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My little Pony: One last Letter

von

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Kapitel 18

Tag zweiundvierzig. Kurz nach Mitternacht. Der Plan war aufgegangen. Die anderen sind ohne Probleme an den beiden Wächter vorbeigekommen. Als sie an meinem Versteck vorbei kamen, hatte ich mich ihnen wieder angeschlossen. Gemeinsam sind wir auf den Mittelhof getreten. Dort waren weniger Wachen unterwegs, so dass wir uns nicht von einem zum anderen Versteck huschen mussten. Trotzdem waren wir aufmerksam, da wir uns noch auf uns feindlich gesinnten Gebiet befanden.
 

Twilight beobachtete einige Wachen, die sich am anderen Ende des Hofes, vor dem einzigen Ausgang, um einen Feuerkessel versammelt hatten. „Ich glaube, dein Trick wird nicht noch einmal funktionieren.“, sagte Fluttershy. „Das glaub ich auch.“, erwiderte Twilight, „aber irgendwie müssen wir an denen vorbei kommen.“ Applejack sah sich plötzlich um. „Äh, Leute. Ich glaube, wir bekommen Besuch.“, sagte sie. Die anderen drehten sich in die Richtung, in die Applejack sah, um. Durch das Tor, wo sie gerade durchgekommen waren, eilte eine Wache und das Fallgitter rauschte hinter ihr herunter. „Das war's.“, meinte Big Macintosh, als die Wache auf die anderen Wächter zu eilte. Als sie diese erreichte wechselte sie mit einem, der aussah wie ein Hauptmann, einige Worte. Dieser brüllte daraufhin Befehle und die anderen Wachen schwärmten auf dem Hof aus, während auch dieses Tor mit einem Fallgitter, welches langsam in der Führung herab glitt, gesichert wurde. 'Wir sitzen in der Falle.', dachte Twilight, als plötzlich ein Schatten über die sieben Ponys vorbeihuschte. Der Schatten landete neben dem Hauptmann und sprach mit diesem. Dieser schien sich erst mit dem Pegasus zu streiten, dann tönten erneut Befehle über den Hof und die Wachen zogen sich durch das sich öffnende Fallgitter des zweiten Tores zurück. Einzig der Schatten blieb stehen. Er drehte sich um und sah in die Richtung in der Twilight und die anderen standen. „Ich weiß das ihr hier seid.“, rief der Schatten, „also macht es mir und euch nicht unnötig schwer. Ich habe euch ein Angebot zu machen.“ Die Gefährten waren verwundert. „Was könnte er von uns wollen?“, fragte sich Rainbow Dash. „Ich weiß es nicht.“, antwortete Twilight, „aber es könnte unsere Möglichkeit sein, aus Canterlot zu fliehen.“ „Kommt schon. Ich habe nicht endlos Geduld.“, rief der Schatten. „Wenn wir nicht hingehen, werden wir es nicht wissen.“, meinte Applejack, „und viel schlimmer als der Kerker kann es nicht sein.“ „Du hast ja keine Ahnung.“, flüsterte Celestia unter dem Umhang. Twilight sah sich um. „Wenn er uns eine Möglichkeit zur Flucht bietet, dann sollten wir das Risiko in kauf nehmen.“, entschied sie, „Wenn nicht, können wir immer noch nach einem anderen Weg suchen.“ Sie wandte sich um und schritt langsam auf den Schatten zu, ihre Gefährten im Schlepptau.
 

Als sie näher an dem Schatten heran waren, sahen sie, dass es einer der Wonderbolts war. Dieser stand mit siegesgewissem Gesichtsausdruck vor ihnen. „Ahh. Die Flüchtigen haben sich entschieden, mein Angebot anzunehmen.“, sagte der Wonderbolt. „Wir werden uns anhören, was du uns vorzuschlagen hast, dann werden wir entscheiden.“, entgegnete Twilight. „Von mir aus.“, erwiderte er Gelangweilt, „Das Angebot lautet wie folgt. Rainbow Dash schließt sich uns an und der Rest von euch kann gehen, wohin es euch beliebt.“ „Ich soll mich euch anschließen?“, brauste Rainbow auf, „warum sollte ich das machen. Soarin.“ Sie zischte den Namen, als hätte sie etwas ekelhaftes im Mund. Soarin blieb unbeeindruckt. „Wir wussten, das du sich nicht ohne Widerstand anschließen würdest. Daher haben wir etwas vorbereitet.“ Soarin pfiff kurz. Dann landeten zwei weitere Wonderbolts neben ihm, die etwas zwischen sich hielten. „Du kennst ja das Flugunfähige Pegasus hier, nicht wahr?“, fragte Soarin süffisant. „Scoot.“, keuchte Rainbow, als sie den regungslosen Körper von Scootaloo sah. Sie wollte gerade auf ihre kleine Freundin zu eilen, als die beiden anderen Wonderbolts auch schon wieder abhoben und sich in den dunkelblauen Nachthimmel erhoben. „Es ist ganz einfach.“, erläuterte Soarin, „entweder du schließt dich uns an, oder deine kleine Freundin wird aus allen Wolken fallen.“ Er lachte über sein geschmackloses Wortspiel. Rainbow bebte vor Wut. „Du hast eine Minute um dich zu entscheiden. Dann lassen die anderen das Fohlen los, wenn ich nicht pfeife.“ Twilight sah, wie es in Rainbow arbeitete. „Also.“, begann sie langsam, „entweder ich verrate meine Freundinnen, mit denen ich schon durch viele brenzlige Situationen gegangen bin, oder ich bin für den Tod eines Fohlen verantwortlich.“ „So ist es.“, bestätigte Soarin, „Ach, und es sind noch dreißig Sekunden. Überleg es dir gut.“ Rainbow schloss die Augen. „Ich werde mich euch“, sagte sie langsam, „niemals anschließen.“ Soarin zuckte mit den Schultern. „Wie du willst. Dann musst du mit dem Tod des Fohlen leben.“ Rainbow öffnete die Augen uns starrte Soarin an. Dieser zuckte zurück. „Wir werden es sehen.“ „Was hast du vor?“, fragte Twilight. „Keine Zeit für Erklärungen.“, sagte Rainbow nur, „seht ihr nur zu, dass ihr durch das Tor kommt.“ Mit diesen Worten breitete sie ihre Schwingen aus. „Möge das Spiel beginnen. Die Zeit ist um.“, sagte Soarin, „Sobald deine Freundinnen durch das Tor gehen hast du nur noch zehn Sekunden, um ihnen zu folgen. Danach gehörst du uns.“ Er flog mit siegesgewissen Lachen davon. Rainbow ihrerseits schoss in die Höhe. Twilight und die anderen gingen auf das Tor zu. Als sie das Tor erreicht hatten war Rainbow Dash schon nicht mehr zu sehen. Langsam traten sie durch das Tor. Erst Prinzessin Celestia, dann Big Macintosh. Twilight trat als letzter über die Schwelle. Sie hatte ihren Huf gerade hinter das Tor gesetzt, als dieses begann sich langsam zu schließen. Die sieben standen hinter dem Tor und hofften, das Rainbow noch rechtzeitig kommt. Leise zählen sie die Sekunden herunter. Als es nur noch fünf Sekunden waren gab es plötzlich einen ohrenbetäubenden Knall. Twilight schaute in den Himmel, wo sich ein Regenbogenfarbenen Ring ausbreitete aus dessen Mitte ein Regenbogen vom Himmel zu Fallen schien. „Runter.“, rief Twilight noch, bevor sie selbst zur Seite sprang. Dann fegte ein Regenbogen unter dem sich schließenden Gitter herein, welcher erst zehn Meter später etwas holperig in einem Stapel Säcke zum stehen kam. Rainbow Dash war wieder zurück. „Was um alles in der Welt war das?“, fragte Rarity. Rainbow stand unbeholfen auf. „Ich … ich weiß es nicht.“, keuchte diese, „aber ich habe Scoot.“ Scootaloo lag auf dem Rücken von Rainbow Dash, welche sie vorsichtig zu Boden gleiten ließ. „Das war ja unglaublich.“, quietschte Pinkie Pie, „wie du erst, wroom, in den Himmel geschossen bist und dann, Bumm, dieser … Sonic Rainboom. Das war … Mir fehlen die Worte.“ Rainbow schaute verlegen zur Seite. „Hehe. Danke Pinkie. So schnell bin ich noch nie …“ Sie wurde unterbrochen, als plötzlich wieder ein heller Blitz alle kurz blendete. Als die Gefährten wieder etwas erkennen konnten, hing um Rainbows Hals eine Kette, die mit einem Blitzförmigen Rubin versehen war. „Mein … Element?“, stammelte Rainbow ungläubig, „aber wieso?“ „Weil du deine Treue bewiesen hast im Angesicht großer Gefahr.“, sagte Prinzessin Celestia. Ihr Stimme klang jetzt so, wie Twilight sie in Erinnerung hatte. „Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben, dass sie jemals gefunden würden.“ Sie sah zu Twilight herüber. „Offensichtlich hast du hier Dinge in Gang gesetzt, die unser aller Leben für immer verändern werden.“



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