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Will of Fire

The Story of "Fire Fist Ace"
von

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Gefühlschaos II

Der nächste Morgen brach schnell heran, zu schnell wie Ace feststellte. Er verbrachte die Nacht am Mast und hatte direkten Blick auf die Hängematte in der Aria schlief. Es beruhigte ihn sie einfach nur beobachten zu können, ohne dass sie davon direkt etwas merkte. Er musste leicht schmunzeln wie sie einfach nur dalag. Sie sah einfach nur wunderschön aus. Demnach war er am nächsten Morgen auch müde. Während alle anderen lachten und sich über die prächtige Mahlzeit freuten, die Sanji schon in aller Frühe hergezaubert hat, hing er total in den Seilen. Er musste seinen Kopf schon auf seinen Händen abstützen, damit er nicht direkt am Tisch einschlief. Ihm geschah das zwar regelmäßig, er war ein Meister darin innerhalb von Sekunden in Tiefschlaf zu verfallen, jedoch wollte er keine Sekunde versäumen, wo Aria bei ihm war. Sie saß direkt gegenüber von ihm und sprach mit Vivi, die neben ihr saß. Sie sprachen gerade über die Abenteuer, die die Blondhaarige die letzten Monate erlebt hatte. Er versuchte den Gesprächen so gut es ging zu folgen.

„Wow, da hattest du aber echt Glück im Unglück gehabt, Aria“, Nami saß auf der anderen Seite von der Blondine und lauschte ebenfalls den Erlebnissen.

„Naja, meistens bin ich immer vermummt unterwegs gewesen. Ich wollte keine Aufmerksamkeit erregen“, sprach die Blondhaarige und warf zwischendurch immer wieder einen Blick zu ihrem Gegenüber, der immer noch mit seiner Müdigkeit zu kämpfen schien. Was ihr aber auffiel, dass keiner die Anwesenheit von Greybeard gestern Abend wahrgenommen hatte, nicht einmal Remus. Der Drache war seit gestern Abend nicht mehr aufgetaucht. Dies störte sie jedoch nicht, er war schon öfters ein bis zwei Tage weg. Durch ihre Verbindung war sie jederzeit in der Lage Kontakt zu ihm aufzunehmen. Der Morgen verlief sehr entspannend. Nach dem Frühstück legte Ace sich eine Weile aufs Ohr. Er war so tot müde. Er ließ sich an den Mast fallen und schob sich seinen Hut wieder ins Gesicht. Zumindest ein paar Stunden wollte er einfach mal für sich sein. Gähnend streckte er seine Arme aus und verschränkte sie anschließend hinter seinem Kopf.
 

Währenddessen legte die Flying Lamb Anker an einem kleinen Steg, falls man es überhaupt Steg nennen konnte. Er hatte nur einen kleinen Ansatz und dieser sah schon sehr verwahrlost aus. Die Natur hatte ihre Spuren hinterlassen. Obwohl die Wüste nicht weit weg war, wuchsen hier Pflanzen. Vivi hatte die Idee ein heißes Bad zu nehmen. In der Nähe befand sich eine Höhle, in deren Inneren heiße Quellen waren. Kaum einer wusste, dass sich dort eine Oase befand. Vivi hatte sie damals auch nur durch Zufall entdeckt. Jedoch lud sie nur Nami und Aria zum Baden ein. Dann war das weibliche Geschlecht mal unter sich.

„Ach ist das herrlich“, Nami ließ sich einfach treiben. Diese Ruhe ohne einen quängelnden Strohhut, einfach entspannend. Zumindest mal ein paar Stunden ohne die Männer.

„Na? Genug Entspannung für die Navigatorin?“, lachte Vivi, die es sich auf einem Stein gemütlich gemacht hatte.

„Oh ja und wie, danke für den Tipp Vivi“, Nami strahlte über beide Ohren. Diese Auszeit tat ihr wirklich gut.

„Was ist denn los, Aria? Komm schon rein. Das Wasser ist herrlich“.

Die Blondhaarige begab sich nun ebenfalls in das heiße Wasser und tauchte ab bis nur noch ihr Kopf zu sehen war. Sie war noch nie mit anderen zusammen baden. Es war ihr schon etwas unangenehm, aber da musste sie jetzt durch. Sonst würde sie nie die Gelegenheit bekommen und lieber mit Frauen als mit Männern. Wobei sie schon gerne intime Stunden mit dem Kommandanten der 2. Division verbringen wollte, allein bei dem Gedanken errötete sie schon wieder. Warum erwischte sie sich jedes Mal dabei?

//Komm schon, denk an was anderes// sie klopfte sich mehrmals mit ihren Handflächen gegen den Kopf. Sie befand sich in einem richtigen Dilemma. Der Navigatorin war ihre Reaktion nicht entgangen.

„Im Übrigen, der Anblick dürfte Ace wirklich gefallen“, neckte Nami die Blondhaarige und spritze sie nass. Sofort erwachte Aria aus ihrem Tagtraum.

„Wie ? was?“, stammelte sie und errötete leicht um ihre Nase. Nicht schon wieder.

„Ach komm schon, ich hab gestern mitbekommen, wie ihr euch in den Orangenbäumen versteckt habt, denkt ihr ich bin bescheuert? Zorro der Dussel wird nichts mitbekommen haben“, grinsend kam Nami auf Aria zu und legte ihren Arm um ihre Schulter.

„Außerdem habe ich eure heißersehnten Blicke gesehen als ihr euch wiedergesehen habt. Wirklich rührend meine Liebe.“

Aria war das alles so peinlich. Zuerst Vivi gestern, nun auch Nami und die Navigatorin kannte sie gerade mal 24 Stunden. War es wirklich so offensichtlich?

„Und die Blicke beim Frühstück erst“, entgegnete Vivi und setzte wieder einen drauf.

„Also was war gestern Abend?“, fragte Nami und spritze die Blondhaarige erneut nass.

Diese schüttelte das Wasser ab und tauchte ab. Als sie kurz unter Wasser war und wieder an die Oberfläche kam, setze sie sich nun ebenfalls auf einen Stein.

„Nichts, was soll denn gewesen sein. Wir haben viel geredet. Mehr nicht.“, antwortete die Blondhaarige und durchfuhr ihr nasses Haar.

„Ist klar und ich bin Marinesoldatin, also raus mit der Sprache“, Nami ließ wirklich gar nicht locker.

„Ich sagte doch, da war nichts“.

Vivi gesellte sich währenddessen zu Aria, die immer noch mit ihren Haaren beschäftigt war. Die Türkishaarige nahm ihr Haar und begann es zu flechten. Sie musste zugeben, dass Aria wirklich prachtvolles Haar besaß, allein die Anzahl an Frisuren, die man an ihr testen könnte. Ein Traum für jeden Friseur. Aria war ihr zutiefst dankbar, dass zumindest die Prinzessin keine unangenehmen Fragen stellte. Nami war das jedoch alles zu langweilig.

„Ist eigentlich schon mehr zwischen euch passiert?“

Aria und auch Vivi hielten inne.

„Nami also wirklich..“, lachte Vivi los und band Arias Haare mit einem Haargummi fest.

„Nun ja.. also..“, weiter kam Aria nicht, denn schon hat Nami sie an den Füßen geschnappt und zurück ins Wasser gezogen.

„Also was?“, fragte Nami und klammerte sich von hinten an Aria. Die Blondine musste zugeben, dass die Orangehaarige sehr direkt war.

„Nami jetzt lass doch gut sein“, entgegnete Vivi und kam nun ebenfalls wieder ins Wasser.

„Ach komm schon Vivi. Wann kann ich mal Frauengespräche führen. Über mich gibt es nichts interessantes, deshalb interessiert mich ihre Gefühlswelt umso mehr“, Nami drückte Aria nah an sich. Diese spürte schon Namis Oberweite an ihrem Rücken.

„Also??“

„Gut, gut du hast gewonnen. Wir sind uns schon näher gekommen, vielleicht sogar näher als beabsichtigt“, je weiter Aria sprach umso nervöser wurde sie.

„Hattet ihr schon euer Techtelmechtel?“, flüsterte sie in Arias Ohr.

Aria sah geschockt Nami an und schubste sie von sich weg.

„Nami!!!“, schrie sie auf und tunkte Nami mit ihrem Kopf kurz ins Wasser. Als diese wieder auftauchte, musste sie tief Luft holen.

„Meine Güte bleib locker, da ist doch nichts dabei.“, kollerte Nami hustend.

„Nami du bist echt peinlich, als ob ich dir so intime Sachen preisgeben würde. Außerdem schweigt eine Frau und genießt stattdessen“, mit einem Augenzwinker nahm Aria Nami die Luft aus den Segeln. Diese stand einfach nur baff da. Die Ex-Kommandantin hatte doch einiges auf dem Kasten. Sie konnte auch direkt werden, das gefiel ihr.

Vivi kam auf Aria zu und sah sie an.

„Ist alles in Ordnung?“

„Ja sicher“, Aria konnte nicht anders und musste loslachen, Nami tat es ihr gleich. Vivi starrte die Beiden abwechselnd an. Aber schließlich konnte sie sich auch das Lachen nicht mehr verkneifen. So einen entspannten Nachmittag hatte sie schon lange nicht mehr. Aria zudem so glücklich zu sehen, erfreute die Türkishaarige. Zumindest ihr Lachen hatte sie trotz all den Geschehnissen nicht verloren.
 

In der Zwischenzeit war Ace hellwach. Die paar Stunden Schlaf taten ihm echt gut. Erholt und ausgeschlafen schaute er sich an Deck um. Ihm fiel sofort auf, dass es ziemlich ruhig war, zu ruhig wie er fand.

„Wenn du unser Frauenzimmer suchst, die sind weggegangen. Weiß der Teufel was die wieder treiben!“, Zorro saß auf dem Podest und trainierte mit seiner Hantel.

„Ah ist sie wieder aufgetaucht?“

Misstrauisch sah der Grünhaarige auf.

„Woher weißt du, dass sie weg waren?“

Schnell registrierte Ace, dass er sich beinahe verplappert hatte. Er musste improvisieren.

„Nun ja, man hat dich die Nacht laut genug gehört“, Ace zog sich schnell wieder seinen Hut ins Gesicht. // Puhh nochmal Schwein gehabt//

„Ja, aber hab sie doch wieder gefunden, zum Glück“, zufrieden schaute Zorro nach vorne.

Kurz darauf ertönte Ace Magen, der Hunger zeigte sich. Dadurch, dass er heute Morgen nichts gegessen hatte, war sein Drang nach Essen umso größer. Er ging in die Küche, wo Sanji gerade am Tisch saß und eine Zigarette rauchte. Auf dem Tisch stand ein Aschenbecher, der schon randvoll mit diesen Dingern war. Sanji war ein echter Kettenraucher. Ace fragte sich immer wieder, was alle so toll an den Dingern fanden. Sie rochen eklig und schmecken taten sie auch nicht. Als er einmal auf der Mobby Dick mit Marco zu viel getrunken hatte, kam Marco auf die Idee eine Wette abzuschließen. Keiner hatte die Wette gewonnen, weil jeder nach nur einem Zug einen Hustanfall bekam, das war so widerlich. Es fröstelte ihn wenn er nur allein daran dachte.

„Oh hat dich der Hunger wieder zu den Lebenden geholt?“

Ace nahm gegenüber von dem Blondhaarigen Platz.

„Schon, frag mich nicht, was heute Morgen mit mir los war. Ist denn noch was übrig von heute Morgen?“

Sanji grinste ihn daraufhin an und stand auf.

„Ja du hast Glück, eine Portion konnte ich vor Ruffy noch in Sicherheit bringen“, Sanji stellte Ace den vollen Teller mit Fischpastete hin.

„Hau rein mein Guter“.

„Vielen Dank“, bedankte sich der Kommandant der 2. Division und schlang das Essen direkt runter. Er hatte so einen großen Hunger. Nach dem Essen bat er seine Hilfe an und wusch das Geschirr.

„Wirklich freundlich von dir, dass du mir hilfst. Hier kommt keiner auf die Idee mal mit anzupacken.“

Ace wusch gerade einen Krug und seufzte kurz auf. Irgendwie vermisste er schon seine Nakama. War es falsch wegzugehen?

Kurz darauf wurde die Tür aufgerissen und Nami trat ein, gefolgt von Vivi und Aria.

„Ach auch wieder da?“, fragte der Koch und sah die Frauen an.

„Ja wir hatten wirklich Spaß. War mal eine gute Abwechslung“, antwortete Vivi und reichte Aria einen Becher mit Sake.

„Hey, eigentlich ist der Alkohol zu besonderen Anlässen“, Sanji sah etwas genervt zu wie die Frauen sich die Flasche Sake unter den Nagel rissen.

„Sanji heute wird gefeiert“, raunte Nami und legte ihren Arm wieder um Arias Schulter.

Ace bemerkte, dass Aria diese Annährungen sehr unangenehm waren. Kurz trafen sich ihre Blicke und beide erröteten. Sofort wandte die Feuerfaust sich wieder dem Geschirr zu. Aria ging derweil mit den anderen mit.

„Ach sie ist einfach ein Engel“, seufzte Sanji und stellte sich neben Ace.

„Wen meinst du denn?“, fragte Ace und sah Sanji an, der sich dem Gemüse widmete.

„Nami…“, Sanji versuchte sich nichts anmerken zu lassen.

„Weiß sie es denn?“

„Quatsch, ich hab doch sowieso keine Chance bei ihr. Meistens ist sie immer genervt. Aber ich hab mich bereits damit abgefunden. Zudem wir in einer Crew sind und da kommen Pärchen immer schlecht an. Bei Streit kann das die ganze Crew auseinander reisen und das will ich nicht. Da hab ich sie lieber als gute Freundin“. Ace lauschte aufmerksam zu. Zumindest lenkte ihn das von Aria eine Weile ab.
 

Am Abend saßen alle gemütlich beisammen. Ruffy und Lysop waren die Clowns des Abends. Sie schafften es immer wieder die anderen zum Lachen zu bringen. Ace genoss die Zeit mit seinem Bruder. Drei Jahre waren definitiv eine zu lange Zeit. Ihr nächstes Zusammentreffen sollte nicht mehr ein zu großes Zeitfenster haben. Soviel stand fest. Remus war derweil auch wieder aufgetaucht und betrachtete das ganze Spektakel von weiter Ferne.

//Auch wieder da?//

Der Drache drehte sich um und bemerkte seine Herrin, die sich zu ihm gesellte.

//Sollten Sie nicht bei den Anderen sein?//

Die Blondhaarige nahm neben dem Drachen Platz.

//Remus, er war hier.//

Remus erstarrte und schaute Aria mit entsetztem Blick an.

//Greybeard?//

//Ja, er hat versucht mich wieder auf seine Seite zu ziehen. Aber ich hab es nicht zugelassen und als er zorniger wurde, hat Ace mir geholfen//

Der Drache seufzte kurz, Qualm stieg aus seinen Nasenflügeln.

// Wie hat er es geschafft an Sie ranzukommen? Wie konnte er seine Aura verbergen?//

Aria starrte angespannt zum Horizont. Sie konnte es sich auch nicht erklären, keiner an Bord hatte es mitbekommen. Eins stand fest, Eddard beobachtete sie. Zwangsläufig stand auch Ace unter seiner Beobachtung. Ob er in diesem Moment ebenfalls anwesend war?

//Machen Sie sich keine Sorgen, ich bin wieder da und hab alles im Umkreis von 5 Kilometern im Auge. Dieses Insekt wird sich Ihnen keinen Meter nähren. Eher fällt er meinen Reißzähnen zum Opfer…// Remus legte seinen Kopf an Arias Kopf, die daraufhin anfing, ihn unter dem Kinn zu graulen. Auch wenn Remus eine harte Nuss war, auch er brauchte manchmal einen zum Anlehnen. In der Hinsicht halfen sie sich gegenseitig.
 

Die Zeit verging wie im Fluge. Es war Mitten in der Nacht. An Bord der Flying Lamb ist es still geworden. Als Aria auf ihre Uhr schaute, war es schon nach Mitternacht.

//Ich denke ich gehe jetzt zurück//

Der Drache nickte und schaute wieder Richtung Horizont. Als die Blondine den Berg hinunterschritt, sah sie wie Remus abhob und in den Tiefen der Nacht verschwand. Sie war unten angekommen und wollte sich gerade an Deck begeben, als sie mit jemandem zusammenstieß.

„Aua, was zum??“, fluchte Aria, die durch den Aufprall zu Boden fiel

„Oh tut mir leid, ich hab dich nicht gesehen“, Aria erkannte die Stimme. Sie sah wie die Gestalt sich zu ihr runterbeugte und ihr zur Hilfe seine Hand anbat, die die Blondine dankend entgegennahm.

„Ace? Was machst du hier?“, Aria sah die Feuerfaust erleichtert an. Zum Glück war er es und kein anderer. Sie klopfte sich den Dreck von ihren Klamotten. Sie war schmutzig, na toll. Sie ist ungünstig in eine Schlammpfütze gefallen.

„Oh nein verdammt“, fluchte sie. Ace starrte Aria an und schob einen Schmollmund.

„Es tut mir wirklich leid. Warte ich helfe dir.“

Aria dankte winkend ab. Ihr schoss direkt die heiße Quelle in den Kopf.

„Hey ist nicht schlimm. Hier in dem Berg ist eine heiße Qulle. Vivi, Nami und ich waren heute Mittag dort.“

Ace schaute die Blondhaarige traurig an. Jedoch schwirrte im ein Gedanke in den Kopf, der ihn erröten ließ. Sie war dort gewesen heute Mittag? Alleine nur mit den Frauen?

Aria machte sich derweil auf den Weg. Ace folgte ihr. Nach gestern Nacht wollte er die Ex-kommandantin nicht alleine hier rumlaufen lassen. Ihn beschlich ein Gefühl der Unsicherheit.

Als sie vor dem Eingang ankamen, ging Aria voraus. Der Kommandant der 2. Division blieb davor stehen.

„Ich halte hier Wache, du kannst… gerne reingehen“, stotterte der Schwarzhaarige und schob sich wieder seinen Hut ins Gesicht. Stotterte er gerade schon wieder? Oh verdammt!

Aria schaute Ace herzlich an und ergriff seine Hand.

„Quatsch, komm mit“, sie zog Ace in das Innere der Höhle.

Was hatte die Blondhaarige bloß vor? Er verstand gerade gar nichts mehr.

„Ich denke ein Bad könnte dir auch nicht schaden, komm schon. Du hattest doch schließlich auch eine harte Reise hinter dir.“

Als sie im Inneren der Höhle waren, blieb Ace stehen.

„Aria, ich weiß nicht ob das eine so gute Idee ist. Ich bin ein Teufelsfruchtnutzer, wir verabscheuen Wasser und heiße Quellen laugen uns aus. Danach bin ich viel zu entspannt. Ich kann dann nicht mal mehr gerade ausgehen.“, stammelte Ace, doch Aria zog ihn hinter sich her.

„Ach quatsch, Ich hab mich bei Vivi hierüber informiert. Das Wasser ist für euch ungefährlich, es ist kein normales Wasser. Die Mineralien sind anders zusammengesetzt als bei normalem Wasser“, entgegnete Aria und sie erreichten schließlich einen großen Raum. Als Aria an einen Stein griff, leuchtete dieser auf. Er sah aus wie ein Kristall in dem das Feuer vor sich hin tänzelte. Ace starrte in den Stein hinein.

„Wow, wie hast du das denn angestellt?“, fragte er verblüfft.

Aria begann derweil die anderen Steine ebenfalls zu berühren.

„Ich sagte doch, hier ist alles anders. Die Mineralien reagieren auf das Feuer. Also selbst du könntest sie zum Leuchten bringen.“

Der Kommandant der 2. Division berührte erst zögerlich einen Stein neben sich und tatsächlich er begann zu leuchten. Ihm fiel auf, dass Aria nur bestimmte Felsen berührte. Schließlich wurde der Raum in warme Farben getaucht. Ace faszinierte der Anblick. So etwas hatte er noch nie gesehen. Es hatte etwas Romantisches an sich. Als er zu Aria schaute, sah er wie sie sich nach und nach ihren Klamotten entledigte. Was geht hier nur vor? Verführte Sie ihn gerade?

„Was hast du vor, Aria? Denkst du nicht, das..?“, weiter kam die Feuerfaust nicht. Aria stand nun halbnackt vor ihm und hielt ihm den Zeigefinger vor den Mund. Die Art und Weise wie sie ihn ansah, ließ ihn wieder weich werden. Sie strahlte eine solch angenehme Wärme aus. Was stellte diese Frau bloß mit ihm an? Sein Herz klopfte ihm bis zum Hals. Was ist hier nur los? Sie schauten sich einfach nur tief in die Augen. Er war kurz davor wieder die Beherrschung zu verlieren. Er fühlte sich so wie vor einem Jahr in jener Nacht. Er wusste, dass er wieder den Kampf verlieren würde. Er flammte kurz auf, was Aria signalisierte, dass er sich versuchte zu beherrschen, was ihm aber nicht zu gelingen schien.

„Hier brauchst du dich nicht zurückzuhalten“, flüsterte die Blondhaarige ihm ins Ohr. Ein Schauer lief ihm über den Rücken. Er spürte wie sein Innerstes nach ihr schrie. Wie zwei Poole, die sich anzogen. Sollte er wirklich nachgeben? Vor einem Jahr hatte es ihn fast umgebracht, sich gegen sein Herz zu entscheiden. Nach der gemeinsamen Nacht war es ihm noch schwerer gefallen sich dem ganzen bewusst zu sein.

„Aria wir dürfen das nicht, dass hast du damals selbst gesagt“, flüsterte Ace und sah sein Gegenüber traurig an. Aria hingegen legte ihre Hand wieder auf seine Wange. Ihm fiel auf, dass sie dies öfters machte als sonst.

„Mir ist egal, was die Marine oder die Weltregierung denkt, verdammt. Wir haben nur ein Leben. Wer über unser Leben entscheidet, sind nur wir selbst. Mein Herz würde es mir nie verzeihen, wenn ich auf das verzichte, wonach es sich so sehr sehnt.“

Ace konnte seinen Ohren nicht trauen. Ist das wirklich noch die Aria von damals? Seit wann war sie so einfühlsam? Was war in diesem einen Jahr bloß geschehen?

„Es war falsch von mir, dich dazu zu zwingen, dich ebenfalls gegen dein Herz zu entscheiden“, Aria legte ihre Hand auf Ace Brust. Er brachte kein einziges Wort heraus. Er war zu baff von ihren Worten. Sie klang so traurig, fast sehnsüchtig.

„Es tut mir leid, Ace. Ich war so egoistisch damals. Es verfolgte mich Tag für Tag. Wurde immer wieder daran erinnert, einen Fehler gemacht zu haben. Nicht, dass ich mit dir geschlafen habe, sondern, dass ich mich danach trotzdem gegen uns entschieden habe“, flüsterte sie, schon fast weinend. Ace war wie gelähmt.

„Aria, soll das etwa heißen, das..?“



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