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Einen Schritt weiter


Erstellt:
Letzte Änderung: 15.02.2015
abgeschlossen
Deutsch
441 Wörter, 1 Kapitel
Hauptcharaktere: Eigener Charakter
Unterthemen: Trauer
Trigger-Warnungen: Suizid



Es ist ein Tag wie jeder andere.

Fast.

Als der Wecker heute morgen geklingelt hat,

wusstest du es da schon?






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100-Storys
Stichwort Suizid.

Fanfic lesen
Kapitel Datum Andere Formate Daten
Kapitel 1 [...] wie fast jeden Tag. E: 15.02.2015
U: 15.02.2015
Kommentare (9)
441 Wörter
abgeschlossen
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Kommentare zu dieser Fanfic (9)

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Von:  YUAL-Jury
2019-02-20T12:02:21+00:00 Gestern 13:02
Hallo Jaelaki!

Wieder einmal hast du es absolut verdient aufs Siegertreppchen der Monatskür geschafft. Mit dieser knapp und eindringlich erzählten Geschichte hast du uns voll erwischt: Der nüchterne, völlig schmucklose Stil, den man in einem Bericht erwartet, dazu die Perspektive der zweiten Person – all das führt zu Zuspitzung und größerer Nähe zum Geschehen. Die Pointe trifft einen unerwartet und wird mit wenigen Sätzen abgehandelt: Das wirkt. Ein exemplarisches Beispiel dafür, wie Minimalismus richtig eingesetzt wird. Wir gratulieren!

Liebe Grüße
YUAL-Jury
Antwort von:  Jaelaki
Gestern 17:07
Hallo! Ich freue mich sehr darüber, dass diese Geschichte YUAL geworden ist.
Vielen Dank auch für eure Rückmeldung hier!

Ich danke euch für eure Mühe und Arbeit. : )

Liebe Grüße,
Jaelaki
Von:  TigerNagato
2015-12-08T08:34:52+00:00 08.12.2015 09:34
Das war heftig und erschreckend real. Du hast die düstere Stimmung echt gut dargestellt, auch wenn es im Mittelteil etwas unübersichtlich wurde. Für meinen Geschmack sind da zu viel "Und's", aber es passt in die Geschichte. Es lässt es so monoton wirken. Selbstmord ist in meinen Augen ein heikles Thema, aber du hast meinen Respekt, wie du damit umgegangen bist. Im übrigen finde ich es gut, dass du dich auf das "Opfer" konzentriert hast. Es gibt keine großen Gefühlsausbrüche, aber die wären in dieser Story irgendwie fehl am Platz. Es passt alles zusammen. Aber was mich am meisten erschreckt, ist, wie viel von dieser Geschichte auf das eigene Leben zu trifft. Jeder hat mal einen schlechten Tag und denkt über so etwas nach, aber im Endeffekt machen die wenigsten den letzten Schritt.

Das ist eine wirklich gute Story, vor allem weil sie so realistisch ist.

Lg Tiger
♪♫ Der Feedback-Club

Antwort von:  Jaelaki
09.12.2015 00:29
Hallo, danke dir.
Was meinst du mit unübersichtlich? : )

Gerade weil es so heikel ist, musste ich die Geschichte schreiben. Die Geschichte habe ich geschrieben, nachdem eine Person in der Realität sich das Leben nahm. Ich kannte weder die Person, die sich umbrachte, noch war ich dabei. Ich habe es in den Nachrichten gehört und es hat mich sehr nachdenklich gemacht. Am besten drücke ich solche Gedanken durch Geschichten aus. So ist diese Story entstanden.

Danke dir. : )

LG
Jaelaki
Von:  Drachenprinz
2015-11-22T14:51:39+00:00 22.11.2015 15:51
Wow... Zufällig gefunden und ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Musste fast flennen gegen Ende und das passiert mir nur, wenn mich etwas wirklich sehr berührt. Dein Stil kombiniert mit dieser Thematik und dieser Situation... das hinterlässt Eindruck. Einen sehr bitteren Eindruck, aber das war es vermutlich auch, was du bezwecken wolltest. Es wirkt sehr realitätsnah und echt, aber du sagst ja auch, dass sich so ein Fall wirklich in deiner Stadt ereignet hat. Ich finde das sehr traurig. Diese Gedankengänge (die ich wahrscheinlich genauso oder ähnlich gehabt hätte), warum derjenige, der vorher scheinbar ein normales Leben gelebt hat, Familie und Freunde hat und jeden Tag aufsteht, um gewöhnliche Dinge zu tun, sich plötzlich umbringt. Weil eben doch nicht alles so gut ist wie es scheint... ja, ich schätze, so geht es leider vielen. Man lächelt, obwohl es in einem drin ganz anders aussieht.

Liebe Grüße und nochmal ein Lob an deinen Stil! Du bringst es auf den Punkt und mir gefällt deine Art, Gedanken und Gefühle auszudrücken.
Drachenprinz
Antwort von:  Jaelaki
08.12.2015 23:54
Hallo, danke das freut mich (auch wenn es vielleicht makaber klingt).
Die Geschichte ist von einem Vorfall in der Realität inspiriert ja. Ich kannte weder die Person, die sich umbrachte, noch war ich dabei. Ich habe es in den Nachrichten gehört und es hat mich sehr nachdenklich gemacht. Am besten drücke ich solche Gedanken durch Geschichten aus. So ist diese Story entstanden.

Vielen Dank für deine Rückmeldung und den lieben, mitfühlenden Kommentar!

LG
Jaelaki
Von:  TommyGunArts
2015-03-29T17:44:15+00:00 29.03.2015 19:44
Eine erdrückende Stimmung, die in dieser Geschichte vorherrscht. Ich finde es interessant, wie du schreibst. Besonders grausam und so unglaublich authentisch fand ich die Sätze, die mit "macht nichts" beginnen und mit "nichts was man nicht regeln könnte (o.ä.)" aufhören. Weil du die ganze Zeit auf den Moment hinarbeitest, an dem man die Dinge nicht mehr regeln oder gerade biegen kann.
Eine unsagbar traurige Story, die in nüchternem Tonfall geschrieben ist. Gefällt mir sehr gut und regt definitiv zum Nachdenken an.
Freut mich übrigens, dass du bei den 100 Storys mitmachst und den Zirkel um diese tolle Geschichte bereicherst.
Lg
E.Ternity
Antwort von:  Jaelaki
07.06.2015 21:57
Hallo! Dankeschön für deinen Eindruck.
Es freut mich, wenn diese stilistischen Aspekte auch so »rüberkommen«, wie geplant!
Danke für dein Lob. Gerade zu einem solchen Thema.
Gerne. ; )

Gruß,
Jaelaki
Von: haki-pata
2015-03-14T10:38:51+00:00 14.03.2015 11:38
Vor einigen Tagen schon nahm ich deine Geschichte in meine Favoritenliste auf. Bereits ein paar Mal gelesen habe ich deine Worte auf mich wirken lassen und sehe mich jetzt in der Lage, ein Kommentar zu schreiben.

Die Erzählperpektive ist meines Erachtens perfekt gewählt. Außenstehend, nichtswissend - und doch nah genug, um den Protagonisten mit einem vertraut wirkenden 'du' anzusprechen.

In Gedanken bin ich mit ihm gegangen. Ich habe diese Person begleitet, vom ersten Weckerklingeln an. Ich sah diesen Schritt weiter, diesen Schritt zu viel - und es war mir nicht mögich, etwas dagegen zu unternehmen, denn ich verfiel in Schockstarre und der Zug kam bereits.

Eine gute Geschichte. Ohne Schnick und Schnack. Ohne Ausschmückung, die stören würde und den Fokus verlieren lässt. Nachdenklich machend. Rührend. Berührend.
Habe Dank für diese Geschichte.
Antwort von:  Jaelaki
07.06.2015 21:55
Hallo!

Ich danke dir für die Rückmeldung zu diesem sensiblen Thema. Ich möchte gar nicht viele Worte deswegen verlieren. Danke dir. : )

Gruß,
Jaelaki
Von:  fragile
2015-03-01T19:05:24+00:00 01.03.2015 20:05
schmerzlich-beeindruckend.
es fängt schon etwas ... emotionslos an. du erklärst nicht das drum-herum und das macht das ganze etwas... weit entfernt, aber gleichzeitig fühlt man sich auch angesprochen. als sei ich die person, über die du schreibst/die du ansprichst und deren aktionen du ganz sachlich erzählst.
es ist zuerst gewohnheit, die ich erkennen kann. wir sehen also ganz fokussiert sogar das äußere. wir erfahren nichts von der person, über dieses du. wir wissen also nicht ob die person ehrlich lacht, ob sie glücklich ist oder absolut traurig.
kein gedankengang, keine gefühlsregung. also alles sachlich. kurz. knapp. wie schon erwähnt.
ich bin etwas ... ich würde nicht verwirrt sagen, aber in meinem kopf sind so viele gedanken durcheinander, sodass ich fürchte, dieses kommentar macht nicht wirklich sinn. aber ich finde das völlig in ordnung.

es jagt einem die gänsehaut über die haut.
nie wird je jemand erfahren, was in den köpfen der menschen vorgeht, die beschließen, dass einfach alles zu beenden. welche situation oder gefühlsregung einen dazu trieb, alles aufzugeben, sich selbst und alles um dieses selbst.

...

ich kann jetzt gar nicht mehr dazu sagen...

Antwort von:  Jaelaki
05.03.2015 20:45
Danke für deinen Eindruck. Es freut mich, wenn die Geschichte so bei dir angekommen ist; auch, wenn »freuen« bei so einer Geschichte natürlich relativ ist. Aber ich danke dir für deinen Kommentar und es stimmt mich als Autorin positiv, dass genau diese Gefühle durch die Geschichte bei dir auch angekommen sind – mir erging es ähnlich.

Gruß,
Jaelaki
Von:  jyorie
2015-02-16T11:04:10+00:00 16.02.2015 12:04
Hallo,

ich bin nicht so sehr begeister von Suizid-Geschichten. Seit meine Beta mich da mal schärfer ins Gespräch genommen hat, bin ich da auch kritischer geworden. Alles wie immer, scheinbar nichts besonderes und dann einfach vor den Zug gesprungen. Mit einem Selbstmord löst man keine Probleme, man verursacht damit mehr, wieviele kleinere Kinder oder Jugendliche standen morgends mit am Bahnsteig und bekommen die Bilder nie wieder aus dem Kopf. Welches Trauma haben Freunde und Angehörige, es gibt für Eltern nichts schlimmeres als wenn ihr Kind stirbt, manche erholen sich davon sogar bis ins Grab nicht mehr.

Dein Chara erzählt nichts warum er das getan hat, ob er Depressionen hat oder etwas anderes. Generell sollte man das mit den Suizidgedanken nicht so auf die Leichte Schulter nehmen. Sorry, hoffe du bist nicht sauer auf mich, das ich diesmal nicht begeistert sein kann von deinem Kapitel.

Viele Grüße,
Jyorie

Antwort von:  Jaelaki
16.02.2015 16:44
Hallo, ich schreibe keine Suizidgeschichten einfach Just-For-Fun. (Generell schreibe ich keine.)

Was mit deiner Beta war oder auch nicht, weiß ich nicht. Muss ich auch sagen, hat nichts mit dieser Geschichte zu tun. Dass du kritisch bist ist wichtig und gut, allerdings geht es in dieser Geschichte nicht darum, wie man Probleme löst, sondern eben um den Vorfall, dass sich jemand vor den Zug wirft. Dass das für andere Traumata verursachen kann, ist nicht in dieser Geschichte zentral. Sicher hast du da Recht und auch mir ist das bewusst, aber darum geht es nun einmal nicht in dieser Geschichte. Deswegen ist es meiner Meinung nach nicht zielführend, das zu kritisieren. Es geht nicht um die Folgen des Selbstmordes oder um die anderen; es geht um den, der es tut. Und nur um ihn/sie.

Diese Geschichte habe ich geschrieben, nachdem sich in meiner Stadt am Hauptbahnhof tatsächlich jemand vor den Zug geworfen hat. Die [reale] Geschichte hat mich sehr nachdenklich gemacht und daraufhin habe ich diese Geschichte geschrieben. Es geht eben darum, dass man als Fremder nicht weiß, was in ihm/ihr vorgegangen ist. Die Gedanken rühren also nicht von der Person, die sich umgebracht hat, sondern von einem Außenstehenden, der sich Gedanken darum macht, warum sich derjenige vor den Zug geworfen hat. Was die letzten Tage passiert sein könnte und so weiter.
Von »auf die leichte Schulter nehmen« kann also nicht die Rede sein, sorry, aber ich denke, in dem Punkt hast du die Geschichte einfach nicht verstanden.

Gruß,
Jaelaki
Antwort von:  jyorie
16.02.2015 17:29
ich lese die Geschichten immer in der "TXT" form, daher habe ich deinen Autorenkomentar nicht gesehen. Ich dachte ich hätte das Kommi so geschrieben, das du dich nicht persönlich angegriffen gefühlt hast. Ich habe die Geschichte gelesen und wuste vorher nicht, das es um einen Selbstmord geht, sonst hätte ich sie vielleicht nicht gelesen.

Tut mir leid, falls ich dir damit auf die Füße getretten bin, weil in unserem NachbarOrt war vor einiger Zeit auch so etwas und die Grundschühler standen neben dran auf den Bahngleisen. Daher weiß ich das so etwas kein Spaß ist und mir behagt die Vorstellung nicht.

Grüße
Jyorie
Antwort von:  Jaelaki
16.02.2015 18:04
Hallo,
das hat nichts mit »persönlich angreifen« bzw. »angegriffen fühlen« zu tun, sondern mit dem Verstehen der Geschichte, also um was es eigentlich geht. Du hast Dinge kritisiert, um die es in der Geschichte nicht geht (Bsp. wie es anderen Menschen dabei geht, wie es dazu gekommen ist) und ich wollte klar stellen, dass diese Dinge zwar generell wichtig, in diesem Fall aber nicht zentral sind.

Dass einem die Vorstellung bei einem Selbstmord nicht behagt ist auch klar oder sollte klar sein. Wenn du keine solche Geschichten magst, ist das okay, aber deswegen diese Geschichte entsprechend zu kritisieren ist nicht zielführend, weil ich nun einmal genau so eine Geschichte in diesem Fall und zu diesem Anlass schreiben mochte.

Es war nur leider offensichtlich, dass du die Essenz dieser Geschichte nicht verstanden hast, weil du geschrieben hast: »Dein Chara erzählt nichts warum er das getan hat, ob er Depressionen hat oder etwas anderes. Generell sollte man das mit den Suizidgedanken nicht so auf die Leichte Schulter nehmen. Sorry, hoffe du bist nicht sauer auf mich, das ich diesmal nicht begeistert sein kann von deinem Kapitel.« Diese Geschichte ist aber nicht aus der Sicht des Selbstmörders, hat nicht die Intention die Beweggründe durchzuarbeiten, sondern stellt einfach ein paar Gedanken, wie es vielleicht gewesen sein könnte in den Raum. Den Vorwurf, ich würde die Sache »auf die leichte Schulter nehmen« muss ich dann doch persönlich nehmen, weil du damit genau das aussagst. Das trifft jedoch keineswegs zu. Andernfalls wäre diese Geschichte wahrscheinlich gar nicht entstanden.

Es ist okay, wenn du die Art Geschichte nicht magst. Aber die anderen Anmerkungen treffen leider nicht den Kern der Geschichte. Ich hoffe, ich konnte erklären, warum.

Gruß,
Jaelaki

PS. Dass es um Selbstmord geht bzw. in die Richtung habe ich nun zusätzlich durch »Darkfic« gekennzeichnet. Da es aber bereits mit »Trauer« bezeichnet war, war schon vorher klar, dass es keine »leichte« Geschichte ist.
Antwort von:  Jaelaki
06.03.2015 16:34
PPS. Mit etwas Abstand zu dem Geschehen schreibe ich dir hier nochmals, weil ich betonen möchte, dass ich dankbar für Rückmeldungen bin und ich hoffe, dass meine Kommentarantworten dir nicht zu harsch erschienen sind. Das Thema an und für sich ist mir nur – wie man vielleicht merkt – persönlich nahe gegangen. Deswegen wollte ich deutlich machen, dass ich das Thema nicht auf die leichte Schulter nehme, wie du es angemerkt hattest. Ich hoffe also auch im umgekehrten Falle, dass ich dir nicht auf die Füße getreten bin. : )

Gruß,
Jaelaki
Antwort von:  jyorie
07.03.2015 23:03
Hi^^

ich drücke es mal so aus, die Art in der deine Antwort kam, hat mich schon etwas getroffen, weil jemand den ich sehr, sehr mochte auch so ähnlich "mit mir ins Gericht" gegangen ist. Und ich mich da an Dinge/Zeiten erinnert habe, die ich gern schnell wieder vergessen würde.

Und ich hatte mich im ersten Moment schon ein wenig geärgert. Aber stimmt jetzt mit Abstand betrachtet hat man da schon ein anderes Gefühl und nach dem Hinweis auf dein Autorennachwort, das ich zuvor nicht gesehen hatte, kann ich dich auch besser verstehen, wenn in dem Moment da mehr Impulsivität drine war in der antwort, weil es dich beschäftigt hat und man das was da hautnah passiert ist nicht so leicht schlucken kann. Und ich auch froh darüber bin, das du es genauso hältst, das man das Thema nicht leichtfertig behandelt. War eben ein Missverständnis.

Danke das du dich noch mal gemeldet hast, ich hab jetzt auch ein besseres Gefühl deswegen.

Wünsch dir ein gutes Wochenende.

LG
Jyorie
Antwort von:  Jaelaki
07.03.2015 23:54
Hallo,

mir erging es ebenso mit deinen Kommentaren.

Aber gut, das freut mich. Dann ist das ja jetzt geklärt. ; )
Dir auch!

Gruß,
Jaelaki