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1000 mal berührt

von

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Nacht ohne Schlaf

Nachdem er zum Sieger erklärt wurde, wurde er wieder in die Zelle gebracht, bis er wieder abgeholt wurde. Die Sklaven wurden angewiesen sich wieder umzuziehen und Trunks versteckte den Ring, damit er ihn später weiter untersuchen konnte, unter seiner dürftigen Kleidung mittels eines zweiten Seils unter dem Sack. Er versprach Son Goku und Pan sie zu befreien, sobald er die Ringe loswerden konnte.

Bald darauf fand er sich in dem Palast wieder. Er und die Frau wurden durch prunkvolle Gänge geführt, bis sie schließlich an einer großen Doppeltür stehen blieben. ,,Na dann mal los. Zeugt schön viele Kämpfer.", gab der Meister von sich und öffnete einen Flügel der Tür. Die Frau ging vor, dicht gefolgt von einem Trunks mit hochrotem Kopf. Das Zimmer ließ nichts zu wünschen übrig. Ein großer Spiegel hing über einen Kamin. Dort gegenüber stand ein riesiges Himmelbett in rot und gold. Den Boden zierte ein weißer, flauschiger Teppich. Große Fenster und eine Glastür wiesen den Weg zu einem großen Balkon und eine Tür neben dem Kamin führte wohl zum Bad. Neben der Eingangstür stand eine kleine Kommode auf der eine Art Stereoanlage aufgebaut war. Hier und da standen angezündete Kerzen und auf dem Balkon stand ein Tisch mit zwei Stühlen mit einem gefülltem Sektkübel, zumindest sah es wie Sekt aus, und zwei entsprechende Gläser.

Trunks staunte nicht schlecht. Die Frau warf sich auf das große Bett und streckte sich. ,,Ein Vorteil, wenn man zur Zucht kommt: man wird mit einem Mal wie eine Prinzessin behandelt.", kam es mit ironischer Stimme vom Bett. Trunks ließ sich neben ihr nieder und sah sich weiter um. ,,Sollen wir loslegen?" Die Frau hatte sich aufgesetzt und sah Trunks gelangweilt in die Augen. Ein roter Schimmer legte sich auf seine Wangen:,, Was? W-w-womit loslegen?" - ,,Na, mit der Zucht." Trunks wurde immer roter. ,,Oder willst du vorher was trinken?", fragte sie erneut und erhob sich um sich auf dem Balkon die Gläser und den Skaio zu schnappen und sich vor ihm auf den Boden im Schneidersitz zu setzten. ,,Na ja, Skaio ist zwar nicht so meins, aber Alkohol ist Alkohol.", sagte sie während sie mit einem Plopp den Korken löste.

,,Hallo! Willst du jetzt auch ein Glas?", die Frau hielt Trunks ein gefülltes Glas vor die Nase und holte ihn aus seinen Gedanken zurück. Trunks nahm das Glas entgegen. ,,Auf unsere Suit!", rief die Frau aus und stieß mit Trunks an. Mit einem Zug leerte sie das Glas halb. Trunks nahm nur einen kleinen Schluck. Er wollte seine Sinne beisammen halten, was in dieser Situation auch so schon schwer genug war. Wieder ließ er seinen Blick schweifen und blieb wieder an der Stereoanlage hängen. ,,Willst du Musik hören um lockerer zu werden?", kam es wieder von der Frau. Wieder wurde er rot. Warum war sie nur so locker? ,,Bist du denn nicht nervös? Du wirkst so, als wäre das nichts." - ,,Es ist unausweichlich. Also was soll´s." - ,,Na ja, ich dachte gerade darüber nach, ob ich etwas aus der Stereoanlage ausbauen kann, um einen Schlüssel für die Ringe zu fertigen." Trunks holte den Ring hervor, den er dem toten Sklaven abgenommen hatte. Die Frau staunte nicht schlecht. ,,Du meinst es wirklich ernst.", resignierte sie. Trunks grinste leicht:,, Ich habe dir versprochen dich zu befreien und ich halte meine Versprechen." Kurzer Hand stand er auf und stellte die Stereoanlage auf dem Boden ab. Er machte sich an die Arbeit und die Frau beobachtete ihn dabei. Die Stunden vergingen und die Frau hatte bald die Flasche geleert. Auch Trunks Glas wurde bereits von ihr ausgetrunken. Leicht benebelt gähnte sie herzhaft:,, Wollen wir nicht langsam mal schlafen? Wir müssen morgen wieder kämpfen." - ,,Hm? Was? Warum?" - ,,Na zur Feier, dass die tollste Kämpferin auf dem Planeten bald Nachwuchs wirft." - ,,A-a-aber werdende Mütter kämpfen doch nicht!" - ,,Schon klar, aber ich werde jetzt jeden Tag getestet. Die nehmen mir einen Tropfen Blut ab und erkennen daran, ob bereits ein Ei befruchtet wurde. Wenn nicht, kann ich noch meiner üblichen Arbeit nachgehen. Aber wir müssen ja nichts übereilen. Ich habe keine Lust dieses Zimmer so bald her zugeben." In Trunks Kopf ratterte es. Er musste unbedingt bis zum nächsten Tag einen Schlüssel haben. Dann könnte er alle Kämpfer befreien, ansonsten würden sie irgendwann herausfinden, dass er seinen Pflichten nicht nachgekommen war. ,,Ich muss das hier noch fertig machen. Du kannst dich gerne schon hinlegen, wenn du möchtest." Doch das hörte sie bereits nicht mehr. Innerhalb von Sekunden rutschte ihr Kopf zur Seite und sie schlief im Sitzen am Bett gelehnt ein. Trunks nahm ihr vorsichtig das Glas aus der Hand und ließ dieses vor Schreck fast fallen. Nein, das konnte nicht sein. Er stellte das Glas sachte auf den Boden und nahm ihre Hand in seine beiden Hände um sie näher zu betrachten. Er besah sich den Mittelfinger, den eine kleine Narbe zierte. Immer noch ungläubig starrte er die Narbe an. Er hatte schon die ganze Zeit über ein seltsames Gefühl gehabt. Sie war es. Sie war am Leben und nicht auf der Erde. Er biss sich auf die Lippe. Wie kam sie nur hierhin? Was war passiert? Er hatte immer wieder versucht sie zu finden. Nun saß sie vor ihm. Das Mädchen, das einst quasi nebenan wohnte: Rena. Sie seufzte auf und riss ihn aus seinen Gedanken. Er sah in ihr schlafendes Gesicht und musste grinsen. Nein, sie würde er nicht hier lassen!

Vorsichtig hob er sie hoch, legte sie ins Bett und deckte sie zu, dann ging er wieder an die Arbeit und bevor der neue Tag anbrach hatte er es geschafft drei Schlüssel zu fertigen.



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