Thread: Abtreiben?
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Eröffnet am: 30.08.2006 17:31 Letzte Reaktion: 29.10.2009 23:28 Beiträge: 1018 Status: Offen |
Unterforen: - Love & Flirt |
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| >PS: Allgemein halte ich nichts für ein Individuum, das rein biologisch drauf angewiesen ist, in einem anderen Körper zu sitzen und davon zu zehren. Dann hälst du von dir wohl auch nicht viel >__> Diese Aussage ist einfach nur dumm. (_/) (O.o) ( }{ )Ich bin nicht die Signatur. Ich bin nur die Putze. |
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| > >PS: Allgemein halte ich nichts für ein Individuum, das rein biologisch drauf angewiesen ist, in einem anderen Körper zu sitzen und davon zu zehren. > > Dann hälst du von dir wohl auch nicht viel >__> > Diese Aussage ist einfach nur dumm. > Hallo Logik? Was hat das mit mir zu diesem Zeitpunkt zu tun? Ist das eine weitere dämliche Variante des "du warst auch mal eins"-Arguments? Erstens: "Ich halte etwas nicht für ein Individuum" ungleich "Ich habe eine schlechte Meinung über etwas". Zweitens: Sofern ich noch ein Embryo wäre, das oben Genanntes noch braucht, habe ich gar nicht die Fähigkeit, irgendwas von mir zu halten. Was das mit mir jetzt zu tun haben soll, ist allerdings unklar. IA! IA! KUTULU! FHTAGN! IA! R'LYEH! KUTULU! FHTAGN! |
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| > >PS: Allgemein halte ich nichts für ein Individuum, das rein biologisch drauf angewiesen ist, in einem anderen Körper zu sitzen und davon zu zehren. > > Dann hälst du von dir wohl auch nicht viel >__> > Diese Aussage ist einfach nur dumm. Und diese ist nicht anders. Ein Mensch ist kein Individuum was in seinem eigenen Körper zur Miete lebt. Ein Fötus ist da was anderes. Du hast die Wahl. Du kannst dir solange Sorgen machen, bis du tot umfällst. Oder du kannst es vorziehen, das bisschen Ungewissheit zu genießen. (Norman Mailer, amerik. Schriftsteller) Entscheidend ist nicht wie man dich nennt, sondern worauf du hörst. (Tyler Perry, US-Regisseur) |
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| > > Was eher an irgendwelche psychischen Probleme und Konflikte denken lässt. > > Aber ist fast schon vernünftiger als die typische "Hatte gerade keine Lust, vielleicht bekomme ich in 5 Jahren mal eins, Familie kann ich immer noch später bekommen" Erklärung. > > Psychische Probleme bekomme ich dann, wenn ich mich in eine Rolle zwänge die ich hasse. So als Nichtmutter geht es mir wiederum fantastisch. Ja, aber am Ende muss es jemand anders ausbaden.... > Wobei ich nicht behaupte, dass meine Psyche der Norm entspricht... Na und. Meine garantiert auch nicht... >ich war zwar deswegen nie beim Psychologen aber wenn ich mir so die Liste der Persönlichkeitsstörungen anschaue, treffen bei mir recht viele Symptome der schizoiden Persönlichkeitsstörung zu. Na und, bei mir auch. Ist halt nur bei mir der Unterschied, dass ich trotzdem ein mitfühlender Mensch geblieben bin, dem es nicht nur um das eigene Wohlbefinden geht. >Natürlich ersetzt das keine Diagnose... aber wozu das Ganze? Wieso brauchst du eine Diagnose? Ich kann jetzt nicht beurteilen, wie "sonderbar" du dich verhälst, aber wenne s wirklich harmlos ist, sehe ich da kein Problem. Nur ist Abtreibung für mich nicht harmlos. >Ich und diejenigen, die mir wichtig sind, haben kein Problem damit, Siehst du. Schon wieder unterteilst du Leute in "wichtig" und "unwichtig". Auch "unwichtige" Leutchen haben IMO ein Recht auf Leben. >und "Problem" heißt für mich, dass es die Lebensqualität einschränkt und stört, und das tut es nicht. DEINE vielleicht nicht > Es wird sogar diskutiert ob schizoid überhaupt noch zu diesen Störungen gezählt werden soll, weil man eigentlich nicht darunter leidet. > Du vielleicht nicht. Und vielleicht auch nicht die paar Leutchen, die dir "wichtig" erscheinen. Soziopathen leiden auch nicht- da leiden auch nur die anderen. Ist aber doch okay, wenn die das glücklich macht, oder? > Quelle: > (Es ist umstritten, ob die schizoide Persönlichkeitsstörung als Krankheit gewertet werden soll oder nicht. Sollte sie IMO NICHT. >Oft leiden weder Betroffene selbst noch Angehörige, oder sie nehmen es nicht wahr. Zu Angehörigen zäheln aber nicht nur Menschen, die dir "wichtig" sind. Stell dir mal vor, wenn ich jemanden mir völlig Fremden kalt machen, würden manche das auch als verwerflich empfinden! Unglaublich, ne? Ich meine, ist doch wichtiger, wenn ich glücklich bin! >Es ist außerdem unklar, ab wann deren Verhaltensweisen als krankhaft oder als sonderbar zu bezeichnen seien. Ich verurteile niemanden, nur weil er nicht der Norm entspricht >Nicht selten werden Verhaltensweisen nur aus dem Grund abgelehnt, weil sie in dem jeweiligen Kulturkreis, in dem diese Personen leben, eine geringe Verbreitung haben. Abtreibung hat hier eine große Verbreitung. Trotzdem lehne ich sie ab. Ich lehne dich aber nicht ab, nur weil du dich "sonderbar" verhälst oder so. >Tatsächlich aber können abweichende Verhaltensweisen durchaus Sinn ergeben oder, wenn dies nicht der Fall ist, zumindest völlig harmlos sein. http://de.wikipedia.org/wiki/Schizoide_Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rung) > Und hier sind wir wieder bei unserer Frage: ist Abtreibung harmlos? Ich bin ein sehr toleranter Mensch und die LETZTE, di e"sonderbare" Verhaltensweisen verdammt, wenn sie harmlos sind. Nur ist Abtreibung für mich nicht harmlos. Schizoide Persönlichkeitsstörung an sich: Ist sie soweit auch. Wenn dazu zusätzlich nichst anderes auftritt- bspw. Abtreibung. > Ich habe mir einige der Probleme dieser Störung abtrainiert und bin nun in der Lage, Emotionen zu erkennen, bewusst zu entscheiden, sie zuzulassen oder abprallen zu lassen, je nachdem wie sinnvoll sie mir erscheinen. Aber ich kann auch keine neuen Emotionen erschaffen. > Du musst jemanden nicht lieben, um ihn nicht umzubringen. Wenn dir jemand im Weg steht, schubst du den dann einfach weg? Stell dir mal vor, jemand anders wäre so wie du, und würde dich konstant berauben, vergewaltigen und schlagen aufgrund seines "Wohlbefindens". Wohlbefinden hat seine Grenzen, wo es anderen schadet. > Vermutlich liegt die fehlende emotionale Bindung auch teilweise daran. Obwohl es ja irgendwie dennoch hormonelle Gründe haben muss. > > > > Sehr egoistisches Denken IMO > > Ich habe die Schnauze einfach voll von der Denke, dass Frauen doch bitte gefälligst ihr eigenes Wohl zugunsten anderer hinten an stellen müssen. Ich auch. Aber ich verstehe den Zusammenhang hier gerade nicht. Wieso Frauen? Du stellst mich jetzt (als Frau!)in eine ganz komische Buh-Ecke, in die ich gar nicht gehöre. Babies sind bis zur Geburt nun mal im Körper von Frauen. Das eigene Wohl sollte niemand zugunsten anderer hintenanstellen müssen. Wohl aber zugunsten des Lebens anderer. Auch Männer ziehen ja nicht einfach so mordend, raubend und vergewaltigend durch die Gegend (jedenfalls die meisten nicht ;-) ), auch wenn das manche für ihr "Wohlbefinden" brauchen würden. > Wenn es mir nicht gut geht, arbeite ich erst daran, dass es mir wieder gut geht Auf alle Kosten? >und DANN kommen die anderen. Das ist ja mehr oder weniger bei jedem so. Nur offensichtlich nicht so krass wie bei dir. Mein eigenes WOHLBEFINDEN geht gewöhnlich nicht ÜBER das Leben von anderen. > Und wenn es mir gut geht, kann ich mich auch um andere kümmern. Aber um welche anderen, das suche ich mir schon noch selbst aus. Mensch, dich möchte ich nicht zum Feind haben. Wenn dir jemand im Weg steht- schlägst du den dann nieder? Wenn du etwas essen möchtest- klaust du dir dann das? Auch Menschen, die man sich nicht "ausgesucht" hat, sollte man, wenn nicht akzeptieren, dann doch zumindest dulden können. > Verwerflich? Ja. >Von mir aus. > Na dann gut > > Dann solltest du dich auf jeden Fall sterilisieren lassen. > > Wenn es ein Arzt machen würde, ja gerne ... aber soweit ich informiert bin, gibt's das für kinderlose 25-Jährige ohne medizinische Indikation nicht so ohne weiteres. > Ich könnte nach Holland fahren (da geht das sicher, sonst geht ja auch alles), aber das kann ich mir auch nicht einfach so leisten, wobei ich nichtmal weiß was eine Sterilisation kosten würde. > Ich nehme jetzt normal die Pille, ist mir lieber als das komische Pflaster (da ich absolut kein Zeitgefühl habe) und die 8 Euro alle 3 Monate bring ich auch noch auf. > Schön > > Ausbaden musste es auch so ein Unschuldiger -.- > > Aber so ist das eben, menschliches Verhalten: besser jemand anders, als man selbst. > > Wie recht du doch hast. Soll ich mich dafür schämen, dass mein Wohlbefinden erstmal die höchste Priorität hat? Ja. Was mich interessieren würde: gehst du, allein für dein Wohlbefinden, eigentlich imme rüber Leichen? Oder nur nicht, weil es nicht legal ist? > Als ob sich ein anderer um mich und mein Wohlbefinden scheren würde. Die Mutter die dich nicht abgetrieben hat >Warum sollte ich es dann tun? Mitgefühl? Wenn du etwas kaufen möchtest- warum klaust du es nicht? Wenn du einparken möchtest- warum nicht gleich auf den Behindertenparkplatz? Alles Sachen, die weitaus weniger shclimm sind als Mord. > Und hätte ich das Kind zur Welt gebracht, hätte es um so mehr ausbaden müssen, da kannst du dir sicher sein. Ich weiß wie ich reagiere, wenn man mir Verantwortung gibt, die ich nicht möchte. > Hättest du es sowieso zur Welt gebracht, hättest du es dann doch auf jeden Fall weggeben können. > > Ja, super Argument. > > Dass du eines brauchst- nicht unbedingt. > > Aber dass es dir bei einer Abtreibung darum geht, dass es DIR gut geht, egal auf welche Kosten. > > Jup, ich Böse bin tatsächlich nicht bereit, mir 9 Monate lang Abscheu und Ekel anzutun und dann noch das Widerlichste, die Geburt durchzustehen, nur um danach nen kaputten Körper zu haben, für etwas, das mich null interessiert. > Irgendwas sollte ne Frau ja wohl auch davon haben, wenn sie Mutter wird, oder? Was soll denn das heißen? > Ich kann mich halt nicht dazu zwingen, etwas anzunehmen, wovor ich mich ekle und unter diesen Umständen ein Kind zu lieben, was es ja wohl verdient hätte. > Weggeben. Aber wer sich wirklich so sehr vor einer Schwangerschaft ekelt- sterilisieren lassen. > Wie unverschämt, sich sein Leben tatsächlich nach sich selbst auszurichten... > Wenn man über Leichen geht- ja, IMO. > >Ne depressive Neurotikerin mit Daueraufenthalt in Nervenheilanstalten wäre wohl für die ganze Gesellschaft besser? > > Könnte passieren... wobei es auch schlimmer kommen könnte. > Die Psychologin meiner Mutter hat mir nach ihrem Tod ein wenig erzählt. Sie war eigentlich nie ein Familienmensch Kind weggeben >und wurde halt mit 21 schwanger Kind weggeben >und ließ sich in die Situation zwingen. Hätte sie das Kind partout nicht gewollt, hätte sie es weggegeben. Als erwachsene, mündige Frau ist sie aber -tut mir leid!- selbst schuld, wenn sie sich in die Rolle einer "guten Frau" drängen lassen will. > Nachdem sie schon mal ne Familie hatte bekam sie dann nach ein paar Jahren noch 2 weitere Kinder. Und warum? Absichtlich oder wieder ein "Unglück"? Letzteres kann ich mir kaum vorstellen. Falls absichtlich- tja, warum? Warum hat sie das Kind nicht abgegeben, sondern auch noch zwei weitere bekommen? Falls es der Grund war, eine "gute Frau" sein zu wollen- hatte das garantiert nichts mit der ersten Schwangerschaft zu tun. > Aber im Grunde wäre sie ein freiheitsliebender Künstlertyp gewesen der viel reisen und von der Welt sehen wollte. Was man auch mit drei Kindern machen kann. > Aber sie wurde eben Hausfrau, weil ihr Gewissen es doch nicht zuließ uns zu vernachlässigen. Siehst du. Ihr "Gewissen". Veraltete Rollenklischees. Hatte nichts damit zu tun, dass sie einfach beim ersten Mal -wie unerhört und unemanzipiert!- ihr Kind nicht töten lassen wollte. >Allerdings wurde sie dann depressiv und erkrankte an Magengeschwüren und schließlich Magenkrebs, an dem sie dann mit 37 starb. Heutzutage ist man da einfach selbst schuld. > Ist es das, was eine gute Frau tun muss? Darum geht es mir nicht. Kinder sind nun mal (leider?) bis zur Geburt im Bauch der Frau. 1. Du willst mir doch wohl nicht ernsthaft weismachen, dass jemandem, angeblich völlig unverschuldet, 3 Mal hintereinander das Verhüten nicht klappt?? Ansonsten sind es doch nur 9 Monate. Neun Monate! Da kann man doch Ausbildungen o.ä. ganz prima nachholen hinterher! Das geht! Dass das für die Frau nicht immer schön ist- also versetze dich doch mal in die Lage des Kindes hinein! Sind halt einfach die verschiedenen Grundannahmen. Du rechnest dir den Wert einer Person aus dem Lebensalter aus- ich nicht. Meinungen sind nun mal unterschiedlich- gerade heute. 2. Deine Mutter hat sich, offensichtlich gegen ihre Natur, in alte Weiblichkeitsklischees drängen lassen. Sie hat nicht nur das eine Kind behalten und noch zwei Kinder dazu bekommen, sondern ist sogar Hausfrau geworden. Ich wette, dass das mit dem ersten Kind, selbst wenn es ungeplant kam, GAR NICHT DER GRUND WAR. Denn selbst Frauen, die völlig geplant drei (oder auch noch mehr) Kinder bekommen, müssen doch deswegen keine Hausfrauen werden! Wer da diese Klischees bedient, bei dem liegt das vielleicht an der Prägung und so, aber als erwachsener Mensch sollte man sich schon trauen können, selbst zu entscheiden. Was soll das mit dem ungeplanten Kind zu tun gehabt haben? Sie hätte es 1. abgeben können. Und zweitens, ist Fortpflanzung und Vermehrung etwas normales und natürliches, und deswegen muss man doch keine Hausfrau werden o.O Meine Mutter ist selbst als Mutter von sechs Kindern keine Hausfrau- und hat sich auch garantiert nicht aufgegeben! Was du mir da unterstellen willst von wegen "Siehst du eine gute Frau aus" ist einfach wahnsinnig lächerlich. Ich sage nur, dass ich gegen das Töten von Kindern bin, und dass Kinder im Bauch für mich genauso Kinder sind wie alle anderen auch. Das ist alles. Aber es ist doch immer das Gleiche. Spricht man gegen das Übergewicht in den Industrienationen- "Geh doch zurück ins Mittelalter, da waren die armen Leute schön am Verhungern". Spricht man gegen niedrige Geburtenraten- "Willst du etwa wieder zu Hitler, der hatte auch ein Mutterkreuz". Spricht man gegen Abtreibungen- "Willst du etwa wieder in die Zeit vor der Emanzipation, in der die Frauen hinter dem Herd standen?" > Auf jeden Fall werde ich den selbe Fehler nicht machen. Dazu muss man aber keine Kinder abtreiben, und das leuchtet mir auch nicht ein. Verkaufe gerade Digivices, Stickeralben, Comicbücher und V-Pet (Digital Monster) *schleichwerbungmach* bei Interesse einfach melden, Preis kann verhandelt werden! http://animexx.onlinewelten.com/forum/?forum=2&kategorie=97&thread=199861 |
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| Namenlose, wir haben mittlerweile verstanden, dass es dir lieber ist, dass Leute ihr Leben hassen, als dass sie selbstbestimmt mit ihrem Körper umgehen, aber deine Polemik der letzten Absätze schreit ja zum Himmel, es war ihre Entscheidung und sie ist gut, wenn du dich eher für weggeben entscheiden würdest ist das auch gut, aber lass doch dein Generve mit dem Einreden des schlechten Gewissens, es war kein vollkommener Mensch, es ist keiner geworden und wer weiß ob und wenn nicht doch überhaupt was draus geworden wäre. Dein gesamter "Spricht man"-Absatz geht mir so gegen den Strich, wer ist "man" denn für mich sprichst du DEFINITIV nicht. Deine Beispiele sind ja eh an den Haaren herbeigezogen, alleine der Punkt, dass viele Kinder nicht automatisch Hausfrau bedingen würden: versuch es doch gerne und wenn du es dann schaffst auch noch Kariere zu machen und nicht durch die wirtschaftliche Rahmensituation in Teilzeit oder gar Arbeitslosigkeit getrieben zu werden, dann hättest du mal ernsthaft was vollbracht. Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen. |
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| Du bist brutal, wenn du einfach so sagst, Kinder weggeben, wenn man sie nicht austragen wollte. > Na und, bei mir auch. > Ist halt nur bei mir der Unterschied, dass ich trotzdem ein mitfühlender Mensch geblieben bin, dem es nicht nur um das eigene Wohlbefinden geht. ich glaube, ihr sind andere Menschen auch wichtig. Aber wenn es einem selbst mies geht, dann sollte man versuchen, erstmal sich selbst aufzubauen, weil man dann für die anderen eine größere Hilfe ist. Übertriebenes Beispiel: Mann ist sehr krank, sollte im Bett bleiben. Frau verstorben, hat drei Kinder. Die wollen zum Mittag alle was Warmes zum Essen. Nun, was macht er deshalb? Quält sich aus dem Bett, kocht und weil er geschwächt ist, fängt das Öl Feuer und die Wohnung brennt deshalb ab. Er rennt raus, um sich zu retten (Kinder sind noch in der Schule, Kindergarten) und fällt dabei die Treppe runter. Er kann sich nicht mehr bewegen und nachdem er im Krankenhaus aufwacht, stellt er fest, dass er querschnittsgelähmt ist. So wie ich dich auffasse, hätte er dies machen müssen. Sein Wohlbefinden ist schließlich dem anderer unterzuordnen. Nach meiner Meinung, und wahrscheinlich auch von den anderen hier, hätte sein ältestes Kind dies entweder übernehmen sollen, Nachbarn kochen lassen oder eines der Kinder wäre schnell mal beim Schnellimbiss für alle was zum Essen holen gegangen. Fazit: Das eigene Wohlbefinden steht an erster Stelle. Dies ist nicht umsonst so. Wenn jemand schwer krank ist, sollte er sich nicht mehr um das Essen seiner Kinder kümmern, weil es dann zu etwas Schlimmeren kommen könnte, z.B. fängt das Öl zu brennen an. > Ja, aber am Ende muss es jemand anders ausbaden.... > Und so muss es die "Mutter" ausbaden? Ist dir ihr Wohlbefinden egal? > Ich auch. Aber ich verstehe den Zusammenhang hier gerade nicht. > Wieso Frauen? Du zwingst die Frauen quasi in ein altes Rollenbild, sie erstmal auszutragen, anstatt frei entscheiden zu dürfen. Sie müssen dadurch ihr Wohlbefinden unter das anderer stellen. Auch wenn du meinst, dass du dies nicht aussagen würdest, du tust es leider. > Was man auch mit drei Kindern machen kann. Schwer, sehr schwer. Kunst braucht viel Zeit, Reisen viel Geld, Kunst bringt wenig Geld ein, Kinder brauchen Zeit und Aufmerksamkeit. Zudem: Werte diese Frau nicht so ab. Sie gab trotzdem ihr Bestes. Wer Hausfrau werden will, sollte nicht geringschätzig deswegen behandelt werden. Es sollte nur keiner wegen Kindern dazu gezwungen werden. (von der Gesellschaft) > Da kann man doch Ausbildungen o.ä. ganz prima nachholen hinterher! Ja, und der nächste Chef fragt dich dann, was in der Zwischenzeit los war und wird einen gleich in der Bewerberliste weit zurückwerfen. Tut mir Leid, aber das Leben ist nun einmal so. Mütter haben nichts zu lachen in diesem Deutschland. Ich bin da realistisch. > Wert einer Person aus dem Lebensalter Oder einfach: Person = Ich sehe es sich von selbst bewegen, es kann irgendwie etwas mitteilen. Ein Zellhaufen (3.Monat) ist noch keine Person. Wenn dir Leben so wichtig ist: Wovon ernährst du dich? Ist ein Schwein weniger lebenswert als ein Kind? Oder wie sieht es mit Erdbeeren aus? Ach nein, die stellen ihr Wohlbefinden unter das Wohl der anderen, die hungrig sind und keine Rücksicht auf deren Leben nehmen. Die Hungrigen muss man ja sättigen. Aber sind diese nicht egoistisch? Könnten die sich nicht von Luft und Erde ernähren? > Siehst du. Schon wieder unterteilst du Leute in "wichtig" und "unwichtig". Schwarz-Weiß-Malerei. Eher "wichtig" und "weniger wichtig" für einen. Es gibt halt Menschen, mit denen man sich gerne umgibt, ihnen gerne eine Freunde macht. Und es gibt Leute, die einen normal nicht interessieren. Dann gibt es Leute, um denen man einen großen Bogen macht. Schenkst du Letzteren einen Swimmingpool, weil die grade sehr schwitzen, deswegen, weil alle in deinen Augen angeblich gleichwertig wären? Angehörige sind einem nicht gleich "wichtig", weil sie etwas mit einem zu tun haben. Angehörige sind größtenteils Verwandte, da gibt es auch welche darunter, von denen man nichts erfahren möchte. > Stell dir mal vor, wenn ich jemanden mir völlig Fremden kalt machen, würden manche das auch als verwerflich empfinden! > Unglaublich, ne? > Ich meine, ist doch wichtiger, wenn ich glücklich bin! > Hier hilft dir das Grundgesetz weiter nach denen WIR hier leben. Freiheit so lange, wie kein anderer dadurch beeinträchtigt wird. > Das eigene Wohl sollte niemand zugunsten anderer hintenanstellen müssen. Wohl aber zugunsten des Lebens anderer. > Nein, ein Grundsatz von Rettungskräften ist es, dass man egal was man macht die eigene Unversehrtheit schützen sollte. > Die Mutter die dich nicht abgetrieben hat > Wenn Abtreibungen so wären wie du es wünschen würdest. Nein, da sie das Kind nicht freiwillig austrägt, sie wird dazu gezwungen. Die Mutter kümmert sich da keinesfalls um das Wohlbefinden des Kindes. > Ich auch. Aber ich verstehe den Zusammenhang hier gerade nicht. > Frau soll das Baby austragen, dass sie abtreiben will? Es geht ja hier NUR um das Wohl des Babys. > > > DIE ZUKUNFT BRINGT KEINE HOFFNUNG, sagte Tod. > > > "Was denn sonst?" > > > MICH |
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| Zuletzt geändert: 24.08.2008 18:17:23 | |||||||
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| > Na und. Meine garantiert auch nicht... > Na und, bei mir auch. > Ist halt nur bei mir der Unterschied, dass ich trotzdem ein mitfühlender Mensch geblieben bin, dem es nicht nur um das eigene Wohlbefinden geht. Gratuliere, willst du einen Orden? "Na und" ist im übrigen kein Argument. > >Natürlich ersetzt das keine Diagnose... aber wozu das Ganze? > > Wieso brauchst du eine Diagnose? > Ich kann jetzt nicht beurteilen, wie "sonderbar" du dich verhälst, aber wenne s wirklich harmlos ist, sehe ich da kein Problem. Nur ist Abtreibung für mich nicht harmlos. Wieso wiederholst du meine Frage? Ich sag selbst, ne Diagnose ist unnötig, sie ändert auch nichts an den Fakten. Für mich ist eine Abtreibung eben kein Problem, sieh's ein oder ärger dich, mir egal. > >Ich und diejenigen, die mir wichtig sind, haben kein Problem damit, > > Siehst du. Schon wieder unterteilst du Leute in "wichtig" und "unwichtig". > > Auch "unwichtige" Leutchen haben IMO ein Recht auf Leben. Wieder merkst du nichts. Reiß den Satz mal nicht aus dem Kontext, dann verstehst du auch, dass es hier gerade um die schizoide Störung, nicht um die Abtreibung ging. Damit haben die Menschen, die mir persönlich wichtig sind, kein Problem. Bei allen anderen ist es mir egal, was die für ne Meinung über mich haben. Willst du mir weismachen, dass dir alle Menschen auf der Welt gleich wichtig sind? Oder hast du nicht auch z.B. deine Familie, Freunde, Lebensgefährten lieber als andere? > >und "Problem" heißt für mich, dass es die Lebensqualität einschränkt und stört, und das tut es nicht. > > DEINE vielleicht nicht Meine nicht, und die der Menschen die mir wichtig sind auch nicht. Die anderen sind mir gleich, ich bin nicht dafür auf der Welt, um irgendwelche Fremden zufriedenzustellen. Wenn es einem nicht passt, wie ich bin, soll er sich doch bitte verziehen. > > Es wird sogar diskutiert ob schizoid überhaupt noch zu diesen Störungen gezählt werden soll, weil man eigentlich nicht darunter leidet. > > > > Du vielleicht nicht. Und vielleicht auch nicht die paar Leutchen, die dir "wichtig" erscheinen. Schön, nun scheinst du es ja kapiert zu haben. Und was willst du mir nun damit sagen, indem du meine Worte wiederholst? > Soziopathen leiden auch nicht- da leiden auch nur die anderen. Ist aber doch okay, wenn die das glücklich macht, oder? Und noch ein Fall deiner selektiven Wahrnehmung. > > > Quelle: > > (Es ist umstritten, ob die schizoide Persönlichkeitsstörung als Krankheit gewertet werden soll oder nicht. > > Sollte sie IMO NICHT. Dann sind wir uns ja einig. Ich fühl mich nämlich sehr gesund. > >Oft leiden weder Betroffene selbst noch Angehörige, oder sie nehmen es nicht wahr. > > Zu Angehörigen zäheln aber nicht nur Menschen, die dir "wichtig" sind. Stimmt, manche Angehörige sind mir nicht wichtig. > Stell dir mal vor, wenn ich jemanden mir völlig Fremden kalt machen, würden manche das auch als verwerflich empfinden! > Unglaublich, ne? > Ich meine, ist doch wichtiger, wenn ich glücklich bin! Dieser Fremde sitzt aber nicht in dir und lebt von deinem Körper, oder? > Ich verurteile niemanden, nur weil er nicht der Norm entspricht Darum geht es auch gar nicht. Es war rein erklärend gemeint. > Abtreibung hat hier eine große Verbreitung. Trotzdem lehne ich sie ab. > Ich lehne dich aber nicht ab, nur weil du dich "sonderbar" verhälst oder so. Dein gutes Recht. Mit deiner Ablehnung kann ich trotzdem auch noch gut leben ^^ > Und hier sind wir wieder bei unserer Frage: ist Abtreibung harmlos? Ich bin ein sehr toleranter Mensch und die LETZTE, die"sonderbare" Verhaltensweisen verdammt, wenn sie harmlos sind. Nur ist Abtreibung für mich nicht harmlos. Wir haben offensichtlich unterschiedliche Ansichten davon. Das hätte dir aber auch beim ersten Post schon auffallen müssen. > Schizoide Persönlichkeitsstörung an sich: Ist sie soweit auch. > > Wenn dazu zusätzlich nichst anderes auftritt- bspw. Abtreibung. > > Ich habe mir einige der Probleme dieser Störung abtrainiert und bin nun in der Lage, Emotionen zu erkennen, bewusst zu entscheiden, sie zuzulassen oder abprallen zu lassen, je nachdem wie sinnvoll sie mir erscheinen. Aber ich kann auch keine neuen Emotionen erschaffen. > > > > Du musst jemanden nicht lieben, um ihn nicht umzubringen. > Wenn dir jemand im Weg steht, schubst du den dann einfach weg? Nein, ich gehe außenrum. Wenn außenrum kein Platz ist, sag ich, er soll ausstellen, wenn er's grundlos nicht tut, ja, dann mach ich mir Platz. So, und was hat uns diese kleine Analogie nun gebracht? Stell dir mal vor, jemand anders wäre so wie du, und würde dich konstant berauben, vergewaltigen und schlagen aufgrund seines "Wohlbefindens". Nun schlage, vergewaltige und beraube ich also schon andere Menschen? Hach, was bin ich doch schlimm... bitte sperrt mich doch ein ^^ > Das eigene Wohl sollte niemand zugunsten anderer hintenanstellen müssen. Wohl aber zugunsten des Lebens anderer. Ab dem 3. Monat, ok. Davor IST ES FÜR MICH KEIN MENSCH. > > Wenn es mir nicht gut geht, arbeite ich erst daran, dass es mir wieder gut geht > > Auf alle Kosten? Nein, aber bevor das nicht der Fall ist, bin ich nicht fähig, für andere da zu sein. > >und DANN kommen die anderen. > > Das ist ja mehr oder weniger bei jedem so. > Nur offensichtlich nicht so krass wie bei dir. > Mein eigenes WOHLBEFINDEN geht gewöhnlich nicht ÜBER das Leben von anderen. Das Leben von bereits auf der Welt verweilenden Menschen hätte bisher auch nie darunter zu leiden gehabt. > > Und wenn es mir gut geht, kann ich mich auch um andere kümmern. Aber um welche anderen, das suche ich mir schon noch selbst aus. > > Mensch, dich möchte ich nicht zum Feind haben. Ich hab keine Feinde. Ich hab nur Leute, die mir wichtig sind, und solche, die mir am Arsch vorbei gehen. > Wenn dir jemand im Weg steht- schlägst du den dann nieder? > Wenn du etwas essen möchtest- klaust du dir dann das? Siehe oben. > Auch Menschen, die man sich nicht "ausgesucht" hat, sollte man, wenn nicht akzeptieren, dann doch zumindest dulden können. Richtig. Aber alles hat seine Grenzen. Ich würde sie nicht in meiner Wohnung dulden, und schon ganz sicher nicht in meinem Körper. > > Wie recht du doch hast. Soll ich mich dafür schämen, dass mein Wohlbefinden erstmal die höchste Priorität hat? > > Ja. Uh, und wenn man sich ganz dolle schämt, hat irgendjemand was davon? Ich glaub kaum. > Was mich interessieren würde: gehst du, allein für dein Wohlbefinden, eigentlich imme rüber Leichen? Oder nur nicht, weil es nicht legal ist? Nö, ich bin eigentlich ziemlich genügsam und hatte es nie nötig, irgendeinem Menschen (keinem Zellhaufen) was anzutun, um zufrieden zu sein. > > Als ob sich ein anderer um mich und mein Wohlbefinden scheren würde. > > Die Mutter die dich nicht abgetrieben hat Man sieht ja, was es ihr am Ende eingebracht hat ^^ > >Warum sollte ich es dann tun? > > Mitgefühl? Gefühle kann man nicht erzwingen. Entweder ich hab's, oder ich hab's nicht. Das ist fallabhängig. > Hättest du es sowieso zur Welt gebracht, hättest du es dann doch auf jeden Fall weggeben können. Dann wäre eben ein Mensch mehr auf der Welt. Wow, wie unglaublich wichtig... > Ja, super Argument. > Dass du eines brauchst- nicht unbedingt. > Aber dass es dir bei einer Abtreibung darum geht, dass es DIR gut geht, egal auf welche Kosten. Ich bin nicht Mutter Teresa. > > Irgendwas sollte ne Frau ja wohl auch davon haben, wenn sie Mutter wird, oder? > > Was soll denn das heißen? Dass man normalerweise Kinder aus einem Kinderwunsch heraus bekommen sollte und dann auch irgendwie glücklich damit sein sollte. Von Fortpflanzung, nur damit mehr Leute auf der Welt sind, halte ich überhaupt nichts. > Hätte sie das Kind partout nicht gewollt, hätte sie es weggegeben. Als erwachsene, mündige Frau ist sie aber -tut mir leid!- selbst schuld, wenn sie sich in die Rolle einer "guten Frau" drängen lassen will. > > > Nachdem sie schon mal ne Familie hatte bekam sie dann nach ein paar Jahren noch 2 weitere Kinder. > > Und warum? > Absichtlich oder wieder ein "Unglück"? > Letzteres kann ich mir kaum vorstellen. > Falls absichtlich- tja, warum? > Warum hat sie das Kind nicht abgegeben, sondern auch noch zwei weitere bekommen? > Falls es der Grund war, eine "gute Frau" sein zu wollen- hatte das garantiert nichts mit der ersten Schwangerschaft zu tun. > Wenn schon mal eins da war, dann ists auch grad schon gleich obs 2 mehrere sind... obwohl die jüngste auch nicht geplant war. > > Aber im Grunde wäre sie ein freiheitsliebender Künstlertyp gewesen der viel reisen und von der Welt sehen wollte. > > Was man auch mit drei Kindern machen kann. Wieviel verdienst du denn? > Siehst du. Ihr "Gewissen". Veraltete Rollenklischees. Hatte nichts damit zu tun, dass sie einfach beim ersten Mal -wie unerhört und unemanzipiert!- ihr Kind nicht töten lassen wollte. Ach, willst du das nun als Argument verwenden? Schau dir das Endergebnis von der tollen Gewissensentscheidung an und sag mir, dass man sich das antun muss. > Spricht man gegen das Übergewicht in den Industrienationen- "Geh doch zurück ins Mittelalter, da waren die armen Leute schön am Verhungern". > Spricht man gegen niedrige Geburtenraten- "Willst du etwa wieder zu Hitler, der hatte auch ein Mutterkreuz". > Spricht man gegen Abtreibungen- "Willst du etwa wieder in die Zeit vor der Emanzipation, in der die Frauen hinter dem Herd standen?" Wenn du gerne reininterpretierst, mach doch... > Dazu muss man aber keine Kinder abtreiben, und das leuchtet mir auch nicht ein. Jo, am besten wäre es, wenn sie gar nicht erst da wären. Im Endeffekt läuft es nach wie vor auf das Selbe hinaus und den Unterschied konntest du mir noch immer nicht klarmachen. So oder so, es wäre kein neuer Mensch da. IA! IA! KUTULU! FHTAGN! IA! R'LYEH! KUTULU! FHTAGN! |
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| > Was haltet ihr eigentlich von Abtreibung? Seid ihr dafür? Oder dagegen? Was fällt euch zu dem Thema ein? Kommt drauf an.. wer ficken kann muss auch die Verantwortung tragen. Wer zu blöd is zu verhüten hat den Salat, aber man kann auch nicht erzwingen das man das Kind austrägt. Der Menschliche Organismus kann Seelischen Schaden erleiden wenn ein ungewolltes Leben darin herranwächst. |
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| > Du bist brutal, wenn du einfach so sagst, Kinder weggeben, wenn man sie nicht austragen wollte. > Sorry, aber Töten ist für mich einfach brutaler > > Na und, bei mir auch. > > Ist halt nur bei mir der Unterschied, dass ich trotzdem ein mitfühlender Mensch geblieben bin, dem es nicht nur um das eigene Wohlbefinden geht. > > ich glaube, ihr sind andere Menschen auch wichtig. Aber wenn es einem selbst mies geht, dann sollte man versuchen, erstmal sich selbst aufzubauen, weil man dann für die anderen eine größere Hilfe ist. > Übertriebenes Beispiel: > Mann ist sehr krank, sollte im Bett bleiben. Frau verstorben, hat drei Kinder. Die wollen zum Mittag alle was Warmes zum Essen. Nun, was macht er deshalb? Quält sich aus dem Bett, kocht und weil er geschwächt ist, fängt das Öl Feuer und die Wohnung brennt deshalb ab. Er rennt raus, um sich zu retten (Kinder sind noch in der Schule, Kindergarten) und fällt dabei die Treppe runter. Er kann sich nicht mehr bewegen und nachdem er im Krankenhaus aufwacht, stellt er fest, dass er querschnittsgelähmt ist. > So wie ich dich auffasse, hätte er dies machen müssen. Sein Wohlbefinden ist schließlich dem anderer unterzuordnen. > Nach meiner Meinung, und wahrscheinlich auch von den anderen hier, hätte sein ältestes Kind dies entweder übernehmen sollen, Nachbarn kochen lassen oder eines der Kinder wäre schnell mal beim Schnellimbiss für alle was zum Essen holen gegangen. > > Fazit: Das eigene Wohlbefinden steht an erster Stelle. Dies ist nicht umsonst so. Wenn jemand schwer krank ist, sollte er sich nicht mehr um das Essen seiner Kinder kümmern, weil es dann zu etwas Schlimmeren kommen könnte, z.B. fängt das Öl zu brennen an. > Nicht das Wohlbefinden einer Person dem Wohlbefinden einer anderen unterordnen. Aber dass das WOHLBEFINDEN einer Person, nur weil sie älter ist, wichtiger sein soll als das LEBEN einer anderen - konnte ich noch nie verstehen. > > Ja, aber am Ende muss es jemand anders ausbaden.... > > > Und so muss es die "Mutter" ausbaden? Ist dir ihr Wohlbefinden egal? > Nein, aber ist jeder Furz der Mutter so viel wichtiger als das Leben des Kindes? > > Ich auch. Aber ich verstehe den Zusammenhang hier gerade nicht. > > Wieso Frauen? > > Du zwingst die Frauen quasi in ein altes Rollenbild, sie erstmal auszutragen, anstatt frei entscheiden zu dürfen. Sie müssen dadurch ihr Wohlbefinden unter das anderer stellen. 1. Also, ich kenne sehr viele Frauen, die unglaublicherweise nicht ungewollt schwanger wurden! Unglaublich, oder? Aber soll es auch schon mal gegeben haben. 2. Ja, das ist EIN Aspekt des alten "Rollenbilds". Das ist genau das, was ich weiter unten angesprochen habe. Nur weil ich für weniger Übergewicht bin, will ich keine Hungersnot. Nur weil ich für höhere Geburtenraten bin, bin ich nicht für die Familienpolitik des Dritten Reichs. Und nur weil ich gegen Abtreibung bin, will ich nicht zurück in die 50er Jahre. Hast du dir schon einmal überlegt, dass es auch Leute gibt, die sich ernsthaft Gedanken zu machen, anstatt immer nur zu sagen "Heute ist alles besser" ODER "Früher war alles besser". Ich kann gleichzeitig die Emanzipationsbewegung loben, und einzelne Aspekte -z.B. die dort generell herrschende Auffassung zur Abtreibung- kritisieren. Nicht alles, was alt ist, ist uralte, unabänderliche, lebenswichtige Tradition- aber umgekehrt ist auch NICHT alles was neu ist, auch cool und "modern". Es soll ja noch Menschen geben, die ernsthaft etwas geistig abzuwägen, anstatt differenziert zu betrachten. Das ist genau das, was ich unten kritisiert hatte. Nur weil etwas alt ist, muss es nicht zwangsläufig überholt sein! Die Emanzipationsbewegung hat Frauen Rechte gegeben- aber diese Rechte sind "nur" genauso wichtig wie die der Männer, und dürfen genauso wenig über Leichen durchgeboxt werden. > Auch wenn du meinst, dass du dies nicht aussagen würdest, du tust es leider. > Korrigiere: unter das LEBEN Anderer. Blank zu überleben, ohne irgendwelche Ansprüche auf dies und das zu haben, ist etwas ganz anderes als das "Wohlbefinden" > > Was man auch mit drei Kindern machen kann. > > Schwer, sehr schwer. Kunst braucht viel Zeit, Reisen viel Geld, Kunst bringt wenig Geld ein, Kinder brauchen Zeit und Aufmerksamkeit. > Zudem: Werte diese Frau nicht so ab. Sie gab trotzdem ihr Bestes. Tue ich nicht o.O Die Posterin hat selbst über ihre Mutter erzählt, dass diese eigentlich ein Künstlertyp, ja nicht mal ein Familienmesnch war, und sich trotzdem von der Gesellschaft dahindrängen ließ. Und ich antworte ihr, dass das wahrscheinlich auch ohne das ungewollte Kind ähnlich verlaufen wäre. > Wer Hausfrau werden will, sollte nicht geringschätzig deswegen behandelt werden. Es sollte nur keiner wegen Kindern dazu gezwungen werden. (von der Gesellschaft) > Das hat die Posterin aber doch gemeint > > Da kann man doch Ausbildungen o.ä. ganz prima nachholen hinterher! > Ja, und der nächste Chef fragt dich dann, was in der Zwischenzeit los war und wird einen gleich in der Bewerberliste weit zurückwerfen. Tut mir Leid, aber das Leben ist nun einmal so. Mütter haben nichts zu lachen in diesem Deutschland. Ich bin da realistisch. > Die Emanzipation bedeutet, dass die Frauen Rechte haben. Nicht, dass diese Rechte das allerwichtigste auf der Welt sind und auf Biegen und Brechen durchgesetzt werden müssen. > > Wert einer Person aus dem Lebensalter > Oder einfach: Person = Ich sehe es sich von selbst bewegen, es kann irgendwie etwas mitteilen. Ein Zellhaufen (3.Monat) ist noch keine Person. Deine Meinung > Wenn dir Leben so wichtig ist: Wovon ernährst du dich? Ist ein Schwein weniger lebenswert als ein Kind? Die meisten Tiere fressen ihre Artgenossen nicht. Sie streiten, kämpfen, töten sogar, aber die meisten Spezien, gerade die höher entwickelten, fressen keine Artgenossen. Das liegt daran, dass Tiere, die sich als Familie, Rivalen oder potenzielle Paarungspartner sehen sollen, sich auf gar keinen Fall ins Beuteschema fallen sollen. Ein Mensch ist NICHT lebenswerter oder überhaupt "wertvoller". Aber gleich ist er auch nicht. Tiere fressen einander in der Natur doch auch auf. Das ist ganz normal. Gerade wenn ich aus Prinzip keine Tiere mehr essen würde, würde ich damit Tiere herabwerten, wenn ich sage, ach ich bin ja so ein zivilisierter Mensch, ich tue so etwas nicht. Außerdem, haben Menschen sich Regeln ausgedacht, weil alle Menschen mehr oder weniger verantwortungsbewusst sind, sie einzuhalten. Ja, ich weiß, so perfekt sind wir auch wieder nicht, aber so ist es nun mal. Rechte wurden von Menschen erfunden, in der Natur fressen die großen Tiere die kleinen. Du kannst doch einem Löwen, der dich sofort fressen würde, nicht die gleichen Rechte geben wie einem Menschen... Das einzige, was ich schlimm finde, ist die völlig unartgerechte Haltung, die Tieren immer mehr aufgebürdet wird. Tiere, die dann überhaupt kein Leben haben, sondern nur traurig in engen Käfigen sitzen. So etwas finde ich furchtbar, udn so etwas kaufe ich auch nicht! >Oder wie sieht es mit Erdbeeren aus? Ach nein, die stellen ihr Wohlbefinden unter das Wohl der anderen, die hungrig sind und keine Rücksicht auf deren Leben nehmen. Die Hungrigen muss man ja sättigen. Aber sind diese nicht egoistisch? Könnten die sich nicht von Luft und Erde ernähren? > Ist im Tierreich genauso. Im Tierreich ist es aber auch so, dass die Mütter und, bei Rudeltieren, Väter, ihren Kindern niemals etwas antun würden! Die opfern sich für die auf und beschützen sie, wo sie können. Anders ist es mit den Kindern fremder Eltern. Und mit Tieren/ Pflanzen, die ins Beuteschema fallen, sowieso. > > Siehst du. Schon wieder unterteilst du Leute in "wichtig" und "unwichtig". > > Schwarz-Weiß-Malerei. Eher "wichtig" und "weniger wichtig" für einen. Es gibt halt Menschen, mit denen man sich gerne umgibt, ihnen gerne eine Freunde macht. Und es gibt Leute, die einen normal nicht interessieren. Dann gibt es Leute, um denen man einen großen Bogen macht. Schenkst du Letzteren einen Swimmingpool, weil die grade sehr schwitzen, deswegen, weil alle in deinen Augen angeblich gleichwertig wären? Nein, weil man so etwas nicht braucht. Aber stell dir vor, auf einer einsamen Straße siehst du ein kaputtes Auto mit einem Schwerverletzten drin. Da würdest du doch auch helfen gehen, auch wenn du dann ein bisschen später zum Date (oder was auch immer) kommst. > Angehörige sind einem nicht gleich "wichtig", weil sie etwas mit einem zu tun haben. Angehörige sind größtenteils Verwandte, da gibt es auch welche darunter, von denen man nichts erfahren möchte. > > > Stell dir mal vor, wenn ich jemanden mir völlig Fremden kalt machen, würden manche das auch als verwerflich empfinden! > > Unglaublich, ne? > > Ich meine, ist doch wichtiger, wenn ich glücklich bin! > > > Hier hilft dir das Grundgesetz weiter nach denen WIR hier leben. Freiheit so lange, wie kein anderer dadurch beeinträchtigt wird. > Genau das sage ich ja. Nur gehen wir von anderen Grundannahmen aus: für MICH ist ein Ungeborenes auch ein "Anderer", der beeinträchtigt (getötet) wird GENAU deswegen habe ich ja auch dieses Beispiel gewählt... > > Das eigene Wohl sollte niemand zugunsten anderer hintenanstellen müssen. Wohl aber zugunsten des Lebens anderer. > > > Nein, ein Grundsatz von Rettungskräften ist es, dass man egal was man macht die eigene Unversehrtheit schützen sollte. > Eigene Unversehrtheit. Dass man z.B. nicht verletzt wird oder so. Aber die haben doch nicht den Grundsatz, mal eben Einen nicht zu retten, weil sie gerade keine Lust darauf haben, oder? > > Die Mutter die dich nicht abgetrieben hat > > > Wenn Abtreibungen so wären wie du es wünschen würdest. > Nein, da sie das Kind nicht freiwillig austrägt, sie wird dazu gezwungen. Die Mutter kümmert sich da keinesfalls um das Wohlbefinden des Kindes. > > > Ich auch. Aber ich verstehe den Zusammenhang hier gerade nicht. > > > Frau soll das Baby austragen, dass sie abtreiben will? Es geht ja hier NUR um das Wohl des Babys. Nein, das Leben. Das Baby versucht nicht, sie zu ermorden, um 'ne bessere Ausbildung zu bekommen. Die Mutter wird ja nicht getötet. Dass auch Babys ein Recht darauf haben, zu leben- ja, ich weiß, das ist heutzutage ja schon altmodisch. Verkaufe gerade Digivices, Stickeralben, Comicbücher und V-Pet (Digital Monster) *schleichwerbungmach* bei Interesse einfach melden, Preis kann verhandelt werden! http://animexx.onlinewelten.com/forum/?forum=2&kategorie=97&thread=199861 |
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| > Sorry, aber Töten ist für mich einfach brutaler > Das rechtfertigt es nicht, dass andere dann als einfach gegeben hinzusehen. > Nicht das Wohlbefinden einer Person dem Wohlbefinden einer anderen unterordnen. > Aber dass das WOHLBEFINDEN einer Person, nur weil sie älter ist, wichtiger sein soll als das LEBEN einer anderen - konnte ich noch nie verstehen. Der Vater ist üblicherweise älter als seine Kinder ;) Hier gehts "nur" um Menschen, die bereits auf der Welt sind, und ungeborenen Leben. Ansonsten sehe ich Leben gleichwertig an. > Nein, aber ist jeder Furz der Mutter so viel wichtiger als das Leben des Kindes? > Seit wann sind Fürze wichtig? Als Mutter hat man es heute nicht einfach; Haushalt, Kinder und Arbeit "muss" unter einem Hut gebracht werden. Die Verantwortung ist groß, schließlich wollen viele der Frauen, die abtreiben, später noch ein Kind haben. Zeit für Schule und Ausbildung sollte sich schon jeder nehmen können. Schwangerschaft zieht dabei eine neue Klasse, 1 Jahr Auszeit (dass bringt leider viel Wissensabstand, da man in einem Jahr viel vergessen kann) und vielleicht neue Gebäude mit sich (Schule wurde in dem Jahr geschlossen, Betrieb bildet nicht mehr aus, weil pleite). Dies bedeutet auch, dass man alte Freunde verliert, wichtige Haltepunkte. Nicht jede Frau verkraftet dies. Es gibt Frauen die dies packen, aber eben nicht alle. > 1. Also, ich kenne sehr viele Frauen, die unglaublicherweise nicht ungewollt schwanger wurden! Unglaublich, oder? Aber soll es auch schon mal gegeben haben. Es geht um jene die ungewollt schwanger werden und aus welchen Gründen auch immer abtreiben wollen. Weißt du, ich war sogar bei einer Geburt dabei, ungewollt. Da jene, die das Kind bekam, viel Angst hatte vor der Reaktion ihrer Mutter und allen anderen, hat sie die Schwangerschaft bis zu letzt verheimlicht. (Kind lag auch günstig, so dass es bei ihrer Figur nicht auffiel) Allein wegen dieser Erfahrung, würde ich keiner Frau zutrauen wollen, unbedingt das Kind austragen zu wollen. Hier fällt mir auch gerade ein, dass es für Frauen mit islamischen Hintergrund sehr wichtig sein kann für ihr ÜBERLEBEN. Wenn Frau ungewollt schwanger ist, von einem seitens der Familie absolut nicht akzeptierten Mann, und dann ist ein Kind da, kannst du dir ausrechnen, dass es nicht lange dauert bis zum nächsten Ehrenmord. > Hast du dir schon einmal überlegt, dass es auch Leute gibt, die sich ernsthaft Gedanken zu machen, anstatt immer nur zu sagen "Heute ist alles besser" ODER "Früher war alles besser". Ja, ich überlege oft, was besser und schlechter ist als vorher, versuche Dinge zu ändern. Zum Beispiel ist es sehr schwer über die DDR zu sprechen ohne das diese gleich verteufelt oder glorifiziert (bzw. von der ablehnenden Seite es so angesehen wird) wird. Das ist immer eine lange Diskussion bis endlich anerkannt wird, dass sie sowohl gut als auch schlecht war. > Ich kann gleichzeitig die Emanzipationsbewegung loben, und einzelne Aspekte -z.B. die dort generell herrschende Auffassung zur Abtreibung- kritisieren. > Naja, damals galt es erstmal ein Recht einzuführen. Wäre man nicht radikal vorgegangen, wären sie nicht soweit gekommen. Damals gab es sehr, sehr wenige Frauen in der führenden Politik. Wie hätte man sich sonst ausreichende Aufmerksamkeit erreichen können mit Chance auf Änderung. Zudem gingen auch damals schon die persönlichen Meinungen auseinander. > Nicht alles, was alt ist, ist uralte, unabänderliche, lebenswichtige Tradition- aber umgekehrt ist auch NICHT alles was neu ist, auch cool und "modern". > Ich gehöre nicht zu den typischen Frauen, die sich jedes Jahr neue modische Klamotten kaufen. Bin etwas eigen :) > Es soll ja noch Menschen geben, die ernsthaft etwas geistig abzuwägen, anstatt differenziert zu betrachten. > Bitte Unterschied erklären. Beides besagt für mich, dass man seine eigene Meinung über etwas bildet. > Das ist genau das, was ich unten kritisiert hatte. Nur weil etwas alt ist, muss es nicht zwangsläufig überholt sein! > Alt für Deutschland. Abtreibungen gab es schon immer und überall. > Korrigiere: unter das LEBEN Anderer. > Blank zu überleben, ohne irgendwelche Ansprüche auf dies und das zu haben, ist etwas ganz anderes als das "Wohlbefinden" > Ich glaube so wie du Wohlbefinden empfindest, ist dies im Prinzip nur die heutige Form des Überlebens. Dem Kind etwas bieten bedeutet doch irgendwie, dass das Kind überleben wird. > Die Posterin hat selbst über ihre Mutter erzählt, dass diese eigentlich ein Künstlertyp, ja nicht mal ein Familienmesnch war, und sich trotzdem von der Gesellschaft dahindrängen ließ. Und? Musst du sie dann trotzdem so sehen? Ein kleines bisschen Respekt gegenüber dieser Frau wäre angebracht, dass sie trotzdem versucht hat so gut wie möglich zu überleben. Was macht man am Besten, wenn man von einem total genervt ist? Zurücklächeln und seine Haltung bewahren anstatt den anderen gleich anzubrüllen. > Und ich antworte ihr, dass das wahrscheinlich auch ohne das ungewollte Kind ähnlich verlaufen wäre. > Das las ich ehrlich gesagt bei dir nicht. Ohne Kinder wäre sie glücklicher gewesen, hätte sich verwirklichen können und wäre nicht krank geworden. > Das hat die Posterin aber doch gemeint > Ich setzt mich gerade nur mit dir auseinander, weil dass allein schon viel Zeit beansprucht, dass ganze zu editieren. Ich lebe ja nicht nur fürs Posten. > Die Emanzipation bedeutet, dass die Frauen Rechte haben. > Und sie haben Pflichten. Aber Emanzipation ist etwas womit ich mich noch genauer woanders auseinandersetzen werde, da mein Posting etwas lang wird. Kann es dir ja dann mal schicken, wenn du willst. > Außerdem, haben Menschen sich Regeln ausgedacht, weil alle Menschen mehr oder weniger verantwortungsbewusst sind, sie einzuhalten. Ja, ich weiß, so perfekt sind wir auch wieder nicht, aber so ist es nun mal.> Ja, sie verbieten Menschen sich gegenseitig aufzuessen, weil es zivilisierter ist. Auch wenn dadurch bei Schiffsunglücken Menschenleben hätten gerettet werden können. > Rechte wurden von Menschen erfunden, in der Natur fressen die großen Tiere die kleinen. Du kannst doch einem Löwen, der dich sofort fressen würde, nicht die gleichen Rechte geben wie einem Menschen... > Der Löwe tötet aber die Jungen seines Vorgängers, damit seine durchkommen. Wüsste die Löwin vorher, dass ihr ehemaliger Partner gleich niedergeschlagen wird, würde sie da abtreiben? Ihr Jungen werden ja nicht überleben, so oder so. Dann lieber die Energie für die nächsten Jungen investieren. Auch ein Löwe hat Rechte und nur weil es seiner Natur entspricht, soll ich ihn jetzt deshalb verurteilen? Kann dem Löwen doch eh nicht entrinnen. > Tiere, die dann überhaupt kein Leben haben, sondern nur traurig in engen Käfigen sitzen. So etwas finde ich furchtbar, udn so etwas kaufe ich auch nicht! > Wünschte, dass könnte ich auch ein wenig beachten. Aber dazu ist mein Budget zu knapp als das ich beim Ökoladen einkaufen könnte, wo ich auch nicht wirklich sicher bin, ab da aufgrund der inzwischen hohen Nachfrage nicht getrickst wird. Dann lieber frische Eier von daheim oder ab und zu ein frisch geschlachtetes Kaninchen genießen. Selbstgemachtes schmeckt eh viel leckerer. > Ist im Tierreich genauso. > Im Tierreich ist es aber auch so, dass die Mütter und, bei Rudeltieren, Väter, ihren Kindern niemals etwas antun würden! Die opfern sich für die auf und beschützen sie, wo sie können. > Anders ist es mit den Kindern fremder Eltern. Und mit Tieren/ Pflanzen, die ins Beuteschema fallen, sowieso. > Bei wenig Nachwuchs schützt das ganze Rudel diesen. Bei Nestflüchtern wird dies nicht so sein, da sich die Mutter nicht um das Kind kümmert, da sie längst über alle Berge oder tot ist. Siehe Schildkröten, Fische, Schlangen, Krokodile, etc. > Da würdest du doch auch helfen gehen, auch wenn du dann ein bisschen später zum Date (oder was auch immer) kommst. > Ja, sofern ich ihm helfen kann ohne selbst schwer verletzt zu werden. Diese Einteilung gilt für das normale Zusammenleben und nicht für Extremsituationen. > Genau das sage ich ja. > Nur gehen wir von anderen Grundannahmen aus: für MICH ist ein Ungeborenes auch ein "Anderer", der beeinträchtigt (getötet) wird > GENAU deswegen habe ich ja auch dieses Beispiel gewählt... Scheint wahrlich so. > Aber die haben doch nicht den Grundsatz, mal eben Einen nicht zu retten, weil sie gerade keine Lust darauf haben, oder? > Nein. Aber sie denken nach, was das beste in der Situation ist. > Nein, das Leben. Das Baby versucht nicht, sie zu ermorden, um 'ne bessere Ausbildung zu bekommen. > Die Mutter wird ja nicht getötet. Vielleicht innerlich schon. Was schlimmer als körperlich ist. Vielleicht bringt das Kind seine Mutter später doch deshalb um, weil es Profikiller werden möchte und nur üben wollte? ;) > Dass auch Babys ein Recht darauf haben, zu leben- ja, ich weiß, das ist heutzutage ja schon altmodisch. Ja Babys schon, finde ich auch. Vergiss dabei nicht, dass es erst Baby heißt nach der Geburt. :) > > > DIE ZUKUNFT BRINGT KEINE HOFFNUNG, sagte Tod. > > > "Was denn sonst?" > > > MICH |
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| So, jetzt bin ich mal wieder da und versuch hier mal was aufzuholen. ^^ >Wird das Leben jemals fair sein? >Jeden Moment könnte ich von einem Flugzeug erschlagen oder einfach hinterrücks erstochen werden. Eben, ganz genauso kann das Leben unfair zu einem Ungeborenen sein und es stirbt einfach weg. Blöd gelaufen kann man sagen. >Trotzdem ist es weiterhin so, dass irgendwelche egoistischen Wünsche höher gewertet werden als das Leben von Kindern. Ich wüste auch nicht warum ich meine Gesundheit dem Leben eines Embryos opfern sollte, wenn ich es gar nicht ahben will. Eine Schwangerschaft ist ein Risiko was man sich selbst aussucht. Und wenn ich das Risiko nicht eingehen will, dann lass ich es. >Ich habe noch nie gesehen, dass ein ungeborenes, wehrloses Kind seine Mutter aus irgendwelchen egoistischen oder auch ökonomischen Gründen töten wollte! Nie! Gewollt bestimmt nicht. Ich hätte meine Mutter auch getötet. Ob ich das als Embryo tatsächlich gewollt hab ist eine andere Sache... vielleicht kann es ja auch einfach sein, dass es andere gesundheitliche Probleme gibt? Meinst du nicht auch, dass sich der Körper verändert wärend da so ein Lebenwesen im Bauch sitzt? Das kann schonmal echt auf die Nieren schlagen. >Wird denn ein Vater, der sich GEGEN die Abtreibung der Frau entschieden hat, während oder wegen der Schwangerschaft einfach abhauen? ICH DENKE DOCH NICHT! Ich denke aber schon! Der gute hat immerhin 9 Monate zeit sich das alles zu überlegen. Da kann er schonmal schnell nein sagen. Du glaubst gar nicht wie lang 9 Monate sein können... Anders gesehen, wenn doch der Mann in eine Abtreibung reinreden darf. Wer sagt denn, dass er dann nicht auch eine Frau zur abtreibung zwingen darf? Wäre das nicht ein schlimmerer Schiksalsschlag für die Frau, dass ein Eingriff in ihren Körper vorgenommen wird, obwohl sie das nicht will? Auch wenn sie noch so erwachsen ist und sowas selbst bestimmen dürfen sollte? >Manchen Menschen nicht. Du kannst dich nur in die abtreibende Mutetr hineinversetzen. Versetze dich doch einmal in das kleine, wehrlose Wesen, das du einmal warst, und versuche dir vorzustellen, ob du es gut finden würdest, wenn es dich jetzt nicht geben würde. Ganz ehrlich? Ich denke, als ich da so im Bauch vor mich hingechillt hab wäre mir das ziemlich scheiß egal gewesen sein. Ich traue einem Embryo gewiss nicht zu ein eigenes Denken zu haben. Ich kann mich nichtmal daran erinnern was ich als Baby, oder Kleinkind gedacht hab Als ob sich ein Embryo gedanken darüber machen würde was geschieht wenn es aus dem Ort wo es jetzt ist hinauskommt. Mich hat es jedenfalls nicht gekümmert. >Wieder- deine Meinung. Sag mal denkst du, Frauen suchen sich aus, Frauen zu sein? Suchen sich Männer aus, Männer zu sein? Ja, denke ich. Sollte man glauben im falschen Körper zu sitzen kann man sich einer Hormonterapie reinziehen und sich umoperieren lassen. Wer das nicht tut muss anscheinend glücklich mit seinem Körper sein. >>Letzendlich ist es immernoch die Sache der Frau, ob sie abtreibt oder nicht. >Wieder: Deine Meinung. Offensichtlich eben nicht meine. Du scheinst davon auszugehen- ich nicht. Ja? Also ich lass keine anderen Menschen in meinen Körper hineinquatschen. Weder meine Eltern, meinen Freund, noch einen Zellklumpen, der sich nicht mitteilen kann. >Und wenn die Frau es nicht tut, ist ihr Partner am Arsch! Im Ernst? Und wenn der Partner eben auch für eine Abtreibung ist? Und die Frau dann doch das Kind bekommt und er Unterhalt und all das Zeug zahlen darf? DANN ist er RICHTIG am Arsch! >Warum sollte dies nicht ein bisschen mehr im Gesetz verankert werden? >Das dumme ist ja immer, dass es immer von der Frau abhängt, ob sie dem Mann etwas "gewährt", und der Mann vons ich aus da keine Rechte hat. Es soll im Gesetz verankert werden, dass ich meinem Partner all meine Privaten Sachen erzählen soll? lol? Es heißt Privat, weil es Privat ist. Und da kann mir das Gesetz überhaupt nichts. >Heutzutage ist bis zu einer bestimmten Zahl von Wochen Abtreibungen ohne Angabe von Gründen erlaubt! Ist mir neu... Zu welcher beratungstelle gehst du? >Kinder sind aber dennoch anders und verdienen nicht die gleichen Rechte. Sie haben aber trotzdem genauso das Recht auf Leben. Ah! Wir reden jetzt von Kindern! Du weißt schon, dass ein Kind ein wesen ist was schon geboren ist? Vorher ist es vielleicht ein Embryo aber auch wenn die werdende Mutter von "meinem Kind" spricht, so ist es noch keins. >Kinder sind auch nicht "die Familienplanung". Was dann? Gottes Fügung? >Such dir 'ne Frau ;-) Danke, ich hab andere sexuelle Interessen. Eine Frau kann mir auch kein Kind machen. Und ich steh nunmal nicht so auf adoptionen. >1. dauert eine Schwangerschaft nur 9 Monate. Ja, ist ne Menge Zeit, die ich anders Nutzen könnte. >und 2. wollen wir alle Dinge. Wir alle wollen irgendetwas. Und ich will jetzt kein Kind. Hell yeah, dass es da Möglichkeiten gibt. >> Und wenn er dann weg ist bleib ich auf dem Kind sitzen und ende wie diese Leute bei "We are Family" oder "U20"? >Tja, kommt drauf an wie man die Prioritäten setzt. Ach, und meine Prioritäten waren so falsch, dass ich mich erst um mein Leben kümmere bevor ich andere in die Welt setze? >Doch, genau das tue ich. Sterbehilfe finde ich OKAY, weil da ein erwachsener, mündiger, meist kranker oder alter, Mensch etwas selbst entscheidet. Ne, hast meinen Vergleich immernoch nicht verstanden. Ich geb dir noch ne Chance. >Meistens hat das dann Gründe. Krankheiten, ganz besonders wenn es zu Durchfall, Erbrechen, und Wechselwirkungen mit ganz bestimmten Medikamenten kommt, sind es meistens. Genau das ist es ja. Woher weißt du also wie die Pille bei dir grad wirkt? Wenn ich Medizin nehme wird die Pille ja nicht gleich zu 100% ausser gefecht gesetzt. >Früher blieb man einfach enthaltsam. Wobei da "enthaltsam" weit gefächert war, da fasste man auch ganz gerne mal oral und anal mit hinein. >Heutzutage haben wir Verhütung. >Menschen, die trotz diesen schwanger werden, sind Ausnahmen. Für dich ist Verhütung ja nichts für verantwotungslose, die nicht damit umgehen können, wenns daneben geht. Solln wir Verhütung verbieten? Dann haben nur noch verantwortungsvolle Menschen sex, die auch Kinder haben können. Die anderen müssen eben Enthaltsam sein. >Darauf habe ich ja auch angespielt. Ich habe doch extra das Wort "Schlachtung" benutzt, um die Parallele zu ziehen. >Es sollte nicht darum gehen, was mehr schmerzt, Kinder sollten nicht "human geschlachtet" werden. >Jetzt verstanden, was ich gemeint habe? Du bist bestimmt auch vegetarierin... Einfach so ein Lebewesen umzubringen um dein Wohl zu sättigen ist nicht okay! Ich frage jeden Salat erst ob ich ihn essen darf, sonst stell ich ja wieder mein Wohl über alles. Es gibt ja auch die Todesstrafe. Die sollte wahrscheinlich besser nur unter Vollnarkose stattfinden. Alles andere ist nicht human. So, und nun versuch ich mir vorzustellen, wie ein Lebewesen ohne ausgebidetes Nervensystem und Organe Human umzubringen. Spürt es überhaupt etwas? Sorry, aber so ein Pantoffeltierchen ist auch so groß (naja, kommt auf die woche des babys an). Und stören tut es mich kein wenig wenn es stirbt. Versteh mich nicht falsch. Wenn ich ein Wunschkind habe, dann werd ich es auch hegen und pflegen, dass es auch ja sicher auf die Welt kommt. Aber bei einem Fremdkörper? >> Das ist doch eigentlich eine Sache des Paares... >Wieder: deine Meinung. Vor dem Gesetz hat die Frau das Recht. Der Mann hat großes Glück, wenn er auf eien trifft, die sich von ihm "beraten" lässt. Warum sollte es nicht sache des Paares sein, ob sie Eltern werden wollen oder nicht? Ich z.B. finde es Unmenschlich dass China den Eltern reinreden kann ob sie ein Kind bekommen oder nicht. Und sie dann zum töten des Kindes zwingen kann. Das hat man davon, wenn der Staat in eine Schwangerschaft reinredet. >> Vielleicht nehmen die Frauen das Kind, weil es ja auch aus ihnen herausgekommen ist? Weil sie eben Muttergefühle/einen Mutterinstinkt haben und es deswegen nicht hergeben wollen? >Haben Männer also nicht? Wäre mir neu, dass das Biologisch irgendwo verhanden wäre. Dass sie spüren, dass Nachwuchs im Anmarsch ist und deswegen irgendwelche Gefühle aufbauen. Vielleicht von seinem Denken her, dass er sich auf das Kind freut und Vater werden möchte. Aber biologisch? Warum hauen dann soviele Männer ab, wenn der Satz "Ich bin schwanger." ausgesprochen wird? >Dass Frauen das Kind haben wollen, kann ich verstehen, warum ihre Wünsche allerdings wichtiger sein sollten als die des Mannes, nicht. Weil es ein Engriff in den Körper der Frau ist und nicht des Mannes ist. Wenn der Kerl so umbedingt ein Kind haben will soll er sich eine Frau suchen, die es ihm schenkt. Was ist dass den für eine Welt in der jeder Mann eine Frau zum Mutter werden zwingen kann, nur weil er grad eine Laune hat? Ich dachte du wolltest nicht, dass wir so wie "früher" sind. Wo der Mann noch alles im Leben der Frau bestimmen darf. >Wenn ich schon von vornherein nicht wollte und absolut dagegen war, ohne jegliche Pro-Argumente, dann ist es ja wohl sehr unwahrscheinlich, dass ich danach auf einmal hinterhertrauere, oder? Denk ich genauso. Muss wohl der Grund sein, warum doch so viele Frauen das Abtreiben vertragen. >Und wieso Herd? >Was hat Schwangersein mit hinter dem Herd stehen zu tun? Bei dir frag ich mich was schwangersein mit Matheunterricht zu tun hat. >Jedenfalls werden aufgrund einer Minderheit, die in 9 Monaten ihres Lebens, davon in etwa den 3-4 letzten Monaten, mal nicht zur Ausbildung können, nicht alle Frauen hinterm Herd stehen müssen. Auf jeden Fall sind sie nicht arbeiten. Und das sieht kein Arbeitgeber gerne. Gegebenenfalls fällt sogar die Ausbildung flach. Und wenn das Kind jetzt erstmal da ist muss man sich auch noch um es kümmern. Und das ist keine kurze Zeit. Ich hab noch kein Baby gesehen was nach der Geburt selbstständig war. >wenn jemand an einer krankheit, bei einem unfall oder an altersschwäche stirbt, dann kommen die meisten darüber hinweg. >wird jemand umgebracht sieht es anders aus. Das würde ich aber nicht so auf ein ungeborenes Baby übertragen. Das Lebewesen hat niemand kennengelernt. So wird niemans wirklich um es trauern. Abgesehen von der Mutter, die den Schritt zur Abtreibung machen musste. Aber wenn sie sich sicher ist, dass sie es nicht will wird sie bestimmt auch nicht trauern. >> Abtreibungen sind laut Gesetz verboten! >> Es gibt die Ausnahmen, wenn die Gesundheit von Kind oder Mutter gefährdet sind oder wenn eine Vergewaltigung stattgefunden hat. >Stimmt nicht. >Ich weiß nicht, wo du das her hast, aber wenn es so wäre- schön. Du darfst uns gerne in der Bundesrepublik Deutschland besuchen kommen, hier ist das Möglich!! Guck mal ins StGB! Vielleicht wirst du ja mal fündig. Kleiner Tipp: ab §218 mal gucken ;) >> Und bevor man mal eben zur Abtreibung kann muss man zu einem Beratungsgespräch wo man einen Schein bekommt. >Aber am Ende entscheidet man das dann doch selbst Und was ist daran verwerflich? Man hat eine Beratung bekommen und weiß was es für alternativen gibt. Wenn da nichts passendes dabei ist bleibt man eben bei seiner Entscheidung. >habe die Schnauze einfach voll von der Denke, dass Frauen doch bitte gefälligst ihr eigenes Wohl zugunsten anderer hinten an stellen müssen. >Wenn es mir nicht gut geht, arbeite ich erst daran, dass es mir wieder gut geht und DANN kommen die anderen. >Und wenn es mir gut geht, kann ich mich auch um andere kümmern. Aber um welche anderen, das suche ich mir schon noch selbst aus. >Verwerflich? Von mir aus. Meine Meinung. Ich verstehe nicht warum andere vor mir selbst stehen sollten. Den Egoismus nehm ich mir, dass ich mich erstmal um mich selbst kümmere. >Das Kind ist tot, und tot ist tot, und wer einmal bereit war, sein eigenes Kind zu töten, der sollte überhaupt keine Kinder bekommen dürfen IMO Aber jetzt ist es wieder ok in fremde Körper reinzureden? Soll das jetzt auch ins Gesetz kommen? Traurig, dass ich jetzt plötzlich die letzte bin, die über meinen Körper bestimmen darf. Erst muss ich noch meine Eltern, den Staat, den Freund und die Gesellschaft fragen... >"Normale", d.h. geborene, Babies sind auch alles andere als selbstlebensfähig. Aber die können besser alleine Leben als ein ungeborenes. Dass ihnen Essen und laufen erstmal beigebracht werden muss ist das eine. Aber zumindest atmen und ernähren sie sich nicht mehr von einem fremden körper. Das kommt eigenständig. Ich denke, wenn man dich irgendwo im Urwald aussetzt bist du auch nicht überlebensfähig. Trotzdem stell ich dich nicht auf dieselbe Entwicklungsstufe eines Babys. >Ansonsten sind es doch nur 9 Monate. >Neun Monate! >Da kann man doch Ausbildungen o.ä. ganz prima nachholen hinterher! Echt? Kann man das bei dir? Also bei uns ist die wirtschaftliche Lage nicht so gut, dass das mal "ganz prima" geht. Ich mach drei Kreuze, wenn ich im jungen Alter mit Abitur eine Lehrstelle finde, aber wenn ich die Schule abbreche wegen der Schwangerschaft und dann immernoch eine Lehre nachholen kann, wenn ich so weit bin, wow. Im Ernst, aber ich hab noch nie jemanden gesehen, der mir sowas vorweisen kann. Im Gegenteil sogar. Diese Leute finden überhaupt keine Arbeit. Paul: "Feuer...mag jeder. Ob das ein kleines Lagerfeuer ist oder 'ne Kerze auf'm Tisch im Restaurant. Oder ein Hausbrand wo man davorsteht und zuguckt. Feuer mag jeder." |
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| > > Sorry, aber Töten ist für mich einfach brutaler > > > Das rechtfertigt es nicht, dass andere dann als einfach gegeben hinzusehen. > Wenn die Alternative noch schlimme rist? > > Nicht das Wohlbefinden einer Person dem Wohlbefinden einer anderen unterordnen. > > Aber dass das WOHLBEFINDEN einer Person, nur weil sie älter ist, wichtiger sein soll als das LEBEN einer anderen - konnte ich noch nie verstehen. > > Der Vater ist üblicherweise älter als seine Kinder ;) > Hier gehts "nur" um Menschen, die bereits auf der Welt sind, und ungeborenen Leben. Ansonsten sehe ich Leben gleichwertig an. > Tja, wieder mal- deine Meinung. Ich sehe auch ungeborenes Leben als gleichwertig an- du nicht. > > Nein, aber ist jeder Furz der Mutter so viel wichtiger als das Leben des Kindes? > > > Seit wann sind Fürze wichtig? > Als Mutter hat man es heute nicht einfach; Haushalt, Kinder und Arbeit "muss" unter einem Hut gebracht werden. Die Verantwortung ist groß, schließlich wollen viele der Frauen, die abtreiben, später noch ein Kind haben. Kinder als Luxusgegenstände, die man eben mal macht, wenn man gerade welche haben will? > Zeit für Schule und Ausbildung sollte sich schon jeder nehmen können. Schwangerschaft zieht dabei eine neue Klasse, 1 Jahr Auszeit (dass bringt leider viel Wissensabstand, da man in einem Jahr viel vergessen kann) und vielleicht neue Gebäude mit sich (Schule wurde in dem Jahr geschlossen, Betrieb bildet nicht mehr aus, weil pleite). Dies bedeutet auch, dass man alte Freunde verliert, wichtige Haltepunkte. Nicht jede Frau verkraftet dies. Es gibt Frauen die dies packen, aber eben nicht alle. > Das Leben ist nicht fair. Es sind einfach die verschiedenen Grundannahmen- für mich ist ungeborenes Leben genauso wichtig wie geborenes, für dich offensichtlich nicht. > > 1. Also, ich kenne sehr viele Frauen, die unglaublicherweise nicht ungewollt schwanger wurden! Unglaublich, oder? Aber soll es auch schon mal gegeben haben. > > Es geht um jene die ungewollt schwanger werden und aus welchen Gründen auch immer abtreiben wollen. Weißt du, ich war sogar bei einer Geburt dabei, ungewollt. Da jene, die das Kind bekam, viel Angst hatte vor der Reaktion ihrer Mutter und allen anderen, hat sie die Schwangerschaft bis zu letzt verheimlicht. (Kind lag auch günstig, so dass es bei ihrer Figur nicht auffiel) Allein wegen dieser Erfahrung, würde ich keiner Frau zutrauen wollen, unbedingt das Kind austragen zu wollen. > Hier fällt mir auch gerade ein, dass es für Frauen mit islamischen Meinst du türkischen? Arabischen? (Nord-)afrikanischen? Vorderasischen? Mit dem Islam hat das nichts zu tun. Im Koran steht in etwa das Gleiche wie in der Bibel. In beiden wird vor- oder außerehelicher Sexualverkehr verteufelt. Ergo: wenn die Frau es trotzdem tut, ist sie nicht muslimisch (oder aber sehr liberal muslimisch) und tut nur so wegen ihrer Familie. In beidem ist aber auch Mord verboten. Ergo: ihre Eltern kennen den Koran wohl auch nur om Hören-Sagen. Ergo: da offensichtlich sich keiner an den Koran hält, ist in der Familie auch keiner muslimisch. Ergo: sind türkische/ arabische/afrikanische/ was-auch-immer Bräuche und nicht islamisch. Ergo: Islam ist so ähnlich wie das Christentum, und hat nichts mit diesen Bräuchen zu tun. >Hintergrund sehr wichtig sein kann für ihr ÜBERLEBEN. Wenn Frau ungewollt schwanger ist, von einem seitens der Familie absolut nicht akzeptierten Mann, und dann ist ein Kind da, kannst du dir ausrechnen, dass es nicht lange dauert bis zum nächsten Ehrenmord. > Mord ist hier verboten. Dass das Opfer davon auch nicht wieder lebendig wird- schade. Aber am Ende ist plötzlich alles erlaubt, aus Angst, sonst wird hier jemand ermordet? > > Hast du dir schon einmal überlegt, dass es auch Leute gibt, die sich ernsthaft Gedanken zu machen, anstatt immer nur zu sagen "Heute ist alles besser" ODER "Früher war alles besser". > > Ja, ich überlege oft, was besser und schlechter ist als vorher, versuche Dinge zu ändern. Zum Beispiel ist es sehr schwer über die DDR zu sprechen ohne das diese gleich verteufelt oder glorifiziert (bzw. von der ablehnenden Seite es so angesehen wird) wird. Das ist immer eine lange Diskussion bis endlich anerkannt wird, dass sie sowohl gut als auch schlecht war. > Gut. Aber jemand anders wollte mir hier weis machen, dass jeder, der gegen Abtreibung ist, gegen die Emanzipation sei. > > Ich kann gleichzeitig die Emanzipationsbewegung loben, und einzelne Aspekte -z.B. die dort generell herrschende Auffassung zur Abtreibung- kritisieren. > > > Naja, damals galt es erstmal ein Recht einzuführen. Wäre man nicht radikal vorgegangen, wären sie nicht soweit gekommen. Damals gab es sehr, sehr wenige Frauen in der führenden Politik. Wie hätte man sich sonst ausreichende Aufmerksamkeit erreichen können mit Chance auf Änderung. > Zudem gingen auch damals schon die persönlichen Meinungen auseinander. > > > Nicht alles, was alt ist, ist uralte, unabänderliche, lebenswichtige Tradition- aber umgekehrt ist auch NICHT alles was neu ist, auch cool und "modern". > > > Ich gehöre nicht zu den typischen Frauen, die sich jedes Jahr neue modische Klamotten kaufen. Bin etwas eigen :) > Kleidung ist etwas ganz anderes als Ansichten. > > Es soll ja noch Menschen geben, die ernsthaft etwas geistig abzuwägen, anstatt differenziert zu betrachten. > > > Bitte Unterschied erklären. Beides besagt für mich, dass man seine eigene Meinung über etwas bildet. > o.O Was habe ich denn da geschrieben? Wenn ich mich mal nicht melde, weißt du, ich bin im Altersheim... > > Das ist genau das, was ich unten kritisiert hatte. Nur weil etwas alt ist, muss es nicht zwangsläufig überholt sein! > > > Alt für Deutschland. Abtreibungen gab es schon immer und überall. > Wurden aber gemieden, da gesundheitlich gefährlicher als Geburt. > > Korrigiere: unter das LEBEN Anderer. > > Blank zu überleben, ohne irgendwelche Ansprüche auf dies und das zu haben, ist etwas ganz anderes als das "Wohlbefinden" > > > Ich glaube so wie du Wohlbefinden empfindest, ist dies im Prinzip nur die heutige Form des Überlebens. Dem Kind etwas bieten bedeutet doch irgendwie, dass das Kind überleben wird. > Es überlebt auch bei einer anderen Familie. > > Die Posterin hat selbst über ihre Mutter erzählt, dass diese eigentlich ein Künstlertyp, ja nicht mal ein Familienmesnch war, und sich trotzdem von der Gesellschaft dahindrängen ließ. > > Und? Musst du sie dann trotzdem so sehen? Ein kleines bisschen Respekt gegenüber dieser Frau wäre angebracht, dass sie trotzdem versucht hat so gut wie möglich zu überleben. Was macht man am Besten, wenn man von einem total genervt ist? Zurücklächeln und seine Haltung bewahren anstatt den anderen gleich anzubrüllen. > Ich sage nichts schlechtes gegen diese Frau! Ich sage nur, dass sie (so, wie ich das aus dem Post gelesen habe, freiwillig) noch zwei weitere Kinder bekommen hat und sogar Hausfrau wurde- einfach, weil die Gesellschaft, Umfeld oder sonstwer sie dazu getrieben haben. Hätte sie das Kind weggegeben und hätte versucht, weiterzumachen, wie bisher, wäre es nicht so gekommen. Zumal nicht jeder mit drei Kindern Hausfrau werden MUSS. > > Und ich antworte ihr, dass das wahrscheinlich auch ohne das ungewollte Kind ähnlich verlaufen wäre. > > > Das las ich ehrlich gesagt bei dir nicht. Ohne Kinder wäre sie glücklicher gewesen, hätte sich verwirklichen können und wäre nicht krank geworden. > Weggeben > > Das hat die Posterin aber doch gemeint > > > Ich setzt mich gerade nur mit dir auseinander, weil dass allein schon viel Zeit beansprucht, dass ganze zu editieren. Ich lebe ja nicht nur fürs Posten. > > > > Die Emanzipation bedeutet, dass die Frauen Rechte haben. > > > Und sie haben Pflichten. Aber Emanzipation ist etwas womit ich mich noch genauer woanders auseinandersetzen werde, da mein Posting etwas lang wird. Kann es dir ja dann mal schicken, wenn du willst. > > > Außerdem, haben Menschen sich Regeln ausgedacht, weil alle Menschen mehr oder weniger verantwortungsbewusst sind, sie einzuhalten. Ja, ich weiß, so perfekt sind wir auch wieder nicht, aber so ist es nun mal.> > > Ja, sie verbieten Menschen sich gegenseitig aufzuessen, weil es zivilisierter ist. Auch wenn dadurch bei Schiffsunglücken Menschenleben hätten gerettet werden können. > Deswegen bist du also gegen alle Gesetze??? > > Rechte wurden von Menschen erfunden, in der Natur fressen die großen Tiere die kleinen. Du kannst doch einem Löwen, der dich sofort fressen würde, nicht die gleichen Rechte geben wie einem Menschen... > > > Der Löwe tötet aber die Jungen seines Vorgängers, damit seine durchkommen. Wüsste die Löwin vorher, dass ihr ehemaliger Partner gleich niedergeschlagen wird, würde sie da abtreiben? Ihr Jungen werden ja nicht überleben, so oder so. Dann lieber die Energie für die nächsten Jungen investieren. > > Auch ein Löwe hat Rechte und nur weil es seiner Natur entspricht, soll ich ihn jetzt deshalb verurteilen? Kann dem Löwen doch eh nicht entrinnen. > Was die Tiere angeht- Fleich zu essen, liegt auch in unserer Natur. Dass wir mit Biegen und Brechen und ganz vielen Pillen dies lassen können- na und? Es liegt in unserer Natur. In dem Moment, in dem ich sage "Och, der arme Löwe, kann ja nichts dafür, aber wir sind so viel schlauer, wir sollten eigentlich kein Fleisch essen", verurteile ich den Löwen. In dem Moment, in dem ich sage, "Menschen haben diese Rechte erfunden und können damit umgehen, also können wir welche haben. Aber Rechte sind nichts Natürliches, und Löwen brauchem auch keine Rechte.", eben NICHT. > > Tiere, die dann überhaupt kein Leben haben, sondern nur traurig in engen Käfigen sitzen. So etwas finde ich furchtbar, udn so etwas kaufe ich auch nicht! > > > Wünschte, dass könnte ich auch ein wenig beachten. Aber dazu ist mein Budget zu knapp als das ich beim Ökoladen einkaufen könnte, wo ich auch nicht wirklich sicher bin, ab da aufgrund der inzwischen hohen Nachfrage nicht getrickst wird. Dann lieber frische Eier von daheim oder ab und zu ein frisch geschlachtetes Kaninchen genießen. Selbstgemachtes schmeckt eh viel leckerer. > Jedenfalls bin ich aber deswegen keine Vegetarierin. > > Ist im Tierreich genauso. > > Im Tierreich ist es aber auch so, dass die Mütter und, bei Rudeltieren, Väter, ihren Kindern niemals etwas antun würden! Die opfern sich für die auf und beschützen sie, wo sie können. > > Anders ist es mit den Kindern fremder Eltern. Und mit Tieren/ Pflanzen, die ins Beuteschema fallen, sowieso. > > > Bei wenig Nachwuchs schützt das ganze Rudel diesen. > Bei Nestflüchtern wird dies nicht so sein, da sich die Mutter nicht um das Kind kümmert, da sie längst über alle Berge oder tot ist. Siehe Schildkröten, Fische, Schlangen, Krokodile, etc. > Gibt es dir zu denken, dass du bei den ganzen Nestflüchtern kein einziges Säugetier aufzählen konntest? > > Da würdest du doch auch helfen gehen, auch wenn du dann ein bisschen später zum Date (oder was auch immer) kommst. > > > Ja, sofern ich ihm helfen kann ohne selbst schwer verletzt zu werden. Diese Einteilung gilt für das normale Zusammenleben und nicht für Extremsituationen. > > > > Genau das sage ich ja. > > Nur gehen wir von anderen Grundannahmen aus: für MICH ist ein Ungeborenes auch ein "Anderer", der beeinträchtigt (getötet) wird > > GENAU deswegen habe ich ja auch dieses Beispiel gewählt... > > Scheint wahrlich so. > Ja, so ist es. > > Aber die haben doch nicht den Grundsatz, mal eben Einen nicht zu retten, weil sie gerade keine Lust darauf haben, oder? > > > Nein. Aber sie denken nach, was das beste in der Situation ist. > Ahaaaaaaaa. Gerade da lässt sich aber eine solche Situation nur schwer übertragen. > > Nein, das Leben. Das Baby versucht nicht, sie zu ermorden, um 'ne bessere Ausbildung zu bekommen. > > Die Mutter wird ja nicht getötet. > > Vielleicht innerlich schon. Was schlimmer als körperlich ist. > Vielleicht bringt das Kind seine Mutter später doch deshalb um, weil es Profikiller werden möchte und nur üben wollte? ;) > Ich lache dann später. > > Dass auch Babys ein Recht darauf haben, zu leben- ja, ich weiß, das ist heutzutage ja schon altmodisch. > > Ja Babys schon, finde ich auch. Vergiss dabei nicht, dass es erst Baby heißt nach der Geburt. :) Wieder- deine Meinung. Verkaufe gerade Digivices, Stickeralben, Comicbücher und V-Pet (Digital Monster) *schleichwerbungmach* bei Interesse einfach melden, Preis kann verhandelt werden! http://animexx.onlinewelten.com/forum/?forum=2&kategorie=97&thread=199861 |
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| Du findest es okay Tiere zu töten, aber nicht Embryos? Mit welcher Rechtfertigung? Ein Embryo ist weit weniger entwickelt aus die Kuh, die nur zu deinem Vergnügen getötet wird, ein Embroy bekommt von seiner Tötung nichts mit, weil er nämlich kein Bewusstsein hat, dein Steak bekam davon aber sehr wohl was mit und hat gelitten. Wenn töten für dich also sowas schlimmes ist, dann fang dabei an, wirklich lebendige Wesen mit Gefühlen zu retten, bevor du Frauen verurteilst, die selbst über ihren eigenen Körper entscheiden wollen. Schön, dass für dich weggeben scheinbar so eine tolle Sache ist. Warst du selbst mal in der Situation? Wenn man sein Baby weggibt, dann ist es bereits ein Mensch, weswegen das emotional nicht leicht zu verarbeiten ist. Wenn man abtreibt, treibt man etwas ab, das weder ein Bewusstsein noch Gefühle noch sonstwas hat, und damit ist das in meinen Augen weniger verurteilenswert, als wenn man ein Tier umbringt (oder umbringen lässt). Falls du da wieder mit der Natur kommst: Menschen haben mehr vom Pflanzenfresser als vom Fleischfresser, aber eigentlich ist das ja auch egal, da wir ja denken und moralische Urteile fällen und auch sehr gut ohne Pillen fleischlos leben können. Viele Säugetiere, auch Menschen, haben schon immer mitunter ihren Nachwuchs im Stich gelassen, wenn sie selbst zu wenig hatten, oder eben, wenn ein neuer Leitwolf/-Löwe/-whatever an die Spitze des Rudels kam. Ratten können sogar ihre Jungen im Mutterleib zurückbilden, was wohl einer Abtreibung gleichkommt und zeigt, dass Embryonen noch als Teil des Körpers der Mutter angesehen werden müssen und nicht als eigenständige Lebewesen. Auch das liegt also einfach in der Natur. |
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| > Wenn die Alternative noch schlimmer ist? Das ist Ansichtssache. > Ich sehe auch ungeborenes Leben als gleichwertig an- du nicht. Ich auch nicht. > Kinder als Luxusgegenstände, die man eben mal macht, wenn man gerade welche haben will? Nein, am besten gleich als Pflicht der gesamten Menschheit gegenüber. Wo kämen wir denn hin, wenn man nur Kinder bekommt, wenn man welche will? *empört* > Das Leben ist nicht fair. Das Argument könnte ich auch benutzen. > Es sind einfach die verschiedenen Grundannahmen- für mich ist ungeborenes Leben genauso wichtig wie geborenes, für dich offensichtlich nicht. Eigentlich ist überhaupt nichts an sich wichtig. Sowas ist rein subjektiv und emotional zu sehen, aber für die Erde und die Menschheit macht es absolut keinen Unterschied ob ein Mensch mehr oder weniger da ist. Und ja, ich schließe mich da selbst auch ein. > Ergo: da offensichtlich sich keiner an den Koran hält, ist in der Familie auch keiner muslimisch. > Ergo: sind türkische/ arabische/afrikanische/ was-auch-immer Bräuche und nicht islamisch. > Ergo: Islam ist so ähnlich wie das Christentum, und hat nichts mit diesen Bräuchen zu tun. Ich fang erst gar nicht an, die Löcher in dieser Argumentationskette zu zählen. > Mord ist hier verboten. > Dass das Opfer davon auch nicht wieder lebendig wird- schade. Aber am Ende ist plötzlich alles erlaubt, aus Angst, sonst wird hier jemand ermordet? Wieso alles? Es geht um ABTREIBUNG nicht um alles. > > Ich glaube so wie du Wohlbefinden empfindest, ist dies im Prinzip nur die heutige Form des Überlebens. Dem Kind etwas bieten bedeutet doch irgendwie, dass das Kind überleben wird. > > > > Es überlebt auch bei einer anderen Familie. Hauptsache leben, egal wie beschissen. Seh ich absolut nicht so, und hier ziehe ich wieder die Parallele zur Sterbehilfe, die ich auch teilweise für vertretbar halte. Diese Ansicht "Leben über alles" geht mir auf den Keks. > > > Und ich antworte ihr, dass das wahrscheinlich auch ohne das ungewollte Kind ähnlich verlaufen wäre. Ach? Packst du jetzt die Kristallkugel aus? Raffst du es nicht, dass manche Entscheidungen im Leben eben schwerwiegende Folgen nach sich ziehen können, und dass es eben auch nicht immer darauf hinausläuft dass Kinder toll sind und einen nur glücklich machen? > > Und sie haben Pflichten. Aber Emanzipation ist etwas womit ich mich noch genauer woanders auseinandersetzen werde, da mein Posting etwas lang wird. Kann es dir ja dann mal schicken, wenn du willst. Aber auch keine anderen Pflichten als die Männer, sonst wäre es keine Gleichberechtigung. Wobei ich die jetzige Situation für alles andere als gleichberechtigt halte... siehe Wehrpflicht etc. > Deswegen bist du also gegen alle Gesetze??? Wo nimmst du eigentlich immer deine Verallgemeinerungen her? > > > Da würdest du doch auch helfen gehen, auch wenn du dann ein bisschen später zum Date (oder was auch immer) kommst. > > > > > Ja, sofern ich ihm helfen kann ohne selbst schwer verletzt zu werden. Diese Einteilung gilt für das normale Zusammenleben und nicht für Extremsituationen. Würde ich auch, sofern sich mein Leben dadurch nicht gravierend auf Dauer verändert. > > > Aber die haben doch nicht den Grundsatz, mal eben Einen nicht zu retten, weil sie gerade keine Lust darauf haben, oder? > > > > > Nein. Aber sie denken nach, was das beste in der Situation ist. Und sie haben sich auch freiwillig für diesen Job entschieden. IA! IA! KUTULU! FHTAGN! IA! R'LYEH! KUTULU! FHTAGN! |
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| > Du findest es okay Tiere zu töten, aber nicht Embryos? Mit welcher Rechtfertigung? Ein Embryo ist weit weniger entwickelt aus die Kuh, die nur zu deinem Vergnügen getötet wird, ein Embroy bekommt von seiner Tötung nichts mit, weil er nämlich kein Bewusstsein hat, dein Steak bekam davon aber sehr wohl was mit und hat gelitten. Wenn töten für dich also sowas schlimmes ist, dann fang dabei an, wirklich lebendige Wesen mit Gefühlen zu retten, bevor du Frauen verurteilst, die selbst über ihren eigenen Körper entscheiden wollen. eig wird ne kuh nit aus vergnügen, sondern aus notwendigkeit getötet und sie bekommt davon nix mit und hat davor nen (vergleichsweise) luxus-leben wenn man kein kind will dann soll man abtreiben - man kann auch einfach verhüten, gibt weniger probleme Helden leben lange, doch Legenden sterben nie - Onkelz "Ich hab das Rad nicht neu erfunden, doch ich weiss wie man es dreht." |
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| Zuletzt geändert: 25.08.2008 19:43:03 | |||||||
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| >Du findest es okay Tiere zu töten, aber nicht Embryos? Mit >welcher Rechtfertigung? Ein Embryo ist weit weniger entwickelt >aus die Kuh, die nur zu deinem Vergnügen getötet wird, ein >Embroy bekommt von seiner Tötung nichts mit, weil er nämlich >kein Bewusstsein hat, dein Steak bekam davon aber sehr wohl was >mit und hat gelitten. 1. stehen tiere unter den menschen. 2. ist das EIGENE kind ja wohl mehr wert, als eine kuh. 3. ist es wohl schwerer das EIGENE kind zu töten, als eine kuh zu essen, die man nicht selbst getötet hat. 4. würde ich nicht einfach so behaupten, dass ein embryo nichts spürt. das ist kein toter fleischklumpen. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| >1. stehen tiere unter den menschen. Da spricht wieder der egoismus des Menschen, dass er mehr wert ist als ein Tier. >2. ist das EIGENE kind ja wohl mehr wert, als eine kuh. Lebewesen ist Lebewesen. Objektiv betrachtet. Und wenn einem das eigene Kind nicht passt, dann ist es demjenigen eben nicht mehr wert. >3. ist es wohl schwerer das EIGENE kind zu töten, als eine kuh zu essen, die man nicht selbst getötet hat. Wenn ich abtreibe töte ich das Kind auch nicht. Das richtet immernoch der Onkel Doktor. Und wie du siehst bringen es immernoch genug Frauen übers Herz. >4. würde ich nicht einfach so behaupten, dass ein embryo nichts spürt. das ist kein toter fleischklumpen. Dann frage ich mich aber wie es zu dem Schmerzentpfinden kommt. Alternativ kannst du Frau Merkel mal die Vollnarkose für Embryos bei der Abtreibung vorschlagen. Paul: "Feuer...mag jeder. Ob das ein kleines Lagerfeuer ist oder 'ne Kerze auf'm Tisch im Restaurant. Oder ein Hausbrand wo man davorsteht und zuguckt. Feuer mag jeder." |
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| Keine Ahnung, ob ich zu dem Thema schonwas gesagt hab, aber... Ich finde, das muss jede Frau (!) für sich selbst entscheiden. Männer haben da nichts mitzureden. (Ganz ehrlich, Leute. Ich bin selbst nicht Mutter, hab mir aber von einer sagen lassen, dass ein Mann es NIEMALS auch nur ansatzweise nachempfinden könnte, wie das ist, ein Leben in sich zu tragen, ergo: Männermeinungen zählen bei diesem Thema mal so gar nicht. :P Also pfui, weg mit euch!) Ob man jetzt nun Abtreibsbefürworter ist oder nicht bleibt ja jedem selbst zu entscheiden. Ich hab nichts gegen Abtreibungen. Gibt sicher Gründe für die Frauen, die eine Abtreibung vornehmen lassen. Ob das jetzt nun aus persönlichen oder gesundheitlichen oder sonstigen Gründen ist, das kann allen anderen doch egal sein. :P Das geht nun wirklich keinen was an. Wenn die Chance 100 % ist, dass ein Kind mit einer schweren Behinderung auf die Welt kommt, fragt man sich wirklich, ob man das dem armen Ding wirklich antun will. Da könnte man direkt sagen, das wäre unmenschlich und grausam. (Natürlich sage ich nicht, dass ein behinderter Mensch nicht genauso wertvoll ist wie ein nicht-behinderter Mensch. Man muss nur selbst entscheiden können, ob man sich das auch selbst zumuten kann bzw. will.) Oh und weil irgendwie jetzt schon wieder so komische Vegetarier-Fleischer-Whatever-Themen aufgekommen sind: Wtf, Leute, hier gehts um Abtreibung! Dx Von Sauerstoff wird man high. - Tyler Durden |
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| >Da spricht wieder der egoismus des Menschen, dass er mehr wert >ist als ein Tier. achso. also ist das leben deiner mutter genauso viel wert wie das all der ameisen und spinnen, die du in deinem leben getötet hast? ich gehe mal den nachbarsjungen anzeigen, weil er gestern ne mücke zerhauen hat. hoffentlich bekommt er lebenslänglich! mal ehrlich: tiere sind nicht wertlos, aber sie sind auch nicht mehr wert als der mensch. >Lebewesen ist Lebewesen. Objektiv betrachtet. Und wenn einem das >eigene Kind nicht passt, dann ist es demjenigen eben nicht mehr >wert. in so einer situation kann man nicht objektiv bleiben. okay, azurite bildet eine ausnahme, aber die meisten frauen, die abtreiben haben danach sehr wohl starke schuldgefühle. die habe ich nicht, wenn ich ein steak esse. und ehrlich gesagt kann man lebewesen eben nicht miteinander gleichsetzen. pflanzen sind auch lebewesen. ist dein haustier genauso viel wert wie ein grashalm? ist eine katze so viel wert wie eine fliege? also ich bitte dich... >Wenn ich abtreibe töte ich das Kind auch nicht. >Das richtet immernoch der Onkel Doktor. >Und wie du siehst bringen es immernoch genug Frauen übers Herz. ja, und haben danach oft psychische probleme. ich sage ja gar nicht, dass man nicht abtreiben darf. wenn man es will, dann soll man es tun! aber eine abtreibung mit einem steak zu vergleichen ist ja wohl absolut abstrus! >Dann frage ich mich aber wie es zu dem Schmerzentpfinden kommt. >Alternativ kannst du Frau Merkel mal die Vollnarkose für Embryos >bei der Abtreibung vorschlagen. embryos fühlen natürlich noch nicht so wie echte menschen, dass sie gar nichts fühlen stimmt aber einfach nicht. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Zuletzt geändert: 25.08.2008 20:18:47 | |||||||
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| > >1. stehen tiere unter den menschen. > > Da spricht wieder der egoismus des Menschen, dass er mehr wert ist als ein Tier. *seufz* ja das ist schlimm vv" Ähnlich wie die Rechtslage beim Klauen von Haustieren; da wird nicht von Enführung geredet sondern von Eigentumsdiebstahl und demnach schwächer bestraft. Was den Besitzern nicht gerade entgegenkommt besonders wenn man sehr an dem Tier hängt/hing... > >2. ist das EIGENE kind ja wohl mehr wert, als eine kuh. > > Lebewesen ist Lebewesen. Objektiv betrachtet. Und wenn einem das eigene Kind nicht passt, dann ist es demjenigen eben nicht mehr wert. Wie wahr wie wahr. > >3. ist es wohl schwerer das EIGENE kind zu töten, als eine kuh zu essen, die man nicht selbst getötet hat. > > Wenn ich abtreibe töte ich das Kind auch nicht. > Das richtet immernoch der Onkel Doktor. > Und wie du siehst bringen es immernoch genug Frauen übers Herz. Ich denke hierfür ist wieder eine Definition gebraucht ab wann Mord ein Mord ist. Rein vom Gesetz her ist es erst Mord wenn das Kind geboren wurde und lebte, jedoch bereden auch viele eine Abtreibung als Mord. > >4. würde ich nicht einfach so behaupten, dass ein embryo nichts spürt. das ist kein toter fleischklumpen. > > Dann frage ich mich aber wie es zu dem Schmerzentpfinden kommt. > Alternativ kannst du Frau Merkel mal die Vollnarkose für Embryos bei der Abtreibung vorschlagen. Das Schmerzempfinden ist doch erst vorhanden wenn sich beim Embyro die Wirbelsäule bildet bzw. gebildet hat oder nicht? Also kann es bis dahin überhaupt keinen Schmerz fühlen, ich glaube bis zum 2. oder 3. Monat. (?) Und mit dem Abgeben nach der Schwangerschaft: Gut, wer es über sich bringt kann es machen. Ich persönlich wäre da ehrlich gesagt viel zu egoistisch, ich mein in dieses Wesen habe ich dann mein Blut, meine Kraft und Gesundheit investiert und gebe es dann einfach so weg? Nee nee, wäre ja wie ein Haus bauen und es dann verschenken. Und zum dazugehörigen Thema 'Wohl des Kindes': Ein Wohl für mein zukünfiges Kind wird es erst werden wenn ich mit allem gut abgesichert bin und die Zeugung geplant war. Da bin ich etwas eigen ;3 Du hast die Wahl. Du kannst dir solange Sorgen machen, bis du tot umfällst. Oder du kannst es vorziehen, das bisschen Ungewissheit zu genießen. (Norman Mailer, amerik. Schriftsteller) Entscheidend ist nicht wie man dich nennt, sondern worauf du hörst. (Tyler Perry, US-Regisseur) |
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| >Ähnlich wie die Rechtslage beim Klauen von Haustieren; da wird >nicht von Enführung geredet sondern von Eigentumsdiebstahl und >demnach schwächer bestraft. Was den Besitzern nicht gerade >entgegenkommt besonders wenn man sehr an dem Tier hängt/hing... wie es bei entführung aussieht, weiß ich nicht, aber meines wissens nach zählen wirbeltiere mittleweile nicht mehr als "gegenstand". >> Lebewesen ist Lebewesen. Objektiv betrachtet. Und wenn einem das eigene Kind nicht passt, dann ist es demjenigen eben nicht >>mehr wert. >Wie wahr wie wahr. nein, es ist nicht wahr. ein grashalm ist nicht so viel wert wie ein menschenleben, selbst bei gutmenschen nicht. >jedoch bereden auch viele eine Abtreibung als Mord. abtreibung ist übrigens nicht immer legal, das ist dir schon klar? ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| > Wenn die Alternative noch schlimme rist? > Für diejenige, die die Geburt erlebt hatte ist deine Alternative schlimmer. > Kinder als Luxusgegenstände, die man eben mal macht, wenn man gerade welche haben will? > Nein, Kinder als Wunschkinder oder ungewollte Kinder, die man nicht abtreiben will. Wenn Kinder Luxusgüter wären, würden nur die Reichen eine kinderreiche Familie haben. > Das Leben ist nicht fair. > Gilt auch für das ungeborene Kind. > Meinst du türkischen? Arabischen? (Nord-)afrikanischen? Vorderasischen? > Die Kulturen, wo durch Interpretationen Ehrenmorde gerechtfertigt werden. > Mit dem Islam hat das nichts zu tun. Doch, welcher Christ, Buddhist, etc. begeht Ehrenmorde? > Mord ist hier verboten. Ehrenmorde passieren trotzdem und erreichen oft sogar eine ungerechtfertigte Strafmilderung. > Kleidung ist etwas ganz anderes als Ansichten. > Aber ein sehr wichtiger Bestandteil um "cool" zu sein. > Wurden aber gemieden, da gesundheitlich gefährlicher als Geburt. > Wurden heimlich gemacht. > Weggeben Ist aber dank dann entstandener emotionaler Bindung schmerzhaft. > > Und sie haben Pflichten. P.S. Zu den Pflichten äußere ich mich dann, wenn ich den Post dazu geschrieben habe, da ich diese selbst erstmal detailliert herausfinden muss. > Deswegen bist du also gegen alle Gesetze??? Wieso? Nein, bin ich nicht. Ich sagte damit nur aus, dass die Regeln auch zum Nachteil führen können für Leute die Überleben wollen, da dir ja das Leben von jedem wichtig ist. > Gibt es dir zu denken, dass du bei den ganzen Nestflüchtern kein einziges Säugetier aufzählen konntest? Gibt bestimmt welche, hatte nur keine Lust da weiter nach zu forschen. War im Biounterricht immerhin schon Jahre her gewesen. > Ahaaaaaaaa. > Gerade da lässt sich aber eine solche Situation nur schwer übertragen. Auch die Frauen überlegen, ob sie abtreiben. > Wieder- deine Meinung. Nein, allgemeine Def. von Baby. > > > DIE ZUKUNFT BRINGT KEINE HOFFNUNG, sagte Tod. > > > "Was denn sonst?" > > > MICH |
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| > >> Lebewesen ist Lebewesen. Objektiv betrachtet. Und wenn einem das eigene Kind nicht passt, dann ist es demjenigen eben nicht >>mehr wert. > > >Wie wahr wie wahr. > > nein, es ist nicht wahr. ein grashalm ist nicht so viel wert wie ein menschenleben, selbst bei gutmenschen nicht. Für die Gesellschaft sicher nicht, jedoch können auch Pflanzen einen emotionalen Wert für ihren Menschen haben. Zb wäre der Tod eines Haustieres zwar betrüblicher als der einer Pflanze, jedoch nur wenn man emotional mehr am Haustier hing. Und einem Embyro welchen Frau nichtmal will, wird sie ebenfalls weniger nachtrauern als vielleicht dem niedlichen Kätzchen des Nachbarn welches immer mal zum Fressen vorbeischaut. > >jedoch bereden auch viele eine Abtreibung als Mord. > > abtreibung ist übrigens nicht immer legal, das ist dir schon klar? Ja ab einem bestimmten Zeitpunkt der Schwangerschaft ist es in Deutschland nicht mehr legal. Ich meinte mit dem bereden, dass einfach viele Leute mit dem Begriff Mord herumschmeißen, eben auch im Bezug auf Abtreibung. "Das ist Mord, wie kannst du nur?" "Du wiederliche Mörderin!" usw. Aber inwieweit hat die Legalität des Abtreibens mit dem Mord vor dem Gesetz (nach der Geburt) etwas zu tun? Gut, ich weiß nicht ob man fürs ilegale Abtreiben ins Gefängnis oder ähnliche Strafen auferlegt bekommt. Wie sieht es da aus? Du hast die Wahl. Du kannst dir solange Sorgen machen, bis du tot umfällst. Oder du kannst es vorziehen, das bisschen Ungewissheit zu genießen. (Norman Mailer, amerik. Schriftsteller) Entscheidend ist nicht wie man dich nennt, sondern worauf du hörst. (Tyler Perry, US-Regisseur) |
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| Zuletzt geändert: 25.08.2008 21:18:08 | |||||||
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| >achso. also ist das leben deiner mutter genauso viel wert wie das all der ameisen und spinnen, die du in deinem leben getötet hast? Ohhhhh!! Das war jetzt mal ein Schlag ins Gesicht für all die Spinnen und Ameisen. >ich gehe mal den nachbarsjungen anzeigen, weil er gestern ne mücke zerhauen hat. hoffentlich bekommt er lebenslänglich! Ah, da sehen wir es ja. Hätte er aber einen Menschen getötet sieht die Geschichte wieder anders aus. Da sieht man ja wie Wertlos Tiere eingestuft werden. Hauptsache Menschen sind die Krone der Schöpfung. >mal ehrlich: tiere sind nicht wertlos, aber sie sind auch nicht mehr wert als der mensch. Dass sie mehr Wert sind hab ich auch nicht gesagt. >in so einer situation kann man nicht objektiv bleiben. okay, azurite bildet eine ausnahme, aber die meisten frauen, die abtreiben haben danach sehr wohl starke schuldgefühle. die habe ich nicht, wenn ich ein steak esse. Sorry, aber Azurite ist nicht der erste Mensch von dem ich höre, dass er die Abtreibung gut vertragen hat. Ich nehme an, du kennst diese Situation nicht, aber ich hatte mal ein Kaninchen als Haustier und meine Eltern hatten es geschlachtet. Essen konnte ich nichts davon, weil ich tatsächlich Schuldgefühle mit einem Stück Fleisch auf einem Teller hatte. Aber ein Kind, was ich nie haben wollte? Sowas trauer ich gewiss nicht Wochenlang hinterher, weil ich einfach nur froh sein kann es los zu sein. Ja, ich weiß harte Worte, aber so seh ich das momentan. >embryos fühlen natürlich noch nicht so wie echte menschen, dass sie gar nichts fühlen stimmt aber einfach nicht. Dass ein Mensch bei der Todesstrafe nichts spürt wäre acuh gelogen. Aber immerhin lässt man beide nicht leiden und es ist ein sehr kurzer Prozess. Paul: "Feuer...mag jeder. Ob das ein kleines Lagerfeuer ist oder 'ne Kerze auf'm Tisch im Restaurant. Oder ein Hausbrand wo man davorsteht und zuguckt. Feuer mag jeder." |
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| ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass ein geistig gesunder mensch das leben eines grashalms mit dem eines menschen gleichsetzen würde. tut mir leid, aber das ist absoluter schwachsinn und ihr beide wisst das so gut wie ich. lebewesen sind nicht gleich. das hört sich vielleicht ganz phöse an, ist es aber nicht, wenn man mal zwei sekunden darüber nachdenkt. eine eintasgfliege z.b. lebt höchstens ein paar tage. sie lebt nur um zu fressen, sich fortzupflanzen und zu sterben. ein affe hat hingegen ein ganz anderes bewusstsein und auch ein ganz anderes leben, genau wie ein mensch. man kann nicht jedes lebewesen gleichsetzen. wenn dem wirklich so wäre und wenn ihr wirklich überzeugt davon wärt, dann müsstet ihr strikt gegen abtreibung sein. denn der embryo ist zweifelsohne ein lebewesen. wären also alle lebewesen gleichviel wert, wären die mütter, die abtreiben, tatsächlich nichts weiter als mörderinnen. also bitte nicht erst die kuh über den embryo stellen und sich dann selbst wiedersprechen, weil ja alle lebewesen gleichwertig sind. >Und einem Embyro welchen Frau nichtmal will, wird sie ebenfalls >weniger nachtrauern als vielleicht dem niedlichen Kätzchen des >Nachbarn welches immer mal zum Fressen vorbeischaut. nicht unbedingt. es gibt viele frauen, die sich vor der abtreibung sicher sind und danach psychische wracks. muss nicht sein, ist aber sehr oft so. für mich ist abtreibung mord. ich würde zwar niemals eine andere frau als mörderin beschimpfen, da das jede frau selbst entscheiden muss, aber ich würde nicht abtreiben, weil es für mich so wäre, als würde ich mein kind töten (und das tue ich ja auch oder wie würdest du das nennen?) und ja, ich denke oft "wie kann man nur?!" wenn ich von abtreibung höre, weil ICH es einfach nicht in ordnung finde und es mir für mich nicht vorstellen kann. >Aber inwieweit hat die Legalität des Abtreibens mit dem Mord vor >dem Gesetz (nach der Geburt) etwas zu tun? >Gut, ich weiß nicht ob man fürs ilegale Abtreiben ins Gefängnis >oder ähnliche Strafen auferlegt bekommt. Wie sieht es da aus? natürlich wird es bestraft, wenn auch nicht sehr hoch. wenn ich mich nicht täusche bis zu zwei jahre haftstrafe. @mon_star sorry, aber du willst mir nicht ernsthaft verklickern, dass du 1. nie ein insekt getötet hast und um all die ameisen, die du versehentlich zertreten hast trauerst und 2. abtreibung und todesstrafe okay findest, aber fleisch zu essen mit mord gleichsetzt...? >Sorry, aber Azurite ist nicht der erste Mensch von dem ich höre, >dass er die Abtreibung gut vertragen hat. natürlich ist sie das nicht. aber sie und all diese menschen sind ausnahmen. sieh dir die statistiken an, die sprechen eine deutliche sprache. >Ich nehme an, du kennst diese Situation nicht, doch. ich hatte auch haustiere, die leider gestorben sind und sicher war das furchtbar für mich. ich habe auch jetzt einen kater, den ich sehr liebe. aber dennoch sind tiere und menschen nicht gleich. >weil ich einfach nur froh sein kann es los zu sein. warst du denn schonmal in der situation, dass du dachtest schwanger zu sein? ich schon. >Dass ein Mensch bei der Todesstrafe nichts spürt wäre acuh >gelogen. >Aber immerhin lässt man beide nicht leiden und es ist ein sehr >kurzer Prozess. nicht leiden? ist das dein ernst? ich fürchte ich muss dich enttäuschen. der tod durch die todesspritze kann bis zu 8 minuten dauern und ist durchaus nicht gerade schmerzlos. mal abgesehen von den jahrzehnten, die der täter vorher in einem kleinen, dunklen raum absitzen musst. stimmt, der hat sicher gar nicht gelitten x__x im übrigen würde ich mal behaupten, dass man bei der todesstrafe so oder so wesentlich mehr leidet, als die spinne, die ich zerklatsche und die SOFORT tot ist. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Zuletzt geändert: 25.08.2008 22:18:35 | |||||||
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> Ohhhhh!! > Das war jetzt mal ein Schlag ins Gesicht für all die Spinnen und Ameisen. Polemik. Kein Argument. > Ah, da sehen wir es ja. Hätte er aber einen Menschen getötet sieht die Geschichte wieder anders aus. > Da sieht man ja wie Wertlos Tiere eingestuft werden. > Hauptsache Menschen sind die Krone der Schöpfung. Noch mehr Polemik, ganz billige noch dazu. "Aha, der Mensch ist sooo egoistisch!!1", "Ohhh, menschliche Hybris!!11" oder "Die armen, armen Tiere!!1" sind KEINE Argumente. Im Gegenteil: Abtreibung zu befürworten, einen Embryo UNTER ein Tier stellen und sich dann darüber mokieren, daß Tiere für andere einen geringeren Stellenwert haben - wtf? Heuchlerei hoch 10? Oder einfach keine guten Argumente? Ist ja furchtbar, dieses unfundierte Gequatsche! Es gibt Menschen, die - oh Wunder - tatsächlich BEGRÜNDEN können, warum für sie gewisse Lebewesen einen niedrigeren Stellenwert haben (oder eben nicht). Auch dieses ganze Gelaber vom armen, geschlachteten Kaninchen... Du redest hier über emotionalen(!) Wert, nicht über den tatsächlichen, und das macht einfach einen vehementen Unterschied. Natürlich trifft Dich der Tod Deines Kaninchens mehr als der Tod eines z.B. wildfremden Menschen (rein emotional bzw. persönlich), aber stellst Du es deswegen tatsächlich ÜBER besagten Menschen? Das macht mich schon fast sprachlos. »God is just a concept, but music is tangible.« (Quinn Allman) |
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| >ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass ein geistig gesunder mensch das leben eines grashalms mit dem eines menschen gleichsetzen würde. tut mir leid, aber das ist absoluter schwachsinn und ihr beide wisst das so gut wie ich. lebewesen sind nicht gleich. das hört sich vielleicht ganz phöse an, ist es aber nicht, wenn man mal zwei sekunden darüber nachdenkt. Doch, objektiv betrachtet ist es verdammt gleich. Jeder lebt vor sich hin, vermehrt sich, altert und dann stirbt er irgendwann. Ob Mensch, Tier oder Pflanze. Das machen alle gleich. ABER, ob du selbst jeden als gleich ansiehst ist eine andere Geschichte. (Ich weiß nicht mehr wer, aber jemand hat es schonmal geschrieben) Es gibt Menschen, die einen mehr oder weniger wichtig sind. (oder eben auch Tiere... es gibt genug Leute, die ihren Hund als Familienmitglied ansehen) In dem Fall ist es ein Unterschied ob deine beste Freundin stirbt oder ob ein John in New York tot umfällt. Dir mögen andere Menschen am Herzen liegen, statt andere Lebenwesen. Ja, wenn den eine Blume denken kann, würde sie genauso denken wie du? Die hätte gewiss andere Probleme. >wenn dem wirklich so wäre und wenn ihr wirklich überzeugt davon wärt, dann müsstet ihr strikt gegen abtreibung sein. denn der embryo ist zweifelsohne ein lebewesen. Sorry, aber für einen Fremdkörper, der sich in meinen Körper geschlichen hat, der erst gar nicht dort hin sollte kann ich keine Liebe empfinden. Allerdings verstehe ich, dass da sofort eine emotionale bindung auftaucht, wenn es ein Wunschkind ist. Da ist wahrscheinlich schon beim ersten Ultraschallfoto die Liebe zu dem Kind entstanden. >sorry, aber du willst mir nicht ernsthaft verklickern, dass du 1. nie ein insekt getötet hast und um all die ameisen, die du versehentlich zertreten hast trauerst und Siehe erklärung oben. Und es gibt durchaus Tiere in meinem Leben, die mir mehr bedeuten als ein Mensch. Mit wem ich eine Bindung eingehe entscheide ich immernoch selbst. >2. abtreibung und todesstrafe okay findest, aber fleisch zu essen mit mord gleichsetzt...? Ich hab nie gesagt, dass ich die Todesstrafe okay finde. Ich habe nur das Beispiel des Todes erwähnt. Und Fleisch essen würdest du auch sofort als Mord bezeichnen, wenn es deine heißgeliebte Katze ist was da grad verspeißt wird. >natürlich ist sie das nicht. aber sie und all diese menschen sind ausnahmen. sieh dir die statistiken an, die sprechen eine deutliche sprache. Glaube niemals einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. ;) Was für statistiken waren es denn? Sollten wieder Frauen davon abgeschreckt werden, dass sie ja nicht abtreiben sollen? >aber dennoch sind tiere und menschen nicht gleich. Für dich vielleicht nicht. Hast du dich schonmal gefragt warum so viele Penner auf der Straße einen Hund bei sich haben? Es gibt zufällig Menschen, die sehr viel besser mit Tieren eine Bindung eingehen können, als mit anderen Menschen. >warst du denn schonmal in der situation, dass du dachtest schwanger zu sein? ich schon. Ja. Und das letzte mal ist gar nicht so lange her. Glaubst du wirklich ich erzähle hier die ganze Zeit stuss? In meinem ersten Post in diesem Threat hab ich schon erwähnt, dass ich es blödsinnig finde, dass Menschen so vorschnell über das Thema urteilen (egal ob negativ oder positiv) ohne jemals in der Situation gewesen zu sein. >nicht leiden? ist das dein ernst? ich fürchte ich muss dich enttäuschen. der tod durch die todesspritze kann bis zu 8 minuten dauern und ist durchaus nicht gerade schmerzlos. Ja, es ist mein Ernst. Nehmen wir mal den letzten Bekannten Fall. Sadam Hussein wurde gehängt. Hast du dich schonmal damit beschäftigt wie ein Mensch da stirbt? Anders als viele annehmen erstickt man da nicht am Seil. Es wird das Genick gebrochen und innerhalb von Sekunden ist man tot. Ganz ohne Schmerzen. Und mal Nebenbei, die Todesarten, die mit Schmerzen verbunden sind werden aus dem verkehr geräumt. Die Gaskammer hat nicht grad lang überlebt, weil es schlimmer war als man befürchtete. So, und jetzt mal auf ein Embryo übertragen... Das Wesen hat kaum einen kompletten Körper mit dem es alles spüren kann und soll dann großartig leiden? Wenn es abgesaugt wird ist es sofort tot. Bei dieser Pille, die man ganz am anfang zum abtreiben bekommen soll glaub ich, dass da das Kind sozusagen abgestoßen wird. (also gegenteil, der antibaby pille -> der körper denkt er ist doch nicht schwanger) Da soll das Kind, soweit ich weiß, anschliessend ersticken. Das ist meiner Meinung nach eine sehr viel grausamere art des tötens. Aber das absaugen ist nunmal schnell. >mal abgesehen von den jahrzehnten, die der täter vorher in einem kleinen, dunklen raum absitzen musst. stimmt, der hat sicher gar nicht gelitten x__x Ich wüsste nicht, dass es schmerzt, wenn man in einem raum sitzt. Achsooooooo, wir reden hier von seelischem Leid. Ja, das hab ich auch, wenn ich mir vorstelle ich hätte da was im Bauch sitzen. EDIT: >Auch dieses ganze Gelaber vom armen, geschlachteten Kaninchen... >Du redest hier über emotionalen(!) Wert, nicht über den tatsächlichen, und das macht einfach einen vehementen Unterschied. Natürlich trifft Dich der Tod Deines Kaninchens mehr als der Tod eines z.B. wildfremden Menschen (rein emotional bzw. persönlich), aber stellst Du es deswegen tatsächlich ÜBER besagten Menschen? >Das macht mich schon fast sprachlos. Du wirst es nicht glauben. JA, das tue ich. Mir geht es gradlinig am Arsch vorbei, wenn ein Flugzeug in Spanien niederbrennt. Mir Geht es gradlinig am Arsch vorbei, wenn ich ein Embryo umbringen lasse, welches erst gar nicht entstehen sollte. Aber ob meine Schwester stirbt ist mir nicht egal. Das sind MEINE emotionalen Werte. Du kannst deine ordnen wie du willst. Mir ist es latte. Paul: "Feuer...mag jeder. Ob das ein kleines Lagerfeuer ist oder 'ne Kerze auf'm Tisch im Restaurant. Oder ein Hausbrand wo man davorsteht und zuguckt. Feuer mag jeder." |
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| Zuletzt geändert: 25.08.2008 22:43:55 | |||||||
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> Du wirst es nicht glauben. > JA, das tue ich. > Mir geht es gradlinig am Arsch vorbei, wenn ein Flugzeug in Spanien niederbrennt. > Mir Geht es gradlinig am Arsch vorbei, wenn ich ein Embryo umbringen lasse, welches erst gar nicht entstehen sollte. > Aber ob meine Schwester stirbt ist mir nicht egal. > Das sind MEINE emotionalen Werte. > Du kannst deine ordnen wie du willst. Mir ist es latte. Du bist nicht mal in der Lage, emotionale Werte bzw. simples Mitleid/persönliche Betroffenheit und OBJEKTIVE Werte zu unterscheiden? Diskussionsfähigkeit hast Du damit ohnehin verwirkt, lol! Auf derartiger "Basis" irgendeine Argumentation aufbauen zu wollen, ist lächerlich. »God is just a concept, but music is tangible.« (Quinn Allman) |
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| >> Du wirst es nicht glauben. >> JA, das tue ich. >> Mir geht es gradlinig am Arsch vorbei, wenn ein Flugzeug in Spanien niederbrennt. >> Mir Geht es gradlinig am Arsch vorbei, wenn ich ein Embryo umbringen lasse, welches erst gar nicht entstehen sollte. >> Aber ob meine Schwester stirbt ist mir nicht egal. >> Das sind MEINE emotionalen Werte. >> Du kannst deine ordnen wie du willst. Mir ist es latte. >Du bist nicht mal in der Lage, emotionale Werte bzw. simples Mitleid/persönliche Betroffenheit und OBJEKTIVE Werte zu unterscheiden? Sorry, aber das sind deine eigenen Worte von dem emotionalen Werten. Du meinst es gibt tatsächlich noch objektive? Gib mir mal deine Hitliste! Also für mich sind O B J E K T I V alle gleich. ALLES ander baut sich für jeden persönlich E M O T I N A L auf. Und das ist eben für jeden persönlich anders. Deswegen eben so emotional. >Diskussionsfähigkeit hast Du damit ohnehin verwirkt, lol! Auf derartiger "Basis" irgendeine Argumentation aufbauen zu wollen, ist lächerlich. P O L E M I K !!11elf Und was für welche auch noch *lol* Gehn dir die Argumente aus oder hast du einfach keine Meinung zu Abtreibung? (Nur um nochmal zum eigentlichen Thema zu kommen) Paul: "Feuer...mag jeder. Ob das ein kleines Lagerfeuer ist oder 'ne Kerze auf'm Tisch im Restaurant. Oder ein Hausbrand wo man davorsteht und zuguckt. Feuer mag jeder." |
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| >Doch, objektiv betrachtet ist es verdammt gleich. >Jeder lebt vor sich hin, vermehrt sich, altert und dann stirbt >er irgendwann. Ob Mensch, Tier oder Pflanze. Das machen alle >gleich. das bedeutet trotzdem nicht, dass sie OBJEKTIV gesehen alle gleichwertig sind. denn genauer betrachtet sind wir eben nicht gleich. ich kanns mir richtig vorstellen, wie die weinende witwe um ihren mann trauert und du dann zu ihr sagst "ich kann ihren schmerz gut nachempfinden. gestern ist meine zimmerpflanze eingegangen." plfanzen stehen unter tieren und tiere unter menschen. das bedeutet - wie gesagt - nicht, dass mir tiere nichts bedeuten oder dass es mir egal wäre, wenn mein kater stirbt. und ich kann ja auch verstehen, dass es frauen gibt, die zu dem baby in ihrem bauch keine bindung aufbauen können. mir ist die gesellschaft von manchen menschen auch unangenehmer als die einer spinne. trotzdem ist objektiv gesehen ein menschenleben mehr wert. ich halte es für fragwürdig ein baby, für dessen existenz man selbst verantwortlich ist, als "fremdkörper", der sich "eingeschlichen" hat zu bezeichnen, während man aber für die rechte der spinnen und grashalme kämpft und die todesstrafe und die damit verbundenen jahrzehntelangen qualen mit einer schwangerschaft gleichsetzt. dieses ganze gerede ist doch pure heuchelei. auf der einen seite sind alle lebewesen gleichwertig, dann ist der embryo aber wieder nur ein schmarotzer, den man schnellstmöglich loswerden sollte und der eben nicht so wertvoll ist, dass er das leben verdient hat, wohingegen fliegen und spinnen genauso viel wert sind wie menschen und die todesstrafe das gleiche ist, als würde man einen grashalm auszupfen... wenn das wirklich deine meinung ist, sehe ich hier keinen sinn weiterzudiskutieren, da ich das thema doch für ein sehr ernstes halte und es auch gerne weiterhin so behandeln möchte. sich darüber zu streiten ob ein grashalm so viel wert ist wie ein baby, ist in meinen augen lächerlich. wenn jemand wirklich so eine schlechte meinung vom eigenen baby hat und dieses als störfaktor ansieht, dann sollte er (bzw. sie) besser gar nicht erst schwanger werden und sonst eben abtreiben. in so einem fall wäre das leben für das kind dann wohl wirklich grausamer. ich persönlich bleibe bei meiner meinung. jede frau muss das selbst entscheiden und mit sich vereinbaren und ich könnte es nicht. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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