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Thread: Hundesport

Eröffnet am: 18.02.2011 11:54
Letzte Reaktion: 01.04.2013 01:25
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- Tiere (real)




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 Fusselbande Hundesport 18.02.2011, 11:54
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Von:    Fusselbande 18.02.2011 11:54
Betreff: Hundesport [Antworten]
Über Reitsport gibt es ja schon das eine oder andere Thema und ich bin neugierig, ob es außer mir vielleicht auch den einen oder anderen Hundesportler hier auf Animexx gibt?

Mit meinem Shiba-Rüden mache ich seit einem halben Jahr Agility, außerdem fahren wir viel Rad.
Meine kleine Aussie-maus ist für ernsthaften Sport noch zu jung, aber sie wird auch im Agi angelernt und wird dann später wohl ebenfalls am Rad laufen.
So viel Spaß wie sie an gemeinsamer Arbeit hat wären Obedience, Trickdogging, Fährten, VPG, THS und Flyball auch noch Optionen für die Zukunft... Die Auswahlmöglichkeiten sind soooo groß, da ist es mitunter echt schwer, sich für etwas zu entscheiden... ;)

Wie siehts bei euch aus?



Von:    LazyBone 18.10.2012 22:12
Betreff: Hundesport [Antworten]
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Also ich mache mit meiner Akita Inu-Hündin ab und zu mal Longieren.Es ist genau dasselbe,was man mit Pferden macht,nur mit Hund.XD
Außerdem fahre ich bzw. mein Freund eher mit der Kleinen Fahrrad,damit sie ausgepowert ist.Sonst mache ich nicht besonders viel mit ihr.
An Agility wäre ich auch interessiert,aber meine Kleine spielt nicht immer mit,was an ihrer Rasse typisch ist.XD
"Wer die Wahrheit sagt,braucht ein schnelles Pferd" - Chinesische Weisheit

An einer Versteigerung interessiert?



Von:   sophel 08.11.2012 23:36
Betreff: Hundesport [Antworten]
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Longieren mit dem Hund würde ich auch toll finden! Nur leider habe ich in der näheren Umgebung keinen schönen Platz dafür :(
Hundesport betreibe ich eher weniger (außer Ball holen :D), aber ich über derzeit Tricks mit ihm. Das haben wir vor kurzem für uns entdeckt. Ein paar haben wir schon hinbekommen.
Fahrradfahren tu ich eher weniger gerne mit ihm (aso Weimaraner Schäferhund Mix), da er gerne appruppt Bremst um sein Geschäft zu machen oder auch gerne zieht. Er ist zu nervös und aufgeregt beim daherlaufen. Und wenn ein anderer Rüde entgegenkommt den er nicht mag, hab ich ein Problem ^^""
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. - Mark Twain



Von:    Chocola 09.11.2012 11:16
Betreff: Hundesport [Antworten]
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Also als wir noch Asta hatten, sind wir immer mit ihr auch den Hundeplatz gegangen und haben mit ihr dort trainiert. (Wurde zum Wachhund ausgebildet)
Hat eigentlich immer viel Spaß gemacht mit ihr die einzelten Stationen ab zu laufen.

Und mit Bessi ... Gott hab ich es geliebt mit ihr zu spielen. Das volle Programm, renne, Ball holen, rangeln. Aber war nur ein kleiner Zwergpinscher weshalb man nicht gerade mit ihr Rad fahren gehen konnte.
Möchtet Ihr gern Gumi, Kaito und Len beim wachsen helfen? Sie würde sich sicher sehr darüber freuen~
Dann bitte einmal hier clicken für Gumi ~ ♪ ~ clicken für Len ~ ♫ ~ clicken für Kaito ~ ♪




Von:    AlexPK 20.12.2012 16:52
Betreff: Hundesport [Antworten]
Haha :)
Meine Schwester trainiert ebenfalls Parkour und kann es sich nicht nehmen lassen, zusammen mit ihrem Hund (Kira) zu trainieren. Hier hab ich mal ein relativ altes Video von Kira rausgekramt, inzwischen ist der Hund aber echt gut geworden und klettert sogar Bäume hoch und so Sachen :D

Allerdings möchte ich noch erwähnen, dass sämtliche gezeigte Bewegungen langsam und unter genauester Beobachtung antrainiert wurden, deshalb sollte niemand auf die Idee kommen alles gezeigte nachzumachen, da falsches Training die Gesundheit des Hundes stark gefährden kann, bei genaueren Fragen solltest du dich an deinen Tierarzt oder einen Fachmann/frau der Thematik wenden.

http://vimeo.com/16090638



lG,

Alex
Zuletzt geändert: 01.02.2013 21:10:34



Von:    Sydney 14.01.2013 14:01
Betreff: Hundesport [Antworten]
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Ich persönlich halte von sowas nicht sehr viel.

Ich hoffe der Hund wurde vor Trainingsbeginn gründlichst untersucht und geröngt?



Von:    AlexPK 26.01.2013 02:35
Betreff: Hundesport [Antworten]
Zur Thematik:
Machst du etwa keinen Sport mit deinem Hund? :( Hunde brauchen je nach Rasse viel Auslauf und Bewegung, vorallem Rassen wie u.a. die belgischen Schäferhunde und/oder Border Collies, wobei anspruchsvolle Aufgaben und sportliche Aktivität, am besten in vielen unterschiedlichen Variationen die kognitiven Fähigkeiten des Hundes (u.a. Aufmerksamkeit, Lernen und Motivation) stärken. Das macht dem Hund sehr viel Spaß und motiviert ihn auch in anderen Situationen. Ich verstehe nicht ganz, warum dir das Leid tut, ich will dich jetzt nicht Beleidigen oder voreilige Schlüsse ziehen, aber deine negative Einstellung gegenüber des Hundesports lässt vermuten, dass du über diese Thematik nicht wirklich bescheid weißt. Besorg dir am besten mal ein paar Bücher über z.B. Agility oder ähnliche Hundesportarten, vllt. denkst du dann anders darüber. Deinem fünften Steckbrief Bild nach zu urteilen, hast du einen Beagle, also empfiehlt sich vorallem ein umfangreiches Angebot an Spielen im Bereich Suchen und Fährten finden etc.

Zu dem Hund:
Kira ist ein ausgewählter Rassehund eines einwandfreihen Stammbaumes und besitzt somit keine Erbkrankheiten oder Deformierungen. Auch ärztliche Untersuchungen zeigten keine Beeinträchtigungen für sportliche Aktiviten. Dazu sei gesagt, dass der Trainingsbeginn erst nach Eineinhalb Jahren begonnen wurde um die Muskulatur für Agilitysportarten bereit zu machen. Sie kann bereits über 40 Kommandos und verschiedenste Einsatzsituationen. Meine Schwester ist Hundetrainerin und macht zur Zeit eine Ausbildung als Hundephysiotherapeutin. Dazu war mein Vater früher nebenberuflicher Züchter, wodurch sie bereits schon vor ihrem Hund eine menge wusste.

Fazit: Hund ist fitt, gesund und glücklich und du solltest dich vielleicht ein wenig in das Thema einarbeiten um deinen Hund auch ein bisschen Abwechslung zu ermöglichen und seine körperliche, sowie geistige Leistungsfähigkeit zu steigern ;)


liebe Grüße,

Alex
Zuletzt geändert: 26.01.2013 02:36:51



Von:    Mictecacihuatl 26.01.2013 17:28
Betreff: Hundesport [Antworten]
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Machst du etwa keinen Sport mit deinem Hund?
Mein Hund macht auch keinen Sport im Sinne von Agility und Co. und ist dennoch geistig und körperlich ausgelastet.
Man kann auch außerhalb von Hundeschulen seinem Tier etwas bieten, genauso wie es im seltensten Fall einen Hundetrainer braucht, um den Hund zu erziehen - aber ja, es ist halt gerade in Mode und wohl leider auch eine lohnende Geldquelle, meiner Meinung nach.
Wenn der Wind weht, löscht er die Kerze aus und facht das Feuer an.



Von:    AlexPK 26.01.2013 19:19
Betreff: Hundesport [Antworten]
Mein Hund macht auch keinen Sport im Sinne von Agility und Co. und ist dennoch geistig und körperlich ausgelastet.
Ich habe ja auch garnichts anderes behauptet, mein letzter Rat bezüglich ihren Hundes bezog sich auch weniger auf "Sport", wie gesagt, ist das jeweilige Bedürfnis halt stark Rasseabhängig.

Man kann auch außerhalb von Hundeschulen seinem Tier etwas bieten, genauso wie es im seltensten Fall einen Hundetrainer braucht, um den Hund zu erziehen
Da stimme ich dir 100 Prozentig zu, nur leider sind die meisten Tierhalter viel zu inkonsequent infolge fehlender Disziplin. Das macht mich wirklich oft sehr traurig, vorallem, weil viele Menschen gute Erziehung mit Strenge und harten Strafen in Verbindung setzen, was aber vollkommener Schwachsinn ist. Das allgemeine Problem, was ich in Hundeschulen sehe, bzw. den Besuchern solcher Einrichtungen, ist die fast schon an Blödheit grenzende Naivität. So denken viele Hundehalter ein einmaliger, wöchentlicher Besuch der Hundeschule reicht aus um ihren Hund zu erziehen, aber sobald die Schule verlassen wird, ist alles wieder vergessen bis zur nächsten Stunde.

Meine Schwester hat Hundeschulen aber nicht aufgrund dessen vermieden, sondern vielmehr, weil die Trainer oft sehr merkwürdig sind. Was der Hund kann hat sie ihm alles selbst beigebracht. Genauso wie sie "Parkour" statt offiziellem Agilitytraining macht, weils eben dem Hund Spaß machen soll und weil ihr irgendwelche Wettbewerbe oder so absolut nicht wichtig sind.

Aber ja, es ist halt gerade in Mode und wohl leider auch eine lohnende Geldquelle, meiner Meinung nach.
Schon wieder eine meiner Meinung nach unverständliche Aussage. Was ist denn Schlimm daran für ein (in dieser Branche vorallem geringes) Endgeld Menschen, die Probleme mit ihrem Tier haben auszuhelfen. Irgendwie musst du dir dein Essen ja auch verdienen und da meine Schwester noch zur Schule geht, ist das eine gute alternative zu diversen Kellnerjobs etc. zumal sie ja sowieso in diese Richtung möchte. Viele Menschen besorgen sich nunmal ein anspruchsvolles Tier ohne notwendiges Hintergrundwissen und sind mit der Situation dann vollkommen überfordert.

Freut mich, dass es deinem Hund gut geht, allerdings finde ich, dass du den Hundesport nicht generell ablehnen solltest, immerhin ist es doch toll, dass solche Angebote existieren und für Hundehalter denen es nicht so leicht fällt ihren Hund auszulasten, eine gute, geleitete Möglichkeit seinem Tier etwas zu bieten, an dem es auch lange Freude hat :)
lG
Alex
Zuletzt geändert: 26.01.2013 19:21:19



Von:    Mictecacihuatl 27.01.2013 01:30
Betreff: Hundesport [Antworten]
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Generell abgelehnt habe ich nichts.

. Irgendwie musst du dir dein Essen ja auch verdienen und da meine Schwester noch zur Schule geht, ist das eine gute alternative zu diversen Kellnerjobs etc. zumal sie ja sowieso in diese Richtung möchte
Moment, ist deine Schwester nicht Physiotherapeutin?

Ich bezog mich explizit auf Hundetrainer, da deren meistgesagter Satz ist, dass die Unarten der Hunde auf die Halter zurückzuführen sind, was für mich im Klartext so viel heißt, wie, dass man einfach nur konsequent sein muss und sich mit seinem Tier beschäftigen muss, wenn man ein Ergebnis haben möchte, mit dem man leben kann.
Was das Thema Rasseabhängigkeit betrifft, finde ich, dass es mehr noch von der Persönlichkeit des Hundes abhängt, was er braucht. Unser Köterli ist z.B. ein Aussie, der faulste und bequemste Aussie der Welt, behaupte ich, und dennoch sehr gut erzogen, clever und ausgeglichen - auch ohne Hundesport, Hundeschule und einen Rütters.

Manche Leute machen viel zu viel Wind um etwas, das man - wie oben gesagt - mit Konsequenz und Beschäftigung hinbekommen kann und da sind wir wieder beim Thema Geld (nein, nicht bei den Physiotherapeuten, das ist ja schließlich sinnvoll - und klingt, glaube ich, gerade unbeabsichtigt sarkastischer, als es sollte.
Wenn der Wind weht, löscht er die Kerze aus und facht das Feuer an.
Zuletzt geändert: 27.01.2013 01:31:35



Von:    AlexPK 27.01.2013 12:16
Betreff: Hundesport [Antworten]
Moment, ist deine Schwester nicht Physiotherapeutin?
Befindet sich gerade in der Ausbildung, aber stimmt, hatte vorhin beim schreiben nicht richtig nachgedacht, die Schule liegt natürlich schon ein paar Monate zurück, aber das macht die Sache nicht besser, da die Ausbildungskosten relativ hoch sind.

Ich bezog mich explizit auf Hundetrainer, da deren meistgesagter Satz ist, dass die Unarten der Hunde auf die Halter zurückzuführen sind
Da haben die auch absolut recht.

was für mich im Klartext so viel heißt, wie, dass man einfach nur konsequent sein muss und sich mit seinem Tier beschäftigen muss, wenn man ein Ergebnis haben möchte, mit dem man leben kann.
Und da hast du absolut recht.

Was das Thema Rasseabhängigkeit betrifft, finde ich, dass es mehr noch von der Persönlichkeit des Hundes abhängt
Jap, dass stimmt, dass ganze nur Rasseabhängig zu machen ist natürlich auch Schwachsinn.

Manche Leute machen viel zu viel Wind um etwas, das man - wie oben gesagt - mit Konsequenz und Beschäftigung hinbekommen kann und da sind wir wieder beim Thema Geld
Ja, dass ist wahr, aber was gibt es denn bequemeres als einmal die Woche zum Hundetrainer zu rennen und sich da beraten zu lassen, keine nervigen Recherchen anstellen, nicht selber nachdenken, dass ist doch das was viele Leute wollen und da sind sie meiner Meinung nach im höchsten Maße selber Schuld.

...nein, nicht bei den Physiotherapeuten, das ist ja schließlich sinnvoll - und klingt, glaube ich, gerade unbeabsichtigt sarkastischer, als es sollte.
Haha, hätte es jetzt nicht als Sarkasmus eingestuft, trotzdem nett, dass du das nochmal erwähnst :)



Von:    Sydney 28.01.2013 09:46
Betreff: Hundesport [Antworten]
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Einarbeiten? Ich für meinen Teil sitze gerade in der Ortho-VO und schau mir die Folgen von falsch verstandener "Auslastung" an.

Mir ist außerdem keine Hunderasse bekannt, die massiv gelenkbelastende Sprünge für eine adäquate Auslastung benötigt...

Ich habe kein Problem mit Hundesport. Habe ich auch nirgendwo geschrieben. (Und wenn du versuchst mich mit Stichworten aus meinem Steckbrief zu diskreditieren - dann schau wenigstens mal genau mit wem du es zu tun hast ;)) Aber danke, dass du mich über Hundesport aufklären willst...

Ich habe Probleme mit unphysiologischen Bewegungen und Belastungen. Und abgesehen davon, dass solche Elemente auch in einigen anerkannten Hundesportarten vorhanden sind, zumindest wenn man sie wettbewerbsorientiert betreibt (denken wir mal an die Steilwand (IPO) und verletzte Hunde nach Ärmelarbeit, genauso wie Slaloms im Agility langfristig gesehen auch nicht zu unterschätzen sind) - zeigt das Video auch noch viel Rumgehüpfe an ungeeigneten Orten/Geräten (Beton,...). Angebliche Physiotherapeuten sollten um diese Gegebenheiten wissen (aber nachdem sich ja jeder Tierphysiotherapeut nennen kann...)
Zuletzt geändert: 28.01.2013 10:19:20



Von:    AlexPK 29.01.2013 02:33
Betreff: Hundesport [Antworten]
Einarbeiten? Ich für meinen Teil sitze gerade in der Ortho-VO und schau mir die Folgen von falsch verstandener "Auslastung" an.

Ich habe nie behauptet, dass bis an den Rand getriebenes, meist auf Wettkämpfe bezogenes Training gesund wäre. Ich habe lediglich gesagt, dass es wichtig ist, seinen Hund auszulasten, egal mit was, sei es Hundesport, irgendwelche Spiele etc.

Mir ist außerdem keine Hunderasse bekannt, die massiv gelenkbelastende Sprünge für eine adäquate Auslastung benötigt...
Kenne ich auch keine.

Ich habe kein Problem mit Hundesport. Habe ich auch nirgendwo geschrieben. (Und wenn du versuchst mich mit Stichworten aus meinem Steckbrief zu diskreditieren - dann schau wenigstens mal genau mit wem du es zu tun hast ;)) Aber danke, dass du mich über Hundesport aufklären willst...
Tut mir Leid, hatte leider keine Lust deinen Steckbrief durchzulesen, der ist nämlich ganz schön voll^^ bin leider nur schnell durch die Bilder gehuscht. Wenn etwas wichtiges drinsteht, was mit dem Thema zu tun hat schreib es ruhig hier hin, ich kann ja auch nicht alles wissen.

Ich habe Probleme mit unphysiologischen Bewegungen und Belastungen.
Hm, dass Problem ist, dass wir so nicht weiterkommen. Ich halte dich nämlich im Moment (Bitte sieh das nicht als Angriff, ist absolut nicht so gemeint) für eine Person, die generell eine Abneigung gegenüber Sport hat, zumindest gegen jene Arten, die Laut "Experten" als "unphysiologisch" gelten. Allerdings denke ich eher, dass es auf die Person / das Tier ankommt.

Wie zum Beispiel der Hund von Ixtli, der ist ja trotz seiner Rasse (Bordercollie Mix?) eher ne faule Socke. Genauso gibt es auch Hunde/Menschen/Tiere, die mit bestimmten Belastungen besser umgehen können. Das sehe ich beispielsweise beim Parkour sehr häufig, manch einer hat trotz gutem Training bei einem relativ simplen Sprung ein unangenehmes Gefühl und dem gegenüber steht dann ein motherfucker Russe, dem es selbst bei den krankesten Sprüngen nicht einmal im kleinen Zeh juckt :)

In der Sportwelt gilt sooo vieles als "physiologisch problematisch", zum Beispiel: Joggen, Basketball, Fußball... (um mal nur den Standardkram zu erwähnen). Laut den Ärzten wäre so gut wie kein Sport "physiologisch einwandfrei" (vllt. best. Schwimmrichtungen u.a.). Ich sage auch nicht, dass das alles quatsch ist, nur finde ich es traurig, wenn man sich davon abschrecken lässt und den Kram nicht wenigstens mal ausprobiert oder die Problemzonen einschränkt: Joggen (Gute Schuhe tragen, evtl. Kniestützbandagen), Fußball (Übungen gegen O-Beine), Hundesport (Nicht an die Belastungsgrenzen gehen). Beim Parkour lehren wir immer wieder Anfängern: "Spring nicht einfach so von Höhen über deiner maximalen Sprungkrafthöhe." So wird am Anfang einfach sicher gegangen, dass die Neulinge ihre Muskelkraft nur soweit auslasten, wie sie trainiert sind.

Und abgesehen davon, dass solche Elemente auch in einigen anerkannten Hundesportarten vorhanden sind, zumindest wenn man sie wettbewerbsorientiert betreibt (denken wir mal an die Steilwand (IPO) und verletzte Hunde nach Ärmelarbeit, genauso wie Slaloms im Agility langfristig gesehen auch nicht zu unterschätzen sind)
Trotzdem gibt es ja auch eine menge Leute, die mit ihrem Hund anständig trainieren, dieser aber trotzdem uralt wird und ohne Beschwerden lebt. Ich würde Parkour, auch wenn ich weiß, dass es eine sehr belastende Sportart ist, bis zum bitteren Ende machen, egal ob ich meine Beine mit 30 nicht mehr bewegen kann, es geht um diese Zeit, die mir keiner nehmen kann, irgendwann bin ich sowieso zu alt und kann mich nicht mehr bewegen, dann will ich doch das was mir wirklich Spaß macht so lange wie möglich durchziehen. Dann lasse ich den Hund lieber sein "Agility" oder was weiß ich was machen und gehe damit das Risiko ein, dass er mit 8 nicht mehr so gut laufen kann, als ihm alles vor zu enthalten (Ich meine damit nicht dich).

zeigt das Video auch noch viel Rumgehüpfe an ungeeigneten Orten/Geräten (Beton,...). Angebliche Physiotherapeuten sollten um diese Gegebenheiten wissen
Ich sehe dich leider ebenfalls nicht (genauso wie du mich bzw. meine Schwester) als Person mit ausreichendem Wissensstand der Thematik, weshalb mir das relativ egal ist.

(aber nachdem sich ja jeder Tierphysiotherapeut nennen kann...)
Ich finde das verdammt lustig, wie sich manche Menschen so dermaßen über einen Kommentar aufregen können xD, dass hier ist das Internet, ich kenne dich nicht und du kennst mich nicht, deshalb musst du dich auch nicht bei jedem Kommentar gleich angegriffen fühlen. Wir können uns ja garnicht gegenseitig angreifen, beleidigen, verletzen etc. Ich weiß nicht wie du die Sache siehst, aber es ist nicht so, dass ich mir jetzt denke "Mann ist die blöd", weil ich normalerweise den Verfasser nicht als Person sehe, ich wette in echt bist du ganz anders als hier, genauso wie ich es auch bin, dazu müsste man sich halt besser kennen.

Wir können nur anhand schriftlicher Informationen Vermutungen über die jeweilige Bedeutung anstellen, wobei die hälfte sicherlich auch reininterpretiert ist.


liebe Grüße,

Alex
Zuletzt geändert: 29.01.2013 02:34:03



Von:    Sydney 29.01.2013 05:13
Betreff: Hundesport [Antworten]
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>Trotzdem gibt es ja auch eine menge Leute, die mit ihrem Hund anständig trainieren, dieser aber trotzdem uralt wird und ohne Beschwerden lebt. Ich würde Parkour, auch wenn ich weiß, dass es eine sehr belastende Sportart ist, bis zum bitteren Ende machen, egal ob ich meine Beine mit 30 nicht mehr bewegen kann, es geht um diese Zeit, die mir keiner nehmen kann, irgendwann bin ich sowieso zu alt und kann mich nicht mehr bewegen, dann will ich doch das was mir wirklich Spaß macht so lange wie möglich durchziehen. Dann lasse ich den Hund lieber sein "Agility" oder was weiß ich was machen und gehe damit das Risiko ein, dass er mit 8 nicht mehr so gut laufen kann, als ihm alles vor zu enthalten (Ich meine damit nicht dich).

Wenn du deine Gesundheit riskieren willst - tu es. Deinen Körper kannst du ruinieren, kann dir eh keiner verbieten (die Gesellschaft darf es höchstens hinterher finanzieren...). Aber lass' Lebewesen da raus, die die Folgen nicht einschätzen und bedenken können!

Zudem finde ich es grob fahrlässig, solche Hobbies in Foren anzupreisen, in denen das Publikum
a) jung (potentiell leicht zu beeinflussen) ist und
b) weitgehend keine Ahnung vom Bewegungsapparat eines Hundes oder von Risikofaktoren für orthopädische Erkrankungen hat
In den Weiten des Internets kannst du damit rechnen, dass sich genug Deppen finden, die ihre nicht geröngten (auch ein schöner Stammbaum schützt vor den meisten Erkrankungen des Bewegungsapparates nicht!)/vorbelasteten/übergewichtigen/untrainierten/juvenilen/alten Hund dann auch über Zäune und auf Beton etc. springen lassen weil das ja voll coooool ist und eh so einfach geht wie in dem voll krassen Video!

- Zwischen Extremsport und alles vorenthalten liegen Welten!

Und hier wird das ganze noch weiter auf die Spitze getrieben, normale Sprünge sind nicht genug, nein es muss noch höher, auf hartem Boden mit noch höherer Verletzungsgefahr (Landung auf Stufen,...) und Belastung sein!

Kein Hund braucht diese Art von Bewegung! Also sehe ich absolut keinen vernünftigen Grund das erhöhte Risiko in Kauf zu nehmen! Wer ein Tier übernimmt hat die Verantwortung für sein Wohlergehen! Das Ego polieren kann man mit eigenen Leistungen!

Vielleicht wärs mal heilsam, wenn du dich ein paar Tage um einen Hund kümmern müsstes, der sich "halt nicht mehr so gut bewegen kann", der lebenslang Schmerzmittel benötigt, aufgrund von Arthrosen, oder ein Diskusprolapspatient mit gelähmter Hinterhand...
In den Körper einens Lebewesens, dass sich beispielsweise den Gelenkknorpel ruiniert hat, kann man ja leider noch niemanden für ein paar Tage stecken.
Zuletzt geändert: 29.01.2013 05:15:48



Von:    AlexPK 29.01.2013 05:50
Betreff: Hundesport [Antworten]
Das Ego polieren kann man mit eigenen Leistungen!
Dann fang mal damit an GO GO!

Ich weiß nicht welche Hobbys du gemeint hast

1. Zu Hundesport: Wie gesagt, kommt es auf die Rasse, die Persönlichkeit, den Körperbau bzw. die allgemeine Fitness und den Gesundheitszustand an, deshalb trifft deine Argumentation auf absolut kein Gegenstück in meinem vorherigen Posts...und Leute, die das ganze dann ohne nachzudenken selbst ausprobieren haben den Sinn meiner Posts nicht richtig interpretiert (Genauso wie du offensichtlich)...

2. Zu Parkour: Auch hier habe ich geschrieben, dass bei uns ganz unten angefangen wird, also jeder der so einen Schrott gleich ausprobiert hat nichts verstanden...

Du bist leider absolut nicht auf meine Argumentationen eingegangen geschweige denn hast du versucht weitestgehend sachlich zu bleiben. Deine Folgeantwort besteht aus den gleichen Antworten, an denen du so verbittert festhältst..."Blabla Bewegungen schlecht blub" anstatt dir das ganze einmal genauer anzusehen, bzw. eine eigene Meinung zu bilden.

PS: Du erinnerst mich irgendwie an diese übervorsichtigen Mütter, die ihren Kindern verbieten auf einen Baum zu klettern, weil ja irgendetwas passieren könnte.



Von:    Sydney 29.01.2013 18:22
Betreff: Hundesport [Antworten]
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>1. Zu Hundesport: Wie gesagt, kommt es auf die Rasse, die Persönlichkeit, den Körperbau bzw. die allgemeine Fitness und den Gesundheitszustand an, deshalb trifft deine Argumentation auf absolut kein Gegenstück in meinem vorherigen Posts...

Egal wie fit dein Hund angeblich ist (ist er nun geröngt? HD? ED? OCD? Übergangswirbel? Wurde er gezielt orthopädisch untersucht?!) - in der Natur würde kein Hund/Wolf solche Bewegungen zum Spaß machen. Kommt vielleicht bei der Jagd mal(!) vor, aber nicht regelmäßig, nicht auf Beton! Er ist NICHT dafür gebaut.
Die Belastung von Gelenkknorpel (wenn der kaputt ist, war's das im Großen und Ganzen, den Zustand verbessern kann man, aber Heilung gibt's keine), Sehnen, Bändern (kann man wenigstens in der Regel noch behandeln, wenn sie kaputt sind)....
Ein gesunder Hund wird mit etwas Glück keine akute schwerere Verletzung erleben, es ist die CHRONISCHE BELASTUNG die zu ABNÜTZUNGSERSCHEINUNGEN führt.


>und Leute, die das ganze dann ohne nachzudenken selbst ausprobieren haben den Sinn meiner Posts nicht richtig interpretiert (Genauso wie du offensichtlich)...

Schau dir mal dein Eingangsposting an:
>Haha :)
>Meine Schwester trainiert ebenfalls Parkour und kann es sich nicht nehmen lassen, zusammen mit ihrem Hund (Kira) zu trainieren. Hier hab ich mal ein relativ altes Video von Kira rausgekramt, inzwischen ist der Hund aber echt gut geworden und klettert sogar Bäume hoch und so Sachen :D

Das stand fast einen Monat ohne weitere Erklärungen, Antworten etc. im Netz. Gespickt mit Smileys, ohne Warnhinweise...


>2. Zu Parkour: Auch hier habe ich geschrieben, dass bei uns ganz unten angefangen wird, also jeder der so einen Schrott gleich ausprobiert hat nichts verstanden...

Ändert nichts daran, dass diverse Strukturen sich NICHT an so eine Belastang anpassen können. Geschick lässt sich tranieren, Muskeln lassen sich aufbauen, auch der Knochen baut sich der Belastung entsprechend bis zu einem gewissen Grad um.
Sehnen, Bänder, Menisken, Bandscheiben und der Knorpel können sich kaum an Belastungen anpassen!
Klar, wenn nicht spektakulär was reißt ist das erstmal für Monate und Jahre unauffällig - irgendwann zeigt es sich dann...


>Du bist leider absolut nicht auf meine Argumentationen eingegangen geschweige denn hast du versucht weitestgehend sachlich zu bleiben.

Deine "Argumentation" stützt sich leider nur auf "Aber das ist eh nicht so schlimm und wenn der Hund durch chronische Abnützung nicht mehr rennen kann, dann ist es halt so".


>Deine Folgeantwort besteht aus den gleichen Antworten, an denen du so verbittert festhältst..."Blabla Bewegungen schlecht blub" anstatt dir das ganze einmal genauer anzusehen, bzw. eine eigene Meinung zu bilden.

Lesen. Verstehen. Posten.
Du hast eine interessante Art der Untergriffigkeit. Zieht nur leider nicht, da jeder nachlesen kann, dass ich genau das nicht geschrieben habe.

Ich muss mir nichts mehr "anschauen" um mir eine Meinung zu bilden - ich bin in der glücklichen(?) Position die Patienten und ihre Röntgenbilder zu sehen, nachdems schief gegangen ist!

Und abgesehen von der medizinischen Ausbildung habe ich noch einen Hund daheim, der heute zumindest schon einen Bandscheibenvorfall gehabt hätte oder gar schon tot wäre, hätte ich sowas mit ihm aufgeführt. (Bandscheibendegeneration Hansen Typ II, mit Routinediagnostik wie Röntgen meist erst erkennbar wenn schon Symptome auftreten, noch dazu rasseuntypisch).
Meine Einstellung zu stark belastenden Spotarten ist übrigens noch genau die gleiche wie vor der Diagnose, denn die basiert nicht auf Einzelschicksalen sondern auf biomechanischen Grundprinzipien.


>PS: Du erinnerst mich irgendwie an diese übervorsichtigen Mütter, die ihren Kindern verbieten auf einen Baum zu klettern, weil ja irgendetwas passieren könnte.

Nochmal weils so schön ist:
>- Zwischen Extremsport und alles vorenthalten liegen Welten!


In der englischsprachigen Literatur gibt es für den Interessierten mit ein wenig Hintergrundwissen mittlerweile schon Studien zum Thema Agility und negative Folgen zu lesen. Über Spätfolgen leider noch eher weniger - ist auch nicht verwunderlich, nachdem das ganze ja noch nicht so lange so populär ist. Bisschen was ist auch übers Internet verfügbar, zumindest einige Summarys.
Klar, kein Sport ist ohne Risiko. Aber das "normale" Agilityrisiko muss man nicht auch noch durch noch höhere, steilere Sprünge, enge Wendungen und ungeeigneten Boden steigern!
Zuletzt geändert: 29.01.2013 18:26:59



Von:    AlexPK 29.01.2013 19:39
Betreff: Hundesport [Antworten]
Wuhuu, du kannst ja doch sachlich bleiben :)

Ein gesunder Hund wird mit etwas Glück keine akute schwerere Verletzung erleben, es ist die CHRONISCHE BELASTUNG die zu ABNÜTZUNGSERSCHEINUNGEN führt.
Okay, ich habe mir das Video noch einmal angeschaut, bis auf einen "bedenklichen" Sprung sehe ich da jetzt nichts konkret Belastendes und den hat der Hund übrigens von selbst gemacht ohne das dieser von ihm erwartet wurde. Zumindest erscheint mir jeder Agility Wettkampf um längen Belastender und unnatürlicher. Natürlich ist es richtig, dass die permanente Belastung zu u.a. Knorpelschäden führen kann, trotzdem kommt es da auch wieder auf die Trainingsintensität an, so kannst du beispielsweise dem Video nicht entnehmen, wie oft oder wie intensiv trainiert wird/wurde. Da halte ich Sportarten wie z.B. Canicross für physiologisch viel bedenklicher. Dem Video sieht man allerdings an, dass sämtliche Bewegungen aus eigener Muskelkraft und meistens sogar ohne Anlauf durchgeführt worden sind und die von dir dargelegten "krassen höhen" garnicht existieren. Klar ist es nicht gut, wenn ich den Hund jeden Tag zich Sprünge üben lasse und das halte ich auch absolut nicht für richtig.

Schau dir mal dein Eingangsposting an:
Da hast du recht, dass war ziemlich dumm, ein kleiner Hinweis wäre sicherlich nicht schlecht gewesen.

Sehnen, Bänder, Menisken, Bandscheiben und der Knorpel können sich kaum an Belastungen anpassen!
Da mein Vater Selbstverteidigungstrainer ist, kenne ich viele Personen, die mit solchen Verletzungen leben (ich gehöre auch dazu, habe mir ebenfalls beim Kampfsport den Innenmeniskus gerissen -> akut und nicht durch permanente Abnutzung). Auch kenne ich jemanden bei dem beide Menisken rausoperiert wurden, aber mit viel Training der äußeren Haltemuskeln springt der immernoch rum wie ein Turnschuh (der ist immerhin 49). Ich kenne zufällig auch den ältesten hessischen Turner, den Heinz Schaab, der mit seinen 70 Jahren immernoch einen Rückwärtssalto aus dem Stand zauberte, trotz der Jahrelangen Abnutzung. Klar wird man im Alter schwächer und die Knochen machen nicht mehr so mit wie früher, aber dann passt man sein Training einfach an. Bei Hunden sollte man allerdings, wie du schon sagtest aufpassen und die ganze Sache nicht überstürzen, klar ist ein alter und gesunder Hund glücklicher, als ein alter schwacher. Trotzdem denke ich nicht, dass diese Bewegungen dem Hund irgendwann schaden werden, aber genau wissen kann ich das natürlich auch nicht.

Deine "Argumentation" stützt sich leider nur auf "Aber das ist eh nicht so schlimm und wenn der Hund durch chronische Abnützung nicht mehr rennen kann, dann ist es halt so".
Lies noch mal

Du hast eine interessante Art der Untergriffigkeit. Zieht nur leider nicht, da jeder nachlesen kann, dass ich genau das nicht geschrieben habe.
Deshalb hab ich das geschrieben, weil jeder nachlesen kann

Und abgesehen von der medizinischen Ausbildung
lol

der heute zumindest schon einen Bandscheibenvorfall gehabt hätte oder gar schon tot wäre, hätte ich sowas mit ihm aufgeführt
Traurig, ich will mal sehen, wer im Alter gesünder ist, jemand der viel Sport macht, sich gesund ernährt oder der Bankangestellte, der jeden Tag von morgens bis Abends im Büro sitzt und sich kaum bewegt.

stark belastenden Spotarten
Nicht die Sportart ist belastend, sondern die Intensität mit der du diese ausführst.

denn die basiert nicht auf Einzelschicksalen sondern auf biomechanischen Grundprinzipien.
Was wieder nur bedingt wahr ist, denn muss jedes System trotzdem noch individuell betrachtet werden.

Zwischen Extremsport und alles vorenthalten liegen Welten!
Ich frag mich nur, was bei dir schon unter "stark belastende" Sportart zählt.

In der englischsprachigen Literatur gibt es für den Interessierten mit ein wenig Hintergrundwissen mittlerweile schon Studien zum Thema Agility und negative Folgen zu lesen
Wie zu jeder anderen Sportart auch.

Klar, kein Sport ist ohne Risiko. Aber das "normale" Agilityrisiko muss man nicht auch noch durch noch höhere, steilere Sprünge, enge Wendungen und ungeeigneten Boden steigern!
Stimmt, dass sollte man nicht tun.



Von:    Sydney 29.01.2013 20:06
Betreff: Hundesport [Antworten]
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>Traurig, ich will mal sehen, wer im Alter gesünder ist, jemand der viel Sport macht, sich gesund ernährt oder der Bankangestellte, der jeden Tag von morgens bis Abends im Büro sitzt und sich kaum bewegt.

Du scheinst ein bisschen im Schwarz-Weiß-Denken gefangen zu sein, kann das sein?

Am gesündesten ist der, der schonend, nicht übermäßig Sport macht!

Ich verweise z.B. hierauf auch wenn es nicht den Bewegungsapparat betrifft, einach weils gerade aktuell diskutiert wird:
http://heart.bmj.com/content/early/2012/11/21/heartjnl-2012-302886.short?g=w_heart_ahead_tab und hier die deutsche populärwissenschaftliche deutsche Zusammenfassung: http://science.orf.at/stories/1708744)

Der achso gesunde Ausdauersport laufen:

>Mit Maß und Ziel

>Auch neuere epidemiologische Studien stellen dem Extremsport kein gutes Zeugnis aus. Eine, an der Lavie beteiligt war, hat bspw. 52.600 Leute über drei Jahrzehnte begleitet. Die 14.000 Läufer in dieser Stichprobe hatten ein um 19 Prozent niedrigeres Todesrisiko verglichen mit den Nicht-Läufern. Die Forscher haben die Gruppe der Läufer auf Basis ihres Laufpensums noch einmal in zwei Untergruppen geteilt: Jene, die mehr als 30, 40 Kilometer in der Woche liefen, hatten den Vorteil gegenüber den Nicht-Sportlern verloren. Bei den mäßigen Läufern hingegen sank das Risiko um weitere sechs Prozent.

>Ähnliches ergab die Auswertung hinsichtlich des Tempos: Die langsameren Läufer, die um die zehn Kilometer pro Stunde laufen, profitierten am meisten. Auch jene, die täglich liefen, verloren den Vorteil gegenüber Nicht-Läufern. Den meisten Nutzen hatten jene, die zwei bis fünf Mal in der Woche laufen. Bestätigt werden die Ergebnisse der US-Studie durch eine dänische Studie: Am besten stiegen dabei jene Teilnehmer aus, die an zwei bis drei Tagen gemächlich insgesamt 2,5 Stunden pro Woche liefen.

Summary: Am gesündesten sind hier die Personen, die ein Pensum absolvieren, das von Sportlern belächelt wird...


>Nicht die Sportart ist belastend, sondern die Intensität mit der du diese ausführst.

Mit steigener Intensität wird ein Sport natürlich belastender. Trotzdem kann eine Belastung schon bei geringer Intensität zu Schäden führen.


>>Klar, kein Sport ist ohne Risiko. Aber das "normale" Agilityrisiko muss man nicht auch noch durch noch höhere, steilere Sprünge, enge Wendungen und ungeeigneten Boden steigern!

>Stimmt, dass sollte man nicht tun.

Warum bewirbst du das dann hier?!
Zuletzt geändert: 29.01.2013 20:06:50



Von:    AlexPK 29.01.2013 21:06
Betreff: Hundesport [Antworten]
Du scheinst ein bisschen im Schwarz-Weiß-Denken gefangen zu sein, kann das sein?
Das frage ich dich ja auch schon die ganze Zeit.

Am gesündesten ist der, der schonend, nicht übermäßig Sport macht!
Sag ich doch.

Summary: Am gesündesten sind hier die Personen, die ein Pensum absolvieren, das von Sportlern belächelt wird...
Jop, dass weiß ich auch, aber zumindest bei mir ist es so, dass ich niemals stundenlang Fahrradfahren oder gemütlich joggen könnte. Ich mache meinen Sport nicht um fit oder gesund zu bleiben, sondern weil es mir unendlich viel Spaß macht.

Mit steigener Intensität wird ein Sport natürlich belastender. Trotzdem kann eine Belastung schon bei geringer Intensität zu Schäden führen.
Aufjedenfall, dabei bedarf es nicht einmal sportlicher Aktivität, eine leicht Schräger Laufstil kann beispielsweise auch zu einer Fehlhaltung führen. Aber ich lebe lieber als mir im Alter eingestehen zu müssen, dass mein Leben echt scheiße und langweilig war. Natürlich muss das jeder für sich selbst entscheiden.

Warum bewirbst du das dann hier?!
?



Von:    Ryuzaki_L 01.04.2013 01:25
Betreff: Hundesport [Antworten]
Ich bin mit meinem Hund beim Agility =)
Er hat außerordentlichen Spaß daran, die Hürden zu nehmen, auf den Tisch zu springen& durch den Reifen oder aber durch den Tunnel zu laufen. Leider musste er jetzt nach einem Zwischenfall erst einmal aussetzen, als wir merkten, dass er Probleme mit herausspringenden Kniescheiben hat. Jetzt bekommt er Spezialzusatzfutter und kann hoffentlich ab April wieder beginnen- sollte es endlich mal wieder wärmer werden ^^





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