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[OC-OTP] Eine wärmende Flamme

Autor:  Charizard

Was für eine schöne Aktion Hannibal hier wieder ins Leben gerufen hat. Das Thema ist "OC-OTPs".
Valentinstag steht an, aber so richtig romantisch sind die beiden am Ende doch nicht. ^^"

Mein zweites OTP wären Vincent und Jennifer, über die ich schon sehr viel geschrieben habe, wobei ich auch Kathleen und Johanna sehr mag.
Jedoch wollte ich schon seit einer Weile meinen Protagonisten vorstellen. Das werde ich nachholen, aber hier werde ich mal erst über ihn und seinen Freund sprechen. ^^
Auch ein Bild sollte bald kommen, hoffe ich. xD

Kurze Erklärung zu Setting und Plot, um nicht zu weit auszuholen: Der Plot spielt sich in einer steampunkartigen Welt ab. Nicht nur mit dessen Technik und aufstrebendenen wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern auch gesellschaftlichen Problemen und internationalen Konflikten.
Die meisten meiner Protagonisten und Hauptcharaktere sind Magier, die an Tiergeister gebunden sind, und ihre Fähigkeiten verstecken.
Hauptschauplätze / wichtigste Länder im Geschehen sind bisher Antlion, das englisch angehaucht ist, und Sares, ein südliches Land, welches vor zwei Generationen kolonialisiert wurde.



Sinan & Christopher

Wer sind die beiden?

Sinan ist ein (zu Beginn noch fünfzehnjähriger) Straßenjunge, der nach dem Mord an seinen Eltern und seiner kleinen Schwester aus seinem Land geflohen ist, woran die unterschiedlichsten Umstände Schuld waren.
Das Luftschiff, auf das er sich schmuggelte, flog damals ausgerechnet in jenes Land, welches seine Heimat kolonalisierte.
Seitdem versucht er sich mit seiner ausgefuchsten Art durchzuschlagen und obwohl er schon immer sehr stolz, hitzköpfig und etwas harsch war, kam damit sehr viel Zorn, Trauer, Misstrauen allem gegenüber und eine Menge Verbitterung hinzu. Er kam aus einer guten Familie, die so gar nicht dem rassistisch geprägten Bild der Kolonialherren entsprach.
Immer an seiner Seite war sein Tiergeist Setra, eine Löwin, die sich ebenfalls um so gut wie niemanden, außer um ihn, schert.
Eine recht lange Zeit belügt er Chris und einige andere auch über diesen Umstand.

Christopher ist neunzehn Jahre alt, Student der Naturwissenschaften (die in früheren Zeiten noch nicht ganz so klar aufgeteilt waren), sehr intelligent und neugierig, so gut wie für alles zu begeistern, und Sohn eines bekannten und sehr wohlhabenden Architekten.
Seiner Mutter wurde das Glück zu Teil ebenfalls eine Universität besuchen zu dürfen, obwohl sie nur die Vorlesungen mitanhören, aber keine Prüfungen ablegen durfte. Deshalb leitet sie, zumindest im heimischen Wohnzimmer, die Projekte mit ihrem Mann gemeinsam.
Chris hat zwei jüngere Geschwister, einen vierzehnjährigen Bruder und eine zwölfjährige Schwester, zu denen er eine gute Beziehung pflegt.
Er ist ein Feuermagier und ihm steht Ray zur Seite. Feuermagiern sagt man oft nach wütend und aufbrausend zu sein, was auf Chris kaum zutrifft. Wütend kann er zwar werden, dazu braucht es aber auch eine Menge. Sein Feuer entspringt eher seiner Lebensfreude, seiner Neugierde gegenüber der Welt und Zuneigung anderen gegenüber.

Die beiden lernen sich kennen, als Sinan durch Zufall (würde zu lange ausholen, um den zu beschreiben) und Chris besten Freund Vincent in eine Art Magiergilde gebracht wird.
Das erste Mal sieht er ihn in einem Aufenthaltsraum mit vielen Regalen, halb über einen Schreibtisch gelehnt, auf einem Buch schlafend. Nachdem Vince ihn weckt und er sich mit den anderen zum Tisch setzt, stellt er sich vor und quasselt Sinan dann über Motoren voll. Diese interessieren ihn überhaupt nicht, aber irgendwie mag er seine Gegenwart und seine Begeisterung dafür findet er schon etwas süß, also lässt er ihn eine Weile darüber reden.
Chris ist ihm eben von Anfang an sympathisch und irgendwie gefällt er ihm auch, weshalb er ihn belügt und lange nichts von seiner Vergangenheit erzählt, um besser darzustehen, und sich zu Beginn sogar aus einem Impuls heraus zwei, drei Jährchen älter schummelt.
Chris ist extrovertiert, weshalb es Sinan gefällt, dass er anfangs nicht allzu viel zu reden braucht. Eigentlich ist er auch manchmal davon genervt, aber im Grunde mag er sehr vieles an ihm, was ihn oberflächlich nervt.


Durch diese Umstände lernen sich die beiden eher nur langsam kennen und vertrauen.
Ich mag übrigens auch "Slow Burn"-Geschichten, von daher... xD



Weshalb sind die beiden eines meiner OTPs?

Weil sie beide komplett unterschiedliche Persönlichkeiten sind und vollkommen verschiedene Erfahrungen im Leben gemacht haben, aber trotzdem zueinander finden, eine enge Freundschaft und Liebe zueinander aufbauen und unter anderem auch sehr knuffige Momente zusammen haben.

Chris erinnert Sinan an sein früheres Leben. Da er liebevolle Eltern hatte, die ihrerseits ihren Kindern zeigten, wie man ein Beziehung auf Freundschaft und Vertrauen aufbaut, weiß er sehr genau, dass er in Chris das (wieder)findet, was er verloren hat.
Dabei gefällt er ihm äußerlich erstmal auch nicht so wirklich. Also, er sieht, dass Chris nun schon durchschnittlich-gut aussieht, aber er ist auch etwas kleiner als er und nicht gerade der Typ Mann, auf den er dachte zu stehen und den seine verwirrten Hormone in der Pubertät toll finden würden.

Chris stammt zwar ebenfalls aus einer liebevollen Familie und so sehr wie Sinan hat ihm das Leben bis dato noch nicht zugesetzt, aber er geriet an drei verschiedene Männer, die seine Naivität ausnutzten und sich mit ihm einige schöne Nächte machten. Da er eben bei allen drei Geschichten zwischen 15 und 17 war, war er eben noch ein Stückchen naiver und rascher zu beeindrucken als ein-viereinhalb Jahre später.
In Sinan findet er jemanden, der zwar sehr kompliziert, aber ehrlich ist, zumindest in seinen Gefühlen ihm gegenüber.

In der Zwischenzeit spielt dieser zwar noch mit Annas Gefühle, um nach außen hin heterosexuell zu erscheinen, schläft aber nicht mit ihr und kann sich auch kaum überwinden sie zu küssen. Am Ende bleibt Anna dabei erst verletzt zurück, will aber dann eine Freundschaft mit ihm.

Außerdem gefällt Sinan insgeheim sehr, was Chris in ihm sieht und dass er sich nicht davon beirren lässt etwas Gutes in ihm sehen zu wollen. Sinan ist ein kleiner Poser und nichts ist für ihn schlimmer als als Schwächling dazustehen, weswegen er all diese Dinge nicht anspricht. Freunde von mir bezeichnen ihn so ein bisschen als Tsundere. x'D
Er macht sich über ihn regelmäßig ein wenig lustig, aber in Wahrheit sind es Chris vermeintliche Schwächen, die er am Ende auch liebt. Seine Naivität, seine Gutherzigkeit und seine Wärme, die ihn seinen Zorn etwas vergessen lassen. Außerdem fällt es ihm leichter sich in seiner Gegenwart aufzuhalten und zu öffnen, da er ihn seltener, als viele andere Menschen, jemanden verurteilen und nie grundlos auf jemanden herabschauen sieht.
Als er sich Chris dann schlussendlich öffnet, hört dieser zu und nimmt Anteil, aber er behandelt ihn nicht mit (falschem / aufgezwungenem / "übertriebenem") Mitleid von oben herab.

Erst sieht er Chris allerdings auch als Feigling an und Mut hat er tatsächlich nicht, nicht das, was Sinan darunter versteht. Dafür muss er ihm eine andere Art von Mut zugestehen; dass Chris zu sich und seinen Gefühlen und Idealen steht und auch zu sich selbst so gut wie immer ehrlich ist und auch für sich einstehen kann, wenn er ungerecht behandelt wird.

Bald daraufhin gibt er, mit Rückenstütze seiner Eltern, trotz der Gesellschaft, in der er lebt, zu, dass er schwul ist, weil es für alle, die es nicht sicher wussten, ohnehin wie ein offenes Geheimnis war. Er versteckt sich nicht gerne und kann nicht gut lügen. Auf ihn trifft auch zufällig das Klischee zu, dass homosexuelle Männer sehr feminin sind und er möchte nicht schauspielern.
Homophobie ist in der Gesellschaft zwar weit verbreitet, doch das Ansehen seines Vaters schützt ihn weitesgehend, sodass viele Menschen dies als "jugendliche Dummheit" abtun. Dem Ruf seiner Eltern schadet es dennoch.
Chris Einstellung hängt auch damit zusammen, dass er ein Feuermagier ist und sein Tiergeist Ray die Philosophie vertritt, dass man sich an seinen eigenen Lügen verbrennen kann (wortwörtlich). Seine Identität als Magier verheimlichen zu müssen, ist für ihn bereits Belastung genug, da diese und Ray ebenfalls ein Teil von ihm sind.
Seine Beziehung zu Sinan offenbart er da allerdings noch lange nicht. Ihm zu Liebe und seinen Eltern, da sie ihm gegenüber skeptisch sind. Sie behandeln ihn dennoch gut und versuchen eine Beziehung zu ihm aufzubauen.

Da er ohnehin etwas zu gutmütig für seine Welt, in der er lebt, ist, braucht es recht viel, bis er seine Geduld mit Sinan verliert und er mit ihm in einen richtigen Streit gerät. 
Wie gesagt ist Chris zwar sehr intelligent, aber geauso naiv und noch ein wenig im Glauben, dass seine Liebe und ein offenes Ohr genügen, um Sinans Schmerz irgendwann zu nehmen. Allerdings kommt er bald drauf, dass es so einfach nicht ist, aber seine Zuneigung dennoch hilft.
Der erste Streit passiert, nachdem Sinan ihm im Schlafzimmer verrät über sein Alter gelogen zu haben. Dieser jedoch ist kleiner und Sinan ringt sich durch die Wahrheit zu sagen, bevor sie tatsächlich miteinander schlafen. Also, beim Geknutsche davor.

Der Nächste jedoch wird böse und dreht sich darum, dass Sinan und ein paar andere ernsthaft überlegen jemanden zu ermorden. Dabei handelt es sich um den Verteidigungsminister und Oberfehlshaber des Militärs, der nunmal ein Warlord ist, mit Waffen handelt und in den Ländern, die sein Vorgänger und er kolonisiert haben, sehr großes Unheil angerichtet hat. Davon betroffen wäre dann auch der Präsident des Landes, der seine Machenschaften unterstützt.
Manches Unheil hat er ausgelöst, an dem er eigentlich nur indirekt Schuld hat. So wurden Sinans Eltern und Schwester bei einem Aufstand, oder in dem Fall einem Attentat, von den eigenen Landsleuten ermordet, da Sinans Onkel in Stellvertretung für jenen Minister eine Mine leitete und ... vieles andere, aber das ginge zu sehr ins Detail.

Chris wird von seinen Freunden ohnehin als Idealist angesehen und obwohl er die Gründe seines Freundes und der anderen durchaus einsehen kann oder zumindest nachzuvollziehen zu versucht, an einem Mord möchte er sich nicht beteiligen. Und er möchte ebenfalls nicht, dass sich Sinan daran beteiligt.
Dieser fühlt sich von ihm in Stich gelassen. Dass er nicht daran beteiligt sein möchte, kann er verstehen (er bezeichnet Chris auch spaßhaft als Weichei), aber nicht, dass er ihn davon abhalten möchte und daraufhin zu bedenken gibt, dass keiner von ihnen absehen kann, was sie damit unter Umständen lostreten könnten.

Wie ich das weiter geplant habe, will ich nun nicht verraten, aber die beiden werden sich von hieran mal trennen (ob vorerst oder nicht, wer weiß? ;D).
Das schmälert allerdings nicht ihre Zuneigung und Fürsorge, die füreinander haben und Chris wird dann auch noch so einiges in seinem Leben zustoßen, wofür er nicht geschaffen ist.
Sinan steht ihm zur Seite, da er ihn sehr gut versteht und es ist ihm gleichgültig (ist es nicht, aber in dieser Hinsicht), ob Chris mit ihm weiterhin eine Beziehung führen möchte. Er kann nicht anders, als für ihn da zu sein.

Lieblingsmanga Post 1/2 (+ Review Owari no Seraph, D.Gray-man und Noragami) D.Gray-man, Noragami, Seraph of the End, Anime, Anime-Review, Animereview, Favoriten, Manga, Manga-Review, Mangareview, Review

Autor:  Charizard

Lieblingsmanga


Viele meiner Lieblingsmanga und - (Light) Novels unterscheiden sich kaum von meinen Animefavoriten, da so einige eine (sehr) gute Umsetzung bekommen haben, auch wenn ich mir hier und da gewünscht hätte, dass einige Details nicht ausgelassen worden wären.
Bei manchen gefällt mir die Umsetzung nicht oder schlechter oder es gibt einfach keine.
Bei anderen finde ich den Manga durchaus sehr gut, wie bei The Ancient Magus Bride oder Natsume's Book of Friends, aber dann habe ich mich bloß auf den Anime konzentriert.

Manga wie Made in Abyss und The Promised Neverland gehören genauso zu meinen Favoriten, aber ich möchte nicht weiterlesen, weil ich mich nicht für die Anime-Adaption spoilern möchte. Daher bleib ich mal da, wo ich gerade bin, stehen.
Deswegen les ich auch Attack on Titan nicht btw.
Dann gibt es zB. Inuyasha, wo ich in den Manga nie so recht reingekommen bin und einfach den Anime so sehr gemocht habe.

Außerdem, wie man an vielen meiner Favoriten sieht, habe ich eine Liebe für Battle Shounen-Manga, die eben irgendwie anders sind als die typischen Power-Ups-Klischees etc. (hab mein Interesse auch an ein paar von denen verloren tbh), und wohl auch rasch eine recht große, weibliche Fanbase gewonnen haben, kommt mir so vor xD ... und zur gleichen Zeit thematisch und von der Altersempfehlung her schon eher schon an Ältere gerichtet sind.
An sich lese ich so ziemliche alle Genres, aber in letzter Zeit auch immer mehr SOL-Drama und SOL-Romance, selbst wenn Fantasy immer mein absolutes Lieblingsgenre bleiben wird, und hier vor allem Dark und Horror Fantasy. x3
Und wenn ihr euch fragt, wieso meine Lieblingscharaktere diese sind: Da hab ich vor kurzem einen Blogeintrag dazu geschrieben. ^^

 

Mein Fanherz gehört diesen drei Manga ...
(keine spezielle Ordnung)

Achja, für alle drei gilt: Die Animeumsetzung ist prinzipiell gut / auf keinen Fall schlecht gemacht, mit wundervollen OSTs und allem, aber geht und lest die Manga / (Light) Novels! =)
Ja, aber ich bin auch einfach nur ein riesiger Fan des Manga-Schwarz-Weiß-Stils.

Ich werde auch gleich die Gelegenheit nutzen, um ordentliche Reviews zu schreiben, wobei jenes für Owari no Seraph am längsten ausfallen wird, da ich D.Gray-man vor kurzem erst und Noragami vor einer Weile bereits reviewt habe.

 

Owari no Seraph (-Reihe)

von Takaya Kagami (Story) und Yamato Yamamoto (Art) - für den Hauptmanga und Light Novels
Yu Asami (Art) für die Manga der Vorgängerreihe

Außerdem existieren eben noch Light Novels.

Synopsis (von MAL)

Having lost his parents, eight-year-old Yuuichirou Amane is taken in by the Hyakuya Orphanage, where he struggles to bond with his new "family." However, this soon becomes the least of his worries, when a major pandemic suddenly strikes, killing all above the age of 13. Taking advantage of the chaos, vampires - who previously laid dormant underground - rise up and enslave the surviving humans, using them as livestock to harvest blood.

Four years later, Yuuichirou and his family have adjusted to life under vampire control, although Yuuichirou still aspires to kill all vampires and end their reign of terror. This often puts him at odds with fellow orphan Mikaela Hyakuya, who emphasizes using wit and ingenuity to survive. Having garnered favor among high-ranking vampires, Mikaela gains inside knowledge and uses this to plan a daring escape. But during the attempt, the group of orphans is intercepted by vampire officer Ferid Bathory, who proceeds to massacre them. Yuuichirou is the only member of the group to escape to the surface, where he is discovered by the Moon Demon Company, a military unit dedicated to hunting down vampires. Given an invitation to join, Yuuichirou swiftly accepts, finally being presented an opportunity to achieve his ambitions and avenge his family.

Genres

Shounen, Dark Fantasy, Dystopia / Post-Apokalypse, Action, Drama

Wieso ist er mein Lieblingsmanga?

Spoiler

Handlung und Charaktere

Mir hat von Anfang an das Setting gut gefallen und kaum eine Folge drinnen (zuerst den Anime gesehen tho, aber dennoch), war ich sofort von den Charakteren begeistert, dazu unten mehr.

Zuerst dachte ich, dass die Prämisse der Story bloß der simpleste Weg sei, um alle Erwachsenen aus der Geschichte zu entfernen, was aber am Ende nun wirklich nicht so ist. Die Apokalypse ist nunmal die Grundprämisse und ich habe bereits erwähnt, dass es eine Vorgeschichte gibt, daher spoiler ich hier nicht, wenn ich verrate, dass Guren und co. es schonmal deutlich vergeigt haben.

Das ist nun eher ein (Spoiler!) Sie tragen keine deutlichen und große Siege davon, die auf einmal mit "Powerups" Deus Ex Machina aus dem Ärmel geschüttelt werden und selbst, wenn die Charaktere, vor allem Yuu, neue Kräfte gewinnen, verlieren sie immernoch. Irgendwie fühl ich mich sadistisch, wenn ich sage, dass mir genau das gefällt. xD (/Spoiler)
Aber nein ehrlich, mir gefällt es wirklich sehr gut, dass es eine Gruppe an Sechzehn-Siebzehnjährigen sich dementsprechend recht realistisch benimmt und nichtmal leichtfertig die Welt retten kann (und ehrlich, egal wie alt Protagonisten sind, sowas gelingt nie leicht und mit Powerups), sondern... naja, die ist nun zerstört. Die Protagonisten der Hauptreihe versuchen mit fortlaufender Story herauszufinden, was vor sich geht, und sind versucht einen Weg zu finden.

Ähnlich wie bei D.Gray-man sahen sich die Menschen gezwungen zu extremen und moralisch falschen Mitteln zu greifen - und aus anderen Gründen - und auch hier ist es so, dass die Story viele Grautöne aufdeckt, je länger man sie verfolgt, und die Hauptcharaktere ebenso schwerwiegende Fehler machen und (moralisch) Falsches tun. Allerdings nicht, um den Manga edgy wirken zu lassen, sondern weil sie das Richtige tun wollen. Guren zum Beispiel ist einer der wenigen Charaktere im Allgemeinen, bei dem ich nicht weiß, ob man ihn zu lieben oder hassen hat. Zu ihm hab ich bei meinen Lieblingscharakteren auch einiges geschrieben.

Im ersten Teil des Hauptmangas oder in der ersten Staffel, setzt die Story zwar ein wenig mehr auf ein paar Shounen-Tropes (und ich war von dem Schul-Arc zu Beginn so gar nicht so begeistert) als die anderen beiden meiner Lieblingsmanga, bricht aber auch mit vielen Tropes und kommt dann mit recht wenigen Klischees aus.
Der Manga hat so einige, sehr berührende Szenen, die einen wirklich in das Geschehen hineinbringen.

Außerdem kann man mich mit Apokalypsen, Dämonen und Vampiren immer ködern, und auch Seraphs / Engeln, solang sie nicht gut und kitschig sind. Die sind eine optionale Beigabe. Aber die ersten drei Dinge: Immer! Im Großen und Ganzen war die Kombo dieser Dinge ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber insgesamt finde ich, dass das Setting alleine wirklich viel Charme hat. Es spricht mich schlicht und ergreifend sehr an und dann sind da noch so einige, erklärende Details enthalten, die wirklich klug umgesetzt sind. Das betrifft zum Beispiel die Erklärungen zu den Vampiren oder das neonfarbene Uniformdesign: Die Vampire sehen nachts ohnehin, die Menschen nicht, weshalb ihre Uniformen füreinander auffallend neonfarben aussehen.

Zudem mag ich die Darstellung der Vampire an sich sehr gerne. Sie sind tatsächlich eher Raubtiere und Einzelgänger, die untereinander kaum Zusammenhalt und Zuneigung kennen, höchstens die Loyalität zu ihrer Sire, jener Vampir, der sie verwandelt hat.
Dazu sind sie nicht nur physiologisch (un)tot, sondern auch emotional kalt, stoisch und aufgrund ihrer Unsterblichkeit gelangweilt. Eben diese innere Kälte ist es, die Mika Probleme bereitet (dazu später).
Dabei hängt ihr letzter Funken an Menschlichkeit an jenem / jenen Menschen, der / die ihnen vor ihrem Tod am meisten bedeutet hat / haben. Danach können sie keine echte und tiefe Zuneigung mehr aufbauen und werden innerlich kalt. Das ist... traurig.

Also zumindest kann man mit dem Setting alleine ein sehr starkes Interesse in mir wecken.
Erst recht, wenn es dabei viele Grautöne und amoralische Experimente gibt (das klingt jetzt so viel falscher, als es klingen sollte...) UND mein Gaydar weit, weit ausschlägt. =)
Das Setting gefällt mir eben sehr gut und einige Dinge in der Story sind für mich etwas "hm...", aber ich hab die Charaktere sehr rasch ins Herz geschlossen und finde, dass sie viel Tiefe haben und im Großen und Ganzen sehr gut geschrieben sind.

Auch Guren (in seiner Reihe) und Yuu gehören zu meinen Lieblingsprotagonisten - auch deshalb, weil sie zueinander ebenso ein recht krankes Abhängigkeitsverhältnis haben (klingt wieder mal falscher, als es sollte~); andererseits sind die Kids in dieser Welt klarerweise alle auf ihre Weise kaputt, inklusiver ihrer Beziehungen ...
(Spoiler!) Yuu hatte davor nie einen Erwachsenen, der sich um ihn gekümmert hat, und verliert dann alles, weshalb er Guren, der ihn aufnimmt und sich mit ihm befasst, idealisiert und sich von ihm alles bieten lässt. Bzw. denkt er, sein Leben wäre nur dann etwas Wert, wenn er sich aufopfert, da er sich schuldig fühlt.

Guren nehm ich wiederrum ab, dass er Yuu damals schon liebgewonnen hat. Er nützt ihn aber weiterhin aus, weil er genau das als einzigen Weg ansieht.
Yuu versucht alles auf seine Art zu verdrängen und ist komplett von der Rolle, sodass selbst Asuramaru sagt, er würde nur noch seine "Familie" beschützen wollen und sich nicht mehr allzu sehr um gut und böse scheren ... zudem verliert er zusehends seine Menschlichkeit. (/Spoiler)
Und Guren selbst ist alles andere als ein stereotypischer Protagonist (gewesen).

Mika ist für mich ohnehin ein sehr glaubwürdiger Charakter und hat es ganz leicht geschafft einer meiner absoluten Lieblingscharaktere zu werden. Zu ihm hab ich sehr viel in dem anderen Topic geschrieben. xD
Nur kurz:
Mika wurde wie Yuu von seinen Eltern misshandelt und spielt als Kind zuteils die sorglose Art vor, um den anderen Kindern Hoffnung zu geben ... oder ihnen diese vorzuspielen.
Später scheint es so, als hätte er sich komplett verändert, was aber so nicht ganz stimmt. Die arrogante Fassade hat er damals bereits aufgezogen und einen Soft Spot dafür Kinder zu beschützen hätte er immernoch.
Außerdem hat die Verwandlung sein Selbstbewusstsein noch weiter zerstört und er möchte kein Monster werden. Klingt klischeehaft, ist es aber wirklich nicht. Er wirkt auf mich - damit und seiner Fixiertheit auf Yuu - sehr nachvollziehbar für einen Jugendlichen in seiner Situation.
Dazu ist er mit der emotionalen Kälte und Manipulation der Vampire alleinegelassen, während Yuu in derselben Zeit seine Freunde und Guren hat.

(Spoiler!) An sich ist er tatsächlich sehr intelligent (glücklicherweise nicht auf die überzogene "Animegenie"-Art), aber dennoch nicht davor geschützt sich manipulieren zu lassen und nachdem er mit eigenen Augen ein Seraphkind sieht, das ihn anbettelt es zu töten, und sich sogar Yuu vor ihm in ein Monster verwandelt und er selbst eines der Experimente war, hasst er die Menschen und ihre amoralischen Experimente genauso. (/Spoiler)

(Spoiler neuere Kapitel!) Ich finde seine Charakterentwicklung toll, oder genauer gesagt, die an diesem Punkt nur wenig vorhandene Charakterentwicklung. Er wird kälter und verliert seine Gefühle, bis auf jene gegenüber Yuu, und möchte nicht wie, es für Vampire üblich ist, allen anderen Menschen und Geschehnissen gegenüber stoisch und zynisch werden.
Währenddessen versucht er Yuu dennoch zur Vernunft zu bringen, selbst wenn er auf seine eigene Menschlichkeit und (menschlichen) Gefühle verzichten müsste.

An diesem Punkt der Story will ich ebenso sehr gerne Mikas Seraph sehen, auch wenn ich denke, dass das nicht gut enden könnte... (/Spoiler)

Und auch Shinoa ist wirklich wundervoll, mit Alice aus Pandora Hearts, und Asuka aus Evangelion, leicht eine meiner favorisierten "Main Girls".
Sie ist ebenfalls sehr glaubwürdig und hat eine spezielle Persönlichkeit, die ich so noch nie wirklich gesehen habe, also erst recht nicht am weiblichen Hauptcharakter einer Shounen-Serie.
Abgesehen davon, dass sie sassy ist und gerne teast, ist sie zudem sehr angenehm, da sie sich nicht so sehr durch Stärke und damit auszeichnet die Jungs anzufauchen, sondern durch ihre Fähigkeiten und ihr Verantwortungsgefühl als Squadleaderin.
Die Geschichte mit ihrer Schwester Mahiru, sowie ihre eigene Vorgeschichte, ihre Familiensituation und ihre Gründe, waren traurig und bewegend. Hier müsste ich wirklich sehr spoilern, aber was ich sagen kann ist, dass ihre Familie ebenfalls sehr kalt und gleichgültig ist und sie bereits als Kind großer Einsamkeit und ihrem Dämonen ausgesetzt gewesen war.

Es gibt noch eine gute Anzahl an anderen Charakteren, vor allem Shinya und Mahiru (ich weiß, sie wird von vielen gehasst haha), aber genauso Crowley und Krul und auch Kimizuki und den restlichen Squad, die ich wirklich sehr gerne mag. Es gibt eigentlich keinen Einzigen, den ich tatsächlich schlecht umgesetzt fände.
Am Rande möchte ich noch erwähnen, dass der Manga tolle Geschwisterbeziehungen hat und außerdem liebe ich Thematiken mit "selbstgewählten Familien", und alle Nuancen davon, genauso.

Dann sind da noch so ein paar Parallelen zwischen Yuu heute und Guren damals und dem, was Guren getan hat und Yuu tun möchte, und Parallelen zwischen Mika und Mahiru, die ich sehr gut eingebracht, aber auch recht schmerzhaft, finde. =(
Und natürlich, wie wohl aufgefallen ist: Mika und Yuu sind OTP. <3
Auch wenn ich sofort und gerne zugebe, dass ihr Verhältnis zueinander nun auch nicht besonders gesund ist und sie beide ein zerstörtes Selbstwertgefühl haben, aber genau das lässt sie zusammen glaubwürdig wirken - und zumindest versuchen sie einander zu verstehen.

Hier sind selbst die (leichten / auszuhaltenden) Haremsvibes witzig, weil sie wie so eine kleine Parodie wirken, da sogar die beiden Jungs im Squad kurz mal einen Crush auf Yuu hatten lol. Dazu noch: Bei Guren war es ähnlich und da kann mir keiner erzählen, dass Shinya nur einen kurzen Crush hat. xD
Davon abgesehen, versteht Yuu deren Probleme nunmal wirklich und bringt diesen Verständnis entgegen. Es wirkt nicht gar so übertrieben, und man merkt, dass Mikas und Shinoas Gefühle um einiges ernster genommen werden. Zumindest wird auf diese viel mehr eingegangen und ich kann die Gründe beider sehr gut nachvollziehen.

Btw/etwas OT: Der Anime an sich ist im Großen und Ganzen gut und dazu noch von einem meiner Lieblingsstudios produziert, aber ich persönlich fand's kontraproduktiv, dass sie nicht gewartet haben, bis Gurens Mangas / Light Novels beendet sind, um das ganze Ding chronologisch aufzuziehen. Oder anders gesagt: Ich wünsche mir, dass alles Restliche adaptiert wird, bitte. xD

Aber der Manga hat ein ganz anderes Feeling als der Anime und wirkt um einiges .... tiefer? ... ich bevorzuge immer den Manga, ähm also grundsätzlich; der Anime ist nun nicht schlecht.

Zeichenstil

Gerade die Kampfszenen sind im Manga dynamischer, da hab ich beim Anime, also vor allem in der ersten Staffel das Gefühl, dass man sich weniger Mühe gegeben hat, da auch einige Standbilder enthalten sind. Insgesamt sehen die Kämpfe imo auch um einiges besser und eindrucksvoller aus. Der Schwarz-Weiß-Stil und die schwarzen "Tintenklecksflügel" von Yuus Seraph sehen um einiges beeindrucker, als in voller Farbe, aus.

Der Zeichenstil des Mangas beginnt bei sehr gut und ist nun bei ... wow, ich liebe den Stil. Das fängt beim Charakterdesign an, wozu auch die Farben gehören und Uniformdesign etc., und liegt natürlich am sehr schönen Stil an sich. Ich hab jedenfalls nichts dagegen in sehr schöne Gesichter zu blicken. ;)
Außerdem sind die Hintergründe wirklich detailliert und sehr schön und die Kämpfe sind dynamisch, genauso wie der Lesefluss durch die Panels.

UND wie ich noch bei D.Gray-man auch schreiben werde:

Und wisst ihr, das Fangirl in Charizard liebt toll aussehende Uniformen! *~*


Etwas Kritik

Bloß weiß ich nicht, was ich von derzeitigen Entscheidungen in der Story halten soll und der Manga nimmt Verletzungen nicht wirklich ernst genug und geht zu repetitiv mit ihnen um.
Allerdings sind diese unmenschlichen Selbstheilungskräften irgendwo wieder gerechtfertigt und unterstreichen Yuus Gleichgültigkeit seinem eigenen Leben gegenüber, aber I dunno... damit wird es etwas zu viel.

Und ich wünschte wirklich, dass Yuus Squad wiedermal ordentlich zur Geltung käme. Das gilt auch für Gurens Squad.
Außerdem wäre ich am Ende doch enttäuscht und etwas angepisst, wenn sich herausstellt, dass Mikas eigentlich sehr aufrichtig dargestellten Gefühle und all das, nur queerbaiting gewesen wären.

Manchmal bzw. jedes Mal, wenn es um die Seraphs ging, hab ich mir auch bei dieser typischen... Anime-Vorstellung vom Christentum gedacht: "Was, wirklich jetzt... ?", aber ich war's ja davor schon von D.Gray-man gewohnt und Evangelion hat mich dann erst recht dagegen abgehärtet zu hinterfragen, was Japaner mit westlichen, religiösen Symbolen machen und wie sie diese einsetzen.
Sicherlich gehen wir in den meisten Storys auch nicht besser mit dem Buddhismus, Hinduismus, Shinto und co. um, tho. xD


D.Gray-man

von Katsura Hoshino

Außerdem existiert noch drei Novels, die man auch mal lesen kann, wenn man sie findet oder man macht es wie ich, und liest sie einfach nochmal über Weihnachten auf französisch, weil Amazon sie in keiner anderen Sprache hat. xD

Synopsis (von MAL)

Losing a loved one is so painful that one may sometimes wish to be able to resurrect them - a weakness that the enigmatic Millennium Earl exploits. To make his mechanical weapons known as "Akuma," he uses the souls of the dead that are called back. Once a soul is placed in an Akuma, it is trapped forever, and the only way to save them is to exorcise them from their vessel using the Anti-Akuma weapon, "Innocence."

After spending three years as the disciple of General Cross, Allen Walker is sent to the Black Order - an organization comprised of those willing to fight Akuma and the Millennium Earl - to become an official Exorcist. With an arm as his Innocence and a cursed eye that can see the suffering souls within an Akuma, it's up to Allen and his fellow Exorcists to stop the Millennium Earl's ultimate plot: one that can lead to the destruction of the world.

Genres

Shounen, Dark Fantasy, Adventure, Action, Drama, Comedy

Wieso ist er mein Lieblingsmanga?

Spoiler

Handlung und Charaktere

Die Charaktere sind unglaublich gut ausgearbeitet, tief, realistisch und sympathisch, mit einer besonderen Dynamik zueinander. Alle vier, besonders die drei Jungs, aber auch Lenalee, gehören leicht zu meinen Top-Lieblingscharakteren. Ebenso sind die Nebencharaktere gut ausgearbeitet.
Weder bei D.Gray-man, noch bei den beiden anderen, finde ich Charaktere, die ich schlecht geschrieben fände. Ob Krory, Miranda oder die Noahs und andere: Ich mag sie alle! Und selbst hinter den Nebencharakteren steht eine besondere Hintergrundgeschichte.Zu den den Jungs habe ich im entsprechenden Blogeintrag schon viel geschrieben, zu Lenalee leider nicht: Nur so viel: Ich finde sie toll. Sie wirkt realistisch und gutherzig, aber dennoch nicht zu unglaubwürdig gut. Dazu tragen auch ihre Geschichten und Ansichten bei, dass sie sich in Wahrheit um "ihre Welt" mehr kümmert, als um die Welt als Gesamtes, und sie sich mit Gott (existent oder nicht) auf Kriegsfuß sieht und ihn hasst.
Und ich finde sie mit Allen zusammen superknuffig. x3

Die Charaktere wirken bodenständig und selbst, wenn man anfangs glauben könnte, dass Allen der typische Protagonist sei und Kanda wie der typische Ruhige, Coole, Lenalee wie das nette Mädchen der Gruppe und Lavi ein wenig wie der Comic Relief rüberkommen, merkt man sehr schnell, dass keiner von ihnen ein Stereotyp ist, und sie alle ziemlich real wirken.

Kurz zu den beiden anderen Hauptcharakteren:

(Spoiler!) Kanda zeigt sich in ein paar Situationen um einiges umgänglicher, als man erwarten würde, und kümmert sich um die Menschen und das Geschehen um ihn herum, auch wenn er diesen Fakt zu verschleiern versucht. Außerdem steht hinter ihm eine sehr heftige Hintergrundgeschichte, die einem die schlimmste Szene bereitet, die man sich vorstellen kann.

Lavi verbirgt die eigene Zerrissenheit hinter seiner Fröhlichkeit, hasst die Menschheit dafür, dass sie immerzu in Kriegen verwickelt ist und wäre als Bookman gerne neutral, kommt aber zum Schluss, dass er dies nicht sein kann, sobald er andere Menschen ins Herz schließt. (/Spoiler)

Allen ist dabei nicht nur einer meiner absoluten Lieblingscharas, er ist auch, neben einer Hand voll anderen, einer meiner Lieblingsprotagonisten.
Und die Beziehungsdynamiken hier, ich betone es nochmal gerne: Ich liebe sie. x3

Für die Story gilt genau dasselbe. Ich habe selten eine so komplexe Story gesehen, die einem aber nie ins Gesicht drückt, für wie komplex sie sich hält. Anfangs beginnt sie sehr episodisch, was zumindest mich nie gestört hat. In Kapiteln von 200+ merkt man plötzlich, wie viel Foreshadowing, vorrangig für spätere Enthüllungen, sie bereits in den ersten Kapiteln betrieben hat und Bezug auf die ersten Mission der Exorzisten nimmt!

(Spoiler!)Im weiteren Storyverlauf weiß man immer weniger, wer (klar) gut und böse sein soll, und unsere Hauptcharaktere finden sich irgendwo in dem Geschehen wider, ohne da nun etwas spoilern zu wollen. (/Spoiler)
Zuerst wirken die Antagonisten noch auf ihre Art recht albern, das sind sie aber nicht.

Und im späteren Storyverlauf zeigt die Mangaka auch, dass sie sehr gute und schmerzhafte Liebesgeschichten miteinbringen kann (und der Manga LGBT-freundlich ist x3).
Der Manga und Anime haben so unglaubliche Szenen, die mir unter die Haut gingen, und das durch die gesamte Story hindurch!

Selbst die Symbolik hält sich im Hintergrund, obwohl ich sie sehr schön ist, wenn man sie findet.

(Spoiler!) Ich fand es zB. angesichts von Allens Hintergrundgeschichte, Persönlichkeit und seinem Wunsch aus Schuldgefühlen heraus so wie Mana werden zu wollen, wundervoll, dass er an einer Stelle sogar wortwörtlich in einem seiner Outfits eine Maske aufgesetzt bekommt.
Allen versucht herauszufinden, wer er selbst ist, ohne Mana zu kopieren, und was die Mysterien, die sich um seine Person herum abspielen, zu bedeuten haben. (/Spoiler)
Trotzdem werden einem solche Dinge nie oder recht selten ins Gesicht gedrückt.

Die meisten dieser Argumentationen kann ich auch für die drei anderen bringen, aber bei D.Gray-man ist es noch das besondere Setting und den Ton der Story, den ich von den dreien noch am liebsten mag, auch wenn ich die Settings der anderen Manga, die ich aufzähle, wirklich ansprechend finde. Oder anders gesagt, das gesamte Feeling der Story und die Dark Fantasy-Elemente, die aber nicht in einen billigen Splatterhorror übergehen, sind perfekt für mich. Die Mangaka ist sehr kreativ mit dem parallelen viktorianischen Zeitalter und den Steampunk(mehr oder weniger)- und Fantasyelementen umgegangen. Ihr Worldbuilding und die Prämisse gefallen mir unglaublich gut und sprechen mich einfach auf so einer grundlegender Ebene an.

Der Fantasyteil ist eben besonders großartig und die Geschichte mit den Akumas geht nah und stellt eine wunderbare Prämisse dar. Mal davon abgesehen, dass mit der Zeit so viele Fragen aufgeworfen wurden, bei denen ich sehr neugierig auf eine Antwort bin.

Auch die Kämpfe werden im Manga immerzu besser und lassen sich fließender lesen.


Zeichenstil

Der Zeichenstil lässt anfangs noch zu wünschen übrig, aber mittlerweile bzw. seit einiger Zeit sieht er einfach nur noch wunderschön und künstlerisch aus. Wie sehr sich Frau Katsura gesteigert hat: da kann man ihr nur großen Respekt entgegenbringen.

Außerdem sind ihre Charakterdesigns sehr kreativ und sehen einfach nur optisch ansprechend (und fesch!) und unverbraucht (aka nicht "hab ich schon tausend Mal gesehen") aus, genauso wie die Waffen und Darstellung der Akuma kreativ und fantasievoll sind.
Und wisst ihr, das Fangirl in Charizard liebt toll aussehende Uniformen! *~*

Die Panels sind lebendig und lassen sich gut in einem Fluss lesen.

Etwas Kritik

Das einzige Manko ist eben: Der D.Gray-man-Manga ist bekannt dafür so verdammt langsam und sehr oft auf sehr langem Hiatus zu sein. :(

Nun gut und ich kann es bei Anime und Manga nicht so sehr ab, wenn der Ton so rasch zwischen Comedy und Drama wechselt, da hat D.Gray-man hier und da was davon.

Eine andere Sache ist diese seltsame Vorstellung der Japaner vom Christentum und Legenden und Symbolen und so, aber dazu sag ich am besten gleich bei Owari no Seraph was lol. Ich kann kaum meckern, wenn man darum herum sehr interessante Geschichten aufbaut.

Außerdem gibt es in der Mitte der Story ein paar wenige, recht ungeschickt inszenierte Power-Ups, die zu klischeehaft wirken, aber dann hat sich die Mangaka entschieden, dass sie wieder lieber die Mystery-und Horrorichtung einschlagen möchte, anstatt sich zu vieler Battle Shounen-Tropes zu bedienen.

 

Noragami

von Adachitoka

Synopsis (von MAL)

As a relatively unknown minor deity without any worshippers, Delivery God Yato takes on odd jobs for only five yen, with the goal of amassing a fortune large enough to buy himself a shrine. But in addition to obscurity, he has another problem: his "Shinki," or weapon partner, has decided to resign, tired of being with a homeless god. Left with no weapon, Yato takes on more jobs, hoping to find a new partner soon.

While out putting up fliers for a missing cat, Yato sees said cat and chases after him, right into the path of an oncoming vehicle. Hiyori Iki, a nearby girl, rushes to push Yato out of the way and ends up hurt herself. After waking up in the hospital, she discovers the incident has knocked her soul loose from her body. Realizing his actions caused this, Yato promises to help return Hiyori to normal—for five yen of course. But in order to return her to normal, he requires a new Shinki, which he finds in the rebellious spirit Yukine.

Noragami tells the story of a girl walking the line between two worlds, and a stray deity's quest for a place to call his own.

Genres

Shounen, Urban Fantasy, Action, Romance, Drama, Comedy

Wieso ist er mein Lieblingsmanga?

Spoiler

Handlung und Charaktere

(Fangirlingwarnung!) Wisst ihr, ich hab diese Waifu- und Husbandokultur nie verstanden; klar häng ich sehr, SEHR an meinen Lieblingscharakteren und mir gefällt auch das Aussehen vieler, aber sie sind mehr wie... "these are my kids!" DOCH dann hab ich den Noragamianime gesehen und muss euch sagen: Yato kommt am nähesten an sowas wie einen Husbando heran! xD
Ich glaube, so RICHTIG stand ich real noch nie auf einen Kerl, aber für Yato würde ich sehr gerne eine Ausnahme machen. (/Genug gefangirlt!)

Wie ihr euch denken könnt, hab ich zu Husbando... Yato bereits in dem anderen Blogeintrag genug gesagt, aber die Charaktere sind mir eben sehr, sehr wichtig, sodass ich einen Manga so wirklich zu meinen Favoriten zählen kann. Damit dürfte logisch sein, dass auch Yato zu meinen Lieblingsprotagonisten zählt.

Ich weiß nicht mehr so recht wie und weshalb ich ausgerechnet zu Noragami kam. Zu der Zeit hab ich nicht so viele Anime gesehen, nur ab und an einmal, und hab aus Spaß mal nach einem Anime mit Kamis oder Yokais gegooglet. Da war Noragami bei einer Liste weit oben dabei. Ich hatte gerade Stress in der Uni und jemand hat geschrieben, dass Noragami eine Comedyserie sei. Well, dann wäre sie Recht gekommen.
Da hab ich gleichmal alle zwölf Folgen des Animes am Stück gebingewatched, war richtig gehypt, und hab mir am nächsten Tag sofort nach der Uni alle bisher erhältlichen Manga gekauft und die Kapiteln allesamt nochmal durchgelesen, auch über das Ende der ersten Staffel hinaus.
In der ersten Staffel wirkten die ersten zwei, drei Folgen auch für mich noch eine sehr lustige Comedyserie war. In denen dachte ich noch, dass der Anime eben so weiterlaufen wird, aber nicht so viel mehr an Tiefe bekäme. Oooh, was hab ich mich gettäuscht...
Ich kann nur sagen: Der Manga behält etwas bis einiges an Humor bei, aber ogott, wird der traurig!

Noragami gehört zu meinen Lieblingsmanga, weil er so rasch an so viel Tiefe gewinnt und mich ebenfalls auf vielen Ebenen berührt hat. Von den Charakteren her, ihrer besonderen Persönlichkeit, die so gar keinen Stereotypen entsprechen, von der Atmosphäre her, die oft etwas Melancholisches an sich hat, auch in einigen der glücklichen Momenten, vom Setting her und diese Verbindung, die man zum Shinto spürt. Der anfängliche Comedyanime/manga hat im Hintergrund etwas sehr Spirituelles bekommen, das eine wunderbare Atmosphäre erschafft.

Das Setting hat mich wirklich sehr angesprochen, da ich neugierig war Urban Fantasy im modernen Japan zu sehen, das sich mit Kamis und diesen Mythen an sich mehr auseinandersetzt. Shinto ist nunmal so eine komplett andere Religion, oder besser gesagt Glaube, als das Christentum, und hat mich bereits damals schon begeistert und fasziniert, als ich Prinzessin Mononoke gesehen habe.
Demnach habe ich mich dann, als der Manga soweit war, auch etwas mit einigen der genannten Kamis und der Unterwelt beschäftigt.
Das Setting integriert sich wirklich gut in die moderne Welt der Menschen und bringt einige kreative Ideen mit sich. Das Worldbuilding finde ich wundervoll aufgebaut und es wirkt einfach so organisch und natürlich, dass man riesigen Spaß daran hat.

Außerdem ist die Story mitreißend und hat so viele, tolle Szenen zu bieten, die mich bewegt haben und ich wollte unbedingt weiterlesen! Zudem stellt die Story kaum jemanden auf einen nervigen "High Moral Ground" und moralisiert nicht so viel.

Dann sind da natürlich die Charaktere:

Zu Yato steht oben genügend da, aber um es nochmal kurzufassen: Er wirkt so fehlerhaft und menschlich, genau das hat mich angesprochen, ebenso wie seine innere Entwicklung wirklich großartig ist und man merkt eben, wie komplex und tief sein Charakter ist, wenn man bereit ist, über diesen, ein wenig vorhandenen, Comic Relief-Status hinauszusehen. Zudem wirkt er so glaubhaft, da er ebenfalls nach Jahrhunderten noch Probleme hat ordentlich zu kommunizieren und Probleme zu lösen, und auf andere einzugehen.

Beispielsweise weiß er ja eigentlich sehr gut, dass Yukine schwierig ist und ebenso eine schwierige Zeit durchmacht, aber durch seine manchmal etwas schroffe Art befiehlt er ihm bloß, dass er den ganzen Unsinn unterlassen soll, anstatt ihm wirklich mal zuzuhören und mit ihm tatsächliche Gespräche zu führen.

Andererseits verläuft die Kommunikation zwischen den dreien, Yato, Yukine und Hiyori, wiederrum sehr offen und direkt.

Yukines Geschichte hat mich ebenfalls wirklich berührt und er wirkt so realistisch und seinem Alter entsprechend! Yukine ist ein umherwandernder Geist eines verstorbenen Teenagers, der von Yato zur Waffe gemacht wird. Er kämpft immerzu mit intrinsischen Problemen, da er nicht mit seinem Tod und diesem Zustand und unter solchen Umständen mit Yato zu leben... existieren, zurechtkommt.
(Spoiler!) Schlussendlich denkt er nicht darüber nach, was seine Handlungen Yato antun könnten, und schlägt die Fensterscheiben ein, da ihn weder seine Gleichaltrigen sehen, noch Yato ihm ordentlich zuhört. So wird er zumindest einmal richtig gehört.
Ich weiß von Kindern und Jugendlichen nunmal sehr gut, dass sie etwas anstellen und Aufmerksamkeit erregen, wenn sie eigentlich Hilfe anfordern möchten, ihnen aber keiner zuhört.
Danach erlangt er etwas Einsicht, da Yato wegen ihm beinahe gestorben wäre, aber ich mag es sehr gerne, dass seine spätere Charakterentwicklung nicht linear verläuft und er zwischendurch immer wieder mit sich zu kämpfen hat und zweifelt. (/Spoiler)

Hiyori ist ein normales Teenagermädchen, die ebenso wirkt, sich aber gleichzeitig sehr erwachsen und einsichtig verhält. Sie versucht die beiden zu verstehen und auch im späteren Verlauf die Gründe für Bishamons Hass beispielsweise herauszufinden.
Sie ist eine angenehme Protagonistin und wie ihr wisst: Auch Yato und Hiyori sind OTP. <3 Sie haben so eine tolle Beziehung zueinander, so eine wirklich ansprechende Dynamik und sie entwickeln sich miteiannder so natürlich! Außerdem bewegt sich der Manga in letzter Zeit immer mehr und mehr in die Romancerichtung, aber hat schon immer starke Hintes abgeliefert.

Bishamon gehört ebenfalls zu meinen Lieblingscharakteren, obwohl ich sie in der ersten Staffel gar nicht mal so gerne mochte, aber selbst da merkte man bereits deutlich, dass hinter ihr mehr steht, als bloß eine irre gewordene Kriegsgöttin, die Yato tot sehen möchte. Da freute ich mich gleichmal die Gründe herauszufinden. Selten hat mich ein Arc beim Lesen mehr mitgenommen als Bishamons Arc! Doch, schon ... der anschließende Yomi-Arc zum Beispiel! xD

Und auch andere Charaktere wie Nora oder Kazuma finde ich wirklich gut geschrieben. Hinter Kazuma steht mehr als erst vermutet und Nora ist wunderbar; also nicht als Mensch, aber als Charakter.
Irgendwie beginnt man mit der Zeit dennoch Mitleid für sie zu empfinden. Sie verwechselt ihr kindliches Besitzdenken und die Angst ohne ihn zu sein mit Liebe und macht ihm deshalb, teilweise, das Leben zur Hölle.
Sie behauptet Yukine sei "farblos", in Wahrheit ist sie es selbst und sogar ihr blasses Charakterdesign, zusammen mit dem weißen Kimono, zeigt das sehr schön.

Der Unterschied zwischen Yato und Nora, sowie Yukines "Rückfälle", zeigen auch anschaulich, dass eine richtige Charakterentwicklung für die beiden sehr schwierig und bei Nora wohl unmöglich ist; finde oder schätze ich.
Die Charaktere für sich alleinstehend sind bereits sehr gut ausgearbeitet und bedienen sich nur weniger Klischees, aber das wirklich Besondere an Noragami sind ihre Dynamiken und Beziehungen zueinander.

Zeichenstil

Der Zeichenstil war von Anfang an wunderschön und wirklich faszinierend und eine Wohltat für die Augen. xD
Dann ist kaum zu glauben, dass er immerzu noch schöner und besser wurde.
Die Gesichter sehen wirklich schön aus und haben Tiefe, die Hintergründe sind ebenfalls ansprechend, oft detailliert und fügen sich sehr gut ein, und die Kämpfe sehen sehr dynamisch aus.
Hier kann ich nur sagen: Das Feeling ist auch hier tiefer als beim Anime? Dabei folgt vor allem die zweite Staffel der Handlung eins zu eins und macht nichts falsch. Ich mag einfach nur den Schwarz-Weiß-Stil und den Stil von Adachitoka an sich so gerne. ^^
Auch die Charakterdesign von Noragami sind allesamt sehr schön und kreativ und geben teilweise ihre Persönlichkeit wider.

Etwas Kritik

Eigentlich kaum etwas?
Manchmal wurde und wird das Thema darum, ob Hiyori Yato nun vergessn könnte oder nicht, etwas repetitiv. An einigen Stellen wirkte es schon so, als würde der Manga etwas auf der Stelle stehen und sich da nicht wirklich weiterbewegen.
Allerdings sind die Gründe dafür auch nachvollziehbar und gut erklärt, aber dennoch ...

I will go down with these ships. x3 Noragami, Seraph of the End, Anime, Favoriten, Hiyori Iki, Lieblingspaare, Manga, Mika, Mikaela Hyakuya, Pairings, Yato, Yuuichirou Hyakuya

Autor:  Charizard

Der Titel ist an den (Parodie)Song I ship it von "Not Literally" angelehnt. =D

Natürlich ist der Post wieder ein Copy-Paste von meinem Beitrag im Anime-Manga-Bereich.
Also, an sich ist es schwierig zu beschreiben, was ich generell mag. Also ich versuch es mal ganz allgemein zu halten. XD
Einerseits mag ich sehr gegensätzliche Paare, einfach wegen dem Yin-Yang-Prinzip, aber ich will trotzdem einen gewissen Grundrespekt, Sympathie und das Gefühl, dass abgesehen von der romantischen und ev. sexuellen Anziehung auch tiefe Freundschaft vorhanden ist. Was irgendwie meine Lieblinge gut erklärt.
Deswegen kann ich Pairings nicht ab, bei denen an sich ein riesiges Gefälle herrscht und ich nur das Gefühl habe, dass da wirklich nur Abneigung da ist. Ich meine... wieso? Allerdings mag ich auch dauernden Kitsch nicht und finde ein bisschen einander aufziehen und etwas mehr Energie großartig.
Die meisten Pairings, die ich mag, sind auch (fast) Canon. Oder haben sehr starke Hints. Nicht alle, aber ziemlich viele. Manchmal hat man halt "Crackpairs". xD
Außerdem hasse ich Instalove oder finde es zumindest ziemlich langweilig. Ich weiß, dass man sich auf den ersten Blick sympathisch sein und sich anziehend finden kann, aber Instalove find ich langweilig und faul, da finde ich gar keine Spannung und Anziehung.
Und ich mag nun seit einiger Zeit auch den Childhood friends-Trope... weil sie sich einfach einander gut kennen. Bzw. mag ich es, wenn ich Beziehungen auf mehrere Arten interpretiere kann und sie immer(noch) Sinn machen.

Also und... die Gesamtheit ist weniger gay als gedacht.
... Enttäuschend. xD

Fanarts gehören nicht mir und so... das wisst ihr ja.

Ich schreib nicht zu allen was. Viele sind einfach zusammen süß, haben eine gute Dynamik, die meisten sind canon oder haben viele Hints und ich denke, selbstsprechend, wieso ich sie mag. ^^
Außerdem sehen sie alle zusammen süß aus. XD



Homura x Madoka (Madoka Magica) - Nezumi x Shion (No. 6) - Allen x Lenalee (D.Gray-man)

Kanda x Alma (D.Gray-man) - Ash x Eiji (Banana Fish) - Ashitaka x San (Princess Mononoke)
Ymir x Historia (Attack on Titan)

 

Meine beiden OTPs. <3

Mika x Yuu (Owari no Seraph)

Spoiler

Mika verweigert es auch (oder eher hauptsächlich) wegen Yuu Menschenblut zu trinken, weil er seine Ansicht und seinen Hass gegenüber Vampiren kennt. (Dazu kommt noch, dass er die Kinder nicht als Livestock behandeln will, wie die Hyakuya-Waisen behandelt worden sind und er einfach auch zu stolz ist, weil er Vampire selbst ebenfalls hasst und damit sich, however) Und nun ja, er leidet darunter und hält es dennoch durch.

Yuu wiederrum leidet die gesamte Zeit natürlich unter dem Tod aller Waisen, aber eben vor allem darunter darunter, dass er zu diesem Zeitpunkt Mika noch totglaubt. Asuramaru nimmt immer und immer wieder Mikas Aussehen an und da der Dämon bestens weiß, was ihn beschäftigt...

Später ändert Yuu sogar den Sinn, den er in seinem Leben sieht, als er erfährt, dass Mika noch lebt und seine sehr festgefahrene Ansicht davon, dass alle Vampire Monster seien, die er töten muss, worauf er davor sehr besessen war. Wenn man so fanatisch fokussiert ist, dann ist es ein großer Wandel diesen Lebenssinn zu ändern. Es ist einfach heartwarming, wie er ihn keine Sekunde lang als Monster ansehen will.

Ich hätte es unter anderen Umständen vielleicht als nervig empfunden, dass Mika ihn auf jeden Fall retten und auf seine Seite ziehen will, also diese fixe Idee davon. Da dieses "die JIDA nutzt dich aus, selbst Guren" aber nunmal kein Hirngespinst ist, ist das nur allzu verständlich.
Außerdem find es so ironisch-süß, dass Mika ihm damals geholfen hat sich für die Hyakuya-Waisen aufzuwärmen und Yuu ihn dafür Jahre später mit seiner "neuen Familie" vertraut macht / ihn dazu bringt ihnen langsam zu vertrauen.

Es ist genauso heartwarming, dass irgendwie... ich weiß nicht, wie ich das genau, betreffend beschreiben soll. Die Jungs sind erst sechzehn Jahre alt und Mika ist einige Zeit lang mit der letzten, übriggebliebenen "Naivität" von der Idee überzeugt, dass er mit Yuu alleine einfach abhauen kann, um sie beide vor allem abzuschirmen, nach alledem was beiden passiert ist. Aka bei ihm die Umwandlung in einen Vampir, die Schmerzen, den Verlust seiner Menschlichkeit, dort unter ihnen leben zu müssen... Ferids ständigen (sexuellen) Belästigungen. -__-
Er gibt die Idee aber dennoch auf, weil Yuu es anders wollte.
Und dann punkto Menschlichkeit: Yuu ist seine letzte Verbindung dazu, was es noch trauriger macht.

Außerdem erfährt man, dass sowohl Mika wie auch Yuu von ihren Eltern misshandelt wurden und da kommt man nicht drum herum zu denken, dass sie automatisch ein tiefes Verständnis füreinander aufbringen und versucht haben die anderen, kleinen Kinder besser zu behandeln, als sie selbst behandelt worden sind. D=

Und die beide sind natürlich OTP, auch wenn ich sofort und gerne zugebe, dass ihr Verhältnis zueinander nun auch nicht besonders gesund ist und sie beide ein zerstörtes Selbstwertgefühl haben, aber genau das lässt sie zusammen glaubwürdig wirken - und zumindest versuchen sie es.​

Die beiden ergänzen sich durch ihre gegensätzlichen Ansichten und Charaktere. Sie kennen sich (immer noch) in und auswendig oder versuchen sich zumindest in anderen Situationen zu verstehen, da sich doch einiges geändert hat, was sich vor allem in den späteren Mangakapitel herausstellt, in denen sie wieder vereint sind und auch schon in der Szene, in der Mika sein Blut trinkt.

Ich finde es sehr angenehm, dass immer wieder etwas Comedy und vertraute Neckerein zwischen den beiden da ist. Sie verstehen sich einfach und ich meine, die Artworks und viele Verhaltensweisen etc... sprechen für sich und die Chemie der beiden ist so toll. Das kann man schon fast nicht mehr falsch interpretieren.
Das Beste daran ist ja, dass der Anime immer noch natürlich ein Battle Shounen ist und jeder, der daran gearbeitet hat, sich wohl dachte: We don't care. Let's make this obviously gay! xD
Und dann noch in den neueren Kapiteln, diese Aussagen wie "Hey, your partner is calling you", "the key to his heart is Mika" etc.


^ That's an official artwork & manga art.  x3



Yato x Hiyori (Noragami)

Spoiler

Ich finde die Art, wie sie dargestellt sind, auch großartig. Hiyori hat viel Zeit ihn kennenzulernen und nimmt nicht alles, was er tut, was manchmal tatsächlich Blödsinn oder auch arschig ist, ungefragt hin. Sie hinterfragt auch seine Moralvorstellungen etc... und versucht ihn zu verstehen.

Auch was die sehr zwielichtige und komplexe Angelegenheit mit seiner Vergangenheit und Father und Nora betrifft. Sie ist sehr reif für ihre fünfzehn oder sechzehn Jahre.

Und für Yato gilt auch, dass er genug Zeit hat um sie kennenzulernen. Ein offensichtliches Problem ist natürlich auch hier, dass Hiyori altert und sterblich ist. Wie auch immer, ich komm nicht drum herum die beiden zusammen einfach so gern zu sehen und bin vollkommen zufrieden damit, wie es jetzt ist. Ich will irgendwie an der Stelle auch mal gar nicht mehr oder so, bin aber offen dafür. XD
Yato hat ein Problem damit sich vorzustellen, dass sie später heiraten könnte, Hiyori steht ihm dauernd bei, begibt sich in Gefahr und weigert sich ihren derzeitigen "Zustand" aufzuheben, weil sie ihn sonst vergessen könnte... oder ganz bestimmt wird.

Die beiden haben eine tolle Chemie, sie verstehen sich gut, sorgen sich umeinander und haben haufenweise gute, süße und vll. auch eher traurige Momente. Und sie gehen sehr locker miteinander um und es gibt auch genug Witz.

Dann ist da noch Yukine. Sie vermittelt zwischen ihnen und sagt Yato ihre Meinung, wann auch immer sie einer anderen ist. Außerdem find ich es interessant, wie sie sagt, dass in ihrer Familie nicht so offen gestritten wird, sie es aber plötzlich bei Yato und Yukine anders sieht und es deswegen keine heruntergeschluckten Aggressionen zwischen ihnen gibt. (najaaa...? Ähem :D)
Die beiden sind einfach ultrasüß und ... don't you ever touch Hiyori! XD Wenn ihr etwas zustößt, aktiviert das Yatos Berserk Button. XD Das ist einfach süß, er ist so fokusiert auf sie, vll., weil sie ihn nicht vergessen und freiwillig bei ihm und Yukine sein will, und beschützend.

Omg, diese eine Szene, in der Hiyori Yatos Minischrein baut und er weint... und dann sieht man ihre geschundenen Hände. Das war eine der schönsten Szenen, die ich je in einem Anime gesehen habe. ;__;
Und dann gab es in der zweiten Staffel, in der sie seinen richtigen Namen herausfindet und ihn umarmt / er sich auf sie fallen lässt, als sie ihn zurückholt. x3
Außerdem ist es so süß, wie menschlich sie Yato behandelt und das Gefühl gibt, dass da endlich jemand, neben Yukine, ist, dem seine Existenz nicht gleichgültig ist und jemand da ist, dem er nunmal wirklich sehr wichtig ist. Gleichzeitig gibt Hiyori dafür alles, um ihm das zu beweisen.
Dafür vergöttert er Hiyori beinahe, obwohl es ja eigentlich andersherum "sein sollte". xD

 

^ Mangapanel. *.*

Lieblingscharaktere - Post 3/3 D.Gray-man, Puella Magi Madoka Magica, Seraph of the End, Anime, Favoriten, Guren, Guren Ichinose, Homura, Homura Akemi, Kanda, Lavi, Lieblingscharaktere, Manga

Autor:  Charizard

  Lieblingscharaktere <3 - Post 3/3


Da ich seit dem letzten Mal, als ich eins dieser "Mosaiks" gemacht habe, ein paar Sachen gesehen habe, nur an meinen Top 5 hat sich so gar nichts geändert: Here we go. <3

Mal davon abgesehen, dass ich einfach ein riesiger Animefan(girl*hust*) bin und diese Charas einfach herze, schreibe ich selbst auch sehr gerne und finde es interessant, wie andere ihre Charaktere schreiben. Daher investiere ich in so einige / recht viele Charaktere, die mein Interesse wecken, schon viele Gedanken.

Was ich aber noch nie so ganz verstehen konnte, ist diese "Waifu / Husbando-Kultur" in der Animeszene, bei mir ist das mehr... these are my poor kids. </3

In dem Post sind die anderen Charaktere.
Ich teil den Post auf, damit der nicht zu lang wird. ^^



RESTLICHE TOP 5

2. HOMURA
aus Madoka Magica

Leider ist Homura das einzige Mädchen in meinen Top 5, aber ich verspreche, danach werdet ihr noch mehrere, weibliche Charaktere zu Gesicht bekommen. xD

Auch bei ihr ist es schwer etwas Wichtiges und Bedeutendes zu sagen, was sie ausmacht, ohne zu viel zu spoilern. Eigentlich kann man ja leider kaum etwas sagen, wenn es danach ginge.

Zuerst wusste ich nicht, wie ich ihr gegenüber stehen sollte, aber bald hat es sie es geschafft zu einer meiner Favoriten zu werden.
Zuerst wusste ich nichtmal, ob ich ihr Charakterdesign mag, was aber den Zeichenstil des gesamten Animes betraf, aber nun liebe ich es, genauso wie sie. Es passt einfach so sehr und sieht wirklich hübsch aus. xD

Und obwohl die anderen Mädchen auch großartig sind und alle so unglaublich viel mitgemacht haben, steht Homura für mich dennoch an erster Stelle für das, was sie für Madoka gibt und wie verzweifelt sie versucht Ereignisse, die geschehen waren und geschehen sollen, abzuhalten.
Sie versucht und versucht und versucht und ist in dieser Schleife aus Ereignissen gefangen. Das hat mich wirklich bis zum Ende so sehr berührt (und selbst oder gerade wegen dem Film), dass sie bei mir nun so weit oben in der Liste steht, weil dieses vierzehnjährige Mädchen so viel auf sich nimmt und dabei immer verzweifelter wird.

Die Szenen in dem Anime gehen auch sehr leicht sehr nahe und sind wirklich intensiv. Daher sind auch die Szenen, die verschiedene, grausame Ereignsse in dem Anime, aber auch die Interaktionen zwischen ihr und Madoka betreffen so intensiv und gingen mir allesamt unter die Haut.
Insgesamt kann man sagen, dass sie eine Art hat, die mich sehr oft an Charakteren anspricht und es mir leicht macht sie wirklich ins Herz zu schließen.

Sonst: Zu Homura und Madoka, hab ich sonst in meinem Blog / in dem anderen Thread zu meinen OTPs schon viel geschrieben / werde ich neumachen. x3


3. GUREN
aus Owari no Seraph

"Shit happens / You Failed"-The Story. xD Ich weiß gar nicht, was ich zu ihm schreiben soll, ohne dabei ein halbes Dutzend Spoiler-Tags gebrauchen zu können. Daher, ähm: SPOILER.

Nur: Anfangs wusste ich nicht, ob ich ihn mögen soll, auch wenn bald klar war, dass hinter ihm viel mehr steht.
Er ist einer der moralisch grausten Charaktere, von denen ich immer noch nicht weiß, ob Liebe oder Hass, die mir untergekommen sind und genau deshalb ist er mir dann so sympathisch (mal mehr, mal weniger) geworden. Vor allem, als ich seine Vorgeschichte, die gesamte Apokalypse und die unglaublich traurige Story mit Mahiru, gelesen habe.
Dass weder Mahiru noch Guren jemals so unschuldig und nur gute Engelchen waren, macht beide noch sympathischer und ihre Liebesgeschichte glaubwürdiger.
Bei ihm muss man dann eben auch viel aus dem Subtext herauslesen.

Und andererseits ist er dann wieder ein manipulatives Arsch, der wortwörtlich einen ordentlichen, riesengroßen Haufen an Schuld auf sich geladen hat und sich immer noch mehr auflädt. Man versteht, wieso alles so gekommen ist und wieso er so handelt, wie er handelt. Und man merkt, dass ihm sowohl an Yuu wie auch an seinem Squad wirklich etwas liegt, aber gleichzeitig bringt er ihn andauernd an alle Grenzen und in Lebensgefahr und nützt sein Bedürfnis gebraucht zu werden aus. Andererseits wiederrum hat, oder sieht Guren zumindest, keine andere Wahl.

Ah, ahja, ich mag sein Charakterdesign. Jetzt und damals. xD
Und was seine Novels betrifft: Ich mag Yuu zwar sehr, sehr gerne, aber Guren ist für mich neben Yato und Allen einer der besten (Shounen-)Protas.

Sonst: Zu Guren und Mahiru, hab ich sonst in meinem Blog / in dem anderen Thread zu meinen OTPs schon viel geschrieben / werde ich neumachen. x3
 

4. KANDA
aus D.Gray-man

Also vom Charakterdesign brauche ich gar nicht anfangen und erklären, denke ich. Das erübrigt sich so ziemlich und es ist + Katana mit coolen Fähigkeiten, + coole Uniformklamotten und ansonsten auch noch einen Umhang und lange Haare (aber
nicht auf die feminine Art). Ähem... schöner Kerl und so. xD
Bei Kanda ist es genauso dieses: "I don't care." *cares deep down A LOT* ='D

Ich liebe es, wie man wohl schon erkannt hat xD, Dinge aus dem Subtext herauszulesen und vor allem mag ich Charaktere, die einem viel davon bieten, sodass man ihre Persönlichkeit und Motivation selbst ein wenig interpretieren kann.
Kanda macht es eben aus, dass er trotz seiner kühl wirkenden Art solche kleinen Dinge tut, wie zB. in der Geschichte um das Hexendorf dem einen nervtötenden Finder zu erzählen, dass Allen die Seelen der Akuma sehen kann daher weiß, dass sie sind nicht verloren sind (und davor die Aussage wegen der Tradition usw., das ist jedes Mal so ein: juhu, Charaktere, die mitdenken und Sinn für solche Dinge haben lol) - oder sich um Daissya zu sorgen, als der in Gefahr ist. Manchmal kommt es halt auf diese subtilen Dinge an. Da hab ich auch die Geschichte von Martel in Erinnerung und er während der Mission und danach mit Allen über diese Dinge redet... halt auf seine eigene, schroffe Art. ='D (uh, und die Parallelen von Hallow zu Martel am Ende...)
Nicht nur zu Allen (und ich liebe es, wie er sich mit ihm andauernd streitet lol), auch zu Lenalee hat er eine wunderbare Beziehung, da er sie schon lange kennt. Also auf platonischer Ebene liebe ich die beiden. x3

Wie ich bereits wo gesagt, was ich an den D.Gray-man-Charakteren generell sehr schätze ist, dass sie sehr glaubwürdig und mehr down-to-earth sind ... ähem und bei allen was vor sich geht und die Zahnräder drehen. =D
Das soll bedeuten, dass Kanda zwar kühl und oft verärgert wirkt (was nicht verwunderlich bei dem Orden ist und was der ihm alles angetan hatte, aber man hat auch gesehen... Kanda ist einfach so lol), aber glücklicherweise kein edgy Edgelord ist, weil ich solche gar nicht leiden kann. xD

Ich mochte ihn immer schon gerne, aber in Hallow dann... die Geschichte zwischen ihm und Alma, und die unglaublich grausame Vorgeschichte beider, hat mich so sehr berührt, dass ich Kanda nun so viel abgewinnen kann. Da war noch die schöne Aussage von Kanda, dass es mit mit, Alma, leichter fiel zu atmen und zu lachen. Das merkt man sich dann einfach und naja, ... ='( Der gesamte Arc war einfach so schlimm und hat an einigen Stellen wollte ich schon fast wegschauen, weil ich meine Lieblingscharas nicht mehr so leiden sehen wollte, okay!? x'D

Sonst: Zu Kanda und Alma, hab ich sonst in meinem Blog / in dem anderen Thread zu meinen OTPs schon viel geschrieben / werde ich neumachen. x3



5. LAVI
aus D.Gray-man



Lavi hat einfach so eine tolle, teilweise etwas draufgängerische und "kindliche", teilweise auch kühlere / ernstere Art und ich find seine Gedanken sehr nachvollziehbar. Ich mag einfach seine vielen, charakterlichen Facetten sehr gerne. Teilweise wirkt er sogar etwas naiv, aber ich denke er ist es nicht / oder ist gleichzeitig doch sehr intelligent. Sein Arc ging mir auch sehr nah, wo man dann um einiges mehr über ihn erfahren hat und das hab ich wirklich sehr genosssen.

Um es kurzufassen und wenig zu spoilern: Die Bookmen sollten unparteiisch und neutral sein. Lavi wurde als kleiner Bub vom alten Bookman wohl mitten in einem Krieg gefunden und obwohl wir nicht wissen, was mit seiner Familie und ihm davor passiert ist, wissen wir von ihm, dass er die Menschheit als Gesamtes dafür hasst, weil sie immer und immer wieder Krieg führt. Zwischendurch hat er viele Identitäten angenommen, aber seitdem er Menschen um sich hat, die ihm etwas bedeuten, fällt es ihm schwer neutral zu sein und seinem Lebensmotto "Bookmen don't have a need for a heart" treu zu bleiben.

Außerdem ist er teilweise ein kleiner Teaser und Troll - und sein Hammer ist einfach cool. XD Vom Aussehen ist er toll. Großartiges Design hat er auch und er sieht echt gut aus. ^^
Lavi ist insgesamt sehr liebenswert. X3

Lieblingscharaktere - Post 2/3 Avatar - Herr der Elemente, Noragami, Anime, Favoriten, Lieblingscharaktere, Manga, Yato, Zuko

Autor:  Charizard

Lieblingscharaktere <3 - Post 2/3

Da ich seit dem letzten Mal, als ich eins dieser "Mosaiks" gemacht habe, ein paar Sachen gesehen habe, nur an meinen Top 5 hat sich so gar nichts geändert: Here we go. <3

Mal davon abgesehen, dass ich einfach ein riesiger Animefan(girl*hust*) bin und diese Charas einfach herze, schreibe ich selbst auch sehr gerne und finde es interessant, wie andere ihre Charaktere schreiben. Daher investiere ich in so einige / recht viele Charaktere, die mein Interesse wecken, schon viele Gedanken.

Was ich aber noch nie so ganz verstehen konnte, ist diese "Waifu / Husbando-Kultur" in der Animeszene, bei mir ist das mehr... these are my poor kids. </3

In dem Post sind Yato und Zuko.
Ich teil den Post auf, damit der nicht zu lang wird. ^^



MEINE 5 DARLINGS / PLATZ 1

YATO
aus Noragami

Wenn ich es kurz machen wollen würde... Ich überlege mir nur grad, wie ich genauer auf ihn eingehen soll ohne zu spoilern. XD

Ich lieb einfach seine beiden total unterschiedlichen Seiten einfach total. Seiten, nicht Persönlichkeiten, wie ich in einer sehr (für mich zumindest) seltsamen "Analyse" mal gelesen habe. óo Ich hab hier wirklich das Gefühl bekommen, dass es ihm wirklich zu Gute kommt und sehr viel Tiefe verleiht und nicht irgendwie deplatziert wirkt. Auf mich wirkt es so: Jep, Adachitoka wissen was'se tun. Von dork oder cinnamon roll zu "I kill you" in drei Sekunden. xD

Das war so ein Charakter, den hab ich die ersten drei Minuten gesehen: Passt, gehört zu meinen Lieblingen! XD Obwohl sich der Eindruck beim Manga noch verstärkt hat, da der Anime das erste Kapitel weggelassen hat. Das Ding ist auch, egal ob kami hin oder her, er wirkt sehr, sehr "menschlich" und reagiert sehr verständlich auf zB. Father und Nora und auch auf Hiyori und Yukine.

Und ich möchte noch extra erwähnen, dass ich seinen Synchronsprecher Hiroshi Kamiya absolut genial finde, der übrigens auch Takashi spricht... und zigtausend andere. xD

Die Frage nach dem Charakterdesign stellt sich hier doch gar nicht mehr, vor allem bei diesen Augen! xD Aber auch der Rest des Designs dazu ist wirklich klasse. Ähm, vor allem Kimono und der Samuraizopf und... yes!

Die meisten Bilder hier täuschen vll. etwas, wenn man weder Anime noch Manga kennt, denn eigentlich ist er die meiste Zeit über ein dork und hat so ein bisschen eine an der Klatsche. XD Und kann drei Sekunden später wieder toternst oder zum Fürchten sein. Also va anfangs aus Hiyoris Augen.

Ich denke aber im Bezug auf seine Vergangenheit und Sakura nicht, dass erst sie in ihm die Abneigung gegen das Morden weckte. Es sah für mich nicht so aus, als würd er sich wohl damit fühlen und tat es wirklich nur wegen und für Father. In der Vergangenheit wirkt er um einiges ernster, aber ich denke, er ist in der Gegenwart einfach wie er nun ist, weil er sich wohler und echter auf diese Art fühlt und es seinem Grundcharakter eher entspricht so zu sein.

Was für mich auch dagegen spricht, ist eine Theorie, die ich sehr mag, ist die Tsukoyomi-Fandomtheorie hier und googlet euch das, wenn ihr interessiert seid. Sonst verrat ich mehr, als anderen lieb ist. ^^

Mit seinen Ansichten müssen sich viele erst vll. anfreunden, was Hiyori nicht anders ergeht. Mir ist das relativ bis stellenweise sehr leicht gefallen. Wirklich einzig bei "If people want to die, let 'em die" musst ich kurz etwas schlucken und joa. Ja, irgendwo... Sie geben ihm aber auch viel Tiefe und zeigen, dass er nicht nur dorky ist. Außerdem hat auch er einen tollen Humor. x3

Was ich sonst so an Noragami allgemein schätze, ist die Beziehungsdynamik aller Charaktere zueinander. Bei Yato wären das vor allem Yukine und Hiyori natürlich, aber auch Nora, "Father", Bishamon und Kazuma. Nun beginnen so langsam die Spoiler, wenn ich auf die letzten vier eingehe. XD

Hiyori und ihn shipp ich so sehr. =D Ich mag kein Instalove und ja ich liebe Beziehungen, die sich langsam entwickeln. Wir sehen alle, was da geht, sowohl die rein platonische Liebe (schreib ich mal so hin, da es IMO stimmt), wie auch die unterschwelligen sexual vibes, va von Hiyori, aber aus meinen Augen auch vice versa. Dafür reagiert Hiyori teilweise abwehrend und "aggressiv", wenn sie das selbst schnallt und verbergen will. Manche wollen mir vll. erzählen, dass es sich nur um tiefe Freundschaft handelt, aber so wie die rumkitschen und blushen; habt ihr was auf den Augen? xD

Aber abgesehen davon, dass es für mich ordentlich funkt, kann ich wirklich sagen: Ja, ich finde diese Beziehung der beiden zueinander alles andere als oberflächlich.
Yukine hat mich anfangs mit seiner Art irgendwie, auf eher positive Art und Weise, "genervt". Im Nachhinein war ich doch froh, dass sich sowohl Yato wie auch Yukine erst um eine gute Beziehung zueinander bemühen mussten. Ich interpretier einfach mal, dass Yato gerade deshalb auf Yukine gestoßen ist, weil er für den Jungen Verantwortung übernehmen will, auch wenn das jetzt so ohne Schrein und nicht so gut klappt haha, auch weil Father und Nora ihn scheiße behandeln und behandelt haben.
Aber Nora wiederrum, nun ja... ich liebe Nora auch. x/3

Er weiß aber auch nicht so recht, wie er Yukine feinfühliger behandelt, weil er ab und an doch eine etwas schroffe Art (und damit sehr interessante, so gar nicht kindliche Ansichten, wie man zuerst vermuten könnte) hat.
Auch entstehen viele Probleme, ohne nun ein Spoilertag verwenden zu müssen, dadurch, dass er nach Jahrhunderten wahrlich noch kein Kommunikationsgenie geworden ist, was ich sehr menschlich finde und damit sehr sympathisch.

Nora ist so eine manipulative Bitch, die imo Besitzdenken mit Liebe verwechselt. Deshalb macht das diese Dynamik zwischen ...äh Trashdad, Nora und Yato so interessant.

Spoiler

Ich mag auch dasselbe hier wie an Silver und Zuko, obwohl die beiden nichtmal seine leibliche Familie sind, ist er mit ihnen aufgewachsen, und obwohl Father hat versucht ihn zu einem Mörder zu erziehen und mit Nora ist er großgeworden: er hat die Stärke nach Jahrhunderten den Schlussstrich mit ihnen zu ziehen. Diese gesamte Entwicklung und sein Konflikt damit ist so unglaublich gut dargestellt und mir ging es einfach sehr nahe, als er sich schließlich von Nora trennen musste

Sonst: Zu Hiyori und Yato, hab ich sonst in meinem Blog / in dem anderen Thread zu meinen OTPs schon viel geschrieben / werde ich neumachen. x3



ZUKO
aus Avatar



Okay, das wird etwas kürzer, weil ich Avatar schon länger nicht gesehen habe und letztens nur bis zur Hälfte und so. D= Dh. aber nicht, dass ich Zuko weniger mag als die anderen hier. x/3

Zuko war von denen der einzige Charakter, bei dem ich wirklich ein bis zwei Staffeln gebraucht habe, bis ich ihn irgendwie mochte. Dafür hat's dann plötzlich klick gemacht und mir ist von einer Sekunde auf die andere ein "Ich find Zuko so genial!"-Lämpchen aufgegangen. XD
Wobei ich sagen muss, dass die erste Staffel von ATLA, zumindest davon wieder die erste Hälfte, auch allgemein etwas zum Warmwerden damit war. Ich hab weder so recht zu Aang noch zu Zuko geholfen. Eher wohl zu Aang, auch wenn ich sagen muss, der war immer okay-ish, aber nie so richtig einer meiner Favcharas.

Vom Charakterdesign her weiß ich gar nicht, was ich von ihm halten soll. Ich bin nur froh, dass er sich die Haare hat wachsen lassen. *hust* xD
Zuko ist insgesamt so ein interessanter Charakter, dass ihn die Narbe imo noch attraktiver macht statt zu schaden.

Was mir bei ihm auch besonders gut gefallen hat, ist wie bei den anderen beiden, dass man Zuko die Wahl offengelassen hat und er sich mit freiem Willen dafür entschieden hat, was er für richtig hielt.
Dazu kommt noch die Tatsache, dass er das Feuerbändigen erst gegen Schluss RICHTIG vom Drachen lernte, indem er seine Wut oder eben sein Temperament zurückhält und in etwas Positives umwandelt. Das hat mich ehrlich gesagt in meinem eigenen Magie/Elementesystem und Charakterisierung für meinen Protagonisten schon auch inspiriert *hust* XD

Bei Zuko war es für mich so; je besser man ihn kennenlernte, desto mehr konnte ich auch mit ihm mitfiebern und desto mehr und mehr konnte ich Zuko erst so richtig mögenlernen. Er ist aus meiner Sicht ebenso wie die anderen drei ein sehr ausgearbeiteter, vielschichtiger und interessanter Charakter, der eben dazu noch grundsympathisch ist.
Ich hab es auch sehr genossen welche Dynamiken sich mit anderen Charakteren ergeben haben, sei es Onkel Iroh, der Zukos Charakterentwicklung fast provoziert und angestoßen hat, seine Schwester und sein Vater, Mai, Aangs Gruppe...

Seine Aktionen mit der Aang-Gruppe waren für mich auch immer interessant, weil das Kräfteverhältnis immer im Gleichgewicht war ... oder eher Gegengewicht. Wenn es mit Aang bergab ging, lief es mit Zuko besser und umgekehrt, kommt mir vor. Für mich war aber schon ziemlich früh klar, dass sich Zuko für die Protas entscheiden wird und das hat einfach zu lang gebraucht, bis er es wirklich tat. Da hätte ich mir einfach noch etwas Interaktion gewünscht, bis die Serie endete. :<

Am interessantesten war von der Aang-Gruppe die Interaktion mit Katara für mich, da er sie nach den vielen Kämpfen, die sie hatten, unterstützt und versucht wirklich zu verstehen (statt wie Aang Predigten zu halten x.x).

Ansonsten kann ich hier auch bei Zuko sagen, dass ich seine Art ur gern mag. No-na-ned, sonst wär er hier nicht auf Platz 1. Vor allem ist's ziemlich witzig, wie er mit manchmal mit Feuer schießt, wenn er wütend ist. xD
Was mir bei ihm auch besonders gut gefallen hat, ist wie bei den anderen beiden, dass man Zuko die Wahl offengelassen hat und er sich mit freiem Willen dafür entschieden hat, was er für richtig hielt.

Dazu kommt noch die Tatsache, dass er das Feuerbändigen erst gegen Schluss RICHTIG vom Drachen lernte, indem er seine Wut oder eben sein Temperament zurückhält und in etwas Positives umwandelt. Das hat mich ehrlich gesagt in meinem eigenen Magie/Elementesystem und Charakterisierung für meinen Protagonisten schon auch inspiriert *hust* XD

... und generell, Zukos Kampfszenen waren immer großartig. =D Ich meine, das trifft eh allgemein auf Avatar zu.

Seine Charakterentwicklung, wie er iwo einfach ausgeglichener und ein wenig zufriedener mit sich und der Welt wird und erkennt, wo er selbst steht, war schön mitanzusehen und trotzdem wirkt es nicht plötzlich, als hätte sich seine Persönlichkeit ganz gedreht, zum Glück. x3 Allerdings würd ich ihn gern dafür slappen... hab ich das richtig in Erinnerung, Mei und er haben sich getrennt. War doch so, ja? ;_; Omg, ich hasse euch beide. Wieso steht der da nochmal auf Platz 1 dabei, diese Tatsache ist ... maahh. =(

Lieblingscharaktere - Post 1/3 Pokémon, D.Gray-man, Seraph of the End, Allen, Allen Walker, Anime, Charaktere, Favoriten, Lieblingscharaktere, Manga, Mika, Mikaela Hyakuya, Silver

Autor:  Charizard

Lieblingscharaktere <3 - Post 1/3


Da ich seit dem letzten Mal, als ich eins dieser "Mosaiks" gemacht habe, ein paar Sachen gesehen habe, nur an meinen Top 5 hat sich so gar nichts geändert: Here we go. <3

Mal davon abgesehen, dass ich einfach ein riesiger Animefan(girl*hust*) bin und diese Charas einfach herze, schreibe ich selbst auch sehr gerne und finde es interessant, wie andere ihre Charaktere schreiben. Daher investiere ich in so einige / recht viele Charaktere, die mein Interesse wecken, schon viele Gedanken.

Was ich aber noch nie so ganz verstehen konnte, ist diese "Waifu / Husbando-Kultur" in der Animeszene, bei mir ist das mehr... these are my poor kids. </3

In dem Post sind Allen, Mika und Silver.
Ich teil den Post auf, damit der nicht zu lang wird. ^^



MEINE 5 DARLINGS / PLATZ 1

ALLEN
aus D.Gray-man

Also vorhinweg einmal: Ich mag sein Design total gerne, mitsamt der seltsam aussehenden Hand (die ist richtig toll), dem Auge und der gesamten Uniform für die Exorzisten, auch wenn ich die Weiß-Schwarze mit der Kapuze und so vermisse. D= Auch wenn die neue Uniform echt nicht schlecht aussieht.
Außerdem ist sein Sidekick Animal niedlich. Timcanpy ist immer noch süßestes Begleittierchen. x3
Und ich bin auch so begeistert davon, wie sehr sich der Mangastil entwickelt hat. Ich meine, gut sahen sie alle immer schon aus, aber jetzt ...

 


Das ist aus einem Artbook! *_*

Was ich neben seinem sehr glaubwürdigen Charakter und Reaktionen auf die Dinge auch sehr mag, ist seine Hintergrundgeschichte. Was seinen Charakter betrifft, so mag ich eigentlich eher seltener Protas, die vorrangig einfach gut sind, weil sie oft langweilig sind und das aufgesetzt und flach wirkt. Nicht, weil ich gutherzige Charaktere nicht mögen würde. Im Gegenteil eigentlich, wie man an Allen sieht. ^^ Ihm nehme ich es ihm einfach ab, dass er andere beschützen will.

Und mit all dem Sass und seiner Angewohnheit Leute auszunehmen oder ab und an zu erpressen oder auch mit ähm... Robotern zu flirten, wenn er was durchsetzen will lol, dazwischen, wirkt er meistens nicht "zu gut".

Ich meine, an sich hat er ja nur gesundes Mitgefühl und bei all den gequälten Seelen, die er aufgrund seines verfluchten Auges dauernd sieht, ist das nur allzu verständlich, dass er da wirklich wortwörtlich gar nicht wegsehen kann.

Ich mag auch seine Beziehungen zu wirklich allen, zu drei anderen Hauptcharakteren, aber genauso zu Cross, Krory und Komui und anderen.
zB. Lenalee versucht ihn wirklich kennenzulernen und führt viele persönliche Gespräche mit ihm, Lavi und er... tut mir leid, aber das ist für mich nur eine Bromance, ich mag die Freundschaft der beiden echt gerne. x3, und vor allem in Hallow wurde seine Dynamik zu Kanda immer komplexer ...und ich bin an dem Punkt angelangt, wo ich fast nicht mehr weiß, ob ich das Ship mit Lenalee oder Kanda lieber habe. :'D Nein ehrlich, natürlich bevorzuge ich Lenalee. Die beiden sind so knuffig zusammen und ich liebe dieses Pair!
Außerdem, wie gesagt, nimmt er liebend gerne Leute beim Poker durch reine Betrügerei aus. Das unterstütze und mag ich haha.
"I've caused tons of people to strip down to their underwear by playing cards." - Allen, 15 Jahre & all-loving shounen protagonist. xD

Seine Hintergrundgeschichte ist einfach so traurig. Das ist der Punkt, wo ich dann immer Charas, die ich mag, knuddeln will, weil... my poor kids!? D= Jedenfalls waren all seine Flashbacks deswegen auch sehr stark.
Was ich an seiner Hintergrundgeschichte auch mag ist, wie er nun als Jugendlicher eigentlich aufgrunddessen, dass er wie Mana handeln will, sein eigentlich vorlautes Mundwerk zurückhalten will, aber das nicht immer kann ... und vor allem bei Kanda und Cross nicht. xD
Es ist wirklich traurig, dass er insgesamt eine Maske aufsetzt und mehr oder weniger versucht "wie Mana zu werden", aber dabei natürlich er selbst bleibt. Das ist besonders ironisch und bedrückend, da er in einem seiner Design auch tatsächlich eine Maske trägt und ich kann einfach nicht übersehen, dass das mit dem Teil seiner Persönlichkeit zusammenhängt.
Allerdings kam es mir auch nie so vor, als hätte er sich um 180 Grad gedreht. Ich meine, er war nur ein freches Gör, aber er hatte trotzdem Mitleid mit dem verstorbenen Hund und solche Dinge.
Bei ihm ist es einfach so gut geschrieben, wie er versucht eine Maske aufzusetzen und diese öfter an die Menschen in seiner Umgebung anzupassen und an das, was sie sehen möchten, aber seine eigenen Wünsche scheinen da durch und... es ist nicht auf diese "übliche Emoart", es... es ist einfach so~o gut geschrieben. *_*

Außerdem diese eine letzte Folge von Hallow...

Spoiler

Da jagt ihn selbst der eigene Orden. D=

Und ebenso der kleine, traumatisierte Allen nach Manas Tod und wie Cross sich um ihn zu kümmern lernen musste. =/

Eigentlich hat sich Cross darauf gefasst gemacht, dass Allen ohnehin bald "verschwindet", aber dann ist Cross das Kind doch ans Herz gewachsen, auch wenn seine Erziehungsmethoden und Art seine irgendwie-doch-väterliche Zuneigung zu zeigen sehr ... speziell sind. ='D
Was dann natürlich im weiteren Verlauf toll war, war die Sache um den Vierzehnten und noch diese wunderbare Klavierszene!

 


Allen tut mir einfach nur mehr leid, was die Mangaka ihm alles zustoßen lässt. Please, chill, gute Frau. xD
Um ihn gibt es eine der Szenen, die mich am fast meisten mitgenommen hat. Ever.

Spoiler

Das war jene Szene, in der Tyki in sein Herz greift und es von den Tease aufgefressen werden soll.

Ganz ehrlich, ich hab mich selten so vor einer Szene (oder der ganzen Folge) geekelt und unwohl dabei gefühlt und mitgelitten wie da. =( Das war für mich viel schlimmer als viele Real-Horrorfilme haha ... einfach weil es um Allen dabei ging und daran einfach alles so gut gemacht war.
Auch wenn dir klar ist, dass der Prota höchstwahrscheinlich nicht stirbt, leidest du doch mit.



So richtig unwohl habe ich mich dann nur noch... achja, beim Alma-Arc gefühlt (obwohl die erste Szene in der Road auftauchte auch recht arg war), bei Made in Abyss - und da so ziemlich die ganze zweite Hälfte -, Madoka Magica, Perfect Blue und zwei Szenen aus Neon Genesis Evangelion... und trotzdem schlägt die Szene mit den Tease für mich das alles. Der Horror für mich war real haha. ^^"

Spoiler

Und Lavis und Lenalees Trauer, als sie dachten, dass er tot sei.

Jedenfalls gefiel es mir auch, selbst wenn ich mir vorstellen kann, dass es für manche zu langsam gepact war, dass er sowie Lenalee ...
nach der Schiffsszene sehr lange brauchten, um sich von ihren Verletzungen zu erholen und er dabei fast am Verzweifeln war. D=

Das war auf jeden Fall dann wenigstens für beide ein verdientes "Power Up". XD Ansonsten ist Allen auf keinen Fall schwach, aber ich empfand ihn niemals als zu stark, verglichen mit den anderen Charas.

Sonst: Zu Allen und Lenalee hab ich sonst in meinem Blog / in dem anderen Thread zu meinen OTPs schon viel geschrieben / werde ich neumachen. x3


 

MIKA
aus Owari no Seraph



Ich mag auch sein gesamtes Charakterdesign, inklusive der Kleidung / Uniform und der Waffe. Es ist zwar ein typischer Fall von "Anime-Genetics", wenn ein Halb-Russe-Halb-Japaner hellblond ist und blaue Augen hat, aber klagen will ich da jetzt nicht wirklich. xD

Auch bei Mika ist es so, dass ich seine unterschiedlichen Seiten liebe und wirklich gut gemacht finde. Es sieht auf den ersten Blick zwar so aus, als hätte sich seine Persönlichkeit nach dem Time Gap um 180 % gedreht, aber so ganz stimmt das nicht. Er kümmert sich immer noch um andere, tötet nicht leichtfertig, hat einen besonderen soft spot für Kinder und überspielt Unsicherheit und Selbsthass mit Arroganz und hat das auch davor schon getan. Dass er die Verwandlung nicht leichtfertig hinnimmt und Selbsthass entwickelt und beginnt in sich ein Monster zu sehen, finde ich eigentlich sehr verständlich ... und dann hat er noch vier Jahre lang Schmerzen. =(



Bei ihm ist es genauso, dass er einfach sehr glaubwürdig auf mich wirkt und allein dadurch schon Sympathiepunkte bekommt. Er will mit Yuu vor dem Krieg flüchten, weil er sieht wie der Junge, den er liebt und der seine letzte Verbindung zu seiner Menschlichkeit ist, sich vor seinen Augen in ein Monster verwandelt und ... well, es ist ein Krieg. Ich find das viel glaubwürdiger-sympathischer, wenn Charaktere, vor allem (traumatisierte) Jugendliche, von sowas mitgenommen werden und auchmal flüchten wollen, als auf super-badass getrimmt zu sein... obwohl ich wirklich nicht sagen kann, dass er schwach wäre und sich nicht zu wehren wüsste, und mir das nicht gefallen würde. xD

Auch kann ich die Empfindung vieler, dass er angeblich eine "Yandere" sein soll, so gar nicht teilen, aber na gut, das wird über Homura-chan aus Madoka Magica auch gesagt, so I dunno. xD Er hat Angst, ist verzweifelt und hat seit vier Jahren Schmerzen, und er hat vor allem um Yuu Angst. Das rechtfertigt für mich dann schon vieles.

Spoiler

... bis Yuu ihm die Realität entgegenschlägt und sagt, dass er nirgendwohin fliehen kann. Es ist genauso heartwarming, dass irgendwie... ich weiß nicht, wie ich das genau betreffend beschreiben soll. Die Jungs sind erst sechzehn Jahre alt und Mika ist einige Zeit lang mit der letzten, übriggebliebenen "Naivität" von der Idee überzeugt, dass er mit Yuu alleine einfach abhauen kann, um sie beide vor allem abzuschirmen, nach alledem was beiden passiert ist. Aka bei ihm die Umwandlung in einen Vampir, die Schmerzen, den Verlust seiner Menschlichkeit, dort unter ihnen leben zu müssen... Ferids ständigen (sexuellen) Belästigungen. -__-
Er gibt die Idee aber dennoch unwillig auf, weil Yuu es anders wollte.

(<- Official Art x3)
Außerdem hatte Yuu in den vier Jahren dazwischen Guren (auch wenn das ein zweischneidiges Schwert ist und Guren ihn ausnutzt, so mag er ihn dennoch aufrichtig, finde ich / kommt so bei mir an) und dann doch Freunde gefunden, während Mika zwar irgendwie Krul hat, aber der Kälte und hinterhältigen Spielchen der Vampire, und deren absoluten Gleichgültigkeit füreinander, ausgesetzt ist.

Und irgendwie... ich kann bei Mika diese Tsundere-Attitüde auch nicht übersehen. Basically: "It's not that I care for humans and Yuu's squad or something." *wirft sich vor Shinoa und beschützt andere auch* lol. xD

Außerdem werden einige kleine Dinge im Anime ausgelassen und in den Light Novels erfährt man natürlich noch mehr. Da ist es auch so ein Fall, dass er im Manga IMO auf der einen Seite stärker, aber auf der anderen Seite noch "bemitleidenswerter" wirkt.

Die arrogante Fassade hat er damals bereits aufgezogen und einen Soft Spot dafür Kinder zu beschützen hätte er immernoch.
Außerdem hat die Verwandlung sein Selbstbewusstsein noch weiter zerstört und er möchte kein Monster werden. Klingt klischeehaft, ist es aber wirklich nicht. Er wirkt auf mich - damit und seiner Fixiertheit auf Yuu - sehr nachvollziehbar für einen Jugendlichen in seiner Situation.
Es ist auch der Unterschied, was nur ein Detail ist und whr. kommt es auf die Übersetzung an, aber er nennt Yuu oft nur beim normalen Spitznamen und nicht immer Yuu-chan, was ähem ... iwo erwachsener wirkt.

Zum Beispiel erfährt man auch über seine biologische Familie (und wenn ich einen Charakter sehr mag, kann man mich durch mehr Drama noch mehr fangen xD), oder dass er eigentlich nur den jüngeren Kindern die Hoffnung nicht rauben wollte und deswegen den anderen die sorglose und optimistische Art zum großen Teil vorgespielt hat ... und dann hat er noch heimlich schon mit 12 viel auf sich genommen, weil er in dieser kindlichen Naivität dachte, er könnte die anderen befreien.

Es hätte im Anime vll. seinen plötzlichen Hass auf Menschen besser erklärt, wenn man wüsste, dass er mit ca. 14 das Kind gesehen hat, wie es unter den Seraph-Experimenten leidet und ihn gebeten hat es zu erlösen aka zu töten. Oder gab es die Szene (aber dafür sehr kurz?), weiß nimma. ^^"


Außerdem erfährt man, dass sowohl Mika wie auch Yuu von ihren Eltern misshandelt wurden und da kommt man nicht drum herum zu denken, dass sie automatisch ein tiefes Verständnis füreinander aufbringen und versucht haben die anderen, kleinen Kinder besser zu behandeln, als sie selbst behandelt worden sind. D=
Und die beide sind natürlich OTP, auch wenn ich sofort und gerne zugebe, dass ihr Verhältnis zueinander nun auch nicht besonders gesund ist und sie beide ein zerstörtes Selbstwertgefühl haben, aber genau das lässt sie zusammen glaubwürdig wirken - und zumindest versuchen sie es.​

Spoiler

Ich hätte es unter anderen Umständen vielleicht als etwas nervig empfunden, dass Mika ihn auf jeden Fall retten und auf seine Seite ziehen will, also diese fixe Idee davon. Da dieses "die JIDA nutzt dich aus, selbst Guren" aber nunmal kein Hirngespinst ist, ist das nur allzu verständlich. (OT: Ich kann aber nichtmal was gegen Guren haben, da er das wohl als einzig möglichen Ausweg ansieht und es ihm leidtut, was es nicht bessermacht, aber dennoch...

Genauso fand ich es beklemmend, aber die Entscheidung selbst es so zu handhaben find ich nicht schlecht, dass seine Charakter"entwicklung" teilweise ins Negative verlaufen ist oder bei ihm, dass er Angst darum hat seine Gefühle zu verlieren und für sonst niemanden mehr welche aufbauen zu können. Yuu erhält gleichzeitig seine Menschlichkeit aufrecht und auch wenn das irgendwo egoistisch ist, ist es klar, dass er ihn auch deshalb noch mehr liebt.


Ich finde seine Charakterentwicklung toll, oder genauer gesagt, die an diesem Punkt nur wenig vorhandene Charakterentwicklung. Er wird kälter und verliert seine Gefühle, bis auf jene gegenüber Yuu, und möchte nicht wie, es für Vampire üblich ist, allen anderen Menschen und Geschehnissen gegenüber stoisch und zynisch werden.

Währenddessen versucht er Yuu dennoch zur Vernunft zu bringen, selbst wenn er auf seine eigene Menschlichkeit und (menschlichen) Gefühle verzichten müsste.
Obwohl er sogar bereit wäre seine Menschlichkeit nicht zurückzubekommen und dauernd auf Yuu einzureden versucht, da der Preis dafür zu hoch ist.

An diesem Punkt der Story will ich ebenso sehr gerne Mikas Seraph sehen, auch wenn ich denke, dass das nicht gut enden könnte...

Außerdem find es so ironisch-süß, dass Mika ihm damals geholfen hat sich für die Hyakuya-Waisen aufzuwärmen und Yuu ihn dafür Jahre später mit seiner "neuen Familie" vertraut machen möchte.

Ich fand es insgesamt eben traurig mitanzusehen, wie er sich die ganze Zeit über zu kontrollieren versucht, dazwischen Kinder auch rettet und sich im letzten Moment selbst abhält ihr Blut zu trinken... und es ist traurig anzusehen, wie er sich immer mehr selbst hasst, auch Schuldgefühle hatte und sich insgesamt selbst als Monster ansieht. x/3 (und da die Vampire nunmal auch nicht verharmlost werden, SIND sie nunmal tatsächlich Monster aus Sicht der Menschen.

Und ich schätze seine recht vielen Schwächen, die einigen Stärken und guten Seiten; er ist intelligent und macht dann doch wieder Fehler oder handelt dumm und nach seinen Emotionen, vor allem, wenn es um Yuu geht, und er hat gefestigte Ansichten, die er auch ausspricht und versucht durchzusetzen. Und ich mag seine Skepsis Guren gegenüber und ... boi, you are smart. Und dann ist da noch der Sass und trockende und zynische Humor. x3

Ich finde es auch toll, dass der Mangaka und das Studio wohl selbst etwas in die Richung gesagt haben und man merkt es auch deutlich, dass er immer schon einen Crush auf Yuu hatte und das hat sich eben immer mehr gesteigert. Und ich finde es nicht bloß deswegen toll, weil Boys Love und sowieso eins meiner OTPS xD, sondern weil es insgesamt ein Battle Shounen ist und ich kenne keinen anderen mit einem schwulen Protagonisten, der als Charakter ernstgenommen wird und nicht in übliches Klischee (oder Boys Love-Klischee) verfallen würde ... also auch als etwas, das deutlich mehr als nur queer-baiting ist. Ähm... danke!? x3

Achja und...

Spoiler

=(
(mag zwar teilweise gelogen sein, aber dennoch: x/3)

Sonst: Zu Mika und Yuu hab ich sonst in meinem Blog / in dem anderen Thread zu meinen OTPs schon viel geschrieben / werde ich neumachen. x3




SILVER
aus dem Pokemon Special Manga

Aww, ich hätte nicht gedacht, dass nach all der Zeit immer noch ein Pokemoncharakter auf Platz 1 ist. Hab ja dazwischen viele andere Animes gesehen und damit tolle Charaktere entdeckt, auch denkt man, man "wächst da raus" Pokemoncharaktere eben wirklich sehr gerne zu mögen und spielt nur mehr die Games: Stimmt aber nicht. xD
Das wird leider wie bei Zuko etwas kürzer, da etwas länger nicht mehr geselesen habe.
Und lol, ich hab vorher ältere Beiträge von mir gesehen und dazwischen hat sich viel geändert... nur Silver stand immer auf Platz eins. xD

Meine erste Reaktion auf Silver war in etwa wie auf Ken und Mika: My poor boi. x/3 Man will ihn für all das einfach umarmen... sollte aber dann eventuell nicht. xD Er war aber auch ein Chara, den mocht ich sofort. Und wie ich schonmal sagte, ich hab an dem Jungen absolut einen Narren gefressen. Wovon man sich mal verabschieden sollte, ist die Vorstellung, dass dieser Silver genauso wie im Spiel charakterisiert ist. Er ist nicht dasselbe rotzige Gör; seine Persönlichkeit ist viel ausgereifter, er ist auch ein viel besserer Trainer, der zwar anfangs auch sagt "It helps when they not count on me", aber in seiner Charakterentwicklung (auch als der, der er damals war), hab ich doch das Gefühl bekommen: He cares. Und verdammt, ist sein Team cool und sein Leader ist ein sehr sympathisches Snibunna, YES! <3 Es scheint so, als würde er viel Energie drauf verschwenden, um zu tun so als würde es ihn nicht interessieren. Zu seinen Pokemon ist er kein schlechter Trainer, aber er greift sie auch wohl nicht mit Samthandschuhen an
Dafür wirkt er hier auch ernster, klüger, erwachsener und ebenso ist er manchmal etwas kälter... aber auch glaubwürdiger und "verletzlicher" in manchen Situationen.

Ich lieb ihn einfach ebenso für seine Bindung, die er mit Blue hat. Ich könnte da noch länger von der Beziehung zu Blue schwärmen. x3 Ich werd aber sowieso noch eine Liste weiblicher Lieblingscharas machen, da ist Blue mit dabei und da geh ich nochmal drauf ein. Mittlerweile bin ich nichtmal dem Shipping abgeneigt. Childhood Friends sind eh die Besten und sie sind auch keine Kinder mehr, daher verändern sich Beziehungsdynamiken eben auch.



Diese coole Pose hat er mehr als einmal draufgehabt. xD


Das ist etwas wofür ich Silver so schätze. Er ...

Spoiler

... sucht sich seine Familie im Endeffekt selbst aus. Er wurde ja von der Mann mit der Maske mit Blue zusammen und den anderen verschleppt. Lange Zeit wusste er nicht, dass er der Sohn des Team Rocket Chefs Giovanni ist und als er es herausfindet, stellt er sich nicht auf seine Seite. Es ist hierbei nicht so, dass Giovanni durch und durch schlecht wäre, zumindest seinen Sohn liebt er wirklich und wollte ihn tatsächlich wiederfinden, aber Silver sagt nein. Obwohl er irgendwo doch erfreut und gleichzeitig erschrocken war, als er seine Identität endlich herausgefunden hat. Er will nicht die Machtfantasien von TR und Giovanni ausleben und stellt sich dabei gegen ihn, obwohl er sonst keine leibliche Familie hat.
Dennoch sieht er, dass Giovanni eben nicht grundböse ist und ihm wirklich was an seinem Sohn liegt.

Das macht ihn aber noch lange nicht zum strahlenden Helden. xD Er hat kein Problem damit seine Feinde zu bekämpfen und hierbei auch wenig Skrupel. Er hat mittlerweile so ein klein bisschen die Ansichten und Werte eines "typischen Shounenprotas" übernommen - nur ein wenig xD (aka gegen TR vorgehen, weil es richtig ist - vll auch aus persönlichen Gründen), aber seine schroffere und eigene Art sie umzusetzen machen es für mich aus. Dann liebe ich Charaktere; die beweisen, dass sie das Richtige tun wollen, solang sie sonst keine heroischen Momente haben und Gary Stues sind.
Ich hab es einfach sehr genossen, nachdem der Anime jahrelang anderes gezeigt hat, einen Pokemon-Protagonisten vor einem zu haben, der definitiv nicht am liebsten die ganze Welt umarmen würde, sondern dem Widersacher wortwörtlich ein wildes Tier an den Hals hetzt und bedroht ihn. xD

Imo ist er gleichzeitig halt ziemlich menschlich. x3 (was ich bei Zuko dann auch noch wiederholen werde und über Yato und Mika schon gesagt habe..., weil ich sonst das Gefühl habe, dass sonst was fehlt xD) Der Mangaka erinnert sich eben daran, dass Silver zu Beginn erst wie alt ist... 12 und in FRBL 14, 15 und in HGSS rund 16, 17? Er gönnt es ihm auchmal zu weinen, wenn etwas Schlimmes vorfällt und Silver wirkt nie wie ein "Weichei" dabei. Man weiß halt genau in was für einer Scheiße er steckt und so.
Was mich halt vor allem stört ist, dass ich den Zeichenstil von Pokespe nicht wirklich mag. Den Modernen mehr als den der ersten beiden Gens. Da ist halt alles so chibi und knuffig und... ich mag an sich Silvers Charakterdesign vor allem von Fanarts. XD Obwohl ich sonst nicht so auf rote Haare steh, aber hier passen sie einfach rein und diese hellgrauen Augen sind toll. =D
Ich find die Dynamik und Energie mit Gold auch einfach toll. Ich find, die beiden fordern sich gegenseitig und nach und nach ist da viel gegenseitige Unterstütztung und Respekt bishin zu Freundschaft da. Auch die zu Crystal und Green mag ich sehr.
 

Tolle Anime-Zitate! Anime, Anime-Zitate, Zitat, Zitate

Autor:  Charizard

Ich kann mich da noch an so einige erinnern, die ich in diesem Post einfügen möchte. Entweder, weil ich die Zitate alleinstehend schön fand oder die Szene oder in Verbindung mit den Szenen.

Mal schauen, ob ich sie wiederfinde und / oder den genauen Wortlaut hinkriege. Also stimmt manches Nicht-Kopiertes vielleicht nicht zu 100 % überein - ist dann meinem Goldfischgedächtnis geschuldet. xD

12 Kingdoms

Spoiler

Aus den Romanen:

"And that's when I realized that there's really two ways people cry. You cry when you're sorry for yourself, and then you cry when you are really sad. The tears you cry for yourself? Those are kid tears. You're crying because you want somebody to help you or pick you up." - Youko

"I think that once you're born, the thing you have to do is find out who you are and live that life as well as you can. You can't spend your time wondering how things would have been if you were someone different." - Youko

Anime:

Noragami

Spoiler

"Even if life is painful and tough, people should still appreciate what it means to be alive at all." - Yato

"Life and death are like light and shadow. They’re both always there. But people don’t like thinking about death, so subconsciously, they always look away from it." - Yato

"Kids these days. They think it's a competition to have the most friends. One is enough. Find someone completely unique." - Yato

"You are human, aren't you? You are allowed to make mistakes." - Bishamon

The Ancient Magus Bride

Spoiler

"We love by consuming and giving." - Redcurrant

Natsume Yuujinchou

Spoiler

 D.Gray-man

Spoiler

"This world is dark and it's so hard to breathe... but in this instant, when I laughed along with you, I felt that breathing just got a little easier." - Kanda (in Hallow)
Glaub, das ist bisher mein absolutes Lieblingszitat / eines meiner Lieblingszitate. Nicht das Zitat alleine, sondern insgesamt, in der gesamten Situation. =(


Die gesamte Szene mit Lavi. <3






 

Owari no Seraph

Spoiler

"There's nothing in the past. It's the future that has things to offer." - Guren

"Is it hard to live? Then we are the same. I failed to save the one I loved the most. If I stick around, the day may come someome needs me. Live until you find a good reason to live." ... "If you love him, stay by his side." - Guren

"No, Im only upset about myself for not having the power to protect him." - Mika

"Humans will do anything for their family. We lie shamelessly. We even become a demon." - Yuu



Shinsekai Yori

Spoiler





Madoka Magica

Spoiler

"The thing I wished for destroyed my whole family. I brought all this suffering down my family, because I made a wish for my dad without knowing what he really wanted." - Kyouko

"Remember this and take it to heart: Kindness sometimes leads to even greater tragedy." - Homura

"For all the happiness you wish for someone, someone else gets cursed with equal misery." - Sayaka

"If you really want to help me, you should try putting yourself in my shoes for a change." - Sayaka

"If you use your wish to grant someone else’s, you should be careful you know exactly why you are doing it." - Mami

Pandora Hearts

Spoiler

I will continue to seek out the reason why I was born. So I continue to be who I am. If search comes with that search, then so be it." - Alice



Evangelion

Spoiler

Fullmetal Alchemist

Spoiler



Attack on Titan

Spoiler

"I want to see and understand the world outside. I don’t want to die inside these walls without knowing what’s out there." - Eren

"I don’t have time to worry if it’s right or wrong, you can’t hope for a horror story with a happy ending." - Eren

"When people are faced with a situation they don’t understand, it’s easy for fear to take hold." - Armin

"This world is cruel, but also beautiful." - Mikasa

"I want to survive…And see her again. As a person, I’m really lower than shit. But she knows that, and she smiles kindly at me anyway." - Ymir

"Living this way is my way of getting revenge. I’m going to be living proof that your fate isn’t decided at birth." - Ymir

"I don’t know which option you should choose. I could never advise you on that… No matter what kind of wisdom dictates you the option you pick, no one will be able to tell if it’s right or wrong until you arrive to some sort of outcome from your choice. I never knew." - Levi (und wenn man sein OVA kennt, dann versteht man, was er sagen will, und das macht aua xD... :'( )

Guardian of the Spirit

Spoiler

Aus den Novels:

"I know what the world is like. Nobody does anything unless there's something in it for themselves. But there are some people who do more than they have to for what they get in return."

"No matter where you go, you'll find that people in high positions like to make themselves look good. A general, for example, must always be a hero, because who will respect him if he is a coward? I've traveled to many countries and heard many stories, and a victory in battle is always the general's, even when it's won by the hard work of ordinary soldiers. And when time passes, these stories often develop into legends.

Andere

Spoiler

"I got older. People important to me went far away. And before I knew it, the world has lost its colors." - Hitomi, Irodoku: The World in Colors

"When you got a problem you can't fix yourself, like today, there's a good chance that if you work together with someone else, you can overcome it.
If someone helps you like that, and the next time they're having trouble, then you should help them.
That's how the world works. You know... that's pretty important. Listen... If things seem hopeless when you're alone, then rely on someone. Otherwise, to be honest, no one will rely on you..." - Takashi, 3-gatsu no Lion


"Time waits for no one." - The girl, who leapt through the Time

"They fear a life without longing more than death." - Made in Abyss

"Hell is in human heart." - Enma Ai, Hell Girl.

 Last, but not least: Praise Pokemon x3

Spoiler



 Damit verabschiede ich mich. <3

The Legend of Zelda - Breath of the Wild Spiele-Review BotW, Breath of the Wild, Game, Game-Review, Link, Review, Spiele-Review, Zeld BotW, Zelda, Zelda Breath of the Wild

Autor:  Charizard

The Legend of Zelda
Breath of the Wild
Spiele-Review

Eigentlich hätte ich dieses Review schon vor längerem schreiben sollen / können, aber da habe ich anderorts bloß eine Art von "Let's Play"-Artikeln verfasst, die meine Spieleeindrücke eingefangen haben.
Nun jedoch möchte ich mich auf ein Review stürzen.

Für Videospiele habe ich ein bestimmtes Bewertungsschema entworfen, von dem ich hoffe, dass ihr es Großteils nachvollziehen könnt und damit halbwegs einverstanden seid.
Ich würde jedes Game so bewerten, nicht bloß Zelda und Pokemon, außer es handelt sich um Mariospiele uä, die keine oder kaum Story haben.

Kriterium

Gewichtung Punkte
Gameplay & Persönliches Enjoyment 45 % (50/50) 43/45
Grafik 15 % 15/15
Story 15 % 13/15
Charaktere 15 % 14/15
Soundtrack 10 % 10/10


95/100

Das Review kann einige (eher kleinere) Spoiler enthalten!
 


Preis - Kaufanreiz - Umfang

Breath of the Wild ist als Ableger der Zelda-Reihe klarerweise ein "AAA-Titel" und demnach neu zum Switchvollpreis zu haben. Zusätzlich kann man noch DLCs erwerben. Beide besitzen einen so riesigen Umfang und unglaubliche Spieldauer, sodass man an dem Spiel sehr lange Spaß haben dürfte. Selbst beim zweiten und dritten Mal durchspielen findet man noch etwas Neues oder man versucht sich mit verschiedenen Strategien oder sich auf einem schwierigeren Level durchzuschlagen.
Mir ist beim ersten Durchlauf sogar ein gesamtes Gebiet, eine Insel, entgangen, obwohl ich mir stets Zeit nehme und nie durch ein Spiel rushe. Schließlich ginge sonst der Spielspaß verloren.
Auch wenn ich so gar kein Fan von DLCs bin, kann dieses als ordentlicher Zusatz zur Story überzeugen und war für mich persönlich auch sehr schwierig zu bewältigen.

Gameplay
& persönliches Enjoyment


Allgemeines und Hyrule

Was für eine gigantische Welt! Der Großteil der Freude, die man daran hat, und des Gameplays, beruht auf der Entdeckerfreude des Spielers. Und zu entdecken gibt es sprichwörtlich in allen Ecken und an allen Enden etwas. Die Karte ist zuerst komplett leer und man muss sie erstmal selbst füllen.
Die Atmosphäre des Spiels ist wirklich gewaltig und man kann die Freiheit der Natur und der weiten Landschaft fast spüren.
Wenn man nicht gerade die Rätsel der Schreine löst, Schätze ausgräbt, kämpft und neue Waffen ergattert, darf man Zutaten einsammeln und sie kochen, an den Minispiele nteinehmen, Pferden nachjagen, zähmen und reiten, Link fesch einkleiden und sich auch an den verschiedensten Spielemechaniken ausprobieren.
Genauso gut kann man sich einfach in der Landschaft verlieren und die wunderbare Atmosphäre und Grafik genießen. Persönlich mochte ich die mit Schnee bedeckten Regionen und Wälder und ansonsten die Drachen / Göttinnen am liebsten. Der Anblick der Drachen hatte etwas unglaublich Faszierendes, das mich tief in die Spielewelt bannte.
Ansonsten hat das Spiel eigentlich zwei Modi: Tiefenentspannung und sehr viele Feels oder Panik und Miniherzinfarkt wegen zu starker Gegner.

Dabei gibt es so viele Möglichkeiten in diesem Spiel, dass man fast die Hauptstory aus den Augen verlieren könnte. Ich musste mich sehr zusammenreißen mir selbst einen roten Faden beizubehalten, da ich sonst den Bezug zur Story verloren hätte. Da hätte ich mir gewünscht, dass das Spiel doch eine klarere Linie verfolgt. Wenigstens ein bisschen.
Diesen Aspekt des Spiels kann man sowohl positiv wie auch etwas negativ auslegen. In jedem Fall spricht es konkret für die Welt und das Design, wenn man sich in ihr verlieren und an vielen unterschiedlichen Tätigkeiten Freude finden kann. Und wenn man nur schildsurfen geht. Schildzusurfen ist schließlich immer pure Freude.

Auch die Landschaften sind abwechslungsreich und man findet von Gletscher über Wüsten und Steppen bishin zum tiefsten Ur- und Bergwald so ziemlich alles vor. Wer ein Gebiet nicht mag, sowie ich den Vulkan noch nie leiden konnte, kann sich bereits auf andere, viele unterschiedliche Landschaft freuen.
Außerdem fühlt sich nun die gesamte Welt tatsächlich lebendig und bewohnt an. Es gibt zwischen den Städten noch kleine Siedlungen, sprich die Ställe, Händler reisen zwischen ihnen hin und her, und die Natur wird von Monstern und Tieren bewohnt. Die verschiedenen Völker kennt man ja eigentlich schon aus den anderen Zeldateilen, aber es ist immer wieder schön sie in ein neues Spiel eingebunden zu sehen, und man erkennt Hyrule trotz neuer Grafik und offener Spielewelt wieder.
Selbst die Monster scheinen ihr eigenes Leben zu führen. Jede Monsterart hat ihre eigenen, sehr individuellen Waffen und damit ihre eigene, kleine Kultur. Manchmal fiel es mir schwer die Monster zu töten. Nur manchmal eben, kämpfen ist eben doch zu gut. Mein Link war aber auch fast ein Vegetarier und aß vor allem Fisch, weil ich ein Weichei bin. xD Die Füchse und Hirsche guckten eben so niedlich...

Das Spiel nimmt Physik sehr ernst und bedenkt jedes noch so kleine Detail derart genau, dass man das Hyrule dieses Ablegers für real halten könnte.
Sturzschaden wurde in der Zelda-Reihe immer schon sehr ernst genommen, aber noch nie so sehr wie hier.
Man fühlt sich im ersten Moment schon fast dämlich, wenn man sich darüber wundert vom Blitz getroffen zu werden. Im zweiten Moment versteht man natürlich, dass es an den Metallteilen liegt, die Link an sich trägt. Man hat bloß nicht bedacht, dass so viel Realitätsnahes miteinbezogen wurde.

Ebenso ernst nimmt das Spiel Links körperliches Wohlbefinden. Er kann erfrieren oder an Hitze sterben, weshalb man zuerst passende, wetterfeste Kleidung besorgen muss. Diese Tatsache alleine lässt ihn etwas menschlicher und verletzlicher als in den anderen Spielen wirken und zusammen mit anderen Aspekten gesehen, fühlt man sich als Spieler auch nicht mehr so overpowered.
Leider hab ich schmerzlich festgestellt, dass auch meine Pferdchen nicht unsterblich sind. Zum Glück gibt es ja den Pferdegott, aber bitte passt auf die Süßen auf.
Sie zu fangen und dressieren war eine wirklich tolle Erfahrung, obwohl es mir ja noch mehr Spaß gemacht hat Hirsche, Bären und... naja Skelettpferde einzufangen. Leider lösen sich diese zu Sonnenaufgang in Staub auf. RIP.

Übrigens ist die Steuerung wirklich gut und flüssig. Link hat sehr viele Möglichkeiten und bewegt sich und agiert sehr natürlich.
Trotz der vielen Möglichkeiten geht die Steuerung schon bald sehr intuitiv von der Hand, ohne dass man besonders viel darüber nachdenkt welche Knöpfchen man nun drücken muss.

Kämpfe, Kampfsystem, Waffen und Gegner

Wenn ich an die Waffen denke, bin ich ehrlich gesagt in erster Linie genervt. In den letzten hundert Jahren scheint die Schmiedekunst in Hyrule ausgestorben und jede Waffe mit Pappe ersetzt worden zu sein. Selbst die wertvollsten Schätze der unterschiedlichen Völker sind nichts wert. Zehnmal die Bogensehne durchziehen und nicht nur sie reißt; der gesamte Bogen zersplittert regelrecht. HOLY ... Aber heutzutage wird sowieso alles in China produziert.
Das wäre nur halb so schlimm, wenn die Taschen von Anfang an etwas größer wären. So ist das Kämpfen stellenweise einfach nur frustrierend. Mitten im Schlagabtausch zerbricht deine Waffe oder dein Schild. Wenn der Schädel deines Gegners besonders hart ist, können sogar mehrere Waffen für ein Monster verbraucht werden. Da hat manchmal gar keine Lust mehr gegen Gegner mit silberner Haut zu kämpfen, um sein Waffenarsenal zu schonen und nicht schon wieder so vieles zu verpulvern.
Man findet zwar rasch Ersatz, aber ich würde gerne für etwas länger mein treues Schwert und meinen treuen Bogen behalten, wenn ich nunmal welche finde, die mir zusagen und mit denen ich gut umgehen kann.
Vielleicht ist das ja ein wenig nitpicking, aber dieses dumme Handling hat mich so dermaßen frustriert, dass es alleine für den Punkteabzug in diesem Bereich verantwortlich ist.

Ansonsten sind die Waffen großartig, sowohl von ihrer Vielseitigkeit wie auch ihrem Design. Es gibt Ein- und Zweihänder, Schwerter, Bögen, Stäbe, ... Ich persönlich mag Zweihänder nicht, weil sie Link unglaublich langsam und empfänglich für Treffer machen.
An Varietät mangelt es nunmal nicht, nur an Langlebigkeit, und man kann aus der Auswahl sogar so ein wenig seinen eigenen Kampfstil formen.

Ebenso wie die Waffen sind die Kämpfe gegen verschiedene Gegner sehr abwechslungsreich und man braucht vor allem für die Lynels ein wenig Strategie, Übung und Fingerspitzengefühl, an den Wächtern in den schwierigen Schreinprüfungen bin ich etwas verzweifelt (zuerst etwas sehr) und auch gegen die Zyklopen zu kämpfen hat Spaß gemacht.
Mir kam es auch so, als würden die Monster klüger als in den anderen Spielen handeln. Man benötigt ein wenig Planung und Voraussicht, um kleine Monstersiedlungen und Plattformtürme einzunehmen.
Ganz besonders die Guardians verschaffen mir immer einen Miniherzinfarkt und ihnen ist tatsächlich sehr schwer beizukommen, was ich aber keinesfalls negativ bewerten würde.
Einige Monster wie Dead Hand, und Katakomben an sich, aus den anderen Teilen habe ich vermisst und gerade jene hätten sich in dem dunklen Wald gut gemacht.

Die Bosskämpfe fand ich allesamt ein wenig enttäuschend-einfach, wenn ich ehrlich bin. Für mich persönlich war das aber in Ordnung, da ich einer jener, unfähigen Spieler bin, die schon öfter bei Bossen festhingen und dadurch für einige Zeit die Lust verloren hatten. Da ist es mir lieber, wenn ich flüssig in der Story vorankommen und weiterhin die Welt erkunden kann.

Divine Beasts und Schreine

Die Divine Beasts und Schreine und machen sehr viel Spaß. Besonders Erstere stellten einen sehr schönen Ersatz für die traditionellen, gewöhnlichen Dungeons dar. Sie sind nicht nur etwas schwieriger zu erreichen, trickreich und klug aufgebaut, sie sind auch besonders schön designt.
Nie hätte ich gedacht, dass es je Mechas (und sie sind nunmal Mechas) im Steampunkdesign in einem Zeldaspiel geben könnte und ich sie auch noch absolut genial finden würde. In Geschichten mit Mechas sind vor allem die Piloten von Bedeutung und diese waren ebenso sehr gut, aber zu ihnen sag ich in dem Punkt unten mehr.

Die Rätsel sind nicht zu leicht, sodass ich mich bei manchen zumindest ein wenig umsehen musste, lassen sich aber meist mit etwas gesundem Hausverstand lösen. Besonders gefiel es mir, dass man die Beasts auch drehen und damit wortwörtlich um die Ecke denken musste.
Anders sieht es in manchen Schreinen aus. Einige, in denen die Motion Controls eingebunden waren, haben mich persönlich ein wenig (sehr) frustriert. Insbesondere immer dann, wenn es darum ging einen gewissen Zeitpunkt zu erwischen oder einen Ball durch ein Labyrinth zu rollen. Ich habe diese ganze verfluchte Platte schlussendlich komplett umgedreht und Baseball mit dem ebenso verfluchten Prüfungsbällchen gespielt!
Im Großen und Ganzen machen die Rätsel viel Spaß und sind ein wenig fordernder als in manch anderen Spielereihen und auch anderen Zeldatiteln. In dem einen Schrein mit dem Sternenbildthema hab ich mich fast etwas dumm gefühlt, bis mir der Knopf aufgegangen ist.

Zudem sind eben sowohl die Schreine wie auch die Beasts wundervoll designt und strahlen tatsächlich das aus, was sie darstellen sollen: Etwas sehr Würdevolles und Antikes.


Grafik

Die Grafik alleine ist ein Meisterwerk! Diese Aquarellfarben passen unglaublich gut in die Welt hinein, erschafft eine starke Atmosphäre und alles sieht wunderschön und malerisch aus, einfach alles.
Spielern, denen die Ästhetik eines Spiels ebenfalls sehr wichtig ist, werden sich aufgrund der offenen, weiten Spielewelt und der sehr detaillierten Grafik mit dem wunderschönen Stil in dem Game verlieren.
Oft bin ich minutenlang herumgelaufen und habe die Landschaft betrachtet.

Auch der Stil, in dem die Charaktere gezeichnet sind, sagt mir wirklich sehr zu. Er ist anime-artig genug, um nicht zu sehr wie ein Spiel mit realistischer Grafik zu erscheinen, aber setzt auch nicht auf zu übertrieben große Augen und zu niedliche Gesichtszüge. Er ist recht semirealistisch gehalten, einfach schön und passend gewählt. Die Hauptcharaktere sehen in diesem unglaublich gut aus.

Story

Insgesamt ist die Story sehr gut und dafür, dass sie fast nur durch Rückblenden stattfindet, hat sie tatsächlich überraschend viel Substanz zu bieten.
An der Oberfläche besteht das Grundgerüst der Zelda-Lore nur aus dem stereotypischen High Fantasy-Setting von gut gegen böse. Im Grunde war es das, wäre es nicht für die vielen Details und tollen Charaktere.
Ocarina of Time beispielsweise hatte noch nie eine besonders komplexe oder auf irgendeine Art Weise (etwa durch Charaktere) mitreißende Handlung zu bieten. Das Spiel war großartig, aber sicherlich nicht aufgrund seiner Geschichte und sicherlich nicht wegen seiner Charaktere.

In Breath of the Wild jedoch war ich begeistert auf der Suche nach Links Erinnerungen, um die Story Stück für Stück zusammenzufügen und alles, was damals geschehen ist, durch die Champions und Zeldas Fotos in Erfahrung zu bringen.
Heutzutage erinnert sich Hyrules Bevölkerung noch aufgrund der Aufzeichnungen und Sagen an die damaligen Geschehnisse und auch wenn es seltsam ist, dass sich die Zivilisation seit jeher nicht besonders weiterentwickelte (vielleicht wollten sie es auch nicht), ist die Geschichte toll gelöst. Es besteht eine enge Verbindung zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart, die dem Spieler deutlich bewusst wird.

Allerdings denke ich nunmal schon, auch wenn ich kein Fan davon bin an der Hand genommen zu werden, dass zumindest ein wenig mehr Richtung vorgegeben werden könnte.
Wenn man sich in den tausend anderen Möglichkeit, die das Spiel bietet, verliert, dann verliert man auch gleichzeitig die eigentlich schöne Handlung aus den Augen und damit wirkt sie "verwaschener", als wenn der rote Faden doch noch etwas dicker und noch etwas verwobener mit dem Spielerlebnis wäre.

Charaktere

Link

Da er der Spielecharakter ist und der Spieler ihn dutzende Stunden begleitet (oder umgekehrt), beginne ich mit ihm.

Besonders gefiel es mir hierbei, dass Link zu Beginn und durch die halbe Story hindurch vergleichsweise schwach ist. Das merkt man ihm eben im Spiel an. Man beginnt wie in all den anderen Spielen mit drei Herzchen und einer so geringen Ausdauer, die es zu Beginn kaum erlaubt eine eher niedrige Felswand zu erklimmen.

Links Hintergrundgeschichte spornt einen diesmal an seine alte Form zurückgewinnen zu wollen und so nebenbei: Reisen sind immer auch eine schöne Metapher, die für lernen und Selbsterkenntnis stehen. Dadurch, dass ihm sowohl Monster wie auch Naturgewalten gefährlicher als sonst worden waren, konnte man sich besser auf die Story und seine Reise einlassen.

In anderen Spielen wie Ocarina of Time und den meisten anderen erscheint er tatsächlich und im Großen und Ganzen wie ein Avatar des Spielers. Über diesen und Majora's Mask als direkten Nachfolger (hier schon eher) könnte ich mir nicht so viel mehr als drei, vier, fünf Sätze zusammenreimen.
Insgesamt ist für mich in Ordnung einen Spielecharakter als Avatar zu sehen, weil bei Spielefiguren auch das Design und alles drumherum entscheidend ist, und trotzdem ist es zumindest mir viel lieber eine eigene Person in dem Charakter, den ich spiele, sehen zu können.

An Skyward Sword etwa hab ich es sehr geschätzt, dass Link zumindest mehr Emotionen zeigte. An sich hab ich nichts dagegen, wenn ein Charakter nicht so überemotional ist, Personen sind eben unterschiedlich, aber zu wenige Regungen, und das ohne Innensicht, wirken doch roboterhaft. Dutzende Stunden ein blankes (aber zugegeben schönes~) Gesicht durch die Gegend zu manövrieren, macht mir persönlich nun doch etwas weniger Spaß.
Diese Breite seiner Emotionen fehlte leider wiederrum in Breath of the Wild (zumindest in den Rückblenden und Cutscenes), aber ich persönlich könnte oder möchte ihm hier aufgrund der Hintergrundstory, jener Dinge, die andere über ihn sagen, und paar Interaktionen mit anderen, mehr eigene Persönlichkeit andichten. Zeldas Tagebucheintrag gibt dem Spieler sogar ein Stück tatsächliche Innenansicht und nicht nur das, was man sich als Headcanon zusammenreimen kann.
Allerdings bin ich auch bei diesem Game der Meinung, dass man auch aus ihm noch einiges herausholen könnte.

Klarerweise fand ich auch sein Design wirklich schön und dachte bereits beim Cover: "Oh no, he's cute!" :D
Übrigens, hingegen der gängigen Annahme, dass er in der Gerudo- oder Sheika-Klamotten am besten aussehe, stimme ich für die Ritokleidung! Auf Platz zwei wähle ich die normale, aber sehr stilvolle, Hyliakleidung. Beides schwarz und grün mit dunkelbraun gefärbt. Auf Platz drei wähle ich sowohl das Gerudo- wie auch Sheika-Outfit. Damit das nun auch geklärt ist.

Zelda

Die Breath of the Wild-Zelda ist sogar mein momentaner Darling aller Videospielcharaktere (ich muss dazusagen, dass ich nicht gar so viele Games gezockt habe, aber dennoch) und sie hat im Videospielbereich selbst N von Pokemon und Connor von Detroit: Become Human von meinem Thrönchen gestoßen.

Eigentlich ist sie zickig, unfair, aka sie lässt ihre Wut und Verzweiflung an Link aus und kommt nicht mit dem Druck klar, der auf ihr lastet, vielleicht ein bisschen verheult ... deswegen mag ich sie so sehr, weil sie dadurch nun viel "(un)sympathischer" ist.
Sie würde gerne Verantwortung übernehmen und den Champions helfen können, gerät in einen Streit mit ihrem Vater (der im Übrigen auch sehr gut nachzuvollziehen ist) und legt ihre Prioritäten danach aus. Schlussendlich übernimmt sie Verantwortung, weil sie es nicht erträgt, dass sich die Champions und Link statt ihrer aufopfern.
Dabei wirkt sie in all ihren Gestiken und allem, wie man sie sieht, wirklich sehr glaubwürdig.

In ihrem eigenen Tagebuch schreibt sie, dass sie zuvor bloß ihre Frustration an Link ausgelassen hat. Zelda war in diesem Moment ohnehin schon gereizt und plötzlich folgte ihr ein, ihr unbekannter, Junge auf Schritt und Tritt, der auch noch die Aufgabe, die ihm aufgetragen wurde, besser zu bewältigen scheint als sie.
Die Entwicklung mit Link fand ich, obwohl er nunmal nie etwas sagt, schön, und verglichen damit, dass es nur recht wenige Erinnerungen gibt, ebenso schön langsam, und glaubwürdig. In dem Spiel haben beide genügend Persönlichkeit, oder das, was ich als solche interpretiere, dass ich sagen kann: Das Ship ist wirklich süß und ich shippe das!

Von Skyward Sword abgesehen, hatte ich davor auch noch nie den wirklichen Wunsch Zelda als Person zu retten. Eben weil sie kaum eine eigenständige Person, sondern viel mehr ein Plotelement und der typische Trope einer Prinzessin, war.

Diese Zelda verkörpert auch weniger das verkitschte Idealbild, das man von Königshäusern im Kopf hat, sondern fühlt sich alleine schon dadurch realer an, dass immense Erwartungen und Verantwortung auf ihr lasten. Man sieht sie danach handeln und sie nimmt diesen Druck diesmal nicht so anmutig und nicht so sehr mit un/übermenschlicher Würde hin, wie etwa in Ocarina of Times oder Twilight Princess (meiner Erinnerung nach).

Naja, dass auch sie wirklich wunderschön ist, brauch ich nicht extra zu erwähnen und vielleicht hatte / habe ich ja einen Videospielcrush auf beide, auf sie und Link. :D
Vor allem auf sie, da sie eben mehr Charakter hat.
Ich mag sie sowohl im weißen Kleid wie auch ihrer sonstigen Kleidung (aber besonders im Mantel) sehr. :D

Die Champions, andere Charaktere und NPCs

Die Champions, Mipha, Urbosa, Revali und Daruk, sind ebenfalls gute Charaktere, die in Zeldas Erinnerungen und als gefangene Seelen in ihren jeweiligen Divine Beasts auftauchen. Dort sieht man auch eine Erinnerung, die jeden von ihnen mit Link verbindet.
Besonders Urbosa hat es mir mittlerweile angetan, da sie so eine liebevolle, mütterliche Feundschaft zu Zelda hatte. Sie strahlt als ehemalige Anführerin des Gerudostamms eine angenehme, eine fürsorgliche, Art von Stärke aus und ich mag sie generell sehr gerne.
Mipha, Revali und Daruk waren dafür, was wir über sie erfahren, ebenfalls recht gut ausgearbeitet.
Mipha ist mir fast zu sehr auf (fischiger) Waifu-Charakter getrimmt, aber ich mag dennoch ihre warme Art und insbesonders wie sie früher mit ihrem kleinen Bruder Sidon umging. Es ist total süß, dass er an andere so sehr glaubt, weil seine verstorbene, liebe Schwester an ihn geglaubt hat.
Revali ist mir, im Gegensatz zu wohl vielen anderen Leuten, sehr sympathisch und dasselbe gilt auch für Daruk.
Ebenso mochte ich es, wie die Champions mit Zelda und Link und untereinander umgingen.
Am Rande möchte ich erwähnen, dass auch Zeldas Vater aus seiner Warte heraus verständlich gehandelt hat.

Auch die anderen Charaktere der Gegenwart sind gut. Da wären unter anderem Teba, Riju, Sidon und Impa, die ich gerne mag.
Besonders mochte ich von diesen jedoch Teba und Riju.

Ansonsten sind die Völker sehr gut und detailliert ausgearbeitet und es gab noch so viele, süße NPCs, die lustige Gags oder ihre kleinen Geschichten bekommen haben. Die Beste war die Frau mit dem Blumengarten. Diese Hingabe ist wirklich nicht ... gesund, meine Gute. :D
Soundtrack

Es mag seltsam klingen, aber ich genieße an manchen Stellen auch das Fehlen des Soundtracks und die Ruhe der Natur. Es war eine sehr gute Entscheidung, dass man mitten auf dem Gletscher oder in dichten Wälder nicht immerzu von Geklimpere begleitet wird.

Anderorts trifft man auf einen Mix aus bekannten und neuen Soundtracks, die natürlich allesamt auf dem hohen Niveau der Zeldaspiele sind und sich wunderbar in die Atmosphäre einfügen und sie unterstützen.

Fazit

Ich empfinde die allgemeine Begeisterung für dieses Spiel auf keinen Fall übertrieben und es in so ziemlich allen Bereichen ebenfalls als Meisterwerk, das man immer und immer wieder durchspielen kann!
Die Grafik ist wunderschön, Hyrule nun plötzlich absolut riesig geworden, man kann viele dutzende Stunden daran Freude haben (und das immer wieder) und die Story und Charaktere sind sehr gut.

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Autor:  Charizard

Pokemon Let's Go
Spiele-Review




Let's Go erhielt von den Fans nur Hype und Hate (und Salt ^^"), nur wenig dazwischen. Ich persönlich empfinde die gesamten 0-3 Sterne-Bewertungen als unfair, weil diese meiner Meinung nach reinstem Trash vorenthalten sind.

Für Videospiele habe ich ein bestimmtes Bewertungsschema entworfen, von dem ich hoffe, dass ihr es Großteils nachvollziehen könnt und damit halbwegs einverstanden seid.
Ich würde jedes Game so bewerten, nicht bloß Pokemon, außer es handelt sich um Mariospiele uä, die keine oder kaum Story haben.

Story und Charaktere machen bei mir deshalb insgesamt 30 % aus, weil es inzwischen Einträge wie Mystery Dungeon (Tearjerker a la Pokemonart) ins Franchise, sowie Charaktere, die mir sehr zugesagt haben und in ihrer Ausarbeitung anderen Fandoms um nichts nachstanden, gab.
Ich denke schon, dass man Story und Charaktere in einem Spiel in etwa ein Drittel der Gesamtwertung zustehen kann.
Man kann zwar argumentieren, dass die Let's Go-Spiele Remakes seien, aber man hat ja auch den neuen Rivalen eingeführt und einige kleine Änderungen an der Story vorgenommen.
Beide Kategorien bewerte ich nicht so starr, weil viele der "Probleme" eigentlich am Originalspiel liegen. Trotzdem liegen sie damit eben IMO hinter einigen anderen Spielen zurück.

Ich versuche auch die Kritikpunkte anderer, mit denen ich gesprochen habe, ebenfalls ein wenig zu berücksichtigen.
Ebenso möchte ich den Preis miteinbeziehen, den ich persönlich doch als sehr hoch empfinde.

Kriterium Gewichtung Punkte
Preis - Kaufanreiz - Umfang 5 % 3/5
Gameplay & persönliches Enjoyment 40 % (50/50) 30/40
Grafik 15 % 13/15
Charaktere 15 % 11/15
Story 15 % 12/15
Soundtrack 10% 10/10


79 (%) / 100 Punkte - 7.9/10


Preis - Kaufanreiz - Umfang

Ich hab das Spiel, genauer gesagt die Pikachu-Edition, da sie mich an Gelb erinnert hat, am / gegen Black Friday gekauft.
Zum Vollpreis hätte ich wohl sehr geschluckt. Die Remakes kosten immer so viel wie die regulären Games, aber beide Games, wer stets beide Editionen gekauft hat, plus der Ball plus der Internetdienst würden sehr stolze 200 € kosten!
Mew ist leider auch nicht enthalten, denn jene erhält man nur mit dem Pokeball. Beides wird von der Fanbase nicht ganz zu Unrecht kritisiert.
Währendessen ist das neue Meltan nur durch Pokemon Go zu erhalten.
Der Umfang ist (ob Casualgame oder nicht) nunmal tatsächlich geringer.
Ein Preis um die 40 statt 60 € wäre meiner Meinung nach attraktiver und gerechtfertigter.


Gameplay & Enjoyment

Allgemeines


Es ist toll Kanto in der neuen Grafik zu sehen!
Da es sich eben um ein Remake handelt, finde ich es persönlich nun wirklich nicht schlimm, dass während des Storyverlaufs bloß die ersten 151 Pokemon im Spiel zu finden sind. Dass man jedoch auch Post-Game keine Neueren übertragen kann, und wenn es nur von Go ist, finde ich etwas fragwürdig, da das bei den vorigen Remakes wie selbstverständlich möglich war.

Man muss sich, wenn man das Game betrachtet, auch klarmachen, dass die Zielgruppe Kinder und Neuinteressenten sein sollen. Auch jene Erwachsenen, die damals nur die erste und zweite Gen gespielt haben und mit Go wiedereingestiegen sind, sollen angesprochen werden. Daher versuchte man wohl eine Balance zwischen beider Mechaniken, jener der Games und von Go, herzustellen. Meiner Meinung nach ist dies wirklich gut gelungen.
Dennoch sollte man Post Game alle Pokemon hinübertauschen können.

Das Fangen, Wild- und Trainerkämpfe

Selbst den Ball werfen zu dürfen, macht meiner Meinung nach am meisten Spaß und stellt die Hauptattraktion des Spiels dar.
Auch die Steuerung ist wirklich tadellos. Obwohl ich nun wirklich nicht besonders gut sehe und eine ebenfalls sehr bescheidene keine Hand-Augen-Koordination habe, gelingt das Zielen nach etwas Übung ganz gut oder ist zumindest für mich in Ordnung.

Was auch unglaublich toll ist, ist die Pokemon auf der Overworld sehen zu können. Dabei gibt es auch so kleine süße und natürliche Details, wie dass sie nicht im Gras bleiben und auch auf den Wegen herumlaufen. Flugpokemon, die das Gebiet verlassen, lösen sich nicht etwa einfach auf, sondern fliegen tatsächlich davon. Das sollte bitte unbedingt beibehalten werden!

Leider ging das neue Feature auf Kosten der Wildkämpfe, die ich immer noch vermisse. Für zukünftige Spiele wünsche ich mir wirklich sehr, dass sich der Spieler seine Lieblingsfangmechanik (traditionell oder Go) selbst aussuchen kann und Wildkämpfe zusätzlich eingeführt werden. Ich sehe nicht, weshalb das eine das andere ausschließen sollte.
Auf mich fühlt sich so an, als würde ich mein Team nicht oft genug kämpfen lassen dürfen und auch das Leveln fühlt sich nun komplett unverdient an, da dem Spieler nicht der Eindruck vermittelt wird, er würde sein Team trainieren können oder dürfen.
Auch Attacken wie Donnerwelle und co. lassen sich nur mehr im Trainerkampf einsetzen und nicht mehr wie üblich, um wilde Pokemon zu fangen.



Zwar gab es auch in anderen Spielen wie Colosseum und XD, die zu meinem Favoriten zählen, wenige Wildbegegnungen, aber ich musste dennoch gegen die Cryptopokemon kämpfen, die ich fangen wollte. Zudem handelte es sich eine Spin-Off-Reihe, die mal was Neues wagen kann und dem Spieler nebenbei und sogar auch schwierigere Kampfeinrichtungen bot.

Zudem gefällt es mir persönlich nicht, dass ich tonnenweise wilde Pokemon fangen soll, da sich mir hier, genauso wenig wie beim Go-Handyspiel, die Sinnhaftigkeit dahinter erschließt. Eher fühl ich mich wie ein Wilderer, der links und rechts alles einfängt, wenn ich das übertrieben ausdrücke. Ich persönlich habe in jedem Spiel bloß jene paar Pokemon, selten mehr als zehn, gefangen, die ich unbedingt in mein Team aufnehmen wollte.

Das mag nun dumm klingen, aber man entwickelt zu diesen Pixeln doch irgendeine Art von "Bindung" (wer seit seiner Kindheit dabei ist, wollte damals vermutlich auch wie Ash auf ein Abenteuer gehen und sich mit den Pokemon anfreunden und ein Team aufbauen), aber die ist etwas schwieriger zu bekommen, wenn man keine Wildkämpfe austrägt oder dazu angehalten wird etliche Pokemon zu fangen, die man bloß an Eich verschickt.

Mein Tipp ist das Fangen vieler Pokemon ohnehin zu unterlassen oder währenddessen Schwache ins Team zu tun, wenn man sein Hauptteam nicht überleveln möchte.
Insgesamt sind die Level und die Stärke der Gegner, meiner Ansicht nach, in Ordnung. Man muss nur selbst darauf achten, dass das eigene Team nicht zu schnell, zu stark wird, und wer seine EP hauptsächlich aus den Trainerkämpfen bezieht, wird auch in diesen Remakes eine recht ordentliche Herausforderung finden.
Außerdem ist es schwieriger an Geld heranzukommen und die Bälle sind vergleichsweise schnell verschossen. Vergesst nicht, dass ihr auch noch Beleber und Tränke benötigt, nicht bloß Bälle.

Sonstiges



Was mir neben dem Fangen besonders gefällt und mein persönliches Highlight an den Let's Go-Spielen ist, sind die dir nachlaufenden Pokemon. Die wurden mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet.
Je nach ihrer Art und Anatomie bewegen sie sich individuell und auf manchen kann man sogar reiten. Snobilikat kann man reiten, holy shit! Mein nachlaufendes Lieblingspokemon ist bisher Arbok, da die Schlängelbewegung richtig gut aussieht! Manche (Snobilikat!) kann man eben reiten, was ebenfalls sehr gut aussieht, und auch die Interaktionen mit ihnen, sowie mit dem Partnerpokemon, sind wirklich liebenswert und süß.

Zum Partnerpokemon ist leider zu sagen, dass es rasch overpowered ist. Allerdings ist es wirklich sehr niedlich mit ihm zu spielen und es wackelt sogar mit dem Schwänzchen, wenn es ein Item entdeckt.
Man kann ihm sogar, wie auch dem Trainer, neue Klamotten anziehen. Allerdings ist die Auswahl klein und doch etwas enttäuschend.

Drei Details, die mich besonders gefreut haben, waren die dynamische Box, auf die ich jederzeit zugreifen kann, und die Tatsache, dass das Partnerpokemon die VM-Attacken beherrscht, und das vergleichsweise einfache Shinyhunten.
Zwar könnte man damit argumentieren, dass man unendlich viele Ersatzpokemon in die Liga mitbringen könnte, aber am Ende liegt es bei einem selbst, ob man wirklich schummeln möchte. Die Liga war schließlich noch nie so schwierig, dass sie kaum zu bewältigen gewesen wäre.

Auf die Meistertrainer vergeht mir schon die Lust, wenn ich nur daran denke, dass ich alle Pokemon hochleveln muss, nur um einzelne Trainer zu besiegen. Das hört sich jetzt bereits nach einer sehr einseitigen und repetitiven Aufgabe an, für die ich noch nie zu haben war, weshalb ich auch nicht züchte oder CP spiele. Dabei würde sich um ein nettes Gimmick für jene Leute handeln, die sich daran erfreuen können solche Meistertrainer zu schlagen, wäre bloß für alle anderen mehr zu tun.
Leider gibt es meines Wissens nach auch sonst im Postgame nicht sonderlich viel zu tun, außer vielleicht Red, Blue und Green herauszufordern, und ich nehme es ihnen aus diesem Grund doch ziemlich übel, dass die Sevii Islands aus FRBG entfernt, oder besser gesagt nicht mitübernommen, wurden.

Ja, es ist ein Casualgames, aber hier erinnere ich an die vielen Minispiele aus Pokemon Stadium und die Sporthalle in HGSS, die wohl so einige sehr gerne mochten. Irgendwie kann man den Umfang mit etwas, das eben Freude macht, erweitern.
Wie wäre es beispielsweise mit diesen Minigames oder einem integrierten Snap-Game gewesen, in der man durch die Seeschauminseln und andere Orte fährt, und Fotos schießt? Ein Feature in einem Ausmaß, das viel mehr als in Sonne und Mond ist?

Ebenfalls in Betracht ziehen sollte man, dass das CP (Competitive Play) stark beschnitten wurde. Selbst wenn die Spiele darauf ausgelegt sind Kinder, ihre Eltern und Go-Fans anzulocken, so hätte es insgesamt wohl niemandem wehgetan, wenn man das CP einfach so belassen hätte, wie es ursprünglich war und von den mehrheitlich älteren Fans gemocht wurde. In seiner jetzigen Form sieht es etwas halbgar aus. DVs (Kurze Erklärung: Quasi "Erbanlagen") und Wesen beispielsweise sind vorhanden und Chains leicht aufzubauen, Items jedoch können nicht gehalten werden und ins Besondere die Fähigkeiten und recht viele Attacken werden vermisst.
Ein Kind oder Casualspieler, das oder der ohnehin nichts mit all den Items und co. anfangen kann, würde diese Mechaniken ohnehin (Großteils) ignorieren. Daher hätte es wohl niemandem so wirklich wehgetan und gleichzeitig viele Fans nicht vor den Kopf gestoßen, wenn man das gesamte System einfach beibehalten hätte.

Übrigens, die Idee einen zweiten Spieler hinzuholen zu können, ist grundsätzlich sehr gut, habe ich selbst aber nie ausprobiert. Daher kann ich dazu nichts sagen.
Auch die Anbindung zu Go habe ich nur kurz ausprobiert. Insgesamt finde ich es in Ordnung, so wie es ist.


Grafik und Soundtrack



Die Grafik sieht modern und sauber aus. Kanto ist in der neuen Grafik für das, was sie ist und sein möchte, schön gestaltet. Auch die Farben sind schön, aber mir zu grell.
Mir persönlich und wohl einigen anderen, älteren Spielern, ist die Grafik dann doch etwas zu kindlich und chibihaft. Ich weiß durchaus, dass ich damit nicht die Zielgruppe bin, aber ich bin mir sicher, dass es einen Mittelweg gibt, der einen großen Teil beider Gruppen ansprechen kann.

Der Soundtrack ist, wie bei den meisten oder eigentlich allen Pokemonspielen, wirklich sehr schön und an ihm gibt es nichts auszusetzen, was eigentlich niemanden überraschen sollte.


Charaktere

Insgesamt werdet ihr in diesem Remake selbstverständlich die altbekannten Arenaleiter, Top Vier, Champ und ein paar andere Charaktere wiederfinden. Diese hatten damals schon ein paar Charaktereigenschaften und recht viel Wiedererkennungswert.
Die eigene Spielfigur sieht, meiner Meinung nach, trotz Möglichkeit Haut- und Haarfarbe ein wenig anzupassen, einfach nur sehr 0815 und langweilig aus. Persönlichkeit hatte der Protagonist noch nie, aber einige Designs hatten mehr Individualität.

Mein Problem mit den anderen Charakteren ist, dass sich das Pokemonfranchise seitdem weiterentwickelt und es tolle Charaktere wie etwa N, Silver, Gladion und Lilie, präsentiert hat. Manchmal merkt man davon leider nichts.

Leider wurde, aus Gründen, die ich nicht nachvollziehen kann, Blau durch einen neuen Rivalen ersetzt, der meiner Meinung nach mit seinem Charakter und Design kaum vergessenswerter sein könnte und sich damit in die Reihe charakterloser oder einfach-nur-nett Rivalen einreiht, wie es schon so manche gab.
Von offizieller Seite wurde gesagt, dass man jüngere Spieler mit der neuen 3D-Grafik durch unfreundlichen Gesichtsausdrücke und Worte verschrecken möchte. Ähm ja... dazu sag ich jetzt mal nichts, außer dass "ja alles lieb und freundlich" im GSC-Remake nicht auch Silver betreffen wird.

Ich weiß bloß, dass ich auch in dem zarten Alter von sieben Jahren nicht durch Blau verschreckt wurde. Im Gegenteil, ich mochte ihn sogar sehr gerne und fand ihn witzig.
Nun, im Gegensatz zu den oben Genannten, meiner Meinung nach vor allem N und Gladion in den Spielen, hatte Blau nicht so viel Persönlichkeit, aber das Ding ist: Er hat zumindest eine.
In Let's Go taucht er erneut auf (wieso brauchte man nun einen neuen Rivalen?), ist aber nur mehr so halb wiederzuerkennen. Er hat noch sein Selbstbewusstsein und Signaturgeste, teast aber nicht mehr wirklich.

Zu dem Partnerpokemon hätte ich noch etwas zu sagen: Obwohl man mit dem Partnerpokemon, das je nach Edition Pikachu oder Evoli ist, interagieren und ihm hübsche Klamotten anziehen kann, hätte man sicherlich noch viel mehr aus ihm herausholen können. Ihr könnt euch beispielsweise sicherlich an Ashs störisches Pikachu von der ersten Folge des Animes erinnern und auch in Gelb dauerte es zumindest ein bisschen, bis man sich mit ihm anfreundete. Ich hätte mich sehr darüber gefreut, wenn man zumindest ein bisschen Entwicklung und Mühe in diese Freundschaft hineinstecken muss.

Ansonsten war es toll zu sehen, dass Jessie und James, wie in Gelb auch, da sind. Ich mag die beiden Dorks schon gerne.


Story

Nochmal: Es ist ein Remake, das ist klar. Die erste Generation hat noch nie mit ihrer Story geglänzt.
Dank moderner Grafik konnte man manche Szenen von damals nun besser darstellen, etwa die Szene mit Bill, die sehr lustig war, oder der sehr emotionale Moment mit Tragosso. Diese Szenen wurden sehr gut umgesetzt und kamen bei mir um noch einiges intensiver als damals an.
Die Cutscenes sind wirklich gelungen und besonders jene mit Tragosso war sehr schön!

Zudem fühlte es sich nun zumindest ein wenig so an, als hätten wir tatsächlich eine Aufgabe und würden nicht in die Team Rocket Quartiere eindringen, weil wir gerade nichts Besseres zu tun hätten; mit der Ausrede eine einfache Flöte zu bekommen.

Man hätte insgesamt etwas mehr investieren können. Auch bei HGSS hat man das Remake als Chance wahrgenommen und noch etwas in die Story investiert.
Insgesamt hat man meiner Meinung nach mehr oder minder das Beste aus der kaum vorhandenen Story der ersten Generation herausgeholt.

Was die erste und zweite Generation für mich allgemein sehr gut gemacht hat, war die viel glaubbwürdigere Motivation der Verbrecherorganisation. Eine dubiose, mafiöse Organisation in Schwarz, die Geld scheffeln und Einfluss gewinnen will, ist dann doch sehr viel glaubwürdiger und ernstzunehmender, als ein paar Verrückte in Karnevalskostümen, die das Meer oder Landmassen vergrößern wollen oä.
 

Fazit

+ -
Pokemon auf der Overworld als bestes Feature: Sieht gut und niedlich aus und ist praktisch.

Größter Kritikpunkt: Keine Wildkämpfe, leveln fühlt sich ungerechtfertigt an.

Auch: Partnerpokemon eigentlich unverhältnismäßig stark und rasch overpowered.
Abseits der Trainerkämpfe, überlevelt man unter Umständen zu schnell.

Hinterherlaufende Pokemon und individuelle Gangarten. Reiten möglich.

Liebevolle Details und Interaktionen mit Partner- und Begleitpokemon.

Viele Fans stören sich daran, dass das CP so sehr beschnitten wurde. Man hätte wohl einen Mittelweg finden oder es trotz Casualzielgruppe einfach beibehalten können.

Auch die restlichen Pokemon fehlen, was manchen aufstößt.

Werfen des Pokeballs macht sehr viel Spaß.

Kann gerne in die nächste Generation übernommen werden, solange Wildkämpfe wiederkommen.

Die Remakes sind Vollpreis-Switchspiele um 60 €. Ohne Angebot und Rabatt wie Black Friday, ist der Preis für Casualspiele recht unattraktiv.

Mew ist nur durch ein teures "Spielzeug" zu bekommen.
Meltan ist nur durch Pokemon Go zu bekommen.

Cutscenes und alte Szenen sind sehr gut umgesetzt.
Story wurde etwas verbessert und moderner in Szene gesetzt.

Neuer Rivale ist unnötig, da Blau noch vorhanden ist, und recht charakterlos.

Auch Design der eigenen Spielefiguren ist ziemlich 0815 und langweilig.

Kanto in neuer Grafik.

Kleine Details: etwa mobile und dynamische Box, kein lästiges Zurücklaufen ins Pokecenter.

Partnerpokemon ersetzt lästige VMs.

Shinys wohl vergleichsweise sehr einfach zu bekommen.

Grafik etwas zu chibihaft und kindlich.
Es wäre wohl möglich einen Mittelweg zu finden, der Jüngere und Ältere anspricht.

 

 

Uta Kata / One Song [Kurzreview] Anime, Anime-Review, Animereview, One Song, Poem Fragment, Review, Uta Kata

Autor:  Charizard

Uta Kata
One Song / Poem Fragment

Genres: Magical Girl, Drama, Coming of Age
Altersempfehlung: PG-13 (laut MAL (MyAnimeList))

Quelle: Original
Studio: HAL Film Maker
Direction: Keiji Gotou, Hidefumi Kimura
Ausstrahlung: Herbst 2004
Episoden: 12 & 1 Special, abgeschlossen

Handlung

Am letzten Schultag vor den Ferien, trifft die vierzehnjährige Ichika ein mysteriöses Mädchen, das aus dem Spiegel tritt und ihr magische Fähigkeiten verspricht.
Sie muss Manatsu helfen die zwölf Djinns zu entfesseln, um ihr magisches Training abzuschließen.


Meine Meinung

Ich glaube, Alaiya hat ihn mir mal vorgeschlagen, als ich nach einem etwas anderen Magical Girl-Anime gefragt habe.
Man findet ihn auch bei den Recs auf MAL zu Madoka Magica. Außerdem habe ich nun selbst eine solche geschrieben. xD

Der Anime braucht eine Weile, bis er tatsächlich in die eigentliche Handlung einsteigt, aber die zweite Hälfte und das Ende des Animes sind wirklich schön und stark. Dass das Pacing etwas langsamer voranschreitet, ist eigentlich positiv zu bewerten, da dies wichtig für die Handlung ist.

Allerdings fühlt sich der Fantasyteil ein wenig vom Rest des Plots abgeschnitten an. Im Großen und Ganzen ist die Atmosphäre des Animes etwas seltsam.
Auch hätte ich wirklich noch gerne etwas mehr von den Djinns an sich gesehen.

Mit jedem Djinn, den Ichika entfesselt, verändert sie sich jedenfalls zusehens ins Negative, weshalb sie beginnt sich vor sich selbst zu fürchten, was ein emotionales Ende nimmt.

Spoiler

Ich hab es mir schon die ganze Zeit über gedacht und war positiv überrascht, dass sich meine Vermutung als wahr herausstellte.

Manatsu ist sogesehen die zweite Hälfte oder das Spiegelbild von Ichikas Ich. Jedes Mal, wenn sie sich umeinander sorgen, sorgt sich Ichika eigentlich um sich selbst, was mal eine schöne Herangehensweise ist. Dennoch ist Manatsu trotz allem noch eine eigenständige Person.

Auch, dass Manatsu ihren Eltern erschienen ist und meinte "akzeptiert das Kind, das bei euch eines Tages zu Besuch kommt, als euer Eigenes", ist eine gute Analogie.

Mit dieser Bedeutung macht auch der Titel Sinn und ist wirklich schön gewählt.



Der Anime hat leider etwas unguten Fanservice vorzuweisen, der echt nicht nötig war. Er ist allerdings recht erträglich. Ich glaube, der Anime hätte etwas mehr Aufmerksamkeit bekommen, wenn nicht sogar im Opening seltsamer Fanservice mit einem Mädel ihres Alters zu sehen wäre. ^^"
Im Großen und Ganzen verdient der Anime tatsächlich mehr Aufmerksamkeit. Ich hätte sonst auch noch nie davon gehört.

Vom Charakterdesign mag ich Manatsu, ihre grünen Haare und das Kleid eigentlich recht gerne. Ichikas Design ist ziemlich "basic".
Der Zeichenstil ist insgesamt ein typischer Magical Girl mit strahlenden Farben und riesigen Augen, der den Zuschauer zuerst auf eine falsche Fährte führt.

Das dazugehörige Special hat den Anime am Ende abgerundet und sowohl das Opening wie auch das Ending klingen wirklich schön. Bloß die OSTs sind mir mittendrinnen nicht allzu sehr aufgefallen.
 

Opening und Ending
 


8/10


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