Zum Inhalt der Seite

Konoha Chronicles

Mond der Stille
von

.
.
.
.
.
.
.
.
.
.

Seite 1 / 1   Schriftgröße:   [xx]   [xx]   [xx]

51. Kapitel

Es war inzwischen Anfang März und die sanfte Wärme des Frühlings, vertrieb allmählich die Kälte des Winters. Dadurch erkämpften sich die ersten Sprösslinge ihren Weg durch den Boden und die Knospen an den Bäumen taten es ihnen gleich.

 

Minato stand momentan unter Dauerstrom.

Seine Arbeit als Hokage, das Training seines Bruders und die Suche nach Antworten auf die Dainana Yûgure. Er bekam zwar alles irgendwie unter einen Hut, jedoch litt eine gewisse Sache schon darunter.

Seine Beziehung zu Yuki.

Auch wenn die junge Frau meinte, dass das schon okay war. Für ihn war es das nicht. Zudem verhielt sie sich in letzter Zeit öfter mal merkwürdig.

 

„Auch diese Zeit geht vorbei“, lächelte Lia, welche ihm ein paar Unterlagen auf den Tisch legte. Sie drückte ihr Klemmbrett etwas an sich und betrachtete den Älteren, welcher ihren Blick schmunzelnd erwiderte.

„Du machst deine Sache gut und das weis Yuki sicher auch. Sie weis, dass die Situation sich irgendwann ändern wird. Ich bin mir sicher, dass sie das Wohl des Dorfes und allen die darin Leben, vor ihre eigenen Interessen stellt. Außerdem ist ihr bewusst, wie wichtig dir dein Bruder ist. Also lass dich von diesen Gedanken nicht herunter ziehen“, meinte die Nara freundlich.

Der Angesprochene blinzelte verwundert und lachte kurz leise. Sie hatte ja recht. „Danke, Lia

„Keine Ursache. Immerhin muss ich doch aufpassen, dass du deine Arbeit nicht vernachlässigst, wenn Yuki nicht da ist. Die Unterlagen unterzeichnen sich immerhin nicht von alleine. Zudem muss ich gleich noch deine Zustimmung für drei Missionen haben. Darunter einer von der Anbu“, schmunzelte die Jüngere etwas.

 

Minato betrachtete sie fragend „Drei? Hatte ich nicht nur zwei in Betracht gezogen?“.

„Naja… Da sich momentan unsere guten Teams alle irgendwie verflüchtigt haben, mussten Papa und ich neue zusammen stellen. Eines untersteht Sasuke und das andere Naruto. Team Sasuke soll nach Iwa, um sich dort noch einmal die Höhle genauer anzusehen, welche Shizuku und Yu damals fanden. Team Naruto hingegen wird nach Kiri geschickt, um zu sehen, ob sie mehr über den Zusammenhang zwischen den Dainana Yûgure und dem Yukia beziehungsweise Ibishi – Clan finden können.

Team Sasuke wird aus Yuki, Miho, Aisu und Itachi bestehen.

Team Naruto hingegen aus Boruto, Sarada, Natsuki und Jiraiya.

Zudem werden zwei Anbuteams sie, ohne ihr wissen, im Hintergrunde begleiten. Das eine wird von Hiroki geführt und das andere von seinem Vater. Diese werden jeweils aus drei Personen bestehen. Wen die Yukias mitnehmen, entscheiden sie selbst, aber vermutlich wird es auf ihre Stammbegleitungen hinauslaufen“, erklärte Lia sachlich.

Der Achte hörte ihr aufmerksam zu. Yuki würde also auf Mission gehen… Ebenso wie sein Bruder und Vater...zusammen.... Vielleicht würde das ihrer Beziehung zueinander mal auf die Sprünge helfen.

 

Der Uzumaki seufzte schwer „In Ordnung. Die Teams scheinen für mich sinnvoll zu sein. Aber weshalb lasst ihr Shizuku und Yu für die Iwa – Mission außen vor?“.

Die junge Frau lächelte verunglückt „Shizuku liegt mit einer starken Erkältung im Bett und Yu wurde vor zwei Tagen auf eine andere Anbu – Mission geschickt. Ein Teamleiter wollte ihn unbedingt wegen seines Sharingan mitnehmen“.

„Verstehe. Nagut, ist nicht zu ändern. Mit Mihos Hilfe werden sie schon die Höhle genauer untersuchen können“, entgegnete der Ältere. Zudem besaß Aisu Yukia Blut, welches für jene Höhle hilfreich sein konnte. Aber den Kommentar behielt er lieber für sich, da Lia darauf immer noch sehr empfindlich reagierte.

 

„Genau das war unser Gedanke dahinter. Im übrigen reisen Miharu und Arashi gerade durch die kleineren Dörfer. Sollen sie auf irgendetwas achten, während sie das machen?“, wollte die junge Frau wissen.

Minato dachte kurz darüber nach „Sie sollen sich etwas umhören. Eventuell erfahren sie ja so mehr über Geschehnisse die mit den Dainana Yûgure zusammenhängen könnten“.

Die Nara nickte „In Ordnung, ich werde es an sie weiterleiten“.

„Wie sieht es eigentlich mit Orochimaru aus? Konnte er inzwischen etwas herausfinden?“, fiel es dem Uzumaki ein.

Die Angesprochene schüttelte ihren Kopf ernüchternd „Nein, leider nicht. Mitsuki meldet sich wie immer alle zwei Tage, aber sie machen einfach keine Fortschritte“. Nachdem sie das sagte, bemerkte sie das Lächeln des Achten.

„Trotzdem, gute Arbeit. Danke“, meinte dieser daraufhin.

„Dafür sind wir doch da“, schloss die junge Frau sich seinem Lächeln an, verabschiedete sich und verließ den Raum. Immerhin hatte sie nun einiges in die Wege zu leiten.

 

~~

 

„Bist du sicher, dass das eine gute Idee ist, Yuki?“, lehnte Sakura, skeptisch, an dem Türrahmen der Zimmertür, ihrer Tochter. Jene packte gerade ihre Sachen für die anstehende Mission.

„Natürlich. Papa ist doch schließlich auch dabei. Und irgendwie...wirkte er erleichtert das ich mitkomme. Aber das hat sicher damit zu tun, dass er so besser auf mich aufpassen kann“, lächelte die Jüngere verunglückt. „Außerdem hast du dich von deinen Schwangerschaften auch nie abhalten lassen“

„Ich war aber auch nie ein Ziel unserer Feinde“, entgegnete die Ältere und verschränkte ihre Arme, über ihrem inzwischen großen Bauch. Was im knapp siebten Monat ja auch üblich war.

Yuki hingegen befand sich in der knapp siebten Woche. Was immer noch niemand wusste, außer ihrer Mutter und Mei. Zumindest dachte sie das.

Sakura seufzte „Ich weis ja nicht, ob mir das gefallen soll“.

 

„Vertraust du mir etwa nicht?“, stand plötzlich Sasuke dicht hinter ihr. Seine Frau linste zu ihm zurück und sie tauschten kurz blicke aus. Er wusste also, dass Yuki schwanger war. Sie konnte es in seinem Blick sehen.

Die ehemalige Haruno zog ihre Augenbrauen zusammen „Mir gefällt es trotzdem nicht. Ich weis das ihr Beide ein klasse Team seid und wahrscheinlich deswegen immer wieder zusammen in eines gesteckt werdet. Trotzdem…“.

„Wie unsere Tochter schon sagte, würdest du dich auch nicht abhalten lassen. Also versuch es gar nicht erst zu bestreiten. Ich werde auf sie aufpassen. Sorge du also dafür, dass es dem Dorf gut geht. Immerhin sind Naruto und ich nicht anwesend. Daher musst du Minato helfen, sollte etwas in unserer Abwesenheit passieren“, meinte der Ältere und richtete sich anschließend an seine Tochter, um zu erfahren, wie weit sie war.

Sakura grummelte mürrisch, während Yuki im Hintergrund noch schnell ein paar Dinge zusammen suchte.

 

Auf einmal stand die Jüngere vor der Älteren Uchiha und beugte sich zu ihrem Bauch herunter, welchen sie anlächelte.

„Pass gut auf Mama auf, Itachi. Yu wird zwar morgen wieder zurück sein, aber so lange müsst ihr allein die Stellung halten“, unterhielt Yuki sich mit dem Bauch ihrer Mutter, welche verwundert blinzelte.

Anschließend richtete die junge Frau sich auf und sah in die Augen ihrer Mutter. Ein lächeln umspielte ihre Lippen „Ich werde schon gut auf mich und die Anderen aufpassen. Immerhin habe ich einen guten Grund dafür“. An ihrem Leben hingen nun schließlich zwei.

Die Angesprochene seufzte lächelnd „Ich weis, dass du das wirst. Passt aber bitte trotzdem gut auf euch auf“.

 

Sarada lief indessen stumpf hinter ihren Eltern lang, welche in der Tür ihrer Schwester standen. „Da ihr ja so beschäftigt seid, ich bin dann mal weg“, gab sie trocken von sich und ging weiter.

Yuki drängte sich zwischen den Älteren durch „Sarada! Warte, ich komme mit! Wir müssen immerhin auch zum Hokage!“.

 

Ihre Eltern sahen ihnen nach.

Sekunden später schielte Sakura zu ihrem Mann auf, welcher diesen Blick aus dem Augenwinkel erwiderte.

„Noch etwas…. Sei nicht all zu hart zu Itachi. Mei sagte zu mir, dass er nicht gerade begeistert war, mit euch auf Mission gehen zu sollen“

„Das hättest du mir nicht sagen müssen“, meinte der Ältere knapp und verschwand.

Seine Frau seufzte schmunzelnd „Typisch“. Anschließend schloss sie die Zimmertür ihrer älteren Tochter und ging den Flur entlang, wobei sie sich über ihren Bauch strich. „Dein Papa wird das schon machen…. Vielleicht ist es doch nicht schlecht, dass Yuki dabei ist. Immerhin scheinst du später sehr an deiner großen Schwester zu hängen“, lächelte Sakura leicht, ehe ihr Blick traurig wurde.

Wenn sie nichts unternahmen, würde Yuki also in knapp sieben Jahren sterben. Bei diesem Gedanken fuhr der Medic – Nin ein kalter Schauer über den Rücken. Sie seufzte schwer und bitter.

Kein Elternteil sollte seine Kinder beerdigen müssen. Keiner.

Aber in der Welt der Ninja konnte man diese Regel wohl nicht immer voraussetzen…

 

Durch diesen Gedanken, wurde ihr allerdings noch etwas anderes schlagartig bewusst. Sakura stoppte in ihrer Bewegung und weitete ihre Augen etwas.

Auch die zukünftige Yuki wird gewusst haben, dass sie schwanger ist. Dann wäre sie niemals freiwillig mit ihren Feinden gegangen. Komme was wolle. Damit wäre diese Angst ab jetzt unbegründet….aber das bedeutete auch…

„Dass sie sie gezwungen haben“

Bis zu diesem Zeitpunkt gingen sie immer davon aus, dass Yuki vermutlich, aus irgendeinem unerfindlichen Grund, freiwillig mit ihren Feinden ging. Doch diese Theorie hatte sich ja nun erledigt.

 

„So ein verdammter Mist!“, fluchte die Uchiha, machte auf ihrem Absatz kehrt und lief zum Eingang des Anwesens, wo sie sich ihre Übergangsjacke und Schuhe anzog.

 

….

 

„Du hast sie gerade um zwei Minuten verpasst“, blinzelte Minato, welcher verwundert zu der ehemaligen Haruno blickte. „Aber was ist denn los?“

Ohne zu zögern, erzählte Sakura Minato von ihren Gedanken.

„….Es tut mir leid, dass ich dir das auf diesem Wege mitteile. Wenn Yuki das wüsste, würde sie mich sicher köpfen“, bildete sich ein verunglücktes Lächeln auf den Lippen der Kunoishi.

 

Der junge Mann saß zurückgelehnt in seinem Stuhl und schwieg. Anschließend richtete er seinen Blick aus dem Fenster und schmunzelte etwas „So etwas habe ich mir schon gedacht. Itachi ist immerhin nicht so viel älter wie Jiraiya. Zudem erklärt es ihr merkwürdiges Verhalten“. Kurz darauf sah er wieder zu der Älteren und lächelte „Ich verstehe deine Sorge, aber denke dass sie unbegründet ist. Sasuke ist bei ihr, ebenso wie Itachi und zusätzlich noch ein Anbuteam, welches sie im Hintergrund begleitet. Außerdem kann Yuki sehr gut auf sich selbst aufpassen, dass hat sie in der letzten Zeit oft bewiesen. Sie ist nicht umsonst eure Tochter. Natürlich sorge ich mich ebenfalls, aber ich vertraue ihr und ihren Entscheidungen. Sasuke sieht das mit Sicherheit ähnlich?“.

Die Angesprochene nickte auf seinen letzten Satz hin etwas. Ein leichter Seufzer trat über ihre Lippen und sie ließ sich auf einem Stuhl nieder „Ich denke, meine Schwangerschaft sorgt dafür, dass ich mir zu viele Gedanken mache“.

Diese Worte ließen den jungen Mann etwas schmunzeln.

 

Auf einmal blinzelte die Ältere und musste etwas lachen, weshalb Minato irritiert zu ihr sah. Was war denn jetzt los?

Sakura beschloss ihn mal lieber schnell aufzuklären „Mir ist nur gerade bewusst geworden, dass Sarada mit den drei Chaoten sicher viel Spaß haben wird“.

Als er wusste um was es ging, kam der Achte nicht drum herum, auch etwas zu lachen. „Stimmt, so habe ich das noch gar nicht gesehen. Sicher darf ich mir nach dieser Mission wieder einige Beschwerden von ihr anhören…. Aber Natsuki ist ja auch noch dabei. Viel mehr Sorge bereitet mir, dass Sarada sehr pfiffig ist. Gegen sie werden Jiraiya und Natsuki nicht lange bestehen können. Immerhin besitzt sie den Messerscharfen Verstand ihres Vaters“

„Da ist etwas wahres dran. Bis jetzt hatte sie ja noch nicht so viel mit unseren Besuchern zu tun. Hoffen wir einfach, dass Boruto und Naruto sie so sehr ablenken, dass es ihr entgeht“, lächelte Sakura verunglückt. Immerhin wusste sie, dass das sehr unwahrscheinlich war.

 

~~

 

Mei sah indessen nach ihrer Tochter, welche schwer fiebernd im Bett lag. Vorgestern bekam sie über Nacht plötzlich Fieber und wurde krank. Da die Männer nun außer Haus waren, war Mei die Einzige, die sich um Shizuku kümmern konnte.

Aber die Yukia war sich ziemlich sicher, dass nicht nur die Erkältung an dem Fieber ihrer Tochter schuld war. Yu hatte sich schon länger nicht mehr blicken lassen und mied sie scheinbar immer noch.

Seit dem er wusste, dass Daigo ihm nichts sagen konnte, suchte er scheinbar einen anderen Katalysator für seine Wut auf die Dainanas. Nach Sakura suchte er scheinbar nach einem Weg, das Fuin zu lösen. Hiroki und Masao konnten ihm dabei zwar nicht weiterhelfen, aber das hielt den Uchiha nicht auf.

 

Die Yukia seufzte lächelnd, während sie sich neben dem Bett ihrer Tochter, auf einem Stuhl sinken ließ.

Shizuku neigte schon immer zu Fieber, wenn sie etwas sehr beschäftigte. Das hatte sie wohl von ihr.

Die Ältere wechselte vorsichtig das feuchte Tuch auf der Stirn ihrer Tochter und tauschte es gegen ein neues aus, welches wieder kalt war. Anschließend strich sie ihr liebevoll ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht. „Das wird schon wieder. Scheinbar machen alle Uchiha – Männer mal so eine komische Phase durch“

 

~~

 

...Ein Falke landete auf Miharus Schulter, von welchem sie eine kleine Schriftrolle erhielt. Die junge Frau betrachtete jene, während Arashi etwas weiter vor ihr mit dem Karren stoppte und zu ihr zurückblickte.

„Von deiner Schwester?“

Die Angesprochene nickte „Ja. Wir sollen uns umhören, um zu sehen, ob wir etwas über unsere Feinde heraus bekommen“.

„Das wird doch ein Klacks“, grinste der Yamawa.

Währenddessen schickte die Nara den Falken mit einer Antwort zurück und blickte vielsagend zu dem Älteren. „Du kannst ja auch ganz schön viel reden, wenn du das willst“

Sie stoppte neben ihm und sah kurz zu ihm auf „Allem voran, viel Unsinn“. Danach setzte sie ihren Weg fort.

Der junge Mann folgte ihr mit seinen Augen. Ein Schmunzeln umspielte seine Lippen. Frech wie eh und je.

 

Anschließend folgte er ihr. „Wo wollen wir eigentlich als nächstes hin?“

Nachdem er das sagte, musterte die Jüngere eine Karte und fuhr mit ihrem Finger darüber. „Ich würde sagen, hier hin. Auf dem Weg kommen wir sicher noch an weiteren kleineren Dörfern vorbei, zu denen wir einen Abstecher machen könnten. Allerdings befinden wir uns gerade zwischen dem Wind und Erdreich. Dieser Teil hier zählt als Gefährlich. Banditen sollen hier häufig ihr Unwesen treiben“, sie beendete ihren Satz und bemerkte Arashi, welcher plötzlich neben ihr herlief und ebenfalls die Karte musterte.

Er schmunzelte belustigt „Banditen also? Das dürfte für uns doch nichts Weltbewegendes sein. Wir sind Ninja und werden schon auf unsere Sachen aufpassen können“.

Miharu hob skeptisch eine Augenbraue „Kommt auf die Banditen an. Immerhin gibt es auch Nuke – Nin, die sich Banditen anschließen. Oder gar solche Gruppen Gründen“.

„Ach und selbst wenn. Auch die mach ich platt. Wörtlich, versteht sich. Ich werde nicht zulassen, dass sie dir etwas tun oder deine geliebten Sachen mit sich nehmen“, grinste der junge Mann, entschlossen, zu ihr hinunter.

Ein leichter Rotschimmer schlich sich auf ihre Wangen, weshalb sie ihren Blick etwas abwandte. „Red nicht so einen Stuss“

 

Der Shinobi schmunzelte und beugte sich beim laufen etwas in ihre Richtung. „Du weist genau, dass ich das ernst meine“

Diese Geste ließ die Jüngere noch mehr erröten. Sie verschränkte ihre Arme trotzig vor ihrem Oberkörper „Ich weis nicht, worauf du hinaus willst!“.

Das Schmunzeln auf den Lippen des Yamawa breitete sich aus und er richtete sich wieder auf. „Nagut, wie du meinst. Ich werde mich dann einfach an deinem besorgten Blick erfreuen, sollte es soweit kommen~“

Die Nara richtete ihre Augen, mürrisch, auf ihn. „Ich hasse dich

„Ich weis, aber auch das werde ich irgendwann noch ändern“, klang er ziemlich von sich selbst überzeugt, was der Jüngeren so gar nicht gefiel.

 

Sie beschloss lieber ihre Umgebung im Auge zu behalten, um einen potenziellen Angriff schneller zu bemerken. Doch das redete sie sich wahrscheinlich nur selbst ein, damit sie ihm nicht ins Gesicht sehen musste.

Miharu seufzte innerlich. Vor ihrer Schwester hatte sie in solchen Dingen immer eine große Klappe und tat auf allwissend. Aber letzten Endes schien Lia in diesen Dingen schon weiter zu sein, wie sie selbst.

Die junge Frau murrte etwas, weil sie spürte, wie ihre Wangen wieder wärmer wurden. Dieser Arashi würde sie mit Sicherheit irgendwann noch einmal in den Wahnsinn treiben! Er war der genaue Gegenteil Typ von Mann, den sie eigentlich mochte. Und dennoch…

Wenn es so weiter ging, würden ihr keine Gründe mehr einfallen, ihre Gefühle ihm gegenüber zu verleugnen. Zudem war sie sich leider ziemlich sicher, dass ihm das bewusst war.

Und ihre Reise war noch lange nicht vorbei…  



Fanfic-Anzeigeoptionen

Kommentare zu diesem Kapitel (2)

Kommentar schreiben
Bitte keine Beleidigungen oder Flames! Falls Ihr Kritik habt, formuliert sie bitte konstruktiv.
Von:  lula-chan
2018-03-05T16:22:43+00:00 05.03.2018 17:22
Wieder mal ein tolles und gut geschriebenes Kapitel.
In diesem Team wird Sarada ihren Spaß haben. Nicht. Man kann wirklich nur hoffen, dass sie nicht merkt, wer Jiraya wirklich ist. Obwohl... bei dieser Familienähnlichkeit ist das wohl schwierig.
Sakura macht sich wirklich zu viele Sorgen. Sasuke ist ja dabei und Yuki kann gut auf sich selbst aufpassen.
Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht und darauf, was sie so alles in Erfahrung bringen, und freue mich auf das nächste Kapitel.

LG
Von:  Aros
2018-03-04T16:25:00+00:00 04.03.2018 17:25
Guten Tag.
Wieder sehr toll, das Kapitel!
Ja, hoffentlich findet Sasukes Team irgendwelche Hinweise in der Höhle und Narutos einige Infos in Kiri.
Sakuras Sorgen sind nicht verwunderlich. Währe auch besorgt, wenn 'ne Gruppe von Verbrecher es auf meine Tochter abgesehen hätte. Unteranderem in welchen Umständen sie auch ist.
Aber Sasuke wird da mehr als nur ein Auge auf Yuki haben.
Bin, wie immer sehr gespannt, ciao! (^^)/


Zurück