Follow your Heart von Linchen-86 ================================================================================ Kapitel 70: Taichis Plan ------------------------ 28.06.2016 Heute war der Tag gekommen, an dem Taichi seinen Plan in die Tat umsetzen wollte. Seit er diesen Einfall gehabt hatte, arbeitete er unaufhaltsam daran. Er wusste, dass das Ganze auch nach hinten losgehen konnte, aber er hatte keine andere Wahl gehabt. All seine Bemühungen mit Mimi ein Gespräch anzufangen waren gescheitert, all seine Entschuldigungen stießen auf wenig Anklang. Aber es war ihm auch klar, dass wenn er jetzt die Chance nicht nutzte, er sicher nie wieder eine bekommen würde. Danach würde Mimi wohl für immer aus seinem Leben verschwinden und ohne all das zu sagen, was er auf dem Herzen hatte, konnte er sie nicht gehen lassen. Wenn sie dann immer noch nicht wollte, wusste er für sich selbst wenigstens, dass er alles gesagt und versucht hatte, um Mimi noch einmal zurück zu gewinnen und das war auch schon ein bisschen was wert gewesen. Taichi atmete nochmal ein und aus. Er ging im Kopf alles erneut durch. Hatte er wirklich nichts vergessen? Er durfte nichts dem Zufall überlassen. Er sah sich seine Autoschlüssel an, jenes Auto, welches Yamato mit Mimis Hilfe damals zu Ende repariert hatte. Er hatte vollgetankt, Öl kontrolliert und das Auto von innen und von außen sauber gemacht. Nicht, dass er das nicht sowieso einmal im Monat tat, aber dieses Mal hatte er es so gründlich poliert, wie lange nicht mehr. Ja, selbst sein Auto musste perfekt sein. Alles musste perfekt sein. Taichi nahm sein Smartphone in die Hand und wählte eine vertraute Nummer, ein paar Minuten später öffnete sich eine Haustüre. „Hallo Tai“, strahlte die ältere Frau. „Hallo Riku, es ist schön dich zu sehen.“ „Es ist schön dich zu sehen, mir fehlen unsere Gespräche“, lächelte Riku und überreichte Taichi einen Koffer. „Danke. Ja, mir auch. Ich werde bald nochmal zum frühstücken vorbei kommen.“ „Das hoffe ich doch und du hast dich um alles gekümmert?“, horchte die ältere Dame nach. „Ich habe nichts vergessen und jetzt folgt das letzte Puzzlestück, welches mir noch gefehlt hat.“ Taichi nahm den Koffer und verfrachtete ihn direkt in seinen Kofferraum. Er schloss diesen und ging wieder auf den Bürgersteig zurück. „Du hast die Türe aufgelassen?“ „Ja, ganz wie besprochen“, antwortete Riku. Taichi grinste. Dass ausgerechnet Riku seine Komplizin war, bedeutete ihm wirklich sehr viel. Riku war aber auch perfekt für die Wahl, sie hatte ihn wohl nach allem immer noch an der Seite ihrer Enkelin gesehen. „Was ich dir noch sagen wollte, so gut lief das Date mit Ethan nicht“, erzählte Riku verschwörerisch. „Welches Date?“, fragte Taichi überrascht nach. „Ähm … na ja. Ethan hat Mimi gestern zu einem Date ausgeführt. Ich habe gedacht, du wüsstest es.“ Taichi schüttelte seinen Kopf. Dieser dämliche Ethan. „Aber wie gesagt, es lief nicht so gut. Mimi hat mir keine Einzelheiten verraten, aber ich weiß, dass er auf dem Rückflug ist und die Beiden weiterhin nur Freunde sind.“ Taichi nickte, das war doch gut, oder? „Okay, danke Riku. Jetzt kannst du mir nur noch Glück wünschen.“ Riku lächelte und legte ihre Hand auf Taichis Wange. „Ich werde für dich beten. Ich bin sicher, dass da noch etwas zwischen euch ist und auch, dass noch nicht alles verloren ist. Kämpfe Tai und vertraue dir und euch und ich bin sicher, dass sich dann alles zum Guten wenden wird.“ Taichi grinste schief, diese ältere Frau hatte es schon immer geschafft, ihn wieder aufzumuntern. Auch Mimi hatte diese Gabe gehabt. Mittlerweile wusste er, von wem sie das hatte. „Danke, wir sehen uns. Riku.“ „Machs gut, Tai.“ Riku verabschiedete sich von Taichi und verließ ihre Wohnung. Sie hielt dem Jüngeren die Türe auf und Taichi betrat das Wohnhaus. Er freute sich darüber, dass es jemanden in Mimis Familie gab, der so an ihn glaubte. Dies gab ihm immer wieder Hoffnung. Bisher lief alles nach Plan, aber das war auch der leichte Teil. Der schwere Teil würde jetzt folgen. Taichi näherte sich der vierten Etage und schließlich kam er der Wohnungstüre von Rikus Wohnung immer näher. Wie besprochen war die Türe noch einen Spaltbreit offen. Er öffnete sie langsam und vergewisserte sich, dass Mimi gerade nicht im Flur war, dann betrat er die Wohnung ganz, ließ die Wohnungstüre offen und näherte sich vorsichtig ihrem Schlafzimmer. Bisher hatte er Mimi in keinem anderen Zimmer gefunden, also konnte sie nur noch in ihrem Zimmer sein. Taichi war aufgeregt, sein Herz schlug ihm bis zum Hals und kurz überlegte er alles abzublasen, aber er würde es jetzt wagen. Mutig öffnete er in einem Ruck die Türe. Schnell sah er sich um, er entdeckte Mimi auf einem Sessel, die gerade vor ihrem Laptop saß und sich erschrak als Taichi so urplötzlich in ihrem Zimmer stand. „T-Tai?“, fragte die Brünette verwirrt. Taichi nahm sich Mimis Laptop und schmiss ihn einfach auf das Bett. Er brauchte Platz. „Sag mal, spinnst du?“, zickte sie den Älteren gleich an. Dieser ging auf ihre Anfeindung jedoch gar nicht erst ein. Flink holte er einen Schal aus seiner Jackentasche und wollte Mimi an ihren Handgelenken hochziehen. Die Brünette schlug sofort nach seinen Händen und versuchte zu entkommen. „Vergiss es, du entkommst mir ja doch nicht.“ „Tai, was soll der Unsinn?“ Taichi drehte sie mit dem Rücken zu ihm um, legte eine Hand um sie und mit der anderen Hand schaffte er es Mimi den Schal um die Handgelenke zu schlingen. „Tai! Ernsthaft. Was soll der Mist? Lass mich.“ „Es ist eine Überraschung, nur diesmal auf etwas andere Art und Weise. Du musst aber keine Angst haben. Du weißt, dass ich dir niemals etwas tun würde.“ „Tzz … Oma?“, schrie die Jüngere laut durch die Wohnung. „Riku ist nicht da!“ „Na klar, ist sie das!“ „Nein, sie hat mir sogar die Türe aufgelassen und jetzt sei ruhig. Ich verspreche dir, dich nachher wieder frei zu lassen und dir alles zu erklären.“ „Als ob!“ Taichi warf sich die junge Frau über die Schulter. Aufgebracht zappelte die Brünette und versuchte sich zu befreien, aber Taichi hatte mit dieser Abwehr selbstverständlich gerechnet und hielt sie so fest, dass es für Mimi unmöglich war, zu entkommen. Laut schimpfte sie auf ihn ein. „Tai, bist du jetzt von allen guten Geistern verlassen?“ „Mimi, hör auf so zu zappeln. Ich lass dich später runter. Versprochen!“ Er lief schnell aus dem Zimmer, schloss die Wohnungstüre hinter sich, lief das Treppenhaus runter und verfrachtete Mimi auf die Rückbank seines Autos. Zum Glück war niemand in der Nähe gewesen und hatte das ganze mitbekommen, sonst hätte er vermutlich noch mehr Probleme gehabt, als sowieso schon auf ihn zukommen würden. Er schnallte Mimi an. Die Kindersicherung war eingeschaltet und zügig fuhr er los. Die ganze Zeit über machte Mimi seltsame Laute auf der Rückbank, an einer roten Ampel drehte er sich zur Jüngeren um, die immer noch aufgebracht schimpfte. „Tai, was soll der verdammte Mist? Fahre mich sofort zurück“, schrie die Brünette aufgebracht los und sah ihn zornig an. „Nein, jetzt noch nicht!“, erklärte Taichi seelenruhig und fuhr unbeirrt weiter. „Was soll das hier überhaupt? Du hast komplett den Verstand verloren!“ „Das mag sein, aber ungewöhnliche Umstände erfordern besondere Maßnahmen.“ Mimi rollte genervt mit den Augen und biss sich auf die Backe, das sah Taichi, als er sie im Rückspiegel beobachtete. Dass sie nicht begeistert sein würde, war ihm klar gewesen, aber das war ja noch nicht sein vollständiger Plan. Immerhin war es ja nicht sein Ziel, ihr Angst einzujagen oder sie auf die Palme zu bringen. Sein Plan war es, ihr unmissverständlich klar zu machen, was er für sie empfand und wie er die Zeit ohne sie erlebt hatte. Er wollte Zweisamkeit, Romantik. Er wollte einfach alles loswerden, was ihn die letzten Jahre beschäftigt hatte und er wusste sich einfach keinen anderen Ausweg mehr. Er war verzweifelt. „Mimi, hör zu, ich erkläre dir nachher alles in Ruhe und wenn du dann immer noch zurück willst, fahre ich dich nach Hause, okay?“ „Ich will nach Hause!“, zickte Mimi und starrte stur aus dem Fenster. „Wir sind ja nicht mal angekommen“, erwiderte Taichi unbekümmert. „Wo fahren wir überhaupt hin?“ Taichi war mittlerweile am Stadtrand angekommen und fuhr geradewegs auf eine Landstraße. „Das erfährst du noch früh genug. Es wird dir aber gefallen.“ „Boah, du hast sie echt nicht mehr alle...“, meckerte die Brünette weiter und rutschte unruhig auf ihrem Platz herum. „Hast du zu viele Actionfilme gesehen?“ „Hehe … Davon kann man nie genug sehen.“ Taichi fuhr noch weitere zwei Stunden. Er entfernte sich immer mehr von der Stadt und war mittlerweile in einem Waldstück angekommen. Zwei Stunden in dem Mimi gezickt hatte, gemeckert, sich über ihn beschwert und ihn beleidigte und so absurd es klang, aber selbst das hatte er genossen. „Wir sind jetzt gleich da.“ „Das wurde auch Zeit. Hast du eigentlich eine Ahnung davon, wie unbequem es ist, die ganze Zeit mit verbundenen Händen auf dem Rücken rumsitzen zu müssen?“ „Das tut mir leid, aber du hast es ja jetzt geschafft. Ich musste dir die Hände verbinden, sonst hättest du mich wahrscheinlich erwürgt. Es war nur zu meinem Schutz“, erklärte Taichi und kam einem verlassenen Waldhaus näher. „Sag mir nicht, dass das unser Ziel ist?!“ „Wir sind da“, strahlte Taichi, parkte das Haus und schaltete den Motor aus. „Tai, was soll das hier?“ Mittlerweile hatte selbst Mimi es leid gehabt, weiter herum zu zicken, ob es daran lag weil Taichi nicht einmal darauf einstieg? Er öffnete den Kofferraum und holte seinen und Mimis Koffer, den Riku ihn vorhin überreicht hatte, heraus und brachte sie zum Eingang des Hauses. Dann öffnete er die Türe des Rücksitzes und schnallte Mimi ab. Die Brünette stieg genervt aus und sah sich um. „Ich mache dir jetzt den Schal ab“, erklärte Taichi, tat dies und ließ Mimi frei. Sofort umschloss die Jüngere erst das rechte und dann das linke Handgelenk und massierte es leicht. „Tut es weh?“, fragte Taichi besorgt nach. „Als würde es dich interessieren“, brummte die Jüngere und bewegte sich kein Stück vom Fleck. „Mich interessiert alles, was mit dir zu tun hat. Kommst du mit rein oder willst du hier draußen stehen bleiben?“ „Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ich mit dir in dieses Haus da gehe und … fahre mich nach Hause. Jetzt!“ „Mimi, wir sind doch gerade erst angekommen. Ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich habe Hunger. Ich gehe jetzt ins Haus. Du kannst hier gerne auch draußen stehen bleiben und dich verlaufen oder verhungern oder du kommst einfach mit rein und hörst dir an, warum ich das alles gemacht habe.“ Mehr sagte Taichi nicht. Er schloss sein Auto ab, schloss die Türe der Waldhütte auf und stellte beide Koffer in den Flur. Jetzt konnte er nur hoffen, dass Mimi ihm folgen und nicht stur wie sie sein konnte, anfangen würde hier im Wald herumzulaufen. „Bitte Mimi, komm“, murmelte er leise und konnte es nicht sein lassen, immer wieder aus dem Fenster zu gucken. Eine ganze Weile stand die Brünette immer noch an Ort und Stelle. Taichi konnte auch so sehen, wie sie über all das nachdachte. Ja, seine Methode war drastisch gewesen, aber irgendwie war ihm kein anderer Ausweg mehr eingefallen, als Mimi einfach zu überfallen. Schließlich setzte sich die junge Frau in Bewegung. Taichi hielt die Luft an und erst als sie wirklich die Waldhütte betrat, atmete er aus. „Du weißt, dass ich dich dafür anzeigen kann, oder?“ Taichi grinste. Sie war ihm tatsächlich ins Häuschen gefolgt. Er hatte wirklich damit gerechnet, dass er ihr jetzt durch den Wald folgen konnte. „Ja, weiß ich, aber ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass du das machen würdest.“ „Ich habe schon mal einen Ex-Freund angezeigt“, sagte Mimi überheblich. Sofort machte es >Klick< bei Taichi und starrte Mimi einfach nur an. „Du hast Nick wirklich angezeigt?“ „Ähm … Ja, ich meine … ja, habe ich.“ „Wow, das ist … Ich hatte gehofft, dass du das machst, aber ich war mir nicht sicher, ob du das wirklich machen würdest. Es muss ein schwerer Schritt für dich gewesen sein.“ „Willst du jetzt wirklich mit mir über Nick reden oder was?“, zickte Mimi ihn gleich wieder an und verschränkte beleidigt die Arme übereinander. „Ich will über alles mit dir reden, Mimi. Über die letzten zwei Jahre, über uns, über dich und über mich Vollidioten. Ich möchte nur eine Chance mit dir zu reden und mich zu entschuldigen und danach fahre ich dich sofort nach Hause und wenn du partout keine Lust hast, mit mir zu reden oder dir meine Entschuldigung anzuhören, dann lass mich noch eine Kleinigkeit essen und ich fahre dich gleich nach Hause. Ich habe nämlich den ganzen Tag noch nichts gegessen und komme um vor Hunger.“ Taichi sah Mimi eindringlich an. Es war ihm ernst, er wollte Mimi nicht gegen ihren Willen hier festhalten. Er hoffte, dass sie sich einfach in Ruhe und ohne Ablenkung von außerhalb miteinander reden konnte. Vielleicht würden sie auch mal streiten, vielleicht weinen, aber alles war besser, als all das nie gesagt zu haben. „Ich habe auch ein bisschen Hunger...“, murmelte Mimi. Taichi lächelte die Jüngere breit an und ging zur Küchenzeile. „Dann mache es dir bequem. Ich koche.“ „Na gut.“ Taichi sah, wie Mimi sich auf das Sofa setze und sich umsah. Es war eine klassische Waldhütte. Holzdielen an Böden und Wänden, ein schwarzer Kamin, ein weißer Teppich und eine passende weiße Couch. Davor stand ein kleiner runder Couchtisch mit frischen Blumen drauf. Es war gemütlich und der Duft von Holz stieg einem gleich in die Nase. „Was gibt es denn?“, fragte Mimi nach, nahm sich ein Kissen und umschloss es. Sie wirkte immer noch sehr nachdenklich. Allerdings hatte er auch nichts anderes erwartet. „Ich mache mich nur an Gerichte, die ich auch wirklich zubereiten kann.“ Taichi schaltete den Reiskocher ein und holte eine Pfanne aus einem Schrank. Einmal war er vorher hier gewesen, um sich alles genau anzusehen, weshalb er auch nicht lange brauchte, um alles zusammen zu suchen. „Ich mache eine Gemüsepfanne mit Reis, okay?“ „Okay.“ Immer wieder sah Taichi zu Mimi. Sie war hier und er auch. Wo und wie sollte er jetzt nur anfangen? Nachdem er mit dem kochen fertig war, deckte er den Tisch ein. Der kleine Essbereich bestand auch einem viereckigen Tisch, einer Sitzbank und zwei Stühlen. Mimi rutschte auf die Bank und Taichi setzte sich ihr gegenüber auf den Stuhl. „Danke, es ist mir wirklich wichtig und ich … na ja, erst einmal guten Appetit.“ „Danke, auch fürs kochen.“ Schweigsam begann sie ihr Essen zu essen. Sollte Taichi jetzt schon anfangen? Chronologisch vorgehen oder einfach frei Schnauze reden? „Tai?“ „Ja?“ Sofort hörte Taichi auf zu essen und sah zu der Jüngeren. „Wir versuchen es heute, aber wenn ich nach Hause will und mich umentscheide, fährst du mich sofort nach Hause, ohne mich umzustimmen, okay?“ „Okay.“ Taichi nickte. Natürlich war das okay. Insgesamt hatte Taichi die Waldhütte zwar drei Tage gemietet, aber wer wusste schon, ob Mimi überhaupt solange mit ihm hier bleiben wollte. „Riku wusste also wirklich Bescheid?“ fragte Mimi schließlich nach. Taichi musste einfach grinsen. So konnte man das Eis auch brechen. „Ja, sie weiß wo wir sind und weil ich ganz ehrlich zu dir sein sein werde, sie hat mir sogar den Tipp gegeben. Wusstest du das deine Oma früher oft mit deinem Opa hier war?“ „Nein, warum weißt du das alles? Wie hast du das geschafft?“, fragte sie verwundert. „Deine Oma mag mich eben und ich sie auch. Wir sind irgendwie Freunde geworden. Ich weiß, ist ungewöhnlich, aber sie ist echt cool und ich schätze sie weiß einfach, dass es mir wichtig ist.“ Mimi nickte und schob ihren Teller bei Seite. „Ich bin satt. Ich würde mich gerne erst einmal etwas frisch machen. Wo ist denn hier das Badezimmer. Es gibt doch ein Badezimmer oder muss ich in den Wald um mich … nein!“ Taichi begann gleich zu lachen. Mimi kam ja auf Ideen. „Das Badezimmer ist den Flur entlang auf der rechten Seite und es ist sehr modern eingerichtet. Keine Sorge, du musst nicht in den nächsten Busch laufen, um dein Geschäft zu vollrichten.“ „Sonst hättest du mich auch gleich nach Hause bringen können.“ „Ist mir klar.“ Mimi schüttelte belustigt ihren Kopf, verließ den Essbereich, nahm sich ihren Koffer, den sie wohl gleich erkannt hatte und ging ins Badezimmer. Taichi fing an, alles aufzuräumen und abzuwischen und schließlich hatte er auch gewusst, worüber er als erstes mit Mimi reden wollte. Wie das erste Thema wohl verlaufen würde? Wieder war er nervös, aber die Tatsache dass sie hier war und vorerst hier blieben würde, zeigte ihm, dass es auch Mimi nicht egal war. Jetzt konnte er nur hoffen, das er wirklich alles sagen konnte und er es so formulieren würde, dass sie ihn auch verstand. Hosted by Animexx e.V. (http://www.animexx.de)