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Und dann hat er ja gesagt

von

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Überraschung

Eine Woche nach dem Ehemaligentreffen verging. Hinata war am nächsten Tag richtig sauer auf Naruto und in mir nistete sich ein kleines Hoffnungsschimmer ein. Ich vermutete sogar den Anfang vom Ende derer Beziehung mitbekommen zu haben. Aber es spielte sich ganz anders ab und nun besprachen die beiden das Zusammenziehen. Bin ich eine sehr schlimme Person, wenn ich sage, dass ich gar nicht erfreut über deren Frieden bin? Wie tief muss ich denn gefallen sein, um sich das Scheitern Narutos Beziehung zu ersehnen? Ich bin anscheinend innerlich komplett verroten.
 

Was Naruto und mich betraf, ging alles seinen gewohnten Gang. Wir hingen meist ohne fremde Augen rum. Die Zeit lief, Sachen passierten und ganz unbemerkt stand der Winter vor der Tür. Ich musste mich plötzlich mit der Frage befassen, ob mein Zuhause auf die ankommende Saison vorbereitet ist. Schließlich wurde es seit langem nicht vernünftig gewartet. Naruto und ich stellten einige reparaturbedürftige Sachen fest und es gab leider viel zu viel zu tun. Uzumaki ließ mich mit meinem Anliegen glücklicherweise nicht im Stich. Er half mir sogar ohne dass ich ihn darum bitten musste, für ihn war es eine Selbstverständlichkeit. Ich war ihm so dankbar für so eine selbstlose Aktion, alleine wäre ich niemals fertig geworden. Es gab so viel zu tun, dass wir uns irgendwann in den Reparaturarbeiten buchstäblich vergruben und nichts außer Sasukes Baustelle betrieben. Und Naruto überzeugte mich bei der Aktion nochmal: er wurde sehr sehr verlässlich.
 

Irgendwann nahm das Ganze ein lang ersehntes Ende. Wir beide waren unendlich froh, dass wir uns doch aus der ewigen Reparatur ausgraben konnten. Ich schlug einen Tagesausflug in den Wald vor, um uns eine kleine gemütliche Auszeit zu gönnen. Und um meine Liebeserklärung endlich durchzuziehen. Vom letzteren hatte Naruto natürlich keinen blassen Schimmer, aber ich stand jetzt dazu, komme was wolle. Naruto fand meinen Vorschlag gut und wir machten ab, dass das nächste Treffen nicht anstrengend sein wird.
 

Der Tag der Verabredung rückte näher. Eigentlich sollte ich wegen der Liebeserklärung angespannt sein. Aber, ganz im Gegenteil, genoss ich den süßen Vorgeschmack meines Vorhabens auf der Zunge. Am Abend davor packe ich ziemlich viel ein. Selbst bei meiner dreiwöchigen Mission nach Kumo war mein Rucksack leichter. Ich will, dass alles perfekt ist. Für ihn. Und nur für ihn. Ist es witzig…
 

Am nächsten Morgen wurde ich zeitig von alleine wach. Ich fühlte mich fantastisch: schon seit langem konnte ich nicht mit so einem klaren Kopf angeben. Mein Körper war ebenfalls in der Lage sich jeder erdenklichen Herausforderung zu stellen. Das Gefühl, das ich zu unserem ersten Wiedersehen verspürte, besuchte mich nun erneut und ich war komplett überwältigt. Wie beflügelt verließ ich mein Haus und rannte regelrecht zum Verabredungsort. Gleich werde ich ihn sehen! Gleich beginnt der schöne Tag! Und nur für uns!!! Ach, ist es schön!
 

Ich kam früher an und wartete sehr ungeduldig auf meinen süßen Blonschopf. Irgendwann sah ich sein latschendes Gestalt auf dem Horizont. Naruto, ich renne zu dir, werf mich in deine Arme und küsse dich! Okay, ich lass das mit dem Kuss… Ich wollte schon tatsächlich losrennen, bemerkte aber… eine andere Gestalt? Moment mal… Er war tatsächlich nicht allein. Die zweite Person schien Hinata zu sein. Ich ließ ein schweres Seufzen aus meiner Brust. Meine gesamte Freunde war runtergespült. Ahnend, dass das heutige Treffen doch anstrengend sein wird, lief ich den beiden antriebslos entgegen.
 

Und tatsächlich. Hinata war schlecht gelaunt und redete die ganze Zeit ziemlich genervt mit Naruto, obwohl sie versuchte, sich zu beherrschen. Naruto versuchte im Gegenzug sie aufzumuntern und es war ziemlich daneben. Die Luft zwischen den beiden war buchstäblich elektrisiert und sie knisterte auf eine unangenehme Art. Was war nur los? Im Endeffekt zerstritten sie sich wegen irgendeiner dummen Kleinigkeit, Naruto entschuldigte sich bei mir und sie gingen. Toll. Es ist einfach so falsch, verdammt noch mal! Ich hatte heute nichtmal eine Gelegenheit mit ihm vernünftig zu reden. Ich will unbedingt seine Stimme hören. Also war der Anruf an meine Sonne die erste Sache, an die ich mich beim Betreten der Räumlichkeiten meines Hauses ranmachte:
 

-- Hi! - sagte ich freundlich.

-- Hi, - erwiderte er ohne Begeisterung.

-- Kannst du jetzt reden?

-- Ja, - sagte er verloren.

-- Wie geht's dir so?

-- Gut, - seine Stimme klang bedrückt.

-- Bist du dir sicher?

-- Warte mal kurz…
 

Plötzlich knirschte es aus dem Hörer. Am anderen Ende der Leitung spielte sich ein heftiger Streit zwischen den beiden und Naruto hielt das Mikro zu. Ohne es gewollt zu haben, geriet ich dazwischen. Ich habe keine Lust auf sowas… kaum erreichte mein Daumen den roten Telefon-Knopf, ertönte ein kurzes "Ich komm jetzt rüber" aus dem Hörer und die Unterhaltung wurde von der anderen Seite beendet. Was war das jetzt? Ganz ohne Erklärung starrte ich das Gerät an, aus dem ein gleichmäßiges Piepsen das Ende der Konversation ankündigte, als ob es mir irgendwelche Antworten geben könnte. Was will Naruto hier? Ich wurde leicht nervös.
 

Nach einer halben Stunde stand Naruto an meiner Türschwelle. Sein Gesicht war scharlachrot, sein Blick - stechend scharf und die Adern an seinen Schläfen pulsierten kräftig. Ohne mich begrüßt zu haben, begab er sich in die Küche und ich folgte ihm. Sein Körper stürzte auf eins der Stühle und er sagte ungeduldig zu mir:
 

-- Hast du was alkoholisches da?

-- Wooow, Naruto! - er machte mich sofort besorgt, - was ist los?

-- Hast du was da oder nicht? - fragte er genervt.

-- Warte mal, ich gucke… - er jagte mir ein wenig Angst ein.
 

Ich lief rüber ins Arbeitszimmer meines Vaters und durchsuchte das geheime Alkoholvorrat in einem der abgesperrten Schränke. Mit einer Flasche Sake in der Hand beeilte ich mich zurück in die Küche. Naruto fand bereits die Sakegläser. Wenn ich ihn nicht aufhalte, wird er solange trinken, bis er an Alkoholvergiftung stirbt. Jedenfalls dachte ich es mir. Ich senkte mich vorsichtig auf einen Stuhl neben ihm und schenkte uns was ein. Kaum riss er das Glas an sich, war dieses bereits leer. Der zweite Kurze wurde ebenfalls blitzschnell vernichtet. Dann folgte der dritte. Dann der vierte. Dann der fünfte. Er wollte sich den sechste Kurzen einschenken, aber ich fing einen Handgelenk auf und guckte ihn besorgt an:
 

-- Darf ich jetzt fragen, was das soll?

-- Hinata geht mir mächtig auf die Nerven… - er bewegte sein Handgelenk trotz meines Halts und schenkte sich doch den sechsten Kurzen ein.

-- Ist es wegen des Umzugs? - ich nahm meine Hand weg.

-- Jaaa, kann man so sagen… - er kippte den sechsten Kurzen und die klare Flüssigkeit verschwand.

-- Was ist denn überhaupt los?

-- Sie meint, ich würde ihr fremdgehen…

-- Wieso?

-- Weil wir so oft rumhängen. Und sie meint, ich würde dich als Ausrede benutzen um zu einer anderen zu gehen. Deswegen hatte sie ja das Zusammenziehen vorgeschlagen. Oder, ich denke es, - er seufzte.

-- Soll ich mit ihr reden?

-- Nein, ich will nicht, dass du in unsere Probleme gerätst. Es tut mir leid… Ich schütte das alles auf dich aus und saufe dein Alkohol weg…

-- Alles gut, - er guckte mich erlöst an, - ich weiß bloß nicht, wie ich dir daraus verhelfen kann…

-- Es reicht schon, dass du zuhörst, - er lächelte mich zärtlich an, - danke dir.
 

Sein Lächeln beruhigte mich. Er wurde still. Ich trank mein Glas aus und schenkte nach. Er sagte dann:
 

-- Und es tut mir leid wegen heute, ich dachte ehrlich nicht, dass es so ausartet. Ich wollte alles für alle irgendwie besser machen… - er machte eine Pause, - weißt du, manchmal wünsche ich mir wieder Single zu sein… und es geht mir so dreckig dabei und ich bekomm immer Gewissensbisse. Ich muss eigentlich dankbar dafür sein, dass ich sie habe…
 

Er lehnte mir entgegen, sodass sein Gesicht ziemlich nah zu meinem wurde. Ein herzzerreißender Schmerz spiegelte sich in seinen niedergeschlagenen blauen Augen wider. Seine Augen hoben sich und wir stellten einen langanhaltenden intensiven Blickkontakt. Ich fühlte seinen grenzenlosen Kummer, als ob er mein eigener wäre. Obwohl er bereits betrunken war, waren seine Augen nicht trübe wie sonst. Und ich lass diese verliebte Verlegenheit in diesen melancholischen, unendlich blauen Tiefen. Mal wieder. Und sie faszinierte mich. Ich fragte mich flüchtig, was er in meinen Augen sieht, denn er starrte mich ebenfalls an. Keiner von uns beiden wollte diese intime Verbindung trennen. Dieser intensive Blickkontakt! Ich spürte seine Nähe so intensiv wie noch nie: sein Körper strahlte eine angenehme weiche Wärme aus, seine Kleidung roch nach einem günstigen Waschmittel, die kleinen Schweißtröpfchen traten ihm auf die Stirn, sein Atem war das Einzige, was mein Gehör wahrnahm. Ich lehnte mich ein kleines Stück ihm entgegen und sein Körper bewegte sich auf die gleiche Art, auf mich zu. Als ob er mein Spiegelbild wäre. Und…
 

es funkte zwischen uns.
 

Ich machte meine Augen zu und lehnte mich zu ihm zum allerletzten Mal. Die Distanz zwischen uns verschwand. Meine Lippen trafen leicht auf seine und die Welt geriet plötzlich in Stillstand. Mir wurde der Boden unter den Füßen entrissen und ich fiel in die Unendlichkeit. Es kribbelte angenehm in meinem ganzen Körper. Ich packte ihn instinktiv am Handgelenk. Seine Präsenz war tatsächlich keine Täuschung. Dieser Kuss war ebenfalls keine Täuschung. Seine Reaktion darauf war auch echt. Und es gefiel ihm gar nicht.
 

Ich wurde gewaltig weggestoßen. Als ich die Augen aufmachte, sah ich wütenden und verwirrten Naruto vor mir. Sein Blick wanderte überall hin und her und er konnte kein Ziel zum angucken festlegen. Er fragte mich vorsichtig:
 

-- Sasuke, was machst du eigentlich?
 

Plötzlich wurde mir bewusst, dass ich mich gleich rechtfertigen muss. Neeeein! Wie soll ich denn das plausibel erklären? Soll ich überhaupt was sagen?!
 

-- Was war das? - drückte er nach.

-- Ein Kuss… - ich wollte nichts sagen und blieb stumm. Seine Ungeduld wuchs und er fragte mit Nachdruck wieder:

-- Warum hast du mich geküsst?
 

Jetzt muss der Grund benannt werden. Ich stellte mir selbst einen Schachmatt. Eine kurze kräftige Hitzewelle verlief durch meinen Körper und ich badete im nächsten Moment im eigenen Schweiß. Meine Gliedmaßen wurden weich und zitterten. Mein Herz pochte wild und ich verfiel in eine stille Panik. Hilfe! Ich will weg von hier! Lasst mich hier raus!!! Bitte…
 

-- Sasuke?
 

Narutos nachdrückende ungeduldige Stimme machte mich einfach fix und fertig. Sag es ihm einfach! Los!!! Ich zog kräftig die Luft ein und…
 

Eins… Zwei…
 

Drei.
 

-- Weil ich dich liebe… - hauchte ich leise aus.
 

Uuuuuuuund…
 

Nichts.
 

Es kam nichts zurück. Diese schreiende Stille war einfach unerträglich. Natürlich muss er diese Nachricht verarbeiten. Und das tat er. Oh Gott, wie er es tat! Sein Kopf lief auf Hochrechenleistung. Er guckte überall und nirgends hin. Warum dauert es so ewig?! Warum sagt er gar nichts?! Ich konnte es nicht mehr aushalten:
 

-- Warum reagierst du nicht? - verließ meine Zunge.
 

Es kam immer noch keine Antwort. Naruto!! Mach es mir bitte nicht so schwer! Sag was! Endlich unterbrach er dieses Schweigen:
 

-- Was ist heute für ein verrückter Tag?! Was habt ihr denn alle?! - schrie er laut ins Nichts.
 

Er sprang im gleichen Moment auf und rannte mit der Lichtgeschwindigkeit in Richtung vom Eingang.
 

-- Warte, verdammt! - ich rannte ihm hinterher.
 

Er haute in Nullkommanichts ab. Ich verstand nichtmal, ob er wirklich durch die Tür durch war. Auf dem Fußboden lagen Glassplitter. Er benutzte also das Fenster um zu fliehen. Achso… Ich guckte aus dem kaputten Fenster raus um mit einer leeren Straße konfrontiert zu werden. Er verschwand einfach. Ohne die kostbare Zeit zu verschwenden brach ich auf, um nach ihm während der kommenden zwei Stunden zu suchen. Diese Aktion wurde nicht mit einem Erfolg gekrönt und nun saß ich in der Küche am Tisch, genauso wie vor zwei Stunden. Aber diesmal ganz allein und in völliger Dunkelheit. Ich wusste es doch… wie hätte es sich sonst abspielen sollen, ha? Trotzdem tut es unfassbar weh…
 

Der Kummer verzehrte mich. Ich legte mich ins Bett und verbrachte den restlichen Tag zu zweit mit seinen Worten, die immer und immer wieder in meinem Kopf schmerzhaft nachhallten. "Was ist das für ein verrückter Tag?! Was habt ihr denn alle?!"
 

Nächste Woche verging sehr langwierig. Ich machte die ganzen Tage fast gar nichts und ignorierte sogar die grundlegenden Bedürfnisse meines Körper. Liegend im Bett schenkte ich ihm tausende Gedanken. Vermutlich darf ich ihn nie wieder sehen. Das Ganze machte mich mental fertig, weil ich seiner Reaktion doch nicht glauben konnte. Dieser Blick… so kann einer nur denjenigen anschauen, der sein Herz zum flimmern bringt.
 

Nach drei Tagen war der Hunger nicht mehr zu ignorieren. Ich schmiss mich selbst aus dem Bett und kroch in die Küche. Ich fand die alte Tütensuppe, die von meinen Aufräumarbeiten übrig war. Gut genug. Zubereitet wirkte die Suppe nicht gerade appetitlich: Eine undefinierbare schleimige Flüssigkeit entstand vor meinen Augen. Ich aß sie trotzdem. Gut genug. Den Rest des Tages hockte ich vor dem Fernseher und schaute wie ein Zombie irgendwelchen skurrilen Programmen zu, in der Hoffnung mich etwas von Gedanken an Naruto abzulenken.
 

Der Rest der Woche verging genauso. Ich hockte hauptsächlich vor dem Fernseher rum und dachte und dachte und dachte… Uzumaki raubte mir komplett den Verstand und es schien hoffnungslos. Nichtsdestotrotz ging ich einmal einkaufen. Wooooow! Highlight der Woche… Der Supermarkt…
 

Und so oder so ähnlich lebte es sich vom Tag zu Tag. Ich verbrachte die ganze Zeit gefesselt am Fernseher, ernährte mich von Tütensuppen und verließ fast kaum mein Haus. Mein Kopf war von Gedanken an Naruto überlastet und ich wusste nicht, wie ich diesen unkontrollierbaren Gedankenstrom stoppe. Mir war bewusst, dass das Ganze ziemlich lächerlich war. Ich darf mich doch nicht so dermaßen davon abhängig machen, dass er mich abserviert hatte. Das Leben geht noch weiter. Es ist nicht schwer, mal rauszugehen, mal was Vernünftiges zu essen und eine sinnvolle Beschäftigung zu finden. Es ist nicht zu viel verlangt und ich weiß es. Ich muss es schaffen.
 

Am nächsten Tag wachte auf, als es bereits dunkel war. Mein Schlafrhythmus war komplett am Arsch und ich nahm vor, ihn Stück für Stück aufzubauen. Ab heute fängt ein normales Leben wieder. Und es fängt mit einem ruhigen Spaziergang im Wald. Ich trieb mich für eine Weile in der Natur rum und es half mir. Wald tat mir immer gut. Draußen herrschte ein schönes Wetter. Der Schnee knirschte fröhlich unter meinen Füßen und es munterte mich etwas auf. Die reine Luft kräftigte mich und die Bäume gaben mir ein Gefühl von Sicherheit. Ich warf mich in den Schneehaufen und lag so für einen Moment. Die Wintertemperaturen brachten mich ein wenig zu sich. Der Spaziergang tat mir eindeutig gut. Ich verließ den Wald vielleicht nach 40 Minuten.
 

Als ich zuhause ankam, bemerkte ich, dass mein Briefkasten voll war. Ich nahm die Briefe raus und guckte sie durch. Ein Brief war von Kakashi und kam anscheinend erst heute an. Ich darf mal wieder eine Mission austragen. Genau das brauche ich im Moment: arbeiten. Die anderen Sachen waren eher unspannend: eine Stromrechnung, eine Wasserrechnung, eine Handyrechnung… ja, heute war ja der Anfang von Dezember… stimmt…
 

Ich kam ins Haus rein, zog die Straßensachen aus und schmiss den Breifhaufen auf den kleinen Tisch im Flur. Im Vorbeifliegen fiel ein kleiner Zettel aus dem Haufen raus. Was ist das? Ich nahm den Zettel in die Hand und Narutos Sauklaue stoch sofort ins Auge.
 

"Ich schulde dir ein Gespräch. Ich komm heute Abend gegen 19 Uhr vorbei. Es wird nicht lange dauern" - stand auf dem kleinen Zettel.
 

Er schuldet mir ein Gespräch? Wieso denn? Ich guckte die Uhr an, es war schon 18:40. Oh Gott, er taucht doch gleich hier auf! Ich hab nichts, was ich ihm anbieten kann! Andererseits meinte er, es dauert nicht lange. AAAAA!!! Er will mich doch nur abweisen! Warum denke ich überhaupt an Verpflegung?!
 

Plötzlich klopfte es an der Tür. Es könnte nur er sein. Verdammter Naruto! Wenn er sich verspäten sollte, kommt er früher an! Na klar. Ich machte die Tür ungewollt auf und er stand wieder stumm auf der Türschwelle. Genauso wie vor einer Woche. Er ließ die Formalitäten aus und begab sich in die Küche. Ich hatte ein Deja-vu.
 

-- Wie gesagt, es dauert nicht lange, - sagte er kurz und setzte sich hin.

-- Worüber wolltest du reden? - ich setzte mich ihm gegenüber.

-- Ich wollte nur was klären… - sagte er unentschlossen und fuhr fort, - Sasuke, versprich mir was, okay? - er guckte mich an.

-- Was denn?

-- Ich will nicht, dass unsere Freundschaft kaputtgeht, deswegen versprich mir bitte, dass sich nichts zwischen uns ändert. Und zwar unabhängig davon, was ich jetzt sage. Kannst du es?

-- Ja klar, - wenn ich trotz dem Ganzen bei ihm als ein Freund bleiben darf, bin ich einverstanden. Mein Gott… ich bin so miserabel…

-- Wow, du verhältst dich erstaunlich kooperativ… gut… Also, - er hustete, - ich fasse mich kurz… - er machte eine Pause und überlegte, - die Sache ist die… - er machte noch eine Pause und guckte weg von mir, - ich… ich…
 

Er brach den Satz ab. Er zögerte und die Schusseligkeit ließ sich ihm anmerken. Die klare Absage auszusprechen fiel ihm anscheinend schwer. Seine Lippen öffneten sich, um noch ein Versuch zu starten, und ich hielt meinen Atem an. Der Satz steckte aber erneut in seinem Rachen fest und er ließ nur ein kurzes stumpfes kreischendes Geräusch aus. Nach einer Weile holte er tief Luft. Wir waren endlich auf diese Herausforderung vorbereitet. Er - sein Nein deutlich zu machen und ich - den größten Schmerz in meinem Leben annehmen zu müssen.
 

-- Ich… fühle halt… das Gleiche… wie du…
 

Hä?!
 

-- Wie bitte? - ich war mir sicher, dass er gerade sagte, dass er das gleiche fühlt wie ich. Ich muss mich verhört haben.

-- Ich wiederhole es nicht noch einmal, - er guckte mich ernst an.

-- Naruto, hör bitte mit deinen dummen Witzen auf… - ich war verwirrt, ein wenig wütend und fühlte mich bloßgestellt. Versteht er nicht, dass man damit nicht scherzen darf?!

-- Es ist kein Witz, Sasuke, - sagte er leise und schlug seine Augen verliebt und schüchtern nieder.
 

Ich war in jeder erdenklichen Weise total verwirrt. Das war also dieses fehlende Stück, damit unsere kuriose Beziehung endlich einen Sinn ergibt. Welch eine bittere Ironie! Er stand auf und sagte:
 

-- Na jetzt weißt du es. Endlich hab ich es losgeworden… es tut so gut! - seine Stimme klang erlöst. Er fuhr fort, - das wars schon. Obwohl es etwas komisch zwischen uns wird, glaube ich nicht, dass es an sich ein großes Problem darstellen wird. Wir schaffen das schon. Also… wenn du mal rumhängen willst, sag bescheid, okay? - er begab sich zum Ausgang.

-- Warte mal… - ich klammerte mich an seiner Hand fest und er hielt an, - erlaube es mir klarzustellen: du "fühlst das gleiche, wie ich", willst aber, dass wir Freunde bleiben?

-- Genau…

-- WARUM?!!!! - ich schrie auf, obwohl ich es nicht wollte. Mir wurde die ganze Situation endlich klar. Er weiß davon, dass ich ihn liebe, "fühlt das gleiche wie ich" und will trotzdem Freunde bleiben? Was für ein Schwachsinn!

-- Weil ich verlobt bin, - er sagte es so, als ob es selbstverständlich war. Das brachte mich auf und ich wurde wütend.

-- Na und?! - warf ich ihm verärgert zu und stand ebenfalls auf. Er befreite seine Hand aus meinem Halt dabei.

-- Nicht na und! Du hast mir gerade eben versprochen, dass sich nichts zwischen uns ändert, egal was ich sage! - er hörte auf so ruhig zu sein.

-- Ich dachte ja du würdest mich abweisen! - schrie ich ihn an.

-- Witzig, ha? - schrie er verbittert zurück.
 

Und plötzlich errichte mich das Wichtigste: er liebt mich. Nicht Hinata, nicht Sakura, nicht Kakashi oder Iruka-Sensei. Sondern…
 

Mich.
 

Daraufhin wurde mein Herz von einer zerstörerischen Liebesflamme konsumiert und ich wurde euphorisch. Naruto, jetzt steht uns nichts im Wege! Du gehörst ab jetzt mir! Du bist sowas von meins! Ich warf mich auf ihn, klammerte mich an ihm fest und flüsterte ihm zu:
 

-- Naruto, ich lass dich nie wieder gehen. Nie wieder.

-- Oh doch! Du lässt mich! Du lässt mich sowas von!! - er wurde richtig wütend und stieß mich gewaltsam weg.

-- Nein!!! - wir wurden lauter mit jedem Satz.

-- Sasuke… - flüssterte er beim Ausatmen. Er versuchte sich gerade abzuregen, - lass uns bitte alles beim Alten lassen…

-- Wie kann ich es beim Alten lassen, nachdem du mir sowas erzählt hast, ha?! - seine Aussage ließ mein Blut kochen. Ich stürzte auf ihn und drückte ihn an mich ran, - ich liebe dich, du Schwachkopf! Sag mal, willst du, dass wir bis and Ende unserer Tage beste Freunde spielen?!

-- Ja!! Wenn nötig, dann machen wir es! Und außerdem geht es darum gar nicht! Ich wollte nur, dass du es weißt! - er wollte mich wieder wegstoßen, ich hielt ihn aber zu fest.

-- Hör dir selbst doch für einen Moment zu! Du redest Schwachsinn! Ab jetzt gehörst du mir! Hast du es verstanden?!

-- Du kannst mir nichts vorschreiben! - aus ihm wuchs plötzlich eine kräftige Hand und schlug ziemlich hart auf mein Bauch ein. Er beherrscht jetzt so eine feine Chakra-Kontrolle, dass er Kuramas Körperteile generieren kann? Wow…

-- Du gehörst mir! Du bist meins!!! - ich sprang auf, - Banshou Tennin!! - rief ich laut. Sein Körper wurde zu mir hingezogen und ich hielt ihn schon wieder fest.

-- Lass mich jetzt! - er wechselte in seine Kurama-Form, schlüpfte aus meinem Arm und flog in die Decke, - Tajuu Kage Bunshin no Jutsu! - reif er. Eine riesige Wolke entstand und mein Haus füllte sich mit seinen Schattenklonen.
 

Es waren so viele, dass ich ihn nicht mehr im Auge behalten konnte. Scheiße! Mach was, Sasuke! SCHNELL!! Er haut gleich ab! Ich darf es nicht zulassen! Nein!! Ich muss ihn um alle Kosten aufhalten!!
 

-- Chidori! - rief ich und generierte ein Blitzschwert in meiner Hand.
 

Ich schneidete durch die Masse der sich im Weg stellenden Klone durch und räumte mir den Weg nach draußen frei. Draußen sah ich seine sich unglaublich schnell bewegende Gestalt. Ich muss zu ihm und zwar SCHNELL!! Meine Augen durchsuchten die nächste Umgebung nach einem markanten Objekt. Mein Blick fixierte einen großen Stein. Zack! Und ich tausche Plätze mit ihm. Schön! Naruto war immer noch außer meiner direkten Reichweite. Ich muss näher ran. Sein Rücken war gut von dieser Distanz einsehbar. Er hatte eine dicke Winterjacke an. Gut! Ich löste das gleiche Jutsu nochmal aus und saß im nächsten Moment auf Narutos Rücken. Er brach seine Flucht ab. Ich stellte meine Beine auf den Boden. Jetzt hielt ich ihn aber fest. Du entwischst mir diesmal nicht!
 

-- Du bist lästig, Sasuke. Hör auf! - sagte er erschöpft. Seine Stimme zitterte.

-- Ich lass dich nicht gehen, - ich küsste ihn am Nacken, er versuchte dem Kuss auszuweichen, - weil du ab jetzt mir gehörst.

-- Ich entscheide selbst, wem ich gehöre! - schrie er auf und fing an, wie ein sterbender Fisch im meinem festen Griff zu zappeln. Seine Befreiungsversuche waren armselig und er wusste selbst, dass sie nichts bringen. Dieser Schwachkopf weiß einfach nicht, wann man aufgibt.

-- Du bist trotzdem meins, - verkündete ich.

-- Sasuke, du bist so dumm! - flüsterte er mir zu, - Lass das! Mach es bitte nicht schwerer als es schon jetzt ist… - seine Stimme war schwach. Er war gerade dabei in den Tränen auszubrechen. Er zappelte weiterhin.

-- Ich erschwere dir gar nichts… - er unterbrach mich.

-- Nein, bilde dir nichts ein! Du erschwerst es mir jetzt, nach Hause zu gehen! - sagte er aufgeregt. Er versuchte mich wegzustoßen.

-- Richtig. Weil du bei mir bleibst, - sagte ich sanft.

-- Hör auf damit!! Was willst du überhaupt?!
 

Sein schriller Schrei schnitt duch die Todesstille der Nacht durch und das Echo hallte mehrfach an diesem menschenlosen Ort nach. Nachdem wir nun wieder von der kalten gleichgültigen Stille umgeben waren, flüsterte ich ein einziges Wort in sein Ohr, das meine gesamten Leiden elegant zusammenfasste:
 

-- Dich…
 

Und dieses kleine Wort tat den Job: Naruto gab endlich auf. Er entspannte sich vollständig und sein Körper fiel passiv in meinen Arm. Er wollte nicht mehr kämpfen und gönnte mir diesen Sieg. Ihm war es alles zu viel. Es war alles so anstrengend. Er suchte nach einem Ort, wo er sich vor Wirklichkeit verstecken könnte. Und in meiner Umarmung war er am sichersten. Ich gebe ihm jeden Schutz, den er braucht. Keiner tut ihm weh. Es darf nicht passieren, ich erlaube es niemandem.
 

Und nun standen wir da. Zwei beste Freunde - eine bittersüße Umarmung. Die dichten Bäume und die nächtliche Dunkelheit boten uns ausreichend Schutz vor ungebetenen Beobachtern. Endlich durfte ich ungehemmt seine köstliche Nähe auf genau richtige Weise genießen! Er genoss meine Nähe ebenfalls und es tat ihm unfassbar leid. An mich schutzbedürftig schmiegend, vergoss er still bittere Tränen, eine nach der anderen. Sein Schmerz war einfach unerträglich! Ich umschloss ihn fester in der Hoffnung, dass es ihm dadurch besser geht.
 

-- Ist dir kalt? - fragte ich nach einer ganzen Weile.

-- Passt schon, - sagte er leise.

-- Komm, wir gehen zurück ins Haus, ansonsten wirst du krank.
 

Ich nahm ihn bei der Hand und zerrte ihn leicht in meine Richtung. Er leistete keinerlei Widerstand und kam brav mit. Ich ließ seine Hand kurz los um unsere Flieger zu verschränken. Er machte mit und drückte meine Hand sogar fester. Passiert es wirklich mir? Läuft er wirklich mit mir mit? Ist es unglaublich!!!
 

Als wir das Haus betraten, umhüllte ich ihn mit meinem Körper erneut. Er gab endgültig nach. Wir sickerten langsam auf den Boden und er machte es sich bequem auf meiner Brust. Seine tiefen Atemzügen unterbrachen gleichmäßig die komplette Stille. Mein Herz raste mit einer enormen Geschwindigkeit und pochte Wild gegen meine Rippen. Ich dachte, es springt aus meinem Brustkorb raus und landet direkt in seine Hände. Naruto lauschte diesem wildem Klopfen und schüttelte seinen Kopf im Takt dazu. Ich küsste ihn vorsichtig in seinen Kopfwirbel. Er zuckte dabei leicht. Er ist so süß!
 

Nach einer Weile flüsterte ich zärtlich in sein Ohr:
 

-- Naruto, ich liebe dich wie verrückt…
 

Er hob seinen Kopf und, mich anguckend, setzte er sich mir gegenüber. Er schaute mir direkt in die Augen. Im Gegesatz zu mir, war er komplett am Boden zerstört. Schmerz, Scham, Leiden und ein riesengroßes Bedauern spiegelten sich in diesen blauen melancholischen Tiefen wider. Ich sah zu, wie die Tränen diese unschuldigen Augen füllten, und wie diese, über seine Wangen kullernd, nasse Spuren auf seinen niedlichen Schurrhaaren hinterließen. Ein Teil von mir verstarb bei diesem grausamen Anblick. Ich wünschte, ich wäre in der Lage ihm diesen unerträglichen Schmerz wegzunehmen.
 

Plötzlich schweift sein Blick verschämt in eine andere Richtung. Er versucht die Distanz zwischen uns zu verkürzen, was ihm nicht leicht fällt. Dennoch bewegt er sich auf mich langsam zu. Kurz bevor ein Körperkontakt entsteht, verdeckt seine Hand sanft meine Augen und ich spüre seine weichen Lippen auf meinen eigenen. Er küsst mich unentschlossen und ich erwidere automatisch. Durch diesen Kuss verschmelzen wir zur einer Einheit. Es ist zu gut um wahr zu sein. Es ist einfach zu gut. Ich wünschte, dieser Kuss würde niemals aufhören.
 

Doch das Ende dieses unglaublichen Erlebnisses kam zu früh. Nachdem Naruto seine Hand von meinem Gesicht wegmachte, lag zwischen uns bereits eine gewisse Entfernung. Naruto schlug seinen Blick unterdrückt nieder und grinste verbittert zu sich. Er kniff die Augen zu, seine Zähne knirschten zusammen und seine Handfläche ballte sich zu einer Faust. Er schlug so fest gegen den Boden, dass die Knöchel auf seiner Hand bluteten. Ich sammelte ihn zusammen und schloss ihn in meiner Umarmung. Er vergrub sein Gesicht in meiner Brust. Ein leises Schnauben und gelegentliches Schulterzusammenzucken deuteten daraufhin, dass er ganz still heult. Warum kann ich nichts für ihn machen?
 

Wir saßen den restlichen Abend im Eingangsbereich. Ich küsste ihn ab und zu in seinen Kopfwirbel. Er zuckte nicht mehr dabei. Meine Hand befand sich die ganze Zeit zwischen seinen Handflächen. Irgendwann beruhigte er sich und schlief ein. Ich konnte meinen Blick nicht von ihm abwenden. Er sah so friedlich aus! Ich steckte meine Nase in seine weichen Locken und lauschte seinem beruhigenden entspannten Schnarchen. Er war ein Schatz, den ich zu verlieren fürchtete. Er war mein Naruto. Meine alberne kleine Sonne. Du bist sowas von meins, Naruto, keiner nimmt dich mir weg. Keiner darf es und ich erlaube es niemandem. Weil ich dich wie verrückt liebe und keinem bedeutest du so viel, wie mir. Und weil du meine Sonne bist und nur für mich scheinst. Mit diesen Gedanken schlief ich ebenfalls ein.
 

Am nächsten Morgen wachte ich mit leeren Händen auf. Er haute schlussendlich doch ab. Das Ganze war wirklich zu gut, um wahr zu sein. Er war wie ein Sonnenstrahl, den man nicht festhalten kann. Ich streckte verzweifelt die Hand nach ihm und griff stattdessen die kalte Luft. Er verschwand dann ins Dunkle. Naruto, warum machst du sowas?! Willst du, dass ich mich umbringe? Ich konnte diesen Verlust nicht ertragen und brach einfach in den Tränen zusammen. Warum muss es so sein? Es ist so verdammt noch mal falsch!!
 

Naruto, wenn du mich töten wolltest, könntest du es auf einer weniger brutalen Weise machen. Ich verrecke hier allein. Warum hast du mir bis jetzt deinen Sonnenschein geschenkt? Nur um mir das Ganze wegzunehmen und mich auf dieser grausamen Weise zu foltern? Das passt aber gar nicht zu dir! Du würdest mich doch niemals so behandeln, oder? Ich will einfach nur bei dir sein. Ist es zu viel verlangt? Bitte komm zurück! Komm einfach zurück! Ich will dich endlich fangen können…



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Kommentare zu diesem Kapitel (3)

Kommentar schreiben
Bitte keine Beleidigungen oder Flames! Falls Ihr Kritik habt, formuliert sie bitte konstruktiv.
Von:  Maren-san
2017-09-13T03:19:16+00:00 13.09.2017 05:19
für mich ist das kapitel mit lauter fragezeichen bestückt
Antwort von:  suugakusan
13.09.2017 08:32
Ich weiß nicht, was ich außer …??? dazu sagen soll :D
Antwort von:  Maren-san
13.09.2017 17:50
ich hab die reaktionen nicht ganz verstanden xD
Von:  Scorbion1984
2017-08-10T06:56:14+00:00 10.08.2017 08:56
Trauriger Sasuke ,hoffe er kommt mit ihm zusammen !
Hinata passt einfach nicht zu Naruto ,sie liebt ihn nicht ,sie will ihn nur besitzen !
Freu mich auf das nächste Kapitel !
Von:  elvira9368
2017-08-09T18:25:24+00:00 09.08.2017 20:25
Toller Part,ich hoffe das Naruto und Sasuke zusammen kommen. Mach bitte schnell weiter.
Antwort von:  suugakusan
09.08.2017 20:26
OO, hast du es dir schon durchgelesen??! Und natürlich danke fürs lesen!


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