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Drop the bomb

Wer zuerst schießt, stirbt als Zweiter (ZoTa)
von

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What shall we do with the drunken soldier?

Da sind wir wieder!
 

Wie so oft haben eure Drill Seargants ihren eigenen Drill zu bewältigen. Seit Wochen wartet dieses Kapitel darauf, überarbeitet zu werden. Und endlich haben wir es geschafft! Lest selbst, was dabei rumgekommen ist. Steht bequem!
 

@ StannisBaratheon: Allerdings, Hina ist ein echtes Drill Seargant Prachtstück! Auch wenn die Jungs das „Pracht“ wahrscheinlich eher durch ein „Mist“ ersetzen würden…
 

@ Chaos_NoNo: Ob du wirklich richtig liegst, siehst du wenn das Kapitel anfängt ;)
 

@ Ysaye: Bitte bitte! Und wir würden das auch gerne mal im Anime sehen XD
 

@ ette12380: Na, platzt du schon vor Spannung? Dann lass die Luft raus und fang an zu lesen!
 

@ Moni: Krankenhaus? Wie? Was? Warum??! Hoffentlich ist es nicht schlimmes! Zur Aufmunterung hier ein besonders durchgeknalltes Kapitel, mit besten Genesungswünschen deiner Drill Seargants!
 

Eine Frau macht niemals einen Mann zum Narren. Sie sitzt bloß daneben und sieht zu, wie er sich selbst dazu macht. (Frank Sinatra)
 

What shall we do with the drunken soldier?
 

Freitagabend. Endlich.

Private Lorenor Zorro streifte durch das Gelände, nur mit Jogginghose und Shirt bekleidet, ein Handtuch um den Nacken gelegt. Er hatte die letzten Tage beinahe permanent draußen in der Kälte verbracht und störte sich nicht mehr daran. Selbst der Regen konnte ihm nichts anhaben - er kam gerade erst aus der Dusche und seine Haare waren eh noch nass.

Jeder Muskel im Leib - und davon hatte er genug - brannte wie die Hölle, sodass jeder Schritt eine Überwindung war. Er war sich ziemlich sicher, dass Captain Hina sämtliche Sklaventreiber in den Schatten stellte und sein einziger Wunsch war es, endlich das verdammte Lagerhaus von Franky zu finden.

Es wäre leicht gewesen, seine Umwege auf die Dunkelheit zu schieben, aber das wäre gelogen. Er hätte sich so oder so verirrt. Seine Zimmergenossen waren bestimmt schon bei dem blauhaarigen Tüftler, immerhin hatten sie am Morgen abgesprochen, sich da zu treffen. Blöd nur, dass er erst Stunden nach ihnen Feierabend hatte.
 

Zorro atmete erleichtert durch, als er endlich die Umrisse der Lagerhalle ausmachen konnte. Entschlossen, sich heute Abend richtig die Kante zu geben und das Wochenende in vollen Zügen zu genießen, stapfte er darauf zu und ging hinein. Wie erwartet saßen die anderen bereits zwischen den Panzern mit Franky in einer gemütlichen Runde und genehmigten sich Bier und Cola.

Wortlos zog er eine leere Bierkiste als Hocker dazu, setzte sich und griff nach der ersten Flasche.
 

"Ach Mist, verloren...", jammerte Lysop und reichte zehn Dollar an Sanji weiter, der sich selbst auf die Schulter klopfte. Sie hatten gewettet, wie lange Zorro brauchen würde um das Lagerhaus zu finden. Während Sanji auf etwa eine Stunde setzte, hatte die Langnase auf eineinhalb gehofft. "Hättest du dir nicht noch 30 Minuten Zeit lassen können?"

Franky lachte. Anscheinend war der Grünspan dafür bekannt Verspätungen durch permanentes Verlaufen in Kauf nehmen zu müssen. Der Tüftler fingerte sich eine neue Cola-Flasche aus einem der vielen Kästen und öffnete diese mit seinen Zähnen.
 

"Halt die Klappe", murrte der Grünhaarige, während er die Flasche öffnete. "Bis vor einer Stunde war ich noch im Wald, Feldmarsch", fügte er dann erklärend und mit einem Blick auf die Uhr hinzu.

Dementsprechend war er sogar ziemlich schnell hier gewesen, er hatte gerademal eine halbe Stunde gebraucht.

Sanji runzelte die Stirn und betrachtete die Zehn-Dollarnote in seiner Hand, bevor er sie schulterzuckend einsteckte. "Ich war näher dran", grinste er angesichts der entrüsteten Miene des Lockenkopfes.
 

Ace grinste. "Wow Honey, bin ja glatt stolz auf dich!", lachte er und nippte an seinem Bier.

"Ich dachte ihr seid in derselben Kompanie, oder hat dir Jenkins wieder Strafrunden aufgedrückt?", hakte Franky erstmals nach und machte es sich auf seinem Platz gemütlich. Und überhaupt sah Zorro ziemlich fertig aus. Seine Woche schien nicht so rosig gewesen zu sein, wie die der anderen.
 

Der Grünhaarige sah Franky einen Moment lang vollkommen ausdruckslos an, bis ihm einfiel, dass sie es seit einer Woche nicht mehr geschafft hatten, ihn zu besuchen. Er seufzte tief, trank die Flasche auf Ex aus und griff sich eine neue.

"Jenkins wollte mich rausschmeißen", sagte er dann und zuckte mit den Schultern. "Letztendlich bin ich dann irgendwie bei Hina gelandet und die Frau ist die Hölle."

Und das meinte er verflucht ernst. Noch einen weiteren Tag mit der Psycho-Tante und er würde Jenkins auf Knien anbetteln, ihn zurückzunehmen, Stolz Hin oder Her.
 

"Kein Witz?!" Franky verzog das Gesicht, als hätte er in eine Zitrone gebissen. Das wirklich ziemlich bitter. "Warum hast du dich nicht rausschmeißen lassen? Für die Meisten wäre das die reinste Wohltat gewesen", erklärte Franky und legte seine Sonnenbrille weg. Bei der Vorstellung, sich von Hina herum kommandieren zu lassen, rollten sich seine Zehennägel auf. Diese Frau war einfach eine Gefahr für die Menschheit. Gott bewahre, dass sie jemals Kinder bekommen würde!

Ace schwieg. Er hätte so vieles dazu sagen können, aber seitdem diese Sache mit Hina gewesen war, überlegte er sich mehrfach, ob er lieber redete oder schwieg. Sollte Zorro ruhig erzählen, wie gestört diese Frau eigentlich war, obwohl Franky das wahrscheinlich eh wusste.
 

"Keine Ahnung", brummte Zorro. Mittlerweile fragte er sich das auch regelmäßig. Alles wäre einfacher gewesen, als mit Hina auszukommen. Und er hatte immer noch seine Probleme damit, seine vorlaute Klappe im Zaum zu halten. Die Auswirkungen spürte er am ganzen Körper.

Anscheinend wusste der Tüftler, wie Hina tickte, sonst würde er nicht so mitleidig gucken. Er wusste jedoch, dass er dieses Mitleid nicht verdient hatte und nicht wollte. Jenkins hatte ihre Gründe gehabt, ihn gerade dahin zu schicken, immerhin war sein Verhalten unterste Schublade gewesen. Er konnte es ihr nicht einmal verübeln. Er hatte ihr Auto zerstört. Und mittlerweile war er so tief gesunken und am Ende seiner Kräfte, dass er sich das eingestehen konnte.

"Ich hab Mist gebaut und dafür steh' ich grade", seufzte er schließlich und leerte die zweite Flasche, damit sein Magen aufhörte zu knurren. Seine letzte Mahlzeit war das Abendessen am Vorabend gewesen - und das war ungenießbar gewesen.

"Große Worte aus deinem dreckigen Mundwerk", witzelte Sanji amüsiert und fing sich einen düsteren Blick ein.

"Du hast keine Ahnung, du hast Hina noch nicht in Aktion erlebt. 'Hina will, dass du ihr ihr die Füße küsst', 'Hina will, dass du quer über das Feld fliegst'. Die hat sie nicht mehr alle!"
 

"Stimmt, da trösten nicht mal ihre großen Titten hinweg. Die tickt echt nicht mehr richtig!", bestätigte Ace und umklammerte sein Bier, als wäre es eine Tasse voll mit heißer Schokolade. Die Frau war ein Monster!

"Wenn du unter ihren Fittichen warst und in den Krieg ziehst, hast du zwei Möglichkeiten. Erstens: Wenn du dieses Miststück überlebst, überlebst du einfach alles! Oder zweitens: Ihr Drill hat dich so fertig gemacht, dass du dich in den nächstbeste Kugelhagel stürzt. Vergiss dabei aber Punkt eins nicht: Du überlebst Hina, also überlebst du auch einen Kugelhagel. Da beißt sich die Katze den Schwanz ab...", philosophierte Franky und leerte seine Flasche. Er hatte Hina schon oft genug in Aktion erlebt und das war ihm alles andere als geheuer gewesen.
 

"Sie hat große Titten?", hauchte Sanji fasziniert und schien Franky’s Rede nicht mitbekommen zu haben. Zorro allerdings schon, und er musste unwillkürlich schmunzeln. Ja, die Frau war ein Miststück. Aber irgendwie würde er es überleben - glaubte er zumindest. Da hatte es schon Schlimmeres gegeben.

Ein wenig besser gelaunt griff er nach der dritten Flasche Bier. "Ich hoffe, du hast genug da, denn mein Plan für heute lautet: saufe dich besinnungslos", informierte er Franky.
 

"Machst du Witze? Der ganze Panzer steht voll", lachte Franky, woraufhin er nur verwirrte Blicke von Ace erntete. "Warum stellst du das Bier in den Panzer? Ist es da kühler gelagert?", hakte der Gesprosste nach und kletterte auf das besagte Fahrzeug, um sich zu vergewissern, ob wirklich so viele Getränke vor Ort waren. "Nee, aber ich fahre immer mit der Perle zum Supermarkt. Ich hab jetzt schon dreizehn Strafzettel bekommen, nur weil ich ein paar mehr Parkplätze in Anspruch nehme als erlaubt. Scheiß Cops, ich sollte einen Behindertenaufkleber auf die Hauben klatschen...", beschwerte sich Franky und konnte rein gar nicht nachvollziehen, was die Bullerei gegen sein tolles Gefährt hatte. Wenn er beim nächsten Mal einen Polizisten dabei erwischte, wie er ihm schon wieder einen Strafzettel reindrückte, würde er mit dem Panzer über ihn drüber brettern und ihn ins Erdreich schießen!
 

Zorro beschloss, sich bei Franky über gar nichts mehr zu wundern und freute sich stattdessen auf die Aussicht, heute besoffen schlafen zu gehen.

Dann wendete er sich an seine Kameraden und beugte sich kaum merklich etwas vor. "Nun schießt los: was kann ich tun, damit Jenkins mich zurücknimmt?"
 

"Das klingt ja so, als hättet ihr miteinander gepennt und sie hätte dich verlassen...", bemerkte Ace und seufzte, während er überlegte, wie er seinem Kumpel helfen konnte. Das war allerdings gar nicht so einfach. Tashigi ließ sich nicht so einfach überreden und das hatte sie Anfang der Woche klar und deutlich ausgedrückt.

"Sei in erster Linie ein Mustersoldat", war Franky‘s Meinung.

"Knie nieder und küss ihr die Füße!", war wiederum Sanji‘s Ansicht.

"Schenk ihr Blumen oder so was...", empfahl Lysop.

"Vögel mit ihr!", warf Ace in die Runde und erntete prompt vielsagende Blicke.

Sanji seufzte und stellte fest, dass der Vollzeitchaot vielleicht sogar perverser war als er selbst. "Alter, warum hat jeder Satz bei dir mit Sex zu tun?"

Der Angesprochene zuckte nur mit den Schultern. "Sorry ich hab ziemlichen Druck. Außerdem: Warum nicht? Fast jeder Streit beruht auf sexuellen Spannungen."
 

Private Lorenor stellte fest, dass seine Kameraden allesamt unbrauchbar waren.

Als der Vorschlag 'Sex' kam, verschluckte er sich sogar an seinem Bier und kam nur mit Mühe und Not wieder zu Luft. "Ich halte mich an Franky's Vorschlag...", warf er dann in die Runde ein, um jede Diskussion bereits im Keim zu ersticken. Da blieb ihm wohl nichts anderes übrig, denn die restlichen Vorschläge konnte man getrost in die Tonne kloppen.

"Nicht so voreilig...", meinte Sanji bloß und hob einen Finger, um ihn zum Schweigen zu bringen.

"Nimm den Finger runter oder ich brech ihn dir", drohte Zorro genervt. Solche Ratschläge waren alles andere als Hilfreich, zumal die Option Sex sowieso ausschied, weil Jenkins Kuina zu ähnlich sah.

"Mach mal halblang, Marimo, die Theorie vom Schwachkopf macht tatsächlich Sinn. Sprich weiter, Ace!", munterte der Blonde Ace auf.
 

Irritiert blinzelte Ace ihn an. Das war eigentlich nicht ernst gemeint gewesen, aber anscheinend war sein Sarkasmus spurlos an den anderen vorbeigezogen. Er runzelte die Stirn. „Pfoten weg von ihr!“, stellte er nachdrücklich klar. Hey, Tashigi war für ihn wie eine Schwester! Und auch wenn er die Jungs von ganzem Herzen liebte, keiner von ihnen würde je gut genug für sie sein.
 

Der Grünhaarige nuckelte geistesabwesend an seiner Bierflasche und versuchte, die gerade beginnende Diskussion komplett aus seiner Wahrnehmung auszublenden. "Könnten wir das Thema wechseln?"

"Wie heißt das Zauberwort?", neckte Sanji ihn.

"Sofort!!"
 

...֜...֝... ҉ ...֨...֜...
 

Alkohol auf leeren Magen. Keine sonderlich gute Idee, fiel Zorro auf, während er sich an der Wand rechts (oder links, wen interessierte das schon?) von ihm abstützte und einen betrunkenen Schritt nach dem anderen nahm. Schrittchen für Schrittchen, aber nicht runtergucken. Er gluckste amüsiert.

"Hoppla", entfuhr es ihm, als die Wand zu einem jähen Ende kam und er stolpernd das Gleichgewicht verlor. Entweder das, oder der Boden stand auf und schlug ihm in die Fresse. Gut, das Alkohol Benommenheit verursachte. Seine Lippen, beziehungsweise sein Gesicht, spürte er schon seit einer Ewigkeit nicht mehr, also war es halb so wild.

Er brauchte mehrere Versuche, um sich wieder auf die Beine zu rappeln, und als es ihm endlich gelang, sah es nicht sonderlich ästhetisch aus. Aber es war ja keiner da, der ihn auslachen konnte. Na gut, bei Franky hätte ihn auch niemand mehr ausgelacht, dort waren nämlich alle an Ort und Stelle eingeschlafen. Also hatte er den Kasten geleert und sich dann auf den Weg gemacht. Wohin wusste er selbst nicht so genau, aber das würde ihm schon früh genug einfallen.
 

Wieder auf zwei Beinen setzte er den Weg ins Unbestimmte fort. Jetzt bemerkte der Grünhaarige auch, dass die Wand tatsächlich zu Ende war; es ging um die Ecke. Leise lachend folgte er dem neuen Weg und bog in einen weiteren Gang voller Türen ein. Dann stützte er sich wieder gegen die Wand und er hielt inne, fragte sich (nicht zum ersten Mal) wohin er eigentlich ging. Irgendetwas hatte ihn angetrieben, soviel war klar.

Und dann durchzuckte es ihn wie einen Geistesblitz. Er wollte sich bei Jenkins entschuldigen. Das war's gewesen. Sich entschuldigen und wenn nötig darum betteln, dass sie ihn zurück in ihre Truppe holte. Ein Plan, wie nur ein betrunkenes Hirn ihn fassen konnte, aber auch das war in Ordnung. Mit ein bisschen Glück würde er sich morgen nicht mehr daran erinnern können.
 

Tief durchatmend sah er sich um. War er hier richtig?

Schwer zu beurteilen, denn er sah alles dreifach. Das stellte er fest, als er sich die Hand vor Augen hielt. Er war sich ziemlich sicher, keine fünfzehn Finger zu haben. Aber sein Gefühl, sein Instinkt sagte ihm, dass es nicht mehr weit war. Und sein Instinkt hatte bisher immer Recht behalten. Also taumelte er weiter, einen Schritt nach dem anderen, bis sein Instinkt STOPP brüllte und er sich vor drei Türen wiederfand. //Eins, zwei oder drei?//, dachte er grinsend, dann verschmolzen die Türen zu einer einzigen und die Frage hatte sich erledigt.

Dennoch fiel es ihm erstaunlich schwer, den Türknauf zu finden. Nach einer Weile schaffte er es wenigstens, sich am Türrahmen festzuhalten, auch wenn der bedenklich schwankte. Dann versuchte er erneut, nach dem Türknauf zu greifen, doch das Miststück lief andauernd weg und er griff ins Leere.

Er seufzte so frustriert, wie nur ein Betrunkener es konnte. Dann blieb ihm wohl keine andere Wahl: er hämmerte mit den Fäusten gegen die Tür.

"JENNKINNS! MACH AUF, ISCH WILL MISCH ENTSCHULLIGEN!"
 

Erschrocken fuhr Drill Seargant Jenkins in ihrem Bett zusammen. Was war denn nun los? Murrend drehte sie sich auf die andere Seite und versuchte die Uhrzeit zu erkennen. Es war mittlerweile kurz nach drei mitten in der Nacht. Selbst für sie eine Uhrzeit, auf die sie absolut nicht klar kam.

Müde fuhr sie sich über die trüben Augen, versuchte mehrere Male ihre Brille zu ertasten, bis sie es schließlich aufgab und sich aus dem Bett raffte. Verdammt, hätte sie nach der Dienstzeit doch noch den Bus nach Hause genommen, dann hätte sie jetzt in Ruhe ausschlafen können, aber ein 'gewisser jemand' musste ja mit einem Panzer über ihren kleinen Wagen rollen. Wer immer draußen vor der Tür stand und Randale machte, sollte besser einen guten Grund haben um diese unmenschliche Uhrzeit vor ihrer Tür rumzugrölen.
 

Schlaftrunken kratzte sie sich am Hinterkopf, unterdrückte auf den Weg zur Tür ein Gähnen und überlegte, ob sie wirklich diese öffnen sollte. Aber wenn sie wirklich schnell wieder ihre Ruhe haben wollte, würde sie wohl nicht drum herum kommen.

Genervt öffnete sie die Zimmertür und rieb sich nochmal verwirrt die Augen, als 'gewisser Jemand' vor ihrem Zimmer stand. Eine Müdigkeitshalluzination? Vielleicht hätte sie sich doch besser die Brille aufgesetzt.

"Lorenor, was willst du hier? Hast du mal auf die Uhr gesehen?"
 

Zorro stolperte ihr irritiert entgegen, als die Tür so plötzlich aufging. Nach zwei Schritten hatte er seinen Körper wieder unter Kontrolle und schaffte es, sich erneut gegen den Türrahmen zu stützen. "Nope", beantwortete er ihre zweite Frage und musste dann erst mal überlegen, wie die erste lautete. Als es ihm einfiel, war er verdammt stolz.

"Isch will misch entschulligen, hab isch doch ges-sagt", brachte er schließlich hervor. Erst dann musterte er seinen Ex-Drill Seargant, die mit zerzausten Haaren, ohne Brille und mit Jogginghose und engem Shirt vor ihm stand. Partnerlook. Bingo.

"Hübssch siehste auss, Mäusken", gluckste er amüsiert und konnte das folgende Rülpsen nicht unterdrücken, geschweige denn rechtzeitig die Hand vor den Mund halten. "Uppsss. S-Sorry."
 

Leicht angewidert zog Tashigi die Augenbrauen in die Höhe, als die die Fahne ihres Gegenübers roch. Das war doch jetzt ein Witz...

"Und dafür musstest du dir echt Mut antrinken?" Die junge Frau seufzte. Das konnte doch alles nicht wahr sein. Verunsichert sah sie links und rechts den Flur entlang, ob jemand etwas von diesem Szenario mitbekam. Das würde ziemlichen Ärger geben, wenn sie ihn reinlassen würde, aber ihn vor der Tür stehen lassen konnte und wollte sie auch nicht. Schnaufend griff sie nach deinem Kragen und zog ihn schnell zu sich ins Zimmer, achtete darauf, dass der Schluckspecht nicht auch noch hinfiel. Hoffentlich war das alles nur ein böser Traum!
 

Stolpernd landete Zorro im Raum und blieb nur auf zwei Beinen, weil Jenkins ihn festhielt.

Ja, dafür hatte er sich Mut antrinken müssen. Naja, getrunken hätte er sowieso, aber das musste er ihr ja nicht gleich auf die Nase binden. Die Idee, sich zu entschuldigen, war ihm erst viel später gekommen, aber das war auch okay. Für ihn jedenfalls. Sie sah nicht gerade begeistert aus. Das musste er ändern.

"Also", setzte er an und gestikulierte schwach mit den Händen. "Isch komm direkt zur Sache. S'tut mir Leid, dassisch dein Auto kaputt gemacht hab, mit dem Panzer", gestand er, stützte sich der Sicherheit halber auf den Schreibtisch auf und stieß dabei die Lampe zu Boden. "Un' die Lampe!"
 

Kopfschüttelnd und tief aufseufzend rieb sich Tashigi über die Augen, wiedermal. Das war doch nicht zu glauben, so stockbesoffen konnte doch kein normaler Mensch sein. "Nein... ja, ist schon okay. Setz dich erst mal hin, bevor du wieder was umwirfst…", warf sie ein und lotste ihn zum Bett, in der Hoffnung, dass er sich einfach nur hinlegen und seinen Rausch ausschlafen würde. Wenn Smoker davon Wind bekommen würde, wäre der Bock mehr als fett und das konnte sie sich in der jetzigen Lage nicht unbedingt leisten. //Smoker killt mich...//, dachte sie nur immer wieder und räumte alles weg, was laut zu Boden gehen konnte, damit sie wirklich niemand hörte.
 

Der Grünhaarige ließ sich rücklings aufs Bett fallen. Die Schwerkraft hatte gesiegt.

In den ersten paar Sekunden drehte sich alles, und wenn er die Augen schloss, hatte er das Gefühl in eine endlose Tiefe zu stürzen. Also öffnete er die Augen, stellte ein Bein auf den Boden und stopfte sich umständlich ein Kissen in den Nacken. Noch immer verschwamm das Zimmer hin- und wieder vor seinen Augen, doch das Wesentliche bekam er mit. "Bissu sauer?", fragte er dann leise und klang dabei ein wenig besorgter, als er eigentlich wollte.

Erst jetzt wurde ihm klar, dass es Mitten in der Nacht war und sie aus dem Bett gerissen hatte.
 

"Nicht mehr als sonst...", erklärte sie knapp und machte sich daran seine Schuhe aufzubinden. Was war das nur für eine verkehrte Welt, wo die Vorgesetzte dem Schützling die Schuhe ausziehen musste? Wahrscheinlich was das der 'mütterliche Instinkt', der gerade aus ihr herausbrach und sie dazu brachte, jemandem zu helfen, der grade nicht alleine klar kam. Witzig, dabei hatten sie sich vor gar nicht allzu langer Zeit noch gestritten ohne Ende.
 

Er musste lachen. Ein raues, alkoholgeschwängertes Lachen. Widerstandslos ließ er zu, dass sie ihn auszog - oder zumindest die Schuhe.

Irgendwann verstummte er wieder und seufzte erneut. "Isch bin ein Idiot", stellte er dann sachlich und nur ein wenig nuschelnd fest. "Du bist eigendlisch ganz okay."
 

"Da gebe ich dir ausnahmsweise mal recht, sogar in beiden Punkten...", spottete sie und stellte die Schuhe zur Seite. Ein betrunkener Lorenor war eigentlich ziemlich witzig, auch, wenn es ihr gerade den Schlaf und ein bisschen die Nerven kostete. "Du solltest öfter voll sein."
 

Zorro grinste. "Findisch auch", stimmte er ihr zu.

Eine Weile schwieg er und versuchte herauszufinden, wie er das Zimmer dazu brachte aufzuhören, sich zu drehen. Irgendwann bekam er raus, dass es half, wenn er sich auf einen Punkt konzentrierte, also sah er Jenkins an, und dann drängte sich die Frage von ganz allein heraus. "Darf ich wieder zurück in deinen Trupp?"
 

Grübelnd hielt Tashigi in ihrer Bewegung inne, strich sich etwas die Haare zurück, bevor sie damit fort fuhr, ihre Lampe in Sicherheit zu bringen. "Das... überlege ich mir morgen...", antwortete sie knapp. Daran hatte sie die letzte Woche keinen einzigen Gedanken verloren, denn seitdem er weg war, lief alles wie am Schnürchen. Aber irgendwie war es schon ziemlich langweilig geworden. Sie mochte die Herausforderung 'Lorenor Zorro', aber dass er ihr Auto niedergemäht und sie beim Kampfunterricht bloßgestellt hatte, war einfach zu viel gewesen.
 

Zorro verzog das Gesicht. Das war nicht die Antwort, die er sich erhofft hatte. Aber besser als gar nichts, nahm er zumindest an. Statt zu widersprechen zuckte er also bloß mit den Schultern. "Okay."

Und damit hatte er alles gesagt, was er hatte sagen wollen. Bis auf eins.

Mühsam stützte er sich auf die Ellbogen und somit in eine halbwegs aufrechte Position. "Hina ist ein Misssststück!"
 

Tashigi lachte leise auf und stimmte ihm stumm zu. "Nun, sie ist, wie sie ist...", erklärte der Drill Seargant und schob mit einem Fuß ihren leergeräumten Mülleimer zum Bett. Sicher war sicher. "Und jetzt halt die Klappe und schlaf!" Unglaublich, wie redselig er sein konnte, wenn er voll bis zum Scheitel war.
 

"Kann ich nich. Dreht sich alles", gestand der Private keine Spur verlegen und blieb so sitzen, wie er war, auch wenn das die Sache nicht besser machte.
 

"Dann mach die Augen zu!", befahl sie und stützte die Arme in die Hüften. Der Typ war echt schlimm, egal ob besoffen oder nicht. Aber in seinem jetzigen Zustand konnte man ihn sogar noch etwas ertragen, allerdings sollte sie ihm morgen doch lieber meiden, wenn er einen Schädel wie zehn verkaterte Russen hatte.
 

"Isch kann am besten schlafen, wenn isch rede", setzte Zorro ihr entgegen. Das ergab vielleicht keinen Sinn, für ihn allerdings schon. Reden war beruhigend, irgendwie.
 

Tashigi stutzte. "Ist das nicht eher kontraproduktiv?" Skeptisch zog sie die Augenbrauen zusammen. er war wirklich ziemlich gesprächig, wenn er einen sitzen hatte. Aber gut, jetzt war sie eh wach, da konnte man auch plaudern. Seufzend zog sie einen Stuhl in den Raum, drehte diesen um, damit sie ihre Arme auf die Rückenlehne legen konnte.
 

Der Grünhaarige dachte kurz darüber nach. "Nää, nää", wehrte er dann ab und machte eine wegwerfende Handbewegung. "Lass quatschen."
 

"Gut, von mir aus... dann fang mal an." Im Moment würde sie alles dafür tun, damit er einfach nur einschlief, aber wenn er schon in Plauderlaune war, sollte man das vielleicht geschickt nutzen. Sie wusste praktisch nichts über Lorenor, nur das, was in diesen bescheuerten Akten stand, mehr aber auch nicht. Vielleicht bekam sie ja raus, warum er so war, wie er war.
 

"Sch'weiß nich, worüber", stellte Zorro nach kurzer Überlegung fest. Es war ohnehin schwer, einen Gedanken lange genug festzuhalten; die meisten verschwanden nach Sekundenbruchteilen und kamen nicht wieder. "Such dir was aus."
 

"Na gut, dann..." Tashigi überlegte. Sie hatte eigentlich schon ein paar Fragen, aber sie wollte nicht direkt mit der Tür ins Haus fallen. Wahrscheinlich würde er sich morgen daran sowieso nicht mehr erinnern. Trotzdem...

"Warum bist du zur Army gegangen?"
 

Zorro lachte rau. "Du komms' direkt sur Sache", stellte er amüsiert fest. Stören tat er sich daran kein Stück, wahrscheinlich beschäftigte sie die Frage schon seit Tagen.

"Nich' freiwillig. Hab suviel Mist gebaut", erklärte er dann nachdenklich. "Meine Mom denkt, das würde irgendwie alles ändern, dass ich's dann wieder auf die Reihe krieg oder so."
 

"Das hätte ich mir denken können...", murmelte Tashigi und musste doch etwas grinsen. Und sie hatte es schon persönlich genommen, dass er sich so mies benahm. "Natürlich wird sich nichts daran ändern, hier bist du nämlich auch nicht gerade vorbildlich", spottete sie nur und legte den Kopf auf ihre Arme.
 

"Yup, dass habisch ihr auch gesacht", schmunzelte er. "Außerdem mag ich die Army nich."
 

"Aha? Und wieso nicht?" Wenn er schon die Steilvorlage lieferte, konnte sie ja mal wenigstens nachhakten.
 

"'S keine schöne Geschichte", schickte er voraus, um Zeit zu schinden und den Versuch zu starten, sich seine nächsten Worte zurechtzulegen. Nach ein paar Sekunden des Schweigens gab er es auf und zuckte unbeholfen mit den Schultern.

"Mein Dad war Soldat. Hab ihn kennengelernt, da war ich sechs, als er aus der Gefangenschaft wiederkam. Mein ganzes Leben war 'n ewiger Drill. Muss zugeben, hab 'ne Menge von ihm gelernt. Aber er war nich' so der väterliche Typ, mehr 'n Schläger."
 

Ja, schön war die Geschichte wirklich nicht. Im Prinzip starben auf dem Schlachtfeld auch Menschen, die nach dem Dienst nach Hause kamen. Die Meisten waren danach seelische Wracks, die man am besten nicht mehr auf die Menschheit loslassen sollte. "... das ist scheiße, tut mir Leid..."
 

"Musses nich, is vorbei. Hat mich aufgeschlitzt als ich vierzehn war, seitdem hab ich ihn nich mehr gesehn", führte er die Geschichte zu einem Ende. Sicher, es war eine beschissene Jugend gewesen und vielleicht hatte er deshalb auch einen Knacks weg, aber man musste sich damit abfinden.

"Willste die Narbe sehen?", bot er dann an und zerrte sich das Shirt umständlich über den Schädel, ohne ihre Antwort abzuwarten.
 

"Wie 'aufschlitzen'? Hä?" Verwirrt sah sie dem Quatschkopf dabei zu, wie er sich entblößte... vor ihr... in ihrem Zimmer! Wenn jetzt jemand reinkommen würde, wäre sie in ziemlicher Erklärungsnot. "Wa-Warte! Du kannst doch nicht-... lass das an!", versuchte sie ihn zu überreden, doch da hatte er schon sein Shirt auf den Boden fallen lassen. Irritiert, erschrocken wegen der immensen Narbe und hochrot sah sie an die Wand neben sich.
 

"Hat wohl gedacht, ich will ihn umbringen", beantwortete er ihr Gestammel, ohne ihre Verlegenheit zu bemerken. "Keine schlechte Idee, im Nachhinein gesehen...'
 

Tashigi seufzte, kehrte ihrem Gast dann vollends den Rücken zu. Klar hatte sie schon mehr nackte Männeroberkörper gesehen, als ihr lieb war, aber... Warum mussten immer die Idioten so gut gebaut sein? Das war unverschämt!

"Sag so was nicht... In seinem früheren Leben war er sicher ein guter Mensch."
 

Zorro winkte halbherzig ab und rückte sich etwas bequemer zu recht. "Kann ich nich beurteilen. Franky sagt ja."
 

Schweigend schlug der Drill Seargant die Beine übereinander und verschränkte die Arme vor der Brust. Nun, wenigstens wusste sie jetzt, was es mit seiner Abneigung zur Army auf sich hatte. Aber hasste er auch deswegen die Leute, die damit zu tun hatten? Lorenor mochte weder Hina, noch diesen verkrüppelten Morgan. Und mit ihr selbst kam er anscheinend auch nicht wirklich zurecht (es sei denn er war zu wie zwanzig Seemänner). Cutty Fram schien er allerdings zu mögen, also musste es einen anderen Grund dafür geben, warum der Grünspan sie verabscheute. "Kann... ich dich noch was fragen?"
 

"Klar. Schieß los", forderte der Grünhaarige und schloss die Augen, als seine Sicht wieder verschwamm.
 

"Wir hatten zwar nicht den tollsten Start aber... Wieso hasst du mich?" Naja gut, hassen war vielleicht übertrieben, immerhin hatte er gerade noch gesagt, dass sie ganz okay war. Aber das hatte er im Suff gesagt, also zählte das auch irgendwie nicht. Es musste noch einen anderen Grund für sein Verhalten geben, da war sie sich ziemlich sicher.

Sie erinnerte sich nur zu gut an letzte Woche, wo er einfach in ihr Zimmer marschiert war, als sie sich umgezogen hatte. Und sie erinnerte sich ebenfalls noch sehr genau an seinen Blick und seine Reaktion, als sie nach ihrem Schwert gegriffen hatte. Damit musste es doch irgendetwas auf sich haben.
 

Zorro war einen langen Moment überrumpelt von der Frage. Für ihn war es so offensichtlich, dass er immer wieder vergaß, dass andere sich nicht über die Antwort bewusst waren.

"Du siehst ihr sooooo ähnlich!", stöhnte er schließlich, öffnete die Augen wieder und starrte Jenkins offen an. "Besonders ohne Brille", fügte er dann ein wenig leiser hinzu.
 

Skeptisch zog sie die Augenbrauen zusammen und drehte sich etwas zu ihm um. Das meinte er also damit, als er während des Nahkampfunterrichts sagte, es würde 'immer um ihr Aussehen gehen'. Sie sah jemandem ähnlich und das nervte ihn anscheinend tierisch. "Was? Wem sehe ich ähnlich?"
 

Er schmunzelte wehmütig. "Kuina", erklärte er schlicht, fuhr sich mit einer Hand durch das Gesicht. "Sie war meine beste Freundin und härteste Rivalin. Haben uns beim Schwertkampf kennen gelernt. Sie hat mich windelweich geprügelt."

Zorro grinste flüchtig. "Du siehst haargenau aus wie sie. Und du redest wie sie. Das treibt mich in den Wahnsinn."
 

"So?" Tashigi war sichtlich überrascht. Damit hatte sie jetzt wirklich nicht gerechnet, aber jetzt ergab sein Verhalten ihr gegenüber durchaus Sinn. Dennoch musste sie stutzen. "Wieso war? Seid ihr nicht mehr befreundet?"
 

"Sie ist tot. Treppe runtergefallen und hat sich das Genick gebrochen."

Es war schon Jahre her, er hatte sich mit ihrem Tod abgefunden, aber nie so wirklich mit dessen Umständen. Menschen waren so zerbrechlich. Ein falscher Schritt, ein Moment der Unachtsamkeit, und das Leben war vorbei. Er wusste, wovon er sprach.

Dann lächelte er leicht. "Du hast mich zu Tode erschreckt, als du letztens mit deinem Katana auf mich losgegangen bist."
 

//Das wird ja immer besser!//, dachte sich die junge Frau und hätte sich am liebsten selbst in den Arsch getreten angesichts so viel Taktlosigkeit. Zumindest konnte sie ihn und sein Verhalten ihr gegenüber nun verstehen, auch wenn sie das Gefühl nicht loswurde, dass sie ihn in einem 'Moment der Schwäche' ausgenutzt hatte.

"Das war Sinn der Sache, du bist immerhin einfach in mein Zimmer geplatzt, als ich mich umgezogen habe", versuchte sie das Thema zu wechseln, um wenigstens die Laune wieder etwas anzuheben.
 

Der Grünhaarige lachte und der Anflug von Traurigkeit verflog. "Das war aber keine Absicht", rechtfertigte er sich, nachdem er verstummt war. Er hatte sich verlaufen - Orientierung war ein Talent, das sich bei ihm einfach nicht einstellen wollte.
 

"Na, das hoffe ich doch..."

Gut, wenigstens hatte sie es erfolgreich geschafft, die Situation zu entschärfen. "Und jetzt schlaf endlich!", warf sie ihm vorwurfsvoll an den Kopf. Ihr selbst würden bald die Augen zufallen und auf einem Stuhl zu übernachten war eigentlich nicht ihre Absicht gewesen.
 

Der Private seufzte. Wenn das so einfach wäre.

Allerding...diese Matratze war verflucht gemütlich. Viel gemütlicher als die bei ihnen in der Stube. Das waren höchstens etwas weichere Bretter.

Aber war es überhaupt okay, einfach ihr Bett in Beschlag zu nehmen? Jenkins machte schließlich keinerlei Anstalten, ihren Stuhl zu verlassen und... naja, es war halt mitten in der Nacht.

"Und was is' mit dir?"
 

"Ich nehm' Revy‘s Zimmer in Beschlag. Kümmere dich lieber um dich selbst, Schwachkopf...", seufzte Tashigi leise und war erfreut darüber, dass ihre Kollegin an den Wochenenden ebenfalls nicht in der Kaserne rumhing.
 

"'kay", gab Zorro nach und schloss erneut die Augen.

Das Gefühl, kopfüber ins Bodenlose zu stürzen, blieb zum Glück dieses Mal aus und er konnte erleichtert durchatmen, während er die Müdigkeit herannahen spürte.

"Danke, Searge."
 

Besagter Searge winkte nur schmunzelnd ab, als sie auf ihre Zimmertür zuging. Sollte er sich erst einmal ausnüchtern, bevor er sich bei ihr bedankte, denn morgen würde es trotzdem noch eine gehörige Standpauke geben. Kater hin oder her.



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Kommentare zu diesem Kapitel (5)

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Von:  ette12380
2013-09-20T12:15:08+00:00 20.09.2013 14:15
Und ich warte und warte und warte und dachte schon vollkommen verzweifelt, denen fällt einfach nichts mehr ein, was sie schreiben könnten!
Aber ihr habt mich vom Gegenteil überzeugt! ^^
Wieder ein super Kapitel!

Zoro betrunken? Das geht wirklich?! :D
Jetzt weiß Tashigi endlich, wieso er sie nicht ab haben kann und der Mooskopf hat sich ganz nach dem Motto "Der Betrunkene sagt, was der Nüchterne denkt" benommen! :D
wirklich fantastisch!

Macht weiter so!
Und tut mir (und ich glaub auch allen anderen ^^) den Gefallen und schreibt schnell, SCHNELL weiter!^^

glg Ette
Von:  Moni
2013-09-19T10:44:23+00:00 19.09.2013 12:44
Huhu :) Ich geh bei meiner Krankenhaus-Story jetzt mal nicht soo tief ins Detail, nur so viel: Es war eine beidseitige Lungenembolie und es war verdammt knapp >.>

Nun zum Kapitel: Ich liebe es :D
Ich finde es toll, dass die beiden reden ohne sich anzuschreien oder zu keifen und ich finde nicht, dass Tashi ihn in einem schwachen Moment ausgenutzt hat, immerhin hat er selber Schuld xD
Und seine Entschuldigung ist ja mal der Knaller :D

Also Mädels:
Weiter so.

Viele Liebe Grüße
Moni
Von:  MC-T
2013-09-19T06:49:53+00:00 19.09.2013 08:49
*^*
Endlich!! Endlich!!!
er landet doch in ihrem bett, aber ohne sie xD
Haha xD so dicht wie er war hatte dass schon so etwas wie stil ;D Ich mein nicht viele können noch laufen und reden und...reden xD
endlich weiß tashi was bei lorenor so im Kopf vorgeht...oder auch nicht? mensch ich weiß nicht. an ihrer stelle hätte ich ihn noch länger wachgehalten und geärgert xD und auf die Standpauke bin ich recht gespannt xD

wieder einmal hammer mäßig geschrieben, habe mir zum teil echt tränen gelacht xD
mit der truppe will ich auch mal saufen *__*

glg Hutzi
Von: StannisBaratheon
2013-09-19T05:50:37+00:00 19.09.2013 07:50
Ace!!! Du kannst doch nicht das Offensichtliche ansprechen!
Und dann landet er auch noch in ihrem Bett!!!!!
Weckt Smocker ;)
Wenn Tashi ein "Mist"-Stück ist, was is' dann Hina? Oo
Von:  HathorCat
2013-09-18T18:18:25+00:00 18.09.2013 20:18
*aufatme*
na endlich.. hab schon gedacht, erst wenn die FF zu ende ist, kommt es mit der wahrheit raus, aber so finde ich es viel besser..
würdet ihr auch die menge an alkohol verraten, die zorro in sich hinein geschüttet hat? ich meine.. so DICHT? grenzt ja fast ans unmögliche^^
und bitte tash, sei lieb zu "deinem" private lorenor :)


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