zurückbekommen. Koste es was es wolle!!!!
Wütend rufe ich: „Kabuto!! Angetreten!!!!!“
Sofort steht mein treuer Diener vor mir. Ich muss mich mal wieder beruhigen. Grinsend packe ich Kabuto und reiße ihm die Kleider vom Leib. Dann kette ich ihn fest und küsse ihn grob. Wenn er doch nur Sasuke wäre. Allmählich taucht Sasukes Gesicht vor meinen Augen auf. Ich fasse seinen zierlichen, jungen Körper überall an und verwöhne ihn. Immer wieder stöhnt er auf.
Grinsend dringe ich in ihm ein. Mein Tempo ist von Anfang an schnell und hart. Sasuke, du gehörst mir, mir allein!!!!!!!!!!!!!!!!!
Zurück nach Konohagakure
Itachis Pov
Mein Sasuchan liegt schlafend in meinen Armen. Ich sollte auch mal langsam einschlafen, doch irgendwie kann ich nicht.
So soll es auch noch nach stunden nicht ändern. Endlich schlafe ich ein und träume.
Itachis Traum
Ich gehe durch das Haus meiner Eltern. Niemand scheint dazu sein. Doch da vernehme ich zwei Stimmen. Ich erkenne sie beide.
Wütend stapfe ich auf das Zimmer zu, aus denen die Stimmen dringen.
Einen Spaltbreit öffne ich die Tür und ziehe mein Katana an. Ich trage meine Anbu Kleidung.
Leise und schnell trete ich hinter meinen Vater. Im Moment fühle ich nichts, bis ich meinen Niichan auf den Boden liegen sehe.
Ich war wütend, so unglaublich wütend. Ich hebe mein Katana hoch und schneide meinen Vater von Kopf bis Fuß durch. Aus der Wunde spritzt nur so das Blut, aber es lässt mich kalt. Mein Vater liegt in zwei Hälften tot vor mir. Dann gehe ich lächelnd auf meinen Bruder zu, der mich aus weinenden Augen anschaut.
Ich nehme ihn in den Arm und wir finden uns beide in meinem Zimmer wieder.
Küssend landen wir auf meinen Bett und züngeln dort miteinander. Schnell ziehen wir uns gegenseitig aus. Langsam verwöhne ich ihn und Sasuke stöhnt immer wieder auf.
Sasuke liegt vollkommen nackt vor mir, dann beschließt er mich zu verwöhnen. Ich staune nicht schlecht, denn was er jetzt mit mir anstellt ist mir nur recht als schlecht.
Mein Sasuchan kniet vor mir und nimmt meinen kleinen Freund vollkommen in den Mund. Stöhnend kralle ich mich in dessen Haaren. Er ist verdammt gut, aber dann hört Sasuke auf. Leicht enttäuscht sehe ich ihn an, doch dies wehrt nicht lange.
Lasziv sieht mich mein Niichan und langsam legt er sich hin. Leicht spreizt er vor meinen Gesicht seine Beine und stöhnt: „Aniki, nimm mich endlich~“
Gesagt, getan. Ohne zu zögern lege ich mich auf ihn und…
Itachis Traum Ende.
Itachis Pov
Stöhnend wache ich auf. Ich erschrecke mich selbst vor meiner Reaktion. Schnell schaue ich zu Sasuke, doch dieser scheint zu schlafen. Erleichtert atme ich auf, denn Sasuchan soll es nicht erfahren, dass ich mich nicht unter Kontrolle habe und nach einen Traum mit einer Latte aufgewacht bin.
So versuche ich so vorsichtig wie möglich aufzustehen, ohne dich zu wecken.
Jetzt brauch ich erst mal eine eiskalte Dusche. Oh man, dass das mir passiert. MIR, Itachi Uchiha. Du machst mich ganz verrückt mein Kleiner.
Während dieser Gedankengänge stehe ich unter der Dusche und lasse meinen erhitzten Körper abkühlen.
Nach der Dusche mache ich mich auf um das Frühstück vorzubereiten.
Sasukes Pov
Mir wird auf einmal so kalt. Grummelnd wache ich auf und fasse neben mir.
Plötzlich bin ich hellwach. Mit Panik in den Augen drehe ich mich um, doch du bist nicht da. Es steigt Angst in mir auf Angst, die ich früher ständig hatte, nachdem du unseren Clan ausgelöscht hast.
Kindheit in Sasukes Pov
Ich wache auf. Wo bin ich? Was ist passiert? Ich habe einen Blackout.
Ich drehe mich um und finde mich in einen Krankenhaus wieder.
Allmählich kommen meine Erinnerungen wieder. Ich war doch in der Schule, dort war Training angesagt, kurz darauf war Schluss. Aber ich wollte nicht nach Hause, nicht allein sein. Also trainierte ich weiter. Ja genau, dann hörte ich Niisans Stimme und ich wollte der Stimme folgen. Ich wollte zu meinen Aniki.
Doch dann wurde alles schwarz um mich und ich brach zusammen.
Genau so war es und jetzt liege ich also hier.
Vor meiner Zimmertür nehme ich schemenhaft Stimmen war, doch ich verfalle der angenehmen Dunkelheit, die noch bis eben tief in mir geschlummert hat.
Ich nehme nicht war, dass die Tür aufgeht und jemand hinein tritt.
Dieser jemand setzt sich neben mir und fängt an zu reden: „Na, musst du auch hier sein. Ist doof nicht wahr?! Aber was will man machen.
Da ich nie Besuch kriege, dachte ich mir, dass du dich mal hier umschauen kannst und… Hey du, hörst du mir überhaupt zu?!“
Keine Reaktion meinerseits. Meine Augen sind leer und genauso fühle ich mich. Der Junge neben mir hat dies wohl mitgekriegt und ich finde mich in eine Umarmung wieder.
Mhm, es tut so gut. Ich lasse mich fallen, nach so vielen Monaten lasse ich es wieder zu. Warum ich dies tat, weiß ich bis heute nicht. Aber meine innere Stimme sprach zu mir, dass ich ihm vertrauen kann und ich würde nicht enttäuscht.
Ich fing an zu weinen und der Junge nahm mich nur noch fester in den Arm. Beruhigend sprach er auf mich ein: „Hey ist ja gut. Willst du mir erzählen was passiert ist?“
Aus meinen verheulten Augen blicke ich auf und sehe einen blonden Jungen mit so einen sanften Lächeln, dass mir warm ums Herz wurde und ich aus meiner dunklen Welt wieder kam.
Ich nickte und sagte kurz und knapp: „Sie sind tot. Er hat sie alle umgebracht, meine Eltern…..und mich hat er übrig gelassen…“
Gegenwart in Sasukes Pov
Ich versinke wieder in meiner Einsamkeit und dadurch kriege ich nicht mit, wie jemand sich zu mir setzt und sagt: „Hey mein Sasuchan Essen ist fertig.“
Alles perlt von mir ab. Ich bin gefangen, gefangen in meiner eigenen dunklen Welt. Nur dieser eine Blondschopf hat mich befreit, sonst hat es bis jetzt keiner geschafft. Er war damals mein Licht, mein Licht dass mich aus der Dunkelheit führte.
Itachis Pov
Ich sehe dich an und merke erst jetzt wie leer deine Augen sind. Vor Schreck lasse ich das Tablett, welches ich noch bis eben in meinen Händen getragen habe, fallen und ziehe dich zu mir.
Nichts geschieht. Was soll ich jetzt nur tun?!
Ich streichle dich sanft und spreche mit ruhiger Stimme: „Niichan, komm zu mir zurück. Dein Aniki ist doch hier. Ich lasse dich nie wieder allein, hörst du, ich bin da…“
Doch es hilft alles nichts und so halt ich dich nur noch schützend in meinen Armen.
Sasukes Pov
Wer ist da? Diese angenehme Wärme kommt mir so vertraut vor.
Ich lehne mich an dieser und schließe meine Augen. Es tut so verdammt gut. Ich blicke auf und sehe in ein Gesicht.
Mit brüchiger Stimme frage ich: „Itachi, Niisan bist du es?“
Dieser jemand dreht sich zu mir und schaut mich an. Ein Lächeln ziert dessen Lippen und er antwortet mir: „Ja bin ich, mein Sasuchan.“
Jetzt lächle ich ihn auch an und sage: „Das ist schön…“
Wieder kuschle ich mich an ihm und genieße es, das mein Aniki bei mir ist.
Itachis Pov
Sasuke ist wieder eingeschlafen. Vielleicht ist es besser so. Noch immer sitzt der Schock tief in meinen Körper. Ich will Sasu nie wieder so sehen, nie wieder in seinen leeren Augen blicken. Dafür werde ich alles nur Erdenkliche tun.
Die ganze Zeit halte ich dich in meinen Armen, bist du dich wieder regst.
Aus leicht verschlafenen Augen siehst du mich an und fragst: „Wie spät ist es?“ Ich schaue zur Uhr und rede dann: „16.00Uhr. Wir müssen nur bald los zur Hokage, Niichan. Wir haben noch einiges zu klären.“
Du nickst nur leicht und machst dich fertig. Schnell Essen wir noch was, du isst aber so gut wie nichts und wir müssen uns dann schon auf den Weg machen.
Im Büro der Hokage
Narutos Pov
Ungeduldig warte ich auf Itachi. Ich will wissen wie es dir geht, Sasuke.
Schon seit einer geschlagenen Stunde warten wir hier auf die beiden Uchiha Brüder.
Doch dann klopft es an der Tür und Itachi tritt, dich im Schlepptau, ein.
Seit den Jahren, in denen wir ein Team sind, habe ich gelernt den großen Sasuke Uchiha zu lesen. Am Anfang dachte ich er wäre ein Buch mit 7 Siegeln, doch so ist es nicht. Wenn man dich kennt, dann bist du wie ein offenes Buch. Jetzt lese ich gerade, dass du ganz schön nervös bist.
Aber dir geht es auch nicht gut, du hast geweint. All das sehe ich jetzt in dir.
Besorgt schaue ich zu Itachi, dieser erwidert meinen Blick und nickt nur.
Es ist irgendwie schon seltsam, dass Itachi und ich uns ohne Worte verstehen, auch wenn dies nur der Fall ist wenn es um Sasuke geht.
Vielleicht sollte ich später mal mit ihm reden.
Dann fängt Tsunade auch schon mit ihren Anliegen an zu sprechen: „Schön, dass ihr beiden Uchihas es auch geschafft habt. Wie dem auch sei, ich habe eine Botschaft bekommen und diese ist sehr ernst zu nehmen. Sie kommt aus Oto, genauer gesagt Orochimaru hat sie selbst verfasst. Er verlangt die Herausgabe von Sasuke.“
Ernst und geschockt schaue ich zu dem eben genannten. Dieser klammert sich unmerklich an seinen älteren Bruder fest.
Schon mische ich mich ein und sage ernst: „Dass kann diese miese, fiese Schlange so was von vergessen, aber echt jetzt. Der soll es nur wagen hier einen Fuß reinzusetzen und er ist…“
Tsunade bringt mich zum schweigen und redet weiter: „Natürlich lasse ich mich nicht darauf ein. Wo kommen wir hier sonst hin?! Aber Sasuke, wir brauchen deine Hilfe. Ich habe einen Plan ausgedacht, da wäre die Überraschung auf unserer Seite. Aber dazu brauchen wir dich, Sasuke. Mit anderen Worten, du musst uns nach Otogakure führen.“
Sasukes Pov
Ich habe mir alles genau angehört. Aber ich will nie wieder nach Otogakure. Die haben doch keine Ahnung, was da abgeht.
In Zeitlupe drehe ich mich um. Ich muss hier raus. Ich kriege keine Luft mehr. Mir wird so heiß!
Wie von alleine rennen meine Füße nach draußen. Sie bringen mich zu meinen Lieblingsort.
Erst als ich da bin ruhen meine Beine. Ich setze mich ans Ufer und höre den kleinen Wellen zu. Wasser beruhigt mich immer so und ein kleines Lächeln stiehlt sich auf meinen Lippen.
Narutos Pov
Kurz schaue ich Sasuke hinter her und dann blicke ich Itachi an, der schon Sasuke hinterher eilen will. Doch ich stoppe ihn und sage: „Bleib du mal hier, Itachi. Ich weiß wo Sasuke hingelaufen ist. Lass mich das nur mal machen“, damit wende ich mich an Tsunade und rede weiter, „Tsunade, Taktvoller geht es wohl nicht.“
Murrend folge ich dir und ich habe Recht. An den kleinen See sitzt du und lächelst sogar.
Langsam gehe ich auf dich zu und setze mich neben dich.
Ich schaue auch auf die Wellen und versuche ein Gespräch anzufangen: „Ich wusste, dass du hier bist. Das von eben war nicht fair von Tsunade der alten Schachtel.“
Ich schaue dich an und erkenne ein Schmunzeln. Darüber muss ich grinsen und du antwortest mir: „Ich will nie wieder zurück. Das kann sie knicken. Ich bin froh wieder hier zu sein, hier bei meinen Freunden. Nein bei meiner Familie.“
Lächelnd siehst du mich an. Wow, ich bin zu Tränen gerührt und muss dich umarmen.
„Ich bin so froh, dass du wieder hier bist“, spreche ich grinsend zu dir und gedenke nicht dich loszulassen. Doch du scheinst dich nicht ganz wohl dabei zu fühlen und so lasse ich dich doch wieder frei.
„Und Naruto, was hast du die letzten Jahre so getrieben?“ fängst du an zu reden.
Leicht werde ich rot und antworte: „Nun ja ich habe mich verliebt. Ich meine so richtig heftig.“ Grinsend siehst du mich an und fragst: „In wen? Los sprich. Ich will es hier und jetzt wissen.“
Boa ich hasse dich, Sasuke. Warum wollte ich dich nur ändern. Nein, ich müsste mich dafür hassen. Schließlich wollte ich, dass du mehr aus dir hinaus kommst und jetzt habe ich den Salat.
Rot wie eine Tomate antworte ich: „Nun ja, Hinata ist es nicht. Sie ist auch schon verlobt mit jemandem. Es ist, es ist Sakura.“
Du schaust mich merkwürdig an: „Und?! Das hast du erst jetzt gemerkt?! Oh man, jeder wusste es doch, dass du was von Sakura willst und du selbst erfährst es als letztes?! Du bist ein Baka.“
Schmollend schaue ich dich an, aber du lachst mich nur aus. Doch jetzt muss ich Schmunzeln als ich das sehe. Du lachst zum allerersten mal, zumindest seit dem wir ein Team sind. Darüber vergesse ich sogar, dass ich eigentlich böse auf dich bin.
Itachis Pov
Ich höre mir das Gelabere von der Alten nicht mehr länger an. Mir juckt es in den Fingerspitzen und ich verlasse elegant den Raum.
Ich muss zu meinen kleinen Sasu, denn mich plagt ein ungutes Gefühl.
Ich springe auf die Dächer des Dorfes und suche so nach dir und Naruto.
Bald darauf sehe ich euch zwei auch schon am Ufer eines Sees sitzend.
Ich mache mich auf den Weg zu euch. Doch kurz vor euch mache ich halt und verstecke mich, denn ihr führt gerade ein interessantes Gespräch.
Sasukes Pov
„Oh man Naruto, du bist echt eine Sorte für sich“, kichere ich noch.
Du schaust mich mit deinen eisklaren blauen Augen an und fragst mich: „Und was ist mit dir Sasuke? Bist du endlich mal verliebt? Damit würdest du zwar zig Tausende Mädchenherzen brechen, aber ich würde dich gerne mal verliebt sehen. Schließlich bist du doch unser cooler, unnahbarer Eisklotz.“
Eindringlich werde ich von dir gemustert. Ich seufze, schaue dich traurig an und versuche es zu erklären: „Ich weiß es nicht, Naruto. Ich weiß nicht ob ich verliebt bin. So was habe ich noch nie gefühlt, wie soll ich es also wissen dass ich es bin? Klar habe ich eine Person, die ich nie wieder hergeben will und wenn diese auch nur mal kurz weg ist, kriege ich Panik. Aber ist das Liebe?“
Lächelnd antwortest du mir: „Vielleicht. Genau kann ich es dir auch nicht sagen. Nur so viel, hör auf dein Herz und du wirst es von alleine merken. Mehr kann ich dir auch nicht sagen, da jeder anders fühlt. Aber sei gewarnt, Liebe ist nicht immer angenehm und sie tut auch mal weh und wenn sie kommt, dann kommt sie heftig und schnell.“
Darüber muss ich noch mal nachdenken und sage schließlich Naruto: „Wahrscheinlich bin ich es schon längst…“
Itachis Pov
Mein Herz verkrampft sich bei diesen Worten automatisch. Hey, vielleicht ist Sasuchan nicht verliebt und außerdem wissen wir doch nicht wer es sein könnte. Also besteht immer noch Hoffnung für uns.
Ich muss mich kurz fassen, ehe ich zu den beiden rüber gehe.
Ich klopfe beiden auf die Schulter und sage: „Na ihr beiden. Wollen wir drei nicht was Essen gehen? Ich lade euch auch ein.“
So schnell konnte ich gar nicht gucken und Naruto zieht Sasu und mich zu einem Ramenstand.
Ich sehe schon, dass wird teuer. Okay, ich glaube diesen Fehler werde ich nie wieder begehen.
Naruto spachtelt nur was das Zeug hält und Sasuke isst nur eine Schüssel. Immerhin ist er vernünftig. Ich seufze nur noch innerlich. Bloß keine Blöße zeigen.
Dann beschließe ich auch was zu bestellen und würge es in mir hinein. Irgendwie ist mir der Appetit vergangen. Oh Sasu sieh mich nicht so an.
Seufzen beuge ich mich zu dir und flüstere: „Dass sage ich dir später.“
Du hast verstanden und nickst anschließend.
In Otogakure
Kabutos Pov
Orochimarusama hat eine Versammlung einberufen. Ich weiß schon um was es geht. Nein, besser gesagt um wen es geht. Schon kommt die Eifersucht in mir hoch.
Sollte er wieder hier sein, dann kann ich meine Chancen bei Orochimarusama endgültig streichen.
Aber immer hin nimmt er mich und nicht ihn. Aber auch das wird sich wohl bald ändern.
Schlürfend gehe ich in den besagten Raum und höre mir an, was Orochimaru zu sagen hat.
Orochimarus Pov
Pünktlich wie immer stehen meine Untertanen vor mir und blicken mich erwartungsvoll an.
Ruhig fange ich an zu reden: „Also, mir wurde etwas entwendet, was ich wieder haben will. Mit anderen Worten holt mir Sasuke Uchiha zurück.
Wer ihn mir lebendig wieder bringt, der darf sich eine Belohnung aussuchen.“
Damit ende ich grinsend meine kurze Versammlung. Mir ist es egal wie sie es anstellen, Hauptsache MEIN Sasuke ist wieder hier.
Ich lecke mir über die Lippen als ich mir vorstelle, was ich alles mit ihm anstellen werde.
Kabutos Pov
Ich mache mich auf den Weg nach Konohagakure. Grinsend nehme ich meine spezielle Abkürzung zu dem Dorf. Schließlich will ich mir die Belohnung abholen.
Aber ich muss mir einen Plan einfallen lassen. Itachi wird an Sasukes Seite sein und kaum von ihm weichen.
Aber vielleicht sollte ich auch Sasuke töten?! Ein hinterhältiges Grinsen ziert meine Lippen. Aber ich will ja nicht Orochimaru unnötig in rage bringen. Also werde ich ihm Sasuke wohl oder übel bringen.
Itachis Pov
Langsam ziehen Wolken auf. Mhm, es sieht nach einem Sturm aus. Ich fordere Naruto auf, dass er lieber nach Hause gehen soll.
Währenddessen machen Sasuke und ich, uns auf den Heimweg.
Mein ungutes Gefühl steigt wieder in mir auf und diesmal ist es stärker.
Hoffentlich bleibt es nur ein blödes Gefühl.
Fin!
Es ist zwar nicht so spannendes passiert, aber ich hoffe es hat euch trotzdem gefallen.
Das ist bis jetzt mein längstes Kap. ^-^
Also bist zum nächsten Mal
Eure Lubaya
Von Geständnissen und anderen Hindernissen
Von Geständnissen und anderen Hindernissen
Hi Leutz ^.^
Wünsche euch erst einmal noch mal frohe Ostern.
Ich hoffe ihr hattet ein frohes Fest und viele Eier.
Erst mal eine Warnung:
Dieses Kap kann schnulzige Sätze enthalten und wer dies nicht lesen kann, sollte dies nicht lesen. Alle anderen wünsche ich viel Spaß. ^^
An allen meinen Kommischreibern, die da wären UchihaSasuke1, Hieads_Angel, Evil_Chan, Yuriouhisama Natami und Lucifer_666
*allen einen Schokohasen überreicht*
Zeichenerklärung:
„ …… “ jemand spricht
Kursives Vergangenheit
Kabutos Pov
Ich stehe nun vor den Toren von Konohagakure. Keiner von den Otonins ist zu sehen.
Durch eine Verwandlung schaffe ich es, unbemerkt ins Dorf zu kommen. Erst mal werde ich abwarten und Tee trinken, denn dies ist eine Tugend, welche die Otonins nicht besitzen. Itachi wird sie einen nach den anderen töten, sobald sie Hand an seinen kleinen Bruder legen.
Ich gehe in ein Cafe und trinke erst mal in Ruhe einen Tee.
Sasukes Pov
Wir sitzen gemütlich zu Hause. Itachi lässt mich kaum aus seinen Augen.
Doch was ist bloß mit ihm los?
Seitdem wir zu Hause sind, spricht Niisan mit mir kein einziges Wort. Sowieso sieht er… ja wie soll ich es sagen, so habe ich ihn noch nie gesehen.
Ich merke nicht, wie ich Itachi die ganze Zeit anstarre.
Plötzlich grinst mich mein Bruder an: „Hey Kleiner, gleich fallen dir noch deine hübschen Äuglein raus vom vielen gucken.“
Ich erschrecke mich unmerklich und blicke in die mir so vertrauten Augen.
Auch als einige Minuten verstrichen sind, antworte ich immer noch nicht, sondern starre meinen Bruder mit einem verträumten Blick immer noch an.
Doch irgendwann wird es dem eben genannten wohl zu viel und er versucht mich wieder anzusprechen: „Sasuke?! Was ist los? Geht es dir nicht gut?“
Schwingt in seiner Stimme Sorge mit?
Ja, ich habe mich nicht verhört.
Jetzt kommt wieder Leben in meinen Körper und ich antworte endlich: „Doch, doch. Es ist alles in Ordnung mit mir, mach dir keine Sorgen um mich.“
Ich schüttle kurz irritiert meinen Kopf. Irgendwie muss ich diese merkwürdigen Gedanken weg kriegen. Doch dieses erweist sich als schwieriges Unterfangen.
Itachi sieht auch einfach nur… Ach…
Oh man, jetzt fange ich schon wieder damit an.
Jetzt ist wirklich Hopfen und Malz bei mir verloren. Ich benehme mich wie eines meiner lästigen Fangirlies.
Es geht bergab mit mir…
Itachis Pov
Leicht misstrauisch beobachte ich noch meinen kleinen Bruder. Irgendwas stimmt nicht mit ihm, dass spüre ich genau.
Aber wie immer, will er ja nicht mit mir darüber sprechen.
Innerlich lächle ich, du benimmst dich wie damals. Ach Sasuke, du bist eben manchmal doch noch ein kleines Kind.
Langsam bewege ich mich zu dir. Als ich bei dir bin, knie ich mich vor dir, lächle dich etwas an und berühre deine Wange mit einer meiner Hände.
Verwundert schaust du mich an. Gerade will ich dir was sagen, als es an der Tür klingelt.
Na super.
So erhebe ich mich und schaue nach, wer da stört.
Vor mir steht ein aufgelöster Deidara, dieser versucht mir was zu sagen: „Die… die… Sie greifen an… die Otonins greifen an…“
Eigentlich wollte ich ihn ja zur Schnecke machen, doch als Deidaras gesprochenen Worte in mein Gehirn sickern, bin ich hellwach und sage: „Du gehst wieder zurück und ich bleibe hier bei Sasuke!“
Damit knalle ich die Tür hinter mir zu.
Bevor ich dann wieder zu dir gehe, atme ich ein paar Mal ein und aus.
Nachdem ich wieder ruhiger bin, gehe ich zu dir und du schaust mich mit deinen fragenden Augen an.
Lächelnd antworte ich, die nicht gestellte Frage: „Es war nur Deidara. Es war nichts Besonderes. So ist er eben.“
Ich will dich nicht unnötig in Unruhe versetzen. Sie schaffen es schon.
Dann setze ich mich neben dir.
Währenddessen kämpfen alle verfügbaren Ninja gegen die Otonins.
Kabuto Pov
Aus meinen Versteck aus, beobachte ich nun den entbrannten Kampf.
Aber Itachi scheint nicht da zu sein.
Mhm, dass heißt, dass ich an Sasuke nicht ran komme. Wundert mich nicht, dass Itachi bei seinen Bruder geblieben ist.
Nach einer Weile mache ich mich auf den Weg zu Sasukes Wohnung.
Ich brauche unbedingt einen Plan, wie ich Sasuke und Itachi von einander trennen kann.
Bei den Uchihas.
Sasukes Pov
Während Itachi an der Tür gewesen ist, habe ich mich entschlossen etwas auszuprobieren.
Doch in mir steigt ein mulmiges Gefühl auf. Aber irgendwie will ich es.
Vorhin hat es mir mein Herz bestätigt. Ich will es versuchen, auch wenn es länger dauern wird.
Ich schaue dich an und rede drauflos: „Itachi! Ich muss mit dir reden.“
Daraufhin schaust du mich an und ich rede weiter: „Ich habe etwas beschlossen. Aber bitte verlange nicht allzu viel von mir.“
Verwundert sprichst du: „Aber gewiss nicht. Egal, was du beschlossen hast. Ich…“
Ich lege einen meiner Zeigefinger auf deine Lippen. Mehr und mehr verlässt mich der Mut. Seufzend und mit einem leicht verzweifelten Blick sage ich: „Niisan, bitte. Lass mich einfach ausreden.“
Itachi nickt darauf hin nur und ich darf wieder mein Vorhaben dir mitteilen: „Okay, mir fällt es echt nicht leicht. Schon bei Naruto konnte ich es nicht so gut. Ich bin kein Mensch, der über seine Gefühle spricht. Na gut, dass bist du ja eigentlich auch nicht. Und trotzdem hast du mir deine Liebe gestanden. Aber ich konnte dir nichts genaueres erwidern, dass weißt du ja auch. Darüber habe ich mich mit Naruto unterhalten, also ich meine über meine Gefühle und er hat Recht.“
Ich Lächle dich an und mit einem sehnsuchtsvollen Blick bringe ich es endlich auf den Punkt: „Ich habe jetzt Narutos Rat befolgt und habe auf mein Herz gehört. Ich will, dass du mich nie wieder alleine lässt. Ich will dich nie wieder missen müssen. Ich will immer an deiner Seite sein. Ich will nach dem du mir die Wahrheit erzählt hast, die Vergangenheit hinter mir lassen. Ich will mit dir neu Anfangen. Ich will dich lieben dürfen~“
Während alles so aus mir herausgesprudelt ist, ist mir nicht aufgefallen, dass sich Tränen aus meinen Augen gelöst haben.
Nach meiner Rede finde ich mich in deinen Armen wieder.
Itachis Pov
Jedes einzelne Wort von dir, sauge ich regelrecht in mir auf.
Nachdem du geendet hast, glitzern deine Augen und die ersten Tränen bahnen sich ihren Weg über deine Wangen.
Daraufhin hält mich nichts mehr und ich ziehe dich in eine Umarmung. Sofort kuschelst du dich dort hinein.
In dein Ohr hauche ich: „Ich gebe dir alle Zeit der Welt. Lass es uns langsam angehen. Und ich verspreche es dir, dass ich dir alles erzählen werde. Doch damals hättest du es nicht verstanden, aber jetzt bin ich mir sicher, dass du es verstehen wirst.“
Ich spüre, dass du leicht zitterst und ich schmunzle darüber. So wie damals, versuchst du immer noch die Tränen zu unterdrücken.
Beruhigend streichle ich deinen Rücken auf und ab.
Das bringt dich aber endlich dazu, deinen Tränen freien lauf zulassen. Damals wie heute ist es nicht anders.
Kindheit in Itachis Pov
Ich hatte gerade meine erste Mission als Genin hinter mir und bin erst nach Hause gekommen. Da hörte ich wie Einer wütend und fluchend die Haustür hinter sich zuknallte.
Ohne mich zu erblicken stampfte mein Sasuchan zornig an mir vorbei.
Bevor er aber in sein Zimmer verschwinden konnte packte ich ihn sanft am Arm und zog ihn zu mir, dabei sah ich Sasukes Verletzungen.
Dann zischtest du mir regelrecht entgegen: „WAS?!!“
Ich ging kurz ein Schritt zurück, du bist ja mehr als wütend und ich fragte nach: „Was ist denn los Sasuke? Was ist passiert? Und sage jetzt nicht, dass nichts wäre!“
Dabei ging ich mit dir auf mein Zimmer, damit du es mir in aller Ruhe erklären konntest.
Dann saßen wir auf meinem Bett und von deiner Seite aus kam nichts.
Seufzend zog ich dich in meine Arme und streichte über deinen Rücken. Erst dann fingst du an zu erzählen: „Da waren so ein paar Idioten. Sie haben mich dumm angemacht und ich wollte sie ja ignorieren. Doch dann fingen sie an mich auszulachen und dass ich niemals an dir rankommen werde.
Dann sind mir jede Sicherungen durchgebrannt und ich ging auf sie los.
Doch ich war nicht stark genug und so musste ich die Prügel einstecken.“
Darauf hin weintest du endlich.
Okay, diese Typen werde ich mir mal vorknöpfen.
Gegenwart in Sasukes Pov
Ich schmiege mich an dich und meine Tränen versiegen endlich. Für meine Tränen hasse ich mich ja so sehr. Ich bin doch kein Kind mehr.
Doch dann schrecke ich auf. Itachi und ich sehen uns an und er nickt nur. Bevor wir beide aber was unternehmen, hauchst du mir noch einen kleinen Kuss auf die Lippen.
Dann ziehe ich dich zu mir und küsse dich richtig. Noch ist dieser Kuss scheu und zärtlich, doch bald bittest du mit deiner Zunge um Einlass in meinen Mund.
Ich gewähre dir es nur zu gerne und unsere Zungen treffen sich.
Der Kuss wird daraufhin wilder und gieriger. Ich gebe dich nie wieder her Itachi.
Doch bald müssen wir uns voneinander trennen, denn die feindlichen Ninja sind auf den Weg zu uns.
Den Kampf wollen wir lieber draußen aufnehmen und so stehen wir jetzt Rücken an Rücken und um uns herum die Otonins.
Itachi und ich aktivieren sofort unser Sharingan und die Otonins greifen uns an.
So müssen wir uns trennen und jeder übernimmt ein paar Otonins.
Doch, was keiner von uns weiß ist, dass Jemand unseren Kampf genau beobachtet. Und dieser Jemand ist uns nicht gerade wohl gesonnen.
Die meisten Ninja greifen Itachi an. Ich merke, wie sie ihn von mir weg haben wollen.
Natürlich, sie wollen ja mich zurück nach Otogakure bringen bzw. schleppen.
Doch so einfach werde ich es ihnen nicht machen.
Die Otonins besiege ich recht schnell, dann zeigt sich aber mein wahrer Gegner, Kabuto!
Wir stehen uns Auge in Auge gegenüber. Es entsteht kein Wortwechsel, wir kämpfen einfach nur gegeneinander. Niisan kann ich schon gar nicht mehr erblicken.
Keiner von uns will aufgeben, doch dann mache ich einen unverzeihlichen Fehler.
Kabuto provoziert mich und ich lasse es auch mit mir machen.
Dieses wird auch nun den Kampf beenden und zwar für Kabuto. Dadurch, dass ich ausraste, kommt ein Sturm auf und ich greife Kabuto Kopflos an.
Dann hat er mich erwischt.
Durch einen Schlag auf einen meiner Chakrapunkten liege ich flach auf den Boden und kann mich nicht mehr bewegen.
Kabuto steht grinsend über mir und schultert mich unsanft.
Ich kann auch nicht um Hilfe schreien und so erliege ich meinen Schicksal, ich werde nach Otogakure verschleppt.
Itachis Pov
Man, ist hier irgendwo ein Nest von denen?!
Sobald ich einen Otonin getötet habe, kommen gleich zwei neue Otonins auf mich zu.
Dann endlich habe ich sie alle um die Ecke gebracht.
Doch wo ist Sasuke? Ich kann ihn nicht sehen.
Schnell laufe ich zurück, wo unser Kampf begonnen hat.
Überall nehme ich Kampfspuren wahr, doch Sasuke bleibt verschwunden.
Ein verdammt ungutes Gefühl beschleicht mich.
Scheiße!!!
Ich laufe ins Dorfzentrum, um die Anderen zu suchen.
Mir ist bewusst, dass ich in meinen jetzigen Zustand keine Hilfe für Sasuke wäre.
So siegt die Vernunft über mein Herz.
Ich weiß ja, dass Orochimaru Sasuke lebend haben will und so brauche ich mir darum erst mal keine Sorgen machen.
Dann erblicke ich die anderen.
Narutos Pov
Ich sehe, dass Itachi auf uns zukommt. Aber wo ist Sasuke?
Ich ahne schlimmes.
Da steht nun der ältere der beiden Uchiha Brüdern vor uns und berichtet: „Jemand hat Sasuke entführt!“
Mehr ist er wohl auch nicht in Stande uns zu erzählen. Wut steigt in mir auf. Na warte, wenn ich den Typen in die Finger kriege. Dabei lass ich meine Fingerknöchel bedrohlich knacken
Tsunade nickt und sagt: „Wir müssen Sasuke irgendwie daraus holen. Aber ich bin froh, dass du, Itachi, den Entführer nicht gleich hinter her bist.
Gut, wir sollten ein Team zusammenstellen, welches sich um die Befreiung von Sasuke kümmert.
Itachi, Naruto, Kakashi, Deidara und wer wäre wohl noch geeignet für die Befreiung von Sasuke…“
Während die Hokage weiter drüber nachdenkt, ergreift Deidara das Wort: „Sasori wäre noch geeignet für den Job. Ich könnte ihn ja holen.“
Und wer ist das nun wieder?! Wahrscheinlich noch so ein Mantelträger.
Tsunade nickt darauf hin nur und Deidara gluckst nur.
Na gut, da bin ich mal gespannt wer das ist.
„Ich werde ihn sofort holen“, der Blonde richtet sich an Itachi, „wir treffen uns dann vor den Grenzen zu Otogakure. Itachisan, achte auf mein Zeichen.“
Damit verschwand er.
Itachis Pov
Gut, Sasori ist besser als noch so ein unfähiger Jounin au Konohagakure.
Ich gebe den übrig gebliebenen noch Anweisungen.
Vor den Toren Konohagakures Treffen wir uns dann wenig später wieder.
So machen wir uns auf den Weg, um meinen geliebten Sasuchan zu befreien.
Der Weg wird nicht leicht werden und ich hoffe, wir erwischen Sasuke noch bevor er bei Orochimaru ist.
Aber so wie ich mein Glück kenne.
Seufzen marschiere ich vor den anderen, sie halten lieber auch ihre Klappe. Wenigstens versteht auch der Kyuubi-Junge mal etwas.
Schweigend setzen wir unseren Weg fort.
Auf nach Otogakure.
Okay, das war es mal wieder fürs erste von meiner Seite.
Ich hoffe, das Kap hat euch gefallen und wir lesen uns beim nächsten.
Sayonara
Eure Lubaya