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Autor: MadMatt

In mir geht schon einige Zeit in Gedanke um, den mit euch teilen wollte. Wie viele von euch, schreibe ich mit Leib und Seele Fanfiction, wobei meine besondere Vorliebe hierbei den Naruto-Fanfiction gilt. Nun schreibt man mit voller Hingabe seine Fanfiction und erhofft sich eine konstruktive Kritik und dann geschiet es - keiner scheint sie zu lesen. 

Meist hat dies, meiner Meinung nach folgende Gründe:

- Lange Fanfiction werden nicht gerne lesen, da keine Zeit da ist

- Die Thematik ist zu komplex 

- Die Charaktere gehören nicht zu den absoluten Lieblingen

 

Natürlich schreibt man nicht eine Story, damit man möglichst viele Likes und Kommentare bekommt die meist nur mit "Super!" oder "Weiter so", beendet sind - man schreibt es, weil man Spaß am Schreiben hat. Doch auch ich muss zugeben, dass es mir helfen würde, wenn man ein Feedback erhält und etwas dazulernt, denn ist das Schreiben nicht ein andauernder Prozess des Lernens?

Um nun auch ohne schriftliches Feedback zuzulernen, kam mir der Gedanke, ich lese einfach einmal Fanfiction von anderen Animexxern, die viele Kommentare hatten - ich war erschüttert.

Nach einem Abend kam ich zu einem ernüchterndem Gedanken - Was läuft denn falsch?

Tolle Geschichten, die mit Witz und Klasse geschrieben sind haben mit unter keinen Kommentar. Auch in der YUAL-Ecke gibt es etliche Fanfiction, für die kein lobendes Wort gefunden wird, was ich wirklich sehr Schade finde.

Doch, kommen wir nun zu dem eigentlichen was mich wirklich so erschüttert und ich deshalb das "SasukexSakura Dilemma" genannt haben. Sicherlich gibt es dieses Phänomän auch in anderen Sparten, aber hier fällt es mir besonders auf.

Gefühlt sind mehr als die Hälfte aller Narutio-Fanfiction, eine Lovestory über Sasuke und Sakura. Klar, sie sind mit einer der beliebsten Charaktere und das es deshalb sehr viele Geschichten dazugibt, leuchtete mir ein, doch das es so viele sind hätte ich nicht erwartet. Scheinen wir uns etwas an den beiden nicht sattzulesen? 

Aber nicht nur die Tatsache, dass alle scheinbar auf das gleiche Paar abfahren, auch in der Wahl des Inhaltes ähneln sich viele Storys doch sehr. Zumeist finden sie zu 50% gar nicht im Naruto-Universum statt, sondern spielen im alternativen "Klischee"-Universum, wo Sakura meist eine junge Studentin/Kellnerin/Krankenschwester ist, die auf dem sexy/gutaussehenden/verschwiegenen Anwalt/Unterneher/Studenten Sasuke trifft und sich SOFORT in ihn verliebt. Natürlich gib es Liebe auf den ersten Blick, doch Sakura traut man in der Hinsicht ganz schön viel zu.

Gibt man der ganzen Sachen, dann doch eine Chance, bekommt man von Absatz zu Absatz oder Kapitel zu Kapitel das Gefühl, dass die Charaktere eigentlich nichts mehr mit dem Ursprung zu tun haben, jedoch ist dies in manchen Fällen ja auch nicht zu tragisch, da man doch immer wieder merkt, dass der Schreiber seine ungelebten Sexphantasien einfach mal, zumindest schriftlich, ausleben wollte. Die technische Umsetzbarkeit vergessen wir, an dieser Stelle, einfach.

Dann hat man sich wirklich bis zum Ende der Geschichte durchgekämpft und hat den Gedanken, dass es doch sehr an diese eine Liebeskomödie erinnert, die doch letztes auf RTL lief, verdrängt, so wandert das Auge auf die Kommantarleiste und wir stellen mit Schrecken fest - 37 Kommentare für 6 absolut schreckliche Kapitel. Spätestens jetzt sitzt auch der letzte Mensch mit einem dicken Fragezeichen da und man wundert sich, ob das "der heiße Scheiß" ist auf den alle stehen?

Wollen alle nur Liebesschnuzeln lesen, die verhersehbar sind?

Ist Authenzität zu der Orginalserie vollkommen egal?

Weshalb sind Handlung und Stil eigentlich nicht wichtig, wenn genugen Sex vorhanden ist?

Mich persönlich schockiert diese Entwicklung und trotzdem habe ich noch eine weitere Theorie aufgestellt.

Sind SasukexSakura Fanfiction der Eye-Catcher? Sollen sie Leser anlocken und dazu bringen unsere Lieblingstücke zu lesen?

Ich habe den Selbstversuch gemacht und mittlerweile drei SasukexSakura One-Shots geschrieben, drei verschiedene Themen, eines mit einer ernsten Handlung, in einer stand die Romantik im Fordergrund in der anderen der Sex. Alle drei wurden überdurchschnittlich oft gelesen, alle bekamen viele Kommantare. So bleibt mir am Ende nur ein Schluss

 

Sind Sasuke & Sakura der Kassenschlager der Fanfiction?

 

 

 

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Datum: 12.02.2018 12:05
Zu der Erkenntnis bin ich (leider) auch schon gekommen.
Wobei man bei Naruto auch sagen kann, je einfacher die FF, bzw. je weniger professionell sie ist, desto lieber wird sie gelesen. Ich denke die Leute haben halt Hemmungen "gute" FFs zu Kommentieren.
Ich weiß es nicht. Deswegen habe ich mir auch vorgenommen, in meinen beiden Pairings (Itachi x Sasuke & Sasuke x Hinata) aktiver zu werden, was das Kommentieren und vor allem erst einmal Lesen angeht. (Aber allein zum Lesen brauche ich erst einmal Zeit. Hahaha)
 
Früher hieß es immer BL wird kommentiert udn SasuSaku nur gehatet? :D
Manchmal greif ich nach den Sternen. Seit dem du bei mir bist, fühlen sie sich gar nicht fern an.
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Datum: 12.02.2018 12:12
Tatsächlich ist es in vielen Fandoms so, dass besonders im deutschsprachigen Bereich ein Pairing besonders favorisiert wird. Entsprechend wird das Pairing dann auch gerne gelesen, die Autoren merken, dass sie damit schnell an Kommentare und willige Leser kommen und dann springen sie halt häufig mit auf den Zug auf.
 
Das Phänomen ist wirklich nicht neu. 

Wobei es natürlich immer Leute gibt, die anders denken. So auch in dem Bereich. Vielleicht muss man ein bisschen suchen, um sie zu finden, aber es gibt sie und sie stecken genauso viel Mühe in ihre Geschichten, wie so mancher Fan der beliebteren Pairings.

Letztlich hilft da nur: Die Dinge zu kommentieren, die man gerne liest. Auch wenn man da vielleicht der Erste ist.^^
"No, I don't like it... I love it!"
Datum: 12.02.2018 12:13
Könnte mir auch vorstellen, dass das damit zusammenhängt, dass gute, lange, komplexe Narutostories nicht dieselbe Zielgruppe haben wie flauschige, kurze Romanzen mit oder ohne Sex und dass Vertreter_Innen der letzteren Zielgruppe noch eher aktiv sind und auch Kommis schreiben als Vertreter_Inenn der ersten.
Als der Hype um Naruto so richtig groß war, gabs das auch schon- nur gabs da eben auch noch Leute, die knapp um die 20 waren und auch die langen, komplexen Stories gelesen und kommentiert haben. Trotzdem hatte man mehr Chancen auf Kommis, wenn man irgendwas flauschig- rosarotes geschrieben hat (allerdings war SasuSaku zu der Zeit eher so n Hatepair, weil Sakura den meisten nicht toll genug für Sasuke war).

Außerdem brauchts halt auch mehr Zeit, lange Stories zu lesen. Mir persönlich fällt zu langen Stories am Stück auch immer nicht wirklich was ein, ich kommentiere eher einzelne Kapitel, aber eben auch nicht mehr bei Naruto, weil ich in diesem Fandom nicht mehr lese.
Sowas wie "voll süß, wie die beiden miteinander umgehen, tolle Story!" ist eben schneller geschrieben als "wow, tolle Story! Besonders hat mir gefallen, dass..."

Datum: 12.02.2018 12:22
Viele wollen ja keine neue Geschichte lesen, sondern eine Alternativhandlung ihrer Lieblingsgeschichte. Sie mögen ein Paar und einen Handlungsverlauf und wollen diese Geschichte immer wieder neu lesen, nur eben mit kleinen Änderungen, damit es sich neu anfühlt. Das hat vielleicht weniger was mit Originalität, Neugier und Sich-Ausprobieren zu tun, aber man kann es ja auch keinem übelnehmen.
Vielleicht schreiben sich da die Kommentare schneller, weil man das Gefühl hat, mit dem Autor verbunden zu sein und das gleiche zu lieben. Ich habe zumindest oft das Gefühl, dass mich eine gewisse Distanz davon abhält, mal eben schnell einen Kommentar zu schreiben - will der Autor das denn überhaupt so? Will er Kritik oder nervt ihn kurze/lange Kommentare oder oder oder... Vielleicht fällt das bei Fans des gleichen Pairings wirklich weg, weil man sich so nah fühlt.
Gestern und Heute sind zerstört,
Morgen wird alles besser...
Datum: 12.02.2018 12:27
Ja, in der Tat habe ich auch zu oft gelesen, dass Sakura ohne Hirn bei Sasuke ist und Hauptsache in Happy End dabei rumkommt.
Ich finde es nur paradox, dass wir in einer Zeit wo jeder ein totales Individuum sein möchte, die altbewährten Sachen einfach immer noch ziehen.

Das ist ein interessanter Ansatz, den ich mir gut vorstellen könnte, aber wiederum stellt sich die Frage wieso. Wollen viele beim Lesen einfach abschalten? Oder wie hoch ist überhaupt der Bedarf an anspruchsvollen Geschichten, denn auch ich habe schon festgestellt, dass unprofessioneller Storys meist sehr gut kommentiert werden.
Datum: 12.02.2018 12:38
Also ich persönlich mag das Pairing SakuraxSasuke nicht so sehr, aber das ist ja alles Geschmacksache. Ich weiß nicht genau wie alt die Leser und Leserinnen hier im Durchschnitt sind, ich gehe aber mal von 15-20 aus. Da kann ich mir sehr gut vorstellen, dass ein Paar junge Damen gerne eine Liebesgeschichte von den Beiden lesen möchten und vielleicht auch etwas wünschen auch einen Sasuke an ihrer Seite zu haben?!
Generell finde ich es nicht schlimm wenn man Geschichten nicht in der Naruto-Welt sondern im richtigen Leben schreibt. Finde das persönlich auch sehr abwechslungsreich.
Zb. was mir sehr gut gefällt ist eine Geschichte über Kakashi und Sakura wo sie Lehrer und Schüler sind. Da gibt es wirklich tolle FF‘s dazu, die mal so ein Thema spannend und kompliziert darstellen.
Zudem bevorzuge ich persönlich lieber Geschichten mit mehr als 10 Kapiteln. Ich mag viel lieber längere Geschichten als OS. Ich nehm mir dann gerne die Zeit um diese zu lesen, man muss es ja nicht an einem Tag lesen auch wenn es durchaus schwer fallen kann aufzuhören 😅🤗
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Datum: 12.02.2018 13:09
Desiree92:
Ich denke man kann das schlecht am Alter ausmachen ^^"
 
Manchmal greif ich nach den Sternen. Seit dem du bei mir bist, fühlen sie sich gar nicht fern an.
Datum: 12.02.2018 13:34
MadMatt

> Wollen viele beim Lesen einfach abschalten?

Anders gefragt: was soll man beim Lesen sonst wollen außer abschalten und in ne andere Realität eintauchen, die mit dem eigenen Leben denkbar wenig zu tun hat?

Ich denke schon, dass es vielen so geht: sie wollen beim Lesen nicht mehr gefordert werden, als nötig. Spannung, ja - aber tiefsinniges durchdenken aller möglichen Kleinigkeiten? Haben die meisten schon bei der Schullektüre im Deutschunterricht gehasst. Denke also nicht, dass das in der Freizeit gewünscht wird und daher die einfachen Stories auch tendenziell besser ankommen.

Ich möchte an dieser Stelle aber auch noch mal das größte Klischee und die größte Bestätigung rausziehen: 50 Shades of Grey.
Ja, es war ne Twilight-FF, Ja, es war mehr oder minder ne AU-FF (afaik) - und ja: sex sells.
Das Buch ist weit entfernt von gut, auch wenn ich es nur ausschnittsweise kenne und die "Story" sehr grob umreisen kann - aber es scheint wohl ein Guilty Pleasure von vielen zu sein und deswegen kommt es gut an. Dieses Phänomen wird sich auch nicht nur durchs Twilight-Fandom ziehen, sondern betrifft eben alle Fandoms mit irgendeinem Pairing irgendwie. Bei Naruto betriffts eben SasuSaku.

Es gibt viele - und ich nehme mal an es sind meistens "jüngere" - die eben ihr Lieblingspairing in allen Varianten einmal rauf und runter lesen wollen, bis es ihnen zu den Ohren rauskommt. Das ist an sich nix Schlimmes und wie schon gesagt wurde auch keine neue Trenderscheinung, sondern war schon immer so. Ich vermute, das ist ein wenig wie ne Sammelleidenschaft: wenn du Briefmarken sammelst hörst du auch nicht nach zwanzig auf, weil die einundzwanzigste den anderen so sehr ähnelt, oder? Man schaut sie trotzdem gern an. Und ich glaub, so ähnlich verhält es sich auch mit den Pairing-FFs... man hört nicht nach der fünften auf, nur weil sie sich ähneln - es gibt immer irgendwas, was anders ist, was einen zum Lachen bringt, was man noch besser findet.
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Datum: 12.02.2018 13:39
Sind Sasuke & Sakura der Kassenschlager der Fanfiction?

Ich muss sagen, früher hätte ich wohl gesagt auf gar keinen Fall, da kam es mir eher so vor als wäre SasuNaru das Paar schlechthin für die meisten. Ich lese zwar nicht mehr besonders viel, aber wenn ich auf meine Pers. Startseite schaue, entdecke ich da überwiegend noch immer BL oder dann wohl auch SasuSaku. Wie gesagt, lese ich leider nicht mehr viel und kommentiere daher auch fast gar nicht mehr.. deswegen kann ich was Aktualität angeht wohl nur mutmaßen.


Weshalb sind Handlung und Stil eigentlich nicht wichtig, wenn genugen Sex vorhanden ist?

Nach 50 Shades of Grey ist Sex wohl der Kassenschlager schlechthin geworden.. Sex sells.. ich meine es gab schon vorher diese Super Vampir Stories wo alles gevögelt wurde, das bei drei nicht auf dem Baum saß.. aber nach 50 Shades ist ja das Erotikabteil regelrecht explodiert..


Ist Authenzität zu der Orginalserie vollkommen egal?

Das hat mich fast schon immer ein wenig gestört.. am Anfang habe ich mich selber noch ausprobiert und damals kannte man die Charaktere noch nicht so wie heute.. aber seit langem versuche ich immer irgendwelche Parallelen aufzubauen. Ich meine du sagst selbst:
...dass die Charaktere eigentlich nichts mehr mit dem Ursprung zu tun haben, jedoch ist dies in manchen Fällen ja auch nicht zu tragisch, da man doch immer wieder merkt, dass der Schreiber seine ungelebten Sexphantasien einfach mal, zumindest schriftlich, ausleben wollte.
Ich war schon immer der Meinung, sofern man ein Verhalten bzw die Veränderung des Wesens nachvollziehbar darstellt ist es in Ordnung, der Charakter kann schlichtweg nicht so bleiben wie im Original wenn man ihn in eine neue Szene setzt, aber eine 180-Grad Wende ist tatsächlich nicht so geil..


Wollen viele beim Lesen einfach abschalten?

Das ist eine gute Frage. Für mich persönlich ist Lesen schon Entspannung, aber ich versetze mich meist emotional sehr in die Figuren rein, wenn es gut geschrieben ist.
Aber  Rizumu hat es glaube ich auch schon ganz treffend gesagt: Wobei man bei Naruto auch sagen kann, je einfacher die FF, bzw. je weniger professionell sie ist, desto lieber wird sie gelesen.
Ich persönlich finde es ein bisschen schade, wenn man den Text quasi nur überfliegt und den tieferen Sinn dahinter nicht mehr sieht oder sehen möchte, aber manche scheinen auch Geschichten nur wie eine Milchschnitte zu konsumieren :/


Ich finde es ganz schön, was Orion_Black gesagt hat:
Letztlich hilft da nur: Die Dinge zu kommentieren, die man gerne liest. Auch wenn man da vielleicht der Erste ist.^^
Das nehme ich mir auch immer wieder vor, momentan zieht es mich aber eher zu Büchern hin.
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Datum: 12.02.2018 18:14
> Sind Sasuke & Sakura der Kassenschlager der Fanfiction?

Leider ja. Ich liebe Naruto und ich lese unglaublich gerne Fanfictions dazu, aber die große Mehrheit ist und bleibt SasuSaku AUs.

Wenn ich nach Fanfictions zu Naruto suche frage ich mich oft dasselbe wie du, aber die Frage nach dem Warum kann ich auch nicht beantworten. Vielleicht, weil die Mehrheit der Autoren und Leser Frauen sind, und diese sich von dieser Art der Romanze angesprochen fühlen (Vgl. 50 Shades of Grey).

Mich persönlich spricht dieser Typ Fanfiction auch nicht an, und irgendwie finde ich es traurig, dass bei so vielen interessanten Charakteren meistens nur zu SasuSaku oder SasuNaru geschrieben wird. Eine "Lösung" dafür gibt es keine. Entweder man weitet seine Suche soweit aus wie möglich - also auch auf andere Seiten umd Sprachen - oder man fängt selbst an, das zu schreiben, was man gerne lesen würde, denke ich.
The people who are crazy enough to think they can change the world, are the ones who do. ~ Apple Inc.
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Datum: 12.02.2018 19:45
Ähnliche Gedanken sind mir auch schon unheimlich oft gekommen. Ich persönlich schreibe unheimlich gern sasusaku, aber das schon seit vielen Jahren und lange, bevor ich realisiert habe, dass es tatsächlich ein solcher Kommentarfänger ist.
Das Ding war nämlich, dass ich selbst auch fast nur ausschließlich diese Geschichten gelesen habe und da war es 2009 eben normal teilweise 30 bis 60 Kommentare zu bekommen. Ich hab mir da ehrlich gesagt nie groß Gedanken gemacht, bis es mir eben bei meinen eigenen Geschichten auffiel, die nichts mit diesem Paar zu tun haben.

Trotzdem lese ich nach wie vor unheimlich gerne etwas zu den beiden, allerdings finde ich kaum noch Geschichten, die mir persönlich gefallen, weil ich durchaus viel (vielleicht manchmal auch zu viel) Wert auf ordentliches IC lege - ob mir das in meinen eigenen Geschichten gelingt, kann ich schwer sagen. Für mich sind sie in der Regel IC, ob du oder auch andere das so betrachten, weiß ich natürlich nicht.

Ich denke aber, dass gerade Autoren und auch Leser, die ihr Lieblingspaar (und sasusaku gehört da definitiv mit in diese Sparte) gerne schreiben und lesen wollen, nicht immer unbedingt viel Wert auf IC-Handlung legen. Um ehrlich zu sein, klicke ich meistens schon weg, wenn man liest, dass Sakura total schüchtern ist oder Sasuke der pure Weiberheld - wobei man sogar das vernünftig erklären kann, aber bisher ist mir so eine Erklärung in einer FF noch nie unter die Augen getreten.
Was ich okay finde, aber meistens auch nicht lese, ist, wenn in der Beschreibung schon steht, dass es OoC werden kann/bzw. wird, weil ich dann zumindest weiß, okay, der Autor kennt die Charaktere und weicht von ihnen ab, aber er weiß es immerhin (wie gesagt, lese ich auch meistens nicht und inwieweit dieser Gedankengang stimmt, kann sicher diskutiert werden, aber so denke ich da einfach :D).

Wieso gewisse Leute unheimlich viele Kommentare bekommen, kann ich mir zum Teil auch dadurch erklären, weil sie schon lange schreiben und eine gewisse 'Fanbase' haben. Es gibt zumindest den ein oder anderen Autor, bei dem man ganz genau weiß, dass viele ihn lesen, weil es ihn seit 2007 schon gibt und er/sie entsprechend genügend Abos hat. Die vielleicht allgemein gar nicht mehr so aktiv suchen, aber gern noch die entsprechenden Geschichten lesen.
--> wie gesagt, nur zum Teil! Es ist mir nur bereits öfter aufgefallen. :)

Zum anderen denke ich, ist es auch einfach schön für viele, was typisches zu lesen. Etwas, bei dem sie wissen, in welche Richtung es geht und dass es trotz der Komplikationen am Ende ein Happy End gibt (und da nehme ich meine eigenen Geschichten nicht raus. Ich lese zb ganz ungern reine Romance-Bücher, aber ich liebe es diese Geschichten zu schreiben *hust*) oder ein 'typisches' Sad End.
Warum zb Schul-Geschichten auch bei 20+ Jährigen so beliebt sind, kann ich dir allerdings auch nicht sagen.
Wobei ja im Endeffekt alles, was ich hier geschrieben habe, eher Vermutungen und Beobachtungen sind, die nicht stimmen müssen.
The light behind your eyes.
Datum: 12.02.2018 21:30
Zu erst muss ich mal etwas anderes loswerden - ich freue mich echt über diese riesige Anteilnahme an diesem Thema. So viele Ansätze und Ideen finde ich echt beeindruckend und vor allem merke ich, dass diese doch eine Sache ist, die einige beschäftigt.

Ich weiß nicht genau wie alt die Leser und Leserinnen hier im Durchschnitt sind, ich gehe aber mal von 15-20 aus.

Ja, auch mir kam da schon der Gedanke ob, das Alter eine Rolle spielt, ich kann es bei sagen wir mal 15 auch noch irgendwie verstehen, allerdings würde ich von 20 doch mehr erwartet. Vielleicht denkt man als Autor auch irgendwo man kann die Leser "erziehen" oder beugen wir uns einfach irgendwann dem Markt und schreiben was die Leser wollen. Ich will gar nicht wissen wie schwer es manchmal echten Autoren geht, welche damit ihr täglich Brot verdienen.



Ich war schon immer der Meinung, sofern man ein Verhalten bzw die Veränderung des Wesens nachvollziehbar darstellt ist es in Ordnung, der Charakter kann schlichtweg nicht so bleiben wie im Original wenn man ihn in eine neue Szene setzt, aber eine 180-Grad Wende ist tatsächlich nicht so geil..

Darin liegt doch die Kunst in der Sache, oder? Ich bin da mit SarahSunshine vollkommen einer Meinung, nur denke ich ist dies wirklich, unter Umständen sehr schwierig. Und diese Tatsache ist, meiner Ansicht nach, ein absolutes K.O-Kriterium.



...die Mehrheit der Autoren und Leser Frauen sind, und diese sich von dieser Art der Romanze angesprochen fühlen (Vgl. 50 Shades of Grey).

Auch in dieser Aussage finde ich steckt viel Wahres. Wenn man ehrlich ist, sind Frauen doch nicht so viel anders wie Männer und die werden meist von Frauen verurteilt, wenn sie Pornos schauen, dabei brauchen sich da so manch eine Fanfiction nicht verstecken. Somit brauchen diese sich eigentlich nicht auf eine höhere Stufe zu stellen, sie karischeren es einfach nur besser.

Wieso gewisse Leute unheimlich viele Kommentare bekommen, kann ich mir zum Teil auch dadurch erklären, weil sie schon lange schreiben und eine gewisse 'Fanbase' haben.

Das ist meiner Meinung nach der Optimalfall, allerdings steckt hinter diesem auch viel Arbeit. Aber ich finde diesen Einwand sehr gut, denn auch mir fällt spontan der ein oder andere Name ein, wo ich weiß, dass dort jede FF ein gewisses Niveau und Stil hat. Somit ist eine langjährige Fanbase, die auch wirklich konstruktive Kritik schreibt, fast schon wie ein Ritterschlag. Aber mittlerweile habe ich bei vielen Dingen, nicht nur bei FF das Gefühl, dass die meisten Menschen gar keine konstruktive Kritik mehr hören wollen, obwohl das sie nicht weiter bringt. Ich habe auch schon Kommentare bekommen, die nicht nur schön waren, sonder auch mal jemand gesagt hat "so geht das eigentlich nicht" oder jemand mich an Details erinnert hat, an die ich nicht dachte.
Aber sicherlich verstehen viele Leute heutzutage einfach nicht mehr, dass ein negatives Wort dabei helfen kann sich positiv zu entwickeln.

Jedoch wage ich es zu bezweifeln, dass bei solchen FF, wie es in der Grundthematik in Frage gestellt wurde, überhaupt darauf abzielen, da sie eine ganz andere Intension verfolgen, wenn sie eine haben.
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Datum: 12.02.2018 21:39
Bin auf Fasching darum kurze Antwort:
Alles mit Fanbase war eher negativ gemeint 😅 hoffe das klingt jetzt in der Kürze nicht total kacke x.x
The light behind your eyes.
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Datum: 13.02.2018 11:55
*seufz* Ich kann dich einfach so gut verstehen. Auch diesen Frust, dass eine gut geschriebene FF weniger zählt als das Lieblingspairing.

Übertrage das auf Inu Yasha mit dem Pairing Sesshomaru x Kagome. Ich habe in manche FFs reingelesen, einfach um dem Pairing eine Chance zu geben (weil ich der Meinung bin, dass fast alles funktionieren kann, wenn es nur gut geschrieben ist), aber KEINE war ansatzweise gut geschrieben.
Die liefen auch alle nach dem Schema ab: Inu Yasha ist gemein zu Kagome. Kagome flüchtet zu Sesshomaru. Sesshomaru tröstet sie oder wollte sie eh schon die ganze Zeit haben.Aber wage es nicht, das zu kritisieren, denn DU bist ja diejenige, die keine Ahnung hat und außerdem ist das ja alles total IC und logisch.

Es ist einfach frustrierend. Und natürlich will man Feedback, wenn man etwas onstellt, sonst würde man es ja nicht on stellen.

Wenn ich so stichprobenartig auf das Alter der Kommentatoren im Steckbrief schaue, steht da oft 18, 19 und das erklärt irgendwie schon viel. In dem Alter hat man vielleicht einfach noch andere Prioritäten, man will vielleicht einfach nur stumpf was über seine Lieblingscharas in einer Liebesschmonzette lesen und scheißt dafür auf Charakterentwicklung und Storyline drumrum. Alles was aufwändiger konzipiert wurde, ist dann schon wieder zu anstrengend.
Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen:
Egal wie gut du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken
und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.

Tausche meine Inu Yasha Tarot-KAKAOs :)
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Datum: 13.02.2018 11:57
Ja, auch mir kam da schon der Gedanke ob, das Alter eine Rolle spielt, ich kann es bei sagen wir mal 15 auch noch irgendwie verstehen, allerdings würde ich von 20 doch mehr erwartet. Vielleicht denkt man als Autor auch irgendwo man kann die Leser "erziehen" oder beugen wir uns einfach irgendwann dem Markt und schreiben was die Leser wollen. Ich will gar nicht wissen wie schwer es manchmal echten Autoren geht, welche damit ihr täglich Brot verdienen.

Also ich muss sagen, ich habe damals meine erste Fanfiction geschrieben, da war ich 15. Und mittlerweile (jetzt bin ich 24) hat sich alles ein bisschen verändert. Wenn ich mir meine alten Geschichten anschaue, denke ich mir manchmal schmunzelnd was ich denn da für einen Mist geschrieben habe und dass ich mich in jedes klischeehafte Szenario einmal hineinversetzen musste.. andererseits finde ich andere Stories wiederum sehr poetisch und blumig geschrieben, was ich heute bedauerlicherweise nicht mehr so richtig hinbekomme.
Was ich aber von mir sagen kann, ich versuche auch mehr Tiefe und Verworrenheit in meine Geschichten zu verbauen, habe dabei natürlich auch die Sorge, dass einige Leute das nicht durchschauen, aber irgendwie muss man damit leben. Die Resonanz hier auf Animexx ist ja ohnehin ein wenig zurückgegangen, dagegen kann man nicht viel tun, aber mich persönlich hindert das nicht daran, weiter zu schreiben und auch mal nicht so einfache Sachen in Angriff zu nehmen. Ich will das schreiben, worauf ich Bock habe, was mir gerade im Kopf rumschwirrt und nicht nach dem Mainstream. Vielleicht denke ich aber auch so, weil ich schon recht lange schreibe...


Ich bin da mit SarahSunshine vollkommen einer Meinung, nur denke ich ist dies wirklich, unter Umständen sehr schwierig. Und diese Tatsache ist, meiner Ansicht nach, ein absolutes K.O-Kriterium.

Für mich auch. Aber ich glaube dadurch, dass Naruto schon lange vorbei ist, versuchen einige sich gar nicht mehr so intensiv mit den Figuren auseinanderzusetzen. SasuSaku ist Canon geworden, das ist vermutlich für einige Leute Grund genug, sie in solchen alternativen Szenarien dann auch leichter zusammen kommen zu lassen.


Aber mittlerweile habe ich bei vielen Dingen, nicht nur bei FF das Gefühl, dass die meisten Menschen gar keine konstruktive Kritik mehr hören wollen, obwohl das sie nicht weiter bringt. Ich habe auch schon Kommentare bekommen, die nicht nur schön waren, sonder auch mal jemand gesagt hat "so geht das eigentlich nicht" oder jemand mich an Details erinnert hat, an die ich nicht dachte.
Aber sicherlich verstehen viele Leute heutzutage einfach nicht mehr, dass ein negatives Wort dabei helfen kann sich positiv zu entwickeln.

Ja das glaube ich auch. Und das bekommt man ja auch oft so mit.. früher habe ich sehr viel und ausführlich kritisch kommentiert und wenn ich ehrlich bin, weiß ich mittlerweile dass ich teilweise auch zu hart war.. aber trotzdem haben die Leute kommuniziert und manchmal auch an sich gearbeitet und gerade durch solche Kommentare habe ich Kontakte gefunden, mit denen ich mich auch heute noch kritisch mit Ideen und Geschreibsel auseinandersetzen kann. Und für jede einzelne dieser Personen bin ich dankbar. Ich will mich weiterhin weiterentwickeln. Und dass man an Entwicklung interessiert ist, ist in meinen Augen die Grundvoraussetzung, um Kritik anzunehmen.
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Datum: 13.02.2018 12:19
Der Moment, in dem dir bewusst wird, dass es nie deine Schreib"künste" waren, sondern es allein an dem Pairing lag. (︶︹︺)
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Datum: 13.02.2018 12:34
Mirel

Ich glaube nicht, dass man das so pauschal sagen kann.. Es war schon immer so, dass gewisse Paare einfach mehr Aufmerksamkeit bekommen haben und ich zähle insbesondere SasuSaku mal dazu.. andere Paare hingegen sind einfach nicht (mehr) so aktiv geshippt.. ich meine, heutzutage schreibt doch auch kaum noch jemand was zu NejiTen zum Beispiel.. das waren glaube ich schon immer so die Nischenpaare, die in größeren Geschichten gerne trotzdem untergebracht wurden, um Vielfalt zu haben..
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Datum: 13.02.2018 13:45
Ein Gedanke, der mir noch gekommen ist und den ich interessant finde.
 
Betrachtet man Charaktere wie Sasuke und Sakura (lässt sich auf viele andere Charaktere in vielen Animes übertragen) als Individuen für sich, finde ich, dass sie hochinteressant ausgearbeitet und sehr vielschichtig auch sind. Für mich macht Sakura eine der interessantesten Entwicklungen innerhalb von Anime/Manga durch, solange man diesen ganzen Sasuke-Aspekt mal außen vor lässt.
Aber sobald man die beiden zusammen bringt, hat man - meiner Meinung nach - das stereotypeste, klischeehafteste 0815-Pair, was sich in der Art und Weise zu Hauf überall findet. Es ist irgendwie faszinierend, wie zwei Charaktere einzeln sehr interessant sein können, aber als Paar einfach nur schrecklich langweilig. Zumindest mit einem Blick nur auf die Canon-Geschichte. Ich wette, dass viele FF-Autoren die beiden schon so darstellen konnten, dass sie auch als Paar spannend und interessant sind.
 
Und vermutlich ist es das, was bei den Lesern auch zieht. Sie sind irgendwo das Paar, mit dem (vor allem auch jüngere Leser) sich am ehesten und am liebsten identifizieren wollen. Was sie im Umkehrschluss eben so beliebt auch macht. Ich glaube die Rolle von Sakura ist da auch besonders ausschlaggebend. Ihre Entwicklung von ihrem unsicheren Ich hin zu einer starken Persönlichkeit. Welches Mädel im Alter von 15-20 identifiziert sich mit so etwas nicht/wünscht sich sowas nicht. Und dann am Ende natürlich noch der attraktive, dunkle Prinz, dessen Herz sie erobert. Diese Art Plott zieht nicht nur bei Naruto - der zieht bei eigentlich allen Fandoms kann ich mir vorstellen.
SasuSaku ist das Paar, welches sozusagen irgendwo dem Mainstream-Wunschdenken entspricht, kann ich mir denken. Danach kommt NaruHina, weil das Schema ein ähnliches ist. Die beiden sind nur nicht so extrem gehyped, weil Naruto vom Charakter her einfach nicht der Typ Mann ist, der Mainstream gefragt ist. Denke ich mir zumindest.
Lebe nie ohne zu Lachen, denn es gibt Menschen die von deinem Lachen leben.
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Datum: 13.02.2018 13:56
RedFlash

> Betrachtet man Charaktere wie Sasuke und Sakura (lässt sich auf viele andere Charaktere in vielen Animes übertragen) als Individuen für sich, finde ich, dass sie hochinteressant ausgearbeitet und sehr vielschichtig auch sind. Für mich macht Sakura eine der interessantesten Entwicklungen innerhalb von Anime/Manga durch, solange man diesen ganzen Sasuke-Aspekt mal außen vor lässt.
> Aber sobald man die beiden zusammen bringt, hat man - meiner Meinung nach - das stereotypeste, klischeehafteste 0815-Pair, was sich in der Art und Weise zu Hauf überall findet. Es ist irgendwie faszinierend, wie zwei Charaktere einzeln sehr interessant sein können, aber als Paar einfach nur schrecklich langweilig. Zumindest mit einem Blick nur auf die Canon-Geschichte. Ich wette, dass viele FF-Autoren die beiden schon so darstellen konnten, dass sie auch als Paar spannend und interessant sind.

Dem stimme ich vollkommen zu. Als Charaktere sind beide sehr interessant und ich lese sie einzeln auch unglaublich gerne, weil man sowohl bei Sakura als auch bei Sauske so viel Charaktersierung und persönliche Weiterentwicklung zeigen kann. Das Problem ist, dass sie zusammen in den meisten Fällen wieder in diese alten Muster fallen, die man eigentlich gar nicht schreiben muss weil sie so ausgelutscht sind. Die Aufarbeitung dessen, was in all der Zeit seit sie Genin waren bis hin zum Ende des Manga passiert ist, wird total unter den Teppich gekehrt (bzw. ganz ignoriert, wenn es seine AU ist). Sasuke hat Sakura zwischendrin wie Dreck behandelt, er hätte sie umgebracht, aber ein Poke an die Stirn am Ende und alles soll wieder heile Welt sein.

Mir fehlt bei diesem "0815-Pair", wie du so schön gesagt hast, der Konflikt – und die beiden haben Konflikt, Tonnen davon. Da gibt es so viele Szenen, wo man ansetzen könnte aufzuarbeiten, aber die Liebesgeschichte bzw. der Sex ist oft wichtiger als die Charaktertiefe. Wobei das generell wie schon erwähnt eine Sache ist, die eher vom jüngeren Alter des Fandoms her rührt. Viele möchten sich in (ihren) Geschichten einfach nicht mit den unentlichen Weiten der menschlichen Psyche auseinandersetzen, sondern lieber die Charaktere zusammenbringen damit alles super und schön ist.
The people who are crazy enough to think they can change the world, are the ones who do. ~ Apple Inc.
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Datum: 13.02.2018 14:44
Nur ein Joke, SarahSunshine. :) Ich denke auch, dass sie einfach (immer noch) unheimlich beliebt sind und ich mag sie selber, allerdings lieber etwas komplizierter und zusammen weniger glücklich.
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Datum: 13.02.2018 15:28
>> Aber sobald man die beiden zusammen bringt, hat man - meiner Meinung nach - das stereotypeste, klischeehafteste 0815-Pair, was sich in der Art und Weise zu Hauf überall findet. Es ist irgendwie faszinierend, wie zwei Charaktere einzeln sehr interessant sein können, aber als Paar einfach nur schrecklich langweilig. Zumindest mit einem Blick nur auf die Canon-Geschichte. Ich wette, dass viele FF-Autoren die beiden schon so darstellen konnten, dass sie auch als Paar spannend und interessant sind.

>Dem stimme ich vollkommen zu. Als Charaktere sind beide sehr interessant und ich lese sie einzeln auch unglaublich gerne, weil man sowohl bei Sakura als auch bei Sauske so viel Charaktersierung und persönliche Weiterentwicklung zeigen kann. Das Problem ist, dass sie zusammen in den meisten Fällen wieder in diese alten Muster fallen, die man eigentlich gar nicht schreiben muss weil sie so ausgelutscht sind.

Ich finde eigentlich nicht, dass man das so pauschal sagen kann, weil es von mehr abhängt als der Wahl der Charaktere. Da hängt viel mehr dran, wie der Autor und der Plot in den man sie schreibt. Allgemein habe ich auch das Gefühl, dass sobald zwei Figuren zueinander gefunden haben, teilweise die Luft raus ist (zumindest bei längeren Geschichten) und das gerade der Weg des Zusammenfindes das Spannendste ist, aber auch da kommt es auf den Plot an. Aber gerade im AU kann man es sich ja ziemlich leicht machen, was den Beziehungsaufbau angeht .. davon ab ist das aber vermutlich in jeder Geschichte so, egal ob FF oder Buch..

Bei Sasuke und Sakura ist in meinen Augen sogar noch viel mehr Potenzial geboten als bei Naruto und Hinata zum Beispiel. Bei den beiden weiß man noch am wenigsten, was ihr Zusammenkommen angeht, während man NaruHinas Hochzeit kennt und auch bei ShikaTema und InoSai durch die Novels einiges an Infos gewonnen hat.

> Viele möchten sich in (ihren) Geschichten einfach nicht mit den unentlichen Weiten der menschlichen Psyche auseinandersetzen, sondern lieber die Charaktere zusammenbringen damit alles super und schön ist.

Das ist vermutlich für die meisten auch am einfachsten, hatten wir ja oben schon mal erwähnt: Je einfacher, desto besser.


@ Mirel
Okay sorry :') Tu mich manchmal schwer, Ironie herauszulesen.
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Datum: 13.02.2018 16:09
SarahSunshine:

> Ich finde eigentlich nicht, dass man das so pauschal sagen kann, weil es von mehr abhängt als der Wahl der Charaktere. Da hängt viel mehr dran, wie der Autor und der Plot in den man sie schreibt.
 
Deswegen betonte ich ja auch, dass ich das im Zusammenhang mit der Canon-Geschichte (das, was man im Anime/Manga sehen kann) meine und nicht, wie es von FF-Autoren verarbeitet wird. Ich bin absolut der Meinung, dass Autoren dazu fähig sind das Pair SasuSaku spannend zu gestalten, ich finde nur ihre Handhabe im Original unglaublich klischeehaft und stereotyp, was schade ist, da sie eben als Einzelfiguren so tiefgründig sind. Aber diese stereotype Gestaltung ihrer Liebesgeschichte im Anime/Mange ist gerade das, was eben Viele nur sehen und was beim Großteil der Masse einfach zieht und sie als Paar beliebt macht. 
 
Lustigerweise muss ich sagen, wenn man bei der Beziehung von Naruto und Sasuke, Naruto gegen Sakura tauschen würde, hätten die beiden für mich als Paar viiiel mehr Substanz und Tiefgang. Es wundert mich tatsächlich nicht, warum viele Sasuke mit Naruto shippen. Die beiden verbindet von der ersten Folge das, was ich mir für SasuSaku wünschen würde. Ihre Beziehung ist über den kompletten Verlauf der Serie hinweg im Wandel, Konflikten & Veränderungen unterworfen, selbst wenn sie sich Ewigkeiten nicht sehen.
Wie Karu so passend formulierte, bei SasuSaku wird über die komplette Zeit hin nix aufgearbeitet, verarbeitet und Peng, am Ende gibts ein Happy End. Und man fragt sich als Zuschauer und Leser: "Moment? Woher kommt das Happy End? Wie jetzt? Ist alles vergeben und vergessen?" Während bei NaruSaku genau das stattfindet meiner Meinung nach, weswegen ich denen das Happy End (in freundschaftlicher Form) am Ende eben auch abkaufe. 
 
 
Lebe nie ohne zu Lachen, denn es gibt Menschen die von deinem Lachen leben.
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Datum: 13.02.2018 16:24
RedFlash

Ja :) Bezogs auch eher auf den letzten Satz, den ich von Karu noch drin hatte.
Mir fehlt im Canon leider auch einiges, aber Naruto war halt nie auf Romanze ausgelegt und das meiste ist da leider im Hintergrund und über Andeutungen passiert. Ich meine Narutos Liebesgeständnis Hinata gegenüber war jetzt auch nicht so bombig und allgemein alles recht klischeehaft.. :D

>Aber diese stereotype Gestaltung ihrer Liebesgeschichte im Anime/Mange ist gerade das, was eben Viele nur sehen und was beim Großteil der Masse einfach zieht und sie als Paar beliebt macht.

Aber ja das seh ich auch so.. ich meine, ich weiß nicht obs daran liegt, aber ich hab mich z.B. mit den beiden halt auch schon auseinandergesetzt als Shippuuden gerade als Anime angefangen hat und da gabs das Canon Ende halt noch nicht. Kann mir gut vorstellen, dass man das alles irgendwie außer Acht lässt, wenn man weiß sie kommen am Ende zusammen.

>Wie Karu so passend formulierte, bei SasuSaku wird über die komplette Zeit hin nix aufgearbeitet, verarbeitet und Peng, am Ende gibts ein Happy End. Und man fragt sich als Zuschauer und Leser: "Moment? Woher kommt das Happy End? Wie jetzt? Ist alles vergeben und vergessen?" Während bei NaruSaku genau das stattfindet meiner Meinung nach, weswegen ich denen das Happy End (in freundschaftlicher Form) am Ende eben auch abkaufe.

Dadurch dass keine Romanze so wirklich im Vordergrund stand hat man sich das glaube ich aber auch bei allen anderen zumindest ansatzweise gefragt. Ich meine eigentlich hat Sakura ebenso wie Naruto Sasuke nie aufgegeben. Dass ihre Gefühle Bestand hatten kann ich noch viel mehr nachvollziehen als zum Beispiel die Stelle an der Ino anfängt zu Weinen weil Sasuke offiziell zum Nukenin gemacht werden soll.
Inwiefern hat das denn bei NaruSaku stattgefunden? Magst du mir das genauer erklären? Gerne auch per ENS falls das zu Off Topic ist.
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Datum: 13.02.2018 17:13
SarahSunshine:

> Mir fehlt im Canon leider auch einiges, aber Naruto war halt nie auf Romanze ausgelegt und das meiste ist da leider im Hintergrund und über Andeutungen passiert. Ich meine Narutos Liebesgeständnis Hinata gegenüber war jetzt auch nicht so bombig und allgemein alles recht klischeehaft.. :D
 
Wenn ich ehrlich bin find ich als einziges Temari und Shikamaru irgendwo nachvollziehbar. :D Bei den beiden kommt halt im Verlauf der Serie wenigstens mal iiiirgendwas rüber und halt auch nicht nur auf einseitiger Basis. Aber du hast Recht. Naruto ist ein Shounen-Anime. Der ist nicht auf Romanzen und Beziehungen ausgelegt, weswegen auf diese auch eben kein großes Augenmerk gelegt wird.

> Dadurch dass keine Romanze so wirklich im Vordergrund stand hat man sich das glaube ich aber auch bei allen anderen zumindest ansatzweise gefragt. Ich meine eigentlich hat Sakura ebenso wie Naruto Sasuke nie aufgegeben. Dass ihre Gefühle Bestand hatten kann ich noch viel mehr nachvollziehen als zum Beispiel die Stelle an der Ino anfängt zu Weinen weil Sasuke offiziell zum Nukenin gemacht werden soll.
> Inwiefern hat das denn bei NaruSaku stattgefunden? Magst du mir das genauer erklären? Gerne auch per ENS falls das zu Off Topic ist.
 
Ach, es ist in gewisser Weise Topic, weil NaruSaku durchaus auch ein Kommi-Fänger ist würde ich mal meinen. Gehört also denke ich durchaus dazu, dass mal auch zu erörtern.
 
Es ist natürlich wahr, dass die Beziehung von Sasuke und Naruto auf eine Freundschaft ausgelegt war und dieser demnach viel mehr Raum eingeräumt werden konnte. 
Aus diesem Grund hat Naruto in Sasukes Leben vermutlich auch über die ganz Zeit hinweg noch irgendwo Bestand. Ich meine, nachdem Sasuke das Dorf verlässt, ist Sakura für ihn mehr oder minder nonexistent? Ich geb zu, ich hab nicht alle Folgen gesehen. Also hier Berichtigung, falls ich falsch liege.
Während man bei Naruto das Gefühl hat, dass er Sasuke auch weiterhin beschäftigt und sie sich irgendwo gegenseitig beeinflussen, selbst wenn sie nicht miteinander interagieren. Allein die Folge in der Naruto die Gründe darüber erfährt, warum Sasuke Konoha zerstören will und was seinen Hass auf das Dorf ausgelöst hat. All diese Kleinigkeiten. Hat Sakura die wahren Hintergründe mit Itachi und allem je erfahren? Sasuke und Naruto agieren nicht zwingend miteinander, aber sie erfahren noch immer Dinge übereinander, wodurch Prozesse des Verstehens ausgelöst werden.
Man merkt Sasuke einfach ganz deutlich an, dass Naruto eine Bedeutung für ihn hat (ob die positiv oder negativ ist, sei mal dahin gestellt), während das bei Sakura komplett fehlt. Aus den Augen aus dem Sinn. Bis auf das Ende vom Krieg hatte ich irgendwie nicht das Gefühl, dass Sasuke sie überhaupt mal richtig wahrgenommen hat bzw. tiefer wahrgenommen hat. Und das ist im Hinblick auf ihre Liebesgeschichte am Ende halt echt ... dürftig. Das gilt übrigens auch für Naruto & Hinata. |D
 
Wie gesagt, es ist ein Shounen-Anime. Daher konnte SasuSaku gar nicht eine so tiefe Beschäftigung erfahren, wie das bei NaruSasu der Fall gewesen ist. Aber gerade das hätte das Pair gebraucht. Das muss ja nicht durchgehend über alle Folgen passieren, aber zumindest so, dass man am Ende nicht denkt: "Oh wow, jetzt hat er sie mal bemerkt, Applaus." Bei Temari und Shikamaru hat es doch auch funktioniert. Natürlich ist keiner von beiden mit Sasuke auch nur annähernd charakterlich zu vergleichen und es muss auch nicht mal ein romantischer Gedanke sofort dahinter stehen, aber man hätte Sakura wenigstens als Freundin/Teamkameradin irgendeine Bedeutung für Sasuke einräumen können, die man über die Zeit hinweg auch bemerkt (das ist der kleine Unterschied zu NaruHina. Hinata hatte eine Bedeutung für Naruto, wenn auch nicht auf romantische Art, aber sie war präsent).
 
Ich finde auch Sakuras Blindheit im Bezug auf Sasuke nicht förderlich. Setzt sie sich irgendwann mal kritisch mit ihm auseinander? Also richtig kritisch? Hinterfragt sie für sich mal das, was Sasuke tut? 
Man kann natürlich sagen 'Tut Naruto aber auch nicht' (glaube ich zumindest?), aber da kommt der Charakterunterschied von Sakura und Naruto zum Tragen. Sakura wird als viel vernünftiger und auch intelligenter dargestellt, als Naruto, der einfach bei alles und jedem seinem Herzen folgt. Doch gerade bei dem Thema Sasuke verliert Sakura plötzlich all ihre Vernunft und Logik und wird gefühlt zum naiven, kleinen Mädchen. Und das ist so ein whyyyyy?! Warum tut man ihr das an? Warum gibt man ihr nicht auch auf diesem Feld eine Entwicklung.
 
Ich hab gefühlt glaube ich gerade voll am Thema vorbei geschrieben. :D Sorry. |D 
Lebe nie ohne zu Lachen, denn es gibt Menschen die von deinem Lachen leben.
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Datum: 13.02.2018 18:34
RedFlash

>Aus diesem Grund hat Naruto in Sasukes Leben vermutlich auch über die ganz Zeit hinweg noch irgendwo Bestand. Ich meine, nachdem Sasuke das Dorf verlässt, ist Sakura für ihn mehr oder minder nonexistent? Ich geb zu, ich hab nicht alle Folgen gesehen. Also hier Berichtigung, falls ich falsch liege.

Also ich sage es mal so, bis zu dem Treffen in dem Versteck von Orochimaru waren sowohl Naruto als auch Sakura für Sasuke nonexistent. Bzw. hat man nie erfahren, was Sasuke den wirklich denkt in diesen paar Jahren, in denen er dann bei Orochimaru war. Klar hat sein Kampf gegen Naruto viele Erinnerungen hinterlassen, da das mit eine der öftesten Rückblenden war, die man gesehen hat, aber na ja. Darüber hinaus war Naruto ja immer penetranter was das Ich-hole-Sasuke-zurück-Ding anging.

> Hat Sakura die wahren Hintergründe mit Itachi und allem je erfahren? Sasuke und Naruto agieren nicht zwingend miteinander, aber sie erfahren noch immer Dinge übereinander, wodurch Prozesse des Verstehens ausgelöst werden.

Nein. Zumindest nicht am Anfang. Das find ich immer noch scheiße. Naruto wurde von Tobi eingeweiht und als er darüber sprechen wollte, als Sakura dabei war, hat Kakashi ihn aufgehalten. Das heißt, sie hat es über eine viel längere Zeit nicht gewusst. Bzw man weiß nicht einmal, was sie denn weiß bis zum Ende hin. Allerdings hab ich den Krieg nicht verfolgt und kann nicht sagen, was sie dahingehend erfahren hat, aber an die Stelle wo Kakashi Naruto unterbricht kann ich mich gut erinnern.

>Man merkt Sasuke einfach ganz deutlich an, dass Naruto eine Bedeutung für ihn hat (ob die positiv oder negativ ist, sei mal dahin gestellt), während das bei Sakura komplett fehlt. Aus den Augen aus dem Sinn. Bis auf das Ende vom Krieg hatte ich irgendwie nicht das Gefühl, dass Sasuke sie überhaupt mal richtig wahrgenommen hat bzw. tiefer wahrgenommen hat. Und das ist im Hinblick auf ihre Liebesgeschichte am Ende halt echt ... dürftig.

Also ja schon, es kommt definitiv rüber, dass er mehr Wert auf Naruto legt und weniger auf Sakura. Ich denke aber nicht, dass sie ihm gänzlich egal ist, weil er sie schon hin und wieder noch gedeckt oder geschützt hat. Bzw ihre Kraft anerkennt.
Und am Ende kommt ja sowieso erst seine letzte Einsicht, wo er sich dann auch bei ihr entschuldigt. Ja es ist nur eine Entschuldigung, aber durch den Anime hat man beispielsweise auch erst erfahren, wie lange er dann noch im Gefängnis saß, bevor er überhaupt auf seine Reise gehen konnte und das ist auch wieder ein Zeitraum, von dem man nicht weiß, was da alles passiert ist.

> Aber gerade das hätte das Pair gebraucht.

Ich finde halt, SasuSaku lebt eben wirklich mehr von den kleinen Andeutungen.. von denen es beispielsweise auch viel mehr gab als zum Beispiel für NaruHina. Seh ich zumindest so, die Meinung muss man natürlich nicht teilen.

>Setzt sie sich irgendwann mal kritisch mit ihm auseinander? Also richtig kritisch? Hinterfragt sie für sich mal das, was Sasuke tut?

Hmm nicht so aktiv, dass man es als Leser/Zuschauer mitbekommen hat, aber die Tatsache, dass Sakura die Bürde, die sie Naruto auferlegt hat, auf sich selbst nehmen und sich Sasuke stellen will, spricht schon dafür, dass sie sich irgendwie mit seinen Taten beschäftigt hat. Und dass sie ihn aufgesucht und beschlossen hat ihn zu töten, auch wenn sie es letztendlich nicht geschafft hat. Und ich finde dass sie da nicht zu einem naiven und dummen Mädchen geworden ist, sondern dass sie halt wahre Gefühle für ihn empfunden hat.
Ich finde Sakura ist und war schon immer als ziemlich emotionaler Mensch dargestellt, die nicht unbedingt immer die rationalsten Entscheidungen fällt. Sie ist klug, aber nicht unbedingt immer vernünftig.

Karu

>da Kishimoto es sich zugegebenermaßen sehr einfach gemacht hat – was aber auch nicht verwundert, da er einen Shounen geschrieben hat, und da ist Romantik einfach ein Thema, das höchstens am Rande oder als Bait bentuzt wird.

True.

>würde Temari ihre Heimat für Shikamaru aufgeben? Nope. Würde sie für ihn zur Hausfrau werden? Nope. Und Shikamaru ist Clanerbe, der kann aus Konoha nicht weg. Also was machen sie? Hin und her pendeln? Ein halbes Jahr hier und ein halbes Jahr dort wohnen? Sich irgendwann trennen weil es auf Dauer nicht funktioniert?

Und wieso nicht? Weil sie die älteste der Sabakunogeschwister ist? Ich meine nach dem Krieg hat sich für alle so einiges verändert und dementsprechend auch die Beziehungen zwischen den Dörfern. Gaara hat neben ihr noch Kankuro, der ihn beraten kann und dass sie ihre Familie in Suna mal mit Ehemann und Kind besucht wird bestimmt auch gehen. Sagt auch niemand, dass sie ausschließlich Hausfrau ist. Die einzige, bei der man das irgendwie genau sagen kann ist Hinata.

>dass Sasuke und Naruto zusammen das einzige Pairing sind, das wirklich eine gute Ausarbeitung und tiefen Hintergrund hätte

Da kann ich nicht ganz zustimmen. Die beiden waren für mich einfach schon immer auf brüderliche Art verbunden. Aber ja, das ist gut ausgearbeitet, wenn auch bis zum Ende ebenso einseitig wie einige Pairings.
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Datum: 13.02.2018 19:38
> Ich hab diese Andeutungen leider nie gesehen muss ich sagen. Besonders nicht von Sasukes Seite aus. Von Sakura auf jeden Fall. Von ihm jedoch nicht. Außer vielleicht ein oder zwei, aber das ist etwas wenig. Was nicht heißt, dass es bei den anderen Paaren nicht auch ist. Irgendwie sind die Männer da immer alle sehr blind. :D

Ich will jetzt gar nicht viel schreiben. Ich möchte nur einwerfen, dass ich begonnen habe sasusaku zu shippen als es zur Chunnin-Prüfung ging. Sasuke hat Sakura geholfen, ihr Selbstvertrauen zu finden, als er an der einen Stelle mit dem Gen-Jutsu so tat, als hätte Sakura das schon von Anfang an durchschaut und auch im Wald kam es für mich halt deutlich rüber, dass er sich Gedanken um sie macht. (Er war halt stinksauer, weil jemand sie verletzt hat, während Naruto nur schockiert war, dass ihre Haare plötzlich kurz sind. Wtf? XD)

Im weiteren Verlauf bis zum Krieg gebe ich dir allerdings Recht. Wobei ich das als großen Fehler von Kishimoto sehe, weil er sich anscheinend nie wirklich Gedanken um so etwas gemacht hat. Finde ich sehr schade, denn allein durch solche Kleinigkeiten kann man einen Charakter halt auch herabstufen.
The light behind your eyes.
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