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My little Pony: One last Letter

von

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Kapitel 4

Tag fünfzehn seit meiner Ankunft. Es war wirklich mein Bruder, der auf dem Marktplatz gesprochen hatte. Er wollte einen Widerstand gegen Discord organisieren. Das sagte er uns, als wir die einzigen auf dem Platz waren. Er erzählte uns auch, wie er nach Manehatten gekommen war. Was ihn dabei besonders bedrückte war, dass die Twilight, die er als Schwester kannte, im Dienste der Feinde war. Wir waren alle sehr bedrückt, als er weiter redete. Irgendwann hörte er auf zu erzählen und begann Fragen zu stellen. Was wir hier wollen und wer wir überhaupt sind. Applejack übernahm es, ihn alles zu erklären. Als sie ihm erzählte, wer ich bin, war mir seine Reaktion schon viel zu vertraut. Auch er warf sich zu Boden und winselte wie ein geprügelter Hund. Es bedurfte von allen viel Überzeugungskraft, ihn zu erklären, das ich nicht seine böse gewordene Schwester sei. Aber er vertraute uns nicht, und ich kann es ihm nicht verübeln. Er meinte, er wolle mich testen und führte mich und meine neuen Freundinnen zu einem Kellergewölbe. Dort erwartete mich eine furchtbare Szenerie. Auf dem Boden lagen in viel zu feuchtem Stroh ausgemergelte Ponys. Einige waren offensichtlich nicht mehr bei klarem Verstand. Eines zeichnete seltsame Muster in den matschigen Boden. Ein anderes hatte sich den Kopf an einer Wand blutig geschlagen. Aber die meisten schauten nur leer in die Gegend. Rainbow Dash war wie versteinert stehen geblieben. Rarity hatte erschrocken nach Luft geschnappt. Fluttershy war den Tränen nahe. Applejack starrte geschockt auf die sich ihr bietende Szene. Nur Pinkamena war stoisch geblieben. Mein Magen hatte sich verkrampft und ich bin hinaus gerannt, um mich auf der Straße zu übergeben. Ich spuckte, bis mein Magen leer war und nur noch Galle nach außen drängte Nachdem ich mich entleert hatte merkte ich, dass Shining Armour neben mir stand. Er meinte nur, dass ich nicht seine Schwester sei, da diese für den Zustand der Ponys da drinnen verantwortlich sei. Sie wäre im besten Fall amüsiert. Aber es sei nicht das schlimmste, was ich dort gesehen hätte. Seitdem hat uns Shining Armour viel wohlwollender behandelt. Und wir gehen ihm einige Tage zur Hufe, da er selber jede Hilfe brauchen kann.
 

„Und so legt ihr einen Druckverband an.“, schloss eines der Ponys gerade die Unterweisung in Erste Hilfe. Twilight war froh, dass sie jetzt etwas mehr helfen konnten, als bei ihrer Ankunft. Haben sie doch gestern mehr im Weg gestanden als etwas nützliches zu tun. Trotzdem brannte ihr, seit sie Shining Armours Rede auf dem Platz gehört hatte, immer noch eine Frage auf den Lippen. Also ging sie zu ihm herüber, um ihn endlich zu fragen. Er wies gerade einige Sanitätsponys ein, um die Verletzten zu versorgen. „Ah. Twi.“, sagte er erfreut, als er sie sah, „willst du die Neuankömmlinge verarzten?“ Twilight schaute ihn in die Augen. „Nein, ich muss dir eine Frage stellen. Sie könnte das alles hier beenden.“ Sie machte eine ausholende Geste. „Na dann mal raus mit der Sprache.“ „Wo ist das Element der Harmonie?“ Shining Armour wurde schlagartig ernst. Er schaute sich um. Dann winkte er eines der Sanitätsponys heran. „Übernimm du die restliche Einteilung.“, sagte er knapp und bedeutete Twilight, ihm zu folgen. Sie gingen in einen Nebenraum. Dort verschloss er die Tür. Er atmete tief ein. „Diese Frage ist leider nicht leicht zu beantworten.“, begann er, „denn ich habe es nicht.“ Twilight war sprachlos. „Wie!? Du hast es nicht. Du belügst die Ponys von Manehatten?“ Shining Armour wanderte unruhig herum. „Du hast die Krankenstation gesehen.“, fuhr er fort, „diese Ponys kommen zu mir, oder werden zu mir gebracht, weil ich ihnen Hoffnung gebe. Und sie glauben, das komme von einem der Elemente der Harmonie. Zu Anfang habe ich nie gesagt, dass ich es habe. Aber Gerüchte verbreiten sich in diesen Zeiten schneller wie ein Buschfeuer. Irgendwann habe ich die Gerüchte genutzt, um den Verzweifelten wenigstens etwas zu geben, an das sie sich halten können.“ Er ließ den Kopf hängen. „Ich bin so erbärmlich. Erst habe ich meine Schwester verloren. Und jetzt habe ich meinen Stolz verloren. Ich hoffte, das nie jemand nach dem Element fragen würde.“ Er schaute Twilight direkt in die Augen. „Ich bitte dich, dieses Geheimnis nicht zu offenbaren. Wenn es an der Zeit ist, werde ich es selber machen. Aber nimm denen, die es brauchen nicht ihre vielleicht letzte Hoffnung.“ Twilight sah ihn nur an. Nach einer Weile erhob sie die Stimme: „In Ordnung, ich werde ihnen nicht sagen, dass du das Element nicht hast. Aber ich muss dich bitten, dass wir in der Stadt danach suchen werden. Denn es soll hier sein.“ Shining Armour schaute Twilight überrascht an. „Wie meinst du das?“, fragte er. Twilight erzählte ihm von der Schriftrolle, und das diese sie nach Manehatten geführt hat. Er war etwas erleichtert. „Dann war meine Lüge ja nur zum Teil gelogen.“, stieß er aus, als Twilight geendet hatte. „Das Problem ist nur, wir wissen nicht genau, wo es sein soll.“, gab Twilight zu. Shining Armour winkte ab. „Das Problem werden wir auch noch lösen.“ Er strahlte wieder mehr Zuversicht aus. „Aber heute sollten wir uns erst mal um die Verletzten kümmern. Morgen solltet ihr schon früh aufbrechen. Heute werden wohl keine Verletzten mehr kommen.“ Er öffnete die Tür. „Rainbow Dash hatte schon recht. Du bist ein Hoffnungsbringer.“ Der Rest des Tages lief so wie der gestrige. Die sechs halfen dabei Verbände zu wechseln und den Verletzten etwas zu essen zu geben, bevor sie selber eine kleine Mahlzeit einnahmen und sich zur Nachtruhe begaben.
 

Twilight wurde plötzlich wach. 'Was war das?', dachte sie bei sich. Sie meinte ein Geräusch gehört zu haben. Vorsichtig stand sie auf um nachzusehen, was es war. Sie schlich durch den Schlafraum, welches sie mit ihren Freundinnen teilte. Die Tür stand einen Spalt weit offen. 'Ich hatte die Tür geschlossen', erinnerte sie sich, während sie leise durch den Spalt schlüpfte. Auf dem Flur war es stockdunkel. Nur da, wo ein Fenster die Außenmauer durchbrach schien ein fahles Licht herein. Da war es wieder. Twilight orientierte sich kurz und ging so schnell und so leise wie möglich in die Richtung. Auf diese Art folgte sie den nächtlichen Wanderer. Plötzlich stand sie vor der Eingangstür. Auch diese war geöffnet worden. Sie spähte hinaus. Erst sah sich nichts, da der Eingang in einer der dunklen Gassen lag. Als sich ihre Augen an die Lichtverhältnisse gewöhnt hatten sah sie die Umrisse eines Ponys. Das Pony saß auf dem Boden und schien in den wolkenverhangenen Himmel zu starren. Twilight schlich näher heran. Sie wollte wissen, wer da zu dieser Zeit herumschlich. Ihr Huf stieß gegen einen Stein, der geräuschvoll weg kullerte. Erschrocken drehte sich das Pony um. „Applejack.“, schnappte Twilight, „was machst du denn hier?“ Da erkannte Twilight, das ihre Freundin Tränen in den Augen hatte. „Twi … ich … äh“, stammelte sie, dann fiel sie Twilight um den Hals, „ich hatte gedacht, was mir und meiner Familie passiert ist wäre schlimm. Aber das hier...“ Applejacks Stimme stockte. Sie ließ von Twilight ab und ging ein paar Schritte in die Gasse. „Das ist einfach nur grausam. Kein Pony sollte das hier mitmachen müssen. Als wir in den Keller geführt wurden, wollte ich es dir gleichmachen und einfach nur noch kotzen. Aber ich war zu stolz, um vor dir wie ein Weichei auszusehen. Und Shining Armour hat nicht übertrieben, als er sagte, dass das noch nicht das schlimmste war.“ Applejack fröstelte. „Ich war auf der zweiten Ebene. Dort sind Ponys auf Betten fest gekettet.“ Applejack schluckte einen Kloß hinunter, der sich in ihrem Hals gebildet hatte. „Aber nicht um sie zu foltern, wie man meinen könnte. Diese Ponys hatten blutige Hufe und geschundene Leiber. Sie haben versucht sich selber aufzufressen.“ Applejack brach zusammen und heulte hemmungslos. „Sie wollten sich selber fressen.“, wimmerte sie. Während Twilight zuhörte, spürte sie, wie sich auch in ihrem Hals ein Kloß gebildet hatte. „Oh Applejack.“, begann sie, „du kannst doch nichts dafür.“ „Nein. Aber vor einem halben Jahr ist Apple Bloom weggelaufen. Sie hatte nur einen Zettel dagelassen. 'Bin in Manehatten.' Sie ist doch noch so klein. Und jetzt könnte sie tot sein.“ Tränen der Verzweiflung rannen über Applejacks Wangen. Twilight hatte sich neben Applejack gelegt. „Wir können sie ja suchen, während wir nach den Elementen Ausschau halten. Und ich werde morgen Shining Armour fragen. Vielleicht hat er sie gesehen. Oder weiß wo sie sein könnte.“ Applejack beruhigte sich etwas. „Und jetzt sollten wir wieder rein gehen. Morgen wird noch ein harter Tag.“, sagte Twilight sanft. Applejack schaute sie aus verweinten Augen an. „Du hast recht. Aber ich mache mir halt Sorgen.“ Beide standen auf und gingen leise wieder ins Haus. In ihrem Schlafraum hatte keiner gemerkt, dass die beiden weg gewesen waren. Alle waren noch selig am schlummern. Bevor Applejack und Twilight sich hinlegten kam Applejack noch mal auf Twilight zu. „Sag den anderen nichts, okay?“ Twilight sah sie an und lächelte. „Du hast mein Wort.“ „Wenn ihr beiden so gütig wärt etwas leiser zu sein, es gibt Ponys, die brauchen ihren Schönheitsschlaf.“, brummte Rarity aus ihrer Ecke. Die beiden grinsten sich nur an und legten sich auf ihre Schlafstätte. Kurz darauf war wieder Ruhe im Saal. Nur unterbrochen von regelmäßigen Atemzügen schlafender Ponys.
 

Am nächsten Morgen nahmen die sechs ein mageres Frühstück zu sich. Shining Armour konnte Twilight zwar sagen, dass Apple Bloom hier gewesen war. Aber schon nach wenigen Tagen weiter gezogen ist. „Das letzte was ich weiß ist, dass sie zur großen Statue wollte.“, schloss er gerade. Twilight umarmte ihn. „Ich danke dir. Das wird Applejack hoffentlich beruhigen.“ Auch er legte seine Vorderhufe um Twilight. „Ich muss dir danken. Du hast uns allen etwas Licht gebracht.“ Er ging einen Schritt zurück und schaute Twilight schweigend an. Nach einer Weile sagte er nur: „Schade das meine Schwester nicht so ist wie du. Wir könnten aus Equestria wieder das Land unserer Vorväter machen.“ Er seufzte. „Nun aber los. Ihr habt noch einen langen Weg vor euch. Und jede Minute ist kostbar.“, verabschiedete Shining Armour die sechs. Twilight schlug die Kapuze von Zecoras Mantel über ihren Kopf. „Dann wollen wir mal Equestria retten.“, sagte Twilight und ging voraus. Die anderen folgten ihr. Sie schlüpften durch einige dunkle Gassen und standen kurz darauf wieder auf der Hauptstraße.
 

Da der Tag noch jung war, war auf den Straßen von Manehatten nicht viel los. Einige Ponys waren zwar wieder dabei Nahrung zu suchen, aber sie waren so weit auseinander, dass sich die ekelhaften Bilder von ihrer Ankunft nicht wiederholten. Sie kamen gut voran und standen nach etwa einer Stunde am Fuße der großen Statue. Twilight schaute die kupferne Statue lange an. Die Arme der Statue waren abgebrochen worden und da, wo der Kopf sein sollte, klaffte nur ein gewaltiges Loch. Twilight lief es kalt über den Rücken. „Einst soll die Statue unseren Wohlstand repräsentiert haben.“, sagte Fluttershy, „nun ermahnt sie uns, dass nichts für immer ist.“ Die anderen nickten nur. Plötzlich durchfuhr es Twilight wie ein Blitz. Rainbow Dash bemerkte es. „Was ist los?“, fragte sie. „Ich … weiß nicht. Irgendetwas ist bei oder in der Statue. Wir sollten es uns mal ansehen.“, versuchte Twilight eine Erklärung, als ihr Horn plötzlich begann aufzuleuchten. Dann drang ein leiser Schrei an ihre Ohren. „Da ist einer in Gefahr.“, sagte Rainbow aufgeregt, „es kam von dort oben. Ich schau mal nach.“ Bevor einer reagieren konnte war sie schon losgeflogen. „Dort ist eine Tür.“, sagte Applejack, „kommt, Mädels. Wir sollten denjenigen retten.“ Sprach sie und galoppierte los. Pinkamena, Rarity und Fluttershy liefen hinter ihr her. Twilight wollte gerade loslaufen, als Rainbow von oben herab kam. „Da oben hängt ein Fohlen zwischen zwei Trägern eingeklemmt. Aber ich kam von außen nicht heran. Ich glaube es ist Apple Bloom.“ „Dann los, die anderen sind schon losgelaufen.“, schnaufte Twilight. Rainbow landete knapp hinter ihr und setzte ebenfalls zum Galopp an. Sie erreichten die Tür und schritten vorsichtig hindurch. Twilight schaute nach oben und erkannte ein Gewirr von Stahlträgern und Laufbühnen. Etwa fünf Meter über ihr waren die anderen dabei die nächste Ebene zu erklimmen. Twilight schlug die Kapuze zurück. 'Das dauert zu lange.', dachte sie. „Was ist los, wir müssen uns beeilen.“, drängte Rainbow Dash von hinten. „Ich weiß.“, erwiderte Twilight. Dann kam ihr eine Idee. „Vorsicht.“, sagte sie noch und begann sich zu konzentrieren. Eine Blase erschien um sie und Rainbow. Dann verloren beide den Boden unter den Hufen. Rainbow japste. Sie wollte wohl was fragen, aber Twilight hörte sie nicht. Als sie auf gleicher Höhe mit den anderen waren, dehnte sie die Blase aus. Einer nach dem anderen wurde in die Blase gesaugt. Dann stiegen sie weiter auf. Sie hatten drei Viertel der Strecke geschafft, als Twilight merkte, dass ihre Kräfte nachließen. Sie steuerte die Blase auf eine Plattform zu und setzte die anderen dort ab. „Weiter kann ich nicht.“, schnaufte sie erschöpft und knickte vorne ein. „Das brauchst du auch nicht. Den Rest schaffen wir schon selber.“, sagte Applejack. „Hilfe!“ Wieder die Stimme. „Das klingt wie...“, begann Applejack. „Apple Bloom“, beendete Rainbow den Satz. „Halte aus, kleine Schwester, ich komme!“, rief Applejack. Von weiter oben kam nur ein fragendes „Applejack?“ Dann stürmte die angesprochene auch schon los. Die anderen wollten hinter ihr her, aber keiner wollte Twilight zurücklassen. „Geht schon. Ich komme gleich nach.“, drängte sie die anderen, „sobald ich wieder Luft bekomme.“ Da liefen die anderen los. Twilight blieb noch einige Sekunden liegen und atmete tief durch. Dann stand sie auf und eilte den anderen hinterher. Als sie die anderen sehen konnte war es ein seltsames Bild, welches sich ihr bot. Apple Bloom war es wohl gelungen, sich aus den Stahlträgern zu befreien, dabei hatte sie aber wohl ihr Gleichgewicht verloren und war gestürzt. Nun hing sie über einen Abgrund von mindestens fünfzig Metern. Applejack und die anderen standen auf einer Plattform außerhalb der Reichweite ihrer Hufe und konnten ihr nicht helfen, da die Träger dort entweder zu dünn, oder zu verrottet waren. Fliegen konnte man hier auch nicht. Das erkannte Twilight auch sofort. Die ganzen Träger und einige Stahlseile hinderte die Pegasusponys daran, ihr Flügel auszubreiten. „Hilf mir, Applejack.“, flehte Apple Bloom, „was soll ich machen? Ich kann mich nicht mehr lange halten.“ Applejack schaute ratlos herum. Dann sah sie Twilight. Diese lies kurz ihr Horn aufleuchten. „Apple Bloom.“, rief Applejack, „hör mir jetzt genau zu. Mach genau was ich dir sage, und dir wird nichts geschehen.“ Apple Bloom nickte. „Gut. Zuerst machst du jetzt die Augen zu.“ „Warum?“ „Bitte, stell jetzt keine Fragen. Vertrau mir. Dir wird nichts geschehen.“ „O … okay“ Apple Bloom schloss die Augen. „Das machst du sehr gut. Atme ruhig ein und aus. Gut machst du das.“ Applejack wischte sich den Schweiß von der Stirn. „So, jetzt kommt der schwierige Teil. Ich zähle bis drei. Dann musst du loslassen.“ „WAS?“, drang es aus sechs Kehlen. „Vertrau mir. Habe ich dich jemals angelogen?“ „Nein.“, erwiderte das Fohlen. „Also, vertrau mir bitte auch jetzt. Schließ die Augen. Gut. Und jetzt denk gar nicht darüber nach wo du bist. Eins. Stell dir vor, du bist bei uns im Garten auf dem alten Apfelbaum. Zwei. Unter dir ist Big Macintosh. Er hat die Vorderhufe ausgebreitet und wird dich auffangen. DREI.“ Apple Bloom ließ los. Die vier um Applejack schrien. Apple Bloom kreischte. Twilight konzentrierte sich und blendete die Schreie aus. Um Apple Bloom bildete sich eine Blase. Twilight dirigierte sie zu ihrer Position und setzte sie vorsichtig ab. Als Apple Bloom den Boden berührte platze die Blase und ließ ein ängstlich schreiendes Fohlen zurück. Die anderen kamen herbeigeeilt. Twilight hatte die Kapuze wieder über ihren Kopf gezogen. Apple Bloom hörte erst auf zu schreien, als Applejack sie sanft an der Schulter berührte. „Das hast du gut gemacht.“, sagte sie. Twilight musste unter ihrem Mantel lächeln. Erinnerte sie die Situation doch sehr daran, wie Applejack ihr damals das Leben gerettet hatte. „Ich lebe ja noch. Aber wie …“ „Bedank dich bei meiner neuen Freundin.“, sagte Applejack nur. Apple Bloom drehte sich zu Twilight um. „Danke.“, sie fiel Twilight um den Hals. Dabei riss sie die Kapuze herunter. Als Apple Bloom wieder losließ stieß sie wieder einen angst erfüllten Schrei aus. „SIE ist deine Freundin.“, kreischte das Fohlen. „Ich …“, weiter kam Applejack nicht, da sich plötzlich das Innere der Statue mit einem blendend weißen Licht erfüllte. „Was ist denn jetzt los?“, hörte Twilight. Wer fragte das? Rarity? So plötzlich, wie das Licht erschienen war, so schnell war es wieder verschwunden. Vor Twilights Augen tanzen bunte Flecken. Es dauerte eine Weile, bis sie wieder was sehen konnte. Die anderen standen genauso da, wie vor dem Lichtblitz. Das hieß, nicht alle. „Applejack.“, keuchte Fluttershy, „dein Hals …“ „Was ist denn mit meinem Hals?“, fragte Appljack und tastete ihn mit einem Huf vorsichtig ab. Erst strich ihr Huf über ihr Fell. Dann jedoch stieß er auf etwas Metallisches. „Was zum Hafer ist das?“, sie schaute an sich herab. Ihr Blick blieb auf einer goldenen Halskette hängen, welche in der Front von einem apfelförmigen Citrin geschmückt war. „Das ist dein Element.“, sagte Twilight leise, „das Element der Ehrlichkeit."



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