Thread: Abtreiben?
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Eröffnet am: 30.08.2006 17:31 Letzte Reaktion: 29.10.2009 23:28 Beiträge: 1018 Status: Offen |
Unterforen: - Love & Flirt |
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| >Was ist wenn ich später doch ein Kind haben möchte? dann sollte man nicht zu oft abtreiben. >Aber auch seelische. Es gibt einige Mütter, die einfach keine >Ahnung haben wie sie ein Kind groß ziehen sollen und damit >nervlich zugrunde gehen. man kann kinder auch weggeben oder sich hilfe holen. frauen, die psychisch labil sind, sollten sich eine abtreibung ohnehin gut überlegen, denn glabst du wirklich, dass sie die leichter wegstecken? eher im gegenteil. >"Ich bereue gar nichts. Es war eine gute Entscheidung und fühle mich jetzt viel besser." aber ist das nicht irgendwie traurig? ich kenne auch ein mädchen, das abgetrieben hat und die es nicht bereut, da sie damals einfach keine andere lösung gesehen hat. trotzdem ist es ihr auch schwer gefallen das kind abzutreiben und sie musste lange mit problemen kämpfen. letztendlich war die abtreibung für sie die bessere entscheidung, aber sicher keine gute. ich finde es moralisch nicht vertretbar so locker damit umzugehen und solche aussagen zu machen. natürlich sieht das jeder mensch anders. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Zuletzt geändert: 20.08.2008 19:31:19 | |||||||
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| > vergewaltigung ist ein schwieriges thema, denn da darf man die psychische belastung nicht vergessen. selbst wenn die frau das kind austragen möchte, wer weiß, ob sie sich darum kümmern kann oder ob sie psychisch so labil ist, dass sie dem kind nachher wirklich noch was antut? > das soll nicht heißen, dass eine frau, die vergewaltigt wurde, das kind nicht austragen sollte, wenn sie es will. ich gebe das lediglich zu bedenken. > Wenn sie es freiwillig austrägt und ggf. sich sogar darum kümmert, ist das ja auch noch eine ganz andere Sache. Wenn so etwas mal wirklich funktioniert, dann ist das natürlich gut und sehr schön, aber ich würde das auf gar keinen Fall als irgendwie zu erwarten oder gar zu verlangen ansehen. Nur hat das Kind aus einer Vergewaltigung sich das nicht ausgesucht, das Kind also, so lange die Mutter nicht minderjährig oder körperlich krank (oder seelisch wirklich *sehr* krank) sind, könnte durchaus ausgetragen und dann eben zur Adoption freigegeben werden. Aber andererseits, besorgt es mich viel mehr, wenn Kinder ohne Gründe abgetrieben werden können, als wenn unter bestimmten, zu denen dann vielleicht auch die Vergewaltigung zählen würde. > >Ein Kind hat aber immer ZWEI Eltern. Warum darf der Vater nicht >mitentscheiden? > > weil der vater schnell weg sein kann. > traurig, aber es ist nunmal so und wird immer schlimmer. besonders wenn man junge mütter sieht, dann ist meistens eben nur von den müttern die rede. der "vater" ist oft nur der erzeuger. > wenn ich mein kind nicht haben will (was niemals der fall sein wird), dann würde ich es nicht nur wegen dem mann bekommen. der kann mich schneller mit dem kind sitzen lassen, als ich gucken kann. natürlich gibt es auch frauen, die vater und kind sitzen lassen, aber das ist wesentlich seltener. > letztendlich ist nunmal die frau schwanger und sollte somit mehr entscheidungsrecht haben, als der mann. > Na ja, ein Mann, der, während der neun Monate der Schwangerschaft, sich verdrücken möchte und/oder dem das Kind egal ist, wird doch höchstwahrscheinlich nichts gegen die Abtreibung einwenden? Und wenn doch, dann müsste es dafür irgendeine bestimmte Sonderregelung geben, oder insgesamt irgendwelche gesetzlich festgelegten Verantwortungen, denen sich ein Vater verpflichtet, wenn er sich gegen eine Abtreibung stellt. Ist jedenfalls besser, als wenn er da überhaupt nichts gegen sagen kann. Schließlich hat er sich nicht ausgesucht, Mann zu sein, und somit sollte er auch nicht aller "typisch männlichen" Probleme verdächtigt werden können. MEHR Rechte sollte die Frau schon haben. Also, dass er sie z.B. nicht zum Abtreiben zwingen kann, das finde ich schon richtig. Nur umgekehrt, sollte er schon, wenn er sich denn wirklich dafür interessiert und einsetzt und so, auch ein Recht auf das Leben seines Kindes haben. Für den Fall, dass er nach der Schwangerschaft abzischen könnte, sollte es da aber keine bestimmten Regeln geben. Mord, Vergewaltigung (oder auch "nur" Belästigung und Nötigung), Körperverletzung, Gewalt im Allgemeinen- all das wird im Schnitt häufiger von Männern verübt. Trotzdem macht es vor dem Gesetz keinen Unterschied, ob sie von einem Mann oder von einer Frau verübt werden. Ob es Tendenzen oder Durchschnitte gibt- vor dem Gesetz sollte bei Dingen, die keine ZWINGEND-biologische Grundlage haben, keine Unterscheide geben. > zum thema "seiten im internet über abtreibung": > ich finde es gut, dass die seiten so negativ sind. > denn abtreibung wird immer mehr zur normalität und das gilt es zu verhindern. es sollte der letzte ausweg sein und keine gute alternative. abtreibung ist nichts gutes. ein leben wird verhindert und auch auf die frau können sowohl körperliche, als ach psychische probleme zukommen. > *zustimm* > allgemein finde ich es bedenklich, dass heutzutage so schnell von einem "fehler" oder "unglück" gesprochen wird, wenn es um ungeplante schwangerschaften geht. kinder sind kein unglück und sie sind kein fehler. ich finde es sehr traurig, dass unsere gesellschaft immer kinderfeindlicher wird. > wenn man junge mädchen fragt, was sie tun würden, wenn sie ungeplant schwanger werden, kommt oft sofort "abtreiben!!" und bei den meisten weiß man genau, dass sie sich keine zwei sekunden damit auseinandergesetzt haben. *zustimm* > abtreibung sollte nicht verboten werden, aber man sollte auch nicht leichtfertig abtreiben. für mich ist und bleibt es mord, da kann man noch so sehr versuchen es sich schön zu reden. *zustimm* Wobei ich immer noch der Meinung bin, dass man es durchaus gesetzlich ein bisschen einengen könnte. > natürlich möchte ich frauen, die abtreiben, nicht an den pranger stellen, aber wer abtreibt, der muss sich im klaren darüber sein, dass er sein kind tötet. ich könnte damit nicht leben. Verkaufe gerade Digivices, Stickeralben, Comicbücher und V-Pet (Digital Monster) *schleichwerbungmach* bei Interesse einfach melden, Preis kann verhandelt werden! http://animexx.onlinewelten.com/forum/?forum=2&kategorie=97&thread=199861 |
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| >Aber es ist wirklich besser wenn die das Kind bekommen, >misshandeln, verhungern lassen, schlagen im Wald aussetzen oder >was weiß ich noch alles machen? >Einen kurzen Prozess zu machen ist ja sooo ergreifend... Natürlich ist das nicht BESSER. Trotzdem finde ich es auch bedenklich, dass eine Abtreibung heute so locker gesehen wird. Ich finde zwar auch, dass jede Frau das Recht der Atreibung haben sollte und das man Frauen, die abtreiben dann auch nicht verteufeln darf. Jeder sollte da selbst entscheiden dürfen. Trotzdem sollte man als ungewollt Schwangere das ganze auch nicht zu locker nehmen und sich fragen, ob eine Abtreibung wirklich der beste Weg ist. Eine Abtreibung sollte ein Ausweg sein, keine Alternative. Denn man tötet sein Kind, egal wie schön man sich das ganze redet, so ist es nunmal. Und als Mutter wird man sich dann auch in den meisten Fällen immer fragen, was aus dem Kind geworden wäre etc. >Sprechen wir immer besser für das Recht des Kindes! Jawohl! >So ein 13jähriges Mädchen kann das schon ab Mutter zu werden. Kann ein 13 jähriges Mädchen es ab Sex zu haben? Und auch in so einer Situation kommt es vor allem darauf an, wie das Elternhaus aussieht. >Aaaaber: >Es kann passieren, dass das Kondom reißt. Leider sind die nunmal >echt dünn. >Oder, (ich nenn es als Beispiel, weil ich weiß, dass das Jungs >aus meiner ehemaligen Stufe macht hatten) stell dir vor kleine >Unreife Kinder machen sich einen Spaß daraus, dass sie in eine >Drogerie gehen und mit Nadeln in Kondome stechen. >Sowas kannst du vorher nicht wissen. >Oder, du nimmst die Pille, wirst aber Krank und nimmst >Antibiotika. Dummerweise nur einen Tag später, als du Sex >hattest. >Leider leben Spermien eine weile... >Sind das alles nicht Situationen wo Paare eigentlich genügend >Verstand zum Verhüten hatten, aber es doch noch schief gegangen >ist? Wenn man es rechtzeitig merkt gibt es immer noch die Pille danach. Ansonsten sage ich das gleiche wie oben: Sollten sich die Leute, wenn ihnen solche Pannen passieren, nicht erstmal fragen, ob sie nicht doch in der Lage sind ein Kind zu bekommen? Man muss doch nicht gleich abtreiben, nur weil ein Kind ungeplant kommt. >Soll ich mich also sterilisieren lassen, weil ich grad keine >Lust auf Kinder habe? >Was ist wenn ich später doch ein Kind haben möchte? Und das ist es eben! Was ist das für eine Einstellung? "Ich hab gerade keine Lust auf ein Kind, also töte ich es, aber in zwei Jahren passt es mir dann"... Man sollte ein Kind nicht abtreiben, weil man gerade keine Lust darauf hat! Dann sollte man sich doch wirklich mal durch den Kopf gehen lassen, auf WAS man da gerade keine Lust hat. Nämlich auf sein eigenes Kind, auf einen Menschen! Bei Vergewaltigung etc ist es natürlich was vollkommen anderes und auch für mich sehr verstänldich. Ich verstehe es ja auch, wenn man nicht in der Lage ist das Kind zu versorgen etc. Aber wenn man einen Partner hat, erwachsen ist und in einer guten stabilen Beziehung lebt und nur einfach "keinen Bock" hat, dann verstehe ich es nicht. >Ich kann es ja verstehen, dass bei diesen Menschen wie "Bevor >ich komme ziehe ich raus, dann passiert nichts", oder "Ich hab >heut eh einen Unfruchtbaren Tag" einiges schief gelaufen ist... >aber wenn wirklich trotz Verhütung (die echt ein sicher sein >sollen) eine Schwangerschaft entsteht, da bin ich immernoch der >Meinung, dass diese Leute die Verantwortung auf sich genommen >haben und auch die Verantwortung haben dürfen ein Kind groß zu >ziehen. >Und wenn sie eben keins wollen, dann eben eine alternative haben. Es soll jeder machen was er will und ich werde da auch sicher über niemanden urteilen, aber 1. ist jedem bewusst, dass es keine Verhütung gibt, die zu 100 % sicher ist und 2. ist Abtreibung keine Alternative. >>Wer Sex haben will, muss verantwortungsbewusst sein. Basta. >Genau das sind AUCH die Leute, die trotz der Verhütung schwanger >werden. >Oder willst du jetzt alles ernstes behaupten >verantwortungsbewusstsein soll diesen Menschen abgesprochen >werden? Die Menschen waren vielleicht verantwortungsbewusst während sie Sex hatten, aber wenn es dann eben passiert und sie abtreiben, nur weil sie keinen Bock haben, sind sie meiner Meinung nach nicht besonders verantwortungsvoll. >Gut, lass sie das Kind austragen. >Mich würd es nicht überraschen, dass sie ihr eigenes Kind HASSEN >würde, einfach, weil es eben von irgendeinem Penner ist. ( oder >vielleicht vom eigenen Vater? Ne, ich lass das Thema, ich weiß >ja dass hier auf Animexx ganz locker damit umgegangen wird. Da >darf man sowas schonmal) Wenn die Mutter mit dem Kind nicht klar kommt, gibt es immer noch die Möglichkeit es ins Heim zu geben. Trotzdem verstehe ich das Argument, aber das ist wieder eine andere Situation. Wenn die Mutter wirklich so labil ist und eben einfach psyschich nicht in der Lage ist ein Kind zu erziehen (und das auch vorher eben einschätzen kann), dann sage ich nichts gegen Abtreibung. Man sollte eben einfach nicht leichtfertig abtreiben. >An dieser Stelle darf ich mal stark annehmen,d ass du nie >vergewaltigt wurdest. >Du scheinst keine Ahnung davon zu haben was diese Opfer >psychisch durchmachen. >Und da brauchen die nicht mal ein Kind, welches ständig bei >ihnen ist als bestätigung, dass sie misshandelt wurden. Ich denke bei Vergewaltigung machen wir hier alle eine Ausnahme. niemand erwartet von einer Frau in diesem Fall das Kind auszutragen. >Ah, wieder jemand der der Überzeugung ist, dass der Mensch genau >in der Zeugung entstanden ist. >Wenn die Zellen sich vereinigt haben mag vielleicht das >Erscheinungsbild von den Chromosomen vorherbestimmt sein usw. >Aber hat sich wirklich jetzt schon ein komplettes Nervensystem >entwickelt, so dass das Ding schmerzen spürte? >Es dauert bekanntlich 9 Monate damit der Mensch eben so weit ist >und nach draussen darf. >9 Monate dauert das! Das heißt nicht, dass der Mensch in einer >Woche fertig ist und nur noch wächst damit man ihn nicht im >Kinderwagen verliert. Das heißt er entwickelt sich über 9 Monate >zum Menschen. Das heißt aber auch, dass es eben auch nicht erst zum Menschen wird, wenn es aus der Mutter rauskommt. Wie soll ich mir das vorstellen? Die wundersame Verwandlung vom Zellhaufen zum Kind...? Ein Mensch entwickelt sich im Mutterleib, dass heißt aber nicht, dass er in diesem Zustand kein Mensch ist. Frag mal eine Frau, die ihr Kind im Bauch spührt. Die wird dir sagen, dass das in ihrem Bauch für sie kein "Ding" ist, wie du es so schön nennst. >>Ein Kind hat aber immer ZWEI Eltern. Warum darf der Vater nicht >>mitentscheiden? >Da schliesse ich mich lostvampire an. >Was hab ich denn davon, wenn ich nicht abtreiben darf (aber >umbedingt will), aber der Vater des Kindes es nicht möchte. >Und kaum ist das Kind auf der Welt ist er über alle Berge. >Wie oft kommt es vor, dass ein Mädchen schwanger wird und >verlassen wird sobald sie es ihrem Freund beichtet? >Wenn sie jetzt noch tatsächlich darauf sitzen bleiben müsste... Ich schließe mich ebenfalls an. >Ich will ja nicht sagen, dass man die Bilder unter verschluss >halten sollte. >Natürlich macht es auch seinen Sinn diese Bilder zu zeigen. >Dient ja auch den Infos. >Aber ich meine z.B. solch Medizinische Sachen... da erfährt man >nur schwer was. >Überall auf "Infoseiten" liest man nur "Ich wünschte ich hätte >es nicht gemacht, es bleibt ein Loch in der Seele..." usw. >Ich hab auch von Frauen gehört die danach sagten "Ich bereue gar >nichts. Es war eine gute Entscheidung und fühle mich jetzt viel >besser." Naürlich gibt es beide Seiten, wobei ich befürchte, dass die erste überwiegt. Und genau aus dem Grund sollte Abtreibung nicht zu leicht genommen werden! Es gibt viel zu viele Menschen, die Abtreibung als eine Alternative sehen, sich einreden, dass das da im Bauch ja kein Mensch ist etc. und es danach furchtbar bereuen, weil sie sich eben nicht mit den negativen Gedanken auseinandersetzen, die aber früher oder später hochkommen! Genauso, wie es viel zu viele Frauen gibt, die abtreiben, weil der Mann sie dazu drengt oder die Familie oder die berufliche Situation etc. und auch diese Frauen bereuen es später. Ich bin nicht gegen Abtreibung (obwohl ich persönlich es niemals tun würde) und ich verachte auch keine Frauen, die sich für eine Abtreibung entscheiden. Ich habe nicht das Recht mir eine Meinung über diese Frauen zu bilden und bin sehr, sehr froh, dass hier bei uns jede Frau das Recht hat über ihren Körper und ihre Zukunft selbst zu bestimmen. Ich bin nur der Meinung, dass man es sich gut überlegen sollte, bevor man diesen Schritt geht, weil man es sonst mehr bereuen könnte, als man selbst für möglich hält. Man darf sich vor den negativen Seiten nicht verschließen, denn sie sind da. Mmn ist der Preis einer Abtreibung viel zu hoch, als das ich es jemals machen könnte und deshalb sollte die Frau ihre Entscheidung gut überdenken. Und gerade deshalb ist es auch wichtig, dass eben NUR die Frau dieses Recht hat und niemand ihr etwas vorschreiben kann. Man sollte das tun (dürfen), was für einen am besten ist. EDIT: >Na ja, ein Mann, der, während der neun Monate der >Schwangerschaft, sich verdrücken möchte und/oder dem das Kind >egal ist, wird doch höchstwahrscheinlich nichts gegen die >Abtreibung einwenden? Nunja, das ist natürlich kein reines "Männerproblem", trotzdem gibt es genug Typen, die das ganze während der Schwangerschaft ganz lokcer sehen, so nach dem Motto "Ach Schatz, wir schaffen das schon!" und dann, wenn das Kind da ist erstmal begreifen, was es überhaupt heißt Vater zu sein. Besonders bei jungen Vätern ist das oft der Fall. Und dann kann Mann eben immer noch leicht die Fliege machen und Frau sitzt doch alleine da. >Und wenn doch, dann müsste es dafür irgendeine bestimmte >Sonderregelung geben, oder insgesamt irgendwelche gesetzlich >festgelegten Verantwortungen, denen sich ein Vater verpflichtet, >wenn er sich gegen eine Abtreibung stellt. Ist jedenfalls >besser, als wenn er da überhaupt nichts gegen sagen kann. Stimmt zwar schon, aber ist trotzdem problematisch. Wenn man den Vater dann zwingt das Kind zu sehen bzw. sich zu kümmern, dann wird daraus wahrscheinlich auch keine liebevolle Vater-Kind-Beziehung werden. genauso ist es, wenn man eine Frau zwingen würde ihr Kind zu bekommen, obwohl sie es nicht will. Beide sollten vorher gut überlegen und eben nicht immer sofort den einfachsten Weg wählen. >Schließlich hat er sich nicht ausgesucht, Mann zu sein, und >somit sollte er auch nicht aller "typisch männlichen" Probleme >verdächtigt werden können. >MEHR Rechte sollte die Frau schon haben. Also, dass er sie z.B. >nicht zum Abtreiben zwingen kann, das finde ich schon richtig. >Nur umgekehrt, sollte er schon, wenn er sich denn wirklich dafür >interessiert und einsetzt und so, auch ein Recht auf das Leben >seines Kindes haben. Das finde ich auch. In so einer Situation hilft es nur, wenn sich beide zusammensetzen und gemeinsam nach einer Lösung suchen. Gesetze helfen da wahrscheinlich wenig. twins against twincest! |
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| Zuletzt geändert: 20.08.2008 20:11:06 | |||||||
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| >dann sollte man nicht zu oft abtreiben. Wir wolln jetzt abtreibung nicht als Verhütungmittel darstellen... Es soll ja nur ne Notlöung sein, wenn mal was passiert... Wir gehen mal davon aus, dass man noch mit anderen Mitteln verhüten kann wie Kondom oder Pille. >man kann kinder auch weggeben oder sich hilfe holen. frauen, die psychisch labil sind, sollten sich eine abtreibung ohnehin gut überlegen, denn glabst du wirklich, dass sie die leichter wegstecken? eher im gegenteil. Das kommt immer auf die Frau an wie sie sowas wegstecken kann. Deswegen darf sie ja auch selbst entscheiden ob die abtreiben möchte oder nicht. Ich nehme mal an, dass jeder für sich selbst entscheiden kann in wie weit er psychisch stabil ist. Aber mal zum Thema "weggeben", ich denke auch, dass das für einige Frauen nicht in Frage kommt. Erst müssen die 9 Monate ein Baby im Bauch herumtragen und es noch unter schmerzen auf die Welt bringen. Und in 15-20 Jahren steht da jemand vor deiner haustür "Mama, warum wolltest du mich nicht?" Ich hab keine Ahnung, vielleicht gibt es noch andere Gründe warum man sowas nicht machen möchte. Da hab ich mich zu wenig mit auseinander gesetzt wie es für mich wäre, wenn ich mein (nicht vorhandenes) Kind zur adoption frei geben würde. Jedenfalls wäre es natürlich auch eine Alternative. >aber ist das nicht irgendwie traurig? >ich kenne auch ein mädchen, das abgetrieben hat und die es nicht bereut, da sie damals einfach keine andere lösung gesehen hat. >trotzdem ist es ihr auch schwer gefallen das kind abzutreiben und sie musste lange mit problemen kämpfen. letztendlich war die abtreibung für sie die bessere entscheidung, aber sicher keine gute. Das ist eben eine Sache die jeder für sich entscheiden muss. Wenn ich mir vorstelle ich hab ein Kind, keinen Lebensgefährten und keine Ausbildung. Dann würde ich mir wirklich gedanken machen wie ich das Kind den großziehen soll. Von welchem Geld soll ich es ernähren? Versteh mich da mal nicht falsch. Ich kann mir durchaus Vorstellen später ein Kind zu haben. Aber ich mache grad Abitur und hab nichts im Leben. Ich will dem Kind auch etwas bieten können. Also will ich erst eine Ausbildung machen, Geld verdienen und mit meinem Freund zusammen wohnen. Schliesslich soll das Kind dann auch einen Vater haben. Aber um mal wieder auf diese Meinungen der Frauen zu kommen, die das schon hinter sich haben. Es kommt wohl immer wieder darauf an wie man selbst zu der schwangerschaft steht. Manche wurden vom Freund oder den Eltern gezwungen abzutreiben. Natürlich tragen die einen erheblichen Psychischen Schaden. Aber solange man sich wirklich sicher ist was man tut und es aus eigenem Willen will sollte nichts schief gehen. >ich finde es moralisch nicht vertretbar so locker damit umzugehen und solche aussagen zu machen. natürlich sieht das jeder mensch anders. Das ist doch so Ähnlich wie Sterbehilfe. Da kann man diskutieren wie man will, wirklich einig wird man sich nie... Paul: "Feuer...mag jeder. Ob das ein kleines Lagerfeuer ist oder 'ne Kerze auf'm Tisch im Restaurant. Oder ein Hausbrand wo man davorsteht und zuguckt. Feuer mag jeder." |
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| >Natürlich ist das nicht BESSER. Trotzdem finde ich es auch bedenklich, dass eine Abtreibung heute so locker gesehen wird. Ich sehe das Thema auch nicht so locker. Ich sage nur, dass man jetzt nicht mal eben so entscheiden sollte was man machen würde wenn man in der Situation steckt, bevor man tatsächlich drinnen war. Wie viele Teenimütter gibt es in Deutschland? Das sind bestimmt nicht alles Wunschkinder gewesen, aber es zeigt doch dran, dass die Mädchen trotzdem eine alternative sehen und das Kind behalten. >Sollten sich die Leute, wenn ihnen solche Pannen passieren, nicht erstmal fragen, ob sie nicht doch in der Lage sind ein Kind zu bekommen? Man muss doch nicht gleich abtreiben, nur weil ein Kind ungeplant kommt. Ich sag ja nicht, dass das für alle der Untergang ist. Es gibt genügend Paare die das hinnehmen und das Kind bekommen, sich darauf freuen usw. Aber wegen dem Thema hier nehm ich grad mal die andere Sorte als Beispiel. >Und das ist es eben! Was ist das für eine Einstellung? "Ich hab gerade keine Lust auf ein Kind, also töte ich es, aber in zwei Jahren passt es mir dann"... Man sollte ein Kind nicht abtreiben, weil man gerade keine Lust darauf hat! Dann sollte man sich doch wirklich mal durch den Kopf gehen lassen, auf WAS man da gerade keine Lust hat. Nämlich auf sein eigenes Kind, auf einen Menschen! Wie du in meinen vorigen Post lesen konntest kann ich es mir vorstellen später ein Kind zu bekommen. Dann wenn ich "abgesichert" bin. Ich will nicht davon abhängig sein, dass der Staat mich mit Kind versorgt. Ich will das schon selbst machen können. Und deswegen reden wir hier nicht von in 2 Jahren, sondern vielleicht in 10 Jahren. Ich will trotzdem nicht ausschliessen, dass wenn ich eine Ausbildung hinter mir hab und arbeite, und dann noch ungewollt schwanger wäre, dass ich abtreiben würde. Da könnte ich mir überlegen das Kind zu bekommen. >Das heißt aber auch, dass es eben auch nicht erst zum Menschen wird, wenn es aus der Mutter rauskommt. Wie soll ich mir das vorstellen? Die wundersame Verwandlung vom Zellhaufen zum Kind...? Ein Mensch entwickelt sich im Mutterleib, dass heißt aber nicht, dass er in diesem Zustand kein Mensch ist. Frag mal eine Frau, die ihr Kind im Bauch spührt. Die wird dir sagen, dass das in ihrem Bauch für sie kein "Ding" ist, wie du es so schön nennst. Nein, so will ich das auch nicht ausdrücken, dass das dann von heute auf morgen passiert. Deswegen gibt es auch eine Regelung bis wann eine Frau abtreiben darf. Danach muss sie eben durch. (ausser das Leben ist in Gefahr, glaub ich) Mal im Ernst, ich überleg mir doch nicht einen Tag vor dem Geburstermin, dass ich sowas gar nicht kann, ob die Ärzte mir das nicht noch rausnehmen könnten... >>Na ja, ein Mann, der, während der neun Monate der >>Schwangerschaft, sich verdrücken möchte und/oder dem das Kind >>egal ist, wird doch höchstwahrscheinlich nichts gegen die >>Abtreibung einwenden? >Nunja, das ist natürlich kein reines "Männerproblem", trotzdem gibt es genug Typen, die das ganze während der Schwangerschaft ganz lokcer sehen, so nach dem Motto "Ach Schatz, wir schaffen das schon!" und dann, wenn das Kind da ist erstmal begreifen, was es überhaupt heißt Vater zu sein. Besonders bei jungen Vätern ist das oft der Fall. Und dann kann Mann eben immer noch leicht die Fliege machen und Frau sitzt doch alleine da. Genau der Meinung bin ich auch. Viele wissen gar nicht was da alles auf einen zu kommt. Ich würde sogar sagen, dass sich Frauen mehr Gedanken über sowas machen, da sie das Kind ja selbst austragen müssen und den Ärger damit haben. Männer haben da eher die Rolle des Zuschauers. Und ist das Kind erstmal da sind sie mitten drinnen. Und dann muss zufällig ne ganz tolle Frau daher spaziert kommen ist er schon weg... Traurig aber sowas gibt es nunmal... >>Und wenn doch, dann müsste es dafür irgendeine bestimmte >>Sonderregelung geben, oder insgesamt irgendwelche gesetzlich >>festgelegten Verantwortungen, denen sich ein Vater verpflichtet, >>wenn er sich gegen eine Abtreibung stellt. Ist jedenfalls >>besser, als wenn er da überhaupt nichts gegen sagen kann. Stimmt zwar schon, aber ist trotzdem problematisch. Wenn man den Vater dann zwingt das Kind zu sehen bzw. sich zu kümmern, dann wird daraus wahrscheinlich auch keine liebevolle Vater-Kind-Beziehung werden. genauso ist es, wenn man eine Frau zwingen würde ihr Kind zu bekommen, obwohl sie es nicht will. Beide sollten vorher gut überlegen und eben nicht immer sofort den einfachsten Weg wählen. Genau so sehe ich das auch. Es macht keinen Sinn den Mann hinterher zu irgendwas zu zwingen... Es gibt Eltern, die Kinder wollen und sie trotzdem ganz schrecklich erziehen. Wie soll das dann erst sein, wenn man nicht gewollt ist? Ich finde es ist schon eine super Sache, dass der Vater Unterhalt zahlen muss. Selbst wenn man nicht mehr mit dem Vater des Kindes zusammen ist muss er sich in irgendeiner Weise noch um das Kind kümmern. Es ist zwar nicht viel, aber kann die Mutter schon unterstützen. Paul: "Feuer...mag jeder. Ob das ein kleines Lagerfeuer ist oder 'ne Kerze auf'm Tisch im Restaurant. Oder ein Hausbrand wo man davorsteht und zuguckt. Feuer mag jeder." |
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| > >Aber es ist wirklich besser wenn die das Kind bekommen, >misshandeln, verhungern lassen, schlagen im Wald aussetzen oder >was weiß ich noch alles machen? > >Einen kurzen Prozess zu machen ist ja sooo ergreifend... > Natürlich ist das nicht BESSER. Trotzdem finde ich es auch bedenklich, dass eine Abtreibung heute so locker gesehen wird. Ich finde zwar auch, dass jede Frau das Recht der Atreibung haben sollte und das man Frauen, die abtreiben dann auch nicht verteufeln darf. Jeder sollte da selbst entscheiden dürfen. Trotzdem sollte man als ungewollt Schwangere das ganze auch nicht zu locker nehmen und sich fragen, ob eine Abtreibung wirklich der beste Weg ist. Eine Abtreibung sollte ein Ausweg sein, keine Alternative. Denn man tötet sein Kind, egal wie schön man sich das ganze redet, so ist es nunmal. Und als Mutter wird man sich dann auch in den meisten Fällen immer fragen, was aus dem Kind geworden wäre etc. > *zustimm* > >Sprechen wir immer besser für das Recht des Kindes! Jawohl! > >So ein 13jähriges Mädchen kann das schon ab Mutter zu werden. > Kann ein 13 jähriges Mädchen es ab Sex zu haben? Und auch in so einer Situation kommt es vor allem darauf an, wie das Elternhaus aussieht. > Jedes Kind ist anders! Ich weiß noch, wie ich in dem Alter war. Ein "Kind", das vernünftig verhütet und reif dafür ist, kann auch Sex haben. Die ganzen Teeniemütter waren es meist nicht. Und ich bin auch ehrlich gesagt noch nie einer Teeniemutter begegnet, die gesagt hat, sie sei trotz Verhütung schwanger geworden. Komischerweise sagten die meisten: "Ups, vergessen!" Trotzdem, da ist man schon ein Teenie, da ist man schon aufgeklärt, und wenn man eben verhütet und so, dann ist das kein Problem in dem Sinne. Aber ich gebe dir ja prinzipiell recht: viele sind es nicht und Sex ist das letzte, was die machen sollten. > >Aaaaber: > >Es kann passieren, dass das Kondom reißt. Leider sind die nunmal >echt dünn. > >Oder, (ich nenn es als Beispiel, weil ich weiß, dass das Jungs >aus meiner ehemaligen Stufe macht hatten) stell dir vor kleine >Unreife Kinder machen sich einen Spaß daraus, dass sie in eine >Drogerie gehen und mit Nadeln in Kondome stechen. > >Sowas kannst du vorher nicht wissen. > >Oder, du nimmst die Pille, wirst aber Krank und nimmst >Antibiotika. Dummerweise nur einen Tag später, als du Sex >hattest. > >Leider leben Spermien eine weile... > >Sind das alles nicht Situationen wo Paare eigentlich genügend >Verstand zum Verhüten hatten, aber es doch noch schief gegangen >ist? > Wenn man es rechtzeitig merkt gibt es immer noch die Pille danach. Und so etwas merkt man ja auch. Wer dann nichts tut, ist kein Beispiel von Verantwortung. > Ansonsten sage ich das gleiche wie oben: Sollten sich die Leute, wenn ihnen solche Pannen passieren, nicht erstmal fragen, ob sie nicht doch in der Lage sind ein Kind zu bekommen? Man muss doch nicht gleich abtreiben, nur weil ein Kind ungeplant kommt. > Und auch wenn man es nicht ist, könnte man es auch abgeben. Ich bleibe ja dabei, Abtreibungen sollten gesetzlich strenger reguliert sein und AUßNAHMEN in AUßNAHMEFÄLLEN, unter ganz bestimmten Voraussetzungen, NICHT die Regel! > >Soll ich mich also sterilisieren lassen, weil ich grad keine >Lust auf Kinder habe? > >Was ist wenn ich später doch ein Kind haben möchte? > Und das ist es eben! Was ist das für eine Einstellung? "Ich hab gerade keine Lust auf ein Kind, also töte ich es, aber in zwei Jahren passt es mir dann"... Man sollte ein Kind nicht abtreiben, weil man gerade keine Lust darauf hat! *zustimm* >Dann sollte man sich doch wirklich mal durch den Kopf gehen lassen, auf WAS man da gerade keine Lust hat. Nämlich auf sein eigenes Kind, auf einen Menschen! > Bei Vergewaltigung etc ist es natürlich was vollkommen anderes und auch für mich sehr verstänldich. Ich verstehe es ja auch, wenn man nicht in der Lage ist das Kind zu versorgen etc. Aber wenn man einen Partner hat, erwachsen ist und in einer guten stabilen Beziehung lebt und nur einfach "keinen Bock" hat, dann verstehe ich es nicht. > Und wenn man keinen Partner hat und/oder in keiner stabilen Beziehung lebt. Es ist trotzdem so eine Sache, wenn man mal nicht ordentlich verhütet hat. > >Ich kann es ja verstehen, dass bei diesen Menschen wie "Bevor >ich komme ziehe ich raus, dann passiert nichts", oder "Ich hab >heut eh einen Unfruchtbaren Tag" einiges schief gelaufen ist... >aber wenn wirklich trotz Verhütung (die echt ein sicher sein >sollen) eine Schwangerschaft entsteht, da bin ich immernoch der >Meinung, dass diese Leute die Verantwortung auf sich genommen >haben und auch die Verantwortung haben dürfen ein Kind groß zu >ziehen. > >Und wenn sie eben keins wollen, dann eben eine alternative haben. > Es soll jeder machen was er will und ich werde da auch sicher über niemanden urteilen, aber 1. ist jedem bewusst, dass es keine Verhütung gibt, die zu 100 % sicher ist und 2. ist Abtreibung keine Alternative. > > >>Wer Sex haben will, muss verantwortungsbewusst sein. Basta. > > >Genau das sind AUCH die Leute, die trotz der Verhütung schwanger >werden. > >Oder willst du jetzt alles ernstes behaupten >verantwortungsbewusstsein soll diesen Menschen abgesprochen >werden? > Die Menschen waren vielleicht verantwortungsbewusst während sie Sex hatten, aber wenn es dann eben passiert und sie abtreiben, nur weil sie keinen Bock haben, sind sie meiner Meinung nach nicht besonders verantwortungsvoll. > > >Gut, lass sie das Kind austragen. > >Mich würd es nicht überraschen, dass sie ihr eigenes Kind HASSEN >würde, einfach, weil es eben von irgendeinem Penner ist. ( oder >vielleicht vom eigenen Vater? Ne, ich lass das Thema, ich weiß >ja dass hier auf Animexx ganz locker damit umgegangen wird. Da >darf man sowas schonmal) > Wenn die Mutter mit dem Kind nicht klar kommt, gibt es immer noch die Möglichkeit es ins Heim zu geben. Trotzdem verstehe ich das Argument, aber das ist wieder eine andere Situation. Wenn die Mutter wirklich so labil ist und eben einfach psyschich nicht in der Lage ist ein Kind zu erziehen (und das auch vorher eben einschätzen kann), dann sage ich nichts gegen Abtreibung. Man sollte eben einfach nicht leichtfertig abtreiben. > *zustimm* > >An dieser Stelle darf ich mal stark annehmen,d ass du nie >vergewaltigt wurdest. > >Du scheinst keine Ahnung davon zu haben was diese Opfer >psychisch durchmachen. > >Und da brauchen die nicht mal ein Kind, welches ständig bei >ihnen ist als bestätigung, dass sie misshandelt wurden. > Ich denke bei Vergewaltigung machen wir hier alle eine Ausnahme. niemand erwartet von einer Frau in diesem Fall das Kind auszutragen. > *zustimm* Wobei es natürlich theoretisch-moralisch das Beste wäre, das Kind auszutragen und wegzugeben. Aber das kann man nicht jedem zumuten, ganz besonders nicht, wenn diejenige wirklich so labil ist. > >Ah, wieder jemand der der Überzeugung ist, dass der Mensch genau >in der Zeugung entstanden ist. > >Wenn die Zellen sich vereinigt haben mag vielleicht das >Erscheinungsbild von den Chromosomen vorherbestimmt sein usw. > >Aber hat sich wirklich jetzt schon ein komplettes Nervensystem >entwickelt, so dass das Ding schmerzen spürte? > >Es dauert bekanntlich 9 Monate damit der Mensch eben so weit ist >und nach draussen darf. > >9 Monate dauert das! Das heißt nicht, dass der Mensch in einer >Woche fertig ist und nur noch wächst damit man ihn nicht im >Kinderwagen verliert. Das heißt er entwickelt sich über 9 Monate >zum Menschen. > Das heißt aber auch, dass es eben auch nicht erst zum Menschen wird, wenn es aus der Mutter rauskommt. Wie soll ich mir das vorstellen? Die wundersame Verwandlung vom Zellhaufen zum Kind...? Ein Mensch entwickelt sich im Mutterleib, dass heißt aber nicht, dass er in diesem Zustand kein Mensch ist. Frag mal eine Frau, die ihr Kind im Bauch spührt. Die wird dir sagen, dass das in ihrem Bauch für sie kein "Ding" ist, wie du es so schön nennst. > *zustimm* Ein Menshc ist ja bei der Geburt auch noch nicht fertig. Fertig ist man doch erst so mit 18-25, oder? Man ist aber bereits ein Mensch. Und verdient Menschenrechte. > >>Ein Kind hat aber immer ZWEI Eltern. Warum darf der Vater nicht >>mitentscheiden? > > >Da schliesse ich mich lostvampire an. > >Was hab ich denn davon, wenn ich nicht abtreiben darf (aber >umbedingt will), aber der Vater des Kindes es nicht möchte. > >Und kaum ist das Kind auf der Welt ist er über alle Berge. > >Wie oft kommt es vor, dass ein Mädchen schwanger wird und >verlassen wird sobald sie es ihrem Freund beichtet? > >Wenn sie jetzt noch tatsächlich darauf sitzen bleiben müsste... > > Ich schließe mich ebenfalls an. > Die meisten Vergewaltiger und Mörder sind Männer. Gibt es deswegen ein Gesetz, dass so etwas weniger strafbar ist, wurde es von einer Frau begangen? Die meisten Alkoholiker sind Männer. Werden weibliche Alkis deswegen nicht therapiert? Beim Gesetz darf man da einfach keine Unterschiede machen. In unserer Gesellschaft haben Männer und Frauen die gleichen Rechte, und das find eich auch nicht gerade schlecht. > >Ich will ja nicht sagen, dass man die Bilder unter verschluss >halten sollte. > >Natürlich macht es auch seinen Sinn diese Bilder zu zeigen. >Dient ja auch den Infos. > >Aber ich meine z.B. solch Medizinische Sachen... da erfährt man >nur schwer was. > >Überall auf "Infoseiten" liest man nur "Ich wünschte ich hätte >es nicht gemacht, es bleibt ein Loch in der Seele..." usw. > >Ich hab auch von Frauen gehört die danach sagten "Ich bereue gar >nichts. Es war eine gute Entscheidung und fühle mich jetzt viel >besser." Und das jetzt moralisch zu bewerten, oder gar Rückschlüsse auf die Persönlichkeit dieser Frauen zu ziehen, unterlasse ich jetzt mal höflichkeitshalber. > Naürlich gibt es beide Seiten, wobei ich befürchte, dass die erste überwiegt. Und genau aus dem Grund sollte Abtreibung nicht zu leicht genommen werden! Es gibt viel zu viele Menschen, die Abtreibung als eine Alternative sehen, sich einreden, dass das da im Bauch ja kein Mensch ist etc. und es danach furchtbar bereuen, weil sie sich eben nicht mit den negativen Gedanken auseinandersetzen, die aber früher oder später hochkommen! Genauso, wie es viel zu viele Frauen gibt, die abtreiben, weil der Mann sie dazu drengt oder die Familie oder die berufliche Situation etc. und auch diese Frauen bereuen es später. > Ich bin nicht gegen Abtreibung (obwohl ich persönlich es niemals tun würde) und ich verachte auch keine Frauen, die sich für eine Abtreibung entscheiden. Ich habe nicht das Recht mir eine Meinung über diese Frauen zu bilden und bin sehr, sehr froh, dass hier bei uns jede Frau das Recht hat über ihren Körper und ihre Zukunft selbst zu bestimmen. > Ich bin nur der Meinung, dass man es sich gut überlegen sollte, bevor man diesen Schritt geht, weil man es sonst mehr bereuen könnte, als man selbst für möglich hält. Man darf sich vor den negativen Seiten nicht verschließen, denn sie sind da. Mmn ist der Preis einer Abtreibung viel zu hoch, als das ich es jemals machen könnte und deshalb sollte die Frau ihre Entscheidung gut überdenken. Und gerade deshalb ist es auch wichtig, dass eben NUR die Frau dieses Recht hat und niemand ihr etwas vorschreiben kann. Man sollte das tun (dürfen), was für einen am besten ist. > *zustimm* > EDIT: > > >Na ja, ein Mann, der, während der neun Monate der >Schwangerschaft, sich verdrücken möchte und/oder dem das Kind >egal ist, wird doch höchstwahrscheinlich nichts gegen die >Abtreibung einwenden? > Nunja, das ist natürlich kein reines "Männerproblem", trotzdem gibt es genug Typen, die das ganze während der Schwangerschaft ganz lokcer sehen, so nach dem Motto "Ach Schatz, wir schaffen das schon!" und dann, wenn das Kind da ist erstmal begreifen, was es überhaupt heißt Vater zu sein. Besonders bei jungen Vätern ist das oft der Fall. Und dann kann Mann eben immer noch leicht die Fliege machen und Frau sitzt doch alleine da. > Könnte sie rein tehoretisch auch. Im Gesetz DARF es da auch keine Unterschiede geben. Warum verbieten wir nicht gleich den Mathematik- udn Physik- Unterricht für Mädchen? Können die doch eh nicht! Oder ist das hier dann doch auf einmal politisch unkorrekt? > >Und wenn doch, dann müsste es dafür irgendeine bestimmte >Sonderregelung geben, oder insgesamt irgendwelche gesetzlich >festgelegten Verantwortungen, denen sich ein Vater verpflichtet, >wenn er sich gegen eine Abtreibung stellt. Ist jedenfalls >besser, als wenn er da überhaupt nichts gegen sagen kann. > Stimmt zwar schon, aber ist trotzdem problematisch. Wenn man den Vater dann zwingt das Kind zu sehen bzw. sich zu kümmern, dann wird daraus wahrscheinlich auch keine liebevolle Vater-Kind-Beziehung werden. genauso ist es, wenn man eine Frau zwingen würde ihr Kind zu bekommen, obwohl sie es nicht will. Beide sollten vorher gut überlegen und eben nicht immer sofort den einfachsten Weg wählen. > Ihn zu zwingen, sich dann darum zu kümmern, habe ich gar nicht unbedingt gemeint. Aber es sollte irgendwelche Maßnahmen udn Bedingungen geben. Ich weiß ja, dass Entscheidungen nicht rational sind. Ich halte sogar den freien Willen für emhr oder weniger eine Illusion. Aber in einem Staat müssen wir davon ausgehen, dass alle verantwortlich und mündig sind, und dass, dieser Grundannahme nach, diejenigen, die es nicht können, nur Ausnahmen sind, die entmündigt lebenslang weggesperrt werden. Darauf fußt nun mal unser Rechtssystem. > >Schließlich hat er sich nicht ausgesucht, Mann zu sein, und >somit sollte er auch nicht aller "typisch männlichen" Probleme >verdächtigt werden können. > >MEHR Rechte sollte die Frau schon haben. Also, dass er sie z.B. >nicht zum Abtreiben zwingen kann, das finde ich schon richtig. >Nur umgekehrt, sollte er schon, wenn er sich denn wirklich dafür >interessiert und einsetzt und so, auch ein Recht auf das Leben >seines Kindes haben. > Das finde ich auch. In so einer Situation hilft es nur, wenn sich beide zusammensetzen und gemeinsam nach einer Lösung suchen. Gesetze helfen da wahrscheinlich wenig. > Doch, Gesetze helfen. Weil etwas, wenn es gesetzlich nicht geregelt ist, eben auch gemacht wird. Und da muss man sich dann fragen, ist es eine Privatsache, die jeder für sich selbst regeln kann, oder ist es etwas, was als Gesetz sinnvoll wäre- z.B. wenn Dritte geschrädigt werden. Oder Grundprinzipien verletzt. Ich sehe da zwei Dritte möglicherweise geschädigt (Vater, Kind) und zwei Prinzipien verletzt (Gleichberechtigung und -auch wenn das vielleicht nur meine Meinung ist- Recht auf Leben udn körperliche Unversehrtheit) Zu der Zeit, als Ehemänner noch den Job ihrer Frau kündigen konnten, gab es bestimmt auch ein paar nette Männer, die ihrer Frau da einen Gefallen getan haben. Ganz sicher sogar. Vielleicht sogar ziemlich viele? Egal, so lange er da am Ende der ist, der entscheidet, ist es immer noch inakzeptabel IMO. So etwas ist einfach keine Privatsache mehr. Und ähnlich ist es damit vergleichbar. Wäre Steuerhinterziehung nicht verboten, gäbe es bestimmte in paar nette Menschen, die trotzdem bezahlen. Bei krasseren Dingen, wie Mord oder Vergewaltigung, gäbe es bestimmt sogar sehr viele nette Menschen, die so etwas nie tun würden. Trotzdem wäre es einfach so, dass manche es tun würden, und dann wäre das völlig in Ordnung und so. Aber es wäre einfach inakzeptabel als Gesetz. So etwas ist einfach keine Privatsache mehr. Verkaufe gerade Digivices, Stickeralben, Comicbücher und V-Pet (Digital Monster) *schleichwerbungmach* bei Interesse einfach melden, Preis kann verhandelt werden! http://animexx.onlinewelten.com/forum/?forum=2&kategorie=97&thread=199861 |
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| > >dann sollte man nicht zu oft abtreiben. > > Wir wolln jetzt abtreibung nicht als Verhütungmittel darstellen... > Es soll ja nur ne Notlöung sein, wenn mal was passiert... > Wir gehen mal davon aus, dass man noch mit anderen Mitteln verhüten kann wie Kondom oder Pille. > > > >man kann kinder auch weggeben oder sich hilfe holen. frauen, die psychisch labil sind, sollten sich eine abtreibung ohnehin gut überlegen, denn glabst du wirklich, dass sie die leichter wegstecken? eher im gegenteil. > > Das kommt immer auf die Frau an wie sie sowas wegstecken kann. > Deswegen darf sie ja auch selbst entscheiden ob die abtreiben möchte oder nicht. > Ich nehme mal an, dass jeder für sich selbst entscheiden kann in wie weit er psychisch stabil ist. > > Aber mal zum Thema "weggeben", ich denke auch, dass das für einige Frauen nicht in Frage kommt. > Erst müssen die 9 Monate ein Baby im Bauch herumtragen und es noch unter schmerzen auf die Welt bringen. Und in 15-20 Jahren steht da jemand vor deiner haustür "Mama, warum wolltest du mich nicht?" Natürlich ist das für alle Beteiligten schwierig. Aber glaube mir, in 99 % der Fälle wird das Kind froh sein, nicht abgetrieben worden zu sein. Aber dir geht es ja NUR um die Mutter- > Ich hab keine Ahnung, vielleicht gibt es noch andere Gründe warum man sowas nicht machen möchte. > Da hab ich mich zu wenig mit auseinander gesetzt wie es für mich wäre, wenn ich mein (nicht vorhandenes) Kind zur adoption frei geben würde. > > Jedenfalls wäre es natürlich auch eine Alternative. > > > >aber ist das nicht irgendwie traurig? > >ich kenne auch ein mädchen, das abgetrieben hat und die es nicht bereut, da sie damals einfach keine andere lösung gesehen hat. >trotzdem ist es ihr auch schwer gefallen das kind abzutreiben und sie musste lange mit problemen kämpfen. letztendlich war die abtreibung für sie die bessere entscheidung, aber sicher keine gute. > > Das ist eben eine Sache die jeder für sich entscheiden muss. > Wenn ich mir vorstelle ich hab ein Kind, keinen Lebensgefährten und keine Ausbildung. Dann würde ich mir wirklich gedanken machen wie ich das Kind den großziehen soll. Von welchem Geld soll ich es ernähren? > > Versteh mich da mal nicht falsch. Ich kann mir durchaus Vorstellen später ein Kind zu haben. Aber ich mache grad Abitur und hab nichts im Leben. > Ich will dem Kind auch etwas bieten können. > Also will ich erst eine Ausbildung machen, Geld verdienen und mit meinem Freund zusammen wohnen. > Schliesslich soll das Kind dann auch einen Vater haben. > Wenn es dir jetzt nur um die Schmerzen der Geburt geht- okay. Aber ansonsten ist das, was du hier aufzählst, nicht gerade ein Grund zur Abtreibung. > Aber um mal wieder auf diese Meinungen der Frauen zu kommen, die das schon hinter sich haben. > Es kommt wohl immer wieder darauf an wie man selbst zu der schwangerschaft steht. > Manche wurden vom Freund oder den Eltern gezwungen abzutreiben. Natürlich tragen die einen erheblichen Psychischen Schaden. Aber solange man sich wirklich sicher ist was man tut und es aus eigenem Willen will sollte nichts schief gehen. > > >ich finde es moralisch nicht vertretbar so locker damit umzugehen und solche aussagen zu machen. natürlich sieht das jeder mensch anders. > > Das ist doch so Ähnlich wie Sterbehilfe. > Da kann man diskutieren wie man will, wirklich einig wird man sich nie... Es gibt aber niemanden, der Sterbehilfe für einen gesunden, jungen anderen Menschen beantragen möchte. Verkaufe gerade Digivices, Stickeralben, Comicbücher und V-Pet (Digital Monster) *schleichwerbungmach* bei Interesse einfach melden, Preis kann verhandelt werden! http://animexx.onlinewelten.com/forum/?forum=2&kategorie=97&thread=199861 |
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| >Und auch wenn man es nicht ist, könnte man es auch abgeben. >Ich bleibe ja dabei, Abtreibungen sollten gesetzlich strenger reguliert sein und AUßNAHMEN in AUßNAHMEFÄLLEN, unter ganz bestimmten Voraussetzungen, NICHT die Regel! Ganz ehrlich, ich verstehe dein Problem nicht. Abtreibungen sind laut Gesetz verboten! Es gibt die Ausnahmen, wenn die Gesundheit von Kind oder Mutter gefährdet sind oder wenn eine Vergewaltigung stattgefunden hat. Und bevor man mal eben zur Abtreibung kann muss man zu einem Beratungsgespräch wo man einen Schein bekommt. Zu den stellen geht man nicht hin, sagt hallo und bekommt den Schein. Die Leute beraten einen dort darüber ob nicht eine adoption in Frage kommt, oder ob man unterstützung vom Staat braucht, wenn man das Kind selbst behalten möchte. Wenn man den Schein hat muss man noch Tage warten bis man dann ins Krankenhaus darf, für den Fall dass man es sich doch nochmal anders überlegen sollte... Also jetzt nochmal, was zur Hölle willst du noch an Gesetzen? Es SIND Ausnahmen, es ist NICHT die Regel. Die ganze Sache ist verboten und man darf es nur als AUSNAHME machen. Welche Vorstellungen hast du denn noch? Paul: "Feuer...mag jeder. Ob das ein kleines Lagerfeuer ist oder 'ne Kerze auf'm Tisch im Restaurant. Oder ein Hausbrand wo man davorsteht und zuguckt. Feuer mag jeder." |
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| > >So ist es auch bei irgendwelchen Müttern/ Vätern, die dann wieder mal ihr Kind ermordeten. > >Dann aber zusagen, "Hätten sie es doch ABGETRIEBEN" ist ein Schlag ins Gesicht aller toten Kinder. > > Aber es ist wirklich besser wenn die das Kind bekommen, misshandeln, verhungern lassen, schlagen im Wald aussetzen oder was weiß ich noch alles machen? > Einen kurzen Prozess zu machen ist ja sooo ergreifend... > Muss man sich denn immer fragen, was nun "besser" ist? Wären Morde an Babies ohne Angabe von Gründen erlaubt, gäbe es garantiert weniger Morde an Erwachsenen... > Sprechen wir immer besser für das Recht des Kindes! Jawohl! > So ein 13jähriges Mädchen kann das schon ab Mutter zu werden. > > Viele sind nicht 13. Und Dreizehnjährige sollten auch gar keinen Sex haben- außer, sie sind wirklich reif genug. > >Liegt meist an Anwendungsfehlern. > > Will ich nicht abstreiten. Sicher genug sollte das Zeug doch sein was im Umlauf ist. > > Aaaaber: > Es kann passieren, dass das Kondom reißt. Leider sind die nunmal echt dünn. Ich weiß. Und das merkt man sofort. Pille danach ist auch für die Mutter einfacher und angenehmer. > Oder, (ich nenn es als Beispiel, weil ich weiß, dass das Jungs aus meiner ehemaligen Stufe macht hatten) stell dir vor kleine Unreife Kinder machen sich einen Spaß daraus, dass sie in eine Drogerie gehen und mit Nadeln in Kondome stechen. > Sowas kannst du vorher nicht wissen. > Das ist eine Straftat und sollte nicht als Normalfall angesehen werden o.O So etwas passiert ja doch nicht andauernd... hoffe ich > Oder, du nimmst die Pille, wirst aber Krank und nimmst Antibiotika. Dummerweise nur einen Tag später, als du Sex hattest. > Leider leben Spermien eine weile... > Merkt man doch > Sind das alles nicht Situationen wo Paare eigentlich genügend Verstand zum Verhüten hatten, aber es doch noch schief gegangen ist? > Das Leben ist nun mal nicht fair. Und Sex ist nicht direkt überlebenswichtig, sondern ein Vergnügen, und sollte auf eigene Gefahr hin gemacht werden. > >Außerdem: wer Sex hat, übernimmt doch auch Verantwortung. Wer die nicht übernehmen möchte, sollte keinen haben. > > Soll ich mich also sterilisieren lassen, weil ich grad keine Lust auf Kinder habe? Sterilisieren ist ja ziemlih langfristig. Aber wenn du wirklich sicher sein willst, bleib eine Zeit lang enthaltsam. Kein Witz! Oder eben, du gehst das (minimale!) Risiko ein. > Was ist wenn ich später doch ein Kind haben möchte? > > Ich kann es ja verstehen, dass bei diesen Menschen wie "Bevor ich komme ziehe ich raus, dann passiert nichts", oder "Ich hab heut eh einen Unfruchtbaren Tag" einiges schief gelaufen ist... aber wenn wirklich trotz Verhütung (die echt ein sicher sein sollen) eine Schwangerschaft entsteht, da bin ich immernoch der Meinung, dass diese Leute die Verantwortung auf sich genommen haben und auch die Verantwortung haben dürfen ein Kind groß zu ziehen. Das Leben ist hart. Es kann nicht immer jeder glücklich sein. > Und wenn sie eben keins wollen, dann eben eine alternative haben. > > > >Wer Sex haben will, muss verantwortungsbewusst sein. Basta. > > Genau das sind AUCH die Leute, die trotz der Verhütung schwanger werden. > Oder willst du jetzt alles ernstes behaupten verantwortungsbewusstsein soll diesen Menschen abgesprochen werden? > > > > >Die Sache ist nur: würde sie das Kind NACH der Geburt umbringen, dann würden alle aufschreien. > > Gut, lass sie das Kind austragen. > Mich würd es nicht überraschen, dass sie ihr eigenes Kind HASSEN würde, einfach, weil es eben von irgendeinem Penner ist. ( oder vielleicht vom eigenen Vater? Ne, ich lass das Thema, ich weiß ja dass hier auf Animexx ganz locker damit umgegangen wird. Da darf man sowas schonmal) > Von Großziehen hat keiner geredet. Außerdem ist der Erzeuger nicht immer "irgendein Penner". Manchmal ist es auch ein Vater, bzw. jemand, der gerne einer wäre. > An dieser Stelle darf ich mal stark annehmen,d ass du nie vergewaltigt wurdest. > Du scheinst keine Ahnung davon zu haben was diese Opfer psychisch durchmachen. > Und da brauchen die nicht mal ein Kind, welches ständig bei ihnen ist als bestätigung, dass sie misshandelt wurden. > > >Aber bis zu einer bestimmten Wochenzahl ist das Kind noch kein Mensch, oder was? Ist es nicht dreist, sich Gedanken darüber zu machen, wann ein Mensch ein Mensch ist? Warum sagen wir nicht gleich, dass ein Mensch kein Mensch ist, bevor er ein Jahr alt ist? Sprechen kann? In die Schule geht? In die Pubertät gekommen ist? 21 ist? > >Das würde manchen Müttern bestimmt gefallen.... > > Ah, wieder jemand der der Überzeugung ist, dass der Mensch genau in der Zeugung entstanden ist. > Wenn die Zellen sich vereinigt haben mag vielleicht das Erscheinungsbild von den Chromosomen vorherbestimmt sein usw. > Aber hat sich wirklich jetzt schon ein komplettes Nervensystem entwickelt, so dass das Ding schmerzen spürte? > Es dauert bekanntlich 9 Monate damit der Mensch eben so weit ist und nach draussen darf. > 9 Monate dauert das! Das heißt nicht, dass der Mensch in einer Woche fertig ist und nur noch wächst damit man ihn nicht im Kinderwagen verliert. Das heißt er entwickelt sich über 9 Monate zum Menschen. > > Fertig ist man erst mit ca. 20. Bei der Geburt ist man auch noch nicht fertig, sondern entwickelt sich noch. Und Schmerz.... darum allein sollte es nicht gehen. Sonst können wir ja gleich eine humane Schlachtung mit Betäubung vorher machen. > >Aber abgesehen davon: viele Abtreibende wurden nicht vergewaltigt. Viele sind nicht minderjährig, haben keine Risikoschwangerschaft und ihre Kinder sind auch nicht behindert. >Trotzdem dürfen sie einfach so abtreiben. Das ist doch eine Sauerei! > > Wie definierst du Risikoschwangerschaft? > Es gibt ja einmal rein Körperliche Risiken, die zum Tod führen können. > Aber auch seelische. Es gibt einige Mütter, die einfach keine Ahnung haben wie sie ein Kind groß ziehen sollen und damit nervlich zugrunde gehen. > > Großziehen ist nicht gleich Schwangerschaft. (Bestimmte) Körperliche Risiken können die Gesundheit von Mutter und Kind während der Schwnagerschaft aufs Spiel setzen. > >Ein Kind hat aber immer ZWEI Eltern. Warum darf der Vater nicht mitentscheiden? > > Da schliesse ich mich lostvampire an. > Was hab ich denn davon, wenn ich nicht abtreiben darf (aber umbedingt will), aber der Vater des Kindes es nicht möchte. > Und kaum ist das Kind auf der Welt ist er über alle Berge. > Wie oft kommt es vor, dass ein Mädchen schwanger wird und verlassen wird sobald sie es ihrem Freund beichtet? > Wenn sie jetzt noch tatsächlich darauf sitzen bleiben müsste... > > Am besten, wir verbieten jetzt GESETZLICH den Mädchen den Mathematikunterricht. Können ja viele auch nicht.... Bei unserem Gesetz darf es einfach keine generalisierten Annahmen aufgrund des Geschlechts geben! > >Die kleinen Leichen sind nun mal da, wer wirklich abtreiben möchte, sollte sich das zuvor noch einmal gründlich ansehen... > > Ich will ja nicht sagen, dass man die Bilder unter verschluss halten sollte. > Natürlich macht es auch seinen Sinn diese Bilder zu zeigen. Dient ja auch den Infos. > Aber ich meine z.B. solch Medizinische Sachen... da erfährt man nur schwer was. > Überall auf "Infoseiten" liest man nur "Ich wünschte ich hätte es nicht gemacht, es bleibt ein Loch in der Seele..." usw. > Ich hab auch von Frauen gehört die danach sagten "Ich bereue gar nichts. Es war eine gute Entscheidung und fühle mich jetzt viel besser." > > Aber man sollte sich damit auseinander setzen, bevor man weiß, ob man es wirklich will. Verkaufe gerade Digivices, Stickeralben, Comicbücher und V-Pet (Digital Monster) *schleichwerbungmach* bei Interesse einfach melden, Preis kann verhandelt werden! http://animexx.onlinewelten.com/forum/?forum=2&kategorie=97&thread=199861 |
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| > >Natürlich ist das nicht BESSER. Trotzdem finde ich es auch bedenklich, dass eine Abtreibung heute so locker gesehen wird. > > Ich sehe das Thema auch nicht so locker. > Ich sage nur, dass man jetzt nicht mal eben so entscheiden sollte was man machen würde wenn man in der Situation steckt, bevor man tatsächlich drinnen war. > Wie viele Teenimütter gibt es in Deutschland? > Das sind bestimmt nicht alles Wunschkinder gewesen, aber es zeigt doch dran, dass die Mädchen trotzdem eine alternative sehen und das Kind behalten. > > > > >Sollten sich die Leute, wenn ihnen solche Pannen passieren, nicht erstmal fragen, ob sie nicht doch in der Lage sind ein Kind zu bekommen? Man muss doch nicht gleich abtreiben, nur weil ein Kind ungeplant kommt. > > Ich sag ja nicht, dass das für alle der Untergang ist. > Es gibt genügend Paare die das hinnehmen und das Kind bekommen, sich darauf freuen usw. > Aber wegen dem Thema hier nehm ich grad mal die andere Sorte als Beispiel. > > > >Und das ist es eben! Was ist das für eine Einstellung? "Ich hab gerade keine Lust auf ein Kind, also töte ich es, aber in zwei Jahren passt es mir dann"... Man sollte ein Kind nicht abtreiben, weil man gerade keine Lust darauf hat! Dann sollte man sich doch wirklich mal durch den Kopf gehen lassen, auf WAS man da gerade keine Lust hat. Nämlich auf sein eigenes Kind, auf einen Menschen! > > Wie du in meinen vorigen Post lesen konntest kann ich es mir vorstellen später ein Kind zu bekommen. Dann wenn ich "abgesichert" bin. > Ich will nicht davon abhängig sein, dass der Staat mich mit Kind versorgt. > Ich will das schon selbst machen können. > Und deswegen reden wir hier nicht von in 2 Jahren, sondern vielleicht in 10 Jahren. > Ich will trotzdem nicht ausschliessen, dass wenn ich eine Ausbildung hinter mir hab und arbeite, und dann noch ungewollt schwanger wäre, dass ich abtreiben würde. > Da könnte ich mir überlegen das Kind zu bekommen. > > > > > >Das heißt aber auch, dass es eben auch nicht erst zum Menschen wird, wenn es aus der Mutter rauskommt. Wie soll ich mir das vorstellen? Die wundersame Verwandlung vom Zellhaufen zum Kind...? Ein Mensch entwickelt sich im Mutterleib, dass heißt aber nicht, dass er in diesem Zustand kein Mensch ist. Frag mal eine Frau, die ihr Kind im Bauch spührt. Die wird dir sagen, dass das in ihrem Bauch für sie kein "Ding" ist, wie du es so schön nennst. > > Nein, so will ich das auch nicht ausdrücken, dass das dann von heute auf morgen passiert. > Deswegen gibt es auch eine Regelung bis wann eine Frau abtreiben darf. Danach muss sie eben durch. (ausser das Leben ist in Gefahr, glaub ich) > Mal im Ernst, ich überleg mir doch nicht einen Tag vor dem Geburstermin, dass ich sowas gar nicht kann, ob die Ärzte mir das nicht noch rausnehmen könnten... > > Auch dann ist es bereist ein Mensch. Denn wie gesagt, voll entwickelt ist man bei der Geburt noch lange nicht. > >>Na ja, ein Mann, der, während der neun Monate der >>Schwangerschaft, sich verdrücken möchte und/oder dem das Kind >>egal ist, wird doch höchstwahrscheinlich nichts gegen die >>Abtreibung einwenden? > >Nunja, das ist natürlich kein reines "Männerproblem", trotzdem gibt es genug Typen, die das ganze während der Schwangerschaft ganz lokcer sehen, so nach dem Motto "Ach Schatz, wir schaffen das schon!" und dann, wenn das Kind da ist erstmal begreifen, was es überhaupt heißt Vater zu sein. Besonders bei jungen Vätern ist das oft der Fall. Und dann kann Mann eben immer noch leicht die Fliege machen und Frau sitzt doch alleine da. > > Genau der Meinung bin ich auch. > Viele wissen gar nicht was da alles auf einen zu kommt. > Ich würde sogar sagen, dass sich Frauen mehr Gedanken über sowas machen, da sie das Kind ja selbst austragen müssen und den Ärger damit haben. > Männer haben da eher die Rolle des Zuschauers. Und ist das Kind erstmal da sind sie mitten drinnen. > > Und dann muss zufällig ne ganz tolle Frau daher spaziert kommen ist er schon weg... > Traurig aber sowas gibt es nunmal... > So etwas gibt es. Aber wenn so etwas vom Gesetz angenommen wird. Am besten verbieten wir auch gesetzlich den Mathematik Unterricht für Mädchen- schaffen die ja eh nicht. > >>Und wenn doch, dann müsste es dafür irgendeine bestimmte >>Sonderregelung geben, oder insgesamt irgendwelche gesetzlich >>festgelegten Verantwortungen, denen sich ein Vater verpflichtet, >>wenn er sich gegen eine Abtreibung stellt. Ist jedenfalls >>besser, als wenn er da überhaupt nichts gegen sagen kann. > Stimmt zwar schon, aber ist trotzdem problematisch. Wenn man den Vater dann zwingt das Kind zu sehen bzw. sich zu kümmern, dann wird daraus wahrscheinlich auch keine liebevolle Vater-Kind-Beziehung werden. genauso ist es, wenn man eine Frau zwingen würde ihr Kind zu bekommen, obwohl sie es nicht will. Beide sollten vorher gut überlegen und eben nicht immer sofort den einfachsten Weg wählen. > > Genau so sehe ich das auch. > Es macht keinen Sinn den Mann hinterher zu irgendwas zu zwingen... > Es gibt Eltern, die Kinder wollen und sie trotzdem ganz schrecklich erziehen. > Wie soll das dann erst sein, wenn man nicht gewollt ist? > > Ich finde es ist schon eine super Sache, dass der Vater Unterhalt zahlen muss. > Selbst wenn man nicht mehr mit dem Vater des Kindes zusammen ist muss er sich in irgendeiner Weise noch um das Kind kümmern. > Es ist zwar nicht viel, aber kann die Mutter schon unterstützen. > > Das sehe ich auch so. Wobei ich jetzt einmal kurz *Themawechsel* sagen möchte: Wenn, wie du beschrieben hast, er weg ist oder sich nicht mehr kümmern möchte, ist die Sache ja klar. Wenn jetzt aber umgekehrt eine Frau wirklich abhaut (d.h. Kind beim Vater lässt) und sich nicht mehr kümmern möchte, ist die Sache ja auch klar. Wenn aber beide sich trennen, weil sie sich nicht mehr verstehen o.ä., also auf beiden Seiten "unverschuldet", dann bekommt es fast immer die Frau, während der Mann zahlen darf. Und dass finde ich sehr ungerecht, dass Frauen überall Frauenquoten haben, aber gleichzeitig gesetzlich verankertes (!!!)Monopol auf ihre Kinder. Verkaufe gerade Digivices, Stickeralben, Comicbücher und V-Pet (Digital Monster) *schleichwerbungmach* bei Interesse einfach melden, Preis kann verhandelt werden! http://animexx.onlinewelten.com/forum/?forum=2&kategorie=97&thread=199861 |
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| > Das sehe ich auch so. > Wobei ich jetzt einmal kurz *Themawechsel* sagen möchte: > Wenn, wie du beschrieben hast, er weg ist oder sich nicht mehr kümmern möchte, ist die Sache ja klar. > Wenn jetzt aber umgekehrt eine Frau wirklich abhaut (d.h. Kind beim Vater lässt) und sich nicht mehr kümmern möchte, ist die Sache ja auch klar. > Wenn aber beide sich trennen, weil sie sich nicht mehr verstehen o.ä., also auf beiden Seiten "unverschuldet", dann bekommt es fast immer die Frau, während der Mann zahlen darf. > Und dass finde ich sehr ungerecht, dass Frauen überall Frauenquoten haben, aber gleichzeitig gesetzlich verankertes (!!!)Monopol auf ihre Kinder. Das liegt nur daran, dass die Richter noch in alten Rollenbildern denken, deshalb denken auch viele das männliche Geschlecht wäre viel besser in Naturwissenschaften. Es ist Aufgabe der Gesellschaft dies anzukreiden und zu ändern, denn auf beiden Seiten gibt es ähnliche/gleiche Fälle. Aber das gehört in einen anderen Thread... Zum Überlegen kurz eingefügt: - Im Mittelalter wurden die Mädchen jung verheiratet. Also mit 13 war Sex damals (wie heute) möglich - Bis vor wenigen Jahrzehnten waren wir hier in Deutschland noch nicht aufgeklärt. Vom Tisch hüpfen galt als gute Verhütungsmethode. Auch heute ist der Aufklärungsunterricht nicht der Beste aus verschiedensten Gründen. - Früher mussten die Frauen ihre Kinder austragen oder wählten zwischen den Alternativen sich umbringen oder zu Quacksalbern zu gehen - Heute müssen Frauen Kinder und Beruf in Einklang bringen, trotz dank Kinder geringerem Einkommen und weil sie Frau sind aufgrund alter Rollenvorstellungen von den Arbeitnehmer als Hausfrau und wenig belastbar eingestuft werden - Nicht immer bemerken Frauen ihre Schwangerschaft aufgrund "günstiger" Zusammenfälle wie z.B. Regel bleibt nicht aus, Bauch wölbt sich nicht, weil das Kind günstig liegt, etc. ... Es ist sehr gut, dass über Abtreibungen diskutiert werden kann. Wir sind sehr weit gekommen. Eine angenehme Diskussion, macht weiter^^ > > > DIE ZUKUNFT BRINGT KEINE HOFFNUNG, sagte Tod. > > > "Was denn sonst?" > > > MICH |
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| >Ein "Kind", das vernünftig verhütet und reif dafür ist, kann auch Sex haben. >Die ganzen Teeniemütter waren es meist nicht. Darf man dass jetzt wirklich so unterscheiden? 2 Paare verhüten mit Kondom. Bei dem einen reißt es, bei dem anderen nicht. Und jetzt war das Paar mit dem gerissenen Kondom also unvernünftig? Nicht fähig richtig Sex zu haben? Haben sie vielleicht nicht einfach nur Pech gehabt? (oder das andere Paar Glück, wie man grad will?) Natürlich spielt jetzt noch mit ob Frau grad einen Fruchtbaren Tag hat oder nicht... sind doch eh nur 2 im Monat... >Ich bleibe ja dabei, Abtreibungen sollten gesetzlich strenger reguliert sein und AUßNAHMEN in AUßNAHMEFÄLLEN, unter ganz bestimmten Voraussetzungen, NICHT die Regel! Siehe meinen letzten Post. Abtreibungen SIND Ausnahmen, die sind laut Gesetz verboten, nicht jeder darf das mal eben aus der laune heraus machen. >Wobei es natürlich theoretisch-moralisch das Beste wäre, das Kind auszutragen und wegzugeben. Aber das kann man nicht jedem zumuten, ganz besonders nicht, wenn diejenige wirklich so labil ist. Das ist eine Sache die jede Frau für sich entscheiden muss ob es für sie besser vertretbar ist das Kind abzugeben oder abzutreiben. Ist nunmal ne Sache der Psyche... und da ist eben jeder anders gemacht. Es soll ja auch Frauen geben, die nach zig Jahren dann wieder kommen und wissen wollen was aus dem Kind geworden ist was sie zur adoption frei gegeben haben. Gut, und Kinderlose Paare freuen sich dann auf sowas, wenn sie endlich adoptieren dürfen. Deswegen versteh ich auch, dass grad unfruchtbare Frauen, die trotzdem ein Kind haben wollen so sehr gegen Abtreibungen sind. >Ein Menshc ist ja bei der Geburt auch noch nicht fertig. Fertig ist man doch erst so mit 18-25, oder? >Man ist aber bereits ein Mensch. Und verdient Menschenrechte. Wann du ein Mensch bist sei mal dir überlassen... Lernen tut man ja nie aus im Leben... man entwickelt sich immer weiter. Am Anfang eben ganz besonders schnell... Aber sorry, wenn der Mensch nicht auf der Welt ist kann ich nicht verstehen warum er plötzlich mehr Rechte haben soll als die seit Jahren auf der Erde verweilenden Mutter... >Beim Gesetz darf man da einfach keine Unterschiede machen. In unserer Gesellschaft haben Männer und Frauen die gleichen Rechte, und das find eich auch nicht gerade schlecht. Das ist aber eine andere sache, als wenn die Frau dann schwanger verlassen wird. Gut, ich habe schon andere Erfahrungen gemacht, dass mein Cousin mit seinem Sohn von der Mutter sitzen gelassen wurde. Aber er hat dann auch für das Sorgerecht vor gericht gekämpft und wollte nicht das Kind abschieben. Ich will jetzt auch nicht alle Männer in einen Topf werfen, es gibt immer unterschiede. >Und das jetzt moralisch zu bewerten, oder gar Rückschlüsse auf die Persönlichkeit dieser Frauen zu ziehen, unterlasse ich jetzt mal höflichkeitshalber. Was ist denn jetzt so schlimm daran, dass eine Frau ihre Entscheidung nicht bereut? Es war das beste für sie und sie ist glücklich damit. ISt ihr das übel zu nehmen, dass sie sich gut fühlt? >Könnte sie rein tehoretisch auch. Im Gesetz DARF es da auch keine Unterschiede geben. >Warum verbieten wir nicht gleich den Mathematik- udn Physik- Unterricht für Mädchen? Können die doch eh nicht! >Oder ist das hier dann doch auf einmal politisch unkorrekt? Ich verstehe den Zusammenhang nicht was Naturwissenschaften in der Schule damit zu tun haben, dass sich ein Mann von einer schwangeren Frau trennen könnte. Trennungen kommen tagtäglich vor. Aber wenn die Frau nicht schwanger ist ist das alles okay. Sollte sie es aber doch sein muss der Mann an sie gefesselt werden. >Aber dir geht es ja NUR um die Mutter- In der Tat, das tut es. Es geht schliesslich darum was IM Körper der Mutter passiert. Sie ist schon ein paar Jahre länger auf der Erde als ein lebewesen im Alter von -9 Monate. Soweit sollte sie allein entscheiden dürfen was mit ihrem Körper passiert. Ich weiß, dir geht es auch um den Vater mit den Entscheidungen. Es soll wohl Frauen geben die ganz heimlich abtreiben. (möglicherweise sogar bevor sie dem vater erzählen, dass sie schwanger sind) Aber ich halte die meisten Frauen (gewiss nicht alle) für vernünftig genug ihrem Partner davon zu erzählen was im Anmarsch ist und was sie sich überlegt hat zu tun. Und so kann man gemeinsam nach einer Lösung suchen. Letzendlich ist es immernoch die Sache der Frau, ob sie abtreibt oder nicht. Aber trotzdem kann man noch gemeinsam drüber reden. Ja, ich weiß es kann ja nicht die ganze Frauenwelt so funktionieren, aber immerhin gehöre ich zu den Frauen, denen die Meinung des Mannes auch wichtig ist und nicht alles allein entscheidet. Und das vor allem nicht in einem Fall wie der Schwangerschaft. Das ist keine Sache, die man auf die leichte Schulter nehmen sollte und durchdacht sein. >Wenn es dir jetzt nur um die Schmerzen der Geburt geht- okay. Aber ansonsten ist das, was du hier aufzählst, nicht gerade ein Grund zur Abtreibung. Schmerzen jetzt mal hin oder her... ich hab noch kein Kind auf die Welt gebracht um zu wissen wie es wirklich ist. Aber jedenfalls hab ich oft genug aus direkten Quellen gehört dass es alles andere als angenehm war. Meine Mutter z.B. wäre um ein Haar dabei ums Leben gekommen. Und auf dem Blickwinkel versteh ich schon warum viele Frauen gerne einen Kaiserschnitt hätten. Du bist doch selbst immer für die Gleichberechtigung. Und ich bestehe eben auch darauf, dass ich eine Arbeit bekomme. Danach kann man sich immernoch um die Familienplanung kümmern. Aber ich will auf keinen Fall nur auf den Mann angewisen sein, weil ich noch nichtmal zu einer Ausbildung kam. Und wenn er dann weg ist bleib ich auf dem Kind sitzen und ende wie diese Leute bei "We are Family" oder "U20"? Sollte ich aber eine Arbeitsstelle kriegen und dann ungewollt schwanger werden kann man sich doch immernoch überlegen eine Babypause zu machen, oder nicht? Jedenfalls hier, jetzt, im Moment find ich das ganze unpassend. >Es gibt aber niemanden, der Sterbehilfe für einen gesunden, jungen anderen Menschen beantragen möchte. Du verstehst meinen Vergleich nicht. Geh nochmal zurück zu dem Post und denk 5 Minuten drüber nach wo der zusammenhang sein könnte. >Das ist eine Straftat und sollte nicht als Normalfall angesehen werden o.O >So etwas passiert ja doch nicht andauernd... hoffe ich Ich weiß. Aber kannst du es immer genau wissen ob sich irgendwelche Idioten an genau deiner Kondompackung vergangen haben? Also ich konnte mich bisher monatelang auf das Kondom verlassen... Aber eine Frau kann trotz Schwangerschaft noch ein paar mal blutungen haben. Und wer macht schon nach jedem mal Sex einen schwangerschaftstest? Meist weiß ich doch ich hab verhütet, es ist nichts. Trotzdem kommt es doch mal zur schwangerschaft weil das kondom ein loch hatte. Es muss ja nicht gleich auffällig gerissen sein. >Merkt man doch Du merkst tatsächlich wie deine Pille wirkt? Das würd ich auch gern können... Bei Medikamenten kann man nur leider nicht genau sagen was die Pille macht, das ist das dumme. Also ist es gut gegangen oder nicht? Sowas zu spüren ist nicht so einfach. >Sterilisieren ist ja ziemlih langfristig. Aber wenn du wirklich sicher sein willst, bleib eine Zeit lang enthaltsam. Kein Witz! Warum enthaltsam? Nein, ich hab nicht ernsthaft über sowas nachgedacht das machen zu lassen. Aber es gibt genügend Menschen, die sowas machen. >Und Schmerz.... darum allein sollte es nicht gehen. Sonst können wir ja gleich eine humane Schlachtung mit Betäubung vorher machen. Ich weiß ja nicht wo du herkommst, aber bei uns werden Schweine tatsächlich betäubt, damit die den wirklichen "Todesschuss" nicht zu spüren bekommen. >Großziehen ist nicht gleich Schwangerschaft. Nein, aber trotzdem gibt es auch Frauen, die psychische Probleme kriegen, weil die ein Kind im Bauch haben. >Aber man sollte sich damit auseinander setzen, bevor man weiß, ob man es wirklich will. Eben das ist es ja. Deswegen sollten es sich Frauen auch gut überlegen und nicht als ersten Schritt sehen. Und deswegen darf man auch nicht direkt nach dem Beratungsgespräch in die Knlinik um abzutreiben. So hat die Frau noch ein paar Tage Zeit um sich nochmal alles durch den Kopf gehen zu lassen. >Das sehe ich auch so. >Wobei ich jetzt einmal kurz *Themawechsel* sagen möchte: >Wenn, wie du beschrieben hast, er weg ist oder sich nicht mehr kümmern möchte, ist die Sache ja klar. >Wenn jetzt aber umgekehrt eine Frau wirklich abhaut (d.h. Kind beim Vater lässt) und sich nicht mehr kümmern möchte, ist die Sache ja auch klar. >Wenn aber beide sich trennen, weil sie sich nicht mehr verstehen o.ä., also auf beiden Seiten "unverschuldet", dann bekommt es fast immer die Frau, während der Mann zahlen darf. >Und dass finde ich sehr ungerecht, dass Frauen überall Frauenquoten haben, aber gleichzeitig gesetzlich verankertes (!!!)Monopol auf ihre Kinder. Das ist doch eigentlich eine Sache des Paares... Vielleicht nehmen die Frauen das Kind, weil es ja auch aus ihnen herausgekommen ist? Weil sie eben Muttergefühle/einen Mutterinstinkt haben und es deswegen nicht hergeben wollen? Es gibt auch Männer die das Kind haben wollen. Man kann das mit dem Sorgerecht jetzt unter sich teilen oder es gerichtlich machen... ABER: Wo du das schon ansprichst... Ich finde es viel schlimmer, dass wenn sich Mutter und Vater getrennt haben und das Kind bei der Mutter ist hat der Vater nicht mehr sooo viel Einfluss auf das Kind. Vielleicht sieht er es nur am WE oder was weiß ich wann... Aber wenn der Wille vom Vater da ist sich um das Kind zu kümmern dann gibt es immernoch Frauen, die das nicht möchten. Die erzählen dem Kind irgendwelche Geschichten, dass der Papa sie nicht mehr lieb haben würd usw. verbieten den Kontakt und was weiß ich.... es ist unter aller sau. Paul: "Feuer...mag jeder. Ob das ein kleines Lagerfeuer ist oder 'ne Kerze auf'm Tisch im Restaurant. Oder ein Hausbrand wo man davorsteht und zuguckt. Feuer mag jeder." |
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| > >Ein "Kind", das vernünftig verhütet und reif dafür ist, kann auch Sex haben. > >Die ganzen Teeniemütter waren es meist nicht. > > Darf man dass jetzt wirklich so unterscheiden? Wie ich schon sagte. Ich bin quasi noch nie einer Teeniemutter begegnet, die vorher verhütet hat. Ist so, die haben alle gesagt, "Ups, vergessen", "Ach, ich dachte, da passiert schon nichts", "Ich habe gehofft, ich habe diesmal wieder Glück", "Ja aber, wir haben doch 'rausgezoegn!" > 2 Paare verhüten mit Kondom. Bei dem einen reißt es, bei dem anderen nicht. Wird das Leben jemals fair sein? Jeden Moment könnte ich von einem Flugzeug erschlagen oder einfach hinterrücks erstochen werden. > Und jetzt war das Paar mit dem gerissenen Kondom also unvernünftig? Nicht fähig richtig Sex zu haben? > Haben sie vielleicht nicht einfach nur Pech gehabt? (oder das andere Paar Glück, wie man grad will?) > > Natürlich spielt jetzt noch mit ob Frau grad einen Fruchtbaren Tag hat oder nicht... sind doch eh nur 2 im Monat... > > > >Ich bleibe ja dabei, Abtreibungen sollten gesetzlich strenger reguliert sein und AUßNAHMEN in AUßNAHMEFÄLLEN, unter ganz bestimmten Voraussetzungen, NICHT die Regel! > > Siehe meinen letzten Post. > Abtreibungen SIND Ausnahmen, die sind laut Gesetz verboten, nicht jeder darf das mal eben aus der laune heraus machen. > Trotzdem ist es weiterhin so, dass irgendwelche egoistischen Wünsche höher gewertet werden als das Leben von Kindern. Vielleicht nicht jeder mal eben so aus der Laune heraus. Aber wie viele Kinder werden abgetrieben, weil man mal keine Lust hat? > >Wobei es natürlich theoretisch-moralisch das Beste wäre, das Kind auszutragen und wegzugeben. Aber das kann man nicht jedem zumuten, ganz besonders nicht, wenn diejenige wirklich so labil ist. > > Das ist eine Sache die jede Frau für sich entscheiden muss ob es für sie besser vertretbar ist das Kind abzugeben oder abzutreiben. > Ist nunmal ne Sache der Psyche... und da ist eben jeder anders gemacht. > Es soll ja auch Frauen geben, die nach zig Jahren dann wieder kommen und wissen wollen was aus dem Kind geworden ist was sie zur adoption frei gegeben haben. > > Gut, und Kinderlose Paare freuen sich dann auf sowas, wenn sie endlich adoptieren dürfen. > Deswegen versteh ich auch, dass grad unfruchtbare Frauen, die trotzdem ein Kind haben wollen so sehr gegen Abtreibungen sind. > > >Ein Menshc ist ja bei der Geburt auch noch nicht fertig. > Fertig ist man doch erst so mit 18-25, oder? > >Man ist aber bereits ein Mensch. Und verdient Menschenrechte. > > Wann du ein Mensch bist sei mal dir überlassen... > Lernen tut man ja nie aus im Leben... man entwickelt sich immer weiter. > Am Anfang eben ganz besonders schnell... > Aber sorry, wenn der Mensch nicht auf der Welt ist kann ich nicht verstehen warum er plötzlich mehr Rechte haben soll als die seit Jahren auf der Erde verweilenden Mutter... > MEHR RECHTE? MEHR RECHTE? Ich habe noch nie gesehen, dass ein ungeborenes, wehrloses Kind seine Mutter aus irgendwelchen egoistischen oder auch ökonomischen Gründen töten wollte! Nie! Die Mutter hat heutzutage aber VIEL mehr Rechte als das Kind! Geld, Glück, Zufriedenheit und Bildung der Mutter, die nach einer Schwangerschaft (denn das Kondom wird ja nicht 10 Mal oder so hintereinander platzen) auch wieder nachgeholt werden können, zählen mehr als das blanke LEBEN eines Kindes! > >Beim Gesetz darf man da einfach keine Unterschiede machen. In unserer Gesellschaft haben Männer und Frauen die gleichen Rechte, und das find eich auch nicht gerade schlecht. > > Das ist aber eine andere sache, als wenn die Frau dann schwanger verlassen wird. > Gut, ich habe schon andere Erfahrungen gemacht, dass mein Cousin mit seinem Sohn von der Mutter sitzen gelassen wurde. > Aber er hat dann auch für das Sorgerecht vor gericht gekämpft und wollte nicht das Kind abschieben. > Ich will jetzt auch nicht alle Männer in einen Topf werfen, es gibt immer unterschiede. > Du hast mich falsch verstanden. Wird denn ein Vater, der sich GEGEN die Abtreibung der Frau entschieden hat, während oder wegen der Schwangerschaft einfach abhauen? ICH DENKE DOCH NICHT! Mir ging es nur darum, dass vor mir einer erwähnte, dass der Vater ja nach der Schwangerschaft immer noch abhauen könnte. Und das kann die Frau, biologisch und theoretisch, genauso tun wie der Mann, und deswegen darf so etwas nicht vom Gericht berücksichtigt werden. Im Gesetz müssen beide gleich sein. Da geht es nicht um Statistiken, Durchschnittswerte oder Verallgemeinerungen. Nicht jeder Mann mordet, nicht jeder Mann vergewaltigt, und nicht jeder Mann verlässt seine Frau mit Kind. Während der Schwangerschaft wird sich aber doch ein Mann, der abhaut, nicht gegen die Abtreibung einsetzen. > >Und das jetzt moralisch zu bewerten, oder gar Rückschlüsse auf die Persönlichkeit dieser Frauen zu ziehen, unterlasse ich jetzt mal höflichkeitshalber. > > Was ist denn jetzt so schlimm daran, dass eine Frau ihre Entscheidung nicht bereut? > Es war das beste für sie und sie ist glücklich damit. ISt ihr das übel zu nehmen, dass sie sich gut fühlt? > Auf Kosten anderer- ja. Aber ist ja nur meine Meinung. > >Könnte sie rein tehoretisch auch. Im Gesetz DARF es da auch keine Unterschiede geben. > >Warum verbieten wir nicht gleich den Mathematik- udn Physik- Unterricht für Mädchen? Können die doch eh nicht! > >Oder ist das hier dann doch auf einmal politisch unkorrekt? > > Ich verstehe den Zusammenhang nicht was Naturwissenschaften in der Schule damit zu tun haben, dass sich ein Mann von einer schwangeren Frau trennen könnte. > Trennungen kommen tagtäglich vor. Aber wenn die Frau nicht schwanger ist ist das alles okay. > Sollte sie es aber doch sein muss der Mann an sie gefesselt werden. > Wieder missverstanden. Kaum ein Mann wird eine schwangere Frau verlassen, nachdem er sich gegen eine Abtreibung entschieden hat. Wenn, dann würde das wrklich die absolute Ausnahme der Ausnahmen aller Ausnahmen, und sollte vom Gesetz nicht berücksichtigt werden. Der Zusammenhang ist groß: in beidem geht man von Durchschnittswerten aus und macht sie zum Gesetz. Es muss aber IMMER das Individuum im Gesetz berücksichtigt werden. IMMER. Niemand sucht sich sein Geschlecht aus. Niemand kann da etwas für. > >Aber dir geht es ja NUR um die Mutter- > > In der Tat, das tut es. Manchen Menschen nicht. Du kannst dich nur in die abtreibende Mutetr hineinversetzen. Versetze dich doch einmal in das kleine, wehrlose Wesen, das du einmal warst, und versuche dir vorzustellen, ob du es gut finden würdest, wenn es dich jetzt nicht geben würde. > Es geht schliesslich darum was IM Körper der Mutter passiert. DIR geht es darum. > Sie ist schon ein paar Jahre länger auf der Erde als ein lebewesen im Alter von -9 Monate. Was deswegen ihre persönlichen Wünsche wichtiger werden lässt als das blanke Überleben eines Kindes. Na ja, da sind wir halt unterscheidlicher Meinung. > Soweit sollte sie allein entscheiden dürfen was mit ihrem Körper passiert. > Wieder- deine Meinung. Sag mal denkst du, Frauen suchen sich aus, Frauen zu sein? Suchen sich Männer aus, Männer zu sein? > Ich weiß, dir geht es auch um den Vater mit den Entscheidungen. Ja, wohl gemerkt. Auch. Ich gehe davon aus, dass man nicht entscheiden sollte, wer nun besser und wichtiger und alle Rechte haben sollte, sondern nur, was wirklich gerecht wäre. > Es soll wohl Frauen geben die ganz heimlich abtreiben. (möglicherweise sogar bevor sie dem vater erzählen, dass sie schwanger sind) Was ja meiner Meinung nach verboten sein sollte. Wenn die Mutter älter als 18 ist, oder die Eltern davon bescheid wissen und dafür sind, sollte der Vater IMMER informiert werden. Wohlgemerkt, informiert, ER muss dann schon selbst sich ein- und durchsetzen und mehrfach bestätigen, wenn er dagegen ist, und sollte dann auch Recht bekommen können. Schließlich hat er sich nicht ausgesucht, ein Mann zu sein. > Aber ich halte die meisten Frauen (gewiss nicht alle) für vernünftig genug ihrem Partner davon zu erzählen was im Anmarsch ist und was sie sich überlegt hat zu tun. Sag mal, als Männer alles mögliche ihrer Frauen kontrollieren und bestimmen durften, glaubst du, das waren alles Monster, die ihre Frauen immer nur weggesperrt, vergewaltigt und misshandelt haben? Auch da gab es "nette" Männer. Trotzdem musste Gleichberechtigung zum Gesetz gemacht werden, weil man sich eben entschieden hat, dass diejenigen, die eben nicht "nett" sind, dafür bestraft werden sollten, und keine legale Grundlage dafür haben. Wer so ist, wie du es beschrieben hast, würde von entsprechenden Gesetzen gar nicht tangiert. Und hätte vermutlich auch einen Partner, der sich, wenn er erkennt, wie wichtig es seiner Partnerin ist, vielleicht auch gar nicht gegen eine Abtreibung einsetzen würde. Aber wenn du selbst denkst, dass es gut isz, wenn der Partner mit einbezogen wird, warum dies nicht zum Gesetz machen? Es gibt ja Dinge, die wirklich privat sind, und jedem selbst überlassen. Aber wo immer Dritte geschädigt werden, sollte dies mit Gesetzen beschränkt werden. Und das ist IMO da auch gegeben. > Und so kann man gemeinsam nach einer Lösung suchen. Kann, kann, kann. Wenn Kindsmord (also nach der Geburt) nicht verboten wäre, KÖNNEN auch einige Eltern Kinder aufziehen. Sogar VIELE! Ich jedenfalls denke, dass eine Abtreibung in vielerlei Hinsicht gegen das Grundgesetz verstößt. Warum nicht gesetzlich einschränken? >Letzendlich ist es immernoch die Sache der Frau, ob sie abtreibt oder nicht. Wieder: Deine Meinung. Offensichtlich eben nicht meine. Du scheinst davon auszugehen- ich nicht. > Aber trotzdem kann man noch gemeinsam drüber reden. Kann, kann, kann! Und wenn die Frau es nicht tut, ist ihr Partner am Arsch! > Ja, ich weiß es kann ja nicht die ganze Frauenwelt so funktionieren, aber immerhin gehöre ich zu den Frauen, denen die Meinung des Mannes auch wichtig ist und nicht alles allein entscheidet. Schön für dich. Warum sollte dies nicht ein bisschen mehr im Gesetz verankert werden? Das dumme ist ja immer, dass es immer von der Frau abhängt, ob sie dem Mann etwas "gewährt", und der Mann vons ich aus da keine Rechte hat. > Und das vor allem nicht in einem Fall wie der Schwangerschaft. Das ist keine Sache, die man auf die leichte Schulter nehmen sollte und durchdacht sein. > Abtreibung auch! Und zwar von beiden! > >Wenn es dir jetzt nur um die Schmerzen der Geburt geht- okay. Aber ansonsten ist das, was du hier aufzählst, nicht gerade ein Grund zur Abtreibung. > > Schmerzen jetzt mal hin oder her... ich hab noch kein Kind auf die Welt gebracht um zu wissen wie es wirklich ist. > Aber jedenfalls hab ich oft genug aus direkten Quellen gehört dass es alles andere als angenehm war. Meine Mutter z.B. wäre um ein Haar dabei ums Leben gekommen. > Und auf dem Blickwinkel versteh ich schon warum viele Frauen gerne einen Kaiserschnitt hätten. > Da hast du auch recht!! Heutzutage ist bis zu einer bestimmten Zahl von Wochen Abtreibungen ohne Angabe von Gründen erlaubt! Aber Kaiserschnitt nur aus bestimmten Gründen.... Wahrscheinlich gäbe es auch viel weniger Abtreibungen, wenn man sich den Kaiserschnitt selbst aussuchen dürfte! Ich wäre dafür. > Du bist doch selbst immer für die Gleichberechtigung. Ich bin dafür, dass alle Menschen die gleichen Recht haben. Ich setze mich zwar auch für Tierrechte ein, bin z.B. gegen Massentierhaltung, schlechte Bedingungen in Tierheimen usw., aber Kühe, Meerschweinchen, Bienen oder Pferde sind nun mal anders als Menschen. Genauso wie ein Mensch kein Grundrecht auf einen Schweinetrog und auf ein bequemes Antiflohhalsband hat, hat ein Schwein nicht die gleichen Rechte wie ein Mensch. Alle Menschen sollten die gleichen Rechte haben. Bei Männern udn Frauen sind individuelle Unterschiede größer als die DURCHSCHNITTLICHEN geshclechtstypischen. Und Kinder, egal wie klein, werden einmal erwachsene Menschen sein, wenn sie nicht vorher sterben. Kinder sind aber dennoch anders und verdienen nicht die gleichen Rechte. Sie haben aber trotzdem genauso das Recht auf Leben. Somit verdienen Menschen gleiche Rechte. > Und ich bestehe eben auch darauf, dass ich eine Arbeit bekomme. Siehst du, und hier liegt eben das Problem. Das Recht auf Arbeit eines Menschen sollte niemals mehr wiegen als das Recht auf Leben eines anderen, IMO. Du hast das Recht, aber es darf nciht auf dem Rücken anderer durchgeboxt werden. > Danach kann man sich immernoch um die Familienplanung kümmern. Kinder sind aber keine Ware oder Acessoires. Kinder sind auch nicht "die Familienplanung". > Aber ich will auf keinen Fall nur auf den Mann angewisen sein, weil ich noch nichtmal zu einer Ausbildung kam. Such dir 'ne Frau ;-) Ne, sorry, das konnte ich mir gerade nicht verkneifen. Entschuldigung. 1. dauert eine Schwangerschaft nur 9 Monate. und 2. wollen wir alle Dinge. Wir alle wollen irgendetwas. > Und wenn er dann weg ist bleib ich auf dem Kind sitzen und ende wie diese Leute bei "We are Family" oder "U20"? > Tja, kommt drauf an wie man die Prioritäten setzt. > Sollte ich aber eine Arbeitsstelle kriegen und dann ungewollt schwanger werden kann man sich doch immernoch überlegen eine Babypause zu machen, oder nicht? > Jedenfalls hier, jetzt, im Moment find ich das ganze unpassend. > Wieder: Prioritätensetzeung > >Es gibt aber niemanden, der Sterbehilfe für einen gesunden, jungen anderen Menschen beantragen möchte. > > Du verstehst meinen Vergleich nicht. > Geh nochmal zurück zu dem Post und denk 5 Minuten drüber nach wo der zusammenhang sein könnte. > Doch, genau das tue ich. Sterbehilfe finde ich OKAY, weil da ein erwachsener, mündiger, meist kranker oder alter, Mensch etwas selbst entscheidet. Und es meist eher darum geht, nicht mehr künstlich und unnatürlich am Leben erhalten zu werden. Ein ungeborenes Kind kann man nicht fragen. > >Das ist eine Straftat und sollte nicht als Normalfall angesehen werden o.O > >So etwas passiert ja doch nicht andauernd... hoffe ich > > Ich weiß. > Aber kannst du es immer genau wissen ob sich irgendwelche Idioten an genau deiner Kondompackung vergangen haben? > Also ich konnte mich bisher monatelang auf das Kondom verlassen... > Aber eine Frau kann trotz Schwangerschaft noch ein paar mal blutungen haben. > Und wer macht schon nach jedem mal Sex einen schwangerschaftstest? > Meist weiß ich doch ich hab verhütet, es ist nichts. > Trotzdem kommt es doch mal zur schwangerschaft weil das kondom ein loch hatte. > Es muss ja nicht gleich auffällig gerissen sein. > > >Merkt man doch > > Du merkst tatsächlich wie deine Pille wirkt? Das würd ich auch gern können... > Bei Medikamenten kann man nur leider nicht genau sagen was die Pille macht, das ist das dumme. > Also ist es gut gegangen oder nicht? Sowas zu spüren ist nicht so einfach. > Meistens hat das dann Gründe. Krankheiten, ganz besonders wenn es zu Durchfall, Erbrechen, und Wechselwirkungen mit ganz bestimmten Medikamenten kommt, sind es meistens. > >Sterilisieren ist ja ziemlih langfristig. Aber wenn du wirklich sicher sein willst, bleib eine Zeit lang enthaltsam. Kein Witz! > > Warum enthaltsam? > Nein, ich hab nicht ernsthaft über sowas nachgedacht das machen zu lassen. > Aber es gibt genügend Menschen, die sowas machen. > Früher blieb man einfach enthaltsam. Wobei da "enthaltsam" weit gefächert war, da fasste man auch ganz gerne mal oral und anal mit hinein. Heutzutage haben wir Verhütung. Menschen, die trotz diesen schwanger werden, sind Ausnahmen. Aber wir wissen bescheid, und es ist sehr unwahrscheinlich. Es gibt viele Schicksalsschläge im Leben. Manchmal hat man leider einfach Pech. > >Und Schmerz.... darum allein sollte es nicht gehen. Sonst können wir ja gleich eine humane Schlachtung mit Betäubung vorher machen. > > Ich weiß ja nicht wo du herkommst, aber bei uns werden Schweine tatsächlich betäubt, damit die den wirklichen "Todesschuss" nicht zu spüren bekommen. > Darauf habe ich ja auch angespielt. Ich habe doch extra das Wort "Schlachtung" benutzt, um die Parallele zu ziehen. Es sollte nicht darum gehen, was mehr schmerzt, Kinder sollten nicht "human geschlachtet" werden. Jetzt verstanden, was ich gemeint habe? > >Großziehen ist nicht gleich Schwangerschaft. > > Nein, aber trotzdem gibt es auch Frauen, die psychische Probleme kriegen, weil die ein Kind im Bauch haben. > > > >Aber man sollte sich damit auseinander setzen, bevor man weiß, ob man es wirklich will. > > Eben das ist es ja. > Deswegen sollten es sich Frauen auch gut überlegen und nicht als ersten Schritt sehen. > Und deswegen darf man auch nicht direkt nach dem Beratungsgespräch in die Knlinik um abzutreiben. So hat die Frau noch ein paar Tage Zeit um sich nochmal alles durch den Kopf gehen zu lassen. > Aber am Ende entscheidet sie. > >Das sehe ich auch so. > >Wobei ich jetzt einmal kurz *Themawechsel* sagen möchte: > >Wenn, wie du beschrieben hast, er weg ist oder sich nicht mehr kümmern möchte, ist die Sache ja klar. > >Wenn jetzt aber umgekehrt eine Frau wirklich abhaut (d.h. Kind beim Vater lässt) und sich nicht mehr kümmern möchte, ist die Sache ja auch klar. > >Wenn aber beide sich trennen, weil sie sich nicht mehr verstehen o.ä., also auf beiden Seiten "unverschuldet", dann bekommt es fast immer die Frau, während der Mann zahlen darf. > >Und dass finde ich sehr ungerecht, dass Frauen überall Frauenquoten haben, aber gleichzeitig gesetzlich verankertes (!!!)Monopol auf ihre Kinder. > > Das ist doch eigentlich eine Sache des Paares... Wieder: deine Meinung. Vor dem Gesetz hat die Frau das Recht. Der Mann hat großes Glück, wenn er auf eien trifft, die sich von ihm "beraten" lässt. > Vielleicht nehmen die Frauen das Kind, weil es ja auch aus ihnen herausgekommen ist? Weil sie eben Muttergefühle/einen Mutterinstinkt haben und es deswegen nicht hergeben wollen? Haben Männer also nicht? Ja klar, Frauen sind gleichberechtigt, Männer nur nicht ;-) Dass Frauen das Kind haben wollen, kann ich verstehen, warum ihre Wünsche allerdings wichtiger sein sollten als die des Mannes, nicht. > Es gibt auch Männer die das Kind haben wollen. Ja. Aber sobald die Frau es haben will, und keine wirklich schwere Kindesmisshandlerin ist, bekommt sie es meist. > Man kann das mit dem Sorgerecht jetzt unter sich teilen oder es gerichtlich machen... > Und fast immer gibt das Gericht der Frau das Kind.... > ABER: Wo du das schon ansprichst... > Ich finde es viel schlimmer, dass wenn sich Mutter und Vater getrennt haben und das Kind bei der Mutter ist hat der Vater nicht mehr sooo viel Einfluss auf das Kind. > Vielleicht sieht er es nur am WE oder was weiß ich wann... > Aber wenn der Wille vom Vater da ist sich um das Kind zu kümmern dann gibt es immernoch Frauen, die das nicht möchten. > Die erzählen dem Kind irgendwelche Geschichten, dass der Papa sie nicht mehr lieb haben würd usw. verbieten den Kontakt und was weiß ich.... > es ist unter aller sau. > > Da hast du recht. 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| > MEHR RECHTE? > MEHR RECHTE? > Ich habe noch nie gesehen, dass ein ungeborenes, wehrloses Kind seine Mutter aus irgendwelchen egoistischen oder auch ökonomischen Gründen töten wollte! Nie! > Die Mutter hat heutzutage aber VIEL mehr Rechte als das Kind! > Geld, Glück, Zufriedenheit und Bildung der Mutter, die nach einer Schwangerschaft (denn das Kondom wird ja nicht 10 Mal oder so hintereinander platzen) auch wieder nachgeholt werden können, zählen mehr als das blanke LEBEN eines Kindes! > UND??? Wen dem nicht so wäre, wären die Frauen noch hinterm Herd gefangen? Ist es das was du willst? > Du hast mich falsch verstanden. > Wird denn ein Vater, der sich GEGEN die Abtreibung der Frau entschieden hat, während oder wegen der Schwangerschaft einfach abhauen? ICH DENKE DOCH NICHT! > Doch, Männer können sich auch umentscheiden, wenn sie vielleicht keine Lust auf stinkende Windeln etc. haben. > Was deswegen ihre persönlichen Wünsche wichtiger werden lässt als das blanke Überleben eines Kindes. Na ja, da sind wir halt unterscheidlicher Meinung. > Das Kind lebt wahrscheinlich besser, wenn die Mutter auch finanziell und geistig für ihn sorgen kann. Es gibt zwar Ausnahmen, aber Statistiken sprechen auch für sich. > Kann, kann, kann! > Und wenn die Frau es nicht tut, ist ihr Partner am Arsch! > Der Partner weiß auch nicht immer, dass Frau schwanger ist, wenn sie sich entschlossen hat ihr Kind auszutragen. > Wahrscheinlich gäbe es auch viel weniger Abtreibungen, wenn man sich den Kaiserschnitt selbst aussuchen dürfte! > Ich wäre dafür. Weißt du, dass Kaiserschnitte oft nur aus Zeitgründen seitens der Ärzte gemacht wird? Ich wäre allein deswegen auch dafür, dass Frau in erster Linie darüber entscheidet. > 1. dauert eine Schwangerschaft nur 9 Monate. > und 2. wollen wir alle Dinge. Wir alle wollen irgendetwas. 9 Monate sind eine lange Zeit und danach muss man sich wenigstens ein Weilchen um das Kind kümmern. In der heutigen kurzlebigen Zeit ist dies eine lange Zeit, die dem Arbeitgeber nicht bekommt. Da muss sich noch einiges in unserer Gesellschaft ändern. > > > DIE ZUKUNFT BRINGT KEINE HOFFNUNG, sagte Tod. > > > "Was denn sonst?" > > > MICH |
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| > ich sehe das ähnlich wie Nienchen > viele machen es sich zu einfach. klar kann ich jetzt sagen, dass ich abtreiben würde. aber wenn es erstmal soweit ist und ich MEIN baby in MEINEM bauch habe, kann ich es dann immer noch so einfach sagen? diese entscheidung wird alles verändern, ganz egal wie man sich entscheidet. ich kaufe kaum einer (geistig gesunden) frau ab, dass sie nach einer abtreibung genauso weitermachen kann, wie wenn sie nie schwanger gewesen wäre. Ist aber so, und ich bin definitiv nicht geistig behindert oder ähnliches. So ein Stress von wegen "alles verändern"... alles verändert hätte sich lediglich, wenn ich nichts getan hätte. Ich wusste, wie ich reagieren würde, wenn ich schwanger wäre, dann war ich leider zu blöde für das Hormonpflaster oder was ich damals verwendet hab (müsste nachschauen), und als es dann soweit war, hat sich meine Meinung auch nicht geändert, im Gegenteil. Allein schon die Vorstellung, in MEINEM Bauch etwas zu haben löst Übelkeit aus und die Gewissheit dessen ist noch schlimmer. Wenn's in einem Gespräch um das Thema geht kann es sein dass ich mich nicht mal dran erinnere, schwanger gewesen zu sein, bzw. dass es mir vielleicht erst nach einigen Minuten einfällt, so "ach ja stimmt, ich war ja auch mal kurz schwanger". Wenn ich schon von vornherein nicht wollte und absolut dagegen war, ohne jegliche Pro-Argumente, dann ist es ja wohl sehr unwahrscheinlich, dass ich danach auf einmal hinterhertrauere, oder? Das Thema (eigene) Schwangerschaft erweckt bei mir immer noch keine Emotionen außer Ekel. Das war nie anders und ist bisher auch so geblieben. Macht also wohl keinen Sinn, da "vielleicht doch" zu probieren. Ausbaden müsste es ja dann doch ein Unschuldiger... und soweit lasse ich es erst gar nicht kommen. > Du warst auch mal so ein stinkendes Balg, dass Geld gekostet hat, aber das hast du wohl vergessen. Super Argument, nun brauch ich natürlich sofort auch eins! IA! IA! KUTULU! FHTAGN! IA! R'LYEH! KUTULU! FHTAGN! |
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| Zuletzt geändert: 23.08.2008 03:46:53 | |||||||
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| @azurite ich muss dich enttäuschen. es ist für eine frau keinesfalls normal, eine schwangerschaft als eklig zu empfinden. mag sein, dass es bei dir so war, das ist deine sache. natürlich kann ich verstehen, dass du abgetrieben hast und aus deiner sicht ist die art, wie du jetzt damit umgehst wohl auch "gut". ich finde das ganze eher traurig, aber wenn es dir dabei gut geht... du hast das zu verantworten, von daher. allerdings bist du hier eine ausnahme. im normalfall wird eine frau die schwangerschaft zwar als störend empfinden, weil sie vielleicht kein geld, keinen partner, keine lust oder sonstwas hat, aber sie wird sie nicht als eklig empfinden und so leichtfertig abtreiben können. und in diesem fall wird sie zweifeln, sie wird probleme haben, sie wird damit konfrontiert werden und sie wird nicht vergessen, dass sie schwanger war und dieses kind getötet hat. >Ausbaden müsste es ja dann doch ein Unschuldiger musste er doch so auch. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Zuletzt geändert: 23.08.2008 04:29:32 | |||||||
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| > > MEHR RECHTE? > > MEHR RECHTE? > > Ich habe noch nie gesehen, dass ein ungeborenes, wehrloses Kind seine Mutter aus irgendwelchen egoistischen oder auch ökonomischen Gründen töten wollte! Nie! > > Die Mutter hat heutzutage aber VIEL mehr Rechte als das Kind! > > Geld, Glück, Zufriedenheit und Bildung der Mutter, die nach einer Schwangerschaft (denn das Kondom wird ja nicht 10 Mal oder so hintereinander platzen) auch wieder nachgeholt werden können, zählen mehr als das blanke LEBEN eines Kindes! > > > UND??? > Wen dem nicht so wäre, wären die Frauen noch hinterm Herd gefangen? Ist es das was du willst? > Ähm... also die meisten Frauen, die verhüten, werden nicht schwanger. Die meisten Frauen, die doch schwanger werden, haben irgendwelche (groben) Anwendungsfehler gemacht. Dies passiert so selten, dass es höchstwahrscheinlich jeder Frau HÖCHSTENS einmal passiert. Wenn eine Frau jedes Jahr schwanger wird und abtreiben muss, kannst du mir doch nicht erzählen, dass jedes Mal, trotz perfekter Anwendung, die Verhütungsmittel versagten. Und wieso Herd? Was hat Schwangersein mit hinter dem Herd stehen zu tun? Jedenfalls werden aufgrund einer Minderheit, die in 9 Monaten ihres Lebens, davon in etwa den 3-4 letzten Monaten, mal nicht zur Ausbildung können, nicht alle Frauen hinterm Herd stehen müssen. Wenn ich körperlich schwer arbeiten würde, und hinterher schwer verkrüppelt würde (und zwar, im Gegensatz zu einer Schwangerschaft, eben nicht nur 9 Monate lang), dann wäre das auch ein Schicksalsschlag, und ich habe auch nicht MEHR Recht auf Arbeit, nur WEIL ich eine Frau bin. Wenn ich plötzlich erblinden würde, könnte ich in vielen Berufen nicht mehr arbeiten- gefährde ich dann als schlechtes Beispiel die ganze Emanzipation? > > Du hast mich falsch verstanden. > > Wird denn ein Vater, der sich GEGEN die Abtreibung der Frau entschieden hat, während oder wegen der Schwangerschaft einfach abhauen? ICH DENKE DOCH NICHT! > > > Doch, Männer können sich auch umentscheiden, wenn sie vielleicht keine Lust auf stinkende Windeln etc. haben. > Hinterher, genau wie die Frau, aber das darf vom Gesetz her nicht als Normalfall betrachtet werden. Aber mitten in derselben Schwangerschaft? > > Was deswegen ihre persönlichen Wünsche wichtiger werden lässt als das blanke Überleben eines Kindes. Na ja, da sind wir halt unterscheidlicher Meinung. > > > Das Kind lebt wahrscheinlich besser, wenn die Mutter auch finanziell und geistig für ihn sorgen kann. Es gibt zwar Ausnahmen, aber Statistiken sprechen auch für sich. > Und das kann eine fremde Mutter nicht? Ein Schlag ins Gesicht aller adoptierende Mütter. Sind ja eh alles unausgebildete Assis, oder was? Das Kind lebt wahrscheinlich besser, wenn es zu einer unfruchtbaren, homosexuellen o.ä. Familie kommt, als wenn es einfach so getötet wird und GARNICHT lebt. > > Kann, kann, kann! > > Und wenn die Frau es nicht tut, ist ihr Partner am Arsch! > > > Der Partner weiß auch nicht immer, dass Frau schwanger ist, wenn sie sich entschlossen hat ihr Kind auszutragen. > > > Wahrscheinlich gäbe es auch viel weniger Abtreibungen, wenn man sich den Kaiserschnitt selbst aussuchen dürfte! > > Ich wäre dafür. > > Weißt du, dass Kaiserschnitte oft nur aus Zeitgründen seitens der Ärzte gemacht wird? Ich wäre allein deswegen auch dafür, dass Frau in erster Linie darüber entscheidet. > Wie gesagt- ich auch > > 1. dauert eine Schwangerschaft nur 9 Monate. > > und 2. wollen wir alle Dinge. Wir alle wollen irgendetwas. > > 9 Monate sind eine lange Zeit und danach muss man sich wenigstens ein Weilchen um das Kind kümmern. In der heutigen kurzlebigen Zeit ist dies eine lange Zeit, die dem Arbeitgeber nicht bekommt. Da muss sich noch einiges in unserer Gesellschaft ändern. > Wieso muss sie sich eine Weile um das Kind kümmern? Ich finde, dass das eine sehr makabere Weltsicht ist- selbst der Tod ist besser als das Leben bei einer Mutter, die nicht die biologische ist. Nein, muss sie nicht. Wenn eine Frau wirklich jedes Jahr schwanger wird, dann garantiert nicht unverschuldet. Sollte es halt ein Mal passieren, dass ein Kondom ein kleines Loch hat, die Pille nicht wirkt, oder ähnliches, und das alles unverschuldet, dann wird es garantiert im Leben derselben Frau nicht wieder passieren, und dann sind halt neun Monate weg. Es sind doch nur 9 Monate! Verkaufe gerade Digivices, Stickeralben, Comicbücher und V-Pet (Digital Monster) *schleichwerbungmach* bei Interesse einfach melden, Preis kann verhandelt werden! http://animexx.onlinewelten.com/forum/?forum=2&kategorie=97&thread=199861 |
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| > @azurite > > ich muss dich enttäuschen. es ist für eine frau keinesfalls normal, eine schwangerschaft als eklig zu empfinden. > mag sein, dass es bei dir so war, das ist deine sache. > natürlich kann ich verstehen, dass du abgetrieben hast und aus deiner sicht ist die art, wie du jetzt damit umgehst wohl auch "gut". ich finde das ganze eher traurig, aber wenn es dir dabei gut geht... du hast das zu verantworten, von daher. > allerdings bist du hier eine ausnahme. im normalfall wird eine frau die schwangerschaft zwar als störend empfinden, weil sie vielleicht kein geld, keinen partner, keine lust oder sonstwas hat, aber sie wird sie nicht als eklig empfinden und so leichtfertig abtreiben können. > und in diesem fall wird sie zweifeln, sie wird probleme haben, sie wird damit konfrontiert werden und sie wird nicht vergessen, dass sie schwanger war und dieses kind getötet hat. > > >Ausbaden müsste es ja dann doch ein Unschuldiger > > musste er doch so auch. Wieso enttäuschen? Ich hab nie behauptet, der Norm zu entsprechen. Wenn du nun alles außerhalb der Norm als geisteskrank bezeichnen möchtest... Zur Schwangerschaft: Bei mir war es eben eine sehr heftige Reaktion, die mir sehr deutlich gemacht hat, was ich zu tun habe. Ausgesucht hab ich es mir ja auch nicht, und dass ich stolz drauf bin würde ich auch nicht sagen. Leichtfertig würde ich es genausowenig nennen. Eher war ich mir nur von vornherein hundertprozentig sicher, nicht leichtfertig ein Kind in die Welt setzen zu wollen. Ja, ich hatte und habe noch immer das Gefühl, dass dies das Einzige war, das ich zur Schadensbegrenzung tun konnte. Ich bin nämlich nicht der Meinung, dass "kein Mensch" besser ist als ein seelisch verkrüppeltes, verwahrlostes, vernachlässigtes und von der Mutter als eklig empfundenes Kind, das später womöglich deshalb noch zum Amokläufer wird (schlimmstenfalls jetzt). Wie jemand hier schon mal sagte, Menschen sterben immer und überall, und die Welt dreht sich weiter. War bei dem Tod meiner Mutter schließlich auch so. Ein paar Wochen jammern alle, dann macht jeder wieder weiter und vergisst den Menschen. Was natürlich auch meiner Meinung nach gar nicht geht, ist Abtreibung als Verhütungsmethode. Fehler passieren, aber wenn man es schon absichtlich drauf ankommen lässt fehlt mir auch das Verständnis dafür. Was das Ausbaden angeht: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. IA! IA! KUTULU! FHTAGN! IA! R'LYEH! KUTULU! FHTAGN! |
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| Zuletzt geändert: 23.08.2008 12:41:19 | |||||||
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> > Wieder missverstanden. > Kaum ein Mann wird eine schwangere Frau verlassen, nachdem er sich gegen eine Abtreibung entschieden hat. Wenn, dann würde das wrklich die absolute Ausnahme der Ausnahmen aller Ausnahmen, und sollte vom Gesetz nicht berücksichtigt werden. > Wer gehen will, der geht - irgendwann - ob mit oder ohne Kind. Da machen es sich manche Männer einfach. Männer verlassen ihre Familien auch, wenn sie 10 Wunschkinder haben. Das passiert und ich denke es ist besser zu gehen, als nur wg. moralischer und ethischer Vorstellungen bei jemandem zu bleiben, mit dem man nichts mehr verbindet. > > >Wenn es dir jetzt nur um die Schmerzen der Geburt geht- okay. Aber ansonsten ist das, was du hier aufzählst, nicht gerade ein Grund zur Abtreibung. > > > > Schmerzen jetzt mal hin oder her... ich hab noch kein Kind auf die Welt gebracht um zu wissen wie es wirklich ist. > > Aber jedenfalls hab ich oft genug aus direkten Quellen gehört dass es alles andere als angenehm war. Meine Mutter z.B. wäre um ein Haar dabei ums Leben gekommen. > > Und auf dem Blickwinkel versteh ich schon warum viele Frauen gerne einen Kaiserschnitt hätten. > > > > Da hast du auch recht!! > Heutzutage ist bis zu einer bestimmten Zahl von Wochen Abtreibungen ohne Angabe von Gründen erlaubt! Aber Kaiserschnitt nur aus bestimmten Gründen.... > Wahrscheinlich gäbe es auch viel weniger Abtreibungen, wenn man sich den Kaiserschnitt selbst aussuchen dürfte! > Ich wäre dafür. Gibt es doch, die sog. Wunschkaiserschnitte. Sich den allerdings aus Angst vor Geburtsschmerzen auszusuchen halte ich, ehrlich gesagt, für kompletten Irrsinn. Die Schmerzen danach sind unsinnig, sie bringen nichts mehr. Bei meinen beiden Geburten hatte ich immer einen Kaiserschnitt auf dem Zimmer liegen und auch andere gesehen - man sieht deutlich, dass es eine Bauch-Op ist und die Probleme danach nicht ohne sind. Schleichend über die Flure gehen, gebückt, damit die Narbe ja nicht beansprucht wird, scheuernde Nähte... Manche konnten nicht einmal ihr Kind selbst schieben oder halten, wer sich das freiwillig aussucht... O_O; Ich konnte immer sofort aufstehen und wär am liebsten gleich wieder rumgerannt. *g* Natürlich gab es auch welche, die die Op-Einschränkungen nicht hatten, aber die waren in der Minderheit. Kaiserschnitt aus medizinischer Indikation - ja... freiwillig - irre. ;) Und wer die Schmerzen dämpfen will, der kriegt halt eine Periduralanesthäsie, dazu muss man sich nicht aufschl...schneiden lassen, Katheter setzen lassen --> lecker Beutelchen an der Seite. "Laut einer Untersuchung des Institutes für zeitgemäße Insubordination überzeichnet die Verwendung der Überreaktion eine explizit positive Qualität des transaktionssicheren Synergieeffektes und synthetisiert meistens eine Fiktion als Metapher zur Hypothese des Gültigkeitsbereiches." |
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| >Wieso enttäuschen? Ich hab nie behauptet, der Norm zu >entsprechen. >Wenn du nun alles außerhalb der Norm als geisteskrank bezeichnen >möchtest... wo habe ich das denn geschrieben? ich wollte damit lediglich sagen, dass du zu einer kleinen minderheit gehörst. daneben gibt es auch nocht frauen, die geistig nicht gesund sind und das ganze deswegen anders verarbeiten. dass das zwei paar schuhe sind ist mir klar. >Leichtfertig würde ich es genausowenig nennen. Eher war ich mir >nur von vornherein hundertprozentig sicher, nicht leichtfertig >ein Kind in die Welt setzen zu wollen. genau das meinte ich ja. dir ist die entscheidung leicht gefallen, du warst dir 100%ig sicher, aber auch das ist bei den meisten anderen frauen nicht der fall. >Wie jemand hier schon mal sagte, Menschen sterben immer und >überall, und die Welt dreht sich weiter. War bei dem Tod meiner >Mutter schließlich auch so. Ein paar Wochen jammern alle, dann >macht jeder wieder weiter und vergisst den Menschen. ich nehme mal an, dass deine mutter nicht durch das einwirken eines anderen gestorben ist. da ist der unterschied. wenn jemand an einer krankheit, bei einem unfall oder an altersschwäche stirbt, dann kommen die meisten darüber hinweg. wird jemand umgebracht sieht es anders aus. ich sehe da schon einen enormen unterschied, ob jemand aus meiner familie ohne mein zutun stirbt oder ob ich mein eigenes kind töte. >Was das Ausbaden angeht: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein >Schrecken ohne Ende. da gebe ich dir recht. wie gesagt war es in deinem fall wohl die beste lösung und es ist für dich ja ach durchaus positiv, dass du damit nicht zu kämpfen hast. ich wollte lediglich zu bedenken geben, dass das bei den meisten frauen wohl eher nicht der fall sein wird. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Naja, ich hab auf einen Beitrag geantwortet, in dem stand dass keine geistig gesunde Frau ohne gravierende nachträgliche Veränderungen abtreiben könnte... da du mir direkt darauf geantwortet hast, hab ich das wohl damit assoziiert...^ Nichts für ungut... Was den natürlichen Tod angeht. sie hatte Krebs und ja, es ist schon gut, wenn man drüber weg kommt. Dennoch, zu dem Menschen hatte man ja schon lange Zeit eine Bindung. Zu einem ungeborenen Kind kann man zwar auch eine haben, aber die kann doch niemals nach so kurzer Zeit schon so intensiv sein wie die zur eigenen Mutter nach ca. 15 Lebensjahren. Und wenn, ist es eine rein biologisch-hormonelle Bindung, man weiß ja noch nicht mal wie das Kind mal sein wird und mag es nicht wegen seiner Persönlichkeit, sondern einfach weil es das eigene Kind ist. Bei der Mutter ist es zwar auch irgendwie biologisch, aber immerhin mag man einen Menschen dann auch mal wegen seiner Persönlichkeit. Wenn sich meine Mutter mein Leben lang mir gegenüber scheiße benommen und mich vernachlässigt hätte, wär die Bindung wohl auch nicht so besonders. Noch schlimmer ist es, wenn jemand, den man wirklich nur wegen seiner Persönlichkeit liebt, stirbt. Aber das Problem seh ich bei einem ungeborenen Kind nicht... dazu fehlt mir der Bezug. Scheinbar haben eben irgendwelche Hormone nicht gewirkt, sonst hätte ich ja wohl Muttergefühle bekommen müssen... > wo habe ich das denn geschrieben? > ich wollte damit lediglich sagen, dass du zu einer kleinen minderheit gehörst. daneben gibt es auch nocht frauen, die geistig nicht gesund sind und das ganze deswegen anders verarbeiten. dass das zwei paar schuhe sind ist mir klar. > > genau das meinte ich ja. dir ist die entscheidung leicht gefallen, du warst dir 100%ig sicher, aber auch das ist bei den meisten anderen frauen nicht der fall. > > ich nehme mal an, dass deine mutter nicht durch das einwirken eines anderen gestorben ist. da ist der unterschied. > wenn jemand an einer krankheit, bei einem unfall oder an altersschwäche stirbt, dann kommen die meisten darüber hinweg. wird jemand umgebracht sieht es anders aus. > ich sehe da schon einen enormen unterschied, ob jemand aus meiner familie ohne mein zutun stirbt oder ob ich mein eigenes kind töte. > > da gebe ich dir recht. wie gesagt war es in deinem fall wohl die beste lösung und es ist für dich ja ach durchaus positiv, dass du damit nicht zu kämpfen hast. ich wollte lediglich zu bedenken geben, dass das bei den meisten frauen wohl eher nicht der fall sein wird. IA! IA! KUTULU! FHTAGN! IA! R'LYEH! KUTULU! FHTAGN! |
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| >Naja, ich hab auf einen Beitrag geantwortet, in dem stand dass >keine geistig gesunde Frau ohne gravierende nachträgliche >Veränderungen abtreiben könnte... da du mir direkt darauf >geantwortet hast, hab ich das wohl damit assoziiert...^ >Nichts für ungut... gut, da habe ich mich wohl wirklich ungeschickt ausgedrückt. ich wollte hier nicht jeden, der abreibt und damit gut fertig wird, zum geisteskranken erklären ^^° >Zu einem ungeborenen Kind kann man zwar auch eine haben, aber >die kann doch niemals nach so kurzer Zeit schon so intensiv sein >wie die zur eigenen Mutter nach ca. 15 Lebensjahren. >Und wenn, ist es eine rein biologisch-hormonelle Bindung, man >weiß ja noch nicht mal wie das Kind mal sein wird und mag es >nicht wegen seiner Persönlichkeit, sondern einfach weil es das >eigene Kind ist. gut, ich war nie schwanger von daher kann ich nicht aus erfahrung sprechen. aber ich kann mir schon vorstellen, dass die bindung einfach sehr stark ist, weil es das eigene kind im eigenen bauch ist. mag zwar ein sehr simpler grund sein, aber letztendlich ist der grund ja auch egal. >Aber das Problem seh ich bei einem ungeborenen Kind nicht... >dazu fehlt mir der Bezug. >Scheinbar haben eben irgendwelche Hormone nicht gewirkt, sonst >hätte ich ja wohl Muttergefühle bekommen müssen... naja, das ist eben auch nicht bei allen frauen so. letztendlich muss jede frau selbst für sich entscheiden. für dich war abtreibung die bessere lösung, für andere ist das kind die bessere lösung. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| > Was hat Schwangersein mit hinter dem Herd stehen zu tun? > Jedenfalls werden aufgrund einer Minderheit, die in 9 Monaten ihres Lebens, davon in etwa den 3-4 letzten Monaten, mal nicht zur Ausbildung können, nicht alle Frauen hinterm Herd stehen müssen. > Es ist ein Teil der erlangten Selbstbestimmung. Macht zwar weniger aus als Verhütungen, aber sollte nicht unterschätzt werden. Ohne Verhütungsmethoden und das Recht auf Abtreibung wären wir höchst wahrscheinlich noch nicht dazu gekommen, dass Frauen von sich aus arbeiten gehen können, da sie sonst auf die Kinder aufpassen müssten. Unter der Annahme, dass es genügend Männer gibt zum Arbeiten. Was unter normalen Umständen ( keine Seuchen oder Kriege) nicht passiert. > Wenn ich plötzlich erblinden würde, könnte ich in vielen Berufen nicht mehr arbeiten- gefährde ich dann als schlechtes Beispiel die ganze Emanzipation? Das ist etwas, was man gar nicht beeinflussen kann in Gegensatz zu Schwangerschaften. > Hinterher, genau wie die Frau, aber das darf vom Gesetz her nicht als Normalfall betrachtet werden. > Aber mitten in derselben Schwangerschaft? Warum nicht. Überlege einmal wie oft du deine Meinungen änderst in 1-2 Monaten. Es sind vielleicht nur Kleinigkeiten, wie die Hose gefällt mir nicht mehr. Aber vorher sehen kann man dies nicht. Gefestigte Meinungen können sich auch ändern. Der Mann hat fast 9 Monate Zeit. > Und das kann eine fremde Mutter nicht? > Ein Schlag ins Gesicht aller adoptierende Mütter. > Sind ja eh alles unausgebildete Assis, oder was? > Das Kind lebt wahrscheinlich besser, wenn es zu einer unfruchtbaren, homosexuellen o.ä. Familie kommt, als wenn es einfach so getötet wird und GARNICHT lebt. > Ich sagte es gibt Ausnahmen. Leider erlebe ich es heutzutage viel zu oft, dass ein Kind einfach angeschrien wird und die Mutter ein Gesicht macht, als wäre sie das Unwetter persönlich. Kein Wunder, dass die Kinder da widerspenstig werden. Und diese sind zumeist max. untere Mittelschicht. Das hat mehr mit Bildung zu tun, für wahr. Aber nur durch Bildung ist man finanziell einigermaßen sicher. Der Rest versucht cool und hip zu sein, etwas wichtiges zu sein, indem er Konsumgütern und Trends hinterherjagt, damit er damit in seiner Clique angeben kann. Heute ist wirklich leider vieles Geld abhängig, und es wird in Zukunft nicht besser. Denk mal an Privatbildungseinrichtungen und deren Schaden für all jene, die sich das nicht leisten können. Sie werden einfach abgestempelt ohne große Chance daran etwas zu ändern. Sehr traurig, denn die Eltern müssen dann viel leisten, dass das Kind, sobald es merkt, wie die Gesellschaft funktioniert, nicht depressiv wird und immer noch Spaß am Leben findet. > Wieso muss sie sich eine Weile um das Kind kümmern? Stillen? (Unter der Annahme, dass die Mutter das Kind behält einfach, weil sie jetzt das Kleine austragen musste und jetzt nicht alle Strapazen deswegen umsonst gewesen sein sollen) Sollte sie es abgeben, dann wird sie wahrscheinlich auch nicht am nächsten Tag arbeiten gehen können, weil sie das ganze verkraften muss. > Ich finde, dass das eine sehr makabere Weltsicht ist- > selbst der Tod ist besser als das Leben bei einer Mutter, die nicht die biologische ist. Ich habe keine Aussagen dazu gemacht, dass ich Adoptionen schlecht finde. Es ging mir bisher nur um die Entscheidung der Mutter abtreiben oder nicht mit der erst gedachten Option, dass Kind hinterher aufzuziehen, was bei (fast) jeder Mutter wahrscheinlich der erste Gedanke bei solchen Überlegungen ist. Denn es geht erstmal darum ob das Kind ausgetragen werden kann oder nicht. Danach kommt erst der Gedanke, dass Kind wegzugeben. > Wenn eine Frau wirklich jedes Jahr schwanger wird, dann garantiert nicht unverschuldet. Dann denkt sie wahrscheinlich auch weniger ans Abtreiben und ist Vollzeitmutti. > Es sind doch nur 9 Monate! Ich erzählte eben schon von der heutigen kurzlebigen Zeit. > > > DIE ZUKUNFT BRINGT KEINE HOFFNUNG, sagte Tod. > > > "Was denn sonst?" > > > MICH |
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| > > ich sehe das ähnlich wie Nienchen > > viele machen es sich zu einfach. klar kann ich jetzt sagen, dass ich abtreiben würde. aber wenn es erstmal soweit ist und ich MEIN baby in MEINEM bauch habe, kann ich es dann immer noch so einfach sagen? diese entscheidung wird alles verändern, ganz egal wie man sich entscheidet. ich kaufe kaum einer (geistig gesunden) frau ab, dass sie nach einer abtreibung genauso weitermachen kann, wie wenn sie nie schwanger gewesen wäre. > > Ist aber so, und ich bin definitiv nicht geistig behindert oder ähnliches. > So ein Stress von wegen "alles verändern"... alles verändert hätte sich lediglich, wenn ich nichts getan hätte. > Ich wusste, wie ich reagieren würde, wenn ich schwanger wäre, dann war ich leider zu blöde für das Hormonpflaster oder was ich damals verwendet hab (müsste nachschauen), und als es dann soweit war, hat sich meine Meinung auch nicht geändert, im Gegenteil. Allein schon die Vorstellung, in MEINEM Bauch etwas zu haben löst Übelkeit aus und die Gewissheit dessen ist noch schlimmer. > Was eher an irgendwelche psychischen Probleme und Konflikte denken lässt. Aber ist fast schon vernünftiger als die typische "Hatte gerade keine Lust, vielleicht bekomme ich in 5 Jahren mal eins, Familie kann ich immer noch später bekommen" Erklärung. Andererseits drängt sich mir die Frage auf, warum du dich dann nicht gleich sterilisieren lässt. > Wenn's in einem Gespräch um das Thema geht kann es sein dass ich mich nicht mal dran erinnere, schwanger gewesen zu sein, bzw. dass es mir vielleicht erst nach einigen Minuten einfällt, so "ach ja stimmt, ich war ja auch mal kurz schwanger". > > Wenn ich schon von vornherein nicht wollte und absolut dagegen war, ohne jegliche Pro-Argumente, dann ist es ja wohl sehr unwahrscheinlich, dass ich danach auf einmal hinterhertrauere, oder? Sehr egoistisches Denken IMO > Das Thema (eigene) Schwangerschaft erweckt bei mir immer noch keine Emotionen außer Ekel. Das war nie anders und ist bisher auch so geblieben. > Dann solltest du dich auf jeden Fall sterilisieren lassen. > Macht also wohl keinen Sinn, da "vielleicht doch" zu probieren. Ausbaden müsste es ja dann doch ein Unschuldiger... und soweit lasse ich es erst gar nicht kommen. > ROFL Ausbaden musste es auch so ein Unschuldiger -.- Aber so ist das eben, menschliches Verhalten: besser jemand anders, als man selbst > > Du warst auch mal so ein stinkendes Balg, dass Geld gekostet hat, aber das hast du wohl vergessen. > > Super Argument, nun brauch ich natürlich sofort auch eins! Ja, super Argument. Dass du eines brauchst- nicht unbedingt. Aber dass es dir bei einer Abtreibung darum geht, dass es DIR gut geht, egal auf welche Kosten. Verkaufe gerade Digivices, Stickeralben, Comicbücher und V-Pet (Digital Monster) *schleichwerbungmach* bei Interesse einfach melden, Preis kann verhandelt werden! http://animexx.onlinewelten.com/forum/?forum=2&kategorie=97&thread=199861 |
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| > >Und auch wenn man es nicht ist, könnte man es auch abgeben. > >Ich bleibe ja dabei, Abtreibungen sollten gesetzlich strenger reguliert sein und AUßNAHMEN in AUßNAHMEFÄLLEN, unter ganz bestimmten Voraussetzungen, NICHT die Regel! > > > Ganz ehrlich, ich verstehe dein Problem nicht. > Abtreibungen sind laut Gesetz verboten! > Es gibt die Ausnahmen, wenn die Gesundheit von Kind oder Mutter gefährdet sind oder wenn eine Vergewaltigung stattgefunden hat. Stimmt nicht. Ich weiß nicht, wo du das her hast, aber wenn es so wäre- schön. Es gibt aber sehr wohl Mütter, die einfach so abtreiben dürfen, weil sie mal keine Lust haben. > Und bevor man mal eben zur Abtreibung kann muss man zu einem Beratungsgespräch wo man einen Schein bekommt. Aber am Ende entscheidet man das dann doch selbst > Zu den stellen geht man nicht hin, sagt hallo und bekommt den Schein. > Die Leute beraten einen dort darüber ob nicht eine adoption in Frage kommt, oder ob man unterstützung vom Staat braucht, wenn man das Kind selbst behalten möchte. > Aber nicht alle nehmen so etwas an. > Wenn man den Schein hat muss man noch Tage warten bis man dann ins Krankenhaus darf, für den Fall dass man es sich doch nochmal anders überlegen sollte... > > Also jetzt nochmal, was zur Hölle willst du noch an Gesetzen? > Es SIND Ausnahmen, es ist NICHT die Regel. > Die ganze Sache ist verboten und man darf es nur als AUSNAHME machen. Die aber schneller genehmigt wird, als du offenbar annimmst. > Welche Vorstellungen hast du denn noch? Verkaufe gerade Digivices, Stickeralben, Comicbücher und V-Pet (Digital Monster) *schleichwerbungmach* bei Interesse einfach melden, Preis kann verhandelt werden! http://animexx.onlinewelten.com/forum/?forum=2&kategorie=97&thread=199861 |
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| > Andererseits drängt sich mir die Frage auf, warum du dich dann nicht gleich sterilisieren lässt. Meinungen können sich ändern, und sterilisation ist arg endgültig, deswegen werden die auch nicht an jungen Menschen durchgeführt, insbesondere, wenn diese noch keine Kinder haben > > Wenn ich schon von vornherein nicht wollte und absolut dagegen war, ohne jegliche Pro-Argumente, dann ist es ja wohl sehr unwahrscheinlich, dass ich danach auf einmal hinterhertrauere, oder? > Sehr egoistisches Denken IMO Wohl eher sehr viel intoleranz von deiner Seite, ihre Entscheidung muss respektiert werden, insbesondere, da klar wird, dass sie keine Emotionale Bindung hat. Besser als hinterher ne Kühltruhe zu kaufen ist das definitiv. > Dann solltest du dich auf jeden Fall sterilisieren lassen. "Für die Meinung solltest du dich selbst umbringen, wäre wohl besser." Das ist dein Niveau, Gratulation. > Ausbaden musste es auch so ein Unschuldiger -.- > Aber so ist das eben, menschliches Verhalten: besser jemand anders, als man selbst Ausbaden musste es kein selbstlebensfähiges Wesen, wo ist das Problem? > Dass du eines brauchst- nicht unbedingt. > Aber dass es dir bei einer Abtreibung darum geht, dass es DIR gut geht, egal auf welche Kosten. Ne depressive Neurotikerin mit Daueraufenthalt in Nervenheilanstalten wäre wohl für die ganze Gesellschaft besser? Ihre Entscheidung ist der gesamten Gesellschaft zuträglicher als eine andere. Offtopic: SpoilerDu kannst zwei Post auch in eines packen, ob du es glaubst oder nicht Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen. |
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| > Was eher an irgendwelche psychischen Probleme und Konflikte denken lässt. > Aber ist fast schon vernünftiger als die typische "Hatte gerade keine Lust, vielleicht bekomme ich in 5 Jahren mal eins, Familie kann ich immer noch später bekommen" Erklärung. Psychische Probleme bekomme ich dann, wenn ich mich in eine Rolle zwänge die ich hasse. So als Nichtmutter geht es mir wiederum fantastisch. Wobei ich nicht behaupte, dass meine Psyche der Norm entspricht... ich war zwar deswegen nie beim Psychologen aber wenn ich mir so die Liste der Persönlichkeitsstörungen anschaue, treffen bei mir recht viele Symptome der schizoiden Persönlichkeitsstörung zu. Natürlich ersetzt das keine Diagnose... aber wozu das Ganze? Ich und diejenigen, die mir wichtig sind, haben kein Problem damit, und "Problem" heißt für mich, dass es die Lebensqualität einschränkt und stört, und das tut es nicht. Es wird sogar diskutiert ob schizoid überhaupt noch zu diesen Störungen gezählt werden soll, weil man eigentlich nicht darunter leidet. Quelle: (Es ist umstritten, ob die schizoide Persönlichkeitsstörung als Krankheit gewertet werden soll oder nicht. Oft leiden weder Betroffene selbst noch Angehörige, oder sie nehmen es nicht wahr. Es ist außerdem unklar, ab wann deren Verhaltensweisen als krankhaft oder als sonderbar zu bezeichnen seien. Nicht selten werden Verhaltensweisen nur aus dem Grund abgelehnt, weil sie in dem jeweiligen Kulturkreis, in dem diese Personen leben, eine geringe Verbreitung haben. Tatsächlich aber können abweichende Verhaltensweisen durchaus Sinn ergeben oder, wenn dies nicht der Fall ist, zumindest völlig harmlos sein. http://de.wikipedia.org/wiki/Schizoide_Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rung) Ich habe mir einige der Probleme dieser Störung abtrainiert und bin nun in der Lage, Emotionen zu erkennen, bewusst zu entscheiden, sie zuzulassen oder abprallen zu lassen, je nachdem wie sinnvoll sie mir erscheinen. Aber ich kann auch keine neuen Emotionen erschaffen. Vermutlich liegt die fehlende emotionale Bindung auch teilweise daran. Obwohl es ja irgendwie dennoch hormonelle Gründe haben muss. > Sehr egoistisches Denken IMO Ich habe die Schnauze einfach voll von der Denke, dass Frauen doch bitte gefälligst ihr eigenes Wohl zugunsten anderer hinten an stellen müssen. Wenn es mir nicht gut geht, arbeite ich erst daran, dass es mir wieder gut geht und DANN kommen die anderen. Und wenn es mir gut geht, kann ich mich auch um andere kümmern. Aber um welche anderen, das suche ich mir schon noch selbst aus. Verwerflich? Von mir aus. > Dann solltest du dich auf jeden Fall sterilisieren lassen. Wenn es ein Arzt machen würde, ja gerne ... aber soweit ich informiert bin, gibt's das für kinderlose 25-Jährige ohne medizinische Indikation nicht so ohne weiteres. Ich könnte nach Holland fahren (da geht das sicher, sonst geht ja auch alles), aber das kann ich mir auch nicht einfach so leisten, wobei ich nichtmal weiß was eine Sterilisation kosten würde. Ich nehme jetzt normal die Pille, ist mir lieber als das komische Pflaster (da ich absolut kein Zeitgefühl habe) und die 8 Euro alle 3 Monate bring ich auch noch auf. > Ausbaden musste es auch so ein Unschuldiger -.- > Aber so ist das eben, menschliches Verhalten: besser jemand anders, als man selbst. Wie recht du doch hast. Soll ich mich dafür schämen, dass mein Wohlbefinden erstmal die höchste Priorität hat? Als ob sich ein anderer um mich und mein Wohlbefinden scheren würde. Warum sollte ich es dann tun? Und hätte ich das Kind zur Welt gebracht, hätte es um so mehr ausbaden müssen, da kannst du dir sicher sein. Ich weiß wie ich reagiere, wenn man mir Verantwortung gibt, die ich nicht möchte. > Ja, super Argument. > Dass du eines brauchst- nicht unbedingt. > Aber dass es dir bei einer Abtreibung darum geht, dass es DIR gut geht, egal auf welche Kosten. Jup, ich Böse bin tatsächlich nicht bereit, mir 9 Monate lang Abscheu und Ekel anzutun und dann noch das Widerlichste, die Geburt durchzustehen, nur um danach nen kaputten Körper zu haben, für etwas, das mich null interessiert. Irgendwas sollte ne Frau ja wohl auch davon haben, wenn sie Mutter wird, oder? Ich kann mich halt nicht dazu zwingen, etwas anzunehmen, wovor ich mich ekle und unter diesen Umständen ein Kind zu lieben, was es ja wohl verdient hätte. Wie unverschämt, sich sein Leben tatsächlich nach sich selbst auszurichten... >Ne depressive Neurotikerin mit Daueraufenthalt in Nervenheilanstalten wäre wohl für die ganze Gesellschaft besser? Könnte passieren... wobei es auch schlimmer kommen könnte. Die Psychologin meiner Mutter hat mir nach ihrem Tod ein wenig erzählt. Sie war eigentlich nie ein Familienmensch und wurde halt mit 21 schwanger und ließ sich in die Situation zwingen. Nachdem sie schon mal ne Familie hatte bekam sie dann nach ein paar Jahren noch 2 weitere Kinder. Aber im Grunde wäre sie ein freiheitsliebender Künstlertyp gewesen der viel reisen und von der Welt sehen wollte. Aber sie wurde eben Hausfrau, weil ihr Gewissen es doch nicht zuließ uns zu vernachlässigen. Allerdings wurde sie dann depressiv und erkrankte an Magengeschwüren und schließlich Magenkrebs, an dem sie dann mit 37 starb. Ist es das, was eine gute Frau tun muss? Auf jeden Fall werde ich den selbe Fehler nicht machen. IA! IA! KUTULU! FHTAGN! IA! R'LYEH! KUTULU! FHTAGN! |
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| Zuletzt geändert: 23.08.2008 19:29:31 | |||||||
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| > > Andererseits drängt sich mir die Frage auf, warum du dich dann nicht gleich sterilisieren lässt. > > Meinungen können sich ändern, und sterilisation ist arg endgültig, deswegen werden die auch nicht an jungen Menschen durchgeführt, insbesondere, wenn diese noch keine Kinder haben > > Was schade ist. Aber: Was ist denn das für eine Art zu denken? Als wäre ein Kind eine Ware oder ein Geschenk, das man eben neukaufen kann. Das Kind ist tot, und tot ist tot, und wer einmal bereit war, sein eigenes Kind zu töten, der sollte überhaupt keine Kinder bekommen dürfen IMO > > > Wenn ich schon von vornherein nicht wollte und absolut dagegen war, ohne jegliche Pro-Argumente, dann ist es ja wohl sehr unwahrscheinlich, dass ich danach auf einmal hinterhertrauere, oder? > > > Sehr egoistisches Denken IMO > > > Wohl eher sehr viel intoleranz von deiner Seite, ihre Entscheidung muss respektiert werden, insbesondere, da klar wird, dass sie keine Emotionale Bindung hat. > > Besser als hinterher ne Kühltruhe zu kaufen ist das definitiv. > > Toleranz hört immer da auf, wo ein Verhalten rücksichtslos ist und andere schädigt. > > Dann solltest du dich auf jeden Fall sterilisieren lassen. > > "Für die Meinung solltest du dich selbst umbringen, wäre wohl besser." > > Das ist dein Niveau, Gratulation. > > Wie bitte was? Das eine hat einen logischen Bezug, das andere nicht. Wenigstens ist sie keine von der "Ach, Kinder kann ich ja später immer noch bekommen" Fraktion, sondern sagt von sich selbst, dass sie Kinder udn Schwangerschaft als abstoßend und eklig empfindet. Was ist schlimmer? Wenn sie später nicht "dann doch noch ein neues machen" kann, oder wenn vielleicht noch eins sterben muss. > > Ausbaden musste es auch so ein Unschuldiger -.- > > Aber so ist das eben, menschliches Verhalten: besser jemand anders, als man selbst > > Ausbaden musste es kein selbstlebensfähiges Wesen, wo ist das Problem? > Wieder: deine Meinung. "Normale", d.h. geborene, Babies sind auch alles andere als selbstlebensfähig. Leg' mal eins allein in den Wald, am besten bei Kälte, dann würdest du sehen, wie wneig selbstlebensfähig es ist- aber, ach nein, ist ja verboten, warum auch immer, Abtreibung ist ja auch kein Problem.... > > Dass du eines brauchst- nicht unbedingt. > > Aber dass es dir bei einer Abtreibung darum geht, dass es DIR gut geht, egal auf welche Kosten. > > Ne depressive Neurotikerin mit Daueraufenthalt in Nervenheilanstalten wäre wohl für die ganze Gesellschaft besser? > > Ihre Entscheidung ist der gesamten Gesellschaft zuträglicher als eine andere. > > > > Dass es neben ihr und "der Gesellschaft" noch andere Individuen gibt- ach, scheiß drauf! > Offtopic: > Spoiler> Du kannst zwei Post auch in eines packen, ob du es glaubst oder nicht > > Offtopic: [SPOILER] Dann kann ich aber diese tolle Zitierfunktion nicht mehr nutzen, und ich wäre zu faul, alles abzushcreiben [SPOILER] Verkaufe gerade Digivices, Stickeralben, Comicbücher und V-Pet (Digital Monster) *schleichwerbungmach* bei Interesse einfach melden, Preis kann verhandelt werden! http://animexx.onlinewelten.com/forum/?forum=2&kategorie=97&thread=199861 |
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| Ich selbst denke etwas ähnlich wie AidennQueen; Zuerst muss es mir gutgehen und ich muss mich im Stande sehen ein Kind auszutragen und aufzuziehen. Vorher will ich einfach keins. Auch aus finanziellen Gründen. Würde was passieren gäbs für mich zur Zeit keine andere Option als Abtreibung. Ich sehe einen Embyro bis ungefähr dem 3.ten Monat noch nicht als ein Kind/Baby an, sondern einfach als einen Zellhaufen (sorry aber so ist es). Und ich bin sicher bis dahin merke ich, dass ich in anderen Umständen bin; Fehlen der Periode, schlecht werden, Schwangerschaftstest (ja das mache ich um sicher zu gehen) und ich denke dass meine Pilleneinnahme auch nicht gerade einen positiven Effekt auf die Einnistung/Entwicklung des Embyro hat. Was eigentlich ne gute Frage wär: Was passiert wenn man die Pille oder andere hormonelle Verhüterli nimmt und vielleicht schwanger wird, es nicht merkt und das Zeug weiter nimmt? Ich meine in der Packungsanleitung steht ja man solls sofort absetzen. OT: SpoilerDoch das funktioniert und zwar so: neuen Tab/Seite öffnen, dieselbe Forenseite nehmen, ganz normal antworten/ziteren und dann vorm abschicken das eine in das andere kopieren ;3 Du hast die Wahl. Du kannst dir solange Sorgen machen, bis du tot umfällst. Oder du kannst es vorziehen, das bisschen Ungewissheit zu genießen. (Norman Mailer, amerik. Schriftsteller) Entscheidend ist nicht wie man dich nennt, sondern worauf du hörst. (Tyler Perry, US-Regisseur) |
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| Zuletzt geändert: 24.08.2008 10:47:00 | |||||||
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| > Was schade ist. > Aber: Was ist denn das für eine Art zu denken? > Als wäre ein Kind eine Ware oder ein Geschenk, das man eben neukaufen kann. > Das Kind ist tot, und tot ist tot, und wer einmal bereit war, sein eigenes Kind zu töten, der sollte überhaupt keine Kinder bekommen dürfen IMO Wäre der Fehler erst gar nicht passiert, wäre das Kind nun genausowenig existent. Ich sehe da den effektiven Unterschied nicht. Und bevor mich jemand fragt, ob ich das bei geborenen Babies genauso sehe: Nein. Ich halte mich da an die 3 Monats-Regel. Für irgendwas ist die schließlich da. > Toleranz hört immer da auf, wo ein Verhalten rücksichtslos ist und andere schädigt. Andere, welche, wie gesagt, gar nicht erst da gewesen wären. > Wie bitte was? > Das eine hat einen logischen Bezug, das andere nicht. > Wenigstens ist sie keine von der "Ach, Kinder kann ich ja später immer noch bekommen" Fraktion, sondern sagt von sich selbst, dass sie Kinder udn Schwangerschaft als abstoßend und eklig empfindet. Moment... Kinder empfinde ich nicht als eklig... höchstens, wenn sie noch neugeboren im Schleim rumliegen oder alles vollkotzen. Aber das beschränkt sich nicht nur auf Kinder. Ich habs einfach nicht so mit diversen Körpersekreten und allgemein mit Situationen, in denen man so extrem mit der Nase auf die eigene unvollkommene Körperlichkeit hingestoßen wird. Mit Babies kann ich zwar auch nicht viel anfangen, aber mal abgesehen davon, dass mich ihr Geschrei nerven würde, wenn ich es 24/7 um mich hätte, hab ich mit ihnen keine Probleme. Kinder werden für mich dann interessant, wenn sie sprechen können und Wissensdurst zeigen, wenn man merkt, wie sie etwas verstehen... das finde ich eigentlich ganz schön. Leider kann man sich nicht aussuchen, ob man ein intelligentes Kind bekommt oder einen hyperaktiven Rambo der lieber draußen Fliegen die Flügel abreißt. Und im Allgemeinen weiß ich ja, wie es mit Verantwortung ist, wenn ich sie nicht wirklich will. Der Ekel beschränkt sich also rein auf die körperlichen Vorgänge. Dass ich derzeit keine Kinder aufziehen möchte, hat eigene Gründe. Sollte sich dieser Umstand einmal ändern, wäre Adoption eine Option. > Wieder: deine Meinung. > > "Normale", d.h. geborene, Babies sind auch alles andere als selbstlebensfähig. > Leg' mal eins allein in den Wald, am besten bei Kälte, dann würdest du sehen, wie wneig selbstlebensfähig es ist- aber, ach nein, ist ja verboten, warum auch immer, Abtreibung ist ja auch kein Problem.... Wenigstens sind die dann lebensfähig, ohne im Körper eines anderen zu sitzen und diesen Menschen auszulaugen... Ich glaube, das war damit gemeint. Muss diese Haarspalterei wirklich sein? > Dass es neben ihr und "der Gesellschaft" noch andere Individuen gibt- ach, scheiß drauf! Ja, die gibt es. Und die gibt es auch jetzt noch. Für die hat sich übrigens auch nichts geändert, die haben das nicht mal mitbekommen. PS: Allgemein halte ich nichts für ein Individuum, das rein biologisch drauf angewiesen ist, in einem anderen Körper zu sitzen und davon zu zehren. IA! IA! KUTULU! FHTAGN! IA! R'LYEH! KUTULU! FHTAGN! |
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