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How To Find Love

von

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Die erste Nachricht

Nach der einwöchigen Klassenfahrt war für die Schulklasse der Teitan Oberschule wieder der Alltag zurück gekehrt. Das bedeutete: Schule und viele Hausaufgaben.
 

Nach einem anstrengenden Schultag legten Shinichi und Ran ihren Heimweg gemeinsam zurück, um bei Shinichi ihre Hausaufgaben zu machen. Die zwei erledigten dies gerne mit anderen Klassenkameraden in einem Cafe, jedoch hatte Ran diesmal darauf bestanden, dass sie die Aufgaben bei ihm lösen würden. Sie wollte ein Gespräch mit Shinichi führen, das keiner sonst mit anhören sollte. Deshalb ein Ort mit mehr Privatssphäre. Shinichis Eltern lebten in Los Angeles, in den Vereinigten Staaten. Es war selten, dass sie mal nach Japan kamen. 
 

In Gedanken bereits bei dem Gespräch, hatte sie kaum mit Shinichi gesprochen.
 

Bei ihm Zuhause angekommen, zogen beide Teenager ihre Jacken aus und Shinichi drehte im Wohnzimmer die Heizung auf, da Ran fröstelte. Ihm selbst war auch nicht gerade warm. "Kein Wunder, dass du frierst, bei den Temperaturen draußen. Setz dich schon mal ich mache uns Tee." sagte Shinichi. "Danke." antwortete Ran und lächelte. Shinichi schaltete den Wasserkocher an, um anschließend mit zwei dampfenden Teetassen ins Wohnzimmer zurück zu kehren.
 

"Also raus mit der Sprache, worüber wolltest du mit mir reden?" fragte er forsch.
 

"Wie..? Ähm also... wie hast du mich durchschaut?" fragte Ran verblüfft. "Ich wollte eigentlich nur wissen... woher du weißt, das du lieber Jungen magst?" Ran verstummte und wurde rot.
 

"Na du stellst ja Fragen... Mir war klar, dass du etwas auf dem Herzen haben musst, weil du den ganzen Tag schon so auffällig still bist. Und du wolltest die Hausaufgaben an einem Ort erledigen, wo wir ungestört sind." schlussfolgerte Shinichi und genehmigte sich einen Schluck von seinem Tee. "Und zu der anderen Frage... ich weiß es einfach. Mädchen haben mich noch nie richtig interessiert, dafür gefallen mir gewisse Eigenschaften bei Jungen."
 

"Die da wären?" fragte Ran neugierig. 
 

"Zum Beispiel gefällt es mir, wenn ein Junge fröhlich ist und Spaß versteht, man mit ihm auch mal etwas lustiges machen kann."
 

"So wie Nakamichi also?" 
 

"Oh nein, auf ihn stehe ich nicht." sagte Shinichi hastig. Um ehrlich zu sein, es gibt noch keinen Jungen, den ich auf diese Art mag.
 

"Verstehe... also geht es dir ähnlich wie mir." sagte Ran traurig. "Es wäre echt schön, wenn wir beide passende Partner finden könnten.
 

"Und es wäre natürlich nicht schlecht, wenn er meine Liebe zu Sherlock Holmes teilen würde, aber man kann nicht alles haben... Und wie ich dir schon auf der Klassenfahrt gesagt habe, Kopf hoch, es wird schon irgendwann so weit sein. Jeder Topf hat einen passenden Deckel."
 

"Na gut, dein Wort in Gottes Ohr." sagte Ran leise und lächelte. Dann trank sie von ihrem Tee.

 

Nun erledigten beide schweigend ihre Hausaufgaben, noch etwas peinlich berührt von dem Gespräch. Sie redeten nur, wenn sie sich über Aufgaben austauschten. So verging der Nachmittag und es wurde Abend. Rans Handy klingelte.
 

Sie nahm ab. "Oh hallo Paps... ja ich weiß wie spät es ist, ich bin bei Shinichi und wir haben unsere Hausaufgaben zusammen gemacht ... Ich bin ja schon unterwegs, also wirklich, kannst du dir nicht mal selber Abendbrot zubereiten? ... Ja bis gleich."
 

Ran zog ihre Jacke an und verabschiedete sich von Shinichi, um ihren Heimweg anzutreten. Es war bereits dunkel. "Komm gut nach Hause. Meld dich mal, wenn du angekommen bist, okay?"
 

"Ist gut, mach ich! Bis morgen!" rief sie noch und lief durch das Tor nach draußen.
 

Shinichis Magen grummelte leicht und er beschloss, sich auch um das Abendbrot zu kümmern.

 

Nachdem er gegessen hatte, setzte er sich in das nun mollig warme Wohnzimmer und schlug das Buch auf, welches er zur Zeit las. Der neueste Roman seines Vaters.

Nachdem eine halbe Stunde vergangen war, klingelte sein Handy und er las Rans Nachricht. Sie war gut zuhause angekommen und bereitete nun das Abendbrot für sich und ihren Vater vor.
 

//Also wirklich... Der Alte könnte auch mal selber was machen und nicht alles seiner Tochter überlassen.// sagte sich Shinichi in Gedanken. Er legte sein Handy beiseite. Wenige Minuten später klingelte es erneut. "Nanu, hat Ran vergessen mir etwas zu sagen?"
 

Nein. Die Nachricht war von einer verschlüsselten Nummer.
 

"Absender unbekannt..." murmelte er zu sich selbst. Normalerweise würde Shinichi solche Nachrichten ignorieren oder gleich löschen, diesmal war er jedoch aus irgendeinem Grund neugierig. Er wollte wissen, was diese anonyme Person geschrieben hatte.
 

Hallo mein Angebeteter...

ich habe dich im Skilager beobachtet und muss schon sagen, du hast echt etwas drauf! Vielleicht können wir uns das nächste Mal messen? Dein Lächeln und die geröteten Wangen fand ich echt süß...

 

- Grüße von ...
 

Shinichi erstarrte. Wer hatte ihn da so genau beobachtet?! Und woher hatte diese Person seine Nummer?? Er versuchte sich ins Gedächtnis zu rufen, wen er während des Skifahrens gesehen hatte, doch da alle Skihelme und Brillen trugen, konnte er sich an niemand auffälliges erinnern...

 

"Wer ist das nur...? Jemand aus meiner Klasse? Nein. Dann hätte er oder sie sich sicher schon eher gemeldet. Es muss jemand von der anderen Schulklasse gewesen sein! Im Restaurant habe ich schließlich einige andere in meinem Alter gesehen. Ich muss herausfinden, woher die kommen."

 

Shinichi beschloss, gleich am nächsten Schultag seine Klassenlehrerin zu fragen, ob sie wusste, von welcher Schule die anderen kamen. Leider war heute Freitag, so dass er sich bis Montag gedulden musste. 
 

Seine Neugier war geweckt.
 

//Ob wohl noch mehr Nachrichten kommen...? Ich finde schon raus, wer du bist!// dachte er siegessicher.

 

 

 

Fortsetzung folgt



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Kommentare zu diesem Kapitel (1)

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Von:  Yuna_musume_satan
2019-04-10T14:24:26+00:00 10.04.2019 16:24
Klasse Kapitel freu mich schon aufs nächste


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