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Tochter zweier Völker

von

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Alpträume

So da bin ich mit meiner ersten King Arthur Fanfic! Als erstes muss ich dazu sagen das die Charas auser den von mir dazu erfundenen leider nicht mir gehören und ich auch kein Geld damit verdiene sondern es nur aus spaß an der Freude mache. Ich hoffe sie ist gut geworden sonst muss ich gegen die Wand rennen bin eine Pefektionistin zumindest wenn es um Fanfics geht *gg*!!!! Also dann ich hoffe sie gefällt euch und ihr hinterlasst mir ein paar Kommis
 


 


 

Die Hitze des Feuers brannte unerträglich auf ihrem Gesicht, sie konnte vor Rauch kaum etwas erkennen. Sie hörte Schreie, eine ihr sehr vertraute Frauenstimme die Höllenqualen zu leiden schien. Dann ein Schatten, die Siluette eines Menschen in mitten der Flammen die alles zu verschlingen schienen. Dann hörte sie ihre eigene Stimme doch sie konnte die Worte nicht Verstehen.
 

„Neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin!“ Schweißgebadet schreckte sie aus dem Schlaf hoch, das schwarz-braune lange Haar klebte auf ihrer Haut. „Aria ist alles in Ordnung mit dir?“ Ihre beste Freundin war durch ihren Aufschrei aus dem Schlaf gerissen worden und nahm sie nun in die Arme. „Lillian? Wo bin ich?!“ „Du bist in unserm Nachtlager“ antwortete die Angesprochene etwas verwirrt. „Du hattest wieder diesen Alptraum nicht wahr?“ „Ja aber ich weis nicht was er zu bedeuten hat“ „Warum muss ein Traum für dich immer eine Bedeutung haben?“ „So eine Bedeutung meine ich nicht, ich meinte verdrängte Erinnerungen!“ Mit diesen Worten stand die junge Frau auf und wollte gerade das Lager verlassen als ihre Gefährtin sie am Arm packte. „Wo willst du hin?“ „Es tut mir leid ich brauche einen Moment für mich“ sie riss sich los und verlies das Lager. Einige Meter entfernt lag ein kleiner Bach, an dessen Ufer sich Aria auf die Knie sinken lies. Seufzend spritzte sie sich einen Schwall des kalten Wassers ins Gesicht und betrachtete einige Zeit schweigend ihr eigenes Spiegelbild. „Vergib mir aber sie würde es nicht verstehen!“ „Wie sollte ich auch, du scheinst ja lieber Selbstgespräche zu führen als mit mir zu reden!“ erschrocken fuhr sie hoch, sie hatte nicht bemerkt das ihre Freundin Lillian ihr gefolgt war. „Ich führe keine Selbstgespräche und das weist du auch“ „ich weis es leider nur zu gut, aber ich verstehe dich nicht! Ich verstehe nicht wieso du nach allem was geschehen ist noch an deinem Glauben festhältst“ „du irrst, ich weis nicht mehr was ich glauben soll.“ „Aria was ist los mit dir?“ Doch Aria hörte ihr nicht zu sie wollte das Ufer des Baches gerade verlassen als Lillian sie grob am Arm packte und zurück zog. „Oh nein du wirst jetzt ganz sicher nicht wieder verschwinden, du wirst mir jetzt zu hören! Seit einem Monat hast du Nacht für Nacht diese Albträume, du schläfst nicht mehr richtig und bist ständig abwesend!“ Aria sah ihre Freundin mit leicht bedrückter Miene an. „Ich glaube es ist meine Mutter“ presste sie schließlich hervor. „Wer?“ Lillian sah ihre Gefährtin durchdringend an „die Frau!“ Antwortete diese „Frau?“ „in meinem Traum, sie stirbt, ich sehe es jedes mal und ich höre ihre Schreie!“ „Es ist nur ein Traum, Aria du solltest dem nicht so viel Bedeutung bei messen!“ Lillian kannte ihre Freundin gut, sie wusste das Aria das Leiden der Menschen nahe ging und besonders das jener Menschen die ihr etwas bedeuteten. „Vielleicht hast du recht“ „natürlich habe ich recht ich habe immer recht“ Lillian grinste Aria schelmisch an „pha das halte ich aber für ein Gerücht“ schoss diese zurück. „Siehst du so gefällst du mir schon viel besser, wenn du lächelst und kein Trübsal bläst! Und was deine Familie angeht irgendeinen Verwandten hast du sicher noch auch wenn deine Eltern tot sein sollten“ „hm kann schon sein, hör mal Lillian die Sonne geht bald auf ich werde mal nachsehen ob ich etwas essbares finden kann!“ „Ja tu das,“ während Lillian zurück ins Lager ging pfiff Aria nach ihrem Pferd. Eine weiße Stute kam heran und stupste sie am Arm „hallo Gani“ begrüßte sie das schöne Tier. Die Stute war Arias ein und alles sie schwang sich auf ihren Rücken und ritt los um etwas zu essen zu suchen.
 

Etwa zur gleichen zeit waren Gawain und Lancelot, zwei Ritter des neuen Königs von Britannien, auf dem weg nach Hause. Sie unterhielten sich lauthals und trieben scherze, als Gawein plötzlich sein Pferd stoppte. „Was ist los Gawain machst du schon schlapp“ spottete Lancelot doch sein Freund hörte ihm gar nicht zu, er deutete den kleinen Hügel hinunter auf dem sie sich befanden. „Sieh mal da unten brennt ein Feuer“ meine er schließlich, sein Gefährte folgte seinem blick „stimmt du hast recht, komm wir sehen nach vielleicht können wir dort unten eine Rast einlegen!“ „Und was machen wir wenn es Feinde sind“ „red keinen Unsinn die haben wir vertrieben komm schon!“ „Wie du meinst“ also machten die beiden Ritter sich auf den Weg den Hügel hinunter, auf das Lagerfeuer zu. Als sie sich dem Lagerplatz nährten kam eine einzelne mit zwei Kurzschwertern bewaffnete Frau ihnen entgegen gestürmt. „Wer seit ihr und was wollt ihr hier“ herrschte sie der Wildfang mit den dunkelbraunen Haaren an. „Eine Frau“ rief Lancelot sichtlich erfreut aus, Gawain verdrehte die Augen „bist du alleine hier“ fragte er die junge Frau. „Seit versichert das ist sie nicht!“ im selben Moment wurde Lancelot die Klinge eines Schwertes an die Kehle gehalten, er merkte wie die Person die ihn bedrohte vom Pferd stieg und nun langsam in sein Blickfeld kam. Zu seiner Überraschung war es eine zweite Frau, schwarzes Haar umrahmte das stolze Gesicht ihre grün-blauen Augen musterten ihn misstrauisch. „Bleib wo du bist oder dein Freund hier ist des Todes“ riefe sie Gawain zu der sich ein paar Schritte auf sie zu bewegt hatte, dann konzentrierte sie sich wieder auf Lancelot „wenn ihr uns ausrauben wolltet habt ihr euch die falschen ausgesucht!“ „Ich kann dir versichern das dies nicht unsere Absicht war!“ Vorsichtig nahm die Frau das Schwert runter und steckte es weg, doch bei all dem lies sie die beiden fremden Männer nicht aus den Augen. „Wer seit ihr“ sagte sie schließlich „ich bin Lancelot und das hier ist Gawain, wir sind Ritter des Königs!“ Der Mann den sie bedroht hatte lächelte sie an, „Lancelot? Der Lancelot?“ „Du hast von mir gehört?“ Nun war es die Frau die anfing zu lächeln „wer hat das nicht“ antwortete sie. Sein lächeln verzog sich zu einem breiten grinsen „und was hast du so über mich gehört, ich nehme an nur gutes!“ „Das du ein arroganter Weiberheld bist der jedem Rock hinter her rennt!“ Päng, das hatte gesessen, es dauerte etwas bis Lancelot realisierte das er es hier nicht mir einer dieser naiven Mädchen zu tun hatte die er sonst immer verführte, sondern mit einer schlagfertigen selbstbewussten Frau. Bei dem Anblick des Ritters der dreinschaute wie ein begossener Pudel musste sie lachen und auch ihre Gefährtin konnte sich ein lächeln nicht verkneifen. Schließlich hielt sie dem Mann ihre Hand hin und stellte sich vor: „mein Name ist Aria, dies ist meine beste Freundin Lillian!“ „Freut mich euch beide kennen zu lernen“ Antwortete Gawain an Lancelots stelle und ergriff Arias ausgestreckte Hand. „Du scheinst ihn ziemlich gekränkt zu haben“ meinte der andere Ritter nur „der soll sich nicht so anstellen ich habe doch nur die Wahrheit gesagt oder“ „ja hast du“ „kommt setzt euch wir laden euch zum essen ein!“ Die Augen der jungen Frau strahlten, Gawain kannte diesen blick er war unverwechselbar aber woher das wusste er nicht. „Apropos Essen, wolltest du nicht etwas besorgen“ meldete sich nun Lillian zu Wort, die ihre Schwerter in zwischen auch wieder eingesteckt hatte. Aria reichte ihr ein braunes etwas, „was zur Hölle ist das“ „eine Wurzel das siehst du doch“ „Eine Wurze! Das ist nicht dein erst das kann man doch nicht essen!“ „ Oh doch kann man schmeck sogar sehr gut, gib her ich werde es dir beweisen.“ Während die anderen drei sich um das Feuer setzten, kochte Aria die Wurzel in Wasser ab. Nachdem sie gegessen hatten wollten sie wieder aufbrechen denn die Reiße war noch lange, Lillian, Lancelot und Gawain hatten entschieden das sie den Rest des Weges zusammen reiten würden da die beiden Frauen ohnehin nicht so genau wussten wo sie eigentlich hin wollten. Aria war von diesem Plan alles andere als begeistert doch sie fügte sich da man sie überstimmt hatte und sie auch nicht alleine reißen wollte.
 

So das wars fürs erste ich hoffe es hat euch gefallen. An dieser stelle möchte ich noch etwas zu Lillans Kampfstiel sagen: Tja also das Alec hat zu viel Herr der Ringe geschaut und da sie von Legolas kampftechnick mit den beiden Schlachtmessern sehr beindruckt was hat sie das übernommen nur das sie die Dinger Kuzschwerter kennant hat ich finde das kling besser! Also dann bis zum nächsen mal und schreibt mir bitte Kommis bin offen für Kritik.
 

das Alec

Arias Opfer

So hier bin ich wieder der Wahnsinn geht weiter, hab mir wieder alle mühe gegeben ein gutes Kapitel abzuliefern ich hoffe das seht ihr genauso!!!!!! In erster Lienie verdanke ich es meiner Beta die sich immer die Mühe macht das alles Korrecktur zu lesen "fielen dank meine Süße, diese Kapitel witme ich alleine dir!" So jetzt will ich euch mal in ruhe lesen lassen und hinterlasst mir bitte ein paar Kommis.
 


 


 

Schweigend ritt sie vor den anderen her, ihren eigenen Gedanken nachhängend beachtete sie die muntere, lautstarke Unterhaltung ihrer Begleiter nicht. „Ach wirklich ihr seid Ritter aus Samartien“ kam es von Lillian die die beiden Ritter gerade nach ihrer Heimat befragt hatte. „Ja aber jetzt ist das hier unser Zuhause“ antwortete Lancelot, „wieso erstaunt dich das so, dass wir aus Samartien kommen?“ Lillian lächelte leicht bei dieser Frage und Antwortete „na ja ich finde es ist ein lustiger Zufall, wisst ihr auch ich bin Samartin!“ „Ach wirklich! Bors erzählt doch immer es gäbe keine hübschen Samartinnen na der wird sich wundern“ triumphierte Gawain „Was ist mit ihr, ist sie auch Samartin“ wollte Lancelot mit einem Fingerzeig auf Aria wissen. „Nein, sie ist hier aufgewachsen, ihre Mutter war Britin und ihr Vater war römischer Offizier das haben ihr ihre Pflegeeltern zumindest gesagt.“ Erstaunt blickten die beiden Männer von Aria wieder zurück zu Lillian, schließlich war es Gawain der das Wort ergriff „ihre Pflegeeltern was soll das heißen?“ „Na ja sie hat ihre richtigen Eltern nie kennen gelernt, ihr Vater muss irgendwo in der Schlacht gefallen sein, aber vorher hat er sie zu dieser Familie gebracht und die haben ihr dann alles erzählt was sie über ihn wussten.“ „Und was ist mir der Mutter, wo ist ihre Mutter?“ „sie ist verschwunden, ich weis weder wo sie ist noch ob sie überhaupt noch lebt“ meldete sich nun Aria, die das Gespräch mitbekommen hatte, zu Wort. Lancelot musste lächeln, um die Stimmung etwas aufzulockern sagte er an Aria gewand „du siehst gar nicht aus wie eine Römerin!“ Die Angesprochene verzog das Gesicht zu einer Grimasse und antwortete „halb Römerin ich bitte dich, aber das fasse ich als Kompliment auf!“ Die vier brachen in schallendes Gelächter aus, bis Aria plötzlich ihr Pferd stoppte da etwas ihre Aufmerksamkeit erregt hatte. „Was ist los“ wollte Lillian wissen, „da hinten, schau doch, da war irgendetwas!“ „Das wird ein Tier oder irgendetwas gewesen sein“ meldete sich nun Gawain zu Wort. Er saß vom Pferd ab und führte es auf eine geschützte Lichtung unter einigen Bäumen.
 

„Ich bin müde und das hier ist ein guter Platz zum rasten, was meint ihr übernachten wir heute hier?“ Die anderen drei saßen ebenfalls ab, Aria baute sich vor Gawain auf ganz offensichtlich missfiel ihr diese Idee. Durchdringend sah sie ihn an und da war er wieder dieser Blick der ihm so vertraut war er strahlte Entschlossenheit, Selbstbewusstsein und Stolz aus doch er wusste ihn beim besten Willen nicht zu zu ordnen. „Ich halte es für kein gute Idee hier zu übernachten wir werden beobachtet“ sagte sie dann. „Oh komm schon Aria, Gawain hat recht das war nur ein Tier“ versuchte Lillian ihre Freundin zu überzeugen, was sich als äußerst schwierig erwies denn Aria sah sie skeptisch an und meinte nur „ich weis was ich gesehen habe und das war ganz sicher kein Tier, irgendjemand beobachtet uns.“ „Bitte meine Damen der Platz ist gut zum übernachten und was mögliche Verfolger angeht ich bin ja da und beschütze euch“ warf Lancelot ein, „na großartig und wer beschützt uns vor dir!“ Gab Aria mit einem Grinsen zurück schließlich gab sie sich geschlagen und stimmte der Rast auf der Waldlichtung zu.
 

Arias Pferd Gani tänzelte in freudiger Erwartung vor ihrer Herrin herum, sie wusste genau das diese eine Belohnung für sie bereit hielt. „Ja meine Süße, du bekommst ja etwas“ Aria tätschelte der Stute den hals und nahm einen Apfel aus der Satteltasche. „Ich fasse es nicht du hortest Äpfel und gibst uns Wurzeln zu essen!“ Lillian die Aria beobachtet hatte war nun fassungslos aufgesprungen und begann los zu schimpfen. „Bleib ruhig Lillian die Äpfel sind für die Pferde“ „die Pferde sind dir wichtiger!“ „Jetzt übertreib mal nicht du hattest doch was zu essen“ „eine Wurzel, Aria eine verdammte Wurzel!“ Das schallende Gelächter in das die beiden Ritter ausgebrochen waren unterbrach die beiden Streithennen jähe, „ich weis wirklich nicht was es da zu lachen gibt“ knurrte Lillian. „Tut mir leid“ sagte Lancelot entschuldigend „aber ihr beide seit einfach zu komisch, wo hab ihr euch eigentlich kennen gelernt?“ „Oh das war bei einer von Arias Selbstmordaktionen, wir waren noch Kinder ich 13 sie 12“ antwortet Lillian, „Selbstmordaktionen? Lillian ich bitte dich!“ „Was denn was anderes war das ja wohl nicht, ihr müsst euch mal vorstellen die größten Schläger des Dorfes verprügeln einen kleinen Jungen, alle sehen weg weil sie Angst haben auch was ab zu bekommen alle außer Aria! Was macht sie? sie geht dazwischen und weigert sich selbst dann noch zu verschwinden als die Kerle mit Knüppeln auf sie los gehen, na ja wenn ich ihr nicht die Haut gerettet hätte hätten die sie wahrscheinlich ziemlich übel zugerichtet!“ Aria schnitt ein Grimasse „Ach Lillian es kann doch wohl nicht sein das du mir das immer noch vorhältst!“ „Ich würde es nicht tun wenn du was daraus gelernt hättest aber das hast du nicht! Denn ihr werdet es nicht glauben acht Jahre später da war sie gerade 20 legt sie sich mit einem Römischen Statthalter an weil der einem Dieb der ihm etwas Brot von seiner Tafel gestohlen hatte die Hand abhacken lassen wollte!“ „Also entschuldige mal du kannst mir nicht erzählen das du da nicht dazwischen gegangen währst“ „Nein, aber du hast ihn mit deinem Schwert bedroht war doch klar das er sich das nicht gefallen lässt!“ „Was? du hast einen Römer mit dem Schwert bedroht, wow, aber als halbe Römerin kannst du dir das wohl erlauben.“ „Tja ich muss dich enttäuschen, sie wussten nicht das ich halbe Römerin bin, wie du schon sagtest man sieht es mir nicht an!“ „Und du hast trotzdem......................“ doch Aria schnitt ihm das Wort ab „ich habe keinen Respekt vor irgendwelchen von Menschen verliehenen Titeln, jeder Mensch ist gleich“ sagte sie entschlossen „oh nein nicht schon wieder“ stöhnte Lillian. Lancelot hingegen konnte nur lachen er sah Aria in die Augen und sagte „na dann träum mal schön weiter Schätzchen!“ Mit diesen Worten ging er an Aria vorbei diese sah ihm sichtlich gekrängt hinterher, wollte etwas erwidern war aber schließlich den Rest des Abends damit beschäftigt ihn zu ignorieren.
 

Später in der Nacht saßen Gawain, Lancelot und Lillian zusammen am Feuer. Aria war schon eingeschlafen denn der Schlafmangel hatte seinen Tribut gefordert und so hatte die Müdigkeit sie übermannt. „Sie ist ja richtig brav wenn sie schläft“ scherzte Lancelot, doch Lillian warf ihm einen tadelnden Blick zu „sei bloß still, wehe zu weckst sie auf ich bin froh das sie schläft sie hat die letzten Tage kaum ein Auge zu gemacht!“ „weshalb das?“ wollte Gawain wissen, doch im selben Moment wurde die Aufmerksamkeit der drei auf die sich nun windende und um sich schlagende Aria gelenkt. „Nein bitte töte sie nicht, bitte nicht“ schrie sie. Die beiden Ritter sahen Lillian verwirrt an, doch diese erwiderte nur „genau deswegen!“ „Was hat sie“ kam es von den beiden Männern wie aus einem Mund „sie hat einen Alptraum, den hat sie fast jede nacht, das geht jetzt schon einen ganzen Monat so!“ „Und wovon träumt sie, hat sie dir das gesagt?“ „Von Feuer und Menschen die darin sterben, sie hat mir gesagt dass sie glaubt es sei ihre Mutter!“ Lancelot hatte sich erhoben und schritt nun auf die schlafende Frau zu, „nein warte geh nicht zu nahe....“ wollte Lillian den Ritter warnen doch da war es schon zu spät. Denn Aria war mit einem lauten Schrei des Entsetzens erwacht und hatte dem Mann der über sie gebeugt stand dabei versehendlich mit dem Fuß einen heftigen Tritt in die Magengegend versetzt. Der Ritter kniete am Boden und hielt sich den schmerzenden Bauch, Aria die erst jetzt begriffen hatte was sie getan hatte eilte zu ihm um ihm zu helfen. „ Oh mein Gott, ist alles in Ordnung? das tut mir leid das wollte ich nicht“ stammelte sie und half ihm sich aufzurichten. „Oh man du hast echt einen harten tritt drauf, deine Feinde sollten sich echt vor dir in Acht nehmen und jetzt mach nicht so ein Gesicht ich lebe noch!“ Aria war die ganze Sache unendlich peinlich aber Lancelot konnte darüber nur lachen und so verlief die restliche Nacht ohne Probleme.
 

Am nächsten Morgen ritten die vier weiter und es war wieder Aria die sich von den anderen distanzierte. Lancelot der schon seit einer Weile alleine mit ihr reden wollte, ergriff nun die Gelegenheit und lenkte sein Pferd neben ihres. Die junge Frau sah ihn nicht an sondern blickte stur gerade aus. „Redest du immer noch nicht mit mir“ fragte er „ich habe gestern nacht schon wieder mit dir geredet“ antwortete sie ihm kühl. „Ja, aber da hast du mich unfreiwillig verprügelt“ versuchte er das Eis zu brechen, aber es gelang ihm nicht sie hielt ihren Blick nur weiter stur geradeaus gerichtet. „Was ist aus dem Dieb geworden?“ „Dem Dieb?“ Als Lancelot merkte das er durch diesen Themawechsel Arias Aufmerksamkeit erweckt hatte redete er weiter. „Na der Dieb den du gerettet hast, für den du den Römer bedroht hast!“ „Er wurde verwundet ist aber entkommen“ „hast du dich nie gefragt was geschehen währe wenn du nicht dazwischen gegangen währst?“ „Nein das habe ich nicht“ „und warum nicht?“ „weil ich in jedem fall dazwischen gegangen wäre!“ „Warum?“ „Weil ich nicht weg sehen kann, dass ist meine Natur so bin ich eben!“ „Aber....“ „Stop“ fiel sie ihm plötzlich ist Wort. „Du wolltest doch irgendetwas von mir, ich bezweifle das du einfach gekommen bist um zu reden!“ „Stimmt du hast mich ertappt“ „also sprich was willst du!“ „Nun von Lillian weis ich das ihr kein bestimmtes Ziel habt, na und da dachte ich da wir ohnehin in der nähe unserer Burg sind könntet ihr für einige Zeit mit kommen, was meinst du dazu?“ Aria wollte etwas erwidern doch sie kam nicht dazu, denn ein Schatten bewegte sich so das sie vom Pferd stieg um nach zu sehen. „Aria was ist los“ sagte Lillian die ihr Pferd hinter ihr zum stehen gebracht hatte und ebenfalls absaß. Aria schaffte es nicht mehr zu Antworten denn im selben Moment schoss ein Pfeilhagel auf die Gruppe nieder, „wir werden angegriffen, wir müssen hier verschwinden!“ schrie Gawain. „Lillian pass auf!“ „Aria!“ Ein Pfeil war auf Lillian zugeflogen, geistesgegenwärtig warf sich Aria in die Schussbahn. Der Pfeil durchbohrte ihre Schulter und zwang sie zu Boden. Lillian rannte zu ihrer am Boden liegenden Freundin und hob sie auf „verdammt Aria was sollte das du bist so dumm!“ brüllte sie. Lancelot und Gawain kamen angerannt „schnell nehmt ihr Pferd mit und reitet voraus ich werde sie tragen“ befahl Lancelot. Lillian und Gawain taten wie ihnen geheißen wurde, Gawain schnappte sich die Zügel von Arias Pferd und zog es mit sich. Lancelot hob Aria auf die Arme doch diese protestierte „lass mich runter ich kann alleine reiten!“ „ganz sicher nicht, in diesem Zustand reitest du nicht allein!“ Seine Worte waren so bestimmt und energisch das sie ihn schließlich gewähren lies. Er brach den Pfeil ab und stieg mit ihr im Arm auf sein eigenes Pferd und ritt so schnell er konnte los. Auch wenn sie es nicht gerne zugab so war Aria dankbar für Lancelots Hilfe, sie spürte die Wärme des Ritters der sie im Arm hielt aber gleichzeitig spürte sie auch wie ihre eigenen Kräfte sie verließen. Sie spürte wie ihr Körper immer schwerer wurde, ihr Blick wurde trüb und schließlich stürzte sie in die Dunkelheit. „Verdammt sie hat das Bewusstsein verloren“ zischte Lancelot, „oh bitte halte durch“ flehte er und trieb sein Pferd weiter an.
 

So das wars auch schon, ich hoffe es hat euch gefallen auch wenn ich etwas fies zu meiner süßen kleinen Aria war hach ich finde die Frau einfach toll liebe ihren Charakter deswegen habe ich sie ja auch so gemacht wie sie ist!!!! Also dann bis zum nächsten mal und hinterlass mir Kommis will doch wissen wie ihr es fandet und was ihr verbessern würdet wenn euch was nicht gefallen hat.
 

eure Alec

weil es niemanden giebt der mich besser kennt als du

So da bin ich wieder mit nem neuen Kapitel wer es liest hinterlässt mir doch bitte nen Kommi da würd ich mich freuen.
 

Unterdessen stand auf den Mauern der Burg die aus dem Römerkastell am Hadrianswall entstanden war, ein junger Mann; seine grünen Augen in denen sich auch ein leichter Blauschimmer abzeichnete blickten über die weite Ebene. Dies war Arthur Castus, ehemaliger Römischer Offizier und nun König von Britannien. Gekleidet war er mit einer schlichten schwarzen Hose und Stiefeln, dazu passend ein ebenso schwarzes schlichtes Hemd über dem er ein ledernes Wams trug. Der Wind wirbelte ihm sein schwarz-braunes, kurzes Haar, dass sein markantes Gesicht umrahmte auf. Während er so dastand und über vergangene Schlachten und andere Ereignisse nachdachte, legten sich zwei schlanke Arme zärtlich um seine Hüfte. „Worüber denkst du nach Arthur?“ wisperte ihm eine Frauenstimme ins Ohr.

Arthur drehte sich vorsichtig zu ihr um, es war Guinevere seine Frau und Königin, sie sah ihn liebevoll aus ihren wunderschönen braunen Augen an, während der Wind mit ihrem langem dunkelbraunem Haar spielte. Sie trug ein langes blaues Kleid und darüber einen roten Umhang der sie vor der Kälte schützte. Zärtlich schlang Arthur die Arme um Guinevere und drückte sie an sich, worauf sie ihren Kopf an seine Brust lehnte. Während er ihr mit der Hand über den Kopf strich antwortete er auf ihre Frage, „ich habe über die Vergangenheit nachgedacht und ob wir jetzt endlich in Frieden leben können“ Guinevere blickte zu ihrem Mann auf „du hast unserem Land den Frieden gebracht mein Liebster, denk nicht weiter über die Vergangenheit nach, genieße das hier und jetzt!“ Lange hielten sich die beiden in den Armen und sahen sich schweigend gegenseitig in die Augen, schließlich vertieften sie sich in einen langen leidenschaftlichen Kuss.
 

Doch lange währte dieser innige Moment zwischen Arthur und Guinevere nicht, denn bald lies das Geräusch von donnernden Pferdehufen sie aufhorchen. Dicht gefolgt von seiner Frau stieg Arthur von der Mauer in den Innenhof der Burg. ‚Lancelot und Gawain werden sicher von ihrer Reise zurück kommen’ dachte er und gab den Wachen den Befehl das Tor zu öffnen und tatsächlich kaum war das Tor geöffnet preschte Gawain auf seinem Pferd herein, zu Arthurs Verwunderung hielt er ein weißes Pferd hinter sich am Zügel an dessen Sattel ein Schwert sowie Pfeil und Bogen befestigt waren. Doch dies war bei weitem nicht die größte Überraschung, denn hinter Gawain durchritt nicht Lancelot das Tor sondern eine junge Frau auf einer schwarzen Stute. Sie hatte schulterlanges, dunkelbraun gelocktes Haar, trug eine schwarze Reithose und Lederstiefel sowie ein schwarzes Oberteil und darüber eine braune lederne Weste, auf ihrem Rücken waren über dem dunkelgrauen Umhang zwei Schwerter befestigt. Die Frau wirkte sehr aufgewühlt, auf ihrer Stirn zeichneten sich Sorgenfalten ab und ein gehetzter Blick trat in die braunen Augen. Schnellen Schrittes ging Arthur zu Gawain und fragte ihn „wer ist das und wo ist Lancelot?“ Gawain stieg vom Pferd und gab es sowie auch das Pferd das er mitgeführt hatte einem Stallburschen zum versorgen, die Frau tat es ihm gleich. „Das ist Lillian, Lancelot und ich haben sie und ihre Freundin unterwegs getroffen“ antwortete er schließlich. Lillian trat vor und verbeugte sich, wohl wissen das sie vor dem König stand sagte sie vorsichtig „verzeiht Majestät, wir wurden unterwegs angegriffen, meine Freundin Aria wurde von einem Pfeil verletzt, eure Ritter die wir kurz zuvor getroffen haben boten uns ihre Hilfe an nun ist Lancelot bei Aria und bring sie hoffentlich sicher hierher!“ „Lass die Förmlichkeiten du kannst mich Arthur nennen und zu entschuldigen brauchst du dich für nichts“ antwortete Arthur. Lillian war zutiefst überrascht über den lockeren Umgangston den König Arthur mit anderen pflegte, er war absolut kein typischer Herrscher sondern schien ein herzensguter Mensch, dem sein Volk über alles ging, zu sein.

Bald darauf waren wieder Hufgeräusche zu vernehmen, es war Lancelot der wenig später durch das offene Tor galoppiert kam. Als er vom Pferd stieg, das auch sogleich von den Stallburschen weggeführt wurde, bemerkte Arthur das er eine bewusstlose Frau auf dem Arm trug. Auch diese Frau trug eine schwarze Reithose ebenso schwarze geschnürte Lederstiefel, ein schwarzes Oberteil und darüber eine schwarze enge geschnürte Lederweste, sie hatte langes schwarz-braunes Haar. Lancelot hatte sie in ihren ebenfalls schwarzen Umhang gewickelt damit sie nicht auskühlen konnte. Lillian rannte nun völlig außer sich auf Lancelot, der noch immer ihre Freundin im Arm hatte zu, „Aria was ist passiert, wie geht es ihr?“ rief sie mit einem sorgenvollem Unterton in der Stimme.

„Sie hat das Bewusstsein verloren“ antwortete Lancelot, nun mischte sich Guinevere ein, die die ganze Zeit schweigend neben ihrem Mann gestanden hatte. Mit wehendem Kleid schritt sie auf den Ritter zu, besah sich kurz die Wunde der jungen Frau und sagte schließlich an Lancelot gewand „du solltest sie schnell rein bringen sie braucht einen Heiler.“
 

Langsam erlangte Aria ihr Bewusstsein zurück. um sie herum war es alles noch dunkel, da sie ihre Augen vorerst nicht geöffnet hatte. Sie spürte das jemand sie behutsam einen Gang entlang trug und hörte den schnellen Herzlschlag jener Person in deren Arme sie lag. Nun war sie doch neugierig geworden, vorsichtig öffnete sie ihre Augen ein stück.

Verschwommen erkannte sie die Umrisse eines Mannes und als sie die schwarzen, kurzen Locken bemerkte wusste sie das es Lancelot war der sie trug und ein unangenehmes Gefühl beschlich sie, es gefiel ihr ganz und gar nicht ausgerechnet von ihm in einem so schwachen Moment gesehen zu werden. Von einer Sekunde auf die nächste holte ihre stark blutende Verletzung sie schmerzhaft in die Realität zurück, vorsichtig wurde sie von Lancelot auf ein Lager gebettet doch scheinbar nicht vorsichtig genug, denn ein stechender Schmerz durchzuckte ihren ganzen Körper und entlockte ihr ein gequältes Stöhnen. Lancelot blickte auf Aria hinab, ihre grünen Augen musterten ihn mit trübem, glasigem Blick, „Sie ist aufgewacht!“ rief er den anderen zu. Arthur, Guinevere und Lillian traten nun ebenfalls in das Zimmer ein „der Heiler ist auf dem Weg“ versicherte Arthur der sofort nach Hilfe geschickt hatte, als er die Verletzungen der jungen Frau gesehen hatte.

„Lillian!?“ Arias schwache Stimme konnte kaum wahrgenommen werden, aber Lillian hatte sie gehört eilte nun an die Seite ihrer Freundin und nahm ihre Hand. „Warum Aria? warum hast du das getan?“ sagte sie schließlich mit den Tränen ringend „du weis warum, denn es gibt niemanden der mich besser kennt als du“ gab Aria zur Antwort. Lillian nickte nur stumm, sie war nicht fähig etwas zu sagen. Ja sie kannte ihr Freundin, sie wusste das Aria lieber selbst sterben würde als zu zusehen wie ein Mensch der ihr nahe stand sein Leben verlor. Doch das war es nicht allein, Aria hatte schon immer das Wohlehrgehen andere über ihr eigenes gestellt, unabhängig davon ob sie die Menschen kannte oder ob sie ihr völlig fremd waren hatte sie ihnen geholfen wo sie nur konnte und bei all dem dachte sie nie an sich selbst. Lillian wurde jähe aus ihren Gedanken gerissen als der Heiler eintrat und sie bat platz zu machen. Er begutachtete kritisch die stak blutende Wunde an Arias Schulter und sagte schließlich zu den umstehenden gewand „die Verletzung ist sehr tief aber sie kann durchkommen, wenn wir die Pfeilspitze sofort entfernen, aber das wird ihr sehr große Schmerzen bereiten, einer wird sie festhalten müssen!“ Lillian Bettete Arias Kopf auf ihrem Schoß und flüsterte ihr ins Ohr „hör zu Aria, ich bin bei dir und ich werde dich nicht alleine lassen, der Heiler wird die Pfeilspitze entfernen, das wird sehr schmerzhaft werden!“ Aria sah erst Lillian dann den Heiler an, „na los, tut es“ war alles was sie sagte.

Lancelot trat neben sie und schob ihr ein Stück Leder mit den Worten „beiß da drauf“ zwischen die Zähne, dann setzte er sich auf des Bett und hielt ihre Arme fest.

Der Heiler beugte sich nun über die verwundete Frau, griff in die Wunde und tastete nach der Pfeilspitze, als er sie gefunden hatte zog er kräftig daran. Ein unmenschlicher Schmerz durchfuhr Arias Körper in diesem Moment, alle ihre Muskeln verkrampften sich, ihr Körper bäumte sich auf und hätte Lancelot sie nicht festgehalten wäre sie womöglich vom Bett gefallen. Als der Heiler die Pfeilspitze heraus zog biss Aria mit all ihrer Kraft auf das Stück Leder in ihrem Mund doch auch das konnte den Schmerzensschrei der ihrer Kehle entwich nicht unterdrücken. Gleich nachdem die Pfeilspitze entfernt war erschlaffte der Körper der jungen Frau und sie verlor erneut das Bewusstsein.

Der Heiler versuchte so schnell wie möglich die Blutung zu stillen, was ihm schließlich auch gelang, dann versorgte er Arias Wunde und sagte zu Arthur und den Anderen „mehr kann ich im Moment nicht für sie tun. Sie braucht ersteinmal Ruhe, sobald sie aufwacht werde ich ihr etwas gegen die Schmerzen geben“ Mit diesen Worten geleitete er Arthur, Guinevere, Lancelot und die nicht gerade begeisterte Lillian aus dem Zimmer, damit Aria in Ruhe schlafen konnte.
 

Am nächsten Tag waren Arthur, seine Ritter sowie Guinevere und Lillian gemeinsam in der großen Halle. Sie wartete auf den Heiler der noch immer bei Aria war, Lillian trug nun anstelle ihrer Reisekleidung ein schlichtes rotes Kleid mit einem schwarzen Gürtel um die Hüfte. Sie hatte am Abend noch ein Bad genommen um auf andere Gedanken zu kommen, doch es half nicht.

Die Sorge um ihre beste Freundin trieb sie schier in den Wahnsinn, sie stand in einer Ecke und weigerte sich mit irgend jemandem zu sprechen.

„Gawain und Lancelot haben mir erzählt das du Samartin bist“ wand sich Arthur nun der jungen Frau zu. Die Augen sämtlicher Ritter ruhten nun verblüfft auf Lillian, „ja dem ist so“ war alles was diese zur Antwort gab.

Im selben Moment wurde die Tür zur Halle aufgestoßen und der Heiler stürmte herein. „Mein König“ rief er völlig außer Atem. „Was ist passiert“ Wollte Arthur wissen, „das Mädchen.....“ stammelte der Heiler „was ist mit ihr?“ riefen die Ritter im Chor. „Sie fiebert“ antwortete der Heiler betreten. Kaum waren die Worte des Heilers verklungen, stürmte Lillian aus der Halle direkt auf das Zimmer ihrer Freundin zu.

Als sie die Tür öffnete und eintrat hatten auch die anderen das Zimmer erreicht, leise betraten auch sie den Raum. Aria lag auf dem Bett ihre Augen waren geschlossen, ihre Haare waren schweißnass. Auch auf ihrer Stirn stand der Schweiß, man hatte ihr ihre Kleider ausgezogen und ihr statt dessen ein leichtes Hemd aus Leinen angezogen. Als Lillian mit ihrer Hand Arias Stirn berührte erschrak sie, „sie glüht ja!“ stieß sie entsetzt hervor. Nun trat der Heiler an das Bett der jungen Frau und legte ihr ein feuchtes Tuch auf die Stirn. Der schwere nur stoßweiße gehende Atem ihrer Freundin trieb Lillian die Tränen in die Augen, sie wand sich zu dem Heiler um „wird sie überleben?“ fragte sie ihn geradeheraus. Der Heiler bedachte die junge Frau mit einem traurigen Blick und antwortete „nur wenn sie die nächsten Tage aufwacht, außerdem muss immer jemand in ihrer Nähe sein um ihr Wasser einzuflößen das ist jetzt das wichtigste!“ „Ich übernehme das“ sagte Lillian entschlossen „und wir werden dir helfen“ fügte Lancelot nicht minder entschlossen hinzu.

Lillian sah die Ritter die ihr zunickten in stummer Dankbarkeit an, in diesem Moment schwor sie sich nichtmehr von der Seite ihrer Freundin zu weichen bis diese genesen war.
 

So das wars ich hoffe das es gefallen hat und alle leser zufrieden mit mir waren, bis zum nächsten mal.
 

Alec

traurige Gewissheit

So da kommt das Alec und bring das vierte Kapitel ich hoffe es fällt euch, viel spaß beim lesen.
 

Zur gleichen Zeit knieten in einem anderen Teil Britanniens zwei wild aussehende Krieger vor einer vermummten Gestalt nieder. „Ich hatte euch befohlen dieses Land auszukundschaften, und nicht die erst besten Ritter die ihr seht anzugreifen“ knurrte eine Frauenstimme hörbar wütend. „Vergebt uns“ stammelte einer der Krieger doch die verschleierte Frau schnitt ihm das Wort ab: „Genug, ich will nichts davon hören!“ „Ab... Aber Herrin.....“ „wie viele waren es?“ die Frau schien nun wirklich die Geduld zu verlieren. „Vier Herrin, es waren vier, zwei Männer und zwei Frauen“ antwortete der Krieger eifrig. „Habt ihr sie wenigstens getötet, wenn ihr schon meinen Befehl missachtet?“ Dem Krieger wurde jetzt sehr mulmig und seine Stimme versagte ihm, er wusste was ihm blühte und die Angst packte ihn.

„Es ist uns gelungen eine der Frauen zu verwunden, aber dadurch waren sie gewarnt und konnten fliehen“ antwortete sein Gefährte nun mit zitternder Stimme.

„Was!“ nun war die verschleierte Frau endgültig wütend „habe ich das richtig verstanden ihr missachtet meinen Befehl, ihr gefährdet unsere Rachepläne und wofür? Für zwei einzelne Ritter und zwei gewöhnliche Weiber die ihr zu allem Überfluss auch noch entkommen lasst?“

„Es tut uns leid Herrin bitte vergebt uns“ riefen die Männer im Chor.

„Haben sie euch entdeckt?“ fragte die Frau nun in einem etwas ruhigerem Tonfall „nein Herrin, sie sind fiel zu schnell geflohen, das heißt eine der Frauen hat unsere Anwesenheit bemerkt doch auch sie hat uns nicht gesehen.“ „Euer Glück das rettet euch euer erbärmliches Leben!“ Dann rief die Frau ihre Leibwächter herbei. „Herrin ihr habt uns rufen lassen“ sagte einer der Männer mit einer tiefen Verbeugung „schnappt euch dieses Gesindel und erteilt ihnen eine Lektion, sie sollen sehen das man meine Befehle nicht ungestraft missachtet.“ Mit einem fiesen Grinsen auf den Lippen packten die beiden bulligen Leibwächter die zitternden Krieger und schleiften sie mit sich.

Unter der Kapuze wurde nun der Mund der Frau sichtbar, die Lippen waren zu einem grausamen lachen verzerrt „deine Tage sind gezählt Arthur Castus, warte es nur ab die Rache wird unser sein.“
 

Lancelot saß an Arias Bett, schon seid drei Tagen lag sie hier ohne das sich ihr Zustand verändert hatte und ohne das sie auch nur einmal aufgewacht wahr. Gawain hatte Lillian am vorigen Abend in das ihr zugeteilte Gemach getragen, sie hatte nicht ein einziges mal geschlafen und war nicht von der Seite ihrer Freundin gewichen, bis sie schließlich vor Erschöpfung zusammen gebrochen war.

Gawain der ein Auge auf die schöne Samartin geworfen hatte, hatte sich nur zu gerne dazu bereit erklärt sie in ihre Gemächer zu bringen.

Nun wachte Lancelot an Arias Seite, und auch er hatte bisher noch kein Auge zu getan. Gedankenverloren betrachtete er das schöne aber sehr blasse Gesicht der jungen Halbrömerin, war sie doch von natur aus schon sehr blass nun war sie es noch mehr. Vorsichtig streichelte er mit der Hand über ihre Wange, als er plötzlich eine schwache Regung ihrerseits wahrnahm. Sie drehte den Kopf zur Seite und presste die Augen zusammen, immer schneller begann sich ihr Kopf hin und her zu bewegen und ihr Körper zuckte. Lancelot wusste nicht ob das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen war, aber als er ein leises wimmern vernahm begann er sich Sorgen zu machen. Als Aria begonnen hatte führ den Ritter unverständliches Zeug zu murmeln, betrat Arthurs Knappe Jols den Raum.

Verwirrt sah er erst die junge Frau dann Lancelot an, dieser wiederum blickte zu dem Neuankömmling auf und sagte „geh und hol den Heiler, und bring Arthur und die anderen auch gleich mit!“ Jols nickte und verschwand.
 

Aria befand sich wie schon so oft in den letzten Monaten wieder in diesem Dorf, obwohl sie es noch nie zuvor gesehen hatte war es ihr vom ersten Moment an vertraut gewesen. Überall brannte es lichterloh, man konnte überall die gequälten Schreie derer hören die vom Feuer eingeschlossen waren. Kampfgeschrei wurde laut, hinter sich vernahm Aria wieder die stimme jener Frau die sie schon so oft hatte schreien hören und die ihr von allem hier am vertrautesten war. Langsam drehte sie sich um und blickte in das Gesicht einer ihr so vertrauten Person.

Es war eine Frau mit langem braunem Haar und grünen Augen die von einem leichten Blauschimmer durchzogen waren. Voller Entsetzen erkannte Aria das es ihre eigenen Augen waren die ihr da entgegen blickten und mit einem mal wurde ihr die schmerzliche Wahrheit bewusst; es war ihre Mutter.

Aria hatte mit ihrer Vermutung die ganze Zeit richtig gelegen, die rätselhafte Frau aus ihrem Traum war ihre Mutter. Hilflos musste die junge Frau mit ansehen wie ihre Mutter von den Flammen eingeschlossen bei lebendigem leibe verbrannte.
 

„Neeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin!“ Mit einem entsetzlichem Schock erwachte Aria endlich aus ihrer Bewusstlosigkeit, Tränen rannen ihr über die Wangen. Nur langsam wurde ihr bewusst wo sie sich befand, um sie herum standen Lillian, Lancelot, Guinevere und Arthur die sie alle besorgt anblickten.

Lillian setzte sich neben ihre Freundin auf das Bett „Aria ist alles in Ordnung mit dir?“ wollte sie schließlich wissen. Von einer Sekunde auf die nächste brach alles aus der jungen Frau heraus, sie klammerte sich wie eine ertrinkende an ihre beste Freundin die sie inzwischen als einzige erkannt und richtig wahr genommen hatte und fing an zu weinen.

„Lillian es ist meine Mutter“ schluchtste sie „was?“ „Ich habe sie ganz deutlich vor mit gesehen, die Frau aus meinem Traum es war meine Mutter, ich weis jetzt was mit ihr geschehen ist.“ „Das ist doch toll dann können wir sie jetzt suchen!“ Aria blickte Lillian traurig an und schüttelte den Kopf. „Nein können wir nicht“ antwortete sie „warum nicht?“ „Sie ist tot, sie ist bei lebendigem Leibe verbrannt mein eigenes Volk hat sie umgebracht!“ Die letzten Worte hatte sie fast geschrieen, nun lies sie sich endgültig fallen und weinte hemmungslos während Lillian sie im Arm hielt.

Jetzt meldete sich der Heiler zu Wort „bitte Mylady ihr seid noch nicht ganz bei Kräften, ihr müsst euch ausruhen“ „er hat recht Aria du solltest dich noch etwas ausruhen“ stimmte Lillian dem Mann zu. „Ich glaube nicht das ich Schlaf finden werde“ „ich werde euch ein Schlafmittel geben seid unbesorgt.“

Da sie ohnehin zu schwach gewesen wäre um sich zu wehren fügte Aria sich und trank das Mittel das der Heiler ihr gab und bald darauf war sie eingeschlafen.
 

Arthur hatte alle dazu angehalten das Zimmer zu verlassen damit Aria sich ausruhen konnte. Nun waren sie alle auch Arthurs übrige Ritter in einem großen Saal versammelt in dessen Mitte sich eine runde Tafel befand. Lillian lief unruhig hin und her währen der Heiler Bericht erstattete. „Das Fieber ist fast vollständig gesunken, ich denke das dass Mädchen wieder vollständig gesund wird!“ „Ich danke dir für diese Information du kannst gehen“ antwortete Arthur „ja mein König“ mit diesen Worten verschwand der Mann.

„Mein eigenes Volk hat sie umgebracht, darf man fragen was sie damit gemeint hat?“ meldete sich nun Lancelot zu Wort. „Ist das nicht offensichtlich?“ erwiderte Lillian. Er sah die Samartin durchdringend an „nicht für mich, welches Volk hat sie gemeint die Britannier oder die Römer?“ „Die Britannier“ gab ihm Lillian zur Antwort „woher weist du das so genau?“ „Ganz einfach weil ich sie kenne, sie würde die Römer niemals als ihr Volk bezeichnen!“ „Aber sie ist von ihrem Blut!“ Lillian schüttelte den Kopf „das mag ja sein aber sie hat sich den Römer nie zugehörig gefühlt.“

Schweigsam hatte Arthur der Unterhaltung zwischen Lancelot und Lillian gelauscht, nun war er hellhörig geworden. Er war also nicht der einzige Britannier der auch eine Römische Abstammung hatte, die junge Frau die man auf seine Burg gebracht hatte war offensichtlich Halbrömerin.

Mit einem Seitenblick betrachtete Arthur Guinevere, sie starre auf die lodernden Flammen die sich in mitten einer Kupferschale befanden. Er wusste genau was sie dachte denn wenn es stimmte was Aria sagte, dann war ihre Mutter bei einem Angriff der Pikten ums Leben gekommen. Arthur wusste das Guinevere diese Tatsache beschäftigte immerhin waren die Pikten ihr Volk.
 

So dass wars fürs erste ich hoffe es hat euch gefallen schreibt mir bei Gelegenheit mal nen Kommi. Bid demnächst
 

eure Alec



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