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Liebe,die nicht sein darf...oder doch?

von

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Wo bist du, Liebster?

Titel: Liebe,die nicht sein darf...Oder doch?
 

Pairing: Sanji x Zorro
 

Kommentar: Nach den zwei Tildezeichen am Ende ist nicht Schluss! Schön weiterlesen...

Ansonsten...Personen gehören nicht mir... ^^“
 

*+*+* Wo bist du, Liebster?*+*+*

~~

Wo bist du Liebster?

Warum bist du nicht bei mir, wenn ich dich brauche?

Du, mein Bruder, mein Kumpel, mein Schatz und mein Liebster...Wo bist du jetzt?

Trinkst du wieder? Warum? Ist dir der Alkohol wichtiger, als ich?

Warum?

Ich liebe dich doch... Auf mehrere Weisen...

Ich liebe dich als mein Bruder, der du eigentlich nicht bist.

Ich liebe dich als mein Kumpel, der mir immer mit Rat und Tat zur Seite steht und sich um mich kümmert.

Ich liebe dich als mein Liebster. Von dieser Seite kennst du mich nicht. Ich liebe dich...Wirklich. Nur ist es besser, wenn du davon nichts weißt...

Ich brauche dich doch als meinen Bruder...Ich will dich nicht verlieren.

Vor so vielen Dingen kannst du mich bewahren...Dass ich mir körperliche Schäden zuziehe, dass ich nicht allein bin (oder mich zumindest nicht allein fühle) und vor so vielem mehr...

Aber kannst du mich auch davor bewahren, mich in dich zu verlieben, mir selbst psychische Schäden zuzufügen, dich immer zu vermissen und mir immer zu wünschen, dass du bei mir bist?

Nein...Das kannst du nicht...Vielleicht ist das gut so...Vielleicht auch nicht.

Wer weiß das schon?

Brüderchen? Neben mir liegt ein kleines Messer...Du sagst immer, ich soll das nicht machen...Und getan habe ich es doch...

Es tut mir so leid. Ich habe mein Versprechen gebrochen...Wie kann ich es wieder gut machen?

Einfach wieder aufhören?...Das geht irgendwie nicht...

Es ist wie eine dieser Suchten...

Warum habe ich so viele Suchten?

Die Sucht, immer nur bei mir die Schuld für alles zu suchen.

Die Sucht, immer das zu tun, was ich nicht darf.

Die Sucht, immer bei dir sein zu wollen...

Verdammt, wo bist du?

Das Messer ist schon ganz rot...Langsam wird die ganze Tastatur rot...Ich wollte das doch alles nicht!

Verdammt es tut mir so Leid...

Nur, weil ich immer einen großen Bruder wollte, sagtest du, du wärst nun mein Bruder.

Du fingst an, dir als einziger Sorgen um mich zu machen...Ehrliche Sorgen...

Deine Sorgen waren nicht gespielt...Wie die von manch anderen Leuten...

Noch ein Grund, warum ich dich so liebe...Wir sind uns beide so ähnlich...

Vielleicht nicht äußerlich...Aber dafür seelisch um so mehr...Wir beide gehen schnell kaputt...

Aber im Gegensatz zu mir hast du noch die Fähigkeit zu weinen...

Meine Tränen sind ausgetrocknet und weinen kann ich nicht mehr.

Ich will auch nicht weinen. Weinen zeigt, dass man Schwächen hat. Und wenn jemand all deine Schwächen kennt, nutzt er sie aus...Das habe ich schon so oft zu spüren bekommen.

Wie oft war ich am Ende, während ich mich mit dir unterhalten habe?

Wie oft war ich danach wieder gut drauf und konnte wieder lachen?

Wie schaffst du es, mich immer wieder auf andere Gedanken zu bringen?

Vielleicht...Vielleicht, weil ich dich liebe...Aber das darfst du trotzdem nicht wissen.

Das geht einfach nicht...

Immer wenn du gehst, habe ich Angst, dass wir uns das letzte Mal gesehen haben...

Bleib immer bei mir, mein Liebster...Okay? Lass mich nicht allein, wie es schon so viele getan haben...Bitte.

Ich brauch dich doch...Du bist alles, was mir noch kraft gibt...

Mein Brüderchen....

Sanft streiche ich mir eine blonde Strähne aus dem Gesicht...So, wie du es immer getan hast...

Wenn ich die Augen schließe, sehe ich dein Gesicht...Ist das denn normal?

Vielleicht für einen verliebten...Bin ich denn verliebt?

Ja...total...und das auch noch in dich...Mein Brüderchen...

~~
 

„Sanji was ist das?“, fragte Zorro und sah Sanji an, der soeben in die Kajüte kam und Zorro an Schreibtisch des Kochs stehen sah. Das Herz des Blonden setzte aus.

„...Wovon redest du?“, fragte er zurück.

Zorro...Sein Brüderchen...Früher hatte er sich immer so sehr einen Bruder gewünscht...Und Zorro hatte diese Rolle angenommen. Immer war er für den Koch da und dieser hatte sich Stück für Stück in ihn verliebt.

„Von diesem Brief hier, verdammt!“, wurde Zorro nun lauter und hielt das beschriebene Stück Papier hoch.

Eine einsame Träne rann Sanjis Wange hinab. „Tut mir Leid, Brüderchen...“

Mit diesen Worten drehte er sich um und verließ die Kajüte, so schnell es ging. Mit festem Griff umklammerte er den linken Ärmel seines Hemdes, der die Narben verdeckte. Nie hatte Zorro etwas davon erfahren...und nun auf diese Art...

Auf dem Flur wurde er wieder von Zorro eingeholt, der Sanji nicht gerade sanft am Handgelenk griff und gegen die Wand drückte. Ohne ein Wort zu sagen und Sanji Zeit zum Reden zu lassen, presste er seine Lippen auf die von Sanji.

Geschockt weiteten sich die Augen des Kochs, bevor er dann den Kuss zaghaft erwiderte. Ein wildes und heißes Spiel entfachte zwischen den beiden.

Die Lust, die sich all die Jahre in ihnen aufgestaut hatte, brach aus und keiner von beiden konnte oder wollte sich halten. Ohne von einander abzulassen, stolperten sie zurück in die Kajüte und widmeten sich dort sich selbst.

Immerhin gehörte die Kajüte nur ihnen und keiner konnte stören, bei dem, was sie taten....
 

~Ende~
 

Na? Gefällt sie euch? Wollt mal wieder was schreiben und ich hoffe, es ist mir gelungen ^.^

Ich wollte schon immer einen großen Bruder...

Titel: Liebe,die nicht sein darf...Oder doch?
 

Pairing: Sanji x Zorro
 

Kommentar: Sanji war nie im Baratie...Er kannte Zorro von seiner Jugend her. J
 

*+*+* Ich wollte immer einen großen Bruder... *+*+*
 

~~

„Sanji!“, schallte es durch das Dorf. Sanji rannte, so schnell er konnte.

Seine Beinarbeit war perfekt und trugen ihn schnell mehrere Meter weg. Was hatte er nur wieder getan? Warum wiedersetzte er sich immer den Dingen, die sein Vater von ihm wollte?

Vielleicht, weil es ihn ekelte. Sanji war gerade mal 16 Jahre und wollte nur weg. Weg aus diesem beschissenem Dorf, wo ihn jeder nur als ‚den süßen Blondie aus Papas Striplokal’ kannte.

Klar konnte er gut kellnern, aber warum ausgerechnet in einem Striplokal?

Diesmal hatte er seine Sachen dabei. Nie würde er zurück kommen. Hier gab es nichts, was ihn hielt. Familie konnte man das ja wohl kaum nennen, was er hatte.

Mehrere Tage reiste der Blonde durch die Gegend, schlug sich mit ein paar Räubern und nahm ihnen ihr Geld ab, um im nächsten Dorf etwas zu Essen zu kaufen.

Nach zwei Wochen kam er in einem Dorf namens ‚Hidden Death’ an. Der Name gefiel ihm nicht und auch nicht, wie es aussah. Die Straßen waren leer und die Häuser sahen alt aus.

In einem Lokal ließ er sich nieder und sein Blick schweifte durch den Raum. Es waren nicht viele da.

Der Barmann, eine niedliche Kellnerin und auf einem Stuhl an der Theke saß ein Typ mit grünen Haaren. Er saß mit dem Rücken zu Sanji und unterhielt sich gerade mit dem Mädchen.

Seine Stimme klang rau, aber doch irgendwie freundlich. Schweigend setzte sich das Blondchen auf einen Stuhl neben den grünhaarigen Typen und bestellte ein Bier.

„Wie alt biste denn? Darfst du überhaupt schon Alkohol?“, fragte der Barmann und Sanji knurrte etwas unverständliches.

Der Typ mit den grünen Haaren drehte sich um und musterte den Jungen, der sich neben ihn gesetzt hatte. „Gib ihm das Bier. Geht auf meine Kappe, wenn’s schief geht.“, war alles, was er sagte.

Verdutzt sah Sanji ihn an und nahm das Bier. „...Danke...“, schnell leerte er den Krug, zahlte und ging wieder.

Dass hinter ihm der Junge aufsprang und ihm folgte, merkte er nicht.

„Hey nun warte mal!“, brüllte eine raue Stimme hinter Sanji.

Dieser drehte sich um. „Ja?“ Erstaunt sah er den Fremden an. War das nicht der Typ aus dem Lokal eben?

„Was suchst du in einer Gegend, wie dieser?...Tut mir Leid. Ich bin Zorro. Lorenor Zorro.“, sagte der Fremde.

„Keine Ahnung. Ich wollte nur weg. Weg von zu Hause. Weg von meiner nicht wirklich vorhandenen Familie...Ich bin Sanji..“

„Ahja...Was dagegen, wenn ich dich ne Weile begleite? Muss schon ne Ewigkeit weiter, aber allein macht’s keinen Spaß.“ Sanji sah Zorro an. Wollte der echt mit ihm mit? Der kannte ihn doch gar nicht!

„Na meinet wegen...“, seufzte das Blondchen und lief weiter.

Schweigend liefen sie nebeneinander her und Zorro musterte Sanji genau.

„Was? Seh ich soo scheiße aus, dass man mich dauernd begaffen muss?“, knurrte Sanji.

Durch die Einsamkeit in den letzten Wochen war er es nicht gewöhnt gewesen, beobachtet zu werden.

„Nene...Bist nich hässlich...“, grinste Zorro und sah wieder gerade aus.

„Erzähl mal bisschen was über dich. Wüsste gern, mit wem ich durch die Gegend wandere...“, schlug er dann vor und Sanji seufzte. „Was soll ich dir denn erzählen?“

„Was du dir am meisten wünschst...Wovor du Angst hast...Wo du her kommst...Sowas eben!“

Sanji schüttelte den Kopf. „Da gibt’s nich viel zu erzählen...Bis vor zwei Wochen hab ich bei meinem Dad gelebt, der ein Striplokal führt, in dem ich kellnern musste.

Bin abgehaun, weil ich darauf keinen Bock mehr hatte. Angst hab ich keine...Nur, dass er mich findet und zurück holen will...“, erzählte er und sah in den Himmel. Es wurde bald Nacht.

„Lass mal Pause machen und hier pennen...“, murmelte er dann und Zorro stimmte zu.

Zorro erzählte nichts über sich, was auch daran liegen konnte, dass Sanji nicht fragte.

Die Wochen verstrichen, die beiden stritten und versöhnten sich und kamen sich näher.

Mittlerweile konnte man sie getrost als beste Freunde bezeichnen. Was Sanji sich am meisten wünschte, wusste Zorro immer noch nicht. Immer wich der Blonde dieser Frage aus.
 

*+*+* Tage später.. *+*+*
 

„Sanji! WACH AUF!“, schrie Zorro und der Blonde schreckte hoch. Fragend sah er Zorro an.

„Was ist?“

„Der Typ hier will mit dir reden...“,murmelte er und zeigte auf einen Mann, der einige Meter hinter dir stand. Augenblicklich wurde Sanji kreidebleich.

„...Schick...Schick ihn weg!“, schrie er nur. Fragend sah Zorro ihn an. Er verstand nicht.

„Lass gut sein, Junge. Ich klär das mit ihm...“, murmelte der Mann und Zorro ging etwas weg, beobachtete die beiden weiterhin.

Obwohl es eine heiße Sommernacht war, hatte Sanji sein schwarzes Hemd anbehalten...Wie immer. Nie zog er es in Anwesenheit des grünhaarigen Schwertkämpfers aus.

„Was ist los Sanji? Warum kommst du nicht wieder nach Hause? So viel Mühe habe ich mir gegeben, dich wiederzufinden...Na los...“, sagte der Mann.

Sanji, der noch immer am Boden saß, rappelte sich etwas auf und stand nun dem Mann direkt gegenüber. „Verschwinde. Ich kenn dich nicht...Du gehörst nicht in mein Leben...“,knurrte er.

Schlagartig änderte sich die Stimmung des Fremden. Mit einer gewaltigen Wucht griff er Sanji am Kragen und warf ihn einmal durch die Luft gegen den nächsten Baum.

„Das wirst du bereuen! Deinen eigenen Vater zu verleugnen!“, schrie er. Doch ehe er weitermachen konnte, spürte er ein kaltes Eisen an seinem Hals.

„Ich weiß nicht, wer sie sind...Aber sie verschwinden jetzt!“, knurrte Zorro gefährlich und der Mann verschwand.

Sanji setzte sich auf, wobei ihm ein leiser Schmerzensschrei entrann. Sein Bein tat weh und auftreten konnte er nicht.

„Scheiße!“, schrie er und sah Zorro an. In seinen Augen lag die pure Verzweiflung. Seine Beine waren doch alles, was er hatte. Mit ihnen kämpfte und lief er.

Ohne ein Wort zu sagen, hob Zorro ihn auf seinen Rücken. „Ich bring dich zu einem Arzt...“, lächelte er.

„Zorro?“

„...Ja?“

„Du wolltest doch immer meinen größten Wunsch wissen...“

„Ja?“

„Ich...Ich wollte immer einen großen Bruder haben, der in Momenten wie diesen auf mich aufpasst...“,flüsterte Sanji und schloss die Augen. Sein Bein schmerzte so sehr...

„Sanji?“

„Ja?“

„Darf ich dein Bruder sein? Ich würde gern auf dich Acht geben....“

„Danke...“

~~

Mitten in der Nacht wachte Sanji auf...Zorro lag neben ihm...Aber nicht mehr, als Bruder...

Nun war er wirklich sein liebster...

„Woran denkst du?“, hauchte der grünhaarige ihm leise ins Ohr.

„Daran, wie du damals mein Bruder geworden bist...“
 

~Ende~

Das war’s erst mal dazu, wie Zorro sich zu Sanjis Bruder erklärt hat...Das mit den Verletzungen kommt in einem anderem Teil =)

Ich,als dein Bruder, verbiete es dir!

Titel: Liebe,die nicht sein darf...Oder doch?
 

Pairing: Sanji x Zorro
 

*+*+* Ich, als dein Bruder, verbiete es dir! *+*+*
 

~~

Seufzend sah Sanji an die Kajütendecke. Zorro schlief schon längst auf der anderen Seite des Zimmers. Zorro...Sein Kumpel und Bruder...

Mit ihm teilte er sich eine Kajüte auf einem Schiff...Einem Piratenschiff, dass Ruffy mit dem Strohhut gehörte.

Ja. Sie waren ein Teil seiner Bande...Wie lange das schon so war, hatte er vergessen...

Mit einem leisen Klacken fiel das Messer, welches er bis eben in der Hand hatte, zu Boden, wobei sich etwas von dem Blut, welches an der Klinge klebte, löste und auf den Boden spritzte.

Wieder hatte er es getan...Er hatte es getan, um den restlichen Schmerz zu verdrängen.

Niemand hier akzeptierte ihn hier wirklich. Er durfte nur dabei sein, weil Zorro darauf bestand.

Sanji war nur der Koch, der alle mit Nahrung versorgte...

„Sanji? Bist du noch wach?“, fragte Zorro auf der anderen Seite des Zimmers und richtete sich auf.

Schnell zog Sanji den Ärmel des Hemdes runter. „Ja...Aber ich schlafe gleich ein...Bis morgen.“, murmelte er, drehte sich auf die Seite und starrte die Wand an.

Sein Bruder sollte davon nichts wissen...Das würde nicht gut enden...

„Na okay...Dann schlaf mal schön...“, waren Zorros Worte und sofort schlief der Schwertkämpfer ein.

Wieder ein tonloses Seufzen von Sanji. Der Ärmel war hinüber...Das Blut hatte den Ärmel rot gefärbt. Das würde er so schnell nicht rausbekommen...

Wann hatte er eigentlich damit angefangen, sich selbst weh zu tun? Keine Ahnung. Vergessen oder verdrängt.

An Abenden wie diesen fühlte er sich einfach nur allein gelassen. Er hatte sich mit Zorro und dem Rest der Bande gestritten. Keiner war seiner Meinung...

Mit Zorro hatte er sich wieder vertragen...mehr oder weniger...Aber der Rest war noch sauer.

Das Mondlicht, was durch ein kleines Bullauge einfiel, strahlte direkt in Sanjis Gesicht und brachte eine einsame Träne zum glitzern.

Schluckend drehte er sich wieder auf den Rücken und sah die Decke an.

„Schläfst du immer noch nicht?“, fragte Zorro und stand nun auf. Diesmal blieb Sanji nicht genug Zeit, um den blutdurchtränkten Ärmel zu verstecken.

„SANJI!“, stieß Zorro aus und zeriss den Ärmel, besah sich den Arm.

„Bist du des Wahnsinns?! Warum machst du das?!“, schrie er und sah Sanji an, der ihn nur teilnahmslos anblickte.

„Ist egal.“, flüsterte er irgendwann und drehte den Kopf zur Seite. Er konnte Zorro nicht in die Augen sehen. Er fühlte sich, als hätte er einen Fehler gemacht.

Hatte er ja auch!

„Nichts da! Sag, warum du das machst!“

Sanji schaltete auf stur. Nix würde er sagen! Zorro rüttelte an den Schultern Sanjis und versuchte alles, um ihn zur Vernunft zu bringen. Doch Sanji blieb bei seiner Haltung.

Kein Wort kam über seine Lippen.

Irgendwann im Morgengrauen drehte Zorro sich um und verließ den Raum.

Sanji seufzte. „Tut mir Leid...“, flüsterte er in den leeren Raum. Nun war er wirklich allein...

Kurze Zeit später war Zorro wieder da – inklusive Verband.

Schweigend nahm er Sanjis Arm und verband ihn, während der Koch nur schweigend zusah.

„Mach das nie wieder, okay?“

„Warum sollte ich nicht?“

„Weil du dich damit kaputt machst...und mich auch.“

„Das ich mich kaputt mache? Haha!“

„Dann sag mir verdammt noch mal, warum du das machst!“

„Weil ich kaputt BIN!“

„Und warum bist du kaputt? Muss doch einen Grund haben...“

„Egal. Geht dich nichts an.“

„Geht mich nichts an?! Verdammt du bist mein Bruder! Ich mach mir Sorgen Sanji!“

Das rüttelte ihn wach. Zorro sah ihn nicht als einen Kumpel, sondern wirklich als Freund....

„Ich fühl mich hier nicht wohl...Immer legt sich einer mit mir an...Und hier bleiben darf ich auch nur, weil du darauf bestehst...“, seufzte er und drehte sein Gesicht weg.

Irgendwie kam er sich dämlich vor...

Der Schwertkämpfer lächelte nur und nahm den Koch in den Arm. „Ach was...Nachher klären wir das mit ihnen...Okay?“

„Okay...Danke...Brüderchen...“

„Nix zu danken...dafür bin ich doch dein Bruder...“

~~
 

„ESSEN IST FERTIG!“, schrie Sanji über das Deck und alle kamen angestürzt.

Zorro zu letzt. „Was gibt’s diesmal?“

„Dein Leibgericht!“

„Das ist aber nett. Danke Brüderchen und Liebster...“, grinste Zorro und gab Sanji einen zärtlichen Kuss, bevor sie dem Rest in die Küche folgten.

Schwerter kann man ersetzen, Beine nicht.

Titel: Liebe, die nicht sein darf...Oder doch?
 

Pairing: Sanji x Zorro
 

*+*+* Schwerter kann man ersetzen, Beine nicht. *+*+*
 

„Sanji? Das Essen ist köstlich!“, lobte Nami ihn und auch Zorro lächelte während des Essens. Wie immer freute sich der Koch über jedes Kompliment, aber das war ja nicht immer so, dass er Komplimente von den anderen bekam. Das hatte zu Anfang lange gedauert, bis sie ihn akzeptierten...

Wieder schweiften die Gedanken des blonden Kochs ab zu der Zeit, in der er und Zorro frisch in der Bande waren...
 

~~
 

„Ruffy? Bist du Ruffy mit dem Strohhut?“, fragte Zorro und sah den Gummimenschen an.

„Ja. Warum?“, war die antwort aus dem grinsendem Gesicht. „Mein Bruder und ich...wir würden uns gern deiner Bande anschließen.

„Cool. Was habt ihr denn so drauf?“ „Naja. Ich bin Schwertkämpfer. Er is gut in Beinarbeit und er kann super kochen!“, grinste der grünhaarige. Sanji stand nur schweigend daneben.

Zorro hatte ihm vorher gesagt, dass er das Reden ihm überlassen sollte, da wollte er auch nicht wiedersprechen.

Würde sein Bruder schon machen!

„Naja...okay. Einen Schwertkämpfer kann man im Kampf immer gut gebrauchen! Und das Blondchen...Der macht die Küche? Dann geht’s klar!“, grinste Ruffy und sah Nami und den Rest an.

Jeder nickte. Zorro schien zufrieden zu sein, also war es Sanji auch.

Sofort machte er sich an die Arbeit und schaute sich mal in der Küche um. Mal schauen, was sie alles an Vorräten hatten.

Nach gut zwei Stunden blitzte die Küche und auf dem Tisch stand ein herrliches Mal.

„Essen ist fertig!“, rief Sanji über das Deck. Sofort sprangen Ruffy und Lysop auf und kamen angerannt. Doch als sie das Essen sahen, stockten sie.

„Blondie, was ist das?“, fragte Ruffy und sah Sanji an. „Essen? Salat und eine Gemüsepfanne.

Dazu ein vegetarischer Auflauf und ein Kartoffelsalat. Stimmt was nicht?“ Irritiert sah er den Chef an.

„Idiot! Wir wollen was richtiges zu Essen! Fleisch und so!“

„Ja...Aber es war kein Fleisch da. Das war alles schlecht!“

„Dann ist es deine Aufgabe, für Nachschub zu sorgen!“

„UND WO SOLL ICH DEN MITTEN AUF DEM MEER HERHOLEN?!“

Langsam wurde das zu viel. Da hatte er sich so viel Mühe gegeben und dann so was...

„Versuch’s mal mit Fischen!“, knurrte Ruffy nur.

Vorhin war er so freundlich gewesen...Und nun, da kein Fleisch auf dem Tisch stand, war er so fies...

Murrend verließ der Kapitän die Küche und knurrte etwas von „unbrauchbarer Koch“ und dass er nicht lange an Board bleiben würde, wenn er nichts „vernünftiges“ zu Essen kochen konnte.

Sanji blieb allein in der Küche zurück und ließ sich auf einen Stuhl fallen.

Er hatte sich doch so verdammt viel Mühe gegeben und das war der Dank? Seufzend sah er sich um.

„Was mach ich denn jetzt mit dem Essen?“, fragte er sich leise und stand auf.

Wenn er sich beeilte, konnte er Fische fangen und zubereiten ohne, dass der Rest unappetitlich wurde.

Also griff er die Angel und ging an Deck, um einige Fische zu Angeln.

Schon bald hatte er genug und ging zurück in die Küche, nahm sich noch ein oder zwei Orangen für die Soße mit.

Gerade in der Küche angekommen, bereitete er sofort die Fische zu.

Im gleichen Moment, in dem er die Orangen für die Soße klein schnitt, kam Nami in die Küche und starrte ihn an.

„WAS MACHST DU MIT MEINEN ORANGEN?!“, schrie sie und Sanji zuckte so zusammen, dass das Messer herunter fiel und sich in seinen Fuß bohrte.

Vor Schmerz aufschreiend sackte er zusammen, doch Nami unternahm nichts, keifte nur weiter auf ihn ein, redete etwas von „die Orangen wären heilig und niemand dürfe sie pflücken“

Leise wimmernd kauerte sich Sanji auf dem Boden zusammen. Das Messer hatte er schon aus dem Fuß gezogen, doch das Blut wollte nicht stoppen.

„Nami...Hol Chopper...Bitte...“,flehte er und sah sie an. Doch sie schüttelte nur den Kopf und ging.

Wäre Chopper nicht selbst gekommen, da er den Schrei gehört hatte, hätte Sanji warten müssen, dass irgendwer den angebrannten Fisch riechen würde.

Schnell war der Fuß verarztet und Sanji lag im Bett. Er hatte von Chopper das Verbot bekommen, in der Küche zu hantieren, während der Fuß nicht vollständig geheilt war.

„Aber...Das essen...Wer kocht denn jetzt?“, fragte Sanji unsicher.

Auch nachdem der Fuß geheilt war, ließ der Ärger mit den anderen irgendwie nicht nach.

Jeder legte sich mit ihm an.

Fast jeder. Nami, Ruffy und Lysop machten sich regelmäßig über das Essen lustig.

Robin schwieg, Chopper auch und Zorro verteidigte den Koch, welcher nur schweigend dabei saß und alles in sich hineinfraß.

Er nahm die Vorwürfe ernst, dachte sogar daran, das Schiff zu verlassen.

Irgendwann lag er dann in der Nacht wach, da ihm der neueste Streit nicht aus dem Kopf ging.

Leise schlich er in die Küche und holte sich ein kleines Messer...

~~
 

„Sanji? Träumst du?“

Erschrocken sah der Koch auf. „Was?“

„Ob du träumst. Wir haben dich gerade dauernd angesprochen...Woran hast du gedacht?“, fragte Nami mit einem Lächeln.

„Ach...nichts.“, antwortete Sanji nur. „Seid ihr fertig? Ich würd dann abwaschen...“

„Ach was! Das macht heut mal Lysop!“, lachte die Navigatorin und stand auf, während der Kanonier noch heftig diskutierte.
 

~Ende~

Hoffe, es hat euch gefallen ^.^



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Kommentare zu dieser Fanfic (8)

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Von:  Lu_MrsMalfoy
2006-11-14T18:54:01+00:00 14.11.2006 19:54
Und? Ich hoffe für dich das des alles noch weiter geht! ^_____^
Wäre aber auch nen jutes ende, oda? >___>
*lach*
lu
Von:  Lu_MrsMalfoy
2006-11-14T18:53:02+00:00 14.11.2006 19:53
Ähh... *kein plan hat wat schreiben soll*
>___< *kopf kratz*
sonst is mir doch imma wat eingefallen^^
ich find es toll, wie immer halt^^
reicht das???
*lach*
lu
Von:  Lu_MrsMalfoy
2006-11-14T18:51:41+00:00 14.11.2006 19:51
*püks püks*

aaaaaalsooo~
is ja knuffig, aber wie immer auch sehr frustrierend, deine enden sind doof!
scheiß kapiteleinteilung ^______^
scherz, sehr schönes pitel!
i love sanji and zorro~
LOL
lu
Von:  Lu_MrsMalfoy
2006-11-14T18:47:58+00:00 14.11.2006 19:47
^so des war eigentlich FF 4 die du mir damals gegeben hast, aber die erste bei der ich kommis schreib^^
ok... fangen wa an,ne?

Fängt alles seeeeehr traurig an, der Brief passt echt gut!!!!
Aber du quälst den armen Charas immer so >_______<
Naja, les dann ma weiter^^
lu
Von:  Chicha
2006-10-04T09:33:18+00:00 04.10.2006 11:33
So erklärt sich natürlich der Anfang, obwohl es an sich keine abegschlossene Handlung, sondern nur die Andeutung eines Endes beschreibt...
~
An sich könnten noch weitere solcher kleineren Kapitel folgen, die vielleicht näher das Zusammenleben von Sanji und Zorro auf dem Schiff beschreiben... Und vor allem, du betonst, dass es in der Anfangszeit so war, wie ist es denn dann heute? Wird er immer noch "gedisst"?
Ansonsten kann man die Bewertung wieder aus den anderen Kapitel ziehen ^^

gez. June
Von:  Chicha
2006-10-04T09:04:32+00:00 04.10.2006 11:04
^^
Eine Rückblende.
Zu dem Alter von Sanji passt zumindest weites gehend, dass zum Teil kindlich naive.
Ansonsten so relativ das gleiche, wie bei dem Pitel davor.
Am Anfang hast du vergessen einen Absatz zu machen, nach: "Er ekelte sich davor." (so in etwas war der Satz .. danach springst du um... und das gehört in einen neuen Absatz) =)
An sich solltest du das "normale" Geschreibsel ein wenig üben, da du ja vor allem und am liebsten Dark schreibst und du dich darin dann natürlich automatisch geübt hast... D.h. Am besten auch einfach ohne es online zu stellen, mal solche Geschichten (können auch völlig sinnlos sein) schreiben, um andere Genren zu üben...

gez. June
Von:  Chicha
2006-10-04T08:56:58+00:00 04.10.2006 10:56
^^
Ehrlich gesagt finde ich das ganze ein wenig strange...
Besonders am Ende der Umschwung... Meiner Meinung nach passt es nicht so ganz rein, dass die zwei jetzt über einander herfallen. Schließlich hatten sie noch nie etwas miteinander. Am besten wäre höchsten ein einfaches zurück ziehen und vll nach einem kleinen Dialog, erst der Kuss gewesen.
Ich kann den Anfang zwar nachvollziehen, aber dort wiederholst du dich sehr oft ... Außerdem fehlt auch ein wenig eine Art Trägheit, die ihn dazu veranlasst, nicht aus diesem ganzen ausbrechen zu können. Das hätte man verstärken können. ^^
Alles in allem fand die Geschichte "in Ordnung".
~

- Ich bewerte das nach deinem Stil-Niveau und nicht so streng, wie ich es bei manch anderen tun würde, wie zB Sumeragi_chan ! (Denn ihr Niveau ist meistens 1-1+ ^^ Und sie kann mit Sicherheit [zumindest bei den meisten ihrer Storys] mit den ganz großen mithalten) Dies nur zu meiner Bewertung ^^ -

gez. June
Von: abgemeldet
2006-07-07T18:45:07+00:00 07.07.2006 20:45
das ist eine ziemlich interessante FanFic! Sie ist interessant geschrieben und auch der Winkel gefällt mir. Wirklich sehr interessant und originell! Sie gefaällt mir halt und ich hoffe es geht bald weiter!


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