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Am Ende des Weges


Erstellt:
Letzte Änderung: 14.10.2013
abgeschlossen
Deutsch
1830 Wörter, 1 Kapitel
Schlagworte: Dragon Quarter
Hauptcharaktere: Elyon
Unterthemen: Breath of Fire V

Lebe wohl, Elyon...


Inhalt: Elyon, der erste Auserwählte Odjns, steht kurz davor, das Tor zum Himmel zu öffnen. Doch im entscheidenden Moment zögert er und sinniert fatalerweise darüber, wessen Wille ihn bis zu diesem Punkt geführt hat.

Beta: LeanaCole

Anm.: Entstanden für den Wettbewerb Push dein Fandom – Schreibe eine Fanfcition! der YUAL-Jury. Als Thema habe ich Untergang ausgewählt.


DISCLAIMER & Copyright:
Breath of Fire: © Capcom
Story: © me
Cover: © Capcom


Alle Ereignisse in dieser Geschichte, auch jene, die sich auf lebende Personen, existierende Orte oder Organisationen beziehen, sind frei erfunden und jegliche Ähnlichkeit ist rein zufällig.

Diese Fanfic nimmt an 1 Wettbewerb teil.

Fanfic lesen
Kapitel Datum Andere Formate Daten
Untergang E: 14.10.2013
U: 14.10.2013
Kommentare (2)
1830 Wörter
abgeschlossen
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Elyons Untergang

 

Ich wollte ja schon ewig mal wieder etwas über Dragon Quarter schreiben (meine erste FF dazu war ein Shonen-Ai-Oneshot), das nach einigen Anfangsschwierigkeiten rasch zu einem meiner liebsten RPGs geworden war. Die düstere Stimmung, die Dynamik zwischen den Hauptcharakteren, das SOL-System und die gesamte Hintergrundgeschichte, die – leider – viel zu kurz im Spiel kam und hauptsächlich durch externe, sekundäre Materialien nachvollzogen werden kann und dann natürlich Bosch. Und Bishi Elyon.
All das hat mich das Spiel lieben lernen lassen.
Ich plane noch mehr FFs dazu, aber das sind alles längere Projekte, deswegen wollte ich für den Wettbewerb etwas kürzeres schreiben und der Untergang des Bundes zwischen Elyon und Odjn, gepaart mit Erwähnungen des Untergangs der Menschheit, erschien mir einfach passend.
Wer meine Stories kennt, wird von den ungewohnten Absätzen überrascht sein. Aber im Spiel sprechen Odjn und Chetyre immer auf einem seperaten schwarzen (oder weißen) Screen, das wollte ich mit den Absätzen symbolisieren.

 

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Kommentare zu dieser Fanfic (2)

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Von: Yggdrasil
2017-01-05T23:36:11+00:00 06.01.2017 00:36
Zugegeben, einige Details verstehe ich nicht so ganz, da ich das Spiel nicht kenne, aber dem Großteil der FF konnte ich trotzdem problemlos folgen =)
Als Nichtkenner freue ich mich über die zahlreichen Beschreibungen und Erklärungen, die mir geholfen haben die Welt besser zu verstehen. Ich fand das alles sehr verständlich und anschaulich, könnte mir aber vorstellen, dass jemand, der das alles kennt, davon ein wenig gelangweilt ist.

Ich finde es spannend den Gedanken von Elyon zu folgen, vor allem auch, da er in Frage stellt, ob seine Entscheidung richtig ist und ob es tatsächlich er selbst ist, der diese trifft - oder ob seine Gedanken von dem Drachen beherrscht und gelenkt werden. Es stellt sich die Frage, wie frei die eigenen Gedanken noch sind, wenn man sie mit einer anderen Intelligenz teilt, wenn man nicht alleine im eigenen Kopf ist. Irgendwie unheimlich >.<
In dem Zusammenhang fand ich seinen Umschwung allerdings ein wenig schnell. Ich meine, klar, er hätte sich nur auf der Stelle gedreht, nicht wissend, ob er vorwärts oder zurück gehen soll, aber ich denke den Zweifel hättest du noch ein wenig deutlicher machen können.

Der Kontrast, den zu zwischen der Welt im Untergrund und der Welt an der Oberfläche zeichnest, hat mir sehr gut gefallen, gerade mit den Beschreibungen vom Anfang und dem Hinweis auf die verpestete Luft und die geringe Lebenserwartung in einigen Bezirken, machst du das sehr deutlich =D
Das Ende hat mich überrascht, wie ich zugeben muss ... Aber ich denke, dass diese Entscheidung doch sehr viel über den Charakter aussagt und ich bin in der Hinsicht positiv überrascht. Eine runde, kleine Geschichte, die zum NAchdenken anregt.

Ein wenig unklar finde ich diesen Satz hier:
Nichts und niemand konnte sich der Kraft eines Drachen widersetzen, es sei denn ein weiteres Ungetüm, aber keines hatte, neben Odjn, einen Pakt geschlossen.
Der Satz klingt ein wenig ungeschickt und hat mich ziemlich aus dem Lesefluss geworfen, vielleicht schaust du da noch einmal drüber ^^
Antwort von:  Farleen
06.01.2017 12:17
Danke dir für deinen Kommentar~.
Schön, dass es dir gefallen hat. ^^

Nun, was die Schnelligkeit der Entscheidung angeht, schätze ich, dass ich mich da ein bisschen sehr hab vom Spiel selbst beeinflussen lassen, die Szenen und Konflikte sind auch immer relativ schnell vorbei. XD
Nein, im Ernst, ich konnte mir Elyon auch nicht wie jemand vorstellen, der erstmal eine Ewigkeit "Aber ja, aber nein, aber ja, aber nein" mit sich (und Odjn) spielt, sondern der rasch und gezielt eine Entscheidung trifft, besonders wenn sie mit sich führt, dass er die Menschen weiter einsperrt.
Aber ich kann deinen Punkt durchaus gut verstehen.

Was diesen einen Satz angeht: Ich schau ihn mir nochmal in Ruhe an, danke~.
Von: Feria
2014-11-06T17:31:13+00:00 06.11.2014 18:31
Haaalt! Ich habe gerade gesehen, dass es diesen One-Shot ja gibt und da ich BoFV jetzt endlich kenne (dank dir ♥), kann ich ihn auch endlich mal lesen. Und werde sogar Ahnung haben, worum es geht! *___*
BoFV war toll~ Auch wenn es echt schade ist, dass so viele Infos und Details gar nicht im Spiel selbst genannt wurden. >.<
Am meisten hat mich aber echt die Musik umgehauen. Die war unglaublich gut. ♥
Auf jeden Fall stürze ich mich dann mal auf diesen One-Shot und lass mich überraschen. An der Stelle nochmal herzlichen Glückwunsch zum 1. Platz im Wettbewerb. :3

> meine erste FF dazu war ein Shonen-Ai-Oneshot
Oooh~ >:D
Kann man den noch irgendwo lesen? :)

> Wer meine Stories kennt, wird von den ungewohnten Absätzen überrascht sein. Aber im Spiel sprechen Odjn und Chetyre immer auf einem seperaten schwarzen (oder weißen) Screen, das wollte ich mit den Absätzen symbolisieren.
Finde ich schon jetzt echt gut, dass du das so gemacht hast. Das passt dann so schön zum Spiel.

> Mit diesen Worten hatte alles einmal begonnen.
Mit diesen Worten beginnen viele Geschichten. >.<
Und eine große Bürde. D;

> Er war noch immer unter der Erde, aber er war dem Himmel so nah wie nie zuvor.
Ah, er ist also kurz davor, oben anzukommen. Finde ich übrigens echt interessant, dass du diese Szene mal in einem OS geschrieben hast, so dass man sich vorstellen kann, wie das damals wohl abgelaufen sein könnte.

> tausend Jahre seit die Menschen in einem Krieg alles verbrannten, ihren eigenen Lebensraum vernichteten und in den Untergrund flüchteten.
Es sind aber auch wirklich immer die Menschen selbst, die alles zerstören. :(

> Der hinter ihm auf dem Boden liegende Deamoned stieß ein Ächzen aus, krümmte sich, presste eine Hand auf das blutende Loch, in dem einst sein rechtes Auge gesessen hatte.
Ah, das hast du auch mit eingebaut. Ich wusste das ja schon von deinen Erzählungen her. :)

> Wer garantierte ihm, dass die Welt sich nach ihrem Untergang wieder erholt hatte?
Niemand, aber manchmal muss man etwas riskieren! D;

> Woher wollte Odjn, eine künstliche, lange nach dem Krieg geschaffene Waffe das wissen?
... Okay, DAS ist eine berechtigte Frage. >.<
Aber wie gesagt, man muss eben mal was riskieren. D;

> War es ein Trick? Lud er den draußen lauernden Tod ein, wenn er diese Schleuse öffnete?
Waffen wurden immerhin geschaffen, um zu zerstören, auch Odjn strebte sicherlich danach.

Oh ... die Gedanken kann ich sogar echt gut nachvollziehen. Unter der Betrachtung wäre es vielleicht doch nicht so gut, ein Risiko einzugehen. =/

> Odjns dröhnende Stimme fuhr wie ein elektrisierender Impuls durch seinen Körper, ließ stechende Schmerzen in seinem Kopf entstehen.
Ferris: Zweckentfremdung~ *flüster*
Ciela: ... Ferris. Nicht hier. Das ist gerade sehr ernst. ù_û
Ferris: Sorry. XD Bei Ryu macht es eh mehr Spaß. >.<

> Der bislang so geduldige Odjn wollte ihn zwingen, seinen Willen weiter auszuführen, ungeachtet von Elyons eigenen Wünschen.
Da würde ich jetzt aber auch Zweifel bekommen, ob ich überhaupt das richtige tue. :(

> Was wenn, flüstere ihm sein Unterbewusstsein, um den Zweifel zu nähren, es gar nicht sein Wille gewesen war? Wenn er mit dem ersten Kontakt mit Odjn von etwas infiziert worden war, das sein Denken beeinflusste und ihn bis an diesen Punkt getrieben hatte?
Der Gedanke ist heftig. D;

> Elyon griff sich an den Kopf, der jeden Moment zu platzen drohte, er schwankte. Odjns Zorn flutete durch seinen Körper, die Ungeduld des Drachen ließ ihn seine Beherrschung vergessen
Oh-oh. Odjin passt das ganz und gar nicht. >.<
Im Spiel habe ich ja nie darüber nachgedacht, aber es muss echt unangenehm sein, die Stimme eines Drachen im Kopf zu hören, vor allem wenn er wütend ist. Ich stelle mir das gerade echt nicht schön vor. D;

> und trieb Elyon damit einen Schritt näher an den Abgrund, der sie beide voneinander trennen würde. Aber noch traute der Auserwählte sich nicht, zu springen.
Wow, Elyon nichts überstürzen! >.<

> „Lass mich wenigstens einmal den Himmel sehen...“
Die Bitte klang verzweifelt, als wäre es der Wunsch eines Sterbenden.

Owww ... Odjin. Q___Q
Er tut mir ja gerade sehr leid. Da ist er dem Himmel jetzt so nahe und sein Auserwählter weigert sich, den Weg zu diesem zu öffnen. Das muss echt hart sein. D;

> Noch immer war Elyon unsicher, ob er die Schleuse wirklich öffnen sollte, aus Furcht, den Tod hereinzulassen.
Elyon kann ich aber auch gerade gut nachvollziehen. Man will ja das richtige tun. :(

> Aber Odjns Stimme klang deprimiert, kraftlos, verzweifelt... er wollte nur die Außenwelt sehen, einmal in seinem Leben.
Armer Odjin. Q___Q *fühlt gerade mit ihm mit*

> Als er schließlich nach draußen trat, fiel sein Blick sofort auf den Himmel, der wesentlich blauer war, als er es sich je vorgestellt hatte und er schien unendlich weit zu reichen.
Der Anblick muss ja echt überwältigend sein, wenn man den Himmel zuvor noch nie gesehen hat.

> wollte ihn in die Knie gehen und voller Ehrfurcht in Tränen ausbrechen lassen.
Ja, er ist wirklich überwältigt. Q___Q

> Er wusste nicht, ob die Menschen es verdient hatten, all diese Wunder zu sehen.
Ich finde es ja schon ziemlich heftig, dass ein Einzelner darüber entscheidet. Aber schließlich war er es ja, der sich aus eigener Kraft bis hierhin gekämpft hat, also ist es schon klar, dass er sich diesen Gedanken macht. Wirklich richtig finde ich das aber nicht. >.<

> Vor etwas weniger als tausend Jahren hatten sie all diese Schönheit gedankenlos vernichtet, den Untergang ihrer eigenen Rasse eingeläutet und dasselbe taten sie nun mit ihrem aktuellen Lebensraum.
Ach, ja ... gut, mit dem Hintergedanken würde ich auch nicht wollen, dass die Menschen das womöglich nochmal tun. :(

> „Du warst mein erster Auserwählter. Es fällt mir nicht leicht, dich gehenzulassen.“
Irgendwie mag ich Odjin hier total. Im Spiel hatte ich gar keine wirklich Bindung zu ihm aufbauen können. Aber hier ... >.<

> Es war ein kurzer, stechender Schmerz – und im nächsten Moment war die Verbindung, die er in den letzten Tagen gespürt hatte, fort als wäre sie nie dagewesen.
Frag mich nicht warum, aber für mich klingt das gerade ziemlich ergreifend.

> Irgendwann würde jemand kommen, der das Programm bis zum Schluss erfüllte und er wollte derjenige sein, der diese Person am Ende testete, selbst wenn das seinen Untergang bedeuten würde.
Eine große Aufgabe, die Elyon sich da aufbürdet. D;

Das war echt ziemlich interessant, mal zu lesen, wie das vermutlich abgelaufen ist. Ich finde, man merkt, dass du BoFV sehr liebst, weil alles sehr schlüssig klang, als wäre es wirklich genau so gewesen. Außerdem hast du mir hiermit einen Bezug zu Odjin gegeben, den ich vorher nicht hatte. >.<
Elyon ist schon ein beeinduckender Charakter. Ich glaube, so viel Stärke hätte ich nicht, mich zu opfern, um etwas Neues beginnen zu lassen. D;
Nachdem wir BoFV zusammen gespielt hatten, hat mir das Lesen hier in jedem Fall gefallen und ich fühlte mich dir gleich wieder näher. ♥